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	<title>andreas-steinhofel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/andreas-steinhofel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "andreas-steinhofel"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 11:14:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Jugendliteraturpreis 2009 für Andreas Steinhöfel]]></title>
<link>http://samstagisteingutertag.wordpress.com/2009/10/16/andreas-steinhofel-erhalt-jugendliteraturpreis-2009/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:11:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>samstagisteingutertag</dc:creator>
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<description><![CDATA[Andreas Steinhöfel ist auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Jugendliteraturpreis in der Sparte ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Andreas Steinhöfel ist auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Jugendliteraturpreis in der Sparte ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Ich bin für den Spaß am Lesen zuständig!" Interview mit Andreas Steinhöfel]]></title>
<link>http://samstagisteingutertag.wordpress.com/2009/10/15/ich-bin-fur-den-spas-am-lesen-zustandig-interview-mit-andreas-steinhofel/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 13:07:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>samstagisteingutertag</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am morgigen Freitag, den 16. Oktober, gibt Noch-Familienministerin und Wahrscheinlich-bald-schon-mit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Am morgigen Freitag, den 16. Oktober, gibt Noch-Familienministerin und Wahrscheinlich-bald-schon-mit]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das pupsende Pony und andere Lese-Musse]]></title>
<link>http://pankowliest.wordpress.com/2009/07/15/sommertipps/</link>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 13:09:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>ciffi</dc:creator>
<guid>http://pankowliest.wordpress.com/2009/07/15/sommertipps/</guid>
<description><![CDATA[Für Pankow liest! und die taz packt SARAH WILDEISEN die schönsten Kinder- und Jugendbücher dieses So]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2>Für Pankow liest! und die taz packt <span style="color:#993300;"><strong>SARAH WILDEISEN</strong></span> die schönsten Kinder- und Jugendbücher dieses Sommers ein.</h2>
<address> </address>
<address>Mit Rotraut Berner, Andreas Steinhöfel, Michael Gay, Tulipan, Franz Hohler und vielen anderen. Lektüren für 1 bis 12 Jährige!</address>
<address> </address>
<address> </address>
<p>Die Wortschatzkiste von <strong>Rotraut Susanne Berner,</strong> weil man mit ihr <strong>&#8220;Einfach alles!&#8221;</strong> in einem hat: eine Wörtersammlung, ein Wörterbuch für sechs Sprachen, eine Spielebox mit mindestens 25 Spielmöglichkeiten und 150 Motive, um unendlich viele Bildgeschichten zu erfinden. Nicht nur für die Kleinsten, für jedes Alter hat die Wimmelweltschöpferin Rotraut Susanne Berner auf 150 Karten unsere Welt in Einzelbilder übersetzt. Hintendrauf steht der Begriff in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Chinesisch, dazu leere Zeilen zum Eintragen weiterer Sprachen. Eine Redewendung zu jedem Wort, wie zum Beispiel &#8220;Hinter dem Mond leben&#8221; oder &#8220;zwischen allen Stühlen sitzen&#8221; für die Begriffe Mond und Stuhl, öffnen den Blick für die Bildlichkeit unseres alltäglichen Sprachgebrauchs. <!--more--></p>
<p>Wer Anregungen zum Spielen, Lernen, Sortieren, Erzählen und Fantasieren wünscht, findet in einem klug gemachten Begleitheftchen reichhaltige Tipps. Letztlich kann man die Karten sogar als Bauklötzchen nutzen, zum Beispiel um einen riesigen Wortkartenturm zu bauen.</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>&#8220;Piep, piep, piep&#8221;</strong><br />
</span></h2>
<p><!-- start smarty/article_rectangle.tmpl --></p>
<div><!-- start adition tag --><!--  end  adition tag --></div>
