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	<title>aufstellungsleiter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/aufstellungsleiter/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aufstellungsleiter"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:23:34 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Aufstellungs-Impressionen]]></title>
<link>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/02/04/aufstellungs-impressionen/</link>
<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 13:25:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/02/04/aufstellungs-impressionen/</guid>
<description><![CDATA[Kurz vorweg &#8211; bei den Aufstellungen, bei denen ich immer wieder als Teilnehmer dabei bin gibt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kurz vorweg &#8211; bei den Aufstellungen, bei denen ich immer wieder als Teilnehmer dabei bin gibt es folgende Positionen, aus deren Sicht sich auch Ent-Wicklung ergeben kann: <!--more--></p>
<h3>Zuschauer</h3>
<p>Gibt es bei allen den Aufstellungsleitern, welche ich besser kenne &#8211; nicht &#8211; es ergibt sich nur immer wieder in den einzelnen Aufstellungen &#8211; dass eben nicht alle Teilnehmer als Repräsentant gebraucht werden &#8211; und daher manche als Zuschauer dabei sitzen blieben.</p>
<h3>Repräsentant</h3>
<p>Sind diejenigen Personen, welche sich für die Darstellung von Familienmitgliedern der Klienten zur Verfügung stellen. Klient Ist derjenige, welcher ein Thema hat, welches er aufstellen will.</p>
<h3>Aufstellungsleiter</h3>
<p>Derjenige, der die Aufstellung leitet &#8211; und auch manchmal mehr oder weniger den Ablauf vorgibt.  An dieser Stelle möchte ich meine Eindrücke und Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Positionen mit-teilen.</p>
<h2>Zuschauer</h2>
<p>Mein erstes nachhaltiges Erlebnis hatte ich als Zuschauer &#8211; in der 3. Reihe sitzend &#8211; total unbeteiligt &#8211; dacht ich &#8211; vorab &#8211; aber nicht lange &#8211; weil auf einmal stand da *meine Familie* &#8211; die Rollen waren nur ganz wenig verschoben &#8211; statt meinem Bruder war es der Onkel &#8211; und so Kleinigkeiten.</p>
<p>Es war absolut bewegend und mit reißend &#8211; da es meine erste Aufstellungserfahrung war, war ich natürlich auch noch *stark* &#8211; und ließ mir meine Betroffenheit nicht anmerken &#8211; anschließend hockte ich fast ne Stunde im Auto und heulte mir die Seele aus dem Leib.</p>
<p>Ich war total überrascht &#8211; und auch überrumpelt &#8211; mit einem derartigen Effekt hab ich absolut nicht gerechnet &#8211; ich war betroffen &#8211; mitten drin in der Szene, welche ich eigentlich nur beobachten wollte.</p>
<p>Und es ist sehr oft so, dass ich in einer derartigen Zuschauerposition vieles *sehe* worauf ich vorher nie geschaut hatte.</p>
<h2>Repräsentant</h2>
<p>Ich gönne es mir mehrmals pro Jahr, bei Kollegen als Repräsentantin mit zu wirken &#8211; in Rollen zu stehen, deren Intensität ich im *normalen* Leben nie kennen gelernt hätte, wenn ich nicht als Repräsentantin gestanden wäre.</p>
<p>Da gibt es in der einen Aufstellung die Rolle einer *kalten* Mutter &#8211; und in der nächsten die Rolle der liebevollen Mutter &#8211; und auch die Intensität der Gefühle variiert in jeder Aufstellung &#8211; von absolut unbeteiligt bis total emotional &#8211; und das binnen Sekunden &#8211; je nach Person, welche repräsentiert wird.</p>
<p>Es ist für mich einfach faszinierend, zu erleben, wie jemand binnen Sekunden in eine Rolle *kippt*, die seinem realen  Leben überhaupt nicht entspricht &#8211; und trotzdem nimmt er Symptome an, die absolut dem Klienten entsprechen.</p>
<p>Und es gab noch selten Repräsentanten, die keinen Bezug *ihrer Rolle zu ihrem Leben gefunden hätten &#8211; sei es aus der eigenen Sicht &#8211; oder eben genau aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds, mit dem sie real Probleme haben.</p>
<h2>Klient</h2>
<p>Dies ist derjenige, welcher sein Problem aufstellt &#8211; ich persönlich stellte bisher selbst 3 x meine eigenen Themen in einer eigenen Aufstellung auf &#8211; doch ich gestehe, ich habe heftigere Thematiken sehr oft einfach so nebenbei in Repräsentantenrollen aufgearbeitet.</p>
<p>Klient kann jeder sein, welcher ein Anliegen hat &#8211; wobei bei den Aufstellungsleitern, die ich persönlich kenne &#8211; Neugier kein Grund für eine Aufstellung ist &#8211; oder so Aussagen wie &#8211; ich möchte mir mal meine Vaterlinie / Mutterlinie anschauen.</p>
<h2>Aufstellungsleiter</h2>
<p>Dies ist derjenige, der die Aufstellung leitet &#8211; vorgibt, welche Sätze gesagt werden sollen &#8211; fest legt, wohin sich die einzelnen Repräsentanten wenden sollen &#8211; wann der echte Klient in die Aufstellung kommt &#8211; usw.</p>
<p>Er ist sozusagen der Dirigent im Orchester der Repräsentanten &#8211; er hält sich außerhalb der echten Aufstellung und somit auch den Überblick über die Dynamiken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Familienaufstellungen]]></title>
<link>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/01/28/familienaufstellungen/</link>
