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	<title>antidepressiva &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/antidepressiva/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "antidepressiva"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:52:46 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Johanniskraut ist auch in der Langzeitbehandlung chemischen Antidepressiva ebenbürtig!]]></title>
<link>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/20/johanniskraut-ist-auch-in-der-langzeitbehandlung-chemischen-antidepressiva-ebenburtig/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:05:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>oka</dc:creator>
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<description><![CDATA[Laut „Arzneiverordnungsreport 2005“ verordnen deutsche Ärzte heute doppelt so häufig Medikamente geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2432" title="0001" src="http://houseofchi.wordpress.com/files/2009/11/0001105.jpg?w=123" alt="" width="123" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Laut „Arzneiverordnungsreport 2005“ verordnen deutsche Ärzte heute doppelt so häufig Medikamente gegen Depressionen wie vor zehn Jahren und dreimal so häufig wie 1990. Ein besonders starker Trend zeigt sich bei der Verschreibung der selektiven Serotonin-Rückaufnahme-Inhibitoren (SSRI): Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Rezepte mit dem Wirkstoff Citalopram um 18,8 Prozent, Sertralin-Präparate nahmen um 15,2 Prozent zu. Die Wirksamkeit der SSRI gilt zwar als gut belegt, die Liste ihrer möglichen Nebenwirkungen ist jedoch beängstigend lang. Anders als bei Johanniskraut-Extrakten, die – wie aktuelle Studien zeigen – auch in der Langzeitbehandlung den chemischen Antidepressiva ebenbürtig sind.</strong></p>
<p>Prof. Dr. Markus Gastpar, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Essen, stellte kürzlich in München die Ergebnisse zweier Vergleichsstudien vor.<br />
In einer Kurzzeitstudie über sechs Wochen haben 388 Patienten mit einer mittelschweren Depression einmal täglich entweder ein Scheinpräparat (Placebo) oder 20 mg des SSRI Citalopram bzw. 900 mg des Johanniskraut-Extrakts STW 3-VI eingenommen. Die Wirksamkeit der Therapie wurde mit Hilfe der international gebräuchlichen Hamilton-Depressions-Skala beurteilt. Das Ergebnis:</p>
<ul>
<li>Sowohl SSRI als auch STW 3-VI waren dem Placebo gegenüber signifikant überlegen. Das pflanzliche Arzneimittel verbesserte die depressive Verstimmung bei vergleichbar vielen Patienten, wie das synthetische Präparat.</li>
<li>Eindeutig besser schnitt Johanniskraut in der Verträglichkeit ab: Unerwünschte Nebenwirkungen gaben lediglich 17,2 Prozent der damit behandelten Patienten an, vergleichbar mit der Placebogruppe. Von den Patienten dagegen, die Citalopram erhalten haben, berichtete jeder zweite (53,2 Prozent) über unerwünschte Arzneiwirkungen.</li>
</ul>
<p>In einer zweiten Studie verglich Professor Gastpar den Johanniskrautextrakt STW 3 in Langzeittherapie von 24 Wochen mit dem SSRI Sertralin. Dabei wurden 241 Patienten mit mittelschwerer Depression entweder mit 600 mg STW 3 oder mit 50 mg Sertralin behandelt.</p>
<ul>
<div>
<li>Von Anfang an zeigte sich STW 3 mit Sertralin therapeutisch gleichwertig, nach 24 Wochen hatten 84 Prozent der Johanniskraut-Patienten auf die Therapie angesprochen, in der Sertralin-Gruppe waren es 81 Prozent.</li>
<li>Bereits nach 8 Wochen haben sich die Beschwerden in beiden Behandlungsgruppen von 23 Punkten im HAMD-Score am Anfang auf 9 Punkte unter STW 3 bzw. 8 Punkte unter Sertralin verringert. Nach 20 Wochen lagen beiden Gruppen bei 7 Punkten.</li>
</div>
</ul>
<p><a href="http://www.phytotherapie-komitee.de/News/fsm14_05.html?=m14_05.html" target="_blank">Zum vollständigen Artikel =&#62;</a></p>
<p>Quelle: phytotherapie-komitee.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Johanniskraut-Präparate helfen ebenso gut wie Antidepressiva ]]></title>
<link>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/20/johanniskraut-praparate-helfen-ebenso-gut-wie-antidepressiva/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:00:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>oka</dc:creator>
<guid>http://houseofchi.wordpress.com/2009/11/20/johanniskraut-praparate-helfen-ebenso-gut-wie-antidepressiva/</guid>
<description><![CDATA[Johanniskraut-Präparate helfen bei depressiven Verstimmungen. Gerade in der dunklen Jahreszeit nehme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2429" title="0001" src="http://houseofchi.wordpress.com/files/2009/11/0001104.jpg?w=112" alt="" width="112" height="150" /></h3>
<h3>Johanniskraut-Präparate helfen bei depressiven Verstimmungen.</h3>
<p>Gerade in der dunklen Jahreszeit nehmen viele Menschen den natürlichen Stimmungsaufheller. Eine neue Untersuchung von Forschern der Technischen Universität München bestätigt nun, dass Johanniskraut-Präparate bei leichten und mässigen Depressionen sogar mindestens ebenso gut wirken wie herkömmliche Antidepressiva. Für die Untersuchung wurden 29 Johanniskraut-Studien mit insgesamt 5489 Patienten zusammengefasst. Ein weiteres Ergebnis: Johanniskraut hat bei Depressiven auch weniger Nebenwirkungen als Antidepressiva.</p>
<p>Allerdings sollte das frei erhältliche Heilmittel trotzdem nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Denn kombiniert mit gewissen Medikamenten kann Johanniskraut gefährliche Wechselwirkungen entfalten.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18843608" target="_blank">Zur Studie =&#62;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Primärtherapie]]></title>
<link>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/16/primartherapie/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:51:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>abitene</dc:creator>
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<description><![CDATA[Viele Menschen in Deutschland sind vom Tod des deutschen Nationaltorwarts betroffen, in den Medien w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#003366;">Viele Menschen in Deutschland sind vom Tod des deutschen Nationaltorwarts betroffen, in den Medien wird nun das Thema Depression aufgegriffen, was an und für sich etwas Gutes sein könnte. Aber es verwundert, wie einseitig und unkritisch sich damit auseinandergesetzt wird: Depression wird als Krankheit dargestellt, die durchaus &#8216;natürlich&#8217; Selbstmord zur Folge haben kann, von den angewandten Behandlungsmethoden, sprich Antidepressiva, ist kaum die Rede.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">In unserer auf Vergnügen und Schönheit ausgerichteten Gesellschaft hat das Leiden schon lange keinen Platz mehr. Kranke, behinderte und alte Menschen werden in spezielle Häuser verbannt. Wer traurig/ unglücklich ist, wird wie ein Kranker behandelt und bekommt Medikamente, die zwar die Symptome, nicht aber die Ursache des Unglücklichseins bekämpfen. Wie soll da etwas heil werden? Es gibt Studien, die belegen, dass Antidepressiva vermehrt zu Selbstmord führen, es scheint auch ein Zusammenhang zwischen Medikamenten und Amokläufen zu geben.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">Einen anderen Ansatz bietet die Primärtherapie: Der Gedanke, der zugrunde liegt ist, dass wir in der Kindheit Leid aus Selbstschutz verdrängt haben, dieses aber irgendwann an die Oberfläche drängt, um bewältigt zu werden. Also ein reinigender und heilsamer Prozess.</span></p>
<p><span style="color:#003366;"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1825" title="1191439734_cb07d09679" src="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/files/2009/11/1191439734_cb07d09679.jpg?w=150" alt="1191439734_cb07d09679" width="150" height="115" />In der Primärtherapie wird nun  anstelle von unterdrückenden Medikamenten mit Hilfe eines einfühlsamen und erfahrenen Primärtherapeuten über einen längeren Zeitraum behutsam in die Tiefe gestiegen, die alten Gefühle hervorgeholt, die Schmerzen endlich gespürt und durchlebt. Das geht immer mit heilsamen Tränen einher und nur so können Depressionen wirklich dauerhaft bewältigt und hinter uns gelassen werden.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">Es braucht ein gewisses Mass an Mut, sich dem Leiden zu stellen, es nicht einfach weghaben zu wollen. Dazu sind die meisten Menschen heute anscheinend nicht mehr bereit, obwohl Jesus es uns doch vorgemacht hat, indem er, der vollkommen Unschuldige, freiwillig für uns unsäglich gelitten hat: &#8220;Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.&#8221; (Mk 8, 34).</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einfach fliehen]]></title>
<link>http://zer0tonin.wordpress.com/2009/11/12/einfach-fliehen/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 23:31:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>zer0tonin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kein guter Tag heute&#8230; Ich habe permanent den Drang, einfach nur zu weinen, habe mich aber denn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kein guter Tag heute&#8230; Ich habe permanent den Drang, einfach nur zu weinen, habe mich aber dennoch zur Uni gezwungen. Immerhin muss ich ja funktionieren.</p>
<p>In meinem Inneren tobt meine Seele, mein Geist wieder in rasendem Schmerz. Windet sich, schlägt wild um sich, als würde er versuchen, die Hülle, den Körper zu durchbrechen, um endlich ein wenig Freiheit erleben zu dürfen. Es reißt und schmerzt in meinem Inneren, aber es ist kein körperlicher Schmerz.</p>
<p>Es ist stummer Schmerz, der sich nach außen höchstens durch einen starren Blick zeigt.</p>
<p>Es geht wieder los. Das Gefühl, einfach weglaufen zu wollen, zusammenbrechen zu müssen und wollen, aber nicht können. Und das, wenn ich in der Uni bin. Ich würde am liebsten den ganzen Tag im Bett unter der Decke verkrochen verbringen.</p>
<p>Ich will nichts mehr sehen, nichts mehr hören, fühlen, sprechen, tun. Und vor allem nicht mehr aushalten müssen. Ich will so nicht mehr leben. Aber will ich denn sterben?</p>
