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	<title>autofrei &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/autofrei/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "autofrei"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:07:19 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Keine Friede in Parks und Friedhöfen]]></title>
<link>http://verkehrhamburgnord.wordpress.com/2009/11/18/keine-friede-in-parks-und-friedhofen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:22:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>radfahrerschulze</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Hamburg-Nord gibt es zwei große Grünflächen &#8211; nicht sehr groß, gemessen an den Hunderttause]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Hamburg-Nord gibt es zwei große Grünflächen &#8211; nicht sehr groß, gemessen an den Hunderttausenden, die in ihrem Einzugsbereich wohnen und neben dem spärlichen Grün entlang des Alsterlaufs sonst nur handtuchgroße schmuddelige Eckparks als öffentliches Grün angeboten bekommen &#8211; aber nun gut, es gibt sie: den Stadtpark Winterhude und den Ohlsdorfer Friedhof. Leider ist keiner von beiden durchgehend autofrei &#8211; ein für andere Städte vermutlich präzedenzloses Phänomen der vollständigen Automobilisierung des öffentlichen Raumes.</p>
<p>Mitten durch den Stadtpark führt wie eine kaum überbrückbare Schlucht die in Stoßzeiten dicht und sonst schnell befahrene Hindenburgstraße und trennt ihn in zwei unverbundene Teile, das Sierich&#8217;sche Gehölz im Westen und den eigentlichen Stadtpark im Osten. Es gibt einige Zebrastreifen, aber an denen hat man als Fußgänger schlechte Karten, da die Autofahrer mit Querverkehr nicht rechnen und die Fußgänger im Walde schlecht sichtbar sind. Gelegentlich kommt ein Fahrzeug im letzten Moment schlitternd und bremsenquietschend vor dem Überquerungswilligen zum Stehen, aber in der Regel brausen sie durch und nehmen dem Menschen gnadenlos seinen Vorrang.</p>
<p>Der Ohlsdorfer Friedhof ist gar fast durchgehend von Autostraßen durchzogen. Das mag man fast nicht glauben, aber über den <strong>Fried</strong>hof, wo Respekt vor der Totenruhe herrschen sollte, rasen zu Tausenden die Blechsärge und parken dann praktisch am Fuß der Gräber, die hier in einem verkehrsmäßig friedlicheren Jahrhundert an idyllischen Alleen angelegt wurden, aber nun im Benzinqualm vergammeln. Der Friedhof ist von Buslinien durchzogen, eignet sich blendend zum Fahrradfahren und ist letztlich wirklich nicht so groß, dass es nicht auch zumutbar wäre, zu einem Grab zu Fuß zu pilgern. Aber nein, der Hamburger muss mit dem Auto bis an den Grabesrand fahren. (Das wohl auch in einem übertragenen Sinne.) Dafür ist dann &#8211; aus Respekt für die Totenruhe! &#8211; das Sportradfahren auf dem Friedhof verboten. Was die Toten wohl mehr stören mag?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Happy Mosel 2010]]></title>
<link>http://sportmeeting.wordpress.com/2009/11/15/happy-mosel-2010/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 06:55:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>sportmeeting</dc:creator>
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<description><![CDATA[Autofreier Erlebnistag an der Mosel mit Rad und Wanderungen. Informationen unter www.mosel.travel  u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Autofreier Erlebnistag an der Mosel mit Rad und Wanderungen. Informationen unter <a href="http://www.mosel.travel">www.mosel.travel</a>  unter Radtouren sowie im Blog <a href="http://www.fat-tax.de">www.fat-tax.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der autofreie Ring]]></title>
