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	<title>aktion-sports-for-human-rights &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/aktion-sports-for-human-rights/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aktion-sports-for-human-rights"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 14:55:41 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA["Sports for Human Rights"]]></title>
<link>http://sportrecht.wordpress.com/2008/04/23/sports-for-human-rights/</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>M. R. N.</dc:creator>
<guid>http://sportrecht.wordpress.com/2008/04/23/sports-for-human-rights/</guid>
<description><![CDATA[Die Gespräche und Überlegungen vieler deutscher Olympiateilnehmer hinsichtlich möglicher Aktionen wä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Die Gespräche und Überlegungen vieler deutscher Olympiateilnehmer hinsichtlich möglicher Aktionen während der Olympischen Spiele in Peking gehen weiter. Jedoch macht sich auch weiterhin große Unsicherheit darüber breit, in welchem Umfang und welcher Form die Olympische Charta (Art. 51.3) Meinungsäußerungen zuläßt, bzw. wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) den gegenständlichen Artikel auslegen wird. Die Richtlinien des IOC, die endgültige Klarheit schaffen sollen, lassen auf aber noch auf sich warten. Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hüllt sich in ein dezentes Schweigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine Initiative von Sportler für Sportler ist die Aktion &#8220;Sports for Human Rights&#8221;. Seit letzter Woche sind die angekündigten blau-grünen Silikonbändchen mit der Aufschrift &#8220;Sports for Human Rights&#8221; erhältlich. Mittlerweile sind rund 25.000 Vorbestellungen eingegangen, dessen Verkaufserlös an amnesty international gehen soll. Unter den zukünftigen Trägern finden sich sowohl deutsche Profi-Sportler und Olympiateilnehmer, als auch Freizeitsportler.</p>
<p style="text-align:justify;">Initiator dieser Aktion ist der gemeinnützige Verein netzathleten e.V.<br />
Der Betriebswirt Stefan Pfannmöller, zweimaliger Olympiateilnehmer und Bronze-Medaille Gewinner im Kanuslalom bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, ist einer der Gründer des Netzwerkes &#8220;netzathleten&#8221;.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Beirat der Aktiven im DOSB zeigt Sympathie für die Aktion. Dennoch weist er die Olympiateilnehmer daraufhin, daß es vom IOC noch keine verbindliche Erklärung in welcher Form und wo während der Olympischen Spiele in Peking Meinungsäußerungen zugelassen sein werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Der ehemalige Eisschnelläufer und Beiratsvorsitzende Christian Breuer:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>&#8220;Insbesondere muß noch geklärt werden was `Olympische Sportstätten und andere Orte´ genau heißt&#8221;.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Daher bittet er:</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:30px;"><em>&#8220;Es wäre sinnvoll, wenn die Initiatoren mit uns oder der Mannschaftsleitung Kontakt aufnehmen, bevor sie zum Tragen der Armbänder bei den Olympische Spielen aufrufen. Wir sind dafür da, die Sportler zu schützen, denn der Athlet trägt am Ende doch die Verantwortung für sein Handeln und dafür braucht er ein Höchstmaß an rechtssicheren Informationen.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Stefan Pfannmöller möchte die Frage für die Athleten bald gelöst sehen. Seiner Ansicht nach, lassen die Sportfunktionäre die Sportler bislang mit den Fragen allein.</p>