<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 13:23:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://systemischesnlp.wordpress.com/2009/01/28/familienaufstellungen/</guid>
<description><![CDATA[Was? Eine Familienaufstellung ist die bildliche Darstellung eines Teiles der Herkunftsfamilie der Kl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;"><strong>Was?</strong></h3>
<p><strong></strong></p>
<ul>
<p style="text-align:left;">Eine Familienaufstellung ist die bildliche Darstellung eines   Teiles der Herkunftsfamilie der Klienten &#8211; insofern bildlich, als   Repräsentanten für die einzelnen Familienmitglieder gewählt &#8211; und vom   Klienten in einem vorher festgelegten Rahmen auf-gestellt werden.<!--more--></p>
</ul>
<p><strong></strong></p>
<h3><strong>Wann?</strong></h3>
<p><strong></strong></p>
<ul>
<p style="text-align:left;">Eine Familienaufstellung ist bei jenen Problemen   (Krankheiten, Beziehungen, Berufe, usw.) wirkungsvoll, welche sich entweder   über Generationen hinweg &#8220;vererben&#8221; oder auch für Menschen, welche   immer wieder in gewissen Situationen übertrieben und/oder unangemessen   re-agieren. (zB hysterische Anfälle, Zorn- und Wutausbrüche,   Überaktivität)</p>
</ul>
<p><strong></strong></p>
<h3><strong>Wie?</strong></h3>
<p><strong></strong></p>
<ul>
<p style="text-align:left;">Manchmal genügt es, zu erkennen, dass bestimmte   Verhaltensweisen von anderen Personen übernommen sind und nichts mit einem   selbst zu tun haben.</p>
<p style="text-align:left;">Meist gehört zur Lösung des Problems noch zusätzlich,    dass der Aufstellungsleiter</p>
<li>
<p style="text-align:left;">den bisher nicht durchgeführten <strong> Ausgleich</strong> zwischen den damals beteiligten Personen<br />
(bzw. deren jetzigen Repräsentanten) nachholt</li>
<li>
<p align="center">die <strong> Ordnung</strong> innerhalb der Familie und/oder                Generationen wieder herstellt</p>
</li>
<li>
<p style="text-align:left;">die notwendige <strong> Bindung</strong> jedes einzelnen                Familienmitgliedes an das Herkunftssystem unterstützt</p>
</li>
</ul>
<p><strong></strong></p>
<h3><strong>Klient</strong></h3>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align:left;">Ist Derjenige, welcher sein Problem aufarbeiten und lösen    will.</p>
<p><strong></strong></p>
<h3><strong>Repräsentant</strong></h3>
<p><strong></strong></p>
<p style="text-align:left;">Sind Menschen, welche sich zur Verfügung stellen, um als    Stellvertreter für bestimmte Personen aus dem Herkunftssystems des Klienten    aufgestellt zu werden. Diese zahlen meist nur eine Selbstkostenbeitrag, obwohl    es oft vorkommt, das Repräsentanten (und auch Zuschauer) genauso viel    aufarbeiten wie der Klient.</p>
<h3>Ablauf einer Aufstellung</h3>
<p style="text-align:left;">Generell geht es in einer Aufstellung darum, bestehende  Probleme zu erkennen und zu lösen und zwar auf einer *auf den ersten Blick meist hintergründigen* Ebene. Eine Aufstellung wird meist mit irgendwelchen Personen durchgeführt, welche Familienmitglieder oder Firmenteams repräsentieren.</p>
<p style="text-align:left;">Der *Aufsteller* &#8211; jene Person, welche ein Problem lösen will  &#8211; sucht sich &#8211; nach einem ausführlichen Vorinterview durch den  Aufstellungsleiter  &#8211; Repräsentanten (Stellvertreter) für bestimmte Personen aus und führt diese danach an einen (deren) Platz &#8211; *stellt sie auf*</p>
<p style="text-align:left;">Auf Grund jahrelanger Erfahrungen kann aus dem entstehenden  Bild schon einiges abgelesen werden und der Aufstellungsleiter entwickelt eine erste Theorie über die Ursache des  Problems. Nach Befragung der Repräsentanten stellt er diese in etwas andere Positionen und holt sich wieder deren  Feedback.</p>
<p style="text-align:left;">Nach mehr oder weniger intensiven Befragungen und Umstellungen sollte sich am Ende ein wohlgeordnetes und angenehmes Bild der Gruppe ergeben. Außerdem werden &#8211; unter Anleitung des Aufstellungsleiters -<br />
begangene Ungerechtigkeiten ausgeglichen und aufgelöst.</p>
<p style="text-align:left;">Es gibt ähnliche Ansätze im hawaiianischen Schamanismus wobei hier mit Symbolen gearbeitet wird und die Aufstellung willkürlich durchgeführt wird d.h. hier muss am Ende *nur* eine wohlgefällige Ordnung herrschen und es wird nach keinen systemischen Regeln vorgegangen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["richtig" weinen]]></title>
<link>http://deinseelenheil.wordpress.com/2009/01/01/richtig-weinen/</link>
<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 18:27:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://deinseelenheil.wordpress.com/2009/01/01/richtig-weinen/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem es immer wieder Thema bei den Aufstellungstagen ist, wo ich mit dabei bin, möchte ich es auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem es immer wieder Thema bei den Aufstellungstagen ist, wo ich mit dabei bin, möchte ich es auch hier dazu stellen. Es ist allerdings etwas, was generell gültig ist &#8211; und auch in jeder Lebenslage angewendet werden kann.<!--more--></p>
