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	<title>alles-im-nichts &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/alles-im-nichts/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "alles-im-nichts"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:24:28 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[mono:ton]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2008/05/25/monoton/</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 04:42:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2008/05/25/monoton/</guid>
<description><![CDATA[[prolog] im stillen haus verstummt die lüge, versagt der träume süßer tand. wortlos tritt hier mit m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>[prolog]<br />
im stillen haus verstummt die lüge,<br />
versagt der träume süßer tand.<br />
wortlos tritt hier mit macht zutage,<br />
was bisher taube ohren fand.</p>
<p>verlogen weicht der jugend glanz,<br />
weicht sturm und drang,<br />
weicht träge der verwegnen kampf<br />
nach sinnstiftender rebellion<br />
dem trüben matt der fäulnis nun,<br />
mit der ein bildungshaupt jongliert -<br />
als ob der lorbeern kranz noch ziert.<br />
monoton, monoton dringt indes aus dem kellerspalt<br />
halboffen, <em>bisher wohl gehütet,<br />
</em> böser phantasien gewalt:<br />
ein loch voll schwarzer depression.<br />
nicht länger wehrt der müde geist<br />
zermürbt, ermattet, ausgelaugt<br />
der hirnzersetzenden substanz<br />
und inhaliert mit jedem zug<br />
erneut das laue leichengift;<br />
denn toxisch wirkt isolation.</p>
<p>monoton. monoton.<br />
ich harre, harre, harre.<br />
aus.<br />
im warten auf des gottes sohn.<br />
monoton – ein sein in fron.<br />
ist denn dein reich im kommen?<br />
im käfig meines selbst<br />
erschließt sich mir der heilgen lohn.<br />
monoton sitzt wälzend, fließend, schlummernd, liegend,<br />
immer wieder auf und ab<br />
<em>strinwärts gebannt</em> <em>ein fluchtgefühl</em> –<br />
im seidenbett der religion.</p>
<p>doch regt nach lahmen stunden sich<br />
ein bild <em>– ich bin gebannt.</em><br />
in stille träumte vor sich hin<br />
<em>– </em>monoton, treu und unerkannt <em>–</em><br />
blanker, glatter stahl:<br />
die<em> endlösung;</em><br />
in biederem karton.</p>
<p>verdeckt liegt sie von altvergessnen,<br />
farbverlassnen pappabzügen,<br />
den trocknen szenen welken lebensglücks.<br />
erinnernd mögen sie nur wecken<br />
erynnienhafte schattenwesen<br />
im endzeitrausch vom tod entzückt&#8230;<br />
schon streicht die sanfte klinge schneidend<br />
die roten adern gleißend beißend.</p>
<p>und zart tritt aus des lebens quell,<br />
rinnt königlich wie purpur grell,<br />
triefend tief hinab<br />
in schicksalhafter agonie<br />
<em>ja monoton, so monoton,</em><br />
der wahnvorstellung perfektion.</p>
<p>wie gläsern hängt fortan der blick<br />
am weltenend dem zimmereck,<br />
blassgrün getünchter angst versteck.<br />
monoton. monoton.<br />
dring&#8217; tiefer ein, ich warte<br />
nun allzu lang – obschon<br />
die zeit mir unendlich verhasst.<br />
denn zäh schleppt mühsam nur und schwer,<br />
tock um tock im selben takt,<br />
grausam quälend sich davon<br />
die zeit im kleid des bordunton.</p>
<p>die zeit, urfolterinstrument,<br />
dem gnadenlos erliegt<br />
wer scheinbar wissend kontrolliert,<br />
statt sich in staunender präsenz<br />
auf ewig an dein du verliert.</p>
<p>monoton. monoton.<br />
der bilder ruf verstummt.<br />
opak zerbirst im dämmerlicht<br />
das fenster zur vergangenheit;<br />
der geist, er ist vom schauen wund,<br />
schmerzt taub wie junger liebe leib und mund.</p>
<p><em>so horch denn lieber hin, herz,</em><br />
wach’ lauschend auf den einen.<br />
er zeigt dir an du bist es schon:<br />
monoton.<br />
monoton.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wa.sting]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/05/02/wasting/</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 12:20:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/05/02/wasting/</guid>
<description><![CDATA[wenn alles leben sterben ist und alles sterben leben was nützt dann unser lärmen? verstrichen ist di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn alles leben sterben ist<br />
und alles sterben leben<br />
was nützt dann unser lärmen?<br />
verstrichen ist die frist.</p>
<p>wir streben, hasten sorgend<br />
stets neu um unser wohlgemach.<br />
vergessend im verdrängen,<br />
dass nichts bestand doch hat.</p>
<p>wenn fliehend du den tag verschwendest -<br />
die nacht um wie viel mehr -,<br />
weil anders du nicht kannst,<br />
was macht es dann so schwer,<br />
dein leben heute nacht zu pfänden?<br />
dein alles für ein kurzes nichts zu geben,<br />
wo das doch immer gilt.</p>
<p>ich fragt&#8217; dich dies ganz leise,<br />
als du noch selig schliefst.<br />
auf deine eigne weise<br />
kamst du in meinen geist und riefst<br />
laut aus wir sollten&#8217;s lassen<br />
und von einander gehn,<br />
eh&#8217; die träum verblassen –<br />
so träum ich nun allein im schnee.</p>
<p>dem schnee der hohen gipfel,<br />
zu denen ich aufbrach,<br />
um mich verschwendend dich<br />
