<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>animismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/animismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "animismus"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 07:13:18 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Geistreich glauben]]></title>
<link>http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/26/geistreich-glauben/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 22:45:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Time</dc:creator>
<guid>http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/26/geistreich-glauben/</guid>
<description><![CDATA[Vor kurzem hatte ich ein Interview mit Seyran Ates eingestellt (1), die ich sehr respektiere, der ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Vor kurzem hatte ich ein Interview mit Seyran Ates eingestellt <a href="http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/23/kein-sex-in-der-ehe/">(1)</a>, die ich sehr respektiere, der ich für ihre selbstlose Pioniertätigkeit danke, und mit der ich in den meisten Punkten übereinstimme.</p>
<p>Frau Ates ist eine sogenannte &#8220;Momo&#8221;, eine &#8220;Moderate Mohammedanistin&#8221;, was soviel bedeutet, als dass sie an einen Gott glaubt, den sie Alla nennt, und dass sie daran glaubt, dass wesentliche Aspekte Allas von seinem Propheten Klohamett der Menschheit vorgetragen und in einem Buch namens Kloran niedergelegt wurden, wobei sie sich jedoch nicht zum im Kloran eigentlich vorgeschriebenen mordenden Jihad verpflichtet fühlt.</p>
<p>Im Interview nennt sie als zweifellos überaus starken Grund ihres Glaubens eine mystische Erfahrung:</p>
<p><em>&#8220;Meine Überzeugung, dass es Gott gibt, beruht natürlich auch auf persönlichen Erfahrungen. Ich bin Mit 21 Jahren, im dritten Semester Jura, in einem Beratungsladen für Frauen aus der Türkei angeschossen worden. Ich habe sehr viel Blut verloren und hatte dann ein Nahtoderlebnis. Das war, als ob ich wie in einem Dialog mit einer höheren Macht selbst darüber entschied, ob ich gehen will von dieser Welt oder zurückkehren.&#8221;</em></p>
<p>Eine mystische Erfahrung ist sicherlich ein noch viel stärkeres Motiv für den Glauben als zB. Hoffnung auf Erlösung oder kulturelle Disposition. Aber wie kommt Frau Ates auf die Idee, dass es ausgerechnet Alla war, dessen Gegenwart sie an der Tür zum Jenseits spürte?</p>
<p><em>&#8220;Es gibt eine starke kulturelle Verbindung zwischen den Muslimen dieser Welt: die Religion. Eine wunderbare Religion, wie ich finde&#8230;&#8221;<br />
</em><br />
Was ist es genau, was sie an dieser sogenannten Religion &#8220;wunderbar&#8221; findet? Meint sie die Pflicht des Mohammedanisten, Ungläubige zu töten oder zu versklaven? Sicher nicht, steht aber wieder und wieder als Gebot im Kloran. Meint sie die Auffassung, dass Frauen von Alla weniger geschätzt werden als Männer und demzufolge auch weit weniger &#8220;wert&#8221; sind? So steht es im Kloran. Meint sie die Vorstellung, dass jedes einzelne Wort im Kloran unveränderbar und nicht interpretierbar sei? Der Kloran behauptet das von sich, er behauptet seine Göttlichkeit.</p>
<p><em>&#8220;SPIEGEL: Mohammed hatte ein Dutzend Ehefrauen. Ist das ein Rollenvorbild? Ates: Wenn der arabische Mann ein Argument braucht, warum er gleich mehrere Frauen auf einmal hat, dann sagt er: Das war bei Mohammed genauso. SPIEGEL: Christliche Männer haben diese Ausflucht nicht. Ates: Nein, die Christen haben einen derart asexuellen Mann über sich, dass das ja auch wieder schade ist. Da ist der Orientale einerseits besser dran&#8230;&#8221;<br />
</em><br />
Hier offenbart Frau Ates mE. scheinbar (ggf. scheinbar, denn vielleicht durchschaut sie das ja auch alles und tarnt sich nur als Momo, um das Gespräch mit den anderen Mohammedanisten nicht abreissen zu lassen) einen zutiefst animistischen Aspekt ihres Glaubens, der zwar nicht in jedem Stein einen Gott aber Gott in jedem Stein wähnt, immer auf der Lauer, seinen Schäfchen hinterherspionierend. Wenn Gott über Sex redet (bzw. Klohamett im Namen Allas), dann muß Sex etwas ja Erlaubtes sein. Wenn er es aber nicht tut, dann muß es etwas Verbotenes sein. Da Jesus nicht über die richtige Handhaltung beim Urinieren redet, muß Urinieren für Christen verboten sein. Wie jeder waschechte Animist, so denkt sich Frau Ates (zumindest gibt sie es vor) Gott hier absolut konkret, allgegenwärtig in der kleinsten Kleinigkeit als Richter mit Daumen nach oben oder unten. Sie nimmt also einerseits jedes Gleichnis von Jesus entweder wörtlich&#8230;</p>
