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	<title>das-leben-und-ich-und-so-weiter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/das-leben-und-ich-und-so-weiter/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "das-leben-und-ich-und-so-weiter"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 04:13:00 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Das hier ist für alle die.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/25/das-hier-ist-fur-alle-die/</link>
<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 00:22:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin zurzeit in keinster Weise verliebt. Eindeutig. Keine Schmetterlinge, die in meinem Bauch Sex]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2427" title="250109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/250109nw.jpg" alt="250109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Ich bin zurzeit in keinster Weise verliebt. Eindeutig. Keine Schmetterlinge, die in meinem Bauch Sex haben und dieses geniale Kribbeln erzeugen. Rein überhaupt gar nichts. </p>
<p>Und ja. Ich freue mich eben gerade darüber. Nachdem seit dieser Woche alles perfekt läuft, lasse ich mich überraschen. Und brauche keine Verliebtheit, die in die Irre führt. Also, keine Liebe für mich. Nichts. </p>
<p>[Also erspart euch eure Liebesbekundungsmails.]</p>
<p><em>Bildauschnitt &#62; <a href="http://flickr.com/photos/coyotejack/3197801831/">Bild</a> &#62; <a href="http://flickr.com/photos/coyotejack/">Fotograf</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[This is the life.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/21/this-is-the-life/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 11:02:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/21/this-is-the-life/</guid>
<description><![CDATA[Er lächelt. So gut hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Oder seit Wochen. Sagen wir. Seit T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2418" title="210109nw1" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/210109nw1.jpg" alt="210109nw1" width="480" height="200" /></p>
<p>Er lächelt.<br />
So gut hatte er sich seit Jahren nicht mehr gefühlt. Oder seit Wochen. Sagen wir.<br />
Seit Tagen. </p>
<p>Hier, in dieser mickrigen Großstadt. Auf der Suche nach dem Himmel, zwischen all den riesigen Bauten. Alles scheint zu laufen, so wie er es nicht erwartet, sich aber insgeheim gewünscht hatte. Alles würde sich zum Besseren umkehren. Vielleicht nicht alles. Vielleicht nur ein ganz kleines Bisschen. Aber darauf hatte er ja gewartet. Auf die Fügung des Schicksals. Auf das Aufeinandertreffen von Glück und ihm. Es brauchte nicht viel, um ihm wieder einmal ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.</p>
<p>Wenn erst der erste heftige Druck abgefallen ist, und man erkennt, dass alles schließlich doch so durch und durch einfach ist, geht es wieder. Man erkennt die Fehler, die man in den letzten Tagen. Oder Wochen. Sagen wir: In den letzten Jahren begangen hat. Und plötzlich wird man einsichtig und bereut keinen Einzigen davon. Nein. Vielleicht bereut man einen Fehler, aber in derselben Situation, zum selben Zeitpunkt würde man sich genau so wieder entscheiden.</p>
<p>Und jetzt macht er sich auf den Weg. Auf der Suche nach dem Himmel, im Versuch, das Glück festzuhalten. Es ist ein widerspenstiges Ding, kämpft gegen Nähe an. Aber er will es nicht so schnell wieder gehen lassen. Diese Woche läuft ausgezeichnet, und er hofft auch noch unzählige weitere Wochen dieser Art. Aber das wird es wohl nicht sein. Es kann nicht immer alles 100% laufen. Einen Durchhänger hat man immer mal. Wenn man Coldplay hört, und sich plötzlich mit einem riesigen Batzen <span style="text-decoration:line-through;">Selbstmitleid</span> Einsamkeit wiederfindet. Oder wenn man ein Abkommen mit sich selbst bricht. Das nervt jedes einzelne Mal und haut einen um Lichtjahre zurück. Damit muss man leben. <em>This is the life.</em></p>
<h5><em>[Bildauschnitt / <a href="http://flickr.com/photos/marymerry/3215097090/">Bild</a> / flickr-User: <strong><a title="Link to Mary- you had to be there's photostream" href="http://flickr.com/photos/marymerry/">Mary- you had to be there</a><span style="font-weight:normal;"><span style="font-style:normal;">]</span></span></strong></em></h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Life in Technicolor. Oder so.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/18/we-never-change-do-we-no-no/</link>
<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 19:12:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/18/we-never-change-do-we-no-no/</guid>
<description><![CDATA[Ich fühle mich heute schon wieder etwas besser.3:02 PM Jan 16th Depressive Stimmung fast wieder weg.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2406" title="180109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/180109nw.jpg" alt="180109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Ich fühle mich heute schon wieder etwas besser.<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1123703044">3:02 PM Jan 16th</a> Depressive Stimmung fast wieder weg. Ein leichtes Hoch spürbar. Das gefällt mir. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1123857926">4:10 PM Jan 16th</a> Mir geht es, soweit ich es sehe, gut. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1124209656">6:31 PM Jan 16th</a> Und an alle, denen es in letzter Zeit so ging wie mir, ein kurzer Hinweis: Es wird wieder. Irgendwann. Unerwartet. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1124263287">6:54 PM Jan 16th</a> Verdammte Uni. Am Liebsten würde ich alles hinschmeißen. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1126737479">ungefähr 22 Stunden ago</a> So. Sorry. Die letzten Tage vor den Ferien nerven. Auf ein geiles Hoch kommt ein schnelles Tief und so. Immer und immer wieder. <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1127237537">ungefähr 18 Stunden ago</a> Status: Tief. Aber wenn Obama am Dienstag wieder von Hoffnung redet, stimme ich einfach mit ein. Yes, we can! <a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1128543892">22 Minuten ago</a> [powered by: Twitter und mir.]</p>
<p>Zwischen meinem letzten Eintrag über mein Leben [mit diesem schwungvollen und leicht zu merkenden Titel <em>Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts. </em>(<a title="Permanenter Link zu &#34;Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts.&#34;" rel="bookmark" href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/">Link</a>)] und diesem hier liegen gerade einmal geschätzte drei Tage. Einen Tag nach diesem <em>Scheißleben</em>-Gefühl ging es aufwärts. Ich war wieder fit [vor allem gesundheitlich]. Ich erlebte zwei tolle Abende mit Freunden. Ich war wieder hoffnungsvoll. Gestern dann der Rückfall. Streit mit den Eltern und Unistress. Und jetzt bin ich zwar in einem Tief aber hoffnungsvoll. [Danke, Obama]</p>
<p>Aber zuallererst möchte ich bei den Schreiberlingen der Kommentare bedanken. Sie haben mich wieder zum Nachdenken angeregt und mir Anstöße gegeben. Vielen Dank fj, <a href="http://lexxa.wordpress.com">lexxa</a>, <a href="http://looka.at">Luca</a>, <a href="http://www.schaezle.de">schaezle</a>, félix, <a href="http://ichbloque.wordpress.com">Jü</a> und <a href="http://cc.tshalina.de/">tshalina</a>! Was habe ich denn nun vor? Wie soll mein Leben weiterlaufen? Zumindest die nächsten 8 Monate [Argh. Das ist schon arg lange.] Ich werde hier jetzt wieder unzählige Dinge aufzählen, und wie ich mich kenne, wird nur ganz Weniges umgesetzt.</p>
<p>In Sachen Liebe werde ich warten. Wobei ja <em>warten</em> auch irgendwie komisch klingt. Wenn es kommt, dann kommt es eben. Diese Schmetterlinge und so. Und ich würde nicht nein sagen, wenn sie plötzlich wieder in meinem Bauch auftauchen würden. Aber dazu müsste ich jemand komplett Neuen kennenlernen. Mal sehen. Aber ich denke, erst wenn ich wieder in der Lage bin, mich selbst zu akzeptieren [und diese Fähigkeit fehlt mir gerade absolut, wenn mich ein Tag nervt, bin vor allem ich es, der mich selbst nervt] muss ich meine Vorhaben erfüllen [beschrieben im Text <em>Haarsträubend. (<a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/05/haarstraubend/">Link</a>)</em>]. Erstens wäre ich um Einiges selbstbewusster, und zweitens wäre es um Einiges einfacher, jemanden kennenzulernen. Wetten? [Sollte ich meine Ziele erreichen, werde ich es ausprobieren. Einträge werden folgen.]</p>
<p>Nun zum Thema Uni. Ich würde am Liebsten keinen einzigen Tag mehr dorthin gehen und gleich morgen mit der Fachhochschule in St. Pölten beginnen [Zugegeben: Ich bin noch nicht einmal angenommen, aber hier stirbt die Hoffnung scheinbar überhaupt nicht. Und die Liebe zur FH hat nichts mit ihren genial-langen Semesterferien zu tun. Ehrlich] Aber da die FH erst ab September, oder Oktober [was weiß ich] startet, werde ich auch noch im zweiten Semester zur Uni gehen. Und im Februar werde ich alle drei Prüfungen der ersten Studieneingangsphase ablegen. Und das eine negative Tutorium, welches ich dieses Semester verbockte, werde ich im nächsten Semester nachholen. Warum ich das mache? Wegen der Familienbeihilfe, die auf das Ablegen und Bestehen von Prüfungen angelegt ist. Das alles klingt nicht wirklich motiviert, aber vielleicht werde ich irgendwelche anderen Vorlesungen aus komplett anderen Bereichen besuchen. So wie Philosophie, Theater-, Film- und Medienwissenschaften oder so etwas.</p>
<p>Und dann noch dieses Jobtechnische: Auch wenn ich im zweiten Semester wirklich mehr machen würde, so in Sachen Uni. Ein Job würde sich schon noch ausgehen. So denke ich das zumindest. Luca hat mir in seinem Kommentar [<a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/#comment-6657">Link</a>] Anstöße gegeben. Ja, ich möchte professionell schreiben. Für eine Onlinezeitung oder Print. Irgendwas. Möchte, wenn nötig, auch einfach nur der Praktikant in einer Redaktion sein. Oder der Typ vom Kopierer. Ich möchte einfach mal hineinschnuppern. Und wenn möglich mit Bezahlung, und wenn nicht, auch egal.</p>
<p>Tja. Und sonst? Ich nehme mir, und des sowieso schon seit Längerem, wieder mehr Zeit für meine Freunde. Möchte so viel wie möglich unternehmen. Im Sommer &#8211; so wurde schon beschlossen &#8211; soll es nicht sehr weit weg gehen. Irgendwo an einen von Österreichs zahlreichen Seen oder in Norditalien. Vielleicht auch doch irgendwo am Meer. Aber nicht wieder Stockholm, wo man die Sonne schon mal suchen musste. Und nach Amsterdam soll es unbedingt dieses Jahr auch mal gehen. Und außerdem. Hm. Werde ich irgendwann einen Rythmus für meine Blogprojekte finden, an meinem Buchprojekt weiterschreiben. Und &#8230; [HAHA. Da ist es wieder. Das Hoffnungsvolle] irgendwann kommt alles ins Laufen. Ehrlich. Daran glaube ich jetzt. 2009 wird schon. [Aber das vielelicht auch nur, weil ich der Größte bin.] <em>//Irgendwie verwunderlich. Kein Selbstwertgefühl und doch so selbstüberzeugt. Schizophrenie. Eindeutig.</em> Und zum Abschluss verabschiede ich mich mal wieder für ein paar Tage. Unistress, wie man so schön sagt. [Hmpf³] Und vom <em>Scheißleben </em>will ich mich irgendwie gerade auch nicht lossagen. Irgendwie finde ich es schön. Scheißleben. Scheißleben. Scheißleben. [Und um hoch21 noch einmal zu Zitieren: Jetzt fällts mir wieder ein: Toilettenpapier!<a href="http://twitter.com/hoch21/status/1118710085">6:05 PM Jan 14th</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwanzig Fragen.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/17/zwanzig-fragen/</link>
