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	<title>die-gute-alte-linke &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/die-gute-alte-linke/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "die-gute-alte-linke"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:49:34 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Von Schweinen, Schwuchteln und Juden]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/11/04/von-schweinen-schwuchteln-und-juden/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:00:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wer sich zu weit nach links bewegt, der kommt irgendwann ganz rechts an. Diese Weisheit haben erst k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer sich zu weit nach links bewegt, der kommt irgendwann ganz rechts an. Diese Weisheit haben erst kürzlich wieder eine Handvoll &#8220;Antiimperialisten&#8221; in Hamburg bestätigt, als sie &#8211; ganz im Sinne linker totalitärer Tradition &#8211; die Aufführung eines ihnen nicht genehmen Filmes <a href="http://www.redok.de/content/view/1519/36/">verhindern wollten</a>:</p>
<blockquote><p>Gezeigt werden sollte der 1972 entstandene Film &#8220;Warum Israel&#8221; des französischen Filmemachers Claude Lanzmann, der vor allem durch seinen neunstündigen Dokumentarfilm &#8220;Shoah&#8221; bekannt ist. Nach Angaben des Kinos im Stadtteil St. Pauli und der Veranstalter der geplanten Vorführung hatten etwa 15 Personen aus dem Umfeld einer antiimperialistischen Gruppe, dem internationalistischen Zentrum B5, den Zugang blockiert und die eintreffenden Besucher der Vorführung gefilmt und fotografiert.</p></blockquote>
<p>Das ganze war natürlich nichts anderes, als eine berechtigte Kritik am <em>faschistischen Apartheidstaat</em> Israel, weshalb es auch logisch ist, dass die versammelten Antiimperialisten sich über die im Kino versammelten &#8220;Judenschweine&#8221; und &#8220;Schwuchteln&#8221; echauffierten, beides offenbar Hauptfeinde der künftigen sozialistischen Weltordnung.</p>
<p>Andererseits ist das schon logisch: Denn Juden sind nun mal irgendwie kapitalistisch (ich sage nur: &#8220;Ostküste&#8221;) und Schwule, hmmmm, wollen heiraten und sich somit in die reaktionären Arme der Bourgeoisie werfen. Ja, und wenn das nicht verwerflich ist, was denn dann?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Inflationierung des Ekels]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/10/27/die-inflationierung-des-ekels/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 12:00:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Artikel des stolzen Heteros Philipp Gut, sorgt innerhalb der schwulen Szene noch immer für Aufre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article4878502/Homosexualitaet-ist-zu-einer-Art-Religion-geworden.html">Artikel</a> des stolzen Heteros Philipp Gut, sorgt innerhalb der schwulen Szene noch immer für Aufregung, für mehr, als er es eigentlich vedient hat:</p>
<blockquote><p>Ekelgefühle sind auf jeden Fall bei den Schwulen ausgeprägt, die die Gutsche Tirade gelesen haben.</p></blockquote>
<p>so jedenfalls analysiert es Elmar Kraushaar in <a href="http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/der-homosexuelle-mann-26/">seiner neuesten Kolumne</a>. Nun, ich habe die Tirade von Philipp Gut <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/07/02/im-namen-der-diskretion-uber-die-kunst-intellektuell-zu-begrunden-dass-schwule-einem-tierisch-auf-den-sack-gehen/">gelesen</a>, ich bezeichne mich auch als schwul, doch ein Ekelgefühl beschlich mich bei dem Artikel von Gut nicht. Klar, sein Elaborat ist borniert, ahnungslos, kleinlich, über alle Maßen dämlich, bigott und hinterfotzig, aber eklig? Mein Gottchen, Kraushaar, get a life! Eklig ist was ganz anderes: Spinat z.B. oder die Damenschuhmode der letzten Saison. Die war wirklich der Gipfel der Geschmacklosigkeit.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch mal zur Erinnerung: Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/10/20/noch-mal-zur-erinnerung-freiheit-ist-immer-auch-die-freiheit-der-andersdenkenden/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Marko Martin hat gezeigt, wie man auf  das Pamphlet von Philipp Gut reagiert. Doch leider sind nicht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Marko Martin <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/10/20/merci-monsieur-martin/">hat gezeigt</a>, wie man auf  das <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article4878502/Homosexualitaet-ist-zu-einer-Art-Religion-geworden.html">Pamphlet von Philipp Gut</a> reagiert. Doch leider sind nicht alle Menschen so tolerant, nicht alle schätzen eine Kultur des freien Meinungsaustausches und der Debatte. Nein, es gibt tatsächlich Menschen, denen jegliche Toleranz abgeht, die nach jahrhundertelanger Unterdrückung durch den Staat nichts lieber wollen, als nun selbst den Staat zu bemühen um Dinge, die ihnen nicht passen, zu unterdrücken. In einem Kommentar <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=11228">bei queer.de</a> wird dies besonders deutlich.</p>
<p>Dieser Kommentar ist so klischeehaft schwul-links, dass man mit ihm ein Lehrbuch füllen könnte. Zunächst die durch die Blume geäußerte Behauptung einer Konstruktion heterosexuellen Begehrens, verbunden mit einer narzisstischen Lobhudelei auf einen selbst:<!--more--></p>
<blockquote><p>Ja, es ist schon bezeichnend, wie stolze Mitglieder der konstruierten, zwangsverordneten &#8220;Mehrheit&#8221; die Nerven verlieren, sobald ihr geistiges Mittelalter durch unangepasste, selbstbestimmte, emanzipierte und selbstbewusste Menschen auch nur ansatzweise in Frage gestellt wird. Das sagt viel über die tiefsitzenden Komplexe einer Gesellschaft aus, die homosexuelle Gefühle &#8211; obwohl schon in den 50ern durch Kinsey für die Mehrheit, nicht die Minderheit, der Bevölkerung empirisch belegt &#8211; vom ersten Atemzug an systematisch zu unterdrücken und jedem Menschen ihre Zwangsjacke aufzudrücken sucht.</p></blockquote>
<p>Dann, die antiwestliche Kulturkritik, verbunden mit dem kollektivistischen Rekurs auf &#8220;die Community&#8221;:</p>
<blockquote><p>Wer sich die manische Pornographisierung unser massenmedialen Welt ansieht, der stellt zudem fest, dass es dort wiederum nicht Vielfalt, sondern einzig und allein heterosexistische Einfalt ist, die den Ton angibt. Die Schwulenfeinde müssten also eigentlich sehr zufrieden sein, denn bislang nehmen wir als schwule Community fast gar nicht an diesem Wettbewerb der Lebensstile teil. Daran sollte sich in der Tat mal etwas ändern, denn schließlich muss gelten: Gleiches Recht für Alle!</p></blockquote>
<p>Nun der unweigerliche  Antikapitalismus, gewürzt mit dem Wunsch nach Wiederaufbereitung eines autoritären Staates zwecks Unterdrückung jeglicher Meinung die einem nicht passt  &#8211; und das natürlich im Namen von Demokratie und Freiheit:</p>
<blockquote><p>Natürlich sagen solche volksverhetzenden, letztlich zu Gewalt und Diskriminierung anstachelnden Pamphlete auch sehr viel über die &#8211; wie uns die Geschichte lehrt &#8211; existenziellen Gefahren für faktische und gemachte Minderheiten in Zeiten der kapitalistischen Krise aus. Es ist ein Skandal, dass Teile der Presse solchen Hasspredigten auch noch eine Plattform bieten, denn Personen, die sich mit ihrem Gedankengut eindeutig gegen die Grundwerte der Freiheit und der pluralistischen Demokratie stellen, können nicht ihrerseits für ihre hetzerischen Aktivitäten demokratische &#8220;Meinungsfreiheit&#8221; für sich beanspruchen.</p></blockquote>
<p>Und zum Schluss noch mal einen Schuss antikapitalistisches Gedöns, zart abgeschmeckt mit der Warnung vor dem neuen Faschismus:</p>
<blockquote><p>So sind es dann mal &#8220;die Homos&#8221;, mal &#8220;die Schwarzen&#8221; [...], immer häufiger &#8220;die Muslime&#8221;, wieder mal &#8220;die Juden&#8221; oder wie immer &#8220;die Ausländer&#8221;, die als Zielscheibe der Frustrationen für die soziale Krise des Kapitalismus herhalten müssen.</p>
<p>Eigentlich haben wir den Punkt schon lange überschritten, wo man hätte sagen müssen: &#8220;Wehret den Anfängen&#8221;. Aber besser spät als nie.</p></blockquote>
<p>Um diesen Kommentar auf den Punkt zu bringen: Philipp Gut hat kein Recht, seine Meinung zu äußern; er muss unschädlich gemacht werden, bevor es zu spät ist, denn was er sagt, ist nicht Meinung, sondern &#8220;Hetze&#8221;, die zu Gewalt und im Zusammenhang mit der kapitalistischen Krise früher oder später zu einem neuen Hitler führt.</p>
<p>Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von der SED lernen heißt schwul lernen]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/09/26/von-der-sed-lernen-heist-schwul-lernen/</link>
<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 08:00:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dass die Partei &#8220;Die Linke&#8221; sich ein Parteiblatt mit dem Namen &#8220;Neues Deutschland]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dass die Partei &#8220;Die Linke&#8221; sich ein Parteiblatt mit dem Namen &#8220;Neues Deutschland&#8221; hält, das dürfte bekannt sein. Dass aber auch die an sich seriöse &#8220;Berliner Zeitung&#8221; einseitig Wahlwerbung für die Kommunisten betreibt, das dürfte dann doch eine Überraschung sein. Anders aber lässt sich ihre Zusammenfassung der einzelnen Wahlprogramme zur Wahl am Sonntag nicht deuten. Denn einzig und allein bei der &#8220;Linken&#8221; <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0925/politik/0061/index.html">liest man</a> unter dem Stichwort &#8220;Familie&#8221;:</p>
<blockquote><p>Homosexuelle Paare dürften Kinder adoptieren.</p></blockquote>
<p>Folgt man den Angaben der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; treten also weder SPD (<a href="http://www.spd.de/de/pdf/parteiprogramme/Regierungsprogramm2009_LF_navi.pdf">Programm Seite 62</a>), noch Grüne (<a href="http://www.gruene-partei.de/cms/files/dokbin/295/295495.wahlprogramm_komplett_2009.pdf">Programm Seite 117/118</a>) , und auch nicht die FDP (<a href="http://www.deutschlandprogramm.de/files/653/FDP-Bundestagswahlprogramm2009.pdf">Programm Seite 34</a>) für ein Adoptionsrecht Schwuler und Lesben ein.</p>
<p>Scheint ganz so, als  hätte sich die &#8220;Berliner&#8221; von ihrer Vergangenheit als ostdeutsches SED-Blättchen immer noch nicht richtig erholt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brokdorf - Die Frisur hält!]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/09/25/brokdorf-die-frisur-halt/</link>
<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 16:01:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/09/25/brokdorf-die-frisur-halt/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man sich die aktuelle H&amp;M-Werbung ansieht, hat man teilweise den Eindruck, da hat eine Werb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn man sich die aktuelle H&#38;M-Werbung ansieht, hat man teilweise den Eindruck, da hat eine Werbeagentur die alten Demofotos aus Brokdorf ausgegraben und ein wenig gepimpt</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwei Mal CSD - und Bushido war auch da]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/28/zwei-mal-csd/</link>
<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 16:00:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vor drei Jahren war ich zum letzten Mal beim CSD in Berlin. Es wurde also höchste Zeit unserem ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor drei Jahren war ich zum letzten Mal beim CSD in Berlin. Es wurde also höchste Zeit <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/06/25/ja-ist-denn-heutscho-weihnachten/">unserem &#8220;Weihnachtsfest&#8221;</a> mal wieder einen Besuch abzustatten. Und nichts hat sich verändert. Er ist immer noch genau so bunt, schrill, kommerziell und, ja, politisch, wie die Jahre zuvor. Aber er ist eben nichts besonderes und einen Termin extra dafür frei machen, würde ich nach wie vor nicht. Aber ich hatte eben nichts besseres zu tun.</p>