zu finden. weit weg, obwohl<br />
einst du so nahe<br />
gedankenschwer bei mir wach lagst,<br />
hast du es nicht bemerkt,<br />
dass nichts mir all das galt, was<br />
teuer wir verschwenden,<br />
da es so kostbar einzig<br />
in seiner fülle nicht erkannt<br />
alltäglich fast und peinlich.<br />
und die berührung einer hand,<br />
ein anblick grauer stare<br />
macht es uns erst bewusst,<br />
dass jedes bild so wertvoll<br />
wie trennungsschmerz den kuss.</p>
<p>all das durft ich einsehen<br />
und will es doch hingeben.</p>
<p>für dich mein du –<br />
verschwende ich mein leben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mono:ton]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/30/monoton/</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 23:42:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/30/monoton/</guid>
<description><![CDATA[[prolog] im stillen haus verstummt die lüge, versagt der träume süsser tand. wortlos tritt hier mit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">[prolog]</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">im stillen haus verstummt die lüge,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">versagt der träume süsser tand.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">wortlos tritt hier mit macht zutage,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">was bisher taube ohren fand. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">verlogen weicht der jugend glanz,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">weicht sturm und drang,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">weicht träge der verwegnen kampf</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">nach sinnstiftender rebellion</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">dem trüben matt der fäulnis nun,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">mit der ein bildungshaupt jongliert -</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">als ob der lorbeern kranz noch ziert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton, monoton dringt indes aus dem kellerspalt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">halboffen, bisher wohl gehütet,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">böser phantasien gewalt:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">ein loch voll schwarzer depression.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">nicht länger wehrt der müde geist</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">zermürbt, ermattet, ausgelaugt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">der hirnzersetzenden substanz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">und inhaliert mit jedem zug</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">erneut das laue leichengift;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">denn toxisch wirkt isolation.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton. monoton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">ich harre, harre, harre.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">aus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">im warten auf des gottes sohn.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton – ein sein in fron.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">ist denn dein reich im kommen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">im käfig meines selbst</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">erschliesst sich mir der heilgen lohn.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton sitzt wälzend, fliessend, schlummernd, liegend,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">immer wieder auf und ab</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">strinwärts gebannt ein fluchtgefühl</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">im seidenbett der religion.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">doch regt nach lahmen stunden sich</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">ein bild – ich bin gebannt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">in stille träumte vor sich hin -</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton, treu und unerkannt -</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">blanker, glatter stahl:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">die endlösung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">in biederem karton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">verdeckt liegt sie von altvergessnen,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">farbverlassnen pappabzügen,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">den trocknen szenen welken lebensglücks.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">erinnernd mögen sie nur wecken</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">erynnienhafte schattenwesen</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">im endzeitrausch vom tod entzückt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">schon sreicht die sanfte klinge schneidend</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">die roten adern gleissend beissend.