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	<title>con-berichte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/con-berichte/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "con-berichte"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 06:25:39 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Ein letztes Fazit von der Dracon 6]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/11/11/ein-letztes-fazit-von-der-dracon-6/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 22:41:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hallo mal wieder! Ich weiß, der eine oder andere denkt sich jetzt „Och nö, da kommt der schon wieder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo mal wieder!</p>
<p>Ich weiß, der eine oder andere denkt sich jetzt „Och nö, da kommt der schon wieder mit der Dracon“ … ist auch bald gut. Aber nach den Fotos von neulich wollte ich auch noch mit einigen Worten die neueste Kooperation von DORP und dem Condra e.V. würdigen.</p>
<p>Wir immer waren wir in Monschau in der Eifel, wie immer im uns mittlerweile schon fest einplanenden  Bischof-Vogt-Haus. Doch etwas war anders als bisher: Es gab eine ganze Reihe neuer Gesichter!<br />
Sehr zu unserer Freude scheint die Mischung aus Flyern, Internet-Werbung und Mund-zu-Mund-Propaganda Früchte zu tragen und wir freuten uns darüber, dass eine ganze Reihe Leute vor Ort waren, um genau unserer Intention zu folgen und einfach zu spielen.<br />
Denn das ist es, was Rollenspieler tun sollten, das ist es, was unser Hobby ausmacht.</p>
<p>Und ich denke, wir haben uns da auch nichts nehmen lassen. Von Freitag bis Sonntag begaben sich rund 50 Besucher in rund 20 Spielrunden auf die Suche nach Spannung, Spaß und Abenteuer. Die Bandbreite reichte dabei von den Klassikern wie DSA oder auch Paranoia bis hin zu Eigenproduktionen der Gäste (Ninja-Frösche!), Nischenprodukten und DORP-Entwicklungen. Gespielt wurde eigentlich fast immer und auch, als ich Sonntag Abend meine Runde drehte und noch mal alle, die noch da waren, um Feedback gab, bestätigte man mir den Eindruck, dass es immer Runden gab und eigentlich jeder fündig geworden ist.</p>
<p>Doch auch sonst gab es wie immer einige besondere Features. Den „Essen und Trinken“-Service haben wir noch weiter ausgebaut und eigentlich gab es konstant Helfer, die alle Spielrundentische abgingen und dort auf Bitten neue Getränke und Essen servierten. Wo kriegt man sonst denn so einen Service geboten? Gerade in Verbindung mit den Tee- und Kaffee-Flatrates.<br />
Für körperliche Abwechslung sorgten eine Hand voll Shootouts mit Nerf-Pistolen, ansonsten stand aber alles im Zeichen von Stift, Papier und Würfeln.</p>
<p>Ich kann an dieser Stelle natürlich nur explizit was zu meinen Runden sagen. Geleitet habe ich Freitags „Cthulhu“ (rund um das Tunguska-Ereignis) und Sonntags „Die 1W6 Freunde“ (rund um eine Lebensmittelerpresser, Wurstfabrikanten und Hippies), beides nach Bekunden der Spieler sehr unterhaltsam. Mein persönliches Highlight war aber eine epische Runde „Song of Ice and Fire“, die ich als Spieler erlebte und die von Samstag Mittag bis in die frühen Morgenstunden des kommenden Tages reichte und uns in zwei Intime-Jahren eine gewaltige Priese vom Spiel der Throne bot.</p>
<p>Warum ich das alles hier noch mal schreibe?<br />
Wir machen weiter. Die „Dracon 6“ war für uns wie auch für die Gäste auf allen ebenen ein Erfolg – da ist es eigentlich keine Frage, ob wir eine „Dracon 7“ veranstalten. Und da der Andrang steigt, scheint sich sogar die Location „Eifel“ zunehmend durchzusetzen.<br />
Und ich hoffe, dass wir dann kommendes Jahr im Spätherbst auch euch, ja, auch dich, da vor Ort entdecken werden. Denn wir wollen schließlich bei der DORP immer nur das eine: Wir wollen doch nur mit euch spielen.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bilder von der Dracon 6]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/11/08/bilder-von-der-dracon-6/</link>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 00:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/11/08/bilder-von-der-dracon-6/</guid>
<description><![CDATA[Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Insofern will ich, bevor ich morgen oder übermo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Insofern will ich, bevor ich morgen oder übermorgen hier noch etwas mehr zur heute geendeten Dracon 6 schreibe, hier zunächst einfach mal ein paar Bilder sprechen lassen von einer Con, die glaube ich wirklich jedem, der vor Ort war, richtig Spaß gemacht hat!</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas<br />
<!--more--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ratcon 2009 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2009/09/01/ratcon-2009-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:17:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
<guid>http://scorpiodorp.wordpress.com/2009/09/01/ratcon-2009-ein-ruckblick/</guid>
<description><![CDATA[Letztes Wochenende fand in Dortmund mal wieder die Ratcon statt. Wegen der Kommunalwahl am Sonntag k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letztes Wochenende fand in Dortmund mal wieder die Ratcon statt. Wegen der Kommunalwahl am Sonntag konnte ich allerdings nur Samstag Richtung Dortmund reisen, daher war mein Aufenthalt nicht sonderlich lange. Trotzdem möchte ich etwas zum Fanpro- und Ulisses-Hauscon berichten.</p>
<p>Auffallend war vor allem die geringe Beteiligung. Die Hallen und Gänge waren sehr leer, die Geräuschkulisse überschaubar und auch auf dem Zeltplatz waren noch einige Stellen unbesetzt. Und auch von einigen Händlern konnte man hören, dass es sich dieses Jahr nicht wirklich gelohnt habe, die Messe zu besuchen.</p>
<p>Immerhin wurde dieses Jahr das Programm für jeden Tag ausgehängt, wenn auch direkt zwischen Eingang und Rundenaushang und immer noch sehr klein.</p>
<p><strong>Rollenspiele</strong></p>
<p>Bei Feder &#38; Schwert gab es die sehr edle Luxusausgabe mit Ledercover von Schattenjäger, in die auch die Errata eingearbeitet wurde. Bei Prometheus Games gab es das neue Savage Worlds Necropolis 2350. Ulisses konnte dafür mit dem deutschen Pathfinder aufwarten, einem dicken Monster an Buch von fast 600 vollfarbigen Seiten. Interessant war der Kommentar von Oliver Hoffmann, dass er die dritte Edition von Warhammer herausbringen wird, da er Warhammer machen will, aber nichts mehr für die zweite veröffentlichen darf.</p>
<p><strong>DSA-Browsergames</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Zum Spielen kam ich leider nicht, dafür habe ich die Workshops zu den DSA-Browsergames, Drakensang: Am Fluss der Zeit und den Nostalgie-Workshop der DSA-Urgesteine besucht. Meinen Bericht über <a href="http://www.cynamite.de/pc/specials/aktuelle/drakensang_am_fluss_der_zeit_auf_dem_ratcon_2009/19909/drakensang_am_fluss_der_zeit_auf_dem_ratcon_2009.html" target="_blank">Drakensang: Am Fluss der Zeit</a> findet ihr auf Cynamite. Von den <a href="http://www.dsa-games.de/" target="_blank">DSA-Browsergames</a> berichtete Stefan Blanck, der hinter dem ganzen Projekt steht. Das Browserspiel folgt fast komplett den DSA-4.1-Regeln, mit nur einigen kleineren Balancing-Änderungen und einige Sonderregeln die außen vor gelassen werden, wie etwa die Distanzklassen, die fast nie von Spielern verwendet werden. Neben erweiterten alten Handyabenteuern gibt es auch einige exklusive Solo-Abenteuer auf der Seite, die es sonst nirgendwo gibt. Diese muss man allerdings mit Phex-Sternen kaufen, der internen Währung des Spiels. Mit Phex-Sternen erschafft man auch neue Helden, fügt ihnen zusätzliche Dukaten  für Ausrüstung hinzu oder kauft komplett neue Abenteuer. Zu Beginn erhält man 200 Phex-Sterne, aber ein neues Abenteuer kostet allerdings bereits 500 und einen neuen Charakter zu erstellen 40. Neue Phex-Sterne müssen für echtes Geld gekauft werden (500 Phex-Sterne für 3,99 Euro, 1500 für 9,99 Euro, das auch das beliebteste Paket ist). Die Browsergames von DSA haben nach Angaben von Blanck mehr als 30.000 angemeldete Spieler, davon eine Vierstellige Zahl, die auch Phoenixsterne kaufen.</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>Probleme mit DSA</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Blanck wollte einen Kampfsimulator für DSA 4 bauen, um das Regelsystem und das Balancing zu testen. Mit diesem hätte man schnell Tausende von Kämpfen simulieren und schnell Änderungen vornehmen zu können, wenn etwas nicht klappt. Aber es war wohl keine Zeit mehr vor der Veröffentlichung dafür da.</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Aber selbst sieben Jahre nach der Veröffentlichung von DSA 4 und vielen, vielen Änderungen gibt es nach wie vor Probleme. So musste die Sonderfähigkeit Gegenhalten im Browserspiel abgeschwächt werden, da sie viel zu stark war. Aber auch die anderen Statistiken des Browsergames sind sehr interessant. So wurde der Hammerschlag praktisch nie eingesetzt, da er viel zu schlecht ist.  Auf meine Frage, ob und wie diese Erkenntnisse zurück ins DSA-System fließen würden, gab es erstmal Gelächter im Publikum&#8230; Stefan Blanck konnte aber auch nicht genau sagen, inwiefern die Redax diese Erkenntnisse umsetzen wird.</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">In der DSA-Nostalgie-Runde konnte man dann erfahren, dass es in Aventurien nur Schelme gibt, weil man keinen Balrog im Dungeon haben wollte. Dazu Thomas Römer: &#8220;Mir wären Balrogs lieber als Schelme!&#8221; Sowieso hatte ich mal wieder den Eindruck, dass Thomas Römer am liebsten eine Menge bei DSA und in Aventurien ändern würde. So wurde auch das Thema angesprochen, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, Widersprüche in Aventurien zu verarbeiten. Wobei die einfachste wäre &#8220;Leute, es ist doch nur ein Spiel, macht euch keinen Kopp darum&#8230;&#8221;. Aber auch das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Retroactive_continuity" target="_blank">Retconning</a> (passend zum Ratcon, haha) wäre eine Option, in der man einfach sagt &#8220;Ist so, war auch immer so. Gewöhnt euch dran.&#8221; Aber so gerne ich das sehen würde und vielleicht auch einige der Macher dies durchsetzen würden, so muss man einmal die wirtschaftlichen Auswirkungen sehen. Die deutschen Rollenspieler sind eine sehr konservative Gruppe, die bereits in neuen Editionen den Untergang &#8220;ihres&#8221; Spiels sehen, da man nicht mehr so &#8220;true&#8221; spielen kann wie vorher. Ein Bruch mit dem bisherigen Regeln und der Spielwelt wird wohl nur von einem Teil der Spielerschaft angenommen (siehe D&#38;D 3.5 zu D&#38;D 4 oder noch viel schlimmer bei WoD zu nWoD).</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">Viel habe ich von der Ratcon nicht gesehen, da ich eben nur einen Tag vor Ort war. Allerdings war beim Herumschlendern auf der Messe samstags die geringe Besucherzahl deutlich zu spüren. Den Con habe ich weitestgehend fürs Händeschütteln, die Kontaktpflege und erste Planungen für DORP-TV genutzt, sowie für <a href="http://www.kleine-helden.de/cartoons/cons/366.php" target="_blank">ein wunderbares Bild</a>. Die Ratcon 2009 hat sich auch in diesem Jahr für mich gelohnt, auch wenn ich zu gerne bei <a href="http://tanelorn.net/index.php/topic,49769.msg967197/topicseen.html#new" target="_blank">Don Kamillos Savage-Worlds-Runde</a> mitgespielt hätte. Schmerzlich habe ich den Ratpack-Stand mit seinen preiswerten Romanen vermisst, bei dem ich in den letzten Jahren hunderte Euros gelassen habe. Dafür war nur ein RPC-Stand mit Fernseher vor Ort, der die umliegenden Händler und Stände mit Geräuchen nervte. Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr mehr Zeit habe und dass dann die Con wieder besser besucht ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;" lang="de-DE" align="JUSTIFY">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feencon 2009 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2009/07/30/feencon-2009-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 13:41:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
<guid>http://scorpiodorp.wordpress.com/2009/07/30/feencon-2009-ein-ruckblick/</guid>
<description><![CDATA[Auch wenn ich etwas spät dran bin, wollte ich doch auch noch einen subjektiven Rückblick auf die Bon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auch wenn ich etwas spät dran bin, wollte ich doch auch noch einen subjektiven Rückblick auf die Bonner Großcon des GfR werfen. Über die Besuchszahlen kann ich nur spekulieren, aber es wirkte in den Gängen etwas leerer als in den letzten Jahren, was auch an einer verbesserten Organisation der Runden-Aushänge gelegen haben könnte. Dieses waren dieses Jahr zum ersten Mal an den Treppen zum Keller untergebracht, statt in den Gängen um den Flohmarkt, was die Haupthalle sehr entlastete. Übrigens fand 2009 auch das 20-jährige Jubiläum der Feencon statt, bei dem es leider auch zum ersten Mal in der Geschichte des Cons regnete! Skandal!</p>
<p>Weit erfreulicher war da schon, dass die nette Orga der DORP einen<a href="http://i241.photobucket.com/albums/ff89/Glgnfz/5.jpg" target="_blank"> eigenen Stand</a> zugebilligt hatte, den wir uns dann mit Moritz &#8220;Herr der Labyrinthe&#8221; Mehlem teilten. Dort konnte man uns dann auch die Con über immer wieder antreffen, mit uns plaudern, in den ausgedruckten Auslageexemplaren unserer Downloads blättern oder die obszönen Kritzeleien unseres <a href="http://erlkoenig.artworkfolio.com/" target="_blank">Zeichners Markus Heinen bewundern</a>.</p>
<p>Zum Spielen bin ich aber trotzdem gekommen. So konnte ich zum Beispiel eine <a href="http://i241.photobucket.com/albums/ff89/Glgnfz/2.jpg" target="_blank">D&#38;D4-Runde</a> leiten, um einigen<strong> Labyrinth-Lord</strong>-Spielern (darunter Moritz) mal zu zeigen, wie man 2009 spielt. Das Bild der Runde zeigt eigentlich alles was <strong>Dungeons &#38; Dragons</strong> für mich so toll macht. Battlemap, Figure-Flats, gebannt dreinschauende Spieler und ein erklärender SL (meine Wenigkeit). Das letzte der drei Encounter war etwas kniffliger und am Ende lagen drei der fünf Charaktere sterbend am Boden, wobei aber schlußendlich nur der Halbling-Schurke in das Reich der Raven Queen gelangte. Ich als SL und auch meine Spieler hatten wohl Spaß an den Gefechten und den Fähigkeiten der einzelnen Kreaturen und auch einige Zuschauer fragten interessiert nach, ob ich denn nicht noch mal <strong>D&#38;D4</strong> leiten würde. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, als käme Moritz mit der vierten Edition nicht so ganz zu Recht. Andererseits verstehe ich ja aber auch <strong>Labyrinth Lord</strong> nicht so ganz (Blog-Eintrag dazu folgt). <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten habe ich nur Brett- und Kartenspiele probiert. <strong>Space Alert</strong> von den Heidelbergern war ein großer Spaß, den ich inzwischen auch angeschafft und <a href="http://www.lorp.de/rezensionen/show.asp?id=1806" target="_blank">rezensiert</a> habe. <strong>Pandemie </strong>von Pegasus war da weit gemütlicher, aber als kooperatives Spiel auch nicht übel. Das wäre aber eher etwas, dass ich Gelegenheitsspielern vorsetzen würde. <strong>Munchkin Freibeuter</strong> war wie das normale Munchkin, nur halt mit amüsanten Akzenten statt Rassen und dazu passenden Ausrüstungsgegenständen. Den &#8220;Herumfuchtelhut&#8221; für meinen französischen Freibeuter hat mir zumindest ein Schmunzeln abringen können, auch wenn es dem Spiel nach wie vor für meinen Geschmack zu sehr an Dynamik fehlt.</p>
<p>Ansonsten habe ich die Convention vor allem für Kommunikation genutzt, DORP-intern wie -extern. Immerhin sehe ich viele der DORP-Nasen nur drei bis vier mal im Jahr, da holt man gerne mal ein paar Gespräche auf. Aber auch mit Verlagen wurde geredet, DORP-TV-Interviews auf der SPIEL geplant und ganz einfach freundschaftlich geplappert. Dabei fiel mir am Stand vom Prometheus Games etwas besonderes auf! Da drucken <a href="http://www.prometheusgames.de" target="_blank">Prometheus Games</a> den <em>Überlebensleitfaden für den Kampf</em> für <strong>Savage Worlds</strong> und weisen nicht darauf hin! Den im Stile der Gentleman&#8217;s Edition gehaltene Leitfaden gab es als kostenlose Auslage am Stand der Feuerbringer. Übrigens gibt es auf der Rückseite auch den <em>Player&#8217;s Sheet</em>, auf dem die Ablageflächen für Spielmaterial sowie eine kurze Übersichtstabelle für Steigerungen zu sehen sind. So braucht man aber eigentlich zwei Blätter, da man die Spielunterlage ja nicht mehr nutzen kann, wenn man den Überlebensleitfaden lesen möchte&#8230; aber was soll&#8217;s! Prometheus Games gibt das Blatt ja kostenlos heraus! Jetzt muss es nur noch (auch in einer druckerfreundlichen Variante) als Download kommen, damit diejenigen die nicht auf Cons gehen, auch davon profitieren können.</p>
<p>Apropo Mitnahme: Beim Heidelberger Spieleverlag verramschte man auch die Mutant-Chronicle-Miniature-Sets für lockere 5 Euronen pro Stück. Jetzt schmücken einige Bauhaus-, Bruderschafts- und Dunkle-Legion-Soldaten meine Wohnung. Weitere Schnäppchen waren der Kampagnenband <em>Tattered Fates</em> für <strong>Dark Heresy</strong>, dessen ersten Teil ich bereits letzte Woche leiten konnte sowie <em>Roter November</em>, ebenfalls von <a href="http://www.hds-fantasy.de/" target="_blank">Heidelberger</a>. Ja, kooperative Brettspiele finde ich aktuell eben total toll! Ansonsten konnte ich bei der Tobola dieses mal richtig abstauben und ein amerikanisches Grundregelwerk von <strong>Shadowrun 4</strong> (in grässlichem neon-grün) sowie den <strong>GURPS</strong> <em>Ogre-</em>Quellenband abstauben.</p>
<p>Alles in allem eine tolle Con, die einmal mehr mit familiärer Atmosphäre und extrem vielen Spielrunden punkten konnte. Nächstes Jahr gerne wieder, nur dann bitte wieder mit schönem Wetter. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als nächstes geht es Ende August auf die Ratcon nach Dortmund! Leider kann ich nur Samstags auf dem Rollenspieltreffen sein, da ich am Sonntag als Wahlhelfer in meinem Heimatort die Einhaltung  demokratischer Strukturen überwachen muss. Eine Rollenspielcon auf das Wochenende der Bundestagswahl zu legen ist vielleicht nicht ganz so geschickt, aber eine Woche früher und man hätte sich mit der <a href="http://www.gamescom.de/" target="_blank">gamescom</a> in Köln gebissen, die ich wohl auch besuchen werde.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verspätete Rückschau: Feencon 2009]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/07/26/verspatete-ruckschau-feencon-2009/</link>
<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 17:25:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/07/26/verspatete-ruckschau-feencon-2009/</guid>
<description><![CDATA[Hallo zusammen! Ich weiß, gemessen an der wahnsinnigen Geschwindigkeit, mit der das Internet sich vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo zusammen!</p>
<p>Ich weiß, gemessen an der wahnsinnigen Geschwindigkeit, mit der das Internet sich voran bewegt, ist die Bonner FeenCon 2009 ja schon wieder altes Eisen. Das hat uns aber ja noch nie aufgehalten und somit will ich zumindest eine kleine, persönliche Rückschau noch nachreichen, die etwas über das hinausgeht, was ich direkt in der Bugwelle des Messe von mir gegeben habe.<!--more--></p>
<p>Das Gelände und die Atmosphäre waren, da bin ich jetzt faul, grob gesagt halt wie immer. Das meine ich dabei aber nicht negativ: Mit insgesamt nun 20 großen P&#38;P-Events (und zahlreichen weiteren, kleinen natürlich auch) weiß man bei der GfR mittlerweile, wie der Hase zu laufen hat und insofern kann ich als Besucher wie auch als Aussteller nur lobend erwähnen, dass wir mit der Organisation des Events an keinem Punkt Probleme hatten. Man war immer für uns da, freundlich und (gemessen an anderen Rollenspiel-Cons schon fast erstaunlich) kompetent, was mir sehr gut gefallen hat.<br />
Gleichermaßen kann ich die Jungs von Labyrinth Lord loben, allen voran natürlich Moritz. Mit denen haben wir uns unseren kleinen Stand geteilt und es war eine sehr angenehme, gemütliche Erfahrungen, die ich in dieser Art sehr gerne wiederholen würde. War toll, Leute!</p>
<p>Zur Con selber kann ich teilweise nur wenig sagen, da ich eben noch die meiste Zeit an unserem Stand anzutreffen war. Aber die anderen Aussteller waren nett, viele Besucher interessiert an dem, was wir so tun und eigentlich alle an unserem Stand immer sehr freundlich. Die Leute von Pegasus an unserer rechten und der private Rollenspielladen an unserer linken Seite waren angenehme Nachbarn, aber auch das habe ich bisher Gott sei Dank noch nie anders erleben müssen.<br />