<p>Und weil das so war, ging es anschließend gleich zum <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/06/12/bildet-banden-wie-uns-der-transgenitale-csd-alljahrlich-seine-albernheit-vor-die-fuse-kotzt/">transgenitalen CSD</a> nach Kreuzberg. Zwar nur ein knappes Stündchen, aber das reicht um sich einen authentischen Eindruck zu verschaffen. Sicher, die Parolen, die von der kleinen Bühne erschallen sind so albern wie erwartet, aber auch nicht anders als auf jedem x-beliebigen autonomen Stadtfest. Kreuzberg halt. <!--more-->Das Gewese, das um diese <em>Alternativ</em>veranstaltung gemacht wird, kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Trotz aller Beteuerungen einer geschlechtslosen, &#8220;queeren&#8221; Gesellschaft, sehen die Jungs und Mädels auch nicht anders aus als beim großen CSD und sind auch als Jungen und Mädchen eindeutig zu identifizieren. Eine rosa Perücke macht eben aus einem Mann noch keine Frau, egal ob diese in Kreuz- oder Schöneberg getragen wird. Und Che Guevara und den Roten Stern als T-Shirt-Aufdrucke sieht man heute ja (leider) auch überall. Und das Bier? Ist auch so teuer wie in Schöneberg. Von wegen &#8220;nicht kommerziell&#8221;&#8230;</p>
<p>Um zwei häufig gestellte, leidige Frage zu beantworten:</p>
<p>(1) Nein, der TCSD ist nicht politischer als der echte CSD. Er ist eben bloß linker. Als politischer gilt er lediglich deswegen, weil Linke alles jenseits ihres Weltbildes als einer politisch-argumentativen Auseinandersetzung nicht für würdig erachten.</p>
<p>(2) Nein, politische Inhalte, Party und Kommerz schließen sich nicht aus. Was erwartet man denn von den Teilnehmern der Parade? Sollen die Demoteilnehmer auf den gesponsorten Trucks ihre Transparente und Plakate alle mit Trauermiene und geballter Faust zur Schau stellen? Dann doch lieber Farben, Drag und dralle Hintern.</p>
<p>Das Schlimmste am gestrigen Abend passierte mir übrigens nicht in Kreuzberg, sondern noch beim großen CSD am Potsdamer Platz. Urplötzlich stand ich Auge in Auge Renate Künast gegenüber. Einen solchen Schock vergisst man so schnell nicht. Dagegen sind die Kindergartensprüche auf dem TCSD wahrlich eine echte Erholung.</p>
<p>Ach übrigens: <a href="http://gaywest.wordpress.com/?s=bushido">Bushido</a> war auch beim Transgenitalen CSD. Und hat er sich wenigstens benommen? <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1121800/Bushido_bekommt_Aerger_bei_Homosexuellen_Demo.html">Natürlich nicht</a>. Man hat schließlich einen Ruf zu verlieren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Bildet Banden!" - Wie uns der Transgenitale CSD alljährlich seine Albernheit vor die Füße kotzt]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/12/bildet-banden-wie-uns-der-transgenitale-csd-alljahrlich-seine-albernheit-vor-die-fuse-kotzt/</link>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:00:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/12/bildet-banden-wie-uns-der-transgenitale-csd-alljahrlich-seine-albernheit-vor-die-fuse-kotzt/</guid>
<description><![CDATA[Linke haben niemals frei. Ständig muss die Welt angeprangert, dekonstruiert und verbessert werden. D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Linke haben niemals frei. Ständig muss die Welt angeprangert, dekonstruiert und verbessert werden. Das ist harte Arbeit, die keinerlei Leichtlebigkeit und Humor zulässt. Wer den Ernst des revolutionären Kampfes auch nur einen Augenblick vergisst, sieht sich unter Umständen sehr schnell in einer Position, faschistische Strukturen zu stärken. Und wer Witze macht, übersieht sehr schnell die Ausgrenzungsmechanismen hinter den Glitzerfassaden des repressiv-kapitalistischen Systems.</p>
<p>Im letzten Jahr überbrachte man mir die Einladung, doch einmal zum transgenitalen<a title="_ftnref1" name="_ftnref1" href="#_ftn1"><sup>1</sup></a> CSD der Hauptstadt zu pilgern. Da ich voll liberal bin, bin ich diesem Vorschlag grundsätzlich nicht abgeneigt. Andererseits verbirgt sich hinter meiner liberal-bürgerlichen Fassade naturgemäß ja nicht mehr als die Fratze eines patriarchal-sexistischen, kapitalistisch-imperialistischen Präfaschismus. Was allerdings nicht der Grund ist, warum ich das Angebot auch in diesem Jahr ausschlage.</p>
<p>Nein, <a href="http://transgenialercsd.de/seite1.htm">der Grund liegt im System</a>:<!--more--></p>
<blockquote><p>Wir hören Toleranzgefasel, hinter dem sich nackte Repression, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit verstecken. Gruppen von Menschen werden als Minderheiten außerhalb der Normalität definiert, herabgesetzt und gegeneinander ausgespielt. Bestenfalls werden sie gnädig &#8220;toleriert&#8221; oder &#8220;akzeptiert&#8221;, denn &#8220;Normalität&#8221; braucht Ausgrenzung. Das verdeckt nichts von der rassistischen, homophoben, transphoben, frauenfeindlichen Gewalt, der Ausgrenzung von nicht-&#8221;schönen&#8221;, nicht-jungen, nicht-reichen, nicht-weißen, behinderten, politisch unbequemen Menschen, die in dieser Gesellschaft &#8211; und leider auch innerhalb unserer Szenen &#8211; Alltag ist. Wir sehen die alltäglichen Gewalten in einem kranken, an der eigenen Profitgeilheit erstickenden System, das uns in die Krise stürzt, nichts als Ausschlüsse produziert und uns dann seine Toleranz vor die Füße kotzt.</p></blockquote>
<p>Ja, genau! So redet man, wenn man ab seinem 15. Lebensjahr in einer abbruchreifen WG mit mindestens zehn Leuten zusammenlebt, keinerlei Privatsphäre hat (weil das Private schließlich politisch ist) und sich einer Gesinnungsdiktatur unterwirft, die drei Mal am Tag kontrolliert, ob man auch ja noch das richtige revolutionäre Bewusstsein besitzt. Die Albernheit obiger als links verbrämten Aussage ist in seiner Kontext- und Ahnungslosigkeit fast schon wieder witzig.</p>
<p>Ein Malprojekt im Kindergarten ist gegen diesen Aufruf jedenfalls ein intellektueller Gewinn:</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zu Diskriminierung und Ausgrenzung!</p></blockquote>
<p>Was natürlich Unsinn ist, denn auch unsere &#8220;progressiven&#8221; Transgenitalen wollen Macht zur Ausgrenzung. So könnte ich wetten, dass sie für die Ausgrenzung von Gutverdienenden, &#8220;Rechten&#8221;, von McDonalds und überhaupt jedem sind, der nicht ihrer Meinung ist.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur Ökonomisierung der Bildung.  Freier Zugang für alle!</p></blockquote>
<p>Und wozu brauchen transgenitale Menschen Bildung? Steht nicht alles was wichtig ist, in den Büchern von Marx, Marcuse, Butler und Foucault?</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur Unbezahlbarmachung von Wohngebieten!</p></blockquote>
<p>Konkret: Wir sagen Nein! zur Eigenfinanzierung unserer alternativen Wohnprojekte! Dafür ist schließlich das kapitalistische Schweinesystem da.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zu Abschiebeknästen. Kein Mensch ist illegal!</p></blockquote>
<p>Halleluja! Damit könnte ich mich sogar anfreuden. Aber, ähm,  moment mal: Gilt das auch für bürgerliche Kapitalisten? Oder zählen die nicht als &#8220;Mensch&#8221;?</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur Ethnisierung von Kriminalität und Konflikten!</p></blockquote>
<p>Von mir aus. Und ich sage &#8220;Nein&#8221; zur Kriminalität, insbesondere deren Förderung durch links angehauchte Täterversteher, die jeden Faustschlag noch als Dialogangebot werten.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur grenzenlosen Ausbeutung von Menschen und Ressourcen. Für die Abschaffung der alten Machtmechanismen (WTO, IWF, Weltbank) und internationale Gremien, die die Zerstörung der Erde aufhalten!</p></blockquote>
<p>Wie jetzt? Die Trangenitalen wollen die Gremien abschaffen, die verhindern wollen, dass die Erde zerstört wird? Na ja, eigentlich ganz logisch: Denn nur auf einer zerstörten Erde kann sich ein revolutionäres Potential entwickeln. Eine unzerstörte Erde lullt die Menschheit nämlich in ein falsches Bewusstsein ein und gibt dem Kapital die Möglichkeit zur Manipulation der Massen.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur Privatisierung öffentlicher Güter.  Gesundheit, Wasser, Essen, Bildung für alle!</p></blockquote>
<p>Stürmt die Supermärkte! Für die Umverteilung von Kaviar!</p>
<p>Aber, gähn! Wird langsam langweilig. Kommt irgendwann auch mal was Schwules?</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zur Heteronormativität. Für die Abschaffung der Zwei-Geschlechter-Ordnung! Gegen die Pathologisierung von Intersexuellen!</p></blockquote>
<p>Na super! Sein ganzes Leben schlägt man sich mit der Forderung herum, als Mann Männer lieben und mit ihnen Sex haben zu dürfen, und dann kommen die Transgenitalen daher und wollen den Mann abschaffen. Dass dieses Vorhaben massiv männerliebende Männer ausgrenzt scheint unseren &#8220;progresssiven&#8221; Freunden dabei völlig egal zu sein. Andererseits muss man diese Strategie schon verstehen. Denn die Linke ist verzweifelt: Arbeiterklasse, die Umwelt, Tiere, Islamisten &#8211; sie alle haben als revolutionäres Subjekt mehr oder weniger versagt und halten sich nicht an die Direktiven des Zentralkommitees aus Kreuzberg. Und wenn man das System schon nicht revolutionär verändern kann, bastelt man sich eben eine unlösbare Aufgabe (die Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit) um wenigstens eine Rechtfertigung zu haben, das System für alle Zeiten wegen seiner repressiven faschistischen (weil zweigeschlechtlichen) Struktur anzuprangern.</p>
<p>Denn man mache sich keine Illusionen: Es geht der Linken schon lange nicht mehr um Lösungen, sondern nur noch um subventioniertes Dagegen sein.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zu Rassismus! Wir sagen Nein! zu Antisemitismus! Wir sagen Nein! zu Sexismus! Wir sagen Nein! zu Antiziganismus!</p></blockquote>
<p>Zionismus habt ihr vergessen. Und Speziezismus. Und Islamophobie.</p>
<blockquote><p>Wir sagen Nein! zu Homo- und Transphobie!  Bildet Banden!</p></blockquote>
<p>&#8220;Bildet Banden!&#8221; Echt süß diese Linken. Wie Kinder, die nie erwachsen geworden sind. Na ja, sie mussten ja auch nie&#8230;</p>
<p>Doch nun werden wir mal ernst. Denn mögen die Transgenitalen auf den ersten, oberflächlichen Blick auch noch so revolutionär und fortschrittlich rüberkommen, tief im Inneren verbergen sich auch bei ihnen noch allerlei repressive Strukturen. Man schaue sich nur einmal ihre Liste an, was für den TCSD alles nötig ist:</p>
<blockquote><p>es werden gebracht Leute, die:</p>
<p>OrdnerIn machen,</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass es LeutInnen heißen müsste, sind OrderInnen jawohl ein Beweis für Machtstrukturen, die MenschInnen ausgrenzen, die eben nicht OrdnerInnen sind. Es kann nicht sein, dass eine Bewegung die sich als herrschaftsfrei versteht OrdnerInnen stellt! Das ist geradezu skandalös!</p>
<blockquote><p>&#8220;Wagenengel&#8221; (am Wagen mitlaufen und darauf achten, dass nichts und niemand überrollt wird) sein wollen,</p></blockquote>
<p>In einer herrschaftfreien Welt wird niemand überrollt! Diese (unbewusste?) Simulation kapitalistischer Verwertungs- und Ausschlussmechanismen spielt nur dem Gegner in die Hände. Und was heißt überhaupt &#8220;Engel&#8221;? Engel sind ja wohl ein Symbol des patriarchalen, sexistischen, repressiven, zweigeschlechtlichen Christentums, das abgeschafft gehört, soll aus der Welt jemals ein sozialistisches Utopia werden.</p>
