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	<title>balingen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/balingen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "balingen"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:58:16 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[DG Fonds wurden ungeprüft verkauft]]></title>
<link>http://bankgenosse.wordpress.com/2009/10/14/volksbank-balingen-dg-fonds-wurden-ungepruft-verkauft/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 15:36:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>bankgenosse</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Schwarzwälder Bote zitiert in seiner Ausgabe Balingen vom 14.10.2009 einen ehemaligen Bankvorsta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Schwarzwälder Bote zitiert in seiner Ausgabe Balingen vom 14.10.2009 einen ehemaligen Bankvorstand, der DG-Fonds an seine Kunden verkauft hat und selbst zu den Geschädigten gehört: »Ich habe mich  voll auf den Verbund verlassen.« Die Zentrale habe die Produkte angeboten, die  Formulare dazu geliefert und sei auch für die Prüfung zuständig: »<strong>Die kleine  Bank vor Ort hatte gar keine Möglichkeit, das Angebot genau zu prüfen. Wir  mussten uns in jeder Hinsicht auf die DG-Bank verlassen</strong>.«</p>
<p><a title="Viele fallen auf DG-Fonds rein" href="http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=12539495&#38;artId=14330153" target="_blank">Zum Schwarzwälder-Bote-Artikel vom 14.10.2009</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Jan Delay - Bahnhof Soul]]></title>
<link>http://musiknachrichten.wordpress.com/2009/08/15/jan-delay/</link>
<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 07:11:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>duisburglife</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Warten hat ein Ende. Gestern erschien das neue Album von wohl einem der intelligentesten Deutsch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das Warten hat ein Ende. Gestern erschien das neue Album von wohl einem der intelligentesten Deutsch]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Wissenschaftsgeschichte des Wiegens: Von der Balkenwaage zum intelligenten Einkaufsberater]]></title>
<link>http://claudiagross1.wordpress.com/2009/07/28/wissenschaftsgeschichte-des-wiegens-von-der-balkenwaage-zum-intelligenten-einkaufsberater/</link>
<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:58:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>claudiagross1</dc:creator>
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<description><![CDATA[Er war ein Besessener. Doch ohne ihn wäre die Wissenschaftsgeschichte ärmer und die Welt hätte manch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-78" title="Kehlmann" src="http://claudiagross1.wordpress.com/files/2009/07/kehlmann2.jpg" alt="Kehlmann" width="240" height="240" />Er war ein Besessener. Doch ohne ihn wäre die Wissenschaftsgeschichte ärmer und die Welt hätte manches Geheimnis der Natur erst spät begriffen. Als Alexander von Humboldt (1769 &#8211; 1859) vor 150 Jahren starb, hatte er sich „Verdienste vor allem um die wissenschaftliche Arbeitsweise erworben.“ So berichtet es die Süddeutsche Zeitung und zitiert den Naturforscher in seiner Überzeugung, wonach es seine Art sei, „einen und denselben Gegenstand zu verfolgen, bis ich ihn aufgeklärt habe.“ Er sei besessen von exakten Zahlen. In 30 Bänden hat er seine Auswertungen der Expeditionen dokumentiert, wofür er „sich das teuerste Arsenal an Messgeräten zulegte, das je ein Mensch besessen hat“, wie Daniel Kehlmann in seinem Buch „Die Vermessung der Welt“ schreibt, darunter „zwei Barometer für den Luftdruck, ein Hypsometer zur Messung des Wassersiedepunktes, ein Theodolit für die Landvermessung“.</p>
<p>Neben einem Längenmaß und der Uhr gilt für viele Wissenschaftler bis heute die Waage als eines der wichtigsten Messinstrumente, welches die Menschheit entwickelt hat. Ihre Geschichte ist auch die Geschichte des menschlichen Fortschritts. Dass sie sich in Hans-Joachim Brauns „Die 101 wichtigsten Erfindungen der Weltgeschichte“ findet, überrascht kaum. Spätestens mit dem aufkommenden Warenhandel suchten die Menschen Möglichkeiten, Gewichte und Massen von Waren aller Art zu bestimmen &#8211; ob Gold oder Gewürze.</p>
<p>Eine der ältesten heute bekannten Waagen stammt aus dem Ägypten des 5. vorchristlichen Jahrtausends. Es handelt sich um eine einfache Form der Balkenwaage. Diese Waage wurde mit einem Seil in der Mitte beispielsweise an einem Baum befestigt. An den Enden befanden sich die Waagschalen. Wie so oft waren es die Römer, die Vorhandenes besser machten und der technischen Entwicklung entscheidende Impulse gaben, die Genauigkeit der damaligen Waagen verbesserten. Beispielsweise konstruierten sie die heute noch bekannte ungleichschenkelige Waage, sie ist auch bekannt als „Römische Schnellwaage“. Dabei befinden sich auf der einen Seite ein verschiebbares Gewicht und Strichmarkierungen, die das genaue Gewicht anzeigen, auf der anderen ein Haken zum Aufhängen des Wägegutes.</p>
<p>In der Renaissance, als die Geldwirtschaft allmählich an Bedeutung gewann, entstanden die ersten Münzwaagen. Bei ihnen kam es bereits auf größere Genauigkeit an. Auch Leonardo da Vinci gehörte zu den universal Gebildeten, die sich mit dem Problem der Gewichtsbestimmung befassten. Seinem Erfindergeist ist unter anderem die Neigungswaage zu verdanken, deren Prinzip sich in den Zeigerwaagen, die noch heute auf Wochenmärkten anzutreffen sind, manifestiert. Dabei wird von einem beweglichen Zeiger auf einer Skala das Gewicht, also physikalisch die Masse, „angezeigt“. 1679 erfand der Franzose Gilles Personne de Roberval die Tafelwaage, eine Art Balkenwaage. Allerdings wurden die hängenden Waagschalen durch Tafeln (Plattformen) ersetzt, die wiederum auf einem Waagebalken angebracht sind, der sich unterhalb der Tafeln befindet. Wie bei der Tafelwaage erfolgt ein direkter Vergleich des Wägegutes mit einem bekannten Vergleichsgewicht – einem Gewichtsstein, der geeicht ist. Das „Eichen“ stellt einen gesetzlich vorgeschriebene Referenz, einen Bezug zu einem Maßsystem dar. So gilt in weiten Teilen der Welt das Gramm (g) und, davon abgeleitet, das Kilogramm (kg) als die anerkannte Messgröße, wenn es um das Gewicht geht. In vielen englischsprachigen Ländern ist für die Gewichtsmessung noch das englische Maßsystem, das Pound (lb), vorherrschend.</p>
