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	<title>bibliothek &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/bibliothek/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bibliothek"</description>
	<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 20:26:37 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Digitale Bücher vollständig lesen]]></title>
<link>http://ressortjournalismus.wordpress.com/2009/11/29/digitale-bucher-vollstandig-lesen/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 09:51:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>admin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein besonderes Merkmal der Hochschule Ansbach ist &#8211; wie ich finde &#8211; die Bibliothek. Ja k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein besonderes Merkmal der Hochschule Ansbach ist &#8211; wie ich finde &#8211; die Bibliothek. Ja klar. Jede Hochschule hat eine. Aber die HS Ansbach ist da wirklich fit dabei und verfügt neben physisch greifbaren Werken auch über etwa 10.000 digitale Bücher. Es werden in Zukunft wohl noch mehr werden. Eines hat mich aber bisher (ich habe mich noch wenig damit befasst) immer irritiert. Man konnte die Bücher nicht vollständig lesen. Pustekuchen. Es geht ja doch.<!--more--></p>
<p>Vermutlich wisst ihr das schon längst und bloß ich bin erst vor kurzem drüber gestolpert. Wenn also Interesse an einer kleinen Anleitung besteht, dann einmal laut schreien bitte. Es ist doch nicht ganz ohne hier ne Step-by-Step Anleitung hinzuknallen, die am Schluss keiner benötigt.<br />
Anmerkung: Natürlich lassen sich nach wie vor nicht alle Bücher finden &#38; vollständig lesen, die wir als Literaturempfehlung erhalten. Die E-Mail-Adresse der Bibliothek sowie deren Standort sollten aber bekannt sein. Die sind wirklich für alle Vorschläge offen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Das Gedicht zum Wochenende]]></title>
<link>http://doppelblog.wordpress.com/2009/11/27/das-gedicht-zum-wochenende-83/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 15:34:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>sachensucherin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn ich jetzt nur wüsste, ob es ein Herbst-, ein Frühlings- oder ein Weihnachtsgedicht sein soll? N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn ich jetzt nur wüsste, ob es ein Herbst-, ein Frühlings- oder ein Weihnachtsgedicht sein soll?<br />
Noch ein letztes Herbstgedicht?</p>
<p>Ich bleibe neutral und habe was anderes gefunden:</p>
<p>Straßenlaternen</p>
<p>Das Licht im Rücken<br />
gehe ich<br />
in meinem eigenen Schatten;<br />
er wird lang und länger</p>
<p>Das Licht vor Augen<br />
habe ich meinen Schatten<br />
hinter mir;<br />
er irritiert mich nicht.</p>
<p>Ein einfaches Gesetz,<br />
aber wie lange<br />
habe ich gebraucht,<br />
es zu entdecken</p>
<p>Detlev Block</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Open Access und Urheberrecht]]></title>
<link>http://kadieliblog.wordpress.com/2009/11/27/open-access-und-urheberrecht/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:25:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>kadieliblog</dc:creator>
<guid>http://kadieliblog.wordpress.com/2009/11/27/open-access-und-urheberrecht/</guid>
<description><![CDATA[In der Welt stellt  Hendrik Werner in einem Artikel die aktuell laufende Online-Petition zu Open Acc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der Welt stellt  Hendrik Werner in einem <a href="http://www.welt.de/kultur/article5244476/Akademisches-Wissen-soll-im-Netz-kostenlos-sein.html" target="_blank">Artikel</a> die aktuell laufende <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922" target="_blank">Online-Petition zu Open Access</a> vor. Er macht dabei eigentlich klar deutlich, dass es den Befürwortern von Open Access nicht um eine Art  Gratismentalität im Netz geht, und dass es auch keinen Widerspruch gibt zwischen Open Access und der Wahrung von Urheberrechten.</p>
<p>Wenn man sich dazu aber die Online-Umfrage anschaut, die die Welt auf der gleichen Seite veröffentlicht, dann kann man nur den Kopf schütteln. Aufklärungsarbeit muss offenbar auch innerhalb der Redaktion der Welt noch geleistet werden.</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Studierende berichten: Kundenorientierung und Bibliotheksarchitektur? ]]></title>
<link>http://kulturmanagementludwigsburg.wordpress.com/2009/11/27/kundenorientierung-und-bibliotheksarchitektur/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:32:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Blogteam</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagementludwigsburg.wordpress.com/2009/11/27/kundenorientierung-und-bibliotheksarchitektur/</guid>
<description><![CDATA[Was hat Kundenorientierung mit Bibliotheksarchitektur zu tun? Wenn man genauer hinsieht – sehr viel.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://kulturmanagementludwigsburg.wordpress.com/files/2009/11/blogbild_muehe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-103" title="Birgitta Mühe, Diplom-Bibliothekarin und seit 2008 Studierende im berufsbegleitenden Masterstudium" src="http://kulturmanagementludwigsburg.wordpress.com/files/2009/11/blogbild_muehe.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a>Was hat Kundenorientierung mit Bibliotheksarchitektur zu tun? Wenn man genauer hinsieht – sehr viel. Ich behaupte sogar: Der Zusammenhang ist so komplex, dass man ein Forschungsthema daraus machen kann. Das will ich mit meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit im Institut für Kulturmangement in Ludwigsburg belegen.</p>
<p>Die Idee für das Thema meiner Masterarbeit &#8220;Die Bedeutung von Kundenorientierung für die Bau- und Einrichtungsplanung öffentlicher Bibliotheken&#8221; erhielt ich beim diesjährigen Bibliothekartag, einer jährlich stattfindenden Fachtagung mit zahlreichen Fortbildungsangeboten. Da in der Bibliothek, in der ich arbeite, ein Umbau bevorsteht und zu diesem Zeitpunkt auch ein Neubau in Aussicht stand, besuchte ich dort einige Veranstaltungen des Themenbereichs Bibliotheksbau. Besonders interessierte mich dabei die Frage, wie die Häuser und die Einrichtung der Bibliotheken deren zentrale Botschaft nach Außen darstellen können. In meiner Abschlussarbeit greife ich das Thema auf und verknüpfe es mit dem Aspekt der Besucherorientierung.<!--more-->Die Bedeutung, die der Besucher- oder Kundenorientierung für die laufende Bibliotheksarbeit beigemessen wird, drückt sich zum Beispiel in der großen Zahl von Veröffentlichungen und Fortbildungen zu diesem Thema aus. Mich interessiert nun die Frage, welche Rolle sie bereits bei der Erstellung der Bau- und Einrichtungskonzepte für Öffentliche Bibliotheken spielt. Für meine Arbeit besuche ich Bibliotheksneubauten und Bibliotheksumbauten der letzten Jahre. Die Eindrücke aus diesen Besichtigungen und aus den Gesprächen mit den Verantwortlichen bieten mir „nebenbei“ zahlreiche Anregungen für meine tägliche Arbeit.</p>
<p><em>Zur Person: Birgitta Mühe, Diplom-Bibliothekarin und seit 2008 Studierende im berufsbegleitenden Masterstudium. Ihr Erststudium absolvierte sie an der damaligen Fachhochschule für Bibliothekswesen in Stuttgart. Seit 1988 ist sie in der Öffentlichen Bücherei der Stadt Mainz tätig, aktuell als Leiterin der Zentralbücherei.</em></p>
<p><strong>Sie haben Fragen an Frau Mühe oder zur Masterarbeit? Wir beantworten sie Ihnen gerne, stellen Sie Ihre Fragen einfach <a href="http://kulturmanagementludwigsburg.wordpress.com/2009/11/27/kundenorientierung-und-bibliotheksarchitektur/#respond">hier</a>.</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Digitalisierte Zeitschriften retro.seals.ch]]></title>
<link>http://lonelylibrarian.wordpress.com/2009/11/27/digitalisierte-zeitschriften-retro-seals-ch/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 11:05:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>lonelylibrarian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Schweizer Zeitschriftenarchiv retro.seals.ch stehen über 86&#8242;000 Artikel mit insgesamt mehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Schweizer Zeitschriftenarchiv <a href="http://retro.seals.ch/digbib/de/home" target="_blank">retro.seals.ch</a> stehen über 86&#8242;000 Artikel mit insgesamt mehr als 1 Mio. Seiten aus 55 digitalisierte Zeitschriften aus verschiedenen Fachgebieten online im Volltext zur Verfügung. Gesucht werden kann nach verschiedenen Kriterien, wie Fachgebiet, Titel, Autor, Erscheinungsjahr. Einzelne Hefte sowie Jahrgänge lassen sich virtuell durchblättern und einzelne Artikel oder Seiten lassen sich als PDF herunterladen.</p>
<p>Digitalisiert werden die Zeitschriften vom Konstortium der Schweizer Hochschulbibliotheken und der ETH-Bibliothek in Kooperation mit Partnern aus Verlagen und Bibliotheken. Das Zeitschriftenportal ist noch im Aufbau, bis 2011 werden über 20 Zeitschriften hinzukommen.</p>
<p>(Via Swiss-lib)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt- und Landesbibliothek Potsdam - gewollte Entwicklung oder Zufall?]]></title>
<link>http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/11/27/stadt-und-landesbibliothek-potsdam-gewollte-entwicklung-oder-zufall/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:51:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>bildungstadtschloss</dc:creator>
<guid>http://bildungstadtschloss.wordpress.com/2009/11/27/stadt-und-landesbibliothek-potsdam-gewollte-entwicklung-oder-zufall/</guid>
<description><![CDATA[Seit ungefähr einer Woche teilt die Stadt Potsdam ein neuer Punkt. Neben sozialen Fragen und der Rek]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Seit ungefähr einer Woche teilt die Stadt Potsdam ein neuer Punkt. Neben sozialen Fragen und der Rek]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geniales Foto]]></title>
<link>http://gartenzaun.wordpress.com/2009/11/27/geniales-foto/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:59:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>gartenzaun</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute habe ich ein beeindruckendes Foto vom Studienzentrum der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar bei ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute habe ich ein beeindruckendes Foto vom Studienzentrum der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar bei der fotocommunity.de entdeckt. Der Fotograf ist Edgar2.</p>
<blockquote><p>via <a target="_blank" href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/channel/2/extra/new/display/18872702">Foto Bücherkubus &#8211; Bild von Edgar2 aus Architektur &#8211; Fotografie (18872702) &#8211; fotocommunity.de</a>.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissensspeicher in Potsdam]]></title>
<link>http://bibliothekaresinduncool.wordpress.com/2009/11/27/wissensspeicher-in-potsdam/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 22:53:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>dieter.meer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Alten Rathaus gegenüber der besetzten Fachhochsule wird am Dienstag, den 1.12.2009, im allmonatli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Alten Rathaus gegenüber der besetzten Fachhochsule wird am Dienstag, den 1.12.2009, im allmonatlich stattfindenden Dialog der Potsdamer Mitte über die Zukunft der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam disskutiert.</p>
<blockquote><p>„Potsdamer Mitte im Dialog“: Die Stadt- und Landesbibliothek am 1. Dezember 2009 um 19:00 Uhr im Alten Rathaus – Potsdam Forum</p>
<p>Jeden ersten Dienstag im Monat lädt die Landeshauptstadt Potsdam alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ins Alte Rathaus – Potsdam Forum zur Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog“ ein. Am 1. Dezember werden die Pläne zum Umbau der Stadt- und Landesbibliothek zum neuen „Wissensspeicher“ vorgestellt. „Es geht nicht nur um die dringend notwendige Sanierung und Instandhaltung des Gebäudes, sondern auch um eine neue inhaltliche Ausrichtung. Gemeinsam mit der Volkshochschule wird ein Ort des lebenslangen Lernens für alle entstehen“, so die Direktorin Marion Mattekat. Der Vorsitzende des Fördervereins Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V., Dr. Jochen Kranert, ergänzt: „Die sanierte Bibliothek wird entscheidend zur Belebung der Potsdamer Mitte beitragen.“</p>
<p>Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. mit ihrem Vorsitzenden, die Direktorinnen der Stadt- und Landesbibliothek und der Volkshochschule, die Kulturbeigeordnete, Vertreter des Fachbereichs Stadterneuerung und Denkmalpflege, der Kommunale Immobilienservice sowie der beauftragte Architekt werden an der Veranstaltung teilnehmen.</p>
<p>Mit der Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog&#8221; möchte die Landeshauptstadt in Kooperation mit den Innenstadt-Vereinen die Projekte der Potsdamer Mitte einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Auch der Dialog zwischen Bürgern und Verwaltung soll mit der Reihe intensiviert werden. „Der neue Wissensspeicher soll zu einem lebendigen Ort der Begegnung werden. Die öffentliche Diskussion über das neue Gebäude und seine Nutzung ist deshalb ausdrücklich erwünscht“, stimmt Dr. Iris Magdowski auf den Abend ein. Die Veranstaltungsreihe „Potsdamer Mitte im Dialog&#8221; wird auch im nächsten Jahr fortgeführt werden. Die Potsdamer Journalistin Natalie Gommert moderiert die Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.</p></blockquote>