<p><!--  end  smarty/article_rectangle.tmpl -->Das dicke, quadratische Pappbuch <strong>&#8220;Piep, piep, piep&#8221;,</strong> weil es nicht nur die Welt der Dinge benennt, sondern sie auch hörbar macht. Mit fröhlich plakativen Bildern ist auf der rechten Seite ein Gegenstand oder ein Tier zu sehen, dessen Geräusch auf der linken lautmalerisch beschrieben wird: &#8220;Der Schnupfen macht hatschi&#8221; &#8211; &#8220;Der Schmerz macht aua&#8221; &#8211; &#8220;Der Frosch macht quak&#8221;. Auf 55 Doppelseiten führt Soledad Bravi durch die Welt der Geräusche und hat auch an Überlebenswichtiges gedacht: &#8220;Die Steckdose macht nein!&#8221; Auch die Grenzen der hörbaren Welt hat sie ausgelotet: &#8220;Die Schnecke macht gar nichts, aber bewegt elegant ihre Fühler.&#8221; Sprach-, Welt- und Bildvermittlung vom Feinsten, zu der die Allerkleinsten vor Vergnügen quietschen!</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>&#8220;Eine Dose Kussbonbons&#8221;</strong></span></h2>
<p><strong>&#8220;Eine Dose Kussbonbons&#8221;</strong> für alle Kinder, die zum ersten Mal ohne Eltern wegfahren. Wie man eine solche Dose bastelt und was es mit ihr auf sich hat, erzählt <strong>Michel Gay</strong> im gleichnamigen Bilderbuch. Der Zebrajunge Zeo hat Angst, allein wegzufahren, weil er befürchtet, ohne elterliche Gute-Nacht-Küsse nachts nicht schlafen zu können. Deshalb greift Mama zum Lippenstift und küsst mit bemalten Lippen den Papa. Die zwischen beiden Mündern gehaltenen Zettel werden zusammengefaltet und in eine hübsche Dose gepackt.</p>
<p>Diese Kussbonbons funktionieren wie Abziehbilder, bloß mit Küssen statt mit Bildern. Gleich in der ersten Nacht verbraucht Zeo die tröstenden Bonbons, aber nicht für sich allein, sondern für alle Kinder, die nicht einschlafen können. Ohne Kussbonbons, dafür aber mit vielen neuen Freunden verbringt Zeo Superferien. Beeindruckend, wie Gay seinen Zebras menschliche Gestik und Mimik so einzeichnet, dass man ihnen jede Gemütsbewegung von den Streifen ablesen kann. Und wie die Erfahrung zeigt, ist die Idee mit den Kussbonbons goldwert!</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>Das pupsende Pony </strong></span></h2>
<p>Die <strong>Erstlesereihe ABC des Tulipan Verlags,</strong> weil Sechs-, Siebenjährige ihre erste Ferienlektüre selbst lesen wollen. Sich von der stupiden Massenware der Erstlesebücher abzuheben ist bei Tulipan Programm. Illustratoren mit unverwechselbarem Strich und Stil illustrieren clevere und ulkige Texte. Absoluter Kult sind in der Reihe A die <strong>Cowboy-Klaus-Bücher.</strong> Karsten Teich hat die schrägen Geschichten von Eva Muszynski um Cowboy Klaus, sein Schwein Lisa und die Kuh Rosi mit Bildern versehen, die grellbunt und nah am Comic sind. Die Bücher gefallen Mädchen genauso wie Jungs und sind einfach grandios witzig.</p>
<p>Neu in der Reihe B, also für die etwas Fortgeschrittenen, sei Gudrun Likars <strong>&#8220;Prinzessin Fibi und der Drache&#8221;</strong> empfohlen. Inhaltlich zwar nichts Neues, dafür aber sehr witzig erzählt, machen die Illustrationen von SaBine Büchner das Büchlein zu einem wahren Schatz. Unvergesslich die depperten Blechdosenritter, die verbogen und verbeult vor dem wütenden Drachen das Weite suchen!</p>
<p>In Reihe C erzählt Salah Naoura das <strong>&#8220;Geheimnis um Baldini&#8221;,</strong> eine Krimigeschichte um einen verschwundenen Musiker, lauschig überwucherten Balkonen und einem findigen, kleinen Jungen. Das Ganze mit italienischem Ambiente und schnurrigen Bildern von Katja Wehner.</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>Eichhörnchen auf Misthaufen</strong></span></h2>
<p>Das <strong>&#8220;große Franz-Hohler-Buch&#8221;</strong>, weil hier 91 Erzählungen des Schweizer Humoristen versammelt sind und treffsicher von seinem Bruder im Geiste, Nikolaus Heidelbach, illustriert werden. Hohler versteht es aus den abwegigsten Ideen fesselnde Geschichten zu erfinden, die direkt kindlichen Fantasien entsprungen scheinen, aber auch Erwachsene durch hintersinnigen Humor amüsieren. Kürzeste, kurze, lange und längere Geschichten erzählen zum Beispiel von Eichhörnchen, die mit Misthaufen Freundschaft schließen, Elchen, die sich Gasmasken andrehen lassen, und Maden, die nach Hongkong reisen. Auch das Hörbuch, das der Kabarettist Hohler mit schweizerischem Akzent eingelesen hat, finden Kinder äußerst faszinierend.</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>&#8220;Die Quigleys&#8221;</strong></span></h2>
