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	<title>aggressivitat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/aggressivitat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aggressivitat"</description>
	<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 16:17:50 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Funktionelle Medizin (Teil 2)]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/29/funktionelle-medizin-teil-2/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 04:56:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/29/funktionelle-medizin-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Reich zufolge ist die Emotionelle Pest eine Biopathie, die z.B. mit der „kardiovaskulären Biopathie“]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Reich zufolge ist die Emotionelle Pest eine Biopathie, die z.B. mit der „kardiovaskulären Biopathie“ oder der „Krebsbiopathie“ verglichen werden kann. Alle „Biopathien“ gehen auf die Orgastische Impotenz zurück. Diese zeigt sich etwa darin, sich nicht auf die Arbeit konzentrieren zu können, im Ausbleiben lebenswichtiger Reflexe (wie etwa dem Brechreflex), vor allem aber in einer eingeschränkten Atmung. Jemand, der sich nicht hingeben (nicht konzentrieren) kann, der verkrampft ist und nicht voll durchatmen (buchstäblich nicht seufzen und stöhnen) kann – kann logischerweise auch keinen Orgasmus haben, wenn dieser Begriff irgendeine Bedeutung haben soll.</p>
<p>In <a href="http://s258080177.e-shop.info/shop/article_8/Children-of-the-Future.html?shop_param=cid%3D2%26aid%3D8%26"><strong>Children of the Future</strong></a> (S. 71) scheibt Reich:</p>
<blockquote><p>Die Energiequelle von pestilenten Reaktionen (Emotionelle Pest) ist vor allem sexuelle Frustration, verbunden mit starker Aggressivität.</p></blockquote>
<p>Dies trifft weitgehend auch auf die kardiovaskuläre Biopathie zu (siehe <a href="http://www.amazon.de/Die-Entdeckung-Orgons-2-Krebs/dp/3462023780"><strong>Der Krebs</strong></a>, S. 221).</p>
<p><a href="http://circ.ahajournals.org/cgi/content/full/94/9/2090">Forscher der Harvard School of Public Health</a> stellten bei „bösartigen alten Männern“ einen Zusammenhang zwischen dem Maß der Feindseligkeit und der Kapazität der Lungen fest. Rosalind Wright und ihre Kollegen hatten 1986 insgesamt 670 Männer mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren ausgewählt. Eine grundsätzlich feindselige Einstellung gegen die Umwelt wurde mittels der psychologischen „Cook-Medley-Skala“ erfaßt und mit der Luftmenge korreliert, die die Testpersonen in einer Sekunde ausatmen konnten. Nach 8 Jahren mit drei Testreihen stand fest, daß jeder Punkt mehr an Feindseligkeit einem Verlust von neun Millilitern Lungenkapazität entsprach. Bei jenen, die über die Jahre feindseliger wurden, verlief der altersbedingte Rückgang der Lungenkapazität schneller als bei denen, die ihr Verhalten nicht änderten oder gar besserten.</p>
<p><a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&#38;source=/nano/news/44054/index.html">Eine US-Forschergruppe um den Psychologen Raymond Niaura</a> hat in einer 3jährigen klinischen Studie an 774 älteren Männern festgestellt, daß eine feindselige Haltung gegen die Mitmenschen zu einem höheren Herzinfarktrisiko führt als Fettleibigkeit, Rauchen oder hohe Blutfettwerte.</p>
<p>Während die „kardiovaskuläre Biopathie“ durch Aggressivität gekennzeichnet ist, sind es bei der Krebsbiopathie Ängstlichkeit und Depressivität. Es gibt viele Studien, die diesen, erstmals von Reich dargelegten, Zusammenhang bestätigen. Ich verweise auf meinen Blogeintrag <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/09/16/krebs-und-seelischer-konflikt/"><strong>Krebs und seelischer Konflikt</strong></a>.</p>
<p>Als Ergänzung zu den dortigen Ausführungen hier die folgende norwegische Studie:</p>