<blockquote><p>solche die Lust haben, Spenden zu sammeln,</p></blockquote>
<p>Man ist geradezu entsetzt und fassungslos: Spenden? Kapital? Auf einer linken Veranstaltung? Jeder wahre Revolutionär müsste angesichts dieser Anbiederung an das kapitalistische System vor Wut die rote Fahne noch fester packen; so fest, dass sich die Nägel in das Fleisch der Arbeiterfaust zu bohren beginnen, so lange, bis rotes, revolutionäres Blut zu fließen beginnt.</p>
<blockquote><p>des weiteren welche, die Flugblätter und Glitter verteilen,</p></blockquote>
<p>Wobei natürlich zu hoffen ist, dass die Flugblätter im Dritte-Welt-Laden gedruckt wurden und Papier nebst Glitter ökologisch abbaubar sind.</p>
<blockquote><p>andere, die für Verpflegung sorgen (also Getränke und Obst einzukaufen und das auf dem Lauti tun, und am Start- und Endpunkt alle Mitarbeitenden mit &#8220;festem Futter&#8221; versorgen)</p></blockquote>
<p>Einkaufen? Oben hieß es noch &#8220;Essen für alle&#8221; und jetzt unterwirft man sich schon wieder den Marktmechanismen, indem man doch tatsächlich bereit ist, Kapital für Nahrung zu entrichten. Man, Ihr Transgenitalen: Essen wird organisiert, nicht gekauft!</p>
<blockquote><p>wieder andere, die den Lauti ausschmücken (WO SIND DIE TRANSPARENTE UND STOFFE AUS DEN LETZTEN JAHREN?)</p></blockquote>
<p>Guckt doch einfach mal zu den Kreuzberger Häusern hoch. Die Transparente hängen doch das ganze Jahr über aus den Fenstern. Um sie für den Lautsprecherwagen &#8211; wie das auf bürgerlich-faschistisch heißt &#8211; zu benutzen, müsst Ihr sie nur ausnahmsweise mal abnehmen. Es ist herzzerreißend, keine Frage, die Häuserfassaden so nackt und sexualisiert zu entblößen, aber es dient ja einem höheren Ziel.</p>
<p>Ja, ich weiß schon warum ich nicht auf den Trangenitalen CSD gehe. Eine Kindergartenveranstaltung mit langweiligen Pippi-Langstrumpf-Parolen, bevölkert von quersubventionierten, geschlechtslosen MenschInnen mit unerschütterlichem Sendungsbewusstsein.</p>
<p>Da gehe ich mich doch lieber auf dem <a href="http://www.csd-berlin.de/">echten CSD</a> prostituieren &#8211; klassisch und für&#8217;s Kapital.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><span style="font-size:xx-small;"><a title="_ftn1" name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Das Copyright für diesen Begriff liegt beim <a href="http://gaywest.wordpress.com/2007/05/31/scheiss-csd/#comment-542">Kommentator &#8220;Ingo&#8221;</a>. <a title="_ftn1" name="_ftn1" href="#_ftnref1">[back]</a></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Menschen, Frauen, Homos, Burkas - Heidi auf Mission]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/03/menschen-frauen-homos-burkas-heidi-auf-mission/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 16:00:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/06/03/menschen-frauen-homos-burkas-heidi-auf-mission/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte bislang keine Ahnung, was der Sinn des Bundesentwicklungsministeriums ist. Wie gut allerdi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hatte bislang keine Ahnung, was der Sinn des Bundesentwicklungsministeriums ist. Wie gut allerdings, dass es uns die zuständige Ministerin, Heidemarie Wieczorek-Zeul, in einem Interview mit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung <a href="http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/index.php?id=100">erklärt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist unerträglich, dass Homosexualität in über 80 Staaten noch strafrechtlich verfolgt wird. Natürlich ist das ein Thema. Gerade auch deshalb bemühen wir uns um Förderung gesellschaftlicher Veränderungen in unseren Partnerländern, um so mitzuhelfen, Frauen- und Menschenrechte zu verwirklichen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachdem die Frau Ministerin klar gestellt hat, dass Frauen keine Menschen sind, konkretisiert sie, wie man denn nun den Menschen und Frauen vor Ort beibringen kann, dass Homosexuelle auch nur Menschen bzw. Frauen sind:<!--more--></p>
<blockquote><p>&#8220;Wir führen mit unseren Partnerländern immer auch einen politischen Dialog über die Situation der Menschenrechte im Land. Und ich kann Ihnen versichern, dass wir kein Blatt vor den Mund nehmen wenn es darum geht, Menschenrechtsverletzungen offen anzusprechen, wie z.B. die Diskriminierung von Frauen, die Diskriminierung von religiösen Minderheiten oder die Diskriminierung oder Verfolgung von Homosexuellen.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Kein Blatt vor den Mund&#8221;. Ich sehe die Diktatoren dieser Welt geradezu vor mir, wie sie sich in die Hose machen vor Angst, wenn Heidemarie mit ihrem politischen Dialog beginnt. Wie hat man sich einen solchen überhaupt vorzustellen? Vermutlich so:</p>
<p><strong>Heidemarie:</strong> <em>Sehr geehrter König Abdullah von Saudi-Arabien. Im Namen meiner Partei und der Bundesrepublik Deutschland, finde ich das Verhalten Ihrer Regierung gegenüber Menschen und Frauen mit homosexuellen Tendenzen bedenklich.</em></p>
<p><strong>Abdullah:</strong><em> Wir sind tief betrübt über die Respektlosigkeit einer Vertreterin der Bundesrepublik Deutschland &#8211; einem Land das wir auf Grund seiner Geschichte mehr lieben als alle anderen Länder dieser Welt -, dass diese Vertreterin so wenig Respekt vor unserer Kultur hat.</em></p>
<p><strong>Heidemarie: </strong><em>Majestät, ich und die Bundesrepublik Deutschland haben große Respekt vor Ihrem Land und seiner reichen Kultur und Tradition. Aber es geht uns um die Menschen- und Frauenrechte.</em></p>
<p><strong>Abdullah:</strong><em> Es beleidigt uns zutiefst und betrübt uns sehr, dass die Bundesrepublik Deutschland unsere Souveränität und die Achtung unserer Menschlichkeit in Frage stellt. Unsere Religion, unsere Kultur verbietet Grausamkeiten.</em></p>
<p><strong>Heidemarie:</strong><em> Majestät, die Inhaftierung von Homosexuellen, Menschen und Frauen ist nicht akzeptabel.</em></p>
<p><strong>Abdullah: </strong><em>Wir bestrafen keine Homosexuellen. Doch der Islam schreibt vor, dass homosexueller Verkehr eine Schande in den Augen Allahs ist.  Das ist unser Rechtssystem, unsere Kultur. Wir sind  es leid, dass der Westen uns vorschreibt wie wir zu leben haben, was wir dürfen und nicht dürfen. Wir in Saudie-Arabien stehen ein für kulturelle Vielfalt. Bei uns gilt das Gesetz Allahs, bei Ihnen in Deutschland eben nicht. Wir akzeptieren das, wir schreiben Ihnen nicht vor, welches Recht sie auszuüben haben. Das gebietet uns unsere Toleranz.</em><em> Die Menschen in Deutschland sollten aus Ihrer Geschichte die Lehre gezogen haben, dass es nicht statthaft ist, sich in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.</em><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Heidemarie: </strong><em>Sie haben Recht, Majestät. Es tut mir leid. Ich schäme mich ja so.</em></p>
<p><strong>Abdullah:</strong><em> Schon gut. Wir machen alle mal Fehler. Nur Allah ist vollkommen. Darf ich Ihnen zur Verabschiedung eine Burka anbieten?</em></p>
<p><strong>Heidemarie: </strong><em>Danke. Das ist sehr nett von Ihnen&#8230;Hach wie kleidsam und authentisch.<br />
</em></p>
<p><strong>Abdullah: </strong><em>Gefertigt aus reiner Kamelwolle. </em></p>
<p><strong>Heidemarie: </strong><em>Fantastisch. Viel besser als unsere sexualisierte Massenware aus umweltschädlichen, chemischen Kunstfasern.<br />
</em></p>
<p>Sie finden ich übertreibe? Nun ja, ein solches Szenario ist leider nur teilweise erfunden. Man schaue sich, was Menschenrechte angeht, nur mal die <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/05/23/menschenrechte-sind-furn-arsch/">Aussagen Helmut Schmidts</a> an. So weit weg von obigem fiktiven Dialog, ist das nun wirklich nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Postmoderne Praxis]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/27/postmoderne-praxis/</link>
<pubDate>Wed, 27 May 2009 16:00:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/27/postmoderne-praxis/</guid>
<description><![CDATA[Zu unserem kritischen Beitrag über den antisemitischen Charakter der Proteste gegen den Marburger Ko]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zu <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/05/25/jesus-du-judensau/">unserem kritischen Beitrag</a> über den antisemitischen Charakter der Proteste gegen den Marburger Kongress der evangelikalen Akademie für Psychotherapie und Seelsorge erreichte uns folgendes Schreiben:</p>
<blockquote><p>Wir haben mit der Aktion die Theorie der Postmoderne praktisch gemacht. Es ist kein Wunder, dass unsere Motive von den Heterosexisten aller Couleur verschwiegen und verdreht werden. Die Aktion richtete sich gegen die homophobe religiöse Formierung, sei sie christlicher, sei sie islamischer Herkunft. <!--more-->Wie jeder weiß, glauben Christen bei ihrem sogenannten Abendmahl den &#8220;Leib Christi&#8221; zu essen. Wie ebenfalls jeder weiß, ist Moslems aus religiösen Gründen der Verzehr von Schweinefleisch verboten &#8211; ein immer wieder angeführter Grund hierfür ist der islamische Glaube, der Verzehr von Schweinefleisch mache schwul. Mit unserer Aktion wollten wir einerseits auf humorvolle Weise den Irrsinn des christlichen Glaubens deutlich machen, ihren Gott Sonntag für Sonntag zu verspeisen. Indem wir die Darstellung des gekreuzigten Gottes durch die eines Schweines ersetzt haben, haben wir zugleich andererseits die Homophobie des Islam angegriffen, die aber nicht in Gänze die Religion bestimmt, sondern lediglich ihre am weitesten verfaulten Teile (um es mit dem Genossen Lenin zu sagen). Die Interpretation unserer Aktion als antisemitisch ist unzulässig und objektiv falsch, da wir als geschichtsbewusste Linke die historischen Lektionen ausreichend verinnerlicht haben, um mit diesem Vorwurf nicht angreifbar zu sein. Die Aktion war objektiv religionskritisch und keiner existierenden Religion zuarbeitend, auch wenn die Büttel der Reaktion etwas anderes verlautbaren lassen in ihren Organen. Dass wir ein &#8220;antisemitisches Symbol&#8221; benutzt hätten, ist lediglich Propaganda der herrschenden <span style="text-decoration:line-through;">Zionisten</span> Imperialisten!</p>
<p>Lang lebe die Religionskritik!</p>
<p>Nieder mit Christentum und reaktionärem Islam!</p>
<p>Solidarität mit den verfolgten Juden! Nicht mit dem Judentum! Mit Israel schon gar nicht! Und auch nur, wenn sie links sind! Und unserer Meinung!</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum das Grundgesetz, und nicht die Studentenbewegung, die Bundesrepublik liberalisiert hat]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/26/warum-das-grundgesetz-und-nicht-die-studentenbewegung-die-bundesrepublik-liberalisiert-hat/</link>
<pubDate>Tue, 26 May 2009 16:00:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/26/warum-das-grundgesetz-und-nicht-die-studentenbewegung-die-bundesrepublik-liberalisiert-hat/</guid>
<description><![CDATA[Nun auch das noch! Die Studentenbewegung der alten Bundesrepublik, sie reichte bis nach Ostberlin! D]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun auch das noch! Die Studentenbewegung der alten Bundesrepublik, sie reichte bis nach Ostberlin! Der Mörder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg">Benno Ohnesorg</a>: ein <a href="http://www.welt.de/politik/article3781473/Benno-Ohnesorg-von-Stasi-Spitzel-erschossen.html">Agent der Stasi</a>. Seit Tagen wird in den Medien der Republik debattiert, was genau diese Enthüllung eigentlich zu bedeuten hat. War die Studentenbewegung von der DDR unterwandert, alles also nur ein Projekt &#8220;made in Pankow&#8221;?</p>
