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	<title>algerien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/algerien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "algerien"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 23:38:01 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ihr dürft Angst haben]]></title>
<link>http://majaktuell.wordpress.com/2009/11/24/ihr-durft-angst-haben/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:39:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>martin297</dc:creator>
<guid>http://majaktuell.wordpress.com/2009/11/24/ihr-durft-angst-haben/</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es von den Medien offiziell bestätigt worden: Ihr, einschließlich mir dürft ab sofort völlig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun ist es von den Medien offiziell bestätigt worden: Ihr, einschließlich mir dürft ab sofort völlig normal, ohne dass irgendwelche Komplikationen auftauchen, eure Angst ausleben, denn…</p>
<ol>
<li>… es ist in einem Monat Weihnachten.</li>
<li>… die Patentierung des Stacheldrahtes jährt sich bereits zum 135. mal.</li>
<li>… der LHC im CERN wurde heute wiederbelebt.</li>
</ol>
<p><!--more-->Offensichtlich scheint alles höchst angsteinwirkend zu sein.</p>
<p>Lassen wir mal die unwichtigeren Punkte außer Acht: Werden wir nun von einem gigantischen Antimateriestrudel oder einem Schwarzen Loch getötet? NEIN, Viel schlimmer!</p>
<p>Vorhin hatte ich in meiner ersten Fahrstunde das Vergnügen, im Radio mitbekommen zu haben, dass ein algerischstämmiger Franzose, welcher im CERN als Ingenieur angestellt war, versucht hatte Terroranschläge auf die französische Armee zu verüben. Dafür stehen ihm doch die grausamsten Mittel zur Verfügung… palsma-rifles, Warp-Kanonen, Kill-O-Zapps, Photonenflinten, Schwarze Löcher, CERN-Dienstwägen, und so weiter.</p>
<p>Was wäre nur aus unserer geliebten <a href="http://www.blackfive.net/photos/uncategorized/imageimage001jpg01c6acd2693d9130.jpg">französischen Armee</a> geworden, hätten diese terroristischen Angriffe nicht vereitelt werden können? Genau, die Kernphysik hätte sich nie den Streitkräften als unglaublich toller wissenschaftlicher Bereich darbieten können, mit dessen Hilfe man Gammakanonen etc. problemlos realisieren kann. Dann hätte sich die Menschheit auch nie spätestens 2083 (falls 2012 doch ein Fake von so ein paar Indianern war)  selbst ausrotten können…</p>
<p>Jaja, so wird es ko… ACHTUNG ACHTUNG, soeben kam ein neues, furchteinflößendes Ereignis in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit gerückt:</p>
<p style="text-align:center;">IN EINEM MONAT IST SCHON WEIHNACHTEN, UND KARSTADT SCHLIEßT MASSENWEISE FILIALEN!!! OH, MEIN GOTT!!! (AUSVER)KAUFRAUSCH!!! RETTE SICH WER KANN!!!</p>
<p style="text-align:center;"><strong>¡KONSUM!</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Un Algérien exprime sa joie dans un match de LIGA apres la Qualification de L'Algerie en CM 2010]]></title>
<link>http://obalgier.wordpress.com/2009/11/22/un-algerien-exprime-sa-joie-dans-un-match-de-liga-apres-la-qualification-de-lalgerie-en-cm-2010/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:48:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>obalgie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ya que les Algérien qui pe  faire sa &nbsp;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><span style="color:#ff0000;">Ya que les Algérien qui pe  faire sa</span></h2>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/u8rUL0ZJjAc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/u8rUL0ZJjAc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></span></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/11/20/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-10/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:05:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gijon, Kairo - und jetzt Khartum?]]></title>
<link>http://chancentod.wordpress.com/2009/11/16/gijon-kairo-und-jetzt-khartum/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 18:23:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>jackoby</dc:creator>
<guid>http://chancentod.wordpress.com/2009/11/16/gijon-kairo-und-jetzt-khartum/</guid>
<description><![CDATA[Verraten, verkauft, verarscht. Nein, die Fußballgötter &#8211; so es sie gibt &#8211; meinen es nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Verraten, verkauft, verarscht. Nein, die Fußballgötter &#8211; so es sie gibt &#8211; meinen es nicht gut mit Algerien.  27 Jahre nach dem Skandalspiel von Gijon erlebten die algerischen Fußballfans am Samstag in Kairo neuerlich eine Tragödie. Ein ägyptischer Last-Minute-Treffer ließ den Traum von der WM in Südafrika vorerst platzen. Aber: Ein Happy End ist noch möglich.</strong><!--more--></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">25. Juni 1982: Gijon.</span></strong> Eine Stadt in Spanien. Ein Wort, dass bei Fußballfans auch Jahrzehnte später für hochrote Köpfe sorgt. Aus Scham in Österreich und Deutschland. Aus Wut in Algerien.</p>
<p>Was war passiert? Bei der <a href="http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=59/results/index.html">12. Fußball-WM in Spanien</a> sorgte Algerien für einen Paukenschlag. Der krasse Außenseiter besiegte zum Auftakt den aktuellen Europameister Deutschland mit 2:1.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/WwBkelYSmg0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/WwBkelYSmg0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Es folgte eine 0:2-Niederlage gegen Österreich. Die Ausgangssituation vor dem letzten und entscheidendenen Spieltag:<br />
1. Österreich - 4 Punkte, Torverhältnis: 3:0<br />
2. Deutschland &#8211; 2 Punkte, Torverhältnis 5:3<br />
3. Algerien &#8211; 2 Punkte, Torverhältnis 2:3<br />
4. Chile &#8211; 0 Punkte, Torverhältnis 1:5</p>
<p>Am 24. Juni <a href="http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=59/results/matches/match=740/report.html">trifft Algerien in Oviedo auf Chile</a> und siegt &#8211; nach deutlicher 3:0-Halbzeitführung &#8211; knapp mit 3:2. Österreich und Deutschland spielen <a href="http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=59/results/matches/match=770/report.html">ihr Match</a> erst einen Tag später und wissen: Ein 1:0 der Deutschen würde beide für die nächste Runde reichen. So kommt es auch: Horst Hrubesch erzielt bereits in der zehnten Minute die Führung, das darauffolgende Ballgeschiebe ist hochnotpeinlicher Teil der Fußballgeschichte beider Länder. Legendär die Bilder von wütenden Algieriern auf den Tribünen, die mit Geldscheinen &#8220;wacheln&#8221; und somit das Offensichtliche andeuten: Das ist Betrug am Sport!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/31qjzTy0hww&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/31qjzTy0hww&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hiImsCsg1Po&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hiImsCsg1Po&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Dass die FIFA dieses &#8220;Skandalspiel&#8221; zum Anlass nahm, um die dritten Gruppenspiele von diesem Zeitpunkt an parallel austragen zu lassen, half den Algierern nichts mehr.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">14. November 2009. Kairo.</span></strong> Einen Tag, bevor Robert Enke begraben wurde und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Zwanziger">Theo Zwanziger</a> in einer bewegenden Abschiedsfeier &#8220;Fußball ist nicht alles&#8221; sagte, straften die Ereignisse in der ägypten Hauptstadt dem DFB-Präsidenten Lügen. Die Emotionen kochten über, Fans in beiden Lagern drehten völlig durch: Die Auswärtsmannschaft &#8211; mit drei Punkten Vorsprung zum entscheidenden Match der WM-Qualifikationsgruppe C nach Kairo gereist &#8211; musste sich mehr als nur unwohl gefühlt haben (ein <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,661443-2,00.html">Spiegel-Online-Artikel von Volkhard Windfuhr</a> sei wärmstens empfohlen).</p>
