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	<title>andere-kulturen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/andere-kulturen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "andere-kulturen"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:33:05 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Gott lächelt]]></title>
<link>http://fantasmagorique.wordpress.com/2009/09/11/gott-lachelt/</link>
<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:08:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>fantasmagorique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wieder so ein heiβer Morgen. Die Luft verbreitete das Gefϋhl, nicht atmen zu können, und der Gedanke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wieder so ein heiβer Morgen. Die Luft verbreitete das Gefϋhl, nicht atmen zu können, und der Gedanke an das Deo, das in der Eile aufzutragen vergessen wurde, erhöhte die Schweiβproduktion drastisch. Dabei hätte der Effekt sowieso nur eine mentale Wirkung erzielt, da der Schweiβ vielleicht nicht zu riechen wäre, aber die Kleidung macht jede kleine Bewegung in Form groβer mäandrierender Wasserflecken sichtbar. Und das alles, bevor das Bϋro ϋberhaupt erreicht ist.</p>
<p>Dieser Gedanke wurde durch den Blick auf fest zugeschnϋrte Lederschuhe in dem typischen Beige unterbrochen. In den Schuhen eine alte Dame, die &#8211; so machte es den Anschein- noch nie Schwierigkeiten mit dem Schwitzen hatte. Ihre dϋnnen Beine wurden von dicken, in einem dunklen Beigeton gehaltenen, selbstverständlich blickdichten, Strϋmpfen umhϋllt, und der Gedanke an winterliche Stulpen drängte sich dem Betrachter auf, weil sie ebenfalls diese kleinen und gleichmäβigen Ringe aufwiesen. Plötzlich näherten sich die Beine in langsamen Schritten.</p>
<p>Eine Nonne schaute mich durch groβe Brillenglaeser, wie man sie hoechstens noch von chinesischen Arbeitern zu Zeiten Maos kennt, an. Mit groβen Augen, was sicherlich an der Glasdicke liegen musste, die auffallend lächelten. Ob ich wisse, wann denn die 19 komme, denn sie warte schon mehr als eine Stunde.</p>
<p>Eine Stunde! Der Gedanke an die dicken Strϋmpfe lieβ die Flecken auf meiner luftigen Bluse noch gröβer werden. Diese der Situation ergebene Geduld – in dieser Wärme – erzeugte zunächst eine gewisse Sprachlosigkeit. Doch ihr erwartungsfrohes Lächeln ermöglichte doch noch eine Antwort.   </p>
<p>Auch ich wusste nicht, warum keine 19 komme. Sie durchschaute schnell, dass sich hinter der dem römischen Umfeld angepassten Optik doch keine Italienerin verbarg. Aber das störte sie nicht weiter. Statt dessen ϋberlegte sie, welche Sprache uns am besten neben dem Werkzeug Hand ein Gespräch ermöglichen könnte.</p>
<p>„Inglese? Scusa, no. Sprichst Du Spanisch?“ – „Nein, aber Französisch.“ – „Oh, herrlich! Ist ja fast Italienisch, nicht? Okay, dann mal los. Aber, ich muss noch sagen, das ist schon fast 30 Jahre bei mir her.“</p>
<p>Entsprechend klang es auch, und letztlich einigten wir uns auf Italienisch mit französischen und spanischen Einflϋssen, gepaart mit einer theaterhaften Gestik. Auf dem Weg zu einem Busfahrer, der gerade auf einer Bank saβ und in die Lektϋre des Sportteils vertieft war, blϋhte die alte Dame immer mehr auf, weil sie sich so freute, dass ihr Französisch ja fast noch so wie frϋher war, als sie junge Schwestern in Belgien ausgebildet hat.</p>
<p>Die tiefen Lachfalten froren jedoch ein, als sie dem Busfahrer tief in die Augen schaute und wissen wollte, was denn hier in Rom schon wieder los sei. Er meinte nur, ohne seine Augen auch nur einen Moment von den Fussballergebnissen abzuwenden, dass wir es ja wohl sehen, die Bahn fahre nicht. Dann sollen wir eben anders fahren. Gut.</p>
<p>Ihre Robe flatterte durch die schnellen Schritte auf den dϋnnen, dick bestrumpften Beinchen. „Dio, ich bin schon viel zu spät!“ Auf dem Weg zur Metro fragte sie, was denn jemanden aus Deutschland nach Rom verschlage. Es sei doch so schön dort! Vor allem „Munster“ und „Osnabruck – che bello!“ Sie sie eigentlich Kolumbianerin, und da wir nur unter uns seien (Gott hat in diesem Moment sicherlich auch weggehört), könne sie ja offen reden: „Die Italiener – also wirklich! Keine Ordnung, immer laut, und alles werfen sie auf den Boden! Weißt Du, wir Kolumbianer sind ja auch nicht gerade Vorbilder, aber Italiener sind doch Europäer! Ihr Deutschen mögt es doch auch immer blitzeblank!“</p>
<p>Die Metro erreichte ihr Ziel, und die gesuchte Bahn – die Straβenbetriebe hatten sie wieder umgeleitet – erreichte unser Blickfeld. „Très bien. Weißt Du, ich muss zur kolumbianischen Botschaft, um meinen Fϋhrerschein abzuholen. Aber ich hab dem Bischof schon gesagt, ich verspreche ihm nicht, dass ich in diesem Chaos hier auch fahre!&#8230; Und das ist es wieder! Soll ich Dir mal etwas verraten?“ &#8211; Noch ein Geheimnis, das Gott vielleicht nicht erfahren sollte.</p>
<p>„Allora…non alors, ich musste hier vorher zum Straβenverkehrsamt fϋr einen Test. Man sagte mir, dass sie meine Sehkraft ϋberprϋfen wollten und solche Sachen. Und weißt Du was?“, nun lehnte sie sich ganz nah zu mir rϋber, „Die haben mich nur kurz gefragt, ob ich Probleme mit dem Sehen habe. Wenn nicht, dann ist es okay. Nicht mal ein Test, ob ich ϋberhaupt noch was sehen kann! Dabei flunkern die Römer doch alle! Verstehst Du jetzt, warum die alle so verrϋckt fahren?“</p>
<p>Sie schaute mich an, lachte laut los, und drehte sich anschlieβend etwas verschämt zu einem jungen Mann um, der uns nur einen recht verständnislosen Blick zuwarf. </p>
