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	<title>bekehrung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bekehrung"</description>
	<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 16:35:32 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Das orthodoxe Wiedererwachen in Rußland (1) (Γερμανικά, German)]]></title>
<link>http://vatopaidi.wordpress.com/2009/11/28/das-orthodoxe-wiedererwachen-in-rusland-1/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 17:13:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>VatopaidiFriend</dc:creator>
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<description><![CDATA[als Inspiration für die Orthodoxie in Amerika1 Sehen Sie auch Priestermönch Seraphim Rose Wenn ich d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[als Inspiration für die Orthodoxie in Amerika1 Sehen Sie auch Priestermönch Seraphim Rose Wenn ich d]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Der Königsweg in der Postmoderne. Priestermönch Seraphim Rose. Vorwort (Eugen Häcki, Übersetzer)]]></title>
<link>http://vatopaidi.wordpress.com/2009/11/27/der-konigsweg-in-der-postmoderne-priestermonch-seraphim-rose-vorwort-eugen-hacki-ubersetzer/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 01:41:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>VatopaidiFriend</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vorwort Wie findet ein Mensch aus der heutigen Zeit zur orthodoxen Kirche? Dieser Frage hat sich auc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Vorwort Wie findet ein Mensch aus der heutigen Zeit zur orthodoxen Kirche? Dieser Frage hat sich auc]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die Bekehrung des Augustinus (3)]]></title>
<link>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/10/die-bekehrung-des-augustinus-3/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:06:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>abitene</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kampf zwischen Geist und Fleisch Da waren so viele Knaben und Mädchen, da viel Jugend, kurz jedes Al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="color:#003366;">Kampf zwischen Geist und Fleisch</span></strong></p>
<p><span style="color:#003366;">Da waren so viele Knaben und Mädchen, da viel Jugend, kurz jedes Alter bis zu würdevollen Witwen und betagten Jungfrauen. Und bei allen fand ich dieselbe Enthaltsamkeit, die doch keineswegs unfruchtbar, sondern eine kinderreiche Mutter von Freuden war, da sie dir, o Herr, vermählt waren. </span></p>
<p><span style="color:#003366;">Und mit freundlich mahnendem Spotte lächelte sie mir zu, als wollte sie sagen: &#8220;Du willst nicht können, was diese Männer und diese Frauen vermochten? Oder vermögen sie es etwa aus eigener Kraft, und ist nicht vielmehr Gott in ihnen wirksam? Gott, der Herr, hat mich ihnen gegeben. Was stellst du dich auf dich selbst und hast doch keinen festen Stand? Wirf dich auf den Herrn und fürchte dich nicht; er wird nicht ausweichen und dich zu Falle bringen; wirf dich unbesorgt auf ihn, er wird dich auffangen und heilen&#8221;. </span></p>
<p><span style="color:#003366;">Und ich errötete über die Massen, weil ich noch das Murmeln jener Torheiten in meinen Ohren hatte, und in Unschlüssigkeit schwankte ich. Und wieder war&#8217;s mir, als ob die Enthaltsamkeit zu mir sprach: &#8220;Sei taub gegen deine unreinen Glieder, die auf der Erde kriechen, und sie werden ersterben. Sie erzählen dir von Freuden, aber nicht von solchen, die das Gesetz des Herrn, deines Gottes, billigt.&#8221; </span></p>
<p><span style="color:#003366;">So verlief in meinem Herzen der Kampf, den ich einzig und allein gegen mich kämpfte. Aber Alypius sass neben mir und harrte schweigend des Ausganges meiner so ungewöhnlichen Aufregung. </span></p>
<p><span style="color:#003366;"><em>Quelle: Hl. Augustinus (354-430 n. Chr.): „Bekenntnisse“, Buch 8</em></span></p>
<p><em><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/10/27/die-bekehrung-des-augustinus-1/">zurück zu Teil 1</a></em></p>
<p><em><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/18/die-bekehrung-des-augustinus-4/">weiter zu Teil 4</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Paul Washers Bekehrung]]></title>
<link>http://lannopez.wordpress.com/2009/11/03/paul-washers-bekehrung/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 17:54:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>unwise Sheep</dc:creator>
<guid>http://lannopez.wordpress.com/2009/11/03/paul-washers-bekehrung/</guid>
<description><![CDATA[Paul Washers Geschichte Meine Mutter wurde bekehrt als sie zwölf Jahre alt war in einer kroatischen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="display:block;width:425px;margin:0 auto;"> <embed src='http://widgets.vodpod.com/w/video_embed/Groupvideo.3818310' type='application/x-shockwave-flash' AllowScriptAccess='always' pluginspage='http://www.macromedia.com/go/getflashplayer' wmode='transparent' flashvars='' /></span></p>
<p>Paul Washers Geschichte</p>
<p>Meine Mutter wurde bekehrt als sie zwölf Jahre alt war in einer kroatischen Familie, ihre Eltern waren nach Ellis Island gekommen. Meine Großmutter mütterlicherseits wurde oft wegen ihres Glaubens verfolgt, denn wenn man kroatisch war, war man normalerweise auch römisch katholisch. Du warst fast ein Vaterlandsverräter, wenn du die katholische Kirche verlassen hast.  Und die einzige evangelikale Gemeinde, die man besuchen konnte, war serbisch. Und die Katholiken und Serben waren ständig im Zwist. Dass meine Großmutter den Katholizismus verlassen hatte und mit Serben Gemeinschaft hatte, wurde dort sehr verachtet. Sie litt.</p>
<p>Meine Mutter war im Haus ihrer Freundin und diese Familie waren Baptisten und in dem Moment spielte sie gerade mit Puppen im 1. Stock. Und die Familie war um das Klavier herum versammelt und fing an, Glaubenslieder zu singen. Und meine Mutter sagte, sie hörte diese Lieder, aber plötzlich überfiel sie so eine große Zerknirschtheit und so ein Weinen über Sünde, so dass anfing dermaßen hysterisch zu weinen, so dass sie aufhörten Piano zu spielen und zu ihr hoch rannten, weil sie dachten, sie sei verletzt. Sie gaben ihr das Evangelium weiter bezüglich ihrer Sünde und so wurde sie bekehrt.</p>
<p>Meine Mutter heiratete dann meinen Vater und seine beiden Eltern, meine Großeltern waren welche der ersten Missionaren, baptistischen Missionaren in Brasilien in den damaligen 20 und 30er Jahren des 20 Jahrhunderts. Aber mein Vater hat wurde nie bekehrt, zumindest weiß ich nichts davon. Als ich 17 war, da machten wir draußen einen Zaun und er schrie und ich packte ihn wir fielen auf den Boden und er war tot. Ich habe ihn niemals Glauben an Christus bekennen hören. Zu der Zeit fing gerade die Basketball-Saison an und so was. Ich war einer der Team-Führer und der Präsident des Beta-Clubs oder der Ehrengesellschaft. Innerhalb von ein paar Monaten hab ich es geschafft, aus der Mannschaft und aus der Ehrengesellschaft herausgeschmissen zu werden <!--more-->und ich hab viel getrunken und die Leute sagten, dass das Drama des Todes meines Vaters zu all dem geführt habe &#8211; das hab ich auch selbst gesagt &#8211; aber in Wirklichkeit, so verstand ich schnell als ich ein Christ geworden war, war es so, dass der Tod meines Vaters meinem Fleisch eine wundervolle Möglichkeit gab, all das zu tun, was es immer schon tun wollte. Es zeigte sich einfach, was ich WIRKLICH war.</p>
<p>Ich war ein Lügner, wohl der beste Lügner, ich weiß nicht genau, wie ich mich beschreiben soll, aber wenn du das Wort “Drecksack” im Wörterbuch nachschlägst, dann hast du dort mein Bild, ein aufgeblasener, egozentrischer Drecksack. Und ein paar Jahre lang besuchte ich die Mary-State-University und entschied mich, ein Anwalt in der Ölindustrie zu werden. Wie ich diese Idee bekam, das weiß ich nimmer wirklich. Und die einzige Möglichkeit, das zu studieren, fand  sich in Oklahoma oder Texas und ich kam dann an die University of Texas. Während ich da war, dachte ich mir selbst: Ich kann mein Leben verändern. Nicht so ein Drecksack zu sein, nicht so egozentrisch zu sein, nicht so ein Lügner zu sein. Und nichts veränderte sich. Nach ein paar Monaten fand ich mich genau an dem Punkt wieder, an dem ich immer war. Ich kam dann an der Universität of Texas an ein Stelle , die Plaza 25 hieß und ich bemerkte eine Gruppe von jungen Typen, die einfach anders schienen, die einfach einen sehr andersartigen Eindruck machten. Nach einer Weile bekam ich dann mit, dass das Christen waren und die Bibel studierten und solche Dinge taten, aber ich hab denen nicht große Aufmerksamkeit geschenkt.</p>
<p>Eines Nachts im Februar, nachdem ich das Semester dort verbracht hatte und mein Leben wirklich komplett versaut hatte, da saß ich gegen 1 Uhr nachts auf meiner Bettkante. Und ich war ziemlich übel auf Steroiden. Ich hab die ganze Zeit Gewichte gehoben. Ich war darin nicht besonders gut, aber ich hab die ganze Zeit Gewichte gehoben und ich erinnere mich daran, dass ich geweint hatte und hab mir selbst immer wieder gesagt: “Ich bin so erbärmlich. Ich bin so erbärmlich!”. Und ich schaute runter, ich hatte einiges an Steroiden da und ich überlegte: “Wenn ich die so einfach als Pillen nur alle so runterschlucken und sterben könnte!”</p>
<p>Aber ich wusste genug von meiner Mutter und ich glaubte, dass es irgend was Höheres geben muss. Wisst ihr: So was tust du nicht.  Und wieder und wieder sagte ich zu mir: “Ich bin so erbärmlich. Ich bin so erbärmlich”. Und es war gegen 1 oder halb 2 und jemand klopfte an meine Tür. Und ich dachte: WER ist das? Und vor der Tür stand der Studienanfänger, sein Name war Mike und er stand vor mir &#8211; er war kein großer Typ, vielleicht so 1,75 m groß &#8211; und er hatte irgendwie Angst. Und ich schaute ihn mit fragendem Blick an.</p>
<p>Und er sagte: “Du wirst mich wahrscheinlich zusammenschlagen&#8230;”</p>
<p>Ich dachte: Da hast du wahrscheinlich recht. “Was ist denn los?”</p>
<p>Er sagte: “Ich muss mit dir sprechen”</p>
<p>Und obwohl ich in jetzt ein wenig kannte, kannte ich ihn jetzt nicht näher. “Worüber möchtest du denn mit mir sprechen?”</p>
<p>Er sagte: “Schau, Gott hat jetzt 2 Wochen an mir gearbeitet, dass ich zu dir rüberkommen muss und mit dir sprechen muss, ich habe Angst und kann es nicht mehr länger aushalten. Ich MUSS mit dir sprechen.”</p>
<p>“Was?”</p>
<p>“Gott will, dass ich dir etwas sage”</p>
<p>Und dann dachte ich: Das ist jetzt wirklich seltsam. Da kommt ein Typ rüber mit einer Botschaft von Gott. Und ich sagte: “O.k. Was?”</p>
<p>Er sagte: “Du bist einfach erbärmlich und du wirst weiterhin erbärmlich bleiben bis du dein Leben Jesus Christus übergibst”</p>
<p>Und wir haben so bis 4 oder 5 am Morgen gesprochen. Und es hat mich wirklich getroffen. Und  meine Mutter hatte mir einmal eine Bibel gegeben. Die fand ich und hab ich gelesen. Und ich kam in den Psalm 103</p>
<p>Eines Menschen Tage sind wie Gras; er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn ein Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr; ( Psalm 103, 15-16 )</p>
<p>Das machte zornig. Denn genau das wusste ich. Ich erinnere mich als ich auf der Beerdigung meines Vaters war. Er war ein wirklich brillanter Mann, der auch viel Einfluss hatte, da hätte man viel über ihn erzählen können. Aber bei seiner Beerdigung sprachen die Leute über andere Dinge. Wie übers Wetter, über Sport, über die Arbeit und ich dachte:</p>
<p>Dieser Mann ist gerade erst gestorben. Sollten nicht alle einfach mal ruhig sein für eine Weile und über ihn nachdenken? Und der Vers, den ich da las, hieß ja:</p>
<p>[...] wenn ein Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr; [...]</p>
<p>Es ist als ob er niemals je existiert hat. Ich wurde wütend und hab mehr oder weniger die Bibel aufs Bett geschmissen. Und dann lief ich rüber und hob sie wieder auf. Und dann stand da:</p>
<p>aber die Liebe des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über die, so ihn fürchten,</p>
<p>Und dieses “von Ewigkeit zu Ewigkeit “ blieb mir besonders hängen.</p>
<p>Ich denke, ein paar mal in dieser Zeit besuchte mich jemand und dann war ich in der Bibliothek , in der Studenten-Bibliothek in Texas und wir hatten da diesen &#8211; wie soll man sagen &#8211; Wettbewerb gegen fiktive andere Öl-Firmen, gegen andere Studenten und wir haben uns mit einigen Öl-Studien befasst und das Mädchen aus unserem<br />
Team kam zu mir her und sagte: “Ich schmeiße morgen Abend eine Party. Warum kommst nicht zur Party?”</p>
<p>Ich war wirklich jemand, der auf Partys war und gefeiert hat, aber ich war inzwischen an einen Punkt gekommen, wo ich selbst das nicht mehr getan hab. Ich hab mich statt dessen einfach ganz allein in eine Bar gesetzt und getrunken. Und ich schaute sie an und sagte: “Nun nee, ich denk nicht, dass ich zu deiner Party komme”. Und sie sagte: “Warum nicht? Du machst nie irgend was mit uns! Warum kommst du nicht zu der Party?”</p>
<p>Und das, was ich jetzt erzähle, das ist wirklich geschehen. Ich hab über diese meine Antwort nicht nachgedacht, ich hab mir diese Antwort nicht beabsichtigt, diese Antwort kam aus meinem Mund und schockte mich selbst genauso wie jeden anderen, der im Raum war. Ich sagte: “Ich werde nicht zu deiner Party kommen, weil ich jetzt ein Christ bin und Jesus folgen werde”. Und ich sah die Jungs sich alle umdrehen und mich ansehen, denn sie wussten, was für eine Art von Typ ich war. Ich hab getrunken, gelogen, lauter solche Dinge und sie schauten mich an und wie sie mich anschauten, da merkte ich überhaupt erst, WAS ich da gesagt hatte.</p>
<p>Das war wie, wenn ein Licht plötzlich anging. Nein, es war kein wörtliches Licht, man kritisiere mich nicht für diese Aussage, das ist einfach eine Metapher. Es war wie als ob ich plötzlich auf einmal sagen konnte: “Ja, genau DAS ist es, was ich tun werde. Ich glaube an Jesus. Ja. Das tue ich. Ich glaube an Jesus”. Ich sitze da vor den Leuten und sag: “Ja, genau, ich glaube an Jesus. Ich glaube wirklich an Jesus”.</p>
<p>Und ich lief dann da raus und ich fing an, schneller zu laufen und ich fragte mich: “Was ist mir da eigentlich geschehen? Was ist mir passiert. Ich fühlte mich, wie als ob das was ganz neues war”.</p>
<p>Und ich erinnere mich, wie ich an die Ausgangstüren der Bibliothek kam und ich öffnete sie. Und da kam ein Mädchen rein, das da auch im selben Studentenwohnheim gewohnt hat &#8211; und das wusste ich nicht. Eine ganze Gruppe von Leuten aus dem Studentenwohnheim hat für mich gebetet seit ich dort eingezogen war. Sie war eine aus dieser Gruppe. Als ich die Tür öffnete, da sagt sie: “ &#8230;Paul&#8230; Paul&#8230; was ist mit DIR geschehen?”</p>
<p>Und dann hab ich einen Schrecken bekommen, wirklich einen Schrecken bekommen. Ich sagte so was wie: “Ich weiß nicht”</p>
<p>Und ich rannte mehr oder weniger davon. Ich lief, rannte, so schnell wie ich konnte zurück ins Apartment, wo ich diesen Typen fand. Ich sagte: “Mike, Mike, ich hab wirklich Angst. ETWAS ist mit mir in der Bibliothek geschehen. Alles, was ich weiß, ist: “Ich glaube an Jesus und ich bin neu”. Und er sagte: “Du siehst neu aus” Und er nahm mich runter zu dem Typen, der dort wohl das Bibelstudium geleitet hatte namens Mike Martin. Und all die Leute, die da zusammen die Bibel studierten und so eine Art “Leiter” waren von verschiedenen christlichen Unternehmungen an der Uni, saßen um mich herum. Ich setze mich und fing an, ihnen alles zu erzählen, was geschah. Ich werd nie vergessen, wie einer von denen rief: “Du bist wiedergeboren”<br />
Für mich war das so wie: Was ist denn DAS?”</p>
<p>Und dann bemerkte ich etwas. Ich hatte wirklich die schmutzigsten Worte im Mund und das hörte auf. Aber ich sage euch, was nicht aufhörte:</p>
<p>Das Lügen.</p>
