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	<title>befriedigung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/befriedigung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "befriedigung"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:10:05 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Die Funktion des Orgasmus (Teil 2)]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/11/die-funktion-des-orgasmus-teil-2/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 04:25:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/11/die-funktion-des-orgasmus-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Teil 1 Bestätigung findet Reichs Orgasmustheorie in einer Studie des Kölner Urologen und Sportmedizi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/05/die-funktion-des-orgasmus/">Teil 1</a></p>
<p><a href="http://sportmedizin.uni-paderborn.de/index.php?menid=current&#38;docid=pressview&#38;id=49&#38;menu1=presslist">Bestätigung findet Reichs Orgasmustheorie in einer Studie des Kölner Urologen und Sportmediziners Dr. Frank Sommer</a> mit 39 Leistungssportlern. (Zu Dr. Sommerer siehe auch <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/03/16/alternativen-zu-viagra/"><strong>Alternativen zu Viagra</strong></a>.) Er stellte sich die Frage, ob Geschlechtsverkehr kurz vor dem Wettkampf die Leistung mindert oder steigert und fand heraus, daß bei Sportlern, wie Sprinter, Stabhochspringer, Weitspringer oder Kugelstoßer, wo alles auf die „Schnellkraft“ ankommt, sexuelle Aktivität zwei Stunden vor dem Wettkampf einen eher negativen Einfluß auf die Leistung hat. Da der Geschlechtsakt zu verminderter Aggressivität, innerer Ruhe und Gelassenheit und zu einer generellen Entspannung der Muskulatur führt, fehlt den Sportlern der rechte Biß.</p>
<p>Ganz anders sieht es bei Sportarten aus, wo es um hohe Konzentrationsfähigkeit geht. Zum Beispiel hat bei Zielsportarten (Schießen mit Bogen, Pistole oder Gewehr) sexuelle Aktivität vor dem Wettkampf positive Auswirkungen auf das Ergebnis, da die Sportler entspannter in den Wettkampf gehen und sich besser konzentrieren können.</p>
<p><a href="http://www.newscientist.com/article/mg18925365.500-sex-before-stressful-events-keeps-you-calm.html">Einer britischen Studie zufolge</a> macht Geschlechtsverkehr vor Prüfungen lockerer und streßresistenter, andere „Sexpraktiken“ haben eine deutlich geringere Wirkung, während „Keusche“ dem Streß ungeschützt ausgesetzt sind. Der Psychologe Stuart Brody und Kollegen von der University of Paisley ließen 24 Frauen und 22 Männer zwei Wochen lang Tagebuch über ihre sexuellen Aktivitäten führen. Anschließend wurden sie Streßsituationen ausgesetzt: vor einem Auditorium reden und öffentlich Kopfrechnen. Der Orgasmus in der geschlechtlichen Umarmung hält den Blutdruck und andere Streßsymptome über mindestens eine Woche hinweg in Schach.</p>
<p><a href="http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/news/prolactinsex.html">Besonders interessant ist jedoch</a>, daß Brody und sein Kollege Tillmann Krüger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich bei der Auswertung dreier früherer Studien feststellten, daß ausschließlich regelrechter Vaginalverkehr diese Auswirkungen zeitigt. Nach einem genitalen Orgasmus war der Prolaktin-Spiegel in der Blutbahn der Versuchspersonen viermal höher als beim masturbatorischen „Orgasmus“. Das Hormon Prolaktin sei für das Gefühl von Sättigung und Befriedigung verantwortlich.</p>
<p>Hier die Zusammenfassung von Brodys Aufsatz <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~content=a758475782~db=all#"><strong>Penile-vaginal intercourse is better: Evidence trumps ideology</strong></a>:</p>
<blockquote><p>Es ist häufig behauptet worden, daß alle sexuellen Verhaltensweisen gleich seien. Die empirische Forschung zeigt jedoch, daß unterschiedliche sexuelle Verhaltensweisen sich in vielen physiologischen und psychologischen Bereichen unterscheiden. Diese Unterschiede treten insbesondere hinsichtlich des Vaginalverkehrs hervor, bei dem alle Anzeichen auf ein besseres physiologisches und psychologisches Funktionieren verweisen. Andere sexuelle Verhaltensweisen (Onanie, gegenseitiges Masturbatieren, Oralverkehr, Analverkehr oder jede andere Art geschlechtlicher Betätigung, bei der es zu keinem Vaginalverkehr kommt) haben entweder keine oder gelegentlich sogar negative Auswirkungen auf das physiologische und psychologische Funktionieren. Darüber hinaus zeigen neuere Forschungen, daß sich der vaginale Orgasmus physiologisch und psychologisch vom klitoralen Orgasmus unterscheidet, und daß der vaginale Orgasmus mit einer besseren psychologischen Gesundheit verbunden ist. Mehrere Beispiele anderer Forschungsergebnisse werden zusammengefaßt. Die Übereinstimmung der Ergebnisse mit physiologischen, evolutionsbiologischen und psychoanalytischen Theorien wird diskutiert. Eine ethische sexualtherapeutische Praxis, Ausbildung und Forschung verlangt nach der Beseitigung vorherrschender Vorurteile in der Sexologie.</p></blockquote>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/10/orgasmus.jpg" alt="orgasmus" title="orgasmus" width="450" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-4600" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ersatzbefriedigung?]]></title>
<link>http://blubberball.wordpress.com/2009/10/04/ersatzbefriedigung/</link>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:44:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>blubberball</dc:creator>
<guid>http://blubberball.wordpress.com/2009/10/04/ersatzbefriedigung/</guid>
<description><![CDATA[So Leute, Butter bei die Fische. Der Tag lief total daneben, das Essen ist angebrannt, der Junior hö]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So Leute, Butter bei die Fische.<br />
Der Tag lief total daneben, das Essen ist angebrannt, der Junior hört nicht und macht keine Hausaufgaben, der werte Gatte ist total gestresst. Da hilft nur eins: Ab in den Park eine ruhige Bank gesucht, welche in der prallen Sonne nur auf mich zu warten scheint und mir zuraunt: &#8220;Hier wird alles wieder gut&#8221; und sie hatte recht damit<br />
Das war meine Ersatzbefriedigung bis gestern.<br />
Heute ist es stürmisch, regnerisch und kalt. Meine Ersatzbefriedigung wäre heute nur noch ein neuer Stressfaktor.<br />
Also suche ich eine neue ultimative Ersatzbefriedigung:<br />
Shoppen? &#8211; Fällt aus, dass hatten wir schon früher.<br />
Essen? &#8211; Fällt aus, sonst wird die Sportstudio-Rechnung zu hoch.</p>
<p>Was dann?<br />
Für gute Vorschläge immer offen<br />
Euer Blubberball</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[selbstbefragung (23) - arbeit]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/07/12/selbstbefragung-23-arbeit/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:51:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/07/12/selbstbefragung-23-arbeit/</guid>