<p>Gestorben muss werden, da besteht kein Zweifel. Aber wer oder was muss getötet werden?</p>
<p>Heute hatte ich wieder einen Termin beim Psychiater. Da das Citalopram nicht wirkt, wechsle ich nun auf Venlaflaxin. Das scheint etwas stärker zu sein. Hoffentlich zeigt das mehr Wirkung&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Depressionen sind völlig überbewertet!]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/11/depressionen-sind-vollig-uberbewertet/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 22:37:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer meint, Depressionen ließen sich mit Psychopharmaka und dem weiteren Arsenal des Grauens der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wer meint, Depressionen ließen sich mit Psychopharmaka und dem weiteren Arsenal des Grauens der ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Een pilletje in het verkeerde keelgat]]></title>
<link>http://charlottedenolf.wordpress.com/2009/11/04/een-pilletje-in-het-verkeerde-keelgat/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 21:24:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>charlottedenolf</dc:creator>
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<description><![CDATA[Op 22 oktober 2008 werd op de publieke omroep een undercoverreportage uitgezonden in het programma ‘]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Op 22 oktober 2008 werd op de publieke omroep een undercoverreportage uitgezonden in het programma ‘]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #528]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/01/aphorismus-528/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 23:02:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/01/aphorismus-528/</guid>
<description><![CDATA[Wort zum Sonntag #25 Depression in der esoterischen Mangel 0. Warum jetzt schon wieder Eso? Wie bei ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wort zum Sonntag #25 Depression in der esoterischen Mangel 0. Warum jetzt schon wieder Eso? Wie bei ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Werden wir wirklich immer gestörter? Der Autor Christopher Lane im Interview]]></title>
<link>http://jessicabraun.wordpress.com/2009/10/20/werden-wir-wirklich-immer-gestorter-der-autor-christopher-lane-im-interview/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:51:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>jessicabraun</dc:creator>
<guid>http://jessicabraun.wordpress.com/2009/10/20/werden-wir-wirklich-immer-gestorter-der-autor-christopher-lane-im-interview/</guid>
<description><![CDATA[„Jeder fünfte Deutsche ist psychisch krank“, lautete das Ergebnis einer Auswertung von ärztlichen Di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>„Jeder fünfte Deutsche ist psychisch krank“, lautete das Ergebnis einer Auswertung von ärztlichen Diagnosen im letzten Jahr. „Falsch“, meint Christopher Lane (42). Lane ist Historiker und Professor für Englische Literatur an der Northwestern Universität, Chicago. In seinem Buch „Shyness – How a normal Behaviour became a Sickness“ erklärt er, wie eine amerikanische Expertenkommission die Diagnosekriterien für psychische Störungen veränderte – und damit unser Bild von dem, was normal ist und was krank.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><!--more--><img class="alignnone size-medium wp-image-874" title="Christopher Lane" src="http://jessicabraun.wordpress.com/files/2009/10/lane-author-shot.jpg?w=214" alt="Christopher Lane" width="214" height="300" /></strong></p>
<p><strong>Herr Lane, viele Prominente, darunter die Schauspielerinnen Jessica Alba und Julia Roberts, der Schauspieler Robert DeNiro und der Sänger David Bowie haben sich selbst in Interviews einmal als schüchtern geoutet. Sind diese Menschen krank? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Sicher nicht. Schüchternheit ist ein ganz normales Gefühl.</p>
<p><strong>Diese Einstellung vertreten Sie auch in Ihrem Buch. Woher kommt  Schüchternheit und ist sie heutzutage überhaupt noch zeitgemäß?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Vor hunderten von Jahren, lange bevor es die Psychiatrie gab, bezeichnete man Gesellschaften oder Nationen als „schüchtern“, wenn diese sich nach innen richteten – als Schutz gegen Fremde oder Eindringlinge. Möglicherweise war dieses Verhalten aus evolutionärer Sicht auch für Individuen hilfreich, eine Art Selbstschutz, der zu einem Charaktermerkmal wurde. Heutzutage ist der Begriff gleichbedeutend mit Introversion, einem Persönlichkeitsmerkmal, das auf fast die Hälfte aller Menschen zutrifft.</p>
<p><strong>Trotzdem wird introvertiertes Verhalten immer mehr als Mangel gesehen. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dabei können die Gründe dafür sehr, sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen sind einfach gerne alleine. Andere finden es anstrengend, ständig erreichbar sein zu müssen. Teenager sind generell eher schüchtern. Aber in unserem Kulturkreis werden andere Anforderungen gestellt: Wir sollen gesellig und extrovertiert sein. Hier in den USA hat man dafür sogar einen eigenen Ausdruck geprägt &#8211; „being a people-person“. Ich frage mich, warum ausgerechnet das unser gesellschaftlicher Anspruch sein muss. Ob Geselligkeit nicht fälschlicherweise idealisiert wird.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Und ob man Menschen, die diesem Ideal nicht entsprechen, als Kranke bezeichnen darf?</strong></p>
<p>Genau. In meinem Buch gebe ich einen historischen Überblick darüber, wie aus Schüchternheit eine Krankheit – Soziale Phobie – gemacht wurde. Es gibt diese Krankheit nämlich erst seit 1980. In dem Jahr wurde sie formell in die dritte Auflage der DSM, dem Diagnostischen und Statistischen Handbuch Psychischer Störungen aufgenommen.</p>
<p><strong>Einer Art Bibel für Psychiater weltweit&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8230;die von der Amerikanischen Psychiater Vereinigung herausgegeben wird. Diese hatte bei der dritten Überarbeitung des Handbuchs beschlossen, 112 neue Krankheiten aufzunehmen. Man könnte auch sagen: zu kreieren.</p>
<p><strong>Die Soziale Phobie war wohl eine der erfolgreicheren neuen Krankheiten?</strong></p>
<p>Daran sind die fast 100 Millionen Dollar schuld, die seitens der amerikanischen Pharmaindustrie in Werbung gesteckt wurden, um Aufmerksamkeit dafür zu generieren. Bis 1993 wurde aus Sozialer Phobie so die „Störung des Jahrzehnts“, wie es in vielen Magazinen zu lesen war. Angeblich betrifft sie ein Fünftel aller Menschen in den USA. Mittlerweile haben schon über 18,5 Millionen Amerikaner Psychopharmaka dagegen eingenommen und auch in Europa beläuft sich die Zahl der Patienten, die mit Medikamenten dagegen therapiert werden, auf mehrere Millionen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Das sind beeindruckende Zahlen.</strong></p>
<p>Deswegen habe ich in meinem Buch auch die Frage aufgeworfen, ob diese Millionen von Menschen nicht schlicht überdiagnostiziert wurden. Denn das, was als Soziale Phobie bezeichnet wird, deckt sich fast vollkommen mit ganz normaler Schüchternheit. Einem Charakterzug, den viele Menschen haben.</p>
<p><strong>Könnte man auch sagen: überdosiert?</strong></p>
<p>Genau. Immerhin werden bei der Therapie hochkomplexe Medikamente eingesetzt, die jede Menge Nebenwirkungen haben – und das bei Verhaltensweisen, die eigentlich gar keine medikamentöse Behandlung erfordern.</p>
<p><strong>Sie unterrichten als Professor. Angenommen, einer Ihrer Studenten ist sehr schüchtern – was raten Sie?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Erstmal probiere ich es natürlich mit den klassischen Mitteln eines Lehrers: Ich versuche in der Klasse eine gute Atmosphäre zu schaffen, in der jeder sich wohlfühlt und weiß, dass er sich äußern kann und darf. Auf zurückhaltende Studenten gehe ich direkt zu, binde sie in Gespräche ein. Aber wenn jemand zu mir kommt und mich um Rat fragt empfehle ich ihm, sich an die Toastmasters zu wenden.</p>
<p><strong>Eine Art Verein für freies Sprechen. Es gibt sie auch hier in Deutschland.</strong></p>
<p>Wirklich? Ich finde die großartig. Die amerikanischen Toastmasters sind eine Organisation, die Menschen kostenlos dabei hilft, ihre Angst vor öffentlichen Reden zu überwinden. Menschen, die zum Beispiel Trauzeuge sind und befürchten, ihre Rede bei der Hochzeit könnte daneben gehen. Oder solchen, die sich nur schwer überwinden können, in Meetings auch mal etwas zu sagen. Bei den Toastmasters hat jeder die Möglichkeit, diese Fertigkeiten zu üben. Immerhin sind das Fertigkeiten, die jeder irgendwann im Leben einmal braucht. Sie sind ein wichtiger Aspekt unserer Gesellschaft.</p>
<p><strong>Sagen wir, ich esse nicht gern alleine im Restaurant, mag es nicht, wenn jemand mich kritisiert und spreche auch nicht gerne vor großen Gruppen – reicht das, um mir eine Soziale Phobie zu diagnostizieren?</strong></p>
<p>Technisch gesehen fehlt Ihnen noch ein weiteres Symptom. Sagen wir, Sie werden nervös wenn Sie auf eine Party gehen oder es mit Autoritätspersonen zu tun haben. Dann ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die meisten Psychiater hierzulande die Diagnose „leichte bis schwere Soziale Phobie“ stellen würden. Und vermutlich bekämen Sie auch ein Antidepressivum.</p>
<p><strong>Diese Diagnose basiert dann auf Kriterien der DSM III. Warum ist dieses Handbuch so einflussreich? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mittlerweile gehen die Verkäufe in die Millionenhöhe. Hier in den USA ist die DSM im Schulsystem verankert, in Gefängnissen, Gerichten und dem gesamten Gesundheitswesen. Wegen des immensen Geldes hinter dem amerikanischen Gesundheitssystem hat sich der Konsens gebildet, die DSM sei die erste Wahl. Besser noch als die ICD, die Internationale Klassifikation der Krankheiten, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ziemlich traurig. Denn obwohl auch die ICD weit davon entfernt ist, perfekt zu sein, halte ich sie trotzdem für besser. Jedenfalls wird alles, was in der DSM steht, über die Maßen hochgehalten und das obwohl mittlerweile bekannt ist, wie die Wissenschaftler, die an früheren Versionen arbeiteten zu ihren Ergebnissen kamen: Raterei und Übertreibungen.</p>
