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	<title>diskurs &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/diskurs/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "diskurs"</description>
	<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 00:52:11 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Zitat: Beitrag zum Diskurs]]></title>
<link>http://immateriell.wordpress.com/2009/11/22/zitat-beitrag-zum-diskurs/</link>
<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:25:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>pgart</dc:creator>
<guid>http://immateriell.wordpress.com/2009/11/22/zitat-beitrag-zum-diskurs/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;[...], war Les Immatériaux als grosszügiger Beitrag zum Diskurs über die aktuelle gesellschaf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;[...], war Les Immatériaux als grosszügiger Beitrag zum Diskurs über die aktuelle gesellschaftliche Lage angelegt. Mit einem achtköpfigen Team arbeitete Jean-François Lyotard zwei Jahre lang an dem Projekt, das zum Ziel hatte, &#8220;einem möglichst grossen Publikum&#8221;(2) Fragen über dessen Identität und Selbstverständnis, über seinen Platz in einer sich rasant verändernden Gesellschaft nahe zu bringen.&#8221;</p>
<p><span style="color:#888888;">Wunderlich, Antonia: Der Philosoph im Museum, Die Ausstellung „Les Immatériaux“ von Jean François Lyotard, transcript Kultur- und Medientheorie, transcript Verlag, Bielefeld, 2008, S.9</span></p>
<p><span style="color:#888888;">(2) Lyotard, Jean-François (1985a): Immaterialien. Presse-Mitteilung vom 8.1.1985. In: Ders. et.al. 1985, S. 7-18, hier S.9.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Catalyst]]></title>
<link>http://vorblog.wordpress.com/2009/11/21/catalyst/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 08:34:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Prechelmacher</dc:creator>
<guid>http://vorblog.wordpress.com/2009/11/21/catalyst/</guid>
<description><![CDATA[Image by brewbooks via Flickr Was Catalyst sein soll, habe ich hier und hier bereits erläutert. Aber]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="zemanta-img" style="display:block;margin:1em;">
<div>
<dl class="wp-caption alignright">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.flickr.com/photos/93452909@N00/2312555122"><img title="Speakers view at The First Conference on Artif..." src="http://farm3.static.flickr.com/2098/2312555122_fdb08c85e2_m.jpg" alt="Speakers view at The First Conference on Artif..." width="240" height="180" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution">Image by <a href="http://www.flickr.com/photos/93452909@N00/2312555122">brewbooks</a> via Flickr</dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Was <em>Catalyst </em>sein soll, habe ich <a href="http://vorblog.wordpress.com/2009/11/20/the-catalyst-think-tank/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://vorblog.wordpress.com/2009/11/13/%c2%bbdie-wissenschaft-und-die-lehre-ist-frei%c2%ab/" target="_blank">hier</a> bereits erläutert. Aber eine schöne Idee ist wertlos, wenn sie nicht umsetzbar ist. Thus a few comments on the technical implementation of such a system:</p>
<p><strong><span style="color:#888888;">Synchron und Asynchron</span></strong></p>
<p>Der klassische und weit rezipierte wissenschaftliche Diskurs findet traditionell in asynchronen Medien statt. D.h. in Büchern und Journalen. Daneben gibt es Symposien und ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space#Geschichte" target="_blank">berühmten</a> Kaffeepausen. <em>Catalyst </em>sollte versuchen, beides zu bieten. Dabei müssen die Tools nicht nur leicht zu bedienen sein, sondern a) integriert, d.h. in <em>einer </em>Plattform und b) durchsuchbar sein. <!--more--></p>
<p><strong><span style="color:#888888;">Cyn.book</span></strong><strong><br />
</strong></p>
<p>Eine Software Plattform, die das meiste bereits bietet, ist <a href="http://www.cynapse.com/cynin/features" target="_blank">cyn.in</a> von cynapse. Im Rahmen der #unseruni AG IT habe ich damit etwas herumgespielt. cyn.in ist tatsächlich ein sehr mächtiges Werkzeug. Aber es zielt ab auf Unternehmen mit einer festen Informations- und Workflow-Struktur. Darum bildet es herkömmliche Strukturen mit neuen Medien nach. Für ein diskursives Projekt ist das ungeeignet. Trotzdem erscheint mir cyn.in als wichtigter Bezugspunkt, gerade was den Reichtum an Tools anbelangt.<br />
Dem ad hoc, Diskussions- und Open Space Charakter von <em>Catalyst</em> viel näher sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_%28Informatik%29" target="_blank">SNS</a> wie <a class="zem_slink" title="Facebook" rel="homepage" href="http://facebook.com">Facebook</a> oder <a href="http://www.elgg.org/" target="_blank">Elgg</a>. Allerdings fehlen diesen wiederum die Tools eines <em>wissenschaftlichen </em>Diskurses. Irgendwo zwischen diesen beiden Polen liegt <em>Catalyst</em>.</p>
<p><span style="color:#888888;"><strong>BuddyPress</strong></span></p>
<p>Dazwischen liegt auch <a href="http://buddypress.org/about/" target="_blank">BuddyPress</a>, eine soziale Weiterentwicklung der Blogging-Software <a href="http://wordpress.org/" target="_blank">WordPress</a>, mit der auch dieses Blog läuft. Der große Vorteil von BuddyPress ist die Möglichkeit der Mitlgieder, sich selbst zu Gruppen zusammenzuschließen kombiniert mit dem Focus einer Blogging-Plattform. D.h. dass nicht nur jeder Nutzer ein eigenes Blog hat, sondern auch jede Gruppe. Darüber hinaus stehen mit Foren, Private Messages und Wires (vergleichbar mit Facebook Walls) weitere asynchrone Medien zur Verfügung. Und auch die Wichtigkeit von Nutzerprofilen darf nicht unterschätzt werden, denn hier stellen Studierende (und TutorInnen und ProfessorInnen) ihre Interessens- und Fachgebiete dar, sowie ihre »recent activity« auf BuddyPress.</p>
<p><span style="color:#888888;"><strong>Catalyst</strong></span></p>
<p>Um aus BuddyPress <em>Catalyst </em>zu machen sind jedoch noch einige Features nötig. Zu denken wären etwa an GruppenWikis (vgl. etwa <a href="http://buddypress.org/forums/topic/plugin-pmwiki-in-buddypress" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://dev.commons.gc.cuny.edu/2009/05/21/new-mediawiki-extension-wpmusinglesignon/" target="_blank">hier</a>) oder die Einbindung von <a href="https://wave.google.com" target="_blank">(Google) Wave</a>. Die Verwendung <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Intelligent_tutoring_system" target="_blank">intelligenter Tutoring Systeme</a> könnte etwa notwendig werden, wenn die Zahl der teilnehmenden StudentInnen wächst. Auch sollte <a href="http://www.zemanta.com/learn/" target="_blank">Zemanta</a> Enterprise oder ähnliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semantisches_Web" target="_blank">Semantische Web Technologien</a> in Betracht gezogen werden, um das finden von relevanter Information in <em>Catalyst</em> zu vereinfachen.<br />
Schlussendlich fehlen noch die synchronen Medien. Hier ist zu unterscheiden zwischen Many-to-Many und One-to-One Medien. Letztere sind sehr einfach über das Chat Protokoll Jabber oder das VoIP Protokoll <a class="zem_slink" title="Session Initiation Protocol" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Session_Initiation_Protocol">SIP</a> zu implementieren. Auch Skype könnte man ohne Schwierigkeiten einbinden (SkypeMe!-Button)<br />
Für Ersteres stehen mit <a href="http://www.dimdim.com/" target="_blank">dimdim</a> und <a href="http://code.google.com/p/openmeetings/" target="_blank">openmeetings</a> freie Webmeeting-Server zur verfügung. Über die Verwendung von <a href="http://www.adobe.com/de/products/connect/" target="_blank">Adobe Connect</a> lässt sich nachdenken, aber ich glaube, dass es unverhältnismäßig teuer ist. Darüber hinaus finde ich <a href="http://tweetboard.com" target="_blank">tweetboard</a>&#8217;s Idee sehr interessant, Twitter mit anderen Websiten zu verbinden und so kontextuelle Diskussionen zu ermöglichen (vgl. tweetboard&#8217;s Website). Natürlich sollte man für <em>Catalsyst </em>von Twitter Abstand nehmen, und stattdessen einen eigenen Microblogging-Dienst per <a href="http://status.net/" target="_blank">StatusNet</a> oder <a href="http://presentlyapp.com/" target="_blank">Present.ly</a> verwenden.</p>
<p><span style="color:#888888;"><strong>Integriert?</strong></span></p>
<p>Der letzte Absatz hört sich zugegebnermaßen recht kompliziert an. Das sind aber nur die (semi-)technischen Details. Der große Fortschritt des web2.0 und web3.0 ist aber, die technische Natur der Anwendungen vor dem Nutzer zu verbergen. Das Ganze hat auch einen Namen: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Usability" target="_blank">Usability</a>. Und die muss gerade hier zentral sein! Darum auch die Wichtigkeit, die oben genannten Tools in einer Plattform, eben <em>Catalsyst</em> zu vereinen und optisch klar zu strukturieren.<a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/e86955c9-882d-4468-be3e-e9af74c89144/"><img class="zemanta-pixie-img alignright" style="border:medium none;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=e86955c9-882d-4468-be3e-e9af74c89144" alt="Reblog this post [with Zemanta]" width="70" height="18" /></a></p>
<p><!--nextpage--><br />
<span style="color:#888888;"><strong>Verlässlich?</strong></span></p>
<p>Gerade für ein solches System ist es enorm wichtig, <em>immer</em> available zu sein und das auch mit entsprechender Geschwindigkeit. Darum, und wegen der Frage der (technischen) Skalierbarkeit von <em>Catalsyst </em>glaube ich, dass dieses System von vornherein auf einen Cluster/einer Cloud gebaut sein sollte. Das vermindert die Wahrscheinlichkeit eines temporären Ausfalls enorm und sorgt dafür, dass auch in Stoßzeiten genügend Rechenleistung zur Verfügung steht.</p>
