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	<title>die-israelis &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/die-israelis/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "die-israelis"</description>
	<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:32:16 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Mode und Schmuck aus Israel]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/09/17/mode-und-schmuck-aus-israel/</link>
<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 20:52:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Freundin Yael ist Mode- und Schmuckdesignerin. Heute verlässt sie Israel, um in New York ihr g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Meine Freundin <a href="http://www.yaelis.com">Yael</a> ist Mode- und Schmuckdesignerin. Heute verlässt sie Israel, um in New York ihr grosses Glück zu versuchen.</p>
<p>Ich wünsche ihr und ihrem Mann von Herzen alles Gute und viel viel Glück und Erfolg!</p>
<p> </p>
<p style="text-align:right;">מתגעגעים אליכם!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelische Chefinnen]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/08/26/israelische-chefinnen/</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 10:01:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Frauen verstehen zu wollen ist ein guter Vorsatz, der einem nicht immer richtig gelingt. Frauen in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frauen verstehen zu wollen ist ein guter Vorsatz, der einem nicht immer richtig gelingt.</p>
<p>Frauen in den Wechseljahren machen einem diesen Vorsatz auch nicht unbedingt leichter. Es wird ja gemunkelt, dass sich Frauen in dieser Lebensphase manchmal komisch verhalten würden.</p>
<p>Israelische Frauen zu verstehen ist noch eine Stufe schwieriger, als die beiden ersten Punkte.</p>
<p>Doch was macht <span style="text-decoration:line-through;">man</span> <span style="text-decoration:line-through;">Mann </span>der beste aller Ehemänner, wenn es sich bei seiner Chefin um eine marokkanisch-israelische Frau in den Wechseljahren handelt?</p>
<p><!--more--></p>
<p>Heute morgen war der beste aller Ehemänner schon sehr früh wach. Kurz bevor er zur Bushaltestelle gehen wollte, kam ein SMS von einem Arbeitskollegen. Oje, er hat vergessen, dass heute Teamsitzung ist. Na ja, wird schon nicht so schlimm sein, obwohl die Chefin schon manch einem gedroht hat, dass er wieder nachhause gehen kann, wenn er diesen Termin vergisst. Aber wen interessieren schon Drohungen.</p>
<p>Er verabschiedet sich und geht zur Bushaltestelle. Der mürrische Busfahrer, der fast jeden Tag Dienst hat, fährt einfach weiter und bleibt nicht stehen.</p>
<p>Der beste aller Ehemänner ruft mich fluchend an und bittet mich, ihn zur Arbeit zu fahren.</p>
<p>Ich fahre ihn also zur Arbeit und mache mich wieder auf den Heimweg. Ich komme nicht weit. Der beste aller Ehemänner ruft wieder fluchend an und sagt, &#8220;sie&#8221; (ich nenne &#8220;sie&#8221; hier mal &#8220;sie&#8221;, denn ich kann wirklich nicht hier reinschreiben, wie er &#8220;sie&#8221; tatsächlich genannt hat. Lesen ja Kinder mit.) hätte ihn für heute nachhause geschickt.</p>
<p>Tja, wir sind dann tatsächlich nachhause gefahren.</p>
<p>Dann hat &#8220;sie&#8221; angerufen.</p>
<p>Er hat aber nicht abgenommen.</p>
<p>Dann hat &#8220;sie&#8221; nochmal angerufen und ich hab gesagt, er soll nicht so stur sein und sich wenigstens anhören, was &#8220;sie&#8221; zu sagen hat.</p>
<p>Tja, die gute Frau hat ein kleineres Problem. Sie hat wortwörtlich gesagt: &#8220;Mein lieber Sohn, komm doch bitte zur Arbeit!&#8221;</p>
<p>Wer zahlt mir eigentlich bei den horrenden Benzinpreisen die Fahrkosten???</p>
<p>Zuerst wird man rausgeworfen, dann wie ihr Sohn behandelt&#8230;.versteht ihr das?</p>
<p>Auf jeden Fall hab ich den besten aller Ehemänner dann nochmal zur Arbeit gefahren. Der Sicherheitsbeamte am Eingang hat schon ganz komisch geschaut, weil wir schon wieder kommen.</p>
<p>Ich hab mich verabschiedet und mir überlegt, ob ich nicht im Auto warten soll. Vielleicht überlegt &#8220;sie&#8221; es sich wieder anders, und ich kann ihn wieder mitnehmen.</p>
<p>Ich könnte hier in Israel aber auch viel Geld als Taxifahrerin verdienen. Marokkanische Chefinnen gibts sicher wie Sand am Meer.</p>
<p>Ist das wirklich so schlimm mit den Wechseljahren oder liegt das an ihren Genen?</p>
<p>Bin ich froh, dass meine Chefin normal ist und keine Verwandten in Marokko hat!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelische Hochzeiten]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/08/23/israelische-hochzeiten/</link>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 10:13:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/08/23/israelische-hochzeiten/</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche waren wir wieder einmal auf eine Hochzeit eingeladen. Ein Arbeitskollege und guter Freu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letzte Woche waren wir wieder einmal auf eine Hochzeit eingeladen. Ein Arbeitskollege und guter Freund meines Mannes hat sich endlich entschlossen, den grossen Schritt zu wagen und seine langjährige Freundin zu heiraten.</p>
<p>Israelische Hochzeiten sind so ganz anders, wie ihr das vielleicht von jüdischen Hochzeiten aus Filmen kennt. Klar, auch hier heiratet man unter der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chupah">Chuppah</a> und auch hier zertritt der Bräutigam ein Weinglas und alle schreien &#8220;Massel Tov&#8221;!</p>
<p>Weshalb sich israelische Hochzeiten aber radikal von jüdischen Filmhochzeiten unterscheiden, lest ihr am besten hier:</p>
<p><!--more--></p>
<p>Vor ich hier anfange, möchte ich noch eventuelle Missverständnisse aus dem Weg räumen.</p>
<p>Ich schreibe hier ausschließlich von sekulären Israelis, die eine orthodoxe Trauungszeremonie veranstalten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Schritt 1:</span></strong></p>
<p>Die Freundin und der Freund sind mit Studieren fertig und wollen zusammenziehen. Die Eltern sind dagegen. Vorher soll man doch heiraten, was soll das, zusammenziehen?</p>
<p>Das Paar überzeugt die Eltern davon, dass sie erst mal versuchen wollen, ob sie zusammenpassen und spätestens nach einem Jahr heiraten. Die Eltern sind beruhigt.</p>
<p>Nach spätestens einem halben Jahr drängt die Freundin schon, weil rundherum alle heiraten.</p>
<p>Der Freund geht los und kauft einen Verlobungsring. Er bucht ein romantisches Wochenende im Galil in einer der vielen Pensionen dort und macht ihr den Antrag.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Schritt 2:</strong></span></p>
<p>Die Familie wird eingeweiht. Die beiden Familien werden sich vorgestellt und der grosse Kampf beginnt. Das Brautpaar will eine kleine romantische Hochzeit, barfuss am Strand und die Eltern wollen eine riesen Hochzeit mit mindestens 500 Gästen. Dann wird auch noch darüber gestritten, wo die &#8220;<a href="http://baronesstapuzina.wordpress.com/2008/07/20/tunisian-pre-wedding-henna-party/">Hina</a>&#8221; stattfindet oder ob sie überhaupt stattfinden soll. Die Braut weigert sich, sie will diese Party nicht. Der Vater sagt, das geht nicht, die Oma ist da nicht einverstanden. Jeder hatte eine solche Party und schon ist die Diskussion vorbei. Diese Parties sind übrigens meist fast gleich gross wie eine eigentliche Hochzeit.</p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Schritt 3:</span></strong></p>
<p>Der Verlobungsring wird bei der Arbeit gezeigt. Bei uns haben im Juni drei Lehrerinnen geheiratet und alle drei hatten den selben Ring. Gabs den etwa im Sonderangebot?</p>
<p>Die Hochzeitshalle wird ausgesucht, die Formalitäten mit dem Rabbanut erledigt und dann gehts auf die Suche nach einem singenden Rabbi. Die sind zur Zeit nämlich voll der Hit.</p>
<p>Wichtiger aber noch als der Ringkauf oder die Hochzeitshalle ist der Brautsalon. Der muss perfekt sein und einen Namen haben. Man geht nicht eben schnell zum Frisör und zur Kosmetikerin und kauft sich ein Kleid in einer Boutique. Nein. In Israel gibts alles inklusive in Brautsalons. Und von denen gibts hier auch viele.</p>
<p>Da wird aus einem hässlichen Entlein innerhalb mehrerer Stunden ein langhaariges Topmodel gemacht&#8230;oder sollte ich sagen, eine langhaarige Tabledancerin? Die Bräute, die ich in letzter Zeit sehe, haben immer weniger an, auch wenn sie im Winter heiraten.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-229" src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/08/271120051621496.jpg?w=235" alt="" width="235" height="300" /></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Schritt 4:</span></strong></p>
<p>Nachdem nun alle Vorbereitungen getroffen sind, alle Einladungen verteilt, die Hinaparty stattgefunden hat und die Braut in die Mikve gegangen ist, kanns also losgehen. Wenns denn dann wirklich losgeht. Ich kenne Brautpaare, die haben sich kurz vorher getrennt, weil ihnen einfach alles zu viel wurde. Israelische Eltern mischen sich ja bekanntlich sehr heftig ein. Oder aber, das Brautpaar ist abgedüst und hat allein auf Zypern geheiratet. Ist auch schon vorgekommen. Aber in der Regel beugen sich die israelischen Brautpaare den Wünschen der Eltern und die Hochzeit findet, wie geplant, statt.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;"><strong>Zur Hochzeitszeremonie:</strong></span></p>
<p>Israelische Hochzeiten finden meist in einer Hochzeitshalle statt. Das ist eine grosse Anlage mit Park, schönen Palmengärten und grossen Säälen.</p>
<p>Die Gäste treffen so kurz vor 20.00 Uhr ein und beglückwünschen die Eltern des Brautpaares, die am Eingang stehen. Meist kennen sich die Gäste gar nicht, denn die Brauteltern laden neben der gesamten Familie natürlich auch Arbeitskollegen, Nachbarn, etc. ein. So kommt man dann auf eine Gästezahl von 500, was eigentlich ganz normaler Durchschnitt ist.</p>
<p>Danach steht ein grosser Tresor bereit, in den man das Kuvert mit dem Geldgeschenk für das Brautpaar wirft. Israelische Brautpaare wollen nur Geld. Schließlich kostet so eine Hochzeit ein Vermögen.</p>
<p>Dann stürzt man sich auf das Gartenbuffet. Dies ist nicht nur etwa ein normales kaltes Buffet. Nein, es gibt alles, was man sich nur vorstellen kann. Von Sushi über Kaviar bis zu chinesischen Köstlichkeiten. Meist habe ich danach am Tisch keinen Hunger mehr.</p>
