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	<title>denksnacks &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/denksnacks/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "denksnacks"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:08:27 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Tellerrand]]></title>
<link>http://naitobi.wordpress.com/2007/09/27/tellerrand/</link>
<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 08:25:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>fison</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Manchmal glaube ich, dass die Menschen hier relativ kurzsichtig sind und einfach keinen Blick fuer ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p> Manchmal glaube ich, dass die Menschen hier relativ kurzsichtig sind und einfach keinen Blick fuer globalere Zusammenhaenge besitzen, das faengt schon im ganz Kleinen an und hoert dann bei den grossen &#8220;wichtigen&#8221; Dingen auf. Ich esse beim Fruehstueck durchaus mal 3 oder auch 5 Stuecke Ananas und Banane und schneide mir daraus eine Fruchtschale zusammen. Ich denke, da ich weder Wurst, noch Porridge noch das Spiegelei esse ist das eigentlich kein grosse Sache. Heute nach ungefaehr 50 Fruehstueckssessions wurde ich von einer Mitarbeiterin angesprochen, dass es mir nur erlaubt sei einen Teller Obst zu essen. Ich habe ihr dann erklaert, dass ich alle anderen Sachen nicht esse und das deshalb so mache, andere Essen 5 Scheiben Brot und 3 Wuerste. Sie zog dann wieder ab und ich sagte ihr, ich werde die Regel morgen, an meinem letzten Tag, beachten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Das ich bzw. die Menschen um mich herum dort jeden Tag noch ettliche andere  Dinge Essen, trinken und BEZAHLEN und dies auch woanders tun koennten bedenken sie dabei nicht. Sie denken also nur an 5 Stuecke Obst und nicht an den Kaffee und das Abendessen, dass sie mir zufriedenem Gast noch verkaufen koennen.</p>
<p>Und so zieht sich das eben noch weiter und weiter. Man beschwert sich ueber den Muell auf der Strasse und das Nairobi so dreckig ist, kaut dabei die Erdnuesse, deren Verpackung man dann direkt in den Graben wirft.</p>
<p>Man schimpft ueber die Verhaeltnisse in denen Menschen leben, man schimpft ueber soziale Unsicherheit und dass einige Alles haben und andere Nichts. Und dann zeigen mir die gleichen Menschen ganz stolz ein Modell von einer riesigen Shoppingmall, die in der Naehe gebaut werden soll. Ein Center, in das niemals ein Mensch aus dem Osten Nairobis wird gehen koennen, weil er es sich garnicht leisten kann, dort auch nur ne Cola zu trinken.</p>
<p>Und Enden tut das dann bei Dingen wie der &#8220;Grossen&#8221; Politik. Man wahlt Politker von der Korruptheit man weiss, die sich die Diaeten stetig erhoehen, die nichts oderkaum etwas fuer die laendliche Bevoelkerung tun. Politiker engagieren Schlaeger um sich gegenseitig im Wahlkampf zu behindern und die Menschen wissen das. Trotzdem werden sie gewaehlt werden.</p>
<p>Das sind Zusammenhaenge die man hier irgendwie nicht sieht. Man schaut nicht ueber den Tellerrand nichtmal ueber den Fruehstuecksteller.</p>
<p>P.S. Und ich werde morgen trotzdem Fruechte essen und sogar mehr als Zwei Scheiben Ananas. HA</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Geradeaus]]></title>
<link>http://naitobi.wordpress.com/2007/09/26/geradeaus/</link>
<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 11:12:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>fison</dc:creator>
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<description><![CDATA[So nun geht es auf die letzten Tage, Stunden was auch immer zu. Ich habe ein wenig dessen wiedergefu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So nun geht es auf die letzten Tage, Stunden was auch immer zu. Ich habe ein wenig dessen wiedergefunden, was ich dachte hier total verloren zu haben. Mein Antrieb und meine Laune sind wieder zurueck und mich nervt die Stadt nicht merh so an, wie das Zwischenzeitlich der Fall war. Woran das liegt, ich glaube an innerer Einstellung, denn sauberer gerechter oder ruhiger ist Nairobi nihct geworden. Aber ich habe immer versucht hier Dinge auf mich zukommen zu lassen und ein bisschen versucht die Leine Lang zu lassen, um moeglichst offen zu sein. Ich habe immer versucht gerade heraus zu sein und dabei einige Prinzipien aber nicht aufzugeben, sie aber wenn noetig auf ihre Sinnhaftigkeit zu pruefen. Ein Beispiel dafuer ist der Umgang mit Bediensteten. Mir ist egal, was die Menschen hier gewohnt sind, ob sie irritiert sind, wenn man nach dem Schuheputzen &#8220;danke&#8221; sagt oder &#8220;Bitte&#8221; sagt, wenn man etwas moechte. Mir ist das wichtig und ich behalte das bei. Meine Freundlichkeit gebe ich hier nicht auf.</p>