<p><a href="http://de.fifa.com/worldcup/preliminaries/africa/matches/round=252295/match=300070345/index.html">Das Spiel</a> selbst begann mit einer frühen Führung für die Hausherren, die einen Sieg mit zwei Tore Vorsprung benötigten, um ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Bis zur 95. Minute lebte der algerische Traum von der Direktqualifikation, ehe Emad Meteab &#8211; erst in der 66. Minute eingewechselt &#8211; doch noch das 2:0 erzielte. Das Cairo International Stadium tobte, der aufbrausende Ägypten-Trainer Hassan Shehata kriegte sich fast nicht mehr ein.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_6J6Pu3TYuQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_6J6Pu3TYuQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Die fünf Minuten Nachspielzeit sollen eher an den Haaren herbeigezogen gewesen sein, die Algerier durften sich abermals benachteiligt fühlen (das Wort &#8220;Betrug&#8221; wäre unangebracht).</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">18. November 2009. Khartum.</span></strong> In der Hauptstadt des Sudan kommt es zum endgültigen Showdown. Der neutrale Fußballfan dürfte geneigt sein, seine Daumen den Algeriern zu drücken &#8211; zumindest in Österreich. Ein &#8220;bißerl Gijon&#8221; steckt ja noch immer in unseren Fußballerherzen. Das wichtigste wäre aber, dass drei Tage nach dem Abschied von Robert Enke das Spiel fair und ohne Ausschreitungen über die Bühne geht &#8211; auch wenn Tausende Kilometer zwischen Hannover und Khartum liegen&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[vidéo des algerien qui achetant les billets pour la rout vers legypte ]]></title>
<link>http://obalgier.wordpress.com/2009/11/11/video-des-algerien-qui-achetant-les-billets-pour-la-rout-vers-legypte/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:39:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>obalgie</dc:creator>
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<description><![CDATA[one,two,three&#8230;.viva l&#8217;algérie معاك يا الخضراء ديري حالة&#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/bbN58hSdTxk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/bbN58hSdTxk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:xx-large;"><span style="color:#ff0033;">one</span><span style="color:#330000;">,</span><span style="color:#00cc00;">two</span><span style="color:#330000;">,</span><span style="color:#ff0033;">three</span><span style="color:#330000;">&#8230;.</span><span style="color:#33cc33;"><span style="color:#ff0033;">viva</span> </span></span><span style="font-size:xx-large;"><span style="color:#ff0033;">l&#8217;algéri</span><span style="color:#ff0033;">e</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-size:xx-large;"><span style="color:#ff0033;">معاك يا الخضراء ديري حالة&#8230;</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/30/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-7/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 10:25:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/30/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-und-nicht-so-radikalen-linken-7/</guid>
<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter &#8220;Sozialistika&#8221; u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Die Sklavenhalter sitzen heute in den Börsen“]]></title>
<link>http://erenguevercin.wordpress.com/2009/10/25/%e2%80%9edie-sklavenhalter-sitzen-heute-in-den-borsen%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 08:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>erenguevercin</dc:creator>
<guid>http://erenguevercin.wordpress.com/2009/10/25/%e2%80%9edie-sklavenhalter-sitzen-heute-in-den-borsen%e2%80%9c/</guid>
<description><![CDATA[Der Schweizer Soziologe und Politiker Jean Ziegler gilt als Globalisierungskritiker. Seit Jahrzehnte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><strong>Der Schweizer Soziologe und Politiker Jean Ziegler gilt als Globalisierungskritiker. Seit Jahrzehnten kämpft er gegen Hunger und Armut und den für diese verantwortlichen kapitalistischen Bedingungen. Er war viele Jahre Abgeordneter für die Sozialistische Partei im Nationalrat. 2000-2008 war er UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. 2008 wurde er in den Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats gewählt.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>Herr Ziegler, der Titel Ihres neuen Buches lautet „Der Hass auf den Westen“. Welchen Hass meinen Sie?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Jean Ziegler:</strong> Ich muss zugeben, der Titel meines Buches „Der Hass auf den Westen“ kann schockieren. Es geht in meinem Buch über zwei Arten des Hasses. Der Hass der südlichen Hemisphäre, wo immerhin 4,5 Milliarden der 6,7 Milliarden Menschen leben, hat zwei ganz unterschiedliche Gesichter. Es gibt einen pathologischen Hass. Das ist Al-Kaida, der Terrorismus, das ist organisiertes Verbrechen. Und es gibt den vernunftgeleiteten Hass, den Willen zum Aufstand gegen den kannibalischen, vom Westen über den Planeten erricheteten Weltordnung. In Bolivien zum Beispiel ist seit 3 Jahren zum ersten Mal seit 500 Jahren ein Indianer demokratische gewählter Präsident. Eine unglaubliche Identitätsbewegung ist im Gange, eine demokratische Widerstandsbewegung, gemacht aus den fünf großen indianischen Völkern des Andenhochlandes. Evo Morales hat dank dieser Widerstandsbewegung die Macht über 200 ausländische Konzerne zu übernehmen, ganz neue Bedingungen zu diktieren und plötzlich hat dieser bitterarme bolivianische Staat das Geld, sein Volk aus dem Unglück und Hunger zu führen. Das ist der vernunftgeleitete Hass.</p>
<p style="text-align:justify;">
<div id="attachment_530" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-530" title="Jean Ziegler: &#34;Das Finanzkapital in den Händen einiger westlicher Oligarchen hat eine Macht, die es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit ein König, ein Kaiser oder ein Papst gehabt hat.&#34;" src="http://erenguevercin.wordpress.com/files/2009/10/ziegler2.jpg" alt="Jean Ziegler: &#34;Das Finanzkapital in den Händen einiger westlicher Oligarchen hat eine Macht, die es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit ein König, ein Kaiser oder ein Papst gehabt hat.&#34;" width="500" height="332" /><p class="wp-caption-text">Jean Ziegler: &#34;Das Finanzkapital in den Händen einiger westlicher Oligarchen hat eine Macht, die es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit ein König, ein Kaiser oder ein Papst gehabt hat.&#34;</p></div>
<p><strong>Woher kommt dieser Hass? Die Zeit des Kolonialismus gehört doch längst der Vergangenheit an&#8230;</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ziegler:</strong> Er hat drei Quellen. Die erste Quelle ist das verwundete Bewusstsein. Das ist wie beim Holocaust, man weiß nicht warum ein verwundetes Bewusstsein, ein fürchterliches Verbrechen zwei, drei Generationen braucht, bis es Bewusstsein wird. Dasselbe erleben jetzt die Völker des Südens. Zwei fürchterliche Wunden, die im Gedächtnis fortleben, das ist die Sklaverei und das sind die Kolonialmassaker, und heute erst, Generationen nachdem diesen Massakern, wird dieses verwundete Gedächtnis zum politischen Bewusstsein. Ich möchte ihnen eine Anekdote erzählen, um das zu illustrieren. Im Dezember 2007 kommt der französische Staatspräsident Sarkozi zum ersten Mal nach Algier, um Erdölverträge zu verhandeln. Die französische Delegation setzt sich an den Tisch im Präsidentenpalast von Algier. Bevor die Verhandlungen beginnen, steht Präsident Bouteflika auf und sagt: „Zuerst möchte ich eine Entschuldigung für Sétif!“ Sétif ist das fürchterliche Massaker, das die Fremdenlegion verursacht hat am 8. Mai 1945 an der algerischen Zivilbevölkerung, das über 42 000 Tote und Verwundete gekostet hat. Ganz verstört antwortet Sarkozy: „Ich bin nicht der Nostalgie wegen gekommen.“ Die Antwort von Bouteflika: „Das Gedächtnis vor den Geschäften!“ Daraufhin gab es keine Verhandlungen. Die letzte Staatsvisite, die Bouteflika in Paris machen sollte, war im letzten Juli. Die wurde abgesagt, weil die Entschuldigung für Sétif immer noch nicht eingetroffen ist.<br />