<description><![CDATA[die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich ab nun ein wenig unter rubriken zu bündeln. dieses m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[die fragebögen zur selbstbefragung versuche ich ab nun ein wenig unter rubriken zu bündeln. dieses m]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[schreibidee (125)]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/27/schreibidee-125/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 13:28:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2009/05/27/schreibidee-125/</guid>
<description><![CDATA[lust ist ein begriff, der schon ausgesprochen lust auf mehr macht. wahrscheinlich liegt es am klang ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[lust ist ein begriff, der schon ausgesprochen lust auf mehr macht. wahrscheinlich liegt es am klang ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[IV. Der Mann am Herd]]></title>
<link>http://maennlich.wordpress.com/2009/05/26/iv-der-mann-am-herd/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 21:16:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dieter Drehstuhl</dc:creator>
<guid>http://maennlich.wordpress.com/2009/05/26/iv-der-mann-am-herd/</guid>
<description><![CDATA[Aus der Sorge entspringt die Wirtschaft. Friedrich Bülow, Nationalökonom Gute zwei Millionen Jahre l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="entrybody" style="font-family:Garamond;">
<div class="snap_preview">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3449" title="schmied" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/schmied2_edited2.jpg?w=460&#038;h=447#38;h=447" alt="schmied" width="460" height="447" /></p>
<p style="text-align:right;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:medium;"><em><span style="color:#008080;">Aus der Sorge entspringt die Wirtschaft</span>. </em><em>Friedrich Bülow,</em> Nationalökonom</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Gute zwei Millionen Jahre lang haben unsere steinzeitlichen Vorfahren in einem ökologischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt zugebracht. Sie haben gejagt und gesammelt, die Anzahl der Menschen war begrenzt durch das vorhandene Angebot an Lebensmitteln. War ein Landstrich abgeweidet, zog man weiter – von einer Nische zur andern. Manchmal geschah eine Katastrophe, bei der eine ganze Population zugrunde gehen mochte. Aber die war unvorhersehbar, man konnte nicht vorsorgen. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:right;"><span style="font-size:medium;">Wie auch? Viel Vorrat konnten sie auf ihren Wanderungen nicht tragen; und wie sollten sie ihn haltbar machen? Gelegentliche Überschüsse mußten vergeudet werden, im Fest. Der Überfluß war ebenso unvorhersehbar wie die Not. Denn beide waren Ausnahmen, die die Regel bestätigen: das ökologische Gleichgewicht. <a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/lascaux11.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1215" title="Lascaux" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/lascaux11.jpg?w=300&#038;h=208#38;h=208" alt="" width="300" height="208" /></a></span><span style="font-size:medium;">Unsere Vorfahren darbten nicht stets am Rande des Untergangs. Sonst hätten sie sich nicht von Ostafrika aus über die ganze Welt verbreiten können. Und nicht in steter Sorge: sonst hätten sie kaum die Muße gehabt, uns jene prachtvollen Zeugnisse ihres künstlerischen Genies zu hinterlassen, die wir in den Höhlen der Dordogne und der kantabrischen Berge</span><span style="font-size:medium;"> bewundern.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Bleiben oder wandern, das war die einzige Alternative. Mehr gab es nicht vorzusehen. Mit dem Übergang zum Getreidebau und der Seßhaftigkeit änderte sich das. Das war die „neolithische Revolution“, nach der Erfindung des aufrechten Ganges die zweite dramatische, nämlich selbstgemachte Wendung in unserer Gattungsgeschichte. Sie begann vor etwa zwölftausend Jahren bei Jericho im Tal des Jordan. Von nun an gab es einen regelmäßigen Überschuß – auf den man zählen konnte und mit dem man rechnen mußte. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Denn dieser Überschuß war haltbar: Man kann ihn akkumulieren. Wozu er dienen soll, muß und darf nicht der unmittelbaren Notdurft überlassen bleiben. Getreide ist seiner natürlichen Beschaffenheit nach nicht nur haltbar, sondern vor allem auch unendlich teilbar. Würde er sogleich verteilt, wird er verzehrt und vergeudet. Es muß aber ein Vorrat angelegt werden für die Zeit bis zur neuen Ernte. Doch was „notwendig“ ist, läßt sich nun nicht mehr mit bloßem Augenschein ermessen. Man muß es errechnen. Aus der Sorge wird Vorsorge. Man braucht einen Plan. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;"><span style="color:#008080;"><strong><em>Der Plan</em></strong></span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Um zu planen, muß man messen. Muß man kombinieren und schlußfolgern. Logik ist die Ökonomik des Vorstellens. Die Welt ‚ist’ nur, wenn sie gedacht wird. Aber eine logisch konstruierte Welt ist beinahe keine mehr: sondern eine selbstgezimmerte Umwelt mit mondänem Blendgiebel. Die Welt ist vor allem offener Raum. Jene planvolle Unter-Welt oder Über-Nische ist – vor allem andern – knappe Zeit. Denn ab jetzt regiert die Arbeit.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Die grundsätzliche Möglichkeit der Ertragssteigerung setzt das natürliche Gleichgewicht zwischen Nahrungsangebot und Bevölkerungsentwicklung außer Kraft. Die Population kann jetzt ständig wachsen – und so wird die Überbevölkerung endemisch. Jede Mißernte und jede äußere Störung macht deutlich, welcher Teil des Volks „weniger wichtig“ und zur Not entbehrlich ist. Seit die Entscheidung über den Plan von einem Volksteil monopolisiert wird, gibt es eine überschüssige Bevölkerung – der andre Teil! Der Übergang zum Ackerbau ist der Anfang der Politik und der Beginn der Klassengesellschaft. Der Kampf um die Verteilung wird zum Angelpunkt der <span style="color:#008080;"><em>Condition humaine</em></span></span><span style="font-size:medium;">. Aus der Wirtschaft entspringt die Sorge. Durch das Wirtschaften wird Notdurft zum ‚Gattungswesen’ des Menschen.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><img class="alignnone size-full wp-image-3450" title="Arbeit; ägyptisches Relief" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/arbeit0001_edited-12.jpg?w=460&#038;h=272#38;h=272" alt="Arbeit; ägyptisches Relief" width="460" height="272" /></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Tätige Sorge ist Arbeit. Sie ist das universelle Mittel, die Notdurft zu befriedigen. Nicht Risiko, sondern Befriedigung heißt seither das Entwicklungsgesetz. Was  jedermanns und </span><span style="font-size:medium;">jederfraus Eigenstes ist: ihr Bedürfnis, wird durch Zirkulation zum Spezifikum von Allen generalisiert. Zur Notdurft-an-sich tritt Befriedigung-an-sich: der „Wert“ der Nationalökonomen. Was eine Sache wert ist, mißt sich daran, wieviel Arbeit es braucht, um sie zu beschaffen. An diesem Maßstab kann alles miteinander verglichen und gegeneinander getauscht werden. Die Verteilung der Arbeit auf die Bedürfnisse durch den Austausch von Waren wird zum Normalzustand des Homo sapiens. Ihr letztes Wort war die Große Industrie des 19. und 20. Jahrhunderts.