<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>diskussion &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/diskussion/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "diskussion"</description>
	<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 01:43:09 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Tjejerna på middag i kväll = heta diskussionsämnen]]></title>
<link>http://idatejoo.se/2009/11/28/tjejerna-pa-middag-i-kvall-heta-diskussionsamnen/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 18:29:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacqueline Joo</dc:creator>
<guid>http://idatejoo.se/2009/11/28/tjejerna-pa-middag-i-kvall-heta-diskussionsamnen/</guid>
<description><![CDATA[Just nu har jag mitt bästa tjejgäng över på middag. Och inte missar vi heller en het diskussion om k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://idatejoo.wordpress.com/files/2009/11/middag.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-958" title="middag" src="http://idatejoo.wordpress.com/files/2009/11/middag.jpg" alt="" width="425" height="319" /></a></p>
<p><strong>Just nu har jag mitt bästa tjejgäng över på middag. </strong>Och inte missar vi heller en het diskussion om kärlek, sex och snygga hunkar!</p>
<p><strong>Så killar,</strong> är ni sugna på att få reda på vad vi tycker, missa inte att läsa om våra innersta tankar&#8230; </p>
<p>&#8230;I morgon. På bloggen.</p>
<p><strong>See ya @</strong> Hotellet, Hell&#8217;s och Soli later 2 night <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[29.11.2009 - Unternehmen Stadt: Wenn öffentlicher Raum in Clubanlagen verwandelt wird]]></title>
<link>http://wolfwetzel.wordpress.com/2009/11/28/29-11-2009-unternehmen-stadt-wenn-offentlicher-raum-in-clubanlagen-verwandelt-wird/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 14:24:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Wolf Wetzel</dc:creator>
<guid>http://wolfwetzel.wordpress.com/2009/11/28/29-11-2009-unternehmen-stadt-wenn-offentlicher-raum-in-clubanlagen-verwandelt-wird/</guid>
<description><![CDATA[Das Wort ›Gentrifizierung‹ geistert seit ein paar Jahren durch dunkle Ecken und Hochhausschluchten v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Wort ›<span style="color:#ff0000;"><strong>Gentrifizierung</strong></span>‹ geistert seit ein paar Jahren durch dunkle Ecken und Hochhausschluchten vieler Großstädte.</p>
<p>Wenn es die Richtigen unter den Richtigen benutzen ist damit viel Geld zu verdienen, denn es geht um die ›Aufwertung‹ und ›Veredlung‹ von Stadtgebieten, die jene zu Opfern macht, die sich das nicht leisten können.</p>
<p>Wenn es die Falschen in verdächtigen Zusammenhängen benutzen, wie z.B. der Stadtsoziologe André Holm, dann kann man dafür wochenlang in den Knast kommen.</p>
<p><span style="color:#ff0000;"><strong>Am Donnerstag, den 3.12.2009 findet in Frankfurt/Club Voltaire um 19.30 Uhr eine Veranstaltung dazu statt:</strong></span></p>
<p><strong>»Podiumsdiskussion mit: Wolf Wetzel, Petra S., Michael Wilk, Rolf Engelke und Klaus Ronneberger sowie die AktivistInnen der BI ›Ratschlag Campus Bockenheim‹ und der ›Innenstadt AG des Hanauer Sozialforums‹</strong></p>
<p>Die Stadtentwicklungsgeschichte ist nicht nur eine Geschichte der Herrschenden und ihrer Modelle, sondern immer auch ein Ergebnis von Erfolgen und Niederlagen sozialer, kultureller und politischer Gegenbewegungen. Da städtische Protestbewegungen immer in Auseinandersetzung mit den städtischen Strukturen und Politiken entstehen, wollen wir die jüngere Geschichte der Frankfurter Stadtentwicklung mit der ihrer Gegenbewegungen kreuzen und so die Dynamiken des Widerstands ausgraben. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe ›Unternehmen Stadt übernehmen‹ des BUKO-Arbeitsschwerpunkt StadtRaum.«</p>
<p><!--more--></p>
<p>Ziel dieser Veranstaltung ist es, die verschiedenen Umstrukturierungspläne heute (in Bockenheim z.B) mit der Geschichte vorangegangener Umstrukturierungen in Verbindung zu bringen.</p>
<p>U.a. wird es dabei um den Häuserkampf in Frankfurt von 1970-74 gehen, dessen Aus- und Nachwirkungen bis heute paradoxer nicht sein könnten:</p>
<p>Zum einen hatten diese Kämpfe zur Folge, dass diese Pläne weitgehend zum Kippen gebracht werden konnten. Zum anderen haben bekannte Protagonisten dieses Häuserkampfes daraus (reales und kreatives) Kapital schlagen können:</p>
<p>Joschka Fischer (Ex-Umweltminister/Außenminister, Unternehmensberater für BMW)</p>
<p>Daniel Cohn-Bendit (Ex-Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt)</p>
<p>Tom Königs (Ex-Stadtkämmerer und Umweltdezernent in Frankfurt, Ex-Sonderbeautragter im Kosovo und in Afghanistan)</p>
<p>Johnny Klinke (Direktor des Varietés Tigerpalast/Frankfurt und Goethe-Plakette-Träger),</p>
<p>Ralf Scheffler (Besitzer von Nachtleben und Batschkapp/Frankfurt)<a href="#_ftn1">[1]</a> usw.</p>
<p>Eine plumpe Form der ›partizipativen Teilnahme‹, mit der heute Protest durchschau- und planbar gemacht wird und ins Nichtverhandelbare eingebunden werden kann?</p>
<h1><span style="color:#ff0000;">Häuserkampf in Frankfurt 1970-74</span></h1>
<h3><span style="color:#ff0000;">Tabula rasa als städtebaulicher Plan</span></h3>
<p>Der Häuserkampf in Frankfurt zwischen 1970 und 1974 hat eine bis heute dunkle, geradezu mafiose Vorgeschichte: Auf das Jahr 1967/68 wird der sogenannte ›<span style="color:#ff0000;"><strong>5-Finger-Plan</strong></span>‹ datiert, für den der damalige SPD-Planungsdezernenten Hans Kampffmeyer verantwortlich zeichnete. Es handelte sich dabei um eine informelle Skizze eines Bebauungsplanes, die entlang der Bockenheimer Landstraße eine ›intensive Bebauung‹, also Hochhäuser vorsah. Ganze Straßenzüge mit zum Teil herrschaftlicher Wohnsubstanz sollten dafür angerissen werden.</p>
<p>Obwohl diese Wunschliste keinerlei Rechtsgültigkeit hatte, ein Plan ›unter dem Tisch‹ also, wurden im Vorgriff auf noch nicht existierende Bebauungspläne baurechtliche Zusagen erteilt. Diese waren an eine weitere informelle Bedingung geknüpft: Die Investoren sollten Areale von einer ›Mindestgröße von 2.000 Quadratmetern‹<a href="#_ftn2">[2]</a> zusammenkaufen. In der Folgezeit wurden ganze Häuserzeilen und –karres aufgekauft, bis zum Jahr 1974 waren es mehr als 100 Häuser<a href="#_ftn3">[3]</a>. Damit kauften sie nicht nur 15 Prozent des gesamten Stadtteils auf, sondern auch 3.000 Menschen, die in diesen Häusern wohnten und vertrieben werden sollten.</p>
<p>Doch nicht diese bewegte die Investorengruppen, sondern die insgesamt eine Milliarde Mark, die mithilfe des ›5-Finger-Plans‹ verschoben, bewegt und investiert werden sollte. Dass dieser Deal auf Großinvestoren und damit verbundene Haus-Banken zugeschnitten war, liegt in der Natur der Sache: Ganze sieben Einzelkäufer bzw. Investorengruppen teilten das Bombengeschäft unter sich auf.</p>
<p>Wie eng dieses mafiose Geflecht aus politischen Stadteliten, Investorengruppen und Banken war, belegt ein weiteres Indiz: Zur Finanzierungen dieser Coups waren die Investoren auf Millionenkredite angewiesen, die ihnen insgesamt sieben Banken zur Verfügung stellten. Zu diesen gehörte auch die Hessische Landesbank/Heleba, die zur Hälfte dem damals sozialdemokratisch regierten Land Hessen gehörte. Im Vorstand dieser Bank saß u.a. der damalige hessische Ministerpräsident Albert Oswald (SPD) und damalige Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt (SPD).</p>
<p>Ein gänzlich rechtloser, illegaler Deal zwischen SPD-Planungsstäben, Banken- und Investorengruppen.</p>
<p>Es dauerte eine Weile, bis Anfang der 70er Jahre, bis der großflächige Aufkauf von Häusern mit dem besagten ›5-Finger-Plan‹ in Verbindung gebracht wurde und für Unruhe unter der betroffenen Bevölkerung im Frankfurter Westend sorgte. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen schaffte sich die Stadtregierung zwei Gegner, die schlechter nicht zusammenpassen könnten, oder strategisch betrachtet, sich nicht besser ergänzen konnten:</p>
<p>Zum einen die Westendbevölkerung, die im Großen und Ganzen der Mittel- bzw. Oberschicht angehörte und zu einem beachtlichen Teil Klientel der regierenden Stadtparteien waren. Sehr bald wurde die Aktionsgemeinschaft Westend (AGW) gegründet, die öffentlichkeitswirksam auf die Zerstörung ihres Stadtteils hinwiesen und bis ins bürgerlich-konservative Lager hinein viel Sympathie hatte. Dieser Zuspruch vergrößerte sich, als augenscheinlich wurde, dass der Abriss von gut erhaltener Bau- und Wohnsubstanz mit brutalen Methoden der Entmietung, mit Terror gegen nicht auszugswillige MieterInnen, mit gezielten Sabotageaktionen einherging, um so die nötigen Abrissgenehmigungen zu erhalten.</p>