<p>Normalerweise passiert &#8220;weinen&#8221; so, dass wir uns irgendwie verkrampfen, die Augen schließen &#8211; und in uns hinein schluchzen. Dadurch behalten wir aber auch die Emotion &#8211; wir stellen uns ihr nicht.</p>
<p>Wenn wir &#8220;richtig weinen&#8221; wollen, dann müssen wir uns aufsetzen -die Augen öffnen &#8211; hin schauen &#8211; und alle Emotionen zulassen, die da in uns hoch kommen &#8211; und diese dann auch raus lassen &#8211; am besten durch bewusstes und tiefes ausatmen.</p>
<p>Das kann zwar ungewohnt und heftig sein &#8211; aber im Endeffekt be-wirkt es wesentlich mehr als das schluchzen und in sich behalten.</p>
<p>Zumindest hat es mir im letzten Jahr wahrscheinlich einiges erspart, was ich immer und immer wieder neu aufarbeiten und anschauen hätte müssen, wenn ich nicht gleich &#8220;richtig&#8221; hin geschaut hätte.</p>
<p>Wobei ich erst vor einigen Tagen wieder dran erinnert wurde, weil auch mein Masseur mich immer wieder mal beim ausatmen unterstützt, wenn er merkt, dass da Emotionen hoch kommen, welche ich nicht zeigen möchte.</p>
<p>Er machts einfach, indem er mit seinen Händen Druck auf meinem Brustkorb ausübt, und mich dabei unterstützt, nicht nur stoßweise aus zu atmen, sondern auch noch etwas länger als ich es normalerweise tue.</p>
<p>Und ich war mal wieder heftig in Tränen ausgebrochen &#8211; aber es erleichtert ungemein &#8211; beides &#8211; weinen und aus-atmen. Mein Aufstellungsleiter sagt immer &#8211; &#8220;vergossene Tränen sind wesentlich heilsamer als vergessene&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Generelles zu Aufstellungsleiter/innen]]></title>
<link>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/10/27/generelles-zu-aufstellungsleiterinnen/</link>
<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 20:02:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/10/27/generelles-zu-aufstellungsleiterinnen/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich in den letzten Tagen einiges im Lebensfragen-Forum geschrieben habe &#8211; auch zum The]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem ich in den letzten Tagen einiges im <a href="http://www.lebensfragen.com/forum/showthread.php?t=17438" target="_blank">Lebensfragen-Forum</a> geschrieben habe &#8211; auch zum Thema Aufstellungen und Aufsteller, möchte ich euch diese Beiträge auch &#8211; auszugsweise &#8211; hier herein tragen &#8211; vielleicht ist ja für irgendwen auch was dabei:</p>
<blockquote><p>Ich kenne einige &#8220;gute&#8221; Aufstellungsleiter/innen, mit denen ich aber gar nicht zurecht komme und andere, die zwar &#8220;keinen Namen haben&#8221; aber für mich besser geeignet sind, mir dabei zu helfen, das zu bekommen, was ich für meine jeweilige Weiter-Ent-Wicklung brauche &#8211; und das ist selten das, was ich erwarte <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <!--more--></p>
<p>Wobei ich aber &#8220;milieugeschädigt&#8221; bin und meine eigenen Kriterien habe, wie ein/e Aufstellungsleiter/in agieren muss, damit ich mit ihr/ihm klar komme. Für mich zählt da eben einerseits mein Bauchgefühl, aber andererseits auch einige grundlegende Einstellungen, die ich unbedingt brauche, um mich &#8220;geborgen&#8221; zu fühlen.</p>
<p>Was ich persönlich empfehlen würde ist, vorher mal als Repräsentant dabei zu sein, um zu sehen &#8211; und zu spüren &#8211; ob man sich bei dem jeweiligen Aufstellungsleiter/in auch wirklich angenommen und geachtet fühlt.</p>
<p>Bei manchen ist das selbstverständlich, dass dies sein darf. Bei Jenen, die das strikt ablehnen, würde ich persönlich nicht hin gehen.</p></blockquote>
<p>Ist auch schwer zu sagen &#8211; aber wie schon erwähnt, vorher als Repräsentant dabei sein, dann merkst du, wie die/der Aufstellungsleiter/in arbeitet &#8211; und wenn dich was stört, dann schaust dir die/den nächsten an.</p>
<p>Ich bin meistens bei einem mittlerweile guten Freund, von dem ich mich in meiner Krise auch hab coachen lassen. War voll angenehm, weil ihn kenne ich schon seit Jahren &#8211; und zu ihm hab ich Vertrauen, das ist für mich eins der Kriterien.</p>
<p>Ein zweites Kriterium für mich ist, ob die/der AL lösungsorientiert arbeitet, oder sich in der Problemstellung verliert, d.h. ob er ellendslange Vorgespräche führt oder ob ers schnell auf den Punkt bringt und dann &#8220;schaut&#8221;, was sich zeigt in der Aufstellung selbst.</p>
<p>Und ich mag die ganzen &#8220;spirituellen&#8221; und &#8220;esoterischen&#8221; Aufstellungsformen nicht wirklich, also die, die glauben, sich mit speziellen Spirits oder Meistern oder Engeln verbinden zu müssen, um etwas wahr nehmen zu können.</p>
<p>Wobei ich mich ja schon seit 2000 mit der Thematik beschäftige, d.h. ich hab schon einige und einiges ausprobiert und kann eben schon genau sagen &#8211; wo sich mir die Zehennägel verkrampfen &#8211; und wo ich entspannt Teil der Gruppe sein kann.</p>
<p>Ja, das ist für mich auch eins der Kriterien &#8211; ich würd nie als Erste an einem Wochenende aufstellen, weil ich zuerst die Gruppe als solche wahrnehmen möchte, d.h. ich entscheide meist spontan, obs für mich passt, selbst auf zu stellen &#8211; oder eben nicht.</p>