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Ausgezeichneter Ort der Sorge und Vorsorge ist der Haushalt – gr. <span style="color:#008080;"><em>oikos,</em></span></span><span style="font-size:medium;"> lat. <span style="color:#008080;"><em>familia</em></span></span><span style="font-size:medium;">. Er ist aber eben eine Nische höherer Ordnung, eine, die Kraft und </span><span style="font-size:medium;">Ingenium erheischt, denn sie will eingerichtet und ausgebaut sein. Und das Gleichgewicht in ihrem Innern ist nicht ökologisch vorgegeben, sondern wird erst durch Politik jedesmal neu austariert. Im Großen wie im Kleinen: „Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft“ heißt nichts anderes als daß sich ‚die Gesellschaft’ selber als Ein Großer Haushalt vorkommt. Denn Notdurft ist ihre Klammer, Einsicht in die Notwendigkeit lautet ihre Moral. Und Politische Ökonomie heißt ihre Gesetzestafel. Aus der Welt ist der Mensch in eine Nische zurückgekehrt, die er sich selbst gemauert hat.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><img class="alignnone size-full wp-image-3451" title="Ciff Palace" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/cliff-palace31.jpg?w=460&#038;h=699#38;h=699" alt="Ciff Palace" width="460" height="699" /></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:medium;"><span style="color:#008080;"><em><strong>Homo faber</strong></em></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:medium;"><em><span style="color:#008080;">Der Mann ist Arbeitnehmer und Soldat.</span> Gottfried Benn</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:medium;"><em><span style="color:#008080;">Des Weibes ewige Politik ist die Eroberung des Mannes</span>. Oswald Spengler</em></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;" align="right"><span style="font-size:medium;"><em><span style="color:#008080;">Man muß sich Sisyphus glücklich vorstellen</span>. Albert Camus</em></span></p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Daß es der Gattung Homo überhaupt gelang, die Energien der männlichen Population für Ernährung und Aufzucht der Nachkommen zu erschließen, war ein großer Selektionsvorsprung gegenüber konkurrierenden Arten. Indem dabei die spezifisch männliche Tätigkeit – die Jagd – zugleich die elementare Lebensweise prägte – die Vaganz -, wurde die Familie Homo zur gewissermaßen männlichsten unter den Lebewesen. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Mit der Seßhaftigkeit trat der weibliche Arbeitstyp, Sammeln und Hackbau, in den Vordergrund: Das lateinische <span style="color:#008080;"><em>cultura</em> </span></span><span style="font-size:medium;">bedeutet ursprünglich Ackerbau und kommt von <em><span style="color:#008080;">collere</span>,</em></span><span style="font-size:medium;"> sammeln. Der Ackerbau ist – anders als der Hackbau, aber wie die Jagd – körperliche Schwerarbeit. Er wird Männersache. Er verlangt aber auch – wie der Hackbau, anders als die Jagd – Gleichmut und Ausdauer. Der Mann richtet sich nach der Frau.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><a href="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/sklavernarbeit2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1228" title="Schwerarbeit, erst recht nach Plan" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/sklavernarbeit2.jpg?w=460&#038;h=161#38;h=161" alt="" width="460" height="161" /></a></p>
<p class="MsoPlainText">
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Symbolisch ist die Zähmung des Feuers. Zunächst ist das Feuer, quer durch die Kulturen, ein Symbol des Männlichen, es steht für seine Kraft und Gefährlichkeit. Aber gerade darum gehört es in sichere Hände. Der Mann entzündet es, aber die Frau hat es in ihrer Hut. Auch das ändert sich mit der Seßhaftigkeit. Aus der Nutzbarmachung des Feuers entstehen die ersten Berufe – Ofensetzer, Metallurge, Schmied; Männer, die an den heimischen Herd gebunden sind. Das Schmelzen von Kupfererz dürfte als Nebenprodukt beim Glasieren von Keramik entdeckt worden sein. Neugier, Spieltrieb und Erfindungsgeist – dienstbar gemacht für den Innenausbau der Nische. Der Mann am Herd ist das Sinnbild der kommenden Jahrtausende: <span style="color:#008080;"><em>Homo faber</em></span></span><span style="font-size:medium;">. Er symbolisiert die Einvernahme des Mutwillens durch die Sorge. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:medium;"><strong><span style="color:#008080;"><em>Krieg und Klassenspaltung </em></span></strong></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Doch Schmiede waren nur die wenigsten. Alle andern waren Bauern und taten mehr oder weniger dasselbe – Ackerbau und häusliches Handwerk. Bis sich die Gesellschaft in Herren und Knechte schied. Dazwischen liegt die Erfindung des Krieges. Auch die Wanderer kannten neben der Jagd schon den Raub. Doch erst die Bauern führen Krieg – seit sie einen Boden zu verteidigen haben: ihre Nische, den Haushalt, den Herd.<a name="_ednref1" href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/09/20/iv-der-mann-am-herd/#_edn1"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[1]</span></span></a></span><span style="font-size:medium;"> Und den Krieg führen sie typischerweise gegen die Nomadenstämme – jene Volksgruppen, die die Seßhaftigkeit hochmütig verschmähten und jagendhinter den wilden Tieren herzogen, bis sie zu deren Hirten wurden. Das sind die <span style="color:#008080;"><em>Herrenvölker</em></span></span><span style="font-size:medium;"> – selbst Jahwe zog den Hirten Abel dem Bauern Kain vor. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><img class="alignnone size-full wp-image-3452" title="Herrenvolk" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/reiter51.jpg?w=460&#038;h=300#38;h=300" alt="Herrenvolk" width="460" height="300" /></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Die Herren verschmähen die behäbige Lebensart der Bauern, aber ihre Ernten verschmähen sie nicht, </span><span style="font-size:medium;">und regelmäßig erscheinen sie unter den Mauern, um zu plündern – von Jericho bis Samarkand und Timbuktu. Dem Ansturm der Herren von außen stellen sich die Herren im Innern entgegen. Aus der Kaste spezialisierter Krieger bildet sich, im Bündnis mit den Priesterinnen der Großen Mutter, eine herrschende Klasse. Das sind Herren im Dienste der Frauen. Sie herrschen, aber sozusagen nur “in Kommission”. (Das ist der wahre Kern von Bachofens ‚Matriarchat’.)</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Und die große Masse sinkt herab zu Fronbauern am Nil, zu Staatssklaven an Euphrat und Tigris. Wo ist das mutwillige Element geblieben, das die Bildung der Gattung Homo einmal hervorgerufen hatte, wo die Freiheit? In der Arbeitsgesellschaft sind die Gelegenheiten, nein zu sagen,ungleich verteilt. Wählen kann der Herr, aber der muß nicht arbeiten. Das Los des werktätigen Knechts ist Sorge. Der wählt nicht frei zwischen den Möglichkeiten, sondern wägt ab zwischen mehr oder weniger Notwendigem. Das Gefühl, gezwungen zu sein, wird er nicht los. