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	<title>9-november &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/9-november/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "9-november"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 06:07:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[the wall's fall]]></title>
<link>http://intlalliances.wordpress.com/2009/11/18/the-walls-fall/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 03:32:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>intlalliances</dc:creator>
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<description><![CDATA[The Chicago Council on Global Affairs hosted this event THE LEGACY OF 1989 which was a trip for me. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[The Chicago Council on Global Affairs hosted this event THE LEGACY OF 1989 which was a trip for me. ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Gedanken zum Mauerfall]]></title>
<link>http://atomality.wordpress.com/2009/11/14/gedanken-zum-mauerfall/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:11:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Atomality</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Sommer fuhr ich mit der Bahn zu einem Meeting nach Erfurt. Tatsächlich wurde mir auf dieser Fahrt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Sommer fuhr ich mit der Bahn zu einem Meeting nach Erfurt. Tatsächlich wurde mir auf dieser Fahrt bewußt, dass es noch nicht so lange her ist, da wäre so eine Fahrt eine Reise gewesen und zwar ins Ausland. Heute sieht man nicht mehr, dass man eine Grenze überschreitet, offensichtlich ohnehin nicht, aber auch versteckt kann man es anhand der Infrastruktur, der Gebäude oder Geschäfte nicht mehr erkennen. Geradezu exemplarisch stieg in Kassel ein kleiner Junge zu, mit dem wir ins Gespräch kamen. Der kleine Erfurter hatte Verwandschaft in Kassel besucht. Einfach so. Eben mal. Dass das ganz ohne Visum möglich ist &#8211; als ich so alt war wie er, undenkbar.</p>
<p>1989 war ich ein Teenager. Gerade eben mit meinem ersten richtigen Freund zusammen. Ich erinnere mich an den Geruchscocktail aus Clearasil und Fishermen&#8217;s, wenn ich ihn küsste und Persil, wenn ich an seiner Schulter lehnte. Ich erinnere mich an Genscher auf dem Balkon und tanzende Menschen auf der Berliner Mauer. Ich erinnere mich an die mitreißende Freude, aber auch an qualvolle Ängste, die mich damals plagten. In der Schule hatten wir gelernt, dass im Falle eines Ost-West-Konflikts Deutschland das Schlachtfeld sein wird. Auch diese Bilder hatte ich vor Augen.</p>
<p>Die ganze Tragweite des 9.11.89 wurde mir erst viel später richtig bewußt. Was daraus erwachsen ist und welche Auswirkungen dieser Tag auf das Leben so vieler Menschen hat.</p>
<p>Dass es Menschen gibt, die sich den alten Zustand wieder wünschen, ist mir völlig unverständlch. Ich weiß einfach nicht, was so viel besser an einer Zeit war, in der eine ständige und echte  Bedrohung in der Luft lag, in der Menschen wegen des Bemalens eines Plakats Jahre hinter Gitter saßen, in der man nicht einmal dem eigenen Ehepartner trauen konnte. Wie gedankenlos manche Freiheit gegen vermeintliche Absicherung oder vermeintlichen Wohlstand eintauschen möchten. Und wie sich manche genau das zunutzen machen, um Stück für Stück wieder Freiheit abzutragen.</p>
<p>Genau deshalb ist der 9. November ein so wichtiger Gedenktag. Nicht nur bezogen auf 1989, sondern auch auf 1918, 1923, 1938, 2001, 2007. Er gemahnt uns an geschichtliche Ereignisse, die unmittelbar etwas mit unserer Freiheit zu tun haben. Er zeigt uns, wie kostbar und gefährdet sie ist.</p>
<p>Jeder Tag ist es wert, sich über Freiheit Gedanken zu machen. Am 9. November aber ist es eine wirkliche deutsche Pflicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Doppelausgabe TRACKtate + rilleradio]]></title>
<link>http://tracktate.wordpress.com/2009/11/14/doppelausgabe-tracktate-rilleradio/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 14:03:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>tracktate</dc:creator>
<guid>http://tracktate.wordpress.com/2009/11/14/doppelausgabe-tracktate-rilleradio/</guid>
<description><![CDATA[Heute hatte ich nach langer Pause mal wieder die Ehre als Freizeitradiojournalist in meinem Liebling]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute hatte ich nach langer Pause mal wieder die Ehre als Freizeitradiojournalist in meinem Lieblingsradio &#8220;radio blau&#8221; meine beiden Sendungen über den Äther zu jagen.</p>
<p>Drei, der von mir produzierten Beiträge, könnt ihr an dieser Stelle nachhören.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938" target="_blank"><strong>1. Kommentar: Die Dichotomie des 9. November</strong></a></p>
<p>anhören (klicken): <a href="http://tracktate.wordpress.com/files/2009/11/die-dichotomie-des-9-november.mp3">Die Dichotomie des 9. November</a></p>
<p>Warum gibt es einen 3. Oktober als &#8220;Nationalfeiertag&#8221; wenn ein Erinnerungsbombast sondersgleichen für den 9. November propagiert wird? War da nicht was mit diesem Tag? Wie wird man dem &#8220;Schicksalstag der Deutschen&#8221; gerecht?</p>
<p><a href="http://radio.fueralle.org/" target="_blank"><strong>2. Höressay: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?</strong></a></p>
<p>anhören (klicken): <a href="http://tracktate.wordpress.com/files/2009/11/habermas-horessay.mp3">Habermas Höressay</a></p>
<p>Es ist der Versuch die derzeitige bedrohte Lage des freien Radios in Leipzig zum Ausgangspunkt zu machen darüber nachzudenken, warum Mensch eigentlich unabhängige nicht-kommerzielle Medien braucht.</p>
<p><strong><a href="http://tracktate.wordpress.com/2009/10/30/ich-komme-nicht-her-ich-gehe-hin/" target="_self">3. Filmrezension: Das Summen der Insekten</a></strong></p>
<p>anhören (klicken): <a href="http://tracktate.wordpress.com/files/2009/11/das-summen-der-insekten.mp3">Das Summen der Insekten</a></p>
<p>Siehe dazu meinen <a href="http://tracktate.wordpress.com/2009/10/30/ich-komme-nicht-her-ich-gehe-hin/" target="_self">Blogeintrag</a>.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Playlist</strong></span></p>
<p><strong>TRACKtate 13.00 &#8211; 14.00 Uhr</strong></p>
<p>01. <strong>K.C. McKanzie</strong> &#8211; Lovesick Boy</p>
<p>02. <strong>Sara Hickman</strong> &#8211; Mad World (Tears for Fears)</p>
<p>03. <strong>Kommentar</strong>: die Dichotomie des 9. November</p>
<p>04. <strong>Aimee Mann</strong> &#8211; The Scientist (Coldplay)</p>
<p>05. <strong>Cry Cry Cry</strong> &#8211; Fall on me (R.E.M.)</p>
<p>06. <strong>Manja</strong> &#8211; Kling Klang feat. radio blau</p>
<p>07. <strong>Höressay</strong>: Was ist Öffentlichkeit und warum ist freies Radio wichtig? oder Was hat der Sozialphilosoph Jürgen Habermas mit radio blau zu tun?</p>
<p>08. <strong>Sarah Jakosz</strong> &#8211; Shankill Butchers (The Decemberists)</p>
<p>09. <strong>Filmrezension</strong>: Das Summen der Insekten</p>
<p>10. <strong>Chuck Ragan</strong> &#8211; Old rules</p>
<p><strong>rilleradio 14.00 &#8211; 15.00</strong></p>
<p>01. <strong>Morrissey </strong>- Because of my poor education</p>
<p>02. <strong>Editors</strong> &#8211; You don&#8217;t know Love</p>
<p>03. <strong>Dead to Me</strong> &#8211; A day without war</p>
<p>04. <strong>Banner Pilot</strong> &#8211; Skeleton Day</p>
<p>05. <strong>Junius</strong> &#8211; A Dramatist plays Catastrophist</p>