<p><a href="http://www.medicalnewstoday.com/articles/3814.php">Ein Team um den Psychiater Arnstein Mykletun (Universität Bergen)</a> fand bei einer Untersuchung von 62 591 Menschen, daß bei denjenigen, die nach einem Test als besonders ängstlich eingestuft worden waren, zwei Jahre später die Wahrscheinlichkeit einer Tumorbildung um 25% höher lag als unter den weniger ängstlichen. Über einen längeren Zeitraum, in der Studie waren es sechs Jahre, verdoppelt sich das Krebsrisiko beinahe. </p>
<blockquote><p>Die Autoren dieser Untersuchung behaupten, daß man zuvor Depression nicht als einen bedeutenden Risikofaktor für Tumorbildung erkannt hatte, weil bei der Forschung nicht zu drei separaten Zeipunkten über eine Zeitdauer von sechs Jahren hinweg die Niedergeschlagenheit gemessen wurde, wie in der vorliegenden Studie. </p>
<p>Die neue Vorgehensweise erlaubte erstmals das Krebsrisiko von Menschen zu bestimmen, bei denen eine tiefe Melancholie über einen derartig langen Zeitraum andauert.</p>
<p>Tatsächlich zeigte sich, daß, wenn zu keinem der drei Zeipunkte während der sechsjährigen Studie Anzeichen für eine depressive Stimmung vorlag, sich das Krebsrisiko um weitere 50 Prozent reduzierte im Vergleich zum Durchschnitt der Bevölkerung. </p>
<p>Das ist jedoch nicht das erste Mal, daß Krebsentstehung mit depressiver Stimmung in Zusammenhang gebracht wurde. Eine Studie aus den 1980er Jahren fand , daß fast 10 Prozent von denjenigen, die 20 Jahre zuvor als depressiv eingeschätzt worden waren, inzwischen an Krebs gestorben waren, im Vergleich zu nur 5 Prozent derjenigen, die keine Anzeichen für Depression zeigten.</p>
<p>Andere Forschungsergebnisse zeigten, daß bei Menschen, die an Krebs erkranken, es wahrscheinlicher ist, daß sie vor dem Beginn der Krebserkrankung einen emotional einschneidenden Beziehungsabbruch hinter sich hatten. Auch jene, die weniger in den Familienverband eingebunden sind, werden demnach eher Krebs entwickeln.</p>
<p>Man fand auch, daß bei sozial isolierten Frauen, die Wahrscheinlichkeit an bestimmten Krebsarten zu sterben fünfmal höher liegt und es zweimal wahrscheinlicher ist, daß sie diese Krebsarten überhaupt entwickeln.</p>
<p>Unverheiratete Frauen haben eine signifikant höhere Todesrate bei Krebs als verheiratete Frauen. </p></blockquote>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/10/biopathien.jpg" alt="biopathien" title="biopathien" width="449" height="242" class="aligncenter size-full wp-image-4894" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Verpisst euch!“: Grüne Kritik am Brüsseler Mohammedaner-Ghetto]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/10/03/%e2%80%9everpisst-euch%e2%80%9c-grune-kritik-am-brusseler-mohammedaner-ghetto/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 10:02:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/10/03/%e2%80%9everpisst-euch%e2%80%9c-grune-kritik-am-brusseler-mohammedaner-ghetto/</guid>
<description><![CDATA[„Verpisst euch!“: Grüne Kritik am Brüsseler Mohammedaner-Ghetto Die meisten Muslime wohnen in der eu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>„Verpisst euch!“: Grüne Kritik am Brüsseler Mohammedaner-Ghetto</h2>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3213" title="Ghettos von Brüssel" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/10/ghettos-von-brussel.jpg" alt="Ghettos von Brüssel" width="275" height="296" /></p>
<h3>Die meisten Muslime wohnen in der europäischen Hauptstadt in »multikulturellen« Brüsseler Stadtteilen wie Molenbeek, ballen sich dort in Ghettos zusammen, wollen mit den ethnischen Europäern nichts zu tun haben.</h3>
<h3><span style="color:#ff0000;">Ihre Aggressivität und Integrationsverweigerung führt zur kulturellen Verarmung der europäischen Hauptstadt.</span></h3>
<h3>Das beklagen inzwischen in Belgien auch bekannte Abgeordnete der Partei Die Grünen. »Die Ghettos von Brüssel« heißt ein langer Artikel, den der Grünen-Abgeordnete Luckas Vander Taelen jetzt in der renommierten Zeitung »De Standaard« über die schlimmen Zustände veröffentlicht hat. Er hat das Tabu gebrochen – und politisch nicht korrekt die Wahrheit aufgeschrieben.</h3>