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Und wenn er glaubt, anderswo besser dran zu sein, halten ihn Weib und Kinder an der Scholle fest – wenn er eine eigne Scholle hat! Dann bleibt ihm die Hoffnung, durch Mehrarbeit und vorsorgliche Planung einen Überschuß wenn nicht heute, dann vielleicht morgen zu erzielen und auch ein Stücklein Freiheit zu ergattern. Und so jedes Jahr aufs neu. Er ist gar kein faber, sondern ein Haushälter: Homo oeconomicus. Der verhäuslichte, mit Konrad Lorenz zu reden: der verhausschweinte Mann.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:justify;"><span style="font-size:medium;"><span style="color:#008080;"><strong><em>Der Unternehmer</em></strong></span></span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Die Vollendung der Arbeitsgesellschaft zur großen Industrie war kein Naturvorgang. Es war ein dramatischer Prozeß mit Brüchen und Sprüngen, durch die jeweils das männliche Element wieder freigelassen wird und sich zu neuen Typen stilisiert. Immer nur eine kleine Vorhut aus der großen Masse der Homini oeconomici, aber ein Ferment, das neue Wirklichkeiten schafft. So tritt während der germanischen Wanderungen aus den Trümmern der Sklavenhalter- gesellschaft der Fahrende Ritter.</span><span style="font-size:medium;"> Aber schon bald setzt er sich auf der Scholle fest und hält Hof. Die „Idiotie des Landlebens“ (Marx) holt ihn ein. Der Mutwille, das Handeln fristet ein Nischendasein – beim Krämer zwischen den Stadtmauern, beim reisenden Kaufmann zwischen den Städten. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><img class="alignnone size-full wp-image-3453" title="Bamberger Reiter" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/bamberg_de_006_01.jpg?w=460&#038;h=757#38;h=757" alt="Bamberger Reiter" width="460" height="757" /></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Damit er in Gestalt des Unternehmers noch einmal ganz nach vorn treten konnte, brauchte es nicht weniger als die industrielle Revolution – die zugleich die breite Masse der Ackerleute aus ihren Nischen jagt und ins Elend der Lohnarbeit „frei setzt“. Im selben Maß, wie sich dann der Proletarier zum Angestellten zurichtet, verhäuslicht der Unternehmer zum Manager – Funktionär und Verwalter des Kapitals. <span style="color:#008080;"><em><span style="color:#000000;">„Die </span>Sicherheit <span style="color:#000000;">ist der höchste soziale Begriff der bürgerlichen Gesellschaft“</span></em></span></span><span style="font-size:medium;">, ahnte Marx. Die ehedem Weite Welt als Bedürfnisbefriedigungsanstalt, die Große Industrie ganz ohne Unternehmer, der Große Plan ganz ohne Freiheit: das war dann der realexistierende Wie-hieß-er-doch-gleich, die  feudalbürokratische Hyper-Nische. Sie ist untergegangen wie Ninive und Babylon. </span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><span style="font-size:medium;">Welche die männlichsten Männer sind, haben durch Zuchtwahl noch immer die Frauen </span><span style="font-size:medium;">bestimmt, und der domestizierte Mann läßt sich’s gefallen. </span><span style="font-size:medium;">Der Mutwille konnte durch all die Jahrtausende nur an den Rändern überleben. Als  Kondottiere und Konquistador, als Seefahrer, Pirat und Entdecker; als Erfinder, Spinner und Philosoph, und  schließlich als Künstler und Revolutionär. All diese Ausreißer und Grenzgänger der Arbeitsgesellschaft müßten sich rechtfertigen, und das könnten sie nur durch den Erfolg; der ist aber den wenigsten vergönnt.</span></p>
<p class="MsoPlainText" style="text-align:left;"><img class="alignnone size-full wp-image-3466" title="tas peiras" src="http://ebmeierjochen.files.wordpress.com/2008/09/segelschiff2.jpg?w=460&#038;h=690#38;h=690" alt="tas peiras" width="460" height="690" /></p>
<div>
<hr size="1" />
<p class="MsoEndnoteText"><span style="font-size:medium;"><a name="_edn1" href="http://ebmeierjochen.wordpress.com/2008/09/20/iv-der-mann-am-herd/#_ednref1"><span class="MsoEndnoteReference"><span class="MsoEndnoteReference">[1]</span></span></a> Die antiken Kriegsgötter waren ursprünglich Ackergötter; so Ares-Mars, der – als Fruchtbarkeitsgott – später mit Eros-Amor in Beziehung gebracht wurde.</span></p>
</div>
</div>
</div>
<p><span style="font-size:medium;"><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Vorspiel. Der erste Weg zum orgastischen Höhepunkt]]></title>
<link>http://webcamcontact.wordpress.com/2009/05/26/das-vorspiel-der-erste-weg-zum-orgastischen-hohepunkt/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 14:23:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>webcamcntact</dc:creator>
<guid>http://webcamcontact.wordpress.com/2009/05/26/das-vorspiel-der-erste-weg-zum-orgastischen-hohepunkt/</guid>
<description><![CDATA[  Das Vorspiel mag wohl der wichtigste Teil des Sexuallebens sein. Ohne Vorspiel würden viele Ideen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><strong> <a href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=23&#38;Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1"><img class="aligncenter size-full wp-image-146" title="Vorspiel bei Girls" src="http://webcamcontact.wordpress.com/files/2009/05/2glambarbies.jpg" alt="Vorspiel bei Girls" width="318" height="223" /></a></strong></p>
<p><strong>Das Vorspiel mag wohl der wichtigste Teil des Sexuallebens sein. Ohne Vorspiel würden viele Ideen und Gefühle wohl gar nicht erst entdeckt werden. Für viele Frauen kann Sex ohne Vorspiel sogar für schlechte Erfahrungen sorgen. Das liegt daran, dass es bei vielen Frauen einen längeren Zeitraum der Stimulation benötigt, bevor sie den Orgasmus erreichen und erleben können.</strong></p>
<p>Das <a title="Vorspiel" href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=16&#38;Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1" target="_blank"><strong>Vorspiel</strong> </a>hat aber auch den Vorteil, dass man am Körper des Sexpartners recht schnell feststellen kann, welche Art der Berührung an welcher Körperstelle er mag oder gar ablehnt. Auch die viel gepredigte Kommunikation beim Sex kann während des Vorspiels erlernt oder verfeinert werden.</p>
<p>Sex besteht eben nicht nur aus dem Geschlechtsverkehr, und die die es glauben, sind sogar ganz weit vom Holzweg entfernt auf dem man sich befinden kann. Wenn es sich etwas poetischer anhören soll, kann man das Vorspiel umschreiben als Aufstieg auf den Gipfel des orgastischen Höhepunkts. Die Zeit, die in das Vorspiel investiert wird, ist wie das Auffinden diverser Puzzleteile, die den Schlüssel zu den geheimen Sexwünschen des Partners freigeben. Wieso sollte diese Chance also nicht genutzt werden, wenn der Ausblick für neue sexuelle Höhepunkte für beide so nah vor Augen ist.</p>
<p><strong><a href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=5&#38;Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1" target="_blank">Was ist ein gutes Vorspiel und wie erlernt man es?</a></strong></p>
<p>Ein gutes <a href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=10&#38;17Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1" target="_blank"><strong>Vorspiel</strong> </a>kann man mit der alten Geschichte der Schildkröte und des Hasen vergleichen. Langsam und ruhig wird gewinnen. Ein gutes Vorspiel kann auch die sexuellen Empfindungen und den Orgasmus insgesamt verbessern. Leichte Berührungen während des Vorspiels wird nicht nur dem Partner zeigen, dass er und der Körper interessant sind, sondern prägt auch eine tiefe und leidenschaftlich sexuelle Erfahrung.</p>