<p>Zum anderen gab es ein studentisch-rebellisches Milieu, das gerade dabei, den Niedergang der 68er Bewegung abzustreifen, und neue politische Horizonte zu entdecken: Es gab Gruppen, die in Obdachlosensiedlungen ›Randgruppenarbeit‹ machten – gemäß Marcuses Randgruppenstrategie, die davon ausging, dass die saturierte und befriedete Arbeiterklasse nicht länger als revolutionäres Subjekt in Frage komme. Aus den selben Motiven heraus waren andere Gruppen (Arbeitersache) dabei, eine revolutionäre Betriebsarbeit vorzubereiten, die nicht die Kernarbeiterschaft im Auge hatte, sondern die ›Gastarbeiter‹, die in vielen (Auto-)Fabriken unter miesen Bedingungen arbeiteten und meist in werkseigenen (Not-)Unterkünften ihren ›Gaststatus‹ behalten sollten. Diesem Ansatz kam zudem entgegen, dass viele migrantische Arbeiter ein recht hohes politisches Bewusstsein mitbrachten und zum Teil organisiert waren (wie in der Lotta Continua, die in Italien eine starke und einflussreiche linke militante Organisation war und auch in Deutschland über feste und aktionsfähige Strukturen verfügte).</p>
<p><a href="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/wir_wollen_alles-netz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1395" title="Wir wollen alles" src="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/wir_wollen_alles-netz.jpg?w=300" alt="" width="300" height="234" /></a></p>
<p>In die Lücke zwischen skandalösen Umständen und appellativen und wirkungslos gebliebenen Aktionen der AGW stießen die ersten drei Hausbesetzungen im Jahr 1970 im Westend. Getragen wurden sie von Obdachlosen und MigrantInnen, unterstützt von militanten Kernen aus den beschriebenen politischen Interventionsbereichen.</p>
<p>Zur Überraschung vieler ernten diese Besetzungen nicht nur viel Verständnis in der (medialen) Öffentlichkeit. Ihnen folgte auch keine sofortige gewaltsame Räumung, von der viele anfangs ausgehen mussten. Diese Initialzündung war Auftakt für eine Reihe von weiteren Besetzungen, bis die CDU-SPD-Regierung den Schock verarbeitet hatte und sich auf eine Art Doppelstrategie einigen konnte:</p>
<p>Zum einen wurde angekündigt, jede weitere Besetzung mit polizeilicher Gewalt zu verhindern. Bandagiert und sozialverträglich abgefedert wurde diese harte Linie mit der Zusage, Zweckentfremdung von Wohnraum durch eine Verordnung (das so genannte Sozialbindungspapier, das 1972 in Kraft trat) verhindern zu wollen. Damit einher ging eine 1971 erlassene ›Veränderungssperre‹, die die informell gemachten Zusagen für Hochhäuser einfror.</p>
<p>Das Ziel war unverkennbar: Der Brandherd sollte ausgetreten, ein Flächenbrand verhindert und ›Übertreibungen‹ eingedämmt werden, in der Hoffnung, das abtrünnig gewordene politische Klientel zurückzugewinnen.</p>
<p>Doch diese Eindämmungspolitik fiel in der Phase (1970-72), wo sich der Protest ausdehnte <em>und</em> radikalisierte – eine explosive und gefährliche Mischung zugleich.</p>
<p>Neben den über zehn besetzten Häusern begann sich ein Mietstreik auszudehnen und so den Kreis der InitiatorInnen zu überschreiten. Die Forderung ›<em>Zehn Prozent Lohn für die Miete</em>‹ spiegelte die klare Absicht wider, Arbeits- und Lebensbedingungen nicht getrennt, sondern als dialektisches Verhältnis zu begreifen. Auch dieser Mietstreik wurde vor allem von migrantischen Familien getragen, die sich dabei sowohl auf Lotta Continua als auch Unione Inquilini (UI) verlassen konnten.</p>
<p>Während sich also die Bewegung über den Mietstreik verbreiterte und sich die besetzten Häuser über den Häuserrat organisierten, kam es am 29. September 1971 zur nächsten Hausbesetzung im Grüneburgweg 113.</p>
<p><a href="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/hauserrat-1974-netz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1396" title="Häuserrat 1974" src="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/hauserrat-1974-netz.jpg?w=246" alt="" width="246" height="300" /></a></p>
<p>Entsprechend der städtischen Ankündigung, künftige Hausbesetzungen zu verhindern, wurde ein Großaufgebot an Polizei auf den Weg geschickt, die Hausbesetzung zu beenden. Die Polizei ging brutal vor, das Ergebnis war eine gewaltige Straßenschlacht, die sich über Stunden hinzog&#8230; und ungewohnte Wirkung hatte.</p>
<p>Was für gewöhnlich als Begründung für mehr Polizei und härteres Vorgehen herhalten muss, war nun Anlass für einen überraschenden Rückzug. Irritiert von den negativen (öffentlichen) Reaktionen auf die Räumung machte der Oberbürgermeister Böller (SPD) eine verbale Kehrtwende: »<strong><span style="color:#ff0000;"><em>Schockiert über die blutige Konfrontation kündigte OB Böller tags darauf eine Revision seiner im November 1970 erlassenen Verfügung an, derzufolge weitere Hausbesetzungen von der Polizei verhindert und besetzte Häuser auf Antrag der Eigentümer geräumt werden sollten. Ihm sei die Gesundheit von Polizisten und Demonstranten zu schade, um sie für die Interessen von Hausbesitzern aufs Spiel zu setzen, die ihre soziale Verpflichtung aus dem Eigentum so entscheidend vernachlässigen</em></span></strong>.«<a href="#_ftn4">[4]</a></p>
<p>Ob diese verblüffende Äußerung der massiven Gegenwehr oder der öffentlichen Kritik am ›überharten‹ Einsatz der Polizei geschuldet war, lässt sich nicht klären. Tatsache bleibt, dass sich an der ›Räumungslinie‹ nichts geändert hat, nachdem noch im selben Jahr zwei weitere Häuser besetzt wurden, denen im Jahr 1972 weitere drei Besetzungen folgten.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/block-abriss-trummer-1974-netz.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1397" title="Abriss-Trümmer des &#34;Blocks&#34; 1974" src="http://wolfwetzel.wordpress.com/files/2009/11/block-abriss-trummer-1974-netz.jpg?w=190" alt="" width="190" height="300" /></a></p>
<p>Die Jahre 1973-74 waren folglich von zahlreichen gewaltsamen Räumungen bzw. der Verteidigung der Häuser bestimmt, wobei die Schlachten um den Kettenhofweg (1973) und die Räumung des ›Blocks‹ Schumannstraße 69-71/Bockenheimer Landstraße 111-113 (1974) in die Annalen des Frankfurter Häuserkampfes eingehen sollten. Die Dynamik aus Verbreiterung und Radikalisierung brach, der Häuserkampf konnte aus der von der Stadt angetriebenen ›Gewaltspirale‹ nicht herauskommen. Während die Stadt den Konflikt mit wachsender polizeilicher Gewalt (und strafrechtlicher Verfolgung) eskalierte, gelang es nicht, den Konflikt politisch zu wenden. Die Lücke zwischen Häuserkampf und revolutionärem Kampf, zwischen kollektivem, preiswertem Leben und ›<em>Wir wollen alles</em>‹ (Titel der Zeitschrift, die der Häuserrat und Gruppen des RK herausgaben) konnte nicht gefüllt werden.</p>
<p>Einige besetzte Häuser retteten sich angesichts der Eskalation der Gewalt unter den aufgespannten Rettungsschirm der Wohnheim GmbH. Diese stadteigene Wohnheimgesellschaft wurde dazu genutzt, verhandlungswillige BesetzerInnen und Hausbesitzer zusammenzubringen, um eine Zwischenlösung auszuhandeln: Die Hausbesitzer ließen ihr Eigentum für einen befristeten Zeitraum von der städtischen Wohnheim GmbH verwalten, die wiederum Mietverträge mit den ehemaligen HausbesetzerInnen abschlossen – um so einen kleinen Teil der Besetzungen zu legalisieren, wie z.B. die Niedenau 51 oder die Siemayerstraße 6.</p>
<p>Auch wenn die meisten besetzten Häuser geräumt und der normalen Verwertung wieder zugeführt wurden, hinterließ der Häuserkampf tiefe Spuren in der Stadtgeschichte:</p>
<p>»<em>Die Hausbesetzungen artikulieren zum ersten Mal massiv das Unbehagen an dieser Politik der Stadtteilzerstörung und Vertreibung der Wohnbevölkerung. Massiv, das heißt von den Inhalten und Kampfformen her, im Gegensatz zu den legalistischen Aktionen der Aktionsgemeinschaft Westend (AGW) und Jusos. Besetzungen und Streiks, militante Demos, das waren jetzt die Kampfformen und 10% des Lohns für Miete, bessere Wohnungen für Studenten und Emigranten, das waren unsere Forderungen</em>.«<a href="#_ftn5">[5]</a></p>
