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	<title>blick-uber-den-tellerrand &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/blick-uber-den-tellerrand/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "blick-uber-den-tellerrand"</description>
	<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 22:02:50 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[GourmetZocker verteilt "Google wave" Einladungen!]]></title>
<link>http://gourmetzocker.wordpress.com/2009/11/30/der-gourmetzocker-verteilt-google-wave-einladungen/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:59:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>gourmetzocker</dc:creator>
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<description><![CDATA[Obwohl es sich bei GourmetZocker.at um eine Spieleseite handelt, kann manchmal der Blick über den Te]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="aligncenter size-full wp-image-202" title="googlewave" src="http://gourmetzocker.wordpress.com/files/2009/11/googlewave.jpg" alt="" width="450" height="383" /></p>
<p>Obwohl es sich bei GourmetZocker.at um eine Spieleseite handelt, kann manchmal der Blick über den Tellerrand nicht schaden. Seit heute habe ich einen Google Wave Account und noch einige wenige Einladungen, die ich an treue GourmetZocker.at Leser weitergeben möchte.</p>
<p>Was ihr dafür tun müsst?</p>
<p>Schreibt eine Mail an <a title="Mail" href="mailto:GourmetZocker@gmail.com" target="_blank">gourmetzocker@gmail.com</a> mit dem betreff: &#8220;Google wave&#8221;!</p>
<p>Die Gewinner werden am Abend ausgelost. Um 20:00 schicke ich die Einladungen ab.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Margot Käßmann präsentiert neue EKD-Studie zu Kircheneintritten]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/27/blick-uber-den-tellerrand-margot-kasmann-prasentiert-neue-ekd-studie-zu-kircheneintritten/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:54:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischöfin Margot Käßm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Vorsitzende des <a title="Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland" href="http://www.ekd.de/ekd_kirchen/rat_der_ekd.html" target="_blank">Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland</a> (EKD), Landesbischöfin Margot Käßmann, hat am heutigen Freitag in Hannover die neue <a title="Studie zu Kircheneintritten" href="http://www.ekd.de/download/ekd_texte_107.pdf" target="_blank">Studie zu Kircheneintritten</a> präsentiert. Aus der Studie, die den Titel „Schön, dass Sie (wieder) da sind“ trägt, geht hervor, dass in den vergangenen 15 Jahren die Zahl der Eintritte, Erwachsenentaufen und Übertritte zur evangelischen Kirche kontinuierlich bei etwa 60.000 Menschen pro Jahr liege.<br />
Die Ratsvorsitzende würdigte bei der Präsentation, dass der Text getragen sei von einer “Willkommenskultur“ und einer „Stimmung der geöffneten Tore und Türen“ in der evangelischen Kirche. Die Studie mache deutlich, dass die Aufnahme jedes Menschen „ein Fest für die Kirche“ sei. Käßmann gab zu bedenken, dass lange Zeit „die Medien, aber besonders die Kirche selbst einseitig auf die Zahl der Kirchenaustritte“, also auf den Schwund von Mitgliedern, geschaut habe. Dabei sei die erfreulich große Zahl von etwa 60.000 Eintritten im Jahr häufig aus dem Blick geraten.</p>
<p>Käßmann hob hervor, die Studie drücke „beispielhaft“ aus, worum es der evangelischen Kirche zentral in ihrem Reformprozess gehe, nämlich „Menschen wieder neue Zugänge zum christlichen Glauben zu vermitteln und die Kirche als Ort geistlicher Heimat zu erschließen.“ Dies zu fördern, so Käßmann, gehöre auch in den kommenden Jahren zu den „Kernaufgaben der evangelischen Kirche“. Die wachsende Zahl der <a title="Wiedereintrittsstellen" href="http://www.nordelbien.de/kirchengemeinden/ser.kircheneintritt/kircheneintritt.eintrittsstellen/index.html" target="_blank">Wiedereintrittsstellen</a> in der evangelischen Kirche, das vermehrte Angebot von Glaubenskursen für Erwachsene, sowie die zahlreichen Beispiele innovativer Beispiele kirchlicher Arbeit im Rahmen des Reformprozesses „Kirche im Aufbruch“ seien Kennzeichen dafür, wie die Kirche „innovativ, einladend und ansprechend neu“ auf Menschen zugehe.</p>
<p><a title="Oberkirchenrätin Doris Damke" href="http://www.evangelisch-in-westfalen.de/wir-ueber-uns/struktur/kirchenleitung/mitglieder-der-kirchenleitung/" target="_blank">Oberkirchenrätin Doris Damke</a> (Bielefeld), die Vorsitzende der „Projektgruppe Wiedereintritt“, die die gut 100 Seiten umfassende Studie, erarbeitet hat, nahm in ihren Ausführungen das bekannte Adventslied <a title="„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“" href="http://www.youtube.com/watch?v=DBm3TSpHuzQ" target="_blank">„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“</a> auf: „Das wollen wir anschaulich werden lassen: Gottes Türen stehen weit offen. Unsere auch.“ Die Kirche freue sich „über jede und jeden, der sich von uns neu oder wieder dazu einladen lässt, über diese Schwelle zu treten und danach zu fragen, was dem Leben Richtung verleiht.“ Dabei sei es wichtig, eine „Kultur des Willkommens“ zu entwickeln und zu gestalten. Menschen, die sich der evangelischen Kirche annähern und sogar in sie eintreten wollen, bräuchten, so Damke weiter, ein „Portal mit niedriger Schwelle“.</p>
<p><a title="Pfarrer PD Dr. Gerald Kretzschmar" href="http://www.v-r.de/de/autoren/8905837/" target="_blank">Pfarrer PD Dr. Gerald Kretzschmar</a>, Mitglied der Projektgruppe, stellte in seinem Statement heraus, dass jeder Eintritt und Wiedereintritt in die Kirche „ein besonderes biographisches Ereignis“ sei. Er verwies auf die umfangreiche dem Text beigefügte Begleitstudie, in der 21 Personen ihre sehr unterschiedlichen Beweggründe für den Kircheneintritt ausführen. Als Erkenntnis aus diesen Interviews sei wichtig, „die Bindungsphänomene im Vorfeld des Kircheneintrittes“ wahrzunehmen. Der praktisch-theologische Leitbegriff der „Kirchenbindung“ erlaube es, die Pluralität der Beziehung von Menschen zur Kirche wahrzunehmen &#8211; auch in der Phase der Annäherung an die Kirche.</p>
<p>Kretzschmar gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der vorliegende Text einen Beitrag leisten könne, „der gesellschaftlichen Tabuisierung des Themas Kircheneintritt“ entgegenzuwirken. Anders als beim „salonfähigen“ Kirchenaustritt &#8211; das zeigen die Interviews &#8211; sei es offensichtlich schwer, über die positive Ausübung der Religionsfreiheit in Bezug auf eine Volkskirche zu sprechen. Dabei, so Kretzschmar, tun Menschen dies viel häufiger, als gemeinhin angenommen.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung der <a title="EKD" href="http://www.ekd.de/" target="_blank">EKD</a></p>
<p>Die Studie finden Sie <a title="hier." href="http://www.ekd.de/download/ekd_texte_107.pdf" target="_blank">hier.</a> Die Publikation „Schön, dass Sie (wieder) da sind“ ist in der Reihe EKD-Texte als Nr. 107 gedruckt erschienen und kann zum Einzelpreis von 2 € (zzgl. Porto und Verpackung) beim Kirchenamt der EKD, Herrenhäuser Straße 12, 30419 Hannover, bestellt werden. Mail: versand@ekd.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Presseschau: "Ethikrat auf dünnem Eis - Stellungnahme zu Babyklappen ohne valide Daten"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/27/presseschau-ethikrat-auf-dunnem-eis-stellungnahme-zu-babyklappen-ohne-valide-daten/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:29:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet anläßlich des Votums des Nationalen Ethikrates gegen B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Evangelische Pressedienst (<a title="epd" href="http://www.epd.de/" target="_blank">epd</a>) berichtet anläßlich des <a title="Votums des Nationalen Ethikrates gegen Babyklappen" href="http://www.ethikrat.org/pressespiegel.php" target="_blank">Votums des Nationalen Ethikrates gegen Babyklappen</a>:</p>
<p>&#8220;Das sehen vor allem die Kirchenvertreter anders. Die Mehrzahl der rund 80 Babyklappen in Deutschland wird von kirchlichen Einrichtungen getragen. Ein letzter Ausweg, eine Ultima ratio könne eine Babyklappe sein, heißt es im Sondervotum von sechs Ethikrat-Mitgliedern.</p>
<p>Diese Haltung vertritt auch die Ratsvorsitzende der <a title="Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)" href="http://www.ekd.de/" target="_blank">Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)</a>, Margot Käßmann. Die hannoversche Landesbischöfin gründete 2001 gemeinsam mit der Diakonie das <a title="Projekt &#34;Mirjam - ein Netzwerk für das Leben&#34; für Mütter in Not" href="http://mirjam.trilos.de/news/140408.html" target="_blank">Projekt &#8220;Mirjam &#8211; ein Netzwerk für das Leben&#8221; für Mütter in Not</a>. Es unterhält neben einer Babyklappe auch ein Notruf-Telefon für schwangere Frauen und verschiedene Beratungsstellen. Ihre Erfahrungen zeigten, dass ohne Babykörbchen und Angebote zur anonymen Geburt ein bestimmter Kreis von Hilfsbedürftigen nicht erreicht werde, sagt Käßmann. Das Angebot habe keine Anreizwirkung für die &#8220;Entsorgung&#8221; von Kindern.&#8221;</p>
<p>Die Meldung finden Sie <a title="hier." href="http://ekd.de/aktuell_presse/news_2009_11_26_ethikrat_babyklappen.html" target="_blank">hier.</a></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/norI9DqdwBo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/norI9DqdwBo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Kanzelabkündigung in den Berliner ev. Kirchen am 1. Advent]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/27/blick-uber-den-tellerrand-kanzelabkundigung-in-den-berliner-ev-kirchen-am-1-advent/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 08:05:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kommenden Sonntag feiern wir den 2. Advent und den St. Nikolaustag. Dieser Tag wird in allen Gottesd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><img class="alignleft size-medium wp-image-661" title="Schöneberger Adventskranz" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/rimg3810.jpg?w=224" alt="" width="134" height="180" />Kommenden Sonntag feiern wir den 2. Advent und den St. Nikolaustag.<br />
Dieser Tag wird in allen Gottesdiensten in Berlin besonders festlich gefeiert. Wir möchten in Berlin einen zusätzlichen Akzent setzen, indem wir direkt neben der <a title="Nikolaikirche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaikirche_%28Berlin%29" target="_blank">Nikolaikirche</a> in der Mitte Berlins um 13.00 Uhr zu einer Andacht einladen. Dieses Kirchengebäude ist nicht mehr im Besitz der Kirche und wird von städtischer Seite als Museum und Veranstaltungsort verwaltet. Unsere Andacht soll auch ein Akzent sein, um diesen Ort geistlich mit zu prägen. Eine der traditionsreichen Kirchen unserer Stadt, die den Namen des <a title="Bischof von Myra" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra" target="_blank">Bischof von Myra</a> trägt, sollte am Nikolaustag auch ein Ort des Gebets und der Andacht sein. In der Andacht mit <a title="Generalsuperintendent Ralf Meister" href="http://www.ekbo.de/9754_9734.php" target="_blank">Generalsuperintendent Ralf Meister</a> wird Bischof Nikolaus erscheinen und die Kinder beschenken. Es wäre ein gutes Zeichen der Gemeinsamkeit, wenn aus Gemeinden nach den Gottesdiensten Gruppen zur Nikolaikirche gemeinsam sich auf den Weg machen würden.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Bin ich fromm? Annäherungen an ein anstößiges Attribut]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/20/blick-uber-den-tellerrand-bin-ich-fromm-annaherungen-an-ein-anstosiges-attribut/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:42:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jede Frömmigkeit hat eine Vor- und Frühgeschichte, hat auch etwas damit zu tun, was Eltern und Große]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Jede Frömmigkeit hat eine Vor- und Frühgeschichte, hat auch etwas damit zu tun, was Eltern und Großeltern zu diesem Thema gedacht und gefühlt haben. Die Berlinerin Eva M. Schubert versucht auf dieser Basis eine Annäherung an die eigene unabgeschlossene Frömmigkeitsgeschichte.</em></p>