Andere DORPler haben viel Zeit genutzt um Spielrunden, Rollen- wie Brettspiele, zu bestreiten und hatten dabei offenbar auch sehr viel Spaß; schön fand ich, dass sich in den zwangsläufig immer entstehenden Leerlauf-Phasen offenbar viele Stände untereinander bespaßt haben. Ein Zeugnis davon, dass die Stimmung in vielen Teilen der Szene auch bei den Machern bis heute sehr entspannt ist.</p>
<p>Für Socializing und Bonding ist die RPC sicherlich die krassere Adresse, aber auch dahingehend war diese Feencon sehr angenehm und vor allem schienen mir noch stärker als sonst die Jägerzäune demontiert zu sein – man kam eigentlich an jeden heran, an den man heran wollte, sei er nun DSA-Chefredakteur oder Zeichner bei der DORP.</p>
<p>Und am Samstag Abend fand dann unsere viel angedeutete Sitzung statt. Ich will noch immer nichts  Konkretes erzählen, aber ich sage mal so: Wir wollen die DORP fit für weitere zehn Jahre kriegen, bekannte Probleme von Usability über den Ausstoß bis hin zum Fehlen von Extras wie RSS-Feeds und ähnlichem in den Griff kriegen und bald wieder weniger gegen die Technik, sondern vielmehr mit ihr arbeiten können.<br />
Dazu kommen eine Reihe weiterer, neuer Schritte, etwa unsere Operation „DORP im Druck“, in deren Rahmen ja nun als Erstes zur Weihnachtszeit das DORP-RPG wieder erscheinen wird, die einfach geplant, finanziert und umgesetzt werden wollen.<br />
Wir haben in diesem Sinne mittlerweile ein internes Forum aufgezogen und dort mit 13 registrierten und vielleicht fünf primär federführenden Mitgliedern innerhalb der letzten zwei Wochen 196 Beiträge zu 33 Themen geschrieben – Tendenz stark steigend. Wir wollen auch weiterhin vor allem bestmögliche Qualität bieten. Darum ging es, darum geht es und darum verraten wir auch noch keine Details, denn noch ist nur wenig spruchreif. Das folgt aber spätestens mit dem kommenden Monat.<br />
Es ist aber auch Anlass zu sagen: Wenn ihr Wünsche habt, schreibt sie hier oder mailt sie uns. Wir sind da für alles offen!</p>
<p>Zurück zur Feencon. Wir haben unseren Auftritt da sehr genossen. Es hat Spaß gemacht, wir haben Spaß gehabt und ich denke, viele Besucher haben ihrerseits auch an uns Spaß gehabt. Sollte man uns dazu noch einmal die Chance geben – wir werden sehr gerne kommen!</p>
<p>Jetzt aber gehe ich zurück ins DORP-Redaktionsforum und plane weiter unser aller Zukunft.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach der Feencon]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/07/12/nach-der-feencon/</link>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 19:59:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/07/12/nach-der-feencon/</guid>
<description><![CDATA[Hallo zusammen! Die FeenCon 2009 ist vorbei und ich kann sagen: Schön war&#8217;s! Wir haben viele n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo zusammen!</p>
<p>Die FeenCon 2009 ist vorbei und ich kann sagen: Schön war&#8217;s!</p>
<p>Wir haben viele nette Gespräche geführt, viele nette Bekannte wieder getroffen und einige Sachen auf den Weg bringen können, die wir dann bald hier ankündigen werden.<br />
Unsere große Ankündigung – die Rückkehr des DORP-Rollenspiels in den Druck – wurde positiv aufgenommen.<br />
Es hat sehr viel Spaß gemacht, sich den Tisch mit Moritz und Marcel mit den Produkten zu „Labyrinth Lord“ zu teilen, sicherlich auch ob des coolen Joint-Ventures, dass es zu unserem Amateurfilm „Xoro“ nun ein offizielles Abenteuer gibt. Aber auch sonst sind die beiden super, kann man nicht anders sagen.</p>
<p>Am Samstag Abend hatten wir dann noch hinter verschlossenen Türen unsere „zentrale Planungssitzung“ ob der Zukunft der DORP. Ich bin zu geschafft und zu müde, um das jetzt hier im Detail schon auszuplaudern, aber ich kann sagen, dass wir da einige sehr grundlegende Weichen gestellt haben. Zum Positiven, behaupte ich.<br />
Weitaus größerer Anspruch an unsere eigenen Professionalität und gleichzeitig mehr Qualität in unserem Tun für euch – das dürfte so der Kernpunkt sein, den man so auch schon erwähnen kann.<br />
Gröbere Details dazu folgen, sowie wir da selber noch mal Ordnung in die Notizen gebracht haben, aber ich sage es gerne noch mal: Das waren vielleicht die grundlegendsten vier Planungsstunden seit einiger zentraler Updates vor fünf, sechs Jahren, als Matthias, Marcel und ich die DORP von einer One-Man-Show zu einem Gemeinschaftsprojekt gemacht haben.</p>
<p>Es gibt noch vieles, was man jetzt an dieser Stelle schreiben könnte. Aber ich denke, es ist allen damit gedient, wenn wir das mit Ruhe und Sorgfalt machen und derzeit fallen mir die Augen schon fast zu.</p>
<p>Somit, noch einmal: Schön war&#8217;s!<br />
Damit dürften sich die Cons mit eigenem DORP-Stand für 2009 auch bereits dem Ende nähern, RatCon ist nicht unser Revier und die Messe Essen nicht ganz in unserem Finanzrahmen, aber wir werden sicherlich personell noch hier oder da auflaufen, da wird man sich noch sehen können.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Con-Bericht: Auryn 2009]]></title>
<link>http://blog.oliverkonz.de/2009/06/30/con-bericht-auryn-2009/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 21:40:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oli</dc:creator>
<guid>http://blog.oliverkonz.de/2009/06/30/con-bericht-auryn-2009/</guid>
<description><![CDATA[Der vollkommen subjektive Blick eines Rollenspielers auf die Böblinger Con. Am 26. Juni war es wiede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Der vollkommen subjektive Blick eines Rollenspielers auf die Böblinger Con.</em></p>
<p>Am 26. Juni war es wieder so weit: Das jährliche Rollen-, Brett-, Strategie- und Kartenspieltreffen des FsF, &#8220;<a href="http://www.fsfev.de/index.php?Itemid=4&#38;id=26&#38;layout=blog&#38;option=com_content&#38;view=category" target="_blank">Auryn</a>&#8221; fand zum 10. Mal statt. Wie immer lockte die nach dem Artefakt aus Michael Endes &#8220;Unendliche Geschichte&#8221; benannte Veranstaltung viele Besucher ins Waldheim Tannenberg am Rande von Böblingen. Ein großer Andrang, den ich auch auf anderen Cons, wie zum Beispiel dem TeckCon, gerne einmal wieder sähe. Diese Masse an Besuchern ist jedoch sicherlich auch der reichhaltig erschienenen TableTop-Fraktion geschuldet. Unter anderem fand einmal wieder ein großes <a href="http://www.bloodbowl-game.com/" target="_blank"><em>Blood Bowl</em></a> Turnier statt. Die Anzahl ausgeschriebener Rollenspielrunden hielt sich hingegen in Grenzen.</p>
<p>Wie immer galt es gleich bei der Ankunft eine der begehrten Auryn-Tassen zu erstehen. Diese gewährt unbegrenzten Kaffee- und Teenachschub während der ganzen Con. Erfahrungsgemäß sind diese Tassen bis Samstag-Nachmittag ausverkauft. Anders als bei der TeckCon gelten sie jedoch nur für einen Con &#8211; man muss sich also jedes Jahr eine neue Tasse kaufen. Bei so mancher nächtlicher Rollenspielrunde und einem Preis von 0,50 € für eine kleine Tasse Kaffee, rechnet sich der 6,00€-Humpen aber dennoch. Auch die Steaks vom Grill konnten wie immer überzeugen! &#8211; Die Versorgung war also gesichert.</p>
<p>Nach dem Begrüßen alter Bekannter und des Bedauerns der Abwesenheit anderer, galt es wie immer die angebotenen Spielrunden zu sondieren. Bald war auch für den Freitag Abend eine <a href="http://www.lodland.de/" target="_blank">Lodland</a>-Runde und für den Samstag Morgen eine <a href="http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/welcome" target="_blank">D&#38;D</a>-Runde gefunden.</p>
<p>Nach einiger Verzögerung konnte es schließlich mit der Lodland-Runde losgehen. Ich wollte mich schon länger mal mit diesem SciFi-Unterwasser-Szenario beschäftigen, bin bislang aber noch nicht dazugekommen. (Ich hab&#8217; sogar das alte Softcover-Regelbuch und einen Quellenband mal gratis bekommen, aber noch nicht gelesen. Schande über mich! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) Es handelt sich um ein solides W100-System und auch die Welt macht einen durchdachten Eindruck. Das Abenteuer war nett, jedoch nicht sehr umfangreich. Da es dennoch zwei Uhr Nachts wurde, bis wir den Bösewicht schließlich stellten, war das aber auch nicht das Schlechteste. Lediglich die Fixierung auf und ständige Erwähnung seiner Wurst, hätte mir eine Warnung sein können, was mich am nächsten Abend noch mit Amos erwarten sollte&#8230;</p>
<p>Ab nach Hause in die Heia und am nächsten Morgen wieder frisch auf die Con! Frisch? Oh ja, sogar ziemlich frisch: Es schüttete wie aus Eimern! Also kurz Sonja samt Rollenspiel-und-Fressalien-Kiste vor der Tür abgesetzt und auf Parkplatzsuche. Aber auch trotz Schirm kommt man da nicht trocken zurück zur Con&#8230;</p>
<p>Als Entschädigung gabs eine sehr schöne &#8220;D&#38;D 3.5 <a href="http://www.wizards.com/default.asp?x=dnd/fr/welcome" target="_blank">Forgotten Realms</a>&#8220;-Runde. Powergamer waren hier definitiv fehl am Platze. In der ganzen spannenden Geschichte um einen Toten an einem einsamen Gasthaus und einen mysteriösen Schwarzen Reiter kam es zu keinem einzigen Kampf. Wenn nicht ab und an gelauscht oder geschlichen worden wäre, hätten wir auch ohne Charakterblätter, Regelbücher und Würfel spielen können. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an unsere fabelhafte Spielleiterin Manuela!</p>
<p>Da ich mal wissen wollte, was sich in<a href="http://www.pegasus.de/shadowrun.html" target="_blank"> Shadowrun</a> getan hat seit ich das zum letzten mal vor Jahren spielte, gabs dann am späten Nachmittag eine Shadowrun 4 Runde mit Bernd vom Pegasus Support Team. Nun ja, was soll ich sagen &#8211; man braucht immer noch tonnenweise sechsseitiger Würfel. Andererseits haben sie das System schon vereinfacht, und da man Sechser nicht mehr &#8220;hochwürfelt&#8221;, muss auch nicht mehr gar so viel gewürfelt werden. Wirklich einsteigerfreundlich ist es aber immer noch nicht. Man muss sich halt schon recht gut in der Welt auskennen, sonst kommt man auf manche Sachen einfach nicht. Auch bei Charaktererschaffung kann man sich nach wie vor an zahlreichen Details austoben. Aufgrund einer guten Auswahl an vorgefertigten Charakteren, konnten wir uns diesen langwierigen Vorgang aber sparen. Das Abenteuer war interessant und tatsächlich kampfarm. Dies traf jedoch nicht den Geschmack aller Spieler, und so wurde die Runde anlässlich der Tombola vorzeitig beendet.</p>
<p>Es bleibt zu sagen, dass Shadowrun ganz nett ist, aber wohl nie mein Lieblingssystem und -szenario werden wird. Sonja hingegen hat Feuer gefangen und sich gleich für eine spätere Runde angemeldet&#8230;</p>
<p>Ich habe mich dann hingegen lieber einer <a href="http://www.pegasus.de/968+M56616432fda.html" target="_blank">Kobolde!</a>-Runde angeschlossen, die der gute Amos geleitet hat. Allerdings nahmen wir Spieler unsere Rolle als eine Bande marodierender, bekloppert Kobolde wohl ein wenig zu ernst. Die Runde triftete zumindest bald ins totale Chaos ab. Das ganze war jedoch ungemein unterhaltsam &#8211; ich habe mir das eine oder andere Mal vor Lachen den Bauch gehalten! Das nicht immer ganz jugendfreie Abenteuer endete jedoch nach ca. 2 Spielstunden bevor es überhaupt so richtig angefangen hatte, als die Kobolde die Feen, denen sie eigentlich helfen sollten, letzten Endes verspeisten. So bleibt nur eins zu sagen: Gepriesen sei König Torg!</p>
<p>Der Rest der Nacht klang dann mit angeregter Unterhaltung aus. Doch selbst Müdigkeit nützt nichts, wenn man eine Zocker-Freundin hat: Sonja war noch bis zu später Stunde mit ihrer Shadowrun-Runde zu gange. Doch wenigstens hatte ich einen Leidensgenossen: Auch Amos musste warten, bis Sandras &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars_%28Rollenspiel%29" target="_blank">Star Wars</a>&#8220;-Runde endete. Immerhin leistete uns der Auryn-Fuchs Gesellschaft&#8230;</p>
<p><a title="Auryn-Fuchs von weltenwanderer79 bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/weltenwanderer/3675802899/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3632/3675802899_24359d3a1a.jpg" alt="Auryn-Fuchs" width="500" height="371" /></a></p>
<p>Die Auryn 2009 war eine sehr unterhaltsame und gut organisierte Con, auf der ich einmal wieder viel Spaß hatte. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz und knackig: Toller zweiter RPC-Tag]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/04/05/kurz-und-knackig-nach-dem-zweiten-rpc-tag/</link>
<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 05:53:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/04/05/kurz-und-knackig-nach-dem-zweiten-rpc-tag/</guid>
<description><![CDATA[Morgen zusammen! Thomas: Sag mal, ist das die gleiche Messe, auf der wir gestern waren? Scorp: Ich g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Morgen zusammen!</p>
<blockquote><p>Thomas: Sag mal, ist das die gleiche Messe, auf der wir gestern waren?<br />
Scorp: Ich glaub nicht&#8230;<br />
Thomas: Dann lass uns wieder dahin fahren, die war gemütlicher&#8230;</p></blockquote>
<p>Der obige Blödsinnsdialog fiel, als wir gestern etwas spät mit vollen Kisten kurz nach zehn durch Halle 3 stolperten &#8211; die RPC hatte sich gewandelt. Entgegen des ersten Eindrucks war sie dabei aber auch nicht wirklich ungemütlicher geworden, sondern nur voller.<br />
Somit erlebten wir gestern einen unwahrscheinlich schönen und produktiven Tag in toller Atmosphäre mit vielen Leuten, aber ohne die üblichen Macken der SPIEL in Essen, will sagen weder brütend heiß noch so elend gepresst und voll.<br />
Dickes Lob einmal mehr an die Veranstalter, ich habe selten eine so gut und übersichtlich organisierte und freundlich betreute Messe oder Con erlebt. Selbst die Security hat ja oft genug einen netten Spruch auf den Lippen!</p>
<p>Es waren recht viele Leute bei uns am Stand und haben sich über uns informiert und für so ziemlich jede Sparte unseres Tuns fanden wir jemanden, den wir dafür schwer begeistern konnten. Vor allem „Xoro&#8221; geht auch erstaunlich gut weg und ist damit jetzt, jedenfalls was das Hosting betrifft, kostendeckend geworden, was auch ein schönes Gimmick ist.<br />
Es haben sich ein paar schöne, neue Konzepte für DORP ergeben, die wir so nach und nach auch dann bekannt geben werden, aber ich kann euch sagen, wir werden da glaube ich noch einige echt coole Sachen für euch machen können.<br />
Gestern wie auch heute schwirrten und schwirren Ralf und Scorp dann weiter für DORP TV umher, bei denen auch gestern bereits das zweite Video zur RPC &#8216;09 ins Netz gegangen ist. Wir stehen auch heute weiterhin an unserem Stand, ab 12 halte ich in Workshop-Raum 1 meinen Vortrag zum NoBudget-Filme-machen und alles in allem freuen wir uns auch heute wieder auf einen produktiven Tag.<br />
Einen expliziteren Messebericht werde ich schreiben, wenn der Trubel vorbei ist. Genau jetzt im Moment muss ich eh zum Auto gehen, dann fahren Julia und ich den Scorp einsammeln und schon geht es wieder ab auf die Autobahn gen Köln.</p>
<p>Wir sehen uns auf der Messe, hoffe ich!</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nach einem Tag auf der RPC 2009]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/04/04/nach-einem-tag-auf-der-rpc-2009/</link>
<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 06:12:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/04/04/nach-einem-tag-auf-der-rpc-2009/</guid>
<description><![CDATA[Moin! Unser erster von drei Messetagen ist um und da mir die Lage nahe Aachen die Möglichkeit des He]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Moin!</p>
<p>Unser erster von drei Messetagen ist um und da mir die Lage nahe Aachen die Möglichkeit des Heimschlafens gibt, dachte ich, nutze ich den Kaffee zum Morgen, eben ein paar ganz kurze Eindrücke zu schreiben.</p>
<p>Gestern war es ziemlich leer auf der RPC, was sich mit einer ganzen Reihe von äußerer Faktoren (Arbeitstag, Ferienbeginn etc.) erklären lässt, aber neben einer wirtschaftlich vermutlich weniger attraktiven Seite vor allem allen, die da waren, den Vorteil verschaffte, sich mit allem sehr ausgiebig beschäftigen zu können. Die Atmosphäre jedenfalls war unglaublich nett und freundlich. So plauschten wir nett mit Kollegen und Freunden, machten einige wenige Schnäppchen, verkauften tatsächlich erste Xoro-DVDs, konnten einige Leute für uns begeistern und hatten sonst einen eher ruhigen Tag.<br />
Die Aussteller, der Chef und auch wir gehen eigentlich davon aus, dass das heute anders wird. Mal sehen, was für Horden über das Gelände hereinbrechen werden, wenn der heutige Tag erst mal begonnen hat.</p>
<p>Ich schnappe mir in ein paar Minuten jedenfalls wieder das Auto, fahre meine Freundin zum einem LARP, schnappe mir den Scorp bei sich daheim und jette wieder zurück gen Kölle.<br />
Hoffe, wie sehen uns dort!</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Seele beim LARP]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2009/02/11/die-seele-beim-larp/</link>
<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 08:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
<guid>http://dorpblog.wordpress.com/2009/02/11/die-seele-beim-larp/</guid>
<description><![CDATA[Moin! Heute habe ich was für euch, das fällt etwas aus unserem üblichen Rahmen hier. Aber vor drei J]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Moin!</p>
<p>Heute habe ich was für euch, das fällt etwas aus unserem üblichen Rahmen hier. Aber vor drei Jahren habe ich meinen Einstieg in die Welt des LARP gewagt &#8211; und hatte dazu auch einen Artikel geschrieben, der es aber nie auf die DORP geschafft hat.<br />
Jetzt habe ich das Dingen beim Entrümpeln der Platte wiedergefunden und denke mir, wenn nicht hier, wo soll ich es dann mit euch teilen.</p>
<p>Anzumerken sei noch, dass der Text wie gesagt vor drei Jahren entstand und ziemlich direkt im Anschluss an das besagte Con geschrieben wurde. Gerade im Bezug auf das Fazit muss ich das selbst mit einer gewissen Ironie sehen, denn ich bin mittlerweile Herausgeber der Condra-Intime-Zeitung, gehe auf LARP-Tavernen, war 2008 auf zwei Cons usw. usf.<br />
Aber hey, man kann sich ja auch mal irren ^^</p>
<p>Insofern gebe ich für heute die Bühne frei für&#8230;<!--more--></p>
<h2>Nimmermehr &#8211; Die Seele kommt zum LARP</h2>
<blockquote><p>Prolog im Guiness<br />
Susanne: *zu Thomas* Und, wann kommst du das erste Mal auf eine unserer Tavernen?<br />
Néo: *schüttelt den Kopf* Nee, der ist kein Larper&#8230;</p></blockquote>
<p><strong>Präludium</strong></p>
<div id="attachment_270" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://dorpblog.files.wordpress.com/2009/02/nimmermehr-1.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-270" title="nimmermehr-1" src="http://dorpblog.wordpress.com/files/2009/02/nimmermehr-1.jpg?w=300" alt="Die Abendgesellschaft" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Die Abendgesellschaft</p></div>
<p>Man weiß ja oftmals im Nachhinein nicht mehr so wirklich, wie man in bestimmte Situationen gelangt ist. Dinge nehmen einfach ihren Lauf und man selber reagiert eher, als gezielt zu agieren. Im Falle des Lovecraft-inspirierten 20er Jahre-LARPs „Nimmermehr&#8221; allerdings kann ich es recht gut festlegen, wie ich dahin gelangt bin. Es begann auf dem Geburtstag einer Bekannten.<br />
Eine gewisse Vorgeschichte existierte ohnehin. Néo, mit der ich wohl einen großen Teil meiner Zeit verbringe, ist begeisterte LARP-Spielerin und zweite Vorsitzende eines LARP-Vereins. Lix ist ebenfalls Larperin und genauso wie Néo Teil meiner Rollenspielrunde. Und ausnahmslos alle Mitglieder der DSA-Runde, deren Teil ich seit einer Weile bin, sind LARPer. Alle außer mir. Da die aber nun untereinander reden und sich mit glänzenden Augen von Cons erzählen und ich dann immer gerne zuhöre, ging das soweit, dass der Scorp mir schon den Rang eines „Passiv-Larpers&#8221; zugestanden hat. Na gut.<br />
Also war da dieser Geburtstag und es waren auch ganz viele Larper da. Und dann beugte sich ein weiterer Bekannter zu mir und erklärte, sie planten ein zweites Mal ein 1920er-Horror-Con. Fragte, ob ich denn wohl teilnehmen wolle &#8230; und noch bevor meine Ratio Zeit hatte, auch nur an Folgen zu denken, sagte ich beherzt zu.<br />
Und so ging es los.</p>
<p><strong>Exkurs: Sparten-Cons?</strong><br />