<p>Am Ende stellte sich heraus, dass wir beide das gleiche Ziel hatten, die Via Mangili. Als wir uns verabschiedeten, meinte sie nur: „Ma fille, es war schön, Dich kennen gelernt zu haben. Nun geh mit Gott. Dio ti protegga.“ – Ich glaube, er war die ganze Zeit mit einem Lächeln im Gesicht dabei.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Gratuliere, es ist ein Zwitter!"]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2009/09/01/gratuliere-es-ist-ein-zwitter/</link>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 08:09:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[In dem Blog http://blog.zwischengeschlecht.info wird ein von der Berner Zeitung abgedrucktes Intervi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In dem Blog <a href="http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/08/31/Keine-Zwangsoperationen-mehr-in-Biel-Berner-Zeitung%2C-17.8.09">http://blog.zwischengeschlecht.info</a> wird ein von der Berner Zeitung abgedrucktes Interview mit der Chefärztin der Kinderklinik Wildermeth in Biel zitiert, das mir soeben ganz ganz viel Mut gemacht hat:</p>
<blockquote><p>&#8230;<br />
Aebi ist seit zehn Jahren Chefärztin der Kinderklinik Wildermeth. Davor praktizierte sie länger in Kanada. &#8220;Dort ist die Politik jene, dass man die Kinder sein lässt, wie sie geboren wurden, bis sie selber entscheiden können&#8221;, so Aebi. In anderen Kulturen seien intersexuelle Menschen akzeptierter als in unseren Breitengraden. Etwa in Indien. Aebi: &#8220;Dort geht man davon aus, dass der Mensch gespalten wurde und das Weibliche und Männliche wieder in sich vereinen muss. Kommt ein zwischengeschlechtliches Kind zur Welt, dann ist dies ein Geschenk.&#8221;</p>
<p>(Berner Zeitung, 17.08.2009, S. 19)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sommerlicher Adventskalender]]></title>
<link>http://fantasmagorique.wordpress.com/2009/08/04/sommerlicher-adventskalender/</link>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:35:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>fantasmagorique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der August ist in Rom wie auch in anderen Teilen Italiens kein ganz normaler Monat &#8211; und das l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der August ist in Rom wie auch in anderen Teilen Italiens kein ganz normaler Monat &#8211; und das liegt nicht nur ander Hitze. Ein richtiger Italiener dreht in dieser Zeit seiner Stadt den Rücken zu. Was bleibt, ist die Hitze und verschlossene Geschäfte. Straßenzüge sehen aus wie nach abgeschlossenen Vorbereitungen zu einem G8-Treffen, als erwarteten die Besitzer einen Ansturm von gewaltbereiten Gegendemonstranten.</p>
<p>Rollläden und heruntergelassene Gitter überall. Nur selten streift der alte Mann aus dem Nachbarhaus mit der leicht schief sitzenden Hornbrille mit seinem alten &#8211; ebenfalls von Arthrose geplagten &#8211; und treuen Gefährten zu der letzten noch geöffneten Bar für einen kleinen Caffè durch das Prati-Viertel. Der Hund an seiner Seite wirkt nun seit einigen Tagen noch behäbiger und stets gut gefüllt mit süßen Biscotti.</p>
<p>Gegen 08.30 Uhr umweht ein warmer und sehr trockener Windhauch um die Nasenspitze. Der Gedanke, noch vor dem ersten Caffè Sonnencreme aufzutragen, wird recht schnell wieder verworfen. Auch hier übt der Stolz so vieler Italieners langsam einen gewissen Einfluss aus.</p>
<p>Es geht wie jeden Morgen ins Büro. Bereits vor einigen Wochen zeichnete sich in Bezug auf den öffentlichen Nahverkehr eine merkliche Veränderung ab. Die wirklichen Ausmaße wurden jedoch erst mit dem 1. August schlagartig deutlich. Die Bahn, die zuvor in weniger als 20 Minuten fast direkt bis vor die Bürotür fuhr, fährt einfach nicht mehr. Die Gleise müssen erneuert werden. Gut, ein Blick auf die Straße ruft uneingeschränktes Verständnis hervor.</p>
<p>Interessant ist jedoch eine andere Sache: die Gleise werden nicht Stück für Stück in eine Fahrtrichtung ersetzt. Derzeit gibt es rund 10 Stellen, an denen mehr oder weniger fleißig gearbeitet wird. Da die Römer alle die Stadt verlassen haben, kann sich ja auch niemand mehr beschweren.</p>
<p>Denkt denn niemand an die junge Frau, die im Namen der Völkerverständigung jeden Tag ihren Weg ins Büro antritt?</p>
<p>Zunächst einmal muss das Prinzip verstanden werden. Es ist zwingend, jede Haltestelle nach einem kleinen und handbeschriebenen Hinweis zu untersuchen. Der Hinweis der römischen Verkehrsbetriebe ATAC teilt schließlich mit, dass die Bahn nicht mehr fahre. Immerhin haben sie es wohl auch schon feststellen können. Man müsse sich zur Piazza Flaminio begeben, und von dort die Straßenbahn nehmen. Dort angekommen (mit der Metro, das muss man vorher erst einmal selbst herausfinden), steht die Bahn in der Tat bereit zur Aufahrt.</p>
<p>All das hat auch einige Tage gut funktioniert. Doch an einem Morgen gab es plötzlich auch dort keine Gleise mehr. Und selbst der Kioskbesitzer direkt neben der Haltestelle wirkte sehr ratlos und zuckte nur mit den Schultern. Was bleibt, ist die Suche nach dem kleinen Hinweisschild auf einem doch recht großen Platz. Das Auffinden dieses Schnipsels erzeugt ähnliche Glücksgefühle, wie das Öffnen des Adventskalendertörchens kurz vor Weihnachten. Die Spannung steigt -  in diesem Fall allerdings nicht nur im positiven Sinne.</p>
<p>Auch das Gefühl, man kenne doch schon den Inhalt des nächsten Törchens&#8230; es wird spätestens am nächsten Morgen wieder außer Kraft gesetzt. Die Schokolade ist plötzlich weiß, und auch der Weg zur Arbeit ist schon wieder ein ganz anderer.</p>
<p>Inzwischen hat ATAC es geschafft, dass ich bei jeder Fahrt 5x umsteigen muss, und Teilstrecken zu Fuß laufe, weil gar kein Ersatzverkehr vorgesehen ist. Die neue Fahrzeit beträgt (vorläufig) rund 1,5 Stunden für eine Strecke.</p>
<p>Ein Gedanke bereitet doch gewisses Unbehagen: Wann kommt das letzte Törchen des Kalenders mit der ganz großen Überraschung?</p>
<p>Einen Vorgeschmack gab es bereits heute. In einem Bus fragte eine Frau den schon recht alten Mann, der neben ihr an der Tür stand: &#8220;Entschuldigen Sie, aber fährt dieser Bus zur Piazza Flaminio?&#8221; &#8211; &#8220;Hoffen wir&#8217;s.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebende Uhren ]]></title>
<link>http://fantasmagorique.wordpress.com/2009/06/05/lebende-uhren/</link>
