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	<title>about-bucher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/about-bucher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "about-bucher"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 11:49:14 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[FairVerlag vs. Selbstverlag]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/30/fairverlag-vs-selbstverlag/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 21:30:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[[...] Allerdings &#8211; und hier haben wir das Problem &#8211; nehmen die österreichischen Krimiaut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>[...] <span style="color:#ff0000;">Allerdings &#8211; und hier haben wir das Problem &#8211; nehmen die österreichischen Krimiautoren grundsätzlich nur Mitglieder auf, deren Romane oder Kurzgeschichten in einem fairen Verlag mit einem dementsprechenden Autorenvertrag verlegt wurden (siehe <a href="http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com/" target="_blank">http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com</a>). Das ist für uns auch eine Schutzmaßnahme, um nicht aus allen Nähten zu platzen. </span>[...]</p></blockquote>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Anfrage an Aktionsbündnis Faire Verlage:</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>als Selbstverleger werde ich generell in einen Topf mit Pseudoverlagen gesteckt, obwohl ich meinen Werken jegliche Sorgfalt (Grafiker, Lektorat, &#8230;) angedeihen lasse und sagen kann, dass die Qualität meiner Bücher über dem Durchschnitt der Branche liegt. Gibt es hierzu Gremien, die mir diese Qualität bestätigen?</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.<br />
Richard K. Breuer<br />
Wien</p>
<ul>
<li><strong>Antwort von Aktionsbündnis Faire Verlage:</strong></li>
</ul>
<blockquote>
<div>Lieber Herr Breuer,</div>
<div>vielen Dank für Ihre Mail.</div>
<div></div>
<div>Klären Sie diese Leute einfach darüber auf, dass überhaupt nichts daran zu finden ist, einen Selbstverlag zu eröffnen. Nur gegen sog. Pseudo- und Bezahlverlage muss man kritisch sein.</div>
<div></div>
<div>Gremien gibt es nicht. Aber ein gutes Buch spricht auch bereits für sich. Führen Sie auf, was es mit den Pseudoverlagen auf sich hat. Denn man kann es nur so oft es geht wiederholen: Nicht der Autor hat für eine Veröffentlichung zu zahlen, sondern der Verlag (was bei einem Selbstverlag der Fall ist). Einen interessanten Bericht dazu lesen Sie auch im Literatur-Café: <a rel="nofollow" href="http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/" target="_blank">http://www.literaturcafe.de/zuschussverlage-und-naivitaet/</a></div>
<div></div>
<div>Mit den besten literarischen Wünschen</div>
<div>Christine Körner</div>
<div>Bundesverband junger Autoren und Autorinnen, BVjA</div>
<div><a rel="nofollow" href="http://www.bvja-online.de/" target="_blank">www.bvja-online.de</a></div>
<div>i.A. aller Initiatorenverbände des Ak Fairlag</div>
<div>[Abdruck der E-Mail mit freundlicher Genehmigung von Frau Körner]</div>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarzkopf goes Auslage]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-goes-auslage/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:53:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/schwarzkopf-goes-auslage/</guid>
<description><![CDATA[Auslage Buchhandlung am Quellenplatz - man beachte das Ro2069 Plakat Vorige Woche durfte ich einen T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_2234" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/schwarzkopf_auslage02_baq.jpg"><img class="size-full wp-image-2234" title="Schwarzkopf_Auslage02_BAQ" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/schwarzkopf_auslage02_baq.jpg" alt="Auslage Buchhandlung am Quellenplatz" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Auslage Buchhandlung am Quellenplatz - man beachte das Ro2069 Plakat</p></div>
<p style="text-align:justify;">Vorige Woche durfte ich einen Teil der Auslage in der <strong>Buchhandlung am Quellenplatz</strong> für die Schwarzkopf Black Edition gestalten. Es galt zu klotzen, nicht zu kleckern. Nur wenn der neugierige Kunde verblüfft ist, über die immense Anzahl an Büchern in der Auslage, muss er wohl oder übel feststellen, dass der Buchhändler an einem sicheren Erfolg für das beworbene Buch glaubt. Und wenn er sich so sicher ist, dann muss es wohl seine Vorzüge haben. Einzig, dass er noch nie etwas in den Medien darüber gelesen hat, macht ihn stutzig. Freilich, der aufmerksame FALTER (Buchbeilage) Leser könnte sich dunkel an den Titel erinnern. Und wer im Internet fleißig herumsurft, könnte &#8211; unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich &#8211; schon mal über diesen Autor und Verleger gestolpert sein. Wie dem auch sei, die Auslage muss einfach die Neugierde wecken. Kann nicht anders sein. Mag sein, dass einem das Buch nicht anspricht, oder das Cover, aber diese omnipräsente Präsentation lädt zum Hinschauen ein.</p>
<div id="attachment_2235" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/schwarzkopf_stapel_baq.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2235" title="Schwarzkopf_Stapel_BAQ" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/schwarzkopf_stapel_baq.jpg?w=100" alt="" width="100" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Präsentierteller</p></div>
<p style="text-align:justify;">In der Buchhandlung wurde ein kleines Holztischchen (dort, wo ich sonst den Kaffee trinke) als Präsentationsfläche für die Bücher (Package mit Designertasche und Plakat) gestaltet. Es sieht einladend aus. Ob es seinen Zweck erfüllt, wird sich wohl in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Es wäre enttäuschend, wenn es nicht zu einem neugierigen Blick verführen würde. Nächste Woche werde ich mein Werk aus der Distanz beobachten. Mal schauen, ob es mir noch immer gefällt. Ob es den rechten Eindruck macht. Gut möglich, dass meine jetzige Zufriedenheit in Unmut umschlägt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Auslage in der &#8220;<a href="http://www.spielerei.at" target="_self">Spielerei</a>&#8221; </strong>ist natürlich von einem ganz anderen Kaliber. Immerhin konnte da aus dem Vollen geschöpft werden. Viele Krimi-Karten- und Krimi-Brett-Spiele konnten da mit Schwarzkopf BE hübsch kombiniert werden. Zwar ist es recht eng, in der Auslage, aber mit gutem Willen lässt sich schon arbeiten. Fotos werden nachgereicht. Morgen, Montag, werde ich es mir bei Tageslicht anschauen. Und die Vitrine gehört ja auch noch mit einbezogen, in dieses literarische Krimi-Spiel-Package. Supersonderangebot inklusive. Am Samstag habe sie ein paar &#8220;Bände&#8221; verkaufen können, schrieb sie mir. Erfreulich. Weil ohne mein Zutun, ohne mein Insistieren (&#8220;brotloser Dichter &#8230;&#8221;). Überhaupt würde es mein geordnetes Weltbild auf den Kopf stellen, würden keine Packages verkauft werden. Denn besser präsentieren kann man sie nicht mehr, weder in der Auslage, noch im Geschäft (gleich neben der Kasse stehen die Taschen mit den Büchern und Spielen, also förmlich zum &#8220;Zugreifen&#8221;). Ich bin ja der (felsenfesten) Meinung, dass es vorwiegend auf Präsentation ankommt. Nun wird sich zeigen, ob ich Recht behalten sollte. Im Formel-I-Jargon (übrigens, ich war bei der Grand-Prix-Story-Präsentation im Morawa; Heinz Prüller ist ein launiger Redner, der den Schmäh förmlich aus dem Ärmel schüttelt) würde es wohl heißen: der beste Fahrer kann mit einem mittelmäßigen Rennauto nix gewinnen, wohingegen ein mittelmäßiger Rennfahrer mit dem besten Auto sehr wohl gewinnen kann. Was heißt das jetzt? Ein mittelmäßiges Buch, ordentlich präsentiert, kann zum Bestseller werden, wohingegen ein (mögliches) Bestseller-Buch, in der hintersten Reihe der Buchhandlung versteckt, keinen Blumentopf abräumt. Ja, das ist meine Meinung. Jetzt wird sich also zeigen, ob sich diese These bewahrheitet. Freilich, immer noch kann ich sagen, dass die Bedingungen nicht ideal waren (das falsche Publikum oder die Nicht-Empfehlung des Buchhändlers).</p>
<p style="text-align:justify;">Dass ich nun auch beim FRICK, am Graben aufliege, freut mich besonders. Vielleicht hängt auch mein Plakat bereits? Jetzt hoffe ich, dass wenigstens ein paar Exemplare verkauft werden. Die Blöße will ich mir nicht geben, dass ich angerufen werde (&#8220;Sie können Ihre Bücher abholen.&#8221;) &#8211; vielleicht sollte ich im FRICK für einen Auflauf sorgen. Wo war doch gleich die E-Mail-Adresse der hübschen Zwillinge?</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarzkopf, ein Kriminalromansekundärliteraturexperte und das Spielefest 09: Tag 2]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/spielefest_2/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:57:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/29/spielefest_2/</guid>
<description><![CDATA[Spielefest &#8211; Tag 2 &#8211; Samstag, 21. November 2009 Am Morgen, nach dem obligaten Frühstück ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Spielefest &#8211; Tag 2 &#8211; Samstag, 21. November 2009</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Am Morgen, nach dem obligaten Frühstück am Stand von &#8220;frisch gespielt&#8221; und dem Aufbau der Bücher (wichtig: Stapel, stapeln, stapeln &#8211; nur, wer klotzt, bekommt Aufmerksamkeit! Das Dezente, das Subtile geht völlig unter!), kam eine Dame vorbei, blieb stehen, dreht sich um, deutet auf meine Bücher und sagte zu ihrer Begleitung &#8220;Schau, Richard, ein Krimi!&#8221; Wie sich später herausstellte, war dieser &#8220;Richard&#8221; niemand geringerer als <a href="http://www.krimiautoren.at/autor_richard_donnenberg.html" target="_self"><strong>Richard Donnenberg</strong>,</a> ein Kriminalromansekundärliteraturexperte, der &#8220;Österreichs vermutlich größte private Sammlung  von Sekundärliteratur über das Fach Kriminalroman eklektisch zusammengetragen hat&#8221;. Donnenberg von einer charmanten Zurückhaltung, der die Lobeshymnen seiner Begleitung (&#8220;DER EXPERTE in Sachen Krimi!&#8221;) mit einem freundlichen Lächeln abwehrte, besah sich &#8220;Schwarzkopf&#8221; und nickte zufrieden. Ich erzählte frank und frei, dass ich die Bücher selber veröffentliche, dabei aber auf maximale Qualität achte. Donnenberg gab mir dahingehend Recht, dass man diesem Buch den &#8220;Makel&#8221; des selbstverlegten Buches in keinem Falle anmerkte. Das freute mich sehr. Gerne hätte ich es schriftlich. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja noch. Über den Inhalt, wir wissen es nur zu gut, lässt sich nicht streiten. Geschmäcker sind verschieden. Was dem Hans gefällt, muss dem Hänschen nicht gefallen. Und umgekehrt. Freilich, ein gewisses Maß an silistischer Handwerkskunst sollte schon vorhanden sein. Aber gestehen wir&#8217;s uns ein: wenn es sich gut verkauft, würde man auch das Getippsel des intelligentesten Affen (&#8220;Cheeta&#8221;) verlegen und ihm Qualität attestieren. Jedenfalls freute ich mich noch mehr, als er mein Buch und die Ausgabe 2 von &#8220;frisch gespielt&#8221; erstand (&#8220;Das muss ich haben!&#8221; &#8211; waren es seine Worte? Schwer zu sagen, in meinen Ohren klang es jedenfalls so), in der ein Special über Krimi-Spiele zu finden ist (der Autor schreibt Theaterkritiken für die FAZ, bitteschön!). Freundliche Verabschiedung. Ja, solch wunderbaren Begegnungen kann es geben. Vorausgesetzt, man nimmt all die Mühsal in Kauf (man will nicht glauben, was man da alles besorgen und herumschleppen muss &#8211; z.B. eine riesige Metall-Kiste, um die wertvollen Dinge über Nacht einsperren zu können), die solch ein &#8220;Event&#8221; bereit hält.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Ironie dieser Begegnung soll nicht verschwiegen werden, hat doch der Kriminalromansekundärliteraturexperte (er hat einen Hang für lange Wörter) seine Hand bei der österreichischen <strong>Krimiautoren-Vereinigung</strong>, die mich zuerst freundlich aufnahm (&#8220;Willkommen!&#8221;) und mich Tage später freundlich zur Ausgangstür begleitete (&#8220;Selbstverleger &#8230;&#8221;). Ei, was hat mich dieses Lob von Donnenberg gefreut (und dass er das Buch erwarb). Gut möglich, dass ich nie wieder von ihm höre, aber dieses Gespräch mit ihm hat mich wahrlich beseelt. Schön!</p>
<p style="text-align:justify;">Der Samstag ging flott über die Bühne. Viele Menschen. Viele Interessenten. Viele Gespräche. Die<strong> Schwarzkopf Black Edition</strong> fiel auf, nicht durch, könnte das Credo heißen. Die Plakate machten sich gut. Der hübsch angerichtete Präsentier-Tisch dito. Rotkäppchen 2069 wurde immer wieder begutachtet. Vielleicht hat BW. vom BZ. Recht, wenn sie meinte, das Buch verkaufe sich alleine durch das Cover. Das dazugehörige Plakat lockte eher die Jüngeren an (&#8220;Mama, schau &#8230; Rotkäppchen &#8230;&#8221;). Vielleicht, weil es nicht auf Augenhöhe montiert war.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit Günter Rubik, Geschäftsführer von <a href="http://www.audiamo.at" target="_blank"><span style="color:#ff6600;"><strong>Audiamo</strong></span></a>, dem Hörbücher- und Hörspiel Shop in der Kaiserstraße, nett geplaudert. Muss noch eine E-Mail an ihn richten. Er möchte mir den Kontakt zu einem kleinen Hörbuch-Verlag geben, der auch Hörbücher/Hörspiele in seinem Studio produziert. Tät mich ja sehr interessieren, was denn so ein Hörbuch kosten täte. Für all die Leseunwilligen da draußen. Oder für die deutschen Leser, die gerne mal den Wiener Dialekt hören wollen, so, wie er richtig gesprochen wird. Habedehre &#8230; Meiner Seel, das wär was.</p>
<p style="text-align:justify;">Buchhändler WG. (<a href="http://www.baq.co.at" target="_blank"><strong>BAQ</strong></a>) besuchte mich mit seiner aufgeweckten Tochter (&#8220;Ich bin schlauer als du denkst!&#8221;) und begutachtete die Bücher.  Er dachte, dass das Hintergrund-Schwarz dünkler sei. Aha. Zugegeben, es ist kein tiefes Schwarz. Aber auch kein helles. Sag ich mal. Natürlich gab ich seiner Tochter einen kleinen Button, den sie  werbewirksam sogleich ansteckte.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach der Spielemesse in die City, weil TC. unbedingt ein <strong>Geschenk </strong>für eine Freundin brauchte (&#8220;bis 19h30!&#8221;) und dabei an den neuen Schwarzkopf dachte. Also in die U-Bahn. Stephansplatz. Übergabe. Geplaudert. Verabschiedet. Service am Kunden, sozusagen. Wo gibt es das sonst, dass der Autor persönlich sein Buch abliefert. Hm. Vielleicht wäre das eine Marktlücke. So, wie man Pizza bestellen kann, kann man auch Bücher bestellen. (&#8220;<strong>PizzaBooks</strong>, Grüß Gott. Sie wünschen?&#8221;  -  &#8220;Ja, ich hätte gerne einmal den neuen Mankell, einmal Jelinek und dann noch diesen Breuer. Wie lange wird es dauern?&#8221; -  &#8220;Zwanzig Minuten!&#8221;) Oder der Autor, die Autorin liefert ihr Buch gleich selbst ab. Ich bin sicher, es gäbe genügend AutorInnen, die das gerne machen würden. Und wie wär&#8217;s mitl <strong>literarischer Prostitution</strong>? Hm. Darüber müsste ich jetzt nachdenken.</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Fortsetzung eines müsterlichen Blind dates]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/16/die-fortsetzung-eines-musterlichen-blind-dates/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:46:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/16/die-fortsetzung-eines-musterlichen-blind-dates/</guid>
<description><![CDATA[Mit dem Muster von Schwarzkopf B.E. (B.E.= Black Edition) zog ich also in die Welt, um erste Stellun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Mit dem Muster von <strong>Schwarzkopf B.E. </strong>(B.E.= Black Edition) zog ich also in die Welt, um erste Stellungnahmen zu bekommen. Erste Station: <strong>Buchhandlung am Quellenplatz</strong>. Der gute Walter, Inhaber der schmucken Buchhandlung, musste sich gerade mit dem Gratisbuch der Stadt Wien herumschlagen (&#8220;Und Nietzsche weinte&#8221;). Er hatte keines mehr. Seine ganze Tranche schon am Vortag ausgegeben. Erboste Kunden und Kundinnen wollten es nicht wahrhaben (&#8220;Sie Lügner!&#8221;). Ich würde ja die Leutchen, die sich so ein Buch einsteckten, nach einem halben Jahr fragen, ob sie es auch gelesen haben. Ich schätze, dass es die wenigsten tun (&#8220;Hauptsach es is gratis, net?&#8221;). Und manch einer hofft vermutlich, es für ein paar Euro losschlagen zu können. So viel mal dazu.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_2193" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/cover_ok_schwarzka2_3dback.png"><img class="size-medium wp-image-2193" title="Cover_OK_SchwarzkA2_3Dback" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/cover_ok_schwarzka2_3dback.png?w=175" alt="Cover Schwarzkopf U4" width="175" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Cover Schwarzkopf B.E. Back (U4)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Walter besah sich das Muster eingehend, während ich mir einen Kaffee gönnte. Er war soweit zufrieden. Der Kontrast am Buchrücken gefiel ihm nicht so sehr. Richtig. Die graue Schrift hebt sich nicht sonderlich gut vom schwarzen Hintergrund ab. Nach meinem zweiten Kaffee und einer kurzen Plauderei, machte ich mich in den ersten Bezirk auf &#8211; mit der U1 ist man in wenigen Minuten in der City, am Stephansplatz. Von dort ins <strong>TIEMPO</strong>, in der Johannesgasse, wo ich die Buchhändlerin (nicht Alice) in ihrer Mittagspause störte. Tja. War mir unangenehm. Aber ich konnte nicht warten. Die Zeit drängte. Schließlich musste ich in wenigen Stunden die Druckfreigabe erteilen. Also zeigte ich ihr das Muster, während sie ihre Suppe löffelte. Sie nickte. &#8220;Ich habe ein Problem mit unruhigen Sachen&#8221;, meinte sie. Dann, nach einer Gedankenpause fügte sie hinzu, dass es stimmig sei, das Cover. Sie zog die Black Edition der weißen 1. Auflage vor.</p>
<p style="text-align:justify;">Schließlich noch ins<strong> TIEMPO Nuevo</strong> in der Taborstraße. Die dortigen Buchhändlerin (jetzt hab ich ihren Namen glatt vergessen; ärgerlich!) freundlich und sympathisch bis zum Abwinken. Freilich, wir haben schon das eine oder andere Mal geplaudert. Ehemalige Verlagsangestellte. Sie begutachtete das Muster, das helle Begeisterung auslöste. Sie wolle welche haben. &#8220;Bring uns doch welche mit&#8221;, sagte sie. Ich versprach, sie auch mit Plakaten und Buttons zu versorgen, was sie ebenfalls erfreute. Ja, so macht das Klinkenputzen Spaß. Wenn man mit seinen Produkten (der Verleger und Marketing-Mensch spricht von Produkten, der Autor von einem literarischen Werk) hausieren (= man klopft freundlich an die Tür) geht, hat man immer ein ungutes Gefühl. Noch mehr, wenn man ein sensibles Wesen ist, das in den anderen hinein horcht. Ich will dem anderen die Chance geben, sich ohne Gesichtsverlust aus der Affäre zu ziehen. Umgekehrt erwarte ich es auch meinem Gegenüber. Das gehört sich so. Freilich, in Zeiten wie diesen, ist das keine Selbstverständlichkeit. Was keine fünf Minuten wieder einmal gezeigt wurde. Ich machte mich in die nächste Buchhandlung auf. Klein. Überschaubar. Ambitioniert. Im Sommer brachte ich dem Buchhändlerehepaar meine drei Bücher vorbei, damit sie prüfen konnten, ob diese etwas für ihr Sortiment wären. Da ich weiß, dass ein Kleinverleger ein Entrée braucht, ließ ich mich von HH., einem künstlerisch Umtriebigen und allseits bekannten Organisator im 2. Bezirk, einführen. Half nix. Ich zeigte dem Inhaber den Folder und meinte, ihm einmal Bücher vorbeigebracht zu haben. Ich musste gar nicht erst ausreden, er wusste sogleich, wer ich war und merkte an, dass er sich die Bücher angesehen habe, aber sie nichts für seine Buchhandlung seien. Wir vereinbarten, dass er die Bücher einem Bekannten aushändigt, den ich hin und wieder sehen. Das war&#8217;s. Kein Interesse. Keine Hintergragen. Kein Lächeln. Ich nenne die Buchhandlung nicht. Das gehört sich nicht. Er macht seinen Job. Ich mache meinen. Dass diese Lokalität für mich gestorben ist, muss natürlich klar auf der Hand liegen. Eine Hand wäscht die andere, heißt es. Deshalb lobe und erwähne ich die Buchhandlung am Quellenplatz, das TIEMPO, weil ich dort ernst genommen werde.</p>
<p style="text-align:justify;">Am Samstag, nach der <span style="color:#000000;">Köhlmeier-Lesung im MQ</span> (er las Kurzgeschichten aus seinem neuesten Buch und ich muss sagen, dass diese wahrlich meisterhaft gelungen sind; eine der Geschichten erinnerte mich stark an Sempés &#8220;Le petit Nicolas&#8221;, den ich in meiner Jugend rauf und runter gelesen habe), stellte mir Elke, die Organisatorin der Lesereihe, einen Buchhändler der <strong><span style="color:#ff0000;">Buchhandlung Frick </span></strong>vor. Ich zeigte ihm das Muster, gab ihm einen Folder. Er nickte. Meinte, man könne es mal mit 10 Büchern probieren (&#8220;Wie lieferst du? Mit Lieferschein?&#8221; Natürlich liefere ich mit Lieferschein). Erfreulich. Außerdem würde er mit der Vertreterin eines Verlages über mich sprechen, die sich auf Regionalkrimis spezialisiert hat.  Vielleicht ergibt sich hier eine Synergie. Mal schauen. Wir sehen: es geht auch anders. Freilich, ich hatte das beste Entrée, das man sich wünschen kann. Mein Buch lag bei ihm auf dem Nachtkästchen (er hatte es aber nicht gekauft!). Alles klar?</p>