Die zweite Quelle des vernunftgeleiteten Hasses ist die permanente westliche Doppelzüngigkeit, wenn es um Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit geht. Ich bin Vizepräsident des beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrates des Uno-Menschenrechtsrates. Ich erlebe bei jeder Versammlung des Uno-Menschenrechtsrates diese westliche Verlogenheit. Auch Präsident Obama foltert weiter. In Bagram wird weitergefoltert. Er kriegt den Nobelpreis, während er zwei Kriege führt. Die Doppelzüngigkeit des Westens wird nicht mehr ertragen von den Völkern des Südens. Ich möchte ihnen auch hier ein Bespiel geben. In meinem Buch spielt Nigeria eine große Rolle, das bevölkerungsreichste Land in Afrika und einer der größten Erdölexporteure der Welt. Seit 1966 wird Nigeria von wechselnden Militärdiktaturen unter demokratischer Maske regiert, und das Land wird von Erdölkonzernen geplündert. Die Bevölkerung leidet dabei an Hunger, an verseuchtem Wasser und Analphabetismus. Im April 2007 fanden wieder sogenannte Wahlen in Nigeria statt. Die Europäische Union stand unter dem Vorsitz von Frau Merkel. Frau Merkel hat die Wahlbeobachtung angeordnet. Die EU kann das sehr gut. Sie hat den Wahlprozess beobachtet und das Fazit war absolut vernichtend. Es war ein totaler Wahlbetrug. Es wurden sogar oppositionelle Politiker erschossen. Der neue nigerianische Präsident Amaru hat überhaupt keine demokratische Legitimation. Zwei Monate später findet in Heiligendamm der G8-Gipfel statt. Frau Merkel lädt als Ehrengast aus Afrika Amaru ein, den Wahlbetrüger. Frau Merkel ist gefangen im Ethnozentrismus der Europäer. Sie sieht nicht die tiefe Wunde, die Beleidigung, die sie dem nigerianischen Volk antut, wenn sie den Mann, den sie zwei Monate vorher als Wahlbetrüger bloßgestellt hat, jetzt als Ehrengast zum G8-Gipfel nach Heiligendamm einlädt. Diese Blindheit des Westens ist unerträglich für den Süden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Was sind die Gründe für diese schizophrene Haltung des Westens?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ziegler:</strong> Der Westen, der mit 12,8 Prozent der Weltbevölkerung eine Minderheit ist, herrscht über den Planeten seit über fünfhundert Jahren. Ende 15. Jahrhundert, als die Erde rund geworden ist, nach der vierten Reise von Kolumbus, der Genozid in Lateinamerika, dann 350 Jahre Sklavenhandel, dann 150 Jahre lang die Kolonialmassaker und die Territorialbesetzung und heute die Tyrannie des globalisierten Finanzkapitals. Letztes Jahr haben die fünfhundert größten Privatkonzerne der Welt nach Weltbankstatistiken gemeinsam über 52 Prozent des Weltsozialproduktes beherrscht. Dieses Finanzkapital in den Händen einiger westlicher Oligarchen hat eine Macht, die es nie zuvor in der Geschichte der Menschheit ein König, ein Kaiser oder ein Papst gehabt hat. Diese Finanzdiktatur wird von den südlichen Völkern als letzte Etappe der Ausbeutung und Unterdrückungsstrategie des Westens gesehen. Die Sklavenhalter sitzen heute in den Börsen, bestimmen die Rohstoffpreise durch Spekulation und sind heute – wenn auch der Allgemeinheit nicht sichtbar – verantwortlich für den Hunger hunderttausender Menschen. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kinder unter 10 Jahren. Dieses Jahr im April hat zum ersten Mal die Zahl der permanent unterernährten Menschen die Milliardengrenze überschritten. Das auf einem Planeten, der vor Reichtum überquillt. Es gibt heute keine Fatalität mehr, ein Kind, was jetzt wo wir reden am Hunger stirbt, wird ermordet. Diese Weltordnung, die der Westen dem Planeten aufzwingt, der schafft seine eigene Theorie. Der Westen glaubt an die Universalität seiner eigenen ethnozentrischen Werte. Ich komme gerade aus der Generalversammlung der Uno aus New York. Jeder westliche Botschafter so klug, so subtil und so kultiviert er ist, wenn er redet, redet er im Namen der Menschheit, der universellen Werte, und gibt seine Belehrungen an die Völker Lateinamerikas, Asiens und Afrikas ab. Das ist fast konsubstanziell dem westlichen Diskurs, und das kommt aus dieser totalen Blindheit, weil die materielle Unterdrückung, die vom Westen produziert wird, produziert den eigenen Legitimationsdiskurs. Und dies wird heute überhaupt nicht mehr toleriert.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wird die Weltgeschichte mehr und mehr vom Süden ausgehen? Ist das nicht allzu utopisch?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ziegler:</strong> Heute diktiert zwar die euroatlantische Welt, seit sie die paar korrupten Oligarchien der Peripherie Chinas und Indiens in ihr Ausbeutungsgeschäft integriert hat, die Rohstoffpreise und immer noch ganz massiv den Süden plündert. Die Demokratische Republik Kongo, dieser Subkontinent, wo die Menschen zu tausenden jeden Tag an Hunger sterben, ist ein geologisches Wunder. Da liegen unglaubliche Reichtümer. Die Plünderung geht aber weiter, weil es den Konzernen gelungen ist, in vielen Ländern korrupte Herrschaften einzusetzen, die diese Scheinverträge, diese Ausbeutungsverträge unterschreiben. Die tatsächliche Geschichte, die Geschichte der Mobilisation, des Widerstandes, dort wo Leben entsteht, Solidarität zu politischen Kraft wird, das geschieht heute im Süden. Was heute im Andenhochland an Mobilisierung entsteht, was in Venezuela oder Ecuador entsteht, das ist radikal neu. Auch in Afrika sind diese Kräfte am entstehen. Marx hat gesagt, der Revolutionär muss im Stande sein, das Gras wachsen zu hören. Und dieses Gras wächst überall an der Peripherie der westlichen Weltfinanzdiktatur.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sie erzählen in Ihrem Buch viel von Bolivien und den Veränderungen unter Evo Morales. Sind diese Entwicklungen in Südamerika wirkliche Alternativen zum – wie sie es nennen &#8211; „Raubtierkapitalismus“? Viele kritisieren die Entwicklungen etwa in Bolivien als totalitär&#8230;</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ziegler:</strong> Man kann alle politischen Vorurteile haben. Man kann links sein, rechts sein. Wir leben ja in freien Gesellschaften in Westeuropa. Aber die Ignoranz und die hochmütige Verurteilung der revolutionären Bewegungen an der Peripherie ist unwürdig. Die kreative, gemeinschafts- und solidaritätsschaffende Geschichte, die findet auf den Anden, in den 12 000 indianischen Stämmen, die Bolivien ausmachen, statt. In vielen Teilen Südamerikas wird Geschichte geschaffen, und wir sollten von ihnen lernen. Aber auch in Europa passiert etwas. Ich glaube nicht mehr an den europäischen Nationalstaat, dessen Souveränitätsrechte sofort überdeteminiert sind durch die kapitalistische Warenrationalität. Die EU ist ja nichts anderes als ein Konzernverwaltungsrat. Da sind keine Werte, keine Ambitionen mehr vorhanden. Aber es gibt die Zivilgesellschaft, diese wundersame Bruderschaft. Ich komme zurück auf Heiligendamm im Sommer 2007. Ich war auf der anderen Seite des Stacheldrahts. Da waren wir 140 000 Menschen aus 41 Nationen aller politischer Coleur. Es waren Pastoren da, Trotzkisten, Junge und Alte. Alle sind dort gewesen und haben diskutiert. Sie waren alle getrieben von dem moralischen Imperativ, nicht vom politischen Imperativ oder irgendwelchen Parteiideologien. Immanuel Kant hat gesagt: „Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir.“ Diese moralische Imperativ ist der Motor einer neuen Zivilgesellschaft, die eine Welt nicht mehr tolerieren will, wo alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger stirbt. Diese Zivilgesellschaft in Deutschland sehr stark, von der Welthungerhilfe über Geenpeace bis zu attac. Der Aufstand des Gewissens wird kommen. Deutschland ist die lebendigste Demokratie in Europa. Es gibt keine Ohnmacht in einer Demokratie, Die Grundrechte gibt es, und die kann man brauchen, um unsere Regierung zu zwingen, auf das Agrardumping der EU in Afrika zu verzichten, die Schuldknechtschaft der Dritten Länder zu brechen, anstatt die Gläubigerinteressen der Deutschen Bank und der anderen großen Banken immer zu fördern. Ich bin ganz zuversichtlich, dass dieser Aufstand des Gewissens bei uns nahe bevorsteht.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31335/1.html">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31335/1.html</a><br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/eed7238f9c244b2180e719a67b741fc3" width="1" height="1" alt=""></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Le discours à l'autre.]]></title>
<link>http://jnsplu.wordpress.com/2009/10/20/le-discours-a-lautre/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 17:07:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>jnsplu</dc:creator>
