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	<title>digitaldruck &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "digitaldruck"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:24:17 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 31)]]></title>
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<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:29:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sinn und Zweck einer ISBN Nummer ist die eindeutige Zuordnung eines Buches. Werden bei Neu- bzw. ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Sinn und Zweck einer ISBN Nummer ist die eindeutige Zuordnung eines Buches. Werden bei Neu- bzw. einer zweiten Auflage gravierende Veränderungen an einem Buch vorgenommen, z. B. der Inhalt ergänzt, das Cover oder die Seitenzahl verändert, dann sollte eigentlich auch eine neue ISBN Nummer vergeben werden.</p>
<p style="text-align:justify;">So weit die Theorie, die in der Praxis bei einem BoD Buch jedoch zu Komplikationen führt, wie wir jetzt gerade bei der Zweitauflage unseres Erstlings feststellen mussten. Uns blieb nur die Wahl, entweder beide Auflagen parallel nebeneinanderher laufen zu lassen oder die erste Auflage „freizukaufen“ und auf diese Weise aus dem Verkehr zu ziehen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zwei verschiedene Versionen des Buches im Handel entsprach nun gar nicht unseren Vorstellungen. Schließlich gab es gute Gründe für eine zweite Auflage, aus reiner Langweile haben wir uns diese Arbeit sicher nicht gemacht. Und die Alternative Lösegeld ist uns schlicht und einfach viel zu teuer. Nebenbei: die diesbezügliche Beratung der kostenpflichtigen BoD Hotline spottete mal wieder jeder Beschreibung und eine Bekannte äußerte daraufhin die Vermutung, dass BoD vielleicht die Mitarbeiter_innen bei der Telekom abgeworben habe.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch in Sachen Umtausch, Ersatz der Mängelexemplare sind wir noch nicht weiter gekommen. Bisher erfuhren wir nur, dass wir diese Bücher auf keinen Fall „unfrei“ zu BoD schicken sollen. Doch wie das eigentliche Prozedere aussieht, begonnen bei der Frage: „An welche Adresse sollen die Bücher geschickt werden bis hin zur finanziellen Regelung?????“ wissen wir immer noch nicht. BoD hüllt sich in Schweigen und führt sich auf wie ein kleines Kind: Wenn ich dich nicht seh, siehst du mich auch nicht – Wenn wir auf das Wort Mängelexemplar nicht reagieren, gibt es diese auch nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 27)]]></title>
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<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 07:38:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist ungefähr zehn Jahre her, als ich das dicke Manuskript eines lesbischen Coming Out Romans zu l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Es ist ungefähr zehn Jahre her, als ich das dicke Manuskript eines lesbischen Coming Out Romans zu lesen bekam. Nach einem ersten flüchtigen Blick darauf hätte ich am liebsten sofort mehr als die Hälfte radikal gestrichen. Da es sich jedoch um eine Autobiografie handelte, war die Schreiberin nicht bereit, auch nur auf ein einziges Wort zu verzichten. Statt einer Kürzung schlug sie vor, lieber beim Druck winzigere Buchstaben zu verwenden sowie Abstände und Seitenränder zu verkleinern. Ihrer Meinung nach war es für das Verständnis wichtig zu wissen, dass drei und nicht vier Kiwis in der Obstschale lagen &#8211; inclusive einer ausführlichen Beschreibung darüber, wie sie einst gemeinsam mit ihrer Großmutter, die an jenem Tag ein rotes Kleid trug, die Obstschale gekauft hatte – folgend die Erklärung, welche Bedeutung die Farbe rot für ihre Großmutter hatte … um ungefähr zwanzig Seiten später endlich wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Ihrer Angebeteten war ein Fingernagel abgebrochen. Meines Wissens ist das Buch nie erschienen.</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe in den letzten Jahren häufig an ihren Vorschlag „kleinere Buchstaben zu nehmen“ denken müssen. Meist dann, wenn ich ein BoD Buch in die Finger bekam, dessen Layout diesen Vorstellungen entsprach.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei BoD Büchern hängt der Preis hauptsächlich von der Anzahl der Seiten ab, während Höhe und Breite fast keine Rolle spielen. Es macht keinen Unterschied, ob 12 x 19 cm oder 17 x 22 cm als Format gewählt werden. Gedruckt wird das Buch auf gleichen Papierbögen und danach schneidet BoD in einem Fall 10 cm und im anderen 20 cm Rand ab. So kann sich theoretisch aus ein und demselben Manuskript ein Buchumfang von sowohl 100 als auch von 200 Seiten ergeben. Werden nun noch die winzigeren Buchstaben und kleineren Abstände gewählt, lassen sich vielleicht noch einmal zwanzig oder gar dreißig Seiten einsparen. Am Ende wird bei identischem Inhalt das kleine dicke Buch für 14,90<a href="#_edn1">[i]</a> Euro angeboten und das große dünne Exemplar für 8,90 Euro.</p>
<p style="text-align:justify;">Sicher mag es Menschen geben, die aus finanziellen Gründen das große Buch grundsätzlich dem anderen vorziehen würden. Ich gehöre nicht dazu, denn mir gefällt es nicht, wenn ich alles als einen einzigen Buchstabenbrei wahrnehme und eine Lupe zum Entziffern brauche. Zudem bin ich davon überzeugt, dass trotz des niedrigeren Preises insgesamt die Verkaufschancen geringer sind. Als LeserInnen sind wir alle auf bestimmte Formate konditioniert und akzeptieren Veränderungen nur im Ausnahmefall. Ein Sachbuch darf ruhig ein wenig größer sein, die Paperback Ausgabe eines Krimis hingegen nicht. Außerdem führt die falsche Formatwahl dazu, dass diese Bücher schon aus weiter Ferne als BoD Erzeugnisse erkannt werden. So sagte mir mal ein Buchhändler: „Es mag zwar lächerlich klingen, aber ich kann diese Bücher nicht einfach zu den anderen ins Regal stellen. Sie versauen die Optik. Es sieht unordentlich aus.“</p>
<p style="text-align:justify;">Als ich letzte Weihnachten dem älteren Herrn „Frauen, die nach Schinken stinken“ zusammen mit ein paar anderen Büchern schenkte, meinte er: „Das lese ich zuerst. Es ist das Dünnste.“ Und meinte damit: weniger Inhalt. Als wir ihm mit Hilfe eines Typometers ausrechneten, wie viele Seiten mehr das Buch bei einem üblichen Format und Layout hätte, war das Staunen groß.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<hr size="1" />
<p style="text-align:justify;"><a href="#_ednref1">[i]</a> Diese Zahlen sind alle fiktiv. Näheres dazu beim Preiskalkulator auf der BoD Seite</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 25)]]></title>
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<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 08:31:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bei den Umsatzzahlen für „Wir bellen zweisprachig“ gibt es keine Veränderung. Seit einer Woche schei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Bei den Umsatzzahlen für „<a href="http://www.amazon.de/Wir-bellen-zweisprachig-Epagneul-Beauceron/dp/3839114497/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;qid=1251142063&#38;sr=8-1">Wir bellen zweisprachig</a>“ gibt es keine Veränderung. Seit einer Woche scheint BoD keine Bestellungen erhalten zu haben. Dennoch prangt bei amazon noch immer das „<a href="../../../../../2009/09/07/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%E2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-23/">Ausverkauft</a>“ Schild neben dem Buch. Auch der ältere Herr wartet weiter sehnsüchtig auf die Lieferung. Von einer Bekannten kam eine Mail, in der sie sich über die lange Wartezeit beschwert.</p>
<p style="text-align:justify;">„Ich dachte, Ihr seid begierig danach, Spenden zu sammeln?“ fragt sie. „Warum kümmert Ihr Euch dann nicht darum, dass das Buch auch gekauft werden kann?“  Was soll ich darauf bloß antworten? Ich habe wie so oft bei meinen BoD Büchern keine Ahnung, was schief läuft und empfehle ihr statt einer persönlichen Antwort, diesen Blog hier zu lesen und ihn am besten gleich anderen empörten LeserInnen weiterzuleiten. Eine Frau schrieb mir, bei buch24.de dauerte die Lieferung von „<a href="http://www.amazon.de/Koalas-fressen-Eukalyptus-Lesbischer-Liebesroman/dp/3837020630/ref=sr_11_1?ie=UTF8&#38;qid=1241790229&#38;sr=11-1">Koalas fressen Eukalyptus</a>“ sechs Tage.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestern habe ich zufällig das neue Buch von Ruth Bader entdeckt und gleich bei amazon, die es momentan auf Lager haben, bestellt. Es heißt „<a href="http://www.amazon.de/K%C3%B6lsche-Jonge-Spuren-j%C3%BCdischen-Familie/dp/3837038149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252397685&#38;sr=1-1">Kölsche Jonge: Spuren einer jüdischen Familie</a>“ und erzählt von ihrem Vater. Ihr <a href="http://www.karnele.de/devries.html">erstes Buch</a> mit dem etwas umständlichen Titel „Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da – Eine jüdische Kindheit zwischen Niederrhein und Theresienstadt“, das sie gemeinsam mit ihrer Mutter, Edith Devries, geschrieben hat, wurde Anfang des Jahres auf meiner Webseite vorgestellt.</p>