<p><strong>F</strong>romm? Ich? Niemals. Wer will schon fromm sein? Fromm, das sind die Anderen. Die mit dem engen Horizont, die Bibel-wörtlich-Versteher, die Vernunft-Verächter und Bekenntnis-Sklaven, die Gott klein machen, indem sie Gott in ihr kleinkariertes Weltbild pressen. Fromme halten selbstständiges Denken für gefährlich. Fromme werfen Sexualität und Sünde in einen Topf. Fromme finden ihre Weltanschauung wichtiger als Menschenfreundlichkeit und Rück­sichtnahme. Wenn ich so zu assoziieren beginne, schwillt mir der Kamm. „Fromm“ – der Begriff war mein persönliches rotes Tuch noch vor wenigen Jahren, und heute noch kocht gelegentlich die Wut in mir hoch über die so genannten Frommen. Mit schöner Regelmäßigkeit finde ich Gründe aus der Kirche auszutreten, um diesen Frommen endlich den Rücken zu kehren. Aber ich kann es nicht. Es gibt Geschwister in Christus, die ich nur abstoßend finde. Aber aus der Kirche austreten? Ich müsste ja aus mir selber austreten. Aus meiner Biographie. Vielleicht hätte ich es tun können, als ich jünger war. Aber heute ist es zu spät. Ich gehöre dazu. Ich bin selber fromm. Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen und so weiter. Oje.</p>
<p>Rückblende: Meine <a title="Frömmigkeit" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%B6mmigkeit" target="_blank">Frömmigkeit</a>, jede Frömmigkeit, hat eine Vor- und Frühgeschichte, hat etwas damit zu tun, was Eltern, Großeltern und Urgroßeltern, Tanten und Onkel zu diesem Thema dachten und denken, fühlen und gefühlt haben, was sie weiter gegeben oder nicht weiter gegeben haben. In meiner Familie gehört Religion zur Erbmasse. Ambivalent wie jedes Vermögen: „Was du von deinen Vätern erbst, erwirb es, um es zu besitzen“, meinte <a title="Goethe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe" target="_blank">Goethe</a>. Worin besteht aber dieses „Erbe“? Das ist eine unübersichtliche Angelegenheit:</p>
<p>Ein, zwei, drei, mehr Generationen zurück gab es in meiner Familie noch Katholiken und konvertierte Katholikinnen, Lutheraner, protestantische Glaubensflüchtlinge aus dem Salzburgerland, später <a title="Baptisten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten" target="_blank">Baptisten</a>. Sie lebten in Sachsen und <a title="Ostpreußen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen" target="_blank">Ostpreußen</a>, in Berlin und dem Rheinland, sogar im Westerwald und dem Bergischen Land. Da sind ferne Ururgroßmütter und früh verstorbene Großväter. Kaufleute, Bäcker, Schreiner, mittelständische Unternehmer, Schneiderinnen und Hausfrauen. Keine Akademiker. Das universitäre Studieren begann erst in der Generation meiner Eltern und wurde in meiner fortgesetzt.</p>
<p>Irgendwie christlich waren wohl die allermeisten, mehr oder weniger: Für die einen war Tanzmusik und das Telefon vom Teufel, die anderen sangen Schlager und zertanzten in einer Nacht ein Paar Schuhe. In den Dreißigerjahren hätten sie, die Generation meiner Urgroßeltern und Großeltern, vielleicht beim Singen von <a title="„Lobe den Herren“" href="http://www.youtube.com/watch?v=sQ7qcTPe8Ps" target="_blank">„Lobe den Herren“</a> oder „Kein schöner Land“ noch einträchtig beieinander sitzen können. Über Politik hätte man aber wohl besser nicht gesprochen. Um des lieben Friedens willen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/sQ7qcTPe8Ps&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/sQ7qcTPe8Ps&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Doch diese unterschiedlichen Familientraditionen wurden ja auch erst nach dem Krieg miteinander verknüpft. Wo die Liebe eben hinfällt: Meine Mutter war in den Augen der freikirchlichen Familie meines Vaters keinesfalls fromm genug. Ungläubig, landeskirchlich, bildungshungrig, zwischen „Bund Deutscher Mädel“, „Bekennender Kirche“ und „Mädchenbibelkreis“ sozialisiert. Mein Vater, Sohn eines Baptistenpredigers, mit „Hitlerjugend“, Sonntagsschule und Zeltmission aufgewachsen, hatte viele Fragen. Ein Aufsässiger war er wohl, einer, der unter den baptistischen Brüdern und Schwestern keine befriedigenden Antworten fand. <a title="Rudolf Bultmanns" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann" target="_blank">Rudolf Bultmanns</a> historisch-kritische Methode, die Entmythologisierungsdebatte waren eine Befreiung.</p>
<p>Er trat in die Landeskirche ein, die selbstständiges Denken, das sich auch in Distanzierung und Kritik äußern mochte, nicht mit Ausschluss oder Sozialkontrolle ahndete. Allerdings traf er auch hier auf Männer, fromme, wie etwa den Pfarrer, der meine Eltern bat, mich daran zu hindern, im Konfirmandenunterricht so viel zu fragen. Der in Predigten behauptete, der <a title="Epheserbrief" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epheserbrief" target="_blank">Epheserbrief</a> wäre von <a title="Paulus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Tarsus" target="_blank">Paulus</a>. – Er lasse sich doch nicht für dumm verkaufen, schimpfte mein Vater und blieb den Gottesdiensten lieber fern. „Fromm“ war in seinem Denken sehr nah an „verlogen“, an „dumm“. Das war eine meiner frühesten Lektionen.</p>
<p>Daneben gab es aber auch eine selbstverständliche Grundierung des Lebens mit evangelisch-christlicher Religiosität: <a title="Bachkantaten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kantaten_%28Bach%29" target="_blank">Bachkantaten</a> und biblische Geschichten, manchen (freiwilligen) Gottesdienstbesuch, ungezählte – auch unfreiwillige – Kirchenbesichtigungen, Posaunenchor, <a title="Lukas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Lukas" target="_blank">Lukas</a> 2 zu Weihnachten, gemeinsames Singen, Tisch- und Gute-Nacht-Gebete, und so weiter. All das weniger an <a title="Bekenntnisschriften" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisschriften" target="_blank">Bekenntnisschriften</a> orientiert, eher an einem Optimismus, dass der lebendige Gott es schon aushalten werde, wenn Kirchenlehre bezweifelt würde. Dass es eine Wahrheit dahinter geben müsse – oder, wenn es keine gäbe, man sich eben der Leere zu stellen habe. Dass Glaube, wenn überhaupt, vernünftig sein müsse. Dass man nie, nie, nie aus Furcht oder Bequemlichkeit mit dem Denken aufhören dürfe.</p>
<p>Wie unbarmherzig mein Vater gegen sich selber war, das ist mir erst viel später aufgegangen. Er schoss denkend und fragend sein eigenes Glaubenshaus in Trümmer und versuchte doch, gemeinsam mit meiner Mutter, uns Kindern das Glauben aufzuschließen. Wie viel Zorn war da, wie viel Schmerz, wie viel Macht, wie viel Liebe zur Wahrhaftigkeit. Noch heute ist er in religiöser Hinsicht eher obdachlos. Trost spendete, spendet allein die Musik – allen voran <a title="Johann Sebastian Bach" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach" target="_blank">Johann Sebastian Bach</a>. Oder auch <a title="Felix Mendelssohn Bartholdy" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Mendelssohn_Bartholdy" target="_blank">Felix Mendelssohn Bartholdy</a>: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.</p>
<p>Wichtig in meinen Kinderjahren war wohl die seltsam durchlässige Abgrenzung von der freikirchlichen Verwandtschaft. Es gab nicht viel Kontakt, aber meine Tante, mein Onkel, die meine Kindstaufe bezeugten, waren Baptisten, Verfechter der <a title="Erwachsenentaufe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwachsenentaufe" target="_blank">Erwachsenentaufe</a> also. Später unterstützte der Onkel finanziell mein Theologiestudium, nicht ohne mir lautstark zu vermitteln, dass das Weib in der Gemeinde zu schweigen habe.<strong> </strong></p>
<p><strong>Wachstumsschmerzen</strong></p>
<p>Dank Mutters Verbindungen zu ehemaligen Mädchenbibelkreislerinnen erlebte ich auch Jugendfreizeiten mit „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“–Gesang und regelmäßigen Bibelarbeiten. Ich fuhr gerne mit ihnen nach Norwegen oder Schweden. Es gab Begegnungen mit anderen Jugendlichen, „die ihr Leben Jesus übergaben“ und mich verunsicherten, weil sie meine Konfirmation als „rein formalen Akt“ betrachteten. Aber es gab auch punkige Kids aus Nordelbien und Berlin, es gab Pfarrerssöhne aus Bayern und Nachtwanderungen nach dem Silvestergottesdienst, in dem „Von guten Mächten“ gesungen wurde. Ich schloss Freundschaften und erprobte die Thesen aus dem Elternhaus in leidenschaftlichen Debatten: „Die Bibel Gottes Wort? Unsinn!“ – Dazwischen der erste Zungenkuss und Tränen, wegen gebrochenem Herzen. Wachstumsschmerzen auf allen Ebenen. Einmal wollte mich jemand bebeten, da die Evolutionstheorie vom Teufel sei. Eine andere meinte, wir sähen uns im Himmel wieder. Ich staunte und flüchtete, da war ich Anfang zwanzig. Diese Welt war zu eng, die intellektuelle Luft zu dünn. Doch da Gott auch mir in der Bibel begegnet war, studierte ich trotzdem Theologie.</p>
<p>Die Jahre an der Universität waren faszinierend und quälend zugleich. Immerzu ging es ums Ganze, um diesen einzigen Trost im Leben und im Sterben. Denken am offenen Herzen mit offenem Herzen. Neues Wissen, das Grenzen sprengte, das befreite und zerstörte. Es tat weh, den alten Glauben zu verlieren. Tatsächlich gab es etwas zu verlieren, und Neues war noch nicht in Sicht. Im Gottesdienst, wenn ich ihn besuchte, sprach, sang ich nur noch, was mir plausibel erschien. Das war nicht viel. Ein Bewusstsein keimte, dass Religion auch mit Politik, mit Gerechtigkeit zu tun habe.</p>
<p>Glücklicherweise gab es unter meinen Professoren wirkliche Denker. Der Geist bekam genügend Futter. Nur das arme Herz blieb lange auf der Strecke. <a title="Friedrich Schleiermachers" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schleiermacher" target="_blank">Friedrich Schleiermachers</a> „Reden über die Religion“ wurden sein Rettungsring: „Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche.“ Da war eine Spur. Trotzdem: Aufs <a title="Pfarramt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pfarramt" target="_blank">Pfarramt</a> hatte ich keine Lust. Zu eng stellte ich mir die Lebens- und Denkbedingungen vor. Ich machte Examen und schlug einen anderen Berufsweg ein. Im Gepäck – damals tief versteckt – einen Wortschatz, in dem auch die Begriffe des Glaubens funkelten. „Fromm? Ich? Ach Gott.“ Das Leben war bunt. Ich schnürte mein Ränzel und ging meiner Wege.</p>
<p>Noch heute beten meine Eltern vor jeder Mahlzeit. Bald werden sie achtzig Jahre alt sein. Mein Vater macht den Anfang: „Wir danken dir Herr, …“, meine Mutter fällt ein: „du bist freundlich und deine Güte währet ewiglich. Amen.“ – Erst kürzlich ist mir klar geworden, dass mir das ein gutes Gefühl macht. Vor mehr als zwanzig Jahren bin ich ausgezogen, habe Studium, Arbeitslosigkeit, eine Berufsausbildung, viele Ortswechsel hinter mir. Wenig ist, wie es geplant war. Vieles hat sich verändert. Aber dieses Tischgebet ist geblieben. Egal, wo ich auch bin, was ich auch tue, meine Eltern werden, wenn sie sich an den Tisch setzen, um zu essen, die Hände falten und beten. Das ist keine Kleinigkeit, denn ihr selbstverständliches, regelmäßiges Beten ist wie ein dünner roter Faden in meinem Leben. In ihrem vermutlich auch. Eine Übung, die auf eine seltsame Art Halt gibt.</p>
<p><strong>B</strong>in ich fromm? Jedenfalls berge ich mich in Worten und Liedern des christlichen Glaubens. Möchte nicht darauf verzichten müssen, mich sprachlich immer wieder an Gott heranzutasten. Spiele mit dem Wortschatz, den ich über die Jahrzehnte angehäuft habe. Ich tue das immer noch im evangelischen Milieu. Denn das ist die Fremde, in der ich mich am meisten zuhause fühle:</p>
<p>„Ob es Gott gibt interessiert mich nicht / Gott füllt den Abgrund meines Fragens / In den ich tagtäglich zum Luftholen falle / Gehüllt in alte Worte Lieder und Gerüche / Gott wartet da drunten Himmel und Erde / Unter den Händen Formt Singvögel / Atmet mich aus ans Licht /Gott liebt das.“</p>
<p>So kann die Sonntagssprache meines Glaubens klingen. Für den Alltag stütze ich mich eher auf <a title="Martin Luther" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank">Martin Luther</a>: „Das christliche Leben ist nicht Fromm-Sein, sondern Fromm-Werden, nicht Gesund-Sein, sondern Gesund-Werden, nicht Sein, sondern Werden, nicht Ruhe, sondern Übung. Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber. Es ist noch nicht getan und geschehen, es ist aber im Gang und Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glückt und glänzt noch nicht alles, es bessert sich aber alles.“</p>
<p><em>Dieser Artikel von Eva M. Schubert erschien im April 2007 in der Monatszeitschrift <a title="&#34;zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft&#34;" href="http://zeitzeichen.net/start/" target="_blank">„zeitzeichen – Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft&#8221;</a> </em></p>
<p><em>Herzlichen Dank an die Redaktion für die Genehmigung, ihn auf dder Rogate-Homepage zu präsentieren.</em></p>