<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 21:04:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>fantasmagorique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es fing alles mit der Eitelkeit an.  Vor rund drei Wochen mit dem Verlassen des Flugzeugs wurde die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es fing alles mit der Eitelkeit an.  Vor rund drei Wochen mit dem Verlassen des Flugzeugs wurde die Armbanduhr vom Handgelenk hinein in die Tasche verbannt. Vorbei sind die Zeiten, da man in der Schule stolz untereinander verglichen hat, wer das &#8220;weißeste&#8221; Mal unter der Uhr trägt. Das Mal, das davon zeugt, dass der Urlaub zwar vorbei ist, aber die Reise schön war, und man auch eine entsprechende Bräune mit im Gepäck hat.</p>
<p>Heute als Erwachsener bevorzugt ich doch eher die nahtlose Bräune &#8211; glücklicherweise. Welch Schauspiel, wenn der Besuch nach der Ankunft in Rom mit unsicherem Blick die Uhr entfernt, in der Furcht, dass der Arm rund um den Chronographen farblich nicht konkurrieren kann, weil die Sonne Deutschland gemieden hat.</p>
<p>Mit Beginn der Arbeit im Büro kam die Uhr jedoch wieder an das Handgelenk. Jedoch nur für einen Tag. Dann versagte die Batterie, und mir fiel auch ein, an was ich bei den Reisevorbereitungen nicht gedacht hatte. In Anbetracht des Koffergewichts wurde auf eine Ersatzuhr verzichtet. Leichte Panik breitete sich aus, denn einige Menschen &#8211; zu denen ich auch gehöre &#8211; können das Haus nicht ohne eine funktionstüchtige Uhr verlassen. Diese Menschen lässt der Gedanke erschaudern, zukünftig und vielleicht auch zeitgemäß auf das Handy zu schauen.</p>
<p>Doch, was ist passiert? Das Handy wird weiterhin nur aus der Tasche genommen wenn es klingelt, aber die Uhr fehlt dennoch nicht am Handgelenk. Das Gefühl der Nacktheit stellte sich nicht ein. Da die Frage nach dem &#8220;Woran liegt&#8217;s?&#8221; immer häufiger gestellt wird, soll ihr nun hier auch auf den Grund gegangen werden.</p>
<p>Mal abgesehen vom Blick auf den immer viel zu früh eingestellten Wecker stellt sich während des ganzen Tages kein Bedürfnis ein, die Uhrzeit zu kennen. Im Büro folgt alles nach einem festen Ablauf, und spätestens um 13 Uhr meldet sich der Pranzo-Kollege zu Wort und läutet mit dem Aufsetzen der Matrix-Sonnenbrille den Beginn der Mittagspause ein. Da die Einhaltung von Outlookterminen nicht sonderlich genau genommen wird, liegt man zeitlich nie falsch, wenn man eine Aufgabe erst einmal beendet, bevor es zu einem Gespräch geht. Dass es Zeit für den Feierabend ist, merkt man an den schweigenden Telefonen und Handys, die sonst synchron im Minutentakt energisch erklingen.</p>
<p>Den Bus kann man nicht verpassen, weil er sowieso nicht kommt. Man hat Zeit in Rom. Gerade so als wollten die Römer es auch jedem neuen Einwohner als Hinweis mit auf den Weg geben: die Uhren an öffentlichen Gebäuden funktionieren auch nicht. Manchmal kommt das Gefühl auf, die Armbanduhr neigte nur zur schnellen Anpassung an die Umgebung.</p>
<p>Angekommen zu Hause, bei einer kleinen Pause auf dem Balkon weiß ich sofort, wenn das Kochen nicht länger warten sollte. Pünktlich um 20 Uhr nimmt eine Horde von mindestens 500 Spatzen die Bäume unterhalb meines Balkons ein. Sie zwitschern so laut, wie man es sonst nur von den Italienern selbst kennt. Später nach dem Essen, nun mit einem Tee auf dem Balkon sitzend, sieht man im Haus gegenüber einen Nonno auf seinem kleinen Balkon mit neuen Klimageräten kämpfen. Die Nonna steht daneben und schimpft, weil er zu langsam ist. Denn, pünktlich um 20.30 bzw. 20.45 Uhr &#8211; je nach Sender &#8211; beginnt eine der täglichen Spielshows bei den Haussendern von Silvio.</p>
<p>Hupen, es ist 21.30 Uhr. Die letzten entnervten Römer kommen aus den Büros und wollen so schnell es geht nach Hause. Knatternde Vespas kündigen verspätete Herren um die 50 im Maßanzug mit ihrem Klapphandy am Ohr unter den modischen Motorradhelmen an.</p>
<p>Wenn es noch einmal laut wird, dann wird es Zeit, sich langsam auf den Weg ins Bett zu machen. Es ist 23.00 Uhr, und die Stadtreinigung kehrt die Gehwege. Ein lautes Quietschen erinnert mich um 23.30 Uhr daran, dass ich jetzt wirklich ins Bett gehen sollte. Die Leute von der Müllabfuhr sind da, pünktlich wie die Feuerwehr, aber sie ist erst für 01.00 Uhr vorgesehen auf meiner Uhr.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ulrich Wickert für Fortgeschrittene]]></title>
<link>http://fantasmagorique.wordpress.com/2009/05/23/ulrich-wickert-fur-fortgeschrittene/</link>
<pubDate>Sat, 23 May 2009 16:36:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>fantasmagorique</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Fernsehbericht von Ulrich Wickert als Auslandskorrespondet in Paris aus dem Jahr 1995, in dem er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Fernsehbericht von Ulrich Wickert als Auslandskorrespondet in Paris aus dem Jahr 1995, in dem er anschaulich erklärt, wie man am besten den Place de la Concorde mit seinen sieben Fahrspuren überquert, hat über die Jahre einen besonderen Platz in dem Archiv der ARD eingenommen. In den meisten Reportagen über Ulrich Wickert wird auch ein Ausschnitt des Berichts gezeigt. Über die Jahre wurde der Gang über den Place de la Concorde sogar vielfach kopiert:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/9B-ZW8Gh0TA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/9B-ZW8Gh0TA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Wie aber auch in diesem Video zu sehen ist, eine wirklich Herausforderung ist es eigentlich nicht. Das Einatmen der ganzen Autoabgase der 90er-Jahre -damals noch ohne Rußfilter- schien da letztlich gefährlicher für den Probanden zu sein.</p>
<p>Wer jedoch nun sagt, das schaffe ich mit links, dem sei der Hinweis gegeben, er möge sich doch statt Paris besser Rom für eine Reise mit entsprechenden Ambitionen aussuchen.</p>
<p>Denn gemessen an den noch zaghaften Parisern ist der klassische Römer hinter dem Steuer eines Atac-Busses (der Name gibt schon Hinweise), einer alten Vespa oder eines von anderen mutigen Fahrern gezeichneten Autos ein ganz anderes Kaliber. Damit sind verbeulte, zerkratzte oder sogar noch sehr neue Pkw mit abgebrochener Stoßstange gemeint.</p>