<p><strong>Reicht der Einfluss der DSM tatsächlich auch bis nach Europa?</strong></p>
<p>Ja, mehr und mehr. Und auch in andere Teile der Welt: Südamerika, Asien und der Mittleren Osten. Selbst in Ländern wie Argentinien, die eigentlich auf eine lange Tradition der Psychoanalyse zurückblicken, verlässt man sich in den Krankenhäusern jetzt mehr auf die DSM.</p>
<p><strong>Sie haben mit Ihrem Buch ein ziemlich heißes Eisen angefasst. Hätte ein Psychiater dieses Buch überhaupt schreiben können?</strong></p>
<p>Kein amerikanischer Psychiater, der in der Forschung arbeitet, hätte das Buch veröffentlichen können. Die Wissenschaftler dürfen ihre Beziehungen zu den Pharmaherstellern nicht belasten, weil sie von diesen ihre Forschungsgelder erhalten. Die meisten der Akademiker auf diesem Gebiet arbeiten als Berater für bis zu zwei Dutzend Unternehmen gleichzeitig. Karrieretechnisch wäre ein Buch wie dieses für einen Forscher Selbstmord. Ich konnte das Risiko nur deswegen eingehen, weil ich in keiner Weise von der Pharmaindustrie abhängig bin und deswegen praktisch nichts zu verlieren hatte. Aber nachdem es sich herumgesprochen hatte, woran ich arbeitete, ließen mir immer mehr Experten ihre vertraulichen Unterlagen zukommen. Tatsächlich musste ich diese Informationen von drei verschiedenen Anwälten überprüfen lassen, bevor ich sie veröffentlichen konnte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der Einfluss der Pharmaindustrie ist in den USA deutlich höher als hier in Europa. Eine kürzlich veröffentlichte Studie besagt, dass amerikanische Kinder und Jugendliche dreimal mehr Antidepressiva schlucken, als europäische Teenager. Ist daran tatsächlich die Werbung schuld?</strong></p>
<p>Ja. Hier in den USA dürfen Pharmaunternehmen ihre Produkte viel offener bewerben. Die Anzeigen richten sich direkt an die Konsumenten. Da werden Millionen von Dollar für sogenannte „Verbraucherbewußtseins-Kampagnen“ ausgegeben: für Fernsehspots, für Anzeigen in Zeitungen und Magazinen und ganz besonders für Werbung in Frauenmagazinen. Die Botschaft lautet: „Haben Sie schon von dieser kürzlich entdeckten Störung gehört?“</p>
<p><strong>Beworben werden damit aber neue Medikamente?</strong></p>
<p>Ja. Am stärksten werden gerade Psychopharmaka und Neuroleptika &#8211; also Medikamente zur Behandlung von Psychosen &#8211; beworben, die gegen Bipolare Störungen und ADHD helfen sollen. Es sollen Ängste geschürt werden. Die Firmen versuchen die Konsumenten auf diesem Weg dazu zu bewegen, dass sie ihren Arzt von sich aus auf diese neuen Krankheiten ansprechen – es könnte ja sein, dass sie selbst oder ihre Kinder daran leiden.</p>
<p><strong>Also an manisch-depressiven Erkrankungen und Hyperaktivität? Sind das denn die vorherrschenden Probleme?</strong></p>
<p>Das nicht, aber diese Medikamente sind noch patentiert und deswegen die größte Einnahmequelle der Industrie. Es ist geradezu zynisch, dass es hier in den USA keine Werbung für Medikamente gegen Depression mehr gibt. Die klassischen Medikamente gegen Depression, die Serotoninaufnahmehemmer sind aber nun mal patentfrei und deswegen lässt sich damit kein Geld mehr machen. Es ist frappierend, wie sehr der Profit, der sich mit einem Medikament machen lässt hier in den USA die Werbung, die Nachrichten und damit die öffentliche Wahrnehmung für Krankheiten beeinflusst.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Würden Sie so weit gehen zu sagen, dass man sich selbst schadet, wenn man Psychopharmaka einnimmt?</strong></p>
<p>Bis zu einem gewissen Punkt, ja. Ich wurde kürzlich gefragt ob ich glaube, dass Psychopharmaka schuld an der Immobilienpleite in den USA sind. Meine erste Reaktion war: Nein, das ist zu weit hergeholt. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto plausibler scheint mir, dass viele Menschen durch die Medikamente, die sie einnehmen, eingelullt wurden. Sie fühlten sich zu sicher und haben sich auf völlig überteuerte Hypotheken eingelassen. Es ging um die vermutlich wichtigste Anschaffung in ihrem Leben, aber sie gingen damit um, als würden sie nur einen Hamburger kaufen. Sie konnten die damit verbundenen Risiken einfach nicht mehr einschätzen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Aber belegen lässt sich das nicht.</strong></p>
<p>Nein, das ist natürlich nur Spekulation. Aber ich finde es wichtig, diesen Gedanken in Betracht zu ziehen. Ich möchte die anderen Einflüsse nicht herunterspielen: die Deregulierung der Banken und die Hypothekenfirmen sind das eigentliche Problem. Trotzdem muss man auch die Reaktionen der Menschen darauf in Betracht ziehen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nun sind Sie kein Psychiater, aber es gab 2008 in Deutschland zwei Familientragödien mit tödlichem Ausgang, die von manchen Stellen auf die Nebenwirkungen von Psychopharmaka zurückgeführt werden, die die Täter einnahmen. Ist das aus Ihrer Sicht zu weit hergeholt?</strong></p>
<p>Nein, gar nicht. Ich weiß nicht, ob das auch in der deutschen Presse stand, aber wir hatten letztes Jahr wieder einen Amoklauf, an der Universität in Illinois, die nicht weit von hier ist. Die Ermittlungen ergaben, dass der Attentäter auf einen ganzen Cocktail an Psychopharmaka gesetzt war: Prozac, Xanax und Ambien. Er hatte die Medikamente ein paar Tage vor dem Amoklauf abgesetzt. Meine Recherchen ergaben ähnliches: einige andere Massaker sind ebenfalls auf den Einfluss von Psychopharmaka zurück zu führen. Columbine zum Beispiel, die Morde an der Virginia Technical Universität, aber auch der Amoklauf an einer Schule im finnischen Tuusula oder der von Jeff Weise in Minnesota. Sogar der Mörder, der 2006 fünf Amish-Mädchen in einer Schule hinrichtete, hatte Psychopharmaka eingenommen.</p>
<p><strong>Aber könnte man nicht einwenden, dass diese Menschen psychisch krank waren und deswegen zu Recht Antidepressiva bekamen?</strong></p>
<p>Natürlich. Und wenn die Morde passierten, nachdem die Täter die Medikamente abgesetzt hatten heißt es: Es lag daran. Was man aber nicht vergessen darf ist, dass manche Psychopharmaka Aggressionen auch erst hervorrufen können – als Nebenwirkung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Eine letztes Jahr veröffentlichte Studie besagte, dass 2006 für ein Drittel aller Arbeitnehmer in Berlin eine Diagnose auf psychische Krankheiten erstellt wurde. Das ist eine ganze Menge. Liegt es daran, dass die Diagnostik sich verbessert hat und solche Krankheiten besser erkannt werden oder sind eher die Ärzte mit solchen Diagnosen zu schnell bei der Hand?</strong></p>
<p>Beides. Mit jeder neuen Auflage der DSM werden neue Krankheiten eingeführt und die Kriterien für die Diagnosen gelockert. Deswegen passen immer mehr Menschen in diese Kategorien. Allerdings machen es sich viele Ärzte auch zu leicht.</p>
<p><strong>Könnte es nicht auch einfach sein, dass unsere Art zu leben psychische Krankheiten hervorruft?</strong></p>
<p>Unser modernes Leben ist eine große Herausforderung. Und es wird auf keinen Fall leichter. Viele Menschen haben Ängste – vor Wirtschaftskrisen, globalen Konflikten, Terrorismus. Das sind alles gute Gründe sich zu fürchten. Nur besteht bei vielen Menschen eine Neigung zu glauben, dass ihre eigenen Ängste viel ausgeprägter sind, als die anderer.</p>
<p><strong>Sie würden also sagen, dass ein gewisses Maß an Angst heutzutage völlig normal ist?</strong></p>
<p>Wir selbst tragen dazu bei. Damit, wie wir leben. Tag für Tag werden wir mit einem Ideal konfrontiert, das schwer zu erfüllen ist: Wir sollen produktiv sein, wir sollen glücklich sein, nie traurig, wir sollen funktionieren und das auch noch genießen. Und all die Menschen, denen das aber nicht gelingt – die Mehrheit -, die immer wieder auch schlechte Tage haben, traurige Tage oder welche, an denen nichts zu funktionieren scheint, fühlen sich, als hätten sie dieses Ideal verraten. Die Erwartungen sind so hoch, dass nahezu jeder das Gefühl haben muss, dass er nicht heranreicht. Wir wären deutlich besser dran, wenn wir uns von diesem Druck einfach lossagen.</p>
<p><strong>Ein Blick in die Zukunft, bitte: Welche neuen Krankheiten kommen auf uns zu?</strong></p>
<p>Zur Debatte stehen Apathie Störung, Elterliches Entfremdungs Syndrom&#8230;</p>
<p><strong>Was ist das denn?</strong></p>
<p>Das Elterliches Entfremdungs Syndrom, auch PAS, beschreibt das Verhalten eines Kindes, das nach der Scheidung oft plötzlich und ohne nachvollziehbare Gründe nur noch mit dem sorgeberechtigten Elternteil zu tun haben will. Wenn PAS zu einer Krankheit erklärt wird, wird damit ein Minenfeld eröffnet. Sorgerechtsstreits könnten völlig außer Kontrolle geraten – wegen der „Krankheit“ des Kindes. Ich hoffe sehr, dass sich die Amerikanische Psychiater Vereinigung da heraushält.</p>
<p><strong>Über Internetsucht, die auch ein Kandidat für die nächste DSM-Auflage ist, haben Sie gerade einen kritischen Artikel veröffentlicht. Sehen Sie darin kein Problem?</strong></p>
<p>Ich glaube sehr wohl, dass übermäßige Internetnutzung ein weit verbreitetes Problem ist. Trotzdem widerstrebt mir der Gedanke, diese als eigenständige psychische Krankheit zu betrachten. Letztes Jahr wurde hierzulande ein Schriftstück veröffentlicht, das nahelegte, dass „80 Prozent aller Menschen mit Behandlungsbedarf wegen Internetsucht wahrscheinlich mit Psychopharmaka therapiert werden müssen und zwischen 20 und 24 Prozent einer stationären Behandlung bedürfen.“ Ich finde diese Art von Spekulationen absurd. Natürlich ermöglicht das Internet Dinge wie Online-Wetten oder –Poker und eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten, aber wenn die Nutzung überhand nimmt ist das erstmal ein Anzeichen für eine Verhaltensstörung – also etwas, das man auf sehr viele andere Arten behandeln kann. Zusätzlich muss man sich die Frage stellen, anhand welcher Kriterien eine „übermäßige Nutzung“ festgestellt werden soll. Immer mehr Menschen sind in beruflicher Hinsicht abhängig vom Internet. Sei es nun, weil sie Emails schreiben müssen oder weil sie bis spät in die Nacht am Rechner sitzen und arbeiten. Wer will da beurteilen, welche Zeitspanne, die man im Internet verbringt, noch gesund ist und welche „krankhaft“?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wie steht es mit Verkehrsrüpelei?</strong></p>