Condra ist ein LARP-Verein und wie wohl die allermeisten LARP-Vereine liegt auch hier der Schwerpunkt im phantastischen Sektor. Mit eigener Welt, eigenen Entwicklungen und einigen verschwägerten anderen Vereinen betreibt man Fantasy-LARPs, fährt auf Fantasy-LARPs und veranstaltet monatlich eine Fantasy-Taverne. Mit &#8211; aus dem passivem Blickwinkel gesehen &#8211; durchaus großem Eifer.<br />
Mehr dazu gibt es auf <a href="http://www.condra.de" target="_blank">Condra.de</a> zu lesen.<br />
Aber neben all dem veranstalten die gelegentlich eben auch klein(st)e Cons, öfters Sparten- oder Genre-Cons genannt. Das sind reine Einladungs-Veranstaltungen und es sind eben speziellere Settings, die dort bedient werden. Da war bereits einmal ein 1920er-Horror-Con, ebenso ein 1970er-Kalter-Kriegs-Thriller. Beides kam gut an und so setzte man den Reigen fort.<br />
Man muss kein aktiver LARP-Spieler sein und auch mir ist klar, dass daher alleine die Ausgangsbedingungen ganz anders sind als bei den meisten LARPs. Beim „Nimmermehr&#8221; kamen vier SLs auf knapp über zehn Spieler, es gab im Grunde keine NSCs und durch die Vorauswahl der Spieler und Vorgabe der Charaktere (wir kommen dazu) war ein recht intensives Spiel bedingt.</p>
<p><strong>Tempus Fugit</strong><br />
Die Zeit danach verflog. Tag um Tag rückte das Datum näher, doch mein Geist war angefüllt mir genug anderen Dingen, so dass ich mir lange Zeit gar nicht bewusst war, wie nah „Der Tag LARP&#8221; schon zunehmend kam. Die Charaktere, Amerikaner übrigens, wurden von der Orga entworfen und dann nur in kleiner Rücksprache mit den Spielern abgesprochen, was mich zumindest irgendwo entlang des Weges an meinen Charakter führte: Bruder Thomas.<br />
Der machte im Entwurf einige Schlenker, doch in der endgültigen Fassung entpuppte er sich als gute Seele seiner Gemeinde, ein gläubiger und optimistischer Mensch, traumatisiert durch eine Schiffskatastrophe, die er erlebte, als er versuchte, am großen Krieg teilzunehmen.<br />
Seine Absicht auf dem Con, so erfuhr ich weiter, war es, seltsamen okkulten Erscheinungen nachzugehen und vielleicht nebenher einen vor Ort ansässigen Kult zu missionieren; dazu stand mir auch dank bischöflicher Order „mein&#8221; Reverend zur Verfügung. Das war gut, damit konnte man arbeiten.</p>
<p>Nicht arbeiten konnte man dagegen mit „Opas Kleiderkiste&#8221;. Die Queste, jenes eherne Artefakt zu erlangen wäre vermutlich einen eigenen Artikel wert, doch das Ende vom Lied war und ist, dass Opa sein Geld als Anstreicher und Maler verdiente und offenbar wenig Scheu hatte, alte Kleidung bei der Arbeit zu „verbrauchen&#8221;.<br />
Da aber nun Kleidung her musste, konnte ich recht letztminütig davon profitieren, Sohn eines Beamten zu sein und aus Vaters Kleiderschrank so ziemlich alles aufzuspüren, was ich brauchte: Anzug, Weste, weißes Hemd, Schuhe. Alles sehr fein. Die Krönung kam dagegen von meinem Großonkel, der tatsächlich einen sogar fast noch kontemporär korrekten Zylinder besaß und, ausgestattet mit diesem edlen „Regent Diplomat&#8221;, war Bruder Thomas dann fertig.</p>
<p><strong>Am Tage LARP</strong><br />
Last Minute gewandet und von einer SL mit einem Rosenkranz ausgestattet traf ich also am Sammelpunkt ein. Da war niemand, aber als ich gerade das Handy zückte, um dem nachzugehen, brauste ein kleiner Wagen an meinem vorbei und ich erkannte, ihm wie in einem schlechten Film mit dem Blicke folgend, einen der SLs darin, der mir bedeutete, zu folgen. Ich warf das Auto wieder an und folgte ihn zum endgültigen Treffpunkt. Meine erste Lektion an diesem Tage war dann auch folgerichtig: Wenn die Anreise ab 17 Uhr angegeben ist, dann komme nicht um Punkt 17 Uhr.<br />
Es vergingen noch einige Stunden, bis sich die gesammelte Spielerschaft eingefunden hatte. Aber gut, das gab mir wenigstens die Gelegenheit, mich noch etwas mit den fremden Klamotten anzufreunden, die Schuhe etwas breitzutreten und mich mit den immer mehr eintreffenden Spielerinnen und Spielern „warm zu reden&#8221;. Meine „Die Leute kennst du privat sicher alle&#8221;-Vermutung bestätigte sich soweit (mit einer Ausnahme), man stellte überrascht bis amüsiert fest, welch netten Accessoires jeder mit sich führte und erhielt letzte Briefings von den SLs.<br />
„Mein&#8221; Reverend, den Tim spielte, mit dem ich nun auch eine DSA-Runde teile, und ich, wir brummelten unsere Charaktere auch noch etwas näher zusammen und dann folgte das letzte Briefing.</p>
<p>Ein kurzer Exkurs. Wenn ich LARP bisher immer etwas die Stirn runzelnd betrachtet hatte, so lag das nicht zuletzt an diversen negativen Erlebnissen auf den Nachbarwiesen größerer P&#38;P-Cons sowie aus Erzählungen der Larper in meinem Umfeld. Diverse Eindrücke gingen sehr in die „‘Du bist tot.‘ ‘Nein gar nicht.‘ ‘Wohl!‘ ‘Hackfresse!‘ ‘Selber!‘ ‘Spiegel!‘&#8221;-Richtung diverser spielender Kinder, was mir nicht recht zusagte. Auch dubiose Zauberformeln und natürlich das ewige Gezeter über furchtbare Regelwerke klangen alle irgendwie seltsam.<br />
Warum dieser Exkurs? Damit verständlich wird, warum es mich sogleich sehr freute, als SL Susanne sich darüber ausließ, das man auf komplexe Regeln verzichten würde. Geschosse aus Projektilwaffen, die einen trafen, sollten nach eigenem Gusto möglichst gut ausgespielt werden und andere Sonderfertigen gab es (offiziell) ohnehin nicht. Damit konnte ich gut leben und das versprach, ein unterhaltsamer Abend zu werden.<br />
Und nun, der geneigte Leser hat lange genug durchgehalten, begann es&#8230;</p>
<p><strong>Lude Noctem</strong></p>
<div id="attachment_272" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://dorpblog.files.wordpress.com/2009/02/nimmermehr-2.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-272" title="nimmermehr-2" src="http://dorpblog.wordpress.com/files/2009/02/nimmermehr-2.jpg?w=300" alt="Schaut ruhig mal in der Wiki nach - Tobi sieht wirklich aus wie Lord Byron" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Schaut ruhig mal in der Wiki nach - Tobi sieht wirklich aus wie Lord Byron</p></div>
<p>Es gab verschiedene Personengruppen unter den Spielern, die alle eine individuelle Anreise hatten. Der Reverend und ich, wir reisten zu Fuß an. Was anfangs noch auf einer gewissen Metaebene begann (wir tauschten uns nun, entfernt vom Rest der Spieler, noch einmal grob darüber hinaus, welche Vorkenntnisse wir voneinander dorthin mitbringen würden) erwies sich letztlich doch schon als sehr stimmungsvoll.<br />
Als dann, wie versprochen, unser Ziel, ein Haus, aus dem Dunkeln zu unserer Rechten auftauchte und man nur schwarze Silhouetten in kerzenerleuchteten Räumen umherwandern sah, ich gebe zu &#8211; da hatte es mich. Wir kamen zur Türe, wir klopften und man ließ uns ein &#8230; und die wahre Erkenntnis traf mich dort. In Form von SL Néo. Die stand dort, die Arme vor ihrem Oberkörper gekreuzt &#8211; das Zeichen für „Bin Outtime&#8221;, wie ich Passivlarper wusste &#8211; und ein einziger Gedanke schoss mir durch den Kopf: „Du bist bei einem LARP. Thomas, es ist passiert, du bist bei einem LARP.&#8221;<br />
Dieser Gedanke verschwand alsbald weiter nach hinten in die gedankliche Rumpelkammer, da offenbar Verwundete am Boden lagen, ein Schwerverbrecher im Haus weilte und der Plan des Reverends und mir, erst mal nicht als Kirchendiener in Erscheinung zu treten, gehörig scheiterte. Vor allem aber war es zwar eine Epiphanie, keinesfalls aber die finstere Erkenntnis, wie ich das ein Jahr zuvor vielleicht noch erwartet hätte.</p>
<p>Der Abend entfaltete sich dann zunächst ruhig, man speiste zusammen. Tim legte mir das vielleicht größte Ei des Abends ins Nest, als er, kurz bevor ich mich einer wunderbaren Hähnchenkeule widmen konnte, verkündete: „Ich wundere mich aber über Sie, Bruder Thomas. Es ist Freitag Abend, und Sie essen Fleisch?&#8221;<br />
Klingt vielleicht dumm, aber ich glaube, in diesem Moment war mein Charakter endgültig da. Mit gesenktem Haupt und leichtem Stottern dem Schwerverbrecher, der in Obhut eines Marshalls dort nach einem Verkehrsunfall gestrandet war, mein Hähnchen anzubieten, damit es nicht verloren geht, wo ich es ja schon nicht essen könne &#8211; da denke ich hat sich mein Charakter definiert. Auch wenn ich gerne was von dem Vogel gehabt hätte.</p>
<p>Die Lage eskalierte dann in Folge. Es kam zu einem Kampf zwischen Marshall und Gefangenen, bei dem beide verwundet wurden und der einen dicken Haken mit sich brachte: Im Anschluss behaupteten beide steif und fest, der Marshall zu sein. Der eine sah sich im Recht, der andere behauptete, der echte Gefangene habe ihn überrumpelt und gebe sich nun als Marshall aus.<br />
Was wir nicht wussten: Beide Spieler waren als Marshall gebrieft worden, beide spielten einen Charakter, der in ihren Augen im Recht war. Das hielt die Situation sehr würzig.</p>
<p>Dazu kam ein Spuk. Seltsame Dinge gingen im Haus vor, von rüttelnden Tischen, selbstschreibenden Schreibmaschinen und zuschlagenden Türen bis zu, später, fliegenden Messern. Dazu ergänze man mysteriöse Briefe, scheinbar von Edgar Allen Poe, ein Bild von Lord Byron, der &#8211; auch outtime &#8211; frappierend wie der Spieler des Hausherren aussah, sowie ein Kult, von dem ich selbst offengestanden lange Zeit nur grobe Ahnungen hatte.<br />
Ein, zwei Spieler verschwanden im Laufe des Abends gewaltsam aus dem Reich der Lebenden und langsam wurde die Lage angespannter, zumal später der leibhaftige rote Tod umging und jeder Charakter von den SLs mit „Schockstufen&#8221; gesegnet worden war, also Anregungen zu Wegpunkten auf dem Weg eines je individuellen geistigen Verfalls. Sehr cool &#8211; und mit viel Liebe der SL auch weiter unterstützt.</p>
<p>Das Ganze ging bis in die Morgenstunden. Als am Ende eine Gruppe Marshalls das Haus stürmte und uns erst mal alle festnahm, waren wir der Wahrheit zwar nur partiell auf die Spur gekommen und uns nur einig, dass der Hausherr ein gar finst‘rer Gesell sein musste, aber hatten alle eine sehr unterhaltsame Nacht verbracht. Einige waren tot, alle waren geistig angeknackst und mein Reverend, der sich übrigens im Nachhinein als finsterer Kultist erwiesen hat, war regelrecht auf dem geistigen „Toastbrot&#8221;-Level angekommen.<br />
Was abseits meiner eigenen Handlung geschehen war, war noch besser: Lix, die die Braut des Hausherren spielte, hatte es geschafft, durch großartiges Spiel eine Lösung für einen Plot zu finden, der gar keine Lösung hatte. Auch sowas bleibt als schöne Erinnerung zurück, selbst wenn man es nur im Nachhinein erfahren hat&#8230;</p>
<p><strong>Exkurs: Der Plot</strong><br />
Ich vermute, das war jetzt etwas konfus. Aber alle möglichen Nebenstränge beiseite gelegt war die Rahmenhandlung eigentlich simpel.<br />
Fokus der Handlung war in der Tat Lord Byron. Der war eigentlich ein ziemlich dunkler Schuft und okkult eingebunden, hatte auch Edgar Allen Poe in just jenem Haus eingepfercht, in dem wir nun weilten.<br />
Byron allerdings war der Hausherr, was outtime durch die endlose Ähnlichkeit des Spielers mit dem echten Byron unglaublich gut funktionierte. Der Kult versuchte sich derweil an einem Opferritus, wobei die Beteiligten sehr unterschiedliche Vorstellungen davon hatten, wozu der diente. Der Reverend sah sich wohl wirklich Gutes tuend, andere, gerade die NSCs vor dem Haus, waren sich wohl eher im Klaren darüber, dass das ganze eine insgesamt recht komplexe Scharade Nyarlathoteps war.<br />
Der Twist, mit dem auch die Orga offenbar nicht gerechnet hat, war das so überzeugende Spiel der Braut des Hausherren. Diese muss Lord Byron eine so herzzerreißende Szene hingelegt haben, als sie ihm trotz aller bis dahin erlangten Erkenntnis über ihn ihre Liebe schwor, dass der Spieler tatsächlich dem Pakt entsagte und lieber zwei glückliche Jahre mit ihr auf Erden verbrachte, als sie für die Ewigkeit zu opfern.</p>
<p><strong>Warum war‘s gut?</strong></p>
<div id="attachment_273" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://dorpblog.files.wordpress.com/2009/02/nimmermehr-3.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-273" title="nimmermehr-3" src="http://dorpblog.wordpress.com/files/2009/02/nimmermehr-3.jpg?w=300" alt="Die eigenwilligen Bilder in dem Haus schufen eine ganz eigene Atmosphäre" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Die eigenwilligen Bilder in dem Haus schufen eine ganz eigene Atmosphäre</p></div>
<p>Ich habe verschiedene Erkenntnisse erlangt. Die Intensität des Spielgefühls ist ziemlich eindrucksvoll, wenn man in Gewandung zwischen Gewandeten dort steht und spielt. Ich habe das LARP gegenüber der P&#38;P-Ecke schon immer um sein Potential im Atmo-Bereich beneidet, aber erst seit dem „Nimmermehr&#8221; weiß ich, wie sehr das gilt.<br />
Vor allem aber ist es erstaunlich, wie gut ein gewisses Maß an „Suspension of Disbelieve&#8221; eintritt, kaum das man dabei ist. Auf den ersten Blick mag es obskur wirken, wenn eine SL den Raum betritt und nach und nach alle Kerzen auspustet und man selber davon ausgehen muss, dass der Charakter natürlich nur die von selbst ausgehenden Kerzen bemerkt. Aber, de facto, in der Spielpraxis, ist das ein erstaunlich geringes Problem. Das gleiche galt für die schwebenden Messer, denn die lagen natürlich auch in den Händen einer SL und was im Film per Computer retuschiert worden wäre, muss hier eben die Phantasie leisten. Was erstaunlich leicht geht.<br />
Und hier traf mich der Dampfhammer der Erkenntnis wohl an dem Punkt, an dem ich mit einem der Marshalls am Boden erbittert um ein Messer rang und nur im letzten Moment dadurch gerettet wurde, dass der Vater der Braut des Hausherren meinen Gegner mit einem gezielten Schlag mit dem Schürhaken ausschaltete. Klar war das Messer nur aus Latex, klar war der Hakenschlag nur angedeutet und durch ein „Pömpf&#8221; signalisiert, aber das war egal. Die haptische Qualität des Hobbys springt dennoch schnell über.<br />
Sogar ein gewisses Maß an Outtime-Kommentaren, die kennt man ja auch vom Spieltisch,  verkraftet das Spiel ohne Macken. Ob nun jetzt einer der Marshalls einen fast epischen Kampf hinlegt, um die Kerzen vor dem Atem der SL zu schützen oder unser Professor ein LARP-Messer aufhebt, die kernstablose „Klinge&#8221; überbiegt und das flexible Metall lobt, man lächelt und findet schnell zurück in die Handlung. Entgegen meiner Vermutung vielleicht sogar schneller als am Spieltisch.<br />
Manches Ereignis, dass mir im Gedächtnis geblieben ist, liegt dann sogar wieder im rein deskriptiven Teil. So fanden der Reverend und ich die tote Mutter der Braut im Garten &#8211; mit einer riesigen, klaffenden Wunde im Bauch. Wir versuchten sie ins Haus zu tragen, ein SL wies uns noch mal auf die drastische Verletzung hin und der Reverend ließ schockiert los, weshalb Julia, die Tote, gegen mich fiel, und wir gegen einen Baum stolperten. Und sie mich darauf hinwies, dass ihre Innerein nun auf mich fallen würden.<br />
Da war kein Splatter, da war kein Blut und Julia war lebendig. Trotzdem, dieser Abschnitt, zusammen mit einem folgenden, gemeinsamen Gebet mit dem Reverend, um uns Mut zu machen, und der Szenerie drum herum, das war intensiver und direkter, als man es wohl am Spieltisch erreichen kann.</p>
<p>Ebenfalls fein und am Spieltisch schwer umzusetzen ist so eine „Point of view&#8221;-Geschichte. Dadurch, das jeder Charakter mit Ausnahme der Kutisten vor dem Haus ein Spielercharakter war, inklusive Byron, wirkte das Spiel sehr dynamisch. Die hohe Anzahl von SCs wären am Spieltisch kaum zu managen, aber closed room mystery klappt einfach besser, wenn sich alle Beteiligten rund um die Uhr durch das Haus bewegen und eigenen Dingen nachgehen können, auch wenn man selber gerade wo anders ist.</p>
<p><strong>Was man doch so alles eben nicht tut</strong><br />
Da ist aber noch eine Erkenntnis, bitter könnte man sie nennen, von der ich hoffen würde, jeder Pen&#38;Paper-Spieler würde sie einmal machen. Wenn man selber vor Ort ist, wenn man nicht auf der Metaebene des Spieltischs etwas erklärt bekommt sondern selber im Wirbel der Ereignisse involviert ist &#8211; man übersieht alles!<br />
Wir haben mehr Spuren übersehen, falsche Fährten geschluckt, Gegenstände verloren und Morde verpasst, als das alle meine Charaktere in ihrer gesamten Dienstzeit wohl je geschafft hätten. Das gipfelt in gleich zwei Gewaltakten, die sich echt vor unseren Nasen abgespielt haben. Nicht vor meinen Augen, wohl aber vor Spieleraugen, muss ein Kultist ins Haus geschlichen sein, um dann, dort, blutig das Messer schwingend, einen Spielercharakter hinzurichten. Und obschon der SL beteuert, dass man derweil sogar in seine Richtung gesehen habe, hat es niemand bemerkt.<br />
Der andere geht an mich. Es waren drei Wissenschaftler im Haus; den Professor erwähnte ich bereits. Einer von denen war aber auch ein Kultist und hatte, abseits von uns, seinen Kollegen ermordet. Als ich dazu stieß, umarmte er ihn noch und jammerte „Stanton! Oh Stanton!&#8221; Ich war gerührt, habe versucht, den Mann zu beruhigen und brachte ihn ins Haus. Nur eines hatte ich nicht realisiert &#8211; während ich noch auf ihn einredete, umarmte er Stanton nicht &#8211; er würgte ihn!<br />
Ich habe es nicht gesehen. Nicht kapiert.<br />
Wie oft hört man als P&#38;P-SL von Spielern Kommentare à la „Och Mensch, das hätte ich doch sehen müssen!&#8221; Jetzt kann ich sagen: Nee, nicht zwingend.</p>
<p>Dann die Sache mit den geheimen Absprachen. Es ist das Finale, die Marshalls stürmen das Gebäude und ich erlange Blickkontakt mit dem Vater der Braut. Sein Blick geht an mir vorbei, er nickt ins Wohnzimmer. Ich hätte Narrenfreiheit, eine Säule schützt mich noch vor den Blicken der Justizdiener, auch wenn ich schon am Boden liege. Nur verstehe ich nicht, was er mir sagen will. Er will sagen: „Nimm das Gewehr, das lehnt noch am Sessel, und erschieße den verdammten Hausherren.&#8221; Nur ralle ich das nicht.<br />
Ist aber auch egal, denn da jeder blindes Vertrauen in die Kirchendiener praktiziert hat, habe ich noch zwei markant große Messer in der Innentasche meines Sakos. Alles was ich tun muss, ist, wenn wir abgeführt werden, nahe genug an Tobi, den Hausherren, heranzukommen. Ich versuche, irgendwie, das dem Vater zu signalisieren. Nur rallt der das nicht.<br />
Als die Marshalls uns abführen, greift er nach einer der Waffen der Staatsdiener, richtet sie auf den Hausherren und drückt ab &#8211; aber Staatsdiener Néo hatte die Waffe gesichert, kein Projektil fliegt und man ringt ihn mitten im Flur zu Boden.<br />
Dadurch komme ich nun aber nicht mehr ohne Aufsehen zum Hausherren und als wir letztlich das Haus verlassen und abgeführt werden, steht er zu weit von der Haustüre entfernt und schaut uns hinterher. Argh!</p>
<p><strong>Geselliger Ausklang</strong><br />
Was haben wir nun also bisher? Spaß, Spannung, Intensität und ein lehrreicher Einschlag &#8211; eines gehört noch genannt: Das ganze hat noch eine weitere Komponente, die es sehr angenehm macht &#8211; das Nachspiel.<br />
Wenn man nach dem Finale mit ein paar leckeren Bieren im Wohnzimmer des bespielten Hauses nieder sinkt und mal alle auf den Tisch legen, was die anderen noch nicht wissen (und das ist teilweise wörtlich zu verstehen, man denke man mein kleines Sako-Arsenal, das zumindest mit einer überraschten SL mit „Du hast gehortet!&#8221; quitiert wurde), jeder noch mal seine favorite moments Revue passieren lässt, dann kommt noch ein besondere, gesellige Komponente dazu.<br />
Das ist jetzt nicht signifkant anders als ein Beisammensein nach anderen Aktivitäten, Theater, Kino oder Konzert, aber einerseits doch anders, da es hier interaktiver und mit mehr Blickwinkeln gesehen werden kann und andererseits etwas, was man eben auch beim Pen&#38;Paper so gar nicht hat. Klar ist das noch mal in dieser Form speziell, weil das Con eine gewollt so geringe Personenzahl hatte, aber summa summarum sicherlich auch bei größeren LARPs zu finden.<br />
Dann gemeinsam dort übernachtet (und Lix, wenn du dies liest, mein ewiger Dank für die Stille; du weißt, was ich meine) und das Ganze mit einem gemeinsamen Frühstück beendet. Ich bin sehr zufrieden nach Hause gefahren, das kann ich sagen.</p>
<p><strong>Die Sache mit der Sachlichkeit: Contra-Gedanken</strong><br />
Wie man ja lernt, erhöht man seine Glaubwürdigkeit, indem man auch die Gegenargumente vorbringt, indem man auch schildert, was einem nicht so gefallen hat. Das fällt mir in diesem besonderen Falle schwer, da ich im Bezug auf das „Nimmermehr&#8221; tatsächlich keine handfeste Kritik finden kann.<br />