<p>So wandert man also ca. eine Stunde futternd im Garten herum und langweilt sich ein wenig, weil man niemanden kennt. Man kann sich aber auch köstlich amüsieren und über die vielen plastisch veränderten Brüste lustigmachen. Israelische Frauen lieben Schönheitsoperationen.</p>
<p>Auch über die Kleidervorschriften ist da einiges zu sagen. Da kommen doch welche direkt von der Arbeit in Jeans und T-Shirt, andere wiederum frisch vom Frisör und in extravagantem Abendkleid. Aber einen Mann im Anzug habe ich nur selten gesehen, von Krawatte ganz zu schweigen. Sowas kennen die israelischen Männer gar nicht.</p>
<p>So gegen 21.00 Uhr wird dann das Brautpaar angekündigt. Die eigentliche Zeremonie beginnt unter dem Baldachin. Die Braut wird mit irgendeinem Stoff bedeckt, denn so freizügig darf man dann doch nicht heiraten. Dann singt der Rabbi, die Segenssprüche werden aufgesagt, Wein getrunken, der Ring gezeigt, das Glas zerbrochen und schon geht der Rummel los.</p>
<p>Alle 500 Gäste stürmen auf einmal unter diesen kleinen Baldachin, um das Brautpaar zu beglückwünschen. Dass Israelis sich nicht in einer Reihe aufstellen können, damit das ganze gesittet zugeht, muss ich ja wohl nicht erwähnen. Irgendwann löst sich dieser Menschenknödel dann auf und alle wandern auf ihre Sitzplätze in der Halle. Übrig bleibt nur ein ziemlich zerknautschtes frischvermähltes Ehepaar, das von der vielen Küsserei arg mitgenommen aussieht.</p>
<p>Zuerst gibts mal Salate und Getränke.</p>
<p>Dann der Eröffnungstanz des Brautpaares. Alle stürmen sofort auf die Tanzfläche, um mit dem Brautpaar zu tanzen. Sie werden auf Sesseln durch die Gegend getragen und sogar die älteste Oma tanzt zu den Hip-Hop-Klängen des Djs.</p>
<p>Danach Essenspause. Vorspeise. Meist drei Sachen zur Auswahl.</p>
<p>Tanz.</p>
<p>Hauptspeise. Wieder Auswahl.</p>
<p>Ich gebe meist schon nach der Vorspeise auf, lasse die Hauptspeise aus und warte mal, was mein Magen sagt.</p>
<p>Tanz.</p>
<p>Nachspeise oder Nachspeisenbuffet. Schmeckt mir aber fast nie. Da das Essen koscher ist und als Hauptgang Fleisch serviert wird, sind die Nachspeisen nie aus richtiger Sahne oder Schokolade sondern aus planzlichen Produkten. Nicht so mein Fall. Aber der schwarze Kaffee ist immer gut.</p>
<p>Danach verschwinden die meisten Gäste. Es ist inzwischen schon Mitternacht. Am nächsten Tag wird ja wieder gearbeitet. Israelische Hochzeiten sind immer während der Woche.</p>
<p>Wer noch übrig bleibt, sind Freunde des Brautpaares, die immer noch tanzen, aber das Personal ist bereits am Aufräumen. Das stört die auf der Tanzfläche aber nicht.</p>
<p>Ja, ich befürchte, ich habe eure romantische Vorstellung einer jüdischen Hochzeit jetzt zunichte gemacht.</p>
<p>Es ist natürlich nicht immer so, es gibt Ausnahmen, aber meistens ist es genauso, wie von mir beschrieben, manchmal sogar noch schlimmer!</p>
<p>Mazal Tov!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelis lieben Sushi]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/30/israelis-lieben-sushi/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 08:31:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/30/israelis-lieben-sushi/</guid>
<description><![CDATA[Ich surfe mal wieder im WWW. Was kann man sonst bei diesem Wetter tun? Ich glaube ich muss nicht ext]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/sushi-plate5.jpg" title="sushi-plate5.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/sushi-plate5.jpg" alt="sushi-plate5.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/sushi-plate5.jpg" title="sushi-plate5.jpg"></a>Ich surfe mal wieder im WWW. Was kann man sonst bei diesem Wetter tun?</p>
<p>Ich glaube ich muss nicht extra erwähnen, dass Essen in Israel so ungefähr die wichtigste Beschäftigung neben vielen anderen ist.</p>
<p>Alles dreht sich hier ums Essen. Über die berühmten Donnerstag-Marathon-Einkäufe werde ich einmal einen extra Bericht schreiben.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Diesmal ist es also Sushi. Sushi ist angeblich überall beliebt, hab ich mir sagen lassen. Die Schulkinder, die was auf sich halten, gehen nicht mehr mit einem Pitabrot mit Hummus zur Schule &#8211; nein &#8211; sie nehmen Sushi mit!</p>
<p>Ich habe auf <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3499855,00.html">y.net </a>einen Artikel über Sushi gefunden.</p>
<p>In Tel Aviv hat gerade das 100. Sushirestaurant eröffnet. Israel ist momentan der einzige Staat, in dem man kosheres Sushi essen kann.</p>
<p>Mal sehen, ob wir uns jetzt demnächst nur noch von Sushi ernähren. Ich denke kaum, dass Sushi einem richtig guten Shawarma den Platz verdrängen wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gehirnwäsche]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/20/gehirnwasche/</link>
<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 09:11:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/20/gehirnwasche/</guid>
<description><![CDATA[Seit etwa einem Jahr hat meine Schwägerin beschlossen, religiös zu werden. Sie hatte zuvor ein sehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit etwa einem Jahr hat meine Schwägerin beschlossen, religiös zu werden. Sie hatte zuvor ein sehr ereignisreiches Jahr hinter sich. Unfall, Job verloren, Scheidung nach langjährigem Rosenkrieg, Katjusha-Rakete im Garten des Hauses, allein mit drei Kindern,&#8230;.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Das war alles genug für sie, um sich nun intensivst dem Judentum zuzuwenden. Sie hat angefangen, in die Synagoge zu gehen, Shabbat zu halten und ihre Kinder nach und nach in religiöse Schulen bzw. Kindergärten zu schicken.</p>
<p>Inzwischen hat sie sogar ein Kopftuch auf und ihr Exmann lebt auch wieder bei ihnen. Der allerdings hält nichts von der ganzen Idee und stellt sich quer. Es ist also ein Kreislauf, der wieder von vorne beginnt &#8211; nur zum Unterschied, dass sie jetzt religiös ist.</p>
<p>Mich stört das gar nicht, ich bewundere jeden, der sowas kann. Mein Mann und ich tun zwar einige Dinge, aber religiös sind wir gar nicht. Mein Mann tut das eher, weil er so aufgewachsen ist und nichts anderes kennt. Und ich? Ich tue bestimmte Dinge einfach aus Respekt und habe damit auch keine Probleme. Ich finde, man sollte sich doch irgendwie integrieren, um nicht als Außenseiter dazustehen.</p>
<p>Gestern waren wir also wieder einmal bei der Schwiegerfamilie essen. Ein buntes Bild bot sich. Die einen vor dem Fernseher, die anderen mit den Gebetsbüchern am Beten. Die Kinder am Spielen und wir mitten drin.</p>
<p>Ich habe zwei Kinder zu einem Spaziergang mitgenommen. Der kleine Junge der Schwägerin ist fünf Jahre alt. Für ihn ist es sicher eine Umstellung, am Shabbat auf einmal viele Dinge nicht mehr tun zu dürfen und ständig ermahnt werden zu müssen.</p>
<p><em><font color="#0000ff">Bine, warum fahrt ihr am Shabbat Auto?</font></em></p>
<p><em><font color="#339966">Weil wir die Oma und den Opa sehen wollen und weit weg wohnen. </font></em>(Und weil wir keine Lust haben, dort zu übernachten und dauernd ermahnt zu werden, dass man dies und das am Shabbat nicht tun darf.)</p>
<p><font color="#0000ff"><em>Aber, wer den Shabbat nicht einhält, der kommt in die Hölle!</em></font></p>
<p>Schluck! Hab ich erwähnt, dass der Kleine fünf Jahre alt ist?</p>
<p><font color="#008000"><em>Was ist das, die Hölle?</em></font></p>
<p><font color="#0000ff"><em>Keine Ahnung, ich war noch nie dort!</em></font></p>
<p><font color="#000000">LOL&#8230;&#8230;&#8230;der war gut!</font></p>
<p> Armes Kind! Die Gehirnwäsche fängt ja schon früh an! Dieser Kindergarten muss eine sehr extreme Institution sein. Ich hoffe, er schließt sich in späteren Jahren dann nicht mal der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kach_und_Kahane_Chai">Kach-Bewegung </a>an.</p>
<p>Wenn mein Kind so einen Müll reden würde, würde ich sofort den Kindergarten wechseln!</p>
<p>Na ja, ich mische mich grundsätzlich nicht in Familienangelegenheiten ein. Trotzdem waren mein Mann und ich mehr als nur geschockt, was dieses sonst fröhliche Kind für ein Zeug redet!</p>
<p>Religion ist etwas Schönes. So habe ich es zumindest bisher immer erlebt! Aber wenn man an die falschen Leute gerät, kann das einen sehr negativen Einfluss haben. Schade!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das doppelte Shabbatessen]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/19/das-doppelte-shabbatessen/</link>
<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 00:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/19/das-doppelte-shabbatessen/</guid>
<description><![CDATA[Nach einer größeren Putzorgie heute Vormittag war ich völlig fertig. Ich hatte so gar keine Lust meh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/a_vollgefressen.jpg" title="a_vollgefressen.jpg"></a><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/200642711234602.jpg" title="200642711234602.jpg"></a>Nach einer größeren Putzorgie heute Vormittag war ich völlig fertig. Ich hatte so gar keine Lust mehr zu Kochen. Wir waren am Abend sowieso bei den Schwiegereltern eingeladen, da hab ich mir gedacht, der beste aller Ehemänner verkraftet das schon einmal, wenn er aufs Mittagessen verzichten muss. Dafür glänzt die Wohnung.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ich hab den Nachmittag also im Halbschlaf vor dem Fernseher verbracht.</p>
<p>Um ca. 18.00 Uhr hat dann unser Freund angerufen. Wir sollen doch noch schnell auf einen Kaffee vorbeikommen, bevor wir zu den Eltern gehen.</p>
<p>Gut, sind wir also losgefahren.</p>
<p>Seine Familie kommt aus dem Irak. Sie sind sehr warmherzige Menschen und die Mutter Lea war damals die Einzige, die mich mit offenen Armen empfangen hat, als ich wieder nach Israel gekommen bin, um hier zu leben. Sie hat mich mit Geschirr, Bettwäsche und Möbeln überhäuft.</p>
<p>Ihre Liebe ist grenzenlos. Sie redet heute noch Englisch mit mir, damit ich es leichter habe&#8230;ha ha, dabei verstehe ich doch sowieso fast alles auf Hebräisch.</p>
<p>Sie ist der Traum aller Schwiegertöchter. Fast jeden Freitag schickt sie uns mit ihrem Sohn frische Kube, ein köstliches irakisches Gericht.</p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/200642711234602.jpg" title="200642711234602.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/200642711234602.jpg" alt="200642711234602.jpg" /></a></p>