<p>Durch optische Geräte und Beleuchtung ließen sich die ermittelten Werte im Lauf des 18. Jahrhunderts besser und präziser ablesen. Und die hochempfindliche Mechanik wurde immer öfter durch Gehäuse vor äußeren Einflüssen geschützt.</p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-62" title="Neigungswaage" src="http://claudiagross1.wordpress.com/files/2009/07/neigungswaage2.jpg?w=300" alt="Neigungswaage" width="300" height="262" /><p class="wp-caption-text">Neigungswaage</p></div>
<p>Zu den Keimzellen des deutschen Waagenbaus gehört die schwäbische Alb. Balingen, zwischen Tübingen und Villingen-Schwenningen gelegen, ist seit dem 18. Jahrhundert die deutsche Stadt des Waagenbaus und Stammsitz unseres Unternehmens Bizerba. Hier war der Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder Philipp Matthäus Hahn (1739 &#8211; 1790) zu Hause. Sein „Bruder David baute als erster im Balinger Stadtteil Ostdorf die von Philipp Matthäus um 1760 erfundene ‚Wand-Neigungswaage’“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Über hundert Jahre später, nämlich 1866, gründete der Schlosser Andreas Bizer im damaligen Oberamt Balingen eine Waagenbauwerkstätte, die er 1868 nach Balingen verlegte und 1906 an seinen Schwiegersohn Wilhelm Kraut verkaufte, der damals schon in Balingen sein Elektrogeschäft betrieb. Mit acht Mitarbeitern wurden zunächst vorwiegend Tafel- und Laufgewichtswaagen hergestellt und zum großen Teil in die Schweiz verkauft. Wilhelm Kraut machte aus der Waagenbauwerkstatt ein innovatives Unternehmen, das maßgebliche Meilensteine der Wägetechnik entwickelt und produziert hat. In der Moderne des 20. Jahrhunderts angekommen, verkürzten sich wie in vielen Industriezweigen die Innovationszyklen, und in Deutschland wurde Bizerba zum Schrittmacher der Wägetechnik-Entwicklung. Ende der 30er Jahre entstanden die ersten elektronischen Modelle, die den Weg bereiteten für die heutigen digitalen Waagen. 1924 feierte man bei Bizerba die Entwicklung der ersten Neigungsschaltgewichtswaage der Welt, 1927 die erste mechanische Ladenwaage mit Bondruck, 1932 die Entwicklung des ersten Zahlendruckwerks für Industrie-Waagen. Die erste elektronische Ladenwaage fertigte Bizerba 1965 und läutete damit endgültig den Siegeszug der elektronischen Waagen ein. 1969 baute Bizerba im Ruhrgebiet eine mechanische 600-Tonnen Gleiswaage, seinerzeit die größte Waage der Welt.</p>
<p>Mit dem Wirtschaftswunder wurden nicht nur in Deutschland die Waagen schneller, zuverlässiger, einfacher in der Bedienung. In den 80er Jahren konnte der Weg von der mechanischen zur elektronischen Waage erfolgreich abgeschlossen werden. Bizerba brachte die erste Selbstbedienungswaage auf den Markt. Mit dieser innovativen Neuheit aus Waage und Etikettendrucker konnte eine neue Form des Selbstbedienungsverkaufs Fuß fassen. Die Selbstbedienung auch bei Obst und Gemüse erreichte dadurch eine neue Qualität.</p>
<p>Kontinuierlich entwickelten die Bizerba-Spezialisten auch neue Lösungen für Industrie und Logistik. Überall dort, wo heute bestimmte Gewichtsmengen geprüft werden müssen, sind meist auch Bizerbawaagensysteme zu finden: von riesigen LKW Waagen – die die gesamte Tonnage bestimmen bis zu filigranen hochauflösenden Präzisionswaagen für Chemische oder Pharmazeutische Labore. So genannte Kontrollwaagen sind in der Produktion von Gütern zu finden – sie überprüfen kontinuierlich und voll automatisch, ob die industriell abgefüllten Produkte immer das gleiche festgelegte Gewicht besitzen. So garantieren sie, dass zum Beispiel der Schokoriegel immer gleich schwer ist.</p>
<p>Unverzichtbar sind softwaregestützte Waagensysteme auch in der Logistik. Sie werden meist in Kombination mit Scannern, Druckern und Etikettiergeräten verwendet. Über diese Systeme wird eine manuelle oder vollautomatische Komplettabwicklung im Versandgeschäft, vom Brief bis zur Palette möglich. So finden nicht nur persönliche Briefe, sondern auch ganze LKW- oder Containerladungen ihren mitunter weiten Weg durch die Welt und erreichen ihr Ziel präzise und in kürzester Zeit. Was diese Waagen mit modernen Ladenwaagensystemen verbindet, ist unter anderem die intuitive Benutzerführung der Bedienfelder.</p>
<p>Im Jahr 2000 brachten wir mit der Entwicklung der CE Class E-World den PC und auch erstmals Touchbildschirme in die Ladengeschäfte, die heute kaum mehr wegzudenken sind. Die neuesten Geschäftswaagen „sind die wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze, wie man sie aus dem Supermarkt am Gemüsestand oder an der Scanner-Kasse kennt. Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück“, so die <a href="http://www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~EC286258389494491AA3E1DF512C39BD7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.</a></p>
<p><a href="http://www.bizerba-openworld.de/cms/deutsch/produkte-retail/ladenwaagen/multimedia-waagen/k-class.php"><img class="alignleft size-full wp-image-65" title="Multimedia-Waagen" src="http://claudiagross1.wordpress.com/files/2009/07/multimedia-waagen2.jpg" alt="Multimedia-Waagen" width="313" height="304" /></a>Kaufimpulse lenken, aktiv Mehrumsatz erzielen, fortschrittlichste Technologien in modernstem Design, Hard- und Softwarelösungen für den Handel der nächsten Generation, und das alles aus einer Hand &#8211; das sind die Attribute, mit denen Wägetechnik in modernen Kassenwaagen-Systemen heute punktet. Die Waage wird dabei zum multifunktionalen Verkaufsassistenten. Unser Ziel ist es, heute schon zu wissen, was der Kunde morgen wünscht. Kunden setzen mittlerweile immer stärker auf Authentizität und Wohlfühlwelten. Daher ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen und ihnen auch technisch jede nur erdenkliche Unterstützung mit Mehrwert in den neuen Einkaufswelten zu bieten. So kann man sich nicht nur über die Waagensysteme mit Hinweisen zu Lagerung und Zusammensetzung sowie mit Informationen über die Herkunft der Produkte versorgen, sondern bekommt beim Einkauf auch gleich ganze Rezeptideen und zugehörige Einkaufslisten geliefert.</p>
