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	<title>bruch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/bruch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bruch"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 13:04:20 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[And It's Monday Again]]></title>
<link>http://lnsb7s.wordpress.com/2009/11/30/and-its-monday-again/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:15:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ella</dc:creator>
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<description><![CDATA[heavy sleeper my sister and her beloved there is always time for staring out the window ...in my bel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img6.imageshack.us/img6/198/dsc05389c.jpg" target="_blank"><img src="http://img6.imageshack.us/img6/198/dsc05389c.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">heavy sleeper</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img6.imageshack.us/img6/2049/dsc05445eq.jpg" target="_blank"><img src="http://img6.imageshack.us/img6/2049/dsc05445eq.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">my sister and her beloved</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img24.imageshack.us/img24/4996/dsc05479o.jpg" target="_blank"><img src="http://img24.imageshack.us/img24/4996/dsc05479o.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">there is always time for staring out the window</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img6.imageshack.us/img6/9706/dsc05606tk.jpg" target="_blank"><img src="http://img6.imageshack.us/img6/9706/dsc05606tk.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img138.imageshack.us/img138/7180/dsc05607.jpg" target="_blank"><img src="http://img138.imageshack.us/img138/7180/dsc05607.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text"> ...in my belly</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img6.imageshack.us/img6/5301/dsc05609c.jpg" target="_blank"><img class=" " src="http://img6.imageshack.us/img6/5301/dsc05609c.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">and so are you <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img193.imageshack.us/img193/6378/dsc05616qi.jpg" target="_blank"><img src="http://img193.imageshack.us/img193/6378/dsc05616qi.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 466px"><a href="http://img24.imageshack.us/img24/1181/dsc05625rp.jpg" target="_blank"><img src="http://img24.imageshack.us/img24/1181/dsc05625rp.jpg" alt="" width="456" height="313" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p><em><strong>Uppers:</strong></em></p>
<ul>
<li>Pancakes for brunch</li>
<li>Waking up to the sun</li>
<li>Sleeping in</li>
<li>Stillness</li>
<li><em>Relentless </em>by Lauren Dane</li>
<li>Thinking about getting <em>Her Fearful Symmetry </em>by Audrey Niffenegger</li>
<li>Beef brisket noodles</li>
</ul>
<p><em><strong>Downers:</strong></em></p>
<ul>
<li>How fast days go by</li>
<li>Last day of November 2009</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hals- und Beinbruch]]></title>
<link>http://langdingdang.wordpress.com/2009/11/28/hals-und-beinbruch/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:42:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Langdingdang</dc:creator>
<guid>http://langdingdang.wordpress.com/2009/11/28/hals-und-beinbruch/</guid>
<description><![CDATA[Diesen Wunsch hat die Giraffe wohl zu wörtlich genommen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Diesen Wunsch hat die Giraffe wohl zu wörtlich genommen.</p>
<p><a href="http://langdingdang.wordpress.com/files/2009/11/hals_bein_bruch1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-58" title="Hals- und Beinbruch" src="http://langdingdang.wordpress.com/files/2009/11/hals_bein_bruch1.jpg" alt="Hals- und Beinbruch" width="497" height="356" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zur Ökonomisierung der Bildung]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/11/26/zur-okonomie-der-bildung/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:48:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
<guid>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/11/26/zur-okonomie-der-bildung/</guid>
<description><![CDATA[Bildung soll ökonomisch quantifizierbar, messbar sein. Also ist es naheliegend, junge Menschen so sc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/kinder_lernen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-254" title="Kinder_lernen" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/kinder_lernen.jpg" alt="" width="150" height="227" /></a>Bildung soll ökonomisch quantifizierbar, messbar sein. Also ist es naheliegend, junge Menschen so schnell wie möglich durch vorgefertigte Kanäle durch das Studium zu pressen um den Output zu optimieren. Angehende Studenten werden so ähnlich wie Rohstoffe gesehen, die es zu fertigen gilt. Das Studium soll ihnen einen gewissen ökonomisch verwertbaren Mehrwert aufdrängen. Nach Erreichen eines akademischen Titels sind sie Fertigprodukte, die der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Unternehmen können wie im Fachhandel nach geeigneten Produkten Ausschau halten und die frisch gebackenen Bachelors in ihren Dienst stellen.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF</p>
<p><!--more--></p>
<h4>Was ist also der Auftrag einer Universität?</h4>
<p>Von diesem primitiven, oben genannten und leider auch praktizierten Ansatz ausgehend, muss die Universität also nur speziell diese Energien der Studenten ans Licht bringen, die wirtschaftlich verwertbar sind. Aus dieser plumpen Ausbildung wird aber nichts wesentlich Neues entstehen. Vorgefertigte Inhalte werden gelehrt und vermittelt.</p>
<p>Der menschliche Verstand, das kritische Denken, schließlich das was uns von tierischen Instinkten abhebt, wird in der derzeitigen Bildungspolitik verhöhnt. Universitäten sollten sich durch die Schaffung von neuen Gedanken, neuen Erfindungen, neuen Forschungsergebnissen, neue Theorien auszeichnen. Die freie Forschung und die freie Lehre ökonomischen Aspekten und vorgefertigten Inhalten zu unterwerfen, kommt einem gesellschaftlichen Stillstand gleich. Diese Regulierung des Denkens ist die Fortführung des Orwellschen Gedankens und die reale Bestätigung der „Schönen Neuen Welt“.</p>