<p style="text-align:justify;">Die <strong>literarische Lesereihe im Quartier21 im MQ </strong>ist wirklich eine feine Sache. Intimer Rahmen (Barock-Saal), gute Akkustik und im Anschluss gibt&#8217;s Wein und Brötchen. Für schlappe 3,- ist das wirklich eine gute Sache. Also hingehen, wenn das nächste Mal bekannte und unbekannte AutorInnen aus ihren Büchern oder Manuskripten lesen. Vielleicht steht ja so ein dreitagesbärtiger Autor beim Buffet-Tisch und schlägt sich den leeren Dichtermagen voll. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich es bin. Noch mehr, wenn man einen dreitagesbärtigen Kleinverleger sieht, der höflich und dezent, aber sehr bestimmend, dem Gesprächspartner einen Folder in die Hand gibt (&#8220;Agatha Christie?&#8221; &#8220;Leider &#8230; Brouillé ist erst für Anfang des Jahres geplant &#8230;&#8221;).</p>
<p style="text-align:justify;">Zu Hause angekommen, also am <strong>Freitag, 13. November</strong> (!), musste ich noch die eine oder andere Änderung machen. Erhöhte den Kontrast der grauen Schrift auf der Rückseite (U4), sowie die Tagline (&#8220;5 Tage, 4 Nächte, 3 Leichen, 2 Männer, eine einzige Katastrophe&#8221;). Das vormals eher dunkle Rot von &#8220;eine einzige Katastrophe&#8221; wurde leuchtender gemacht. Auf der Vorderseite wechselte ich das &#8220;gelbliche Grau&#8221; in ein &#8220;weißes Grau&#8221; aus. Hopefully, dass es dann so wird, wie ich es mir vorstelle. Die letzten Tage immer wieder mit meinem Muster im Gepäck die Leute &#8220;beglückt&#8221;. TC., sonst strengste Kritikerin meiner Werke, meinte, es sei perfekt (sie hatte aber bereits zwei Glaserln Wein intus!). Und auch sonst gab es keine harsche, niederschmetternde Ablehnung. Gut so. Darauf kann man aufbauen. Das Werkpapier von Munken 90m² und 1,5Volumen ist fantastisch. Es hat für die Seitenzahl (304) und die Größe (13,5 x 19 cm) die perfekte Anmutung. Ich könnte stundenlang mit dem Buch in der Hand herumtun. Aufblättern. Zublättern. Aufschlagen. Zuschlagen. Die Klappen (9 cm!) erfreuen sich größter Beliebtheit. Weil sie sich so schön ins Gesamtbild einfügen. Und die Innenseite, die ist bitteschön bedruckt. Was bin ich froh, dass mir diese Idee noch gekommen ist. Kostete ein paar Cent mehr und gibt gleich eine Menge her. Huh. Wir sehen: die anfängliche Enttäuschung ist einer großen Zufriedenheit, beinahe bin ich versucht zu sagen: Glückseligkeit, gewichen. &#8220;Schwarzkopf B.E.&#8221; hat Kultpotenzial. Ist es zu hoch gegriffen? Vielleicht. Aber ich spreche von Möglichkeiten. Von Visionen. Von Hoffnungen. Und das muss bitteschön erlaubt sein. Immer. Freilich, die Gefahr, sich lächerlich zu machen, hat man wohl oder übel in Kauf zu nehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Jetzt noch schnell <strong>zwei kleine Buttons </strong>(24 mm) anfertigen lassen (Button4you &#8211; die Firma gibt&#8217;s bei mir gleich ums Eck und ich bin sehr zufrieden mit ihnen). Die gestrige Entwurfsphase, begleitete von M.D. aus A., gestaltete sich ein wenig schwierig (&#8220;sag mal du verstehst mich einfach nicht, ne?&#8221; oder &#8220;hmpf <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  sieht genauso albern aus wie alle andern vor dem perfekten gerade&#8221;). Sie gehört ja unbedingt zur Zielgruppe &#8220;kleine Buttons braucht das Land&#8221;. Ihren Vorschlag (&#8220;jetzt noch ein Button wo Schwarzkopf draufsteht (und das K verkehrtherum, du weißt schon <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  mit Blutklecks!!!&#8221;)<br />
konnte ich mustergültig umsetzen (&#8220;Schwarzkopf sieht geil aus!!!!&#8221;). Wer sagt&#8217;s denn? Gut Ding braucht Weile, nicht?</p>
<p style="text-align:justify;">Auf der <strong>BUCH Wien</strong> mit einem netten Vertreter der Firma Europapier geplaudert. Er gab mir ein paar Muster der verschiedenen Papierhersteller mit. Ja, so etwas kann man gut gebrauchen. Außerdem legte er mir ein US-Papier ans Herz, das nachhaltig produziert und nur einen kleinen CO2-Fußabdruck hat. Interessant. Man will ja schließlich als Verleger nicht unbedingt Schuld sein, wenn sich die nächsten Generationen warm anziehen müssen, weil das Klima ungemütlicher wird. Wir tragen ja alle eine Verantwortung (was sich aber noch nicht herumgesprochen hat, oderrr?) für diese eine Welt. Abgedroschene Phrase, ich weiß. Aber sie stimmt. Jedenfalls sah ich auf dem Stand ein hübsches schwarzes Sackerl aus Karton (Tüte). Auf diesen müsste ich den weißen &#8220;Schwarzkopf&#8221;-Button befestigen und schon gäb&#8217;s eine schmucke Verpackung ab. Stylish zum Niederknien. Sag ich mal. Ist alles eine Frage der Kosten. Natürlich. Aber für ein exklusives Produkt sollte man (vorderhand der Produzent) auch keine Kosten und Mühen scheuen. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">Jetzt gilt  es, ein passendes Marketingkonzept für all diese Werbemittel (Poster, Buttons, Folder, Säckchen) zu finden. In die Menge schütten? Verschenken? Verkaufen? Horten? Tauschen? Anstecken? Und die exquisiten <strong>TaschenBuchTaschen</strong> von Miriam Spies und ihrem <em>Gonzoverlag </em>aus Mainz? Stimmt. Die sollten ja auch bald kommen. Abgestimmt auf <em>Schwarzkopf B.E.</em>, bitteschön! Die gibt&#8217;s aber nur limitiert. Sind ja handgefertigt. Wenn wir Glück haben, werden ihre TBTs die Freitag-Taschen der Zukunft. Für Bücher. Taschenbücher.</p>
<p style="text-align:justify;">[Anm.: im obigen 3D-Bild ist das Gemälde ein bisserl breit geworden; ist es natürlich nicht]</p>
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<title><![CDATA[Blind date mit Harry oder designte Ausmaßlosigkeiten]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/14/blind-date-harry/</link>
<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 10:40:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich noch gestern, weit nach Mitternacht, diesen Blog-Beitrag schreiben. Gehört sic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/plakate_ausmasse.png"><img class="size-thumbnail wp-image-2182 alignleft" title="plakate_ausmasse" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/plakate_ausmasse.png?w=150" alt="plakate_ausmasse" width="150" height="145" /></a>Eigentlich wollte ich noch gestern, weit nach Mitternacht, diesen Blog-Beitrag schreiben. Gehört sich so. Am Puls des Geschehen, sozusagen. Aber die Müdigkeit ließ mich wie einen vertrockneten preußischen Generalstabsoffizier klingen. Kein Witz. Keine Ironie. Staubtrockenes Abhandeln der letzten Tage. Derweil, es böte sich an, das Geschehene in amüsante Worte zu verpacken. Freilich, schenkelklopfenden Humor kann ich nicht bieten. Aber ich denke, das erwartet jetzt auch niemand. So viel zur Einleitung. Kommen wir zum Wesentlichen &#8211; denn alsbald sollte ich auf die BUCH Wien. Mich dort ein bisserl umsehen. Am frühen Nachmittag wird die Autorenstammtischrunde des TIEMPO die Messe unsicher machen. <strong>Claudia Toman</strong> und <strong>Vicotria Schlederer</strong> (wir besuchten am Mittwoch ihre erste Lesung im W3 Thalia) sind mal dabei. Um 17 Uhr Lesung im MQ von Köhlmeier. Um 20 Uhr die CD-Präsentation von <strong>Irmie Vesselsky</strong> im Haus der Musik. Edler Rahmen. Genau das Richtig für die Musik von Irmie, die mich schon vor einem Jahr dermaßen begeistert hat, dass ich sie und ihr Klavier zu einer Lesung ins Prückel einlud, wo sie für den passenden musikalischen Rahmen  sorgte. Mit ihrem vorzüglichen Lied &#8220;Run&#8221; unterlegte ich übrigens einen meiner Videoclips. Hoffe, sie hat nicht vergessen, mich auf die Gästeliste zu setzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Von Donnerstag auf Freitag Nacht den Designer raushängen lassen. Gut. Designer kann sich jedermann, jedefrau schimpfen oder nennen oder auf seine/ihre Visitenkarte drucken. Verhält sich wohl so ähnlich wie mit der Bezeichnung Schriftsteller. Vermutlich wird es alsbald den Schriftsteller-Führerschein geben &#8211; samt den dazugehörigen Überprüfungen (&#8220;Haben Sie etwas getrunken?&#8221;, &#8220;Wo ist der Verbandskasten?&#8221;, &#8220;Haben Sie Tabletten genommen?&#8221;, &#8220;Wann haben Sie das letzte Mal etwas veröffentlicht?&#8221;). Jedenfalls, um nicht abzuschweifen, meinte TB., es wäre gut, wenn der Stand des Spielemagazins auf dem SPIELEFEST (20. &#8211; 22. 11. im Austria Center) einen Banner hätte. Vielleicht auch noch gleich so einen Rollup Banner zum aufziehen. Kostet ja heutzutage nicht mehr die Welt. Also habe ich mich hingesetzt (nein, gesessen bin ich ja schon) und habe mich mal schlau gemacht, was es denn da so zu beachten gilt, wenn man Plakate und Banner in solchen Ausmaßen bastelt. Die wichtigste Frage schlechthin: wie hoch müssen Grafiken und Bilder aufgelöst sein, damit sie nicht pixelig wirken. Da Banner und Plakate ja nicht mit der Nase gelesen werden, reichen üblicherweise geringer aufgelöste Bilder als für, sagen wir, den Fotodruck in einem Buch (300 dpi aufwärts). In einem der unzähligen Foren, die sich mit diesem Thema beschäftigen (&#8220;Hey, ich soll für eine Band ein Plakat machen, aber ich hab das noch nie gemacht. Muss ich da wirklich die Fotos mit 300 dpi nehmen &#8230; da wird die Datei so groß, oder reicht da weniger. Ich kenn mich da nicht so aus. Wäre um Unterstützung dankbar.&#8221;), konnte ich eine interessante Info finden (leider habe ich mir nicht mehr gemerkt, wer und wo es war):</p>
<blockquote><p>Bildgröße                    Bildauflösung    Dateigröße</p>
<p>DIN A4                         300 dpi min      min. 35 MB<br />
von 1 m² &#8211; 3m²          100 dpi min.    min. 61 MB/m²<br />
von 4 m² &#8211; 10 m²          72 dpi min.   min. 31 MB/m²<br />
von 11 m² &#8211; 25 m²        50 &#8211; 10 dpi     max. 15 MB/m²</p></blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wie die Angaben zu den Dateigrößen zu verstehen sind, entzieht sich meiner Kenntnis, aber falls jemand etwas damit anfangen kann, hab ich es mal eingestellt. Wichtiger ist ja die Bildauflösung im Verhältnis zur Bildgröße. Damit ist klar, dass man für ein Riesenplakat sein Foto, das in 300 dpi vorliegt, vergrößern kann. Zwar stößt man auch hier bald an seine Grenzen und es bedarf wohl des einen oder anderen Tricks (Software zum Skalieren, ausgedrucktes Bild einscannen), aber es ist gut zu wissen, woran man ist bzw. woran man zu arbeiten hat. Tutorials (vulgo &#8220;Wie-mache-ich&#8221;) gibt es im Web ja genug. Eine Site hat ein paar nette Tutorials im Angebot: http://www.dma.ufg.ac.at Zwar hab ich diese nur überflogen, dürften aber eine gute Einführung in die Materie sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem ich also die einfachste Lösung für die Riesendinger gefunden habe (bzw. stand es schon von vornherein fest), nämlich eine reine Schriftenlösung zu machen, ist das Herumdoktern natürlich um Vieles leichter. Schriften sind ja in Kombination mit Größe und Farbe eine probates Mittel, um aus wenig mehr zu machen. In einer Woche wissen wir, ob ich Recht behalten sollte. Wobei, das ist das Gute an der Sache: sollte die Chose in die Hose gehen, dann hätte ich nur ein paar hundert Euro versenkt (vielleicht kann man sich mit dem PVC-Banner einwickeln &#8230; hm?! Bitte mich zu erinnern, dass ich mir den Banner genau anschaue; eventuell wäre das etwas für die gute Miriam aus Mainz, die neuerdings TaschenBuchTaschen aus Kunststoff-Tischdecken schneidern lässt &#8230; ich sag ja, man muss nur blöd in der Gegend herumschreiben und schon stößt man auf eine Idee &#8211; während im Hintergrund &#8220;My Heart Asks Pleasure First&#8221;  von Michael Nyman läuft). Um die Ausmaße und Dimensionen einschätzen zu können, habe ich die verschiedenen Plakat- bzw. Bannergrößen gegenübergestellt. Ziemlich beeindruckend, oder?</p>
<p style="text-align:justify;">Weit nach Mitternacht habe ich also die beiden Banner in Auftrag gegeben (Lieferzeit etwa 5 Tage! Und in einer Woche brauchen wir die Dinger &#8211; da heißt es, machen und nicht trödeln). Und weil ich auf den Geschmack gekommen bin (es verhält sich mit dem Baden ähnlich: ist man einmal im (anfangs) kalten Wasser, fühlt man sich darin recht wohl und will gar nicht mehr raus), habe ich mir gedacht, mache ich gleich ein <strong>Plakat für &#8220;Schwarzkopf Black Edition&#8221;.</strong> Weil es sich ja förmlich aufdrängt. Wer als Hauptton bzw. Hintergrund Schwarz wählt, kann eigentlich nicht mehr viel falsch machen &#8211; es sieht im Normalfall stylish cool aus. Da auch hier die Schriftenlösung im Vordergrund stand, konnte ich natürlich aus dem Vollen schöpfen. Weil ich bereits am Buchrücken der neuen Auflage die Quotes (&#8220;Erinnert an die Werke von Wolf Haas!&#8221;, &#8220;Ja, fast schon Monty Python!&#8221;) in eine mir passende Form gebracht habe, konnte ich diese ohne weiteren Aufwand übernehmen, eine funktionierende Größe finden und auf dem Plakat arrangieren. Dazu garniere man mit dem einen oder anderen grafischen Detail (Wien-Silhouette, Schw-arz-koPf-Hintergrund vom Buch &#8230; jetzt fällt mir gerade ein, dass ich diesen über das ganze Plakat gehen hätte lassen können &#8230; hm?!), versehe es am Kopf und am Fuß mit einem amüsanten Schmankerl (&#8220;5 Tage, 4 Männer &#8230;&#8221; und &#8220;Hollywood kommt nach Wien &#8230;&#8221;) und biete den Interessierten noch die Gelegenheit, im Kleingedruckten zu lesen, was es mit dem Plakat auf sich hat (Titelei, ISBN und, ach ja, der Autor und &#8211; wichtig &#8211; die WebSite). Voilà. Fertig ist ein Plakat. Zwar kann ich nicht sagen, ob  die Farben versprechen, was sie am Bildschirm halten (RGB vs. CMYK), aber für einen ersten Wurf sollte es schon okay sein. Die Auflagenhöhe beträgt übrigens 500 Stück. Vielleicht gebe ich eines zu jedem Buch dazu. Oder verpacke es damit. Oder mach Confetti daraus, falls ich mich genieren sollte (&#8220;Was soll&#8217;n das für ein Plakat sein? Is ja super peinlich!&#8221;). Die gute <strong>Elli</strong>, mit der ich gestern noch in facebook zwitscherte, und die mich auf dem Spielefest besuchen kommt, zeigte sich sehr begeistert davon, dass ich ihr zum Buch ein Poster dazugebe (okay, sie hat es noch nicht gesehen). Falls alle Welt so reagieren würde, ich wäre ein gemachter und zufriedener Mann. Ja, ja. Ich werde vielleicht auch noch <strong>Buttons</strong> machen (gleich notieren, sonst vergess ich!). Diese Buttons (<strong>Marijke </strong>traf fast der Schlag, weil sie so groß waren, derweil sind es die 08/15-Buttons) erfreuen sich ja bei <strong>Literaturkritikerinnen der Leipziger Volkszeitung </strong>großer Beliebtheit (&#8220;Anstecker nun am Rucksack&#8221;). Und am Josefstädter Straßenfest waren sie der Renner bei den Buben (&#8220;Wie viel kostet der?&#8221; &#8211; worauf ich mit einer generösen Geste ihm bedeutete, er könne sich einen nehmen, wenn er ihn gleich ansteckte &#8211; was er auch tat).</p>
<p style="text-align:justify;">Als ich mit dem Schwarzkopf-Plakat zu einem Ende gekommen bin, dachte ich an meine anderen beiden Bücher. Und weil man als Vater keines seiner Kinder allzu sehr hervorheben sollte, entschloss ich mich, weiter zu machen. Gegen 2 Uhr früh fing ich also an, eine Lösung für &#8220;Rotkäppchen 2069&#8243; zu finden. Auch das ist keine Hexerei. Cartoons von Gunther Ecki gibt&#8217;s ja genug (die Auflösung war ausreichend, noch mehr, wo ich eigentlich sogar eine pixeligen Effekt  erzielen wollte, da die Figuren ja in der Virtuality stecken &#8230; aber ich habe davon dann doch Abstand genommen, weil ich ja befürchten muss, dass man mich belächelt). Der &#8220;binäre&#8221; Hintergrund hat bereits im Folder seine gute Wirkung gezeigt (überhaupt ist anzuraten, zuerst im Kleinen die Ideen zu überprüfen; da ich den Folder und die Postkarten immer bei mir am Tisch herumliegen habe, kann ich einen kurzen Blick darauf werfen und weiß, wie grafische Elemente und Farben zueinander wirken &#8211; Mikro-Design, sozusagen, das dann aufgeblasen wird; das muss nicht funktionieren, ist aber ein guter Anhaltspunkt und besser, als vor einem leeren Plakat zu sitzen und sich das Hirn zermartern). Da ich ja mein eigener Verlag bin (psst!), muss ich natürlich ein corporate design einfügen. Also habe ich die &#8220;Fußnote&#8221; mit den Informationen einfach aus dem Plakat von &#8220;Schwarzkopf&#8221; kopiert und bei Rotkäppchen eingefügt (natürlich die Daten soweit korrigiert &#8211; der Autor und die WebSite sind gleich geblieben, ja?). Das Ganze dann natürlich auch bei &#8220;Tiret&#8221;. Da wären wir auch schon beim Stichwort. Rotkäppchen war recht schnell fertig. Bei &#8220;Tiret&#8221; musste ich kurz inne halten. Es gab ja nicht nur ein Buch, sondern derer vier (wir erinnern uns: Kheira Linder illustrierte die nächsten 3 Bände für mich: &#8220;Brouillé&#8221;, &#8220;Madeleine&#8221;, &#8220;Penly&#8221;). Jetzt war guter Rat teuer. Der einfachste und zugleich schlechteste Weg wäre gewesen, alle vier Illustrationen zu verwurschten. Geht nicht. Weil es plötzlich vier gleichwertige Illustrationen gegeben hätte, die sich gegenseitig konkurrieren. Wohin soll der Betrachter dann gucken? Es würde ihn ablenken (die Grafik soll ihn nur hinführen, soll eine positive Stimmung vermitteln &#8211; so dann soll er die Information wahr nehmen und nicht auf den Grafiken verbleiben). Also entschied ich mich für die erste Illustration aus &#8220;Tiret&#8221;. Leider nur in einer kleinen Auflösung. Ich habe sie ein wenig vergrößert. Hoffe, dass sie nicht zu sehr pixelt. Wäre jammerschade. Danach die Titelei der drei Folgebände mittels der passenden Schriftart und den dazugehörigen Farben (blau, braun, rot) am Plakat arrangiert. Wesentlich natürlich auch hier die Quotes. Ohne diesen geht gar nix. Warum sollte einer mein Buch kaufen? Eben! Man muss dem potenziellen Käufer einen guten Grund geben (&#8220;Hey, das Buch wird mit Terry Pratchett verglichen &#8230; und das andere mit Wolf Haas &#8230; wir könnten es ja X. schenken, der hat ja alle Haas-Bücher, oder?&#8221;). Und wenn ich sage, dass meine Bücher gut geschrieben sind, naja, das zählt Elfe, also nix. Die Leute wollen an der Hand geführt werden. Und keine Verantwortung übernehmen (&#8220;Du findest das Buch nicht gut? Komisch. Auf dem Buchrücken sind sie alle begeistert &#8230;&#8221;).</p>
<p style="text-align:justify;">Kurz und gut. Gegen 7 Uhr Morgens war ich fertig. Sowohl als auch. Schickte meine PDFs an die Druckerei und gab den Auftrag zum Druck. Die beiden anderen Plakate haben die Hintergrundfarbe weiß. Deshalb entschied ich mich für ein hochgläzendes Fotopapier. Sollte Eindruck machen. Die Plakate gibt&#8217;s dann bitteschön nicht zu erstehen. Da hilft auch kein Betteln. Ich habe mir nur eine Hand voll machen lassen. Und für meine Events, nun, da brauch ich diese, sonst weiß ja keiner, was da so gelesen, beworben und verkauft wird, nicht?</p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt &#8211; die Zeit drängt &#8211; noch schnell erzählt, dass ich Stunden später aus dem Schlaf geläutet wurde (nein, zuerst rief mich TB. an und fragte, ob die Banner in Auftrag gegeben wurden). Eigentlich öffne ich keinen unangemeldeten Besuchern die Türe (da könnte ja jeder kommen, also hallo?!), aber nach einem Hin und Her musste ich bemerken, dass der Bote der Druckerei mein Muster hatte (&#8220;Don&#8217;t shoot the Messenger!&#8221;). Da war sie also, die Black Edition von Schwarzkopf. Nun könnte ich sagen, dass ich vor Begeisterung auf die Knie gefallen bin und ein Halleluja gen Himmel (Plafond) ausgerufen habe. Nein, dem war natürlich nicht so. Wie es sich mit Blind dates nun einmal verhält (und da kenne ich mich aus, wahrlich!), ist die Vorstellungskraft so stark, dass die  Realität nie mithalten kann (freilich, Ausnahmen bestätigen wiederum diese Regel). Was soll ich also sagen. Wie bei einem Blind date, das nicht den Erwartungen entspricht, macht man das beste daraus und versucht sich einzureden, dass alles gut ist. Ist es natürlich nicht. Aber was bleibt über.</p>
<p style="text-align:justify;">Das Muster war nicht cellophaniert. Dadurch konnte ich schon mal nicht erkennen, wie die Farben durch die glänzende Oberfläche noch einmal um eine Nuance hervorgehoben worden wären. Und dann, Schreck lass nach, musste ich bemerken, dass eine &#8220;graue&#8221; Farbe ein wenig gelblich wirkte. Sie stieß mir unangenehm auf. Überhaupt, der Kontrast war nicht so überwältigend wie gedacht, erhofft. Und die Titelei ragte in den Falz hinein. Muss man natürlich ändern. Gehört sich nicht. Mit gerade einmal zwei Stunden Schlaf machte ich mich mit dem Taschenbuch also auf, in die weite Welt und zog Erkundigungen ein. Schließlich, eine Binsenweisheit, muss es nicht mir gefallen, sondern jene, die es verkaufen bzw. kaufen, also Buchhändler.</p>
<p style="text-align:justify;">Über die späte <strong><span style="color:#ff0000;">Liebe </span></strong>(besser: ans-Herz-wachsen) zur Black Edition erzähle ich dann ein anderes mal mehr. Ich muss mich fertig machen. Los, los!</p>