<p>Buchtipp zum Thema: <a href="http://www.amazon.de/Jahre-Bizerba-Werke-10000-Waage/dp/B0000BQ4DM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1248774091&#38;sr=8-1">100 Jahre Bizerba Werke. 10.000 Jahre Waage.</a></p>
<p>FAZ-Artikel: <a href="http://www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~EC286258389494491AA3E1DF512C39BD7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Waagen ohne Pfund und Lot</a></p>
<p><a href="http://www.bizerba.de/de/start/pressenews.html">Wägetechnik als Einkaufsberater</a></p>
<p><a href="http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/geschichte/08waagen/waagen_gesch.htm">Geschichte der mechanischen Waagen</a></p>
<p><a href="http://www.balingen.de/servlet/PB/menu/1286617/index.html">Balinger Museum für Waage und Gewicht</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Philipp Matthäus Hahn: Pfarrer, Mechanikus und Wegbereiter der Wägetechnik]]></title>
<link>http://claudiagross1.wordpress.com/2009/07/13/philipp-matthaus-hahn-pfarrer-mechanikus-und-wegbereiter-der-wagetechnik/</link>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 08:58:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>claudiagross1</dc:creator>
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<description><![CDATA[Herkunft, Tradition und Zukunft sind besonders für mittelständische Firmen ein Markenzeichen für Kon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="mceTemp"><a href="http://www.landesstelle.de/html/deutsch/publikationen/objekt/objekt_einzeln/objekt_einzeln_vorlage6.php"><img class="alignleft size-medium wp-image-21" title="Neigungswaage" src="http://claudiagross1.wordpress.com/files/2009/07/neigungswaage1.jpg?w=300" alt="Neigungswaage" width="300" height="262" /></a>Herkunft, Tradition und Zukunft sind besonders für mittelständische Firmen ein Markenzeichen für Kontinuität und Berechenbarkeit. Balingen, zwischen Tübingen und Villingen-Schwenningen gelegen, ist beispielsweise seit dem 18. Jahrhundert die deutsche Stadt des Waagenbaus und der Standort der Bizerba-Firmenzentrale. „Und das hat mit dem Pietisten, dem Pfarrer und feinmechanischen Konstrukteur und Erfinder Philipp Matthäus Hahn (1739 bis 1790) zu tun. Dessen Bruder David baute als erster im Balinger Stadtteil Ostdorf die von Philipp Matthäus um 1760 erfundene ‚Wand-Neigungswaage’“, <a href="http://www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~EC286258389494491AA3E1DF512C39BD7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">so die FAZ in einem lesenswerten Beitrag zur Geschichte der Wägetechnik</a>.</div>
<div class="mceTemp"></div>
<div class="mceTemp">Die neuesten Geschäftswaagen von Bizerba „sind die wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze, wie man sie aus dem Supermarkt am Gemüsestand oder an der Scanner-Kasse kennt. <img class="alignleft size-medium wp-image-24" title="Motiv_1" src="http://claudiagross1.wordpress.com/files/2009/07/motiv_12.jpg?w=300" alt="Motiv_1" width="300" height="75" /> Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück“, führt die FAZ weiter aus.</div>
<div class="mceTemp">Auch die älteste Bizerba-Waage, die als hölzerner Prototyp schon die Form hatte, die man als umschaltbare Mehrbereichswaage bis zuletzt in Tante-Emma-Läden sehen konnte, basierte auf dem Prinzip der Neigungswaage von Philipp Matthäus Hahn.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Intelligentes Etikett gegen Lebensmittelskandale ]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/05/11/intelligentes-etikett-gegen-lebensmittelskandale/</link>
<pubDate>Mon, 11 May 2009 11:59:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Indikator für Verbraucher und HandelMit jedem Lebensmittelskandal rückt sie ein wenig nach oben auf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><div id="attachment_1295" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.onvu.com/_de/what.asp"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/05/onvu.gif" alt="Indikator für Verbraucher und Handel" title="Onvu" width="190" height="66" class="size-full wp-image-1295" /></a><p class="wp-caption-text">Indikator für Verbraucher und Handel</p></div>Mit jedem Lebensmittelskandal rückt sie ein wenig nach oben auf der Agenda der Verbraucherpolitiker: die Frage nach der Frischegarantie von verderblichen Lebensmitteln. Den Verbraucher über diese Problematik besser aufzuklären, ist Ziel des Forums Pro Frische, dem neben Wissenschaftlern der Universität Bonn Experten des Balinger Technologieherstellers Bizerba und des schweizerischen Chemieunternehmens Ciba sowie des <a href="http://www.hausfrauenbund.de">Deutschen Hausfrauen-Bundes (DHB)</a> angehören.<br />
<a href="http://www.landtechnik.uni-bonn.de/"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/05/uni-bonn.gif" alt="Uni Bonn" title="Uni Bonn" width="372" height="239" class="alignleft size-full wp-image-1296" /></a><br />
Die beteiligten Wissenschaftler vom Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) und dem <a href="http://www.landtechnik.uni-bonn.de">Institut für Landtechnik der Universität Bonn </a>haben in Zusammenarbeit mit den übrigen Forums-Teilnehmern eine Studie erarbeitet, die die Möglichkeiten eines Frischeindikators mit so genanntem <a href="http://www.onvu.com">Time Temperature Indicator (TTI) namens OnVu</a> untersucht.</p>
<p>„Die Teilnehmer gaben dabei oft an, dass die Frische vieler Lebensmittel schwer zu beurteilen ist und ein Frischeindikator durchaus hilfreich sein kann“, so Professor Rainer Stamminger von der Universität Bonn. Jeweils knapp zwei Drittel befürchten, Lebensmittel könnten vor allem im Sommer beim Transport zu warm werden und dass der Handel bestimmte Lebensmittel unzureichend lagere und diese bereits beim Kauf verdorben sein könnten. „Ein zu Beginn harmloser Prozess, dessen Geschwindigkeit allerdings maßgeblich vom Verhalten des Verbrauchers abhängt. Denn die Zahl der Keime steigt explosionsartig an, sobald die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen wird – zum Beispiel während der Heimfahrt im heißen Auto oder im zu warmen Kühlschrank&#8221;, berichtet die Bonner Wissenschaftlerin Dr. Judith Kreyenschmidt. Die Mehrzahl der Konsumenten würde laut eigener Aussage damit die Produktwahl zugunsten des Lebensmittels mit einem Frischeindikator fällen.</p>
