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	<title>amok &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/amok/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "amok"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 00:21:45 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Arrivederci, il mio amore]]></title>
<link>http://amnerisblue.wordpress.com/2009/11/27/arrivederci-il-mio-amore/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:06:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>kickdrumheart</dc:creator>
<guid>http://amnerisblue.wordpress.com/2009/11/27/arrivederci-il-mio-amore/</guid>
<description><![CDATA[I&#8217;m done. I&#8217;m through. It&#8217;s over. I&#8217;m finished trying to run, finished tryin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>I&#8217;m done. </p>
<p>I&#8217;m through.</p>
<p>It&#8217;s over.</p>
<p>I&#8217;m finished trying to run, finished trying to control, and finished trying to be independent. Trying to be a grown-up. Let fate fall where it may, and I guess I&#8217;m leaning against the old fallback of &#8220;if God wills it.&#8221; </p>
<p>But seriously. At this point, if God wills it, I&#8217;ll be one intensely blessed grateful dumb shit.</p>
<p>I&#8217;m done.</p>
<p>I&#8217;m done with pretending that I&#8217;m an adult. I&#8217;m not, okay? So get over it and leave me alone. I&#8217;m struggling to get into a college that I know I&#8217;m not prepared for in a competitive world that&#8217;s waiting with eager, dripping jaws to eat me alive. I&#8217;m not ready.</p>
<p>I&#8217;m through. </p>
<p>I&#8217;m through sitting back and letting my hundreds of responsibilities run amok over me. It&#8217;s partially my fault through disorganization, partially my fault through neglect. I&#8217;m doing so much I can&#8217;t focus on the important things. If something doesn&#8217;t go, I will. I&#8217;ll go insane. So I&#8217;m through being trampled by my own many loves and passions, and I&#8217;m through being choked and hung by the dramas of my friends and school life. I&#8217;ve got to distance myself from it, before it gets me. If I don&#8217;t focus, and work my ass off on the thing that is most important, I won&#8217;t get anywhere. Ever.</p>
<p>It&#8217;s over.</p>
<p>So it&#8217;s over, kids, and here I am typing as a shakily resolute and keenly terrified individual who&#8217;s not grown up and who&#8217;s ready to practice and who really just wants to stay home and love her life and her family in peace. </p>
<p>But Time and Nature won&#8217;t allow it. So ready or not, I&#8217;m out in less than a year. If I go to a shitty school, well hey, that&#8217;s my own fault. Goodbye, Eastman. Nice looking at your name on the website, C.I.M. I wish I would have been good enough. I&#8217;m sorry for wasting your time, Heather. I&#8217;m deeply sorry, Mrs. Ripley. </p>
<p>What happens, happens. If I can&#8217;t contact anyone and have them be my savior with my transcript and SAT score report today, then I am fucked. And who can or will help me, the irresponsible procrastinator who is falsely deluding herself that she can make it in the vicious world of music?</p>
<p>I just want to sing. And that will probably never happen now, because I&#8217;m a fucking retard. </p>
<p>So guess what. </p>
<p>I&#8217;m done. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vernichtung der Menschheit]]></title>
<link>http://hughunter.wordpress.com/2009/11/26/vernichtung-der-menschheit/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:26:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>hughunter</dc:creator>
<guid>http://hughunter.wordpress.com/2009/11/26/vernichtung-der-menschheit/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich&#8230;ja, was eigentlich? Entweder bin ich psychisch völlig daneben (sehr wahrscheinlich)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eigentlich&#8230;ja, was eigentlich?</p>
<p>Entweder bin ich psychisch völlig daneben (sehr wahrscheinlich) und müsste eigentlich sofort eingeliefert werden oder aber ich bin (vielleicht) einer der wenigen verbliebenen Menschen mit einem Hauch von Ethik, Moral, Anstand und Menschlichkeit&#8230;</p>
<p>Versteht mich bitte nicht falsch&#8230;ich bin sicherlich kein Heiliger&#8230;aber&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration:line-through;">Ich habe das dringende Bedürfnis, die gesamte Menschheit auszulöschen!! Nicht ein Paar Wenige, wie bei einem Amoklauf&#8230;Nein&#8230;die gesamte verdammte scheiß Menschheit!!! Wenn ich einen roten Knopf hätte&#8230;ich würde (wahrscheinlich) ohne zu zögern drauf drücken&#8230;und zugegebenermaßen die eine oder andere Träne nicht verdrücken können&#8230;</span></p>
<p>Wie ich dazu komme? Ich versuche es Euch (falls das hier je irgendjemanden interessiert) zu erklären:</p>
<p>Es ist nicht unbedingt die Erkenntnis, daß wir von unseren &#8220;Volksvertretern&#8221;, unseren gewählten &#8220;Eliten&#8221;, unseren Bankberatern, Arbeitgebern, Zeitungen, Fernsehsendern, Klimaforschern, Geistlichen und Wissenschaftlern nach Strich und Faden verarscht werden&#8230;für ein Ziel, um das sich viele Legenden (Verschwörungstheorien) ranken&#8230;Nein&#8230;das ist es nicht&#8230;<span style="text-decoration:line-through;">obwohl dabei der eine oder andere Amoklauf schon gerechtfertigt wäre</span>&#8230;Es ist auch nichts, was sich die Menschen gegenseitig antun&#8230;Nein&#8230;es ist etwas, das mir seit Tagen Albträume macht, was mich an der Menschlichkeit des Menschen zweifeln lässt&#8230;so grausam, so selbstverliebt, so verdorben&#8230;</p>
<p>Ich kann es nicht wiedergeben&#8230;es sträubt sich alles in mir&#8230;ich muß es jedoch verlinken,<span style="text-decoration:line-through;"> falls ich wirklich einmal einen roten Knopf finde, auf den ich genüsslich, mit einem lachenden und einem weinenden Auge drücken kann.</span></p>
<p><span style="text-decoration:line-through;">Vielleicht bleibt dann jemand übrig, der dann wissen möchte, warum ich gedrückt habe&#8230;</span></p>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">WARNUNG!!! Falls Ihr noch ein wenig an die Menschheit und die Menschlichkeit glaubt&#8230;und weiter glauben möchtet&#8230;Tut Euch das NICHT an&#8230;</span></strong></p>
<p>Hier die Links:</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/die-polizei-sagt-danke-barbarischer-hundequaeler-gefasst.html" target="_blank">Link Nr 1</a></span>, <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/china-moerderische-ess-rituale-spass-beim-toeten.html" target="_blank">Link Nr 2</a></span>, <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://info.kopp-verlag.de/news/obskures-gourmet-festival-in-peru-isst-man-jetzt-katzenkinder.html" target="_blank">Link Nr 3</a></span></p>
<p>Beim Einfügen der Links stehen mir schon wieder die Tränen in den Augen&#8230;gerade der Inhalt des zweiten Links ist an Perversion nicht mehr zu übertreffen&#8230;</p>
<p>Manchmal wünschte ich, ich würde nichts wissen&#8230;Wissen ist manchmal ein Fluch&#8230;</p>
<p>Ich trink jetzt ein HaakeBeck und seh Popstars auf Pro7&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag: Ich habe einige Aussagen über &#8220;rote Knöpfe&#8221; und &#8220;Amokläufe&#8221; durchgestrichen&#8230;nicht gelöscht, um die Dramatik zu erhalten&#8230;warum ich das getan habe, <span style="text-decoration:underline;"><a href="http://hughunter.wordpress.com/2009/11/26/paranoia/" target="_self">könnt Ihr hier lesen&#8230;</a></span></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wieder ein Amoklauf !]]></title>
<link>http://keinewaffen.wordpress.com/2009/11/26/wieder-ein-amoklauf/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 14:10:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Admin</dc:creator>
<guid>http://keinewaffen.wordpress.com/2009/11/26/wieder-ein-amoklauf/</guid>
<description><![CDATA[Diesmal aber nicht im bösen Deutschland, wo bekanntlich bereits jeder Grundschüler die jagdlich genu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diesmal aber nicht im bösen Deutschland, wo bekanntlich bereits jeder Grundschüler die jagdlich genutzte Uzi oder das sportliche MG42 seiner Oma mit zur Schule und in den Lehrplan einbringt, nein. Diesmal in&#8230; Ungarn !<!--more-->Es dürfte müßig sein darauf hinzuweisen, daß die Waffengesetzgebung in Ungarn, welche Verkauf, Besitz und Führen von scharfen Schußwaffen regelt, <span style="text-decoration:underline;"><strong>strenger</strong></span> ist als in Deutschland. <strong>Hat das etwas genützt ?</strong> Nincs ilyen!</p>
<p>Artikel auf <a href="http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2009/11/26/14-amoklauf.html" target="_blank">Bild.de</a>:</p>
<blockquote><p><em>Bei einem Amoklauf [...] ist ein Student getötet worden. Drei weitere Menschen, [...] wurden durch Schüsse verletzt, [...] während eines Praktikums für Pharmaziestudenten [...]. Ein 23-jähriger Student war in die Lehrveranstaltung eingedrungen und hatte mit einer Pistole um sich geschossen. Die Polizei nahm ihn nach etwa einer Stunde fest.</em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2009/11/26/14-amoklauf.html" target="_blank">Bild.de</a></em></p></blockquote>
<p>Handfeuerwaffen, also tragbare Waffen für Patronenmunition, wie Jagd- und Sportwaffen, sind in Ungarn nicht für &#8220;Otto-Normalverbraucher&#8221; erhältlich. Es bedarf dazu entweder der Zugehörigkeit zur &#8220;Elite&#8221; des Landes (also z.B. Abgeordneter des Parlaments, wichtige Persönlichkeit der Gesellschaft, Angehöriger von Sicherheitskräften, im Prinzip also wie bei uns) oder aber eines sehr sehr langen und vor allem sehr sehr teuren Genehmigungsvorgangs. Wer diesen Weg finanziell im Stande ist zu gehen, zählt dann wahrscheinlich schon zu den genannten Eliten.</p>
<p>Selbst bei Messern ist man bereits &#8220;fortschrittlicher&#8221; als in Deutschland: so sind Messer mit einer Klinge über 8cm Länge verboten. Die Lex-Körting wurde also bereits fast umgesetzt.</p>
<p>Diese restriktiven Waffengesetze in Ungarn führen allerdings (wie o.g.) nicht zu einer Verhinderung von Amoktaten und Verbrechen. Stattdessen bewirken sie aber ein stetiges Ausbluten der ungarischen Sportschützenszene.</p>
<p>Interessante Links zum ungarischen Waffenrecht:</p>
<p><a href="http://www.thefirearmblog.com/blog/2009/11/23/hungarian-gun-laws/" target="_blank">The Fire Arm Blog</a></p>
<p><a href="http://www.snowflakesinhell.com/2009/11/24/hungarian-gun-laws/" target="_blank">Snowflakes in Hell</a></p>
<p><a href="http://davekopel.org/2a/Foreign/Hungarian-Weapons-Law.htm" target="_blank">Dave Koppel &#8211; 2nd Amendment Project</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fort-Hood-Schießerei und Terrorismusdebatte]]></title>
<link>http://oldlenin.wordpress.com/2009/11/24/fort-hood-schieserei-und-terrorismusdebatte/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:55:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>oldlenin</dc:creator>
<guid>http://oldlenin.wordpress.com/2009/11/24/fort-hood-schieserei-und-terrorismusdebatte/</guid>
<description><![CDATA[Die Suche nach einer allgemein gültigen Definition für Terroristen ist alt. Denn wer für den einen e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Suche nach einer allgemein gültigen Definition für Terroristen ist alt. Denn wer für den einen ein Terrorist ist, kann für den anderen der Freiheitskämpfer sein.</p>
<p>Nach dem Amoklauf in Fort Hood  wird nun diskutiert, was die Gründe des Schützen gewesen sein könnten. Hierbei werden auch terroristische Absichten angeführt. Untermauert wird dies mit der muslimischen Religion des Schützen, dessen Ablehnung des US-amerikanischen Irak- und Afghanistaneinsatzes und Kontakte zu einem Imam, der Anschläge gegen US-Streitkräfte rechtfertigt.</p>
<p>In der<a href="http://www.time.com/time/nation/article/0,8599,1938415-1,00.html"> Time</a> wird der Terrorismus-Experte Bruce Hoffman von der Georgetown University zu dem Thema zitiert:</p>
<blockquote><p>
&#8220;I used to argue it was only terrorism if it were part of some identifiable, organized conspiracy,&#8221; [..] But Hoffman has changed his definition, he says, because &#8220;this new strategy of al-Qaeda is to empower and motivate individuals to commit acts of violence completely outside any terrorist chain of command.&#8221; Every month this year, he notes, there has been a terrorist event — either an act committed or one broken up before it could be carried out. &#8220;The nature of terrorism is changing, and Major Hasan may be an example of that,&#8221; Hoffman argues. &#8220;Even if he turns out to have had no political motive, this is a sea change.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im selben Artikel kommt auch der ehemalige Homeland Security Secretary Michael Chertoff zu Wort:</p>
<blockquote><p>
&#8220;We have to be careful not to let our definition of terrorism become too broad,&#8221; [..] &#8220;Particularly when we get to the individual lone wolf, then it really does become hard to distinguish between the person who killed the students at Virginia Tech and the person who might do the same thing simply because they read something on the Internet about bin Laden and that happened to appeal to their psychology.&#8221; Once everything is terrorism, he warned, then nothing is.</p></blockquote>
<p>Die genauen Hintergründe für die Schießerei in Ford Hood sind noch unklar. Nach allen mir bisher bekannten Informationen war der Schützen Nidal Malik Hasan ein überforderter Psychiater und Soldat. US-Soldaten die psychisch am Ende sind gibt es aber noch mehr. Allein 2008 haben sich 133 GIs und 41 Marineinfanteristen das Leben genommen. Im Mai 2009 tötete ein GI in Bagdad fünf seiner Kameraden in einer Einrichtung zur Behandlung psychisch leidender Soldaten. Es gibt meiner Meinung nach also  für die Bluttat durchaus noch andere Gründe als Terrorismus.</p>