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">und zart tritt aus des lebens quell,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">rinnt königlich wie purpur grell</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">triefend tief hinab</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">in schicksalhafter agonie</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">ja monoton, so monoton</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">der wahnvorstellung perfektion.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">wie gläsern hängt fortan der blick</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">am weltenend dem zimmereck,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">blassgrün getünchter angst versteck.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton. monoton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">dring tiefer ein, ich warte</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">nun allzu lang – obschon</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">die zeit mir unendlich verhasst.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">denn zäh schleppt mühsam nur und schwer</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">tock um tock im selben takt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">grausam quälend sich davon</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">die zeit im kleid des bordunton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">die zeit, urfolterinstrument,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">dem gnadenlos erliegt</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">wer scheinbar wissend kontrolliert,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">statt sich in staunender präsenz</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">auf ewig an dein du verliert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton. monoton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">der bilder ruf verstummt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">opak zerbirst im dämmerlicht</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">das fenster zur vergangenheit;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">der geist, er ist vom schauen wund,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">schmerzt taub wie junger liebe leib und mund.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">so horch denn lieber hin, herz,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">wach’ lauschend auf den einen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">er zeigt dir an du bist es schon:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">monoton.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Her darkness]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/29/her-darkness/</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 13:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/29/her-darkness/</guid>
<description><![CDATA[wenn dunkelheit sie ganz durchdringt und fahler glanz den saum bedeckt, wenn tot sie trauerlieder si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn dunkelheit sie ganz durchdringt<br />
und fahler glanz den saum bedeckt,<br />
wenn tot sie trauerlieder singt<br />
und schwarzes licht die adern tränkt,<br />
wenn stumm ihr geist im innern schreit,<br />
bis dass die schädelknochen bersten,<br />
dann tritt sie ein ins schattenreich,<br />
dem stillen traum von tausend schmerzen.</p>
<p>verhasst ist ihr die glitzerwelt<br />
mit ihren freudenmärkten.<br />
weiße schminke hat entstellt,<br />
wo einst noch tränen tanzend scherzten,<br />
trägt sie nun schwarzen samt und mieder -<br />
denn viel zu jung hat sich gezeigt<br />
dem menschenkind dies lebens wider.</p>
<p>doch spricht von stolz verklärt ihr gang.<br />
denn unlängst schlug das dunkle kind<br />
die angst vor endlichkeit und tod in bann.<br />
seit dem krönt sanft<br />
erhabenheit des hauptes glück,<br />
weil sie schon weiß, was andre stets nur fürchten.<br />
frei, wer nicht um jeden preis<br />
dies leben lebt und an ihm hängt mit seinen bürden.</p>
<p>allein ein schmaler grat<br />
scheint uns von ihr zu scheiden,<br />
die dunkelheit in sich nur trägt,<br />
die unsichtbar im nachtbild geht,<br />
die mit respekt wir armen meiden.</p>
<p>und so vermocht bisher nicht einer<br />
offen in ihr aug&#8217; zu blicken,<br />
worin er tief im mark erkennt&#8217;,<br />
dass laues zaudern, halbes trauen<br />
von solcher macht uns lügner trennt.</p>
<p>fragt ihr nach kraft und stärke,<br />
nach dem, was edlen anmut ihr verleiht,<br />
so seid für&#8217;s äußerste bereit:<br />
allein der glaube an die ewigkeit<br />
gibt ungebrochen ihr den schutz,<br />
den zaghaft uns die ungewissheit raubt.<br />
blickt auf zu ihr, der sphinx, im staub.<br />
verloren ging, wer ihrem spruch nicht traut.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[du wirst nie frieden finden]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/27/du-wirst-nie-frieden-finden/</link>
<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 21:01:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/27/du-wirst-nie-frieden-finden/</guid>
