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	<title>antisemitismus &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/antisemitismus/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "antisemitismus"</description>
	<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 01:48:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wie sexy ist der Holocaust?]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/11/30/wie-sexy-ist-der-holocaust/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 17:00:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/11/30/wie-sexy-ist-der-holocaust/</guid>
<description><![CDATA[Auf diese Frage könnte man eine Diskussion bei queer.de herunter brechen. Es geht um Profilfotos bei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf diese Frage könnte man <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426">eine Diskussion bei queer.de</a> herunter brechen. Es geht um Profilfotos bei <a href="http://www.gayromeo.com">Gayromeo</a>, die als Hintergrund für ihre Präsentation das Stelenfeld nutzen:</p>
<blockquote><p>Im Ausland wundert man sich über den merkwürdigen Trend: das schwule Blog &#8220;Catch Fire&#8221; sammelt einige der Fotos unter der Kategorie <a href="http://www.catch-fire.com/category/memorial-pics/" target="_blank">&#8220;Memorial Pics&#8221;</a>. &#8220;Ich habe nie verstanden, was der Gedanke bei den Fotos ist (und ich habe wirklich eine Menge davon gefunden, also muss irgendein merkwürdiger Gedanke dahinter stecken)&#8221;, schreibt der Blogger. &#8220;Ich denke, es ist faszinierend, wie all diese Leute sexy aussehen wollen an einem Ort, der zu denen auf der Welt gehört, die am wenigsten sexy sind.&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch das versteht in Deutschland nicht jeder. Ein User <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c1">meint daher</a>:</p>
<blockquote><p>Was ist denn gegen private Photos einzuwenden, man kann es auch übertreiben? Typisch, immer wenn irgendwas mit dem Zentral der Juden nur in sehr entfernter Weise in Kontakt geraten könnte, meldet man sich sofort mit dem Hinweis auf die Vergangenheit Deutschlands.</p></blockquote>
<p>Merkwürdig, der vermutlich gemeinte &#8220;Zentralrat&#8221; hatte sich zu den Holocaust-Präsentationen gar nicht geäußert. <!--more-->Aber, so scheint der User zu denken, <em>die Juden</em> haben <em>unser Land</em> eben so sehr im Griff, dass man selbst beim Holocaust-Mahnmal nicht umhin kommt, an den Holocaust zu denken. Sauerei, das! <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c2">Ein anderer User</a> neidet <em>den Juden</em> die Aufmerksamkeit, die ihnen <em>im Gegensatz zu uns</em> entgegen gebracht wird:</p>
<blockquote><p>Dann würde ich mir gleichfalls wünschen, dass ermordete Brüder mit dem &#8220;rosa Winkel&#8221; in der Öffentlichkeit einmal die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie die Vernichtung der Juden.</p></blockquote>
<p>Diesem User ist nicht wohl bei entsprechenden Fotos, <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c6">obgleich er vermutet</a>, dass sie dem Architekten des Mahnmals gefallen würden:</p>
<blockquote><p>Ich persönlich finde GR Profilfotos mit diesem Motiv immer fragwürdig und wundere mich darüber, warum man sich in diesem Kontext präsentieren möchte. Ich vermute da immer einen Mangel an Bewusstsein für die Symbolik und Bedeutung des Mahnmals.<br />
Aber soweit ich weiß sagte der Künstler selbst, der den Ort (Hitlers Staatskanzlei stand dort) man solle dort Spaß haben, auf den Steinen vögeln und sonstwas tun, das Hitler nicht gepasst hätte.</p></blockquote>
<p>Den letzten Satz verstehe ich nicht. Mit Sicherheit hätte es Hitler gefallen, wenn Menschen auf einem jüdischen Friedhof gevögelt hätten. Überhaupt muss an dieser Stelle dem verbreiteteten Klischee der repressiven Sexualmoral der Nazis widersprochen werden. Dagmar Herzog hat in &#8220;Die Politisierung der Lust: Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts&#8221; überzeugend dargelegt, dass die Nationalsozialisten &#8211; oder wenigstens einer ihrer Flügel &#8211; auch vor- und außerehelichem Sex durchaus positiv gegenüber standen &#8211; vorausgesetzt, er fand unter heterosexuellen, nicht-behinderten <em>Ariern </em>statt.</p>
<p><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c7">Manch einer</a> empfindet einen Friedhof für sich nicht als passende Kulisse:</p>
<blockquote><p>Ich persönlich würde aber einen Hintergrund mit etwas mehr Bezug zu mir wählen&#8230;</p></blockquote>
<p>Eben das aber haben die anderen vielleicht getan, als sie sich entschieden, ihre Persönlichkeit ausgerechnet auf einem jüdischen Gräberfeld in Szene zu setzen.</p>
<p><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c8">Der Nahost-Experte unter den Kommentatoren</a> will keine weitere Mauer, die haben <em>wir</em> schließlich schon in Palästina zu ertragen:</p>
<blockquote><p>Bitte keine Mauer und keinen Zaun aussenrum.</p></blockquote>
<p>Der hier hat <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11426&#38;antwort_zeigen=ja#c21">ganz andere Probleme</a>:</p>
<blockquote><p>Generell das Mahnmal ist deutlich zu groß zu Teuer</p></blockquote>
<p>Vielleicht also ist die Nutzung des Mahnmals zu Zwecken der Präsentation der eigenen Leiblichkeit nichts anderes als der Versuch, dem <em>nutzlosen Mahnmal </em>zu guter Letzt doch noch einen Sinn abzugewinnen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Parsis Präzedenzfall]]></title>
<link>http://backsp.wordpress.com/2009/11/30/parsis-prazedenzfall/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:28:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Dahlenburg</dc:creator>
<guid>http://backsp.wordpress.com/2009/11/30/parsis-prazedenzfall/</guid>
<description><![CDATA[HonestReporting Media BackSpin, 30. November 2009 In der Huffington Post argumentiert Trita Parsi, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://backspin.typepad.com/backspin/2009/11/parsis-precedent.html" target="_blank">HonestReporting Media BackSpin, 30. November 2009</a></p>
<p>In der <em><a href="http://www.huffingtonpost.com/trita-parsi/washington-can-give-an-is_b_373205.html" target="_blank">Huffington Post</a></em> argumentiert Trita Parsi, dass die Vereinigten Staaten Israel von einem Angriff auf iranische Nuklearanlagen abhalten können und sollen. Selbst diesen Präzedenzfall führt er an:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Am 2. August 1990, knapp ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Eisernen Vorhangs, fiel der Irak in Kuwait ein. Innerhalb weniger Monate schmiedete die George H. W. Bush-Administration sorgfältig eine Koalition von Staaten unter UN-Flagge, besiegte die irakische Armee und setzte Kuwaits Sabah-Königshaus wieder ein. Die Administration von Bush Senior legte Wert auf die Absicherung, dass sich an der internationalen Koalition etliche arabische Staaten beteiligten. Um aber die Araber zum Mitmachen an der Seite der USA gegen eine andere arabische Großmacht zu bewegen, musste Israel von der Koalition ausgeschlossen bleiben.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Dies sollte sich als heikle Angelegenheit herausstellen, besonders dann, als Saddam Hussein vierunddreißig Scud-Raketen auf Tel Aviv und andere israelische Städte abfeuern ließ, mit dem offensichtlichen Versuch, Israel in den Krieg hineinzuziehen….</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Ebenso wie eine israelische Vergeltung gegen den Irak 1991 für die USA verheerende Folgen gehabt hätte, würde ein israelischer Präventivschlag gegen den Iran heute eine Katastrophe für die nationale Sicherheit der USA bedeuten.</em></p>
<p>Die israelische Debatte „Abschreckung versus Schwächung der Koalitionskräfte“ war so zähflüssig wie Parsis weitere Darstellung. Es gab zusätzlich die Ungewissheit &#8211; was Parsi nicht eingesteht -, dass Saddams Scud-Raketen mit chemischen oder biologischen Gefechtsköpfen ausgestattet sein konnten. Zum Glück trieb es Saddam Hussein nicht auf die Spitze und startete unkonventionelle Angriffe.</p>
<p>Parsi zeigt keine Besorgnis angesichts der Gefahr, die von iranischen Atomwaffen für Israels nationale Sicherheit ausgeht (<a href="../2009/04/20/wenn-der-iran-israel-nuklear-beseitigen-will%e2%80%a6/" target="_blank">natürlich auch für die Palästinenser</a>, wenn wir schon dabei sind).</p>
<p>Wir haben gesehen, dass die israelische Bevölkerung erstaunlich belastbar ist angesichts irakischer Scuds, palästinensischer Kassams und Hisbollah-Katjuschas. Aber Parsis willkürlicher Vergleich fällt in sich zusammen, weil Luftangriffe auf dem Iran dazu dienen würden, ihn von Erwerb und Einsatz <strong><em>nuklearer</em></strong> Waffen abzuhalten.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Crossposting mit <a href="http://freeirannow.wordpress.com/2009/11/30/unzutreffender-prazedenzfall/" target="_blank"><em>FreeIranNow!</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nun mischt die jüdische Lobby schon im Boxgeschäft mit ]]></title>