<p style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;"><em>&#8220;Die wollen, dass man unpolitisch bleibt. Ich finde es schade, dass der DOSB sich so wenig hinter die Sportler stellt.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Mit ihrer Forderung einer baldigen Aufklärung stehen die Athleten nicht ganz allein da. Gestern hat Peter Danckert, Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, in einem Interview den DOSB ebenfalls dazu aufgerufen die Olympia-Teilnehmer über ihr Recht auf freie Meinungsäußerung während der Olympischen Spiele in Peking aufzuklären.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die bisherigen Informationen des DOSB bezeichnete Dackert als</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;"><em>&#8220;defizitär und helfen den ratsuchenden Athleten nicht weiter. Es soll offensichtlich das Recht auf freie Meinungsäußerung, das auch ein Menschenrecht ist, so eingeschränkt werden, dass am Ende des Tages kein Athlet es wirklich wagt, seine Meinung in Peking zu sagen.&#8221;</em></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Seiner Ansicht nach bestehe die Gefahr, dass die Richtlinien des IOC <em>„auf die spezielle Situation in Peking zugeschnitten werden“, </em>wobei alleiniger Maßtstab nur Artikel 51.3 der IOC-Charta sein könne.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Der Vorsitzende des Sportausschusses betonte und forderte:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;text-align:justify;"><em>„Ein demokratisches Gremium muß sich an diesen Standards messen lassen. Meine Forderung an das IOC lautet, die Guidelines im Sinne von Meinungsfreiheit zu formulieren.»</em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;">
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7226530,00.html?dr=1">ZDF sport.de</a></li>
<li><a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/sport/sport/Danckert_fordert_DOSB_zum_Handeln_auf.html">Westfälische Nachrichten</a></li>
</ul>
<p><span style="color:#ff0000;">UPDATE: <span style="color:#000000;">Lesen Sie auch <a href="http://www.faz.net/s/Rub08CCC2F1F5704955BBA240B78D223263/Doc~ED9B7CF345004474EB843D67396BDE1F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&#8220;Deutsche Athleten erwarten Klarheit vom IOC&#8221;</a></span></span></p>
<p><a href="http://www.sportsforhumanrights.com"><br />
</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieviel freie Meinungsäußerung läßt die Olympische Charta zu?]]></title>
<link>http://sportrecht.wordpress.com/2008/04/10/wieviel-freie-meinungsauserung-last-die-olympische-charta-zu/</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 11:17:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>M. R. N.</dc:creator>
<guid>http://sportrecht.wordpress.com/2008/04/10/wieviel-freie-meinungsauserung-last-die-olympische-charta-zu/</guid>
<description><![CDATA[Derzeit diskutieren zahlreiche deutsche Athleten über verschiedene Möglichkeiten eines symbolischen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Derzeit diskutieren zahlreiche deutsche Athleten über verschiedene Möglichkeiten eines symbolischen Protestes während der Olympischen Spiele in Peking.</p>
<p>Ob beispielsweise das Tragen von T-Shirts oder von Armbändchen mit einer entsprechenden Erklärung, das Schneiden einer Glatze oder das Tragen eines orangefarbenen Bademantels in der Farbe der tibetischen Mönche (so von der deutschen Mannschaft im Wasserball angedacht) mit der Olympischen Charta konform geht, war bis heute noch unklar.</p>
<p>Art. 51.3 der <a href="http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf">Olympischen Charta</a> besagt:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(&#8230;) 3. Keinerlei Demonstration oder politische, religiöse oder rassistische Propaganda ist in den Olympischen Sportstätten oder anderen Olympischen Arealen erlaubt. (&#8230;)</em></p>
<p>Ein Verstoß dagegen kann die Disqualifizierung oder den Entzug der Akkreditierung der betroffenen Person als Folge nach sich ziehen.</p>
<p>Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko erhoben die US-amerikanischen Athleten John Carlos und Tommie Smith bei der Siegerehrung als Zeichen der Bürgerrechtsbewegung in den USA ihre schwarzbehandschuhte Faust in den Himmel. Beide Sprinter wurden mit sofortiger Wirkung von den laufenden Wettkämpfen ausgeschlossen und aufgefordert, das olympische Dorf zu verlassen.</p>
