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	<title>die-zeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/die-zeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "die-zeit"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 08:43:44 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA[von Holtzbrinck, Stefan - 1.0B - media]]></title>
<link>http://billionairelist.wordpress.com/2009/12/05/von-holtzbrinck-stefan-1-0b-media/</link>
<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 05:49:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>polymatheux</dc:creator>
<guid>http://billionairelist.wordpress.com/2009/12/05/von-holtzbrinck-stefan-1-0b-media/</guid>
<description><![CDATA[German, 45, Stuttgart, inherited He and his half sister and half brother inherited the Verlagsgruppe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://billionairelist.wordpress.com/files/2009/12/stefan-von-hol1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-174" title="stefan-von-hol" src="http://billionairelist.wordpress.com/files/2009/12/stefan-von-hol1.jpg" alt="" width="290" height="299" /></a></p>
<p><strong>German</strong>, 45, Stuttgart, inherited</p>
<p>He and his half sister and half brother inherited the Verlagsgruppe Holtzbrinck.</p>
<p><strong>University</strong>:</p>
<p><strong>Born</strong>:</p>
<p><strong>Parents:</strong> von Holtzbrinck</p>
<p><strong>Spouse</strong>:</p>
<p><strong>Children:</strong></p>
<p><strong>Religion:</strong></p>
<p><strong>Founder</strong>:</p>
<p><strong>Politics:</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Adam Soboczynski: Studentenbild]]></title>
<link>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/11/30/adam-soboczynski-studentenbild/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:32:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>lowestfrequency</dc:creator>
<guid>http://lowestfrequency.wordpress.com/2009/11/30/adam-soboczynski-studentenbild/</guid>
<description><![CDATA[Selten genug, aber doch möglich: Ich empfehle einen Zeit-Artikel zur Lektüre. In diesem Fall ist des]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Selten genug, aber doch möglich: Ich empfehle einen Zeit-Artikel zur Lektüre. In diesem Fall ist des]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Daheim - Ergänzung zur Toasterphobie]]></title>
<link>http://dajoko.wordpress.com/2009/11/22/daheim-erganzung-zur-toasterphobie/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 12:39:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>David</dc:creator>
<guid>http://dajoko.wordpress.com/2009/11/22/daheim-erganzung-zur-toasterphobie/</guid>
<description><![CDATA[Hallo Welt, hallo Deutschland, hæ Ísland! Ja, ich bin noch da. Und blogge auch noch. Nur nicht mehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hallo Welt, hallo Deutschland, hæ Ísland!</p>
<p>Ja, ich bin noch da. Und blogge auch noch. Nur nicht mehr so oft, wie aus dem Ausland. Andere und für diese Seite weniger interessante Dinge stehen bevor und liegen hinter mir.</p>
<p>Aber hin und wieder werde auch ich überrascht. Zuletzt, als ich vor einigen Tagen das Zeitmagazin las und Harald Martenstein über die Gefahren gewöhnlicher Toaster schrieb. Toaster. Da war doch was. Genau, im Archiv ist er zu finden, der brennende Toaster auf Island. Passiert ist mir Gott sei Dank nichts. Für unbedingt lesenswert halte ich den Text und will ihn euch deshalb nicht vorenthalten.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Und bis bald!</p>
<p>Danke für Eure Treue!!!!</p>
<p><a href="http://dajoko.wordpress.com/files/2009/11/zeitmagazin_toaster1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-489" title="Zeitmagazin_Toaster" src="http://dajoko.wordpress.com/files/2009/11/zeitmagazin_toaster1.jpg" alt="" width="450" height="635" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gemäldeankäufe statt CDs]]></title>
<link>http://exportabel.wordpress.com/2009/11/20/gemaldeankaufe-statt-cds/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:51:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>genova68</dc:creator>
<guid>http://exportabel.wordpress.com/2009/11/20/gemaldeankaufe-statt-cds/</guid>
<description><![CDATA[Ein lesenswerter Beitrag in der Zeit von Tanja Dückers zur aktuellen Sozialdarwinismusdebatte und de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/schwarzgelb-zeitgeist?page=all" target="_blank">lesenswerter Beitrag</a> in der Zeit von Tanja Dückers zur aktuellen Sozialdarwinismusdebatte und dem intellektuellen Magerquark, der da angerührt wird. Man beachte das wunderbar illustrative Foto mit Joop und Westerwelle.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Payback - Frank Schirrmacher und die brave new digital world]]></title>
<link>http://philippe-wampfler.com/2009/11/20/payback-frank-schirrmacher-und-die-brave-new-digital-world/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:23:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>phwampfler</dc:creator>
<guid>http://philippe-wampfler.com/2009/11/20/payback-frank-schirrmacher-und-die-brave-new-digital-world/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt einen Grad von Unterdrückung, der als Freiheit empfunden wird. - Heiner Müller, Quelle In se]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Es gibt einen Grad von Unterdrückung, der als Freiheit empfunden wird. -<a> Heiner Müller</a>, <a href="http://www.zeit.de/2009/48/L-S-Schirrmacher">Quelle</a></p></blockquote>
<p>In seinem an die Payback-Karte angelehnten Titel &#8211; in der Schweiz müsste das Buch »Cumulus« heißen und darf nicht mit dem brillanten <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31080.html">Essay von Atwood</a> über den Umgang mit Schuld und Schulden verwechselt werden &#8211; beklagt der konservative deutsche Denker Frank Schirrmacher, der (post)-moderne Mensch sei nicht mehr Herr, sondern Knecht der digitalen Arbeitsmethoden. Während er glaube, den Computer zu benutzen &#8211; benutzt der Computer eigentlich den Menschen, um es pointiert auszudrücken.</p>
<p>Schirrmacher führt mehrere Argumente ins Feld:</p>
<ol>
<li>Die Benutzung von Computern verändert uns physisch. Neurologische Prozesse führen zu einer Anpassung unserer Kognition an die Vorgehensweise von Rechnern, insbesondere erwerben wir die Fähigkeit zum Multitasken. Schirrmacher beschreibt im Abschnitt »Mein Kopf kommt nicht mehr mit«, dass er sich unkonzentriert fühle und vergesslich geworden sei &#8211; und wertet diese Veränderung somit negativ.</li>
<li>Die ständige Nutzung von digitalen Medien führt zu einer Unterdrückung der Menschen, welche sie glücklich als Freiheit erleben. Wer im Internet etwas sucht, findet auch &#8211; und meint, gefunden zu haben, was gesucht worden ist. Freier Wille wird suggeriert &#8211; tatsächlich wird aber durch mächtige Instanzen gesteuert, was man findet. Auch die totale Individualität digitaler Welten (iTunes sucht das Musikprogramm, das mir als Individuum entspricht) ist nichts als die Kontrollübernahme durch diese digitalen Welten (iTunes bestimmt, was mir als Individuum zu entsprechen hat).</li>
<li>Die mangelnden Filter im Internet führen zu einem ständig ablaufenden Entscheidungsprozess, was wichtig/unwichtig oder relevant/irrelevant sei. Diese Entscheidungen überfordern den Menschen, Sie führen zu einer »Ich-Erschöpfung« (Roy Baumeister; Entscheidungen zu fällen ist für Menschen ein Kraftakt, siehe <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/01/21/ich-werde-mich-nie-veraendern-gute-vorsaetze-die-macht-der-gewohnheit-die-plastizitaet-unseres-gehirns-und-der-preis-der-selbstkontrolle/">hier</a>). Es sei zu fordern, dass Informationen dem Hirn unterzurodnen seien &#8211; und nicht die Hirnaktivität den Informationen.</li>
<li>Es gibt einen »digitalen Darwinismus«: »fittest« heißt heute, am besten an die Informationen angepasst, als bestinformiert, und zwar nicht im Sinne von »wichtigen«/»relevanten« Informationen, sondern den Informationen, welche nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matth%C3%A4us-Effekt">»Mätthäus-Effekt« </a>als wichtig erscheinen.</li>
</ol>
<p>Nun wird Schirrmacher zwar als konservativer Vordenker sofort breit und grundsätzlich positiv rezensiert vom <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/33204.html">Feuilleton</a>, erfährt aber sofort auch Kritik der »digital natives«, der Menschen, welche mit dem Internet groß geworden sind. Diese Kritik ist sehr aufschlussreich, zeigt sie doch, wie Recht Schirrmacher eigentlich hat: <a href="http://www.czyslansky.net/?p=2158">Tim Cole</a> moniert, Schirrmacher sei ein »digitaler Xenophobe«, der deswegen nicht mehr mitkomme, weil er keine Ahnung von der digitalen Welt hat. Damit nimmt er ein Argument auf, das in Technologiedebatten, wie die <a href="http://www.zeit.de/2009/48/L-S-Schirrmacher">Zeit-Rezension</a> erhellend anmerkt, seit einigen Jahren zu einer »self-evident truth« geworden ist: Wer technische Innovationen kritisiert, versteht sie nicht, sonst würde er sie nicht kritisieren (sehr verbreitet in der Gamer-Community: Wer Killerspiele verbieten will, hat noch nie welche gespielt oder nicht richtig, denn sonst würde er Spiele nicht verbieten wollen). Weiter schreibt Cole, Schirrmacher habe ein falsches Menschenbild, weil sich Menschen nicht beeinflussen liessen und sehr gut zwischen relevanten und irrelevanten Informationen unterscheiden können; um dann ein interessanten Evolutionsargument anzufügen:</p>
<blockquote><p>Und Schirrmacher hat zweitens keine Ahnung von Evolution. Er kann – oder will – nicht erkennen, dass Homo Sapiens sich in den vergangenen Jahrtausenden stets und immer wieder einer veränderten Kommunikations- und Informationsumgebung anpassen musste, und dass er es ganz gut gemacht hat.</p></blockquote>
<p>Die Informationsumgebung wird also eine natürliche Umgebung gesehen, an die sich der Mensch anzupassen hat &#8211; und nicht mehr als eine kulturell erschaffene Umwelt, welche auch verändert werden könnte (im Rahmen einer Anpassung, vielleicht). Die digitale Welt ersetzt also eine selektive Natur: Was nichts anderes als eines von Schirrmachers Argumenten ist, dass sich der Mensch der Technik untergeordnet hat und weiter unterordnen wird.</p>
<p>Soviel zur Kritik der Kritik, die mir im Moment noch sehr dünn erscheint. Nun aber zur Kritik an Schirrmacher noch meine Begegnung mit seinem neuen Buch:</p>
<ol>
<li>Ich lese meine Tweets (nicht Tweeds, ein offenbar peinlicher Schreibfehler in Schirrmachers Buch) und stosse auf diesen von <a href="http://twitter.com/zeitonline_all">@Zeitonline_all</a>: <a href="http://phwampfler.wordpress.com/files/2009/11/schir.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-569" title="schir" src="http://phwampfler.wordpress.com/files/2009/11/schir.jpg" alt="" width="362" height="126" /></a></li>
<li>Ich lese auf meinem iPhone unterwegs die Zeit-Rezension.</li>
<li>Ich lese auf meinem Laptop auf dem Weg zur Arbeit (nächster Tag) die Renzension in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/">Süddeutschen Zeitung</a> sowie Blogeinträge zu Payback.</li>
<li>Ich drucke wichtige Texte aus und bearbeite sie mit dem Bleistift, ich lese sie also linear, wie Schirrmacher eine seiner Meinung nach gefähredete Tätigkeit bezeichnet: <a href="http://phwampfler.wordpress.com/files/2009/11/foto-am-20-11-2009-um-09-52.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-570" title="Foto am 20-11-2009 um 09.52" src="http://phwampfler.wordpress.com/files/2009/11/foto-am-20-11-2009-um-09-52.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></li>
<li>Ich schreibe den Blogpost, ohne auch nur in dem Buch gelesen zu haben.</li>
</ol>
<p>Das mag nun problematisch erscheinen, hat aber auch Vorteile, es ist ein modernes Vorgehen. Es scheint mir ausgewogen, mehrperspektivisch zu sein, es ist eine effiziente Art zu Arbeiten, welche nicht obeflächlich ist, aber oberflächlich sein könnte. Und nebenbei habe ich Tweets gelesen, welche völlig sinnlos und irrelevant waren und auch solche Blogeinträge; ich verfüge aber über eine relativ gute Filterkompetenz.</p>
<p>Fazit: Das Diktat der Technik ist eine realistische Gefahr. Die Technik kann aber auch gegen sich selbst gewendet werden oder dazu benutzt werden, die drohende Gefahr zu mildern oder abzuwenden, weniger, aber wichtigere Entscheidungen von uns zu verlangen. Und die Technik hat uns nicht zur Konsumenten und Rezipienten gemacht, sondern auch zu Produzenten (wie ich hier). Steven Pinker, der amerikanische Populärpsychologe, hat gesagt, man solle, wenn man das Internet (Facebook etc.) kritisiere, mal darüber nachdenken, worüber man denn bei einem Abendessen am Familientisch so rede:</p>
<blockquote><p>I mention this because so many discussions of the effects of new information technologies take the status quo as self-evidently good and bemoan how intellectual standards are being corroded (the &#8216;google-makes-us-stoopid&#8217; mindset). They fall into the tradition of other technologically driven moral panics of the past two centuries, like the fears that the telephone, the telegraph, the typewriter, the postcard, radio, and so on, would spell the end of civilized society.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitung Lesen]]></title>