<p>In Matthäus 5/27-29 heißt es zB.: <em>&#8220;Ihr habt gehört, daß gesagt ist (2. Mose 20/14): &#8216;Du sollst nicht ehebrechen.&#8217; Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Wenn dir aber dein rechtes Auge Ärgernis schafft, so reiß es aus und wirf es von dir&#8230;&#8221; </em>Glauben Sie also ernsthaft, Gott hätte Freude an einem Volk der Blinden?</p>
<p>&#8230; oder aber bastelt sich, da sie im Grunde mit den christlichen Texten ebensowenig vertraut ist oder diese für wesentlich erachtet wie die mohammedanistischen, ihren synkretistischen Privatglauben aus ein paar Fetzen orientalischer Kultur, christlichem Ethos und ihrer persönlichen, mystischen Erfahrung.</p>
<p><em>&#8220;SPIEGEL: Glauben Sie an Gott? Ates: Ich glaube an Gott. SPIEGEL: Sie haben im Ramadan gefastet? Ates: Ich habe im Ramadan nicht gefastet. SPIEGEL: Beten Sie fünfmal am Tag? Ates: Ich bete, aber nicht fünfmal am Tag. SPIEGEL: Gehen Sie in die Moschee? Ates: Ich gehe in keine Moschee, weil mich keine Moschee anspricht. Und es ist eine meiner neuesten Ideen, dass ich eine freie, progressive Moschee gründe. SPIEGEL: Mit einer Imama? Ates: Genau, mit einer Imama und Männern und Frauen, die gleichen Zugang zu allen Plätzen haben.&#8221;</em></p>
<p>Frau Ates ist gläubig, daran besteht kein Zweifel. Gott hat sie offensichtlich berührt. Ihre Schlussfolgerungen sind im Wesentlichen mE. richtig, edel und gut. Sie verweigert sich dem unheiligen Krieg, dem Rammeltag, dem Pflichtprogramm ihrer &#8220;KULTUR&#8221;. Aber sie irrt in der Finsternis der Beliebigkeit herum! Dabei gehört sie schon seit langem zu uns, bewußt oder unbewußt, als Bekennende oder als Agentin. Das mit dem Animismus, das ist doch gar nicht so schlimm, davon sind auch viele Christen befallen, das ist ja nicht angeboren. Möge Gott ihr die Kraft geben, dem bösen Klohamett, seiner Bande und dem von ihm erfundenen Räubergott Alla gänzlich abzuschwören.</p>
<p><em>Time am 26. Oktober 2009</em></p>
<p>_____</p>
<p style="text-align:left;">(1) <a href="http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/23/kein-sex-in-der-ehe/">http://madrasaoftime.wordpress.com/2009/10/23/kein-sex-in-der-ehe/</a></p>
<p style="text-align:left;">Wiki: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seyran_Ates">http://de.wikipedia.org/wiki/Seyran_Ates</a></p>
<p style="text-align:left;">Einen sehr lesenswerten Kommentar von (8dS-Veteran) Helmut Zott zum Thema finden Sie bei Sägefisch unter: <a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/27/141/#comment-513">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/09/27/141/#comment-513</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Animismus]]></title>
<link>http://soziologieheutenews.wordpress.com/2009/09/28/animismus/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:05:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
<guid>http://soziologieheutenews.wordpress.com/2009/09/28/animismus/</guid>
<description><![CDATA[Unter Animismus versteht man den Glauben, dass die Dinge in unserer Welt  von aktiven, lebendigen Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unter Animismus versteht man den Glauben, dass die Dinge in unserer Welt  von aktiven, lebendigen Geistern beseelt sind.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Animismus]]></title>
<link>http://soziologieheute.wordpress.com/2009/09/28/animismus/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:05:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
<guid>http://soziologieheute.wordpress.com/2009/09/28/animismus/</guid>
<description><![CDATA[Unter Animismus versteht man den Glauben, dass die Dinge in unserer Welt  von aktiven, lebendigen Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unter Animismus versteht man den Glauben, dass die Dinge in unserer Welt  von aktiven, lebendigen Geistern beseelt sind.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[die GAIA-Theorie]]></title>
<link>http://keezrha.wordpress.com/2009/08/27/die-gaia-theorie/</link>
<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 17:26:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>keezrha</dc:creator>
<guid>http://keezrha.wordpress.com/2009/08/27/die-gaia-theorie/</guid>
