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	<title>anektdoten &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/anektdoten/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "anektdoten"</description>
	<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 07:54:51 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ja ne, is klar ]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/08/17/ja-ne-is-klar/</link>
<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 18:34:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Internet führt man doch immer die besten Gespräche: Komische Tussi: He du darf ich dich fragen ob]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Internet führt man doch immer die besten Gespräche:</p>
<p><strong>Komische Tussi: </strong>He du darf ich dich fragen ob Don Corleon geschrorben hat?</p>
<p><strong>Ich: </strong>äh&#8230; was?!</p>
<p><strong>Komische Tussi: </strong>ob dir ein -DonCorleon geschrben hat weil der bei dir auf dem profil war!</p>
<p><strong>Ich: </strong>nich dass ich wüsste, wieso?</p>
<p><strong>Komische Tussi: </strong>nur so tut mir leid.</p>
<p>Nun gut, so ganz ins blaue hinein würde ich einfach mal folgendes tippen:</p>
<p>DonCorleon (nein, nicht DonCorleone aus dem Kinderbuch. Was ich zuallererst angenommen hatte) ist der Freund von besagter komischen Tussi. Und wenn der doch tatsächlich die Dreistigkeit besessen hätte, nicht nur mein Profil anzuschaun sondern mir auch noch zu schreiben (zu schreiben,ja?! Ich mein hallo, gehts noch, sowas kann man doch nicht tun, wenn man eine Freundin hat! Wasn Arschloch echt.), dann hätte es daheim ordentlich Stress mit seiner komischen Tussi gegeben.</p>
<p>Schade eigentlich, dass ers nicht getan hat. Denn wer so paranoid ist und jede anschreiben muss, deren Profil der Freund angeschaut hat, dann sollte man mal erleben, wie er das wirklich tut und vielleicht was draus lernen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Scottish - not British!]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/08/08/scottish-not-british/</link>
<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 10:29:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/08/08/scottish-not-british/</guid>
<description><![CDATA[Ja, darauf bestehen die Schotten. Hier also &#8211; etwas verspätet, wie ich leider zugeben muss ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, darauf bestehen die Schotten.</p>
<p>Hier also &#8211; etwas verspätet, wie ich leider zugeben muss &#8211; mein Artikel über unsere Studienfahrt nach Schottland. Ehrlich gesagt hab ich allerdings grad keine Lust, wirklich einen zusammenhängenden Artikel zu schreiben, ist schließlich schon eine ganze Weile her und mein Gedächtnis könnte ja bekanntlich jeden schweizer Käse was die Löcheranzahl angeht locker ausstechen.</p>
<p>Also gibts für euch stattdessen eine Top- und Flop -Liste (an dieser Stelle: Sry Rhechen, fürs Idee klaun und so..). Here we go:</p>
<p><strong>Absolut (oder zumindest ein bisschen) Top:</strong></p>
<ul>
<li>Edinburgh &#8211; natürlich. Wunderschöne Stadt. Wirklich, sehr sehr sehenswert. Besonders der Blick aufs Meer, den man quasi immer genießen darf, wenn man grad eine Straße bergab läuft.</li>
<li>Die vielen kleinen Läden/Restaurants/Pubs die Edinburgh diesen einzigartig verträumten Flair verleihen. Man kommt sich tatsächlich ein bisschen vor, wie in einem Harry Potter Film (jaja, die spielen in England und England ist nicht Schottland, ich weiß.)</li>
<li>Die verrückten Schotten. Immer einen Witz auf den Lippen, sehr aufgeschlossen und außerdem verkleidungstechnisch ganz schön gut drauf. Kein Abend, ohne dass dir ein Neandertaler-Schotte, ein Superhelden-Schotte oder ein Krankenschwestern-Schotte begegnet. Außerdem an jeder Ecke ein Kostümladen. Abgefahren. Ich liebe es.</li>
<li>Wenig, aber größtenteils recht interessantes Programm, das genug Zeit gelassen hat, die Stadt mal auf eigene Faust zu erkunden.</li>
<li>Unser Hostel. Billig, aber genial. Bunt ohne Ende (viel grün!), sauber, nette Leute. Besonders unser Mädelszimmer war ein Traum. Größer als alle anderen Zimmer <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Die Lage unseres Hostels: direkt im Zentrum von Edinburgh!</li>
<li>Zahlreiche Starbucks&#8217;  in unserer Nähe <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>&#8220;Archers with Lemonade&#8221;. Muss man mal getrunken haben, verdammt lecker!</li>
<li>Die schottische Bauweise. Voici:</li>
</ul>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-160" title="P1090138" src="http://lacaperucitaroja.wordpress.com/files/2009/08/p10901381.jpg?w=225" alt="P1090138" width="225" height="300" />Na gut, man siehts nicht sonderlich gut. Aber wenigstens sieht man das Meer <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Soviel mal zu den Tops. Mehr fällt mir im Moment nicht ein, was aber nicht unbedingt heißen muss, dass es nicht noch mehr zu erwähnen geben könnte.</p>
<p>Nun also zu den weniger angenehmen Dingen:</p>
<p><strong>Voilà, die Flops:</strong></p>
<ul>
<li>Leute, die Sätze von sich geben wie: &#8220;Wir sind schließlich zum saufen hier!&#8221; Betrinken kann ich mich hier auch, dafür muss ich nicht extra nach Schottland fahren.</li>
<li>Teilweise gegen Null gehende Organisation. &#8220;Ja mei, da fahr mer halt mal hin, und dann schau mer mal..&#8221;</li>
<li>Der Busfahrer, der uns in die Highlands gefahren hat. Wer seinen Führerschein auf der Straße gefunden hat, sollte nicht Busfahrer werden. Akute Brechreizgefahr!</li>
<li>Die Krankheitswelle, die uns völlig unerwartet erwischt hat. Schon sehr bescheuert, auf der Studienfahrt krank zu werden.</li>
<li>Komische, mit ins Hostel geschmuggelte Leute, die nachts eine halbe Stunde lang an die Tür klopfen, und nicht schnallen, dass man sie nicht im Zimmer haben will. Mal ehrlich Leute, was denkt ihr euch eigentlich dabei, sackvolle dubiose Kerle mit ins Hostel zu schleppen?!</li>
<li>Von ekligen Menschen in ekligen Pubs angemacht werden. Aber naja, nichts typisch schottisches würd ich mal sagen, steht hier genauso auf dem Programm.</li>
<li>Ständiges bergauf laufen. Ja, in Edinburgh ist es leich hügelig.</li>
<li>Gewisse Menschen, die einem nach einer Weile einfach nur noch auf die Nerven gegangen sind und vor denen es leider kein Entkommen gab.</li>
