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	<title>bestandigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bestandigkeit"</description>
	<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:05:41 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[Pflanze Liebe, Glaube und Hoffnung in die Herzen]]></title>
<link>http://derwegmitliebe.wordpress.com/2009/09/09/24/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 22:25:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>derwegmitliebe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pflanze Liebe, Glaube und Hoffnung in die Herzen Der Mann, der Bäume pflanzte ( Elzeard Bouffier ) v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><table style="width:100%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"></td>
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</tbody>
</table>
<table style="width:100%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<col width="100%"></col>
<col width="30"></col>
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<div style="font-weight:bold;"><span style="color:#008080;">Pflanze Liebe, Glaube und Hoffnung in die Herzen</span></div>
<p><span style="color:#008080;"><br />
</span></p>
<div style="float:left;"><span style="color:#008080;"><a href="blog_showEntry('2ca676efad29b6dd5b4d4024657836a0');"><img style="margin-right:10px;margin-bottom:6px;" src="http://homepage.t-online.de/extras/public/blog.cls?account_id=ATOIX0IR4L26&#38;instance_id=28403&#38;action=getImage&#38;img_id=98f90a8ef2047e5923aaa75b291910d0" border="0" alt="" width="120" height="90" /></a></span></div>
<p><span style="color:#008080;">Der Mann, der Bäume pflanzte ( Elzeard Bouffier )</span></p>
<p>von Jean Giono (1895 –1970) <span style="color:#008080;"> übersetzt von Walter Tappolet aus: Französische Erzählungen</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Damit der Charakter eines Menschen wahrhaft außergewöhnliche Qualitäten offenbart,<br />
muss man das Glück haben, seine Tätigkeit während        vieler Jahre beobachten zu können.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Und wenn dieses Tun frei ist von jeglichen Eigennutzen und die ihn leitende Idee von beispiellosem Edelmut,<br />
wenn ferner sicher feststeht,<br />
dass er nirgendwoher Dank erwartet,<br />
und wenn er zu dem allen auf der Welt sichtbare Spuren hinterließ,<br />
dann hat man gewiss einen unfehlbaren Charakter vor sich.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Vor etwa vierzig Jahren machte ich eine lange Fußwanderung über die jeglichem Tourismus völlig unbekannten Höhen der sehr alten Alpen, die sich in die Provence hinein erstrecken.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Die Gegend wird begrenzt im Südosten und Süden durch den Mittellauf der Durance zwischen Sisteron und Mirabeau; im Norden durch den Oberlauf der Drome von der Quelle bis Die; im Westen durch die Ebenen der Grafschaft Venaissin und das Vorgebirge des Mont-Ventoux.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Sie umfaßt den ganzen nördlichen Teil des Departement Basses-Alpes, den Süden des Departement Drome und ein kleines Gebiet des Departement Vaucluse.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Zu der Zeit, da ich meine große Wanderung in diesem Ödland in 1200 bis 1300 Meter Höhe unternahm, waren da karge und eintönige Heideflächen.<br />
Es wuchs nur der wilde Lavendel.<br />
Ich durchstreifte das Hochland, wo es am breitesten war, und nach drei Tagen befand ich mich in einer trostlosen Lage wie noch nie.<br />
Ich kampierte neben den Ruinen eines verlassenen Dorfes.<br />
Ich hatte seit dem Vorabend kein Wasser mehr und mußte welches finden.<br />
Die wie Wespennester dicht gedrängten Häuser, obzwar verfallen, brachten mich auf den Gedanken, daß es hier einstmals eine Quelle oder einen Brunnen gegeben haben müsse.<br />
Es gab auch eine Quelle, aber sie war versiegt.<br />
Die fünf, sechs Häuser ohne Dächer, von Wind und Regen zerstört, die kleine Kapelle mit eingestürztem Türmchen, das alles war angeordnet wie in den lebendigen Dörfern; aber alles Leben war daraus entwichen.<br />
Es war ein schöner Junitag, mit viel Sonne, aber in diesen ungeschützten und gegen den Himmel offenen Gegenden blies der Wind mit unerträglicher Gewaltsamkeit.<br />
Sein Heulen in den Skeletten der Häuser war das Heulen eines Raubtiers, das bei seiner Mahlzeit gestört wird. Ich mußte aufbrechen.<br />
Nach fünf Stunden Marsch hatte ich noch immer kein Wasser gefunden, und nichts konnte mir die Hoffnung geben, welches zu finden.<br />
Überall die gleiche Trockenheit, das gleiche dürre Gras.<br />
Da sah ich in der Ferne eine kleine schwarze Silhouette stehen.<br />
Ich hielt sie für den Stumpf eines Baumes.<br />
Auf gut Glück ging ich darauf zu.<br />
Es war ein Hirte.<br />
Etwa fünfzig Schafe lagerten auf der heißen Erde und ruhten sich neben ihm aus.<br />
Er gab mir zu trinken aus seiner Fellflasche, und dann führte er mich zu seiner Hütte in einer Mulde der Hochebene.<br />
Er holte ausgezeichnetes Wasser aus einem sehr tiefen natürlichen Erdloch, über dem eine primitive Winde aufgestellt war.<br />
Der Mann sprach wenig.<br />
Das ist so bei einsam lebenden Menschen; aber man spürte, daß er seiner sicher war und dieser Sicherheit vertraute.<br />
Das war ungewöhnlich in dieser Einöde. Er wohnte nicht in einer Schäferhütte, sondern in einem Steinhaus. Man sah genau, wie durch seine Arbeit die Ruine, die er bei seiner Ankunft vorgefunden hatte, ausgebessert worden war.<br />
Das Dach war solid und wasserdicht.<br />
Der Wind, der daran rüttelte, erzeugte auf den Ziegeln ein Rauschen wie am Meeresstrand.<br />
Der Haushalt war aufgeräumt, das Geschirr gewaschen, der Boden gekehrt, das Gewehr eingefettet.<br />
Die Suppe kochte auf dem Herd.<br />