<link>http://gruene.blog2.at/2009/09/24/der-autofreie-ring/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 23:08:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>wolfgangkamptner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Rasen statt Asphalt Letzten Dienstag war wieder einmal Autofreier Tag. Die Ringstraße wurde auf Höhe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Rasen statt Asphalt Letzten Dienstag war wieder einmal Autofreier Tag. Die Ringstraße wurde auf Höhe]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ohne Autos durchs Weiltal]]></title>
<link>http://internetpiraten.wordpress.com/2009/08/02/ohne-autos-durchs-weiltal/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 02:12:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Weilburg Blogger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Autofreier Weiltalsonntag - darum geht es bei dem heutigen Thema der sinnvollen Freizeitgestaltung. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><a title="Weiltal Sonntag Autofrei" href="http://www.weilburg-online.de/2009/07/6-autofreier-weiltal-sonntag-am-2-august-2009/" target="_blank">Autofreier Weiltalsonntag</a> </strong>- darum geht es bei dem heutigen Thema der sinnvollen Freizeitgestaltung.</p>
<p>Von Schmitten über Weilmünster bis zur Guntersau kurz vor Weilburg ist der Verkehr nur für nicht motorisierte Fahrzeuge zugelassen. Fahrrad, Inliner oder Skateboard. Auf Rollen ohne Motor ist man beim <strong>autofreien Weiltal Sonntag</strong> gerne gesehen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Auto-Normal zu Otto-Normal?]]></title>
<link>http://gebraucher.wordpress.com/2009/07/27/von-auto-normal-zu-otto-normal/</link>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 11:27:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>gebraucher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Knapp 20 Jahre dem Auto gehuldigt. Vom schnittigen Sport-Coupé bis zum eleganten schwarzen Kombi.  E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Knapp 20 Jahre dem Auto gehuldigt. Vom schnittigen Sport-Coupé bis zum eleganten schwarzen Kombi.  Ein Leben ohne Auto? Undenkbar! Oder doch?<!--more--></p>
<p>Nun, seit einem Jahr autofrei.  Ohne Entzugserscheinung.  Das Porte-Monnaie kann aufatmen. Keine KFZ-Versicherung, keine Steuer, und keine teueren Werkstattrechnungen.</p>
<p>Ja, der Wohlstand ist plötzlich eingebrochen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Autoprämien - Autofrei - Ideen zur Krise]]></title>
<link>http://dangma.wordpress.com/2009/05/26/autopramien-autofrei-ideen-zur-krise/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 17:10:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>dangma</dc:creator>
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<description><![CDATA[Finanzkrise, Opel, Umwelt- bzw. Abwrackprämie, neue Ideen. In den USA ist man neben der &#8221;Autok]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Finanzkrise, Opel, Umwelt- bzw. Abwrackprämie, neue Ideen. In den USA ist man neben der &#8221;Autokrise&#8221; auf folgende -gar nicht mal so verkehrte- Idee gekommen und hat sie in die Tat umgesetzt, <a href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/new-york-times-square-wird-zur-fussgaengerzone_aid_402128.html">Times Square wird zur Fußgängerzone</a>, <em>focus.de. </em>Aber auch in Deutschland macht man sich Gedanken zu einer möglichen Stadt der Zukunft, <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2009/03/Mobilitaet-Serie-Teil-2">Die mobile Stadt</a>, <em>zeit.de. </em>Und was Ideen angeht, gehts zum Thema Prämien mit dieser Meldung weiter, <a href="http://www.sueddeutsche.de/immobilien/300/469853/text/">Abwrackprämie für alte Häuser &#8211; Vorschlag aus dem Norden</a>, <em>sueddeutsche.de</em>. <a href="http://www.die-gruene-stadt.de/">Grüne Städte</a> gegen ein tristes Lebensgefühl von zuviel Stress im Zeitalter des übertriebenen Wachstums, <a href="http://dangma.wordpress.com/2008/08/18/konsum-marktwirtschaft-und-wie-viele-einkaufsmeilen-mehr-und-mehr-an-eine-art-planwirtschaft-erinnern/">neues Lebensgefühl</a> eben, neben dem, was man auch <a href="http://dangma.wordpress.com/2009/05/16/casinokapitalismus-zuvielisation-life-style-krise/">Zuvielisationskrankheit</a> nennen könnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[New York times featuring Vauban]]></title>