<p><strong>&#8220;Die Quigleys&#8221;,</strong> weil dieses Buch vier herrlich schräge Geschichten erzählt, von der eine komischer ist als die andere. Jeweils ein Mitglied der Familie Quigley steht dabei mit seinen Nöten, Schwächen und Stärken im Mittelpunkt. Zuerst erlebt Papa als Babysitter eine scheußliche Nacht bei den Nachbarskindern. Dann kämpft Tochter Lucy mit allen Mittel, um auf einer Hochzeit als Brautjungfer im Bienenkostüm erscheinen zu dürfen. Mama erlebt an ihrem Geburtstag nur Enttäuschungen, um am Ende auf äußerst originelle Weise entschädigt zu werden. Will schließlich wirkt mehr oder weniger subtil auf seine Eltern ein, damit zu Weihnachten sein größter Wunsch erfüllt werde: ein echter Würgadler als Haustier! Lebensnah und doch irrsinnig komisch zum Vor-, Selber- und Reihumlesen, ab 8 Jahren und für die ganze Familie.</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>&#8220;Rico, Oskar und …&#8221;</strong></span></h2>
<p><strong>&#8220;Rico, Oskar und das Herzgebreche&#8221;,</strong> weil der zweite Band von Andreas Steinhöfels Rico-Trilogie ein echter Knüller ist. Rico und Oskar sind einem Fall auf der Spur, in den Ricos Mutter verwickelt scheint. Aber es gibt noch mehr Gründe, die den tiefbegabten Rico an und über seine Grenzen führen. Ein unbedingtes Muss für alle, die Andreas Steinhöfels Bücher noch nicht kennen, und für alle anderen, weil sie schon die ganze Zeit nach Ricos zweitem Abenteuer gelechzt haben. Ein ganz besonderer Tipp für lange Autofahrten sind die zwei vom Autor selbst eingelesenen Rico-Hörbücher. Könnte beim Fahren allerdings gefährlich werden, denn manchmal hauts einen weg vor Lachen! Aber, Sellawie, wie Rico sagen würde.</p>
<h2><span style="color:#993300;"><strong>&#8220;Klick&#8221;</strong></span></h2>
<p><strong>&#8220;Klick!&#8221;,</strong> weil hier zehn Autoren einen Roman geschrieben haben, in dem jedes Kapitel eine Überraschung ist. Linda Sue Park legt im ersten Kapitel den Grundstein des Romans mit dem Tod eines Fotoreporters, der seinen beiden Enkelkindern besondere Geschenke hinterlässt. Maggie erbt ein Holzkästchen mit Muscheln aus allen sieben Meeren mit der Aufforderung: Wirf sie alle zurück! Jason erbt signierte Sportlerfotos. Jeder Autor bringt in den folgenden Kapiteln originelle Ideen ein und spinnt Motive weiter aus, sodass jedes Kapitel eine spannende Geschichte für sich ist und sich doch alle zu einer stimmigen Fotocollage fügen. Ein Buch, das nachdenklich macht und die eigene Fantasie beflügelt, denn jeder und alles kann zum Anlass einer Geschichte werden.</p>
<p>==</p>
<h3><span style="color:#888888;"><span style="color:#993300;">Die Bibliografie </span><br />
</span></h3>
<div>
<p><strong>Rotraut Susanne Berner</strong>:  &#8220;Einfach alles! Die Welt in Bildern&#8221;. Klett Kinderbuch 2009. 19,10 €</p>
<p><strong>Soledad Bravi</strong>:  &#8220;Piep, piep, piep. Das Buch der Töne und Geräusche&#8221;. Moritz Verlag 2009. 116 S., geb., 12,95 €. Ab 1,5 Jahren</p>
<p><strong>Michel Gay:</strong> &#8220;Eine Dose Kussbonbons&#8221;. Tobias Scheffler (Übersetzung). Moritz Verlag 2008. 32 S., 12,80 €. Ab 3</p>
<p><strong>Eva Muszynski, Karsten Teich</strong>: &#8220;Cowboy Klaus und sein Schwein Lisa&#8221;. 2007. &#8220;Cowboy Klaus und das pupsende Pony&#8221;. 2008</p>
<p><strong>Gudrun Likar/SaBine Büchner</strong>: &#8220;Prinzessin Fibi und der Drache&#8221;. 2009</p>
<p><strong>Salah Naoura</strong>: &#8220;Geheimnis um Baldini&#8221;. 2009. Alle: Tulipan Verlag, 7,95 €, ab 6</p>
<p><strong>Franz Hohler</strong>: &#8220;Das große Franz Hohler Buch&#8221;. Illustrationen Nikolaus Heidelbach. Hanser Verlag 2009. Ab 5 zum Vor- und Selbstlesen für die ganze Familie. 19,90 € (auch als Hörbuch: Igel Records. 15,95 €)</p>
<p><strong>Simon Mason:</strong> &#8220;Die Quigleys&#8221;. Gabriele Haefs (Übs). Carlsen Verlag 2009. 96 S., 7,95 €. Ab 8</p>
<p><strong>Andreas Steinhöfel</strong>: &#8220;Rico, Oskar und das Herzgebreche&#8221;. Carlsen Verlag 2009, 269 S., 12,90 €. Ab 10<br />
&#8220;Rico, Oskar und …&#8221; auch als Hörbücher, gelesen von Andreas Steinhöfel. Hörbuch Hamburg, 19,95 €</p>
<p><strong>Roddy Dodyle</strong>, Deborah Ellis, Gregory Maguire, Nick Hornby, Margo Lanagan, Linda Sue Park, Eoin Colfer, Ruth Ozeki, Tim Wynne-Jones, David Almond: &#8220;Klick &#8211; Zehn Autoren erzählen einen Roman&#8221;. Birgitt Kollmann (Übs.). Hanser 2009, 224 S., 14,90 €. Ab 12 Jahren</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Wenn´s um Kinder geht, müssen wir heilig gucken!"]]></title>
<link>http://pankowliest.wordpress.com/2009/06/22/wenn%c2%b4s-um-kinder-geht-sollen-wir-immer-heilig-gucken/</link>