<p>Für eine Diskussion über Terrorismus ist wichtig, die von Chertoff genannte Linie nicht zu überschreiten. Aber auch die (ehemalige) Abgrenzung von Hoffmann, dass Terroristen immer in einer organisierten Gruppe agieren, ist meiner Meinung nach falsch. Entscheidend ist doch viel mehr welche Ziele diese/dieser mit dem Anschlag verfolgen/t. Nach meinem Verständnis geht es bei Terrorismus um das Herbeiführen politische Veränderungen durch Angst. Und das können durchaus auch Einzeltäter erreichen. Deren Durchsetzungskraft dürften aber durch die eingeschränkten quantitativen Möglichkeiten kleiner sein als bei terroristischen Gruppen. Dafür sind sie schwerer (vorab) aufspürbar. Das Thema &#8220;terroristische Einzeltäter&#8221; ist  wichtig, ob die Schießerei in Fort Hood aber als Beispiel dafür dient, ist meiner Meinung aber fraglich. ﻿</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Viva la Moda….Zyma´s Lifestyle #51]]></title>
<link>http://nicisewell.wordpress.com/2009/11/24/viva-la-moda%e2%80%a6-zyma%c2%b4s-lifestyle-51/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:34:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>zyma caffarelli</dc:creator>
<guid>http://nicisewell.wordpress.com/2009/11/24/viva-la-moda%e2%80%a6-zyma%c2%b4s-lifestyle-51/</guid>
<description><![CDATA[::ZinGZanGZunG presents:: for more informations click  HERE  happy shopping and lot of greetings, zy]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://zingzangzung.wordpress.com" target="_blank">::ZinGZanGZunG presents::</a></p>
<p><a href="http://zingzangzung.wordpress.com/files/2009/11/snap.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1491" title="snap" src="http://zingzangzung.wordpress.com/files/2009/11/snap.jpg" alt="" width="499" height="595" /></a></p>
<p>for more informations click  <a href="http://zingzangzung.wordpress.com/" target="_blank">HERE</a>  happy shopping and lot of greetings, zyma <img src="http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[weissWHITEbiancoBLANCbrancoWIT白い]]></title>
<link>http://zingzangzung.wordpress.com/2009/11/24/weisswhitebiancoblancbrancowit%e7%99%bd%e3%81%84/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:17:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>zyma caffarelli</dc:creator>
<guid>http://zingzangzung.wordpress.com/2009/11/24/weisswhitebiancoblancbrancowit%e7%99%bd%e3%81%84/</guid>
<description><![CDATA[::ZinGZanGZunG presents:: und noch einmal hallooo an alle vorbeiklicker und SLfashionliebhaber kennt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://zingzangzung.wordpress.com" target="_blank">::ZinGZanGZunG presents::</a></p>
<p>und noch einmal hallooo an alle vorbeiklicker und SLfashionliebhaber <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  kennt ihr plurk? ich hab mich da vor 2 tagen eingeschrieben und auch wenn ich noch absolut keine ahnung habe, wie ich da was machen soll, macht es riesig spass. man trifft leute die man bereits aus SL kennt und lernt neue dazu. wer also mal vorbei schauen will, kann das unter www.plurk.com</p>
<p>und hier noch ein kleines photoshopexperiment&#8230;heute: das ZETT in weiss <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://zingzangzung.wordpress.com/files/2009/11/snap.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1491" title="snap" src="http://zingzangzung.wordpress.com/files/2009/11/snap.jpg" alt="" width="499" height="595" /></a></p>
<ul>
<li><span style="color:#888888;">skin. <a href="http://slurl.com/secondlife/REDGRAVE%20Womens%20Fashion/245/231/23" target="_blank">REDGRAVE</a></span></li>
<li><span style="color:#888888;">haare/hair. <a href="http://slurl.com/secondlife/Magi%20Island/128/80/2" target="_blank">SyDS</a></span></li>
<li><span style="color:#888888;">shape. <a href="http://slurl.com/secondlife/BEACH%20LIFE/126/206/21" target="_blank">SERGG</a></span></li>
<li><span style="color:#888888;">schmuck/jewellery. <a href="http://slurl.com/secondlife/Jewellery/194/44/37" target="_blank">Sigma</a></span></li>
<li><span style="color:#888888;">gun. <a href="http://slurl.com/secondlife/Annuna%20Prime/97/58/22" target="_blank">AMOK</a></span></li>
<li><span style="color:#888888;">outfit. <a href="http://slurl.com/secondlife/passion80/184/160/32" target="_blank">Convoitise</a><br />
</span></li>
<li><span style="color:#888888;">boots. <a href="http://slurl.com/secondlife/The%20Mall/105/109/24" target="_blank">BAX</a></span></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuer Amok Alarm an Hauptschule]]></title>
<link>http://manga303.wordpress.com/2009/11/20/neuer-amok-alarm-an-hauptschule/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 01:40:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>manga303</dc:creator>
<guid>http://manga303.wordpress.com/2009/11/20/neuer-amok-alarm-an-hauptschule/</guid>
<description><![CDATA[Ismail (16) stürmte bewaffnet und begleitet von einem Freund in den Unterricht an der Heide-Hauptsch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Ismail (16) stürmte bewaffnet und begleitet von einem Freund in den Unterricht an der Heide-Hauptschule, schlug seine Lehrerin, schoss in die Luft!</strong></p>
<p>Das Drama beginnt um 11.04 Uhr. Die 9 c hat gerade Deutsch. Katharina W. (29) gibt den Schülern Bewerbungstipps. Plötzlich fliegt die Tür auf, zwei Jungen stürmen ins Klassenzimmer. Augenzeuge Robin (16) zu BILD: „Ismail hatte eine Waffe in der Hand, schrie ‚Du Schlampe!‘ Dann hielt er sie unserer Lehrerin an den Kopf, schlug ihr zweimal mit der Faust ins Gesicht.“<br />
Schreiend rennt die Lehrerin aus dem Klassenzimmer, auch die Schüler flüchten. Die beiden Täter springen aus dem Fenster. Ein Polizeisprecher: „Kurz darauf ging der Notruf bei uns ein. Da die Lage unklar war, haben wir sofort die gesamte Schule evakuiert.“<br />
Zwei Schülerinnen erlitten einen Schock, eine von ihnen brach zusammen. Die Lehrerin kam ins Krankenhaus. Vermummte Spezialeinsatzkräfte durchsuchten die Schule, doch die Täter waren schon weg.<br />
Um 12.41 Uhr entdeckten Polizisten den Komplizen (14) auf der Straße, Ismail wurde eine Stunde später an seiner Wohnung verhaftet. Er hatte eine Schreckschusspistole dabei.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bewaffnete Jugendliche greifen Lehrerin an]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/11/18/bewaffnete-jugendliche-greifen-lehrerin-an/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:07:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/11/18/bewaffnete-jugendliche-greifen-lehrerin-an/</guid>
<description><![CDATA[Bewaffnete Jugendliche greifen Lehrerin an Bergkamen (dpa) &#8211; Schock in der Deutschstunde einer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Bewaffnete Jugendliche greifen Lehrerin an</h2>
<p><strong>Bergkamen (dpa) &#8211; Schock in der Deutschstunde einer neunten Klasse der Bergkamener Heideschule: Zwei bewaffnete Jugendliche stürmten am Vormittag in den Unterricht, bedrohten die Lehrerin mit einer Schreckschusswaffe und schlugen der wehrlosen Frau brutal ins Gesicht.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/879901">http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/879901</a></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>„Er hielt ihr die Waffe an den Kopf – unsere Lehrerin fragte ihn: &#8216;Bist du verrückt?&#8217; Ismael hat die dann angeschrien: &#8216;Halt die Fresse, du Schlampe&#8217; und ihr zweimal voll brutal ins Gesicht geschlagen, dann hat er mit der Waffe in die Luft gefeuert.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/11/18/news-141335653/detail.html">http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/11/18/news-141335653/detail.html</a></strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Update:</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Laut Kommentare bei youtube soll der Haupttäter Ismail Kurde/Türke sein und der andere soll Yusuf ein Marokaner sein</strong></span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Türken Ismael K. und Yussuf M., wie nur RLT mitteilt.</strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>RTL Video</strong></p>
<h2><strong><a href="http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=34202&#38;pos=6">http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=34202&#38;pos=6</a></strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/bewaffnete-jugendliche-greifen-lehrerin-an-1522798.html">http://www.stern.de/politik/deutschland/bewaffnete-jugendliche-greifen-lehrerin-an-1522798.html</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/bewaffnete_jugendliche_greifen_lehrerin_an_23034174/dpa_8.htm">http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/bewaffnete_jugendliche_greifen_lehrerin_an_23034174/dpa_8.htm</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1275083/Lehrerin-mit-Schreckschusspistole-bedroht-und-geschlagen.html">http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1275083/Lehrerin-mit-Schreckschusspistole-bedroht-und-geschlagen.html</a></strong></p>
<h2><strong>Sat 1 Bericht über 2 Jugendliche Amokläufer in Bergkamen!</strong></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KAGrjmRWeRg"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/KAGrjmRWeRg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/KAGrjmRWeRg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
</a></strong></p>
<p><strong>( Video bei youtube gelöscht)</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Meine Meinung :</strong></p>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Die 2 sind polizeibekannt, </strong><strong>der Haupttäter ist der 16-jährige Ismail, lt. Sat 1</strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong> </strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Dann können die Gutmenschen die Teelichter ja wieder einpacken </strong></span></h2>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Felix</strong><strong> </strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gefahr gebannt. Danke!]]></title>
<link>http://chiefjudy.com/2009/11/13/gefahr-gebannt-danke/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 23:23:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>chiefjudy</dc:creator>
<guid>http://chiefjudy.com/2009/11/13/gefahr-gebannt-danke/</guid>
<description><![CDATA[An dieser Stelle muß ich mal ein herzliches Dankeschön an den Applejünger loswerden. Der Mann hat mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An dieser Stelle muß ich mal ein herzliches <strong>Dankeschön </strong>an den <a href="http://www.applejünger.de/">Applejünger</a> loswerden. Der Mann hat mir das Leben gerettet. Oder bessergesagt: Meinen Kollegen. Es sieht nämlich hier momentan so aus:</p>
<ol>
<li>Ich durfte gestern nur ca. eine Stunde MW2 zocken (das hat man davon, wenn man nur eine Xbox hat)</li>
<li>Ich durfte heute nur ca. 45 Minuten MW2 zocken (das hat man davon, wenn man nur eine Xbox hat und gastfreundlich ist)</li>
<li>Der MasterChief macht blöde Kommentare zu meinen Schießübungen (&#8220;DU bekommst das Achievement NIE&#8221;. Ich sag nur: JETZT erst recht, und wenn es das letzte ist, was ich in meinem Leben tue!)</li>
<li>Meine Eltern in den USA haben die aufeinmal anspringende Alarmanlage des Hauses nicht mehr ausbekommen (das hat zwar nichts mit irgendwas zu tun, aber alleine die Vorstellung, wie das Ding tut bis der maintenance service eintrifft läßt mir die Haare zu Berge stehen, und nur, wer solche Alarmanlagen kennt, kann das nachvollziehen)</li>
<li>alle<span style="text-decoration:line-through;"> haben die Schweinegrippe </span>sind krank</li>
<li>Von daher bin ich eine der Letzten, die noch einsatzfähig sind in der Arbeit. Sozusagen &#8220;The last woman standing&#8221;</li>
<li>Und zu allem Überfluß sind auch mal wieder Mobbingwochen.</li>
</ol>
<p>Aber ich muß nicht Amoklaufen, denn das hier rettet alles:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3451" title="Geschenke!" src="http://chiefjudy.wordpress.com/files/2009/11/geschenke.jpg" alt="Geschenke!" width="500" height="375" /></p>
<p>Danke, danke, danke! Applejünger, du hast mit deinem Geschenk den Frieden gerettet! Das war genau das, was ich täglich brauche.</p>
<p> <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amok]]></title>
<link>http://vampireternal.wordpress.com/2009/11/12/amok/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:58:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>vampireternal</dc:creator>
<guid>http://vampireternal.wordpress.com/2009/11/12/amok/</guid>
<description><![CDATA[Ámok es una banda de Gothic/Doom Metal formada en el 2004, provenientes de Serbia. Amok primero habí]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-1019 aligncenter" title="46133_photo" src="http://vampireternal.wordpress.com/files/2009/11/46133_photo.jpg" alt="46133_photo" width="470" height="352" /></p>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong>Ámok es una banda de Gothic/Doom Metal formada en el 2004, provenientes de Serbia. Amok primero había sido mencionado como un proyecto paralelo de los húngaros Nevergreen por el guitarrista Ruszity Vladimir y tecladista Matlári Miklós.</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong>El video de la canción &#8220;Samanima&#8221; se filmó en marzo de 2005, inmediatamente después de la grabación del álbum.</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong>El álbum &#8220;Szent Vér&#8221; fue lanzado en mayo de 2005 para el sello húngaro &#8220;Hammer Records&#8221;. Es totalmente cantada en húngaro, y no ha sido lanzado fuera de Hungría, donde la banda toca la mayoría de sus espectáculos. Por lo tanto, están a menudo se confunde a ser una banda de Hungría, aunque todos los miembros de la banda viven y trabajan en Serbia.</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><br />
</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong>Integrantes<br />
Szloboda Tibor &#8211; Vocalista<br />
Matlári Miklós &#8211; Teclados<br />
Ruszity Vladimir &#8211; Guitarra<br />
Ispán András &#8211; Bajo<br />