</ul>
<p>So und wer jetzt immer noch meint &#8220;Schottland is doch eh bloß die Sauffahrt bla bla blubber..&#8221;, dem sei gesagt:</p>
<p>Edinburgh ist eine wunderschöne Stadt. Eine Sauffahrt war es für die Leute, die unbedingt eine Sauffahrt daraus machen wollten. Für alle anderen war es einfach ein einzigartiges Erlebnis. Und ich glaube, genau das lässt sich auch über alle anderen Studienfahrten sagen, wenn man mal drüber nachdenkt. Also bitte, sagt sowas nicht mehr, weils einfach nicht stimmt und mich jedes mal wieder wütend macht.</p>
<p>Danke fürs zuhören bzw. zulesen. Ich hoffe, irgendwann bekomm ich auch mal was über die anderen Studienfahrten zu hören. Klatsch und Tratsch, Skandale, Highlights, Tiefpunkte, Kultur, Party.. ich will alles wissen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Muss. Facharbeit. Schreiben. Nicht. Bloggen.]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/06/14/muss-facharbeit-schreiben-nicht-bloggen/</link>
<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 16:09:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/06/14/muss-facharbeit-schreiben-nicht-bloggen/</guid>
<description><![CDATA[Argh. Ich muss immer noch eine Seite Facharbeit schreiben. Oder 1 1/2. So genau weiß ich das grad au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Argh.</p>
<p>Ich muss immer noch eine Seite Facharbeit schreiben. Oder 1 1/2. So genau weiß ich das grad auch nicht.. Allerdings hat die Motivation grade den absoluten Tiefpunkt erreicht. Den tiefsten aller Tiefpünkter.</p>
<p>Ums mal wie Mischa (der Typ mit dem Slayervideo) auszudrücken: Nimm das, was du bisher als Tiefpunkt betrachtet hast, schau drunter, und das, was du ganz klein Richtung Erdmittelpunkt siehst: das ist meine Facharbeitsmotivation.</p>
<p>Naja gut, hilft ja alles nichts. Weiter rauszögern ist auch kaum mehr möglich.</p>
<p>Dann mal Musik an (Soundtrack. Oder Klassik. Lieder mit Text und Gesang stören mich in meiner Konzentration. Aber Musik brauch ich trotzdem unbedingt zum Arbeiten.), Icq aus und Facharbeitsordner aufgeklappt.</p>
<p>Viel Spaß wünsch ich mir.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Physiotherapie oder Moderne Foltermethoden im 21. Jahrhundert]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/06/09/physiotherapie-oder-moderne-foltermethoden-im-21-jahrhundert/</link>
<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 13:11:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern war ich also zum ersten Mal bei der Physiotherapie. Ich kann euch versichern, dass ich solch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern war ich also zum ersten Mal bei der Physiotherapie.</p>
<p>Ich kann euch versichern, dass ich solche Schmerzen nicht mehr hatte, seit ich frisch operiert aufgewacht bin. Und nicht mal da bin ich mir sicher, dass sie so schlimm waren. Wenn ich ein Verdächtiger in einem Mordfall wäre, würden sie so bestimmt alles aus mir rausbekommen.</p>
<p>Da wurde gequetscht, gedrückt, gezerrt was das Zeug hält. Das Einzige, was mich tatsächlich vom Schreien abgehalten hat, war die Therapeutin, die mich währenddessen mit Fragen abgelenkt hat. Ähnlich wie der Arzt beim Fädenziehen (was, nebenbei bemerkt, auch höllisch wehgetan hat.).</p>
<p>Heut wars dann schon weniger schmerzhaft, da sich die heutige Therapeutin wohl, nachdem ich ihr von meinen Schmerzen erzählt habe, etwas zurückgehalten hat.</p>
<p>Zum Abschluss noch ein wahrlich beruhigendes Gespräch mit meiner Therapeutin von gestern:</p>
<p>Therapeutin: &#8220;Hm, also so wie das aussieht ist ihre Op 10-12 Tage her oder?&#8221;</p>
<p>Ich: &#8220;Äh, nein, eigentlich sinds schon vier Wochen.&#8221;</p>
<p>Therapeutin: &#8220;Oh&#8230; das sieht aber gar nicht gut aus!&#8221;</p>
<p>Ja, sowas baut einen auf, wenn man sowieso schon keinen Bock mehr hat und daran zweifelt je wieder laufen zu können.</p>
<p>Eins sag ich euch: Ich lass nie wieder irgendwen an irgendwas von mir rumschnippeln, was ich noch zum laufen brauch. Am besten lass ich einfach gar nicht mehr an mir rumdoktorn -.-</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ja, ich lebe noch!]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/05/15/ja-ich-lebe-noch/</link>
<pubDate>Fri, 15 May 2009 15:45:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Erstmal für alle, die sich vielleicht gefragt haben, ob ich die Narkose überhaupt überlebt hab: Ja, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erstmal für alle, die sich vielleicht gefragt haben, ob ich die Narkose überhaupt überlebt hab: Ja, hab ich.</p>
<p>Sodenn [ich mag das Wort!], ein Erlebnisbericht:</p>
<p>Wir schreiben Dienstag, den 12. Mai 2009:</p>
<p>Meine Op steht an. Ich bin top vorbereitet, hab ja schließlich in der Nacht schon von aufgeschnittenen Menschen geträumt. Ich habe zwar keinerlei Vorstellung, was genau mich erwartet, aber irgendwie werd ichs schon überleben.</p>
<p>Zu meiner großen Verwunderung ist die Praxis tatsächlich komplett leer! Es dauert trotzdem fast eine Stunde, bis ich zum Narkosegespräch gerufen werde. Positive Überraschung: Die Narkoseärztin ist erstaunlich lustig und stellt sich mir gleich mal als der Sandmann vor. Was sie mir dann allerdings über Ablauf des Tages erzählt, macht mir doch etwas Bammel. Aber egal, das Meiste davon hab ich sowieso nach ein paar Minuten wieder vergessen.</p>
<p>Nun werde ich also für die Op vorbereitet, meine Gipsschiene, die mich die nächsten 3 Wochen begleiten wird, wird angepasst. Ich bin etwas erschrocken ob der Größe der Schiene. Das Stück unter den Zehen erinnert stark an eine Schaufel. Aber wer weiß, vielleicht wird ja noch etwas daran gemacht, nur nicht einschüchtern lassen.</p>
<p>Eine freundliche Schwester in blauer Kleidung führt mich zu meinem Zimmer im hintersten Eck des Gebäudes. Zu meiner großen Freude bekomme ich eins dieser netten weißen Hemdchen, die man zwar hinten zubinden kann, die aber eigentlich doch nichts verdecken.</p>
<p>Und dann warte ich. Und warte noch länger. Und als ich schließlich mit Warten fertig bin, entschließe ich mich spontan dazu, doch noch etwas länger zu warten. Das Zimmer sieht schließlich sehr ansprechend aus.</p>