<p>Ihr Glaube? Ihre Frömmigkeit? Wie ist Ihr Verhältnis zu Gott, zum Glauben, zur Religion?</p>
<p>Wir freuen uns über Ihre Kommentare. Nutzen Sie die Funktion unter diesem Artikel.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Rückendeckung für Präses Alfred Buß]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/18/blick-uber-den-tellerrand-ruckendeckung-fur-prases-alfred-bus/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 18:45:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/18/blick-uber-den-tellerrand-ruckendeckung-fur-prases-alfred-bus/</guid>
<description><![CDATA[Präses Alfred Buß demonstrativ den Rücken stärken und gleichzeitig mehr Liberalität im Umgang mit Ho]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www04.ekvw.de/Praeses.92.0.html"><img class="alignleft size-medium wp-image-547" title="Präses Alfred Buß" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/buss_2009_44.jpg?w=197" alt="" width="110" height="168" /></a><a title="Präses Alfred Buß" href="http://www04.ekvw.de/Praeses.92.0.html" target="_blank">Präses Alfred Buß</a> demonstrativ den Rücken stärken und gleichzeitig mehr Liberalität im Umgang mit Homosexualität erreichen, das ist das erklärte Ziel der <a title="UnterzeichnerInnen einer Onlinepetition" href="http://www.ipetitions.com/petition/offenerbriefbuss/" target="_blank">UnterzeichnerInnen einer Onlinepetition</a>, die seit gestern im Internet kursiert. Anlass dieser Petition war ein <a title="offener Brief an Buß" href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/11/16/news-141139452/detail.html" target="_blank">offener Brief an Buß</a>, in dem diesem von einigen PfarrerInnen vorgeworfen worden war, seine Haltung zur Homosexualität entferne ihn &#8220;von der biblischen Orientierung&#8221;.</p>
<p><a title="Diesem Vorwurf " href="http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/11/13/news-140804713/detail.html" target="_blank">Diesem Vorwurf </a>stellen sich nun die über 100 ErstunterzeichnerInnen der Petition entgegen. Neben ihrer Unterstützung für Buß und der Verteidung seiner Positionen, erweitern sie ihre Stellungnahme auch noch um eigene Gedanken: Die biblische Botschaft der Annahme jedes Menschen unabhängig von seiner sexuellen Orientierung sei auch und gerade für die heranwachsende Generation wichtig. &#8220;Sie wird sie nicht verunsichern, sondern im Gegenteil befreien und stark machen, ihre sexuelle Orientierung zu entdecken und verantwortunsgbewusst zu leben&#8221;, so der Wortlaut der Petition. Insofern sei diese Botschaft Bestandteil der befreienden Botschaft des Evangeliums von Jesus dem Christus.</p>
<p>Im Punkt der Trauung von homosexuellen Paaren, gehen die UnterstützerInnen sogar noch einen Schritt weiter und fordern die vollständige Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, da es auch in diesen häufig genug Kinder gebe und somit kein Unterschied zu einer heterosexuellen Beziehung erkennbar sei. &#8220;Wenn in einer Partnerschaft generationenuebergreifende Verantwortung gelebt wird, so ist dies Grund genug, dies staatlich, aber auch kirchlich anzuerkennen und zu fördern.&#8221;</p>
<p>Ein ambitioniertes Ziel, dessen ist man sich durchaus bewusst. Aus diesem Grund begrüße man die Anregung des Präses, die Diskussion nicht abreißen zu lassen, so die InitiatorInnen. Das letzte Wort aber, soviel ist sicher, ist in dieser Angelegenheit noch lange nicht gesprochen.</p>
<p>Im Jahre 2004 wurde Alfred Buß zum <a title="Präses" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ses">Präses</a> der <a title="Evangelische Kirche von Westfalen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_von_Westfalen">Evangelischen Kirche von Westfalen</a> gewählt und ist seither in der Nachfolge von <a title="Manfred Sorg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Sorg">Manfred Sorg</a> leitender Geistlicher dieser Landeskirche, was dem Amt des Bischofs in anderen Landeskirchen entspricht.</p>
<p>Quelle: <a title="Theologiestudierende.de" href="http://www.theologiestudierende.de/artikel/Konfliktfeld_Homosexualit%C3%A4t_R%C3%BCckendeckung_f%C3%BCr_Bu%C3%9F" target="_blank">Theologiestudierende.de</a></p>
<p>Zur Petition geht es <a title="hier." href="http://www.ipetitions.com/petition/offenerbriefbuss/" target="_blank">hier.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Online der Verstorbenen gedenken"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/17/blick-uber-den-tellerrand-online-der-verstorbenen-gedenken/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:22:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Erstmalig können Angehörige und Freunde am Ewigkeitssonntag auch online ihrer in diesem Jahr Verstor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.evangelisch.de/ewigkeitssonntag"><img class="alignleft size-medium wp-image-517" title="Die Kapelle auf dem Alten St. Matthaikirchhof Schöneberg" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/kapelle-alter-mkirchhof.jpg?w=300" alt="" width="240" height="175" /></a>Erstmalig können Angehörige und Freunde am Ewigkeitssonntag auch online ihrer in diesem Jahr Verstorbenen gedenken. Ab sofort können Trauernde bis zum Ewigkeitssonntag am 22. November auf <a title="evangelisch.de/ewigkeitssonntag" href="http://www.evangelisch.de/ewigkeitssonntag" target="_blank">evangelisch.de/ewigkeitssonntag</a> die Namen von Verstorbenen eintragen, derer sie gedenken möchten.</p>
<p>Unter dem Titel „Gott kennt alle unsere Namen“ findet am Ewigkeitssonntag um 18.00 Uhr eine Webandacht auf <a title="evangelisch.de" href="http://www.evangelisch.de/" target="_blank">evangelisch.de</a> statt, bei der die Namen der Verstorbenen nacheinander eingeblendet werden. Danach sind alle Trauernden eingeladen, über Chat ein Vaterunser miteinander zu sprechen und so Gedenken und Fürbitte zu verbinden.</p>
<p>Im Gottesdienst am <a title="Ewigkeitssonntag " href="http://www.daskirchenjahr.de/tag.php?name=totensonntag&#38;zeit=Kirchenjahresende" target="_blank">Ewigkeitssonntag </a>gedenken in den Gemeinden Christen ihrer Verstorbenen, oft werden zu diesen Gottesdiensten die Angehörigen der Gemeindeglieder eingeladen, die in diesem Jahr gestorben sind. Es werden ihre Namen verlesen und die Gemeinde schließt sie und ihre Angehörigen in die Fürbitte ein. Diese Art des Gedenkens an Verstorbene wird nun erstmalig im Internet angeboten. Nach der Webandacht werden die Namen der Verstorbenen nicht weiter gespeichert, denn im Mittelpunkt des Gedenkens steht, dass die Namen vor Gott gebracht werden, so wie es auch in den Gottesdiensten in Kirchengemeinden geschieht.</p>
<p>Über das Gedenken im Internet möchten die Verantwortlichen von <a title="Trauernetz.de" href="http://trauernetz.de/" target="_blank">Trauernetz.de</a> und evangelisch.de Trauernden eine Möglichkeit des Gedenkens an Verstorbene eröffnen, die aus verschiedenen Gründen den Weg in die Kirchengemeinde nicht finden und ihnen so im Internet einen Raum für Trauer und Gedenken ermöglichen.</p>
<p>Trauernetz.de ist ein Online-Projekt der <a title="Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)" href="http://www.velkd.de/" target="_blank">Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)</a> in Kooperation mit den Landeskirchen <a title="Bayern" href="http://www.bayern-evangelisch.de/www/index.php" target="_blank">Bayern</a>, <a title="Hannover" href="http://www.evlka.de/index.php" target="_blank">Hannover</a> und <a title="Rheinland." href="http://www.ekir.de/ekir/ekir.php" target="_blank">Rheinland.</a></p>
<p>Quelle: Presseinformation der VELKD</p>
<p>Die <a title="Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD)" href="http://www.velkd.de/" target="_blank">Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD)</a> ist ein Zusammenschluss von acht Landeskirchen. Ihr gehören an: die <a title="Ev.-Lutherische Kirche in Bayern" href="http://www.bayern-evangelisch.de/www/index.php" target="_blank">Ev.-Lutherische Kirche in Bayern</a>, die <a title="Ev.-lutherische Landeskirche in Braunschweig" href="http://www.landeskirche-braunschweig.de/" target="_blank">Ev.-lutherische Landeskirche in Braunschweig</a>, die <a title="Ev.-lutherische Landeskirche Hannovers" href="http://www.evlka.de/index.php" target="_blank">Ev.-lutherische Landeskirche Hannovers</a>, die <a title="Ev.-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs" href="http://www.kirche-mv.de/Startseite.home0.0.html" target="_blank">Ev.-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs</a>, die <a title="Nordelbische Ev.-Lutherische Kirche" href="http://www.nordelbien.de/" target="_blank">Nordelbische Ev.-Lutherische Kirche</a>, die <a title="Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens" href="http://www.evlks.de/" target="_blank">Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens</a>, die <a title="Ev.-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe" href="http://www.landeskirche-schaumburg-lippe.de/" target="_blank">Ev.-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe</a> sowie die <a title="Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)" href="http://www.ekmd.de/" target="_blank">Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)</a>. Die VELKD repräsentiert rund 10,11 Millionen Gemeindeglieder. Leitender Bischof ist <a title="Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Friedrich" target="_blank">Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München)</a>, <a title="Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig/Kiel)" href="http://nordelbien.de/nachrichten/presse/presse.update/one.news/index.html?entry=page.newsne.200910.121" target="_blank">Bischof Gerhard Ulrich (Schleswig/Kiel)</a> sein Stellvertreter. Das Amt der VELKD in Hannover wird von Dr. Friedrich Hauschildt geleitet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "So ist Gott nicht. Gott sei Dank."]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/13/blick-uber-den-tellerrand-so-ist-gott-nicht-gott-sei-dank/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 17:07:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Kürzlich – viel zu selten treten wir so in die Öffentlichkeit – wurde ich festgehalten nach d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-full wp-image-431" title="Schönebergs Superintendent Wolfgang Barthen, der bald in den Ruhestand geht" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/superintendent-braten.jpg" alt="Noch-Superintendent Wolfgang Barthen, der bald in den Ruhestand geht" width="98" height="151" />&#8220;Kürzlich – viel zu selten treten wir so in die Öffentlichkeit – wurde ich festgehalten nach dem Pfingstmontagsgottesdienst der vielen Konfessionen vor dem <a title="Rathaus Schöneberg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rathaus_Sch%C3%B6neberg" target="_blank">Rathaus Schöneberg</a>. Noch eine Stunde später stand ich mit dem Mann da, der immer insistierender wissen wollte, ob ich die Liebe Gottes auch angenommen hätte und bereit sei, sie anderen weiterzusagen. Um die Liebe ging es ihm, dem freien und doch sehr gebundenen Christen, um etwas Schönes, Himmlisches, aber das Gespräch darüber wurde immer bedrohlicher. So ernst war es ihm, dass er nicht merkte, wie er sich mit der göttlichen Liebe verwechselte und im Namen der Liebe mit Lust das Urteil sprach über alle, die ihr nicht genügten. So ist Gott nicht. Gott sei Dank&#8230;. Lasst es uns versuchen: Gott ist die Liebe – und nicht: ich bin es. Zurechtweisend und entlastend. Wie ein Wetterleuchten taucht dieser Satz der Gotteserkenntnis als selbstkritische Umkehrung und Bekenntnis meiner selbst auf. Ich sollte ein Liebender sein können? Mein Gott, weißt du, wie mir meistens zumute ist? Wie ich an mir selbst klebe, selbst wenn ich mich dabei nicht leiden mag! Ja, Gott, du weißt es.&#8221;</p>
<p><a title="Superintendent Wolfgang Barthen" href="http://www.schoeneberg-evangelisch.de/personen/pop_barthen01d.htm" target="_blank">Superintendent Wolfgang Barthen</a> am <a title="1. Sonntag nach Trinitatis" href="http://www.daskirchenjahr.de/tag.php?name=1ntrinitatis&#38;zeit=Trinitatis" target="_blank">1. Sonntag nach Trinitatis</a>, 13. Juni 2004.</p>