<p>(Kube sind Knödel mit Hackfleisch gefüllt in Tomatensauce oder Suppe. Manche essen sie auch gebraten ohne Sauce.)</p>
<p>Ich freue mich immer sehr, sie zu sehen.</p>
<p>Wir wollten eigentlich nur Kaffee trinken, aber die Familie saß schon am Tisch fürs Shabbatessen. Wir haben mit ihnen gemeinsam den Kiddusch gebetet und ungefähr hundertmal erwähnt, dass wir gleich mal zu den Eltern essen gehen.</p>
<p>Fehlschlag!</p>
<p><em>Ihr habt heute noch keine Kube gegessen! </em></p>
<p>Schon stand ein Teller mit fünf Knödeln vor mir.</p>
<p><em>Probier vom Fleisch, das hat Mordi gekocht!</em></p>
<p><em>Nimm doch von den gefüllten Weinblättern, die sind heute echt gut geworden!</em></p>
<p>Zum Nachtisch gab es Tee und hausgemachten Nusskuchen.</p>
<p>Wie gesagt, wir konnten und durften aus reiner Höflichkeit nicht NEIN sagen.</p>
<p>Irgendwann gegen 20.00 Uhr hat der beste aller Ehemänner dann die Mutter kurz angerufen, um ihr mitzuteilen, dass wir uns etwas verspäten.</p>
<p>Wir sind mit vielen Küsschen und der obligatorischen Plastikdose voller Kube verabschiedet worden.</p>
<p>Als wir bei den Eltern ankamen, wars etwa 20.20 Uhr.</p>
<p>Es waren natürlich schon alle hungrig, weil sie auf uns warten mussten.</p>
<p>Tja, da war es nun, unser Problem.</p>
<p>Sofort Fernseher aus, Kiddusch runterrattern und ran an die Teller.</p>
<p><em>Warum esst ihr heute nicht?</em></p>
<p><em>Was ist los?</em></p>
<p><em>Habt ihr gestritten?</em> (Ja klar, LOL!)</p>
<p>&#8230;.und schon lag ein Hühnerschenkel auf dem Teller.</p>
<p><em>Nimm vom Salat, den hab ich extra für dich gemacht, den magst du doch so!</em></p>
<p><em>Hast du schon die gegrillten Auberginen probiert?</em></p>
<p>Hilfe, ich platze gleich!</p>
<p>Kurz darauf wollte ich noch den besten aller Ehemänner erwürgen. Er hat mich sehr verzweifelt angeschaut und mir ein Fleischlaibchen auf den Teller geworfen, als keiner hingeschaut hat. Sein bittender Blick sagte alles&#8230;.ich muss gleich mal k&#8230;.. wenn ich nur noch einen Bissen mehr esse.</p>
<p>So habe ich also tief Luft geholt und auch noch dieses fette Hackfleischlaibchen verdrückt.</p>
<p>Was tut man nicht alles aus Liebe?</p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/a_vollgefressen.jpg" title="a_vollgefressen.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/a_vollgefressen.jpg" alt="a_vollgefressen.jpg" /></a></p>
<p>P.S. Morgen esse ich glaub ich nichts!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die neue Frisur]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/14/die-neue-frisur/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 09:41:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2008/01/14/die-neue-frisur/</guid>
<description><![CDATA[  Die israelischen Frauen, die sich an die Modevorschriften halten, gehen nur zu einem männlichen Fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/20301.jpg" title="20301.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2008/01/20301.jpg" alt="20301.jpg" /></a> </p>
<p>Die israelischen Frauen, die sich an die Modevorschriften halten, gehen nur zu einem männlichen Friseur. Die gibt es hier wie Sand am Meer. An jeder Ecke befindet sich ein Friseursalon.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Nun habe ich mich immer gewundert, warum hier Männer den Frauen die Haare schneiden und nicht umgekehrt, so, wie ich es von klein auf gewohnt war. Na ja, andere Länder, andere Sitten.</p>
<p>Meine Freundin hat mich aufgeklärt. Frauen können keine guten Friseurinnen sein. Frauen sind eifersüchtig und böse. Man muss sich vor dem bösen Blick in Acht nehmen.</p>
<p>Ha, ha, der böse Blick. Auf Hebräisch wird das mit EIN RA übersetzt. Das böse Auge. Die israelischen Friseurinnen können es also nicht leiden, dass jemand besser als sie aussieht und werfen ein EIN RA auf ihre Kundinnen???</p>
<p>Ok, von mir aus.</p>
<p>Ich bin hier immer zu einer Friseurin gegangen. Die hat mir beim Bürsten fast die Haare vom Kopf gerissen, aber sonst war die Frisur ganz ok. Ausser, dass ich immer blonder wurde, dabei hab ich doch eigentlich ziemlich dunkle Haare.</p>
<p>Ich hatte also meine blonden Strähnen satt. Ausserdem wollte ich nicht schon wieder mindestens drei Stunden im Salon sitzen und warten, bis die Farbe endlich einwirkt.</p>
<p>Meine Chefin war gerade beim Friseur und ich habe ihr ein Kompliment für ihre schöne Frisur gemacht. Sie hat mich kurzerhand zu ihrem Friseur geschickt. <a href="http://en.edalfasi.com/Default.asp">Dudi Alfasi </a>- der israelische Gott am Friseurhimmel.</p>
<p>So bin ich also zu Dudi gefahren und habe ihm gesagt, er soll mir die Haare braun färben und stufig schneiden.</p>
<p>Im Salon waren nur Männer. Ich bin mir vorgekommen wie auf einer Gayparty. Nur eine einzige Frau war da. Die hat den Boden gekehrt und den Kunden Kaffee gebracht.</p>
<p>Die Kundinnen waren auch nur Frauen. Voll aufgetakelt und wahrscheinlich stinkreich. So waren sie jedenfalls angezogen. Also eine wirklich versnobte Gesellschaft. Und ich mittendrin. Ich muss nicht sagen, dass ich mir vorgekommen bin, wie ein Elefant im Porzellanladen.</p>
<p>Dudi war ganz nett und hat mir einen super Haarschnitt verpasst. Der Preis war auch recht ok. Ich habe zwar schon weniger gezahlt, aber dafür bin ich sehr zufrieden mit meiner Frisur.</p>
<p>Als ich dann in Richtung Kassa marschierte, standen alle wie Soldaten in einer Reihe (ich bezweifle allerdings, dass diese Gestalten jemals bei der Army waren) und einer nach dem andern sagte: Eize jafa at achschav! (Ach, bist du jetzt schön)</p>
<p>Danke für das Kompliment. Ich muss vor zwei Stunden echt wie eine Hexe ausgesehen haben. Wirklich.</p>
<p>Nur geht es mir immer noch nicht in den Kopf, warum israelische Männer bessere Friseure sind???</p>
<p>Gibt es in Österreich inzwischen auch männliche Friseure, die den Frauen die Haare machen? Habe ich da was verpasst? Oder komme ich wirklich aus der Provinz?</p>
<p>Bitte um reichlich Kommentare. Ich möchte meinen geistigen Horizont gerne erweitern, und mein Vorurteil über schwule Friseure endlich loswerden&#8230;.LOL.</p>
<p> In Israel sind sie nicht schwul, sie sind fast alle verheiratet und haben Kinder.</p>
<p>Tja, zuhause angekommen habe ich natürlich auf eine Rückmeldung gewartet. Der beste aller Ehemänner hat nichts gesagt, bis ich ihn gefragt habe, ob ihm nichts auffallen würde. Warst du beim Friseur?</p>
<p>Test bestanden, er ist ein richtiger Mann.</p>
<p>Bei der Arbeit sind die Mädels fast in Ohnmacht gefallen. Nicht wegen meiner Frisur, sondern, weil ich bei Dudi war.</p>
<p>Wie war er?</p>
<p>Was hat er mit dir geredet?</p>
<p>Ich gehe nur zu ihm!</p>
<p>Mein Mann ist schon eifersüchtig, weil ich so oft zu Dudi gehe!</p>
<p>&#8230;.eifersüchtig, auf Dudi? Na ja, ich glaube ihr Mann hat da keinen Grund dazu. Dudi ist zwar sehr bekannt, weil er einmal Mann des Jahres geworden ist, aber auf einen Friseur muss man nun wirklich nicht eifersüchtig sein. Der schneidet ja schließlich nur Haare, oder?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Handeln auf Israelisch]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/12/19/handeln-auf-israelisch/</link>
<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 12:53:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der beste aller Ehemänner arbeitet in der Computerabteilung einer grossen israelischen Elektrohandel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der beste aller Ehemänner arbeitet in der Computerabteilung einer grossen israelischen Elektrohandelskette.</p>
<p>So hat er bereits tagtägliche Erfahrung mit den liebenswürdigen israelischen Kunden. Ist natürlich ironisch gemeint. Ich hätte nie die Nerven, hier in Israel als Verkäuferin zu arbeiten. Lieber würde ich mich freiwillig zur Armee melden.</p>
<p><!--more--></p>
<p>So führt mein Göttergatte ständig gleichzeitig Telefonate, schlichtet Streitereien, verkauft zwischendurch einige Laptops, füllt Formulare aus, schreibt Rechnungen, trinkt Kaffee &#8230;.. natürlich alles gleichzeitig.</p>
<p>Mein Schwager möchte einen Laptop für sein Büro kaufen. Natürlich so günstig wie möglich. Natürlich von seinem Bruder. Natürlich mit vieeeeeel Preisnachlass.</p>
<p>So fragt der beste aller Ehemänner also beim Händler nach, wieviel Prozente da denn drinn wären.</p>
<p>Anfangs kostet der Laptop 7000 Schekel.</p>
<p>Viel zu teuer! Der ist für meinen Bruder!</p>
<p>Na wenn er für den Bruder ist, 10% weniger.</p>
<p>Wir sind jetzt bei 6.300.</p>
<p>Ich frag mal meinen Bruder, was er dazu meint.</p>
<p>Ein paar Tage später&#8230;</p>
<p>Mein Bruder hat gemeint, er würde ihn um 6.000 nehmen. Wieviel Prozent kann man abziehen, wenn sein Geschäftspartner auch einen kauft?</p>
<p>5.800.</p>
<p>Der Händler ist deutlich unter Druck. Wenn er bis Ende Jahr eine gewisse Summe erreicht, bekommt seine Firma nächstes Jahr einen fetten Bonus.</p>
<p>Wieder ein paar Tage später&#8230;</p>
<p>Wann könnt ihr die beiden Laptops um 5.500 liefern? Gibt es ein Bluetooth als Geschenk oder eine Tasche?</p>
<p>Der ziemlich zerstreute Händler sagt ihnen für nächste Woche zu.</p>
<p>Das Geschäft ist gelungen! Ist der beste aller Ehemänner nicht ein sensationeller Verkäufer?</p>
<p>Entweder das, oder er ist einfach nur ein ganz normaler israelischer Chuzpan (Frechdachs)!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bluetooth]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/12/09/bluetooth/</link>
<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 19:17:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Israelis sind verrückt nach ihren Mobiltelefonen. Ich würde das schon als krankhaft bezeichen. An de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/42e885.jpg" title="42e885.jpg"></a><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/m100_000.jpg" title="m100_000.jpg"></a>Israelis sind verrückt nach ihren Mobiltelefonen. Ich würde das schon als krankhaft bezeichen. An den unmöglichsten Orten können sie telefonieren und die sinnlosesten Gespräche führen. Natürlich in einer Lautstärke, damit es auch der Schwerhörigste mitbekommt.</p>
<p><!--more--></p>
<p> Ich habe mich bisher strikt geweigert, dauernd mein Mobiltelefon herumzutragen. Wenn man hier nicht innerhalb von drei Sekunden alles liegen und stehen lässt und zum Telefon greift, wenn es klingelt, dann wird man alle 30 Sekunden angerufen&#8230;.so lange, bis man endlich abnimmt.</p>