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<description><![CDATA[On a habitué l&#8217;Algérien depuis 1962 à entendre de belles paroles. Tous les discours que nos co]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div align="justify">On a habitué l&#8217;Algérien depuis 1962 à entendre de belles paroles. Tous les discours que nos compatriotes font pour nous amener à adopter leurs points de vue sont pleins de belles paroles. Des paroles tellement belles qu&#8217;elles sollicitent l&#8217;émotion avant de solliciter l&#8217;intellect des gens.</p>
<p>L&#8217;Algérien n&#8217;est il donc pas en mesure d&#8217;absorber des idées dénuées de sentiments, des idées qu&#8217;il peut seul digérer sans qu&#8217;on les digère pour lui, des idées qui font un cheminement dans sa pensée pour l&#8217;amener à concevoir ses propres idées qui l&#8217;engagent réellement car elles procèdent de sa propre conscience convaincue de leur justesse ?</p>
<p>Ne peut on pas dire à l&#8217;Algérien voila ce qu&#8217;il est nécessaire que tu fasses car il y a telle et telle prémisses qui requièrent tel et tel résultats qui entrainent à leur tour tel et tel comportement ?</p>
<p>Et puis c&#8217;est à lui de juger et d&#8217;agir, en pleine liberté et en connaissance de cause.</p>
<p>Pourquoi faut il qu&#8217;a chaque fois on titille son égo, qu&#8217;on bouscule ses sentiments, qu&#8217;on lui parle comme on parle à un enfant , et qu&#8217;on vienne ensuite parler de démocratie ? Tout ça pour l&#8217;amener comme une marionnette à agir de  façon programmée, puis on s&#8217;étonne, O merveille, que ce peuple c&#8217;est &#8220;du ghachi&#8221; car il ne suit pas, il n&#8217;a pas perçu le message, il n&#8217;a pas suivi ses &#8220;guides&#8221; tous faisant partie d&#8217;une guilde guindée et réfractaire à toute liberté de pensée et qui l&#8217; a pris pour un peuple de débiles profonds ?</p>
<p>Comment veut on que la confiance, source de toutes les actions humaines concertées, base de toute société, même animale, puisse réapparaitre, être resucitée, si tous nos actes concordent à faire perdurer le modèle dominant de caresser dans le sens du poil jusqu&#8217;a satisfaire nos besoins de la personne puis la jeter au loin comme un chiffon sale ?</p>
<p>Pour que les gens aient confiance en nous, nous devons d&#8217;abord avoir confiance en eux et le leur montrer, non pas de manière interessée mais en leur montrant notre respect envers eux, notre considération pour eux, c&#8217;est un minimum.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[17.Oktober 1961]]></title>
<link>http://theblindowl.wordpress.com/2009/10/18/17-oktober-1961/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:42:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skalg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Franzosen haben generell ein Problem mit Kritik an der &#8220;grande nation&#8221;. Keine neue E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Franzosen haben generell ein Problem mit Kritik an der &#8220;grande nation&#8221;. Keine neue Erkenntnis – egal, ob es um den Kolonialismus oder um Nazi-Kollaborateure ging, man schwieg lieber dazu. Ein etwas moderneres „Problem“ ist allerdings das Massaker an der Seine, eines der schlimmsten Massaker in den industrialisierten Ländern seit dem Zweiten Weltkrieg. Gestern jährte sich dieses Massaker zum 48. Mal &#8211; eine Aufarbeitung ist aber höchstens zu erahnen.<!--more--></p>
<p>Fangen wir mit der Vorgeschichte an &#8211; Algerien wurde 1830 von den Franzosen angegriffen, spätestens seit 1847 gehörte es dann auch zu Frankreich und wurde im Laufe der Zeit als Teil des französischen Kernlandes begriffen. Dabei spielten die Siedler eine große Rolle; wegen ihnen entstand allerdings auch eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, die man auch wunderbar in Camus Werk &#8220;L&#8217;Étranger&#8221; erahnen kann. Das Massaker von Sétif markierte einen Wendepunkt in der Geschichte Algerien &#8211; zwar hatten zuvor Algerier sogar in der französischen Armee gedient und waren teilweise recht loyal Frankreich gegenüber, die wurde aber ins Gegenteil gekehrt, nachdem die Franzosen auf Unruhen in Algerien <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_S%C3%A9tif">mit brutaler Gewalt</a> reagierten. Ingesamt sollen zehntausende von Algeriern getötet worden sein &#8211; etwas, das viele der algerischen Weltkriegsveteranen dazu trieb, die Unabhängigkeit Algeriens vorranzutreiben. 1947 wurde zwar allen Algeriern die französische Staatsbürgerschaft verliehen, zu diesem Zeitpunkt war es aber bereits zu spät, und so fing der algerische Unabhängigkeitskrieg zumindest offziell ab 1954 an. </p>
<p>Während des Krieges machten vor allem die <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/weltspiegel150.html">französischen Atomtests in der Sahara</a>, die ohne Rücksicht auf die Bevölkerung stattfanden, und die erst vor kurzem von Frankreich eingestanden wurden (Entschädigungen blieben allerdings weitestgehend aus) sowie die &#8220;Fußballdiplomatie&#8221; Algeriens, zu der ich leider den Artikel nicht mehr finde. Darüber hinaus wurde auch die im Krieg eingesetzte, sogenannte &#8220;französische Doktrin&#8221; weltberühmt, denn diese Taktik beinhaltete massivste Repressionen gegen die Zivilbevölkerung und wurde &#8220;exportiert&#8221;. 1961 dann war es beinahe soweit, die französische Bevölkerung wollte den Krieg beendet sehen, die algerische schon lange; die Lage beschrieb die taz in einem Artikel von 2001 <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&#38;dig=2001/10/17/a0131">folgendermaßen</a>:</p>
<blockquote><p>Man befand sich in der blutigen Endphase des offiziell 1954 begonnenen Algerienkrieges. Auch in der &#8220;Metropole&#8221; war die Stimmung bis aufs Äußerste gespannt. Immer häufiger kamen Särge mit gefallenen jungen Franzosen aus Nordafrika zurück. Die Attentate der rechtsextremen OAS, die für den Fortbestand des &#8220;französischen Algerien&#8221; kämpfte, griffen auf das Mutterland über. Mitten in Paris wurden beinahe täglich Leichen von Algeriern gefunden. Seit Anfang August waren auch über 30 französische Polizisten ermordet worden. Im Gegenzug hatte Polizeipräfekt Maurice Papon seinen Männern einen Blankoscheck erteilt: &#8220;Für jeden Schlag gegen uns schlagen wir zehn Mal zurück.&#8221;</p></blockquote>
<p>In dieser angespannten Lage sollte nun eine, nicht genehmigte, Demonstration von Algeriern stattfinden; das, nachdem es lange eine Ausgangssperre für Algerier gegeben hatte. </p>
<blockquote><p>Die Nacht vor 40 Jahren war das blutigste Ereignis im Paris der Nachkriegszeit, eines der bestgehüteten Geheimnisse der französischen Republik. An jenem 17. Oktober waren 30.000 Algerier einem Aufruf der algerischen Befreiungsfront FLN, die in der Diaspora Geld für den Unabhängigkeitskampf sammelte und großen Einfluss hatte, gefolgt. Sie wollten sternförmig von ihren Vorstadtsiedlungen aus in Richtung Stadtmitte gegen das nächtliche Ausgehverbot für &#8220;französische Muslime&#8221; demonstrieren. Manche hatten ihre Familien mitgebracht, viele ihre Sonntagskleidung angezogen. Es sollte eine Veranstaltung des guten Willens werden.</p></blockquote>
<p>Das Ende der Veranstaltung war brutal; einige hundert Algerier wurden umgebracht, offiziell gab Frankreich allerdings nur einige wenige Tote zu, und der Hauptverantwortliche, Maurice Papon, durfte einige Jahrzehnte weiter Karriere machen bis seine Vichy-Vergangenheit aufgedeckt wurde. Dazu die taz weiter:</p>
<blockquote><p>Dass an jenem Herbstabend des Jahres 1961 französische Polizisten mitten in Paris tausende von friedlichen Demonstranten misshandelt und wahrscheinlich hunderte von Menschen ermordeten, erfuhr die Öffentlichkeit nicht. Kein einziges Medium berichtete darüber, dass in der Seine Leichen schwammen und die Täter französische Uniformen trugen. Aus der Polizeipräfektur verlautete lediglich, es habe in der fraglichen Nacht zwei Tote gegeben &#8211; Opfer von Auseinandersetzungen unter &#8220;muslimischen Franzosen&#8221;.</p>