<h2>Zitat</h2>
<h2><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/verpisst-euch-gruene-kritik-am-bruesseler-mohammedaner-ghetto.html">http://info.kopp-verlag.de/news/verpisst-euch-gruene-kritik-am-bruesseler-mohammedaner-ghetto.html</a></h2>
<h2>De getto&#8217;s van Brussel</h2>
<h2><a href="http://www.standaard.be/Artikel/Detail.aspx?artikelId=5D2FRJ8M">http://www.standaard.be/Artikel/Detail.aspx?artikelId=5D2FRJ8M</a></h2>
<h2>‘Ik raak niet verwoest door verlies’</h2>
<h2><a href="http://www.depers.nl/binnenland/335365/Ik-raak-niet-verwoest-door-verlies.html">http://www.depers.nl/binnenland/335365/Ik-raak-niet-verwoest-door-verlies.html</a></h2>
<h3>Meine Meinung :</h3>
<h2><span style="color:#ff0000;">Die rot grünen Gutmenschen werden erst wach wenn es zu spät ist. Toleranz und Dialog bis zum kulturellen Untergang</span></h2>
<h3>Felix</h3>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufgabe: Respekt? – Ein Nachtrag]]></title>
<link>http://nummer8.wordpress.com/2009/08/23/aufgabe-respekt-%e2%80%93-ein-nachtrag/</link>
<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 19:40:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>fooloth</dc:creator>
<guid>http://nummer8.wordpress.com/2009/08/23/aufgabe-respekt-%e2%80%93-ein-nachtrag/</guid>
<description><![CDATA[Habe ich das hier geschrieben? Aufgabe: den Respekt vor Ivy bewahren! Mindestens so viel, wie ich je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Habe ich <a title="Aufgabe: Respekt!" href="den Respekt vor Ivy bewahren! Mindestens so viel, wie ich jedem Menschen entgegenbringen würde; vielleicht noch ein bisschen mehr, für all die Jahre.">das hier</a> geschrieben?</p>
<blockquote><p>Aufgabe: den Respekt vor Ivy bewahren! Mindestens so viel, wie ich jedem Menschen entgegenbringen würde; vielleicht noch ein bisschen mehr, für all die Jahre.</p></blockquote>
<p>Sieben Wochen später sehe ich das ganz anders.</p>
<p><em>Ich möchte Ivy fertig machen.</em> Ihr zeigen, dass sie nicht immer einfach ohne Rücksicht auf Verluste ihr Ding durchziehen kann. Endlich mal auf den Putz hauen. Sie an ihrem Egoismus ersticken lassen. Mal selbst egoistisch sein und „Nein!“ schreien. NEIN! Mich nicht mehr von ihrer Feigheit ausbooten lassen.</p>
<p>Hätte ich nie gedacht, aber soweit ist es jetzt mit mir gekommen. Hat sie mich getrieben. Vielleicht kann ich so die Liebe töten? Ich schäme mich.</p>
<p>—</p>
<p>Okay, ist ja gut. Ich versuche, meine zerstörerischen Kräfte irgendwie anders loszuwerden. Und dann kann ich mich wieder um Fairness bemühen. Fairness ja. Aber Respekt? Ich weiß nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Autos in die Augen schauen]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/08/11/autos-in-die-augen-schauen/</link>
<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/08/11/autos-in-die-augen-schauen/</guid>
<description><![CDATA[Wie man das Aggressionspotenzial einer Gesellschaft an den Gesichtern ihrer Autos ablesen kann, zeig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie man das Aggressionspotenzial einer Gesellschaft an den Gesichtern ihrer Autos ablesen kann, zeigte kürzlich ein sehr lesenswerter Beitrag des Design-Professors Paolo Tumminelli in der <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/automobil/659/466243/text/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a></em>. Tumminelli schreibt dort, was ich mir &#8211; schwammiger &#8211; schon länger denke:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Ästhetik des Automobils hat sich binnen eines Jahrzehnts grundlegend verändert. Wie der Automobildesigner in einem unbewussten Prozess der Abstraktion sich von seiner Schöpfung entfernt hat (er entwirft nicht mehr per Hand, sondern an der virtuellen Wand), so ist das Automobilprodukt weit weg von der Menschenmaßlehre gerutscht.