<p>Dann wird man hysterisch angebrüllt, was passiert sei, warum man nicht abnimmt?</p>
<p>Na ja, ich muss zugeben, in Israel ist das auf eine Art auch verständlich, aber übertreiben muss man nun wirklich nicht.</p>
<p>Der beste aller Ehemänner arbeitet ja im Elektronikbereich. Jetzt hat er mir vorgestern voller Stolz das neueste Minibluetooth mitgebracht.</p>
<p>Es ist so winzig wie mein kleiner Finger und baumelt von nun an an meinem Telefon.</p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/42e885.jpg" title="42e885.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/42e885.jpg" alt="42e885.jpg" /></a></p>
<p>Ich brauche ja sooooooooo dringend so ein Ding. Die Viertelstunde, die ich mit dem Auto zur Arbeit unterwegs bin, muss ich ja unbedingt über Bluetooth erreichbar sein. Normale Kopfhörer sind total out.</p>
<p>Dass so ein Bluetooth-quatschender Israeli voll dämlich aussieht, mit so einem ausserirdischen Plastikdingens am Ohr, Selbstgespräche führend, davon reden wir jetzt nicht.</p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/m100_000.jpg" title="m100_000.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/12/m100_000.jpg" alt="m100_000.jpg" /></a></p>
<p>Ich musste natürlich überglücklich spielen, man darf ja den besten aller Ehemänner nicht enttäuschen.</p>
<p>Am Abend waren wir bei Freunden eingeladen und ich musste natürlich mein Bluetooth sofort herzeigen.</p>
<p>Kein Mensch hat so ein winziges!!! Ich bin die erste auf diesem Planeten.</p>
<p><font color="#ff6600">Der Nachteil von Bluetooth:</font></p>
<p> Ich habe durch das Vorführen natürlich mitten in der Nacht meine Schwiegereltern aus dem Bett geworfen. An die 5 Mal, wie sich später herrausstellte.</p>
<p>Nur weil ich ein paar kleine Knöpfchen gedrückt habe.</p>
<p>Sie haben natürlich verzweifelt versucht, uns anzurufen, weil sie sich Sorgen gemacht haben, aber Fehlanzeige &#8211; mein super-duper-neues Mobiltelefon mit Bluetooth (!) war leider auf stumm geschalten.</p>
<p>Arme Schwiegereltern! Das Bluetooth hat ihnen den Schlaf geraubt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kindermund]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/10/18/kindermund/</link>
<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 22:51:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute hat mich meine kleine Nichte bei der Arbeit angerufen und mich gefragt, ob ich am Abend zu ihr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute hat mich meine kleine Nichte bei der Arbeit angerufen und mich gefragt, ob ich am Abend zu ihr kommen kann.</p>
<p>&#8220;Kannst du mir Sponge Bob herunterladen, das ist alles auf Englisch, ich werde noch verrückt&#8221;.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Die kleine Hexe ist sechs Jahre alt, geht in den Kindergarten und kann noch nicht mal richtig Hebräisch lesen.</p>
<p>Sie kann sich aber alleine ins Internet einwählen, sich dort Spiele aussuchen und schafft es auch manchmal, welche runterzuladen. Wie ist mir allerdings ein Rätsel. Wahrscheinlich klickt sie wie ich auf die hebräischen Wörter, ohne diese zu lesen, und manchmal funktioniert es. LOL.</p>
<p>Ich fahre also nach der Arbeit hin. Da meine Schwägerin gerade am Arbeiten ist, koche ich für die Kinder und esse mit ihnen.</p>
<p>Folgendes Tischgespräch verschlägt mir allerdings die Sprache.</p>
<p>Die Grosse (9 Jahre alt): &#8220;Bine, willst du Babies?&#8221;</p>
<p>Die Kleine: &#8220;Vergiss das lieber, du könntest bei der Geburt sterben!&#8221;</p>
<p>Ich verschlucke mich fast an meinen Burekas.</p>
<p>Wenig später&#8230;.</p>
<p>Die Grosse: &#8220;Wärst du gerne meine Mutter?&#8221;</p>
<p>Nächste Frage&#8230;.</p>
<p>&#8220;Willst du jüdische Kinder oder österreichische?&#8221;</p>
<p>LOOOOOOOOLLLLLLLLL&#8230;ich frage sie, was der Unterschied zwischen jüdischen und österreichischen Kindern ist. Sie sagt, die Sprache. Ich erkläre ihr, dass es auch amerikanische Juden gibt, die kein Wort Hebräisch können.</p>
<p>Kurz darauf&#8230;.</p>
<p>&#8220;Wenn du Kinder haben willst, musst du aber Thora lernen!&#8221;</p>
<p>Ok, ich geb auf. Entweder hat dieses Kind eine seltsame Logik, oder aber meine Schwiegermutter hat wieder einmal aus den Nähkästchen geplaudert.</p>
<p>Wie kommt ein Kind dazu, solche Fragen zu stellen???</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kochav Nolad - die israelische Starmania]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/08/29/kochav-nolad-die-israelische-starmania/</link>
<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 18:53:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich, endlich ist es soweit. Ich konnte diesen Tag kaum erwarten! Das Grauen hat ein Ende! Heute ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich, endlich ist es soweit. Ich konnte diesen Tag kaum erwarten! Das Grauen hat ein Ende!</p>
<p>Heute findet endlich die Endausscheidung der israelischen Starmania (oder Deutschland sucht den Superstar) statt.</p>
<p>In Israel nennt man diese Show &#8220;<a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3443320,00.html">Kochav Nolad</a>&#8220;. A Star is Born.</p>
<p>Was fällt mir ein Stein vom Herzen, wenn ich endlich wieder den Fernseher einschalten kann, ohne dieses Gesülze hören zu müssen. Ausserdem wurden meine Ohren seit ungefähr Pessach jeden Freitag abend genötigt, diesen Schmarren zu hören. Ihr wisst ja sicher, dass wir fast jeden Freitag abend bei der Schwiegerfamilie zum Shabbatessen eingeladen sind. Wenn man schon am Shabbat fernsehen muss, dann sollte das ganze meiner Meinung nach aber etwas niveauvoller sein.</p>
<p>Was mich aufregt, ist nicht unbedingt die Show selber, denn viele der Interpreten waren ja stimmlich gut. Nein, was mich wirklich aufregt sind die Israelis, die die ganze Woche darüber diskutieren, ob X sich die Lippen aufspritzen hat lassen, Y einen Silikonbusen hat, Z schwanger ist&#8230;..</p>
<p>Das muss ich mir anhören. Darum habe ich seit Pessach nur noch ausländisches Fernsehen geschaut.</p>
<p>Endlich, endlich ist es vorbei!</p>
<p>Bis nächstes Jahr zumindest&#8230;&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lama lo ba li!!!]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/06/04/lama-lo-ba-li/</link>
<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 18:37:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/06/04/lama-lo-ba-li/</guid>
<description><![CDATA[Nach längerer Pause habe ich beschlossen, dass wieder mal ein paar neue Einträge fällig sind. Was in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach längerer Pause habe ich beschlossen, dass wieder mal ein paar neue Einträge fällig sind.</p>
<p>Was inzwischen passiert ist?</p>
<p>Eigentlich nichts Besonderes, ausser Feiertage und ein Haufen Arbeit. Das Schuljahr neigt sich langsam dem Ende zu, es hat aufgehört zu regnen und es ist endlich warm!</p>
<p>Ach ja, ich hab mir endlich eine Digitalcamera gekauft, Fotos folgen bald&#8230;.versprochen&#8230;..aber momentan&#8230;..LO BA LI!<!--more--></p>
<p>Womit ich endlich zum Thema dieses Eintrags komme.</p>
<p>Lo ba li!</p>
<p>Es gibt einige Übersetzungen hierfür:</p>
<p>Keine Lust!</p>
<p>Ich will nicht!</p>
<p>Mir ist nicht danach.</p>
<p>Ich bekomme jedesmal halbe Anfälle, wenn ich irgendetwas machen will und das Kind sagt: Lo ba li! Tja, in meinem Alter war ich nicht so frech zu Erwachsenen. Aber hier scheint das ein Standardsatz zu sein. Lo ba li, lo ba li,&#8230;..</p>
<p>Ich werde schon regelrecht verfolgt von diesem Satz. Überall höre ich ihn. Tagtäglich.</p>
<p>Es gibt aber noch ein vieeeeeeeeeeelllll böseres Wort auf Hebräisch, das meine inneren Aggressionen langsam nach Außen bringt. Eigentlich war ich nie ein aggressiver Mensch, aber 4 Jahre Israel sind da schon eine harte Probe.</p>
<p>Dieses Wort, das mir jedesmal einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt ist : LAMA????</p>
<p>Lama hat natürlich nichts mit dem Tier Lama zu tun, sondern heisst: WARUM????</p>
<p>Ein Israeli antwortet auf irgendeine beliebige Anweisung zuerst einmal LAMA????, ohne sich überhaupt darum zu scheren, was gefragt wurde.</p>
<p>Beispiel: Kannst du schnell Milch kaufen gehen? &#8230;..LAMA??? (Warum wohl, weil wir keine mehr haben, würde ich sonst fragen???)</p>
<p>In der Schule:</p>
<p>Füll mal dieses Arbeitsblatt aus! &#8230;.LAMA???  (oder auch: Lo ba li!)</p>
<p>Zur Schwiegermutter:</p>
<p>Wir kommen diese Woche am Shabbat nicht. &#8230;&#8230;.. LAMA????</p>
<p>(Weil ich dein ständiges LAMA-Fragen satt habe.) &#8230;&#8230;&#8230;Nee, antworte ich natürlich nicht, ich suche verzweifelt nach einer passenden Ausrede. Wir haben Gäste! &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;LAMA????</p>
<p>Manchmal werde ich hier verrückt!</p>
<p>Mein ich das nur, oder akzeptieren die Österreicher es einfach nur, wenn man was sagt???</p>
<p>Tja, dies war eine kleine Lektion des Gebrauchs der hebräischen Sprache im Alltag.</p>
<p>Die Antwort auf LAMA??? ist übrigens KACHA!!! (darum!), aber auch damit gibt sich der Durchschnittsisraeli nicht zufrieden&#8230;&#8230;seufz&#8230;..LAMA?????????</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Fernsehsucht der Israelis]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/03/12/die-fernsehsucht-der-israelis/</link>
<pubDate>Sun, 11 Mar 2007 22:04:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/03/12/die-fernsehsucht-der-israelis/</guid>
<description><![CDATA[In einem israelischen Haushalt gibt es entweder gar keinen Fernseher (dann ist die Familie orthodox)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In einem israelischen Haushalt gibt es entweder gar keinen Fernseher (dann ist die Familie orthodox), einen in einem Kasten verstecken Fernseher (religiös) oder in jedem Zimmer einen Fernseher (der ganz normale Wahnsinn - auch säkular genannt).</p>
<p><!--more--></p>
<p>Wenn man auf Besuch kommt, läuft im Wohnzimmer der Fernseher auf voller Lautstärke. Meist Arutz 2. Man darf ja niemals nicht die Nachrichten verpassen. Neuerdings handelt es sich bei den Wohnzimmer-Flimmerkisten um einen 37 Inch LCD. Marke egal. Hauptsache Flachbild.</p>
<p>Aus den verschiedenen Zimmern der Wohnung dröhnt es, je nach Altersgruppe. Der Fernseher wird nicht etwa ausgeschaltet, wenn man das Zimmer verlässt&#8230;.nee&#8230;.wozu auch?</p>