<p>Nun ja, &#8220;unterwandert&#8221; war die Studentenbewegung durch die DDR nicht, und auf ihrem Mist ist diese auch nicht gewachsen. Man mache sich aber dennoch keine Illusionen. <!--more-->Die Genossen des real existierenden Sozialismus hatten ein veritables Interesse daran, die Genossen der westdeutschen Universitäten, zumindest als Unruheherd im &#8220;parasitären&#8221;, &#8220;faulenden&#8221;, &#8220;sterbenden&#8221; &#8220;monopolkapiatlistischen&#8221; bundesdeutschen System zu instrumentalisieren und das, obwohl sie von den Trägern der Bewegung nun wirklich nicht besonders viel hielten. Die demonstrierenden, Transparente schwingenden, Sitzstreik initiierenden, randalierenden Bürgersöhnchen &#8211; in den Augen des Politbüros waren das nicht mehr als &#8220;anarchistische&#8221; Halbstarke ohne wahres Klassenbewusstsein. Aber immerhin gut genug, um das Fundament der Bundesrepublik zu destabilisieren. Denn um nichts anderes ging es ja auch der DDR.</p>
<p>Marek Dutschke, Sohn des Studentenführers Rudi Dutschke, erkennt in den Verstrickungen der Stasi eine Ironie der Geschichte. Denn, <a href="http://carta.info/9753/ironie-der-geschichte-mit-dem-mord-an-ohnesorg-haette-die-stasi-ihr-eigenes-grab-geschaufelt/">so Dutschke</a></p>
<blockquote><p>Falls die Stasi den Mord an Ohnesorg in Auftrag gab, so hätte sie damit ihr eigenes Grab geschaufelt.</p></blockquote>
<p>Warum? Weil es bis heute zur These der Alt-68er und ihrer Fans gehört, die Studentenbewegung habe die Bundesrepublik liberalisiert:</p>
<blockquote><p>Der Schuss aus der Pistole von Kurras hat in Westdeutschland eine ganze Generation politisiert und damit solche Energien freigesetzt, dass es möglich wurde, die Gesellschaft zu modernisieren.</p></blockquote>
<p>Und das wäre natürlich genau das Gegenteil von dem gewesen, an dem die DDR ein Interesse hätte haben können, denn der real existierende Sozialismus hatte in der Tat nun wirklich nichts mit einer modernen, liberalen Gesellschaft am Hut.</p>
<p>Die Studentenbewegung allerdings auch nicht&#8230;</p>
<p>Denn was Dutschke und Co. bis heute nicht verstehen wollen, ist, dass der Mainstream der Studenten alles, aber bestimmt keine liberale Demokratie wollte. Sie wollten den Sozialismus, je nach Präferenz den von Ho Chi Minh, Mao oder Lenin, oder alles zusammen, oder von jedem ein bisschen, vorzugsweise mit ein paar Ideen von Rudi Dutschke höchstpersönlich angereichert: Volkskommunen, &#8220;selbstorganisierte&#8221; Betriebe, Enteignungen, Ausweisungen der &#8220;reaktionären Elemente&#8221;; all das gehörte zum Programm derer, die bis heute dafür gerühmt werden, Deutschland zu dem gemacht zu haben, was es heute ist.</p>
<p>Marek Dutschke hierzu:</p>
<blockquote><p>Der Tod von Benno Ohnesorg wird als Geburtsstunde der Radikalisierung der Studentenbewegung verkürzt dargestellt. Doch er war viel mehr: Er war eine<strong> Initialzündung der Modernisierung Westdeutschlands</strong>. Denn am Anfang der sechziger Jahre herrschte ein einseitiges Streben nach Wohlstand. Der Spießbürger wollte seine Ehefrau am Herd, ein gutes Auto und finanzielle Sicherheit. Dabei  sollte die Nazi-Vergangenheit am besten verdrängt werden, während Diktatoren in der Dritten Welt unterstützt wurden. Die Kuppleiparagraphen verboten es unverheiratete Paare Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Abtreibung wurde als ein Verbrechen verfolgt. Homosexualität war nicht erlaubt. Diese Zustände verlangten Veränderung.</p></blockquote>
<p>Ja, diese Zustände verlangten Änderung. Nur hat die Studentenbewegung wenig dazu beigetragen. Wie Götz Aly <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/03/30/unser-kampfchen/">in seinem lesenswerten Buch</a> &#8220;Unser Kampf&#8221; aufgezeigt hat, waren die Bestrebungen der Studenten mitnichten freiheitlich, sondern im Kern totalitär, weil antiindividualistisch. Wer Plakate von Ho Chi- Minh hochhielt und Slogans von Mao Tse Tung skandierte, wer den Körper und die Sexualität politiserte und Gesinnungblockwarte in den WGs unterhielt; der kann viel für sich in Anspruch nehmen. Aber nicht, dass er etwas zur Aufklärung des nationalsozialistischen Verbrechen beigetragen und die Schwulen aus den Gefängnissen befreit hätte.</p>
<p>Denn die 68er hatten damit wenig zu tun. Ihr hauptsächliches Anliegen waren eben mitnichten Nazi-Vergangenheit, Abtreibungen und Homosexualität, sondern der Versuch, die Bundesrepublik als strukturell &#8220;faschistisches&#8221;, weil liberal-kapitalistisches System zu entlarven, wobei man sich, ohne &#8220;kritisch&#8221; zu hinterfragen, auf die selben Feindbilder stützte &#8211;  namentlich Amerika und Israel &#8211; wie die Kameraden auf der rechten Seite des deutschen Gartenzaunes.</p>
<p>Die Ursache für die Liberalisierung der Bundesrepublik liegt eben nicht bei ein paar Studenten mit roten Fahnen, sondern im System der Bundesrepublik selber. Mag die deutsche Gesellschaft der fünfziger und sechziger Jahre auch nicht liberal gewesen sein, die Strukturen &#8211; namentlich das politische System manifestiert durch das Grundgesetz &#8211; waren es schon. Der Prozess hin zur Liberalisierung war demnach eine zwangsläufige Folge der staatlichen Verfasstheit, denn die Verfassung war weiter als die Bevölkerung. Und das auf allen Seiten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum ich mit Ursula von der Leyen das christliche Abendland schätze]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/22/warum-ich-mit-ursula-von-der-leyen-das-christliche-abendland-schatze/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 16:00:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/22/warum-ich-mit-ursula-von-der-leyen-das-christliche-abendland-schatze/</guid>
<description><![CDATA[Religion sucks. Genauer: Christian religion sucks. Auf diese Kurzform könnte man zahlreiche Elaborat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Religion sucks. Genauer: Christian religion sucks. Auf diese Kurzform könnte man zahlreiche Elaborate linker Journalisten bringen, mit denen diese ihre Umwelt bereichern wollen. Was den Islam angeht, ist man weniger kritisch, der wird gerne auch mal gefeiert und für Schwule als Möglichkeit angepriesen, <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/06/17/wie-schwule-im-islam-lernen-ihrem-unproduktiven-dasein-doch-noch-einen-sinn-abzugewinnen/">ihrem unproduktiven Dasein doch noch einen Sinn abzugewinnen</a>. Als Christ hat man es da schwerer bei den kritischen Journalisten, z. B. bei Telepolis. Eigentlich reicht es schon, einer zu sein, um ziemlich unter Verdacht zu stehen. Am Beispiel von Ursula von der Leyen geht das so: Man unterstelle ihr <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30290/1.html">&#8220;religiöse Härte&#8221;</a>. Man kritisiere die Verwendung eines von ihr verwendeten Begriffes. Ganz wichtig: Man stelle &#8220;Verbindungen&#8221;, die nicht von selbst ersichtlich sind, in den Raum &#8211; andere nennen das Verschwörungstheorie. Gegen von der Leyen funktioniert das folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Keine Frage &#8211; sowohl für &#8220;Innocence in Danger&#8221; als auch den Bundeswirtschaftsminister stellen die &#8220;Netzsperren gegen Kinderpornographie&#8221; ein lohnendes Ziel dar, sind sie doch sowohl dafür geeignet, von den sonstigen wirtschaftlichen Problemen abzulenken, als auch weiterhin für eine gute Reputation von &#8220;Innocence in Danger&#8221; zu sorgen.</p></blockquote>
<p>Aktivitäten gegen Kinderpornographie zur Ablenkung von wirtschaftlichen Problemen? Glauben die das echt? Aber es wird noch besser. Bezüglich der Frage nach der &#8220;Heilbarkeit&#8221; von Homesexualität wird konstatiert,</p>
<blockquote><p>auch in Deutschland äußern sich <a class="link" href="http://www.tagesschau.de/ausland/linzerbischof100.html"><!--LINK_ICON--><img src="http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif" alt="[extern] " /><!--/LINK_ICON--><!--LINK_TEXT-->Kirchenmitglieder</a> weiterhin öffentlich dahingehend, dass Homosexualität heilbar ist.</p></blockquote>
<p><!--LINK--><!--/LINK-->Merkwürdig nur, dass der Link zu einem Linzer Bischof führt. Seit wann liegt Linz wieder in Deutschland? Hat man da bei Telepolis die geschichtliche Entwicklung verpasst?<!--more--></p>
<p>Statt im weiteren die Umstrittenheit von &#8220;Heilbarkeit&#8221; und &#8220;Heilbedürftigkeit&#8221; von Homosexualität seitens der christlichen Kirchen wenigstens zu erwähnen, heißt es ohne jede Differenzierung:</p>
<p class="fliess">
<blockquote>
<p class="fliess">Interessant ist hierbei, wie die Rolle der Kirche ausgeblendet wird. So wird in entsprechenden <!--LINK--><a class="link" href="http://www.religioustolerance.org/hom_spit.htm"><!--LINK_ICON--><img src="http://www.heise.de/tp/r4/icons/inline/extlink.gif" alt="[extern] " /><!--/LINK_ICON--><!--LINK_TEXT-->Studien<!--/LINK_TEXT--></a><!--/LINK--> davon gesprochen, dass Menschen nach der &#8220;Therapie der Homosexualität&#8221; in einer sexuell funktionierenden heterosexuellen Beziehung zufrieden seien. Susgeklammert [sic] wird, dass oftmals die Schuldgefühle sowie die Unzufriedenheit ob der Homosexualität erst durch die Kirche entstanden sind.</p>
</blockquote>
<p class="fliess">Doch diese Differenzierung wäre nur hinderlich bei dem Ziel, von der Leyen als religiöse Fundamentalistin oder wenigstens im Zusammenhang damit stehend zu denunzieren:</p>
<blockquote>
<p class="fliess">Diesen Zusammenhang zwischen Frau von der Leyens These und religiösen Fundamentalisten wäre noch als bloßer Zufall oder als eine bemühte Verbindung anzusehen, wäre da nicht die Tatsache, dass auf dem Christival2008, dessen Schirmherren die Bundesfamilienministerin war, nicht nur ein anberaumtes Seminar zu den Wegen aus der Homosexualität angeboten wurde (&#8230;)</p>
</blockquote>
<p class="fliess">Tatsächlich war es so, dass auch die Intervention seitens des Bundesfamilienministeriums dafür gesorgt hatte, dass das Seminar seitens der Veranstalter zurückgezogen wurde. Die Bundesregierung erklärte darüber hinaus in ihrer <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/080/1608022.pdf">Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen</a> im Bundestag ausdrücklich:</p>
<p><!--/RZ--></p>
<blockquote><p>Die vor allem in den 60er und 70er Jahren häufig angebotenen so genannten  &#8216;Konversions&#8217;- oder &#8216;Reparations&#8217;-Therapien, die auf eine Änderung von  gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten oder der homosexuellen Orientierung  abzielten, werden heute in der Fachwelt weitestgehend abgelehnt. Dies gründet  sich auf die Ergebnisse neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen, nach denen  bei der Mehrzahl der so therapierten Personen negative und schädliche Effekte  (z. B. Ängste, soziale Isolation, Depressionen bis hin zu Suizidalität)  auftraten und die versprochenen Aussichten auf &#8216;Heilung&#8217; enttäuscht wurden.</p></blockquote>
<p class="fliess">Da aber das Lügen offenbar nicht ausreicht, wird weiter denunziert. Und so wird von der Leyen zuletzt ihre Antwort auf die Frage, welche Werte sie durch das &#8220;Bündnis für Erziehung&#8221; vermitteln will, angekreidet:<!--RZ--></p>
<blockquote>
<p class="zitat">Es sind die Werte, auf denen eigentlich unsere gesamte Kultur basiert, die christlichen Werte. Man kann sie auch in ganz moderne Formen fassen: Das sind Dinge wie Aufrichtigkeit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht, Respekt, der Wert, dass jeder Mensch einzigartig ist. Also zum Beispiel im Kindergarten, dass das kleine behinderte Kind, das nicht so gut malen oder basteln kann, einzigartig ist in seinen Fähigkeiten, das sind Dinge, die werden schon ganz früh im Kindesalter gelegt und da wollen wir heute mit den beiden großen Kirchen einen Auftakt starten.</p>
