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	<title>b0rken-software &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/b0rken-software/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "b0rken-software"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 03:00:16 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Meine Bugs sind harmlos! \o/]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/18/meine-bugs-sind-harmlos-o/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:43:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/18/meine-bugs-sind-harmlos-o/</guid>
<description><![CDATA[Also ich hab ja in letzter Zeit viel ebensolche mit dem Beheben von Bugs^Wzufällig entstandenen Zusa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Also ich hab ja in letzter Zeit viel ebensolche mit dem Beheben von <del datetime="2009-11-18T15:18:34+00:00">Bugs</del>^W<a href="http://www.yet-another-geek.org/pages/geekiness.html" target="_blank">zufällig entstandenen Zusatzfunktionen</a> verbracht. Bei dieser Tätigkeit kommt man immer wieder an Stellen bei denen man denkt &#8220;WTF? Wie hab ich das übersehen können?&#8221; oder sonst irgendwie spontan den Wunsch entwickelt mit dem Kopf eine Wand aus dem Weg zu räumen.<br />
Da draußen, im großen, bunten Intarweb gibts aber Schilderungen von Problemen die alles in den Schatten stellen was mir so tagtäglich vor das Keyboard läuft. Ein paar besonders schöne Exemplare will ich euch heute mal zeigen&#8230;<br />
<!--more--></p>
<p>Die ersten beiden stammen aus dem Android-Umfeld:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.engadget.com/2009/11/17/motorola-droid-camera-autofocus-fixed-in-secrecy/comments/23182303/" target="_blank">datumsabhängige Qualität der Autofocus-Funktion</a> </li>
<li><a href="http://blogs.zdnet.com/Burnette/?p=680" target="_blank">Nach einem Neustart wird jedes eingegebene Wort, im Hintergrund, unbemerkt, mit root-Rechten als Befehl interpretiert</a></li>
</ul>
<p>Einen weiteren, besonders schönen hat <a href="http://martin.ringehahn.de/blog/" target="_blank">Chronodd</a> entdeckt:<br />
<a href="http://blogs.msdn.com/ieinternals/archive/2009/07/27/Bugs-in-the-IE8-Lookahead-Downloader.aspx" target="_blank">IE-Lookahead-Bug</a><br />
um die Funktionalität mal zusammenzufassen:</p>
<blockquote><p>
The incorrect behavior occurs if your page contains a JavaScript URL which spans exactly the 4096th byte of the HTTP response. If such a URL is present, under certain timing conditions the lookahead downloader will attempt to download a malformed URL consisting of the part of the URL preceding the 4096th byte combined with whatever text follows the 8192nd byte, up to the next quotation mark. Web developers encountering this problem will find that their logs contain requests for bogus URLs with long strings of URLEncoded HTML at the end.
</p></blockquote>
<p>Zum Abschluss noch eine alternative Variante wie man seine Funktionen benennen kann.. erinnert mich ziemlich stark an unsere Idee während des Studiums doch alle Funktionen nur noch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Three-letter_acronym">TLA</a>/<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FLAB" target="_blank">XTLA</a>/SXTLA oder ähnliches zu nennen. Die Idee dann aber <a href="http://thedailywtf.com/Articles/modHmm.aspx" target="_blank">in Produktivcode durchzuziehen</a> hat schon eigentlich wieder einen balls-of-steel-award verdient.</p>
<p>Bei solchen Aktionen finde ich den Begriff &#8220;Quählkot&#8221; doch ziemlich treffend&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Google Chrome in "brauchbar"]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/06/google-chrome-in-brauchbar/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 22:32:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/06/google-chrome-in-brauchbar/</guid>
<description><![CDATA[Ja ich bin ein Fan dieses Browsers, nicht weil er so tolle Funktionen hat, nicht weil er von Google ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://g33ky.de/2008/10/20/google-chrome/">Ja ich bin ein Fan dieses Browsers</a>, nicht weil er so tolle Funktionen hat, nicht weil er von Google ist und erst recht nicht weil er so toll aussieht oder als OpenSource veröffentlicht wurde. Nein, mein Grund diesen Browser mehr zu mögen als seine Konkurrenz ist ein ganz einfacher und simpler Fakt: Google hat verstanden wie ein Browser für den Nutzer sichtbar sein soll: möglichst gar nicht!<!--more--></p>
<p>Sehen wir es doch mal so, Software die einfach nur funktioniert bemerkt man im idealfall nicht. Wenn ich meine Filme vom Netzlaufwerk wie lokal öffnen kann und ohne große Geschwindigkeits- oder Betriebssystemprobleme darauf zugreifen kann, dann werde ich mir keine Gedanken machen mit welchem Protokoll ich die Daten übertrage oder was ich noch daran rumstellen könnte damit das alles besser läuft.<br />
Analog ist das natürlich mit Browsern. Je weniger ich mich Aufrege weil der Browser ewig lädt, je weniger Platz der Browser auf meinem Bildschirm einnimmt (im Verhältnis zum Seiteninhalt) und je weniger Ressourcen das Stück Software dabei frisst, desto weniger werde ich den Browser beachten.</p>
<p>Wenn ich mich aber überhaupt nicht um den Browser kümmere, dann werde ich auch keine dutzend Erweiterungen installieren, ich werde nicht permanent am Aussehen rumstellen oder versuchen die Geschwindigkeitsprobleme mit kleinen Tricks und Kniffen zu umgehen. Dann stört es mich natürlich auch nicht wenn die eine oder andere Funktion fehlt, die meisten Nutzer werden sowieso mit Müh und Not überhaupt mal einen Einstellungsdialog öffnen und auch das werden sie nur tun wenn sie keine andere Wahl haben (z.B. weil sie hinter einem Proxy sitzen).</p>
<p>Auch wenn Chrome nun also alles tut um aus dem Sichtfeld des Nutzers zu bleiben, gibt es einige Stellen die einfach noch mangelhaft sind. So ist das blaue, runde Design vlt. für sich genommen ganz nett und braucht im Gegensatz zu Firefox/IE nur 2-3 Zeilen Platz auf dem Bildschirm statt 5-7, es sieht aber gleichzeitig Bonbonmäßig bunt aus und passt sich nicht im Geringsten in Systemweite vorgaben ein (wie sehr ich solche am Fenstersystem vorbei &#8220;optimierten&#8221; Anwendungen &#8220;mag&#8221; will ich hier lieber nicht schon wieder erörtern).<br />
Dank den neuerdings implementierten Skins aber kann man das Aussehen recht gut anpassen&#8230; es ist noch immer nicht so ideal wie wenn das Design des Fenstersystemes verwendet werden würde, aber man kann sich ja ein passendes Farbschema suchen und schon fällt der Unterschied nichtmehr  so extrem auf (wenn das für jedes Programm nötig wäre, würde es zu arbeit ausarten).</p>
<p>Ein weiterer Punkt sind sicherlich Ressourcenfresser an denen der Browser nicht viel ändern kann. Da wären z.B. schlecht optimierte Seiten mit &#60;Flash-Blink-Elementen an jeder Ecke oder Werbebanner die man eigentlich garnicht sehen will. Unter  Firefox gab es dafür schon lange AdBlock-/Flashblock-Plugins die die Schmerzen linderten und man konnte sich natürlich auch jederzeit via Privoxy, /etc/hosts o.ä. eine generische Notlösung zusammenfrickeln, aber wenn wir ehrlich sind hat das doch außer ein paar Nerds denen es mehr um ein Proof-Of-Concept ging denn um Schmerzen, eh niemand wirklich getan.<br />
Die neueren Entwickler-Versionen von Chrome haben jedoch ein offenbar fast brauchbar funktionierendes Plugin-System (mehr ein reines einbinden von HTML/JS-Elementen), mit dem ein paar Autoren auch bereits 2-3 brauchbare Erweiterungen gebaut haben.</p>
<p>AdBlock+ z.B. sorgt mit 3 Klicks dafür dass ein Werbebanner im Nirvana des display:none verschwindet (auch wenn die Elemente momentan nur ausgeblendet werden, was performancemäßig noch nicht perfekt ist, ist das immer noch weit besser als nichts).<br />
Nebenbei ist die Steuerung des zu blockenden Elementes viel hübscher geworden als ich das vom Firefox-Vorbild her kenne, nur in seltenen Fällen merkt man halt an ein paar Bugs dass die Entwicklung des Plugins gerade erst begonnen hat.</p>
<p>FlashBlock wäre dann das zweite Puzzleteil, mit ihm werden wie beim Firefox-Vorbild nur dann Flash-Elemente geladen, wenn ich bewusst auf das Symbol dass erstmal anstelle des Elementes eingeblendet wird, geklickt habe. Der einzige &#34;Nachteil&#34; den ich bisher von dieser Vorgehensweise gesehen habe ist wohl dass ein Youtube-Video nicht sofort startet wenn ich die Seite öffnen lass (*gähn*). Die Vorteile hingegen belaufen sich auf verminderte Datenschutzprobleme (Flash-Cookies) und ein <a href="http://g33ky.de/2008/12/03/block-flash-save-a-tree/">paar Monate</a> eingesparte <a href="http://g33ky.de/2008/07/04/flash-in-die-toilette-and-please-flush/">CPU-Zeit pro Jahr</a> an surfen.<br />
Meiner Meinung nach ist das ein verdammt guter Tausch.</p>
<p>Wie kommt man nun an all diese Spielzeuge?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.google.com/chrome/?hl=de" target="_blank">Chrome installieren</a></li>
<li><a href="http://dev.chromium.org/getting-involved/dev-channel/using-the-channel-changer" target="_blank">auf aktuellere (dev) Version umstellen (dafür vlt. mit mehr Bugs behaftet als stabile Version)</a></li>
<li><a href="http://www.chromeextensions.org/appearance-functioning/adblock/" target="_blank">AdBlock+</a></li>
<li><a href="http://www.chromeextensions.org/appearance-functioning/flashblock/" target="_blank">FlashBlock</a></li>
<li><a href="https://tools.google.com/chrome/intl/en/themes/index.html" target="_blank">Themes</a></li>
</ul>
<p>Da jetzt sicher wieder die <a href="http://g33ky.de/2008/10/23/poses-google/">Anti-Google-Flamewars</a> beginnen, möchte ich entsprechende Leute doch gleich auffordern mir nicht nur zu sagen warum Chrome/Google böse ist, sondern gleich einen verwendbaren Browser zu nennen, der nicht von einer großen Firma gestützt wird (IE =&#62; MS, Safari =&#62; Apple, Chrome =&#62; Google, Firefox (Mozilla Foundation) =&#62; 85% Google) und sich eine gute Begründung zu überlegen warum dieser Browser besser sein soll, bzw. was er im Bezug auf die Privatsphäre des Nutzers so viel besser machen soll als Chrome&#8230; ich wünsche viel Spaß.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Slug" - Linksys NSLU2]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/09/15/slug-linksys-nslu2/</link>
<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 20:56:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/09/15/slug-linksys-nslu2/</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich mir eine neue NSLU2 von Linksys zugelegt und damit endgültig mein altes Not-Bo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letzte Woche habe ich mir eine neue <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NSLU2" target="_blank">NSLU2 von Linksys</a> zugelegt und damit endgültig mein altes Not-Book ersetzt (das seinerseits meinen Micro-ITX-Server ersetzt hatte). Bei eben diesem Gerät handelt es sich rein grundsätzlich um einen reinen NAS-Adapter mit dem ursprünglich einfach nur 1-2 USB-Festplatten im Netzwerk freigegeben werden sollten. Da man aber <a href="http://debian.asconix.com/debian-lenny-nslu2-howto" target="_blank">auf</a> <a href="http://www.tecchannel.de/storage/nas/1744030/nslu2_linksys_nas_usb_fileserver_domain_controller_festplatte_pdc_windows_server/" target="_blank">sehr</a> <a href="http://www.cyrius.com/debian/nslu2/" target="_blank">einfache</a> Art (Update-Dialog, Image auswählen, Anweisungen folgen) ein alternatives Betriebssystem installieren kann (in meinem Fall eine vollwertige Debian), lässt sich das Ganze mit recht wenig Aufwand enorm erweitern.<br />
<!--more--></p>
<p>Da die Kiste weit weniger Strom braucht, keinerlei Geräusche von sich gibt (ok, ich hab eine externe Festplatte dran die man hören KÖNNTE) und auch in der Anschaffung billiger war als die nächstbesten hundert Möglichkeiten, werde ich mich damit abfinden dass die Kiste nicht ganz so viel Leistung hat (aber noch ausreichend, einzig der RAM ist etwas knapp da viel Python drauf läuft).<br />
Selbst wenn ich jedoch für jeden Dienst eine einzelne Slug kaufen würde, wären die Gesamtkosten wohl noch immer niedriger als für einen einzelnen, Lüfterlosen PC mit der selben Leistung (dann muss ich mir aber was sinnvolleres  als ein Steckernetzteil für alle Kisten zusammen zulegen^^)</p>
<p>Wem Debian nicht gefällt, der kann sich auch die angepasste Variante des original-Systemes (<a href="http://www.nslu2-linux.org/wiki/Unslung/HomePage" target="_blank">Unslung</a>) installieren, so das Web-Interface erhalten und dennoch neue Software installieren. Auch von Ubuntu-Versionen auf der Kiste habe  ich bereits gehört (Auch wenn sich meinem Verstand der Vorteil von Ubuntu gegenüber Debian auf einem Server, wehement entzieht, vor allem da wohl keine Aktuellen Versionen von Ubuntu mehr für diese Platform erscheinen werden.)</p>
<h3>Daten</h3>
<ul>
<li>CPU: Intel XScale IXP420 (je nach Variante mit 133 oder 266 MHz)</li>
<li>RAM: 32MB</li>
<li>Anschlüsse: 2xUSB, 1x 100MBit Ethernet (+1x RS232 intern, nicht angeschlossen)</li>
<li>Stromverbrauch: unter 20W</li>
<li>Kühlung: komplett passiv</li>
<li>Preis: ca. 70€</li>
</ul>
<h3>Software die bei mir gerade läuft</h3>
<ul>
<li>Debian Betriebssystem (2.6.26-2-ixp4xx armv5tel GNU/Linux)</li>
<li>SMB-Server (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samba_(Software)#Bestandteile_und_grafische_Benutzeroberfl.C3.A4chen" target="_blank">Swat</a> war kurz installiert um mir schreibarbeit zu ersparen, ist aber wieder runtergeflogen)</li>
<li>HTTP-Server (momentan Python-Basis, <a href="http://www.cherrypy.org/" target="_blank">CherryPy</a>, eigener Code noch im Aufbau)</li>
<li>SSH-Terminal mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Screen" target="_blank">GNU Screen</a>, <a href="http://irssi.org/" target="_blank">IRSSI</a>, <a href="http://mcabber.com/" target="_blank">mcabber</a>, <a href="http://libtorrent.rakshasa.no/" target="_blank">rTorrent</a>, <a href="http://www.gnu.org/software/bc/" target="_blank">bc</a></li>
<li><a href="http://code.google.com/p/pychao/" target="_blank">pyChao IRC-Bot</a> mit <a href="http://home.g33ky.de/lastfacts.xml">Fact-Ausgabe</a> via HTTP (wird wie bereits geschrieben momentan umgebaut)</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EeeRotate]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/18/eeerotate/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:34:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/18/eeerotate/</guid>
<description><![CDATA[Heute geht es mal wieder um mein kleines Alltagswerkzeug Akoya (typisches Wind-Netbook von MSI, gela]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute geht es mal wieder um <a href="/2008/10/19/medion-akoya-mini-e1210/">mein kleines Alltagswerkzeug Akoya</a> (typisches Wind-Netbook von MSI, gelabelt als Medion, verkauft bei Aldi). Wie so ziemlich alle Geräte in dieser Klasse verfügt die Kiste über ein 10,2&#8243; Display mit einer Auflösung von 1024&#215;600 Bildpunkten.<br />
Das Gerät ist klein, leicht und mit meinem kleinen Akku-Upgrade hällt die Kiste 8-9 Stunden im Dauerbetrieb durch ohne dass ich nach einer Steckdose suchen muss.<!--more--></p>
<p>Neben den vielen anderen Dingen die man mit einem solchen kleinen Wunderwerk tun kann, bietet es sich geradezu an das System doch auch als EBook-Reader zu verwenden. Natürlich bringt das Display nicht die tollen Eigenschaften von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Papier" target="_blank">E-Ink</a> mit, doch es ist für die meisten Anwendungen gut genug und kann halt auch eben mal schnelle Animationen in Farbe darstellen (take that <a href="http://www.amazon.com/gp/product/B00154JDAI?amp;rw_absolute=y" target="_blank">kindle</a>!).</p>