<p>Auch wenn die Straßen nicht mit sieben Spuren ausgestatt sind, kann der gefühlte Weg durchaus länger sein. Möchte der Tourist oder Zugereiste nur mal eben die Straße überqueren, so beginnt ein Abenteuer der besonderen Art. Auch wenn er noch nicht zu sehen ist, der mittelalte, rundliche und großflächig bebrillte Italiener. Der Römer mit dem halb aufgeknöpften Hemd, das dem dichten und von der Hitze verschwitzten Brusthaar die Möglichkeit gibt im Fahrtwind zu trocknen, kündigt sich an.</p>
<p>In der Regel ist es ein Hupen, zwischenzeitlich gepaart mit einem lauten Schimpfen, welches die Touristen erstarren lässt. Der Amerikaner nimmt erfurchtsvoll die edle Sonnenbrille von der Nase und zieht den Sportschuh mit der besonders dicken Sohle vorsichtig von dem ersten Teilstück des Zebrastreifens zurück. Auch die asiatischen Touristen schauen verschämt über den die Stirn kühlenden Fächer hinweg und zucken zusammen. Nein, wer da im wahrsten Sinne des Wortes so angebrettert kommt, den sollte man lieber fahren lassen. Sei es drum, dass man als Fußgänger beim Überqueren des Zebrastreifens Vorrang hat.</p>
<p>Die Kleingruppen bleiben sodann wie angewurzelt stehen. Was aber passiert? Ein Hupkonzert beginnt, der Busfahrer zieht mit der Express-Linie haarscharf am Fuß der jungen Japanerin in den Sandalen vorbei. Zunächst kommt der Gedanke der Rücksichtslosigkeit auf, doch im Gespräch mit einer italienischen Arbeitskollegin wendet sich der Blick eher in Richtung konsequentes Zeitmanagement.</p>
<p>&#8220;We are busy, busy and busy. You know?&#8221;, sagt sie mit ihrem charmant ausgeprägten Akzent.</p>
<p>Also noch einmal von vorn. Wer es eilig hat, sollte niemals beim Überqueren der Straße anhalten. Für den Zugereisten heißt es, nicht gucken, einfach gehen. Es wird nichts passieren, es sei denn, der Lauffluss wird unterbrochen. Ein Römer auf 2-4 Rädern rechnet damit nicht. Er fährt immer weiter, notfalls umfährt er den Fußgänger. Er fährt ihn jedoch niemals um.</p>
<p>Deshalb locker und lächelnd die Straße überqueren und niemals vergessen, sich die Sonnenbrille zuvor elegant ins Haar stecken. Wenngleich sich bei diesem Anblick die weitgereiste Touristin schockiert die Hand vor den Mund hält, und mit aufgerissenen Augen das Geschehen beobachtet&#8230; Nachdem man die Straße entspannt passiert hat, ist im Hintergrund wieder das nicht endende Geräusch zu hören, welches eine schwere Hand auf der Hupe eines fluchenden Römers vermuten lässt. Ein Tourist steht wieder verzweifelt auf dem Zebrastreifen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu viele Männer]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2009/02/11/579/</link>
<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 19:59:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine liebe Freundin hat mir heute ein Zitat aus dem Buch &#8220;Zu viele Männer&#8221; von Lily Bret]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine liebe Freundin hat mir heute ein Zitat aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518398741?ie=UTF8&#38;tag=vivir-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3518398741">Zu viele Männer</a>&#8221; von Lily Brett geschickt (Danke! :-*):</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Auch in anderer Hinsicht hielt sie sich in Form. Sie ging zur Pediküre und zur Maniküre. Sie ließ ihre Augenbrauen zupfen und wachsen und ihre Beine wachsen. Sie ließ ihr Haar schneiden, und sie ließ es färben. All diese Prozesse und Prozeduren mussten in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Anderswo mochten solche Maßnahmen übertrieben erscheinen, doch in New York waren sie die Norm.<br />
Diese Pflegemaßnahmen verliehen ihrem Leben Rituale und Muster. Die Frauen, die ihre Zehen und Finger und Augenbrauen bearbeiteten, kamen ihr wie Familienmitglieder vor. &#8220;Hallo, Herzchen&#8221;, lauteten die Begrüßungsworte Olgas, die seit zehn Jahren ihre Pediküre war. &#8220;Hallo, Herzchen, wie geht&#8217;s?&#8221; sagte Olga, und sobald Ruth ihren schweren russischen Akzent hörte, wich alle Anspannung von ihr. Christine, die Chinesin, die Ruths Augebrauen wachste und formte, drückte sich so unverblümt aus wie eine Mutter. &#8220;Ihre Augenbrauen sind ja der reine Urwald&#8221;, sagte sie, wenn Ruth sich eine Weile nicht hatte blicken lassen. Vor kurzem hatte Christine ein dickes schwarzes Haar von Ruths Kinn entfernt. &#8220;Chinesinnen haben kaum Gesichtsbehaarung&#8221;,<br />
hatte sie gesagt, &#8220;aber Sie werden im Alter immer mehr Haare auf dem Kinn bekommen. Die müssen Sie immer auszupfen.&#8221; Großartig, hatte Ruth gedacht. Ein Bart. Wieder etwas, worauf man sich so richtig freuen konnte. (&#8230;)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[rasieren]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/12/09/rasieren/</link>
<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:48:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2008/12/09/rasieren/</guid>
<description><![CDATA[Man sollte schon deshalb kein langes Gesicht machen, weil man dann mehr zu rasieren hat. Fernand Jos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Man sollte schon deshalb kein langes Gesicht machen, weil man dann mehr zu rasieren hat.<br />
Fernand Joseph Désiré Contandin, frz. Schauspieler und Sänger</p></blockquote>
<blockquote><p>Früher rasierte man sich, wenn man Beethoven hören wollte, jetzt hört man Beethoven, wenn man sich rasieren will.<br />
Peter Bamm, dt. Schriftsteller</p></blockquote>
<p>gefunden bei <a href="http://zitate.net/suche.html?query=rasieren">zitate.net</a></p>
<p>Und noch ein russisches Sprichwort: </p>
<blockquote><p>Лучше один раз родить, чем каждый день бриться.</p></blockquote>
<p>&#8220;Es ist leichter, einmal ein Kind zu gebären, als sich jeden Tag zu rasieren.&#8221;<br />
Wie schön, dass ich beide Erfahrungen machen darf und es mir immer noch gut geht <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Immer besser sogar. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich nicht jeden Tag rasiere <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[alegría]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/11/22/alegria/</link>