</blockquote>
<p class="zitat">Und das geht nun gar nicht: <em>Aufrichtigkeit, Vertrauen, Verlässlichkeit, Rücksicht, Respekt, der Wert, dass jeder Mensch einzigartig ist. </em>Solche Linke wissen schließlich mit Peter Singer, dass der Wert menschlichen Lebens relativ ist und Menschenaffen weitaus mehr Respekt verdienen als behinderte Menschen. Gnade uns Gott vor solchen Kirchen- und Religionskritikern.</p>
<p><!--/RZ--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Deutsche Polizisten schützen die Sexisten"]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/22/deutsche-polizisten-schutzen-die-sexisten/</link>
<pubDate>Fri, 22 May 2009 09:25:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/22/deutsche-polizisten-schutzen-die-sexisten/</guid>
<description><![CDATA[So die üblichen Verdächtigen unter den Demonstranten gegen den Kongress in Marburg. Demonstranten, v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/1766345_Psychologen-Kongress-in-Marburg-Protest-gegen-Homo-Heiler.html">So die üblichen Verdächtigen</a> unter den Demonstranten gegen den Kongress in Marburg. Demonstranten, von denen man wieder einmal den Eindruck bekommen muss, als gehe es ihnen nicht um das berechtigte Anliegen einer selbstbestimmten Liebe und Sexualität, sondern um Politik und das Aufmachen einer Front gegen alle antirevolutionären Elemente. Kindische Plakate wie &#8220;Smash Homophobia&#8221; und aufblasbare Sexpuppen waren natürlich auch dabei, alles dazu angetan, der Mehrheitsgesellschaft erneut zu suggerieren, bei der Schwulenbewegung handelt es sich um eine Spätausgabe postpubertierender, verwöhnter Reihenhausschnösel, die demonstrieren, weil sie ansonsten nichts mit ihrem Leben anzufangen wissen. Und dass es die Aufgabe der Polizei ist, einen genehmigten Kongress zu schützen, haben diese clownesken Berufsprotestierer immer noch nicht verstanden.</p>
<blockquote><p>Etwa 1000 Menschen zogen gestern mit Luftballons, Regenbogenfahnen und grellen Perücken durch die Marburger Innenstadt, um gegen den Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge zu protestieren. Im Vorfeld waren mehr als 40 christliche und private Häuser mit Parolen beschmiert worden.</p></blockquote>
<p>Wie schön! Das wird unsere Gegner überzeugen, wie falsch sie liegen und sie erneut animieren, den nächsten Text über den Totalitarismus &#8220;der Schwulen&#8221; noch schneller zu veröffentlichen als bisher geplant.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Postmoderne gleichgeschlechtliche Begehrensforschung]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/21/postmoderne-gleichgeschlechtliche-begehrensforschung/</link>
<pubDate>Thu, 21 May 2009 08:00:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/21/postmoderne-gleichgeschlechtliche-begehrensforschung/</guid>
<description><![CDATA[Dr. Marc Oliver Thielen, Erziehungswissenschaftler aus Frankfurt, hat eine preisgekrönte Dissertatio]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dr. Marc Oliver Thielen, Erziehungswissenschaftler aus Frankfurt, hat eine <a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/177529/">preisgekrönte Dissertation</a> geschrieben, die sich mit &#8220;Migration, Männlichkeit und Sexualität in biografischen Erzählungen iranischer Männer in Deutschland&#8221; befasst. Wohlwollend aufgenommen wurde an Thielens Arbeit u.a. der sprachliche Duktus und die kritische Reflektion des alltäglichen Sprachterrors, der dafür sorgen wird, dass sich durch die Dissertation garantiert niemand auf den Schlips getreten fühlen muss und dass sie auch noch in fünfzig Jahren garantiert niemand versteht:</p>
<blockquote><p>Darüber hinaus gewinnt die Arbeit durch eine kritische Reflektion bestimmter Begrifflichkeiten. Hierzu gehören Definitionen wie &#8220;Sodomie&#8221; und &#8220;Homosexualität&#8221;, für die respektvollere Begriffe wie z. B. &#8220;gleichgeschlechtliches Begehren&#8221; gesetzt werden. Überdies spricht der Verfasser an keiner Stelle von &#8220;defizitären Sprachkenntnissen&#8221; seiner Interviewpartner, sondern von &#8220;Sprachdifferenz&#8221;, was eine Voraussetzung nicht nur für eine vorurteilsfreie Forschung sondern auch für einen interkulturellen Zugang ist. Zur Reformierung der Wissenschaftssprache gehört auch, dass keine binäre Aufteilung zwischen &#8220;tolerantem Westen&#8221; und &#8220;repressivem Orient&#8221; entsteht und Migration als Befreiung, als Sicherung der Lebensentwürfe diskutiert wird.</p></blockquote>
<p>Fragt sich bloß, warum Migration als Befreiung und Sicherung der Lebensentwürfe angesehen wird, wenn die binäre Aufteilung &#8220;toleranter Westen&#8221;, &#8220;repressiver Orient&#8221; keinerlei Realitätsbezug hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Systemkritik als Auftrag]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/16/systemkritik-als-auftrag/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 16:00:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/05/16/systemkritik-als-auftrag/</guid>
<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den Linken stehen Liberale unter dem Generalverdacht bräsig, konformistisch, angepas]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Im Gegensatz zu den Linken stehen Liberale unter dem Generalverdacht bräsig, konformistisch, angepasst und unkritisch zu sein. Sie demonstrieren nicht gegen die Globalisierung, nicht gegen den Klimawandel, nicht gegen &#8220;rechts&#8221; und engagieren sich überhaupt nie für das Gute, Edle und Wahre. Dafür kriechen sie jedem Bankmanager in den Hintern und nehmen in ihren protzigen Villen täglich ein Geldbad à la Dagobert Duck. So das Klischee.</p>
<p>Nein, das &#8220;kritische Bewusstsein&#8221; der Liberalen ist wahrlich nicht sonderlich ausgeprägt. Oder doch? Nun ja, bei mir schon, nur erstreckt sich dieses Bewusstsein eben (auch) in Bereiche hinein, welche Linken naserümpfend als einer kritschen Betrachtung nicht für würdig empfinden. Dazu gehören vorzugsweise ihre eigenen Projekte. Wie z. B. die öffentlich finanzierten Beauftragten für gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, die, außer in Bayern, mittlerweile auf jeder Landesebene anzutreffen sind.</p>
<p>Da Adrian, nach langer Pause, wieder eine gleichgeschlechtliche Lebensweise anstrebt, hat er sich für die nächsten Wochen vorgenommen, diesen Beauftragten in Berlin zu testen. Wofür ist dieser da, was macht der den ganzen Tag, kann dieser mir in irgendeiner Weise behilflich sein? Ist diese Behörde also zu irgendetwas nütze oder lediglich eine gut dotierte ABM-Stelle für überzählige Soziologen und Politiker, denen es nicht vergönnt war, einen guten Listenplatz zu ergattern?</p>
<p>Wahrhaft renitente, aufrührerische, systemkritische Fragen. So richtig links eben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht der Schwulenhass, die Islamophobie ist das Problem!]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/04/15/nicht-der-schwulenhass-die-islamophobie-ist-das-problem/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:00:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/04/15/nicht-der-schwulenhass-die-islamophobie-ist-das-problem/</guid>
<description><![CDATA[Der Berliner Senat hat eine Broschüre veröffentlicht die vorgibt, das Problem der Homophobie in Migr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Berliner Senat hat eine <a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb_ads/homophobie24.pdf">Broschüre</a> veröffentlicht die vorgibt, das Problem der Homophobie in Migrantencommunities zu beleuchten, beim näheren Hinsehen aber lediglich die alte Leier abspielt, dass nicht etwa Homophobie, sondern Rassismus bzw. &#8220;Islamophobie, auch (und gerade?) durch Schwule, das eigentliche Problem seien.</p>
<p>Unter den sieben in der Broschüre aufgeführten Themenfeldern, findet sich gerade einmal eine, die sich mit Strategien gegen Homophobie unter Migranten auseinandersetzt. Alle anderen vermengen unter der klassisch linken Ägide, das alles mit allem zusammenhänge, alles mit allem, so dass sich zwangsläufig der Eindruck festsetzen muss, dass sich zwischen Homos und homophoben Migranten in den einschlägig bekannten Vierteln eine Spannung aufgebaut hat, an der beide Seiten gleichermaßen Anteil haben. Und dass Queer-Theorie und postkoloniales &#8220;Der Islam ist gut, nur der Westen ist schlecht&#8221;-Gerede nicht zu kurz kommen, muss man von einer von einem rot-roten Senat finanzierten Broschüre wohl erwarten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[San Franciscos Sündenbock]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/04/08/san-franciscos-sundenbock/</link>
<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 16:00:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/04/08/san-franciscos-sundenbock/</guid>
<description><![CDATA[Auch wenn es zuweilen Spaß macht sich über linke Schwulenbewegte lustig zu machen &#8211; heißen sie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auch wenn es zuweilen Spaß macht sich über linke Schwulenbewegte lustig zu machen &#8211; heißen sie nun <a href="http://gaywest.wordpress.com/?s=Rosa+von+Praunheim">Rosa von Praunheim</a> oder &#8220;<a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/06/16/sexismus-grun-und-schwul/">Apfelmaik</a>&#8221; -, ist es doch immer nur dann angebracht, wenn es angebracht ist. Nicht der Fall ist dies bei der Kritik, die Stephen H. Miller an San Franciscos Bürgermeister Gavin Newsom übt. Newsom ist ein <em>Progressiver </em>par excellence, der das konservative Amerika leicht auf die Palme bringen kann: ein Anhänger der Klimakatastrophe, der Reduzierung von Schusswaffen und eben auch der Homo-Ehe.</p>
<p>Er war es, der im Jahr 2004 Schwulen und Lesben per Verordnung erlaubte, sich in San Francisco trauen zu lassen. Er weiß was er an der <em>Community </em>der Stadt hat. Was das Thema Eheöffnung angeht, ist Newsom ein Verbündeter. Das er in anderen Fragen &#8220;zu links&#8221; ist, sollte doch dann keine Rolle spielen, oder? <a href="http://www.indegayforum.org/blog/show/31767.html">Nicht für Miller</a>.<!--more--></p>
<p>Anlass seiner kleinlichen Moserei ist <a href="http://www.thetaskforce.org/press/releases/pr_032609">die Ehrung Newsoms</a> durch die National Gay &#38; Lesbian Task Force, für dessen Eintreten in Fragen der Gleichberechtigung. Miller kann das augenscheinlich nicht verstehen. Und warum? Wegen Frank Schubert.</p>
<p>Frank Schubert, ein Gegner der Homo-Ehe, zeichnet verantwortlich für einen Kampagnenfilm, dem er zugute hält, entscheidend für den Erfolg von Proposition 8 gewesen zu sein, jenem Volksentscheid also, der Schwulen und Lesben in Kalifornien das Eherecht wieder entzog. Für diesen <em>mutigen Kampf gegen die Homolobby</em> wurde Schubert nun in Washington D.C. <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/04/06/BATB16SIEP.DTL">ausgezeichnet</a>:</p>
<blockquote><p>Schubert and his crew were honored at the American Association of Political Consultants&#8217; annual meeting in Washington, D.C., for their successful fight to pass Proposition 8 in November, which banned same-sex marriage in California.</p></blockquote>
<blockquote><p>Schubert acknowledged that half the crowd at the Gaylord hotel ballroom didn&#8217;t agree with his stance.</p>
<p>Still, he was happy to give the political pros from across the country a 45-minute seminar on his victorious campaign, where he was asked: &#8220;How did you come from 14 points behind in the polls and win?&#8221;</p>