<p>Die regierenden Stadtparteien dampften den ›5-Finger-Plan‹ fürs Westend ein. Der groß-bürgerliche Stadtteil kam mit einem blauen Augen davon. Insgesamt 24 Häuser, die bereits aufgekauft wurden und abgerissen werden sollten, sind als Wohnhäuser erhalten geblieben.<a href="#_ftn6">[6]</a> Statt Abriss folgten Luxussanierungen. Heute ist das Westend ein bevorzugter Wohnort für Banker und grüne Stadteliten.</p>
<p>Was aus dem Stadtbild verschwand, blieb jedoch in den Köpfen: Der Wunsch nach einem anderen Leben, nach Formen kollektiven Lebens, das durch die besetzten Häuser, das dort öffentlich gewordene Leben sichtbar und erfahrbar wurde.</p>
<p>Für kurze Zeit wurde ein Leben greifbar, das sich nicht anpasst und den angeblich so unrealistischen Traum wirklich gemacht hatte, aus dem Regelkreis ›brav Arbeit-schöner Wohnen-ungelebt Sterben‹ auszubrechen.</p>
<p>Wie stark die Ereignisse in den Köpfen der Beteiligten präsent geblieben sind, wie diese auch politische Einstellungen erschüttern konnten, machte eine Begegnung deutlich, die fast 40 Jahre später im Club Voltaire stattfand – zwischen dem damaligen RK-Mitglied Tom Koenigs und dem damaligen SPD-Polizeipräsidenten Knut Müller. Als es um die Frage ging, welche Rolle die Gegen-Gewalt in den Auseinandersetzungen spielte, kam es zu folgendem ungewöhnlichen Dialog:</p>
<p><em>Knut Müller</em>: »Die Politik hätte damals handeln müssen. Es war aber kein urwüchsiger Prozess im Westend, das da also ein paar Spekulanten sich bereichern wollten und auf den Hochhausbau hofften. Letzterer war erklärtes Ziel der SPD-Regierung im Römer mit ihrem Fünf-Finger-Plan das Viertel mit Bürobauten zu durchziehen. Dieses politisches Ziel war irrsinnig, es hätte zur Zerstörung eines der wenigen noch erhaltenen Frankfurter Stadtviertel geführt. Ich sage es heute wie damals: dass das Westend erhalten blieb ist das objektive Ergebnis der Hausbesetzerszene, deren Methoden ich immer noch nicht billige.</p>
<p><em>Tom Koenigs</em>: <span style="color:#ff0000;"><strong>Wäre es auch so gekommen, wenn wir keinen einzigen Stein geworfen hätten?«</strong></span></p>
<p><em>Knut Müller</em>: »<span style="color:#ff0000;"><strong>Ich will Ihnen gar nicht ausweichen. Ich bin sicher, dass das Maß der Gewalt entscheidend dazu beigetragen hat, dass die Politik umdachte</strong></span>.«<a href="#_ftn7">[7]</a></p>
<p>Die Ereignisse zwischen 1970 und 1974 haben nicht nur mentale Spuren in der Stadtgeschichte Frankfurts hinterlassen: Sie kamen der Stadt Frankfurt auch teuer zu stehen:</p>
<p>Zehn Jahre später stellten in über 50 Fällen Westend-Investoren finanzielle Forderungen an die Stadt Frankfurt, die sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag summieren: »Mit der massenhaften Anmeldung von Regressforderungen läuten die ohnehin als streitbar bekannten Westend-Bodenaufkäufer wohl die entscheidende Runde ein, um auf dem planungsrechtlich beordneten Spekulationsgebiet der 60er Jahre nun doch noch zu klingender Münze zu kommen. Wie der Anwalt dieser Geschäftsleute bestätigt, tauchen in dem Katalog auch wieder sämtliche Adressen auf, die als sogenannte ›Keller-Leichen‹ wegen behaupteter Zusagen für Bürobauten gleichermaßen berühmt und berüchtigt wurden.«<a href="#_ftn8">[8]</a></p>
<p>Die ›Leichen im Keller‹ wollten und sollten vergoldet werden. <span style="color:#ff0000;"><strong>Bis heute findet man keine einzige offizielle Stellungnahme politisch Verantwortlicher, in der die Summe aufgeführt ist, die die Stadt Frankfurt zur Abwendung von Prozessdrohungen aufgewendet hatte. </strong></span>Man darf aber davon ausgehen, dass neben dem stattgefundenen Rückkauf von Häusern auch andere lukrative Kompensationsgeschäfte das Klima zwischen Investoren, Banken und Stadteliten wieder kapitalfreundlich gestimmt hatte.</p>
<p>Wolf Wetzel                2009</p>
<p>Mitautor des Buches: Die Hunde bellen. Von A &#8230; bis (R)Z. Eine Zeitreise durch die 68er Revolte und die militanten Kämpfe der 70er bis 90er Jahre, autonome L.U.P.U.S.-Gruppe, Unrast Verlag, 2001</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/1796a30839ca42f5971a3b04c1ca5d68" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>P.S.</p>
<p>Wer Interesse hat, die wirklich bemerkenswerte Begegnung mit ungewöhnlichen Rückblenden zwischen dem Ex-RK-Mitglied Tom Koenigs und dem Ex-Polizeipräsidenten Knut Müller (SPD) in Gänze Revue passieren zu lassen, dem sei dieser Text empfohlen:</p>
<p><a href="http://wolfwetzel.wordpress.com/2008/01/01/wenn-die-erinnerung-nicht-in-die-verteidigungswerte-gegenwart-passt/" target="_blank">68 liegt vor uns</a></p>
<p>29.11.2009</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> »Was man aber nicht geglaubt hätte: Dass der harte Männerkern des RK eine Eliteschmiede sein könnte. Dreißig Jahre nach den Debatten um Steine oder Bomben sitzen die Revolutionäre aus der Batschkapp in Führungspositionen: Der Außenminister a.D. ist jetzt Professor, seine Universitäten waren die Straßen. Seine Genossen werden Botschafter, UNO-Beauftragte, Europaabgeordneter und Varietédirektor, Kabarettstar (R.I.P.), Gourmetkoch, oder sie erforschen die eigene Geschichte an renommierten Instituten. Einen trug die Lebensreise gar in die Chefredaktion der <em>Welt,</em> ein anderer steht dem Feuilleton der <em>Frankfurter Rundschau </em>vor.« taz.de vom 14.04.2007</p>
<p>&#160;</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter">http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter</a> Häuserkampf</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> »Rund 50 Spekulanten – oder genauer: Spekulationsfamilien – besitzen heute im Frankfurter Westend mehrere 100 Häuser. Das sind über 160.000 qm oder 15 % dieses gesamten Stadtteils, in dem 20.000 Menschen wohnen.« Häuserrat Frankfurt, Wohnungskampf in Frankfurt, Trikont-Verlag 1974, S.15</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Pressebericht vom 4.10.1971, zit. nach Häuserrat Frankfurt, Wohnungskampf in Frankfurt, Trikont-Verlag 1974, S.41/42</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> Häuserrat Frankfurt, Wohnungskampf in Frankfurt, S.26</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter">http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter</a> Häuserkampf</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> Aufgezeichnet am 28. April 2008 im <a href="http://www.club-voltaire.de/">Club Voltaire</a>, zitiert nach: <a href="http://www.pflasterstrand.net/blog/?p=1536">http://www.pflasterstrand.net/blog/?p=1536</a></p>
<p><a href="#_ftnref8">[8]</a> FR vom 13.2.1980</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dagens förenkling]]></title>
<link>http://ondaego.wordpress.com/2009/11/28/dagens-forenkling/</link>
<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:09:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>ondaego</dc:creator>
<guid>http://ondaego.wordpress.com/2009/11/28/dagens-forenkling/</guid>
<description><![CDATA[I dagens GP skriver psykologen Christer Olsson en debattartikel under rubriken &#8220;Dags hjälpa un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>I dagens GP skriver psykologen Christer Olsson en debattartikel under rubriken <a href="http://www.gp.se/nyheter/debatt/1.259360-dags-hjalpa-unga-att-fa-stopp-pa-sexvaldet" target="_blank">&#8220;Dags hjälpa unga att få stopp på sexvåldet&#8221;</a>. Det är lite otydligt vad han menar med sexvåldet, men i huvudsak riktar han in sig på olika former av sexuella övergrepp (även om det också går att läsa mellan raderna vad &#8220;bra&#8221; sex är). Vad är då problemet enligt Olsson? Är det mäns överordning? Är det synen på mäns och kvinnors sexualitet i stort? Nej, det är all lättillgänglig porr som är den stora boven. Olsson skriver att:</p>
<blockquote><p>&#8220;Under många år har jag på olika sätt försökt varna för de konsekvenser som skulle följa i pornografins spår. Nu är vi där.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ödestiden är här och det är ju himla bekvämt att vi har en tydlig fiende att kämpa mot. För vi alla vet ju att i samhällen där pornografi är mer svårtillgängligt existerar heller inga våldtäkter. Det är bara att se tillbaka på det gamla folkhems-Sverige där män var respektabla familjefäder som aldrig fått denna modellinlärning och därför heller aldrig skulle göra något så avskyvärt.</p>