<p>Die <a title="Potsdamer Bibliotheksgesellschaft" href="http://www.slb.potsdam.org/foerder.htm" target="_blank">Potsdamer Bibliotheksgesellschaft</a> hat zum aktuellen Thema einen offenen Brief veröffentlicht.</p>
<blockquote><p>Offener Brief der Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e. V. zum Thema Standortdiskussion des Vereins Mitteschön um die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam<br />
Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Standortfrage um die Bibliothek mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit von verschiedenen Interessengruppen thematisiert wird, so auch auf der Veranstaltung „Potsdamer Mitte im Dialog“ am 17. d.M. Hier wurde deutlich, dass man dem Problem auch mit befremdlichen Mitteln zu Leibe rückt. In einer Computer-Simulation über sogenannte Leitbauten wurde in der Art einer Puppenstube die Mitte vorgestellt und ganz allmählich auch auf den gegenwärtigen Zustand der Bibliothek hingeführt. Es war klar, dass der Kontrast beim Publikum den erwünschten Erfolg hatte. Es wurde noch nicht einmal der Versuch unternommen, das Gebäude durch entsprechende Fassadenänderungen, die durch Simulationen ja möglich wären, einzuordnen als Übergang des Ensembles der historischen Mitte in das eigentliche Zentrum der Stadt.</p>
<p>Kann es sein, dass Stadtverordnetenbeschlüsse wie zum Beispiel zum Masterplan Historische Mitte von 2006 ignoriert werden? Im Vorfeld hatte es dazu einen weitreichenden Diskussionprozess mit ausgewiesenen überregionalem Experten in der Stadt gegeben.<br />
Ist allen bewusst, dass sie bei weiterer Bauverzögerung für die Bibliothek Millionen zugesagter Fördermittel in Frage stellen? Wo sollten in Zeiten der Finanzkrise eigentlich die Mittel für einen Neubau herkommen?</p>
<p>Sind Grundsatzentscheidungen nicht schon längst getroffen worden?</p>
<p>Wir fordern die Entscheidungsträger auf, sich eindeutig zu dieser Frage zu positionieren und keine weiteren Verzögerungen des Bauablaufes bei der Stadt- und Landesbibliothek zuzulassen.</p>
<p>Dr. Jochen Kranert<br />
Vorsitzender</p>
<p>&#160;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.slb.potsdam.org/foerder.htm"><img class="aligncenter" title="Potsdamer Bibliotheksgesellschaft" src="http://hobohm.edublogs.org/files/2009/11/pbg.JPG" alt="Potsdamer Bibliotheksgesellschaft" width="295" height="150" /></a></p>
<p>Wir bildungsstreikenden bibliothekswissenschaftlichen Studierenden werden auf jeden <a title="LIS in Potsdam" href="http://hobohm.edublogs.org/2009/11/25/stadtbibliothek-potsdam-weiter-spielball-offentliche-diskussion/" target="_blank">Fall</a> vorbeischauen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachtrag: Dodoma - Abschied]]></title>
<link>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/26/nachtrag-dodoma-abschied/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:35:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>dimpfelmoser</dc:creator>
<guid>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/26/nachtrag-dodoma-abschied/</guid>
<description><![CDATA[Am Dienstag (17.11.) steht der letzte Trainingstag auf dem Programm, bevor es Mittwoch zurück an die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am Dienstag (17.11.) steht der letzte Trainingstag auf dem Programm, bevor es Mittwoch zurück an die Küste geht. Das Thema der Vormittags-Sitzung ist Bibliothekspolitik. Nicht dass nicht auch all das, was wir in den Tagen zuvor besprochen haben bereits als Bestandteil davon verstanden werden kann, wenn man Bibliothekspolitik nicht allzu eng versteht (aber so detailliert ins Theoretische: wer ist Adressat bibliothekspolitischer Aktivitäten, welche Akteure gibt es etc. wollen wir mal nicht einsteigen). Mir geht es vor allem darum zu verdeutlichen, dass dieser Bibliothek eine klare Struktur, ein eindeutig definiertes und niedergeschriebenes Leitbild enorm helfen würde, sofern dies dann ernst genommen wird, wovon ich allerdings ausgehe. Somit ist der Vormittag eine Mischung aus Wiederholung elementarer Themen der letzten Tage (Planen, regelmäßige Arbeitssitzungen, Verantwortlichkeiten schaffen, Aufgaben organisieren, Arbeit strukturieren und dokumentieren) und Überlegungen, die Ziele und Visionen zu kanalisieren, um zu einen Leitbild zu kommen (erst die Vision, dann die Mission).</p>
<p>Der Nachmittag hält dann noch ein besonderes Schmankerl bereit. Laut Programm steht ein Workshop an, in dem über die Entwicklung der Bibliothek innerhalb der nächsten 5-10 Jahre diskutiert werden soll. Ich habe keine genauen Vorstellungen vom Ablauf dieser Sitzung, aber denke mir, dass wir nun doch etwas mehr zu einer Diskussion kommen. Tatsächlich entpuppt sich der Workshop als eine kleine Podiumsdiskussion (jedenfalls kommt mir das so vor): in drei Reihen sitzt das Publikum (Bibliotheksteam und etwa die gleiche Anzahl &#8220;geladener&#8221; Gäste (CCM-Offizielle) vor einem Tisch, an dem ich neben dem Bibliotheksleiter Platz nehme. Natürlich geht dies nicht ohne ein Statement meinerseits, das ich mir angesichts meiner Nicht-Vorbereitung auf diese Situation recht spontan einfallen lassen muss. Ich versuche neben meiner (ehrlich empfundenen!) Dankbarkeit für die Betreuung durch das Team und die CCM zum Ausdruck zu bringen, was ich auf der Basis der Erfahrungen der letzten Tage für die Entwicklung der Bibliothek in den kommenden Monaten und Jahren als wichtig erachte und bitte dann das &#8220;Publikum&#8221; (denn dies ist offenbar intendiert) um analoge Statements. Diese erfolgen dann tatsächlich und ergeben eine Mischung aus Vorschlägen für die weitere Kooperation zwischen unseren Organisationen, konkreten Bitten um weitere (auch materielle) Hilfen und Überlegungen zur CCM-internern Vernetzung mit durchaus selbstkritischen Worten. Ich nehme mit, dass in grundlegenden Bereichen weiterer Förderungsbedarf besteht, aber auch unserer Arbeit und meiner Anwesenheit große Dankbarkeit entgegengebracht wird. Nicht zum ersten mal denke ich mir, dass ich es den Menschen wirklich gönne, wenn sie wenigstens einen Teil ihrer Ideen und Vorhaben realisieren und ihre hohe Motivation aufrecht erhalten können. Ein letzten Dankeschön, ein abschließendes Gruppenfoto, dann steht endgültig auch der Abschied von einem Teil des Bibliothekspersonals an.</p>
<p>Natürlich ist dies kein Anlass für Sentimentalitäten, aber es ist schon schön zu hören, dass man vermisst werden wird. Ich hätte gerne auch praktisch mit den Menschen gearbeitet, jedoch war dies so leider nicht vorgesehen. Ob mein theoretisches Training etwas gebracht hat muss sich so zu einem späteren Zeitpunkt zeigen, aber ein ganz so schlechtes Gefühl habe ich dabei nicht. Ich habe ein paar nette Kollegen kennen gelernt, und überhaupt schon einiges für mich gelernt. Wir verabschieden uns mehrmals (zwei werden mich ja auch die nächsten Tage begleiten), und dann heißt es Ciao Dodoma, zumindest fast, denn eine letzte Nacht im New Dodoma Hotel habe ich ja noch. Auf der Rückfahrt zu diesem legen wir einen kurzen, nicht geplanten Stopp an der Public Library ein.</p>
<div id="attachment_102" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091117_1.jpg"><img class="size-full wp-image-102" title="20091117_1" src="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091117_1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Lesesaal in der Öffentlichen Bücherein von Dodoma</p></div>
<p>Ein kurzer Besuch in der Bücherei: ein Lesesaal mit nicht zu vielen Büchern, einige lesende Menschen an den Tischen, die Kinderecke in einem eigenen Raum, der Bibliotheksleiter, der spontan nach Buchspenden fragt. Immerhin, ein Katalog steht auch im Lesesaal; ich sage meinen beiden Begleiterinnen, dass sie dies ja durchaus auch als Anschauungsmaterial für eigene Aktivitäten nehmen können. Vielleicht bekommt diese Bücherei so ja auch noch ein paar neue Mitglieder? Schließlich dann doch zum Hotel, ich werden packen und erfolglos versuchen, doch noch eine Internetverbindung zumindest zu den Mailservern aufzubauen. Die letzte, kurze Nacht, der folgende Tag wird früh beginnen und ziemlich lang werden.</p>
<div id="attachment_101" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091117_21.jpg"><img class="size-full wp-image-101" title="20091117_2" src="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091117_21.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Der Innenhof des New Dodoma Hotel</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Video Time 3: Bibliotheksalltag]]></title>
<link>http://arkaden.wordpress.com/2009/11/26/video-time-3-bibliotheksalltag/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>arkaden</dc:creator>
<guid>http://arkaden.wordpress.com/2009/11/26/video-time-3-bibliotheksalltag/</guid>
<description><![CDATA[Ein subversiv-dämliches Krümelmonster. Setzt es auf Diät!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W3ZHPJT2Kp4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W3ZHPJT2Kp4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Ein subversiv-dämliches Krümelmonster. Setzt es auf Diät!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schenken Sie Bibliotheken für Kinder!]]></title>
<link>http://geschenkekalender.wordpress.com/2009/11/26/schenken-sie-bibliotheken-fur-kinder/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 05:41:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>gbehrendt</dc:creator>
<guid>http://geschenkekalender.wordpress.com/2009/11/26/schenken-sie-bibliotheken-fur-kinder/</guid>
<description><![CDATA[26. November 2009 Diese Initiativen möchte ich Ihnen als Bücherwurm und begeisterte Bildungs-Anhänge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[26. November 2009 Diese Initiativen möchte ich Ihnen als Bücherwurm und begeisterte Bildungs-Anhänge]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschichten vom Ursprung des Lebens - Dawkins I]]></title>
<link>http://verhaltensoriginell.wordpress.com/2009/11/25/geschichten-vom-ursprung-des-lebens-dawkins-i/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 06:54:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>verhaltensoriginell</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eines meiner Hobbys ist Lesen. Warum also sollte ich nicht ab und an davon berichten was ich so lese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eines meiner Hobbys ist Lesen. Warum also sollte ich nicht ab und an davon berichten was ich so lese und was mir besonders zu sagt?!</p>
<blockquote><p>Wie steht es mit der zweiten Versuchung, der Eitelkeit der Gegenwart? Mit der Vorstellung die Vergangenheit sei dazu da gewesen, ausgerechnet unsere Gegenwart hervorzubringen? [...], der Mensch als Zielpunkt, auf den das ganze Unternehmen ausgerichtet ist; der Mensch als magnet, dessen Größe die Evolution aus der Vergangenheit unweigerlich zu sich hinanzieht.</p></blockquote>
<p>Sind wir Menschen wirklich so arrogant? Ich fürchte ja, jede Lebensform, die vor uns diesen Planeten bevölkerte war wohl für sich gesehen fertig und perfekt, bis sie sich einer anderen Umwelt anpassen musste. Auch wir Homo sapiens sind wohl kaum der Weisheit letzter Schluss. Wir sind ein Stück in der Evolution wie irgendwann der Fisch der den Weg zum Land fand um zu überleben.</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ernüchternde Erfahrungen mit der Onleihe]]></title>
<link>http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/11/25/ernuchternde-erfahrungen-mit-der-onleihe/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 05:39:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>jfenn</dc:creator>
<guid>http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/11/25/ernuchternde-erfahrungen-mit-der-onleihe/</guid>
<description><![CDATA[Die Onleihe gibt es ja nun schon eine ganze Weile. Jetzt hat auch unsere Stadtbibliothek in Neu-Isen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die <a href="http://www.onleihe.net/">Onleihe</a> gibt es ja nun schon eine ganze Weile. Jetzt hat <a href="http://www.onleihe.net/index.php?id=6&#38;tx_mininews_pi1[showUid]=69&#38;cHash=abcdefghij">auch unsere Stadtbibliothek in Neu-Isenburg</a> sich dem Dienst angeschlossen, der Zeitschriften, Bücher und Audiodateien <a href="http://log.netbib.de/archives/2008/01/20/onleihe-einfach-nur-atzend-15/">ausschließlich per proprietärem Windows-DRM</a> online verteilt, was über die Jahre schon zu <a href="http://www.netzpolitik.org/2008/virtuelle-bibliothek-mit-drm/">erheblicher Kritik</a> geführt hatte. Daran hat sich gleichwohl <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26064/1.html">seit dem Sommer 2007 nichts geändert</a>, was denn doch zu denken gibt.</p>
<p>So habe ich eine schlaflose Nacht dazu genutzt, das für uns neue Angebot zu testen. Seit zwei Jahren arbeite ich auf einem Mac und bin es gewöhnt, daß alles, was ich hier so installiere und in Betrieb nehme, auf Anhieb funktioniert, und das ist beruflich bedingt eine ganze Menge. Obwohl mir gleich auf der Startseite erklärt wird, man benötige den Windows Media Player&#160;11, den es bekanntlich für den Mac gar nicht gibt, zeigt mir die Onleihe brav auch immer wieder an, daß alles auch auf älteren Plattformen einschließlich musealer Apple Macintoshs und Linux funktioniere. Was aber leider nicht stimmt. Meine Erfahrung ist folgende:</p>