<p>Das ist auch der Vorteil von &#8220;meinem&#8221; Aufstellungsleiter, dass auch Klienten, die durch eine Aufstellung &#8220;angetriggert&#8221; werden, d.h. ein eigenes Thema hoch kommt, meist noch die Möglichkeit haben, selbst auch noch auf zu stellen.</p>
<p>Es gab noch einen zweiten, bei dem ich mich genauso &#8220;geborgen gefühlt&#8221; hatte, der ist jetzt aber leider nur mehr im Raum Salzburg tätig.</p>
<blockquote><p>Wobei ich auch sehr viel als &#8220;nur&#8221; Repräsentantin aufgearbeitet habe, zumindest in letzter Zeit war immer irgendwas &#8220;größeres&#8221; dabei, wo ich mir auch meins rausnehmen konnte.</p>
<p>Ich erinnere mich noch an meine Ausbildung, dann gegen deren ende, als ich schon als Tutorin mit dabei war &#8211; da stellten die exakt eins meiner Themen &#8211; und ich hab zu meiner Kollegin nur schnell gesagt &#8211; &#8220;ich bin raus &#8211; übernimm bitte meinen Part&#8221;.</p>
<p>Dann hab ich mich eine Reihe weiter nach hinten gesetzt und mich einfach in die Aufstellung mit hinein fallen lassen, die Aktionen des Fokus im Geiste mit gemacht und mit gesprochen &#8211; und es passte absolut perfekt.</p>
<p>Manchmal gibts dann auch einfache Aha-Erlebnisse wenn ich in einer Position stehe, indem ich zB Gefühle wahrnehme, welche ich selbst noch nicht kannte. Dadurch hat sich mein Verhältnis zu meiner Tochter zB nachhaltig verbessert, bzw. war es mir nach einer liebevollen Mutterrolle einfach ein Bedürfnis, wieder Kontakt mit ihr zu suchen.</p>
<p>Wobei ich auch oftmals für etwas &#8220;heftigere&#8221; Rollen genommen werde &#8211; und da entwickelt sich dann in mir immer wieder ein riesiges Dankbarkeitsgefühl für mein Da-Sein.</p>
<p>Ich kann mich an 2 Rollen noch nachhaltig erinnern &#8211; die eines behinderten Kindes im Körper eines Erwachsenen und die eines Mörders &#8211; da war ich bei beiden danach wieder froh, mich entrollen zu dürfen, um wieder ich selbst zu sein.</p>
<p>Aber grad solche Erlebnisse sind auch immer wieder dazu geeignet, wieder glücklicher und zufriedener durchs Leben zu gehen. Für mich sind Aufstellungen einfach auch ein geniales Mittel um immer wieder etwas mehr zu mir selbst zu finden, indem ich andere Positionen &#8220;ausprobieren&#8221; kann, sie aber nicht real ausleben muss.</p></blockquote>
<p>ein guter Aufsteller weiß die Lösung nie im vorhinein &#8211; er hat maximal eine Ahnung davon, mit welchen Personen aus dem System es zusammen hängt &#8211; der Rest ergibt sich in und durch die Aufstellung.</p>
<p>Klar hat man als Aufsteller eine Idee, um welche systemischen Verstrickungen es sich handeln könnte &#8211; dazu gibt es unterschiedlichste Zugangshinweise &#8211; aber das ist ja eben das Wesen von Familienaufstellungen mit realen Personen, dass dann in der Aufstellung selbst inter-agiert wird &#8211; und sich ein Bild zeigt, welches ver-ändert werden kann.</p>
<p>Ich hab auch schon mehrfach Aufstellungen miterlebt, wo die Klienten &#8220;bewusst&#8221; gestellt haben &#8211; also so nach dem Motto &#8220;ich weiß ja, wie die Leute zueinander stehen sollten, damits *schön* ausschaut.&#8221; Sowas wirkt von vornherein gekünstelt &#8211; und spätestens ab der Aufforderung &#8220;Wer einen Bewegungsimpuls hat, gibt dem bitte nach&#8221; crasht das &#8220;schöne&#8221; Bild meist in Sekunden in sich zusammen.</p>
<p>Für mich ist eine Familienaufstellung etwas, wo ich mir mein unbewusstes Bild einer Situation bewusst anschauen kann &#8211; und wo ich darüber hinaus auch noch erkennen kann, wie es den einzelnen Betroffenen in unterschiedlichen Situation (Positionen) geht.</p>
<p>Ich persönlich hab vor Jahren mal eine Aufstellung mit Steintieren gemacht, weil ich etwas erfahren hatte, was ich mir &#8220;anschauen wollte&#8221;. Es ging um eine Frau und ihr Kind und ich wollte einfach wissen, mit welcher der beiden Personen ich identifiziert bin &#8211; und das war eindeutig &#8211; die Frau.</p>
<p>Das hat mir damals viel geholfen, aber die Lösung kam trotzdem erst voriges Jahr in einer &#8220;richtigen&#8221; Aufstellung, als ich mit meinen Eltern aufgestellt wurde &#8211; und der Aufsteller meinte &#8220;da fehlt wer&#8221; &#8211; und stellte einen Mann dazu &#8211; und bei mir brachen Staudämme &#8211; ich glaub, ich heulte fast ne halbe Stunde und es war unheimlich befreiend und beruhigend, in seinen Armen zu liegen und festgehalten zu werden.</p>
<p>Mir war sofort bewusst, wer diese Person ist &#8211; es war der Sohn dieser Frau. Mit ihm war ich zwar nicht identifiziert, aber er ist für mich emotional unheimlich wichtig &#8211; und das hätte ich beim selbst rum experimentieren nicht heraus gefunden, weil ich auf derartiges gar nicht gedacht hatte &#8211; und in der Aufstellung &#8220;zeigte es sich einfach&#8221;.</p>
<blockquote><p>Wobei ich systemische Verstrickungen eher wie eine Zwiebel sehe &#8211; bei manchen &#8211; speziell auch bei mir &#8211; ich löse Schicht für Schicht, bis ich zum Kern vordringen kann.</p>