<p><a href="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/idee.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-255" title="Idee" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/idee.jpg" alt="" width="226" height="301" /></a>Die Politik muss sich endlich klar werden, in wessen Dienst sie steht: Ist sie rein von ökonomischen Aspekten geleitet oder nimmt sie ihren Auftrag zur Vertretung der Gesellschaft war?</p>
<p>Die gefährliche Spirale der Abgehobenheit des politischen Feldes wird immer enger. Wenn politische Entscheidungen nur auf Beziehungen zu anderen politischen Akteuren basieren, so befindet sich die Demokratie in einer Sackgasse. Für die Entscheidungsträger gilt es die Bedürfnisse der Bevölkerung wahrzunehmen und zur positiven Weiterentwicklung der Gesellschaft beizutragen. Und dazu zählt den eigentlichen Auftrag der Universitäten zu erkennen und den in der Gesellschaft zu legitimieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der mit den Gebeinen]]></title>
<link>http://witzeglas.wordpress.com/2009/11/21/der-mit-den-gebeinen/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 04:00:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Timo</dc:creator>
<guid>http://witzeglas.wordpress.com/2009/11/21/der-mit-den-gebeinen/</guid>
<description><![CDATA[Wie nennt man es, wenn Diebe in ein Museum einsteigen, um Gebeine zu stehlen? &#8220;Knochenbruch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie nennt man es, wenn Diebe in ein Museum einsteigen, um Gebeine zu stehlen?</p>
<p>&#8220;<span style="color:#ffffff;">Knochenbruch</span>&#8220;</p>
<p>(Watchamacallit?)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was haben Sie denn mit Ihren Haaren gemacht??]]></title>
<link>http://klauerei.wordpress.com/2009/11/18/was-haben-sie-denn-mit-ihren-haaren-gemacht/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:17:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>klauerei</dc:creator>
<guid>http://klauerei.wordpress.com/2009/11/18/was-haben-sie-denn-mit-ihren-haaren-gemacht/</guid>
<description><![CDATA[Nichts, ich hab nur meinen Pony zurückgesteckt! Er ist nämlich zu lang und dann würde ich nichts meh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nichts, ich hab nur meinen Pony zurückgesteckt! Er ist nämlich zu lang und dann würde ich nichts mehr sehen! Sieht aber ganz hübsch aus, liebes Wunderbärchen, jetzt sehen wir eeendlich mal deine schönen blauen Augen! Im hübschen rot-blau-gestreiften Kleidchen sitzts am Schreibtisch und gestaltet Etiketten. Bruchsicher oder nicht, hauptsache auf der U1 ist es erkennbar&#8230; Ist auch gar nicht so einfach, ein Etikett für Bruchwarnungen zu gestalten, vorallem wenn das Cover schwarz ist und die Etikette auch&#8230;also doch schwarz auf weiss?</p>
<p>floskel1</p>
<p>Die Zeit ging vorbei und nichts ist getan, floskel1. Aber das Wunderbärchen arbeitet fleissig weiter, als gäbe es kein Morgen. Schliesslich sind wir hier nicht bei floskel3.</p>
<p>Zu tischschsch! macht sich das Wunderbärchen Gedanken darüber, obs bei Beate Uhse wohl auch Latex für Schwangere zu kaufen gibt? floskel1, leider hat in der Runde noch niemand bei BU nachgefragt. floskel5</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur ein paar Zahlen...]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/11/11/nur-ein-paar-zahlen/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:53:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
<guid>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/11/11/nur-ein-paar-zahlen/</guid>
<description><![CDATA[Der aufstand der unzufriedenen Studenten in Österreich und bereits in mehreren Ländern Europas ist i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" title="Besetzt" src="http://farm3.static.flickr.com/2547/4047821157_811b686e15.jpg" alt="" width="145" height="193" />Der <a title="unsereuni.at" href="http://www.unsereuni.at" target="_blank">aufstand der unzufriedenen Studenten in Österreich</a> und bereits in <a title="Karte der besetzten Unis" href="http://zurpolitik.com/2009/11/10/unsere-unis-eine-karte/" target="_blank">mehreren Ländern Europas</a> ist in aller Munde. Die Bevölkerung ist gespalten: Für die einen sind diese aufständischen Studiosi nicht mehr als linke Chaoten, faule Bummelstudenten, verzogene Fratzen oder Berufsdemonstranten. Für die anderen sind die Aufstände mehr als gerechtfertigt und die jungen Leute sind couragierte Bürger, die das immer prekärer werdende Bildssystem reformiert haben wollen.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF<!--more--></p>
<p>Um die Studenten in Argumentationsnot zu bringen werfen Politiker mit Zahlen um sich. Alles sei in Ordnung und es werden eh viele Millionen und Milliarden in das Bildungssystem investiert&#8230; Der scheidende Wissenschaftsminister Hahn gab schneller Hand 35. Mio. € frei und rühmte sich wie großzügig er ist. Für einen Studenten ist es schwer zu argumentieren, dass 35 Mio. € wenig Geld sei. Also ein paar Zahlen um diese 35. Mio. € ein zu relativieren.</p>
<div id="attachment_229" class="wp-caption alignleft" style="width: 516px"><img class="size-full wp-image-229" title="Statistik_Bildung-vs-BIP" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/statistik_bildung-vs-bip.jpg" alt="Statistik_Bildung-vs-BIP" width="506" height="298" /><p class="wp-caption-text">Gesamtausgaben für Bildung gemessen am BIP</p></div>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-193" title="weiss" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/08/weiss.gif" alt="weiss" width="506" height="25" />Die öffentlichen <a title="Statistik Austria" href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bildung_und_kultur/formales_bildungswesen/bildungsausgaben/019489.html" target="_blank">Gesamtausgaben für Bildung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt</a> (BIP) zeigen einen mehr als deutlichen Rückgang. Wurden 1995 noch 6,1% des BIP ausgegeben, so waren es 2006 nur noch 5,4%. Um konkreter zu werden: hätte man den Stand von 1995, die 6,1% des BIP gehalten, würden heute um rund 1,7 Mrd. € mehr zur Verfügung stehen.</p>
<div id="attachment_232" class="wp-caption alignnone" style="width: 509px"><img class="size-full wp-image-232 " title="Bildung_Bereiche" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/11/bildung_bereiche2.jpg" alt="Bildung_Bereiche" width="499" height="286" /><p class="wp-caption-text">Bildungsausgaben nach Sektoren</p></div>
