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	<title>diego-placente &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/diego-placente/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "diego-placente"</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 23:52:47 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Alexsandro de Souza]]></title>
<link>http://volkanbk3.wordpress.com/2009/04/12/alexsandro-de-souza/</link>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 23:09:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>volkanbk3</dc:creator>
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<description><![CDATA[Derbide sahada olması beklenmiyor. Bu konuda hem olumlu, hem de olumsuz yorumlar var. Türkiye&#8217;]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Derbide sahada olması beklenmiyor. Bu konuda hem olumlu, hem de olumsuz yorumlar var. Türkiye&#8217;]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[«Fußball in Argentinien ist Pathos»]]></title>
<link>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/20/fusball-in-argentinien-ist-pathos/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:59:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://taktikbesprechung.wordpress.com/2008/10/20/fusball-in-argentinien-ist-pathos/</guid>
<description><![CDATA[Etienne Leue lebt seit zwei Jahren in Argentinien und berichtet von dort über Fußball. Ein Gespräch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://argifutbol.wordpress.com">Etienne Leue</a> lebt seit zwei Jahren in Argentinien und berichtet von dort über Fußball. Ein Gespräch über die Barra Brava und argentinische Talente.</p>
<p><strong>Taktikbesprechung: In eurer Selbstbeschreibung beschreibst du den argentinischen Fußball als «faszinierend» und «abschreckend» zugleich, beschreibst «Hoffnung und Leid». Ist der argentinische Fußball überhaupt vergleichbar mit dem, den wir aus Europa zu kennen glauben?<br />
Etienne Leue:</strong> Auch in Argentinien spielt man elf gegen elf auf zwei Tore, der Fußball ist aber weniger taktisch geprägt, symphathisch chaotisch.  Es wird viel gedribbelt, viel und brutal gefoult und aus allen Positionen aufs Tor geschossen. Man spürt, dass es bei den Spielern oft um die Existenz geht. Jeder will sich für Europa empfehlen, um ans große Geld zu kommen und die Familie aus dem Armutsviertel zu holen. Tevez und Agüero sind zwei, die es geschafft haben.<br />
Fußball in Argentinien ist Pathos, die Menschen leben und leiden mit ihrem Verein. Das schlägt leider zu oft um und regelmäßig kommt es zu Gewalt und Toten, die Kehrseite des Fanatismus. Überhaupt sind die mafiösen Strukturen der Ultragruppierungen ein großes Problem. Vor einiger Zeit gab es einen regelrechten Krieg um die Macht in der Kurve bei River und ähnliches deutet sich jetzt auch bei Boca an. Wie immer ist natürlich Geld im Spiel. Schwer vorstellbar in Europa.</p>
<p><strong>T: Du sprichst auch Korruption und Kriminalität an. Inwiefern ist der Fußball unterwandert? Ist das System offen kriminell?</strong><br />
<strong>EL:</strong> Das Thema bedarf einer ausführlicheren Antwort: die Korruption im argentinischen Fußball ist gesellschaftlich akzeptiert und die Argentinier nehmen&#8217;s gelassen. Man weiß, welcher Trainer Spieler spielen lässt, bei deren Transfers er mitverdient, wieviel Prozent der Ablösesumme in die Tasche der Vereinsbosse fließt und wo die Barra Brava ihr Geld macht. Zwei Beispiele: der Barra Brava Gonzalo Acro, der im Zuge der Interna zwischen den River-Fangruppen erschossen wurde, war offiziell bei River Plate angestellt und verdiente 5000 Pesos monatlich dafür Pools zu reinigen (der Durchschnittslohn in Argentinien liegt bei ca. 1500 Pesos). Beispiel 2: Die AFA bezahlte 140 Barra Bravas die Reise zur WM nach Deutschland samt Karten und allem drum und dran, auch dabei war eben jener Gonzalo Acro.<br />
Auch zu honorieren ist der Einfallsreichtum, der an den Tag gelegt wird, wenn es darum geht die großen Mannschaften zu retten: als River Plate 1983 kurz vor dem Abstieg stand, führte man kurzerhand die «Durchschnittsregel» ein. Es wird ein Koeffizient der letzten drei Saisons errechnet, dieser entscheidet über Abstieg und Qualifikation für die Copa Libertadores. Bitter für Aufsteiger und die kleinen Teams.</p>