Ich bemerkte, daß er frisch rasiert war und daß alle seine Knöpfe gut angenäht waren und seine Kleider ausgebessert mit der peinlichen Sorgfalt, welche die Flicken unsichtbar macht.<br />
Er teilte seine Suppe mit mir.<br />
Als ich ihm nachher meinen Tabaksbeutel anbot, sagte er er rauche nicht.<br />
Sein Hund, ebenso schweigsam wie er, war freundlich ohne Unterwürfigkeit.<br />
Er hatte sogleich seine Zustimmung gegeben, daß ich die Nacht dableiben solle; das nächstgelegene Dorf war mehr als anderthalb Tagemärsche von hier. Abgesehen davon kannte ich die Beschaffenheit dieser seltenen Weiler hierzulande bereits zur Genüge.<br />
Es gibt vier oder fünf, einer weit vom anderen entfernt, an den Abhängen dieser Berge, im Buschholz der Steineichen, weltenweitab von den befahrbaren Straßen.<br />
Sie sind bewohnt von Köhlern, die Holzkohle brennen.<br />
In solchen Ortschaften lebt es sich schlecht. Die Familien, eng zusammengedrängt in einem äußerst rauhen Klima, im Sommer wie im Winter, toben ihren Egoismus im engen Kreis aus.<br />
Der unbewußte Ehrgeiz steigert sich zum allgegenwärtigen Wunsch, nicht in diesem Ort bleiben zu müssen.<br />
Die Männer bringen die Kohle auf Lastwagen in die Stadt und kommen dann wieder.<br />
Unter diesem ständigen Wechseldasein brechen die stärksten Charaktere zusammen.<br />
Die Frauen hegen ständigen Groll.<br />
Man streitet sich um alles, ebenso<br />
sehr um den Kohlenverkauf wie um die Bank in der Kirche, um die Tugenden, die sich gegenseitig bekämpfen, um die Laster, die einander widerstreiten, um die ständige allgemeine Vermischung von Laster und Tugend.<br />
Zu alle dem greift der ebenfalls unaufhörliche Wind noch die Nerven an. Es gibt ganze Epidemien von Selbstmord und zahlreiche Fälle von Wahnsinn, die tödlich enden.<br />
Der Hirte, der nicht rauchte, holte einen kleinen Sack und schüttete einen Haufen Eicheln auf den Tisch.<br />
Er machte sich daran, sie genau zu untersuchen, indem er die guten von den schlechten trennte.<br />
Ich rauchte meine Pfeife.<br />
Ich erbot mich, ihm zu helfen.<br />
Aber er meinte, das sei seine Sache. Das war es in der Tat. Angesichts der Sorgfalt, die er für seine Arbeit aufwandte, drängte ich mich nicht auf. Damit erschöpfte sich unsere ganze Unterhaltung.<br />
Als er einen ziemlich großen Haufen guter Eicheln auf der Seite hatte, zählte er sie ab in Gruppen zu zehn. Dabei schied er noch die kleinen aus und die mit einem winzigen Riß; er prüfte sie sehr genau.<br />
Als er endlich hundert vollkommene Eicheln vor sich hatte, hörte er auf, und wir gingen schlafen.<br />
Im Zusammensein mit diesem Menschen breitete sich Friede aus. Am anderen Morgen fragte ich ihn, ob ich noch den ganzen Tag bei ihm ausruhen dürfe.<br />
Er fand das ganz natürlich oder vielmehr: er erweckte den Eindruck, daß nichts ihn stören könne.<br />
Ich hatte diesen Ruhetag nicht unbedingt nötig, aber ich war neugierig und wollte noch mehr erfahren.<br />
Er trieb seine Herde aus dem Stall und führte sie auf die Weide.<br />
Vor dem Weggehen tränkte er den Sack mit den sorgfältig ausgewählten und gezählten Eicheln in einem Eimer Wasser.<br />
Ich beobachtete, daß er anstelle eines Steckens eine Eisenstange mitnahm, so dick wie der Daumen und ungefähr anderthalb Meter lang.<br />
Ich tat so, als ob ich mich im Umherwandern ausruhte, und ging auf einem Weg, der parallel zu seinem verlief.<br />
Die Weide für seine Tiere befand sich in einer Mulde.<br />
Er überließ die kleine Herde der Obhut des Hundes und stieg den Hügel hinan, wo ich dahinging.<br />
Ich fürchtete, er käme, um mir Vorwürfe zu machen wegen meiner Neugierde, aber keine Spur davon: dies war sein Weg, und er lud mich ein, ihn zu begleiten, wenn ich nichts besseres vorhätte.<br />
Er stieg noch zweihundert Meter weiter auf die Anhöhe.<br />
Als er an einer bestimmten Stelle war, zu der er hinwollte, begann er seinen Eisenstab in die Erde zu stoßen.<br />
Er machte Löcher und legte in jedes eine Eichel hinein und machte das Loch wieder zu.<br />
Er pflanzte Eichen.<br />
Ich fragte ihn, ob das Land ihm gehöre. Nein, antwortete er. Ob er wisse wem es gehöre.<br />
Er wußte es nicht.<br />
Er vermute, daß es Gemeindeland sei, oder vielleicht gehöre es Leuten, die sich nicht darum kümmerten.<br />
Ihn focht es nicht an, daß er die Besitzer nicht kannte.<br />
So setzte er hundert Eicheln mit größter Sorgfalt.<br />
Nach dem Mittagsmahl nahm er seine Sämannsarbeit wieder auf.<br />
Ich muß wohl sehr hartnäckig gewesen sein mit meinen Fragen, daß er darauf antwortete.<br />
Seit drei Jahren pflanzte er Bäume, hier in dieser Einsamkeit.<br />
Er hatte bereits hunderttausend gepflanzt.<br />
Von den hunderttausend hatten zwanzigtausend getrieben.<br />
Von diesen zwanzigtausend, damit rechne er, werde er noch die Hälfte verlieren durch die Nagetiere oder durch Umstände, die nicht vorauszusehen sind in den Plänen der Vorsehung.<br />
Es blieben also zehntausend Eichen, die wachsen würden da, wo es vorher nichts gegeben hatte.<br />
Ich fragte mich, welches Alter dieser Mann wohl habe.<br />
Offenbar war er über fünfzig. Fünfundfünfzig, sagte er mir.<br />
Er hieß Elzeard Bouffier.<br />
Er hatte einen Bauernhof besessen, in der Ebene unten.<br />
Dort hatte er sein Auskommen gehabt.<br />
Er hatte seinen einzigen Sohn verloren, dann auch seine Frau. So hatte er sich in die Einsamkeit zurückgezogen, wo er Gefallen daran fand, beschaulich zu leben mit seinen Schafen und seinem Hund.<br />
Er hatte sich überlegt, daß diese Gegend absterben werde aus Mangel an Bäumen.<br />
Er setzte hinzu: Da er doch nichts Wichtiges zu tun habe, sei es sein Plan, hier Abhilfe zu schaffen.<br />
Ich selber führte damals, ungeachtet meiner Jugend, ein einsames Leben, darum verstand ich es, behutsam mit einsamen Menschen umzugehen.<br />
Trotzdem beging ich einen Fehler.<br />