<p style="text-align:justify;">Als ich letztes Jahr wegen der fehlenden Kategorieeinstellung bei unserem <a href="http://www.bea-wagner.de/">Erstling</a> im Internet nach Tipps suchte, landete ich bei autorenpool.info: BoD und andere Print-on-Demand AutorInnen tauschten Erfahrungen aus und gaben sich gegenseitig Hilfestellungen. Mir erschien es als eine Mischung aus Selbsthilfegruppe, Weiterbildungsseminar und Interessenvertretung gegenüber BoD. Damals war ich sehr froh, mit meinen BoD Problemen nicht alleine zu sein und in vielerlei Hinsicht konnte man mir wirklich weiterhelfen.</p>
<p style="text-align:justify;">In diesem Forum wurde ich auch auf das erste Buch von Ruth Bader aufmerksam. Mittlerweile haben wir uns beide zurückgezogen, wenn auch aus eigentlich verschiedenen und dennoch ähnlichen Gründen. Ihr ging es um eine – ?vermeintlich? &#8211; antisemitische Äußerung und die Reaktionen darauf. Ich will das Thema hier nicht vertiefen, denn dann würde der Blog immense Ausmaße annehmen und nie ein Ende finden. Bei mir gab den letzten Anstoß zum Ausstieg eine homophobe Hasstirade, auch wenn die Schreiberin selbst das sicher so nicht sieht.</p>
<p style="text-align:justify;">Generationen von WissenschaftlerInnen haben sich bereits mit dem Thema latente Diskriminierung, die in den Köpfen verankert ist, beschäftigt. Es ist mühselig und kostet unwahrscheinlich viel Energie, die Dinge beim Namen zu nennen und immer wieder Aufklärung über Ursachen und Auswirkungen zu betreiben. Ich habe schon lange keine Lust mehr, mich deswegen herumzustreiten und habe stattdessen meine aktive Teilnahme bei autorenpool.info umgehend beendet. Mittlerweile gibt es das Forum in der damaligen Form nicht mehr, es wurde vor einigen Wochen offiziell von BoD übernommen.</p>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 24)]]></title>
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<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 05:34:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es hat den Anschein, als müsste ich den älteren Herrn allmählich mit Namen titulieren, denn die hart]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Es hat den Anschein, als müsste ich den älteren Herrn allmählich mit Namen titulieren, denn die hartnäckige Weigerung von libri und/oder BoD „<a href="http://www.karnele.de/bellen.html">Wir bellen zweisprachig</a>“ seinem Buchhändler auszuliefern, macht ihn inzwischen doch etwas böse und er könnte in diesem Blog zum Dauergast avancieren. Dabei mangelt es ihm momentan gar nicht an Lesestoff, vor einigen Tagen erst hat er mit „<a href="http://www.amazon.de/Ulysses-James-Joyce/dp/3518390511/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252360268&#38;sr=8-3">Ulysses</a>“ begonnen. Er fand es an der Zeit, sich endlich einmal dieses literarische Muss zu Gemüte zu führen. Da ich selbst bisher nicht über die ersten fünfzig Seiten hinausgekommen bin, habe ich ihn gebeten, mir anschließend den Inhalt in einer Kurzfassung wiederzugeben.</p>
<p style="text-align:justify;">„Was heißt denn eigentlich print-on-demand?“ wollte er wissen und fand meine knappe Erklärung „Just-in-time für Bücher“ vollkommend ausreichend. Darunter kann er sich etwas vorstellen und meinte nur noch, das Qualitätsmanagement der beteiligten Firmen ließe wohl sehr zu wünschen übrig.</p>
<p style="text-align:justify;">Weihnachten 2008 habe ich aus Solidaritätsgründen zunächst einmal bei den BoD Büchern nach passenden Geschenken gesucht. Die Hundegeschichten von <a href="http://www.amazon.de/Columbo-Ein-Hund-alle-Felle/dp/3833480211/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252360401&#38;sr=8-1">Barbara Schilling</a> wurden von mir gleich mehrmals verschenkt und sie sind sehr gut angekommen. Bei dem Krimi „<a href="http://www.amazon.de/Frauen-die-nach-Schinken-stinken/dp/3837004015/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252360441&#38;sr=8-2">Frauen, die nach Schinken stinken</a>“, fand jener ältere Herr zwar den Titel genial, monierte aber: „Es sei alles etwas zu abgehakt und kurz geraten.“ Eine Kritik, die er gelegentlich auch bei meinen Ergüssen äußert, er wird James Joyce sicher lieben.</p>
<p style="text-align:justify;">Den bereits erwähnten „<a href="http://www.amazon.de/Kundenkoller-Cornelia-Kurtze/dp/3837031489/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252360490&#38;sr=8-1">Kundenkoller</a>“ von Cornelia Kurtze habe ich in den letzten Monaten immer wieder gern als Mitbringsel unter die Leute gebracht. Als ich mir heute weitere Exemplare auf Vorrat bestellen wollte, bin ich auf eine merkwürdige Geschichte aufmerksam geworden. Man könnte es die „<a href="http://www.amazon.de/review/R1JMQA7BC4Z6QI/ref=cm_cr_pr_cmt?ie=UTF8&#38;ASIN=3837031489&#38;nodeID=#wasThisHelpful">Schlacht der Rezensionen</a>“ oder so ähnlich nennen. Anscheinend muss dieses Büchlein stellvertretend für sämtliche miesen BoD Bücher und ihre überkandidelten bei der Verwandtschaft bestellten fünf Sterne Rezensionen herhalten. Wenigstens reime ich mir es zusammen, denn die negativen Äußerungen sind alle bereits wieder gelöscht worden und die positiven Kommentare lesen sich infolgedessen wie zusammenhangslos dahingeschmissene Wortbrocken.</p>
<p style="text-align:justify;">Es tut mir leid, dass man sich ausgerechnet den Kundenkoller ausgesucht hat, um seinem Missmut über unfaires Rezensionsgebaren im Allgemeinen Ausdruck zu verleihen. Das hat die Autorin nun gar nicht verdient. Wobei ich auch zugeben muss: Würde ich das Buch je rezensieren, bekäme es von mir nur vier Sterne. Das eine oder andere daran hätte ich schon auszusetzen – wie bei den meisten Büchern, die mir in die Finger kommen, meine eigenen sind davon nicht ausgenommen. Leider glaube ich, dass die überzogenen Reaktionen auf jene schlechte Kritik(en?) langfristig dem Buch von Cornelia Kurtze sicher schaden werden. Wer im Internet zum Thema BoD Bücher recherchiert, stößt immer wieder auf äußerst belustigte bis extrem hämische Anmerkungen über die Vorgehensweise von BoD AutorInnen, wenn ihre Bücher heruntergemacht werden. Mir fällt dazu der Satz meiner Großmutter, einer ehemaligen Kommunistin, ein: „Manipulation ist eine Kunst, die gelernt sein sollte!“</p>
<p style="text-align:justify;">Seit dem Jahre 2005 steht bei <a href="http://www.amazon.de/Oma-Mathildes-Pistole/dp/3887696220/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1252393343&#38;sr=8-1">einem meiner Bücher</a> eine 1 Stern Rezension mit dem knappen Satz: „Selten so langweiliges Buch angefangen.“ Bisher habe ich es mir verkniffen nachzufragen, weshalb die Schreiberin in all den Jahren nicht wenigstens noch ein weiteres Buch rezensiert und sie sich nur das Meinige vorgeknöpft hat. Allerdings gebe ich auch offen zu: Sie hat ja vollkommen recht mit dieser Bemerkung. Der Anfang des Buches ist tatsächlich misslungen, wie so häufig bei Büchern, denn der Einstieg ist eine diffizile Angelegenheit. Darüber hinaus handelt es sich um einen meiner schwächeren Krimis , den ich heute, zehn Jahre später, sicher ganz anders schreiben würde. Ich kann all diesen empörten KollegInnen bei BoD eines versichern: Es lässt sich trotz einer solchen Rezension, ob sie nun berechtigt sein mag oder nicht, ganz gut weiterleben.</p>
<p style="text-align:justify;">Ach ja und es ist tröstlich mit unserer Meinung über den <a href="http://www.karnele.de/minute.html">Upload bei BoD und jene 0900 Nummer</a> nicht alleine dazustehen, <a href="http://www.amazon.de/tag/romane/forum/ref=cm_cd_pg_jump?_encoding=UTF8&#38;cdForum=Fx32TE8CKNH7QZ1&#38;cdPage=13&#38;cdThread=Tx14WS1F4BRTZ26#CustomerDiscussionsLPIT">Zitat</a> aus einem Thread bei amazon: „Das ist ein Punkt, der gelegentlich zu Frust geführt hat. Einmal gab es ein Problem mit dem Upload (BoD hatte das Verfahren geändert), doch man verwies lediglich auf die gebührenpflichtige Hotline, da ich die Bücher mit Classic einspiele. Das kann es irgendwie nicht sein.“</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Donnerstag, 3. September, halb zehn in Altona]]></title>
<link>http://butschinsky.wordpress.com/2009/09/04/mediadruckwer/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 11:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>butschinsky</dc:creator>