<p>Die Einführung der Studiengebühren hat im <a title="Statistik Austria" href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/staatsausgaben_nach_aufgabenbereichen/034704.html" target="_blank">Tertiärbereich, also den Universitäten nicht die erwünschten Zusatzeinkünfte erbracht</a>. Ganz im Gegenteil, die Ausgaben für die Universitäten sind seit der Jahrtausendwende stagniert und das bei ständig steigendem BIP.</p>
<p>Ende 2008 wurde das allseits bekannte Bankenrettungspaket mit 100 Mrd. € geschnürt. Nimmt eine Bank staatliche Hilfen in Anspruch, so hat der Staat keinerlei Mitspracherecht und so lange die Bank Rote Zahlen schreibt, braucht sie auch keine Zinsen für das Darlehen bezahlen. Völlige Transparenz wurde gefordert und auch versprochen. Doch ein Jahr nach dieser wahnsinnigen Kreditbereitstellung für die Geldinstitute findet man kaum eine Presseaussendungen, keine Statistik und keinen Eintrag auf der Homepage des Finanzministeriums.</p>
<p>Da die Banken für die staatlichen Kredite keine Zinsen bezahlen müssen, entstand dem Finanzministerium nur durch die <a title="diepresse.com" href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/520887/index.do?from=simarchiv" target="_blank">Darlehen für Volksbank und Hypo-Alpe-Adria ein Ausfall von insgesamt 436 Mio. €</a>.</p>
<p>Österreichischen Banken erhalten also aufgrund ihrer eigenen Fehler Steuergeld, müssen für dieses keinerlei Zinsen bezahlen (solange sie keine Gewinne machen) und betreiben, so dreist wie sie sind Niederlassungen in <a title="http://www.attac.at/7009.html" href="http://www.attac.at/7009.html" target="_blank">einschlägigen Steueroasen</a>, die den Banken ermöglichen Gelder an am Österreichischen Fiskus vorbeizuschleusen. So hat, zum Beispiel die Erste Bank eine Niederlassung auf den Cayman Island und auf Malta. Raiffeisen hat Zweigstellen auf Jersey und auf Malta, in Lichtenstein und in Singapur. Von der Meinl Bank und der Bawag gar nicht zu erwähnen.</p>
<p>Zwischen 50.000 und 200.000 Österreicher spekulieren an der Börse. Diese schlauen Mitbürger lassen also ihr Vermögen für sich arbeiten. Aber die meisten sind noch schlauer, denn nur maximal 10 bis 20 Prozent der Spekulanten versteuern diese durch Aktien erwirtschafteten Gewinne. Wie das <a title="http://oe1.orf.at/inforadio/115207.html?filter=2" href="http://oe1.orf.at/inforadio/115207.html?filter=2" target="_blank">Ö1 Abendjournal</a> berichtete ist außer Karl Bruckner, Steuerexperte der Kammer der Wirtschaftstreuhänder keiner bereit ein offizielles Interview zu diesem „Heißen Eisen“ zu geben. Durch die sehr geringe Erfassung der Spekulationsgewinne entgeht dem Staat also eine erhebliche Summe.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-193" title="weiss" src="http://thebalancebeam.wordpress.com/files/2009/08/weiss.gif" alt="weiss" width="499" height="28" /></p>
<p>Quellen:</p>
<p><a title="http://www.statistik.at/" href="http://www.statistik.at/" target="_blank">http://www.statistik.at/</a></p>
<p>Photocredit &#124; <a title="http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/" href="http://www.flickr.com/photos/martin-juen-fotografie/" target="_blank">Martin Juen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[zur analyse / bezugstext: "tauben im gras" (wolfgang koeppen)]]></title>
<link>http://blogorilla.wordpress.com/2009/10/26/zur-analyse-bezugstext-tauben-im-gras-wolfgang-koeppen/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 19:47:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>blogorilla</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;neben anderen ist die Funktion der Vermittlung denkbar. Eine Vermittlung des vorherrschenden ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230;neben anderen ist die Funktion der Vermittlung denkbar. Eine Vermittlung des vorherrschenden ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sido bricht sich die Hand. Raab Loost ab.]]></title>
<link>http://mmogler.wordpress.com/2009/10/11/sido-bricht-sich-die-hand-raab-loost-ab/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 10:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>mmogler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jaja der Sido. Schon beim Qualifing in der ersten Runde gegen den  Wall und beim Runden Rennen in de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jaja der Sido. Schon beim Qualifing in der ersten Runde gegen den  Wall und beim Runden Rennen in der ersten Runde überschlagen. Dabei hat er noch soviel Pech das das Fenstergitter sich löst und das Auto auf seiner Hand liegen bleibt. Resultat ist ein Bruch. Man muss sagen das er es sehr männlich genommen hat und es einfach so weggesteckt hat ohne rumzuheulen. Respekt. Leider habens die Ludolfs auch nicht geschafft zu gewinnen, waren aber diesmal sehr gut dabei. Ich wünsche einen der Ludolfs beim nächsten mal ein wenig mehr Glück, dann reichts auch zum Sieg! ja und der Stefan hat nur geloost&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brunch Bites to Impress]]></title>
<link>http://shorelinechef.wordpress.com/2009/10/09/brunch-bites-to-impress/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 23:08:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>shorelinechef</dc:creator>
<guid>http://shorelinechef.wordpress.com/2009/10/09/brunch-bites-to-impress/</guid>
<description><![CDATA[I often have the need for a breakfast/brunch dish that travels well. Well, I’ve got a new favorite a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>I often have the need for a breakfast/brunch dish that travels well. Well, I’ve got a new favorite and it would be just as good for a party appetizer. The prep is simple and the results are fantastic (really… how wrong can you go with bacon and cheese?!?)</p>
<p><strong><span style="font-size:small;">Bacon-Cheddar Bites</span></strong></p>