<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 11:29:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>ciffi</dc:creator>
<guid>http://pankowliest.wordpress.com/2009/06/22/wenn%c2%b4s-um-kinder-geht-sollen-wir-immer-heilig-gucken/</guid>
<description><![CDATA[Alles, was mit Kindern zu tun hat, soll möglichst billig und aus reiner Menschenliebe angeboten werd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Alles, was mit Kindern zu tun hat, soll möglichst billig und aus reiner Menschenliebe angeboten werden. Das sagt der Autor Andreas Steinhöfel, der in dieser Woche den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis bekommt. </span></span></strong></h4>
<address><span style="font-family:Arial,sans-serif;">VON SARAH WILDEISEN (das ganze Interview auf <a title="Andreas Steinhöfel, Katholischer Kinderbuchpreis, Schreiben, Literatur" href="http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/auf-augenhoehe-schreiben/" target="_blank">taz.de</a>)<br />
</span></address>
<h4 style="line-height:150%;"><span style="color:#993300;"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Pankow liest: Herr Steinhöfel, Wie reagieren Lehrer auf ihre Bücher?</span></strong></span></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Mich hat mal eine Lehrerin kritisiert, &#8220;Paul Vier und die Schröders&#8221; sei nicht zur Schullektüre geeignet. Ich habe das Buch auch gar nicht als Schullektüre geschrieben. Erwachsene benutzen und instrumentalisieren Kinderliteratur oft. Bei Lesungen abends, wenn nur Erwachsene da sind, kommt immer die Frage: Warum schreiben sie Kinder- und Jugendbücher? Die erwartete Antwort ist: Damit aus unserer Welt ein besserer Ort wird. Wenn ich aber sage, weil ich damit meine Kohle verdiene, wollen das die Leute nicht hören.<!--more--></span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><span style="color:#993300;"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Wollen Sie denn nicht, dass aus unserer Welt ein besserer Ort wird?</span></strong></span></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Mich nervt daran, dass wir alle immer heilig nach oben gucken sollen, wenn es um Kinder geht</span><span style="font-family:Arial,sans-serif;">. Wir sollen dann sagen, ach die Kleinen sind ja ganz toll. Und alles, was man für die Kleinen macht, ist auch ganz toll. Das heißt, selbst die Erfinder von Hüpfburgen sind ganz toll – auch wenn sie ihre Burgen nicht aus purem Idealismus bauen und umsonst abgeben. Als Kinderbuchautor wird man das gerne gefragt. </span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ist das so?</span></span></strong></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ich meine dieses entsetzte Aufkeuchen, wenn du am Telefon sagst, wir müssen auch noch über das Honorar für die Lesung reden. Und dann kommt: „Wie? Das kostet Geld?“ </span><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Alles, was mit Kindern zu tun hat, soll möglichst billig und aus reiner Menschenliebe angeboten werden.</span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Wie wichtig ist ihnen das Feedback von Kindern?</span></span></strong></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ich bin relativ viel auf Lesereise. Ich könnte es auch lassen, denn Lesungen sind nicht das, was ich wirklich will. Ich habe als Autor ganz bewusst zwischen mich und die Welt ein Schreibtisch gestellt. Dennoch brauche ich den Austausch mit den Kids. Ich will wissen, ob das Zeug ankommt, das ich schreibe. </span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Was passiert da bei Ihnen?</span></span></strong></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Was mich wirklich sehr getroffen hat ist, dass sich Kinder durch Rico verstanden gefühlt haben, die selber auf Förderschulen gehen. Gerade hat mich eine Klasse aus Baden-Württemberg gefragt, ob sie nach Berlin kommen können, um mich zu treffen. Die sind richtig begeistert von dem Buch, jetzt wollen sie auch den zweiten Band lesen. Aber selbst wenn sie kein weiteres Buch mehr lesen sollten, dann habe ich sie auf jeden Fall einmal auf einem Fuß erwischt, auf dem sie sich angesprochen und ernst genommen gefühlt haben. Die haben die Erfahrung gemacht, dass ein Buch kein Buch mit sieben Siegeln für sie ist und dass es sie betrifft. </span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Seit der PISA-Studie ist Leseförderung ein großes Thema. Fühlen Sie sich da angesprochen?</span></span></strong></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ich finde, die Eltern sollten sich da angesprochen fühlen. Die Eltern müssen sich abends mit Ihren Kindern hinsetzen und vorlesen, statt sie vor der Glotze zu parken. Kostet eben ein bisschen Zeit und Geld &#8211; nämlich ein Buch zu kaufen. </span></p>