<p>Ein paar Meter von der Präfektur entfernt findet heute Vormittag auf der Brücke von Saint Michel, von wo furchtbar zugerichtete Menschen in den Fluss gestoßen wurden, der erste offizielle Gedenkakt statt. 40 Jahre nach dem Massaker, dessen Opfer nie gezählt werden konnten, weil die Archive verschlossen oder vernichtet sind, wird der sozialdemokratische Bürgermeister von Paris eine Tafel anbringen. &#8220;Zur Erinnerung an die Algerier, die Opfer der blutigen Unterdrückung einer friedlichen Demonstration wurden&#8221;, steht darauf. Der Text ist ein Kompromiss. Das Wort &#8220;Mord&#8221; sucht man vergebens. Auch der Hinweis auf die Verantwortlichen in Polizei, Justiz und Regierung fehlt.</p>
<p>[...]</p>
<p>In der Redaktion des französischen Radios und Fernsehens RTF saß zu jener Zeit ein Beamter des &#8220;Informationsministeriums&#8221;, der vorab Einblick in alle Texte hatte. Zu der staatlichen Kontrolle kam Selbstzensur hinzu. Reporter Michel Honorin berichtet der Zeitung Le Monde: &#8220;Am Morgen nach dem 17. Oktober wusste ich von den Ereignissen. Zusammen mit einigen Kollegen fragten wir, was die Redaktion dazu bringen würde. Wir bekamen die Antwort, dass das alles schon in wenigen Tagen vergessen sein werde.&#8221;</p>
<p>Fast alle Fotos der Gewaltszenen verschwanden, die Vorführung eines Films von Jacques Panijel wurde verboten, und das Blatt France Observateur, das Polizisten zitierte, die von über 50 Leichen im Innenhof der Polizeipräfektur berichteten, bekam eine Verleumdungsklage verpasst. Obwohl Témoignage chrétien eindeutige Bilder veröffentlichte, die der mutige Fotograf Elie Kazan in jener Nacht auf den Straßen gemacht hatte, ging kein Richter an die Arbeit.</p></blockquote>
<p>2005 <a href="http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/363463.html">berichtete die Netzzeitung</a> über konservative Abgeordnete:</p>
<blockquote><p>Zu später Stunde brachten sie einen Gesetzespassus durch die fast leere Nationalversammlung, der den Lehrern vorschreibt, im Unterricht «die positive Rolle» Frankreichs in Nordafrika hervorzuheben. Das Zweifeln an der Grande Nation, die den Barbaren Kultur und Zivilisation bringt, sollte ein Ende haben.</p></blockquote>
<p>Die verdeutlichte vor allem eine Spaltung in der Bevölkerung; währenddessen gab es nämlich protestierende Historiker und Lehrer. Darauf wurde wie folgt reagiert:</p>
<blockquote><p>Entnervt versichert Kulturminister Gilles de Robien jetzt den Lehrern, sie könnten den Kolonialismus frei darstellen. Das neue Gesetz ändere überhaupt nichts. Außenminister Philippe Douste-Blazy schlug Algerien vor, nach deutsch-polnischem Vorbild eine gemeinsame Historikerkommission zu bilden. Sie könnte auch die Folterungen und Massaker auf beiden Seiten aufklären – und die Frage, ob es nun 1,5 Millionen Tote gab, wie Algerien behauptet, oder nur 200.000, wie General Charles de Gaulle angab.</p>
<p>Doch was die Algerier denken, ist den meisten Franzosen egal. Der «Kampf um die Geschichte» ist ein innerfranzösischer Kampf. Die Harkis – Algerier, die für Frankreich gekämpft hatten – fordern moralische Anerkennung. Anhänger der Untergrundarmee OAS, die mit Terroranschlägen die Kolonialherrschaft über Algerien sichern wollten, streiten für ihre Vorstellung von Ehre. So ehrten im Juli 600 OAS-Veteranen die Männer, die 1962 nach einem Attentat auf Staatschef General de Gaulle hingerichtet worden waren.</p>
<p>Auf der anderen Seite fühlen sich viele Einwandererkinder nicht als vollwertige Franzosen, sondern als späte Opfer des Kolonialismus. Und ihre Zahl wächst rasant mit der Diskussion um den radikalen Islam. «Wir sind in Frankreich unfähig, uns über den Algerienkrieg zu einigen», erklärt der Historiker Guy Pervillé. Als Lösung schlägt er vor, wie in Südafrika nach der Apartheid eine Wahrheitskommission zu bilden. Die könne «Vergebung gegen Wahrheit» bringen und die Franzosen mit sich und ihrer schmerzhaften Geschichte versöhnen.</p></blockquote>
<p>Manchmal muss man sich eben an solche Dinge erinnern, so schmerzhaft das auch sein mag. Frankreich braucht eine Aufarbeitung seiner Geschichte, und eine offizielle Entschuldigung für die Verbrechen, die im Verlauf des Algerienkrieges begangen wurden, wäre zumindest ein Anfang. Noch wichtiger wäre aber eine Klärung der Fakten &#8211; immerhin geben die Franzosen auch heute noch 300.000 Algerische Opfer an, während die FLN allein von 350.000 gefallenen Algerischen Kombattanten spricht und von 1,5 Mio gefallenen Algeriern. Und sind nun 200 oder 300 Menschen in Paris gestorben? Wieviele wurden inhaftiert, ausgewiesen, misshandelt? Bis dies alles nicht geklärt ist, reiht sich Frankreich <strong>diesbezüglich</strong> in eine Reihe mit menschenverachtenden Diktaturen ein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Le respect de soi.]]></title>
<link>http://jnsplu.wordpress.com/2009/10/05/le-respect-de-soi/</link>
<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 07:43:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>jnsplu</dc:creator>
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<description><![CDATA[Le respect de soi. Le respect de soi commanderait aux Algériens de ne pas aller en France, quel qu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="background-color:blue;border:1px solid black;color:yellow;font-size:150%;padding:1em;">Le respect de soi.</div>
<div class="separator" style="clear:both;text-align:justify;"><a href="http://jnsplu.wordpress.com/files/2009/10/toureiffel2.gif" style="margin-left:1em;margin-right:1em;"><img border="0" src="http://jnsplu.wordpress.com/files/2009/10/toureiffel2.gif?w=180" /></a></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;"><br /></span></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;">Le respect de soi commanderait aux Algériens de ne pas aller en France, quel qu&#8217;en soit le motif. Nous qui faisons de la dignité et du « nif » notre credo devrons nous nous laissons piétiner lorsqu&#8217;il s&#8217;agit d&#8217;aller en France.</span></div>
<div align="justify"></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;">Ce pays, par ses organes tout a fait officiels à fait une liste de six pays (Iran, Afghanistan, Pakistan, Syrie, Yémen, Algérie et Mali), dont il tient une base de données des ressortissants se rendant sur son sol et qui fait d&#8217;eux des lépreux, des terroristes en puissance.</span></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;"><br /></span></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;">Celui qui  n&#8217;est pas réellement terroriste et qui a une once de respect pour lui même et pour son pays devrait boycotter la France.</span></div>
<div align="justify"></div>
<div align="justify"><span style="font-size:large;">L&#8217;Algérien aurait il perdu l&#8217;amour propre qui faisait que ses auteurs préféraient mourir de faim plutôt&#160; que de tendre la main ? A voir le nombre de mendiants, il semblerait que oui, à quelques exceptions près.</span></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Enregistrez vos alertes bientôt disponible]]></title>
<link>http://bomop.wordpress.com/2009/09/23/enregistrez-vos-alertes-bientot-disponible/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 22:25:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>bomop</dc:creator>
<guid>http://bomop.wordpress.com/2009/09/23/enregistrez-vos-alertes-bientot-disponible/</guid>
<description><![CDATA[La prochaine option sur le site : http://www.elbeb.com est enregistré vos alertes. Je suis en train ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>La prochaine option sur le site : <a href="http://www.elbeb.com">http://www.elbeb.com</a> est enregistré vos alertes. Je suis en train de réfléchir à quelle option mettre</p>
<ul>
<li>un lien sur le site qui indiquerait les <span style="color:#ff0000;"><em>nouveaux</em></span><strong> </strong>appels d&#8217;offres correspondants à votre alertes</li>
<li>envoi de mail hebdomadaire regroupant les appels d&#8217;offres correspondant aux critères de l&#8217;alerte</li>
</ul>
<p>Si vous avez d&#8217;autres propositions n&#8217;hésitez pas à me laisser un commentaire !</p>
<p>Souhaitez vous les appels d&#8217;offres parus en Arabe?</p>
<p>@ bientôt</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Montags günstiger nach Algier]]></title>
<link>http://afrikaweltreisen.wordpress.com/2009/09/17/montags-guenstiger-nach-algier/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 15:04:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>afrikaweltreisen</dc:creator>