<p>06. <strong>Freddy Fischer &#38; his Cosmic Rocktime Band</strong> &#8211; Halt mein Herz</p>
<p>07. <strong>Tom Waits </strong>- Circus</p>
<p>08. <strong>The Black Heart Procession</strong> &#8211; Back to the Underground</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aktualisierung zu "Eine Mahnung aus Stralsund"]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/12/aktualisierung-zu-eine-mahnung-aus-stralsund/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:03:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/12/aktualisierung-zu-eine-mahnung-aus-stralsund/</guid>
<description><![CDATA[Wie die Märkische Oderzeitung berichtet, haben Taucher die Gedenktafel gefunden. Demnach habe die Fe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Wie die Märkische Oderzeitung berichtet, haben Taucher <a href="http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/09/eine-mahnung-aus-stralsund/" target="_blank">die Gedenktafel</a> gefunden. Demnach habe die Feuerwehr die Gedenktafel am Mittwoch aus dem Strelasund &#8220;gefischt&#8221;. Somit ist die Echtheit eines Videos wohl bewiesen. &#8220;<em>(<a href="http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Nachrichten/id/303665" target="_blank">&#8230;</a>) Nach dem Diebstahl war die Messingtafel auf rechten Internetseiten ausgestellt worden. Anfang der Woche entdeckten die Ermittler im Internetportal Youtube ein Video, das dokumentierte, wie die Tafel in den Strelasund geworfen wurde. (<a href="http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Nachrichten/id/303665" target="_blank">&#8230;</a>)</em>&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Ebenfalls gefunden wurde mein Artikel, allerdings von Altermedia. &#8220;RevierFörster&#8221; hatte auch gleich eine Belehrung für mich: &#8220;<em>Berufsantifaschisten wie Florian Röpke vergessen immer wieder, daß ihre Gedankenwelt krank ist nicht die der Nationalisten. (&#8230;)</em>&#8221;. Stimmt, das hatte ich &#8220;vergessen&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anmerkung zu einem pervertierten Freiheitsbegriff]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/11/12/anmerkung-zu-einem-pervertierten-freiheitsbegriff/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:45:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/11/12/anmerkung-zu-einem-pervertierten-freiheitsbegriff/</guid>
<description><![CDATA[Das damalige SED-Politbüromitglied Günter Schabowski über die Rolle der Russen am 9. November 1989. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das damalige SED-Politbüromitglied Günter Schabowski über die Rolle der Russen am 9. November 1989. Die Frage des <em>Zeit</em>-Redakteurs lautete, ob Schabowski Sorge hatte, &#8220;dass die Russen eingreifen könnten, oder hatten Sie Signale aus Moskau, dass sie diese Entwicklung akzeptieren?&#8221;</p>
<p>Schabowskis <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-11/interview-schabowski-abrechnung?page=3" target="_blank">Antwort</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Sie wussten, dass wir ein neues Reisegesetz verabschieden würden. Gorbatschow selbst hatte uns ja veranlasst, zu solchen Kompromissen zu kommen. Honecker war dazu viel zu stur gewesen. Gorbatschow hat uns gewissermaßen den Weg dorthin gewiesen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Schön, dass Schabowski das gerade rückt. Im Mauerfalltaumel der letzten Tage ging das unter. Gorbatschow hatte die Liberalisierung schon Jahre zuvor vorgegeben, Polen war gefolgt, Ungarn hatte die Grenzen geöffnet. Die Demonstrationen der Ostdeutschen, vor allem am 4. November, waren sicher die Voraussetzung der Maueröffnung ein paar Tage später, und den Mut dieser Leute will ich keinesfalls kleinreden, aber die strukturellen Grundlagen wurden anderswo gelegt. Diese Feststellung ist deshalb wichtig, weil man sonst auf die Idee kommen könnte, die Deutschen hätten 1989 zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Revolution erfolgreich und ohne fremde Hilfe auf die Reihe bekommen. Es war natürlich nicht so.</p>
<p>Überhaupt: Dass jetzt ständig von der &#8220;Freiheitsliebe&#8221; der DDR-Bürger geredet wird, ist nur möglich, weil der Freiheitsbegriff in kapitalistischen Gesellschaften pervertiert ist. Eigentlich geht es doch nur darum, sich den neuesten Plasma-Fernseher ohne Wartezeit holen zu können. Anderes Beispiel: Die Bundesfinanzaufsicht BaFin erklärte im Sommer 2009, dass sie schon ein Jahr zuvor über die katastrophale Schieflage bei der Hypo Real Estate Bescheid gewusst hatte. Warum sie nicht eingegriffen haben? Weil ein <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30916/1.html" target="_blank">&#8220;direkter Eingriff in das Geschäftsmodell kaum vereinbar mit der unternehmerischen Freiheit&#8221;</a> gewesen wäre, wie eine Mitarbeiterin offenherzig angab.</p>
<p>Tja, da war also die Freiheit des Unternehmers bedroht. Das darf natürlich nicht sein, auch wenn die Folgen für den Staatshaushalt eine Belastung von einhundert Milliarden Euro oder mehr bedeuten.</p>
<p>Dieser pervertierte Freiheitsbegriff zeigte sich nach dem 9. November ja auch recht schnell. Die Montagsdemos fanden weiter statt, doch es ging plötzlich nicht mehr so sehr um Freiheit, sondern um Plasma-Fernseher. Die Parolen lauteten nun</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Kommt die D-Mark, bleiben wir, kommt sie nicht, gehn wir zu ihr&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Immerhin ehrlich. Wobei man sich fragen kann, ob das nicht ein wenig dreist war. Was hätte man eigentlich gesagt, hätten die Bewohner irgendeines anderen fremden Landes so unverhohlen mit einer Invasion gedroht?</p>
<p>Mittlerweile schwant vielen Ossis, dass das mit der Freiheit doch nicht ganz so einfach ist und dass sie seinerzeit von Kohl verarscht wurden. Zu spät.</p>
<p>Ein paar andere gab es aber auch. Das Bild zeigt eine Demonstration am 19. Dezember 1989 in Berlin gegen die Wiedervereinigung. Diese Leute sind vergessen, obwohl sie &#8211; das kann man aus der zeitlichen Distanz nun sagen &#8211; wesentlich mehr Durchblick hatten als die Plasmafernseherheinis.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2865" title="Bild 183-1989-1219-036" src="http://exportabel.wordpress.com/files/2009/11/bundesarchiv_bild_183-1989-1219-036__berlin__demonstration_gegen_wiedervereinigung.jpg" alt="Bild 183-1989-1219-036" width="500" height="357" /><em>(Foto: <a href="http://www.bundesarchiv.de/" target="_blank">Bundesarchiv</a>)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls: Dank für die Freiheit!]]></title>
<link>http://loyalbushie.wordpress.com/2009/11/10/zum-20-jahrestag-des-mauerfalls-dank-fur-die-freiheit/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:56:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>loyalbushie</dc:creator>
<guid>http://loyalbushie.wordpress.com/2009/11/10/zum-20-jahrestag-des-mauerfalls-dank-fur-die-freiheit/</guid>
<description><![CDATA[Aus beruflichen Gründen habe ich es gestern leider nicht mehr geschafft, einen Beitrag zum 20. Jahre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Aus beruflichen Gründen habe ich es gestern leider nicht mehr geschafft, einen Beitrag zum 20. Jahre]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jahrestage]]></title>
<link>http://inspiriertleben.wordpress.com/2009/11/10/jahrestage/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:25:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>inspiriertlebenblog</dc:creator>