Insofern sei aber zumindest noch mal der besonder Umstand betont, unter dem das Con stattfand. Es war ein Einladungscon, was bedeutet, dass die Orga gut den Finger darauf hatte, wen sie da haben möchte und wen nicht. Das normale LARP dagegen bietet, wie eine P&#38;P-Con auch, mehr Volk, und da finden sich sicherlich auch immer einige Deppen ein. Dödel gibt es überall, aber während der auf der P&#38;P-Con mir nur von seinem dämonenpaktierenden Killer-Hobbit mit Trollgenen erzählt, kann wohl beim LARP die Intensität auch umschlagen. Und umschlagen können einen die Dödel da auch.<br />
Insofern war das „Nimmermehr&#8221; sicherlich überdurchschnittlich.</p>
<p><strong>Abschließende Gedanken</strong><br />
Somit war es dann mein erstes LARP. Ich fand es einfach gut. Kann man es nicht anders sagen. Viele Vorurteile, die &#8211; da mache ich mir gar keine Illusionen &#8211; mit anderen LARP-Gruppen zweifelsohne eher der Wahrheit nahe sind, zerbrachen schneller, als ich das auch nur realisieren konnte. Aber das ist ganz egal, der Kernpunkt ist: es hat Spaß gemacht.<br />
Und, so doof das auch nach all diesen Zeilen klingt, es hat meinen Horizont dahingehend schon erweitert. Oder zumindest zu einigen Selbsterkenntnissen geführt.<br />
Ich sehe mich nicht gerade in den kommenden Monaten mit gelatexten Waffen über grüne Wiesen laufen, aber so ein bisschen Blut geleckt habe ich ja schon. Die verbleibenden Hürden hängt tatsächlich aber eher an äußeren Faktoren, die mich schrecken. Das beginnt mit der Notwendigkeit einer Gewandung was, in Kombination mit eigenen hohen Ansprüchen aufwendiger ist, kulminiert aber sicherlich in zwei Ressourcen, von denen ich eh immer zu wenig habe: Zeit und Geld. Denn auch wenn die Preise verschiedener Cons durchaus fair sind, was etwa Kost und Logis sowie das gebotene Programm betrifft, so ist‘s eben doch ordentlich Geld.<br />
LARP hat unglaublich viel mit Pen&#38;Paper gemeinsam und zugleich ist es unglaublich anders. Es hat Vorteile, die ich ihm von Anfang an unterstellt hätte und andere, mit denen ich nicht gerechnet habe. Einige Nachteile dagegen, die ich erwartete habe, blieben aus.</p>
<p>Insofern muss ich einfach der tollen Orga meinen Dank aussprechen, sowie auch meinen gleichermaßen tollen Mitspielern ebenfalls. Ihr habt meinen Blickpunkt verschoben und ich muss sagen: Es lohnt sich, einmal an den Klischees vorbei zu schielen.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
<p style="text-align:right;">Alle Bilder sind © Condra e.V. 2006</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Dracon läuft]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2008/11/08/die-dracon-lauft/</link>
<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 13:17:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schönen guten Mittag zusammen! Während ich das hier schreibe, ist die Dracon V in Monschau bereits i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schönen guten Mittag zusammen!<br />
Während ich das hier schreibe, ist die Dracon V in Monschau bereits in vollem Gange, aber es ist noch immer Zeit und Gelegenheit, nachzukommen. Zahlreiche Spielrunden konnten bereits gestern vielen Leuten einen schönen Abend bescheren und deckten eigentlich auch eine gewaltige Bandbreite ab.<br />
<a href="http://dorpblog.wordpress.com/files/2008/11/dracon-western-runde1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-179" title="dracon-western-runde1" src="http://dorpblog.wordpress.com/files/2008/11/dracon-western-runde1.jpg?w=128" alt="dracon-western-runde1" width="128" height="96" /></a> Mein Western-Abenteuer „Karawane nach Rio Grande&#8221; kam offenbar ziemlich gut an, ebenso wie ich sagen kann, dass Markus&#8217; Cthulhu-im-Weltraum-Abenteuer uns entgegen unserer Gewohnheiten bis um fünf oder sechs Uhr morgens an den Ort gefesselt hat. Daneben gab es auch noch andere Runden, von Earthdawn (sehr atmosphärisch im eigenen Nebenraum inkl. Kerzenbeleuchtung) bis zu einer Riesenrunde Munchkin.</p>
<p>Für die kommenden beiden Tage steht auch noch viel Programm an, von DORP-Runden wie „Schrecken aus der Tiefe&#8221; und „Stranded&#8221; bis hin zu den ganz klassischen Systemen wie eben D&#38;D, DSA und Earthdawn. Zudem veranstaltet der Scorp heute Abend eine kleine Diskussionsrunde zu Shadowrun 4 &#8211; wer also eine Meinung zu dem System hat und sie teilen möchte, kann da auch gerne hinzu stoßen.<br />
Ich werde heute nicht leiten, morgen aber noch ein DSA4-Bannstrahler-Abenteuer auflegen.</p>
<p>Das Essen ist gewohnt gut, die Kaffee-Flat ertragreich und zumindest als ich gestern gen heimatlichem Bett fuhr waren auch noch Xoro-Filme, Soundtracks und Exemplare meines Artbooks da, für Leute, die gerne noch etwas Geld da lassen möchten.</p>
<p>Wir schwingen uns jetzt gleich jedenfalls wieder ins Auto gen Monschau.<br />
Ich hoffe, noch den einen oder anderen dann vor Ort zu treffen!<br />
Viele Grüße,<br />
Thomas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EFC 2008 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/09/13/efc-2008-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 12:35:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
<guid>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/09/13/efc-2008-ein-ruckblick/</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es schon eine Woche her, das ich mich auf dem Earthdawn- und Fading Suns-Con herumgetrieben ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun ist es schon eine Woche her, das ich mich auf dem <a href="http://www.ardanyan.de/dammi_de/cms/index.php?categoryid=43" target="_blank">Earthdawn- und Fading Suns-Con</a> herumgetrieben habe, höchste Zeit für einen Nachbericht, bevor das ganze in der Erinnerung verblasst.</p>
<p><strong>Anreise und Con-Gelände</strong></p>
<p>Dieses Jahr fand die Con mal nicht im hohen Norden statt, sondern in dem durch die Ratcon wohlbekannten Fritz-Henßler-Haus in Dortmund. Da ich erst zwei Wochen vorher dort auf dem Ratcon war, konnte ich guten Gewissens auch noch einmal die Strecke hinter mich bringen. Flott die Néo am Bahnhof in Aachen eingesammelt, die sich wie eine Schneekönigin freute, nach Jahren endlich einmal auf die Con für ihr Lieblingssystem Earthdawn gelangen zu können und dann 2 1/2 Stunden im Zug sitzen, bis der Dortmunder Hauptbahnhof in Sicht kommt. Zum Glück hatten wir uns viel zu erzählen, da ich sie und die anderen Dorpler schon länger nicht mehr getroffen hatte und es so einiges aufzuholen gab.</p>
<p>Samstag mittag kamen wir so fröhlich auf dem Con an, ich begrüßte die Leute die ich kannte (so 25% bis die Hälfte der aktuellen Besucher <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ), blätterte durch die wunderbaren RedBrick-Bücher und entdeckte im Buch über den Schlangenfluss die wohl niedlichste Zeichnung von T&#8217;skrang-Kindern die ich jemals sah, bevor wir uns noch flott in die Stadt aufmachten, um noch Knabbereien und Getränke für den folgenden Rollenspiel-Marathon zu erstehen. Für die Con standen drei Räume des FHH zur Verfügung, die sich aber blöderweise auf drei verschiedenen Etagen befanden, also recht weit verstreut waren.</p>
<p><strong>Der Fading Suns-Samstag</strong></p>
<p>Los ging es recht zeitnah mit einer Fading Sun-Runde, die fast nur aus <a href="http://www.tanelorn.net" target="_blank">Tanelorn</a>-Mitgliedern bestand. Es ging knackig los, denn der SL (haukrim) hatte Charaktere vorgefertigt, die bereits miteinander verknüpft waren, sowie ein persönliches Ziel hatten und Konflikte vorprogrammiert waren. Sehr fein, soetwas bekommen noch nicht mal alle meine festen Runden hin. Bevor ich hier einen ausführlichen Bericht runterschreibe, verweise ich lieber auf Jörgs Nachbericht, zuzüglich der Einschätzungen von anderen Spielern, darunter mir, im entsprechenden <a href="http://tanelorn.net/index.php/topic,43356.0.html" target="_blank">Tanelorn-Thread</a>. Was mir aber auffiel und was sich auch immer stärker gesteigert auf der Con zeigte, war die relativ geringe effektive Spielzeit, bzw. Zeit &#8220;in-Game&#8221; die am Spieltisch herrschte. Immer wieder gingen Leute rauchen, auf Toilette oder wurden abberufen, es wurde out-time diskutiert und man kam recht wenig zum Spielen an sich. Dies fiel auch bei der abendlichen Fading Suns-Runde auf, in der ich danach mitspielte.</p>
<p>Die Charaktere dort wurden auch gestellt, doch lag der Fokus auf gemeinsamen Arbeiten, statt Gruppenkonflikt. Es gibt effektiv um eine Schatzsuche, zu der wir erst einmal alle Teile der Karte auftreiben mussten. Ich konnte durch meine Wahl des Sternfahrers Ivan Tschekov punkten, da ich mal wieder einen Charakter mit schlechtem russischen Akzent spielen konnte. Aus irgendeinem Grund mögen Mitspieler es, wenn ich so etwas tue. Akzente geben mir immer die Möglichkeit, klar zwischen direkter und indirekter Rede, sowie in- und out-time zu trennen, weswegen ich sie gerne einsetze. Und irgendwie macht es auch den Charakter runder. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Die Runde war vom Niveau her recht niedrig angesetzt, was aber allen Spaß machte&#8230; auch wenn der SL bisweilen die Hände vorm Kopf zusammenschlug. Auch wenn das Spiel viel zu oft entglitt und kaum Fahrt aufkam, war ich doch beeindruckt davon, wie der SL immer schnell reagierte und auf die (nicht plotrelevanten) Ideen der Spieler einging. Irgendwann gelang es uns dann tatsächlich das abgestürzte Schiff mit seinen Reichtümern zu bergen, aber dann begann das eigentlich schlimme&#8230; die Regeln von Fading Suns. Ufff&#8230; was ein Krampf.</p>
<p>Man addiert Attribut plus Fertigkeit und unterwürfelt das mit einem w20. Noch recht simpel. Sollte im Kampf gewürfelt werden, so steht dem Gegner ein Ausweichenwurf zu. Der gewürfelte Wert, sollte er unter der Summe von Geschicklichkeit plus Ausweichen liegen, wird dann von dem WURF des Angreifers abgezogen. Wenn der geworfene Angreifenwert minus dem geworfenen Ausweichenwert dann noch positiv sein, wird er dann durch drei geteilt und gibt die Anzahl der Erfolgspunkte an. Sollte man exakt auf den Wert von Attribut plus Fertigkeit plusminus Modifikatoren kommen, so werden die Erfolgspunkte verdoppelt. Jeder Erfolgspunkt ist ein zusätzlicher Würfel. Eine Laserpistole hat sechs Würfel Grundschaden plus Erfolgswürfel, eine Lederweste hält vier Würfel Schadenspunkte ab. Also würfelt der Angreifer Grundschaden plus Erfolgswürfel und der Verteidiger Rüstungswürfel. Welche Würfel scheint egal zu sein&#8230; bei einem w20 kommt ein Erfolg bei 1-13 zustande, bei w6 bei einer 1-4. Beide Parteien würfeln und wenn die Anzahl der Erfolge beim Schaden die Anzahl der Erfolge bei der Rüstung übersteigt, dann erhält man die Differenz als Schaden für den angegriffenen Charakter. Durchschnittlich kann ein Charakter zehn Schadenspunkte fressen und erhält ab der Hälfte dicke Mali (von -2 bis -10!) auf seine Aktionen.</p>
<p>Der Endkampf ging gegen mehrere Sicherheitsroboter und dauerte sagenhafte anderthalb bis zwei Stunden und die Kämpfe sind nicht gerade so taktisch, das es Spaß gemacht hätte. Da wir zu Beginn des Kampfes bereits Mitternacht hinter und gebracht hatten, hätte ich als SL die Zahl der Roboter einfach reduziert, um das ganze zu beschleunigen, denn ein Sieg von unserer Seite aus war recht sicher. So dauerte das ganze dann noch bis knapp drei Uhr. Erschöpft fiel ich danach auf meine ebenfalls im Raum befindliche Pritsche und pennte sehr schnell ein.</p>
<p><strong>Der Workshop</strong></p>
<p>Samstag gab es auch noch eine Fragestunde mit Alex Wichert und <span style="text-decoration:line-through;">Christioph</span> Carsten Damm (sorry Dammi <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), bei der man den beiden Fragen zu Red Brick, Earthdawn und Fading Suns stellen konnte. Leider gab es nur sehr wenig über Earthdawn mit D&#38;D4-Regeln und ihr neues Spiel Equinox zu erfahren, obwohl dies eigentlich die perfekte Gelegenheit gewesen wäre, Infos dafür unters Volk zu bringen. Immerhin konnte ich erfahren, dass RedBrick die Lizenz für alle Earthdawn-Sachen hat und damit auch für eine deutsche Ausgabe von Earthdawn, Games-In aber weiterhin die Rechte für die deutsche Ausgabe an Earthdawn hält. Hö? Sie bringen nur nicht keine dt. Version von Earthdawn heraus, weil der FASA-Mensch sie darum gebeten hat, da deren Zusammenarbeit mit Games-In so gut laufen würde. Wenn RedBrick den Earthdawn-Krempel auf deutsch bringen würde, wäre ich ja mal wieder extrem versucht massiv Geld zu investieren, immerhin habe ich bisher aus rein traditionellen Gründen ED nur auf Deutsch erstanden. Aber erstmal hätte ich gerne Age of Legends, also D&#38;D4 für Earthdawn, das reizt mich noch mehr. Was mich direkt zum nächsten Thema bringt.</p>
<p><strong>Der Earthdawn-Sonntag</strong></p>
<p>Sonntag morgen wurde erst einmal gemütlich gemeinsam mit allen gefrühstückt. Das war wirklich klasse und sehr angenehm, sich selbst seine Brötchen in geselliger Runde zu schmieren und das gegen einen kleinen Abolus in die Con-Kasse. Danach hatte ich die Gelegenheit noch eine Earthdawnrunde abzugreifen. Hier stieg das Problem des mangelnden Spielens meiner Meinung nach am stärksten auf. Ich möchte mich bei der Kritik übrigens keineswegs aus nehmen, ich bin auch oft genug kurz verschwunden, um Essen zu holen oder etwa mal meinen Kram zusammenzusuchen, da der Raum aufgeräumt wurde, in dem ich geschlafen hatte. Das Abenteuer war ein Murmeltiertag-Abenteuer, bei dem wir nach einem &#8220;kurzen Einführungskampf&#8221; im örtlichen Dorf in einer Zeitschleife gefangen wurden, die morgens immer wieder aufs neue began, ohne das wir eine Ahnung hatten wieso. Der Einführungskampf weckte mein Verlangen auf D&#38;D4 enorm, da ich mich einfach an die Übersichtlichkeit und taktischen Möglichkeiten von Figuren, Bodenplänen und Spezialfähigkeiten die darauf beruhen gewöhnt habe. Das Abenteuer führte auch leider durch eher obskure Sinnzusammenhänge, Rote Heringe und bisweilen die schiere Weigerung des SLs mehr Infos herauszugeben eher zu Frustration, purem Aktionismus und zu spontaner Gewalt. Ich hatte eher den Eindruck DSA zu spielen statt Earthdawn, da oft auf Kleinigkeiten gewürfelt wurde und es zu einigen Brüchen zwischen Spielwelt und Regeln kam. So lief etwa ein kampfunlustiger Schwertmeister ohne Waffe durch das Dorf, das zwischenzeitlich zu einer Stadt angewachsen war und den Marktplatz am Rand statt zentral hatte. Dieser Schwertmeister wurde dann durch einen einfachen Händler mit einem Messerstich getötet, was effektiv bedeutet, dass es sich um ein +30 Stufen Messer des orkischen Schwertmeistertötens gehandelt haben muss, das auch noch ohne Faden funktioniert. Die offensichtliche Lösung des Problems entging mir als Spieler des Ork Scouts leider. Ich hatte nicht daran gedacht, am Ausgang des Geheimgangs nach Spuren des Bürgermeisters zu suchen, die in den Wald führten. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass Leute gesehen haben, wie der Bürgermeister das Dorf in östliche Richtung verlassen hatte und zwar über offizielle Wege und danach nicht mehr gesehen wurde. Na gut,der Bürgermeister war Magier und hätte zurückfliegen können&#8230; aber wieso hätte er dann am Ausgang seines Geheimganges landen sollen, um dann von da in den Wald zu gehen? Naja, egal. Danach packten wir flott zusammen und erfreuten uns noch etwas am Bahnchaos des Dortmunder Hauptbahnhofs, bevor wir nach knapp drei Stunden Fahrt wieder in Aachen ankamen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Leider muss ich sagen, dass mich die Con insgesamt nicht so richtig gerockt hat. Auch die Aufteilung der Räume war hinderlich und das FHH scheint grundsätzlich etwas gegen voll funktionsfähige Toiletten zu haben. Die Idee mit dem Dämonenwettbewerb, bei dem jeder Besucher einen solchen Fiesling einreichen konnte, der dann von Kathy Schad sicherlich hervorragend illustriert wurde war sehr nett und auch das ausliegende Rätsel für Earthdawn und Fading Suns war eine gute Idee, wenn auch bockschwer. Aber ich hätte mir gerne noch eine Vorabrunde zu Equinox oder Age of Legends, also Earthdawn mit D&#38;D4-Regeln gewünscht. Wo, wenn nicht auf der <span style="text-decoration:line-through;">Hausmesse</span> von RedBrick so stark unterstützten Con wäre die Gelegenheit gewesen, ihre in Arbeit befindlichen Spiele der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Fans Gelegenheit zu geben, in die Projekte hineinzuschnuppern? So gab es nur die gewohnte Kost, statt exklusiver Angebote, die man nur auf der EFC hätte erleben können. Schade.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ratcon 2008 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/08/30/ratcon-2008-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 23:53:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
<guid>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/08/30/ratcon-2008-ein-ruckblick/</guid>
<description><![CDATA[Nun komme ich auch nach knapp einer Woche dazu, meine Eindrücke vom Ratcon 2008 einmal zusammenzufas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun komme ich auch nach knapp einer Woche dazu, meine Eindrücke vom <a href="http://www.ratcon.de.vu/" target="_blank">Ratcon 2008</a> einmal zusammenzufassen. Schön wars, auch wenn ich fast nicht gespielt habe und auch das Wetter mal echt schlecht war. Die Nacht von Freitag auf Samstag sorgte mit anhaltenden Schauern für eine echt wilde Zelterei und das, obwohl bereits Freitag Nachmittag der Zeltplatz recht schlammig war. Samstag Morgen erwartete die Camper dann ein Sumpfgebiet. Naja, aber vielleicht lag es auch am schlechten Wetter, dass es insgesamt sehr leer wirkte. Wie schon auf dem Feencon konnte man ziemlich deutlich merken, dass die Besucherzahlen dieses Jahr weit niedriger lagen als sonst.</p>
<p>Ich hatte ja zuvor befürchtet, dass ich mir eine DSA-Runde hätte suchen müssen, ist die Ratcon doch &#8220;traditionell&#8221; vor allem eine Anlaufstelle für Fans von Aventurien. Doch da wurde ich überrascht! An den Brettern mit den ausgehängten Spielrunden fanden sich zig D&#38;D-Runden und auch kleinere Systeme wie Ratten! oder Ninja Burger wurden angeboten. Ich selber kam leider nur Sonntag Morgen zu einer Runde, als ich mich mit meiner Holden entschloss Elyrion auszuprobieren. Dazu dann später mehr. Meine Teilnahme an Runden wurde durch ungünstig gelegene Workshops leider etwas eingeschränkt.</p>
<p><strong>Shadowrun</strong></p>
<p>Das begann mit dem völlig überlaufenen Workshop über die Zukunft von Shadowrun. Inhaltlich werde ich nicht mehr viel schreiben, das hat <a href="http://roachware.blogspot.com/2008/08/neues-von-shadowrun.html" target="_blank">Roachware</a> schon ausführlich übernommen und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kqRakefjxKY" target="_blank">hier</a> [Video kann man sich eigentlich schenken, obwohl ich bei 0:39 zu sehen bin <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> , da sehr schlechte Tonqualität und stark verwackelt] sieht man auch ein kurzes Video dazu. Grundtenor: &#8220;Wir sind mehr, wir sind motiviert, wir wissen was wir tun.&#8221; Mal sehen, <a href="http://www.pegasus.de" target="_blank">Pegasus</a> ist ja eher für Bücher mit hoher Qualität bekannt. Ich nutzte direkt mal die versammelte Autorenschar, um nach einer Reglementierung der Bezahlung bei Shadowrun zu fragen. Offenbar gibt es da kein Problembewusstsein, weder bei der schreibenden, noch bei der spielenden Zunft. Man will den SLs da keine Vorgaben machen, da die Bezahlung viel zu sehr vom Spielstil der Gruppe abhängen würde. Mhm. Und die Karmavergabe nicht, die ist doch im GRW geregelt? Naja, die sei ja auch eher so gebaut, dass der SL das nach Gutdünken vergeben könnte und es sei ja auch nicht vorgeschrieben, ob man pro Spielabend oder pro Run belohnt wird. Stimmt, eine unklar formulierte Regel ist natürlich ein gutes Argument, um eine fehlende zu rechtfertigen. Mhm, aber das kam nicht bei der Workshop-Diskussion raus, sondern bei der anschließenden Diskussion auf dem Dach der Empore. Es ist faszinierend, wie viele&#8230; öhem&#8230; Argumente man gegen eine Regelung der Vermögensvergabe bei Shadowrun vorbringen kann. Z.B: &#8220;Das musst du mit dem SL ausmachen!&#8221; oder &#8220;Das kommt auf deine Runde an!&#8221;. Dass ich zu Hause mit meiner Runde ausmachen kann was ich will und dass das keine Diskussionsgrundlage für irgendetwas ist, wurde nicht direkt verstanden. Auch mein Hinweis, dass bei Bezahlungen von 2000 Nuyen die innere Logik der Spielwelt zusammenbrechen würde, weil die Shadowrunner dann eher Autos klauen könnten, wurde mit dem Hinweis quittiert, dass wir das doch dann machen sollten. &#8220;Ich spiele aber nicht Shadowrun, um Autos zu klauen, sondern um auf Runs zu gehen.&#8221; &#8211; &#8220;Dann lehn doch ab, wenn dir das zu wenig ist!&#8221; &#8211; &#8220;Ich komme nicht zum Rollenspiel, um dann nicht teilzunehmen&#8230;&#8221; Und so ging das hin und her, ohne dass der Hinweis auftauchte, dass Regeln für Vermögensvergabe diese ganze Diskussion überflüssig gemacht hätten. Auch der Hinweis, dass die Bezahlung sich nach dem Spielstil richtet und man eben auch mehr Geld bekommen sollte, wenn man mit ständig wechselnden Identitäten, oft verschleißender Ausrüstung und anderen hohen Ausgaben spielen würde. Das hat mich fasziniert, denn ich würde genau umgekehrt argumentieren. Ich kann mir erst diese ganzen Spielereien wie wechselnde SINs erst leisten, wenn der Runner viel Geld erhält. Meiner Meinung nach bestimmt nicht der Spielstil die Bezahlung, sondern die Bezahlung den Spielstil. Oder sollte es tun&#8230;<br />