</blockquote>
<h4 style="line-height:150%;"><strong><span style="color:#993300;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Man könnte auch in eine Bibliothek gehen! </span></span></strong></h4>
<blockquote>
<p style="line-height:150%;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Klar, da gibt es tolle Angebote, die nichts kosten. Aber es kommt trotzdem kaum einer. Da ist eine seltsame Schieflage. Was nichts kostet, gilt nichts. Daher gehen viele dazu über, auch in den Schulen, Geld dafür zu nehmen. Wenn es umsonst ist, bist du da vorne der Pausenclown. Wenn ein Schüler 3 oder 5 Euro gezahlt hat, hält er auch mal die Klappe. Das ist leider oft auch schon bei Kindern so, der Wert bestimmt sich über das Geld.</span></p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Steinhöfel, Andreas]]></title>
<link>http://eurolis.wordpress.com/2008/11/25/steinhofel-andreas/</link>
<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 15:58:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>EUROLIS</dc:creator>
<guid>http://eurolis.wordpress.com/2008/11/25/steinhofel-andreas/</guid>
<description><![CDATA[    German &gt; Teenagers &lt;&lt;     &gt;&gt;     Andreas Steinhöfel was born in 1962 in Battenber]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table class="MsoNormalTable" style="border-collapse:collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="border-right:#ece9d8;border-top:#ece9d8;border-left:#ece9d8;width:216.1pt;border-bottom:gray 1pt solid;height:14.2pt;background-color:transparent;padding:0 5.4pt;" width="288">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="font-size:8pt;color:#ff0000;font-family:Verdana;"><a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/" target="_self">German</a> &#62; <a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/" target="_self">Teenagers</a></span></p>
</td>
<td style="border-right:gray 1pt solid;border-top:#ece9d8;border-left:#ece9d8;width:216.1pt;border-bottom:gray 1pt solid;height:14.2pt;background-color:transparent;padding:0 5.4pt;" width="288">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;margin:0 4pt;" align="right"><span style="font-size:8pt;color:#ff0000;font-family:Verdana;"><a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/schulz/" target="_self">&#60;&#60;</a>     <a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/thal-lilli/" target="_self">&#62;&#62;</a></span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong><span style="color:#ff0000;">Andreas Steinhöfel</span></strong> was born in 1962 in Battenberg. His first stories were published while he was still a student of English and Media Studies at Marburg, since when he has written many children’s novels and television scripts. His translations into German include works by Lois Lowry and Paul Shipton. His &#8220;Die Mitte der Welt&#8221; is currently being translated into English.</p>
<ul>
<li><strong>Titles</strong></li>
</ul>
<p><strong>Der mechanische Prinz</strong>. – Hamburg : Carlsen, 2004. &#8211; 288 S.<br />
ISBN 3-551-35386-7. – ca. EUR 7,90</p>
<p><strong>David Tage Mona Nächte</strong> / Andreas Steinhöfel; Anja Tuckermann. – Hamburg : Carlsen, 2001. &#8211; 160 S. (CarlsenTb ; 106)<br />
ISBN 3-551-35106-6. – ca. EUR 5,90</p>
<p><strong>Defender. Geschichten aus der Mitte der Welt</strong>. &#8211; 1. Aufl. – Hamburg : Carlsen, 2004. &#8211; 224 S. (CarlsenTb ; 360)<br />
ISBN 3-551-35360-3. – ca. EUR 7,50</p>
<p><strong>Die Mitte der Welt</strong>. &#8211; 1. Aufl. – Hamburg : Carlsen, 2004. &#8211; 464 S. (CarlsenTb ; 315)<br />
ISBN 3-551-35315-8. – ca. EUR 8,90</p>
<p><strong>Trügerische Stille</strong>. &#8211; 1. Aufl. – Hamburg : Carlsen, 2004. &#8211; 192 S. (CarlsenTb ; 314)<br />