<link>http://backsp.wordpress.com/2009/11/30/nun-mischt-die-judische-lobby-schon-im-boxgeschaft-mit/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:29:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Dahlenburg</dc:creator>
<guid>http://backsp.wordpress.com/2009/11/30/nun-mischt-die-judische-lobby-schon-im-boxgeschaft-mit/</guid>
<description><![CDATA[HonestReporting Media BackSpin, 30. November 2009 Die Sunday Times porträtiert den jüdischen Boxer D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://backspin.typepad.com/backspin/2009/11/now-the-jewish-lobbys-into-boxing.html">HonestReporting Media BackSpin, 30. November 2009</a></p>
<p>Die <em><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/sport/more_sport/boxing/article6936135.ece" target="_blank">Sunday Times</a></em> porträtiert den jüdischen Boxer Dmitriv Salita</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Nun ist er in Newcastle angekommen, bereit, die Chance seines Lebens zu ergreifen, und begleitet von den besten Wünschen der New Yorker Kampfsportszene, der <strong>Jüdischen Lobby</strong> und all jenen, die von seinem Kampfstil und seinem zurückhaltenden, seriösen Auftreten angetan sind.</em></p>
<p>Wer wird das Thema zuerst aufgreifen? <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rocky_%28film_series%29" target="_blank">Sylvester Stallone</a> oder <a href="http://www.honestreporting.com/articles/45884734/critiques/new/Under_Attack_HR_Accused_by_UK_TV_Documentary.asp" target="_blank">Peter Oborne</a>?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Combat 18 - Terrormachine]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/30/combat-18-terrormachine/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:28:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian Röpke</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/30/combat-18-terrormachine/</guid>
<description><![CDATA[Der Wikipedia Eintrag zu &#8220;Combat 18&#8221; bietet eine sehr gute Übersicht. Daher steige ich m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-medium wp-image-353" title="Screenshot - Combat 18 Homepage" src="http://florianroepke.wordpress.com/files/2009/11/c18-11.jpg?w=300" alt="" width="250" height="138" />Der Wikipedia Eintrag zu &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Combat_18" target="_blank">Combat 18</a>&#8221; bietet eine sehr gute Übersicht. Daher steige ich mal gleich ein, ohne weitere Einleitung. Letzten Freitag entgleiste in Russland ein Schnellzug, 26 Menschen kamen dabei ums Leben. Inzwischen geht man von einem Terroranschlag aus. Und es gibt sogar ein Bekennerschreiben.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(&#8230;) Wenige Stunden nach dem Unglück hatte sich eine rechtsextreme Gruppe zu dem Anschlag bekannt. Die Skinhead Organisation Combat 18 (Ingermanlandija) ist den Behörden bisher nicht als Terrororganisation aufgefallen. Der FSB vermutete zunächst, dass es sich nur um einen Wichtigtuer handle. Letzte Woche übernahm dieselbe Gruppe Verantwortung für einen Brandanschlag auf die U-Bahn in Sankt-Petersburg. (&#8230;)&#8221; Quelle: <a href="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/terror-ermittlungen-nach-zugunfall/" target="_blank">taz.de</a></em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Warum die Behörden das Bekennerschreiben und somit indirekt auch Combat 18 nur für Wichtigtuer halten, bleibt wohl ein Geheimnis der russischen Behörden. Immerhin hat die russische Neonazi-Szene einen äußerst bösen Ruf, abgesehen von Nazi-Propaganda, stehen dort auch Mord und Totschlag durchaus auf dem Programm. Warum dann nicht auch ein Terroranschlag?</p>
<p style="text-align:justify;">&#8220;Terrormachine&#8221; heißt übrigens das Musikalbum einer Band, die sich nach Combat 18 benannt hat und zudem der Liedtitel der deutschen Band Oidoxie. Auch deren Texte sprechen eine sehr deutliche Sprache:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(&#8230;) fighting for our nation, fighting against the scum &#8211; if you see the hate in our face you should better run &#8211; fighting for better nations, we want our citys clean &#8211; this is the terrormachine, this is combat 18. &#8211; terrormachine combat 18, &#8211; terrormachine combat 18 &#8211; hail to combat 18, hail to combat 18, hail to combat 18 &#8211; hail to the terrormachine. (&#8230;)&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-359" title="T-Shirt-Motiv - Quelle: Totenkopfversand" src="http://florianroepke.wordpress.com/files/2009/11/c18-2.jpg" alt="" width="251" height="134" />Ja, Combat 18 hat auch in Deutschland seine Anhänger, da hat auch das Verbot von &#8220;Blood &#38; Honour&#8221; nicht viel genutzt, bzw. geändert. Es gibt z.B. im deutschsprachigen Internet das &#8220;Combat18 Forum&#8221;. Dieses ist gekoppelt an den &#8220;Totenkopfversand&#8221;. Der vertreibt, was die Szene eben so benötigt, u.a. &#8220;Autonome Nationalisten&#8221;-T-Shirts und jede Menge CDs, Fahnen etc. Und mit diesen relativ kleinen Beispielen habe ich nur ganz leicht an der Oberfäche gekratzt. Einige der über den Totenkopfversand vertriebenen Interpreten findet man natürlich auch beim Versand der &#8220;Deutschen Stimme&#8221; und auch auf den <a href="http://florianroepke.wordpress.com/2009/10/24/die-npd-also-doch-neonazis/" target="_blank">Schulhof-CDs der NPD</a> sind sie vertreten. Es lohnt sich also schon, mal etwas genauer zu schauen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wenn es sich nun tatsächlich nur um Wichtigtuer handelt, wenn Combat 18 nichts mit der Entgleisung zu tun haben sollten, dann ist es aber wohl trotzdem nur eine Frage der Zeit, bis wieder irgendwo, irgendwer, aus Worten auch <a href="http://npd-blog.info/2009/11/25/rechtestraftaten671488/" target="_blank">Taten</a> folgen lässt, es muss ja nicht gleich ein Terroranschlag sein. Man sei gewarnt und achte auf die Zusammenhänge.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friedenstauben, Linksdeutsche, Antiimps, Islamisten und andere Nazis - Demonstration in Berlin]]></title>
<link>http://prozionnrw.wordpress.com/2009/11/30/friedenstauben-linksdeutsche-antiimps-islamisten-und-andere-nazis-demonstration-in-berlin/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:00:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>prozionnrw</dc:creator>
<guid>http://prozionnrw.wordpress.com/2009/11/30/friedenstauben-linksdeutsche-antiimps-islamisten-und-andere-nazis-demonstration-in-berlin/</guid>
<description><![CDATA[Humor haben sie ja, die Volksinitiativler. Hier der Aufruf vom Oberclown Elsässer: Frau Merkel, Sie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Humor haben sie ja, die Volksinitiativler. Hier der Aufruf vom Oberclown Elsässer: Frau Merkel, Sie ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den Rechten aufs Maul geschaut (2)]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/30/den-rechten-aufs-maul-geschaut-2/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 08:15:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian Röpke</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/30/den-rechten-aufs-maul-geschaut-2/</guid>
<description><![CDATA[Zum Schweizer Minarettbauverbot der Leser &#8220;SS88&#8243; bei Altermedia (Warnjuden? Hier anklick]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Zum Schweizer Minarettbauverbot der Leser &#8220;SS88&#8243; bei Altermedia (<a href="http://florianroepke.wordpress.com/2009/09/22/terror-oder-doch-nicht/" target="_blank">Warnjuden? Hier anklicken</a>):</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Nun hoffe ich aber noch, daß demnachst auch über die Synagogen abgestimmt wird. Diese Frage wird aber niemand sich trauen zu stellen. Schließlich sind wie auch bei uns die Juden daran Schuld, daß es überhaupt zu dieser Ausländerflut gekommen ist. (&#8230;)&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Gleicher Ort, gleiches Thema. Der Leser &#8220;aus Freiburg&#8221; stellt sich irgendwie selbst ein Bein. Vorsorgliche Ausländerfeindlichkeit, weil die werden ja?</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Diese Moslems <strong>sind jetzt nur noch freundlich und zeigen sich integrativ</strong>. Haben die eine Mehrheit, wendet sich das Blatt und sie werden uns letzte Nichtmoslems niederzwingen. Wüstendämonreligionen sind nichts für Europäer! (&#8230;)&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Der Leser Joachim R***** aus Mönkeberg ist da schon weitsichtiger. Junge Freiheit &#8211; gleiches Thema:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(&#8230;) Ich bin aber pessimistisch, was Deutschland betrifft. Der Paragraph 130 wurde kreiert, um Kritker der Multi-Kulti-Ideologie zu kriminalisieren. Sarrazin und Buschkowsky wurden die &#8220;Folterwerkzeuge&#8221; dieses Gesinnungsparagraphen bereits gezeigt. Das wird Schule machen. (&#8230;)&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Und zum Schluss die Blaue Narzisse, dort wird mal wieder eifrig differenziert &#8211; auch gleiches Thema:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;(&#8230;) „Es ist wie der Kirchturm mit seinen Glocken, der zum Gottesdienst ruft“, versuchte Bundespräsident Rudolf Merz seine Landsleute noch bis zuletzt von einem „Ja“ zum Minarettverbot abzuhalten. Doch genau das ist das Minarett eben nicht. <strong>Es ist ein Machtsymbol einer Religion</strong>, die im Gegensatz zu anderen Religionen wie dem Buddhismus, dem Judentum und dem Christentum <strong>in krassem Widerspruch zu freiheitlich-demokratischen Werten steht</strong>. (&#8230;)&#8221;</em></p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verschiedenes]]></title>