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<title><![CDATA[Ein Werwolf, die Liebe und andere Grausamkeiten]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/11/01/ein-werwolf-die-liebe/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 10:29:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Halloween goes Werwolf by Sonja Ulreich Gestern, passend zu Halloween, &#8220;ge-werwolft&#8221;. Ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_2158" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2158" title="Halloween-Werwolf" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/11/halloween09a.jpg" alt="Halloween-Werwolf" width="500" height="289" /><p class="wp-caption-text">Halloween goes Werwolf by Sonja Ulreich</p></div>
<p>Gestern, passend zu Halloween, &#8220;ge-werwolft&#8221;. Ein &#8220;Party&#8221;-Spiel der überdrüber-Kategorie. Wer wissen will, wie das funktioniert, bitte sehr:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">[entnommen: dem öster. Spielemagazin <strong>frisch gespielt</strong> Ausgabe 1/2009 von Thomas Bareder] Jeder erhält zu Beginn verdeckt eine Karte vom Spielleiter – er moderiert  das Spiel – zugeteilt, die ihm seine Identität und Rolle im Dorf verrät. Neben den „normalen“ Dorfbewohnern gibt es – eher für erfahrene Runden – auch solche mit besonderen Fähigkeiten und natürlich die als Dorfbewohner getarnten Werwölfe. Zwei Gruppen gibt es nun, beide mit dem Ziel die andere zu eliminieren, wobei auf den ersten Blick die Werwölfe stark benachteiligt scheinen, kommen doch auf einen Werwolf vier Dorfbewohner. Aber diese sind gut getarnt und kennen ihresgleichen. Jede Runde (Nacht) schläft das Dorf ein, d.h. schließen alle – überwacht vom Moderator – die Augen. Danach werden nacheinander die   unterschiedlichen Dorfbewohner, vor allem aber die Werwölfe, vom Moderator „aufgeweckt“ um ihrer Bestimmung zu folgen. Werwölfe einigen sich auf  ein Opfer, das schlicht und ergreifend gefressen wird. Am nächsten Tag fehlt (zumeist) ein Dorfbewohner &#8211; der Spieler ist ausgeschieden – und die Gemeinschaft, darunter auch die (getarnten)  Werwölfe ist nun aufgefordert, einen Schuldigen zu finden und – einigt man sich – zu lynchen. Dumm, wenn ein  Unschuldiger dran glauben muss, außer man ist Werwolf. FAZIT: Ursprünglich einem russischen Volksspiel entstammend, ist <em>Werwölfe </em>ein interaktives, deduktives Partyspiel, das echten Erlebnischarakter hat und jeder einmal gespielt haben sollte. Die vorliegende Version [Anm.: vom Spieleverlag Pegasus] besticht durch die Vielzahl an neuen Karten, einem System zum Chancenausgleich und Szenarien (u.a. mit Vampiren). Ein Muss für Fans, gut spielbar bereits ab Schulalter, perfekt beim Lagerfeuer und auch in Gruppendynamikseminaren o.ä. ein Hit, werden nur wenig Kommunikationsfreudige passen. [virtueller Abdruck mit freundlicher Genehmigung]</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong>Werwolf</strong> eignet sich also hervorragend in einer größeren Gruppe (ab 10 Leutchen macht es richtig Spaß) zu spielen. Das ist aber auch schon der Knackpunkt: denn heutzutage ein Dutzend Leute an einem Ort zu versammeln, ist eine organisatorische und logistische Meisterleistung. &#8220;Spontan-Absagen&#8221; und kurzfristige Krankheitsfälle (bitte das nächste Mal ein ärztliches Attest mitnehmen!) können schon arg am Nervenkostüm der VeranstalterInnen zerren. Großes Lob also für<strong> EL. </strong>(als Corpse Bride verkleidet; stilecht mit Schleier, bitteschön!) und <strong><a href="http://claudiatoman.blogspot.com/" target="_blank">Claudia Toman</a> </strong>(die gute Fee des Abends), die diesen  Halloween-Event auf die Beine stellten. Es fehlte nicht an Getränken und Speisen (nicht selten war der brotlose Dichter am Buffet-Tisch zu finden,  was nicht am Hunger lag, sondern vielmehr an der Spielmechanik; aber davon später mehr), das Kerzenlicht (kein elektrisches Licht!) sorgte für die passende Stimmung und den dunklen Rahmen. Dekoration inklusive (die lebensechte &#8220;Phantom der Oper&#8221;-Puppe konnte einen schon erschrecken ;&#8221;Huh, wer ist denn der da?&#8221;)  Dass alles so schön in Szene gesetzt wurde, liegt vor allem daran, dass EL. Stage Managerin der großen Bühnen dieser Welt ist. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">So nebenbei gab es auch noch ein Mörderspiel zu absolvieren. Auf kleinen Zetteln wurde einem ein Mordauftrag erteilt (wer, wann, wo, mit  was). Ich erhielt den mörderischen Auftrag, den guten <a href="http://pebowski.wordpress.com/" target="_blank"><strong>Pebo </strong></a>(im Kostüm des <em>doppelgesichtigen Teufels</em>; ich werde ihn für die &#8220;Brouillé&#8221;-Premiere sicherlich engagieren) ums Eck zu bringen. Mit einem &#8220;Panda&#8221;. Der Zeitpunkt? Wenn sich ein Gast, der früher gehen musste, aufmacht. Übrigens,<a href="http://www.randomhouse.de/author/author.jsp?per=339971" target="_blank"> <strong>Victoria Schlederer </strong></a>(hübsch kokett kostümiert; gleich zu Beginn setzte  sie sich devot  vor meine und Pebos Füße; das kann man(n) schon gut finden) war jener welcher Gast. Jetzt ist es natürlich so, dass auch andere ihren Mordauftrag ziehen. Was so viel heißt, dass man vermeiden sollte, irgendwohin zu gehen, wenn man aufgefordert wird, da dort schon das Todesurteil auf einen lauern könnte (&#8220;Äh, würdest du mal kurz in die Garderobe kommen?&#8221;). Wer seinen Auftrag (konsequent und gut) ausführt, erhält vom &#8220;Toten&#8221; dessen Mordauftrag und kann, so er noch nicht erfolgt ist, diesen seinerseits ausführen. Zwar konnte ich Pebo erfolgreich ins Jenseits befördern, aber als ich mir das Mordwerkzeug für die gute <strong><span style="text-decoration:line-through;">Dani </span>Dina </strong>aus dem Badezimmer holte (&#8220;Bürste&#8221;), war ich unaufmerksam; die Sektflasche bohrte sich aller Wahrscheinlichkeit nach in die Lunge, als ich das Badezimmer verließ; <span style="text-decoration:line-through;">Dani</span> Dina war demnach schneller (hätte ich die Bürste gehabt, hätte ich sie noch aufs Sofa locken müssen (&#8220;setzt dich doch zu mir, <span style="text-decoration:line-through;">Dani</span> Dina&#8221;), um dort meine blutige Tag zu vollbringen; aber soweit ist es nicht mehr gekommen, wie gesagt, die Sektflasche machte mir den Garaus; wenigstens wurde ich nicht mit einem Keramik-Fliegenpilz erschlagen). So viel zum paranoiafördernden Mörderspiel.</p>
<p style="text-align:justify;">Zurück zum Werwolf-Spiel. Wenn man sich in einer Runde von Leuten wiederfindet, die man nicht kennt, tut man sich anfangs schwer, festzustellen, wer etwas zu verbergen hat und wer nicht. Während einer seine Werwolf-Identität durch Quasseln zu verbergen sucht, bleiben andere eher stumm und ducken sich förmlich in den Schatten möglicher Verdächtiger. Prinzipiell ist es ja so, dass man in der ersten Runde keinen Funken einer Ahnung hat, wer wer sein könnte (es sei denn, man ist Werwolf oder eine Seherin oder eine Hexe oder Amor &#8230; ja, die Liebe kommt hier nicht zu kurz). Es ist ein &#8220;Schuss in die Menge&#8221;, den man abgibt (&#8220;Du bist so verdächtig still!&#8221;; &#8220;Du redest verdächtig viel !&#8221;; &#8220;Bei dir hat es geraschelt!&#8221;; &#8220;Du hast gegrunzt, als wir aufwachten!&#8221;). Ein möglicher Dialog könnte folgendermaßen aussehen:</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Ich tippe auf X.&#8221;<br />
&#8220;Warum?&#8221;<br />
&#8220;Keine Ahnung. Ich sag mal was.&#8221;<br />
&#8220;Ja, nehmen wir X.&#8221;<br />
&#8220;Wer ist für X.?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Drei Hände werden gehoben. Eine vierte geht zögernd nach oben. Die Köpfe wandern zu X., der sich zu verteidigen sucht. Mit den üblichen schwachen Argumenten:</p>
<p>&#8220;Ihr macht einen Fehler! Ich bin&#8217;s nicht!&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Diese Verteidigungsrede, ein wenig holprig ausgesprochen, macht X. noch verdächtiger. Und schon gehen weitere Hände in die Höhe. Zumeist denkt man sich: besser, es trifft X. als mich (da lernt man wieder etwas über Gruppendynamik und Psychologie und was man für ein &#8220;Arsch&#8221; sein kann).</p>
<p style="text-align:justify;">In späterer Folge lernt man seine &#8220;Pappenheimer&#8221; recht gut kennen, wodurch sich dann folgender Dialog entspinnt:</p>
<p>&#8220;Ich tippe auf X.&#8221;<br />
&#8220;Warum?&#8221;<br />
&#8220;Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g&#8217;schaut.&#8221;<br />
&#8220;Ja, nehmen wir X.&#8221;<br />
&#8220;Wer ist für X.?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Freilich, nach den ersten Runden, wenn sich die Zahl der &#8220;Todesopfer&#8221; erhöht hat, beginnt der deduktive Teil des Spieles. Wer stimmt für wen und warum. Wäre nicht das ominöse Liebespaar, es könnte recht einfach sein; aber Gott Armor erwählt heimlich ein Liebespaar und gibt ihnen die Aufgabe, sie mögen bis zum Schluss durchhalten, egal, ob sie von unterschiedlicher Ausrichtung sind (Werwolf &#8211; Dorfbewohner). Ich darf stolz sagen, zwei Mal den Part des Geliebten gespielt zu haben. Beide Male konnte ich mit meiner Holden gen Sonnenuntergang reiten (die Blutspur, die wir im Dorf hinterlassen haben, nun, die zählt da natürlich nicht; es geht nur um die hehre Liebe, die alles überdauert!)</p>
<p style="text-align:justify;">Das erste Spiel konnte ich bravourös als <span style="color:#ff0000;"><strong>verliebter Werwolf</strong></span> beenden, was zur Folge hatte, dass ich in den nächsten Spielen kritisch beäugt wurde und man mir recht schnell den Garaus machen wollte. Meine Verteidigungsstrategie (&#8220;Also, ich bin&#8217;s wirklich net!&#8221;) war zumeist schwach und unausgegoren. Und wer auf einer der beiden Sofas saß, machte sich prinzipiell mal verdächtig (Grund genug, alsbald die Sitzpositionen zu tauschen). Da ich also die nächsten Male recht rasch ins Jenseits befördert wurde (und Tote dürfen natürlich nicht mehr an den folgenden Dorfdiskussionen teilnehmen), machte ich mich nach Walhalla auf, sprich: zum Buffet-Tisch. Dort aß ich mehr aus Gusto, denn Hunger. Interessant ist ja, dass man dem ganzen &#8220;Dorftreiben&#8221; von &#8220;oben&#8221; zuschauen kann. Man weiß nun, wer welche Identität hat und kann fasziniert beobachten, wie jeder seine Strategie anlegt (&#8220;Ihr zwei kommt mir sehr verdächtig vor!&#8221;)</p>
<p style="text-align:justify;">Erst in den letzten beiden Spielerunden wurde die Diskussion laut, ob man verstärkt bluffen solle (&#8220;Ich bin die Seherin und weiß etwas!&#8221;); dass es keiner gemacht hat, zeigt, wie ehrlich der Mensch auch in einem banalen, unwichtigen Spiel ist. Die Angst oder Befürchtung, beim Bluffen erwischt zu werden und von nun an nicht mehr als &#8220;ehrlich&#8221; eingestuft zu werden, war wohl zu groß. Ich bin sicher, beim nächsten Mal, mit all den gewonnenen Erfahrungen, wird geblufft, dass sich die Bretter biegen.</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Ich tippe auf X.&#8221;<br />
&#8220;Ich weiß, warum du mich gewählt hast! Du bist ein Werwolf!&#8221;<br />
&#8220;Woher willst du das wissen?&#8221;<br />
&#8220;Ich habe es G E S E H E N!&#8221;<br />
&#8220;Du kannst es nicht G E S E H E N haben, weil ich es S E H E N hätte müssen!&#8221;<br />
&#8220;Okay, dann nehmen wir Y!&#8221;<br />
&#8220;Warum?&#8221;<br />
&#8220;Er hat das letzte Mal schon so merkwürdig g&#8217;schaut.&#8221;<br />
&#8220;Ja, nehmen wir Y!&#8221;<br />
&#8220;Wer ist für Y?&#8221;</p>
<p style="text-align:justify;">Mehr gibt es jetzt gar nicht mehr zu sagen. Außer, dass der gestrige Abend förmlich nach einer Wiederholung schreit (&#8220;Bitte net so laut!&#8221;). Gut, über den &#8220;<strong>Kostümierungszwang</strong>&#8221; (&#8220;wer sich nicht verkleidet, bekommt auch keine Süßigkeiten!&#8221;) kann man hoffentlich reden (ich wählte die Verkleidung eines US Farmers, dem die Krise Haus und Hof gekostet hat; wir sehen: wenn der Kleiderkasten nix Brauchbares hergibt, muss man sich in gesellschaftskritische Töne gewanden). Sollte jemand Interesse haben, beim nächsten Mal mitzumachen, bitte mich zu kontaktieren oder einen netten Kommentar hinterlassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Übrigens:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://www.spielefest.at" target="_blank">SPIELEFEST 09</a></strong>: 20.11. bis 22.11. im Austria Center; auf dem Spielestand des Magains &#8220;<strong>frisch gespielt&#8221;</strong> wird es die Möglichkeit geben,  ein moderiertes Werwolfspiel auszuprobieren. Ich werde natürlich auch anwesend sein. Man halte Ausschau nach einem aufstrebenden Autor (die Verkleidung gibt&#8217;s exklusiv bei mir zu kaufen), der sich bemüht, Interessierten das eine oder andere literarische Spiel näherzubringen. Gut möglich, dass ich hin und wieder dezent auf mein schriftstellerndes Ouevre hinweise (&#8220;Habe ich dir schon von der coolen 2.Auflage von &#8220;Schwarzkopf&#8221; erzählt? Hast du schon einen Folder?&#8221;). Virales Marketing nennt man das in der Fachsprache (also, so lange subtil lästig sein, bis der potenzielle Kunde die Geduld verliert und kauft kauft kauft).</p>
<p style="text-align:justify;">Wer <strong>Victoria Schlederer </strong>persönlich kennenlernen will (ob sie sich wieder devot gibt, bleibt abzuwarten), hat demnächst die Möglichkeit dazu:  am 11.11. (huch, der Fasching beginnt!) stellt sie ihr neues Buch &#8220;Des Teufels Maskerade&#8221; (Random House/Heyne) in der Buchhandlung Thalia W3, Landstraße vor. Ich werde sie noch bitten, ein paar Details diesbezüglich zu verraten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Claudia Toman</strong> wiederum wird am 28.11., ab 15 Uhr, Märchenhaftes in der Genussbuchhandlung <a href="http://www.tiempo.at" target="_blank">TIEMPO</a> vortragen. Unterstützt von dem einen oder anderen Kollegen, der einen oder anderen Kollegin, sollte für stimmungsvolle Unterhaltung gesorgt sein. Ich gehe davon aus, dass sie die gute Fee geben wird. Wie im wahren Leben auch. Ja, ja. Ihr Buch &#8220;Hexendreimaldrei&#8221; (Diana Verlag) wird sie sicherlich gerne in einer Pause oder im Anschluss signieren (ich hab bitteschön bereits eines!).</p>
<p style="text-align:justify;">Im nächsten <strong>Spielemagazin &#8220;frisch gespielt&#8221; 3/2009</strong>, das Mitte November erscheinen wird (ich darf es nächste Woche im Schweiße meines Angesichts layouten), gibt es übrigens einen Schwerpunkt, der sich mit &#8220;spielbarer Literatur&#8221; auseinandersetzt. &#8220;Tore der Welt&#8221; soll neben &#8220;Donna Leon&#8221; und &#8220;Welt der Bücher&#8221; kritisch unter die Lupe genommen werden. Ich erlaube mir, darüber in meiner Kolumne zu fabulieren. Da fällt mir ein, wie wäre es mit einem interaktiven &#8220;Ro2069&#8243;-Spiel? Natürlich nur für Erwachsene. Hmmm?! Wo ist bitteschön der nächste Spieleverlag?</p>
<p style="text-align:justify;">Und zu guter Letzt die freudige Nachricht, dass ich &#8211; vielleicht &#8211; auf der <strong>BUCH Wien</strong> mit meinen Büchern vertreten sein werde. Wird sich erst nächste Woche klären. Einen <em>Autorenstammtisch</em>-Ausflug zur Messe wird es freilich geben. Mal schauen, ob wir uns der Vielzahl an kreischenden Groupies erwähren können. Eventuell schicken wir Pebo vor. Falls er Glück hat, reißen sie ihm nicht die Kleidung vom Körper. Ja, wenn ich eines vom &#8220;Werwolf&#8221;-Spiel gelernt habe, dann jenes, dass es immer gut ist, andere ins Feuer zu schicken. Soll mal einer sagen, dass man nichts fürs Leben lernt, wenn man spielt. Fragen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Twitter, eine Visitenkarte und ein Grab]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/31/twitter-eine-visitenkarte-und-ein-grab/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 08:06:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist also heidnisches Halloween. In meinem Literaturkalender steht außerdem noch &#8220;Reforma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Heute ist also heidnisches <strong>Halloween</strong>. In meinem Literaturkalender steht außerdem noch &#8220;Reformationstag&#8221; und dass Jean Améry 1912 zur Welt kam. In einer Stunde mache ich mich auf den Weg, <strong>meine Großeltern</strong> besuchen, respektive ihr Grab. Lange ist der letzte Besuch her. Obwohl ich ihnen viel zu verdanken habe. Literarisch! Waren es nicht die alten, vergilbten Fotos, die von einer intakten Gesellschaftsordnung sprachen, die mich interessierten, die meine Phantasie beflügelten. Mein Großvater war eine Zeit lang Kammerdiener bei einem Freiherrn (um später als Postbote seinen Dienst zu versehen, weil er von der &#8220;Gräfin Jeriza&#8221; aus dem Schloss geekelt wurde). Ich denke, all diese sehnsuchtsvollen Blicke, zurück, in eine vergangene, verlorene Zeit (ohne zu wissen, wie es sich wirklich damals gelebt haben könnte), brachten mich zur Jahrhundertwende (1900), dem <strong>Fin-de-Siècle</strong> in <strong>Wien</strong>. &#8220;<span style="color:#ff0000;">Azadeh</span>&#8220;, mein (noch nicht veröffentlichter) Erstling, über 13 Tage im Leben des Leutnant Johann Gottfried von Märwald, war Zündstoff für alles Folgende. Gutes wie Schlechtes. Überhöhtes wie Banales. Und meine Großmutter? Sie schenkte mir viele alte Münzen. Eine alte, sehr alte war auch darunter. Aus dem Jahre 1668. Sie faszinierte. Aber damals wusste ich nicht, was mit ihr anzufangen sei. Beinahe hätte ich den ganzen Topf verkauft. Gottlob war das Angebot des Händlers so gering, dass ich es nicht tat. Später, viel später, sollte mich diese Münze auf die Idee bringen, meine Webpräsenz in einer Zahl zu adressieren. Wer die kurze Geschichte ein wenig poetisch verklärt lesen möchte, muss nur einen Blick auf meine Site machen und herumklicken. Wer Glück hat, findet sie. Und das <em><span style="color:#ff0000;">verlorene Herz</span></em>.</p>
<p style="text-align:justify;">Was hat die Frankfurter Buchmesse mit dem <strong>Naschmarkt </strong>zu tun? Natürlich nichts. Wenn mir da nicht am Gemeinschaftsstand der IG Autoren eine silbern glänzende Visitenkarte in die Hände gefallen wäre. Aha. &#8220;Chefredakteurin&#8221; der <strong>Edition Mokka</strong>. Und der Zeitung &#8220;Der Naschmarkt&#8221;. Kurzerhand steckte ich mir die Karte ein. Wer weiß, dachte ich mir. Vielleicht schreibe ich ihr. Ein guter Anknüpfungspunkt (&#8220;Ich habe deine Visitenkarte aus Frankfurt mitgenommen!&#8221;) war gegeben. Ich tat es. Schrieb ihr. Zu Hause, in Wien angekommen. Sie schrieb zurück. War interessiert. Gestern haben wir uns getroffen. Im Landsknecht. Am Naschmarkt. Intensives Gespräch. Einblicke. Viele gute Tipps. Wir verstanden uns. Vermutlich, weil wir auf der selben Seite stehen: kleiner Verlag, aber mit viel Herz und Engagement bei der Sache dabei, nicht unterkriegen lassend, alles versuchend, mit wenig Budget ein Maximum an Aufmerksamkeit erreichen. Neben dem Verlag macht sie auch noch die Zeitung, die in einer Auflage von 70 000 Stück (hab ich es richtig in Erinnerung?) erscheint. Noch habe ich sie nicht gesehen. Werde ich aber. Vielleicht zur BUCH Wien, wo sie einen guten Platz für ihren Stand wählen konnte. Meine Folder möchte sie auflegen. Meine Bücher unter Umständen auch. Falls es die Messeleitung, respektive AGB erlaubt. Das tät mir natürlich gefallen. Auf der Buchmesse in Wien präsent zu sein. Das zweistündige Gespräch hat also viele Einsichten (die Konditionen eines Auslieferers sind für einen Kleinverleger nur schwer akzeptieren; WieWien Buchhandlung;  Druckerei in Wien; Gebietsbetreuung für die &#8220;3. Mann&#8221;-Tour, &#8230;) und Aussichten (evtl. Lesung am Naschmarkt, Buchbesprechung in der Zeitung) gebracht. Freilich, der Nikotinpegel war nicht ohne. Auch darüber wurde gesprochen (&#8220;Ich bin Kettenraucherin!&#8221;). Ohne sich in die Haare zu bekommen. Fein!</p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt die erfreuliche Nachricht, dass sich ein <strong>TWITTERer</strong> von meinem Webauftritt so angetan war, dass er kurzerhand in wenigen Minuten ein Tiret-Package (&#8220;Tiret&#8221; + &#8220;Brouillé&#8221;) orderte (nicht wissend, dass &#8220;Brouillé&#8221; erst erscheinen wird). Das war schon ein &#8220;olles Ding&#8221;. Doch, seltsamer Zufall, ist es so, dass FG. ein Filmemacher ist. Werbe- und Industriefilme, aber auch szenische Kurzfilme, setzt er um. Ich habe mir einen <strong>Vide0clip </strong>auf seiner Website angesehen. Sehr angetan. Ihn angesprochen. Bezüglich eines &#8220;literarischen Videoclips&#8221;. Ein Buchtrailer. Eine gusto-machendes Filmchen. Als Idee geistert ja schon lange der Prelude aus Tiret in meinem Kopf herum. Ein paar Szenen (Kamerafahrt am Beginn, Vogelperspektive, dunkel gehalten, Licht und Schatten, sonore Stimme aus dem Off, epischer Kurzfilm, sozusagen). Wir werden darüber befinden. Mal schauen, was mein Finanzreferent dazu sagt. Ja, das bin ich auch.</p>
<div id="attachment_2143" class="wp-caption alignleft" style="width: 177px"><img class="size-full wp-image-2143  " title="COVER_fg309gruen" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/cover_fg309gruen.jpg" alt="Cover fg 3 2009" width="167" height="236" /><p class="wp-caption-text">Cover frisch gespielt 3 2009</p></div>
