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	<title>dhimma &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/dhimma/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "dhimma"</description>
	<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:17:39 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Staatsvertrag für die Dar al-Harb]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2009/09/20/staatsvertrag-fuer-die-dar-al-harb/</link>
<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 23:32:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2009/09/20/staatsvertrag-fuer-die-dar-al-harb/</guid>
<description><![CDATA[اتحاد المنظمات الإسلامية في أوروبا al-ittiḥād al-munaẓẓamāt al-islāmiyya al-ūrūbbā FIOE. Federation ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'>
<p style="line-height:125%;margin:0 0 60pt;">
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> اتحاد المنظمات الإسلامية في أوروبا </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 11pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">al-ittiḥād al-munaẓẓamāt al-islāmiyya al-ūrūbbā </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">FIOE. Federation of Islamic Organisations in Europe </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 3pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">UOIE. Union des Organisations Islamiques en Europe </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:125%;margin:0 0 120pt;" align="right"><span style="font-size:9.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">FIOE. Föderation Islamischer Organisationen in Europa </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:16pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;">Charta der Muslime Europas </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> In diesem Text findet sich die deutsche Übersetzung der am 10. Januar 2008 in Brüssel verabschiedeten, 26 Punkte umfassenden »Charta« der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE), des europäischen Teils der subversiv agitierenden, 1928 von Ḥasan Aḥmad &#703;Abd al-Bannā gegründeten und für die Etablierung der antiaufklärerischen Gegengesellschaft längst weltweit aktiven al-iḫwān al-muslimūn oder Muslimbruderschaft. Uns liegt die Charta in Französisch und Englisch vor, beide fremdsprachigen Texte wurden hier herangezogen, um dem fragwürdigen Anliegen der gottesfürchtigen Gegendemokraten möglichst gerecht zu werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Aus Sicht der FIOE stellt die textlich-propagandistisch seit mindestens fünf bis zehn Jahren entwickelte, sorgsam geplante Charta sozusagen den Lissabon-Vertrag des sich realisierenden Islam (Staatswerdung des Islam) dar und soll Grundlage der mit der Europäischen Union abzuschließenden Sonderrechte bilden. Ließe man den 1928 gegründeten, in Praxis beziehungsweise Theorie teilweise gewaltbereiten Geheimbund der Muslimbrüder und den ihr im allgemeinen treu ergebenen Verbandsislam, der versteht, sich auf die Religionsfreiheit zu berufen, ungehindert gewähren, würde es ein postsäkulares, einem ethno-religiös definierten Apartheids- oder Kastensystem gleichkommendes Europa geben, in dem für den nichtmuslimischen Staatsbürger ein anderes Familienrecht und Erbrecht gilt als für den „Muslimischen Staatsbürger“. Es hat den Anschein, als ob der auf Rechtsspaltung zielende und hinauslaufende, einstweilen einem Planspiel gleichende Kontraktualismus, den die Charta der FIOE den Europäern völlig ernsthaft anbietet, von diesen nicht verstanden wird. Gelangweilt haben Europas Politiker, Pädagogen und Kirchenleute des englischen, französischen und niederländischen Sprachraumes dieses Dokument islamischer Vertragstheorie, mehr noch, Vertragspraxis zur Seite gelegt, zu hoffen bleibt, dass niemand die Charta ebenso selbstverliebt wie desinteressiert unterschrieben hat. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vorbild und Europas Zukunft wäre dann der sehr schariakompatible „Rechtspluralismus“ (Christian Giordano, Schweizer Sozialanthropologe) der Modelle Indonesien, Indien oder Ägypten. Bereits heute stellt die britische Nasiha Education Foundation (Homepage www.nasiha.co.uk) ihre Arbeit unter den uns allen angeblich Frieden bringenden Leitgedanken der Muslimischen Staatsbürgerschaft: „based on Islam and Citizenship (or Islamic citizenship) to promote cohesion and diversity“. Bei der Klangwerdung der Wortkombination Kohäsion und Diversität gucken Deutschlands Islamversteher aus Politik, Pädagogik und Kirche glücklich entrückt, eine Ex-Muslimische Staatsbürgerschaft wird von ihnen nicht eingefordert. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Am 04. Mai 2004 gab es in London eine Podiumsdiskussion „Citizenship, Islam and the West“ mit 1.100 Teilnehmern und dem prominenten Diskutanten Sheikh Hamza Yusuf. Scheich Yusuf ist der 1960 geborene und bis zu seinem siebzehnten Lebensjahr griechisch-orthodox und katholisch aufgewachsene Mark Hanson, der nach seinem Übertritt zum Islam zehn Jahre lang in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mauretanien und Marokko lebte, wo er die Scharia studierte. Zurück in den USA wurde Scheich Yusuf Gründer des kalifornischen, sunnitischen Zaytuna Institute. Die in London 2004 bemerkenswert unauffällig proklamierte, aus rechtsstaatlicher Sicht völlig unsinnige Spaltung in „Islam und Westen“ soll Europas islamrechtlich Unbedarfte oder enthemmte Fremdenfreunde ermuntern, der angestrebten Rechtsspaltung aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Ein säkularer Staat braucht natürlich keine taoistische Staatsbürgerschaft oder buddhistische Staatsbürgerschaft, sondern Bürgerrechte, Religionsfreiheit sowie die Bewertung von Frauen, „Ungläubigen“ und übrigens auch Muslimen als Menschen erster Klasse, was mit der Scharia nicht funktioniert, was wiederum der angebliche Kopftuchkritiker Hamza alias Hanson nicht sagt. Das englische Wikipedia (Abdalqadir as-Sufi) belehrt uns, dass Yusuf Hamza Student bei Abdalqadir as-Sufi (Ian Dallas) war, dem Gründer der sehr konsequent islamischen Bewegung der Murabitun, welcher der Herausgeber der Islamischen Zeitung Andreas Abu Bakr Rieger nahe steht. Zurück zur Muslimbruderschaft sprich FIOE. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 400 Organisationen sollen die Charta unterschrieben haben, wer genau, ist nicht bekannt. Der Europäische Rat für Fatwa und Forschung (ECFR, European Council for Fatwa and Research, Chefideologe ist Yusuf al-Qaradawi) und die niederländische Millî Görüş haben möglicherweise behauptet, nichts mit der Bekundung der FIOE (wichtiger Name: Ibrahim el-Zayat) zu tun zu haben, wenn die Behauptung stimmt, dürfen wir an der angeblichen Unwissenheit zweifeln. Transparenz ist anders? Islam ist das Prinzip Hinterzimmer. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> FIOE  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) nennt sich die am 01.12.1989 mit dem Wohlwollen Saudi-Arabiens ins Leben gerufene Dachorganisation konsequent islamischer (antidemokratischer) europäischer Islamverbände. Präsident der FIOE ist Chakib ben Makhlouf, Nachfolger von Ahmed al-Rawi, Emad Al-Banani ist Generalsekretär und Ibrahim el-Zayat Vorstandsmitglied. Zunächst ein wenig zur Bedeutung der FIOE. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1992 war die FIOE an der Gründung des in Mittelfrankreich bei Château-Chinon in Burgund gelegenen Institut Européen des Sciences Humaines beteiligt, an dem die Muslimbruderschaft Imame ausbildet. Erster Generalsekretät der FIOE war Salah el-Din el-Gafrawi. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) war 1989 an der Gründung der FIOE beteiligt, für FIOE wie auch IGD ist der 1968 in Marburg geborene und mit einer Nichte von Necmettin Erbakan verheiratete Ibrahim el-Zayat wichtig, langjähriger Vorsitzender der 1964 in München entstandenen Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M.S.V.), in welcher auch der 1967 geborene Erbakan-Enkel Mehmet Sabri Erbakan führend tätig war. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mehmet Sabri Erbakan war Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), einer islamistischen und dabei nationalistisch-türkischen Bewegung, die, außerhalb der Türkei und Mitteleuropas, auch in Australien, Nordamerika und Zentralasien tätig ist und die das Leben nach der šarī&#703;a (Scharia) fordert. Die scheinbar komplexe, jedoch eigendynamisch nach Kohärenz und Totalität strebende šarī&#703;a ist der doktrinäre Kulturrassismus der konsequent gelesenen Texte des al-qur&#703;ān, des Koran und der aḥādīṯ, der Hadithen. Frauen wie Nichtmuslime werden durch eine implementierte šarī&#703;a in allen (dann) „islamisch geprägten Teilen der Erde“ ideologisch entwürdigt und juristisch entrechtet. Vollkommen schariatisch zu leben ist seit etwa einem Jahrtausend dem Muslim eine heilige Verpflichtung, was den durchzuführenden oder jedenfalls zu duldenden Aufbau der islamischen Gesellschaft (Ḫilāfa, Kalifat) umfasst. Konsequent gelebter Islam ist vom Begriff der Religionsfreiheit nicht abgedeckt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Millî-Görüş-Bewegung strebt das vollumfänglich installierte Islamische Recht (fiqh, šarī&#703;a) sprich eine Allahkratie an, ihre Funktionäre dürfen nicht in die Bundesrepublik Deutschland eingebürgert werden. Für Berlins Innensenator Ehrhart Körting und die langjährige dortige Ausländerbeauftragte Barbara John war das kein Hindernis, im September 2009 der Einladung von IGMG-Generalsekretär Oğuz Üçüncü Folge zu leisten, am &#703;Īdu l-fiṭr oder ifṭar, am Fest des Fastenbrechens der Extremisten von der IGMG teilzunehmen und sich dort die Klage des um „Frauenrechte“ besorgten Vorsitzenden des Berliner IGMG-Landesverbandes Siyami Öztürk anzuhören, kopftuchtragende Muslimas in Deutschland würden seit „Nine-Eleven“ (11.09.2001) diskriminiert, eine „Ungerechtigkeit“, die es zu rasch beheben gelte und wofür „alle Seiten“ miteinander zu kooperieren hätten. Der überzeugte Muslim und Hamburger Terrorist Muḥammad &#703;Aṭṭā ist womöglich nicht nur für sein persönliches Seelenheil in den New Yorker Twin-Tower geflogen, sondern auch für islamisches Sonderrecht und islamische Sexualpolitik, für Scharia und Kopftuch. Körting und John werden nicht darüber nachdenken wollen, dass die Mörder an 3.015 bis 3.018 in New York getöteten Menschen uns Säkulare keinesfalls dazu erpressen können dürfen, jenes die Kopftuchverweigerin als Nutte stigmatisierende Dressurinstrument des ḥiǧāb zu verharmlosen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Europas Islamisierung begann vor einem halben Jahrhundert mit Said Ramadan (Sa&#703;īd Ramaḍān). Ramadan (1926-1995) lebte in Kairo, München, Köln, London und Genf, gründete 1962 in Mekka die saudisch gesteuerte „Rabita“, die Islamische Weltliga (Muslim World League) und blieb der Europabeauftragte der Muslimbruderschaft, Näheres auch auf dem Blog Sägefisch als »108.« zu Said Ramadans Leben (5) und »109.« zu seinem Buch „Das islamische Recht“ (6). </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Politischer Islam (7) beziehungsweise Islamisierungspolitik greift mit Korruption und Einschüchterung das Lebensgefühl des etwa vorhandenen Weltvertrauens an und verlangt nach dem manichäischen Weltekel, dem Weltmisstrauen, der Scharia-Islam muss ferner ebenso das Menschenbild des Gleichheitsfeminismus oder der allgemeinen Menschenrechte zerstören, was mit Sexualpolitik sprich Kopftuchpolitik einhergeht und rasch auf Sondergesetzlichkeit im Familienrecht sowie in Schul- und Erziehungspolitik zielt. Der islamgerecht (Gerechtigkeit im Islam) zu entwürdigende Frauenleib wird zum Politikum, deshalb der Kopftuchdschihad der zeitweiligen Führerin der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD) Fereshta Ludin. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die einstige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John ist aus islamkritischer Sicht leider beratungsresistent zu nennen, sie hat an der Scharia (ḥisba, Erziehungsziel Hass auf die Dhimmis, Apostasieverbot, frauenentrechtende Imam-Ehe, walī muǧbir, schafiitische FGM, FGM der Kaoroer al-Azhar) kein Interesse und forderte, wie es am 15.04.2004 auf der Homepage der IGMG („Barbara John (CDU) warnt vor Kopftuchverbot“) veröffentlich wurde, auf der Pressekonferenz der niedersächsischen GRÜNEN (!) dazu auf, gegen das damals anstehende Lehrerinnenkopftuchverbot zu stimmen. Zum freiheitlich-demokratischen Glück entschied sich der Landtag in Hannover kurz darauf gegen das Lehrerinnenkopftuch und ist die Missionarin für schariakonforme Textilien John vergebens angereist. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vor 2004 gehörte allerdings auch der mittlerweile verstorbene Johannes Rau zu denen, die sich für das „Recht“ der im Staatsdienst stehenden Lehrerinnen, ihr Haar „freiwillig“ zu bedecken stark machten. Ein Lebensmotto des evangelisch-freikirchlich gebundenen, der SPD entstammenden achten Bundespräsidenten Deutschlands war „versöhnen statt spalten“, und wer das wirklich ganz und gar will, der wird auch den Rechtsstaat mit dem Gottesstaat versöhnen wollen, der verteidigt mit weicher Stimme Tschador und Burka oder greift Kopftuchkritiker verbal an. Anders als „Bruder Johannes“ hatte die Bevölkerung einen besser entwickelten Sinn für die drohende Gewalt und Frauenerniedrigung, die der politische Islam darstellt. Wie das Meinungsforschungsinstitut Allensbach (1.065 Befragte, Januar 2004, Gesamtdeutschland; Allensbach-Archivnummer 7015) berichtete, hatten zwar 82 % der Deutschen von der Kopftuchtoleranz ihres Präsidenten gehört, doch nur 28 % ihrem kopftuchfreundlichen Präsidenten zugestimmt. 2009 sind in jedem zweiten deutschen Bundesland Lehrerinnenkopftücher nicht zulässig, in Frankreich dürfen auch die Schülerinnen staatlicher Schulen den alle Frauen und Mädchen als wankelmütig und Sünde bringend beschuldigenden sowie „religiös“ sexualisierenden, dabei alle Männer und Jungen als geborene Vergewaltiger oder Belästiger stigmatisierenden Blickschutz namens ḥiǧāb oder Kopftuch nicht tragen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Von Deutschland in das nördliche Belgien, nach Flandern, wo nach sexualpolitischen Mobbingkampagnen (al-ǧiḥād al-ḥiǧāb) gegen Kopftuchverweigerinnen am 11.09.2009 der Rat für den schulischen Unterricht beschlossen hat, das Tragen jeglicher religiöser oder anderer weltanschaulicher Symbole an staatlichen Schulen mit Beginn des kommenden Jahres zu untersagen (1), (2). Dieser Einsatz für Säkularität, Frauenrechte und Schulfrieden führte allerdings Antwerpen-Hoboken zu schariatisch motiviertem Vandalismus (Kopftuchdschihad) und zur mit Sprühfarbe angebrachten Kriegserklärung: „Kein Kopftuch, keine Schule!“, acht wohl überwiegend männliche und marokkanischstämmige Aktivisten wurden von der Polizei verhaftet, ein paar mobilisierte weibliche Verschleierte (jemand sprach liebevoll von Pinguinen) verzichteten auf ihre Demonstration (3). Auf Transatlantic Forum berichtet Martin Riexinger über das belgische Kopftuchverbot. (4). Für katholische Schulen gilt dieses Verbot eben auch des Schülerinnenkopftuches nicht, die südbelgische, frankophone Wallonie bevorzugt einstweilen, dem Direktor der jeweiligen Schule ein Verbot oder Nichtverbot zu überlassen. Nun zur Charta. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Charta der Muslime Europas  </span></p>