<p>Nach scheinbar endlosen Stunden des Aus-dem-Fenster-starrens werde ich von einer Schwester in rot abgeholt. Memo an mich selbst: Rausfinden, was die verschiedenen Farben zu bedeuten haben.</p>
<p>Die nette rote Frau weißt mich an, mich auf eine Liege zu legen und deckt mich zu. Es ist schon etwas komisch, trotz noch vorhandener einigermaßen funktionstüchtiger Füße zum Op gefahren zu werden, aber ich protestiere einfach mal nicht. Wird schon alles seinen Grund haben.</p>
<p>In der Schleuse zum Op (die aus einem weiteren kärglichen weißen Raum besteht) wurde mir dann mein Hemdchen auch schon gleich wieder halb ausgezogen. Na klasse, wieso haben sie mir das denn überhaupt gegeben?! Die Rote legt mir eine Kanüle und lässt wechselweise irgendein Antibiotikum und eine Kochsalzlösung in meinen Arm laufen. Um mich zu beruhigen, jagt sie mir noch eine Spritze in einen weiteren Zugang der Kanüle.</p>
<p>Woah, krass, als wäre ich etwas angetrunken. Alles ist plötzlich wahnsinnig lustig. Auch die extrem zitternde Frau, die grade aus dem Op kommt.</p>
<p>Kopf: &#8220;Oha, die schaut aber ganz schön fertig aus.. und wie die zittert.. hoffentlich gehts dir nacher nicht auch so&#8230;&#8221;</p>
<p>Körper: &#8220;Hee, alles ok, kein Stress hier! Chill ma!&#8221;</p>
<p>Nachdem das Antibiotikum vollständig in meinen Arm gelaufen ist, werd ich in den Op geführt. Auch sehr lustig, Alles wackelt so schön beim Gehen. Tihi, das Zeug macht Spaß.</p>
<p>Auf dem Op-Tisch werden erstmal meine Arme rechts und links ausgestreckt und festgeschnallt. Spontan muss ich an die Eröffnungsszene von Saw V denken. Zum Glück sagt das Beruhigungsmittel in meinem Blut, ich soll mich einfach ma locker machen, sonst würde ich wahrscheinlich anfangen zu schreien.</p>
<p>Ich fühle mich etwas entblößt in meinem weißen Nachthemd und dass es im Op extrem kalt ist hilft auch nicht unbedingt. Aber jetzt kommt ja der Sandmann und bringt mir eine warme grüne Decke mit, hält mir eine Sauerstoffmaske vors Gesicht und schlägt mir vor jetzt auf eine Reise zu gehen. Den Vorschlag nehme ich natürlich dankend an und bin weg vom Fenster.</p>
<p>&#8230;</p>
<p>Nanu, irgendwas fühlt sich anders an. Außerdem ist es hier verdammt kalt. Und wo genau ist eigentlich hier? Nachdem ich mich unter größten Anstrengungen dazu gezwungen habe, meine Augen zu öffnen und mir wieder eingefallen ist, wo ich bin und vor Allem warum erscheint auch schon ein Gesicht vor mir. Keine Ahnung mehr, zu welcher Person genau das gehört hat. Aber das nette Gesicht fragt mich, ob ich Schmerzmittel möchte und noch recht bedröppelt nicke ich und bekomme eine Tablette und ein Glas Wasser eingeflöst.</p>
<p>Wie genau ich in mein Zimmer gekommen bin, weiß ich nicht mehr. Aber ich nehme an, auf dem gleichen Weg, wie ich in den Op gekommen bin. In dem Moment fällt mir auf, das da noch irgendwas an mir dranhängt. Genau genommen: ein Schlauch der sowohl in meinem Fuß, als auch in einer kleinen Flasche endet. Nun gut, wird schon alles seine Richtigkeit haben.</p>
<p>Vor der Op hab ich mich gefragt, wie ich denn die 2-4 Stunden, die ich noch zu Beobachtung in der Klinik bleiben muss, rumbringen soll und hab vorsorglich mal ein Buch eingepackt. Jetzt verbringe ich meine Zeit doch lieber mit schlafen. Keine Ahnung, wie lange ich geschlafen habe, aber irgendwann kam dann die Schwester in Begleitung meiner Eltern ins Zimmer, die mir dann freundlicherweise mitteilten, es wäre schon nach 6 Uhr.</p>
<p>Wie, nach 6?! Ich sollte doch um 4 schon wieder heimgehen können! Tja, Pustekuchen. Nach einer weiteren endlosen Stunde kommt dann endlich der Arzt zu mir, erklärt mir was bei der Op gemacht wurde und zeigt mir abgefahrene Endoskopbilder von meinem Gelenk. Ich erkenne zwar nichts, aber es sieht ziemlich eklig aus.</p>
<p>Ja, ich darf heimgehen endlich. Gut, wie krieg ich jetzt den monströsen Gipsfuß in die nicht ganz so monströse Hose.. hm, ach wie nett, eine weitere Schwester in blau hilft mir, mich anzuziehen. Ich komme mir zwar wie ein kleines Kind vor, aber hey, anders gehts halt nicht.</p>
<p>Gut aufstehen.. ja aufstehen.. gestaltet sich als schwierig. Aber auch das schaffe ich nach einer Weile.</p>
<p>Hm, war die blöde Praxis eigentlich schon immer so groß?! Und warum kommt der Eingang eigentlich nicht näher?! Und könnte mir die Umgebung bitte den Gefallen tun und aufhören sich zu drehen?!</p>
<p>Nein, die Umgebung kann mir natürlich keinen Gefallen tun, wieso denn auch. Das wiederum hat zu Folge, dass ich mir grazil vor der Praxis meine Tasse Tee, die ich heute schon getrunken habe, nochmal durch den Kopf gehen lasse. Na klasse.Aber hey, wenigstens dreht sich jetzt nicht mehr alles juhu.</p>
<p>Daheim kann ich mich dann zum Glück wieder hinlegen und sogar &#8211; tadaa! &#8211; was essen! Schönes Gefühl. Wahrscheinlich auch teilweise, weil ich immer noch voll auf Schmerzmitteln bin. Hui.</p>
<p>Nun gut, die nächsten drei Wochen werde ich wohl im Zimmer meines Bruders nächtigen, das praktischerweise im Erdgeschoss liegt. Leider liegt man in seinem Bett -Verzeihung, auf seinem Schlafsofa &#8211; quasi auf dem Boden, was alleine aus dem Bett aufstehen eher schwierig macht. Außerdem ist sein Bett verdammt unbequem. Aber wenigstens muss ich keine Treppen laufen. Auch ein Vorteil.</p>
<p>&#8212;-</p>
<p>Tja, so war das am Dienstag.</p>
<p>Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind schnell zusammengefasst:</p>
<p>Mein Kreislauf spielt verrückt. Was zur Folge hat, dass mir urplötzlich total schlecht wird. Sehr ungünstig, wenn das natürlich ausgerechnet im Wartezimmer vom Arzt passiert.</p>
<p>Hässlich: Du sitzt im Wartezimmer vom Arzt und dir ist so schlecht, dass du das Gefühl hast, dir gleich auf die Füße kotzen zu müssen.</p>
<p>Richtig Hässlich: Jemand der übelst stink setzt sich neben dich.</p>
<p>Klasse, wirklich.</p>
<p>Abschließend bleibt zu sagen: Mein Fuß wäre als solcher nicht erkennbar, wenn keine Zehen dranhängen würden.</p>
<p>Ich danke für die allgemeine Aufmerksamkeit und hoffe, am Montag wieder mehr oder weniger fit am Start zu sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spezieller Post an alle, die mal Latein hatten]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/05/09/spezieller-post-an-alle-die-mal-latein-hatten/</link>