<p style="text-align:justify;">Das Cover für das Spielemagazin<strong> frisch gespielt </strong>wurde gestern abgesegnet. Damit ist der Startschuss für Ausgabe 3/09 gegeben. Die nächste Woche (am 9.November wird gedruckt) werde ich also wieder rotieren. Mich im Kreis drehen. Aber Routine ist nun mal durch nichts zu ersetzen. Und alle guten Dinge sind drei. In diesem Sinne. Ich mache mich jetzt auf.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wo geht's hier zu Donald Sutherland?]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/30/wo-gehts-hier-zu-donald-sutherland/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:24:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern gewerkelt. Am Netzwerk. Fühler ausgestreckt. Nett geplaudert. Leibowitz geguckt. Eine hippe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern gewerkelt. Am Netzwerk. Fühler ausgestreckt. Nett geplaudert. Leibowitz geguckt. Eine hippe Location für die &#8220;Schwarzkopf&#8221;-Buchpremiere (2.Auflage) in Wien genannt bekommen. Über &#8220;Schwarzkopf&#8221;-Marketing-Maßnahmen befunden. Spannend! Aber der Reihe nach.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Verlagsprospekt </strong>gestern zu einem Ende gebracht. Mit Hilfe meiner Literaturagentin und Lektorin <strong>Frances Heinrich </strong>aus Dresden noch den letzten Schliff angebracht. Schließlich heißt es ja klotzen, nicht kleckern. Gut. Nun bleibt nur noch zu warten, auf die Antwort, ob sich Mohr Morawa eines Kleinverlegers annehmen möchte. Ein leicht modifiziertes Verlagsprospekt wird es demnächst zum Herunterladen, Begucken und Weiterschicken geben.</p>
<p style="text-align:justify;">Am späteren Nachmittag in die Buchhandlung Thalia. Auslieferung einer Bestellung (wer mag im Thalia W3 ein &#8220;Schwarzkopf&#8221; bestellt haben, frag ich mich und noch mehr würd mich interessieren, wie lange der Kunde insistiert hat, dass der nette Verkäufer es bestellt, weil  es doch ein wenig umständlich ist &#8211; deshalb die Mühsal der Bewerbung bei Mohr Morawa), danach ins MuseumsQuartier. Dort lerne ich <strong>EM. </strong>kennen. Sie organisiert unter anderem das kleine, aber hochkarätige <strong>LiteraturQuartier &#8211; Die neue Lesereihe im <span style="color:#ff0000;">Q21</span></strong> (es werden lesen: Köhlmeier, Bettina Balaka, Franzobel und andere). Ich gebe ihr meinen Folder. Wir plaudern. Nett. Weise sie auf &#8220;Schwarzkopf&#8221; und die Lesung zur Kiminacht hin. Und dass ein zweite Auflage geplant ist. Sie besieht sich die Details. Nickt. Scheint interessiert. Füge hinzu, dass ich noch ein Exemplar für sie hätte (&#8220;für wichtige Leute habe ich noch das eine oder andere zu Hause liegen&#8221;). Sie nickt. Will eines haben. Greift zur Geldbörse. Und bezahlt € 15,- im Voraus! Schlapperlot. Hat man so etwas schon erlebt? Ich bin hin und weg. Und verspreche ihr, am nächsten Tag zu liefern (macht ja Mohr Morawa im Normalfall auch &#8211; wenn das Buch im Lager vorrätig ist). Also heute. Sie meint, sie würde es gleich am Wochenende lesen. Schlapperlot, zum Zweiten. Werde sie heute freundlichst auf dieses Weblog aufmerksam machen. Vielleicht möchte sie ja ihre Eindrücke festhalten. Das wär schon was. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">Anschließend mit <strong>SP.</strong> und<strong> MM.</strong> im verrauchten<strong> Café Raimund </strong>gesessen. Weil MM. ohne Glimmstengel nicht sein kann. Wir sehen: der Kleinverleger nimmt schrecklichste(s) Qual(m)en auf sich, um seine Bücher zu promoten und anzupreisen. MM. ist im Organisationsteam für die ehemaligen Bezirksfestwochen, die im Juni über die Bühne gehen werden. Sie wird mir die Bewerbungsunterlagen zukommen lassen. Eine vage Idee hätte ich. Mal schauen. Dann gebrainstormt über eine coole Lokalität, in der die Buchpräsentation von &#8220;Schwarzkopf&#8221; stattfinden könnte. SP. möchte sich im &#8220;Der dritte Mann&#8221;-Museum umschauen, eventuell mit Wien Tourismus oder der MA, die die &#8220;dritte Mann&#8221;-Touren im Kanal anbieten, sprechen. Gemeinsam machen wir einen Abstecher ins Bellaria Kino. Altehrwürdig. Stilecht. Das Foyer roch nach altem Kino. Und würde Platz für einen mittelgroßen Event bieten. Überlegenswert.</p>
<p style="text-align:justify;">Ins <a href="http://www.kunsthauswien.com/de/ausstellungen/leibovitz.html" target="_blank">Kunsthaus</a>. Ausstellungseröffnung von und mit Annie Leibovitz und ihren Bildern. Enormer Andrang. Man wird förmlich in den letzten Stock geschoben. Menschenmassen quälen sich durch die Räumlichkeiten. SP. stellt mir HS., Verlagsleiter, vor und spricht unverblümt von unserem Filmprojekt und meinem Buch &#8220;Schwarzkopf&#8221;. HS. nickt und meint, mich beim Abschlussfest zur Kriminacht im Café Korb gesehen zu haben. Aha. Wir kommen auch auf das Problem zu sprechen, noch keine geeignete Location für die Buchpräsentation gefunden zu haben. Schließlich macht er den Vorschlag, es mit dem Szene-Friseur-Salon <strong>ER-ICH</strong> zu versuchen. Der StarFigaro hat es übrigens sogar zu einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Joham" target="_blank">Wiki-Eintrag</a> geschafft. Respekt. Im Falter  11/02 heißt es: &#8220;SZENEFIGARO Erich Joham ist der bekannteste Friseur Wiens. In seinem Salon &#8220;Er-Ich&#8221;, einer Art Paralleluniversum, trifft sich die Prominenz aus Politik und Kultur.&#8221; HS. fügt an, ich solle Erich sagen, dass ich von ihm käme. Schlapperlot. So einfach ist&#8217;s? Werde dem Salon also einen Besuch abstatten. Mit dem StarFigaro (&#8220;Ich habe keine E-Mail, aber Kunden.&#8221;) plaudern. Das wär ein Ding, oderrr? Und passt der Name &#8220;Schwarzkopf&#8221; nicht perfekt zu einem Figaro?</p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt mit<strong> LB. </strong>über mögliche Synergien zwischen der öster. Filmpremiere von  <a href="http://www.short-cut-to-hollywood.de/" target="_blank">Shortcut to Hollywood</a> im Jänner und dem möglichen Filmprojekt &#8220;Schwarzkopf&#8221;. Gut möglich, dass es einen Schwarzkopf-Stand im Foyer geben wird, wo ausgesuchte VIPs mit einem Buch beschenkt werden. Ich hoffe, sie halten es auch brav in die Kamera, wenn sie Interviews geben. Das schwarze Cover sollte sich ja gut vom Rest der Welt abheben. Ja, ja. Eine mögliche Kooperation mit einer Tageszeitung wurde angedacht. Wie heißt es so schön in der Werbesprache:<strong> Alles ist möglich!</strong></p>
<p style="text-align:justify;">In Dresden gibt es übrigens eine supertolle Örtlichkeit für eine Lesung aus den TIRET-Bänden: <strong>Weingut Hoflößnitz!</strong> Der große Saal stammt noch aus dem 17. Jahrhundert. Ja, dort würde <span style="color:#0000ff;"><strong>Brouillé</strong></span> perfekt passen. Und weil wir gerade dabei sind, fand ich gestern die perfekte Lösung für das Dilemma, zwei Buchprojekte auf einmal zu handhaben. Ich werde von &#8220;Brouillé&#8221; eine &#8220;private&#8221; Kleinauflage ohne ISBN drucken lassen. Die Exemplare dienen nur zu Rezensions- und Buchbesprechungszwecken, sowie für Vertretergespräche und gelangen nicht in den freien Verkauf. Monate später, wenn &#8220;Brouillé&#8221; die mediale Runde gemacht hat (&#8220;Spannend bis zur letzten Seite!&#8221;; &#8220;muss man gelesen haben, um es zu glauben!&#8221; usw.), lasse ich die Druckmaschinen anwerfen und veröffentliche die offizielle 1. Auflage. Coolio, ha?</p>
<p style="text-align:justify;">Ach ja, jetzt hätte ich beinahe vergessen, die seltsam anmutende Überschrift dieses Beitrages zu erklären. Also, im Kunsthaus treffen wir auf GP., der gut gelaunt SP. begrüßt. SP. wiederum stellt mich als &#8220;das ist der Autor von dem ich dir erzählt habe&#8221; vor.  GP., schüttelt mir mit großen Augen die Hand. Dann sagt er, dass er gerade <strong>Donald Sutherland</strong> ins Hotel gebracht habe. Sutherland dreht gerade in Wien, fügt er an. Aha. Dann dreht er sich zu SP. und fragt sie etwas. Ich habe es gehört. Aber ich sage es nicht. Nein, nein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zu wenig von zu viel, zu viel von zu wenig]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/28/zu-wenig-von-zu-viel-zu-viel-von-zu-wenig/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 21:25:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber die Dinge sind so einfach nicht in den Griff zu b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/webc_schriftsteller.png"><img class="size-full wp-image-2132  alignnone" title="WebC_schriftsteller" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/webc_schriftsteller.png" alt="WebC_schriftsteller" width="500" height="279" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber die Dinge sind so einfach nicht in den Griff zu bekommen. Gut, da gibt es keinen (Griff), trotzdem wäre es gut, wenn man nicht so blindlings im Nebulösen herumstolpern müsste. Natürlich, es könnte ganz easy going sein. Ist es aber nicht. Das freie Autoren-, Verleger und Designertum fordert ihren Tribut. Es häuft sich. Das Tun. Einerseits ist das gut. Denn wir wissen: von nix kommt nix. Es bedarf also hunderter kleiner und kleinster Schritte, damit man am Ende einen spürbar großen nach vor machen kann. Aber all diese kleinen Schritte, die so en passent gemacht werden sollen (nichts muss man, aber alles darf man), rauben einem Zeit und Energie und manchmal auch ein bisschen Geld. Aber sie sind notwendig. Denn wir wissen: von nix kommt nix. Gut, ich sagte es bereits, womit die Wichtigkeit dieser Aussage unterstrichen wurde.</p>
<p style="text-align:justify;">Damit sich der geneigte Leser (soll ich jetzt hinzufügen &#8220;und die geneigte Leserin&#8221;? Muss ich befürchten, dass sich der weibliche Leser fürchterlich rächt, wenn ich diese Hinzufügung weg lasse? Oder &#8211; noch schlimmer &#8211; mich und meine Schreibe ignoriert? Hier beginnt also bereits der Haken: man will es allen Recht machen um am Ende zu bemerken, dass man es niemandem Recht machen kann; freilich, man weiß es, trotzdem stellt man Überlegungen an; und wenn man Überlegungen anstellt, müssen diese zu Ende gedacht werden) ein Bild von der gegenwärtigen Situation eines &#8220;ambitionierten Autors und &#8216;Allround-Künstlers&#8217;&#8221; (KF. von der Druckerei CPI) machen kann, hier nun all jene &#8220;Schritte&#8221;, die es zu tun gilt (und die mir weder einer abnehmen möchte bzw. die ich mir auch nicht abnehmen lasse):</p>
<ul>
<li style="text-align:justify;"><strong>ich muss mich bewerben</strong><br />
wie lange ist es jetzt her, meine letzte Bewerbung? War es nicht eher ein Gespräch auf Augenhöhe, um den Job zu bekommen? Immerhin, ich wusste damals meinen Marktpreis. Nun verhält es sich ein wenig anders. Es geht nicht um mich, nicht in erster Linie, sondern um meine Bücher. Die Auslieferung &#8220;Mohr Morawa&#8221; möchte sich von meinem &#8220;Verlagsprogramm&#8221; ein Bild machen, und wünscht &#8220;Prospekte, Dokumente&#8221; zu bekommen. Wir wissen, worauf es hinaus läuft, oder? Selbstverleger werden von Auslieferungen nicht genommen. Warum? Weil jedermann weiß, dass diese (im Normalfall) keine Medienpräsenz vorweisen können. Wer interessiert sich für diese überhaupt, wenn schon kleinere und mittlere Verlage diese kulturelle Medien-Ignoranz zu spüren bekommen? Die Angst der Auslieferung ist, dass sie Bücher auf Lager nehmen müssen, die keine &#8220;Schnelldreher&#8221; sind. Also lange liegen bleiben, bis sich vielleicht eine Buchhandlung erbarmt (besser: ein Kunde), ein Buch zu ordern. Die Auslieferung, das ist deren vorrangiger Job, schafft nun das georderte Buch von ihrem Lager zur Buchhandlung. Dafür erhalten sie natürlich eine Provision. Je öfter ein Buch geordert wird, je öfter die Auslieferung das Buch anliefert, desto mehr Provision fällt in Summe an. It&#8217;s that simple! Dumm, wenn aber das Buch nur selten gewünscht wird. Dann verursacht es Kosten. Lagerkosten. Und bürokratischen Aufwand. Zwar berappt der Verlag eine Jahresgebühr, aber die würde wohl nur schwerlich den Aufwand decken, wenn sich das Buch nicht und nicht verkauft. Gut. Das ist die eine Sache. Die andere ist, dass Buchhandlungen ungern Kommissionsgeschäfte (&#8220;Ich geb dir das Buch und wenn es einer kauft, dann rechnen wir ab!&#8221;) tätigen. Weil es ein bürokratischer Aufwand ist. Viel lieber ordern sie ihre Bestellungen über die Auslieferung. Viele Verlage, trotzdem nur eine Lieferung, eine Rechnung. It&#8217;s that simple. So lange also der Kleinverleger keine Auslieferung hat, werden Buchhandlungen sehr zurückhaltend sein, mit Bestellungen. Sind sie zurückhaltend, ist das ein guter Grund für die Auslieferung, davon auszugehen, dass das Verlagsprogramm auf keine Resonanz stößt und folglich auch nicht viel Umsatz machen wird. Ergo: &#8220;Antrag abgelehnt. Nächster!&#8221; In meinem Fall spielen noch andere Faktoren eine gewichtige Rolle, die hier nicht breitgetreten werden sollen, fakt ist, dass ich mich nun bewerbe, mit meinem Programm. Ich habe also heute begonnen ein Verlagsprospekt zu gestalten. Im Ansatz habe ich es durch den Folder/Faltblatt schon abgedeckt, aber der Sachbearbeiter (also jener, mit dem Stempel &#8220;abgelehnt&#8221;) will natürlich wissen, was sich hinter den bunten Bildern und zwischen den Zeilen verbirgt. Was ist geplant? Was wird passieren? Man muss nun als Verleger aus dem Vollen schöpfen. Was könnte den Rubel ins Rollen bringen? Welche Events, welche Ereignisse lassen darauf schließen, dass die Buchhandlungen nach diesen Büchern gierig verlangen? Medienpräsenz! Das ist das um und auf. Qualität? Inhalt? Nebensächlich! Wenn du ein paar Bücher verkaufen willst, dann sorge dafür, dass sie gut gemacht, gut geschrieben sind. Wenn du aber viele, sehr viele Bücher verkaufen willst, dann sorge dafür, dass man über sie spricht. Egal wie. Dies führt dazu, dass es einen ruinösen Konkurrenzkampf gibt, in Bezug auf &#8220;ich mache alles, was du willst, aber berichte über mich!&#8221;. Die Medien haben natürlich kapiert, das viele nach Aufmerksamkeit gieren und lassen es sich fürstlich bezahlen. Die Gratiszeitungen sind ein gutes Beispiel. Warum sind sie gratis? Damit sie eine Unzahl an Leutchen lesen (und nicht viel nachdenken). Wenn sie von einer Unzahl an Leutchen gelesen werden, kann der Herausgeber seine Anzeigen teuer verkaufen (und natürlich den &#8220;redaktionellen Inhalt&#8221;). Medienpräsenz! Deshalb, die gute Anita hat es in ihrem Kommentar ja trefflichst pointiert &#8220;SCHWARZKOPF WURDE REZENSIERT!!!&#8221;. Über den Inhalt kann man vielleicht streiten oder auch nicht, er tut aber letztendlich nichts zur Sache. Deshalb sind mir Rezensionen so wichtig. Deshalb werde ich da und dort vorstellig, virtuell, versteht sich. Selten, dass man auf mich zukommt. Die LVZ ist da eine rühmliche Ausnahme. Über diese Anfrage (noch dazu in einem netten Blog-Kommentar verfasst) kann man nur jubilieren! Überhaupt rettet einen so eine Anfrage über schwere Zeiten hinweg. Noch darf ich mich ja daran erfreuen, dass alsbald eine Rezension erscheinen wird. Gut möglich, dass es dann doch nichts wird. Aber was später ist, soll mich jetzt nicht bekümmern. Im Gegensatz zum Verlagsprospekt, wo diese &#8220;Möglichkeiten&#8221; allesamt aufgelistet und ins geeignete Licht gerückt werden müssen. Es gilt, nicht nur sich, sondern auch seine Bücher zu verkaufen. Ein Verlag macht nichts anderes. Tagtäglich. Während also die Pressesprecherin des Aufbau-Verlags (oder eines beliebig anderen) dieses &#8220;wir haben die besten Bücher im Angebot, die es um Geld zu kaufen gibt&#8221;- Lächeln verinnerlicht hat und es ihr jeder sofort glauben möchte (obwohl sie dafür fürstlich am Monatsende bezahlt wird), sieht es bei mir natürlich anders aus. Selbstbeweihräucherung ist gerade in Zeiten des Web2.0 das neue Tabu. Eher sollte man sich selber geißeln, als eines seiner Produkte übermütig anzupreisen. Tut man nicht. Nur wenn du von einem Unternehmen dafür bezahlt wirst, klopft dir jeder auf die Schulter. Seltsam? So funktioniert es nun mal. Take it or leave it. Und so habe ich Stunden damit zugebracht (und werde noch Stunden zubringen), den Prospekt zu einem WOW-Erlebnis zu machen. Klotzen, nicht kleckern heißt die Devise. Und dann, ja, dann kann ich nur hoffen, dass der Empfänger vor lauter Klotzen das Kleckern nicht bemerkt. Freilich, ist es nicht die eine Auslieferung, es gäbe noch eine andere. Aber man will ja beim Klassenprimus dabei sein, nicht? Was haben wir jetzt daraus gelernt? Ich sollte kürzere Blog-Beiträge schreiben und die Energie und die Zeit dafür verwenden, nette Medienleute zu umgarnen.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">eine Druckerei muss er sich suchen<br />
Warum, frage ich mich, musste boersedruck dicht machen? Kann mir das einer erklären? Gut, es gibt natürlich einen Grund. Es hängt damit zusammen, dass ein Gesetz verabschiedet wurde, das besagte, dass Fondsgesellschaften ihre Kurse (Preise) nicht mehr in der Börsenzeitung veröffentlichen müssen. Und was hat die Firma boersedruck die langen Jahre über gemacht? Richtig. Jeden Tag die Börsenkurse im Börsenblatt/Kursblatt veröffentlicht. Ich habe sie tagtäglich aufgeschlagen. Aber das ist schon lange her. Tja. Dumm gelaufen. Die Fondsgesellschaften hängen nun die Fondspreise ans virtuelle Schwarze Brett und ich muss deshalb eine neue Druckerei suchen. Zugegeben, für &#8220;Brouillé&#8221; wollte ich sowieso neue Ufer erklimmen, neue Höhen erschwimmen. Dumm, dass mir &#8220;Schwarzkopf&#8221; in die Quere gekommen ist. Ausverkauft ist sie, die kleine Auflage. Weil ich im Juni gespart habe (&#8220;wer kauft mir so eine absurde Komödie im Drehbuchstil überhaupt ab?&#8221;), muss ich nun tief in die Tasche greifen. Was lernen wir daraus: man kann sich auch zu Tode sparen! Vermutlich gehören sich solche Gedanken zum Weltspartag nicht, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Und der alte Sparefroh (wer erinnert sich an diesen biegsamen Kerl mit der Schillingmünze als Magen und einer Zipfelmütze am Kopf?), der kommt schon noch zu seinem Geld. Gut. Ich habe also meine Fühler über die Grenzen ausgestreckt. Ungarn. Tschechien. Deutschland. Österreich. Und in ein Portal für Druckanfragen habe ich auch mein Anliegen deponiert. Die Auflage für normale Maßstäbe lächerlich gering (die Druckerei CPI hat eine Kapazität von 1 Million Bücher PRO TAG!), trotzdem macht auch Kleinvieh Mist &#8211; im positiven Sinne zu verstehen. Somit schlage ich mich also mit den Offerten herum, kläre die ungenau verfasste Anfrage und frage mich, wie es so weit kommen hat können, dass ich mich nun damit herumschlagen und alsbald zu einer Entscheidung gelangen muss. Mehr noch, ich werde wieder eine Werbetrommelrührerei machen müssen. Klinken gilt es dann wieder zu putzen, um die neue Auflage in Schwung zu bringen, während &#8220;Brouillé&#8221; fast fertig in den Startlöchern scharrt (&#8220;wer kauft mir überhaupt so einen klassischen Agatha-Christie-Krimi ab?&#8221;). Vermutlich werde ich mich auch bei &#8220;Brouillé&#8221; zu Tode sparen. Das hat System.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">die Spielezeitung &#8220;frisch gespielt&#8221; gehört gespielt<br />
in gut 10 Tagen geht die neue Ausgabe der Spielezeitung in Druck. Ich weiß es jetzt schon, dass es bis dahin viele schlaflose Nächte geben wird. So ein Layout zu füllen, macht sich nicht von alleine. Freilich, langsam quillt ein gewisses Maß an Routine aus mir heraus. Alle guten Dingen sind ja bekanntlich drei. Aber jetzt, wo mir ein sehr bekannter Spielwarenproduzent auf die Design-Finger schaut, werd ich natürlich schon ein wenig nervös. Und eine Kolumne gilt es auch noch zu füllen. Und ein paar Spiele (sie handeln über Literatur!) sollten auch noch gespielt werden.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">für die Grätzelzeitung &#8220;Zwischenbrücken&#8221; (ja, da gehör ich hin!) werde ich meine Kriminacht im K7 Revue passieren lassen. Gewinnspiel (&#8220;Wann war die Französische Revolution?&#8221;) wird es auch geben. Zu gewinnen? Drei Mal darf jeder raten. Hätten wir das auch erledigt. Gut, den Artikel schüttle ich sowieso aus dem Blog-Ärmel. 200o Zeichen? Ist das viel? Ist das wenig? By the way: bei der heutigen Redaktionssitzung saß neben mir S., die in Essen (Spielmesse) war und dort auf TB. traf. Jener TB. der das Spielemagazin, von dem ich zuvor geplaudert habe, herausgibt. Wir sehen: die Welt ist klein!</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">meine Website wieder ein wenig auf Vordermann gebracht (da könnte ja ein VIP auf Kurzbesuch vorbeiklicken), die Bezugsmöglichkeiten meiner Bücher penibel mit dem binären Lagerstand (lagernd/nicht lagernd) aufgelistet.</li>
<li style="text-align:justify;">Eike B. aus Mainz, eine Bekanntschaft der Frankfurter Buchmesse, ehemaliger Allrounder beim kleinen Weissbooks-Verlag, hat mir geschrieben. Nun gilt es herauszufinden, was er für mich und meine Bücher tun kann. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Eike ist übrigens ein männlicher Vorname! Ich gehe jedenfalls davon aus.</li>
<li style="text-align:justify;">morgen Gespräch zwischen SP., MM., vielleicht CB. und mir. Es gilt, &#8220;Schwarzkopf&#8221; auf Spur zu bringen.</li>
<li style="text-align:justify;">mit Miriam Spies gilt es, alsbald die Buchmesse in Leipzig unter Dach und Fach zu bringen, Lesung(en) zu organisieren; und ihre Taschenbuchtaschen (Handarbeit) will ich unbedingt als Package zu &#8220;Schwarzkopf&#8221; anbieten. Miriam möchte eine Verlagsbuchhandlung in Mainz aufmachen. Meine Bücher würde sie ins Programm nehmen. Schön. Die Auslieferung für Deutschland machen. Wunderbar. So einfach kann es gehen, wenn man die Menschen persönlich kennt.</li>