<p>Und nach der Freude dieses Tages, dann fing ich darüber nachzudenken, dass ich Leute anlog. Es hatten sich so viele Dinge in meinem Leben geändert, aber dann sprach ich mit jemandem und plötzlich rutschte mir was raus, was einfach gelogen war. Und vor meiner Bekehrung konnte ich einfach drüber hinweg gehen, das hat mich nicht geplagt. Ich war stolz auf mein Leben ich konnte jeden alles mögliche glauben machen. Aber nach meiner Bekehrung wurde ich vom Heiligen Geist so sehr bedrückt und so beschämt, dass ich zurückgehen musste und sagen musste: “Du, ich hab gerade gelogen”</p>
<p>Und diese Züchtigung ging weiter. Und das ist erstaunlich: Manche Dinge z.B. das Trinken und Fluchen, das hörte einfach punktuell auf, aber andere Dinge, wie das Lügen, blieben da und die brachen mich ständig. Und der Herr gab mir mit der Zeit Sieg drüber.</p>
<p>Meine Frau sagt, dass ich in Superlativen spreche. Alles ist für dich das Tollste. Alles ist für dich das Größte. Und selbst bei  Übertreibungen überführt der Herr mich davon, dass das so nicht ganz wahr ist. Es kann sein, dass manche von euch für den Herrn brennen und ihr jemanden seht, der in eure Kreise kommt und es scheint, dass der Herr an ihm gewirkt hat, er aber in einem Bereich seines Lebens wirklich um Veränderung ringt. Achtet ihn nicht gering und sagt nicht, er sei unbekehrt. Manchmal schenkt der Herr von so vielen Dingen Freiheit, aber mit anderem lässt er uns länger kämpfen.</p>
<p>Und es war so: Am nächsten Tag kam diese Gruppe, die die Bibel studiert hat, zusammen und sie kauften mir eine ganz große alte Ryrie-Studien-Bibel. Eine New American Standard-Ryrie-Study-Bible. Und ich trug dieses Teil in den Unterricht. Ich erinnere mich an den 2. Tag als Christ. Da lief durch die Einkaufsstraße für die Studenten dort und ich hörte da drüben einige Leute und da sprach so ein Typ. Und ich fragte mich, was der da den predigt. Und er predigte darüber, warum freier Sex gut ist und Ehe nur eine künstliche Einrichtung sei und er war einfach ein Sprachrohr für Sündhaftigkeit. Ich werd das nie vergessen. Etwas packte mich einfach und ich ging zu der Menschenmenge rüber und rief: “Du lügst! Du bist ein Lügner! DAS ist nicht wahr”. Und wisst ihr, das war der Anfang meines Straßen-Predigens. Mein Dienst war definiert. [ scherzhaft ]</p>
<p>Eine andere Sache war: Als ich ein 14 oder 15 jähriger Junge war, da hatte ich ständig Träume, also nicht jede Nacht, aber immer wieder. Ich hatte Träume, in denen ich predigte. Und ich bin weinend aufgewacht und sagte Gott: “Ich lass mich retten, wenn du mir versprichst, dass ich nicht predigen muss”. Als ich ein Christ wurde, da wusste ich schon, dass ich eines Tages predigen werde und ich fing an, dort in diese Studenten-Einkaufsstraße zu gehen und Traktate zu verteilen und so was und das war eine wirkliche Veränderung für mich, weil es ging von meinem Selbstbild eines coolen Typen mit einem wirklich coolen Auto dahin, dass z.B. Mädels deine Traktate nehmen, über dich lachen und sie nach dir werfen und es war eine Zeit, wo es einfach darum ging, das Fleisch zu töten. Aber Gott ist treu gewesen. Gott ist treu gewesen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bekehrung des Augustinus (2)]]></title>
<link>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/03/die-bekehrung-des-augustinus-2/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 11:23:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>abitene</dc:creator>
<guid>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/03/die-bekehrung-des-augustinus-2/</guid>
<description><![CDATA[Kampf zwischen Geist und Fleisch Und was flüsterten sie mir nicht mit den Worten &#8220;dies und das]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="color:#003366;">Kampf zwischen Geist und Fleisch</span></strong></p>
<p><span style="color:#003366;">Und was flüsterten sie mir nicht mit den Worten &#8220;dies und das&#8221; zu, was flüsterten sie mir zu, mein Gott? Möge deine Barmherzigkeit es fernhalten von der Seele deines Knechtes! Was für schmutzige, was für schändliche Bilder führten sie mir vor? Und ich hörte sie bereits nicht mehr halb soviel; auch wagten sie nicht, mir offen zu widersprechen und frei entgegenzutreten; aber ich hörte sie gewissermassen hinter meinem Rücken murmeln, und sie zupften verstohlen an mir, damit ich mich umdrehte. Freilich hemmten sie mich noch mehr; und nur zögernd konnte ich mich ihnen entreissen, sie von mir abschütteln und den Sprung dorthin tun, wohin ich gerufen wurde; denn die gewalttätige Gewohnheit sagte zu mir: &#8220;Glaubst du, es ohne sie aushalten zu können?&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#003366;"> </span></p>
<div id="attachment_2642" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/files/2009/11/saint_augustine_36.jpg"><img class="size-medium wp-image-2642" src="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/files/2009/11/saint_augustine_36.jpg?w=300" alt="" width="300" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">Fra Angelico - Bekehrung des Hl. Augustinus</p></div>
<p><span style="color:#003366;">Aber sie sagte es schon mit ersterbender Stimme. Es eröffnete sich mir nämlich von der Seite, der ich mein Angesicht zugewandt hatte und zu der hinüberzueilen ich doch noch zitterte, der Anblick der Enthaltsamkeit in ihrer erhabenen Keuschheit; heiter und doch nicht ausgelassen lustig, mit züchtigem Wohlwollen lud sie mich ein, ohne Zaudern zu ihr zu kommen. Und sie breitete, mich aufzufangen und zu umarmen, die frommen Hände aus, die angefüllt waren von einer Menge guter Beispiele.</span></p>
<p><span style="color:#003366;"><em>Quelle: Hl. Augustinus (354-430 n. Chr.): „Bekenntnisse“, Buch 8</em></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><em><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/10/27/die-bekehrung-des-augustinus-1/"><span style="color:#008000;">zurück zu Teil 1</span></a></em></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><em><span style="color:#008000;"><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/10/die-bekehrung-des-augustinus-3/">weiter zu Teil 3</a></span></em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine zweite Bekehrung (Teil 2)]]></title>
<link>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/11/01/meine-zweite-bekehrung-teil-2/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 21:46:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>NovumTestamentum</dc:creator>
<guid>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/11/01/meine-zweite-bekehrung-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Die &#8220;zweite Bekehrung&#8221;, um die es hier geht, war hauptsächlich eine Bekehrung zu einer n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die &#8220;zweite Bekehrung&#8221;, um die es hier geht, war hauptsächlich eine Bekehrung zu einer neutestamentlichen Sicht von christlicher Gemeinde. Im ersten Teil dieses Artikels habe ich einige Erlebnisse erwähnt, die mich zu dieser zweiten Bekehrung führten.</p>
<p>Es gab in diesem Prozess manche Parallelen zu meiner &#8220;ersten Bekehrung&#8221; (<a href="http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/05/21/wie-jesus-mich-fand/">http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/05/21/wie-jesus-mich-fand/</a> ) (d.h. meiner Hinwendung zu Jesus Christus):</p>
<p>Viele biblische Wahrheiten hatte ich schon Jahre vor meiner Bekehrung verstandesmässig begriffen und akzeptiert, und davon gesprochen. Was den Anstoss gab zu meiner Bekehrung, war dass Gott mir aufzeigte, wie weit mein eigenes Leben von diesen Wahrheiten entfernt war, und wie sehr ich deshalb Ihn selber nötig hatte.<br />
Etwas ganz Ähnliches ist jetzt inbezug auf meine Vorstellung von der Gemeinde geschehen. Vieles von dem, was ich beschrieben habe und noch beschreiben werde, wusste ich schon seit Jahren. (Schon während meines Theologiestudiums hatte ich mich gewundert, wie es möglich war, dass bewanderte Bibelforscher wie selbstverständlich annahmen, die neutestamentliche Gemeinde hätte etwa so funktioniert wie eine heutige Landes- oder Freikirche; und wie diese Bibelgelehrten dann die Strukturen ihrer eigenen Konfession bzw. Denomination in die neutestamentlichen Texte hineinlasen &#8211; wo doch die Urgemeinde so offensichtlich anders war als heutige Gemeinden.) Aber während der vergangenen Jahre war es, als ob Gott ganz deutlich die Gewissensfrage an mich richtete: &#8220;Wenn du schon verstanden hast, dass die heutigen Gemeinden nicht auf neutestamentliche Weise aufgebaut sind, warum hilfst du dann trotzdem mit, diese Strukturen aufrechtzuerhalten und zu festigen?&#8221; &#8211; Und wieder musste ich feststellen, dass mein Leben und meine Praxis bei weitem nicht mit dem übereinstimmten, was ich aus der Bibel weiss.</p>
<p>Ich musste also für mich selber eine klare Grenze ziehen: hier herkömmliche Gemeinde, da neutestamentliche christliche Gemeinde. Genau wie bei meiner ersten Bekehrung: hier traditionelle Namenschristen, da wiedergeborene Nachfolger Jesu. Und als ich anfing, diese Grenzziehung vorzunehmen, gab es jede Menge Leute, die mich miss- oder gar nicht verstanden, über mich erbost waren, und alle möglichen hässlichen Dinge sagten und taten. Bei meiner ersten Bekehrung waren das hauptsächlich Mitglieder der Landeskirche, die nicht nachvollziehen konnten, dass es so etwas wie eine Bekehrung überhaupt gibt (und erst recht nicht, dass dies zum Christsein notwendig sein soll). Bei meiner zweiten Bekehrung ärgerten sich vor allem Leiter und Mitarbeiter von Freikirchen. Sie fühlten sich in ihrem (falschen) Frieden gestört und angegriffen, als ich anfing zu behaupten, neutestamentliche Gemeinde sei etwas anderes als was ihr jeweiliger Gemeindeverband vorschreibt und vorlebt. Aber ich muss auch hier sagen: Seit ich mit dem Echten in Berührung gekommen bin, kann ich mich nicht mehr mit einer billigen Nachahmung zufriedengeben. Genauso wie das traditionelle Namenschristentum eine billige Nachahmung von wirklichem Christsein ist, so ist das traditionelle Gemeindetum (sei es landes- oder freikirchlich) nur eine billige Nachahmung von echter christlicher Gemeinde.</p>
<p>Im folgenden möchte ich einige Prinzipien anführen, die ich neu ernstnehmen musste oder zum ersten Mal überhaupt begriffen habe:</p>
<p><strong>1.- Wirkliche &#8220;Gemeinde&#8221; basiert nicht auf institutionellen Strukturen, sondern auf persönlichen Beziehungen.</strong></p>
<p>Als ich von meinem ersten Jahr in Perú zurückkehrte, unter falschen Anschuldigungen ausgeschlossen von der Missionsgesellschaft, mit der ich gearbeitet hatte, da musste ich feststellen, dass ich ausgerechnet in der Gemeinde, die mich ausgesandt hatte, kaum einen echten Freund hatte. (Ob jemand ein echter Freund ist, erkennst du erst, wenn du in Not bist!)<br />
Aber in den heutigen Gemeinden dominieren anscheinend &#8220;institutionelle&#8221; Überlegungen: ob Personalbedarf herrscht; ob jemand von der Denomination &#8220;anerkannt&#8221; ist; ob ein Pastor &#8220;ordnungsgemäss ordiniert&#8221; ist; usw.<br />
In der Urgemeinde gab es keine Diplome oder Ausweise, die jemanden als Prediger oder Mitarbeiter &#8220;anerkannten&#8221;; aber die Christen kannten einander persönlich. Ein Leiter konnte seine wahre Persönlichkeit nicht hinter einem Kanzelauftritt oder einem Büroschreibtisch verstecken; denn bei der intensiv gepflegten Gastfreundschaft kam er nicht darum herum, sein wahres Privat- und Familienleben vor seinen Glaubensgeschwistern zu offenbaren. Dadurch wurde der Gemeinde ziemlich bald klar, wer wirklich nahe bei Jesus war. In einer solchen Umgebung konnte nicht so schnell geschehen, was in heutigen Gemeinden schon fast die Regel ist: dass Machtmenschen und rückgratlose Politiker in der Leiterschaft dominieren.</p>
<p>Zudem ist es erstaunlich, in welch hohem Grade es möglich ist, &#8220;Kirche zu spielen&#8221;, ohne dass echtes geistliches Leben da ist. Wie oft habe ich Lobpreiszeiten erlebt, wo die Teilnehmer dazu gedrängt (soll ich sagen manipuliert?) wurden, alle möglichen äusserlichen Dinge zu tun, um einen &#8220;glücklichen Eindruck&#8221; zu erwecken: &#8220;Wie kannst du ein trauriges Gesicht machen, wenn Gott da ist? Schaut einander an und lächelt!&#8221; &#8211; &#8220;&#8230;Und jetzt singen wir es noch einmal, aber doppelt so laut, damit die Mächte der Finsternis zittern!&#8221; &#8211; usw. &#8211; Wie oft sehe ich, dass &#8220;Treue im Glauben&#8221; einzig daran gemessen wird, wie häufig jemand die Gemeindeveranstaltungen besucht! &#8211; Wie oft höre ich Gebete, in denen der Beter trotz ellenlanger frommer Formulierungen nicht klar ausdrücken kann, was er eigentlich von Gott nötig hat, möchte oder erwartet! Hauptsache, er betet, wenn er an der Reihe ist. &#8211; Institutionelle Formen und Programme entwickeln leider ein Eigenleben, das noch lange weiterbesteht, wenn das echte geistliche Leben längst daraus verschwunden ist.</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Und lasst uns darauf achten, einander zur Liebe und zu guten Werken anzuspornen, und unsere Versammlung nicht verlassen, wie es bei etlichen Sitte ist, sondern vielmehr ermahnen&#8230;&#8221; (Hebräer 10,24-25)</strong></em></p></blockquote>
<p>Diese Verse werden oft dazu benutzt, Gemeindemitgliedern ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie nicht jeden Gottesdienst besuchen. Aber steht hier wirklich etwas von &#8220;Gottesdienstbesuch&#8221;? &#8211; Das Schwergewicht der Aussage liegt eindeutig auf &#8220;einander zur Liebe und zu guten Werken anzuspornen&#8221;. Ein Gottesdienst, in dem dies nicht geschieht, qualifiziert also nicht als &#8220;Versammlung&#8221; im Sinne dieser Bibelstelle. Man beachte, dass hier steht <em>&#8220;einander&#8221;</em> &#8211; es heisst nicht &#8220;eine Predigt über Liebe und gute Werke zu hören&#8221;. Erst wenn wir anfangen, eine Gemeinschaft zu pflegen, wo wir <em>einander</em> im Sinne Gottes anspornen und ermutigen (das mit &#8220;ermahnen&#8221; übersetzte Wort bedeutet vor allem &#8220;ermutigen&#8221;, &#8220;aufmuntern&#8221;, &#8220;trösten&#8221;), mit aktiver Beteiligung aller, erst dann dürfen wir auch wieder diese Verse anwenden.</p>
<p>Das biblische Bild für die Gemeinde ist nicht die Institution, das Unternehmen oder die Veranstaltung; sondern die Familie, der Leib, die Braut &#8211; also etwas Organisches, nicht etwas Organisiertes; etwas, was lebt, nicht etwas, was &#8220;funktioniert&#8221;.</p>
<hr /><strong>2.- Wo Leiterschaft das geistliche Leben hindert statt fördert, handelt es sich nicht wirklich um geistliche Leiterschaft.</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Geistliches Leben wird gehindert &#8230;<br />
&#8230; wo Leiter die Zeit der Mitglieder mit geistlich unproduktiven Aktivitäten besetzen,<br />
&#8230; wo Mitglieder in erster Linie dazu angehalten werden, sich äusseren Richtlinien und Normen konform zu verhalten, statt persönlich Gott zu suchen,<br />
&#8230; wo Leiter die Mitglieder von sich selber abhängig machen, statt von Gott,<br />
&#8230; wo Leiter die Mitglieder als ihr persönliches Eigentum betrachten, und sie z.B. davon abhalten, geistliche Nahrung von ausserhalb des Einflussbereichs des Leiters zu bekommen,<br />
&#8230; wo Leiter auf ihren Privilegien bestehen, und allzu aktive Personen (vor allem wenn sie Neuerungen vorschlagen) mit Argwohn betrachten,<br />
&#8230; wo jede geistliche Aktivität vom Leiter &#8220;bewilligt&#8221; werden muss,<br />
&#8230; wo Leiter ihre Macht missbrauchen,<br />
&#8230; wo Mitglieder den Leitern dienen müssen, statt dass sie darin gefördert werden, Gott zu dienen,<br />
&#8230; wo Leiter durch ihr eigenes Leben zeigen, dass Gott bei ihnen nicht an erster Stelle steht,<br />
&#8230; wo Mitglieder entmutigt oder abgelehnt werden, wenn sie anfangen mit anderen zu teilen, was sie von und mit Gott erfahren haben.</p>
<p>Wo eine Leiterschaft auf solche oder ähnliche Weise handelt, da schuldet ein Christ KEINE &#8220;Unterordnung und Gehorsam&#8221;!</p>