<p>Nun ist eine 16:10-Auflösung sicher für vieles geeignet, für die Darstellung von langen Texten und das ausdauernde lesen der selbigen jedoch auf Garantie nicht. Doch zum Glück beherrschen so ziemlich alle Grafiktreiber schon seit vielen Jahren den kleinen Trick doch mal die Daten zu drehen und so aus einer 16:10 eine 10:16-Auflösung zu machen.<br />
<a href="http://lifehacker.com/5249179/eeerotate-orients-your-laptop-screen-for-easy-reading" target="_blank">Über Livehacker</a> bin ich nun auf ein kleines Tool gestolpert, dass diese Funktion endlich recht sinnvoll verwendbar macht, <a href="http://vk.edward.li.googlepages.com/eeerotate" target="_blank">EeeRotate</a>. Dies geschieht durch 2 Funktionen:</p>
<ul>
<li>das Drehen wird mit einer einfachen Tastenkombination ausgelöst, niemand will sich erst durch 3 dutzend Menübäume klicken, nur um für 10min einen Text übersichtlicher dargestellt zu bekommen</li>
<li>Das Touchpad wird mitgedreht.. der Computer bleibt also bedienbar ohne dass man sich das Hirn verbiegen muss (schlauerweise betrifft dies NICHT irgendwelche externen Mäuse)</li>
</ul>
<p>In der Tat ist die Sache ziemlich verwendbar und sorgt dafür dass ich wirklich schon erwäge in Zukunft tatsächlich öfters komplette Bücher am PC zu lesen. Leider gibt es momentan von der Hardwareseite noch einige Beschränkungen. So ist mein Akoya für derartiges nicht gedacht und auf die Seite gedreht liegen die Öffnungen für den Lüfter unten. Wenn ich also so lesen will, muss ich das Netbook permanent etwas anheben, was wieder schnell unbequem wird.</p>
<p>Auch ist es schade dass zwar mein Touchpad gedreht wird, aber dabei leider die Möglichkeit verloren geht den Rand als Scrollbalken zu verwenden (zumindest bei mir).<br />
Ideal wäre es auch noch, wenn die Pfeiltasten der Tastatur anders angeordnet wären und ebenfalls um 90° gedreht werden könnten (das sollte zumindest unter Linux möglich sein).<br />
So könnte man auch auf diese Art viel flexibler und ohne sich die Finger zu brechen im Dokument scrollen.</p>
<p>Alles in allem ist das Tool also wirklich sinnvoll. Es bringt neue Möglichkeiten ohne wirklich neue Dinge zu erfinden. Man merkt natürlich noch stark dass die Sache nicht ausgereift ist, doch mir gefällt wohin der Weg führt.</p>
<p>Was mir jetzt noch bleibt ist das Warten auf bessere Gehäuseentwürfe. Ideal wäre ja ein Netbook, dessen Display sich komplett auf die Rückseite klappen lässt (dabei sollte möglichst aus bequemlichkeit heraus bereits das Display umgeschaltet werden) und bei dem die Richtungstasten und das touchpad dann so angeordnet sind dass man das Gerät ähnlich eines Schreibblockes halten und auf der Rückseite blind bedienen kann.<br />
Die dazu nötige Hardware sollte nicht sonderlich aufwändiger sein als was wir eh bereits überall verbaut haben. Es wird weder ein Drehgelenk noch ein Touchscreen nötig, wie wir sie von Tablet-PC-Hybriden kennen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kein OpenSource unter Windows]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/13/kein-opensource-unter-windows/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 07:10:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/13/kein-opensource-unter-windows/</guid>
<description><![CDATA[Hiermit stelle ich mal die These in den Raum dass OpenSource niemals bei Windows-Nutzern angekommen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hiermit stelle ich mal die These in den Raum dass OpenSource niemals bei Windows-Nutzern angekommen ist. Es werden Erzeugnisse aus dieser Bewegung genutzt, vlt. schreibt auch mal jemand ein eigenes Programm und klebt den Aufkleber drauf, aber keiner denkt auch nur daran es sinnvoll zu verwenden. Alles was in der Windows-Welt genutzt wird ist Freeware.<!--more--></p>
<p>Aufgefallen ist mir dies als ich neulich <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/04/because-i-can/" target="_blank">meinen neuen Spiele-PC</a> (Codename: &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/WOPR" target="_blank">WOPR</a>&#8220;) als ersten seit einem halben Jahrzehnt freiwillig mit Windows bespielt habe und ich angefangen habe nach 64Bit-Software zu suchen. Wozu 64Bit? Mein Rechner hat mit seinen 4GB RAM bereits genug Arbeitsspeicher um allein damit den Adressbereich eines 32-Bit-Systems komplett zu füllen&#8230; Wenn ich nicht sinnlos Ressourcen brachliegen lassen will muss ich natürlich die erweiterten Fähigkeiten meiner CPU verwenden. Warum auch nicht? Immerhin sind solche Größen des RAMs heutzutage bei neu verkauften PCs so ziemlich Standard und auch die meisten CPUs (fast alle für Desktop-Rechner) beherrschen den Befehlssatz. Man sollte also davon ausgehen können dass man langsam damit arbeiten können sollte.</p>
<p>Unter Linux gibt es auch eigentlich keine Probleme&#8230; ich lege mir die entsprechende CD meiner Lieblingsdistribution ein und bekomme alles mögliche an Software schön vorcompiliert gleich mitgeliefert. Auch wenn ich mir zusätzliche Software ohne Einbindung in die Paketverwaltung installieren will habe ich noch lange kein Problem. Für Debian/Ubuntu gibt es z.B. heute an jeder Ecke die Software direkt als .deb mit x64&#60;-Binaries (ich kenne kein größeres Projekt dass nur die alten Binaries anbietet) und wenn es wirklich mal garnichts gibt muss ich mir halt wie unter normalen x86er-Systemen den Quellcode selbst compilieren.</p>
<p>Auch in der Windows-Welt ist es kein Problem an ein entsprechendes Betriebssystem zu kommen. Microsoft tauscht sogar meistens die CD/DVD um, wenn man eine 32er Version hat und nun doch lieber die 64er installieren will. Auch die dort mitgelieferten Programme sind neu compiliert worden und liegen in 64bit vor. Ich weiß zwar nicht direkt was ich von Paint in dieser Version habe, aber ich kann es zumindest nativ laufen lassen.<br />
Nichtmal mehr die Treiber werden zum Problem.</p>
<p>Wenn man dann jedoch anfangen will irgendwelche Programme zu installieren, wird es düster. Alles was man bekommt sind die Standard-Binaries wie sie unter allen Systemen laufen. Wenn überhaupt verschiedene Versionen angeboten werden, dann nach XP und Vista unterschieden, evtl. mal noch Sachen für 95/98/Me (SEEEEHR sinnvoll, vor allem wenn man bedenkt wie groß die Unterschiede für Anwendungen zwischen XP und Vista sind).</p>
<p>Wenn man jetzt nach OpenSource-Software sucht, wird man genau das selbe Problem haben. Es gibt schlicht niemanden der sich mal hingesetzt hat und diverse Programme einfach nochmal durch einen Compiler gejagt hat. Warum nicht? Es ist OpenSource! Man kann das tun!<br />
Unter Windows ist es jedoch üblich dass Software von genau einer Person compiliert wird: demjenigen der sie geschrieben hat. Man findet nichtmal eine funktionierende Version von Firefox/Chrome/Safari/Opera, OpenOffice oder VLC (wenigstens gibt es <a href="http://mpc-hc.sourceforge.net/Vista64.html" target="_blank">eine Version von Mediaplayer Classic</a>). Die Haltung &#8220;You should be able to use the regular 32-bit version without problems.&#8221; scheint derartig weit verbreitet dass man sich fragt ob die ganze Branche permanent unter Drogen steht.</p>
<p>Natürlich kann ich die Abwärtskompatibilität nutzen ohne ernste Probleme zu haben&#8230; ich kann aber auch alles schön mit 8-Bit DOS1-Programmen erledigen und mit DOSbox emulieren. ICH WILL ES NUR NICHT!</p>
<p>Wenn das so weiter geht, wird in 5-10 Jahren &#8220;compilieren&#8221; im Amerikanischen Fernsehen genauso ausgepiept wie &#8220;ficken&#8221;. Es ist immerhin auch eine Tätigkeit die man nur hinter verschlossenen Türen ausführt und über die man in der Öffentlichkeit nicht spricht. Eigentlich schade, wenn nicht alle immer nur passende Software von MS kaufen würden und auch Endnutzer mal entsprechende Software in die Hand bekommen müssten hätten wir sonst vlt. auch schon Projekte mit denen auch $DAU sowas schafft (Programm starten, Projektdatei öffnen, &#8220;compile&#8221; drücken, fertig).<br />
Wobei natürlich klar ist dass Microsoft das nicht will&#8230; wenn man die Vorteile von OpenSource weiter der Öffentlichkeit vorenthalten kann und sich nur ein paar Geeks damit beschäftigen kann man vlt. auch weiterhin ein paar Versionen der Hauseigenen Software mehr verkaufen. Außerdem ist es sicher sehr lukrativ wenn der Compiler nicht immer zum System dazu geliefert wird und jeder erstmal eigenständige Software kaufen muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HTTP/(X)HTML/CSS/JS/Flash/whatever muss weg!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/03/httpxhtmlcssjsflashwhatever-muss-weg/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:55:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/03/httpxhtmlcssjsflashwhatever-muss-weg/</guid>
<description><![CDATA[Wie ja bereits vor einiger Zeit mal geschrieben (und steht ja auch noch immer im #Zanzibar-Topic), b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie ja bereits <a href="/2009/02/23/firefuck/#more-1269">vor einiger Zeit mal geschrieben</a> (und steht ja auch noch immer im <a href="irc://chat.freenode.net/#zanzibar">#Zanzibar</a>-Topic), beschäfftigt mich seit längerer Zeit der Gedankengang dass man diesen ganzen HTTP und HTML-Müll durch etwas sinnvolles ersetzen müsste.</p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen dann endlich mal angefangen meine Gedankengänge zu notieren und hier habt ihr jetzt die Ergebnisse:<br />
<!--more--><br />
Schon alleine bei der Idee ein Dateiübertragungsprotokoll so weit aufzubohren dass man darüber interaktive Funktionen auf der Client-Seite mit dem Server koordinieren will, zieht es mir die Schuhe aus vor Ekel.<br />
Wenn dann noch so hunderttausende Erweiterungen dazu kommen, von denen keine wirklich sinnvoll Standardisiert ist und jede komplett auf einer neuen Sprache aufbaut, dann renn ich endgültig zum Klo.</p>
<p>Der derzeitige Standard ist ja wohl folgender:<br />
Wir erzeugen mit einer interpretierten Sprache je nach Aufruf eines virtuellen Verzeichnisses (z.B. /user/id/1) eine Markup-Datei, diese wird zusammen mit massig statischen Bildern, anderen Interpreterscripten in verschiedensten Sprachen (das natürlich dann wieder statisch angelegt) mit einem Dateiübertragungsprotokoll an den Client gesendet.<br />
Ein einziger Seitenaufruf erzeugt also nicht nur 10-20 neue HTTP-Requests, der Client darf sich dann auch noch damit rumschlagen HTML zu formatieren, danach CSS zur Gestaltung drüber zu rechnen, diverseste Bildformate anzuzeigen, Javascript zu interpretieren, Flash einzubinden, Java-Applets anzuzeigen, &#8230;</p>
<p>Es gibt einfach keine Grenzen mehr für diesen Blödsinn. Neuerdings haben es sich einige Dienste sogar zur Aufgabe gemacht dieses pervertierte Dateiübertragunsprotokoll endgültig zu vergewaltigen. So gibt es da draußen Leute, die via Polling einer virtuellen Datei etwas echtzeitähnliches auf die Beine stellen wollen. Andere versuchen neuerdings sogar eine HTTP-Verbindung permanent offen zu halten um so je nach Bedarf Daten nachladen zu können (siehe z.B. Friendfeeds Realtime-Variante).</p>
<p>Gleichzeitig wollen wir übrigens natürlich jedes Design pixelgenau angeordnet haben, während es aber auf jedem Browser seit Netscape Navigator 1 fehlerfrei laufen soll. Erkenne nur ich was hier für ein Blödsinn verbrochen wird?</p>
<p>Für pixelgenaues Layout gibt es sicher viele sinnvolle Möglichkeiten, aber eine XML-Variante, die darauf ausgelegt ist erstmal Inhalte semantisch zu übertragen und die via Stylesheets dann noch mehr schlecht als recht in ihrer Darstellung angepasst werden kann, zählt sicher nicht darunter.</p>
<p>Selbst andere Dokument-Strukturen wie PDF oder SVG würden sich bei weitem besser eignen um sowas zu realisieren&#8230; aber das macht nichts, wird halt alles etwas aufwändiger und teuer.</p>
<h2>Vorüberlegungen</h2>
<p>Warum bauen wir nicht endlich etwas neues? Meine Idee wäre ja eine beliebige Variante von ausführbarem Code zu übertragen und diesen dann auf beiden Seiten (Client und Server) ausführen zu lassen. Beide Seiten könnten permanent miteinander reden, da das Socket ja nicht geschlossen werden muss.. wir müssen ja eh nach den Anweisungen noch alle möglichen Bilder und andere statische Inhalte übertragen.<br />
Die Clientseite des Programmes bekommt dann einfach noch die Anzeigefähigkeiten des Clients mitgeteilt und darf dann selbst entscheiden was gezeichnet wird und was nicht.<br />
Dabei sollte eine reine Textausgabe als Minimalversion selbstverständlich sein (das kann man ja auch durch strukturierdende Funktionen in der API erleichtern -&#62; writeTextHeading() oder so) und je nachdem welche Klasse von Standardisierten Fähigkeiten der Client noch so anbietet, kann auch der Nutzer dann entscheiden was er genau sehen will.<br />
So kann jeder dann in seinem Client auch einstellen ob er lieber OpenGL-Ausgaben hat oder doch besser nur eine Konsolenvariante.</p>
<p>Die Sprache könnte auch ziemlich beliebig wählbar sein, ideal wäre für die Übertragung ja eine Art zwischencompilat oder VM-Code. Wenn es wirklich sehr optimiert sein soll, kann der Server ja auch bereits für bestimmte Clientklassen compilierten Code bereitstellen (z.B. freiwillige Identifikation als x86 mit Linux 2.6.).<br />
Wenn ich also als Client übertrage dass ich Betriebssystem X auf CPU Y verwende, dann bekomme ich Code den ich nur noch ausführen muss, für alle Systeme bei denen kein solcher Code vorliegt oder Clients die lieber die volle Kontrolle behalten wollen wird weiter der Zwischencode übertragen.</p>
<h2>Ideen zur Realisierung</h2>
<p>Ein erster Beispielentwurf sieht eine Grundstruktur folgender Objekte vor:</p>
<ul>
<li>Back</li>
<li>Front</li>
<li>General</li>
<li>Client</li>
</ul>
<h3>Back</h3>
<p>wird immer auf dem Server ausgeführt<br />
enthällt unterobjekte für db-api und anderes beim Client nicht benötigtes<br />
jeder Aufruf einer Front-Funktion oder Eigenschaft von hier aus bedeutet eine Kommunikation mit dem Client<br />
Back-Datenstrukturen und Funktionen werden nicht an den Client gesendet</p>
<h3>Front</h3>
<p>wird auf dem Client ausgeführt<br />
enthällt unterobjekte für komplexere Zeichenfunktionen (drawFrontpageHeading), Eingabeevents und alle sonstigen Dinge die nur auf Clientseite benötigt werden.</p>
<h3>general</h3>
<p>Alle Funktionen die sowohl auf Client als auch auf Server-Seite benötigt werden, werden hier definiert.<br />
Typisches Beispiel wäre z.B. md5()<br />
Änderungen nach der Übertragung werden NICHT synchron gehalten</p>
<h3>client</h3>
<p>Das einzige Objekt das überhaupt nicht geändert werden kann<br />
wird direkt vom Client-Programm bereit gestellt und liefert alle Client-Api-Funktionen</p>
<h3>Beispielhafter Ablauf in python-ÄHNLICHEM Pseudocode:</h3>
<pre><code>
class foBack extends genericBack:
  function __init__(self):
    soc = getPortOnServer(12345)
    self.gen = new foGeneral()
    soc.setCallbackNewConnection(self.newConn)

  function newConn(self, parameters):
    parameters.client.sendApplication(foFront)

  function userClicked(ident, x,y):
    text = ''
    if (!ident.loggedIn):
      text = 'un'
    print(text+"angemeldeter Nutzer klickte auf die Koordinaten %s, %s\r\n" % (x,y))

class foFront extends genericFront:
  function __init__(self, parameters):
    self.client = parameters.client
    self.client.setDrawCallback(self.redraw)
    self.back   = parameters.back

  function redraw(self, changes):
    c     = self.client.config
    if (c.ableTo('draw' 'event_onClick', 'showMsg')):
      box   = new self.client.drawBox(0, c['maxX'], 0, c['maxY'])
      text  = new self.client.drawText('Hello World', 20, c['maxX']-20,20, c['maxY']-20)
      box.setOnClick(self.save)
    else:
      print('Hello World')
      self.destroy()

  function save(x,y):
    self.back.userClicked(self.client.ident,x,y)
    self.client.showMsg('EXIT!')