<p><span style="font-size:x-small;"><span style="text-decoration:underline;">Ingredients:</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-size:x-small;">1 pkg. pie crusts (2 crusts), softened </span><span style="font-size:x-small;">according to package directions.</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">8 slices bacon</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">2 plum tomatoes (plus more diced for garnish, optional)</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">1 cup shredded cheddar cheese</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">4 oz. (1/2 pkg) cream cheese, softened</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">2 tsp. Dijon mustard</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">1 garlic clove, pressed</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">Sliced green onions (optional)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-size:x-small;"><span style="text-decoration:underline;">Directions:</span></span></p>
<ol>
<li><span style="font-size:x-small;">Preheat oven to 400 degrees. Unroll pie crust onto lightly floured surface. Spacing closely together, use a cup (the Pampered Chef Measure-All Cup is perfect) to cut nine circles around the outside edge and three in the center. Press disks into wells of a 24-indentation mini muffin pan, using the Mini-Tart Shaper to complete. Bake 8 – 10 minutes or until golden brown (if your dough has become very warm, I would suggest popping it into the fridge for 5 – 10 minutes to re-chill).</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">Meanwhile, stack bacon; thinly slice and cook over medium-high heat 10 – 12 minutes or until crisp. Remove bacon to paper towel-lined plate; cool slightly. Meanwhile, cut tomatoes in half and scrape out seeds. Dice. Chop bacon (the Food Chopper is great for this). In a bowl, combine bacon, tomatoes, cheddar cheese, cream cheese, mustard and pressed garlic. Mix well.</span></li>
<li><span style="font-size:x-small;">Remove pan from oven to a rack. Using a small spoon (such as the Adjustable Measuring Spoon), fill each cup with about 1 Tbsp. of the cheese mixture. Bake 5 – 7 minutes or until cheese is melted. Garnish with green onions and additional diced tomato, if desired.</span></li>
</ol>
<p><span style="font-size:x-small;">Yield: 24 appetizers</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;"> </span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Recipe from The Pampered Chef.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;"> </span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">I ended up with extra filling and plan to try it wrapped in crescent dough and baked or spread on toast and broiled. Simple and quick, but</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">This could definitely be lightened up. The Neufchatel cheese I used worked just fine. You could also replace the bacon with turkey bacon and use light cheddar.</span></p>
<p><span style="font-size:x-small;"> </span></p>
<p><span style="font-size:x-small;">Hope you enjoy it!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[„Mutti Merkel“ hats geschafft]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/09/28/%e2%80%9emutti-merkel%e2%80%9c-hats-geschafft/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 09:27:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
<guid>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/09/28/%e2%80%9emutti-merkel%e2%80%9c-hats-geschafft/</guid>
<description><![CDATA[Die alte und neue Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dank eines klugen Wahlkampfes vermiden, dass ihr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" title="CDU" src="http://farm3.static.flickr.com/2570/3958568460_79b4d8bf88.jpg" alt="" width="178" height="141" />Die alte und neue Bundeskanzlerin <a title="Merkel Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" target="_blank">Angela Merkel</a> hat dank eines klugen Wahlkampfes vermiden, dass ihre Partei herbe Verluste einfährt. Das Debakel der <a title="SPD Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SPD" target="_blank">SPD</a> zeichnete sich schon im Vorfeld ab und gilt generell als gesamt-europäischer Trend.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF<!--more--></p>
<p>Der Wahlkampf der Bundeskanzlerin <a title="Merkel Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel" target="_blank">Angela Merkel</a> war anfangs irgendwie eigenartig aber am Ende wahnsinnig ausgeklügelt und erfolgreich. Früh hat sich Merkel festgelegt, was sie sich von den Wahlen wünsche. Sie wolle einen Regierungswechsel für Deutschland, sie möchte nur mit der <a title=" FDP Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Demokratische_Partei" target="_blank">FDP</a> eine Koalition eingehen und erteilt so der <a title="SPD Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SPD" target="_blank">SPD</a> eine klare Absage.<br />
Mit dem Ruf nach einem Regierungswechsel hat Frau Merkel vielen Deutschen diesen Wunsch von den Lippen abgelesen. Ein Wechsel in der Regierungsbank braucht es, aber nicht die <a title="CDU Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/CDU" target="_blank">CDU</a> wird ausgewechselt sondern die SPD. Auf die Sozialdemokratie zu setzen, würde angesichts der Trends der letzten Wahlen in Europa nicht viel bringen. So kann sie im Wahlkampf auf die letzte Regierung schimpfen und ihren Unmut über die SPD freien Lauf lassen.</p>
<p>Sie werde nur eine Koalition mit der FDP eingehen &#8211; eine bedachte und gewagte Strategie. Die liberalen sind in Deutschland schon länger auf dem aufsteigendem Ast und klare Wahlgewinner der vergangen EU-Wahlen. Mit dieser deutlichen Richtung ködert Frau Merkel nicht nur ihre eigenen Wähler, nein, sie macht es auch Wählern schmackhaft die FDP zu wählen. Wer in den letzten Jahren davon ausging, seine Stimme der FDP zu geben, wäre eine verschenkte Stimme, der konnte sich bei dieser Wahl sicher sein, dass sein Kreuz unter der FDP zu einer nahezu gesicherten Regierungsbeteiligung führt.</p>
<p>Warum aber überhaupt die FDP für so viele Menschen in Deutschland wählbar ist, bleibt schleierhaft. So steht sie doch für wirtschaftliche Werte, die maßgeblich an der Wirtschafts- und Finanzkrise Schuld sind. Mit der „Jeder-ist-seines-eigenen-Glückes-Schmied-Einstellung“ sind scheinbar viele Deutsche einverstanden. Ein recht einfaches Credo, das vieles von vornherein beantwortet, aber noch vieles mehr unbeantwortet lässt. Die nächsten Monate und Jahre werden zeigen, wie eine liberale Partei mit dem von der Vorgängerregierung hinterlassenen Schuldenberg zurecht kommt und wie die Welt, vor allem die konservativen und islamischen Regierungen auf einen homosexuellen Außenminister reagieren.</p>