<pubDate>Sat, 09 May 2009 17:43:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Würdet ihr mit jemandem auf eine Latein Schulaufgabe lernen? Wie, nein? Wie, ihr könnt nichts mehr? ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Würdet ihr mit jemandem auf eine Latein Schulaufgabe lernen?</p>
<p>Wie, nein? Wie, ihr könnt nichts mehr? Nee, also kann ja nicht sein, dass ihr alles vergessen habt also bitte. Ihr müsst ja nur auf die Schulaufgabe lernen, das kann ja nicht so schwer sein.</p>
<p>Nee, achwas, wenn ihr keinerlei Ahnung mehr habt, wie man Sätze konstruiert oder übersetzt, macht das überhaupt nichts. Ihr müsst ja schließlich nur auf eine Schulaufgabe lernen, und das kann ja schließlich jeder, auch wenn er schon seit 2 Jahren kein Latein mehr gehabt hat. Jetzt fasst euch doch mal ein Herz und helft dem armen Jungen, es ist schließlich eine Schulaufgabe.</p>
<p>Und bevor er mit gar niemandem effektiv lernt, lernt er lieber mit jemandem, der keine Ahnung hat uneffektiv. Klingt doch ganz logisch.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Da macht man sich schonmal die Mühe..]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/05/07/da-macht-man-sich-schonmal-die-muhe/</link>
<pubDate>Thu, 07 May 2009 14:39:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/05/07/da-macht-man-sich-schonmal-die-muhe/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; und klebt sein geliebtes Johnny Depp Poster über und über mit hässlichen gelben Zettelchen, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; und klebt sein geliebtes Johnny Depp Poster über und über mit hässlichen gelben Zettelchen, auf denen komplizierte Strukturformeln stehen, voll und was bringt es einem?</p>
<p>So ganz grob über den Daumen gepeil, würde ich sagen.. 0,garnix. Wenn überhaupt.</p>
<p>Hab ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich total untalentiert bin, was Naturwissenschaften angeht? In Bio bin ich schon froh, wenn ich weiß, dass Fotosynthese nicht aus Bilder knipsen und dann zusammentackern, sondern aus Licht- und Dunkelreaktion besteht. In Chemie sieht sowieso jede Strukturformel gleich aus und von Mathe wollen wir gar nicht erst reden. Nur so viel: bis 10 Zählen ist grade noch drin (das kann ich dafür in diversen Sprachen!).</p>
<p>Kein Wunder also, dass Chemie heute nicht annähernd so genial lief, wie ich es mir eigentlich nach gestrigem vierstündigen Lernmarathon eigentlich erhofft hatte. Wieder mal 14 400 Sekunden meiner kostbaren Lebenszeit verschwendet. Und wofür? Irgendwelche kryptochemischen Zeichen, die ich in meinem späteren Leben unter Garantie nicht mehr brauchen werde. (Außer natürlich, ein verrückter Chemiker übernimmt die Weltherrschaft, und zwingt uns alle, in Strukturformeln zu sprechen. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit davon wohl? Nungut, gute Fälle durch alle Fälle&#8230;.) Na toll.</p>
<p>Abschließend bleibt zu sagen: Hrmpf.</p>
<p>Ach, und für alle die wie ich visuelle Lerntypen sind:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-96" title="p1080569" src="http://lacaperucitaroja.wordpress.com/files/2009/05/p1080569.jpg?w=225" alt="p1080569" width="225" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[An manchen Tagen..]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/29/an-manchen-tagen/</link>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 16:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/29/an-manchen-tagen/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; sollte man am besten einfach nur im Bett bleiben. Genau so einen Tag hatte ich heute. Angefa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; sollte man am besten einfach nur im Bett bleiben.</p>
<p>Genau so einen Tag hatte ich heute. Angefangen hat er gleich mal damit, dass ich verschlafen hab und nur mit Müh und Not einigermaßen rechtzeitig zur Schule gekommen bin.</p>
<p>Schule war dann.. naja Schule hat, wie immer. Wahnsinnig spannend &#8211; vorallem die Doppelstunde Deutsch!</p>
<p>Nach der Schule hab ich dann gleich mal meinen Bus verpasst. Woraufhin mein Vater mich holen kommen musste.. der allerdings grade fleißig am Kochen war, deswegen ewig gebraucht hat und mich dann auch noch angemeckert hat, dass jetzt sein ganzes Essen versaut ist. Super, danke Papa, das machts besser.</p>
<p>Also bin ich dann mit sowieso schon schlechter Laune (und Bauchschmerzen -.-) zum Arzt. Wo ich dann tatsächlich gefühlte 5 Jahre meines Lebens verbracht habe. Nur um 10 Minuten mit dem Arzt zu reden. Irgendwas kann doch da nicht stimmen?</p>
<p>Dafür hab ich wenigstens keine schlechten Nachrichten bezüglich meiner Kernspinergebnisse bekommen. Am Dienstag in 2 Wochen ist mein Op-Termin. Bis dahin genieße ich es also noch, normal laufen zu können.</p>
<p>Das werd ich dann für die zwei folgenden Monate wahrscheinlich abschreiben können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Und wo ich grade schon beim Thema bin...]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/28/und-wo-ich-grade-schon-beim-thema-bin/</link>
<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 14:58:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/28/und-wo-ich-grade-schon-beim-thema-bin/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; ja, bin ich eigentlich nicht, aber ich wollte einfach nochmal schön überleiten Meine Schuhe ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; ja, bin ich eigentlich nicht, aber ich wollte einfach nochmal schön überleiten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Meine Schuhe sind immer noch nicht gekommen. Argh. Jetzt hab ich mich das ganze Wochenende wie Schwein drauf gefreut, und jetzt sind sie immer noch nicht da. So ein doofer Gammeldienst. </p>
<p>Ich komm mir vor wie ein kleines Kind: Haben will!! Jetzt!! Sofort!! Mamaaaa!! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Aber ihr wärt doch genauso, oder? </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Die hat ein Gesicht wie du"]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/25/die-hat-ein-gesicht-wie-du/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 16:33:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
<guid>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/25/die-hat-ein-gesicht-wie-du/</guid>