<link>http://lforliberty.wordpress.com/2009/11/29/verschiedenes-5/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 22:44:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>JayJay</dc:creator>
<guid>http://lforliberty.wordpress.com/2009/11/29/verschiedenes-5/</guid>
<description><![CDATA[Von A wie Antisemitismus bis S wie Schweiz Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) schr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Von A wie Antisemitismus bis S wie Schweiz Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) schr]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leseempfehlungen heute]]></title>
<link>http://backsp.wordpress.com/2009/11/29/leseempfehlungen-heute-31/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 18:49:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Dahlenburg</dc:creator>
<guid>http://backsp.wordpress.com/2009/11/29/leseempfehlungen-heute-31/</guid>
<description><![CDATA[HonestReporting Media BackSpin, 29. November 2009 Israel is Europe&#8217;s Blind Spot Ehud Olmert St]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://backspin.typepad.com/backspin/2009/11/november-29-links.html" target="_blank">HonestReporting Media BackSpin, 29. November 2009</a></p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/nov/26/europe-double-standards-israel" target="_blank">Israel is Europe&#8217;s Blind Spot</a></p>
<p><a href="http://www.theaustralian.com.au/news/world/ehud-olmert-still-dreams-of-peace/story-e6frg6so-1225804745744" target="_blank">Ehud Olmert Still Dreams of Peace</a></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/2009/11/29/opinion/29friedman.html" target="_blank">America vs. The Narrative</a></p>
<p><a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1258705173921&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">&#8216;Dispatches&#8217; and Anglo-Jewish Self-Confidence</a></p>
<p><a href="http://www.jcpa.org/text/GoldGoldstone-5nov09.pdf" target="_blank">The UN Report: A Substantive Critique</a></p>
<p><a href="http://blogs.news.sky.com/foreignmatters/Post:6c8363b4-4cb7-43aa-bfdc-40c102bef2b2" target="_blank">Mumbai Terror: The Phone Transcripts</a></p>
<p><a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1130925.html" target="_blank">Muslim Birthrate On the Decline in Israel</a></p>
<p><a href="http://www.upi.com/Top_News/Special/2009/11/25/Hezbollah-has-global-fundraising-reach/UPI-56591259193839/" target="_blank">Hezbollah&#8217;s Global Fundraising Reach</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelis legen morgen die Innenstadt lahm, zu Lasten der Anwohner und Gewerbetreibenden]]></title>
<link>http://skorpionstich.wordpress.com/2009/11/29/israelis-legen-morgen-die-innenstadt-lahm-zu-lasten-der-anwohner-und-gewerbetreibenden/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 14:27:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>skorpionberlin</dc:creator>
<guid>http://skorpionstich.wordpress.com/2009/11/29/israelis-legen-morgen-die-innenstadt-lahm-zu-lasten-der-anwohner-und-gewerbetreibenden/</guid>
<description><![CDATA[Eine kurze Mitteilung macht das Elend deutlich: Die Gate-Sauna in Mitte hat das gleiche Problem wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine kurze Mitteilung macht das Elend deutlich:</p>
<p><a href="http://skorpionstich.wordpress.com/files/2009/11/foto0041.jpg"><img class="size-medium wp-image-158 alignleft" title="Mitteilung der Gate-Sauna an ihre Gäste" src="http://skorpionstich.wordpress.com/files/2009/11/foto0041.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Gate-Sauna in Mitte hat das gleiche Problem wie alle ihre Nachbarn: Durch die Willkür der Staatsverwaltung wird ihnen eine Zwangspause aufgezwungen &#8211; ohne Entschädigung.</p>
<p>Der Grund: ein deutsch-israelisches Regierungstreffen in Berlin.</p>
<p>Man fragt man sich doch, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Nun ja, durch die Paranoia einer kriegstreiberischen Regierung ist es nicht zulässig, dass sich fremde Personen in einen Bannkreis zu einer bestimmten Zeit aufhalten. Dass damit die persönliche Freiheit von Tausenden Menschen eingeschränkt wird, interessiert nicht.</p>
<p>Da kann es schon mal vorkommen, dass man stundenlang in Geiselhaft in einem BVG-Bus sitzt, nur weil dieser zur falschen Zeit am falschen Ort fuhr (nach Fahrplan). So geschehen im Mai diesen Jahres, als der rechtsreaktionäre Außenminister Isreals in Berlin weilte und sich unbedingt das Stelenfeld ansehen musste.</p>
<p>So ist das also. Erst wird an exponierter Lage durch Steuergelder ein künstlerisch fragwürdiges und überdimensioniertes Denkmal gebaut, nur um später diesen Steuerzahlern immer wieder Platzverbot zu erteilen, wenn mal wieder irgendwelche Regierungsmitglieder des Staates uns besuchen kommen, der sich durch die Unterstützung der USA und Deutschland zu einem der angriffslustigsten Kriegsstaaten entwickeln konnte &#8211; in dem Menschenrechte hauptsächlich Juden und anderen Nicht-Arabern zuteil werden.</p>
<p>Benimmt man sich als Besucher so? Oder auch als Gastgeber? Wirft man unliebsame Menschen, die ein Vorrecht haben, sich an einem Ort aufzuhalten einfach so vorübergehend raus, weil der Gast es so will?</p>
<p>Wenn hier jemand Antisemitismus rauslesen will, dann hat er falsch gelesen. Aber es darf heutzutage kein Tabu mehr sein, Israel zu kritisieren (auch wenn die Bewohner dieses Staates überwiegend Juden sind), ebenso wie es erlaubt sein muss, öffentlich zu sagen, dass ich Herrn Michel Friedman absolut unerträglich finde und es ein großer Fehler ist, dass er wieder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen seine geifernden Tiraden ablassen und über andere moralisch zu richten darf, trotz seiner fragwürdigen Vita (Stichwort: Paolo Pinkel) &#8211; aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Ich finde, dass dieser Staat nicht das Recht hat, die Anwohner und Gewerbetreibenden rund ums Holocaustdenkmal so in ihren Rechten zu beschneiden, wie er es auch morgen wieder tut &#8211; und das ohne jede Entschädigung.</p>
<p>Insbesondere im Fall der Gate-Sauna ist die Geschichte wirklich tragisch. In der Anfangszeit befand sich der Eingang in einer hinteren Ecke eines unbeleuchteten Anwohnerparkplatzes &#8211; die Diskretion, die eine solche Lokalität benötigt.</p>
<p>Durch den Bau des Mahnmals und der dazugehörigen Infrastruktur liegt dieser Eingang inzwischen an einer vielfrequentierten Straße ohne jede Diskretion. Die Geschäftsführer der Sauna haben inzwischen auch schon die Regenbogenflagge eingeholt und wollen möglichst wenig auffallen &#8211; ebenso wie die &#8220;heterosexuellen&#8221; Vormittagsgäste, die morgen ausbleiben werden.</p>
<p>&#160;</p>
<p>Update 30.11.: Netanjahu krank &#8211; Treffen auf unbestimmtes Datum verschoben &#8211; der nächste Grund, die Anwohner zu mobben!!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Land an Juden = Tod]]></title>
<link>http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/11/29/land-an-juden-tod/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:51:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im ersten Fall dieser Art hat ein &#8220;Kriegsgericht&#8221; der Palästinensischen Autonomiebehörde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Im ersten Fall dieser Art hat ein &#8220;Kriegsgericht&#8221; der Palästinensischen Autonomiebehörde]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Faschismus in Ungarn: Angriffe auf Bibliotheken geplant]]></title>
<link>http://bibliothekvonunten.wordpress.com/2009/11/28/aufruf-zum-angriff-auf-bibliotheken-in-ungarn/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 17:44:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>bibliothekvonunten</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der rechtsradikal-konservativen Wochenzeitschrift „Magyar Demokrata“ (Ungarischer Demokrat) wird ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>In der rechtsradikal-konservativen Wochenzeitschrift <a href="http://www.demokrata.hu/" target="_blank">„Magyar Demokrata“ </a>(Ungarischer Demokrat) wird in einem Artikel von Ádám Pozsonyi dazu aufgerufen, <strong></strong><strong>die Werke von jüdischen Autoren aus den Bibliotheken zu stehlen und zu vernichten.</strong></p>