<p> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer ist gefragt worden? Vereinnahmen und einsperren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die bedeutendsten muslimischen Institutionen Europas erklären mit dieser Charta die Grundlagen und Vorgehensweisen, welche die nachhaltige Teilhabe der Muslime mit ihren Staaten und Gesellschaften gewährleisten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ihr Nichtmuslime wollt uns partizipationswilligen Schariafreunden doch nicht etwa die Chancengleichheit nehmen? Wer als muslimische Gemeinschaft nicht zur FIOE gehört, ist unbedeutsam. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Präambel. Die vorliegende Charta verdeutlicht einige grundlegende Prinzipien des genauen Verständnisses des Islam im europäischen Kontext. Gleichfalls schlägt sie vor, das Fundament des positiven Austausches in der Gesellschaft zu stärken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer hier spricht, maßt sich die Deutungshoheit zu „Islam“ an, die säkularen Muslime sind abgemeldet. Thinking positive. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> A. Islam verstehen  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 1. Unser Verständnis des Islam gründet auf unveränderlichen Prinzipien, die aus den authentischen Quellen des Islam stammen: dem Koran und der Sunna (der prophetischen Tradition), eingerahmt vom Konsensus der Berücksichtigung der jeweils zeitbedingt gewandelten Umgebung als auch der Besonderheiten der europäischen Wirklichkeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Koran und Sunna sind, sofern ernst genommen, ein Angriff gegen die Demokratie. Europäische Wirklichkeit ermuntert zum kalkulierten Tricksen, es gilt, die Wirklichkeit in Richtung Gottesstaat zu verändern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 2. Jenes handelnde Verständnis, das den wahren Gehalt des Islam am treffendsten beschreibt, lautet „Ausgewogenheit“ oder „rechtes, mittleres Maß“ in Bezug auf die ganz allgemein, allumfassend betrachteten Ziele und Güter (Maqasid, maqāṣid). Diese ausgleichende Mäßigung vermeidet sowohl Schludrigkeit als auch Übertreibung und lässt sich vom Lichte der Vernunft und der Offenbarung gleichermaßen rechtleiten. Das gelingende Leben des Menschen wird dabei in der berücksichtigten Gleichwertigkeit von materiellen und spirituellen Bedürfnissen gewährleistet, damit sowohl die Existenz im nächsten Leben als auch die konstruktive Arbeit im Diesseits versöhnt bleiben. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das berüchtigte Konzept von der wasatiyya (al-wasaṭīya), wörtlich Mittigkeit, nach der ein noch so radikaler Islam stets im Zentrum ethischer Norm und sozialer Harmonie steht, die Position einer anderen Religion oder gar der Islamkritik jedoch als exzentrisch, abnorm und als ebenso volksverhetzend wie ketzerisch einzustufen ist. Wer Allahs irdische Harmonie stört begeht Hochverrat, Kritik am Kalifen, Mufti, Ayatollah Chomeini oder Präsidenten Ahmadinedschad ist beides, Volksverhetzung und Gotteslästerung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die FIOE tut fromm und plappert vom nächsten Leben? Die radikalislamischen (an der Scharia orientierten und dabei gewaltbereiten) Muslimbrüder missbrauchen das sehr menschliche und eben auch unter Muslimen vielfach vorhandene Bedürfnis nach Spiritualität, Ritual und seelsorgerlicher Leitung und bieten sich als Begleiter auf der Reise ins ewige Heil der ǧanna an. Wer allerdings der Scharia sprich der FIOE, der Millî Görüş bzw. dem ECFR widerspricht, wird unendlich qualvoll im Höllenfeuer der ǧahannam brennen? In der Tat wagt es in Deutschland kein VIKZ-Funktionär oder DİTİB-Imam,  Sayyid Quṭb oder Yūsuf al-Qaraḍāwī als fehlgeleitet zu bezeichnen, sei es aus Feigheit, Machtkalkül oder fundamentalistischer Überzeugung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zum als reformislamisch angepriesenen Konzept des maqāṣid (Maqasid), was eigentlich Ziele oder Intentionen bedeutet, grübelt der islamrechtlich durchaus gelehrte wordpress-Blogger Abdullah Hasan. Darf eine Frau Auto fahren? Das von Mathias Rohe in: Das islamische Recht (2009) begeistert erwähnte Konzept des sadd aḏ-ḏarā&#702;i&#703; – des Versperrens der Mittel oder Zugänge [die zur unerlaubten Handlung führen], englisch: Blocking the means – gestattet es dem Muslimen, jemanden auf eine islamrechtlich eigentlich verbotene Weise davon abhalten, etwas noch Verboteneres zu tun. Schariakonformes Tricksen für Allāh soll die freiheitlich-demokratische Moderne retten? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „For example, in the name of blocking the means, women are prohibited from driving cars, travelling alone, working in radio or television stations, serving as representatives, and even walking in the middle of the road”, sperrt die leicht verführbaren Weiber beim unumgänglichen Auslauf in Stoffkäfige und haltet sie am besten in den Häusern. Frauen sind schwach und neigen von Natur aus dazu, sich ihren Emotionen und unmoralischen Neigungen hinzugeben, „women are weak and prone to succumb to their emotions and to immoral inclinations. If they are allowed to drive, then they will be freed from appropriate oversight, supervision, and from the authority of the men of their households.” </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das Märchen vom gerechten Maqasid-Konzept erzählt uns auch der indonesische Frauenversteher und Vizedirektor des in Jakarta ansässigen und in Indonesien, Malaysia, Bangladesch, Thailand und den Philippinen arbeitenden International Centre for Islam and Pluralism (ICIP), Herr Syafiq Hasyim (Šafīq Hāšim). Als Autor von „Understanding Women in Islam. An Indonesian Perspective (2005)“ durfte Hasyim im März 2009 in Jakarta im Beisein des United Nations Development Fund for Women (UNIFEM) seine Rede »Patriarchal fiqh, The Use of Maqasid and Gender Equality« halten (siehe unter Quellen). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 3. Getreu seiner Prinzipien, Regeln und Werte prägt sich der Islam in drei Bereichen aus. Erstens ist das der Glaube (al-’aqidah, al-&#703;aqīda) mit seinen sechs Punkten: Glaube an Gott, an die Engel, an die offenbarten Schriften, an die Propheten, an das Jenseits und an die Vorbestimmung. Zweitens ist das die sakrale Gesetzgebung der Scharia, die sowohl den Kultus als auch das alltägliche Leben betrifft. Drittens sind das die moralisch-ethischen islamischen Regeln, die den Weg des allein zum Heil führenden Wohlverhaltens weisen. Diese drei Dimensionen oder Seinsbereiche, einander ebenso verbunden wie komplementär, bezwecken, die dem Allgemeinwohl (Maslaha, maṣlaḥa) dienenden Interessen der Menschheit und des Einzelnen umzusetzen und Schaden von ihr und ihm abzuwehren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Alles, was verdächtig modern erscheint sprich nicht eindeutig in Koran und Hadithen geregelt ist, gestattet oder verbietet dir als Muslim, falls du kein Schiit bist, die gesetzesreligiöse, einem Klerus gleichkommende sunnitische Elite der Scheichs und Muftis der ägyptischen al-Azhar, der dogmatischen hanbalitischen Richtung (al-Wahhābīya) des heutigen Mekka oder des ungefähr fünfunddreißig Scheichs versammelnden European Council for Fatwa and Research (ECFR). Nur dein durch Außensteuerung (Einschüchterung, Schläge) erworbenes islamkorrektes Verhalten macht dir den Weg ins Paradies, vielleicht, frei, und wie viele von uns werden für immer im Höllenfeuer brennen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es weiß die dem Traditionalismus (as-salafiyya) verpflichtete Seite Muttaqun OnLine, For Those Who Fear Allah, zu finden unter http://muttaqun.com/bida.html  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ḥadīṯ. Muslim. Überliefert von Ǧābir ibn &#703;Abdallāh. &#8220;… die beste Rede ist die an das Buch Allahs gebundene und die beste Rechtleitung ist die Rechtleitung, die Muḥammad uns gab. The most evil affairs are their innovations, and every innovation is an error, die schlimmsten Dinge sind die Neuerungen, und jede Neuerung ist ein Fehler.&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Überlieferung, berichtet von Qāsim al-Lālikā&#703;ī (263) und Ibn Battah (439), ṣaḥīḥ isnād, gesicherte Überlieferungskette: al-Fudayl ibn Iyād sprach: &#8221; Whoever sits with a person of innovation has not been given wisdom, wer auch immer neben einem Menschen der Neuerung sitzt, dem ist keine Weisheit zuteil geworden.&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ḥadīṯ. Berichtet von Ibn Battah, in: al-Ibānatul-Kubrā (486), Ǧa&#703;far ibn &#703;Awn sagte: &#8220;Whoever sits with the people of innovation is worse than them, wer immer mit den Leuten der Neuerung zusammensitzt, ist schlechter als sie.&#8221; </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die äußerlich gelegentlich ewiggestrig, aber stets scheinbar aufrichtig daherkommende Salafiyya und sogar der von den Salafisten abgelehnte, angeblich spirituell orientierte Sufismus (taṣauwuf) arbeitet den als modern gehandelten, islamverbandlichen Nichtgegnern der Muslimbruderschaft zu. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zu diesen angeblichen Islamreformern gehört der 1962 geborene Tariq Ramadan (Ṭāriq Ramaḍān), dessen Bruder Hani (Hānī) 1991 sein die „Differenz“ von Mann und Frau betonendes Werk La femme dans l`Islam veröffentlichte und der sich 2002 öffentlich (La Charia incomprise, in: Le Monde) zur islamrechtlichen Möglichkeit der Steinigung (frz. lapidation) bekannte. Tariq Ramadan ist der Enkel des Gründers der Muslimbruderschaft Ḥasan al-Bannā. Der zweite wichtige so genannte Islamreformer ist Ibrahim el-Zayat, der 1968 geborene Sohn einer Ostpreußin und eines ägyptischen Imams. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Mit fragwürdigen Menschen wie Ramadan und el-Zayat betreiben Europas Politiker und Kirchenfunktionäre, gerührt von ihrer eigenen Fremdenfreundlichkeit, den berüchtigten Dialog mit dem Islam. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Multifunktionsträger el-Zayat verwaltet als Generalbevollmächtigter die rund 300 deutschen Millî-Görüş-Moscheen, war nacheinander oder nebeneinander führend in FIOE, FEMYSO (Jugend und Studenten), WAMY (Muslim Youth), Islamic Relief Deutschland (IR) oder ISESCO prominent aktiv. ISESCO ist die Internationale Islamische Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Gründer war im iranischen Revolutionsjahr 1979 die OIC, jene mittlerweile 57 muslimisch dominierte Staaten umfassende Organisation der Islamischen Konferenz, die 1990 durch ihre dem Schariavorbehalt unterliegende Charta der Menschenrechte im Islam bekannt wurde. Weiter war el-Zayat führend tätig in den Organisationen IZK (das einstige, IGD-nahe und im Haus des IGMG-Vorläufers, Erbakan-Clan, ansässige Islamische Zentrum Köln, gegründet 1978, aufgelöst 2001), IESH (Imam-Ausbildungszentrum im französischen Château-Chinon), IKD (Islamisches Konzil in Deutschland, saudisch gegründet), IGD (ganz ungefähr: Deutschlands organisierte Muslimbruderschaft), GMSG (Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler/Innen e. V, ZMD (kurz genannt Zentralrat), KRM (Stichwort Islamkonferenz) und FIOE. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Frühling 2008 mogelte Ayyub Axel Köhler den vom bundesdeutschen Verfassungsschutz längst sorgsam betrachteten Herrn el-Zayat in ein Regierungsgebäude und in die Deutsche Islamkonferenz (DIK) unseres Staates. Niemand wagte, den anscheinend auch vom unrechtsstaatlichen ägyptischen Geheimdienst sehnsüchtig vermissten Islamfunktionär aus dem Saal zu werfen. Mit el-Zayats Führungsrolle in der FIOE gelangen wir wieder zur Charta von 2008, wobei anzumerken ist, dass die FIOE den Europäischen Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) mitgründete, spirituelles Oberhaupt ist Yūsuf al-Qaraḍāwī. Bedauerlich, dass sich die ursprüngliche Kultur, Religion sowie die Weise der Ernährung und Bekleidung der kurz genannten alten Deutschen und Ostpreußin in der Säure der Scharia aufgelöst hat, der repressive (orthodoxe, politische) Islam ist eine Art melting pot, Schmelztiegel. Ayaan Hirsi Ali erkannte die Rolle der Frau im Islam und sprach von zoontjesfabriek, Söhnchenfabrik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 4. Zu der Wertschätzung des Menschlichen, wie sie der Islam aufzeigt, gehören die gesetzgeberische Flexibilität sowie sein Anerkennen der Vielfalt und der naturgegebenen Unterschiedlichkeit zwischen den Menschen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Folgendes legt Bosniens Großmufti Mustafa Cerić vom Europäischen Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) allen Muslimen Europas ans Herz: Die Scharia ist fortdauernd, nicht verhandelbar und unbefristet. „The sharī&#8217;ah … is perpetual, it is not negotiable and it is not terminable“.</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Scharia ist die alle Lebensbereiche umfassende, vollständigen Gehorsam erfordernde Pflichtenlehre, der letztlich auch alle Nichtmuslime (Dhimmis, Harbis) zu unterwerfen sind, daneben wird die Scharia den von jedem Muslim wohlwollend zu duldenden Aufbau einer islamischen Gerichtsbarkeit (Scharia-Gerichte, engl. Shariah courts) bedeuten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Wer die Scharia ganz und gar will, und eine unvollständige Scharia ist von Allahgott womöglich nicht vorgesehen, wird den säkularen Rechtsstaat als Hybris und Blendwerk, letztlich als Frevel an der Gottheit verachten müssen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Naturgegebene Unterschiedlichkeit“ heißt hier unterschiedliche Wertigkeit. An der „differenzierten“ Höhe des Blutgeldes (diyya) etwa wird ablesbar, wie der Islamapostat im Islam weniger wert ist als der Harbi (Buddhist, Hindu), dieser weniger wert als der Dhimmi (Christ, Jude). Der Letztgenannte, sofern männlich, ist nach der Scharia wahrscheinlich immer noch mindestens so ekelerregend wie Hund, Kot, muslimische Frau ohne Kopftuch, Schwein oder schwangere muslimische Frau. Solch einen sakralen Kulturrassismus und Europas Blick auf denselben nennt die FIOE islamrechtlich einwandfrei das „Anerkennen der Vielfalt“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 5. Der Islam ehrt den Menschen als Gestalter und Verwalter des Irdischen, jenen Menschen, der Mann oder Frau ist. Diese Ehre umfängt unterschiedslos alle Kinder Adams, männliche und weibliche. Beim Bestärken dieser Ehre wird gewährleistet, dass menschliche Wesen vor Allem bewahrt werden, was ihre Würde verletzen könnte oder was ihre psychische oder körperliche Gesundheit beschädigt, denn dem Menschen sollen seine Rechte nicht vorenthalten bleiben. Der gegebenen, grundsätzlichen Anfälligkeit und Verletzlichkeit des Menschen wird Rechnung getragen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der schafiitischen Rechtsschule ist die weibliche Genitalverstümmelung verpflichtend vorgeschrieben, das ist den Muslimbrüdern der FIOE eben „Ehre“ und „Würde“. Muslimischen Frauen ist der ḥiǧāb (hierzulande meist noch als Kopftuch, eigentlich der Ganzkörperschleier) aufzuzwingen, andernfalls ist die Rebellin (našiza) in dieser menschenverachtenden Logik des islamischen Rechts der šarī&#703;a, die angewendet als Sakraljurisprudenz des fiqh wirksam wird, ehrlos und unwürdig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 6. Der Islam betont die soziale Dimension sehr und ruft zu Mitgefühl, wechselseitiger Unterstützung, Kooperation, Solidarität und Geschwisterlichkeit auf. All diese Werte beziehen sich ganz besonders auf die Rechte, die man den Eltern, Verwandten, Nachbarn, den Armen, Bedürftigen und Kranken sowie den Älteren schuldig ist, ohne Ansehen von Rasse oder Glaubenszugehörigkeit. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Antirassismus kommt im heutigen Europa so gut an. Der viele Jahrhunderte betriebene arabische Sklavenhandel wird ebenso verschwiegen wie die islamische Verachtung der „blasphemischen“ Nation der Nichtmuslime. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gehorsam den Eltern gegenüber wird zur gottesdienstlichen Übung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 7. Innerhalb des Rahmens wechselseitigen Respekts ruft der Islam zur Gleichheit zwischen Mann und Frau auf. Er bedenkt ein gerechtes, ausgewogenes Leben als eines der harmonischen und komplementären Beziehung zwischen Mann und Frau. Der Islam weist jede Haltung oder Handlung zurück, die Frauen entwürdigt oder herabsetzt oder die ihnen ihre legitimen Rechte vorenthält, ungeachtet gewisser Bräuche und Gewohnheiten einiger Muslime. Energisch widersetzt sich der Islam der Ausbeutung von Frauen und ihrer Behandlung lediglich als Lustobjekt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Frau wird vom Islam als ein ihren schwankenden Stimmungen ausgeliefertes, unzuverlässiges Wesen definiert und unterliegt einer bereits im frauenfeindlichen Koran festgelegten und durch die Hadithen bestätigten, einem Sakrament gleichkommenden Entrechtung. Diese halbierten Rechte für die Frau (halbes Erbe, halbe Stimme vor Gericht) verkauft uns die FIOE als „gerecht, ausgewogen“. Für ein Bekenntnis gegen Prostitution reicht es dann doch nicht, vielleicht ist die unter burqa und niqāb (Gesichtsschleier) verhüllte Frau ja „kein Lustobjekt“, was allerdings heißen würde, dass die Kopftuchverweigerin als Nutte oder Schlampe anzusehen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 8. Der Islam bewertet die Familie, wie sie durch die Heirat zwischen einem Mann und einer Frau erstellt wird und gesichert bleibt, als die natürliche und notwendige Umgebung des Aufwachsens künftiger Generationen. Die Familie ist die Keimzelle individuellen Lebensglücks und gesellschaftlicher Stabilität. Infolgedessen betont der Islam die Wichtigkeit, alle Maßnahmen zu ergreifen, die Familie erneut zu stärken und sie vor allem zu schützen, was ihre Rolle schwächen oder verringern würde. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Hier bekennt sich die FIOE zum walī muǧbir, zum Recht des Vaters, seine Tochter in erster Ehe notfalls auch gegen ihren Willen zu verheiraten. Familie oder Großfamilie wird dem (verhinderten) Individuum zum Gefängnis. Im Islam ist die Ehefrau ihrem Mann gehorsamspflichtig und schuldet ihm, „und wenn das Brot im Ofen verbrennt!“, jederzeit zum Sex zur Verfügung zu stehen. Der muslimische Ehemann hat das Recht auf bis zu drei weitere Ehefrauen und eine ungegrenzt hohe Zahl an nicht geheirateten weiblichen Sexualpartnern (Konkubinen). In der familiären „islamischen Harmonie“ sprich Unterwerfungskultur bildet sich das Kalifat im Kleinen ab, der Ehemann darf die unbotmäßige Frau schlagen, damit sie (und: er) doch noch in den Himmel gelangt. Lebensglück. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 9. Der Islam respektiert die Menschenrechte und wünscht die Gleichheit aller Menschen, weist jede Form der Rassendiskriminierung zurück und betont die Bedeutung von Freiheitlichkeit. Dementsprechend verurteilt er jeden Zwang im Glauben und gestattet dem Individuum Bekenntnisfreiheit und Gewissensfreiheit. Weiterhin ermutigt der Islam den Menschen höflich dazu, seine Freiheit in Übereinstimmung mit den moralischen Werten und bei Beachtung des Gesetzes zu leben, damit weder die eigene Integrität noch die Rechte anderer verletzt werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Allen Menschen wünscht der Islam das gleiche, differenziert diskriminierende Recht. Die muslimische Frau ist insofern gleichberechtigt, als dass sie demselben Recht unterliegt, mit dem ihr zwangsverheiratender Vater (walī muǧbir) oder prügelnder Ehemann (Koran 4:34) sie auf Befehl Allahgottes erniedrigt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 10. Der Islam ruft zur Eintracht zwischen den Völkern auf sowie zum Dialog und zur Zusammenarbeit zwischen den Völkern und Nationen, um friedliche Koexistenz zu erreichen und den Weltfrieden zu sichern. Die in den islamischen Texten genannte Konzeption des Dschihad bedeutet, sich jede Anstrengung zum Guten zuzumuten und dabei stets damit zu beginnen, an sich selbst zu arbeiten, um Wahrheit und Gerechtigkeit zwischen den Menschen und Völkern zu verbreiten. Dschihad im Verständnis von Kriegsführung wird als das äußerste der dem muslimischen Staat zur Verfügung stehenden Mittel betrachtet, um sich gegen bewaffnete Angriffe zu verteidigen. Auf ein solches Verständnis von Dschihad gegründet, weist der Islam Gewalt und Terrorismus zurück und unterstützt, nicht anders als es die internationalen Abkommen zulassen, lediglich das Recht jedes Volkes, sich mit legitimen Mitteln zu verteidigen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Was legitime Verteidigung eines Volkes und Weltfrieden bedeuten, sagte uns 19.01.2009 die in Deutschland ebenso aktive wie offiziell verbotene Organisation Ḥizb at-Taḥrīr (Hizb ut-Tahrir, HuT): </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Ist es für euch nicht an der Zeit zu erkennen, dass allein das Kalifat euch retten und euch Macht verleihen kann und dass eure Herrscher nicht eure Beschützer sondern die Beschützer eurer Feinde sind? … Reichen all die Katastrophen, die euch Muslime heimsuchen, all die Erniedrigung und Schmach, mit der euch eure Regenten besudelt haben, nicht aus, dass ihr euch mit eiserner Willenskraft, mit Fleiß und Eifer für die Wiedererrichtung des Kalifats einsetzt? … Sühnt eure Untätigkeit, eure unterlassene Hilfeleistung für die Menschen in Gaza, indem ihre euch ernsthaft für die Errichtung eines Kalifats einsetzt und euch dadurch Macht und Ehre im Diesseits wie im Jenseits zuteil wird.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 11. Der Islam ruft Muslime dazu auf, ehrlich zu sein und ihr Ansinnen und ihre Lebensleistung wertzuschätzen. Er verbietet dem Muslim Betrug und List. Der Islam auferlegt Vorzüglichkeit im Umgang mit anderen Menschen und der Schöpfung. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der īhām, die taqīya, der kitman. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Der Nebel der listigen religiösen Täuschung, die das herrschaftskulturelle System des Islam umwölkt, ist īhām zu nennen, man kann sich auf den koranischen Gott Allah als den Ränkeschmied berufen. Viel īhām wabert in christlich-islamischen Dialogveranstaltungen, nicht viel weniger beim Angraben einer nichtmuslimischen Frau durch einen jungen männlichen Ausübenden von Bezness (1001Geschichte), Weibchenfang. Die taqīya (taqiyya) sei angeblich nur im äußersten Notfalle zulässig, vielleicht gerät ein diensthabender Gottesfreund aber besonders schnell in Not oder trifft Vorsorge, um „mit einem kleinen Übel ein größeres Übel abzuwenden“, ein geheiligtes islamisches Konzept, das sadd aḏ-ḏarā&#702;i&#703; (sadd al-dharai) genannt wird, englisch „blocking the means“ &#8211; das Versperren der Zugänge. Der kitman ist die Lüge der Auslassung, eine nahöstliche Spezialität, eines aufrichtigen Menschen unwürdig, unter Islamfunktionären und Imamen ja möglicherweise einmal auszumachen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Das waren jetzt nur drei oder vier Konzepte der Vielfalt („diversity“) islamischer Flunkerei. Keine andere Hochreligion gestattet es ihren Anhängern, Andersgläubige derart hemmungslos zu narren, über den Tisch zu ziehen und auszuplündern. Was ist denn eigentlich an der Scharia spirituell? Islam ist ein repressiv sexualpolitischer, raubökonomischer und militärischer Kult, mögen Kenner der Religionen der Menschheit denken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Schüchtern tuend, geziert gehemmt erlaubt die Scharia „mit Blick auf das Jenseits“ die „irdische“ Lüge. Das mag daran liegen, dass Gott Allāh beziehungsweise dass der Scheich, Imam oder das Familienoberhaupt als sein irdischer Stellvertreter mit seinen Anvertrauten nicht viel besser umspringt, andererseits dient die schariakonforme List zielgerichtet der Ausbreitung der glücklichen dār al-islām (islamischer Humanismus, schariatisiertes Territorium) auf Kosten der eklen dār al-ḥarb (dāru &#702;l-ḥarb, nichtislamisch sprich widernatürlich verwaltetes Territorium, Herrschaft des vermuteten Teufels oder der „barbarischen“ Unwissenheit der al-ǧāhiliyya). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 12. Im Verständnis der Werte der Konsultation (al shoura, Shura) und eingedenk der menschenmöglichen Erfahrung zur politischen, gesetzgeberischen und verfassungsmäßigen Struktur und Entwicklung anerkennt der Islam die Prinzipien der Demokratie, die auf Pluralismus, freier Wahl des Souveräns und friedlichem Machtwechsel gründen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Auch ein Schuravorbehalt ist ein Schariavorbehalt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Demokratie sei Umweg, Abweg oder Irrweg der natürlichen Lebensordnung, ein Notbehelf und Islamsubstitut. Wir Islamkritiker dürfen aus „Machtwechsel“ die Islamische Revolution heraushören, zumal aus Sicht der glühendsten Schariaverehrer sogar der militante, tötende ǧiḥād ein Friedenmachen sprich „friedlicher Machtwechsel“ ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 13. Der Islam bittet den Menschen dringlich, die Natur in verantwortungsvoller Weise zu nutzen, was den Schutz der Umwelt vor Zerstörung und Verschmutzung erfordert sowie wie vor allem, was das ökologische Gleichgewicht stört. Demzufolge verlangt der Islam den Schutz aller Lebensgrundlagen und verbietet Grausamkeit an Tieren, Übernutzung und Ressourcenverschwendung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> B. Muslimische Präsenz in der Gesellschaft. Die Grundlagen intermuslimischen Lebens  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 14. Ungeachtet ihrer ethnischen und kulturellen Vielfalt und ihrer Eingebundenheit in die verschiedenen islamischen Rechtsschulen bilden alle Muslime Europas, geeint durch den Rahmen der unveränderlichen islamischen Prinzipien und der Brüderlichkeit, ein religiöses Ganzes. Wo immer in Europa sie auch ihren Wohnsitz haben, teilen sie miteinander die Tatsache, dem jeweiligen Staat zuzugehören. Jede möglicherweise aufkommende Diskriminierung zwischen ihnen, die auf ethnischer Herkunft beruht, widerspricht den Werten des Islam, der die Einigkeit betont. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Al-islam huwa al-hall, der Islam ist die Lösung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 15. Gegründet auf den Prinzipien ihrer Religion und den gemeinsam geteilten Interessen sind die Muslime Europas gehalten, zusammenzukommen und das Streben ihrer verschiedenen Institutionen und Organisationen zu koordinieren. Damit soll die unter ihnen gegebene natürliche Vielfalt nicht unberücksichtigt bleiben, solange sie dem unveränderlichen äußeren Rahmen des Islam verpflichtet bleibt, wie ihn der islamische Konsensus allgemein gestattet. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Muslimbrüder rufen laut und fordernd nach Treue und Gefolgschaft. Man gibt sich pluralistisch, die Daumenschrauben werden später angezogen werden. Schluss mit dem Lotterleben, der Kalif sagt, wo es lang geht, einstweilen das ECFR. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 16. Zusätzlich zu ihrer durch den Wohnort bedingten Staatsangehörigkeit und ihrem Erwerb und Wahrnehmen einer Staatsbürgerschaft sind die Muslime Europas geschwisterlicher Teil der islamischen Weltgemeinschaft (Umma). Ihre starke Verbindung zu den Muslimen aller Welt ist Kraft ihrer Zugehörigkeit zum selben Glauben gegeben. Diese Zugehörigkeit und naturhafte Bindung der europäischen zu den außereuropäischen Muslimen gilt es ebenso bewusst zu machen, wie jede Form der wechselseitigen Unterstützung zwischen den Völkern Ermutigung verdient. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Vordergründig scheint es um Zeiten und Räume für religiöse Kultur im säkularen Staat zu gehen, in welchem Islamfunktionäre oder bildungsferne Einwanderer aber vielleicht innerlich niemals angekommen waren. Theokraten indes sagen: Niemand kann zwei Herren dienen, der Gottheit und dem Satan. Europas Scharialobby wird vom muslimischen Endverbraucher verlangen, den größeren Teil der Loyalität auf den Islam zu beziehen. Das scheint Wolfgang Schäuble nicht zu verstehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> C. Anforderungen der Staatsbürgerschaft  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 17. Siebzehn Millionen europäische Muslime anerkennen die Gesetze und Autoritäten des Landes, in dem sie leben. Das sollte sie, wie es jedem Staatsbürger gestattet ist, nicht davon abhalten, ihre Rechte bei Bedarf individuell oder kollektiv zu verteidigen, vielmehr dürfen Europas Muslime ihrer Meinung als Religionsgemeinschaft oder in einem ihrer Rolle als Staatsbürger betreffenden Sachverhalt öffentlich politischen Ausdruck verleihen. Immer, wenn es in Bezug auf gewisse, mit den islamischen Praktiken und Regeln kollidierenden Gesetze oder Angelegenheiten einen Konflikt gibt, sollten die zuständigen Parlamente oder Behörden mit dem Ziel des Erreichens angemessener und gangbarer Lösungen angerufen werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Gewisse Praktiken und Regeln seien mit dem Rechtsstaat inkompatibel? In der Tat, die von Hani Ramadan genannten Steinigungen, das islamische Vergeltungsrecht einschließlich des allahgottgefälligen Handabhackens, die schafiitische FGM, die auch vom ECFR vertretene Kopftuchpflicht, die schwarze Pädagogik (Rutschky) des Angsterweckens vor den imaginierten Höllenqualen, das Verprügeln der Ehefrau und das Zwangsverheiraten der Töchter (und Söhne) nach der Logik des Tochtertausches bringt den Islam mit dem Rechtsstaat in Konflikt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 18. Die Muslime respektieren das Prinzip der Säkularität, welches die neutrale Haltung des Staates allen religiösen Angelegenheiten gegenüber nach sich zieht. Das impliziert die gerechte Behandlung aller Religionsgemeinschaften und garantiert den Gläubigen sowohl als Individuen als auch als Gruppe die praktizierte Religionsausübung, wie es durch die europäischen und internationalen Menschenrechtserklärungen und Verträge garantiert worden ist. Auf dieser Grundlage haben die Religionsgemeinschaften der Muslime das Recht, Moscheen zu bauen, religiöse, erzieherische und wohlfahrtliche Institutionen ins Leben zu rufen, um ihre tagtäglichen Angelegenheiten in Bezug auf Nahrung, Kleidung und anderen Bedarf zu decken. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Um Hidschab, Scharia, Dhimma, Dschihad und Kalifat blühen und gedeihen zu lassen, muss der europäische Staat in der Tat „neutral“ sein. Das Gewaltmonopol hat er anschließend allerdings nicht länger. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Eine Fehleinschätzung oder bewusste Lüge ist, den Scharia-Islam, so nennt ihn Bassam Tibi, als von den Menschenrechtserklärungen Europas oder der UN gebilligt anzusehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 19. Als europäische Bürger betrachten es die Muslime Europas als ihre Pflicht, für das gesellschaftliche Allgemeinwohl zu arbeiten, ihre Begeisterung hierfür soll nicht geringer sein als ihre Begeisterung, ihre Rechte zu verteidigen. Es ist ihnen bewusst, dass es in einem authentischen Verständnis des Islam von ihnen erwartet werden kann, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen, sich einzubringen, die Initiative zu ergreifen und danach zu streben, anderen Nutzen zu bringen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Allgemeines Wohl bedeutet im orthodoxen Islam und damit auch für die Muslimbruderschaft, dass das islamische Heiratsalter für die Frau neun Jahre beträgt. Da ist die in einer Imam-Ehe geheiratete zehnjährige Ehefrau selbstverständlich auch schon mal schwanger, das ist gemäß der Scharia das gute Recht aller muslimischen Eltern demnächst Großeltern. Fälle von muslimischen schwangeren kindlichen Bräuten sind aus Italien, Griechenland und Deutschland bekannt geworden, vielleicht möchte sich ja das zum 01.01.2009 ganz zufällig islamkonform geänderte Personenstandsrecht der Bundesrepublik Deutschland dem zugewanderten oder durch Konversion installierten Körpergefühl und Menschenrechtsverständnis anpassen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Lästige, von der kulturellen Moderne angekränkelte Menschenrechtsorganisationen drohten in dieser Frage, die ehrbaren saudisch-wahhabitischen Hüter der Heiligen Stätten mit bid&#703;a, Neuerung, vom rechten Pfad abzubringen, fitna dräute gar, Streit. Im September 2008 sprach darum die höchste spirituelle Autorität Saudi-Arabiens &#703;Abd-ul &#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl aš-Šaiḫ ein Machtwort: „girls as young as 10 years old can be married“, der Bräutigam darf mit der Zehnjährigen den islamisch korrekten Geschlechtsverkehr ausüben (8). Schäuble und Merkel wissen gar nicht, was sie zum menschenrechtswidrigen und grundrechtswidrigen Prinzip Kindbraut sagen sollen, Piening weilt augenblicklich bei Millî Görüş, Thierse weiht die neue Moschee der Ahmadiyya ein und FDP-Köhler ist längst Muslim. Geht doch. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Es lebe der Dialog. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 20. Europas Muslime sind aufgerufen, sich auf positive Weise in die betreffende Gesellschaft einzubringen, wobei es gilt, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen dem Bewahren ihrer Identität und ihren staatsbürgerlichen Pflichten zu erzielen. Jede Integration, die es den Muslimen verweigert, ihre islamische Persönlichkeit zu schützen und ihren religiösen Pflichten nachzukommen, wird sich als ungeeignet erweisen und kann daher weder im Interesse der Muslime noch im Interesse der betreffenden europäischen Gesellschaften sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zur islamischen Persönlichkeit der Frau gehört es, ihren Leib mit einem Schleier zu bedecken. &#703;Abd-ul &#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl aš-Šaiḫ stellt klar: „Unveiled women are root of all evil“, unverschleierte Frauen sind die Wurzel alles Bösen und Schlechten“ (9). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 21. Wir ermutigen die Muslime Europas, als aktive Bürger am politischen Prozess teilzunehmen. Wahrhaftige Staatsbürgerschaft beinhaltet politisches Engagement, beginnend mit der Wahlbeteiligung und fortschreitend mit der Mitarbeit in Parteien und Verbänden. Das wird erleichtert, wenn sich die Institutionen für alle Menschen und Gruppen der Gesellschaft zu öffnen beginnen, eine Öffnung, die endlich alle Kompetenzen und Ideen nutzbar machen wird. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die derzeitigen europäischen Institutionen würden Muslime diskriminieren und müssten sich islamkonform umbauen. Wir werden die in diesen Jahren gehandelten Konzepte „interkultureller Öffnung der Verwaltung“ genau zu beobachten haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 22. Die Muslime Europas bekunden ihre Hochachtung gegenüber jenem Pluralismus und jener religiösen und philosophischen Vielfalt, welche die multikulturelle Gesellschaft in der sie leben kennzeichnet. Sie sind davon überzeugt, dass der Islam die zwischen den Menschen existierende Unterschiedlichkeit anerkennt und diese multikulturelle Vielfalt keineswegs eingrenzt. Ganz im Gegenteil ruft der Islam alle Menschen der Gesellschaft dazu auf, einander kennen zu lernen und sich durch das jeweilige Anderssein kulturell zu bereichern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zweifelsohne anerkennt der Islam die säkulare Demokratie, und zwar als sittlich minderwertig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> D. Der Beitrag des Islam an Europa  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Welchen Beitrag dürfen die Atheisten, Christen, Juden und Bahá’í an Pakistan, Iran, Syrien oder Ägypten leisten? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 23. Die universellen humanistischen Prinzipien des Islam befördern das versöhnliche Miteinander aller Menschen, so lange die Rechte und Interessen der Völker respektiert werden und die Grundsätze des fairen ökonomischen Wettbewerbs eingehalten werden, damit Ausbeutung und hegemonial ausgerichteter Machtmissbrauch verhindert bleiben. Daher betrachten es die Muslime Europas als ihre Pflicht, die Beziehungen zwischen Europa und der muslimischen Welt zu befestigen. Dies erfordert, dass wir einander von bestehenden Vorurteilen und negativen Bildern befreien, die den Islam und den Westen voneinander trennen, um Brücken fruchtbarer Begegnung und Bereicherung zwischen den Zivilisationen zu bauen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Zivilisationen im bemerkenswerten Plural: Der Islam benötigt zur Staatswerdung den Aufklärungshumanismus beziehungsweise die kulturelle Moderne nicht, die säkulare Lebensform wird vom Islam herablassend toleriert und als gegnerisch respektiert. Im Europa der Muslimbrüder wird es dann eben zwei Zivilisationen geben, eine parallelgesellschaftliche sakrale Sexualpolitik (Scharia), zwei getrennte Rechtssysteme. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 24. Der Islam als Träger eines reichhaltigen kulturellen Erbes und Sachwalter einer anerkennenswerten Humanität kann für das Europa der Gegenwart dazu beitragen, wichtige Werte wie Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität noch bewusster zu machen und zu befestigen. Der Islam stellt humane Werte ebenso obenan wie wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Zweifelsohne wird dieser Beitrag des Islam für die Gesamtgesellschaft nutzbringend und bereichernd sein. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Humanität“ ist das barbarische Menschenbild der Scharia, wie es in den „humanen“ Allahkratien Libyen, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Iran, Somalia und Pakistan zum Staat wird. „Solidarität“ bedeutet Tugendterror nach innen und Verachtung der Nichtmuslime nach außen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> „Gesamtgesellschaft“ setzt die Parallelgesellschaft, die schariatische Gegengesellschaft voraus. Die Scharia ist fortdauernd, nicht verhandelbar und unbefristet”, „perpetual, not negotiable and not terminable“, bringt Muftī Cerić (The challenge of a single Muslim authority in Europe) die konsequent islamische Sache auf den  Punkt (10). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 25. Mit dem Ziel des Weltfriedens ruft der Islam zum Dialog zwischen den verschiedenen Konfessionen und Weltanschauungen auf und betrachtet die muslimische Anwesenheit in Europa als Schlüsselelement, um eine bessere Kommunikation und Koexistenz zwischen den verschiedenen Religionen und Glaubensgemeinschaften aufzubauen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Ruhestörer, die gegen die göttliche Diktatur in Teheran oder Riad demonstrieren, sind bei der von der FIOE gehegten Vision von „Weltfrieden“ offensichtlich nicht vorgesehen. Pax Islamica. Die Scharialobbyisten geben sich als Friedensbewegung aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> 26. Durch ihre religiöse und kulturelle Berufung und durch ihre Anwesenheit in den unterschiedlichen Staaten Europas stellt der Islam einen Baustein dar, der Idee und Realität der Europäischen Union stärkt. Gerade seine religiöse und kulturelle Diversität wird Europa dazu befähigen, der Welt ein wichtiger zivilisatorischer Wegweiser zu sein und die Stabilität zwischen den Weltmächten zu sichern. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Diversität dürfen wir mit Rechtsspaltung, Apartheid und Dimmitude dechiffrieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> »Oh ihr Menschen, Wir haben euch als Mann und Frau geschaffen und Wir haben euch in verschiedene Nationen und Stämme aufgeteilt, auf dass ihr einander erkennen möget (Koran, 49:13)« </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Gottheit der Scharia will die Segregation, nicht die Integration, parallelrechtlich bleiben die reale muslimische Frau und der propagierte Nichtmuslim Menschen minderen sittlichen und rechtlichen Wertes. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Brüssel 2008. Am 10. Januar 2008 wurde in der belgischen Hauptstadt in der Hausnummer 34 der Rue de la Pacification durch die schariatreue FIOE das hier wiedergegebene und islamkritisch kommentierte, jahrelang gehegte Projekt einer Europäischen Charta (Muslims in Europe Charter Project) verabschiedet. Selbstbewusst will man seine Anwesenheit in Europa bekunden, was freilich auch bedeutet, dass die FIOE die Deutungshoheit und Meinungsführerschaft zu allem beansprucht, was in Europa Islamlobby (bei Innenminister Schäubles DIK, 2006-2009, sagte man Islamverband) sein möchte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Seitens der FIOE betonte man auch 2008, dass der Scharia-Islam in Vergangenheit und Gegenwart eine Bereicherung der europäischen Kultur sei und dass die europäische Zivilisation der islamischen Rechtskultur und Wissenschaft viel verdanke. Ganz im Sinne von Tariq Ramadan, dem Sohn des Muslimbruders Said Ramadan will uns die FIOE die Notwendigkeit weismachen, mit der eine muslimische Staatsbürgerschaft zunächst durch Administration und Verbände hörbar werden müsse, heute provisorisch, kontraktualistisch-experimentell, und morgen staatsvertraglich-real zu regeln sei, was dem freiheitlich-demokratischen Europa unterstellt, es bestünde keine Religionsfreiheit. Muslime selbst müssten mit Blick auf das zusammenwachsende Europa und seine absehbare Ausdehnung künftig noch stärker zusammenarbeiten, die Richtung dürften dabei FIOE und Europäischer Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) vorgeben wollen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Man gibt sich gemäßigt und wolle den Extremismus ebenso verhindern wie die Exklusion „der“ Muslime, was eine typisch islamische, zart erpresserische Note hat: Wer das Beanspruchen von Privilegien seitens der islamistisch verwalteten Spezies der Euro-Muslime weiterhin „entfremdet, marginalisiert, exkludiert“, brauche sich über einen Extremismus der Empörten nicht zu wundern. Europas Muslime werden zur Sorte Mensch, der Weg wird frei gemacht, im Namen der Religionsfreiheit die Bürgerrechte für muslimische Frauen zu erodieren oder, im Falle von Zwangsverheiratungen, häuslicher Gewalt und Apostasieverbot, schlicht zu verhindern. Bürgerrechte namentlich Frauenrechte werden angeätzt, sie rosten und verwittern, bleiben verhüllt oder dämonisiert oder waren den Einwanderern auch gar nicht erst bekannt. Der „sich muslimisierende“ Teil unserer Ausländerbeiräte beziehungsweise Integrationsräte lügt sich die Sache dann schön mit Sätzen wie „arrangierte Ehen sind meistens keine Zwangsheiraten“, wobei enthemmte Fremdenfreunde wie Barbara John oder Ursula Boos-Nünning die schariatische Sache des Eheanbahnens seit drei Jahrzehnten absegnen und als „gleichwertige, anerkannte Lebensform“ durchsetzen wollen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 18pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Im Arabischen ist ein muṣḥaf eine Sammlung von beschriebenen Blättern als die Mehrzahl von aṣ-ṣaḥīfa, wörtlich das Blatt, die Vertragsseite. Al-madīna ist ganz schlicht die Stadt. Der Islam bietet Nichtmuslimen einen Vertrag an. Dieser Staatsvertrag, die ṣaḥīfah al-madīna, ist etwas sehr Klassisches und bezieht sich auf die nachfolgend umbenannte arabische Siedlung Yathrib. Referenzmodell eben auch der FIOE-Charta von 2008 ist jener Vertrag, der im Englischen Islamic social contract (Ozay Mehmet 1990), The Constitution of Medina (R. B. Serjeant, William Montgomery Watt 1964 und bereits 1956), Social Contract of Medina oder Charter of Medina genannt wird, der Vertrag von Medina. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 90pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Jacques Auvergne  </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Fußnoten </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (1) Flandern, Belgien: »La Flandre interdit le port du foulard islamique dans les écoles publiques« Kopftuchfreie Schule, auch für Schülerinnen! </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://fr.news.yahoo.com/3/20090911/twl-belgique-flandre-ecoles-foulard-0ef7422.html">http://fr.news.yahoo.com/3/20090911/twl-belgique-flandre-ecoles-foulard-0ef7422.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (2) Le voile islamique interdit dans les écoles belges </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.centerblog.net/information/106365-6578999-le-voile-islamique-interdit-dans-les-ecoles-belges-">http://www.centerblog.net/information/106365-6578999-le-voile-islamique-interdit-dans-les-ecoles-belges- </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (3) Antwerpener Schariaroblematik durch randalierende beziehungsweise radikalislamische Schulverweigerer: „Kein Kopftuch, keine Schule!“. Islamproblematiek in Antwerpen: ‘Geen hoofddoek, geen school’ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.bbrussen.nl/2009/09/08/islamproblematiek-in-antwerpen-geen-hoofddoek-geen-school/">http://www.bbrussen.nl/2009/09/08/islamproblematiek-in-antwerpen-geen-hoofddoek-geen-school/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (4) „Flämischer Kopftuchstreit“, Martin Riexinger auf Transatlantic Forum zum belgischen Kopftuchverbot </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7569/flamischer-kopftuchstreit/">http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2009/7569/flamischer-kopftuchstreit/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (5) Said Ramadan. Leben und Bedeutung für Europa </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/02/108/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/02/108/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (6) Said Ramadan: Das islamische Recht (1961) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/">http://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/04/06/109/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (7) Sicherheit heute: Weltweit vernetzter politischer Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm">http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (8) &#703;Abd al-&#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl asch-Schaich: girls as young as 10 years old can be married </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744">http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&#38;contentID=2009011526744 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (9) &#703;Abd al-&#703;Azīz bin &#703;Abdullāh Āl asch-Schaich: Unveiled women are root of all evil </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/saudiarabia/1452317/Unveiled-women-are-root-of-all-evil-says-Saudi-cleric.html">http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/saudiarabia/1452317/Unveiled-women-are-root-of-all-evil-says-Saudi-cleric.html </a> </span></p>
<p> </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> (10) Mustafa Cerić, in: European View (2007)  6:41-48: The challenge of a single Muslim authority in Europe </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf">http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Quellen </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Charta offiziell, hier bei der menschenrechtlich ausgerichteten Seite www.aidh.org (pdf) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.aidh.org/txtref/2008/Images/Charte_francais_def.pdf">http://www.aidh.org/txtref/2008/Images/Charte_francais_def.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Charta, beim Blog Laiciste </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://laiciste.over-blog.com/article-6345092.html">http://laiciste.over-blog.com/article-6345092.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> auf der italienischen Seite Osservatorio delle libertà ed istituzioni religiose (OLIR) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.olir.it/news/archivio.php?id=1471">http://www.olir.it/news/archivio.php?id=1471 </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> bei der Mosquée d`Escaudin </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.mosquee-escaudain.fr/charte-pour-les-musulmans-d-europe.html">http://www.mosquee-escaudain.fr/charte-pour-les-musulmans-d-europe.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Die Union des organisations islamiques de France (UOIF) unterschreibt … für den Conseil français du culte musulman (CFCM), der darf den Muslimbrüdern zugucken und applaudieren  </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.islamlaicite.org/article822.html">http://www.islamlaicite.org/article822.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 11.5pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Stichwort maqasid, maqāṣid, Ziele und Güter in der Pädagogik, Frauenfrage und Finanzpolitik der Scharia. Das Weltganze islamisch zivilisieren, erbeuten, verwalten, nutzbar machen, maqasid asch-scharia (maqāṣid aš-šarī&#703;a) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.scribd.com/doc/3460468/Usul-alFiqh-Maqasid-aschscharia-und-alQawaid-alFiqhijja">http://www.scribd.com/doc/3460468/Usul-alFiqh-Maqasid-aschscharia-und-alQawaid-alFiqhijja </a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://maqasid.wordpress.com/category/maqasid-shariah/">http://maqasid.wordpress.com/category/maqasid-shariah/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Stichwort maqasid. Die Allahkratie und der Feminismus der Vereinten Nationen: Syafiq Hasyim bindet der UNO den Bären vom gerechten Maqasid-Konzept auf, Jakarta 2009, Tagung des United Nations Development Fund for Women (UNIFEM). »Patriarchal fiqh, The Use of Maqasid and Gender Equality« </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.unifem-eseasia.org/docs/agewems/09_Syafiq%20Hasyim.pdf">http://www.unifem-eseasia.org/docs/agewems/09_Syafiq%20Hasyim.pdf </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Syafiq Hasyim studied Philosophy and Theology at the Faculty of Ushuluddin of Syarif Hidayatullah State Islamic University in Jakarta in the 1990s. … As a person born to a Nahdlatul Ulama (NU) family 35 years ago and educated at the Matholi&#8217;ul Huda pesantren (Islamic boarding school) in Jepara, Central Java, for seven years, Syafiq is undoubtedly familiar with Islamic tradition and kitab kuning (classical texts). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://alphaamirrachman.blogspot.com/2006/11/syafiq-hasyim-gender-specialist-within.html">http://alphaamirrachman.blogspot.com/2006/11/syafiq-hasyim-gender-specialist-within.html </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> Indonesiens ICIP (International Center for Islam and Pluralism) begleitet die radikale Islamisierung des Pazifik und Südostasiens sehr gutherzig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.indonesiamatters.com/320/eighteen-regencies-sharia-bound/">http://www.indonesiamatters.com/320/eighteen-regencies-sharia-bound/ </a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:11.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;color:#333399;"> ICIP („Islam und Pluralismus“, also Kalifat plus Dhimma) gebärdet sich als der Pancasila-Doktrin treu ergeben, um islamisch-großmütig die Ahmadiyya zu verteidigen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:11.5pt;text-align:right;line-height:125%;" align="justify"><span style="font-size:10.5pt;line-height:125%;font-family:Arial;"><a href="http://www.indonesiamatters.com/1681/ahmadiyah-banned/">http://www.indonesiamatters.com/1681/ahmadiyah-banned/ </a> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anything goes. Scharia oder auch Bürgerrecht]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/26/058-anything-goes-scharia-oder-auch-burgerrecht/</link>
<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 00:45:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/26/058-anything-goes-scharia-oder-auch-burgerrecht/</guid>