Eben wegen meiner Jugend mußte ich an die Zukunft denken und an das Erhaschen des Glücks.<br />
Ich sagte, daß in dreißig Jahren diese zehntausend Eichen großartig stehen würden.<br />
Er entgegnete sehr schlicht: Wenn Gott ihm das Leben erhalte, werde er in dreißig Jahren so viele gepflanzt haben, daß diese zehntausend wie ein Tropfen im Meer seien.<br />
Er studierte übrigens bereits die Aufzucht der Buchen und hatte neben seinem Haus mit Bucheckern eine Pflanzschule angelegt.<br />
Die Setzlinge, die er mit einem Gitter vor den Schafen geschützt hatte, standen prächtig.<br />
Er denke ebenfalls daran, so sagte er mir, etwas weiter unten Birken zu pflanzen, da es dort ein paar Meter unter der Oberfläche Feuchtigkeit gebe.<br />
Am folgenden Tag trennten wir uns.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Im Jahr darauf begann der Krieg von 1914, in den ich fünf Jahre lang einbezogen war.<br />
Ein Infanteriesoldat konnte nicht an Bäume denken!<br />
Um die Wahrheit zu sagen: Die Sache hatte keinen Eindruck hinterlassen, ich hatte sie nur als einen Zeitvertreib betrachtet, etwa wie eine Briefmarkensammlung, und vergessen.<br />
Aus dem Krieg entlassen, befand ich mich im Besitz einer winzigen Demobilmachungsprämie und hatte zugleich ein großes Bedürfnis nach frischer Luft.<br />
Deswegen und aus keinem anderen Grund machte ich mich in jene Einöden auf.<br />
Das Land hatte sich nicht verändert. Immerhin, oberhalb des verfallenen Dorfes entdeckte ich in der Ferne so etwas wie einen grauen Nebel, der die Höhen wie ein Teppich bedeckte.<br />
Seit dem Vorabend dachte ich wieder an den Hirten, der Bäume pflanzte. «Zehntausend Eichen», sagte ich mir «nehmen wirklich eine große Fläche ein.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Ich hatte während dieser fünf Jahre zu viele Menschen sterben sehen, als daß ich mir nicht Elzeard Bouffiers Tod hätte vorstellen können &#8211; um so mehr, als man mit zwanzig Jahren fünfzigjährige Männer als Greise betrachtet, denen nichts mehr übrigbleibt als zu sterben.<br />
Er war nicht gestorben.<br />
Er war sogar gut im Saft.<br />
Er hatte seinen Beruf gewechselt.<br />
Er hatte nur noch vier Schafe, aber dafür etwa hundert Bienenstöcke.<br />
Die Schafe hatte er abgegeben, weil sie die Baumpflanzungen gefährdeten.<br />
Um den Krieg, sagte er mir, habe er sich ganz und gar nicht gekümmert.<br />
Er habe &#8211; und das konnte ich selber feststellen &#8211; unbeirrbar weiter gepflanzt.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Die Eichen von 1910 waren also zehn Jahre alt und höher als ich und als er. Der Anblick war beeindruckend.<br />
Ich war buchstäblich sprachlos, und weil er auch nicht redete, verbrachten wir den ganzen Tag damit, daß wir schweigend im Wald herumgingen.<br />
Der Wald erstreckte sich, in drei Abteilungen, in seiner größten Ausdehnung elf Kilometer weit.<br />
Wenn man sich vergegenwärtigte, daß dies alles von den Händen und dem Herzen dieses Mannes herrührte, dann ging einem auf, daß die Menschen auch in anderer Hinsicht herrscherliche Macht haben könnten wie Gott, nicht nur im Zerstören.<br />
Elzeard Bouffier hatte seinen Plan weiterverfolgt.<br />
Buchen, die mir bis zu den Schultern reichten, bewiesen es; sie hatten sich ausgebreitet, so weit man schauen konnte.<br />
Die Eichen standen dicht und waren über das Alter hinaus, wo der Wildverbiß ihnen etwas anhaben konnte.<br />
Wenn die Vorsehung dieses Werk zerstören wollte, wäre sie fortan auf Zyklone angewiesen.<br />
Elzeard Bouffier zeigte mir wunderbare Birkenhaine, die fünf Jahre alt waren; sie stammten also von 1915, als ich in Verdun kämpfte.<br />
Überall, wo er zu Recht Feuchtigkeit unter der Oberfläche vermutete, hatte er Birken gepflanzt; sie standen zart und fest wie junge Mädchen.<br />
Dieses schöpferische Werk schien übrigens weiterzuwirken.<br />
Er kümmerte sich nicht darum.<br />
Er verfolgte hartnäckig seine schlichte Aufgabe.<br />
Aber als ich in die Dörfer hinunter kam, sah ich Wasser fließen in Bachbetten, die seit Menschengedenken völlig trocken gewesen waren.<br />
Es war die großartigste Kettenreaktion, die ich je zu sehen bekommen habe.<br />
(In weit zurückliegender Zeit hatten diese trocken gewesenen Bäche schon einmal Wasser gehabt. Einige der traurigen Dörfer, von denen ich zu Beginn meines Berichtes gesprochen habe, hatten an Plätzen gestanden, wo früher gallo-römische Siedlungen gewesen waren.<br />
Bei den vorhandenen Spuren hatten Archäologen den Boden durchforscht und Angelhaken gefunden an Orten, wo man sich im 20. Jahrhundert mit Zisternen behelfen mußte, wenn man ein wenig Wasser haben wollte.)<br />
Auch der Wind verstreute manche Samen. Gleichzeitig mit dem Wasser gab es auch wieder Kopf- und Trauerweiden, Wiesen, Gärten, Blumen und eine gewisse Lebensgrundlage.<br />
Die Veränderung ging so langsam vor sich, daß man sich an sie gewöhnte, ohne erstaunt zu sein.<br />
Die Jäger, die in diesen einsamen Gegenden nach Hasen oder Wildschweinen jagten, hatten wohl das Sprießen junger Bäume beobachtet, aber sie hatten es irgendeiner Laune der Natur zugeschrieben.<br />
So ist es zu erklären, daß niemand das Werk dieses Mannes störte.<br />
Wenn jemand eine Ahnung davon gehabt hätte, wäre es vielleicht verhindert worden.<br />
Aber niemand hatte eine Ahnung.<br />
Welcher Mensch in den Dörfern unten und in den Verwaltungen hätte sich eine solche Ausdauer in schönster Selbstlosigkeit vorstellen können?</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Von 1920 an habe ich mindestens einmal jedes Jahr Elzeard Bouffier besucht. Ich habe ihn nie wanken oder zweifeln sehen.<br />
Freilich wer weiß: Vielleicht stand Gott dahinter!<br />
Ich habe Elzeard Bouffiers Verdruß nicht nachgerechnet.<br />