Kurz vor Ende versuchten wir noch eine Regelung zwischen Karma und Geld zu finden, was dann in die Seitendiskussion abdriftete, ob man Karma erfolgsabhängig, stundenweise oder für gutes Rollenspiel vergeben sollte. Irgendwie mochte ich Shadowrun immer weniger. Ein Spiel, das im GRW eine Tabelle mit zig Modifikatoren für Schwimmproben unterbringt, aber nicht einmal klar klärt, wie das Belohnungssystem funktioniert, müsste bei mir eigentlich unten durch sein. Trotzdem haben wir es gestern wieder gespielt und während des laufenden Runs beschlossen, erstmal auf eigene Faust zu arbeiten und demnächst einen Taliskrämer auszurauben. Das sollte sich wesentlich mehr lohnen, als für Spesen in Konzernanlagen einzubrechen. *seufz*</p>
<p>Dort wurde auch <a href="http://www.rollenspiel-almanach.de/eclipse-phase/26-08-2008/" target="_blank">Eclipse Phase</a> vorgestellt. Es klingt nach Transhumanismus und Hard-Sci-Fi in spielbar und sieht optisch wirklich gut aus. Da muss ich mal am Ball bleiben.</p>
<p><strong>Battletech &#8211; Classic und DarkAge</strong></p>
<p>Was oben auch noch diskutiert wurde, war die Zukunft von Battletech. Classic Battletech wird fröhlich weiter produziert, auch wenn ein Band mit Sonderregeln so dick geworden ist, dass sie ihn teilen mussten. Es wird neue Romane zu DarkAge gaben und es wird auch endgültig geklärt werden, wer an dem Zusammenbruch des Kommunikationsnetzes Schuld ist. Die Romane waren zwar durchschnittlich gesehen richtig übel, aber eine Auflösung wäre jetzt schon mal interessant. Da können die germanophilen Leser aber wohl noch etwas drauf warten. Heyne hatte mit &#8220;Tochter des Drachen&#8221; Anfang des Jahres den vorerst letzten Mechwarrior DarkAge Roman veröffentlicht, da sie nur eine Sublizenz über <a href="http://www.fanpro.de" target="_blank">Fanpro</a> hatten. Fanpro hat auch keine Lizenz mehr für Shadowrun und Battletech und man mutmaßt, dass die letzten veröffentlichten Romane wohl auch ohne Lizenz veröffentlicht worden sind. Naja, die deutschen Leser der Classic-Reihe sitzen nun auf mindestens zwei nicht beendeten Reihen, was eher uncool ist. Es wurde aber auch erzählt, dass Heyne wohl an der Weiterführung der BattleTech-Classic- und DarkAge-Lizenz hätte und man gerade sondiert, was man da machen könnte. Vielleicht geht es ja wieder aufwärts.</p>
<p><strong>Weitere Workshops</strong></p>
<p>Meine Freundin tat sich einen DSA-Workshop über Kampagnenplanung an, während ich draußen über Shadowrun diskutiere. Der Workshop war derart einprägsam, dass sie noch Tage später darüber schimpfte (Einleitung: &#8220;Man sollte eine Kampagne besser planen als ich diesen Workshop&#8221; und die großartige Quintessenz &#8220;Das wichtigste an einer Kampagne sind die NSCs [Kunstpause] und der Plot.&#8221;). Später am Abend gönnten wir uns dann den Workshop über das Verfassen eines Rollenspiels. Dieser konnte im Gegensatz zum DSA-Workshop dann auch überzeugen, da er einerseits klar machte, wieviel Arbeit das ist und dass man wenn man ganz viel Glück hat, keinen Verlust erwirtschaftet, andererseits aber auch das unheimlich befriedigende Gefühl hervorhob, etwas Eigenes kreativ geschaffen zu haben. Obwohl eigentlich viel demotivierendes und frustrierendes zur Entstehung des eigenen Systems erwähnt wurde, schafften es André Wiesler, Christian Loewenthal und David Grashoff dann doch, Leute für das Schreiben des eigenen Werks zu motivieren. Und mit Kritik umzugehen und die Foren zu lesen, auch wenn es bisweilen schwer fällt. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Gruselig fand ich den Hinweis von Andre Wiesler, dass sie einen 300 Seiten starken ersten Entwurf für Lodland hatten, den sie aber kurz vor dem eigentlichen Veröffentlichungsplan in die Tonne gekloppt haben, da ihnen die Spielwelt zu steril und zu wenig &#8220;bespielbar&#8221; war. Wow&#8230; also wenn ich bedenke wie Lodland aktuell aussieht, dann hätte ich wirklich ungern den ersten Entwurf gesehen&#8230;</p>
<p><strong>Elyrion</strong></p>
<p>Sonntag ließ ich den Werkstattbericht von <a href="http://www.feder-und-schwert.com/downloads/GameDay08Abenteuer.pdf" target="_blank">Feder &#38; Schwert</a> ausfallen (den ich gerne mitbekommen hätte), um <a href="http://www.promehteusgames.de" target="_blank">Elyrion</a> zu spielen. Leider war der Start etwas zäh und auch auf die Erklärung der Spielwelt hätte ich zugunsten von mehr Spielzeit verzichten können, doch gehört das doch schon irgendwie zu einer Vorstellungsrunde dazu. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' />  Das Abenteuer war okay und bot, wie es nun einmal für Con-Runden nützlich ist, zwar recht begrenzte Auswahlmöglichkeiten, doch war der SL ansteckend motivierend und wir hatten unseren Spaß. Zu bemängelt gibt es vielleicht noch, dass die finsteren Absichten des Magiers nicht erkennbar waren, der Bunker keine Toilette hatte (trotz Baracken für Truppen) und der Endkampf zwar coole, aber viiiiiel zu einfache Gegner hatte, denen es noch nicht einmal gelang, jemanden aus der Runde überhaupt zu verwunden. Das Würfelsystem ist so eine Art gefixtes DSA, bei der man mit einem w20 unter Attribut plus Fertigkeitswert würfelt und die Differenz als Erfolge gutgeschrieben bekommt. Im Kampf muss eine erfolgreiche Angriffsprobe dann mit einer Parade abgewehrt werden, die dann erst Erfolge und dann den Minimalschaden senkt, bevor die Rüstung verrechnet wird. Nicht so wirklich verstanden habe ich aber, was uns als Titanenerbe denn nun so ausgezeichnet hat. Klar, wir hatten einen Wiederholungswurf, doch war das eher lau dafür, dass man eigentlich von total mächtigen Wesen abstammt. Die Regelmechanik konnte überzeugen und auch, dass es neben physischen Lebenspunkten auch gesellschaftliche und seelische gibt, finde ich erstmal ganz toll. Wenig toll finde ich allerdings nach wie vor die optische Präsentation des Bandes, der trotz der Version 1.5 immer noch ein undurchgängiges, unübersichtliches und nicht gerade ansehnliches Layout, sowie einige hässliche Zeichnungen hat, die weit unter dem heutigen Standard liegen. Was ebenfalls nicht sein sollte, sind Regellücken wie die Waffeneigenschaft &#8220;wuchtig&#8221;, die einfach &#8220;broken&#8221; und &#8220;imba&#8221; ist sowie die zahlreichen Rechtschreibfehler, die einerseits die Rechtschreibkorrektur hätte finden müssen und andererseits einfach nicht in einer überarbeiteten Ausgabe enthalten sein dürften.</p>
<p><strong>Und dann war da noch&#8230;</strong></p>
<p>Samstag abend wollten wir im Boomerang essen gehen, dem australischen Spezialitätenrestaurant, direkt um die Ecke der Ratcon. Dort war ich bereits vor zwei Jahren und habe lecker Emu, Känguru und Krokodil verspeisen können. Außerdem war die Bedienung so nett, uns auf das Ende der &#8220;Beer Hour&#8221; hinzuweisen, so dass wir uns noch flott neuen Gerstensaft ordern konnten. Diesmal ließ uns das Restaurant aber übel im Stich. Eine völlig überforderte Kellnerin teilte uns NACHDEM wir die Speisekarten erhalten und auswählen konnten mit, dass es nur noch wenig zu Essen gäbe und wir nicht frei bestellen könnten. Daraufhin verließen wir das Lokal und begannen eine mystische Reise durch die Dortmunder Innenstadt, um nicht nur ein Lokal in unserer Preisklasse, sondern auch eines zu finden, dass Samstag Abend genug Platz für neun Leute hatte. Schließlich wurden wir in einem Schnitzelhaus mit netter Atmosphäre, moderaten Preisen und riesigen Portionen fündig.</p>
<p>Auf dem Con hatte ich bei den Losen dieses Jahr zumindest mehr Glück als die letzten zwei bis drei Jahre und konnte ein paar Preise mit nach Hause nehmen, über die ich mich zwar freute, die ich aber nicht wirklich brauchen konnte. Was mir schmerzlich auffiel, war das Fehlen des altbekannten Glücksrads, bei dem man jedes Jahr die Restposten aus dem Fanprolager abgreifen konnte. Fanpro richtet zwar nicht mehr die Con aus, doch Restposten sollte es doch noch genug geben. Apropos <a href="http://www.ulisses-spiele.de" target="_blank">Ulisses</a>-Con&#8230; wenn man die Ratcon betrat, kam man in das kleine Foyer mit Ulisses, <a href="http://www.truant.de" target="_blank">Truant</a> (Kooperation mit Ulisses), Feder &#38; Schwert und dem F-Shop (der an Ulisses verkauft wird). Irgendwie schon gruselig, dass neben F&#38;S nur noch Prometheus Games mit einem Stand vertreten waren, da Pegasus an diesem Wochenende 15-jähriges Jubiläum in den heimischen Hallen feierte. Bei Ulisses erstand ich dann auch noch aus der Mängelexemplar-Liste eine Basisregelwerk von DSA 4.1. Ich habe ja schon viel über das System gemeckert, aber das Buch ist wirklich hübsch und gut geschrieben, nach allem was ich bislang aus dem Werk entnehmen konnte. Da ist es doch wirklich schade, dass es DSA vorstellt und nicht ein gutes System. *seufz* Naja, die Rezi dazu kommt auch noch.</p>
<p>Da ich insgesamt ja kaum gespielt habe, muss ich die Zeit ja doch irgendwie herumbekommen haben. Und wie? Na, durch das bekannte Socialising und Networking. So konnte ich Dominik vom <a href="http://www.rollenspiel-almanach.de" target="_blank">Rollenspiel Almanach</a> treffen, der mir viele tolle Lesezeichen schenkte, Jens (Bauergaming ist Powergaming!), Dom (Glückwunsch zum Gewinn des DSA-Wettbewerbs) und Friedensbringer (der auch der SL meiner Elyrion-Runde war). Vergessen kann und möchte ich dann auch nicht das Team von <a href="http://62.141.38.151/jgs_portal.php" target="_blank">Fundus Ludi</a>, das zwar wieder Tippfehler auf dem Flyer hatte, die ich aber trotzdem ganz sympathisch finde. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nächstes Jahr will ich auch wieder kommen. Aber mal sehen, ob ich mich dann nicht doch lieber in eine Jugendherberge einquartiere, statt mich den Naturgewalten beim Zelten auszusetzen und durch den jährlich aufs neue versumpften Garten des Fritz-Henßler-Hauses zu quälen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Feencon 2008 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/07/13/feencon-2008-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 09:39:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Zwei Tage Feencon liegen hinter mir und es wird Zeit für einen Rückblick. Samstag morgen ging es frü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwei Tage Feencon liegen hinter mir und es wird Zeit für einen Rückblick. Samstag morgen ging es früh los, damit wir rechtzeitig zur Eröffnung der Con die Hallen stürmen konnten. Nach einer überraschend kurzen Autofahrt hatten wir noch Zeit uns im örtlichen Rewe Verpflegung zu kaufen. Als wir wieder an der Halle ankamen, hatte der Einlass bereits begonnen. Leider zeigte sich die Reihe der vorangemeldeten Spielleiter als die langsamere, so dass meine Begleiter vor mir auf die Con kamen. Ab in die Halle und links und rechts die üblichen Stände und Angebote liegen gelassen, gelangten wir zu den ausgehangenen Runden, die so unpraktisch wie eh und je platziert waren. Während dutzende von Leuten den Durchgang verstopften und nach Spielrunden suchten, in die sie sich eintragen konnten, wanderten wir noch etwas umher und schüttelten Hände. Glücklicherweise waren aber noch ein paar Plätze in der Savage World of Solomon Kane-Runde frei und wir trugen uns ein.</p>
<p><strong>Savage World of Solomon Kane</strong></p>
<p>Am Anfang wurden Charaktere erstellt, eine Praxis, die bei Cons eigentlich nicht empfehlenswert ist, bei SW aber glücklicherweise sehr schnell von statten geht. Fritz Liebknecht, mein zäher deutscher Landsknecht, war schnell gebaut und ich konnte den anderen Spielern unter die Arme greifen. Gespielt haben wir das Intro-Szenario aus dem GRW. Unsere illustre Runde aus Kämpfern gegen das Böse kam in ein Dorf, in dem einige Leute mysteriöse Tode starben. Das Ganze bot wohl viele Ansatzpunkte für Fans von Solomon Kane, da das Dorf in der Nähe des Schauplatzes der ersten Solomon Kane-Story überhaupt spielt und auch auf diese verweist. Wer die Geschichten um den puritanischen Hexenjäger jedoch wie ich nicht kennt, der stand schon mal auf dem Schlauch. Nur mit der Motivation &#8220;Hier stimmt was nicht, lasst uns herausfinden was!&#8221; ausgestattet, machten wir uns an die Ermittlungen. Es gab einen Selbstmord aus Geldsorgen, der wohl durch das Betrügen beim Kartenspielen durch die Gruppe der mysteriös Verstorbenen ausgelöst wurde. Die Ermittlungen wurden jedoch durch einen roten Hering erschwert. Nach den Chroniken des Dorfes gab es auch vor ein paar Jahren einen finsteren Totenbeschwörer in der Gegend, der aber seiner gerechten Strafe zugeführt werden konnte, was natürlich wieder ein Verweis auf das Wirken Solomon Kanes war. Am Ende gab es dann einen Kampf mit einem Blutnebel, welcher den letzten Betrüger angriff, als dieser wieder das Dorf nach einer Geschäftsreise betrat. Der Kampf war etwas zäh, da der Nebel nur durch Charaktere angegriffen werden konnte, die er in der Runde verletzt hatte. So zog sich der Kampf gegen das übernatürliche Wesen, das den Zorn des verstorbenen, betrogenen Glücksspielers darstellte, etwas dahin. Insgesamt war das Ganze etwas unbefriedigend, da unsere Aktionen, abgesehen von dem Kampf an sich, insgesamt sinnlos waren. Der Kampf hätte sich auch genau so abgespielt, wenn wir einfach nur zwei Tage in dem Dorf ohne Aktionen gewartet und dann zu den Hilferufen des Betrügers gelaufen wären. Irritierend war es auch bisweilen, dass der SL uns zu mehr Aktionen ermahnte und aufforderte&#8230; was aber knifflig war, so ohne Ansatzpunkte und Motivation.</p>
<p><strong>Heredium</strong></p>
<p>Später ließen sich noch zwei meiner Begleiter ihre Charaktere als sehr knuffige &#8220;Kleine Helden&#8221; malen, was ich definitiv auch irgendwann nachholen lasse, da die Charaktere einfach zu niedlich sind. Dann spielten wir eine Runde Heredium beim Autor. Diese Runde zog sich leider, da einer der Spieler seinen Aspekt &#8220;Individualität&#8221; derart interpretierte, dass er entweder gegen die Gruppe oder alleine agierte. So musste der SL immer wieder hin- und herspringen, was die Spielzeit insgesamt zog. Leider kam es zu vielen Unterbrechungen, so dass ein &#8220;Flow&#8221;-Erlebnis nicht wirklich zu Stande kam. Das ist an sich sehr schade, denn Heredium ist ein gutes System und auch das Abenteuer bot viele Aktionsmöglichkeiten für die Spieler und ihre (dankenswerterweise) vorgefertigten Charaktere. Außerdem waren wir die erste Runde, die am Ende nicht in den Bau der mutierten Superwesen eindrang, um sie Angesicht zu Angesicht zu töten, sondern das Ganze von außen mit Sprengstoff geregelt hat. Übrigens waren wir auch die erste Runde, die nicht komplett ausgelöscht wurde&#8230; nun ja, ein Finale mit übermächtigen Gegnern, die man nicht zu Gesicht bekommt ist auch etwas unbefriedigend. Auf das Rollenspiel freue ich mich aber dennoch, denn die Regeln sind gut und die Welt ist NICHT dark.</p>
<p>Wir versuchten zwar noch Warmachine zu spielen, doch gab es entgegen der Aushänge keine Demorunden für dieses Spiel. Vielmehr lief ein Turnier, das wohl alle Warmachine-Spiel gebunden hat. Naja, dann nicht. Interessanter war es da schon, als wir versuchten in der Bad Godesberger Innenstadt mit der versammelten DORP-Meute zu essen. In dem ersten Bistro bot man uns noch vor der Speisekarte ein Notizbuch an, wo man unsere Unterschrift gegen das Rauchverbot wollte. Da man in dem Bistro aber zum einen unseren Einspruch, dass wir eigentlich für das Verbot wären, offensichtlich nicht verstand und zum anderen kein Essen mehr anbieten konnte, wechselten wir die Lokalität. So saßen wir später dann noch bei lecker Essen und Getränken zusammen, bevor wir uns wieder zur Con aufmachten. Dort warteten wir dann noch auf unseren Fahrer, der zwischenzeitlich ins Kino abgetaucht war, um Hancock zu sehen.</p>
<p><strong>DSA-Workshops</strong></p>
<p>Sonntag morgen trug ich mich für keine Runde ein, da ich meinen Workshop blöderweise auf 13 Uhr gelegt hatte, was so ziemlich in der Mitte von allem lag. Doof. Also saß ich morgens vor allem mit einigen Leuten zusammen, die ich nur selten sehe und dann gingen wir zu Thomas Römers Workshop über alternative Aventurien für DSA. Meine Fresse, ich habe ja schon ewig keinen DSA-Workshop mehr mitverfolgt, aber das&#8230; am Samstag hatte Römer noch &#8220;Dürfen Charaktere sterben?&#8221; als Workshop angeboten, bei dem zwei meiner Freunde saßen. Obgleich sie große DSA-Fans sind, hörte man sie danach nur noch darüber fluchen. Es war mal wieder kein Workshop, sondern eine Märchenstunde, in der die lieben DSA-Fanboys Onkel Thomas erzählen durften, wie sie spielten. Dazu gibt es keine Diskussion oder Kritik, sondern nur das Abnicken. Man hörte da wohl dann Perlen der Spielleiterkunst wie &#8220;Spielercharaktere sollte man nicht sterben lassen, aber wenn ich als Meister etwas zeigen will, dann töte ich NSCs&#8221;. Autsch&#8230; Der Workshop über alternative Aventurien war auch nicht gerade berauschend. In einem Workshop stelle ich mir eigentlich eine Diskussion vor, aber auch hier durfte jeder etwas sagen, das dann abgenickt wurde. Den Vogel schoß aber der Typ ab, der zuerst fröhlich von seiner High Fantasy-Welt erzählte (die ziemlich nach Earthdawn klang), bis Thomas Römer mal höflich nachfragte, ob das noch mit den DSA-Rregeln gespielt wurde, was er überrascht verneinte. Wieso erzählt der das? Es ging um alternative Szenarien in Aventurien, à la Aventurien 40.000, nicht um Fantasywelten die man selbst generiert hatte. Als ich als Vorletzter mal erzählen durfte, was ich mir für Aventurien wünschen würde, sprach ich von einer Expedition auf den Südkontinent, welcher erstmal ohne Hochkulturen mit dichter Infrastruktur wie in Aventurien auskommt. Die Spieler sollen selbst eine wichtige Rolle in der Kolonisation spielen, es soll unterschiedliche Fraktionen geben, die in Konflikt miteinander stehen und nackte Wilde, die man entweder versklaven, bekehren oder integrieren kann. Thomas Römer schaute mich an und verkündete dann, dass Ulisses mir die Rollenspiel-Polizei auf den Pelz schicken würde, weil ich offensichtlich die Vorgaben der letzten Redax-Konferenz entwendet und gelesen hätte. Ja, wie geil! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Das klingt doch mal gut! Da können die sonst erwähnten Steampunk-Aventurien-, Riesland- und Aventurien 1889-Projekte einpacken. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Jetzt muss das Ganze nur noch überzeugend umgesetzt werden. Das Konzept soll in zwei bis drei Bänden halb als Quellenband und halb als Kampagne verwirklicht werden. Also ich bin versucht DSA damit wieder eine Chance zu geben.</p>
<p><strong>Mein Workshop</strong></p>
<p>Direkt im Anschluss an den Workshop Römers kam mein Workshop &#8220;Wie man eine Rezension schreibt&#8221;. Das Dingen war wieder schlecht besucht, gerade mal sieben Leute waren da, von denen drei nicht aus meinem Freundeskreis stammten. Der ganze Workshop hat leidlich funktioniert, gerade die Frage der Objektivität wurde immer wieder eingeworfen, obwohl ich meiner Meinung nach gut dargelegt hatte, wieso es Objektivität bei der Rezension von Prosa nicht geben kann. Ich werde den Workshop wohl nicht noch mal anbieten, das Ganze war mir insgesamt nicht ergiebig genug. Irgendwann drehte sich alles nur noch im Kreis und wir kamen immer wieder auf die Diskussion zurück, ob man objektiv sein kann. Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass man eine bessere / objektivere Meinung verfassen kann, wenn man selbst keine Ahnung von der Materie hat&#8230; :rolleyes:</p>
