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	<title>de-vita-beata &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/de-vita-beata/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "de-vita-beata"</description>
	<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 03:13:51 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Römischer Zwischenruf]]></title>
<link>http://blindpr.wordpress.com/2009/11/09/romischer-zwischenruf/</link>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:58:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heiko Kunert</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Folgen wir nicht, wie das Herdenvieh, der Schar der Vorangehenden! Wandern wir nicht, wo gega]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Folgen wir nicht, wie das Herdenvieh, der Schar der Vorangehenden! Wandern wir nicht, wo gegangen wird, anstatt auf dem Wege, den man gehen soll! Nichts bringt uns in größere Übel, als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten, für das Beste halten, was allgemein angenommen wird, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.&#8221;</p>
<p>(Quelle: Seneca &#8211; De vita beata / Vom glücklichen Leben, I, 3)</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Glückselig - Teil 2]]></title>
<link>http://optimismus.wordpress.com/2008/12/07/gluckselig-teil-2/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 14:55:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>optimismus</dc:creator>
<guid>http://optimismus.wordpress.com/2008/12/07/gluckselig-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[In diesem zweiten Teil meiner Betrachtung von Senecas Werk „DE VITA BEATA“ steht die tägliche Umsetz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In diesem zweiten Teil meiner Betrachtung von Senecas Werk „DE VITA BEATA“ steht die tägliche Umsetzung Senecas Lehren, das Wie, im Vordergrund.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach den letzten Ausführungen hat ein glückseliges Leben also die Tugend („virtus“) als höchstes Gut und Ziel. Denn „virtus“ führt dazu, dass man alles, was erduldet werden muss (Krankheit, Todesfälle etc.), mit großem/starkem Charakter („magno animo“) aufnehmen kann. Die Tugend rät den Menschen, tapfer gegen „Übles“ und für „Gutes“ zu stehen, sogar, soweit es Recht ist, Gott ähnlich zu werden. Das Streben nach und mit der Tugend lässt nichts gegen den eigenen Willen und unsere Erwartung geschehen. Dennoch bleibt dabei ein „gewisses Maß an Nachsicht von Seiten des Schicksals“ nötig. Denn Menschen sind und bleiben wir.</p>
<p style="text-align:justify;">Unser tägliches Leben sähe nach Lucius Annaeus Seneca so aus, dass wir beständig versuchen, Fehler im Verhalten und Denken zu beseitigen und Irrtümer nicht gut zu heißen. Genauso sollte etwas weder geizig gehütet noch verschwenderisch ausgeteilt werden. Letztendlich sollen „das gute Gewissen und die rechte Bestrebung geliebt“ und „<strong>niemandes Freiheit, am wenigsten die eigene, geschmälert werden</strong>“. Wir leben dann zwar nicht einem „besten“ Menschen gleich, aber besser als die schlechten. Und wenn einer von uns beim letzten Atemzug angekommen ist, so sollte dieser wie der Epikureer Diodor sagen können: „Ich habe gelebt und die Bahn, die mir das Schicksal gab, vollendet.“</p>
<p style="text-align:justify;">Schon zu Senecas Lebzeiten waren Skeptische damit beschäftigt, die Philosophie und ihre Lehren zu zerreden. Philosophen würden anders leben, als sie es selbst anderen raten. Für Seneca allerdings leisten Philosophen viel, weil sie über Weisheit sprechen und Sittlichkeit in Begriffe zu fassen versuchen. Seneca selbst gab sich den Lebens-Leitspruch: „Ich werde so leben, als ob ich wüsste, dass ich für die anderen geboren bin.“ („Ego sic vivam quasi sciam aliis esse me natum.“).<br />
Dass es auch damals schon wohlhabende Philosophen gegeben hat, wie z.B. Seneca selbst, braucht nicht abschreckend zu wirken. Denn diese hatten erkannt, dass Reichtum, mehr als die Armut, Mittel zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit in Richtung Glückseligkeit bereitstellt. Daher ist Reichtum der Armut vorzuziehen, ebenso die Gesundheit der Krankheit, der Frieden dem Krieg und das Glücklichsein dem Unglücklichsein. Die angenehmen Begleiter dieser Bereiche, wie z.B. Vermögen und ein eigenes Haus, tragen zur beständigen Fröhlichkeit bei, die auf natürliche Weise aus der Tugend entsteht. Darum sollen solche Begleiter ruhig zum eigenen Leben gehören – sie sind als Geschenke des Schicksals anzusehen. Aber man soll sich nicht von den Begleitern beherrschen lassen, sodass man sein Leben auf das Streben nach den Annehmlichkeiten ausrichtet und persönlich ins Wanken gerät, wenn sie denn fehlen sollten.</p>