<p>Das Prinzip des Artikels 51.3 ist seit über 50 Jahren in der Olympischen Charta verankert, um die Universalität der Spiele zu bewahren. Die Bestimmung soll verhindern, daß die Olympischen Wettkämpfe und Feierlichkeiten als Bühne für alle verschiedenen Arten von politischen Aussagen über bewaffnete Konflikte, regionale Unterschiede aller Art oder religiöse Streitigkeiten genutzt werden. (siehe <a href="http://www.olympic.org/uk/news/olympic_news/full_story_uk.asp?id=2535">Presseerklärung des IOC vom 10.04.2008</a>)</p>
<p>Trotzdem soll die Olympische Charta eindeutig zwischen politischen Protesten und freier Meinungsäußerung unterscheiden.</p>
<p>Vor allem die Athleten sind jedoch derzeit verunsichert.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8220;Die Ungewissheit darüber, was möglich ist, beunruhigt die Sportler, denn keiner möchte seine Olympiateilnahme aufs Spiel setzen&#8221;, sagt Stefan Pfannmöller.</em></p>
<p>So forderte gestern der DLV-Generalsekretär Frank Hensel den DOSB zu einem klaren &#8220;Verhaltenskodex&#8221; vor Ort auf.<strong><br />
</strong>Dennoch überlegen Athleten  aktiv, in welchen Formen sie ihren stillen Protest an Chinas Tibet-Politik auch während der Wettkämpfe äußern können. So rief das von Stefan Pfannmöller (Bronzemedaillensieger bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen in der Disziplin Kanuslalom) gegründete Sportlernetzwerk <a href="http://www.netzathleten.de"><em>Netzathleten</em></a> die Aktion &#8220;<em>Sports for Human Rights&#8221;</em> ins Leben. Sportler könnten während der Wettkämpfe ein blau-grünes Plastikarmbändchen mit der Aufschrift <em>&#8220;Sports for Human Rights&#8221;</em> tragen und damit ihren Einsatz für die Menschenrechte sichtbar machen. Sämtliche Erlöse für den Verkauf der Armbändchen sollen an<em> Amnesty International</em> gespendet werden.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em> &#8220;Auch ein Sportler ist ein Mensch, den bewegt, was alle Menschen bewegt. Wir können nicht mehr wegschauen, wenn im Vorfeld der Spiele systematisch Menschenrechte gebrochen werden&#8221;, </em>sagt Pfannmöller.<em> &#8220;Ich finde es gut, dass die Sportler sich äußern.&#8221;</em></p>
<p>Mit Spannung wurde daher die heutige Stellungnahme des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erwartet. IOC-Präsident Jacques Rogge bekannte sich zum vorgeschlagenen &#8220;Prinzip des mündigen Athleten&#8221;.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8220;Die Freiheit der Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht, und die Anwendung des Art. 51 ist eine Frage des gesunden Menschenverstands.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8220;Die Fähigkeit eines Menschen zur freien Meinungsäußerung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das keiner spezifischen Bestimmung in der Olympischen Charta bedarf, denn sie ist mit inbegriffen.&#8221;</em></p>
<p>So sollen nach Jacques Rogge die Athleten ihre Meinung frei äußern, wenn sie es wollen. Aber man solle nicht vergessen, daß es auch das Recht gibt, sich nicht zu äußern. Die Athleten sollten sich nicht verpflichtet fühlen, sich über Chinas Tibet-Politik zu äußern. Für weitere Zweifel oder Fragen stünden das IOC und die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) zur Verfügung.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_WELT/1267312.html"></a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_WELT/1267312.html">freiepresse.de</a></li>
<li>Presseerklärung des ICO Präsidenten auf <a href="http://www.olympic.org/uk/news/olympic_news/full_story_uk.asp?id=2535">www.olympic.com</a></li>
<li>Kurzmeldungen <a href="http://sport.zdf.de/ZDFsport/inhalt/0/0,5676,1700000,00.html?dr=1">ZDF sport.de</a></li>
<li><a href="http://www.netzathleten.de/">Netzathleten</a></li>
</ul>
<p>UPDATE: Weitere Artikel dazu:</p>
<ul>
<li>Richtlinie des IOCs: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,546560,00.html">&#8220;Olympisches Komitee gibt Sportlern Chance zur freien Meinungsäußerung&#8221;</a></li>
<li>Meinung des Sportausschusses des Bundestags: <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,546618,00.html">&#8220;Sportausschuss zerrupft IOC-Offensive für mpndige Athleten&#8221;</a></li>
</ul>
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