<description><![CDATA[So geschehen heute im Hause K. beim Fernsehen: Mein Vater (über Shannon Doherty): &#8220;Ach, das is]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So geschehen heute im Hause K. beim Fernsehen:</p>
<p><strong>Mein Vater</strong> (über Shannon Doherty): &#8220;Ach, das ist doch die aus Charmed.. hab ich zwar nicht so oft gesehen, aber an die erinner ich mich noch.&#8221;</p>
<p><strong>Ich:</strong> &#8220;Ja, die hat einen hohen Wiedererkennungswert, weil sie so ein.. markantes Gesicht hat.&#8221;</p>
<p><strong>Meine Mutter:</strong> &#8220;Ja, die hat ein Gesicht wie du.&#8221;</p>
<p>Äh? Nicht wirklich. Aber urteilt selbst:</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-62" title="p1070404" src="http://lacaperucitaroja.wordpress.com/files/2009/04/p1070404.jpg?w=300" alt="p1070404" width="300" height="225" /><img class="alignright" title="Shannon Doherty " src="http://media.canada.com/8c8b3290-2b08-4dc6-8e3e-2cc645fdfe05/080702_b_doherty.jpg" alt="" width="382" height="322" /></p>
<p>Wahnsinn, die frappierende Ähnlichkeit ist kaum zu übersehen.</p>
<p>Findet ihr nicht auch? -.-</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gestatten, Verplant mein Name...]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/25/gestatten-verplant-mein-name/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 16:19:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist wohl allgemeint bekannt dass ich meistens ab und an mal etwas verplant bin. Diese Verplanthei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist wohl allgemeint bekannt dass ich <span style="text-decoration:line-through;">meistens</span> ab und an mal etwas verplant bin. Diese Verplantheit wird interessanterweise dann am deutlichsten, wenn ich backe.</p>
<p>Bei jedem zweiten Mal backen hab ich irgendwas verschusselt. So auch heute.</p>
<p>Heutiges Rezept: Schokomuffins mit Kokosfüllung. Das erste ging dann schonmal bei der Kokosfüllung schief. Ich versuch daraus kleine Kügelchen zu formen und wunder mich, dass die immer wieder auseinander fallen.. so nicht passiert, als ich sie zuletzt gemacht hab. Nun gut, dachte ich mir, ich hätt mich vielleicht einfach geirrt und es gehört so. Bis ich (nach geraumer Zeit) festgestellt hab, das ich die Hälfte der Zutaten für die Füllung einfach vergessen hatte. Aus welchen Gründen auch immer.</p>
<p>Als nächstes hab ich dann festgestellt, dass wir kein Natron im Haus haben. Das hat nämlich mein Vater freundlicherweise beim letzten Schrankaufräumen entsorgt, weil er sich dachte: &#8220;Wozu brauchen wir denn Natron?!&#8221; Anstatt zu fragen, schmeißt man dann einfach alles gleich weg. Super Idee.</p>
<p>Die nächste Geschichte war dann die Butter: Die im Kühlschrank war fast alle. Gut, wenn keine im Kühlschrank ist, dann wird auch keine da sein, dachte ich mir. Bis mich meine Mutter  &#8211; nachdem ich sie einkaufen schicken wollte &#8211; aufgeklärt hat, dass wir noch Butter im Keller hätten. Im Keller?! Seit wann bewahrt man denn Butter nicht im Kühlschrank auf?! Komische Gewohnheiten hat die Frau.</p>
<p>Beim Zutatenverrühren hat sich meine Intelligenz dann entgültig ins Wochenende verabschiedet. Man merke: Wenn man eine große Menge Flüssigkeit zum Teig gibt, sollte man das nicht auf einmal tun. Vor Allem nicht, wenn man eigentlich keine große Lust hat die Küche zu putzen. Und speziell nicht wenn es Buttermilch ist und man selbst  &#8211; welch Zufall &#8211; schwarz gekleidet ist.</p>
<p>Schließlich, nach einer fast endlos erscheinenden Küchenschlacht, hat es der Teig dann auch in die Förmchen geschafft. Leider hatte ich mich mit der Menge etwas verschätzt, weswegen ich weniger Muffins rausbekommen habe als geplant. Aber nun gut, ich will mich ja nicht beschweren, ich hab auch schon statt geplanten 24 Muffins 64 Muffins gemacht, aus reiner Unfähigkeit, ein Rezept zu lesen.</p>
<p>Und wenn ich mir das hier jetzt so anschaue, wundere ich mich, dass es doch immer wieder zu schmecken scheint, was ich so in der Küche fabriziere. Wahrscheinlich verursachen meine Muffins auf Grund ihrer paradoxen Geschichte einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Sollten wir also alle Mal in eine andere Dimension gesogen werden, bin aller Wahrscheinlichkeit nach ich schuld daran.</p>
<p>Und das sind sie also meine Meisterwerke:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-58" title="p1080487" src="http://lacaperucitaroja.wordpress.com/files/2009/04/p1080487.jpg?w=300" alt="p1080487" width="300" height="225" /></p>
<p>(Man beachte auch besonders, die Halloweenförmchen mit Geistern und Kürbissen drauf)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pepe und der Popo-Waschlappen]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/17/pepe-und-der-popo-waschlappen/</link>
<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 18:18:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für alle, denen die Überschrift jetzt etwas befremdlich erscheint: Erklärung folgt auf dem Fuße. Wor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Für alle, denen die Überschrift jetzt etwas befremdlich erscheint: Erklärung folgt auf dem Fuße.</p>
<p>Woran denkt ihr zuerst, wenn ihr den Namen &#8220;Pepe&#8221; hört? An eine kleine knuffige Katze? Nein? Hab ich auch nicht. Aber Fakt ist: Pepe ist ein Kater. Grade mal zwei Wochen alt, wie man so schön sagt &#8220;eine Hand voll&#8221;. Süßer als Zucker, hochgradig kariesgefährdend.</p>
<p>Der Nachteil an kleinen Knuffelkätzchen wie Pepe, die man irgendwo mutterlos findet [nicht ich selbst btw], ist, dass sie nicht alleine aufs Töpfchen können. Und da kommt dann der Popo-Waschlappen zum Einsatz.</p>
<p>Blöd nur, wenn klein Pepe sich plötzlich doch dazu entscheidet, jetzt einfach mal ohne Popo-Waschlappen loszulegen. Wenn sich besagtes Stück Stoff noch dazu am anderen Ende der Wohnung befindet: doppelt blöd. Gut, dieser akute Mangel an Popo-Waschlappen führte dann schließlich dazu, dass klein Pepe ein Bad genommen hat. Mehr oder weniger freiwillig.</p>