Man kann sich vorstellen, daß es bis zu einem solchen Gelingen viel Widrigkeit zu überwinden galt. Um eine solche Leidenschaft zum Erfolg zu bringen, mußte er verzweifelt kämpfen. Er hatte ein Jahr lang mehr als zehntausend Ahorne gepflanzt.<br />
Sie gingen alle ein.<br />
Im nächsten Jahr gab er die Ahorne auf, um auf die Buchen zurückzukommen, die noch besser gediehen als die Eichen.<br />
Um den außergewöhnlichen Charakter dieses Mannes einigermaßen zu erfassen, darf man nicht vergessen, daß sich alles in vollkommener Einsamkeit abspielte.<br />
So vollkommen, daß Elzeard Bouffier gegen Ende seines Lebens die Gewohnheit zu sprechen verloren hat.<br />
Oder sah er keine Notwendigkeit dafür?<br />
Im Jahre 1933 bekam er den Besuch eines staunenden Forstaufsehers.<br />
Dieser Beamte gab ihm die Weisung, doch ja draußen kein Feuer zu machen, um das Gedeihen dieses natürlichen Waldes nicht zu gefährden.<br />
Es sei nämlich das erste Mal &#8211; so sagte ihm der ahnungslose Mensch , daß man einen Wald ganz von selber hervorsprießen sehe.<br />
Zu dieser Zeit pflanzte Elzeard Bouffier Buchen, und zwar zwölf Kilometer von seinem Haus entfernt.<br />
Um sich das Hin und Hergehen zu ersparen &#8211; denn er war jetzt fünfundsiebzig Jahre alt -, faßte er den Plan, eine Steinhütte am Ort seiner Pflanzungen zu bauen, was er im folgenden Jahr auch ausführte.<br />
Im Jahre 1935 kam eine ganze Delegation, um den «natürlichen Wald» zu besichtigen.<br />
Ein hoher Beamter des Wasser- und Forstwesens war dabei, ein Abgeordneter, etliche Techniker.<br />
Man redete viele unnütze Worte.<br />
Man beschloß, etwas zu unternehmen. Glücklicherweise wurde nichts unternommen außer dem einzig Vernünftigen: Man stellte den Wald unter Staatsschutz und verbot, hier Kohle zu brennen.<br />
Denn es war unmöglich, nicht überwältigt zu sein von der Schönheit dieser jungen Bäume in voller Kraft. Sogar gegenüber dem Abgeordneten erwies sich die mächtig bezaubernde Wirkung!<br />
Ich hatte einen Freund unter den Forstmeistern der Delegation.<br />
Ich eröffnete ihm das Geheimnis.<br />
An einem Tag der nächsten Woche machten wir uns zusammen auf die Suche nach Elzeard Bouffier.<br />
Wir trafen ihn mitten in seiner Arbeit, zwanzig Kilometer vom Ort der Inspektion entfernt.<br />
Dieser Forstmeister war nicht umsonst mein Freund.<br />
Er hatte einen Blick für den Wert der Dinge.<br />
Er war auch verschwiegen.<br />
Ich bot die paar Eier an, die ich als Gastgeschenk mitgebracht hatte.<br />
Wir teilten den Imbiß unter uns dreien, und einige Stunden vergingen in stummer Betrachtung der Landschaft.<br />
Die Seite, von der wir kamen, war bestanden mit Bäumen von sechs bis sieben Meter Höhe.<br />
Ich dachte zurück an den Anblick dieser Gegend im Jahr 1913: nur Wüste&#8230;<br />
Die friedliche und regelmäßige Arbeit, die frische Höhenluft, die Genügsamkeit und vor allem die Heiterkeit des Herzens hatten diesem Greis eine schier feierliche Gesundheit verliehen.<br />
Er war ein Streiter Gottes.<br />
Ich fragte mich, wie viele Hektar Land er wohl noch mit Bäumen bepflanzen werde.<br />
Vor dem Aufbruch machte mein Freund nur einen kleinen Vorschlag zu bestimmten Arten, denen der Boden hier eigentlich zusagen müßte.<br />
Er versteifte sich nicht darauf.<br />
«Aus dem einfachen Grund», sagte er mir gleich nachher, «daß der gute Mann von der Sache mehr versteht als ich. »<br />
Nach einer Stunde Fußmarsch &#8211; der Gedanke hatte sich in ihm weiterentwickelt &#8211; fügte er hinzu:<br />
«Er weiß viel mehr als wir alle. Er hat den Großen Weg zum Glück gefunden. »<br />
Es ist diesem Forstmeister zu verdanken, daß nicht nur der Wald, sondern auch das Wohlergehen dieses Mannes unter Obhut gestellt wurde.<br />
Er ernannte drei Forstaufseher zum Schutz und versetzte sie derart in Furcht und Zittern, daß sie gegenüber möglichen Bestechungsversuchen der Köhler fest blieben.<br />
Eine ernste Gefahr drohte dem Werk einzig im Krieg von 1939.<br />
Die Automobile wurden mit Holzgas betrieben; es gab nie genug Holz.<br />
Man fing schon damit an, Eichen von 1910 zu fällen. Aber die Bestände befanden sich so weit weg vom Straßennetz, daß dieses Unternehmen sich als finanziell völlig unrentabel herausstellte.<br />
Man gab es wieder auf.<br />
Der Hirte hatte nichts bemerkt; er lebte dreißig Kilometer davon entfernt und führte friedlich seine Aufgabe weiter, ohne vom 39er Krieg etwas zu wissen so wenig wie von dem anno 14.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Ich habe Elzeard Bouffier zum letzten Mal im Juni 1945 gesehen.<br />
Er war damals siebenundachtzig Jahre alt.<br />
Ich hatte wieder den Weg durch die «Wüste» gewählt, aber jetzt gab es, trotz der Zerrüttung, in die der Krieg das Land gestürzt hatte, eine Autobusverbindung vom Tal der Durance ins Gebirge.<br />
Dieser schnellen Beförderung schrieb ich es zu, daß ich die Gegend meiner früheren Wanderungen nicht nicht wiedererkannte.<br />
Es schien mir auch, als ginge die Fahrstraße durch neue Ortschaften. Ich mußte den Namen eines Dorfes<br />
erfragen, um sicher zu sein, daß ich mich wirklich in der ehemals so verlassenen Gegend befand.<br />
Ich stieg in Vergons aus dem Bus.<br />
Im Jahre 1913 hatte dieser Weiler von zehn bis zwölf Häusern nur noch drei Einwohner gehabt.<br />
Die waren Halbwilde gewesen, die sich haßten, von der Jagd mit Fallen lebten, in ihrer physischen und moralischen Verfassung fast den Menschen der Vorgeschichte vergleichbar.<br />
Brennesseln hatten die verlassenen Häuser umwuchert.<br />
Die Lebensbedingungen waren hoffnungslos gewesen.<br />
Für diese Menschen war es nur noch darum gegangen, auf den Tod zu warten &#8211; ein Zustand, der keineswegs die Tugenden begünstigt!<br />
Das alles hatte sich verändert.<br />
Sogar die Luft.<br />
Statt der trockenen und heftigen Winde, die mich früher empfingen, wehte ein leichtes Lüftchen voller Wohlgerüche. Ein Murmeln, ähnlich dem des Wassers, kam von den Höhen: es war der Wind in den Wäldern.<br />