<p>Gerade Canonicals <a href="http://www.ubuntu.com/cloud/private" target="_blank">Ubuntu Enterprise Cloud</a> oder Red Hats <a href="http://www.redhat.com/solutions/cloud/" target="_blank">Cloud Computing</a> bieten sich hier an. Und mit der Öffnung von <a href="http://www.microsoft.com/windowsazure/" target="_blank">Windows Azure</a> für freie Runtime Environments ist auch ein Microsoft Cluster denkbar. Ich bin mir aber sicher, dass es andere, möglicherweise bessere Optionen gibt.</p>
<p><strong><span style="color:#888888;">Sicher?</span></strong></p>
<p>Fragen der Sicherheit und Privacy sind ebenfalls zu bedenken, wenn man <em>Catalsyst </em>umsetzen will. Während ich glaube, dass Privacy-Concerns an dieser Stelle eine untergeordnete Rolle spielen und leicht addressiert werden können, ist die Sicherheit vor Black Hat Hackern ein Langzeitprojekt und man sollte sich überlegen, nicht eine Consulting-Firma zu engagieren um universitäre Netzwerke regelmäßig zu checken &#8211; nicht nur <em>Catalsyst</em>. <a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/e86955c9-882d-4468-be3e-e9af74c89144/"><img class="zemanta-pixie-img alignright" style="border:medium none;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=e86955c9-882d-4468-be3e-e9af74c89144" alt="Reblog this post [with Zemanta]" width="70" height="18" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diskurs und Handlung]]></title>
<link>http://mojamalarevolucja.wordpress.com/2009/11/20/diskurs-und-handlung/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:47:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lara</dc:creator>
<guid>http://mojamalarevolucja.wordpress.com/2009/11/20/diskurs-und-handlung/</guid>
<description><![CDATA[Wer eine Geschichte schreibt, der trifft bestimmte Entscheidungen. Aus dem Bestand des gesammelten W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer eine Geschichte schreibt, der trifft bestimmte Entscheidungen. Aus dem Bestand des gesammelten Wissens wählt die Schreiberin nur einige wenige Sentenzen. Sie muss die Dinge verkürzen, sie muss sie destillieren, sie muss Entscheidungen treffen, die sie nie wieder rückgängig machen kann, weil sie nur ein einziges Mal geschehen. Diskurstheorien haben darauf aufmerksam gemacht, dass es weniger von Interesse ist, <em>was</em> geschrieben wurde, sondern <em>wie</em> es geschrieben wurde, d.h. in welcher Weise das dargestellte Wissen zustande kam. Mit einer Untersuchung, die die Frage nach der Art und Weise stellt, ließen sich die Strukturen erahnen, welche der Produktion von Wissen zugrunde liegen.<br />
Dieser Annahme kann man durchaus zustimmen, jedoch darf die Untersuchung nicht vergessen unter welchen Umständen das Wissen zustande gekommen ist. Um den Fluss des Diskurses erahnen zu können, muss die Pragmatik untersucht werden, die der Produktion von Sätzen zugrunde liegt. Die Tatsache, dass wir überhaupt Texte vorliegen haben, ist bereits eine Aussage darüber, dass es Menschen gibt, die Sätze vollenden wollten. Der Wille Entscheidungen treffen zu wollen bzw. der Zwang Entscheidungen treffen zu müssen hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Länge des Satzes und somit auf die Grundeinheit, die wir in Diskursanalysen untersuchen. Menschen entscheiden sich nicht (nur) freien Willens dazu bestimmte Formulierungen hervorzubringen, die Formulierungen entstehen in einem Geflecht von Abhängigkeiten, die zwar grundsätzlich als sprachlicher Natur untersucht werden können, sich aber von den sprachlichen Akten quantitativ erheblich unterscheiden und daher auch nicht in jeglicher Hinsicht vereinfacht werden können.<br />
Ich entscheide mich jetzt dazu diesen Artikel zu beenden, weil ich heute noch ein ganzes Buch lesen, rezipieren und verarbeiten muss und ich laufe Gefahr, dass das was ich jetzt schreibe niemals so verstanden wird, wie es ursprünglich veräußert werden sollte. Weil es hier endet. Ich erwarte das Weiter-spinnen. Und  spinne selbst weiter.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Catalyst Think Tank]]></title>
<link>http://vorblog.wordpress.com/2009/11/20/the-catalyst-think-tank/</link>
<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 01:43:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Prechelmacher</dc:creator>
<guid>http://vorblog.wordpress.com/2009/11/20/the-catalyst-think-tank/</guid>
<description><![CDATA[Flickr Image via Troy Holden Dass die Studienbedingungen zwischen schlecht und katastrophal schwanke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a href="http://www.flickr.com/photos/troyholden/4114564467/in/set-72157622496742301/" target="_blank"><img class=" " style="border:0 solid black;margin-top:.5px;margin-bottom:.5px;" title="Flickr Image via Troy Holden" src="http://farm3.static.flickr.com/2496/4114564467_15682215ec.jpg" alt="Flickr Image via Troy Holden" width="239" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Flickr Image via Troy Holden</p></div>
<p>Dass die Studienbedingungen zwischen schlecht und katastrophal schwanken, darauf brauche ich nicht hinzuweisen. Das tun lautstärker und umfangreicher meine <a title="#unsereuni" href="http://unsereuni.at/" target="_blank">KollegInnen in ganz Österreich</a>. Auch darüber, dass es hier nicht um Geldmangel und -forderungen geht, sondern dass es vorrangig strukturelle Probleme sind, brauche ich wohl nicht weiter behandeln. Mir geht es darum Lösungsvorschläge zu bringen. Lösungsvorschläge, das heißt eigentlich Lösungsvorschlag: <em>Catalyst</em> (vage bereits <a title="»Die Wissenschaft und die Lehre ist frei!«" href="http://vorblog.wordpress.com/2009/11/13/%c2%bbdie-wissenschaft-und-die-lehre-ist-frei%c2%ab/" target="_blank">hier</a> formuliert), eine Art virtueller Think Tank. Grob gesagt, soll das eine integrative Plattform sein, über die Studierende wissenschaftlichen Diskurs mimen, lernern und schließlich in diesen eingebunden werden. Genauer gesagt, klingt das<em> dann </em>ungefähr so:<!--more--></p>
<p>»Studierende treffen zu freien Diskussionen zusammen, aus denen sich, wie bei Diskussionen so üblich (Themen-)Gruppen bilden, die untereinander einen Gegenstand oder eine Methode oder einen neuen Blickwinkel oder &#8230; (the possibilities are virtually endless) diskutieren. Dass sich diese Szene im Netz und über ein ganzes Semester abspielt, dürfte heute nicht weiter überraschen. Auch dass Studierende an ihrer Bildung aktiv teilnehmen (können), sollte<em> </em>nicht ungewöhnlich sein.</p>
<p style="text-align:left;">&#8220;Man fühlt sich wie ein vollwertiger Wissenschaftler [oder -In, Anm. Redaktion]&#8220;, meint Jonas., teilnehmender Student, &#8220;nicht wie jemand, der einfach nur wiederholt, was in anderer Leute Bücher steht.&#8221; Catalyst, ein Bildungsexperiment österreichischer und finnländischer Universitäten, fördert das eigene Denken, spart Kosten und führt ganz nebenbei zu einer stärkeren Vernetzung der Studenten verschiedener Unis und Fächer. &#8220;It is brilliant to see how students of different origin, language and expertise come together, working on scientific projects. Some of these projects will even be published to the academic world, which I find especially exiting&#8221;, verrät uns Ilida, finnische Tutorin.<br />
&#8220;Natürlich müssen nicht alle Student- und -Innen ein fertiges Projekt abliefern, das wäre auch für uns zu viel. Vielmehr ist die Tätigkeit im Netzwerk selbst ausschlaggebend. Wir haben uns dieses Semester darauf geeinigt, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ein Arbeitstagebuch führen muss, dass er/sie zusammen mit einer Reflexion am Ende des Semesters abgibt.&#8221;, erklärt Prof. Eva Gadker.</p>
<p style="text-align:left;">Den acht ProfessorInnen steht dabei ein Team von 15-20 TutorInnen zur Seite. Ob man als Tutor technisch versiert sein muss? Ilida: &#8220;You shouldn&#8217;t be afraid of using a computer, of course. But working with <em>Catalyst </em>is pretty easy actually. The first semester was hard though, because we had to establish some kind of structure&#8230;&#8221; Sie erklärt uns weiter, dass es nun so ist, dass fast alle StudentInnen zwei oder mehr Semester bei dem Projekt mitmachen, sodass am Semesteranfang genügend erfahrene DiskutantInnen dabei sind, dass ein beinahe nahtloser Übergang möglich ist. Und da einmal erstellte Inhalte auch erhalten bleiben gibt es genügend Anknüpfungspunkte.«</p>
<p style="text-align:right;"><em>ursprünglich erschienen in </em>SOME MAGAZINE<em>, am 20. Nov. 2014 (in some possible future)</em></p>
<p style="text-align:left;">Die technische Umsetzung und -barkeit ein ander mal. Hier nur soviel wie unbedingt notwendig: Die Diskussionen und Arbeiten finden über ein System asynchroner Medien wie etwa Blogs, Wikis und vielleicht <a title="Wikipedia: Google Wave" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Wave" target="_blank">Waves</a> und synchroner Medien wie webmeetings, Skype, twitter-esquen Medien und, wo möglich und erwünscht Real Life Meetings statt.</p>
<p><strong>(vielleicht) Interessante Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space" target="_blank">Open Space Methode</a><br />
<a href="http://www.barcamp.at/Was_ist_ein_BarCamp" target="_blank">Was ist ein BarCamp?</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Unconference" target="_blank">Unconference</a><br />