<p>Die ist schon seit 1980 als Störung aufgeführt. Als Intermittent Explosive Disorder.</p>
<p><strong>Also impulsive Aggressionsausbrüche.</strong></p>
<p>Diese Störung wurde gerade viel diskutiert, weil es eine neue Studie gibt, die besagt, dass sehr viele Menschen darunter leiden. Und ganz besonders Autofahrer.</p>
<p><strong>Es hätte mich gewundert, wenn dem nicht so wäre&#8230;</strong></p>
<p>Natürlich wurde dabei aber nicht in Betracht gezogen, dass es Gründe für dieses Verhalten geben könnte: Stress, Pendeln und immer mehr Verkehr.</p>
<p><strong>Die Pharmaindustrie wird mit Sicherheit auf die DSM-Neuauflage reagieren?</strong></p>
<p>Sicher. Ein schönes Beispiel dafür, was passieren wird, ist die Reaktion der Industrie auf eine Störung, die im Anhang der DSM im Jahr 2000 genannt wurde: Die prämenstruelle dysphorische Störung.</p>
<p><strong>Also Reizbarkeit und Unwohlsein vor der Periode?</strong></p>
<p>Genau. Eli Lilly, dem Hersteller von Prozac, gelang es sein Patent auf Prozac zu erweitern, in dem er einfach die Farbe der Tabletten von Grün und Gelb in Lila änderte und ihm einen neuen Namen verpasste: Sarafem. Dann bewarben sie diese Tabletten mit schönen Frauen und Sonnenblumen als Medikament gegen prämenstruelle dysphorische Störung. Aber es ist immer noch das gleiche Prozac, ein Antidepressivum.</p>
<p><strong>Angenommen, ich sitze beim Arzt und noch während ich die Symptome beschreibe greift er in seinen Schrank und legt mir eine kostenlose Probepackung eines Medikaments hin. Sollte ich besser die Beine in die Hand nehmen?</strong></p>
<p>Sie sollten auf jeden Fall genau nachfragen, was er Ihnen da gibt und warum. Und bevor Sie es einnehmen machen Sie sich bitte schlau: Informieren Sie sich anhand verschiedener Quellen im Internet darüber, was Sie da nehmen sollen und ob es überhaupt notwendig ist. Vielleicht konsultieren Sie auch noch einen zweiten Arzt. Und überlegen Sie sich, ob es nicht besser wäre, eine Therapie zu machen, anstatt ein Antidepressivum zu nehmen. Es ist ihre Gesundheit und eine zweite oder dritte Meinung kann Ihnen nicht schaden. Das Medikament vielleicht schon.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Jessica Braun für <a href="http://www.psychologie-heute.de/inhaltsverzeichnisse/heft0911.html">Psychologie Heute</a> November 2009</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die Pharma-MODJUs]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/19/die-pharma-modjus/</link>
<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 04:19:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/19/die-pharma-modjus/</guid>
<description><![CDATA[Bereits Reich hat während seiner Auseinandersetzung mit der FDA (der amerikanischen Arzneimittelbehö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Bereits Reich hat während seiner Auseinandersetzung mit der FDA (der amerikanischen Arzneimittelbehörde) und den korrumpierten Ärzteorganisationen der USA vor den Machenschaften der Pharmaindustrie gewarnt und sie als Beispiel für die organisierte Emotionelle Pest betrachtet.</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/10/vierzigfach.gif" alt="vierzigfach" title="vierzigfach" width="190" height="185" class="alignright" />In den USA ist innerhalb von knapp 10 Jahren die Diagnose  „bipolare Störung“ für Patienten unter 20 Jahren um den Faktor 40 angestiegen. Bei Erwachsenen hat sich die entsprechende Zahl verdoppelt. Die psychiatrische Diagnostik ist eindeutig Moden unterworfen. Wurde noch Anfang der 90er Jahre die Diagnose zu zögerlich gestellt, geschieht dies heute inflationär. So jedenfalls die Schlußfolgerung <a href="http://www.mindfully.org/Health/2007/Bipolar-Illness-Young4sep07.htm">eines Forscherteams (Mark Olfson et al.) des New York State Psychiatric Institute der Columbia University</a>.</p>
<blockquote><p>Einige Psychiater weisen darauf hin, daß das Überhandnehmen der Diagnose ein Segen für die Pharmaindustrie sei, da die Behandlung normalerweise Medikamente beinhaltet, die drei- bis fünfmal teurer sein können als beispielsweise jene für depressive und Angst-Erkrankungen.</p></blockquote>
<p>Etwa die Hälfte der Kinder erhielten Neuroleptika wie Risperidon (Risperdal) oder Quetiapin (Seroquel), die entwickelt wurden, um Schizophrenie zu behandeln. Ein Drittel erhielt Mood Stabilizer. Meistens Valproinsäure (Ergenyl chrono), die normalerweise gegen Epilepsie verschrieben wird. Hinzu kamen Antidepressiva und Arzneistoffe mit stimulierender Wirkung (insbesondere Ritalin). Ein Großteil der Kinder nahm eine Kombination von zwei oder drei dieser Psychopharmaka.</p>
<p>Wie das konkret aussieht, beschreibt die Mutter eines angeblich „bipolaren“ Achtjährigen, an dem einige Neuroleptika und Mood Stabilizer ausprobiert worden waren:</p>
<blockquote><p>Er hat [infolge der Medikamente] dermaßen zugenommen, daß wir Probleme hatten, Kleidung für ihn aufzutreiben. Er litt [ebenfalls infolge der Medikamente] unter Tremor (Zittern) und hat noch immer Probleme mit der Feinmotorik, aber die werden gegenwärtig behandelt. Er ist ein großartiges Kind und ich denke, ich hoffe, daß wir kurz davor stehen, die richtige Medikamentenkombination zu finden, um ihm zu helfen.</p></blockquote>
<p>Ist es angesichts solcher Geschichten übertrieben, von „Pharma-Modjus“ zu sprechen? Wie Reich in <strong>Christusmord </strong>ausführt, ist „Modju“ der „pestilente Charakter“ (Emotionelle Pest), der seinen biopathischen Energiestau bewältigt, indem er die natürliche Erregung aktiv aus seiner Umwelt entfernt, d.h. in diesem Fall jeden Fortschritt hin zu einem gesünderen und natürlicheren Leben hintertreibt und verunmöglicht. Die Profitgier ist unmittelbarer Ausfluß der orgastischen Impotenz. Das ganze ist sozial organisiert und „militärisch“ abgesichert (Marketing, Rechtsabteilung, Lobbyisten, gekaufte Politiker und Journalisten, fragwürdige „wissenschaftliche“ Studien, etc.).</p>
<p>Die Pest richtet sich ganz spezifisch gegen die Genitalität, insbesondere gegen die Kinder der Zukunft. Zur Illustration schaue man sich heute in der ARD um 21:00 Uhr die Dokumentation <strong>Heilung unerwünscht </strong>an:</p>
<blockquote><p><em>Wie Pharmakonzerne ein Medikament verhindern</em> – Millionen Menschen leiden unter schweren Hauterkrankungen. Besonders Kinder erkranken immer häufiger an Neurodermitis. Vielen der kleinen Patienten könnte geholfen werden, wenn man sie mit einer neu erfundenen und sogar preiswerten Spezial-Salbe behandeln würde. Das haben Experten festgestellt. Die Pharmaindustrie weigert sich aber, das Produkt auf den Markt zu bringen. Fürchten die Konzerne die Konkurrenz zu den eigenen, viel teureren Mitteln?</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erste Ergebnisse...]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/10/18/erste-ergebnisse/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 08:32:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese Woche war sehr seltsam. Ich habe das erste mal das Ritalin ausprobiert. Tatsächlich konnte ich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diese Woche war sehr seltsam. Ich habe das erste mal das Ritalin ausprobiert. Tatsächlich konnte ich mich sehr gut auf das Lesen von Fachliteratur konzentrieren, ohne alle 2 Minuten abzuschweifen. Dennoch, dieser Tunnelblick, den man da anscheinend bekommen soll, so dass man alles andere ausblendet, den hatte ich nicht, und das ist mir noch so recht! Meiner Meinung nach reagierte ich ganz seltsam auf das Medikament. Ich blühte richtig auf, so wie in meinen guten alten Zeiten, schwatzte mit jedem (und das auf Arbeit!!!), wurde etwas übermütig und viel selbstbewusster. Das resultiere darin, dass ein Kollege mich fragte: &#8220;was haben sie dir denn heute für Drogen gegeben?&#8221;<br />
Ich war irritiert, weil ich diese Art, wie ich war, kannte, und zwar von früher, wo es auch ohne Drogen ging. Heute brauche ich offenbar die Medis, um mich einigermassen selbstbewusst im Arbeitsumfeld zu bewegen. Diese Medis sind für mich also vor allem insofern gut, als ich erkenne, wie ich eigentlich sein könnte (auch in &#8216;cleanem&#8217; Zustand). Ausserdem ging mir in vielen Bereichen ein Licht auf. Menschen mit ADS verlieren ja kontinuierlich ihr Selbstbewusstsein, weil sie erfahren, dass sie einfach weniger zustande bringen als die anderen. Ich weiss sogar, dass ich intelligent bin &#8211; zweifle aber umso mehr an mir, weil ich eben trotz meiner Intelligenz nicht mal ein paar Seiten lesen und mir das Wichtigste von Inhalt merken kann. Nun wurde mir also einiges klar und ich kann vieles neu einordnen und relativieren. Das tut sehr gut. Es gibt mir das Gefühl, dass alles in Ordnung ist und dass ich nicht dümmer bin als die anderen. Wenn ich die gleichen Voraussetzungen hätte wie die anderen (mich z.B gut würde konzentrieren können), dann könnte ich mindestens genauso viel erreichen wie meine Mitmenschen. Wenn Ritalin einen zu dieser Einsicht verhilft, dann hat es seinen Jobs schon mal sehr gut gemacht. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aller "guten" Dinge sind Antidepressiva, Ritalin und Arsen]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/10/14/aller-guten-dinge-sind-antidepressiva-ritalin-und-arsen/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:24:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Medikamentenkonsumstory geht weiter. Gestern war ich ja bei meinem anderen Psychiater, der zus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meine Medikamentenkonsumstory geht weiter. Gestern war ich ja bei meinem anderen Psychiater, der zusätzlich noch Homöopath ist. Er ist schon lange mein Vertrauensarzt. Früher hat er mich immer nur mit Arsen (keine Angst&#8230;in homöopathischer Dosis) versorgt, was bei mir jeweils sehr gut angeschlagen hat. Als ich ihm aber nun meine ganze berufliche und private Situation schilderte, meinte er, ich könne es mit Ritalin versuchen. Dies vor allem deshalb, weil meine Beschreibungen über mein Arbeitsverhalten &#8211; aber auch einiges aus dem privaten Bereich &#8211; deckungsgleich mit ADS (Aufmerksamkeits-Defizit Syndrom ohne Hyperaktivität) sind. Anfangs dachte ich, ich höre nicht richtig. Da ich aber bereits vom Einsatz von Ritalin bei Erwachsenen-ADS gehört hatte, dachte ich sehr schnell mal, wieso ich das eingentlich nicht machen sollte. Um Missverständnissen vorzubeugen: ich bin normalerweise überhaupt keine Medikamententante. Am liebsten mag ichs ohne&#8230;nicht mal bei Kopfschmerzen lange ich zu Aspirin, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Inzwischen bin ich aber so weit, dass ich mir sage: wenn ich mit den Medis besser leben kann &#8211; was für mich praktisch gleich bedeutend ist mit &#8216;die Arbeit besser überstehen&#8217; &#8211; dann ist es ein Versuch wert. So lange ich noch auf dem Job bin, muss ich einen Weg finden, um nicht vollständig durchzudrehen oder am Ende noch in der psychiatrischen Klinik zu landen, wo ich dann sowieso mit Medikamenten vollgestopft würde. </p>
<p>Das Antidepressivum hat mir schon sehr geholfen. Das einzig negative ist die Müdigkeit, die mir vor allem nach dem Aufwachen sehr zu schaffen macht. Dafür kann ich jetzt für meine Verhältnisse extrem gut einschlafen, was auch nicht zu verachten ist. Das Ritalin habe ich gleich heute ausprobiert. Ich musste eine Eintipp-Arbeit machen, die den ganzen Tag dauerte und die mich schrecklich anödete. Mit dem Ritalin gings tatsächlich gut. Ich kann jetzt trotzdem nicht sagen, ob es wirklich wegen dem Ritalin war oder nicht. All die Geschichten darüber, dass Ritalin so super helfen soll bei Menschen, die sonst immer wieder in Gedanken abschweifen und zerfleddern, wenn sie z.B. eine Arbeit schreiben müssen oder etwas wichtiges vorbereiten, die sind mir noch schleierhaft. Dies müsste mir das Ritalin dann schon noch beweisen. Wenn ich die Steuererklärung nicht eben abgegeben hätte, wäre diese wohl das beste Versuchsobjekt. Es wird stattdessen wohl das nächste Mandat sein, wo ich es mit dem Ritalin wieder versuchen werde.</p>
<p>Wir werden sehen. Wenn es mir hilft, dann bin ich froh und dankbar. Vielleicht habe ich dann die Möglichkeit für eine Weile wie ein normaler Mensch zu leben. Dann schätze ich mich vielleicht sogar mehr, weil ich dann erkenne, was ich (mit meinen Voraussetzungen) alles leiste im Vergleich zu den Menschen, die nicht unter meinen Symptomen leiden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fundstück: Doch nicht die bösen Killerspiele?]]></title>
<link>http://vorratszitatenspeicherung.wordpress.com/2009/10/11/fundstuck-doch-nicht-die-bosen-killerspiele/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 01:40:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>victoria81</dc:creator>
<guid>http://vorratszitatenspeicherung.wordpress.com/2009/10/11/fundstuck-doch-nicht-die-bosen-killerspiele/</guid>
<description><![CDATA[(.. die kann man aber einfacher verbieten&#8230;) WOZ &#8211; Wissen &#8211; Erst Pille, dann Pistol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>(.. die kann man aber einfacher verbieten&#8230;)</p>
<p><a href="http://www.woz.ch/artikel/rss/17947.html">WOZ &#8211; Wissen &#8211; Erst Pille, dann Pistole: Sehr viele Amokläufer der letzten Jahre standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Herbstschnickelchen II ]]></title>
<link>http://smoothbreeze7s.wordpress.com/2009/10/08/herbstschnickelchen-ii/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 06:51:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Liz</dc:creator>
<guid>http://smoothbreeze7s.wordpress.com/2009/10/08/herbstschnickelchen-ii/</guid>
<description><![CDATA[Mandelhonig Mit dem langsam novemberlich anmutenden Morgenstunden, die von  den immer weniger sonnig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.zoonar.de/475631" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-287" title="Mandelhonig" src="http://smoothbreeze7s.wordpress.com/files/2009/10/mandelhonig.jpg" alt="Mandelhonig" width="270" height="180" /></a></p>
<p><a href="http://www.zoonar.de/475631" target="_blank"><span style="color:#800080;"><strong>Mandelhonig</strong></span></a></p>
<p style="text-align:justify;">Mit dem langsam novemberlich anmutenden Morgenstunden, die von  den immer weniger sonnigen kommenden Tagen tagsüber abgelöst werden, wird mancher verdriesslich. Und beim Blick in die Tagesnews taucht saisonal wieder der Begriff der Winterdepression auf. Die ist ein eigenes Thema für sich für Betroffene. Aber für sich selbst, für die &#8220;nur&#8221; grummelige Laune kann man <!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">sich selbst was Gutes tun. Ja, morgens und abends ist es länger und früher wieder dunkel. Aber daheim auch dafür gemütlicher. Ja, die Möglichkeiten sommerlichen Sports sind teilweise schon und bald wieder für dieses Jahr dahin. Aber erstens nicht alle und zweitens rücken andere jahreszeitlich nach und an ihre Stelle. Laufen, Schimmen, Rad, das ist täglich auch jetzt möglich. Und nichts hindert, die Mittagspause für einen ausgiebigen Spaziergang oder mit dem Rad in und durch den nächsten Park oder an einen der Seen oder längs der Isar zu nutzen. Und sich ein paar bunte Zweige mit Laub, Bucheckern, Eichellaub und Eicheln, die letzten Kastanien, Ahornlaub, bunte Beeren, Haselnüsse, Tannenzapfen und Ähnliches an <a href="http://smoothbreeze7s.wordpress.com/2009/10/07/herbstschnickelchen/" target="_blank"><strong><span style="color:#800080;">Herbstschnickelchen</span></strong></a> für Schale oder Vase mitzubringen oder für die herbstlichen Tür- oder bald anstehenden Adventskränze oder für die Windlichter und ihre heimelige Gemütlichkeit mitzubringen. Derlei wurde nicht gekauft bei uns, sondern selbst gesammelt und gesteckt und gebunden. Mit meinem Grossvater und bei unseren Waldspaziergängen wurde zudem manches an losen Wurzeln, Holz und Rinden gesammelt, das er für die Weihnachtskrippe und zum Schnitzen verwendete. Mein Grossmutter hat jahrelang mit den bunten kleinen und filigranen Trockenblumen und Silberdisteln zauberhafte Arbeiten hergestellt, wie man sie beim Spaziergang über den Viktualienmarkt gleich neben den Standln mit den duftenden Herbstschwammerln und vis-à-vis den anderen Blumenstandln mit den leuchtenden Astern, Dahlien und Lampionblumen finden kann. Herbstliche Wald- und Laubdüfte, nussige und fruchtige Aromen gehören mit den leuchtend warmen Farben zusammen. Gute Gelegenheit auch bereits den Vorrat an Kerzen und Teelichtern zu sichten und nachzufüllen, für den man mit ein bisschen Vergleichen der Angebote bereits jetzt und günstiger als im Advent später einkaufen kann. Und sich auch bereits die Abende behaglicher gegen das ungemütlicher werdende Wetter machen kann.  Sie finden die frühe Dämmerung deprimierend ? Dagegen kann helfen, die Dämmerstunde zu etwas Besonderem zu machen. Als Kinder hingen wir mit Einbruch der schon zwischen 16  und 17 Uhr beginnenden Dämmerung am Fenster ohne Licht im Zimmer und warteten auf einen ganz bestimmten Bus um 17.11 Uhr, mit dem mein Vater vom Büro kam. Er kam nicht mit dem um 17.01 und nicht mit dem um 17.21 Uhr. Und wenn wir ihn winzig weit entfernt  entdeckten, riefen wir fröhlich in die Küche zu meiner das Abendessen richtenden Mutter hinüber &#8220;Der Babbi kommt&#8221; und sausten ihm mindestens bis zur Wohnungstür und bis zu einem bestimmten Alter auch den Weg bis zur Strasse vor entgegen. Bis der Bus ankam, gab es tausend Dinge zu sehen, grosse und kleinfüssige Menschen und Menschlein, Tiere und Viecherl auf der Wiese, am Vogelhäuserl und in den Bäumen und man quasselte über alles Mögliche, während man so hinaussah. Und wenn alle dann am Küchentisch sassen, sobald mein Vater um 17.15 Uhr durch die Tür kam und es Abendbrot gab. Und gerade zu dieser Jahreszeit haben wir manchmal auch nach dem Abendessen noch &#8220;Dämmerstunde gehalten&#8221;&#8230;. kein Zimmerlicht an, höchstens Kerzen, im Advent dann den Adventskranz und den beleuchteten Papierstern an der Decke und wieder aus dem Fenster gesehen oder zusammen gesessen und gequatscht oder Musik dabei gehört. Der Fernseher blieb aus. Zumindest bis zur Tagesschau <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Auch dbmS liebte und liebt das immer wieder mal. Haselnüsse oder Walnüsse sind in diesen Tagen schon wieder gut zu knabbern, mit Apfel oder Weintrauben dazu.</p>