<li style="text-align:justify;">am Freitag Gespräch mit AH. (ihre Visitenkarte in Frankfurt mitgenommen); Chefredakteurin und Umtriebige am Naschmarkt. Sie interessiert sich für mich und mein Tun. Hört man gerne. In Facebook sind wir schon mal connected.</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">am Samstag muss ich mich verkleiden! Am Abend wird dann gespielt! Das Werwolf-Spiel steht auf dem Programm. Unter den vielen Mitwirkenden auch einige AutorInnen (Claudia Toman, Daniela Larcher, Peter Bosch, Victoria Schlederer). Organisiert wird es von Elisabeth Laufer, Stage Managerin auf den Bühnen dieser Welt. Dass ich darüber natürlich einen Blog-Beitrag verfassen werde, ist selbstverständlich. Geschrieben ist er natürlich noch nicht. Und verkleidet bin ich auch noch nicht. Entweder mach ich bis Samstag die Nacht zum Tag und erscheine als &#8220;Zombie&#8221; (&#8220;Huh, die Verkleidung ist super!&#8221;) oder ich schlüpfe in die Maske Bukowski. Alkohol-Exzesse erfreuen sich ja größter Medienpräsenz und wenn wir eines heute gelernt haben, dann &#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">am Sonntag geht&#8217;s zum ehemaligen jüdischen Friedhof in Währing. Ich werde der Historikerin TW. helfen, das eine oder andere Grab vom Unkraut zu befreien. Wer Lust und Laune und Zeit hat, ist herzlich eingeladen. An und für sich ist der Friedhof abgesperrt. TW. hat sich spontan bereit erklärt, die historischen Anmerkungen in &#8220;Brouillé&#8221; durchzusehen. Schön!</li>
</ul>
<ul>
<li style="text-align:justify;">am Sonntag Abend geht&#8217;s in den 1. Bezirk. Lesezirkelei. Gelesen darf werden. Wer möchte. Ich will unbedingt eine szenische Rotkäppchen 2069 &#8211; Lesung auf die Beine stellen (&#8220;Freiwillige bitte vortreten!&#8221;). Sollte eine Hetz werden. Kann natürlich in die Hose gehen (&#8220;Ganz schön pervers!&#8221;). Das Thema? Science-Ficition. Wir sehen, ich bin breit aufgestellt.</li>
<li style="text-align:justify;">eine Woche später, also am 8. November, spielt Andreas Ferner wieder &#8220;Superstar&#8221;; im Theater am Alsergrund. ein amüsantes Kabarett, sozusagen; will ihn für eine gemeinsame Lesung gewinnen; da wir nach der Vorstellung auf seinen Geburtstag anstoßen, stehen die Chancen gut, ihn zu überreden (bzw. vollzuquasseln). Ich glaube, es gibt noch Karten, wer also Zeit, Lust, Laune und ein bisserl Geld (oder auch zu Tode gespart?) hat, der ist herzlich willkommen. Für diese Werbeeinschaltung ladet mich der Andi ein. Somit kann ich sagen, dass sich die zwei Stunden, die ich mit diesem Beitrag zubrachte, mehr als gerechnet haben. Aber wer rechnet heutzutage noch?</li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">Sodala. Mir raucht das Hirn, mir schmerzt die rechte Hand. Es ist also an der Zeit, aufzuhören. Sollte ich also in den nächsten Tagen die Frage gestellt bekommen, ob ein Schriftsteller überhaupt was zu tun hat, den befördere ich eigenhändig an die Luft. Jetzt geh ich heia. Morgen lese ich mir diese Schwafelei noch mals durch. Gut möglich, dass ich noch die eine oder andere Ergänzung habe.*)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">*) natürlich musste ich ihn vor dem zu Bett gehen querlesen; man hat ja einen Ruf zu verlieren; und der Perfektionist in mir hätte mich sowieso aus dem Bett geprügelt (&#8220;du könntest einen peinlichen Rechtschreibfehler drinnen haben &#8230; bald lacht dich die ganze Welt aus &#8230; und alle höhne sie: &#8216;Und du willst Schriftsteller sein?&#8217;).</p>
<p style="text-align:justify;">
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">[AS.] vor neun uhr früh ein antwortmail schreiben?! sind künstler nicht die, die nächtelang nicht schlafen und wenn dann doch, dann stehen sie nicht vor mittag auf?! ob nicht dein künstlerimage darunter leidet?! *augenzwinker*</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwarzkopf goes FALTER]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/27/schwarzkopf-goes-falter/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:09:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/27/schwarzkopf-goes-falter/</guid>
<description><![CDATA[Falter Buchbeilage 42/09 Vor wenigen Tagen war es, als mich EH. anrief. Sie fragte mich, ob ich wüss]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_2113" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/falter_buchbeilage_42_09.jpg"><img class="size-medium wp-image-2113" title="falter_buchbeilage_42_09" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/falter_buchbeilage_42_09.jpg?w=214" alt="falter_buchbeilage_42_09" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Falter Buchbeilage 42/09</p></div>
<p style="text-align:justify;">Vor wenigen Tagen war es, als mich EH. anrief. Sie fragte mich, ob ich wüsste, dass ich im <a href="http://www.falter.at" target="_blank"><strong>FALTER </strong></a>sei. In der <strong>Buchbeilage</strong>. Mit <a href="http://www.1668.cc/schwarzkopf.htm" target="_blank"><strong>Schwarzkopf</strong></a>. Äh. Nein, wusste ich nicht. Hat mir niemand gesagt, dass es eine Buchbesprechung gegeben hat. Ein Glück, dass mich EH. darauf aufmerksam machte. Hier der Link zu jener welchen Besprechungsseite: <a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=30903&#38;SESSID=cc3c9ac6ed509f1e4f83804d65cf1b24" target="_blank">FALTER 42/09</a> &#8211; MD. aus A. meinte, übrigens dass die Kritik nichts Gutes über <em>Schwarzkopf </em>zu sagen hätte; nun, ich sehe das freilich anders; weil in der Kritik auf den Inhalt eingegangen wird und nicht auf den Sachverhalt, dass ich z.B. ein &#8220;eigenbrötlerischer Selbstverleger&#8221; sei; es kommt leider immer wieder vor, dass sich manch einer der potenziellen Rezensenten gar nicht erst die Mühe macht, das Buch aufzublättern, wenn es heißt &#8220;Ich gebe meine Bücher selber heraus.&#8221; Deshalb erachte ich die Besprechung im Falter als ein großes Lob, ob der  äußeren Qualität des Machwerks, werde ich doch mit drei Verlagstiteln in einem Beitrag  genannt. Wer noch andere Meinungen zum Inhalt einholen möchte, bitte sehr, bitte gleich, der sei auf die <strong><a href="http://www.1668.cc/feedback.htm" target="_blank">Feedback.Site </a></strong>verwiesen.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass sich die Literaturkritikerin der<a href="http://www.lvz-online.de" target="_blank"> <strong>Leipziger Volkszeitung</strong></a><strong>, </strong>Janina Fleischer, ebenfalls für &#8220;Schwarzkopf&#8221; interessiert, freut mich besonders, da der Prophet im eigenen Land ja nichts gilt (das trifft vor allem auf Wien zu; ja, diese Stadt hat schon so manche Künstlerseele auf dem Gewissen; woran es liegt, dass hier Neid &#38; Missgunst so ausgeprägt sind, nun, da müssten wir wohl beim guten Freud nachfragen).</p>
<p style="text-align:justify;">Bei genauerer Betrachtung war es eigentlich M. D. aus A. (&#8220;Radiotin&#8221;), die sich als erste &#8220;Schwarzkopf&#8221; auf eine kritsiche Weise genähert hat (&#8220;<a href="http://1668cc.wordpress.com/2009/05/28/marijkes-schwarzkopfgedanken/" target="_blank">Marijkes Schwarzkopfgedanken</a>&#8220;). Im Dezember möchte sie daraus vorlesen. Im Rahmen des <strong>SUBKULTUR-Winter-Abends</strong>, veranstaltet vom Hochschulradio Aachen. Jetzt muss M. nur noch den einen oder anderen Wiener finden, der sich bereit erklärt, die Charaktere in der Wiener Mundart zu sprechen. Andererseits, man hätte etwas zum Lachen, würde ein Germane oder Germanin sich am Wienerischen versuchen. &#8220;Peitscherlbub&#8221; wurde erst unlängst freudigst zur Kenntnis genommen. Falsch betont, aber immerhin.</p>
<p style="text-align:justify;">In der <strong>Komunity </strong>der Berliner Zeitung <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/dschun/rezensentinnen-gesucht" target="_blank"><strong>Der Freitag</strong></a> habe ich nun einen Beitrag geschrieben (&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/dschun/rezensentinnen-gesucht" target="_blank">RezensentInnen gesucht&#8221;</a>), in dem ich mitteilte, nach weiteren KritikerInnen Ausschau zu halten (&#8220;hereinspaziert&#8221;). Das Dumme ist: wer sein eigenes Sprachrohr ist, wird zwar gehört, aber zumeist überhört. Das Web2.0 ist ja voll von Selbstbeweihräucherungsfantasten (&#8220;Willkommen im Club&#8221;). Zwar vermeinte ich, mit dem Falter und der LVZ einen guten Köder ausgeworfen zu haben (und hat nicht  der Zeitungs-Herausgeber JA. mit mir kurz geplaudert?), aber das zählt bekanntlich 11 (also nix).</p>
<p style="text-align:justify;">Die Bloggerin <a href="http://gorgorana.wordpress.com/" target="_blank"><strong>Gunwoman </strong></a>ist erst jetzt wieder auf ihr Rezi-Exemplar &#8220;Schwarzkopf&#8221; gestoßen (lag unter einem Berg Uni-Lektüre). Nach dem sie <strong><a href="http://gorgorana.wordpress.com/2009/09/16/ausgelesen/" target="_blank">Tiret</a></strong> klammheimlich in ihrem Blog besprochen hat, wird sie mir jetzt hoffentlich Bescheid geben, wenn sie über &#8220;Schwarzkopf&#8221; herzieht.</p>
<p><img class="alignleft" title="Schwarzkopf_black_white01" src="../files/2009/10/schwarzkopf_black_white01.png?w=300" alt="2 Auflagen 1 Buch" width="300" height="222" /></p>
<p style="text-align:justify;">Bezüglich der<strong> 2. Auflage</strong> wird es eine Änderung des Umschlags (vulgo Cover) geben. Aus weiß mach schwarz. Passend zum Namen, nicht? Ich spekuliere, dass all jene, die bereits die 1. Auflage ihr eigen nennen, unbedingt auch das Exemplar zur 2. Auflage haben müssen. Das klingt nach <strong>Marketing-Hokuspokus</strong> und ist es auch. Ich finde jedenfalls das schwarze Cover cool. Jetzt müssen wir nur noch eine Druckerei finden, eine Auslieferung (soll ich vielleicht 1.000 Stück zu Hause stapeln?), viele Buchhandlungen und noch mehr Käufer. Und schon kann&#8217;s los gehen. Jetzt würde ich natürlich diesen Beitrag damit schließen, dass ich anmerke (dezent), Vorbestellungen zur 2. Auflage bereits entgegen  zu nehmen. Aber ohne PR und virale Marketing-Aktionen ist das herzlich sinnlos. Warum sollte jemand bereits jetzt das Buch vorbestellen? Gibt ja genügend. Stimmt. Aber wer weiß, ob der Autor und Eigenverleger noch in einer Woche höchstpersönlich das Buch signiert. Und das Kuvert ableckt (Schuhe nur gegen Barzahlung).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dienen die Buchmärkte der Literatur?]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/24/dienen-die-buchmarkte-der-literatur/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 00:37:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/24/dienen-die-buchmarkte-der-literatur/</guid>
<description><![CDATA[Schoko­laden­automaten sind so konstruiert, dass man niemals durch Hineinstecken von Schokolade eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Schoko­laden­automaten sind so konstruiert, dass man niemals durch Hineinstecken von Schokolade eine Münze erhalten wird ebenso wie Buchmärkte niemals durch Hineinstecken von Werbung Literatur ausspucken werden. <strong><a href="http://www.poetenladen.de/gerhard-falkner-kranichsteiner-rede.htm" target="_blank">Weiterlesen?</a></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-size:15px;font-style:normal;"><strong>Gerhard Falkner<br />
KRANICHSTEINER  REDE 2008</strong></span><br />
<span style="font-size:15px;letter-spacing:0;">Dienen die Kapitalmärkte dem Menschen,<br />
dienen die Buchmärkte der Literatur?<br />
„A New Modest Proposal“</span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-size:15px;letter-spacing:0;"><a href="http://www.freitag.de/community/blogs/jayne" target="_blank">Jayne (Freitag Kuminity) </a>hat mich freundlicherweise auf diesen wahren und interessante Beitrag hingewiesen.<br />
</span></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Finito, Schwarzkopf!]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/22/schwarzkopf-ende/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 13:26:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/22/schwarzkopf-ende/</guid>
<description><![CDATA[Sehr geehrte(r) richardkbreuer. Sie haben erfolgreich die Listung der folgenden Artikel gelöscht. Fü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sehr geehrte(r) richardkbreuer.</p>
<p>Sie haben erfolgreich die Listung der folgenden Artikel gelöscht. Für diese Angebote werden Ihnen selbstverständlich keine Gebühren berechnet.</p>
<p>0621E9ZT6OD &#8211; <strong>Schwarzkopf: Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grausl&#8230;</strong></p>
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<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Restexemplare erhältlich: </strong></span></p>
<ul>
<li> Buchhandlung am Quellenplatz</li>
<li>Buchhandlung TIEMPO</li>
<li>Buchhandlung am Quellenplatz</li>
<li>Teekunst, Hernalser Hauptstraße</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#fbm09 und ein letzter Blick zurück]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/22/fbm09-3/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 09:09:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/22/fbm09-3/</guid>
<description><![CDATA[Messeturm der Frankfurter Buchmesse ICE Samstag, 17.Oktober 2009 &#8211; Frankfurt nach Wien 3 Tage ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_2091" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-2091 " title="fbm09_messe02" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/fbm09_messe02.jpg" alt="Messeturm der Frankfurter Buchmesse" width="230" height="307" /><p class="wp-caption-text">Messeturm der Frankfurter Buchmesse</p></div>
<p style="text-align:justify;">ICE Samstag, 17.Oktober 2009 &#8211; Frankfurt nach Wien</p>
<p style="text-align:justify;">3 Tage Messe. Und ein paar samstägliche Stunden. Am Nachhauseweg. Im <strong>ICE</strong>. Vor dem Fenster fährt ein herbstlicher Nachmittag vorüber. Viele Wolken. Noch kein Regen. Dem sind wir davongefahren. Er wird demnach kommen. Später.</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist schon eigenartig, wie die Zeit so mit einem spielt. Noch nicht lange, da war ich in der Dunkelheit Wiens aufgebrochen. Windig war es. Sehr windig. Fröstelnd zum Westbahnhof, der mehr Baustelle, denn Bahnhof ist. Eine Miso-Suppe gelöffelt. Wärmendes zugeführt. Mich gegen diese Nervosität gestemmt. Immer, wenn es an einen Ort geht, den ich nicht kenne, nicht verinnerlicht habe, reagiere ich mit nervösen Gedanken. Während ich <strong>Leipzig </strong>schon recht gut zu kennen vermeine (Café Stein, Elefant, die Fußgängerzone, jener Italiener, bei dem ich einst in der Sonne gesessen bin, obwohl es sehr kühl war &#8211; im beginnenden Frühling, VD., diese scheinbar stumme junge Frau aus der Ukraine, die hier Gemanistik studierte und mit der ich mich auf der Buchmesse von Leipzig verabredete; diese kleine, sehr feine und günstige Pension, die man auch zu Fuß von der Altstadt erreichen kann, was mir sehr wichtig ist; all diese bekannten Bilder stimmen mich ruhig und gelassen; unbekannte Bilder, die alles und nichts zeigen, machen mich unruhig).</p>
<p style="text-align:justify;">Der erste Schreck! In einem älteren Waggon ist mir der Sitzplatz in einem dieser 6er Abteils zugewiesen. Ich hoffte auf einen Großraumwagen. So wie jetzt. Im ICE. Wo es sich tippen lässt. So, wie jetzt. Wo es eine Steckdose gibt und man nicht gezwungen ist, den Nebenmann oder das Gegenüber wahrzunehmen. Jeder reist für sich. In einem 6er Abteil geht das nicht (oder doch? Meine Kinderstube lässt es nicht zu, den anderen zu ignorieren!). Zwei Mitreisende machen es sich mit mir bequem. Eine junge Frau aus Essen. Ein Geschäftsmann aus Nigeria An beiden kann man die Kulturunterschiede festmachen. Als es zu einer <strong>Passkontrolle </strong>an der deutschen Grenze kam (Schengen? Es scheint mir nur noch ein bedeutungsloses Wort zu sein; während die Idealisten von einem Europa träumen, in denen es keine Grenzkontrollen mehr gibt, machen die Realisten die Gesetze; freilich, Grenzkontrollen gibt es nicht mehr im wahren Wortsinn, da es ja auch keine Grenzen mehr gibt, jedenfalls keine, die kontrolliert werden müssen; vielmehr ist nun das gesamte Staatsgebiet zum Grenzgebiet erklärt worden, wo es einem jederzeit geschehen kann, nach einem Ausweis gefragt zu werden. Und nach dem Grund der Reise. Und wo man zu bleiben gedenkt. Warum dürfen solche insistierenden Fragen gestellt werden? Warum müssen wir als EU-Bürger darauf antworten? Müssen wir? Ich antwortet, dass ich zur Frankfurter Buchmesse reise, worauf der Beamte fragte, ob mein Aufenthalt beruflich oder privat sei. Ich wiederholte, dass ich zur Buchmesse reisen würde, worauf er sich entschuldigte und meinte, meine Antwort zuvor nicht gehört zu haben. Beim Geschäftsmann aus Nigeria war die Sache nicht so einafch. Im gebrochenen Englisch versuchte er sich an die Antworten. Die Fragen des Beamten nahmen kein Ende. Ich musste dieses Verhör verlassen und suchte die Toilette auf. Als ich zurück kam stand bereits ein zweiter Beamte vor dem Zugsabteil und überwachte die Vernehmungsprozedur, die schließlich mit einer Gepäcksdurchsuchung endete (die ergebnislos verlief).</p>
<p style="text-align:justify;">Eigenartig, dass auch auf der Buchmesse das Gepäck kontrolliert wurde, dass Security-Leute mit Metalldetektoren nach Waffen suchten. <strong>Bizarres Bild</strong>: am Samstag, dem ersten Publikumstag, kamen sie in Scharen, die verkleideten Jungen und Mädchen, die sich nach ihrem Lieblings-Manga-Charakter verkleideten. Da gab es schon mal ein Stoffschwert, eine Axt aus Pappe. Hier die ernsten Mienen der Sicherheitsleute, da die jungen, seligen, durch die Aufregung rötlich gefärbten Gesichter der Jugendlichen. Erst jetzt fällt mir vielleicht ein möglicher Grund dieser rigorosen Sicherheitspolitik ein: vielleicht war es die Angst der Veranstalter, dass ihr Gastland China auf der Buchmesse einem terroristischen Angriff ausgesetzt werden würde. Derweil gab es nur Unmengen von imposanten Büchern zu sehen. Man sieht: Bücher können noch immer Sprengstoff in sich bergen. Dumm, dass disee nicht mit Metalldetektoren aufgespürt werden können.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein <strong>Flugzettel </strong>wurde mir in die Hand gedrückt. Jener, der besagt, dass Tibet befreit werden soll. Von China. Ich gehe davon aus, dass dieser Flyer nicht gerne gesehen wird, von der Messeleitung. Schließlich geht es darum, Bücher zu präsentieren, nicht Politik zu machen. Das ist auch gut so. Gibt es doch genügend politisch motivierte Treffen und Versammlungen. Was können schon literaturinteressierte (besser: profitorientierte) Leutchen ausrichten?</p>
<p style="text-align:justify;">Als ich am <strong>Mittwoch, um 5h30</strong> früh in der Dunkelheit von <strong>Frankfurt </strong>aufwachte, ohne wirklich geschlafen zu haben, merkte ich die Veränderung. Alles war neu. Alles fremd. Ich suchte nach einem Café, nach einem Platz, wo ich in Ruhe meinen Kaffee trinken hätte können. Aber das war gar nicht so einfach, in den Katakomben der unterirdischen S-Bahn- und U-Bahn-Höfen. &#8220;Die Wiener Feinbäckerei&#8221; offierierte tatsächlich Kaffee. Einen Becher. Den ich gerne bezahlte. Dazu aß ich Mutters Kuchen. Sozusagen ein Stück Heimat. Irgendwo, im Untergrund von Frankfurt.</p>
<p style="text-align:justify;">Keine Stunde später erkundete ich mein neues zu Hause. Wenigstens für die nächsten Tage. Etwas außerhalb von Frankfurt, trotzdem noch mit der U-Bahn (die zumeist oberirdisch fährt) erreichbar. Als ich ausstieg, glaubte ich mich am Land, in der Provinz. Auf der einen Seite Felder, wohin das Auge reicht. Auf der anderen Seite die Siedlungen der Reihenhäuser. In eines dieser wurde mir ein Gästezimmer unterm Dach offeriert. Ein <strong>herrliches Stück Freiheit</strong>, in einem Haushalt mit vier Kindern. Als eigenbrötlerischer Dichter, der in der Stille der Einsamkeit seiner Arbeit nachgeht, kann diese überbordende Kinderflut einen Schock auslösen, der zur sofortigen Schreibhemmung führt. Oder, auch das geschieht, lässt man diese Anderswelt an einen vorüberziehen, beobachtet und beschreibt und ist glücklich, dass das Familiäre noch nicht gänzlich ausgestorben ist. Ich machte mich frisch, kleidete mich in passende Kleidung (kreativ intelligenter Bohemian) und machte mich zur Buchmesse auf. Herzklopfen inklusive. So muss es jedermann ergehen, der zum ersten Mal diese Schritte setzt. Nicht wissend, was auf einen zukommen wird. Immer wieder hörend, dass die Messe einen erschlage, ober Größe, ob der Dimensionen, die so unglaublich sein sollen.</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-2095" title="fbm09_messe01" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/fbm09_messe01.jpg" alt="fbm09_messe01" width="251" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;">Als ich am <strong>Freitag,</strong> gegen 9h30, in der <strong>Messe-Halle 4.1</strong> in einem der schlicht gehaltenen Cafés bei einem Pot Kaffee saß und eine (eingeschmuggelte) Quarktasche (das ist bitteschön in Wien eine Topfengolatsche! An der Wortwahl soll man den Kulturunterschied erkennen!), die mir meine Gastgeberin AS. in der Früh zusteckte (ohne Rosinen!), war ich in allerbester Laune. Der letzte Tag lag vor mir. Ich kannte die Örtlichkeiten, die Gepflogenheiten, das Gehetze in den gutbesuchten und das Bedächtige in den weniger gutbesuchten Hallen. Ich erkor <strong>Halle 4.0</strong>, der Bereich der Dienstleister rund ums Buch (Druckereien, Papierhersteller, &#8230;) für meine zweite Heimat. Hier war der Ausgangspunkt für die Reise zum Mittelpunkt der Messe. Während der Fachbesuchstage ist dieses Gefühl, etwas zu versäumen, allgegenwärtig. Man sieht und hört sie reden, glaubt, dass die Leutchen allesamt Geschäfte abschließen, an den Tischen, in den großen und kleinen Kojen. Man kennt sich zumeist. Oder tut so. An diesem Freitag durfte ich mitspielen, in diesem lautstarken Orchester der Geschäftemacher.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich traf die Mainzer Verlegerin <a href="http://www.gonzoverlag.de/" target="_blank"><strong>Miriam Spies</strong></a> im <strong><span style="color:#ff0000;">C</span><span style="color:#0000ff;">o</span><span style="color:#008000;">m</span><span style="color:#00ccff;">i</span>c</strong>-Café, weil es sich dort gemütlich plaudern ließ (Samstag überfluteten die jungen Leutchen den Comic-Bereich regelrecht). Schließlich hatten wir geschäftlich zu reden. Miriam wird meine Bücher in Deutschland vertreiben (im Fachjargon: sie wird meine Auslieferung) und dafür natürlich eine Provision bekommen. Damit entfällt für mich der mühsame und ausgesprochen teure Aufwand, die Bücher nach Deutschland zu verschicken. So nebenbei möchte Miriam eine kleine Verlagsbuchhandlung mit einer überschaubaren Anzahl an Büchern eröffnen. Meine Taschenbücher werden geschlossen vertreten sein (so sie noch lieferbar sind). Gut möglich, dass ich sie dann mal in Mainz besuchen und dort lesen*) werde.</p>