<guid>http://inspiriertleben.wordpress.com/2009/11/10/jahrestage/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe gelesen, dass heute vor 40 Jahren die erste Folge der Sesamstrasse ausgestrahlt wurde. Der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe gelesen, dass heute vor 40 Jahren die erste Folge der Sesamstrasse ausgestrahlt wurde. Der Meilenstein meiner Kindheit hat sich gut gehalten: Happy 40, Ernie und Konsorten!<br />
Merkwürdig nur, dass sich oft Schönes und Trauriges mischt. Gestern fand die große Feier zu 20 Jahre Wiedervereinigung in Berlin statt- und es war auch noch der Jahrestag der Reichskristallnacht. Und so denke ich an schlaue Handpuppen, tanzende Berliner, fallende Mauern, berstende Glasscheiben und deportierte Juden. Und weiß nicht richtig, ob ich das eine trivial und das andere unerträglich finden soll.<br />
Vielleicht ist das Lebenskunst: Mit den Trauernden und Leidenden zu weinen, aber nicht mit ihnen zu verzweifeln. Mit den Feiernden zu feiern, aber nicht die zu vergessen, die für Freiheit gekämpft haben. Mit den Kindern zu lachen, aber sich trotzdem dem Schweren zu stellen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mediabevakning av manifestationen]]></title>
<link>http://ungvansterlulea.wordpress.com/2009/11/10/mediabevakning-av-manifestationen/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:34:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ung Vänster Luleå</dc:creator>
<guid>http://ungvansterlulea.wordpress.com/2009/11/10/mediabevakning-av-manifestationen/</guid>
<description><![CDATA[Läs vad NSD skriver om manifestationen Inslaget från 24Norrbotten kan man kolla på Och i Kuriren, me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Läs vad <a href="http://www.nsd.se/nyheter/lulea/artikel.aspx?ArticleId=4990304" target="_blank">NSD</a> skriver om manifestationen</p>
<p>Inslaget från <a href="http://www.24norrbotten.se/se24norrbotten.aspx?m=4522225" target="_blank">24Norrbotten</a> kan man kolla på</p>
<p>Och i <a href="http://www.kuriren.nu/lokala/lulea_artikel.aspx?ArticleId=5133013&#38;place=Lule%E5" target="_blank">Kuriren</a>, men på <a href="http://www.kuriren.nu/ledare/artikel.aspx?articleid=5133157" target="_blank">ledarsidan</a> struntar man i anti-rasismen och skriver om kommunister</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-145" title="kristall1" src="http://ungvansterlulea.wordpress.com/files/2009/11/kristall13.jpg?w=300" alt="kristall1" width="300" height="199" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-146" title="kristall2" src="http://ungvansterlulea.wordpress.com/files/2009/11/kristall2.jpg?w=300" alt="kristall2" width="300" height="199" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-147" title="kristall3" src="http://ungvansterlulea.wordpress.com/files/2009/11/kristall32.jpg?w=300" alt="kristall3" width="300" height="199" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-148" title="kristall4" src="http://ungvansterlulea.wordpress.com/files/2009/11/kristall42.jpg?w=300" alt="kristall4" width="300" height="199" /> <img class="alignnone size-medium wp-image-149" title="kristall5" src="http://ungvansterlulea.wordpress.com/files/2009/11/kristall52.jpg?w=199" alt="kristall5" width="199" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(Un)Gerechtigkeit ]]></title>
<link>http://vomhonig.wordpress.com/2009/11/10/ungerechtigkeit/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:05:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>lorimelon</dc:creator>
<guid>http://vomhonig.wordpress.com/2009/11/10/ungerechtigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Ein kleiner Artikel im Hamburger Abendblatt hat meine Laune (trotz Krankheit) heute morgen etwas geb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein kleiner Artikel im <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1264174/Aufloesung-der-Spontan-Demo-rechtswidrig.html">Hamburger Abendblatt</a> hat meine Laune (trotz Krankheit) heute morgen etwas gebessert:</p>
<blockquote><p>
Auflösung der Spontan-Demo rechtswidrig</p>
<p>Die Hamburger Polizeiführung hat eingeräumt, dass die Auflösung einer Spontandemonstration in Moorburg während des Antirassismus- und Klimacamps im August 2008 rechtswidrig war.<br />
Vor dem Hamburger Verwaltungsgericht einigten sich Aktivisten des Camps und Polizei am Montag auf einen entsprechenden Vergleich. Darin stellt die Behörde die Rechtswidrigkeit ihres Vorgehens fest und übernimmt die Kosten des Verfahrens.<br />
Die Hamburger Linksfraktion forderte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) nach dem Urteil auf, &#8220;sich bei den Demonstranten für die rechtswidrige Polizeigewalt öffentlich zu entschuldigen&#8221;. Der Vergleich sei eine &#8220;Ohrfeige&#8221; für ihn und die Polizeiführung.<br />
Die Polizei hatte die musikbegleitete Versammlung mit dem Hinweis, es handele sich nicht mehr um eine politische Veranstaltung, abgebrochen.(jel)
</p></blockquote>
<p>Ahjaaaa klar auf politischen Veranstaltungen wird natürlich keine Musik gespielt, da muss ja alles gaaanz ernst zugehen &#8230;<br />
Gut, diese eine Ungerechtigkeit musste die Polizei jetzt zwangsweise eingestehen, aber auf eine Entschuldigung wegen der Polizeigewalt darf mensch wohl lange warten&#8230; Aber es waren ja auch nur kleine &#8220;Rangeleien&#8221; die da passierten, die doofen Linken sollen sich nicht immer so anstellen:<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2CQLHVtjt9w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/2CQLHVtjt9w&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Ganz anderes Thema: Gestern war ja der 9. November, wie wir alle wissen ein geschichtsträchtiger Tag in der deutschen Geschichte. Bei all dem (berechtigten) Jubel über den Fall der Mauer und das Ende eines totalitären Regimes vergassen viele Deutsche bei dem vielen Jubel über sich selbst, dass an diesem Tag ein anderes deutsches diktatorisches Regime ein Exampel statuierte: in der Reichspogromnacht wurden 4000 jüdische Menschen ermordet, 1400 ihrer Synagogen, Wohnungen, Geschäfte usw. im blinden Hass zerstört.<br />
Hätten Hitler und seine Schergen nicht den 2. Weltkrieg angezettelt, wäre Deutschland auch nicht geteilt worden und mensch wäre gestern gezwungen gewesen sich an die bösen Auswirkungen von Nationalismus zu erinnern, aber nein, da freut man sich lieber über die deutsche Wiedervereinigung und schwinkt sein Deutschlandfähnchen, da muss mensch dann auch nicht soviel nachdenken.<br />
Die Zeitungen und TV Sender waren voll mit den Feierlichkeiten in Berlin &#8211; aber ein Bericht über die Reichspogromnacht? Gar nichts &#8211; und das ist ein verdammt armes Zeugnis für unsere Medien, wie ich finde.<br />
Einen sehr schönen Kommentar habe ich unter einen <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/die-geschichte-weitergeben/">taz Artikel</a> gefunden, der das Thema auf den Punkt bringt:</p>
<blockquote><p>
09.11.2009 20:51 Uhr:<br />
Von Gelderlander: </p>
<p>Ich finde es persönlich erschreckend, das durch dieses, seit Wochen anhaltendes Getöse von 20 Jahren Mauerfall die Erinnerung und Mahnung an die „Reichspgromnacht“ zu einer reinen Randnotiz verurteilt wird. Ich habe heute den ganzen Tag in keinem Sender etwas darüber gehört, das an dieses Ereignis erinnert wird. Das Gefährliche daran sollte sich jeder selbst ausrechnen. In diesem Zusammenhang stimme ich dem Vorsitzenden des ZdJ, Herrn Kramer, zu: „Der 9.11.ist kein Tag für Bierzelte“!