<p>Sprechen wir es laut aus: Das geistige Leben Ungarns ist schon seit langem unter fremder (<em>lies: jüdischer</em>) Herrschaft (…).</p>
<p>Gründen wir kleine Kommandoeinheiten. Durchkämmen wir in Gruppen von drei oder vier Leuten die Bibliotheken, und stehlen und vernichten wir die Krebsgeschwüre der linksliberalen Vaterlandsverräter und der Geschmacklosigkeit. (…) machen wir den Dreck dieser protegierten Vaterlandslosen, die von unseren vaterlandsverräterischen Medien auf allen Ebenen propagiert werden, unschädlich, so dass sie ihr geistiges Vergiftungswerk nicht fortsetzen können.</p>
<p>Diese Aufgabe sollte nicht unterschätzt werden. Das Schicksal der Welt wird sich auf geistiger Ebene entscheiden, und es ist nicht egal, womit unsere Jugend – deren Anzahl immer weiter sinkt – sich die Seelen vergiftet, und was sie an die folgenden, noch ungeborenen Generationen weitergibt.</p>
<p>„(…) Konrád ist ein Fluch, und von Nádas kommt mir das Kotzen.“ Das sei die Losung (<em>wörtlich: der Marsch</em>) der zu gründenden kleinen Freischärlergruppen, die in einen heldenhaften, heiligen Krieg für die Säuberung des geistigen ungarischen Lebens ziehen. Moralische Skrupel sind hier nicht angebracht. Das sind unsere Mörder, und ihr Gift muss aus unserem Organismus (<em>lies: Volkskörper</em>) ausgeschieden werden. (Volltext s.u.) (zit. n. http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/01/rechter-kulturkampf-in-ungarn-zensur-und-bucherverbrennung/)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meinung: "Darum Israel!"]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/28/meinung-darum-israel/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 22:06:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Linke Antisemiten verhindern in Hamburg einen Film von Claude Lanzmann. - Es gibt immer noch Mensche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Linke Antisemiten verhindern in Hamburg einen Film von Claude Lanzmann. - Es gibt immer noch Mensche]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist der OB von München ein Antisemit?]]></title>
<link>http://gaymuensterland.wordpress.com/2009/11/27/ist-der-ob-von-munchen-ein-antisemit/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:54:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>gelderlander</dc:creator>
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<description><![CDATA[Münchens Oberbürgermeister verteidigt Auftrittsverbot für israelischen Historiker Im Konflikt um das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Münchens Oberbürgermeister verteidigt Auftrittsverbot für israelischen Historiker Im Konflikt um das]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Antifa vs. Antifaschisten]]></title>
<link>http://lindwurm.wordpress.com/2009/11/27/antifa-vs-antifaschisten/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:53:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>lindwurm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Wiener Journalist Karl Pfeifer schreibt seit Jahrzehnten bestens recherchierte Artikel und Komme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Wiener Journalist Karl Pfeifer schreibt seit Jahrzehnten bestens recherchierte Artikel und Kommentare über und natürlich gegen den Neofaschismus in Europa. Wenn einer ganz sicher ein Antifaschist ist, dann er. Das hinderte aber ein paar Mitglieder einer Bielefelder Antifa-Gruppe nicht daran, einen Vortrag des 81jährigen Holocaustüberlebenden über den in Ungarn wütenden Rechtsextremismus <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1130957.html">zu verhindern</a>, indem sie ihn zunächst ohne jeden Beweis beschuldigten, er habe als Mitglied der Palmach im israelischen Unabhängigkeitskrieg bei &#8220;Massakern&#8221; an Arabern mitgewirkt. Als dies nicht verfing und die Brüder keine Beweise vorlegen konnten, beharrten sie einfach darauf, dass Pfeifer ein Zionist sei, und man Zionisten ebensowenig als Sprecher haben wolle wie Mitglieder des &#8220;Schwarzen Septembers&#8221;. Pfeifer selbst durfte sich vor dem &#8220;Antifa-Tribunal&#8221; nicht äußern, er wurde einfach ausgeladen. Später gelang es dann, den Vortrag an einem anderen Ort doch noch zu halten. Doch die bittere Erkenntnis bleibt: Für einflussreiche Mitglieder der Antifa ist Zionismus ein Vergehen, das sie gleich mal mit Rassismus und Faschismus auf eine Stufe stellen (so wie sie groteskerweise die Freiheitskämpfer der Palmach mit den Terroristen des Schwarzen September gleichsetzen). So kam es also, dass einer der engagiertesten Antifaschisten, die mir bekannt sind, ein Mann, der die Shoa überlebte und seither den Faschismus bekämpft, wo auch immer er ihn wirken sieht, dass also dieser 81jährige Wiener Jude sich bizarre Anschuldigungen von selbst ernannten Antifas anhören musste und, wie ich die Antifaszene kenne, noch froh sein durfte, neben den Verleumdungen nicht auch noch körperlich attackiert zu werden. Ich frage: Was für ein Antifaschismus ist das, der einen Vortrag über die extrem gefährliche Neofaschistenszene in Ungarn mit fadenscheinigen &#8220;Argumenten&#8221; verhindert? Was sind das für &#8220;Antifaschisten&#8221;, die im Zionismus, also dem Wunsch nach einem jüdischen Staat und der Verteidigung dessen Existenz, ein Verbrechen sehen? Für mich sind solche Leute keine Antifaschisten, sondern entweder kleine Idioten ohne Geschichtskenntnisse, die die Parolen ihrer Vorväter nachbeten, oder gefährliche Querfrontler. Jedenfalls ist diese Sache ein weiterer bräunlicher Fleck auf der in der Selbstwahrnehmung der Akteure ach so sauberen Weste der Antifa-Milchbuben.</p>
<p>ps: Wer gegen den Zionismus ist, also den Juden nach Jahrhunderten der Verfolgung, die im Holocaust kulminierten, ihren Staat wegnehmen und sie damit wieder zu wehrlosen Opfern machen möchte, ist ein Antisemit. Punkt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ultrarechte Davidsterne]]></title>
<link>http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/27/ultrarechte-davidsterne/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:13:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>pusztaranger</dc:creator>
<guid>http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/27/ultrarechte-davidsterne/</guid>
<description><![CDATA[(Bildquelle unbekannt, wurde mir zugeschickt) (Hungarian Spectrum/NOL) Warum trägt diese Dame auf ul]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://pusztaranger.wordpress.com/files/2009/11/09_tac2a4ter-opfer-umkehr1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-503" title="09_Tater-Opfer-Umkehr" src="http://pusztaranger.wordpress.com/files/2009/11/09_tac2a4ter-opfer-umkehr1.jpg" alt="" width="450" height="296" /></a></p>
<p>(Bildquelle unbekannt, wurde mir zugeschickt)</p>
<p><a href="http://pusztaranger.wordpress.com/files/2009/11/nol1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-504" title="nol" src="http://pusztaranger.wordpress.com/files/2009/11/nol1.jpg" alt="" width="450" height="309" /></a></p>
<p>(Hungarian Spectrum/NOL)</p>
<p>Warum trägt diese Dame auf ultrarechten Veranstaltungen zusammen mit dem Árpádenschal ausgerechnet einen gelben Davidstern?</p>
<p>Ist sie Jüdin und <em>protestiert</em> gegen die Ultrarechten? Ist sie Jüdin und <em>sympathisiert</em> mit den Ultrarechten? Was soll das?</p>
<p>Man glaubt es kaum, aber hier wird der Davidstern nicht als Ausdruck von jüdischer Identität getragen, sondern nur im Sinne seiner Stigmatisierungsfunktion. In diesem Kontext bedeutet er, &#8220;wir sind die Juden von heute, wir völkischen Ungarn sind die unterdrückte Minderheit von heute&#8221;. So will die verbotene ungarische Garde derzeit auch Minderheitenrechte einklagen, siehe mein <a href="http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/25/jobbik-gegen-oco-volksverhetzung-einmal-anders/" target="_blank">Post</a>.</p>
<p>Klassischer Fall von Täter-Opfer-Umkehr.</p>
<p>Die Dame ist alt genug, um noch persönlich mitbekommen zu haben, was ihren jüdischen MitbürgerInnen unter Horthy und den Pfeilkreuzlern angetan wurde.</p>
<p>Falls ich ihr in Budapest mal selbst begegne, spreche ich sie drauf an.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Als wir uns einmal zu Israel verhalten wollten... ]]></title>
<link>http://prozionnrw.wordpress.com/2009/11/27/als-wir-uns-einmal-zu-israel-verhalten-wollten/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:48:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>prozionnrw</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; und unversehens unsere alte Liebe zu „linken Zusammenhängen“ wiederentdeckten Montag, 30. No]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; und unversehens unsere alte Liebe zu „linken Zusammenhängen“ wiederentdeckten Montag, 30. No]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer ist eigentlich Jude? Oder Bayer?]]></title>