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<description><![CDATA[Während unseres Besuches im Mediadruckwerk brauchten wir – die Studierenden meines Typografie-Semina]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Während unseres Besuches im <a href="http://www.mediadruckwerk.de" target="_blank">Mediadruckwerk</a> brauchten wir – die Studierenden meines Typografie-Seminars der <a href="http://www.kunstschule-wandsbek.de/" target="_blank">Kunstschule Wandsbek</a> und ich – diesen »Erste-Hilfe«-Koffer nicht. Was die Nachwuchs-Kreativen an diesem Vormittag sonst so erlebten, das verraten vielleicht die Bilder in meinem <a href="http://wassenberg.wordpress.com/2009/09/04/mediadruckwerk/" target="_blank">Foto-Blog</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1451" title="mediadruckwerk" src="http://butschinsky.wordpress.com/files/2009/09/mediadruckwerk.jpg" alt="mediadruckwerk" width="450" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[13+1 oder: »Gott grüßt die Kunst«]]></title>
<link>http://wassenberg.wordpress.com/2009/09/04/mediadruckwerk/</link>
<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 10:07:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>wassenberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dreizehn Studentinnen und ein Student der Kunstschule Wandsbek fanden am vergangenen Donnerstag den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dreizehn Studentinnen und ein Student der Kunstschule Wandsbek fanden am vergangenen Donnerstag den ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 21)]]></title>
<link>http://beawagner.wordpress.com/2009/09/03/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-21/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 12:06:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem die grundsätzliche Entscheidung einmal gefallen war, ergab es sich beinah zwangsläufig, dass]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nachdem die grundsätzliche Entscheidung einmal gefallen war, ergab es sich beinah zwangsläufig, dass ein weiteres Manuskript als BoD Buch erscheinen sollte: nämlich der Krimi Winterhauch – Verbrechen, Lesben, Heteros und Landschaft. Dieses Konzept hatte ich ebenfalls schon einmal einem Verlag angeboten und mir eine Ablehnung eingefangen. Auch hier erhielt ich nicht das übliche Anschreiben, sondern eine sehr ausführliche Begründung mit dem Fazit: Dieser Mischmasch spricht keine Zielgruppe an. Nur etablierte BestsellerautorInnen könnten es sich den Versuch leisten, diverse Dinge unter einen Hut bringen zu wollen. Kleine Lichter wie ich müssen sich schon auf eine Gruppe konzentrieren, wenn ein Buch entsprechende Verkaufszahlen erreichen soll.</p>
<p style="text-align:justify;">Vor Kurzem fragte mich eine Autorin, wie das denn mit BoD so funktioniere? Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Bücher bei zwei Verlagen veröffentlicht. Nun arbeitet sie gemeinsam mit einer anderen Autorin an einer Geschichte, in der mehrere sexuelle Identitäten vorkommen sollen. Ihre Verlage haben bereits abgewinkt und wenigstens momentan sieht es so aus, als könnte auch daraus eines Tages ein BoD Buch werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Die wohl unbestrittene BoD Bestsellerautorin heißt Kiara Singer. Ihre Bücher erreichen alle Topverkaufsränge. Auch ich habe bereits einige gelesen und sie sind vom Stil her nicht gerade besonders – das behauptet sie übrigens auch selbst nicht. Trotzdem haben mir die Geschichten im Großen und Ganzen gefallen. Vor einigen Wochen hat sie in einem Forum gepostet, dass demnächst beim Ullstein Verlag ein Buch von ihr erscheinen wird. Ich habe keine Ahnung, welche Wege sie gegangen ist und ob sie vor BoD Versuche gestartet hatte, ihre Manuskripte „richtigen“ Verlagen anzubieten. Falls das der Fall gewesen sollte, gehe ich davon aus, dass es an Ablehnungen nur so gehagelt haben dürfte. Allein schon deshalb, weil bisher keines ihrer Bücher dem angeblich optimalen „Romanumfang“ entspricht. Doch ihr Erfolg beweist eines: In den „normalen“ Verlagen und infolge dann auch bei den BuchhändlerInnen scheint man häufig keine Ahnung davon zu haben, was Menschen wirklich lesen wollen. Für Kiara Singers Romane und somit auch ihre persönliche Erzählweise besteht bei einer riesigen Zielgruppe Interesse und das konnte sie nur dank der Existenz von Print-on-Demand Anbietern bzw. BoD beweisen.</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich können es sich manche Personen gerade bei Büchern wie denen von Kiara Singer nicht verkneifen, die Nase zu rümpfen. Das gilt leider auch für AutorInnen bei BoD. Sie selbst haben die letzten zwanzig Jahre damit verbracht, den hochliterarischen Roman des Jahrhunderts zu schreiben und dann kommt so eine Dilettantin mit einem Schmuddelthema daher und hat Erfolg. Aussagen, die in diese Richtung gehen, habe ich schon mehr als einmal gehört. Mal steckte dahinter der pure Neid, mal war es das dumpfe Nachplappern von Phrasen, die ihnen selbst eigentlich auch nur Schwierigkeiten bereiten: BoD Bücher taugen nichts. Bei einer Umfrage in einem Forum stellte sich heraus, dass wohl die wenigsten BoD AutorInnen wirklich bereit sind, Bücher ihrer KollegInnen zu kaufen. Das eigene Buch wurde nur aufgrund widriger Umstände bei BoD veröffentlicht, die der anderen, weil sie nichts taugen – so oder so ähnlich scheint die verquere Logik zu lauten.</p>
<p style="text-align:justify;">Selbstverständlich sind das jetzt keine allgemeingültigen Aussagen und so unterschiedlich die BoD AutorInnen selbst sind, so unterschiedlich sind auch ihre Ansprüche und Interessen beim Lesestoff. Doch mich hat bereits in der Schule die unglaubliche Arroganz vieler Menschen geärgert, darüber bestimmen zu wollen, was als lesenswert zu gelten hat und was nicht. Und vor allem: Wer das Recht hat, seine Gedanken und Einfälle auch schriftlich niederlegen dürfen und wer nicht. Was ich persönlich an Inhalt, Stil, Grammatik richtig grauslig finde und nur mit der Kneifzange anfassen würde, kann für meine Nachbarin das beste Buch sein, das sie je gelesen hat.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 20)]]></title>
<link>http://beawagner.wordpress.com/2009/09/03/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-20/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 09:27:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Wollen Sie sich nicht einen richtigen Verlag suchen?“ fragte mich ein regionaler Buchhändler. „Ich ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">„Wollen Sie sich nicht einen richtigen Verlag suchen?“ fragte mich ein regionaler Buchhändler. „Ich habe da Kontakte …“ und reagierte mit einem höflichen und gleichzeitig verständnislosen und ungläubigen Lächeln, als ich ihm erklärte, weshalb ich nicht das geringste Interesse daran habe – wenigstens nicht bei jenen Büchern, die bisher von mir bei BoD erschienen sind.</p>
<p style="text-align:justify;">Allerdings muss ich zugeben, dass ich bei unserem Erstling noch nicht so weit gewesen war und tatsächlich zuerst dachte, dieses Buch müsse bei einem „richtigen“ Verlag erscheinen. Die Möglichkeit von Print-on-Demand im Allgemeinen oder BoD im Besonderen hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal angedacht und für einen eigenen Verlag fehlten uns die finanziellen Mittel. Also telefonierte ich und brachte danach das Manuskript – oder richtiger: die Rohfassung davon – auf den Weg. Sechs Monate<a href="#_edn1">[i]</a> dauerte es, bis man sich bei diesem Verlag zu einer Entscheidung durchgerungen hatte. Während dieser Zeit gab es zwei Telefonate und es hieß, das Buch sei sehr umstritten. Über ein klares „Ja“ oder „Nein“ wäre ich schon längst informiert worden.</p>
<p style="text-align:justify;">So weit, so gut oder so schlecht, doch was dann passierte, war auch für mich eine neue Erfahrung gewesen. Das Manuskript kam mit einer Ablehnung zurück. Das ist noch nichts Ungewöhnliches, dies haben sicher schon fast alle AutorInnen mindestens einmal erlebt. Das Anschreiben jedoch, das dabei lag, hätte ich eigentlich in meine bereits erwähnte Sammlung von Realsatiren aufnehmen sollen. Es war nicht eines jener wohlbekannten Schreiben „Leider passt das Buch in nicht in unser Programm“ oder „Unsere Programmplanung ist bereits bis zum Jahre 2577 abgeschlossen“ oder so ähnlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Stattdessen wurde mir auf einer ganzen eng beschriebenen DinA4 Seite ohne Textformatierung ausführlich erklärt, was an diesem Manuskript alles „falsch“ sei … und dabei ging es nur am Rande um Schreibstil oder Erzählweise, sondern in der Hauptsache um das Thema an sich und detailliert um die Art und Weise, wie ich es „verarbeitet“ hatte. Man erteilte mir quasi eine Art Aufklärungsunterricht in lesbischer Etikette. Leider war ich damals so sauer, dass ich dieses Anschreiben umgehend ins Feuer schmiss. Heute bedauere ich das sehr, denn es gab schon so manche Gelegenheit, wo ich gerne wörtlich daraus zitiert hätte.</p>