<p><strong>T: Die Barra Brava sind die argentinischen Hooligans. Gonzalo Acro, der im August 2007 ermordet wurde, war die rechte Hand des Anführers der Ultra-Gruppierung «Los Borrachos». Seine Mörder gehörten der gleichen Barra-Brava-Gruppe an, verfolgten aber einen anderen Kurs und wollten diesen mit Gewalt durchsetzen. Alan und William Schlenker gelten als Köpfe dieser Fraktion, Alan gilt als Drahtzieher in dem Mordfall Acro, er musste sich dafür auch vor Gericht verantworten und ging ins Gefängnis.<br />
Nichtsdestotrotz erklärte der River-Präsident José María Aguilar nach dem Mordfall, River Plate Buenos Aires sei der sicherste Klub in Argentinien. Alles Lippenbekenntnisse? Und: Hat es die Barra Brava geschafft, die Vereine und auch den nationalen Fußballverband AFA zu unterwandern?</strong><br />
<strong>EL:</strong> Kleine Korrektur, die Ultra-Gruppierung heißt «Los Borrachos del Tablon». Wer die Mörder sind ist noch nicht klar, die Schlenker Brüder haben sich zwar freiweillig gestellt und sind in Haft, allerdings gibt es diverse Theorien zum Tathergang.<br />
Aguilar sagt das, was er sagen muss. Auch nach Acro und der Inhaftierung der Schlenkers geht der Konflikt weiter. Beim Spiel gegen Arsenal de Sarandi im Stadion von Velez Sarsfeld kam es letzte Saison erneut zu schweren Ausschreitungen (siehe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IB5_81SXUFs">YouTube</a>). Von «unterwandern» zu sprechen halte ich für etwas dramatisch, aber für europäische Verhältnisse ist es vielleicht sogar die richtige Bezeichnung. Man co-existiert: solange die Barra das kriegt was sie will, garantiert sie dafür, dass in der Kurve nichts schwerwiegenderes passiert und das bedeutet Ruhe für die anzugtragende Fraktion. Nicht selten passiert es, dass ein Barra Brava von der Kurve Trikot gegen Anzug tauscht und in die Vereinspolitik einsteigt. Auch Alan Schlenker hatte das vor.</p>
<p><strong>T: Bei <a href="http://soeren-en-bsas.blogspot.com/2007/05/barra-bravas.html">einem Blogger</a> habe ich gelesen, dass die Barra Brava teilweise über dem Gesetz stehen. Drogen- und Waffenhandel sowie Erpressung seien an der Tagesordnung, die Anführer werden gedeckt von Polizisten, Vereinsfunktionären und Politikern, erfahren zum Teil auch Unterstützung von diesen Stellen. Gibt es auch Widerstand gegen diese organisierte Kriminalität oder nimmt man sie als gegeben hin?</strong><br />
<strong>EL:</strong> Selbst Polizei und Politik in Argentinien stehen gerne mal über, unter oder neben dem Gesetz. Es gibt eigens einen «Subsecretario de Seguridad en Espectáculos Futbolísticos» (Staatssekretär für die Sicherheit in Fußballspielen), das war bis vor kurzem der Ex-Schiedsrichter Javier Castrilli. Nachdem eine Initiative zur Umwandlung der Stadien in vollständige Sitzplatzarenen (Taylor-Report lässt grüßen) gescheitert ist, trat er mit den Worten «die Clubs wollen die Verbrecher schützen, anstatt sie aus den Stadien zu verbannen» zurück. Sein Nachfolger Pablo Paladini hat bislang noch nichts bewegt.<br />
In der Primera B finden die Spiele mittlerweile ohne Gästefans statt, die Gewalt hatte überhand genommen. Seitdem ist es ruhig in der zweiten Liga. Wie das auf lange Sicht gehandhabt wird, bleibt abzuwarten. Die Fans haben sich an die Gewalt gewöhnt, vielen gehen nicht mehr ins Stadio, oder nur noch selten. Auf Hilfe der Institutionen wartet man vergeblich.</p>
<p><strong>T: Wem gehören eigentlich die Vereine, woher stammen Funktionäre und Spieler? Ist das ein Geschäft der Reichen? Bleibt für die ärmeren Bevölkerungsschichten der soziale Aufstieg über den Fußball eine Utopie?</strong><br />
<strong>EL:</strong> Argentinische Clubs sind traditionell «Sociedades sin fin de lucro», Gesellschaften ohne komerzielles Interesse. Die Clubs sind nicht nur Fußballverein sondern bieten ihren Mitgliedern auch Schwimmbäder, Parks usw. an. Vergleichbar mit Country Clubs. Natürlich verdienen die Vereine mittlerweile Geld, aber das System ist das selbe. Wenn du z.B Mitglied bei Velez wirst, dann kannst du kostenlos sämtliche Anlagen vom Club Velez Sarsfield nutzen, vom Fußballstadion bis zum Steingrill im Park des Vereins.<br />