<link>http://sbamueller.wordpress.com/2009/05/13/new-york-times-featuring-vauban/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 21:45:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>sbamueller</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unser Freiburger Lieblingsstadtteil hat es nun auch in die New York Times geschafft und wird dort al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Unser Freiburger Lieblingsstadtteil hat es nun auch in die New York Times geschafft und wird dort al]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Stau(n)end]]></title>
<link>http://almende2.wordpress.de/2009/04/29/staunend/</link>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 16:03:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>almende</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neulich hatte ich das fragwürdige Vergnügen mit anderen Zeitgenossen in deren Auto mitfahren zu könn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Neulich hatte ich das fragwürdige Vergnügen mit anderen Zeitgenossen in deren Auto mitfahren zu könn]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Marathon bringt’s]]></title>
<link>http://gruene.blog2.at/2009/04/19/der-marathon-bringt%e2%80%99s/</link>
<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 21:44:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>wolfgangkamptner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wien-Marathon sorgt für gute Luft Nein, ich bin nicht mitgelaufen. Aber ich habe heute am Vormittag ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wien-Marathon sorgt für gute Luft Nein, ich bin nicht mitgelaufen. Aber ich habe heute am Vormittag ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der einsamste Retter Deutschlands arbeitet auf Hiddensee]]></title>
<link>http://numrich.wordpress.com/2008/11/28/der-einsamste-retter-deutschlands-arbeitet-auf-hiddensee/</link>
<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 23:22:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>numrich</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weite und Einsamkeit auf der autofreien Insel Im Schritttempo bahnt sich der Rettungswagen seinen We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_469" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/haus_hiddensee_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-469" title="haus_hiddensee_klein" src="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/haus_hiddensee_klein.jpg?w=128" alt="Weite und Einsamkeit auf der autofreien Insel" width="128" height="60" /></a><p class="wp-caption-text">Weite und Einsamkeit auf der autofreien Insel</p></div>
<p>Im Schritttempo bahnt sich der Rettungswagen seinen Weg über die löchrigen Betonplatten, die einzige befestigte Straße der Insel. Mit jedem Winterfrost kommen ein paar neue Schlaglöcher dazu, denen Rettungsassistent Frank Börner ausweichen muss. Zwar gibt es auf dem autofreien Eiland nur selten Gegenverkehr, hier eine Pferdekutsche, da ein Elektrokarren, aber dafür andere Hindernisse. „Die Touristen sind unser ärgster Feind“, witzelt Börner während er sie behutsam umkurvt, „sie sehen mich kommen und gehen mitten auf der Straße weiter.“ Deshalb arbeitet der 50-Jährige am liebsten im Frühling und im Herbst auf der Insel. Im Sommer sei einfach zu viel los. Und im Winter, tja, da sei es sehr einsam. Jetzt ist Sommer und im Ortskern von Vitte herrscht Hochbetrieb: vor den Souvenirläden werden Ansichtskarten und Strandutensilien verglichen, der Edeka-Markt und die Straßencafés sind voller Menschen in kurzen Hosen, es riecht nach Räucheraal und Pferdeäpfeln. Der Rettungswagen mit dem achtspitzigen Kreuz schiebt sich vorsichtig durch die Urlaubermassen und wird dabei argwöhnisch gemustert. Man braucht Geduld, um vom südlichen Hafen in Neuendorf durch Vitte bis nach Kloster zu kommen, wo das Rettungsfahrzeug stationiert ist. Auch wenn das Fahrzeug nur den Status eines Krankentransportwagens hat, sollte theoretisch jeder Punkt der Insel in zehn Minuten erreicht werden. Doch das erscheint unmöglich im Sommer angesichts der Enge. Auch das Martinshorn schaltet Börner nur äußerst ungern ein – es macht die Pferde scheu.</p>