<link>http://achuebrigens.wordpress.com/2009/11/18/zeitung-lesen/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 07:52:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Zeitung zu lesen, ist antiquiert, gestrig. Mit dem Internet aufgewachsen, braucht die “Generati]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Zeitung zu lesen, ist antiquiert, gestrig. Mit dem Internet aufgewachsen, braucht die “Generation C64” keine klassische Zeitung mehr, hört man regelmäßig. Seit zwei Jahren lese ich <a href="www.zeit.de">Die Zeit</a>. Doch in den letzten beiden Wochen habe ich sie nach einem Blick auf den Titel, einfach ungelesen auf dem Frühstückstisch liegen lassen. Eben fällt der Blick auf den Stapel und ertappe mich bei dem Gedanken, das Abo zu kündigen. Stattdessen fange ich an, in der Ausgabe der letzten Woche zu blättern. Ein Artikel über den Rassisten, der in Dresden eine Frau umgebracht hat. Ein Kommentar zu Westerwelles Start als Außenminister (“20000 Flugkilometer, ohne ein Fettnapf zu treffen”). Ein Kündigungsschreiben eines amerikanischen Armee-Diplomaten, der nicht mehr versteht, was die USA in Afghanistan tun. Das Dossier “Ein Land verlernt das Lesen” über die Unlust der Deutschen zu lesen, muss ich leider auf heute abend verschieben. </p>
<p>Morgen schaue ich wieder gleich rein, und lasse sie nicht liegen, auch wenn der Titel langweilt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Prendere di mira i criminali con la penna]]></title>
<link>http://anothereurope.wordpress.com/2009/11/16/prendere-di-mira-i-criminali-con-la-penna/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:15:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>francesca</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, non tergiverserò a lungo: al momento non c&#8217;è nessuno in Italia ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, non tergiverserò a lungo: al momento non c&#8217;è nessuno in Italia ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Uli Hoeneß zu Philipp Lahm und gegen den Rest der Welt]]></title>
<link>http://mingarot.wordpress.com/2009/11/13/uli-hoenes-zu-philipp-lahm-und-gegen-den-rest-der-welt/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 16:01:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>mingarot</dc:creator>
<guid>http://mingarot.wordpress.com/2009/11/13/uli-hoenes-zu-philipp-lahm-und-gegen-den-rest-der-welt/</guid>
<description><![CDATA[Heilige Kühe. Bild: Life As Art used under CC License Ihr habt das Interview mit Uli Hoeneß in der Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" title="Heilige Kühe" src="http://farm3.static.flickr.com/2218/2506706192_a358fd948b.jpg" alt="" width="500" height="335" /></p>
<p><em>Heilige Kühe. Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/lifeasart/" target="_blank">Life As Art</a> used under <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de" target="_blank">CC License</a></em></p>
<p>Ihr habt <a href="http://www.zeit.de/2009/47/Hoeness-Interview?page=1" target="_blank">das Interview mit Uli Hoeneß in der Zeit</a> wahrscheinlich alle schon gelesen. Bleibt einem da die Spucke weg? Da schlägt einer um sich, dass man staunend relativ sprachlos dasteht im nassen Hemd. Ich trau mich gar nicht zu sagen was ich denke. Es tut mir viel zu weh die Wahrheit zu sagen. Dieser Mann hat so unglaublich großes geleistet für den Verein in der Vergangenheit. Und in der letzten Phase schlägt er nur noch blind um sich, leider muss man sagen, ohne Sinn und Verstand.</p>
<p>Philipp Lahm hat offensichtlich ziemlich wunde Punkte getroffen. Heilige Kühe. Wenn man nicht getroffen ist, reagiert man auf sowas um einiges souveräner. Ich glaube Hoeneß die Geschichte mit dem Telefonat mit Roman Grill, dem Berater von Lahm. Und da bin ich bei ihm, das ist eine absolute Sauerei. Aber das verblasst leider doch sehr im Rest des Interviews.</p>
<p>Einerseits ist der Tonfall echt unter aller Sau &#8211; und zwar durchgängig. Die Höhe ist sicherlich der Satz über Trochowski. Man stelle sich vor, ein Manager eines anderen Clubs hätte sowas über einen unserer Spieler sagen. Uli Hoeneß würde ihn verbal lynchen.</p>
<p>Andererseits ist aber auch der Inhalt einfach nur schwach. Wo sind denn zum Beispiel die wöchentlichen Interviews von Michael Rensing?? Ich kann mich irgendwie nur an zwei erinnern in der ganzen Zeit. Und es ist nicht so, dass ich da besonders viel verpasst haben könnte. Ich bekomme täglich so ziemlich alles in die Finger, was über den FC Bayern geschrieben wird.</p>
<p>Er antortet teilweise auch gar nicht auf die Fragen. Wenn über die Philosophien der europäischen Topclubs gesprochen wird, schmettert er es einfach mit dem Verweis auf deren Schulden ab. Ist ja alles richtig. Aber darum ging´s doch in der Frage gar nicht. Man kann auch einer Philosophie mit günstigeren Spielern Leben einhauchen. Da ging es um Identität, nicht um Geld. Das verrät einiges über die Sichtweise von Uli Hoeneß auf alle Dinge. Den Audi-Deal lass ich mal beiseite in dem Zusammenhang. Aber da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.</p>
<p>Man braucht ja keine Selbstkritik erwarten in so einem Interview, wär ja auch Quatsch. Aber nur Attacke zu brüllen und Gott und die Welt für alles die Schuld zu geben, das kann es auch nicht sein. Mitlerweile stellt sich bei mir schon wieder Resignation ein. Solche unglaublichen Verdienste um diesen Verein. Und so ein zäher Abgang. Es macht mich schon gar nicht mehr wütend. Es macht mich nur noch traurig.</p>
<p>Ich kann auch nicht mal auf die Zeit für ihre <a href="http://community.zeit.de/user/thinkbest/beitrag/2009/11/12/und-sie-bewegt-sich-doch" target="_blank">polemische Antwort auf das Hoeneß-Interview</a> einkloppen. Polemischer als der Auslöser ist das leider auch nicht.</p>
<p><span style="font-size:78%;">© 2009 Traumtorschuetze</span></p>
<p><a href="http://www.mingashop.de" target="_blank"><img src="http://image.spreadshirt.net/image-server/image/product/10853374/view/1/type/png/width/280/height/280" border="0" alt="Treue kann man nicht kaufen Kapuzenpullover Hoodie FC Bayern München Fanartikel" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[45. Schlechte Nachricht]]></title>
<link>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/11/11/45-schlechte-nachricht/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:23:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
<guid>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/11/11/45-schlechte-nachricht/</guid>
<description><![CDATA[Schon erreichen mich erste Kritiken. &#8220;Dummheit zahlt&#8221;? Bin ich ein Pirat? Ja, ich habe P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schon erreichen mich erste Kritiken. &#8220;Dummheit zahlt&#8221;? Bin ich ein Pirat? Ja, ich habe Piraten gewählt. Und ja, ich zahle seit fast 20 Jahren für die &#8220;Zeit&#8221;* &#8211; früher ging nicht, da waren meine Vormünder vor. Und ja, ich finde es dumm, sich Zeitungsartikel vorlesen zu lassen. Der Irrsinn der Menschheit (nicht der ganze, ich weiß!) trieft aus der &#8220;Weiterentwicklung&#8221; eines für mich – im Gegensatz zu Amazons Kindle – fast perfekten &#8220;elektronischen Papiers&#8221;, des Sony Readers (ein Maschinchen, mit dem man selber Dateien zu Büchern machen kann, mit dem Daumen zu blättern und im Sitzen Stehen Gehen Liegen lesbar), der in der neusten Version die Bücher mit Computerstimme mit englischem Akzent vorliest. Und ja, ich halte das Folgende nicht für einen Sieg, weder für Urheber noch für Leser:</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Digitalisierungsrechte</strong>: Die neue Version des<strong> Google Book Settlement</strong> wird erst am Freitag vor Gericht erörtert; ein neuer Vergleichsvorschlag nimmt offenbar deutsche Bücher vom Scanprojekt aus. / <a href="http://www.buchreport.de/nachrichten/presseschau/presseschau_nachricht/datum/2009/11/11/karstadt-erhaelt-eine-letzte-chance.htm" target="_blank">buchreport.de</a></p>
<p>*) auch wenn es in Sachen Lyrik kaum lohnt!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spa Mania gegen die zeit Spiel]]></title>
<link>http://guruspiele.wordpress.com/2009/11/06/spa-mania-gegen-die-zeit-spiel/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 14:09:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>guruspiele</dc:creator>
<guid>http://guruspiele.wordpress.com/2009/11/06/spa-mania-gegen-die-zeit-spiel/</guid>
<description><![CDATA[Spa Mania Beschreibung: Jade ist eine Tierschützerin, die gegen die Kosmetikindustrie protestiert. N]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Spa Mania</strong></p>
<p><a href="https://store.bigfishgames.de/cart.php?productID=2984&#38;siteID=2&#38;afcode=af2c6019cff1"><img src="http://games.bigfishgames.com/de_spa-mania/spa-mania_subfeature.jpg" alt="Spa Mania - Spiel" /></a></p>
<p>Beschreibung: Jade ist eine Tierschützerin, die gegen die Kosmetikindustrie protestiert. Nachdem sie von Madame Dubois, einer Grösse der Schönheitsindustrie, herausgefordert wird, träumt Jade davon, ihren eigenen, umweltfreundlichen Spa zu eröffnen. Um dies zu ermöglichen, muss sie zunächst Erfahrung sammeln und in einem 5-Sterne Spa in San Francisco den besten Service liefern! Nutze in Spa Mania Deine Gegen-die-Zeit Fähigkeiten, um Deine Gäste mit Massagen, Gesichtsbehandlungen, Masken und mehr zu verwöhnen. Nutze Deinen verdienten Profit für Extras wie Ginseng Tee und andere Upgrades. Kannst Du den Spa leiten und gestresste Gäste zu verwöhnen?</p>
<p>Download <a href="http://de.gamesforpleasure.com/spiele/spa-mania/">Spa Mania gegen die zeit Spiel</a> 37 Mb</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin - Krakau]]></title>
<link>http://weel55.wordpress.com/2009/10/30/berlin-krakau/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 19:38:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>weel55</dc:creator>
<guid>http://weel55.wordpress.com/2009/10/30/berlin-krakau/</guid>
<description><![CDATA[In der ZEIT lese ich heute den Artikel von Norman Ohler. In einem lesenswerten Logbuch berichtet er ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In der ZEIT lese ich heute den Artikel von Norman Ohler. In einem lesenswerten Logbuch berichtet er über seine Reise von Berlin nach Krakau. Auf dem Holzboot &#8220;Aton&#8221; fährt er von Spree und Havel über Oder, Warthe und Netze, schließlich auf der Weichsel seinem Ziel entgegen. Die Fahrt gerät immer abenteuerlicher, besonders auf der Weichsel ist Schifffahrt eigentlich nicht vorgesehen.</p>
<p>Zitat Norman Ohler:</p>
<p><em><strong>Weichsel, km 416.</strong> Anders als der Rhein wurde die Weichsel nie begradigt und mäandert durch eine Landschaft, die wirkt wie Europa vor Hunderten von Jahren. Mit Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h die Kurven ausfahren, durch, wie es scheint, unberührtes Gebiet. Kein Tempolimit. Keine Kontrollen. Keine Regeln. Und dann mit Vollgas, weil ein Uferzeichen verpasst, in eine Sandbank hinein: ein beinahe erhebendes Gefühl. Das ganze Boot wird sanft vom Sande aufgenommen, gleitet wie auf einer großen Hand. Dann ruckt es böse, Tassen und Teller fliegen vom Tisch, der Honda ist aus.</em></p>
<p><em>Erst mal Ruhe bewahren, Steinpilze braten, frühstücken. Dann mit Muskelkraft das über 1000 Kilo wiegende Gefährt zurück in fahrbare Gewässer drücken. Was nicht funktioniert. Einem gestrandeten Wal gleich liegt die <em>Aton</em> da unter blauem Himmel, weißer Sommerbewölkung, Schwärme von Reihern. Einsame Sandstrände rechts und links. Könnte das Mekongdelta sein. Anruf beim Rettungsdienst. Zwei Stunden später tuckert aus weiter Ferne ein Nachen an. Fernglasnutzung: vier kräftige Männer mit Signalwesten. Nähern sich. Lachen. So einen Fall hätten sie noch nie gehabt. Dann ein motorenunterstütztes Ziehen und Drücken mit vereinter Kraft.</em></p>
<p>Ohler assoziiert die Landschaft an der Weichsel mit dem Mekongdelta. Durchaus nachvollziehbar, wie meine Bilder aus diesem Sommer belegen, aufgenommen bei Zawichost etwas mehr als 100 km flußaufwärts.</p>
<p>&#160;</p>
<p><em>Der Klick auf ein Bild öffnet die Galerie.</em></p>

<p>Der vollständige ZEIT-Artikel ist nachzulesen auf:</p>
<p><a title="Berlin - Krakau" href="http://www.zeit.de/2009/45/Berlin-Krakau" target="_blank">http://www.zeit.de/2009/45/Berlin-Krakau</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Smashing Chunks from the Great Firewall in Berlin / Ai Weiwei in Munich]]></title>
<link>http://adamcathcart.wordpress.com/2009/10/28/ai-weiwei-in-munich/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:15:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>adamcathcart</dc:creator>
<guid>http://adamcathcart.wordpress.com/2009/10/28/ai-weiwei-in-munich/</guid>