<p>Ich hatte meine 1. Aufstellung 2000 &#8211; damals war mein Thema &#8220;ich bin keine gute Mutter&#8221; &#8211; da wurde mir dann in der Aufstellung bewusst, dass ich nichts weiter geben kann, was ich selbst noch nie erlebt hatte &#8211; die Gefühle einer liebevollen Mutter &#8211; gelöst hab ichs erst Jahre später als Repräsentantin für jemanden, den ich als liebevolle Mutter bezeichnen würde. Und da spürte ich das Gefühl, welches ich vorher nicht kannte &#8211; und suchte daraufhin wieder Kontakt zu meiner Tochter.</p>
<p>Dann gabs 2 Aufstellungen &#8211; und auch viele energetische Sitzungen zu dem Thema, dass mein Bruder tödlich verunglückte als ich 13 war (er war 7 Jahre älter) &#8211; ich hatte ihn abgöttisch geliebt &#8211; er war meine Bezugsperson &#8211; und auf einmal gabs ihm nicht mehr. Für mich brach eine Welt zusammen &#8211; und ich verdrängte alles, was vorher war &#8211; ich lebte mit einem Blackout von 13 Jahren. Wirklich lösen konnte ich es auch erst heuer &#8211; durch Körperarbeit, wobei mir bewusst wurde, dass ich mich schuldig fühlte an seinem Tod &#8211; ganze 37 lange Jahre.</p>
<p>Und das 3. große Thema habe ich voriges Jahr eben in dieser Aufstellung gelöst, wo ich endlich den Teil von mir wahrnehmen konnte, der für mein Über-Leben einfach lebensnotwendig ist.</p>
<p>Seit dieser Aussöhnung kann ich mich endlich selbst leben &#8211; und kann meine Brüder &#8211; der dritte im Bunde ist übrigens heuer nach 3 Schlaganfällen innerhalb von 4 Wochen mit 60 verstorben &#8211; als ständige Wegbeleiter annehmen.</p>
<p>Du siehst, Aufstellungen waren für mich nicht immer &#8220;die Lösung&#8221;, aber sie haben meist einige Schichten abgetragen, damit ich überhaupt tiefer in meine Gefühle und Empfindungen eintauchen konnte.</p>
<p>Und dich findet sicher die/der für dich optimalste Aufsteller/in &#8211; oder ganz wer anderer, der dir weiter helfen kann.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aufstellungsalternativen ]]></title>
<link>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/07/09/aufstellungsalternativen/</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 17:23:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/07/09/aufstellungsalternativen/</guid>
<description><![CDATA[Vorgenanntes war die Art von Familienaufstellungen, welche ich gelernt habe und meistens auch anwend]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vorgenanntes war die Art von Familienaufstellungen, welche ich gelernt habe und meistens auch anwende. Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere Systeme.</p>
<p>Eine Möglichkeit ist, im Vorgespräch schon eine kleines Coaching ein zu bauen, um kleinere *Nebenthemen* schon im Vorfeld zu lösen.</p>
<p>Viele Aufstellungsleiter lassen die Repräsentanten sich selbst bewegen, geben nicht vor, wie sie aufgestellt werden sollen. Dies wird von Hellinger auch angewendet, wenn er <!--more-->*die Bewegung der Seele* zeigen will.</p>
<p>Es gibt auch „Aufstellungen“ ohne menschliche Repräsentanten wie z.B. Aufstellungen mit Stofftieren, Playmobilfiguren oder auch Steintieren.</p>
<p>Bei derartigen „Aufstellungen“ ist es wichtig, Gegenstände zu verwenden, welche ein zuordenbares „Gesicht“ haben, damit der Aufstellungsleiter auch sieht, in welche Richtung eine bestimmte Figur steht.</p>
<p>Es geht auch mit Zetteln, auf welchen die jeweiligen Namen und die „Gesichter“ eingezeichnet werden, oder mit Schuhen, oder auch mit eigenen Aufstellungsbrettern.</p>
<p>Wichtig ist, dass sich der Aufstellungsleiter mit diesem wissenden Feld verbindet. Ich würde also von einem eigenen Herumexperimentieren eher abraten. Zum selbst probieren gibt es etwas weiter hinten eine schamanische Übung.</p>
<p>Mir persönlich sind Aufstellungen mit realen Personen als Repräsentanten lieber, weil ich mich als Aufstellungsleiterin aus der Szene an sich heraus halten und aus einer Art Metaposition hinschauen kann. Ich persönlich habe nicht den nötigen Abstand zur Situation, wenn ich involviert bin.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Steintiere oder –figuren</span></p>
<p>Ich persönlich verwende fallweise Steintiere anstelle von menschlichen Repräsentanten, weil ich immer genug „im Haus“ habe. Diese Art der „Aufstellung“ dient mir persönlich nur dazu, ein bisher unbewusstes Bild dar zu stellen, Figuren auf zu stellen, um mir ihre Position zu einander an zu sehen.</p>
<p>Hier kann ich nicht wirklich etwas „lösen“, dazu sind gerade diese Figuren etwas zu klein. Ich kann mich auch nicht als Art Repräsentant in die Positionen hinein fühlen, sondern eben nur, ein unbewusstes Bild bewusst machen.</p>
<p>Wenn ich derartiges mache, dann setze ich mich bequem hin, wähle für die dar zu stellenden Personen jeweils ein anderes Tier (ohne zu überlegen, ob die Eigenschaften dieses Tieres auch was mit der Person zu tun haben könnten) und dann mache ich mir eine Liste, welches Tier für welche Person stehen wird.</p>
<p>Anschließend schließe ich die Augen, greife wahllos zu einem Tier und stelle dieses irgendwo auf den Tisch, oder die vorher bereit gestellte Unterlage.</p>