<p><!--more-->Die Inselfiliale der JUH ist in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Kloster untergebracht. Weil es den Johannitern an Fläche, Garage und</p>
<div id="attachment_470" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/img_2198_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-470" title="img_2198_klein" src="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/img_2198_klein.jpg?w=128" alt="Der Sanitäter am Hafen" width="128" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sanitäter am Hafen</p></div>
<p>Desinfektionsstrecke fehlt, dürfen sie ihr Domizil nicht Rettungswache nennen und sagen stattdessen Rettungsstützpunkt. In einer Ecke des Wohnzimmers, das mit Schrankwand, Sofa und einem mannshohen Kühlschrank reichlich voll ist, hängt ein Plan der Insel, den die Sanitäter selbst gezeichnet haben. Er hilft bei der Orientierung, denn den Einsatzort schnell zu finden ist gar nicht so leicht: Häufig fehlen Straßenbezeichnungen und die Häuser sind einfach durchnummeriert. Einen Kollegen, den man zurate ziehen könnte, hat man hier nicht. Als das Telefon klingelt, meldet Börner sich mit &#8220;Hallo Leitstelle“, dann wiederholt er „keine Arbeit &#8211; na, das ist gut!“ Schließlich hatte er heute schon zwei Einsätze: Eine Urlauberin hatte einen Drehschwindel in Vitte während zeitgleich in Neuendorf einem Fußgänger das Bein von einem vorbei fahrenden Fahrradanhänger aufgerissen wurde. „Ich habe die Dame schnell beim Inselarzt ausgeladen und mich dann um die Verletzung gekümmert“, sagt Börner. Normalerweise ist Rettungsdienst Teamarbeit. Aber weil die Inselretter ihren Dienst alleine versehen, müssen sie häufig Umherstehende einbeziehen. An so einem ungewöhnlichen Arbeitsplatz wird Improvisieren eben groß geschrieben. „Man muss die Leute einschätzen können“, sagt Börner, „manchmal steht ein Arzt in der Nähe oder jemand, der erste Hilfe gelernt hat.“ Selbst bei einer Reanimation muss er einem Unbekannten den Beutel in die Hand drücken und ihm sagen, was er machen soll. „Manchmal trifft man auf auch Leute, die wissen, wie auf den Brustkorb zu drücken ist und dann beatmet man eben selbst.“ Nur die Trage bedient Börner allein. „Einen Uneingeweihten lasse ich da nicht ran, denn man muss verschiedene Hebel ziehen und rechtzeitig loslassen.“ Stattdessen hebt und senkt er Patienten in Etappen, vorne ein Stück hoch, zum Fußende laufen, hinten ein Stück hoch, dann wieder nach vorne. Stückchenweise geht es so für die Patienten nach oben und wieder runter. Auch beim Tragen bittet er Urlauber oder Angehörige um Hilfe. „Die erste Zeit hatte ich ein bisschen Bammel hier alleine auf der Insel“, gibt der besonnen wirkende Mann zu. Im Sommer haben sie hier vor allem Knochenbrüche zu versorgen, wenn jemand vom Pferd oder dem Fahrrad gefallen ist. Und auch die engen Stiegen, die in den kleinen Inselhäusern ins Obergeschoss führen, stellen ein hohes Unfallrisiko dar – besonders wenn Alkohol im Spiel ist. Der zweite Einsatzschwerpunkt sind innere Erkrankungen. „Die Jungen arbeiten doch alle auf der Insel“, sagt Börner und zeigt mit dem Daumen rüber in Richtung Rügen,</p>
<div id="attachment_471" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/boerner_wartet_klein.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-471" title="boerner_wartet_klein" src="http://numrich.wordpress.com/files/2008/11/boerner_wartet_klein.jpg?w=128" alt="Der Sanitäter in seiner kleinen Station" width="128" height="85" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sanitäter in seiner kleinen Station</p></div>