<p>Gäbe es einen solchen, glaubten rund 85 Prozent der Studienteilnehmer, dass sie die Frische von Lebensmitteln besser beurteilen könnten. Als Vorteile eines solchen TTI’s bezeichneten sie unter anderem die größere Transparenz und bessere Kontrolle des Handels, leichtere Verständlichkeit für den Kunden und Informationen über den Verlauf der Kühlkette sowie der jeweiligen Lagerbedingungen. Über drei Viertel der Befragten gaben schließlich an, so Stamminger, „dass Lebensmittel mit Frischeindikator eher als herkömmliche gekauft würden, bei ansonsten gleichen Bedingungen.“ Sie seien zudem bereit, für ein Mehr an Qualitäts- und Frischesicherung einen Aufpreis zu zahlen.</p>
<p>„Der grundlegende Gedanke eines Frischeindikators auf TTI-Basis ist die Visualisierung der Kühlkette, die das Mindesthaltbarkeitsdatum ergänzt Wir wollen eine Anzeige bieten, die sich mit fortschreitender Zeit ändert, also verfärbt, und den Frischezustand von Lebensmitteln ablesbar macht, die nach der Ernte, der Schlachtung oder der Herstellung sofort an Frische und Qualität verlieren“, sagt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels &#38; Consumables bei <a href="http://www.bizerba.de">Bizerba. </a></p>
<p>Das Bizerba TTI-Systemetikett funktioniere auf Basis einer von Ciba entwickelten Druckfarbe, die mit Licht aktiviert ihre Farbe ändert &#8211; von farblos bis zu Blau. Im weiteren Zeitverlauf wird diese Reaktion wieder rückgängig gemacht. Das Rückverfärben von Blau nach farblos geht umso schneller, je höher die Temperatur ist. In der Praxis bedeutet dies: Wird die ideale Temperatur oder die Anzahl der vordefinierten Haltbarkeitstage überschritten, verändert das Etikett die Farbe von „frisch“ über „noch zum Verzehr geeignet“ bis „nicht mehr verzehrbar“. Somit liefert es für den Verbraucher auf einen Blick eine verlässliche Kontrolle der Kühlkette von der Produktion bis zum Checkout, der Produzent kann Frische eindeutig nachweisen, Kühlkettenverletzungen lassen sich dokumentieren und entsprechende Kosten zuordnen.</p>
<p>Damit könne die Vision von der Transparenz von der Herstellung bis zum Verbraucher Wirklichkeit werden. Die Studienergebnisse belegten nach Ansicht von Büttgenbach, dass die Einführung eines Frischeanzeigers deutliche Vorteile für Kunden und Handel bringe: Beide bekommen mehr Sicherheit bei Frische und Haltbarkeit. „Der Verbraucher kann vor und nach dem Kauf erkennen, ob das Produkt entsprechend der Vorschriften des Herstellers gelagert wurde. Denn andernfalls würde die Prognose des Mindesthaltbarkeitsdatums hinfällig. Wer im Handel auf einen solchen Indikator setzt, wird durch den Zuwachs an Kundenvertrauen auch die Kundenbindung verbessern, denn Qualität ist heute mehr denn je ein Unterscheidungsmerkmal im hart umkämpften Lebensmittelhandel“, resümiert Büttgenbach.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Geist in der Maschine: Über digitale Assistenzsysteme]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/03/27/der-geist-in-der-maschine-uber-digitale-assistenzsysteme/</link>
<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 15:22:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Fast 96 Milliarden Anfragen tippten Internetnutzer allein im Februar in die Suchfelder von Google un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Wiener"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/03/dsc_00031.jpg" alt="dsc_00031" title="dsc_00031" width="455" height="679" class="alignleft size-full wp-image-1037" /></a>Fast 96 Milliarden Anfragen tippten Internetnutzer allein im Februar in die Suchfelder von Google und Co. Ein Jahr zuvor waren 67 Milliarden. Zu diesem Befund gelangte der <a href="http://www.comscore.com/">Informationsprovider Comscore.</a> Das ständige Senden, Beantworten und Weiterleiten von teilweise völlig belanglosen Informationen wird von Kulturkritikern mittlerweile als semantische Umweltverschmutzung bezeichnet. Etwa 50-mal pro Tag öffnet ein typischer „Informationsarbeiter“ sein E-Mail-Fenster, 77-mal wendet er sich dem Instant-Messaging-Programm für den schnellen Versand von Nachrichten zu, nebenbei werden noch etwa 40 Web-Sites besucht. So hat es die US-Beratungsfirma <a href="http://www.rescuetime.com">RescueTime</a> auf Basis von 40.000 Nutzerprofilen in der Berufswelt untersucht. </p>
<p>Herman Maurer, Professor für Informatik an der <a href="http://www.tugraz.at">Technischen Universität Graz,</a> lässt sich von solchen Schreckenszenarien nicht beeindrucken. „Lange vor dem Jahr 2100 werden alle Menschen jederzeit und an jedem Ort auf alles Wissen der Menschheit zugreifen können, ähnlich wie wir das heute bei materiellen Gütern können. Dieser Zugriff wird mit Geräten erfolgen, die stark mit den Menschen integriert sind, und wird sich auf Wissen beziehen das entweder aus Datenbanken kommt oder aus Dialogen mit Experten entsteht. Das Gehirn des Einzelmenschen wird nur noch ein vergleichsweise winziger Bestandteil eines gewaltigen Wissensvorrates sein, der durch die Vernetzung aus Milliarden von Menschenhirnen und Datenbanken entsteht“, prognostiziert Maurer. </p>
<p>Skeptiker, die vor einer nicht beherrschbaren Informationsüberflutung warnen, werden bald verstummen: „Am Horizont zeichnet sich bereits ab, dass die Informationslawine allmählich gebändigt und strukturiert werden wird zu sinnvollen, verlässlichen und auf die Person maßgeschneiderte Wissenseinheiten. Das wird geschehen über die stärkere Verwendung von Metadaten, von intelligenten Agenten, von vertikalen Suchmaschinen, wo Fachleute Informationen gefiltert und kombiniert haben, von Gigaportalen für die verschiedensten Anwendungsbereiche, von aktiven Dokumenten, die von sich aus antworten geben können“, so Maurer. Bei der Wissensvernetzung und dem Wissensmanagement sei es erforderlicht, Wissen jederzeit und an jedem Ort verfügbar zu machen. </p>