<p>Die Predigt in ganzer Länge finden Sie <a title="hier." href="http://www.zwoelf-apostel-berlin.de/wort/index27d.shtml" target="_blank">hier.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Festgottesdienst zur Übergabe des Bischofsamtes an Dr. Markus Dröge]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/13/blick-uber-den-tellerrand-festgottesdienst-zur-ubergabe-des-bischofsamtes-an-dr-markus-droge/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:41:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit einem Festgottesdienst wird Dr. Markus Dröge am Samstag, 14. November 2009, um 15.00 Uhr in der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit einem Festgottesdienst wird Dr. <a title="Markus Dröge" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Dr%C3%B6ge" target="_blank">Markus Dröge</a> am Samstag, 14. November 2009, um 15.00 Uhr in der <a title="St. Marien-Kirche in Berlin-Mitte" href="http://www.youtube.com/watch?v=1xlEieNpbZc" target="_blank">St. Marien-Kirche in Berlin-Mitte</a>, in das Amt des Bischofs der <a title="Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz" href="http://www.ekbo.de/" target="_blank">Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz</a> eingeführt. Zugleich wird Bischof <a title="Dr. Wolfgang Huber" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Huber" target="_blank">Dr. Wolfgang Huber</a> in dem Gottesdienst verabschiedet. Der Gottesdienst wird live im rbb-Fernsehen übertragen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-426" title="Dr. Markus Dröge wird am 14. November 2009 in der Berliner St. Marienkirche als neuer Bischöf der EKBO eingesegnet (Bild: Schaar)" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/rimg0151.jpg?w=224" alt="Dr. Markus Dröge wird am 14. November 2009 in der Berliner St. Marienkirche als neuer Bischöf der EKBO eingesegnet (Bild: Schaar)" width="127" height="170" />Dr. Markus Dröge wurde 1954 in Washington D.C. geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Bonn, München und Tübingen, war er von 1986 bis 1994 Pfarrer der <a title="Kirchengemeinde Koblenz-Karthause" href="http://www.ev-kirche-karthause.de/" target="_blank">Kirchengemeinde Koblenz-Karthause</a>, seit 1994 der <a title="Kirchengemeinde Koblenz-Mitte" href="http://www.koblenz-mitte.jamnet.de/" target="_blank">Kirchengemeinde Koblenz-Mitte</a>. Von 1994 bis 1999 verfasste er neben dem Pfarramt seine Dissertation und übernahm 2000 anschließend einen Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Universität Koblenz-Landau. 2004 wählte ihn die Kreissynode für acht Jahre in das Amt des Superintendenten im Kirchenkreis Koblenz. Von 2002 bis 2004 hat er eine Ausbildung als Systemischer Berater beim <a title="Institut für Familientherapie Weinheim " href="http://www.if-weinheim.de/" target="_blank">Institut für Familientherapie Weinheim </a>absolviert. Markus Dröge ist verheiratet und hat drei Kinder.</p>
<p>Bischof Dr. Wolfgang Huber, Jahrgang 1942, studierte Theologie in Heidelberg, Göttingen und Tübingen. Von 1966 bis 1968 war er Vikar und Pfarrer in Württemberg und von 1968 bis 1980 Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der <a title="Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg" href="http://www.fest-heidelberg.de/" target="_blank">Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg</a>. Nach Promotion 1966 und Habilitation 1972 lehrte er von 1980 bis 1984 als Professor für Sozialethik an der Universität Marburg und von 1984 bis 1994 als Professor für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg. Seit 1995 ist er Honorar-Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Wolfgang Huber war von 1983 bis 1985 Präsident des <a title="Deutschen Evangelischen Kirchentages" href="http://www.kirchentag.de/" target="_blank">Deutschen Evangelischen Kirchentages</a> und ist seit 1994 Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Er war von 1998 bis 2001 Mitglied des Zentral- und des Exekutivausschusses des <a title="Ökumenischen Rates der Kirchen" href="http://www.oikoumene.org/de" target="_blank">Ökumenischen Rates der Kirchen</a> und von 2001 bis 2003 Mitglied des Nationalen Ethikrats. Seit 1997 war er Mitglied des Rates der <a title="Evangelischen Kirche in Deutschland" href="http://www.ekd.de/" target="_blank">Evangelischen Kirche in Deutschland</a> und von November 2003 bis Ende Oktober 2009 Vorsitzender des Rates der EKD. Er ist mit Kara Huber-Kaldrack verheiratet, sie haben drei Kinder.</p>
<p>Der Bischof vertritt die Landeskirche in der Ökumene und in der Öffentlichkeit. Zu seinen Aufgaben zählt, Theologinnen und Theologen zu ordinieren und landeskirchliche Einrichtungen und Werke zu visitieren. Er ist zugleich Vorsitzender der Kirchenleitung.</p>
<p>Video von der Bekanntgabe des Synoden-Wahlergebnisses durch Synoden-Präses Böer am 15. Mai 2009:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Z5zuM2oVlYM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Z5zuM2oVlYM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Anmeldung für SMS-Adventskalender beginnt"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/13/blick-uber-den-tellerrand-anmeldung-fur-sms-adventskalender-beginnt/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:51:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/13/blick-uber-den-tellerrand-anmeldung-fur-sms-adventskalender-beginnt/</guid>
<description><![CDATA[Am 14. November startet die Anmeldung für den kostenlosen &#8220;SMS-Adventskalender&#8221; mit bibl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-415" title="Besinnlich die Adventszeit erleben mit dem ökumenischen SMS-Kalender (Bild: Weihnachtskrippe der Banter Kirche Wilhelmshaven)" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/rimg0551.jpg?w=300" alt="Besinnlich die Adventszeit erleben mit dem ökumenischen SMS-Kalender (Bild: Weihnachtskrippe der Banter Kirche Wilhelmshaven)" width="216" height="162" />Am 14. November startet die Anmeldung für den kostenlosen &#8220;SMS-Adventskalender&#8221; mit biblischen Botschaften. Vom 29. November bis zum Heiligabend erhalten die Abonnentinnen und Abonnenten täglich eine Kurznachricht zum Thema Advent auf ihr Mobiltelefon. Die Nachricht werden werktags um 7.30 Uhr und am Wochenende um 10.00 Uhr versandt. Im vergangenen Jahr hatten sich etwa 2.000 Jugendliche für den Service angemeldet. Den SMS-Adventskalender gibt es dieses Jahr bereits zum sechsten Mal.</p>
<p>Interessierte können sich bis zum 27. November von ihrem Mobiltelefon aus anmelden. Dafür genügt eine SMS mit dem Kennwort &#8220;Advent&#8221; an die Nummer 0170 &#8211; 3260810. In diesem Jahr gibt es den Kalender auch in einer Mail-Variante. Wer lieber eine Mail bekommen möchte, kann sich hierfür auf der Internetseite <a title="www.smsimadvent.de" href="http://www.smsimadvent.de/" target="_blank">www.smsimadvent.de</a> anmelden.</p>
<p>Der &#8220;SMS-Adventskalender&#8221; ist ein ökumenisches Projekt der Jugend der <a title="Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)" href="http://www.ekmd.de/" target="_blank">Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)</a>, des Jugendpastorals im <a title="Bistum Magdeburg" href="http://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1374&#38;idart=13333" target="_blank">Bistum Magdeburg</a> und der <a title="Evangelischen Jugend Anhalts" href="http://evangelische-jugend-anhalts.de/aktuell/sms-kalender" target="_blank">Evangelischen Jugend Anhalts</a>.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a title="www.smsimadvent.de" href="http://www.smsimadvent.de/" target="_blank">www.smsimadvent.de</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Wir hatten mit allem gerechnet, aber damit nicht"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/09/blick-uber-den-tellerrand-wir-hatten-mit-allem-gerechnet-aber-damit-nicht/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 17:30:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/09/blick-uber-den-tellerrand-wir-hatten-mit-allem-gerechnet-aber-damit-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Zum 20 Jahrestag des Falls der Berliner Mauer: Georg Kardinal Sterzinzky: Klaus-Dieter Karl Kottnik,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zum 20 Jahrestag des Falls der Berliner Mauer:</p>
<p>Georg Kardinal Sterzinzky:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/y7YQup-QjQA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/y7YQup-QjQA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Klaus-Dieter Karl Kottnik, Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/gUf4KgntYYU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/gUf4KgntYYU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Andrea Nahles, SPD:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/W2Zc69TLas8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/W2Zc69TLas8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erste Hochschul-Besetzungen - Beginnt der heisse Herbst?]]></title>
<link>http://gsofh.wordpress.com/2009/11/05/erste-hochschul-besetzungen-beginnt-der-heisse-herbst/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:43:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>OHM-Blog</dc:creator>
<guid>http://gsofh.wordpress.com/2009/11/05/erste-hochschul-besetzungen-beginnt-der-heisse-herbst/</guid>
<description><![CDATA[Seit ein paar Wochen mischen die österreichischen Studenten mit Protesten ihre Hochschulen auf, die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img hspace="10" alt="besetzt" align="left" src="http://gsofh.files.wordpress.com/2009/11/besetzt.jpg?w=202&#038;h=200" width="202" height="200" />Seit ein paar Wochen mischen die österreichischen Studenten mit Protesten ihre Hochschulen auf, die Uni Wien ist z.B. seit dem 22.10 besetzt, alle anderen Universitäten Österreichs befinden sich inzwischen ebenfalls unter studentischer Kontrolle. Die Themen sind zum größten Teil identisch mit unseren: Bachelor und Master sollen weg, die Ökonomisierung der Bildung gestoppt, eine Wiedereinführung der Studiengebühren aufgehalten, Bildung besser finanziert und Schulen und Hochschulen demokratischer werden. Die Proteste und vor allem ihre Größe kamen für alle Beteiligten überraschend: eigentlich lief in Medien und Politik gerade eine <a href="http://gsofh.wordpress.com/2009/10/25/osterreich-studiengebuhren-sollen-deutsche-studenten-abschrecken/" target="_blank">Hetzkampagne gegen ausländische Studierende</a> und für die Wiedereinführung der Gebühren. Die Kampagne war unter Studierenden anscheinend aber erfolglos, die Proteste richten sich ganz klar gegen Studiengebühren und nationalistische Stimmungsmache.</p>
<p>In den letzten Tagen gab es aus Österreich immer wieder Einladungen an die Studenten in den Nachbarländern, sich der Protestbewegung anzuschließen. <a href="http://www.bildungsstreik.net/salzburg-ruft-zum-streik-auserhalb-osterreichs-auf/" target="_blank">Salzburg</a> rief etwa zu internationalen Studi-Streiks, <a href="http://www.bildungsstreik.net/wien-ruft-zu-internationalen-besetzungen-auf/" target="_blank">Wien</a> zu Besetzungen &#8220;in Europa und darüber hinaus&#8221; auf. Inzwischen scheint der Funke übergesprungen zu sein. In <a href="http://www.bildungsstreik.net/horsaal-in-potsdam-besetzt/" target="_blank">Potsdam</a> und <a href="http://www.bildungsstreik.net/heidelberger-horsaal-besetzt/" target="_blank">Heidelberg</a> wurden Hörsäle besetzt, und in <a href="http://www.bildungsstreik.net/audimax-munster-besetzt/" target="_blank">Münster</a> das Audimax. Ist das der Beginn des angekündigten heissen Herbstes? Heute ist der Auftakt für die &#8220;Global Week of Action – Education is NOT for $A£€&#8221;, in Österreich findet gleichzeitig ein landesweiter Aktionstag statt. Und in Deutschland startet am 17.11. der <a href="http://gsofh.wordpress.com/2009/11/03/bildungsstreik-am-17-11-2009/" target="_blank">bundesweite Bildungsstreik</a>. Es könnte also noch einiges an studentischer Action folgen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Pro Reli gibt Informationsbroschüre zum Religionsunterricht an Berliner Schulen heraus"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/11/03/blick-uber-den-tellerrand-pro-reli-gibt-informationsbroschure-zum-religionsunterricht-an-berliner-schulen-heraus/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:46:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pressemitteilung der Initiative Pro Reli e.V. Anlässlich der in dieser Woche beginnenden Frist zur A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/wp-content/uploads/2009/11/reli-in-der-schule-macht-sinn.pdf"><img class="alignleft size-medium wp-image-335" title="Flyer Reli macht Sinn" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/11/bild-2.png?w=257" alt="Flyer Reli macht Sinn" width="257" height="300" /></a><a title="Flyer Reli macht SinnPressemitteilung der Initiative Pro Reli e.V." href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/?p=3740" target="_blank">Pressemitteilung der Initiative Pro Reli e.V.</a></p>