<p style="text-align:justify;">Allein daheim ? Na und &#8211; dann machen Sie es sich eben allein gemütlich, Windlicht an, schöne Musik kann, muss aber nicht. Und lassen Sie den Tag mal einfach nachklingen. Und während Sie ein paar Nüsse naschen, picken Sie  sich weitere Haselnüsschen oder Walnüsse  aus der Schüssel. Und zwar immer EINE für je  EINEN guten Moment des Tages heraus oder etwas, das gut an dem Tag war. Egal ob etwas, das gut gelungen ist, ein nettes Telefonat, eine nette Begegnung, eine freundliche Verkäuferin, egal was.  Und legen mal Nuss an Nuss vor sich in einer Reihe hin. Bis Sie glauben, dass Sie alle GUTEN Dinge des Tages aufgezählt und aufgereiht haben. Was glauben Sie, wie lang die Reihe wird ? Kurz? Ausprobieren ! Und DIE Nüsschen aus der Reihe sind der Bürosnack für den nächsten Tag. Nuss für Nuss. Ich würde mal darauf tippen, dass sie ihnen dann ein zweites Mal gute Laune verschaffen&#8230;. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Man kann beide und Mandeln aber auch für den Morgen und die gute Laune nutzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Man nehme: 100 g Mandelstifte und bräune sie bei nicht zu heisser Hitze goldbraun in beschichteter Pfanne und fülle diese dann direkt aus der Pfanne heiss in ein Glas mit Akazienhonig, behutsam mit Gabel oder Löffel unterheben und Glas wieder gut verschliessen. Sie können diese schon in den darauffolgenden Tagen nutzen, sie halten aber problemlos auch länger. Ich schnabuliere diese Woche das letzte Glas vom letzten Jahr und es ist noch ebenso lecker, während ich die Gläservorräte für dieses Jahr fülle. Das gleiche können Sie auch mit Haselnusskernen (gehackt) oder Walnusskernen machen. Eine sehr edle und feine Note im Honig geben Rosenblüten, solchen Honig können Sie mit Rosenblütentee auch selbst herstellen, aber noch leichter zB bei <a href="http://www.sonnentor.at"><span style="color:#800080;"><strong>Sonnentor </strong></span></a>bestellen oder in Läden, wo Sonnentor-Produkte angeboten werden kaufen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Mandelhonig schmeckt auf Butterbrot, auf Vollkornbrot, das man mit etwas Frischkäse oder Quark bestreicht und beträufelt, auf Joghurt oder Quark im Schüsselchen, den man auch  mit Apfel, Bananen, Birnen, Trauben oder Pflaumen mischen kann. Auch Brot oder Vollkornbrot dünn mit Quark bestrichen und eine Scheibe Apfel darauf und mit ein wenig von dem Mandelhonig und Mandeln beträufelt macht schon morgens fit und gute Laune.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Und wenn das noch nicht hilft,&#8230;.oder der Blick in die laufend neuen Rezepte des <a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-l-herbstliches-mit-kartoffeln-und-pilzen/" target="_blank"><span style="color:#800000;"><strong>Oktober-Events &#8220;Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen&#8221; </strong></span></a>, <a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/blog-event-l-herbstliches-mit-kartoffeln-und-pilzen/" target="_blank"><span style="color:#800000;"><strong>an dem Sie gern noch teilnehmen können (Frist: 15. Oktober !!) </strong></span></a> dann vielleicht die <a href="http://smoothbreeze7s.wordpress.com/2009/10/07/herbstschnickelchen/" target="_blank"><span style="color:#9e376f;"><strong>Herz-Tasse, die als Herbstschnickelchen </strong></span></a>in den kommenden Tagen hier <strong><span style="color:#9e376f;">verlost </span></strong>wird. Lesen Sie wieder rein, &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[mängelexemplar]]></title>
<link>http://kopfgefickt.wordpress.com/2009/10/06/mangelexemplar/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 17:44:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>kopfgefickt</dc:creator>
<guid>http://kopfgefickt.wordpress.com/2009/10/06/mangelexemplar/</guid>
<description><![CDATA[seit heute morgen lese ich &#8220;mängelexemplar&#8221; von sarah kuttner und ich bin begeistert. be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>seit heute morgen lese ich &#8220;mängelexemplar&#8221; von sarah kuttner und ich bin begeistert. bereits jetzt habe ich mehr als die hälfte des buches durch, ohne dass es mich anstrengung gekostet hätte. im gegenteil. selten zuvor hat mich ein buch von der ersten seite an dermaßen begeistert und mitgerissen.</p>
<p>es geht um eine junge frau, die unter depressionen leidet. nachdem sie den job verloren hat, beginnt sie eher aus neugier eine psychotherapie. später, nachdem sie sich von ihrem freund trennt, kommen panikattacken hinzu. und zwar so heftige, dass sie völlig zusammenbricht. sie muss sogar in die psychologische notambulanz, bekommt tavor, ein entängstigendes mittel. außerdem bekommt sie antidepressiva verschrieben. in der gesamten zeit sind menschen um sie herum, die sie versorgen, bemuttern und ihr gutes tun. nachdem sie in ihrer wohnung nicht mehr allein sein kann, zieht sie zu ihrer mutter, die selbst auch depressionen hat.</p>
<p>und während ich das alles las und mit meiner situation verglich, fiel mir auf: es war immer jemand für sie da. ich bin allein. ich lebe in einer selbstgewählten isolation. anders als kuttners heldin karo nehme ich keine medikamente, anders als sie habe ich jedoch auch keine ängste. also zumindest keine panikattacken. anders als kuttners heldin wüsste ich niemanden, den ich einer solchen situation anrufen würde. der mich ins auto setzte und zum notarzt führe. auch das würde ich wahrscheinlich wie alles andere in meinem leben allein machen. ich würde auch nicht zu meiner oma ziehen, denn da die mit ihren eigenen depressionen kämpft, ohne sich den ursachen zu stellen oder etwas zu ändern, würde mir diese umgebung nicht gut tun und sie könnte mir auch nicht helfen.</p>
<p>anders als kuttners heldin sehe ich aber auch meine wohnung nicht als gefängnis, dem es zu entrinnen gilt. ich habe gern gäste, nur kommen selten welche einfach so vorbei. gut, ich komme auch selten mal so bei jemandem vorbei. was aber kuttners heldin und ich gemeinsam haben: wir stehen beide vor einem scherbenhaufen und sind sehr verletzlich. während sie das problem als einen weisheitszahn beschreibt, der lange im stillen eiterte und nun behandelt wird, sehe ich mich eher wie einen offenen knochenbruch. wenn man einen solchen bruch ganz still hält, tut er wenig weh, doch er tut weh, immer, so lange, bis er gerichtet und gegipst ist.</p>
<p>und weil das so ist, bin ich momentan so wie ich bin. ich fresse zuviel, weil ich emotionalen stress habe (frustfresser). ich gehe zuwenig raus, weil ich mich nicht leiden mag und andere mich so nicht sehen sollen (kontrollfreak). ich arbeite zu wenig, weil ich mich nicht konzentrieren kann (depression). ich bin unzufrieden mit mir selbst, weil das alles zusammenkommt und weil nicht mal eine kerze am ende des tunnels zu sein scheint. von einem hellen licht rede ich schon gar nicht. mich kotzt dieser dunkle tunnel an, durch den ich da mühsam krieche und ich will endlich irgendwo ankommen.</p>
<p>in meiner therapie sagte meine psychologin heute, dass daran erkennbar wäre, wie sehr mich das ganze aus der bahn geworfen hat. und ich sagte ihr, dass ich doch nicht mein gesamtes leben nun so lange auf eis legen könne, bis es mir besser geht. es gibt dinge zu erledigen, sachen zu entscheiden, geld zu verdienen. und ich drehe mich stattdessen um mich selbst und versuche wie ein irrer hund meinen schwanz zu fangen. vieles von dem, was karo erlebt oder tut, kenne ich. und doch kenne auch ich genauso wenig wie sie den weg aus dem dunkel.</p>
<p>und ich gehe meinen irrweg allein. meine großeltern reden nicht mit mir über meine mutter, meine mutter verteilt nur vorwürfe an andere. mein bruder war zu klein, um sich erinnern zu können und meine schwester kennt mich nur von fotos im internet. meine freunde sind mit meiner situation überfordert, ihnen mag ich nichts mehr erzählen, denn ich kann diese entsetzten gesichter nicht mehr ertragen. weil sie mir das gefühl geben, anderen eine last aufzulegen, die ich selbst nicht tragen kann. also boxe ich mich allein durch, schreibe hier auf, was mich bewegt, ordne so meine gedanken und versuche aus dieser ordnung kraft zu ziehen (kontrollfreak). nach der heutigen sitzung weiß ich auch, was mein ziel ist: endlich nicht mehr fremdbestimmt handeln, die erwartungen anderer erfüllen wollen, sondern meinen weg finden. sie sollen aus meinem kopf verschwinden, wenn sie nichts anderes leisten können, als mich kaputt zu machen, mich auf meinem weg zu behindern. mein anspruch an mich ist hoch genug, da brauche ich nicht noch die der anderen.</p>
<p>darum war ich heute schwimmen und habe hinterher einen salat gegessen. mein gewicht zu reduzieren ist immerhin ein überschaubares und erreichbares etappenziel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #498]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/10/02/aphorismus-498/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 22:02:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2009/10/02/aphorismus-498/</guid>
<description><![CDATA[Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das pers]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das pers]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[ECT - elbehandling]]></title>
<link>http://theresialilja.wordpress.com/2009/09/25/ect-elbehandling/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 19:38:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>theresialilja</dc:creator>
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<description><![CDATA[ECT står för Electro Compulsive Treatment. Det är elbehandling mot depressioner. Jag gjorde min psyk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ECT står för Electro Compulsive Treatment. Det är elbehandling mot depressioner.</p>
<p>Jag gjorde min psykiatri-praktik på avd. 64 på psykiatriska kliniken. De har hand om klinikens ECT-behandlingar. Personalen ville att jag skulle vara väl påläst innan jag fick följa med på en behandling. Jag fick en skrift som var skriven av en överläkare. Sedan tittade vi även på vad för slags information som fanns tillgänglig på internet. Många gånger är det problematiskt att patienter som står inför valet till ECT går in och läser skräckexempel som inte hör hemma i modern sjukvård.</p>
<h2>Historik</h2>
<p>Behandlingsformen har funnits inom psykiatrin i 60 år. Därför för den lätt tankarna till den gamla psykiatrin och kan verka skrämmande. Det är dock viktigt att känna till att metoden inte längre är den samma som förut. Mängden ström som tillförs är exakt beräknad och inte lika stor som förut. Dessutom sker det hela under narkos. Man ger heller inte behandlingen mot vilka psykiska åkommor som helst, utan just djupa depressioner där det bevisligen ger effekt.</p>
<h2>Egentlig depression</h2>