<a href="http://edublogs.org/features/" target="_blank">edublogs.org/features</a> (v.a. der letzte Absatz)<a title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/fcd527ce-face-4388-b1a0-647036bc0331/"><img class="alignright" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=fcd527ce-face-4388-b1a0-647036bc0331" alt="Reblog this post [with Zemanta]" width="70" height="18" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reslegårds bloggande - Diskursen]]></title>
<link>http://preskinn.wordpress.com/2009/11/19/reslegards-bloggande-diskursen/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:25:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>preskinn</dc:creator>
<guid>http://preskinn.wordpress.com/2009/11/19/reslegards-bloggande-diskursen/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp; Detta är ett öppet brev, jag uppmuntrar till diskussion och öppet delande av olika synvinklar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&nbsp; Detta är ett öppet brev, jag uppmuntrar till diskussion och öppet delande av olika synvinklar]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post-sowjetisch, post-orange: Vortrag über junge ukrainische Kunst in der Lothringer13]]></title>
<link>http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/2009/11/17/post-sowjetisch-und-post-orange-junge-ukrainische-kunst-vortrag-in-der-lothringer13/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 18:41:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dagmar Schott</dc:creator>
<guid>http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/2009/11/17/post-sowjetisch-und-post-orange-junge-ukrainische-kunst-vortrag-in-der-lothringer13/</guid>
<description><![CDATA[(c) R.E.P. Group Du hast keine Chance – aber nutze sie! So oder so ähnlich könnte das Motto junger u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/files/2009/11/r-e-p-group-we-will-r-e-p-you-2005-nakonetschna-1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-693" title="R.E.P. Group We will R.E.P. you! 2005 Nakonetschna-1" src="http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/files/2009/11/r-e-p-group-we-will-r-e-p-you-2005-nakonetschna-1.jpg?w=256" alt="" width="256" height="300" /></a> (c) R.E.P. Group</p>
<p>Du hast keine Chance – aber nutze sie! So oder so ähnlich könnte das Motto junger ukrainischer Künstler lauten, die extrem kreativ mit ihrer schwierigen Situation umgehen. Ohne zynisch sein zu wollen:  Wie die Zeitläufte gezeigt haben, sind gerade die politisch und wirtschaftlich unbequemsten Umstände oft der fruchtbarste Boden für das Entstehen neuer Avantgarden.</p>
<p>Über Aktionen und Konzepte junger ukrainischer Künstler-Gruppierungen berichtet am <strong>Donnerstag, 19. November 2009 </strong>die Künstlerin und Villa Waldberta Stipendiatin<strong> Lada Nakonetschna</strong> (Videos u. Präsentation i. ukrainischer Sprache m. dtsch. Übers.)</p>
<p><a href="http://www.lothringer-dreizehn.com/aktuell/index.html" target="_blank"><strong>Städtische Kunsthalle Lothringer 13</strong></a></p>
<p><strong>19.11.09, 19:00</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einleitung]]></title>
<link>http://arndtag.wordpress.com/2009/11/16/einleitung/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:48:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>arndtag</dc:creator>
<guid>http://arndtag.wordpress.com/2009/11/16/einleitung/</guid>
<description><![CDATA[Ein paar einleitende Worte zu unserer Intention… …wir, das sind eine Gruppe von Studenten verschiede]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein paar einleitende Worte zu unserer Intention…</p>
<p>…wir, das sind eine Gruppe von Studenten verschiedener Studiengänge, die für die Beibehaltung des Namens „Ernst Moritz Arndt Universität“  sind, möchten mit diesem Blog einen vielseitigen und vor allem sachlich geführten Diskurs über Ernst-Moritz-Arndt als den Namenspatron der Greifswalder Universität beginnen. Es liegt uns dabei am Herzen, dass – anders als bei hiesigen Arndt-Gegnern – sowohl die negativen, als auch die positiven Aspekte Ernst Moritz Arndts beleuchtet werden. Es soll auf den folgenden Seiten dargestellt werden, warum wir es für richtig halten, dass Arndt – trotz einiger dunkler Momente in seinem Leben – unser Namenspatron bleiben soll. Dazu begrüßen wir im Übrigen die im Januar bevorstehende Urabstimmung, in der die Studierenden im Anschluss an den nun begonnenen Diskurs die Wahl haben, wie in Zukunft mit dem Namen unserer Universität verfahren wird.</p>
<p>Eine solche Arbeitsgemeinschaft lebt von vielen verschiedenen Individuen, weshalb wir uns sehr freuen würden, wenn auch ihr euch an dieser Diskussion aktiv beteiligen würdet.</p>
<p>Vielen Dank !</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-16" title="Rubenowdenkmal_-_Ernst_Moritz_Arndtblog.dib" src="http://arndtag.wordpress.com/files/2009/11/rubenowdenkmal_-_ernst_moritz_arndtblog-dib.jpg?w=166" alt="Ernst Moritz Arndt" width="166" height="300" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Israel-Palästina jenseits "unserer" Religion]]></title>
<link>http://mondoprinte.wordpress.com/2009/11/15/israel-palastina-jenseits-unserer-religion/</link>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:59:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>mondoprinte</dc:creator>
<guid>http://mondoprinte.wordpress.com/2009/11/15/israel-palastina-jenseits-unserer-religion/</guid>
<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen israelischen Juden und Palästinensern ist viel zu oft von ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen israelischen Juden und Palästinensern ist viel zu oft von Religion die <a href="http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/schwabener-friedensgespraeche-529576.html">Rede</a>, obwohl es doch um den Besitz von Land geht. Und wenn zur Abwechslung mal kein <a href="http://www.israelaktuell.de/de/index.php?id=44">fundamentalistischer Christ</a> im Jerusalemer Gartengrab davon faselt, dass Israel niemals Land zurückgeben dürfe, weil sich ansonsten die Wiederkehr Christi noch weiter verzögere (hab&#8217; ich selbst erlebt so einen Typen und dessen Frau&#8230;) oder von islamistisch bedröhnten <a href="http://www.presse.uni-augsburg.de/unipress/up199802/artikel_17.shtml">Suizidbombern</a>, die Allah für ihr Mordwerk missbrauchen oder vom Chef-Rabbi der israelischen Armee, der all jenen die ewige <a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1128144.html">Verdammnis</a> verheisst, die &#8220;im Felde&#8221; Gnade walten lassen im Umgang mit dem Feind &#8211; wenn all das mal keine Rolle spielt, sind wir schnell bei Befindlichkeiten, die be- und gehandelt werden, als seien sie Glaubens- oder Religionsersatz. <!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">In einer Zeit, da man von &#8220;Freiheit&#8221; spricht, die es zu feiern und zu verteidigen gilt, indem man sie abschafft, und Israel-Palästina sagt, aber &#8220;wir Deutschen&#8221; meint, wird all das, was getan wird, damit sich der Mensch nicht allzu schäbig vorkommen muss, zum einzig verbliebenen Heiligtum. Und weil es so billig ist und so schnell Schmerzlinderung zu erbringen scheint, verfallen nicht Wenige dem Ticketdenken. Solange das Israelfähnchen munter geschwungen wird, ist es egal, dass man &#8220;ansonsten&#8221; ein <a href="http://antiislamblog.blogspot.com/">Rassist</a> ist, zumal ein deutscher! Solange der Staat Israel bedenkenlos gleichgesetzt wird mit dem Gottesvolk, ist es nicht weiter schlimm, gegen Araber und sonstige &#8220;Orientale&#8221; jene <a href="http://antiislam.wordpress.com/">Bigoterie</a> zum Vorschein kommen zu lassen, die man sich ansonsten pflichtschuldigst selbst verbietet. &#8220;Israel&#8221; verkommt immer mehr zum Deckel überm Unrat. Dass es dabei nicht um die Realität vor Ort geht, sondern vielmehr um die Wahrnehmung derselben, ist eine Basisbanalität sondergleichen und hier schon oft thematisiert worden.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wir haben uns gut eingerichtet. Bei meinem ersten Jerusalembesuch Mitte der 1990er-Jahre war ich beinahe froh, ein antiisraelisches Graffiti an einer Hauswand in der Altstadt zu entdecken, half es mir doch aus der Verlegenheit heraus, mein eigenes Weltbild vielleicht  doch einmal hinterfragen zu müssen, nachdem ich gesehen hatte, wie eine Gruppe israelischer Soldaten bzw. Grenzpolizisten einen palästinensischen Jungen gemeinschaftlich verprügelten. Ob hierzulande, wo man so verzweifelt ist auf der Suche nach dem von Thomas Mann behaupteten &#8220;anderen Deutschland&#8221;, dass man Israel entweder als Heilsmittel zu vergöttern oder aber als Gift zu dämonisieren neigt &#8211; oder in den USA, wo das links-liberale Bürgertum seit Jahr und Tag das Prinzip <a href="http://mondoweiss.net/?s=PEP">PEP</a>, <em>progressive except Palestine, </em>verinnerlicht hat. Phil Weiss, dessen Blog auf mich eine so inspirierende Wirkung hat ausüben können, dass ich selbst begann, besagter Leidenschaft zu frönen, verzweifelt immer wieder und ausführlich ob dieser selbstgewählten Unmündigkeit, die <span style="text-decoration:line-through;">freilich</span> im Gewande der höchstmöglichen Zivilisiertheit daherkommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Angesichts des neuerlichen Scheiterns einer US-Regierung, der Botschaft des Friedens in Nahost einen Mehrwort zukommen zu lassen, der jenen eines gerngehörten rhetorischen Stilmittels übertrifft, scheint sich im links-intellektuellen Milieu in Weiss&#8217; Umfeld der diskursive Wind zu drehen. Nicht nur Israel wird allmählich mit anderen Augen gesehen wie bisher, man erschrickt zuweilen über sich selbst. Weiss <a href="http://mondoweiss.net/2009/11/are-american-gentiles-opening-one-eye.html">zitiert</a> die Gastgeberin der zuletzt von ihm besuchten Party:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;">&#8220;I believed it all. When the Life Magazine cover came out after the 1967 war, with the Israelis on the tank, I thought, This is really a miracle. The people who were almost wiped out in the Holocaust have been reborn. They’re so goodlooking, and they have kibbutzes, they’re on the land, and they won’t be defeated. I never thought that it involved displacing other people. I’ve come to think that I was brainwashed.&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wie sagt der von mir überhaupt nicht geschätzte DFB-Chefideologe Theo Zwanziger? Man darf sich nicht beruhigt zurücklehnen? Tun wir hierzulande genug, um uns selbst und unsere eigene Gehirn-Gewaschenheit wahrzunehmen? Es ist wohlfeil und heuchlerisch, mit dem Finger genüsslich gen Übersee zu zeigen.</p>