<p>Anlässlich der in dieser Woche beginnenden Frist zur Anmeldung der Schüler für das Schuljahr 2010/11 hat <a title="Pro Reli e.V." href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid" target="_blank">Pro Reli e.V.</a> eine Informationsbroschüre zum Religionsunterricht an den Berliner Schulen herausgegeben.</p>
<p>Der <a title="Flyer" href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/wp-content/uploads/2009/11/reli-in-der-schule-macht-sinn.pdf" target="_blank">Flyer</a> soll Eltern, vor allem von Grundschulkindern, über die Situation des Religions- und Weltanschauungsunterrichts in kurzer und knapper Form unterrichten. Die Information wird zunächst in deutscher Sprache gefasst, Ausgaben in türkisch und russisch sind in Vorbereitung.</p>
<p>Hierzu der Vorsitzende der Initiative, Christoph Lehmann: „Die Situation des Religions- und Weltanschauungsunterrichts in Berlin ist für viele Eltern noch immer schwer verständlich, zumal sich die Berliner Regelungen von denen in allen anderen Bundesländern grundlegend unterscheiden. Vielen Eltern ist nicht klar, dass es an der Grundschule keinen Werteunterricht gibt, der weltanschauliche Neutralität beansprucht. Dies ist erst ab der 7. Klasse mit dem Pflichtfach Ethik gegeben. An der Grundschule wird ausschließlich religiös beziehungsweise weltanschaulich geprägter Unterricht angeboten, und zwar Religionsunterricht der verschiedenen Glaubensgemeinschaften und atheistisch-agnostisch geprägter Weltanschauungsunterricht des Humanistischen Verbandes unter dem Namen „Lebenskunde“. Alle diese Fächer werden nicht in staatlicher, sondern in der Verantwortung der entsprechenden Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften erteilt. Nur wer informiert ist, kann auch wirklich frei für seine Kinder wählen. Mit unseren Informationen für die Eltern möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass sie das richtige Angebot für Ihre Kinder wählen können.“</p>
<p>Den Flyer finden Sie <a href="http://www.pro-reli.de/volksentscheid/wp-content/uploads/2009/11/reli-in-der-schule-macht-sinn.pdf">hier.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Reformationstag 31. Oktober]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/31/blick-uber-den-tellerrand-reformationstag-31-oktober/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 12:42:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Reformationstag wird von evangelischen Christen in Deutschland am 31. Oktober im Gedenken an die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-331" title="Der Lutherstein in der Nähe von Erfurt." src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/rimg35431.jpg?w=300" alt="Der Lutherstein in der Nähe von Erfurt." width="300" height="224" />Der <strong>Reformationstag</strong> wird von <a title="Evangelisch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch">evangelischen</a> <a title="Christ" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christ">Christen</a> in Deutschland am <a title="31. Oktober" href="http://de.wikipedia.org/wiki/31._Oktober">31. Oktober</a> im Gedenken an die <a title="Reformation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reformation">Reformation</a> der Kirche durch <a title="Martin Luther" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther">Martin Luther</a> gefeiert.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch und Dank an alle für ihr Bemühen zur Einheit der Kirche und zur Bewahrung des reformatorischen Erbes.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Tag der evangelischen Frauen"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/28/blick-uber-den-tellerrand-tag-der-evangelischen-frauen/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 19:24:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland Präses Göring-Eckardt und Ratsvorsitzende K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland" href="http://ekd.de/aktuell_presse/news_2009_10_28_2_gratulation_rv_merkel.html" target="_blank">Pressemitteilung der Evangelischen Kirche in Deutschland</a></p>
<p><strong><a title="Präses Göring-Eckardt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_G%C3%B6ring-Eckardt" target="_blank">Präses Göring-Eckardt</a> und <a title="Margot Käßmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margot_K%C3%A4%C3%9Fmann" target="_blank">Ratsvorsitzende Käßmann</a> gratulieren <a title="Angela Merkel" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" target="_blank">Angela Merkel</a> zur Wahl zur Bundeskanzlerin</strong></p>
<p>Die <a title="Präses der Synode, Katrin Göring-Eckardt " href="http://www.youtube.com/watch?v=EQ7RBf61TZg" target="_blank">Präses der Synode, Katrin Göring-Eckardt </a>und die Vorsitzende des Rates der <a title="Evangelischen Kirche in Deutschland" href="http://www.ekd.de/" target="_blank">Evangelischen Kirche in Deutschland</a> (EKD), Margot Käßmann, haben Angela Merkel zu ihrer Wiederwahl als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gratuliert. Die neu gewählte Ratsvorsitzende und die Präses wünschten „Kraft und Weisheit, eine glückliche Hand, Gottvertrauen sowie Gottes reichen Segen“.<br />
Vor der neu gewählten Bundesregierung lägen mit der Arbeit an einem stabilen und gerechten Sozialsystem, der langfristigen Sicherung des Gesundheitswesens und der Pflege, der nachhaltige Konsolidierung der öffentlichen Finanzen und der Bedrohung durch die Klimakrise gewaltige Herausforderungen, so Käßmann und Göring-Eckardt in ihrem Gratulationsschreiben.<br />
Beide sagten für die evangelische Kirche in Deutschland zu, die Arbeit der Bundeskanzlerin konstruktiv und kritisch zu begleiten. Dabei könne man auf langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit zurückgreifen. Als evangelische Kirche wolle man die Stimme in öffentlichen Debatten erheben und selbstverständlich Verantwortung für die Gestaltung der Gesellschaft übernehmen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: "Fundamente. Grundlagen für Kirchenälteste"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/27/blick-uber-den-tellerrand-fundamente-grundlagen-fur-kirchenalteste/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 22:57:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Information der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg Einen Leitfaden für die rund 2000 Olden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Information der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg" href="http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/buecher-aufsaetze/buecher/fundamente.html" target="_blank">Information der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg</a></p>
<p><a href="http://www.kirche-oldenburg.de/"><img class="alignleft size-medium wp-image-303" title="Das Logo der Oldenburger Landeskirche" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/bild-8.png?w=300" alt="Das Logo der Oldenburger Landeskirche" width="300" height="124" /></a>Einen Leitfaden für die rund 2000 Oldenburgischen Kirchenältesten hat die Landeskirche im Nordwesten herausgegeben. Es enthält grundlegende Hinweise zu Funktion und Aufgaben der Gemeindekirchenräte (GKR), vermittelt Informationen über den Aufbau und weitere Arbeitsbereiche der <a title="Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-Lutherische_Kirche_in_Oldenburg" target="_blank">Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg</a> und bietet nicht zuletzt konkreten Einblick in Gesetze und Verordnungen. An der Veröffentlichung haben über 40 Autoren aller Regionen und Ebenen der Oldenburgischen Kirche mitgewirkt. Es wird von Abteilung II im Bildungswerk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg unter der Federführung von Pfarrer Ernst-Gerhard Wolter herausgegeben und ständig aktualisiert.</p>
<p>43 Autoren von A, wie Oberkirchenrätin i.R. Dr. Evelin Albrecht über P, wie Pfarrerin i.R. Ursula Plote (Wilhelmshaven) bis W, wie Pfarrer Ernst-Gerhard Wolter (Oldenburg).</p>
<p>Das Handbuch finden Sie zum Download<a title="hier." href="http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/buecher-aufsaetze/buecher/fundamente.html" target="_blank"> hier.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: „Ehrenamt braucht Profis“]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/27/blick-uber-den-tellerrand-%e2%80%9eehrenamt-braucht-profis%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 22:35:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Pressemitteilung der EKD zur Synode in Ulm (Oktober 2009) Einem „neuen Typus von Ehrenamtlichke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Pressemitteilung der <a title="EKD" href="http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_10_26_4_ehrenamt_kundgebungsentwurf.html" target="_blank">EKD zur Synode in Ulm (Oktober 2009)<br />
</a></p>
<p>Einem „neuen Typus von Ehrenamtlichkeit“ müsse die Kirche noch stärker Rechnung tragen, heißt es in der Vorlage zum Kundgebungsentwurf der 2. Tagung der 11. Synode der <a title="Evangelischen Kirche in Deutschland " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_in_Deutschland" target="_blank">Evangelischen Kirche in Deutschland </a>(EKD) in Ulm. Neben dem „klassischen“, „altruistischen Typus“ wachse die Zahl derer, die für ihr Engagement „auch etwas haben wollen. Kein Geld, wohl aber Anerkennung, Ausbildung, Einfluss“, erläuterte <a title="Klaus Eberl" href="http://www.ekir.de/ekir/734_31543.php" target="_blank">Klaus Eberl</a>, Vizepräses der Synode und Vorsitzender des Vorbereitungsausschusses. Um die Potenziale beider Formen von Ehrenamtlichkeit auszuschöpfen, skizziert der Text zum Schwerpunktthema der Synode: „Ehrenamt evangelisch. Engagiert“ eine Fülle von Handlungsfeldern. Denn: „Das bürgerschaftliche Engagement in der Gesellschaft ist unersetzlich für den Zusammenhalt eines sich ausdifferenzierenden und individualisierenden Gemeinwesens“.</p>
<p>„Viele Menschen nehmen heute das Engagement als Chance für die eigene Persönlichkeitsentwicklung wahr“, heißt es im Textentwurf. Die „neuen Engagierten“, wollten ihre Interessen einbringen, sich schulen lassen, Kompetenzen entwickeln. Aufgabe der Kirche sei es, sich für diesen neuen Freiwilligentyp zu öffnen. Dreh- und Angelpunkt dieser Aufgabe ist eine neue Verhältnisbestimmung zwischen Haupt- und Ehrenamt. Die Nürnberger Gemeindepädagogin Beate Hofmann forderte diesem Zusammenhang eine „Metamorphose der Rollenbilder von Haupt- und Ehrenamtlichen“ auf allen Ebenen kirchlichen Handelns. Auch Klaus Eberl betonte: „Wer glaubt, durch Ehrenamt Personalkosten einsparen zu können und gleichzeitig Angebot und Qualität zu erhalten, hat nicht verstanden, dass das Ehrenamt anderen Logiken und Kulturen folgt als berufliche Arbeit.“ Eine enge Anbindung an das Hauptamt sei nötig, die Vermeidung des „unvermeidlichen Informationsgefälles“, und vor allem: „Motivation, Begleitung und Ausbildung“ der Hauptamtlichen.</p>
<p>„Ehrenamt braucht Profis als Gegenüber, die die paradoxe Aufgabe bewältigen, Kreativität von Ehrenamtlichen zu organisieren“, unterstrich auch Beate Hofmann. <a title="Philipp Stoellger" href="http://www.theologie.uni-rostock.de/index.php?id=701" target="_blank">Philipp Stoellger</a>, Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Rostock, warf in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob das Engagement den Bedürfnissen von Kirche angepasst werden soll, eingeordnet „mit den Mitteln des Amtes“. Er verwies auf die Gefahr der Engführung und der Eindämmung von Kreativität. Auch Beate Hofmann sprach sich dafür aus, dass kirchliche Planungsprozesse verändert werden sollten, „weg vom Fokus auf den kirchlichen Bedarf, hin zu den Bedürfnissen und Ideen der Ehrenamtlichen“. Sie machte aufmerksam auf ein „Alleinstellungsmerkmal kirchlichen Ehrenamts“: die geistliche Begleitung: „Wenn Ehrenamtliche in der Begleitung ihres Engagements spirituellen Reichtum und ethische Reflexion erleben, werden sie diese auch weiter geben.“ Insofern habe die kirchliche Begleitung Ehrenamtlicher auch eine missionarische Dimension.</p>
<p>Der Kundgebungstext beschreibt weitere Aufgaben der Kirche. So sei es wichtig, die Bereitschaft zum Ehrenamt in allen gesellschaftlichen Gruppen zu stärken. „Bildungsangebote ebenso wie die Gewährung von Aufwandsentschädigungen helfen, Barrieren abzubauen.“ Geringverdiener, Arbeitslose und Migranten sollten einen besseren Zugang zum Ehrenamt erhalten. Außerdem müssten alle Generationen in den Blick genommen werden. Im Blick auf Jugendliche, deren Engagement oft früh geweckt werden könne, sprechen sich die Mitglieder des Vorbereitungsausschusses für ein Freiwilligendienstgesetz zur Stärkung des freiwilligen sozialen, diakonischen oder ökologischen Jahres aus.</p>