<p>„Ich habe schon vor vielen Jahren den allgegenwärtigen Computer prognostiziert: nicht viel größer als eine Kreditkarte, weitaus mächtiger als die heutigen schnellsten Computer, mit hoher Übertragsgeschwindigkeit an weltweite Computernetze mit allen ihren Informationen und Diensten angehängt, in sich vereinigend die Eigenschaften eines Computers, eines Bildtelefons, eines Radio- und Fernsehgerätes, eines Video- und Fotoapparates, eines Global Positioning Systems (GPS), einsetzbar und unverzichtbar als Zahlungsmittel, notwendig als Führer in fremden Gegenden und Städten, unentbehrlich als Auskunfts- , Buchungs- und Kommunikationsgerät“, erläutert Maurer. Die allgegenwärtigen Computer werden stärker mit dem Menschen selbst verbunden. „Die Miniaturisierung von sehr mächtigen Computern wird so weit gehen, dass man sie in das Loch in einem Zahn wird einpflanzen können“, so Maurer weiter. </p>
<p>Die Cyborg-Visionen von Maurer erscheinen vielleicht utopisch. Einen Evolutionssprung versprechen sich Internetexperten nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) zumindest von Fortschritten in der Entwicklung semantischer Technologien &#8211; landläufig auch als Web 3.0 bezeichnet. Plumb agierende Computer sollen verstehen, was für Inhalte sie hin und her verschieben oder gespeichert haben. „Erst dann werden Nutzer auf ihre Fragen tatsächliche Antworten erhalten und nicht nur eine mehr oder weniger passende Aufreihung von Weblinks“, so die FTD. Das Ziel von Google ist eine Suchmaschine, mit der man sich normal unterhalten kann und die dabei aus dem gesamten Wissen der Welt schöpft. Eine ähnliche Zielsetzung verfolgt auch das derzeitig größte deutsche IT-Forschungsprojekt mit dem Namen <a href="http://theseus-programm.de">THESEUS</a>, benannt nach dem attischen Helden und angeblichen Ur-Vater der Demokratie. Für den Dialog zwischen Mensch und Maschine will THESEUS multimodale Benutzeroberflächen entwickeln, die durch Sprache und Gestik bedient werden können. Anfragen könnte man dann intuitiv formulieren und im Dialog mit dem System verfeinern. Ein semantischer Mediator fungiert im Computer als Schnittstelle zwischen der Benutzeroberfläche und den verschiedenen Metadatenquellen. Er wandelt eine gesprochene Anfrage in einen semantisch korrekten Datensatz um, der für eine Suche nötig ist. </p>
<p>Die Stimmen- und Gestenerkennung in der Google Mobile-Anwendung ist nach Ansicht des Sprachdialogexperten Lupo Pape schon ein vielversprechender Ansatz: „Es ist erst einmal eine Sprach- oder Diktiererkennung, die auf einer Suchmaschine und demnächst sogar auf weiteren Handyfunktionen aufsetzt. Sprachdialogsysteme werden es erst, wenn ein Wissen über die Domäne und Dialogintelligenz hinzukommen. Das ist das, was wir mit dem Personal Assistant umsetzen. Dazu müssen die Wissensgebiete semantisch aufbereitet und Dialogstrategien hinterlegt werden. Die wichtigsten Use-Cases gilt es zu modellieren“, erläutert <a href="http://www.semanticedge.de">SemanticEdge-Geschäftsführer Pape</a>. </p>
<p>Einen Ausblick wagt auch Andreas Rebetzky, Sprecher des <a href="http://www.cioforum.de/">cioforums </a>in Münchnen und CIO des <a href="http://www.bizerba.de">Balinger Technologiespezialisten Bizerba</a>: „In 20 bis 30 Jahren könnten beispielsweise vollständige Unternehmensinformationen auf winzigen Implantaten gespeichert werden. Sie könnten von unterschiedlichen Endgeräten ausgelesen werden, entweder von großen Touchscreens oder unterwegs per Sprachsteuerung über ein Armband mit Minidisplay.“ </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Matthaeus-hahn.jpg&#38;filetimestamp=20040716195336"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/03/160px-l-waage5.png" alt="160px-l-waage5" title="160px-l-waage5" width="160" height="142" class="alignleft size-full wp-image-1034" /></a>Selbst das Markenzeichen seiner Firma, die allseits aus dem Lebensmitteleinzelhandel bekannten Waagen, haben nur noch wenig mit der von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Matthäus_Hahn">Philipp Matthäus Hahn</a> im 18. Jahrhundert erfundene „Wand-Neigungswaage“ zu tun. </p>
<p>Die neuesten Bizerba-Geschäftswaagen sind die wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze. Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück. Auch die altehrwürdige Wägetechnik fungiert nunmehr als digitaler Einkaufsberater. So zeigt das Kundendisplay den Namen der Verkäuferin, aktuelle Kaufangebote, informiert über Nährwerte, Zusatzstoffe, Herkunft, Allergene, vermittelt Empfehlungen für die korrekte Lagerung der Lebensmittel, macht Rezept- und Menüvorschläge. <div id="attachment_1033" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bizerba.com/de/start/touchscreenwaagen.html"><img src="http://gunnarsohn.wordpress.com/files/2009/03/ceii_hl_ts_ablauf_5.jpg" alt="Hightech-Waage" title="ceii_hl_ts_ablauf_5" width="350" height="260" class="size-full wp-image-1033" /></a><p class="wp-caption-text">Hightech-Waage</p></div></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Visuelles Merchandising als Servicestrategie im Einzelhandel]]></title>
<link>http://gunnarsohn.wordpress.com/2009/02/24/visuelles-merchandising-als-servicestrategie-im-einzelhandel/</link>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:10:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>gunnarsohn</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ob in der U-Bahn, in der Bank oder in Supermärkten – Elektronische Medien haben das visuelle Merchan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ob in der U-Bahn, in der Bank oder in Supermärkten – Elektronische Medien haben das visuelle Merchandising revolutioniert und schaffen völlig neuen Präsentations- und Informationsmöglichkeiten. Laut einem Bericht der <a href="http://www.lz-net.de">Lebensmittelzeitung </a>wird der Nettowerbeumsatz mit digitaler Werbung, einer Studie von Goldmedia und Screen Digest zufolge, bis 2012 jährlich um durchschnittlich 29 Prozent auf 630 Millionen Euro wachsen.</p>