<p>Am Freitag beim Kiddusch wird der Fernseher gnadenhalber auf &#8220;lautlos&#8221; gestellt. Dennoch glotzen alle auf den Bildschirm, während das Familienoberhaupt das Gebet herunterrattert, in einem Tempo, so schnell kann man nicht einmal lesen. Zwischendurch rufen die Familienmitglieder: &#8220;Le Chaim&#8221;, &#8220;Amen&#8221;&#8230;..aber ihre Augen weichen keinen Millimeter von der Glotze.</p>
<p>Dann endlich, der Vater ist fertig mit dem Kiddusch. Sofort greift er zur Fernbedienung und weiter geht es. Diejenigen, die die schlechten Plätze erwischt haben, verrenken sich fast den Hals während des Essens. Es wird nicht etwa ein Tischgespräch geführt, nein, maximum wird diskutiert, was gerade aus der Glotze kommt.</p>
<p>Mein Mann und ich waren einmal so frech und haben die Fernbedienung heimlich verschwinden lassen &#8211; das artete fast in ein Familiendrama aus!</p>
<p>Die Kinder freuen sich, spielen und toben herum. Schliesslich sieht man sich nur am Freitag. Sofort werden sie ermahnt, man hört ja nicht, was die im Fernsehen sagen, wenn die Kinder so brüllen! Ein Kind versteht nicht, warum es wie ein Roboter auf dem Sofa sitzen soll und irgendwas ansehen, dass es gar nicht versteht! Das hat zur Folge, dass die Kinder anfangen, zu weinen. Sie werden nicht etwa getröstet&#8230;nein&#8230;der Fernseher wird einfach (noch) lauter gestellt!</p>
<p>Später jammert das Schwiegermütterlein ihre Schwestern an, dass wir ihr nie das Neueste erzählen würden. Wann denn bitte? In der Werbepause???</p>
<p>Wenn ich irgendwo auf Besuch komme, will ich mit den Personen reden. Ich komme mir echt wahnsinnig blöd vor, wenn ich irgendwo sitze und in die Glotze starre, nichts sage und nach zwei Stunden wieder gehe. Ist das die moderne Art von Kommunikation?</p>
<p>Wenn wir Besuch bekommen, schalte ich demonstrativ den Fernseher aus. Die meisten meiner Besucher greifen automatisch zur Fernbedienung und schalten den Fernseher an&#8230;es ist wie ein angeborener Reflex! Ein Israeli kann nicht ruhig sitzen, wenn er nicht den Fernseher als Hintergrundgeräusch hat.</p>
<p>Wir haben nur im Wohnzimmer einen Fernseher und nur einen uralten 21 Inch. Das reicht. Ich schaue sehr selten fern, ich sitze lieber vorm Computer.</p>
<p>Es lebe die Sucht!</p>
<p><img src="http://bineimgelobtenland.files.wordpress.com/2007/03/kommengerne.jpg" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rules of the Road]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/25/rules-of-the-road/</link>
<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 10:01:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/25/rules-of-the-road/</guid>
<description><![CDATA[Diese Geschichte hab ich in einem Englischbuch für israelische Bagrutschüler gefunden (Bagrut ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><em>Diese Geschichte hab ich in einem Englischbuch für israelische Bagrutschüler gefunden (Bagrut &#8211; Abitur, Matura). </em></strong></p>
<p><strong><em>Dieser Text passt wie die Faust aufs Auge.</em></strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Rules of the Road</p>
<p>For the past 20 years or so, I have been driving in Israel and have always considered myself a careful and considerate motorist. Nevertheless, I have occasionally heard other drivers shout or worse yet, curse at me. Unable to determine what I&#8217;ve been doing wrong, I was pleased to see an advertisement in a local newspaper stating: &#8220;Learn to drive the Israeli way. Call for an Appointment&#8221;. So I did.</p>
<p>My instructor arrived for the first lesson about 20 minutes late. He was a heavy man and I noticed that his left arm was deeply tanned. Without a word of apology for his lateness, he shouted, &#8220;Get into the car!&#8221;</p>
<p>&#8220;May I ask why you are late?&#8221; I inquired. He replied with a question of his own. &#8220;Does that upset you?&#8221;</p>
<p>&#8220;Well, yes. It does,&#8221; I admitted.</p>
<p>&#8220;Good! That&#8217;s the attitude you need to have before starting&#8221;, he beamed. &#8220;The first rule for an Israeli driver is never to drive unless you are nervous, upset or in a rush. Now get into the car!&#8221;</p>
<p>I obeyed and while waiting for him to enter the passenger side of the car. I fastened my seat belt. He looked at me in disbelief. &#8220;What do you think you&#8217;re doing?&#8221; he yelled at me.</p>
<p>&#8220;Wh-What?&#8221;</p>
<p>&#8220;The seat belt. You like driving in a straitjacket?&#8221;</p>
<p>&#8220;But the law!&#8221;</p>
<p>&#8220;Law-shmaw! Watch me!&#8221; He placed the strap over his chest without fastening it. &#8220;See. That&#8217;s how it&#8217;s done. You fool the cops and you&#8217;re free to move around. Now get going!&#8221;</p>
<p>I carefully pulled out into the traffic. No sooner had I begun to pick up some speed, than a young, pregnant woman pushing a baby carriage, stepped off the curb and onto a pedestrian crosswalk just ahead of me. I stopped the car rather abruptly. My instructor was furious.</p>
<p>&#8220;What was that all about?&#8221; he shouted.</p>
<p>&#8220;The crosswalk. Th-the mother&#8221;, I stammered.</p>
<p>&#8220;So? What business does she have crossing the street without looking?&#8221;</p>
<p>&#8220;But isn&#8217;t a car supposed to give pedestrians the right of way on a crosswalk?&#8221;</p>
<p>&#8220;Man, you follow those rules and you&#8217;ll never get anywhere. Next time, honk your horn and then drive around her, missing her by a few centimeters &#8211; you know, like the tank maneuvers you do in the army.&#8221;</p>
<p>Speaking of honking horns, my instructor and I suddenly noticed that a chorus of horns was blasting behind us.</p>
<p>&#8220;How fast are we going?&#8221; he demanded.</p>
<p>&#8220;Fifty kilometers per hour. That&#8217;s the speed limit in the city, isn&#8217;t it?&#8221;</p>
<p>&#8220;Are you out of your mind? It&#8217;s people like you who hold up traffic and upset everyone!&#8221;</p>
<p>At that moment a car passed us.</p>
<p>&#8220;Now look what you&#8217;ve done!&#8221; he screamed.</p>
<p>&#8220;Wh-what?&#8221;</p>
<p>&#8220;What you ask me? You let him pass you!!! That&#8217;s one point for him. Now you have to restore your lost honor! Get up right behind him, closer, closer. Honk your horn. Make him go faster. Show him what a man you are. Huh? No reaction. He&#8217;s slowing down! That&#8217;s the last straw! If it&#8217;s a fight he wants, it&#8217;s a fight he&#8217;ll get. Now pass him.&#8221;</p>
<p>&#8220;But&#8230;.there&#8217;s a car coming the other way!&#8221; I said, trying to remember the Shma Yisrael.</p>
<p>&#8220;This is no time for petty worries. Your honor is at stake. Go!&#8221;</p>
<p>I gritted my teeth and did as I was told. The oncoming car was forced to swerve off the road to make room for me. I just got a glimpse of it falling into a ditch as I completed my pass.</p>
<p>&#8220;Well done,&#8221; said my instructor. &#8220;You&#8217;re a fast learner!&#8221;</p>
<p>My moment of glory did not last long. As I reached the next intersection, I saw that the light was green. However, the street ahead was already full of cars. If I entered the intersection now, I would block it. Naturally, I stopped.</p>
<p>&#8220;What are you doing now?&#8221; inquired my instructor. &#8220;The light&#8217;s green! Drive!&#8221;</p>
<p>&#8220;But if I do that, I&#8217;ll block the intersection.&#8221;</p>
<p>&#8220;Block the intersection! What planet are you from? You are completely hopeless. I wanted to teach you how to park on the sidewalk, but now, you can forget it! You ought to have your license revoked.&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Putzwahn am Donnerstag]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/22/putzwahn-am-donnerstag/</link>
<pubDate>Thu, 22 Feb 2007 07:50:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute ist mal wieder Donnerstag. Anscheinend ist dies der auserkorene Putztag der Israelis. Das fäng]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute ist mal wieder Donnerstag. Anscheinend ist dies der auserkorene Putztag der Israelis. Das fängt schon früh morgens an. Jeden Donnerstag pünktlich um halb acht werde ich vom unserer teppichklopfenden Nachbarin geweckt.</p>
<p> <!--more--></p>
<p>Ich muss an diesem Tag echt keinen Wecker stellen.</p>
<p>Das werde ich sowieso nie verstehen. Wieso muss man im 21. Jahrhundert, im Zeitalter der Staubsauger, einen 2&#215;3 m grossen Teppich raus ins Freie schleppen, ihn mühsam über eine Stange hieven und dann wie ein Verrückter darauf rumklopfen?</p>
<p>Wenn ich an einem Donnerstag um halb acht also dieses Geklopfe höre, muss ich ganz schnell aufstehen. Denn eine halbe Stunde später folgt das Fenster- und Jalousien-Wasch-Ritual. Ich muss dann ganz ganz schnell alle meine Fenster zumachen, denn die Gute spritzt mit einem Gartenschlauch ihre Fenster ab, wobei dann das Wasser schön bei mir durch jedes Fenster in die Wohnung kommt. Das Dreckwasser natürlich. Die besagte Putzwütige wohnt nämlich direkt über mir.</p>
<p>Mein Mann (marokkanischer Abstammung, hab ich das nicht schon mal erwähnt? *gg*) hat sich nach einer Überschwemmung unseres Bettes einmal die Mühe gemacht, zu ihr hinaufzugehen. Kurz darauf hörte ich wilde Schreie&#8230;hi hi&#8230;und er brachte sie in unsere Wohnung, um ihr den Wasserschaden zu zeigen. Sie hat nur gemeint, wir müssen dann halt die Fenster zumachen!</p>
<p> Wieso muss man eigentlich jede Woche Fenster putzen? Reicht das nicht zweimal im Jahr oder so? Einmal an Pessach und einmal an Rosh ha Shana?</p>
<p>Tja, wo immer ich des Donnerstags auch hinkomme, jeder ist grantig und am putzen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ani be diäta!!! ]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/21/ani-be-diata/</link>
<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 22:27:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie oft höre ich diesen Satz hier (und bekomme sofort kein ein schlechtes Gewissen). Ach ja, überset]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie oft höre ich diesen Satz hier (und bekomme sofort kein <strike>ein</strike> schlechtes Gewissen).</p>
<p>Ach ja, übersetzen wäre auch nicht schlecht.</p>