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die Menschenmaßlehre von Vitruv ist nun futsch. Statt dessen werden die Autos immer breiter und höher, die sogenannte Stirnfläche, also quasi das Gesicht eines Autos, nimmt an Umfang zu. Beispiel Ford Fiesta. In den 1970 sah das Auto so aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2132" title="800px-Ford_Fiesta_(early_days)_Garmisch-Partenkirchen" src="http://exportabel.wordpress.com/files/2009/08/800px-ford_fiesta_early_days_garmisch-partenkirchen1.jpg" alt="800px-Ford_Fiesta_(early_days)_Garmisch-Partenkirchen" width="500" height="300" /></p>
<p>Die neueste Version des Fiesta ist die konsequente Entwicklung in Richtung Ungetüm. Zielgruppe ist jetzt wohl die Sekretärin, die gerne Eindruck schinden möchte, sich aber keinen SUV leisten kann bzw. dann mit dem Einparken Probleme hätte:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2133" title="800px-Ford_Fiesta_Mk7_20090223_front" src="http://exportabel.wordpress.com/files/2009/08/800px-ford_fiesta_mk7_20090223_front.jpg" alt="800px-Ford_Fiesta_Mk7_20090223_front" width="500" height="321" /></p>
<p>Noch besser kann das dieser Audi namens Q7:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2134" title="Audi_Q7_front_presentation" src="http://exportabel.wordpress.com/files/2009/08/audi_q7_front_presentation1.jpg" alt="Audi_Q7_front_presentation" width="500" height="333" /></p>
<p>Nicht nur das Gesicht, auch Bauch, Po, Beine, nichts ist mehr im Lot. Dazu Tumminelli:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Gäbe es einen Body-Mass-Index für Autos, so wären wir heute vom gesunden Schönheitsideal weit entfernt. Ein Panda wog 200 Kilo pro laufendem Meter, so wie früher ein Fiesta auch. Ein neuer Fiesta packt pro Meter 100 Kilo drauf. Mehr als damals ein Volvo Kombi. Und das ist ungesund: 50 Prozent BMI-Zuwachs bei lediglich elf Prozent mehr Länge. Von einem Kleinwagen darf nicht mehr die Rede sein.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Warum ist das so? Findet es die Sekretärin wirklich geil, in so einem unförmigen Ding rumzufahren? Sind die heutigen Autos das Abbild von Bodybuildern? Ist das das neue Schönheitsideal? Oder steckt hinter dieser Art von brachialer Ästhetik mehr? Es ist anzunehmen.</p>
<p>Es ist ein Aggressivitätspotenzial, das in dem Maß zunimmt, in dem die Gesellschaft unsozialer wird. Dieses Unsoziale findet seinen Ausdruck in einem Abwehrverhalten, das grundsätzlich ein passives sein kann (man kann auch mit solchen Ungetümen einen sozialen Fahrstil pflegen und die Oma über die Straße lassen), das aber jederzeit unmissverständlich klarmacht, dass man auch anders kann. Es ist eine mögliche Rücksichtslosigkeit, für die man sich nicht mehr schämen muss, sondern die mittlerweile dazugehört, wenn man seinen Status zeigen will: Seht her, ich habe es geschafft! Dazu gehört keine Eleganz mehr, kein Stil, sondern Brachialität. Der Q7 macht es vor, die Fiestas und Corsas machen es nach.</p>
<p>Ästhetische Standards werden nach unten durchbrochen als Folge einer rücksichtsloser werdenden Gesellschaft, die die Solidarität mit Schwächeren als individuelle Leistung toleriert, aber als gesellschaftliches Prinzip ablehnt. Wer es geschafft hat, darf asozial sein und dennoch und deswegen auf gesellschaftliche Reputation hoffen. Hauptsache kein Weichei. Solidarität als individuelles Prinzip entlastet so nach Bedarf die unsozialsten Subjekte der Gesellschaft: Stiftungen gründen, moderne Kunst sammeln, am Zebrastreifen brav bremsen und den Penner mit einer generösen Handbewegung die Straße queren lassen, aber gleichzeitig klarmachen, dass ein leichter Druck aufs Gaspedal eine geräuschlose Liquidierung mittels Stirnfläche zur Folge hätte. Auch der Fahrer eines 1976er Fiestas sollte sich mit seinen 800 Kilogramm Leergewicht besser nicht mit den zwei Tonnen des Audi anlegen. Totschlaggeräte als Zeichen gesellschaftlichen Erfolgs.</p>
