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	<title>arbeitsplatzsicherheit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "arbeitsplatzsicherheit"</description>
	<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 04:31:24 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Vergleiche und Konkurrenzfähigkeit im Arbeitsmarkt]]></title>
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<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 11:32:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die exorbitanten Gehälter und Boni derjenigen, die selber ihre Bezüge bestimmen dürfen, werden mit V]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die exorbitanten Gehälter und Boni derjenigen, die selber ihre Bezüge bestimmen dürfen, werden mit Verweis auf sorgfältig ausgewählte Vergleichs-Firmen gerechtfertigt. Diese Referenzfirmen werden sehr selektiv ausgesucht und sind nicht weltweit repräsentativ, sondern einzelne Grossunternehmungen in den USA. Zwar sind die Bezüge der Kader in diesen Firmen vergleichbar hoch (was man gerne als Referenz beizieht) andererseits ist aber die Arbeitsplatzsicherheit und die Situation der rechtlichen Haftung in den USA vergleichsweise ungünstig für Mitarbeiter (was man ungerne als Vergleich zuzieht). Fälle von Geldwäscherei, Insiderhandel oder ungetreuer Geschäftsführung werden in den USA mit mehrjähriger Gefängnissstrafe geandet, während dies in der Schweiz lediglich eine Rüge der Bankenaufsichtskommission zur Folge hat.</p>
<p>Die Selektion der Vergleichsmodelle ist aber auch anderweitig interessant. Während sich die obersten Kader mit den Privilegiertesten vergleichen und betonen, dass sie ebenfalls den gleichen Anspruch hätten (ohne aber gleichzeitig deren Nachteile zu übernehmen), werden die gemeinen Arbeiter mit der Masse von chinesischen Billigarbeitern in verglichen. Traditionelle Zugständnisse an die Arbeiterschaft werden in Frage gestellt mit dem Verweis auf die Konkurrenzfähigkeit und der Drohung, dass sich unsere Wirtschaft von der chinesischen Konkurrenz ein- und überholen lassen wird, weil die übertriebene Gutmütigkeit gegenüber den Arbeitenden nicht konkurrenzfähig sei. Oder wie ein Kadermitarbeiter der Bank Wegelin es an einem Vortrag formulierte: Die AHV ist im globalisierten Markt ein Wettbewerbsnachteil, da diese Abgabe an chinesische Arbeiter nicht geleistet werden muss.</p>
<p>Gemäss einem Bericht des Medizinischen Journals &#8220;The Lancet&#8221; vom Januar 2007 gibt es in China Fälle in denen Kranke vom Spital weggewiesen werden, wenn sie die Behandlungskosten nicht bezahlen können. Es wird auch von daraus resultierenden Todesfällen berichtet, bei denen es um kleinste Geldzahlungen ging (eine Anzahlung konnte zwar geleistet werden, was aber nicht genügte). Während sich die internationale medizinische Fachwelt über solche Vorkommnisse empört, darf man annehmen, dass das schweizerische Top-Kader voll des Lobes ist auf ein effizientes und kostensparend chinesisches Gesundheitssystem, welches im Sinne der Wirtschaft Kosten spart und so Konkurrenzfähigkeit gewährleistet, die schliesslich &#8211; via wirtschaftlicher Prosperität &#8211; allen zugute kommt.</p>
<p>Interessant ist auch ein anderer Vergleich: Während die obersten Kader horrende Bonuszahlungen benötigen um gute Arbeit zu leisten, brauchen die gemeinen Arbeiter Druck. Diesen will man via Personenfreizügigkeit erhöhen. Während die Einen also bloss unter einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen anfangen produktiv zu sein, sind die Anderen dies bloss unter der zusätzlichen Motivation durch Geschenke.</p>
<p>Wie man es auch nimmt, es ist jedem überlassen mit wem man sich und die Mitmenschen vergleichen will. Der Dumme ist nur, wer diesen Vergleichen Glauben schenkt.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Globalisierung nützt höchstens denen, welche mit dem Rudel heulen, sicher aber nicht den Spezialisten]]></title>