<p style="text-align:justify;">Ist man im Besitz der Annehmlichkeiten, wie eine große Menge an Geld, so kommt Seneca nun auf das Thema Wohltätigkeit zu sprechen:<br />
Denn das Schenken an sich muss wohl überlegt sein! Es kann nämlich sein, dass trotz der gebotenen Hilfe einem Anderen nicht aus seiner Misere geholfen wurde, oder noch schlimmer, dass dieser die Hilfe falsch gebraucht und auch künftig mehrmals um Hilfe bittet. Daher meint Seneca, darf nur dann geschenkt werden, wenn dabei auch nichts verloren geht bzw. umsonst war. Das Geschenk muss auf freie und überlegte Weise übergeben werden, es soll dort helfen, wo es auch sicher helfen kann. Und grundsätzlich betrachtet, <strong>muss der Mensch dem Menschen helfen</strong> – denn die Natur befiehlt es („hominibus prodesse natura me iubet“).</p>
<p style="text-align:justify;">Zuletzt wendet sich Seneca der Selbstbetrachtung zu:<br />
Auch heute ist Armut mit Minderwertigkeitsgefühlen verknüpft, Reichtum dafür oft mit Arroganz und Selbstverliebtheit. Seneca spricht sich daher für eine umgekehrte Sichtweise aus: Ist man arm, so soll man nicht auf sich selbst herabschauen, und ist man reich, nicht zu sich selbst hinauf. Denn als vom Schicksal Beschenkter wäre man hochmütig, wenn man glauben würde, dass das Schicksal niemals irgendwie zugreifen könnte, um die Geschenke wieder zu entreißen.
</p>
<p style="text-align:justify;">Ich möchte meine Betrachtung von Senecas „DE VITA BEATA“ mit einem der ratgebenden Sprüche seines Buches beenden und hoffe, dass meine Darstellung zum glücklichen Leben oder zumindest zum Interesse an Lucius Annaeus Senecas Lehren angeregt hat:</p>
<p style="text-align:center;"><em>„Froh über das Gegenwärtige, ohne Sorge um das Zukünftige sein“ – praesentibus laetus, futuri securus</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glückselig - Teil 1]]></title>
<link>http://optimismus.wordpress.com/2008/12/01/gluckselig-teil-1/</link>
<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 15:39:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>optimismus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein gutes Leben haben, das wünschen Eltern ihren Kindern. In unserer westlichen Welt haben wir berei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ein gutes Leben haben, das wünschen Eltern ihren Kindern. In unserer westlichen Welt haben wir bereits ein gutes Leben, so sagt man, besser als viele Menschen in Afrika. Aber vor drei Jahren hatten wir in Deutschland noch 4,3 Millionen Nikotinsüchtige, 1,7 Millionen Alkohol- und 2 Millionen Medikamentabhängige. Und schon heute über eine Million Spielsüchtige. Geht es uns wirklich gut? Oder soll man das Leben nach anderen Kriterien als Hab und Gut bewerten? Vielleicht nach Glück? Nach dem Happy-Planet-Index steht Deutschland jedenfalls auf Rang 81 von 178, nicht schlecht aber eben auch nicht gut. Sucht man also nach einem sicheren Maßstab für ein „gutes“ Leben, kann man in verstaubten Regalen ein altes Büchelchen finden mit dem selbstbewussten Titel „<strong>Vom glückseligen Leben</strong>“.</p>
<p style="text-align:justify;">Obwohl es so klingt, ist es kein neumodischer GU-Ratgeber, kein Roman voller Liebesträumereien und einem Happy End. <strong>Lucius Annaeus Seneca</strong> – ein Philosoph – hat das kleine Buch verfasst, vor ca. 2000 Jahren. Wer jetzt denkt, dass so eine alte Kamelle nichts mehr mit unserer globalisierten, hochtechnisierten und „aufgeklärten“ Welt zu tun hat, irrt sich und schadet sich somit selbst, nach Seneca.</p>
<p style="text-align:justify;">Korrekt lautet die Schrift „L. ANNAEI SENECAE AD GALLIONEM DE VITA BEATA“. Kürzen wir den Titel, wie allgemein üblich, auf den Teil, der mit dem „DE“ beginnt, so heißt unser Büchlein „DE VITA BEATA“ – über das glückliche/selige Leben. Unsere genaue Betrachtung seines Inhalts wendet sich in diesem Text der ersten Buchhälfte zu.</p>
<p style="text-align:justify;">Zu Beginn stellt Seneca (1 bis 65 n. Chr.) die Behauptung auf, dass jeden Menschen ein <strong>natürliches Begehren</strong> (cupiditas naturalis) in Richtung glückliches Leben treibt. Dieses Ziel, ein glückliches Leben,  definiert Seneca mehrfach auf unterschiedliche Weise, ohne dabei denselben Sinn aus den Augen zu verlieren.</p>