<p>Da Kunden dem Konsumsektor zunehmend anspruchsvoller und kritischer gegenüberstehen, erweist sich die digitale Instorewerbung als zukunftsorientierte Servicestrategie. Das bestätigt auch Helmut Sartorius, Geschäftsführer der <a href="http://www.visual-merchandising-initiative.org">Visual Merchandising Initiative (VMI)</a>: „Multimodales Merchandising ist nicht nur ein Trend, sondern ein Erfolgsrezept. Bereits im Herbst 2007 hat die VMI, ein Zusammenschluss mehrerer führender Unternehmen zur Förderung neuer Techniken am Point of Sale, eine Studie zu diesem Thema durchgeführt&#8221;. Untersucht wurde unter anderem der Einsatz des so genannten Cross-Sellings an Frischetheken. „Über Waagen mit kundenseitigem Display&#8221;, so Sartorius weiter, „wird dabei zum Zeitpunkt des Verkaufs ein Sekundärprodukt angeboten – etwa der passende Wein zum Käse&#8221;. Auch hier sprechen die Zahlen für sich: So stieg Wein als beworbenes Sekundärprodukt im Verkauf um ganze 266 Prozent an. Erhoben wurden die Daten im Supermarkt des größten Einkaufzentrums Deutschlands – bei Dodenhof in Posthausen<a href="http://www.dodenhof.de">. </p>
<p>Die Technologiehersteller reagieren auf diese Entwicklung und schaffen die notwendigen Voraussetzungen, um die Bildschirme in die IT der Unternehmens zu integrieren. So auch das Balinger Unternehmen Bizerba http://www.bizerba.com. „Die PC-Waagen der K-class Serie können an die beim Kunden vorhandene Hard- und Software mühelos angepasst werden. Jede Waage besitzt ihre eigene IP-Adresse und kann von jedem Punkt der Erde aus über das Web angesteuert werden. Über unseren Online-Shop Retail Mall kann der Anwender zu einer Vielzahl von Frischeprodukten Herkunfts- und Inhaltsangaben, Rezeptvorschläge sowie Marken-Logos und Werbefilme beziehen und direkt auf das Display der Waagen einpflegen&#8221;, erklärt Matthias Harsch, Mitglied der Bizerba-Geschäftsführung. Der Handel zeigt sich interessiert und durchaus investitionsbereit. So plant laut einer Studie des EHI Retail Institutes mehr als ein Drittel der befragten Handelsunternehmen, in naher Zukunft LCD- oder Plasmabildschirme in den Filialen einzusetzen. „Der betriebswirtschaftliche Nutzen ist überwältigend. Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass allein der Einsatz von Monitoren als Werbemittel im Vergleich zu klassischen Text-Preis-Plakaten eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 21,75 Prozent bewirkt&#8221;, resümiert Sartorius.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Exercício de sobrevivência]]></title>
<link>http://festivaisdemetal.wordpress.com/2008/11/29/exercicio-de-sobrevivencia/</link>
<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 13:04:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thiago Martins</dc:creator>
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<description><![CDATA[A matéria abaixo foi escrita para a revista Disconnected, mas não chegou a ser publicada tendo em vi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>A matéria abaixo foi escrita para a revista Disconnected, mas não chegou a ser publicada tendo em vista o fechamento da mesma exatamente na edição programada para receber o texto.</em></p>
<p>“Eu sobrevivi ao Bang Your Head 2005”. O merchandising da décima edição do festival alemão foi apropriado. Entre a sexta e o sábado, uma tempestade de granizo unida a um vendaval castigou todos os que acampavam em Balingen. Felizmente, o “tsunami alemão” fez apenas alguns feridos, além de destruir algumas tendas e causar alguns danos na região do palco.</p>
<p>Apesar da tormenta, a edição que prometia ser “best of” dos anos passados aconteceu, na maior parte do tempo, sob um forte calor, de quase 35°C. A sorte é que o Bang Your Head tem um palco só, assim sempre havia quinze minutos de intervalo entre os shows para o descanso dos alemães, que esgotaram com semanas de antecedência os mais de 20 mil ingressos postos à venda. Como a cidade de Baligen tem um toque de recolher estrito, a duração de cada show e do tempo para preparação do palco é minimamente cronometrada e seguida à risca.</p>
<p>A tradicional festa de aquecimento aconteceu na quinta-feira que precede o festival no município vizinho de Hechingem, e por isso não muitas pessoas se amontoaram num clube minúsculo para conferir o pouco inspirado show do energético Dungeon, a competente performance de Chris Caffery, a emocionante participação surpresa do Metal Church e o então pouco atraente Nasty Savage, que tocaria de novo no sábado.</p>
<p>Como parte da precisa organização, exatamente às dez horas da manhã o ainda sonolento vocalista Charles Rytknonen subia ao palco junto a seus companheiros suecos do Morgana Lefay com uma apresentação boa o suficiente para acordar os alemães. Em seguida, os canadenses do Exciter aumentaram o ritmo com um show bombástico.</p>
<p>O Kamelot reduziu a marcha do festival, mas a serenidade da voz de Roy Khan e a levada mais cadenciada do grupo de prog-metal americano já eram esperadas. Diferentemente do Krokus, que se previa um pouco mais de diversão com seu hard rock, mas a má performance dos suíços abaixou os ânimos. Felizmente, veio o Destruction para por fogo no festival de novo ao som dos hinos do thrash metal à la “Mad Butcher”, “Curse the Gods” e “Bestial Invasion”, com direito até a mulheres seminuas e participação especial de Doro Pesch e outros vocalistas na nova Alliance of Hellhounds.</p>
<p>Na seqüência, o Amon Amarth fez um show razoável que passou despercebido pelo festival, agradando apenas aos próprios fãs. Por outro lado, quem nunca vai receber a indiferença do público é a eterna musa do heavy metal Doro Pesch, que, com sua banda, agitou bastante – principalmente o baixista Nick Douglas – e recheou seu set com clássicos do Warlock, e ainda uma versão quase à capela de Breaking the Law, depois tocada na versão normal, com a ajuda do guitarrista Chris Caffery.</p>
<p>Udo Dirkschneider deu o ar da graça sem o Accept, mas sua quase homônima carreira solo. A banda mandou com perfeição clássicos do porte de Animal House, Princess of the Dawn, Balls to the Wall e Burning, além de apresentar a nova 24/7, da qualidade que o baixinho sempre primou. Numa tarde ruim, o Gamma Ray não contou com a sorte. Logo de cara, em New World Order, a guitarra de Henjo Richter falhou e uma longa pausa esfriou os ânimo. Nem o carisma do sempre sorridente Kai Hansen, nem músicas do porte de Rebellion in Dreamland, Armageddon e I Want Out acertaram o caminho.</p>