<p><b>Das Angebot ist enttäuschend.</b> Online verfügbar sein sollten vor allem Titel, die physisch nicht greifbar sind. So erhoffte ich mir vor allem Fachbücher, die die Versorgung der Bibliotheksbenutzer in der Fläche, die keinen schnellen Zugriff auf größere städtische Bibliotheken haben, sicherstellen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Onleihe spricht ein Massenpublikum von Laien an. Beispielsweise findet man unter den juristischen Titeln vor allem Ratgeber zur Ehescheidung oder zum Verfassen von Testamenten. Die Belletristik ist nach Kriterien geordnet, die man seinem ärgsten Feind nicht zur Auswahl wünschen mag: von „Abenteuer und Reise“ über „Außenseiter“, „Diktatur und Unterdrückung“ und „Frauen“ bis hin zu “Krieg“ und „Liebe und Beziehung“. Wo man hier ein Werk von Ror Wolf oder von Kafka einordnen wollte, mag dahingestellt bleiben. Von Kafka ist lediglich „Die Verwandlung“ als Hörbuch im Ressort „Außenseiter“ vorhanden. Bücher von Brecht und Freud fehlen. Bei den Zeitungen gibt es nur zwei Titel, den Spiegel und die FAZ &#8211; aus der vergangenen Woche. Einige handverlesene UTBs. Und ein Diabetes-Schulungs-Buch war natürlich auch dabei. Titel aus kleinen Verlagen fehlen ganz. Ebenso gesellschaftskritische Veröffentlichungen. Punkt.</p>
<p><b>DRM ist tödlich.</b> PDF-Dateien können weder mit der Apple Vorschau, dem Standard-Viewer auf dem Mac, noch mit Ghostcscript oder mit den darauf aufsetzenden Viewern betrachtet werden. Man braucht tatsächlich den Adobe Reader, den ich nur als Referenz-Applikation zum Drucken von PDFs noch installiert habe. Öffnet man die PDF-Dateien, die als ePaper und als eBook verteilt werden, mit der Vorschau, werden nur leere Seiten angezeigt. Zeitungen kann man weder auswählen und in die Zwischenablage kopieren noch ausdrucken. Zum Anfertigen einer Kopie bleibt nur die Erstellung eines Screenshots. Die überwiegende Zahl der Titel besteht aus Hörbüchern. Sie werden vorgeblich als MP3-Dateien angeboten, die dann aber in einem WMA-DRM-Container mit der Dateiendung WMA verpackt daherkommen. Ob es sich dabei überhaupt um MP3-Dateien handelt, konnte ich nicht festetellen, denn sie können weder mit dem VLC Media Player noch mit Quicktime/Flip4Mac abgespielt werden, so getestet an der DRM-geschützten Version des Hörbuchs von Richard Dawkins&#8217; Aufklärungsschinken „Der Gotteswahn“. Quicktime hält die Datei laut Fehlermeldung für einen „Film“, der nicht geöffnet werden könne. Die Audios können auch weder in iTunes noch auf dem iPod abgespielt werden. Und es ist auch nicht möglich, eine Hörprobe abzuspielen. Der Player im Popup-Fenster, das sich per Mausklick öffnet, bleibt genauso leer wie die DRM-geschützten Seiten in der Vorschau. Linux-Anwendern wird es nicht viel besser gehen. Wer ganz auf proprietäre Software verzichtet und mit <a href="http://www.pdfreaders.org/index.de.html">einem der zahlreichen freien PDF-Viewer arbeitet</a>, bleibt ganz außen vor, nicht nur beim Audio. Er darf bei der Onleihe auch nichts lesen.</p>
<p><b>Weitere Nutzungsbeschränkungen:</b> Die Dateien können nach einer bestimmten Zeit nicht mehr geöffnet werden, der Adobe Reader zeigt dann eine Fehlermeldung an: Bei Zeitungen schon nach einer Stunde, bei Büchern ist es nach einer Woche soweit. Meinetwegen. Aber das beste kommt noch: Das Angebot wird künstlich verknappt. Jeder Titel in dem ohnehin schon sehr beschränkten Angebot ist pro Bibliothek überhaupt nur einmal ausleihbar. Wenn sich also gerade ein anderer Neu-Isenburger Benutzer für den schmalen Ratgeber über Depressionen interessiert, muß ich bis zur Ausleihe eine Woche warten, bis dessen Nutzungsfrist abgelaufen ist. Bis dahin muß ich eine Vormerkung in das System einstellen. Fehlt eigentlich nur noch, daß man die Leihkarte mit der Schreibmaschine ausfüllen, eigenhändig unterschreiben und mit der gelben Schneckenpost an eine zentrale Verwaltungsstelle verschicken müßte. Abgesehen davon, daß auf diese Weise die Nutzungsfrist für ein Buch von vier Wochen bei der physischen Ausleihe auf eine Woche ganz erheblich verkürzt wird.</p>
<p><b>Fazit: </b> Bei der Onleihe handelt es sich um ein vollkommen überflüssiges Angebot, das ausschließlich für Windows-Anwender vollständig benutzbar ist. Es ist keine Ergänzung des bisherigen Angebots der Bibliotheken und es erspart mir auch nicht den Weg in die Bibliothek, weil ich die Bücher, die ich brauche und die mich interessieren, über die Onleihe gar nicht bekomme. Dazu paßt auch, daß der volle Umfang des ohnehin stark beschränkten Angebots mir gar nicht zur Verfügung steht, weil ich dazu den falschen Computer besitze, für den es die proprietäre Software nicht gibt, die die Onleihe mehr oder weniger stillschweigend voraussetzt. Es geht hier also nicht um die bibliothekarische Grundversorgung für alle. Es geht um einen zusätzlichen Service, auf den keiner gewartet hat und den trotzdem alle Steuerzahler mit bezahlen müssen. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Book-Ausleihe-unterstuetzt-EPUB-Format-830467.html">Mittlerweile</a> sind dem Dienst 130 deutsche Bibliotheken angeschlossen, und die Verteilung von Inhalten im EPUB-Format hat begonnen. Dazu braucht man wiederum einen neuen Viewer: <a href="http://www.adobe.com/products/digitaleditions/">Adobe Digital Editions</a>, das mit Adobe Flash funktioniert. Oder man verwendet einen E-Book-Reader. Was man nicht will, denn die sind ja derzeit noch eher abschreckend, wie man <a href="http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/10/17/eindrucke-von-der-frankfurter-buchmesse-2009/">auf der letzten Buchmesse feststellen konnte</a>.</p>
<p>Die schönsten DRM- und Fehlermeldungen, die mir bei der Nutzung der Onleihe angezeigt wurden, habe ich in meinem Flickr-Account in einem eigenen Album <a href="http://www.flickr.com/photos/juergenfenn/sets/72157622872143676/">gesammelt</a>, damit andere Nutzer davon einen Eindruck erhalten können. Die Screenshots stehen unter CC-by-Lizenz.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Wie sollen Büchereien/Bibliotheken benamst sein?]]></title>
<link>http://haferklee.wordpress.com/2009/11/25/benamst/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 22:03:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>haferklee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Benennung einer städtischen Mediensammlung oder eines universitären Informationszentrums mit den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Benennung einer städtischen Mediensammlung oder eines universitären Informationszentrums mit den Worten Bücherei oder Bibliothek ist für viele nicht mehr ganz stimmig, da diese Worte inhaltlich allein auf Bücher hinweisen und konzeptionell den Sammlungsaspekt betonen. Deshalb steht die traditionelle Bezeichnung gelegentlich in der Diskussion. Dazu drei Fundstücke, auf die ich in den letzten Tagen gestoßen bin.</p>
<p>Der vom Bibliothekswesen unbeleckte Kommunikationsspezialist Klaus Schmidbauer plädiert in seinem 2004 erschienenen Fachbuch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Das-Kommunikationskonzept-Konzepte-entwickeln-pr%C3%A4sentieren/dp/3937894004/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1259098041&#38;sr=1-1" target="_blank">Das Kommunikationskonzept : Konzepte entwickeln und präsentieren</a>&#8221; konservativ:</p>
<blockquote><p>Im Rathaus der Stadt besorgte ich mir statistisches Material und in der Stadtbücherei, die seit neuestem großspurig &#8220;Mediathek&#8221; hieß, fand ich ein spannendes Werk über Großsiedlungen &#8230;</p></blockquote>
<p>Um dasselbe Problem geht es in einer Passage von Ian Sansoms in Nordirland spielenden Roman &#8220;<a href="http://www.amazon.de/schnell-wackelt-kein-Schaf-Schwanz/dp/3492271561/ref=cm_cr_pr_product_top" target="_blank">So schnell wackelt kein Schaf mit dem Schwanz</a>&#8220;, erschienen 2006 auf englisch und 2008 auf deutsch. Dort unterhalten sich der Leiter der örtlichen Fahrbibliothek, Israel Armstrong, und seine Vorgesetzte, Linda Wei, die Leiterin des städtischen Kulturamtes. Letztere eröffnet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es gibt da den Plan, alle mobilen Lernzentren als Ideenzentrum neu zu definieren und -&#8221;<br />
&#8220;Was?&#8221;<br />
&#8220;Die Abteilung für Unterhaltung, Freizeit und Gemeindedienste hat den Plan entwickelt, alle mobilen Lernzentren -&#8221;<br />
&#8220;Fahrbahren Büchereien&#8221;, sagte Israel.<br />
&#8220;Auch die, wenn es sein muss.&#8221; Linda linste über ihre Brille. &#8220;Zu Ideenzentren umzubauen. Sie werden also weit mehr ideenzentriert arbeiten.&#8221;<br />
&#8220;Ideenzentriert?&#8221;<br />
&#8220;Ja.&#8221; &#8230;<br />
&#8220;Verstehe. Sie werden also das Schild auf dem Bus ändern, oder &#8230; was?&#8221;<br />
&#8220;Nein, nein, nein. &#8230; Das steht im Moment alles noch in den Sternen. Wir werfen einfach nur ein paar Dinge in die Arena und sehen, was ankommt.&#8221;<br />
&#8220;In die Arena?&#8221;<br />
&#8220;Exakt. Um zu sehen, was ankommt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Dialog macht sich sicher lustig und spielt an auf das recht neue britische Konzept der &#8220;<a href="http://www.ideastore.co.uk/en/home" target="_blank">Idea Stores</a>&#8220;. Im <a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/2009/11/21/ein-langes-wochendende-in-oxford-stonehenge-und-london-uber-harry-potter-suchtig-machende-fleischpasteten-und-jede-menge-bibliotheken/" target="_blank">aktuellen, äußerst interessanten Beitrag</a> seines Blogs &#8220;LIS Traveller&#8221; beschreibt Sebastian Wilke sehr ausführlich eine bibliothekarische Englandreise. Er stellt unter anderem das Idea Store <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/libraries_your_local_idea_store_library_idea_store_whitechapel" target="_blank">Whitechappel</a> vor, und geht auch auf dessen Benennung ein:</p>
<blockquote><p>Nebenbei bemerkt würde mich mal interessieren, ob der Name „Idea Store“ auch bei den Nutzern der Einrichtung im aktiven Sprachgebrauch angekommen ist und wie hoch der Anteil der Leute ist, die trotzdem von der „library“ um die Ecke sprechen. Der Begriff „library“ taucht zwar auf der Webseite der Idea Stores auf, vor Ort habe ich ihn aber an keiner Stelle erwähnt gesehen.</p></blockquote>
<p>Ich bin gespannt, welche Bibliothek in Deutschland es sein wird, die eine neue Benennung in die Arena wirft &#8211; und sich hoffentlich vorher überlegt hat, was ankommt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Beeindruckende Bilder]]></title>
<link>http://gartenzaun.wordpress.com/2009/11/23/beeindruckende-bilder/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 18:00:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>gartenzaun</dc:creator>
<guid>http://gartenzaun.wordpress.com/2009/11/23/beeindruckende-bilder/</guid>
<description><![CDATA[Wirklich beeindruckende Bilder von Bibliotheken aus der ganzen Welt gibt es auf dieser Webseite zu s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wirklich beeindruckende Bilder von Bibliotheken aus der ganzen Welt gibt es auf dieser Webseite zu sehen. Ich habe nur die Nationalbibliothek in Wien und die Bibliothek in Waldsassen in natura gesehen.</p>
<blockquote><p>Librophiliac Love Letter: A Compendium of Beautiful Libraries</p>
<p style="text-align:left;">via <a target="_blank" href="http://curiousexpeditions.org/2007/09/librophiliac_love_letter_a_com.html">Librophiliac Love Letter: A Compendium of Beautiful Libraries &#124; Curious Expeditions</a>.</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die studentische Wuthöhle]]></title>
<link>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/11/22/die-studentische-wuthohle/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:07:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mari</dc:creator>
<guid>http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/2009/11/22/die-studentische-wuthohle/</guid>
<description><![CDATA[Gleich kommt ein Foto. Es ist schwer zu erkennen, aber im oberen Bereich befindet sich ein Maschendr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gleich kommt ein Foto. Es ist schwer zu erkennen, aber im oberen Bereich befindet sich ein Maschendrahtzaunnetz. Wenn man genau hinschaut, sieht man es vielleicht.</p>
<p><a href="http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/files/2009/11/22112009059.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1374" title="22112009059" src="http://frlhasenpfoetchen.wordpress.com/files/2009/11/22112009059.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Gesehen? Wenn nicht, appelliere ich an die körpereigene Vorstellungskraft. Dieses Netz trennt den nennenwires &#8220;öffentlich zugänglichen&#8221; Teil der Nürnberger Unibibliothek (Schließfächer, Garderobe etc.) von dem Bereich, in dem die fleißigen Studenten, die kein richtiges Zuhause haben, sitzen und lernen. Es ist der einzige Berühungspunkt. Ich stelle mir nun die Frage, wieso es dieses Netz gibt und wen es von wem abhalten soll. Die Schließfachstudenten von den Lernenden? Wohl kaum. Netze dämpfen Lärm, wie er entsteht, wenn Mari ihre Jacke auszieht und ihren überlebensgroßen Survivalbag (= Handtasche) in ein Schließfach knallt, nur marginal. Vielleicht soll es aber auch die Schließfachstudenten vor den Lernenden schützen. Das ist dann ein bisschen wie Klappse. Da werden die Leute ja auch eingesperrt, um die Öffentlichkeit vor ihnen zu schützen. Was das wiederum assoziationstechnisch für die Unibibliothek und Studenten, die kein Zuhause haben, bedeutet &#8211; darüber kann man nur spekulieren!</p>
<p>Wieso ist das Netz jetzt also da? Fliegende Bücher? Wurde die Uni verklagt, weil eine schwebende Enzyklopädie über Dienstleistungsmarketing einer jungen Studentin eine stark blutende Platzwunde verpasst hat? Ob das Buch absichtlich (evtl. Tobsuchtsanfall) oder aus Versehen (schusseliger Büchereinräumer) geworfen wurde? Oder vielleicht war es kein Buch, sondern ein Flashmob Lernende-Studenten verachtender Hooligans, die aus dem öffentlichem Schließfachraum an den grün und gelb gestrichenen Rohren in dem Raum nach oben geklettert sind und einer aufstrebenden Führungskraft ein Veilchen verpasst haben?</p>