<guid>http://afrikaweltreisen.wordpress.com/2009/09/17/montags-guenstiger-nach-algier/</guid>
<description><![CDATA[Wir können Ihnen kurzfristig die Flüge der Air Algerie von Frankfurt nach Algier für Euro 220,- inkl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir können Ihnen kurzfristig die Flüge der Air Algerie von Frankfurt nach Algier für Euro 220,- inkl. Flugsteuern anbieten. Der Flug muss an einem Montag beginnen.</p>
<p>Mit dieser Aktion möchte die Air Algerie den <strong>Montag</strong> als Abflugtag stärker bewerben.</p>
<p>Dieses preiswerte Angebot ist ab 19. Oktober buchbar (davor ist die Buchungsklasse ausgebucht) und in der Wintersaison (ausser Weihnachtsferien) gültig.</p>
<p>Das Ticket muss vor dem 25. Oktober 2009 gekauft sein.</p>
<p>Für diesen Tarif gibt es geänderte Stornobedingungen:<br />
Storno vor Abflug : 100 % also nicht erstattbar.<br />
Umbuchung: Euro 80,-</p>
<p> Für Rückfragen und Buchung stehen wir gern zur Verfügung.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen<br />
Ihr Team von Reisebüro Afrika Welt Reisen</p>
<p>Birgit Agada<br />
 - Touristikmanagerin –</p>
<p> Tel. 09131 / 30 46 50<br />
 Mail: <a href="mailto:Info@Afrika-Welt.de">Info@Afrika-Welt.de</a><br />
<a href="http://www.Afrika-Welt-Reisen.de">www.Afrika-Welt-Reisen.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Délinquance : Et les asiatiques alors ?]]></title>
<link>http://contrelapenseedominante.wordpress.com/2009/09/16/delinquance-et-les-asiatiques-alors/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:59:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>contrelapenseedominante</dc:creator>
<guid>http://contrelapenseedominante.wordpress.com/2009/09/16/delinquance-et-les-asiatiques-alors/</guid>
<description><![CDATA[Après vingt ans de mensonge et de camouflage, même le pouvoir socialiste a fini par admettre l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-464" title="banlieues" src="http://contrelapenseedominante.wordpress.com/files/2009/09/banlieues.jpg?w=150" alt="banlieues" width="150" height="109" /> Après vingt ans de mensonge et de camouflage, même le pouvoir socialiste a fini par admettre l&#8217;existence d&#8217;un lien entre délinquance et immigration.</p>
<p>Le terme abstrait d&#8217;<em>immigré </em>servant chaque fois à désigner, non pas le Québécois ou le Hollandais désireux de s&#8217;installer dans notre beau pays, mais le Nord-Africain, et plus précisément l&#8217;Algérien.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Les bonnes âmes de gauche, toujours prêtes à nous fournir des explications qu&#8217;elles s&#8217;empressent ensuite de nous faire avaler comme des excuses, nous ont bien expliqué l&#8217;évidence : les enfants issus de l&#8217;immigration nord-africaine, et plus précisément algérienne, ont des &#8220;problèmes&#8221; avec la France à cause du contentieux colonial et de la guerre d&#8217;Algérie (devoir de mémoire, repentance&#8230;).</p>
<p>OK pour l&#8217;argument, mais alors il entraîne une autre question qui ni les médias ni les sociologues d&#8217;Etat ne semblent vouloir poser malgré les similitudes : pourquoi n&#8217;a-t-on à déplorer en France aucune délinquance particulière venue de la communauté asiatique, et plus particulièrement des Vietnamiens ?</p>
<p>Eux aussi sont :</p>
<p>- des immigrés miséreux arrivés en France dans des conditions difficiles (<em>boat people</em>),</p>
<p>- originaires d&#8217;un pays colonisé par la France,</p>
<p>- qui accéda à l&#8217;indépendance à la suite d&#8217;une sale guerre (Indochine),</p>
<p>- au faciès facilement identifiable (pas blanc),</p>
<p>- parqués dans des ghettos urbains.</p>
<p>Pourtant en vingt-cinq ans, sans renoncer à leur identité, les Vietnamiens de France on fait leur chemin, se sont installés, enrichis, sans qu&#8217;on ait à déplorer de leur part une délinquance telle qu&#8217;on puisse penser leurs enfants sont juste nés ici pour remplir les prisons&#8230;</p>
<p>Quant à la dignité (cette dignité qui génère le respect dont le <em>z&#8217;y va </em>semble si demandeur), jamais le Franco-Vietnamien ne s&#8217;est plaint de ce que la France lui a fait subir, là-bas dans les rizières, ni à Paris dans les tours du XIIIe. Jamais il n&#8217;a eu recours à cette <em>dialectique permanente de l&#8217;excuse</em>, ce quémandage agressif qui semble être à ce jour la seule leçon que le petit Beur soit capable d&#8217;apprendre et de réciter par coeur.</p>
<p>Peut-être est-ce la raison pour laquelle, malgré Diên Biên Phu, la communauté asiatique n&#8217;a à se plaindre d&#8217;aucun racisme émanant de la communauté française ?</p>
<p>Vu sur <a href="http://yamsha.free.fr/">http://yamsha.free.fr/</a></p>
<p>Extrait de &#8220;Abcedaire de la bêtise ambiante&#8221; d&#8217;Alain Soral</p>
<p>Le site d&#8217;Alain Soral : <a href="http://www.egaliteetreconciliation.fr/">Egalité et réconciliation</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Yasmina Khadra - Morituri]]></title>
<link>http://seitenansicht.wordpress.com/2009/08/26/yasmina-khadra-morituri/</link>
<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 21:03:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>seitenansicht</dc:creator>
<guid>http://seitenansicht.wordpress.com/2009/08/26/yasmina-khadra-morituri/</guid>
<description><![CDATA[Der erste Satz Blutüberströmt liegt der Horizont da und bringt durch einen Kaiserschnitt einen Tag z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-189" title="morituri" src="http://seitenansicht.wordpress.com/files/2009/08/morituri.jpg?w=197" alt="morituri" width="140" height="212" />Der erste Satz</strong><br />
Blutüberströmt liegt der Horizont da und bringt durch einen Kaiserschnitt einen Tag zur Welt, für den sich die Mühe letztlich nicht gelohnt haben wird.</p>
<p><strong>Inhalt</strong><br />
Algiers Intellektuelle sind das Ziel einer terroristischen Gruppe. Kommissar Llob ermittelt, scheint jedoch in ein Wespennest gestochen zu haben, da er nicht davor zurückschreckt auch korrupten Reichen  auf den Zahn zu fühlen.</p>
<p><strong>Meine Meinung</strong><br />
Bisher kannte ich von Khadra <a href="http://seitenansicht.wordpress.com/2009/03/07/yasmina-khadra-die-attentaterin/" target="_blank"><em>Die Attentäterin</em></a>, das mich sehr begeistert hat. Entsprechend hoch gesteckt waren meine Erwartungen, die allerdings nicht erfüllt wurden.<br />
Sprachlich pendelt Khadra bei <em>Morituri</em> zwischen derber Gossensprache und poetischen Formulierungen, woran man sich aber durchaus gewöhnen kann, wenn man nicht zimperlich ist. Meine größten Kritikpunkte liegen woanders:</p>
<p>Zunächst sind da die Figuren, die allesamt eher lieblos beschrieben werden und dementsprechend flach bleiben. Nichts von der psychologischen Tiefe, die mich bei der <em>Attentäterin</em> so beeindruckt hat. Außerdem treten ständig neue Figuren auf, die ebenso schnell wieder verschwinden, sprich: sterben. Irgendwann habe ich es aufgegeben, mir die Namen merken zu wollen oder die entsprechende Person ins Netz der Handelnden einzufügen.</p>
<p>Auch die Atmosphäre des Buches ist eher schwach, Khadra lässt dem Leser kaum Gelegenheit &#8220;sich umzuschauen&#8221;. Die Handlung hätte außerdem genauso gut in jeder anderen vom islamischen Terrorismus und Korruption gebeutelten Stadt stattfinden können. Wobei wir bei einer Stärke des Buches angelangt sind: der Darstellung von Angst und Hilflosigkeit. Diese zentralen Punkte des Buches beschwört Khadra gekonnt, teilweise mit wenigen Worten herauf, so dass es mir manches Mal die Kehle zuschnürrte. Hier zeigt Khadra nicht nur den allgemeinen Missstand sondern lässt es persönlich werden, wobei sich dann doch sein psychologisches Fingerspitzengefühl zeigt. Leider viel zu selten, zum Großteil ergeht er sich in den Schimpftiraden über die Korruption und persönlichen Scharmützeln des Kommissars mit irgendwelchen hohen Tieren.</p>
<p>Zu guter Letzt: wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Buch ein Krimi. Bei einem solchen setzte ich eine gut konstruierte Handlung voraus, Khadras Kommissar hingegen hangelt sich eher von einer Pleite zur nächsten und kommt doch immer einen Schritt weiter, ohne dass es für mich immer nachvollziehbar war, weshalb. Wenn in so einem Fall das Drumherum nicht stimmt &#8211; schade!</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Der Autor</span><br />