<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 18:25:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2008/11/22/alegria/</guid>
<description><![CDATA[In meinem -noch im Aufbau befindlichen- Blog in spanischer Sprache hat heute ein Leser dieses Sprich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In meinem -noch im Aufbau befindlichen- Blog in spanischer Sprache hat heute ein Leser dieses Sprichwort zitiert:<br />
&#8220;Donde hay pelo hay alegría. &#8211; Wo Haare sind ist Freude.&#8221;<br />
Gefällt mir gut! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bartfrau in Perth/Australien]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/09/29/bartfrau-in-perthaustralien/</link>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 22:19:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gerade fand ich im Blog Caro &amp; Lena Down Under die Beschreibung des täglichen Auftauchens einer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gerade fand ich im Blog <a href="http://caroundlenadownunder.blogspot.com/2008/09/perth-kavot.html">Caro &#38; Lena Down Under</a> die Beschreibung des täglichen Auftauchens einer Bartfrau im Shopping Center in Bunbury:</p>
<blockquote><p>Perth gilt als die Stadt in der die meisten Millionaere leben &#8211; was fuer uns bedeutet &#8211;&#62; gelangweilte Ehefrauen verbringen ihre Nachmittage in Shopping Centern und geben das Geld ihrer Maenner fuer Kosmetikprodukte aus&#8230;und da kommen wir ins Spiel! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Natuerlich trifft man nicht nur &#8216;Barbaras&#8217;* (*allgemein gueltiger Name einer reichen Frau), sondern auch einige sehr merkwuerdige Gestalten&#8230;z.B. &#8216;the beart-lady&#8217; &#8211; oder auch auf deutsch ,die Bart-Frau&#8217; trifft jeden Tag gegen halb 12 im Shopping Center in Bunbury ein. Mit ihrer kleinen Fahrradklingel am Schiebewagen macht sie/er sich vor der Fleischertheke bemerkbar. Das laute ring ring ist fuer uns das Zeichen : Leute, alle in Position &#8211; denn wir sind die naechste Anlaufstation! Wir begruessen sie mit einem freundlichen : &#8221;Good morning, how are you today?&#8221; &#8221;hauhualadfuggsd&#8221; als Antwort&#8230; Leider konnten wir noch nie verstehen, wie es ihr wirklich geht&#8230;Ich kann euch sagen, so etwas habt ihr noch nie gesehen. Das Gesicht dieser &#8216;Dame&#8217; ist bedeckt von einem Bart! Aber nicht nur ein kleiner dezenter Frauenbart&#8230;nein, ich spreche von einem Vollbart! Sie ist unser Highlight des Tages. Egal wie schlecht gelaunt man vorher war, sie bringt uns immer wieder ein Laecheln auf die Lippen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herzzerreißend]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/08/23/herzzerreisend/</link>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 13:23:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Tragischer Tod einer Bartfrau in dem Film &#8220;Ma l&#8217;amore&#8230;. sì&#8221; (Italien, 2006) ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tragischer Tod einer Bartfrau in dem Film &#8220;Ma l&#8217;amore&#8230;. sì&#8221; (Italien, 2006) von Marco Costa und Tonino Zangardi.<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/hgmbGJ3bD3E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/hgmbGJ3bD3E&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hirsutizm]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/07/10/hirsutizm/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 22:57:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hier gibt es einen Thread in einem polnischen Forum, wo eine Frau Austausch mit anderen Betroffenen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier gibt es einen Thread in einem polnischen Forum, wo eine Frau Austausch mit anderen Betroffenen sucht:<br />
<a href="http://f.kafeteria.pl/temat.php?id_p=2506102&#38;start=0">kafeteria.pl</a><br />
Mein Blog wird dort auch empfohlen (Seite 288, Eintrag vom 9.7. um 17:49) *freu*.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Japan]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/05/16/japan/</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 20:09:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei den Ainu (Ureinwohner Nord-Japans) tragen die Frauen den „Ainu-Bart“, der als Zeichen dafür täto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bei den Ainu (Ureinwohner Nord-Japans) tragen die Frauen den „Ainu-Bart“, der als Zeichen dafür tätowiert wird, dass sie reif für die Ehe sind.<br />
Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ainu">Wikipedia</a>. Auf dieser Seite gibt es Fotos von Frauen mit tätowiertem Bart: <a href="http://d21c.com/zenegata/ainu18.html">Ainu</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[unnütze Gesetze aus den USA]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/03/04/unnutze-gesetze-aus-den-usa/</link>
<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 13:11:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Carrizozo, New Mexiko: Unrasierte Frauen sind in der Öffentlichkeit nicht zugelassen. Im US-Staat Mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Carrizozo, New Mexiko: Unrasierte Frauen sind in der Öffentlichkeit nicht zugelassen.</p>
<p>Im US-Staat Michigan ist das Haar der Frau von Rechts wegen Eigentum des Mannes.
</p></blockquote>
<p>gefunden hier: <a href="http://www.spielerboard.de/showthread.php?t=137363">Spielerboard</a></p>
<p>Auch schön:<br />
<blockquote>Saco, Montana: Frauen machen sich strafbar, wenn sie Hüte tragen die kleine Kinder erschrecken könnten.<br />
In St. Louis dürfen Feuerwehrleute Frauen nicht retten, die nur mit Nachthemd bekleidet sind. Das Gesetz sagt, dass für das Anlegen dezenter Kleidung immer genug Zeit ist.<br />
In Florida ist das Pfeifen unter Wasser verboten.<br />
In Morrisville (Pennsylvania) braucht eine Frau eine behördliche Genehmigung zum Schminken (eine Genehmigung des Ehemannes reicht nicht !).