<p>A sexta-feira se encerraria com dois pesos pesados. O Saxon é daquelas bandas que sabem se apresentar em um festival. Clássico atrás de clássico, os ingleses arrebentaram. Quanto ao Motörhead, foi o rolo compressor de sempre. Lemmy comandou a barulheira junto ao indomável baterista Mikkey Dee, que até participou do show anterior tocando 747 (Strangers in the Night). Quando Overkill se encerrou, o calor já havia esgotado completamente a energia de muitos que lá estavam. Era hora de descansar.</p>
<p>Pena que a mãe-natureza deu uma de madrasta, acabou com a calma da noite e tumultuou todo o ambiente para o sábado, que também foi dominado pelo calor incessante. O Demon, que deveria começar seu show às nove e meia da manhã, não subiu ao palco antes do meio-dia e meia. E só tocou três músicas, com um set reduzido a quinze minutos.</p>
<p>Com a mesma “sorte” contaram o Vicious Rumors, o Nasty Savage e o Jag Panzer. É até difícil descrever shows dessa duração, mas os três, tocando só o material indispensável e esperado, não tinham como fazer feio. Uma pena que não puderam tocar mais do que três ou quatro músicas cada.</p>
<p>O Tankard e o Nevermore tiveram o “privilégio” de tocar por “intermináveis” vinte minutos. O Tankard foi para a galera com thrash metal celebrando o álcool, e o Nevermore teve uma performance um pouco mais mal humorada, ainda que muito boa, seja pelo destempero de Warrel Dane, que teve uma discussão no palco com seus companheiros, seja pela chuva que se aproximava.</p>
<p>Todos ficaram com medo quando, após um pedido de casamento feito por um dos organizadores do festival sob testemunho de Dee Snider e Sebastian Bach, caiu uma daquelas grandiosas e rápidas chuvas de verão. Felizmente ou não, quando Axel Rudi Pell levou sua banda ao palco, o sol já torrava de novo. E, com tempo bom, o guitarrista fez uma apresentação agradável.</p>
<p>Sebastian Bach trouxe consigo uma banda de alto nível (Bobby Jarzombek, Steve DiGiorgio e Metal Mike Chlesiak) e fez a festa tocando covers do Skid Row. Todavia, sua nova canção apresentada não fez jus a hits como Slave to the Grind e Youth Gone Wild. Diferente do Candlemass, cujas três novas músicas presentes no setlist não ficam nada a dever a clássicos como Solitude e At the Gallows End, que fechou a avalanche sonora dos mestres do doom metal.</p>
<p>O momento mais inoportuno do festival começou com as atrações surpresas. Embora só houvesse previsão de uma atração extra, a organização, mesmo com a redução nos sets das bandas anteriores, resolveu adicionar outro grupo ao cast. O Hanoi Rocks fez até um show divertido, mas a reação dos headbangers alemães não foi das melhores, e o vocalista Michael Monroe fez questão de piorá-la ao provocá-los. Já Mike Tramp apresentou os hits do White Lion para um público indiferente, embora faixas como Broken Heart e Wait até tenham recebido uma recepção mais calorosa de alguns poucos.</p>
<p>Já na reta final da edição, Ronnie James Dio trouxe sua banda ao palco. Com pouco tempo, foi inexplicável a manutenção dos solos de bateria e de guitarra, ofuscando, assim, o brilho de clássicos como Gates of Babylon, Holy Diver e Heaven and Hell – quase faltou tempo para Rainbow in the Dark, e olha que nem The Last in Line teve&#8230;</p>
<p>O encerramento do festival contou com um show especial do Twisted Sister, tocando na íntegra o álbum recém-regravado Stay Hungry. Dee Snider comandou a melhor apresentação do festival com todo seu carisma, sendo necessários vários pedidos para que cortasse os seus inflamados discursos pelo toque de recolher que se aproximava. Ainda sobrou tempo para It’s Only Rock’n’Roll (But I Like It) e, como prêmio por economizar tempo, You Can’t Stop Rock’n’Roll, um hino que funcionou como uma mensagem: nem chuva, nem sol, nem tempestade podem parar o Bang Your Head.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Operation Balingen II]]></title>
<link>http://printpro.wordpress.com/2008/06/30/operation-balingen-ii/</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 16:05:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>printpro</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach längerer Pause mal wieder ein neuer, wirklich erwähnenswerter Post. QUEENSRŸCHE live &#8211; ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach längerer Pause mal wieder ein neuer, wirklich erwähnenswerter Post. QUEENSRŸCHE live &#8211; ein Punkt mehr auf der Liste meines Lebensplanes, den ich abhaken kann. Hier die ganze Story.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-96" src="http://printpro.wordpress.com/files/2008/07/operation-balingen2.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p><strong>Tag 1 &#8211; Donnerstag, 26.06.2008</strong><br />
Letzten Donnerstag ging&#8217;s endlich nach Balingen zum Bang your Head Festival. Direkt nach Feierabend und weisdergeierwieviel Stunden fahrt kamen Volker und ich endlich im Metal-Camp außerhalb von Balingen an. Schon aus mehreren hundert Metern Entfernung schallte uns das beeindruckendste Getöse, dass die Schwäbische Alb wohl je gehört hat, entgegen. Verabredet waren wir mit anderen Kumpels, die auch dem gediegenen Krach verfallen sind. Das war wohl auch der Grund weshalb die Jungs unsere Telefonanrufe nicht gehört haben und wir den ersten Abend einen temporären Zeltplatz suchen mussten. Dank ein paar freundlicher Bayern haben wir recht schnell einen Platz zum Nächtigen gefunden. Also in der Dunkelheit schnell das Zelt aufgebaut, den Grill angeschmissen und die ersten Dosen Bier an den Start gebracht. Satt und mit der nötigen Bettschwere gings dann relativ unspektakulär in den Schlafsack.</p>
<p><strong>Tag 2 &#8211; Freitag, 27.06.2008</strong></p>
<p>Am nächsten Morgen dann das erste Problem. Man steigt um 8 Uhr verkatert aus der Dackelgarage, die Sonne blendet und am liebsten würde man erst einmal unter die Dusche. Doch duschen ist kein Metal und Wasser hatten wir sowieso nicht. Also beschränkte sich die Körperhygiene darauf aus den Tiefen des Rucksacks die Kaugummis und das Deo zu wühlen. Total verpeilt schaute ich über den Campingplatz um mich grob zu orientieren. Sonnenbrille und Kappe sorgten dafür, dass man meine schiefe Visage nicht sofort bemerkt. Die Dixies waren schnell erspäht und dort, wo wir am vorigen Abend das Bier wieder abgelassen haben, stehen auf einmal Zelte. Am besten nicht darüber nachdenken worauf wir die Nacht verbracht haben. Der Kaugummi hat nach ca. zwei Minuten seinen Zweck erfüllt und musste dem Bier weichen, welches mir Volker in die Hand drückte. Es kommt schon mal vor, dass ich um 8.30 Uhr das Letzte Bier trinke, aber das Erste ist es um diese Uhrzeit eher selten. Egal, wir sind ja nicht zum Spaß hier.</p>