<p>Man weiß es nicht, man weiß es nicht. Was <em>ich</em> aber weiß: Welt, sei froh, dass ich nie in der Bibliothek arbeite, denn meine Bücherwürfe wegen Wut auf Seminararbeit würden noch nicht mal durch ein Netz aufgefangen werden!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Winter im Bayerischen Wald]]></title>
<link>http://rothfranz.wordpress.com/2009/11/22/winter-im-bayerischen-wald/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:35:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>rothfranz</dc:creator>
<guid>http://rothfranz.wordpress.com/2009/11/22/winter-im-bayerischen-wald/</guid>
<description><![CDATA[Ein ganzes Dorf unter Denkmalschutz Vollständig unter Denkmalschutz steht Gerholling, ein Ortsteil v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a href="null"><img class="aligncenter" title="Gerholling" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-FR-2006-12-18-TPX-001.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p><span style="font-family:Verdana,;font-size:small;"><strong>Ein ganzes Dorf unter Denkmalschutz</strong></span></p>
<address><span style="font-family:Verdana,;font-size:small;"><em>Vollständig unter Denkmalschutz steht Gerholling, ein Ortsteil von Lalling im Bayerischen <span style="color:#000000;">Wald</span> (Landkreis Deggendorf, Niederbayern). Die 400-jährigen alten Bauernhäuser sind natürlich innen und außen aufwendig renoviert und viele von ihnen werden heute als Ferienwohnungen vermietet.</em></span></address>
<address></address>
<address></address>
<address></address>
<address></address>
<address><span style="font-family:Verdana,;font-size:small;"></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="llll" src="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/FR-2008-C-8327.JPG" alt="" width="450" /></p>
<p>&#160;</p>
<p></span></address>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Verdana,;font-size:small;"><img class="aligncenter" title="Lalling" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-FR-2006-12-18-TPX-003.jpg" alt="" width="450" /></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;font-size:small;">Der Bayerische Wald ist eine beliebte Ferienregion, ob sommers oder winters. Wir als Insider der Region haben vieles an Hintergrundinformationen im Angebot, was über das allgemein Bekannte hinausgeht.</span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;font-size:small;">Denn der Bayerische Wald, das ist neben Natur satt ein wahrer Hort an Kultur und Tradition, Brauchtum und althergebrachten Bräuchen. Volksbräuche.  </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Verdana;font-size:x-small;"><img class="aligncenter" title="lalling" src="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/NEU/FR_2008-CPX-4753.JPG" alt="" width="450" /></span></p>
<p><span style="font-family:Verdana;font-size:small;">Eine Besonderheit des Bayerischen Waldes sind die überall zu findenden sog. <strong>Totenbretter</strong>. </span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Verdana;font-size:x-small;"><img class="aligncenter" title="totenbretter" src="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/FR-2008-C-8326.JPG" alt="" width="450" /></span></p>
<p>Die Totenbretter halten die Erinnerung an die Verstorbenen wach. Von der historischen Herkunft sind sie ein Brauch aus den alten Zeiten der Not. Denn früher wurde der Verstorbene auf dem Totenbrett im Haus bis zur Beisetzung aufgebahrt. Nach der Beerdigung wurde es mit Sinnsprüchen versehen an einer Kapelle oder einem Wegekreuz aufgestellt. Der Legende nach erlangt der Tote erst dann das ewige Leben, wenn das aufgestellte Totenbrett verrottet ist.</p>
<p><strong>Die Neujahrsanblaser</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="lll" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-FR20050829_008.jpg" alt="" width="450" /></p>
<p>Auch die Neujahrsanblaser in den Dörfern des Bayerischen Waldes haben eine alte Tradition (oben im Bild in Lalling, Landkreis Deggendorf). Das Neujahrsanblasen ist alte Tradition, genauso wie das Christkindlesanschießen: die Blasmusikanten des Dorfes ziehen durch die Wirtschaften im Dorf und musizieren auf ihren Blechinstrumenten ; und die Stimmung im Lokal, speziell auch unter den älteren Zeitgenossen, steigt deutlich hörbar und sehbar.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="lll" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-FR20050829_010.jpg" alt="" width="450" /></p>
<p><strong>Kloster Metten und seine weltberühmte Bibliothek</strong></p>
<p>Einen Hort des Wissens stellten in alter Zeit die Klosterbibliotheken dar. Und zu den interessantesten, die wir kennen, gehört die des Klosters Metten im Landkreis Deggendorf.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-NATFR20050904008.jpg"><img class="alignnone" title="metten" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-NATFR20050904008.jpg" alt="" width="450" /></a></p>
<p>Metten bietet einen auch im Guinessbuch der Rekorde verzeichneten Superlativ: die kleinste Bibel der Welt. Der Priester hält sie in der Hand.</p>
<p>Die Klosterbibliothek selbst ist ein Meisterwerk barocker Baukunst.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="alignnone" title="metten" src="http://www.franz-roth-pics.de/topixx/data/pre-NATFR20050904011.jpg" alt="" width="450" /></p>
<address></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"><a href="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/FR-2008-C-8329.JPG"><img class="alignnone" title="metten" src="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/FR-2008-C-8329.JPG" alt="" width="450" /></a></span></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"> </span></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;">Ein Ausflugsziel vom Bayerischen Wald aus ist auch die <strong>Drei-Flüsse-Stadt Passau</strong> am Zusammenfluss von Inn und Donau mit ihrem Stephans-Dom mit der größten Kirchenorgel der Welt.</span></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"> </span></address>
<address><img class="alignnone" title="passau" src="http://www.franz-roth-pics.de/PRESSE/FR_2008-CPX-4797.JPG" alt="" width="425" height="400" style="border:2px solid;" /></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"> </span></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"> </span></address>
<address></address>
<address><span style="font-family:Verdana;font-size:small;"><em>Stichworte: <span style="color:#000000;">Bayerischer</span> Wald, Denkmalschutz, Denkmal, Tradition, Brauchtum, alt, Denkmalpflege, Ferien, Urlaub, Winter, Wetter, Jahreszeiten, jahreszeitlich, Dorf, dörflich, winterlich, Schnee, verschneit, traditionell, Bayernwald, Grenzgebiet, Grenzregion, Holzhaus, Holzbauweise, natürliche Baumaterialien, Deutschland Bayern Niederbayern Bayrischer Wald Schnee Schneelandschaft Landschaft Winter Winterlandschaft Bauernhaus Bauernhäuser Bauernhaeuser Stadel Urlaub Ferien Freizeit urtümlich urig Landschaft Architektur Haus Haeuser, Marterl, Totengedenken, Andenken, Kriegsgefallene, Erinnerungsstätte, Weltkrieg, Söhne des Dorfes, Kruzifix, Kreuz</em></span></address>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Gedicht zum Wochenende]]></title>
<link>http://doppelblog.wordpress.com/2009/11/22/das-gedicht-zum-wochenende-82/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 11:42:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>sachensucherin</dc:creator>
<guid>http://doppelblog.wordpress.com/2009/11/22/das-gedicht-zum-wochenende-82/</guid>
<description><![CDATA[Spät im Jahr Habt Vorrat ihr genug, ihr meine Augen, Für einen Winter, lang und weiß und grau? Nehmt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Spät im Jahr</p>
<p>Habt Vorrat ihr genug, ihr meine Augen,<br />
Für einen Winter, lang und weiß und grau?<br />
Nehmt noch dies Asternrot, dies weiche Lila<br />
Dies späte Gelb, dies herbstlich klare Blau</p>
<p>Und nehmt den Silberglanz der großen Flüge<br />
Des Habichts und des Eichelhähers wahr,<br />
Und auch den Birnbaum nehmt, ein golden Gleichnis<br />
Des Überschwangs vom segensreichen Jahr.</p>
<p>Und endlich nehmt das Lächeln und die reine<br />
Strahlung des schönen Menschenangesichts,<br />
Und alle Nacht wird herrlich euch erhellt sein<br />
Vom farbgen Widerschein geliebten Lichts.</p>
<p>Albrecht Goes</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hildegard von Bingen]]></title>
<link>http://doppelblog.wordpress.com/2009/11/21/hildegard-von-bingen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 19:01:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>sachensucherin</dc:creator>
<guid>http://doppelblog.wordpress.com/2009/11/21/hildegard-von-bingen/</guid>
<description><![CDATA[Gelesen habe ich in letzter Zeit eine Biographie von Hildegard von Bingen. Ich wusste bisher noch ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gelesen habe ich in letzter Zeit eine Biographie von Hildegard von Bingen. Ich wusste bisher noch nicht sehr viel von ihr, außer dass sie von den diversen Kreisen vereinnahmt wird. (Dinkelbrot, Edelsteine, Energiekekse und diverses mehr) Insofern war meine Motivation, mich mit ihr zu beschäftigen noch nicht so groß.</p>
<p>Jetzt habe ich aber „Denn ich bin krank vor Liebe: Das Leben der Hildegard von Bingen“ von Barbara Beuys gelesen und fand es sehr fundiert und spannend.</p>
<p>Es ist irgendwie ein tröstliches Buch, denn Hildegard von Bingen hat es durch kluges Handeln geschafft, sich einen wichtigen Platz im Leben zu erarbeiten, sie brach viele Tabus ihrer Zeit: Sie erhob ihre Stimme, sie stand in brieflichem und persönlichem  Kontakt mit sehr vielen wichtigen Menschen ihrer Zeit, sie legte die Bibel aus und predigte –für eine Frau damals absolut nicht zulässig.</p>
<p>Es gab zu ihrer Zeit ein gewisses “Zeitfenster“ für Frauen, in dem Frauen stärker im Klosterleben dominieren konnten. Mit dem Aufkommen der Reformorden im 11./12. Jahrhundert (Zisterzienser, Prämonstratenser) zog es Frauen verstärkt in die Klöster, es entstanden eine Menge Doppelklöster, in einzelnen Fällen sogar mit einer Äbtissin als Gesamtleiterin. Auch konnten Frauen ordensähnlich aber nicht in einem Kloster, zum Beispiel alleine zuhause leben. Beides zur damaligen Zeit sehr „fortschrittlich“. Dies begann zur Zeit von Hildegards Eltern, sie wuchs mit solchen Entwicklungen auf. Doch schon zur ihrer Zeit wurde die Forderung erhoben, Frauen in Klöstern, das gehe nur in strengster Klausur.</p>
<p>Und in diesem Umfeld lebt Hildegard von Bingen, schreibt Bücher über Visionen, kommuniziert mit allen, die Rang und Namen haben und sie verhält sich dabei sehr schlau. Sie betont sehr, sie sei eine ungebildete Frau, was nichts mit Koketterie zu tun hat sondern mit einer Art von Legitimation für ihre Visionen. Visionen kommen häufig den einfachen, ungebildeten Menschen zu, je mehr sie betont, ungebildet zu sein, desto mehr kommt ihre Legitimation von Gott und sie macht sich dabei unangreifbar.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt Barbara Beuys, dass Hildegard von Bingen durchaus auf der Höhe der Zeit mit ihrem Wissen war. Die „moderne“ Theologie, die zu diesem Zeitpunkt in Paris entstand, mit dem veränderten Gottesbild vom strengen Richter zum barmherzigen Gott, dies war ihr Thema und sie argumentierte auch entsprechend. Auch die Wissenschaft entwickelte sich damals, durch die Abspaltung von der Theologie war Wissenschaft im eigentlichen Sinne möglich, es war nun möglich Naturphänomene zu beobachten, sich Gedanken zu machen, wie etwas funktionierte. Auch hier war Hildegard von Bingen offen und neugierig und sie schrieb auch ein Buch über die Natur – das leider nur in Teilen erhalten ist und aus dem die ganze Hildegard-Medizin abgeleitet wird, was ich aber für einen rechten Blödsinn halte, aber das nur am Rande.</p>
<p>Barbara Beuys beschreibt in ihrem Buch auch sehr ausführlich das Zeitgeschehen, was sehr sinnvoll ist, weil Hildegard eben nicht „außerhalb der Zeit“ in ihrem Kloster saß, sondern sich durchaus in der Welt bewegte. So kann man auch die Leistungen dieser Frau um so besser einschätzen.</p>
<p>Es liest sich sicher nicht ganz so leicht dadurch, aber es ist auch umso wertvoller dadurch. Man kann über Hildegard nicht einfach eine Biografie schreiben, dazu weiß man viel zu wenig über sie, vieles ist unklar, vieles wurde auch später von ihrem ersten Biografen durchaus absichtlich verändert.</p>
<p>Ein absolut spannendes Buch über eine außergewöhnliche Frau, die taktisch klug ihr Frausein als Legitimation für ihre Visionen einsetzte. Wer sich für Frauen in der Kirche interessiert, sollte es unbedingt lesen.</p>
<p>Doch schon gegen Ende des 12. Jahrhunderts wurden Nonnen ganz bewusst in strengste Klausur gedrängt. Und nun interessiert mich das nächste Kapitel der Kirchengeschichte der Frauen, die Beginen. Auch hier war es ja wieder ein Versuch von Frauen unabhängig und selbstbestimmt zu leben, wenn ich es recht in Erinnerung habe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein langes Wochendende in Oxford, Stonehenge und London: Über Harry Potter, süchtig machende Fleischpasteten und jede Menge Bibliotheken]]></title>