</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["das Andere" integrieren]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/02/24/das-andere-integrieren/</link>
<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 14:18:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Archiv des Fernsehsenders Arte gefunden: Betrachtet man die Vielzahl körperlicher Erscheinungsfor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im <a href="http://archives.arte-tv.com/de/archive_33710.html">Archiv des Fernsehsenders Arte</a> gefunden:</p>
<blockquote><p>Betrachtet man die Vielzahl körperlicher Erscheinungsformen von Geschlecht zum Zeitpunkt der Geburt und auch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Pränataldiagnostik, so lässt sich mit Gewissheit sagen, dass es drei Kategorien von Geschlecht gibt: die männliche, die weibliche und die hermaphroditische Erscheinungsform. Es ist nun an der Zeit, dass unsere Gesellschaft die Existenz eines &#8220;Dritten Geschlechtes&#8221; anerkennt. Die damit einhergehende Integration des Hermaphroditen als normaler und bekannter Bestandteil dieser Kultur wäre zwar chronologisch ein Rückschritt, da bereits die Preußen, die Kelten, die Ägypter, die Griechen und andere Völker dies lange vor unserer fortschrittlichen Gesellschaft kannten, aber es wäre ein gewaltiger Fortschritt im Sinne einer humanitären Gesellschaft die in der Lage ist &#8220;das Andere&#8221; zu integrieren, anstatt es zu vernichten oder unter Gewaltanwendung zu vereinheitlichen.</p></blockquote>
<p>Ist epilieren, lasern und Hormoneschlucken nicht auch Gewalt? Sicher nicht zu vergleichen mit dem, was Intersexuellen angetan wurde (und immer noch wird?). Aber im Grunde verursachen wir uns selbst Schmerzen, um etwas zu verstecken, was bei anderen Konflikte auslösen könnte. Wie empfindet ihr das?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bärtige Venus]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/02/22/bartige-venus/</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 21:56:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2008/02/22/bartige-venus/</guid>
<description><![CDATA[Und das Bild der Venus in Cyprus geschreibt Makrobius (Sat.III, 8): es sei bärtig, in weblicher Klei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Und das Bild der Venus in Cyprus geschreibt Makrobius (<span style="font-style:italic;">Sat.</span>III, 8): es sei bärtig, in weblicher Kleidung,mit einem Zepter und männlichen Wuchs; man glaube, sie sei zugleich Mann und Weib; Aristofanes nenne sie Afroditos; auch bei Lävinus werde sie mit Ungewissheit, ob Mann oder Weib, angerufen; und Philochorus in der Geschichte von Attika melde, de selbige sei der Mond, dem Männer in weiblicher Kleidung opfern, und Weiber in männlicher, weil der selbige sowohl Mann scheine, als Weib. Dem Makrobius stimmt Servius (<span style="font-style:italic;">Aen. II</span>, 632) bei, mit der Abweichung, die bärtige Venus in Cyprus habe Leib und Kleidung vom Weibe, einen Zepter, und das Abzeichen des Mannes. Imgleichen Hefychius, der unter Αφρόδιτος, aus einer Schrift über Amathus berichtet, in Cyprus werde die Göttin als Mann mit einem Barte vorgestellt. Auch Suidas gedenkt der bärtigen Afrodite, die männliche und weibliche Werkzeuge habe, weil sie die Aufseherin aller Erzeugung sei; von der Hüfte hinauf sei sie Mann, unterwärts Weib.  </p></blockquote>
<p>Voss, Johann Heinrich, Mythologische Briefe, 2. Band, Stuttgart 1827, J.B. Metzlersche Buchhandlung, S. 334.  (<a href="http://books.google.com/books?id=1hvN3lSD9ioC&#38;pg=RA1-PA334&#38;lpg=RA1-PA334&#38;dq=b%C3%A4rtige+venus&#38;source=web&#38;ots=vOeg9dNdCb&#38;sig=pJmOneejm-MHl3Upel4shkG8qkY#PRA1-PA334,M1">Google Books</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Russland]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/02/11/russland/</link>
<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 23:16:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Georg Back schreibt in &#8220;Sexuelle Verirrungen des Menschen und der Natur. v.2&#8243; (veröffent]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Georg Back schreibt in &#8220;Sexuelle Verirrungen des Menschen und der Natur. v.2&#8243; (veröffentlicht 1910), auf S. 103:</p>
<p>Von einer Bartfrau berichtet Schlapoberski: Eine 32-jährige Frau mit Schnurr- und Vollbart verlangte im städtischen Krankenhause in Schaulen in Russland ein Attest darüber, wirklich eine Frau zu sein, um den Polizeivorschriften behufs öffentlicher Schaustellung zu genügen.</p>
<p>Gefunden bei <a href="http://books.google.de/">http://books.google.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brasilien]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/02/10/brasilien/</link>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 23:39:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2008/02/10/brasilien/</guid>
<description><![CDATA[Hitze, Waxing, körperhaarlose Frauen, die sich am Strand räkeln? Warum habe ich das nur immer genau ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hitze, Waxing, körperhaarlose Frauen, die sich am Strand räkeln?<br />
Warum habe ich das nur immer genau so geglaubt?<br />
Zumindest bis ich in einem Forum diesen Beitrag las:</p>
<blockquote><p>war eine zeit lang auf urlaub. ja war ein traumurlaub im brasilien, und was glaubt ihr, was mir da sofort an den stränden aufgefallen ist?<br />
ja ehrlich, die mädels dort rasieren sich ihre arme und beine zu 90% nicht.<br />
da guckt aber auch keiner blöd von den männer. scheint so, als sei das dort normal.<br />
ich fühlte mich dort natürlich pudelwohl und genoss die zeit dort sehr.