<p>Wenn alle Tiere „gestellt“ sind, schaue ich mir die Positionen der einzelnen Tiere zueinander an. Dadurch erhalte ich möglicherweise tiefgehende Erkenntnisse, die meinem bisher als bewusst angenommenen Bild widersprechen können.</p>
<p>Die Liste vorweg ist mir wichtig, damit ich dann beim „Stellen“ an sich mich nicht mehr auf ein bestimmtes Tier konzentriere, sondern meinem Unbewussten, oder auch dem wissenden Feld, überlasse, welches Tier wohin gestellt wird.</p>
<p>Durch die Liste vorweg schalte ich persönlich das bewusste Denken und Überlegen aus, denn wenn ich nicht weiß, welches Tier, sprich wessen Repräsentanten ich gerade aufstelle, dann kann ich dabei auch nicht wirklich mit meinem Verstand eingreifen.</p>
<p>In Bezug auf reale Aufstellungen funktioniert es ja ähnlich: Dort stellt der Klient zwar bewusst die Repräsentanten auf, aber diese äußern dann ihre Wahrnehmungen und können danach auch sagen, durch welche „Umstellungen“ es Ihnen besser geht oder nicht.</p>
<p>Diese Rückmeldungen haben wir mit Steintieren nicht, daher möchte ich von Beginn an jegliche bewusste „Stellung“ durch den Verstand ausschließen und dies ist die für mich bisher effizienteste Methode gewesen, es zu tun.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Stofftiere</span></p>
<p>Diese sind meist etwas größer und haben den Vorteil gegenüber kleinen Steintieren, dass ich sie dann auch angreifen und mich in die Position dessen „einfühlen“ kann, für den dieses spezielle Stofftier steht.</p>
<p>Wobei es auch hier noch Abwandlungen gibt, also entweder mache ich es ganz alleine, um etwas fest zu stellen, oder ich arbeite mit jemand anderen zusammen, der mich dabei anleitet, oder den ich dabei anleite.</p>
<p>Ich bevorzuge folgende Vorgehensweise:</p>
<p><span style="font-weight:bold;">2 Personen</span></p>
<p>Es gibt einen Klienten und einen Aufstellungsleiter. Der Klient stellt die Tiere auf wie bei einer realen Aufstellung mit Menschen. Der Klient nimmt ein Tier, macht sich bewusst, für welche Person dieses Ding steht und stellt es auf die Unterlage.</p>
<p>Wenn alle Dinge/Tiere aufgestellt sind, geht der Aufstellungsleiter von einem Ding zum anderen, berührt das Ding und fühlt sich in die entsprechende Person hinein, teilt seine Eindrücke mit.</p>
<p>Der Aufstellungsleiter erzeugt dadurch im Klienten möglicherweise ein “neues“ Bild und er kann danach auch versuchen, einzelne Dinge um zu stellen und die Veränderungen auf zu zeigen. Nach jeder nachhaltigeren Umstellung fühlt sich der Aufstellungsleiter wieder in die einzelnen Personen ein.</p>
<p>Sollte es dazu kommen, dass sich einzelne Positionen „massiv verschlimmern“, dann sollten andere Möglichkeiten „versucht“ werden.</p>
<div class="postbody">Bei dieser Art der Aufstellung ist es nicht unbedingt wichtig, eine für alle befriedigende Lösung zu finden, wichtig ist vor allem die Position des Klienten und seiner Nachkommen.</p>
<p>Wenn es in Vorgenerationen des Familiensystems weiterhin Probleme gibt, dürfen diese bei dieser Generation belassen werden. Es muss nicht immer allen gut gehen, vor allem nicht denen, die sich schon länger damit abgefunden hatten.</p>
<p>Wenn wir davon ausgehen, dass wir die Großeltern „retten müssen“, dann stellen wir uns über sie, machen uns größer und können nicht die natürliche Ordnung aufrecht erhalten. Es steht uns als Klient / Aufstellungsleiter auch nicht unbedingt zu, Ältere „retten zu wollen“. Dies nur als Denkanstösse, aus meinem Weltbild heraus.</p>
<p><span style="font-weight:bold;">3 Personen</span></p>
<p>Bei drei Personen funktioniert eine derartige Aufstellung etwas anders. Hier können wir den Klienten wirklich aus der Aufstellung raus halten, damit er nicht unbewusst irgendwas beeinflussen kann.</p>
<p>Es gibt den Klienten und den Aufstellungsleiter und als dritte Person gibt es einen universellen Repräsentanten, denjenigen, der sich in die einzelnen Figuren reinfühlt und unabhängig von den beiden anderen Beteiligten seine Empfindungen mit-teilt.</p>
<p>Dies ist meine bevorzugte Variante, wenn ich in einer Coachingsitzung auf Stofftiere zurück greife. Auch hier gibt es den Nachteil, dass wir nicht so gut Situationen lösen können, sondern eher nur hinschauen und erkennen.</p>
<p>Bei Aufstellungen mit unterschiedlichen realen Repräsentanten haben wir dem gegenüber den Vorteil, dass wir auch gleich Lösungen finden und durchspielen, sprich ausprobieren, können.</p>
<p>Ich persönlich würde diese hier beschriebenen Varianten, wie schon erwähnt, für Coachingsitzungen empfehlen. Sie entsprechen in keiner Ausführung „echten“ Aufstellungen.</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Familienaufstellungen]]></title>
<link>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/06/19/familienaufstellungen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 13:38:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Familienaufstellung ist die bildliche Darstellung eines Teiles der Herkunfts- und/oder der Gege]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center">Eine Familienaufstellung ist die bildliche Darstellung eines Teiles der Herkunfts- und/oder der Gegenwartsfamilie des Klienten &#8211; insofern bildlich, als Repräsentanten für die einzelnen Familienmitglieder gewählt und vom Klienten in einen vorher festgelegten Raum gestellt werden.</p>