ISBN 3-551-35314-X. – ca. EUR 6,50</p>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse:collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="border-right:#ece9d8;border-top:#ece9d8;border-left:#ece9d8;width:216.1pt;border-bottom:gray 1pt solid;height:14.2pt;background-color:transparent;padding:0 5.4pt;" width="288">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="font-size:8pt;color:#ff0000;font-family:Verdana;"><a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/" target="_self">German</a> &#62; <a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/" target="_self">Teenagers</a></span></p>
</td>
<td style="border-right:gray 1pt solid;border-top:#ece9d8;border-left:#ece9d8;width:216.1pt;border-bottom:gray 1pt solid;height:14.2pt;background-color:transparent;padding:0 5.4pt;" width="288">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;margin:0 4pt;" align="right"><span style="font-size:8pt;color:#ff0000;font-family:Verdana;"><a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/schulz/" target="_self">&#60;&#60;</a>     <a href="http://eurotoolbox.wordpress.com/selection-tools/german/teenagers/thal-lilli/" target="_self">&#62;&#62;</a></span></p>
</td>
</tr>
<tr style="height:14.2pt;">
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
<td style="width:216.1pt;height:14.2pt;background-color:transparent;border:#ece9d8;padding:0 5.4pt;" width="288" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4pt;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The Center of the World]]></title>
<link>http://paleika.wordpress.com/2008/07/19/the-center-of-the-world/</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 16:04:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>paleika</dc:creator>
<guid>http://paleika.wordpress.com/2008/07/19/the-center-of-the-world/</guid>
<description><![CDATA[by Andreas Steinhofel When Glass becomes pregnant she imediately boards a ship and heads to Europe. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>by Andreas Steinhofel</p>
<p><img class="alignleft" src="http://i202.photobucket.com/albums/aa164/paleika/518DWBKV8BL_SL500_AA240_1.jpg" alt="" width="240" height="240" />When Glass becomes pregnant she imediately boards a ship and heads to Europe.  Once there she tries to build a life for herself and her twins, Phil and Dianne.  Throughout the book the family has to deal with the gossip and hostility of the townsfolk.  As they grow apart they all learn their own lessons about love, friendship, and life.  The story is told from Phil&#8217;s point of view and his longing to find out who his father (Number Three) is.</p>
<p> </p>
<p>I really enjoyed this book, and it is the second time I have read it.  I like how the story is organized.  Instead of starting at the beginning and following like a timeline, Phil jumps around from the present, to past memories, which to me makes it more realistic.  <em>The Center of the World</em>  has it&#8217;s share of action scenes along with tasteful romance and an almost supernatural feel.  It is a longer book, 466 pages, which means that the reader really gets to know the characters (at least as much as the characters will let them know)  and starts to miss them once the last page is read. </p>
<p>The great thing is all of the surprises at the end of the book.  Maybe I&#8217;m oblivious to this sort of thing, but they all took me by surprise.  Even though I didn&#8217;t see many of the events at the end coming, once I read them they all fit together with the rest of the story. </p>
<p>One thing that set this book apart from almost all of the other ones I have read is that I don&#8217;t think it could ever be made into a movie.  I often finish a good book and think that it would be fun to see it in movie form, but this book is writen with a different quality.  It is refreshing to read a book and know that no reproduction other than words on paper could convey the feelings and meaning of it. </p>
<p>As far as I am aware this is the only book by Steinhofel that has been translated to English (from German), which is disappointing because I would love to read more of his works.  I know I said this above, but it still amazes me how much life he gives to the characters.  This is a book that should go to the top of everyone&#8217;s book list.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Andreas Steinhöfel - Die Mitte der Welt - Die zweite Hälfte]]></title>
<link>http://buecherknabbern.wordpress.com/2008/02/08/andreas-steinhofel-die-mitte-der-welt-die-zweite-halfte/</link>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 11:29:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kassiopaia</dc:creator>