<p style="text-align:justify;">Plötzlich überkam mich die Erkenntnis, dass dieses Buch wahrscheinlich für keinen sogenannten lesbischen Verlag geeignet sein würde. Zumindest nicht in der Form, wie ich das Manuskript angelegt hatte und ich war nicht bereit, an meinem Grundkonzept etwas zu ändern. Aus demselben Grund wollte ich es auch keinem für solche Literatur bekannten Verlag anbieten. Bei einem mehr zufällig zustande gekommenen Gespräch auf der Buchmesse war mir gesagt worden: „Einige Kapitel, in denen Männer eine Rolle spielen, müssten schon eingebaut werden.“</p>
<p style="text-align:justify;">Es war wirklich ein Zufall sondergleichen, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die Liebste begann, sich beruflich mit dem Digitaldruck zu beschäftigen und sie Kontakt zu einem Kollegen bekam, der ihr von BoD erzählte. Wir fingen an, intensiv im Internet über Print-on-Demand zu recherchieren und uns wurde sehr schnell klar, hier hatten wir die Lösung für das Buch gefunden. Ich konnte es doch noch veröffentlichen, ohne an dem Konzept etwas verändern zu müssen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<hr size="1" />
<p style="text-align:justify;"><a href="#_ednref1">[i]</a> Bei vielen Verlagen sind sechs Monate sicher keine lange Wartezeit, sondern eher die Regel. Doch bei diesem Speziellen geht es normalerweise wesentlich schneller und Entscheidungen fallen innerhalb von vier bis sechs Wochen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 19)]]></title>
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<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 10:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neulich habe ich mich mal auf die Suche nach BoD Büchern für Lesben gemacht. Na ja – ich musste gera]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Neulich habe ich mich mal auf die Suche nach BoD Büchern für Lesben gemacht. Na ja – ich musste gerade eine längere Wartezeit überbrücken und langweilte mich ein wenig. Also gab ich bei amazon „erweiterte Suche – Books on Demand – Belletristik“ ein und ging die Treffer durch. Natürlich habe ich nicht jedes einzelne Buch angeklickt. Titel wie „Ich liebe drei Männer“ oder Autorennamen wie Hans oder Franz schieden sofort aus. Dennoch blieben noch mehr als genug Bücher übrig und ungefähr bei Rang 500 hatte ich eigentlich bereits genug davon. Dennoch habe ich tapfer bis Platz 1000 durchgehalten. Falls die eine oder andere vielleicht einmal Lust verspüren sollte, kann sie ja bei 1001 weitermachen.</p>
<p style="text-align:justify;">Grundsätzlich ist mir dabei aufgefallen, dass es eine Menge BoD Bücher gibt, bei denen entweder kein Klappentext auftaucht oder das Cover fehlt und manchmal sogar beides. Und das keineswegs nur bei Büchern, die erst in den letzten Wochen erschienen sind &#8211; wo das noch leicht zu erklären wäre &#8211; sondern gerade bei solchen, die bereits vor einem, zwei oder Jahren erschienen sind. Wenigstens bei amazon können Autorinnen das über <a href="http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?ie=UTF8&#38;nodeId=3110671">diesen Weg</a> selbst korrigieren lassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Obwohl ich so aufmerksam wie möglich war, habe ich unter diesen ersten 1000 Ergebnissen nur 19 Bücher gefunden, die ich als Literatur für Lesben einstufen würde. Zwei davon sind sogar in der entsprechenden Kategorie eingeordnet, alle anderen teilen das Schicksal meiner Bücher, bei amazon heimatlos zu sein. Von den meisten Titeln und Autorinnen hatte ich noch nie etwas gehört und somit auch die Bücher nicht gelesen. Dennoch habe ich sie alle sozusagen als einen Akt der Selbsthilfe oder besser: Notwehr in einer <a href="http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/fullview/R2MA12I4AZZP9T/ref=cm_pdp_lm_all_itms">amazon Lieblingsliste</a> zusammengefasst. Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Lesbe, die Lust hat, es mir nachzumachen.</p>
<p style="text-align:justify;">Leider ist mir bei meiner Suche auch noch etwas anderes sehr negativ aufgefallen: Rezensionen bei BoD Büchern.</p>
<p style="text-align:justify;">„Ein BoD Buch erkennst du an den durchweg fünf Sterne Rezensionen, die sich lesen, als seien sie samt und sonders von der wohlmeinenden Verwandtschaft geschrieben worden. Sie tauchen häufig schon auf, wenn das Buch gerade erst vor fünf Minuten gelistet wurde“, erklärte mir eine Bekannte. Sie arbeitet in einem großen Publikumsverlag und erzählte von KollegInnen, die sich in der Mittagspause einen Spaß daraus machten, gezielt nach solchen BoD Büchern zu suchen, um ihrerseits ätzende Rezensionen zu hinterlassen, obwohl sie das Buch selbst noch nie in den Fingern hatten.</p>
<p style="text-align:justify;">Als bei unserem Erstling die ersten fünf Sterne Rezensionen auftauchten, habe ich mich deshalb beeilt, „offizielle“ Rezensionen, die in dieselbe Richtung gehen, nachzuschieben. Das mildert den – sowieso falschen &#8211; Eindruck „bei der Verwandtschaft bestellter“ Rezensionen hoffentlich ein wenig. Nebenbei: Mir ist aufgefallen, dass nur wenige BoD AutorInnen die Möglichkeit der Ergänzung oder Korrektur von Artikelbeschreibungen bei amazon nutzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Gestern habe ich über die Umsatzzahlen, die für „Wir bellen zweisprachig“ im BoD Account des Tierheims angezeigt werden, gemeckert. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Heute scheinen sie wirklich auf dem aktuellen Stand zu sein und im Gegensatz zu meinen anderen Büchern interessiert mich bei diesem wirklich jeder einzelne Verkauf, der dem Tierheim Spenden einbringt. Einer der Hunde, von denen im Buch erzählt wird, ist gestern überraschend gestorben. Wir sind froh, dass wir uns dafür entschieden hatten, sein Foto auf der Rückseite des Covers mit abzubilden, denn die Auswahl der einzelnen Hunde ist uns nicht leicht gefallen.</p>
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<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 18)]]></title>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:49:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach ungefähr dreieinhalb Monaten begannen sich die Lieferprobleme mit unserem Erstling zu lösen, wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nach ungefähr dreieinhalb Monaten begannen sich die Lieferprobleme mit unserem Erstling zu lösen, wie ich bereits anfangs des Blogs geschrieben habe. Und nun höre ich, dass bei „Koalas fressen Eukalyptus“ in den ersten Wochen Ähnliches passierte wie letztes Jahr bei „Senta &#38; Ulla“. Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied. Damals hatten wir viel Zeit, Nerven und Energie in die Vorbereitung und die Werbung gesteckt, waren sehr daran interessiert, ständig auf dem Laufenden zu sein und hatten mit vielen (Online)Buchhändlern usw. Kontakt.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei den „Koalas fressen Eukalyptus“ ließen wir die Dinge einfach laufen und informierten nur einige Freundinnen über das Erscheinen. Einzig Konny von <a href="http://www.lesben.org">lesben.org</a> habe ich einen Hinweis geschickt und sie gebeten, das Buch in ihre Bücherseite einzubauen.  Die Frustration über das Geschehen im letzten Jahr steckte uns noch in den Knochen und wir überlegten, eventuell im Herbst mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft ein wenig Werbung für das Buch zu machen. Sicher waren wir uns jedoch nicht. So haben wir uns auch nicht über die mickrigen Verkaufszahlen der ersten Wochen gewundert. Da kaum bekannt war, dass es Buch überhaupt gab, konnte es natürlich auch nicht gekauft werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Ungefähr zehn Wochen nach Erscheinen registrierten wir bei amazon, wie sich allmählich der Verkaufsrang verbesserte und die Angaben sich auf „noch fünf, vier, drei Stück auf Lager“ beinah täglich änderten. Gelegentlich hieß es dann auch schon mal, das Buch sei nicht auf Lager. Bei den Umsatzzahlen im BoD Account machte sich diese Entwicklung erst langsam bemerkbar, bis schließlich der Verkauf von sage und schreibe 50 Büchern auf einmal angezeigt wurde und zu meiner großen Verblüffung am Montag dann das Buch auch in der BoD Bestsellerliste auftauchte.</p>
<p style="text-align:justify;">Leider befürchte ich inzwischen, dass es mit „Wir bellen zweisprachig“ in den ersten Wochen ähnlich absonderlich ablaufen wird. Heute früh hatte das Buch bei amazon einen Verkaufsrang unter 10.000, was bedeutet, es muss mehrmals bestellt worden sein. Außerdem erhielt eine Bekannte von amazon einer Werbemail:<br />
„Kunden, die Winterhauch: Odenwald Krimi von Nele Tabler gekauft oder bewertet haben, haben auch Wir bellen zweisprachig: Griffon, Epagneul, Beauceron &#38; Co von Nele Tabler bestellt. Daher freut es Sie sicher, dass Wir bellen zweisprachig: Griffon, Epagneul, Beauceron &#38; Co jetzt erhältlich ist.  Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar!“ Und solche Mails verschickt amazon nicht bei Ladenhütern, sondern nur, wenn man sich was davon verspricht.