<link>http://sebastianwilke.wordpress.com/2009/11/21/ein-langes-wochendende-in-oxford-stonehenge-und-london-uber-harry-potter-suchtig-machende-fleischpasteten-und-jede-menge-bibliotheken/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 11:30:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>sebastianwilke</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende hatte ich die schöne Gelegenheit, eine Freundin in Oxford zu besuchen. Obw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am vergangenen Wochenende hatte ich die schöne Gelegenheit, eine Freundin in Oxford zu besuchen. Obwohl sich das Wetter mit viel Regen leider eher von seiner typisch britischen Seite zeigte, habe ich doch eine Menge Sightseeing gemacht und dabei auch die ein oder andere Bibliothek besucht. Am Sonntag und Montag war noch Zeit für Tagesausflüge nach Stonehenge und London. Von dem ganzen Touristenprogramm mal abgesehen hat mich auch das Essen ziemlich begeistert, aber dazu später mehr&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Oxford &#8211; &#8220;a bookish kind of place&#8221;</strong></p>
<p>Bei dem Namen &#8220;Oxford&#8221; denken die meisten wahrscheinlich als erstes an die weltbekannte Universität dort und an die Rivalität dieser zur University of Cambridge. Wenn man in Oxford unterwegs ist, merkt man alleine durch das Stadtbild tatsächlich an allen Ecken und Enden, dass man sich in einer Universitätsstadt aufhält: Denn Studieren in Oxford heißt nicht nur, an der <a href="http://www.ox.ac.uk/">University of Oxford</a> eingeschrieben zu sein, sondern gleichzeitig Mitglied an einem von insgesamt <a href="http://www.ox.ac.uk/colleges/index.html">38 Colleges</a> zu werden, die sich alle über die Stadt verteilen. Da diese Colleges in der Regel über sehr viel Geld und eine Jahrhunderte alte Geschichte verfügen, residieren sie in entsprechend prunkvollen Gebäudekomplexen mit eigenen Wohnhäusern, Bibliotheken sowie durch ihren häufig klerikalen Hintergrund auch Kirchen und Klostergängen. Verbunden mit einer starken Tradition und vielen Ritualen aus früheren Zeiten (+ Kleidungskodex, Wappen usw.) mag einem das zwar manchmal als etwas abgehoben erscheinen &#8211; oder wie der <a href="http://shop.lonelyplanet.com/Primary/Region/EUROPE/Western_Europe/England/PRD_PRD_1913/Great+Britain+Travel+Guide.jsp?bmUID=1258485305358">Lonely Planet</a> an einer Stelle augenzwinkernd kommentiert:</p>
<blockquote><p>Oxford is a conservative, bookish kind of place where intellectual ideals are the common currency and pursuit of excellence the holy grail.</p></blockquote>
<p>Aber auf der anderen Seite macht es auch viel Spaß, diese besondere Umgebung zu erkunden und die Atmosphäre der Colleges auf sich wirken zu lassen. Normalerweise dürfen nur Studenten das Gelände und die Einrichtungen der Colleges betreten. Wenn man jedoch altersmäßig nicht ganz aus dem Rahmen fällt und sich nicht allzu touristisch verhält, kann man durchaus mal einen Blick ins Innere riskieren, ohne gleich vom Pförtner zurückgerufen zu werden&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Christ Church College &#8211; Auf den Spuren von Harry Potter und Alice im Wunderland</strong></p>
<p>Eines der wohlhabendsten seiner Art ist das <a href="http://www.chch.ox.ac.uk/">Christ Church College</a>, dessen riesige Anlage man gegen Eintritt sogar ganz offiziell besuchen kann. ^^ Highlights des Rundgangs sind die Christ Church Cathedral und der Speisesaal des Colleges.</p>
<div id="attachment_1127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130083.jpg"><img class="size-full wp-image-1127" title="Christ Church Cathedral" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130083.jpg" alt="Christ Church Cathedral" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Christ Church Cathedral</p></div>
<p>Während die Kathedrale als Kirche des Bistums Oxford fungiert und das Zu Hause des berühmten <a href="http://www.chchchoir.org/">Christ Church Cathedral Choir</a> ist, kommen gerade in den letzten Jahren haufenweise Besucher, um sich die Dining Hall des Colleges anzugucken. Auf genau diese geht nämlich der Speisesaal aus Hogwarts in sämtlichen Harry Potter-Filmen zurück&#8230;<!--more--></p>
<div id="attachment_1126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11300751.jpg"><img class="size-full wp-image-1126" title="Dining Hall" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11300751.jpg" alt="Dining Hall" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Dining Hall</p></div>
<p>Auch der Vorraum des Speisesaals samt Treppenabsatz kam in einigen Szenen zum Einsatz&#8230;</p>
<div id="attachment_1129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130079.jpg"><img class="size-full wp-image-1129" title="Vorraum der Dining Hall" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130079.jpg" alt="Vorraum der Dining Hall" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Vorraum der Dining Hall</p></div>
<p>Übrigens ist die Dining Hall auch noch für eine weitere literarische Figur von großer Bedeutung: Mehrere Details wie eines der Fenster oder die Kaminverzierungen weisen auf Alice im Wunderland hin. Der Autor des Buches, Lewis Carroll alias Charles Dodgson (1832-1898), war lange Zeit als Lehrer am Christ Church College tätig. Da ist es eigentlich kein Wunder, dass man einzelne Anekdoten und Persönlichkeiten aus dem Lehrbetrieb in den Erzählungen um Alice wiederfinden kann&#8230; Selbst die Figur der Alice besitzt mit einer der Töchter des College-Direktors ein reales Vorbild.</p>
<p><strong>The Bodleian Library</strong></p>
<p>Wenn ihr mal in Oxford seid, solltet ihr unbedingt an einer extended library tour durch die <a href="http://www.ouls.ox.ac.uk/bodley">Bodleian Library</a> teilnehmen. Das kostet zwar stolze 12 Pfund, man bekommt dafür aber eineinhalb Stunden lang sehr interessante Einblicke in die Hauptbibliothek der University of Oxford, welche bibliothekarisch und architektonisch eine der reizvollsten Bibliotheken der Stadt ist. Außerdem hatte es unser tour guide, ein älterer Herr um die 70, erzähl- und unterhaltungstechnisch einfach drauf. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1143" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130103.jpg"><img class="size-full wp-image-1143" title="The Divinity School" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130103.jpg" alt="The Divinity School" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">The Divinity School, Decke mit Wappen damaliger Mäzene der Einrichtung</p></div>
<p>Die <a href="http://www.ouls.ox.ac.uk/bodley/about/history">Geschichte der Bibliothek</a> geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Davon zeugen noch heute die beiden Herzstücke der Bodleian Library: die Divinity School (ein alter Unterrichtsraum, übrigens ebenso Drehort für Harry Potter^^) und die darüber gelegene Duke Humfrey&#8217;s Library. Als die ursprüngliche Bibliothek aufgrund finanzieller Probleme der Universität schon vor dem Aus stand, kam Sir Thomas Bodleian (1545–1613), ein Alumnus der Uni Oxford, zu Hilfe und kümmerte sich fortan mit Zeit, seiner Privatbibliothek als Starthilfe und immensem Kapital um die Wiederherstellung und Erneuerung der Einrichtung, deren Namen sie ihm daher auch verdankt.</p>
<p>Bodleian war nicht nur ein großzügiger Mäzen, sondern auch ein ausgesprochener Innovator. Er arbeitete zum Beispiel 1610 eine Vereinbarung mit der <a href="http://www.stationers.org/">Stationers’ Company of London</a> aus, wonach die Bodleian Library ein Exemplar sämtlicher dort verzeichneter Publikationen zugesprochen bekam: Somit besitzt die Bodleian Library das <strong>Pflichtexemplarsrecht</strong> unter den momentan sechs festgelegten Bibliotheken Großbritanniens und Irlands am längsten (mehr dazu auch <a href="http://www.b-i-t-online.de/heft/2009-01/nach2.htm">hier</a>). Diese Vereinbarung hatte natürlich weitreichende Folgen für das Wachstum der Bibliotheksbestände. So mussten im Laufe der Zeit immer wieder neue Gebäude angebaut oder ergänzt werden, um dem Platzbedarf für Bücher und Leser gerecht zu werden.</p>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130055b.jpg"><img class="size-full wp-image-1146" title="Old Schools Quadrangle" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130055b.jpg" alt="Old Schools Quadrangle" width="500" height="276" /></a><p class="wp-caption-text">Old Schools Quadrangle</p></div>
<p>Nur kurz nach Bodleians Tod wurde die Bibliothek zum Beispiel um diesen Bau erweitert. Dass das Old Schools Quadrangle auch als Unterrichtsort benutzt wurde, kann man heute noch an den Anschlägen über den Eingängen erkennen, welche auf die verschiedenen unterrichteten Fächer hinweisen&#8230;</p>
<div id="attachment_1147" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130117.jpg"><img class="size-full wp-image-1147" title="schola musicae" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130117.jpg" alt="schola musicae" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">schola musicae</p></div>
<p>Einen weiteren wichtigen Zuwachs stellte 1860 die  Radcliffe Library dar, die noch im selben Jahr in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radcliffe_Camera">Radcliffe Camera</a> umbenannt wurde. John Radcliffe, ein sehr erfolgreicher Arzt seiner Zeit, hatte sich mit diesem spektakulären Rundbau eines von mehreren Denkmälern gesetzt.</p>
<div id="attachment_1149" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130099.jpg"><img class="size-full wp-image-1149" title="Radcliffe Camera" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130099.jpg" alt="Radcliffe Camera" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Radcliffe Camera</p></div>
<p>Heutzutage umfassen die Bestände der Bodleian Library mit all ihren Gebäuden und Zweigstellen über 9 Millionen Einheiten. Dabei handelt es sich um reinen Präsenzbestand. Die Standorte des Hauptkomplexes, also zum Beispiel alle bereits erwähnten Gebäude, sind nicht nur auf ebener Erde zu erreichen, sondern auch unterirdisch über ein Tunnelsystem und mehrere Etagen Magazin miteinander verbunden. Dieser Bereich der Bibliothek war natürlich auch Bestandteil der Führung. Irgendwie fühlte ich mich dabei zeitweise an einen anderen Ort <a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/2009/05/01/washington-nachlese-library-of-congress-der-gebaudekomplex/">zurückversetzt</a>&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Auf dem folgenden Foto gehören die Leitungen an der rechten Wand übrigens zum hauseigenen Rohrpostsystem &#8211; für den &#8220;schnellen&#8221; Transport von Bestellzetteln&#8230;</p>
<div id="attachment_1150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130111.jpg"><img class="size-full wp-image-1150" title="Tunnel" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130111.jpg" alt="Tunnel" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Tunnel</p></div>
<p>Im Vergleich zu den Gebäuden der Bibliothek kommt einem der Gang durch die ca. 1910 eingerichteten Magazine unter der Radcliffe Camera wie ein krasser Stilbruch vor. Andererseits ist man fasziniert, weil die stählernen Regalreihen, welche ein gewisses Bahnhofsflair aufkommen lassen, ziemlich ungewöhnlich wirken: Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten sie zu einem der ersten modernen <strong>Kompaktmagazine</strong> weltweit. Die einzelnen Regale hängen in der Decke und werden per Hand an den kreisförmigen Löchern herausgezogen&#8230;</p>
<div id="attachment_1152" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130108.jpg"><img class="size-full wp-image-1152" title="Kompaktmagazin" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130108.jpg" alt="Kompaktmagazin" width="500" height="666" /></a><p class="wp-caption-text">stählernes Kompaktmagazin - leichtes Bahnhofsflair</p></div>
<p>Es stehen auch schon <a href="http://www.ouls.ox.ac.uk/__data/assets/pdf_file/0005/22919/vision2011.pdf">größere Pläne</a> für die nahe Zukunft an. Wie uns während der Führung erzählt wurde, sollen in den nächsten Jahren mit Hilfe von Sponsorengeldern u. a. Teile des jetzigen Magazins in Freihandbereiche ungewandelt und dabei grundsaniert werden.</p>
<p>Wenn Studierende in Oxford also nach Literatur suchen und in ihren Colleges nicht fündig werden, bleibt ihnen mit der Bodleian Library eine wirklich gute Adresse, welche zumindest landesweit alle Publikationen vorrätig haben sollte. Und man kann sogar sicher sein, dass das gesuchte Buch (zumindest) nicht ausgeliehen ist. Was will man mehr?&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Kulinarisches</strong></p>
<p>Die Tage in Oxford hatten auch Kulinarisch so einiges zu bieten. Dabei gab es eindeutig zwei Schwerpunkte: 1. deftige, rustikale Küche; 2. eine ausgeprägte Coffeeshoplandschaft mit unglaublich gute Nachspeisen. Doch erst einmal zur wichtigsten Entdeckung meiner Reise: Cornish Pasties. Dabei handelt es sich um eine Blätterteigpastete, gefüllt mit einer gut gewürzten Mischung aus kleingeschnittenen Steaks, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln. Also vom Geschmack her eigentlich wie ein guter Kohlrübeneintopf&#8230; als Fastfood in Pastetenform jedenfalls sensationell gut! Verkauft werden die Pasties an vielen Stellen, ich habe sie mir immer beim gut besuchten Stand der <a href="http://www.westcornwallpasty.co.uk/">West Cornwall Pasty Co.</a> geholt.</p>
<div id="attachment_1160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301381.jpg"><img class="size-full wp-image-1160" title="West Cornwall Pasty Co." src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301381.jpg" alt="West Cornwall Pasty Co." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">West Cornwall Pasty Co.</p></div>