<description><![CDATA[Stephan Harding, Jahrgang &#8216;53 und Doktor der Ökologie an der Universität Oxford, ist Autor des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Stephan Harding, Jahrgang &#8216;53 und Doktor der Ökologie an der Universität Oxford, ist Autor des 2006 (in D 2008) herausgebrachten Buches &#8220;Animate Earth. Science, Intuition and Gaia&#8221;, dt. &#8220;Lebendige Erde. GAIA &#8211; vom respektvollen Umgang mit der Natur&#8221;.</p>
<p>Dieses Buch erklärt die Gaia-Theorie, die Anfang der 70er Jahre von James Lovelock aufgestellt wurde, leicht, verständlich und dennoch fundiert.<br />
Die Kernaussage von Lovelocks Gaia-Theorie lautet, dass unser Planet Erde sich selbst am Leben erhält und reguliert, wie ein einziger großer Organismus.</p>
<p>Bereits nach 40 gelesenen Seiten stimme ich aus vollstem Herzen den Argumenten Hardings zu, dass unser Planet Erde selbst ein lebendiges, atmendes und beseeltes Lebewesen ist. Der Animismus, so Harding, muss wieder Einzug in unser alltägliches Leben halten, nur so können wir unsere destruktive Lebensweise ändern und wieder im Einklang mit &#8220;Mutter Natur&#8221; leben.</p>
<p>Denn ein Kampf gegen die Natur ist ein Kampf gegen uns selbst. Würden wir gewinnen, sind wir die Verlierer, denn trotz unserer hochtechnisierten Welt und ihrer (scheinbaren) Abkopplung von der ursprünglichen Natur können wir ohne sie nicht leben.</p>
<p>Die Vertreter der Gaia-Theorie versuchen deshalb, ein Umdenken herbeizuführen. Nicht länger soll Geist und Materie getrennt und mathematisch katalogisiert werden, nicht länger soll Intuition und Gefühl von Wissenschaft und Forschung ferngehalten werden. Was bringt es uns, die Blätter einer Blüte zu zählen, ihre Anordnung maßstabsgetreu aufzuzeichnen? Ist es nicht viel befriedigender, ihre Schönheit zu würdigen, ihr Leben (und sogar eine Seele) zuzusprechen, anstatt zu versuchen, sie in Schemata zu stecken?</p>
<blockquote><p>Mit den Fingern die raue Rinde einer Eiche zu berühren, bedeutet deshalb zugleich, die eigene Fühlbarkeit  zu erleben und sich <em>vom Baum</em> berührt zu fühlen.</p></blockquote>
<blockquote><p>Außerdem lebt Gaia in genau dem richtigen Teil der Galaxie, sicher geschützt vor den sterilisierenden Gammastrahlen, die beim Kollaps supermassiver Sterne ausgesendet werden. Es ist, als habe die Materie nur darauf gewartet, dass die richtigen Bedingungen eintreten, damit sie endlich die in ihr schlummernden Möglichkeiten erkunden konnte, einen sich entwickelnden, selbstregelnden Planeten mit einer Fülle von Leben zu bilden.</p></blockquote>
<p>Übungen runden den Buchinhalt ab und sollen dem (noch skeptischen?) Leser dabei helfen, Gaia kennenzulernen, zu verstehen und letztendlich lieben und schätzen zu lernen. Denn nur, was man liebt, kann man auch schützen.</p>
<p>Ich habe mit Absicht diesen Artikel als &#8220;Heidentum&#8221; verschlagwortet, weil die Inhalte des Buches mMn mit einem Großteil des &#8220;Glaubens&#8221;inhaltes der Neo-Paganen, der Neuheiden, übereinstimmen. Jedenfalls maße ich mir an, dies zu behaupten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das geheime Leben der Roboter]]></title>
<link>http://11k2.wordpress.com/2009/06/10/das-geheime-leben-der-roboter/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 14:58:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fritz</dc:creator>
<guid>http://11k2.wordpress.com/2009/06/10/das-geheime-leben-der-roboter/</guid>
<description><![CDATA[Die Forscher Melson, Beck, Kahn, Friedman von der University of Washington gaben Kindern zwischen 7 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://11k2.wordpress.com/files/2009/06/090610aibo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-8164" title="090610aibo" src="http://11k2.wordpress.com/files/2009/06/090610aibo.jpg" alt="090610aibo" width="460" height="387" /></a>Die Forscher Melson, Beck, Kahn, Friedman von der University of Washington gaben Kindern zwischen 7 und 14 Jahren (je zur Hälfte Jungs und Mädchen) einen ausgebildeten australischen Schäferhund und zum Vergleich einen Sony Aibo Roboterhund für<!--more--> 5 Minuten zum Spielen.</p>
<p>Anschliessend beantworteten die Kinder etwa 20 Minuten lang Fragen der Wissenschaftler. Unter anderem wurden die Kleinen befragt, wie lebendig der jeweilige Hund sei, ob er ein guter Spielkamerad wäre oder einen guten Charakter hätte.</p>