<p>Wichtig ist es beim <a href="http://www.camcontact.com/whoisonlineoverview.html?Ref=1371719&#38;t=55" target="_blank"><strong>Vorspiel</strong> </a>den Körper des anderen zu erkunden und zwar vom Kopf bis zum Fuß. Zeitgleiches einsetzen der Hände und des Mundes beispielsweise sind eine wunderbare Empfindung. Die Hände können die unteren Regionen des Körpers erkunden während der Mund sich um die oberen Partien kümmert. Der Vorteil bei diesem „Konzept” ist es, dass eben nicht nur der „<strong><a href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=20&#38;Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1" target="_blank">Hot-Spot</a></strong>” des Körpers stimuliert wird, sondern auch Stellen, die sonst leider in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Etwas an den Händen, an das man nicht sofort denkt, kann den Körper ebenso in starke Schwingungen versetzen. Fingernägel. Wird der Körper leicht mit den Fingernägel berührt und kleine kreisförmige Bewegungen dabei gemacht, ist ein positives Schaudern so gut wie vorprogrammiert.</p>
<p>Der Schlüssel beim Vorspiel ist es auf die Signale des Partners zu reagieren und ihm soviel Vorspiel zu geben wie es möglich ist. Auch für Männer, die das Gefühl haben, dass sie zu schnell zum Orgasmus kommen, ist ein ausgedehntes Vorspiel eine wunderbare Möglichkeit, die Partnerin soweit zu stimulieren, dass sie durch <a href="http://www.camcontact.com/whoisonlinenow.html?catID=10&#38;17Ref=1371719&#38;t=55&#38;typeOfView=1" target="_blank"><strong>Oralsex</strong> </a>oder Masturbation den Orgasmus erreicht.</p>
<p>Abwechslung ist das Salz in der Suppe</p>
<p>Das Vorspiel eignet sich hervorragend dazu neue Dinge auszuprobieren und kennen zu lernen. Sextoys zum Beispiel können das Vorspiel in eine andere Ebene tragen. Massagen sind nur eine weitere Art der Variationen. Ab und zu wechselnde Ideen und Dinge können dem Vorspiel – und dem Sex – ganz neue Freude bereiten. Auf eines sollte aber geachtet werden. Das eigene Vergnügen und das Ziel nur die eigene Befriedigung zu erreichen, dürfen beim Sex nie die Nr.1 sein.</p>
<p> Quelle: sex-mister.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir, Stein, ich und alle anderen Idioten]]></title>
<link>http://vauart.wordpress.com/2009/05/11/wir-stein-ich-und-alle-anderen-idioten/</link>
<pubDate>Mon, 11 May 2009 17:11:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Vau</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir, Stein, ich und alle anderen Idioten sind es so sehr gewöhnt, dass alles nach unserer Pfeife tan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir, Stein, ich und alle anderen Idioten sind es so sehr gewöhnt, dass alles nach unserer Pfeife tanzt: der Fernseher, unser Körper, das Auto, die Jugend, dass wir einen Widerstand gegen die Befriedigung der eigenen Interessen und seien sie nur ästhetischer Natur kaum mehr ertragen können. <!--more-->Es ist schier unverzeihlich, dass die Anderen überhaupt existieren und eine gewisse Widerständigkeit mitbringen. Von Natur aus. Als Körper schon allein und diese Körper widersetzen sich uns, unserer virtuellen Allmacht.</p>
<p>Mit den Gefühlen und Gedanken der anderen verhält es sich noch viel schlimmer. Die kränken unsere Fernbedienungsmentalität am meisten und darum schaffen wir sie ab, die Widerstände und die Seelen und ersetzen sie stattdessen durch Klischees und reibungslose Abläufe. Wir ersetzen sie durch gallertartige Charakter und müde Gespenster. Denn die Fähigkeit etwas auszuhalten, haben wir behalten, aber jemanden auszuhalten, das können wir nicht mehr. Und deshalb werden wir uns bald ganz selbst ersetzen.</p>
<p>Die Automatisierung trägt die Schuld daran, die Psychoanalyse, der Kapitalismus und die Reformation. Ich trage auch Schuld. Ich bin der Kapitalismus und ich bin die Reformation.  Ich trage so viel Schuld, dass ich manchmal nicht mehr kann.</p>
<p>Dass ich nicht mehr kann, erfüllt mich mit Scham, weil ich ja daran auch irgendwie Schuld habe. Das ist das Zeichen unserer Zeit, dass wir immer Schuld sind. Wir sind Schuld daran Schuld zu sein und auch daran und so fort.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Status Quo]]></title>
<link>http://paulrage.wordpress.com/2009/03/12/der-status-quo/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 22:49:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>paulrage</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die wichtigsten Fakten: ich bin männlich, das ist verdammt wichtig, wenn man bedenkt, dass Frauen mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die wichtigsten Fakten:</p>
<ol>
<li>ich bin männlich, das ist verdammt wichtig, wenn man bedenkt, dass Frauen mit dem Alter verblassen.</li>
<li>bin ich doch alt genug, um von jeder Generation ernst genommen zu werden und jung genug, um regelmäßig guten Sex zu haben ohne dafür zu bezahlen.</li>
<li>ohne jemals reich geerbt zu haben, steht mir ein nicht unerhebliches Vermögen zur Verfügung.</li>
<li>gehe ich einer üppig entlohnten Beschäftigung  nach. Mit Ehrgeiz und einem hohen Maß an Befriedigung.</li>
<li>heiße ich tatsächlich Paul Rage. Man beachte die anglophone Aussprache.</li>
</ol>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Veränderung]]></title>
<link>http://afunken.wordpress.com/2009/02/11/veranderung/</link>
<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 00:02:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>dagobart</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn ich Freecell spiele, tue ich das meistens so, dass ich eifrig damit beschäftigt bin &#8212; und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich Freecell spiele, tue ich das meistens so, dass ich eifrig damit beschäftigt bin &#8212; und meine Ruhe darin finde &#8212;, die Spielkarten in die richtige Reihenfolge zu bringen.</p>
<div id="attachment_500" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://afunken.wordpress.com/files/2009/02/freecell-stacked2.png"><img src="http://afunken.wordpress.com/files/2009/02/freecell-stacked2.png?w=300" alt="alles auftürmen bei Ace of Penguin" title="freecell-stacked" width="300" height="168" class="size-medium wp-image-500" /></a><p class="wp-caption-text">alles auftürmen bei Ace of Penguin</p></div>
<p>Knapp unter vier Minuten je Runde ist mir jedoch zu lang, daher mache ich mir Gedanken, wie ich das beschleunigen kann. Ich bemerke, dass ich das Ziel des Spiels &#8212; alle Spielkarten abzuräumen &#8212; auch schneller haben kann, indem ich bereits zwischendurch dann und wann mal ganze Serien von Karten abbauen lasse. Penguin Freecell tut das für mich. Das Spiel verändert sich dadurch dahin, nur noch Hindernisse aus dem Weg zu räumen, begeistert dabei zuzuschauen, wie sich alles fügt &#8212; wie Penguin Freecell alle Karten abräumt.</p>
<p>Das gibt mir doch ein wenig weniger Befriedigung als wenn die Karten erst zu langen Straßen aufgebaut &#8212; aufgetürmt &#8212; sind, und bei denen ich am Ende nur noch eine letzte Karte wegnehmen &#8212; ein letztes Hölzchen herausziehen &#8212; muss, bevor alles zusammenfällt, jede Karte an ihren Platz. Vielleicht hat das etwas von Dominosteine-Kippen.</p>