    self.destroy()
</code></pre>
<h2>Abschließende Bemerkungen</h2>
<p>Selbstverständlich ist diese Struktur noch bei weitem nicht ideal. So gehe ich im Beispielcode z.B. davon aus dass jede Fähigkeit einzeln abgefragt wird und dann parallel komplett unterschiedliche Vorgänge stattfinden.<br />
Sinnvoller wäre es jedoch Funktionen ala &#8220;drawHeading&#8221; zu definieren und diese dann je nach Anwendungsstatus (der nach dem Vorhandensein von 2-3 Klassen an Fähigkeiten) umgeschalten wird verschiedene Funktionen ausführt.</p>
<p>Es ist natürlich auch klar dass dieses Vorgehen für viele kleine Websites die nur mal eben schnell ihre 2-3 Statusmeldungen und Texte ins Web posten wollen und das dann via irgendwo &#8220;geklautem&#8221; Stylesheet einfärben, erheblich mehr Aufwand bedeutet.<br />
Für große Seiten/Projekte hingegen, denke ich dass der Aufwand im Gegensatz zu HTML/JS/CSS/&#8230; erheblich sinkt. Auch sollte sich auf diese Art nicht nur der Netzwerkoverhead (eine Connection statt hunderter Requests) erheblich reduzieren lassen, auch die Ausführungsgeschwindigkeit sollte stark steigen (gerade via OpenGL-Zeichenfunktionen lässt sich einiges an Performance erreichen).<br />
Weiterhin sollte auch der Lernaufwand für die Entwickler und damit der Gesamtpreis für ein Projekt geringer werden. Man muss nicht mehr dutzende Markupsprachen koordinieren, man zeichnet nur noch ein Interface wie man es vlt. auch lokal tun würde.</p>
<p>Natürlich geht damit der Grundgedanke von HTML verloren.. wir haben keine Sprache mehr die auf jeder Platform lauffähig sein soll und überall für jeden lesbar dargstellt wird. Aber wenn wir ehrlich sind: das haben wir auch so schon lange nicht mehr.<br />
Bereits seit Jahren wird massiv auf verschiedene Browser optimiert, werden Clients ohne JS oder Flash komplett ausgesperrt oder Textsysteme und Screenreader für Blinde komplett vernachlässigt.<br />
Dieses neue Protokoll würde all dies zur selben Fleißaufgabe machen, die es eigentlich schon seit Jahren ist.. es würde nur den Anreiz diesen Aufwand zu betreiben erheblich erhöhen und gleichzeitig den Aufwand verringern.</p>
<p>So, das wars erstmal von meiner Seite&#8230; jetzt hätte ich gerne von euch ein paar Kommentare/Verbesserungsvorschläge/gefundene Fehler dazu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bring in the Trolls!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/31/bring-in-the-trolls/</link>
<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 11:17:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/31/bring-in-the-trolls/</guid>
<description><![CDATA[Also ich trolle ja ganz gerne mal in der Gegend rum, stelle unhaltbare Behauptungen auf, erzähle Mis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Also ich trolle ja ganz gerne mal in der Gegend rum, stelle unhaltbare Behauptungen auf, erzähle Mist der sich beim leichtesten Nachdenken als solcher entpuppen muss oder beleidige Leute einfach nur so aus Spaß. Ich würde mal die ganzen Aktionen in der Richtung schön geordnet unter Fnord abheften.</p>
<p>Was ich jedenfalls immer wieder interessant finde, ist wie leicht sich die ganzen Sheeple da draußen dazu verleiten lassen einen ausgewachsenen Flamewar zu starten. Aktuelles Beispiel wäre wohl derzeit das neue Werbevideo von Microsoft, dessen Kernaussage sich auf &#8220;Macs sind zu teuer&#8221; zusammenfassen lässt.<!--more--><br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/621NMj9_SR4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/621NMj9_SR4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
Und Schwups kommen sie schlagartig alle aus ihren Löchern&#8230; da wird behauptet dass das alles Blödsinn ist, dass Apple eigentlich schon sehr billige Geräte anbietet und Microsoft das nur nicht zeigt. Noch nicht ganz so schlimm unter Realitätsverlust leidende behaupten dann dass man halt bei Apple auch mehr fürs Geld bekommt und dass normale PCs halt auch einfach aus billigster Hardware bestehen um so billig verkauft werden zu können.<br />
Wieder andere verweisen auf das ganze teuere Virenscanner-Zeugs (Snakeoil! Heute billiger!) das man bei Windows-Geräten braucht und dass das doch den Preis wieder ausgleichen würde, das man sicherlich sogar teuerer kommen würde, wenn man die ganze Arbeitszeit einrechnet die das schlechte Betriebssystem kostet.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen dann natürlich die Windows-Jünger und versuchen mit ähnlich sinnvollen Argumenten zu &#8220;beweisen&#8221; dass ihre Platform viel besser als OSX ist, dass Windows die überlegene Platform ist und überhaupt dass Steve Jobs sicher schwul sein muss wenn er permanent in solchen Pullis rumrennt.<br />
Achja.. beinahe hätte ich es vergessen: Zwischendurch melden sich natürlich auch immer noch ein paar schüchterne Linuxnutzer, die einen Spruch in die Richtung &#8220;Hey, uns gibts auch noch! Kauft doch einen billigen PC und spielt gute Software auf!&#8221; ablassen müssen.</p>
<p>Was den ganzen Leuten scheinbar völlig entgeht: Es ist ein Werbevideo! Es interessiert keinen wer da recht hat oder nicht und beim nächsten Video von Apple (&#8220;Hi, I&#8217;m a Mac!&#8221;) sieht die Sache wieder genau umgedreht aus. Alles was an diesem Video interessiert, ist wie teuer die Produktion und verteilung war und wie viele Leute man damit dazu bekommt sich einen PC mit Windows zu kaufen.</p>
<p>Aber leider denken die Leute nichtmehr. Es handelt sich um wirklich schlimme Fälle von Religion! Ich vermute ja noch immer dass sowas ansteckend ist und versuche mich in den meisten Fällen davon fern zu halten. Das könnte wohl auch der Grund sein, warum ich weder bei den vi vs. Emacs-Kriegen noch bei diversesten OS-Kriegen als Fußsoldat unterwegs war und auch nie den leisesten Gedanken daran verschwendet habe welcher Fussballverein, Popsänger oder Autohersteller wohl der beste sein könnte&#8230;</p>
<p>Vlt. liegt es aber auch einfach darin dass ich irgendwie keine Lust habe Aufwand in die Argumentation für oder gegen irgendwas davon zu stecken, denn.. mal ehrlich&#8230; egal was besser ist und wie gute Argumente ich finde: Die anderen haben eh ihre festgefahrene Meinung, keiner hört mir zu und selbst wenn ich wirklich _ALLE_ überzeuge, bekomme ich noch immer nichtmal ein Promille der Mehreinnahmen die Microsoft/Apple/der Vatikan durch mich erhällt.</p>
<p>So verbleibe ich wie immer: als Außenstehender, der selber zu denken versucht und sich in aller Ruhe über diese Horden an Idioten kaputt lachen könnte. Vlt. sollte ich mich irgendwo ganz weit oben auf eine Kanzel setzen und dem Sieger dann mit dem Daumen Anweisungen geben ob er den anderen überleben lassen soll oder nicht.</p>
<p>BTW: Wenn wir schon bei Videos von Microsoft sind, hier hätte ich mal ein etwas älteres Werbevideo, mit William Gates Jr. selbst in der Hauptrolle. <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=475134353431221995&#38;hl=de" target="_blank">&#8220;UNTERBRICH MICH NICHT!&#8221;</a> \o/</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[select * from bar where text like '%foo%']]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/13/select-from-bar-where-text-like-foo/</link>
<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:41:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/13/select-from-bar-where-text-like-foo/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich heute mal wieder etwas an pyChaos HTML-Ausgabe (ja die ist nur rudimentär vorhanden und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem ich heute mal wieder etwas an <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChaos</a> HTML-Ausgabe (ja die ist nur rudimentär vorhanden und potthässlich) rumgeschraubt habe, bin ich mal wieder auf ein einfaches Problem gestoßen.<br />
Beim Versuch die <a href="http://home.g33ky.de/fact/3368.html" target="_blank">referenzierenden Facts</a> auf der jeweiligen Fact-Seite anzuzeigen, habe ich erstmal eine wirklich hässliche Lösung gebaut, die wohl jedem kalte Schauer über den Rücken jagt der schon einmal ernsthaft mit Datenbanken gearbeitet hat.<!--more--><br />
Für jede generierte Seite, frage ich bei diesem Ansatz alle Facts ab, die die ID des aktuellen Facts im Text enthalten.</p>
<p>Wenn ich z.B. Fact #1 abfrage, erzeugt das also eine Abfrage wie &#8220;select fid from fact where text like &#8216;%#1%&#8217;&#8221;. Das wäre an sich schon ziemlich schlimm, dadurch dass ich aber noch verschiedene Varianten abfrage, wodurch dieser Text eingeschränkt sein könnte (z.B. um nur Ergebnisse für <a href="http://home.g33ky.de/fact/1.html" target="_blank">#1</a> und nicht <a href="http://home.g33ky.de/fact/1987.html" target="_blank">#1987</a> zu finden) muss die Datenbank diese Suche sogar noch mehrmals ausführen.<br />
Wenn ich also 16 Varianten abfrage (SQLite unterstützt ja von Haus aus keine Regexpressions), geht die Datenbank alle Texte 16 mal durch und sucht nach diesem String.<br />
Dadurch dass ich auch ein % am Anfang der Abfrage habe wird die Sache noch schlimmer: selbst ein Index über dieses Feld kann mir nun nicht mehr helfen, wie soll man auch einen binären Baum durchsuchen, wenn man nicht weiß wo man anfangen soll?</p>
<p>Das Ergebniss dieser dämlichsten aller Grundideen sieht man dann, wenn pyChao beim Start erstmal alle Seiten generiert. Wartezeiten von einer Minute für ein paar Tausend Dateien sind keine Seltenheit.</p>
<p>Die sinnvollere Lösung wäre natürlich einfach: Ich brauche eine weitere Tabelle, in der ich die Relationen zwischen den Facts abspeicher. Dann wird es plötzlich möglich diese Abfrage über einen einzigen Durchgang eines Indizierten Feldes mit = statt like zu holen.</p>
<p>SELECT fid from fact_refs_fact where reference = &#8216;1&#8242;;</p>
<p>Dies erzeugt dann zwar beim Schreiben eines Facts minimal mehr Aufwand, sollte das Abfrageverhalten jedoch um einige Potenzen beschleunigen.</p>
<p>Was mir an dieser Stelle auch mal wieder aufgefallen ist: Ich kann mich nicht erinnern dass ich derartiges jemals während meiner Berufsausbildung oder meines Stuiums gehört zu haben.<br />
Natürlich geht es hier nicht gerade um ein Thema dass so hochwissenschaftlich ist dass man es sich niemals selbst erarbeite könnte, doch imho sollte es DRINGEND in einem Fach namens Datenbanksysteme angeschnitten werden. An der FH-Zwickau scheint man dies jedoch nicht für nötig zu halten, weder an eine Vorlesung in der mal erwähnt wurde dass Datenbanken intern ihre Indices so organisieren, noch an irgendeine andere Vorlesung mit Theoretischen Hintregründen zu diesem Thema kann ich mich erinnern.</p>
<p>Wahrscheinlich war unser Lehrplan einfach bereits mit <a href="/2008/02/15/wahnsinn-studium-3/">Vorlesungen in denen wir lernen mussten erstmal mit COBOL klarzukommen</a> (der Hauptinhalt der Vorlesung Datenbanksysteme, in Erweiterungen zu diesem Fach wurde dann die grundsätzliche Verwendung von Oracle und ähnlichem besprochen statt irgendwas zu vertiefen) vollgestopft, dass uns keine Zeit mehr blieb überhaupt irgendwas sinnvolles damit zu tun.<br />
Aber ich habe ja auch schon <a href="/2008/02/13/wahnsinn-studium-2/">mehrmals</a> <a href="/2008/02/12/wahnsinn-studium-1-die-kunst-der-informatik/">festgestellt</a> dass ein Abschluss von der FH Zwickau in diesem Fachbereich absolut nichtssagend betreffs der Fähigkeiten eines Studenten ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SMS und RSS]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/sms-und-rss/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:41:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/sms-und-rss/</guid>
<description><![CDATA[Mir ist gerade aufgefallen dass SMS und RSS so ziemlich vergleichbare Technologien sind. Beides ist ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mir ist gerade aufgefallen dass SMS und RSS so ziemlich vergleichbare Technologien sind. Beides ist jeweils eigentlich eine ziemlich beschissene Lösung die sich ziemlich weit verbreitet hat, beides könnte man viel eleganter lösen.. wenn irgendjemand Interesse daran hätte und dennoch sind beides Dinge die ich relativ oft verwende (bei SMS eher weniger, zumindest wenn man &#8220;oft&#8221; als die Menge festlegt die andere dafür halten). Das natürlich obwohl ich das System für so schlecht wie irgendwie möglich halte.<!--more--></p>
<p>Bei SMS (oder auch Short Message Service, wehe ich höre noch einmal den Kommentar dass mir jemand eine &#8220;SMS-Nachricht&#8221; aufs &#8220;Handy&#8221; schicken will!) handelt es sich eigentlich um die Idee dass man mit nicht-benötigten Sendeblöcken im Netz doch eigentlich auch irgendwelche Daten übertragen könne. Gesagt, getan und schwups haben wir ein Nachrichtensystem das den Provider nichts kostet und Jährlich riesige <a href="http://home.g33ky.de/fact/308.html" target="_blank">Gewinne</a> <a href="http://home.g33ky.de/fact/265.html" target="_blank">abwirft</a>.</p>
<p>Das beste an diesem System kommt aber noch: 160 Zeichen (Die Menge die sich aus der Blockgröße ergibt) sind gerade so groß, dass permanent Leute diese Grenze überschreiten. Was tut man also? Man hängt mehrere Blöcke hintereinander und bereichnet jeden einzeln. Ein Antwortsystem baut man sich auf die selbe Art, wer auch nur wieder ein Ja/Nein zurückgeben will zahlt gleich noch eine Nachricht. Alternativ kann man natürlich auch Nachrichten an mehrere Leute senden&#8230; also mehrmals die Gleiche absenden und für jeden Empfänger erneut bezahlen.<br />
Völlig unbeachtet davon: eine solche Nachricht kostet meistens fast den gleichen Betrag wie eine Minute gespräch via Telefon. Ich möchte jetzt doch schon gerne mal sehen wer es nicht schafft in 60sec den Informationsgehalt von 160 Zeichen  per Stimme zu übertragen.</p>