<p>„die hier noch wohnen, das sind fast alles ältere Leute.“ Und so seien Krankheiten häufig, die mit dem Alter zunehmen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese Patienten müssen dann so schnell es geht ins Krankenhaus am Festland gebracht werden, per Hubschrauber oder, wenn die wegen Dunkelheit oder Sturm nicht mehr fliegen, mit Schnellboten, den Wassertaxis. Auf der Insel kommt es eben besonders darauf an, sich gut zu organisieren: Der Sanitäter muss den Patienten versorgen und gleichzeitig den Arzt rufen oder das Wassertaxi bestellen. Er muss die Patienten zum Hubschrauber fahren und irgendwie zwischendurch das Übergabeprotokoll schreiben. Dass sich Einsätze wie heute überlappen kommt selten vor, eher noch gibt es Tage, an dem gar nicht passiert. Damit die Zeit dann nicht lang wird, gibt es einen Wochenplan: Fahrzeug grundreinigen, vor allem vom vielen Sand, Einsatzkiste für Großschadensereignisse warten und Wohnung putzen. „Ich arbeite eben da, wo andere Urlaub machen“, sagt Börner und es klingt wie eine Antwort, die er sich zurechtgelegt hat, wenn ihm wieder mal dieselbe Frage gestellt wird. Aber ein bisschen Urlaubsgefühl strahlt auch auf ihn ab. Wenn alles erledigt ist auf der Station, dann, gibt der hauptamtliche Johanniter zu, dann könne man auch zur Ruhe kommen und in der Abgeschiedenheit der Insel zu sich finden. Aber eigentlich nur in der Nebensaison. Börner liest dann dicke Bücher und zwischendurch vertritt er sich die Beine: „Man muss hier auch mal raus, zum Konsum oder die Treppe zur Steilküste hoch und den Wind um die Nase wehen lassen.“ Wenn dann allerdings der Alarmierungs-Pieper summt, ist Schluss mit der Idylle und es geht im Laufschritt zurück. Oliver Numrich</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Benni, Gert-Jan und ich am Atomium!!!]]></title>
<link>http://susebruxelles.wordpress.com/2008/10/03/benni-gert-jan-und-ich-am-atomium/</link>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 13:23:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>susebruxelles</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sonntag der 21.09.2008 Mensch, wir sind noch total fertig von gestern. Wir haben die Nacht zuvor wie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><span style="text-decoration:underline;">Sonntag der 21.09.2008</span></h2>
<h2>Mensch, wir sind noch total fertig von gestern. Wir haben die Nacht zuvor wieder die Sau rausgelassen. Aber der 21.09.2008 ist dieses Jahr ein wichtiger Tag in Bruxelles.</h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Nämlich: <span style="display:inline-block;">Autofreier Tag in Brüssel </span></span></h2>
<h2><span style="display:inline-block;">In Brüssel ist heute autofreier Tag. Ist das nicht abgefahren. Auf den Straßen der belgischen Hauptstadt verkehren lediglich Sonderfahrzeuge, Krankenwagen, Streifenwagen und im Notfall Fahrzeuge der Feuerwehr. Auch die Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs, wie Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen, sind im Einsatz – das Beste kommt noch, alle Fahrmittel sind kostenlos. An diesem Tag versteht sich. Es waren Tausende von Menschen unterwegs, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auf diese Weise soll den Menschen nahe gelegt werden, dass man auch ohne das eigene Auto mobil sein kann. Das ist eine super Idee. Wir man sowas auch bei uns auf die Reihe bekommen? </span></h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Atomium &#8212;Atomium &#8212; Atomium</span></h2>
<h2>Zurück zum eigentlichen Ziel was wir anstreben wollen. Das Atomium in Brüssel und was ist das???</h2>