<p>Ich erkenne aber: Das ist ein Sinnbild: So, wie ich Freecell spiele, arbeite ich auch: sorgfältig. Erstmal sorgfältig alles auseinander dröseln, aufräumen, ein Jedes an seinen Platz. <em>Dann</em> kann ich mit der Arbeit beginnen. Aufgeräumte Werkstatt.<br />
&#160;</p>
<p><div id="attachment_501" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://afunken.files.wordpress.com/2009/02/freecell-freed.jpg"><img src="http://afunken.wordpress.com/files/2009/02/freecell-freed.jpg?w=300" alt="etwas Vorzeigbares haben/schaffen, auch wenn noch nicht alles perfekt sitzt" title="freecell-freed" width="300" height="188" class="size-medium wp-image-501" /></a><p class="wp-caption-text">etwas Vorzeigbares haben/schaffen, auch wenn noch nicht alles perfekt sitzt</p></div> Doch umgekehrt hatte ich gerade ein Projekt. Da ging es darum, ein Stück Software fertig zu bekommen. Das musste als erstes erledigt werden, und es war realistisch, dass es mich danach nicht mehr interessieren muss, jedenfalls für eine Weile. &#8212; Ich legte alles nur noch darauf an, dieses Stück Software an diesen Punkt zu bekommen: draußen. Nettigkeiten, die ich hätte haben können &#8212; die Finger davon gelassen. Das Projekt zur Tür rausbringen.</p>
<p>Ich glaube, da hat sich etwas in mir, für mich geändert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf der Suche nach Befriedigung ]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/2009/02/02/auf-der-suche-nach-befriedigung/</link>
<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 07:26:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
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<description><![CDATA[Lieben fällt nicht leicht und enthüllt grausamst die sonst so gut versteckten Seiten der Persönlichk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Lieben fällt nicht leicht und enthüllt grausamst die sonst so gut versteckten Seiten der Persönlichk]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oralverkehr]]></title>
<link>http://quickie.wordpress.com/2009/01/09/oralverkehr/</link>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 21:21:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>missgeschick</dc:creator>
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<description><![CDATA[Durch den Mund trat die Welt auf sehr viel intimere Weise als durch Augen und Hände in mich ein. [S.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Durch den Mund trat die Welt auf sehr viel intimere Weise als durch Augen und Hände in mich ein. [S.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bettgeschichten und der Mann]]></title>
<link>http://petitsplaisirs.wordpress.com/2008/12/24/bettgeschichten-und-der-mann/</link>
<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 18:35:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mademoiselle Nocturne</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist interessant, mit was für Vorstellungen man bezüglich der Sexualität beider Geschlechter konfr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>Es ist interessant, mit was für Vorstellungen man bezüglich der Sexualität beider Geschlechter konfrontiert wird. So wird die weibliche Sexualität oftmals übertrieben komplex dargestellt, während die männliche als geradezu lächerlich einfach verkauft wird. So handelt es sich bei einem Mann um großes Glück, wenn es ihm auf Anhieb gelingt, eine Frau zu befriedigen, ja, dies ist dann wirklich der 6er im Lotto, der Jackpot oder ähnliches, denn eine Zauberformel für die Befriedigung der Frau gibt es nicht. Hingegen ist hinlänglich bekannt, dass es nicht besonders viel Fertigkeit erfordert, einen Mann in Erregung zu versetzen und letztendlich auch zum Kommen zu bringen.</p>
<p>So zumindest das Bewusstsein für Sexualität, welches ich durch Gespräche und Medien erfahren durfte. Eine wirklich seriöse Auseinandersetzung mit männlicher Sexualität findet nicht statt, während die weibliche fast schon zu ernst genommen wird. Schließlich erfordert es wirklich großer Ausdauer sowie Frustrationstoleranz, bei weiblicher Sexualität nicht zu verzweifeln, wo doch jede Frau einer anderen Stimulation bedarf und ein Orgasmus oftmals ordentlich auf sich warten lässt.</p>
<p>Beim Mann hingegen soll es wirklich einfach sein. Ins Zeug legen braucht sich keine Frau, schließlich müssen Männer im Gegensatz zu ihnen geradezu ein großes Maß an Beherrschung hinlegen, um nicht zu früh zu kommen. Die Zauberformel ist hierbei also direkte Stimulation der Eichel, monotone Vor-und-Zurück-Bewegungen der Hand, des Mundes oder eben der Vagina. Sollte es doch nicht so einfach sein, kann etwas mit dem Mann nicht stimmen. Oder frau sucht das Problem in ihrer Attraktivität. Im Falle des Falles handelt es sich jedenfalls nicht um etwas, was als Normal gesehen wird.</p>
<p>Ähnliche Vereinfachung kann wahrgenommen werden, wenn man sich das Repartoire an Sexspielzeug anschaut, welches getrennt nach Geschlecht angeboten wird. <a href="http://les-petits-plaisirs.blogspot.com/2008/12/bettgeschichten-und-der-mann.html">Weiter geht es hier&#8230;</a></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Toller Sex! Aber mein Herz bekommst du nicht!]]></title>
<link>http://jesusworker.wordpress.com/2008/12/21/toller-sex-aber-mein-herz-bekommst-du-nicht/</link>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:50:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>sacky</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Wochenende wird zum Highlight. Eine Woche muss man sich durchkämpfen, bis von Freitag bis Sonnta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-327" title="pid991_sx_hrz_trgk" src="http://jesusworker.wordpress.com/files/2008/12/pid991_sx_hrz_trgk.jpg" alt="pid991_sx_hrz_trgk" width="410" height="97" /></p>
<p>Das Wochenende wird zum Highlight. Eine Woche muss man sich durchkämpfen, bis von Freitag bis Sonntag dann wieder gefeiert werden kann. Neben der Musik, den Freunden, dem Betrinken und Tanzen kann als Hauptattraktion des Feiergeschehens die Hoffnung, einen Liebes- oder Sexualpartner zu finden, ausgemacht werden. Männer sowieso nicht, aber auch immer weniger Frauen sind dem wöchenendlichen One-Night-Stand abgeneigt. Man tanzt sich an, immer näher, bis irgendwann feststeht, dass man heute zusammen heimgeht. Wie der andere sich fühlt, welche Sehnsüchte, Enttäuschungen, liebenswerte Eigenheiten und Verletzungen er hat, ist zweitrangig und wird nicht angesprochen. Denn man hat einen unausgesprochenen Deal: &#8220;Dein Körper gegen meinen. Wir berauschen uns aneinander und verabschieden uns dann.&#8221;.</p>
<p>Sex wird auf verschiedene Arten erlebt. Manchmal schöner, manchmal weniger schön, manchmal erfüllt, manchmal leer, manchmal geliebt, manchmal benutzt. Was macht ihn im Kern aus? Was macht ihn zu etwas so Großem?<br />