<p>Ebenso gebe ich meine Ehrlichkeit nicht auf. Es gibt immer wieder Gelegenheiten bei denen ich verfuehrt bin den einfachen Weg zu gehen, bei denen ich Konflikte meiden koennte. Aber eigentlich bin ich gut damit gefahren meine Meinung zu sagen und den Menschen mitzuteilen, wenn mir wirklich etwas missviel oder ich enttaeuscht wurde.</p>
<p>Prinzipien sind wirklich nicht immer einfach, aber das hat jha auch niemand behauptet. Es ist eben nicht leicht korrekt und aufrichtig zu verhalten. Aber wenn ich den einfach den einfachen Weg haette gehen wollen, waere ich dann hier?</p>
<p> P.S.: Dieser Beitrag soll keine Selbstbeweihraeucherung sein, aber ich habe immer wiedergegeben, was mich beschaeftigt hat und das ist in meinen letzten Tagen sehr aktuell und staendig in meinem Bewusstsein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Nairobi overload]]></title>
<link>http://naitobi.wordpress.com/2007/09/20/nairobi-overload/</link>
<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 08:48:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>fison</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal ist dann alles zu viel und das dann noch auf einmal! Gestern morgen hat neben mir eine Schi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Manchmal ist dann alles zu viel und das dann noch auf einmal! Gestern morgen hat neben mir eine Schiesserei im Zuge eines Bankueberfalles  stattgefunden. 20 Meter neben mir wurden Maschinengewehrsalven abgefeuert und bevor ich wusste, was passierte lag ich auch schon auf dem Boden, so wie alle anderen MEnschen um mich herum und wir robbten hinter einen LKW um Deckung zu suchen. Ueberrascht war ich, wie schnell man und auch ich wieder in den Alltag uebergingen: Nach fuenf Minuten steht man auf und geht weiter.</p>
<p>Danach hatte ich wieder eine weitere typische Kenia Erfahrung. Termine werden nicht eingehalten, persoenliche Grenzen ueberschritten bzw. nicht beachtet und dann durfte ich mich auch nochmal als Cash-Cow fuehlen. Mal wieder irgendwo vorgstellt worden und irgendwann die Frage, was ich denn nun tun koennte, bzw. immer die unterschwelligen Hinweise darauf, dass ich ja wirklich etwas veraendern koennte.</p>
<p>Nach diesem Tag hatte ich den Kaffee wirklich auf. Gut das man dann ins Bett geht und der Tag irgendwann zu Ende ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Phuket]]></title>
<link>http://naitobi.wordpress.com/2007/09/18/phuket/</link>
<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:22:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>fison</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sitze gerade im Internetcafe und lese, dass ein Deutscher unter den Opfern der Flugzeugabsturzes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich sitze gerade im Internetcafe und lese, dass ein Deutscher unter den Opfern der Flugzeugabsturzes ist und die englischen Zeitungen, die auf der Strasse verkauft werden, schreiben, dass viele Briten unter den Opfern sind.</p>
<p>Macht das einen Unterschied? Ist das irgendwie von Bedeutung, wo die Opfer herkommen? Ist mir ein ein deutsches Opfer naeher als ein britisches, ein kenianisches oder ein thailaendisches. Ist es fuer mich nicht interessanter wenn hier von 3 Toten durch einen Matatuunfall gesprochen wird? Aber ich horche schon auf, wenn von deutschen Toten gesprochen wird, aber einen wirklichen Unterschied macht das nicht. Komisch, das einem sowas immer nur auffaellt, wenn man etwas Distanz gewinnt.</p>
<p>In diesem Sinne:</p>
<p><strong>&#8220;Ein Deutscher sitzt in Nairobi und schreibt einen Blog&#8221;</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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