<guid>http://buecherknabbern.wordpress.com/2008/02/08/andreas-steinhofel-die-mitte-der-welt-die-zweite-halfte/</guid>
<description><![CDATA[Die zweite Hälfte ging dann deutlich schneller als die erste und ich wollte schon irgendwie wissen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die zweite Hälfte ging dann deutlich schneller als die erste und ich wollte schon irgendwie wissen, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Andreas Steinhöfel - Die Mitte der Welt - Die erste Hälfte]]></title>
<link>http://buecherknabbern.wordpress.com/2008/02/02/andreas-steinhofel-die-mitte-der-welt-die-erste-halfte/</link>
<pubDate>Sat, 02 Feb 2008 19:36:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>F</dc:creator>
<guid>http://buecherknabbern.wordpress.com/2008/02/02/andreas-steinhofel-die-mitte-der-welt-die-erste-halfte/</guid>
<description><![CDATA[Diese Rezension wurde uns von Frank zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Auf Empfehlung meiner Mitbe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Diese Rezension wurde uns von Frank zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Auf Empfehlung meiner Mitbe]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Die Mitte der Welt"]]></title>
<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/</link>
<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 14:12:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
<guid>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/12/02/die-mitte-der-welt/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe vor kurzem zum zweiten Mal mein selbsterklärtes (!) Lieblingsbuch-bis-jetzt &#8220;Die Mitt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Ich habe vor kurzem zum zweiten Mal mein selbsterklärtes (!) Lieblingsbuch-bis-jetzt &#8220;Die Mitte der Welt&#8221; von Andreas Steinhöfel zu Ende gelesen. Es ist an der Zeit, entschied ich, anderen dieses wunderbare Buch zu empfehlen.</p>
<p style="text-align:left;">Wie bereits im <a href="http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/">Wunschspiel-Eintrag</a> erwähnt mag ich es am liebsten, wenn ich über ein Buch sehr wenig bis gar nichts weiß. Eine Beschreibung des Buchs oder gar der Klappentext ist bei &#8220;Der Mitte&#8221; so oder so völlig unnütz. Das Buch besteht aus vielen Zeitsprüngen, die die Assoziationen des Protagonisten (Phil) darstellen. So fängt es zum Beispiel mit der Geburt Phils und Diannes an (Zwillinge, geht ein?), springt dann in die Gegenwart, hält sich kurz mit der Kindheit von Phil auf, springt wieder in die Gegenwart und bietet schließlich einen längeren Abschnitt über den fünfjährigen Phil. Da muss man sich als Buchbeschreiber dann entscheiden, ob man sie miterzählt und Verwirrung stiftet oder diesen bezaubernden Erzählstilkniff unter den Tisch kehrt (und das soll nur eine von vielen Schwierigkeiten darstellen).<br />
Der Autor schreibt selbst in einem Nachwort, welches in der Taschenbuchausgabe abgedruckt wurde (ISBN: 978-3-551-35315-3),  über diesen Erzählstil auf Seite 473f.:</p>
<blockquote><p>An zahlreichen Stellen des Romans wird Phils Gegenwart durch ihr jeweils entsprechende Einflüsse oder Erlebnisse in seiner Vergangenheit bebildert. Das Buch folgt damit einem sich nach außen hin recht einfach darstellenden Assoziuationsprinzip. Das ich wie selbstverständlich wählte, weil ich glaubte (und immer noch glaube), dass, psychologisch betrachtet, kein Leben und kein Erinnern wirklich linear verläuft.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Apropos Erzählstil:<br />
Der Stil ist mit das beste, wenn nicht DAS beste, am gesamten Buch. Die Mitte ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Das, was Phil wahrnimmt, was er denkt und was er assoziiert, ist so beschrieben, dass man die Handlung nicht nachvollzieht, sondern nachempfindet.</p>
<p style="text-align:left;">Um alle Interessierten nun noch weiter zu interessieren folgen nun 5 Zitate aus dem Buch, die extrem wenig Handlung vorweg nehmen.<br />
Ach ja:<br />
Die Seitenangaben beziehen sich auf die mittlerweile wohl vergriffene Ausgabe der &#8220;SZ Junge Bibliothek&#8221; (ISBN 3-86615-125-X).</p>
<p style="text-align:left;">Nummer 1 (S. 76) (Anmerkung: Der Brocken ist ein dickes, brutales Kind, auf den die Schwester von Phil mit einem Bogen geschossen hat. Kurz vor dem Einschlafen findet der folgende Dialog statt.)</p>