Auf der einen Seite die körperliche Ekstase, die sexuelle Erregung. Auf der anderen Seite etwas viel Tieferes, nämlich das wissen, dass das Schönste, was man sich vorstellen kann, nämlich ein Mensch, sich einem voll und ganz hingibt. Darin liegt die tiefe Befriedigung. Ein Mensch zeigt seine Liebe, indem er aus vollstem Herzen nicht nur sich, sondern auch seinen Körper schenkt. Beim Sex gibt man seinen Körper und im schönsten Fall auch sein Herz. Was für ein großer Moment! Zu wissen, dass man einen Menschen in seinem Innersten, Verletzlichsten und Schützenswertesten erobert hat. Was für ein Vertrauen, was für eine Zuneigung! Das lässt den Sex zu mehr werden als ein bloßes körperliches Erregungsgefühl, das, bald nachdem es vorbei ist, noch mehr Erregung fordert.</p>
<p>Wie kommt es, dass die Menschen heute im Bezug auf Sex so flexibel sind? Häufig wechselnde Partner sind keine Seltenheit. Wo doch das Herz ein so sensibler und zerbrechlicher Teil von uns ist? Wo ein erfreutes Herz einem die höchsten Wonnen erleben lassen kann und ein verletztes Herz einen in die tiefsten Abgründe stürtzen kann? Die Bibel sagt: <span style="font-weight:bold;">Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist. Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.</span> (<a class="ul" href="http://soulsaver.de/link.php?mode=bible&#38;book=spr&#38;chapter=4&#38;verse=23" target="_blank">Sprüche 4,23</a>)<br />
Wie lässt sich das Herz so schnell verschenken und so schnell zurücknehmen? Wie schaffen es die vielen empfindlichen Herzen, so oft Sex mit verschiedenen Partner auszuhalten?<br />
Ganz einfach, indem es nicht mitverschenkt wird. Man gibt seinen Körper, aber sein Herz hält man zurück. Die One-Night-Standler wachen in der früh nebeneinander auf und denken sich: &#8220;Guter Sex! Aber mein Innerstes bekommst du nicht!&#8221;. Sex ja, aber Verbinden nein. Sex ja, aber lass mein Herz in Ruhe. Sex ja, aber komm mir nicht zu nahe. Sex ja, aber von Liebe wollen wir jetzt nicht reden. &#8220;Du bedeutest mir nichts, aber dein Körper macht Spaß. Du darfst an meine persönlichsten Körperteile, aber du darfst mir nicht persönlichste Fragen stellen.&#8221;. Es ist leicht, sich körperlich so nahe zu kommen, aber es ist viel schwerer, sich als Mensch nahe zu kommen.</p>
<p>Das Herz zu verschenken ist etwas viel Größeres. Etwas viel Schöneres und etwas viel Schwereres. Man schafft es einmal und wenn die geschenkte Liebe zu Bruch ging vielleicht nocheinmal. Aber wenn das Herz erst einmal geschenkt wurde, dann bewirkt eine Trennung einen derart zerfetzenden Schmerz, dass man eine höchste Vorsicht, sogar eine Angst entwickelt, dass Herz nochmal an irgendjemand zu hängen. Weil man auf Sex aber trotzdem nicht verzichten will, trennt man sich als Mensch von seinem Körper. Den Körper setzt man ein, im Spiel, andere Körper zu gewinnen. Aber das Herz wäre ein zu hoher Einsatz. Es ist zu zerbrechlich. Zu wertvoll. Vertrauen, wahre Zuneigung und wahre Liebe sind zu wertvolle Güter, um sie jedem der Partner zu schenken. Der Zerbruch einer ernstgemeinten Beziehung schreckt einen zu sehr ab. Wie halten Prostituierte die ständig wechselnden Sexualpartner aus? Indem sie sagen: &#8220;Mein Körper ist das eine, ich als Mensch bin das andere.&#8221;</p>
<p>Das Tragische daran ist: Mit jedem mal Sex ohne Herz gewöhnt man sich ein Stück mehr an den Trugschluss, dass die höchsten Freuden auch ohne wirklichen Einsatz zu erleben seien. Das kann soweit gehen, dass man sich in der Situation wiederfindet, dass man nicht mehr fähig ist, sich tatsächlich auf einen Menschen einzulassen. Es mindert Berührungsängste, aber es fördert Bindungsängste. Und damit ist dann schließlich wahre Liebe unterwandert. Denn die Liebe wird gerade dann zu etwas so Schönem, wenn nicht nur der Körper, sondern vor allem das Herz geschenkt wird. Immer mehr Menschen wird ihre Beziehungsunfähigkeit schmerzlich bewusst. Das Versprechen auf schnellen Sex betrügt einen um den Preis tiefer bleibender Liebe. Der Wert des anderen wird mit jedem mal etwas mehr in seiner sexuellen Performance, und weniger in seiner Persönlichkeit gesehen. Man würde gerne lieben, aber das wäre zu gefährlich. Was gibt es Schöneres, aber auch Beängstigenderes und Furchtbareres, als sein Herz zu verschenken. Wenn man es einmal gemacht hat, macht man es so einfach nicht wieder.</p>
<p>&#8220;Heiraten will man vielleicht schon mal, aber man muss doch zuerst mal ein paar Erfahrungen sammeln.&#8221; wird empfohlen. Doch je mehr Erfahrungen man sammelt, desto schwieriger wird es, wirklich zu lieben. Desto mehr Angst hat man, sich wirklich zu binden und sich auf Liebe einzulassen. An der Liebe ist ja gerade schön, dass der eine für den anderen etwas aufgibt. Je mehr man füreinander aufgibt, desto größer die Liebe. Durch das Heiraten schenkt man so große Liebe, dass man die Aussicht auf alle anderen Partner, die noch kommen könnten, aufgibt. Man sichert zu: &#8220;Du, und nur Du! Dir gehöre ich und niemand anderem.&#8221;. In diesem Wissen, geliebt zu werden, liegt tiefe Ruhe und tiefe Erfüllung. Für den sexfreudigen Draufgänger klingt das einengend. Doch er steht vor einer Entscheidung: Viele Partner, von denen er keinen, außer vielleicht den Ersten, wirklich liebt. Oder ein Partner, der zwar nicht die Schönheiten vieler Personen in sich vereinen kann, den er aber lieben kann.<br />
Keine Heirat bedeutet: &#8220;Ich mag dich schon, aber behalte mir ein Rückgaberecht vor, für den Fall, dass ich einmal einen Besseren als dich treffe.&#8221;. Die Sicherheit, als Person geliebt zu werden, unabhängig von guten und schlechten Zeiten, gibt es dann nicht mehr.</p>
<p>Der Gott der Bibel sagt uns als unser Schöpfer, dass wir uns auf nur einen Partner einlassen sollen, dann aber im vollen Maße. Wir sollen nur einem unser Herz und unsere Sexualität schenken. Er sagt das nicht, um uns einzuengen. Sondern er will, dass wir das Beste erleben, anstatt uns mit schnellem Sex die Möglichkeit zur Liebe verbauen. Die Ehe wird oft als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet. Dabei ergibt sie sich als folgerichtige Konsequenz aus zwei Voraussetzungen, denen jeder zustimmt. Nämlich<br />
1) Beziehungen sind etwas Gutes. Und<br />
2) Trennungen sind etwas Schlechtes.<br />
Daraus ergibt sich als bestes Modell des Zusammenlebens eine einzige Beziehung, die nicht beeendet wird. Das ist die Ehe, denn sie enthält nur Beziehung, aber keine Trennung. Natürlich gibt es viele Ehen, die katastrophal sind oder in Scherben enden. Das sollte aber kein Grund sein, die Ehe als Beziehungsmodell an sich aufzugeben. Es heißt nur, dass man sich vorher umso genauer überlegen sollte, was man tut und auf wen man sich einlässt. Außerdem kommt man nicht drumrum, stetig in die Beziehung zu investieren. Man darf nicht jedem Wind der Leidenschaft folgen, wenn man sein Herz bewahren will. Man sollte sich vorher über die Kosten im Klaren sein, bevor man eine, zugegeben mutige, Entscheidung trifft.</p>