<description><![CDATA[Zur allzu ignoranten und demokratiegefährdenden Meinung, wie sie der Kommentar von Derfototim bezügl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right">
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right">
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Zur allzu ignoranten und demokratiegefährdenden </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Meinung, wie sie der Kommentar von Derfototim </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">bezüglich 055.: „Helmut Kohls Sohn Muslim?“ </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 .0001pt;" align="right"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">wiederspiegelt, hier eine bemerkenswerte </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 12pt;" align="right"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">islamkritische Stimme von: </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 60pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold',sans-serif;color:#215868;">Roland </span></p>
<p style="text-align:center;line-height:115%;margin:0 0 60pt;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold',sans-serif;color:#e36c0a;">Roland entgegnet</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Hallo fototim,</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">schon mal den Koran gelesen?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Schon mal ein mehrheitlich islamisches Land gesehen, dass die Menschenrechte einhält? Das die so oft geforderte Toleranz gegenüber Anders-/Nichtgläubigen ausübt?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Schon mal ein Land mit einer nennenswerten muslimischen Minderheit gesehen, in dem es NICHT zu Ausschreitungen und vermehrter Aggression gegen das Gastland und Andersgläubige kommt (aktuell z.B. Thailand)?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Schon mal gehört, wie Islamkritiker bedroht werden? Umgebracht werden?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Schon mal dran gedacht, was Muslime mit Homosexuellen machen (nämlich aufhängen)?</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Das ließe sich fortsetzen; wenn man will, kann man sich informieren. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Im übrigen gibt es einen sehr euphemistischen Begriff für das, was man auch im ach so toleranten Deutschland mit muslimischen Frauen macht, die eben NICHT so “derart weltfremd (sind), dass sie einem überkommenen Wertesystem hinterherläuft.”: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">EHRENMORD!</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial,sans-serif;">Bis vor kurzem bekam man dafür eine Strafe wg. Totschlags von ca. 6 Jahren (oder wurde freigesprochen). Inzwischen gab es bereits zwei Verurteilungen zu lebenslanger Haft- wahrscheinlich durch islamophobe Richter? </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 120pt;"><span style="font-family:'Arial Rounded MT Bold',sans-serif;color:#215868;">Soweit Islamkritiker Roland </span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch ein Leserbrief]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/25/noch-ein-leserbrief/</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 17:30:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/25/noch-ein-leserbrief/</guid>
<description><![CDATA[Aus einem evangelischen Gemeindebrief aus dem Januar 2008, nicht signiert Zur Diskussion Natürlich t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:120%;" align="right"><span class="detail"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif;color:#c0504d;">Aus einem evangelischen Gemeindebrief </span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:120%;" align="right"><span class="detail"><strong><span style="font-family:Arial,sans-serif;color:#c0504d;">aus dem Januar 2008, nicht signiert </span></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;line-height:120%;"><span class="detail"><strong><em><span style="font-size:13pt;line-height:120%;font-family:Arial,sans-serif;color:#1f497d;">Zur Diskussion </span></em></strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.45pt;line-height:120%;"><span class="detail"><span style="font-family:Arial,sans-serif;color:#1f497d;">Natürlich tut es weh, wenn ein „Christian“ oder eine geborene „Lüdenscheid“ sich neuerdings zum islamischen Glauben bekennt. So wie es immer weh tut, wenn jemand sich vom christlichen Glauben abwendet, der oder die einmal mitgemacht und mitgebetet hat. Und natürlich müssen wir ganz genau nachfragen, wie das eigentlich bewertet wird, wenn ein ehemaliger Muslim Christ werden will. Ob es ebenso bedauert wird, wie wir eine Konversion zum Islam vielleicht bedauern, oder ob darin ein eigentlich todeswürdiges Verbrechen gesehen wird. Wir müssen darauf bestehen, dass Christen sich in islamischen Ländern auch ungestört und öffentlich zum Gottesdienst versammeln dürfen, auch in Kirchen. Das ist übrigens in vielen islamischen Ländern auch der Fall. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;text-indent:35.45pt;line-height:120%;"><span class="detail"><span style="font-family:Arial,sans-serif;color:#1f497d;">Aber solange der Westen eines der reaktionärsten islamischen Regime im Nahen Osten als engsten Verbündeten pflegt, ist die Glaubwürdigkeit des westlichen Engagements für Demokratie etwas angeschlagen. Und die Toleranz, die wir fordern, muss in unserem Land auch gelebt werden. Für ein antiislamisches Ressentiment sollte es in einer christlichen Gemeinde genauso wenig Platz geben wie für ein antijüdisches. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:120%;"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:120%;"><span class="detail"><span style="font-size:11pt;line-height:120%;font-family:Arial,sans-serif;color:black;"><span> </span><span> </span><span> </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Arial Black',sans-serif;">Antwort auf „Zur Diskussion“ (anonym) <span> </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;">Von einem Gemeindemitglied (auch anonym) <span> </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">Ressentiment ist ein elastischer Begriff, der in philosophischen, psychologischen, soziologischen und nicht zuletzt umgangssprachlichen Kontexten durchaus unterschiedlich ausgedeutet worden ist. Mein Fremdwortlexikon übersetzt ihn mit „Abneigung (einer Person oder Sache) gegenüber“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">„Ressentiment“ mag bedeuten: Abneigung oder Ablehnung trotz relativ hoher Informiertheit. „Ressentiment“ kann ebenso bedeuten: Unbehagen oder Vorurteil bei fehlender oder unzulänglicher Information. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">Solche Haltungen können sicherlich anerzogen, vermittelt oder auf andere Weise „betreten“ werden, wie sie auch wieder „verlassen“ werden können. Selbst grobe Fehlurteile und Vorurteile können vom Individuum vorübergehend verwendet werden und, bei förderlichem Umfeld, als unzulänglich und unreif durchschaut und wieder abgelegt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">„Man gibt sich immer die Gesetze, die man braucht“, so lautet ein bemerkenswerter Spruch eines Psychologen. Ein weiterer: „Vorurteile sind etwas Nützliches. Wenn wir keine Vorurteile gegen Schmutz hätten, würden wir uns nicht waschen.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">Was für eine „christliche“ Gemeinschaft wären wir, von jedem Kirchenbesucher zu verlangen: „Alle Fehl- und Vorurteile ablegen, sonst kommst du nicht hier `rein!“ oder „Menschen mit Ressentiments sind hier unerwünscht!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">So einer „christlichen“ Gemeinde möchte ich nicht angehören: Das schmeckt mir dann doch zu sehr nach Frömmelei oder gar Tugendterror, nach Manipulation und Gesinnungsschnüffelei. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">Ich bestehe auf meine gehörige Portion an facettenreichen antiislamischen Ressentiments und kritisiere sogar das ultraorthodoxe Judentum sehr. Es mag ja sein, dass es mir an Information mangelt, lese ich ja auch erst seit fünfzehn Jahren Koran und Hadithen: Sehr, sehr vieles am Fiqh‑Islam und Scharia‑Islam behagt mir gar nicht und findet meine Missbilligung. Glücklicherweise weiß ich mich dabei mit vielen Muslimas und Muslimen auch dieser Stadt einig, denen sowohl der traditionalistische Islam als auch der Polit‑Islam als äußerst unbehaglich und sogar ablehnenswert erscheint. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">Der Beitrag „zur Diskussion“ fällt christlichen, muslimischen und ex‑muslimischen Menschenrechtlern und Frauenrechtlern ebenso elegant wie tragisch in den Rücken. Sicherlich aus Uninformiertheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;">NN </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:110%;"><span style="font-size:13pt;line-height:110%;font-family:Arial,sans-serif;"><span> </span><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Helmut Kohls Sohn Muslim? ]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/24/055-helmut-kohls-sohn-muslim/</link>
<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 18:20:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/24/055-helmut-kohls-sohn-muslim/</guid>
<description><![CDATA[055 Ἅγια Σοφία Hágia Sophía Konstantinopel, 28. Mai 1453 Istanbul, 28. Mai 2001 Der Kanzlersohn ist ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 12pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 12pt;">
<p style="text-align:justify;line-height:120%;margin:0 0 12pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">055 </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:120%;margin:0 0 0.0001pt;" align="right"><span class="polytonic"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial Unicode MS','sans-serif';color:#365f91;">Ἅ</span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#365f91;">για</span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#365f91;"> </span></span><span class="polytonic"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#365f91;">Σοφία</span></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:120%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';">Hágia Sophía </span></p>
<p style="text-align:right;line-height:120%;margin:0 0 0.0001pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#e36c0a;">Konstantinopel, 28. Mai 1453<span> </span></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:120%;margin:0 0 120pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#e36c0a;">Istanbul, 28. Mai 2001 </span></p>
<p style="text-align:center;line-height:120%;margin:0 0 6pt;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">Der Kanzlersohn</span></p>
<p style="text-align:center;line-height:120%;margin:0 0 60pt;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:120%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">ist längst Muslim?</span></p>
<p style="text-align:center;line-height:115%;margin:0 0 60pt;" align="center"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style','serif';">Jacques Auvergne, 2008</span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Peter Kohl, der jüngste Sohn des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers und Türkeibeitrittsfreundes Helmut Kohl müsste eigentlich längst Muslim sein. Denn nach der von keinem Geringeren als von Allah persönlich gestifteten Rechtsordnung der Scharia kann eine muslimische junge Frau keinen Mann aus den Völkern der Dhimmis, der Schutzbefohlenen heiraten. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Mutter Hannelore konnte nicht bei der Hochzeit dabei sein, angeblich zwang sie ihre wenig glaubwürdige Lichtallergie, das pfälzische Haus nicht zu verlassen. Vater Helmut und der ältere Bruder Walter begleiteten Peter Kohl zu dessen Hochzeit mit der türkischen Industriellentochter Elif Sözen muslimischen Bekenntnisses. Am 28. Mai 2001 wurde im Beisein von 500 Gästen aus Politik und Wirtschaft im zur Kempinski-Gruppe gehörenden Hotel Ciragan gefeiert. Auf der europäischen Seite des Bosporus gelegen wurde das heutige Hotel Ciragan im Jahre 1874 als Palast von Sultan Abdülaziz errichtet. Ein theokratischer Sultanspalast als Unterkunft? Säkularisten oder orientalische Demokraten könnten daran Anstoß nehmen. Nicht so die pfälzische Dynastie Kohl. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Die Heirat fand auch als kirchliche Handlung statt, in Istanbul und am 28. Mai. An einem 28. Mai war bereits schon einmal eine gottesdienstliche Handlung in dieser Stadt begangen worden, doch das ist sehr lange her, mehr dazu am Ende des Textes. Das frisch verheiratete Paar also gedachte, die Flitterwochen in der Türkei zu verbringen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">War die Ehe heimlich türkischerseits arrangiert worden, nach dem Motto: Mädchen, fang den Sohn des Königs von Deutschland ein, Schachmatt? Und überhaupt: Ist Peter Kohl konvertiert oder weiß er als begüterter Bewohner transatlantischer goldener Käfige von den 1.400 Jahre alten Gesetzen Allahs immer noch gar nichts, auch wenn er schon wichtige Spielfigur der weltweiten Islamisierung ist? Findet Peter Kohl den Islam ganz toll? Gibt es Ärger im ehelichen Schlafzimmer, wenn Peter zu Elif über den Armeniervölkermord redet oder über die beschämenswerte Rolle der Frau – jeder Frau – im Islam? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Vielleicht ist dem Peter auch alles völlig egal – dann wäre er ganz Kind seiner Zeit, „Kind der Ära Kohl“. Recht witzig. Darüber hinaus ist man auf höchster politischer Ebene in der Bundesrepublik immer schon Meister im Schönlügen gewesen: Staatsverschuldung, Korruption (von Kohls schwarzen Kassen bis zum Antwerpes-Trienekens-Klüngel), Islamisierung Europas: Alles nicht so schlimm. Irgendwie normal. Just World, die Welt ist gerecht. Für Fehlentscheidungen braucht man ja auch keine persönliche Verantwortung zu übernehmen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Peter Kohl und Elif Sözen hatten sich vor zwanzig Jahren beim gemeinsamen Studieren in den USA kennengelernt. Seit etlichen Jahren leben beide in London und arbeiten im Finanzgeschäft. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Doch 2007, 2008? Besteht die Ehe eigentlich noch? Ich hätte gar nichts dagegen, wenn Peter und Elif selbstbewusst die kulturell vormoderne Scharia ins Museum verweisen würden und sagten: „Klar, eine Muslima heiratet einen Christen und beide behalten ihre Religion und die Kinder werden sich ihre Religion oder Nichtreligion immer wieder selbst aussuchen!“ Dazu jedoch scheinen selbst die CDU-Politiker zu feige zu sein, die keine muslimische Verwandtschaft haben. Aus berechtigter Besorgnis. Denn Schariagegner oder Islamkritiker leben gefährlich. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Dem tollen Kanzler blieb nicht viel anderes übrig, als nach „malerischer“ patriarchaler Sitte und als sklavischer Dhimmi bei Elifs Familie um die Hand der Türkin anzuhalten, wenn wir das überhaupt glauben möchten. Ein Witz. Peter und Elif leben seit einem guten Jahrzehnt zusammen und nicht selten töten fromme türkische Familien eine Tochter, die unerlaubterweise mit einem Mann zusammen Zeit verbringt. Ein männlicher Christ, der eine Tochter Allahs ehelichen will: Das geht schon gar nicht, so habe es der Schöpfer der Welt angeordnet: Der Christenmann müsse erst einmal zum Islam konvertieren. Ich wiederhole mich: Ist Peter Kohl Muslim? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Der stumpfe Machtmensch Helmut hatte wahrlich keine ausgeprägten spirituellen Antennen. Auch zu religionspolitischen Fragen ist er stets ebenso desinteressiert wie unberufen gewesen. Er mag sich in seiner Allmachtsphantasie und seiner Verachtung für alles Schwache für unverwundbar gehalten haben. Nun, der König hat nicht aufgepasst. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Christenkanzler von Deutschland: Dein Sohn ist weg, Schachmatt. Ehen anbahnen ist der beliebteste orientalische Volkssport. Ohne Frage ein günstiges Omen für einen baldigen Türkeibeitritt zur Europäischen Union. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Die offensichtlich depressive Mutter Hannelore wählte wenige Wochen nach der Hochzeit ihres Sohnes Peter den Freitod. Die medizinischen Gründe für ihre Tat mögen unklar sein, die Lichtallergie halten manche für eine Fabel und eine Autopsie fand nicht statt (taz). Womöglich blickte Hannelore Kohl selbst politisch immer klarer als ihr Mann Helmut. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">65.000 Dollar wird die Hochzeit im Palasthotel gekostet haben, so schätzen Kenner. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Um alle so richtig an der multikulturellen Nase herum zu führen wurde Tage gleich zweimal geheiratet, erst in der aus islamischer Sicht eher gotteslästerlichen katholischen Basilica Sant`Antonio und anschließend politreligiös rechtmäßig, das heißt: In der Moschee. Den Priester für die interreligiöse katholische Schaufensterveranstaltung hatten die Kohls aus Deutschland importiert, Monsignore Erich Ramstetter, der ehemalige Stadtdekan von Ludwigshafen, ein Freund der Familie. Der Imam der Moschee dann war fraglos der bessere Kenner der seit dem 29. Mai 1453 folkloristisch christenfeindlichen Stadt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Christenverfolgung. Die bis heute seitens der Türkei aufwändig geleugnete Armenierausrottung der Jahre 1915 bis 1917 mit wahrscheinlich mehr als einer Million Ermordeten. Die bis heute andauernde permanente Diskriminierung der alteingesessenen Griechen orthodoxen Bekenntnisses, Grundstücks- und Kirchenenteignungen in gigantischem Umfang – die griechische Bevölkerungsgruppe scheint auch zahlenmäßig kurz vor dem Aussterben zu stehen. Das Lehrverbot der aramäischen Sprache. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">In islamisierten Territorien gibt vorerst eine anscheinend für selbstverständlich gehaltene Alltagsgewalt gegen alle Nichtmuslime den Ton an, Spuren dieser Menschenverachtung erleben wir mittlerweile in Europa, Australien oder Kanada. Im Februar 2006 wurde im nordtürkischen Trabzon (dem vormaligen Trapezunt) der katholische italienische Priester Andrea Satoni von einem Sechzehnjährigen wie beiläufig hingerichtet, im April 2007 in Malatya der evangelische Missionar Tilman Geske. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Dschihad Priestermord: Bis auf Weiteres ein integrierter Bestandteil jeder islamischen Landnahme oder „islamischen Landespflege“ – auch das muss sich ändern, will der Islam von der weltweiten kulturellen Moderne als Gesprächspartner ernst genommen werden. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Ach, noch zur Hochzeit. Ein Wall von Sicherheitsleuten und Fahrzeugen hinderte die internationale Presse planmäßig am Fotografieren. Kohls ältester Sohn Walter machte engagiert mit und schlug einem Kameramann der Deutschen Welle ins Gesicht, um Fernsehaufnahmen im Außenbereich der katholischen Kirche zu verhindern. War wohl ein bisschen „mit den Nerven runter“, der Kanzlersohn? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Jetzt erwarten wir Islamkritiker aller Religionen vom bikulturell geschulten Londoner Finanzfachmann Peter Kohl eine Absage an die frauenfeindliche Scharia, an den Dhimma-Rassismus und an den weltweiten politischen Islam. Indes – wir hören nichts. Restfamilie Kohl schweigt. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Der 28. Mai also war Hochzeitstag. Europa ist ja ärgerlich symbolvergessen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Das kann sich rächen. Am einem 28. Mai nämlich, 1979, wurde der Beitrittsvertrag der EU mit Griechenland unterzeichnet. Die Türkei möchte uns heute vielleicht zum Vertragsausfertigen ermuntern? </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Am einem 28. Mai fand in dieser selben Stadt schon einmal ein christlicher Gottesdienst statt. Das kommt von Zeit zu Zeit durchaus vor, mögen Sie sagen. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Am 28. Mai 1453 war jener Gottesdienst. In der Hágia Sophía. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';">Es war der letzte. </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 60pt;"><span style="font-family:'Bookman Old Style','serif';">Jacques Auvergne </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">Quellen: </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-family:'Arial','sans-serif';">Netzeitung </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.netzeitung.de/entertainment/people/145450.html">http://www.netzeitung.de/entertainment/people/145450.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.netzeitung.de/entertainment/people/144876.html">http://www.netzeitung.de/entertainment/people/144876.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-family:'Arial','sans-serif';">Die taz zum Freitod der Hannelore Kohl </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:6pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=ku&#38;dig=2001%2F08%2F03%2Fa0111&#38;cHash=6323f395ed">http://www.taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=ku&#38;dig=2001%2F08%2F03%2Fa0111&#38;cHash=6323f395ed</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-family:'Arial','sans-serif';">RP-online zum Priestermord von Trabzon <span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/175335">http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/175335</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-family:'Arial','sans-serif';">KN-online zum Missionarsmord von Malatya <span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:6pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0629/blickpunkt/0001/index.html">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0629/blickpunkt/0001/index.html</a> </span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><span> </span></span></p>
<p style="text-align:justify;line-height:115%;margin:0 0 24pt;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';"><span> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zweierlei Rechtssystem in UK]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/08/zweierlei-rechtssystem-in-uk/</link>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 18:20:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/2008/02/08/zweierlei-rechtssystem-in-uk/</guid>
<description><![CDATA[شريعة Scharia. Allahs Regelwerk. Englands oberster Bischof: „Scharia ist unvermeidlich” Britischer E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;"><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span class="spanar"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:Arial;">شريعة</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Scharia. Allahs Regelwerk. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Englands oberster Bischof: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">„Scharia ist unvermeidlich”</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;" align="center"><span style="font-size:24pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Britischer Erzbischof </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;" align="center"><span style="font-size:24pt;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">wirbt für die Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Very british </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Personenstandsrecht und Ehestreitigkeiten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">künftig auf Wunsch schariatisch regelbar? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">„Die britische Gesellschaft muss der Tatsache ins Auge sehen, dass sich ihr islamischer Bevölkerungsanteil durch das enge und einseitige demokratische Recht des Landes als Kollektiv entfremdet und unglücklich fühlt. Teile von Großbritanniens Muslimen vermögen es nicht, sich mit dem britischen Recht zu identifizieren und sind traurig, weil sie die als ehrenwert und gottgefällig bewerteten Regeln der Scharia auf den Britischen Inseln nicht anwenden können. Ein wenig Wunsch- und Wahlrecht steht einer Demokratie doch wahrhaftig gut zu Gesichte. Nein, nicht dass Sie denken, ich würde jenen unmenschlichen Gepflogenheiten das Wort reden, die uns aus repressiven islamischen Gesellschaften berichtet werden: Hand- und Fußabhacken oder Steinigung oder Apostatenmord, keineswegs! Doch bezüglich des Eherechts und Personenstandsrechts, in Finanz-, Heirats- und Scheidungsfragen sollen unsere britischen Muslime doch in Zukunft endlich die demokratische Gelegenheit haben, auf ihr heimatlich‑vertrautes und altbewährtes muslimisches Recht zurückzugreifen. Dann erst werden sie der britischen Gesellschaft dankbar sein können und sich in sie integriert fühlen. Ihnen die Scharia zu verweigern hieße, sie auszugrenzen. Wir alle werden es sehen: Die Scharia kommt, unvermeidlich.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">So etwa sagt es in diesen Tagen Rowan Williams, der Erzbischof von Canterbury. Er will ein gesondertes Recht für eine „besondere“ Bevölkerungsgruppe. Er stellt sich vielleicht eine nichtmuslimische und individualistische Demokratie vor, durchsetzt von Stadtteilen oder Großfamilien des islamischen Kollektivrechts der Scharia. Oder er stellt sich flexible Muslimas vor, die elegant mit zwei Rechtssystemen jonglieren. Warum steht den bedauernswerten Nichtmuslimen diese Wahlfreiheit dann nicht zu, ist das nicht diskriminierend? Williams ist phantasievoll und tolerant, keine Frage. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht in Bischof Williams vor? Sieht er denn nicht, dass viele Muslimas und Muslime aus islamischen Gesellschaften nach Europa geflohen sind, um eben nicht in von Sunna und Scharia geprägten Straßenzügen zu leben? Begreift er nicht, dass er muslimische Kinder und Jugendliche mit seiner „Toleranz“ in das im Entstehen begriffene Gefängnis der vormodernen Scharia einsperren hilft, aus dem sich frauenrechtlich oder überhaupt menschenrechtlich aktive Muslime in diesen Jahren weltweit zu befreien beginnen? Weiß er nicht, dass weltweit jede spürbar verfestigte Struktur heutiger Scharia, dass jeder politische Islam der Gegenwart eine Kultur der Verachtung der Nichtmuslime begünstigt und Muslimen den Weg in die Demokratie verbaut, ihnen ein Recht auf politische, religiöse und sexuelle Selbstbestimmung verweigert? Ein anderer Islam, so wünschenswert er ist, ist nur wenigen Menschen zugänglich, und die sind meistens froh, in einer Demokratie zu leben und nicht im Gottesstaat beziehungsweise im Polizeistaat dschihadistischer Opposition. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Herr Erzbischof will ein Sonderrecht für eine besondere Gruppe. Er stellt uns als rückständige Deppen dar, indem er seine Erkenntnis, Formen der Scharia der Lebensbereiche Familienrecht, Finanzwesen, Gemeinwesenarbeit und Konfliktlösung würden schon bald Geltung haben, als „unvermeidlich“ darstellt, was wir in der Tat sehr anders gesehen haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ohne dass es dem Kirchenmann gänzlich klar sein wird: De facto würde ein erfolgreicher Bischof Williams, ganz so, wie es die britischen Demokratiegegner aus Muslimbruderschaft, Al‑Mouhajiroun, Hizb ut‑Tahrir oder Jamaat‑e‑Islami anstreben, die Muslime in ihrem rechtlichen wie staatsbürgerlichem Bewusstsein aus der Gesamtbevölkerung aussondern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Damit vertieft Williams die Kluft zwischen Nichtmuslimen und Muslimen und leistet einem sakralen Apartheidssystem Aufbauhilfe, dem Konzept von Dhimma oder Kalifat entsprechend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Freilich, die radikalen oder auch nur fiebrig frommen Milieus geben bereits in vielen britischen Stadtvierteln vorlaut den Ton an, und es besteht überall auf der Welt das Problem, dass Muslime die recht totale Scharia anwenden wollen und die Demokratie als sittlich minderwertig oder gar als dem Allah-Gott gegenüber frevlerisch bewerten. Jetzt aber von „unvermeidlich“ zu reden, wie Williams das tut, wäre Beitrag zur Auflösung der Demokratie. Den Konformitätsdruck, dem Muslime und gerade muslimische Frauen unterliegen, übersieht Williams anscheinend völlig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Großbritanniens Muslime oder Teile von ihnen wollen die Scharia in Ehe-, Familien- und Personenstandsrecht, das mag ja so sein, und der klerikale Islamversteher und begrenzte Schariafreund Williams unterstützt sie begeistert. Nun könnte man ja fragen: Warum gibt die Demokratie den Muslimen nicht einfach die Freiräume für ein bisschen Scharia? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sie darf es nicht. Demokratie kann Teilbevölkerungen kein Sonderrecht gestatten, will sie sich nicht selbst ad absurdum führen: Universelle Menschenrechte wie demokratische Bürgerrechte des Landes sind in ihrem Wesen nach unteilbar und seit Jahrhunderten auf die Vision eines Staates von gleichberechtigten Individuen ausgerichtet. Irgendwann wurden Europas christliche Sektierer nicht mehr verbrannt, später waren Atheisten gleichberechtigt, zuletzt gar Frauen. Das angeblich vom Allah‑Gott geschaffene, ewige Regelwerk der Scharia steuert von diesen demokratischen Prämissen grundsätzlich weg, wie sparsam auch immer man die Scharia dosieren möchte. Aus Sicht der ernst genommenen Scharia ist die Demokratie Machwerk, Machenschaft, Sünde, Anmaßung und Frevel. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Womöglich wird Deutschland das Sonder‑Wahlrecht für die dänische Minderheit aufgeben müssen, um radikalen islamischen Agitatoren das Argument zu nehmen, ein eben solches Sonderwahlrecht durchzusetzen wie die „schützenswerte Minderheit“ der Dänen (keine Bindung an die 5‑%‑Klausel). In einer Demokratie dürfen Kollektive keine Berücksichtigung finden, das wäre ein vormodernes Denken, eine Erinnerung an die Zeit, als über jedes Individuum noch nahezu allumfassend Sippe oder Clan bestimmte, eine Stammeskultur, die zwischen Marokko und Indonesien allerdings noch recht ungebrochen blüht. In Zeiten weltweiter Fundamentalisierung und religiöser Renaissance vor allem des militanten und krisengeschüttelten Islams muss ein Zulassen von Sonderrechten als geradezu selbstmörderisch erscheinen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Anfragenden Muslimen ist ihr angeblich „von Allah eingeräumtes Recht“ auf ein Leben nach Sunna und Scharia durch uns Demokraten ganz bewusst und stolz zu verweigern, sobald so ein Ansinnen an ein demokratisches Gremium gerichtet wird. Doch werden die Demokratien stark genug sein, um die Theokratie in die Schranken zu weisen, oder vielmehr aus Angst, „intolerant“ oder gar „rassistisch“ zu sein, feige kuschen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geschieht, wenn eine fundamentalistisch „abgerichtete“ junge Frau irgendwelche schariatischen Eheverträge etwa als Zweit- oder Drittfrau abgeschlossen hat und sie nun als Demokratin leben möchte oder als Lesbe oder als Buddhistin? Bietet der multikulturelle Williams dieser Frau Kirchenasyl an, die sich vor „ihrem Kollektiv“ verstecken muss? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dhimmi Williams hat in einer Sache ganz Recht: Zehn bis zwanzig Prozent der britische Muslime lehnen auf Anfrage die demokratische Rechtsordnung großspurig ab, Maulheldentum zumeist, man hat die Hassprediger ja auch lange genug für das Kalifat und gegen die Menschenrechte werben lassen. Fünf bis zehn Prozent der britischen Muslime finden Dschihad im Sinne von Terrorismus ganz akzeptabel. Nur wenige aber setzten ihren antidemokratischen Hass auch um und wurden zum Attentäter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es gehört doch eine gute Portion an Desinteresse oder aber lustvollem Masochismus dazu, den effektvoll beleidigten Muslimen alsbald ein paar Sonderrechte zu schenken. Sie werden rasch einen Anlass finden, wieder beleidigt zu sein und von Dhimmi Williams und seinen multikulturellen Freunden weitere Sonderrechte bekommen. Sehr bald gäbe es ein islamisch dominiertes Mehrklassensystem (Dhimma, Dhimmitude), wie es beispielsweise die Gesellschaftsordnung der osmanischen „Millet“ darstellte. Das wäre keine Demokratie mehr, sondern eine Kampfarena irgendwelcher Prediger. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es lohnt sich, islamischen Verbandsvertretern zuzuhören, wenn sie die Worte „Gerechtigkeit für Muslime“ und „mein Recht“ aussprechen: Stets meinen sie größtmögliche Scharia und reinste Sunna. Ihr inhumaner Fanatismus beziehungsweise und damit einhergehend ihre staatsbürgerliche Unreife lassen ihnen keine andere „persönliche Meinung“ zu als die des frauenunterdrückenden und Nichtmuslimen gegenüber arroganten Kollektivs. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bischof Williams will ein Kasten-System von durch Rechtsschranken getrennten, festungsartigen Kollektiven installieren. Bischof Williams gefährdet die Demokratie. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Doch einstweilen wirbt der Erzbischof von Canterbury unbeirrt für eine an der Scharia ausgerichtete Regelung von allen sozialen und privaten Fragen, die Scheidung, finanzielle Transaktionen oder Bußgelder innerhalb der muslimischen „Sonderbevölkerung“ betreffen. Ist Großbritannien weise genug, die gefährlichen Gedanken des sakralen Querschlägers kühl abzulehnen? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Und die Briten? Heute Vormittag befragte Radio BBC erst einmal einen „Experten“. Wen wohl? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Den Islamisten Tariq Ramadan, mütterlicherseits Enkel des Gründers der Muslimbruderschaft Hassan el‑Banna und Bruder des im Jahre 2002 im Le Monde öffentlich die Steinigung aller Ehebrecher fordernden Hani Ramadan. Tariq Ramadan, lange Mitglied in allen möglichen Europakommissionen gerne mit und um Romano Prodi. Ramadan, der möchte, dass wir Europäer ebenso vollzählig wie freiwillig zum Islam übertreten. Ramadan, derzeit unfasslicherweise Gastdozent an der Universität von Oxford, nachdem er in die USA nicht einreisen durfte. Herr Ramadan wich dem deutlichen Fragen der Reporterin minutenlang sanft aus, war geschickt genug, wie nebenbei den Bischof als provokanten Streithahn zu beschuldigen und betonte, dass die Diskussion zu der womöglich ja gewünschten Umsetzung der Scharia in Großbritannien in den Kreisen der britischen Muslime noch längst nicht abgeschlossen sei. Aha. Ramadan und Freunde wollen die Frage „noch nicht ausdiskutiert“ haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ramadan hält das Kopftuch für Zeichen islamischer Identität wie für islamische Pflicht: „ohne dass es Zwang sein dürfe.“ Derlei Geheimnis bleibt Nichtmuslimen leider oft unzugänglich: Absolute Pflicht Ja, auch nur etwas Zwang Nein. Auch die Steinigung, so Ramadan vor Jahren, sei islamischerseits noch nicht ausdiskutiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Pflicht Ja Zwang Nein. Alles klar? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ausdiskutiert. Wie in einer alternativen Wohngemeinschaft. Tarik und seine Spontis mit dem dackeläugigen treuen Blick. Was für ein Zufall: Die spontane Scharia. So viel Gruppendiskussion muss die Demokratie doch einfach anerkennen. Schon, um der schrecklichen und unnötigen „alienation“, Entfremdung zu begegnen, an der die sensiblen Muslime laut Bischof Williams nun schon jahrelang und gänzlich unnötig leiden. Scharia gewähren heißt gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen, so deliriert unser Williams mit kirchlichem Ernst. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auszudiskutieren brauchen die Muslime beziehungsweise deren regelmäßig radikale und antidemokratische Wortführer vermutlich auch nichts: Die fanatisch multikulturellen Briten werden der sich etablierenden Obrigkeit der Islam‑Kaste in dieser Angelegenheit demnächst wohl detaillierte und facettenreiche Vorschläge unterbreiten. Warum also soll sich die islamische Seite diese Arbeit selbst machen? Das wird dann ein wenig Staatsvertrag mit der Dar al‑Harb, weiß der schlaue Tariq Ramadan. Als Islamist muss man ja sehen, wo man bleibt. Wenn man schon Einreiseverbot in die USA hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hoffnung bei soviel tödlicher Toleranz und so viel Lust am Abbau der Demokratie macht uns der Bischof von Rochester, Michael Nazir‑Ali. Er ist der einzige „asiatische“ Bischof und warnt vor sich etablierenden Parallelgesellschaften und vor den ersten Zonen, die von Nichtmuslimen nicht mehr betreten werden können, ohne psychisch oder physisch angegriffen zu werden. Nazir‑Ali erhielt für diese Aussage einige theokratisch inspirierte Todesdrohungen. Zusätzlich hinderlich für Nazir‑Ali und ärgerlich für uns: Williams ist sein Chef! Der Bischof von Canterbury ist stets das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Heute, am 8. Februar, melden weitere hochrangige Geistliche erheblichen Zweifel an der Bemerkung von Bischof Williams an: „Da wird noch viel Arbeit und Gespräch nötig sein, bis ich diese Idee gutheiße“ oder „Williams hat ein Minenfeld betreten“, so melden sich offensichtlich weniger schariabegeisterte Christen zu Wort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch die säkulare Politik geht zu Williams auf Distanz: Premier Brown ließ einen Sprecher der Downing Street anmerken: „Britische Gesetze beruhen auf britischen Werten“ und Kulturstaatsminister Andy Burnham bemerkte: „Parallele Rechtssysteme werden nicht zur von Bischof Williams gewünschten Kohäsion der Gesellschaft führen sondern zu Chaos.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Den Bischof ficht derartige Profanität nicht an. Eine Implementierung von einigen Punkten der Scharia und zudem in einer Art von Wahlfreiheit würde „soziale Spannungen abbauen helfen.“ Und vor allem wohl an die Nichtmuslime richtet sich sein Appell: „Die Scharia muss besser verstanden werden.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Gut möglich, dass Islamfreund Williams auch die britischen Muslime dazu aufruft, die Scharia endlich besser zu verstehen. Merkwürdigerweise verspüren manche gar keine besonders große Lust dazu. Das sind die, die sich mit britischem Recht sehr wohl identifizieren. Bischof Williams aber setzt sich gerade für diese zuletzt genannten nicht ein, sondern ausgerechnet für die, die ein Loyalitätsproblem zu verspüren glauben, oder, wie der anglikanische Primas es nennt: „muslimische Menschen mit abweichenden Loyalitäten – was die Gesellschaft akzeptieren muss.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Sweetness Light </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:6pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"><a href="http://sweetness-light.com/archive/arch-of-canterbury-sharia-law-unavoidable"><span>http://sweetness-light.com/archive/arch-of-canterbury-sharia-law-unavoidable</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">This Is London </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:3pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"><a href="http://www.thisislondon.co.uk/news/article-23436203-details/Adoption+of+Islamic+Sharia+law+in+Britain+is+%27unavoidable%27,+says+Archbishop+of+Canterbury/article.do"><span>http://www.thisislondon.co.uk/news/article-23436203-details/Adoption+of+Islamic+Sharia+law+in+Britain+is+&#8217;unavoidable&#8217;,+says+Archbishop+of+Canterbury/article.do</span></a></span><span style="font-size:3pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Süddeutsche </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:8pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"><a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/297/156882/"><span>http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/297/156882/</span></a></span><span style="font-size:8pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:8pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:8pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">NZZ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:5pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/scharia-justiz_fuer_britische_muslime_1.667303.html">http://www.nzz.ch/nachrichten/international/scharia-justiz_fuer_britische_muslime_1.667303.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style',serif;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style',serif;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style',serif;"> </span></p>
</div>]]></content:encoded>
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