Németh Attila &#8211; Batería</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><br />
</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong>Discografía<br />
2005 &#8211; Szent Vér</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><br />
</strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><a href="http://www.amok.hu/">Página Oficial</a></strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong></strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><a href="http://www.mediafire.com/?zjxnyqhdhnj">Descargar Szent Vér 2005</a></strong></em></h5>
<h5 style="text-align:center;"><em><strong><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/HG2NxQJeOg8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/HG2NxQJeOg8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></strong></em></h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amok Madman Game]]></title>
<link>http://allflashgames.wordpress.com/2009/11/10/amok-madman-game/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 20:24:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>allflashgames</dc:creator>
<guid>http://allflashgames.wordpress.com/2009/11/10/amok-madman-game/</guid>
<description><![CDATA[Amok MadmanAmok MadmanAmok Madman GameAmok Madman Game Description : take a drink and try to hit the]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Amok Madman</strong><br /><a href="http://www.fvgames.com/game/Amok-Madman.html">Amok Madman<br /><img src="http://www.fvgames.com/light-objects/games/online/Amok_Madman.jpg"><br />Amok Madman Game</a><br /><strong>Amok Madman Game Description : </strong>take a drink and try to hit the object.<br /><strong>How to Play  Amok Madman Game? </strong>Use Mouse to interact.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A Schoolwork Orange]]></title>
<link>http://freiebildung.wordpress.com/2009/11/10/a-schoolwork-orange/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 19:02:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>1000sunny</dc:creator>
<guid>http://freiebildung.wordpress.com/2009/11/10/a-schoolwork-orange/</guid>
<description><![CDATA[Anthony Burgess beschäftigt sich in seinem Buch &#8220;A Clockwork Orange&#8221; mit Gewalt und Gewa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Anthony Burgess beschäftigt sich in seinem Buch &#8220;A Clockwork Orange&#8221; mit Gewalt und Gewalterziehung.<a class="image" href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Clockwork_orange.jpg"><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/2/23/Clockwork_orange.jpg" alt="Clockwork orange.jpg" width="200" height="294" /></a></p>
<h3>Abriss des Buches:</h3>
<p>Burgess zeichnet uns eine sogenannte Kakotopie auf, in der ein junger Mann (Alex) von seinen Gewalttaten erzählt &#8211; die er zusammen mit seinen Kumpels vollbringt.</p>
<p>Der junge Alex wird festgenommen und zu einer langen Haft verurteilt. Zu dieser Zeit will das politische Regime endlich der Gewalt Herr werden und will Alex zum Versuchskaninchen für eine Anti-Gewalt-Therapie (klassische Konditionierung).</p>
<p>Er willigt freudig ein, macht diese Therapie, ist ab sofort unfähig Gewalt zu begehen (ihm wird jedes Mal schlecht und er hat starke körperliche Schmerzen bei Aggression) und wird aus dem Gefängnis/der Therapie entlassen.</p>
<p>Draußen in der echten Welt herrscht immer noch Gewalt und Ungerechtigkeit. Alex fällt seinen alten Freunden zum Opfer (teilweise sind sie mittlerweile bei der Polizei) und natürlich auch seinen früheren Opfern.</p>
<p>Zusätzlich ist für Alex seine geliebte klassische Musik eine Qual, mit der eines seiner Opfer ihn in den Tod treiben will.</p>
<p>Am Ende wird er wieder geheilt &#8211; und kann wieder frei entscheiden, ob er Gewalt anwendet oder friedlich bleibt.</p>
<h3>Die politische Dimension:</h3>
<p>Das Buch endete ursprünglich hier &#8211; obwohl der Autor noch ein Kapitel mehr geschrieben hatte. Im letzten Kapitel verlor Alex den Spaß an der Gewalt und wollte eine Familie gründen. Die Erkenntnis, dass auch sein Baby einmal älter würde und gewalttätig werden könnte und auch dann wieder dessen Kinder quälte ihn. Es war wie ein Uhrwerk, dass immer rund und rund lief.</p>
<p>Dieses Kapitel kam nicht in der ersten Veröffentlichung vor, Burgess war jung, unbekannt und brauchte das Geld. In Burgess Version machte Alex den moralischen Fortschritt selbst (zu der Zeit der Kennedyische Ansatz) &#8211; Verlag und Filmemacher den Nixonschen Ansatz: der Mensch macht keine moralischen Fortschritte von alleine.</p>
<h3>Das Motiv:</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a class="image" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:AugustineLateran.jpg&#38;filetimestamp=20050127163821"><img class="thumbimage" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/AugustineLateran.jpg/180px-AugustineLateran.jpg" alt="" width="180" height="307" /></a><p class="wp-caption-text">Augustinus von Hippo</p></div>
<p>Das Buch bearbeitet den langen philosophischen Streit, bekannt unter den Kontrahenten<a title="Augustinus von Hippo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo"> &#8220;Au</a><a title="Augustinus von Hippo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo">gustinus von Hippo</a> und <a title="Pelagius (Theologe)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pelagius_%28Theologe%29">Pelagius</a>, ob der Mensch von Geburt an schlecht sei (<a title="Erbsünde" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erbs%C3%BCnde">Erbsünde</a>), und sich verbessern müsse, oder ob er die freie Wahl hätte zwischen Gut und Böse.&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/A_Clockwork_Orange_(Buch)#Moralische_Fragestellung" target="_blank">Quelle Wikipedia</a>) Im Pelagianismus kann der Mensch sich selbst zwischen Gut und Böse entscheiden &#8211; Pelagius entwickelte die Theorie des freien Willens (und wurde natürlich dafür verurteilt).</p>
<p>Ein Priester warnt Alex vor der Anti-Gewalt-Therapie: <em>„If a man cannot choose he ceases to be man“</em> („Wenn ein Mensch nicht wählen kann, hört er auf, Mensch zu sein”).</p>
<h3>Umsetzung durch heutige Politiker:</h3>
<p><a href="http://www.masgf.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=lbm1.c.327443.de&#38;_siteid=9" target="_blank"><em>Justizministerin Beate Blechinger:</em></a></p>
<blockquote><p><em>Wir können uns all die Mühe und Kosten für soziale Trainingskurse, Bewährungshelfer, Sozialarbeit oder auch für den Jugendstrafvollzug schenken, wenn wir gefährdete labile junge Menschen wieder in einen Alltag schicken, in dem sie vorher schon straffällig geworden sind und der ihre Delinquenz nicht zu verhindern wusste. (Jaja, der Alltag. Mit dem hat ja auch die Schule schon ihre Probleme. Vielleicht sollten wir ganz Deutschland mit einer riesigen Schulmauer umgeben? )<br />
</em></p>
<p><em>Und da sagte mir der Leiter einer Kinderklinik: &#8220;Wenn ich die jungen Mütter auf den Entbindungsstationen sehe, kann ich Ihnen sagen, mit welchem Kind wir mal Probleme bekommen werden.&#8221; (:Wieso brauchen wir eigentlich überhaupt noch Richter, wenn man es der Mutter schon an der Nase ansieht? )<br />
</em></p>
<p><em>Es gibt verschiedene Ansätze der Prävention, die bei gefährdeten Familien bereits in der Schwangerschaft ansetzen sollte. (:da haben wir sie wieder: die Erbsünde)<br />
</em></p>
<p><em>Und ich glaube, da sind wir uns einig, werden wir auch mit unserer Datenschutzbeauftragten ins Gespräch kommen, dass man hier mögliche Hemmnisse beseitigt.</em></p></blockquote>
<p>Wir wissen mittlerweile wie ernst diese Rede 2005 genommen wurde. Die Schule hat ungeahnte Dimensionen angenommen. Der Kindergarten droht zur Pflicht zu werden und die Krippe zum Normalfall. Hurrelmanns Forderungen habe ich schon zitiert.</p>
<p>Anti-Gewalt-Trainings verfolgen schon die Kleinsten und im Kindergarten wird das Projekt Faustlos gefahren. Gewalt ist schlimm &#8211; die &#8220;ultrabrutale Horrorshow&#8221;, wie Alex sagen würde. Den Menschen aber zur kompletten Gewaltlosigkeit ohne Wahl zu erziehen wird noch schlimmere Konsequenzen haben. Er wird alle Gewalt in sich anstauen und wenn sie dann irgendwann doch alle Schranken durchbricht, die ab der ersten Sekunde des Lebens hochgezogen wurden, dann wird sie ein Ausbruch blinder Wut sein &#8211; mit immer öfter immer schlimmeren und auch tödlichen Folgen.</p>
<p>Doch noch schlimmer ist bei all diesen Programmen: Sie nehmen dem Menschen die Wahl und geben sie Politikern. Sie impfen es in einem sehr frühen Alter ein, wo die bewusste Entscheidung noch nicht vorhanden ist. Es ist ein Konditionieren am Verstand vorbei. Gewaltlosigkeit als Dogma, das nur durch Kriegspropaganda aufgehoben werden kann &#8211; oder als kranker, letzter Aufschrei einer totalen Hilflosigkeit.</p>
<p>Wenn erst einmal Gewaltlosigkeit zum Dogma geworden ist, werden Werte wie Mitleid und Barmherzigkeit auch aussterben &#8211; und eine weitere Entscheidung, die der Mensch selbst treffen muss ist in den Rahmen der politischen Verantwortung gerückt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Orlando erneuter Amoklauf in den Usa]]></title>
<link>http://manga303.wordpress.com/2009/11/07/orlando-erneuter-amoklauf-in-den-usa/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 03:00:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>manga303</dc:creator>
<guid>http://manga303.wordpress.com/2009/11/07/orlando-erneuter-amoklauf-in-den-usa/</guid>
<description><![CDATA[Orlando Amoklauf Kurz nach dem Amoklauf in einer US Militär Basis Fort Hood : Nidal Hasan, der Amokl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_411" class="wp-caption alignnone" style="width: 272px"><a rel="attachment wp-att-411" href="http://manga303.wordpress.com/2009/11/07/orlando-erneuter-amoklauf-in-den-usa/24-stunden-videos_-orlando-gunman-apprehended/"><img class="size-full wp-image-411" title="Orlando Amoklauf" src="http://manga303.wordpress.com/files/2009/11/24-stunden-videos_-orlando-gunman-apprehended.jpg" alt="Orlando Amoklauf" width="262" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Orlando Amoklauf</p></div>
<p>Kurz nach dem Amoklauf in einer US Militär Basis Fort Hood :</p>
<p>Nidal Hasan, der Amokläufer von Fort Hood: Bevor er das Feuer eröffnete und 13 Soldaten tötete rief er: „Allah Akhbar“ (Allah ist groß).</p>
<p><strong>Video :</strong></p>
<p><a title="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/fort-hood-usa-13-tote-nach-amoklauf.html" href="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/fort-hood-usa-13-tote-nach-amoklauf.html" target="_blank">http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/fort-hood-usa-13-tote-nach-amoklauf.html</a></p>
<p>ist in <strong>Orlando Shooting</strong> ein erneuter Amok-Schütze der in einem Büro-Hochhaus wild um sich schießt.</p>
<p>Jetzt kommt raus: Der Täter ist ein Ex-Angestellter, der vor Jahren gefeuert wurde!</p>
<p><strong>Video :</strong><br />
<a title="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-shooting.html" href="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-shooting.html" target="_blank"> http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-shooting.html</a></p>
<p><a title="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-gunman-apprehended.html" href="http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-gunman-apprehended.html" target="_blank">http://24stundenyoutube.blogspot.com/2009/11/orlando-gunman-apprehended.html</a></p>
<div id="attachment_414" class="wp-caption alignnone" style="width: 443px"><a rel="attachment wp-att-414" href="http://manga303.wordpress.com/2009/11/07/orlando-erneuter-amoklauf-in-den-usa/24-stunden-videos-1/"><img class="size-full wp-image-414" title="24 Stunden Videos" src="http://manga303.wordpress.com/files/2009/11/24-stunden-videos-1.jpg" alt="24 Stunden Videos" width="433" height="482" /></a><p class="wp-caption-text">24 Stunden Videos - http://video.grafikbunker.de</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[US Major Nidal Malik Hasan (39) rief: „Allahu akhbar“ (Allah ist groß) , dann erschoss er zwölf Soldaten und verletzte 31 weitere]]></title>
<link>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/11/06/us-major-nidal-malik-hasan-39-rief-%e2%80%9eallahu-akhbar%e2%80%9c-allah-ist-gros-dann-erschoss-er-zwolf-soldaten-und-verletzte-31-weitere/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 16:07:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschelobby</dc:creator>
<guid>http://deutschelobby.wordpress.com/2009/11/06/us-major-nidal-malik-hasan-39-rief-%e2%80%9eallahu-akhbar%e2%80%9c-allah-ist-gros-dann-erschoss-er-zwolf-soldaten-und-verletzte-31-weitere/</guid>
<description><![CDATA[US Major Nidal Malik Hasan (39) rief: „Allahu akhbar“ (Allah ist groß) , dann erschoss er zwölf Sold]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><strong>US Major Nidal Malik Hasan (39) rief: „Allahu akhbar“ (Allah ist groß) , dann erschoss er </strong><strong>zwölf Soldaten und verletzte 31 weitere</strong></h2>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3410" title="Army Major Nidal Malik Hasan  Fort Hood" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/11/army-major-nidal-malik-hasan-fort-hood.jpg" alt="Army Major Nidal Malik Hasan  Fort Hood" width="468" height="280" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein amerikanischer Major hat am Donnerstag auf einem texanischen Armeestützpunkt ein Blutbad angerichtet. Mit zwei Handfeuerwaffen erschoss der Militärpsychiater Nidal Malik Hasan nach Armeeangaben zwölf Soldaten und verletzte 31 weitere, bevor er selbst angeschossen wurde.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>06. November 2009 </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc%7EE5F06AA264243456586111D9A90D097CE%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E5F06AA264243456586111D9A90D097CE~ATpl~Ecommon~Scontent.html</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der 39-Jährige gilt als sehr gläubig. Er sei mindestens einmal am Tag zum Gebet gekommen, oft in seiner Uniform, sagte der ehemalige Imam der Moschee von Silver Spring. Eines Tages habe er eine ebenso religiöse Frau heiraten wollen, aber bislang keine gefunden. &#8220;Er wollte eine Frau, die fünfmal am Tag betet und ein Kopftuch trägt&#8221;, sagte Faizul Khan laut &#8220;New York Times&#8221;.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zita</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,659746,00.html">http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,659746,00.html</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><span style="color:#ff0000;">Amokläufer rief „Allah ist groß“</span></h2>