<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 16:02:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/17/zwanzig-fragen/</guid>
<description><![CDATA[Die allerliebste Hannah hat mir mal wieder ein wundervolles Stöckchen vom außergewöhnlichen Beli zug]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2401" title="170109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/170109nw.jpg" alt="170109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Die allerliebste <a href="http://derivation2abuse.wordpress.com/2009/01/08/719/">Hannah</a> hat mir mal wieder ein wundervolles Stöckchen vom außergewöhnlichen <a href="http://beliarsleben.blogspot.com/2009/01/stckchen.html">Beli</a> zugeworfen. Und außerdem hat es auch noch <a href="http://afriola.wordpress.com/2009/01/09/59-stockchen-stockchen-fahr-nach-hong-kong/">Afri Ola</a> [übrigens ganz neu zu finden in meiner Blogroll] bekommen.</p>
<p><span><em><span>1. Würden Sie sich selbst heiraten?</span></em><br />
Nein. Denn ich kann schlecht küssen. Und alleine im Bett bin ich auch nicht wirklich so gut. Und zärtlich bin ich normalerweise auch nur zu anderen Personen und nicht zu mir. Und sowieso. Es muss einfach 100% die richtige Person sein, wenn man sich entschließt, zu heiraten. Und das wäre zwischen uns beiden einfach nicht so.</span></p>
<p><em><span>2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?</span></em><br />
Die schonungslose Aufrichtigkeit. Ehrlich. Denn wenn ich immer sagen würde, was ich denke, würde man mich wahrscheinlich nicht mehr aushalten. Vielleicht mag man mich einfach nur aufgrund meiner durchtriebenen und perfektionierten Unehrlichkeit? Wer weiß &#8230;</p>
<p><em><span>3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?</span></em><br />
Zigaretten. Wobei die vielleicht ein Mitgrund für den Verlust sind.</p>
<p><span><em>4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?</em></span><br />
Aufs Klo gehen. Oder Rauchen.</p>
<p><span><em>5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen – oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?<br />
<span style="font-style:normal;">Viele plädieren hier wahrscheinlich für ihr Heimatland. Hey &#8230; Österreich ist wohl eines der schönsten Länder der Welt. Aber ich möchte reisen. Die Welt entdecken. Also würde ich mein Land für immer verlassen. </span> </em></span></p>
<p><em>6. Was denken Sie: Haben sie den schönsten Tag Ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?<br />
<span style="font-style:normal;">Es gibt keinen schönsten Tag. Denn egal wie einzigartig wundervoll ein Tag ist, man kann sich immer noch etwas dazuträumen, um es noch perfekter zu machen.</span> </em></p>
<p><span><em>7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.<br />
<span style="font-style:normal;"><span><em><span style="font-style:normal;">Die eine Million für mich. Ich möchte jetzt einfach mal egoistisch sein. </span></em></span></span></em></span></p>
<p><em></em><em> </em><em>.</em><em>8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?<br />
<span style="font-style:normal;">Freitag.</span></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em></em><em>9. Was finden Sie an sich banal?<br />
<span style="font-style:normal;">Meinen Hang zum chaotischen Perfektionismus und meine Unfähigkeit Prioritäten zu setzen.</span></em></p>
<p><span><em>10. Wonach riecht Ihre Kindheit?<br />
</em></span>Schafe. Wir hatten mal Schafe. Aber viel eher riecht es hier sowieso nur nach grün. Nach gelb. Nach bunt. Oder nach weiß. Je nachdem, welche Jahreszeit schlussendlich war.</p>
<p><em>11. Welches Lied würden Sie Ihrem liebsten Menschen vorsingen?<br />
<span style="font-style:normal;">&#8220;Love will tear us apart&#8221; &#8211; Nein. Im Ernst. Wonderwall ist immer gut. Und The Drugs don&#8217;t work sowieso. Oder natürlich &#8220;You&#8217;re body is a wonderland&#8221;. Auch recht schön.</span></em></p>
<p><em>12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?<br />
<span style="font-style:normal;">Mich. [Ich habe Hannahs Antwort stehen gelassen.]</span></em></p>
<p><span><em><span>13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?<br />
<span style="font-style:normal;">Selten. Bei schönen Erinnerungen.</span> </span></em></span></p>
<p><span><em><span>14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen? Und gegeben?</span></em><br />
Nein.</span></p>
<p><span><em><span>15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?</span></em><br />
Als süßes Baby. Als sportlich-schlanken Jungen. Als schrecklich unreifen Teenie. Als schrecklich spätreifen Appletini [sodala. Endlich auch noch einen Scrubswitz eingebaut]. Als misanthropisch-unfrisierten Zwanziger.</span></p>
<p><em><span>16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?<br />
</span></em><em><span style="font-style:normal;">Nein. Ich bin selten Optimist. Und wenn es die Partnerschaft überstehen würde, ich nicht.</span><br />
</em></p>
<p><em>17. Ist Erfolg eine Illusion?<br />
<span style="font-style:normal;">Nein. Ich bin Optimist. Erfolg ist das mögliche Resultat einer Anstrengung. [Und nein. Diese Definition stammt nicht aus dem Duden, sondern aus meinem Kopf.]</span></em></p>
<p><span><em>18. Haben sie heute schon etwas geteilt?</em></span><br />
Die Pizza. Fürs mundgerechte Essen.</p>
<p><em><span>19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?</span></em><br />
Zeit. Stille. Ein Bett. Zigaretten. Liebe. Gerechtigkeit. Einen See. Oder einen ewigen Blick aufs Meer hinaus. Und Kreativität.</p>
<p><span><em>20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?</em></span><br />
Reizvoller. Weniger reizvoll. Hm. Zuerst dachte ich an einen Hot-Dog-Schnelligkeitsesswettbewerb. Und dann ans Tätowieren. Hm. Ist ganz unterschiedlich.</p>
<p><em>Und Weiterwurf an? Hm. Greift zu. Es ist Winterschlussverkauf. </em></p>
<p><em>Bildausschnitt &#124;&#62; <a href="http://flickr.com/photos/37815348@N00/2444109608/">Bild</a></em><em> &#124;&#62; Fotograf <a title="Link to AComment's photostream" href="http://flickr.com/photos/37815348@N00/"><strong>AComment</strong></a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Toast, auf das Leben. Seine Lügen. Und wie wir uns zeitlebens abmühen. Für nichts, und gar nichts.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/</link>
<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:27:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/15/ein-toast-auf-das-leben-seine-lugen-und-wie-wir-uns-zeitlebens-abmuhen-fur-nichts-und-gar-nichts/</guid>
<description><![CDATA[Es ist nichts. Ich fühle mich nur eben gerade nicht gut. Ich bin genervt, von allem, und wieder einm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2396" title="scheisleben" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/scheisleben.jpg" alt="scheisleben" width="480" height="168" /></p>
<p><em>Es ist nichts.</em></p>
<p>Ich fühle mich nur eben gerade nicht gut. Ich bin genervt, von allem, und wieder einmal von mir. Mich nervt meine Gesundheit, die seit wenigen Tagen nun schon meinen Kopf wie ein dummes, dumpfes Etwas erscheinen lässt. Mich nervt gerade alles: Die Frage, ob ich denn nun im Februar zu allen drei Prüfungen antreten kann, nachdem ich wieder einmal mitbekommen habe, dass man ohne bestandenem Tutorium die Prüfung vergessen könne. Ich frage mich, was ich denn nun im zweiten Semester machen werde. Ich möchte arbeiten, möchte noch in einige Vorlesungen hineinschnuppern. Und was wahrscheinlich am Perfektesten für mich wäre, wäre wohl das Ausreißen. Irgendwo hin. Auf eine Insel. Ganz einsam.</p>
<p><em>Aber es fühlt sich eben so an. Scheißleben.</em></p>
<p>Und so sitze ich hier am Boden, in eine Decke eingewickelt, mein Notebook auf meinen Beinen. Den ganzen Tag schon pumpe ich mich mit Medikamenten zu, und hoffe, dass diese leichte Verkühlung schon bald wieder Geschichte ist. Aber das ist es nicht. Es ist nicht meine Gesundheit. </p>
<p>Ich weiß nicht.</p>
<p>Als würde es gerade nicht sogar einige Höhepunkte geben. Ende der Woche werde ich für die österreichische Zeitung &#8220;Economy&#8221; zum Themas &#8220;Blogs und Demokratie&#8221; [aufgrund von POLILOG] interviewt. Und in der aktuellen NEON, noch gültig bis zum 19. Jänner, wird ein Text von mir als einer der besten Geschwistertexte auf NEON.de genannt. Alles in allem so viel unglaubliche Ehre, die mir hier zuteil wird. Ich bin stolz, aber trotzdem bin ich nicht zufrieden.</p>
<p>Und ich befürchte, das all das etwas mit mir zu tun hat. Und ich habe jetzt gerade ehrlich keine Ahnung, wie es wieder besser werden könnte. <span style="text-decoration:line-through;">Doch. Eine Sache gäbe es da. Aber nein. Mein darf nicht suchen oder so. Man soll ja nur warten. Also warte ich. Und warte. Und warte</span>. Und auch das persönliche Bloggen nervt gerade. Aber das kennt man ja.</p>
<p>[<strong>Bildquelle: </strong>Snapshot von dieser <a href="http://twitter.com/hoch21/statuses/1119073453">Seite</a>]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Altlast.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/09/altlast/</link>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 07:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/09/altlast/</guid>
<description><![CDATA[Ein Eintrag. Work in progress. Bis jetzt 180 Wörter wieder gelöscht. Das Thema nervt zurzeit. Es han]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2380" title="080109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/080109nw.jpg" alt="080109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Ein Eintrag.<br />
Work in progress.</p>
<p>Bis jetzt 180 Wörter wieder gelöscht.<br />
Das Thema nervt zurzeit.</p>
<p>Es handelt von dem immer wieder aufflammenden Bedürfnis, <em>sie</em> wieder einmal zu treffen. Bei einem Kaffee. Um zu reden. Um etwas über ihr Leben in den letzten 15 Monaten zu erfahren.</p>
<p>Immer wenn es mir schlecht geht. [Seelisch.] In letzter Zeit häufig. [Zwei Mal]. Schicke ich unnötige SMS.</p>
<p>Es tut mir Leid. Ich will nicht darüber sprechen. [Bzw. schreiben.]</p>
<p>Ich weiß nicht. Vielleicht sollten wir uns wirklich noch länger nicht sehen. Aber ich würde mich freuen. Auf ein Gespräch mit <em>ihr</em>, nach so langer Zeit. 2009 soll anders werden, als es 2008 war. Es muss sich also etwas ändern.</p>