</p></blockquote>
<p>Ich will wieder nach Brasilien! Unrasiert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Coney Island]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2008/02/10/coney-island/</link>
<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 15:29:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2008/02/10/coney-island/</guid>
<description><![CDATA[Ein Beitrag von 2006 in einem Blog über Aktuelles aus den USA beschreibt Coney Island und auch meine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Beitrag von 2006 in einem Blog über Aktuelles aus den USA beschreibt Coney Island und auch meine liebe Lady Olga kommt vor <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  :<br />
<blockquote>
Die bärtige Lady Olga und die 300 Kilo schwere Jolly Irene oder die Bewohner von „Lilliputia“, dem Königreich der Zwerge im Dreamland Park, fühlten sich in Coney Island wohl, weil sie nicht ausgegrenzt oder weg gesperrt wurden. Sie genossen hier die Solidarität anderer Aussenseiter und hatten als Attraktionen einen Platz in der Gesellschaft. „Ich habe mich selbst auch immer als Freak empfunden“, sagt Knipfel, dessen schwere Psychosen ebenso ein ewiges Thema seiner Bücher sind, wie Coney Island. „Deshalb wollte ich von klein auf hier her.“</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://sebastianmoll.blogspot.com/2006/08/die-letzte-freak-show-von-new-york.html">Aktuelles, Sebastian Moll</a><br />
Coney Island bei Google Maps:</p>
<p><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#38;hl=de&#38;geocode=&#38;q=coney+island&#38;sll=37.0625,-95.677068&#38;sspn=33.077336,82.265625&#38;ie=UTF8&#38;ll=40.609,-73.97747&#38;spn=0.12386,0.32135&#38;z=12&#38;om=0&#38;source=embed">Größere Kartenansicht</a></p>
<p>          <!--   @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  -->
<p align="left">
Noch einen Artikel über die Freaks von Coney gibt es hier: <a href="http://www.westland.net/coneyisland/articles/freaks.htm">&#8220;Coney Island &#8211; Freaks&#8221;</a></p>
<p>Die Übersetzung eines Abschnitts:</p>
<blockquote><p>Erstaunlicherweise haben viele der Freaks von Coney geheiratet und ein relativ normales Familienleben geführt. Jolly Irene hat vermutlich ein zweites Mal geheiratet, ebenfalls einen <i>Coney Islander</i>. Jane Barnell, &#8220;Lady Olga,&#8221; die berühmteste Bartfrau von Coney Island, die einen üppigen dreizehn Zoll langen Bart zur Schau stellte, war vier Mal verheiratet. Man konnte nie wissen, welches Freak-Paar glücklich wurde. Das galt insbesondere, als <a href="http://www.sideshowworld.com/FPz-PM4-3.JPG">Percilla, das Affenmädchen</a>, Opfer des Freak-Daseins, weil ihr eine dicke Haarschicht auf Gesicht und Körper wuchs, Benjano, den Alligatorjungen, heiratete, der unter Ichthyose litt, einer Hautkrankheit, die ihn mit harten, grauen, viereckigen Schuppen bedeckte.</p>
<p>Die tätowierte Lady Jean Carroll war ursprünglich eine Bartfrau, als sie sich in einen Schlangenmenschen verliebte. Er wollte sie heiraten, aber ohne Bart. Da sie das Jahrmarktleben weiterführen wollte, dekorierte ein Tattoo-Künstler ihren Rücken, während ein Arzt mit einer galvanischen Nadel ihren Bart entfernte. Jahre später, nachdem ihr erster Mann gestorben war, heiratete sie in den 1950ern einen <i>outside talker</i> (Ausrufer auf dem Jahrmarkt). Zu diesem Zeitpunkt trug sie mehr als 700 Zeichnungen und Bilder auf ihrer Haut.</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ägypten]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/12/22/agypten/</link>
<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 17:32:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/12/22/agypten/</guid>
<description><![CDATA[Das Badische Landesmuseum zeigt im Karlsruher Schloss die Schau &#8220;Schönheit im Alten Ägypten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Badische Landesmuseum zeigt im Karlsruher Schloss die Schau &#8220;Schönheit im Alten Ägypten&#8221;:</p>
<blockquote><p>Schon die Ägypterinnen hatten einen ausgeprägten Sinn für Schönheit, zogen sich die Augen nach, liebten fremde Düfte und versuchten, sich die Krähenfüße wegzuschminken. Wichtig war die Enthaarung: Mit einem feinen Rasiermesser schabten sie sich die Haare von den Beinen, und die altägyptischen Priester mussten sich sogar den Kopf kahl rasieren. Erst dann galten sie als spirituell rein.</p></blockquote>
<p>Der gesamte Artikel: <a href="http://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/20071221_srv0000001158624.html">morgenweb</a></p>
<p>Der Link zu der Ausstellung: <a href="http://www.landesmuseum.de/website/Deutsch/Sonderausstellungen/Aktuell/Schoenheit_im_Alten_Aegypten/Ausstellung.htm">Badisches Landesmuseum</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Text zu Video mit Melina]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/11/29/text-zu-video-mit-belina/</link>
<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 13:14:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/11/29/text-zu-video-mit-belina/</guid>
<description><![CDATA[Ich sehe gerade, dass es noch einen kleinen Text zu dem im vorigen Post genannten Interview mit der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich sehe gerade, dass es noch einen kleinen Text zu dem im vorigen Post genannten Interview mit der bärtigen Melina gibt.</p>
<p>Die Übersetzung dazu hier:</p>
<blockquote><p>&#8230; die Haarentfernung bei Frauen ist keine moderne und auch keine rein westliche Erfindung. Im alten Ägypten war es eine verbreitete Praxis, da das Vorhandensein jeglicher Körperhaare bedeutete, dass man nur zur Sklavenklasse gehören kann.</p>
<p>Historische Berichte über die Haarentfernung bei Frauen wurden mit Griechenland, den Trobriand-Inseln, Uganda, Südamerika und der Türkei in Verbindung gebracht.</p>
<p>In den 1970ern legten die BH-verbrennenden Feministinnen ihren Rasierer beiseite, was eine Art politisches Statement darstellte, aber heute fühlen sich Frauen, die auf dem Prinzip beharren noch unter dem Druck, ihre Körperhaare zu entfernen. Merran Toerien, die über Gender und Körperhaar geforscht hat, sagt, es besteht die Ansicht, dass die natürlichen menschlichen Körper der Disziplinierung zu einem Ideal bedürfen.</p>
<p>&#8220;Haare werden als männlich angesehen,&#8221; sagt sie. &#8220;Historisch, medizinisch und in den Medien werden sie fast immer mit Männern assoziiert. Das Rasieren des Frauenkörpers wird als Weg gesehen, um zwischen den Geschlechtern zu unterscheiden.</p></blockquote>
<p>Und  hier der Originaltext:</p>
<blockquote><p>&#8230;women&#8217;s hair removal is neither a modern, nor a purely Western invention. In ancient Egypt it was common practice as the presence of any body hair at all meant you could only belong to the slave class.</p>
<p>Historical accounts of women&#8217;s hair removal have been linked to Greece, the Trobriand Islands, Uganda, South America and Turkey.</p>
<p>In the 1970s bra burning feminists put their razors aside as a form of political statement, but today women who object on principle still feel pressured into removing body hair.</p>