<p align="center">Nach dem Darstellen und Anerkennen des jetzigen Zustandes kann an einer Lösung <!--more-->systemischer Verstrickungen gearbeitet werden. Aufstellungen können bei unterschiedlichster Thematik angewandt werden, z.B.: schwierige Lebenssituation, Entscheidungsfindung.</p>
<p align="center">Das Anfangsbild einer Aufstellung zeigt immer das unbewusste *Bild* des Klienten, wie er eine bestimmte Situation wahr-nimmt</p>
<p align="center">Der Verlauf einer Aufstellung zeigt immer das, was im System wirkt.</p>
<p align="center">Die Theorien von Hellinger &#38; Co können wissenschaftlich nicht bewiesen werden und stoßen dadurch auf massiven Protest unterschiedlichster Menschen. Tatsache ist, dass diese Art der Arbeit bereits vielen Menschen einen Weg gezeigt hat, wie Sie an anspruchsvollen Situationen etwas ändern können.</p>
<h2>Ablauf</h2>
<p align="center">Der Aufstellungsleiter führt mit dem Klienten (Hinweis: gilt natürlich auch für Klientinnen) ein Vorinterview, in welchem der Aufstellungsleiter erkennt, aus welcher Richtung Probleme kommen &#8211; z.B. Vater der Mutter oder kurz nach der Geburt verstorbene Schwester des Vaters, &#8230;.</p>
<p align="center">Der Aufstellungsleiter wählt die aufzustellenden Personen.</p>
<p align="center">Der Klient wählt die entsprechenden Repräsentanten aus der Gruppe.</p>
<p align="center">Der Klient *stellt* die Repräsentanten an den unbewusst richtigen Platz, dazu legt der Klient beide Hände auf die Schultern des Repräsentanten, schließt meist kurz die Augen, konzentriert und zentriert sich &#8211; und führt danach den Repräsentanten an einen Platz im Raum.</p>
<p align="center">Wenn alle Repräsentanten stehen, schaut sich der Aufstellungsleiter die Situation detailliert an, stellt sich oft auch hinter die jeweiligen Repräsentanten und spürt sich selbst hinein in die Befindlichkeit der Repräsentanten und macht sich *sein Bild* davon.</p>
<p align="center">Danach wird jeder einzelne Repräsentant interviewt, wie es ihm geht, hier können Emotionen aber auch körperliche Empfindungen zur Sprache kommen.</p>
<p align="center">Nach dieser ersten Runde stellt der Aufstellungsleiter einige der Personen um (bei meinen Aufstellungen ist es hier meist eine Erstverschlimmerung, um die Richtung auf zu zeigen, in welche es gehen könnte, wenn nichts geschieht).</p>
<p align="center">Danach kommt wieder eine Befragung der Repräsentanten. &#8230;&#8230;.</p>
<p align="center">Bei meinen Aufstellungen ist es so, dass danach in einer bestimmten Reihenfolge ein Lösungsbild zustande kommt, welches von Klienten vorab als Zuschauer und erst ziemlich zum Ende selbst aktiv erlebt wird.</p>
<hr size="1" />
<h2>Beginn der Aufstellung</h2>
<p align="center">Nach dem Vorgespräch sucht der Klient Stellvertreter für die aufzustellenden Familien- oder Organisationsmitglieder aus. Danach kenne ich mehrere Möglichkeiten:</p>
<p align="center">Der Klient nimmt jeden einzelnen an der Hand und führt ihn zu einem Sammelplatz<br />
oder<br />
die Stellvertreter sammeln sich einfach so.</p>
<p align="center">Der Klient legt dem Stellvertreter die Hände auf die Schultern, sammelt sich und führt den Stellvertreter an einem Platz, der angemessen erscheint<br />
oder<br />
der Klient nimmt den Stellvertreter an beiden Händen und stellt ihn an einem geeigneten Platz, schaut ihn an und sagt *du bist jetzt &#8230;. z.B. meine Mutter*.</p>
<h2>Ende der Aufstellung</h2>
<p align="center">Auch hier habe ich mehrere Varianten kennen gelernt:</p>
<p align="center">Der Aufstellungsleiter stellt eine Ordnung her<br />
oder<br />
der Aufstellungsleiter bricht ab, sobald die *Bewegung der Seele* sichtbar wird<br />
oder<br />
der Aufstellungsleiter schließt mit einem Minicoaching ab.</p>
<p align="center">Der Klient dankt den Repräsentanten und diese *entrollen* sich<br />
oder<br />
der Klient nimmt jeden einzelnen Repräsentanten wieder an der Hand und nennt den realen Namen, z.B. du bist jetzt wieder &#8230;..</p>
<hr size="1" />
<h2>Wie wirkt eine Aufstellung?</h2>
<p align="center">Manchmal genügt es, zu erkennen, dass bestimmte Verhaltensweisen von anderen Personen übernommen sind und nichts mit einem selbst zu tun haben.</p>
<p align="center">Meist gehört zur Lösung des Problems noch zusätzlich, dass der Aufstellungsleiter</p>
<ul>
<li>
<p align="center">den bisher nicht durchgeführten Ausgleich zwischen den     damals beteiligten Personen (bzw. deren jetzigen Repräsentanten) nachholt &#8211;     die Balance wieder herstellt</p>
</li>
<li>
<p align="center">die Ordnung betreffend der Positionierung einzelner     Mitglieder innerhalb der Familie und/oder Generationen wieder herstellt<br />
die notwendige Bindung jedes einzelnen Familienmitgliedes an das     Herkunftssystem unterstützt &#8211; die Basis für ein neues und/oder     verbessertes Gefühl der Zugehörigkeit schafft.</li>
</ul>
<p align="center">
<h2>Vorbereitung</h2>