<p>Und eine Angst habe ich auch noch. <a href="lexxa.wordpress.com/2009/01/04/cause-id-miss-you-babe/">lexxa</a> fand wundervolle Worte.</p>
<blockquote><p><em>In genau diesem Moment weiß ich:<br />
Ja, auch ich würde dich gerne wieder sehen.<br />
Dennoch:<br />
Nein.<br />
Denn ich würde dich wieder vermissen.</em></p></blockquote>
<p>Das macht mir Angst. Irgendwie. </p>
<p>Es soll alles rein platonisch sein. [Gefühle sind unberechenbar. Aber ich würde sie unterdrücken. Für <em>sie</em>.]</p>
<p><em>Ein Bildausschnitt aus dem </em><a href="http://flickr.com/photos/vincepal/2947807822/"><em>Bild</em></a><em> von </em><a title="Link to Vincepal -away-'s photostream" href="http://flickr.com/photos/vincepal/"><em>Vincepal -away-</em></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dear diary.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/06/dear-diary-2/</link>
<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 15:41:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/06/dear-diary-2/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich jetzt in den letzten Tagen eine kleine Überfüllung meines Blogs vornehme, plane ich mal ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2373" title="060109nw" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/060109nw.jpg" alt="060109nw" width="480" height="100" /></p>
<p>Nachdem ich jetzt in den letzten Tagen eine kleine Überfüllung meines Blogs vornehme, plane ich mal wieder etwas offline. Und da ich heute schon seit Stunden ohne irgendwelche Richtung im Internet unterwegs bin, werde ich mich von nun auch wieder etwas verabschieden. Die Online-Projekte wurden in Angriff genommen und sind fertig für diese Woche. Ich bin also wieder frei. </p>
<p>Und nachdem ich ja schon einmal meinen Blog schmoren ließ, um der Qualität wieder zum Aufstieg zu verhelfen, werde ich das vielleicht von nun an auch wieder tun. Aber so schlimm ist es bis jetzt noch nicht geworden. Neben literarischen Gehversuchen und Lebensberichten kamen in letzter Zeit einfach auch nur Beobachtungen online. Wenn&#8217;s euch nicht gefällt, dann meldet euch einfach. Ich liebe Kritik, und wenn möglich, werde ich dann auch mit ihr passend umgehen.</p>
<p>Aber worauf ich eigentlich hinauswollte. Wie jedes Jahr werde ich heuer auch wieder ein Tagebuch starten. Jenes von 2008 endete am 6. Jänner. Also vor genau 366 Tagen. Und nachdem ich mir damals einfach zu hohe Ansprüche setzte, habe ich dieses Jahr einfach auch nicht am 1. Jänner begonnen. Worum es mir eigentlich geht: Mein Tagebuch soll kein typisches Tagebuch sein. Es soll eine Geschichte einer anonymen Person sein. Es sollen keine Namen auftauchen, von niemandem. Ich möchte nicht irgendwann einmal meine Tagebücher lesen, in denen ich in der selben Art wie 1996 (bei meinem ersten Tagebuch [König der Löwen]) schreibe. Es soll spannend, interessant und ebenso auch real sein. Nichts Dazugedichtetes. Aber trotzdem in irgendeiner Art und Weise auch literarisch. Man möge also gespannt sein. Wenn ich es interessant hinbekomme, bekommt ihr sicher auch mal Teile daraus zu lesen. Versprochen.</p>
<p>Und nachdem ich schon am 13. Jänner meine erste Arbeit abgeben muss [noch jede Menge Arbeit], wird sich meine Online-Zeit um einiges verringen. Man möge mir verzeihen und mir zugleich auch Glück wünschen. Für die Prüfungen. Anfang Februar. Aber bis dahin schreiben wir uns ja sowieso.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Für alle, die.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2009/01/01/fur-alle-die/</link>
<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 21:18:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das hier ist für alle, die. Glauben. Glauben, an das Leben. Trotz allem. An die Macht das Lebens und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2337" title="010109nw1" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2009/01/010109nw1.jpg" alt="010109nw1" width="480" height="100" /></p>
<p><em>Das hier ist für alle, die.</em></p>
<p><strong>Glauben</strong>. Glauben, an das Leben. Trotz allem. An die Macht das Lebens und überhaupt. Man kann doch nie ernsthaft darüber nachdenken, wie es wäre, wenn man nicht ist. Man ist und wünscht sich immer in die Lage, in welcher man zurzeit nicht ist. Eine Traumvorstellung, womöglich das Happy End eines ungeschriebenen Buches. Doch Träume sind Hirngespinste. Bücher sind Papier. Und doch sollten wir kämpfen. Für unsere Träume. Für unser Leben. Wir werden es schaffen, wenn nur der Glaube uns weiterträgt.</p>
<p><strong>Denken.</strong> Denken, dass das vergangene Jahr [man entschuldige den Fäkalausdruck] beschissen war. Die trotz allem nicht aufgeben, sondern immer noch denken, dass es irgendwann besser wird. Das wird es. Ich spüre es und verspreche hiermit hoch heilig, dass dieses Jahr anders wird. Anders als die anderen. Anders als man selbst. Man sollte nie vergessen, dass man selbst neben dem Schicksal die wichtige Antriebskraft des Lebensweges ist. Man sollte nie aufhören, an etwas Besseres zu denken.</p>
<p><strong>Hoffen. </strong>Hoffen, auf die Erfüllung, all unserer Träume. Die schon so lange ausständig sind, und endlich um Erfüllung betteln. Das wird schon was. Ganz langsam werden sie kommen. Werden uns überraschen und zeigen, wie schön das Leben ist. Wir müssen nicht immer das Highendleben leben, sondern können uns auch einfach mal nur treiben lassen. Am Strand des stillen Meeres. Und nie dürfen wir vergessen, welche Macht die Hoffnung hat. Sie trägt uns. Von einem Tiefpunkt zum nächsten. Aber dazwischen kommen sie immer. Diese Hochs.</p>
<p><strong>Lieben.</strong> Lieben, ohne Nachzudenken. Über Liebe darf man nie länger nachdenken. Sonst würde man der Liebe keinen Platz mehr einräumen. So viel Schmerz, und so schrecklichen Schmerz, wie sie einem gerne zufügt. Man würde sie meiden und doch ist sie so ein wundervolles Ereignis. Liebe schmeckt manchmal salzig, aber an den meisten Momenten kann man kaum noch denken. Wenn die Glücksgefühle einen zu erdrücken versuchen. Wenn man daliegt, und sich über jeden kalten Regentropfen freut. Einfach, weil es nur so schön ist. </p>
<p><em>Das hier ist für alle, die.</em></p>
<p><em>Für alle. Die 2009 zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. Zu einem der schönsten Jahre überhaupt.<br />
Für all uns Träumer.<br />
</em></p>
<p><em>Das hier ist für uns.</em></p>
<p><em><span style="color:#808080;">Das Bild ist ein Auschnitt von diesem </span><a href="http://flickr.com/photos/banibani/248083591/"><span style="color:#808080;">Bild</span></a><span style="color:#808080;"> von </span><a title="Link zum Fotostream von B@ni" href="http://flickr.com/photos/banibani/"><strong><span style="color:#808080;">B@ni</span></strong></a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Weihnachten. Und so.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/24/weihnachten-und-so/</link>
<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 02:42:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist soweit.  Mit müden Augen, viel zu lange schon waren sie ununterbrochen offen, sitze ich hier ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2231/2126497717_93fed934ed.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Es ist soweit. </p>
<p>Mit müden Augen, viel zu lange schon waren sie ununterbrochen offen, sitze ich hier nun, lasse mir noch meine Favoriten im Media Player wiedergeben und versuche, die passenden Worte zu finden. Ich werde die nächsten Tage nicht da sein. Es ist gut, Zeit mit der Familie zu verbringen. Schöne Tage, mit den allerliebsten Menschen. Und trotz all der vielen Worte, die in den nächsten Tagen um mich schwirren werden, wird es wahrscheinlich doch eine ruhige Zeit. Ich will sie mir ruhig machen. Will mal wieder nicht im Zentrum stehen. Einfach mal zuhören. Und in den Arm nehmen. Das gefällt mir und gibt mir ein so wundervolles Gefühl der Wärme. Es wäre eigentlich stets das größte Geschenk für mich, mit einer Umarmung belohnt zu werden. Und ich würde sagen: Eine Umarmung ist etwas viel Großartigeres und Einzigartigeres als ein Kuss. Soviel dazu.</p>
<p>Ich weiß schon welche Geschenke ich bekomme. Wir machen da schon lange nicht mehr so das große Geheimnis daraus. Zwei Geschenke habe ich schon bekommen. Den Soundtrack zu Philadelphia, welchen ich mir zwar schon mal zulegte, welcher aber durch meine Schwester verloren ging &#8230; vielen Dank, liebe Sarah. [Und dazu kommt noch ein Weihnachtsmannbart, eine Schneekugel und Socken]. Und einen Collegeblock mit einem Bild mit meiner besten Freundin und mir von ebenihrselbst &#8230; bemerkenswert, dass genau dasselbe Foto ein Teil des Geschenks für sie war. [Und hier war auch noch ein Zebrakugelschreiber mit dabei]. Dass sich der Rest im meinen Freundeskreis das Schenken sparte, gefällt mir. Wir bemerken, dass gemeinsame Ausflüge und Action-Tage manchmal viel mehr bedeuten. Und dass man sich sowieso unterm Jahr viel besser beschenken kann. Ach, was wollte ich sagen &#8230;</p>
<p>Weihnachten steht nicht mehr nur vor der Tür. Weihnachten ist. </p>
<p>Und deswegen wünsche ich allen meinen Lesern, und allen Schreibern der Blogs, die ich lese, ein wundervolles Weihnachtsfest. Eine schöne und einzigartige Zeit mit der Familie und Freunden. Und Schnee wünsche ich euch. Ganz viel Schnee. Jeder hat sich zu Weihnachten einen Happen Schnee verdient. Genießt die Zeit, ihr Lieben. Ich werde jetzt dann untertauchen. Und Weihnachten feiern.</p>
<p>[Bildquelle: <strong><a href="http://flickr.com/photos/28481088@N00/">tanakawho</a>]</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[1643]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/21/1643/</link>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 20:15:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und wie es nervt. Diese Zeit, die hier. Eben gerade. Das Jetzt, also. Alles so stinklangweilig und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="text-decoration:underline;"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3165/3109825635_e8bf76ca52.jpg?v=0" alt="" width="480" height="385" /></span></p>
<p>Und wie es nervt. Diese Zeit, die hier. Eben gerade. Das Jetzt, also. Alles so stinklangweilig und stressig, so laut, so niederstreckend unnötig. In der Zeit der Stille kann von Stille wohl keine Rede sein. Viel eher befindet sich mein Leben in genau diesem einen Monat im Ausnahmezustand. Schon klar. Man muss ja nicht. </p>
<p>Nichts muss man. Ist ja selbstbestimmend und schon groß. Schon gut. Lassen wir das.</p>