Und das Erstaunlichste: Ich hörte, wie Wasser in ein Becken plätscherte.<br />
Ich sah, man hatte einen Brunnen gebaut, der reichlich floß.<br />
Und, was mich am meisten rührte: Man hatte vor etwa vier Jahren daneben eine Linde gepflanzt; sie war schon recht stattlich.<br />
Das war ein untrügliches Symbol neuen Lebens.<br />
Übrigens gab es im Dorf Vergons Anzeichen eines Wirkens, das nur mit Hoffnung unternommen werden kann.<br />
Die Hoffnung war zurückgekehrt!<br />
Man hatte die Ruinen weggeräumt, verfallene Mauerreste abgebrochen, fünf Häuser aufgebaut.<br />
Der Weiler zählte nun achtundzwanzig Bewohner, darunter vier junge Familien.<br />
Die neuen Häuser, frisch verputzt, waren von Gemüsegärten umgeben, in denen abwechselnd, aber schön gereiht, Gemüse und Blumen wuchsen: Kohl und Rosen, Lauch und Löwenmäulchen, Sellerie und Anemonen.<br />
Vergons war ein Ort geworden, an dem man gern wohnte.<br />
Ich verließ Vergons und wanderte zu Fuß weiter.<br />
Der Krieg war eben erst zu Ende gegangen und hatte noch nicht wieder das volle Aufblühen des Landes erlaubt. Aber Lazarus war dem Grab entstiegen. In den unteren Bereichen der Bergabhänge sah ich kleine Felder mit auflaufender Gersten- und Roggensaat und am Grunde der engen Täler grünende Wiesen.<br />
Es bedurfte nur der acht Jahre, die uns von jener Zeit trennen, damit das ganze Gebiet von Gesundheit und Wohlergehen strahlte.<br />
Wo ich 1913 Ruinen gesehen hatte, stehen jetzt saubere Bauernhäuser, die von einem glücklichen und angenehmen Leben zeugen.<br />
Die alten Quellen, gespeist von den Regen und Schneefällen, die von den Wäldern festgehalten werden, sprudeln wieder.<br />
Man hat Wasserkanäle angelegt.<br />
In Ahornwäldchen gibt es neben jedem Haus einen Brunnen, der in einen Teppich von frischer Minze überfließt. Die Dörfer sind nach und nach wieder aufgebaut worden.<br />
Eine Bevölkerung ist aus der Ebene, wo das Land teuer geworden ist, heraufgekommen und hat sich hier niedergelassen und Jugend, Aufbruchstimmung und Unternehmungsgeist mitgebracht.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Man begegnet in den Gassen wohlgenährten Männern und Frauen, Jungen und Mädchen, die gern lachen und wieder Spaß haben an ländlichen Festen. Wenn man zu den Neusiedlern die alte Bevölkerung hinzu zählt die ist, seit sie so gesund lebt, kaum wiederzuerkennen , so verdanken mehr als zehntausend Menschen ihr Glück Elzeard Bouffier.</span></p>
<p><span style="color:#008080;">Wenn ich bedenke, daß ein einziger Mann, allein auf seine physischen und moralischen Kräfte gestellt, genügte, um aus der Wüste dieses Gelobte Land erstehen zu lassen, dann finde ich, trotz allem, das menschliche Dasein etwas Wunderbares.<br />
Und wenn ich ausrechne, wieviel Beständigkeit, Seelengröße, Eifer und Selbstlosigkeit nötig war, um bis ans Ziel zu kommen, dann erfüllt mich eine unendliche Hochachtung vor dem alten Bauern ohne Bildung, der ein Werk zu schaffen wußte, das Gottes würdig ist.<br />
Elzeard Bouffier ist im Jahre 1947 friedlich gestorben im Altenheim von Banon</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Besuchszeiten ohne Limit]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/21/besuchszeiten-ohne-limit/</link>
<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 12:11:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.wordpress.com/2009/08/21/besuchszeiten-ohne-limit/</guid>
<description><![CDATA[Ist es wirklich morbide, wie web.de kürzlich titelte, eine Führung über einen Friedhof mitzumachen? ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ist es wirklich morbide, wie web.de kürzlich titelte, eine Führung über einen Friedhof mitzumachen? Oder ist es eine besondere Form der Achtung, auch Menschen zu „besuchen“, die man persönlich gar nicht kannte? Die Meinungen können da sicher auseinander gehen. Kürzlich haben wir an einer so genannten „Spurensuche“ teilgenommen. Es ging dabei um den Besuch von Gräbern, in denen Künstler ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die Idee an sich fanden wir sehr interessant. Die Durchführung entsprach allerdings überhaupt nicht unseren Vorstellungen. Die Dame, die diese Führung leitete, ergoss sich mit Zitaten, vorgelesenen Briefen und Gedichten jeweils eine viertel Stunde lang (und es war teilweise seeeehr lang) zu verschiedenen Künstlern, von denen zumindest wir überwiegend noch nie etwas gehört hatten. Sie kannte die Verstorbenen wohl oder hatte eben entsprechend dazu recherchiert. Andere Persönlichkeiten, die diese Stadt mitunter maßgeblich mit ihrem Wirken über Jahre oder Jahrzehnte mitgestaltet hatten, fanden dagegen überhaupt keine Berücksichtigung. Nicht einmal die Künstlerin, nach der die Straße benannt ist, an der der Friedhof gelegen ist.</p>
<p>Und was tut Tina, wenn sie sich langweilt? Genau: Sie sucht sich etwas Interessante(re)s. Und fand es schnell. Das Thema waren ja eigentlich die Künstler. Aber auch Kunst in verschiedenen Formen findet sich auf diesem Friedhof. Für mich persönlich wäre es mir am „gernsten“, überhaupt kein Grab zu bekommen, wenn es irgendwann soweit ist, sondern verbrannt zu werden. Anschließend soll meine Asche aus einem Flugzeug verstreut werden. Noch einmal die Welt von oben „sehen“ und dann ganz leise zur Ruhe kommen. Das wäre mir die schönste Vorstellung. Geht nicht, zumindest nicht in Deutschland, weil ja der schnöde Bürger auch noch im Tod gemaßregelt werden muss. Soviel zum Thema Menschenwürde. Aber nun denn … Auf meinen Führungs-Abwegen fand ich einiges, das mich &#8211; mal auf die eine und mal auf die andere Weise &#8211; fesselte:</p>
<p>Relativ klassisch und doch etwas außergewöhnlich fand ich diese Art „Laubengang“, in der mehrere Gruften nebeneinander positioniert wurden. Ziemlich pompös mitunter aber möglicherweise der Versuch, die besondere Bedeutung für die Angehörigen deutlich zu machen.</p>