<p>Es gibt dort eine große Auswahl an Füllungen, u.a. Steak &#38; Stilton, Pork &#38; Aple, Cheese &#38; Mushroom oder Wholemeal Vegetable, ich bin aber immer bei der oben beschriebenen Traditional Pasty geblieben.</p>
<div id="attachment_1162" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301341.jpg"><img class="size-full wp-image-1162" title="Traditional Pasty" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301341.jpg" alt="Traditional Pasty" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Traditional Pasty</p></div>
<p>Es ist jetzt fünf Tage her seit meiner letzten Pasty&#8230; langsam bekomme ich Entzugserscheinungen&#8230; sollte ich mir Gedanken machen?&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1163" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130139.jpg"><img class="size-full wp-image-1163" title="Füllung aus Steak, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130139.jpg" alt="Füllung aus Steak, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Füllung aus Steak, Kartoffeln, Steckrüben und Zwiebeln</p></div>
<p>Mitten in der Altstadt von Oxford lohnt sich ein Besuch des <a href="http://www.oxford-covered-market.co.uk/">Covered Market</a>, einer großen Markthalle, die komplett im Inneren eines Häuserblocks untergebracht und über mehrere eher unauffällige Eingänge zu erreichen ist. Hat man das Netz aus Marktständen, Feinkostgeschäften, Restaurants und Imbissen einmal betreten, bleiben kaum noch Wünsche offen: Man kann sich einfach treiben lassen und nach Herzenslust rumstöbern &#8211; gerade nach einem anstrengenden Sightseeingprogramm oder bei Regen eine willkommene Abwechslung.</p>
<div id="attachment_1164" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130096.jpg"><img class="size-full wp-image-1164" title="Oxford Covered Market" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130096.jpg" alt="Oxford Covered Market" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Oxford Covered Market</p></div>
<p>In dem Bild ist auf der linken Seite <a href="http://www.benscookies.com/">Ben&#8217;s Cookies</a> zu sehen, wo es ofenwarme Kekse mit flüssiger Schokofüllung und vielem mehr zu kaufen gibt. Ein Stück weiter sollte man bei <a href="http://www.moo-moos.co.uk/">Moo-Moo&#8217;s</a> vorbeischauen: Der Stand im Hello-Kitty-Style bietet einen riesigen Baukasten aus gewöhnlichen bis besonderen Zutaten an, aus denen man sich seinen Wunschmilchshake selber zusammenstellt. Oder man sucht sich einen von mehreren Smoothies aus. Aber auch, wenn man nicht auf der Suche nach süßen Snacks ist, sondern für den Wocheneinkauf hergekommen ist, wird man im Covered Market bestimmt fündig. Soll es zum Beispiel ein ordentliches Stück Geflügel für den nächsten Sonntagsbraten sein? Kein Problem&#8230; ^^</p>
<div id="attachment_1165" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130098.jpg"><img class="size-full wp-image-1165" title="frisches Geflügel gefällig?" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130098.jpg" alt="frisches Geflügel gefällig?" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">frisches Geflügel gefällig?</p></div>
<p>Auch außerhalb der Markthalle lässt es sich ganz gut aushalten, zum Beispiel in einem der unzähligen kleinen Cafés und Coffeeshops, die zusätzlich zu bekannten großen Ketten in den Straßen Oxfords ansässig sind. Diese Orte sind es denn auch, wo man so leckere Sachen wie Apple Crumble, Cheesecake, Scones, Carrot Cake und viele andere mächtige Nachspeisen bekommt. Ein Wort dann doch noch zu einer Kette: Ausgerechnet auf dem Gelände des <a href="http://www.oxfordcastleunlocked.co.uk/">Oxford Castle</a> (Führung lohnt sich übrigens!) stand ich auf einmal vor einer kleinen Filiale von <a href="http://www.krispykreme.com/">Krispy Kreme Doughnuts</a> &#8211; ich wusste gar nicht, dass das amerikanische Unternehmen mittlerweile in Europa zu finden ist.</p>
<div id="attachment_1168" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130152.jpg"><img class="size-full wp-image-1168" title="Krispy Kreme im Oxford Castle" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130152.jpg" alt="Krispy Kreme im Oxford Castle" width="500" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">Krispy Kreme im Oxford Castle</p></div>
<p>Auch nach einem <a href="http://pages.citebite.com/v1x9i4y5d1kky">halben Jahr</a> und zwei weiteren Donuts hat sich meine Meinung nicht geändert &#8211; Krispy Kreme schmeckt immer noch viel besser als Dunkin&#8217; Donuts. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130159.jpg"><img class="size-full wp-image-1169" title="Krispy Kreme - schmecken immer noch besser als Dunkin' Donuts ;)" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130159.jpg" alt="Krispy Kreme - schmecken immer noch besser als Dunkin' Donuts ;)" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Krispy Kreme Doughnuts - schmecken immer noch besser als Dunkin&#39; Donuts</p></div>
<p>Natürlich durften im Laufe des Wochenendes auch die obligatorischen fish &#38; chips nicht fehlen. Außerdem waren wir u. a. noch indisch und chinesisch essen. Wenn ich dauerhaft in Oxford leben würde, würde ich wahrscheinlich rapide zunehmen. Aber ein verlängertes Wochenende hält man ja gerade so noch aus. Umso besser, dass ich so viel unterwegs war, denn der harte Sightseeingalltag verbraucht auch ganz schön Kalorien. ^^</p>
<p><strong>Stonehenge</strong></p>
<p>Eineinhalb Autostunden südwestlich von Oxford entfernt liegt das sagenumwobene <a href="http://www.stonehenge.co.uk/">Stonehenge</a>.  Die Ankunft empfand ich erstmal als etwas surreal: Wenn man wie wir die Straße aus östlicher Richtung nimmt, erscheint der Steinkreis nach einer leichten Steigung der Straße auf einmal im Blickfeld. Man gelangt überraschend nah an den Steinen vorbei zum Parkplatz, wo auch schon viele andere Autos stehen und ganze Busladungen von Touristen abgeladen werden. Dann bezahlt man seinen Eintritt, läuft vorbei an Souvenirshop und Imbissstand, die sich in Baucontainer-ähnlichen Ständen befinden, greift sich noch einen der Audioguides, durchquert die Straßenunterführung&#8230; und nach der reichlich touristischen Eröffnung steht man dann plötzlich vor dem mehrere tausend Jahre alten Steinkreis&#8230;</p>
<div id="attachment_1184" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130200.jpg"><img class="size-full wp-image-1184" title="erster Eindruck: kleiner als erwartet" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130200.jpg" alt="erster Eindruck: kleiner als erwartet" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">erster Eindruck: kleiner als erwartet</p></div>
<p>Auf den ersten Blick wirkte die Steinansammlung kleiner als ich mir sie vorgestellt hatte. Na gut, man hat vielleicht auch eine eher vage Vorstellung von Stonehenge, bevor man den Ort nicht gesehen und sich damit aktiv auseinandergesetzt hat.</p>
<div id="attachment_1187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301931.jpg"><img class="size-full wp-image-1187" title="Fotosession" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11301931.jpg" alt="Fotosession" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Fotosession</p></div>
<p>Anfangs will nicht so richtig Atmosphäre aufkommen, weil erstmal alle Anwesenden ihre Kameras zücken und viele Fotos machen. Aber das ist ja auch nur allzu verständlich, ich will uns da nicht ausnehmen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; Zumal der Beginn der abgesteckten Runde um den Steinkreis am nächsten an der Formation vorbeiführt. Doch spätestens, wenn sich der Besucherstrom so langsam verstreut und der Weg mehr Abstand vom Objekt gewinnt, wird einem klar, dass die besondere Atmosphäre von Stonehenge erst durch die Weite der Umgebung richtig wirken kann.</p>
<div id="attachment_1185" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130219.jpg"><img class="size-full wp-image-1185" title="die Weite macht's" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130219.jpg" alt="die Weite macht's" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">die Weite macht&#39;s</p></div>
<p>Denn die Formation als solche wird am besten erst aus einer gewissen Entfernung sichtbar. Außerdem bildet sie in dieser sonst leeren Gegend einen auffälligen Fixpunkt.</p>
<div id="attachment_1188" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130231.jpg"><img class="size-full wp-image-1188" title="Station für den Audioguide" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130231.jpg" alt="Station für den Audioguide" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Station für den Audioguide</p></div>
<p>Am Rande des Weges befinden sich immer wieder Stationen für den Audioguide, die unterschiedliche Aspekte rund um Stonehenge beleuchten. Dabei geht es um den möglichen Zweck des Ortes (kultisch, astronomisch usw.), die genaue Anordnung der Steine, Bautechniken oder auch Mythen, die sich um Stonehenge ranken. So existieren nicht nur Legenden, nach denen der Teufel höchstpersönlich für den Steinkreis verantwortlich ist, sondern auch Verschwörungstheoretiker haben natürlich schon ihre Meinung zum Ursprung der Formation abgegeben, sie sei angeblich das Werk von Außerirdischen (die Kornkreise lassen grüßen^^).</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/CDeHeeDgSf0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/CDeHeeDgSf0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Der Ort ist auf jeden Fall sehenswert. Wenn man genügend Zeit mitbringt, geht man nach dem Umrunden des Steinkreises vielleicht noch auf Erkundungstour: Es gibt nämlich in der weiteren Umgebung noch andere Relikte aus alter Zeit, die allerdings nicht immer so einfach zu erkennen sein sollen. Ein Blick auf das <a href="http://maps.google.de/maps/ms?oe=utf-8&#38;client=firefox-a&#38;ie=UTF8&#38;hq=&#38;hnear=Stonehenge,+Amesbury,+Salisbury,+Wiltshire,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&#38;gl=de&#38;ei=nJsFS6XjAc-PsAb3nsm1Cg&#38;ved=0CAwQ8gEwAA&#38;t=h&#38;hl=de&#38;msa=0&#38;msid=114414985463763663072.000478a44d07b51b23d78&#38;ll=51.178751,-1.821241&#38;spn=0.038203,0.106001&#38;z=14">Satellitenbild</a> verschafft einem einen gewissen Eindruck von der Anlage. Doch da das Wetter an diesem Tag ausnahmsweise richtig schön war, haben wir uns am frühen Nachmittag wieder auf den Weg nach Oxford gemacht, damit ich die Altstadt an meinem letzten Abend auch mal mit untergehender Sonne genießen konnte. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>London &#8211; zwei außergewöhnliche Bibliotheken auf der Durchfahrt<br />
</strong></p>
<p>Am Abreisetag ging es für mich mit dem Bus nicht sofort zum Flughafen (London-Stansted), sondern erstmal nach London, wo ich noch einen halben Tag Zeit für Sightseeing zur Verfügung hatte. Da ich bei meinem ersten kurzen Besuch der Stadt an der Themse vor sechs Jahren noch nicht einmal wusste, dass ich irgendwann einmal Bibliothekswissenschaft studieren würde, standen damals verständlicherweise noch andere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Doch mittlerweile sah die Sachlage ja anders aus, so dass ich bei zwei sehr interessanten Bibliothekstandorten vorbeischauen konnte. Dabei hatte ich jedoch nicht sehr viel Zeit, weshalb ich mich im Folgenden jeweils nur auf einige Aspekte beschränke, die mir bei meinen Besuchen aufgefallen sind.</p>
<p><strong>The British Library &#8211; The world&#8217;s knowledge</strong></p>
<p>Von Außen macht das Haupthaus der <a href="http://www.bl.uk/">British Library</a> nicht gerade den Eindruck, als ob man vor einer Nationalbibliothek stünde. Man würde hinter der modernen Fassade des 1998 eröffneten Gebäudes vielleicht eher ein Museum für zeitgenössische Kunst oder gänzlich anderes vermuten&#8230;</p>
<div id="attachment_1193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130272.jpg"><img class="size-full wp-image-1193" title="ungewöhnliches Erscheinungsbild" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130272.jpg" alt="ungewöhnliches Erscheinungsbild" width="500" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">ungewöhnliches Erscheinungsbild</p></div>
<p>Auch durch das Foyer zieht sich das robuste Design mit einfachen Formen und dem etwas kühlen Backstein fort&#8230;</p>
<div id="attachment_1194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130293.jpg"><img class="size-full wp-image-1194" title="Foyer" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130293.jpg" alt="Foyer" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Foyer</p></div>
<p>Doch weiter hinten geht die Eingangshalle in einen weitaus gemütlicheren Bereich mit vielen allgemeinen Arbeitsplätzen auf mehreren Etagen über&#8230;</p>
<div id="attachment_1198" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130296.jpg"><img class="size-full wp-image-1198" title="allgemeine Arbeitsplätze" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130296.jpg" alt="allgemeine Arbeitsplätze" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">allgemeine Arbeitsplätze</p></div>
<p>Besonders gefallen haben mir die Möbel, auf denen man scheinbar alles von Laptop bis Kaffee abstellen kann, ohne dass der Sitzkomfort irgendwie beeinträchtigt würde&#8230;</p>
<div id="attachment_1199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130300.jpg"><img class="size-full wp-image-1199" title="Sitzkomfort ohne Platzprobleme" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130300.jpg" alt="Sitzkomfort ohne Platzprobleme" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Sitzkomfort ohne Platzprobleme</p></div>