<p>Eine Schlüsselaufgabe schließlich sei die Fort- und Weiterbildung und die Würdigung von Ehrenamtlichen. Dafür sei es unerlässlich, beruflich Mitarbeitende noch stärker dahingehend zu qualifizieren, dass sie Ehrenamtliche angemessen „fördern und begleiten“ können. Dieser Aspekt steht auch für Beate Hofmann im Mittelpunkt: Das Ehrenamt sei für Haupt- und Ehrenamtliche „ein Bildungsthema“.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Österreich: Studiengebühren sollen deutsche Studenten abschrecken]]></title>
<link>http://gsofh.wordpress.com/2009/10/25/osterreich-studiengebuhren-sollen-deutsche-studenten-abschrecken/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 01:13:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>OHM-Blog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor einem Jahr wurden in Österreich die Studiengebühren für Universitäten wieder abgeschaft und der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einem Jahr wurden in Österreich <a href="http://gsofh.wordpress.com/2008/09/25/osterreich-studiengebuhren-abgeschafft/" target="_blank">die Studiengebühren für Universitäten wieder abgeschaft</a> und der NC für einige Fächer aufgehoben. Eine Mehrheit aus SPÖ, FPÖ und Grüne hatte damals für die Abschaffung gestimmt. Inzwischen sind die Studiengebühren aber schon wieder im Gespräch. Die konservative ÖVP will die Campusmaut auf jeden Fall einführen, Wirtschaft und Konzernmedien machen beständig Stimmung für das Bezahlstudium. Zur wichtigsten Stillfigur ist dabei inzwischen die Warnung vor einer Ausländerschwemme geworden. Während de facto auch nicht mehr Ausländer in Österreich studieren als Österreicher im Ausland, hetzt eine Allianz aus konservativen Hochschulleitern, rechten Politikern und der Mainstreampresse gegen ausländische Studenten, die angeblich in riesigen Schwärmen über österreichische Hochschulen herfallen, Eingeborene verdrängen und den Staatshaushalt belasten. Konkret geht es v.a. um deutsche Studierende, insbesondere aus dem benachbarten Bayern. Um daraus ein &#8220;Argument&#8221; für die Wiedereinführung der Studiengebühren zu machen, werden die Gebühren zum Schutzwall gegen ausländische Studierende erklärt. Je höher die Gebühren, um so weniger ausländische Studierende, heißt es in dieser Logik. Damit hofft man, xenophobe Überzeugungen anzusprechen und auch unter den österreichischen Studenten Anklang zu finden. Die Gebühren sollen also mit ausländerfreien Hörsaalen schmackhaft gemacht werden. Glücklicherweise hat diese Propaganda unter Studenten bisher kaum verfangen, bei den aktuellen Protesten in Wien wird immer wieder hervorgehoben, dass ausländische Studierende auch weiterhin willkommen sein sollen. Das Problem der &#8220;Gebührenflucht&#8221; hat allerdings einen wahren Kern. Es ist ja nicht abzustreiten, dass die Gebühren dazu benutzt werden können, die Studentenzahl zu drücken und die Kosten für Bildung den Nachbarn aufzuhalsen. Das gleiche passiert ja auch zwischen den deutschen Bundesländern. Je höher die Gebühren, um so mehr lohnt es sich, beim gebührenfreien Nachbarn zu studieren. Das gleiche gilt natürlich auch für Unterschiede in der Gebührenhöhe. So kann es auf Dauer zwischen den Bundesländern wie auch den Mitgliedsstaaten der EU zu einem Wettbewerb kommen, bei dem alle Teilnehmer durch ständiges Anheben der Gebühren versuchen, möglichst keine Gebührenflüchtlinge abzubekommen und so viele Studierende wie möglich in die anderen Staaten zu verscheuchen. Belohnt wird das ganze mit sinkenden (oder zumindest nicht steigenden) Bildungsausgaben; in Zeiten von Wirtschaftskrise und staatlich verordneter Schuldenbremse ein nicht zu unterschätzendes Motiv. Dabei wäre das Problematik relativ einfach zu entschärfen. Ausgleichszahlungen von Staaten und Bundesländern, die von der Gebührenflucht profitieren, an diejenigen, die mehr junge Leute ausbilden, wären eine einfache Lösung, die gleichzeitig den Anreiz zur Gebührenerhöhung dämpfen könnte.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: VELKD-Pressemitteilung: "Generalsynode Ulm  - Bericht des Leitenden Bischofs"]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/23/blick-uber-den-tellerrand-velkd-pressemitteilung-velkd-generalsynode-ulm-bericht-des-leitenden-bischofs/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:44:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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<description><![CDATA[Pressemitteilung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) Leitender Bisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Pressemitteilung der <a title="Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)" href="http://velkd.de/" target="_blank">Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD)</a></p>
<p>Leitender Bischof kündigt modernen Elementarkatechismus an</p>
<p>Ulm – Bei der Vermittlung des christlichen Glaubens hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), <a title="Landesbischof Dr. Johannes Friedrich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Friedrich" target="_blank">Landesbischof Dr. Johannes Friedrich</a> (München), Defizite der Kirchen eingeräumt. Die Weitergabe des Glaubens an die nächste Generation sei ein großes Thema. Allerdings stelle man mit Ernüchterung fest: „Die Weitergabe funktioniert ja nur, wenn die, die etwas weitergeben sollen, wissen, was sie weitergeben. Und genau da hapert es“, so der Leitende Bischof in seinem Bericht vor der Generalsynode der VELKD. Die Überlieferung des Glaubens und der Frömmigkeit von Generation zu Generation sei schon viel früher auf der Strecke geblieben. Die VELKD werde sich verstärkt der „Auskunftsbefähigung über den Glauben“ widmen und arbeite deshalb an einem „modernen Elementarkatechismus“. Bildungsarbeit sei von zentraler Bedeutung für die Kirche. „Was an Bildung bei uns im Argen liegt, bezahlen wir durch Entfremdung, Entkirchlichung und Kirchenaustritte“, so Friedrich. Mangelnde Beheimatung im Glauben und in seinen Vollzügen wie Gottesdienst und Gebet entsozialisiere. Die Kirchenmitgliedschaft rücke so in den Bereich des Verzichtbaren.</p>
<p>In seinem Bericht ging der Leitende Bischof auch auf das Reformationsjubiläum im Jahre 2017 ein. Er könne sich dies „nicht anders als im engen Verbund und in gemeinsamen Feiern auch mit der römisch-katholischen Kirche“ vorstellen. Das Jubiläum solle nicht auf eine Heldenverehrung <a title="Martin Luthers " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank">Martin Luthers </a>hinauslaufen, sondern die „produktiven Kräfte der Reformation für Glauben und Kirche und auch für die Gesellschaft wieder bewusst machen“. Dass Deutschland weder eine klerikale noch eine bewusst laizistische Gesellschaft sei, verdanke sich ganz wesentlich Luther.</p>
<p>Den 75. Jahrestag der Barmer Theologischen Erklärung nahm Johannes Friedrich zum Anlass, seiner Forderung Ausdruck zu verleihen, dieses Dokument in die Reihe der für die VELKD wichtigen Bekenntnisse aufzunehmen. Er wolle an dem Ziel ihrer Anerkennung festhalten, nicht zuletzt auch deshalb, da an ihrer Entstehung maßgeblich lutherischen Theologen beteiligt gewesen seien. Ebenso wolle er das Ziel nicht aus den Augen verlieren, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Confessio Augustana von 1530 als Grundlage anerkenne. Eine Konfessionalisierung der EKD ist seiner Meinung nach damit nicht gegeben, weil das Augsburger Bekenntnis als Basis der Reformation angesehen werden könne, auf die sich alle evangelischen Kirchen in Deutschland beziehen.</p>
<p>Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) ist ein Zusammenschluss von acht Landeskirchen. Ihr gehören an: die Ev.-Lutherische Kirche in Bayern, die Ev.-lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Ev.-lutherische Landeskirche Hannovers, die Ev.-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, die Nordelbische Ev.-Lutherische Kirche, die Ev.-Lutherische Landeskirche Sachsens, die Ev.-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe sowie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Die VELKD repräsentiert rund 10,11 Millionen Gemeindeglieder. Leitender Bischof ist Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), Landesbischof Jochen Bohl (Dresden) sein Stellvertreter. Das Amt der VELKD in Hannover wird von Dr. Friedrich Hauschildt geleitet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: EKD-Fürbitte für den 1. November 2009]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/23/blick-uber-den-tellerrand-ekd-furbitte-fur-den-1-november/</link>
<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 07:07:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/23/blick-uber-den-tellerrand-ekd-furbitte-fur-den-1-november/</guid>
<description><![CDATA[Gütiger Gott, in diesen Tagen werden wir an das wunderbare Geschenk der Einheit in Freiheit erinnert]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><img class="size-medium wp-image-278 alignright" title="Auferstehungskreuz in der Klosterkapelle des Priorats St.Wigbert in Werningshausen" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/rimg35611.jpg?w=224" alt="Auferstehungskreuz in der Klosterkapelle des Priorats St.Wigbert in Werningshausen" width="157" height="210" />Gütiger Gott, in diesen Tagen werden wir an das wunderbare Geschenk der Einheit in Freiheit erinnert. Wir danken Dir dafür, dass vor zwanzig Jahren die Teilung Deutschlands ohne Blutvergießen ein Ende fand.<br />
Wir denken in diesen Tagen aber auch an das koreanische Volk, das noch immer unter der Teilung in zwei Staaten leidet. Familienangehörige leben seit beinahe sechzig Jahren voneinander getrennt und sehnen sich nach einem Wiedersehen.<br />
Wir bitten Dich, gemeinsam mit unseren Schwestern und Brüdern in Nord- und Südkorea, um Versöhnung zwischen Nord- und Südkorea. Möge auch in Korea durch Deine Güte die Wiedervereinigung in Freiheit auf friedlichem Weg geschehen. Amen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eugen Roth - oder Dinge, die sich nie ändern....]]></title>
<link>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/10/22/eugen-roth-oder-dinge-die-sich-nie-andern/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 23:01:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hans - Willi Herrmann</dc:creator>
<guid>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/10/22/eugen-roth-oder-dinge-die-sich-nie-andern/</guid>
<description><![CDATA[von Hans &#8211; Willi Herrmann von Hans &#8211; Willi Herrmann &#8220;Kennst Du dieses Gedicht von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;">von Hans &#8211; Willi Herrmann</div>
<p><strong>von Hans &#8211; Willi Herrmann</strong></p>
<p>&#8220;Kennst Du dieses Gedicht von Eugen Roth schon ?&#8221; fragte mich Harald Vögele heute mittag.<br />
Ich kannte es, hatte es aber nicht in meiner Erinnerung präsent.<br />
Vermutlich hatte ich es  verdrängt angesichts der beschriebenen Situation. Jammerschade, denn es ist es wert, immer und immer wieder rezitiert zu werden.</p>
<div>
<p>Es geht darin um Krankenkassen und deren Erstattungsverhalten.<br />
Und das Bemerkenswerteste ist nicht der Inhalt per se, sondern der Zeitpunkt seiner Entstehung.</p>
<p>Die Lyrik ist von 1935.</p>
</div>
<p>Zeitlos ? Aktueller denn je ? Das mag jeder selbst beurteilen:</p>
<div>
<p><strong>Ärger mit der Krankenkasse<br />
Eugen Roth, 1935</strong></p>
<p>Ein Mann, der eine ganze Masse</p>
<p>Gezahlt hat in die Krankenkasse,</p>
<p>Schickt jetzt die nötigen Papiere,</p>
<p>Damit auch sie nun tu‘ das ihre.</p>
<p>Jedoch er kriegt nach längrer Zeit</p>
<p>Statt baren Gelds nur den Bescheid,</p>
<p>Nach Paragraphenziffer X</p>
<p>Bekomme er vorerst noch nix,</p>
<p>Weil, siehe Ziffer Y,</p>
<p>Man dies und das gestrichen schon,</p>
<p>So dass er nichts laut Ziffer Z</p>
<p>Beanzuspruchen weiter hätt‘.</p>
<p>Hingegen heißt’s nach Ziffer A,</p>
<p>Dass er vermutlich übersah,</p>
<p>Dass alle Kassen, selbst in Nöten,</p>
<p>Den Beitrag leider stark erhöhten</p>
<p>Und dass man sich mit gleichem Schreiben, Gezwungen säh ihn einzutreiben.</p>
<p>Besagter Mann denkt, krankenkässlich,</p>
<p>In Zukunft ausgesprochen hässlich.</p>
</div>
<div>
<p>Sollten wir nicht vielleicht jeder Rechnung diese Zeilen beilegen ?</p>