<p>Die meisten Antworten liefen erwartungsgemäss darauf hinaus, dass der Schäferhund Canis lebendiger, netter, geselliger sei als der Robohund Aibo. Betrachtet man die statistische Verteilung der Antworten allerdings genauer, dann fällt auf, dass etwa drei Viertel der Kinder dem Hund den Status eines Lebewesens zuerkannten, das man etwa nicht verletzen dürfe, die Hälfte aber auch dem Roboter.</p>
<p>Obwohl also Kinder unterschiedlichen Alters sehr wohl zwischen Tier und Maschine in ihrer biologischen, psychologischen, sozialen oder moralischen Qualität unterscheiden können, werden dem Robot doch, von der biologischen Lebendigkeit abgesehen, psychische Eigenschaften zugestanden.</p>
<p>Ich finde, das ist ein schön dokumentiertes Experiment. Der Animismus begegnet uns auch als Erwachsenen täglich. Die Beseeltheit wird all zu gerne komplizieren Geräten wie dem Auto oder schon gar dem Computer zugestanden. Ich bin in diesem Zusammenhang sehr, sehr froh darüber, dass die gebräuchlichen Religionen mit Leuten zu tun haben, die schon lange tot sind. Und nicht etwa mit Autos oder Computern. Das wäre sicher noch viel schlimmer. (via <a href="http://gadgets.boingboing.net/2009/06/09/robotic-pets-and-chi.html" target="_blank">bbgadgets</a>)</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/NKAeihiy5Ck&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/NKAeihiy5Ck&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Eigenleben der Dinge und Orte]]></title>
<link>http://raumvermessung.wordpress.com/2009/04/15/das-eigenleben-der-dinge-und-orte/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 09:41:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>raumvermessung</dc:creator>
<guid>http://raumvermessung.wordpress.com/2009/04/15/das-eigenleben-der-dinge-und-orte/</guid>
<description><![CDATA[Was ist da los, wenn Dingen und Orten besondere Kräfte, Wirkungen und Bedeutungen nicht nur zugeschr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was ist da los, wenn Dingen und Orten besondere Kräfte, Wirkungen und Bedeutungen nicht nur zugeschrieben werden, sondern sie eigentlich auszuüben scheinen? Wie ist das zu verstehen, wenn man seit dem 19. Jahrhundert lesen kann, dass die Steine Krakaus von der ruhmreichen Vergangenheit der polnischen Nation erzählen? Was bedeutet es, wenn man davon spricht, dass Orte und Gegenstände durch die Geschichte des Nationalsozialismus kontaminiert wurden? Dass diese – aber auch gänzlich andere – Orte eine Atmosphäre besitzen, welche den Menschen überwältigen können? Warum sollen Kunstwerke eine Aura besitzen und was haftet eigentlich Kafkas Odradek Unheimliches an?</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">„Was machen die Dinge mit uns oder was machen wir mit den Dingen?“ war daher auch eine immer wiederkehrende Frage beim Workshop </span><span>„The Material of Memory. Materialität und Gedächtnis“ am 30. und 31.3., veranstaltet vom <a href="http://www.oeaw.ac.at/ikt/index.html" target="_blank">Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte </a>der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Dabei bezeichnet diese Frage auch ein Ausloten von Grenzen der kulturwissenschaftlichen Anwendung des linguistic turns und des Konstruktivismus.<a name="_ednref1" href="#_edn1"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[i]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span> <span lang="DE">Denn aus dieser Perspektive schien die Sache klar zu sein: Dinge sprechen nicht, sie wollen nichts, sie sind gleichgültig. Deswegen sind sie dem Menschen auch gefügig, lassen sich verwenden und innerhalb der unterschiedlichsten Bedeutungszusammenhänge platzieren. Dasselbe Objekt kann einmal reiner Gebrauchsgegenstand sein, ein anderes Mal ein nostalgisches Andenken oder auch nur Müll. Darum kann etwa Jean Baudrillard – in Bezug auf Dinge des Alltags – auch vom Gegenstand als dem vollkommenen Haustier sprechen, welches sich am leichtesten verpersönlichen und verbuchen lässt.<a name="_ednref2" href="#_edn2"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[ii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Und Roland Barthes sieht in ihnen abseits ihres Verwendungszweckes den Platzhalter für Bedeutungen.<a name="_ednref3" href="#_edn3"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[iii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Folgt man seiner Argumentation, wird beispielsweise die Rede von den sprechenden Steinen als mythische Aussage entlarvt, als zirkulierendes Wissen, welches sich durch das Objekt zu legitimieren und zu authentifizieren sucht.