Seit einiger Zeit exisitiert nun die Möglichkeit dass sich eine Firma für eine festgesetzte Zeit in einen Verein einkauft und das Management übernimmt. Voraussetzung ist, dass die Mitglieder damit einverstanden sind. Ein Beispiel dafür ist Blanquilceleste beim Racing Club Avellaneda. [Anmerkung: Blanquiceleste S.A. ist die erste Firma, die einen Fußballverein übernahm. 1999 meldete der Verein Konkurs an, Blancquiceleste sprang ein, 2001 wurde man Meister.] Die Fans von Racing werfen Blanquiceleste nun vor den Club ruiniert zu haben und wollen deren Chef Fernando de Tomaso an den Kragen.</p>
<p><strong>T: Wie ernst zu nehmen ist das? Wird de Tomaso zum Rücktritt gezwungen oder gibt es da tatsächlich eine konkrete Gefahr für Leib und Leben?<br />
EL:</strong> Das ist schwer zu sagen, aber einen Rücktritt halte ich für unwahrscheinlich. Zudem hat die «Academia» (so der Spitzname von Racing) zuletzt gute Resultate erzielt und dabei sogar schön gespielt. Die Lage hat sich also etwas entspannt, für den Moment.</p>
<p><strong>T: Du lebst selbst seit einiger Zeit in Argentinien. Wie tief ist der Einblick, den man da als Ausländer gewinnt?<br />
EL:</strong> Seit zwei Jahren lebe ich in Buenos Aires; als Ausländer fühle ich mich eigentlich kaum noch. Als ich zum ersten Mal nach Buenos Aires kam, war ich erstmal von allem begeistert. Nach zwei Jahren bin ich immer noch begeistert, aber natürlich habe ich mittlerweile auch die Schattenseiten kennengelernt: Korruption, Armut, Rassismus. Globalisierung hautnah.<br />
Den Fussball versteht man besser, wenn man die Mentalität der Argentinier kennt. Oft wird mehr gesprochen als gespielt und ein Beinschuss oder ein schöner Trick ist gelegentlich mehr wert als ein Tor, auch die Abwehr ist nicht in Argentinien erfunden worden.</p>
<p><strong>T: Aus der Bundesliga kenne ich <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/2963/martindemichelis/profil.html">Martin Demichelis</a>; <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/298/cardosorodolfoesteban/profil.html">Rodolfo Esteban Cardoso</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/76/diegoplacente/profil.html">Diego Placente</a> waren einmal aktiv. Habe ich jemanden vergessen? Oder sind Argentinier in Deutschland wirklich eine Seltenheit?<br />
EL:</strong> Da hast du ein paar vergessen: <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/20137/sosajoseernesto/profil.html">José «El Principito» Sosa</a> aktuell bei Bayern, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/7358/javierpinola/profil.html">Pinola</a> in Nürnberg, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/42244/tripodi/profil.html">Tripodi</a> war bei Köln, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/1424/klimowiczdiegofernando/profil.html">Klimowicz</a> in Dortmund, «El Rayo» <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/8520/menseguezjuancarlos/transferdaten.html">Menseguez</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/3445/andresdalessandro/profil.html">D`Alessandro</a> in Wolfsburg, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/1431/romeobernardodaniel/profil.html">Romeo</a> in Hamburg, um nur einige Beispiele zu nennen. Trotzdem, wie für die meisten Südamerikaner, gilt generell eine Saison Eingewöhnungszeit für argentinische Spieler. Gerade kleine Vereine können es sich nicht leisten, ein Jahr zu warten bevor ein Spieler sein Potezial entfaltet.</p>
<p><strong>T: Hast du eine Erklärung, warum man hier in Deutschland so wenig vom argentinischen Fußball mitbekommt?<br />
EL:</strong> Nein, absolut nicht, deshalb habe ich <a href="http://argifutbol.wordpress.com">den Blog</a> ins Leben gerufen. Meiner Meinung nach verdient der argentinische Fußball mehr Aufmerksamkeit. Die Leidenschaft der Fans, der Fanatismus, die vielen Talente, die dubiosen Spielerberater, die Kriminalität in den Barra Bravas. Alles interessante Themen, auch für denjenigen der nicht in Argentinien ist.</p>