<p>Aus österreichischer Sicht äußerst positiv zu bewerten ist der eher sachliche Wahlkampf der in Deutschland geführt wurde. Es gab keine großangelegten Hetzkampagnen, Ausländerbeschimpfungen und sonstige emotionial befangene Themen. In Österreich ist fast schon jeder Wahlkampf durch populistische Hasstiraden gegen Ausländer geprägt. Deutschland, das mindestens eine ähnliche Aufgabe in Sachen Asyl- und Integrationspolitik zu lösen hat, kommt ein Wahlkampf fast gänzlich ohne Hetze aus.</p>
<p>Photocredit: <a title="micadox" href="http://www.flickr.com/photos/micadox/" target="_blank">micadox</a> &#124; flickr.com</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ブルッフ『スコットランド幻想曲』]]></title>
<link>http://scriabine.wordpress.com/2009/09/27/%e3%83%96%e3%83%ab%e3%83%83%e3%83%95%e3%80%8e%e3%82%b9%e3%82%b3%e3%83%83%e3%83%88%e3%83%a9%e3%83%b3%e3%83%89%e5%b9%bb%e6%83%b3%e6%9b%b2%e3%80%8f/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 08:34:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>scriabine</dc:creator>
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<description><![CDATA[スコットランド幻想曲（英語：Scottish Fantasy）変ホ長調 Op.46 はマックス・ブルッフが1879年から1880年にかけて作曲したヴァイオリン独奏とオーケストラのための幻想曲である。 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/XYbq4cS7B1o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/XYbq4cS7B1o&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
スコットランド幻想曲（英語：Scottish Fantasy）変ホ長調 Op.46 はマックス・ブルッフが1879年から1880年にかけて作曲したヴァイオリン独奏とオーケストラのための幻想曲である。<br />
この曲はスコットランドの伝統へのオマージュであり、またブルッフはハープに重要な役割を与えた。<br />
（<a href="http://ja.wikipedia.org/wiki/%E3%82%B9%E3%82%B3%E3%83%83%E3%83%88%E3%83%A9%E3%83%B3%E3%83%89%E5%B9%BB%E6%83%B3%E6%9B%B2" target="_blank">wikipedia</a>より）</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bonuszahlungen im Casinokapitalismus]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/09/06/die-bonuszahlungen-im-casinokapitalismus/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 17:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei den Vorbereitungen in London zum G20 Gipfel Ende September treten die EU-Finanzminister, unter a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" title="Casino" src="http://www.rocket-brothers.net/florian/bilder_blog/bonus1.jpg" alt="" width="194" height="131" />Bei den Vorbereitungen in London zum G20 Gipfel Ende September treten die EU-Finanzminister, unter anderem für gesetzlich regulierte Zahlungen der Manager-Boni ein. Heiße Luft, Symbolpolitik und Populismus verschmelzen zu nicht durchsetzbaren Forderungen.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF<!--more--></p>
<p>Unter den Aussichten auf hohe Bonuszahlungen nehmen viele Manager große Risiken in Kauf und stopfen Gelder in undurchsichtige, äußerst abenteuerliche Geschäfte. Geht das Geschäft gut, klingeln die Kassen der Manager. – Löst sich das Geld in Luft auf, naja, dann hat man eben aufs falsche Pferd gesetzt und eine neue Runde folgt zugleich. Schließlich ist das Geld, mit dem gezockt wird, nicht das private Geld der „Spieler“ selbst und mit fremden Sachen hat man ja bekanntlich gut lachen.</p>
<p><img class="alignright" title="money" src="http://www.rocket-brothers.net/florian/bilder_blog/money3.jpg" alt="" width="251" height="188" />So hat zum Beispiel Goldman Sachs 2,3 Mrd. Dollar erwirtschaftet, „davon“ bezahlte die Investmentbank 4,8 Mrd. Dollar an Boni aus und zur Überraschung aller erhielt die Goldman 10 Mrd. Staatshilfe.</p>
<p>Morgan Stanley erwirtschaftete einen Gewinn von 1,7 Mrd. Dollar, zahlte rund 4,5 Mrd. Dollar an Boni und erhielt ebenfalls 10 Mrd. Dollar an staatlicher Hilfe.</p>
<p>Eine Beleidigung der Steuerzahler, die viele Banken vor dem Kollaps retteten und noch zusätzlich den Managern ihre Boni zahlten.</p>
<p>Aber jetzt soll es ihnen an den Kragen gehen, den zügellosen, gierigen Managern und ihren rücksichtslosen Bonuszahlungen. Allen voran Angela Merkel und Nicolas Sarkozy setzen sich dafür ein, dass beim kommenden G-20 Gipfel die Gehälter der Manager weltweit gesetzlich reguliert werden. Alles soll transparenter werden, es soll keine Vergütung von kurzfristigen Erfolgen geben, bei Verlusten soll der Bonus wieder zurückbezahlt werden und es müsse auch eine fixe Obergrenze für Bonuszahlungen geben.</p>
<h4>Klingt gut, wäre es auch, aber wie bitte soll das durchgesetzt werden??</h4>
<p>Widerstand kommt bereits von Gordon Brown, Premierminister Großbritanniens und US-Finanzminister Timothy Geithner, die diese Forderungen ihrer Amtskollegen nicht unterstützen. So stammelt der britische Premier weiter leere Floskeln und rief dazu auf, exzessive Bonuszahlungen an Spitzenkräfte zu beenden.&#8221;Gehälter und Boni können kein Scheitern belohnen oder dazu animieren, unverantwortliche Risiken aufzunehmen.&#8221; Es blieb aber lediglich beim Aufruf, denn diese Bonuszahlungen gesetzliche zu regeln, hält Brown für international schwer durchsetzbar.</p>
<p>Ist Brown der Realität näher, oder hat dieses Bremsen aus Großbritannien andere Gründe? Dazu ist zu sagen, dass sich das Zentrum des europäischen Finanzsektors bekanntlich in London befindet und Regelungen, bezüglich der Managergehälter kurzfristig sicherlich nicht förderlich für dessen Entwicklung sein werden. Den einzigen wirklichen Vorteil, den die USA und Großbritannien anderen nationalen Wirtschaften gegenüber noch besitzen, ist der ausgeprägte Marktplatz für Finanzen und sich diesen selbst zu beschneiden, ist wohl nicht im Interesse deren Regierungen. Ein Wall Street Veteran meinte dazu mit Schulterzucken: &#8220;Wer will die Finanzmärkte hier wirklich beschneiden? Das ist doch der einzige Bereich, in dem die USA noch vorne liegt!&#8221;</p>
<h4><img class="alignleft" title="money" src="http://www.rocket-brothers.net/florian/bilder_blog/geld1.jpg" alt="" width="225" height="168" />Aber wie will man dieses Vorhaben, die Regulierung der Boni realpolitisch in Gesetze gießen?</h4>
<p>&#8220;Zu 90 Prozent ist das Symbolpolitik&#8221;, meint Daniel Gros vom Brüsseler Thinktank <em>Centre for European Policy Studies</em>. Innerhalb der EU hat jeder Staat seine eigenen Arbeitsmarktgesetze. Eine Umsetzung in allen 27 Mitgliedsstaaten sei daher kaum möglich und auf globaler Ebene reine Utopie. So, wie sich Steueroasen bildeten, werden dann wohl auch „Boni-Oasen“ geschaffen. Kleine relativ autonome Länder könnten den internationalen Finanzplätzen die Manager einfach abluchsen und das Spiel im großen Casinokapitalismus beginnt von neuem. Die Forderungen von Merkel, Sarkozy und Co verblassen angesichts dessen zu reinem Populismus. Hat nicht Angela Merkel Ende September, kurz nach dem G-20 Gipfel eine schwierige Wahl zu schlagen?</p>