<p>Well, Schubert explained, they were very disciplined, they had tremendous support from the faith community and they had &#8220;a gift from God: Gavin Newsom.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und was hat Newsom nun genau gemacht? Schauen wir uns doch einmal das Werk Schuberts an:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/4kKn5LNhNto&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/4kKn5LNhNto&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das Publikum jedenfalls zeigte sich ob des Filmes <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2009/04/06/BATB16SIEP.DTL">äußerst amüsiert</a>:</p>
<blockquote><p>Whereupon Schubert showed the same-sex-marrying San Francisco mayor delivering his infamous &#8220;it&#8217;s gonna happen, whether you like it or not&#8221; line that became the anchor for Schubert&#8217;s TV campaign.</p>
<p>The place exploded in laughter.</p></blockquote>
<p>Sehr lustig, fürwahr! Auch wenn ich diesen Humor nicht verstehen kann. Denn Newsom hat Recht! Die Eheöffnung wird es geben! Früher oder später, auch in Kalifornien, und zwar unabhängig davon ob es den Gegnern nun gefällt oder nicht. Es ist grotesk, wie Newsom für diese Worte quasi zum Verantwortlichen für das Scheitern von Proposition 8 gestempelt wird, noch grotesker ist allerdings, dass Stephen H. Miller auf diesen Zug aufspringt:</p>
<blockquote><p>Like many on the left, Newsom gets credit for standing up for marriage equality, but he did so in a way that spoke to the gay community and our supporters, while letting opponents of same-sex marriage know just what he thought of them.</p></blockquote>
<p>Und das ist natürlich unverzeihlich. Denn wenn man eines nicht darf ist es, den Gegnern der Eheöffnung zu sagen, was man von ihnen hält.</p>
<blockquote><p>That didn&#8217;t work out so well in the end, did it. But it&#8217;s the mindset of today&#8217;s progressive activism, which directs its energy inward on group affirmation rather than outward on constructive engagement with those who see the world through a very different lens.</p></blockquote>
<p>Man darf Herrn Miller daran erinnern, dass die Entscheidung in Kalifornien äußerst knapp war und dass, wäre es anders gekommen, Newsoms Aussage jetzt wahrscheinlich als Prophezeiung gefeiert würde. Ihn und die &#8220;Progressiven&#8221; aber quasi zu Sündenböcken zu machen ist absurd.</p>
<p>Denn die Kampagnen für die Beibehaltung des Ehestatus waren konstruktiv, gut durchdacht und wohlüberlegt. Jedem, der die Schlacht verfolgt hat, wurde vor Augen geführt, dass es eben mal wieder die Gegenseite war, die sich in Populismus, Vorurteilen und geradezu aberwitziger Logik verstiegen hat. Ihre Weltsicht ist allzu bekannt und für konstruktive Argumente nicht zugänglich: Der Homosexuelle ist die größte Gefahr auf diesem Planeten. Punkt!</p>
<p>Und auch wenn die Schwulenfeinde heute nicht mehr so zahlreich sind und oberflächlich intelligenter daherkommen: An diesem Kern ihrer dümmlichen Phrasen und Vorurteile hat sich nichts geändert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum konservative Schwule den FKK-Strand nur mit Badehose betreten]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/04/03/warum-konservative-schwule-den-fkk-strand-nur-mit-badehose-betreten/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 16:00:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Gegensatz zu meinem Kollegen Adrian habe ich mich noch nicht entschieden, wie ich am 26. April ab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/03/24/ja-zum-homo-unterricht/">Im Gegensatz zu meinem Kollegen Adrian</a> habe ich mich noch nicht entschieden, wie ich am 26. April abstimmen werde. Zwar ist auch mir der Staat keineswegs grundsätzlich suspekt, aber für die Kirche gilt dasselbe. Die Berliner LSU, die Lesben und Schwulen in der Union, haben sich jetzt &#8211; anders als der LSVD &#8211; <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10210">für &#8220;Pro Reli&#8221; ausgesprochen</a>. Zur Begründung sagte Eike Letocha, LSU-Vorsitzender in Berlin:</p>
<blockquote><p>Als Lesben und Schwule in der Union ist uns die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein hohes Gut.</p></blockquote>
<p>Gegen die skurile Argumentation der &#8220;Pro Ethik&#8221;-Anhänger, die vom &#8220;wählen müssen&#8221; sprechen, hält Letocha fest:<!--more--></p>
<blockquote><p>Dem Volksbegehren geht es vor allem um die Wahlfreiheit von Eltern und Schülern. Wer hier von Wahlzwang spricht, hat ein merkwürdiges Freiheitsverständnis. Wahlzwang gab es in Deutschland zu anderen Zeiten und die wünscht sich niemand zurück.</p></blockquote>
<p>Die Sorge, ein Sieg von &#8220;Pro Reli&#8221; würde homophoben Kräften Aufschub geben, wird zumindest durch eine prominente Stimme nicht bestätigt:</p>
<blockquote><p>Pro-Reli-Chef Christoph Lehmann freute sich über die Unterstützung der konservativen Schwulen und Lesben: &#8220;Das zeigt, dass wir für Toleranz stehen&#8221;, so Lehmann.</p></blockquote>
<p>Wenn man allerdings die Kommentare bei queer.de liest, wird deutlich, wer nicht im geringsten tolerant ist: Jene Schwulen, die Konservative für die Ausgeburt des Bösen und die CDU für durch und durch homophob halten und Politik mit Anpassung verwechseln. Mit anderen Worten: Alle, die die sexuelle Revolution nicht jetzt und sofort wollen, sind böse. Wer sie überhaupt nicht will, ist ein Faschist. Mindestens. Nebenbei wird allerdings deutlich, dass die Vermessenheit, mit der manch einer meint, das Christentum für überflüssig erklären zu können, zu einer gewissen Geschichtsvergessenheit führt. So merkt ein queer.de-Leser namens QueenMargrethe an:</p>
<blockquote><p>Was immer als &#8220;christliche Werte&#8221; bezeichnet wird, sind doch in den meisten Fällen &#8220;Werte&#8221;, die man als menschlich bezeichnen kann; Werte, die ein Mensch mit halbwegs gesundem Verstand für selbstverständlich halten müsste und nicht von &#8220;Gott&#8221; gegeben sind oder irgendetwas mit christlich zu tun haben&#8230;,</p></blockquote>
<p>und verkennt dabei, wie die von ihm als &#8220;menschlich&#8221; bezeichneten Werte in die Welt gekommen sind, nicht zuletzt nämlich durch Juden- und Christentum. Ganz zur Sache argumentiert Leser &#8220;Alexander&#8221;:</p>
<blockquote><p>eike soll lieber wieder im sommer in tommy hilfiger badehöschen am fkk strand rumhüpfen und erwachsenen die politik überlassen !</p></blockquote>
<p>Wodurch &#8220;Alexander&#8221; vermutlich neben der sexuellen Befriedigung beim Anblick des von ihm für jugendlich gehaltenen Letocha seine Phantasie pflegen könnte, einzig und allein zu wissen, was Politik ist: Ausschließlich das, was man selbst für richtig hält. Diese Art von Selbstgewissheit scheint auch einen weiteren Leser auszuzeichnen, der sich mitzuteilen bemüßigt fühlt:</p>
<blockquote><p>Die LSU wendet sich damit gegen Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben</p></blockquote>
<p>Um diese aber zu fördern, hat man ganz gewiss links zu sein. <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/03/31/antifaschismus-zum-abgewohnen/">Auch wenn die Linken es nicht immer so sehr mit uns haben</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schöne schwule Einfalt]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/21/schone-schwule-einfalt/</link>
<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 18:27:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/03/21/schone-schwule-einfalt/</guid>
<description><![CDATA[Ein amerikanischer Ringkämpfer, der aufgrund eines in einem schwulen Pornoportal veröffentlichten Wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein amerikanischer Ringkämpfer, der aufgrund eines in einem schwulen Pornoportal veröffentlichten Wichsvideos einigen Ärger hatte, hat sich als heterosexuell geoutet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin hetero, aber in den Internetforen reißen die Leute viele Schwulenwitze über mich. Das ist mir aber egal&#8221;, erklärte Donahoe in einem Interview mit dem &#8220;Boston Globe&#8221;.</p></blockquote>
<p>Die ganze Aufregung um das Video versteht Donahoe bis heute nicht:</p>
<blockquote><p>Ich hab nichts Illegales getan. Ich hab niemandem wehgetan. Ich denke, ich habe hier keine Fehler gemacht. Warum sollte ich mich bei jemandem entschuldigen?.</p></blockquote>
<p>Die Entscheidung seiner ehemaligen Uni, ihn wegen des Videos von der Hochschule zu verweisen, findet er angesichts von nicht geahndetem Fehlverhalten Anderer nicht nachvollziehbar:</p>
<blockquote><p>Ich denke, es war unfair von Nebraska, mich rauszuschmeißen. Erstens, gibt es viele Athleten im Team, die mit Alkohol am Steuer erwischt wurden oder in Schlägereien verwickelt waren. Das ist für die Uni-Bosse wohl in Ordnung. Aber sich nackt filmen zu lassen ist deren Ansicht nach wohl schlimmer als betrunken Auto zu fahren und das Leben anderer zu riskieren.</p></blockquote>
<p>So weit, so sympathisch. Merkwürdig ist allerdings <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10155">die Überschrift, unter der die Meldung bei queer.de zu finden ist</a>:<!--more--></p>
<blockquote><p>Schade: Porno-Ringkämpfer ist eine Hete</p></blockquote>
<p>auf einem Blog zu lesen und damit etwas über den Geschmack eines schwulen Bloggers zu erfahren, ist eine Sache. Was aber macht eine solche Formulierung auf einem Internetportal, das über Ereignisse mit Nachrichtenwert berichtet und in der Lage sein sollte, Kommentare vom redaktionellen Teil zu trennen? Oder glaubt man bei queer.de, dass alle Schwulen denselben Männergeschmack haben? Dann würde die Formulierung im Namen eines imaginären schwulen Kollektivs Sinn ergeben. Dem aber widerspricht bereits dieser  Kommentar:</p>
<blockquote><p>Der Typ hat zwar ein nettes Gesicht, aber sonst ist an ihm überhaupt nix dran. Da hat man ja Angst, daß er wie ein Streichholz durchknickt.</p></blockquote>
<p>Doch seien wir mal ehrlich. &#8220;Liegt das nicht allein an den sozialen Verhältnissen?&#8221;, fragt sich ein anderer Kommentator, es sei doch</p>
<blockquote><p>erstaunlich, was sogenannte Heten in den USA für viel Geld alles tun. Das erkläre ich mir mal mit dem dortigen fehlenden sozialen Netz.</p></blockquote>
<p>Andererseits: Wie bedeutsam ist schon die soziale Situation gegenüber der Frage nach der sexuellen Orientierung?</p>
<blockquote><p>Ich will es ihnen nicht in Abrede stellen, heterosexuell zu sein, und möchte ihnen das gut und gerne glauben, zumal er, der Pornoringer, ja nur gewichst hat, was, auch wenn diese Szene auf Schwulenseiten zu betrachten war, noch lange nichts darüber aussagt, ob jemand schwul oder hetero ist.</p></blockquote>
<p>Heteros wichsen nämlich auch, jawoll! Wobei, weiß ein anderer, die das aus Prinzip &#8211; und auch nicht für Geld &#8211; nicht in schwulen Foren machen, weshalb die Diagnose klar ist:</p>
<blockquote><p>Hete und im schwulen Internetvideo aktiv dabei&#8230;.naja&#8230;da will wohl jemand den &#8220;guten&#8221; Ruf retten&#8230;.aber da sag ich nur: Ist der Ruf erst ruiniert&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Er sollte dazu stehen&#8230;&#8230;</p></blockquote>
<p>Wenn ein Hetero also sagt, er sei hetero, dann meint er damit nicht etwa, er sei hetero, sondern will damit nur verschleiern, dass er in Wirklichkeit schwul ist. So einfach ist die Welt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stil und Konsequenz]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/28/stil-und-konsequenz/</link>
<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 17:00:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/28/stil-und-konsequenz/</guid>