<p style="text-align:justify;">Zerschlagen wir unsere eigene Religion. Entlarven wir sie aber vorher noch als das, was sie ist: Eine riesengroße Ego-Show.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Er Afrika lig med lidende børn?]]></title>
<link>http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/11/12/er-afrika-lig-med-lidende-b%c3%b8rn/</link>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:49:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Laurits</dc:creator>
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<description><![CDATA[Et blogindlæg på Africa Rising &#8211; &#8220;Images of Africa&#8221; &#8211; problematiserer brugen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Et blogindlæg på <a href="http://www.africarising.org/">Africa Rising</a> &#8211; &#8220;Images of Africa&#8221; &#8211; problematiserer brugen af billeder i vestlige organisationers kampagner for hjælp til Afrika. Det hedder blandt andet:</p>
<blockquote><p>When I say the word “Africa” what do you picture? Chances are you see in your mind the image of a young, dark child, shirtless and with a swollen belly, with big eyes looking up at you in need. In some cases, you might even see flies crawling on the child’s face. This is an image that is used time and again to portray Africa in appeals made by nonprofit organizations.</p>
<p>[...]</p>
<p>When a Western charity makes an appeal for funds with the photo of a seemingly helpless African child, the Western donor is cast in the role of the strong, generous, and righteous person helping the lowly and needy. Strength, generosity, and righteousness are all good things, but I fear that an unrighteous pattern has developed. The West and Africa have become type-cast into strong and weak, resourceful and helpless, giver and receiver, parent and child.</p></blockquote>
<p>Det er ikke noget nyt at problematisere denne billedbrug, men dette indlæg gør det på en kort og præcis måde.</p>
<p><a href="http://www.africarising.org/images-of-africa">Læs hele indlægget her</a>.</p>
<p>Fundet <a href="http://africaunchained.blogspot.com/2009/03/images-of-africa.html">via Africa Unchained</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[das medienzeugs-debüt]]></title>
<link>http://medienzeugs.wordpress.com/2009/11/11/das-medienzeugs-debut/</link>
<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:35:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>stofflp</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was ist aus Blogs geworden?, fragt sich Blogger Robert Basic. Und der einstige Chefredakteur von Pre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="written in basic" href="http://www.robertbasic.de/2009/11/was-ist-aus-den-blogs-geworden/" target="_blank">Was ist aus Blogs geworden?</a>, fragt sich Blogger Robert Basic. Und der einstige Chefredakteur von <a href="http://diepresse.com/">Presse</a> und <a href="http://www.wienerzeitung.at/">Wiener Zeitung</a> betreibt nun auch ein <a href="http://www.andreas-unterberger.at/">Blog</a>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Unterberger">Andreas Unterberger</a> nennt es ein &#8220;nicht ganz unpolitisches Tagebuch&#8221;. Bild-Chefredakteur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Diekmann">Kai Diekmann</a> arbeitet sich ebenfalls Tag für Tag auf seiner <a href="http://www.kaidiekmann.de/">Seite </a>an diversen Themen ab. Falter-Edelfeder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Thurnher">Armin Thurnher</a> hat hingegen einen <a href="http://www.helge.at/2009/10/abt-armin-versteht-die-welt-nicht-mehr/">Diskurs</a> rund um Meerschweinchen und Internet losgetreten.Mit Sicherheit taugen weder Unterberger noch Diekmann zu Helden der Blogosphäre, doch ihre Projekte zeigen, dass sich Diskurs via Blogs und sonstiger 2.0-Tools hin zur Mitte der Gesellschaft bewegt. Schließlich verweist <a href="http://www.digitalks.at">Digitalks</a>-Initiatorin Meral Akin-Hecke in einem <a href="http://twitter.com/kigo/status/5620178740">Tweet</a> auf einen Beitrag von ihr zur Frage: <a href="http://www.digitalks.at/2007/11/02/warum-blogs/">&#8220;Warum Blogs&#8221;</a>. Sie sind wie Gespräche nur, dass  Sie nicht nur zu einer Person sprechen sondern zu der ganzen Welt, steht da etwa zu lesen. Der &#8220;ganzen Welt&#8221; ist allerdings das Prinzip des &#8220;digitalen Nihilismus&#8221; gegenüberzustellen, das Medienwissenschaftler Geert Lovink u.a. auf <a href="http://www.zeit.de/2007/52/Interview-Geert-Lovink">zeit.de</a> erklärt hat. Egal. Für den Fall von medienzeugs lassen sich die Beweggründe weit profaner auf den Punkt bringen. Manchmal sind 140 Zeichen einfach nicht genug. Für Begeisterung und Enttäuschung.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Litra F]]></title>
<link>http://silhuet.wordpress.com/2009/11/03/litra-f/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:51:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>silhuet</dc:creator>
<guid>http://silhuet.wordpress.com/2009/11/03/litra-f/</guid>
<description><![CDATA[Tænker, at du vil have foretrukket noget andet. Noget rundere, mindre eftergivende. Og når du tandkø]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Tænker, at du vil have foretrukket noget andet. Noget rundere, mindre eftergivende. Og når du tandkødsblottet råbte på mere og jeg svarede med kun let skilte læber, måtte du tirre. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Tære. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Skære et sår i den sarte hud omkring munden, så læbernes røde kunne bløde. For real. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Tænker, at du ventede noget, der aldrig kom. Noget større, mere blankt. Og da du fik et glimt af det du kunne vente, måtte du vende. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">De blinde øjne til. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Brænde et mærke i solen så dybt, at man kunne se nat bag alt. Igen</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stimmungswechsel Drogenpolitik!?]]></title>
<link>http://wechselwirkungen.wordpress.com/2009/10/30/stimmungswechsel-drogenpolitik/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 16:59:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>mrBTH</dc:creator>
<guid>http://wechselwirkungen.wordpress.com/2009/10/30/stimmungswechsel-drogenpolitik/</guid>
<description><![CDATA[Zwei durchaus lesenswerte Artikel zum ewig währenden Drogendiskurs von Florian Rötzer und John Gray.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zwei durchaus lesenswerte Artikel zum ewig währenden Drogendiskurs von <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31413/1.html">Florian Rötzer</a> und <a href="http://www.zeit.de/2009/43/op-ed-Gray?page=1">John Gray</a>.</p>
<p>Update: Nachdem der britische Drogenbeauftragte David Nutt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Drogen an die Öffentlichkeit brachte, wurde er direkt von seinem Posten entlassen.<br />
via <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/3/146455">Telepolis</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlaf endlich]]></title>
<link>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/30/schlaf-endlich/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 05:00:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Martin Jost</dc:creator>
<guid>http://martinjost.wordpress.com/2009/10/30/schlaf-endlich/</guid>
<description><![CDATA[Das «Infinite Jest»-Logbuch (7) Mit Exkursen über Transpostmoderne, Ironisch Brechen und die perspek]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das «Infinite Jest»-Logbuch (7) Mit Exkursen über Transpostmoderne, Ironisch Brechen und die perspek]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kongress in Düsseldorf]]></title>
<link>http://burkhardt.wordpress.com/2009/10/29/kongress-in-dusseldorf/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 21:38:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sara</dc:creator>
<guid>http://burkhardt.wordpress.com/2009/10/29/kongress-in-dusseldorf/</guid>
<description><![CDATA[Der Bundeskongress &#8220;Orientierung: Kunstpädagogik&#8221; fand vom 23.-25.10. in Düsseldorf stat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der <a href="http://www.bundeskongress-kunstpaedagogik.de/" target="_blank">Bundeskongress &#8220;Orientierung: Kunstpädagogik&#8221;</a> fand vom 23.-25.10. in Düsseldorf statt. Im Zuge des Kongresses gab es Irritationen, die <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/2009/10/29/bundeskongress-kunstpadagogik-2009-hallo-welt/" target="_blank">hier</a> von Torsten Meyer erläutert werden &#8211; und der <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/2009/10/29/bundeskongress-kunstpadagogik-2009-hallo-welt/" target="_blank">Kommentierung bzw. weiteren Diskussion bedürfen.</a><br />