<p>Dazu kommt dann natürlich noch das Eingabeproblem, wodurch man erstmal wieder alle möglichen neuen Ideen für Telefontastaturen oder neue Software verkaufen kann. Natürlich keine brauchbaren, dann könnten die Nutzer ja bei einem System bleiben und bräuchten kein Geld mehr auszugeben.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS" target="_blank">RSS</a> hingegen (kurzform für Really Stupid Syndication) ist ein gaaaanz ganz tolles Polling-Format auf XML-Basis (und wie wir ja alle wissen ist XML schon rein grundsätzlich toll). Polling an sich sagt einfach schon genug aus und <a href="/2008/08/28/newsfeeds-defective-by-design/">ich werde bestimmt jetzt nicht anfangen wieder alle Nachteile dieses Systemes aufzuführen</a>. Die Twitter-Generation scheint eh nie zu verstehen dass es eben NICHT &#8220;echtzeit&#8221; bedeutet wenn ich alle 5min nachsehe ob es etwas neues gibt.</p>
<p>Trotz aller Fehler und Idiotien die bereits die Grundideen hinter diesen Systemen beinhalten, nutze ich diesen Mist, genau wie all die anderen Deppen. Warum?<br />
Der Grund ist einfach.. alle anderen tun es auch!!!!!!111111einseinself</p>
<p>Das nervt mich echt.. ich kann meine Termin-Erinnerungen via SMS aufs Handy bekommen, viele Leute in meiner Umgebung senden mir Kurznachrichten um mich schnell was zu fragen, meine Daten zwischen diesen vielen &#8220;tollen&#8221; Web2.0-Diensten tausche ich via RSS/Atom aus und selbst unser <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">Python-IRC-Bot</a> <a href="http://home.g33ky.de/lastfacts.xml" target="_blank">schreibt</a> und liest diese Feeds (fast schon mehr als er andere Dinge tut).</p>
<p>Es ist irgendwie auch keine Besserung in Aussicht&#8230; es gibt ja bereits anerkannte Lösungen die alle Verwenden, warum sollte man dann schwach Verbreitete Sachen wie z.B. <a href="http://xmpp.org/extensions/xep-0060.html" target="_blank">Jabber-Pubsub</a> verwenden und quasi das Rad neu erfinden?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Computerspiele Gestern und Heute]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/06/computerspiele-gestern-und-heute/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 23:20:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/06/computerspiele-gestern-und-heute/</guid>
<description><![CDATA[Früher &#8482; wurden ja Computerspiele eine Zeit lang von relativ kleinen Teams entwickelt. Jemand ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Früher &#8482; wurden ja Computerspiele eine Zeit lang von relativ kleinen Teams entwickelt. Jemand hatte eine Idee, hat sie vlt. mit ein paar Kumpels zusammen umgesetzt und wenn die Sache mal wirklich umfangreich und/oder verkaufbar wurde, hat man sich einen Publisher gesucht.</p>
<p>Mit der Zeit jedoch wurden die Dinger (wie so ziemlich alles an Software) immer Umfangreicher. Ein kleines Team baut einfach keinen (oder zumindest kommt es seltener vor) Egoshooter mit Grafiken auf dem neuesten Stand, Levels für die man Monate zum virtuellen &#8220;Durchwandern&#8221; braucht und einer KI die für die Spieler einigermaßen realistisch wirkt.<!--more--></p>
<p>Entgegen vieler Behauptungen (auch von meiner Seite) sind die Spiele nicht schlechter geworden. Kaum einer der aktuellen Genremixe braucht sich auch nur in irgendeinem der Teilbereiche, die dieser nur so nebenbei bedient, vor einem der reinrassigen, alten Spiele zu verstecken. Es ist auch nicht so dass nur die Grafik besser geworden wäre, schließlich würde z.B. keiner behaupten dass bei den schlechtesten, aktuellen FPS-Spielen die KI schlechter wäre als bei den allerersten (egal ob <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfenstein_3D" target="_blank">Wolfenstein</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quake" target="_blank">Quake</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Duke_Nukem_3D" target="_blank">Duke Nukem 3D</a> oder was auch immer).</p>
<p>Was jedoch auffällt ist dass verschiedene Aspekte unterschiedlich schnell einer Entwicklung unterlaufen. So sind die verschiedenen Genres schon seit vielen Jahren relativ festgefahren und alles was es dort noch an neuen Entwicklungen gibt sind Kreuzungen: FPS-RPG-Mix, RPG mit Strategie, Strategie mit Panzer-fahr-spielchen&#8230; und was man halt sonst noch so an Ideen hatte. Die Grafik hingegen ist in einem Tempo besser geworden dass es einem schwindlig werden könnte.</p>
<p>Die Gründe dafür sind leicht verständlich. Bessere Grafik kann man leicht erzeugen indem man genug Geld/Aufwand auf das Problem wirft, wirklich gute und neue Spielideen hingegen kommen nicht über Nacht. Auch Dinge wie eine bessere KI könnte man mit Aufwand erschlagen, aber das Verkauft sich einfach nicht so gut. Man sieht auf einem Bildschirmfoto nunmal eher wie viele Blätter die Bäume haben, als ob sich die Gegner koordiniert anpirschen.</p>
<p>Wir haben es also mal wieder mit einem Problem zu tun, dass durch unser kapitalistisches System gefördert oder überhaupt erst ermöglicht wird. Beheben kann man es also nur wie all die anderen Probleme mit dieser Charakteristik</p>
<ul>
<li>Wir könnten es mit neuen Entwicklungen überspringen. Neue Eingabemethoden oder Darstellungsformen können schlagartig den Weg für komplett neue Spielideen bereiten. Wer könnte sich schon ein MMORPG ohne gute Internetverbindung vorstellen?</li>
<li>Wir können die Marktwirtschaftlichen Hintergründe umgehen. Dies kann z.B. in Form von neuen Hobby-Projekten entstehen, die sich z.B. via OpenSource weiterentwickeln ohne direkt marktwirtschaftlichen Gesetzen zu folgen.</li>
</ul>
<p>Ein gutes und aktuelles Beispiel für die erste Variante wäre z.B. Nintendos Wii. Durch neue Eingabemöglichkeiten und die stärkere Verlagerung auf Causal Gaming hat sich das Verhalten der Komsumenten grundlegend geändert. So wurde Grafik oder eine epische Geschichte von vielen plötzlich nicht mehr als so wichtig angesehen, viel interessanter ist es doch mit vielen Freunden vor einem gnadenlos infantilen Geschicklichkeitsspielchen zu sitzen und einfach nur Spaß zu haben.</p>
<p>Die zweite Variante sehen wir bei Spielen wie <a href="http://sauerbraten.org" target="_blank">Cube2 Sauerbraten</a>, <a href="http://xmoto.tuxfamily.org/" target="_blank">XMoto</a> oder <a href="http://www.wesnoth.org" target="_blank">Battle for Wesnoth</a>. Diese Spiele entstanden rein als Hobby-Projekte und doch hat sich eine umfangreiche Community gebildet die bereits mehr Spielinhalte erzeugt haben als viele kommerzielle Projekte. Vor allem die ersten beiden realisieren dabei auch derzeit von keinem kommerziell vertretenen Spiel implementierte Funktionen, die vlt. völlig neue Wege aufzeigen könnten.</p>
<p>Für mich stellt sich bei all dem die Frage ob es sich überhaupt noch lohnt mir teuere Spiele zu kaufen, bei denen mehr auf Grafik geachtet wird als auf Spielinhalte. In der Tat gibt es schon seit Jahren sehr wenige Spielveröffentlichungen die mich ernsthaft interessiert haben. In &#8220;letzter Zeit&#8221; hätten wir da z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Elder_Scrolls" target="_blank">Oblivion</a> oder <a href="http://www.worldofgoo.com" target="_blank">World of Goo</a> (eigentlich auch ein denkbar mieses Beispiel für große Produktionsfirmen, bei einem Entwicklerteam von 2 Personen), die einfach mit der reinen Menge an Möglichkeiten beeindruckten oder ein ge niales, neues Spielprinzip boten. Andere Spiele sind vlt. auch einfach nur wegen der verarbeiteten Themen interessant, so z.B. bei einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otherland#Videospiel" target="_blank">neuen Produktion nach Tad Williams&#8217; Otherland-Romanen</a> (die Bücher waren einfach zu genial) oder der (eigentlich nicht) neuen Version von <a href="/2008/12/09/toplist-ruckfall-chrono-trigger/">Chrono Trigger</a> für Nintendo DS.</p>
<p>Für den normalen Hausgebrauch jedoch spiele ich als allerhöchstes der Gefühle mal noch ein SNES-Spiel, emuliere mir einen DOS-PC oder schließe mir das N64 an und spiele eine runde Smash Bros..<br />
Ich besitze auch schon seit vor meinem Studium eigentlich keinen wirklich &#8220;zum Spielen geeigneten&#8221; PC mehr. Zumindest nicht wenn man danach geht was die heutige Industrie für einen derartigen hällt.<br />
Mein kleines Akoya-Netbook hat z.B. eine erheblich größere Leistung als so ziemlich jeder PC in meinen Anfangsjahren mit dieser Platform. Es stellt selbst für dieses Gerät an der untersten Grenze der Preisskala kein Problem mehr dar sich wie eine diser alten Kisten zu verhalten und Spiele wie The <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Legend_of_Kyrandia#The_Legend_of_Kyrandia:_Book_Three:_Malcolm.27s_Revenge" target="_blank">Legend of Kyrandia</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magic_Carpet_(Computerspiel)" target="_blank">Magic Carpet</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gta2#Grand_Theft_Auto_.281997.29_und_GTA_2_.281999.29" target="_blank">GTA2</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z_(Computerspiel)" target="_blank">Z</a> in spielbarer Qualität wiederzugeben.</p>
<p>Auch in den Medien scheint immer mehr anzukommen dass die alten Spiele nicht unbedingt schlechter als aktuelle sind. So habe ich vor einiger Zeit bereits im Zeitschriftenhandel gestanden und verwundert auf Magazine zum Thema Retrogaming gestarrt. Der Reiz diese zu kaufen und dann doch wieder Geld auszugeben hat sich dann aber beim ersten Blick hinein schnell wieder gegeben. Warum hatte ich auch erwartet dass mir eine Zeitung etwas neues sagen kann, wenn es um alte Themen geht, zu denen ich mich schon vor vielen Jahren <em>sehr ausgiebig</em> informiert habe?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Firefuck]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/23/firefuck/</link>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 22:43:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/23/firefuck/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwie hab ichs satt&#8230; Firefox ist so ziemlich das am häufigsten verwendete Stück GUI-Softwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwie hab ichs satt&#8230; <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox" target="_blank">Firefox</a> ist so ziemlich das am häufigsten verwendete Stück GUI-Software bei mir (und wahrscheinlich auch bei verdammt vielen anderen) unter Linux (Windows nutze ich zwar momentan nicht, aber dort verwendete ich zuletzt immer stärker <a href="/2008/10/23/poses-google/">Googles Chrome</a>). Firefox ist aber auch so instabil wie sonst kaum etwas anderes. (zumindest wenn man <a href="http://www.heise.de/security/news/meldung/132289" target="_blank">mal IE ignoriert</a>)<!--more--></p>
<p>Wann immer ich feststelle dass mein System langsamer wird, ist die erste Vermutung inzwischen dass Firefox schuld ist&#8230; das zieht sich bei mir über die verschiedensten Systeme (sowohl Hardware als auch Software komplett unterschiedlich) und über die verschiedensten Firefox-Konfigurationen. Auch bei anderen scheint das Problem mehr als nur ein kleinwenig verbreitet zu sein, nicht umsonst ist die Beschwerde über Firefox wohl schuld an mehr <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChao</a>-Facts als alle anderen, einzelnen Computerthemen (vlt. <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChao</a> selbst mal ausgeschlossen, aber das wird auch knapp). Tatsächlich führt ein Firefox-Neustart in den meisten Fällen auch erstmal zu einer erheblichen Linderung&#8230; für die nächste halbe Stunde oder so.</p>
<p>Natürlich sehe ich durchaus ein dass die Schuld nicht nur bei Firefox liegt.. es handelt sich immerhin um eine äußerst komplexe Platform, die mit hunderttausenden wirklich mies programmierter Seiten klar kommen muss, vom Nutzer mit schlechten Plugins bombardierd wird und selbst intern die verschiedensten Technologien verstehen muss.<br />
Man könnte Browser inzwischen schon teilweise als fast so wichtig wie das darunterliegende Betriebssystem halten. In der Tat ist der Browser momentan das Einzige was mich von einem komplett GUI-losem System auf meinem <a href="/2008/10/19/medion-akoya-mini-e1210">Netbook</a> abhällt.</p>
<p>Auch besteht ja dummerweise nicht wirklich viel an <strong>guten</strong> Alternativen zu Firefox. Andere Browser sind sonst evtl. etwas schneller (<a href="http://www.konqueror.org" target="_blank">Konquerror</a>?), stabiler (<a href="http://www.opera.com" target="_blank">Opera</a>?), erheblich kleiner (<a href="http://www.dillo.org" target="_blank">dillo</a>? midori? &#8230;) oder bieten gar mehrere dieser Punkte (<a href="http://www.google.com/chrome" target="_blank">Chrome</a>?) aber es gibt so ziemlich KEINEN EINZIGEN Browser mit dem ich wirklich zufrieden wäre. Keinen Browser der nicht an allen Ecken und Enden Macken hat.</p>
<p>Wie kann es sein dass ein Browser im Leerlauf (z.B. about:blank als einzige offene Seite) bereits mehr RAM frisst als so ziemlich jedes andere Programm auf meinem Netbook? Wie kann es sein dass diese Kisten bereits bei jedem 2. Flash-Applet erstmal die komplette CPU fressen oder sich derartig einfach in JS-Endlosschleifen schicken lassen um das gleiche zu erreichen?</p>
<p>Am schlimmsten aber: Warum tun wir uns das an? Vlt. sollte ich wirklich endlich mal ein sinnvolleres Protokoll als HTTP und die dazugehörige Browser-Software für eine HTML-Alternative bauen. (Etwas das auch wirklich für dynamische Inhalte gedacht ist, Verbindungen permanent öffnet und schließt, nicht via Script auf Krampf ein Dateisystem zu emulieren versuchen muss und überhaupt mehr Altlasten mitschleppt als so ziemlich jedes andere Protokoll das ich kenne.) Die rein skizzierten Entwürfe wie sowas aussehen könnte habe ich schon im Kopf und im <a href="irc://chat.freenode.org/#zanzibar">IRC</a> hatten wir auch schonmal wieder ne längere Diskussion dazu, wie man sowas machen könnte.</p>