<p>Weihnachten nervt solange bis Weihnachten da ist. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/statuses/1070984277">Twitter, 20:58</a>] Eine, meine Weisheit. Weihnachtsfeiern mit Freunden sind großartig, aber wer hat diesen Arsch von Kater eingeladen, der immer am Tag danach auftaucht? [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/statuses/1070987724">Twitter, 21:01</a>] Und jetzt nur noch schnell morgen zertreten werden von hysterischen Menschenmassen, dann heim, packen, und Weihnachten kann kommen. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1070990614">Twitter, 21:03</a>] Und womöglich noch einmal Skifahren. Mit Freunden. Am Weihnachtsvortag. Um dann physisch tot noch einmal mit Freunden zu feiern. [<a href="http://twitter.com/just4ikarus/status/1070993351">Twitter, 21:05</a>] That&#8217;s it. Nicht mehr und nicht weniger. </p>
<p>Ich möchte in diesen Wochen einmal aufwachen, ohne dass mir irgendjemand meiner Elternriege es mir an den Kopf wirft, dass kein normaler, gesunder Mensch in meinem Alter so viel Schlaf nötig hat. Wären sie in meinem Körper, würden sie mich wohl verstehen. Denn wenn der Winterschlaf für Tiere wunderbar ist, warum sollte dann ich als Mensch denn darauf verzichten.</p>
<p>Okay, zugegeben. Ich weigere mich weitesgehensd diesem Eintrag irgendeine Art von Sinnhaftigkeit zu verleihen. Ich bin nur gerade so müde, so matt, so zermürbt und so schrecklich overdressed [und bin verwundert, dass die Abschlussalben des Jahres 2008 so furchtbar einfallslos sind, dazu aber vielleicht später mehr]. Ich wollte eigentlich nur noch einmal zeigen, dass es mich noch gibt. Und das ich im innersten Inneren meines Inneren weder traurig noch glücklich bin. Entscheidungsfreudig war ich noch nie, und so stehe ich einfach dazwischen. Mal sehen, was dabei rauskommt. Und vor dem Jahreswechsel kommt hier noch was. Das war ja klar.</p>
<p>Bild von <a title="Link to +Maco+'s photostream" href="http://flickr.com/photos/macomaco/"><strong>+Maco+</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[I just wanna kill myself right now, just because I'm too stupid to remember, where I've lost my concert-ticket.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/08/i-just-wanna-kill-myself-right-now-just-because-im-too-stupid-to-remember-where-ive-lost-my-concert-ticket/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 15:12:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/08/i-just-wanna-kill-myself-right-now-just-because-im-too-stupid-to-remember-where-ive-lost-my-concert-ticket/</guid>
<description><![CDATA[Die Überschrift sagt schon vieles aus. Pete Murray fällt heute flach. Außer ich kann vielleicht so v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Überschrift sagt schon vieles aus. Pete Murray fällt heute flach. Außer ich kann vielleicht so viel Kohle noch zusammenkratzen, um mir ein weiteres Ticket zu kaufen. Ausverkauft wäre das Konzert ja noch nicht. Aber zurzeit bin ich einfach nur genervt und möchte kotzen und mir selbst Zigarettenrauch in die Augen blasen und mir mit Wattestäbchen die Nase kitzeln. Einfach, weil ich jetzt gerade am liebsten mit dem Kopf gegen die Wand laufen würde. Aber da ich um die Schmerzhaftigkeit dieser Tätigkeit Bescheid weiß, werde ich wohl nichts tun. Außer warten, und wahrscheinlich vergeblich, weitersuchen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[All Alright.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/08/all-alright/</link>
<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 01:55:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist schon die zweite Nacht, in der ich nicht einschlafen kann. Obwohl ein anstrengender und zeitr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3291/2722616406_b68e65c404.jpg?v=0" alt="" width="480" height="320" /></p>
<p>Es ist schon die zweite Nacht, in der ich nicht einschlafen kann. Obwohl ein anstrengender und zeitraubender Tag voranging. Und so liege ich hier im Bett. Es wird beinahe schon drei Uhr. Morgen soll ich früh raus, ein Projekt abschließen, packen und rechtzeitig wieder nach Wien fahren. Weil ein ganz spezielles Highlight auf mich zu warten scheint. Mein Konzert, nach mehr als einem Jahr Ruhe mein großes Comeback als Statist in einem schwitzenden und schunkelnden Publikums. Und dann es ist auch noch Pete Murray, ein wundervoller australischer Gitarrenpop-Sänger. </p>
<p>Die zweite Nacht also. Von Freitag auf Samstag. Und von heute auf morgen. Oder von gestern auf heute. Wie man es gerne sehen möchte. Am Freitag war ich mir ja noch bewusst, warum ich die Augen nicht lange wirksam zudrücken konnte. Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich bekam einfach keinen klaren Kopf hin, alles wurde mit allem verbunden, ich dachte an den Tod und was wäre wenn. Und kam einfach nicht zur Ruhe. Bis ich irgendwann, ebenfalls einige Zeit nach Mitternacht endlich die Möglichkeit hatte &#8211; in einem kurzen Moment Gedankenpause &#8211; die Augen ganz fest zuzudrücken und so dem Schlaf die Vorfahrt gewährte.</p>
<p><span style="text-decoration:line-through;">Heute</span> Gestern bin ich verkatert und nach ebenso wenig Schlaf aufgewacht und habe sogleich mit der Arbeit an einem Projekt, welches <span style="text-decoration:line-through;">morgen</span> heute fertig sein muss. Es ist nicht mehr viel zu tun, eigentlich handelt es sich nur um die Aufgabe, Texte in ein vorgefertigtes Layout einzufügen und druckbereit zu machen. Aber es ist nicht immer so alles, wie es sich vielleicht anfänglich anhört. Vor allem, wenn man mit einem veralteten und komplizierten Programm arbeitet. Aber egal. Mit meinem Kater saß ich so stundenlang vor dem Computer und probierte und arbeitete. Ich könnte eigentlich müde sein. Aber.</p>
<p>Die Augen wollen eigentlich schon. Doch irgendwie habe ich wieder Angst vor meinen Gedanken. Sie würden mich heute erdrücken. Ich hasse es, wenn sie erst so spät (und in geballter Ladung) kommen. Entschuldigung, hallo? Ihr hattet doch den ganzen Tag Zeit, um auf mich einzuprasseln. Aber Gedanken sind scheinbar Nerds. Sehr nachtaktiv.</p>
<p>Und mit<em> Sigur Ró</em><em>s</em> in der Playlist, ein bisschen <strong><span style="text-decoration:none;"><span style="font-weight:normal;"><em>með suð í eyrum við spilum endalaust</em></span></span></strong><em> </em>und plötzlich auch noch das Lied<em> All Alright </em>völlig jungfräulich in meinen Gehörgängen. Wundervoll. Dazu fällt mir jetzt nur The Killers &#8216;Everything will be alright&#8217; ein. Ja. Hoffen wir es. Denn zurzeit fühle ich mich gerade wieder an dem Punkt, wie wirklich gar nichts zu nothing passt. Alles komisch und schräg und alles kaputt was irgendwann einmal auch noch funktionierte. Es nervt gerade. Alles, ehrlich. Die Welt ist doof und mit ihr alle Menschen. Und Houellebecq hat also doch Recht. (Und obwohl er zu meinen Lieblingsautoren zählt, stimme ich nur selten mit ihm überein; außer eben, ich fühle mich so wie eben gerade). Und nach dieser einen Zigarette, welche ich gleich im Anschluss rauchen werde, versuche ich es noch einmal. Ein letztes Mal. Die Augen ganz fest zuzudrücken um auf einen besseren Tag zu hoffen. Manchmal funktioniert das. Wirklich.</p>
<p>Foto von <a title="Link to kevindooley's photostream" href="http://flickr.com/photos/pagedooley/"><strong>kevindooley</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zweitausendacht.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/06/zweitausendacht/</link>
<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 14:50:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/06/zweitausendacht/</guid>
<description><![CDATA[André hat vor kurzem ein Stöckchen auf seinem Blog liegen lassen. Der typische Jahresrückblick. Und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3011/2717567212_e08eab0147.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><a href="http://andreschneider.wordpress.com">André</a> hat vor kurzem ein <a href="http://andreschneider.wordpress.com/2008/11/30/jahres-ruckblick-2008/">Stöckchen</a> auf seinem Blog liegen lassen. Der typische Jahresrückblick. Und ja, ich denke, dass auch ich heute mit einem ersten Rückblick zu beginnen.</p>
<p><strong>Beste CD 2008:</strong> Meine zurzeitige allerliebste CD ist schon älter als ein Jahr. Interpols &#8220;Our Love To Admire&#8221;  ist seit langem wieder einmal ein durch und durch geniales Album. So wie &#8220;O&#8221; von Damien Rice. Andererseits liebe ich zurzeit auch noch alle Alben von Kings of Convenience und seit der Reise in Schweden auch noch Sigur Rós. American Music Club natürlich (&#8220;The Golden Age&#8221;) und Kettcars &#8220;Sylt&#8221;. Und zum Abschluss noch Adeles &#8220;19&#8243;.<br />
<strong>Schlechteste CD 2008:</strong> Weil mehr erwartet, diesmal ein Jack Johnson. &#8220;Sleep Through The Static&#8221;</p>
<p><strong>Bester Film 2008: <span style="font-weight:normal;">Dieses Jahr war ich leider selten im Lichtspieltheater. Auf DVD wäre das &#8230; wieder einmal &#8220;Garden State&#8221;. </span></strong><br />
<strong>Schlechtester Film 2008:</strong> Wahrscheinlich nicht schlecht, aber der erste Film, den ich in keinster Weise irgendwie verstanden habe: Ken Park.</p>
<p><strong>Schönste Begegnung 2008:</strong> Begegnungen? Ich würde hier mal ganz vulgär einfach nichts hinschreiben. Wem bin ich dieses Jahr begegnet? Meinen Freunden desöfteren. Und die neuen Leute aus Wien. Aber welche Begegnung hat mein Leben verändert? Oder dieses Jahr zu einem ganz Besonderen gemacht? Vielleicht <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/01/01/als-dunkelheit/">das Gespräch</a> am Beginn dieses Jahres.<br />
<strong>Schlimmste Begegnung 2008: <span style="font-weight:normal;">Die schlimmste Begegnung wäre vielleicht die schönste Begegnung 2006 und die überraschendste Begegnung 2006. Ein Mädchen taucht gerade jetzt immer wieder ständig in meinem Kopf auf. Trotz Abschluss und so. Aber ist der Advent nicht auch eine Zeit der Erinnerung?</span></strong></p>
<p><strong>Das grösste Herzklopfen 2008:</strong> Keine Ahnung. Vielleicht der Tag am <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/29/der-friedhof-der-namenlosen/">Friedhof der Namenlosen</a>. Sonst war das Jahr eigentlich vollkommen unaufregend. Nur dass sich die Welt vollkommen verändert hat, für mich.</p>
<p><strong>Schönster Job 2008:</strong> Der Zivildienst, würde ich sagen. Wenig anspruchsvoll, aber großartige Menschen kennengelernt. Und, wenn man es überhaupt als Job durchgehen lassen kann (es nahm schon recht viel Zeit in Anspruch): meine Mitarbeit bei Neuwal.com<br />
<strong>Blödester Job 2008:</strong> Blöde Zeiten in Jobs gab&#8217;s überall. Aber vollkommen blöd war nichts.</p>
<p><strong>Coolste Anschaffung 2008:</strong> Cool? Die Wochentagssocken. <br />
<strong>Überflüssigste Anschaffung 2008:</strong> Das Notebook. Hat viel, kann viel, brauche ich aber nicht. Warte auf ein tolles Netbook.</p>
<p><strong>Bester Sex 2008:</strong> Sex? Ist out heuer. War auch für mich heuer gar nicht &#8220;in&#8221;.</p>
<p><strong>Beste Entscheidung 2008:</strong> Fällt aus. Außer vielleicht die Entscheidung, nächstes Jahr das Studium zu schmeißen.<br />