Eine Diskussion der auf dem Kongress angerissenen Themen soll auch in den BDK-Mitteilungen stattfinden.<br />
Georg Peez und Klaus-Peter Busse erläutern, wie die Redaktion der BDK-Mitteilungen mit Äußerungen zum Kongress weiter verfahren will:</p>
<p>Kerstin Asmussen und Jörg Grütjen schreiben dankenswerterweise einen Tagungsbericht. Dieser Text soll alle informieren, die nicht in Düsseldorf dabei waren. Wir gehen davon aus, dass es eine Buchveröffentlichung mit den originalen Kongressbeiträgen geben wird.<br />
Im Anschluss an diesen Tagungsbericht von Kerstin Asmussen und Jörg Grütjen stehen dann die Meinungsäußerungen zum Kongress. Diese Kurzbeiträge können direkt an uns, die Redaktion, geschickt werden (<a rel="nofollow" href="mailto:klaus.peter.busse@t-online.de">klaus.peter.busse(at)t-online.de</a>, <a rel="nofollow" href="mailto:mail@georgpeez.de">mail(at)georgpeez.de</a>). Das gesamte Material wird von der Redaktion dann aufbereitet, d.h. in eine Reihenfolge gestellt, mit Abbildungen versehen usw.<br />
Die Länge eines solchen Beitrags sollte max. ca. 5000 – 6000 Zeichen incl. Leerzeichen umfassen.<br />
Die Kommentare zum Blog-Beitrag “Bundeskongress Kunstpädagogik 2009 – Hallo Welt!?!” von Torsten Meyer sollen nicht Kurz-Beiträge in den BDK-Mitteilungen werden. Diese Texte sind ja bereits veröffentlicht und für jeden zu lesen, sie haben auch eine spezifische Form. Kolleginnen und Kollegen, die im Blog kommentierten, können selbstverständlich auch nochmals für die BDK-Mitteilungen etwas verfassen.<br />
Redaktionsschluss für Heft 1 2010 ist der 01. Dez. 2009. Was später kommt, kann dann in Heft 2 2010 veröffentlicht werden.</p>
<blockquote>
<ul></ul>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hierarki]]></title>
<link>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/29/hierarki/</link>
<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:45:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>silhuet</dc:creator>
<guid>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/29/hierarki/</guid>
<description><![CDATA[Og hvorfor altid disse gentagelser af de mindst betydende ord, som er du dermed mere &#8220;Intet si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Og hvorfor altid disse gentagelser af de mindst betydende ord, som er du dermed mere &#8220;Intet sigende&#8221; mindre &#8220;Alt favnende&#8221;. Mest af alt. Ovenpå. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Hvorfor altid dyr men ingen græs. Intet hav, ingen himmel. Slet ikke himmel. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">(Himle er blå og blåt er alt for meget. Men himlen er jo bare sfære og støvregn. Det er angsten for dit eget blå der skinner dig i øjnene, der får dig til at blinke, får dig til at se ned og at tale om en eller anden. Eller endnu bedre: en notesbog) </span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Det er nemmere at fylde det hvide ark end et skrånende blåt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Så derfor: gentag. </span></span><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Men ikke efter mig.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Ibris, ibris, ibris</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bushpunk]]></title>
<link>http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/10/29/bushpunk/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 23:28:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Laurits</dc:creator>
<guid>http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/10/29/bushpunk/</guid>
<description><![CDATA[Jeg er netop faldet over begrebet bushpunk, som er nyt for mig. En hurtig forklaring: Bushpunk er sa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeg er netop faldet over begrebet <em>bushpunk</em>, som er nyt for mig.</p>
<p>En hurtig forklaring: Bushpunk er sat sammen af bush og punk. I denne sammenhæng er det den afrikansk <em>bush</em>, der er tale om &#8211; bøhlandet om man vil. Punk har rødder tilbage til cyberpunk, der er en retning indenfor science fiction. Cyberpunk kredser om en fremtid, hvor menneske og maskine er smeltet sammen i større grad end i dag og hvor gør-det-selv-folk fusker med at øge denne sammensmeltning. William Gibsons Neuromancer er et af hovedværkerne i denne genre.</p>
<p>Bushpunk er i modsætning til cyberpunk ikke fiktion. Det går ud på, at gør-det-selv-folk &#8211; muligvis fra bushen &#8211; bygger maskiner og apparater af forhåndenværende dimser og skrot. William Kamkwamba, <a href="http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/10/01/drengen-og-vindm%C3%B8llen/">som jeg tidligere har omtalt</a>, der byggede en vindmølle af skrot i sin landsby i Malawi, da han var 14 er et eksempel på bushpunk-bevægelsen, hvis man kan tale om en sådan.</p>
<p>Begrebet optræder i en artikel i <a href="http://www.guardian.co.uk/">The Guardian</a> om det da netop afholdte Maker Faire Africa i Accra, Ghana.</p>
<p>Han skriver blandt andet:</p>
<blockquote><p>The Maker Faire in Ghana helped combine the African and American visions of gadgetry. Conference organisers hoped to answer the question: what happens when you put the drivers of ingenious concepts from across the African continent together and add resources to the mix? The answer is instead of steampunk technology, you get bushpunk low-fi tech.</p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2009/aug/19/africa-technology-maker-faire-conference">Læs hele artiklen</a>.</p></blockquote>
<p>Fundet  via <a href="http://bombasticelements.blogspot.com/2009/08/ghana-maker-faire-africa-bushpunk.html">Bombastic Elements</a> og <a href="http://timbuktuchronicles.blogspot.com/2009/09/bushpunk.html">Timbuktu Chronicles</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Billeder af Nairobi]]></title>
<link>http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/10/27/billeder-af-nairobi/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 11:23:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Laurits</dc:creator>
<guid>http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/10/27/billeder-af-nairobi/</guid>
<description><![CDATA[Jeg har tidligere vist billeder og linket til billedarkiver med billeder fra forskellige steder i Af]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeg har tidligere vist billeder og linket til billedarkiver med billeder fra forskellige steder i Afrika (<a href="http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/07/14/billeder-fra-%C3%B8stafrika-1860-1960/">her</a>, <a href="http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/07/15/billedbase-med-billeder-fra-afrika/">her</a> og <a href="http://lauritsbaadholdt.wordpress.com/2009/08/10/fotos-fra-congo-1909-1915/">her</a>). Flere af dem er fra kolonitiden eller før. Fælles for dem er, at fotograferne alle er europæiske eller amerikanske. <a href="http://www.24nairobi.com/">24 Nairobi</a> er et websted, der viser nye billeder af Nairobi fotograferet af fotografer fra både Kenya og andre lande i og uden for Afrika. Under &#8220;About&#8221; kan man læse følgende:</p>
<blockquote><p>The 24 Nairobi project is intended as a showcase of a modern African city through the eyes of its own photographers. A lot of times cities in Africa are viewed through the narrow lenses and stories of missionaries, career war photographers and aid workers.</p>
<p>24 Nairobi brings together local, regional and international creative professionals to evolve powerful and realistic images and narratives that would reflect the working-life diversity, cultures, energy and dimensions of cities in Africa.</p>
<p>This is an alternative, innovative, realistic and professional African perspective. All the photographers reside in Nairobi and grew up or now call Nairobi “home”. This aesthetic has now been captured.</p></blockquote>
<p>Fundet via <a href="http://africaunchained.blogspot.com/2008/10/24nairobi.html">Africa Unchained</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausstellung "Goodbye &amp; Hello" (Museum für Kommunikation Bern) - Bericht 11. Museumssonntag]]></title>
<link>http://museumszeit.wordpress.com/2009/10/25/ausstellung-goodbye-hello-museum-fur-kommunikation-bern-bericht-11-museumssonntag/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 15:58:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Museumszeit</dc:creator>
<guid>http://museumszeit.wordpress.com/2009/10/25/ausstellung-goodbye-hello-museum-fur-kommunikation-bern-bericht-11-museumssonntag/</guid>