<p>Alles was jetzt noch bleibt ist ein wenig Entwicklungsarbeit&#8230; hat jemand Lust mir so 3-4 Jahre Arbeitszeit für sowas zu bezahlen? *G*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[follow Person vs. join Room]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/17/follow-person-vs-join-room/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:03:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/17/follow-person-vs-join-room/</guid>
<description><![CDATA[In letzter Zeit treffe ich immer wieder auf die Ansicht, dass wann immer es um Informationen und der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In letzter Zeit treffe ich immer wieder auf die Ansicht, dass wann immer es um Informationen und deren Aggregation geht, das neue System bei dem man einzelnen Personen folgt automatisch dem altbekannten System aus <a href="irc://chat.freenode.net/#zanzibar">IRC</a> und co., bei dem man einen Raum zu einem Thema beitritt überlegen wäre.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Das ist generalisierter Blödsinn und kann nur von den typischen Web2.0 Fanatikern kommen, die es heute scheinbar überall gibt.<!--more--><br />
Aber wir sollten das Thema wie immer etwas detailierter angehen. Meiner Meinung nach gibt es durchaus Platz für beide Systeme und jedes hat Vor- und Nachteile. Die Entscheidung welches System man wählt ist durchaus eine der wichtigsten für eine neue Platform, doch sollte man sich imho davon nicht derartig nervös machen lassen, wie es offenbar viele tun. Auch wenn die Systeme unterschiedlich an das selbe Problem herangehen: Sie widersprechen sich keinesfalls!</p>
<h2>join</h2>
<p>Das altbekannte Raumsystem wie man es von so ziemlich allen Chats oder Foren her kennt ist zwar alt, aber dadurch noch lang nicht schlecht. Wenn ich an einem Thema interessiert bin, bringt es doch keinen Sinn mich nach Personen umzusehen die sich mit diesem Thema beschäfftigen. Die wenigsten Personen sind nur an einem Thema interessiert und es erzeugt nur unnötiges Rauschen jeglichen Personen zu folgen die irgendwann mal was zu dem Thema gesagt haben.</p>
<h2>follow</h2>
<p>Bei dem &#8220;<a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a>-System&#8221; (als ob die das erfunden hätten&#8230; *kopfschüttel*) folgen wir einer einzelnen Quelle und bekommen jeglichen Mist mit, den diese so von sich gibt. Das bietet sich natürlich an wenn die Quelle themenspezifisch ist (z.B. Fachblog) oder wir ohne Thema auf dem laufenden zu dieser Person bleiben wollen (z.B. guter Freund).<br />
Wenn ich hingegen auf einer Platform nur wenig aktiv bin, zeigt dieser Ansatz auch schnell seine Schwächen: Es erzeugt sehr viel Aufwand aktiv Quellen auszuwählen denen man folgt und Personen die viel uninteressantes posten auszusortieren.</p>
<h2>sinnvoller Wechsel?</h2>
<p>Beides Ansätze haben ihre festgefahrenen Einsatzgebiete. Häufig sollte man sich jedoch überlegen ob diese Idee in ihrer Verwendungsform wirklich sinnvoll ist, oder ob man auf einem anderem Weg nicht doch viel besser kommen würde.<br />
So ist es für viele Personen die auf Blogs nur sporadisch unterwegs sind wohl einfacher auf großen Platformen wie Rivva, Technorati oder gar WordPress.com nach bestimmten Tags zu suchen oder eine Google-Blog-Suche nach Bestimmten begriffen zu verwenden um eher einen Raum-ähnlichen Ansatz zu verwenden statt sich mühsamm einzelne Quellen selbst suchen zu müssen.<br />
Bei <a href="http://google.com/reader" target="_blank">Google-Reader</a>, <a href="http://friendfeed.com/rooms/g33ky" target="_blank">Friendfeed</a> oder gar Twitter kann es hingegen für einige Personen sinnvoller sein bereits von anderen aggregierte Zusammenfassungen des Zeitgeschehens auszuwerten, statt Themenkanäle selbst beschaffen zu müssen.</p>
<p>Wenn wir uns jedoch die ganzen ausgereifteren Systeme da draußen etwas genauer ansehen, so wird eins deutlich: die wenigsten Platformen verwenden strikt ein einziges System. Friendfeed-Nutzer können so z.B. sehr schön Themen-Räume verwenden und sich IRC-mäßig aufteilen wohin sie welche Informationen genau posten, gleichzeitig kann ich aber auch einfach alten Freunden folgen und so immer auf dem laufenden bleiben was sie gerade so tun.<br />
Das selbe gilt natürlich auch für soziale Netzwerke, Newsfeed-Systeme (Google Reader), <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/08/letzte-chance-icq-ausstieg/" target="_blank">IM-Protokolle</a> und Foren. Fast immer habe ich die Wahl zwischen einer persönlichen und einer Themenspezifischen Ebene.</p>
<p>Die einzigen, mir bekannten Ausnahmen aus dieser Regel stellen folgende Dinge dar:</p>
<ul>
<li>kleine Dienste, wenn ich keinen aus der winzigen Community wirklich kenne und eigentlich auch nur sporadisch dort bin um eine bestimmte Informationsart zu suchen, brauche ich keine Spezifizierung mehr. Ich habe bereits eine thematische Spezifizierung gewählt, warum sollte ich das in beide Richtungen einschränken?</li>
<li>Twitter, es gibt durchaus die Möglichkeit via Hashtags oder ähnlichen Erweiterungen nach Themen zu suchen (bereits die Suchfunktion ist gut genug versteckt dass sie die meisten Nutzer wohl nie verwenden werden), der typische Einsatzzweck von Twitter ist dies aber nicht. Diese Einstellung ist auch wieder einer der Gründe, warum ich Twitter als Platform einfach noch nicht ernst nehmen kann und warum sie für mich persönlich nicht genug Mehrwert bietet um den Aufwand zu rechtfertigen.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommentartracking]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/29/kommentartracking/</link>
<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 07:43:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/29/kommentartracking/</guid>
<description><![CDATA[Da bei Filzo gerade mal wieder das Problem des Kommentartrackings aufgekommen ist, habe ich mir über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da bei <a href="http://filzo.de/2009/01/28/robot-wars/comment-page-1/#comment-14454" target="_blank">Filzo</a> gerade mal wieder das Problem des Kommentartrackings aufgekommen ist, habe ich mir überlegt ob man das nicht besser lösen könnte.<br />
Bisherige Ansätze gehen immer von zentralen Platformen aus, die das Tracking für den Nutzer übernehmen, doch warum sollte eine Lösung nicht dezentralisiert möglich sein?<!--more--></p>
<p>Warum sollte nicht die kommentierte Blogplatform dem Blog des Kommentators (verlinkt über den Eintrag einer URL beim posten) bescheid geben dass dieser einen neuen Eintrag verfasst hat?</p>
<p>Realisieren würde ich das über ein weiteres link-tag im Header meines Blogs, wenn ich dann irgendwo kommentiere und meine URL angebe sucht die dortige Software nach meinem Link und übergibt die URL der eigenen Kommentar-Feed-Adresse zu diesem Artikel.<br />
Mein Blog sollte dann das Tracking der Kommentare übernehmen&#8230; oder bereits die Adresse woanders hin verweisend ausgegeben haben.<br />
Auf die Art wäre es sogar sehr einfach möglich dass ich mir eine alternative/spezialisierte Platform suche, die diese Art Tracking übernimmt&#8230; es muss ja nichtmal viel mehr sein als ein spezialisierter Feedreader. Ich kann leicht meine steinzeitliche Blogsoftware auf entgegennehmen solcher Calls vorbereiten und ich könnte auch leicht für andere Platformen implementieren dass die Nutzer ihre eigenen URLs angeben können.</p>
<p>Wenn ich z.B. meine <a href="http://friendfeed.com/drazraeltod" target="_blank">Friendfeed-URL</a> angebe und Friendfeed dieses Metatag für jeden Nutzer konfigurierbar anzeigt, wird halt über Friendfeed mein Provider für Kommentartracking aufgerufen. So können auch Nutzer ohne eigenes Blog solche Dienste verwenden.</p>
<p>Natürlich wird es auch hier ein Spamproblem geben, das kann man aber auf die selbe Art &#8220;lösen&#8221; wie sonst überall auch: Filtern! Es sollte für einen Nutzer ja kein Problem darstellen das was er selbst an Kommentaren erzeugt zu Administrieren.</p>
<p>Was haltet ihr von der Idee? Ich würde ja gerne mal ne Referenzimplementation bauen, aber irgendwie hab ich gerade genug andere Projekte offen und bin eh demnäxt erstmal ne Woche im Urlaub.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Softwarepost mit ohne Inhalt]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/27/softwarepost-mit-ohne-inhalt/</link>
<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 12:32:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/27/softwarepost-mit-ohne-inhalt/</guid>
<description><![CDATA[Hier mal eine Zusammenfassung was ich die letzten Tage so getrieben habe: Firefox gehasst, pyChao er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier mal eine Zusammenfassung was ich die letzten Tage so getrieben habe: Firefox gehasst, pyChao erweitert und Google-Software via Paketverwaltung installiert. Es soll etwas ausführlicher sein? Bitte sehr..<!--more--></p>
<h2>Firefox</h2>
<p>Die letzten Tage bin ich ja nun leider gezwungen auf Akoya wieder Firefox zu verwenden&#8230; so schön es auch ist ein sinnvolles OS statt Windoof verwenden zu können, so nervig ist es dass es scheinbar keinen wirklich sinnvollen Browser gibt.<br />
Ich habe es einfach satt alle 3-4 Stunden den Browser neustarten zu müssen weil irgendeine Seite schon wieder die CPU auf 100% Auslastung treibt.<br />
Bei einem Betriebssystem würde man das heutzutage nie hinnehmen, warum dann beim Webbrowser der heute doch fast mehr Anwendungen betreibt als das System selbst?</p>
<p>Zu meinem Glück hat ja bereits Google angekündigt gegen Ende Februar Chrome auch für Linux zu veröffentlichen.</p>
<h2>pyChao</h2>
<p>Mein kleiner <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">Python-IRC-Bot</a> kann jetzt endlich auch wieder was sein Vorgänger in PHP schon lange brachte: RSS-Feeds ausgeben. Die Ausgabe war bisher nicht so sehr das Problem, als vielmehr die Frage wo ich das hosten soll und wie ich die Daten synchron halte. Gelöst habe ich das erstmal indem ich den Feed auf home.g33ky.de abgelegt habe, ihr solltet jetzt auch schon lange wieder oben rechts in der Sidebar das letzte Fact sehen.</p>
<p>Zusätzlich zu diesem Newsstream gibt es jetzt auch eine Möglichkeit die Facts statisch zu verlinken (<a href="http://home.g33ky.de/fact/1234.html" target="_blank">home.g33ky.de/fact/1234.html</a>) und einen <a href="http://friendfeed.com/rooms/g33ky" target="_blank">Raum auf Friendfeed</a> wo so Daten wie die Facts, Blogposts von G33KY^2 und <a href="http://www.wangoo.de/" target="_blank">Wangoo</a> landen. Es würde mich freuen wenn dort ein paar mehr Leute anwesend sind, aber eigentlich gibts dort auch keine Informationen die es in Freenode/#Zanzibar nicht direkter gibt.</p>
<p>Nur die Ping-Funktion hab ich noch immer nicht eingefügt&#8230; Es ist ja nichtmal so als wäre das kompliziert, die Behandlung von Pings ist ja komplett drin, auch eine Funktion die auf Antworten wartet ist dabei. Alles was noch fehlt wäre ein einfacher Timer und ein Neustart des Bots. Ich müsste mich halt nur nochmal ransetzen und das endlich tun. </p>
<h2>Google</h2>
<p>Da stell ich gerade fest dass Google tatsächlich für alle möglichen Distributionen <a href="http://www.google.com/linuxrepositories/" target="_blank">Repositories</a> anbietet und es so viel einfacher wird um beliebige Google-Software direkt nativ in die verwendete Distri einzubinden&#8230;</p>
<p>Klingt doch erstmal ideal oder? Natürlich bietet Google derzeit noch nicht sooo viel Software für Linux an, aber wenn man die alle in ein Repository wirft kann sich die Sache schon lohnen. Sehen wir uns mal an was im Repository liegt: Picasa, Google Desktop und&#8230; nix und! Das wars!</p>
<p>Earth gibt es weiterhin nur so als eigenständigen Download oder als &#8220;build-deb-Script&#8221; in anderen Quellen, genauso wie diverse Firefox-Plugins die sicher auch alle für Google interessant wären.<br />
Also Google: WENN ihr es endlich mal schafft eure Software einheitlich zu vertreiben, will ich mir das gerne nochmal ansehen&#8230; ideal wäre es wenn dann auch Google Talk, Chrome und was sonst noch so von euch rumoxidiert für Debian im Repo liegt. Schlimmstenfalls integriert ihr einfach nur jegliche Software die im Google Pack für Windows zu haben ist und bereits auf Linux portiert wurde.</p>
<p>Aber solange ich ein extra Repo eintragen soll, nur um Picasa zu installieren (GDesktop ist ja unter Linux noch unsinniger als unter Windows&#8230; es gibt genug Zeugs unter GPL das besser in Linux integriert ist), dann lass ich das lieber.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diverse Minitools]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/21/diverse-minitools/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 12:03:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/21/diverse-minitools/</guid>
<description><![CDATA[Jedes der folgenden 4 Tools/Webdienste/Projekte/wasauchimmer ist mir momentan nicht wirklich einen v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jedes der folgenden 4 Tools/Webdienste/Projekte/wasauchimmer ist mir momentan nicht wirklich einen vollen Post wert, aber jedes finde ich durchaus interessant. Darum hier kurz eine Zusammenfassung der Dinge über die ich in den letzten Tagen gestolpert bin.<br />
Wem die Namen GCalcCli, Shell-FM, ZOMG und Imagestatuscheck also bereits etwas sagen, der braucht diesen Artikel nicht zu lesen.<br />
<!--more--></p>
<h2>Imagestatuscheck.com</h2>
<p>Auf <a href="http://www.imstatuscheck.com/" target="_blank">Imagestatuscheck</a> bekommt man die Möglichkeit ohne eigenen Code (von html mal abgesehen) und somit auch ohne großen Aufwand, Bilder für eine Statusanzeige von so ziemlich allen Messengerprotokollen einzubinden. Man kann also sowohl für Jabber-Accounts (wenn auch nur GTalk als Auswahl steht, es funktioniert dennoch) als auch für ICQ, MSN, Y! und was auch immer man noch so braucht das selbe Statussymbol einbinden.</p>