<link>http://profiprofil.wordpress.com/2009/11/26/wer-ist-eigentlich-jude/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:19:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>profiprofil</dc:creator>
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<description><![CDATA[Erstes Gespräch Ich habe selten einen Artikel gelesen, in dem so facettenreich der Frage: „Wer ist J]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Erstes Gespräch Ich habe selten einen Artikel gelesen, in dem so facettenreich der Frage: „Wer ist J]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamas Website regt Angriffe auf Europa an]]></title>
<link>http://prozionnrw.wordpress.com/2009/11/27/hamas-website-regt-angriffe-auf-europa-an/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:07:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>prozionnrw</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Studie „Al-Fateh – Das Hamas-Internet-Magazin für Kinder: Indoktrination zum Djihad, Vernichtung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Studie „Al-Fateh – Das Hamas-Internet-Magazin für Kinder: Indoktrination zum Djihad, Vernichtung]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Facebook Hass-Gruppe beißt ins Gras]]></title>
<link>http://backsp.wordpress.com/2009/11/26/facebook-hass-gruppe-beist-ins-gras/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:59:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Dahlenburg</dc:creator>
<guid>http://backsp.wordpress.com/2009/11/26/facebook-hass-gruppe-beist-ins-gras/</guid>
<description><![CDATA[HonestReporting Media BackSpin, 26. November 2009 Kompliment  an die Jerusalem Post wegen ihrer Anfr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://backspin.typepad.com/backspin/2009/11/facebook-hate-group-bites-the-dust.html" target="_blank">HonestReporting Media BackSpin, 26. November 2009</a></p>
<p>Kompliment  an die <em>Jerusalem Post</em> wegen ihrer <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1259010984265&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">Anfrage</a>, die dazu führte, dass <em>Facebook</em> eine Gruppe vom Server entfernte, die dazu aufgehetzt hatte, „Juden zu töten“.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Die von einer Gruppe mit dem Namen „Anti-Semitism“ geführte Seite listete in einer Newsgroup Dutzende von Mitgliedern mit dem Slogan „Wir hassen Juden, also müssen wir sie umbringen“ auf.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Sie enthielt auch ein Fotoalbum mit dem Label „Wir müssen die Juden umbringen“, darin zahllose antisemitische Abbildungen.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em> </em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Darauf von der Jerusalem Post am Montag angesprochen, nahm Facebook die Seite innerhalb weniger Stunden vom Server.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hammarberg besorgt über Rassismus und Intoleranz in Ungarn]]></title>
<link>http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/26/hammarberg-besorgt-uber-rassismus-und-intoleranz-in-ungarn/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 12:56:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>pusztaranger</dc:creator>
<guid>http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/26/hammarberg-besorgt-uber-rassismus-und-intoleranz-in-ungarn/</guid>
<description><![CDATA[Der Menschenrechtskommissar des Europarats Thomas Hammarberg hat sich heute in einem Brief (hier im ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Menschenrechtskommissar des Europarats Thomas Hammarberg hat sich heute in einem Brief (<a href="https://wcd.coe.int/com.instranet.InstraServlet?command=com.instranet.CmdBlobGet&#38;InstranetImage=1416751&#38;SecMode=1&#38;DocId=1503388&#38;Usage=2" target="_blank">hier</a> im Volltext, Englisch) an den ungarischen Ministerpräsidenten gewandt.</p>
<blockquote><p>(&#8230;) In his letter, the Commissioner reiterates his grave concern about the  		observed rise of extremism, intolerance and racism which has targeted in  		particular Roma. He is also worried by the public use of anti-Roma, hate  		speech by certain public figures and by the lack of strong condemnation  		of and effective measures for preventing similar incidents.</p>
<p>While welcoming some positive measures undertaken by the Hungarian  		government like those aimed at integrating Roma into the public sector,  		Commissioner Hammarberg stresses that such measures should be  		accompanied by activities to increase public awareness of the situation  		of national minorities and other communities which suffer from  		discrimination or intolerance, such as the Roma, the Jewish community  		and LGBT (lesbian, gay, bisexual, transgender) people.</p>
<p>Finally, the Commissioner recommends the ratification by Hungary of  		Protocol N° 12 to the European Convention on Human Rights, containing a  		general prohibition of discrimination, and the acceptance of the  		collective complaints procedure under the European Social Charter.</p></blockquote>
<p>Siehe  <a href="http://www.coe.int/t/commissioner/News/2009/091126LetterHungarianPM_en.asp" target="_blank">Council of Europe</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fremde Federn: “The Uneasy Closeness to Ourselves” Interview with Dr. Götz Aly, German Historian and Journalist]]></title>
<link>http://andersdenken20.wordpress.com/2009/11/26/fremde-federn-%e2%80%9cthe-uneasy-closeness-to-ourselves%e2%80%9d-interview-with-dr-gotz-aly-german-historian-and-journalist/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:20:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lukas Lehmann</dc:creator>
<guid>http://andersdenken20.wordpress.com/2009/11/26/fremde-federn-%e2%80%9cthe-uneasy-closeness-to-ourselves%e2%80%9d-interview-with-dr-gotz-aly-german-historian-and-journalist/</guid>
<description><![CDATA[Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Im folgenden Interview mit Yad Vashem, der i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignnone" style="width: 656px"><img class="   " title="Holocaustmahnmal Berlin" src="http://farm4.static.flickr.com/3299/3523639994_b4ed42e30d_o.jpg" alt="Holocaustmahnmal Berlin" width="646" height="860" /><p class="wp-caption-text">Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin.</p></div>
<p>Im folgenden Interview mit Yad Vashem, der israelischen Holocaustgedenkstätte und Forschungseinrichtung in Jerusalem, beschreibt der Historiker Götz Aly die Folgen des Holocaust auf die deutsche Gesellschaft <!--more-->kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, seine persönlichen Erinnerungen an die Kindheit und Jugend und an seine Eltern, die Reaktion der zweiten Generation und inwiefern die Erforschung des Holocaust sich zukünftig verändern wird. Eine, auch wenn in Englisch verfasst, lohnenswerte Lektüre.</p>
<blockquote><p><em>Dr. Götz Aly is a German historian and journalist researching the Holocaust and German history during the Nazi period. He is presently researching the survivors’ return home to Europe after the Holocaust, and is currently a visiting scholar at the Yad Vashem International Institute for Holocaust Research. [...]</em></p>
<p><strong>Can you tell us about yourself?</strong></p>
<p>I was born in 1947 in Heidelberg, right after the war. I remember a lot about that time. For instance, all the destroyed cities in Germany, and sitting and talking with my parents and uncles at the time about the war. Of course, some of my uncles were killed during the war and we had teachers who had lost limbs during this period. At that time there was no mention of Jews. Jews never existed when I was a young boy. We didn’t know anything about the existence of Jews. We knew something about war crimes; for instance, the bombardment of Dresden, but nothing else.</p>
<p>It might be interesting to know something about my father. He was born in 1912, the youngest child of a Professor of Philology in Freiburg. When he was twenty, the Nazis rose to power in Germany and because of the world economic crisis at the time he was unable to study as the family had no money and he became a merchant. In 1935, Germany annexed the Saarland, which is the region on the border of France. He got a job there, for the <em>Hitlerjugend</em> [Hitler Youth]. Then in 1937 he had to help with the building of several homes for the Hitler Youth – focusing on the economic side of this project.</p>