<description><![CDATA[Kann man mit dem Jenseits (bzw. seinen äh&#8230; Bewohnern) kommunizieren? Die Macher der Ausstellun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Kann man mit dem Jenseits (bzw. seinen äh&#8230; Bewohnern) kommunizieren? Die Macher der Ausstellung „Hello and Goodbye im Museum für Kommunikation in Bern sind davon überzeugt &#8211; auch wenn sie gleichzeitig nicht sicher sind ob es so etwas wie ein Jenseits überhaupt gibt (beides kann man der Ausstellungsbroschüre entnehmen)… <!--more--><div id="attachment_115" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://museumszeit.wordpress.com/files/2009/10/mfk_goodbye_hello_300x424.jpg"><img class="size-full wp-image-115" title="Ausstellungsflyer &#34;Goodbye &#38; Hello&#34;" src="http://museumszeit.wordpress.com/files/2009/10/mfk_goodbye_hello_300x424.jpg" alt="Ausstellungsflyer &#34;Goodbye &#38; Hello&#34;" width="300" height="424" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellungsflyer &#34;Goodbye &#38; Hello&#34;</p></div> Zunächst bleiben sie allerdings noch auf dem Boden &#8211; oder sogar etwas darunter: sie präsentieren den <strong>„Telefonengel“</strong>, eine urnenartige Kiste mit einem Mobiltelefon, das Trauernde neben ihren verstorbenen Liebsten eingraben können. Hat man nun das Bedürfnis jenen nochmals etwas mitzuteilen, kann man die entsprechende Nummer jederzeit anrufen und so „völlig anonym und diskret“ zu dem Verstorbenen sprechen. Der „mühsame und möglicherweise peinliche“, persönliche Gang zum Grab entfällt. Klingt auf den ersten Blick vielleicht wie ein Jux. Auf den zweiten regt es Gedanken zum gegenwärtigen Stand gesellschaftlichen Zusammenlebens und zu unserem Verhältnis zur (technischen) Kommunikation an. Damit verlassen wir aber auch schon den sicheren Boden und begeben uns für den Rest der Ausstellung in spekulative Gefilde.</p>
<p>Die Exponate und vorgestellten Aspekte des Themas erinnern immer wieder an „<strong>unglaubliche Phänomene</strong>“, wie man sie im sonntagnachmittäglichen Privatfernsehen bequem nach Hause geliefert bekommt: Videozeugnisse von Nahtoderlebnissen, Aufzeichnungen von Telefongesprächen, in welche Tote hineinfunken und Bilder von Malern, die ihre Hand direkt von verstorbenen Künstlern leiten lassen werden hier fast kommentarlos aneinandergereiht. Das Museum für Kommunikation wärmt also vor allem <strong>altbackene Obskuritäten</strong> neu auf. Diese mögen dem einen oder anderen wohlige Schauer über Rücken schicken &#8211; Anregungen für eine kritische Auseinandersetzung über Jenseitskontakte im Diesseits bietet die Ausstellung aber kaum. So herrscht hier <strong>Suggestion statt Information</strong> und das ist schade, denn eigentlich böte das Thema viel Diskussionsstoff…</p>
<table style="text-align:left;width:400px;height:32px;" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="background-color:#c69c6d;vertical-align:top;border-color:#4e3a2b;border-style:solid;"><big><span style="text-decoration:underline;">Infos</span></big><br />
Ort:<br />
Bern, Museum für Kommunikation<br />
Datum: 20/11/2008<br />
Mehr: <a href="http://www.mfk.ch/index.php?id=997&#38;L=0" target="_blank">Museum für Kommunikation</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Så]]></title>
<link>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/24/sa/</link>
<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 14:57:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>silhuet</dc:creator>
<guid>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/24/sa/</guid>
<description><![CDATA[Så sulter man lidt. For marvens skyld. Så hader man lidt. For kærlighedens. Så drukner man lidt. For]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Så sulter man lidt. For marvens skyld. Så hader man lidt. For kærlighedens. Så drukner man lidt. For en strandhuggers nåde. Så skyder man lidt. I blinde. Så håber man lidt. Om ikke andet. Så viger man lidt. For at kende. Man strør lidt salt. For at såre. Og glatter lidt. For at trøse. Så venter man lidt. På øjeblikket. Og skuffes lidt. Over samme. Så drejer man lidt. På knapperne. Og slækker lidt. På kravene. Så ældes man. Af pligt. Og fældes. Af svigt. </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Så skriver man lidt. For hvad ellers.</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;"> </span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Til Inger]]></title>
<link>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/20/til-inger/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 15:05:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>silhuet</dc:creator>
<guid>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/20/til-inger/</guid>
<description><![CDATA[Hvis Det jeg formulerer er Det jeg lever med og blandt så er Det ikke støv på en sommerfugls vinge i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Hvis Det </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">jeg formulerer </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">er Det </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">jeg lever med og blandt </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">så er Det </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">ikke støv på en sommerfugls vinge </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">ikke spidset bly </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">men </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">Dét </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">mindste blad </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">jeg magter </span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"><span style="font-family:Georgia, serif;"><span style="font-size:small;">i min afmagts vælde</span></span></p>
<p style="margin-bottom:0;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur als Selbstschutz]]></title>
<link>http://mdujakovic.wordpress.com/2009/10/18/kultur-als-selbstschutz/</link>
<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 21:19:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mario Dujakovic</dc:creator>
<guid>http://mdujakovic.wordpress.com/2009/10/18/kultur-als-selbstschutz/</guid>
<description><![CDATA[Alle reden davon, doch niemand weiß, was es eigentlich ist, diese Kultur. Die derzeitige mediale Ber]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Alle reden davon, doch niemand weiß, was es eigentlich ist, diese Kultur. Die derzeitige mediale Berichterstattung, aber vor allem der derzeitige politische Diskurs machen gerade das wieder deutlich. Letzter Auswuchs dieser Unkenntnis ist die <a href="http://derstandard.at/fs/1254311529551/Brutstaette-fuer-Armut">Forderung der FPÖ, das Sozialsystem zu teilen</a>. Eines für MigrantInnen, eines für &#8220;waschechte ÖsterreicherInnen&#8221; soll es in Zukunft geben. Diese ökonimische Unsinnigkeit, und auch das Faktum, dass MigrantInnen mehr davon profitieren würden, als ÖsterreicherInnen (was Straches Forderung noch interessanter macht) möchte ich hier einmal außer Acht lassen. Viel interessanter finde ich, dass Mensch überhaupt auf eine solche Idee kommen kann, in ein und demselben Land, verschiedene Sozialsysteme für verschiedene &#8220;Volksgruppen&#8221; etablieren zu wollen.</p>
<p>Es ist meiner Meinung nach das Ergebnis eines völlig fehlgeleiteten Diskurses über Multikulturalität. Wenn wir uns zurückerinnern wird in Fragen der Integration, egal in welcher Zeitung, egal auf welchen Fernsehsender, mag er auch noch so seriös wirken, immer das allseitsbekannte Bild einer Frau mit Koptuch gezeigt. Das Kopftuch und damit der Islam wird zum Synonym für &#8220;Andersartigkeit&#8221;. Dass diese fast immer negativ behaftet ist, erklärt sich wohl von selbst. MigrantInnen würden sich nicht der hier vorherrschenden, &#8220;unserer&#8221; Kultur anpassen wollen. Das &#8220;uns&#8221; wird immer betont, um schon im Vorhinein eine klare Abgrenzung zu finden. Von welcher Kultur sprechen wir denn?</p>
<p align="right"><!--more--></p>
<p>Was sind die Merkmale, an denen wir die Unterschiede eben dieser Kulturen festmachen? Darauf gibt es ebenso viele Antworten wie Menschen, aber doch posaunen wir diesen Begriff herum, als gäbe es nur die <i>eine</i> Bedeutung. Warum aber diese sinnlose Spielerei mit der Kultur? Der Psychoanalytiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek">Slavoj Zizek</a> hat darauf eine interessant Antwort:</p>
<blockquote><p><i>Möglicherweise ist die Fort-Da-Gschichte aus Freuds &#8220;Jenseits des Lustprinzips&#8221; am besten geeignet, um zu überprüfen, auf welchem Niveau sich das Freudverständnis bewegt. Nach landläufiger Auffassung symbolisiert Freuds Enkel das Verschwinden und die Rückkehr seiner Mutter, indem er eine Spule von sich wirft (&#8220;Fort!&#8221;) und dann wieder zurückzieht (&#8220;Da!&#8221;). Die Situation scheint klar zu sein: Das von der Abwesenheit der Mutter traumatisierte Kind überwindet seine Angst und wird seiner Situation Herr, indem es sie symbolisiert. Indem der Junge die Mutter durch die Spule ersetzt, wird er selbst zum Regisseur ihres Auftritts und ihres Abgangs. Die Angst wird also erfolgreich in dieser Demonstration der eigenen Macht aufgehoben.</i></p></blockquote>
<p>Ersetzt man in diesem Beispiel die Mutter durch den schwammigen Begriff der Kultur könnte man meinen, wir stilisieren ihn entweder hoch oder lassen ihn in der Versenkung verschwinden, um besser mit der Existenz &#8220;fremdartiger&#8221; Kulturen zurechtzukommen. Solange wir die Macht über &#8220;die anderen&#8221; haben, tolerieren wir sie auch. Scheinen wir uns dieser &#8220;Macht&#8221; nicht mehr sicher, werfen wir die Spule von uns und haben wir sie wieder, können wir die Spule ruhig wieder zurückziehen. Zizek lässt es aber nicht dabei, sondern führt das Beispiel weiter:</p>
<blockquote><p><i>Man sollte die Konstellation umkehren: Das wahre Problem ist die Mutter, die mich (das Kind) genießt (Zusatz von mir: es genießt, mich als ihr Kind zu lieben), so dass es bei diesem Spiel in Wirklichkeit darum geht, der Schließung zu entgehen. Die wahre Angst ist die Angst davor, zum Opfer der &#8220;jouissance&#8221; (frz.: Genuss) des Anderen zu werden. Ich habe keine ANgst, meine Mutter zu verlieren, und versuche daher, ihres Verschwindens bzw. ihrer Rückkehr Herr zu werden, sondern aus Angst vor ihrer überwältigenden Präsenz versuche ich verzweifelt, mir seöbst einen Raum zu schaffen, von wo aus ich auf Distanz zu ihr gehen und so mein Begehren aufrecht erhalten kann. Es ergibt sich folglich ein völlig anderes Bild. Statt dass das Kind das Spiel beherrscht und auf diese Weise mit dem Trauma der Abwesenheit der Mutter zurechtkommt, haben wir es mit einem Kind zu tun, das versucht, der erdrückenden Umarmung durch die Mutter zu entkommen und sich einen Freiraum für das Begehren zu schaffen.</i></p></blockquote>