<p>Habe ich eben von Kaffee gesprochen &#8211; in der Bibliothek?! Ganz genau: Hinter dem <a href="http://www.bl.uk/reshelp/images/earlyprint/large14586.html">King&#8217;s Library Tower</a>, dem architektonischen Herzstück des Raums, wartet nämlich ein großes Café auf die Leser&#8230; sehr sympathisch, finde ich&#8230;</p>
<div id="attachment_1200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130314.jpg"><img class="size-full wp-image-1200" title="Café in der British Library" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130314.jpg" alt="Café in der British Library" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Café in der British Library</p></div>
<p>Doch nach dem äußeren Erscheinungsbild jetzt noch ein bisschen Inhalt: Die British Library ist neben der <a href="http://www.loc.gov/index.html">Library of Congress</a> sicherlich eine der bekanntestesten und bedeutendsten Nationalbibliotheken weltweit. Dementsprechend prestigeträchtig ist ihre Sammlung. Die Highlights daraus sind besucherfreundlich in der Dauerausstellung <a href="http://www.bl.uk/whatson/permgall/treasures/index.html">Treasures of the British Library</a> präsentiert. So erhält man bei einem Rundgang durch die abgedunkelten Räume Einblicke in besonders wertvolle Exponate verschiedenster Themenbereiche wie den Codex Sinaiticus, die Magna Carta, zwei <a href="http://www.bl.uk/treasures/gutenberg/homepage.html">Gutenberg-Bibeln</a>, aber auch Autografe von Leonardo da Vinci, Jane Austen und Georg Friedrich Händel bis hin zu Songtexten von den Beatles. Was in diesen Vitrinen wohl für ein Geldwert schlummert? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8230; wahrscheinlich kaum zu beziffern.</p>
<div id="attachment_1192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130266.jpg"><img class="size-full wp-image-1192" title="The British Library - The world's knowledge" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130266.jpg" alt="The British Library - The world's knowledge" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">The British Library - The world&#39;s knowledge</p></div>
<p>Neben den <a href="http://www.bl.uk/whatson/permgall/index.html">dauerhaften</a> gibt es auch wechselnde Ausstellungen im Angebot, momentan zum Beispiel die beiden wirklich ansprechend konzipierten <a href="http://www.bl.uk/pointsofview/">Points of View &#8211; Capturing the 19th Century in Photographs</a> und <a href="http://www.bl.uk/whatson/exhibitions/tseliot/tseliot.html">In a Bloomsbury Square: T.S. Eliot the Publisher</a>. Man kann also alleine auf diesem Gebiet wirklich viel in der British Library entdecken. Und sollte es einem irgendwann einmal zu viel werden, holt man sich einfach einen großen Latte Macchiato und lässt es sich im Café bei guter Aussicht auf das Bibliotheksgeschehen gut gehen&#8230; ^^</p>
<p><strong>Idea Stores &#8211; Library Learning Information</strong></p>
<p>Die sogenannten <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/home">Idea Stores</a> existieren erst seit wenigen Jahren: Der erste Store wurde 2002 eröffnet, mittlerweile gibt es vier Einrichtungen dieser Art. Grundidee des vor rund 10 Jahren vorgelegten <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/information_the_idea_story">Konzepts</a> war es, traditionelle Bibliotheksdienstleistungen aufzugreifen sowie zu modernisieren (&#8220;library renewal&#8221;) und diese mit lebenslangem Lernen (&#8220;lifelong learning&#8221;) und einer ausgeprägten Arbeit in den lokalen Communities (&#8220;community renewal&#8221;) zu verbinden. Im <a href="http://www.ideastore.co.uk/public/documents/PDF/A_Library_and_Lifelong_Learning_Development_Strategy_for_Tower_Hamlets.pdf">Strategiepapier</a> liest sich das so:<strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p>The Idea Store proposals are designed to draw all three themes together in a way that captures the best traditions of the library movement and the education sector but presents them in an exciting way, one that draws in new users and retains existing users. The Idea Stores will also be located in a different way – at the heart of our neighbourhood shopping centres, near or beside supermarkets wherever possible. We want a visit to the library and lifelong learning centres to become a regular part of people’s lives – to act as a focus as well as a resource for the whole community. The Idea Stores will engage people our current facilities don’t reach.</p></blockquote>
<p>Damit erinnert mich das Konzept übrigens sehr an die Erfahrungen, die ich in diversen <a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/2009/05/31/new-york-spatlese-weitere-bibliotheken/">Public Libraries in New York</a>, vor allem in Queens gemacht habe, wo ebenfalls ein besonderer Akzent auf die Communityarbeit und ein starkes Fortbildungsangebot gesetzt wird. Doch was die Idea Stores angeht, spielt in der Tat die Präsentation eine ganz besondere Rolle, wie ich bei meinem kurzen Besuch der großen Filiale <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/libraries_your_local_idea_store_library_idea_store_whitechapel">Whitechapel</a> selbst erleben konnte.</p>
<div id="attachment_1209" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11303381.jpg"><img class="size-full wp-image-1209" title="Idea Store Whitechapel" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11303381.jpg" alt="Idea Store Whitechapel" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Idea Store Whitechapel</p></div>
<p>Das markante Gebäude steht nicht für sich alleine, sondern ist in einer wirklich stark frequentierten Gegend erbaut worden. Nicht nur befindet sich direkt hinter dem Idea Store eine riesige <a href="http://www.sainsburys.co.uk/sol/index.jsp">Sainsbury&#8217;s</a>-Filiale, auch vor dem Gebäude waren zumindest am letzten Montag richtig viele Leute unterwegs: Die gesamte Whitechapel Road war nämlich mit Ständen eines Wochenmarkts gepflastert.</p>
<div id="attachment_1212" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130332.jpg"><img class="size-full wp-image-1212" title="Wochenmarkt geht direkt am Idea Store vorbei" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130332.jpg" alt="Wochenmarkt geht direkt am Idea Store vorbei" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Wochenmarkt geht direkt am Idea Store vorbei</p></div>
<p>Im Gebäude angekommen, dominieren freundliche Farben und ein frisches Design. Hier sehr ihr zum Beispiel das Regal mit den Neuerscheinungen im Eingangsbereich des Idea Stores&#8230;</p>
<div id="attachment_1213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130327.jpg"><img class="size-full wp-image-1213" title="ansprechende Präsentation" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130327.jpg" alt="ansprechende Präsentation" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Neuerscheinungen im Eingangsbereich</p></div>
<p>Überall gibt es Sessel und andere bequeme Sitzgelegenheiten, so dass man sich dort wirklich gerne aufhalten möchte. Die <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/idea_store_whitechapel_floor_guide">fünf Etagen</a> sind dementsprechend gut besucht. Darüber hinaus fallen immer wieder Details in der Präsentation auf, welche denke ich zur innovativ-verspielten Grundatmosphäre im Idea Store beitragen sollen. Zum Beispiel kommt man in der Nähe der Ausleihtheke an den Quick Picks vorbei&#8230;</p>
<div id="attachment_1214" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130329.jpg"><img class="size-full wp-image-1214" title="Quick picks" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130329.jpg" alt="Quick picks" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Quick picks</p></div>
<p>An anderer Stelle wird einem ausgesuchte Literatur zu Themenschwerpunkten in der Rubrik &#8220;Idea choice&#8221; vorgeschlagen&#8230;</p>
<div id="attachment_1215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130325.jpg"><img class="size-full wp-image-1215" title="Idea choice" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130325.jpg" alt="Idea choice" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Idea choice</p></div>
<p>Weitere Fotos zum Haus gibt es übrigens <a href="http://www.designinglibraries.org.uk/view/index.php?id=4430f671eddcc&#38;PHPSESSID=63a4dc06022438f1ea7cec2cf07c841c">hier</a>. Nebenbei bemerkt würde mich mal interessieren, ob der Name &#8220;Idea Store&#8221; auch bei den Nutzern der Einrichtung im aktiven Sprachgebrauch angekommen ist und wie hoch der Anteil der Leute ist, die trotzdem von der &#8220;library&#8221; um die Ecke sprechen. Der Begriff &#8220;library&#8221; taucht zwar auf der Webseite der Idea Stores auf, vor Ort habe ich ihn aber an keiner Stelle erwähnt gesehen.</p>
<div id="attachment_1217" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11303341.jpg"><img class="size-full wp-image-1217" title="idea store ohne &#34;library&#34;" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p11303341.jpg" alt="idea store ohne &#34;library&#34;" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">idea store ohne &#34;library&#34;</p></div>
<p>Dass die vielen Gruppenarbeitsräume auf den verschiedenen Stockwerken häufig benutzt werden, kann man sich bei einem Blick auf das <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/libraries_idea_store_whitechapel_courses_november_december">Kursangebot</a> des Idea Stores wirklich gut vorstellen. Falls man auf der Suche nach einem Kurs zu einem speziellen Thema ist, hilft auch die sogenannte <a href="http://www.learningladder.co.uk/">Learning Ladder</a> weiter, die sämtliche Veranstaltungen an allen Standorten auflistet. Allerdings zeigten dabei einige Stichproben, dass viele der Kurse kostenpflichtig sind und nur einige ohne Teilnahmegebühr auskommen, wie man es eigentlich erwarten würde. Zusätzlich zu diesen eher volkshochschulartigen Kursen bieten die einzelnen Idea Stores aber noch eine ganze Reihe von Veranstaltungen an, die sich eher mit ihren Beständen auseinandersetzen und scheinbar auch durchweg kostenfrei sind. So gehören zu den <a href="http://www.ideastore.co.uk/en/articles/libraries_your_local_idea_store_library_idea_store_whitechapel_activities_and_events">regelmäßigen Events</a> in der Filiale Whitechapel u. a. Film- und Buchklubs, Videospielsessions, aber auch politische Diskussionen und Jobtrainings.</p>
<p>Insgesamt fand ich das Konzept in der Kürze der Zeit sehr anregend. Ist mal ein ganz anderer Ansatz mit der neuen Verpackung der &#8220;Idea Stores&#8221;. Ich hätte gerne noch einen Blick in die anderen Filialen geworfen, aber das muss ich mir fürs nächste Mal aufheben&#8230;</p>
<p style="text-align:center;">
<div id="attachment_1220" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130365.jpg"><img class="size-full wp-image-1220" title="Big Ben" src="http://sebastianwilke.wordpress.com/files/2009/11/p1130365.jpg" alt="Big Ben" width="350" height="466" /></a><p class="wp-caption-text">Big Ben</p></div>
<p>Nach den beiden Bibliotheksbesuchen blieb noch ein bisschen Zeit, um an der Themse, Big Ben und Westminster Abbey entlangzuspazieren. Dann ging es auch schon zurück zur Victoria Station. Doch bevor mein Bus Richtung Flughafen abfuhr, habe ich mir zum Abschied &#8211; was sonst &#8211; noch eine extra große Cornish Pasty gegönnt. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Was für ein schönes Wochenende!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dar es Salaam]]></title>
<link>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/20/dar-es-salaam/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 20:16:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>dimpfelmoser</dc:creator>
<guid>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/20/dar-es-salaam/</guid>
<description><![CDATA[Nun (20.11.) mal ein etwas kürzerer Artikel. Eigentlich gäbe es zu Dar eine ganze Menge zu schreiben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun (20.11.) mal ein etwas kürzerer Artikel. Eigentlich gäbe es zu Dar eine ganze Menge zu schreiben. Nicht nur weil diese Stadt die größte in Tansania ist, ihr wirtschaftliches und (immer noch, was sich ja dann doch beizeiten ändern soll) politisches Zentrum, sondern auch in vielerlei anderer Hinsicht viel Interessantes zu bieten hat, wovon ich allerdings in der kurzen Zeit und im Rahmen meines Programmes kaum etwas mitbekomme. Der Morgen startet mit einigen Formalia (Hotelrechnung, Reisekostenabrechnung, also wirklich nichts spannendes), dann machen wir uns auf dem Weg zur Mwalimu Nyerere Memorial Academy. Zunächst steht wieder eine Fährüberfahrt an, welche dieses mal allerdings nur fünf Minuten dauert, obgleich auch hier ein gewisses Chaos zu beobachten ist, wenn die Reisenden, Autos, andere Fahrzeuge und nicht-motorisierte Passagiere das Schiff verlassen und zu den Bussen hetzen (Dala-Dalas, die nach meinem Eindruck häufig immer noch ordentlich überfüllt sind, auch wenn dies eigentlich nicht mehr passieren sollte &#8211; aber Fahrgäste lassen sich halt nicht so einfach von der Mitfahrt abhalten, auch wenn diese dann eher am als im Bus erfolgt).</p>
<p><a href="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091120_1.jpg"><img class="size-full wp-image-78" title="20091120_1" src="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091120_1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a>Blick auf die Mwalimu Nyerere Memorial Academy</p>