Yasmina Khadra, eigentlich Mohammed Moulessehoul, 1955 in Algerien geboren, lebt mit seiner Familie seit 2000 in Frankreich.</p>
<blockquote><p><strong>Yasmina Khadra &#8211; Morituri</strong><br />
Aus dem Französischen von Bernd Ziermann und Regina Keil-Sagawe<br />
Unionsverlag metro, 2001<br />
176 Seiten</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[die Schlacht um Algier]]></title>
<link>http://oldlenin.wordpress.com/2009/08/17/die-schlacht-um-algier/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:58:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>oldlenin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer glaubt der derzeitige Kampf gegen Aufständige sei etwas vollkommen neues, der sollte sich mal de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p>Wer glaubt der derzeitige Kampf gegen Aufständige sei etwas vollkommen neues, der sollte sich mal den Film <em>La battaglia di Algeri</em> (auf deutsch <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Algier">die Schlacht von Algier</a></em>) von 1966 anschauen. Dort wird der Kampf zwischen der FLN und der französischen Armee zwischen 1954 und 1962 in der damaligen französischen Stadt Algier gezeigt. Beide Seiten gehen dabei äußerst brutal vor.</p>
<p>Der Film gewann 1966 bei den Filmfestspielen von Venedig den Golden Löwen und ist meiner Meinung nach besonders auf Grund seiner realistisch dargestellten Szenen ein cineastisches Meisterwerk. Aber auch unter dem Aspekt counter insurgency ist er sehr lehrreich. Militärisch erfolgreich sind die Franzosen unter anderem deshalb, da sie extrem brutal vorgehen und auch nicht vor Folter und Mord zurück schrecken. Am Ende gewinnen sie so die Schlacht um Algier – und verlieren den Krieg aber denn noch. <a href="http://oldlenin.wordpress.com/2009/07/20/the-utility-of-force/">Rupert Smith</a> würde wohl sagen, auf der taktischen Ebene erfolgreich aber strategisch verloren. Der Mensch lernt wohl leider nur sehr selten aus der Geschichte.</p>
<p>PS. Im Netz findet man alles&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Neues aus den Archiven der radikalen Linken]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/08/14/neues-aus-den-archiven-der-radikalen-linken-14/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:46:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
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<description><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter Sozialistika&#8221;: Projekt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[ältere Archiv-Updates und Hinweise zu weiteren linken Archivalien unter Sozialistika&#8221;: Projekt]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Algerien: Al Qaida bekennt sich zu Anschlag auf Militärkonvoi ]]></title>
<link>http://eipnews.wordpress.com/2009/08/03/algerien-al-qaida-bekennt-sich-zu-anschlag-auf-militarkonvoi/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 19:32:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>europeaninfopress</dc:creator>
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<description><![CDATA[KAIRO &#8211; Die „Al Qaida im islamischen Maghreb“, eine Splittergruppe des internationalen Terrorn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>KAIRO &#8211; <strong>Die „Al Qaida im islamischen Maghreb“, eine Splittergruppe des internationalen Terrornetzwerkes Al Qaida, hat sich zum Überfall auf die militärische Fahrzeugkolonne vom vergangenen Mittwoch bekannt, bei dem mindestens 15 Soldaten ums Leben gekommen und bis zu 20 weitere verletzt worden waren</strong><em> ( <a href="http://eip-news.co.cc/2009/08/algerien-al-qaida-bekennt-sich-zu-anschlag-auf-militarkonvoi/" target="_blank">Mehr&#8230;. </a>)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Afrika: Länder und Regionen]]></title>
<link>http://afrikablog.wordpress.com/2009/07/29/afrika-laender-und-regionen/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 16:53:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>afrikablog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Afrika in einer knappen Darstellung gerecht zu werden ist schier unmöglich, seine Vielfalt sprengt a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Afrika in einer knappen Darstellung gerecht zu werden ist schier unmöglich, seine Vielfalt sprengt alle Dimensionen. Doch seine 53 Länder verbinden auch Gemeinsamkeiten, die zum Beispiel aus ihrer kolonialen Vergangenheit resultieren. Das Heft gliedert Afrika in fünf Großräume, die jeweils mit ihren wesentlichen Entwicklungen und Besonderheiten überblicksartig vorgestellt werden. Dazu treten Analysen von Ländern, die für ihre Region charakteristisch oder besonders bedeutsam sind. Auf diese Weise ergibt sich ein facettenreiches Bild, das die historische Entwicklung sowie die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation der jeweiligen Regionen und Staaten in den Schwerpunkt nimmt. Dabei werden Ursachen und Hintergründe für Erscheinungen wie schwache Staatlichkeit, Bürgerkriege und Entwicklungsdefizite aufgezeigt und Zukunftsperspektiven beleuchtet. &#8211; Das Heft steht als kostenloser PDF-Download zur Verfügung!</p>
<p style="text-align:right;"><a href="http://www.bpb.de/publikationen/1GQ2SZ,0,Afrika_%96_L%E4nder_und_Regionen.html" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung »</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[FLASH : Mishou de Retour]]></title>
<link>http://amarannaba.wordpress.com/2009/07/25/mishou-mishdz-de-retour/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 10:21:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Amar De Annaba</dc:creator>
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<description><![CDATA[Un billet pour annoncer le retour sur la Dz Blogsphère de Mishou mais cette fois avec un toute nouve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="http://www.mishdz.net" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2659 aligncenter" title="mishdz retour" src="http://amarannaba.wordpress.com/files/2009/07/mishdz-retour.png" alt="mishdz retour" width="196" height="293" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Un billet pour annoncer le retour sur la Dz Blogsphère de Mishou mais cette fois avec un toute nouvelle adresse : <a href="http://www.mishdz.net" target="_blank">www.mishdz.net</a> !</p>
<p style="text-align:justify;">Le titre du Blog est Juste Par Hasard , à mon avis c&#8217;est parce qu&#8217;on tombe dessus vraiment par hasard . Mishou c&#8217;est le blogueur qui parle de sa vie et de ses aventures et rarement d&#8217;actualité , ce qui explique le titre !</p>
<p style="text-align:justify;">Bonne visite.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Albert Camus - Der Fremde]]></title>
<link>http://hoerenundlesen.wordpress.com/2009/07/22/albert-camus-der-fremde/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 14:38:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>adlerauge</dc:creator>
<guid>http://hoerenundlesen.wordpress.com/2009/07/22/albert-camus-der-fremde/</guid>
<description><![CDATA[[Buch des Monats Juli 2009 -(2) Der Fremde (&#8220;L&#8217;étranger&#8221;) &#8211; das Meisterwerk ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>[Buch des Monats Juli 2009 -(2)</strong></p>
<p>Der Fremde (&#8220;L&#8217;étranger&#8221;) &#8211; das Meisterwerk Albert Camus&#8217; aus dem Jahr 1940.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-21" title="Camus Der Fremde" src="http://hoerenundlesen.wordpress.com/files/2009/08/camus-der-fremde.jpg?w=91" alt="Camus Der Fremde" width="91" height="150" />Bindungslos, teilnahmslos, emotionslos verläuft das Leben des jungen Franzosen Mersault, der in Algier lebt und dort als kaufmännischer Angestellter seinen Lebensunterhalt verdient. Selbst an der Gerichtsverhandlung, bei der es um &#8211; sein &#8211; Leben oder &#8211; seinen &#8211; Tod geht, nimmt er kaum Anteil. Mersault ist zum Mörder an einem Araber geworden &#8211; durch Zufall, ohne eigene Motivation. Das Gericht verurteilt ihn zum Tod durch die Guillotine. Ob ein Gnadengesuch Erfolg hat, bleibt offen.</p>