<p><strong><a href="http://www.bild.de/BILD/news/2009/11/06/amoklauf-fort-hood-selbstmord-attentat/us-psychiater-verherrlicht-selbstmord-attentaeter.html">http://www.bild.de/BILD/news/2009/11/06/amoklauf-fort-hood-selbstmord-attentat/us-psychiater-verherrlicht-selbstmord-attentaeter.html</a></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3411" title="Nidal Malik Hasan  Kaftan arabische Mütze" src="http://deutschelobby.wordpress.com/files/2009/11/nidal-malik-hasan-kaftan-arabische-mutze.jpg" alt="Nidal Malik Hasan  Kaftan arabische Mütze" width="227" height="170" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2><span style="color:#ff0000;">Amokläufer: «Allah ist groß»</span></h2>
<p><strong>Washington &#8211; Der Amokläufer von Fort Hood rief «Allah Akhbar» aus, als er auf der US-Militärbasis das Feuer eröffnete. Das hätten Zeugen des Blutbads berichtet, sagte der Kommandeur des Stützpunkts, Bob Cone, dem US-Sender NBC. Der 39-jährige Militär- Psychiater Nidal Malik Hasan gilt als strenggläubiger Muslim. Er hatte gestern 13 Menschen erschossen und war dann selbst durch Polizeikugeln verletzt worden.</strong></p>
<p><strong>Zitat</strong></p>
<p><strong>Fr, 06. Nov. 2009, 15:25 </strong></p>
<p><strong><a href="http://rhein-zeitung.de/" target="_blank">Rhein-Zeitung</a> </strong></p>
<p><strong><a href="http://rhein-zeitung.de/on/09/11/06/tt/t/recent.html">http://rhein-zeitung.de/on/09/11/06/tt/t/recent.html</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8346078.stm">US major held after base shooting</a> </strong></p>
<p><strong>A US major is under guard at a Texas military base as officials investigate what prompted him to shoot dead 13 people. </strong></p>
<p><strong>Authorities named Major Nidal Malik Hasan, 39, as the man who opened fire on soldiers at Fort Hood on Thursday.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8346078.stm">http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8346078.stm</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Profile: Major Nidal Malik Hasan</h2>
<p><strong>Major Nidal Malik Hasan, 39, was born in Virginia to parents who moved to the US from a Palestinian town near Jerusalem.</strong></p>
<p><strong>Maj Hasan was described as a devout Muslim: a local imam told the Washington Post that he attended daily prayers at a mosque when he worked at the Walter Reed Army Medical Center in Washington DC</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8345944.stm">http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/8345944.stm</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Muslim army psychiatrist Nidal Malik Hasan kills 13 in US base rampage</h2>
<p><strong>A Muslim army psychiatrist opposed to the wars in Iraq and Afghanistan opened fire on fellow soldiers at the world&#8217;s largest military base yesterday, killing 13 people and wounding at least 30.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6905823.ece">http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6905823.ece</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h3></h3>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Major Nidal Malik Hasan (39), der Amokläufer von Fort Hood: Bevor er das Feuer eröffnete und 13 Soldaten tötete rief er: „Allahu akhbar“ (Allah ist groß).</strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong> </strong></span></h2>
<h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Islam die Friedensreligion</strong></span></h2>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schule! //Dossier]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/11/04/schule-dossier/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 05:00:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
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<description><![CDATA[Freiburg. (of/mjeu) In welcher Schule wollen wir lernen? Ist die Schule für uns da oder müssen wir u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Freiburg. (of/mjeu) In welcher Schule wollen wir lernen? Ist die Schule für uns da oder müssen wir u]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Tweet pro Tag Vol. 36]]></title>
<link>http://keulenkalle.wordpress.com/2009/11/02/ein-tweet-pro-tag-vol-36/</link>
<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 14:52:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>keulenkalle</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben: Ich laufe jeden Tag Amok.&#8221; (Hildegard]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben: Ich laufe jeden Tag Amok.&#8221; (Hildegard]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[22.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/22/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:35:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Freitag nach der Party gewährte Jona dem Alkoholkarussell eine Abschlussvorstellung. Er lag neben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Freitag nach der Party gewährte Jona dem Alkoholkarussell eine Abschlussvorstellung. Er lag neben Martin auf dem Dach des Pavillons, die Schule hatte sie alle ein paar Stunden zuvor in die Herbstferien entlassen, die Sonne schien, und mit der seltsamen Nostalgie des noch nicht vollendeten Abschieds genoss Jona den schwerelosen Himmel. Seine Eltern waren ausgeﬂippt nach der Party. In langen Familienkonferenzen hatten müde Elternaugen nach Erklärungen gesucht, nach dem Sohn, den sie zu kennen glaubten und nach dahergelaufenen Normannenbarbaren, auf die man die Schuld hätte schieben können, um nicht zu sehr sehen zu müssen, wie kaputt diese Gesellschaft gut erzogener, normaler Mittelschichtjungen schon war. Sein Vater hatte wütend eine Abkehr von jeglicher Art von Gelage gefordert, doch Jona hatte in seinem Trotz nicht öffentlich dem Ganzen abschwören können, obwohl er es im Stillen längst getan hatte. Der Schaden war, so gut es ging, repariert, Maiks Vater zu vertraulichen Verhandlungen eingeladen worden, und der Versicherungsmann hatte freundlich eine neue Police offeriert, da er die alte leider hatte aufkündigen müssen. In der Schule hatten alle von der Party gesprochen, Jona hatte sich somit das Kostüm des Chaoskönigs weiter schützend ausborgen können, und an diesem Freitag auf dem Weg in den Park hatte er einen Brief an Delia mit einem neuem Gedicht und einer Einladung zum Essen für den darauffolgenden Tag in den Briefkasten an der Schule geworfen. Der anonyme Poet würde also am nächsten Tag wahrscheinlich nicht mehr ganz so anonym sein, da Jona den Brief mit einem durch Grafﬁtischnörkel entstellten J unterschrieben hatte und damit nun glaubte, genug Hinweise gegeben zu haben.</p>
<p>Die Sonne brannte warm auf sein Gesicht, während aus dem Kassettenrekorder ein Lied der „Böhsen Onkelz“ tönte. Begleitet von sanften akustischen Gitarren sang der Sänger mit seiner rauen, kaputten Stimme ein Lied auf sinnlos verschenkte Tage, und Schweigen senkte sich auf die Gestalten, die dort in einer langen Reihe auf dem Pavillondach lagen. Der Wind verwehte nur sanft ihre Haare, die schwarze Dachpappe dampfte an den Rändern des Pavillons über ihren Köpfen leicht säuselnd, und als der Sänger zu singen begann, schloss Jona die Augen.</p>
<p>Ein neuer Tag beginnt,</p>
<p>Auf der Suche nach dem Sinn,</p>
<p>Nach dem Sinn in meinem Leben,</p>
<p>Doch ich kann ihn nicht ﬁnden.</p>
<p>War es das schon, kann das alles sein,</p>
<p>Was kommt danach, wann ist`s vorbei,</p>
<p>Wer kennt die Antwort auf diese Fragen?</p>
<p>Die Tage vergehen, doch nichts passiert,</p>
<p>Nichts ist geschehen, und es rebelliert,</p>
<p>In den Falten meines Hirns in den Ecken meiner Seele.</p>
<p>Wieder mal `nen Tag verschenkt,</p>
<p>Wieder mal `nen Tag verschenkt&#8230;</p>
<p>Ich habe nächtelang gezecht,</p>
<p>mich ins Koma gesoffen,</p>
<p>Oft gezielt, doch nie getroffen,</p>
<p>Ich weiß, wie es ist, der Arsch zu sein.</p>
<p>Wieder mal `nen Tag verschenkt,</p>
<p>Wieder mal `nen Tag verschenkt&#8230;</p>
<p>Die Welt um sie wurde zu warmer Sinnlosigkeit, die sich im Sonnenlicht verlor, und zu der vagen Hoffnung, von irgendwo aus doch beobachtet zu werden. Die Mystik eines noch nicht verstandenen jungen Lebens entstand in dem Glauben an das wertvolle Geheimnis in ihnen allen, und dies alles wurde besungen von der Whiskeystimme des Sängers einer Ex-Naziband. Er sang dumm und einfach, doch an diesen Tagen war es doch das Gedicht ihres jungen Lebens, das über den See hallte und das der restlichen Welt etwas davon erzählte, dass doch nie diese rationalen und empirisch ermittelten Jugendstudien ihnen würden gerecht werden, da sich in dieser Leere in ihnen nur das Bild einer Welt festsetzte, die offen vor ihnen lag und ihnen doch verschlossen blieb. Die Macht, die sie hatten, die Rebellion, lag darin, die Tage zu verschwenden, anstatt sich an eine Vernunft zu klammern, an die keiner von ihnen schon glauben wollte. Die Zukunft war ein Meer aus Möglichkeiten, aufgebahrt in ihren umnebelten Hirnen, und ihre Freiheit bestand darin, sie alle abzulehnen. Sie umkreisten die Tage wegelos und verloren, öffneten an den Wochenenden durch den Rausch die Tür zum Himmel, und wenn auf den Morgenstunden in der Schule dieser Fluch der Entscheidungen lag war es die Ahnung des kommenden Rausches, die alles aushielt; die wusste, dass man allen Fragen, der Langeweile und der Wut würde entkommen können, wenn es, umspielt von Bier und Wein, im Himmel wieder nur diese Freiheit gab, die Heimatlosigkeit war, und die manchmal von dummen Worten einer dämlichen Band so treffend besungen wurden, dass alle Jungen an diesem ersten Tag der Herbstferien nur schweigend und regungslos auf dem Dach neben- einander lagen und dem Lied lauschten.</p>
<p>„Diese barbarische Musik muss man verbieten, sonst ergreift diese Volksverdummung irgendwann auch euch!“, hatte ihr Geschichtslehrer ihnen einmal in gespielter Brüderlichkeit gesagt und hatte anscheinend damit gerechnet, dass das Gymnasium sie wie eine Festung bisher vor allem Verbotenem hatte bewahren können. Doch Jugend war eben ein Stück Rebellion, anstößige Musik immer cool, und außerdem konnte man die Normalität ihrer Elterngeneration am einfachsten dadurch provozieren, indem sie sich selbst ansatzweise mit rechten Insignien umgaben. Fast alle Jungs in Jonas Klasse spielten nach der Schule auf dem Computer nicht nur „Teacher Busters“, bei dem man den Lehrer auf dem Weg von der Schule nach Hause wahlweise mit dem Panzer überrollen, mit dem Maschinengewehr zersieben oder einfach nur in die Luft sprengen konnte, sondern auch das höchst verbotene Spiel „Castle Wolfenstein“. In diesem Spiel musste man zwar Hitler umbringen, doch waren es die SS- Männer und die Figur des Führers, weswegen sich dieses Spiel so großer Beliebtheit erfreute. Jona dachte, dass vielleicht der Reiz des Verruchten einfach in der Bedeutsamkeit des Einzelnen lag, die derjenige manchmal erlangte, wenn er Regeln brach und die Gemeinschaft damit in gewisser Weise zwang, sich seiner anzunehmen. Ein Scheinwerferkegel richtete sich auf ihn, und die Regeln der Gesellschaft buhlten um den Abtrünnigen, während dieser sich immer wieder seine Freiheit ins Gedächtnis rief und die freie Wahl seiner Rückkehr zur Norm in seinem Zögern beschwor. Während die Normalität geschwächt durch den Regelbruch ihre Verletzlichkeit offenbarte, bewies der Ausbruch die Unabhängigkeit des Einzelnen und den Sieg über eine graue Eintönigkeit. Vielleicht traf dies nicht wirklich den Kern der Sachen, vielleicht war dies nur der Erklärungs- oder Verklärungsversuch der Zivilisation für die Tatsache, dass alle Menschen, ein Stück weit Sadisten sind. Jona war in diesem Fall der besten Einschätzung nie wirklich nahe gekommen, da die Diskussionen um Moral immer verlogen geführt wurden und sie den Teilnehmern meist dazu dienten, um die eigene Reinheit zu demonstrieren und die Toleranz und die moralisch gute Gesinnung der Reingewaschenen gleichzeitig dadurch zu verdeutlichen, dass sie andere Leute anklagten und als Gegenbeispiel zu der eigenen Güte aggressiv in die Ecke der Schande drängten. Vielleicht kollidierte dann in solchen Diskussionen oft auch einfach in der Substanz nur Moralismus mit der unreﬂektierten Lebensfreude der Jugend, wie auch Diskussionen über Rassismus mit der Realität zusammenrauschten, wenn sie Rassismus an ausschließlich deutsche Beine hängten, Kriminalität von Randgruppen warnend auf die breite Masse übertrugen und dabei verkannten, dass auch verfeindete Fußballgangs überall auf der Welt sich nur deswegen die Köpfe einhieben, weil die anderen jeweils das falsche Trikot trugen. Jona hatte einmal eine Tante allein durch die Proklamation der These in die Atemlosigkeit getrieben, dass jeder Mensch allein schon deswegen mehr oder weniger zu Rassismus neigen würde, da jede Gesellschaftsschicht Identiﬁkationsgruppen und noch dringender Feindbilder brauchte. Die verachtende oder zumindest wertende Einteilung in Ökos, Kommunisten, Moslems, Juden, Christen, Reiche, Arme, Hippies, Freaks, Asoziale, gute Bürger, schlechte Bürger und die Tatsache, dass brave Familienväter in der Handballhalle oder in Fußballstadien manchmal wie Furien auf anders gekleidete Fans der gegnerischen Mannschaft losgingen, zeigte allein schon, dass gewisse Formen des Rassismus, die man wohl nicht zu Unrecht dessen Wurzeln nennen könnte, fest mit den allgemeinen Mechanismen unseres Zusammenlebens verwoben waren.</p>