<strong>Blödeste Entscheidung 2008: <span style="font-weight:normal;">Zu Studieren.</span></strong></p>
<p><strong>Wichtigste Gedanken 2008:</strong> Ich will nicht vergessen. &#124; Ich werde es nie verstehen können. &#124; Frauen sind Eiswürfel. &#124; Liebe nervt, tötet aber überlebt doch alles (zumindest laut Michel Houellebecqs &#8220;Die Möglichkeit einer Insel&#8221;)</p>
<p><strong>Grösster Schreck 2008:</strong> Als ich bemerkte, dass Studieren nichts für mich ist. Und dass ich spürte, wo mein Zuhause ist, welches ich schon seit Jahren suchte.</p>
<p><strong>Schönster Ausflug 2008:</strong> Stockholm. Der einzige und der coolste. Außer vielleicht die Ausflüge auf dem <a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/02/08/am-berg/">Berg</a>. Wobei ich einer bestimmten Person diesen Platz noch nie gezeigt habe.</p>
<p><strong>Grösster Traum 2008:</strong> Ein Stöckchen vom Februar meinte dazu: <span><span>Das soll dann bitte ein Mensch sein, der mich liebt. Der mich ohne irgendwelche Einschränkungen lieben kann. Ein Mensch, dessen Lächeln mich umhaut. Jedes Mal wieder. Ein Mensch, der meine Hand hält, und ich zu diesem Zeitpunkt weiß, dass mir nichts passieren kann. Ein Mensch, zu dem ich sagen kann: “Safe. When I’m with you, I feel so safe. Like I’m Home.” Ein Mensch, der nicht aufgibt, bei der kleinsten Unebenheit und ein Mensch mit Träumen. Ein Mensch, der lieben kann und lieben will. Ein Mensch, der zuhört und an den richtigen Momenten redet. Mit genau diesem Menschen möchte ich den Rest meines Lebens verbringen.</span></span><span><span> </span></span></p>
<p><strong>Lieblingsbuch 2008:</strong> Kluuns &#8220;<a href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/02/18/thisbitterpill/">Mitten ins Gesicht</a>&#8221; &#8211; Das erste und bisher einzige Buch, welches mich so derartig zum Heulen brachte. Wo ich unzählige Seiten lang zitterte und mir die Tränen manchmal die Sicht versperrten. Ich habe gerade mit dem Nachffolgebuch &#8220;Ohne sie&#8221; begonnen.</p>
<p><strong>Schönster Moment 2008:</strong> Es gab keinen Schönsten. Das Jahr war so schrecklich langweilig, so derb unaufregend.<br />
<strong>Schlimmster Moment 2008:</strong> So einiges. Als ich bemerkte, dass ich Wien hasse und Studieren doof ist. Als ich bemerkte, dass Liebe nervt und das Leben weh tut. Und so.</p>
<p>Nehme es sich, wer wolle, okay?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[You're at home, baby.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/03/youre-at-home-baby/</link>
<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 22:12:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/03/youre-at-home-baby/</guid>
<description><![CDATA[Everybody&#8217;s changing. Ihr hättet mich wirklich hören müssen. Als ich all die Jahre, schon währ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3198/3055439347_4709abcf89.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p><em>Everybody&#8217;s changing. </em>Ihr hättet mich wirklich hören müssen. Als ich all die Jahre, schon während der Schulzeit, Jahre vor meinem Abschluss, ganz genau wusste, wo ich hin wollte. Und nachdem sich alles in meinem Leben verändert hat, musste eben auch all das ein Ende nehmen. <em>That&#8217;s it.</em></p>
<p>Dieser eine Satz aus dem wundervollen (und auch nach dem zehnten Mal beeindruckend herzstreichelnde) Film &#8220;Garden State&#8221;. <em>Safe. When I&#8217;m with you. I feel so safe. Like I&#8217;m home. </em>Home. Das Zuhause. Ich war lange auf der Suche danach. Es gab eine Zeit, als ich mich nirgendwo zuhause fühlte. Nicht im Haus meiner Eltern, nicht bei meinen Freunden, nicht in der Fremde, in die es mich doch dann und wann immer hinzog. Heimatlos war ich &#8230; bis zu diesem einen Tag. Der alles so unbegreiflich anders hat werden lassen. Und als ein Familienmitglied für immer verschwunden war, begann ich erst, dieses abgelutschte Ding, Familie, zum ersten Mal vollkommen zu spüren. Das ist es also. Mit dem richtigen Abstand und der perfekten Herangehensweise (und auch einigen Tipps während meiner Therapie) schaffte ich es, Freundschaften zu meinen Eltern aufzubauen und auch zu meiner Schwester baute sich so etwas wie eine erwachsene Geschwisterschaft auf. Wir haben uns verändert, wir alle.</p>
<p>Ich vermisse das Vergangene. Ich bin immer jemand, der viel zu lange dem Gestern nachtrauert. Die Schulzeit, das Leben mit meinen Freunden. Das Grün, der See und die Natur. All das fehlt mir hier. Ich habe den Anschluss spät aber doch erwischt. Habe neue Freunde gefunden. Und ich weiß, dass, sollte ich denn nun wirklich auf die Fachhochschule nach St. Pölten wechseln, auch nur wenige Kilometer näher an meinem Zuhause ist. Und trotzdem sind die Freunde immer noch quer über den mitteleuropäischen Alpenvorlandglobus verteilt. Und die Familie wird wohl auch auf ewig in diesem kleinen Provinzkaff bleiben, welches ich erst jetzt wirklich zu lieben lerne. Habe ich Heimweh? Ich weiß nicht. Nicht wirklich. </p>
<p>Das &#8220;Weihnachtsfest&#8221; letztes Jahr, ein Fest der Tränen, hat mir gezeigt, dass ich nicht nur sehr an der engsten Familie hänge, sondern auch an meiner Tante, meinem Onkel, meiner Oma, meinem Cousin, seiner Frau und ihrem Kind, meiner Cousine, ihrem Mann und nun auch an ihrer kleinen Tochter. Das ist die Familie, in der ich lebe, die ich liebe. Hört hier gerade jemand eine misslungenen Abnabelungsversuch heraus? Ich meine nicht. Ich möchte schon mein eigenes Leben leben, möchte hinaus in die große Welt, aber ich werde wohl nie meine Familie vergessen. Ich werde auch noch in unzähligen Jahren regelmäßig bei meiner Mama und meinem Papa anrufen. Vielleicht nicht mehr täglich, aber mir würde einfach etwas fehlen. Und irgendwann, wenn ich nicht mehr auf der Suche nach Liebe bin, werde ich sicherlich auch mal jemanden treffen, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Und das wäre dann mein eigenes Leben, meine eigene Existenz. Meine Familie, wie man so schön sagt. Aber kann man sich jemals von seiner eigenen Familie lossagen? Will ich das überhaupt? Eindeutig nicht.</p>
<p>Es ist einfach schön, in meinen Eltern Freunde gefunden zu haben, von denen ich zwar finanziell abhängig bin, welche mir aber vertrauen. Dass ich schon den richtigen Weg gehen werde. Freunde, mit denen ich über alles sprechen kann. Und ja, Freunde von mir sind immer beeindruckt, wie offenherzig wir miteinander sprechen können. Das baut eben doch alles auf Vertrauen auf. Und das schenken sie mir und ich ihnen. </p>
<p>Ja, ich will mein Leben verändern. Schon wieder. Und ich bin eben anders, als so viele andere. Die sich freuen, dass sie niemand in der großen Stadt beobachtet. Ich wurde nie beobachtet, konnte immer tun, was ich wollte. Und habe mich nur selten falsch entschieden. Und so werde ich wohl nach diesem Jahr in Wien, welches mir noch definitiv viele schöne, hässliche, berührende Momente schenken wird, einen neuen Platz zum Wohnen und einen neuen Ort zum Lernen finden. Vielleicht fühle ich mich dort irgendwie wohler. Ich bin, und das überrascht mich selbst, kein Mensch für eine Großstadt. </p>
<p>Was mir ein neues Gefühl von Zuhause geben könnte, wäre die Liebe. Die mir die Perspektive einer neuen Welt geben könnte. Ich bin nicht anspruchsvoll. Nicht wirklich. Die Liebe soll mir nur einmal zeigen, wie hoch der Himmel ist, und wie warm die Sonne wärmen kann. Soll mir ein neues Gefühl für den Regen geben und mir einfach mal alle Last von meinen Schultern nehmen. Das hat sie schon einmal geschafft. Sie ist da gut darin. Wirklich.</p>
<p>Und so lange werde ich wohl noch, wenn ich aus dem Zug am Bahnhof in Pinsdorf aussteige, ganz, ganz leise zu mir sagen: <em>You&#8217;re at home, baby.</em></p>
<p>Bild von <a title="Link to ClickFlashPhotos' photostream" href="http://flickr.com/photos/clickflashphotos/"><strong>ClickFlashPhotos</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weiße Weihnachten.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/01/weise-weihnachten/</link>
<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 22:01:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/12/01/weise-weihnachten/</guid>
<description><![CDATA[24 Tage noch. Und dann findet das für mich wundervollste Fest des Jahres statt. Ich weiß schon ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm1.static.flickr.com/170/391781259_0a7f3e1267.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>24 Tage noch. Und dann findet das für mich wundervollste Fest des Jahres statt. Ich weiß schon &#8230; Weihnachten. </p>
<blockquote><p>Auf den Straßen hängen schon die Weihnachtsbeleuchtungen, der Christkindlmarkt wird nach und nach aufgebaut und im Supermarkt meines Vertrauens steht der Nikolo dicht gedrängt neben dem Krampus. Wen störts? Mich eigentlich nicht. Denn erst wenn der erste Schnee gefallen ist, und mir selbst die hundertste Wiederholung von &#8220;Last Christmas&#8221; immer noch wunderbar wohlige Glücksgefühle verschafft, freue auch ich mich auf das große Fest.</p>
<p>Es ist doch einfach nur wundervoll, mit den Menschen, die man liebt, bei Tee und leckeren Keksen (ich bevorzuge liebevoll gemachte Zimtsterne) zusammenzusitzen und zu plaudern. Dass die Geburt Jesu vor mehr als zweitausend Jahren auf dasselbe Datum fällt, ist für mich schon eher zur Nebensache geworden &#8230; und das stört mich eigentlich gar nicht. Es ist die Gemeinschaft, die aus Weihnachten das Fest der Liebe werden lässt. Die Familie, die Freunde. Was wünscht man sich den bitteschön mehr? [salzburg.com <a href="http://mein.salzburg.com/blog/meinjung/2008/11/in-jenen-tagen.html">MeinJung</a>]</p></blockquote>
<p>Nur zu Weihnachten schmecken die Bratwürstel so gut, nur zu Weihnachten schmecken die Kekse zum Tee. Weihnachten hat sich, vor allem seit dem Schicksalsschlag letztes Jahr grundlegend verändert. Wie schon im Text geschrieben, liebe ich die Zeit mit der Familie und den Freunden.</p>
<p>Aber was zu Weihnachten eben genauso dazugehört ist der Schnee. Und deswegen gleich zur Frage: Was glaubt ihr? Wird es weiße Weihnachten geben?</p>
<p>Foto von <a title="Link to Michel Filion (aka Mike9Alive)'s photostream" href="http://flickr.com/photos/mike9alive/"><strong>Michel Filion (aka Mike9Alive)</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Meine Weihnachtswunschliste.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/24/meine-weihnachtswunschliste/</link>
<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 23:18:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/24/meine-weihnachtswunschliste/</guid>