<link>http://wanderarbeiter.wordpress.com/2008/01/21/globalisierung-nutzt-hochstens-denen-welche-mit-dem-rudel-heulen-sicher-aber-nicht-den-spezialisten/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 12:29:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>wanderarbeiter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der grosse Nutzen der Globalisierung sei, dass durch den Abbau von Hemmnissen und Kosten beim weltwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der grosse Nutzen der Globalisierung sei, dass durch den Abbau von Hemmnissen und Kosten beim weltweiten Austausch von Gütern und Arbeit, die Wirtschaft dermassen profitiert, dass alle profitierten, behaupten die Befürworter. Die Überzeugungskraft dieser Argumentation leidet ein wenig darunter, dass die vehementesten Verkünder meist selbst Firmenbeteiligungen besitzen und deswegen direkt finanzielle Nutzniesser der Globalisierung sind. Dass der wachsende Gewinn multinationaler Unternehmen automatisch zum Segen für die ganze Bevölkerung wird, hat sich in der Vergangenheit selten bewarheitet, und es ist nicht einzusehen wieso es diesmal anders werden sollte. Selbst von den begierigsten Globalisierungslobbyisten wird allerdings eingeräumt, dass der Druck auf die weniger qualifizierten Arbeitskräfte steigen wird. Den gut bis sehr gut ausgebildeten Fachkräften wird hingegen eine blendende Zukunft prognostiziert und dementsprechend wird eingeräumt, dass die Lohnschere sich weiter öffnen wird.</p>
<p>Die Prognose besserer Lebensbedingungen für bestens qualifizierte Arbeitskräfte in einer globalisierten Welt ist leider falsch. Was die Wirtschaftsbosse zweifellos meinen, ist dass sie selber übermässig von einer internationalen Öffnung profitierten, und sich ausnahmslos als hyperqualifiziert benoten. Dabei werden diejenigen, welche das Geld verteilen dürfen, mit denjenigen verwechselt, welche die spezialisierte Arbeit ausführen.</p>
<p>In einer globalisierten Welt werden die niedrigst Qualifizierten stark migrieren, da es für sie im eigenen Land wirtschaftlich wenig zu profitieren gibt. Die Spezialisten wiederum haben es einfacher als Andere sich in neuer Umgebung nieder zu lassen, da sie als begehrte Arbeitskraft eher willkommen sind. Dies führt ebenfalls zu einer starken Migration bei diesen Schichten. Andererseits ist, gerade in Schwellenländern, die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften klein, weswegen den Spezialisten die Migration aufgezwungen wird, falls sie sich nicht billigerer Arbeit zuwenden wollen. Einzige für eine Mittelschicht, welche es zu kleinem Wohlstand gebracht hat, lohnt sich die Migration nicht. Sie sind erstens wenig willkommen in einer neuen Region und haben zweitens durchaus etwas zu verlieren durch ihre Migration. Die Chance grösseren Wohlstands im Gaststaat ist verhältnismässig geringer als das Risiko den bereits erwirtschafteten, bescheidenen Wohlstand zu verlieren.</p>
<p>Die immigrierten Spezialisten sind nun aber grossem Druck ausgesetzt. Da sich die vielen emigrierten Spezialisten aus Schwellenländer in den reicheren Regionen Nordamerikas, West-Europas und Australiens, konzentriert wiederfinden, ist ihr Arbeitsangebot nicht mehr so exklusiv, wie bei einer gleichmässigeren Verteilung. Zudem ist ihre Aufenthaltsbewilligung an den Arbeitsplatz gebunden, was zusätzlichen Druck erzeugt und eine schlechte Verhandlungsbasis bildet. Sie mögen zwar bestens ausgebildet sein, trotzdem kennen sie sich schlecht aus im fremden Arbeitsmarkt. Dies macht sie attraktiv für Arbeitgeber, die eigene Situation wird dadurch aber nicht verbessert. Ausländische Spezialisten werden häufig mit Einzelarbeitsverträgen abgespiesen, haben wenig Arbeitsplatzsicherheit und sind kaum gewerkschaftlich organisiert. Sie können, relativ zum Schwellenland aus dem sie emigrierten, von einer höheren Bezahlung profitieren. Dies allerdings bloss solange wie sie die Arbeitsstelle halten können, was mit grossen Eingeständnissen verbunden ist. Dieser kleine persönliche Gewinn geht auf Kosten eines gestiegenen Druckes auf die einheimischen Spezialisten und dem Verlust an spezialisierten Kräften im eigenen Land. Wer dies verschweigt und die Spezialisten zu den Globalisierungsgewinnern zählt hat wenig begriffen.</p>
</div>]]></content:encoded>
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