<p><strong>T: Aus der argentinischen Nationalmannschaft, der «Albiceleste», kennt man vor allem den Angriff: <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/28003/lionelmessi/profil.html">Messi</a>, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/7611/javiersaviola/profil.html">Saviola</a>, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/4276/tevezcarlos/profil.html">Tévez</a>, der Shooting-Star <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/26399/kunagueero/profil.html">Agüero</a>. Ist das eine der Paradedisziplinen der «Gauchos» oder nur eine zufällige Häufung von guten Spielern?<br />
EL:</strong> Wenn ich mit meinen Freunden Futbol 5 (Fünf vs Fünf) spiele, bin ich der einzige der auch mal nach hinten läuft. In Argentinien sind alle geborene Stürmer, das ist nunmal so. <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/8024/maradonadiegoarmando/profil.html">Maradona</a>, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/10367/caniggiaclaudiopaul/profil.html">Caniggia</a>, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/26399/kunagueero/profil.html">Agüero</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/28003/lionelmessi/profil.html">Messi</a> heissen die Idole und nicht <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/5938/waltersamuel/profil.html">Walter Samuel</a>, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/7565/robertoayala/profil.html">Roberto Ayala</a> oder <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/5555/gabrielheinze/profil.html">Gabi Heinze</a>.</p>
<p><strong>T: Argentiniens Vorzeigefußballer ist wohl nach wie vor Diego Maradona. Man liest immer wieder, dass er schon fast kultisch verehrt wird. Stimmt das so, wie die europäischen Medien berichten? Oder sieht man ihn in der Heimat kritischer?<br />
EL:</strong> Maradona spaltet Argentinien, die eine Fraktion vergöttert «El Diez», die andere ist genervt von seiner Omnipräsenz in den Medien. Eine Art Franz Beckenbauer auf argentinisch. Als Spieler ist Maradona aber natürlich unumstritten.</p>
<p><strong>T: Gibt es da noch einen «zweiten Gott» neben Maradona?<br />
EL:</strong> So ziemlich jeder Verein hat seinen eigenen Maradona. Independiente hat <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ricardo_Bochini">Bochini</a>, übrigens Maradonas Vorbild und Namensgeber für das neue Stadion von Independiente, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/10367/caniggiaclaudiopaul/profil.html">Caniggia</a> wird verehrt und natürlich <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/5959/batistutagabriel/profil.html">Batistuta</a>. Man liebt seine Idole, es ist übrigens Usus für argentinische Spieler ihre Karriere bei ihrem ersten Club oder Lieblingsverein zu beenden. Die Altstars kommen dann wieder und lassen ihre Karriere hier ausklingen wie gerade <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/7438/kilygonzalez/profil.html">Kily Gónzalez</a> bei Rosario Central oder vorher <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/3418/lopezclaudio/profil.html">Claudio López</a> bei Racing.</p>
<p><strong>T: Die brasilianische Liga ist als Ausbildungszentrum für den europäischen Fußball bekannt. Sehr viele Klubs finanzieren sich, indem sie junge Talente nach Europa verkaufen. Ist das in Argentinien ähnlich?<br />
EL:</strong> Das ist auch in Argentinien so, leider verschwinden regelmäßig Teile Ablösesummen in den Taschen der Vereinsbosse. Trotzdem kann zum Beispiel Independiente den Bau des neuen Stadions hauptsächlich aus den Verkäufen von <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/26399/kunagueero/profil.html">Agüero</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/3755/%C3%93scarustari/profil.html">Ustari</a> zu finanzieren. Problematisch sind die schnellen Verkäufe bedenkt man den Faktor Identifikation für die Fans: spielt ein Spieler eine gute Saison, wird er direkt ins Ausland verkauft. <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/39153/gonzalohiguain/profil.html">Gonzalo Higuain</a> von Real Madrid ist so ein Beispiel, gerade Mal ein halbes Jahr hat er in River gespielt, bevor es zu Madrid ging, ähnlich lief es bei <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/12249/%C3%89verbanega/profil.html">Ever Banega</a> der über Valencia nun bei Atletico gelandet ist. Die Publikumslieblinge sind schnell weg und man muss sich jede Saison neu «verlieben».</p>