</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Soziale Gedenkungerechtigkeit]]></title>
<link>http://karleduardskanal.wordpress.com/2009/11/10/soziale-gedenkungerechtigkeit/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 05:00:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karl Eduard</dc:creator>
<guid>http://karleduardskanal.wordpress.com/2009/11/10/soziale-gedenkungerechtigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Wir müssen uns wieder einmal schämen. Nein, nicht wir. WIR! Charlotte Knobloch, die aktuell das Dien]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Wir müssen uns wieder einmal schämen. Nein, nicht wir. WIR! Charlotte Knobloch, die aktuell das Diensthabende Gewissen Deutschlands gibt, Stephan Kramer scheint nach den Vergleichen Thilo Sarrazin = Hitler, Göring, Göbbels oder nur Holger Apfel noch etwas ermattet, bringt es auf den Punkt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Pogromnacht-Zentralrat-der-Juden;art122,2945560">es sei „völlig in Ordnung, dass die Erinnerungskultur der Bundesrepublik dieser Tage ganz unter dem Eindruck der deutschen Einigung steht. Für die Menschen im Osten Deutschlands brachte der Fall der Mauer die langersehnte Freiheit &#8211; für dieses Land die volle außenpolitische Souveränität. <strong>Natürlich soll und darf</strong> dieses historischen Augenblicks gedacht werden, <strong>natürlich dürfen sich die Menschen darüber freuen</strong>.“ </a></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Pogromnacht-Zentralrat-der-Juden;art122,2945560">Zugleich dürfe man aber nicht vergessen, dass sich an einem 9. November „nicht nur die Tore zur Freiheit geöffnet haben“. Vielmehr habe sich „mit dem Novemberpogrom vor 71 Jahren bereits die Öffnung der Tore Auschwitzs abgezeichnet“. Das wiedervereinigte Deutschland <strong>müsse zeigen</strong>, „dass es sich nach wie vor den demokratischen Grundwerten verpflichtet fühlt &#8211; im Bewusstsein der dunklen Seite seiner Geschichte“.</a></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Zugleich vergaß sie nicht zu erwähnen, daß der afghanische Rabbistecher in Frankfurt am Main ja ein Deutscher gewesen sei und daß die Hezbollah- und Hamasunterstützerdemonstrationen in Deutschland, bei denen der Davidstern mit dem Hakenkreuz verglichen wird, eindeutig zeige, wie ungeniert die braune Brut schon wieder agiere, die sich mit Palästinensertüchern schmückt. Gerade unter LINKEN und Jusos.</p>
<p style="text-align:justify;">Nichts dürfe deshalb uninstrumentalisiert bleiben, um immerwährend an das Leid zu erinnern, das Deutsche Juden zugefügt hätten, sonst würde der Zentralrat der Juden übrigens keinen Sinn machen, fügte sie hinzu. Da dürfe der Jahrestag der Deutschen Einheit natürlich nicht zu lustig ausfallen, sondern müsse angemessen unterbrochen werden durch Heulen und Wehklagen und demonstratives Blumenstreuen.</p>
<p style="text-align:justify;">Alternativ ginge auch: Trauern von 0.00 Uhr bis 23.30 Uhr, anschließendes Jubeln bis Mitternacht, Kinder und Leute, die am nächsten Tag zur Arbeit müßten, sollten aber im Schlaf die Trauerarbeit fortführen.</p>
<p style="text-align:justify;">Und das ist doch angemessen oder?</p>
<p style="text-align:justify;">Leider habe ich die Erlaubnis, mich zu freuen, die durch Charlotte Knobloch salbungs- und hoheitsvoll erteilt wurde, über die Wiedervereinigung, gestern ganz überlesen. Kein Wunder, daß ich den Tag über trauerklosmäßig drauf war. Das wird heute aber nachgeholt. Das Freuen.</p>
<h4 style="text-align:center;">Unsere Dosis Auschwitz gib uns heute</h4>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center;display:block;'><object width='400' height='330' type='application/x-shockwave-flash' data='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-2404622405517160193'><param name='allowScriptAccess' value='never' /><param name='movie' value='http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-2404622405517160193'/><param name='quality' value='best'/><param name='bgcolor' value='#ffffff' /><param name='scale' value='noScale' /><param name='wmode' value='window'/></object></span></p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leseempfehlungen zwischendurch … 09.11.2009]]></title>
<link>http://moltaweto.wordpress.com/2009/11/09/leseempfehlungen-zwischendurch-%e2%80%a6-09-11-2009/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 22:54:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>moltaweto</dc:creator>
<guid>http://moltaweto.wordpress.com/2009/11/09/leseempfehlungen-zwischendurch-%e2%80%a6-09-11-2009/</guid>
<description><![CDATA[Heute nur eine kurze und auch ausschließlich dem historischen Datum gewidmete Sammlung von empfehlen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Heute nur eine kurze und auch ausschließlich dem historischen Datum gewidmete Sammlung von empfehlenswerten externen Artikeln …<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:center;">* * * * * * * * * * * * * * *</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Jochen Hoff [Duckhome]</em></strong> … <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7432-Der-9.-November-und-die-ungeliebte-Revolution-von-1918.html">Der 9. November und die ungeliebte Revolution von 1918</a></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Im <a title="Lied" href="http://www.cognitiones.de/doku.php/wem_hamse_die_krone_geklaut?DokuWiki=40ia9nl4jevgg7tgqfd5018jc1" target="blank">Lied</a> klingt alles doch so gut …~… Die Wirklichkeit sah leider anders aus. Aber dazu muss man ein paar Jahre zurück gehen. Die SPD unter Ebert und Scheidemann waren fröhlich, wie es viel später auch Schröder, Müntefering und Struck taten, dem Großkapital und dem Kaiser auf den Leim gegangen und für einen Weltkrieg. Sie stimmten für die Kriegskredite und gegen den Frieden, zusammen mit der gesamten verlogenen SPD. Nur der SPD-Abgeordnete Karl Liebknecht widersprach. Der Kaiser sprach leutseelig davon, dass er nun keine Parteien mehr kenne und nur das deutsche Volk, welches er gerade seinem Größenwahn opferte […]</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Zitat Ende.</p>
<p><em>Kommentar: </em>Keiner … der Artikel spricht unzweifelhaft für sich.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Roberto J. De Lapuente [ad sinistram]</em></strong> … <a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2009/11/nach-meiner-kenntnis-sofort.html">nach meiner Kenntnis … sofort, unverzüglich …</a></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Lieber Schabowski, ich will ehrlich sein: ich weiß wenig über Sie. Dass Sie aber offenbar lesen können, wenngleich scheinbar nicht sinnerfassend, das habe ich mittlerweile durch den Beschuss der letzten Tage erfahren, wieder in Erinnerung geschmettert bekommen. Ihr Name geistert durch die Lande, die abgetragene Mauer trägt ihn. Immer dann, wenn der Mauerfall zum Thema wird, sieht man Sie. Sie, diesen Greis noch jüngerer Altersklasse, wie er wirr in seinen Blätterstrauß wühlt. &#8230; nach meiner Kenntnis, sagt er. Sofort, unverzüglich, schiebt er nach. Danach wechseln die Szenen. Weg vom bebrillten Funktionär, rein in den Trubel an den Grenzen. Schabowski, so entsteht der Eindruck, hat die Nacht zum Tage gemacht. Sein Irrtum hat den beschissenen Entwurf eines deutschen Staates weggefegt, hat diese politische Unerfreulichkeit zertrümmert, damit neue Beschissenheiten und Unerfreulichkeiten ihr Werk antreten dürfen. Dann allerdings im Namen der Freiheit […]</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Zitat Ende.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Kommentar: </em>Robertos ganz spezielle und fraglos zutreffende „Laudatio an den Helden des Mauerfalls“ Günther Schabowski (der es auch schon zu einem eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Schabowski">Wikipedia-Eintrag</a> gebracht hat, wobei man ihn mal fragen sollte, ob er mit seiner dortigen Darstellung rundum zufrieden ist? – Aber es ist wohl eher so, dass er es gutheißt, weil er „eher gut“ dabei wegkommt.) … interessant sind auch die Kommentare, auch wenn man schon genau überlegen und differenzieren muss, wenn man aus der gesamten Darstellung des Themas ein schlüssiges Gesamtbild erschaffen möchte. Die Wahrheit liegt, wie so oft, wahrscheinlich irgendwo in der Mitte … Robertos Schlussfolgerungen hinsichtlich der menschlichen Entwicklung unserer Gesellschaft nach dem Mauerfall ist jedoch in jedem Fall absolut korrekt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p><strong><em>He-Ka-Te [Duckhome]</em></strong> … <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7450-Ein-Akt-der-Befreiung-Die-Mauer-muss-weg%21.html">Ein Akt der Befreiung: „Die Mauer muss weg!“</a></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Dieses Jahr ist das 20. Jahr des Mauerfalls und das 60. Jahr des Grundgesetzes.<br />