<p>Hälfe vermutlich mehr als alle von Abrechnungs- und Beilhilfestellen geforderten seitenlangen Erklärungen des Arztes,wo doch von vorneherein feststeht, dass dem Patienten die entsprechende Leistung nicht gezahlt werden wird, egal was und wieviel der Arzt schreibt.<br />
Ich glaube ich werde das mal tun und schauen, was passiert.</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Quecksilberbelastung]]></title>
<link>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/10/19/quecksilberbelastung/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 23:01:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Danzl</dc:creator>
<guid>http://wurzelspitze.wordpress.com/2009/10/19/quecksilberbelastung/</guid>
<description><![CDATA[von Christian Danzl In den letzten Tagen bekamen wir eine telefonische Anfrage, ob wir extrahierte Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>von Christian Danzl</strong></p>
<p>In den letzten Tagen bekamen wir eine telefonische Anfrage, ob wir extrahierte Zähne mit Amalgamfüllungen in der Praxis hätten.<br />
Haben wir. Sobald ein Molar der Parodontitis zu Opfer fällt, wird er desinfiziert und aufgehoben. Man braucht sie eben hin und wieder um neue Feilensysteme zu testen oder ähnliches.</p>
<p>Die Firma <a href="http://www.grimm-aerosol.com/" target="_blank">Grimm Aerosol Technik</a> &#8211; die eigentlich spezialisiert ist auf Feinstaubmessung - war auf der Suche nach Möglichkeiten um Quecksilberbelastung zu testen. Eine Zahnarztpraxis bietet sich hier natürlich an.</p>
<p>Am nächsten Tag kam ein Techniker der Firma mit einem <a href="http://www.envisupply.com/rentals/instruments/Jerome431X.htm" target="_blank">Messgerät</a>, welches die Quecksilberkonzentration der Luft messen kann.</p>
<p>Der erste Test war ein kleiner Plastikbeutel 4&#215;6 cm mit 2 Zähnen darin. Einer davon hatte eine sehr große Amalgam-Füllung.<br />
Wert: 0,14 mg/cbm<br />
Nach kurzem Reiben der Zähne aneinander stieg der Wert auf 0,688 mg/cbm. Nach ca. 15 min war der Wert wieder auf auf 0,140 gefallen.</p>
<p>2. Test: Raumluft eines Behandlungszimmers, wo vor ca. 15 min eine Amalgamfüllung ausgebohrt wurde.<br />
Wert: 0,006 mg/cbm, eine weitere Messung nach 5 min ergab noch einen Wert von 0,003.</p>
<p>3. Test: Die Schublade wo der Duomat Amalgamanmischer bis vor 5 Jahren ca.20 Jahre seinen Dienst verrichtete.<br />
Klappe auf, Messschlauch eingeführt, Klappe zu.<br />
Ergebnis: 0,01 mg/cbm<br />
Wohlgemerkt: Seit 3 Jahren wird in dieser Praxis kein Amalgam mehr gelegt, und der Duomat ist seit mindestens 5 Jahren nicht mehr in der Praxis.</p>
<p>Wenn ich mir die Werte so ansehe, bin ich nicht sonderlich beruhigt. Zumal der Quecksilberdampf sich sehr schnell verflüchtigt, wie auch der Techniker bestätigte.<br />
Die Spitzenwerte beim Entfernen einer Füllung wären durchaus noch interessant, und zwar da gemessen, wo der Behandler und die Helferin die Luft zum Atmen &#8220;absaugen&#8221;.</p>
<p>Ich schätze, es werden weitere Messungen folgen&#8230;</p>

</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute. Teil 3.]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/18/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute-teil-3/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 01:07:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/18/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute-teil-3/</guid>
<description><![CDATA[von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin 3. Folge: „Das Gebet, das die Welt umspannt.“ ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin</p>
<p>3. Folge: „Das Gebet, das die Welt umspannt.“</p>
<div id="attachment_239" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-239 " title="Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg: Der Altaraufsatz für die Bibel." src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/rimg2867.jpg?w=300" alt="Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg: Der Altaraufsatz für die Bibel zeigt die Symbole für die vier Evangelisten und in der Mitte das Haupt, Jesus Christus." width="270" height="202" /><p class="wp-caption-text">Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin-Schöneberg: Der Altaraufsatz für die Bibel zeigt die Symbole für die vier Evangelisten und in der Mitte das Haupt, Jesus Christus.</p></div>
<p>So lautete der Titel eines Buches, das der renommierte Theologe und Prediger <a title="Helmut Thielicke " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Thielicke" target="_blank">Helmut Thielicke </a>in den Kriegswirren der Jahre 1944/45 zu Papier brachte. Es waren Reden über das <a title="Vaterunser. " href="http://www.ekd.de/gebete/vaterunser.html" target="_self">Vaterunser</a>. Das Gebetsleben selbst, nicht nur das Vaterunser, ist ein Phänomen, das die Welt umspannt. Es gibt kein Volk auf der Erde, das nicht betet. Und wenn sich, wie wir sahen, die klugen Köpfe in Westeuropa angestrengt haben und aus dem Beten einen „Wahn“ machen wollten, so sind sie gescheitert. Auch Westeuropa betet, es hat immer gebetet. Pointiert kann man mit <a title="Friedrich Heiler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Heiler" target="_blank">Friedrich Heiler</a>, dem Autor der umfangreichsten Monografie über das Gebet sagen: „Der Gebetstrieb der Menschheit ist unausrottbar.“ Ist es etwa überzeichnet, wenn wir sagen: Das Gebet ist geradezu das Herz und der Mittelpunkt aller Religion? Bei einem französischen Theologen habe ich das schöne Wort gelesen, der sagt: Der Wert jeder Theologie, Dogmatik und Religionsphilosophie bemisst sich an dem, was sie über das Gebet zu sagen haben. Und ich möchte hinzufügen: Dein und mein Glaubensleben lässt sich an deinem und meinem Gebetsleben messen. <a title="Matthias Claudius" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Claudius" target="_blank">Matthias Claudius</a>, Kind der Aufklärungszeit, der sich das Beten nicht austreiben lassen wollte, schrieb:</p>
<blockquote><p>„Ob man beten dürfe – ist eine genauso törichte Frage wie, ob man eine Nase haben dürfe.“</p></blockquote>
<p>Man hat, man betet.</p>
<p>Ich sagte, Gebetsleben umspanne die Welt, umspannt die Völker und ihre Religionen. Dabei hat jede Religion ihre Eigenheit in ihrer Gebetspraxis entwickelt. Kennzeichen des christlichen Gebetes ist, dass es ein Gebet an den Vater, durch den Sohn, im Heiligen Geist ist. Oft mag uns das nicht mehr so bewußt sein. Hinter dem christlichen Beten steht das ausdrückliche Gebot Jesu: „So seid allezeit wach und betet…“ (Luk.21, 36; vgl. Luk 18, 1ff, Matth. 26, 41 u.ö.).<br />
<a title="Martin Luther " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank">Martin Luther</a> schreibt im <a title="Großen Katechismus" href="http://www.ekd.de/bekenntnisse/luthers_grosser_katechismus.html" target="_blank">Großen Katechismus</a> über das Gebet:</p>
<blockquote><p>„Und soll nämlich das erste sein, dass man wisse, wie wir ümb Gottes Gepots willen scuüldig sind zu beten. Denn so haben wir gehört im andern Gepot: ,Du solt Gotts Namen nicht unnützlich führen’, dass darin gefordert werde, den heiligen Namen zu preisen, in aller Not anrufen oder beten…“</p></blockquote>
<p>Auf die Frage, warum wir überhaupt beten müssten, da Gott doch sowieso wisse, was uns nottut, antwortet Luther an anderer Stelle:</p>
<blockquote><p>„Warumb lesset er uns denn bitten und unsere not furtragen und gibt’s nicht ungebeten, weil er alle not besser weis und sihet denn wir selbs? Darum das wir’s erkennen und bekennen und bekommen was er uns fur güter gibt und noch viel mehr geben will und kann…Sihe solch erkenntnüs jm gebet gefellet Gott wol und jst de rechte, hoheste und kostlichste Gottes dienst den wir jm tun können…Also leret uns das gebet das wir beide uns und Gott erkennen und lernen was uns feilet und woher wir’s nehmen und suchen sollen.“</p></blockquote>
<p>Ergo: Beten ist eine Art Erkenntnisvorgang, in der wir unsere eigene Lage vor Gott erkennen lernen und vorab das, was uns fehlt und nottut. Wer nicht betet oder über seinem Nachtgebet einschläft, kann dann auch nicht wissen, was er nötig hat. Beten ist also weder Theorie noch Kopfarbeit; Beten ist weder Plappern noch Ablesen; Beten ist persönliches Gespräch mit dem Gott, der lebt und zuhört schon von Ewigkeit her.</p>
<div id="attachment_234" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-234" title="Der Aufsatz der Zwölf-Apostel-Kirche Berlin für die Altarbibel." src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/rimg2869.jpg?w=224" alt="Der Aufsatz der Zwölf-Apostel-Kirche Berlin für die Altarbibel zeigt das Symbol: Das Evangelistensymbol des Lukas ist der (geflügelte) Stier – dieser wird auch Flügelstier genannt." width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Aufsatz der Zwölf-Apostel-Kirche Berlin für die Altarbibel: Er zeigt das Evangelistensymbol des Lukas, der (geflügelte) Stier, auch Flügelstier genannt.</p></div>
<p>Als unser Herr Jesus Seine Schüler das Beten lehrte, weil sie nicht so recht wussten, wie man das anders macht als der Normaljude, da formulierte Er das Vaterunser. Wir haben seinen genauen Wortlaut nicht mehr. Wir wissen, dass Gemeinden, die damals der <a title="Apostel Lukas" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lukas_%28Evangelist%29" target="_blank">Apostel Lukas </a>besuchte, einen kürzeren Wortlaut des Vaterunser kannten (siehe Luk. 11, 2-4) als die palästinischen Gemeinden des Matthäus (siehe Matth. 6, 9-13). Schon vor langer Zeit hat die Christenheit sich auf die Fassung des Matthäus geeinigt und dann viel später auch auf einen anerkannten Schluss (siehe die Verse 14-15), sodass die Christenheit heute ein <a title="einheitliches Vaterunser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterunser" target="_blank">einheitliches Vaterunser</a> kennt, wohl das einzige Gut, das sie – das ist die katholische, orthodoxe und protestantische Christenheit – gemeinsam hat. Im Laufe der Zeit sind dann, angeblich durch so etwas wie das „Innere Wort“, zahlreiche andere Fassungen des Vaterunser aufgetaucht, wie in „Das Evangelium Jesu“ des Engländers G.J.R. Ousley oder ein angebliches Ur-Evangelium aus dem 1. Jahrhundert, das sich „Das Evangelium des Friedens Jesu Christi von seinem Schüler Johannes“ nennt, und das von Ed. Bordeaux Székely aufgefunden sein will und einen zweiten Teil kennt, der folgendermaßen beginnt: „Und ebenso betet zu eurer Erdmutter: Unsere Mutter, die du bist auf Erden, geheiligt sei dein Name…“ Ist das kurios? Es ist sicher nicht kurioser als die Wiedergabe des Vaterunser in der erst 2006 erschienenen <a title="„Bibel in gerechter Sprache“" href="http://www.bibel-in-gerechter-sprache.de/" target="_blank">„Bibel in gerechter Sprache“</a>, in der das Vaterunser so beginnt: „Du Gott, bist unser Vater und Mutter im Himmel, dein Name werde geheiligt. Deine gerechte Welt komme..“   Niemand sage, das alles sei nicht ernsthaft. Aber ist es ernsthaft dasselbe, was Jesus gesagt und gewollt hat? Ich entscheide mich in der Auslegung des Vaterunser für den Wortlaut, den wir in Luthers Übersetzung im Matthäusevangelium nachlesen können und der ökumenisch ist.</p>
<p>In der nächsten Folge hören wir dann etwas über den Vater im Himmel.</p>
<p>Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute: <a title="Teil 1 finden Sie hier." href="http://wp.me/pEVY5-2t" target="_blank"></a></p>
<p><a title="Teil 1 finden Sie hier." href="http://wp.me/pEVY5-2t" target="_blank">Teil 1 finden Sie hier.</a></p>
<p><a title="Teil 2 finden Sie hier." href="http://wp.me/pEVY5-3p" target="_blank">Teil 2 finden Sie hier.</a></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/yZRJbjwl3m8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/yZRJbjwl3m8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute. Teil 2.]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/17/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute-teil-2/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:10:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/17/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin 2. Teil: Die vertanen Chancen des Gebetes Wer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin</p>