<p>Ani be diäta!!!! (man muss sich noch eine kreischende Frauenstimme dazu vorstellen, ungefähr so, als ob der Teufel persönlich vor einem stehen würde) <strong>= Ich bin auf Diät!</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>Jedesmal, wenn ich am Wochenende einen Kuchen gebacken habe (weil ich das fürs Leben gerne mache) und wir nur zwei Personen in unserem Haushalt sind, bringe ich den Rest am Sonntag mit zur Arbeit.</p>
<p>Ich bin noch nicht zur Tür reingekommen, schreit es schon aus allen Ecken: Ani be diäta!!!</p>
<p>Wer hat eigentlich gesagt, dass ich den Kuchen verteile?</p>
<p>Die, die am lautesten geschrieen haben, fressen später natürlich das größte Stück, eh klar.</p>
<p> Warum ist halb Israel ständig auf Diät?</p>
<p>Warum zahlen manche Frauen horrende Geldsummen für einen Diätberater und nehmen trotzdem kein Kilo ab?</p>
<p>Der neueste Trend ist die Brotdiät, die jetzt gerade in aller Munde ist. Alle drei Stunden 2 Scheiben Light-Brot mit fettarmem Quark.</p>
<p>Schmeckt sicher super, wenn man das einmal isst. Aber alle drei Stunden? Immer nur Quark? Das kann nur Quark sein, so eine Diät.</p>
<p>Was mir auch noch aufgefallen ist, ist folgendes:</p>
<p>Wenn dich hier jemand mag, fragt er dich sofort, wenn du zur Tür reingekommen bist: Rasit? (Hast du abgenommen?)</p>
<p>Tja, und wenn man dich nicht mag und dir was besonders Böses sagen will, dann hörst du: Alit? (hast du zugenommen?).</p>
<p>Ach ja und nochwas. Wenn man mal zufällig vergessen sollte zu fragen: Rasit? (weil mich das ja echt brennend interessiert), folgt sofort eine halbe Sekunde später: Nachon, rasiti?! (Stimmt es, dass ich abgenommen habe?!)</p>
<p>Wenn einem sein Leben lieb ist, sagt man natürlich sofort: Ken! (Ja!)</p>
<p>Ja, die Israelis sind wirklich sehr direkte Menschen mit besonderem Feingefühl.</p>
<p>Ich hasse es langsam wirklich, dauernd irgend einer Norm entsprechen zu müssen. Aber am allermeisten hasse ich Diäten. Sowas kommt mir nicht ins Haus!</p>
<p>P.S. Habe ich schon erwähnt, dass direkt neben unserer Schule eine Pizzeria eröffnet hat und wir jetzt dauernd einen wohlriechenden Pizzaduft in den Klassenräumen haben? Die Diättruppe kaut murrend auf ihrem Light-Brot rum und verflucht das israelische Schönheitsideal.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelis und Englisch]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/14/israelis-und-englisch/</link>
<pubDate>Wed, 14 Feb 2007 19:04:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Englisch wird in Israel so gut wie überall gesprochen. Ich habe selten jemanden getroffen, der kein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Englisch wird in Israel so gut wie überall gesprochen. Ich habe selten jemanden getroffen, der kein Englisch versteht. Dies ist auch gut so, vorallem für Touristen und Einwanderer.</p>
<p> <!--more--></p>
<p>Ich erinnere mich noch gut an die erste Zeit hier in Israel. Ich konnte so gut wie kein Hebräisch. Alleine in den Supermarkt gehen, war eine Qual, bis ich schnell entdeckt habe, dass die meisten Produkte auch auf Englisch angeschrieben sind.</p>
<p> Da ein Israeli von Natur aus schrecklich neugierig ist, und keine Hemmungen hat, alles zu fragen, was er wissen möchte, tut er das natürlich auch auf Englisch.</p>
<p><strong>Das klingt dann ungefähr so:</strong></p>
<p>- Where you are from?</p>
<p>- I am from Austria.</p>
<p>- Ahhhhhhhh, Australia, nice country, kangaroos!!!</p>
<p>Tja, das passierte nicht nur einmal.</p>
<p>Oder es werden englische Wörter einfach &#8220;israelisiert&#8221;.</p>
<p>brecks &#8211; Bremsen</p>
<p>ambrecks &#8211; Handbremse</p>
<p>sche-ik &#8211; Milchshake</p>
<p>Mist, jetzt fällt mir nichts mehr ein. Immer dann, wenn mans braucht.</p>
<p>Als Englischlehrerin sind mir natürlich auch grammatikalische Besonderheiten aufgefallen, die sich quer durch Israel</p>
<p>ziehen:</p>
<p><em><strong>The water are warm.</strong></em></p>
<p>Ich weiß auch warum die das sagen. Auf Hebräisch wird Wasser in der Mehrzahl verwendet.</p>
<p> <strong><em>I have to make a call phone.</em></strong></p>
<p>Auf Hebräisch wird Telefongespräch auch andersrum gesagt: Gespräch am Telefon.</p>
<p> So übersetzt ein Israeli einfach vom Hebräischen ins Englische, und dabei kommen Sachen raus, die ich am Anfang nicht verstanden habe. Da erst habe ich begriffen, wie ähnlich doch die deutsche und die englische Grammatik ist, und wie schwer das für die Israelis ist.</p>
<p>Dazu kommt noch der israelische Akzent. Der ist einfach furchtbar. Ich kenne nur wenige, die den nicht haben. Mein Mann z. B.</p>
<p>Der hat den schönsten britischen Akzent weit und breit hier. Das liegt auch nur daran, dass er englische Nachbarn hatte und schon als ganz kleiner Junge Englisch sprach.</p>
<p>Wenn er einem Israeli den Computer erklärt, redet er plötzlich in einem grauenhaften israelischen Englisch. Ich bekomme dann fast eine Krise. Dann sagt er mir jedesmal, ich muss so reden, damit sie mich verstehen!!!</p>
<p>Der neueste Trend, neben vielen anderen, um möglichst &#8220;cool&#8221; und intellektuell zu wirken, ist, wahllos englische Wörter in einen Satz einzubauen.</p>
<p>Bis ich dann verstehe, dass das Wort, das ich nicht verstanden habe, nicht hebräisch, sondern englisch war, dauert eine Weile!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelische Autofahrer]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/11/israelische-autofahrer/</link>
<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 09:28:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie Schmetterlingsfrau in einem ihrer Berichte so treffend bemerkt hat, sind in Israel die Autofahre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/picture-200202522.jpg" title="picture-200202522.jpg"></a><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/bomb_road.jpg" title="bomb_road.jpg"></a>Wie <a href="http://doppelpass.wordpress.com">Schmetterlingsfrau</a> in einem ihrer Berichte so treffend bemerkt hat, sind in Israel die Autofahrer die eigentlichen Terroristen.</p>
<p> <!--more--></p>
<p>Die meisten Straßen hier sind mehrspurig, es gibt tausende von Ampeln, Kreisverkehre, Einbahnstraßen, Busspuren, Nebenstraßen und Verkehrszeichen, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen habe.</p>
<p> <a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/picture-200202522.jpg" title="picture-200202522.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/picture-200202522.thumbnail.jpg" alt="picture-200202522.jpg" /></a></p>
<p>(ok, dieses Bild ist aus Australien, aber auf dem Weg zum Toten Meer hab ich wirklich so ein ähnliches Schild gesehen)</p>
<p>Auf die Frage, was dieses oder jenes Verkehrszeichen bedeutet, bekomme ich nur eine verwunderte Gegenfrage: &#8220;Wen interessiert das?&#8221;</p>
<p>So kämpfe ich mich tapfer jeden Tag durch den Großstadtdschungel, warte geduldig bei Verkehrsstaus, werde von links, rechts und vom Pannenstreifen aus überholt, angehupt und manchmal sogar beschimpft. Warum, ist mir nie so ganz klar. Trotzdem, ich kämpfe weiter! So schnell gebe ich nicht auf!</p>
<p>Am gefährlichsten sind hier jene Autos, die an der Stoßstange einen kleinen Kinderschuh angebracht haben. Das sind Araber. Die fahren noch schlimmer, als die Israelis. Den Schuh haben sie dort, um sich vor bösen Geistern zu schützen &#8211; sprich &#8211; vor Verkehrsunfällen.</p>
<p>Man erkennt sie aber auch an der Innenausstattung ihrer Autos. Meist handelt es sich um Rosenkränze, Kruzifixe, Heiligenstatuen oder sonstiges. Die jüdischen Autoterroristen erkennt man entweder an der Hamsa, die am Rückspiegel baumelt, oder aber schlicht an ihrem radikalen Fahrstil.</p>
<p>Das Chaos ist perfekt, wenn die Ampeln ausfallen. Die Vorrangstraße wird ignoriert und von allen Seiten kommen plötzlich Fahrzeuge, die sich Richtung Hauptstraße drängen. Es folgt natürlich ein Hupkonzert und es dauert nicht lange, bis es kracht.</p>
<p>Auch der Verkehrspolizist, der mitten in der Kreuzung steht, um sie händisch zu regeln, wird ignoriert. An seiner Stelle würde ich mich nie dort hinstellen. Soviel verdient ein Polizist nicht, dass er sein Leben dafür opfern muss.</p>
<p>Wer meint, in Italien fahren sie wie die Spinner, der war eben noch nie in Israel!</p>
<p><a href="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/bomb_road.jpg" title="bomb_road.jpg"><img src="http://bineimgelobtenland.wordpress.com/files/2007/02/bomb_road.jpg" alt="bomb_road.jpg" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Fahrprüfung]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/11/die-fahrprufung/</link>
<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 22:44:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nun war es also soweit. Ich habe einen Termin zur Fahrprüfung bekommen. Arscher holte mich am Morgen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nun war es also soweit. Ich habe einen Termin zur Fahrprüfung bekommen. Arscher holte mich am Morgen ab. Das Auto war voller nervöser junger Israelis, die auch Prüfung hatten.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Natürlich waren sie alle wahnsinnig nervös. Ich eigentlich nicht. Ich durfte dreimal durchfallen, danach hätte ich den kompletten Führerschein samt Theorie machen müssen. Ich hatte genug Selbstvertrauen und Erfahrung, dass ich mir wegen einer lächerlichen Führerscheinprüfung nicht in die Hose machte. Bis mir S. ihre Geschichte erzählte. Sie rauchte eine Zigarette nach der anderen, als wir warteten. Ging dauernd aufs Klo und hüpfte nervös rum. Ich sagte ihr, das wird schon, sei doch nicht so nervös. Sie sagte mir, hier fällt jeder mindestens dreimal durch, bis er besteht. Hä??? Sie trat an diesem Tag zum 7. Mal zum Test an. Danach war ich auch nervös!</p>
<p>Die Prüferin kam, Arscher wünschte uns viel Glück und S. und ich stiegen ins Auto. Die Prüferin fragte, wer zuerst fahren will. Ich gab S. den Vortritt, was sich später als klug erwies.</p>
<p>S. fuhr und fuhr. An jeder zweiten Kreuzung wurden wir laut angehupt, weil das Auto verreckte und sie damit beschäftigt war, es wieder zu starten. Sie war furchtbar nervös und zitterte am ganzen Körper.</p>
<p>Nach 30 Minuten dann der Wechsel. Ich war an der Reihe. Die Prüferin fragte mich, ob sie Englisch oder Hebräisch reden soll. Ich sagte, Hebräisch wäre ok für mich. Fehler. Sie sagte LINKS, ich fuhr natürlich RECHTS. Das verwechsle ich nicht nur, wenn ich nervös bin. Sie lachte und fragte, wie lange ich schon hier sei usw. Wir plauderten über Österreich und wie schön die Berge dort sind und nebenbei fuhr ich. Meine Prüfung dauerte genau 10 Minuten. Ich musste nicht mal seitwärts einparken. Nix. Am Schluss sagte mir die Prüferin, dass man merke, dass ich jahrelange Fahrpraxis hätte. HA! Dem Arscher sollte mal einer in den A&#8230;.. treten!</p>