Das Grundgesetz der Bundesrepublik steht in direktem Zusammenhang zum Völker- und Menschenrecht. In sofern kann der Fall der Mauer, die Menschen 40 Jahre lang voneinander trennte, als demokratischer Akt gewertet werden. Gerade in diesen Tagen landen meine Gedanken über Demokratie aber in einen ganz anderen Erdteil. Auch dieser steht unweigerlich mit dem Grundgesetz Deutschlands in direkter Verbindung. ~ Ich spreche von Israel […]</em></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em> </em></strong></p>
</blockquote>
<p>Zitat Ende.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Kommentar: </em><strong>Gerade</strong> am 20. Jahrestag des Mauerfalls zwischen den beiden deutschen Staaten (ungeachtet dessen, was man am „danach“ auch so alles zu bemängeln haben mag) ist dieser Beitrag und die darin enthaltene Erinnerung besonders wichtig. Man sollte sich der mehr als nur indirekt an die „politischen Führer der Welt“ gerichteten Aufforderung vorbehaltlos und nachdrücklich anschließen!</p>
<p style="text-align:justify;">
<p><strong><em>Rebecca Evan [Duckhome] – Artikel aus „Rotfuchs“ 142</em></strong> … <a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7419-Heuchler-und-Meuchler.html">Heuchler und Meuchler</a></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Eifer und Geifer</em></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em> </em></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>Dort, wo im „Wendeherbst“ 1989 irgendein als Bürgerrechtler firmierender und angeblich einen „besseren Sozialismus“ einfordernder DDR-Hasser hingespuckt hat, steht heute ein Gedenkstein zur Erinnerung an einen unbeugsamen Freiheitskämpfer. Fast jeder stinknormale Knast beherbergt inzwischen ein sogenanntes Opferkabinett. Und selbst in den einstigen Konzentrationslagern der Hitlerfaschisten ist man bemüht gewesen, die heldenhafte Geschichte des Widerstandes in das Prokrustesbett des Antikommunismus zu zwängen […]</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Zitat Ende.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Kommentar:</em><strong> </strong>Ein <strong>gerade in dieser Klarheit</strong> bitter nötiger Artikel, um das verlogene „Friede, Freude, Eierkuchen – Gehabe“ der Systemträger zu entlarven und angemessen zu relativieren, dass heute seinen Höhepunkt im Jubiläumsjahr &#8211; Dauerfeier – Hype erreicht. Das Aufräumen mit der Geschichtsklitterung der letzten zwanzig Jahre, das durch einseitige Verurteilungen des DDR-Regimes doch nur von westlichen Regierungsmissetaten der mindestens ebenbürtigen Art ablenken soll, muss fortgesetzt und noch weiter vorangetrieben werden.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p><strong><em>Chris [<a href="http://www.fixmbr.de/schliesst-endlich-die-stasi-akten/">F!XMBR</a>] via Mein Politikblog </em></strong>… <a href="http://www.meinpolitikblog.de/2009/11/09/schliet-endlich-die-stasi-akten/">Schließt endlich die Stasi-Akten!</a></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>[…] Das Bild des Westens über den Osten wird auch heute noch durch die Stasi, Honecker und Mielke gezeichnet, nicht aber durch die Menschen selbst. Wir sind kein gemeinsames Volk, wir sind ein Volk mit dunkler Vergangenheit im Osten. Damit muss endlich Schluss sein – die Stasi-Akten sollten endlich geschlossen werden […]</em></strong></p>
</blockquote>
<p>Zitat Ende.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Kommentar: </em>Ein etwas anderer Ansatz bei der „Begehung dieses Jahrestags“, dem man sicherlich beipflichten kann und sollte … allerdings könnte man auch mal fordern und zwar vor demselben „solidarisierenden Hintergedanken“, dass alle unbedeutenden Stasi-Akten geschlossen und dafür jene bedeutsamen der Öffentlichkeit vorgelegt werden sollten, die bislang aus „Rücksicht auf die nationale Sicherheit“ und „Staatsgeheimnisse“, vor allem aber auf die „Persönlichkeitsrechte“ der politischen Elite unter Verschluss gehalten werden. – Wenn die Menschen „hüben wie drüben“ endlich erkennen und begreifen würde, dass sie alle gleichermaßen angelogen und betrogen wurden, könnte da durchaus auch einigende Wirkung haben …</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedanken zu 20 Jahren Mauerfall]]></title>
<link>http://denkbar.wordpress.com/2009/11/09/gedanken-zu-20-jahren-mauerfall/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 22:49:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>denkbar</dc:creator>
<guid>http://denkbar.wordpress.com/2009/11/09/gedanken-zu-20-jahren-mauerfall/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem es Nachrichtenjunkies wie mir unmöglich war, dem Mauerfall-Jubiläum zu entkommen, möchte ich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem es Nachrichtenjunkies wie mir unmöglich war, dem Mauerfall-Jubiläum zu entkommen, möchte ich meine Gedanken mit euch teilen. Ich bin tief berührt von der Tatsache, dass dort, wo vor 20 Jahren die Menschen noch erschossen wurden, wenn sie zu ihren Familien ins Nachbarland fliehen wollten, heute eine große Party stattfinden kann. Stellt euch das vor: Ihr lebt ein paar hundert Meter Luftlinie von geliebten Menschen entfernt, könnt sie aber nicht sehen.</p>
<p>Was mich noch wesentlich mehr freut ist das Faktum, dass diese Mauer von den Bürgern selbst buchstäblich überrannt wurde. Das war das Paradebeispiel einer friedlichen Revolution. Einer Revolution, die vom Volk, und nicht von Kadern ausging. Der geniale Slogen der Demonstranten in den Wochen und Monaten zuvor brachte es auf den Punkt: &#8220;Wir sind das Volk!&#8221; Er ist absolut großartig: Da die SED, die selbsternannte Vorkämpferin der Revolution der glorreichen Arbeiter- und Bauernmassen, kurz: dem Volk. Und hier Hunderttausende, einmal sogar eine Million, die nichts anderes sagen als &#8220;Wir sind das Volk.&#8221; Was sie nicht dazusagen brauchen: Und nicht ihr; Denn wir haben die Schnauze voll von euch, und schicken euch in die Wüste &#8211; denn wir kämpfen schon selber für uns.</p>
<p>Was man nicht übersehen darf, ist jedoch die große Veränderung in den Jahren zuvor: Ungarns alte Garde hatte plötzlich nichts mehr zu melden und der Eiserne Vorhang zu Österreich wurde geöffnet. In Polen hatte die Gewerkschaft Solidarność dem alten Regime in jahrelangen Kämpfen massive Zugeständnisse abgetrotzt. Und in der Sowjetunion hatte Gorbatschow erkannt, dass es nicht möglich ist, Unrechtsregime ewig zu erhalten. Schon gar nicht, wenn sie quasi bankrott sind und keinen wirtschaftlichen Erfolg haben.</p>
<p>Plötzlich stand Honecker allein vor Ochs und Esel (genannt Volk), die sich anschickten, den Sozialismus nicht nur aufzuhalten, sondern gleich zu zerschmettern. Und so musste er den Hut nehmen &#8211; doch auch das konnte das verknöcherte, korrupte SED-Regime nicht mehr retten. Das Wunder, für das wir alle dankbar sein sollten, ist jedoch, dass keine Schüsse fielen. Der 9. November 1989 war eine der Gelegenheiten, die Menschheit in einem 3. Weltkrieg zu vernichten.</p>
<p>Und heute sind die beiden Deutschlands vereint, die EU reicht bis ans Schwarze Meer, die Nato bis vor Russlands Haustür, und ein halber Kontinent lebt in Freiheit statt Unterdrückung. Selbstverständlich gab und gibt es immer noch viele Probleme &#8211; dass etwa die Straßen in den kapitalistischen Ländern nicht mit Gold gepflastert waren, wie man ihnen weis machte, war eine herbe Enttäuschung für viele Osteuropäer. Auch der enorme Druck, den die Globalisierung ausübt, ist nicht gerade wünschenswert. Doch all diese Nachteile verblassen, wenn man den Vergleich zu den Zeiten des Realsozialismus zieht.</p>
<p>Noch ein paar Worte zu denen, die die DDR verteidigen. Ja, einiges mag besser gewesen sein (etwa die soziale Absicherung). Nur: Na und? Hitler baute die Autobahn. Wenn man einen Staat und dessen Staatsform <em>an sich</em> beurteilen will, dann wird das alles irrelevant. Dann zählt nur eine Frage: Ist es ein Rechts-, oder ein Unrechtsstaat? Denn nur darauf kommt es an &#8211; hält sich der Staat, als Ausformung der Gesellschaft, an die eigenen Regeln? Kann er damit von den Mitgliedern seiner Gesellschaft zur Verantwortung gezogen werden? Und die DDR, mitsamt dem Stasi-Apparat, war ein enormer Unrechtsstaat. Daran ändert auch keine Wohnbaupolitik oder was weiß ich was etwas &#8211; ob wir von der Wohnbaupolitik der DDR was lernen können, schauen wir uns dann an, wenn es um Wohnbau geht. Wer aber heute noch Stalinismus, den real existierenden Sozialismus oder ähnliches Pack verteidigt, ist für mich ebenso abscheulich wie Nazis. Denn die Menschenverachtung war die selbe, auch wenn die Jäckchen bei den Massenaufmärschen rot statt braun waren.</p>