<p align="center">Wenn Sie planen, eine Aufstellung zu machen, sollten Sie sich vorher schon etwas mit *Ihrem System* beschäftigen, Daten organisieren, welche die einzelnen *unten angeführten* Teile Ihres Herkunfts- und Gegenwartssystems betrifft. Egal, welchen Teil Sie dann einmal aufstellen. Wichtig ist, dass Sie alle Daten zusammen tragen und möglicherweise vorab schon ein Genogramm zeichnen.</p>
<p align="center">Oft genügt auch schon die Beschäftigung mit *Allen, die dazu gehören*, um eine Änderung herbei zu führen, um mehr, oder auch einfach klarer, zu sehen, zu erkennen, wer alles dazu-gehört.</p>
<hr size="1" />
<h2>Zugehörigkeit</h2>
<p align="center">Zusätzlich zu unten angeführten Personen sind noch folgende Personen zu berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>
<p align="center">Kinder, einschließlich der totgeborenen und verstorbenen     (selten wirken abgetriebene Kinder in einem Familiensystem. Die wirken meist     nur in der jeweiligen Beziehung)</p>
</li>
<li>
<p align="center">eventuell weiter zurückliegende Ahnen, wenn sie ein     besonders schweres Schicksal hatten</p>
</li>
<li>
<p align="center">Alle, die zum Vorteil der &#8220;echten&#8221; Mitglieder     Platz gemacht haben:</p>
</li>
<li>
<p align="center">z.B. frühere Partner von Eltern und Großeltern</p>
</li>
<li>
<p align="center">Alle, die einen großen Beitrag zum Weiterbestand der     Familie geleistet haben</p>
</li>
<li>
<p align="center">Opfer, welchen von früheren Mitgliedern der Familie     Gewalt angetan wurde, oder welche ermordet wurden.</p>
</li>
</ul>
<h3>Gegenwartsfamilie</h3>
<p align="center">ist die derzeitige Familie, d.h. (Ehe)Partner und Kinder, wobei hierbei auch alle Beziehungen zu berücksichtigen sind, welche Bedeutung hatten &#8211; dies können einerseits kurze aber tiefgreifende sexuelle Eskapaden sein &#8211; oder auch lang dauernde, aber unsexuelle Beziehungen.</p>
<h3>Kernfamilie</h3>
<p align="center">Abweichend von der Gegenwartsfamilie gehören hierzu die Eltern des Klienten, ihre/seine Geschwister, und meist zumindest der momentan aktuelle Teil der Gegenwartsfamilie.</p>
<h3>Herkunftsfamilie</h3>
<p align="center">Zur Herkunftsfamilie gehören die Eltern und deren Geschwister, beide Großeltern und deren Geschwister, sowie alle oben angeführten Sonderfälle.<br />
Um sich etwas intensiver mit Ihrem Familiensystem zu beschäftigen, können Sie im nächsten Kapitel Ihr eigenes Genogramm zeichnen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pressetext]]></title>
<link>http://deinseelenheil.wordpress.com/2008/06/15/pressetext/</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 08:50:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
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<description><![CDATA[Anlässlich eines vom Bildungs- und Kulturverein Grafenbach-St.Valentin veranstalteten Vortrages spra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Anlässlich eines vom Bildungs- und Kulturverein Grafenbach-St.Valentin veranstalteten Vortrages sprach die Göttschacher Autorin und Trainerin ChrisTina Maywald über die Möglichkeit, durch Auflösung systemischer, also vorwiegend aus dem eigenen Familiensystem stammender Verstrickungen, persönliche Ziele leichter zu erreichen und damit ein erfolgreiches Leben zu führen.</p>
<p>Das ist auch das Thema ihres Anfang Oktober im Verlag „Edition Zaunreiter“ erschienenen Ratgebers „Seelenheil – Lösung systemischer und karmischer Verstrickungen“. Diese Buch füllt eine Lücke: Es stellt methodenübergreifend sowohl systemische, als auch karmische Verstrickungen dar und gibt praxisorientierte Hinweise auf deren Auflösung. Elemente und Methoden aus allen Schulen der Familien- und Organisationsaufstellungen werden leichtfasslich erklärt. Das Buch ist daher sowohl für Leser nützlich, die sich grundlegend über dieses Thema informieren wollen, als auch für ausgebildete Aufstellungsleiter. Es ist ein Praxisbuch, das aber keineswegs einen erfahrenen Aufstellungsleiter ersetzen soll. Es soll dem Leser bewusst machen, welche Faktoren auf sein Leben einwirken.</p>
<p>ChrisTina Maywald: „In diesem Buch geht es mir darum, dass wir uns mit einigen der möglichen Ursachen beschäftigen, die uns daran hindern, dass wir den gewünschten Erfolg im Leben erreichen. Was immer Sie unter Erfolg verstehen: Systemische Arbeit kann dabei helfen, diesen auch zu realisieren. Für mich sind die dargestellten Methoden unterschiedliche Zugänge, um das gleiche große Ziel zu erreichen: dass unsere Seele als großes Ganzes wieder heil wird. Mir ist dieses Buch ein Anliegen, weil mir in meiner Coachingtätigkeit immer wieder Menschen begegnen, die sich nicht trauen, an einer echten Familien- oder auch Organisationsaufstellung teil zu nehmen.“</p>
<p>Zielgruppe für dieses Buch sind alle Menschen, welche etwas in ihrem Leben verändern wollen.<br />
Kontaktdaten: ChrisTina Maywald, 2632 Göttschach, Himmelreichgasse 9, eMail christina@ceteem.at, mehr Informationen im Internet unter www.seelenheil.ceteem.at und beim Verlag www.edition.zaunreiter.at.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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