<h2>Das ist einer der erstaunlichsten Gebäude der Welt. <span style="font-family:Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif;">Das Gebäude errreicht man Direkt vom Zentrum (z.B. vom Zentralbahnhof oder Place de Brouckere) mit der Linie 1A in Richtung Roi Baudouin. Atomium: Station Heysel.</span><span style="font-family:Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif;"> Es ist das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1958 (EXPO).</span></h2>
<h2><span style="font-family:Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif;">Das Bauwerk stellt eine 165 &#8211; milliardenfache Vergrößerung eines Eisenmoleküls dar.</span><span style="font-family:Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif;">Das Atomium ist 102 Meter hoch und 2400 Tonnen schwer; die neun Kugeln haben jeweils einen Durchmesser von 18 Metern. In der vertikalen Röhre fährt Belgiens schnellster Aufzug von der unteren Kugel über die mittlere bis in die Panorama-Kugel. Durch die schrägen Röhren kann man über Belgiens längste Rolltreppen oder normale Treppen in die anderen Kugeln gelangen. Der Architekt A. Waterkeyn, der im Oktober 2005 im Alter von 88 Jahren verstarb, widmete das Atomium dem wissenschaftlichen Fortschritt. Es wurde in nur drei Jahren erbaut &#8211; eine Meisterleistung &#8211; und sollte nach der Ausstellung wieder abgerissen werden. Einen Abriss hat die Stadt aber nicht über’s Herz gebracht &#8211; und kaufte das außergewöhnliche Bauwerk nach Ausstellungsende. Das Atomium sollte so lange wie möglich erhalten und für Besucher geöffnet bleiben, und wurde zu <em>dem</em> Wahrzeichen von Belgien und Brüssel. </span></h2>
<h2><span style="text-decoration:underline;">Öffnungszeiten:</span> 18. April 2008 &#8211; 19. Oktober 2008 = 10.00 Uhr &#8211; 19.00 Uhr (Kasse schließt 18.00 Uhr)</h2>
<h2>Donnerstag = 10.00 Uhr &#8211; 22.00 Uhr (Kasse schließt 21.00 Uhr)</h2>
<h2>Ab den 20.Oktober 2008 = 10.00 Uhr &#8211; 18.00 Uhr (Kasse schließt 17.30 Uhr)</h2>
<h2><span style="text-decoration:underline;">Eintrittspreise:</span> Erwachsene 9,00 €    &#8212;&#8212;      Studenten   6,00 €</h2>
<h2><span style="text-decoration:underline;"><br />
</span></h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">Bilder darf ich nicht vergessen </span></h2>
<h2 style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">(Das Atomium in seiner vollen Bracht)</span></h2>

<p><a href="http://susebruxelles.files.wordpress.com/2008/10/img_0245.jpg"><br />
</a><a href="http://susebruxelles.files.wordpress.com/2008/10/img_0249.jpg"> </a><a href="http://susebruxelles.files.wordpress.com/2008/10/img_0247.jpg"></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Autofrei - eine Nachlese]]></title>
<link>http://almende2.wordpress.de/2008/09/23/autofrei-eine-nachlese/</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 09:37:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>almende</dc:creator>
<guid>http://almende2.wordpress.de/2008/09/23/autofrei-eine-nachlese/</guid>
<description><![CDATA[Die europäische Mobilitätswoche für eine Mobilität ohne Auto    Gestern gab es wieder einen europawe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die europäische Mobilitätswoche für eine Mobilität ohne Auto    Gestern gab es wieder einen europawe]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vivre sans voiture : le déclic nécessaire]]></title>
<link>http://ecoloinfo.wordpress.com/2008/04/02/vivre-sans-voiture-le-declic-necessaire/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 23:21:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Grégoire - écolo-info</dc:creator>
<guid>http://ecoloinfo.wordpress.com/2008/04/02/vivre-sans-voiture-le-declic-necessaire/</guid>
<description><![CDATA[Quitter nos réflexes automobiles n’est pas toujours des plus simples. Ainsi, lorsque l’on habite à l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="null" style="text-align:justify;">Quitter nos réflexes automobiles n’est pas toujours des plus simples. Ainsi, lorsque l’on habite à la campagne, il faut reconnaître qu’il est difficile de faire sans voiture. Par contre, <strong>dans les grandes villes, on pourrait souvent s’en passer</strong> mais (et là, je fais part de mon expérience personnelle), on trouve toujours des &#8220;bonnes raisons&#8221; pour ne pas franchir le cap !&#8230;.même si on utilise très peu notre voiture. On se dit ….. &#8220;Le jour où je dois aller aux urgences pour mes enfants, la fois où nous souhaitons partir en week end…..&#8221;</p>