<p>Raljerande åt sidan så är det väl möjligt att kvinnoförnedrande porr, bland många andra saker, inverkar på bilden av kvinnor och mäns sexualitet och därmed också på sexuella övergrepp. Han tar upp porr som att det skulle vara det enda som har betydelse när det kommer till sexuella övergrepp. Ytterligare vänder jag mig även emot den förenklade bild där all porr ses som dålig och ställs mot den vackra kärleken. Unga tjejer lyfts endast fram som offer som känner sig pressade till oral- och analsex och det ges inget utrymme för tjejers egna lust. Lustigt är också att artikeln, med sitt fokus på killarna, skriver oralsex men syftar till avsugningar. För det är knappast så att Olsson i meningen: &#8220;vanliga flicktidningar (&#8230;) lär bland annat ut att de flesta killar är förtjusta i oralsex&#8221; menar att tidningarna lär tjejer att killar mest av allt vill <strong>ge</strong> oralsex.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bildungsstreik-Lied]]></title>
<link>http://johnnyisteintollername.wordpress.com/2009/11/27/bildungsstreik-lied/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 22:21:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>johnnyisteintollername</dc:creator>
<guid>http://johnnyisteintollername.wordpress.com/2009/11/27/bildungsstreik-lied/</guid>
<description><![CDATA[In ganz Deutschland streiken Studenten um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ihre Unzufried]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In ganz Deutschland streiken Studenten um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ihre Unzufriedenheit mit dem Bachelor &#8211; und Mastersystem, unzähligen unbesetzten Dozentenstellen, mieserabler Ausstattung an den Unis und FHs und natürlich den Studiengebühren (werden von vielen Unis und FHs mit Vorliebe dazu genutzen, Anschaffungen für das jeweilige Lehrinstitut zu tätigen, die dann aber von den Studierenden nicht genutzt werden dürfen)  kund zu tun.<br />
Neben vielen Härsaal-Besetzungen und Demos, die man derzeit an nahezu jeder Uni / FH in Deutschland  findet, haben sich einige Studenten aus Gießen nun ein Lied einfallen lassen, dass ich euch hier präsentieren kann:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ELWBAxw8pWI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ELWBAxw8pWI&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span>   </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angewandte reformpädagogische Konzepte im Social Web?]]></title>
<link>http://reformpaedagogischessocialweb.wordpress.com/2009/11/27/angewandte-reformpadagogische-konzepte-im-social-web/</link>
<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:20:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>vuckowien</dc:creator>
<guid>http://reformpaedagogischessocialweb.wordpress.com/2009/11/27/angewandte-reformpadagogische-konzepte-im-social-web/</guid>
<description><![CDATA[Schule ist der Spiegel jeder Gesellschaft und drückt wesentliche Strömungen und die Entwicklung eben]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Schule ist der Spiegel jeder Gesellschaft und drückt wesentliche Strömungen und die Entwicklung eben dieser aus. Unter diesem Gesichtspunkt betrachteten die ReformpädagogInnen des letzten Jahrhunderts das damalige Schulsystem. Aus ihrer Sicht musste sich analog zur Veränderung von einer autoritären, monarchistischen Staatsform zu einer demokratischen, republikanischen Staatsform auch das Schulsystem und seine pädagogischen Konzepte zu einer demokratischen und an den Bedürfnissen des Kindes orientierten Form entwickeln. So formulierte zum Beispiel Freinet C. in seinen allgemeinen Grundprinzipien der Anpassung an die neuen schulischen, aber auch gesellschaftlichen Gegebenheiten:</p>
<p style="padding-left:30px;">„Die Schule von morgen wird das Kind als Glied der Gemeinschaft in den Mittelpunkt ihres erziehlichen Bemühens stellen. Von seinen wesentlichen Bedürfnissen, hingeordnet auf die Belange der Gesellschaft, der es angehört, sind die von ihm zu erwerbenden manuellen und geistigen Fertigkeiten, das Bildungsgut, die Art der Vermittlung des Bildungsgutes und die Art und Weise seiner Erziehung abzuleiten. Es handelt sich bei diesem Vorgehen darum, die Schule wahrhaft wieder in eine vernünftige, wirksame und menschliche Form zu bringen, die es dem Kind erlaubt, zu einer möglichst vollkommenen Entfaltung seiner Menschlichkeit zu kommen.“<strong><em> (1)</em></strong></p>
<p>Die Zentrierung auf das Kind und der Anspruch, die Bedürfnisse der Kinder ernst zu nehmen, und damit auch eine Grundlage für eine demokratische Schule zu schaffen, liegt der Reformpädagogik zu Grunde.</p>
<p style="padding-left:30px;">„Als gemeinsame Intention der Fülle der Reformideen galt, die Schule und den Unterricht nach den Bedürfnissen und Ansprüchen des Kindes umzugestalten.“ (O&#8217;Callaghan 1997, S. 143)<strong><em> (2)</em></strong></p>
<p>Betrachtet man diesen Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Reform des Schulsystems, muss für heute erkannt werden, dass sich die Ideen der Reformpädagogik weitestgehend, im Gegensatz zu den gesellschaftlichen Veränderungen und der Demokratisierung, nicht durchgesetzt haben. Zusätzlich hat es in den letzten Jahren eine Veränderung unserer Gesellschaft von einer analogen zu einer digitalen gegeben. Bemerkenswert ist, dass das Regelschulwesen und die gängigen Unterrichtspraktiken dieser Tatsache ebenfalls keine Berücksichtigung schenken bzw. diese weitgehend ausklammern.</p>
<p>Es ist zu beobachten, dass die Erkenntnisse der Reformpädagogik – sowohl im analogen als auch digitalen Zusammenhang – kaum Einzug in die Unterrichtspraxis gefunden haben. So beschreibt Wolfgang Neuhaus (2009) <strong><em>(3)</em></strong> in Bezug auf E-Learning Angebote:</p>
<p style="padding-left:30px;">„Bedauerlicherweise fristen konstruktivistische und reformpädagogische Ansätze – als reale Praxis – an Schulen und Hochschulen bisher auch nur ein Insel-Dasein.“ (Wolfgang Neuhaus 2009)</p>
<p>Geht man von einer „digitalen Revolution“ aus, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändert, und betrachtet man die gesellschaftlichen Umbrüche des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts und die damit verbundene Entwicklung neuer pädagogischer Konzepte, so stellt sich die Frage, ob es unter diesen Voraussetzungen nicht schlüssig ist, moderne Technologien auf Basis der Grundgedanken der Reformpädagogik zu nutzen, um so zeitgemäßen Unterricht an der Bedarfslage der jungen Menschen zu gestalten. Auch Reinmann, Sporer und Vohle (2007) sehen in den Möglichkeiten gängiger kollaborativer Anwendungen des Internets die Grundgedanken der Reformpädagogik wiederkehren.</p>
<p style="padding-left:30px;">„&#8217;Wikipedianer&#8217; beweisen, dass sich Menschen jedes Alters auch ohne unmittelbare Belohnungssysteme an der Koproduktion von Bildungsinhalten beteiligen. Diese technikinduzierte Entwicklung erinnert stark an konstruktivistisches Gedankengut mit all seinen Wurzeln in der deutschen Reformpädagogik und im amerikanischen Pragmatismus. Dass Lernen etwas mit individuellen Konstruktionen, sozialen Interaktionen sowie Erfahrungs- und Kontextbezug zu tun hat, ist also eine neue und zugleich alte Erkenntnis.“<strong><em>(4)</em></strong></p>
<p>Betrachtet man das Nutzungsverhalten von jungen Menschen so stellt man fest, dass Social Web Angebote einen fixen Bestandteil der Lebensrealität junger Menschen darstellen. So nutzen laut der Studie „Jugend im Netz 2008“ des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest <strong><em>(5)</em></strong> 71% der 12 bis 13 Jährigen Angebote des Social Web <strong><em>(6)</em></strong>. 48 % geben sogar an, diese täglich zu nutzen. Bemerkenswert ist auch, dass in der Altersgruppe der 14 bis 17 Jährigen die Nutzung stark auf 90% ansteigt und somit aus dem Alltag junger Menschen nicht mehr wegzudenken ist.</p>