<p>Während des zweiten Bieres klingelte Volkers Telefon. Jetzt wo wir wussten wo die Kumpels ihr Zelt aufgebaut haben war der Umzug nur noch Formsache. Noch schnell ein 20 liter Fass Tucher Weizenbier gekauft. Zu viert haben wir dieses Monster dann zu Bekannten aus Offenbach geschleppt. Mit dieser Fracht wären wir aber auch überall anders willkommen gewesen. Sehr geil für Festivals dieser Art eignen sich die Cool-Keg Fässer. Vollgestopft mit irgendeinem Chemie-Scheiss kühlt das komplette Fass auf Knopfdruck, innerhalb von 30 Minuten, auf trinkbare 7°C runter. Das Fässchen hat uns dann aber auch bis zum Nachmittag beschäftigt, als wir dann beschlossen zum Festivalgelände aufzubrechen.</p>
<p>Mittlerweile brannte die Sonne recht ordentlich bei gefühlten 35°C. Sich mit Sonnenmilch einzucremen ist kein Metal, also ließen wir&#8217;s. Oder war es einfach Nachlässigkeit? Die Quittung dafür sollte es dann am nächsten Tag geben. Angekommen am Festivalgelände bat sich dann auch ein Anblick, über den Volker und ich uns bestimmt noch lange Zeit lustig machen werden. Ein stockbesoffener Metal-Recke  nur mit Kilt und Springerstiefeln bekleidet, lag zugedröhnt auf dem Asphalt und hielt ein Nickerchen in der Mittagsonne. Der Kilt war ungefähr bis zum Bauchnabel hochgerutscht und das Teil, was in der Regel verborgen ist, brutzelte munter in der Sonne vor sich hin. Da sich den Pimmel mit Sonnenmilch einzureiben schon gar kein Metal ist, wird sich der Kollege wohl später über einen heftigen Sonnenbrand ärgern. Das Thema Rumvögeln wird für ihn wohl auf diesem Festival nichts mehr geben.</p>
<p>Die erste Band, die wir gesehen haben war WHITE LION. Während dieses Acts haben wir eine echt schräge Metalschnalle kennengelernt. Tätowiert mit Totenköpfen, dauerquarzend und ausgestattet mit echt merkwürdigen Zahnlücken. Ich weis schon weshalb ich die Musik cool finde, die weiblichen Fans aber nicht. Wie kann man einerseits perfekt rasierte Beine aber andererseits einen Damenbart haben? Dies inspirierte mich zu dem Spitznamen Maxima Cavalera. Die weibliche Ausgabe des Ex-Sängers von SEPULTURA.  Nennt mich ruhig oberflächlich, ist mir egal. Irgendwann nach WHITE LION und GREAT WHITE kamen dann ICED EARTH auf die Bühne und Maxima verschwand. Nach dem großartigen Auftritt ging es dann endlich mit QUEENSRŸCHE los. Die über 3stündige Show hat die Bezeichnung Metal-Oper verdient und hat wohl jeden gefesselt. Um uns herum waren die Leute am ausflippen oder am heulen. Normalerweise schere ich mich herzlich wenig um Choreographie und irgendwelche Bühnenaufbauten, aber der Auftritt QUEENSRŸCHE&#8217;s kann nur als großartig und wirklich rund bezeichnet werden. Nach den kompletten Alben <em>Operation Mindcrime 1+</em><em>2</em> wurden als Zugaben noch <em>Empire</em> und <em>Silent Lucidity</em> des <em>Empire</em>-Albums gespielt. Volker und ich waren uns einig. Das war ein wirklich perfekter Abend und die geilste Live-Performance, die wir je gesehen haben. Zurück im Metal-Camp gab&#8217;s dann noch ein paar Bier mit den Offenbachern. Der ganze Zeltplatz wurde aus allen Ecken mit feinster Mucke beschallt und so ließen wir den Abend ausklingen &#8211; müde, besoffen und glücklich.</p>
<p><strong>Tag 3 &#8211; Samstag, 28.06.2008<br />
</strong>Diesen Morgen fiel das frühe Aufstehen schon viel weniger schwer. Nur die Arme und der Nacken brannten wie die Hölle &#8211; eincremen ist halt kein Metal. Nach dem mittlerweile üblichen Ritual Kaugummi, Deo, Bier und dann noch ein Bier, schauten wir bei den Offenbachern vorbei um den weiteren Verlauf des Tages zu planen. Erstmal Frühstücken und dann Nachschub holen. Wir entschieden uns nach Balingen zu fahren (es gab tatsächlich noch jemanden, der fahren konnte) und im örtlichen Real Supermarkt ein paar 5 Liter Partyfässer zu holen. Wieder angekommen im Metal-Camp standen wir vor dem Problem, die Fässer zu kühlen. Die ersten Biere waren dann halt pisswarm und knallten dementsprechend. Die Sonne brannte an diesem Tag mit diesmal gefühlten 45°C. Selbst die aufgespannte Sonnenschutzplane schien die UV-Strahlung durchzulassen und brutzelte unsere geschundene Pelle weiterhin. Das war uns dann aber dank des warmen Bieres recht schnell egal. Irgendwann brachen wir zum Festivalgelände auf. Hier gab es dann Gottseidank wieder kühles Bier. Im weiteren Verlauf des Tages schränkte ich den Alkoholkonsum dann doch nach und nach ein. Schließlich musste ich am nächsten Tag die ganze Strecke zurück fahren. An diesem Tag waren mir die Bands total egal. Nach QUEENSRŸCHE konnten alle anderen nur verlieren. YNGWIE &#8220;weisdergeierwiedernamerichtiggeschriebenwird&#8221; MALMSTEEN, SAXON und JUDAS PRIEST haben mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, weshalb ich nach der ersten Stunde PRIEST zusammen mit &#8216;nem Kumpel die Biege gemacht und im Camp noch ein letztes Bier getrunken habe. Um Punkt 12 Uhr war ich dann in der Heia.</p>
<p><strong>Tag 4 &#8211; Sonntag, 29.06.2008</strong><br />
Abreisetag &#8211; um 8 Uhr weckte mich der SLAYER-Song Raining Blood aus dem Nachbarszelt und ich quälte mich aus dem Schlafsack. Habe ich mich wirklich am Donnerstag das letzte Mal geduscht? Der Metaller gedeit bekanntlich im Dreck, aber so langsam wurde es wirklich eklig und das bisschen Wasser, das ich mir über den Kopf und ins Gesicht schüttete hat auch nicht wirklich weitergeholfen. Wurde allerhöchste Zeit nach Hause zukommen. Schnell waren der ganze Krempel zusammengepackt, ein paar Leuten Tschüss gesagt und wir runter vom Gelände. Angeblich sollten ab 10 Uhr verstärkte Polizeikontrollen durchgeführt werden. Die haben wir auch gesehen, konnten abr ohne Kontrolle passieren. Ich hätte uns angehalten, aber die Beamten haben an diesen Tagen bestimmt viel schlimmeres gesehen. Um 14 Uhr rum waren wir dann wieder in der Heimat.</p>
<p>Fazit: das geilste Musikevent seit langem. Balingen &#8211; nächstes Jahr bin ich wieder dabei.</p>
</div>]]></content:encoded>
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