<p>„Moralisten wollen rein sein und brauchen krasse Beispiele von Verfehlungen, um die Reinheit ihrer eigenen Seele noch besser darlegen zu können, und reden daher grundsätzlich nur über brennende Asylantenheime, so wie auch Gewohnheitstrinker immer die stärksten Quartalssäufer für die Deﬁnition des Begriffes Alkoholiker heranziehen, obwohl die medizinische Kategorisierung des Begriffes selbst Leute wie mich schon Epsilontrinker nennen würde“, dachte Jona und betrachtete nachdenklich den Löwenkopf, der ihn von dem Etikett seiner Bierdose Marke „Pilsator“ entgegen brüllte. Die Tante hatte damals unter Tränen den Essenstisch verlassen, und Jona hätte sie am liebsten eigenhändig durch die Welt geschleift, um ihr näher zu bringen, dass diese anders ist als die Geschichten, die in ihrem Frauenkreis kursierten und es nicht ausreicht, einfach das im Volkshochschulkurs selbst gefertigte Aquarell-Seidenhalstuch als unreﬂektierten, bunt gereinigten Seelenabdruck der Welt entgegenzuhalten, um sich dann den erhabenen Jubel Gottes automatisch durch ein paar Standardphrasen zu sichern.</p>
<p>Auch bei den beiden Jungen, die im amerikanischen Littleton vor einiger Zeit 12 ihrer Mitschüler erschossen hatten, hatte man genau diese verbotenen Computerspiele gefunden, und alle hatten daran festgemacht, dass die beiden Killer die ﬁnstersten Nazis sein mussten und dass diese Tatsache allein schon alles erklären könne. Jona dachte an seine ehemaligen Mitschüler Phillip. Ein paar Wochen davor hatte er ihn am Busbahnhof wiedergesehen. Er saß im Rollstuhl und starrte mit leerem Blick und schief hängendem Kopf eine Plakatwand an, während ihm Speichel an einem langen Faden aus dem Mund lief. Als Jona ihn so sah, nur noch ein durch Drogen versautes Wrack und im Suff angeschossen von einem Kameraden, musste er traurig daran denken, dass er damals in der zweiten Klasse, als Phillip noch in der Schule neben ihm gesessen hatte, hinter diesen beginnenden Masken der Verzerrung noch das reine Kind in Phillip hatte sehen können. Niemand wird schlecht geboren, doch schon am Anfang der Grundschule geriet das unschuldig Gute in Phillip immer mehr zu einem Schatten hinter Verzweiﬂung, Versagen, lachenden Mitschülern und prügelnden Eltern. Seine Hilfsbereitschaft und das so menschliche Gesicht seiner Traurigkeit verschwanden, der Boden der Normalität entglitt, und aus einem traurig um Anerkennung kämpfenden Kind wurde viel zu früh der prügelnde verlorene Jugendliche. Er blieb sitzen, scheiterte dann immer wieder, ﬁel schließlich völlig durch jedes schulische Raster und schloss sich als perspektiveloses Wrack jeder Gruppierung an, die ihm irgendein Wertgefühl vermitteln konnte.</p>
<p>Doch auch wenn Geschichtslehrer oder Alt-68er mit dem pﬂichtbewusst zur Schau getragenen Weltgewissen tief betroffen immer von dem braunen Bodensatz der Gesellschaft sprachen, von den unverbesserlichen Trägern eines urdeutschen Krebsgeschwürs, traf das Wort absurd das Spiel mit den politischen Gesinnung dieser Gruppierungen viel treffender. Es gab eine Gruppe Leute, die allein schon wegen ihres IQ`s von wohl nicht viel mehr als 85 nicht wirklich politisch sein konnten; die, wie Phillip selbst, auch vollkommen an jeglicher schulischen Laufbahn gescheitert waren, doch deren Reﬂektionshorizont es gerade noch zuließ, sich als Versager zu fühlen, und die verstärkt durch Alkoholikereltern und asoziale Familienverhältnisse mit einer gehörigen Portion Hass auf alles anständige, gesittete und spießbürgerlich „Linke“ durchs Leben liefen.</p>
<p>Auch Phillip galt vor seinem völligen Absturz aus dem Blickwinkel der ahnungslosen Mahnwächter als Musterbeispiel eines Rechtsradikalen, dabei war er nur eine verlorene Seele, die je nach persönlicher Lage und Umgang oft die Seiten wechselte. Bei Leuten wie ihm musste man immer schnell auf die Schnürsenkel seiner Doc Martins Stiefel gucken, um seine derzeitige politische Gesinnung zu erfahren: Weiße Schnürsenkel für die rechte Szene und rot geschnürte Stiefel für die punk-orientierten linken Kampftruppen; entweder drohte Gefahr oder kumpelhafte Verbrüderung, und die Rolle der Politik oder einen urdeutschen Altlastenradar suchte man in diesem Spiel vergebens.</p>
<p>Der Kassettenrekorder spielte jetzt „Nichts ist für die Ewigkeit“, und wieder konnte Jona sich vorstellen, wie der Rest an Mensch in Leuten wie Phillip in diesen dummen Worten in irgendeiner Form genau ihre Wahrheit entdecken konnte und ihnen diese Musik dadurch dann für kurze Zeit eine Identität gab.</p>
<p>Glaubst Du alles, was ich sage,</p>
<p>Glaubst Du, Du weißt, wer ich bin?</p>
<p>Stellst Du niemals Fragen,</p>
<p>Warum wir wurden, wie wir sind?</p>
<p>Denkst du, dass ich nur besoffen bin?</p>
<p>Wie es ist, erfährst du nie.</p>
<p>Fragen über Fragen,</p>
<p>Es ist nicht leicht, uns zu verstehen.</p>
<p>Denken kann nicht schaden,</p>
<p>Vielleicht kannst du die Wahrheit sehen&#8230;</p>
<p>Wer anders war und wer durch sein Scheitern zu etwas anderem hatte werden müssen, der wurde fast immer kriminalisiert, und wenn Kriminalisierung auch nicht mehr ausreichte, musste die Politisierung als Erklärung dienen. Deswegen stürzte sich alle Kommentatoren beinahe freudig auf die Nazi-Symbole der Littleton-Attentäter, um deren Verbrechen zu erklären, obwohl jene doch nur als auswechselbare Plaketten auf ihrer Verstörung klebten. Nazi, Linker, Rechter oder andere Rollenbilder erklärten als Etiketten den Menschen doch nicht und gehörten auch nicht unweigerlich zu ihm, sondern glichen in diesem Spiele mit der Leere einer Welt nur einer zweifelhaften Maskerade, die alles einfacher zu machen schien.</p>
<p>Jona dachte an Delia und an all die verlorenen Tage der Angst. Vielleicht unterschied ihn seine Verlorenheit gar nicht grundlegend von den anderen Auswüchsen der Verstörtheit, die in dieser weiten, seltsamen Welt Leute dazu trieben, von Häusern zu springen, sich mit Drogen schleichend umzubringen oder ganz einfach durchzudrehen und bei der Erstürmung in Tarnhosen und peinlichem Pornobalken im Gesicht ihre Schule wie in einem ganz schlechten Film ihre eigenen Mitschüler zu liquidieren.</p>
<p>„Jetzt auch egal“, dachte Jona, betrachtete wieder die stumm ziehenden Wolkenschafe im Himmel und versuchte, sich so hinzulegen, dass er seinen Körper nicht anheben musste, um aus seiner Dose zu trinken. Es ging ihm jetzt gut, da er wieder mit den Wolken davonﬂog, und wie so oft stellte er euphorisch fest, dass die Welt in der eingetretenen Verklärung wieder schön geworden war.</p>
<p>Die Zeit lief, der Himmel schwankte, und als plötzlich der Ruf des Halslosen von unten erschallte, merkte Jona, dass nicht der Himmel sich bewegte, sondern das Dach des Pavillons. Verwundert und ein wenig verwirrt sah er Martin an, doch als sie vorsichtig über den Rand des Daches herunter sahen, bemerkten sie, dass die gesamte rechte Idiotenhorde sich ihnen unauffällig genähert hatte. Auf dem Rasen unter dem Kriegerdenkmal stand der Halslose mit ein paar der anderen, und unten, nur ein paar Meter entfernt, standen vier der dicksten rechten Glaubenskrieger an den vier Eckpfeilern des hölzernen Pavillon und versuchten, das Dach so sehr in Schwingung zu versetzen, dass die Jungen irgendwann von da oben würden herunterkommen müssen. Stark alkoholisierter Atem keuchte aus ihren Kehlen, und der Halslose brüllte immer wieder drohend zu ihnen hoch. Das Nachmittagsprogramm der arbeitslosen Ersatz-Hitlerjugend nahm langsam wirklich besondere Formen an, obwohl die ganze Konfrontation schon ein paar Jahre zuvor auf ähnliche Weise begonnen hatte. Damals, als die „White Devils“ einmal auf einer Jugenddisko aufgetaucht waren, hatten Jona und die anderen allzu übermütig von der einen Seite des Saals lautstark und gestenreich „Nazis Raus“ skandiert. Nach einer Weile hatte sich einer der ganz fetten Devils direkt neben den improvisierten Chor gestellt, hatte sie mit irrsinniger Miene angesehen und gefährlich grinsend, genüsslich den rechten Arm im Takt schwenkend, mitgegröhlt. Der Dicke galt noch als gemäßigt und antwortete immer auf die Frage seiner gesellschaftlichen Identität nicht wie die anderen, „Ich bin Nazi, ey!“, sondern pochte als einziger seiner Jungs mit Job darauf, dass er weder Nazi, Skinhead noch Rechter, sondern Friseur sei. Trotzdem hatten sie an dem Tag an der versoffen- wahnsinnigen Innbrust seines Gesanges, dem irren Glanz in seinen Augen, seiner im Takt wogenden fetten Wampe und den immer ﬁnsterer werdenden Mienen auf der anderen Seite des Saales deutliche Vorboten drohenden Unheils ablesen können, hatten sich irgendwann wegen durch- aus begründeter sicherheitstechnischer Bedenken aus den schützenden Diskoräumen nach draußen schleichen wollen und waren den wartenden Gestalten nur deswegen auf der Jagd über Hecken und durch Vorgärten entkommen, da die andere Partei den Begriff Sport nur aus den Fankurven der Fußballstadien kannte.</p>
<p>Das Pavillondach unter ihnen wackelte mittlerweile so sehr, dass Jona sein Bier umklammern musste, damit es nicht fortrollte. Simon heulte kreischend von der anderen Seite des Daches, wobei er sich dabei wie ein Indianer beim Angriff immer wieder auf den Mund schlug, und Jojo lachte, grunzte tief im Takt des Geheuls mit und rollte die Unterarme wie ein Affe immer wieder in seine Achselhöhlen. Das Keuchen unten verstärkte sich, leere Bierdosen rollten über das Dach nach unten, doch, obwohl die Holzbalken immer stärker zu knacken begannen, geriet das Schaukelspiel mit dem Pavillon langsam aber sicher immer mehr zur wirklich witzigen Posse. Denn da Alkohol einen ja bekanntlich sorglos werden lässt, standen Jojo und Martin auf, begaben sich auf dem immer heftiger wogenden Dach an zwei der Kanten des Pavillons, sangen fröhlich „Bomberpilot, ich bring euch den Tod“ von den Onkelz und schaukelten von oben ﬂeißig mit. Jona blickte zur Seite und sah Jojos merkwürdig verzerrtes Grinsen, bemerkte die konzentrierte Anspannung in seinem Gesicht und hörte den Pavillon immer lauter knacken, während die Kippe in seinem Mundwinkel immer aufgeregter auf und ab wippte. Langsam beängstigten die bedrohlichen Geräusche auch die schwitzenden Palisadenschüttler unten, und bald danach ﬁel auch ihnen auf, dass sie schlimmer dran wären, wenn der Pavillon tatsächlich zusammenkrachte, da sie auf jedem Fall unter ihm begraben werden würden. Frustriert zogen sie daraufhin ab, und die junge abenteuerliche Welt nannte eine Geschichte mehr ihr eigen, und Euphorie segnete in immer stärkerer Form die Weite des noch jungen Herbsthimmels.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[37.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/36/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:22:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
<guid>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/36/</guid>
<description><![CDATA[Und dann rief sie an&#8230;. Zwei Tage davor, am dritten Tag des fabulösen „ 3 to 5 days rule“ Count]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und dann rief sie an&#8230;.</p>
<p>Zwei Tage davor, am dritten Tag des fabulösen „ 3 to 5 days rule“ Countdowns hatte er ihr einen Brief geschickt, mit der ausformulierten Vermutung, dass von den drei in Frage kommenden Einträgen aus dem Telefonbuch nur diese eine Nummer die richtige sein konnte, da sie auf dem Namen Helena eingetragen war und Jona nur diesen Namen für würdig befand, für die Mutter einer solchen Tochter. Der Brief mit dem Hinweis auf die schöne Helena der griechischen Mythologie verbunden mit dem Kompliment an Delia und dem beigelegten Gedicht, das er in dem Park nach dem Essen geschrieben hatte, sollte seine Unsicherheit abstützen. Er hätte diese Nummer aus dem Telefonbuch auch einfach anrufen können und dann ja schnellstmöglich erfahren, ob in dem antelefonierten Haus eine Tochter mit Namen Delia wohnte. Doch er hatte sich all diesen unsichtbaren Bewerbern unterlegen gefühlt, die sie womöglich schon in der Nacht nach diesem ersten Date von ihrem weißen Bademantel befreit und sie auf die nach Stunden des Liebesspiels schon zerwühlten Decken des Hotelbettes geschmissen hatten. In endlosen Stunden hatte er immer wieder die drei in Frage kommenden Namen im Telefonbuch gelesen, hatte Champagner, den er sich wohl nie würde leisten können, auf ihre Haut und ihre zierliche Bauchnabelhöhle tröpfeln sehen, hatte den Hörer aufgenommen, das Freizeichen meditativ verfolgt, dann zitternd aufgelegt und war immer wieder in den Herbst hinausgelaufen, hatte ihr Gesicht sich mit der blutunterlaufenen Sonne paaren sehen, und war dabei sprachlos geworden. Daher hatte er ihr geschrieben, und nun rief sie zurück und freute sich ganz offensichtlich über seine Komplimente und bewunderte ihn sogar für seine vermeintlich seherischen Fähigkeiten, da ihre Mutter tatsächlich Helena hieß. Wie auf Zuruf erstand die Hoffnung wieder. Ihre weiche Stimme, die ganzen Komplimente und ihr Bedauern darüber, dass er sie nicht viel eher hatte anrufen können, zogen den Himmel wieder in kreisförmigem Leuchten über Jona zusammen, die Welt wurde still und glücklich, und als hätte es diese Zweifel in den letzten Tagen nie gegeben, redeten sie unbeschwert drauﬂos.</p>
<p>Delia weihte Jona in ihre komplizierten Familienverhältnisse ein. Heiner, der jetzige Mann bei ihr Zuhause mit dem Schnurrbart und den treudoofen Augen, war nicht ihr leiblicher Vater, sondern lediglich der dritte Mann ihrer Mutter. Ihr eigentlicher Vater war Industrieschlosser und das einzige der vier Kinder bei ihnen zu Hause, das noch zu ihm gehörte, war ihre nächstjüngere Schwester. Die beiden Jungen gehörten zu dem Mann Nummer zwei, einem Esoterik-Guru, beziehungsweise zu Heiner. Delia war also ein leidgeprüftes Scheidungskind, ihr leiblicher Vater hatte die Familie schon sehr früh verlassen, und mit dem Eso-Typen hatte ihre Mutter in einer Art buddhistischem Lebe-deine-Emotionen-Trieb in ritueller Regelmäßigkeit harsche Streitigkeiten exzessiv ausgetragen, Teller gegen Zimmertüren geworfen und geschrien, um dann in immer neuen Verzeihenszeremonien die noch einmal angewachsene Verbundenheit zu beschwören.</p>