<p>Die Herausforderung besteht also darin, die gesellschaftliche Realität und das Nutzungsverhalten von jungen Menschen mit Hilfe von reformpädagogischen Konzepten zu sinnvollen digitalen Lerneinheiten zusammenzuführen, um so zeitgemäßen an jungen Menschen orientierten Unterricht zu entwickeln. Denn so naheliegend die Erkenntnisse vor über 100 Jahren, gerade auch in Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Veränderung, waren, so muss man heute erkennen, dass sich zwar die Gesellschaft verändert hat und dies ständig tut, die damaligen pädagogischen Konzepte aber kaum Einfluss auf das Regelschulwesen hatten und auch heute noch nicht haben. Und gerade unter den geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der ständigen Erneuerung der Möglichkeiten, muss die Herausforderung, die Specht schon 1957 gesehen hat, Grundlage für einen modernen Unterricht sein.</p>
<p>„Wir leben nicht mehr in einer statischen, sondern einer dynamischen Welt, die in der Politik, der Wissenschaft, der Kultur die Jugend, die wir heute erziehen, in 20 Jahren völlig neue Aufgaben stellt.“ (Specht 1957, S. 9f.) <strong><em>(7)</em></strong></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p><em><strong>(1)</strong></em> Freinet Célestin (1965): Die moderne französische Schule. L&#8217;école moderne francaise. (Übersetzt und besorgt von Paderborn, Hans Jörg), abgedruckt in: Hansen-Schaberg, Inge &#38; Schonig, Bruno (Hrsg.) (2002): Basiswissen Pädagogik. Reformpädagogische Schulkonzepte – Band 5 &#8211; Freinet Pädagogik (1. Aufl.). Hohengehren: Schneider Verlag</p>
<p><strong><em>(2)</em></strong> O&#8217;Callaghan, Patricia (1997): Reformpädagogische Praxis 1900-1914. Beispiele aus der deutschen Grundschule (1. Aufl). Weinheim</p>
<p><strong><em>(3) </em></strong>Wolfgang Neuhaus (2009): In: „Die E-Learning-Industrie hinkt den Potenzialen innovativer Pädagogik deutlich hinterher“ am „Freitag, 22. Mai 2009“ auf http://www.mediendidaktik.org/tag/reformpadagogik/:</p>
<p><em><strong>(4)</strong></em> Reinmann, G., Sporer, T. &#38; Vohle, F. (2007): Bologna und Web 2.0: Wie zusammenbringen, was nicht zusammenpasst? In: R. Keil, M. Kerres &#38; R. Schulmeister (Hrsg.). eUniversity &#8211; Update Bologna. Education Quality Forum. Bd. 3. S. 263-278. Münster: Waxmann.</p>
<p><strong><em>(5)</em></strong> Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (2008): JIM 2008 Jugend, Information, (Multi-)Media Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland. www.mpfs.de/index.php?id=11</p>
<p><em><strong>(6)</strong></em> Social Web wird hier als Teilbereich des Web 2.0 gesehen. Der Begriff Web 2.0 umfasst aus meiner Sicht zu viele technische und ökonomische Bereiche, die für die Erörterung nicht von Bedeutung sind. Aus diesem Grund lege ich die Definition aus „Ebersbach, Anja, Glaser, Markus &#38; Richard Heigl (2008): Social Web (1. Aufl). Stuttgard: UTB Verlag“ für die weiteren Abhandlungen zu Grunde.</p>
<p><em><strong>(7)</strong></em> Specht, Minna (1957): Geist und Tat in der Schule. In: Geist und Tat. 12. Jg., H. 1. S. 8-10</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[reformpädagogisches social web]]></title>
<link>http://reformpaedagogischessocialweb.wordpress.com/2009/11/26/reformpadagogisches-social-web/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:35:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>vuckowien</dc:creator>
<guid>http://reformpaedagogischessocialweb.wordpress.com/2009/11/26/reformpadagogisches-social-web/</guid>
<description><![CDATA[reformpädagogisches social web. das ist das thema meiner master thesis im zuge des postgradualen uni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>reformpädagogisches social web. das ist das thema meiner master thesis im zuge des postgradualen universitätslehrganges educational technology (multimedia leadership) an der donau uni krems. auf diesem blog werde ich überlegungen, rückschlüsse, thesen und auszüge aus einzelnen kapiteln veröffentlichen und zur diskussion stellen. es werden spannende quellen und links dokumentiert. ich freue mich schon auf spannende beiträge und anmerkungen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Inte gjort ett dugg]]></title>
<link>http://skogsdrottning.wordpress.com/2009/11/26/inte-gjort-ett-dugg/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 18:20:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Skogens Drottning</dc:creator>
<guid>http://skogsdrottning.wordpress.com/2009/11/26/inte-gjort-ett-dugg/</guid>
<description><![CDATA[Första advent närmar sig med stormsteg och här har det inte blivit ett dugg gjort. Nu är jag ingen s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-465" title="Ljus" src="http://skogsdrottning.wordpress.com/files/2009/11/33-1205357527obyf.jpg" alt="" width="284" height="399" />Första advent närmar sig med stormsteg och här har det inte blivit ett dugg gjort. Nu är jag ingen stor julfirare, men lite mysigt vill man ju ha ändå. Men i år känns det som om vi har annat att tänka på så jag får väl vara glad om jag får upp en adventsstake eller två!</p>
<p style="text-align:justify;">Vad värre är så <a href="http://www.svd.se/nyheter/inrikes/artikel_3852913.svd" target="_blank">ökar bränderna i bostäderna </a>kraftigt den här tiden på året! Tänk på det och var rädda om er är ni snälla, lämna inga levande ljus utan övervakning, det kan gå fort!</p>
<p style="text-align:justify;">I morgon är det ju dagen D, D som i att skriva köpekontrakt (jo med det lät väl fint.. eller???) Jag har nog fortfarande inte landat i att det är klart med köpet av huset så där riktigt fullt ut, men efter i morgon kanske det blir fart på tanten! Det är ju en hel del som ska fixas menar jag!</p>
<p style="text-align:justify;">Annars har det då sannerligen inte hänt mycket här inte. Föredraget i morse gick bra, de som var där var intresserade och kunniga så det blev intressanta diskussioner efteråt. Det är bra, för syftet var ju att motivera dom att komma igång med vissa saker jag tycker ska bli gjorda!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SD och syftet med mänskliga rättigheter ]]></title>
<link>http://upptakt.wordpress.com/2009/11/26/sd-och-syftet-med-manskliga-rattigheter/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:45:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>upptakt</dc:creator>
<guid>http://upptakt.wordpress.com/2009/11/26/sd-och-syftet-med-manskliga-rattigheter/</guid>
<description><![CDATA[Gästinlägg från Marco Helles: Vad är syftet med de mänskliga rättigheterna? Många politiker hävdar a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;"><em>Gästinlägg från Marco Helles:</em></p>
<p style="text-align:left;">Vad är syftet med de mänskliga rättigheterna?</p>
<p style="text-align:left;">Många politiker hävdar att de utgår från mänskliga rättigheter och att rättigheterna är självklara (särskilt yttrandefriheten). Läser man Sverigedemokraternas hemsida så hänvisar också de också till de mänskliga rättigheterna som grund för sitt partprogram. ”Helt central för oss är också FN:s deklaration om de mänskliga fri- och rättigheterna.”</p>
<p style="text-align:left;">Alla vet att de mänskliga rättigheterna är viktiga, men varför? Svaret finns i förordet till den allmänna förklaringen om de mänskliga rättigheterna. Där står det: … obestridliga rättigheter är grundvalen för frihet, rättvisa och fred i världen… ringaktning och förakt till de mänskliga rättigheterna har lett till barbariska gärningar… främja utvecklingen av vänskapliga förbindelser… främja sociala framsteg… en gemensam norm…</p>
<p style="text-align:left;">FN skapades för att rädda generationer undan krigets gissel genom tro på de grundläggande mänskliga rättigheterna och den enskilda människans värdighet och värde. FN-stadgans artikel 1 ger följande syfte att upprätthålla internationell fred… undanröja hot mot freden… genom fredliga medel… utveckla vänskapliga förbindelser… för att befästa världsfreden…</p>
<p style="text-align:left;">Det övergripande syftet är helt tydligt fred och vänskapliga förbindelser mellan människor. Syftet är inte att skapa motsättningar, illvilja, diskriminering, hot och hat. Ibland verkar det som om yttrandefrihetsdebatten handlar mer om hur jävlig man får vara mot andra och hur mycket man får kränka andra än om fritt utbyte av idéer och åsikter med syfte att skapa frihet, rättvisa och fred.</p>
<p style="text-align:left;">Mänskliga fri- och rättigheter kan aldrig kopplas bort från mänskliga skyldigheter. Det åligger en skyldighet hos alla (stat, grupp eller individ, Allmänna förklaringen, art 30) att inte använda sina rättigheter för att kränka andras. Därför är t.ex. krigshets förbjudet i svensk lag, likaså hets mot folkgrupp, ävenså diskriminering.</p>