<p>Die Academy ist, nachdem sie früher eine Parteischule war, seit 2005 eine Lehrinstitution mit Schwerpunkten in den Sozialwissenschaften, bietet z.Z. drei Bachelor- und drei Diploma-Studiengänge an sowie ein Certificate Programme. Vor wenigen Tagen (am 14.11., wenn ich mich richtig erinnere) haben die ersten Bachelor-Absolventen ihr Studium beendet, für das Bildungswesen Tansanias ein weiterer wichtiger Schritt. Wir haben eine Diskussion mit Vertretern der Academy, erörtern dabei u.a. die Bemühungen, in Wissen und Bildung zu investieren, dabei die Schwierigkeit zu meistern, in dieser Phase geeignetes Lehrpersonal zu finden; da zahlreiche Lehrende selber &#8220;nur&#8221; über einen Masterabschluss verfügen kann die Academy entsprechende Master-Kurse bislang noch nicht anbieten. Wir besichtigen natürlich auch die Bibliothek, die relativ ordentlich ausgestattet ist und gut besucht wird. Was mir hier in allen Bibliotheken, die ich gesehen habe, aufgefallen ist und auch für diese gilt ist die große Zahl hoch konzentriert arbeitender Studenten bzw. Bibliotheksbenutzer. Die Bibliothek ist hier weder Begegnungsstätte, sozialer Ort, Stätte für Events (welche auch immer) sondern einfach nur Bibliothek. Als solche wird sie von den &#8220;Benutzern&#8221; erfahren, benötigt und angenommen. Die Bedürfnisse hiesiger Bibliohteksbenutzer scheinen sich in gewisser Hinsicht fundamental von denen in Deutschland (z.B.) zu unterscheiden. Herrscht bei uns z.T. schon eine Überversorgung mit Informationsmaterial aller Art werden hier elementare Lehrbücher, die in deutschen Universitätsbibliotheken Studenten wenn überhaupt nur mit spitzen Fingern anfassen würden, in gesonderten Räumen gelagert (in aller Regel herrscht hier Freihandaufstellung) und nur auf Nachfrage ausgegeben. Studenten fragen hier nicht nach Räumen für Religionsgemeinschaften, nicht nach einem Bibliothekscafé, nicht nach Garderoben, sondern wollen Bücher und Raum, mit diesen zu arbeiten. Es wäre diesen Schulen bzw. Ausbildungsreinrichtungen und ihren Bibliotheken zu wünschen, dass sie viel mehr (vor allem neuere) Literatur bekämen, um die Bedürfnisse einigermaßen decken zu können.</p>
<p>Wir fahren danach zurück, benutzen wieder die Fähre und versuchen dann, zur Universität von Dar es Salaam zu kommen. Der Verkehr in der Stadt ist ziemlich heftig, wir stehen im Stau und kommen praktisch nicht vorwärts. Eine Alternativstrecke, die uns weg von der Hauptstrasse durch ein Wohnviertel (mit entsprechend schlechten &#8220;Straßen&#8221; führt) hilft auch nur bedingt, so dass wir schließlich nach zwei Stunden Fahrt an der Universitätsbibliothek ankommen. Dort haben wir eine kurze Diskussion mit dem Bibliotheksleiter und einigen seiner Kollegen um anzutesten, ob eine zukünftige Kooperation zwischen dieser und der CCM-Bibliothek möglich ist. Die Universitätsbibliothek von Dar ist gewissermaßen das Center of Excellence für das Bibliothekswesen Tansanias, hier arbeiten die am besten ausgebildeten Fachkräfte, teilweise selber in der Lehre engagiert. Natürlich ist auch diese Bibliothek nicht frei von Mängeln (wobei das ja auch für jede deutsche Einrichtung gilt), dennoch: der Katalog ist komplett digital verfügbar, Pläne zur Digitalisierung der Dissertations-Sammlung sind gemacht und die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen erkannt. Da sich aufgrund der eher geringen Anzahl an Fachkräften diese in aller Regel auch schon kennen sollte dieses doch zukünftig eine intensivere Kooperation leichter machen? Wir verabreden zumindest, über E-Mail in Kontakt zu bleiben um weitere Ideen zu entwickeln, es wird also nicht wirklich konkret, aber immerhin ist ein kleiner Anfang gemacht.</p>
<p><a href="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091120_2.jpg"><img class="size-full wp-image-79" title="20091120_2" src="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091120_2.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a>Die Zentralbibliothek der Universität von Dar es Salaam</p>
<p>Auf der Rückfahrt sehen wir eine Shopping Mall (die erste dieser Art, die ich in Tansania sehe). Vor allem jüngere Menschen scheinen sich hier nicht zur mit Waren einzudecken sondern auch ihre Freizeit zu verbringen, u.a. ist ein Kino in den Komplex integriert, der im Prinzip noch zur Universität gehört. Typisch afrikanisch ist das sicher nicht, aber immerhin sehe ich weder Burgerk&#8230; noch McD&#8230;, doch was nicht ist kann ja noch werden (muss ja nicht unbedingt). Zurück ins Hotel, der letzte Abend in Tansania, ich machen nichts besonderes mehr, schreibe, surfe und skype noch ein wenig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Training]]></title>
<link>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/19/training/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:55:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>dimpfelmoser</dc:creator>
<guid>http://sensingelement.wordpress.com/2009/11/19/training/</guid>
<description><![CDATA[Die Strasse vor der CCM-Zentrale in Dodoma [Geschrieben am 13.11.] Die ersten zweieinhalb Tage des T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_54" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091113_1.jpg"><img class="size-full wp-image-54 " title="20091113_1" src="http://sensingelement.wordpress.com/files/2009/11/20091113_1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die Strasse vor der CCM-Zentrale in Dodoma</p></div>
<p>[Geschrieben am 13.11.] Die ersten zweieinhalb Tage des Trainings in der CCM-Bibliothek sind nun vorbei – vielleicht ein ganz guter Zeitpunkt, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Zunächst – wie läuft dieses Training überhaupt ab? Ich war mir vor Beginn der Reise gerade diesbezüglich einigermaßen unsicher. Zwar was das Programm, waren die diversen Aspekte, die zur Sprache kommen sollen lange vor Antritt der Reise bekannt, aber wie und in welcher Form die Umsetzung des Trainings erfolgen würde blieb mir die ganze Zeit ein Rätsel. Zumindest dieses Rätsel ist nun gelöst. Eine Trainingseinheit sieht in der Regel so aus, dass wir (d.h. alle z.Z. sieben Beschäftigten der Bibliothek und ich als „Trainer“) zusammen an einem Tisch sitzen, ich vor Kopf präsidiere und zum jeweiligen Sitzungsthema meine Ausführungen mache. Die Themen, die wir so bislang durchgegangen sind: Bestandsaufbau, Katalogisierung, Online-Dienste, Digitale Bibliothek, Internetauftritt, Bibliotheksmanagement, Öffentlichkeitsarbeit!<br />
Eine Sitzung umfasst jeweils ca. 2 Stunden, und was es bedeutet, in dieser kurzen Zeit diese Themen in Englisch mit dem Bibliothekspersonal zu „besprechen“ (denn in aller Regel spreche ich, der leitende Bibliothekar ergänzt oder erläutert spezifische Aspekte, und recht selten gibt es Nachfragen von zwei weiteren Personen), das von einer Ausnahme abgesehen keine bibliothekarische Fachausbildung hat, kann man sich vielleicht ausmalen (oder auch nicht?). Dementsprechend versuche ich, in meinen Minivorlesungen eher schlaglichtartig solche Aspekte zu benennen und deren Sinnhaftigkeit zu erläutern, die mir wichtig erscheinen (und zu denen ich aufgrund meiner Praxiserfahrungen überhaupt etwas sagen kann – schließlich ist dies die einzige Basis, auf der ich dies überhaupt machen kann). Vereinzelt merke ich, dass manches von dem, was ich erläutere, tatsächlich völlig neu ist und in der weiteren Entwicklung der Bibliothek auch hilfreich sein kann, allerdings ist so vieles nur theoretisch zu besprechen, dass mir gegenwärtig eine klare Beurteilung des Erfolges dieses Unternehmens eher schwer fällt. Sicher bin ich mir allerdings, dass der Besuch als solcher eine nicht unerhebliche Bedeutung besitzt, und vielleicht erzeugt schon die Anwesenheit eines library expert from Germany (so werde ich bei diversen Gelegenheiten anderen CCM-Offiziellen vorgestellt) genug Motivation bei den Bibliotheksmitarbeitern und auch deren Comrades in der CCM, die letztlich auch über weitere Fördermaßnahmen der Bibliothek zu entscheiden haben, um einige elementare Dinge zu veranlassen (Internetzugang, mehr Personal, vielleicht auch etwas mehr Entscheidungskompetenz für den Bibliotheksleiter und noch so manches weitere).</p>
<p>Die konkreten Schwierigkeiten im Rahmen des Trainings verdeutlicht vielleicht folgendes Beispiel: der Bibliothekleiter intendiert die Nutzung der DDC für die inhaltliche Erschließung eines guten Teils des Bestandes, mit Ausnahme der CCM-Publikationen, die tiefer nach einer Inhouse Style-Klassifikation erschlossen werden sollen (finde ich so gar nicht mal schlecht). Als er gerade für eine halbe Stunde abwesend war, habe ich versucht seinen Mitarbeitern zu verdeutlichen, dass neben der inhaltlichen Erschließung, egal welches System bzw. welche Systematik zur Anwendung kommt, die formale Erschließung der Literatur elementar wichtig ist (ich gehe einfach mal davon aus, dass unabhängig von der Frage, ob wir in Zukunft RAK, irgendetwas anderes auf der Basis der FRBR, mir Dublin Core oder einfach nur nach Hausregeln katalogisieren werden, die Formalkatalogisierung für die Erschließung von Objekten eine weiterhin wichtige Rolle in der Arbeit von Bibliotheken spielen wird). Keiner der Anwesenden hatte eine Ahnung von den Grundlagen der Formalerschließung, geschweige von dem, was ein entsprechender Katalog leisten muss. Der Bibliotheksleiter erwähnte zuvor, dass er später die Anwendung der AACR intendiert (warum auch nicht); ich frage mich allerdings, wie viel Training er wird investieren müssen, um eine auch nur ansatzweise korrekte Anwendung der Regeln zu garantieren. Mein Ansatz bestand darin, die elementare Bedeutung von Autor (und Körperschaft), Titel, Verlagsangaben und Erscheinungsjahr, ISBN usw., also einigen grundlegenden Elementen, die ein Buch beschreiben können, zu erläutern und zu vermitteln, dass eine Erfassung dieser Elemente (sofern in der jeweiligen Publikation identifizierbar) regelwerksunabhängig praktisch immer möglich ist (und eigentlich auch nicht besonders schwierig). Immer wieder aber kamen wir zu der Frage, worin der Unterschied zwischen inhaltlicher und formaler Erschließung besteht, und ich bin mir auch jetzt nicht sicher, ob ich dies letztlich klarmachen konnte.Da zudem beabsichtigt ist, Koha als EDV-System einzuführen, sobald Rechner verfügbar sind, auf denen die Installation möglich ist, habe ich gegenwärtig doch einige Zweifel, wie effektiv dann gearbeitet werden kann. Unter bestimmten Rahmenbedingungen verlieren aber Effektivität und Effizienz irgendwie doch an Bedeutung, wichtiger scheint tatsächlich Motivation und Bereitschaft zur Mitarbeit zu fördern, und vielleicht ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer strukturieren Planung der beabsichtigten Veränderungen. Ich wünschte, ich könnte die CCM-Bibliothekare dazu bringen, zunächst einen Kartenkatalog (oder meinentwegen eine Excel-Tabelle mit einigen Basisdaten für jedes Buch) zu erstellen, aber ich schätze, dies wird mich nicht gelingen. Da aufgrund der ziemlich schwierigen Personalsituation im ganzen Land auch recht wenig Fachpersonal verfügbar ist (und auch entsprechend wenige in den Bibliotheken arbeiten) sind Praktika in anderen Bibliotheken für die CCM-Leute gleichfalls kaum realisierbar. Die Katalogisierung (nicht allein, aber vor allem) bleibt für die Zukunft eine große Herausforderung, und ich hoffe, dass sie für das Team zu meistern ist.</p>
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<title><![CDATA[Ein unverhoffter Anruf]]></title>
<link>http://lesekater.wordpress.com/2009/11/19/ein-unverhoffter-anruf/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 10:26:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>lesekater</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern zur Mittagszeit klingelte das Telefon, was äußerst selten vorkommt. Zunächst hatte ich den N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern zur Mittagszeit klingelte das Telefon, was äußerst selten vorkommt. Zunächst hatte ich den Namen des Anrufers nicht richtig verstanden. Nachdem ich nachfragte, stellte sich dieser als Michael Schaarwächter von der UB Dortmund und Organisator der bibliothekarischen Diskussionsliste <a href="http://www.inetbib.de/wasistinetbib.html">Inetbib</a> sowie der Inetbib-Tagungen vor. Ich kannte ihn von der <a href="http://www.ub.tu-dortmund.de/inetbib2008/">10. Inetbib-Tagung </a>in Würzburg.</p>
<p>Er habe meinen Weblog-Eintrag über <a href="http://lesekater.wordpress.com/2009/10/19/sind-soziale-netzwerke-nur-was-fur-digital-natives/" target="_blank">soziale Netzwerke und Digital Natives</a> gelesen und fragte mich, ob ich an der nächsten Inetbib-Tagung <a href="http://www.zuerich.com/de/event_calendar/index_kong.cfm?valid=1&#38;keyword=inetbib&#38;e_month=04&#38;e_year=2010&#38;lokal=" target="_blank">in Zürich </a>bei einer Podiumsdiskussion, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt, teilnehmen möchte. Ich könne auf dem Podium den Part des kritischen Anwenders vertreten.<br />
Natürlich war ich einverstanden daran teilzunehmen, schließlich habe ich mir vorgenommen, mich für die Tagung anzumelden. Und außerdem möchte ich unbedingt Zürich kennen lernen.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://lesekater.wordpress.com/files/2009/11/ansicht-auf-zurich-mit-see-und-alpen.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-265" title="Ansicht auf Zürich mit See und Alpen" src="http://lesekater.wordpress.com/files/2009/11/ansicht-auf-zurich-mit-see-und-alpen.jpg" alt="" width="264" height="209" /></a></p>
<pre style="text-align:center;">Copyright: Zürich Tourismus/Manuel Bauer</pre>
<p style="text-align:left;">Über den Anruf habe ich mich sehr gefreut und sehe mit großer Vorfreude der Tagung im April und der Stadt Zürich entgegen.</p>
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