<p>(Es wäre hier noch einiges zu sagen über die Irrlehre von der &#8220;Unterordnung unter die Leiterschaft&#8221;, aber das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ich war lange Jahre Anhänger dieser Falschlehre und musste auch darüber Busse tun.)</p>
<hr /><strong>3.- Das Zentrum der Gemeinde ist das &#8220;Haus&#8221; bzw. die Familie.</strong></p>
<p>Der ursprüngliche Plan Gottes für uns ist, dass wir in Familien leben. Das wird schon bei der Erschaffung der ersten Menschen ganz klar ausgedrückt (1.Mose 1,27-28; 2,23-24). Das Volk Israel war durchgehend nach Stämmen, Sippen und Familien organisiert. Das Passa, das wichtigste jüdische Fest, wird in den Familien gefeiert. (Auf dem Passa beruht übrigens das Abendmahl. Warum dann haben so viele Kirchen und Gemeinden Vorbehalte dagegen, dass in Privathäusern, unter der Leitung des Hausvaters, Abendmahl gefeiert wird, so wie es die Urchristen taten?)<br />
Das Neue Testament erwähnt immer wieder Gemeinden in den &#8220;Häusern&#8221; (d.h. Familien). Es ist dabei bezeichnend, dass diese &#8220;Hausgemeinden&#8221; nicht als an eine grössere Gemeinde angehängte &#8220;Hauskreise&#8221; angeredet werden, sondern als vollwertige Gemeinden.</p>
<p>Am Rande bemerkt: Es gibt im Neuen Testament keinerlei spezielle Gebäude, die als &#8220;Kirche&#8221; bezeichnet werden. &#8220;Kirche&#8221; (bzw. &#8220;Gemeinde&#8221;) sind die <em><strong>Menschen</strong></em>, die zu Jesus gehören &#8211; wo auch immer sie sich befinden und versammeln.</p>
<p>In heutigen Gemeinden muss ich leider immer wieder beobachten, dass es praktisch keine Gelegenheiten für Familien gibt, <em>gemeinsam</em> teilzunehmen. (Für <em>aktive</em> Teilnahme erst recht nicht.) Familien werden getrennt und jedes Familienmitglied seiner Spezialgruppe zugeordnet: Erwachsenengottesdienst, Kindergottesdienst, Jugendgruppe, Frauenfrühstück, Seniorentreffen&#8230; Wenn ich Gemeindeleiter frage, an welchen Anlässen Familien gemeinsam teilnehmen können, ist die Standardantwort: &#8220;Ausflüge und Taufen.&#8221; (Das gibt es zwei- bis dreimal im Jahr.) Den evangelischen Gemeinden in Perú ist sogar von Gegnern schon der Vorwurf gemacht worden, sie zerstörten die Familien. Dieser Vorwurf geht zwar zu weit &#8211; aber die Gemeinden unternehmen auch nichts, um Familien zu stärken. In vielen Gemeinden sind z.B. die Sonntagschulen vom Erwachsenengottesdienst nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich getrennt, sodass eine Familie am Sonntag kaum noch gemeinsame Zeit verbringen kann.</p>
<p>Ich wurde in der letzten Zeit von Gott herausgefordert, der geistlichen Gemeinschaft innerhalb unserer Familie viel mehr Prioritat zu geben. Wirkliche Christen &#8220;gehen nicht&#8221; zur Kirche, sondern sie &#8220;sind&#8221; Kirche, wo immer sie sich befinden &#8211; und das muss sich zuallererst in der Familie zeigen.</p>
<hr /><strong>4.- Echte christliche Gemeinde und Gemeinschaft kann nur da stattfinden, wo Jesus selber den ihm zukommenden Platz als &#8220;Haupt&#8221; innehat.</strong></p>
<p>Allzuviele Pfarrer, Pastoren, Gemeindeleiter, usw. verstehen sich selbst als &#8220;Haupt&#8221; der Gemeinde, der sie vorstehen. Sie würden es vielleicht nicht direkt so sagen, aber sie verhalten sich so. Sie sind es, die alle Fäden in der Hand halten. Wehe, es geschieht etwas, was sich ihrer Kontrolle entzieht! Sie sind es, die darüber entscheiden, wer in einer Versammlung sprechen darf und wer nicht. Sie sind es, die die verschiedenen Aufträge und Zuständigkeiten vergeben. Und natürlich sind sie es, die (meistens) predigen.</p>
<p>Ich habe bereits am Rande erwähnt, dass es im Neuen Testament keine &#8220;Sonntagsgottesdienste&#8221; und keine &#8220;Sonntagspredigt&#8221; gibt. Ich muss das hier aber nochmals betonen. Auf den Wochentag kommt es dabei nicht an. Worauf ich hinauswill: Die ganze allgemein verbreitete Vorstellung von &#8220;Kirche&#8221; als einem wöchentlichen Anlass, unter Leitung eines &#8220;Pfarrers&#8221; oder &#8220;Pastors&#8221;, ist dem Neuen Testament völlig fremd!</p>
<p>Natürlich war die Urchristenheit auch nicht in &#8220;Konfessionen&#8221; und &#8220;Denominationen&#8221; aufgespalten. (Ausser in Korinth, wo Paulus dies heftig tadelt.) Kein Leiter machte sich zum &#8220;Haupt&#8221; einer eigenen &#8220;Abteilung&#8221;.</p>
<p>Der Abschnitt 1.Korinther 14,23-31 gibt einen kleinen Einblick in das, was in christlichen Zusammenkünften zur Zeit des Neuen Testaments üblich war. Ich zitiere nur den Kernvers daraus:</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hat jeder von euch einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Zunge (oder: Sprache), hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung. Alles geschehe zur Auferbauung.&#8221; (1.Korinther 14,26)</strong></em></p></blockquote>
<p>Die frappierenden Unterschiede zur heutigen &#8220;Pastorenkirche&#8221; springen sofort ins Auge. In der christlichen Gemeinde &#8220;hat jeder&#8221; etwas, was er zur Auferbauung seiner Geschwister beitragen kann. Die weiteren Verse im Zusammenhang sprechen vom offensichtlichen übernatürlichen Wirken Gottes (Prophetie; Überführung von Sünde; etc.) Sie sprechen auch von Ordnung; aber diese Ordnung wird nicht von einer Leiterschaft künstlich aufgezwungen, sondern entspringt aus der gegenseitigen Rücksichtnahme aller Mitglieder, geleitet vom Heiligen Geist. Ebenso soll &#8220;geprüft&#8221; werden, was geredet und gelehrt wird (Vers 29); aber nicht durch eine autoritäre Leiterschaft, sondern durch alle Mitglieder. Es gab zwar &#8220;Älteste&#8221; (Mehrzahl!), die ab und zu beratend oder korrigierend eingriffen. Die &#8220;Gottesdienstleitung&#8221; liegt aber ganz offensichtlich nicht in der Hand eines Menschen, sondern in der Hand Gottes.</p>
<p>Wie weit haben wir uns doch davon entfernt! Nur in Erweckungszeiten bricht ab und zu, bei seltenen Gelegenheiten, etwas von diesem urchristlichen Gemeindeleben wieder durch die institutionellen Strukturen. Hier ein historisches Beispiel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir hatten keinen Papst und keine Hierarchie. Wir waren alle Brüder. Wir hatten kein menschliches Programm. Gott selber leitete uns. Wir hatten keine Priesterklasse und keine priesterlichen Dienste. Diese Dinge kamen später, mit dem Abfall der Bewegung. Anfangs hatten wir nicht einmal eine Bühne oder Kanzel. Alle befanden sich auf derselben Höhe. Die Diener Gottes waren Diener im wahrsten Sinne des Wortes&#8230;<br />
Die Themen der Predigten oder Beiträge wurden nicht zum voraus angekündigt, auch nicht die Namen derer, die predigten. Niemand wusste jeweils, was geschehen würde und was Gott tun würde. Alles war spontan, geordnet vom Geist. Wir wollten hören, was Gott für uns bereit hätte, wen auch immer er auswählen würde, um durch ihn zu sprechen. Es gab kein Ansehen der Person&#8230;<br />
Es konnte vorkommen, während jemand sprach, dass plötzlich der Heilige Geist auf die Versammlung fiel. Gott selber machte den &#8216;Aufruf&#8217;. Die Leute fielen überall zu Boden, wie Verletzte in einer Schlacht, oder rannten gemeinsam nach vorne, um Gott zu suchen&#8230; Nie sah ich in jener Zeit, dass ein evangelistischer Aufruf gemacht worden wäre. Gott selber rief die Menschen. Und wer predigte, wusste, wann er zu gehen hatte&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p><em>(Aus Frank Bartleman, &#8220;Azusa Street&#8221;. &#8211; Man beachte, dass Bartleman das Aufkommen eines Pastorentums &#8211; einer &#8220;Priesterklasse&#8221; &#8211; wörtlich als &#8220;Abfall&#8221; bezeichnet!!)</em></p>
<p>Ähnliches wird von anderen erwecklichen Bewegungen der Vergangenheit berichtet, wie z.B. den frühen Waldensern, Quäkern, Herrnhutern, Methodisten, u.a.</p>
<p>In meinem eigenen Leben hatte ich einige seltene Gelegenheiten, diese Art geistlicher Gemeinschaft mitzuerleben. Aber das geschah immer ausserhalb des Rahmens denominationeller Gemeinden!</p>
<hr /><strong>5.- Wirkliche Jüngerschaft und Nachfolge geschieht nur im wirklichen täglichen Zusammenleben.</strong></p>
<p>Theoretisch wusste ich das schon längst. Warum aber habe ich so lange diese Wahrheit nicht wirklich ernsthaft in die Praxis umgesetzt? Viele Jahre lang dachte ich, trotz besseren Wissens, ich könnte &#8220;Jüngerschaft&#8221; auch in &#8220;unterrichts-ähnlichen&#8221; Umgebungen, zwei Stunden pro Woche (oder pro Tag, in den Ferien), erleben. Nein, das geht nicht. Ich kann in einer solchen Umgebung zwar Denkanstösse vermitteln, Menschen etwas besser kennenlernen, einige von ihnen auch für das begeistern, was wirkliche Jüngerschaft sein <em>könnte</em> &#8211; aber Jüngerschaft wirklich <em>praktizieren</em>, ist etwas anderes. Wenn ich an die jungen Christen in meiner Umgebung denke, konnte ich geistliches Wachstum fast ausschliesslich in denjenigen sehen, die längere Zeit mit uns zusammen gewohnt haben, oder doch mindestens mit uns an intensiven mehrwöchigen Einsätzen teilgenommen haben.<br />
Jesus hatte gute Gründe dafür, die Jünger zu einem vollzeitlichen Zusammenleben von mehreren Monaten oder sogar Jahren zu berufen. Paulus tat mit seinen Reisebegleitern dasselbe; und es tut uns nicht gut, dieses Prinzip zu übergehen.</p>
<p>Wie war es nur möglich, dass eine Bibelschülerin monatelang unter geistlichen Gebundenheiten gelitten hat, eine andere jahrelang ein gravierendes Problem sexueller Perversion mit sich herumtrug, viele andere in ihrem geistlichen Leben Woche für Woche weiter zurückfielen &#8211; und niemand nahm davon Kenntnis, weder Mitschüler noch Lehrer noch sonst jemand? Ist das nicht ein Indiz dafür, dass keine wirkliche Gemeinschaft herrschte? &#8211; Als wir in einem Intensivpraktikum anfingen, mehr Wert zu legen auf das tägliche Zusammenleben, wurden diese Dinge offenbar und konnten behandelt werden.</p>
<p>Ein auf &#8220;Veranstaltungen&#8221; aufgebautes Gemeindeleben kann offensichtlich eine solche Jüngerschaft nicht anbieten.</p>
<p>Ich habe den Verdacht, manche Leiter sind nicht dazu bereit, diese Art von Jüngerschaft zu praktizieren, weil sie selber nicht dazu bereit sind, ihr eigenes Herz (inbegriffen ihre persönlichen Schwachstellen) vor anderen zu öffnen. Im täglichen Zusammenleben kann niemand über längere Zeit sein wahres Wesen vor den anderen verstecken; und manchmal müssen auch die Leiter bekennen, dass sie geistliche Hilfe brauchen. (Andernfalls entwickelt sich eine Dynamik ähnlich einer dysfunktionalen Familie, wo Probleme nicht offen angesprochen werden können; und es kommt nicht zu echter Jüngerschaft, sondern zu einer ungesunden Machtstellung des Leiters und unechten persönlichen Beziehungen. Alles selber erlebt.)</p>
<p>Leider ist der Begriff &#8220;Jüngerschaft&#8221; auch sehr oft von Leitern missbraucht worden, die damit ihre Glaubensgeschwister von sich selber abhängig gemacht haben, und/oder ihren Geist verletzt haben. Das könnte ein weiterer Grund sein, warum intensive Jüngerschaft und Gemeinschaft von vielen gemieden wird. Christen, die auf solche Art missbraucht worden sind, haben es sehr viel schwerer, sich vor anderen zu öffnen.</p>
<p>Echte Jüngerschaft heisst zusammen Jesus nachzufolgen, nicht irgendeinem anderen Leiter nachzufolgen.</p>
<hr />Nun habe ich erst ein wenig an der Oberfläche gekratzt, und doch ist dieser Artikel ziemlich lang geworden. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich nach jahrzehntelanger Irrwanderung endlich wieder da angekommen bin, wo ich ursprünglich angefangen hatte, Gott zu suchen: bei dem Urbild christlichen Lebens, das uns im Neuen Testament vorgezeichnet wird.<br />
Ich hoffe, bei anderer Gelegenheit auf das Thema zurückkommen zu können.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Back to blog]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2009/10/29/back-to-blog/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 04:30:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2009/10/29/back-to-blog/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Foto: St. Hofschlaeger/pixelio Aufgrund größerer Arbeitsbelastung war es mir in de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">
<p style="text-align:right;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.</p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span></p>
<div class="mceTemp" style="text-align:left;">
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=264783&#38;mode=search"><img class="size-medium wp-image-3411" title="PICT0073" src="http://mt1820today.wordpress.com/files/2009/10/pict00735.jpg?w=300" alt="&#34;Newsletter&#34;" width="264" height="240" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Foto: St. Hofschlaeger/pixelio</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
Aufgrund größerer Arbeitsbelastung war es mir in den vergangenen acht Wochen nicht möglich, viel Zeit  in diesen Blog zu  investieren.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Die Beantwortung vieler Leserfragen, die Fortführung schon begonnener Themen und auch einige angefragte Buchbesprechungen mussten daher leider warten.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Doch ab sofort bin ich  &#8220;back to blog&#8221; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und hoffe, Ihnen mit regelmäßigen Artikeln wieder einige Anregungen geben zu können.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">In den vergangenen Monaten sind insbesondere Fragen zur Stiftshütte bzw. dem Zelt der Zusammenkunft, zu König Nebukadnezar bzw. seinem prophetischen Traum <a title="&#34;Daniel 2&#34;" href="http://www.bibel-online.net/buch/27.daniel/2.html" target="_blank">(vgl. Daniel 2)</a>, zum jüdischen Tempel bzw. dem Tempel, der im Buch des Propheten Hesekiel beschrieben wird, zum Reich Gottes, zu den Gleichnissen im Matthäusevangelium, zur Reinkarnation und ihrer (Nicht-)Vereinbarkeit mit dem christlichen Glauben, zu den Kamelen in der Bibel, zu &#8220;Glauben und Werke&#8221;, Bekehrung, Wiedergeburt, Taufe, Versiegelung und vielen anderen Themen eingegangen.</span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Wenn Sie Fragen zu diesen Themen oder zu Buchbesprechungen (z.B. &#8220;The Shak&#8221;/&#8221;Die Hütte&#8221;) eingesandt haben, wenn Sie auf die Fortführung begonnener Themen (Gebet, Suizid aus christlicher Sicht, Unterscheidung: Israel und die Versammlung/Gemeinde, Heilszeitalter in der Bibel u.a.) warten, dann sollten Sie in den nächsten Wochen immer mal wieder auf dieser Seite vorbei schauen &#8211; oder noch besser! &#8211; Mt. 18:20 Today per RSS-Feed abonnieren. Dazu brauche Sie nur auf folgenden Button klicken:<br />
</span></span></p>
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<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
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<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span><br />
<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> </span></span><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a href="http://twitter.com/JNJ"><img class="aligncenter" title="By: TwitterButtons.com" src="http://www.twitterbuttons.com/images/ex/nt6.png" alt="" width="129" height="52" /></a></span></span><br />
<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Anmerkungen, Kritiken, Verbesserungsvorschläge etc., sei es per Telefon, Mail oder via Kommentarfunktion!</span></span></p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bekehrung des Augustinus (1)]]></title>
<link>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/10/27/die-bekehrung-des-augustinus-1/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 10:41:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>abitene</dc:creator>