<description><![CDATA[Oft nahm er sich vor, zum Kraftsport zu gehen, doch das endete voraussehbar: Er schlief mit einem ac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Oft nahm er sich vor, zum Kraftsport zu gehen, doch das endete voraussehbar: Er schlief mit einem achtzehnjährigen Kraftsportler.</p></blockquote>
<p>Was für ein Fehler! Dieses Buch am Ende eines Wochenendes in die Hand zu nehmen und dann der Montag Morgen, Arbeit, keine Zeit zum Weiterlesen. &#8220;Der letzte Kommunist&#8221; von Matthias Frings erzählt das &#8220;traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau&#8221;, eines schwulen Kommunisten, der 1989 aus der BRD in die DDR übersiedelte. Gleich zu Beginn bringt Frings ein Plädoyer für Individualismus. Angenehme Überraschung. Und mehr davon: Humor ist angesagt, bei Frings und auch bei Schernikau. Eine Kostprobe:<!--more--></p>
<blockquote><p>&#8220;Chinesisches Roulette&#8221; hatten wir in einem Fassbinder-Film kennengelernt und waren seitdem süchtig. Ein Mitglied der Runde verlässt den Raum, während die anderen festlegen, wer von den Anwesenden zu erraten ist. Dann wird die Tür geöffnet, und der ahnungslose Mitspieler hat drei Fragen, die er jedem stellen darf. Die Fragen müssen mit der Formulierung &#8220;Was wäre die gesuchte Person als &#8230;?&#8221; beginnen: Was wäre die gesuchte Person als &#8230; Oper, Schuh, Drama, Heißgetränk, Geschlechtskrankheit, Auto, Unterwäsche? Aus diesen Zuschreibungen ergibt sich ein Charakterprofil &#8211; oder auch nicht. Der Witz des Spiels liegt nicht im Raten, sondern in der Erkenntnis, wie die anderen einen sehen. Einmal war Ronald zu erraten gewesen, und als die Frage lautete: &#8220;Was wäre die Person als Muse?&#8221;, schrie jemand wie aus der Pistole geschossen: &#8220;Eine Pampelmuse!&#8221; (Matthias Frings: Der letzte Kommunist, Berlin, S. 243)</p></blockquote>
<p>Doch neben Humor charakterisierte Schernikau mindestens genauso auch sein Stil. Entsprechend konnte die Liebe zur DDR nicht frei sein von Ambivalenz. Zur DDR, die keinen Platz hatte für eine wie Nina Hagen. Wie konnte es einer wie Schernikau da nur aushalten? Schließlich gehörte er &#8211; nebst anderen Schwulen &#8211; zu denen, die auf linken Demos regelmäßig auffielen, weil sie viel zu gut gekleidet waren, wie Frings kolportiert. Andererseits geht auf Schernikaus Konto auch ein Satz wie</p>
<blockquote><p>das schönste bauwerk europas ist die mauer. (393)</p></blockquote>
<p>Frings glättet nichts daran und verschweigt auch nicht seine Empörung darüber. Schernikaus Zweifel an der DDR waren ganz eigene:</p>
<blockquote><p>wird die ddr es je schaffen, ein diskolied herzustellen, das mit dem superhit ymca mithalten kann? (393)</p></blockquote>
<p>Frings hingegen umtrieben andere Sorgen. In seinem Lob der Unterhaltsamkeit, das in Deutschland in der Regel als ein Vorwurf formuliert werde, fehlt Frings nicht viel zu einem Loblied auf Amerika. By the way: Selbst Schernikau konnte offenbar konstatieren, dass im Westen die besseren Filme gemacht werden, mit einem Augenzwinkern, versteht sich. Als Frings schließlich, auf Einladung von Thomas Hermanns, aber das ist eine andere Geschichte, die im Buch natürlich auch ihren Platz hat, als Frings also höchstpersönlich nach New York aufbricht und seine Vorurteile hierlässt, entdeckt er ein ihm bisher unbekanntes Amerika:</p>
<blockquote><p>Unterhaltung, das war hier eine Arbeit, vor der man den Hut zog. Ein Norman Mailer stand auf der gleichen Ebene wie Liza Minelli, in den Journalen fand sich das Porträt über Paul Auster gleich neben dem Shirley McLaines. Die Unterscheidung zwischen U und E hätte kein Amerikaner verstanden, beides galt als Teil der Kultur. (341)</p></blockquote>
<p>Das Buch ist, wie Sie sehen, keine reine Biografie von Schernikau. Dafür steht zuviel über Frings drin. Z.B. die Anekdote aus Frankfurt, Jahreswende 83/84, wo Frings mit <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/10/29/warum-schwule-an-ihrer-diskriminierung-selbst-schuld-sind-wenn-sie-sich-nicht-rechtzeitig-outen/">Elmar Kraushaar</a> ein schwules Kulturfestival organisiert und beide sich dafür von linken Schwulen, die sie doch selber waren, anonym beschimpfen lassen müssen, als Mittelklasseschwule, Großstadtspießer, Kolonisatoren der lokalen Szene, die sich ausgegrenzt fühlte vom Programm. Überhaupt, die linken Schwulen. Die stets Bescheid wußten und die Moral für sich gepachtet hatten. Wers anders sah, war Klassenfeind. Was die wohl zur Politik-Definition von Schernikau gesagt hätten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich zu allen nett sein wollte, mit denen ich nicht schlafe, hätte ich viel zu tun. Also bin ich zu denen nett, mit denen ich schlafe. Das ist Politik.&#8221; (312)</p></blockquote>
<p>Lust auf mehr? Matthias Frings liest aus &#8220;Der letzte Kommunist&#8221;. Wann und wo, steht <a href="http://www.aufbauverlag.de/index.php4?page=28&#38;show=19244">beim Verlag</a>.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/cN2J3DaQ6VM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/cN2J3DaQ6VM&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gib uns Tiernamen, Detlev!]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/27/gib-uns-tiernamen-detlev/</link>
<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 17:00:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/27/gib-uns-tiernamen-detlev/</guid>
<description><![CDATA[Wenn Linke ihren Schwulenhass politisch korrekt formulieren, benutzen sie als Alibi gerne ihren Hass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wenn Linke ihren Schwulenhass politisch korrekt formulieren, benutzen sie als Alibi gerne ihren Hass auf alles Bürgerliche. Was böte sich da besser an als der aktuelle Streit um die Kölner CSD-Charta? An der Hatz auf die schwulen Spießer beteiligt sich jetzt auch die Neue Rheinische Zeitung. Unter dem vielsagenden Titel <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13483">&#8220;Schwule Anstandswauwaus&#8221;</a> &#8211; wenn man Schwule schon nicht mehr als die Säue bezeichnen kann, für die man sie hält, dann wenigstens als Hunde &#8211; dekliniert ein <span class="text_small">Hans Detlev v. Kirchbach dort durch, wofür Schwule in den Augen von Linken seiner Provenienz auf der Welt sind. Dabei gerät ihm jedoch einiges durcheinander und so erklärt er das hier zum Anliegen des KLuST:<!--more--><br />
</span></p>
<blockquote><p>Nun sollen ordnungsliebende Lesben und Schwule selbst die Polizei anfordern, um andere Lesben und Schwule in Handschellen abführen zu lassen, die sich irgendwie nicht sauber, wohlanständig, staatsfromm und möglichst noch kirchenkompatibel aufführen.</p></blockquote>
<p>Dabei ist das mit den Handschellen ausschließlich von Kirchbachs eigener Fetisch-Fantasie entsprungen. An keiner Stelle hat der KLuST derartiges verkündet. Auch das <em>sauber, wohlanständig, staatsfromm und möglichst noch kirchenkompatibel </em>ist ausschließlich auf von Kirchbachs Mist gewachsen. Wobei ich persönlich weder etwas gegen Sauberkeit noch etwas gegen Anstand habe. Auch der Staat ist mir nicht prinzipiell suspekt, ja nicht einmal die Kirche. Aber damit reihe ich mich dann wohl ein in die Phalanx von deutschen Priestern und Soldaten:</p>
<blockquote><p><span>So staatstragend wie etwa Volker Becks „Schwulenverband in Deutschland“ oder eben KluST sind vielleicht gerade noch die Deutsche Bischofskonferenz oder der Bundeswehrverband.</span></p></blockquote>
<p><span>Was nun hat sich der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland, wie <em>Volker Becks Verband</em> korrekt heißt, in den Augen von Herrn von Kirchbach zu Schulden kommen lassen?</span></p>
<blockquote><p><span>Konservativ-integrative Forderungen wie standesamtliche Trauung mit “Hochzeitsglocken“ und kirchlichem Ehesegen, ungehinderte Karriere in der Bundeswehr, und auch die Entpolitisierung namentlich des CSD &#8230;</span></p></blockquote>
<p><span>belegen in Wahrheit nur eines, den Monopolanspruch des Herrn von Kirchbach und seiner Genossen auf die Definition dessen, was <em>politisch</em> ist und was nicht. Nach einer rhetorischen Frage, der nämlich,<br />
</span></p>
<blockquote><p><span>Ob das allerdings in Köln nicht nur auf die Funktionäre, sondern auch auf die „Community“ zutrifft, </span></p></blockquote>
<p>folgt die Antwort auf dem Fuß:</p>
<blockquote><p><span>Die meisten Schwulen wollen nicht auffallen, nicht provozieren, nicht erkennbar &#8220;anders&#8221;, sondern &#8220;normal&#8221; sein. </span></p></blockquote>
<p><span>Dabei geht das nun wirklich nicht, man hat schließlich einen Fünfjahresplan zu erfüllen. Feigheit vor dem Feind gehört nicht dazu:</span></p>
<blockquote><p><span>Wenn aber in Rom ein schwules Pärchen mit Steinen beworfen wird, in Berlin gar innerhalb eines Jahres eine Welle von Gewalttaten gegen Schwule und Lesben stattfindet, dann warnen im Internet sogleich verängstigte Stimmen davor, sich überhaupt als schwul erkennen zu lassen. </span></p></blockquote>
<p><span>Dabei steht für von Kirchbach fest, wie Schwule sich in der Öffentlichkeit kenntlich zu machen haben, auch wenn das dem KLuST und anderen Spießern angeblich nicht gefällt:<br />
</span></p>
<blockquote><p><span>Dem einen paßt vielleicht ein knapper Fummel nicht, dem anderen sticht ein blanker Po ins Auge, dem nächsten, wer weiß, geht eine „unanständige“ politische Parole wider den Strich. </span></p></blockquote>
<p><span>Schwule sind also entweder Tunten oder haben einen nackten Arsch, lassen in jedem Fall jeden Anstand vermissen. Da darf ein Blick in die Geschichte nicht fehlen, schließlich ist die Kölner CSD-Charta nicht der erste Versuch, die Teilnehmer eines CSD einem strengen Regiment zu unterwerfen. Meint jedenfalls von Kirchbach:<br />
</span></p>
<blockquote><p>Vergleichbares geschah 1997 in Berlin. Die vom reichshauptstädtischen CSD-Regime herbeigerufene Polizei des berüchtigten CDU-Innensenators Schönbohm prügelte eine störende linke Gruppe aus dem staatstragenden Umzug der Sauberschwulen &#8211; einschließlich ihres „provozierenden“ Maskottchens, einer drei Meter hohen Ratte.</p></blockquote>
<p>Der CDU-Politiker Landowsky hatte zuvor im Berliner Abgeordentenhaus <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2017397">in einer Haushaltsdebatte erklärt</a>:</p>
<blockquote><p>Wo Müll ist, sind Ratten, und wo Verwahrlosung herrscht, ist Gesindel. Das muss in der Stadt beseitigt werden.</p></blockquote>
<div>Besagte linke Gruppe hatte daraufhin nichts Besseres zu tun, als den Satz auf sich zu beziehen, und sich daher mit einem sogenannten Rattenwagen in den Berliner CSD zu begeben, von dem aus dann andere Teilnehmer der Parade mit Schlamm beworfen wurden. Womit sie sich als linke Ratten offenbar direkt ins Herz von Herrn von Kirchbach gebeamt hatten, der eine Vorliebe dafür zu haben scheint, Schwule mit Tiernamen zu belegen.</div>
<p>Das größte Missverständnis &#8211; die &#8220;Säuberung&#8221; des Kölner CSD verdanke sich einer antilinken Motivation &#8211; wäre von Kirchbach übrigens erspart geblieben, hätte er nur <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/02/13/linksruck-beim-colognepride/">rechtzeitig Gay West gelesen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[And the Oscar goes to ... "Little freaky Queer Guy"]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/24/and-the-oscar-goes-to-litle-freaky-queer-guy/</link>