<p><strong>T: Wie ist das für die Spieler selbst? Werden die nicht einfach in einem System verheizt und wer sich als feuerfest entpuppt schafft den Durchbruch?<br />
EL:</strong> So ist es leider in den Ländern in denen Fußball der einzige Weg aus der Armut ist. Das Angebot ist groß und die Plätze im Profifußball rar. Keinen interessieren die Spieler, die durchs Raster fallen und plötzlich mit Nichts dastehen. Das ist Schwäche und Erfolgsrezept des Systems: nur die Stärksten kommen durch. <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/4276/tevezcarlos/profil.html">Carlos Tevez</a> zum Beispiel ist aus Fuerte Apache, einem der gefährlichsten Viertel in Buenos Aires, wäre es für Carlitos nichts mit der Karriere geworden, wären jetzt Gewalt und täglicher Kampf ums Überleben sein Alltag.</p>
<p><strong>T: Du hast ja einen Überblick über die Liga: Mit welchen Spielern muss man in Zukunft rechnen? Wer wechselt demnächst nach Europa?<br />
EL:</strong> Es gibt ein paar Namen die momentan kursieren: da wären zum Beispiel <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/45646/diegobuonanotte/profil.html">Buonanotte</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/39152/falcao/profil.html">Falcao</a> von River Plate, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/55921/giodaleandroandres/profil.html">Gioda</a> von Independiente werden Kontakte nach Deutschland nachgesagt, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/52328/gonzalobergessio/profil.html">Bergessio</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/19946/pablobarrientos/profil.html">Barrientos</a> in San Lorenzo, <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/19987/matiassanchez/profil.html">Matías Sánchez</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/40822/mauroboselli/profil.html">Mauro Boselli</a> von Estudiantes, der 18-jährige <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/73083/francozuculini/profil.html">Zuculini</a> bei Racing und vielleicht <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/68746/christianchavez/profil.html">Chavez</a> und <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/74688/ricardodanielnoir/profil.html">Noír</a> in Boca, wobei die Beiden noch wenig zum Einsatz kommen, aber das Potenzial ist da.</p>
<p><strong>T: Wer ist deiner Meinung nach das größte Talent im argentinischen Fußball?</strong><br />
<strong>EL:</strong> Messi und Agüero. Auch die Entwicklung von <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/26456/zaratemauromatias/profil.html">Mauro Zarate</a> ist sehr interessant.</p>
<p><strong>T: Und wer ist das größte argentinische Talent, das in der heimischen Liga spielt?<br />
EL:</strong> <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/45646/diegobuonanotte/profil.html">Diego Buonanotte</a> ist stark, allerdings nur 1,59m groß, das könnte in Europa zum Problem werden, auch <a href="http://www.transfermarkt.de/de/spieler/73083/zuculinifranco/profil.html">Zuculini</a> traue ich sehr viel zu.</p>
<p><em>Dem interessierten Leser sei an dieser Stelle zum wiederholten Male der Blog <a href="http://argifutbol.wordpress.com">ArgiFutbol</a> empfohlen, wo Etienne Leue gemeinsam mit José André Figueroa vom argentinischen Fußball berichtet.<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mercato girondin 2008]]></title>
<link>http://cavendel.com/2008/07/29/mercato-girondin-2008/</link>
<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 22:56:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>dudufcgb</dc:creator>
<guid>http://cavendel.com/2008/07/29/mercato-girondin-2008/</guid>