<p>Viel bedauerlicher aber ist die Konzentration der Politik auf diese Bonusgehälter, eine reine Sündenbock Darstellung, die von anderen weitaus wichtigeren und komplexeren Debatten ablenkt. Langfristig könnten nämlich andere Vorschläge deutlich besser zur Überwachung, Regulierung und Kontrolle des Finanzsektors taugen.</p>
<p>Der Aufbau eines Europäischen Finanzaufsichtssystems zum Beispiel, dieser steckt aber leider noch in den Kinderschuhen und ist nicht so einfach durchzusetzen. Die Vorteile eines solchen Systems sind ähnlich denen der Europäischen Zentralbank. Nationale Aufsichtsbehörden, deren Spielräume bei grenzüberschreitenden Transaktionen sehr beschränkt sind, würden diesem Europäischen Finanzaufsichtssystems unterliegen. Diese europäische Dachorganisation könnte bei Problemfällen deutlich unabhängiger reagieren und wäre nicht auf nationale Interessen beschränkt.</p>
<p>Dementsprechend egoistisch reagieren die EU-Mitgliedsstaaten. London befürchtet, dass Finanzmarktgeschäfte in Zukunft von Brüssel aus gelenkt werden und auch Deutschland und Frankreich bekunden ihre Einwände.</p>
<p>Wobei wir beim eigentlichen Dilemma der heutigen EU sind. Der Lissabon Vertrag gilt nahezu als beschlossene Sache. Die obersten Richter Deutschlands in Karlsruhe hatten zwar grünes Licht für den Reformvertrag gegeben, bekundeten aber Gleichzeitig bedenken. Die geteilte Souveränität im multinationalen Europa unterstreicht dessen Hybridcharakter. Denn der fehlende Gleichheitsgrundsatz gilt in diesem halbstaatlichen Gebilde als kaum überwindbar. Zwar soll die EU den Frieden in Europa gewährleisten, jedoch mit dem Hinwegsetzen über nationale Interessen nährt man gleichzeitig den Egoismus der einzelnen Staaten und bietet so eine breite Angriffsfläche für nationalistische politische Fronten.</p>
<p>Während die Finanzminister über Bonuszahlungen streiten, gehen der Casinokapitalismus und die Zockermanier an den Börsen in eine neue Runde. Der neueste Trend der Broker ist das High Frequency Trading, auch HFT genannt. Hinter diesem Namen verbirgt sich das Handeln von Aktien via Softwareprogramme, wobei rein computergesteuert bis zu 1000 Aktien pro Sekunden verkauft oder gekauft werden können. Die Softwares durchkämmen die Märkte, registrieren die kleinsten Kursbewegungen und erteilen blitzartig Aufträge in Millionenhöhe. So schnell wie die Aktien gekauft werden, können sie auch wieder verkauft werden. Eine sehr gefährliche Art Aktien zu handeln! – Was wenn die Software außer Kontrolle gerät und mit Dominoeffekt, auf andere Märkte übergreift?</p>
<p>Die Regierungen verabsäumen es wieder einmal den listigen Managern ihre neuen Ambitionen frühzeitig abzudrehen und so kann sich der so genannte Cyberkapitalismus erstmal gemütlich breit machen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wortgewalt]]></title>
<link>http://kunstdrang.wordpress.com/2009/08/25/wortgewalt/</link>
<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 16:39:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>kunstdrang</dc:creator>
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<description><![CDATA[Aus dem Katalog der Münchener Hermann Obrist Ausstellung: &#8220;&#8230;Keramiklehre in Jena, die zu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://kunstdrang.wordpress.com/2009/08/25/wortgewalt/bbk-and-more-089_1-2/" rel="attachment wp-att-304"><img src="http://kunstdrang.wordpress.com/files/2009/08/bbk-and-more-089_11.jpg" alt="Wortgewalt" title="Wortgewalt" width="1024" height="768" class="alignnone size-full wp-image-304" /></a>Aus dem Katalog der Münchener Hermann Obrist Ausstellung:<br />
&#8220;&#8230;Keramiklehre in Jena, die zum Bruch mit der Mutter führt.&#8221; </p>
<p>Na, besser kann man es doch kaum ausdrücken.</p>
<p><em>[zitiert aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 23.8.09]</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zuletzt gelesen ]]></title>
<link>http://emilywalton.wordpress.com/2009/08/18/zuletzt-gelesen-8/</link>
<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 13:25:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>emilywalton</dc:creator>
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<description><![CDATA[Benedict Wells &#8211; Spinner  (Rezension erscheint am Samstag, 5. September im KURIER) Margit Schr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Benedict Wells &#8211; Spinner  (Rezension erscheint am Samstag, 5. September im KURIER) Margit Schr]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Typisch Kronenzeitung]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/08/09/typisch-kronenzeitung/</link>
<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:54:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
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<description><![CDATA[In der Sonntagsausgabe der Kronen-Zeitung vom 9.August wird wieder einmal zum Angriff auf die selbst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" title="8er" src="http://www.rocket-brothers.net/florian/bilder_blog/krems.jpg" alt="" width="133" height="199" /></p>
<p>In der Sonntagsausgabe der Kronen-Zeitung vom 9.August wird wieder einmal zum Angriff auf die selbsternannten, aufklärerischen Gutmenschen á la Peter Pilz, Standard usw. geblasen. Die wirklich Guten des Krone &#8211; Mainstreams gegen die Verbrecher schützenden Anarchisten und Linksradikalen.</p>
<p>Eine Analyse der sonntäglichen Krone Berichterstattung zur Tragödie von Krems.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF</p>
<p><!--more--></p>
<p>„Die Bande hat uns attackiert“ ziert in großen Lettern das Titelblatt. Wie froh man in der Krone Redaktion ist, endlich über brutale, organisierte Bandenkriminalität schreiben zu können, beweist gleich auf Seite drei Peter Gnam. Für ihn bricht das Vorurteil, dass die Beamten voreilig von der Waffe gebrauch machten sofort in sich zusammen, weil angeblich ein dritter Verdächtiger verhaftet werden konnte. Dieses Vorurteil bekräftigt er dadurch, dass es sich bei diesem Komplizen um einen Rumänen handelt. Super! Endlich ist er da, der obligatorische Ausländer in Sachen Einbruchskriminalität. Jetzt ist alles Handeln seitens der Beamten legitimiert.</p>