<description><![CDATA[A great convergence is occuring again between Germany and China.  As the 9 November anniversary of t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>A great convergence is occuring again between Germany and China.  As the 9 November anniversary of the fall of the Berlin Wall (&#8220;der Mauerfall&#8221; / &#8220;le chute de la Mur&#8221;) approaches, further thoughts are twisting around the notions of democracy and democratic change.</p>
<p>Two examples:</p>
<p>The first is <a href="http://www.berlintwitterwall.com/">the Berlin Twitterwall</a>, a magnificent little online monument to the fall of the wall.  The site was basically overtaken by comments by Chinese netizens denouncing the Great Firewall of China (GFW for short), that is, until the site was blocked in China yesterday.  As the Berliner Morgenpost reports (in German), the <a href="http://www.morgenpost.de/berlin/article1196606/Chinesen-erobern-virtuelle-Berliner-Mauer.html">organizers of the Berlin Twitterwall were mainly concerned that the site would be taken over by Neo-Nazis</a> &#8212; and thus were overjoyed when their own handiwork became a platform for social change in the PRC.</p>
<p>Veteran journalist Mark MacKinnon has <a href="http://markmackinnon.blogspot.com/2009/10/mr-hu-tear-down-this-firewall.html">a solid post</a> up on this matter on his blog, which also includes tales of <a href="http://markmackinnon.blogspot.com/2009/09/through-looking-glass-peeking-at-north.html">his late August 2009 journey into North Korea</a>.    The title?  &#8220;Mr. Hu, Tear Down this Firewall!&#8221;</p>
<p>Unfortunately, Barack Obama and his familiar, the Dartmouth Chinese Studies major and Secretary of the Treasury Timothy Geithner, have no such ability to channel Ronald Reagan in speaking with their Chinese counterparts.</p>
<p>I have as yet found no indication in the Chinese media that discussion of any kind of Germany&#8217;s unification or the fall of the wall (both major anniversaries approaching for the Germans) will be permitted in the mass media, still smarting from the Frankfurt Book Fair fiascos.  Don&#8217;t be suprised if somehow China is offended as Germans wonder aloud why China hasn&#8217;t undertaken a similarly rapid road to democracy, or their reminiscing on how the Tiananmen Square events of 4 June 1989 helped to stimulate protestors in Leipzig and East Berlin.</p>
<p>The second convergence relates to artist Ai Weiwei, a man wholly lionized in the German press, such as in this article from Die Zeit:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/T7AHrqJw2DA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/T7AHrqJw2DA&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>I&#8217;ve got the whole thing digitized, but will probably release it in dribs and drabs, as it&#8217;s a very long article and, by and large, the readers of this blog are Anglophones rather than Wagnerites (assuming most Germans love Wagner&#8217;s music, which they really ought to).   I also find my mannerisms a bit annoying and my office cluttered, but that can&#8217;t be helped.  As Ai&#8217;s exhibition is entitled: So sorry!  There is a great deal of bitterness toward the PRC buried in this article, which among other things recounts Ai Weiwei&#8217;s childhood in exile &#8212; he was born in 1957, on the cusp of his father being exiled to the desert during the Anti-Rightist campaign.  As the CCP was fawning over itself on October 1, Germans were sitting down to their morning coffee to learn about the Cultural Revolution from Ai Weiwei, a man, in their eyes, of singular stature and moral weight.</p>
<p>Hat tip to <a href="http://justrecently.wordpress.com">Just Recently</a> for the Berliner Morgenpost tip.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Legende lebt: «Michael Jackson: This Is It»]]></title>
<link>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/28/die-legende-lebt-%c2%abmichael-jackson-this-is-it%c2%bb/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 14:06:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Voicech Gryn-Sznabl</dc:creator>
<guid>http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/2009/10/28/die-legende-lebt-%c2%abmichael-jackson-this-is-it%c2%bb/</guid>
<description><![CDATA[aus Zeit.online Peking/Hamburg (dpa) &#8211; Der «King of Pop» lebt. Mit der Dokumentation «This Is ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!--start: feature--> <!--start: content--><!--AB HIER IHR CONTENT--></p>
<h2><img class="alignnone size-full wp-image-1639" title="michael-jackson-this-is-it-soundtrack" src="http://michaeljacksonebmeier.wordpress.com/files/2009/10/michael-jackson-this-is-it-soundtrack.jpg" alt="michael-jackson-this-is-it-soundtrack" width="497" height="497" /></h2>
<h2>aus <em>Zeit.online</em></h2>
<p><!--[ byline ]--><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Peking/Hamburg (dpa) &#8211; Der «King of Pop» lebt. Mit der Dokumentation «This Is It» hat Michael Jacksons langjähriger Weggefährte und Freund Kenny Ortega ein filmisches Denkmal geschaffen.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Das knapp zweistündige Porträt mit Aufnahmen aus Jacksons letzten Wochen vor seinem Tod am 25. Juni zeigt einen einzigartigen, begnadeten Künstler, der hart an seinem Comeback arbeitete. Es sind Mitschnitte von den Proben zu der geplanten Konzertserie in London, die zu einem großartigen Musikfilm montiert wurden. Das Werk ist Jacksons Kindern gewidmet.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">In 18 000 Kinos weltweit wird der Film seit Mittwoch gezeigt &#8211; nur zwei Wochen lang. Er beginnt mit Tränen über den plötzlichen Tod von «MJ» im Alter von 50 Jahren, katapultiert den Zuschauer dann aber sofort in das lebendige, musikalische Werk der Superstars.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Allein seine leise, kraftlose Stimme bei den Besprechungen zu den Proben scheint den Hauch einer verlorenen Seele erkennen zu lassen. Doch im Gesang und Tanz demonstriert der Künstler alte Stärke. Dass vor allem die Musik so kraftvoll herüberkommt, ist ein tontechnisches Meisterwerk.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Mit seinen akribischen Vorbereitungen für die ersten Auftritte nach einer Tourneepause, die zwölf Jahre gedauert hatte, widerspricht der Film auch den Spekulationen um den körperlichen und geistigen Zustand des Stars vor seinem Tod. Allerdings sieht man in einigen Szenen mysteriöse Pflaster um seine Fingerkuppen. Und auch die Londoner Pressekonferenz, bei der Jackson im März auf viele verstörend wirkte, wurde beschönigend zusammengeschnitten.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Botschaft des Films lautet, dass mit Jackson ein Künstler aus einer kreativen Schaffensphase gerissen wurde. Der legendäre Sänger wirkt zwar angestrengt, geht aber so in der Musik und seinen Bewegungen auf, dass er die kleine Schar Mitwirkender etwa bei «Billie Jean» immer wieder mitreißt. Einige Male sagt Jackson, dass er seine Stimme schonen wolle, doch immer wieder gibt er alles.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Wer Aufschluss über das skandalumwitterte Privatleben von Michael Jackson erwartet, wird enttäuscht. «This Is It» bleibt bis zum Ende eine reine Hommage. Der Film ist ein spannendes Musikvideo. Es gibt ausschließlich Aufnahmen von den Proben und dem Team. Wer Jacksons Musik mag, wird immer wieder mitwippen und mitsingen.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Es ist gut zu erkennen, wie die geplanten Londoner Auftritte aussehen sollten. «This Is It» wäre eine einzigartige Popshow geworden, mit viel Pomp und Pyrotechnik.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Die Hits «Thriller» und «Earth Song» wollte Jackson mit eindrucksvollen Hintergrundfilmen unterlegen, die aufwendig neu gedreht wurden. So spaziert er beim Song «Smooth Criminal» in einen Film mit Hollywood-Ikone Humphrey Bogart. Auch seine Geschwister, mit denen er einst als Jackson Five auftrat, erscheinen bei «I&#8217;ll Be There» in alten Filmschnipseln. Ihnen macht Michael Jackson eine Liebeserklärung.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Selbst ein Schaufellader sollte auf die Bühne rollen, um die Zerstörung des Regenwaldes zu demonstrieren. «Es ist ein kreatives Abenteuer», sagt Jackson. Er habe seine «Familie gefunden in den Mittänzern und Helfern. Er wollte mit seinen Londoner Auftritten die Welt daran erinnern, «dass Liebe wichtig ist». Man habe eine «wichtige Botschaft».</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Dass mit dem Film auch nach dem Tod von Michael Jackson die Vermarktung weitergeht, dürfte niemanden überraschen. Der Sony- Konzern, der 60 Millionen US-Dollar (40 Millionen Euro) für die Rechte an den Aufnahmen bezahlt hat, hofft auf Einnahmen von 250 Millionen US-Dollar allein in den ersten fünf Tagen.</span></p>
<p><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">An einer Stelle sagt Jackson, die Menschheit habe nur noch wenige Jahre, um den Planeten zu retten. Dass ihm selbst nur noch ein paar Tage blieben, ahnte er in diesem Moment nicht. Der Zuschauer indes weiß: «This Is It» &#8211; das war&#8217;s.<br />
_____________________________________________________________</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Garamond;"> Nota. Es gibt immer noch Leute auf der Welt, denen Heftpflaster auf Mr. Jacksons Fingerkuppen rätselhaft vorkommen. Das berührt. Aber damit dürfte <em>This Is It</em> wohl leider Schluss machen.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Wurzeln des Bösen! - Kooperation die Lösung?]]></title>
<link>http://wissenslust.wordpress.com/2009/10/27/die-wurzeln-des-bosen-kooperation-die-losung/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 05:23:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Andreas Irmer</dc:creator>
<guid>http://wissenslust.wordpress.com/2009/10/27/die-wurzeln-des-bosen-kooperation-die-losung/</guid>
<description><![CDATA[Markus Roost beschreibt in der Zeit einen wirklich langen Artikel über die Wurzeln des Bösen. Sehr s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Markus Roost beschreibt in der Zeit einen wirklich langen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Artikel über die Wurzeln des Bösen. Sehr spannend. Sehr aufschlussreich. Heute nicht für zwischendurch, da 7 DIN A4 Seiten zu lesen und zu verstehen sind.</p>
<p>Es geht u.a. um</p>
<p>1. Unsere gewalttätigen Vorfahren<br />
2. Ein Frühwarnsystem für das Bedrohliche<br />
3. Durch Boshaftigkeit zur Nächstenliebe<br />
4. Strategische Grausamkeit<br />
5. Der Prozess der Zivilisation<br />
und einiges mehr.</p>
<p>Meine persönliche These dazu: </p>
<p>Es ist von uns von Vorteil wenn wir uns mit unserer Evolution versöhnen. Es bringt nichts &#8220;das Böse&#8221; einfach pauschal zu verdammen. Z.B. nach dem Motto: &#8220;Nie wieder Krieg&#8221;&#8230;..</p>
<p>Lieber stehen wir dazu, erforschen das Warum und wie wir am Besten damit umgehen. Augen zu machen und verdrängen gilt da nicht. </p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2009/44/Das-Boese?page=all">http://www.zeit.de/2009/44/Das-Boese?page=all</a></p>
<p>Druckt es Euch aus und lest es in aller Ruhe.</p>
<p>Viel Spaß und Freude fürs Hirn!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Photojournalismus 2]]></title>
<link>http://weel55.wordpress.com/2009/10/22/photojournalismus-2/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 19:46:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>weel55</dc:creator>
<guid>http://weel55.wordpress.com/2009/10/22/photojournalismus-2/</guid>
<description><![CDATA[Das deutsche Pendant zum WALL STREET JOURNAL: der Fotoblog der ZEIT. http://blog.zeit.de/fotoblog/]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das deutsche Pendant zum WALL STREET JOURNAL: der Fotoblog der ZEIT.</p>
<p style="padding-left:30px;"><a title="DIE ZEIT Fotoblog" href="http://blog.zeit.de/fotoblog/" target="_blank">http://blog.zeit.de/fotoblog/</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Cherubimu soll sterben- er soll selbstmo...]]></title>
<link>http://coffeecupz.wordpress.com/2009/10/22/cherubimu-soll-sterben-er-soll-selbstmo/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 17:16:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>coffeecupz</dc:creator>
<guid>http://coffeecupz.wordpress.com/2009/10/22/cherubimu-soll-sterben-er-soll-selbstmo/</guid>
<description><![CDATA[Cherubimu soll sterben- er soll selbstmord machen WER FORDERT SOLCH EINE VERMESSENHEIT? kenner diese]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Cherubimu soll sterben- er soll selbstmord machen WER FORDERT SOLCH EINE VERMESSENHEIT? kenner diese]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachtrag zum Kamingespräch...]]></title>
<link>http://carnarius.wordpress.com/2009/10/22/nachtrag-zum-kamingesprach/</link>
<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 08:27:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>carnarius</dc:creator>
<guid>http://carnarius.wordpress.com/2009/10/22/nachtrag-zum-kamingesprach/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; am 12. November 2009 mit dem Thema &#8220;Der Mensch, Alien in mir?&#8220; Gestern habe ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; am 12. November 2009 mit dem Thema &#8220;<strong>Der Mensch, Alien in mir?</strong>&#8220;</p>