<guid>http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/10/27/die-bekehrung-des-augustinus-1/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Unruhig ist unser Herz, o Gott, bis es ruht in Dir&#8221; (Hl. Augustinus) Kampf zwischen Gei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#003366;"><em><strong>&#8220;</strong>Unruhig ist unser Herz, o Gott, bis es ruht in Dir&#8221; (Hl. Augustinus)</em></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><strong>Kampf zwischen Geist und Fleisch</strong></span></p>
<p><span style="color:#003366;">So war ich krank und gepeinigt und klagte mich selbst unvergleichlich härter als gewöhnlich an; ich wandte und drehte mich in meinen Banden, bis auch die letzten Fäden, die mich noch hielten, rissen. Aber sie hielten noch immer. </span></p>
<p><span style="color:#003366;">Und in der Verborgenheit meines Innern setztest du mir zu, o Herr; in erbarmungsvoller Strenge verdoppeltest du die Geisselschläge der Furcht und der Scham, auf dass ich nicht wieder nachliesse, sondern die schwachen, dünnen Fäden, die noch übrig geblieben waren, zerrissen, statt wieder zu erstarken und noch stärker mich zu fesseln. Denn ich sagte in meinem Innern zu mir: &#8220;Siehe, bald wird es werden, bald&#8221;, und mit dem Worte stand ich schon an der Schwelle eines Entschlusses. Schon war ich daran, es zu tun, und tat es doch nicht; aber ich glitt auch nicht auf meinen früheren Standpunkt zurück, sondern blieb in der Nähe stehen und schöpfte Atem. </span><span style="color:#003366;">Und dann versuchte ich es wiederum und kam dem Ziele schon näher und abermals näher; und schon berührte ich es beinahe und hielt es fest; aber noch war ich nicht dort und berührte es und hielt es noch nicht fest, noch immer zögernd, dem Tode zu sterben und dem Leben zu leben. </span></p>
<p><span style="color:#003366;">Das gewohnte Schlimmere war stärker in mir als das ungewohnte Bessere, und je näher der Zeitpunkt kam, da ich ein anderer werden sollte, desto grösseren Schrecken jagte er mir ein; aber dieser warf mich nicht zurück noch lenkte er mich ab, sondern hielt mich in der Schwebe. Torheiten über Torheiten und Eitelkeiten über Eitelkeiten, meine alten Freundinnen, hielten mich zurück, zupften mich verstohlen am Gewande meines Leibes und flüsterten mir zu: &#8220;Du willst uns verlassen?&#8221; und &#8220;Von diesem Augenblicke sollen wir fürder in Ewigkeit nicht mehr bei dir sein?&#8221; und &#8220;Von diesem Augenblicke wirst du dies und das in Ewigkeit nicht mehr tun dürfen&#8221;.</span></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Quelle: Hl. Augustinus (354-430 n. Chr.): &#8220;Bekenntnisse&#8221;, Buch 8</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;"><a href="http://wegwahrheitleben.wordpress.com/2009/11/03/die-bekehrung-des-augustinus-2/"><span style="color:#008000;">weiter zu Teil 2</span></a></span></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spruch des Monats]]></title>
<link>http://jesusworker.wordpress.com/2009/10/26/spruch-des-monats/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:01:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>sacky</dc:creator>
<guid>http://jesusworker.wordpress.com/2009/10/26/spruch-des-monats/</guid>
<description><![CDATA[Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst zwar, aber es zählt nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h2><span>Christsein ohne Bekehrung ist wie ein Wettrennen ohne Startschuss. Du rennst  zwar, aber es zählt nicht.</span></h2>
<p><span><br />
Theo Lehmann, Pastor<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine zweite Bekehrung (Teil 1) ]]></title>
<link>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/10/20/meine-zweite-bekehrung-teil-1/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:25:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>NovumTestamentum</dc:creator>
<guid>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/10/20/meine-zweite-bekehrung-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Während der letzten Jahre habe ich so etwas ähnliches wie eine &#8220;zweite Bekehrung&#8221; durchg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Während der letzten Jahre habe ich so etwas ähnliches wie eine &#8220;zweite Bekehrung&#8221; durchgemacht. Es ging dabei zwar nicht direkt um meine persönliche Beziehung zu Gott; aber im Rückblick sehe ich doch einen so tiefgreifenden Wandel in mir, dass der Vergleich angebracht ist. Es handelt sich, einfach gesagt, um meine Sicht von der christlichen Gemeinde und meine Beziehung zu ihr.</p>
<p>Schon vor vielen Jahren war ich Opfer von &#8220;geistlichem Missbrauch&#8221; geworden &#8211; d.h. des Missbrauchs von Macht, die religiöse Leiter haben aufgrund ihrer &#8220;besonderen Stellung vor Gott&#8221; und des daraus resultierenden Abhängigkeitsverhältnisses anderer Menschen von ihnen. (Es ist hier nicht Platz, dieses ganze Thema aufzurollen. Wer sich dafür interessiert, kann mit einer Internet-Suche nach &#8220;Geistlicher Missbrauch&#8221; diesbezügliche Informationen finden.)</p>
<p>Ich dachte damals, bei den beteiligten Organisationen und Leitern handelte es sich um einige wenige &#8220;schwarze Schafe&#8221;. Einige der betreffenden Leiter hatten sich auch einige Jahre später bei mir für gewisses Fehlverhalten entschuldigt und mich in gewisser Weise vor ihrer Organisation &#8220;rehabilitiert&#8221;. Mir kamen deshalb damals noch keine <em>grundsätzlichen</em> Bedenken inbezug auf die gegenwärtigen Gemeinde- und Leiterschaftsstrukturen. &#8211; Einige Jahre später musste ich jedoch bei Gesprächen feststellen, dass sich die <em>grundsätzliche</em> Haltung der Leiterschaft jener Organisationen, inbezug auf den Gebrauch und Missbrauch von Macht, kaum geändert hat.</p>
<p>Dann machte ich auch einige merkwürdige Beobachtungen bei Kursen und Einsätzen in peruanischen Gemeinden. Wer hinderte die Jugendlichen an der Teilnahme? Wer war überhaupt nicht daran interessiert, dass das Evangelium verkündet würde? Wer gab mit seinem Lebensstil der Gemeinde ein schlechtes Beispiel? Wer waren die gleichgültigsten Kursteilnehmer? &#8211; Sehr oft die Gemeindeleiter.<br />
Ich möchte hier gleich anfügen, dass es natürlich auch Ausnahmen gibt. Aber schon die Tatsache, dass gute Leiter &#8220;Ausnahmen&#8221; sind und nicht die Regel, spricht Bände. Die fleissigsten, hingegebensten, lerneifrigsten Mitarbeiter waren meistens nicht diejenigen, die offizielle Verantwortung innehatten &#8211; und die auch nicht Aussicht hatten, demnächst in Verantwortung berufen zu werden. (Auch wieder mit Ausnahmen.)</p>
<p>Pastoren aus dem deutschen Sprachraum, die dies lesen, werden diese Zeilen (und das, was folgt) möglicherweise als den endgültigen Beweis ansehen, dass ich tatsächlich ein &#8220;Rebell&#8221; sei. (Das war ihr Hauptvorwurf an mich gewesen, als ich es gewagt hatte, Gottes Richtlinien zu folgen statt den von Menschen aufgestellten.) Nun, falls dies ihre Vorstellung von einem Rebellen sein sollte, nehme ich den Titel gerne an; denn dann waren die Apostel auch Rebellen, als sie zu den religiösen Leitern sagten: <strong>&#8220;Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen&#8221; (Apostelgeschichte 5,29)</strong>.</p>
<p>Schlussfolgerung so weit: Etwas ist grundsätzlich nicht in Ordnung in den Gemeinden &#8211; und zwischen Südamerika und Europa besteht in dieser Hinsicht kein grosser Unterschied, nur die kulturellen Schattierungen sind anders. Christliche Gemeinden, und deren Leiter, sind ihren Mitgliedern oftmals keine Hilfe, sondern sogar ein Hindernis davor, Gott näherzukommen.</p>
<p>Dann kam mir eine Statistik aus den USA in die Hände, die meine Beobachtungen bestätigte und weiterführte. Rund 12 Millionen evangelikale Christen in jenem Land besuchen keine Gemeinde &#8211; nicht weil sie vom Glauben abgefallen wären, sondern im Gegenteil, weil die Gemeinde ihnen zum Anstoss und Hindernis geworden war in ihrem Glaubensleben. Dasselbe Phänomen wird anscheinend in vielen anderen Ländern (vorwiegend den englischsprachigen) beobachtet.<br />
Weiter: diese Ausgetretenen &#8220;um des Glaubens willen&#8221; sind anscheinend nicht irgendwelche Mitglieder. 94% von ihnen hatten in ihrer Gemeinde eine Leiterschaftsstellung inne, und 40% waren vollzeitliche Mitarbeiter in der Gemeinde!<br />
(Veröffentlicht bei: <a href="http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/108/16786/">http://www.livenet.ch/www/index.php/D/article/108/16786/</a>  )</p>
<p>Weitere Erinnerungen aus früherer Zeit vervollständigten das Bild. An meiner Bekehrung, meinem geistlichen Wachstum und meiner Ausbildung zum christlichen Dienst waren fast ausschliesslich Menschen und Gruppen von über- bzw. aussergemeindlichen Organisationen beteiligt; denominationelle Ortsgemeinden spielten kaum eine Rolle dabei.<br />
Ich erinnerte mich auch an mein seinerzeitiges Gemeindepraktikum als Theologiestudent. Meine Zeit war weitgehend ausgefüllt mit Büroarbeiten, Sitzungen, Pflichtbesuch von Veranstaltungen, und ab und zu Ausarbeitung von Lehrunterlagen für den Pastor (etwa einmal im Monat auch für eine Lehre, die ich selber zu halten hatte). Zu &#8220;geistlichem Dienst&#8221; hatte ich nicht mehr Gelegenheiten als in meinen vorherigen Freizeit-Verantwortungen.</p>
<p>Am Ende meines letzten Semesters als Bibelschullehrer (ich wusste damals noch nicht, dass es das letzte sein sollte), fragte ich die Schüler des ersten Jahrgangs nach ihrem geistlichen Leben. Alle(!) sagten, sie seien während des Semesters in ihrem geistlichen Leben zurückgegangen und hätten an Eifer für den Herrn abgenommen.</p>
<p>Schon an mindestens fünf verschiedenen Orten habe ich dieselbe Geschichte gehört: &#8220;Ja, früher, da war unsere Kirche voll, fast das ganze Dorf ist zu uns in den Gottesdienst gekommen. Aber sie sind alle zurückgefallen, heute sind wir, wenn es gut geht, noch etwa zehn Personen.&#8221; (Wobei &#8220;früher&#8221; sich jeweils auf eine Zeit vor zehn bis zwanzig Jahren bezieht; manchmal noch weniger.) &#8211; Wenn ich Gelegenheit dazu hatte, dann stellte ich jeweils zwei Fragen: &#8220;Haben sich diese Gottesdienstbesucher denn auch bekehrt? &#8211; Und habt ihr auch eure Kinder das Evangelium gelehrt und evangelisiert?&#8221; &#8211; Die Antworten waren ungefähr: &#8220;Nun, sie sind zur Gemeinde gekommen, sie haben ein Übergabegebet gesprochen, sie haben sich taufen lassen&#8230;&#8221; (Ist irgendetwas davon ein Beweis für eine echte Bekehrung?) &#8211; &#8220;Manchmal hatten wir Sonntagschule, aber manchmal war auch niemand da, der die Kinder unterrichten wollte&#8230;&#8221; (d.h. die Kinder sind nicht so wichtig &#8211; oder würde man die Erwachsenengottesdienste auch ausfallen lassen, weil vielleicht gerade &#8220;niemand da ist, der den Gottesdienst leiten will&#8221;? Und ist &#8220;Sonntagschule haben&#8221; schon gleichbedeutend mit &#8220;das Evangelium lehren und evangelisieren&#8221;?)<br />
Dann sehe ich diejenigen Gemeinden an, die zur Zeit florieren (meistens sind es solche, die erst in jüngerer Zeit, etwa vor fünf bis zehn Jahren, gegründet wurden), und frage mich: Was für ein Fundament haben diese Gemeinden? Werden sie in ein paar Jahren dasselbe sagen müssen wie die anderen? Wieviele ihrer Mitglieder (und Leiter) gehören tatsächlich zu Jesus? Wird hier vielleicht auch einfach eine Art Luftballon aufgeblasen, der eines Tages platzt?</p>
<p>So wurde die Frage immer drängender: Was ist falsch mit der Gemeinde? Und wie wäre es denn &#8220;richtig&#8221;?</p>
<p>Dann fand ich ein Buch, das es gedruckt gar nicht gibt, aber es ist auf Englisch im Internet veröffentlicht: <em>&#8220;The Secrets of the Early Church&#8221;</em> (Die Geheimnisse der Urgemeinde), von Andrew Strom (<a href="http://www.revivalschool.com">http://www.revivalschool.com</a> ). Dieses Buch drückt vieles aus, was ich so oder ähnlich auch schon gedacht und geschrieben hatte; aber der Autor stellt es so in einen Zusammenhang, dass sich für mich ein viel klareres Bild ergab. &#8211; Gleichzeitig ist es so provokativ, dass Eure Pastoren Euch wahrscheinlich warnen werden, es nicht zu lesen. Sollte dies geschehen, dann habt Ihr eine Bestätigung, dass diese Botschaft wirklich wichtig ist.</p>
<p>Das Buch stellt &#8220;neun Lügen&#8221; bloss, die in den heutigen Gemeinden sehr verbreitet sind und oft sogar als &#8220;biblische Wahrheit&#8221; gelehrt werden, obwohl sie in Wirklichkeit der Bibel entgegengesetzt sind. Demgegenüber stellt der Autor das Bild der Urgemeinde, wie sie v.a. in der Apostelgeschichte beschrieben wird. Seine Grundthese ist: Die Berichte der Apostelgeschichte (zusammen mit den Anweisungen in den Briefen) sind nicht nur als Berichte über eine vergangene Epoche aufzufassen, sondern als normative Richtlinien für die Gemeinde heute. Die heutigen Formen der evangelikalen Gemeinden (und erst recht der liberalen Landeskirchen) sind meilenweit von diesen Richtlinien entfernt. Zeiten der Reformation und Erweckung bestehen darin, dass die Gemeinde vorübergehend diesem Urbild wieder ein wenig näherkommt; aber selbst die historisch bezeugten Erweckungen blieben noch weit entfernt davon.</p>
<p>Eine &#8220;theoretische Grundlage&#8221; hatte ich also, zumindest der Spur nach. (Auch wenn meine offene Fragen mir noch Stoff geben für viele Wochen des Bibelstudiums.) Viel wichtiger, und schwieriger, war aber die nächste Frage: Wie können wir praktisch dem Standard der Apostelgeschichte wieder näherkommen?</p>
<p>Eine ebenso naheliegende wie abgegriffene Antwort war: &#8220;Beten und den Herrn suchen&#8221;. Das habe ich in den vergangenen Jahren auch ausgiebig getan; meistens allein, ab und zu auch mit meiner Frau und (seltener) mit anderen Christen. Aber es musste einfach noch etwas mehr geschehen. Ich hatte (und habe) mittlerweile ein so starkes Verlangen nach &#8220;wirklicher Gemeinde&#8221;, dass ich mich nicht einfach damit zufriedengeben konnte und kann, in den bestehenden Strukturen weiterzugehen und zu warten, bis irgendwann einmal Gott etwas verändert.</p>
<p>Unsere Erfahrungen an der Bibelschule brachten mich zu einer ziemlich radikalen Schlussfolgerung. Ich musste dort eine derartige Häufung von Fällen von krasser Unehrlichkeit und Unmoral mitansehen &#8211; öfters ohne jegliche Folgen für die Schuldigen -, dass der Schluss naheliegend war, manche Bibelschüler, und auch Lehrer, seien in Wirklichkeit gar keine Christen. (Es geht ja nicht darum, dass ein Christ &#8220;perfekt&#8221; sein soll; aber dass er Sünde klar bekennen und hinter sich lassen kann, statt zu versuchen, sie zu vertuschen.)<br />
Zudem macht es die Struktur einer Bibelschule, mit ihrem Schwergewicht auf verstandesmässigem Wissen und Reglamentsgehorsam, sehr schwierig, solche Fälle wirklich auf persönlicher Ebene aufzuarbeiten. Und von den Gemeinden (ich habe oben die Situation ein wenig beschrieben) kann dies erst recht nicht erwartet werden. Diejenigen Aktivitäten, wo wirkliche geistliche Ergebnisse zu sehen waren, waren jene, die abseits der bestehenden &#8220;Gefässe&#8221; von Bibelschule und Gemeinden stattfanden! (Z.B. eine unoffizielle sogenannte &#8220;Teenager-Bibelschule&#8221;, die wir eine Zeitlang führen konnten, bis die Leiter sie wieder auflösten.) &#8211; Eine ähnliche Erfahrung machten Bibelschüler, die in ihren Gemeindepraktika versuchten, z.B. Teenager geistlich weiterzuführen: Anfangs sehen sie oft Anzeichen von Erneuerung und Erweckung, aber dann kommen die Leiter und &#8220;bremsen&#8221;.</p>
<p>Fazit: Es ist nicht möglich, geistliche Erneuerung innerhalb der bereits bestehenden organisierten Strukturen zu verwirklichen.</p>
<p>Zu dieser &#8211; auf den ersten Blick übertrieben klingenden &#8211; Einsicht sind in Wirklichkeit fast alle Reformatoren und Erweckungsprediger der Vergangenheit früher oder später gekommen!<br />
Bei einem kurzen Überflug der Kirchen- und Erweckungsgeschichte fiel mir bald eine eigenartige Gesetzmässigkeit auf: Die meisten Reformatoren und Erweckungsprediger begannen ihren Dienst innerhalb einer Kirche oder Bewegung, die aus einer vorhergegangenen Erweckung hervorgegangen war. Aber irgendwann kam ein Punkt, wo sie ihrer Kirche zu radikal wurden und es zu einem Bruch kam.<br />