<p>Der Kleine wird jetzt wahrscheinlich sein Leben lang ein extremes Wassertrauma haben. Und was uns bleiben wird, ist die Frage: Wann erfindet eigentlich mal irgendjemand Windeln für Katzenbabys?!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Komplimente II]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/16/komplimente-ii/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:48:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im letzten Eintrag war ja bereits die Rede von Komplimenten, die eigentlich gar keine sind. Dieses m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im letzten Eintrag war ja bereits die Rede von Komplimenten, die eigentlich gar keine sind. Dieses mal ist die Rede von Komplimenten, die einem komplett Fremde machen.</p>
<p>So geschehen heute in einem Handyladen in Ulm:</p>
<p>Verkäufer: &#8220;Tolle Frisur.. so mit dem grünen Streifen und so.&#8221;</p>
<p>Bin ich die Einzige, die solche Komplimente etwas befremdlich findet? Das war bestimmt alles nur Verkaufsstrategie.. von wegen Einschmeicheln und so. Aber gut, ich fand es trotzdem seltsam. Da bekomm ich lieber Komplimente, die eigentlich gar keine sind, aber dafür von Leuten kommen die ich kenn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kernspintomographie oder "Wie ich einmal eine halbe Stunde in einer Röhre verbrachte"]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/16/kernspintomographie-oder-wie-ich-einmal-eine-halbe-stunde-in-einer-rohre-verbrachte/</link>
<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:44:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach endlosen Wochen des Wartens also heute endlich mein Kernspintermin. Und was soll ich sagen, es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach endlosen Wochen des Wartens also heute endlich mein Kernspintermin. Und was soll ich sagen, es ist anders, als man es sich vorstellt.</p>
<p>Aber zunächst möchte ich mich mal über die deutsche Bürokratie auslassen: Scheiß Bürokratie! Wollten die mich doch erst tatsächlich wieder wegschicken, weil mein Überweisungsschein nicht gültig war. Da mein toller Hausarzt den eigentlich gar nicht ausstellen darf, was er bestimmt auch nicht wusste oder so -.- Jedenfalls musste ich dann so einen Wisch unterschreiben, dass ich innerhalb von 10 Tagen einen gültigen Überweisungsschein bringe. Sonst bekommen wir eine Privatrechnung. Was ja doch recht teuer werden könnte. Noch einmal: Doofe Bürokratie.</p>
<p>Die Tomographie an sich ist dann doch wieder eine interessante Sache. Ich durfte  &#8211; zum Glück &#8211; alles anlassen und musste mich dann auf eine Liege legen. Und nein, ich bin nicht komplett in dem Ding gelegen, nur bis zur Hüfte.. gab mir die Gelegenheit, die wunderbare Deckenverkleidung zu bewundern. Hätte ich auch keinen Fall verpassen wollen.</p>
<p>Außerdem hatte ich schöne Hintergrund&#8221;musik&#8221;. So ein Tomograph ist nämlich alles andere als leise. Trotz Gehörschutz.. hat sowas von Technoparty. Man hat im Hintergrund einen &#8220;Grundbeat&#8221; der wie ein Pumpen klingt. Und darüber legen sich dann immer verschiedene andere &#8220;Beats&#8221;. Mal ein Hämmern, mal ein langezogenes Dröhnen.. jeder Technoproduzent wäre neidisch gewesen.</p>
<p>Was genau sie jetzt an meinem Fuß gefunden oder auch nicht gefunden haben weiß ich allerdings nicht. Darüber bin ich dann nicht aufgeklärt worden. Aber ich hab die Bilder mit nach Hause bekommen. Damit kann ich dann mein Zimmer verzieren. Zu erkennen ist da für mich nämlich außer Kreisen und Strichen nicht wirklich viel. Aber es sieht alles wahnsinnig wichtig aus.</p>
<p>Fazit: Kernspintomographie ist genau richtig für Bürokratie- und Technofreaks.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tapetenkampf]]></title>
<link>http://lacaperucitaroja.wordpress.com/2009/04/09/tapetenkampf/</link>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 10:10:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>lacaperucitaroja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Klein Möhri war gestern abtapezieren. So, jetzt nehmt euch erstmal Zeit, euer Weltbild wieder gerade]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Klein Möhri war gestern abtapezieren. So, jetzt nehmt euch erstmal Zeit, euer Weltbild wieder geradezurücken.</p>
<p>Ja, abtapezieren. Nein, kein Tippfehler. Und ich kann euch sagen: Tapeten können manchmal wirklich fies sein. Vorallem wenn sie zweischichtig sind. Die erste Schicht hat dann nämlich die Gewohnheit, quasi schon allein von der Wand zu fallen. Ohne großes Zutun meinerseits. Sehr entspannend.. vorallem wenn man mit einem Mal ziehen fast eine ganze Bahn abkriegt.</p>
<p>Die zweite Tapetenschicht dagegen ist ein Arschloch. Sie krallt sich mit jeder verbleibenden Lebenskraft an der Wand fest und lässt &#8211; wenn überhaupt &#8211; erst nach mehrmaligem Einstreichen mit Tapetenzauberwasser los. Und das auch nur nach einem erbitterten Kampf mit dem Spatel. Meistens zieht sie auch noch den Putz mit in den Tod bzw. blauen Müllsack. Selbstsüchtiges Stück.</p>
<p>Aber wir haben sie besiegt. Nach stundenlangem Gerangel. Bis auf ein kleines Stück über der Balkontüre.. aber das lassen wir jetzt mal außen vor. Da hatte die Motivation schon den absoluten Tiefstand erreicht und wir haben kapituliert.</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht: Häng dir keine zweischichtigen Tapeten an die Wand. Vorallem nicht, wenn du sie selbst abziehen musst.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post-IIT-Reflektionen]]></title>
<link>http://niklasbringtdieweltinordnung.wordpress.com/2008/06/19/post-iit-reflektionen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 09:24:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>niklasbringtdieweltinordnung</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sitze auf einem Sofa in einem Haus oestlich von Albuquerque. Das Haus gehoert Anthony, einem Fre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich sitze auf einem Sofa in einem Haus oestlich von Albuquerque. Das Haus gehoert Anthony, einem Freund von Jason und L&#8217;aura, zwei neuen Freunden vom IIT. Mir geht es gut. Das IIT ist am Dienstag zuende gewesen, es gab viele Abschiede, viele Umarmungen und bewegende Worte. Gleichzeitig bin ich froh um meine Ruhe. Es ist schoen aber auch anstrengend neun Tage lang mit den eigenen Emotionen so wie auch denen der anderen so stark in Beruehrung zu kommen. Und insgesamt brauche ich Balance und etwas Ruhe.</p>