<p>Aber lassen wir das. Stoßen wir einfach darauf an, dass alles gut gegangen ist. Dass ein halber Kontinent in zwanzig Jahren &#8211; dem Zeitraum von nur einer Generation &#8211; einen in dieser Größenordnung noch nie dagewesenen Sprung nach vorne geschafft hat. Und darauf, dass zusammenwuchs, was zusammengehört. Prost! Cheers! Nastrowje! Salute!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erfolgreicher Lichterzug zur Gedenkkundgebung!]]></title>
<link>http://welskaempft.wordpress.com/2009/11/10/erste-bilder-vom-lichterzug/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 22:17:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>stadlertobias</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Abend des 9. November fand unter dem Motto &#8220;Lichterzug für ein weltoffenes Wels&#8221;  die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Abend des 9. November fand unter dem Motto &#8220;Lichterzug für ein weltoffenes Wels&#8221;  die Mobilisierung des &#8220;Welser Bündnis gegen Rechtsruck&#8221; zur Reichspogromnacht-Gedenkkundgebung statt.<br />
Und siehe da &#8211; es funktionierte: Vor allem per Internet schafften wir es, dass über 200 vorwiegend junge Leute vom KJ zum Pollheimerpark zogen, und brachten somit so viele wie nie zuvor zu Gedenkkundgebung.<br />
Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!</p>
<p><a href="http://welskaempft.wordpress.com/files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-230" title="lichterzug und gedenkkundgebung-2" src="http://welskaempft.wordpress.com/files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung-2.jpg" alt="lichterzug und gedenkkundgebung-2" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="../files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung.jpg"><img class="aligncenter" title="lichterzug und gedenkkundgebung" src="../files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung.jpg?w=300" alt="lichterzug und gedenkkundgebung" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://welskaempft.wordpress.com/files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-231" title="lichterzug und gedenkkundgebung-3" src="http://welskaempft.wordpress.com/files/2009/11/lichterzug-und-gedenkkundgebung-3.jpg" alt="lichterzug und gedenkkundgebung-3" width="222" height="333" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt."]]></title>
<link>http://optimismus.wordpress.com/2009/11/09/berlin-ist-mehr-ein-weltteil-als-eine-stadt/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:01:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>optimismus</dc:creator>
<guid>http://optimismus.wordpress.com/2009/11/09/berlin-ist-mehr-ein-weltteil-als-eine-stadt/</guid>
<description><![CDATA[Berlin (Prenzlauer Berg)  mit Blick in Himmelsrichtung zum Brandenburger Tor am 9. November 2009]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Berlin (Prenzlauer Berg)  mit Blick in Himmelsrichtung zum Brandenburger Tor am 9. November 2009</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://optimismus.wordpress.com/files/2009/11/berlin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-411" title="Berlin" src="http://optimismus.wordpress.com/files/2009/11/berlin.jpg" alt="Berlin" width="411" height="590" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spieltag 12: Geschichte wiederholt sich, nicht?]]></title>
<link>http://scndlook.wordpress.com/2009/11/09/spieltag-12-geschichte-wiederholt-sich-nicht/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:36:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Joss</dc:creator>
<guid>http://scndlook.wordpress.com/2009/11/09/spieltag-12-geschichte-wiederholt-sich-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Warnhinweis: Der folgende Artikel enthält die Wörter „Mauerfall“ und „9. November“. Bei Überdrüssigk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Warnhinweis: Der folgende Artikel enthält die Wörter „Mauerfall“ und „9. November“. Bei Überdrüssigkeit, bitte die ersten zwei Sätze überspringen.</em></p>
<p>Der 9. November hat eine besonders anziehende Wirkung auf historische Ereignisse: Ob Novemberrevolution, Hitler-Putsch oder Mauerfall – in der zweiten Novemberwoche ging es oft zur Sache in Deutschland. Natürlich geschah insbesondere vor 20 Jahren etwas ganz besonderes. Doch wie einmalig ist Geschichte? Gerade im Weltwirtschaftskrisenjahr 2009 warf immer wieder jemand diese Frage auf. So titelte der SPIEGEL stellvertretend: „Wiederholt sich die Geschichte doch?“</p>
<p>Besonders interessant hierbei: Wer im Internet nach dem Zitat „Geschichte wiederholt sich“ sucht, stößt oft auf Marx als angeblichen Verfasser. Karl, nicht Gladbachs Thorben. Wer wiederum bei google „Geschichte wiederholt sich nicht“ eingibt, dem liefern nicht selten die Autoren ebenfalls den Linksaußen aus Trier als Urheber dieser Aussage. Aber ob man es nun mit Marx hält oder mit Marx: Auch in der Bundesliga kennt jeder Fan das Gefühl des Déjà-vu.</p>
<p>scndlook hat am 12 Spieltag unglaubliche Ähnlichkeiten zu Vergangenem entdeckt. Und liefert gleich das passende Zitat mit dazu.</p>
<p><strong>Bayer auf Rang eins:</strong><br />
Erst wie im Rausch gespielt und die Fans mit der Zunge schnalzen lassen. Dann der böse Absturz für Leverkusen. In der Bundesliga-Historie muss gar nicht bis Unterhaching zurück geschaut werden: Nach zwölf Partien stand Bayer 04 auch in der vergangenen Saison auf Rang eins. Bruno Labbadia hat es durchgemacht – da ist klar wovor sich Jupp Heynckes fürchtet.</p>
<p><strong>scndlook zitiert Schriftsteller William Faulkner:</strong><br />
&#8220;Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer dieselben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.&#8221;</p>
<p><strong>Junge Wilde unter Magath:</strong><br />
Wenn der Klub in Finanznot steckt, dann bleibt dem Trainer oft nichts anderes übrig als auf die Jugend zu setzen. War es vor ein paar Jahren noch die VfB-Gemeinde im Schwabenländle, so fragt sich heute der Schalke-Fan im Revier: Wer zum Teufel ist das denn?!? Doch auch Kuranyi, Hinkel und Hleb waren mal Zambrano, Kenia oder eben Joel Matip. So denken sich die Schwaben  &#8211; während sie auf ihrer Daimler-Stadion-Baustelle stehen  &#8211; vielleicht auch wieder: Könnte Magath nicht den VfB so aus dem Schlamassel holen?</p>
<p><strong>scndlook zitiert US-Komiker und Bauchredner Willie Tyler:</strong><br />
&#8220;The reason lightning doesn&#8217;t strike twice in the same place is that the same place isn&#8217;t there the second time.&#8221;</p>
<p><strong>Hässlicher Fußball in Berlin und trotzdem drei Punkte:</strong><br />
Ein schwer verdauliches Spiel. Wenig Ansehnliches und kaum Möglichkeiten. Und dann gewinnt im Olympiastadion auch noch die schwächere Elf. So rumpelte sich Hertha in der vergangenen Saison fast zur deutschen Meisterschaft. Doch das Glück scheint aufgebraucht. Der 1.FC Köln bot Unterirdisches und nahm nach zwei Torschüssen drei Punkte mit. Ein Prinzip zur Nachahmung, vielleicht mit Makaay im Winter? Oder gar Voronin?</p>
<p><strong>scndlook zitiert den Volksmund:</strong><br />
&#8220;Spinat und alte Lieben soll man nicht aufwärmen.&#8221;</p>
<p><strong>Trainerdiskussion in München:</strong><br />
Ein furchtbarer Start und schon sind die hohen Ziele des Rekordmeisters in Gefahr – trotz des individuell hervorragend besetzten Kaders. Kein Wunder, bei diesem komischen Trainer-Kauz. So einen unerfahrenen schwäbischen Bäckerlehrling zu verpflichten. Einfach zu hohes Risiko gegangen! Doch Moment: Klinsmann-Bashing, das war vergangene Saison. Jetzt läuft van Gaals Schonfrist langsam ab. Und ganz, ganz heimlich fragen sich die ersten Bayern-Anhänger vielleicht ob Klinsi Platz acht nach zwölf Spielen nicht ebenfalls hinbekommen hätte. Van Gaal stürzen und Klinsmann wiederholen?</p>
<p><strong>scndlook zitiert Philosoph Arthur Schopenhauer:</strong><br />
&#8220;Der natürliche Stil der Geschichtsschreibung ist der ironische.&#8221;</p>
<p><em>Da Willy Brandt schon sagte: „Die Geschichte kennt kein letztes Wort.“ Kommt ihr euch nicht auch so vor als hättet ihr das alles schon irgendwo mal gesehen? Am Niederrhein? In Dortmund? Oder sogar schon in Hannover? Wer ist eure alte Liebe? Und was macht eigentlich der FC Karl-Marx-Stadt?<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe Christiane,]]></title>
<link>http://marcdubach.wordpress.com/2009/11/09/liebe-christiane/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:18:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>marcdubach</dc:creator>
<guid>http://marcdubach.wordpress.com/2009/11/09/liebe-christiane/</guid>
<description><![CDATA[Ich versuche es auf Deutsch. Vor genau zwanzig Jahren fiel die Mauer. Ich sah dies am Fernseher zusa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich versuche es auf Deutsch. Vor genau zwanzig Jahren fiel die Mauer. Ich sah dies am Fernseher zusammen mit meinen Freunden in Nimwegen. Ich war erstaunt und freute mich sehr. Aber meine Gedanken waren auch bei dir, Christiane. Wir korrespondierten mit einander und alle Briefen wurden damals von den Behörden kontrolliert. Seit dem können wir schreiben was wir wollen und über Politik reden!</p>