<p>Camus lässt den jungen Mersault seine Geschichte erzählen. Die Sprache des Literaturnobelpreisträgers ist fast so wie die Hauptperson der Erzählung: kühl, emotionslos, kein Wort zuviel. Beklemmung macht sich beim Lesen breit. So ist es mir schon vor einiger Zeit bei der Lektüre von Camus&#8217; Erzählung  &#8220;Der Gast&#8221; ergangen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Strategie der Spannung]]></title>
<link>http://dailyrace.wordpress.com/2009/07/10/strategie-der-spannung/</link>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:08:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>dailyrace</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich zitiere Wikipedia: Die Strategie der Spannung (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Ich zitiere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a>:</em></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung" target="_blank"><strong>Strategie der Spannung</strong></a> (nachrichtendienstlicher bzw. politischer Begriff, vom ital. <em>strategia della tensione</em>) ist ein Oberbegriff für einen Komplex aus zielgerichteten, verdeckten Maßnahmen zur psychologischen, gesellschaftlichen oder politischen Destabilisierung oder Verunsicherung von Bevölkerungsteilen, einer Region oder eines Staates durch Mitglieder einer nationalen bzw. global agierenden Elite. Die Werkzeuge sind illegale, meist gewaltsame Mittel wie Terroranschläge, Morde, Entführungen, paramilitärische Operationen, ferner psychologische Kriegführung und wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen, außerdem das Schüren von Unruhen und die zielgerichtete Eskalation von ursprünglich gewaltlosen Konflikten durch Agent Provocateurs. Diese werden typischerweise unter falscher Flagge und in Kombination mit der Verbreitung von Falschinformationen angewendet, um die Urheberschaft einem Dritten anzulasten. Charakteristischerweise wird die Strategie der Spannung unter strikter Geheimhaltung von Organen des betroffenen Staates selbst oder von mit diesen verbundenen Tarnorganisationen verfolgt. Daher müssen Aussagen darüber, ob eine kriminelle Tat auf eine Verschwörung im Sinne dieser Strategie zurückzuführen ist, oft Vermutungen bleiben. Von Skeptikern werden solche Vermutungen oft unter die Verschwörungstheorien eingereiht. Es gibt jedoch eine Anzahl von bewiesenen Fällen in der jüngeren Geschichte.</p>
<p><strong>Die Akteure</strong> sind typischerweise Geheimdienste oder ihnen nahestehende Kreise, die wegen der impliziten Verstöße gegen nationales bzw. internationales Recht in der Regel ohne oder nur mit inoffizieller Genehmigung ihrer Regierung handeln (Staatsterrorismus).</p>
<p><strong>Beispiele für die Anwendung dieser Strategie:</strong></p>
<p><strong>Südafrika: </strong>Südafrikanischen (weißen) Sicherheitsdiensten nahestehende Kräfte verübten in den 1980er und 1990er Jahren Terroranschläge und Morde an Zivilisten, die der schwarzen Widerstandsbewegung African National Congress (ANC) in die Schuhe geschoben wurden, um deren Einfluss zu schmälern. Der ANC dementierte, dass er für die Anschläge verantwortlich sei. Er führte an, dass für die Taten eine dritte Kraft (Third Force) verantwortlich sei, was nach dem Ende der Apartheid auch bestätigt wurde.</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung_(Italien)" target="_blank">Italien</a>: </strong>Zahlreiche Terroranschläge der 1970er und 1980er Jahre wurden von rechtsgerichteten geheimdienstnahen Kräften begangen und von offizieller Seite der extremen Linken zugerechnet. Das damit angestrebte und auch teilweise erreichte Ziel war die Diskreditierung der gesamten politischen Linken, speziell der Kommunistischen Partei Italiens.<strong> </strong>Beteiligt an den Terroranschlägen war u.a. die Geheimorganisation von NATO, CIA und MI6 namens &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio" target="_blank">Gladio</a>&#8220;.</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CIA-Aktivitäten_in_Chile" target="_blank">Chile</a>:</strong> Vor und während der Regierungszeit des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende führte die CIA mehrere verdeckte Operationen zusammen mit Teilen des chilenischen Geheimdienstes durch. Ziel war der Sturz der gewählten Regierung, unter anderem wurden landesweite Streiks in wichtigen Industriezweigen organisiert (Transport) und die resultierende Schwächung der Wirtschaft Allende zugeschrieben. Nach dem Putsch in Chile gegen Allende 1973 begann die systematische Verfolgung, Folterung und Ermordung von Sozialisten und Gewerkschaftern unter dem Deckmantel der Bekämpfung von „Subversiven“ und „Terroristen“.</p>
<p><strong>Algerien:</strong> Während des blutigen Bürgerkriegs der 1990er Jahre wurden zahlreiche Massaker an der Zivilbevölkerung unter Umständen begangen, die eine Beteiligung von staatlichen Stellen wahrscheinlich erscheinen ließen. Mittlerweile wurde dieser schon früh geäußerte und begründete Verdacht durch die Aussagen von Zeugen und ehemaligen Angehörigen algerischer Sicherheitskräfte bestätigt. Als erster beschrieb der ehemalige Fallschirmjäger und Mitglied einer „Antiterroreinheit“ <a href="http://www.algeria-watch.org/artikel/souaidia_vorstellung.htm" target="_blank">Habib Souaidia</a>, dass das Militär an Massakern gegen die Zivilbevölkerung beteiligt war, die dann islamistischen Gruppen in die Schuhe geschoben wurden. Außerdem berichtete er, dass die Sicherheitskräfte äußerst grausame Formen von Folter angewendet hätten und dass er persönlich Zeuge von Hunderten von Morden an inhaftierten Zivilisten gewesen sei.</p>
<p><em>Für ausführlichere Informationen und Quellennachweise verweise ich auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung" target="_blank">Wikipediaeintrag</a>.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[No Sex, no drugs, only Rock'n'Roll]]></title>
<link>http://falksinss.wordpress.com/2009/06/30/no-sex-no-drugs-only-rocknroll/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 19:45:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>falksinss</dc:creator>
<guid>http://falksinss.wordpress.com/2009/06/30/no-sex-no-drugs-only-rocknroll/</guid>
<description><![CDATA[Punkrocker in China, Heavy-Metal-Fans im Irak und Hip-Hopper in Algerien &#8211; ursprünglich westli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Punkrocker in China, Heavy-Metal-Fans im Irak und Hip-Hopper in Algerien &#8211; ursprünglich westliche Jugendkulturen sind inzwischen auf der ganzen Welt anzutreffen. In einigen Ländern leben Musiker und Fans jedoch z</strong><strong>iemlich gefährlich. </strong><img class="aligncenter size-full wp-image-76" title="Bild: Hoba Hoba Spirit/Brain Failure" src="http://falksinss.wordpress.com/files/2009/06/punk.jpg" alt="Bild: Hoba Hoba Spirit/Brain Failure" width="505" height="200" /></p>
<p>Die Texte handeln oft von Gewalt, Satan und der Apokalypse: Die &#8220;Hölle auf Erden&#8221; ist bei vielen Heavy-Metal-Bands ein Thema &#8211; doch kaum eine hat sie erlebt. Eine Ausnahme sind Acrassicauda, der &#8211; laut Selbstaussage &#8211; ersten Heavy-Metal-Band aus dem Irak. Wenn die vier Musiker Firas al-Talif, Tony Aziz, Faisal Talal und Marwan Riyak Tod und Verderben thematisieren, dann wissen sie, wovon sie singen. <a href="http://www.ard.de/kultur/musik/rock-und-pop/nosexnodrugsonlyrocknroll/-/id=825782/nid=825782/did=1120168/wbpa7q/index.html" target="_blank">weiterlesen</a></p>
<p>Erschienen am 30.06.2009 auf ARD.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interviews mit TeilnehmerInnen der Frauenkonferenz der Internationalen Gewerkschaftsbundes]]></title>
<link>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/22/interviews-mit-teilnehmerinnen-der-frauenkonferenz-der-internationalen-gewerkschaftsbundes/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 01:45:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>entdinglichung</dc:creator>
<guid>http://entdinglichung.wordpress.com/2009/10/22/interviews-mit-teilnehmerinnen-der-frauenkonferenz-der-internationalen-gewerkschaftsbundes/</guid>
<description><![CDATA[Der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC-CSI-IGB) hält derzeit in Brüssel seine erste Weltfrauenko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Der Internationale Gewerkschaftsbund (ITUC-CSI-IGB) hält derzeit in Brüssel seine erste Weltfrauenko]]></content:encoded>
</item>

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