<p>Nicht nur dass für alle Protokolle einheitliche Symbole zur Verfügung stehen und man auch ein Symbol für das jeweilige Protokoll angepasst verwenden kann (dennoch mit einem einheitlichen Stil), man kann sogar die Weiterleitung auf eine eigene Bild-Datei umleiten lassen und so das Aussehen komplett individualisieren.</p>
<p>Das Default-Aussehen seht ihr ab sofort in meiner Seitenleiste unter dem Punkt &#8220;Jabber&#8221;, ich werde in nächster Zeit mal noch sehen ob ich dort auch die Adressen der anderen Autoren einbinde. Auch was Spambots und ähnliches Betrifft hat man mitgedacht. Man kann die URL komplett anonymisieren und so verhindern dass die Jabber-Adresse oder ICQ-Nr. vollständig im Img-Tag steht.</p>
<h2>ZOMG</h2>
<p><a href="http://zomg.alioth.debian.org/" target="_blank">zomg</a> ist eigentlich nur ein ziemlich kleines Script, das mpg123 ansteuert und darüber Musik abspielt. Allerdings kann ZOMG die gespielten Tracks auch gleich an Last.FM übermitteln und auch lastfm://-URIs abspielen. Kleines Tool mit großer Wirkung also und ein Muss für jeden Shell-Nutzer (naja, fast). Leider fehlen noch einige Funktionen wie &#8220;love&#8221; oder &#8220;ban&#8221;.</p>
<h2>Shell-FM</h2>
<p>Bei <a href="http://nex.scrapping.cc/code/shell-fm/" target="_blank">Shell-FM</a> handelt es sich ebenfalls um einen Last.FM-Player für die Konsole. Allerdings liegt hier das Augenmerk viel stärker auf dem Abspielen von lastfm://-URIs als auf dem Abspielen von lokalen Dateien, so dass er das auch viel besser beherrscht. Die Steuerung funktioniert wunderbar einfach und der Client bietet mindestens die selbe Funktionalität wie der von Last.FM angebotene Originalclient. Wenn ich also nur Internetradio abspielen will, würde ich dieses Programm zomg unbedingt vorziehen, nur für lokale Dateien funktioniert es nicht wirklich (aber das tut der grafische Client ja auch nicht)</p>
<h2>GCalCli</h2>
<p>Bei <a href="http://code.google.com/p/gcalcli/" target="_blank">GCalCli</a> handelt es sich um einen ausgewachsenen Client für den Google Calender. Besser noch: Es handelt sich um einen ausgewachsenen Client für die Konsole und um das alles noch zu toppen: er wurde in Python geschrieben. Die Bedienung ist ziemlich einfach, es besteht auch die Möglichkeit sich grafische Nachrichten für Terminbenachrichtigungen anzeigen zu lassen und auch sonst sieht das Projekt ziemlich ausgereift aus.</p>
<p>Momentan bin ich bereits am überlegen ob ich einiges dieser Funktionalität nicht in <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChao</a> übernehmen sollte. Es wäre doch irgendwie cool mich von meinem IRC-Bot benachrichtigen zu lassen wenn ein neuer Termin ansteht und gleich vom IRC aus für andere Termine vorschlagen zu können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Friendfeed/Last.FM]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/19/friendfeedlastfm/</link>
<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 12:36:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/19/friendfeedlastfm/</guid>
<description><![CDATA[Da gerade mal wieder etwas Flaute bezüglich wirklich neuer Themen besteht (und ich erstmal genug pol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da gerade mal wieder etwas Flaute bezüglich wirklich neuer Themen besteht (und ich erstmal genug politisches geschrieben habe), gibt es heute mal einen Beitrag zu 2 Diensten die ich in letzter Zeit immer stärker nutze: <a href="http://friendfeed.com/drazraeltod" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://www.last.fm/user/dr_azrael_tod/" target="_blank">Last.fm</a>.<br />
<!--more--><br />
Bei Friendfeed handelt es sich eigentlich nur um eine zentrale Anlaufstelle für alle Daten die man den ganzen Tag über im Web so ansammelt. Dort landen meine<a href="https://www.google.com/reader/shared/00910410964970600802" target="_blank"> Google-Reader-Shared-Items</a>, neue Blogbeiträge, Lieder die ich bei Last.FM (was sowohl ein personalisiertes Internetradio als auch ein soziales Netz darstellt) als &#8220;loved&#8221; notiert habe,..</p>
<p>Früher habe ich solche Aggregation noch selbst betrieben, teilweise über kleine PHP-Scripte die Newsfeeds abgerufen und gemerged haben (ziemlich mies programmiert, es musste mal wieder schnell gehen) oder indem ich einfach alles in meine FactDB geworfen habe und via RSS-Newsfeed zugänglich gemacht habe.<br />
Da mir allerdings mein FH-Account abhanden gekommen ist, ist erstmal die PHP-Version (auf Textdateibasis gespeicherte Facts und Newsfeed-Umleitung) ausgefallen. Heute hätte ich genügen Server zur Verfügung auf die ich ein solches Script stellen würde, ich müsste halt nur mal ein kleines Python-Script oder so schreiben dass bei Aufruf die letzten Facts aus der DB holt (derzeit SQLite) und in eine Atom-Datei formatiert ausgibt.<br />
Sollte kein Problem sein, ist halt aber arbeit und ich komme ja so schon kaum noch dazu etwas am Kern von <a href="http://code.google.com/p/pychao/" target="_blank">pyChao</a> zu machen.</p>
<h2>Friendfeed</h2>
<p>Aber wieder zurück zum Thema! Friendfeed lässt mich das jedenfalls alles intern tun, nicht nur dass ich von überall her, via Jabber, Zugriff auf alle neuen Nachrichten bekomme und jederzeit auch welche Schreiben kann, es zeigt auch automatisch für alle die es interessiert alle Inhalte an die ich den ganzen Tag so von mir gegeben habe. An Diensten wird nahezu alles unterstützt über was man heutzutage im Netz so stolpert (derzeit 59 Dienste, inkl. generischem Newsfeed-Support).</p>
<p>Beim Thema Microblogging trifft man natürlich auch automatisch auf <a href="http://twitter.com/drazraeltod" target="_blank">Twitter</a>. Ich persönlich bin mit Twitter <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/05/26/twitter-ist-tot/">allerdings nie so wirklich warm geworden</a> und habe auch nicht die geringste Anwendungsmöglichkeit für mich gefunden. Wenn man dort eine Diskussion ernsthaft nachvollziehen will muss man sich entweder händisch durch alle Nachrichten und @-replies hangeln oder man hat alle diskutierenden Personen in der Follow-Liste (was dann sehr nervig werden kann). Anfangs hatte ich mal noch die Möglichkeit gesehen damit billig Gruppen-SMS im Freundeskreis zu verschicken, doch das hat sich ja auch schon lange erledigt.</p>
<p>Friendfeed als Gegensatz zeigt immer die volle Diskussion an. Wenn ich jemandem folge, dieser auf einen interessanten Artikel stößt und ihn kommentiert, sehe ich sofort die komplette Diskussion in meinem Fenster ohne etwas dafür tun zu müssen. Weiterhin bietet Friendfeed bereits intern die Unterstützung für alle möglichen Dienste. Wenn ich meinen Blog damit vernetzen will, brauche ich nicht mein Passwort an einen anderen Dienst zu geben, es reicht die Newsfeed-URL einzutragen. Auch Kommentare auf anderen Platformen werden sehr schön eingebaut, so kann man via <a href="http://www.backtype.com/drazraeltod" target="_blank">Backtype</a> Blogkommentare abgrasen, Google-Reader-Shares mit Notiz werden sogar automatisch als Kommentar zu dieser URL angezeigt oder man kann zur Not sogar @relies an Twitter senden.</p>
<h2>Last.FM</h2>
<p>Wie bereits geschrieben, handelt es sich bei diesem Dienst um die Mischung zwischen einem Internetradiosender und einem sozialen Netz ala Facebook, <del datetime="00">Fakebook</del> <del datetime="00">StasiVZ</del> StudiVZ/MeinVZ oder Xing. Durch die Verbindung aus beiden Anwendungen bietet Last.fm nicht nur einen starken Mehrwert durch personalisierung des Musikstreams, sie können auch so relativ leicht Möglichkeiten finden ihren Dienst in Geld umzusetzen. (Dies ist etwas, was sonst nur Xing bietet. Ich wäre sehr vorsichtig bei datensammelnden Diensten ohne Geschäftsmodell&#8230; Sie können jederzeit platzen und man weiß auch nie wer die Daten nach einem Bankrott kauft.)</p>
<p>Last.FM bietet eine offene Schnittstelle (Audioscrobbler) über die beliebige Programme (inzwischen unterstützt so ziemlich jedes größere Programm diese Schnittstelle) der Platform mitteilen können, welches Lied der Nutzer gerade anhört und ob er es als besonders gut empfindet oder nie erneut hören will. Über andere Nutzer und Tags kann dann der Server einen personalisierten Musikstream zusammenstellen, der vom Musikgeschmack ger, dem des Hörers entsprechen sollte.<br />
Natürlich funktioniert das schlechter, je mehr verschiedene Musikrichtungen man anhört. Dennoch bietet dieser Dienst selbst für mich relativ viel Wert, da man die Musik auch via Angabe eines Tags oder ähnlichen Künstlers steuern kann.</p>
<p>Last.FM ist somit eine Art Radio, bei der nicht nur das sinnlose gequatsche und diverse nervige Jingles (Im Normalfall weiß ich welchen Sender ich höre.. und nochgenauer warum ich das tu. Das muss mir keiner alle 5min. sagen.) wegfallen, sie spielt auch immer die Musikrichtung auf die ich gerade Lust habe (und wenn nicht, kann ich das aktuelle Lied noch immer einfach überspringen).</p>
<p>Zusätzlich werden auch noch viele weitere Funktionen auf Basis dieser Daten angeboten z.B. Newsstreams für kostenlose Musikdownloads (CC?), die dem eigenem Geschmack entsprechen sollten, Statistiken, selbst zusammengestellte Playlists (anhören derzeit nur gegen Geld) oder die &#8220;Radiostationen&#8221; von Freunden oder Personen mit einem ähnlichem Musikgeschmack.<br />
Auch kann man als Privatperson oder Netlabel sehr leicht seine <a href="http://www.lastfm.de/music/Dr.+Azrael+Tod" target="_blank">(oder meine^^) eingene</a> Musik bei Last.FM hochladen und so möglicherweise eine erheblich größere Gruppe an Personen ansprechen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Windows-Migration]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/13/windows-migration/</link>
<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 12:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/13/windows-migration/</guid>
<description><![CDATA[Hier mal einige Notizen zum Versuch mal Windows länger als Ersatz für Linux zu verwenden. Der Grund ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier mal einige Notizen zum Versuch mal Windows länger als Ersatz für Linux zu verwenden. Der Grund für diese Aktion waren die Probleme die ich noch bis vor kurzem mit Linux auf meinem <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/10/19/medion-akoya-mini-e1210/" target="_self">Akoya </a>hatte. Dank <a href="http://www.x.org/wiki/Projects/XRandR" target="_blank">Xrandr </a>und einigen Spielereien mit <a href="http://sourceforge.net/projects/ndiswrapper/" target="_blank">Ndiswrapper </a>statt dem nativ, passenden WLAN-Treibermodul hat sich das meiste jetzt aber gelöst.<!--more--></p>
<h2>Distributionswahl</h2>
<p>Es gibt scheinbar generell nur einige, wenige verschiedene Distributionen von Windows und sie alle stammen vom selben Hersteller und werden nur mit wirklich extrem minimaler Softwareausstattung geliefert. Selbst eine einfache Office-Suite muss man zukaufen und ein vernünftiges Bildbearbeitungsprogramm (wie <a href="http://www.gimp.org" target="_blank">Gimp</a>) gibt es überhaupt nicht dazu.</p>
<p>Da auch noch alle Distributionen kostenpflichtig sind, habe ich mich erstmal für die Variante &#8220;Windows XP Home&#8221; entschieden, da sie zu Akoya bereits mitgeliefert wurde und so keine Zusatzkosten verursachte.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Da gehts ja schon los&#8230; Zwar wird zu Akoya einiges an CDs mitgeliefert, aber wie soll ich die ohne Zubehör auf einen Rechner bekommen, der keinerlei optisches Laufwerk eingebaut hat?<br />
Auch Versuche eine Möglichkeit zu finden, wie man Windows via USB-Stick oder Netzwerk-Installation von einem anderem Rechner (auch nicht von @home) installieren kann scheinen komplett ins leere zu laufen.<br />
Ich bin also gezwungen von einem externen DVD-Laufwerk zu booten, dieses muss nachgekauft werden.</p>
<p>Die Installation selbst ist etwas langwierig, aber nicht sonderlich schwierig. Interessanter Weise fragt mich die Software nach wirklich jedem Mist (Warum sollte ich bei der sehr minimalen Softwareauswahl auch noch großartig Pakete abwählen?), aber so einfache Sachen wie die Einstellungen des Boot-Managers werden komplett ignoriert.<br />
Dementsprechende überschreibt Windows dann auch gleich mal meinen GRUB, den ich für Linux dann erst wieder umständlich wiederherstellen muss&#8230; DAS nenn ich doch mal durchdacht. -.-<br />
Der neue Bootmanager enthällt auch keinerlei Einträge für andere Betriebssysteme. Denkt Microsoft dass sie das einzige Betriebssystem herstellen oder woher kommt diese Ignoranz?</p>
<h2>Paketverwaltung</h2>
<p>&#8230;ist nicht vorhanden. Wie zum Henker soll ich entscheiden welche Programme gut unter dem System laufen? Wie soll ich hunderte Programme aktuell halten? Wie soll ich abhängigkeiten verwalten und vor allem woher soll ich die Zeit nehmen, mir von jedem zweiten Programm die sinnvollen Quellen zu suchen, mit keinem besser geeignetem Tool als Google?`<br />
Zum Thema Sicherheit trägt das auch nicht gerade bei, man fängt irgendwann an jedes Programm aus unbekannten Quellen einfach erstmal auszuprobieren, auch die Abfrage vor dem Start eines neuen Programmes, dass die Signatur unbekannt wäre und ob man das wirklich will, wird nach kurzer Zeit einfach aus Routine weggeklickt und hilft nicht wirklich.</p>
<p>Der einzige Ansatz zur Paketverwaltung umfasst nur bei Windows mitgelieferte Software (was verdammt wenig ist) und eine Deinstallationsroutine für bereits installiertes. Das wäre ja immerhin schonmal etwas&#8230; wenn es funktionieren würde. Was soll ich mit einer automatisierten Deinstallation, die meistens alles an Abhängigkeiten, Temp-Daten und sonstigen nach der Installation angelegten Daten im System belässt?</p>
<h2>Rechteverwalten</h2>
<p>Ich will mein schönes, einfaches Unix-Rechtesystem! Was soll dieser Blödsinn eine ellenlange Tabelle als Rechtesystem anzuzeigen oder alternativ nur Schreibgeschützt/Archiv/Versteckt (was alles eigentlich ignoriert wird).<br />