</p>
<p style="text-align:justify;">Auch bei buch24.de, wohin das Buch von meiner Webseite aus verlinkt ist, müssen bereits etliche Verkäufe erfolgt sein. Man kann das dort gut an jener Leiste: „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, kauften auch …“ erkennen. Und natürlich weiß ich durch die Beschwerden der Buchhändler von den Bestellungen über den regionalen Buchhandel. Dennoch tut sich bei den Umsatzzahlen im BoD Kundenaccount nichts, ganz so wie vor einem Jahr bei unserem Erstling und wie vor einigen Monaten bei „Koalas fressen Eukalyptus“ und ich frage mich, ob Libri hier wieder einige Buchhändler sechs und mehr Wochen lang auf eine Lieferung warten lassen will.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie üblich habe ich meine Informationen an BoD weitergeleitet – schließlich will ich mir nicht den Vorwurf einhandeln, nur stänkern zu wollen und keine Lösungen anzustreben – und warte auf eine Reaktion.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/08/17/ich-mach-was-mit-buechern-wer-noch/"><img src="http://leanderwattig.de/wp-content/uploads/wasmitbuechern/wasmitbuechern_80.jpg" alt="" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[ Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 17)]]></title>
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<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:26:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ein Mensch aus jener Buchhandlung, die mir auf Twitter folgt, hat sich gestern gemeldet und mir viel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Ein Mensch aus jener <a href="http://www.maennerschwarm.de/">Buchhandlung</a>, die mir auf Twitter folgt, hat sich gestern gemeldet und mir viel Stoff zum Nachdenken geliefert. Er redete Tacheles und beschränkte sich nicht auf das gewohnte nichtssagende Gelabere der Buchhändler, mit denen ich bisher wegen meiner BoD Bücher Kontakt hatte: „BoD Erzeugnisse taugen nichts bzw. machen viel zu viel Umstände“.</p>
<p style="text-align:justify;">Zum ersten Mal habe ich im Detail erfahren, was einer Buchhandlung, die nicht einer der großen Ketten angehört, so alles widerfährt, wenn sie besten Willens ist, BoD Bücher in ihr Programm aufzunehmen. Ich bin ihm unglaublich dankbar für seine Offenheit und die neuen Puzzleteilchen, die er mir geliefert hat. Vielleicht gelingt es mir ja eines Tages tatsächlich, ein realistisches Bild von BoD zu bekommen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zunächst stellte der nette Mann allerdings richtig, dass meine Bücher zwar nicht im dazugehörigen <a href="http://www.gay-and-lesbianbooks.de/">Onlineshop</a> gelistet sind, sehr wohl aber im Regal der Buchhandlung stehen – was ich jedoch nur seinem hartnäckigen Einsatz zu verdanken habe und nicht etwa der problemlosen Buchhandelsanbindung von BoD, mit der dort gern geworben wird.</p>
<p style="text-align:justify;">Auf das Buch „Koalas fressen Eukalyptus“ ließ Libri ihn ganze sechs Wochen warten. Schließlich stornierte er die Bestellung bei der BoD Übermutter und griff auf KNV zurück. Das bedeutete zwar erneut ein wenig Wartezeit, aber irgendwann klappte es endlich mit der Lieferung. Bisher war mir im Zusammenhang mit meinen BoD Büchern noch nie etwas Nettes über KNV zu Ohren kommen. „Knödel-Nöffnöff“, wie die Liebste und ich diese Firma mal umbenannt haben, belegte bei uns über Wochen unangefochten den ersten Platz unserer persönlichen Buhmannliste. In Wahrheit scheinen sie indes gar nicht so böse zu sein, wie wir bisher immer dachten.</p>
<p style="text-align:justify;">Mir ging nicht nur ein Licht, sondern ein ganzer Kronleuchter auf, als ich das hörte. Kurz nach Erscheinen unseres Erstlings stellten wir fest, dass das Buch nicht lieferbar war. Wenigstens nicht, wenn ich den Aussagen potenzieller Leserinnen und Buchhändlern Glauben schenken wollte. Zunächst hatten wir versucht, die Angelegenheit bei BoD mit mehreren Mails zu klären, doch nie eine Antwort darauf erhalten. Eines Tages rief ich dort an und nahm als Erstes zur Kenntnis, dass BoD KundInnen unserer Preisklasse keine telefonische Beratung zustünde. Schließlich nahm doch noch ein Herr den Telefonhörer in die Hand und an jenes Gespräch erinnere ich mich nur äußerst ungern.</p>
<p style="text-align:justify;">Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, nicht die Freisprechanlage angestellt zu haben, damit eine zufällige anwesende Freundin genau hätte mithören können. Knapp zusammengefasst meinte dieser Herr, ich hätte sowieso keine Ahnung vom Buchhandel und wie das alles so funktioniere, und solle deshalb aufhören, mich darüber zu beschweren, die Dinge gingen schon ihren geordneten Gang – und wie das mit amazon laufe, wisse er selbst wohl am besten, schließlich sei er seit drei Jahren dort Kunde – und ich solle mich wegen eines Schmuddelbuchs doch nicht so anstellen, irgendwann würde ich schon ein paar Dumme finden, die es kaufen – und wenn ich mich eines der teureren BoD Pakete entschieden hätte, gäbe es diese Lieferschwierigkeiten auch nicht. Das sind jetzt natürlich keine wörtlichen Zitate, aber inhaltlich entsprechen sie exakt dem Ablauf des Gesprächs.</p>
<p style="text-align:justify;">Daraufhin habe ich mich schriftlich per Einschreiben bei der BoD Geschäftsleitung beschwert und wollte u. a. auch wissen, was ich von der Aussage, bei einem teureren Paket gäbe es diese Probleme nicht, zu halten hätte. Die Antwort ließ eine Weile auf sich warten und war recht kurz. Nein, die Paketauswahl habe keinerlei Einfluss auf die Lieferzeiten und es gäbe sowieso keine Lieferzeitverzögerungen. Jedes Buch würde umgehend nach Bestellung ausgeliefert. Punkt, aus, basta.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 16) ]]></title>
<link>http://beawagner.wordpress.com/2009/08/31/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-16/</link>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:33:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[libri.de hat sich endlich gerührt – und BoD beauftragt, meine Mail(s) zu beantworten. Leider scheint]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">libri.de hat sich endlich gerührt – und BoD beauftragt, meine Mail(s) zu beantworten. Leider scheint man dort wieder einmal nicht verstanden zu haben, worum es geht: Nämlich das Problem der fehlenden Kategorien und den daraus entstehenden absurden Buchempfehlungen. Bei solchen Gelegenheiten überkommen mich manchmal ernsthafte Zweifel, ob ich überhaupt in der Lage bin, einen Sachverhalt korrekt schriftlich darzustellen. Oder weshalb sonst werde ich so oft von BoD (oder der Telekom) missverstanden?</p>
<p style="text-align:justify;">Eventuell fehlt mir auch die Fähigkeit, den Inhalt eines Textes richtig zu erfassen? Weil ich mich bei Antworten wie dieser heute ständig fragen muss: „Was ist das denn für eine gequirlte Sch …?“ Vielleicht wäre es für mich tatsächlich an der Zeit, endlich einen Neurologen aufsuchen und abklären lassen, ob ich der Gruppe der <a href="http://www.karnele.de/toffline.html">Funktionalen Analphabeten</a> angehöre. Kann eine freiberufliche Autorin eigentlich in Frührente gehen, weil sie Texte nicht versteht? Beim Amtsarzt könnte ich ja zumindest den Mailverkehr mit BoD als Beweis vorlegen.</p>
<p style="text-align:justify;">Wegen der zwei Wochen Lieferzeit habe ich von jenem <a href="http://buecheramkaefertoerle.shop-asp.de/shop/action/?aUrl=90007207">Buchhändler</a>, bei dem der ältere Herr „Wir bellen zweisprachig“ bestellt hat, eine Mail erhalten. Zitat: „… richtet sich nach unseren vielfältigen buchhändlerischen Erfahrungen die wir mit diversen &#8220;Books on demand&#8221;-Publikationen machen mussten.“</p>
<p style="text-align:justify;">Neulich kam von der kleinen Zwergenfrau in meinem Kopf ein interessanter Vorschlag: „Veröffentliche doch als nächstes Buch die ganzen Mails mit BoD und den Buchhändlern als Realsatire.“ Ich sollte mal ernsthaft darüber nachdenken, spätestens dann, wenn mich wieder eine Schreibblockade lähmt.</p>
<p style="text-align:justify;">Quer durch Deutschland sind viele BuchhändlerInnen immer noch nicht in der Lage, zwischen BoD und anderen Anbietern auf diesem Gebiet, incl. all jener Zuschusskostenverlage, zu trennen. Sie werfen diese Dienstleister mitsamt den AutorInnen in einen Topf und kleben das Etikett „Dilettanten“ darauf. Meiner Meinung nach liegt das an jenem System des „Gemischtwarenladens“. Obwohl es tatsächlich auch schon einige BoD Bücher in die Spiegelbestsellerlisten geschafft haben, ist es der „Books on Demand GmbH Norderstedt“ bisher nicht gelungen, zu einer wirklichen – von anderen Anbietern deutlich unterscheidbaren &#8211; Marke zu werden und sich ein Image in Richtung eines allmählich ernst zu nehmenden Verlages zuzulegen. Die Marketingabteilung von BoD mag da sicher anderer Ansicht sein, zumindest wenn ich die Verlautbarungen auf der Webseite lese. Doch solange sozusagen an vorderster Front, nämlich bei den Buchhändlern, diese Botschaft noch nicht angekommen ist, läuft etwas verdammt schief.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 15)]]></title>