<p>Dieser Aspekt wirft ein ganz neues Licht auf den Umgang mit den &#8220;Kulturen&#8221;. Wenn wir wiederum Zizeks These ummünzen, und die Mutter durch &#8220;Kultur&#8221; ersetzen, erkennen wir, dass es nicht die &#8220;andere&#8221; Kultur ist, vor der wir Angst haben, sondern es vielmehr die Erkenntnis ist, dass es keine unterschiedlichen Kulturen gibt. Wir haben Angst vor der Erkenntnis, dass wir alle gleich sind und deshalb das Konstrukt der Kultur (eben die oben beschriebene Spule) verwenden, um eine künstliche Distanz schaffen zu können. Noch einmal (vielleicht) präziser: Wir haben nicht Angst vor anderen Kulturen, wir fürchten uns vor der Gleichheit aller Menschen. Auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Phillips_Huntington">Huntington</a>, der den Begriff vom &#8220;Clash of Civilizations&#8221; geprägt hat widerspricht sich hier: Er fordert eine Neuordnung der Politik, die einer multipolaren, multikulturellen Welt gerecht wird. Unterschiede sollten akzeptiert und Gemeinsamkeiten gesucht werden. Die einzig logische Erkenntnis aber aus Zizeks These kann nur sein, dass nicht das Herausarbeiten und &#8220;Akzeptieren&#8221; von Unterschieden die Lösung ist, sondern das Abschaffen dieser Denkweise, die Gesellschaft mittels vermeindlicher Unterschiede in Kulturen unterteilen zu wollen, ist. Das Ziel kann und muss die &#8220;klassenlose&#8221; Gesellschaft, wie Marx sie formulierte sein.</p>
<p>Wobei dieser ja von ökonomischen Klassenunterschieden sprach, wir unsere Gesellschaft aber mittlerweile in mehrere parallel vorhandener &#8220;Klassen&#8221; unterteilen (MigrantInnen–ÖsterreicherInnen, Reiche–Arme, Frauen–Männer, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen etc.). Auch die Beschreibung der Kulturbegriffs, der auf Wikipedia zu finden ist, liefert ein Indiz dafür: <i>&#8220;Kultur (von lat. colere) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur.&#8221;</i> Die Kultur, von der wir im politischen Alltag hören, ist also von uns selbst geschaffen und nicht &#8220;natürlich vorgegeben&#8221;, wie uns vor allem konservative und rechtsextreme Parteien weis machen wollen.</p>
<p>Hier möchte ich ein Zitat von Karl Marx einwerfen: <i>&#8220;Die herrschenden Ideen einer Zeit, waren immer die Ideen einer herrschenden Klasse.&#8221;</i> Weltweit gesehen, mus man wohl sagen, dass dies vorallem die USA und Westeuropa sind und hier in Österreich die reiche Elite ist. Alles, was nicht dieser Lebensweise entspricht, wird mithilfe der Andersartigkeit von Kulturen abgetan, um sich nicht mit den wahren Problemen unserer Gesellschaft beschäftigen zu müssen, der schreienden Ungleichbehandlung aller Menschen im Kapitalismus. Wieso aber nun der Fokus auf eben die, nicht objektiv definierbaren, kulturellen Unterschiede? Politisch gesehen, kann nur das Zitat von Niccolò Machiavelli, der in seinem Buch &#8220;Der Fürst&#8221; den Fürsten Medici erklärt, wie sie ihre Herrschaft ausüben sollten, ein Indiz sein: <i>Divide et impera</i> – Teile und herrsche!</p>
<p>Es kann nur im Interesse der konservativen, bürgerlichen, bourgeoisen, aber auch im Interesse der rechtsextremen Parteien, die ebenfalls kapitalistisch sind, sich aber als Partei &#8220;des kleinen Mannes&#8221; präsentieren, sein, die in Marx&#8217; Worten bezeichnete ArbeiterInnenklasse zu spalten. Die Reaktion der linken Kräfte in Österreich, aber auch in ganz Europa ist eher, diesen Trend mit zu tragen, anstatt eben diese Unterteilung in Klassen zu verteufeln ergo deren Abschaffung zu fordern. Die Kultur per se ist also nur ein Selbstschutz einer Elite, um die eigenen Privilegien nicht aufzugeben und den öffentlichen Diskurs vom Kapitalismus wegzulenken.</p>
<p>Das Ziel einer echten Linken ist eben nicht eine multikulturelle Gesellschaft, denn das genau ist der springende Punkt. Wenn wir von Multikulturalität sprechen, beginnen wir schon wieder damit, die Menschen zu seperieren. Multikulturalität schafft harte Grenzen zwischen Volksgruppen, aber genau das ist doch das Gegenteil der eigentlichen Zielsetung. Mittlerweile ist unsere Gesellschaft schon derart durchmischt, dass es sowieso keinen Sinn mehr macht, zu versuchen, hier etwas zu klassifizieren. Neuerdings spricht man nicht mehr von mehreren Kulturen, sondern von einer einzigen, transkulturellen Gesellschaft und das ist schon eher ein Ansatz, der in diese Richtung geht, also weg mit den Unterschieden, her mit der Solidarität!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Slow Foods Slow Life ist weder Dandy, Müssiggänger noch Penner]]></title>
<link>http://besseresleben.wordpress.com/2009/10/14/slow-foods-slow-life-ist-weder-dandy-mussigganger-noch-penner/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:07:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>hwbunz</dc:creator>
<guid>http://besseresleben.wordpress.com/2009/10/14/slow-foods-slow-life-ist-weder-dandy-mussigganger-noch-penner/</guid>
<description><![CDATA[Professor Dr. Klotters umfangreicher Artikel zum Thema Slow Life (Beiträge Region und Nachhaltigkeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Professor Dr. Klotters umfangreicher Artikel zum Thema Slow Life <a href="http://rhoenprojekt.de/run_5_2008/run_5_2008_s035_s046.pdf">(Beiträge Region und Nachhaltigkeit 2008)</a> ist lesenswert. Verwunderlich freilich ist nicht &#8211; immerhin ist eines seiner Fachgebiete an der FH in Fulda die Ernährungspsychologie &#8211; dass er bei diesem Thema auch die weltweite Bewegung Slow Food im Blick hat, verwunderlich ist, dass Slow Food offenbar für ihn gleichbedeutend mit Slow Life zu sein scheint. </p>
<p>Es ist wahr, Slow Food spricht in seinem <a href="http://www.slowfood.de/wirueberuns/slowfoodmanifest/">Manifest von 1989</a> von Fast Life, dem es etwas entgegen zu setzen gilt. <em>&#8220;Wir sind alle von einem Virus befallen: &#8220;Fast Life!&#8221;</em>, heißt es darin. Und weiter: <em>&#8220;Unsere Lebensformen sind umgestürzt, unser häusliches Dasein betroffen &#8211; nichts kann sich der Fastfood-Bewegung entziehen.&#8221;</em> Fast Life wird als Ursache der Fastfood-Bewegung gesehen. </p>
<p><em>&#8220;Es geht darum, das Geruhsame, Sinnliche gegen die universelle Bedrohung durch das Fast Life zu verteidigen. &#8220;</em>Und: <em>&#8220;Fangen wir gleich bei Tisch mit Slow Food an. Als Antwort auf die Verflachung durch Fastfood entdecken wir die geschmackliche Vielfalt der lokalen Gerichte,&#8221;</em> ist die Replik darauf.  Slow Food selber sieht sich also <strong>keineswegs</strong> als Manifestation des Slow Life, sondern bestenfalls als eine Widerstandsbewegung gegen die  kulinarische Langweiligkeit eines standardisierten, monokulturellen, industriell hergestellten Essens.</p>
<p>In diesem Manifest wird jedoch durchaus dem Fast Life die Schuld für die Veränderung unseres Lebens und vor allem für die Bedrohung unserer Umwelt zugesprochen. Und man proklamiert Slow Food als die richtige Antwort darauf, eine Antwort die im Geschmack liegt, im Austausch von Ideen, Wissen und Projekten für eine bessere, gesündere und Natur und Klima schonende Lebensmittel-Erzeugung. </p>
<p>Slow Foods Slow Life Fokus ist also der essende Mensch und die Erzeuger dieser Nahrung. Slow Life bei Tisch (sich Zeit zum Essen nehmen), Slow Life bei der Erzeugung von Lebensmitteln (artgerechte Haltung von Tier und Pflanze), Slow Life in der nicht durch den Beruf beanspruchten Lebenszeit (die Muße suchen, was auch immer das für den einzelnen sein mag).</p>
<p>Professor Klotter hat hier offenbar etwas missverstanden. Slow Foods Sicht des Slow Lifes propagiert einen anderen Weg der Produktion unserer Ernährung und fordert zur bewussten Lebensfreude auf und zur Bewahrung von Kultur, Natur und sozialem Leben. Slow Life definiert Prof. Klotter &#8211; sehr verkürzt ausgedrückt &#8211; als eine Charaktermischung von Dandy, Müssiggänger und Penner:  rückwärtsgewandt, untätig, selbstgefällig und schmarotzerisch. Hingegen ist Slow Foods Sicht von Slow Life vorwärts gerichtet, fortschrittlich, tätig, genussvoll und teilend. </p>
<p>Hans-Werner Bunz  </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diskursteori – Et deliberativt demokrati]]></title>
<link>http://patanletrado.wordpress.com/2009/10/14/diskursteori-%e2%80%93-et-deliberativt-demokrati/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 16:49:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>patanletrado</dc:creator>
<guid>http://patanletrado.wordpress.com/2009/10/14/diskursteori-%e2%80%93-et-deliberativt-demokrati/</guid>
<description><![CDATA[Så forsetter vi med Habermas&#8230; Habermas diskursteori – deliberativt demokrati Habermas teori ta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Så forsetter vi med Habermas&#8230;</p>
<p><strong>Habermas diskursteori – deliberativt demokrati</strong></p>
<p>Habermas teori tar utgangspunkt i at alle mennesker som kan kommunisere med andre mennesker språklig er medlemmer av et universelt felleskap, og streber etter dette felleskapets utvidelse, motivert av det frie konsensus og åpenheten av selve kommunikasjon. Et slikt konsensus har utgangspunkt i hverdagslig språklig praksis og er hverken tvunget på oss eller en tilfeldighet, det er faktisk det vi prater oss inn på. Vi er da rasjonelle mennesker utfra vår interaksjon med andre mennesker og dermed kan rasjonalitet kun oppstå i det intersubjektive (Davey, 1998, s 75-78). Slike kommunikative handlinger har en “thelos”, en gjensidig forståelse.</p>