Martin Luther war ein katholischer Mönch und Priester. Zumindest am Anfang der Reformation dachte er nicht im Entferntesten daran, eine andere Kirche zu gründen; er wollte die katholische Kirche <em>als solche</em> reformieren. Aber je mehr er die Gedanken der Reformation verbreitete, desto &#8220;untragbarer&#8221; wurde er für die Kirche, bis er schliesslich exkommuniziert wurde. So begann etwas Neues: die reformierten Kirchen.<br />
John Wesley begann seinen Dienst in der anglikanischen Kirche; also einer Kirche, die aus der Reformation hervorgegangen war. Aber auch er musste bald feststellen, dass die Kirche seinen Erneuerungsversuchen nicht wohlgesinnt war. Wiederum entstand etwas Neues: die methodistische Bewegung (die mit der Zeit dann auch zu einer &#8220;Kirche&#8221; wurde).<br />
William Booth war ein methodistischer Prediger. Aber die Methodisten seiner Tage (Wesley war längst tot) konnten seine Vision nicht teilen, das Evangelium auf die Strasse hinaus und zu den Bedürftigen zu tragen. So brauchte auch hier der &#8220;neue Wein&#8221; wieder ein &#8220;neues Gefäss&#8221;, und die Heilsarmee entstand.<br />
Aus der Heilsarmee wiederum ging z.B. Smith Wigglesworth hervor, der aber nicht als Heilsarmist, sondern als Prediger der Pfingstbewegung bekannt wurde. &#8211; Und wenn ich jetzt Männer Gottes nennen würde, die sich von den heutigen Pfingstgemeinden trennen mussten, weil es dort zu eng war, dann würden sich meine pfingstlichen Freunde vermutlich ärgern&#8230;</p>
<p>Wir sehen also, dass die Träger fast jeder neuen Erweckung abgelehnt und oft sogar vefolgt wurden von den Trägern genau jener vergangenen Erweckung, aus deren Schoss sie selber hervorgegangen waren.</p>
<p><em>(Fortsetzung folgt)</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das 1. Jahr mit Gott - eine Bekehrungsgeschichte]]></title>
<link>http://conservare.wordpress.com/2009/10/17/das-1-jahr-mit-gott-meine-bekehrungsgeschichte/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:32:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>conservare</dc:creator>
<guid>http://conservare.wordpress.com/2009/10/17/das-1-jahr-mit-gott-meine-bekehrungsgeschichte/</guid>
<description><![CDATA[Ich möchte heute, am Gedenktag des Heiligen Ignatius von Antiochia (Martyrer und Apostolischer Vater]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-432 aligncenter" style="border:0 none;" title="CruciStDam" src="http://conservare.wordpress.com/files/2009/10/crucistdam.gif" alt="CruciStDam" width="150" height="218" /></p>
<p>Ich möchte heute, am Gedenktag des <a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienI/Ignatius_von_Antiochien.htm" target="_blank">Heiligen Ignatius von Antiochia</a> (Martyrer und Apostolischer Vater) über meine Bekehrung erzählen.</p>
<p>Dieses Zeugnis ist sehr persönlich&#8230; es fällt mir auch nicht leicht, es hier zu veröffentlichen. Aber ich denke, es ist ein Zeugnis für Gott und nicht für mich &#8211; deswegen schreibe ich es hier jetzt mehr oder weniger ausführlich nieder. Eher weniger, da es eine längere Geschichte ist. Zuerst möchte ich natürlich von mir und meinen Irrwegen erzählen, damit einfach die Bandbreite ersichtlicher wird und dadurch das Erbarmen Gottes als unerschöpfliche Quelle  herausstechen kann. Denn ja! Unser Gott Vater, Gott Sohn und Heiliger Geist ist gut! Aber lest selbst.</p>
<p>Nun, am 17. Oktober (heute) feier ich also das einjährige Jubiläum meines Bekenntnisses zur Römisch Katholischen Kirche, denn an diesem Datum bin ich zum Glauben an die Kirche und somit zu Jesus Christus zurück gekehrt.</p>
<p>Zwar wurde ich als Baby getauft, erhielt die Erstkommunion und wurde gefirmt &#8211; aber nach meiner Firmung erging es mir, wie es vielen katholischen Jugendlichen in einem säkularen Umfeld geht. Ich konnte mich nicht mehr für die Kirche erwärmen. Auch deswegen nicht, weil ich den Sinn dahinter nicht erkannte. Wer hat uns darüber aufgeklärt? Niemand hat meiner Generation erklärt, was es mit dem Glauben auf sich hat und es hat mich dann auch nicht mehr interessiert. Was mein eigener Fehler war. Daraufhin verlor ich nämlich gänzlich meinen Glauben an Jesus Christus, an Gott! Die kindlichen Erinnerungen des Händefaltens  vor dem Kreuz und des Flehens zu Gott, er möge mich aus hohem Fieber erretten, waren nur noch das: Kind<span style="text-decoration:line-through;">(liche)</span>ische Erinnerungen.</p>
<p>Ich irrte fast 10 Jahre lang auf allen möglichen Pfaden umher: Heavy-Metal Szene, Gothic-Szene, damit hat es noch eher harmlos in meiner pubertären Phase begonnen. Weiter ging es mit Atheismus, Neuheidentum, Agnostizismus, Magie, Esoterik, Öko-Feminismus, Genderismus, Matriarchat und zuletzt landete ich im Konstruktivismus bzw. im Dekonstruktivismus. Abtreibung war für mich kein Thema, es hat mich nicht berührt und ich ging schnell dem radikalen Feminismus auf den Leim und behauptete, jede Frau kann als Spenderin des Lebens auch das Leben in sich vernichten. Gott sei Dank geriet ich aber nie in diesen radikalen Aktionismus, sondern &#8220;begnügte&#8221; mich damit, meine unwichtige Meinung in die der anderen Menschen einzureihen. Nahezu alles war für mich in dieser Zeit relativ, es gab keine objektive Wahrheit in meinem Leben, gleichwohl ich aber immer noch auf der Suche nach der Wahrheit (TM) war. Ich machte mir selbst vor, dass es okay ist ohne Wahrheit zu leben und trotzdem begab ich mich so intensiv auf die Suche nach Wahrheit, dass ich bereits in den letzten Jahren bemerkte, wie ich sämtliche Ideologien und Lebensphilosophien nur noch &#8220;abgrase&#8221; und dann wie eine Heuschrecke weiterziehen muss, weil nichts von all dem meinen Hunger und Durst stillen konnte. In keiner Szene, in keiner Philosophie verweilte ich länger als zwei Jahre. Dann war so zu sagen das Mindeshaltbarkeitsdatum abgelaufen und ich konnte darauf zählen, dass in ein paar weiteren Tagen mein eingeschlagener Weg ungenießbar sein wird. Er hielt nichts mehr für mich bereit, was von Interesse sein könnte. Und so geriet ich im letzten Sommer in eine fürchterliche manische Depression und meine immer schon vorhandene Essstörung verschlimmerte sich. Keine Therapie konnte mir da heraus helfen. Lange zuvor war ich schon latent depressiv, ein melancholischer Typ. Wie es mit mir ohne Gott geendet hätte, kann man sich gerne dramatisch vorstellen.</p>
<p>Kurz nach meinem Geburtstag im letzten Jahr bekam ich aber wohl das größte Geschenk, welches Gott einem gefallenen Menschen (neben der Erlösung natürlich) machen kann: Ich bekam die Gnade mich zu bekehren und nahm sie auch an!</p>
<p>Wie das geschah, ist schwer zu erklären. Es gab mehrere Faktoren. Es hat damit begonnen, dass ich einen seltsamen Traum hatte: Ich stand in unserer Pfarr-Kirche und um mich herum erwachten die Heiligen-Statuen zum Leben. Auf der Empore kam mir eine Frau mit Krone entgegen und sie sagte etwas zu mir. Wochen lang habe ich diesen Traum ignoriert, ich wollte ihn nicht wahr haben, da er nicht in mein &#8211; ohnehin fragiles &#8211; Weltbild passte. Meine schlimme Lage spitzte sich in diesen Wochen so zu, dass ich sehr am Boden zerstört war und in mein Tagebuch schrieb: Hilft mir jemand? Irgend jemand? Von den alten heidnischen Göttern habe ich mir schon gar keine Hilfe mehr erwartet &#8211; sie haben mich schon lange zuvor im Stich gelassen. Sie sind untreu. Sie sind Dämonen, die es nicht ausstehen können, wenn Menschen jämmerlich weinen, da sie so eine Schwäche verabscheuen. Erst wenn du aus tiefster Seele und in großer Not schmerzlich und jämmerlich weinst, versagen diese Götzen-Dämonen dir ihre &#8220;Hilfe&#8221; und fangen an, dich erst richtig zu piesacken. Sie hassen es, wenn die menschliche Seele beginnt nach Gott zu rufen.</p>
<p>Eine Woche später, nachdem ich diesen Hilferuf niedergeschrieben und schon wieder vergessen habe, ging ich zum Grab meiner Oma. Ich sollte im Auftrag meiner Mutter das Grab begutachten (wegen der Bepflanzung). Aus irgend einem Grund ging ich danach in die Kirche, mit dem Vorwand mir &#8220;nur einmal den Schriftenstand anzusehen&#8221;&#8230;. vielleicht gibt es ja was Interessantes, etwas &#8220;Unabhängiges&#8221;. Aber ich fand nichts. Ich traf auf den Pfarrer, der mich freundlich zur Tür hinaus geleitete, da er absperren musste. Dabei berührte er meinen Arm und es ging etwas von dieser Berührung aus. Wärme!<br />
Das war an einem Montag &#8211; 2 Tage nach meinem Geburtstag. Am darauffolgenden Freitag sagte ich plötzlich und unerwartet von der einen Minute auf die andere wie zu mir selbst: Ja, ich glaube wieder an Gott! Gleich am Sonntag darauf besuchte ich die Heilige Messe und fühlte mich &#8211; anders kann ich es nicht beschreiben &#8211; wie zu Hause! Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, mir wuchs ein anderer Kopf! Ich las in der Bibel &#8211; das war noch das Erste, was ich an besagtem Freitag getan habe. Ich borgte mir von meinem Bruder das Buch &#8220;die Nachfolge Christi&#8221; und war so begeistert von dieser ungeschönten Wahrheit, die mir entgegenschlug, dass ich über mein eigenes dummes Verhalten nur noch den Kopf schütteln konnte. Plötzlich erkannte ich also, warum es so wichtig ist, demütig zu sein. Warum es in der Welt kein Honigschlecken ist und warum Gott in Jesus Christus für uns sterben und auferstehen wollte. Dieses Verständnis kam nicht allein von mir, so fühlte ich es zumindest. Endlich kam das Kreuz in mein Leben!</p>
<p>Kurz vor der Adventszeit gärte dann ein schreckliches Gefühl in meiner Brust. Ich sehnte mich danach, die Kommunion zu empfangen. Davor hatte ich dann ein langes Beichtgespräch beim Pfarrer und es war nicht ganz leicht, diese vielen Jahre aufzuarbeiten. Verständlicherweise habe ich in meiner Zeit der Verirrung sehr viel Schuld auf mich geladen. All diese widerlichen Dinge, die ich getan und gedacht habe, sie wurden ums eine Mal so übergroß und schwer. Heute weiß ich, dass diese falsche Scham über die eigenen Sünden vom Teufel kommt. Sie soll uns daran hindern, vor Gott zu bekennen und möglichst dazu dienen, sich das Gericht zu essen! Leider erkannte ich nicht von Anfang an, wie kostbar das Allerheiligste Sakrament ist. Dieses Verständnis baute sich im maßvollen und all zu menschlichen Rahmen sehr langsam auf. Ganz wird es auf Erden wohl niemand verstehen.</p>
<p>Wie mich aber dieser Gott letztendlich aus dem selbstgewählten Exil und somit aus dem Schlamm befreite, werde ich wohl mein Leben lang nicht begreifen. Ich werde Ihm ewig dankbar sein, denn Er hat mich nicht aufgegeben und Er hat es mir zugetraut, Ihn anzunehmen und auf Seine Liebe mit Gegenliebe zu antworten. Etwas, was ich mir selbst nie zugetraut hätte. Niemand hätte mir das zugetraut, vorallem nicht als das Häufchen Elend, welches ich war. Gott aber hat es mir zugetraut und damit hat Er mir &#8211; wie ich erwähnte &#8211; das größte Geschenk gemacht.</p>
<p>Wer ist wie dieser Gott, der mir etwas zutraute, was kein Mensch auf der Erde für möglich hielt? Wer ist dieser Gott, der mich bis in die Haarwurzel und bis in die kleinste Faser meines Daseins hinein kennt, so dass er mir so etwas Großes wie die Liebe zutraut? MIR vertraut, obwohl ich ihm lange Zeit nicht traute? Und ja &#8211; wer ist wie Gott? Es ist niemand wie Gott. Dieser größte und gerechteste Liebhaber des Menschen verdient die größte aufzubietende Liebe, welche natürlich auch die Liebe zu den Nächsten nährt und nähren muss! Der kleinsten Liebesflamme, ja dem kleinsten Funken im Innern des Menschen nimmt Er sich an und fügt Sauerstoff hinzu, damit die Liebe wachsen kann, wenn wir sie haben wollen.</p>
<p>Nach dieser &#8211; für mich wundersamen &#8211; Bekehrung traten und treten hin und wieder regelrechte Durststrecken ein, wo ich mich auch zusammen reißen musste und immer noch muss. Praktisch jeden Tag ist eine Umkehr von Nöten. Und wenn Gott schweigt, ist alles ein bisschen schwieriger aber ich nehme an, Gott will mich nicht als Thomas haben, deswegen soll ich nicht allein auf Wundersames hoffen. In meinem Leben gab und gibt es auch noch manchmal Schwierigkeiten, aber so richtig depressiv bin ich bis heute nicht mehr geworden. Mein Leben änderte sich nicht von Heute auf Morgen, aber meine Einstellung dazu. Langsam von der Pieke auf muss ich lernen, ein gutes Leben vor Gott zu führen und es fällt mir auch heute noch schwer. Wenn ich dazu keine Gnade bekäme, es wäre wohl eine große Qual oder gar unmöglich? Aber jeder bekommt diese Gnade, wie sie für sein eigenes Seelenheil nötig ist. Gott weiß ja, wessen wir bedürfen, aber wir müssen auch darum bitten. Seit einigen Monaten habe ich den Eindruck, dass Gott mir mein steinernes Herz durch eines aus Fleisch ersetzt. Langsam und manchmal auch schmerzlich &#8211; wobei diese Umstände nicht von Gott, sondern leider von mir selbst herrühren. Wie sagt man immer so schön? Es ist eine schwere Geburt.</p>
<p>Ich habe seither viel über meinen Glauben lernen müssen um ihn im Alltag konkret leben zu können. Das Lernen geht weiter und oft habe ich gedacht: Jetzt stehe ich aber felsenfest &#8211; bis neue Herausforderungen kamen und ich fast schon strauchelte und in der Bibel nur noch &#8220;Hiob&#8221; las. Dies begünstigte das Wachsen des Gehorsams gegenüber der Mutter Kirche.</p>
<p>Ja, es gilt viel zu lernen und im Leben lernt man wirklich nie aus, besonders dann nicht, wenn Gott darin vorkommt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meine alten pseudo-philosophischen Errungenschaften habe ich auf dem Biomüll entsorgt &#8211; sie sind teilweise schon vermodert. Ich beschloss nicht das wenige Gute daraus zu behalten, sondern wollte alles aus meinem Leben verbannen. Geblieben sind eben die Erinnerungen, aber die scheinbare &#8220;Weisheit&#8221;, die man sich um Gestalten wie Dalai Lama und Nietzsche zusammengerauft hat, verging sang- und klanglos. Ich trauer diesen &#8220;Erkenntnissen&#8221; kein bisschen nach. Wenn auch nur irgend etwas aus meiner Vergangenheit wichtig genug und vor Gott keine Torheit ist, dann wird es wieder kommen und kann dann geprüft werden.</p>
<p>Übrigends, was ich noch erwähnen wollte: Diese Frau mit der Krone in meinem Traum &#8211; zuerst dachte ich, es sei die Muttergottes und der Gedanke gefiel mir auch immer besser. Bis ich eines Tages ein altes Heiligen-Bild meiner verstorbenen Oma auf dem Dachboden fand, auf dem die gleiche Frau zu sehen war (das Bild kannte ich noch aus meinen Kindertagen)! Auf Kath-Tube veröffentlicht, erfuhr ich dann, dass diese Frau auf dem Bild die Heilige Barbara ist.</p>
<p>Meine verstorbene Oma, der dieses Bild gehörte, hieß Barbara.</p>
<p>Das muss nichts weiter bedeuten, aber für solche Übereinstimmungen und Verbindungen hatte ich schon immer ein Interesse und ich habe das Gefühl, dass Gott auch gerade durch diese kleinen &#8220;Zufälle&#8221; mit uns auf besonderer Weise kommuniziert. Auch die Heiligen, die für uns Fürsprache an Gottes Thron halten, sind ein Weg der Kommunikation.</p>
<p>So groß ist unser Gott und er macht sich auch heute noch so klein für uns! Ehrlich, ich kann es nicht anders beschreiben!</p>
<p>Deo Gratias!</p>
<p>PS:<br />
Da in einem Forum meine Geschichte in kürzerer Fassung schon veröffentlich wurde, erfuhr ich, dass man denken könnte: Die will uns doch nur eifersüchtig machen! Oder: Auf diese Geschichte kann man ja neidisch werden.</p>
<p>Nein, dass ist nie meine Absicht. Es geht nicht allein um mich, es geht um Gott und es geht um alle Menschen. Denn Gott liebt alle Menschen und er tut so viel, damit die Menschen sich zu ihm bekehren, so viel, dass ihm diese Ehre durch das persönliche Zeugnis gebührt. Das ist es, was leuchten soll. Es ist wichtig, auf das Wirken Gottes, den Heiligen Geist, zu sehen und nicht allein auf den Menschen. Weil Gott durch Sein Wirken bei anderen Menschen gleichzeitig für viele wirken kann und will. So meine Meinung. Ich selbst bin wegen meinem Bekehrungserlebnis nichts Besonderes und habe nichts Großes getan, sondern Gott.</p>