<description><![CDATA[was hielt ich dich in händen und doch hielt nichts ihm stand, da dunstend lockt die neue nacht mit s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>was hielt ich dich in händen<br />
und doch hielt nichts ihm stand,<br />
da dunstend lockt die neue nacht<br />
mit scheuem blick durch offne fenster<br />
um tiefen schlaf auf ihn zu legen<br />
kalt und starr ihn werden lassend,<br />
ihn einzuhülln in düstern bann<br />
und gleich zu machen<br />
dem feuchten, krummen gras,<br />
im bildnis für das dunkel,<br />
in dem du dich versunken -<br />
gehüllt in tröstende gedanken,<br />
weil es dich in sich bergen möchte<br />
bis eins ihr seid in ewigkeit.</p>
<p>schnell noch, ehe sie kommt<br />
die neiderfüllte morgensonne<br />
mit ihrem unverhüllten glanz,<br />
der nicht duldet schwarzen saft,<br />
das bittersüsse sehnen nach dem tod,<br />
dem frieden, dem allmächtgen.<br />
den frieden, den allmächtgen.<br />
den frieden, der nie frieden finden<br />
mag auf seiner trauten reise<br />
mit fahler kerzenscheinromantik<br />
und der lacherhallten illusion<br />
von liebe in den blättern<br />
eines jeden seelenpoesie-<br />
albums, das sich seit jahr und tag<br />
anfüllt mit zweifeln ferner welten<br />
dem wahn, dem grossen<br />
bruder einsamer gefährten</p>
<p>was hielt ich bloss in händen<br />
als er dich stossend hielt<br />
es mag sich nicht entfalten<br />
das sternerfüllte paradies<br />
und so such ich ihn weiter<br />
den himmel auf dem weg ins nichts<br />
getragen im vertrauen<br />
auf gottes geist der um uns ist<br />
der treibt und treiben lässt<br />
von anbeginn der zeit<br />
bis sie sich endlich windet<br />
von der selbsterdachten spindel<br />
und stechend sterbend sich ergibt<br />
dem ursprung, der das letzte ist<br />
und der nur so das all umfängt<br />
inmitten eines kiselsteins<br />
am sims der angelaufnen fenster<br />
den trüben blick in dunkle nacht.</p>
<p>du wirst nie frieden finden.</p>
<p>obgleich er je schon in dir lacht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sehn.sucht]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/14/sehnsucht/</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 21:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/04/14/sehnsucht/</guid>
<description><![CDATA[ich vermisse dich. wo du doch gar nicht da bist. allmählich sehne ich deine gedanken zu kennen; den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich vermisse dich.<br />
wo du doch gar nicht da bist.<br />
allmählich<br />
sehne ich<br />
deine gedanken zu kennen;<br />
den unendlichen graben zu durchbrechen<br />
der zwischen eins und eins liegt.</p>
<p>ein traum, ein müder:<br />
die schädeldecke einzuschlagen<br />
und einzutauchen<br />
in deine welt,<br />
mich dir zu zeigen<br />
mit allem, was ich bin und nicht.</p>
<p>seelen wandern, seele schwimmt<br />
spiralwärts durch das meer des raums.<br />
verlorner glaube<br />
im stillen ozean des lichts.<br />
was auch immer, zartes tuch,<br />
bis zum kommen deines reiches,<br />
dem ewigen, dem schönen, geschehen mag:<br />
zerreiße nicht<br />
im dualismus der polaren welt<br />
ehe dein los fällt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Her darkness]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/20/her-darkness/</link>
<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 13:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/20/her-darkness/</guid>
<description><![CDATA[wenn dunkelheit sie ganz durchdringt und fahler glanz den saum bedeckt, wenn tot sie trauerlieder si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn dunkelheit sie ganz durchdringt<br />
und fahler glanz den saum bedeckt,<br />
wenn tot sie trauerlieder singt<br />
und schwarzes licht die adern tränkt,<br />
wenn stumm ihr geist im innern schreit,<br />
bis dass die schädelknochen bersten,<br />
dann tritt sie ein ins schattenreich,<br />
dem stillen traum von tausend schmerzen.</p>
<p>verhasst ist ihr die glitzerwelt<br />
mit ihren freudenmärkten.<br />
weiße schminke hat entstellt,<br />
wo einst noch tränen tanzend scherzten,<br />
trägt sie nun schwarzen samt und mieder -<br />
denn viel zu jung hat sich gezeigt<br />
dem menschenkind dies lebens wider.</p>
<p>doch spricht von stolz verklärt ihr gang.<br />
denn unlängst schlug das dunkle kind<br />
die angst vor endlichkeit und tod in bann.<br />
seit dem krönt sanft<br />
erhabenheit des hauptes glück,<br />
weil sie schon weiß, was andre stets nur fürchten.<br />
frei, wer nicht um jeden preis<br />
dies leben lebt und an ihm hängt mit seinen bürden.</p>
<p>allein ein schmaler grat<br />
scheint uns von ihr zu scheiden,<br />
die dunkelheit in sich nur trägt,<br />
die unsichtbar im nachtbild geht,<br />
die mit respekt wir armen meiden.</p>
<p>und so vermocht bisher nicht einer<br />
offen in ihr aug&#8217; zu blicken,<br />
worin er tief im mark erkennt&#8217;,<br />
dass laues zaudern, halbes trauen<br />
von solcher macht uns lügner trennt.</p>
<p>fragt ihr nach kraft und stärke,<br />
nach dem, was edlen anmut ihr verleiht,<br />
so seid für&#8217;s äußerste bereit:<br />