<p>Danach war es schon halb 3 und unser Fahrer war müde, da er die ganze Nacht durch ein perverses World of Darkness-Crossover-Abenteuer mitgespielt hatte, in dem natürlich reine Spielleiterwillkür herrschte. Charakterbögen gab es keine, der SL teilte ihm mit, wann er was zu würfeln hatte und ein Schema gab es dafür auch nicht. Die Aufgabe war, ein Jungfernhäutchen, Muttermilch und die Unschuld einer Frau zu rauben&#8230; und das Ganze immer explizit und detailliert auszuspielen. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich nach den Infos über die Runde kotzen wollte&#8230; Gegen 15 Uhr traten wir dann wieder den Rückweg nach Aachen an und sparten uns die Versteigerung. Auf dem Rückweg diskutierten wir dann noch die gemeinsamen Runden (das Regelsystem von Heredium kam ziemlich gut weg), bis sich eine Taube an der Windschutzscheibe des Fahrzeugs geräuschvoll das Leben nahm. Der Fahrer reagierte schnell und so kam dankenswerterweise nur der fliegende Federbusch zu Schaden, der in hohem Bogen über das Auto segelte und dann endgültig auf der Straße aufschlug.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt wirkte die Con leerer als sonst und auch die Zahl der ausgeschriebenen Runden hat mich nicht vom Hocker gehauen. Im Nachhinein frage ich mich, was ich eigentlich die ganze Zeit auf der Con getrieben habe, denn viel habe ich nicht getan. Immerhin kann ich nun einige Gesichter mehr mit Namen verbinden. Einige Leute erkannten mich sogar von DORP-TV und sprachen mich auf das Projekt an. Entgegen unserer ersten Ankündigung, werden wir übrigens nicht vom Ratcon mit DORP-TV berichten, sondern erst wieder von der SPIEL.</p>
<p>Insgesamt kann die Feencon ihren Ruf als familiäre Con zwar verteidigen, jedoch gab es mir dieses Jahr wesentlich zu wenig Spielrunden und Workshops im Vergleich zu den letzten Jahren. Ich hoffe das bleibt ein Ausrutscher und wird nicht zum Trend.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[RPC 2008 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/05/09/rpc-2008-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 10:27:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, nun bin auch ich dran einen Rückblick auf die RPC 2008 in Münster zu verfassen. Etwas spät, möch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ja, nun bin auch ich dran einen Rückblick auf die RPC 2008 in Münster zu verfassen. Etwas spät, möchte man da durchaus richtig bemerken, aber ich hatte bisher einfach nicht die Muße, mich an diesen Text zu setzen. Thomas hatte ja bereits kurz nach der Messe im <a href="http://dorpblog.wordpress.com/2008/04/29/wir-waren-auf-der-rpc/" target="_blank">DORP-Blog</a> eine Zusammenfassung geschrieben, aber ich möchte mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, einen eigenen und vor allem persönlichen Rückblick ins Netz zu stellen.</p>
<p>Wir reisten bereits Freitag von Aachen über die Eifel nach Münster, um Samstag nicht in aller Frühe los zu müssen und uns bereits vor der Messe einmal unseren Stand anzusehen. Jawohl, unseren Stand, den Stand der <a href="http://www.nerdor.de">DORP</a>. Wir hatten bei der Aktion Fandom mitgemacht und tatsächlich kostenlos einen Stand erhalten, an dem wir uns uns, unsere Projekte und unsere Homepage präsentieren konnten. Allerdings hatte man unseren Stand nicht korrekt ins Programmheft aufgenommen, was wir aber noch schnell am Freitag abend klären konnten. Früh genug anwesend zu sein lohnt sich eben. Nachdem wir unseren Platz markiert und gesichert hatten, gönnten wir uns dann ein wirklich verdammt gutes Abendessen bei Mr. Wok in der Innenstadt und schauten uns Münster ein wenig an. Eine sehr schöne Stadt, die sehr lebendig wirkt und wohl die fahrradfahrerfreundlichste Stadt ist, die ich je gesehen habe. Auch die <a href="http://www.lvb.westfalen.jugendherberge.de/muenster/" target="_blank">Jugendherberge Aasee</a>, in der wir uns einquartiert hatten konnte begeistern. Freundliche und kompetente Bedienung, sehr hell, sauber und modern. Auf unserem 4er-Zimmer hatten wir einen eigenen Tisch samt Stühlen und ein eigenes Badezimmer samt funktionierender Dusche. Die Jugendherberge gehört zwar zu den teureren, ist aber im Verhältnis den Preis auf jeden Fall wert.</p>
<p>Aber Samstag ging es dann richtig los. Früh aufstehen, frisch machen und wieder ab zum Messegelände. Dort standen wir dann vor dem ersten Problem: der Security. Man hatte uns nur vier Dauerkarten zukommen lassen und keine Presse- bzw. Ausstellerausweise, mit denen wir auch durch die Nebeneingänge in die Halle gekommen wären. Die Security wies uns ab, was an sich ja okay war. Ich ging dann erst einmal alleine um die Halle herum, schilderte dem Security-Menschen am Haupteingang die gleiche Sachlage und der ließ mich direkt sehr freundlich hinein&#8230; ohne alleine meine Dauerkarte sehen zu wollen&#8230; naja. Daraufhin ging ich dann zum Seiteneingang, wo meine Kollegen warteten und&#8230; dann reichte der Hinweis von mir, dass wir Material reintragen müssten, dass der Rest unserer Truppe in die Halle konnte. Ohne das die Karten gefordert wurden&#8230; sehr inkonsequent und nicht gerade kompetent.</p>
<p>Nichts desto trotz waren wir nun endlich in der Halle und hatten noch etwa eine Stunde Zeit, bis sich die Halle für alle öffnete. Ich konnte noch widerstehen vor dem Ansturm bei Age of Conan nach einem Betakey zu betteln und wir machten uns an den restlichen Aufbau. Oder versuchten es, denn bei unserem Stand warteten einige hilflose Mitglieder der <a href="http://www.sithforce.de/" target="_blank">Sithforce</a>, die eigentlich einen Stand neben uns gehabt hätten. Am Abend zuvor wurde jedoch spontan entschlossen, dass man alle Stände auf der Seite um einen halben Meter verschiebt, was der Stand für nordisches Kulturgut (Odin ist cooler als Jesus) wohl nicht mitbekommen hatte und neben uns nicht mehr genug Platz für die Jungs war. Aber kurz mit der Orga geredet und auch sie fanden ihren Platz. Und wir? Wir hatten jetzt 1 1/2x so viel Platz wie gedacht und lebten das voll aus. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Während Thomas und Markus den Stand bewachten und den Leuten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=HVPM7sJdAms" target="_blank">Xoro</a> auf einem Monitor präsentierten, liefen Ralf und ich wie gewohnt über die Messe und drehten Interviews mit Vertretern der deutschen Rollenspielszene, die man <a href="http://dorptv.wordpress.com/" target="_blank">hier</a> finden kann. Der Samstag war ein Arsch voll Arbeit und es wird noch einige Zeit Videos alleine von diesem Tag geben. So wie ich es mitbekommen habe, war auch das Interesse am DORP-Stand, an Xoro, unseren Projekten und auch Markus&#8217; Zeichnungen durchaus gut. Sonderlich viel Zeit die Messe anzuschauen, hatten wir nicht und ich kam erst Samstag abend dazu, mal ein bis zwei Ecken der Rollenspielhalle zu besichten, die mir bisher entgangen waren. Erschöpft, aber sehr zufrieden mit uns selbst sattelten wir dann abends irgendwann die Hühner und machten uns (kurz von der Security ermahnt, dass wir zusammenpacken sollten) auf, die Con für diesen Tag zu verlassen. Unser Weg führte uns zu einer verrauchten Eckkneipe, in der gerade diverse Teams eine Art Mini-Turnier im Dartspielen abhielten. Auch wenn uns der Qualm und die Kundschaft doch irgendwie seltsam vorkamen, gab es dort verdammt gute Pizza und wir gingen erneut zufrieden in unsere Luxus-Herberge. Übrigens ist sie tatsächlich gut genug, dass ein größerer deutscher Rollenspielverlag dort seine gesamte Belegschaft unterbrachte und wir sie morgens beim Frühstück treffen konnten.</p>
<p>Sonntag morgen bot fast das gleiche Leid mit der Security wie den Tag zuvor, nur das man uns diesmal mit blöden Sprüchen versorgte und uns mit der ganzen Truppe und vollgepackt ums Gebäude schickte. Diesmal mussten wir sogar unsere Dauerkarten vorzeigen, die auch ordnungsgemäß am Haupteingang abgerissen wurden. Übrigens vom Messepersonal und nicht der Security. Ansonsten gab es erstmal mehr vom gleichen. Thomas und Markus am Stand, Ralf und ich mit Kamera und Mikro unterwegs, um Interviews zu führen. Die Interviews waren gegen mittag alle abgedreht und wir gönnten uns einmal eine umfassendere Besichtigung der restlichen Halle. Es gab neben den klassischen Rollenspielen in der Halle Nord noch die mittlere Halle, in der sich neben einigen LARPern vor allem die elektronische Zunft des Rollenspielhobbies versammelt hatte. Da gab es eine Xbox-Ecke, aus der seltsame Musik drang und wo mehrere Hostessen und Hostesser (? <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) oftmals zockten statt Besucher. Seltsame Musik ist übrigens ein gutes Stichwort, denn der Geräuschpegel in der Halle war eindrucksvoll. Ob die Jungs vom Buffed.de-Team nun wieder einen Live-Raid hatten, Geschenke unters Volk warfen, oder ob nebenan bei Roccat die Beschallungsanlage wummerte&#8230; die Halle bot die volle mediale Dröhnung. Lärm auf die Ohren, Gerüche ins Riechzentrum und knapp bekleidete Messe-Babes fürs Auge. Etwas ruhiger hätte mir besser gefallen, aber wir waren eh weit weg. Ich hatte immerhin noch mal die Gelegenheit, Warhammer Online zu zocken. Allerdings fand ich das Szenario weniger interessant, da die Charaktere die man spielen konnte nur wenige ihrer Fähigkeiten hatten und wir auch keine Einweisung bekommen haben, was wir überhaupt tun mussten. So lief das ganze recht unkoordiniert und weniger befriedigend ab. Als dritte Halle gab es dann noch die Halle Süd, in der sich vor allem Jugger prügelten, Spielrunden stattfanden und Tabletops gezockt wurden. Aber auch hier gab es ein paar Stände, wie z.B. von der Indie-Insel, die viele kleinere Rollenspiele vorstellten und verkauften. Außerdem gab es bei ihnen coole Kugelschreiber. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Draußen gab es noch einen Mittelaltermarkt, auf dem sich auch zig LARPer tummelten. Da bin ich aber nur einmal flott dran vorbeigegangen und kann nicht so viel dazu sagen.</p>
<p>Sonntag nachmittag hielt Thomas seinen Workshop über das Drehen von No-Budget-Filmen, der mit knapp einem Dutzend Besuchern richtig gut besucht war. Im Gegensatz zu meinem darauf folgenden Workshop über das Verfassen von Rezensionen. Dieser Workshop hatte null, in Zahlen 0 Besucher. Naja, immerhin fing er einerseits zwei Stunden vor Ende der Messe an, was an sich schon kein sinnvoller Termin war und andererseits lief im Zelt nebenan ein DSA-Workshop über die kommende Großkampagne mit Drachen. Das bekam ich deswegen heraus, weil einige Leute in mein Zelt kamen und ich sie freudig mit &#8220;Zum Rezi-Workshop?&#8221; begrüßte und sie das nur mit einem entschuldigend gestammelten &#8220;wirwolltennurstühleholen&#8221; quittierten. Naja, der Workshop steht, mal sehen ob er immerhin auf dem Feencon in Bonn ankommt. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Derartig geistig erfrischt und motiviert, packten wir dann auch unseren Kram zusammen und machten uns auf die Heimfahrt. Und nach einigen Stunden konnte ich dann vollgepackt mit zu vielen spontanten Einkäufen vom Sonntag mittag zufrieden in die Wohnung meiner Freundin und daraufhin ins Bett fallen.</p>
<p>Tja, wie war die zweite RPC? Meiner Meinung nach: der Hammer! Doppelt so viele Besucher wie letztes Jahr, eine sinnvolle Verteilung der Stände (nicht so labyrintartig wie letztes Jahr), viele coole Interviews, einige Schnäppchen und viel Spaß (neben viel Stress). Das Konzept der systemübergreifenden Messe funktioniert nach wie vor und es gibt sicher einige Videospieler, die sich Tischrollenspiel, Tabletops und LARP einmal genauer ansehen. Sicherlich hätten die Verlage das noch weiter ausnutzen können, nach dem Konzept von Ulisses, die schnelle Demorunden ins Tischrollenspiel präsentiert haben. Von Feder &#38; Schwert, die einen gemeinsamen Stand mit Ulisses hatten, hätte ich mir z.B. etwas vergleichbares für das Warhammer Rollenspiel gewünscht, da die Welt auch Videospielern bekannt ist und man gerade hier einige neue Kunden hätte werben können. Nächstes Jahr ist die RPC in Köln, was für uns von der DORP sehr viel praktischer ist. Wenn es sich einrichten lässt, wären wir sicher alle wieder gerne vor Ort. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dinge die ich noch gerne gemacht hätte:</p>
<ul>
<li> ein Interview mit den Verantwortlichen über die Messe an sich, samt ganz vieler Impressionen von der Veranstaltung</li>
<li>eine Vorstellung von Warmachine / Hordes</li>
<li>ein Interview zu Drakensang</li>
<li>endlich etwas zur deutschen Version von Shadowrun berichten können</li>
<li>einen Beta-Key für Conan gewinnen</li>
<li>und ganz viele Dinge dir mir nicht mehr einfallen wollen&#8230;</li>
</ul>
<p>Man sieht sich auf der nächsten RPC. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir waren auf der RPC]]></title>
<link>http://dorpblog.wordpress.com/2008/04/29/wir-waren-auf-der-rpc/</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:38:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Thomas Michalski</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hallo zusammen, liebe Leserschaft. Wohlbehalten, müde, aber glücklich sind wir mittlerweile heimgeke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo zusammen, liebe Leserschaft.<br />
Wohlbehalten, müde, aber glücklich sind wir mittlerweile heimgekehrt von der RPC 2008. Dank Aktion Fandom und netter Unterstützung des Hallenpersonals war es uns dort tatsächlich möglich, mal wieder einen kleinen Quantensprung in unserer Geschichte zu machen und erstmals mit einem eigenen Stand aufzutrumpfen.<br />
An beiden Tagen und, soweit es die Öffnungszeiten eben zuließen, rund um die Uhr saßen wir dort bereit und haben aufgezeigt, was wir alles so spannendes machen. Das ist auch gar nicht mal wenig, wie wir selber noch mal feststellen mussten, als wir <a href="http://dorpblog.wordpress.com/files/2008/04/katalog-download.pdf" target="_blank">unser Prospekt für den Messestand</a> zusammengestellt haben. Mit der <a title="DORP" href="http://www.nerdor.de" target="_blank">DORP</a>, diesem Blog, <a title="DORP-TV" href="http://dorptv.wordpress.com" target="_blank">DORP-TV</a>, <a title="Eifelarea Film" href="http://www.eifelarea-film.de" target="_blank">Eifelarea Film</a>, Scorps <a href="http://scorpiodorp.wordpress.com" target="_blank">legi intellexi condemnavi</a>, den Online-Galerien von <a href="http://erlkoenig.deviantart.com" target="_blank">Markus</a> und <a href="http://seelederschar.deviantart.com" target="_blank">mir</a> und anderen, kleinen Nebenwerken gab es da eine ganze Menge, die wir feilbieten konnten. Sehr spaßig und lohnend, denke ich.<br />
Auch am Stand selbst waren wir eigentlich sehr angenehm besetzt. Markus war eigentlich immer da anzutreffen und machte seinem Job als DORP-Hauszeichner alle Ehre, hat sogar – weil wir als Fandom-Stand ja keinen Verkauf hatten – Zeichnungen verschenkt, wenn man nur wusste, wie man lieb fragt. Ich war selber auch fast immer am Stand und habe Leuten erzählt, was die DORP eigentlich ist und nette Schwätzchen gehalten mit jedem, dem danach der Sinn stand.<br />
Der Zuspruch war sogar größer, als wir das selber erwartet haben und es hat uns nun mal ehrlich sehr gefreut, wie viele Leute doch daran interessiert waren, von unserem Programm zu erfahren und auch sichtlich von dem angesprochen wurden, was wir so im Angebot haben.</p>
<p>Scorp und Ralf waren entsprechend auch da und haben, wie schon auf der SPIEL 07, im Sinne des DORP-TV agiert. Interviews haben sie zuhauf geführt und, wenn alles gut gehen sollte, gibt es das erste davon sogar direkt schon heute Abend im Netz zu sehen; wie immer halt auf der entsprechenden Webseite.<br />
DORP-TV hat ohnehin auch eine Menge Lob geerntet und ich will an dieser Stelle einfach noch mal das Engagement der beiden loben, die einfach das Herzstück dieser Operation sind.</p>
<p>Workshops haben wir auch zwei angeboten. Sonntag Mittag habe ich, vermehrt im Sinne unserer Eifelarea-Zweigstelle, zu dem Thema „Jeder kann Filme machen“ gesprochen. Im Anschluss daran hätte eigentlich dann Scorp zu „Wie man eine Rezension schreibt“ sprechen sollen, was allerdings ausfiel, da die parallel stattfindende DSA-Enthüllung doch zu viel Sog auf die zu der späten Stunde des zweiten Tages überhaupt noch anwesenden Rollenspieler ausübte.</p>
<p>Abschließend noch einige Worte von mir persönlich zur Erfahrung RPC, nachdem ich die Pilot-Version letztes Jahr nun schon nicht live miterlebt habe, die aber wohl mit einer <a href="http://www.rpcgermany.de/typo3/index.php?id=35&#38;tx_ttnews[tt_news]=124&#38;tx_ttnews[backPid]=7&#38;cHash=0af622b7a2" target="_blank">Verdoppelung der Besucherzahlen</a> gegenüber dem Vorjahr wohl als voller Erfolg gewertet werden kann.<br />
Die RPC ist eine ganz faszinierende Erfahrung und meine anfängliche Skepsis ob des doch recht hochgestochen klingenden Projektes, den Rollenspiel-Conventions in Deutschland zu neuer bzw. bisher ungeahnter Größe zu verhelfen, ist mittlerweile verflogen. Die „Cross Media“-Idee geht auf und es sind nicht nur die P&#38;Pler, die durch die Videospiel-Halle schlendern, sondern der Austausch funktioniert durchaus beiderseitig. Da habe ich auch bei uns am Stand angeregt mit LARPern über Pen&#38;Paper gesprochen, habe auch Tischrollenspielern erzählt, warum ich auch LARPe. Videospieler fragten mich, was das denn für Spiele seien, die wir hier spielen und es kam tatsächlich zu einigen Gesprächen darüber, wo denn nun die Grenzvermengung der ganzen Sub-Genres stattfinden möge. Klar, dass wir von der DORP, als teils larpende P&#38;P-Spieler mit großteilig sehr ausgeprägtem Literatur-Interesse, eine Hobby-Film-Produktion und Hörspiel-Ambitionen da auch eine ganz spannende Anlaufstelle waren.<br />
Auch ist der Blick über den großen Tellerrand manches Mal ganz schön spannend. Die Unterschiede zwischen der Halle mit den „klassischen“ Rollenspielen und der mit den digitalen ist beeindruckend. Einerseits ist es beeindruckend, einmal zu sehen wie gestyled (und laut!) die Präsentationen sind, wenn Geld vorhanden ist, andererseits lernt man so zweifelsohne auch die familiärere Seite „unseres“ Hobbys zu schätzen. Und einige Beobachtungen – etwa der schier entsetzte Gesichtsausdruck eines „Messebabes“ aus der Videospielecke beim Anblick derer, die bei den Tischrollenspielen hinter den Tresen stehen – gereichen durchaus zur Belustigung.</p>
<p>Aber es gibt da auch durchaus zumindest eine Schattenseite, die ich nicht ganz unerwähnt lassen will. Die Security der Halle trat uns gegenüber wiederholt mit einer Mischung aus herablassender Arroganz und unfreundlichem Tonfall auf, dass wir uns schon an den Messetagen ordentlich ärgerten. Da kam für uns erschwerend hinzu, dass man uns aus irgendwelchen Gründen keine Ausstellerausweise, sondern nur Dauerkarten zugestellt hatte. Nun muss man natürlich sagen, dass die Security uns demnach auch nicht einlassen <em>musste</em>, wir uns aber dennoch durchaus gefreut hätten, wenn da teilweise etwas mehr Kooperation anstelle von dummer Sprüche (&#8220;Tragt die Sachen zum Vordereingang, ihr habt ja gut gefrühstückt. Und seid ja auch stark.&#8221; als wir da mit Standdeko, Rechner, Monitor und ähnlichem am Tore standen).<br />
Eigentlich wollten wir das Thema nicht anschneiden und einfach der Orga eine Mail dazu schreiben (was wir auch noch werden), aber da wir ganz eindeutig und offenbar nicht die einzigen waren, die Probleme mit dem Sicherheitsdienst hatten, wie dieser <a href="http://roachware.blogspot.com/2008/04/rpc.html" target="_blank">ziemlich ausführliche Bericht</a> oder <a href="http://www.blutschwerter.de/f491-rpc/t35504-roachware-securityprobleme.html" target="_blank">dieser Thread</a> zeigt, soll es dann doch nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p>Die Neuigkeiten vom Rollenspiel-Markt überlasse ich anderen Blogs und natürlich DORP-TV in Bild und Ton, ich will es bei eben diesen persönlichen Impressionen belassen.<br />
Die RPC macht Spaß, man trifft nette Leute und die „Socializing“- und „Networking“-Qualitäten der Messe sind nicht zu unterschätzen. Es ist weniger voll als etwa die Spielemesse in Essen, aber dafür umso ertragreicher.<br />
Das Angebot ist reichhaltig (wenn auch der Mittelaltermarkt den gestandenen Eifler jetzt nicht wirklich beeindrucken konnte), die Stimmung gut und es ist vielleicht die erste Con, wo die meisten Aussteller auch am Ende des zweiten Tages noch nicht ganz auf dem Zahnfleisch gingen, obschon eine Menge los war. Was nicht zuletzt der weitestgehend gut durchdachten Aufteilung zu verdanken war.</p>