<description><![CDATA[In einem Monat ist Weihnachten. Habt ihr eigentlich schon mal daran gedacht, wie schnell so ein Jahr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm2.static.flickr.com/1338/548387955_5894c3eea7.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>In einem Monat ist Weihnachten. Habt ihr eigentlich schon mal daran gedacht, wie schnell so ein Jahr eigentlich vergeht. Und überhaupt, das ganze Leben nervt, weil es eben keine Stop-Taste gibt, kein Rewind, nicht mal eine Pause vorzuzeigen hat. Es läuft und läuft und unendlich und für immer bis. Naja, das Leben nervt eben in penetrant andauernder Routine. Und Weihnachten ist für mich, zumindest seit dem Letzten, seit diesem tränenreichen, stillen Weihnachten nach dem Tod unseres Timis, vor allem eines. Ein Fest der Familie und der Freunde. Ich will weg von großen materialistischen Dingen, die ich gerne geschenkt bekommen würde. Große Dinge zahle ich mir mit großer Freude selbst immer. Aber eine Wunschliste gibt es immer. Das ist klar.</p>
<p>Zuallererst wünsche ich mir <strong>Socken</strong>. Ich habe genügend Socken und noch dazu bin ich seit kurzem im Besitz von Wochentagssocken (wobei das System dahinter scheinbar viel zu kompliziert für mich bzw. die Waschmaschine ist). Aber Socken finde ich so wunderbar genial &#8211; schützen sie doch durchschnittlich zehn Zehen &#8211; und einfach nur großartig. </p>
<p>Vielleicht wünsche ich mir auch noch einen <strong>Kugelschreiber</strong>. Einen, der erstens makellos und zweitens schön schreibt. Ich hatte mal einen Kugelschreiber, sogar mehrere, aber im Stress des Studierens habe ich zumindest einen unabsichtlich in den Mülleimer geschickt, und die anderen liegen irgendwo zuhause, also 231 Kilometer entfernt. Natürlich könnte ich sie mitnehmen, bei der nächsten Heimreise, und das werde ich auch tun, aber Kugelschreiber empfinde ich auch als etwas, was man am besten als &#8220;Einfach nur toll!&#8221; beschreiben kann. Es ist das Instrument einsamer Stunden. Wobei dazu ja auch Papier nötig ist, aber an das komme ich schon irgendwie.</p>
<p>Dann &#8230; ja, das ist der Wunsch an meine Eltern, und sie wissen auch schon davon, wünsche ich mir einen <strong>Rasierer</strong>. Den aus der Werbung. Ich benutze nun schon seit &#8230; ja, mehr als vier Jahren einen Nassrasierer und bin jedes Mal genervt davon. Der Wunsch nach einem Elektrorasierer liegt schon lange in der Luft, und nachdem ich jetzt als Student (mit viel Freizeit, aber trotzdem) sowieso nie Zeit habe, ist so etwas einfach perfekt. Denn Dominik und Bart (sagen wir ab einem 6-Tage-Bart) nervt. Ziemlich. Ist sogar beinahe ätzend.</p>
<p>Und dann kämen da noch <strong>Bücher</strong>. So einiges an Literatur blieb dieses Jahr liegen. An Michel Houellebecqus&#8217; &#8220;Die Möglichkeit einer Insel&#8221; arbeite ich nun schon seit &#8230; ich weiß es nicht &#8230; ist es denn nun schon ein Jahr? Es ist zumindest das schlechteste Buch von allen sechs, die ich bisher von ihm gelesen habe. Durch eine Plakatwerbung auf das neue Buch von Carlos Ruiz Zafón aufmerksam geworden, und so wünsche ich mir dann einfach mal so seinen Erstlingsroman &#8220;<em>Der Schatten des Windes</em>&#8220;, an welchem ich schon so manches Mal in der Buchhandlung hängen blieb. Hinzu kommt noch, das für mich bis jetzt außerhalb von Online-Shops unauffindliche, Werk &#8220;<em>Krieg und Frieden</em>&#8221; von Leo Tolstoi &#8230; und das auch noch in der Reclam-Fassung (also in gelb und klein und niedlich und trotzdem mit mächtig viel Seiten). </p>
<p>Und dann gäbe es da noch so etwas Wundervolles wie <strong>Handschuhe</strong>, <strong>Mützen </strong>und ein <strong>Schal</strong>. Ich liebe Gebrauchsgegenstände wie diese. Und habe von allen Dreien schon einige zuhause. Aber kann man von so etwas überhaupt jemals genug bekommen. </p>
<p>Das war es aber dann nun. Ich wollte nur mal drüber reden. Wollte erklären, warum Weihnachten nicht mehr so riesig ist, was Wünsche angeht, aber viel riesiger ist, was meine Liebsten betrifft.</p>
<p>Denn vor allem wünsche ich mir einen Tee mit meinen Freunden, wünsche ich mir Umarmungen und Gespräche, wünsche mir Kekseschlemmen und Spieleabende mit meinen Herallerliebsten. Wünsche mir, dass die gesamte Familie wieder bei meiner Oma versammelt ist, dass die Bratwürstel wie jedes Jahr so einzigartig lecker schmecken, dass es das ist, worauf ich mich einfach am meisten freue. Ein Fest der Liebe. <span style="text-decoration:line-through;">So kitschig es sich auch anhört.</span></p>
<p>Foto von <strong><a title="Link to Cláudia*~Assad's photostream" href="http://flickr.com/photos/cauzinha/"><span style="text-decoration:none;">Cláudia*~Assad</span></a></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Running to stand still.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/06/running-to-stand-still/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 01:49:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/11/06/running-to-stand-still/</guid>
<description><![CDATA[Nicht schon wieder das Liebestheme. Hier in meinem Leben. Hier in dieser Gedankenansammlung. Hat man]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm1.static.flickr.com/52/126614731_e5e5153976.jpg?v=0" alt="" width="480" height="315" /></p>
<p>Nicht schon wieder das Liebestheme. Hier in meinem Leben. Hier in dieser Gedankenansammlung. Hat man denn niemals seine Ruhe. Wohl kaum, vor allem wenn es um dieses Thema geht. Alles hat sich verändert und doch werde ich immer noch enttäuschen. Ich bin mit mir noch lange nicht im Reinen, fühle mich aber wohl than ever before. Ich lerne kennen und lerne lieben. Auf irgendeine Art und Weise. Aber &#8230; es tut mir Leid. Ich weiß nicht.</p>
<p>Ich war noch nie in dieser Lage. Never ever. Really. Zu viel zu wissen. Zu viel über Liebe. Über Liebe und Gegenseitigkeit und über Einseitigkeit und ein richtig beschissenes Gefühl. Ich lebe dieses neue Leben hier in Wien und fühle mich von Tag zu Tag wohler, liebe den Tag, jeden, egal welchen. Liebe das Wetter und den Tee, den ich gerade zur Genüge runterschlürfe. Das Leben ist schon und ich fühle mich wunderbar. Ich liebe diese Hochs, die manchmal über mich kommen. Vielleicht dauert dieses ja etwas länger an. Maybe.</p>
<p>Eigentlich habe ich beinahe keine freie Zeit mehr. Oder verbringe die Zeit vor allem mit neuen Freunden und auch alten. Im Studentenheim habe ich mir schon einen Namen mit der neu eingeführten donnerstäglichen Teerunde gemacht. Und überhaupt fühle ich mich gerade wie <span style="text-decoration:line-through;">Gott</span> <span style="text-decoration:line-through;">Ronaldinho</span> <span style="text-decoration:line-through;">Peter Jackson</span> das beste Ich. Das beste Ich seit langem. </p>
<p>Das so lange so sehr verhasste Wien wird zu dem, was ich mir immer wünschte. Ein lebenswerter Lebensraum. Eine Aufgabe für all die kommenden Wochen und Monate und Jahre und maybe. Okay, und ich gebs auch zu. Von der anfänglichen Befürchtung über das Thema Liebe schon wieder zu schreiben. Liebe umfasst ein weites Spektrum. Die Stadt, den Tag, die Welt. Alles ist gerade schön.</p>
<p>Und wenn ich dann heute zu Mittag bekocht werde (Jamjam, Kaiserschmarrn &#124; <a title="Kaiserschmarrn" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserschmarrn">Link</a>) und man dann in die Bibliothek um eine Arbeit für Publizistik zu machen, dann freue ich mich einfach schon wieder auf den Tag nach der Nacht. Es wird schön. Es wird großartig. Und ich &#8230; will gar nicht erst an das möglicherweise kommende Tief kommen. Das wird jetzt mein Hoch. Bis &#8230; 2012. Mindestens, okay?</p>
<p>Der Titel gefällt mir deswegen so gut, weil es wieder einmal so perfekt auf mich zutrifft. Ich laufe, bin ständig unterwegs, mein Leben ist vollkommen und sinnvoll und großartig. Und erst jetzt kann ich mal still stehen. Und dann geht es mir einfach nur gut. Also &#8230; einfach mal einen Daumen hoch. Mit Obama kam also wirklich der so erhoffte Change. Dankeschön, und Gratulation natürlich noch einmal, Barack &#8230;</p>
<p><strong>Foto </strong>by <a title="Link to extranoise's photostream" href="http://flickr.com/photos/extranoise/"><strong>extranoise</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Walk away.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/29/walk-away/</link>
<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 13:27:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/29/walk-away/</guid>
<description><![CDATA[  Timi 4. Juni 2006 &#8211; 29. Oktober 2007   Oh no &#8211; here comes that sun again.  And means a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><em><span style="font-style:normal;"><img class="aligncenter" src="http://lh5.ggpht.com/just4ikarus/SQhX2OUUIFI/AAAAAAAABdU/K7DFBgxHDx8/s576/HPIM0166-1.jpg" alt="" width="480" height="360" /></span></em></p>
<p style="text-align:right;"> </p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#000000;">Timi</span></h2>
<h3 style="text-align:center;">4. Juni 2006 &#8211; 29. Oktober 2007</h3>
<p> </p>
<p style="text-align:center;"><em>Oh no &#8211; here comes that sun again. <br />
And means another day without you my friend. <br />
And it hurts me to look into the mirror at myself. <br />
And it hurts even more to have to be with somebody else. </em>
</p>
<p style="text-align:right;"><em> </em></p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes &#8211; sometimes, <br />
you just have to walk away &#8211; walk away. </em></p>
<p>Ein Jahr ist es schon her. Heute vor einem Jahr bekam ich die Nachricht. Du seist gestorben, plötzlich. Ich kann mich noch genau an jede Minute erinnern. Als ich angerufen wurde, als ich diese eine Stunde mit dem Auto nach Hause fuhr, und hoffte, dass das alles nur ein Scherz, ein sehr, sehr geschmackloser Scherz sei. Doch insgeheim wusste ich, dass es stimmen musste. Ich zitterte, die ganze Zeit. Zitterte und konnte nicht weinen. Konnte erst weinen, als mein Vater aus Amerika zurückgekommen war und wir endlich wieder als eine Familie am Tisch saßen. Nur du. Du fehltest.
</p>
<p style="text-align:center;"><em>With so many people to love in my life, why do I worry about one? </em><br />
<em>But you put the happy in my ness, you put the good times into my fun. </em>
</p>
<p style="text-align:center;"><em> </em></p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes &#8211; sometimes, <br />
you just have to walk away &#8211; walk away and head for the door. </em></p>
<p>Es hat seit diesem 29. Oktober 2007 keinen Tag gegeben, an dem ich nicht an dich dachte. Diese Momente begann ich mit der Zeit zu hassen. Sie machten mich fertig, ich konnte in diesen Momenten einfach nichts anderes tun. Als nachdenken. Und die Erinnerungen in meinem Kopf spulten sich immer und immer wieder ab. Ich habe eine Therapie wegen dir gemacht, und ich kann selbst heute noch nicht verstehen, wie ein Leben ohne dir nun schlussendlich aussehen könnte. Dein Tod hat mir die Familie wieder näher gebracht, du hast uns alle verändert. In der Art, wie du zu uns kamst, und in der Art, wie du auch wieder weg warst. Du warst ein Zauberwesen, wie ich zuvor noch keines geliebt habe. 