<p>Dermed kan vi se på at det finnes tre diskursive former å være i det intersubjektive på: Det pragmatiske, det etiske (Kants Sittlichkeitt) og det moralske (Moralitet). Disse begrunnes på forskjellige måter: Det pragmatiske er av en språklig karakter. Det etiske er en diskurs om det gode, det etisk eksistensielle og “det gode liv”. Det moralske er en diskurs om det rette, det riktige, kanskje t.o.m. en plikt av etisk slag med universaliserende kraft.</p>
<p><strong>Universaliseringsprinsippet</strong></p>
<p>Så Habermas gjengir Kants kategoriske imperative på diskursiv vis for å fjerne det fra dets erkjennelsesteoretiske forankrete utgangspunkt:</p>
<blockquote><p>(U) A norm is valid when the foreseeable consequences and side effects of its general observance for the interests  and value-orientations of each individual could be jointly accepted by all concerned without coercion. [sic]</p></blockquote>
<p>Og det er her reformulering at Kants prinsipp om universalisering og transcendes får en annen betonning som kan da brukes i et filosofisk landskap som er preget av den lingvistiske vendingen (Mason, 1998, ff. 201-5). Altså at en norm kan virkeliggjøres på en universell plan og samtidig kan alle språklige handlinger potensiell sett få til en transcendens i meningen forbi dets utgangspunkt ved å inngå i et intersubjektiv språkelig felleskap som har denne muligheten som innebygget egenskap. Subjektet relasjonerer seg med objektet gjennom det intersubjektive, altså gjennom språket og dette innebærer sosial samvær. Sannhet om et objekt kan ikke snakkes om annet en i et metafysisik forstand og er da utenfor hva normene for et diskurs kan, som et postmetafysisk politisk teori, tillate (Habermas, 1998, ff. 3-46; Davey, 1998, s. 79).</p>
<p><strong>Kraften i det bedre argument</strong></p>
<p>Sannhetsanalysen i denne teorien danner grunnlaget for en kognitivistisk begrunnelse for diskursetikken. Riktignok går ikke analysen på en ontologisk tilnærming om hva som er sant eller ikke, noe Habermas mener er et verdiladet begrep som går hinsides det som det diskursive tar seg av, og i sin posisjon som svak kognitivist ikke kan godkjenne, men heller sier noe om det sannhetsanaloge i diskursen, og åpner i stedet for en gyldighetsanalyse. Dette er viktig for å forstå dynamikken i selvet diskursen, og hvordan selv diskursens indre regler kan forandres: argumentativt; i en intersubjektiv diskurs, der samfunnet er dannet utfra dialogen mellom to mennesker, som igjen fører til et nettverk av kommunikative handlinger hvor også flere mennesker kommer med innslag, og til slutt samfunnets institusjoner som drives av denne allmenndannete samfunnsdiskursen.  I tillegg til å gi teorien en universalistisk karakter, åpner dette for en forklaring av retningen diskursen tar i samfunnet og hvordan denne retningen, oppfattet som en sammensmelting av forskjellige fortåelses horisonter, blir påvirket: Kraften i det bedre argumentet (Habermas, 1998, s. 259).</p>
<p>Så om vi dermed ser på diskurset om det moralske, kan vi prate om den som universell og gjeldende for alle i et språklig felleskap. Samtidig er den blitt dannet gjennom en intersubjektiv prosess fordi dette berører, og dermed inkluderer, alle parter i et språklig samfunn. Denne rasjonelle konsensus innebærer en horisontsammensmelting som har en epistemisk status i form av en felles begrunnelse. Dette understreker muligheten for frihet i samfunnet som en egenskap ved selve kommunikasjonen mellom individer i samfunnet (Habermas, 1998, s. 35). Det er denne egenskapen som driver hele prosjektet til Habermas. Et utviklingspotensial som er tilgjengelig for menneske ene og alene i kraft av dets språkevne, men som vi bare ved å bruke språket stadig strebber etter og nærmer oss: Et deliberativt demokrati som baserer på (U).</p>
<p>Men møter ikke Habermas teori stadig på inkluderingsproblemet: Hva med de som, av en eller en annen grunn, ikke kan delta i diskurset?</p>
<p>Løsningen ligger jo i selvet problemstillingen: politikk er samfunnslimet og dermed  er det noe som finner sted overalt der språklig kommunikasjon finner setd. At spørsmålet tas opp på et deliberativt, et politisk-diskursivt, nivå påviser heller enn avviser Habermas poeng om kraften i det bedre argumentet: Det er en del av den innebygde dynamikken i språket at det beste argumentet vil vinne frem i en diskurs. Det er kun slik det kan ha seg at institusjoner finnes i dag og deres legitimitet har blitt oppnådd diskursivt, men det er ikke gitt for alltid. Spørsmålet om institusjonens legitimitet kan alltid tas opp, men det er kun i kraft av hvorvidt argumentet(-ne) er sannhetsanalog(e) at den vil komme til overflaten i diskursen og til slutt forandre dens retning merkbart, eller forbli som kun et bidrag i diskurset som ikke klarer å begrunne seg selv intersubjektivt. Individets identitetsdannelse, pa samme måte som institusjonenes gyldighetslegitimering finner sted som en sosialiseringsprosess som kun kan oppnås innenfor rammen av intersubjektiv samhandling.</p>
<p>Enighetsoppnåelse er dermed å sees som en prosess betinget av det diskursivet, men samtidig kan den forstås son en horisontsammensmelting, som nevnt før. Slikt at et deliberativ demokrati vil være det eneste logiske veien et samfunn vil ta i dets overgang fra et tradisjonell til et moderne samfunn.</p>
<p><em>Så regner jeg med at noen vil se på de &#8220;harde fakta&#8221; bak det jeg skriver i denne omgang:</em></p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<ul>
<li><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;">Davey, N. 1998, </span>“Habermas, Jürgen”, i <span style="font-style:normal;">Collinson, D., B. Stuart og R. Wilkinson (red.) 1998, </span><em>One 	Hundred Twentieth-Century Philosophers</em><span style="font-style:normal;">,  Routledge, London. s. 75-78.</span></span></span></li>
<li> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->
<p style="background:transparent none repeat scroll 0 0;margin-bottom:0;line-height:100%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:small;">Habermas, J. 1998, <em>The Inclusion  of the Other. Studies in Political Theory</em>, Polity Press, 	Cambridge.</span></span></p>
</li>
<li> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->
<p style="background:transparent none repeat scroll 0 0;margin-bottom:0;line-height:100%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:small;"><em><span style="font-style:normal;">Mason, R. 1998, “Wittgenstein, Ludvig Josef Johann”,  i Collinson, D., B. Stuart og R. Wilkinson 	(red.) 1998, </span></em><em><em>One Hundred Twentieth-Century Philosophers</em></em><em><span style="font-style:normal;">,  Routledge, London.</span></em></span></span></p>
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<p style="background:transparent none repeat scroll 0 0;margin-bottom:0;line-height:100%;">
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:1254px;width:1px;height:1px;"><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="background:transparent none repeat scroll 0 0;margin-bottom:0;line-height:100%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;">Davey, N. 1998, </span>“Habermas, Jürgen”, i <span style="font-style:normal;">Collinson, D., B. Stuart og R. Wilkinson (red.) 1998, </span><em>One 	Hundred Twentieth-Century Philosophers</em><span style="font-style:normal;">,  Routledge, London. </span><span style="color:#800000;"><span style="font-style:normal;">s.</span></span><span style="color:#800000;"> 75-78. </span></span></span></p>
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<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://silhuet.wordpress.com/2009/10/03/2580/</link>
<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 15:53:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>silhuet</dc:creator>
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<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone size-full wp-image-2579" title="DAGSREGN" src="http://silhuet.wordpress.com/files/2009/10/dagsregn.png" alt="DAGSREGN" width="442" height="134" /></p>
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<title><![CDATA[Theatinerkirche: Abg'hängt is]]></title>
<link>http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/2009/10/02/theatinerkirche-abghangt-is/</link>
<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 15:44:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dagmar Schott</dc:creator>
<guid>http://kunstblogmuenchen.wordpress.com/2009/10/02/theatinerkirche-abghangt-is/</guid>
<description><![CDATA[Nach der Podiumsdiskussion vergangenen Dienstag, die bis auf wenige aufsässige Stimmen im Kuschelkur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach der Podiumsdiskussion vergangenen Dienstag, die bis auf wenige aufsässige Stimmen im Kuschelkurs verlief, hat das Erzbischöfliche Ordinariat nun zwei Arbeiten der Austellung <strong>Belief unlimited</strong> aus der Theatinerkirche entfernen lassen: <strong>Rabi Georges Madonna</strong> sowie die Videoarbeit von <strong>Maria Zervou</strong>. Die christlichen Glaubenswächter sind offensichtlich der Ansicht, ihren Kirchgängern eine nicht nur verherrlichende Darstellung religiöser Inhalte nicht länger zumuten zu können. Mal sehen, wann die ersten nackten Puttenärsche dran glauben müssen &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
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