allein der glaube an die ewigkeit<br />
gibt ungebrochen ihr den schutz,<br />
den zaghaft uns die ungewissheit raubt.<br />
blickt auf zu ihr, der sphinx, im staub.<br />
verloren ging, wer ihrem spruch nicht traut.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[sehn.sucht]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/14/sehnsucht/</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 21:47:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/14/sehnsucht/</guid>
<description><![CDATA[ich vermisse dich. wo du doch gar nicht da bist. allmählich sehne ich deine gedanken zu kennen; den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich vermisse dich.<br />
wo du doch gar nicht da bist.<br />
allmählich<br />
sehne ich<br />
deine gedanken zu kennen;<br />
den unendlichen graben zu durchbrechen<br />
der zwischen eins und eins liegt.</p>
<p>ein traum, ein müder:<br />
die schädeldecke einzuschlagen<br />
und einzutauchen<br />
in deine welt,<br />
mich dir zu zeigen<br />
mit allem, was ich bin und nicht.</p>
<p>seelen wandern, seele schwimmt<br />
spiralwärts durch das meer des raums.<br />
verlorner glaube<br />
im stillen ozean des lichts.<br />
was auch immer, zartes tuch,<br />
bis zum kommen deines reiches,<br />
dem ewigen, dem schönen, geschehen mag:<br />
zerreiße nicht<br />
im dualismus der polaren welt<br />
ehe dein los fällt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der weg]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/14/der-weg/</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 21:30:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2008/02/14/der-weg/</guid>
<description><![CDATA[sonnenstaub auf nackter haut, das firmament vor augen ein wandrer auf dem weg. wie rinnend sand durc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>sonnenstaub auf nackter haut,<br />
das firmament vor augen<br />
ein wandrer auf dem weg.</p>
<p>wie rinnend sand durch lose finger<br />
und schaum auf mondlichtwasserwogen<br />
folgt dichte blässe meinen schritten,<br />
den fersen der vergangenheit.</p>
<p>doch nicht wird streifen meinen blick<br />
der zweifel längst durchwachter fragen.<br />
nicht sinnlos schreite länger ich voran,<br />
seit allein ein leben reicht zum ziel –<br />
dem himmelszelt ein silbern schutz.</p>
<p>schleppt auch mein gang von neuem schwer<br />
zäh und müde ob der altlast all der<br />
gedanken, die ich bei mir trag&#8217;,<br />
so sei, oh sonnensternenglanz, gewiss:<br />
nicht fluss, nicht hang, nicht felsenwand<br />
mich dieses mal zum stillstand zwingt.</p>
<p>denn jener pfad, auf dem ich schreite,<br />
zählt meilensteine kaum.<br />
und trotzt er doch – du ahnst es –<br />
mit weitaus grösserer gefahr<br />
als einst der gang durch spartas blut&#8217;ge schluchten.</p>
<p>nicht leviathan und weggelage<br />
steigen hoch empor<br />
aus jenem ring von nebelsümpfen.<br />
vielmehr beäugt die eitle angst <i>inmitten</i><br />
neidvoll jeden neuen schritt.<br />
doch fuss um fuss, den ich von dannen schleppe,<br />
trag&#8217; ich hinfort<br />
mich und mein los<br />
von den trüben wassern in narzissens see.</p>
<p>herzabwärts vom verstand<br />
geht die spur, die ich ergreife.<br />
mag führen segnend mich geleiten<br />
der seele liebend urvertrauen,<br />
dass unbeirrt und ohne straucheln<br />
erlösung mich ereilt.</p>
<p>feuer! und be – freit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[der weg]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2008/01/13/der-weg/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 21:30:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2008/01/13/der-weg/</guid>
<description><![CDATA[sonnenstaub auf nackter haut, das firmament vor augen ein wandrer auf dem weg. wie rinnend sand durc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>sonnenstaub auf nackter haut,<br />
das firmament vor augen<br />
ein wandrer auf dem weg.</p>
<p>wie rinnend sand durch lose finger<br />
und schaum auf mondlichtwasserwogen<br />
folgt dichte blässe meinen schritten,<br />
den fersen der vergangenheit.</p>
<p>doch nicht wird streifen meinen blick<br />
der zweifel längst durchwachter fragen.<br />
nicht sinnlos schreite länger ich voran,<br />
seit allein ein leben reicht zum ziel –<br />
dem himmelszelt ein silbern schutz.</p>
<p>schleppt auch mein gang von neuem schwer<br />
zäh und müde ob der altlast all der<br />
gedanken, die ich bei mir trag&#8217;,<br />
so sei, oh sonnensternenglanz, gewiss:<br />
nicht fluss, nicht hang, nicht felsenwand<br />
mich dieses mal zum stillstand zwingt.</p>
<p>denn jener pfad, auf dem ich schreite,<br />
zählt meilensteine kaum.<br />
und trotzt er doch – du ahnst es –<br />
mit weitaus grösserer gefahr<br />
als einst der gang durch spartas blut&#8217;ge schluchten.</p>
<p>nicht leviathan und weggelage<br />
steigen hoch empor<br />
aus jenem ring von nebelsümpfen.<br />
vielmehr beäugt die eitle angst <em>inmitten</em><br />
neidvoll jeden neuen schritt.<br />
doch fuss um fuss, den ich von dannen schleppe,<br />
trag&#8217; ich hinfort<br />
mich und mein los<br />
von den trüben wassern in narzissens see.</p>
<p>herzabwärts vom verstand<br />