</p>
<p style="text-align:center;"><em>We&#8217;ve tried the goodbye so many days. <br />
We walk in the same direction so that we could never stray. <br />
They say if you love somebody than you have got to set them free, <br />
but I would rather be locked to you than live in this pain and misery. <br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><em>They say time will make all this go away, <br />
but it&#8217;s time that has taken my tomorrows and turned them into yesterdays. <br />
And once again that rising sun is droppin&#8217; on down <br />
And once again, you my friend, are nowhere to be found. </em></p>
<p>Ich habe nur noch ganz selten geweint. Erst kürzlich, vor deinem Grab, alleine. Als ich eineinhalb Stunden davor stand und dir erzählte, von all dem, was gerade in meinem Leben abläuft. Und als ich dir sagte, wie sehr ich dich vermisste. Jeden Tag, aufs Neue. </p>
<p>Ein Jahr soll das schon wieder her sein? Es hätte auch letzte Woche sein können, so haben sich diese Erinnerungen eingeschweißt. Die Nachricht vom Tod, das erste Mal auf meine Mama und deine Mama zu treffen. Den harten Mann zu spielen, der selbst in dieser Lage alles im Griff hat. Und irgendwann unter all diesem Druck zusammenzubrechen. Die Vorbereitung auf das Begräbnis. Und meine Rede. Über dich und mich. Über uns und das vor 250 Menschen, die gekommen sind, um von dir Abschied zu nehmen. Ich weiß alles noch, und würde es doch so gerne vergessen. Würde gerne am Wochenende aus Wien nach Hause kommen um dich endlich wieder in die Arme zu schließen. Um deine Nähe zu spüren, deine Nähe, deine Wärme und deine Liebe. Die so einzigartig, so wundervoll war. Und dein Lachen. Das selbst mein Herz, so finster es auch war in meinem Leben, immer wieder zum Lachen brachte.</p>
<p>Wie du vielleicht merkst. Du fehlst mir. 
</p>
<p style="text-align:center;"><em>And it&#8217;s so hard to do and so easy to say. <br />
But sometimes, sometimes you just have to walk away,<br />
walk away and head for the door. <br />
You just walk away &#8211; walk away &#8211; walk away. <br />
You just walk away, walk on, turn and head for the door.</em></p>
<p>Und während deine Familie zur dir ans Grab geht, werde ich, so weit weg von daheim, einen anderen Platz besuchen, um eine Kerze für dich anzuzünden. Ich habe mich für den <em>Friedhof der Namenlosen</em> entschieden, welchen ich seit &#8220;Before Sunrise&#8221; besuchen wollte. Dort zünde ich eine Kerze für dich an und für all die Menschen, die dort ihre letzte Ruhestätte fanden. Dieser Eintrag wurde mit den Worten von Ben Harpers &#8220;Walk Away&#8221; unterstützt. Mein Song, der mich jedes Mal, wenn ich ihn höre, an dich erinnert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[These smiling eyes.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/28/these-smiling-eyes/</link>
<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 19:18:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/28/these-smiling-eyes/</guid>
<description><![CDATA[Der Herbst. Die wohl farbenreichste Zeit des Jahres. Und für mich war das früher auch immer die Zeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2096/2324425593_751b29bf63.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Der Herbst. Die wohl farbenreichste Zeit des Jahres. Und für mich war das früher auch immer die Zeit, die ich am meisten liebte. Den Verfall zu beobachten, all die Nüsse zu sammeln. Das Laub in die Luft zu werfen und denen Blätterregen auf einen hereinprasseln zu lassen. Die Welt geht jedes Jahr zu dieser Zeit unter. Tötet sich selbst, nur um wenige Monate später neu geboren zu werden. Meine liebste Zeit.</p>
<p>Und nein. Das hat sich nicht verändert. Nur dieses eine Mal, diesen zwanzigste Herbst meines Lebens wird so etwas wie der erste wahre Frühling. Während die Welt um mich herum untergeht, sich selbst (vorsorgend) zerstört, bin ich gerade dabei, Stein für Stein meines neuen Lebens aufzubauen. Und stehe vor so manchen Herausforderungen. Und mit dem, was ich für das nächste Jahr, für den nächsten Herbst plane, bemerke ich, dass dies hier nur ein ganz, ganz kleiner Anfang etwas ganz Großen ist. So mit planlos läuft hier ja mal gar nichts mehr.</p>
<p>Immer öfter träume ich vom Sommer. Die letzten beiden Sommer, die Sommer nach meiner ersten großen Liebe, die Sommer, die manchmal etwas anders verlaufen sind. Diese Sommer waren nichts. Nichts im Gegensatz zum bisherigen Sommer meines Lebens. Als mein Leben am See stattfand. Als wir nichts anderes zu tun hatten. Ja, genau das war es. Und hiermit, ganz offiziell, gelobe ich, dass der Sommer 2009 zumindest eine Chance bekommt. Die Chance, mein nächster Sommer meines Lebens zu werden. Und irgendwie bin ich jetzt schon wieder so sommerhungrig (der letzte liegt jetzt wohl gerade einen Monat zurück), träume ich eben.</p>
<p>Wie man einer Wiese liegt. Ich und all meine Freunde. Wie wir die Sonne ansehen und reden. Reden über Gott und die Welt. Rauchen und trinken Wein. <em>Und sind einfach nur am Leben.</em> Und ich träume von einem Menschen. Den ich irgendwann noch kennen lerne. Und mit welchem ich diesen Sommer meines Traumes verbringen werde. Ein Zauberwesen. Der Hauch des Atems. Das Flüstern ins Ohr. Eine Berührung. Ein Kuss. Das ist es. Davon träume ich. Und das ist doch mehr als wichtig, nicht wahr?</p>
<p>Also Sommer, ich warte. Werde den Herbst genießen, mit all seinen bunten Farben. Den Winter mit seiner weißen Eintönigkeit, den Frühling mit der Geburt des neuen Jahres. Und dann &#8230; ja, dann wirst du kommen. Und ich freue mich schon darauf.</p>
<p><strong>Foto:</strong> <a title="Link to Mayr's photostream" href="http://www.flickr.com/photos/mayr/"><strong>Mayr</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vielleicht lieber morgen.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/24/vielleicht-lieber-morgen/</link>
<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 22:07:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/24/vielleicht-lieber-morgen/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt könnt ihr abschalten. Wirklich. Ich bitte euch. Das wars. Ihr kennt das wahrscheinlich. Das Fu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://just4ikarus.files.wordpress.com/2008/10/freischwimmer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2216" title="Freischwimmer" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2008/10/freischwimmer.jpg" alt="" width="480" height="140" /></a></p>
<p><em>Jetzt könnt ihr abschalten. Wirklich. Ich bitte euch. Das wars.</em></p>
<p>Ihr kennt das wahrscheinlich. Das Funkensprühen, wenn man sich in die Augen blickt. Der Schmetterlingssex im Bauch, der dieses Kribbeln erzeugt. Der Gedankenkollaps in wunschertränkten Hoffnungen. Jeder kennt das irgendwie. Und jeder weiß wohl, dass man es sich nicht herbeiwünschen kann, und es geht auch nicht auf Kommando einfach weg. Worauf ich hinaus möchte. Ich liebe dieses Gefühl, aber ich habe es seit Monaten nicht mehr verspürt. Und das ist auch gut so.</p>
<p>&#8220;Man kann nicht keine Lust auf Liebe haben.&#8221;, meinte kürzlich ein Freund zu mir, aufgrund eines Eintrages, in welchem ich schrieb, dass ich bis Frühling wohl nichts mehr mit Liebe zu tun haben wolle. Wobei er wohl sehr recht damit hat. Wenn es kommt, dann kommt es eben. Das ist wie Weihnachten und Ostern. Man rechnet einfach nicht damit und wusch ist es da. In dem was wir gerade im Tutorial besprechen, wäre das also die &#8220;structure&#8221;. Wie ich mich dann darauf einlasse, dass ist die &#8220;agency&#8221;. Schon klar. In die Struktur wird man hineingeworfen, in das Verliebtsein verliebt man sich mal eben so. Aber es kommt immer so drauf an, wie man sich selber darauf einlässt. Und ob man sich denn überhaupt einlässt.</p>
<p>Ja. Man liest schon richtig. Monsieur Melodramatique. Dieser Typ, der sich monatelang fragte, warum seine Exfreundin kein bisschen mehr für ihn empfindet, der sich ständig fragte, wann er denn endlich die Frau seines Lebens kennenlernen würde. Ja, dieser Mann wird sich auf nichts einlassen. Vor allem auf nichts, wo das Scheitern schon vorbestimmt ist. Liebe muss immer auf beiden Seiten stattfinden. Wie es ist, wenn es eben nicht so sein sollte, das habe ich schon zur Genüge zu spüren bekommen. Und sollte sich irgendwann einmal irgendjemand in mich verlieben, werde ich definitiv eines tun. Warten. Und sollte ich bemerken, dass ich nicht das geben kann, was von mir erwartet wird. Wenn ich bemerke, dass ich jemandem Schmerzen zufüge, dann würde ich die Notbremse ziehen. Ich kenne all das schon. Ich will nicht so sein, wie den Menschen, den ich in manchen Zügen verabscheue. </p>
<p>Vielleicht lieber morgen. Vielleicht lasse ich mir jetzt einfach mal Zeit. Mit allem, irgendwie. Unter Druck gesetzt habe ich mich schon immer. Ich liebte es manchmal, und manchmal machte es mich aber auch nur einfach kaputt. Und auch das hat mir bis zu einem bestimmten Punkt Spaß gemacht, nur das Problem war, dass von da an alles unkontrollierbar weiterverlaufen ist. Ich erlebe gerade den größten Wandel in meinem Leben. Neue: Stadt, Bekanntschaften, Aufgaben, Visionen, Träume. Alles neu. Eben. Da könnte jetzt auch Liebe stehen. Schon klar: Neue Liebe <span style="text-decoration:line-through;">neues Glück</span> klingt immer gut. Aber wenn ich alles auf einmal haben möchte, dann sind Mittwoche wie gestern nicht ausgeschlossen. Und dann würde sich das vermehren und über die ganze Woche ausbreiten. Darum lasse ich es einfach. Ja. Wie sagt man so schön? Auf mich zukommen. Und werde mich jetzt auch zum ersten Mal so hineinstürzen, wie es sich gehört. Auch mal eine langweilige Vorlesung nicht besuchen, um mit Freunden auf ein Bier zu gehen (okay, das hatten wir schon ein, zwei Mal). Man muss nicht alles planen. ¡Viva la espontaneidad. Zugegeben, ich kann kein Spanisch. Aber, warum nicht mal wieder alles auf gemütlich, auf spontan, auf humorvoll setzen. Das wär doch was. Das wär ein völlig neues Erlebnis.</p>
<p>Und so mache ich nichts anderes, als irgendwie Spaß zu haben. Ich habe zwar erst heute eine Einladung zum Speed Dating abgelehnt. Aber das Leben ist viel zu kurz, um jetzt gerade in Zeiten persönlicher Unzufriedenheit die Welt zu hassen. Da kommt noch was. Vielleicht lieber morgen. Aber ich wollte nur anführen. Bei mir ist grad nicht. Funkensprühen und so. Kein Schmetterlingssex und kein Gedankenkollaps. Nichts. Und ich fühle mich. Ja. Gut.</p>
<p><em>Aber jetzt. Abschalten. Bitte. Da kommt nichts mehr.</em></p>
<p><strong>Bild:</strong> Ein Ausschnitt aus dem Album <em>Freischwimmer </em>der Band <em>Echt</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Occasional Rain.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/23/occasional-rain/</link>