<p>Jona dachte über Heiner nach und fand, dass er irgendwie Delias Hund, einem kleinen zotteligen Ding, dessen Rasse er sich nie merken konnte, sehr ähnlich sehe, und sie lachte, da ihr das gleiche auch schon aufgefallen war. Als sie sich wieder beruhigt hatte und ihr auch wieder einﬁel, dass es irgendwie schon respektlos wirkte, wenn man den derzeitigen Vater zu sehr mit dem Hund der Familie verglich, erzählte Delia, wie viel enger die Beziehung zu ihrer Mutter im Laufe der sehr wechselhaften Jahre geworden sei, dass sie eigentlich nun viel eher eine Freundin für sie sei. Jona dachte an seine Mutter, an ihr blasses Gesicht, an das drückende Schweigen über dem Esstisch und den Zwang ihrer Liebe, die ein Gefängnis war und zu schwerer Schuld wurde, wenn sie ihn wieder mit gebrochener Stimme nach der Schule vom Sofa aus begrüßte und dann schwankend zum Herd lief, weiß wie die Tapete und am Ende ihrer Kräfte und er nicht mehr für sie bereit hielt, als seine ebenfalls zerbrochene Welt. Vergiftet von Wut und verzweifelt einsam kehrte er aus der Schule zurück, und alle Masken und alle Beherrschung waren schon allein darin aufgezehrt worden, dass er wieder nicht Amok gelaufen war, dass er dieses Irrenhaus nicht in die Luft gesprengt hatte und auch Delia wieder so gut es eben ging angelächelt hatte, obwohl sein Sehnen ihn jedes Mal fast hinwegraffte, wenn er ihr begegnete.</p>
<p>Jeden Tag zerrte er den Alien in den Rahmen seiner Mission zurück, saß im Unterricht neben derjenigen, die seine letzte Flamme sein sollte, und senkte den Blick, während die gedankenlose Gleichförmigkeit des Unterrichts sich hinter seiner Stirn immer kompromissloser zu Kopfschmerzen zusammenballte. Er versuchte sich wegzudenken, sang im Kopf Nirvana Texte und rammte sich dazu die Fingernägel in seine Handﬂächen, bis irgendwann die Glocke bimmelte, er ﬂüchten durfte und dann, ebenfalls am Ende seiner Kräfte, zuhause keine Güte und keine Geduld und nicht einmal mehr ein paar beruhigende Worte für seine Mutter ﬁnden konnte. Sie schaukelte vor ihm, sah ihn besorgt und vorwurfsvoll an und wollte hören, wie es so in der Schule voranging, wie die Klausuren gewesen waren und wie das mit den Mädchen lief. Er antwortete dann immer einsilbig und gebrochen und seine Mutter drohte ihn rauszuschmeißen, da sie es mit dieser eisernen Maske von Sohn nicht mehr aushalten konnte. Wie schon im Unterricht guckte auch hier der Alien auf die Holzmaserung des Tisches und im Kopf schwirrten die Fliegen mit den Nägeln an ihren Flügeln. Die neue Mission des Alien hieß schlichtweg überleben, und Jona folgte ihr.</p>
<p>„Ich hätte mir am liebsten die Birne weggeblasen“, war eben nicht die Tagesbeschreibung, die sie hätte hören wollen, und daher schwieg er und krallte sich ausdrucklos in dem Tisch fest und ﬂüchtete danach auf die Felder, obwohl der Himmel an solchen Tagen nur ein großes Tuch war, das nach Terpentin stank. Jona sah auf ihm noch die Pinselstriche, und die blaue Farbe tropfte wie billige Schminke in sein leeres Herz. Vor dem Horizont erstreckte sich nur diese Ebene aus Nichts, der Himmel hing wie eine angemalte Decke über seinem schmerzendem Kopf, und man musste ihn trotzdem pﬂichtbewusst Universum nennen.</p>
<p>Nun aber, als er mit Delia telefonierte, hing der Himmel sogar blau und tiefgründig über ihm an seiner Zimmerdecke, und in der Stille der Welt erklang nichts anderes als ihre Stimme. Er hörte ihr zu, sah ihr Lächeln wieder vor sich, und wie ein Märchen aus 1001 Nacht vernahm er diese Geschichte von der eigenen Mutter als Freundin. Er wollte das auch lernen und wollte nichts anderes mehr, als ihr für immer zuzuhören. Dann fragte er sie nach ihrer Außenseiterrolle in der Schule und sie entgegnete, dass ihr das nicht viel ausmachen würde. Sie hätte ja ihre Mutter, ihre Geschwister, ihre Bücher, ihr tanzen und ihr Theater und ein paar Freunde, und deswegen müsse sie auch nicht für jeden die Freundin spielen, die sie gar nicht sein wollte.</p>
<p>„Das wäre doch auch irgendwie unehrlich, oder? Das würde mich auch nicht zufrieden stellen, mit allen Leuten auskommen zu müssen, wenn ich sie in Wahrheit gar nicht leiden kann!“</p>
<p>„Bingo!“ schallte es in Jonas Kopf und er dachte an diesen einen amerikanischen Film „Can`t buy me love“, in dem der Nachbarsjunge bei der blonden Highschool-Königin Cindy Mancini jede Woche den Rasen mäht. Er ist ein Außenseiter und Astronom, der das Footballfeld nur dann aus der Nähe sieht, wenn er heimlich hinter dem Zaun steht und der Leiterin der Cheerleader Cindy beim Training zusieht. Er träumt von ihr und kann sich ihr doch nicht in der Schule nähern, da er nicht dazu gehört. Er ist nur Donald, ein niemand, einer der Streber und der Rasenkosmetiker von nebenan, der sich trotzdem jeden Tag wünscht, dass er diese Einsamkeit überwinden könnte und dazu gehören dürfte, um ihr nahe zu sein. Eines Tages, nach unzähligen für 5 Dollar die Stunde gemähten Quadratmetern Rasen, kauft er sich nicht wie geplant das neue Teleskop, sondern rettet die Angebetete aus einer Notlage, begleicht mit seinem gesparten Geld ihre Schulden und mietet sich sie stattdessen für vier Wochen als Freundin, da ja derjenige ganz bestimmt dazugehört, der mit der Leiterin der Cheerleader geht.</p>
<p>Daraufhin kleidet sie ihn neu, verpackt ihn adäquat cool und schleust ihn in die prominenten Kreise der Highschool ein, spielt mit ihm jeden Tag in der Schule Theater und nimmt ihn mit auf die Parties der Reichen und Schönen. Immer mehr wird aus der Vertragspartnerschaft jedoch eine echte Beziehung, und Cindy vertraut Donald bald so sehr, dass sie ihm die Gedichte zeigt, die sie heimlich schreibt, obwohl niemand vorher sie hat sehen dürfen. Auch sie verbirgt ihr wahres Ich und ihre weiche Seite vor der coolen Gemeinschaft und sieht in Donald eine Chance, zum ersten Mal sich wahrhaftig auszuleben.</p>
<p>Bei dem letzten Vetragsdate führt Donald Cindy dann zu dem alten Flugzeugfriedhof vor der Stadt, auf dem ausrangierte Flugzeugwracks in langen Reihen im Staub stehen. In einem alten Huschrauber sitzend zeigt Donald ihr den Mond durch sein Teleskop, zeigt ihr Tycho, das Meer der Ruhe und die ganzen anderen Krater. Berauscht von der vorher unbeachteten Vielfältigkeit des Universums beschließt Cindy, die Konventionen der Highschool und ihren eigentlichen Freund, den fernen Footballstar zu vergessen, da die Welt auf einmal um so vieles größer und tiefer wirkt als die seichten Regeln, zu denen sie sich vorher verpﬂichtet sah. Sie sieht hinauf zu den Mondkratern und der friedlichen Weite des Sternenhimmels und will statt all der Etikette nur noch denjenigen, der ihn ihr erschlossen hat. Doch Donald denkt nur an die vertragsgemäße Aufkündigung ihrer eigentlich künstlichen Verbindung, macht pﬂichtbewusst und ahnungslos Schluss und fährt in den folgenden Wochen auf der Überholspur an die Spitze der jungen Gesellschaft, wird eitel und übergeschnappt, sonnt sich in dem Ruhm seiner neuen Beliebtheit und vergisst, dass er diesen Ruhm eigentlich nur deswegen gewollt hat, um dem Mädchen, dessen Rasen er jede Woche hat mähen müssen, nahe sein zu können. Stattdessen verkehrt er mit willigen Cheerleadern, sieht sich als neuen Schulkönig und verleugnet seinen einzigen Freund aus einsamen Astronomentagen, doch irgendwann ﬂiegt der Schwindel auf, Donald wird verstoßen aus den Kreisen der Oberklasse und isst von da an sein Essen alleine auf der Mauer abseits der Tische, da niemand mehr neben einem Betrüger sitzen möchte, bis irgendwann, begleitet von diesem Beatles-Song, tatsächlich die Liebe über die Regeln der Gemeinschaft siegt.</p>
<p>Dieser Film wurde allgemein als B-Film eingestuft, als kitschiger Vertreter des Anfang der 90er schon abgegriffenen Genres „Amerikanische High-School Komödie“, mit den üblichen vorhersehbaren Wendungen, von „Kleider machen Leute“ bis „runter kommen sie alle“, aber es gab in der frühen Phase seiner Jugend kaum einen Film, den Jona öfter sah als diesen. Er kannte ihn auswendig, verschlang diese Cindy Mancini, die in Wahrheit Amanda Peterson hieß, weil sie so süß war, weil sie heimlich Verse schrieb und weil auch ihr die Eselparade auf den Geist ging und sie sich nach anderen Werten sehnte. Der Film mochte kitschig und dumm sein, das wahre Leben war dümmer und der einzige Unterschied blieb vielleicht nur der, dass im wahren Leben sich das Schwarze und das Weiße zu grau vermischte und es meist weder die Supertypen mit Cabrio und Footballstarstatus noch die ausschließlichen Streberzombies mit Teliskoppassionen gab, sondern alle als mehr oder weniger farblose Chimärwesen auf dem Schulhof herumliefen und sich abgesehen von Naturtalenten, die gar nicht anders konnten, niemand traute ganz Esel oder ganz Außenseiter zu sein. Dabei gab es genug Außenseiter und genug Esel sowieso; es gab nur keine wirklich passenden Nischen, in die man sie hätte verbannen können.</p>
<p>Jona zum Beispiel, der Schnellste aus der Klasse, der athletische Fußballer und Kampfsportler, lief mit dieser ausdruckslosen Maske durch die Gegend, hätte mit seiner Kantholzfresse in Klischeeﬁlmen wohl als kickboxender Bösewicht durchaus eine glaubwürdige Figur abgegeben und saß doch auf dem Schulhof als langhaariger Junge mit Kopfschmerzen, der leise in sich Nirvanasongs sang und in Gedanken eine abgesägte Schrotﬂinte in den Staub des Schulhofes malte. Im Unterricht saß er dann als der offensichtlich desinteressierte Rebell ohne Hausaufgaben und ging doch in Wahrheit nur deswegen zugrunde, weil er doch in all diesen Weicheiern der Weltliteratur, diesen Rilkes und Hölderlins sich selber sah und nicht verkraften konnte, dass alle anderen durch stumpfen Eifer und Nachgeplapper sich ihrer Werke annahmen und dabei noch mit Einsen und Zweien belohnt wurden.</p>
<p>Dann verließ er die Klasse wieder und wandelte auf dem Schulhof unter den Coolen umher, soff in den Freistunden, dachte sich mit den anderen derbe Späße aus und umkreiste doch nur in jeder Sekunde das eine stille Mädchen und ersehnte immer stärker den Ausbruch aus dieser lauten Welt. Oft wünschte Jona sich, er würde wie der Donald im Film alleine am Rand sitzen können, damit diese Einsamkeit, die sowieso alles auffraß, eine Realität bekommen würde und er diesen eitlen und stumpfsinnigen Eseln samt ihrer oberﬂächlichen Ritualen den Mittelﬁnger auch zeigen konnte, denen er jeden Tag unsichtbar in Form von Wut mit sich nach Hause nahm. Und egal wie gerne er die innere Riege seiner Jungs auf irgendeine Weise doch sehr mochte, er hätte doch nicht gewusst, wen er davon Freund hätte nennen dürfen. Er hantierte auch dort mit seinen Masken, schielte zu seiner Cindy Mancini hinüber, sah sie unerreichbar neben irgendwelchen dieser Aufsatzweisen aus seinem Deutschkurs stehen, fügte sich wieder ein und lachte dann über irgendetwas, und schon ein paar Minuten später, auf dem Weg nach Hause, gab es dann doch nur ihn und den Himmel. Das Lachen hörte auf zu sein, immer kurz nachdem es verklungen war, und übrig blieb die Leere und das groteske Gerippe dessen, was man gemeinhin Freundschaft nannte. Freundschaft war nur Lärm, in dem er sich verstecken konnte und dessen innere Werte man für 39 Pfenninge in Dosen bei Aldi kaufen konnte. Je mehr jeder davon in seine Rucksäcke lud, desto mehr Freundschaft gab es; und mehr Lärm und mehr Belanglosigkeit und noch größere Einsamkeit an den Enden der Tage und stärkere Kopfschmerzen am nächsten Morgen.</p>
<p>Seit einem Jahr rief Jona nun nur noch Delia, und er wollte seine ganze Welt für sie hingeben. Er lag auf dem Bett und hörte ihr zu, wie sie über das Buch redete, das sie gerade begeistert las, und wusste, was er zu tun hatte. Auf einmal spürte er wieder diese Atemnot, stand auf und lief vom Bett zum Schreibtisch und dann zur Tür und zurück zum Bett und immer weiter im Kreis und zwang sich dann, als sie eine Pause machte, zu dieser einen konsequenten Frage:</p>
<p>„Hättest du Lust, in den nächsten Tagen etwas mit mir zu machen? Ich fand das letztes Mal nämlich sehr nett und wir könnten die letzten Ferientage dann noch nutzen, bevor die Schule wieder losgeht.“</p>
<p>Daraufhin schwieg sie kurz, und Jona begann Unheil zu ahnen.</p>
<p>„Ich würde sehr gerne, aber Dan, ein Freund aus Amerika, kommt mich morgen besuchen. Er bleibt zwei Wochen, und deswegen habe ich erst mal keine Zeit mehr. Du hättest früher anrufen sollen.“</p>
<p>Da lag sie nun vor ihm, die amerikanische „3 to 5 days rule“, zerschmettert und nutzlos, und neben ihr grinste der amerikanische Supermann Mr. Schneekönig und umzingelt wurde alles von diesem riesigen Abgrund, der seinen dunklen Schlund immer mehr aufriss und von Sekundenbruchteil zu Sekundenbruchteil anwuchs, bis schließlich alles Licht in diese Schlucht gerissen worden war und nur der Highschool-Superstar mit Zahnpastalächeln aufrecht in ihrer Mitte stand und dieses dunkle Meer auslachte. Lässig und elegant trug er die einzige Frucht dieses Meeres davon, um ihn zerbrach sogar die Finsternis, und als letzter Hohn schwirrte eine drei und eine fünf um sein blondes Haupt als die Zahlen des Versagens, die doch nur für die Privilegierten gemacht waren, um sich diejenigen Frauen gefügig zu machen, die unter allen Dingen sich sowieso nichts sehnlicher wünschten, als von diesen Highschool Wundern halbwegs ehrenhaft gebumst zu werden. Die Warteregel galt eben nur für diejenigen, auf die gewartet wurde, und für die anderen blieb dann ja noch die Finsternis und das Schweigen als Antwort des Schicksals, das jetzt auch Delia aufﬁel.</p>
<p>„Aber ich rufe dich gerne immer mal wieder an, wenn Du das willst. Ich kann Dan ja nun schwer nach Hause schicken.“</p>