geht die spur, die ich ergreife.<br />
mag führen segnend mich geleiten<br />
der seele liebend urvertrauen,<br />
dass unbeirrt und ohne straucheln<br />
erlösung mich ereilt.</p>
<p>feuer! und be – freit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[bittertrank]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2008/01/04/bittertrank/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 16:00:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2008/01/04/bittertrank/</guid>
<description><![CDATA[du weißt es wohl mich anzurühren, der du der grund von allem bist. und doch entziehst du dich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>du weißt es wohl mich anzurühren,<br />
der du der grund von allem bist.<br />
und doch entziehst du dich &#8211; ganz schlicht -<br />
gewaltig jedes menschen blick.<br />
oh gottheit, wie ersehn ich dich,<br />
denn ewiglich vermiss ich dich. obgleich<br />
nur solcher spannung schmerz<br />
des trübsinns fetzen aus dem selbst mag reißen.<br />
und du willst dein geschöpf mich heißen?</p>
<p>noch kann ich dich nicht genießen<br />
zu bitter ist er mir, dein trank.<br />
doch will ich mich im kosten üben.<br />
es suche dich herz und verstand.</p>
<p>dein geist wirkt stark von alters her<br />
und macht der zeiten söhne schwach und klein.<br />
verzweiflungsnot ist in begriff<br />
uns packend lähmend aufzugeben<br />
sieh es doch an, das karge licht,<br />
wie es sich plagt, ja gleich erlischt,<br />
beim ersten wind, der rüberweht,<br />
aus deinem reich der herrlichkeit.</p>
<p>noch kann ich dich nicht genießen<br />
zu bitter ist er mir, dein trank.<br />
doch will ich mich im kosten üben.<br />
es suche dich herz und verstand.</p>
<p>es sei dein wille, der gescheh,<br />
an aller ort, zu jeder zeit.<br />
so lass nicht zu, dass angst und bang<br />
ich fall im letzten streit.<br />
zu boden geh ich schwach und lau,<br />
ermüdet von dem tristen kampf,<br />
nimm eher mich zu dir hinauf -<br />
nichts gilt mir dieser welten glanz.</p>
<p>noch kann ich dich nicht genießen<br />
zu bitter ist er mir, dein trank.<br />
doch will ich mich im kosten üben.<br />
es suche dich herz und verstand.</p>
<p>warst vorbild selbst in dieses lebens kampf<br />
und nahmst den herben kelch zum dank.<br />
vielleicht mag stark genug ich sein<br />
bis dahin schone nicht den knecht.<br />
am tag wenn einst ich vor dir steh<br />
und mir gereicht der bittertrank -<br />
so lang er nur von dir, herr, kommt<br />
sei er mir recht und nichts ich scheu.</p>
<p>noch kann ich dich nicht genießen<br />
zu bitter ist er mir, dein trank.<br />
doch will ich mich im kosten üben.<br />
es suche dich herz und verstand.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wa.sting]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/12/wasting/</link>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 12:20:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/12/wasting/</guid>
<description><![CDATA[wenn alles leben sterben ist und alles sterben leben was nützt dann unser lärmen? verstrichen ist di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn alles leben sterben ist<br />
und alles sterben leben<br />
was nützt dann unser lärmen?<br />
verstrichen ist die frist.</p>
<p>wir streben, hasten sorgend<br />
stets neu um unser wohlgemach.<br />
vergessend im verdrängen,<br />
dass nichts bestand doch hat.</p>
<p>wenn fliehend du den tag verschwendest -<br />
die nacht um wie viel mehr -,<br />
weil anders du nicht kannst,<br />
was macht es dann so schwer,<br />
dein leben heute nacht zu pfänden?<br />
dein alles für ein kurzes nichts zu geben,<br />
wo das doch immer gilt.</p>
<p>ich fragt&#8217; dich dies ganz leise,<br />
als du noch selig schliefst.<br />
auf deine eigne weise<br />
kamst du in meinen geist und riefst<br />
laut aus wir sollten&#8217;s lassen<br />
und von einander gehn,<br />
eh&#8217; die träum verblassen –<br />
so träum ich nun allein im schnee.</p>
<p>dem schnee der hohen gipfel,<br />
zu denen ich aufbrach,<br />
um mich verschwendend dich<br />
zu finden. weit weg, obwohl<br />
einst du so nahe<br />
gedankenschwer bei mir wach lagst,<br />
hast du es nicht bemerkt,<br />
dass nichts mir all das galt, was<br />
teuer wir verschwenden,<br />
da es so kostbar einzig<br />
in seiner fülle nicht erkannt<br />
alltäglich fast und peinlich.<br />
und die berührung einer hand,<br />
ein anblick grauer stare<br />
macht es uns erst bewusst,<br />
dass jedes bild so wertvoll<br />
wie trennungsschmerz den kuss.</p>
<p>all das durft ich einsehen<br />
und will es doch hingeben.</p>
<p>für dich mein du –<br />
verschwende ich mein leben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ver.lassen]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/04/verlassen/</link>
<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 09:05:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/04/verlassen/</guid>
<description><![CDATA[du sprichst von liebe - ich spüre nichts. seist immer da - wo bist du jetzt? ich schreie, flehe, geh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>du sprichst von liebe -<br />