Via default sind sogar nahezu alle Systemdaten für alle Nutzer des Systems schreibbar, das ist unzumutbar.</p>
<h2>Dateistruktur</h2>
<p>Manche Programme legen die Daten zum Nutzer direkt in seinen &#8220;Eigenen Dateien&#8221; (soll wohl sowas wie ~/ sein) ab, andere in dem Verzeichniss wo sie gerade ausgeführt werden oder wo die Binary liegt, wieder andere in Config-Verzeichnissen oberhalb von &#8220;Eigene Dateien&#8221; (das entspricht dann wohl &#8220;~/.irgendwas&#8221;) und viele Daten werden einfach auf den unübersichtlichen Binaryblob geworfen der sich Registry schimpft. <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/10/06/wo-sollten-config-daten-liegen/" target="_self">Kann man nicht mal ein System durchsetzen, ordentlich durchdenken und dann für alle Verpflichtend machen?</a></p>
<h2>Systemnäheres</h2>
<p>Ich habe es nicht geschafft sonderlich viele Dateisysteme unter Windows zu verwenden. Mit <a href="http://www.fs-driver.org/" target="_blank">IFS</a> war es mir möglich Ext2-Dateisysteme einzubinden, das ist jedoch nirgendwo von Microsoft dokumentiert, wird nicht unterstützt, läuft wahnsinnig instabil und sollte auf _keinen_ Fall für wichtige Anwendungen eingesetzt werden.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS" target="_blank"> NTFS </a>ist als Dateisystem relativ gut geeignet, und FAT weit verbreitet, es ist also möglich fast alle Datenträger zu verwenden die da draußen so rumschwirren&#8230; aber was wenn doch mal etwas an offenen Standards daher kommt?</p>
<p>Bereits wenn man etwas derartig primitives wie eine SSH-Verbindung zu einem Server starten will steht man vor einer Mauer. Die Shell unter Windows ist von Haus aus nahezu unverwendbar, all die netten, kleinen Tools die man von Unixoiden Systemen kennt fehlen. Die einzige, mitgelieferte Möglichkeit einen Terminalzugriff zu ermöglichen, stell Telnet dar. Ich muss wohl niemandem erzählen wie gefährlich das ist. Durch Nachinstallation von Software aus Drittquellen wird dies allerdings zumindest möglich, gut dass diese als Binary geliefert wird, denn ein Compiler wird ebenfalls nicht mitgeliefert.</p>
<p>Bei Fileservern sieht es ähnlich aus. FTP kann man einbinden wie ein lokales Laufwerk, aber SFTP oder andere, sinnvollere Protokolle funktionieren wieder nur mit Drittsoftware (und dann auch nur in jeweils diesem Programm, ein Einbinden ins System ist überhaupt nicht möglich).</p>
<h2>Schlussfolgerung</h2>
<p>Mit den Worten: unübersichtlich, unüberlegt, unzusammenhängend, umständlich und unsicher ist meine Meinung zu diesem System ziemlich gut zusammengefasst. Ich kann nur jedem empfehlen die Finger von diesem System zu lassen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Alleine die Verwaltung der installierten Software kostet unmengen an Zeit, da der Nutzer selbst sich darum kümmern muss das System auf einem aktuellem Stand zu halten. Andere Dinge wie die Unterstützung von offenen Dateisystemen, SFTP-Einbindung oder auch einfach nur Systemeinstellungen per Shell-Script zu ändern sind scheinbar vom Hersteller nie vorgesehen gewesen und werden dementsprechend einfach nicht gemacht.</p>
<p>Diese Leistungen bei einer kommerziellen Distribution zur Verfügung zu stellen, kombiniert mit der nahezu komplett fehlenden oder unbrauchbaren Dokumentation (primitivste Sachen werden Schritt für Schritt erklärt, aber wehe man hat ein Problem) und dem extrem minimalem Lieferumfang lassen nur den Schluss zu, dass es sich bei diesem Betriebssystem um einen Witz handeln muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[double the pootle, double the fun]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/06/double-the-pootle-double-the-fun/</link>
<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 22:28:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/06/double-the-pootle-double-the-fun/</guid>
<description><![CDATA[Immer wieder stößt man auf Frickelshice, besonders wenn man Software verwenden will die nicht sonder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Immer wieder stößt man auf Frickelshice, besonders wenn man Software verwenden will die nicht sonderlich verbreitet ist. Pootle ist solche Software&#8230;<!--more--></p>
<p>Ein Kollege bei <a href="http://www.seto-gmbh.de/" target="_blank">seto </a>musste heute für ein Projekt <a href="http://translate.sourceforge.net/wiki/pootle/index" target="_blank">Pootle</a> auf einem Rechner mit <a href="http://fedoraproject.org/" target="_blank">FedoraCore6 </a>installieren. Bei Pootle handelt es sich um ein WebFrontend in Python zur Internationalisierung von beliebigen Anwendungen.</p>
<p>Er ist also schön Schritt für Schritt <a href="http://translate.sourceforge.net/wiki/pootle/installation#installing_from_rpm" target="_blank">die Anleitung durchgegangen</a> und unterwegs irgendwo in der Nähe der Generierung einer RPM-Datei auf einen Bug gestoßen. Soweit so alltäglich&#8230;</p>
<p>Die Installationsanleitung sieht vor dass man &#8220;pootlesetup.py&#8221; mit dem Parameter &#8220;bdist_rpm&#8221; aufruft, daraufhin sollte die Generierung gestartet werden. pootlesetup.py bricht jedoch mit einer Fehlermeldung ab, die in etwa grob besagt dass pootlepootlesetup.py nicht gefunden werden konnte.</p>
<p>Das ist nun schon etwas seltsam. Weniger dass pootlesetup.py sich selbst aufruft, als vielmehr die Tatsache dass scheinbar noch Stringoperationen auf den Dateinamen angewendet werden, aber bereits mit einem Vergessenem / und einem relativem Pfad im Quellcode könnte man das erklären.</p>
<p>Was wäre also die logische Schlussfolgerung? Wir erzeugen eine pootlepootlesetup.py indem wir die alte Datei umbenennen und neu ausführen. Ergebnis: Die Fehlermeldung lautet jetzt dass eine Datei namens &#8220;pootlepootlepootlepootlesetup.py&#8221; nicht gefunden wurde.</p>
<p>An dieser Stelle wird es abstrus&#8230; es fällt mir schwer einen ernsthaft sinnvollen Grund zu finden warum man überhaupt einen solchen Dateinamen aus dem eigenen scriptpfad generieren soll und diesen dann erneut aufrufen könnte, aber einen Grund warum man Dinge vor &#8220;setup.py&#8221; (oder evtl. auch alles was &#8220;pootle&#8221; lautet) einfach wahllos verdoppeln sollte, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.</p>
<p>Bugs kann man nicht immer vermeiden, jede Software hat sie ab einer gewissen Komplexität&#8230; aber man sollte schon noch verstehen was man gerade geschrieben hat und sich bei jeder Zeile etwas denken. Auch ich habe bereits Code geschrieben bei dem ich mir hinterher gedacht habe dass ich den nie wiedersehen will, weil er nur schnell aus irgendwelchen Teilen zusammengestückelt war oder so unleserlich ist dass ich ihn selbst im Nachhinein nicht mehr verstehe. Solche Dinge kommen vor&#8230; aber man gibt solchen Code bitte NICHT an die Öffentlichkeit!</p>
<p>(Mit einer weiteren Umbenennung zu &#8220;setup.py&#8221; funktionierte es dann, wo leere Strings verdoppelt werden bleiben wohl doppelt so leere Strings)</p>
<p>Google findet übrigens zu diesem Thema einzig den<a href="http://www.nabble.com/Pootle-1.2.0-fail-building-rpm-td20051472.html" target="_blank"> folgenden, vielsagenden Thread</a> in 3facher Ausführung.</p>
<blockquote><p><span>It seems right (especially if it works for you), but I&#8217;ll want to check </span><br />
<span>why this is commented. The machine we used for building is not available </span><br />
<span>at the moment, and I&#8217;d want to check it there in the clean environment </span><br />
<span>we used for building. There was obviously some reason, but I can&#8217;t </span><br />
<span>recall right now what it was. Somewhere &#8220;pootlesetup.<strong>py</strong>&#8221; was being </span><br />
<span>replaced with &#8220;<strong>pootlepootlesetup</strong>.<strong>py</strong>&#8220;, but I can&#8217;t remember exactly what </span><br />
<span>the issue was.</span></p></blockquote>
<p>An dieser Stelle will ich einfach nur noch das geschriebene wirken lassen und keine wertenden Kommentare abgeben. Irgendwie bin ich manchmal richtig froh dass ich weder Fedora (oder andere rpm-distris) noch Pootle privat nutzen muss und meine Python-Programme noch immer recht einfach via &#8220;sudo apt-get install python-blahfasel&#8221; installieren konnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Entdecke Unmöglichkeiten]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/31/entdecke-unmoglichkeiten/</link>
<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 13:38:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/31/entdecke-unmoglichkeiten/</guid>
<description><![CDATA[In letzter Zeit beschäfftigen wir uns mal wieder etwas ernsterer mit Ikea und der Möglichkeit dort M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In letzter Zeit beschäfftigen wir uns mal wieder etwas ernsterer mit Ikea und der Möglichkeit dort Möbel zu kaufen (machen<a href="http://neunzehn72.de/394-kg-ikea/" target="_blank"> ja</a> auch <a href="http://www.so-happy.de/2008/10/26/ikea-ftw/" target="_blank">andere</a>). Dabei fällt die eine oder andere Ungereimtheit auf wenn man genauer hinsieht.<!--more--></p>
<p>Bereits im Laden zweifelt man teilweise warum eine Schranktür in weiß tatsächlich wie groß ausgepreist 45€ kostet aber alle anderen Varianten, egal ob komplett verspiegelt oder einfach nur schlicht Furnier des Typs &#8220;Nachbildung Birke&#8221; plötzlich 85€.</p>
<p>Wenn man sich dann noch zuhause mit der Ikea-Software rumschlagen will, wird es endgültig verwirrend. Der erste auffällige Punkt ist, wie gut Ikea seinen &#8220;Home Planer FY09&#8243; auf der Seite versteckt hat. Warum muss man erst eine genauen Teil des Angebotes auswählen (z.B. Pax-Schlafzimmerschränke um dort auf einen &#8220;Pax Planer&#8221; verwiesen zu werden, der sich dann als &#8220;Home Planer&#8221; entpuppt) nur um eine Software zu erhalten die für das ganze Möbelangebot gleich ist?</p>
<p>Naja, lassen wir uns davon nicht abhalten.. die Software ist schnell installiert und funktioniert sogar auf dem PC hier besser als in der Ikea-Filiale. Die fehlenden Anfasser z.B., die beim verschieben von Einlegeböden (ohne die lässt sich die Endposition wirklich mies einschätzen) werden hier endlich angezeigt, was die Handhabung ziemlich verbessert. Vermutlich war wohl noch eine veraltete Version im Laden installiert&#8230; schon etwas peinlich.</p>
<p>Jetzt würde man eine Weile herumspielen, seine Schränke virtuell zusammenbauen und dann einfach aufs Diskettensymbol zum Speichern klicken&#8230; doch was ist das? Nutzername und Passwort zum Speichern benötigt? Ah.. die Kiste will auf dem Ikea-Server speichern um dem Kunden auch den Zugriff aus der Filiale zu ermöglichen.</p>
<p>Klingt ja erstmal nicht schlecht, legen wir mal ein Profil an&#8230; Also Defaultdaten eingegeben.  (Warum auch immer Ikea es als dringend nötig findet für jeden Nutzer die vollständige Anschrift zu sammeln will ich lieber auch nicht wissen&#8230; sowas sollte man gefälligst erst bei bestellungen abfragen.)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-1142" title="ikea1" src="http://drazraeltod.wordpress.com/files/2008/12/ikea1.jpg" alt="ikea1" width="497" height="303" /></p>
<p>Und schon stehen wir an der nächsten Hürde. Mein Standardpasswort ist mit 6 Zeichen zu kurz also nehme ich ein längeres, doch dieses enthällt im Gegensatz zum ersten keine Zahlen, was Ikea auch wieder anmeckert. Herzlichen Glückwunsch Leute, ihr habt auch ein Passwortsystem erzeugt bei dem sich jeder Standardnutzer einen Zettel ins Portemonais oder so legen wird um auch im Laden noch zu wissen welches Passwort er gewählt hatte. Das erhöht die Sicherheit bestimmt ungemein. -.-</p>
<p>Nach einer endlich geglückten Registration (Zum Glück ist das Captcha nicht ganz so mies wie andere, so oft wie man es wegen permanenter Fehler eingeben muss würde das sicher nerven.) stehen wir erneut vor einem Problem: Man registriert sich bei Ikea mit Vor-+Nachname, E-Mail und Passwort.</p>
<p>Es gibt zwar in der Eingabemaske einen Punkt &#8220;2 Benutzernamen eingeben&#8221; aber das einzige Feld in diesem Abschnitt ist ein doppeltes Eingabefeld für die E-Mail-Adresse. (noch etwas das mich schon immer aufgeregt hat&#8230; deutlich lesbare Felder muss ich nicht wiederholt eingeben, ich kann sehen ob ich mich vertippt hab)</p>
<p>In der Software werde ich natürlich nach Benutzername+Passwort gefragt, was ich natürlich nicht habe. Weder E-Mailadresse noch Vorname, Nachname oder eine beliebige Kombination funktioniert als Benutzername. An dieser Stelle hatte selbst ich genug von diesem Blödsinn und habe den Mist via &#8220;Speichern unter&#8221; (ja sowas gibt es auch noch, wenn auch nicht als Symbol im Hauptinterface) auf die lokale Festplatte geschrieben.</p>
<p>Wenn man nicht in der Lage ist funktionierende Software zu schreiben sollte man es lassen. Selbst bei den schlechtest denkbaren Tests dieser Software hätte dieser Blödsinn auffallen müssen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[CMS für Appengine]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/24/cms-fur-appengine/</link>
<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 10:12:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/24/cms-fur-appengine/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt gibt es das, was ich eigentlich schon viel früher erwartet hatte: Ein einfach zu bedienendes C]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jetzt gibt es das, was ich eigentlich schon viel früher erwartet hatte: Ein <a href="http://code.google.com/p/app-engine-site-creator/" target="_blank">einfach zu bedienendes CMS</a> für <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/appengine/" target="_blank">Googles Appengine</a>.</p>
<p>Zwar wäre es durchaus einfach genug sich mit Django oder ähnlichen Frameworks selbst eine komplexere Seite für Appengine zu bauen, aber für viele wird schon die Aussicht eine Programmiersprache lernen zu müssen zu viel sein.</p>