<p>Weiter geht es auf Seite zwölf: „Sie sprangen aus der Nische auf uns zu!“, steht da geschrieben. Da stellt sich mir die Frage: Wenn die beiden Jugendlichen auf die Polizisten zu sprangen, wie kann es dann passieren, dass einer der beiden von einer Kugel in den Rücken getroffen wird.</p>
<p>„Man kann sicher von einer Bande sprechen“, so die Kriminalisten. Jetzt flüstert uns die mediale Berichterstattung seit geraumer Zeit zu, man habe es mit hochspezialisierten Einbrecherbanden zu tun, die vor nichts zurückschrecken und äußerst brutal sind. Wenn schon die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt wird, müsste man meinen, die Polizisten werden speziell auf solche Fälle trainiert und ausgebildet. Da leisten zwei Polizisten ihren ganz gewöhnlichen Nachtdienst. Plötzlich ein Einbruchsalarm in der Merkurfiliale. Die Polizisten, voll ausgebildet und schlau wie sie sind, gehen von einem Fehlalarm aus. Und das obwohl es in Ostösterreich angeblich seit dem Fall der Ost-Grenzen nur so von Einbruchsbanden wimmelt. Naja, spätestens beim Merkur angekommen, müssten die Beamten bemerkt haben, dass es sich um einen wirklichen Einbruch handelt. Es wurde aber keine Verstärkung angefordert! Und warum? Diese kriminellen Profis sind doch so brutal und gefährlich! <img class="alignright" title="thief" src="http://cache1.asset-cache.net/xc/82024666.jpg?v=1&#38;c=NewsMaker&#38;k=2&#38;d=6C4008C0FD9EB5A5754D3616E776D8E59880115B8908EBDF631695A9CBF9CAF8" alt="" width="196" height="295" />Vielleicht war aber den Polizisten das Wohl der Merkurfiliale wichtiger als ihr eigenes; sie hätten ja auf sechs oder sieben mit Schusswaffen bestückten Einbrechern treffen können. Immerhin stießen sie auf (vermutlich) zwei Jugendliche, die ihn den Supermarkt eingebrochen hatten. Keine Frage eine kriminelle Tat, die gerecht bestraft gehört.</p>
<p>Der eigentlich schlimme Teil der Krone-Ausgabe vom Sonntag ist aber, wie so oft die Rubrik: <a title="Analyse der Krone Leserbriefe 2008" href="http://wissenbelastet.com/2009/02/01/analyse-der-krone-leserbriefe-2008/" target="_blank">Das freie Wort.</a> Was genau sich dahinter verbirgt, ist niemanden klar. Sind es echte Leserbriefe? Oder wie die so genannten Linksradikalen munkeln, vom Herausgeber bezahlte Schreiberlinge?</p>
<p>Alle neun „Briefe an den Herausgeber“ haben volles Verständnis für die Polizeiarbeit im Fall Krems. &#8211; Kein einziger kritischer Kommentar. Als Berufsrisiko handelt es ein Schreiber ab: „Das Risiko eines Einbrechers ist, dabei erwischt zu werden, vom Hund gebissen zu werden oder wie in diesem Fall von der Polizei erschossen zu werden.“ Weiters heißt es auch: „Nur hartes Durchgreifen der Polizei kann als Abschreckung dienen und damit auch Verbrechen verhindern.“ und „&#8230;wenn jemand auf Diebstour geht, dann muss er mit so etwas rechnen, und vielleicht ist der tragische Ausgang auch eine Abschreckung für andere!“ Wie Selbstjustiz und hartes Durchgreifen bei Krone-Leserbrief-Kolumnisten wirklich aussieht, ist seit dem <a href="http://www.krone.at/krone/S99/object_id__154935/hxcms/index.html" target="_blank">„Rambo aus Mistelbach“</a> bekannt, aber trotzdem ist es immer wieder richtig schockierend, welcher Meinung der durchschnittliche Kroneleser ist, oder welche Meinung die Krone durch manipulierte Leserbriefe verbreitet haben will.</p>
<p>Die dringlichsten Fragen bei solch tragischen Fällen wird, wie so oft außer Acht gelassen: Wieso kommen so junge Menschen in die Situation irgendwo einzubrechen, etwas zu stehlen, schlichtweg was treibt sie in die Kriminalität?</p>
<p>Die Jugendlichen heute sind keine schlechteren Menschen, als die vor zwanzig, fünfzig oder hundert Jahren. Die Lebensbedingungen und die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich geändert. Diesen Ursachen auf den Grund zu gehen, wäre eine viel nachhaltigere Herangehensweise an solche Phänomene. Einfach zu sagen, die Jugend sei schlecht, oder die Mutter hätte sich besser kümmern sollen, sind stupide Ausreden, die die Augen vor den wirklichen Problemen verschließen. Diese kurzsichtige Denkweise und bornierte Symptombekämpfung wird zusehends zu einer gesamtgesellschaftlichen Leitkultur, die für die auftretenden Schwierigkeiten schnell einen Schuldigen benötigt, an dem das Problem personifiziert werden kann. Dann hat man das Problem vor Augen, kann es anfassen und beseitigen. Doch so einfach ist es leider nicht!<em> </em></p>
<p>Angesichts solcher Berichterstattung einer Tageszeitung mit fast 50% Reichweite wirkt die Aussage von Erwin Pröll aus dem Vorjahr, zu einer tödlichen Schussabgabe eines Polizisten gar nicht mehr so unpopulär, der da meinte: &#8220;Wer in Niederösterreich etwas anstellt, der muss eben auch mit dem Schlimmsten rechnen&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Photos - Spangdahlem AB, Germany - 1983-1987 (Set Four - Eifel Villages)]]></title>
<link>http://livelovethinkexist.com/2009/08/02/photos-spangdahlem-ab-germany-1983-1987-set-four-the-village-of-bruch-germany/</link>
<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 16:33:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>livelovethinkexist</dc:creator>
<guid>http://livelovethinkexist.com/2009/08/02/photos-spangdahlem-ab-germany-1983-1987-set-four-the-village-of-bruch-germany/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Bruch mit den Wählern]]></title>
<link>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/07/19/der-bruch-mit-den-wahlern/</link>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 14:18:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>balancebeam</dc:creator>
<guid>http://thebalancebeam.wordpress.com/2009/07/19/der-bruch-mit-den-wahlern/</guid>
<description><![CDATA[Die Sommerflaute füllenden Spitzelaffären der Parteien und Abgeordneten bringt für mich ein grundleg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" title="Hate Politics" src="http://farm4.static.flickr.com/3130/2344967308_a5409437aa.jpg?v=0" alt="" width="128" height="166" /><br />
Die Sommerflaute füllenden Spitzelaffären der Parteien und Abgeordneten bringt für mich ein grundlegendes Problem der heutigen Politik ins Spiel: die Geschlossenheit des Mikrokosmos Politik.</p>
<p>VON FLORIAN CHRISTOF<br />
