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	<title>chancenlosigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "chancenlosigkeit"</description>
	<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 19:16:57 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Wie dehnbar ist die Menschenwürde?]]></title>
<link>http://bienkowski.wordpress.com/2008/12/29/wie-dehnbar-ist-die-menschenwurde/</link>
<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 20:26:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ute Bienkowski</dc:creator>
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<description><![CDATA[Deutschland ratlos. Ein Hinterbänkler mit futuristischer Brille als  Hoffnungsträger für Hessen. Nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Deutschland ratlos. Ein Hinterbänkler mit futuristischer Brille als  Hoffnungsträger für Hessen.</strong></p>
<p>Nicht als smarter Senkrechtstarter kam er daher. Noch machte er als »Germany&#8217;s next Supertalent« von sich reden. Wohl aber durch seine vieldiskutierte und als Kassengestell abgestempelte Sehhilfe. Es ist weniger die politische Botschaft von einem politischen Zukunftsentwurf für das Land Hessen, die den Medienrummel um den neuen hessischen SPD-Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümpel – bis vor kurzem noch Hinterbänkler im Wiesbadener Landtag – entfachte als vielmehr dessen augenscheinlich seltsam anmutenden  Brillengestelle.</p>
<p>Die Art und Weise, wie Gestalt, Sehhilfe und Name des Kandidaten von den Medien über Wochen zum Thema gemacht wurden, war an Gehässigkeit kaum zu überbieten. Da wurde ihm ein fliehendes Kind bescheinigt. Da wurden das proportionale Verhältnis von Brille und Physiognomie mit einer beispielloser Intensität diskutiert und sein Doppelname mit immer despektierlicheren Wortschöpfungen in der Öffentlichkeit zum Gespött gemacht.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Angesichts der Problemlawine, vor der das Land Hessen und nicht zuletzt ganz Deutschland angesichts einer drohenden Rezession steht, ist eine solche Debatte an Absurdität kaum zu überbieten. Kein Politiker ist bisher derart vorgeführt und verunglimpft worden. Das Erschreckende daran: Nicht allein einschlägige Boulevardblätter gossen da Spott und Häme über den politischen Newcomer aus und kanzelten ihn wenig schmeichelhaft als »Marionette«, »Zählkandidaten« und chancenlosen »Hinterbänkler« ab. Selbst Gazetten und Weblogs, die dem eigenen Bekunden zufolge ihre Zielgruppe vorzugsweise bei den klugen Köpfen rekrutieren, haben kräftig mitgemischt und den SPD-Mann aus Hessen in einer schier unerträglichen Weise verhöhnt und bloßgestellt.</p>
<p>Angesichts einer solchen Berichterstattung kann man sich in der Tat nur fragen, ob sie ein weiterer Beweis für die geistige Entleerung unserer Zeit ist oder vielleicht auch dafür, dass Menschenwürde und das, was darunter zu verstehen ist, vielen Menschen heute nicht mehr bekannt ist. Denn: Einer Umfrage im Auftrag der Menschenrechtsorganisation Amnesty International anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der UN-Menschenrechtscharta am 10. Dezember diesen Jahres zufolge können 42 Prozent der Deutschen auf Anhieb kein einziges Menschenrecht nennen.</p>
<p>Wie auch immer. Der Medienrummel um den hessischen Spitzenkandidaten der SPD macht deutlich, dass wir im medialen Zeitalter angekommen sind und dessen Fixiertheit auf Äußerlichkeiten und ein damit verbundener Markenterror die Aussagen über Inhalte immer mehr zu überlagern droht. Stattdessen geht es heute um Selbstpropagierung bis hin zur Selbststilisierung, wobei Erfolg häufig mehr Schein als Sein ist und mit Prominenz verwechselt wird. Kurz: Nicht Leistung und Talent zählen, sondern Auffallen um jeden Preis.</p>
<p>Das macht es schwer, an echte, nutzbringende Leistung glauben. Im Umgang mit den tatsächlichen Gegebenheiten scheint das mediale Zeitalter kaum über so etwas wie eine Kultur des Umgangs mit Grenzen zu verfügen. Alles Unperfekte, das nicht auf Anhieb ins allgemeine Klischee passt, wird als peinlich empfunden und ausgeblendet. Das kommt nicht von ungefähr: Erfolg ist in den westlichen Industriegesellschaften vor allem ein normativer, sprich, ein ökonomisch- und leistungsorientierter Begriff. Kein Wunder, dass Erfolglosigkeit als abweichendes Verhalten von der Norm und zumeist als persönliches Defizit aufgefasst wird.</p>