<p style="text-align:justify;">So ist das glückliche Leben für ihn einmal gleichbedeutend mit einem <strong>Leben in Übereinstimmung der eigenen Natur</strong>, wenn das Wesen des Menschen gesund ist und auch bleibt, gleichzeitig den Umständen des Lebens gewachsen. Die Wesensgesundheit entspricht bei Seneca wiederum dem Sinnen auf Tugend/sittliche Vollkommenheit (virtus) und Vernunft. Dabei kann uns die Meinung einer großen Menschenmasse, was denn tugendhaft sei, nicht weiterhelfen, da die Meisten dieser Masse glauben statt urteilen. In diesem Sinne warnt Seneca vor dem Massendenken als „schlechtesten Vermittler von Wahrheit“. Um nun für die ersten Schritte in Richtung glückliches Leben den Weg der Tugend zu erkennen, kann sich der Mensch nach der Natur, ihrem Gesetz und Beispiel, richten. So komme man in Besitz der nötigen Weisheit.</p>
<p style="text-align:justify;">Anders beschrieben ist das glückliche Leben eines, das <strong>auf ein richtiges und sicheres Urteil gegründet</strong> und daher unwandelbar ist. Nach der Vernunft müssen so Lust und Schmerz (voluptas/dolor) als „Übel“ verachtet werden. Man lässt sich nicht von Genuss oder Angst vor Schmerzen beherrschen, sondern räumt ihnen den geringsten Platz im Alltag ein. So empfindet der Mensch eine größere Ausgeglichenheit in seinem Inneren, sogar Fröhlichkeit und Milde können entstehen. Vernünftig soll man der besten Lebensform folgen, nicht der angenehmsten. Nochmals verdeutlicht gesagt: Lust und Schmerz sollen wahrgenommen werden, aber nur als Begleiter, nicht als Herren unseres Lebens. Auch unser Körper mit seinen Bedürfnissen und Krankheiten wird nicht verdammt, sondern er soll sorgsam, aber ohne Furcht bewahrt werden. In diesem Sinne empfiehlt Seneca für die praktische Umsetzung seiner Theorie die Anweisungen Epikurs, da sie „sittlich Einwandfreies und Richtiges“ vorschreiben und die Lust im Rahmen eines natürlichen Begehrens halten.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer der ungebändigten Lust in Form von rauschenden Festen, zuviel Alkohol, Sex- und  Geldsucht o.ä. nachgibt, hat <strong>die Freiheit über sein eigenes Leben verloren</strong>. Man verkauft sich den Lüsten und der ständigen Angst ums eigene Glück.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>DE VITA BEATA als lateinischer Text: <a title="Hier klicken" href="http://www.thelatinlibrary.com/sen/sen.vita.shtml" target="_blank">Link</a><br />
DE VITA BEATA als deutsche Übersetzung (bis Kapitel 10): <a title="Hier klicken" href="http://volutabrum.de/goto.php?id=850" target="_blank">Link</a><br />
Happy Planet Index: <a title="Hier klicken" href="http://www.happyplanetindex.org/" target="_blank">Link</a><br />
Über Seneca den Jüngeren: <a title="Hier klicken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seneca" target="_blank">Link</a><br />
Schriftenverzeichnis von Epikur: <a title="Hier klicken" href="https://portal.d-nb.de/opac.htm?index=tit&#38;term=&#38;operator=and&#38;index=num&#38;term=118530585&#38;operator=and&#38;index=num&#38;term=&#38;operator=and&#38;index=sw&#38;term=&#38;operator=and&#38;index=jhr&#38;term=&#38;index=wvn&#38;reihe=none&#38;jahrgang=08&#38;heft=*&#38;method=enhancedSearch" target="_blank">Link</a></p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Warum redest du tapferer als du lebst]]></title>
<link>http://devitabeata.wordpress.com/2007/11/26/warum-redest-du-tapferer-als-du-lebst/</link>
<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 18:45:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>amarana</dc:creator>
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<description><![CDATA[Über die Tugend, nicht über mich spreche ich und wenn ich gegen die Laster Scheltreden führe, dann f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Über die Tugend, nicht über mich spreche ich und wenn ich gegen die Laster Scheltreden führe, dann führe ich sie insbesondere gegen meine eigenen. Sobald ich es vermag, werde ich leben wie es sich gehört.</p>
<p>(Seneca, Vom glücklichen Leben )</p>
<p>________________</p>
<p>Wo ein Wille ist, zeigt sich hoffentlich bald ein Weg</p>
<p>(Amarana, How to be ein besserer Mensch)</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Luxus]]></title>
<link>http://devitabeata.wordpress.com/2007/09/08/luxus/</link>
<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 07:23:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>amarana</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Freiheit, dem eigenen Gewissen zu folgen &#8230;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Freiheit, dem eigenen Gewissen zu folgen &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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