<p>Gestern habe ich noch die Einladungen verfasst und das Thema des nächsten Kamingesprächs festgelegt, welches ich für sehr aktuell und interessant hielt.</p>
<p>Heute habe ich bereits meine erste Bestätigung erhalten, und zwar ganz groß durch &#8220;<a href="http://www.zeit.de" target="_blank">DIE ZEIT</a>&#8220;.</p>
<p>Auf der Titelseite mit &#8220;Woher kommt das Böse?&#8221; &#8211; Keine Spezies ist so aggressiv wie der Mensch. Was hat ihn zum Menschenfeind gemacht? Warum ist die Gewalt nicht aus der Welt zu schaffen?</p>
<p>Ich lege allen Herren, die ich eingeladen habe, sich die heutige Ausgabe am Kiosk zu besorgen.</p>
<p><a href="http://carnarius.wordpress.com/2009/10/21/ankundigung-vom-kamingesprach/">Vorankündigung zum Kamingespräch hier</a></p>
<div id="attachment_562" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><img class="size-full wp-image-562" title="Titelseite &#34;Die Zeit, Nr. 44&#34;" src="http://carnarius.wordpress.com/files/2009/10/foto.jpg" alt="Titelseite &#34;Die Zeit, Nr. 44&#34;" width="490" height="368" /><p class="wp-caption-text">Titelseite &#34;Die Zeit, Nr. 44&#34;</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[It’s a good news day for Tony]]></title>
<link>http://puschiii.wordpress.com/2009/10/18/it%e2%80%99s-a-good-news-day-for-tony/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 02:17:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Julie</dc:creator>
<guid>http://puschiii.wordpress.com/2009/10/18/it%e2%80%99s-a-good-news-day-for-tony/</guid>
<description><![CDATA[Why Iraq is NO reason to reject President Blair Why the Iraq Inquiry is not a reason to reject Presi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><ul>
<li><a href="../2009/10/29/why-iraq-is-no-reason-to-reject-president-blair/" target="_blank">Why Iraq is NO reason to reject President Blair</a></li>
<li><a href="../2009/11/13/why-the-iraq-inquiry-is-not-a-reason-to-reject-president-blair/" target="_blank">Why the Iraq Inquiry is not a reason to reject President Blair</a></li>
<li><a href="../2009/11/12/chat-of-the-day-barack-obama-and-herman-van-who-rompuy/">Chat of the day: Barack Obama and Herman van Who? Rompuy/</a></li>
</ul>
<p>The bit of glad tidings was that something did <strong>NOT</strong> happen: The British and European press was not just filled with anti- Blair propaganda.</p>
<p>Ok, the majority was but you are thankful for every single balanced piece of journalism these days.</p>
<p>Besides the usual suspects in the fight for Tony’s survival (sometimes almost <a href="http://hairyarsedbloke.blogspot.com/2009/06/execute-labour-government.html">literally</a> ), namely Oliver Kamm and John Rentoul, even the peace&#38;love devoted Guardian produced something sensible. Well, to be fair to the hangers and floggers, it was none of their own intellectually compromised Blair-disser journo but a guest contributor (before you ask, it was <strong>NOT</strong> Alastair Campbell, anyone else of Tony’s inner circle nor a paid member of the public).</p>
<p>I can literally hear the Cifers gasping for air (not that I’d mind if some of the them remained in a state of unconsciousness for a while).</p>
<p>I hope you excuse my sarcasm and cynicism, but sometimes I find dark humour and mockery the only possibility to deal with these malicious entities.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h3>The Guardian</h3>
<p>Anyway, the magical literary piece I am referring to is this article by <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2009/oct/14/stop-hating-tony-blair">Irwin Stelzer in the Guardian</a>.</p>
<p><span style="color:#ff0000;">&#8220;Some people hate Tony Blair for what he did in office, most notably assisting in the unseating of Saddam Hussein. Others hate him for what he has done since being forced out of office by Gordon Brown, most notably for making what his former mentor, Neil Kinnock, called &#8220;loadsamoney&#8221;. Still others hate him for what he might become – the president of the European Union, a post created by denying citizens in key European countries a voice in the process by which <a title="BBC: Q&#38;A: The Lisbon treaty" href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/6901353.stm">the Lisbon constitution – er, treaty</a> – was adopted. All the Blair haters are wrong.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Start with Blair&#8217;s premiership, and recall that it was he, with a little help from his then-friend Brown and his still-friend Mandelson, who made Labour electable. You don&#8217;t have to like the Labour party to admire that feat; all you have to realise is that a democracy with two viable parties functions a lot better than a one-party democracy. So long as Labour threw up the <a title="Wikipedia: Michael Foot" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Foot">Michael Foot</a>s as candidates and was in thrall to the trade unions, it could not provide a viable alternative to a sleaze-ridden Conservative party that had forfeited any right to manage the UK economy. Blair created that alternative – out of unpromising materials, I might add.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">He went on to make respectable the idea that the public services exist to serve parents and the sick, not merely to provide places for millions of workers. True, he never succeeded in getting many of his consumer-choice reforms past Brown&#8217;s Treasury, but he did make voters realise that they should be in charge, achieve at least some reforms, and create a dialogue that will make others possible once the Brown regime passes into opposition and Blairites regain control of the Labour party.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Which brings us to Iraq. Blair got the reason wrong and the cause right. And he was not alone: the intelligence services of most European countries believed that Saddam had weapons of mass destruction. Even if he did not, a continuing relaxation of the sanctions would have made the acquisition of such weapons possible had he remained in power – as Iran&#8217;s mullahs are proving.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Then there is all that money that Blair is now making. Why that should be a sin I know not, especially since the former prime minister does devote time and energy to public service and to his charity. (&#8230;)<br />
</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Finally, there is the EU presidency, or the possibility of it. I yield to no one in my dislike of the unaccountable, kleptocratic bureaucracy and its appropriation to itself of the prerogatives of parliament. But you lost that fight when your prime minister reneged on his promise of a referendum and signed the constitution – er, treaty. The EU&#8217;s interest, which is what the role is all about now, is clearly in appointing (elections are not the thing in the EU) a famous, dynamic leader who can give it instant credibility on the world stage. Unfortunate for Britain, but that is of no interest to the Eurocrats. Indeed, the discomfort of the British prime minister when receiving President Blair at No 10 is one reason Blair&#8217;s sponsors are probably advancing in favour of his candidacy.&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</span></span></p>
<h3><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;"><strong>The Independent</strong><br />
</span></span></h3>
<p>As it happens, I was not the only one delighted to read a Blair-friendly article in the Guardian, infamous heartland of the Blair-bashers (btw, I am still having the naked spite in my face).</p>
<p><a href="http://johnrentoul.independentminds.livejournal.com/184906.html">John Rentoul</a> used the rare opportunity to remind people of the <a href="http://www.gopetition.com/petitions/ban-blair-baiting/signatures.html">Ban-Blair-Baiting petition</a> (as he did in <a href="http://johnrentoul.independentminds.livejournal.com/141347.html">the past </a>). Many thanks for that, John!!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Especially enlightening was the comment by <a href="http://justicefortonyblair.blogspot.com/2009/08/inquiry-into-iraq-war-was-launched-on.html">John Justice:<br />
</a></p>
<p><span style="color:#ff0000;">&#8220;Did Blair decide to go to war with Bush before engaging in the UN process &#8211; fact &#8211; No, he got on quite well with him, actually.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Bush and Blair place regime change on the table at the UN as a justification for going to war &#8211; fact &#8211; no, but obviously regime change was best way of making Saddam comply with those UN resolutions..</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Blair tell parliament that Iraq had WMD capable of being armed and able to attack UK interests within 45 minutes &#8211; fact &#8211; No he didn&#8217;t mention it at all in his speech to Parliament.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Blair say that a second resolution &#8211; one that actually authorised the use of force (since the first one didn&#8217;t&#8230;) &#8211; would be needed before launching an attack on Iraq &#8211; fact &#8211; No, he was advised by his lawyer that a second resolution might be desirable for political purposes but not for legal purposes.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Blair say WMD would be found and disarmed in Iraq &#8211; fact &#8211; No, he said that the intelligence indicated that this would be so, intelligence that believed by almost every intelligence agency and government in the world. As it happens, the post-war Iraq Survey found that Saddam had retained the capacity to produce WMD at a time of his choosing.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Chirac warn Blair that he should not confuse democracy with a Shiite majority in Iraq &#8211; and it was likely that a civil war would ensue &#8211; fact &#8211; yes, but that was because Chirac wanted to maintain oil supplies from Iraq, not to mention their other economic interests.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did not many people believe the real war to be and always to be in Afghanistan &#38; that Iraq was an unnecessary diversion &#8211; fact &#8211; yes, but other, more sensible, people thought that Afghanistan and Iraq were both sides of the same coin and thus needed to be tackled equally..</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">Did Blair claim (bit like the mission accomplished Bush thing) in parliament that this would be no Vietnam &#8211; fact yes and it wasn&#8217;t.</span></p>
<p><span style="color:#ff0000;">So Blair is no liar or war criminal. He&#8217;s someone who stepped up to the plate when a courageous decision was needed. For this he deserves our eternal gratitude.&#8221;</span></p>
<p>(As you will notice, the Blair-dissers were not able disprove his substantial arguments -not as if I expected anything else).</p>
<p><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span></span></p>
<h3><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#000000;">The Times<br />
</span></span></h3>
<p>Another loyal Blairite journalist, <a href="http://timesonline.typepad.com/oliver_kamm/2009/10/an-end-to-blairbashing.html">Oliver Kamm at the Times</a>, asked for an end of Blair-bashing as well.</p>
<p dir="ltr"><span style="color:#ff0000;">&#8220;The community of Guardian commenters  is incoherently abusive; but I repeat myself. And why do the newspaper&#8217;s comment editors (as it surely isn&#8217;t Stelzer) feel the need to add a link to the Wikipedia entry for Michael Foot? Foot is not an obscure figure; Wikipedia is not a reliable source.&#8221;</span></p>
<p>(Good point Oliver and I don’t want to spoil the party, but I fear the Blair- bashing season is just reaching a new peak with the Iraq Inquiry swinging into action. Besides,Wikipedia is of course not a reliable source and that&#8217;s probably the very reason why the Cifers love it).</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<h3><img class="size-full wp-image-1549 alignright" title="President Blair" src="http://puschiii.wordpress.com/files/2009/10/0002ydq91.jpg" alt="0002ydq9" width="195" height="188" />Die Zeit</h3>
<p>Some of the German papers provided a good read as well. Most notably <a href="http://blog.zeit.de/bittner-blog/2009/10/15/jetzt-bitte-nicht-kleinlich_840">Jochen Bittner in Die Zeit</a> argued in favour of Tony’s possible EU Presidency.It&#8217;s indeed a brilliant <strong>BLAIRDOYER </strong>as he cleverly lables it (explanation for my English-speaking readers: The word Blairdoyer derives from the German word Plädoyer which equals a juridical plea).</p>
<p>Unfortunately, the outbreak of Blairphobia is not limited to Britain, thus I was busy dealing with some German versions of the Cifers and Indies.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><strong>Here an excerpt of our more or less balanced and reliable debate</strong> (available only in German, since I am too busy to translate):</p>