<p style="text-align:left;">SD:s hävdande av mänskliga rättigheter som grund för partiprogrammet behöver prövas mot syftet i den Allmänna förklaringen. Är SD med och skapar fredliga relationer mellan människor och folk eller är resultatet precis det motsatta? Om oro, hat, våldsamheter och diskriminering är resultatet av politiken så har man varit med och skapat precis det motsatta som den Allmänna förklaringen är ute efter: frihet, rättvisa, fred och vänskap.</p>
<p style="text-align:left;">Marco Helles</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Präsident beim Medientreffen]]></title>
<link>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:38:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>eminenz</dc:creator>
<guid>http://mediengruppeonline.wordpress.com/2009/11/26/der-prasident-beim-medientreffen/</guid>
<description><![CDATA[Zirka 20 junge Online- und APA-Journalisten waren beim 6. Mediengruppe Online Treffen dabei. Diesesm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zirka 20 junge Online- und APA-Journalisten waren beim 6. Mediengruppe Online Treffen dabei. Diesesmal dabei war der Präsident der Journalistengewerkschaft, Franz C. Bauer. In seinen einführenden Worten hat er darauf hingewiesen, dass es derzeit KV-Verhandlungen für den Tageszeitungs-Kollektiv-Vertrag gibt &#8211; und hier steht die Gewerkschaft geschlossen dahinter, dass die Online-Journalisten darin verankert werden. Bauer gab offen zu, dass die Gewerkschaft den Bereich Online-Journalismus in der Vergangenheit etwas &#8220;stiefmütterlich&#8221; behandelt hat  &#8211; und gelobte Besserung.</p>
<p>In der Diskussion mit Bauer wurde er dann mit den Wünschen, Anliegen und Beschwerden der Online-Journalisten konfrontiert. Und hier schwang teilweise auch scharfe Kritik mit &#8211; wieso hat es die Gewerkschaft zugelassen, dass in den letzten Jahren Kollektivvertragsflucht stattgefunden hat bzw. dass viele von einer Anstellung und einer adäquaten Abgeltung ihrer Arbeit nur träumen können. Geteilte Meinungen gab es auch zum Vorschlag Bauers, &#8220;Kampfmaßnahmen&#8221; einzuleiten, sollte sich das VÖZ bei den KV-Verhandlungen nicht bewegen: Der Hinweis, dass viele &#8220;Onliner&#8221; erst wenige Jahre oder gar Monate bei einem Medium tätig sind und daher kaum zu solchen Maßnahmen überredet werden können, stand im Raum.</p>

<p>Bleibt die Frage, was jeder einzelne Online-Journalist machen kann, um in Zukunft mit den Redakteuren von anderen Medienformen auf gleicher Augenhöhe zu sein &#8211; sei es von der Anerkennung als auch von der KV-Zuordnung als auch von der finanziellen Abgeltung her.</p>
<p>Hier will die Mediengruppe Online ein Forum schaffen, es wird weitere Treffen geben, es wird auch weiterhin Kontakt zur GPA-djp geben. Allerdings hat schon die eher geringe Teilnehmerzahl bei diesem Treffen gezeigt, dass sich viele etwas von der Gewerkschaft abgrenzen wollen. Meiner Meinung nach sollten wir das Instrumentarum der Gewerkschaft nutzen, ohne eine Umarmungs-Taktik. Jeder von Euch ist aufgefordert, für <a href="http://mediengruppeonline.wordpress.com/unsere-forderungen/">unsere Forderungen </a>einzustehen, diese aber auch kritisch zu interfragen und mit uns weiterzudiskutieren. Dazu wird es in Zukunft auch weitere Treffen geben, um uns zu koordinieren.</p>
<p><em>Günter Felbermayer für die Mediengruppe Online</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Netter Versuch, aber Dialog sieht anders aus! o2 und die Behinderten]]></title>
<link>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/11/26/netter-versuch-aber-dialog-sieht-anders-aus-o2-und-die-behinderten/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:18:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>not quite like beethoven</dc:creator>
<guid>http://notquitelikebeethoven.wordpress.com/2009/11/26/netter-versuch-aber-dialog-sieht-anders-aus-o2-und-die-behinderten/</guid>
<description><![CDATA[Die Situation? Ausgrenzung durch Unterlassung würde ich sagen. Denn zwar verbinden Handy und Interne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Situation?<em> Ausgrenzung durch Unterlassung</em> würde ich sagen. Denn zwar <em>verbinden </em> Handy und Internet Menschen in noch vor 15 Jahren unvorstellbarer Weise.  Aber wenn sie Ton- und Sprachausgabe nicht hören, Schrift und Bild nicht sehen oder die gängigen Eingabegeräte nicht bedienen können, dann können Behinderte Sprach- und Datendienste in festen und mobilen Netzen nicht nutzen. Und an der Gemeinschaft und Produktivität, die  die Anwendungen moderner Telekommunikation stiften, <em>nicht teilhaben</em>. Auch speziell auf bestimmte Einschränkungen zugeschnittene Tarife oder Möglichkeiten, Kundenbetreuung und Support zu erreichen, gibt es in Deutschland soweit ich sehe nicht. Was alles machbar wäre, habe ich <a title="Not quite like Beethoven: Der Wahnsinn -- Telefonieren mit Untertiteln!" href="/2009/06/24/wahnsinn-telefonieren-mit-live-untertiteln/">an einem wirklich vorbildlichen Beispiel</a> aus den USA beschrieben.</p>
<p>Darum will ich zuerst mal <a title="Telefónica O₂ Germany" href="http://www.de.o2.com/ext/portal/online/1/index">Telefónica o2 Germany</a> loben &#8212; weil sich der viertgrößte Mobilfunknetzbetreiber Deutschlands des Themas annimmt!</p>
<p>O2 will den Dialog mit Behinderten (und dabei<a title="o2 -- Neue Online-Diskussion auf diskutiere.de" href="http://de.o2.com/ext/o2/wizard/index?page_id=15826;message_id=2421;category_id=4;tree_id=2064;state=online;style=portal_cr"> wie es scheint</a> besonders mit Schwerhörigen und Gehörlosen) sowie an Behinderung Interessierten aufnehmen. Dafür haben O2 und <a title="UPJ Netzwerk: Corporate Citizenship/Corporate Social Responsibility" href="http://www.upj.de/">UPJ</a>, ein Verein, der Unternehmen bei gemeinnützigen Aktivitäten unterstützt, extra <a title="Diskutiere.de -- Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?" href="http://www.diskutiere.de/2009/einfluss-telekommunikation-integration-von-menschen-mit-behinderung/">eine Online-Plattform eingerichtet</a>. Dort kann jedermann Beiträge einstellen und die anderer kommentieren. So möchte O2 von Problemen erfahren, die Behinderte zu bewältigen haben damit Internet und Telefon nutzbar sind und diskutieren, welche Chancen sich für sie ergeben könnten. Ich finde das grundsätzlich gut und möchte meine Leser ermutigen: Schaut Euch das mal an! Ich habe mich dort vorgestern nach einigem Zögern auch beteiligt.</p>
<p>Wer mich kennt, weiß aber, dass ich hellhörig werde, wenn sich Behörden oder Unternehmen Dialog auf die Fahnen schreiben. Denn was passiert hier? O2 lässt eine Frage ins Netz schreiben (&#8220;Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?&#8221;) und wartet ab, was kommt. Währenddessen wird die Aktion <a title="o2 -- Corporate Responsibility" href="http://de.o2.com/ext/portal/online/14917/index">schonmal als corporate responsibility verkauft</a>.</p>
<p>&#8220;Diskutieren Sie mit!&#8221; sagt O2. Aber von <em>Diskussion </em>ist zumindest nach einem Monat Laufzeit nicht viel zu sehen. Und das ist auch kein Wunder. Denn welchen Einfluss auf wen man sich durch die Beteiligung erhoffen darf, ist unklar. Da werden Erfahrungen und Überlegungen abgefragt, Betroffene und Interessierte setzen sich hin und schreiben. Sie antworten O2. O2 dagegen will es einfach nur wissen. Dialog und Diskussion meinen in diesem Fall Dialog und Diskussion <em>ohne</em> O2.</p>
<blockquote><p>Am Ende des Diskussionszeitraums wird eine Zusammenfassung der Beiträge erstellt und zumeist auf Grundlage der Ergebnisse eine Veranstaltung mit weiteren Experten und Mulitiplikatoren zum jeweiligen Thema organisiert. Die Auswertung der Beiträge sowie der direkte Dialog im Rahmen der Veranstaltung eröffnen den Auftraggebern der Fragestellung die Möglichkeit, die Meinungen und Sichtweisen der Teilnehmer und Experten, in ihren internen Entscheidungsprozess zu entsprechenden Fragestellungen einzubeziehen. [...] Alle Teilnehmer erhalten nach dem Ende der Diskussion eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse sowie auch einen Hinweis darauf, wie der Fragesteller diese in seinen Entscheidungsprozess einbeziehen wird. [<a title="Diskutiere.de -- Über diskutiere.de" href="http://www.diskutiere.de/ueber-diskutiere/">Quelle</a>]</p></blockquote>