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<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 06:33:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[„Buchladen XY is now following you on twitter”, hieß es in einer Mail, die vor einigen Tagen eintraf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">„Buchladen XY is now following you on twitter”, hieß es in einer Mail, die vor einigen Tagen eintraf. Sie hat mich in großes Erstaunen versetzt, denn mein Verhältnis zu den lesbisch/schwulen bzw. reinen Frauenbuchläden ist seit Erscheinen unseres BoD Erstlings ein wenig getrübt. Ich könnte es auch anders ausdrücken: Es hat Tage gegeben, da war ich einfach nur stinksauer.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit unseren Werbemails, die wir anfangs verschickten, haben wir natürlich auch diese speziellen Buchläden angeschrieben. Im deutschsprachigen Raum gibt es ja nicht besonders viele davon, der Aufwand hielt sich also in Grenzen. Zu meinem Erstaunen, oder sollte ich besser sagen: Entsetzen, erfolgte darauf nur eine einzige Reaktion. Ein Buchhändler forderte zunächst ein Gratisexemplar, das sei für solche dilettantischen Laienerzeugnisse schließlich in der Branche allgemein üblich. Ich habe es mir verkniffen, ihm darauf zu antworten.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach meinen Recherchen steht heute, ein Jahr danach, nur in einem dieser Läden das Buch im Regal. Der Liebsten war eines Tages der Kragen gepatzt. Sie griff zum Telefonhörer und wollte wissen, ob der scheinbare Boykott mit dem Kürzel BoD zu tun habe. <a href="http://www.oscar-wilde.de/advanced_search_result.php?search_in_description=1&#38;keywords=Senta+%26+Ulla&#38;x=0&#38;y=0">Mitnichten hieß es</a>. Die Werbemail sei schlicht im Chaos untergegangen und wenige Tage danach hatte sich die Sache erledigt.  Für weitere direkte Anrufe fehlten uns allerdings die Zeit, Lust und Nerven, besonders weil es auf die Verkaufszahlen insgesamt kaum einen Einfluss haben dürfte. Die meisten Lesben besorgen sich ihre Bücher sowieso über das Internet und bei unseren nächsten BoD Büchern verzichteten wir vorneherein auf diese Art von Werbung.</p>
<p style="text-align:justify;">Der ältere Herr, den ich bereits erwähnte, hat mir heute sein Abenteuer „Wir bellen zweisprachig“ bestellen zu wollen, etwas ausführlicher geschildert. Man hat ihm tatsächlich zwei Wochen Lieferzeit genannt und somit die Angaben von <a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/8883069/nele_tabler_wir_bellen_zweisprachig_3839114497.html">Libri</a> (sieben Tage) kurzerhand verdoppelt. Manchmal wundert es mich wirklich nicht, dass den kleinen Buchläden nach und nach die Kundschaft davon läuft. Nur mit Beratung und Service könnten sie noch gegen die Onlinebuchhändler, Supermärkte und Ketten wie Hugendubel punkten. Doch gerade hier versagen sie oft kläglich, sobald Bücher außerhalb des Mainstreams verlangt werden. Dabei handelt es sich bei diesem Buch noch nicht einmal um exotisch-abartige-lesbische Literatur, sondern um eine familientaugliche Lektüre mit netten Hundegeschichten, deren Verkauf dem <a href="http://www.tierheim-sinsheim.de/">Tierheim</a> Spenden einbringen soll. Gerade so etwas sollte doch im regionalen Buchladen verkauft werden können.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Software von Onlinebuchhändlern ist anscheinend nicht in der Lage, französische „Gänsefüßchen“ zu verarbeiten. Ziemlich merkwürdig angesichts der Tatsache, dass diese im Buchlayout weit verbreitet sind. Schon wieder etwas dazu gelernt: Für den Klappentext sollte man sie nie verwenden. Bei den „Koalas fressen Eukalyptus“ finde ich sie als umgedrehte Fragezeichen, Copyrightzeichen, Ausrufezeichen oder sonstige Zeichen wieder. Auch Absätze scheinen dieser Software unbekannt zu sein. Eigentlich sollte der Klappentext so aussehen: zunächst ein kleiner Auszug aus Buch, der den Titel erklären soll – Absatz – Inhaltsangabe. Und nun gibt es noch nicht einmal ein einziges Leerzeichen als Zwischenraum. Bei <a href="http://www.buch24.de/shopdirekt.cgi?id=5157701&#38;p=3&#38;t=&#38;h=&#38;kid=0&#38;klid=2&#38;sid=1">buch24.de</a> sieht das Ergebnis zum Beispiel dann so aus:</p>
<p style="text-align:justify;">An der Wand hing ein riesiges Spruchband mit der Aufschrift: ¯Koalas fressen Eukalyptus®. Als Henny es entdeckte, wollte sie erstaunt wissen: ¯Was soll denn das bedeuten?® ¯Malin liebt Katja. Katja liebt Malin. Malin und Katja lieben sich®, erklärte <span style="font-weight:bold;">Malin.Malin</span> lebt in einem hessischen Dorf und verbringt ihre Abende mit Kartoffelchips …</p>
<p style="text-align:justify;">Tja …</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[CMYK, DPI, ICC und CTP]]></title>
<link>http://butschinsky.wordpress.com/2009/08/30/cmyk-dpi-und-ctp/</link>
<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 15:35:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>butschinsky</dc:creator>
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<description><![CDATA[Unauslöschbar sind die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black in mein Hirn gebrannt. Als Farben des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unauslöschbar sind die Farben Cyan, Magenta, Yellow und Black in mein Hirn gebrannt. Als Farben des subtraktiven Farbmodells sind sie jedem vertraut, der schon einmal mit einer Druckerei zu tun gehabt hat. <em>(Vor zwei Dekaden habe ich für die Dauer von zwei Jahren in einem Andruckstudio gearbeitet. Und es waren nicht die schlechtesten Jahre. Aber das nur nebenbei.)</em></p>
<p>Mit meinen Typografie-Studenten des 3. Semesters der <a href="http://www.kunstschule-wandsbek.de" target="_blank">Kunstschule Wandsbek</a> unternehme ich in der kommenden Woche ein Exkursion. Ziel ist das <a href="http://www.mediadruckwerk.de" target="_blank">Mediadruckwerk</a>, eine Druckerei (Digital und Offset) mit Druckvorstufe und Weiterverarbeitung. Die Kollegen dort waren vor längerer Zeit schon einmal sehr auskunftsfreudig, weshalb ich gern wiederkomme.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1401" title="exkursionsplakat" src="http://butschinsky.wordpress.com/files/2009/08/exkursionsplakat1.jpg" alt="exkursionsplakat" width="450" height="636" /></p>
<p>»Die Macht der Rasterpunkte«, so könnte der Titel des 10-Minuten-Plakates* heißen, das ich dazu entworfen haben. Doch halt, bevor hier alle schreien, das sei voll retro, muss ich sagen: genauso ist’s gemeint. Es ist eine kleine Hommage an einen meiner Ausbilder, der in den 1980ern noch unter dem Einfluss der Popart stand.</p>
<p>Ein wenig prahlerischer formuliert: In diesem Plakat treffen De Stijl, Bauhaus, Suprematismus, Konstruktivismus, Popart und Schweizer Typografie aufeinander. Ist das jetzt Eklektizismus? Und leben wir eigentlich immer noch in der Postmoderne? (Siehe auch <a href="http://butschinsky.wordpress.com/2009/02/01/back-to-the-roots/" target="_blank">hier</a>.)</p>
<p><em>* Zugegeben: aus den geplanten zehn Minuten für den Entwurf wurden dann doch schnell dreißig oder vierzig.<br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 14)]]></title>
<link>http://beawagner.wordpress.com/2009/08/29/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-14/</link>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 12:22:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
<guid>http://beawagner.wordpress.com/2009/08/29/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-14/</guid>
<description><![CDATA[BoD Bücher haben keine Vorlaufzeiten. Sie tauchen im VLB, dem Verzeichnis der lieferbaren Bücher, un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">BoD Bücher haben keine Vorlaufzeiten. Sie tauchen im VLB, dem Verzeichnis der lieferbaren Bücher, und somit im Buchhandel erst auf, wenn sie tatsächlich auch lieferbar sind. Ganz im Gegensatz zu den Erzeugnissen der „normalen“ Verlage, die manchmal schon ein Jahr vor dem eigentlichen Erscheinen angekündigt werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Anfang August schickte ein Verlag mir die Belegexemplare eines Buches zu, das in drei, vier Wochen im Buchhandel erhältlich sein wird. Als es im Januar bei den Onlinebuchhändlern – in der richtigen Kategorie! &#8211; gelistet wurde, komplett mit Cover und Klappentext, stand erst ungefähr die Hälfte des Manuskripts. Dennoch konnte man das Buch bereits vorbestellen und es tauchte in den Verkaufsrängen auf. Auch Rezensionsexemplare sind vom Verlag schon längst verschickt worden.</p>