<a name="_ednref4" href="#_edn4"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[iv]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Doch auf der anderen Seite scheint die Bedeutungszuschreibung und Aneignung von Objekten selten völlig willkürlich zu sein. Das Objekt oder auch der Ort scheinen bestimmte Voraussetzungen zu besitzen, welche ihre Verwendungen oder Bedeutungszuschreibungen präfigurieren. Abgesehen von ihrer funktionalen Dimension könnte man sie auch als eine Art Speicher bezeichnen, welcher durch Aktualisierungen individuelle wie auch kollektive Erinnerungen aktivieren kann. Insofern sind aber Objekt und Ort in ihrer Wirkung von sozialem und kulturellem Wissen abhängig. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es gibt jedoch andere Arten von Wirkungen des Materiellen, welche sich nicht so offensichtlich auf den menschlichen Wissensvorrat beziehen. Wenn etwa Bilder einen Affekt auslösen, dann bedeutet dies zumindest teilweise eine körperliche Reaktion. Dieser Effekt wurde bereits in der antiken Mnemotechnik benutzt und funktionierte als eine Art Verstärker zur Auslösung von Erinnerungen.<a name="_ednref5" href="#_edn5"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[v]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Auch Atmosphären von Räumen besitzen eine körperliche Wirkungsdimension. So spricht etwa Christian Hartard in Bezug auf die Wahrnehmung plastischer Kunst von einer „leiblichen Perzeption des Werkes“.<a name="_ednref6" href="#_edn6"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[vi]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Denn durch das körperliche Eingelassensein in den Raum der Kunst fehlt die reflexive Distanz zum Werk. In der Frage nach der Atmosphäre von Räumen gilt jedoch vor allem Niklas Luhmann als Referenz:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>„Bezogen auf die Einzeldinge, die die Raumstellen besetzen, ist Atmosphäre jeweils das, was sie nicht sind, nämlich die andere Seite ihrer Form, also auch das, was mitverschwinden würde, wenn sie verschwänden. Das erklärt die ‚Ungreifbarkeit‘ des Atmosphärischen zusammen mit ihrer Abhängigkeit von dem, was als Raumbesetzung gegeben ist. Atmosphäre ist gewissermaßen ein Überschusseffekt der Stellendifferenz.“<a name="_ednref7" href="#_edn7"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[vii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><span>Daran anschließend könnte man Atmosphäre als einen Effekt räumlicher Anordnungen bezeichnen. Dies beschränkt sich natürlich nicht auf das Zusammenspiel von Objekten – man denke nur an die Wirkungen von Licht, Gerüchen oder Geräuschen. Und es ist hierbei auch an die Anwesenheit eines Subjekts zu erinnern, welches nicht nur das relationale Gefüge eines Raumes beeinflusst, sondern in seiner Wahrnehmung erst erzeugt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Was hier auch zum Ausdruck kommt, ist, dass sich Wirkungen von Räumen als Inszenierungseffekte verstehen lassen. Damit ist einerseits die kulturelle und soziale Konstituierung von Räumen im Allgemeinen gemeint, was auch die unzähligen Möglichkeiten zur Verstärkung dieser Effekte miteinschließt (Annäherungen, Distanzierungen, Blickachsen, Zentrierungen, Tarnungen, Täuschungen, Bewegungen, Medialisierungen, …). Dazu zählt aber ebenso die Einbettung in Diskurse, die Abhängigkeit von anderen Texten und Kontexten, sodass der Raum – wie auch das Objekt – als Element eines Dispositivs verstanden werden kann. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mir scheint, als würde Walter Benjamins Begriff der Aura auf all die bisher genannten Aspekte verweisen.<a name="_ednref8" href="#_edn8"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[viii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Was etwa die räumliche Dimension betrifft, kann man sich auf seine Definition des „Hier und Jetzt des Kunstwerks“ berufen. Boris Groys folgert daraus beispielsweise: „Die Aura ist das Verhältnis des Kunstwerks zum Ort, an dem es sich befindet – zu seinem äußeren Kontext.“ Und weiter: „Das Original hat einen bestimmten Ort – und durch diesen besonderen Ort ist das Original als dieser einzigartige Gegenstand in die Geschichte eingeschrieben. Die Kopie ist dagegen virtuell, ortlos, ungeschichtlich“<a name="_ednref9" href="#_edn9"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[ix]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Das Original behält in seiner Verortbarkeit immer eine Distanz zum Subjekt bei, eben jene häufig zitierte wesentliche Ferne. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Während sich die Kopie nicht verorten lässt, muss der Ort des Originals vom Subjekt aufgesucht werden, um dessen Aura kontemplativ zu erfahren. Dieser Vorgang, wie er etwa in einem Museum stattfinden kann, ist auch auf andere Lebensbereiche übertragbar. Der Flaneur in der Stadt oder der Besucher einer Gedenkstätte lassen die Wirkung des Ortes genauso auf sich wirken, wodurch dieser erst seine Aura, seine Atmosphäre erhält.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Schließlich betont Groys, dass die Aura ein Phänomen der Moderne ist. Man hat sie „als Unterscheidungskriterium [erst] nötig, wenn die Reproduktionstechnik alle materiellen Unterscheidungskriterien unbrauchbar macht.“<a name="_ednref10" href="#_edn10"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[x]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Sie entsteht also erst im Moment ihrer Bedrohung und ihres Verschwindens und drückt ein Bedürfnis nach Echtheit, Authentizität, Originalität aus. Sie ist somit Teil jener technischen und gesellschaftlichen Umwälzungen, wie sie Benjamin in seinem Aufsatz skizziert. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Wirkung von Ding und Ort steht insofern nie allein. Erstens durch ihre Bezüge zu gesellschaftlichem Wissen, zu bestimmten Diskursen; zweitens weil sie immer auf den Menschen bezogen bleibt, als eine Wirkung <em>auf</em> ihn. So bleibt jedoch noch die Frage, was die Dinge tun, wenn sie alleine sind. Ist nicht gerade dies das Unheimliche an ihnen, dass sie auch ohne den Menschen existieren? Den Erzähler zu überleben ist es schließlich auch, was Kafkas Odradek zu einer unmenschlichen Ungeheuerlichkeit macht.<a name="_ednref11" href="#_edn11"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[xi]</span></span><!--[endif]--></span></span></a> Dadurch scheinen die Objekte eine Unabhängigkeit und Überlegenheit gegenüber dem Menschen zu gewinnen, wie sie auch animistischen Welterklärungen innewohnen. Kein Wunder, dass auch Benjamin die ältesten Kunstwerke in den Traditionszusammenhang zuerst magischer, dann religiöser Kulte stellt. Die Abhängigkeit des Kunstwerks von seiner Ritualfunktion verschwindet auch in der Moderne nicht gänzlich („der Begriff der Echtheit hört niemals auf, über den der authentischen Zuschreibung hinauszutendieren.“<a name="_ednref12" href="#_edn12"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[xii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a>), auch wenn nun seine Einzigartigkeit in der Vordergrund tritt: „Unbeschadet dessen bleibt die Funktion des Begriffs des Authentischen in der Kunstbetrachtung eindeutig: mit der Säkularisierung der Kunst tritt die Authentizität an die Stelle des Kultwerts.“<a name="_ednref13" href="#_edn13"><span class="MsoEndnoteReference"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:&#34;">[xiii]</span></span><!--[endif]--></span></span></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Tatsächlich scheinen besonders wirkungsvolle Objekte und Orte diesem Prinzip zu entsprechen: Das nationale Vergangenheitsnarrativ Krakaus legitimierte sich über diese Authentizität seiner Bausubstanz und Stadtstruktur (welche wiederum in religiösen Metaphern und Zuschreibungen bezeichnet wurde). Authentizität – so inszeniert sie auch sein mag – ist das, was der Kulturtourist auch heute erwartet. Sie macht die Atmosphäre von beispielsweise altertümlichen Stadtensembles aus. Materiellen Überresten der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik kommt wiederum nach dem Aussterben der Zeitzeugengeneration immer größere Bedeutung als Beweisstücke und Zeugnisse zu. Ihre Orte besitzen eine kraftvolle, eigentlich schon religiöse Aura, ob man nun ein ehemaliges Konzentrationslager als Friedhof bezeichnet oder der Boden des Krematoriums in der früheren Euthanasie-Anstalt im Schloss Hartheim nicht betreten werden darf. Und deuten nicht auch die persönlichen Aneignungen von Alltagsgegenständen auf <span> </span>diese Spuren magischer Welten hin? Wenn man an die Funktion von Konsumgütern als Statussymbole oder an das Sammeln von Erinnerungsstücken zur Rekonstruktion der individuellen Lebensgeschichte denkt, wenn man an Glücksbringer oder Warenfetischismus denkt, dann scheint auch die Gegenwart noch tief durchdrungen zu sein von animistischen und magischen Weltbildern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;"><span> </span></p>