<p>People&#8217;s natural bodies are seen as needing disciplining into an ideal, says Merran Toerien, who has researched gender and body hair.</p>
<p>&#8220;Hair is seen as masculine,&#8221; she says. &#8220;Historically, medically and in the media, it is nearly always associated with men. Shaving female body hair is seen as a way to differentiate between the sexes.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abstand halten!]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/10/15/abstand-halten/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 18:06:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/10/15/abstand-halten/</guid>
<description><![CDATA[Juan Ruiz, der Erzpriester von Hita warnt seine männlichen Leser im Libro de buen amor (zwischen 133]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Juan Ruiz, der Erzpriester von Hita warnt seine männlichen Leser im Libro de buen amor (zwischen 1330 und 1343) vor allzusehr behaarten Frauen mit den Worten: »Guárdate que no sea vellosa ni barbuda: / ¡que el infierno de ti a tal mujer sacuda!« (»Sieh Dich vor, daß sie weder behaart noch bärtig sei / da selbst die Hölle solche Frau verschmäht«; V. 448, zit. n. VELASCO 2000, 74; Übers. S.T.)</p></blockquote>
<blockquote><p>Ein weit verbreitetes spanisches Sprichwort lautet: »Hombre bermejo y mujer barbuda / de una legua los saluda« (»Den Mann mit rotem Schopf und das bärtige Weib / halt dir eine Meile weit vom Leib«; KRAUSS 1971, 77; Übers. ebd.).</p></blockquote>
<p>(Quelle: <a href="http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2006/1052/pdf/band1_thiemann.pdf" title="Aufsatz S. Thiemann" target="_blank">Aufsatz von S. Thiemann</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Toleranz :o)]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/10/08/toleranz-o/</link>
<pubDate>Mon, 08 Oct 2007 11:22:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/10/08/toleranz-o/</guid>
<description><![CDATA[Weisheit einer 5jährigen: &#8220;Also, manche Frauen trinken auch Bier. Und manche haben auch einen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Weisheit einer 5jährigen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Also, manche Frauen trinken auch Bier. Und manche haben auch einen Bart.&#8221;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[... und nicht vergessen: rasier dich!]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/10/03/und-nicht-vergessen-rasier-dich/</link>
<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 17:44:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/10/03/und-nicht-vergessen-rasier-dich/</guid>
<description><![CDATA[Auf dem Spielplatz habe ich zwei orientalische Schwestern kennen gelernt, so um die 10 Jahre. Beide ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf dem Spielplatz habe ich zwei orientalische Schwestern kennen gelernt, so um die 10 Jahre. Beide bildhübsch. Wir unterhielten uns, die jüngere B. schaute mich plötzlich forschend an und fragte: &#8220;Was ist denn dort passiert?&#8221; und zeigte dabei auf mein Kinn. &#8220;Da wachsen Haare.&#8221; &#8220;Wie? Haare? Aber bist du eine Frau?&#8221; &#8220;Ja, ich bin eine Frau.&#8221; &#8220;Und warum wachsen da Haare? Das habe ich ja noch überhaupt nie gesehen! He, guck mal, sie hat dort Haare!&#8221; *lol* &#8220;He, das ist ja wie bei meiner Schwester A.&#8221; Die ältere der beiden hatte tatsächlich schon gut sichtbare Härchen an der Oberlippe und an den Außenseiten der Wangen, was aber (meiner bescheidenen Meinung nach) ihre natürliche Schönheit überhaupt gar nicht beeinträchtigt. Es gehört einfach zu ihr dazu, wie die dichten Augenbrauen.</p>
<p>Wir haben dann weiter geredet, gespielt, viel Spaß zusammen gehabt, die Tatsache, dass ich einen Bart kriege war irgendwie angesprochen, integriert, wahrgenommen, störte aber das weitere Kennenlernen in keinster Weise.</p>
<p>Wir sind uns dann später auf der Straße nochmal über den Weg gelaufen, B. rief mir zu: &#8220;Und nicht vergessen: rasier dich!&#8221; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islam. Enthaarung=Reinheit?]]></title>
<link>http://loewin.wordpress.com/2007/10/03/islam-enthaarungreinheit/</link>
<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 09:56:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>loewin</dc:creator>
<guid>http://loewin.wordpress.com/2007/10/03/islam-enthaarungreinheit/</guid>
<description><![CDATA[Auf verschiedenen Internetseiten wird darauf hingewiesen, dass &#8220;der Islam&#8221; die Enthaarun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf verschiedenen Internetseiten wird darauf hingewiesen, dass &#8220;der Islam&#8221; die Enthaarung bei Mann und Frau mindestens einmal monatlich vorschreibt. Komplette Enthaarung (bis auf Kopfhaare und bei den Männern der Bart) scheint wohl in den islamischen Ländern sehr üblich zu sein.</p>
<p>Zum Teil haben sich ganze Rituale dazu entwickelt, die Frauen treffen sich z.B. zum gemeinsamen Halawa-Herstellen und Enthaaren. Halawa ist eine Mixtur aus karamellisiertem  Zucker und Zitronensaft, die auf die Haut aufgetragen und anschließend samt Haaren abgezogen wird.</p>
<p>Die Tatsache, dass &#8220;der Islam die Enthaarung vorschreibt&#8221;, scheint allerdings nicht zu bedeuten, dass das im Koran steht, es könnte auch sein, dass diese Vorschriften Teil der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hadith" title="Hadith">Hadith-Literatur</a> sind.</p>
<p>In einem Koranforum gab es eine Diskussion dazu, ob es ein Widerspruch in den Schriften an sich ist, dass auf der einen Seite festgestellt wird</p>
<blockquote><p>Zur Fitra (natürlichen Veranlagung) gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das <em><strong>Abrasieren der Schamhaare</strong></em>, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel, <em><strong>das Auszupfen der Achselhaare</strong></em> und das Kurzschneiden des Schnurrbarts.</p></blockquote>
<p>auf der anderen Seite aber in einer der Schriften steht, dass man die Schöpfung nicht verändern soll. Wobei dann wieder Uneinigkeit darüber herrscht, was es heißt, die Schöpfung zu verändern. Ist das Entfernen von Haaren bereits Veränderung der Schöpfung oder beginnt die Veränderung erst bei Piercing, Tattoo u.ä.? Was ist dann mit der Beschneidung des Mannes?</p>
<p>Mehr dazu hier: <a href="http://www.nur-koran.de/forum/bbs/viewtopic.php?t=298&#38;highlight=rasieren">nur-koran.de</a></p>
<p>In den deutschen Online-Versionen des Korans finde ich nichts zum Rasieren von Körperhaaren, des Arabischen bin ich leider (noch <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) nicht mächtig. Ich wäre dankbar, wenn mir jemand mehr Informationen dazu geben könnte! Was steht tatsächlich im Koran und in den anderen Schriften? Seit wann ist die Entfernung von Körperhaaren üblich? Warum lässt Allah die Haare wachsen, wenn wir sie uns dann doch entfernen müssen?</p>
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