<p>Rent generellt kan man säga att lätta depressioner får bäst hjälp av psykoterapi (t.ex. KBT), depressioner med svårighetsgraden medel behandlas med både psykoterapi och antidepressiv läkemedel, vid djup depression får man ECT i kombination med läkemedel.I vardagligt tal säger man att man är &#8220;deppad&#8221; eller &#8220;nere&#8221;, men detta är inte samma sak som att ha det som i psykiatrin benämns som en egentlig depression. Man kan inte bara &#8220;rycka upp sig&#8221; ur den, som många tror. Det kan finnas många olika orsaker, bl.a. biologiska. I 50% av fallen vid ett första gångs insjuknande finns en utlösande händelse för depressionen. Om depressionen får blomma ut ökar risken för att sjukdomen blir återkommande och att skoven kommer automatiskt, utan någon utlösande yttre faktor.</p>
<h2>Behandlingen</h2>
<p>Förberedelserna innan behandlingen består av bl.a. narkosbedömning, kroppslig undersökning, provtagningar och ev. EKG. Ibland kan det vara viss väntetid innan man får sin tid. Behandlingen är mycket vanligare än jag trodde! Måndag till fredag var det ca 5 behandlingar varje morgon. Man ska vara fastande. 30 min innan behandling tar man blodtryck, puls och temp, samt att man får en värmedyna på handen för att man lättare ska bli stucken av narkossköterskan.Väl i behandlingsrummet får man muskelavslappnande medel samt en kortvarig narkos och lite syrgas. Elektroder kopplades till särskilda punkter på huvudet. Genom dessa tillför man lite ström som utlöser ökad hjärnaktivitet, ett epileptiskt anfall. Patienten skakar och rycker lite en kort stund, mindre än en minut.</p>
<h2>Effekten</h2>
<p>Hjärnan är programmerad att själv stänga av den ökade aktiviteten, och det är där effekten kommer in. Man liksom lurar hjärnan att &#8220;starta om&#8221;. Det är alltså inte den elektriska stimuleringen i sig som ger effekt, utan att man har aktiverat hjärnans egna resurser. Med andra ord en ganska naturlig behandlingsmetod.Under min praktiktid fick jag se både markanta förbättringar och behandlingsserier som inte gav någon effekt. Personer som hade djup depression blev mycket hjälpta av detta, i samband med antidepressiv läkemedel. De som inte blev hjälpta började man fundera på om de möjligen hade annan problematik.Effekten av ECT är kortvarig och måste därför uppehållas med anti-depressiv läkemedel. Det är vanligt att man får en serie med ca 10 behandlingar. Om man har återkommande depressioner kan man få regelbundna behandlingar, t.ex. en gång i månaden.<strong>Bieffekter</strong>De oönskade effekterna av ECT är väldigt få om man jämför med t.ex. läkemedel. Man kan få muskelvärk och huvudvärk. Man kan även få problem med närminnet samma dag som man fått behandlingen &#8211; svårt att minnas det som hände nyligen. Samtliga av dessa bieffekter är övergående.</p>
<hr />
<h3>Theresia Lilja</h3>
<p>(c) 10-06-2009</p>
<hr />
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Erste Woche mit Antidepressiva]]></title>
<link>http://francy11.wordpress.com/2009/09/17/erste-woche-mit-antidepressiva/</link>
<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 22:50:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>francy11</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute musste ich meinem Psychiater einen ersten Bericht erstatten über die Verträglichkeit des Antid]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute musste ich meinem Psychiater einen ersten Bericht erstatten über die Verträglichkeit des Antidepressivums. Die eigentliche Wirkung tritt zwar erst nach frühestens einer Woche ein, aber die Nebenwirkungen zeigen sich schon an den ersten Tagen. Zum Glück vertrage ich es sehr gut. Ein positiver Nebeneffekt hat das Ganze auch noch: es gibt Antrieb. Ich hätte es nie für möglich gehalten, aber ich habe Energie für 100 Leute. Gut, etwas übertrieben, aber es hat schon was. Die letzten Nächte habe ich nie mehr als 6 Stunden geschlafen. Normalerweise könnte ich in diesem Zustand nicht mal mehr einen klaren Gedanken fassen und würde schon fast stehend pennen. Nicht aber jetzt. Ich bin zwar innerlich müde und muss viel gähnen, aber ich bin topfit. Den ganzen Tag hätte ich Bäume ausreissen können. Die Antidepressiva geben enormen Antrieb, es ist unglaublich. Genau das kann für stark Depressive zum Problem werden: Der Antrieb kommt vor der eigentlichen antidepressiven Wirkung. Deshalb ist die Selbstmordrate zu Beginn der Einnahme von Antidepressiva so hoch: Man ist noch depressiv, aber hat endlich den Antrieb, sich umzubringen. Makaber. Zum Glück ist das bei mir nicht der Fall. Ich nehme sie ja vor allem wegen den Ängsten. Klassisch depressiv bin ich zum Glück nicht. Dennoch schockiert es mich fast, welche Wirkungen das Medikament für mich schon jetzt, nach ein paar Tagen Einnahme erzielt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Besser als Medikamente: Psychotherapie]]></title>
<link>http://psychonews.wordpress.com/2009/09/16/besser-als-medikamente-psychotherapie/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:26:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Depressionen, Ängste, Essstörungen und psychosomatische Beschwerden lassen sich mit einer Psychother]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Depressionen, Ängste, Essstörungen und psychosomatische Beschwerden lassen sich mit einer Psychotherapie häufig besser behandeln als mit Medikamenten.</p>
<p>Neun von zehn Patienten, die eine solche Therapie beginnen, hilft diese Behandlung auch. Bei einer leichten bis mittelschweren Depression ist daher eine Psychotherapie besser geeignet als die Behandlung mit Antidepressiva.</p>
<p>Die Krankenkassen verzeichnen seit Jahren eine Zunahme der Krankschreibungen wegen psychischer Probleme. Allein bei AOK- Versicherten sind die Fehlzeiten nach Erhebungen des wissenschaftlichen Institutes der Krankenkasse seit 1995 um 80 Prozent angestiegen. Eine Psychotherapie kommt nahezu für jedes psychische Krankheitsbild infrage. In Deutschland arbeiten etwa 13 000 Psychologen und 5000 Ärzte als niedergelassene Psychotherapeuten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Antidepressiva wirken nicht!]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/09/10/antidepressiva-wirken-nicht/</link>
<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 18:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wirklich? Seit einigen Jahren machen immer wieder neue Studien von sich reden, in denen behauptet wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wirklich? Seit einigen Jahren machen immer wieder neue Studien von sich reden, in denen behauptet wi]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[USA: 27 Millionen nehmen Antidepressiva ]]></title>
<link>http://jesusworker.wordpress.com/2009/08/05/usa-27-millionen-nehmen-antidepressiva/</link>
<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 20:50:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>sacky</dc:creator>
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<description><![CDATA[Immer mehr Amerikaner greifen zu Antidepressiva. Die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren verdopp]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:verdana,geneva;"><strong>Immer mehr Amerikaner greifen zu Antidepressiva. Die Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt.</strong></span> <strong><span style="font-family:verdana,geneva;">Derzeit greifen mehr als 10% der US-Bevölkerung zu Stimmungsaufhellern. </span></strong></p>
<p align="justify"><span style="font-family:verdana,geneva;">Der Gebrauch von Antidepressiva in den USA hat sich im Verlauf von 1996 zu 2005 mehr als verdoppelt. Dies berichtet der August Report von  <em>&#8220;Archives of General Psychiatry&#8221;.</em></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:verdana,geneva;">In dieser Periode &#8211; der Zeitraum, in dem die letzten Daten erhältlich waren &#8211; stieg die Zahl der Amerikaner, die pharmazeutische Stimmungsaufheller benutzten, von unter 6% auf über 10%. Insgesamt nahmen Ende 2005 mehr als 23 Millionen US-Bürger Antidepressiva, so der Report.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:verdana,geneva;">Die Studie untersuchte rund 50000 Menschen ab dem Alter von 6 Jahren. Antidepressiva gehören derzeit in den USA zu der am meisten durch Ärzte verschriebenen Medikamentengruppe. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:verdana,geneva;">Die Patienten nutzen nach der Umfrage die Mittel nicht nur zur Stimmungsaufhellung, sondern benutzen sie auch bei Rückenschmerzen oder Schlaflosigkeit. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass immer öfter Medikamente in Fällen eingesetzt würden, in denen eigentlich eine Psychoterapie angzeigt wäre.</span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:verdana,geneva;">Eine Erklärung für die zunehmende Einnahme von Antidepressiva ist laut Ansicht der Experten die Tatsache, dass immer mehr Menschen unter einer Depression und Angstzusänden litten. Ausserdem hätte sich die Meinung durchgesetzt, dass es sich bei einer Depression um eine Krankheit handele, die biologische Ursachen habe &#8211; welche man gut mit Medikamenten bekämpfen könnte. (mmnews.de)</span></p>
<p align="justify"><span style="color:#800000;"><span style="font-family:verdana,geneva;">Vergesst den Dreck, Jesus hat eine viel bessere Lösung als Psychopillen, er sagt:</span></span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.</strong><a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=40011029">29</a> Lasst euch von mir in den Dienst nehmen, und lernt von mir! Ich meine es gut mit euch und sehe auf niemanden herab. Bei mir findet ihr Ruhe für euer Leben. <a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=40011030">30</a> Mir zu dienen ist keine Bürde für euch, meine Last ist leicht.&#8221; (Matthäus 11,28)</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Lebensfeindlichkeit der Chemie]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/08/03/die-lebensfeindlichkeit-der-chemie/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 04:42:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/08/03/die-lebensfeindlichkeit-der-chemie/</guid>