<p><img src="http://skriptum.wordpress.com/files/2009/08/engesohde-035-700.jpg" alt="Engesohde 035-700" title="Engesohde 035-700" width="450" height="450" class="alignnone size-full wp-image-783" /></p>
<p>Beinahe fasziniert war ich von diesem Grabstein oder eher schon Monument. Es ist aus vielen Steinplatten zusammengesetzt. Was es symbolisiert weiß ich nicht. Vielleicht einen Engel. Vielleicht die Beständigkeit der Erinnerung an diesen Menschen. Die Unvergänglichkeit seines Wirkens, durch Steinplatten dargestellt. Auf jeden Fall sehr schön.</p>
<p><img src="http://skriptum.wordpress.com/files/2009/08/engesohde-017-700.jpg" alt="Engesohde 017-700" title="Engesohde 017-700" width="450" height="450" class="alignnone size-full wp-image-784" /></p>
<p>Dieser stilisierte Engel hat mich auch berührt. Kein Blumenschmuck, kein Schnickschnack, einfach ein Engel, der schützend über jemandem steht, den er &#8211; je nach Glaubensstärke &#8211; nun in seinen Armen halten mag.</p>
<p><img src="http://skriptum.wordpress.com/files/2009/08/engesohde-018-700.jpg" alt="Engesohde 018-700" title="Engesohde 018-700" width="450" height="450" class="alignnone size-full wp-image-785" /></p>
<p>Aber was mich am allermeisten berührt hat, war dieser &#8230; tja, was ist es? Ein Grabstein ist es nicht. Ein Monument auch nicht. Ich empfinde es als die zarteste Möglichkeit, sich eines kleinen Menschens zu erinnern, der viel zu früh von dieser Welt gehen musste. Der traurige Pinocchio oben auf Bauklötzen, der kleine Engel links daneben und die große Sonnenblume davor, die zu ihr in den Himmel zu sehen scheint … Es soll sich um ein kleines Mädchen gehandelt haben, das eine sehr schwere Herzerkrankung hatte. Insofern war es möglicherweise eher Erlösung als Schicksal. Oder beides, irgendwie. Traurig auf jeden Fall. Einen Menschen mit so viel dezent gezeigter Liebe gehen lassen zu können, erfordert m. E. unglaublich viel Kraft. Allein dafür gebührt den Eltern meine Hochachtung. Hier scheint es keine Wut über den Verlust zu geben, sondern eher Dankbarkeit dafür, dass man diesen kleinen Menschen wenigstens eine Zeit lang begleiten durfte.</p>
<p><img src="http://skriptum.wordpress.com/files/2009/08/engesohde-025-700.jpg" alt="Engesohde 025-700" title="Engesohde 025-700" width="450" height="450" class="alignnone size-full wp-image-786" /></p>
<p>Wenn ich mich dieses Friedhof-Besuches erinnere, kann ich daran nichts Morbides sehen. Wir haben nicht Fußball gespielt, oder über Inschriften gelästert. Das wäre m. E. morbide. Unverschämt, unverzeihlich, achtlos. Die Führung, wegen der wir ursprünglich dort waren, hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber die Eindrücke, die ich dort gesammelt habe, natürlich auf Basis eigener Interpretationen, über deren Wert oder Wahrheit ich vermutlich nie etwas erfahren werde, haben mich durchaus bereichert. Und die Künstler-Gräber, die ich tatsächlich sehen wollte, werde ich mir zu gegebener Zeit selbst suchen. Sicher ergeben sich auch dabei wieder Spuren, die nicht so schnell verwehen werden &#8230;</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
An den Gräbern teilweise sichtbare Namen habe ich unkenntlich gemacht. Sollte sich dennoch ein Angehöriger unangenehm berührt fühlen, bitte ich um Nachricht und werde das entsprechende Bild dann selbstverständlich sofort entfernen. </p>
<p>© skriptum</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beständigkeit]]></title>
<link>http://ostblog.wordpress.com/2009/08/04/bestandigkeit/</link>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 07:37:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ferdinand Bardamu</dc:creator>
<guid>http://ostblog.wordpress.com/2009/08/04/bestandigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Das Gefühl der Fremdheit ist das beständigste in meinem Leben. Schön, wenn man sich auf etwas verlas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Gefühl der Fremdheit ist das beständigste in meinem Leben. Schön, wenn man sich auf etwas verlassen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von der Beständigkeit]]></title>
<link>http://twintip.wordpress.com/2009/08/03/von-der-bestandigkeit/</link>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 10:25:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>twintip</dc:creator>
<guid>http://twintip.wordpress.com/2009/08/03/von-der-bestandigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Ein Beispiel irdischer Sicherheit Verglichen mit den meisten Leuten um mich herum bin ich jemand der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img title="Titanic" src="http://4.bp.blogspot.com/_4c8d1MJUUqg/Sna31hO5ReI/AAAAAAAABO4/l0g5iuEttDE/s400/titanic2.bmp" alt="Ein Beispiel irdischer Sicherheit" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ein Beispiel irdischer Sicherheit</p></div>
<p>Verglichen mit den meisten Leuten um mich herum bin ich jemand der an der Oberfäche weitaus weniger beständig aussieht als die Mehrheit, und mehr als eine Art Zigeuner der so durch&#8217;s Leben tingelt als jemand der &#8220;mit beiden Beinen fest im Leben steht,&#8221; wie man so schön sagt.</p>
<p>In Kontaktanzeigen ist das so ein Schlagwort für das was viele Frauen suchen: jemanden, der mit beiden Beinen fest im Leben steht&#8230;</p>
<p>Ja, das Bedürfnis nach Sicherheit&#8230;</p>
<p>Wir treffen alle möglichen Vorkehrungen für unsere &#8220;Sicherheit,&#8221; schliessen eine Versicherung nach der anderen ab, und verlassen uns voll und ganz auf dieses System und hoffen dass es uns sicher &#8220;an&#8217;s andere Ufer&#8221; trägt. Wir glauben dass dieses gigantische Werk unserer modernen Fähigkeiten so sicher ist, dass nichtmals der Allmächtige Selbst es zum sinken bringen könnte, so wie einst die Bauherren der Titanic rühmten, und merken nicht dass wir den Eisberg bereits gerammt haben&#8230;</p>