<p><!--more-->Im Gegensatz zu z.B. den <a href="http://www.google.com/apps/intl/en/business/collaboration.html#sites" target="_blank">Sites </a>bei Google <a href="http://www.google.com/a/help/intl/de/index.html" target="_blank">Apps for your Domain</a> (nicht verwechseln mit Appengine) lässt sich dieses <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System" target="_blank">CMS </a>natürlich auch von Grund auf beliebig im Quellcode anpassen und auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets" target="_blank">CSS-Datei</a> umschrauben.</p>
<p>Sollte sich also wirklich jemand dafür entscheiden dieses Projekt für seine kleine Homepage zu verwenden, besteht durchaus später noch die Möglichkeit das System beliebig zu erweitern und nahezu beliebige Funktionen zu implementieren.</p>
<p>Googles Appengine macht im Gegensatz zu anderen Lösungen auch die Suche nach einem günstigen Server, der natürlich dann auch die passenden Versionen von PHP/Python,  MySQL/MS-SQL oder wasauchimmer man sonst noch an Software benötigt, unnötig. Ein Vorteil der vor allem für etwas technisch unbedarftere Nutzer auch nicht zu verachten ist.</p>
<p>Natürlich fehlen dem Projekt noch einige Funktionen die man von richtig großen CM-Systemen her kennt, doch imho ist es schon recht brauchbar und spricht eh eine andere Zielgruppe an, die wohl 9/10 der Funktionen eh nicht genutzt hätte.</p>
<p>Natürlich bleibt wie bei allen Google-Produkten immer ein etwas schaler Nachgeschmack: Will man wirklich alle Daten der Krake direkt in den Rachen werfen?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Preisverleihung: Chrombananen]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/12/preisverleihung-chrombananen/</link>
<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 07:47:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/12/preisverleihung-chrombananen/</guid>
<description><![CDATA[Juhu! Chrome gibts jetzt als Final-Version, das war das Ende des Beta-Stadiums. Aber Moment.. warum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Juhu! Chrome gibts jetzt als Final-Version, das war das Ende des Beta-Stadiums. Aber Moment.. warum eigentlich?</p>
<p>Was hat sich verändert? Neue Funktionen wie Plugins oder Bookmarksynchronisation gibts nicht. Alte Bugs wie die Größenanpassung wenn sich die verfügbare Bildschirmgröße ändert sind auch nicht raus.<!--more--></p>
<p>Die Begründung kam heute <a href="http://googlesystem.blogspot.com/2008/12/google-chrome-10-released.html" target="_blank">via Google-Operation-System-Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Google Chrome is not out of beta because it&#8217;s ready, but because Google wants to sign some deals with computer manufacturers like Dell that will preinstall the browser.</p></blockquote>
<p>Ein Schritt völlig in die falsche Richtung. Chrome hat definitiv noch zu viele Bugs um es irgend jemandem als final in die Hand zu drücken. Eine Final sollte veröffentlicht werden wenn beim Kunde der Eindruck entsteht dass die Software RICHTIG funktioniert und nicht nur so mit Müh und Not.</p>
<p>Ich gebe zu ich verwende Chrome ziemlich exzessiv wenn ich mit meinem Akoya Netbook unterwegs bin (also eigentlich permanent) aber ich schimpfe nur aus dem Grund nicht über die Bugs weil Chrome eine verdammt gute Beta darstellt.</p>
<p>Als Final ist die Sache schlechter als viele Microsoft Betriebssysteme.</p>
<p>Daher gibts für Chrome heute den G33KY^2 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bananenprinzip" target="_blank">Bananensoftwareaward</a> für den Monat Dezember.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Welcome to Popup-Hell]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/02/welcome-to-popup-hell/</link>
<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:31:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>profmakx</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/02/welcome-to-popup-hell/</guid>
<description><![CDATA[Habt ihr in letzter Zeit mal einen Windows Rechner gebootet? Ja? Dann kennt ihr das sicher: täglich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Habt ihr in letzter Zeit mal einen Windows Rechner gebootet? Ja? Dann kennt ihr das sicher: täglich (!!) springen einen Virenscanner, Windows, Adobe, Quicktime, Firefox, Java, &#60;insert stupid program here&#62; mit &#8220;updatepopoups&#8221; an. Und dann auch noch reboot, wenn man pech hat geht es wieder los.</p>
<p>Das nervt so dermassen, bis man erstmal diese ganze Scheiße weggeklickt hat!</p>
<p>Und jetzt greift das auch noch auf Linux und Firefox über! Updatemanager, Firefox mit den scheiß Plugins etc pp.</p>
<p>Muss das eigentlich sein? Wahrscheinlich ist das einfach nur wegen dem Feel-Good-Faktor für den Durchschnittsl0ser. Ich bin echt genervt! Macht doch wenigstens irgendein Framework draus, dass das ein für alle mal einmal in der Woche macht (nicht dass es dann nicht trotzdem ca 15 Hersteller geben wird, die es trotzdem anders machen wollen)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Peinliche Paketsammlung]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/01/peinliche-paketsammlung/</link>
<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 11:45:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/01/peinliche-paketsammlung/</guid>
<description><![CDATA[Da bekommt man wochenlang kein einziges Paket und dann das&#8230; Alles was man in letzter Zeit best]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da bekommt man wochenlang kein einziges Paket und dann das&#8230; Alles was man in letzter Zeit bestellt hat kommt natürlich an einem Tag auf nem großen Haufen an.<!--more--></p>
<p>Die Resultate dieser Grundidee? Man läuft Abends von einem Nachbarn zum anderen und sammelt seine Postsendungen ein, weil man natürlich tagsüber nicht im Haus ist um das Zeugs selber entgegen zu nehmen.</p>
<p>Das ergibt dann einen schönen Stapel an Päckchen die man durch das Treppenhaus trägt. Diesmal eine große Kiste mit asiatischen Nudelsuppen (wozu sollte man Egay sonst verwenden?), eine kleinere Kiste mit 2 Rumble-/Memmorypacks für das N64 (natürlich nochmal in kleinen Kartons mit dem doppelten Volumen des Inhalts und diese dann nochmal zusammen verpackt) und ganz oben drauf ein größerer Umschlag in dem das neueste N64-Spiel lag das ich mir geleistet hab.</p>
<div id="attachment_1088" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://drazraeltod.files.wordpress.com/2008/12/sl701759.jpg"><img class="size-medium wp-image-1088" title="SuppenUndN64" src="http://drazraeltod.wordpress.com/files/2008/12/sl701759.jpg?w=300" alt="Eine Kiste Suppen und der Inhalt der anderen Päckchen" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Kiste Suppen und der Inhalt der anderen Päckchen</p></div>
<p>Mit &#8220;<a href="/2008/10/28/pikachu-treten/#comment-942" target="_self">Blast Corps</a>&#8221; sind es jetzt übrigens 16 Spiele die wir hier rumliegen haben. Dafür dass ich erst dieses Jahr wirklich angefangen hab mir die Dinger zuzulegen ist das eigentlich schon ganz nett.</p>
<p>Hier mal eine vollständige Liste, Vorschläge was dringend noch fehlt sind erbeten (zumindest von mir, Cindy sieht das wohl etwas anders *g*):</p>
<ol>
<li><a href="/2008/10/28/pikachu-treten/" target="_self">Super Smash Bros.</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Legend_of_Zelda:_Ocarina_of_Time" target="_blank">Zelda &#8211; Occarina of Time</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Snowboard_Kids" target="_blank">Snowboard Kids</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Kart_64#Mario_Kart_64_.28Nintendo_64.29" target="_blank">Mario Kart 64</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F-Zero_X" target="_blank">F-Zero X</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blast_Corps" target="_blank">Blast Corps</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cruis'n_USA#Cruis.27n_World" target="_blank">Cruis&#8217;n World</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Turok_2" target="_blank">Turok 2 &#8211; Seeds of Evil</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wave_Race" target="_blank">Waverace 64</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars:_Rogue_Squadron" target="_blank">Star Wars &#8211; Rogue Squadron</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Star_Wars_Episode_I_Racer" target="_blank">Star Wars &#8211; Episode 1 Racer</a></li>
<li>V-Rally 64</li>
<li><a href="http://www.planet-nintendo.de/?article=2355&#38;name=F1_Pole_Position_64" target="_blank">F1 Pole Position 64</a></li>
<li><a href="http://www.planet-nintendo.de/?article=4408&#38;name=International_Superstar_Soccer_64" target="_blank">International Superstar Soccer 64</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kobe_Bryant_in_NBA_Courtside" target="_blank">NBA Courtside</a></li>
<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wayne_Gretzky's_3D_Hockey" target="_blank">Wayne Gretzky&#8217;s 3D Hockey</a></li>
</ol>
<p>Eigentlich nicht schlecht wenn ich mir mal die Situation <a href="/2008/05/22/n64-hitliste/" target="_self">vor einem halben Jahr</a> ansehe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Musikbaukasten]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/11/28/musikbaukasten/</link>
<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 23:09:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/11/28/musikbaukasten/</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich schon ständig einen Windoof-Rechner hier rumstehen hab, so dachte ich mir, kann ich wenigst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich schon ständig einen Windoof-Rechner hier rumstehen hab, so dachte ich mir, kann ich wenigstens mal wieder ein paar Programme nutzen die lange in der Ecke lagen.</p>
<p>Also hab ich mal wieder ein paar Audio-Tools geschnappt und versucht etwas Musik-ähnliches zu bauen.<!--more-->Das erste Ergebniss seit vielen Jahren ist jetzt (naja, ich nenns mal so) fertig, so richtig zufrieden bin ich damit allerdings noch nicht. Die Sequenz in der Zweiten Hälfte ist viel zu lang geworden, ich hatte mal wieder viel Spaß beim rumspielen und nicht gleich ein passendes Ende gefunden. Mitte des ersten Drittels ist auch noch eine Bass-Sequenz die mir überhaupt nicht gefällt, da hat mir die Software etwas dazwischen gefunkt.</p>
<p>Ich hatte mir eigentlich auch schon überlegt wie ich das Ding überarbeiten müsste damit es besser wird, aber wenn ich realistisch bin werd ich das eh nicht mehr anrühren. Lieber wieder ein neues Projekt anfangen und nie beenden&#8230;</p>
<p>Aus Ermangelung eines sinnvollen Namens hab ich die Datei mal &#8220;<a href="http://privatepaste.com/9cr044T441" target="_blank">Melo-Die</a> genannt. In der Beziehung war ich noch nie sonderlich kreativ, wenn ich da an Titel wie &#8220;Dance 2 The Beat&#8221; denke.. *kopfschüttel*</p>
<p>Nach reichlich langem suchen im Internet hab ich dann sogar noch eine Version von diesem alten Lied gefunden, noch ein <a href="http://www.uptrax.com/user/?id=95988" target="_blank">totes Profil</a> auf einer Seite die ich nur ein einziges Mal besucht habe. -.-</p>
<p>[Update]<br />
Das Lied gibts jetzt auch <a href="http://www.lastfm.de/music/Dr.+Azrael+Tod/Second+Try?autostart" target="_blank">bei Last.fm</a>, sowohl einfach zum anhören als auch zum kostenlosen Download.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Enterprise2.0 Blogs?]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/11/20/enterprise20-blogs/</link>
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 13:51:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2008/11/20/enterprise20-blogs/</guid>
<description><![CDATA[Achtung! Es folgt ein Beitrag dessen Zuordnung irgendwo zwischen Werbung, Spam und Hilfegesuchen ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Achtung! Es folgt ein Beitrag dessen Zuordnung irgendwo zwischen Werbung, Spam und Hilfegesuchen einzuordnen ist.</p>
<p>Es schmerzt mich ein &#8220;2.0&#8243; ohne den geringsten Hauch von wenigstens Ironie oder besser noch Sarkasmus im Titel zu haben, doch ich muss an dieser Stelle mal die Frage an euch richten.<!--more--></p>
<p>Kennt ihr Web2.0-Enterprise-Blogs (Das sind sinnlose Buzzwords? <a href="http://www.buzzwordbingo.org/" target="_blank">BINGO</a>!) denen man Produkte aus diesem Bereich vorlegen könnte. Sprich: Kennt ihr jemanden der gerne über neue Produkte meines Brötchengebers informiert werden möchte, den man mal via Mail/Jabber/wasauchimmer ansprechen und fragen könnte ob er darüber berichten will.</p>
<p>Das Ganze soll weniger einen Spam-Charakter als vielmehr einen informativen haben. Blogs mit geringerer Reichweite sind also durchaus manchmal besser wenn sie sich genauer mit dem Thema beschäfftigen.</p>
<p>Diese Aktion wurde ihnen Präsentiert von &#8220;<a href="http://seto-gmbh.de/blog/" target="_blank">seto meint</a>&#8220;, dem Blog <a href="http://www.seto-gmbh.de/" target="_blank">der Firma</a> die mir derzeit meine Brötchen für etwas Arbeit finanziert.</p>
<p>Beispielprodukte wären z.B.:</p>
<p> </p>
<ul>
<li><a href="http://stream-tv.de/" target="_blank">Stream-TV</a> - Eine Platform auf der diverse Online-Sendungen der großen Sender wie ARD/Pro7/RTL7&#8230; gesammelt und als Newsfeed aggregiert werden</li>
<li><a href="http://m-pathy.com/" target="_blank">M-Pathy</a> - Ein Tracking tool für Webseiten, inkl. Mousetracking und allen möglichen anderen Späßen</li>
<li><a href="http://jiffr.com/" target="_blank">Jiffr</a> - Eine Dating-Platform auf Bild-Basis (wurde erst kürzlich zu einem der <a href="http://www.dnxpert.com/2008/10/19/16-stupidest-web-20-domains/" target="_blank">dämlichsten Domain-Namen</a> gewählt)</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
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