ich spüre nichts.<br />
seist immer da -<br />
wo bist du jetzt?<br />
ich schreie, flehe, geh kaputt<br />
ich brauch dich, nimm mich<br />
was muss denn noch<br />
geschehen, damit du endlich kommst?<br />
halt dich nicht länger aus, mein gott.</p>
<p>mein kopf wird schwer,<br />
er wendet sich.<br />
allmählich schleichend gegen dich<br />
und mich und alles, was da ist.<br />
siehst du nicht wie verlorn ich bin?<br />
mein krampf zerschlägt und raubt<br />
den sinn. die stille,<br />
sie wird mir zum feind<br />
und all dein bittres kreuzesleid<br />
es kotzt mich an.<br />
wo ist der heiland, der zu retten uns -<br />
wenn nicht jetzt, wann dann -<br />
<i>schon</i> kam?</p>
<p>ich weiss es wohl<br />
&#8217;s ist meine schuld.<br />
mir fehlt geduld, mir fehlt geduld.<br />
und doch, herr gott, ich bitte dich<br />
erhör mein flehen, hörst du nicht?<br />
ich kann nicht lauter, die seele krank<br />
und heiser drunt im totensand.<br />
ich zerfall, wenn du noch länger mich<br />
allein gestellt -<br />
ich schaff es nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[danken.denken]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/dankendenken/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:38:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/dankendenken/</guid>
<description><![CDATA[ich durfte viel erleben. doch letztlich zählt nicht das was, sondern das wie. deine deutung dessen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ich durfte viel erleben.<br />
doch letztlich zählt nicht<br />
das was,<br />
sondern das wie.<br />
deine deutung dessen,<br />
was dir widerfährt.</p>
<p>wenn nicht immer alles leicht,<br />
so war es doch der mühe wert.<br />
und ich blick mit angefülltem herzen<br />
voller glück zurück auf eine zeit,<br />
die ich nur mit einem wort<br />
dankerfüllt erwidern kann</p>
<p>wie vieles steht noch an,<br />
vor dem mich manches bangt.<br />
zu unrecht wohl, wenn ich bedenke,<br />
dass Du es bist,<br />
der mich er&#124;leben lässt.</p>
<p>ich darf so viel erleben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[angst.frei]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/angstfrei/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:34:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/angstfrei/</guid>
<description><![CDATA[alles ist möglich. nicht nur jetzt. immer. jeden augenblick. auch der tod. gerade der tod. weil lebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>alles ist möglich.<br />
nicht nur jetzt.<br />
immer.<br />
jeden augenblick.<br />
auch der tod.<br />
gerade der tod.<br />
weil leben auch sterben ist.<br />
angst?<br />
- wovor.<br />
wer staunend ganz ins sein eintaucht,<br />
die kettenzeit abstreift und<br />
um sein tödlich ende weiss,<br />
wird finden sich im kreis<br />
derer, die bereit<br />
im jetzt zur freien ewigkeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nox aeterna]]></title>
<link>http://melanchton.wordpress.com/2007/12/03/nox-aeterna/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:21:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://melanchton.wordpress.com/2007/12/03/nox-aeterna/</guid>
<description><![CDATA[hörst stürmen du der erde wehen, wenn der weltschmerz heut im argen liegt? tiefen tun sich auf und h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>hörst stürmen du der erde wehen, wenn<br />
der weltschmerz heut im argen liegt?<br />
tiefen tun sich auf und<br />
höhen fordern ihre schrecken.<br />
inmitten scheint ganz still<br />
die logik sich zu brechen.</p>
<p>ewigkeit und äther<br />
berühren sich erneut.<br />
das unaussprechlich unfassbare<br />
geschieht.<br />
willst du, geschöpf, es je begreifen?<br />
und so bleibt staunen nur im letzten<br />
für diesen mensch, der gott.</p>
<p>nacht, du schwarze schwester,<br />
scheine auch in meiner seele.<br />
stille kälte, tödliches gebären<br />
und mache so dies leben möglich,<br />
da licht stets nur im dunkel sieht.</p>
<p>ewigkeit, berühre mich.</p>
<p><a href="http://mrholy.files.wordpress.com/2007/12/ewigkeit.jpg" title="touched by eternity">touched by eternity</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nox aeterna]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/nox-aeterna/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 08:21:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/nox-aeterna/</guid>
<description><![CDATA[hörst stürmen du der erde wehen, wenn der weltschmerz heut im argen liegt? tiefen tun sich auf und h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>hörst stürmen du der erde wehen, wenn<br />
der weltschmerz heut im argen liegt?<br />
tiefen tun sich auf und<br />
höhen fordern ihre schrecken.<br />
inmitten scheint ganz still<br />
die logik sich zu brechen.</p>
<p>ewigkeit und äther<br />
berühren sich erneut.<br />
das unaussprechlich unfassbare<br />
geschieht.<br />
willst du, geschöpf, es je begreifen?<br />
und so bleibt staunen nur im letzten<br />
für diesen mensch, der gott.</p>
<p>nacht, du schwarze schwester,<br />
scheine auch in meiner seele.<br />
stille kälte, tödliches gebären<br />
und mache so dies leben möglich,<br />