<p>Wer oder was dann noch als &#8220;beständig&#8221; gilt wenn unsere moderne Titanic senkrecht mit dem Bug in der Luft im Wasser steht wird sich alsdann erweisen.</p>
<p>Die meisten Leute scheinen völlig zu vergessen dass Geld und Versicherungspolicen lediglich aus Papier bestehen, und wie sicher so eine Papierburg tatsächlich ist findet man mit einer Packung Streichhölzer ganz schnell heraus.</p>
<p>Was also wirklich weise wäre, meiner Meinung nach, wäre das Bestreben nach engerem Kontakt mit Demjenigen Der tatsächlich währende Sicherheit gewährleisten kann:<br />
Demjenigen der am besten weiss wie das hier alles funktioniert und was hier überhaupt abgeht, aus dem einfachen Grund, dass Er es nämlich erschaffen hat.</p>
<p>Das Problem ist, dass unser Glaube an Ihn schon lange durch den Glauben an unsere so leicht brennbaren Papierscheinchen ersetzt wurde. Unser Glaube basiert demnach auf Papier anstatt auf wirklich beständigen Werten wie Gold.</p>
<p>Jesus sagt im Buch der Offenbarung, &#8220;Du sagst: Ich bin reich und bedarf nichts, und weißt nicht, daß du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist. Ich rate dir, Gold von mir zu kaufen, geläutert im Feuer, auf daß du reich werdest.&#8221; (<a href="http://www.biblegateway.com/passage/?search=rev.3:17-18;&#38;version=33;">Offb.3:17,18</a>)</p>
<p>Offenbar hat der Allmächtige eine andere Vorstellung von Reichtum als die meisten von uns. Er rät uns also, Gold von Ihm zu erwerben.<br />
Eine Zeit lang dachte ich, es beziehe sich dort tatsächlich auf meterielles Gold in das man investieren solle um eventuelle Finanzkrisen zu überstehen. Aber heute weiss ich dass Er hier nicht von physikalischem Gold sprach, sondern vom geistigen Gold des Glaubens.<br />
Woher bekommt man Glauben? Aus dem Hören von Gottes Worten (S. Römer 10:17). Jesus IST das Wort Gottes (s. <a href="http://www.biblegateway.com/passage/?search=joh.1:1-12;&#38;version=33;">Johannes 1:1-12</a>).</p>
<p>König David spricht in den Psalmen auch oft davon wie die Worte Gottes mehr wert sind als Gold und Silber (s. <a href="http://www.biblegateway.com/passage/?search=Ps.119:72,%20127;&#38;version=10;">Ps.119:72, 127</a>).</p>
<p>Der Unterschied zwischen den Worten Gottes und unserem Papiergeld (das ja vielleicht schon bald von einer neuen Finanzordnung abgelöst werden soll, wie sogar schon der Papst jetzt verkündet &#8211; und vielleicht nächstes mal sogar ganz ohne bares? &#8211; S. Offb.<a href="http://www.biblegateway.com/passage/?search=rev.13:16-17;&#38;version=10;">13:16-17</a>), ist dass Gott im Gegensatz zu uns Menschen immer hält was Er verspricht.</p>
<p>Seine Worte sind immer genau das wert was Er verspricht. Unser Papiergeld hingegen mag heute nur noch die Hälfte wert sein von dem was es uns gestern brachte, wie ein Besuch im Aldi bestätigt. Und wer sein Leben fadenscheinigen Versicherungspolicen anvertraut, der hat wohl noch keine grundlegenden Erfahrungen damit gemacht, was für ein fadenscheiniges Geschäft Versicherungen sind, aber wie es für Millionen andere bereits der Fall war, kann sich das jederzeit ändern.</p>
<p>Was viele Leute nicht wissen ist, dass Gottes Wort nicht nur leeres Gelaber ist (wie es bei uns ja oft der Fall ist), sondern dass die Worte Gottes der Stoff sind aus dem das Universum besteht (<a href="http://www.biblegateway.com/passage/?search=Heb.11:3;&#38;version=33;">Hebräer 11:3</a>), und von dem her nicht zu unterschätzen sind.</p>
<p>Betrachtet man das Ganze also von dieser Warte aus, nehmen Begriffe wie &#8220;Beständigkeit&#8221; eine neue Bedeutung an. Wer oder was ist in dieser Welt wirklich beständig?</p>
<p>Vielleicht ist der verrückte kleine Zigeuner beständiger als der fette Bonze der mit beiden Pobacken fest im Bürosessel sitzt, weil er sein Leben nicht an vergängliche Werte wie Papier hängt, sondern in die Währung investiert in die Jesus Selbst uns riet anzulegen.</p>
<p>Wenn echter Glaube an Gott und Sein Wort also nun der tatsächliche Anker sind der einem einzig und allein wahre Sicherheit gewährt, könnte es dann sein dass unser Zigeuner derjenige ist der an der festen Basis hält, während die gesamte, scheinbar so &#8220;beständige&#8221; Welt langsam aber sicher den Bach hinunter geht?</p>
<p>Es passiert so langsam dass der Schein trügt, genauso wie wir nicht wirlich mitbekommen dass diese Welt sich dreht, ausser daran dass die Sonne auf und untergeht.<br />
Über Jahrtausende hinweg dachte man, dass die Sonne sich bewegt, dabei sind wir es, die um sie kreisen. Vielleicht wird sich ja eines Tages auch heraus stellen dass es sich nicht alles um uns dreht, sondern dass es sich in unserem Leben eigentlich um Gott dreht, und unsere Beziehung zu Ihm&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Perfluorelastomer-O-Ringe]]></title>
<link>http://oring1.wordpress.com/2008/10/15/perfluorelastomer-o-ringe/</link>
<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 15:48:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>errgee</dc:creator>
<guid>http://oring1.wordpress.com/2008/10/15/perfluorelastomer-o-ringe/</guid>
<description><![CDATA[Durch den Einsatz von O-Ringen aus Perfluorelastomer können Ausfallzeiten und Wartungskosten drastis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Durch den Einsatz von O-Ringen aus Perfluorelastomer können Ausfallzeiten und Wartungskosten drastisch reduziert werden. Der Dichtungshersteller DuPont berichtet über einen Einsatz seiner „Kalrez&#8221;- Dichtungen „Spectrum 6375&#8243;. Diese Perfluorelastomerteile ändern ihre Eigenschaften bis zu einer Temperatur von 275 °C kaum und können somit die Standzeiten einer Dichtung enorm erhöhen.<br />