<p>Das Wesentliche dazu sagte übrigens kürzlich Clint Eastwood in einem Interview mit der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/80/459719/text/8/" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Diese Autos heute, sie schauen allesamt, als hätten sie in eine Zitrone gebissen! Diese verzweifelten und vulgären Visagen! Diese hochstehenden Ärsche! Was ist los? Nehmen die Designer die falschen Drogen? Will man in so einem Auto mit seinem Mädchen herumfahren?&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wohl nicht.<em> </em>Er bevorzugte diesen Wagen, einen Ford Gran Torino:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2135" title="800px-1974_Ford_Torino_from_Starsky_&#38;_Hutch" src="http://exportabel.wordpress.com/files/2009/08/800px-1974_ford_torino_from_starsky__hutch.jpg" alt="800px-1974_Ford_Torino_from_Starsky_&#38;_Hutch" width="500" height="328" /></p>
<p>Kein 70er-Jahre-Fiesta, aber doch eine ganz andere Art von Aggressivität als die eines Q7. Eine, die wahrhaft cool daherkommt. Eine Bulligkeit, die dennoch elegant ist und der protziges Gehabe durch falsche Proportionen peinlich wäre. Angeben mit Stil.</p>
<p>Tumminelli nennt die Q7-Autos die “Jurassic Cars”, die “keine Zukunft haben. Nur die Pandas dürfen weiterleben.” Das mag irgendwann aus ökologischen und ökonomischen Gründen so kommen. Das wäre eine rein formale, keine inhaltliche Korrektur. Das gesellschaftliche Aggressionspotenzial wird dann nach anderen Ausdrucksformen suchen.</p>
<p>(Fotos: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ford_Fiesta" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Insider-eBook zur Wut und Aggression]]></title>
<link>http://riverblue.wordpress.com/2009/08/03/das-insider-ebook-zur-wut-und-aggression/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 22:01:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>riverblue</dc:creator>
<guid>http://riverblue.wordpress.com/2009/08/03/das-insider-ebook-zur-wut-und-aggression/</guid>
<description><![CDATA[Wut und aggressives Verhalten sind menschliche Eigenschaften die aus dem Ruder laufen können. Soweit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wut und aggressives Verhalten sind menschliche Eigenschaften die aus dem Ruder laufen können. Soweit sollte man e nicht kommen lassen. Hilfestellung mit den schlechten Ergebnissen der Wut und Aggression, aber auch positive Tipps finden sich in meinem Ebook -<a href="http://www.wutundaggression.de" target="_blank">Das Insider-eBook zur Wut- und Aggressionsbewältigung </a>-.  Alleine wenn man daran denkt, dass jährlich mehr als 300.000 Kinder Zeugen häuslicher Gewalt werden, ist es an der Zeit endlich dagegen etwas zu tun.  Man muss einfach lernen auch Verständnis für die Anderen aufzubringen. Man muss lernen, dass man nicht nur für sich selbst eine Verantwortung trägt, sondern auch für die Familie, die Freunde  und die Bekannten. jetzt muss man handeln um, endlich in Frieden mit sich selbst zu leben und der Wut, dem Frust und der Aggression den Garaus zu machen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So erwachsen]]></title>
<link>http://nummer8.wordpress.com/2009/06/29/so-erwachsen/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 21:34:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>fooloth</dc:creator>
<guid>http://nummer8.wordpress.com/2009/06/29/so-erwachsen/</guid>
<description><![CDATA[So erwachsen sind wir alle doch. Patchworking gehört heute zum Alltag, und wir patchen uns fröhlich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So erwachsen sind wir alle doch. Patchworking gehört heute zum Alltag, und wir patchen uns fröhlich hin und her, immer mit einem Lächeln im Gesicht. Wir sehen das cool, wir sind ja erwachsen. Wir schließen bedenkenlos ab mit der Vergangenheit, bleiben gute Freunde und blicken erwartungsvoll in die Zukunft.</p>