<p>PPS: Es beschäftigt mich noch immer, dass Gott die ganze Zeit meines Lebens bei mir war und ich Ihn nicht wahr genommen habe. Er war immer da. Seine Realität kann man nur subjektiv ausblenden, aber nicht objektiv. Er verschwindet nicht, nur weil man nicht mehr an Ihn glaubt. Er verschwindet nicht, weil Er treu ist. Wir entfernen uns von Gott, aber Er nicht von uns, weil Er uns liebt. Das Schlimmste, was der Mensch sich und anderen antun kann, ist Gott bis in den Tod subjektiv auszublenden und sich so das Verderben selbst zuzuziehen.</p>
<p>So viele Gefahren, aus die Er (und auch mein Engel) mich gerettet hat, und ich dachte die ganze Zeit nicht daran, dass es Gott war, der mich beschützte und vor ärgeren Folgen bewahrte. Es gibt mehr Dinge, die uns Gott einfach so schenkt und für die wir Ihm danken müssen, als das, worum wir Ihn bitten! So viel mehr. Wenn wir das alles wüssten, wir würden vor Dankbarkeit auf der Stelle zerfließen. Davon bin ich überzeugt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #430]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/07/26/aphorismus-430/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 22:02:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
<guid>http://ungenannter.wordpress.com/2009/07/26/aphorismus-430/</guid>
<description><![CDATA[Wort zum Sonntag #11 Noch mal zum Nachlesen: Islam in 30 Sekunden Glaube an einen Gott, der allmächt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wort zum Sonntag #11 Noch mal zum Nachlesen: Islam in 30 Sekunden Glaube an einen Gott, der allmächt]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer oder was ist ein Christ? (Teil 1)]]></title>
<link>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/07/18/wer-oder-was-ist-ein-christ-teil-1/</link>
<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 14:48:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>NovumTestamentum</dc:creator>
<guid>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/07/18/wer-oder-was-ist-ein-christ-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Viele Menschen bezeichnen sich als &#8220;Christen&#8221;. Aber was sie darunter verstehen, ist von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Viele Menschen bezeichnen sich als &#8220;Christen&#8221;. Aber was sie darunter verstehen, ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Ich möchte deshalb ein wenig diese verschiedenen Verständnisse untersuchen, und dann zum Ursprung des Wortes &#8220;Christ&#8221; zurückgehen.</p>
<p><strong>&#8220;Christ ist, wer Mitglied einer christlichen Kirche ist.&#8221;</strong><br />
Das ist eine weitverbreitete Bedeutung des Wortes &#8220;Christ&#8221;. Wer Mitglied einer Kirche ist, oder sich der christlichen Religion im weitesten Sinne verbunden fühlt, bezeichnet sich als &#8220;Christ&#8221;. Das ist z.B. die Definition des ökumenischen Weltkirchenrates. Dieser bezeichnet als Christen, &#8220;die im Namen des dreieinigen Gottes getauft wurden&#8221;. Nach dieser Definition wären u.a. Karl Marx, Adolf Hitler und Benito Mussolini Christen gewesen. In der Reformationszeit soll ein Leiter der Täufer zu dieser Definition gesagt haben: &#8220;Dann könnte ich meinen Melkstuhl taufen, und er wäre auch ein Christ.&#8221; &#8211; Kein weiterer Kommentar hierzu&#8230;</p>
<p><strong>&#8220;Christ ist, wer die rechte Lehre über Jesus bekennt.&#8221;</strong><br />
Diese Definition war in der Nachreformationszeit ziemlich verbreitet. In unserem relativistischen Zeitalter kommt sie allmählich aus der Mode, aber in gewissen reformierten und evangelikal-fundamentalistischen Kreisen kommt sie weiterhin zum Zug. Man kann gewisse Bibelstellen zur Bekräftigung heranziehen, wie z.B. 1.Johannes 4,2-3: &#8220;Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, ist von Gott; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, ist nicht von Gott&#8230;&#8221;<br />
- Man kann aber nicht aus der Bibel einwandfrei begründen, dass &#8220;Rechtgläubigkeit&#8221; und &#8220;Christsein&#8221; identisch sei. Jakobus sagt: &#8220;Du glaubst, dass Gott einer ist, und du tust gut daran. Sogar die Dämonen glauben &#8230; und zittern.&#8221; (Jakobus 2,19) Offenbar macht Rechtgläubigkeit noch keinen Christen.<br />
Ein weiteres Problem besteht darin, dass die &#8220;rechte Lehre&#8221; je nach Konfession sehr unterschiedlich definiert wird. Wir müssten dann annehmen, dass nur eine einzige Konfession &#8220;christlich&#8221; wäre (Preisfrage: welche?), und alle anderen falsch.</p>
<p>Damit kommen wir zur nächsten, damit verwandten Definition:</p>
<p><strong>&#8220;Christ ist, wer Mitglied </strong><em><strong>meiner</strong></em><strong> Kirche ist.&#8221;</strong><br />
Das ist die Definition jener, die ihre eigene Kirche oder Konfession als die &#8220;einzig wahre&#8221; ansehen. Dazu gehören einige exklusive Splittergruppen; aber insbesondere auch die römisch-katholische Kirche. Seit Urzeiten hat die römisch-katholische Kirche erklärt, dass es ausserhalb von ihr kein Heil gibt. Nach dem 2.Vatikanischen Konzil hat sie zwar diesen Aspekt ihrer Lehre lange Zeit heruntergespielt. Im Grunde ist sie aber nie davon abgerückt, und der neue Papst spricht in dieser Hinsicht wieder deutlicher. (Man muss sich hierbei bewusst sein, dass die katholische Kirche historische Konzilsbeschlüsse und päpstliche Dekrete gar nicht zurücknehmen <em>kann</em>, da solche per Definition &#8220;unfehlbar&#8221; sind.)<br />
Die Probleme dieser Definition liegen auf der Hand. Es kann nicht mehrere &#8220;einzig wahre&#8221; Kirchen geben. Wer dieser Definition folgt, der tut, was Paulus in 1.Korinther 1,11-13 verurteilt: &#8220;Denn ich bin über euch informiert worden, &#8230;dass es unter euch Spaltungen gibt. Ich meine damit, dass jeder von euch sagt: &#8216;Ich gehöre zu Paulus, und ich zu Apollos, und ich zu Kephas (Petrus), und ich zu Christus.&#8217; Ist etwa Christus zerteilt? &#8230;&#8221;</p>
<p>Im Gegensatz hierzu gibt es noch eine andere landläufige Definition:</p>
<p><strong>&#8220;Christ ist, wer sich christlich verhält.&#8221;</strong><br />
d.h. z.B: wer seinen Mitmenschen Gutes tut; wer regelmässig zur Kirche geht; wer sich für soziale Reformen einsetzt; wer ein guter Staatsbürger ist; usw. &#8211; Nach dieser Definition muss also den &#8220;Tatbeweis&#8221; antreten, wer als Christ gelten will. Aber wie schon die wenigen angeführten Beispiele zeigen, gehen in der Praxis die Meinungen weit auseinander, was &#8220;christliches Verhalten&#8221; sei. Insbesondere wo es um politische Fragen geht&#8230;<br />
Diese Definition kann zwar gewisse Bibelstellen für sich beanspruchen. Z.B. Matthäus 25,34-35: &#8220;Kommt, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das für euch bereitet ist seit der Grundlegung der Welt. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen; (etc.)&#8221;<br />
- Aber ebenso wie bei der Definition der &#8220;rechten Lehre&#8221;, kann man auch hier nicht einwandfrei aus der Bibel begründen, dass &#8220;Rechttun&#8221; und &#8220;Christsein&#8221; identisch sei. Paulus sagt: &#8220;Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben; und das nicht von euch aus, denn es ist ein Geschenk Gottes; nicht aus (guten) Taten, damit sich niemand rühme.&#8221; (Epheser 2,8-9) Und über sein eigenes Leben sagt Paulus, dass er &#8220;untadelig&#8221; war, was &#8220;die Gerechtigkeit des Gesetzes&#8221; betrifft; aber dass er das alles jetzt als Verlust betrachtet, weil er damals Christus nicht kannte (Philipper 3,4-9). Jemand kann also &#8220;rechttun&#8221; und dennoch kein Christ sein.<br />
Andererseits zeigt die Lektüre der vier Evangelien, dass Jesus selber den landläufigen Vorstellungen eines &#8220;christlichen Verhaltens&#8221; sehr wenig entsprach. Er war z.B. sehr wenig &#8220;liebenswürdig&#8221;; öfter erregten seine Reden und Taten Ärger und Anstoss. Er hat zwar ab und zu auf wundersame Weise Menschen geheilt und Menschenmengen gespeist; aber er hat nie ein regelmässiges Sozialprogramm daraus gemacht. Er ging zwar gemäss der jüdischen Gewohnheit zur Synagoge; aber meistens nicht als braver Zuhörer, sondern eher als Störefried. Er vertrat keinerlei politisches Programm; aber ebensowenig war er ein angepasster Bürger: er kam derart mit der Obrigkeit in Konflikt, dass er schliesslich von ihr hingerichtet wurde. Ich wage zu behaupten, dass Jesus selber von der Mehrheit derer, die &#8220;christliches Verhalten&#8221; betonen, nicht als &#8220;Christ&#8221; akzeptiert worden wäre.</p>
<p>Noch eine weitere Definition möchte ich betrachten:</p>
<p><strong>&#8220;Christ ist, wer sein Leben Jesus Christus übergeben hat.&#8221;</strong><br />
Das ist sozusagen die klassisch-evangelikale Definition. Auch diese kann sich auf verschiedene Bibelstellen abstützen; z.B. Matthäus 16,24-25: &#8220;Wenn jemand mit mir gehen will, verleugne er sich selbst, und nehme sein Kreuz, und folge mir nach. Denn jeder, der sein Leben retten will, wird es verlieren; und jeder, der sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.&#8221;<br />
Meine Meinung zu dieser Definition ist: Sie kommt von allen genannten der Wahrheit am nächsten. Aber in der Praxis ist sie so gründlich missverstanden worden, dass sie effektiv nicht mehr viel taugt.<br />
Das Missverständnis kommt hauptsächlich von den sogenannten &#8220;Evangelisationen&#8221;. Da werden Menschen aufgerufen: &#8220;Übergib dein Leben Jesus!&#8221; Aber in der Praxis meint der Prediger damit: &#8220;Komm hier nach vorne und sprich ein Gebet, das ich dir vorsage.&#8221; Das ist nicht &#8220;Jesus das Leben übergeben&#8221;, das ist nur ein (zumeist leeres) Ritual. Es gibt kein einziges Beispiel in der Bibel, wo jemand auf solche Weise Christ geworden wäre!<br />
In Wirklichkeit und in der Praxis ist also obige Definition abgewertet worden zu: &#8220;Christ ist, wer das evangelikale Bekehrungsritual durchgeführt hat.&#8221; Diese Vorstellung ist nicht mehr weit entfernt von der erstgenannten, landeskirchlichen und ökumenischen: &#8220;Christ ist, wer im Namen des dreieinigen Gottes getauft wurde.&#8221; Es ist Zeit, dass die Evangelikalen aufwachen und erkennen, dass ihr Bekehrungsritual in vielen Fällen genauso leer ist wie das landeskirchliche Taufritual. Das Christsein hängt nicht an einem &#8220;Ritual&#8221; oder an einer &#8220;Entscheidung&#8221;. Christsein hängt an einem übernatürlichen Werk Gottes &#8211; und das ist das Entscheidende, was alle bisher genannten Definitionen ausser acht lassen. Darüber mehr in einem zweiten Teil&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[transformation statt mission]]></title>
<link>http://kellion.wordpress.com/2009/06/26/transformation-statt-mission/</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:55:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>beisasse</dc:creator>
<guid>http://kellion.wordpress.com/2009/06/26/transformation-statt-mission/</guid>
<description><![CDATA[P. Richard Rohr hörte ich letztens bei einem Studientag in Hamburg (übrigens über das Thema &#8220;E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>P. Richard Rohr hörte ich letztens bei einem Studientag in Hamburg (übrigens über das Thema &#8220;Emerging Church&#8221;) sagen:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Transformed people transform people just by who they are.&#8221; [Richard Rohr]<br />
</strong></p></blockquote>
<p>So lautet jedenfalls die Notiz in meinem Block. In meinen Worten: Menschen in einem (kontemplativen) Transformationsprozess halten <em>immer </em>die Klappe &#8211; sei es auf dem Meditationskissen als auch ihren Mitmenschen gegenüber. Ist das so gemeint?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lieber Moslem als Atheist?]]></title>
<link>http://feuerbringer.com/2009/06/10/lieber-moslem-als-atheist/</link>
<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 19:31:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>derautor</dc:creator>
<guid>http://feuerbringer.com/2009/06/10/lieber-moslem-als-atheist/</guid>
<description><![CDATA[Der sogenannte &#8220;Philosoph&#8221; Robert Spaemann, der eigentlich ein katholischer Dogmatiker i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-1083" style="margin:10px;" title="Spanische Inquisition (Mel Brooks)" src="http://feuerbringer.wordpress.com/files/2009/06/inquis1.jpg" alt="Spanische Inquisition (Mel Brooks)" width="272" height="204" />Der sogenannte &#8220;Philosoph&#8221; Robert Spaemann, der eigentlich ein katholischer Dogmatiker ist und nichts mit dem kritischen Denken (Philosophie) zu tun hat, klärt uns <a href="http://www.kath.net/detail.php?id=23108" target="_blank">in der Tagespost</a> darüber auf, dass es ihm sogar lieber wäre, &#8220;wenn ein Kind von mir Moslem statt Atheist würde&#8221;. Er stellt außerdem fest: &#8220;Heute ist die vordringlichste Aufgabe der Mission in Europa die Bekehrung der europäischen Ungläubigen [...]&#8220;<!--more--></p>
<p>Das wird ihm nicht viel bringen, da europäische Atheisten so gut wie unbekehrbar sind, was die Kirchen im Osten der Republik ja bereits schmerzlich erfahren mussten. In zivilisierten Ländern lassen sich Menschen, die nicht von Kindesbeinen an damit indoktriniert wurden, nicht so einfach von einem derart hanebüchenen Blödsinn wie dem christlichen Glauben überzeugen (Wussten Sie schon: Die Welt wurde von einer übernatürlichen Kreatur erschaffen, die gleichzeitig ein Jude ist, der vor 2000 Jahren von den Römern bei irgendwelchen Hinterwäldlern im Mittleren Osten hingerichtet wurde und ein heiliger Geist, von dem wir selbst nicht genau wissen, was der darstellen soll! Überhaupt besteht das eigentliche Problem mit der Welt darin, dass uns diese Kreatur für das Essen einer verbotenen Frucht bestraft). Anders ist das in Afrika, wo den Menschen nicht die nötige Bildung zur Verfügung steht und wo sie gerne ihren Volks-Aberglauben durch den katholischen ersetzen.</p>
<p>&#8220;Wohin gehen [die in Europa lebenden, von ihrem Glauben befreiten Muslime]?&#8221;, fragt Spaemann. &#8220;Fallen sie dem westlichen Unglauben zum Opfer oder werden sie aufgefangen von der Freiheit, die Christus bringt?&#8221;</p>
<p>Dem &#8220;westlichen Unglauben zum Opfer&#8221; fallen! Ein derartiges Gesülze hat man ja seit der spanischen Inquisition nicht mehr gehört. Und Christus soll es sein, der Freiheit bringt? Mal sehen: Als Atheist darf man ein selbstbestimmtes Leben führen, während man sich als Katholik an die willkürlichen und absurden Gebote Gottes (des Vatikans) halten muss. Bringt Christus eigentlich auch Homosexuellen Freiheit? Und Frauen, die Priester werden möchten (wie absonderlich dieser Wunsch auch sein mag)? Und Frauen, die abtreiben möchten, weil sie vergewaltigt wurden? Und Menschen, die Sex zu einem anderen Zweck als der Fortpflanzung haben wollen? Werden die wirklich freier durch ihre Unterordnung unter das katholische Zentralkomitee?</p>
<p>&#8220;Und gläubige Moslems sollten es nicht übelnehmen, wenn Christen den Menschen, die dem Islam den Rücken kehren, im Christentum eine Alternative zum atheistischen Hedonismus und Nihilismus bieten&#8221;", lässt uns Spaemann wissen.</p>
<p>Ah, der alte Witz mit dem Hedonismus und dem Nihilismus! Den erzählt die Kirche ja auch schon seit Ewigkeiten und er wird nicht besser. Als ob Atheisten an gar nichts &#8220;glauben&#8221; würden, nur weil sie nicht an die unbefleckte Empfängnis und an den magischen Baum glauben! Tatsächlich teilen erheblich mehr Konfessionslose humanistische Werte, als katholische Kirchenmitglieder den Glauben an die Auferstehung Jesu! Atheisten glauben viel einheitlicher an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, als Katholiken an Erbsünde, Jungferngeburt und Jesu Himmelfahrt!</p>