<p>In 1937, my father was one of the eleven million Germans that joined the party. In my generation, I think that every second or third German would have a father who joined the party at that time, and he did as well. I think the membership itself is not so important. What is important is that between the age of twenty and thirty you make your friends, and relationships, which are important for the rest of your life, and you take the first steps in your career. I don’t think that my father was involved in any war crimes or things like that, because you know, Aly is a very uncommon name in Germany and I would think that historians would have found out about that by now. He was at the Russian front for eight weeks between 1942-43 in the Stalingrad winter, and returned home because he was badly injured. In the last two years of the war he began the most successful job of his life. He was responsible for the evacuation of children from the air-raided west in Germany to the Sudetenland, Czechoslovakia, and was responsible for 50,000 children at that time. He brought them to safety when the Russians came in 1945. This was the greatest job of all his life and after that he was just a merchant.</p>
<p>I think it is very important in order to understand how this Nazi system worked. In the 1950’s and 60’s my father’s generation was unable to speak about their past experiences because they knew that there had been a lot of crimes and they felt unable to act as role models. So my generation in Germany lived in a moral vacuum. There was no orientation.</p>
<p><strong>What did this vacuum relate to in those years?</strong></p>
<p>Everything was rotten. The moral orientation, the judicial orientation, and even the national and family traditions of German history – from the leader, to the stories. I think that my generation in Germany was influenced by the consequences of these twelve horrible years.</p>
<p><strong>Is there still a feeling of national guilt or do you feel with the passage of time, this feeling has dissipated?</strong></p>
<p>No, I don’t think that for me there is a feeling of national guilt, but rather a feeling of a special responsibility, and you know, the younger generation had a totally different feeling. When I was a child I remember the discussions about the war. For instance, I heard something in religion classes about Jews. What did you hear about that time about Jews? It was a sentence “an eye for an eye – a tooth for a tooth”. That was all we heard about it. This present generation would not believe that for instance we called certain fireworks for the New Year celebrations<em>“Judenfurze”</em> which means Jewish farts [fireworks]. That is how they were referred to in the fifties.</p>
<p>For some ten to fifteen years after the war, there was no talking about the Holocaust. If we made noise at school, the teacher would say in German, “Like a noisy Jewish rabble.” But there was no explanation about the Holocaust. Not one word.</p>
<p><strong>When did you begin to learn in a more structured format about the Holocaust at school?</strong></p>
<p>In 1961, when the Eichmann trial began in Israel, trials were taking place in Germany too. This issue came into schools by order of the government. Teachers were advised to teach about it and so we had to go down into the basement where movies were shown and at the critical age of fourteen, fifteen, and sixteen, we had to see these movies about the Warsaw Ghetto, and about Auschwitz. These were the first movies. It was like shock therapy. I think in my perspective today if I look back at that time, this was well done. We saw these movies, but for the teachers it was very difficult. They had been in the war for six years. Some had been in Soviet prisons, they returned from the east and had lost everything. They were not really able to talk about it. The young teachers had to do this.</p>
<p><strong>Was there any discussion at home about the Holocaust?</strong></p>
<p>The parents and families were unable to react. Let me explain what was happening in tens of thousands of families at that time. We came back home from school in the afternoon, and while our young sisters were sitting at the table in the evening having dinner, my mother would begin to ask these stupid questions, such as, “What happened at school today?” And I would answer, “It was quite interesting.” Mother would say, “Oh tell us about it.” And I told about it and our parents were like glass – frozen. And I would say in a raised voice, “You must have known this.”</p>
<p>In Germany, it took some ten or twenty years to overcome this point, this rupture between the generations and there were a lot of detours on the way. You know, for instance, the left-wing German student movement in 1968 was always avoiding this subject in Germany. At that time, students used Marxist terminology and reduced the National Socialism to Fascism and determined that it was a worldwide phenomenon still existing in Washington, Tehran, and even in the Middle East, and so it took us another ten years to go back to the roots of German history. At school we were confronted with the Nazi crimes, with the names of the perpetrators. At university we bypassed the issue of National Socialism and found other examples of fascism in very far-off places of the world.</p>
<p>You can see and analyze this detour in connection with the publication of Raul Hilberg’s book <em>Destruction of European Jews</em>. Raul Hilberg offered his book to the left-wing German publishing house Rowhldt in 1967. It was printed in the United States in 1961. The response of the German publisher was to refuse publication of the book with the argument “Oh, we have to publish so many books, so this would interrupt our schedule very much.” If you look at the books published by this publishing house, at that time, you have works by Mao Zetung, Che Guevara, etc., and you have five books about racism in the U.S., but nothing about the German past. This demonstrates that the conflict concerning the Holocaust was too much to add to this generational conflict in society. So perhaps it’s understandable that my generation had to go first to Che Guevara and then back to Germany. Then, ten to twelve years later, in 1983, a small left-wing publishing house in West Berlin decided to publish Raul Hilberg’s book. If you look at my publication list, you will see that my publications also began in the early 1980s.</p>
<p><strong>What was your motivation to write and research about the history of the Holocaust?</strong></p>
<p>I was interested in this issue at school. I became a journalist in a left-wing German newspaper, founded in the late 1970s, called <em>Tageszeitung.</em>I wanted to know something about the Nazi murder of the German disabled people – euthanasia killings. 200,000 Germans were killed in that way during WWII, and the personal motivation was that I have a disabled daughter, and I wanted to know something about it.</p>
<p>The archives at that time were closed and I met a German State Attorney in Hamburg whose job was to present a case against a very important Social Democrat (former Nazi) who had been involved in euthanasia crimes. The trial was too much for the Hamburg society so it never took place. It was stopped at the last minute.</p>
<p>I told the State Attorney that I wanted to know something about euthanasia and he answered, “I have worked on it for five years and you are the first to ask me about it. You should get all the information, in order to learn and research about it.”</p>
<p>So I published my research about the euthanasia program, which you can find in the library. We founded a special series about this (in German and in English).<sup><a href="http://www1.yadvashem.org.il/yv/en/education/interviews/aly.asp#01">[1]</a><a name="001"></a></sup></p>
<p><strong>Has your work continued since that time?</strong></p>
<p>I wanted to stop my research about this topic several times, and I took several breaks when I went back to the newspaper or writing books about other topics. But in the end it was impossible to stop, so it is an ongoing process, and I am happy to be here now at Yad Vashem. It’s a great place. For the first time in my life I am free to continue my work at Yad Vashem. The working environment here is wonderful. You get different ideas about working with the Holocaust here than in Germany. It is just a different situation. You can get first-hand information from survivors and your colleagues have personal connections to the past. It’s just different. Going down to the library and archives, everyday you see elderly survivors coming and asking for information on their relatives, or young people researching, which is impressive to see. Also, the material here is different. The most important documents here are the testimonies of survivors. In Germany, research focuses mainly on the perspective of perpetrators like Eichmann. Of course it is important too, to describe it as an historian, but it isn’t enough – it’s only one perspective.</p></blockquote>
<p><a href="http://www1.yadvashem.org.il/yv/en/education/interviews/aly.asp" target="_blank">Continue &#62;&#62;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die nächste Runde: Die Zeit vs. Israel]]></title>