<p>Was ich aus dem IIT mitnehme sind Freunde, Kontakte, Unterstuetzung. Die koerperliche Erfahrung von Vertrauen, Einfuehlung, dem reinen Genuss vom menschlichen Kontakt ohne extrinsischem Motiv. Letzteres finde ich ganz besonders wertvoll. Es ist die Klarheit und Ruhe, mit der man einfach neugierig sein kann, wie es dem anderen gerade geht. Es geht nicht darum, etwas daraus zu gewinnen, fuer die Zukunft zu sorgen oder zu ueberzeugen, sondern um den reinen Kontakt. Und mir ist klar, dass es das ist, was ich an der Gewaltfreien Kommunikation, nein, an Marshall Rosenberg so schaetze: nicht die Technik, die Erfahrung, die Begriffe und Ideen. Es ist die Entscheidung, diesen menschlichen Kontakt zur obersten Prioritaet zu machen. Nichts geht darueber. Und das ist wirklich eine Entscheidung, die ich immer wieder treffen muss. Niemand kann mir die abnehmen. Sie erfordert Bewusstheit und Mut. Aber es lohnt sich, sich immer wieder zu fragen: &#8220;Wie will ich wirklich leben?&#8221;</p>
<p>Diese Frage half mir, mich daran zu erinnern, dass ich mich schon vor Rosenberg mit der Frage der Einigung der Menschen beschaeftigt habe. Und so bedankte ich mich bei Marshall in der Closing Session dafuer, dass er mich in meiner Mission, meinem Sinn unterstuetzt und genaehrt hat. Das gab mir ein ganz anderes Gefuehl, staerker und mit mehr Vertrauen. Marshall hat seinen Teil getan, es ist mein Weg, den ich hier gehe. Er war jedenfalls sehr froh, mir darin geholfen zu haben. Valentina sagt, dass wir uns wohl bald wiedersehen, sich darueber freuend, dass ich so &#8220;hartnaeckig&#8221; bin.</p>
<p>Am Sonntag gab Marshall eine Praesentation ueber &#8220;Giraffes around the world&#8221;. Er zeigte Fotos von Workshops mit Leuten, die ihm Zugang zu Laendern wie Israel Palaestina, Ruanda und andere ermoeglicht haben. Auf einem Foto sieht Marshall sehr besorgt aus. Er schaut auf Kinder, deren Eltern im Genozid in Ruanda umkamen. Das Bild half mir sehr, eine Verbindung zu Marshall zu finden. Ich konnte mich selbst an seiner Stelle sehen.</p>
<p>Auch half mir eine Unterhaltung mit ihm, in welcher ich ihn danach fragte, wie er mit all den Gratis-Diagnosen umgegangen ist, die er bekommen haben muss, als er anfing alles mal ein wenig anders zu machen als die anderen, z.B. nachfragen, wie Leute sich fuehlen und was sie brauchen. Und er sagte mir, dass er natuerlich Reaktionen bekommen hat, die ihn aengstigten und Beziehungen komplizierter machten. Aber fuer jede dieser Reaktionen bekam er zehn andere von Leuten, die froh und gluecklich darueber waren, dass er nachbohrte, mehr Verbindung suchte und was Neues ausprobierte. Ich sagte, dass ich dann lieber anfange zu sammeln.</p>
<p>So sehr ich schaetze, dass ich auf dem IIT mit den anderen den GfK-Jargon benutzen konnte, etwas in mir straeubt sich mehr und mehr dagegen. Ich will meine eigene Sprache haben und universell ausdruecken koennen, worum es dort geht. Und ich glaube eines der Prinzipien hinter Beduerfnissen ist, dass man damit sagt, was man will und nicht, was man nicht will. Das ist sehr viel maechtiger und befreiender als jedes &#8220;ich will nicht&#8221;. Hinzu kommt, dass man von Lebensqualitaeten spricht und sie erst in der Bitte konkretisiert. Das gibt viel Spielraum und Freiheit fuer Kreativitaet. So lange ich nur weiss, was ich nicht will, weiss ich nicht, was ich will. Das heisst, der eigentliche Schatz liegt noch vergraben.</p>
<p>Ein Beispiel was ich hier besonders tricky finde ist dieses: &#8220;Ich will keine intime Beziehung mit dir.&#8221; Wie kann man das positiv ausdruecken? &#8220;Wir koennen ja Freunde bleiben.&#8221; zaehlt nicht, weil es zum einen noch immer impliziert, dass man NICHT mehr will und zum anderen schliessen sich intime Beziehung und Freundschaft ja nicht aus. Man koennte sagen &#8220;Ich fuehle mich nicht hingezogen zu dir.&#8221; Ist immer noch negativ gesagt, aber da steckt schon drin, dass man sich gerne zu jemandem hingezogen fuehlen moechte. Wir haben im IIT ein bisschen untersucht was das eigentlich heisst und ich fand zwei Prinzipien darin ganz treffend. Das eine waere ein Sinn fuer Schoenheit (ich druecke es vage aus, weil das sehr verschiedene Entsprechungen haben kann) und das andere so etwas wie Resonanz, eine Spannung, Neugierde, ausgeloest durch gemeinsame Interessen, Ansichten, aber auch unterschiedliche Ressourcen und Hintergruende. Ich finde es sehr convenient &#8220;Seeing you meets my need for beauty.&#8221; sagen zu koennen. Ich wuenschte, ich faende eine Formulierung, die dasselbe sagt, ohne das Beduerfnis nennen zu muessen (ich rechne einfach nicht damit, dass das rueberbringen wuerde, was ich meine). Denn ich will nicht sagen &#8220;Du BIST schoen.&#8221; Das ist einfach nie wahr, sonder hat nur Wert in Bezug auf mich, der dich sieht. Und manchmal aendert sich dieser Eindruck auch ueber die Zeit. Ich bin nicht derjenige, der dich definiert. Ich will nur ausdruecken, wie es mir geht. Und wenn ich nun mal jemanden oder etwas um mich herum habe, was ich schoen finde, dann passt es am besten zu sagen &#8220;Dich zu sehen erfuellt mein Beduerfnis nach Schoenheit.&#8221; Ehrlicher kann es nicht sein.</p>
<p>Wenn ich also sage &#8220;Ich will keine intime Beziehung mit dir&#8221; und moechte mehr Schoenheit in meinem Leben haben, dann will ich das positiv und ehrlich ausdruecken koennen, ohne zu implizieren, dass du nicht schoen bist. Denn du bist weder schoen noch haesslich, sondern einfach du. Aber mir ist klar, dass das wohl mehr davon abhaengt, wie du ueber dich denkst, als wie ich darueber denke. Wenn du es nicht besser weisst, hoerst du eine Zurueckweisung, egal wie ich&#8217;s sage&#8230;</p>
<p>Trotzdem. Mir selbst bewusst zu sein, dass ich nach Schoenheit und Resonanz suche, hilft mir, eine Richtung zu finden und Entscheidungen zu faellen. Das finde ich wertvoll.</p>
<p>Ich habe waehrend des IITs eine Unterhaltung mit Josh gehabt und wir haben die Frage untersucht, wie man um Zuneigung, Beruehrung, Kuscheln fragen kann, ohne die Gefahr, sich selbst zu verlieren. Und uns fiel auf, dass das sehr schwer ist, so lange man den Wert der eigenen Beduerfnisse daran misst, wie bereit andere sind, auf unsere Bitten einzugehen. Und wenn ich dann eine Bitte habe, deren Erfuellung fuer mich einen Ausdruck von Liebe bedeuten wuerde, ist es besonders schmerzhaft, ein &#8220;Nein&#8221; zu hoeren. Wir einigten uns also darauf, eine Unterscheidung zwischen Beduerfnisse wertschaetzen und Beduerfnisse erfuellen zu beachten. Eine Bitte zu aeussern wird gleich viel weniger beaengstigend, wenn das klar ist.</p>