<p>Wer mehr über Videospiele erfahren möchte, kann bei<a href="http://worldofwarcraft.guilding.net/index.php?blog=3430" target="_blank"> Guilding</a> (samt Witzen über Tabletopper und Tischrollenspieler) oder <a href="http://www.buffed.de/features/2585/der-buffed-blog-zur-role-play-convention-2008" target="_blank">Buffed </a>vorbeischauen. Ich nehme an, dass meine Mitstreiter sich hier teils auch noch dazu äußern werden, aber so rein von mir aus war die RPC ein klarer Erfolg, rundum gut und ich sage mal, nächstes Jahr gerne wieder. Und, sollte man uns lassen, auch gerne wieder mit eigenem Stand.<br />
Übrigens hat der Veranstalter verlauten lassen, dass <a href="http://www.blutschwerter.de/f491-rpc/t35505-rpc-das-naechste-mal-nicht-mehr-muenster-seite2.html" target="_blank">die RPC kommendes Jahr von Münster in die Messestadt Köln umziehen wird</a>.</p>
<p>In diesem Sinne, viele Grüße,<br />
Thomas</p>
<p>PS: Die oben erwähnte Messe-Broschüre der DORP gibt es unter obigem Link, <a href="http://dorpblog.wordpress.com/files/2008/04/katalog-download.pdf" target="_blank">hier</a> oder dieser Tage auch auf der Hauptseite der DORP als PDF-Download. Schaut mal rein; einen hübscheren, umfassenderen und dabei bequem zu lesenden Überblick über uns und unser Programm haben wir bisher glaube ich noch nicht auf die Beine gestellt bekommen.<br />
PPS: Fotos haben wir natürlich auch gemacht. Einige Impressionen vom DORP-Stand und von der Con an sich reiche ich dann später heute oder morgen noch an dieser Stelle nach.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[First Level Con 6 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2008/04/16/first-level-con-6-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 11:56:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin noch nie für eine Con so weit gereist, wie für die First Level Con in Halle&#8230; das sind ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin noch nie für eine Con so weit gereist, wie für die First Level Con in Halle&#8230; das sind von Aachen aus mal eben mehr als 500 km. Und war mein erster Besuch im &#8220;Osten&#8221;. Und weil meine Holde sehr billige Flugtickets erstehen konnte, auch noch mein erster Flug. Insgesamt konnte ich die Reise also mit einer ganzen Menge Erfahrungen als nur der Con verknüpfen.</p>
<p>Fange wir mal vorne an. Fliegen ist schon etwas besonderes. Zum einen haben wir die Strecke (zugegebenermaßen von Köln/Bonn aus, da Aachen keinen richtigen Flughafen hat) in einer 3/4 Stunde statt fünf Stunden zurückgelegt, zum anderen, weil ich Fliegen nicht so gut vertrage, wie ich merken konnte. Na gut, alleine die Vorstellung auf einer Achterbahn mit ihrer schnellen Richtungsänderungen und der Überwindung von Höhenunterschieden bereitet mir schon Panik, da wundert mich meine Empfindlichkeit beim Fliegen nicht. Aber der Blick von oben auf ein Meer aus Wolken war schon eindrucksvoll.</p>
<p>Weniger eindrucksvoll war da schon Halle. Es war mein erster Besuch in der ehemaligen DDR und ich war schon  ziemlich &#8230; tja, was ist der richtige Eindruck? Ich glaube bedrückt. Halle ist die deprimierenste Stadt, in der ich jemals war.  Halle ist für etwa 300.000 Einwohner ausgelegt und beherrbergt momentan etwa 230.000. Das zeigt sich ziemlich deutlich in der Stadt. Zig Häuser sehen aus, als wären sie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr mit einem Handwerker in Berührung gekommen, viele sind zugemauert oder von Baugerüsten umhüllt, damit sie nicht zusammenfallen. Außerdem sind extrem viele Zimmer und Häuser leerstehend, überall sieht man Angebote, das Zimmer zur Miete oder zum Verkauf freistehen würden. Das beängstigende ist, das in vielen Bauruinen noch Leute wohnen&#8230; Es gibt auch nette Ecken und sanierte Häuser in der Stadt, doch stehen diese direkt neben Ruinen, was die Trostlosigkeit nur verstärkt. Selbst Gebäude wie die Oper von Halle, sehen von vorne noch nett saniert aus, aber sobald man in die Nebenstraße tritt, kann man nur den Kopf schütteln. Die Seiten der Oper sehen aus, als hätte das Geld für die Sanierung nur für die vordere Fassade gereicht &#8230; und das seit einer langen Zeit. Es kommt noch hinzu, dass die ganze Stadt eine wilde Mischung aus Baustilen direkt nebeneinander setzt. Es ist nicht ungewöhnlich ein graues,  zugemauertes Eckhaus aus den 1920ern neben einem Glas-und-Stahl-Bankgebäude zu sehen, das widerum neben einem orangen Altbau steht. Wie eingangs erwähnt, habe ich so etwas bedrückend noch nie in einer Stadt gesehen. Halle wird wohl auch die &#8220;graue Diva&#8221; genannt, doch konnte ich von der Diva nichts sehen. Als ich einige Hallenser und Rollenspielern mein Empfinden über die Stadt vortrug, nickten sie dies nur ab und bezeichneten es als den &#8220;Halle-Blues&#8221;. Es ist ein Gefühl, wirklichen Niedergang zu sehen&#8230; etwas Großes, Schönes und Altes kann nicht erhalten werden und siecht vor sich hin, weil die Ressourcen fehlen, um es zu erhalten. Als wir mit der Straßenbahn zum Steintor fuhren, wo sich laut Durchsage der Bahn &#8220;das älteste Varieté Deutschlands&#8221; befindet und man auf einen hässlichen Klotz zufährt, an dem die Farbe abblättert und an dem mehrere Buchstaben von &#8220;Varieté&#8221; fehlen, dann kann man nicht anders, als Verlust und Niedergang zu empfinden.</p>
<p>Derart vorbelastet ging es dann zum Con. Das Congelände war das &#8220;Spielhaus&#8221;, das von außen wie ein rustikaler, einsturzgefährdeter Kuhstall aussieht, innen aber wirklich gemütlich ist. Der normale Veranstaltungsort war leider nicht verfügbar und so wurde das Spielhaus kurzfristig zur Lokalität der Con ernannt. Wir waren leider etwas zu spät und so habe ich die Einsteigerrede verpasst, bei der die Einsteigerrunden vorgestellt wurden. Eine gute Idee, um neue Systeme vorzustellen, da man einen Eindruck von dem System erhält, noch bevor man sich für eine Runde entscheidet. Leider war die<em> Dogs in the Vinyard</em>-Runde von Dirk aus dem <a title="Tanelorn" href="http://www.tanelorn.net" target="_blank">Tanelorn-Forum</a> bereits voll, aber ich wollte ja eh <em>Savage Worlds </em>leiten. Die DitV-Runde scheint gut angekommen zu sein, immerhin einer der Spieler erzählte mir später, dass er direkt danach nach einem Händler für das Regelwerk gesucht habe und bei <a href="http://www.sphärenmeisters-spiele.de/" target="_blank">Roland</a> fündig wurde. Für die <em>Savage Worlds</em>-Runde hatte ich &#8220;The Secret of Jub-Jub-Lake&#8221; ausgesucht, weil ich mal Fantasy mit dem Regelsystem ausprobieren wollte. Flott hatte ich sechs Spieler zusammen und sie machten sich nach anfänglicher Plotresistenz auf, das Geheimnis des Sees zu ergründen. Klare Notiz an mich: nächstes mal besser vorbereiten und eine BattleMap einpacken. Wenn sechs Spieler gegen ein dutzend Wölfe und Goblins kämpfen, ist es viel zu schnell viel zu unübersichtlich geworden. Immerhin konnte der Spieler des Barbaren mit seinem Rundumschlag mit einer Aktion sechs Zwerge (!) töten. Genau solche Momente haben das Spiel herausgerissen, denn es war bisweilen etwas dröge, weil ich und die Spieler bisweilen nur noch Mist gewürfelt haben, was das ganze unnötig verzögert hat.</p>
<p>Dann war es auch schon abend und das ganze wurde etwas obskurer. Das Spielhaus war nämlich nicht für die Con reserviert, sondern hatte Samstag abend normalen Betrieb, so dass auch rollenspielfremde die Lokalität stürmten. Das wäre eigentlich eine gute Möglichkeit gewesen, Neulinge ins Hobby zu ziehen, aber dahingehend wurde nichts unternommen. Richtig obskur war aber die Einstellung, dass BIS 18 Uhr ein Rauchverbot im Haus herrscht und die Süchtigen zum Befriedigen ihrer Lust vor die Tür gingen&#8230; AB 18 Uhr aber das Rauchen erlaubt war und davon SEHR ausgiebig Gebrauch gemacht wurde, gerade von den rollenspielfremden Besuchern, die fast durchgängig rauchten. Eine bescheuerte Regelung.</p>
<p>Insgesamt muss ich sagen, dass für das Konzept der &#8220;First Level Con&#8221; nur sehr wenig unternommen wurde. Genau genommen galt das nur für die erste Runde Samstags, denn als gegen 18 Uhr die zweite Phase der Runden anfing, begannen viele, laufende Kampagnen entweder wiederzubeleben oder weiterzuspielen. Effektiv saßen stehende Runden aus Leuten die sich bereits kannten zusammen, um Systeme zu spielen, die sie auch kannten, was meiner Meinung nach nicht nur gegen das Konzept einer &#8220;First Level Con&#8221; verstößt, sondern auch gegen das Konzept von Cons an sich. Samstag nacht kam ich dann noch in eine<em> Shadowrun 3.01D</em> Runde die aber vorzeitig abgebrochen wurde und die mir vor allem vor Augen führte, wieso ich nur noch <em>Shadowrun 4</em> spiele. Sonntag verschlimmerte sich die Situation mit den &#8220;Stammrunden&#8221; noch, was dadurch verschlimmert wurde, dass die Con nur noch aus einem guten Dutzend Leuten und zwei bis drei Runden bestand. Irgendwie irritiert es mich, dass selbst ortsansäßige Rollenspieler und Mitorganisatoren der Con ihre Veranstaltung nicht einmal durchgängig besuchten. Sonntag hätte ich noch in einer Runde <em>Werewolf: Paria</em> für Fortgeschrittene (zur Erinnerung: First Level Con für Einsteiger und zum Kennenlernen von neuen Systemen!) mitspielen können, hatte aber weder auf das Spiel Lust, noch mich in eine Runde zu begeben, dich sich offensichtlich untereinander gut kannten und wohl zusammen spielten. Auch sollte die Runde um 14:30 Uhr beginnen, was bei einem geplanten Ende von 18 Uhr für die Con eher ungünstig ist.</p>
<p>Insgesamt hat mich die Con also nicht überzeugen können. 1 1/2 Runden in zwei Con-Tagen für mich, wenig Support von lokalen Spielern und viele Runden von etablierten Gruppen, die nicht einmal ausgehangen wurden. Ich würde mir für die nächste Con eine Besinnung auf den Namen und die Zielsetzung des Cons wünschen und weniger Community-Gekuschel. Wobei ich auch sagen muss, dass ich immer wieder interessiert bei der Earthdawn- und Eberron-Runde schauen ging und dort auch freundlich empfangen wurde und man mich auf lustige und interessante Eigenheiten der Gruppen hinwies.</p>
<p>Wobei ich trotzdem sagen muss, dass es ein verdammt tolles Wochenende war, denn die Leute die ich dort kennengelernt habe (Freunde meiner Lebensabschnittsgefährtin, bzw. Rollenspielkumpagen aus ihrer Studienzeit in Halle) waren alle extrem sympatisch und ein Haufen, mit dem ich ohne zu zögern wieder um die Häuser ziehen und Zocken würde. Leider erschweren die 500+km gemeinsame Aktiväten doch erheblich&#8230;</p>
<p>Es bleibt also für mich festzuhalten, dass ich nicht wegen des Cons an sich wieder diese Reise auf mich nehmen würde, wohl aber, um die Leute wieder zu treffen. Ich hoffe, dass mich nächstes mal dann auch die Con an sich überzeugen kann.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SPIEL 2007 - Ein Rückblick]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2007/12/01/spiel-2007-ein-ruckblick/</link>
<pubDate>Sat, 01 Dec 2007 20:29:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die SPIEL 2007 in Essen liegt nun schon laaange zurück, aber ich möchte trotzdem noch ein paar Worte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die SPIEL 2007 in Essen liegt nun schon laaange zurück, aber ich möchte trotzdem noch ein paar Worte dazu verlieren. Ich war zum ersten Mal vier Tage auf der Messe, was sich Samstag abend und Sonntag den ganzen Tag über sehr deutlich mit müden Beinen bemerkbar machte&#8230; Donnerstag und Freitag war ich mir Ralf unterwegs um <a href="http://dorptv.wordpress.com/" target="_blank">DORP-TV</a> zu ins Leben zu rufen, Samstag saß ich am Stand von Arcane Codex und Sonntag spazierte ich mit meiner Freundin über die Messe und hatte da zum ersten Mal Gelegenheit, mir alles in Ruhe anzusehen.</p>
<p>Tja, wie war die Messe? Viel Neues gab es nicht&#8230; ein Quellenbuch für die Vergessenen Reiche, die zweite Edition von Arcane Codex und Wege des Schwertes für DSA, das sind so die Sachen die mir spontan einfallen. Nicht wirklich viel. Und auch wenn man Schnäppchen suchte, ging man eher leer aus. Warum das so ist, dazu sollte man auf jeden Fall mal <a href="http://alexwichert.com/2007/10/28/ein-paar-messe-beobachtungen/" target="_blank">Alex Wicherts Blog</a> besuchen. Ich verstehe durchaus, wieso man als Rollenspielanbieter nicht signifikant mit dem Preis runtergehen kann. Aber ich habe gerade mal vier Rollenspielwerke auf der Messe gekauft, zwei für Eberron und zwei für Warhammer Fantasy und alles bei <a href="http://www.feder-und-schwert.de" target="_blank">Feder &#38; Schwert</a> in der 50%-Kiste. Die letzten Jahre habe ich noch kiloweise D&#38;D-Material aus der geplatzten d20-Blase abstauben können und auch hier und da ein paar Angebote wahrgenommen. Wenn man jetzt über die Messe lief, gab es den gleichen d20-Schmodder (Scarred Lands + generische Quellenbände von <a href="http://www.fantasyflightgames.com/mutant_chronicles.html">Fantasy Flight Games</a>) weiterhin, aber sonst&#8230; eher wenig. Bei <a href="http://www.nackterstahl.de" target="_blank">Nackterstahl</a> bekam man sein Regelwerk der zweiten Edition acht Euro billiger, wenn man sein altes Regelwerk abstempeln ließ. Gegenüber bei <a href="http://www.games-in-vlg.de/" target="_blank">Games-In</a> gab es die Grundregelwerke für Königreiche für Kalamar und 7te See für die Hälfte. <a href="http://www.prometheusgames.de/" target="_blank">Elyrion</a> konnte man etwas preiswerter und mit Karte als Messeaktion erhalten. Bei Universal Cards hat man die Restbestände der Metallminis von Confrontation verramscht, bevor bald das neue Confronation mit vorbemalten Plastik kommt.</p>
<p>Einen Schock habe ich aber erst später erhalten, als ich mal meine vermeintlichen Brettspielschnäppchen bei <a href="http://www.magierspiele.de" target="_blank">Magierspiele</a> verglich. Und plötzlich waren &#8220;Der eiserne Thron&#8221; für 25 Euro, &#8220;Tannhäuser&#8221; für 35 Euro und &#8220;Battlelore&#8221; für 40 Euro keine Schnäppchen mehr. Das ganze Geschleppe hätte ich mir sparen können und einfach bei den oben erwähnten Shop bequem von zu hause aus bestellen können. Doofe Sache. Und wenn der F-Shop neue BattleTech-Bücher mit $=€ anbietet, dann bin ich mehr als unüberzeugt.</p>
<p>Der große Vorteil der SPIEL war für mich jedenfalls, dass ich jede Menge Leute treffen konnte, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Die Messe ist ein super Treffepunkt für sowas. Das (ehemalige) GroFaFo hatte ja auch dort ein Treffen mit mehr als 30 Leuten, die sich später noch zum gemeinsamen Essen getroffen haben. Jetzt aber meine Frage&#8230; wenn die Messe eh keine Sonderangebote mehr hat und die Neuheiten sehr überschaubar sind&#8230; wieso überhaupt noch zur Messe? Man könnte sich doch auch alles preiswerter und ohne Mühe bequem nach Hause liefern lassen. Eigentlich bleibt nur noch der Community-Aspekt, das man Freunde und Bekannte trifft. Aber kann man das nicht auch so haben? Hätte sich das GroFaFo nicht auch so in dem Nudelrestaurant treffen können? Sind Cons nicht besser für sowas geeignet, weil man da auch noch Zeit und Platz hat, um die Spiele tatsächlich zu spielen? Nein&#8230; die SPIEL ist nachwievor DER zentrale Sammelpunkt, weil wirklich ALLE da sind und man alles auf einmal sehen kann. Und deswegen werde ich auch in Zukunft noch zur Messe erscheinen.</p>
<p>Mhm&#8230; im Nachhin tut es mir leid, nicht Elyrion und Rolemaster mitgenommen zu haben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ratcon 2007]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2007/08/26/ratcon-2007/</link>
<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 21:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
<guid>http://scorpiodorp.wordpress.com/2007/08/26/ratcon-2007/</guid>
<description><![CDATA[Interessant wie die Vervierfachung der Wochenarbeitszeit doch die Arbeiten für Hobby und Uni zurückw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Interessant wie die Vervierfachung der Wochenarbeitszeit doch die Arbeiten für Hobby und Uni zurückwerfen kann&#8230; aber nun gut.</p>
<p>Ich habe mich letztes Wochenende mal wieder auf der Ratcon herumgetrieben, von Freitag bis Sonntag abend, ausgerüstet mit Zelt, Isomatte und Schlafsack. Aber das wichtigste waren die Ohrenstöpsel, die mich vor der Hartwurst-Glorifizierung der nebenan campierenden DSA-Spieler und einigen Österreichern schützen, welche ich beim besten Willen nicht verstehen konnte und wollte. Die klangen so, als würde man Popmusik auf halber Geschwindigkeit rückwärts hören *schüttel*.</p>
<p>Nach ausnahmsweise mal reibungsloser Anreise mit dem Zug, konnte ich Freitag abend erstmal ein paar Hände schütteln und Leute treffen, die man eben nur auf Cons trifft. Schnell noch ein paar Kostbarkeiten aus dem 50%-Angebot von Feder&#38;Schwert (die einzigen, die überhaupt noch Angebote haben&#8230;) errettet und die einzige Box von &#8220;Saga of the Dragon Cult&#8221; aus der Dungeon Crawl Classic-Reihe bei Ulisses abgegriffen. Abends konnte ich dann noch Reign von Greg Stolze ausprobieren, ein Rollenspiel über Herrscher und Regenten. Eher klassisch aufgebautes Spiel, mit einem Lebenspfad-System, das&#8230; interessante Hintergrundelemente für den Charakter bereit halten kann. In unserer Runde hatten wir eine große Schnittmenge von Personen, die von Barbaren entführt, gestrandet und fast in einem Ritual geopfert wurden. Da wir aber bewusst unsere Charaktere auswürfeln wollten, haben wir uns dann passende, stellenweise sehr abstruse Begründungen für diese Zusammenhänge in der Gruppe ausgedacht, was an sich schon ziemlich unterhaltsam war. Die Runde bestand dann aus zwei Dieben und einem Schattenmagier, so dass wir uns für eine Diebesgilde in einer größeren Stadt entschieden. Als tragende Elemente dieser Diebesgilde war es dann an uns, aktiv zu werden, um unseren Einfluss auszubreiten und unsere Gegner in die Scheiße zu reiten. Unser Antagonist war zunächst die Geldverleihergilde, die wir mit gefälschten Dokumenten (dank entwendeten Siegeln aus ihrem Hauptquartier) ordentlich in Bedrängnis bringen konnten, nachdem sie zuerst eine unserer schönen Drogenfarmen überfallen hatten. Die Aktionen der Spieler verändern die übersichtliche Zahl von Attributen, die jede Company (das kann ein Reich, ein Stamm oder in unserem Fall eben eine Diebesgilde sein) hat. Die beiden konkurrierenden Companies würfeln dann gegeneinander und verlieren, bzw. gewinnen an Macht, Geld, Anhängern, Einfluß, etc. Ein interessantes Spiel für alle, die gerne größer angelegte Konflikte a la &#8220;Lied von Eis und Feuer&#8221; ausspielen wollen. Durch die eigene Company im Rücken, hat man zudem als Spieler immer ein Ziel vor Augen. Man agiert als Spieler von sich selbst aus, um die Company zu stärken, statt auf einen alten Mann in der Taverne zu warten, der einem einen Auftrag gibt. Reign behalte ich mal im Auge, vielleicht spielen wir ja nächstes Jahr weiter und übernehmen endlich die Prostiution in der Stadt! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Samstag morgen began ich den Tag damit, mir Doms Workshop über die Verwendung von Regeln im Rollenspiel  anzuhören. Ein guter Workshop, der mir zwar nicht unbedingt etwas neues beibringen konnte, aber meine Meinung zum Thema fokusiert und weiter verdeutlich hat. Leider waren nicht viele Leute da. Und natürlich hat die &#8220;Regeln sind unwichtig und Spielleiterwillkür ist toll!&#8221;-Fraktion gefehlt, die in diesem Workshop soooo viel hätte lernen können. Warum waren so wenig da? Weil die Orga sich wie jedes Jahr auch diesmal bemühte, das Zustandekommen von Workshops und Spielrunden mit aller Kraft zu verhindern. Die blödsinnige 5-Euro-Tischkaution für Spielleiter existiert nach wie vor, der ausgehängte Übersichtsplan für Workshops und vorangemeldete Spielrunden war seit WOCHEN nicht mehr aktuell und die Workshop-Räume hatten keine Stühle. Für Doms Workshop haben wir uns noch Stühle aus dem benachbarten Rollenspielzimmer entliehen, doch alle die später kamen (der Workshop hing eben nicht aus, man musste das einfach wissen, dass er dann dort stattfindet), durften auf dem Boden platznehmen. Wahrlich verwunderlich, konnte man sich doch am Info-Stand auf Nachfrage (!) eine Übersicht mit dem Ratcon-Programm aushändigen lassen, die aktueller (merke, nicht die aktuellste) war. Eigentlich wollte ich später noch zu Purzels Workshop über Flag Framing, Relationship-Maps und dergleichen, doch ich wurde durch eine Demorunde für das Tabletop Anima aufgehalten. Ich dachte, dass ein Spiel mit zwei Figuren pro Seite ja nicht lange dauern könnte, aber&#8230; nö. Da jede der Figuren die Option hat, für einen Kraftpunkt noch einen w10 zusätzlich zu der eigenen Abwehr zu addieren, ist fast das ganze Spiel über nichts passiert. Es hat das uralte DSA-Problem, dass die Abwehr zu stark ist und das Spiel nur hinauszögert. Zwar ist die Verteilung der begrenzten Kraftpunkte pro Runde interessant, doch läuft es am Ende darauf hinaus, dass sich mehrere gegenüberstehen und so lange gewürfelt wird, bis es einer verkackt. Als wäre ich davon nicht schon überzeugt genug, sind die beiden Parteien auch noch schlecht ausbalanciert, was die Demo-Anbieterin auch immer wieder betonte. Die nette Dame gab sich sichtlich Mühe zu verlieren, was mir auch etwas säuerlich aufstieß. Naja, das Tabletop zu Anima konnte mich nicht überzeugen, weder von der Mechanik, noch von den Figuren oder der Thematik (es gibt die Guten, die Bösen und die Neutralen als Fraktionen&#8230; wie viel GÄHN kann man produzieren??). Als ich dann verspätet zu Purzelss Workshop stieß und die Tür öffnete, erschlug ich bereits fast jemanden. Der Workshop gehörte zu den wenigen ausgehängten und war ziemlich gut besucht. Natürlich hatte auch dieser Saal keine Stühle und so stand ich erstmal zehn Minuten im Türrahmen und konnte den interessanten Inhalten lauschen. Nachdem mir aber zum dritten Mal die Klinke in den Rücken gerammt wurde, beschloss ich dann doch zu gehen&#8230; abends gab es noch eine Runde Toons!. Ein sehr chaotisches Spiel. Wir spielten eine Toons-Olympiade, wobei wir eigentlich nur immer unter passenden Werten für die passende Sportart würfeln mussten. Man merkt dem Spiel deutlich das Alter an, denn der Mechanismus mit 2w6 gleich oder unter seinem Wert zu würfeln ist eher&#8230; mau. Ich weiß nicht, ob es am System, oder der Regelabgeneigtheit unserer Spielleiterin lag, aber so etwas wie Initiative gab es auch nicht, jeder konnte dann würfeln wann er es wollte und Dinge tun, die ihm passten. Sehr chaotisch und insgesamt nach 20 Minuten vorbei, wobei unsere SL noch meinte, sie hätte das damals in drei Stunden gespielt. Mir ist unverständlich, wie das funktioniert haben soll.</p>