<div><!--[if !supportEndnotes]--></p>
<hr size="1" /><!--[endif]--></p>
<div id="edn1">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn1" href="#_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[i]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Vgl. auch den derzeitigen <a href="http://www.ifk.ac.at/about__research_foci--3.html" target="_blank">Forschungsschwerpunkt </a>des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) in Wien. </span></p>
</div>
<div id="edn2">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn2" href="#_ednref2"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[ii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Vgl. den Vortrag von Peter Geimer, dem ich einige Anregungen zu verdanken habe: <a href="http://www.ith-z.ch/audio%26visual/audioarchiv/interventionen+2002/" target="_blank">Theorie der Gegenstände – Die Menschen sind nicht unter sich.<br />
</a></span></p>
</div>
<div id="edn3">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn3" href="#_ednref3"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[iii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Barthes, Roland: Semantik des Objekts. In: ders.: Das semiologische Abenteuer. S.187-198.</span></p>
</div>
<div id="edn4">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn4" href="#_ednref4"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[iv]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Barthes, Roland: Mythen des Alltags. Deutsch von Helmut Scheffel. Frankfurt am Main, 1964.</span></p>
</div>
<div id="edn5">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn5" href="#_ednref5"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[v]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Vgl. Yates, Frances A.: Gedächtnis und Erinnern. Mnemomik von Aristoteles bis Shakespeare. Berlin, 1997<sup>4</sup>.</span></p>
</div>
<div id="edn6">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn6" href="#_ednref6"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[vi]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span><a href="http://www.freischwimmer.net/raumderkunst.pdf" target="_blank">Hartard, Christian: Der Raum der Kunst. Raum und ästhetische Erfahrung in den plastischen Künsten. Ms. 2008 </a></span></p>
</div>
<div id="edn7">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn7" href="#_ednref7"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[vii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Luhmann, Niklas: Die Kunst der Gesellschaft. Frankfurt am Main 1997. S. 181.</span></p>
</div>
<div id="edn8">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn8" href="#_ednref8"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[viii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> Benjamin, Walter: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: ders.: Medienästhetische Schriften. Mit einem Nachwort von Detlev Schöttker. Frankfurt am Main, 2002. S. 351-383.</span></p>
</div>
<div id="edn9">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn9" href="#_ednref9"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[ix]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span>Groys, Boris: Topologie der Aura. In: ders.: Topologie der Kunst. München, Wien 2003. S. 33-46; hier S. 35f.</span></p>
</div>
<div id="edn10">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn10" href="#_ednref10"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[x]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span>Ebd., S. 35.</span></p>
</div>
<div id="edn11">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn11" href="#_ednref11"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[xi]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&#38;xid=1353&#38;kapitel=24&#38;cHash=60edaf8b08sorge#gb_found" target="_blank">Kafka, Franz: Die Sorge des Hausvaters.</a><br />
</span></p>
</div>
<div id="edn12">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn12" href="#_ednref12"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[xii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span>Benjamin: Kunstwerk. S. 358.</span></p>
</div>
<div id="edn13">