<p>Das heißt: In den &#8220;Dialog&#8221;, den man anstoßen möchte, steigt man selbst nicht ein. Mehr noch, O2 <a title="Diskutiere.de -- Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?" href="http://www.diskutiere.de/2009/einfluss-telekommunikation-integration-von-menschen-mit-behinderung/">fragt gar nicht</a>, was O2 tun könnte, sondern was &#8220;Politik, Wissenschaft, Behindertenverbände und Unternehmen&#8221; tun könnten und sollten. Damit ist jeder und niemand direkt angesprochen. Indem man sich beteilige könne man, wie es <a title="Diskutiere.de -- Über diskutiere.de" href="http://www.diskutiere.de/ueber-diskutiere/">hier</a> heißt, &#8220;Einfluss auf gesellschaftlich relevante Themen nehmen.&#8221; Geht es vielleicht noch bißchen breiter und unbestimmter?  O2 macht sich systematisch frei von jeder direkten Antwortpflicht.</p>
<p>Ich finde es grundsätzlich gut, dass sich ein Unternehmen wie O2 offen, ja wißbegierig zeigt. So wie es bisher läuft, ist mir allerdings der Nutzen für das Unternehmen, sich wißbegierig und offen zu zeigen deutlicher als der für diejenigen, die dem Unternehmen ihre Zeit und Mühe schenken. Den Kunden und der Zielgruppe, um die es hier angeblich gehen soll.</p>
<p><em>Dialog </em>mit Kunden sieht anders aus. Aber im Unterschied zum als <em>Vodafail </em><a title="Indiskretion Ehrensache: Vodafone und die Generation Mix-It-Baby" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/07/Vodafone-und-die-Generation-Mix-it-baby/">bekannt</a> <a title="Blogbar: PRevanchisten und die Erfindung des Mobs" href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/22/prevanchisten-und-die-erfindung-des-mobs/">gewordenen</a> Versuch eines Mitbewerbers sehe ich hier einigermaßen gute Möglichkeiten, das Ganze zum besseren zu wenden. Thema und Zielgruppe sind definierter, und vielleicht bietet gerade die Unklarheit dessen was dabei herauskommen soll, eine Chance.</p>
<p>Ein Konzern sucht &#8212; jedenfalls nach eigener Aussage &#8212; den Dialog. Tun wir was dafür! Geht mal <a title="Diskutiere.de -- Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?" href="http://www.diskutiere.de/2009/einfluss-telekommunikation-integration-von-menschen-mit-behinderung/">rüber </a>, bildet Euch Eure Meinung und beteiligt Euch. Kritisch. Ich würde mir nur wünschen, dass sich auch O2 an seinem eigenen Dialog beteiligt, damit dieser den Namen auch verdient. Und bin wie immer auch hier an Euren Meinungen und Kommentaren interessiert.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sezession &amp; Endstation Rechts: Nachklapp zur 6. KSA]]></title>
<link>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/25/sezession-endstation-rechts-nachklapp-zur-6-ksa/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 07:40:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Florian</dc:creator>
<guid>http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/25/sezession-endstation-rechts-nachklapp-zur-6-ksa/</guid>
<description><![CDATA[Nun hat auch Martin Lichtmesz im Tagebuch der guten, schönen und wahren Rechten die sechste &#8220;k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Nun hat auch Martin Lichtmesz im Tagebuch der guten, schönen und wahren Rechten die sechste &#8220;konservativ-subversive Aktion&#8221; noch einmal <a href="http://www.sezession.de/9332/verraeterische-saetze-nachklapp-zur-6-ksa.html" target="_blank">aufbereitet</a>. &#8220;Verräterische Sätze&#8221; nennt er seinen Artikel und meint damit wohl vor allem sich selbst.</p>
<p style="text-align:justify;">Aus der Kategorie <strong>Wahrheitsverweigerung</strong>: <em>&#8220;(&#8230;) daß Deutschland ein Einwanderungsland war, ist und sein wird, daß der Multkulturalismus nicht nur unvermeidlich sondern wünschenswert ist, daß „wir“ „uns“ von „alten Traditionen lösen müssen“, also die ganze rhetorische Palette <strong>des einfältigen „Vielfalt“-Gedöns</strong>.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Und aus der Kategorie <strong>&#8220;interessante&#8221; Selbstwahrnehmung</strong>: <em>&#8220;Unser Protest ist keine Demonstration  für „die Rechte“ und gegen „die Linke“ oder gegen „die Ausländer“, hat nichts mit sektiererischen oder ideogischen Grabenkämpfen und Zickenkriegen zu tun, auch nichts mit „Alt gegen Jung“, sondern damit, <strong>daß wir die Vernunft, die Wirklichkeit und die Fakten auf unserer Seite haben.</strong>&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe übrigens auch noch einen kleinen Nachklapp. Bei &#8220;Endstation Rechts&#8221; gab es <a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#38;view=item&#38;id=4046%3Aschlag-auf-schlag-6-%E2%80%9Ekonservativ-subversive-aktion%E2%80%9C-ksa-st%C3%B6rt-veranstaltung-mit-cohn-bendit-und-laschet&#38;Itemid=364&#38;limitstart=20" target="_blank">eine Diskussion zum Thema</a>, in deren Verlauf sich auch Herr Kubitschek dazu gesellte: <em>&#8220;der eifrige herr röpke könnte sich selbst (muß er nicht öffentlich tun) einfach eingestehen, daß er es in schnellroda klasse fand, und <strong>daß er nun alle hände voll zu tun hat, um uns in sich selbst zu bekämpfen</strong>. zaunlattenpsychologie, ich weiß. aber das naheliegende ist das plausible.&#8221; </em></p>
<p style="text-align:justify;">Da ich es ja damals tatsächlich &#8220;klasse&#8221; fand in Schnellroda, musste ich mir da auch nichts eingestehen: &#8220;<em>Herr Kubitschek, ich fand es in Schnellroda klasse, um mal genau ihr Wort zu verwenden, das kann ich ganz offen sagen. Das hat aber nichts mit meiner Kritik zu tun und war 2007. Und ich habe nicht alle Hände voll damit zu tun, Sie in mir zu bekämpfen. Das ist aber auf jeden Fall eine schöne Formulierung, fällt aber leider wieder auf Sie zurück, bzw. ihre Selbstwahrnehmung. Ist es tatsächlich ein so abwegiger Gedanke, dass sich mal jemand wieder löst, neue Wege sucht und gefunden hat? Gründe dafür gab es dann auf lange Sicht gesehen wirklich genug.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Es kommen jetzt noch zwei Zitate, nur falls gerade jemanden langweilig wird. Es ist also bald geschafft. Herr Kubitschek antwortete sogar nochmal: <em>&#8220;daß einer neue wege gehen will und sich lösen &#8211; aber ja doch! das machen sicher 75 prozent derer, die mal da waren. kann ja nicht jeder <strong>bei der sezession karriere machen</strong>. aber: es gibt nur einen einzigen, der unter einem neuen weg <strong>einen ununterbrochenen rundgang um die flamme versteht</strong> &#8211; und über die erfahrungen, die er dabei macht, unermüdlich und <strong>aufgelöst in pseudonyme mit sich selbst diskutiert.</strong>&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">Dem kann man natürlich nicht viel entgegnen. Faktisch Falsches lässt sich der Neuen Rechten nicht als solches vermitteln: <em>&#8220;Ich verstehe ja ihre Interpretation, aber lassen Sie doch den Eiertanz. Und wenn Sie schon mal da sind: 6. KSA &#8211; Nach dem was Sie hier so gelesen haben, ist &#8220;Ausländer raus&#8221; nun im Sinne der NR oder nicht? 5. KSA &#8211; Ewigvorgestrig, gegen die Versöhnung, oder täuscht der Eindruck. Heißt meine Ehre Reue, bin ich dem Schuldstolz der Deutschen verfallen und betreibe Holocausreligion? Und: Fällt es der NR wirklich schwer einen schwarzen Menschen auch so zu nennen, bei Bedarf. Warum &#8220;Neger&#8221;? Und weil diese Fragen scheinbar sonst keiner so direkt stellt, gibt es u.a. mein Blog. Es geht ja durchaus nicht nur um Kubitschek und Co., so wichtig ist man dann doch nicht.&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;">An dieser Stelle ist dann der Kontakt zu Herrn Kubitschek wieder abgebrochen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diskussion mit dem Präsidenten]]></title>
<link>http://igas2009.wordpress.com/2009/11/24/diskussion-mit-dem-prasidenten/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 19:16:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>igas2009</dc:creator>
<guid>http://igas2009.wordpress.com/2009/11/24/diskussion-mit-dem-prasidenten/</guid>
<description><![CDATA[Eine Diskussion mit dem Präsidenten der HAW Amberg und seinem Gremium ist GEPLANT!!! Näheres folgt a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Diskussion mit dem Präsidenten der HAW Amberg und seinem Gremium ist GEPLANT!!!<br />