<p>Traurigkeit ist was für Kinder, Eifersucht für Teenies. Hass und Rachegelüste überlassen wir Dallas, und für Wut und Aggressivität sind die Bösen zuständig, diejenigen, die nicht so cool und erwachsen sind wie wir, die armen Schweine, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Das sind nicht wir, wir grüßen uns freundlich und gießen im Urlaub gegenseitig unsere Blumen. Wir sind ja auch erwachsen, wir kommen wunderbar miteinander aus.</p>
<p><em>Wir lassen unsere Gefühle sterben.</em></p>
<p>Jeden Tag fahre ich nach Hause, jeden Tag sehe ich Flox&#8217; kleines rotes Auto da an der Ecke stehen, jeden Tag passiert es in mir: meine Phantasie wacht auf, meine Leidenschaft, eine unbändige Lust, es einfach zu tun. Einfach <em>nicht</em> zu lenken. <em>Nicht</em> auszuweichen. Einfach draufhalten. Was für eine Befriedigung müsste das mit sich bringen, einfach mal Flox&#8217; kleines rotes Auto zu Schrott zu fahren …</p>
<p>Ja, ich weiß ja selbst: ich wäre ja schön blöd. Niemals würd ich das wirklich tun. Aber immer wieder träume ich davon, es <em>doch</em> zu tun. So erwachsen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Killerspiele machen aggressiv und friedfertig ...]]></title>
<link>http://silberschweif.wordpress.com/2008/06/29/killerspiele-machen-aggressiv-und-friedfertig/</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 13:04:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://silberschweif.wordpress.com/2008/06/29/killerspiele-machen-aggressiv-und-friedfertig/</guid>
<description><![CDATA[Aufgepasst, liebe Freundinnen und Freunde digitaler Schießspiele: Es gibt wieder lustiges aus der We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Aufgepasst, liebe Freundinnen und Freunde digitaler Schießspiele: Es gibt wieder lustiges aus der Welt der &#8220;Killerspiel-Studien&#8221; zu berichten.</p>
<p>An ein und demselben Tag, dem 16. Mai 2008, erschienen in zwei Tageszeitungen zwei Artikel, die neue &#8220;Belege&#8221; über die Auswirkungen von so genannten &#8220;Killerspielen&#8221;, nach gängiger Auffassung als zumeist Ego-Shooter oder gewalthaltige Third-Person-Action-Spiele, präsentierten.</p>
<p>Im &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/">Tagesspiegel</a>&#8221; versah der Autor Hartmut Wewetzer seinen Beitrag mit der für Computer- und Videospieler ungewohnt angenehmen Überschrift &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Videospiele;art304,2531366">Machen &#8216;Killerspiele&#8217; friedfertig?</a>&#8220;.<br />
Darin stellt er eine aktuelle Studie des Lernwissenschaftlers Patrick Kierkegaard von der <a href="http://www.essex.ac.uk/">University of Essex</a> vor.<br />
- Diese kritisiert vor allem die methodisch fragwürdigen &#8220;Arousal-Experimente&#8221; der US-amerikanischen Psychologen Anderson und Dill. Diese wiesen Spielern von &#8220;Gewaltspielen&#8221; erhöhte Puls- und Blutdruckwerte nach. Für Kierkegaard kein Beweis für eine erhöhte Gewaltbereitschaft &#8211; in keinem der durchgeführten Experimente konnte eine tatsächliche vom Spiel verursachte Aggresivität nachgewiesen werden.<br />
- Ebenso sei die oft propagierte Behauptung falsch, das Spielen von &#8220;Killerspielen&#8221; führe zu mehr realen Gewalttaten. In der Praxis sieht es so aus, dass vielerorts die Kriminalitätsraten sinken. In den USA seien die Gewaltvebrechen seit den 90er Jahren deutlich gesunken. Angesichts der erst päster veröffentlichten Spiele wie &#8220;Half-Life&#8221; (Counterstrike), GTA etc. hätte man eine wahre Gewaltwelle befürchten müssen; diese blieb jedoch aus. Als Beispiel wird Japan angeführt: Dort spielten rund 35,5 Mio. Menschen Videospiele und dennoch kann das Land eine der niedrigsten Verbrecherraten der Wetl vorweisen.<br />
- Außerdem gebe es bisher keine nachgewiesene Kausalität zwischen Ursache und Wirkung (also &#8220;Killerspielen&#8221; und Gewalt). Denn neben dem reinen Konsum von solchen Spielen, würden auch andere Faktoren (Familie, Schule, persönliche Dispositionen, Neigungen etc.) eine bedeutende Rolle spielen. Man könne genausgut behaupten, &#8220;Killerspiele&#8221; würden dabei helfen &#8220;<em>Dampf abzulassen</em>&#8220;.<br />