<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 00:10:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/23/occasional-rain/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal hasst man die Welt. Hasst sie und möchte einfach mal für ein paar Momente &#8220;weltenlos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3164/2955298771_283bd5f9e5.jpg?v=0" alt="" width="480" height="350" /></p>
<p>Manchmal hasst man die Welt. Hasst sie und möchte einfach mal für ein paar Momente &#8220;weltenlos&#8221; sein. Und viel zu oft bemerkt man, dass man doch eigentlich nur sich selbst hasst. Das ist eine schreckliche Art der Ernüchterung. </p>
<p>Der Hass auf die Welt ist einfach. Man hasst die Uhr, die einem anzeigt, dass es schon wieder so spät ist. Man hasst die Sonne, wenn sie scheint. Und man hasst sie, wenn sie nicht scheint. Man hasst die Musik in der Playlist und den Mitbewohner im Zimmer. Man hasst die Kälte und eigentlich hasst man ja sowieso alles. </p>
<p>Und wenn man dann voller Hass auf die Welt in eben jene hinausstürmt, in die Tasche greift und sich endlich die erste Zigarette seit unzähligen Stunden anzündet. Wirkt die Welt gar nicht mehr so, wie man sie jetzt, in diesem Moment, gerne hätte. Sie ist nicht so beschissen, so gedankenverwüstet. Wie man selbst gerade ist. </p>
<p>Es ist der Unmut über das bisher Verlaufene. Gerade einmal drei Wochen bin ich jetzt hier. Und fühle mich so schrecklich. Nein. Nicht unbedingt allein. Ab und an treffe ich mich mit Freunden, habe schon Bekanntschaften in Vorlesungen geschlossen. Es ist das Problem, dass jetzt einfach alles anders ist. Am Liebsten würde ich jeden Moment wieder nach Hause fahren und mir wünschen, dass das gesamte Leben von nun anders verlaufen soll. Doch das wird es nicht. Ich bleibe hier, weil es schon seit Jahren ein lang gehegter Traum war. </p>
<p>Wien wirkte wie das schrecklichste Paradies für mich. Die Schulwoche in Wien hatte diese Liebe entstehen lassen. <em>Wie schön doch nur dieses Pulsierende hier, im Gegensatz zur Provinz. Und wie wunderbar doch das U-Bahnfahren.</em> Und jetzt ist eben gerade all das jenes, was mir Wien so durch und durch schrecklich erscheinen lässt. Findet man nicht sofort Anschluss, ist es schwer, sich hier zurechtzufinden. Und die Möglichkeit eines Anschlusses scheine ich beinahe schon verloren zu haben. Und das ist noch etwas, was ich gerade so sehr an mir hasse (und nicht nur seit kurzem, schon ewig verfolgt mich dies): dieses ständige Unter-Druck-Setzen. Haut gerade irgendetwas nicht hin, so gebe ich viel zu oft die Hoffnung zu früh auf.</p>
<p>Mich nervt die Welt. Oder ich nerve mich. Ich weiß nicht genau. Vielleicht stimmt ja beides. Nur heute war wohl <span style="text-decoration:line-through;">einer</span> der beschissenste Tag hier. Zumindest die Anfangsstunden davon. Freunde haben ihn noch zu einem schönen Abschluss werden lassen. Und ich denke ich habe ihm zu diesem Anfang verholfen. Und so kann ich, in bester Selbstgesprächsmanier und etwas rationaler betrachtet, sagen: <em>Das wird schon, Dominik. Das wird schon. <span style="text-decoration:line-through;">Hoffe ich.</span></em></p>
<p><strong>Und für alle, die Wohlfühlgewicht 2.0 suchen: Das hat <a href="http://wohlfuehlgewichtzweipunktnull.wordpress.com">hier</a> jetzt einen eigenen Blog.</strong></p>
<p><strong>Foto:</strong> <a title="Link to Yuki_Keylin's photostream" href="http://www.flickr.com/photos/yuki_keylin/"><strong>Yuki_Keylin</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Woche 15 - Die Zusammenfassung]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/?page_id=2205</link>
<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 20:40:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/?page_id=2205</guid>
<description><![CDATA[Spät aber doch, jetzt die Woche 15 TeilnehmerIn Gesamt Gewicht Vorvorwoche Ver- änderung Aktuelles G]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<p><a href="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2008/10/logo.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2172" title="logo" src="http://just4ikarus.wordpress.com/files/2008/10/logo.jpg" alt="" width="480" height="140" /></a></p>
<p>Spät aber doch, jetzt die Woche 15</p>
<table style="height:192px;" border="1" width="480">
<tbody>
<tr>
<th>TeilnehmerIn</th>
<th>Gesamt</th>
<th>Gewicht<br />
Vorvorwoche</th>
<th>Ver-<br />
änderung</th>
<th>Aktuelles<br />
Gewicht</th>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;">Dominik</td>
<td style="text-align:center;">7,1 kg</td>
<td style="text-align:center;">97,2 kg</td>
<td style="text-align:center;"><span style="color:#008080;"><span style="color:#ff0000;">+0,7 kg</span></span></td>
<td style="text-align:center;">97,9 kg</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;"><a href="http://yukilin.wordpress.com/2008/10/12/abnehmen-mit-wii-fit/">Yuki-Keylin</a></td>
<td style="text-align:center;">3,1 kg</td>
<td style="text-align:center;">78,5 kg</td>
<td style="text-align:center;"><span style="color:#008080;">-3,1 kg</span></td>
<td style="text-align:center;">75,4 kg</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;"><a href="http://www.gedankenfutter.blogdichfrei.com/abnehmen-20/das-ziel-nicht-aus-den-augen-verlieren/">Andrea</a></td>
<td style="text-align:center;">1 kg</td>
<td style="text-align:center;">93 kg</td>
<td style="text-align:center;"><span style="color:#008080;"><span style="color:#ffffff;">-0 kg</span></span></td>
<td style="text-align:center;">93 kg</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Zugegeben, die Liste ist (noch) klein(er) geworden. Wer noch drauf möchte, einfach nur eine Mail an (sorry, immer noch der alte Name) <a href="mailto:abnehmen2.0@gmx.at">abnehmen2.0@gmx.at</a> &#8230; ich füge dann schnellstmöglichst dazu.</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nur wenige Minuten.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/17/nur-wenige-minuten/</link>
<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:41:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/17/nur-wenige-minuten/</guid>
<description><![CDATA[Manchmal liegt man einfach nur noch fünf Minuten im Bett und hört die Stille des Morgens. Beinahe Mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm1.static.flickr.com/103/302026953_762d300007.jpg?v=0" alt="" width="480" height="360" /></p>
<p>Manchmal liegt man einfach nur noch fünf Minuten im Bett und hört die Stille des Morgens. Beinahe Mittag ist es schon. Die Autos fahren unten auf der Straße vorbei, alle paar Minuten hupt irgendein ungeduldiger Vollidiot. Und man genießt, trotz allem, diesen kurzen Moment der Ruhe. So vieles geschieht gerade im Leben, alle Dinge, die irgendwann einmal statisch waren, die konstant all die Jahre mitgingen und immer gleich blieben. Alles verändert sich nun.</p>
<p><em>Das Leben im Umbau.</em></p>
<p>So schrecklich ungewohnt das Ganze. Man teilt sich das Zimmer mit jemanden, den man zuvor noch nie gesehen hat, und mit dem man innerhalb weniger Tage schon die besten Gemeinsamkeiten herausfiltern hätte sollen. Bei uns dauerte es länger. Ich bin nicht der Typ der gerne den Anfang macht, und leider bin ich auf jemanden gestoßen, der da irgendwie ähnlich denkt. Und man sucht irgendwie doch Anschluss. Irgendwo anders. Trifft in dieser riesigen Stadt Leute aus der Heimat, die auch hier studieren. Völlig zufällig. Trifft sich, geht aus. Betrinkt sich oder geht ins Kino. Und manchmal trifft man auch Menschen, die man kennt, und die zufällig dasselbe studieren. Ein kleiner Anschluss ist das schon.</p>
<p><em>Und doch. Home, sweet &#8230;</em></p>
<p>Es dauert noch. Bis ich Wien als meine Übergangsheimat anerkennen kann. Auch dieses Wochenende mache ich mich wieder auf den Weg nach Hause. Zurück in die Provinz. Einfach um mal wieder abschalten zu können. Um meine Familie und meine Freunde wieder zu sehen. Es ist ungewohnt das Ganze. Vollkommen neu. Und ich hasse es, wie man vielleicht schon weiß, wenn ich mit Neuem zurechtkommen muss. Noch dazu, eigentlich absolut auf mich allein gestellt. Ich habe Angst vor jedem Neubeginn, habe Angst vor der Zukunft. Einfach, weil ich keinen genauen Plan davon habe. Das ist es.  </p>
<p><em>Stille. Einsame Stille.</em></p>
<p>Und deswegen brauche ich manchmal diese wenigen Minuten, um abschalten zu können. Ich baue mir natürlich, wie gewohnt, selbst Druck auf, bei all diesen neuen Sachen. Und in den Minuten der Stille am Morgen denke ich einfach gar nicht daran. Und man kann es sich vielleicht vorstellen. Ich liebe es, gedankenleer im Bett zu liegen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tenderly.]]></title>
<link>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/09/tenderly/</link>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 23:08:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
<guid>http://just4ikarus.wordpress.com/2008/10/09/tenderly/</guid>
<description><![CDATA[Minuten vergehen. Man möchte nicht glauben, was all diese Worte womöglich zu bedeuten haben. Alles w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3081/2582552780_190964a99b.jpg?v=0" alt="" width="480" height="317" /></p>
<p>Minuten vergehen. Man möchte nicht glauben, was all diese Worte womöglich zu bedeuten haben. Alles wirkt so unwirklich, so fern. Und doch berührt es einen, wie schon lange nicht mehr. Man möchte weinen, möchte schreien. Ist wütend und traurig und besorgt zugleich. Kann keine Worte finden, die den Gefühlszustand auch nur ansatzweise beschreiben könnten. Möchte schreien und möchte schweigen. Lenkt sich ab mit dem Gefühl, gerade etwas falsch zu machen.</p>
<p>Eine Umarmung später. Alles scheint wieder gut, und doch wird nichts mehr so sein wie es war. Alles hat sich verändert von dem Punkt an, an dem die Entscheidung gesetzt wurde. Man hätte sich so vieles zu sagen gehabt, so many days ago. Jetzt wäre es beinahe zu spät gewesen. Und man ist einfach nur froh, dass das Ende nicht das war, was man in den schlimmsten Momenten zu vermuten wagte. Das Schicksal hat entschieden, und man nimmt sich vor, sich zu verändern. Verbessern. Man hat so viel versäumt, hat Möglichkeiten unberührt gelassen. </p>
<p>Man sitzt da. Und erfreut sich der Nachricht. Erfreut sich der Sonne. Was mag da nur geschehen sein. Kaum ist es zu verstehen, und doch fühlt man mit, als wäre man. Als wäre man. Dabei gewesen. Als hätte man miterlebt, wie all die Probleme begonnen hatten. Als all das seinen schrecklichen Lauf nahm. Doch man war es nicht. Und vielleicht ist es genau das, was einen weinen lässt. Was einen wütend macht. Und traurig. Die Tatsache, nicht immer dagewesen zu sein. Beinahe unverzeihlich.</p>
<p><em><span style="color:#808080;">Foto: </span></em><a title="Link to sallyrye's photostream" href="http://flickr.com/photos/sallyrye/"><strong><em><span style="color:#808080;">sallyrye</span></em></strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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