<p style="text-align:justify;">Bei BoD gibt es nur intern eine gewisse Verlaufszeit. Zwischen der Anmeldung eines Projekts und somit gleichzeitigen Erteilung einer ISBN Nummer und dem Hochladen des Buchblocks und Covers können sich AutorInnen bis zu neunzig Tage Zeit lassen. Allerdings erkundigt sich dann BoD regelmäßig per Mail, ob es Probleme gebe und man vielleicht mit einem der vielen Zusatzpakete behilflich sein könnte?</p>
<p style="text-align:justify;">Weil uns diese Zeitspanne nicht bewusst gewesen war, haben wir unseren Erstling direkt an dem Tag angemeldet, an dem wir ihn auch hochladen wollten. Eine schlechte Entscheidung, denn während ich nervös auf den Bildschirm mit der BoD Software starrte und befürchtete, es gäbe bei diesem Vorgang vielleicht ein Zeitlimit und danach sei alles aus und vorbei, war die Liebste am anderen PC hektisch damit beschäftigt, die PDF des Covers auseinanderzunehmen und das tif Bild des Barcodes passend einzubauen. Beim zweiten BoD Buch waren wir schon wesentlich gelassener und gerieten nur leicht in Panik, als wegen eines kurzen Stromausfalls das Hochladen unterbrochen wurde. Beim Dritten fiel uns auf, eine Preisangabe auf der Rückseite eines Covers, vielleicht in der Nähe des Barcodes, könnte für den Verkauf der Bücher im normalen Buchladen vielleicht ganz nützlich sein. Beim Vierten, das ich momentan das Halbe nenne, haben wir den Buchblock hochgeladen, anschießend bemerkt, dass beim Cover das Farbprofil nicht stimmte … und stellten sehr erfreut fest, dass BoD uns nun viel Zeit einräumte, alles in Ordnung zu bringen.</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich ist mir klar, dass eine Vorabmeldung von Büchern, wie sie sonst üblich ist, für BoD einen gewissen organisatorischen Mehraufwand bedeuten würde und man dabei auch Risiken einginge, weil AutorInnen sich in letzter Sekunde anders entscheiden oder Termine nicht einhalten könnten. Doch diese Probleme müssen alle Verlage einkalkulieren und vielleicht könnte man eine solche Option als ein weiteres Zusatzpaket anbieten? Wir würden eine solche Möglichkeit gern in Anspruch nehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Von der KNV Front gibt es erfreuliche Neuigkeiten, auch hier taucht nun endlich „Wir bellen zweisprachig“ auf und ich habe mit einer Rundmail heute Morgen einige Buchhändler darauf aufmerksam gemacht. Amazon hat seine unbestimmte Lieferzeit auf die Angabe „vier bis sieben Tage“ konkretisiert. Dafür hat buch24.de die Lieferzeiten für drei unserer BoD Bücher von bisher acht auf zwölf Tage verlängert. Nur der Erstling wird weiterhin auf Lager gehalten. Auch hier erhalte ich die wohlbekannte Auskunft, die Lieferzeitangaben beruhten auf den Erfahrungen, die man allgemein mit BoD Büchern bisher gemacht habe. Wie üblich habe ich diese Mail an BoD weitergeleitet und warte auf eine Stellungnahme, die nicht aus Textbausteinen generiert wurde, sondern tatsächlich auf das Anliegen eingeht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ein Jahr und viereinhalb Bücher mit BoD – eine Zwischenbilanz (Teil 13)]]></title>
<link>http://beawagner.wordpress.com/2009/08/28/ein-jahr-und-viereinhalb-bucher-mit-bod-%e2%80%93-eine-zwischenbilanz-teil-13/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:54:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bea Wagner</dc:creator>
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<description><![CDATA[„An der Buchtankstelle“ titelte der Kölner Stadtanzeiger im April dieses Jahres einen Bericht über d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">„<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1238966893595.shtml">An der Buchtankstelle</a>“ titelte der Kölner Stadtanzeiger im April dieses Jahres einen Bericht über die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q946sfGLxm4">Espresso Book Machine</a>. Eine kleine Digitaldruckmaschine für jeden Buchladen, notfalls muss man halt die Abstellkammer ausräumen. Soll die Putzfrau doch ihren Eimer und die Lappen mit nach Hause nehmen. Die HändlerInnen und ihre Angestellten machen im Schnellverfahren eine Fortbildung im Digitaldruck. Ich ahnte doch schon immer, dass das Getue der Liebsten und ihrer Kollegen um diese <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YooChDAbkNM">iGen3</a> und all die anderen Druckmaschinen maßlos übertrieben ist. Anscheinend kann jeder Laie auf Knopfdruck, kaum anders als bei einer Kaffeemaschine, fertige Bücher produzieren. Oder wie sonst soll ich mir die Zukunft vorstellen, die BoD im April 2008 durch entsprechende Verträge mit dem Hersteller eingeleitet hat?</p>
<p style="text-align:justify;">„Man wolle dadurch Wege sparen“, erklärte ein Mensch von BoD. Kein Wunder, dass KNV sauer ist und BoD das Problem mit den Händlern nicht so dramatisch sieht. Wir müssen nur noch ein bisschen Geduld haben, bald bekommen wir jedes BoD Buch im Buchladen vor Ort sofort ausgedruckt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ohne Wartezeiten? Exakt im vorgesehenen Format? Richtig geschnitten und die Seiten sortiert? In einwandfreien Farben? Mit bester Bindung? Also eines scheint schon mal klar zu sein, der Beruf des Buchbinders wird demnächst wohl wirklich nicht mehr gefragt sein.</p>
<p style="text-align:justify;">Oder werden diese Bücher eventuell eher ähnlich aussehen wie unser Auslandschnäppchen, dessen Machart sich die Fachmenschen in meiner Umgebung nicht so richtig erklären konnten? Vielleicht lässt sich bei genauerer Betrachtung dieser Espresso-ohne-Kaffee-dafür-Bücher-Maschine auch das Rätsel um ein Exemplar der „Koalas fressen Eukalyptus“ lösen, in dem die Seiten abwechselnd versetzt übereinandergelegt wurden. Eine ganze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Druckvorstufe">Druckvorstufe</a> hat sich vergeblich den Kopf darüber zerbrochen, wie BoD das zustande gebracht hat. Dieser Fehler muss wohl wahre Kunst sein, denn angeblich „geht so etwas gar nicht“ – und den meisten normalen Leserinnen wäre es sowieso nicht einmal aufgefallen. Es war Zufall, dass ausgerechnet eine Fachfrau dieses Buch in die Finger bekommen hatte und sie es mit vielen Fragenzeichen versehen an uns weiterschickte.</p>
<p style="text-align:justify;">Grundsätzlich habe ich allerdings nichts gegen einen Buchdruck vor Ort. Ganz im Gegenteil, bei all dem Ärger mit den Händlern stelle mir diese Möglichkeit sogar sehr reizvoll vor. Doch als Autorin bestehe ich auf der Sicherheit, dass meine Bücher dann auch in einwandfreier Qualität und den von mir vorgegebenen Formaten, Farben und Seitenzahlen aus der Maschine herauspurzeln. Ich muss mir mal meine BoD Verträge ansehen, ob da nicht im Kleingedruckten steht: „Wir dürfen Ihre Bücher den technischen Möglichkeiten der Espressomaschine anpassen.“</p>
<p style="text-align:justify;">In unserem Kreisstädtchen gibt es zwei Buchhandlungen, eine Alteingesessene und eine „Neue“, obwohl diese auch schon seit vielen Jahren existiert. Der „neue Laden“ ist mehr was für die Zugezogenen der letzten dreißig Jahre. Die Eingeborenen gehen in der Regel zum „alten Laden“, wo sie schon als Kinder ihre Bücher gekauft haben. So wie denn auch heute ein schon etwas älterer Herr aus meinem Bekanntenkreis, der „Wir bellen zweisprachig“ bestellen wollte … und nicht konnte. KNV war über die Existenz des Buches entschieden anderer Meinung als er. Also setzte er zum ersten Mal in seinem Leben einen Fuß in das Geschäft der Konkurrenz, bestellte es dort und nahm noch gleich ein Weiteres mit, das schon länger auf seiner Wunschliste steht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Überblick Druckverfahren]]></title>
<link>http://shirtway.wordpress.com/2009/08/24/uberblick-druckverfahren/</link>
<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 07:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>shirtway</dc:creator>
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<description><![CDATA[Digitaldruck Hauptvorteil: schnell und preisgünstig Im Gegensatz zum Siebdruck, wird das Druckbild i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } --></p>
<h1 style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><strong><span style="font-size:small;"><strong>Digitaldruck</strong></span></strong></span></h1>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Hauptvorteil:</span> schnell und preisgünstig</span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Im Gegensatz zum Siebdruck, wird das Druckbild im Digitaldruck von einem Computer direkt auf unsere Druckmaschine übertragen. </span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Er ist geeignet um Farbfotos zu drucken, sogar Farbverläufe sind in diesem Verfahren möglich. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Zu beachten ist, dass der Digitaldruck  nur auf weißem oder sehr hellem Untergrund möglich ist. Ein Druck auf farbigem Material würde hier nicht optimal wirken, da die Farbe weiß in diesem Verfahren nicht druckbar ist.</span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Unser Digitaldruck ist übrigens problemlos bis 40°C waschbar. Und damit das Shirt lang anhaltenden Spaß bietet, liegt jedem Exemplar eine ausführliche Pflegeanleitung bei.</span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Die bedruckten Artikel müssen nicht lange trocknen, sondern können sofort verpackt und versendet werden.</span></span></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H1 { margin-bottom: 0.21cm } 		H1.western { font-family: "Times New Roman", serif } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS" } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma" } --></p>