<!--more--><br />
„Das politische Feld“ (Pierre Bourdieu) erzeugt eine Art Mikrokosmos, eine relativ autonome Welt innerhalb der großen Welt. Das Handeln innerhalb dieses Mikrokosmos ist für die Laien, für die kleinen Leute einfach nicht mehr nachvollziehbar. Es werden Entscheidungen getroffen, die mehr auf den Beziehungen zu anderen politischen Akteuren beruhen, als auf der Beziehung zu den Wählern. Diese Abgrenzung zur eigentlichen Legitimationsquelle einer jeden Demokratie führt zur gefährlichen Verselbständigung des politischen Feldes. Je mehr sich ein politischer Raum verselbständigt, desto mehr entwickelt er eine eigene Logik, desto größer wird der Bruch mit den Laien.</p>
<p>Die Geschlossenheit des Mikrokosmos Politik ist ein signifikantes Indiz für die Autonomie des Feldes. – Ein Apparat der sich immer wieder selbst reproduzieren muss. Dass dabei Ideologien ausgetrocknet werden und sich neue Ideen schwer durchsetzen, versteht sich von selbst.</p>
<p>&#8230;beruhend auf den Ansichten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Bourdieu">Pierre Bourdieu</a></p>
<p>photocredit: <a href="http://www.flickr.com/photos/jvumn/">jvumn</a> &#124; flickr</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für die Abschaffung der Religionen]]></title>
<link>http://polilog.wordpress.com/2009/07/16/fur-die-abschaffung-der-religionen/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 13:54:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://polilog.wordpress.com/2009/07/16/fur-die-abschaffung-der-religionen/</guid>
<description><![CDATA[So oder so ähnlich schrieb ich in einem Tweet. Ich betonte, dass ich einerseits niemandem den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>So oder so ähnlich schrieb ich in einem Tweet. Ich betonte, dass ich einerseits niemandem den &#8220;Glauben&#8221; absprechen möchte, aber das Religionen selbst nutzlos sind. Und deshalb bin ich der Meinung, dass es wohl am Klügsten wäre, man würde sie abschaffen.</em></p>
<p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2156/1995815845_8c22f69b05.jpg?v=0" alt="" width="400" height="298" /></p>
<p><!--more--></p>
<p>Vielleicht einmal etwas Persönliches aus meinem Leben: 1988 wurde ich geboren, wurde römisch-katholisch (aber sehr liberal) erzogen, erfuhr also von Jesus, Maria, Gott, Adam, Eva und dem Apfel. In der Unterstufe des Gymnasiums dann begann ich zu Zweifeln (wer nie an seinem Glauben zweifelt, ist für mich ein Fundamentalist und somit unberechenbar). In der 4. Klasse wollte ich mich sogar vom Religionsunterricht abmelden. In der Oberstufe dann hatte ich unglaubliches Glück mit meinem Religionslehrer. Er reduzierte nicht den kompletten Unterricht auf die Christen, sondern machte einen Rundumschlag, wirklich interessant. Bei ihm sahen wir uns &#8220;Das Leben des Brian&#8221; an, erfuhren über nicht in die Bibel aufgenommene Teile. Und manchmal entkam ihm auch die eine oder andere Kritik an der Institution Kirche aus. Somit hatte sich der Religionslehrer für mich vermenschlicht, er war ein realistisch-denkender, aufgeklärter, kritischer Mensch, mit Glaube natürlich.</p>
<p>Mit 19 Jahren starb mein Neffe im Alter von 1 1/2 Jahren. Der Bruch zwischen mir und dem katholisch-geprägten Bild eines &#8220;lieben Gottes&#8221; zerfiel immer weiter. Wie konnte so etwas passieren? Und damals entfernte ich mich auch immer weiter von der katholischen Kirche. Der Papst? Ein unberechenbarer &#8220;Führer&#8221;. Jesus? Wahrscheinlich nicht einmal existent. Und wenn mir jemand sagt &#8220;Gott ist tot&#8221;, kann ich nur nickend zustimmen. Der Gott der katholischen Kirche ist so sinnentleert wie unnötig. Er erschuf uns (widerlegt) und nun wacht er über und behütet uns (widerlegt).</p>
<p>Die Zeit nach diesem Tod verbrachte ich mit vielen Gedanken. Auch eben zu meinem Glauben? Was ist also die Konsequenz? Und immer mehr merkte ich, dass ich an irgendetwas Höheres (ja, verdammt &#8230; nennen wir es Gott) glaube. Ich weiß nicht warum, aber manchmal tut es irgendwie gut. Ich bitte Gott um nichts, bekomme wahrscheinlich auch nichts zurück. Aber &#8230; (vielleicht versteht man das) es tut gut.</p>
<p>Religionen? Sind schrecklich. Abstoßend. Und hier möchte ich betonen: Alle Religionen sind abstoßend. Oder zumindest jede Religion, die einen (!) Menschen (!!) als irdisches Oberhaupt hat. Und jeder, der dieser Religion angehört, muss sich danach richten! Sonst ist man nur ein zweifelnder Querdenker in einem veralteten Absolutismus. So ging es mir zumindest. Wie soll ich so etwas vertreten wie: Homosexualität ist eine Krankheit, oder Frauen sind minderwertig (bzw. im Katholischen zu nichts Höherem bestimmt). Widerspricht das nicht jede Grundsätze eines aufgeklärten Menschen? Und dass der Papst im eigentlichen Sinne ein Massenmörder ist, da er den sehr glaubigen Afrikanern das Kondom auszureden versucht und somit Aids immer weiter verbreiten lässt, ist auch egal. Religionen engen ein, Religionen bestimmen, Religionen haben eindeutig zu viel macht.</p>
<p>Jetzt taucht natürlich die Frage auf: Ist man gläubig, wenn man an etwas Höheres glaubt, ohne sich einer Religion zugehörig zu fühlen? Eine eindeutige Antwort: JA! Es kommt nicht drauf an, was ich glaube. Der Glaube selbst an irgendetwas bringt mich schon dazu, gläubig zu sein. Schon klar, dass Christen ein Problem haben, wenn man sich gläubig nennt, aber nichts mit Jesus und so anfangen kann.</p>
<p>Und, um ein klein bisschen Radikalität in meine Leben zu bringen, fordere ich nun nach der Abschaffung der Anonymität im Internet eben auch die Abschaffung der Religionen. Sollen sie nur kleine Vereine sein, da würden sie wenigstens niemanden stören. Aber wer würde schon für einen Verein so hohe Mitgliedsgebühren zahlen?</p>
<p>In Wien startet jetzt übrigens die <a href="http://wien.orf.at/stories/375557">Atheismuskampagne</a>. Mir gefiel das &#8220;mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit&#8221; besser. Aber wenigstens wird jetzt wieder diskutiert. Ist ja auch ein beträchtlicher Teil in Österreich. Wie z.B. unser Herr Bundespräsident.</p>
<p>photocredits: <a title="Link zum Fotostream von gotplaid?" rel="dc:creator cc:attributionURL" href="http://polilog.wordpress.com/photos/59953599@N00/"><strong>gotplaid?</strong></a> &#124; flickr</p>
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