<p>Von den Medien als chancenlos stigmatisiert, tourt Thorsten Schäfer-Gümpel unterdessen unverdrossen durch Hessen, um dort für den politischen Neuanfang und für sich als neuen hessischen Ministerpräsidenten zu werben. Das unmöglich Erscheinende zielstrebig im Blick, ist der vermeintliche Chancenlose angetreten, seine Chance zumindest zu nutzen. Allein dieser Umgang mit der Chancenlosigkeit erhebt ihn über die »hinterbänklerische Lachfigur«, als die ihn die Medien über lange Zeit hingestellt haben. Inzwischen hat sich die Stimmung etwas gedreht und man beginnt, den hessischen SPD-Mann als politischen Herausforderer von Roland Koch ernst zu nehmen.</p>
<p>Es geht hier beileibe nicht um eine Hommage an die Person des Thorsten Schäfer-Gümpel oder an seine politische Botschaft, geschweige denn an seine jüngste Forderung nach einer Zwangsanleihe für Reiche zur Aufbesserung der Staatsfinanzen in Krisenzeiten. Es geht vielmehr um eine Haltung. Es geht um einen unerschütterlichen Optimismus und die Fähigkeit, vor einer nachgesagten Chancenlosigkeit nicht zu kapitulieren. Ebenso geht es um die nicht zu unterschätzende menschliche Stärke, sich von wenig schmeichelhaften Anfeindungen nicht lähmen zu lassen, sondern eine sich bietende Chance trotz allem zu nutzen. Und nicht zuletzt geht es um die Fähigkeit zur Selbstironie, die auch Schwächen Stärken macht.</p>
<p>Sollte Schäfer-Gümpel aus den hessischen Neuwahlen am 18. Januar tatsächlich als Verlierer hervorgehen, so wird er es zumindest als »gewinnender« Verlierer tun, also als einer, der sich nicht schon von Vornherein hat entmutigen lassen, sondern zumindest den Versuch unternommen hat, ein schlechtes Blatt möglichst gut auszuspielen. Unter guten Vorzeichen voranzukommen ist nicht schwer. Wer sich unter widrigen Umständen behaupten will, braucht andere Reaktionsmuster. Es kommt wohl nicht ungefähr, dass Thorsten Schäfer-Gümpel gerne den sozialdemokratischen Altmeister Carlo Schmid zitiert: »In der SPD ist es wie auf einem Floß: Man hat ständig nasse Füße, aber man geht nicht unter.«</p>
<p>***</p>
<p>© Ute Bienkowski. Alle Rechte vorbehalten.</p>
<p><a href="http://www.zenit-institut.de" target="_blank"><span style="color:#ff6600;">Zenit &#8211; Institut für Kreativität und Erfolgsmethodik</span></a></p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema: <a href="http://www.sorbas-ejournal.de" target="_blank"><span style="color:#ff6600;">Sorbas &#8211; eJournal für den Neubeginn</span></a>.</p>
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</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[IWnN]]></title>
<link>http://wuschig.wordpress.com/2008/06/15/iwnn/</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 23:05:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>wuschig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Sonne ist untergegangen. Diese elende Faulheit, oder Unfähigkeit, nicht zu unternehmen: Grauenha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die Sonne ist untergegangen. Diese elende Faulheit, oder Unfähigkeit, nicht zu unternehmen: Grauenha]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[flAggerei däss fiertenn rrrreichEss]]></title>
<link>http://gagada.wordpress.com/2008/06/05/flaggerei-dass-fiertenn-rrrreichess/</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 00:10:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
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<description><![CDATA[wolltT irr die totaaaale aRrrrbeit!?!?!? unTeer diesemm banNärr geet eß voRrrran!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/xxE9t5vy_U0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/xxE9t5vy_U0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ff6600;"><strong>wolltT irr die totaaaale aRrrrbeit!?!?!?<br />
unTeer diesemm banNärr geet eß voRrrran!<br />
</strong></span></p>
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<title><![CDATA[Zitat des Tages]]></title>
<link>http://insmwatchblog.wordpress.com/2008/01/15/zitat-des-tages-37/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 11:19:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>insmwatchblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jugendkriminalität in dem aktuellen Ausmaß ist die Antwort auf die absolute Chancenlosigkeit der nor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><i><b>Jugendkriminalität</b> in dem aktuellen Ausmaß ist die Antwort auf die absolute <b>Chancenlosigkeit der normalen Menschen</b> in diesem Land. Hier kann nur noch überleben, wer entweder eine <b>Bank</b> eröffnet oder eine beraubt. Das haben die Kids zwar nicht verstanden, aber verinnerlicht.</i></p></blockquote>
<p><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/1695-Ficken-gegen-Jugendkriminalitaet.html" title="Ficken gegen Jugendkriminalität" target="_blank">Duckhome</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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