<p>In der Nacht des Mauerfalls schrieb ich dir einen Brief. Die Ironie sorgte dafür dass dieser Brief nie ankam. Ich habe nie herausgefunden, warum meine Briefen nach dem Mauerfall zurückkamen. Von Himmelhoch jauchzend bis zum Tode betrübt.</p>
<p>Aber seit einem Monat habe ich dich wider gefunden! Es geht dir gut und wir schreiben wieder! Zwanzig Jahre nach dem Fall feiere ich endlich richtig.</p>
<p>Ich habe dich zurück gefunden!</p>
<p>Marc</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein historischer Tag!]]></title>
<link>http://feronia.wordpress.com/2009/11/09/ein-historischer-tag/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:14:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>feronia</dc:creator>
<guid>http://feronia.wordpress.com/2009/11/09/ein-historischer-tag/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich mir Twitter so anschauen, sehen gerade alle irgendwas im Fernsehn, das ich nicht sehe. Irge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich mir Twitter so anschauen, sehen gerade alle irgendwas im Fernsehn, das ich nicht sehe. Irgendwas von wegen 20 Jahre Mauerfall. Ich war damals erst 5und muss gestehen, meine Erinnerungen sind mehr als verschwommen.  Der 9. November hat im Laufe der Zeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/9._November_(Deutschland)">einiges durchgemacht</a>.</p>
<p>Ein weiterer Schlag: Niemand will ernsthaft anerkennen, dass DIESER Auftritt der eigentliche Auslöser für die Wiedervereinigung der DDR und der BRD gewesen ist.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NxAd2sHtMf0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NxAd2sHtMf0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das hat der Hasselhoff doch nun wirklich nicht verdient!</p>
<p>Und damit ihr alle sein Größe erkennt, noch eine weitere Glanzleistung dieses Ausnahmetalents:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/PJQVlVHsFF8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/PJQVlVHsFF8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschichte verpflichtet für die Gegenwart]]></title>
<link>http://justolberg.wordpress.com/2009/11/09/geschichte-verpflichtet-fur-die-gegenwart/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:25:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>JU Stolberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zum 9. November erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe: Der 9. November ste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;"><strong>Zum 9. November erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Der 9. November steht für die glücklichsten, aber auch für die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte. Wir denken voller Dankbarkeit an den Fall der Mauer vor 20 Jahren. Wir denken aber auch an die Verfolgung und Ermordung der Juden in Europa durch die Nationalsozialisten. Beide Tage haben in der Geschichte Deutschlands tiefe Spuren hinterlassen.<br />
Der 9. November 1989 war und ist für uns Deutsche ein Tag großer Freude. Vor 20 Jahren begann in Europa ein Zeitalter der Freiheit. Es waren die Bürgerinnen und Bürger in der ehemaligen DDR, die sich ihre Freiheit erkämpften und uns allen diesen historischen Tag schenkten. Mit ihrem Mut und ihrer Besonnenheit brachten sie die Berliner Mauer zum Einsturz und die SED-Diktatur zu Fall. Am 9. November 1989 öffnete sich eines der glücklichsten Kapitel der deutschen Geschichte.<br />
Nicht vergessen dürfen wir aber auch, dass mit dem 9. November eines der schwärzesten Kapitel der deutschen Geschichte verbunden ist. In der Reichspogromnacht fügten die Nationalsozialisten den jüdischen Mitbürgern unsägliches Leid zu.<br />
Für die CDU ist die Übernahme der Verantwortung, die sich aus der Geschichte ergibt, unumstößliche Maxime deutscher Politik und Teil unserer Identität als christdemokratische Partei. Verantwortung aus der Geschichte zu übernehmen, bedeutet für uns aber mehr als das Wachhalten der Erinnerung. Aus der Geschichte erwächst eine konkrete Verpflichtung für die Gegenwart.<br />
Eine gemeinsame Lehre lässt sich aus beiden Ereignissen trotz ihrer gravierenden Unterschiedlichkeit ziehen: Der 9. November mahnt uns, dass Freiheit, Achtung der Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht selbstverständlich sind, sondern durch aktiven Einsatz immer wieder erkämpft und bewahrt werden müssen. Diese Werte zu verteidigen ist immerwährende Aufgabe aller demokratischen Kräfte.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5mOcQ1o0Nqg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/5mOcQ1o0Nqg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Val Muur: een operatie met ernstige bijwerkingen]]></title>
<link>http://goedmakers21.wordpress.com/2009/11/09/val-muur-een-operatie-met-ernstige-bijwerkingen/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:35:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jos Goedmakers</dc:creator>
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<description><![CDATA[Desondanks was er twintig jaar geleden natuurlijk sprake van een historisch keerpunt -met achteraf n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Desondanks was er twintig jaar geleden natuurlijk sprake van een historisch keerpunt -met achteraf nogal wat vervelende bijwerkingen- dat terecht veel aandacht krijgt.</p>
<p>Via de link hieronder een video-domino van de gebeurtenissen van toen, die een aanvang kenden in de late avond van 9 november 1989.<BR><BR></p>
<p><strong><a href="http://www.vkblog.nl/bericht/285929/Val_Muur%3A_een_operatie_met_ernstige_bijwerkingen">LINK</a><br />
</strong><BR></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-188" title="9 november 1989" src="http://goedmakers21.wordpress.com/files/2009/11/herschaalde-kopie-van-muur.jpg" alt="9 november 1989" width="450" height="320" /><BR><BR><BR><BR></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Debattartikel publicerad i Laholmstidning 12/11-09: "Inga kommunister i Sveriges regering!"]]></title>
<link>http://christoferlundholm.wordpress.com/2009/11/09/opublicerad-debattartikel-inga-kommunister-i-sveriges-regering/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 16:04:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>christoferlundholm</dc:creator>
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<description><![CDATA[”Mr. Gorbatjov, tear down this wall” sa USA:s president Ronald Reagan när han höll ett tal i väst Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>”Mr. Gorbatjov, tear down this wall” sa USA:s president Ronald Reagan när han höll ett tal i väst Berlin under 1980-talets kalla krig. Muren revs också ned, men det var inte Gorbatjov utan det tyska folket som under jubel och glädjetårar gjorde det en kall novemberkväll 1989. 9:e november är det 20 år sedan dess, 20 år sedan Europas östra folk fick uppleva den frihet man i väst länge tagit för given.</p>
<p>   I närmare 40 år lyckades kommunismen och socialismen dela Europa. Berlinmuren delade Tyskland, familjer och vänner var splittrade till följd av krig och storpolitik. Hos dagens européer känns det väldigt främmande, men minnet av muren, kalla kriget och den hotande kommunismen från öster lever kvar.  </p>
<p>   Kommunismens brott är många. Stalins massutresningar i Sovjetunionen där människor fördes bort och ändade sina liv i Sibiriens gulagsystem. Massvälten i Ukraina under tvångskollektiviseringen av jordbruket där kannibalism blev vardag. Pol Potts mördarregim under Röda khmererna. Kina är ytterligare ett exempel där kommunismen har och fortfarande sätter sina spår. När Mao styrde Kina ledde ”det stora språnget” till massvält med oräkneliga döda. Kulturrevolutionen slog hårt mot landets intellektuella och dess kulturskatter förstördes av hjärntvättade ungdomar med Maos lilla röda i handen. Kommunismens och socialismens brott mot mänskligheten kan räknas upp i en evinnerlighet.</p>
<p>   Idag skördas fortfarande offer under kommunismens röda fana. Så sker i Kuba där oppositionella politiker fängslas för att de motverkar Fidel Castros diktaturregim. I Nordkorea lider folket av svält och många försöker lämna landet. Likt gamla Östtyskland tvingar man så gott det går kvar folket i landet. För den som flyr och tvingas tillbaka väntar misshandel, fruktansvärda kränkningar och tillslut död i något av landets många arbetsläger och koncentrationsläger. Brotten fortsätter än idag – detta kan aldrig accepteras.</p>