<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 17:00:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Man stelle sich für einen Augenblick vor, man lebe als Schwuler in einem als &#8220;schwul&#8221; au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Man stelle sich für einen Augenblick vor, man lebe als Schwuler in einem als &#8220;schwul&#8221; ausgewiesenen Viertel in irgendeiner deutschen Großstadt. Die Freunde sind schwul, der Bäcker ist schwul, der Friseur sowieso und auch der Capuccino im schwulen Café. Buchhandlungen werden nur besucht, wenn an der Eingangstür die Regenbogenfahne weht und mindestens die Hälfte des Bestandes an Büchern sich um multiple männliche Orgasmen, Arschgymnastik und Schwanztraining dreht. Zum CSD geht man jedes Jahr als Papst im rosa Tutu, um auf die grausame Repression Schwuler durch das Christentum hinzuweisen, das Hängen von Schwulen in islamischen Ländern geht einem aber am Arsch vorbei, weil andere Länder nun mal andere Sitten haben und überhaupt &#8220;schwul&#8221; ja eh nur eine repressiv heteronormative Kategorie des Westens ist. In der grellpink gestrichenen Wohnung, dekoriert mit Federboas und SM-Spielzeug, steht unübersehbar ein Altar für Rosa von Praunheim und der Fernseher empfängt nur schwule Sendeformate und sollte doch mal ein Heteropaar erscheinen, schaltet sich der Kasten automatisch aus.</p>
<p>Für heute Abend hat man seine schwulen Freundinnen zu sich nach Hause geladen, um sich proseccotrunken die Oscar-Verleihung anzuschauen. <!--more-->Normalerweise würde der Fernseher das nicht zulassen und gewöhnlich würde man sich so etwas auch nicht anschauen &#8211; schließlich sind die Oscars der Inbegriff schamlosen Kommerzes &#8211; doch was will man machen? &#8220;Milk&#8221; wurde in neun Kategorien nominiert und, nun ja, ein schwuler Held ist und bleibt ein schwuler Held, auch wenn er Amerikaner war.</p>
<p>Man selbst ist sich natürlich darüber im Klaren, dass &#8220;Milk&#8221; keinerlei Chancen hat, auch nur einen Oscar zu gewinnen, da Hollywood nun einmal strukturell homophob ist, was man ja u. a. daran sieht, wie leer bereits &#8220;Brokeback Mountain&#8221; bei der Verleihung im Jahr 2006 ausging, und auch daran, dass die Hollywood-Beaus ständig Frauen heiraten. Die schwulen Freundinnen stimmen einem natürlich zu: Niemals wird ein Film über die Schwulenbewegung von der heterosexuellen Klasse geehrt werden, absolut unmöglich. Dabei ist &#8220;Milk&#8221; an sich ja schon eine Zumutung, hat Hauptdarsteller Sean Penn doch <a href="http://gaywest.wordpress.com/2009/02/22/milk-not-cream/">nicht einmal Sex</a>, was den Film natürlich für jeden aufrechten Schwulen allein deshalb vollkommen wertlos macht.</p>
<p>Während der Verleihung schwatzt man angeregt über die Roben der Hollywood-Diven, die allesamt schrecklich kitschig, peinlich und untragbar sind und dennoch so sündhaft teuer, und das, obwohl in Afrika Kinder an Hunger sterben. Nicht nur in Afrika, ergänzt eine schwule Freundin, auch in den USA ist es ja mittlerweile so weit. Für einen Moment lastet das Elend der weltweiten Wirtschaftskrise schwer auf den Häuptern des schwulen Gewissens, doch dann erscheint <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kate_Winslet">die Winslett</a> auf dem Bildschirm, um sich ihren Preis als beste Schauspielerin abzuholen. Winslett ist natürlich supi peinlich, man konnte sie schon damals in &#8220;Titanic&#8221; nicht leiden, weil sie erstens mit Leo geschlafen hat, zweitens eine furchtbare Frisur hat und drittens -</p>
<p>Moment mal, was ist denn jetzt los? &#8220;Milk&#8221; hat gerade den Oscar für das beste Drehbuch gewonnen! Die schwulen Freundinnen sind außer sich, kreischen, weinen und fallen sich um den Hals. Man selbst allerdings nippt gelassen und mit leichtem Augenrollen an seinem Glas Prosecco. Also bitte, keine Szene hier ja! Man wird sehen, das dicke Ende kommt noch! Sean Penn wird jedenfalls bestimmt keinen Oscar gewinnen, denn man wird ja wohl noch daran erinnern dürfen, dass Hollywood strukturell homophob ist. Erinnernt sich hier keiner mehr an &#8220;Brokeback&#8221;?</p>
<p>Die schwulen Freundinnen schauen betreten drein, ja, das ist richtig, ist ja eh alles Blödsinn, niemals wird Penn den Oscar gewinnen, die Heteros werden das schon zu verhindern wissen&#8230;</p>
<p>Man ist jetzt ein bisschen ungehalten und nimmt die schwulen Freundinnen ins Gebet, sie mögen doch mal nachdenken, die Filmindustrie und gerade in den USA, ist ein Multi-Milliarden-Dollar-Imperium, ein Konglomerat des Kommerzes und eine Ausgeburt des räuberischen Kapitalismus, der sich mit der heterosexuellen Klasse verbündet hat um Schwule zu unterdrücken und zu verhindern, dass alle Männer dieser Welt ihre wahre schwule Bestimmung entdecken. Das steht schon bei Marx &#8211; und bei Kraushaar. Und bei Rosa sowieso&#8230;</p>
<p>Doch der letzte Satz geht in einem grellen Jubelschrei unter, denn eben hat man Sean Penn auf der Bühne entdeckt. Bester Hauptdarsteller! Für die Rolle des Harvey Milk! Der Schluck aus dem Glas ist dieses Mal ein wenig größer, doch schnell besinnt man sich und weist die schwulen Freundinnen erneut scharf zurecht, sie sollten doch endlich aufhören mit dem Theater. Sehen die denn nicht, was hier gespielt wird? Die schwule Community wird von Grund auf verarscht. Mit Bröckchen werden wir gelockt, nur, um uns dann den ultimativen Todesstoß zu versetzen. Klar, sicher, gönnerhaft hat die Jury Penn den Preis gegeben, warum auch nicht, man ist ja &#8220;tolerant&#8221; &#8211; ha! Von wegen! Hatte Sean Penn etwa Sex im Film? Nein, natürlich nicht, soviel schwulen Stolz konnte man dem heteronormativen Publikum dann doch nicht zumuten. Toleranz? Ha! Pseudotoleranz ist das, mehr nicht! Man wird sehen. Den Oscar für den Besten Film wird Milk nicht bekommen, niemals, nicht in einer Million Jahren. Man sei doch bitte nicht so naiv!</p>
<p>Wieder schauen die schwulen Freundinnen betreten drein, ja, das ist richtig, ist ja eh alles Blödsinn, niemals wird &#8220;Milk&#8221; den Oscar gewinnen, die Heteros werden das schon zu verhindern wissen&#8230;</p>
<p>Und genau so ist es natürlich auch gekommen, nicht wahr? Man hat es ja gleich gewusst. Und die schwulen Freundinnen haben sich echt eingebildet, irgendetwas könnte sich geändert haben. Nichts da! Die Heteros, Hollywood, das Kapital &#8211; niemals werden sie uns Schwulen das geben was wir verdienen, niemals werden sie auch nur eine Fußbreit weichen:</p>
<blockquote><p>Damit ist die &#8220;Academy&#8221; einmal mehr ihrem Ruf für beispiellose Homophobie gerecht geworden. Wer einen Film über eine solch einmalige Figur der Zeitgeschichte, noch dazu angesichts der gesellschaftlichen Umstände, nicht zum besten Film macht, der beweist nach 2006 zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit, dass er der Gay Community schlichtweg mit aller Macht diesen Titel verwehren will!</p>
<p>Eine weitere verpasste Chance, jungen Menschen die so dringend notwendige Botschaft sexueller Vielfalt, Freiheit und Gleichheit auf prominenter Bühne nahezubringen, und es ist ganz sicher kein Zufall, dass dies innerhalb von drei Jahren schon zum zweiten Mal so ausgegangen ist!</p></blockquote>
<p><a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10039#kommentare">Und wenn wir nicht gestorben sind, delirieren wir noch heute</a>.<em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Arm, aber deutsch]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/02/16/arm-aber-deutsch/</link>
<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 17:00:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Klaus Wowereit ist sicher: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und zwar die amerikanische, die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Klaus Wowereit ist sicher: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Und zwar die amerikanische, die ist nämlich homophob. <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10007">Wir dagegen sind tolerant</a>, weshalb wir sogar einen wie ihn als Bürgermeister ertragen:<!--more--></p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit der Deutschen einen homosexuellen Politiker in einer Führungsrolle akzeptiert&#8221;, so Wowereit in einem Gastbeitrag für das Hamburger Nachrichtenmagazin &#8220;Der Spiegel&#8221;.</p></blockquote>
<p>Die Amis hingegen würden einen wie ihn noch lange nicht ranlassen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für einen schwulen US-Präsidenten reicht meine Vorstellungskraft doch noch nicht aus&#8221;, erklärte der 55-Jährige.</p></blockquote>
<p>Das allerdings mag auch an der begrenzten Hirnkapazität des die deutsche Hauptstadt unter dem Motto &#8220;Berlin ist arm, aber sexy&#8221; Regierenden liegen. Die Zahlen aus den Staaten sprechen nämlich eine andere Sprache. So meldete <a href="http://www.welt.de/welt_print/article2142895/74_Prozent_der_US_Buerger_glauben_an_das_Paradies.html">die Welt bereits im vergangenen Sommer</a> über die Ergebnisse einer Umfrage unter US-Bürgern:</p>
<blockquote><p>Die Hälfte aller Befragten will, dass Schwule in der Gesellschaft volle Anerkennung finden, 40 Prozent sind dagegen.</p></blockquote>
<p>Dafür weiß <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=10007&#38;antwort_zeigen=ja#c2">der Kommentator bei queer.de</a> umso besser, was man <em>von denen dort</em> zu halten hat:</p>
<blockquote><p>Toleranz, andere Leben lassen wie sie wollen, das begreift der Durchschnitts-Bürger dort überhaupt nicht.</p></blockquote>
<p>Denn der Ami ist schließlich, äh, geistig arm, aber &#8230; Wie war das noch?  Da hilft wohl nicht mal ein Obama. Nachhilfe tut Not, deutsche. Wenn Wowi erst mal Kanzler ist, wird er das sicher übernehmen. Zur Not streicht er den USA die Entwicklungshilfe.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Obwohl?]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/01/21/obwohl/</link>
<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 09:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Damien</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bonaccorsi ist Anhänger des Psychoanalytikers Massimo Fagioli, der wie ein Guru Teile der italienisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/prawda-italiana/">Bonaccorsi ist Anhänger des Psychoanalytikers Massimo Fagioli, der wie ein Guru Teile der italienischen Linken an sich gezogen hat, obwohl er behauptet, Homosexualität sei eine verirrte, aber heilbare Neigung.</a></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Stoppt Islamophobie! Stoppt das Weltjudentum! Lang lebe die Ummah! Lasst uns Männer ficken ohne schwul zu sein! Und ey man, gebt uns endlich den Kommunismus!"]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/01/14/stoppt-islamophobie-stoppt-das-weltjudentum/</link>
<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 13:00:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/01/14/stoppt-islamophobie-stoppt-das-weltjudentum/</guid>
<description><![CDATA[In Berlin haben sich am Wochenende tausende Jugendliche mit Migrationshintergrund aufgemacht, um geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Berlin haben sich am Wochenende tausende Jugendliche mit Migrationshintergrund aufgemacht, um gegen die allseits grassierende Islamophobie &#8211; dem <em>Antisemitismus des 21. Jahrhunderts</em> -, für einen judenreinen Nahen Osten und ganz bestimmt auch, um gegen die den arabischen Ländern <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/10/30/freundschaft-als-lebensweise-wie-schwule-die-nicht-schwul-sein-wollen-ihr-heil-im-islam-suchen-teil-1/">aufgezwungene westliche Heteronormativität</a>, zu demonstrieren. Mit dabei waren natürlich auch die wie üblich palavernden Genossen der Kommunistischen Internationale:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/OEAzR2RUjFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/OEAzR2RUjFE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
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