<p>In der Spaemann&#8217;schen Paralleldimension gelten jedoch andere Regeln als in der atheistischen Dimension, der Realität.</p>
<p>&#8220;Toleranz heißt jetzt nicht mehr Respekt vor Überzeugungen anderer, sondern Ablehnung jeder Überzeugung&#8221;, stellt Robert Spaemann in Hinblick auf die öffentliche Papstkritik der letzten Zeit fest. Natürlich hieß Toleranz noch nie Respekt, sonst würde es nicht &#8220;Toleranz&#8221; heißen, sondern &#8220;Respekt&#8221;. &#8220;Toleranz&#8221; kommt vom lat. &#8220;tolerare&#8221;, also &#8220;ertragen&#8221;. Es bedeutet, dass man die Meinungen und Überzeugungen anderer erträgt, egal wie bananig sie auch sein mögen. &#8220;Respekt&#8221; dagegen ist viel mehr, der Begriff meint eine Art von Anerkennung und Ehrfurcht, die religiöse Dogmen auf keinen Fall verdient haben. Das ist dann auch der zweite Unterschied: Respekt muss man sich verdienen.</p>
<p>In Hinblick auf die Zwangstaufe von Säuglingen sagt er: &#8220;Um sich frei entscheiden zu können, sollten sie erst einmal die gelebte Praxis des Glaubens kennenlernen.&#8221;</p>
<p>Das ist so, als würde ein Porschehändler sagen, dass ich den Sportwagen doch erst einmal kaufen muss, bevor ich mich entscheiden kann, ob ich ihn wirklich kaufen will. Außerdem könnte jede Religion so argumentieren: Juden fordern für alle Kinder eine Zwangsbeschneidung, Muslime hacken allen Mädchen die Klitoris ab und Marxisten lassen allen Säuglingen &#8220;Held der Arbeit&#8221; eintätowieren.</p>
<p>&#8220;Das Zweite Vatikanische Konzil schreibt: „Nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben.“&#8221;, sagt Spaemann und erinnert uns daran, dass dies natürlich auch für Protestanten gälte. Die guten alten Zeiten. Des 30-jährigen Krieges. Wer vermisst sie nicht?</p>
<p>Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, stellt Spaemann noch einmal klar fest, dass die Hölle ein realer Ort ist, der Ungläubige freudig erwartet: &#8220;Man tut heute oft so, als wäre es die Kirche, in deren Macht es stünde zu entscheiden, ob es eine Hölle gibt oder nicht, und die nicht darauf verzichten will, mit der Predigt von der Hölle Angst zu machen. Dabei kann sie doch nur die Warnungen Jesu weitergeben und würde sich schwer schuldig machen, wenn sie die Gefahr verschwiege, in der wir alle stehen, die Gefahr, den Sinn unseres Daseins zu verpassen und ewig verloren zu gehen. „Rette uns vor dem ewigen Verderben“, so betet die Kirche in jeder heiligen Messe.&#8221;</p>
<p>Unseren (!) Sinn des Daseins, an dem Herr Spaemann offenbar die Exklusivrechte erworben hat, könnten wir verpassen und dafür als Steak auf einer unterirdischen Grillparty enden. Das wäre ja nicht schön, dann akzeptieren wir doch lieber den Sinn, den das katholische ZK für unser Leben vorsieht. Oder auch nicht.</p>
<p>Um noch einmal auf die Sache mit der Muslimenbekehrung zurückzukommen: &#8220;Die Weisen aus dem Morgenland waren wirklich Weise. Sonst wären sie nicht imstande gewesen, aus einer Sternenkonstellation auf die Geburt des Messiaskönigs in Israel zu schließen. Aber das Ziel ihrer Weisheit ist, Christus zu finden.&#8221;</p>
<p>Hallo? In meinen mehr als zehn Jahren katholischer Religionsunterricht habe noch von keinem einzigen Lehrer vernommen, dass die Sache mit dem Stern und den drei Weisen ein reales, historisches Ereignis war! Die haben mir alle einreden wollen, dies sei eine rein theologische Metapher, eine letztlich fiktive Geschichte, die den Glauben verstärken soll! Auf welchem Planeten in seiner Paralleldimension hatte Robert Spaemann denn Religionsunterricht, wenn er nicht einmal mit dem Stand der katholischen, seiner eigenen, Theologie übereinstimmt? Oder vertritt die Kirche offiziell am Ende etwas ganz anderes, das man Gymnasiasten nur nicht mehr ungefiltert eintrichtern kann&#8230;</p>
<p>Diese arrogante und unverschämte Weise, wie Herr Spaemann seinen irrationalen Glauben über den irrationalen Glauben der Muslime stellt, ist äußerst konfliktträchtig. Wenn sie schon einen solchen Quark glauben müssen, können sie das nicht zumindest friedlich tun?</p>
<p>(Danke an <a href="http://www.denkladen.de/product_info.php/info/p966_Degen--Das-Ende-des-Boesen.html/XTCsid/d855a11767571e64234d8210d3ff324d" target="_blank">Rolf Degen</a> für den Hinweis)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleist, Heinrich von: Die heilige Cäcilie oder Die Gewalt der Musik]]></title>
<link>http://eltragalibros.wordpress.com/2009/06/07/kleist-heinrich-von-die-heilige-cacilie-oder-die-gewalt-der-musik/</link>
<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 12:40:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>eltragalibros</dc:creator>
<guid>http://eltragalibros.wordpress.com/2009/06/07/kleist-heinrich-von-die-heilige-cacilie-oder-die-gewalt-der-musik/</guid>
<description><![CDATA[Details: Originaltitel: Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik Genre: Legende Reihe: - Gattun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="177" valign="top"><img class="alignnone" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/ccilie.jpg" alt="" width="129" height="200" /></td>
<td width="437" valign="top"><strong><span style="text-decoration:underline;">Details:</span></strong></p>
<p>Originaltitel: Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der   Musik <a title="bei buecher.de ansehen" href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=388469&#38;site=3780&#38;type=text&#38;tnb=14&#38;prd=yes&#38;suchwert=9783548600697" target="_blank"></a><br />
Genre: Legende<br />
Reihe: -<br />
Gattung: Erzählung<br />
Verlag: Reclam (1986)<br />
ISBN: 9783150080047<br />
Seiten: 108<br />
Preis: ~ 2,00 €</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em> </em></p>
<blockquote>
<p align="center"><em>»Aber wer beschreibt das Entsetzen der armen Frau, als sie gleich auf den ersten Blick, so wie sie in die Tür trat, ihre Söhne erkannte: sie saßen, in langen, schwarzen Talaren, um einen Tisch, auf welchen ein Kruzifix stand, und schienen, mit gefalteten Händen schweigend auf die Platte gestützt, dasselbe anzubeten.« (S.5 der Erzählung)</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Der Autor:</span></strong> Heinrich Wilhelm von Kleist wurde 1777 in Frankfurt an der Oder geboren. Er ist heute zu einem der bekanntesten deutschen Erzähler, Lyriker und Dramatiker geworden und wer hat nicht schon mal eines der folgenden Werke gelesen: <em>Der zerbrochene Krug</em> (Lustspiel), <em>Das Käthchen von Heilbronn </em>(„historische Ritterschauspiel“), <em>Die Marquise von O…</em>, <em>Michael Kolhaas</em> (Novellen), <em>Penthesilea</em> (Trauerspiel), <em>Prinz Friedrich von Homburg</em> oder <em>Das Erdbeben in Chili</em>. Heinrich von Kleist starb am 21. November 1811 im heutigen Berlin.</p>
<p style="text-align:justify;">Hier geht’s zum Online-Datei des Textes:&#62;<a href="http://www.kleist.org/texte/DieheiligeCaecilieoderdieGewaltderMusikL.pdf" target="_blank">Klick</a>&#60;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Exkurs:</span></strong> Die Heilige Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, Musiker, Instrumentenbauer, Sänger, Orgelbauer und Dichter</p>
<p style="text-align:justify;">Die Legende um die Heilige Cäcilia spielt im antiken Rom. Angeblich soll sie heimlich mit Jesus Christus verlobt gewesen sein, ihre Eltern – keine Christen – verlangten aber von ihr, dass sie einen heidnischen Mann, namens Valerianus, heiraten sollte. Cäcilia fügte sich dem Willen ihrer Eltern und glaubte an Gott, der ihr seinen Weg schon zeigen würde. In der Hochzeitsnacht offenbart Cäcilia sich ihrem Mann, dass sie von Gott mit einem Engel gesegnet ist, der ihre Reinheit bewahren soll. Erst als Valerianus sich daraufhin selbst taufen lässt, ist er in der Lage dieses Gottesgeschenk, also den Engel, zu sehen. Dieses Erlebnis und die Überzeugungskraft Cäcilias haben ihn endgültig auf den „richtigen Weg“ geführt und nachdem er auch seinen Bruder von christlichen Glauben überzeugt hatte, haben sich die drei für die verfolgten Christen in Rom eingesetzt, ihnen Schutz geboten und begruben die hingerichteten Christen, was verboten war.</p>
<p style="text-align:justify;">Aufgrund dieser Vergehen wurden aber alle drei zum Tode verurteilt und die Legende besagt, dass Cäcilia in kochendes Wasser getaucht wurde, was ihr nichts anhaben konnte, woraufhin ein Henker sie enthaupten sollte, was ebenfalls nicht funktionierte. Nach drei qualvollen Tagen starb Cäcilia dann im Glauben an Gott.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Inhalt und Aufbau:</span></strong> (mit Spoiler!)</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Die heilige Cäcilie</em> ist eine ganz kurze Erzählung von Kleist, die gerade mal ca. 13 Seiten umfasst. Sie spielt Ende des 16. Jahrhunderts und erzählt von vier Brüdern, die sich in einem Gasthaus niederlassen, in dem die Neuigkeit herumgeht, dass die Nonnen aus dem nahe gelegenen Kloster der heiligen Cäcilie am Fronleichnamstag eine festliche Zeremonie planen. Die vier Brüder – voll von Schwärmerei – beschließen daraufhin an diesem Tag das Kloster zu zerstören. Sie suchen viele Gleichgesinnte, die ebenfalls gegen den katholischen Glauben sind und gehen gemeinsam bewaffnet zum Kloster.</p>
<p style="text-align:justify;">Die leitende Äbtissin hat bereits vom nahenden Schicksal ihres Klosters erfahren und bittet den kaiserlichen Offizier und seine Truppe um Hilfe, dieser aber verweigert sich, woraufhin die Nonnen ihrem Schicksal nur ins Auge blicken können. Das Kloster ist bekannt für seine faszinierende und mitreißende Musik, doch leider ist die Nonne, Schwester Antonia, erkrankt und kann die Partitur einer uralten, italienischen Messe nicht spielen und so scheint jede Hoffnung verloren.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch am Tag des Festes kommt alles ganz anders. Alle haben sich versammelt, auch die aufrührerischen Jünglinge, doch die Messe findet ihr Ende ohne Zwischenfälle und bald wird klar, dass die vier Brüder auf wundersame Weise gottgläubig geworden sind, dem weltlichen Leben entsagt haben und kaum noch ansprechbar sind. Stattdessen singen sie in regelmäßigen Abständen das gloria in excelsis.</p>
<p style="text-align:justify;">Sechs Jahre später kommt eine Frau zu genau diesem Gasthof und erfährt die Geschichte ihrer Söhne, die sie all die Jahre gesucht hat und nicht glauben kann, dass aus ihren Kindern solche gottesfürchtigen, apathischen Menschen geworden sind – doch als sie in die Irrenanstalt kommt findet sie sich genau vor diesem Schicksal wieder. Nachdem sie mit der Äbtissin über die genaue damaligen Vorfälle gesprochen hat und erfährt, dass die heilende, wundersame Musik von Zauberhand gespielt worden ist, kehrt sie nach Hause zurück und wird kurz darauf eine gläubige Katholikin.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="text-decoration:underline;">Meine Meinung:</span></strong> <img class="alignnone" src="http://i47.photobucket.com/albums/f173/Ramonakari/Sterne/5sterne.gif" alt="" width="146" height="28" /></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Die heilige Cäcilie oder Die Gewalt der Musik</em> ist eine Legende, die von einem Wunder erzählt, nämlich der Rettung eines Klosters – das mit Hilfe wunderbarer Musik aus vier ungläubigen Brüdern, gottesfürchtige Menschen werden lässt, die den Rest ihres Lebens in der Irrenanstalt verbringen, da sie für nichts anderes mehr zu gebrauchen sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Sie erzählt aber auch das Konvertieren einer Frau – nämlich der Mutter der jungen Männer – aus freien Stücken, da sie von dem Ereignis so ergriffen wurden und von der Macht Gottes überzeugt war.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Erzählung führt aus, wie machtvoll Musik sein kann, wie überzeugend und wie einflussreich. Auch in der heutigen Zeit hat Musik immer noch viel Macht über uns. Sie kann als Ausdruck unserer Gefühle dienen, egal ob wir Künstler oder Rezipient sind, sie kann uns trösten, wenn es uns schlecht geht, oder uns erheitern, wenn wir sowieso schon fröhlich sind. Musik ist ein Medium, das in den unterschiedlichsten Situationen angewandt werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Musik als modernes Wunder von heute. Daher 5 von 5 möglichen Sternen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gottes Werben]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/2009/05/27/gottes-werben/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 09:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>lehrfundament</dc:creator>
<guid>http://theolounge.wordpress.com/2009/05/27/gottes-werben/</guid>
<description><![CDATA[Elihus Reden scheinen mir insgesamt interessanter als die seiner Vorredner. Ich bitte Dich, die neun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Elihus Reden scheinen mir insgesamt interessanter als die seiner Vorredner. Ich bitte Dich, die neun]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie Jesus mich fand]]></title>
<link>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/05/21/wie-jesus-mich-fand/</link>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 17:16:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>NovumTestamentum</dc:creator>
<guid>http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/05/21/wie-jesus-mich-fand/</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich suchte ich nicht Jesus. Ich suchte lediglich Hilfe in einer tiefen seelischen Not und Ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eigentlich suchte ich nicht Jesus. Ich suchte lediglich Hilfe in einer tiefen seelischen Not und Einsamkeit, und ich kannte niemanden, den ich um Hilfe hätte bitten können. Da ich damit rechnete, dass Gott mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit existierte, begann ich zu ihm um Hilfe zu rufen. Und er antwortete, indem er mir Menschen über den Weg schickte, die mir tatsächlich in gewisser Weise helfen konnten. Zuerst einen Religionslehrer, der nicht einfach seinen &#8220;Stoff&#8221; durchnahm, sondern uns Schüler als Menschen ernstnahm und Verständnis zeigte. Später eine Schulkameradin, die mich zu einem Treffen christlicher Schüler einlud.</p>
<p>So erhielt ich persönlich Hilfe, aber damit bin ich nicht schon Christ geworden. Ich nahm zwar an christlichen Veranstaltungen teil, las in der Bibel und betete ab und zu, und versuchte ein gutes Leben zu führen. Deshalb dachte ich, ich sei ein ziemlich guter Christ und Gott könne einigermassen zufrieden sein mit mir.</p>
<p>Leider funktionierte das aber nicht. Es gab Zeiten, da interessierten mich all die geistlichen Dinge überhaupt nicht, und ich blieb den christlichen Treffen fern. Dann machte ich mir wieder Vorwürfe, weil ich so &#8220;lau&#8221; war, und versuchte &#8220;verbindlicher&#8221; zu sein. Aber ich entdeckte immer schlimmere Fehler in mir selber, und stiess Leute vor den Kopf, die ich eigentlich als meine Freunde betrachtete, und verstand selbst nicht, warum ich das tat. Es ging mir wie Martin Luther, der als junger Mönch versuchte sich von seinen Sünden zu reinigen, und entmutigt ausrief: &#8220;Je mehr man versucht sich die Hände zu waschen, desto schmutziger werden sie!&#8221;</p>
<p>Einige Worte von Jesus trafen mich besonders. So z.B. in der Bergpredigt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: &#8216;Du sollst nicht töten.&#8217; &#8230; Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder zürnt, ist vor dem Gericht schuldig &#8230;</p>
<p>Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: &#8216;Du sollst nicht ehebrechen.&#8217; Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen. &#8230;</p>