<blockquote><p>&#8220;Du warst toll&#8221;, flüsterte ich Dianne durch das Zimmer zu.&#8221;Du hast den Brocken  genau getroffen. Das war toll!&#8221;<br />
&#8220;Ich hab danebengeschossen, genau wie bei der blöden Forelle.&#8221;<br />
Etwas in ihrer Stimme brachte die Dunkelheit zum Brodeln. Plötzlich wünschte ich mir, Dianne würde nicht weitersprechen, doch da warf die Luft bereits schwarze Blasen, die zischend zerplatzten.<br />
&#8220;Weißt du, Phil, ich hatte auf sein Herz gezielt.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 2 (S. 94):</p>
<blockquote><p>Ich lege die Hände auf die Brust und konzentriere mich auf das Heben und Senken<br />
meines Brustkorbs, auf den Rhythmus des Atmen. Ein, aus, ein, aus&#8230;<br />
Dann löst selbst das Gehäuse sich auf, ist nur noch ein Vakuum vorhanden, ein grenzenloses Nichts. Ich bin von einer Einsamkeit umfangen, die weder die Anwesenheit von Glass noch die von Dianne oder Kat auflösen könnte. [...]<br />
Wie von selbst gleiten meine Hände den Bauch herab, bleiben kurz dort liegen, warme Haut auf heißer Haut, um sich dann langsam weiter nach unten zu tasten, wo sie ihren eigenen geübten Rhythmus finden, der schneller ist als mein Atem, schneller als mein Pulsschlag. Ich vertraue darauf, dass das die Einsamkeit vertreibt, aber es macht sie nur noch größer.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 3 (S.96):</p>
<blockquote><p>&#8220;Geh sie besuchen. Von verrückten Leuten kann man eine Menge lernen.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 4 (S.147):</p>
<blockquote><p>Manche Veränderungen kommen über Nacht. Du gehst abends zu Bett, schläfst ruhig und tief, und am folgenden Morgen erwachst du und stellst fest, dass alles anders ist als zuvor. Du kannst dir nicht erklären, was geschehen ist, denn die Sonne ist aufgegangen wie an jedem Morgen, und da hängt immer noch dieses Bild an der Wand, das du längst abhängen wolltest. Die Farben der Welt sind dieselben geblieben. Nur bei genauerem Hinsehen glaubst du zu entdecken, dass sie eine Spur heller oder dunkler als bisher erscheinen, doch das ist eine Täuschung: Es ist deine Wahrnehmung, die sich verändert hat, weil du selbst von heute auf morgen ein anderer geworden bist. Und deshalb hängst du jetzt auch dieses verdammte Bild ab.<br />
Andere Veränderungen kündigen sich an. Du spürst sie auf dich zukommen, langsam und unabwendbar wie den Wechsel der Jahreszeiten. Kleine und große Ereignisse gehen solchen Veränderungen voraus, die in keinerlei Zusammenhang zu stehen scheinen. Doch irgendetwas im hintertesten Winkel deiner Psyche setzt diese Ereignisse und ihre Folgen geduldig zusammen wie ein Puzzlespiel, und im selben Maße, wie das Puzzlebild Gestalt annimmt, vollzieht sich in deinem Inneren ein Wandel, Stück für Stück, Schritt für Schritt: eine Art unbemerkter, zweiter Geburt.</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Nummer 5 (S. 342f.):</p>
<blockquote><p>&#8220;Stell dir das Leben vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmer, Phil. Einige dieser Zimmer sind leer, andere voller Gerümpel. Manche sind groß und voller Licht, und wieder andere sind dunkel, sie verbergen Schrecken und Kummer. Und ab und zu &#8212; nur ab und zu, hörst du? &#8212; öffnet sich die Tür zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen, ob du willst oder nicht. Dann bekommst du große Angst, so wie jetzt. Weißt du, was du dann tust?&#8221;<br />
Ich schüttelte den Kopf.<br />
&#8220;Dann denkst du daran, dass es dein Leben ist &#8212; dein Haus, mit deinen Zimmern. Du hast die Schlüssel, Phil. Also schließt du die Tür zu diesem schrecklichen Zimmer einfach zu.&#8221;<br />
&#8220;Und dann werfe ich den Schlüssel weg!&#8221;<br />
&#8220;Nein, das darfst du nicht tun, niemals&#8221;, erwiderte Tereza ernst. &#8220;Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur durch dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel. Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren, aber irgendwann musst du dich ihr stellen.&#8221;<br />
&#8220;Wenn ich größer bin?&#8221;<br />
&#8220;Größer und mutiger, mein Kleiner.&#8221; Tereza streichelte mir mit dem Handrücken über die Schläfe. &#8220;Und vielleicht auch<br />
nicht mehr allein.&#8221;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
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