„Kalrez Spectrum 6380&#8243; Perfluorelastomerteile von DuPont Performance Elastomers erfüllen die Anforderungen der chemischen Industrie. Sie bewähren sich, außer durch ihre enorme Hitzebeständigkeit auch durch eine sehr hohe Beständigkeit gegen viele Chemikalien wie Säuren, Basen, Amine und Heißdampf. Sie werden deshalb gerne für mechanische Dichtungen, Ventile, Flansche und Pumpen eingesetzt.</p>
<p>GE Power Protection aus Gent in Belgien, ein Hersteller von elektrischen Anlagen und Bauteilen für die Niederspannungsversorgung und die industrielle Prozessautomation, konnte dadurch die Zuverlässigkeit seiner Formpressanlage erhöhen und die Kosten maßgeblich senken.<br />
Zum Erhitzen des Prägewerkzeugs der Formpressanlage wird dabei Dampf mit einer Temperatur bis zu 165 °C verwendet. Die ursprünglich installierten O-Ringe mussten alle sechs Monate wegen Brüchigkeit ausgetauscht werden. Dies verursachte einen Produktionsstillstand von über 2 Tagen und damit immense Wartungskosten, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten bei der Produktionsplanung. Der Test-O-ring aus „Kalrez Spectrum 6375&#8243; wurde Ende 2005 montiert und mußte bis dato nicht gewechselt werden, wodurch sich eine Einsparung in einer Größenordnung von mehr als 20.000 € ergibt.<br />
Aufgrund dieser Daten wurden nach und nach alle kritischen O-Ringe durch dieses Material ersetzt.<br />
www.du-pontelastomers.com</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nur zu.]]></title>
<link>http://hirnflimmern.wordpress.com/2008/08/21/and-i-could-have-lost-myself-in-rough-blue-waters-in-your-eyes/</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:54:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirnflimmern</dc:creator>
<guid>http://hirnflimmern.wordpress.com/2008/08/21/and-i-could-have-lost-myself-in-rough-blue-waters-in-your-eyes/</guid>
<description><![CDATA[du hast es nie gesagt. nie angeboten. doch ich tue es trotzdem. ich fühle mich wie zuhause. bewege, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>du hast es nie gesagt. nie angeboten.<br />
doch ich tue es trotzdem. ich fühle mich wie zuhause.<br />
bewege, rede und bin so.<br />
und es gefällt mir.<br />
du protestierst nicht.</p>
<p>die tür ist angelehnt. ich komme herein, winke dir zu.<br />
meine tasche streife ich ab. lege sie auf den stuhl und setze mich zu dir.<br />
nur kurz. dann stehe ich wieder auf den füßen und tapse zur küche. &#8216;etwas zu trinken wäre gut.&#8217;<br />
ich bin angekommen. der tag kann beginnen.</p>
<p>sitzen. in der sonne. die stadt dort, der himmel hier. ganz nah.<br />
lesen, schweigen.  reden, lachen.<br />
die stunden vergehen. ich bemerke es nicht.<br />
doch es wird kühler. dunkler. stiller. nacht.<br />
und noch immer sitzen. wir. dort.<br />
es ist nicht der wagen. die sterne. die schnuppen<br />
weshalb später als früh geschlafen wird. es ist dieser moment. dieses leichte leben. über den dächern.</p>
<p>und wenn ich aufwache liegst du da.<br />
ich hole mir das buch. schlage die seiten auf. leise und beginne zu lesen.<br />
du schläfst. und alles fügt sich zusammen.<br />
gibt es einen besseren moment für ein lächeln? wenn meine finger durch deine haare streichen und ich einmal beständigkeit fühle..  </p>
<p>und ich glaube du wirst wichtig.</p>
<p style="text-align:right;"><em>and I could have lost myself in rough blue waters in your eyes.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stalnost]]></title>
<link>http://tianasetka.wordpress.com/2008/05/04/3-stalnost/</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 16:05:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>tianasetka</dc:creator>
<guid>http://tianasetka.wordpress.com/2008/05/04/3-stalnost/</guid>
<description><![CDATA[Kljucne rijeci: nema promjene, rutina, stabilnost, dosada, netko kome vjerujete i mozete se osloniti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-89" src="http://tianasetka.wordpress.com/files/2008/05/3-stalnost.jpg" alt="" width="118" height="189" /></p>
<p>Kljucne rijeci:<br />
nema promjene, rutina, stabilnost, dosada, netko kome vjerujete i mozete se osloniti na tu osobu ili situaciju, vjernost, nastavak necega sto je vec pocelo</p>
<p><!--more--></p>
<p>Stalnost je karta stabilnosti u odnosu  na ljude ili situaciju u citanju. To je svakodnevna rutina koju imamo u necemu. Ako su u pitanju ljudi, na njih se mozete osloniti, ili su predvidljivi, nema promjena. Ako je u pitanju vrijeme (dan, mjesec …), tada se vjerovatno nece nista posebno dogoditi, to je period bez trzavica i iznenadjenja.<br />
Ovo je uglavnom pozitivna karta. Situacija i ljudi su stabilni. Moze ponekad oznacavati i dosadu (jer se nista specijalno ne dogadja). Uglavnom, energija ove karte nam donosi ono sto nam je potrebno, a ne ono sto zelimo.<br />
Ako je pitanje duhovnog karaktera, meditacija nam se ustalila i pocinjemo integrirati meditaciju u svakodnevni zivot, no imamo osjecaj da ne postoji nikakav napredak. Smireni smo, emocije ne divljaju, imamo mir u sebi. Iako imamo osjecaj da se nista ne desava, transformacija je prisutna i u tisini.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geheimnis des Erfolges]]></title>
<link>http://su25.wordpress.com/2008/04/23/geheimnis-des-erfolges/</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 14:19:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>su25</dc:creator>
<guid>http://su25.wordpress.com/2008/04/23/geheimnis-des-erfolges/</guid>
<description><![CDATA[Das Geheimnis des Erfoges wollen viele wissen, doch nur wenige finden den Schlüssel zum Erfolg.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#000000;">Das Geheimnis des Erfoges wollen viele wissen, doch nur wenige finden den Schlüssel zum Erfolg.</span></p>
<p><!--more--></p>
<p><img src="http://su25.files.wordpress.com/2008/04/bild-4.jpg" alt="" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