<p>Ein Lied was mich zum Weinen brachte:</p>
<p><em>When I come gently to you I’d like you to see</em></p>
<p><em>It’s not to get myself from you, it’s just to give you me.</em></p>
<p><em>And I know that you can not give me me, no matter what you do.</em></p>
<p><em>All I ever want from you is you.</em></p>
<p><em>I know your fear of fences, your pain from prisons past.</em></p>
<p><em>I’m not the first to sense it and I’m plainly not the last.</em></p>
<p><em>The hawk within your heart’s not bound to earth by fence of mine,</em></p>
<p><em>Unless you aren’t aware that you can fly.</em></p>
<p><em>When I come gently to you I’d like you to know</em></p>
<p><em>I come not to trespass your space, I want to touch and grow.</em></p>
<p><em>When your space and my space meet, each is not less but more.</em></p>
<p><em>We make our space that wasn’t space before.</em></p>
<p><em>When I come gently to you I’d like you to see</em></p>
<p><em>It’s not to get myself from you, it’s just to give you me.</em></p>
<p><em>And I know that you can not give me me, no matter what you do.</em></p>
<p><em>All I ever want from you is you.</em></p>
<p>Marshall spielte es zum Thema &#8220;Celebrations&#8221; und ich brach so in Traenen aus. Alaetsea sass neben mir, kraulte mir den Nacken und nahm mich sanft in den Arm. Rachid nahm meine Hand. Marshall fragte, was los sei. Diejenigen von euch, die mich gut kennen, koennen sich vielleicht vorstellen, welche Erinnerungen dieses Lied in mir weckt. Es tut weh, diese Verbindung zu wollen und dann so wahrgenommen zu werden, als wollte ich dir etwas wegnehmen. Als naehme ich dir deine Freiheit, die dir niemand geben kann, ausser du selbst. Ich will beruehren und wachsen, nicht deine Grenzen ueberschreiten. Ich will mich geben und nichts von dir ausser dich.</p>
<p>Umgangssprachlich nennt Marshall &#8220;celebrations&#8221; &#8220;unsneaky bragging&#8221;, also so viel wie &#8220;nicht-heimliches Angeben&#8221;. Es bedeutet, sich klar zu machen, wie man das Leben bereichern konnte. Wenn ich daran denke, das ich heute mit Anthony und Tom eine Wanderung gemacht habe und uns das erlaubt hat, uns kennenzulernen, Gedanken auszutauschen, Interessen zu teilen, bin ich ganz relaxt, beruehrt und froh. Anthony bot mir an, immer wieder kommen zu koennen. Ich hab ein Zuhause hier, sagte er. Ist das nicht wunderbar und zum feiern?</p>
<p>Jeden Morgen waehrend der neun Tage gab es eine Morgen-Session mit dem Zweck, uns an den Sinn und unsere tiefste Sehnsucht zu erinnern, nach der wir leben wollen. Eines Morgens spielte ich dieses Lied, singend mit Gitarre:</p>
<p><em>Do you dream the same dreams I dream</em></p>
<p><em>I wonder if we value the same things</em></p>
<p><em>I love the joy, I love the tenderness,</em></p>
<p><em>Honesty and empathy bring.</em></p>
<p><em>Do you dream of a world where each person</em></p>
<p><em>Is always an end and not a cog?</em></p>
<p><em>Where mistakes don&#8217;t require</em></p>
<p><em>Damnation or hellfire</em></p>
<p><em>Just a little loving dialogue.</em></p>
<p><em>Do you dream of a world where your feelings</em></p>
<p><em>Bring life whatever they might be?</em></p>
<p><em>Where you can freely express them</em></p>
<p><em>Dive in and not regret them</em></p>
<p><em>Bring union to the world of you and me</em></p>
<p><em>Do you dream of a world where touching</em></p>
<p><em>Enriches, nurtures and soothes?</em></p>
<p><em>Where the people are willing</em></p>
<p><em>To say no to killing</em></p>
<p><em>And Arabs dance in peace with the Jews.</em></p>
<p><em>Do you dream of a world where the people</em></p>
<p><em>Are conscious of our shared humanity?</em></p>
<p><em>Where love without conditions</em></p>
<p><em>Shines through all of our actions</em></p>
<p><em>And living flows with joyful energy.</em></p>
<p><em>Do you dream the same dreams I dream</em></p>
<p><em>I wonder if we value the same things</em></p>
<p><em>I love the joy, I love the tenderness</em></p>
<p><em>Honesty and empathy bring.</em></p>
<p>Ich habe wunderbares Feedback darauf bekommen und weiss nun, dass ich nicht der einzige bin, der davon traeumt. Der Song ist von Marshall und ich habe zwei Strophen hinzugedichtet. Norman hat das Mikro gehalten und sagte nachher, es sei schwer gewesen, da ihm so die Traenen kamen, dass er am liebsten die Augen geschlossen haette, was aber bedeutet haette, dass er mir wahrscheinlich das Mikro in den Mund gestopft haette. Er meinte, ihm kaemen auch die Traenen wenn Marshall singt, aber dann ist es aus einem anderen Grund <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Marshall hat wunderbar grumpy geguckt als er das hoerte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich freue mich darauf einige Leute im Laufe der Zeit zu besuchen. Heather und Neil wohnen in Vancouver, das heisst, noerdlich davon, wo man nur mit dem Boot hinkommt. Jason und L&#8217;aura wohnen in Auroville, an der Suedspitze von Indien. Bob wohnt in Washington, David Goliath in Denver zusammen mit David. Jan, Owen und Devi kommen aus Hawaii. Rachid kommt aus Malmoe. Anne, Minerva und Sophie kommen aus Montreal. Heather-Ann ist aus Minneapolis. Gosia ist aus Polen, Karin-Regina aus Oesterreich. Aleatsae und Oz kommen aus San Fransisco. Bei ihnen und vermutlich allen anderen auch, habe ich nun eine Couch <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich werde wahrscheinlich im Laufe der Zeit noch mehr Anekdoten erzaehlen.</p>
<p>Morgen Nacht nehme ich den Bus nach San Diego. Dort werde ich Akasha wiedersehen, die mit beim IIT war. Mit ihr fahre ich am Sonntag nach Santa Cruz. Vom 22. bis 27. Juni findet dort ein NVC FunFest statt, ein weiterer NVC-Retreat. Ich habe Platz dort und freue mich auf eine Menge weiterer Leute. Danach besuche ich Aleatsae in Oakland und am 30. Juni geht es wieder an die Ostkueste. Ich bin nicht das letzte Mal hier, sicher nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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