<p>Kurz darauf war ich stolze Besitzerin des israelischen Führerscheins in Kreditkartenform!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mein israelischer Fahrlehrer]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/10/mein-israelischer-fahrlehrer/</link>
<pubDate>Sat, 10 Feb 2007 09:58:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/10/mein-israelischer-fahrlehrer/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem alle Formalitäten für den Führerschein erledigt waren, suchte ich im Telefonbuch einen Fahrl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem alle Formalitäten für den Führerschein erledigt waren, suchte ich im Telefonbuch einen Fahrlehrer. Mein Mann rief einige Fahrschulen an und schließlich vereinbarte er einen Termin mit Asher (der Name des Lehrers), den ich später liebevoll Arscher nannte.</p>
<p> <!--more--></p>
<p>Asher wollte eindeutig mein Geld. Er sagte mir bei jeder Gelegenheit, wie unsicher ich noch sei, wie wenig Selbstvertrauen ich doch hätte, und dass ich, wenn ich den &#8220;israelischen&#8221; Führerschein wolle, noch vieeeeeleeeeeee Stunden nehmen müsste. Er sagte, Israel sei eben nicht Österreich. Hier gäbe es richtige Autos und mehrspurige Straßen.</p>
<p>Das alles sagte er mir, während er gemütlich Zeitung las, mit seiner Frau telefonierte, irgendwelche Formulare ausfüllte und während sein Fuß niemals auch nur in der Nähe seines Bremspedals war.</p>
<p>Auf meine Frage: &#8220;Smola o jemina?&#8221; (Links oder rechts) antwortete er nur: Egal, fahr einfach, wohin du willst!</p>
<p>Ich glaub der war noch nie in Österreich. Dort fahren schliesslich nicht nur Traktoren rum oder Kühe gehen auf der Straße spazieren.</p>
<p>Na ja, ich hab diese Kommentare ignoriert. In Israel ist es ein wenig kompliziert mit dem Führerschein, und dauernd den Lehrer wechseln, kostet noch mehr.</p>
<p>Es lag sicherlich nicht an meinen Fahrkünsten. Ich habe den Führerschein schon viele Jahre, hatte noch nie einen Unfall, bin mit einem Bus voller Schüler jeden Morgen durch ein Skigebiet gefahren, Schneefahrbahn ist kein Fremdwort für mich, usw.</p>
<p>So nahm ich die bissigen Kommentare hin und nannte ihn von nun an liebevoll Arscher. Natürlich nicht in seiner Gegenwart. Mein Mann saß von nun an im Fahrschulauto, und drängte Arscher jedesmal, mich endlich zum Test zuzulassen. Tja, aus vier Fahrstunden wurden 10. Hätte ich meinen Mann von Anfang an mitgenommen, wärs wahrscheinlich bei 4 geblieben.</p>
<p><!--more--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelischer Führerschein]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/08/israelischer-fuhrerschein/</link>
<pubDate>Thu, 08 Feb 2007 12:06:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/08/israelischer-fuhrerschein/</guid>
<description><![CDATA[In Israel darf man mit dem europäischen Führerschein ein Jahr lang fahren, danach muss man sich eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Israel darf man mit dem europäischen Führerschein ein Jahr lang fahren, danach muss man sich einen israelischen Führerschein zulegen oder weiter schwarz fahren, bis es irgendwann mal ein Polizist merkt.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Da sich in Israel die Gesetze ständig ändern können, weiß man nie so genau, was Sache ist. Sich Informationen in den zuständigen Ämtern holen, kann einem mehrere Urlaubstage kosten. Anrufen ist sogar unmöglich, die Leitungen sind ständig besetzt. Am besten geht man persönlich hin, zieht eine Nummer und wartet mal&#8230;&#8230;.</p>
<p>Irgendwann nach zwei Tagen kommt man mal dran und die zuständige Beamtin sagt einem, dass sie darüber nichts genaues weiß. Ich soll doch bitte eine neue Nummer ziehen und bei der Dienststelle xy nachfragen. Die wüssten Bescheid. Xy hat natürlich auch keine Ahnung.</p>
<p>Laut Gesetz musste ich als Inhaberin des Auto- und Motorradführerscheins (13 Jahre Führerscheinbesitzerin) nur 4 Fahrstunden nehmen und dann zur Fahrprüfung antreten. Die Theorie fiel weg, da ich ja schon einen gültigen Führerschein hatte.</p>
<p>Eigentlich ist es lediglich ein Umschreiben und man muss den Beweis erbringen, dass man körperlich und geistig in der Lage ist, ein Fahrzeug zu lenken. Das haben wir unter anderem unseren russischen Mitbürgern zu verdanken, die mit gefälschten Führerscheinen ins Land kamen. Die erste Frage im Verkehrsministerium war: &#8220;Sprechen Sie russisch?&#8221; Ich war schockiert, da diese Beamtin meinen österreichischen Führerschein in der Hand hielt.</p>
<p>Der Test beim Arzt war lustig. Ich musste auf einem Bein eine Linie entlanghüpfen und danach den Kopf nach rechts und links drehen. Das ganze hat 280 Schekel gekostet (50 Euro).</p>
<p>Der Sehtest war billiger und noch kürzer. Sogar ein Blinder hätte den bestanden. Einzige Frage: Haben Sie Sehschwierigkeiten oder tragen Sie eine Brille?</p>
<p>Als alle Formulare ausgefüllt waren konnte ich mir endlich einen Fahrlehrer suchen.</p>
<p>Die Fortsetzung folgt in meinem nächsten Bericht &#8220;Israelische Fahrlehrer&#8221;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine kleine Geschichte über marokkanische Sekretärinnen:]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/05/eine-kleine-geschichte-uber-marokkanische-sekretarinnen/</link>
<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 21:51:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/05/eine-kleine-geschichte-uber-marokkanische-sekretarinnen/</guid>
<description><![CDATA[Einleitend möchte ich erwähnen, dass ich eigentlich keinen persönlichen Groll gegen Menschen verschi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Einleitend möchte ich erwähnen, dass ich eigentlich keinen persönlichen Groll gegen Menschen verschiedener Herkunft habe. Ich bin ja selber Ausländerin in meiner Wahlheimat. <!--more-->Trotzdem gibt es in Israel bestimmte Volksgruppen, die sich stereotypisieren lassen.</p>
<p>Man nehme z.B. die Israelis marokkanischer Herkunft. Ich rede jetzt nicht von der jüngeren Generation, die bereits in Israel geboren ist und sich dementsprechend akklimatisiert und kultiviert hat. Ich spreche von den Hardcore-Marokkanern. Jenen, die in den 60er Jahren in unzählig vielen Flugzeugen in Israel ankamen, und es bis heute noch nicht geschafft haben, zu begreifen, dass Israel einfach nicht Marokko ist.</p>
<p>Ich hab das große Los gezogen. Meine Schwiegermutter gehört dieser Hardcore-Generation an. Es lacht mich hier entweder jeder dafür aus, oder aber ich werde sehr bemitleidet.</p>
<p>Ihr Lebensinhalt besteht darin, mich seit drei Jahren zu nerven, sich Soap-Operas reinzuziehen, dabei zu heulen, jeden Tag den Fußboden im ganzen Haus zu putzen, über den Ehemann zu schimpfen, über die Schwiegertöchter, Kochmaratons zu veranstalten, bei denen sämtliche Tanten und Cousinen dieses Hardcore-Vereins teilnehmen, klebrige Kekse zu backen, die dann keiner isst, über das Leben zu philosophieren, wie schlimm es doch ist und wie lange es noch dauert, bis der Messias endlich kommt, und und und&#8230;..</p>
<p>Aber nun zu unserer Sekretärin.<br />
Sie ist von dieser Hardcore-Sorte und noch in Marokko geboren. Sie ist mindestens drei Zentner schwer, hat blondgefärbte Haare, das Make up mit der Spachtel aufgetragen, Plastikfingernägel und schaut jeden Tag aus wie ein lebendiger Christbaum, so vollgehängt mit Schmuck ist sie. Sie hat noch dazu den selben Vornamen, wie meine Schwiegermutter. Die Stimmlage übrigens auch.</p>
<p>Sie hat es in zwei Jahren nicht geschafft, meinen Namen richtig auszusprechen, verrechnet sich jeden Monat bei der Gehaltsabrechnung, kann keinen Computer bedienen, vergrault dauernd unsere Kunden und spricht kein Wort Englisch. Jedesmal, wenn jemand aus dem Ausland anruft, kreischt sie durch das ganze Gebäude meinen Namen. Ich hab ihr schon hundertmal versucht, den Satz: „Just a moment please!“ beizubringen, aber sie schafft es einfach nicht.</p>
<p>Sie liest Bücher, weil unsere Chefin ihr gesagt hat, sie sei ungebildet. Wenn man sie beim Buchlesen während der Arbeitszeit stört, wird sie fuchsteufelswild. „Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin?“ Sie liest nicht irgendwelche Fachliteratur oder etwa Handbücher über Computer, nee, ganz einfach irgendwelche Schundromane. Sie glaubt, das würde sie weiterbilden.</p>
<p>Außerdem braucht sie ca. alle zwei bis drei Monate einen neuen Bürostuhl. Warum die immer kaputtgehen, ist uns allen ein Rätsel. Der Chef meinte mal, man sollte ihr einen Sessel aus Stahl geben, der würde ihrem Gewicht standhalten.</p>
<p>Tja, sie ist wirklich eine unmögliche Person, die die Wahrheit so zurechtbiegt, wie es ihr gerade beliebt, aber der einzige Grund, warum sie noch hier arbeitet, ist, dass sie mit ihrem großen Mundwerk und ihrer schrillen Stimme eine hervorragende Geldeintreiberin ist. Keiner unserer Kunden will mit ihr ein Problem haben, die zahlen lieber pünktlich, um sich nicht dieses Gekreische anhören zu müssen.</p>
<p>Was lehrt uns diese Geschichte?<br />
Man kann sich weder die Schwiegerfamilie, noch die Arbeitskollegen aussuchen, aber man kann in einem Blog über sie herziehen, weil sie ihn sowieso nicht lesen können.</p>
<p>P.S. Ja, ich weiß, klingt sehr zynisch, aber wenn man tagtäglich mit dieser Hardcore-Sippe zu tun hat, wird man das zwangsläufig.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israelischer Friseurbesuch oder Kinderwahn in Israel]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/05/israelischer-friseurbesuch-oder-kinderwahn-in-israel/</link>
<pubDate>Mon, 05 Feb 2007 21:26:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
<guid>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/05/israelischer-friseurbesuch-oder-kinderwahn-in-israel/</guid>
<description><![CDATA[Neulich ist mir eine lustige Geschichte beim Friseur passiert. Mein Haar war wieder mal eine Katastr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neulich ist mir eine lustige Geschichte beim Friseur passiert.</p>