<p>Leser-Kommentare</p>
<p>Einen völkerrechtswidrigen Angriffkrieg begonnen zu haben, ist nichts Harmloses. Doch in der Tat gibt es im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg komplexe Fragen, und und &#8220;&#62;bei aller Verwerflichkeit des Angriffskrieges und der Gefahr der Ausbreitung völkerrechtswidriger Kriege hatte er sicher auch positive Effekte.</p>
<p>Doch darum geht es gar nicht, wenn sich die Frage Frage &#8220;&#62;stellt, ob Tony Blair für ein bedeutendes Amt in Frage kommt. Ich zweifle daran, aber es mag gute Gründe für den Irak-Krieg gegeben haben. Doch die vorgeschobenen Lügen und die Angstmacherei über angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak und und &#8220;&#62;Atompilze, die drohen würden, waren ganz sicher keine guten Gründe. Entscheidend ist nicht einfach, dass Tony Blair zusammen mit George W. Bush den Irak-Krieg begonnen hat, sondern dass er mit solchen Lügen die Öffentlichkeit in die Irre führen wollte (zum Teil ist ihm dies gelungen, gerade in Europa hatte Blair noch einiges mehr an Überzeugungskraft als George W. Bush, und dieses Vertrauen missbrauchte er schamlos).</p>
<p>Es mag in der EU durchaus verschiedene legitime Positionen zum internationalen Recht geben. Ob das Befürworten von Angriffskriegen dazu gehört, ist fraglich. Ganz sicher ist aber, dass Lügner wie Tony Blair für kein bedeutendes Amt in Frage kommen – er hat jegliches Vertrauen verspielt.</p>
<p>15.       Oktober 2009 um 16:02 Uhr<cite>—Adrian Engler</cite></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Lieber Herr Bittner,</p>
<p>danke für diesen ausgezeichneten Artikel. Ein ausgeglichenes Urteil über Mr. Blair ist in der Presse kaum noch zu finden. In Großbritannien ist eine regelrechte Blairphobie ausgebrochen, angeführt von den Friedensaktivisten beim Guardian bis hin zur ultra-konservativen Daily Mail. Die Hasstriaden haben einen neuen Höhepunkt erreicht, nachdem bekannt geworden ist, dass Tony Blair der aussichtsreichste Kandidat für Posten des zukünftigen EU Präsidenten ist. Immer wieder werden die gleichen Argumente Argumente &#8220;&#62;benannt die angeblich belegen, dass Mr. Blair dafür nicht geeignet ist. Wie sie hier sehr schön aufzeigen, sind die meisten dieser Argumente unfundiert und vorgeschoben.</p>
<p>Tony Blair wird vorgeworfen in Bezug auf den Irakkrieg gelogen und sich der Kriegsverbrechen schuldig gemacht zu haben. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Irak-Krieg Untersuchung gerade erst begonnen hat. In einer Demokratie sollte man niemanden verurteilen bevor dieser nicht von einem Gericht für schuldig befunden worden ist.</p>
<p>Alle die glauben Mr. Blair ( oder B.Liar wie seine Gegner ihn zu nennen pflegen) der Lüge überführen zu können fordere ich heraus dafür Beweise anzubringen. Bisher sind nur Bruchstücke der Geheimdienstinformationen bekannt geworden worden &#8220;&#62;und es ist nun die Aufgabe von Sir Chilcot Klarheit zu schaffen. Jedoch ist zu beachten, dass dass &#8220;&#62;zum Beginn des Irakkrieges fast jeder Geheimdienst davon überzeugt war, dass Saddam Massenvernichtungswaffen besaß und und &#8220;&#62;mehr als 500 chemische Sprengköpfe von den Waffeninspektoren entdeckt worden sind. Nicht zu vergessen die 180.000 Kurden die durch Giftgas sterben mussten. Es ist einzuräumen, dass Saddams Bestände überschätzt worden sind; eine Lüge liegt trotzdem nicht vor. Dies wäre der Fall, wenn Mr. Blair bewusst die britische Bevölkerung und international Gemeinschaft getäuscht hätte, mit dem Wissen, dass die genannten Zahlen nicht akkurat sind. Bisher gibt es keinerlei keinerlei &#8220;&#62;Grund und keinerlei Beweise ihm dies zu unterstellen.</p>
<p>Ich frage mich wirklich was die Blairphobiker an seiner Stelle getan hätten. Hätte er sich zurücklehnen und die Beweise ignorieren sollen? Hätte er gestatten sollen, dass Saddam weiterhin lustig vor sich hin mordet? Was interessieren uns schon ein paar gesichtslose Iraker die ihr Leben lassen müssen?! Der Irak wäre höchstwahrscheinlich eine tickende Bombe geworden, so wie die Länder Iran und Nordkorea. Diese zwei Beispiele zeigen was jahrelange, erfolglose Appeasement Politik bewirken kann. Ich möchte daran erinnern, dass das Nichthandeln der „Guten“ den „Bösen“ erst eine Chance gibt.</p>
<p>Und um noch einen Punkt zu widerlegen den Blairhasser oft anführen: Er ist nicht der Schoßhund von George W. Bush gewesen. Diese Diese &#8220;&#62;Anschuldigung ist ein weiterer Beweis für die Ignoranz und und &#8220;&#62;Arroganz dieser Leute. Jeder der sich in der britischen Politik auskennt, dürfte mit der sogenannten Blair-Doctrine vertraut sein. Diese befasst sich mit der Frage, wann und wo man außenpolitisch auf Grund humanitärer Gegebenheiten einschreiten sollte. Präsentiert hat Mr. Blair diese in Chicago 1999, lange bevor der Amtszeit von Mr. Bush, und sagte damals unter anderem Folgendes:</p>
<p>Many of our problems have been caused by two dangerous and ruthless men – Saddam Hussein and Slobodan Milosevic. Both have been prepared to wage vicious campaigns against sections of their own community. As a result of these destructive policies both have brought calamity on their own peoples.”</p>
<p>Als Tony Blair 2007 zurücktrat, sagte der Englische Historiker Andrew Roberts:</p>
<p>“In Britain a vicious and disgraceful campaign began, attempting, on the flimsiest of evidence taken wildly out of context, to accuse Blair of deliberately lying in order to take the country to war.<br />
Its smears and slurs will not stand the test of historical analysis”</p>
<p>Leider sollte er Recht behalten.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch auf eine Petition verweisen, die sich für eine gerechte Irakuntersuchung und eine faire Behandlung Tony Blairs ausspricht. Diese Petition spricht sich weder für noch gegen den Krieg aus, noch ist sie Partei oder Länder gebunden. Es geht sich ausschließlich darum Einspruch gegen die voreilige Bewertung der Medien einzulegen und dafür zu plädieren (oder sollte ich besser blairdieren sagen?? ) die Bewertung der entsprechenden Untersuchungskommission zu überlassen. Unterzeichnet haben unter anderem Abgeordnete des britischen Unterhauses, wie zum Beispiel Tom Harris, sowie Times Journalist Oliver Kamm und John Rentoul vom Independent.</p>
<p><a href="http://www.gopetition.com/petitions/ban-blair-baiting.html/">http://www.gopetition.com/petitions/ban-blair-baiting.html/</a></p>
<p>Nochmals herzlichen Dank für diesen ausgesprochen brillanten Artikel!!!</p>
<p>15.       Oktober 2009 um 19:25 Uhr<cite>—</cite><a href="http://www.puschiii.wordpress.com/"><em>Julie</em></a></p>
<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</em></p>
<p><em> </em>Was bekannt ist, ist dass in den USA einzelne Geheimdienstvertreter unter politischem Druck Aussagen machtenan&#62;, die darauf darauf &#8220;&#62;hinausliefen, dass möglicherweise im Irak Massenvernichtungswaffen Massenvernichtungswaffen &#8220;&#62;vorhanden seien. Die öffentlich verfügbaren Informationen weisen ziemlich klar darauf hin, dass dass &#8220;&#62;massgebliche Politiker und und &#8220;&#62;ihr Umfeld in den USA und und &#8220;&#62;Grossbritanien hinter fabrizierten Behauptungen über angebliche Massenvernichtungswaffen im Irak steckten, während bei den Geheimdiensten kaum jemand an die Existenz Existenz &#8220;&#62;bedeutender Massenvernichtungswaffen im Irak glaubte. Sicher wäre es sehr sinnvoll, die Verantwortung für die Falschaussagen über Massenvernichtungswaffen genau abzuklären. Die bereits bereits &#8220;&#62;aus öffentlichen Quellen verfügbare Information weist aber bereits darauf hin, dass zu keinem Zeitpunkt starke Anhaltspunkte für die Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak bestanden und Tony Blair bewusst bewusst &#8220;&#62;falsche Behauptungen verwendete, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Disqualifiziert hat sich Tony Blair auf jeden Fall. Entweder hat er bewusst gelogen oder er war nicht fähig, die dürftige Faktenlage zu interpretieren – erinnern wir nur daran, dass Inspektionen im Gang waren, als Tony Blair und George W. Bush den Angriffskrieg starteten.</p>
<p>Es müssten schon äußerst ungewöhnliche Entdeckungen gemacht werden, damit Tony Blairs falsche Behauptungen über angebliche Massenvernichtungswaffen in einem besseren Licht erscheinen, und solange dies nicht der Fall ist, sollte es selbstverständlich sein, dass Tony Blair für kein bedeutendes Amt in Frage kommt. Sonst würde die EU in der Öffentlichkeit die Glaubwürdigkeit vollständig verlieren.</p>
<p>15. Oktober 2009 um 21:02 Uhr<cite>—Adrian Engler</cite></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>„Die bereits aus öffentlichen Quellen verfügbare Information weist aber bereits darauf hin, dass zu keinem Zeitpunkt starke Anhaltspunkte für die Existenz von Massenvernichtungswaffen im Irak bestanden und Tony Blair bewusst falsche Behauptungen verwendete, um die Öffentlichkeit in die Irre zu führen“</p>
<p>Ich muss erneut darauf hinweisen, dass sie ausschlaggebenden Dokumente immer noch nicht veröffentlicht worden sind und eine Aburteilung daher viel zu früh ist.</p>
<p>Dies ist hier auf der offiziellen Seite der Iraq Inquiry nachzulesen:</p>
<p><a href="http://www.iraqinquiry.org.uk/faq.aspx">http://www.iraqinquiry.org.uk/faq.aspx</a></p>
<p>“The Committee intends to publish the key evidence with its report at the end of the Inquiry.”</p>
<p>Zudem ist es völlig falsch zu behaupten, dass es zu keinem Zeitpunkt Anlass gab zu glauben, dass Saddam Massenvernichtungswaffen besaß. Sowohl der britische MI6, die amerikanische CIA, der israelische Mossad, der Deutsche BND, sowie der italienischen, spanischen und französischen Geheimdienst haben haben &#8220;&#62;Hinweise auf ein solches Programm gehabt. Daher wurde die ersten Resolution im UN Sicherheitsrat auch mit Einstimmigkeit beschlossen. Weder Tony Blair noch George W. Bush haben die Geheimdienstunterlagen selber zusammengetragen. Sie haben sich auf die Aussagen verschiedener Quellen gestützt und eine Entscheidung getroffen. Von einer bewussten Lüge zu sprechen ist also unangebracht. Falls Sir Chilcot etwas anderes herausfinden sollte, müsste man diese Frage nochmals debattieren, jedoch ist mir momentan kein Beweisstück bekannt, welches Mr. Blair der Lüge überführt.</p>
<p>Darüber ob es ein Angriffskrieg war kann man ebenfalls streiten. Genauso könnte man mit jus ad bellum argumentieren. Saddam hat im Irak sein Unwesen getrieben genau wie Milosevic auf dem Balkan. In beiden Fällen handelte es sich um ethnische Säuberungen und eine Reaktion war erforderlich. Zu behaupten, Amerika und Großbritannien habe den Inspektoren nicht genug Zeit gegeben ist lächerlich. Es war Saddam der 1998 jede Zusammenarbeit mit der UN beendete und weiterhin alle Resolutionen missachtete die gegen ihm in Sicherheitsrat erlassen wurden. Resolution 1441 war die letzte Warnung. Auch dieser kam er nicht nach. Daher war der Krieg im Irak, mit Rücksichtnahme auf internationales Recht, legal.</p>
<p>„Authority to use force against Iraq exists from the combined effect of resolutions 678 to uphold 660 and Iraq’s failure to uphold resolution 687 and resolution 1441, upheld by Article 39, 41 and 42 of Chapter VII of the UN Charter. All of these resolutions were adapted under Chapter VII of the UN Charter which allows the use of force for the express purpose of restoring international peace and security.<br />
Thus, resolution 678 in fact legitimises the invasion of Iraq in 2003. Resolution 1441 states that Iraq “remains in material breach of resolution 687″. It was related to a ceasefire and the disarmament of Saddam’s military. Over a period of 12 years, he had never acted according to it. Furthermore, resolution 687 was the legal basis for all strikes against Iraq between 1991 and 2003.It was never cancelled by the UN Security Council. Resolution 1441 clearly states that Iraq has violated all earlier resolutions by the UN, and though resolution 687 is still valid, it legitimates the 2003 invasion and makes it compliant to international law.”</p>
<p>Eine “abgrundtiefe Abneigung“ liegt übrigens ebenfalls nicht vor. Tony Blair ist momentan der bestbezahlteste Politiker auf der Welt. Überall zahlen Menschen hunderte Euro, Pfund und Dollar, um ihn sprechen zu hören. Eine Umfrage der britischen Times ergab sogar , dass 45% der Briten Mr. Blair gerne als EU Präsidenten sehen würden.</p>
<p>15.       Oktober 2009 um 23:29 Uhr<cite>—</cite><a href="http://www.puschiii.wordpress.com/"><em>Julie</em></a></p>
<p><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
</em></p>
<p>Julie – man natürlich mit Worten spielen, und ein Angriffskrieg ist dann plötzlich kein Angriffskrieg mehr, und aus vagen Verdachtsmomenten bezüglich Massenvernichtungswaffen wird dann plötzlich ein Argument konstruiert, die laufenden Inspektionen abzubrechen und einen Krieg zu beginnen.</p>