<p align="justify">
<p class="null" style="text-align:justify;">Aussi, les &#8220;villes&#8221; devraient nous aider à franchir le cap, en s&#8217;organisant pour être vivables sans voiture. Des associations sont également très actives sur ce sujet et je trouve que le mouvement Carfree né à l’étranger (Allemagne, USA et Angleterre principalement) dans les années 90 est une approche intéressante.</p>
<p align="justify">
<p style="text-align:center;"><img class="CtreTexte" src="http://idata.over-blog.com/0/35/76/23/isobel-campbell/Autofrei1.jpg" alt="" width="600" height="450" /></p>
<p align="justify">
<p class="null" style="text-align:justify;">L’objectif de cette initiative est de montrer que l’on peut vivre sans voiture, et que la ville est plus agréable sans cette dépendance. En Allemagne, les associations sont très actives, avec des antennes dans les plus grandes villes. Leur travail est de sensibiliser les citoyens, de repérer les espaces constructibles et d’influencer les promoteurs pour qu’ils se lancent dans des &#8220;quartiers sans voiture&#8221;.</p>
<p class="null" style="text-align:justify;">A ce jour, plus d’une dizaine de quartiers a vu le jour et la ville de Munich s’est fixée comme objectif, d’ici 2015, d’avoir 10.000 logements &#8220;sans voiture&#8221;.</p>
<p class="null" style="text-align:justify;">Le principe est de construire des habitations à proximité des transports en commun existants, et des commerces de proximité. Les règles de vie dans le quartier interdisent complètement le recours à la voiture, tout comme la construction de parking en périphérie du quartier. Bref, en habitant dans un tel quartier, vous allez au bout de la logique d’abandon de la voiture.</p>
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<p style="text-align:center;"><img class="CtreTexte" src="http://idata.over-blog.com/0/35/76/23/isobel-campbell/autofrei.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
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<p class="null" style="text-align:justify;">Cependant, même si cette dernière est nuisible (pollution atmosphérique, sonore, accidents…) , elle n’en reste pas moins utile et nécessaire dans certaines situations, d’où des solutions <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Autopartage" target="_blank">d&#8217;auto partage</a> mises en place dans ces quartiers.</p>
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<p class="null" style="text-align:justify;">Le dernier exemple allemand nous vient de Cologne, avec un <a href="http://www.stellwerk60.de/" target="_blank">quartier &#8220;sans voiture&#8221; sur 4 hectares</a> et ayant pour promoteur, une société privée. <strong>Les premiers occupants de ce quartier (dès janvier 2007) sont satisfaits de leur nouvelle vie à hauteur de 95%</strong>!</p>
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<p class="null" style="text-align:justify;">En France, le mouvement Carfree est présent sur la toile depuis le début de l’année et cherche à sensibiliser un maximum de citoyens. Vous pouvez les retrouver en cliquant <a href="http://carfree.free.fr/" target="_blank">ici</a>.</p>
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<p class="null" style="text-align:justify;"><strong>Je ne sais pas si vous êtes comme moi, mais ….si l’on me propose des environnements clairement adaptés à une vie sans voiture, avec des solutions alternatives de déplacement ……je franchis le cap et j’abandonne définitivement mon automobile. Pas vous ?</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Autofrei - endlich!]]></title>