<description><![CDATA[A moins d&#8217;une semaine de la finale du trophée des Champions où les girondins de Bordeaux affro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://cavendel.files.wordpress.com/2008/07/ecusson-fcgb.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-108" src="http://cavendel.wordpress.com/files/2008/07/ecusson-fcgb.jpg?w=100" alt="" width="100" height="124" /></a></p>
<p>A moins d&#8217;une semaine de la finale du trophée des Champions où les girondins de Bordeaux affronteront l&#8217;Olympique Lyonnais de Claude Puel samedi 2 août au stade Chaban Delmas, Bordeaux vient tout juste de clôturer son marché estival, tout du moins en ce qui concerne les arrivées!<br />
Les détails dans la suite&#8230;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Une fois n&#8217;est pas coutume, Bordeaux a cette année démarré sa saison à l&#8217;heure puisque pour la première fois depuis de nombreuses années, les girondins ont terminé leur recrutement avant la reprise du championnat de Ligue 1. Nul besoin donc cet été pour Laurent Blanc de passer son &#8220;coup de gueule&#8221; comme il l&#8217;avait fait la saison passée à pareille époque pour booster la direction du club. En effet, l&#8217;homme à la touillette avait demandé trois renfort sur trois postes différents à son président, et il les a eu!<br />
Le premier à rejoindre les bords de la Garonne fut Yoann Gourcuff (fils de Christian l&#8217;entraîneur de Lorient) le joueur formé au Stade Rennais et prété pour un an avec option d&#8217;achat par le Milan AC où, après une première saison plus qu&#8217; honorable sous le maillot rossonero, son temps de jeu s&#8217;était fortement réduit la saison passée.<br />
La deuxième recrue ne s&#8217;est pas faite attendre bien longtemps puisque après quelques semaines de négociations et environ 6,5 millions d&#8217;euros Yoan Gouffran, international espoir meilleur joueur de Ligue 2 en 2006-2007 et auteur d&#8217;une magnifique saison 2007-2008 ( 36 rencontres : 10 buts, 7 passes décisives) s&#8217;est engagé pour quatre saison avec les marine et blanc.<br />
Enfin, après l&#8217;échec des négociations concernant Mickaël Silvestre et Jérémy Mathieu pour le poste de latéral gauche désiré par Laurent Blanc, c&#8217;est finalement l&#8217;international argentin Diego Placente (31 ans, 22 sélections) finaliste de la Ligue des Champions 2002 avec le Bayer Leverkusen qui retrouve l&#8217;Europe et donc la Gironde en provenance de San Lorenzo, club de D1 argentine.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://cavendel.files.wordpress.com/2008/07/gourcuff-triaud1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-111" src="http://cavendel.wordpress.com/files/2008/07/gourcuff-triaud1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="200" /></a>Yoann Gourcuff lors de sa pésentation</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://cavendel.files.wordpress.com/2008/07/gouffran.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-112" src="http://cavendel.wordpress.com/files/2008/07/gouffran.jpg?w=87" alt="" width="87" height="100" /></a>Yoan Gouffran</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://cavendel.files.wordpress.com/2008/07/placente-triaud.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-113" src="http://cavendel.wordpress.com/files/2008/07/placente-triaud.jpg?w=300" alt="" width="300" height="200" /></a>Diego Placente lors de sa présentation</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><span style="text-decoration:underline;">TRANSERTS</span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;">Arrivées :</span> Placente (San Lorenzo) ;  Gouffran  (Caen) ;  Gourcuff (Milan AC, prêt opa).</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-decoration:underline;">Départs :</span> Brégerie (Metz) ; Sekour (Sedan) ; Ecuele Manga (Angers) ; Diabaté (Ajaccio, prêt) ; Ayité (Angers, prêt) ; Moimbé (Reims, prêt) ; Micoud ; Jemmali.</p>
<p style="text-align:left;">
<p>Cavendel souhaite bonne chance aux girondins de Bordeaux pour la finale du trophée des Champions que j&#8217;aurais le plaisir de suivre au stade en compagnie de l&#8217;ami <a href="http://youpil.net/">Coco</a>. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
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