<p>Es gibt massenhaft Dokumente, die zeigen, dass die Tony Blair zur Verfügung stehenden Dokumente in keiner Weise die martialischen Drohungen, mit denen er die Öffentlichkeit in die Irre führte, rechtfertigten (siehe z.B. hier <a href="http://www.spinwatch.org/-articles-by-category-mainmenu-8/49-propaganda/99-qtell-me-lies-propaganda-a-media-distortion-in-the-attack-on-iraqq%29">http://www.spinwatch.org/-articles-by-category-mainmenu-8/49-propaganda/99-qtell-me-lies-propaganda-a-media-distortion-in-the-attack-on-iraqq)</a>. Man muss sich bei der Weisswäsche schon extrem bemühen, um nicht zum Schluss zu kommen, dass Tony Blair in der Öffentlichkeit falsche Behauptungen über angebliche Massenvernichtungswaffen verbreitete (mit dem Ziel den Krieg annehmbar zu machen), die in keiner Weise von Blair zur Verfügung stehenden Dokumenten gestützt wurden.</p>
<p>Seltsam ist, dass Sie anscheinend behaupten, in dem Moment, als von den USA und und &#8220;&#62;Grossbritannien der Irak-Krieg begonnen begonnen &#8220;&#62;wurde, ethnische Säuberungen betrieben. Sicher, zu einem früheren Zeitpunkt hatte Saddam Hussein ein &#8220;&#62;ethnische Säuberungen betrieben und und &#8220;&#62;setzte Giftgas ein, aber damals war er ein Verbündeter der USA und Großbritanniens und wurde in keiner Weise belangt. Niemand behauptet ernsthaft, zu dem Zeitpunkt, als der Irakkrieg begonnen wurde, hätte eine bedeutende Gefahr ethnischer Säuberungen bestanden, und man kann sich Kriegsgründe sicher nicht willkürlich aus der Geschichte eines Landes zusammensuchen (auch wenn ein solcher Stil zu Tony Blair und dessen Umgang mit Fakten Fakten &#8220;&#62;passt). Die Handlungsfähigkeit von Saddam Hussein war seit dem ersten Golfkrieg stark eingeschränkt, und die Angstmacherei, die nun zum Weisswaschen von Tony Blair erneut hervorgekramt wird, zielt völlig an den Fakten über den damaligen Irak vorbei.</p>
<p>Sie schreiben, dass die Zusammenarbeit mit Inspektoren 1998 eingestellt wurde. Darf ich Sie vielleicht daran daran &#8220;&#62;erinnern, dass der Irak-Krieg nicht 1998 begonnen begonnen &#8220;&#62;wurde? Es gab in der Tat immer wieder Probleme mit den Inspektionen (wer daran schuld ist, ist nicht so eindeutig, es hat auch mit Bombardierungen der Irak durch die USA zu tun). Was Sie verschweigen, ist, dass in dem Moment, als der Krieg begonnen wurde, Inspektionen im Gang waren, und – wie Blix anerkannte -, die Zusammenarbeit sich verbessert hatte. Die Inspektionen hätten fortgesetzt werden können und wurden nur abgebrochen, weil die USA und Großbritannien dann den Angriffskrieg begannen.</p>
<p>Als Spin-Doctor würden Sie sich vielleicht eignen, Sie selektieren einfach verschiedene Ereignisse aus verschiedenen Epochen, die Ihre Argumente zu stützen scheinen, wild und und &#8220;&#62;ohne jeden Zusammenhang zusammen und lassen alles, was Blair in einem einem &#8220;&#62;schlechten Licht erscheinen lässt weg. Das passt sehr gut zu Tony Blair, der Spin-Doctors in einem vorher nie dagewesenen Ausmass in die Politik einführte, aber ich denke, dass die europäische Öffentlichkeit im allgemeinen einen anderen Umgang mit der Wahrheit erwartet.</p>
<p>Das Insistieren, dass es vielleicht doch noch irgendwelche welche &#8220;&#62;bisher nicht veröffentlichte Dokumente gibt, welche die dreisten Behauptungen über Massenvernichtungswaffen, die “in 45 Minuten” eingesetzt werden könnten, rechtfertigen, kann Tony Blair kaum kaum &#8220;&#62;aus der Diskreditierung retten. Seriöse Geheimdienstrecherchen wären dies kaum gewesenan&#62;, die zu einem solchen Schluss gekommen wären, und es würde sich die Frage stellen, weshalb ihnen Tony Blair Glauben schenkte. Das, was öffentlich bekannt ist, weist jedenfalls darauf hin, dass dass &#8220;&#62;bei den Geheimdiensten kaum jemand an die Existenz bedeutender Massenvernichtungswaffen glaubte und man nur unter politischem Druck einräumte, es sei nicht ganz ausgeschlossen, dass diese existierten.</p>
<p>Ich persönlich halte es für unwahrscheinlich, dass Tony Blair nach der Auswertung aller geheimer Dokumente viel besser da stehen wird als gemäß den jetzt öffentlich bekannten Fakten, aber es ist sicher richtig, auf Untersuchungsergebnisse zu warten, bis man sich ein abschließendes Bild über Tony Blair machen kann. Nur sollte völlig klar sein, dass – sicher zum gegenwärtigen Zeitpunkt – Tony Blair zu sehr diskreditiert ist, um für ein bedeutendes Amt in Frage zu kommen.</p>
<p>16.       Oktober 2009 um 15:41 Uh<cite>r—Adrian Engler</cite></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Mr. Engler, ich muss sie erneut in einigen Punkten korrigieren.</p>
<p>Sie behaupten die USA und Großbritannien hätten Saddam nicht genügend Zeit gegeben zu kooperieren? Saddam hat über 12 Jahre gegen alle UN Resolutionen verstoßen. Es gab keinen Grund seinen leeren Versprechungen dieses Mal zu glauben.</p>
<p>Sie sagen Saddam habe zu diesem Zeitpunkt keine ethnischen Säuberungen begangen? Vielleicht nicht im großen Stil wie wie &#8220;&#62;damals damals &#8220;&#62;bei den Kurden, aber im Irak verschwanden ständig Menschen Menschen &#8220;&#62;spurlos. Oftmals sehr junge hübsche Mädchen. Saddams Söhne waren die größten Kinderschänder im Nahen Osten. Und abgesehen davon ist dies kaum ein gültiges Argument. Hätte man darauf warten sollen, dass er weitere tausende Menschen mit Giftgas tötet? So wie man damals bei Milosevic gewartet hat, als die Blauhelme daneben standen als seine Schergen 3000 Menschen schlachteten? Saddam wäre zweifelsohne dazu bereit gewesen wieder zu töten. Es war nicht die Frage OB sondern WANN.</p>
<p>Sie versuchen ihre Argumente mit dieser zweifelhaften Seite (spinwatch.org) zu belegen. Ich könnte ihnen nun im Gegenzug jede Menge gleichwertig unbedeutende Seiten nennen, welche das Gegenteil belegen.</p>
<p>Aber lassen sie uns doch vielleicht bei seriösen Quellen beleiben.<br />
Sie behaupten immer noch (ohne seriöse Beweise), dass Tony Blair und seine Berater (oder “Spin-Doctors” wie sie und die liberal intelligensia diese Leute zu nennen pflegen) die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt haben. Man sprach von einem „sexed up dodgy dossier“ in den britischen Medien und Alastair Campbell, Tony Blair Director of Communitcation and Strategy, galt als das dahinterstehende master mind.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob der Lord Butler of Brockwell ihnen etwas sagt? Dieser Mann wurde damit beauftragt in einer sechsmonatigen, öffentlichen Untersuchung herauszufinden, ob die Britische Regierung Beweise bewusst verfälscht hat.<br />
Hier das Ergebnis von ihm und seiner unabhängigen Kommission:</p>
<p>“We have reached the conclusion that prior to the war the Iraqi regime… had the strategic intention of resuming the pursuit of prohibited weapons progammes, including, if possible, its nuclear weapons programme… In support of that goal [it] was carrying out illicit research and development and procurement, activities… [and it] was developing ballistic missiles.”</p>
<p>Hier der link zum Butler Inquiry:<br />
<a href="http://news.bbc.co.uk/nol/shared/bsp/hi/pdfs/14_07_04_butler.pdf">http://news.bbc.co.uk/nol/shared/bsp/hi/pdfs/14_07_04_butler.pdf</a></p>
<p>Whitewash? Wohl kaum. Glauben sie mir nicht? Dann schauen wir uns die berühmten Irakgegner einmal an.</p>
<p>Zum Beispiel Sir Menzies Campbell (er war Parteichef der Liberalen, die als einzige Partei im Unterhaus gegen den Krieg gestimmt haben). Er sagte zu der Beweislage: “We can also agree that Saddam most certainly has chemical and biological weapons and is working towards a nuclear capability.”</p>
<p>Oder nehmen wir Robin Cook, ein ehemaliger Minister unter Tony Blair, der zurücktrat weil er den Krieg persönlich nicht unterstützte: “We must not be deceived. Saddam still threatens his neighbours. Unchecked, Iraq could develop offensive chemical and biological capabilities, and develop a crude nuclear device in about five years.”</p>
<p>Um noch einmal auf die “Spin Doctors” zurückzukommen. Nehmen wir doch das Beispiel von Dr. David Kelly, dem toten Waffenexperten, der sich das Leben nahm, nachdem herausgekommen war, dass er geheime Daten weitergegeben hatte. Damals wurde behauptet, dass No. 10, bzw. Alastair Campbell und Geoff Hoon (damals Verteidigungsminister) seinen Namen veröffentlicht und ihn somit in den Selbstmord getrieben hätten.</p>
<p>Auch hier gab es eine unabhängige Untersuchung, die sogenannte Hutton Inquiry. Das Ergebnis, nicht Tony Blairs Spin Doctors hatten den Mann bloßgestellt sondern die ehrenwerte BBC. Damals rollten Köpfe, jedoch nicht bei der Regierung. Andrew Gillugan (BBC Reporter), Gavyn Davies (damaliger chairman der BBC) und Greg Dyke (damaliger director general der BBC) mussten alle zurücktreten.<br />
Dr. Kelly’s Witwe sprach die Regierung zudem ebenfalls frei.</p>
<p>Hier der link zur Hutton Inquiry:<br />
<a href="http://www.the-hutton-inquiry.org.uk/">http://www.the-hutton-inquiry.org.uk/</a></p>
<p>Bezeichnen sie mich als fähigen “Spin Doctor”, so nehme ich dies als Kompliment. Tony Blair’s “Spin Doctors” haben es brilliant verstanden die rücksichtlosen Medien, wirkungsvoll zu bekämpfen. New Labour bescherte dies drei Wahlsiege. Einen 2005, als der Irakkrieg schon begonnen hatte.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Koks-Bonbons von Mutti" und andere Karrierekiller]]></title>
<link>http://spreesee.com/2009/10/17/koks-bonbons-von-mutti-und-andere-karrierekiller/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:01:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>mayavonderspree</dc:creator>
<guid>http://spreesee.com/2009/10/17/koks-bonbons-von-mutti-und-andere-karrierekiller/</guid>
<description><![CDATA[Eine mayner wenigen negativen Eigenschaften ist der auspeprägte Hang, durch die irrwitzige &#8211; u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine mayner wenigen negativen Eigenschaften ist der auspeprägte Hang, durch die irrwitzige &#8211; und maynes Erachtens unwiderlegbare &#8211; Herstellung logischer Kausalzusammenhänge jegliche Schuld an was auch immer von mir zu weisen. Das hatte ich schon immer und ich bringe damit, seit ich sprechen kann, alle um mich herum zur Weißglut. In vorauseilendem Ärger fordert Charly mich manchmal heraus, bevor ich mit der Erklärung ansetzen kann:</p>
<blockquote><p>Jetzt bin ich aber mal gespannt, wie du das wieder so hindrehst, dass ich schuld dran bin!</p></blockquote>
<p>Kurz gesagt: ich bin die Königin der Ausreden. Zumindest dachte ich das, bis am Donnerstag die neue Ausgabe der ZEIT ins Haus geflattert kam. Das Dossier &#8220;Jäger und Gejagte&#8221; über Dopingsünder und -fahnder, das ich leider nicht online finden konnte, war garniert mit einer kleinen aber äußerst feinen Spalte voller &#8220;Schöner Ausreden&#8221;. Nach dem Lesen legte ich sofort Krone und Zepter nieder. Vor den dort zitierten Aussagen musste ich einfach kapitulieren. Soviel Fantasie hätte ich Sportlern niemals zugetraut!</p>
<p>Ein ganz großes Schmankerl in vielerlei Hinsicht lieferte zum Beispiel Sprinter Denis Mitchell mit dem Machospruch</p>
<blockquote><p><em> </em>Die Lady hatte Geburtstag, sie verdiente was Besonderes</p></blockquote>
<p>Trotz dieser aufopfernden Geste wurde er wegen seines erhöhten Testosteronwerts, den er mit 5 Bier und 4-mal Sex im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten erklärte, gesperrt.<em> Maya maynt: What a man!</em></p>
<p>Rührend kindisch und naiv wirkt dagegen die Erwachsenenversion des Grundschulklassikers <em>mein Haustier hat die Hausaufgaben gefressen </em>von Radprofi Frank Vandenbroucke. Er verteidigte den Besitz des Mittels Clenbuterol<em> </em> damit, dass es für seinen asthmakranken Hund sei. Hat sogar geklappt, nicht wegen der tollen Ausrede allerdings, sondern dank eines Formfehlers.</p>
<p>Die absoluten Helden und meine neuen Vorbilder sind jedoch Tyler Hamilton und Gilberto Simoni oder die humorvollen Berater, denen folgende grandiose Ausreden eingefallen sind:</p>
<div id="attachment_3044" class="wp-caption aligncenter" style="width: 478px"><img class="size-full wp-image-3044" title="Foto0654" src="http://spreesee.wordpress.com/files/2009/10/foto06541.jpg" alt="Wenn es auch mit dem Radeln nicht mehr klappt, einer zweiten Laufbahn als Science Fiction Autor dürfte bei dieser Kreativität nichts im Wege stehen. (Aus: Die Zeit, 15.10.2009) " width="468" height="624" /><p class="wp-caption-text">Wenn es auch mit dem Radeln nicht mehr klappt, einer zweiten Laufbahn als Science Fiction Autor dürfte bei dieser Kreativität nichts im Wege stehen. (Aus: Die Zeit, 15.10.2009) </p></div>
<p>Peruanische Muttis und Tanten würde ich natürlich grundsätzlich unter Generalverdacht stellen. Bei den Simonis am Teetisch möchte man dann doch mal Mäuschen sein, das scheint ja hoch herzugehen dort. Und einen verstorbenen Zwillingsbruder als &#8220;natürliches&#8221; Blutdoping hat sich wohl jeder Leistungssportler schon immer gewünscht. <em>Die Kraft der doppelten Stammzellen. </em>Ich lach mich schlapp.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ist Hirnfraß bei „Zeit“-Redakteuren meßbar?]]></title>