<p style="text-align:justify;">Am Stand der <a href="http://diebiblyothek.eu/" target="_blank"><strong>Biblyothek</strong></a>, einem kleinen Comic-Verlag aus Leipzig, die Verlegerin <strong>Lydia B. Schönberger </strong>(in Wien geboren!) getroffen, die ich  über Twitter kennen gelernt habe. Ja, das ist der große Vorteil der Zwitscherei  **)  Jedenfalls erlaubte mir Lydia, ein Exemplar von &#8220;Rotkäppchen 2069&#8243; auf das Regalbrett zu stellen. Was sagt man dazu? Ich darf nun mit Fug und Recht behaupten, dass meine Bücher (am Samstag habe ich die anderen beiden vorbeigebracht und ihr ausrichten lassen (sie hatte einen Geschäftstermin!), dass sie die Bücher am Sonntag gerne verkaufen (verscherbeln) könne. (&#8220;Rotkäppchen 2069 verkauft sich schon alleine durch das tolle Cover&#8221;, hat mir erst unlängst die angehende Buchhändlerin B. im BZ Meidling gesagt, was den Verleger und Gestalter natürlich sehr erfreut; dem Autor ist es nicht so wichtig). Das Comic-Buch <a href="http://diebiblyothek.eu/publikationen/ankundigungen" target="_blank"><em><strong>Ein Mann geht an die Decke</strong></em></a> von <a href="http://www.freizeitdenker.de" target="_blank"><strong>Katharina Greve</strong></a> (amüsante WebSite der Ex-Architektin!) durfte ich übrigens mit nach Hause nehmen. Ich hatte es gewonnen und ließ es mir von der Autorin und Zeichnerin signieren. Sicherlich die eindrucksvollste Signierung,  die ich bis dato bekommen haben. Sehr schön! Das schmale Büchlein habe ich natürlich im Zug sofort gelesen und darf sagen, sehr angetan vom Inhalt, sei es der Text, sei es die Zeichnungen, zu sein. An und für sich schreit das Ende ja nach einer Fortsetzung. Überhaupt würde man sich mehr, mehr, mehr wünschen. Aber da geht wohl der Schriftsteller in mir durch, der nur mit Worten zeichnet. Die Autorin ist eine ganz eine sympathische und ich würde mich freuen, wenn das Buch einem größeren Leserkreis vorgestellt wird.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>SG.</strong> vom <strong><a href="http://www.suhrkamp.de/" target="_blank">Suhrkamp Verlag</a></strong>, den ich im Vorfeld um ein Treffen bat, war so freundlich, mich am Stand zu begrüßen und sich meiner anzunehmen, obwohl eine Menge, eine ganze Menge, los war. Er bot mir Platz an und brachte mir ein kleines Fläschchen Selters. Huh. Damit kann ich nun mit Fug und Recht behaupten, einen Termin mit Suhrkamp gehabt zu haben. Nach dem ich ihm meinen Folder zeigte (&#8220;Das ist mein Verlagskatalog, sozusagen.&#8221;), wir über die gegenwärtige Situation am Buchmarkt (eBooks) befanden, streifte unser Gespräch auch das Thema &#8220;Twittern für Verlage&#8221; und SG. meinte, das Thema bei Suhrkamp anzuleiern (bis jetzt twittert Suhrkamp nicht, im Gegensatz zu anderen kleinen und großen Verlagen). Erstaunt war ich, dass nun Suhrkamp eine <strong><a href="http://www.suhrkamp.de/suhrkamp_krimi_220.html" target="_blank">Krimi-Reihe</a></strong> auflegt. SG. holte kurzerhand zwei Exemplare hervor und überreichte sie mir. Ich bedankte mich, in dem ich ihm einmal &#8220;Schwarzkopf&#8221; und einmal ein &#8220;Tiret&#8221;-Notizbuch in die Hand drückte. So schön kann ein Messe-Gespräch sein. &#8220;Den vielleicht besten Sommerkrimi aller Zeiten&#8221; (sagt der San Francisco Chronicle) habe ich mir behalten können, während mir der andere (&#8220;Ein deutscher Freund&#8221;) von Miriam förmlich aus der Hand gerissen wurde. Was soll man da machen? Ich überließ ihr natürlich das Exemplar unter der Bedingung, nach dem sie es gelesen hat, auch darüber zu schreiben. Das dürfte Suhrkamp freuen, oder?</p>
<p style="text-align:justify;">So nebenbei bestätigt es scheinbar die These, dass sich <strong><span style="color:#ff0000;">Krimis </span></strong>wie warme Semmeln (Brötchen) verkaufen. Gut, dass ich mit <strong>Schwarzkopf</strong> (zum Lachen/Schmunzeln) und <strong>Brouillé</strong> (zum Mitraten) zwei im Programm habe. Und heißt es nicht, dass nach der Vampir-Flut nun die Zomibe-Flut aus den USA zu uns herüber schwappt? (habe ich das nicht schon in <em>Ro2069</em> mit &#8220;Gonzo&#8221; vorweg genommen?) Vielleicht sollte &#8220;Schwarzkopf II&#8221; dieses Genre aufs Korn nehmen. Eine Idee gäb&#8217;s ja schon. Die ist mir (AT. hatte großen Anteil) bei der Suche und dem Herumirren in der fbm nach dem EXIT eingefallen. Spooky! [Anmerkung: Tage später kann mich schon gar nicht mehr an diese Idee erinnern?! Hörte ich nicht, dass am US-Markt die Nachfrage nach Krimis eingebrochen ist? Kann mich natürlich irren.]</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>AT.</strong> studiert Germanistik und Geschichte. Sehr sympathisch. Aufgeweckt. Ich gab ihr ein Exemplar von &#8220;Tiret&#8221; und sagte ihr, dass sie es lesen solle (oder wenigstens hinein blättern). Ich bin ja  in einem permanenten Zustand der Suche nach engagierten Korrektoren (das Wort hört sich wie aus einem schlechten Science-Fiction-Film an). Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Zweitausendeins</strong>. Habe mir den Stand angesehen. War beeindruckt. Weil die mehrbändige Michelet-Ausgabe über die Französische Revolution im Taschenbuchformat um billig Geld zu bekommen ist (ich habe die alte samt-rote gebundene Edelausgabe im Antiquariat erstanden!). Und <em>Die Handschrift von Saragossa</em> eines gewissen Jan Potocki (Tiret-Leser wissen, auf welch ungewöhnlich gewöhnliche Weise er seinem Leben ein Ende setzte). ist ebenfalls als Taschenbuch zu bekommen. Ich  sprach mit Till Tolkemitt (oder glaube, dass er so geheißen hat)  und fragte ihn, wie sie zu ihren Büchern kommen (&#8220;In erster Linie, was uns gefällt!&#8221;, &#8220;Und es ist auch eine Frage der abgelaufenen Rechte&#8221; will heißen: man erspare sich das Autorenhonorar) Zwei Verlage vertreiben ausschließlich über Zweitausendeins, Grund genug, zu fragen, ob sie nicht auch einen kleinen Wiener Verlag aufnehmen möchten. Folder gezückt und überreicht. Der Rest steht in den literarischen Sternen. [Anmerkung: die Story geht noch ein klein wenig weiter und hat mit Jakob Augstein und seiner Berliner Zeitung "Der Freitag" zu tun; kundige Blog-Leser wissen, was ich meine]</p>
<p style="text-align:justify;">Ähnlich verhielt es sich bei der <strong>Büchergilde</strong>, deren Programm von einer Lektorin zusammengestellt wird. Zumeist handelt es sich um bekannte, berühmte Autoren mit verkaufsträchtigen Titeln, die allesamt wunderschön &#8220;eingepackt&#8221; werden (ich sprach mit der Herstellungsleiterin und zollte ihr Respekt). Eine Krimireihe schlägt aus der Art: die Lizenzen sind nicht von anderen deutschen Verlagen zugekauft, sondern eigenständige Titel im Katalog der Büchergilde. Natürlich reichte ich ihr zu guter Letzt einen Folder und lernte, dass die Leser der Büchergilde nicht unbedingt Mainstream-Titel haben wollen. Gefällt mir.</p>
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<p style="text-align:justify;">*) Man hört, dass  Lesungen in deutschen Landen lukrativer sind, sieht man sich die Buchkäufe nach so einer Veranstaltung an. Außerdem ist es üblich, Eintritt zu verlangen (bei &#8220;openbooks&#8221; in Frankfurt waren es 4,-), während in Wien die Mehrheit der Leutchen von einer Gratiskultur ausgeht (weil das Kulturangeobt zumeist von der Stadt Wien oder vom Land Österreich gefördert/subventioniert wird &#8211; was natürlich nicht für das gesamt Angebot gilt; damit fallen viele Künstler durch den sogannante Rost: würden sie Eintritt verlangen, kommen nur eine Hand voll Leutchen und diese wiederum würden bei der nächsten Veranstaltung wegbleiben, weil sie befürchen müssen, die einzigen Gäste zu sein (der Berieselungsbürger kann im Unterschied zum Bildungsbürger nicht mehr zwischen Kunst, Kommerz und Kalauer unterscheiden und versucht es an quantiativen Kriterien festzumachen, die da wären: Anzahl der Gäste, Anzahl der Promis oder bekannter Personen; Bekanntheitsgrad der Veranstaltung/Künstler (durch Werbung und bezahlter Artikel in verschiedenen Medien), Örtlichkeit (je ausgefallener und exklusiver, umso besser) usw. und so fort.</p>
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<p style="text-align:justify;">**) <strong>TWITTER</strong>: Ohne Aufwand, ohne Mühe, ohne große &#8220;Floskelei&#8221; wird man auf jemanden aufmerksam, verfolgt ein wenig seine Zwitscherei, guckt sich seine WebSite an und damit hat es sich. Während man bei facebook &#38; Co schnell an die Grenzen kommt &#8211; sei es aus zeitlichen, sei es aus verbindungstechnischen Gründen (&#8220;Warum willst du mich zu deinen Freunden hinzufügen, wenn wir uns doch nicht kennen?&#8221;). In erster Linie ist Twitter eine unkomplizierte Anbahnungsplattform (es sei denn, der Benutzer verlangt nach einer Registrierung/Anmeldung, was aber dem Twitter-Geist entgegen läuft), in zweiter Linie ist Twitter eine Halle, in dem die Leutchen herumstehen und hin und wieder etwas Rufen. Dabei kann man die privaten Meldungen von den &#8220;wissenswert-interessanten&#8221; Meldungen unterscheiden, die mit einem Hyperlink zu einem Artikel versehen sind. Viele glauben ja, dass die Aneinanderreihung ihrer privaten Meldungen für andere reizvoll sein könnte (&#8220;Habe meiner Katze Futter gegeben und sie kann heute einfach nicht genug bekommen. Ich hoffe, sie ist nicht krank.&#8221;).</p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[#fbm09 oder eine Druckerei muss her]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/22/fbm09-oder-eine-druckerei-muss-her/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 23:08:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse, noch im Taumel der auf mich einstürzenden Eindrücke, sto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Am <strong>Eröffnungstag der Frankfurter Buchmesse</strong>, noch im Taumel der auf mich einstürzenden Eindrücke, stolperte ich mehr durch Zufall, denn durch gewissenhafte Suche (was einem auffällt: es kommt einem vor, als wären alle Besucher permanent auf der Suche) bei der Druckerei<strong> <a href="http://www.becksche.de" target="_blank">C. H. Beck </a></strong>vorbei. Kurzerhand überwand ich die Schwellenangst (obwohl es auf Messen gar keine Schwellen und Türen gibt) und sprach jemanden an. Herr Mayr bot mir Platz und Kaffee an. Beides lehnte ich natürlich nicht ab. Die Bayrische Bodenständigkeit gefiel mir. Keine Frage, die Druckerei genießt im meinem (natürlich eingeschränkten und sehr subjektiven) Druckerei-Universum einen sehr guten Ruf. Und haben wir nicht erst unlängst gehört (besser: gelesen), dass die Manu dort ihre Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht hat?</p>
<p style="text-align:justify;">Bei der Druckerei <strong><a href="http://www.cpibooks.de" target="_blank">CPI Books</a> </strong>spürte man die Lässigkeit des Klassenprimus (laut WebSite ist deren Produktionskapazität 800.000 Taschenbücher TÄGLICH! Will ich das glauben? Unfassbar, oder?)  Man offerierte mir ein Glas Wein, das ich ablehnte. Ein wenig später ließ ich mich von der entzückenden Frau Fangmann für ein Glas Orangensaft überreden. Ihr alteingesessener Kollege ist bereits das xte Mal (waren es über 26?) auf der Messe. Beeindruckend! Meine Anfrage  (&#8220;ich würde gerne Taschenbücher drucken lassen&#8221;) wurde mit einem Stirnrunzeln beantwortet, weil die gedruckte Stückanzahl doch recht gering ist. Für CPI. Aber da es nun auch eine kleinere Druckerei in der Tschechoslowakei gibt, die zugekauft wurde (<strong>Moravia</strong>), könnte mein Auftrag bei dieser abgewickelt werden. Fein. Und weil wir gerade beim Plaudern waren, zeigte man mir die neueste Errungenschaft: einen flexiblen Hard-Cover-Umschlag, einen flexiblen Soft-Cover-Umschlag. Kurzerhand gab man mir zwei Musterbücher mit. Die technischen Details muss ich mir im Internet genauer ansehen. Hat mir gefallen. Ich war so frei, Frau Fangmann ein Tiret-Notizbuch zu überreichen. Ich hoffe, es ist bis nach Leck gekommen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die<a href="http://www.fva.de" target="_blank"> </a><strong><a href="http://www.fva.de" target="_blank">Fuldaer Verlagsanstalt</a> </strong>bestach durch ostdeutsche Herzlichkeit, will heißen:  es wirkte ein wenig spröde (im Vergleich zu den anderen beiden), dafür gibt es nichts, was die Fuldaer nicht machen würden und  die Herren Rossel und Alt ließen keine Zweifel aufkommen, dass der Kunde nicht an erster Stelle stehen würde. Die Musterbeispiele an Büchern, die sie bei ihrem Stand ausstellten (Karl May Bücher, Krimis vom Gmeiner Verlag), zeigten, dass sie einen guten Job machen. Bei meiner bescheidenen Auflage (wenn die anderen Druckereien nur seufzen, ob der geringen Menge), dürften die Mannen aus Fulda sicherlich nicht Nein sagen. Und das ist gut zu wissen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ergänzung: Johnny Duran, der Buchhändler in der Brigittenau, gab mir den Kontakt zu einer <strong>Niederösterreichischen Druckerei</strong> (&#8220;sag denen, dass du von mir kommst&#8221;). Aha. Vielleicht liegt das Gute doch näher als man denkt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[#fbm09 oder kleine Erfolge in 4c]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/21/fbm09-oder-kleine-erfolge-in-4c/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:25:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[erfolge und ergatterungen auf der fbm09]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_2081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-2081" title="erfolge_fbm09" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/erfolge_fbm09.jpg" alt="erfolge und ergatterungen auf der fbm09" width="432" height="576" /><p class="wp-caption-text">erfolge und ergatterungen auf der fbm09</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das war die Kriminacht 2009]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/21/kriminacht-2009/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:13:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das war sie also, die Kriminacht 2009 (alles Wissenswerte dazu gibt&#8217;s hier: LINK). Ich hatte d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Das war sie also, die<span style="color:#ff0000;"><strong> Kriminacht 2009</strong></span> (alles Wissenswerte dazu gibt&#8217;s hier: <a href="http://1668cc.wordpress.com/2009/10/19/kriminacht-2009-im-wiener-kaffeehaus/" target="_blank">LINK</a>). Ich hatte die Ehre im <a href="http://www.lebendige-wallensteinstrasse.at/info/" target="_blank"><strong>Projektlokal K7</strong> </a>&#8220;Lebendige Wallensteinstraße&#8221; lesen zu dürfen. <strong>Christine Huber-Pachler</strong>, die Projektkoordinatorin, der ich es zu verdanken habe, dass ich überhaupt die Möglichkeit bekommen habe, zur Kriminacht zu lesen, hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und fleißig die Werbetrommel gerührt. An vielen Auslagen in den Geschäften der Wallensteintraße klebten größere Banner, die jeweils eine Dialogstelle aus &#8220;Schwarzkopf&#8221; zeigten (&#8220;Binaca: &#8216;Endlich ist es soweit!&#8217;) und auf die Kriminacht und mich aufmerksam machten. Ich hoffe, ich bekomme noch die Fotos, die diese Banner zeigen. All das ist bitteschön nicht selbstverständlich. Und dafür gebührt ihr und den Leuten vom K7 natürlich ein dickes Lob! Und wenn wir schon beim Loben sind, dann muss ich natürlich auch die Organisatoren der Kriminacht erwähnen. Es fehlte nicht an Werbematerial, Taxigutscheinen, einer Lampe, einem Mikrofon. Sogar ein Pressefotograf wurde ins K7 beordert (&#8220;Machen wir gleich ein paar Fotos &#8230; das Buch bitteschön höher halten &#8230; schauen Sie zu mir &#8230;&#8221;). Aber nun zu den &#8220;kriminellen&#8221; Ereignissen des 19. Oktober 2009.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/banner_schwarzkopf_kn012.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2066" title="Banner_Schwarzkopf_KN01" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/banner_schwarzkopf_kn012.png?w=300" alt="Banner_Schwarzkopf_KN01" width="300" height="93" /></a></p>
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<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 370px"><a href="http://www.echo.at/home/bilder/galerie/catid159/"><img class=" " title="Richard K. Breuer zur Wiener Kriminacht 2009" src="http://www.echo.at/tools/galerie.php?image=imgtwtpco.jpg" alt="Richard K. Breuer liest zur Kriminacht 2009 im K7" width="360" height="241" /></a><p class="wp-caption-text">Richard K. Breuer liest zur Kriminacht 2009 im K7 (c) Echo Medienhaus</p></div>
<p style="text-align:justify;">Um 12 Uhr Abfahrt mit dem Shuttle-Bus zur <strong><a href="http://www.ebs.co.at/" target="_blank">Hauptkläranlage EBS</a></strong> in Wien Simmering. Die offizielle &#8220;Gala&#8221;-Eröffnung  stand am Programm. Ich schlenderte also zu einer Gruppe, die verdächtig nach erfolgreichen <strong>Krimiautoren </strong>aussahen (d.h., sie sehen ganz gewöhnlich aus) und begrüßte die illustre Runde. Man grüßte zurück. Leicht skeptisch. Man kennt sich. Man kennt mich nicht. Nachdenkliche Gesichter (könnte der unbekannte Kerl der neue Shootingstar der Krimi-Szene sein? Oder doch nur ein Trittbrettfahrer?). Ich merkte schon, in der Runde konnte man nicht weit kommen. Glückliche Fügung, dass ich auf <a href="http://www.rafelsberger.com/" target="_blank"><strong>Marcus Rafelsberger</strong></a> stieß, der genauso wie ich kaum jemanden kannte. Das verbindet. Als ich ihm meinen Namen sagte, nickte er und ließ mir schöne Grüße von <a href="http://www.redaktionsbuero-tergast.de/" target="_blank"><strong>Carsten Tergast</strong></a> ausrichten. Aha. Jener Carsten Tergast, den ich auf der Buchmesse in Frankfurt beim Twittagessen treffen durfte. Über Twitter hat Carsten dem Marcus erzählt, dass ich auch bei der Kriminacht dabei wäre. Ja, so funktioniert Web2.0! Irgendwie reduziert sich die Welt auf ein kleines Dorf.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Shuttle-Bus kutschierte uns zur <strong>EBS</strong>, wo wir eine Führung durch die Anlage erhielten. Hat man so etwas schon gesehen? Mehr als 30 Krimi-Autoren und Autorinnen machen auf Sight-Seeing. Die obligate Frage, am Ende der nicht uninteressanten Führung, musste natürlich gestellt werden. Wir können es uns vorstellen, oder? Die Antwort spare ich hier besser aus.  Jede weitere Frage wurde mit einem Murren der hungrigen und durstigen Schriftstellerfraktion quittiert (&#8220;Welchen Härtegrad hat das Wasser nach der Reinigung?&#8221;, &#8220;Was hat die Anlage gekostet?&#8221;). Hiermit sei beschienen, dass Wien die Donau nicht verschmutzt. Bei uns kommt nur sauber geklärtes Wasser hinein!</p>
<p style="text-align:justify;">Endlich die Pressekonferenz mit <strong>Bürgermeister Häupl</strong>, den Veranstaltern und Sponsoren (allen voran die EBS). Der Krimistar war natürlich Håkan Nesser, der später mit  Eva Rossmann ein Gespräch führte. Wahrlich, einem Schweden hätte ich solch einen trockenen Humor nicht zugetraut. Respekt. Ein <strong>Gruppenfoto </strong>aller Autoren musste natürlich auch sein. Sah ein wenig nach Schule aus (&#8220;Vielleicht stellen sich die Damen nach vor und die Herren dahinter &#8230; näher zusammen &#8230; noch ein bisschen &#8230; und jetzt so bleiben &#8230;&#8221;). Ja, da fühlten sich viele wieder jung. Mich eingeschlossen natürlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Das <strong>Buffet </strong>war wirklich vom Allerfeinsten. Großes, dickes Lob an die Caterer. Das Servierpersonal freundlichst bis zum Umfallen (&#8220;Wollen Sie wirklich nichts mehr?&#8221;). Dumm, dass der Zeitplan kein langes Gustieren zuließ. Als ich mir zum Abschluss einen Mokka gönnte, wurden noch die warmen Schnitzerln aufgetragen. Zu blöd. Davon hätt ich gerne noch probiert. Und das Mousse au chocolat im Glas, also, das war derart lecker, dass ich deshalb beinahe die Abfahrt des Autobusses versäumt hätte (korrigiere: die Abfahrt hatte ich bereits versäumt). Man sieht: so bekannt bin ich nicht, als dass es jemanden im Bus aufgefallen wäre, dass ich gefehlt hätte. Meine <strong>Jogging-Einlage</strong> zum abfahrenden Autobus hat wenigstens für Aufsehen gesorgt (wobei zu erwähnen wäre, dass eine Journalistin in meinem Windschatten mitlief). Soll mal einer sagen, Autoren hockten nur an ihrem Schreibtisch und würden sich nicht bewegen. Kennt eigentlich noch jemand &#8220;&#8230; fahr mit, mit dem Knallroten Autobus&#8221;?</p>