<p>Sonntag kam ich dann noch in eine Warhammer-Runde unter Oliver Hoffmann. Da ich mehr als 70 Spielabende Warhammer hinter mir habe, wurde ich von ihm direkt mal dazu ausersehen, dem Neuling in der Runde das System und die Charaktererschaffung zu erklären. Das Abenteuer war ein kampfloser Krimi, bei dem ich aber leider zwischenzeitlich den Anschluss verlor. Die Gruppe hatte wohl einen sehr wichtigen Dialog geführt, während ich auf dem Klo war&#8230; interessant war aber noch einer der Mitspieler, dessen etwa 3.000-XP-Charakter mehrere tausend Goldmünzen, Plattenrüstung und ein meisterhaft gefertigtes Schwert mit zwergischer Feuerrune hatte. Wenn ich bedenke, was für Diskussionen ich mich im Warhammer Forum stellen musste, weil unsere Charaktere angeblich &#8220;zu gut&#8221; für Warhammer gewesen wären&#8230; dieser Charaktere vereinte mehr Gold und magische Gegenstände auf sich, als unsere ganze Gruppe damals in der ganzen Kampagne besessen hatte. Und er schmiss mit dem Geld nur so um sich. Nach einem Gespräch mit einem NSC gab er diesem einfach mal zehn Gold für seine Zusammenarbeit. Mein Warhammer-Charakter hatte für weniger Geld Leute ermordet&#8230; aber nun gut, es gibt wohl doch mehrere Arten Warhammer zu spielen.</p>
<p>Was gibt es sonst noch vom Con zu berichten? Zum ersten Mal kam es auf einem Ratcon zu Diebstählen. Es sind wohl einige Leute über den Zaun des Geländes geklettert, haben Zelte durchwühlt und wertvoll aussehenden Kram mitgenommen, was in der Folge zu Zeltplatzaufsicht durch die Veranstalter führte. Bei den Losen hatte ich erneut kein Glück. Bei zwölf Losen hatte ich nur einen Gewinn und das war ein Buch von Shadowrun, welches ich bereits besaß. Aufgeheitert wurde ich auch nicht gerade durch einen Bekannten, der mir grinsend erklärte &#8220;Immer wenn ich das sehe, muss ich an dich denken.&#8221; und mir ein &#8220;Leider verloren&#8221;-Los unter die Nase hielt.  Danke Hendrik <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Tja, mal sehen ob es nächstes Jahr wieder einen Ratcon gibt. Das war der letzte von Fanpro und vielleicht hat Ulisses ja keinen Bock mehr darauf. Das fände ich sehr schade, denn ich bin seit dem ersten Ratcon dabei und mir ist die Con (trotz meiner DSA-Aversion) ans Herz gewachsen.</p>
<p>Nachtrag: Es gab auch noch eine Runde Funky Colts direkt beim Autor, an der ich teilgenommen habe, doch zu diesem Spiel gibt es in absehbarer Zeit eine Rezension von mir, weswegen ich hier nicht näher darauf eingehe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[RPC 2007 - Erfahrungsbericht über die Role Play Convention]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2007/04/24/rpc-2007-erfahrungsbericht-uber-die-role-play-convention/</link>
<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 15:21:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[So&#8230; endlich mal Zeit mich zum RPC zu äußern. Ich war Samstag den ganzen Tag da und habe auch a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So&#8230; endlich mal Zeit mich zum RPC zu äußern. Ich war Samstag den ganzen Tag da und habe auch abends die Party mitgenommen&#8230; vor allem da unser Fahrer da hin wollte. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Zu dem örtlichen LARP-Angebot äußere ich mich mal nicht, da ich davon nichst verstehe.</p>
<p><strong>Aufbau </strong></p>
<p>Erster Eindruck beim Betreten der Halle: Wow, das Teil ist groß&#8230; groß und dunkel. Aus Gründen der Atmosphäre hatten die Veranstalter beschlossen, die Beleuchtung sehr gedämpft zu halten. Und wenn man mit Ausstellern sprach, dann zeigten sie sich darüber weder informiert, noch erfreut. Beim Durchwandern der Halle fiel dann zunächst mal die Durchmischung von Händlern, Verlagen, LARPern, Videospielern und Rollenspielern auf. Eine bunte Mischung eben, ganz im Sinne der Veranstaltung. Die Navigation durch die Hallen war aber eine Katastrophe. Selbst am Abend konnte man noch Besucher treffen, die hilfesuchend durch Gänge wanderten und auf der Suche nach diesem oder jenem waren. Ich z.B. habe erst nach einiger Zeit das Schwarze Brett für die Rollenspielrunden gefunden, welches den ganzen Con über auch eher stiefmütterlich genutzt wurde. Der am schwierigsten zu findende Bereich war aber zu erreichen, indem man die Treppen neben diesem Schwarzen Brett nach oben stieg. Unten hing nur ein Flyer für ein Yu-Gi-Oh-Turnier, doch wenn man auf der oberen Etage durch eine Tür schritt und den Gang weiter nach hinten durchschritt, so fand man das DSA-LARP-Projekt samt aufgebauten Dungeon und eine beängstigend lange und vor allem <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4936.jpg" title="Langer, leerer Gang">leere Anreihung von Spieltischen</a>, die niemand nutze. In der Halle des Mittelaltermarktes war die Beleuchtung nicht nur schlechter, sondern auch rot, so dass man kaum noch was erkennen konnte. Zudem ist die Atmosphäre auf einem Mittelaltermarkt in einer Halle wirklich nicht überzeugend. Richtig zerstört wurde die Atmo aber durch die dortige Bühne mit Projektorfläche für diverse Videospielveranstaltungen zu Guild Wars und Warcraft. Die dortigen Moderatoren verwendeten das bizarre Kauderwelch der Pro-Gamer, eine abstruse Mischung aus englischen und deutschen Begriffen, sowie einer Vielzahl an Abkürzungen. Beispiel? &#8220;Creep Kill im Loser Bracket!&#8221;&#8230; da flieht jeder, der nicht täglich Giga schaut. Als ob dies aber noch nicht reichen würde, fanden alle Lesungen und Seminare in der gleichen Halle statt. Am anderen Ende der Halle waren ein paar Reihen mit Stühlen aufgestellt, wo sich dann der aktuelle <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4964.jpg" title="Seminarleiter">Seminarleiter</a> mit einem Mikro gegen die Geräuschkulisse der Videospieler und die <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4932.jpg" title="Rote Halle">Lichtverhältnisse der Halle</a> anstrengend konnte.</p>
<p><strong>Tischrollenspiel</strong></p>
<p>Hier sah es eher mau aus. Feder &#38; Schwert waren mit einem ziemlich großen Stand vertreten und gaben einige Einführungsrunden für D&#38;D und Warhammer. Gerade Warhammer war da wohl eine gute Wahl, denn so konnte man sicherlich den ein oder anderen Interessierten an Warhammer Online abgrasen, dem die Warteschlange für ein Testspiel zu lang war (die Schlange war wirklich den ganzen Samstag über <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4961.jpg" title="gut gefüllt">gut gefüllt</a>). Arcane Codex war auch mit einem Stand vertreten, allerdings ganz in der hinteren Ecke versteckt, direkt neben der Zeichnergalerie <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4954.jpg" title="NackterStahl">(Foto)</a>. Die Zeichner sind irgendwann aus Langweile abgehauen oder haben sich mit den AC-Leuten unterhalten, da sie einfach zu weit abseits vom Rest lagerten. Trotz der Lage zeigten sich die Verantwortlichen von NackterStahl Samstag abend hochzufrieden mit der Veranstaltung. Die Grundregelwerke waren insgesamt abends bis auf 20 oder so ausverkauft und mit der leicht überarbeiteten 2nd Edition kann man 2007 zur Spielmesse rechnen. Da ich selbst einige Zeit am Stand verbrachte, konnte ich mich von den Synergieeffekten der Con überzeugen. Einige Jugendliche, die wegen der Videospiele gekommen waren und Tischrollenspiele nur vom Hörensagen her kannten, zeigten sich sehr interessiert, und das nicht nur vom Konzept. Da sich einige der Interessierten auch zu einer kurzen Einführung ins Spiel überreden ließen, konnte man so sogar einige Neukunden heranziehen. AC braucht dafür aber noch ein passendes Kickstart-Set, oder eine vorbereitete 30-Minuten-Runde, wie sie die Indie-Spiele so hervorragend vorgemacht haben. Cthulhu und die Blutschwerter hatten so etwas ja auch mit der Aktion Abenteuer durchgeführt, wobei ich über deren Erfolg nicht unterrichtet bin. Die Mephisto samt Degenesis und ihre Hauszeichner Klaus Scherwinski und Tobias Mannewitz waren auch vor Ort, aber auch irgendwie versteckt und abseits. <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4937.jpg" title="Pegasus">Pegasus</a> waren auch flächenmäßig stark vertreten, nutze dies aber soweit ich das überblicken konnte, nur für Verkaufsstände und zig Tische für Kartenspiele.</p>
<p>Die dickste Neuheit auf dem RPC war aber die Quasi-Pleite von Fanpro. Werner Fuchs, der Geschäftsführer von Fanpro, hat den Rollenspielteil verkauft, wobei der F-Shop und die Romansparte aber bei ihm verbleiben. DSA geht zu Ulisses, welche bereits (zusammen mit Univeral Cards)  den Vertrieb für Fanpro übernommen hatten und bereits auch Myranor weiterführen. Der Verbleib von Shadowrun und Battletech scheint dagegen momentan weit weniger klar zu sein, obwohl Ulisses auch das dt. SR-Team unter Vertrag genommen hat. Das erklärt ja auch, wieso Fanpro keinen Stand auf der RPC hatten und wieso <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4942.jpg" title="Fanpro-Material am Ulisses Stand">Fanpro-Material am Ulisses Stand</a> präsentiert wurde. Jetzt meine Frage&#8230; woher kommt all das Kapital von Ulisses, um seit letztem Jahr derartig viele Lizenzen zu kaufen und Produkte zu veröffentlichen? Was sagt das über die dt. Rollenspielszene aus, wenn ihr Flaggschiff DSA sich nicht mehr gut genug verkauft, um den Verlag am Leben zu erhalten? Wenn Fanpro durch SR und DSA quasi kurz vor dem Konkurs stand, was will Ulisses anders machen, damit es ihnen nicht mit den gleichen Lizenzen anders ergeht? Haben Ulisses den Kenntnisstand und die Manpower, um derartig viele Produkte gleichzeitig zu veröffentlichen? Wenn ich nach der Qualität und den Erscheinungsdaten der dt. Warmachine- und Hordes-Produkte gehe, dann kann man zuversichtlich sein&#8230; aber eine gewisse Sorge bleibt.</p>
<p><strong>Table-Tops </strong></p>
<p>Bei dem gemeinsamen Stand von Ulisses und Universal Cards konnte man sich AT-43, Confrontation, Anima &#8211; Beyond Fantasy, Warmachine und Hordes ansehen und ausprobieren. Dazu gab es dann noch einige große Turniere für Warhammer und Warhammer 40.000, allerdings war Games Workshop selbst mit keinem Stand vor Ort.</p>
<p><strong>Videospiele </strong></p>
<p>Zunächst zog es mich zum Stand von Warhammer Online, wo ich auf Seiten der Orks an einem PvP-Match gegen Zwerge antreten konnte. Zusammen mit meinen etwa 14-jährigen Mitspielern konnten wir die Zwerge ordentlich vermöbeln: Waaaaaaagh! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Als Belohnung für das Testspiel erhielt jeder Mitspieler ein Schlüsselband und ein T-Shirt als Geschenk; da kann man wirklich nicht meckern. Die geteste Version hatte zwar noch den Stand einer Prä-Alpha, lief aber sehr flüssig und fast fehlerfrei. Einzig die Kollisionsabfrage funktionierte noch nicht überzeugend. Das Spiel wurde beim Kampf um die entscheidenden Flaggenpunkte sehr hektisch und unübersichtlich, da man nicht nur seine eigene Gruppe aus sechs Leuten koordinieren musste um zu gewinnen (Einzelgänger sind in dem Spiel zum Scheitern verurteilt), sondern auch die zahlreichen Spezialfähigkeiten des eigenen Charakters. Die einzelnen Klassen sind übrigens nach ihrer Funktion aufgebaut und nicht nach ihrem Hintergrundgeschichte. So hat jede Rasse einen Heiler, einen Tank, einen Damage-Dealer, etc., die Benennung der Klassen erfolgt dann nach dem passensten &#8220;Beruf&#8221;. So sind die Ork-Damage-Dealer die Kämpfer mit zwei Spaltaz und die Tanks die Schwarzorks. Bei den Zwergen wäre etwa der Tank der Eisenbrecher und der Heiler der Runenpriester. Die gespielte Version war fast komplett eingedeutscht und verwendet die offiziellen Begriffe der bisherigen dt. Übersetzungen. So konnte ich als Schwarzork Spezialfähigkeiten wie &#8220;In die Eier treten&#8221; einsetzen, um meinen Feind kurzzeitig zu betäuben. Sehr atmosphärisch, vor allem durch die sehr stimmungsvolle Optik. Definitiv noch mal einen Blick wert. Des weiteren gab es noch Herr der Ringe-Online, was mich aber in zu vielen Punkten an WoW mit HdR-Lizenz erinnerte. Age of Conan sah dagegen fantastisch aus! Der &#8220;Kein Zutritt für Personen unter 18 Jahre&#8221;-Hinweis vor dem Stand war nicht unangebracht, denn das Spiel wartet nicht nur mit einer grandiosen, detailverliebten Grafik auf, sondern atmet auch eine unglaublich düstere und brutale Atmosphäre, was sich auch in den blutigen und frodernden Kämpfen niederschlägt. Des weiteren gab es noch einen Stand von <a href="http://www.onlinewelten.de" target="_blank">onlinewelten.de</a>, wo man sich auch Midgard Online ansehen konnte, das Rollenspiel für die bideren Rollenspieler jenseits der 40. DSA &#8211; Drakensang habe ich aus akutem Desinteresse ignoriert, ebenso Spellborne&#8230; wobei sich dieser Stand durch seine andauernde Wiederholung des Spellborne-Promo-Videos mit dem exklusiven Within Temptation-Song sicherlich keine Freunde bei den umliegenden Ständen gemacht hat, die dieses Lied hundertemal hören durften. Ansonsten kann man nur den Stand von <a href="http://www.buffed.de" target="_blank">buffed.de</a> erwähnen, welche den ganzen Tag Live-Raids und ähnliches veranstaltet haben und auch nicht  gerade leise agierten. Immerhin kam irgendwann der Community Manager von Ascaron zum Arcane Codex-Stand und erwähnte seine Vorliebe für dieses Rollenspiel. Im Gespräch konnten wir ihm dann einige Infos zu Sacred 2 entlocken, die wir aber nicht weitergeben dürfen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Dies und Das</strong></p>
<p>Unglaublich, wie viel Personal der Messehalle dort herumlief. Es gab jede Menge muskelbepackte und tätowierte Menschen die grimmig an Ausgängen Wache hielten, eine Schar von Sanitärpersonal die sich um die Toiletten kümmerten (Hallo, Ratcon!) und genügend Mitarbeiter an den (völlig überteuerten) Fressbuden, um eine eigene Con zu füllen. Die Party am Samstag abend gefiel mir nicht sonderlich, da mir keine der <a href="http://scorpiodorp.files.wordpress.com/2007/04/img_4971.jpg" title="Bands">Bands</a> sonderlich zusagte. Auch die Ordner waren an dem Abend eher unfreundlich bis uninformiert&#8230; wenn man abends um 21 Uhr noch mal in die Halle wollte, um ein Partyticket zu kaufen oder nur seinen Kram zu holen, so wurde man abgewiesen. Selbst Leute mit einer Dauerkarte kamen nicht mehr herein! Wenn man als Besucher eine Partykarte haben wollte, so hätte man sich diese vorher kaufen müssen, um an die verbilligte Karte zu gelangen. Selbst wenn man mit Eintrittskarte und Stempel vor den Ordnern stand, wollten diese einen nicht mehr als Besucher anerkennen. Sehr ärgerlich, aber zum Glück gab es ja Seiteneingänge, wo es den Ordnern dann egal war&#8230; und wenn man dann eine Karte hatte, wurde man vor dem Eingang zur Halle zur Party nicht mehr kontrolliert&#8230; grrr. Der Trend der ausbleibenden Sonderangebote setze sich auch auf dieser Messe fort. Einzig beim Drachenei gab es diverse Kisten mit d20-Kram zum halben Preis, oder sogar für nur 2,50 Euro. Ich favourisierte jedenfalls die Kiste mit den 1 Euro Büchern, die mal eben 1/25 des Ursprungspreises kosteten. Jedenfalls habe ich nun für eine Handvoll Euro alle Quellenbücher für Armageddon 2089 : Total War von Mongoose Publishing erstehen können. In einem Moment der Schwäche erstand ich das RPC-T-Shirt als Erinnerungsstück. Es kostete zwar nur 10 Euro, doch der Druck des Logos ist bemerkenswert schlecht. Die Farben sind verschwommen und kaum zu erkennen und der Druck sieht aus, als wäre das Shirt ein Jahr lang getragen und einmal die Woche gewaschen worden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Preise waren doch ziemlich gesalzen, gerade für die örtliche Verpflegung musste man geradezu Fantasiepreise für mickrige Portionen zahlen. Aber das Konzept der Con hat besser funktioniert, als ich es zuerst annahm und befürchtete. Klar, es gab einige Videospieler und auch Rollenspielfans, die für ihr Hobby zu wenig vorfanden und enttäuscht wieder abzogen, doch es gab auch einige, die über den Tellerrand schauten und sich für andere Bereiche des Hobbys interessierten. Gerade die zahlreichen Jugendlichen, die wegen der Videospiele gekommen waren, waren eine Zielgruppe, die man nicht mehr auf reinen Rollenspielmessen antrifft und die man stark bearbeiten konnte, um sie für unser Hobby zu begeistern. Und hey&#8230; ich weiß nun endlich, was unseren Conventions immer gefehlt hat: Messebabes in knappen Outfits! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Insgesamt eine interessante Con, deren Kinderkrankheiten hoffentlich bis 2008 ausgemerzt werden. Laut Veranstalter waren es <a href="http://www.enjoy-zone.net/wbb2/thread.php?postid=744#post744" target="_blank">12.000 Besucher</a>. Für eine Messe mit Rollenspielthematik sicherlich sehr gut, doch weit unter den gewünschten Zahlen der Veranstalter, die ja blauäugigerweise von 20 bis 30.000 Besuchern ausgingen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ratcon vorbei]]></title>
<link>http://scorpiodorp.wordpress.com/2006/08/20/ratcon-vorbei/</link>
<pubDate>Sun, 20 Aug 2006 22:24:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scorpio</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sodele, die Ratcon 2006 wäre damit vorbei. Ich habe eine Eintrittskarte gewonnen, mich bei Lodland g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sodele, die Ratcon 2006 wäre damit vorbei. Ich habe eine Eintrittskarte gewonnen, mich bei Lodland gelangweilt, den Spielleiter der Schlümpfe zur Verzweiflung getrieben, ArcaneCodex erfolgreich geleitet, meine Sonnenbrille verloren und unglaubliche vier Gewinne bei 35 Losen erreicht. Ein Nachbericht zum Con folgt in den nächsten Tagen, wenn ich dafür Zeit und Muße finde.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle aber noch mal auf <a HREF="http://vicarocha.wordpress.com" TARGET="_blank">Motz-o-Mania</a> hinweisen. Vicarocha spricht dort wieder einmal einige Themen der Zensur in Deutschland treffend an. Da sich unsere Meinungen eh fast immer überschneiden, spare ich mir meinen Beitrag und verweise auf das Oevre dieses Bloggers.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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