<link>http://bersarin.wordpress.com/2009/10/17/ist-hirnfras-bei-%e2%80%9ezeit%e2%80%9c-redakteuren-mesbar/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 15:34:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>bersarin</dc:creator>
<guid>http://bersarin.wordpress.com/2009/10/17/ist-hirnfras-bei-%e2%80%9ezeit%e2%80%9c-redakteuren-mesbar/</guid>
<description><![CDATA[Genova68 von dem schönen Blog „Exportabel“ hat mich auf einen Artikel in der „Zeit“ dieser Woche zur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;">Genova68 von dem schönen Blog „<a href="http://exportabel.wordpress.com/">Exportabel</a>“ hat mich auf einen <a href="http://www.zeit.de/2009/43/N-Musik-und-Hirn?page=all&#38;amp;print=true">Artikel in der „Zeit“</a> dieser Woche zur sogenannten Neuen Musik bzw. zur Zwölftonmusik hingewiesen: „Zu Schräg fürs Gehirn“ lautet die Überschrift des von Christoph Drösser verfaßten Artikels. Dieser Text paßt, gleichsam als Negativfolie, eigentlich recht gut zu den Ausführungen Adornos zur Ästhetik in seinen Vorlesungen, wenn es etwa um das Banausentum und den sogenannten Kunstgenuß als eine vermeintlich ästhetische Kategorie geht.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Doch zum Zeit-Artikel: </p>
<p style="margin-bottom:0;">Es geht gegen die Zwölftonmusik, warum es sozusagen neurologische bedingt ist, daß das kaum einer hört. Weiterhin taucht in diesem Artikel eigentlich alles an Motiven aus dem Ressentimenthaushalt des Kleinbürgers auf, der sich einmal in die Kunst hineinbegibt, um so recht nach Herzenslust unterhalten zu werden, aber eigentlich nicht recht weiß, was er da in der Kunst eigentlich soll. Es seien einige Auszüge aus dem Artikel wiedergegeben: </p>
<p style="padding-left:30px;margin-bottom:0;">„Ganz anders ergeht es dagegen der zeitgenössischen bildenden Kunst: Auch die ist oft sperrig, experimentell, absurd, bricht mit allen Konventionen – aber die Museen moderner Kunst sind regelrecht überlaufen. Warum ist das bei der zeitgenössischen klassischen Musik anders?“</p>
<p style="margin-bottom:0;"> Was soll man da sagen? „It‘s the economie, stupid.“ Aber nicht nur dies, sondern viel wesentlicher: Weil die Musik eine Zeitkunst und keine Raumkunst ist. Um bei einem Konzert von Schönberg dabeigewesen zu sein, muß man die Zeit absitzen, (wir nennen solches Verhalten „zuhören“), ob man will oder nicht. Das macht nicht jeder. Deshalb nur halbbesetzte Konzertsäale. Um bei einer sperrigen Ausstellung zur bildenden Kunst dabeigewesen zu sein und dies hinterher auf einer Party oder wo auch immer („Bin im Guggenheim gewesen“, der Fetischcharakter der Kunstware) groß kundzutun, reicht ein zehnminütiger Durchlauf aus. Insofern erfreut sich die bildende Kunst sicher größerer Beliebtheit als schwergängiges Tanztheater, sperriges Regietheater oder eben nicht einfach nur zu konsumierende Musik. (Adorno hat über solche Art des Konzertbesuches und auch zur Aufführung von Barockmusik auf Originalinstrumenten einiges Treffendes geschrieben.) Zudem wüßte ich gerne, was die Anzahl der Besucher in einem Konzert oder Museum über die Qualität eines Werkes aussagen soll. Die Zustimmung zur CDU/FDP-Koalition sagt doch auch nichts über die Qualität ihrer Politik aus, und die 99,8 Prozent, welche die SED erhielt, sagte nichts über ihre tatsächliche Beliebtheit im Volke aus. </p>
<p style="margin-bottom:0;">Einige Zeilen später gesteht der Artikel den Unterschied zwischen Raum- und Zeitkunst dann auch ein. Muß aber zu naturwissenschaftlichen Erklärungen und zur Floskel der Gefälligkeit des Kunstwerkes Zuflucht nehmen. </p>
<p style="padding-left:30px;margin-bottom:0;">„Sloboda zieht den Vergleich zur bildenden Kunst: In einem Museum habe der Besucher die freie Entscheidung, welches Bild er sich wie lange anschaue, er könne mit Freunden darüber diskutieren oder zwischendurch einen Kaffee trinken, um seine Eindrücke zu verarbeiten. ‚Aber wenn Sie in einen Konzertsaal gehen, ist das wie im Gefängnis.‘ Der Zuhörer sei über Stunden an seinen Sitz gefesselt, regungslos und stumm, während andere über das Programm bestimmten. ‚Das moderne Publikum findet das zunehmend unakzeptabel.‘</p>
<p style="margin-bottom:0;"> Soso, das spricht also gegen Zwölftonmusik. Das stumme Gefesseltsein an den Sitz und kein Coffee to go dabei, wenn der Kontapunkt sich verzweigen tut. (Wenigsten war Odysseus in der „Dialektik der Aufklärung“ noch an den Mast gefesselt.) Dies ist genau das Banausentum im Verhältnis zum Kunstwerk, gegen das Adorno (und nicht nur der) beständig angeschrieben hat. Es geht Kunstlauschern wie Drösser nicht mehr um das ästhetische Objekt als solches in der ihm eigenen Qualität, es geht nicht um die Sache, die da im Konzert wahrgenommen wird, sondern das Kunstwerk wird auf (psychologische) Reaktionsweisen, auf Lust-Unlust-Verhalten hin abgebildet und bezogen. Am Ende hängt es sozusagen am Arsch, nämlich am Sitzfleisch, das einer mitbringt. </p>
<p style="padding-left:30px;margin-bottom:0;">„Gerade dieses ‚Lustprinzip‘ aber war vielen Neutönern ein Dorn im Auge, insbesondere dem Philosophen Theodor W. Adorno, der sich auch als Musiktheoretiker einen Namen gemacht hat. Ihm war alles Schöne und Gefällige in der Musik verhasst, er wetterte (unqualifiziert) gegen die Emotionalität der Jazzmusik und erwartete von der Musik ständige ‚Innovation‘.</p>
<p style="padding-left:30px;margin-bottom:0;">Solchen Kriterien mögen die modernen Klänge mühelos entsprechen. Aber sind sie im Umkehrschluss prinzipiell lustfrei, eine rein intellektuelle Spielerei? Wer sich erst einmal in sie hineingehört hat, der kann von ihnen durchaus emotional berührt werden. ‚Ich kriege auch eine Gänsehaut, wenn ich eine (Zwölfton-)Serie wiedererkenne‘, sagt Eckart Altenmüller. ‚Aber das liegt daran, dass ich über Jahrzehnte Neue Musik geübt habe. Von meiner Sekretärin würde ich das nicht unbedingt erwarten.‘ Die Sekretärin bestätigt das uneingeschränkt.“</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ja, ich habe auf sie schon gewartet, geradezu sehnsüchtig: Die Sekretärin. Die Unvermeidliche, die Frau, der Mensch aus dem Volke, der sich einig weiß mit seinem Herrn. Ich wußte bereits zum Beginn, daß sie bei Drösser (neben dem allerdings sehr witzigen Hape Kerkeling) irgendwo und irgendwann auftauchen wird.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Bereits der Ausdruck vom „wiedererkennen“ in diesem Zitat zeigt, in welche Richtung die Sache geht. Es ist Kunst rein auf den Genuß und die Gefälligkeit abgestellt. Daß es zwischen den Kunstwerken, auch den sogenannten sperrigen, durchaus qualitative Unterschiede gibt, daß es ästhetisch Gelungenes und Mißlungenes gibt und daß sich das nicht an der Verständlichkeit eines Werkes bemißt: Basale Einsichten in die Ästhetik sind Drösser (und wohl auch Eckart Alltenmüller) leider verschlossen geblieben. Kunst wird hier zum Einrichtungsgegenstand, wie ein gefälliges Ledersofa, reduzierbar auf einen billigen Gebrauchswert.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ansonsten zeugt diese Passage über Adorno von einer Unkenntnis gegenüber seiner Philosophie, daß es fast schon traurig zu nennen ist. Sicherlich ist Adorno nicht sakrosankt, und man kann über seine Sicht des Jazz diskutieren. Auch haben sich ästhetische Kategorien wie das „avancierteste Material“ im Laufe der Zeit gewandelt, die Fortschrittsspirale der Kunst ist eine andere geworden als zu Adornos Zeiten. Aber ein Satz wie „Ihm war alles Schöne und Gefällige verhaßt“, was soll man dazu sagen. Man würde dies keinem Schüler durchgehen lassen. Ich weiß nicht, weshalb in der „Zeit“ ein solcher Blödsinn erscheint, warum kein Chefredakteur da ist, der Drösser hilfreich zur Seite gestellt ist. Ich mopse mich doch auch nicht hin und behaupte, von keinerlei Kenntnis getrübt, daß die binomischen Formeln Ausdruck frühkapitalistischer Herrschaftsverhältnisse sind und sonst nichts. Ich weiß nicht, warum sich Redakteure, die der Philosophie unkundig sind und in der „Zeit“ bisher nicht durch philosophische Beiträge aufgefallen sind, sondern ein völlig anderes Fachgebiet haben, sich mit Dingen abgeben, von denen sie nichts verstehen. Und ich weiß nicht, warum niemand da ist, um solchem Unfug Einhalt zu gebieten.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Dieser Artikel zumindest zeugt von einer tiefen Verständnislosigkeit gegenüber Kunst und Ästhetik. Das mühevolle Sich-hineinbegeben in das ästhetische Material, welches in der Tat allerdings Zeit kostet? Bei Drösser Fehlanzeige. Das Kunstwerk als Ausdruck komplexer (auch gesellschaftlicher) Zusammenhänge? Kein Wort davon. Aber wozu auch, es fehlt hier schlicht am Vokalbular, und schließlich soll es ja Genuß bereiten wie eine Kürbiscremesuppe oder ein Huhn an Curryreis auf Chicorée. Interessant ist der Text allerdings als Ausdruck des Amusischen. Zugleich ist er aber auch ein gutes Stück Ideologie: Das ist ja genau der Positivismus gegen den Adorno immer und zu recht opponiert hat. Hirnströmemessen bei Kunstwerken, Reiz-Reaktions-Schemata als rezeptionsästhetischer Ausweis über die Binnenstruktur und über die Qualität eines Werkes. Gute Güte, wie tief muß man hier ästhetisch auf den Hund gekommen sein. Ich wette darauf, daß Herr Drösser uns irgendwann in der „Zeit“ ein allen Menschen innewohnendes Gen vorstellt, das im Individuum von Geburt an eine Phobie gegen Sozialismus und Gerechtigkeit erzeugt. Vielleicht ist diese Abneigung sogar in Hirnströmen messbar beim Anhören bestimmter Reizbegriffe: Gewerkschaften, Karl Marx, Mindestlohn, Rosa Luxemburg, Gregor Gysi. Arrrg, arrrg macht da der Ausschlag des Meßinstruments beim Probanden. Und so haben wir dann endlich, endlich den Grund gefunden, warum es nie geklappt hat mit einer gerecht eingerichteten Gesellschaft. Ist halt erblich.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Herr Drösser, wie wird die nächste Überschrift im Wissen-Teil der „Zeit“ lauten: „Sozialismus? Zu gerecht für unser Empfinden“, „Mindestlohn? Zu schlecht fürs Portemonnaie.“?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Lieber Christoph Drösser: „Gehe zurück nach der Badstaße, gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000,­- Mark ein.“ Und vor allem: Versuche nicht Gegenstandsbereiche zu koppeln, die nicht umstandslos zu koppeln sind, gehe in eine Bibliothek, besorge dir Bücher zur philosophischen Ästhetik. Oder besser noch: Laß es lieber sein, und bitte bleib in deinem Metier. Mach die Kolumne „Stimmt‘s?“ weiter, das sind kleine Texte, wo man eigentlich nicht viel falsch machen kann, aber versuche dich nicht in Dingen, die dich nichts angehen und die für dich nie bestimmt waren.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Bestseller? Nun wird's vielleicht doch noch]]></title>
<link>http://philippbobrowski.wordpress.com/2009/10/14/nun-wirds-vielleicht-doch-noch/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 07:00:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>autorphilipp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Friedrich Schorb: Dick, doof und arm Auf Zeit Online ist ein gleichzeitig spannender und informative]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Dick%2C+doof+und+arm.891311.html"><img title="Friedrich Schorb: Dick, doof und arm" src="http://www.droemer-knaur.de/pondus-mpdb/views/cover.jpg?isbn=978-3-426-27499-6&#38;width=190" alt="Friedrich Schorb: Dick, doof und arm" width="190" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">Friedrich Schorb: Dick, doof und arm</p></div>
<p style="text-align:justify;">Auf <a href="http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof" target="_blank">Zeit Online</a> ist ein gleichzeitig spannender und informativer Artikel über den Entstehungsweg des Buches &#8220;Dick, doof und arm?&#8221; erschienen. Unter dem Untertitel &#8220;Experimentierfeld Büchermarkt&#8221; und dem Einleitungssatz &#8220;Wie macht man einen Bestseller?&#8221; begleitet der Artikel das Buch und seinen Autor, den jungen Soziologen Friedrich Schorb, über acht Seiten von der ersten Idee über Verlagsangebote bis hin zur ersten Zeit nach dem Erscheinungstermin. Unbedingt lesenswert, wie vermutlich das Buch selbst auch!</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof" target="_blank">Zum Artikel</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Le népotisme Sarkozy pilonné par la presse étrangère]]></title>
<link>http://lagauchecivique.wordpress.com/2009/10/13/le-nepotisme-sarkozy-pilonne-par-la-presse-etrangere/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:13:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>gaelpb</dc:creator>
<guid>http://lagauchecivique.wordpress.com/2009/10/13/le-nepotisme-sarkozy-pilonne-par-la-presse-etrangere/</guid>
<description><![CDATA[Jean Sarkozy trouve que son nom lui attire des reproches et des critiques, mais finalement c&#8217;e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div><strong>Jean Sarkozy trouve que son nom lui attire des reproches et des critiques, mais finalement c&#8217;est moins lui que tout le clientélisme mis en place par son père qui est dénoncé. Comme nous le dit Juan, ce n&#8217;est pas seulement par la presse française mais c&#8217;est jusqu&#8217;en Chine que la « politique de civilisation » de Sarkozy est l&#8217;objet des risées générales.</strong></div>