<p>Mein Haar war wieder mal eine Katastrophe und so hab ich kurzerhand das Telefonbuch aufgeschlagen und die erste Nummer angerufen, deren Name gut klang. Ich muss dazu sagen, dass ich noch ziemlich neu hier in der Stadt bin und es alle 100 m einen Friseur gibt. Nach welchen Kriterien also auswählen??? Keine Ahnung.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ich habe einen Termin vereinbart und bin am nächsten Tag hingegangen. Mhh, kleiner Laden, nicht besonders modern ausgestattet und nur zwei Arbeiter. Ich denk mir schon, oje, wo bin ich hier gelandet. Die Friseurin ist sehr nett und ziemlich blond und ziemlich unreligiös (= Tonnen von Makeup, Busen quillt heraus und natürlich Plastiknägel, mit denen sie jemanden ermorden könnte). Der Friseur ist modern orthodox und trägt eine Kippa. Lustig, dass die gemeinsam einen Salon haben. Verheiratet können die zwei sicher nicht sein.</p>
<p>Die Friseurin fragt mich, was ich möchte und fängt an, mir Farbe aufzutragen. Danach muss ich erst mal mindestens eine Stunde warten. Ich sitze und warte. Es ist noch eine Frau mit Farbe auf dem Kopf hier. Die telefoniert pausenlos. Yael, die Friseurin fragt uns, ob wir Kaffee möchten. Sie bringt mir einen und sagt, ich soll mit ihr raussitzen, eine Zigarette rauchen. Ich gehe also mit vor die Tür. Es ist Freitag, halb Israel ist auf dem Weg. Ich schäme mich also gar nicht, mit Tonnen von Silberfolie auf dem Kopf und einem Handtuch auf den Schultern vor dem Geschäft zu sitzen. Zum Glück arbeite ich nicht in dieser Stadt. Prompt kommt auch schon meine Nachbarin vorbei. &#8220;Ahhh, Shalom, lässt du dir die Haare färben???&#8221; Als ob das nicht eh klar ist.</p>
<p>Yael fragt, wie alt ich bin und woher ich komme. Ob ich verheiratet sei und wieviel Kinder ich habe. Wo ich arbeiten würde und wo mein Mann. Fehler Nummer 1. Ich hab alle Fragen brav beantwortet. Sie sagt, dass Kobis (der Friseur mit der Kippa) Frau im gleichen Geschäft arbeiten würde, wie mein Mann. Ohhh G-ttttt, wo bin ich hier gelandet?????</p>
<p>Ich denk mir nur, wer zum Teufel kann das sein. In L.s Geschäft arbeitet nur eine, die in Frage kommt, deren Mann ich nicht kenne&#8230;.und die kanns ja wohl nicht sein. Die hat Silikonbrüste und Plastikfingernägel, ja und sonst noch alles, was nicht zu Kobi passt.</p>
<p>Ich frag sie wie Kobis Frau heisst. Sie sagt mir genau den Namen der Silikontante.</p>
<p>Ich versteh die Welt nicht mehr. Wie kann sowas sein? Ich mein, die religiösen Frauen haben Röcke an. Auch wenn sie nicht besonders religiös sind, haben sie niemals Plastiknägel und nienieniemals Silikontitten. Hääääääääääää?????</p>
<p>Später sitze ich wieder im Geschäft. Yael erzählt Kobi, dass ich L.s Frau bin. Er freut sich und fragt mich auch aus. Über Kinder schon wieder. Die Lieblingsfrage der Israelis. Wieviel Kinder. Ich sage, noch keine. Das Geschäft ist inzwischen voll. Hab ich das schon erwähnt?</p>
<p>Da sie wissen, dass wir schon fast zwei Jahre verheiratet sind und schon über 30, fangen sie an zu vermuten. Kobi sagt, mit G-ttes Hilfe kommen die schon, verkopft euch nur nicht. Yael sagt, bei ihr hätte es auch über ein Jahr gedauert. Eine Frau auf der Wartebank sagt, manchmal würde es länger dauern, aber sie kenne da einen guten Frauenarzt, der hätte ihrer Tochter auch geholfen und wenn ich möchte, würde sie mir die Telefonnummer geben&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;HAAAAAAAAAAAAAALLLLLLLTTTTTTTTT!!!!!!!!!!!!!!</p>
<p>Ich möchte am liebsten sterben, sofort!!!! Auf der Stelle!!! Ich kann doch dieser versammelten kinderliebenden Menge nicht einfach sagen, dass L. und ich momentan einfach noch keine Kinder wollen. Nee, das kann man in Israel nicht sagen.<br />
Das würde niemand verstehen. Ich schweige also betreten und nehme die Telefonnummer dieses Arztes.</p>
<p>Dieses Missverständnis kann ich auf keinen Fall aufklären.</p>
<p>Na ja, wieder mal ins Fettnäpfchen getreten. Diesmal voll! Trotzdem ist dieser Friseursalon nett, vorallem wegen Yael. Sie hat mir eine tolle Frisur verpasst und ist noch dazu billig. Da geh ich wieder hin. Nächstes Mal leih ich mir einfach ein Nachbarsbaby aus&#8230;LOL!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Autoradio]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/04/autoradio/</link>
<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 08:51:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit ca. 2 Jahren haben wir kein vernünftiges Autoradio. Manchmal geht es, manchmal nicht. Wenn ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Seit ca. 2 Jahren haben wir kein vernünftiges Autoradio. Manchmal geht es, manchmal nicht. Wenn ich stark bremsen muss, rutscht es mir sogar manchmal entgegen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ich habe glaub ich schon mal erwähnt, dass der beste aller Ehemänner marokkanisch-syrische Eltern hat und hier in Israel geboren wurde. Ein echter Sabre (israelischer Ureinwohner&#8230;LOL, nach der Kaktusfrucht benannt &#8211; aussen stachelig und innen weich und süß).</p>
<p>Was das heisst? Nun, ganz klar.<br />
Was du heute nicht besorgen kannst, eilt morgen auch noch nicht.</p>
<p>Die Juden europäischer Herkunft werden hier &#8220;Jeckim&#8221; genannt, weil sie ordentlich, pünktlich und gut erzogen sind.</p>
<p>Tja, der beste aller Ehemänner ist leider kein Jecke.</p>
<p>Drum rutscht auch das Autoradio beim Bremsen raus.</p>
<p>Vor einigen Monaten hat er meinem Betteln nachgegeben und mir für meine täglichen Autofahrten endlich ein neues Autoradio bestellt. Wo? Natürlich im Internet. Dies war übrigens unser erster Internetkauf. Da wir noch Frischlinge auf diesem Gebiet waren, haben wir ein paarmal mit der Maus geklickt und schon ein Autoradio gewonnen, das wir eigentlich gar nicht haben wollten. Na ja, wenigstens war es billig.</p>
<p>Dass billig nicht immer gut ist, erfuhren wir erst später.</p>
<p>Das Montieren des Radios erwies sich als reines Kunststück. Wir haben seinen Vater zu Rate gezogen &#8211; den besten Schwiegervater der Welt &#8211; auch kein Jecke!</p>
<p>Ich bin dann ca. eine Woche mit raushängenden Kabeln herumgedüst, war mir aber wurscht, denn ich konnte ja Musik hören!</p>
<p>Das Problem war nur, dass ich die israelischen Sender mit der englischen Musik nicht hören konnte, sondern nur sämtliche arabische Programme. Mist!</p>
<p>Warum das so war? Sie haben wahrscheinlich vergessen, die Antenne korrekt anzuschliessen oder das RDS funktioniert nicht. Oder ich hab einfach keinen guten Empfang, da ich auf dem Weg zur Arbeit an arabischen Dörfern vorbeifahren muss.</p>
<p>Ich hab gedacht, ich sage jetzt nichts, bevor sie wieder einen ganzen Nachmittag lang am Montieren sind und hab mir kurzerhand eine CD mit meinen Lieblingsliedern gebrannt.</p>
<p>Alles war schön und ich war glücklich. Das Glück hielt aber nur kurz.</p>
<p>Eines Tages fahr ich zur Arbeit und es riecht komisch im Auto &#8211; nach verbranntem Plastik. Ich denk mir nichts dabei, denn es ist ja ein heisser Tag. Ausserdem fahre ich grade durch das Industriegebiet. Da stinkt es immer so komisch.</p>
<p>Auf der Heimfahrt fängt es wieder an zu stinken. Diesmal heftig. Plötzlich sehe ich auch Rauch aufsteigen. Ich denke mir, was ist jetzt das?</p>
<p>Dann fallen mir die raushängenden Kabel auf. Ich bleibe stehen und rufe meinen Mann an, was ich tun soll. Aus dem Auto raucht es immer noch raus.</p>
<p>Er sagt, ich soll warten, bis es aufhört und dann den Radio abhängen. Radio abhängen? Wie macht man sowas?</p>
<p>Ich erkläre ihm, dass ich dazu nicht im Stande bin, schliesslich bin ich ja nur eine Frau und kein Radiomechaniker.</p>
<p>Wenig später kommt er und erledigt die Sache.</p>
<p>Seither haben wir gar keinen Radio mehr im Auto, aber der beste aller Ehemänner hat mir aus seinem Geschäft einen MP3-Player mitgebracht. Mit dem kann ich auch meine Lieblingsmusik hören.</p>
<p>So einfach löst man in Israel Probleme!</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Israelische Briefträger]]></title>
<link>http://bineimgelobtenland.wordpress.com/2007/02/04/israelische-brieftrager/</link>
<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 08:50:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>bineimgelobtenland</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unser Briefträger ist ein lieber Mann, aber lesen kann er leider nicht. Weder Hebräisch, noch Englis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unser Briefträger ist ein lieber Mann, aber lesen kann er leider nicht. Weder Hebräisch, noch Englisch. Die österreichische Schulschrift schon gar nicht, aber das wäre wirklich etwas zu viel verlangt. Mir würde schon reichen, wenn er ordentlich Hebräisch lesen könnte.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Letzten Monat wollte ich gerade zu Mittag kochen, da merke ich, dass kein Gas mehr aus der Leitung kommt. Komisch, denke ich mir und kontrolliere den Schlauch, ob er nicht irgendwo eingeknickt ist. Nee, alles in Ordnung. Ich gehe zum Hausmeister und frage ihn, ob das sein kann, dass meine Flasche leer ist. Er sagt nein, die hätte man grad vor kurzem ausgewechselt. Er lacht und sagt, ich hätte sicher die Rechnung nicht bezahlt.</p>
<p>Ich bezahle meine Rechnungen immer pünktlich, wenn ich denn welche erhalte. Ich rufe bei der Gasgesellschaft an und frage, warum ich kein Gas habe. Die Beamtin sagt mir, ich hätte die Rechnung und die Mahnung nicht gezahlt und dann würde man das Gas abdrehen. Super!!! Wie kann ich eine Rechnung einzahlen, die ich nie erhalten habe????</p>
<p>Ich regle die Bezahlung sofort per Kreditkarte am Telefon und gehe nochmal zum Hausmeister. Irgendwie verschwindet bei uns immer Post und man bekommt plötzlich Mahnungen. Oder ich finde in meinem Brieffach irgendwelche Post, die nicht mir gehört. Unsere Briefkästen sind alle gut beschriftet, sogar die Wohnungsnummern stehen drauf.</p>
<p>Nur eine Wohnung in unserem Haus steht leer. Und dieses Brieffach ist immer hoffnungslos überfüllt. Ratet mal, was wir alles gefunden haben, als wir dieses Brieffach geöffnet haben???</p>
<p>Meine Gasrechnungen waren dabei und sogar eine Ansichtskarte, die mir eine Freundin letzten Sommer (!!!!!) aus dem Urlaub geschickt hat. Die war allerdings in Schreibschrift. Dass unser Briefträger die nicht lesen kann, dafür bin ich ihm nicht böse. Für die Mahnung und dafür, dass ich kein Mittagessen kochen konnte allerdings schon.</p>
</div>]]></content:encoded>
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