<p class="MsoEndnoteText"><a name="_edn13" href="#_ednref13"><span class="MsoEndnoteReference"><span lang="DE"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoEndnoteReference"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:&#34;" lang="DE">[xiii]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span lang="DE"> </span><span>Ebd.</span></p>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoch lebe Papst Benedikt XVI.! (Teil 6)]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/04/04/hoch-lebe-papst-benedikt-xvi-teil-6/</link>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 05:40:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/04/04/hoch-lebe-papst-benedikt-xvi-teil-6/</guid>
<description><![CDATA[Papst wettert gegen Hexen und böse Geister lautete neulich eine herablassende Überschrift im Focus. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.focus.de/politik/ausland/benedikt-xvi-papst-wettert-gegen-hexen-und-boese-geister_aid_382681.html"><strong>Papst wettert gegen Hexen und böse Geister</strong></a> lautete neulich eine herablassende Überschrift im <strong>Focus</strong>. Bezeichnend ist folgender Leserbrief:</p>
<blockquote><p>Erst die Kritik am Islam, dann seine Aussage gegen das Judentum und nun sein Wettern gegen Hexen und böse Geister! Trotz anderslautender Worte werde ich das Gefühl nicht los, daß der Papst in Wahrheit an einem Dialog der Religionen gar nicht interessiert ist. Für ihn zählt einzig und allein der katholische Glaube!</p></blockquote>
<p>Wie schockierend, daß der Papst katholisch ist! Im Ernst, solche aufgeblasenen Knilche, wie dieser Leserbriefschreiber…. Die Dummheit der ach so Aufgeklärten ist fast so unermeßlich wie ihre Anmaßung!</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/04/doremu.jpg" alt="doremu" title="doremu" width="450" height="604" class="aligncenter size-full wp-image-1964" /></p>
<p>Warum geht es Afrika ökonomisch so schlecht? Aufgrund seiner Feldforschnung kommt der Schweizer Ethnologe David Signer in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Die-%C3%96konomie-Hexerei-Afrika-Wolkenkratzer/dp/3779500175"><strong>Die Ökonomie der Hexerei oder Warum es in Afrika keine Wolkenkratzer gibt</strong></a> zu folgender Erklärung: Der afrikanische Geister- und Hexenglaube bedingt, daß die Erfolgreichen den Fluch der Neider fürchten. Deshalb wird in einer Art „spirituellem Sozialismus“ das erarbeitete Geld nicht investiert, sondern verteilt zur allgemeinen Beschwichtigung schwarzmagischer Machenschaften.</p>
<p>Wie anhand des „neo-heidnischen“ Nationalsozialismus evident wurde, sind einerseits Aberglaube, magisches Denken und Okkultismus und andererseits eine Neidkultur, in der sich alles um „ungerechten“ Reichtum, Ausbeutung, „geheime Drahtzieher“ und „Zinsknechtschaft“ dreht, durch tiefsitzende Sexualängste miteinander verknüpft. Siehe dazu <a href="http://www.orgonomie.net/hdoekonom.htm"><strong>Ökonomie und Sexualökonomie</strong></a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Medienskandal: Bonnke in Rhein-Main-TV]]></title>
<link>http://selbersatan.wordpress.com/2007/12/14/medienskandal-bonnke-in-rhein-main-tv/</link>
<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 12:17:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Benni</dc:creator>
<guid>http://selbersatan.wordpress.com/2007/12/14/medienskandal-bonnke-in-rhein-main-tv/</guid>
<description><![CDATA[Ich schaue ja kaum noch Fernsehen, sonst hätte ich das sicher schon früher mitgekriegt: Bonnke hat e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich schaue ja kaum noch Fernsehen, sonst hätte ich das sicher schon früher mitgekriegt: Bonnke hat eine regelmäßige Sendung in <a href="http://www.rheinmaintv.de/">Rhein-Main-TV</a>. Man kann die auch online <a href="http://www.fullflame.net/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=55&#38;Itemid=93" rel="nofollow">angucken</a> (Link ist nofollow). Er wird wohl nicht wenig dafür zahlen. Ein Fall für die <a href="http://www.lpr-hessen.de/default.asp">Medienaufsicht</a>?</p>
<p>Ich hab sie noch nicht alle angeguckt, aber eines ist mir schon aufgefallen: Bonnke versucht noch die Geschichten, dass regelmäßig Leute bei seinen Auftritten sterben oder irgendwelche gefährlichen Anfälle haben, in seinem Sinn zu deuten, und dabei gleich noch den vorherrschenden animistischen Glauben anzugreifen: Das müssen dann wohl gefährliche Zauberer des Teufels gewesen sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