<link>http://almende2.wordpress.de/2007/06/18/autofrei-endlich/</link>
<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 11:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>almende</dc:creator>
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<description><![CDATA[Überlegungen dazu habe ich ja schon seit längerer Zeit angestellt, doch nun, genauer gesagt seit 15.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Überlegungen dazu habe ich ja schon seit längerer Zeit angestellt, doch nun, genauer gesagt seit 15.]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Autofrei - eine Umstellung]]></title>
<link>http://almende2.wordpress.de/2007/06/06/autofrei-eine-umstellung/</link>
<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 09:22:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>almende</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit meiner Übersiedelung in die Stadt sehe ich den Besitz eines eigenen Autos zunehmend als Belastu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seit meiner Übersiedelung in die Stadt sehe ich den Besitz eines eigenen Autos zunehmend als Belastu]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Autofrei – aber nur ein bisschen]]></title>
<link>http://columnata.wordpress.com/2008/01/12/autofrei-%e2%80%93-aber-nur-ein-bisschen/</link>
<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 14:19:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>columnata</dc:creator>
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<description><![CDATA[Stell Dir vor, es ist autofreier Sonntag und keiner macht mit Gestern war autofreier Sonntag in Hamb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Stell Dir vor, es ist autofreier Sonntag und keiner macht mit</p>
<p>Gestern war autofreier Sonntag in Hamburg. Das erste Mal und freiwillig. Und ich stand im Stau! Ich hatte gute Gründe im Auto zu sitzen. Als Journalistin sollte ich die Nation über dieses denkwürdige Ereignis informieren. Aber um 11 Uhr ging es schon los. Um rechtzeitig vor Ort am Jungfernstieg zu sein, hätte ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln schon um 9:30 Uhr aus dem Haus gemusst.</p>
<p>Ein Sonntag wie gesagt. Na ja, und dann das Wetter. Dauerregen. Grau in Grau. Meine weiße Hose hätte sich da farblich ganz schnell angepasst. Und dann das! Stau! Wo kommen denn all die anderen her? 11 Uhr schaffe ich wohl doch nicht. Auf der Aktionsmeile am Jungfernstieg war leider nur noch eine Fahrbahn frei, die andere war für Skater reserviert. Da staute sich nichts, weil keiner bei diesem Wetter skatet. Überhaupt waren wohl mehr Autos als Fußgänger auf den Straßen. Sie schlichen mit Goretex und Gummistiefeln bewaffnet um die Infostände von ADAC, HVV, E.ON und Vattenfall, die sich hier ein grünes Image verpassten. Eine Handvoll Regenschirme tummelte sich vor der Musikbühne. Einen Parkplatz konnte ich nicht finden.Ich bin für eine autofreie City. Mal ehrlich! Wo kommen wir denn da hin, wenn man am Ort des Geschehens noch nicht mal einen Parkplatz findet? Wird man ja doch nass, wenn man so weit laufen muss.</p>
<p>Autofrei, aber bitte nur ein bisschen. Hanseatisch sehr zurückhaltend gibt sich der Hamburger bei dieser Mitmachaktion. Da war es doch leichter im Dezember fürs Klima fünf Minuten im Dunkeln zu sitzen. Da wurde man wenigstens nicht nass. Aber wer hat die ganzen Infostände und die Bühne in die City gekarrt? Der Fahrradkurier? Und wie steht es sonst mit der Klimabilanz in Hamburg? Der Hafen spuckt mit seinen Ozeanriesen täglich ein Vielfaches der harmlosen PKW an klimaschädlichen Gasen aus. Da schadet es eigentlich auch nichts, wenn der SPD-Bürgermeister- Kandidat Michael Neumann am autofreien Sonntag mit dem PKW zum Neujahrsempfang seiner Partei fährt. Er hatte sicherlich gute Gründe. Genau wie ich.</p>
</div>]]></content:encoded>
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