<p>Und ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde: &#8216;Du sollst nicht falsch schwören, sondern dem Herrn deine Schwüre halten.&#8217; Ich aber sage euch: Ihr sollt überhaupt nicht schwören &#8230; sondern euer Ja sei Ja, und euer Nein Nein; denn was darüber hinausgeht, kommt vom Bösen.&#8221;</p>
<p>(aus Matthäus Kapitel 5)</p></blockquote>
<p>Wenn ich mein eigenes Herz und meine Gedanken ehrlich untersuchte, begann ich mich zu fragen, ob ich wirklich ein Christ war.</p>
<p>An einem grossen christlichen Schülertreffen wurde gefragt: &#8220;Wer von euch möchte Jesus dienen?&#8221; &#8211; Ich dachte: Natürlich, wer möchte das denn nicht?, und erhob die Hand. Später kam einer der Leiter auf mich zu, sprach mit mir und betete mit mir. Meine christlichen Kameraden werden gedacht haben, ich hätte mich damals &#8220;bekehrt&#8221;. Aber in Wirklichkeit hatte ich noch gar nicht verstanden, worum es bei einer Beziehung zu Jesus geht.</p>
<p>In jener Zeit hatte ich einen Traum, der mir später zu einer grossen Verständnishilfe wurde, wie ich von neuem geboren werden konnte. Ich habe diesen Traum in diesem Artikel beschrieben:<br />
<a href="http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/06/22/der-weg-zum-anderen-ufer/">http://christlicheraussteiger.wordpress.com/2009/06/22/der-weg-zum-anderen-ufer/</a></p>
<p>Schliesslich kam ich in eine so grosse Krise (die ich jetzt nicht im Einzelnen beschreiben möchte), dass ich mir sagen musste: &#8220;Mein Leben bringt Jesus solche Unehre, dass er ganz recht hätte, wenn er mich jetzt in die Hölle schicken würde. Und dass ich dabei sage, ich sei Christ, macht das Ganze nur noch schlimmer. Ich verdiene überhaupt nicht mehr zu leben.&#8221; &#8211; Mir kam aber noch jemand in den Sinn, den ich um Rat fragen konnte; eine Person, von der ich wusste, dass sie Jesus liebte. Diese Person stellte mir eine wichtige Frage: &#8220;Als du so schreckliche Dinge getan hast &#8211; glaubst du, dass Jesus auch in jenen Momenten bei dir war, und dass er am Kreuz gestorben ist, um dir genau diese Dinge zu vergeben?&#8221;</p>
<p>Nein, das konnte ich nicht glauben. Ich hatte Jesus derart beleidigt &#8211; und er würde mir einfach so vergeben? Solange ich dachte, mein Leben sei in Ordnung, war es einfach gewesen zu sagen: &#8220;Ja, ich glaube, dass Jesus für meine Sünden gestorben ist.&#8221; Aber in diesem Moment, wo ich von konkreten Sünden überführt war, stellte ich fest, dass ich im Grunde meines Herzens nicht auf Jesus vertraute.</p>
<p>Jesus sagte, der Heilige Geist werde kommen, um die Welt von der Sünde zu überführen, &#8220;dass sie nicht an mich glauben&#8221; (Johannes 16,8-9). Genau das tat der Heilige Geist mit mir in jenem Moment.</p>
<p>Es folgten mehrere Monate geistlichen Ringens: ich wollte glauben, aber ich konnte es nicht. Ein weiser Seelsorger half mir, schliesslich zum Durchbruch zu kommen, sodass ich mein ganzes Leben mit all seinen Fehlern und Sünden in die Hände von Jesus legen konnte und ihm sagen konnte: &#8220;Mache damit, was du selber willst.&#8221;</p>
<p>Damit änderte sich mein Leben nicht schlagartig. Aber ich lernte nach und nach, mein Leben im Vertrauen auf Jesus zu leben, statt aus eigener Kraft zu versuchen, mich selbst zu verbessern. Damit wurden die Dinge tatsächlich besser. Und ich bekam die Gewissheit, dass Gott mich wirklich als sein Kind &#8220;adoptiert&#8221; hat.</p>
<p>Lange Zeit erzählte ich diese Geschichte niemandem. Im evangelikalen Raum ist es heute üblich, dass man an einer Evangelisationsveranstaltung ein &#8220;Übergabegebet&#8221; spricht und sich damit auf einfachste Weise &#8220;bekehrt&#8221; und von heute auf morgen ein &#8220;Christ&#8221; wird. Ich beobachtete andere, die das taten, und fragte mich: Warum ist es bei mir nicht so einfach gegangen? War ich wohl ein besonders schwieriger Fall für Jesus? Und ich schämte mich, weil ich kein so handliches, einfaches &#8220;Zeugnis&#8221; zu erzählen hatte.</p>
<p>Inzwischen fand ich aber heraus, dass viele grosse Gottesmänner der Vergangenheit auf eine Weise zu Jesus fanden, die eher meiner Geschichte gleicht als den heutigen Evangelisationsveranstaltungen. Martin Luther, John Bunyan, John Wesley, Charles Finney, und viele andere, gingen durch eine lange, schwierige Zeit der Überführung von der Sünde und des Ringens um den Glauben, bevor Jesus sie zum Durchbruch brachte. Die heutigen Evangelisationsveranstaltungen und Instant-Bekehrungsaufrufe sind dagegen eine Neuerung der letzten hundert Jahre.</p>
<p>Ich will damit nicht sagen, dieser Bekehrungsprozess müsse immer lang sein. Gott kann einen Menschen auch augenblicklich zum Glauben bringen, wie Saulus auf dem Weg nach Damaskus. Aber wenn das Element der tiefen Überführung von der eigenen Sündhaftigkeit und Unfähigkeit nicht dabei ist, dann zweifle ich, ob es sich um eine echte Bekehrung handelt.</p>
<p>Aber das wäre ein Thema für einen anderen Artikel&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[In Memoriam: Eta Linnemann]]></title>
<link>http://mt1820today.wordpress.com/2009/05/18/in-memoriam-eta-linnemann/</link>
<pubDate>Sun, 17 May 2009 22:01:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>JNj.</dc:creator>
<guid>http://mt1820today.wordpress.com/2009/05/18/in-memoriam-eta-linnemann/</guid>
<description><![CDATA[Translation here. Txt als PDF zum downloaden &#8220;Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig.&#8221; (P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><span style="color:#000000;"><span style="font-size:9pt;">Translation <a title="&#34;Website-Translation&#34;" href="http://babelfish.yahoo.com/" target="_blank">here</a>.<br />
<a href="http://mt1820today.wordpress.com/files/2009/05/in-memorian-eta-linnemann-_1926-2009_.pdf">Txt als PDF zum downloaden</a></span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;">&#8220;Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig.&#8221;</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#993300;"><span style="font-size:13pt;"> <a title="&#34;Psalm 93, 5&#34;" href="http://www.bibel-online.net/bibel_1_3/19.psalmen/93.html#93,5" target="_blank">(Psalm 93, 5)</a></span></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000080;">Wie <a title="&#34;Idea-Online: Theologieprofessorin Eta Linnemann gestorben&#34;" href="http://www.idea.de/nc/nachrichten/artikel-drucken/artikel/theologieprofessorin-eta-linnemann-gestorben.html" target="_blank">idea-online</a> und andere Medien berichten, ist die Theologieprofessorin Eta Linnemann am 9. Mai in Leer/Ostfriesland, verstorben. Sie wurde 82 Jahre alt. Eta Linnemann studierte unter <a title="&#34;Wikipedia: Rudolf Bultmann&#34;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann" target="_blank">Rudolf Bultmann</a> und führte dessen &#8220;Entmythologisierung des Neuen Testaments&#8221; zuerst auch weiter. Sie veröffentliche mehrere Bücher, in denen sie die <a title="&#34;Wikipedia: Historisch-kritische Methode&#34;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode" target="_blank">historisch-kritische Methode</a> auf die Evangelien anwandte (1969: &#8220;Gleichnisse Jesu&#8221;, 1970: &#8220;Studien zur Passionsgeschichte&#8221; u.a.) und lehrte Theologie in der Tradition Bultmanns in Braunschweig und Marburg. 1978 sagte sie sich jedoch öffentlich von der historisch-kritischen Theologie los, nachdem sie eine Lebenshinwendung zu Jesus Christus vollzogen hatte. Öffentlich verwarf sie alle ihre Arbeiten, die aus der Zeit vor ihrer Bekehrung stammen: &#8220;Ich erachte alles, was ich gelehrt und geschrieben habe, bevor ich mein Leben Jesus übergab, für falsch.&#8221; In einem Vortrag, den ich Anfang der &#8216;90er Jahre von ihr hören durfte, sagte sie: &#8220;Wenn Sie noch irgendeines meiner Bücher, das ich in der Zeit vor meiner Bekehrung geschrieben habe,  in ihren Regalen haben, bitte, werfen Sie es in den Müll. Es gibt keinen anderen Platz dafür.&#8221; 1986 reiste Eta Linnemann im Alter von 60 Jahren nach Batu/Indonesien aus, wo sie an der Theologischen Hochschule der Indonesischen Missionsgemeinschaft Pfarrer ausbildete. Parallel dazu veröffentliche Eta Linnemann eine Reihe von Büchern, in denen sie sich mit der Bibelkritik im Allgemeinen und der historisch-kritischen Methode im Besonderen wissenschaftlich auseinandersetzte und  mit denen Sie die Worte aus Psalm 93, 5 bezeugte: &#8220;Deine Zeugnisse sind sehr zuverlässig.&#8221;</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000080;">Weitere Informationen:<br />
</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><span style="color:#0000ff;"><span style="color:#000080;">I. Eta Linnemann in ihren eigenen Worten:</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Eta Linnemann: Bibelkritik - Wissenschaft oder Manipulation?&#34;" href="http://bibelausstellung.fesb.de/pagebyid/c406e61ec292c8.htm" target="_blank">Audivortrag (im Alter von 78 Jahren): &#8220;Bibelkritik &#8211; Wissenschaft oder Manipulation?&#8221;</a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
II. Bücher und Schriften von Eta Linnemann zum kostenlosen download:</span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Eta Linnemann: Origial oder Fälschung&#34;" href="http://bitflow.dyndns.org/german/EtaLinnemann/Original_Oder_Faelschung_1999.pdf" target="_blank">&#8220;Original oder Fälschung: Historisch-kritische Theologie im Licht der Bibel&#8221;</a> (pdf, 54 MB)</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Eta Linnemann: Testimony&#34;" href="http://www.dcn.davis.ca.us/GO/gvcc/sermon_trans/Special_Speakers/Eta_Linnemann_Testimony.html" target="_blank">&#8220;Testimony&#8221;</a> &#8211; Persönliches Glaubenszeugnis von Eta Linnemann in englischer Sprache<br />
</span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Eta Linnemann: Historical Criticism&#34;" href="http://www.biblicalfoundations.org/pdf/02%20Trin%20J%20Historical%20Criticism%20of%20the%20Bible.pdf">&#8220;Historical Criticism of the Bible: Methodology or Ideology? Reflections of a Bultmannian turned Evangelical.&#8221;</a> (pdf)</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Eta Linnemann: The Lost Gospel of Q. Fact or Fantasy?&#34;" href="http://www.biblicalstudies.org.uk/pdf/q_linnemann.pdf" target="_blank">&#8220;The Lost Gospel of Q &#8211; Fact or Fantasy?&#8221;</a> (pdf)</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">*<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"> <a title="&#34;Eta Linnemann: 'Fundamentalistisches Bibelverständnis' - Pro&#34;" href="http://www.evbg.ch/index.php?eID=tx_nawsecuredl&#38;u=0&#38;file=uploads/media/Bibelverstaendnis.doc&#38;t=1242652428&#38;hash=309f45dee2b2e7376f69c894b144e6f3" target="_blank">&#8221; &#8216;Fundamentalistisches&#8217; Bibelverständnis &#8211; Pro&#8221;</a> (Word-Dokument)<br />
</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;The Founders Journal: Confessions of a former Bultmannian&#34;" href="http://www.founders.org/FJ08/fj08.pdf" target="_blank">Eta Linnemann in The Founders Journal: &#8220;Confessions of a former Bultmannian&#8221;</a> (pdf)</span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Eta Linnemann: Biblical Criticism on Trial&#34;" href="http://books.google.com/books?id=JkOq91KGIGIC&#38;printsec=frontcover&#38;dq=Eta+Linnemann&#38;source=gbs_summary_r&#38;cad=0" target="_blank">Eta Linnemann: &#8220;Biblical Criticism on Trial&#8221; (Google Books Preview)</a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
</span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">III. Schriften und Artikel über Eta Linnemann zum kostenlosen download:</span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><br />
<span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Eta Linnemann: Fried or Foe of Scholarship?&#34;" href="http://www.tms.edu/tmsj/tmsj8h.pdf" target="_blank">&#8220;The Masters Seminary Journal: Eta Linnemann: Friend or Foe of Scholarship?&#8221;</a> (pdf)</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">*<a title="&#34;Thomas Goodwin: Eta Linnemann - a must read!&#34;" href="http://thomasgoodwin.wordpress.com/2007/06/19/eta-linnemann-a-must-read/" target="_blank">Thomas Goodwin: &#8220;Eta Linnemann &#8211; a must read!&#8221;</a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Theo Blog: Eta Linnemann gestorben (1926 - 2006)&#34;" href="http://www.theoblog.de/?p=3722" target="_blank">Theo Blog: &#8220;Eta Linnemann gestorben (1926 &#8211; 2009)&#8221;</a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;">* <a title="&#34;Mali-Musings: Zitat der Woche&#34;" href="//malianta.wordpress.com/2009/03/29/quote-of-the-week/" target="_blank">Mali-Musings: Zitat der Woche</a></span></span></p>
<p><span style="color:#000080;"><span style="font-size:13pt;"><a title="&#34;Mali-Musings: Zitat der Woche&#34;" href="//malianta.wordpress.com/2009/03/29/quote-of-the-week/" target="_blank"></a></span></span></p>
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</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[PR in Afghanistan- und andere Missionen]]></title>
<link>http://urs1798.wordpress.com/2009/04/29/pr-in-afghanistan/</link>
<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:03:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>urs1798</dc:creator>
<guid>http://urs1798.wordpress.com/2009/04/29/pr-in-afghanistan/</guid>
<description><![CDATA[Er meint es doch nur gut... Fototermin mit dem Kanzlerkandidat                                  Sati]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_5756" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0001.jpg"><img class="size-full wp-image-5756" title="scan-090429-0001" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0001.jpg" alt="Er meint es doch nur gut..." width="450" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Er meint es doch nur gut...</p></div>
<p>Fototermin mit dem Kanzlerkandidat                                  Satire- Cartoon</p>
<p>Auch möchte Steinmeier die Friedensmission offiziell auf Pakistan ausdehnen. Inoffiziell findet sie dort schon statt und hat Tausende von Flüchtlingen beschert, von zahlreichen toten Zivilisten ganz abgesehen.</p>
<p>Ob ein Zusammenhang mit den Anschlägen auf Bundeswehrtruppen und Steinmeiers Besuch in Afghanistan besteht? Wieder ein Soldat auf fremden Boden gestorben, warum?</p>
<p>Und weitere&#8221;Zwangsmissionierungen&#8221; an Kanadas Urbevölkerung, den Inuit. Kritik  unerwünscht?</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_5764" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0002.jpg"><img class="size-full wp-image-5764" title="scan-090429-0002" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0002.jpg" alt="Zwangsmissionierung mit hoher Verlustrate" width="450" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Zwangsmissionierung mit hoher Verlustrate  </p></div>
<p style="text-align:center;">Hinterher kann man sich immer entschuldigen, der Papst hat es getan, aber wem nützt es?</p>
<p style="text-align:center;">Nato- Missionen</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_5768" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0003.jpg"><img class="size-full wp-image-5768" title="scan-090429-0003" src="http://urs1798.wordpress.com/files/2009/04/scan-090429-0003.jpg" alt="Sie dreht sich-noch! Nato unterwegs" width="450" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Sie dreht sich-noch! Nato unterwegs</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gerettet und geheilt durch Jesus!]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2009/04/25/gerettet-und-geheilt-durch-jesus/</link>
<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 12:24:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.wordpress.com/2009/04/25/gerettet-und-geheilt-durch-jesus/</guid>
<description><![CDATA[Wie ein  Moslem Jesus kennen lernt und Heilung miterlebt.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wie ein  Moslem Jesus kennen lernt und Heilung miterlebt.]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