<link>http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/11/26/die-nachste-runde-die-zeit-vs-israel/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:42:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mr. Moe</dc:creator>
<guid>http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/11/26/die-nachste-runde-die-zeit-vs-israel/</guid>
<description><![CDATA[Des deutschen Außenministers erster Besuch im Nahen Osten ist Anlass für die ZEIT, einmal mehr einen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Des deutschen Außenministers <a href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/11/24/mission-accomplished/">erster Besuch im Nahen Osten</a> ist Anlass für die <em>ZEIT</em>, <a href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/10/10/unverbruchliche-solidaritat-mit-israel/">einmal mehr</a> einen ihrer Autoren standesgemäß auf der Titelseite über die deutsch-israelische „Freundschaft“ schwadronieren zu lassen. Dieses Mal fällt die Ehre Michael Thumann zu, seines Zeichens als <a href="http://zeitungfuerdeutschland.wordpress.com/2009/06/02/was-obama-in-kairo-hoffentlich-nicht-sagen-wird/">Freund islamischer Autokratien und moralischer Relativist</a> wohlbekannt.</p>
<p>Schon in der <a href="http://www.zeit.de/2009/49/01-Deutschland-Israel">Unterüberschrift</a> von Thumanns Kommentar wird dabei gute alte deutsche Hausmannskost feilgeboten:</p>
<blockquote><p>Israels Sicherheit ist Teil der deutschen Staatsräson. Aber Freundschaft muss auch Widerspruch ertragen können.</p></blockquote>
<p>Das liest sich nicht nur so, als sei das Hirn mit Sauerkraut verstopft und die Gedanken durch die Gulaschkanone geschossen worden, sondern ist auch genau so gemeint.</p>
<p>Ausgangspunkt stellt Thumanns – bereits überaus gewagte – These einer „bemerkenswerten Nähe“ zwischen Deutschland und Israel dar, „die Deutschland sonst nur mit Ländern wie Frankreich und wenigen anderen Länern teilt“. Die wichtigste Frage sei nun, so Thuman, was sich denn aus der „deutschen Staatsräson“, diesem unermüdlichen Einsatz für Israels Sicherheit, ganz konkret für Konsequenzen für Deutschland ergäben:</p>
<blockquote><p>Merkel gibt Israel Deutschlands Wort, eine Garantie in der gefährlichsten Region der Welt, dem Nahen Osten. Was heißt das für uns?</p></blockquote>
<p>Aufgrund der Tatsache, dass Israel nicht nur der Staat der vom &#8211; persistenten, weltweit und insbesondere in der „muslimischen Welt“ verbreiteten &#8211; Antisemitismus Verfolgten und Bedrohten, sondern auch die einzige Demokratie im Nahen Osten ist, ist schon die Frage selbst skandalös. Wer die nicht nur notwendige, sondern gebotene Solidarität mit dem Staat Israel an den Folgen für das eigene Handeln misst, diskreditiert sich zwar selbst, hat aber dennoch &#8211; oder vielmehr: genau deshalb &#8211; gute Chancen, auf der Titelseite der auflagenstärksten deutschen Wochenzeitung zu publizieren, für die Linke im Bundestag zu sitzen oder sich in leitender Position der Friedens- und Konfliktforschung zu widmen.</p>
<p>Lässt man sich wider besseren Wissens und die Vernunft nicht nur vergessend, sondern verratend, sich also – zumindest was Letzteres . betrifft, ganz als klassischer<em> ZEIT</em>-Leser ausgebend, auf Thumanns Gedankengänge ein, bekommt man das vorgesetzt, was zu Erwarten war.</p>
<p>Thumann diskutiert drei Probleme der israelischen Außenpolitik, die er in ihrer Bedeutung als „Tests“ für Deutschland diskutiert. Der erste &#8220;Test&#8221; sei der „Paukenschlag“ aus Jerusalem, „der jeden Frieden infrage stellt“: „neue Wohnungen in der jüdischen Siedlung Gilo – auf palästinensischem Gebiet.“ Vermutlich ist es lediglich einem redigierenden Praktikanten geschuldet, dass der Satz etwas überraschend nur mit einem Punkt und nicht wie zu erwarten wäre mit drei Ausrufungszeichen endet. Fest steht in jedem Fall, dass Thumanns Empörung ebenso geheuchelt wie faktenresistent ist: weder beschwert er sich über den <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2009/11/19/siedlungen-3/">Neubau von 5000 arabischen Wohnungen in Jerusalem</a>, noch interessiert ihn, dass sich Gilo keinesfalls auf „palästinensischem Gebiet“, <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost/JPArticle/ShowFull&#38;cid=1258705154414">sondern in Jerusalem</a>, befindet, ganz gleich, <a href="http://www.honestreporting.com/articles/45884734/critiques/new/Gilo_in_Perspective.asp">wie oft anderes auch behauptet wird</a>.</p>
<p>Den zweiten &#8220;Test&#8221; macht Thumann in „Israels scharfe[r] Blockade von Gaza“ aus, die „nun schon über zwei Jahre“ andaure. Thumann verschweigt, dass Israel selbst im Gazakrieg trotz Beschusses der Hamas <a href="http://www.mfa.gov.il/MFA/Government/Communiques/2009/Humanitarian_aid_to_Gaza_following_6_month_calm.htm">Lieferungen in den Gaza-Streifen zuließ</a>. Thumann verschweigt auch, dass die „Blockade“ nicht israelischer Willkür, sondern vielmehr <a href="http://rungholt.wordpress.com/2009/01/04/ruckblick-fur-neuleser/">islamfaschistischer Mordlust</a> geschuldet war und ist. Doch was braucht die Realität jemanden zu scheren, der so elegant argumentieren kann wie Thumann:</p>
<blockquote><p>Der Verweis auf die dort [in Gaza, Mr, Moe] herrschende Hamas reicht lange nicht mehr hin. Erstens leben dort Menschen – und zweitens gibt es Steigerungen von Hamas.</p></blockquote>
<p>Auf Deutsch: Islamfaschistischer Terrorist ist nicht gleich islamfaschistischer Terrorist und Israel darf nicht versuchen, den Raketenbeschuss seiner Zivilbevölkerung zu unterbinden, weil sich auf der Gegenseite doch auch Menschen befänden. Würde diese Logik konsequent &#8211; und nicht nur einseitig gegen den jüdischen Staat gerichtet &#8211; angewandt, wäre nicht nur jeder Waffengang, sondern auch jede Form von wirtschaftlichen oder politischen Sanktionen rigoros abzulehnen. Diese Auffassung kann man gewiss vertreten &#8211; so man denn gewillt ist, sein eigenes Leben und das Leben anderer Menschen den Vertretern totalitärer Ideologien zu opfern. Zudem schreibt sich so etwas natürlich auch einfacher, wenn man wie Thumann nicht in Sderot, sondern im sicheren Istanbul &#8211; und bisweilen von deutschen Lesern finanziert und arabischen Diktatoren hofiert in Damaskus &#8211; lebt.</p>
<p>Angesichts der ungeheuerlichen und menschenverachtenden Politik Israels hat Thumann auch eine konkrete Handlungsaufforderung für die deutsche Regierung parat:</p>
<blockquote><p>Die Bundesregierung sollte auf das schnelle Ende der Blockade drängen.</p></blockquote>
<p>Warum Thumann dieses Drängen nur gegenüber Israel, nicht jedoch gegenüber <a href="http://elderofziyon.blogspot.com/2009/02/egypt-closes-border-with-gaza-no-one.html">Ägypten</a> fordert, bleibt sein Geheimnis &#8211; vermutlich hat es irgendetwas mit jener besonders engen Freundschaft Deutschlands mit Israel zu tun.</p>
<p>Überaus aufschlussreich ist überdies, was Thumann als dritten „Test“ ausmacht:</p>
<blockquote><p>Irans Präsident Ahmadinedschad verdammt Israel und baut, so sieht es aus, an der Atombombe.</p></blockquote>
<p>Nebst dem Euphemismus „verdammt“ &#8211; richtig wäre: &#8220;droht mit Vernichtung&#8221; &#8211; und der unnötigen Einschränkung der Gewissheit fällt auf, dass Thumann die nukleare Bewaffnung der Islamischen Republik Iran offenbar nicht als existenzielle Bedrohung Israels oder Gefahr für die freie Welt ansieht, sondern lediglich als „Test“ für die deutsche Regierung, quasi eine Fingerübung für zwischendurch. Dass Merkel sich vor dem US-Kongress &#8211; zumindest verbal &#8211; unzweifelhaft auf die Seite Israels gestellt hat, bereitet Thumann hierbei große Sorge:</p>
<blockquote><p>Wenn es zum Krieg zwischen Iran und Israel käme, so wäre dies die ultimative Prüfung von Merkels Versprechen. Würde Deutschland dann aufseiten Israels in einen Konflikt eingreifen? Es ist zweifelhaft, ob wir diesen Test bestehen würden. Nicht nur deshalb gehört es vor allem zur Staatsräson Deutschlands, diesen Konflikt, den großen Nahostkrieg abzuwenden.</p></blockquote>
<p>Ansonsten stets mit dem Holzhammer hantierend, zweifelt Thumann hier an, was zweifelsfrei feststeht:<em> Natürlich </em>würde Deutschland <em>nicht</em> aufseiten Israels in einen Konflikt eingreifen, dafür sorgen nicht zuletzt Journalisten vom Schlage Thumanns. Gesteht man Thumann jedoch für einen kurzen Moment zu, eine iranische Atombombe &#8211; und sei es einzig und allein aus Eigeninteresse &#8211; wirklich verhindern und den „großen Nahostkrieg“ abwenden zu wollen, lautet sein Vorschlag:</p>
<blockquote><p>Dazu muss man das kleine Einmaleins der Nahostrhetorik beherrschen. Ahmadineschad liebt markige Worte seiner Gegner. Dann kann er im Gegenzug um islamische Solidarität heischen, die arabische Straße aufhetzen, vor allem bei den US-Verbündeten Saudi-Arabien und Ägypten. Konfrontation ist sein Lebenselixier. Offene Drohungen mit dem Knüppel, wie Benjamin Netanjahu sie schätzt, sind kontraproduktiv. Gerade der mögliche Angriff aus dem Westen bestärkt die Iraner, atomwaffenfähiges Uran anzureichern.</p></blockquote>