<p><strong>Nicolas aurait conseillé à son fils Jean de rester coi</strong>. La coupe du népotisme de la « France d’Après » est-elle pleine ? Le fiston présidentiel fut d’abord placé dans une circonscription aisée (Neuilly-sur-Seine), puis à la tête du groupe UMP à son conseil général. Le voici parti pour chapeauter le conseil d’administration du plus lucratif établissement public d’aménagement du pays. Mardi, <a href="http://www.leparisien.fr/politique/jean-sarkozy-quoi-que-je-fasse-je-serai-critique-12-10-2009-671978.php">Jean Sarkozy s’exprime, dans les colonnes du Parisien</a>. Une défense a minima qui ne répond pas sur le fond.</p>
<p>« <em><strong>Depuis que je me suis lancé en politique</strong>, j’ai toujours fait l’objet de critiques. Quand on fait ce métier, il faut s’y attendre, s’y préparer. Mais je suis très déterminé, très motivé et j’observe que c’est surtout la gauche qui tire sur moi. Ce sont des attaques très partiales. On oublie vite, ou on fait mine d’oublier, que j’ai été élu conseiller général du <a href="http://actualites.leparisien.fr/canton.html">canton</a> de Neuilly-Sud au suffrage universel. Puis élu président de groupe au conseil général des Hauts-de-Seine par mes pairs. Depuis deux ans, je suis sur le terrain, je travaille, j’ai toujours été soutenu par ma majorité. Mais quoi que je dise, quoi que je fasse, je serai critiqué. Ce procès en légitimité, on me le fera toujours. Si je devais être jugé aux raccourcis, aux critiques, aux amalgames dont je suis l’objet, je serais probablement condamné à la perpétuité.</em> »</p>
<p>A l’étranger, cette prochaine nomination de Jean Sarkozy à la présidence de l’Etablissement Public d’Aménagement de la Défense provoque <strong>des commentaires indignés et critiques</strong>. En quelques jours, la Sarkofrance est devenue la risée des commentateurs étrangers les plus influents. <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/oct/09/jean-sarkozy-nepotism-row">The Guardian</a> parle de « népotisme », <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/oct/09/jean-sarkozy-nepotism-row">le Times </a>d’ «embarras», le <a href="http://www.corriere.it/esteri/09_ottobre_10/La-citta-degli-affari-in-mano-al-giovane-Sarkozy-massimo-nava_ad4ae84e-b563-11de-8656-00144f02aabc.shtml%20http://www.corriere.it/esteri/09_ottobre_10/La-citta-degli-affari-in-mano-al-giovane-Sarkozy-massimo-nava_ad4ae84e-b563-11de-8656-00144f02aabc.shtml">Corriere della Serra </a>de « continuité dynastique » Un journaliste du Times se lâche sur son blog (rapporté par le <a href="http://www.lefigaro.fr/politique/2009/10/12/01002-20091012ARTFIG00445-l-affaire-jean-sarkozy-epinglee-a-l-etranger-.php">Figaro</a> ) : «<em>Sarko junior, qui passe sa licence de droit, a été élu l’an dernier au Conseil général de ce département [les Hauts-de-Seine, NDLR] à la réputation scabreuse. On lui a aussitôt confié la direction de l’Union pour un mouvement populaire de papa</em>». En Chine, le journal télévisé s’amuse de l’affaire qui frappe la Sarkofrance, si prompte à donner des leçons de Droits de l’Homme.</p>
<p><strong>Les pantouflages de proches du president (François Pérol, Stéphane Richard</strong>) avaient déjà dévalorisé l’image du président français chez certains de nos voisins. En mai dernier, le quotidien allemand Die Zeit célébrait à sa façon le deuxième anniversaire de l’élection de Nicolas Sarkozy, avec un article intitulé « <a href="http://www.courrierinternational.com/article/2009/05/20/quand-sarkozy-joue-aux-marionnettes">Quand Sarkozy joue aux marionnettes </a>». Le journaliste Michael Kläsgen notait : « <em>Passer de la politique au secteur privé ou dans une entreprise publique avec le soutien du président ou d’un parti, cela n’a rien de nouveau en France. Il existe même un terme pour cela : le pantouflage*. Et pourtant le critère de choix s’est légèrement déplacé. Ce n’est plus la fidélité à un parti qui est décisive, mais la fidélité au président. Et il ne suffit plus de sortir d’une grande école comme l’ENA. Au contraire, cela risque même d’avoir un effet négatif. Sarkozy n’a paraît-il pas réussi le concours d’entrée et, depuis lors, n’aime guère les énarques.<br />
Sarkozy fait danser ses marionnettes et crée son propre système de méritocratie*. Officiellement, le président accorde des promotions à ceux qui l’ont bien mérité ; d’autres parlent de népotisme.</em> »</p>
<p><strong>En France, l’affaire a pris son envol</strong>, notamment grâce à <a href="http://www.monputeaux.com/2009/10/la-d%C3%A9fense-de-28000-signataires-pour-demander-%C3%A0-jean-sarkozy-de-renoncer-%C3%A0-lepad.html">la pétition lancé par Christophe Grebert</a> (43 000 signatures mardi 11 heures). L’opposition est montée, avec retard, au créneau. A droite, les soutiens n’émanent que des fidèles, tels <a href="http://www.peuples.net/post/Balkany-soutient-Jean-sarkozy-pour">les époux Balkany</a>. Frédéric Lefebvre a parlé de « <em>procès d’intention</em> ». « <em>Cette attaque est pleine de sous-entendus, elle est indigne </em>». Le secrétaire d’Etat aux Commerce, Hervé Novelli, a tenté d’expliquer que la présidence de l’EPAD n’était qu’une <a href="http://www.lexpress.fr/actualites/2/la-promotion-de-jean-sarkozy-ravive-les-polemiques_793854.html">« </a><span class="-a">fonction honorifique</span><span class="-a"> »</span>.</p>
<p><strong>Libération rappelait samedi d’autres pantouflages familiaux, moins exposés en Sarkofrance</strong> : François Guéant (32 ans), fils du secrétaire général de l’Elysée, Claude Guéant, a émargé au cabinet de Rachida Dati. Thomas Devedjian, fils de Patrick le ministre de la Relance, a été nommé directeur du Fonds Stratégique d’Investissement, mis en place par Nicolas Sarkozy pour investir dans les projets de relance…<br />
Rappelez-vous les belles promesses du père, en 2007, pendant la campagne présidentielle : «<em><strong> je veux que les nominations soient irréprochables</strong></em> ».</p>
<div id="para_2">
<div>
<div><em>Juan </em></div>
<div><strong>&#62; vos commentaires : </strong><a href="mailto:courriel.lgc@ifrance.com"><strong>courriel.lgc@ifrance.com</strong></a></div>
</div>
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</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[A caldo...]]></title>
<link>http://casadeglieteronimi.wordpress.com/2009/10/10/a-caldo/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 11:05:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>eteronimo1</dc:creator>
<guid>http://casadeglieteronimi.wordpress.com/2009/10/10/a-caldo/</guid>
<description><![CDATA[(ascoltato qui) E&#8217; il deserto il terreno su cui attecchiscono benissimo i suoni e le parole de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-208" title="Il teatro degli orrori" src="http://casadeglieteronimi.wordpress.com/files/2009/10/teatro-degli-orrori.jpg?w=300" alt="teatro degli orrori" width="300" height="252" /><em>(ascoltato <a href="http://www.rockit.it/album/11302/il-teatro-degli-orrori-a-sangue-freddo" target="_blank">qui</a>)</em></p>
<p>E&#8217; il deserto il terreno su cui attecchiscono benissimo i suoni e le parole de <strong>Il Teatro degli orrori</strong>.</p>
<p>Lo era già per il primo disco in cui era ineluttabile l&#8217;assenza di fede, ideologie, stato, memoria. Un deserto in cui l&#8217;amore difficilmente rappresenta la salvezza raggiungibile quanto l&#8217;oasi a cui tendere con disillusione e la coscienza di chi sa già di perdere.</p>
<p>Nei brani di &#8220;<strong>A sangue freddo</strong>&#8221; questi due elementi vengono legati a doppio filo in un rapporto di conseguenza.</p>
<p>Non lo si può definire un vero e proprio concept album, sebbene in gran parte dei pezzi si possa riconoscere il tema narrativo della fine di un amore. Fine che viene raccontata, rimpianta e le cui conseguenze sono da leggere nel terreno sociale in cui i due amanti si sono persi. Un terreno che, di fatto, è il deserto di ogni cosa descritto nel capitolo precedente del gruppo.</p>
<p>&#8220;<em>Non posso più sopportare i miserabili al potere. Solo le mie disperazioni mi fanno sentire ancora vivo, e ho fame d&#8217;amore e ti desidero.</em>&#8221; (&#8220;<strong>Il terzo mondo</strong>&#8220;)</p>
<p>In questa realtà gli zingari sono fastidi da bruciare e rimandare a casa, dio non governa il mondo mentre lo stato (governato da miserabili) si limita ad intessere, come in una litania, divieti su divieti</p>
<p>&#8220;<em>Ehi! Chi va là? Alt! Vietato fumare! Proibito sporcare! Non si sputa per terra! L&#8217;accesso è consentito solo agli addetti ai lavori&#8230;</em>&#8221; (&#8220;<strong>Alt!</strong>&#8220;)</p>
<p>La storia giunge alla sua fine con un trittico disperato tra l&#8217;ammissione di responsabilità per il deserto sociale e dei sentimenti che opprime il protagonista; il racconto di come questo possa portare a facili (auto)distruzioni cibo prediletto del circo mediatico; e poi c&#8217;è &#8220;<strong>Die zeit</strong>&#8220;.</p>
<p>Basterebbe quest&#8217;ultimo pezzo a rendere degna questa seconda opera del Teatro. Si apre strumentale, sembra la coda di un pezzo che non c&#8217;è mai stato, poi però inizia un&#8217;altra cosa, un altro &#8220;tempo&#8221;. Il tempo della fine, per l&#8217;appunto.<br />
E&#8217; la chiusura del racconto, i due amanti non ce l&#8217;hanno fatta, non sono sopravvissuti al resto.<br />
&#8220;<em>Tu non mi ami più, ed io nemmeno.</em>&#8221; è la frase che torna e ritorna di continuo durante il pezzo, ad ogni ripetizione la presa di coscienza, lontana dall&#8217;essere catarsi, rende ancor più lancinante il dolore della fine.</p>
<p>Alla fine di questo vero e proprio requiem di una storia d&#8217;amore, il dolore diventa quello dell&#8217;ascoltatore (per chi ha il sa ascoltare con ogni organo). Non c&#8217;è speranza di salvezza, resta il deserto.</p>
<p>Onanismi culturali a latere:</p>
<p>Capovilla, come già nel primo album, mischia i testi con citazioni alte e/o  popolari&#8230; qui ne ho raccolte alcune:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8220;<strong>Majakowskij</strong>&#8221; è l&#8217;adattamento in musica della poesia &#8220;<strong>All&#8217;amato me stesso</strong>&#8221; del poeta russo.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8220;<strong>Padre nostro</strong>&#8221; inizia come la preghiera, che viene anche ripetuta in altri punti del brano</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8220;<strong>Mai dire mai</strong>&#8221; il pezzo si chiude con la citazione dal film &#8220;<strong>Bianca</strong>&#8221; di <strong>Nanni Moretti</strong> &#8220;<em>Continuiamo così, facciamoci del male</em>&#8220;</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8220;<strong>Direzioni diverse</strong>&#8221; citazione del pezzo di <strong>Antonello Venditti</strong> &#8220;<strong>Nata sotto il segno dei pesci</strong>&#8221; &#8220;<em>Più giusto e libero se vuoi</em>&#8221; (nell&#8217;originale del cantante romano è &#8220;onesto&#8221; e non &#8220;giusto&#8221;)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8220;<strong>Alt!</strong>&#8221; l&#8217;apertura del pezzo è una citazione di <strong>Adriano Celentano</strong> e della sua &#8220;<strong>Il ragazzo della via Gluck</strong>&#8221; &#8220;<em>Questa è la storia di uno di noi&#8230;</em>&#8220;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der deprimierte Fußballstar]]></title>
<link>http://stonesand.wordpress.com/2009/10/06/der-deprimierte-fusballstar/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 09:54:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>stonesand</dc:creator>
<guid>http://stonesand.wordpress.com/2009/10/06/der-deprimierte-fusballstar/</guid>
<description><![CDATA[Er war eigentlich als Mittelfeldregisseur des DFB Teams vorgesehen; doch heute ist es Michel Ballack]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_919" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-919" title="Sebastian Deisler" src="http://stonesand.wordpress.com/files/2009/10/deisler.jpg" alt="Er war eigentlich als Mittelfeldregisseur vorgesehen; doch heute ist es Michel Ballack!" width="500" height="714" /><p class="wp-caption-text">Er war eigentlich als Mittelfeldregisseur des DFB Teams vorgesehen; doch heute ist es Michel Ballack!</p></div>
<p>Sebastian Deisler galt als die Zukunft des deutschen Fußballs; doch viele Verletzungen, das Umfeld bei Herta BSC Berlin und schwere Depressionen hinderten den Jungstar zum Weltstar zu motieren.<br />
Über seine Vergangenheit, seine Höhen und Tiefen und über das perverse Fußball-Business sprach Sebastian Deisler mit Jouranlisten der ZEIT. Das lesenswerte Interview finden Sie <a href="http://www.zeit.de/2009/41/DOS-Deisler" target="_blank">hier</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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