<p style="text-align:justify;">Zuvor, als ich mit besagter Windschatten-Mitläufer-Journalistin die Vorspeisen verspeiste, kam der äußerst sympathische und offenherzige &#8220;Moderator&#8221; der Pressekonferenz auf uns zu, ebenfalls mit einem Happen am Tellerchen. Er war sogleich per Du mit uns (wofür er sich entschuldigte) und wollte wissen, wer wir denn sind. Bevor ich mit meiner Litanei anfing, tippte ich ihm kurz an den Oberarm und fragt ihn, ob er sonst noch etwas mache, außer Moderationen. Worauf er meinte, dass er <strong>Christian Pöttler</strong> heiße und ihm der Laden gehörte. (Nein, so hat er es natürlich nicht gesagt, aber für den Witz musste ich es so schreiben) Besagter Christian (hey, wir sind ja bitteschön per Du) ist also der Geschäftsführer des <a href="http://www.echo.at" target="_blank"><strong>ECHO Medienhauses</strong></a>, das äußerst einflussreich in Wien ist. Ich gab ihm meinen Folder. Er besah sich diesen, fragte, welcher Verlag das sei und als er hörte, dass ich meine Bücher selber verlege, meinte er, dass ich mich bei ihm melden solle, vielleicht könnte man da etwas machen. Aha.</p>
<p style="text-align:justify;">Im <strong>Autobus </strong>dann (keuchend) mit Marcus Rafelsberger und <a href="http://www.miedler.at" target="_blank"><strong>Nora Miedler</strong></a> nett geplaudert. Die üblichen Fragen wurden gestellt (&#8220;Wie lange lest ihr?&#8221;) und mit einem Schulterzucken beantwortet (&#8220;Mein Buch ist nicht so umfangreich &#8230;&#8221;, &#8220;Wenn ich sehe, dass die Zuhörer einschlafen, dann &#8230;&#8221;). Als mir Nora Miedler ihr Vorlese-Exemplar gab und ich es durchblätterte, da fiel mir auf, dass sie einzelne Dialoge durchgestrichen hatte. Ich war verblüfft. Und wurde dadurch auf die Idee gebracht, ebenfalls großflächig Dialoge zu streichen, wenn sie mir nicht passend zum Vorlesen erschienen. Und das war gut so. Demzufolge muss ich Nora danken. Und auf einen Kaffee einladen. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">Als ich mit meinen Büchern ins <strong>K7</strong> kam, wurde ich von Christine Huber-Pachler herzlich empfangen. Sie erledigte noch die letzten Aufgaben, holte  Brötchen (vom Catering Hannovermarkt zur Verfügung gestellt!) und Sekt. Auch das ist bitteschön nicht selbstverständlich. Das Kaffeehaus von nebenan besorgte die Heißgetränke. Die Bestuhlung samt Tischchen entsprachen einem kleinen gemütlichen Café. Da meiner einer noch keine Erfahrung mit Mikrofon und Verstärker hatte, musste ich mit dem guten Geist des K7 lange herumprobieren, bis wir alle Einstellungen so getroffen hatten, dass die Lautstärke optimal aus dem Lautsprecher kam. Diese Vorab-Lesung war gar nicht mal schlecht. So erhielt ich Sicherheit und Erfahrung.</p>
<p style="text-align:justify;">Gegen 19 Uhr, als sich alle Plätze gefüllt hatten (auch nicht selbstverständlich), die Getränke geordert und gebracht wurden (die gute Manu tauchte ein wenig spät auf!), die Einführung von Marcus Girardi, der Projektleiter &#8220;Lebendige Wallensteinstraße&#8221; und die &#8220;Laudatio&#8221; vom Vize-Bezirksvorsteher auf den Autor gehalten wurde (&#8220;Er ist in der Brigittenau geboren und lebt auch hier.&#8221; worauf ich anmerkte, dass ich in Meidling geboren wurde und dort die ersten 7 Jahre meines Lebens verbrachte, kam eine Wortspende aus dem Publikum: &#8220;Das merkt man nicht mehr.&#8221;), durfte es losgehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Lesungen </strong>sind so eine Sache. Bis dato hatte ich mich ja konsequent geweigert, selber zu lesen, weil ich davon ausgehe, dass es nette Leutchen (vulgo SchauspielerInnen) gibt, die das besser können. Warum sollte ich also den Inhalt, den Text meiner Bücher durch eine schlechte Lese-Performance entwerten? Freilich, hat man es zu einer (lokalen) Berühmtheit gebracht, dann ist es den Gästen (fast) egal, wie der Autor liest; man möchte den Künstler hautnah erleben, etwas von seinem <strong>Genie </strong>abbekommen, von dieser <strong>Göttlichkeit </strong>kosten. Nebenbei sei bemerkt, dass &#8220;Schwarzkopf&#8221; (wie &#8220;Rotkäppchen 2069&#8243;) in Dialogform geschrieben ist. Deshalb bietet sich der Text regelrecht dazu an, szenisch, also mit mehreren SchauspielerInnen, gelesen zu werden. Interessanterweise habe ich gerade aus jenem Buch szenisch lesen lassen, das eigentlich eher einem typischen Roman entspricht (&#8220;Tiret&#8221;). Seltsam. Das fällt mir erst jetzt ein. Hm. Wie dem auch sei. Es war also das erste Mal, dass ich vor versammelten Publikum gelesen habe (der erste Versuch, im Tunnel, ging ja völlig in die Hose, darüber habe ich natürlich nichts im Blog geschrieben; man will sich ja nicht zum Affen machen, oder?).</p>
<p style="text-align:justify;">Und so las ich aus dem <strong>zweiten Kapitel</strong> von &#8220;Schwarzkopf&#8221;. Strich viele Szenen und Dialoge, legte den Fokus auf die Krimi-Story (um zu bemerken, dass sich die kurzen witzigen Szenen großer Beliebtheit erfreuten) und wurde von Minute zu Minute sicherer. Ein gutes Zeichen! Als ich zu einem Ende kam, fragte, wie spät es sei und ob ich nicht schon aufhören solle, wurde ich angehalten, weiter zu lesen (&#8220;Jetzt wird es ja erst spannend!&#8221;). Eine Dame aus dem Publikum fragte mich, ob ich nicht noch eine heiße Tasse Tee haben möchte, was mich sehr, wirklich sehr verblüffte (und natürlich freute). Solch ein zuvorkommendes Publikum kann sich nur jeder Autor, jede Autorin wünschen. Deshalb las ich dann noch die turbulente Szene im Konzerthaus (den von mir heiß geliebten running Gag der &#8220;Sammelwut&#8221; musste ich natürlich weglassen) und konnte nach etwa 70 Minuten meinen verdienten <strong>Applaus </strong>abholen. Sehr schön.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich beantwortete noch die eine oder andere Frage und merkte an, dass es nur noch jene Exemplare zu kaufen gäbe, die am <strong>Verkaufstisch</strong> liegten (&#8220;Das ist bitteschön kein Marketing-Schmäh!&#8221;), was dem Verkauf sichtlich gut tat. Alle Exemplare fanden ein (hoffentlich) nettes Zuhause. <strong><span style="color:#888888;">Damit ist &#8220;Schwarzkopf&#8221; offiziell ausverkauft.</span></strong> Dumm, dass ich meine Füllfeder zu Hause vergessen hatte (auf was man nicht alles zu denken hat!), so musste ich die Widmungen/Signierungen mit dem Kugelschreiber ins Buch kratzen, was mir ungut aufstößt. Aber den BuchkäuferInnen (80 % weiblich, 20 % männlich) störte das nicht. Sie freuten sich. Eine ältere Dame gratulierte mir aufrichtig (&#8220;Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten.&#8221;)  Mit einer (ehemaligen?) Falter-Redakteurin lange gesprochen. Später, als sich die Kriminacht im K7 zu Ende neigte, ich mir das letzte Brötchen gönnte, bemerkte ich, dass ich meine Buttons nicht ausgeteilt hatte (ich bin mein eigener Marketing-Guru). Ärgerlich! Immer vergess ich darauf. Wo sie doch so &#8220;COOLIO! aussehen. Den Büchertisch machte übrigens die einzige (vor wenigen Monaten eröffnete)<a href="http://www.john-bookshop.at/" target="_blank"><strong> Buchhandlung in der Brigittenau</strong></a>! Der Inhaber, <em>Johnny Duran</em>, ist ein ganz ein sympathischer Büchermensch. Wir beschlossen, gemeinsame Aktionen und Events zu machen, um die Buchhandlung bekannter zu machen. Wer also in der Gegend des Hannovermarkts, der Wallensteinstraße zu tun hat, unbedingt ein Sprüngerl vorbeischauen.</p>
<p style="text-align:justify;">Gegen 22 Uhr fuhr ich mit Christine Huber-Pachler im <strong>Taxi </strong>(Gutscheine!) zum Abschlussfest ins Café Korb. Als wir dort ankamen, die Taxe beglichen, drehte sich der Taxifahrer um und fragte Christine, ob sie Autorin sei. Sie schüttelte den Kopf und deutete auf mich &#8220;Er ist der Krimiautor.&#8221; Der Taxifahrer dreht sich zum mir: &#8220;Haben Sie vielleicht noch ein Buch mit, das ich ihnen abkaufen kann? Meine Frau liest so gern Krimis.&#8221; Tja. Vermutlich war es das erste Mal, dass ich nach einem Buch gefragt wurde und keines mit hatte. Jedenfalls, was soll ich sagen, ich war zutiefst gerührt.</p>
<p style="text-align:justify;">Das <a href="http://www.cafekorb.at/" target="_blank"><strong>Café Korb</strong></a> (vor vielen Jahren konnte ich einen Blick auf eine gewisse <em>Elfriede Jelinek</em> werfen; damals noch un-nobelpreist; mich überraschte, wie klein und schmächtig sie war; das Korb wurde auch vom Time Magazine mit Ruhm überhäuft, wie man der WebSite entnehmen kann) ist eine literarische Raucherhölle. Kaum einer der kreativen Geister (und derer gab es dort genug!), der nicht an einer Zigarette zog. Sogar der gute <em>Hinterberger</em>, dem die Ärzte mit Sicherheit schon darauf hingewiesen haben, dass er das Rauchen sein lassen sollte, konnte nicht umhin, am Glimmstengel zu ziehen. Da ich ja kaum jemanden kannte, war ich froh, einen Platz am kleinen Tisch von <strong>Nora Miedler </strong>(sie las im Café Dreier &#8211; wäre  sicherlich eine gute amüsant augenzwinkernde Kurzgeschichte) zu bekommen. Da saßen wir nun. Im verqualmten und lauten Korb (ich musste beinahe über den Tisch brüllen, wenn ich mich verständigen wollte). Später setzte sich <a href="http://www.kramlovsky.at" target="_blank"><strong>Beatrix M. Kramlovsky </strong></a>zu uns. Sie las im Hawelka, wo es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass man während einer Lesung vielleicht nicht unbedingt rauchen sollte. Ich unterhielt mich mit Beatrix und konnte so interessante Einblicke in den internationalen Literaturmarkt bekommen. Sieht so aus, als würde die Verlagslandschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gehörig durcheinenander gewirbelt werden. Das hängt vor allem mit den technischen Möglichkeiten zusammen. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2076 alignleft" title="slup_kriminacht09" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/slup_kriminacht09.jpg" alt="slup_kriminacht09" width="251" height="188" /></p>
<p style="text-align:justify;">Später gesellte sich ein gewisser <a href="http://members.chello.at/st.slup/" target="_blank"><strong>Stefan Slupetzky</strong></a> (ach du grüne Neune &#8230; die WebSite ist eines Shooting-Stars der heimischen Literaturszene nicht angemessen, mehr noch, ich bin angemessen erschüttert) zu uns (besser: zu <a href="http://www.sabinanaber.at" target="_blank"><strong>Sabina Naber</strong></a>, die Amüsantes über ihre Lesung im Lusthaus zu berichten wusste; auf ihrer WebSite erfährt man ja so einiges &#8211; nur über ihre Beziehungen spricht sie in diesem Forum  nicht; ich schätze, dazu braucht es ein Glaserl Wein). Ich sag&#8217;s nur deshalb, damit ich in einem Atemzug mit Slupetzky genannt werden kann (&#8220;Ja, der Breuer ist neben dem Slupetzky g&#8217;sessen. Ich hab&#8217;s mit eigenen Augen g&#8217;sehen. Und bei der Verabschiedung, da hat er ihn an der Schulter kurz berührt.&#8221; &#8211; &#8220;Und der Slupetzky kennt den Breuer?&#8221; &#8211; &#8220;A wo.&#8221;) Sabina Naber ist eine ganz eine Nette. Hat mich bereits in facebook als &#8220;Freund&#8221; akzeptiert. Genauso wie Marcus. Nora lässt noch auf sich warten. Kurz konnte ich noch mit<strong> <a href="https://twitter.com/ffrenkie" target="_blank">Franz Zeller</a> </strong>(las im Café Haller &#8211; darüber sollte er auch schreiben) plaudern. Immerhin twittern wir jetzt gemeinsam. Auch schon was, oderrr?</p>
<p style="text-align:justify;">Ein bisserl schwach fand ich, dass die Damen und Herren Autoren nur zwei Getränke-Gutscheine bekamen. Vermutlich hofften die Organisatoren, dass das Honorar, das sie auszahlten, im Café Korb bliebe. Ich jedenfalls, ich tauschte die Gutscheine gegen zwei weiße Spritzer (Marijke würde jetzt lachen, weil es ja in Germanien &#8220;Schorle&#8221; heißt und das Wort &#8220;Spritzer&#8221; einen anrüchig sexuellen Beigeschmack hat). Und das erfreulichste des Abends? Ich hatte am nächsten Morgen kein Kopfweh. Coolio, ha?</p>
<p style="text-align:justify;">
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<p style="text-align:justify;">FOTOS werden nachgereicht, so bald sie mir zukommen.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Kriminacht 2009 im Wiener Kaffeehaus ]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/19/kriminacht-2009-im-wiener-kaffeehaus/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 06:47:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/19/kriminacht-2009-im-wiener-kaffeehaus/</guid>
<description><![CDATA[den guten &#8220;Schwarzkopf&#8221;, die amüsant augenzwinkernde Krimicomedy von Richard K. Breuer, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p style="text-align:justify;">den guten &#8220;Schwarzkopf&#8221;, die amüsant augenzwinkernde <strong>Krimicomedy </strong>von Richard K. Breuer, sollten wir natürlich bei der u.a. Aufzählung nicht vergessen, nicht wahr? Wo? Im K7, Klosterneuburgerstraße 7 im 20. Bezirk, nähe U4 Friedensbrücke bzw. Gaußplatz (kennen wir, den Kreisverkehr!). Wann? 19 Uhr!</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">[PRESSEAUSSENDUNG:] Bei der bereits fünften Kriminacht wird ganz Wien zur Krimibühne. Krimiautoren aus Nah und Fern – allen voran Stargast Håkan Nesser – werden in mehr als 40 verschiedenen Lokalen Auszüge aus ihren Büchern zum Besten zu geben.</p>
<p style="text-align:justify;">(EKW) Die Kriminacht im Wiener Kaffeehaus feiert heuer am Montag, den 19. Oktober, ein kleines Jubiläum. Bereits zum fünften Mal lesen Autorinnen und Autoren eine Nacht lang in mehr als 40 Cafés der Stadt. Krimifans können bei Mocca oder einem Glaserl Roten wieder eine „tiefschwarze Nacht“ erleben. Der Eintritt ist wie immer frei. Stargast der fünften Kriminacht ist der schwedische Schriftsteller Håkan Nesser, Krimilesern bestens bekannt durch seine „Van Veeteren“-Krimireihe, die auch erfolgreich im TV läuft. Im Gepäck hat er sein neues Buch „Das zweite Leben des Herrn Roos“, in dem wieder Inspektor Barbarotti ermittelt. Mit ihm kommt der bekannte Tatort-Schauspieler Dietmar Bär, der die deutsche Fassung lesen wird. Weitere nicht minder bekannte Gäste aus dem Ausland: Der amerikanische Krimischreiber Jason Starr („Stalking“), der deutsche Autor Friedrich Ani („Totsein verjährt nicht“) und der Schotte Martin Walker mit seinem in der französischen Provinz spielenden kulinarischen Krimi „Bruno Chef de police“. Aus Polen reist Marek Krajewski an, dessen Breslau-Krimis um Kriminalrat Mock längst Kult sind. living books erstmals auch bei der Kriminacht „Lebende Bücher“, sogenannte Krimimenschen, stehen in der angenehmen Atmosphäre des Cafe Korb für Zweiergespräche zur Verfügung. Interessierte „Leserinnen“ und „Leser“ haben bei living books die Gelegenheit, einen vom jeweiligen Krimimenschen ausgewählten Krimi sozusagen „persönlich“ kennen zu lernen. Und alle „lebenden Bücher“ haben selbstverständlich auch einen „Buchtitel“. So werden z.B. „Der verbotene Ort / Fred Vargas“ (Ingeborg Sperl, Kritikerin im „Standard“, www.krimiblog.at) oder „Der Brenner und der liebe Gott / Wolf Haas“ (Otmar Mittermayr, Präsident KinderrechteBüro Österreich, ambitionierter Amateur-Krimifan) zur Auswahl stehen. Selbstverständlich wird sich auch die heimische Crème de la Crème des Krimis bei der Kriminacht ein Stelldichein geben. Stefan Slupetzky stellt seinen neuen Lemming vor und zeigt im Anschluss gleich die brandaktuelle erste Lemming-Verfilmung „Der Fall des Lemming“ im Künstlerhauskino. Alfred Komarek, Edith Kneifl, Ernst Hinterberger, Sabina Naber oder Thomas Raab mit seinem neuen Metzger-Fall haben sich unter vielen anderen angesagt. Mit Lesungen im Untergrund wird an das 60. Jubiläum des Filmklassikers „Der dritte Mann“ erinnert. Krimifans werden mit Tatort-Krimischreiber und DesAno-Sänger Max Gruber in das Wiener Kanalsystem absteigen. Und wiederum können am 19. Oktober auch viele neue Krimiautorinnen- und autoren entdeckt werden. Die Kriminacht bildet die Entwicklung des Genres ab und hat sich längst als Leistungsschau der Krimiliteratur etabliert. Bespielt werden die Traditions-Kaffeehäuser in und um die Wiener Innenstadt ebenso wie Kaffeehäuser in den Außenbezirken nebst einigen Special Locations wie die Hauptbücherei Wien oder die EBS-Simmering (mit Shuttle- Bus!). Erwarten werden etwa 15.000 Krimifans.</p>
<p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zu diesen und allen anderen Programmpunkten unter<a href="www.kriminacht.at" target="_blank"> www.kriminacht.at</a></p>
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<p style="text-align:justify;">
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#fbm09, ein JA und der Freitag]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/18/fbm09-ein-ja-und-der-freitag/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:32:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/18/fbm09-ein-ja-und-der-freitag/</guid>
<description><![CDATA[Nach dem ich die Wochenzeitung (ist es eine?) Der Freitag auf der Buchmesse kennen gelernt und geles]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nach dem ich die Wochenzeitung (ist es eine?) <strong>Der Freitag </strong>auf der Buchmesse kennen gelernt und gelesen habe, dachte ich mir, ich schreib den Leutchen, dass mir gerade ein Beitrag (darüber wird noch mal zu lesen sein) besonders gut gefallen hat, weil es die momentane Situation der brotlosen Künstlerei auf den Punkt bringt. Selten liest man solche profunden Analysen. Warum? Vermutlich, weil manch einem schwarz vor Augen wird, wenn er hörte, dass gerade einmal 4% aller verkauften Bücher Gewinn einfahren. Der Rest? Subventioniertes Allerlei.</p>
<p style="text-align:justify;">Jedenfalls gefiel mir der lockere Sprachduktus auf ihrer WebSite <a href="http://www.freitag.de" target="_blank">www.freitag.de</a>, weshalb es mir leichter fiel, mich anzumelden und ein paar Zeilen zu schreiben. Und weil ich gestern Nacht in einer euphorischen Stimmung war &#8211; kein Wunder, ich hatte die Frankfurter Messetage ohne Schaden überstanden &#8211; schrieb ich auch gleich einen Blog-Beitrag. Über die Frankfurter Buchmesse. Es war nur ein kurzer Beitrag, in dem ich natürlich die Frage stellte, warum ich mein Geschreibsel (Web2.0-Sprache: Content) umsonst auf ihre WebSite stellen soll (wenn ich doch ein eigenes Blog unterhalte &#8230; wenn mich jetzt einer fragt, wie die Webadresse für das Weblog ist, knalle ich ihm eine!). Tatsächlich machte sich ein gewisser<strong> Jakob Augstein</strong> die Mühe, sehr nett und einladend auf mich einzuwirken. Wiki sei Dank weiß ich jetzt, dass dieser JA (so zeichnete er seinen Kommentar) nicht irgendein freundlicher Journalist ist, sondern der Eigentümer der Zeitung (und des Verlages &#8220;Rogner &#38; Bernhard&#8221;). Gut. Natürlich kann sich hinter dem Profil noch immer einer unterbezahlter Student der Germanistik verstecken, der angehalten wurde, Vielschreiber mit sehr netten und einladenden Worten zu ködern. Ich habe natürlich angebissen. Wer hätte das nicht? Nun bin ich in der seltsam schizophrenen Situation, zwei Blogs über die Frankfurter Buchmesse zu füllen. Während ich also dort Content fülle, schreibe ich hier, dass ich dort Content gefüllt habe und wie es mir dabei ergangen ist. Vielleicht sollte ich in einem dritten Blog über die Schizophrenie eines Bloggers schreiben. Huh. Eigentlich müsste ich schon seit einer Stunde meine Haare waschen, aber ich kann mich nicht von der Tastatur lösen. Und Hunger hab ich auch. Und das Teewasser wird gerade kalt. Blöd. Häng einem (schreibenden) Esel eine augsteinsche Karotte vor die Nase und schon wird auf Teufel komm raus gebloggt.</p>
<p style="text-align:justify;">Was sagt uns das? Zeitungsverleger sollten Studenten der Germanistik einstellen. Die kosten nicht viel. Falls die zu teuer sind, na, dann nimmt man eben einen Schriftsteller. Den Beruf gibt es übrigens schon gar nicht mehr. Sagt der besagte Artikel im &#8220;Freitag&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">So! Jetzt ist ne Kopfwäsche fällig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#fbm09 oder die Frankfurter Buchmesse 09]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/14/fbm09-oder-die-frankfurter-buchmesse-09/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:09:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ankunft Bahnhof Frankfurt, 5h30 früh Noch schnell ein paar Eindrücke, bevor ich wie ein Stein ins Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_2088" class="wp-caption aligncenter" style="width: 240px"><img class="size-full wp-image-2088" title="fbm09_fft" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/fbm09_fft.jpg" alt="fbm09_fft" width="230" height="307" /><p class="wp-caption-text">Ankunft Bahnhof Frankfurt, 5h30 früh</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Noch schnell ein paar Eindrücke, bevor ich wie ein Stein ins Bett falle.</p>