<p>2. Teil: Die vertanen Chancen des Gebetes</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-214" title="In welche Richtung beten? Gen Himmel oder in sich gekehrt?" src="http://rogateberlin.wordpress.com/files/2009/10/rimg1643.jpg?w=300" alt="In welche Richtung beten? Gen Himmel oder in sich gekehrt?" width="300" height="224" />Wer Beten für selbstverständlich hält, der irrt. Beten, wie wir Christen es verstehen, setzt zweierlei voraus: Einen hörenden, persönlichen Gott, der unser Gebet wünscht, und ein ehrliches Herz, das sich nach Antwort und Erfüllung seines Gebetes sehnt. Ob es sich dabei um ein Dank-, Bitt-, Lobpreisgebet oder sonst eine Gebetsform handelt, ist unwesentlich. Die Erfahrung lehrt, dass Gott den Beter hört, aber Er erhört nur die seiner Gebete, die den Beter im Blick auf das Ewige Leben und nicht nur auf das irdische entwicklungsmäßig weiterbringen und ihn nicht an dieser Entwicklung hindern. Wie wenig Beten selbstverständlich ist, mag ein jeder an sich selbst feststellen, wenn er sich fragt: „Habe ich mich – vom Kirchbesuch abgesehen – selbst schon laut beten gehört?“ Religiöse Stimmungen, die zur Zeit Konjunktur haben, repräsentieren nicht das derzeitige christliche Gebetsleben.</p>
<p>Warum ist das Gebetsleben in unserer Zeit so schwerfällig und quälend? Ein Blick zurück in die Geistesgeschichte Europas der letzten 500 Jahre erklärt, warum wir heute eine Art Gebetsnotstand ausrufen müssten. Als <a title="René Descartes " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Descartes" target="_blank">René Descartes </a>(1596-1650), Begründer des Rationalismus, sein „Ich denke – also bin ich (cogito ergo sum)“  formulierte, empfand die damalige geistige Elite Europas sich selbst und ihren eigenen Verstand (ratio) für den Mittelpunkt der Schöpfung. Was ihr Verstand nicht fasste, wurde bestritten. Das galt vor allen Dingen für die Erfahrung. Der menschliche Verstand galt als die Messlatte aller Dinge. Das herrliche „Ich“ stand den „Objekten“ betrachtend gegenüber und übte sich darin, sie zu beherrschen. Zu solchen „Objekten“ zählten bald neben den Maschinen auch alle Tiere, die „Schwarzen“, die Kolonien, die Frauen und später die Arbeiter. Und weil das anscheinend alles so logisch war, ging das stolze Ego daran, das „Über-Ego“, Gott,  als Person infrage zu stellen und durch ein „Prinzip Gott“ zu ersetzen. Freilich mit der Folge: Zu einem „Prinzip“ lässt es sich bis heute schwerlich beten!</p>
<p>Die dem Rationalismus folgende Zeit der Aufklärung sollte die relative Offenheit für das Gebet weiter einengen. Der „Aufgeklärte“ legte wert darauf, den „Autoritätsglauben“ der Kirchen durch einen sogenannten „Vernunftsglauben“ zu ersetzen.  Der Philosoph <a title="Immanuel Kant " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank">Immanuel Kant </a>(1724-1804) sprach in diesem Zusammenhang gern von „Wahnglauben“, den er in drei Gruppen einteilt, von deren eine die Gnadenmittel sind, zu denen er das Gebet zählt. Bei Kant heißt es: „Das Beten, als ein innerer förmlicher Gottesdienst und darum als Gnadenmittel gedacht, ist ein abergläubischer Wahn (ein Fetischmachen); denn es ist ein bloß erklärtes Wünschen, gegen ein Wesen, das keiner Erklärung…des Wünschenden bedarf, wodurch also nichts getan….,mithin Gott wirklich nicht gedient wird.“<br />
Der „Vernünftige“ bedarf des Gebetes, des „Wahns“ nicht; er will die moralische Tat. Die Aufklärungszeit ist die Wiege eines überbetonten Tat-Christentums. In den meisten Lehranstalten, Schulen, und Kirchen bemühten sich die Pädagogen, ihre Zöglinge aus der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ herauszuführen und sie zu lehren, sich des eigenen Verstandes zu bedienen – ohne Gebet – versteht sich! Das „Vaterunser“ – so Kant – sei sowieso nur eine Formel, die sich selbst  entbehrlich mache, da man in ihr nichts anderes als den Vorsatz zum guten Lebenswandel finde. Welch ein Irrtum!</p>
<p>In solch einem Geist sind unsere Ahnen landauf, landab, erzogen (oder verzogen?) worden. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Belächelten die Gebildeten der Aufklärungszeit, die sich „ihres Verstandes bedienten“ das Gebet, so sollte mit dem Philosophen <a title="Ludwig Feuerbach" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Feuerbach" target="_blank">Ludwig Feuerbach</a> (1804-1872), der den Materialismus einzuläuten begann, eine dem Gebetsleben weitaus feindlichere Epoche beginnen. Feuerbach selbst hält nichts mehr vom „Prinzip Gott“ und will es durch die „Projektion Gott“ ersetzt wissen. Über das Gebet urteilt er:  „Das Gebet ist das absolute Verhalten des menschlichen Herzens zu sich selbst, zu seinem eigenen Wesen…Im Gebet betet der Mensch sein eigenes Herz an, schaut er das Wesen seines Gemütes als das absolute Wesen an.“<br />
Feuerbach, einst glühender Gottsucher, der von sich selbst schrieb: „Gott war mein erster Gedanke“, findet statt Gott den Menschen als seinen letzten Gedanken.</p>
<p>Im Gefolge von <a title="Karl Marx" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx" target="_blank">Karl Marx</a> (1818-1883), <a title="Friedrich Nietzsche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche" target="_blank">Friedrich Nietzsche</a> (1844-1900), <a title="Sigmund Freud" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud" target="_blank">Sigmund Freud</a> (1856-1939) und der Naturwissenschaft beinahe durchgängig, wurde der Gedanke von der Vorherrschaft der Materie über den Geist und also der Tat über den Glauben fest und fester gezurrt. Das Gebet, meinte man, pflegen nur die Randsiedler, die Unaufgeklärten, die Duckmäuser. <a title="Berthold Brecht " href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht" target="_blank">Berthold Brecht </a>(1898-1956) hat diese Haltung treffend in seiner <a title="„Mutter Courage und ihre Kinder“" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Courage_und_ihre_Kinder" target="_blank">„Mutter Courage und ihre Kinder“</a> beschrieben. In einer Szene gegen Ende des Stückes stellt Brecht die stumme Kattrin einer Bauernfamilie gegenüber. Während die Bauersleute bei einem nächtlichen Handstreich der Feinde auf die wehrlose Stadt Halle auf die Kniee fallen und das „Vaterunser“ beten, klettert Kattrin, umgetan mit einer Trommel, auf das Dach des Hauses und will die Schlafenden warnen. Schreien kann sie nicht, nur lärmen. Das Gebet wir hier als die nutzlose und falsche Alternative dem Handeln gegenübergestellt. Gebet wird missverstanden als Flucht aus dem Handeln und schlechterdings abgelehnt. Kann das aber das letzte Wort unsers Jahrhunderts zum Gebet sein?</p>
<p>Beten ist zu keiner Zeit falsch oder nutzlos und rechtes Handeln ebenso wenig. Was könnte einem Menschen wohl mehr geschadet haben: seines Lebens Beten oder seines Lebens Handeln? Nicht oder nicht mehr zu beten halte ich für die Grundtorheit unseres Jahrhunderts. Niemand vermag dem Gebet die Verheißung zu nehmen. Und dem „Vaterunser“ schon gar nicht. Es bleibt bei dem, was der Prophet Jesaja aussprach: „Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen“, spricht Gott. Das ist keine Intellektuellenschelte sondern Einspruch gegen ihre Hybris. Vom Gebet gilt: „Wer den Namen Gottes anrufen wird, soll gerettet werden.“ Durch Gedankenblitze der Aufgeklärten lässt Gott sich nicht aus dem Regimente drängen. Von denen, die der Zeitgeist nicht hat irre machen lassen, lesen Sie in &#8220;Das Vaterunser ausgelegt für Menschen von heute. Teil 3.&#8221;</p>
<p>Die Choralbearbeitung &#8220;Vater unser im Himmelreich&#8221; von Johann Sebastian Bach, BWV 636<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/BPIfOqq5KuY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/BPIfOqq5KuY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute:</p>
<p><a title="Teil 1 finden Sie hier." href="http://wp.me/pEVY5-2t" target="_blank">Teil 1 finden Sie hier.</a></p>
<p><a title="Teil 3 finden Sie hier." href="http://wp.me/pEVY5-3L" target="_blank">Teil 3 finden Sie hier.</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Blick über den Tellerrand: Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute. Teil 1.]]></title>
<link>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/16/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 16:50:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Administrator</dc:creator>
<guid>http://rogateberlin.wordpress.com/2009/10/16/blick-uber-den-tellerrand-das-%e2%80%9evaterunser%e2%80%9c-ausgelegt-fur-menschen-von-heute/</guid>
<description><![CDATA[von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin 1.  Teil: Eine Einleitung Als Martin Luther si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong> </strong></p>
<p>von D. Rönisch, evangelischer Pfarrer in Ruhe, Berlin</p>
<p>1.  Teil: Eine Einleitung</p>
<p>Als <a title="Martin Luther" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther" target="_blank">Martin Luther</a> sich im 16. Jahrhundert an uns Deutsche gewandt hat mit dem Willen, unser Gottesverhältnis zu reformieren, da war Beten noch kein Problem. Luther bekennt von sich selbst:</p>
<blockquote><p>„<em>Wenn du wenig zu tun hast, dann bete eine Stunde; wenn du viel zu tun hast, zwei Stunden.“</em></p></blockquote>
<p>Hundert Jahre später heißt es bei <a title="Franz von Sales" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Sales" target="_blank">Franz von Sales</a>, einem Ordensgründer:</p>
<blockquote><p><em>„Bete jeden Tag eine halbe Stunde, und wenn du sehr viel zu tun hast, dann bete eine ganze Stunde.“</em></p></blockquote>
<p>Noch einmal 200 Jahre später schreibt <a title="Immanuel Kant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank">Immanuel Kant</a>:<em> </em></p>
<blockquote><p><em>„Das Beten, als ein innerer förmlicher Gottesdienst …ist ein abergläubischer Wahn (ein Fetischmachen); denn es ist ein bloß erklärtes Wünschen, gegen ein Wesen, das keiner Erklärung der inneren Gesinnung des Wünschenden bedarf…“</em></p></blockquote>
<p>Dass heute in einer durchschnittlichen deutschen Familie Kinder ihre Eltern betend erleben, dürfte eher eine Ausnahme, denn die Regel sein. Deutschland ist Gebets-Notstandsgebiet!</p>
<p>Es ist schon ein paar Jährchen her (1979), als unser damaliger Landesbischof <a title="Dr. Martin Kruse" href="http://www.youtube.com/watch?v=MZFEHlkR5qk" target="_blank">Dr. Martin Kruse</a> vor der Provinzialsynode folgendes sagte:</p>
<blockquote><p>„<em>In einer Zeit, in der das Glaubenswissen der Christen – nicht ohne Schuld der Kirche! –gefährlich verblasst, ist es eine der vordringlichsten Aufgaben in allen Diensten der Kirche, die Sprachfähigkeit des Glaubens zu gewinnen und zu fördern. Wenn wir unseren Glauben nicht aussprechen können, reden wir über alles Mögliche und betreiben wir Beliebiges, bleiben aber dabei das Eigentliche und Wichtige schuldig. Die Sprachfähigkeit des Glaubens ist Symptom für seine Lebendigkeit! Das Vaterunser ist nun die erste gemeinsame Äußerung der Sprachfähigkeit des Glaubens gewesen – und es ist heute noch das Letzte, was C</em><em>hristen</em><em> gemeinsam sagen können“ </em></p></blockquote>
<p>Der Bischof weist hier auf eine Not in der Christenheit hin, die zu überwinden uns das Vaterunser hilft. Mir scheint, mit gutem Grund. Denn das Vaterunser ist Jesu Antwort gewesen auf die Unsicherheit Seiner Jünger, die nicht wissen, worauf sich ihr Beten, ihr Sinnen und Trachten, wenn es um die Beziehung des Menschen zu Gott geht, richten soll.</p>
<p>Wenn das <a title="Vaterunser" href="http://www.kirche-oldenburg.de/evangelisch/gebete/vaterunser.html" target="_blank">Vaterunser</a> auch keine lückenlose Dienstanweisung für jeden Schritt ins christliche Leben ist, so ist es doch eine grundlegende Einweisung ins Kirche-Sein. Es enthält Weg – und Zielmarken für das Volk Gottes damals und heute. Es war der Herr Jesus selbst, der das Vaterunser zum Merkmal Seiner Jünger gemacht hat und die frühe Kirche hat es unter Arkandisziplin gestellt. Das Vaterunser war etwas Heiliges, das man vor Außenstehenden geheim gehalten hat. Es ist gerade dieses Gebet, das den egoistischen Beter (Ich will…) über das Du Gottes zum verantwortungsbewussten „Wir“ bzw. „Uns“<strong> </strong>umerzieht. Zu einem solchen Prozess möchte ich einladen, indem wir das Gebet Jesu besser kennen lernen. Vielleicht gelingt es uns ja, aus  so etwas wie einer rituellen Gebetsmühle heraus – und in ein lebendiges Gottesverhältnis hineinzufinden. Unsere Gebete sollen doch mehr sein als nur Fallschirme, die wir im Notfall zur Hand haben aber immer hoffen, sie nie gebrauchen zu müssen.</p>
<p>In den weiteren Folgen komme ich auf unsere Gebetsnot zu sprechen und wie uns die einzelnen Bitten des Vaterunser, die sorgfältig ausgelegt werden, helfen, aus der inneren Not heraus und in eine neue Gottesbeziehung hineinzugelangen. Denn jede Bitte im Sinne Jesu bringt uns dem Reich Gottes näher. Deshalb beten wir auch: „Vaterunser…“</p>
<p>Das „Vaterunser“ ausgelegt für Menschen von heute. <a title="Teil 2 hier." href="http://wp.me/pEVY5-3p" target="_blank">Teil 2 hier.</a></p>
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