<description><![CDATA[Wie im Kommentarteil zu Eine neue Sexuelle Revolution angekündigt: Scheiß Chemie! Es ist eine Illusi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie im Kommentarteil zu <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/05/23/eine-neue-sexuelle-revolution/"><strong>Eine neue Sexuelle Revolution</strong></a> angekündigt: <em>Scheiß Chemie!</em></p>
<p>Es ist eine Illusion zu glauben, daß Chemie die biologische Pulsation unterstützen könnte. Abgesehen von den unverzichtbaren Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralien in unserer Nahrungr ist so gut wie alles Gift. Beispielsweise müssen wir unsere Lebensmittel aufwendig zubereiten, weil sie voller zum Teil hochtoxischer Stoffe sind, mit denen die Pflanzen sich ihrer Freßfeinde erwehren. <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/austern_zum_fruehstueck/">Reine Rohköstler leben extrem ungesund!</a> </p>
<p>Medikamente, „Genußmittel“ (etwa Kaffee) und Drogen sind lebensnegativ. Das, obwohl wir sie manchmal brauchen. Man denke nur das Gift, daß Krebspatienten in der Chemotherapie zu sich nehmen müssen, um überleben zu können! Oder die Giftpflanzen, die Schimpansen fressen, um Darmparasiten zu bekämpfen. Die Beispiele sind zahllos.</p>
<p>1954 hat Reichs Mitarbeiter Robert A. McCullough in einem denkbar einfachen Experiment die damals gängigen Antibiotika untersucht, indem er Saat in entsprechenden Lösungen keimen ließ. Die Pflanzenkeimlinge seien, so Reichs Überlegung am Beginn des von McCullough durchgeführten Experiments, expansive Lebenssysteme, die zeigen würden, ob die Substanzen eine grundsätzlich lebens-positive oder -negative Wirkung haben. Es zeigte sich, daß, mit Ausnahme von Penizillin, die untersuchten Antibiotika das Wachstum der Pflanzen bremsten oder diese sogar abtöteten („Antibiotics, Cloudseeding and Life Energy“, <strong>CORE</strong>, Vol. VII, Nos. 1-2, March 1955).</p>
<p>Nun hat Dean T. Davidson im letzten <strong>Journal of Orgonomy</strong> einen Artikel veröffentlicht, in dem er gängige leichte Schmerzmittel auf die gleiche Weise untersucht hat. Er ist zu einem ähnlichen Ergebnis wie McCullough gekommen. Bei geringen Dosen gibt es keinen, bzw. bei einem Präparat einen sehr geringen positiven, Effekt. Mit dem Anstieg der Dosis wird die Auswirkung auf das Pflanzenwachstum durchweg immer negativer („A Functional Analysis of Three ‚Mild‘ Analgesics“, <strong>The Journal of Orgonomy</strong>, Vol. 42, No. 1, Spring/Summer 2008). </p>
<p>Diese Herangehensweise, mit der für den Menschen bestimmte Medikamente bei einfachen Organismen untersucht werden, erinnert mich an eine Arbeit über Drogen und „Genußmitteln“, <a href="http://www.aol.de/Wissen/1948-Drogennetze-971092113-5.html">die an Spinnen getestet wurden</a>.</p>
<p>Das Ergebnis ist hier zu bewundern:</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/08/spingen.jpg" alt="spingen" title="spingen" width="489" height="329" class="aligncenter size-full wp-image-3791" /></p>
<p>Der Reihe nach sieht man zunächst das natürliche Spinnennetz, es folgt ein Netz, das unter dem Einfluß einer Substanz geknüpft wurde, die in Schlaftabletten enthalten ist. Dann kommen THC, Marihuana, Ecstasy, LSD und schließlich Koffein. Im einzelnen ist nicht wichtig, daß Koffein die verheerendste Auswirkung hat und LSD die schwächste. Das mag im einzelnen mit den Besonderheiten der Spinnen zu tun haben. Wichtig ist nur, daß Substanzen, die der Anregung oder Entspannung dienen sollen, in keinem Fall zu einem besseren Funktionieren führen.</p>
<p>Mit der eingangs erwähnten selbstevidenten Einschränkung scheint es kaum chemische Substanzen zu geben, die das harmonische Wachstum und die Koordination der Lebensprozesse begünstigen. Das war einer der Gründe, warum Reich im Grundsatz ein Gegner der chemischen Industrie und der Pharmaindustrie war. Chemie und Medikamente sind ein notwendiges <em>Übel</em>.</p>
<p>Letztendlich geht es darum, was die Chemie mit der Lebensenergie im menschlichen Körper macht. In den weitaus meisten Fällen scheint sie das Lebendige in uns zu schwächen. Das reicht von <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/07/29/psychischer-kontakt-und-vegetative-stromung/">Antidepressiva</a>, die uns doch „aufbauen“ sollen, bis hin zur <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/05/23/eine-neue-sexuelle-revolution/">Antibabypille</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Het Vermogen je Geest Zelf te Vertragen]]></title>
<link>http://psychoseanders.wordpress.com/2009/07/23/het-vermogen-je-geest-zelf-te-vertragen/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 22:26:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>psychoseanders</dc:creator>
<guid>http://psychoseanders.wordpress.com/2009/07/23/het-vermogen-je-geest-zelf-te-vertragen/</guid>
<description><![CDATA[Vandaag las ik een reactie van een lezer (zie reactie 2) op het artikel Ontwikkelen van Psychosebege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vandaag las ik een reactie van een lezer (zie <a href="http://psychoseanders.wordpress.com/2009/06/20/ontwikkelen-van-psychosebegeleidersnetwerk-eerste-stappen/#comment-67" target="_blank">reactie 2</a>) op het artikel <a href="http://psychoseanders.wordpress.com/2009/06/20/ontwikkelen-van-psychosebegeleidersnetwerk-eerste-stappen/">Ontwikkelen van Psychosebegeleidersnetwerk</a>. Daarin sprak ze over het aanleren van de vaardigheid om je geest rustiger te kunnen maken. Zij zegt dat mensen daar vooral ook in momenten van crisis veel baat bij kunnen hebben.</p>
<p>Dit idee om je geest zelf via concentratie en aandacht tot rust te brengen is reeds eerder verwoord door Jan in januari 2009:</p>
<blockquote><p>Zodra ik door heb dat ik manisch ben, dit kan wel eens even tricky zijn, ga ik rusten op de bank. Opzich heeft dit totaal geen nut, als je manisch bent kun je niet rustig zitten. Maar afijn, ik ga dan rusten op de bank, ogen dicht en visualiseer en versnellingsbak van een auto.</p>
<p>Manie is versnelling 5, zo hard en snel mogelijk. Ik probeer dan als het ware terug te schakelen. Net als met een auto. Niet in één keer naar 1 maar eerst een tijdje op 4 en zo langzaam afbouwen.<br />
Elke keer als er een versnelling af is een tijdje mezelf later gewennen aan de nieuwe snelheid en zo door totdat ik op 1 zit.</p>
<p>Dit werkt bij mij héél goed, ik hoef 9 van de 10 keer geen extra medicatie te gebruiken om mijn manie af te remmen.</p>
<p>Uiteraard des te langer de manie duurt des te langer het terugkoppelen duurt, een auto heeft een maximum snelheid, maar bij de geest ligt dat anders.</p></blockquote>
<p>In het artikel &#8216;<a href="http://psychoseanders.wordpress.com/2009/01/12/het-niet-kunnen-stoppen-met-denken/">Niet Kunnen Stoppen met Denken</a>&#8216; wordt ook gesproken over het probleem van het moeilijk kunnen afremmen van het denkproces.  Dit verschijnsel is echter niet uniek voor mensen die soms een psychotische periode doormaken.</p>
<p>Er lijkt een trend gaande te zijn binnen de GGz waarin de term &#8216;mindfulness&#8217; steeds serieuzer wordt gebruikt. Zo blijkt uit een onderzoek bij het RIAGG Amersfoort dat depressieve mensen minder depressief werden door het volgen van een training mindfulness (zie <a href="http://www.psy.nl/nieuws/meer-nieuws/nieuwsbericht/article/depressieve-stemming-daalt-door-mindfulness-training/?no_cache=1&#38;cHash=95651fb7a6">Depressieve Stemming daalt door mindfulness-training</a>).</p>
<p>Het lijkt me redelijk om ook meer te gaan experimenteren met zaken als mindfulness, meditatie- en aandachtstraining bij mensen die niet zozeer geneigd zijn in depressies af te dalen, maar die eerder geneigd zijn zich door hun onbewuste te laten overspoelen, zoals bij mensen die &#8216;psychotisch&#8217; kunnen worden.</p>
<p>Ik hoor van mensen om me heen nog vooral veel scepsis en vooral angst over de mogelijkheid om meditatieve technieken aan te bieden aan mensen die soms psychotisch kwetsbaar kunnen zijn. Alsof zij daardoor juist vooral eerder in een psychose zouden kunnen terechtkomen. Het devies lijkt dan vooral te zijn: blijf zo ver mogelijk uit de buurt van de thematiek die de psychose heeft ontketend.</p>
<p>Een dergelijke houding leidt ertoe dat mensen bang worden en blijven om aandachtig te worden voor hun eigen innerlijke processen, alsof er continu een gevaarlijk roofdier op de loer ligt. Graag hoor ik ervaringen of ideeën van mensen die wél meditatief vooruitgang hebben geboekt in het leren integreren van de thematiek die leidde tot psychotische episodes, waardoor nieuwe episodes konden worden voorkomen.</p>
<p>Een grote factor in de weerstand vanuit de psychiatrie t.o.v. meditatie-technieken is waarschijnlijk platweg het concurrentieprincipe. Zeker nu er steeds meer berichten verschijnen over de giftige effecten van antipsychotica tezamen met de berichten over de effecten van antidepressiva die vaak net zo effectief zijn als placebo&#8217;s (neppillen) (zie bijv. <a href="http://www.psy.nl/index.php?id=134&#38;tx_ttnews[tt_news]=899&#38;no_cache=1">Werkzaamheid antidepressiva vaak nauwelijks beter dan placebo</a>, <a href="http://www.trouw.nl/nieuws/zorg/article2255901.ece">Farmaceut verzwijgt risico op diabetes</a> (Seroquel) en <a href="http://www.netwerk.tv/uitzending/2009-07-09/eerste-nederlandse-schadeclaim-tegen-medicijnfabrikant?page=1">Eerste Nederlandse claim tegen Medicijnfabrikant</a> (Zyprexa))</p>
<p>Psychiaters zien vanuit hun professie liever mensen opknappen met medicatie dan via meditatie. Voor medicatie-verstrekking hebben zij immers geleerd en meditatie staat bij mijn weten niet echt op het programma tijdens de opleiding tot psychiater.</p>
<p>Lastig hierin voor psychiaters blijft dat mensen via medicatie vooral hun symptomen onderdrukken en via meditatie richting oorzaken en het activeren van het <a href="http://psychoseanders.wordpress.com/2009/03/30/vertrouwen-op-het-zelfgenezend-vermogen/">zelfgenezend vermogen</a> gaan. Dat laatste verhaal is toch aantrekkelijker voor menig mens.</p>
</div>]]></content:encoded>
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