<ul>
<li>Bahnfahrt war zum Vergessen; ich weiß ja, warum ich so 6er Abteile nicht leiden mag; hab kaum geschlafen; germanische Polizeikontrolle, die zivilen Polizisten haben einen Mitreisenden ziemlich in die insistierende Mangel genommen (und ich dachte, wir wären in Schengen und nicht in Kuba <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wer um 5h30 in Frankfurt ankommt (früh!), sollte wissen, dass der McD nun 24 Stunden geöffnet hat und Frühstück ab 4 Uhr früh ausgibt; so musste es Kaffee und Kuchen im Untergrund tun, während der Bahnhof erwachte; im Streckennetz gedanklich herumgeirrt; habe zwei Security-Leute angesprochen:<br />
ich: &#8220;Grüß Gott.&#8221;<br />
er: &#8220;Tritt ein, bring Glück herein.&#8221;<br />
ich: &#8220;Äh, ja &#8230;&#8221;</li>
<li>nach kurzem Zwischenstopp geduscht und gebügelt zur Messe; eine Menge los (was passiert da eigentlich am Wochenende?), da fühlt man sich gleich mal verloren; herumgeirrt, zumeist nach Ausgängen oder Aufgängen oder Toiletten gesucht; ordentliches, gemütliches  Café konnte ich keines finden, deshalb auch kein Tagebucheintrag für heute, ärgerlich!</li>
<li>am österreichischen Gemeinschaftsstand die Eröffnung mitverfolgt; viele Schlipsträger, die postulierten, dass im September der Umsatz der Buchhandelsbranche um 9 % stieg. Hört, hört. Bei den IG Autoren endlich den Antrag ausgefüllt &#8211; patzte mich mit Tinte an; Selbstverleger dürfen ihre Bücher nicht präsentieren (&#8220;weil wir keinen Platz haben&#8221;). Blöd. War aber zu erwarten. Bleibt nix anderes übrig, als das nächste Mal ein Regalbrett zu &#8220;mieten&#8221; &#8211; was wohl über tausend Euronen kosten wird; viel Geld dafür, dass man sein Ego streichelt, trotzdem überlegenswert, eventuell für die humanere Leipziger Buchmesse, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Ja, ja. In Frankfurt regiert das Big Biz.</li>
<li>Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels lädt Unternehmer (oder solche, die es werden wollen) kostenlos zu einem Beratungsgespräch. Äh, ja, ich habe es auch in Anspruch genommen. Mäßig ergiebig (&#8220;Sie sollten über den Tellerrand sehen, bei den Esoterikern, wo auch Selbstverleger viele Bücher verkaufen, z. B. wenn ein Schamane ein Buch schreibt, dann kann es auch von schlechter (äußerlicher) Qualität sein, und trotzdem kaufen es die Leute.&#8221; Aha.</li>
<li>Mit der Druckerei C. H. Beck geplaudert. Bayrisch gemütlich. Möchte die nächsten Tage noch andere Druckereien ansprechen. China? Slowakei? Alles vertreten hier. Überhaupt, die Chinesen drucken Sachen, man tät&#8217;s nicht glauben, wenn man es nicht sieht. Ziemlich irre.</li>
<li> Digital goes up, up and away. In der Halle 4.0 (dort fühle ich mich zu Hause) gute Panel-Diskussionen gehört. Das ewige Thema: was sollen die (Belletristik)Verlage mit der Digitalen Welt anfangen? Immer und immer wieder: man müsse jetzt auf den Zug aufspringen, sonst gerät man ins Hintertreffen. In den USA (&#8220;Deutschland hinkt den USA um drei Jahre hinterher, in Bezug auf eBooks.&#8221;) würde ein Umsatz auf eBooks von etwa 5 bis 7 % entfallen, in Deutschland sei es gerade mal 1 %.  Aber der Aufwand ist groß, um statische Dokumente (PDF) in flexibleren digitalen Content (XML, &#8230;)  zu verwandeln (ich kann davon ein Lied singen *träller*). Deshalb die Idee, eine Datenbank mit den notwendigen Daten (textlich &#38; meta) anzulegen und aus dieser dann die jeweiligen Medien beschicken (Papierbuch, eBook, Web, &#8230;). Hört sich gut an, heißt aber, dass Verlage immer mehr zu Software-Firmen mutieren &#8211; und da kenn ich mich aus, will heißen: niemand kennt sich wirklich aus, aber alle machen. Mit dem Kollegen vom  S. Fischer Verlag geplaudert (name dropping!), der meinte, dass die kleineren Verlage sich zusammentun werden, um diesen Aufwand zu minimieren. Huh. Und aus Konkurrenten wird Synergiebringer. Hopefully.</li>
<li>Kaffee mit MN. getrunken; Agentin, PR-Macherin für Verlage, Eventmacherei (großes KRIMI-Festival im Oktober); sie fragte mich, ob ich Interesse daran hätte, meine Bücher bei Verlagen unterzubringen; hat mich gefreut; hab ihr ein Notizbuch samt Folder überreicht (gehört sich so, schließlich will man ja einen guten Eindruck hinterlassen).</li>
<li>jetzt muss ich aber aufhören; verrenke mir alle Glieder; muss mit AS. reden, dass sie PC und Tastatur anders gruppiert &#8230; und Röhre erfreut nicht gerade mein Äuglein. WLAN auf der Messe? Kostet natürlich viel Geld (obwohl ich mich heute in Halle 4.0 in ein unverschlüsseltes WLAN-Netz  hängen konnte &#8211; war es vielleicht ein missliebiger Zufall?) Aber daran sieht man, dass die Organisatoren nix kapieren, weil, wer von der Messe live berichtet, generiert mehr Klicks.</li>
<li>Sodala.</li>
<li>Jetzt geh ich endlich heia.</li>
<li>Mein Fuß ist schon eingeschlafen.</li>
<li>Morgen will ich um 9 Uhr vor Ort sein. Großes Programm!</li>
<li>JAWOHL!</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leseprobe goes digital]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/13/leseprobe-goes-digital/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 16:22:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/13/leseprobe-goes-digital/</guid>
<description><![CDATA[wer in meine Werke virtuell hineinschmökern möchte, bitte sehr, bitte gleich: http://issuu.com/dschu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wer in meine Werke virtuell hineinschmökern möchte, bitte sehr, bitte gleich:</p>
<p><a href="http://issuu.com/dschun/docs" target="_blank">http://issuu.com/dschun/docs</a></p>
<p><a href="http://issuu.com/dschun/docs"><img class="alignleft size-full wp-image-2038" title="issuu_rkb" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/issuu_rkb.png" alt="issuu_rkb" width="500" height="189" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[historischer Krimi Brouillé: Leseprobe online!]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/08/historischer-krimi-brouille-leseprobe-online/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 11:33:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/10/08/historischer-krimi-brouille-leseprobe-online/</guid>
<description><![CDATA[zur Leseprobe (pdf) Die 48seitige Leseprobe zum historischen Krimi Brouillé, dem 2. Band der TIRET-S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_2012" class="wp-caption alignleft" style="width: 119px"><a href="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/leseprobe_brouille_111009.pdf"><img class="size-full wp-image-2012 " title="Leseprobe_Cover_Brouille220" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/10/leseprobe_cover_brouille220.png" alt="Leseprobe_Cover_Brouille220" width="109" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">zur Leseprobe (pdf)</p></div>
<p style="text-align:justify;">Die 48seitige Leseprobe zum historischen Krimi <strong><a href="http://www.1668.cc/brouille.htm" target="_blank"><em><span style="color:#0000ff;">Brouillé</span></em></a>,</strong> dem 2. Band der TIRET-Saga, ist nun endlich online. Wer Lust an kniffligen und spannenden Krimi-Kammerspielen à la Agatha Christie hat, der wird sich über das Buch freuen.<a href="http://www.1668.cc/tiret.htm" target="_blank"><strong> Band I</strong> </a>(&#8220;Die Liebesnacht des Dichters Tiret&#8221;) muss man nicht zwingend gelesen haben, um sich in &#8220;Brouillé&#8221; zurechtzufinden. Aber damit entgehen dem Leser natürlich einige amüsante Bonmots und Seitenhiebe, der Spannung tut es freilich keinen Abbruch. Und die häufig mehr als überstrapazierte Werbe-Formel &#8220;Und nichts ist, wie es scheint&#8221; trifft den Kern des Buches. Ich sage es nur deshalb, damit man mir am Ende nicht grollt, ob der überraschenden Wendung(en). Wer einen Breuer liest, weiß, dass es erstens anders kommt und zweitens als man denkt. Ja, ja.</p>
<p style="text-align:justify;">Da sich meine bisherige Druckerei der Krise geschlagen geben musste, ist die Produktion der Taschenbücher keine triviale Angelegenheit mehr. Das Angebot  einer ungarischen Druckerei (Kakanien!) liegt vor. Auf der Frankfurter Buchmesse wird also der Autor dieser Zeilen keinen Verlag suchen, sondern vielmehr eine Druckerei. für seine Werke (<a href="http://www.1668.cc/schwarzkopf.htm" target="_blank"><strong>Schwarzkopf </strong></a>ist so gut wie ausverkauft; für das Weihnachtsgeschäft müsste ich wohl nachdrucken). Auswahl gibt es dahingehend ja genug. Da ich aller Voraussicht nach einen Offset-Druck machen lasse, bedeutet dies eine hohe Auflage. Deshalb, der geneigte Leser weiß es, sind Vorbestellungen der potenziellen Käufer elementar wichtig. Also, nur keine Hemmungen und fröhlich vorbestellen. Bezahlt wird sowieso erst nach Erhalt der Ware. Sollte also das Projekt &#8220;Bouillé&#8221; im ungarischen Sand verlaufen, na, dann kostet es dem Vorbesteller nur ein Lächeln (und mir ein paar Jahre, vielleicht auch nur Monate, meines schriftstellernden Lebens).</p>
<p style="text-align:justify;">Ach ja, <strong> Weihnachten </strong>steht bitteschön auch schon bald vor der Türe. Wäre <strong>Tiret</strong> + <strong>Brouillé</strong> nicht das perfekte Geschenk für jeden Lesefreudigen? Noch gibt es ja das Kombi-Angebot zum <strong><span style="color:#ff0000;">Schnäppchenpreis</span></strong>.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin übrigens vom 14.10. bis 16.10. auf der<a href="http://www.buchmesse.de" target="_blank"> Frankfurter Buchmesse</a> anzutreffen. Wer ebenfalls dort seine &#8220;Zelte&#8221; aufgeschlagen hat, der möge sich doch mit mir in Verbindung setzen. Ein Kaffeeplausch (am Österreicher-Stand soll es ja den besten Kaffee geben, wie man hört) tät mich freuen. Natürlich habe ich vor, von der Buchmesse live zu berichten, sollte es kostenloses WLAN geben. Aber ich schätze, dort wird einem nichts geschenkt.</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Becher, zwei Menschen]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/09/19/ein-becher-zwei-menschen/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 09:51:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
<guid>http://1668cc.wordpress.com/2009/09/19/ein-becher-zwei-menschen/</guid>
<description><![CDATA[Endlich. Endlich geht es wieder mit Brouillé weiter. Eine gefühlte Ewigkeit scheint es her zu sein, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Endlich. Endlich geht es wieder mit <strong>Brouillé </strong>weiter. Eine gefühlte Ewigkeit scheint es her zu sein, als ich das letzte Mal darin las und meine (letzten?) Anmerkungen bzw. Korrekturen machte. Im ICE, 1. Klasse (!), von Frankfurt nach Wien. 9 Tage ist es her. Aber in diesen 9 Tagen rotierte die Welt im Kopf, wollte das Layout der 2. Ausgabe von &#8220;frisch gespielt&#8221; gemacht werden. Und der eine oder andere Termin wahrgenommen werden. Schließlich hat man gewissen Verpflichtungen nachzukommen, auch wenn man weder Lust, noch Laune, noch Zeit hätte. Man ist eben Profi genug, um sich blicken zu lassen. Tut man so. Und manch einen Termin, ja, freut einen. Weil man kurz erfreulich abgelenkt ist, vom gestressten Tun. Fein.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestern noch am <strong>Josefstädter Straßenfest</strong> teilgenommen. Mein Tisch, der vor Büchern nur so überquoll, wurde zwar wahrgenommen, aber es passierte selten, dass sich jemand getraute ein Exemplar in die Hand zu nehmen . Obwohl ich mich im Hintergrund aufhielt (weil ich es partout nicht leiden kann, wenn mich der Verkäufer gierig anstarrt und mich in ein Gespräch verwickeln möchte). Wenigstens kann ich sagen, <strong>die hübscheste Buchkäuferin</strong> des Tages gehabt zu haben. Meine Widmung fiel dementsprechend aus. Mal schauen, ob Jenni (ja, mit &#8220;i&#8221;!) mit Ro2069 glücklich wird. Geschmunzelt hat sie jedenfalls (nicht über mich, sondern über das Quergelesene). Zwei ältere Damen interessierten sich ebenfalls für Ro2069. Ich gab zu verstehen, dass es &#8220;kein Kinderbuch&#8221; sei, worauf sie beide im Chor zurückgaben: &#8220;Deshalb interessiert es uns ja!&#8221;. Tja. Vielleicht hätte ich eher sagen sollen, dass es &#8220;computerlastig&#8221; sei. Das verschreckt die Leutchen.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Großen und Ganzen zufrieden. <strong>Eva J. </strong>und <strong>Peter B.</strong> kamen auf einen Sprung vorbei. <strong>Gregor B.</strong>, ehemaliger Schulkollege, dem das Schicksal übel mitspielte und er sich nicht unterkriegen lässt. Er ist das Paradebeispiel eines Stehaufmännchens. Und er weiß, was sich gehörte, erstand das BREUER-Package, also alle 3 Bücher, was den Autor natürlich sehr freute. Dabei geht es gar nicht so sehr um den monetären Aspekt (freilich, &#8220;ohne Marie gibt&#8217;s kan Kaffee!&#8221;), sondern um das Gefühl, als Schriftsteller/Verleger ernst genommen zu werden. Ganz anders Jessica, das quirlige Mädel, das sich um einen Teil des Josefstädter Straßenfestes kümmerte, ehemals in einer Buchhandlung arbeitete, sie konnte ich beim besten Willen nicht von <em>Tiret</em> überzeugen (das Cover gefiel ihr mit <em>Ro2069 </em>am besten, bei <em>Schwarzkopf </em>war sie sich nicht sichter &#8211; wobei sie die Rückseite besser fand). Trotz meines unschlagbaren Angebots, lehnte sie mit einem Lächeln ab und gönnte sich einen erfrischenden Eistee um € 3,50. (&#8220;Ist aber ein großer Becher!&#8221;) Da wurde mir schlagartig bewusst, dass der <strong>Buchhandel </strong>über kurz oder lang die selbe Veränderung wie die Lichtspielhäuser durchmachen werden: nicht mehr am Hauptprodukt (Filme) zu verdienen, sondern an den Nebenprodukten (Snacks, Softdrinks, &#8230;). Im Prinzip geht es ja bereits in diese Richtung. Viele Buchhandlungen offerieren Kaffee und Kuchen (zum ersten Mal in Edinburgh gesehen, vor vielen Jahren, wo es in einer mehrstöckigen Buchhandlung ein Café gab &#8211; ich war begeistert). Die Buchhandlung am Quellenplatz bietet Nespresso-Kaffee, die kleine Buchhandlung Lhotzky im 2. Bezirk (meine Ansichtsexemplare habe ich genausowenig zurückbekommen wie eine Antwort, ob sie meine Bücher in Kommission nehmen möchten) offeriert kleine kalte, das Tiempo sogar warme Speisen (und hausgemachten Kuchen!). Kostenloses WLAN ist in den ersten beiden Lokalen selbstverständlich (während man in den Starbucks-Filialen gerade mal 30 Minuten geschenkt bekommt und in den Zügen der DB nicht mal eine, was mich maßlos aufregt).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Was haben wir vom gestrigen Straßenfest also gelernt?</strong> Ausgelegte Spiele ziehen seltsam verquere Menschen an. Manche Mütter sehen es als eine gute Möglichkeit an, ihre nervigen Kinder für eine Zeit abzugeben. Die ausgelegten Spielemagazine wurden als &#8220;Gratisexemplare&#8221; angesehen. Ein Heft zu bezahlen, kam kaum jemanden in den Sinn &#8211; scheinbar ist es unvorstellbar eine Zeitschrift nicht in der Trafik (Kiosk) zu kaufen. Werbung und Auftreten ist alles. Zwar hatten wir einen hübschen, großen Pavillon (im Schweiße meines Angesichts geholfen, dieses Zelt auf- und wieder abzubauen), aber sonst deutete nichts darauf hin, worum es sich bei diesem Stand handelte (&#8220;verkauft ihr die Spiele?&#8221;). Das nächste Mal (Spielefest) werden wir sicherlich Plakate und Werbebanner aufspannen. Schließlich wollen die Leutchen wissen, womit und vor allem, mit wem sie es hier zu tun haben. Da könnte ja jeder kommen. Außerdem müssen die Spiele so ausgesucht werden, dass sie im Vorbeigehen gespielt werden können. Langwierige Erklärungen schreckt jedermann ab. Memory® erfreute sich jedenfalls bei alt und jung größter Beliebtheit (vielleicht hat es auch nur damit zu, weil die Malermeisterin Petra Kaindel ihr gewinnendes Lächeln einsetzte &#8211; was wieder nur bedeutet, dass man mit attraktiven Damen mehr erreicht, als mit den besten Angeboten und Aufmachern).</p>
<p style="text-align:justify;">Zu guter Letzt, der erfreulichste Part des Tages. <strong>Manu </strong>tauchte noch unvermittelt in den Abendstunden auf (da war der Pavillon schon abgebaut, die Spiele weggeräumt, die Verabschiedung schon spürbar). Wir beschlossen, eine Flasche Sturm um schlappe € 2,50 zu erstehen (während ein Glas € 1,20 kostete) und mit zwei Bechern (es gab nur noch einen) diesen auszusüffeln. Dieses Vorhaben verlegten wir von der Josefstädter Straße zum Platz der Maria Treu Kirche, die herrlich im Scheinwerferlicht leuchtete. Dazu gab es dann eine Pizza von der besten Pizzeria Wiens (ja, sie schmeckte wahrlich lecker) &#8211; ohne Käse. Wäre es nicht so kühl gewesen, es wäre perfekt gewesen. Das Szenario hatte etwas vom einfallsreichen brotlosen Künstlertum, das mit geringstem Aufwand ein Maximum an Zufriedenheit erschafft. Eine Nacken-Massage bekam ich auch noch (seit vielen Tagen verspannt wie nur). Herz, was willst du mehr. Nur die vielen Bücher, die ich im Rucksack mit mir schleppte, engten meine Kreise ein. Ja, jeder Künstler hat sein Bündel zu tragen. So oder so.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Dreidimensionaligkeiten]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/07/21/dreidimensionaligkeiten/</link>
<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:13:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1890" title="3D_Schwarzkopf400fb" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/07/3d_schwarzkopf400fb.png" alt="3D_Schwarzkopf400fb" width="500" height="246" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[literarische Scheunendrescherei]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/07/20/literarische-scheunendrescherei/</link>
<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 10:48:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Helene Köppel, Autorin zahlreicher frankophiler Historienromane, hat bei ihrer letzten Recherche-Tou]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1886" title="somailsechs_neu" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/07/somailsechs_neu.jpg" alt="somailsechs_neu" width="500" height="373" /></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.koeppel-sw.de/" target="_blank">Helene Köppel</a>, Autorin zahlreicher frankophiler Historienromane, hat bei ihrer letzten Recherche-Tour eine umfunktionierte Scheune in Le Somail entdeckt. Dieses &#8220;kleine Örtchen liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Narbonne, direkt am Canal du Midi&#8221;.  50.000 Bände sollen in dieser &#8220;Scheune&#8221; lagern. Beeindruckend. Warum haben die Franzosen immer die hübschesten Ideen &#8211; und können sie auch noch perfekt umsetzen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Autoren unter sich]]></title>
<link>http://1668cc.wordpress.com/2009/06/30/autoren-unter-sich/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 20:14:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Richard K. Breuer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vorigen Donnerstag trafen sich in der schmucken Buchhandlung  Buchcafé Tiempo (Johannesgasse!) eine ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Vorigen Donnerstag trafen sich in der schmucken Buchhandlung  <a href="http://www.tiempo.at" target="_blank">Buchcafé Tiempo</a> (Johannesgasse!) eine Hand voll Autoren und plauderten über die Mühen und Sorgen und Freuden der Schriftstellerei. Pebo machte dabei Fotos, die schon längstens auf facebook zu bewundern waren und sind. Nun, für all jene, die sie noch nicht gesehen haben, stelle ich sie auch hier herein. Um die Fotos in all ihrer Pracht und Größe zu sehen, bitte hier klicken: <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=84387&#38;id=742399748&#38;l=0c6814ec99" target="_blank">facebook-gallery</a>.</p>
<p style="text-align:justify;">Fortsetzung folgt.</p>
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<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1819" title="Autorenstammtisch_dlct1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_dlct1.jpg?w=103" alt="Autorenstammtisch_dlct1" width="103" height="150" /></p>
<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1817" title="Autorenstammtisch_ct1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_ct1.jpg?w=150" alt="Autorenstammtisch_ct1" width="150" height="131" /></p>
<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1818" title="Autorenstammtisch_dl1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_dl1.jpg?w=150" alt="Autorenstammtisch_dl1" width="150" height="125" /></p>
<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1821" title="Autorenstammtisch_rkb1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_rkb1.jpg?w=150" alt="Autorenstammtisch_rkb1" width="150" height="125" /></p>
<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1822" title="Autorenstammtisch_sd1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_sd11.jpg?w=150" alt="Autorenstammtisch_sd1" width="150" height="125" /></p>
<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1820" title="Autorenstammtisch_pb1" src="http://1668cc.wordpress.com/files/2009/06/autorenstammtisch_pb1.jpg?w=150" alt="Autorenstammtisch_pb1" width="150" height="101" /></p>
</div>]]></content:encoded>
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