<p>Thumann verschweigt geflissentlich, dass es sich bei Ahmadinedschads Worten keinesfalls nur um bloße „Rhetorik“ und leere Worte handelt. Nein: der iranische Präsident meint, was er sagt, und er sagt, was er meint. Das Streben der Islamischen Republik Iran nach Nuklearwaffen ist nicht den &#8220;offenen Drohungen&#8221; Israels oder gar einem &#8211; schön wäre es! &#8211; &#8220;möglichen Angriff aus dem Westen&#8221; geschuldet, sondern elementarer Bestandteil islamfaschistischer Ideologie. Dies ignorierend schlägt Thumann hingegen folgende Strategie für den Umgang mit dem Iran vor:</p>
<blockquote><p>Gefragt ist daher kluger, nicht krachender Gegendruck. Nur wenn die Angriffsdrohung wegfällt, besteht die Chance, Iran noch zu einem Atomkompromiss zu bewegen. Davon sollten die Deutschen Israel überzeugen.</p></blockquote>
<p>Vielleicht glaubt Thumann ja entgegen jeglicher Erfahrung und Vernunft wirklich, dass die Appeasement-Politik gegenüber der Islamischen Republik Iran weiter fortgeführt werden muss und das immer noch nicht genug Zugeständnisse gegenüber Teheran gemacht wurden. Vielleicht glaubt Thumann auch wirklich, dass einem Freund, dessen Leben von einem Dritten bedroht wird, am Besten durch Kritik des eigenen Handelns gedient sei.</p>
<p>Vielleicht handelt es sich bei Thumanns Worten aber auch einfach nur um einen Ausdruck jener Spielart des Antisemitismus, mit der man im Jahr 2009 in Deutschland Zeitungen in hunderttaussendfacher Auflage verkaufen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rumänisches Judentum und die Gegenwart]]></title>
<link>http://sibiuaner.de/2009/11/25/rumaenisches-judentum-und-gegenwart/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 18:59:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>sibiuaner</dc:creator>
<guid>http://sibiuaner.de/2009/11/25/rumaenisches-judentum-und-gegenwart/</guid>
<description><![CDATA[Ein paar Zeilen zum neuen Mahnmal und zu Andrei Oişteanu Bei einestages.spiegel.de erschien neulich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>
<p style="background-color:ghostwhite;"><font color="#93919D">Ein paar Zeilen zum neuen Mahnmal und zu Andrei Oişteanu</p>
<p></font></strong><br />
Bei einestages.spiegel.de <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/691/_das_haetten_wir_uns_nicht_traeumen_lassen.html" target="_blank">erschien neulich ein Interview</a> mit dem Berliner Antisemitismusforscher Wolfgang Benz anlässlich der Einweihung des <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1048511/" target="_blank">Holocaust-Mahnmals in Bukarest</a>. Dabei fiel mir ein neulich gelesenes Interview mit dem rumänischen Hebraisten und Religionshistoriker Andrei Oişteanu ein (wegen Benz&#8217; einleitender Feststellung, Rumänien habe in den letzten Jahren große Fortschritte bei der eigenen Vergangenheitsbewältigung gemacht und wegen seiner abschließenden Bemerkung, dass Rumänien nach Deutschland im intensivsten Maße am Juden- (und Roma-) mord beteiligt gewesen war). </p>
<p><img src="http://sibiuaner.wordpress.com/files/2009/11/oisteanu-titlu-1a.jpg" alt="" title="Oisteanu titlu 1a" width="300" class="aligncenter size-full wp-image-3807" /></p>
<p>Die &#8220;Dilemateca&#8221;, das Magazin der <a href="http://www.dilemaveche.ro/" target="_blank">Dilema Veche</a>, führte im Oktober ein Gespräch mit Oişteanu. Neben den Inspirationen für seine Rockband in den 60er und 70er Jahren wie auch einigen Gedanken zu Mircea Eliade und der Hippie-Bewegung, fand ich insbesondere Oişteanus Gedanken zur gegenwärtigen Situation des rumänischen Judentums interessant. Angesprochen auf sein Buch über die <a href="http://www.humanitas.ro/humanitas/imaginea-evreului-cultura-romana-0" target="_blank">&#8220;imaginären Juden&#8221;</a> äußert er sich zufrieden über die jüngsten Entwicklungen in der rumänischen Politik, Gesellschaft und in den Massenmedien. Hier sieht er Rumänien als positives Beispiel im Vergleich zu Ungarn, wo gegenwärtig eine extrem-rechte Bewegung an Einfluss gewinnt. Rechte rumänische Parteien aus den 90er Jahren, wie die PUNR (Partidul Unităţii Naţionale a Românilor) seien inzwischen vergessen, die <a href="http://lgi.osi.hu/ethnic/biblio/37.htm" target="_blank">Vatra Românească</a> kenne heute kein Student mehr. Sogar Parteien wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Frum%C3%A4nienpartei" target="_blank">PRM</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PNG-CD" target="_blank">PNG</a> sieht Oişteanu heute als politische Randerscheinungen. Lediglich eine Organisation wie die ASCOR (Asociaţia Studenţilor Creştini Ortodocşi din România) mit ihren sehr rechtsgerichteten, xenophoben und homophoben Ansichten zählt er zu den unangenehmen Erscheinungen der Gegenwart. Im Gegensatz zu anderen Ländern habe sich aber laut Oişteanu zumindest die offen nationalistische und antisemitische Stimmung der 90er Jahre inzwischen gelegt. Die Frage nach dem latenten Rassismus in Rumänien bleibt dabei natürlich unbeantwortet.</p>
<p>Andrei Oişteanu hat sich als erster rumänischer Wissenschaftler systematisch mit der Rolle des rumänischen und europäischen Antisemitismus in der rumänischen Kultur befasst, den er als historischen Bestandteil der nationalen rumänischen Identität rekonstruierte. Für seine Arbeit trug Oişteanu eine große Menge an Quellenmaterial zusammen, mit dem er zeigt, wie der &#8220;imaginäre Jude&#8221; als kulturelle Negativ-Blaupause für alles &#8220;Unrumänische&#8221; herhielt. &#8220;Imaginea Evreului&#8221; ist inzwischen in den USA <a href="http://www.nebraskapress.unl.edu/product/Inventing-the-Jew,674083.aspx" target="_blank">auf Englisch erschienen</a>, eine deutsche Übersetzung ist in Arbeit. </p>
<p>Oişteanus Hoffnung ist es, die Geschichte und gegenwärtige Situation der jüdischen Gemeinde Rumäniens in der Welt bekannter zu machen. Die rumänischen Juden blieben bisher weitgehend unbeachtet &#8211; obwohl dort mit 800.000 Mitgliedern im Jahre 1939 zeitweise eine der weltweit größten jüdischen Gemeinschaften lebte. Heute leben laut Volkszählung rund 8000 Juden in Rumänien.</p>
<p><img src="http://sibiuaner.wordpress.com/files/2009/11/oisteanu-titlu-2.jpg" alt="" title="Oisteanu titlu 2" width="300" class="aligncenter size-full wp-image-3805" /></p>
<p>Aber seine Arbeit zur Geschichte der rumänischen Juden möchte Oişteanu weder als einfachen historiografischen Abriss noch als ethnozentrischen Blick verstanden wissen, sondern als Versuch einer möglichst objektiven Betrachtung des Stereotypen-Inventars zum &#8220;evreul imaginar&#8221;. Der imaginäre Andere und jene kulturell tradierten Ausgrenzungsmechanismen, die Oişteanu rekonstruiert, sind aber nicht nur in Rumänien anzutreffen. Mit den regionalen Facetten des rumänischen Antisemitismus demonstriert Oişteanu ein Phänomen, das, in verschiedenen Formen weltweit verbreitet, im Kern immer gleich ist. Darum hat sein Buch weit über Rumänien hinaus Bedeutung.</p>
<p>Beim Umgang mit dem jüdisch-kulturellen Erbe sieht Oişteanu noch großen Sensibilisierungsbedarf in der rumänischen Gesellschaft und beim rumänischen Staat. Es sei noch nicht jedem klar, dass Juden keine Außerirdischen, sondern ein Teil der rumänischen Nation sind. Deswegen wiesen noch immer Teile der rumänischen Gesellschaft die Verantwortung im Umgang mit der jüdischen Geschichte und mit ihrem reichen kulturellen Beitrag von sich. </p>
<p>Vielleicht markiert das Mahnmal den Anfang einer neuen Auseinandersetzung der rumänischen Gesellschaft mit sich selbst und der eigenen Geschichte. Aber dass die rumänische Mehrheit das Judentum als Teil der eigenen Kultur begreift, wird sich wohl nicht mit einem Mahnmal ergeben. </p>
<p>↘<br />
Das vollständige Interview mit Andrei Oişteanu auf Rumänisch gibt es in der Dilemateca Ausgabe Nr. 41/ Oktober 2009, S.58-66.</p>
<p>Außerdem zum Thema sei <a href="http://www.harrassowitz-verlag.de/title_2970.ahtml" target="_blank">folgendes Buch</a> von Dietmar Müller ausdrücklich empfohlen: &#8220;Staatsbürger auf Widerruf. Juden und Muslime als Alteritätspartner im rumänischen und serbischen Nationscode. Ethnonationale Staatsbürgerschaftskonzepte 1878-1941&#8243;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Herz von Jenin (DVD-Tipp)]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/11/25/das-herz-von-jenin-dvd-tipp/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:12:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>theolounge</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Herz von Jenin erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Herz von Jenin erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 i]]></content:encoded>
</item>

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