da licht stets nur im dunkel sieht.</p>
<p>ewigkeit, berühre mich.</p>
<p><a href="http://mrholy.wordpress.com/files/2007/12/ewigkeit.jpg" title="touched by eternity">touched by eternity</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[geniestreich]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/09/geniestreich/</link>
<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 12:25:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/09/geniestreich/</guid>
<description><![CDATA[für einen moment schien allerleuchtet die welt und gott und ich. es war zu groß, konnt&#8217;s nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>für einen moment schien allerleuchtet<br />
die welt und gott und ich.<br />
es war zu groß, konnt&#8217;s nicht aushalten,<br />
weshalb es mich umfangen hielt:<br />
das große, der gedankenwille.</p>
<p>mein geist zerbarst und leer<br />
tropft jetzt<br />
der rest des selbst in tauber trauer<br />
um die ahnung des verlornen wissens,<br />
des umenschlichen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[du wirst nie frieden finden]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/du-wirst-nie-frieden-finden/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 21:01:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/du-wirst-nie-frieden-finden/</guid>
<description><![CDATA[was hielt ich dich in händen und doch hielt nichts ihm stand, da dunstend lockt die neue nacht mit s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>was hielt ich dich in händen<br />
und doch hielt nichts ihm stand,<br />
da dunstend lockt die neue nacht<br />
mit scheuem blick durch offne fenster<br />
um tiefen schlaf auf ihn zu legen<br />
kalt und starr ihn werden lassend,<br />
ihn einzuhülln in düstern bann<br />
und gleich zu machen<br />
dem feuchten, krummen gras,<br />
im bildnis für das dunkel,<br />
in dem du dich versunken -<br />
gehüllt in tröstende gedanken,<br />
weil es dich in sich bergen möchte<br />
bis eins ihr seid in ewigkeit.</p>
<p>schnell noch, ehe sie kommt<br />
die neiderfüllte morgensonne<br />
mit ihrem unverhüllten glanz,<br />
der nicht duldet schwarzen saft,<br />
das bittersüsse sehnen nach dem tod,<br />
dem frieden, dem allmächtgen.<br />
den frieden, den allmächtgen.<br />
den frieden, der nie frieden finden<br />
mag auf seiner trauten reise<br />
mit fahler kerzenscheinromantik<br />
und der lacherhallten illusion<br />
von liebe in den blättern<br />
eines jeden seelenpoesie-<br />
albums, das sich seit jahr und tag<br />
anfüllt mit zweifeln ferner welten<br />
dem wahn, dem grossen<br />
bruder einsamer gefährten</p>
<p>was hielt ich bloss in händen<br />
als er dich stossend hielt<br />
es mag sich nicht entfalten<br />
das sternerfüllte paradies<br />
und so such ich ihn weiter<br />
den himmel auf dem weg ins nichts<br />
getragen im vertrauen<br />
auf gottes geist der um uns ist<br />
der treibt und treiben lässt<br />
von anbeginn der zeit<br />
bis sie sich endlich windet<br />
von der selbsterdachten spindel<br />
und stechend sterbend sich ergibt<br />
dem ursprung, der das letzte ist<br />
und der nur so das all umfängt<br />
inmitten eines kiselsteins<br />
am sims der angelaufnen fenster<br />
den trüben blick in dunkle nacht.</p>
<p>du wirst nie frieden finden.</p>
<p>obgleich er je schon in dir lacht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[t.raum]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/traum/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 20:51:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
<guid>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/traum/</guid>
<description><![CDATA[wenn du tanzt in dunkler nacht und den stern im herzen trägst lass ihn leuchten atme auf den ewgen t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>wenn du tanzt<br />
in dunkler nacht<br />
und den stern im herzen trägst<br />
lass ihn leuchten<br />
atme auf<br />
den ewgen traum im reigen</p>
<p>wenn du tanzt<br />
in dunkler nacht<br />
und die sterne in dir trägst<br />
lass sie leuchten<br />
atme aus<br />
denn sehnsucht wird dich halten</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[erste.schritte]]></title>
<link>http://mrholy.wordpress.com/2007/12/03/ersteschritte/</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 20:48:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>smn.</dc:creator>
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<description><![CDATA[die welt sie liegt entzwei. wie das gebäude alter theorien. ich wollt ich könnte lassen. doch wille ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>die welt sie liegt entzwei.<br />
wie das gebäude alter theorien.<br />
ich wollt ich könnte lassen.<br />
doch wille ist,<br />
was niemand je regiert<br />
im gleichen sinn wie jeder.wo anfang liegt im ende<br />
dorthin zieht mich der geist.<br />
doch draussen läuft ein leben,<br />
das andre wege weist.</p>
<p>ein wagnis bleibt es allemal.<br />
auch stumm kann ich nicht schweigen.<br />
und brechen darf was jemals war:<br />
kostbares kann nicht bleiben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