- Zu guter Letzt hätten Kierkegaards Forschungen ergeben, dass auch junge Spieler bereits sehr gut zwischen Realität und Fiktion und dem Übernehmen virtueller Rollen trennen können.</p>
<p>Daher sein <strong>Fazit</strong>: Videopspiele <em>können</em> Menschen beeinflussen &#8211; dasselbe gilt allerdings auch für andere Medien wie TV, Hörfunk und Print. Einen eindeutigen Beleg für den Zusammenhang zwischen gewalthaltigen Spielen und realer Gewalt gebe es jedoch nicht.</p>
<p>Der zweite Artikel, ein Interview in der &#8220;<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de">Augsburger Allgemeinen</a>&#8221; mit <a href="http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/oberbayern_ost/ansprechpartner/index_05253.asp">Werner Hopf,</a> geführt von Monika Schmich, trug den Titel &#8220;<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Killerspiele-machen-aggressiv-brutal-und-dumm-_arid,1225985_regid,2_puid,2_pageid,4289.html">Studie: Killerspiele machen aggressiv, brutal und dumm</a>&#8220;.<br />
Die Studie des Münchner Schulpsychologen Hopf in Zusammenarbeit mit der <a href="http://www.uni-tuebingen.de/">Universität Tübingen</a> untersuchte zwei Jahre lang (Längsschnittbefragung unter 653 Schülern im Alter von 12 Jahren und dann zwei Jahre später nochmals), ob &#8220;Killerspiele&#8221; eine Hauptursache (aha: dann muss es also auch eine zweite oder gar dritte &#8220;Hauptursache&#8221; geben &#8230;) für die Jugendkriminalität darstellten.<br />
- Ja, gewalthaltigen Spiele seien &#8220;<em>der stärkste Faktor, der kriminelle Jugendgewalt im Alter von 14 Jahren beeinflusst</em>&#8220;.<br />
- Dann die Einschränkung: Diese Spiele stellen nur &#8220;<em>im Zusammenwirken mit anderen Risikofaktoren</em>&#8221; eine Hauptursache dar. &#8220;<em>Zum Beispiel dass Jugendliche auch in der Familie Gewalt erfahren</em>&#8220;.<br />
- Als Grund für die Übernahme der virtuellen Gewalthandlungen nennt Hopf den &#8220;Lerneffekt&#8221;. &#8220;<em>Spielhandlungen und -figuren haben Vorbildcharakter für die Schüler.</em>&#8220;<br />
- &#8220;Killerspiele&#8221; verstärken die ohnehin durch die allgemeine Mediengewalt vorhandene &#8220;<em>emotionale Basis für Gewalt und Hass</em>&#8220;.<br />
- Wer oft &#8220;Killerspiele&#8221; spiele, habe immer schlechter werdende Noten. Grund: Die Schüler hätten &#8220;<em>kein Interesse mehr am Lernen (&#8230;) wegen der Faszination an der Gewalt. Die sitzen zum Teil vier bis fünf Stunden vor dem Bildschirm</em>&#8220;.<br />
- Sein Vorschlag: &#8220;<em>Computer-Gewaltspiele zu verbieten. Es gibt keine andere Lösung. Die Verrohung, die dadurch entsteht, ist schon lange und heute noch deutlicher zu sehen. Das Geschäft mit der Gewalt ist nicht anders zu stoppen. Computer-Gewaltspiele sind kein Kulturgut, sondern Kulturzerstörung.</em>&#8220;</p>
<p>Ich erspare mir zu beiden Artikeln weitere Kommentare. Die meisten Argumente, die ich hier anführen würde, sind ohnehin in meinen andere Posts zur &#8220;Killerspiel-Debatte&#8221; (u.a. <a href="http://silberschweif.wordpress.com/2008/02/12/killerspiele-ein-schwarz-weis-denken/">hier</a>) und in meiner <a href="http://websquare.imb-uni-augsburg.de/2007-02/2">B.A.-Arbeit</a> nachzulesen.<br />
Nur interessant, dass es zwei so unterschiedliche Meinungen gibt. Immherin kann man festhalten, dass als Schnittmenge festgehalten werden kann, dass &#8220;Killerspiele&#8221; <strong>nicht allein</strong> an der real existierenden Gewalt schuld sind, sondern dass hierbei auch andere Faktoren ihren Beitrag leisten. Das ist ja immerhin schon etwas, worauf man aufbauen kann. Als Video- oder Computerspieler freut man sich ja schon über solche kleinen Fortschritte &#8230;</p>
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