<p>Aber auch dieses Angebot geriet in dem Sog dieser tiefsten Finsternis zur Horrorvision, denn er sah sie pﬂichtbewusst den Hörer aufnehmen, während Mr. Wonderful sich nackt vor ihr räkelte, geschwächt von den anstrengenden Liebesstunden zuvor. Schweiß perlte träge und wissend herab auf seine befriedigt grinsenden Lippen und während Jona am anderen Ende der Dinge, abgesehen von diesen quälenden Bildern in seinem Kopf und seiner Verzweiﬂung, noch nach etwas anderem suchen musste, was noch zählte in dieser Welt und was es dann in diesen gestellten Beruhigungstelefonaten zu umkreisen galt, streichelte Dan ihr schon wieder über die nackten Beine.</p>
<p>Ihre Handzeichen vertröstete ihn noch ein paar Minuten, da sie ja diesem netten Kerl am anderen Ende der Leitung noch ein bisschen mit Höﬂichkeit beschenken wollte, obwohl auch sie schon wieder die frisch erwachte Geilheit spürte und ihn vor sich tanzen sah. Ohne dass sie es wollte, tippten ihre Finger ungeduldig auf der Kante des Bettes, sein Schwanz schwoll an, und der ahnungslose Jona bemerkte nur, dass sie wohl das Gespräch beenden wollte, und während sie noch den Hörer weglegte und ihn verabschiedete griffen ihre Finger schon nach dem gewachsenen Rohr und der Hörer ﬂog nicht schnell genug herunter, als dass er dieses Stöhnen hätte überhören können, das dann auf ewig in ihm widerhallen würde, während der Herbst nicht mehr eine goldene Verklärung wäre, sondern die Silhouette seines Pimmels vor dem Hintergrund ihres höﬂiches Lächelns in der Pause zwischen den Vereinigungen.</p>
<p>Die Form wahrend bekämpfte er diese Vorstellung, hielt die erwachende Wut auf die Welt in einer abgeschirmten Blase fest, doch seine Wangen brannten wieder rot und trocken, während er weiter schwieg und nicht wusste, wie er es formulieren konnte, dass sie ihn lieber nicht anrufen sollte. Schließlich sagte er genau das und fügte dann an, dass er jetzt leider essen gehen müsse und wünschte ihr eine schöne Zeit mit Dan. Bei den letzten Worten bändigte er die Fluten nur noch mit letzter Kraft, doch seine Stimme kratzte schon ein wenig, und als er den Hörer auf die Gabel legte, ließ er diese aufgepumpte Blase los und nun schoss alles in den Himmel, die dunkle Schlucht entlud sich über die Welt und Dan King Dingeling ritt auf seinem Riesenpimmel über die Zimmerdecke.</p>
<p>Diese Cindy Mancini Welt erfüllte sich in ungeahnter Konsequenz. Er hatte sich nach Beverly Hills geträumt, und nun kam Beverly Hills zu ihm ins kalte Deutschland, und bekokste Nasen rochen an der Haut, von der er seit einem Jahr träumte, und die Fügung, die er noch vor einer Minute vor sich gesehen hatte, die die Konventionen hatte besiegen wollen und die Liebe gegenüber den Starkult und den tradierten Werten auf ihrer ureigensten Substanz hatte stärken wollen, verlor sich darin, dass das Herz explodierte und der Starkult übrig blieb als einzig funktionierendes Wirkungswesen dieser Welt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[39.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/39/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:20:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Als die Schule wieder losging, fehlte Delia wegen der einleuchtenden Einzelbetreuung für Dan Dandy. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Als die Schule wieder losging, fehlte Delia wegen der einleuchtenden Einzelbetreuung für Dan Dandy. In Deutsch bekamen sie die erste Klausur des neuen Schuljahres wieder, und die neue Schülerin, die Anfang des Jahres aus der Stufe 13 in ihren Kurs gekommen war, erdreistete sich tatsächlich, eine schlechtere Klausur als Jona abzuliefern. Offensichtlich kam sie mit dem nötigen Maß an Strebsamkeit noch nicht zurecht, und deswegen nahm Jona sie nach der Stunde beiseite und erklärte ihr, sie müsse von nun an ein bisschen mehr üben, da das Privileg der schlechtesten Klausur per Dekret ihm zustehen würde. Ein wenig verwirrt und hilﬂos verwies sie auf die stundenlangen Hausaufgaben, mit denen sie noch hadern würde und beklagte sich über die permanent stenograﬁerenden Mitschülerinnen und bezweifelte, ob ihr es wirklich gelingen würde, sich zu verbessern. Jona sah sie ein wenig mit gespielter Strenge an und sagte ihr, dass er jedenfalls fest an sie glaube und dass sie ihn jederzeit um Rat fragen dürfe. Er würde ihr dabei helfen, da sie neu sei und vielleicht Hilfe gebrauchen könne. Dann ließ er sie stehen und hoffte auf ihren kommenden Fleiß, da er seit einem Jahr, verbrieft durch die ständige Bestätigung, das Schlusslicht des Kurses war und es auch bleiben wollte. Am liebsten hätte er sich ein Schild um den Hals gehängt, auf dem „mit Abstand schlechtester Aufsatzschreiber des Kurses“ stand, da er es genoss, dass sogar Neumeier langsam ein schlechtes Gewissen bekam. Er ermahnte Jona in letzter Zeit immer öfter, versuchte ihn zu freiwilligen Referaten zu überreden und erinnerte ihn nach der Stunde immer öfter an sein Talent.</p>
<p>„Ich habe kein Talent, ich habe sieben Punkte!“ entgegnete Jona dann immer, verließ die Klasse und sonnte sich in Genugtuung, da Neumeier sich mehr und mehr zu seinem eigenen Unwillen in sein eigenes Notensystem verstrickte.</p>
<p>Schon lange gab sich Jona überhaupt keine Mühe mehr bei den Aufsätzen, kritzelte vor der Schule irgendwelche kurzen Ausführungen in sein Heft und hätte in seiner ohnmächtigen Wut vielleicht brilliante Pamphlete gegen das „Deutsch-Establishment“ zustande gebracht, wenn er nicht zu sehr insgeheim immer noch die Literatur und Aufsätze an sich liebte, um kaltem Zynismus komplett zu verfallen. So bildeten die wenigen Zeilen, die er immer regungslos bei dem immer verständnisloser werdenden Lehrer ablieferte, nur die letzte Umklammerung von etwas Geliebten, das immer mehr verloren ging und so verkümmert und traurig doch wenigstens das Minimum seiner Existenz wahrte.</p>
<p>Die Schule an sich wurde immer witziger. In Erdkunde lernten sie bei dem Themenfeld Städteplanung das „Prinzip des halben Weges“, das ein wenig philosophisch wirkte, doch effektiv nur aussagte, dass Städte sich immer einigermaßen regelmäßig in konzentrischen Kreisen um gewisse Zentren entwickelten und es dabei die absolut bahnbrechende Erkenntnis zu berücksichtigen galt, dass nicht jedes Haus auf den Rändern liegen würde, sondern manchmal auch innerhalb dieser Kreise. Genialität rieselte herunter auf die immer mündiger und erwachsener werdenden Schüler, und über so einen Blödsinn wurden tatsächlich Klausuren geschrieben.</p>
<p>In Mathe saß Jona neben einem anerkanntermaßen intelligenten Schüler, und sie wurden Leidensgenossen. In den Kurvendiskussionen reihten sie endlose Grundrechenschritte aneinander, und als die beiden immer einigermaßen gleich schnell als erste fertig wurden und ihre Ergebnisse dem Lehrer zeigten, schüttelte er in den meisten Fällen nur mitleidig mit dem Kopf und ging zu anderen Schülern, die jetzt auch fertig geworden waren, ihm richtige Ergebnisse präsentierten und eine neue Aufgabe bekamen. Anfangs recherchierte Jona mit seinem Nachbarn noch die Fehler, und sie fanden dann auch irgendwo immer so etwas wie –3x mal –3x gleich –9x Quadrat. Daraufhin nahmen sie sich ihr Versagen nicht mehr so krumm, und fortan wiederholten sich die Abläufe immergleich, Herr Fertner verneinte immer mitleidiger, hielt sie langsam für ein wenig zurückgeblieben, und ihnen blieb nichts anderes übrig, als immer dann gehörig die Korken knallen zu lassen, wenn tatsächlich einmal einer von ihnen das richtige Ergebnis vorweisen konnte.</p>
<p>In Religion hatte er in den Klausuren des letzten Halbjahres 15 und 14 Punkte geschrieben, und da er an guten Tagen mit dem Lehrer im Unterricht praktisch Privatdiskussionen geführt hatte, hatte er im Zeugnis 15 Punkte oder zumindest 14 Punkte erwartet. Am Ende hatten dann elf Punkte dagestanden, und der Lehrer hatte die Benotung damit begründet, dass seine mündlichen Leistungen schlicht und einfach zu wechselhaft seien; dass er zwar oftmals wirklich Besonderes sagen und leisten, aber manchmal eben stundenlang keine sichtbare Regung zeigen würde. Jona hatte ihm eigentlich erzählen wollen, dass dies die Stunden waren, an denen der Kopf in jeder Sekunde zu explodieren drohte und allein das Deckenlicht die müden Augen so sehr blenden würde, dass er nicht hatte aufblicken können. Jede Bewegung mit dem Kiefer eröffnete eine neue Hölle, und deswegen schwieg er in diesen Stunden und bekam nun mit selbstgerechtem Lehrernicken, versehen mit der Bitte um dem Alter angemessene Besserung, die selbstverantwortete Quittung serviert. Aber er schwieg dann doch, ging müde nach Hause und wurde dabei von mindestens 27 weiteren Leuten als arrogant und merkwürdig kategorisiert, da er in dem eingeschränkten Gesichtsfeld dieser Schmerzen die Leute deswegen nicht hatte grüßen und anlächeln können, da er sie schlichtweg gar nicht gesehen hatte. Und über all diesem Wahnwitz hing ihr Bild, und an diesem Tag lag Dan daneben, lächelnd und in der gelifteten Blüte seiner Männlichkeit. Jona ging nach Hause, und in seinem Schädel surrten tausend Fliegen, und die Nägel an ihren Flügeln rammten sich extraspitz in seine geschundenen Schläfen. Er verschwieg seiner Mutter die Klausur und schwieg zu allem und reagierte nicht einmal auf seine kleinste Schwester, die ihm mit einem Buch zum vorlesen in die Ecke ziehen wollte, da er vor Schmerzen einfach nicht mehr reden konnte. Die Welt versank in Taubheit, und obwohl seine Mutter solche Kopfschmerzen von sich selber kannte, akzeptierte sie den Verweis darauf nicht, haderte mit seinem Schweigen, weinte, und Jona lief hinaus auf die Felder, um am Abend von seinem Vater gesagt zu bekommen, dass sie ihn bald wirklich hinauswerfen oder wenigstens einweisen würden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[40.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/40/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:19:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dann kehrte sie in die Schule zurück&#8230; Als er an diesem Dienstag Morgen den Chemieraum betrat, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dann kehrte sie in die Schule zurück&#8230;</p>
<p>Als er an diesem Dienstag Morgen den Chemieraum betrat, sah er gleich als erstes ihre blaue Jacke über dem Stuhl hängen, direkt neben dem leeren Platz, auf dem er immer saß und zu dem er wohl auch an diesem Tag gehen musste, obwohl alles in ihm nur noch ﬂüchten wollte. Ohne ihn zu bemerken kramte Delia in ihrer Federtasche herum, und als Jona ihr langes Haar von hinten betrachtete, fuhr ihm ein Stich durch den ganzen Körper. Er hielt die Klinke in der Hand und blieb einen Moment lang unschlüssig stehen.</p>
<p>„Herr Engelau, brauchen Sie eine Extraeinladung, oder haben Sie vergessen, wo Sie sitzen?“ fragte Frau Soffel ungeduldig und sah nervös von ihm zu dem Platz neben Delia hinüber.</p>
<p>Langsam ging Jona durch den Klassenraum und zwang sich dabei, Delia kurz zuzulächeln. Sie lächelte zurück, und er versuchte in ihren Augen zu lesen, wie viel sie von ihm wirklich sah. Ihre Augen wirkten noch sanfter als sonst, und ihm kam es so vor, als ob sie einen Teil seiner Ängste und Zweifel erahnen konnte. Der traurig wissende Schimmer konnte zwar alles heißen, aber da er das war, was Jona sich von allen Varianten am ehesten gewünscht hatte, fragte er sich, wie viel von den Vorstellungen über zerwühlte Bettlaken und erschöpfende Liebesspiele tatsächlich der Wahrheit entsprach.</p>
<p>Er bemühte sich, möglichst langsam auszupacken und beobachtete amüsiert, wie Frau Soffel ihn dabei mit unruhigen Blicken begleitete. In der letzten Zeit genügte seine simple Anwesenheit, um sie herauszufordern. Neben den Kontrollblicken auf sein Chemiebuch und den dann automatisch und kommentarlos notierten Fünfen, falls sein Buch, ob nun zufällig oder absichtlich, eine andere Seite aufwies, gab es ein neues Spiel. Es hieß „Fragen für die Einserkandidaten“. Auch Frau Soffel hatte seine schriftlichen Leistungen wegen der angeblichen mündlichen Mäßigkeit von 14 auf 12 Punkte herunterkorrigiert. Da er dies vorausgeahnt hatte, hatte Jona penibel darauf geachtet, dass er in jeder Unterrichtsstunde immer mindestens drei richtige Antworten mehr abgab als diejenigen mit den Einserabos.</p>
<p>Als er dies dann Frau Soffel mitgeteilt und die Bewertung damit angefochten hatte, hatte sie gemeint, dass man für eine Eins einfach mehr tun müsse und dass sie von jemandem mit den Fähigkeiten von Jona einfach mehr erwarten würde, um den Unterricht voranzutreiben. Auf die Frage, ob es denn mit dem Schulgesetz zu vereinbaren sei, dass anscheinend für gewisse Personen ein besonderes Raster gelte, hatte sie ihn an seine ganzen Fünfen wegen falscher Seiten im Chemiebuch erinnert und angefügt, dass er auch nie wirklich die Hausaufgaben machen würde. Das traf zwar zu, aber da sie das nur manchmal wirklich nachgeprüft hatte, hatte er empört so getan, als würde das so nun wirklich nicht stimmen. Dann hatte sie zur Überprüfung sein Heft einsammeln wollen und da er aus taktischen Gründen hatte angeben müssen, dieses Heft leider gerade verloren zu haben, hatte sie sich dann als salomonisches Kompromissverfahren die „Fragen für die Einserkandidaten“ ausgedacht, die selbstverständlich nur ihm gestellt wurden und so ziemlich die einzigen Momente im Unterricht darstellten, an denen man tatsächlich einmal nachdenken musste. Bisher hatte er alle Fragen richtig beantwortet, doch obwohl dieses Verfahren ihm eigentlich Bonuspunkte hätte einbringen sollen, hatte Frau Soffel jedes Mal so getan, als hätte er gerade noch einmal Glück gehabt und seinen gelangweilten Gesichtsausdruck gerade noch einmal ausgleichen können. Denn das war immer das Lustigste an den mündlichen Noten: Jedes Mal ﬂoss Jonas Gesichtsausdruck meist sogar als Hauptsache in die negative Bewertung mit ein. Er hatte Frau Soffel daraufhin gesagt, dass er schließlich nicht permanent seinen Gesichtsausdruck korrigieren könne, wenn ihm tatsächlich immer langweilig sei, und sie hatte erwidert, dass er eben dafür sorgen müsse, sich nicht zu langweilen. Fassungslos und resigniert hatte er es sich erspart, sie daran zu erinnern, dass sie ihm mit ihren dämlichen Buchaktionen genau dies verwehrte und gab sich nicht die Blöße, auch vor ihr von den Kopfschmerzen zu sprechen, da man sowieso immer als Simulant abgestempelt wurde und deswegen am besten mit Niemandem darüber sprach.</p>