<p>  I Sverige finns en opposition som säger sig vara enad. Socialdemokraterna är beredda att släppa in Vänsterpartiet med Lars Ohly i en vänsterregering, en man som grät när muren föll. Glöm inte att Vänsterpartiet är sprunget ur kommunismen och dess mörka historia. Den 9:e november 1989 hette partiet VPK Västerpartiet kommunisterna, när muren föll försvann snart K:et. Men försvann den hemska ideologi ur vilken partiet är sprunget? En ideologi vars företrädare visat ett så fruktansvärt förakt för mänskligt liv att vem som helst kan bli mörkrädd. Vi i Moderata Ungdomsförbundet vill inte ha några kommunister i regeringen, inget Vänsterparti och ingen Lars Ohly i Sveriges regering!        </p>
<p> Christofer Lundholm</p>
<p>Ordförande MUF Halmstad</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Abschiedsbrief]]></title>
<link>http://prachtsteak.wordpress.com/2009/11/09/der-abschiedsbrief/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 15:45:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>prachtsteak</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich war so frei, den Abschiedsbrief meines Vaters zu übersetzen. Er hatte ihn in einer Schublade ver]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich war so frei, den Abschiedsbrief meines Vaters zu übersetzen. Er hatte ihn in einer Schublade versteckt und verwies seine Eltern darauf, als er nach gelungener Flucht nach Deutschland zum ersten Mal bei ihnen anrief.</p>
<blockquote><p>Teure Eltern,</p>
<p>es fällt mir schwer, diesen Brief zu schreiben, da ich euch das, was ich ausdrücken möchte, eigentlich persönlich sagen und euren Rat einholen sollte. Zum einen fehlt mir der Mut und zum anderen habe ich Angst, ihr könntet das, was ich tue, vereiteln. Ich will hier nicht darüber schreiben, wie gern ich euch habe und wie ich dankbar ich euch dafür bin, was ihr für mich und meine Familie getan habe. Ich will nur, dass ihr mich nicht verurteilt und versteht, warum ich will, dass es mir und meiner Familie besser geht als bis jetzt, auch wenn ihr denkt, dass es uns bisher sehr gut ging und wir viel mehr hatten, als viele andere.</p>
<p>Das war aber nicht nur unser Verdienst. Ihr habt meine Wohnung finanziert und mich auch weiterhin unterstützt, wo ihr konntet. Zur Hochzeit bekamen wir Geld, um uns ein Auto zu kaufen. Meine Schwiegereltern kauften dann alle weiteren Dinge, die wir als junge Familie brauchten. Ich weiß, dass ihr sagen werdet, dass ich viele Sachen in der Wohnung selbst gemacht, dass ich eine Garage und ein Gartenhäuschen gebaut habe. Ich konnte das allerdings nur, weil ihr mir das Geld für das Material, meine Schwiegereltern für das Grundstück gegeben haben und weil Vater mir beim Bau und der Gartenarbeit immer zur Hand ging. Ich will hier nicht jede Krone vorrechnen, die ihr und die Schwiegereltern mir gegeben habt, aber ich will, dass ihr wisst, warum es uns so gut ging. Wir haben praktisch jedes Wochenende bei euch verbracht und wieviel das eigentlich kostet, merkten wir erst, als wir einmal zu Hause blieben und die Nahrungsmittel für Samstag und Sonntag selbst kaufen mussten. Wenn wir nach einem Wochenende nach Hause fuhren, waren wir vollgepackt mit Nahrungsmitteln für die gesamte Woche.</p>
<p>Ich wollte wirklich nicht darauf herumreiten, wer uns wieviel gegeben hat. Ich wollte, dass ihr euch klar macht, dass zwei Akademiker mit guten Gehältern nicht auf so eine Hilfe von ihren Eltern angewiesen sein dürfen. Dazu komme ich langsam in ein Alter, wo ich beginnen sollte, euch zu helfen, um wenigstens einen Teil davon zurückzugeben, was ihr für mich getan habt. Dies kann ich in meiner jetzigen Situation nicht tun und das hat mich darin bestärkt, dass mein Schritt richtig ist.</p>
<p>Ihr wisst, dass ich früher einmal mit D. und dem kleinen A. als Experte nach Afrika gehen wollte. Wir hätten uns zwei Jahre nicht gesehen. Jetzt gehen wir zwar für immer, aber ich glaube fest daran, dass wir innerhalb eines Jahres auf eigenen Beinen stehen werden. Euch als Rentner werden sie jederzeit rüber lassen, außerdem ist Emigration keine Straftat mehr und deswegen werden wir sicher nach kurzer Zeit zu Besuch kommen können.</p>
<p>Falls wir keinen Erfolg haben sollten, ist es nicht schlimm, schließlich können wir jederzeit zurückkommen.</p>
<p>Diesen Weg habe ich schon länger vorbereitet. Deshalb haben wir den Garten, die Garage und die Wohnung samt Einrichtung an P. verkauft. Wir haben ihm gesagt, dass wir ein Haus kaufen wollen und deswegen Geld brauchen. Die Einrichtung hat ohnehin rund die Hälfte an Wert verloren.</p>
<p>Verzeiht mir, dass ich auch euch nicht immer die Wahrheit gesagt habe, aber ich konnte nicht anders, auch wenn es für mich sehr schwer war und ich mich sehr dafür schäme.</p>
<p>Wahrscheinlich ist schon die Geheimpolizei bei euch, ihr habt aber nichts zu fürchten, da mir dabei niemand geholfen hat und auch niemand davon wusste.</p>
<p>Gebt auf eure Gesundheit Acht und ich tue alles dafür, dass wir uns so bald wie möglich wieder sehen werden. Vergebt mir diesen Abschied und freuen wir uns auf ein baldiges Treffen.</p>
<p>Euer M.</p></blockquote>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-98" title="IMG_3843" src="http://prachtsteak.wordpress.com/files/2009/11/img_3843.jpg?w=768" alt="IMG_3843" width="461" height="614" /></p>
<p>Im Nachhinein betrachtet kann ich folgende Anmerkungen machen: Meine Eltern flohen im Sommer 1989 aus der Tschechoslowakei nach Deutschland, sie wurden in ihrer Abwesenheit unverzüglich zu 10 Jahren Haft verurteilt und meine Verwandten hatten sehr wohl etwas zu fürchten. Einige wussten von der Flucht, fast alle wurden verhaftet, zum Glück konnte niemandem etwas nachgewiesen werden. Am 9. November fiel die Berliner Mauer, und auch wenn alles anders vorging, als mein Vater damals ahnte, konnten sich tatsächlich bald alle wiedersehen und auch ich als alteingesessener nichtmal 1 1/2 Monate alter Wessi konnte meine Ostverwandten kennen lernen. Klingt doch wie aus dem Märchen, oder?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Mauern im November ]]></title>
<link>http://nimrouz.wordpress.com/2009/11/09/mauern-im-november/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:21:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>nimrouz</dc:creator>
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<description><![CDATA[An diesem denkwürdigen Tag kann sich wohl kaum jemand dem Thema Mauer entziehen&#8230;. Ein paar Tag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[An diesem denkwürdigen Tag kann sich wohl kaum jemand dem Thema Mauer entziehen&#8230;. Ein paar Tag]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Verrückte Vermählung]]></title>
<link>http://uwevonseltmann.wordpress.com/2009/11/09/verruckte-vermahlung/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:18:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>uvseltmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Hochzeitspaar Als Birgit und Matthias Frahnow im November 1989 im Spreewalddorf Drehnow heiraten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Hochzeitspaar Als Birgit und Matthias Frahnow im November 1989 im Spreewalddorf Drehnow heiraten]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Breschnew und Honi knutschen wieder   ]]></title>
<link>http://edithalisa.wordpress.com/2009/11/09/breschnew-und-honi-knutschen-wieder/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:31:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>edithalisa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eindrücke, East Side Gallery 9.11.2009 Mächtig Tam Tam an der East Side Gallery schon am Vormittag d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_4276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-4276" title="East Side Gallery 9.11.2009" src="http://edithalisa.wordpress.com/files/2009/11/069.jpg" alt="East Side Galery 9.11.2009" width="500" height="276" /><p class="wp-caption-text">Eindrücke, East Side Gallery 9.11.2009</p></div>
<div id="attachment_4278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-4278    " src="http://edithalisa.wordpress.com/files/2009/11/064.jpg" alt="" width="500" height="369" /><p class="wp-caption-text">Mächtig Tam Tam an der East Side Gallery schon am Vormittag des 9. November. Dann kam der Regen und auf jeden Tropfen ein Gratulant.</p></div>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4279  aligncenter" title="East Side Galery" src="http://edithalisa.wordpress.com/files/2009/11/east-side-galery.jpg" alt="East Side Galery" width="500" height="351" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4280  aligncenter" src="http://edithalisa.wordpress.com/files/2009/11/077.jpg" alt="" width="500" height="251" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-4281  aligncenter" src="http://edithalisa.wordpress.com/files/2009/11/076.jpg" alt="" width="500" height="321" /></p>
</div>]]></content:encoded>
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