<p>Gott will, dass wir ihm unser Herz anvertrauen und es an ihn hängen. Das ist nicht einfach. Denn wir haben wenige Beispiele von Personen, die ein anvertrautes Herz zum Besten bewahrt haben. Wenige Beispiele von Menschen, in deren Liebe man sich loslassen konnte, ohne dass die dadurch entstandende Verletzbarkeit nicht zum Schmerz geführt hätte. Wem kann man sich anvertrauen? Wo findet man Heimat und Geborgenheit? Gott will dein Vater sein. Aber er ist kein Despot, wie viele Menschen es von ihrem eigenen Vater gewohnt sind. Gott will unser Bestes. Auch wenn es mit ihm schmerzhafte Zeiten gibt, ist unser Herz bei ihm gut aufgehoben. Der Weg zu Gott, dem Vater ist Jesus Christus. Er hat die Schuld für unsere Gleichgültigkeit und unsere egoistischen Wege durch den Tod am Kreuz bezahlt. Jesus, der Sohn Gottes, ist der Weg zu Gott.</p>
<p>Bewahre dein Herz mehr als alles andere, was zu bewahren ist. Vielleicht musstest du durch großen Schmerz gehen, weil du dein Herz leichtfertig verschenkt hast. Vielleicht traust du dich nicht, nocheinmal zu lieben. Vielleicht macht dich die Vorstellung traurig, dass es niemanden mehr geben könnte, den du nochmal lieben könntest. Probiere es ein letztes mal bei dem, der dich so sehr liebt, dass er für deine Schuld mit dem Tod am Kreuz bezahlt hat. Traue dich ein letztes mal, dein Herz zu verschenken, an Jesus, der verspricht: <span style="font-weight:bold;">Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.</span> (<a class="ul" href="http://soulsaver.de/link.php?mode=bible&#38;book=joh&#38;chapter=6&#38;verse=37" target="_blank">Johannes 6,37</a>)</p>
<p>Jesus kann auch die verlorengegangene Fähigkeit zu Lieben wieder heilen.</p>
<p>soulsaver.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zu wenig Liebe in der Beziehung? ]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/2008/12/15/zu-wenig-liebe-in-der-beziehung/</link>
<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:00:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
<guid>http://oshonose.wordpress.com/2008/12/15/zu-wenig-liebe-in-der-beziehung/</guid>
<description><![CDATA[nnst du das? &#8220;Unsere Liebe ist nicht tief genug, sie könnte noch intensiver sein, noch weiter ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[nnst du das? &#8220;Unsere Liebe ist nicht tief genug, sie könnte noch intensiver sein, noch weiter ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gründe für den Seitensprung]]></title>
<link>http://psychonews.wordpress.com/2008/11/26/grunde-fur-den-seitensprung/</link>
<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 17:30:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
<guid>http://psychonews.wordpress.com/2008/11/26/grunde-fur-den-seitensprung/</guid>
<description><![CDATA[Wie eine Befragung der Partneragentur Parship ergeben hat, sind die Gründe für einen Seitensprung be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0 21   &#60;![endif]--></p>
<p class="ynw-standfirst"><a href="http://psychonews.files.wordpress.com/2008/11/kiss_shadow_summer_228619_l.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1525" title="kiss_shadow_summer_228619_l" src="http://psychonews.wordpress.com/files/2008/11/kiss_shadow_summer_228619_l.jpg" alt="kiss_shadow_summer_228619_l" width="298" height="400" /></a></p>
<p class="ynw-standfirst">Wie eine Befragung der Partneragentur Parship ergeben hat, sind die Gründe für einen Seitensprung bei Männern andere als bei Frauen. 48% der Männer gaben an, dass mangelnde Befriedigung beim Sex mit der eigenen Partnerin der Grund für sie sei, auch mal in fremde Betten zu hüpfen. Frauen hingegen vermissen die Aufmerksamkeit ihres Partners und sehen das als ein Motiv zum Fremdgehen. Für die Studie wurden 1000 Teilnehmer befragt, allerdings bleibt beim Thema Sex immer ein Restzweifel, wie ehrlich die Befragten antworten. Es ist ja auch immer von Bedeutung, welche Fragen gestellt werden und wie Antworten interpretiert werden. Wenn eine Frau mangelnde Aufmerksamkeit beklagt, dann ist das in ihren Augen das Gleiche, wie wenn ein man schlechten Sex beklagt. Der Unterschied liegt nur in den etwas anderes Erwartungen an guten Sex und vor allem aber an der Ausdrucksfähigkeit. Männer denken immer, sie müssten mit einem wilden rassigen Tigerchen im Bett landen, um Befriedigung zu finden, doch nur die wenigsten haben dann Spaß. Sie sind vielmehr erschreckt, wenn eine Frau zu offen und selbstbewusst ist. Der Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit ist bei vielen Männern gewaltig. Sie möchten gerne als Nimmersatt gesehen werden, doch in der Realität können viele froh sein, wenn sie überhaupt einen hoch bekommen. Bei Frauen ist der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit ähnlich groß. Sie wollen den starken und verständnisvollen Partner, der ihnen die Wünsche von den Augen abließt, doch haben sie einen solchen gefunden, dann ist es auch wieder nicht der Richtige. Er ist dann zu weich, kann sie nicht führen, denkt zuviel über Probleme nach und die Zärtlichkeit wird im nächsten Smalltalk unter Freundinnen dann zum Kitzeln herabgewürdigt.</p>
<p class="ynw-standfirst">Insgesamt würde ich sagen, beim Thema Sex und Seitensprung sind zu viele Schaumschläger unterwegs, um einer Statistik trauen zu dürfen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[abgeben]]></title>
<link>http://wallebaba.wordpress.com/2008/11/12/abgeben/</link>
<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 16:00:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>walle62</dc:creator>
<guid>http://wallebaba.wordpress.com/2008/11/12/abgeben/</guid>
<description><![CDATA[///abgeben/// ich liebe eher das abgeben, das hinnehmen, das sterben &#8212; im gegensatz zum haben ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>///abgeben///</p>
<p>ich liebe eher das abgeben, das<br />
hinnehmen, das sterben &#8212;<br />
im gegensatz zum<br />
haben wollen,<br />
aufnehmen, besitzen,<br />
erstreben,<br />
leben wollen. &#8212;</p>
<p>wieso?<br />
&#8212; &#8212;<br />
irgendwie komme ich in eine<br />
sehr heilsame, tiefe ruhe<br />
und befriedigung,<br />
wenn<br />
nur noch<br />
mein kleines<br />
selbst übrig<br />
bleibt./</p>
<p>und selbst dieses<br />
vielleicht einmal<br />
ganz erlöschen<br />
darf.</p>
<p>walle</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe ist nicht zu befriedigen ]]></title>
<link>http://oshonose.wordpress.com/2008/10/18/liebe-ist-nicht-zu-befriedigen/</link>
<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 08:16:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>oshonose</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kennst du das? &#8220;Unsere Liebe ist nicht tief genug, sie könnte noch intensiver sein, noch weite]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kennst du das? &#8220;Unsere Liebe ist nicht tief genug, sie könnte noch intensiver sein, noch weite]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[kreatives schreiben und lust]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/10/12/kreatives-schreiben-und-lust/</link>
<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 17:49:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/10/12/kreatives-schreiben-und-lust/</guid>
<description><![CDATA[viel zu selten wird hier dargestellt, wie viel spass und lust das entdecken der eigenen kreativität ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[viel zu selten wird hier dargestellt, wie viel spass und lust das entdecken der eigenen kreativität ]]></content:encoded>
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