<p>„Vielleicht könnte uns Jona die Formel anzeichnen?“</p>
<p>Jona schreckte auf und sah, wie Frau Soffel ihm aggressiv und fordernd ein Stück Kreide entgegenstreckte. Er war abgeschweift, da er wieder fünfzig Zentimeter von allen Fragen entfernt saß, er einfach mit dieser Zerrissenheit nicht mehr fertig wurde und deswegen permanent sich abwechselnd wegträumte und dann wieder überlegte, ob es nicht doch im Diesseits Wege gab, um diese 50 Zentimeter zu überwinden. Nun war er hart im Diesseits aufgeschlagen, stand langsam auf und leitete aus den schon an der Tafel stehenden Fragmenten die ungefähre Aufgabenstellung ab und formulierte im Kopf eine Vermutung. Er ging langsam, um sich die vermutete Gleichung im Detail zu überlegen und traf sie sogar auf Anhieb. Als er dann die Moleküle dazu zeichnen sollte, kramte er wieder in der Erinnerung, da er ja nicht aufgepasst hatte und kehrte schließlich ein wenig stolz auf seinen Platz zurück, da er die Aufgabe hatte lösen können. Als er wieder saß, blickte er an die Tafel und betrachtete sein Meisterwerk. Es sah zwar absolut beschissen aus, und die Ringmoleküle eierten nur so über die grüne Tafel, aber es handelte sich eindeutig um die richtige Lösung. Nur Frau Soffel blickte noch wenig überzeugt auf die Gleichungsmutanten und schüttelte nach annähernd fünf Minuten schließlich den Kopf.</p>
<p>„Leider falsch! Wer sieht den Fehler?“</p>
<p>Nach weiteren fünf Minuten ging eine der Einserabonnenten mit ihrem sauber geführten Heft nach vorne, blickte noch einmal konzentriert in ihre Aufzeichnung und fügte schließlich ein fehlendes Ladungszeichen in die Gleichung ein.</p>
<p>„Bravo Kristina! Sehen Sie, Jona, das sind die Leistungen, für die es eine Eins gibt. Für Sie kann ich wieder allerhöchstens eine Drei notieren.“</p>
<p>Jona resignierte. Er hatte ein verdammtes Ladungszeichen in einer Gleichung vergessen, die über zwanzig davon aufwies, und bekam dafür eine Mitleids-Drei, und nach fünfminütigem Suchen fand tatsächlich irgend so ein Genie in seinem Hausheft das fehlende Ladungszeichen, schrieb es ab und bekam dafür eine glatte Eins.</p>
<p>Und es kam noch besser. Da für Jona durch seine hochverdiente Drei die Eins in weite Ferne gerückt war, musste eine „Frage für die Einserkandidaten“ für seine Rettung sorgen. Die Frage hing mit dem Teil zusammen, den er nur so am Rande mitbekommen hatte, und da sich mittlerweile wieder die Kopfschmerzen wie wilde Schlingpﬂanzen durch seine Hirnwendungen rankten, zuckte er nur mit den Achseln.</p>
<p>„Jona! Ich bin entsetzt. So bekommen Sie nie eine Eins.“</p>
<p>Das war zuviel. Er hatte von zehn dieser Bonusfragen neun richtig beantwortet und musste jetzt einmal passen, und schon gab es die neun richtigen Antworten nicht mehr, sondern nur noch die eine fehlende, blankes Entsetzen und Schadenfreude, die Frau Soffel in ihrer Einschätzung bestätigt sah, dass er sich einfach mehr am Unterrichtsgeschehen beteiligen müsse, anstatt immerzu die arrogante Diva zu spielen. So schnell er konnte, verließ er die Stunde, als es klingelte, doch Delia lief ihm nach, berührte sanft seine Schulter und sagte ihm, er solle sich diese ganze Sache nicht so zu Herzen nehmen. Sie setzten sich auf eine Bank, und Delia hörte Jona pﬂichtbewusst beim Fluchen zu. Dann fragte sie ihn, ob er ihr bei der Aufarbeitung des durch die Dan-Sache versäumten Stoffes helfen könne, und sie verabredeten sich für Samstagabend bei Jona.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[57.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/58/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit sie aus Amerika zurückgekommen war, verwahrte Delia einen Joint in ihrem Nachttisch. An diesem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit sie aus Amerika zurückgekommen war, verwahrte Delia einen Joint in ihrem Nachttisch. An diesem Abend rauchte sie ihn. Sie machte endgültig mit ihrem Freund Schluss und wenig später kam sie mit einem Jungen aus ihrer Stufe zusammen. Er sah nicht besonders gut aus, war aber muskulös und fügsam. Er war mit den Jungs seiner Rockband irgendwann einmal ziemlich breit zu ihr gefahren und hatte sie plangemäß und ohne viele Worte einfach klargemacht. Sie kamen zusammen, und als Jona sie dann beide in der Schule sah, zerbrach diese Welt völlig und irgendetwas hörte in ihm auf zu schlagen.</p>
<p>Er wankte nach Hause und spürte die Müdigkeit unbarmherzig und grausam, und plötzlich merkte er, dass ihm alles gleichgültig war. Es war ihm egal, ob er lebte oder starb, ob es regnete oder schneite oder ob Kuhscheiße vom Himmel ﬁel. Es gab keine Welt mehr und keinen Himmel, und da es ihm auch egal war, ob er sich totarbeitete oder den ganzen Tag auf dem Bett lag, schloss er mit seinem unsichtbaren Schöpfer einen Pakt. Er trat heraus auf die Felder und versuchte noch einmal auf die Art zum Himmel zu sprechen, wie er es immer getan hatte, aber nach einer Weile trat er zurück und sagte zu dem unsichtbaren Wesen.</p>
<p>„Es tut mir leid, aber hab irgendwie nicht aufgeräumt.“</p>
<p>Überall in der geschundenen Weite lagen schon fast vergessene Wünsche in den Ruinen der Träume, die er einfach nicht mehr bewerten konnte, weder, wie er noch zu ihnen gelangen konnte, noch, wie er überhaupt darüber denken sollte. Er lehnte sich an das Gatter der Koppel und dachte sich, dass von den Varianten herumliegen oder sich tot arbeiten die Variante totarbeiten auf jeden Fall die konstruktivere war, um wieder ein wenig mehr Klarheit zu erlangen. Er trat einen Schritt vor und schickte zum Himmel, dass er sich wieder melden würde, wenn er wieder mit seinen Träumen aufräumen könne und verband seine Aussage mit diesem Pakt:</p>
<p>Er schwor, keine Minute mehr ohne Arbeit zu verbringen, und er würde damit entweder dieses erstorbene Himmelsmonster und seinen unsichtbaren Gebieter dadurch besiegen, dass er es wieder auf die Sonnenseite schaffte, oder andernfalls sollte er abgehauen werden wie ein Grashalm. Er wollte gewinnen oder sterben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[60.]]></title>
<link>http://treibholzengel.wordpress.com/2009/10/27/61/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 19:55:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>angelusnovusphilosophie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auch in der Schule dachte er sich immer neue Wege aus, um dieser Institution den Stinkeﬁnger zu zeig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auch in der Schule dachte er sich immer neue Wege aus, um dieser Institution den Stinkeﬁnger zu zeigen. Bei Chemieklausuren kam Jona immer absichtlich eine Viertelstunde zu spät, genoss es, wie Frau Soffel panisch wegen des Zeitverlustes mit dem Klausurheft hinter ihm herlief, verfasste Fußnoten zum Orbitalmodell über die Unschärferelation, die länger als der gesamte Rest der Klausur waren, gab eine Viertelstunde vor der Zeit ab und bekam trotz allem seine zwölf Punkte.</p>
<p>Generell bemühte er sich ansonsten die Grundkursklausuren ungefähr nach der Hälfte der Zeit abzugeben und scheiterte meist nur knapp. Bei Deutschklausuren wurde es zum eingeﬂeischten Ritual, mindestens neun Mal während der Klausur mit dem Walkman „Fatherland“ von den Krupps zu hören, er sah seine Klausuren nie durch und brach im Elementarbereich alle Rekorde.</p>
<p>Vor dem schriftlichen Abitur gab er sich für jede Prüfung genau einen Tag Zeit zum Lernen. Nur bei Bio lernte er mehr, kannte in der Klausur das Thema „Genetische Revolutionen bei Gründerpopulationen“ aus einem Wissenschaftsmagazin und schrieb drei Lösungswege, da er mit dem richtigen schon nach zwei Stunden fertig war. Er errechnete sich tief gestapelt 3 mal 11 Punkte aus und zog von den 33 gnädig ein paar ab, gab sich mit der Höchstpunktzahl 15 zufrieden und musste sich am Ende mit acht begnügen. Der Biolehrer war der Meinung, Jona habe zwar das richtige Ergebnis niedergeschrieben, doch erstens schlecht und zu lückenhaft argumentiert und zweitens die Korrektoren durch die drei Lösungswege verwirrt. Außerdem habe es katastrophal ausgesehen. Wegen diesen Unzulänglichkeiten und wegen der vielen Fehler hätten sie ihm ein paar Punkte abziehen müssen. Jona hatte absichtlich mit einem defekten und sensationell schlechten Kugelschreiber geschrieben, damit dieses Scheißabitur wenigstens bei der Abschlussprüfung den adäquaten Begleiter bekam. Neumeier kam dann in der Pausenhalle auf ihn zu und schüttelte nur mit dem Kopf:</p>
<p>„Das war nichts, Jona“.</p>
<p>„Ne?“</p>
<p>„Ne, das war nichts. Und was war das für ein Schreiber? Der hat ja nur gekleckst. Eine Riesensauerei.“</p>
<p>„Das war ein Werbegeschenk vom Lindenhof. Polnischer Direktimport“, entgegnete Jona und ließ ihn stehen. Alle sollten ihn am Arsch lecken, alle Scheißlehrer und das ganze Scheißgebäude. Sollten sie weiter daran glauben, dass dieses Abitur etwas Wichtiges sei. Für Jona war es nur die Ausgeburt des Lächerlichen, so wie er den ganzen Laden mit den Knebelstrukturen, mit all ihren Dämlichkeiten und den Aufsatzweisen und Eseln nur noch lächerlich fand. Er lief geistigen Amok und wäre dann am Ende doch fast versöhnt worden, da Jona am Tag der Vergabe der mündlichen Noten von allen Seiten zugeﬂüstert bekam, dass er eine herausragende Prüfung abgelegt habe. Alle Schüler und Lehrer versammelten sich im Lehrerzimmer, und der Direktor hielt vor versammelter Mannschaft bei dem Namen Jona Engelau einen Moment inne und sagte, dass er bei dieser Prüfung gerne dabei gewesen wäre, bei der angeblich 20 Punkte kaum ausgereicht hätten.</p>
<p>„Jona Engelau: Musik 15 Punkte“, las er, und spontan, als hätten sie sich nicht all die Jahre gegenseitig gehasst, ﬁngen Lehrer und Schüler an zu klatschen. Als alle dann raus gingen, hörte er noch, wie Frau Brotz Herrn Neumeier nachdenklich und ein wenig skeptisch ins Ohr ﬂüsterte:</p>
<p>„Demnach muss der ja ganz schön intelligent sein.“</p>
<p>Neumeier wiegte unentschlossen mit dem Kopf hin und her, doch Jona triumphierte. Vielleicht war er das, aber das war jetzt egal und für so eine Idiotenanstalt sowieso das falsche Wort. Er verließ das Lehrerzimmer und soff sich zwei Wochen lang jeden Tag besinnungslos. Bei der Verabschiedung saß er auf seinem Stuhl mit seinem Zeugnis in der Hand und spürte immer noch ungezügelt diese unbändige Wut, und als der prominente Gastredner sprach, schwor er sich, er würde in mindestens drei Jahren dort als Gastredner stehen und dem versammelten Kollegium statt einer Rede einfach nur auf den Kopf kotzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Über nackte Tiere und deren Selbstbewusstsein]]></title>
<link>http://shorwath.wordpress.com/2009/10/24/uber-nackte-tiere-und-deren-selbstbewusstsein/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 11:50:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>A. Kelius Horwath</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen. Das wäre wohl die einfachste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich könnte natürlich jeden neuen Absatz mit einer neuen Frage beginnen.<br />
Das wäre wohl die einfachste Art klug zu wirken. Ich habe nämlich das Gefühl, mit jeder Frage, die ich dem Leser stelle, mich selbst aus der Verantwortung zu entziehen, sie beantworten zu müssen. Es ähnelt dem &#8220;Schuld-in-andere-Schuhe&#8221; stecken.</p>
<p>Wenn ich mir selbst Fragen stelle, geschiet es meistens, dass ich von dem Versuch eine Antwort darauf zu finden, in eine weitere Frage hineinrutsche. Man könnte mir vorwerfen, ich würde ständig Fragen stellen und sie jedoch niemals beantworten.<br />
Das trifft allerdings nicht zu. Ich beantworte sehr wohl meine Fragen, wenn auch auf eine andere Art, die nicht jeder gewohnt ist.<br />
Ich bin beispielsweise allein schon zufrieden wenn ich von einer Frage zur nächsten komme. Ich sehe es nicht als Sinnlos, da die gestellte Frage doch zu einem Ergebnis führte, wenn auch nicht zu einer Antwort.</p>
<p>Es stellt sich auch die Frage, ob man das &#8220;Fragen-stellen&#8221; als Beweis der Dummheit liefern könnte.<br />
Mit diesem Gedanken beschuldigte ich mich selbst, stempelte mich als Versager ab und geriet so in ein tiefes Loch der Verzweiflung. Ich scheiterte unaufhörlich in allen Situationen und sah mich an der untersten Stufe einer Leiter der Gesellschaft.<br />
Die Depression vertiefte sich innerhalb 5 Jahren bis zu Suizid-Gedanken, die mich nicht mehr losliesen und ich somit (freiwillig) in der Psychatrie landete.<br />
Ich war schon soweit, dass ich die Tat von Amokläufern zutiefst verstand. Mein Hass richtete sich gegen die Gesellschaft, welche mich zu einem Versager abstempelte. Mein Selbstbewusstsein war bis auf die Knochen abgefressen, wie ein nacktes Tier, dessen schützendes Fell von seinem Körper gezogen wurde. Ich erkannte das Hauptproblem der Amoktäter, denn ich verglich meinen Gedanken und Zustand mit deren. Das Selbstbewusstsein ist schuld an allem, mal davon abgesehen wer an dessen Fehlen Schuld hat.</p>
<p>Hiermit spreche ich natürlich mein herzlichstes Beileid für all die Betroffenen der Amokläufe aus.</p>
<p>Es grüßt euch herzlichst,</p>
<p>Horwath</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA["Ich beantworte gerne Fragen, die ich gerne beantworten möchte!"]]></title>
<link>http://tueti87.wordpress.de/2009/03/14/schauble/</link>
<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 20:03:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tueti</dc:creator>
<guid>http://tueti87.wordpress.de/2009/03/14/schauble/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Ich beantworte gerne Fragen, die ich gerne beantworten möchte!&#8221; Wolfgang Schäuble Angef]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Ich beantworte gerne Fragen, die ich gerne beantworten möchte!&#8221; Wolfgang Schäuble Angef]]></content:encoded>
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