<h1><span style="font-size:small;">Schneidedruck</span></h1>
<p><span style="font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Hauptvorteil</span><span style="text-decoration:none;">: </span>funktionieren auch auf dunklen Textilien, gute Beständigkeit</span></p>
<p><span style="font-size:small;">Für Textilien ist er wie geschaffen. Der Schneidedruck eignet sich perfekt für prägnante Logos, Motive und Schriften. Hierbei verwenden wir das moderne Flexmaterial.  Der pflegeleichte Flexdruck verwendet deckende Druckfarben für buchstäblich glänzende, satte Ergebnisse. Flexdrucke funktionieren auch auf dunklen Textilien. Sie sind sehr beständig und verblassen nicht. Auf  Wunsch drucken wir auch aus deiner editierbaren .eps- oder .ai Vektordatei (z.B. erstellt mit Corel Draw, Illustrator, Freehand). </span></p>
<p><span style="font-size:small;">Ein Überblick über die verschiedenen Druckarten findet ihr bei der <a title="T-Shirt Druck bei der Online Druckerei Shirtway.de" href="http://www.shirtway.de">Online Druckerei shirtway.de</a></span></p>
<p><a title="T-Shirt Druck - Shirts bedrucken in der T-Shirt Druckerei Shirtway.de" href="http://www.shirtway.de/"><img title="T-Shirt Druck - Shirts bedrucken in der T-Shirt Druckerei Shirtway.de" src="../files/2009/09/banner_blackwhite_dein-ding.gif" alt="T-Shirt Druck - Shirts bedrucken in der T-Shirt Druckerei Shirtway.de" width="450" height="57" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Digitaldruck: Web-to-Print]]></title>
<link>http://digitaldruckblog.wordpress.com/2009/07/28/digitaldruck-web-to-print/</link>
<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:24:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>digitaldruckmaster</dc:creator>
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<description><![CDATA[Web-to-Print bezeichnet die serverbasierte Verwaltung von Druckaufgaben von Unternehmen aber auch Pr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Web-to-Print </strong>bezeichnet die serverbasierte Verwaltung von Druckaufgaben von Unternehmen aber auch Privatpersonen, die online Ihre Druckvorlagen verwalten. Bei Privatpersonen kann dies ein Fotobuch sein oder die eigenen Visitenkarten. Bei Unternehmen handelt es sich zumeist um Geschäftsdruck aller Art, die via Web-to-Print Anwendungen verwaltet werden. Weltweit kann auf die Druckvorlagen zugefriffen werden &#8211; diese können in Sekunden verändert und aktualisiert werden und dirket an ein Druckhaus übermittelt werden. Ziel von <a title="Digitaldruck: Web-to-Print" href="http://www.diron.de" target="_blank"><strong>Digitaldruck via Web-to-Print</strong></a> ist es, kosten im Druckprozess zu reduzieren und die Zeit bis zum fertigen Druckerzeugnis zu streaffen (Time-to-Market). Gezielt werden zudem durch den <strong>Digitaldruck</strong> via <strong>Web-to-Print</strong> Überproduktionen von Geschäftsdrucken vermieden, dadurch Kosten bei Logistik und der eventuellen Entsorgung veralteter Druckerzeugnisse massiv gesenkt.  Druch <strong>Print-on-Demand</strong> wird dieses Ziel erreicht: Es wird nur gedruckt, was tatsächlich gearde benötigt wird &#8211; hochaktuell und effizient.</p>
<p>Noch mehr Infos auf meinem neuen Blog rund um <a title="Digitaldruck: Drucken via Web-to-Print" href="http://www.druck-blog.de" target="_blank"><strong>Digitaldruck, Web-toPrint und drucken</strong></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[3M Grafikfolien und Laminate jetzt mit neuer Performance Garantie]]></title>
<link>http://printinnovation.wordpress.com/2009/07/07/3m-grafikfolien-und-laminate-jetzt-mit-neuer-performance-garantie/</link>
<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 06:30:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
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<description><![CDATA[Neue europäische Garantieleistung 3M Commercial Graphics bietet ab sofort eine neue Garantie für Gra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Neue europäische Garantieleistung 3M Commercial Graphics bietet ab sofort eine neue Garantie für Gra]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lexikon: Digitaldruck]]></title>
<link>http://rebellprint.wordpress.com/2009/06/29/lexikon-digitaldruck-2/</link>
<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:02:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>rebellprint</dc:creator>
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<description><![CDATA[Druckverfahren auf einer digitalen Druckmaschine als Alternative zum herkömmlichen Offsetdruck, das ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">Druckverfahren auf einer digitalen Druckmaschine als Alternative zum herkömmlichen Offsetdruck, das vor allem bei Kleinauflagen zum Einsatz kommt.</p>
<p style="text-align:left;">Im Gegensatz zu den herkömmlichen Druckverfahren wird beim Digitaldruck das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen, ohne dass eine Druckform benutzt wird. Beim Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker. Im Farbbereich wird dabei mit feinem Toner oder Tinte (Inkjet) gedruckt. Mit speziellen Einrichtungen, wie Zusammentragen der Seiten und einfachen Bindearten, erfolgt die Endfertigung.</p>
<p style="text-align:left;">Eine spezielle Funktion im Digitaldruck ist die Personalisierung, bei der unter Verwendung einer Adressdatei jeder Druck eine andere Anschrift erhalten kann und somit für Direct Marketing prädestiniert ist. Auch andere Verfahren finden im Digitaldruck Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[5. Konferenz der Graphic Users Association (Budapest) ]]></title>
<link>http://printinnovation.wordpress.com/2009/06/27/5-konferenz-der-graphic-users-association-budapest/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 11:46:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
<guid>http://printinnovation.wordpress.com/2009/06/27/5-konferenz-der-graphic-users-association-budapest/</guid>
<description><![CDATA[Die diesjährige europäische Konferenz der Graphic Users Association (GUA) empfiehlt sich Druckdienst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die diesjährige europäische Konferenz der Graphic Users Association (GUA) empfiehlt sich Druckdienst]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Mailing? Nein, danke!" – Vier Studenten auf dem DigitaldruckForum Congress]]></title>
<link>http://christianjakob.wordpress.com/2009/06/11/digitaldruck-kongress-mai-2009/</link>
<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 12:06:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
<guid>http://christianjakob.wordpress.com/2009/06/11/digitaldruck-kongress-mai-2009/</guid>
<description><![CDATA[Wie kann man die Möglichkeiten des Digitaldruck effektiv nutzen? Nein, nicht mit einem weiteren Mail]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie kann man die Möglichkeiten des Digitaldruck effektiv nutzen? Nein, nicht mit einem weiteren Mailing – das stand für uns fest. Im Rahmen einer Vorlesung (Sommersemester 2007) haben wir mit einem Vier-Mann-Team (Jochen Wichmann, Manuel Ding, Stefan Pach und meine Wenigkeit) nach einer neuartigen Möglichkeit gesucht. Das Ergebnis war ein Konzept für ein variables Magazin, welches dem Leser mehr relevanten Inhalt und weniger öden Füllstoff bieten soll.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-70" title="ddf09" src="http://christianjakob.wordpress.com/files/2009/06/ddf09.jpg" alt="ddf09" width="425" height="157" /></p>
<p>Zwei Jahre später, im Mai 2009: Unser damaliger Dozent Andreas Weber hat uns eingeladen unsere Idee im Rahmen des DigitaldruckForum Congress in Mainz zu präsentieren. Siehe da: Es zeigten sich direkt einige der rund 50 anwesenden Profis aus der Praxis daran interessiert (<a href="http://www.digitaldruck-forum.org/content/ddf-news/news-3353.html">zum Artikel</a> des DigitaldruckForum).</p>
<p>Mit dem Kongress wurde unser Konzept wiederbelebt. Seitdem entwickle ich in Zusammenarbeit mit Value Communication die Idee weiter. Was daraus wird, zeigen die nächsten Wochen …</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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