Näheres folgt am 26.11.2009 um 17:00 Uhr!!!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bloggen im Jahre 2009 - Ich habe keine Asprüche]]></title>
<link>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/24/bloggen-im-jahre-2009-ich-habe-keine-aspruche/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:36:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>wirrklich</dc:creator>
<guid>http://wirrklich.wordpress.com/2009/11/24/bloggen-im-jahre-2009-ich-habe-keine-aspruche/</guid>
<description><![CDATA[Habe ich da etwas gesagt, das ein Schuss ins Bein wäre? Keine Ansprüche &#8211; das hört sich geschm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Habe ich da etwas gesagt, das ein Schuss ins Bein wäre? Keine Ansprüche &#8211;  das hört sich geschmacklos an. Aber das ist wahr. Ich habe mit diesem Blog keine Ambitionen, keine großartigen Ziele, wie Publikumserfolg oder gar kommerziellen Erfolg.<br />
<!--more--><br />
Ich habe dieses Blog im Herbst dieses Jahres gestartet. Und was ich damit will, ist Folgendes: Meine eigene Spielwiese, auf der ich Spaß beim Schreiben entwickeln kann, Spaß an Entdeckerfreude und Spaß am Spaß. Aber natürlich habe ich auch meine Freude an gelegentlichen Besuchern, die sich Zeit nehmen, einen meiner Beiträge zu lesen und vielleicht zu kommentieren. Ein gelegentliches Feedback ist das Salz auf meiner Pellkartoffel, und ein positives Feedback ist die Butter dazu &#8211; fertig ist mein Leibgericht.</p>
<p>Warum schreibe ich nun von meiner Anspruchslosigkeit und meinem Mangel an Bloggerehrgeiz? &#8211; Gelegentlich lese ich den <a href="http://stylespion.de/">stylespion</a>, dort habe ich diese interessante Diskussion entdeckt: <a href="http://stylespion.de/bloggen-ist-das-neue-bloggen-oder/5176/">Bloggen ist das neue Bloggen</a>. Allein der Titel ist geil, die Diskussion ist auch ok. Das Postulat: Es gibt im Jahre 2009 keinen guten Bloggernachwuchs, keinen <em>rising star</em> am Firmament. Stylespion fragt: Warum? Gute Frage.</p>
<p><a href="http://wirrklich.wordpress.com/files/2009/11/4095269786_544dd1f551_o1.jpg"><img src="http://wirrklich.wordpress.com/files/2009/11/4095269786_544dd1f551_o1.jpg" alt="idee getötet" title="ideen" width="500" height="1400" class="aligncenter size-full wp-image-240" /></a></p>
<p>Grafik via <a href="http://www.samiviitamaki.com/?p=336">samiviitamaki.com</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wert und Preis unserer Bilder]]></title>
<link>http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/11/24/wert-und-preis-unserer-bilder/</link>
<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 07:37:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>frank8233</dc:creator>
<guid>http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/11/24/wert-und-preis-unserer-bilder/</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte in der Vergangenheit schon Beiträge geschrieben, die sich mit der Wertschätzung für das Aq]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich hatte in der Vergangenheit schon Beiträge geschrieben, die sich mit der Wertschätzung für das Aquarell beschäftigt haben, aber auch mit den Themen Kalkulation, Kosten und Preis</p>
<ul>
<li><a href="../2009/07/04/welche-wertschatzung-gibt-es-fur-das-aquarell/">http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/07/04/welche-wertschatzung-gibt-es-fur-das-aquarell/</a></li>
<li><a href="../2009/08/25/welche-wertschatzung-gibt-es-fur-das-aquarell%E2%80%A6-teil-2/">http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/08/25/welche-wertschatzung-gibt-es-fur-das-aquarell%E2%80%A6-teil-2/</a></li>
<li><a href="../2009/07/10/welche-zeitung-zeitschrift/">http://frankkoebsch.wordpress.com/2009/07/10/welche-zeitung-zeitschrift/</a></li>
</ul>
<p>Heute bin ich über einen <strong><a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article1212332/Max-Beckmann-fuehrt-den-Kunstmarkt-an.html">Artikel zum aktuellen Kunst in der Berliner Morgenpost </a></strong>gestolpert.  Hier werden Aquarelle und Pastelle der bedeuteten Maler der jüngsten Geschichte in der Range von 30.000 bis 80.000 € angeboten. Dieses wäre das Ziel für uns&#8230;.</p>
<p>Aber was soll´s ?  Wir ziehen vor Ehrfurcht vor Max Liebermann, Mentzel, Schmidt-Rottluff u.a. den Hut.</p>
<p>Aber wir müssen trotzdem unsere Preise überdenken. Warum?</p>
<ul>
<li>Der Aufwand für unsere      Bilder ist gestiegen.</li>
<li>Die Materialkosten haben      sich in einigen Bereichen fast verdoppelt.</li>
<li>Die Nachfrage nach unsere      Bildern ist so groß wie noch nie.</li>
</ul>
<p>Also werden wir wohl zum Anfang des Jahres an der Preisschraube drehen, um die Kosten zu decken. Die Menschen, die bereits Bilder von uns haben, werden diese wohl auch trotz der vermeintlichen Wertsteigerung weiter behalten,  denn als  Spekulationsobjekte taugen unsere Bilder nicht. Der Wert eines Bildes von uns wird immer noch in der ganz persönlichen Verbindung des Betrachters zu dem Motiv, seinen Erinnerrungen, Wünschen und Träumen liegen. Der Preis ist auf unserer Seite eine kalkulatorische Größe, um den Aufwand zu decken.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Att orka ta debatten]]></title>
<link>http://ondaego.wordpress.com/2009/11/23/att-orka-ta-debatten/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:30:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>ondaego</dc:creator>
<guid>http://ondaego.wordpress.com/2009/11/23/att-orka-ta-debatten/</guid>
<description><![CDATA[Jag läser Sleepless svar på Per Ströms debattartikel i Expressen och imponeras av hur folk orkar sva]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jag läser <a href="http://metablogg.blogspot.com/2009/09/can-woman-really-be-mayor-or-will-she.html" target="_blank">Sleepless</a> svar på <a href="http://www.expressen.se/debatt/1.1783286/mansfortryck-bakom-valet-av-malmstrom" target="_blank">Per Ströms debattartikel</a> i Expressen och imponeras av hur folk orkar svara och fortsätta argumentera emot dessa återkommande idiotargument. Själv har jag i princip slutat för att istället predika för redan frälsta. <a href="http://ondaego.wordpress.com/2009/11/14/69/">Förra fredagen</a> blev en påminnelse om varför jag inte längre gör det. Det är så uttröttande.</p>
<p>Jag googlade på mig själv för ett tag sen och hittade en diskussion på passagen debatt där jag som sextonåring tålmodigt diskuterade våldtäkt med några av alla dessa personer som menar på att debatten är förvriden och att det är så synd om männen, som riskerar att få en falskanmälan kastad efter sig lite hur som helst. (Alla vet ju som bekant att falskanmälan är ett väldigt vanligt vapen att ta till som tjej. )</p>
<p>Det behövs ju en motbild och människor som faktiskt orkar ta debatten. Tittar man på alla kommentarer på nyhetssidor och bloggar är det lätt att tro att det finns en majoritet av sexistiska sverigedemokrater, vilket jag gärna vill tänka inte är en representativ bild av verkligheten. All cred till dem (och till mitt yngre jag) som fortsätter argumentera mot och tar diskussionen. Jag önskar att jag kunde hitta den orken igen, jag vet bara inte hur.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Browsergames: Schund oder Chance?]]></title>
<link>http://ludusmechanicus.wordpress.com/2009/11/23/browsergames-schund-oder-chance/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:28:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>ludusmechanicus</dc:creator>
<guid>http://ludusmechanicus.wordpress.com/2009/11/23/browsergames-schund-oder-chance/</guid>
<description><![CDATA[Neulich, auf dem Weg von der Games Academy ins Büro geriet ich in ein Gespräch mit Enrico Rappsilber]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Neulich, auf dem Weg von der Games Academy ins Büro geriet ich in ein Gespräch mit Enrico Rappsilber, dem stellvertretenden Direktor der Games Academy. Wir sprachen kurz über Browser Games und was sie für die Branche bedeuten. Von Anfang an, war geplant das LudusMechanicus.com auch als Diskussionsplattform zu nutzen. Als einen Ort, wo Studenten mit Branchenkennern diskutieren können. Ab heute gibt es dafür einen Bereich im Forum:</p>
<h1 style="text-align:center;"><a href="http://forum.ludusmechanicus.com/viewforum.php?f=18&#38;sid=de8c1955adaa6580576a74bdba301ad3" target="_blank"><span style="color:#800080;"><strong>Hot or Not!?</strong></span></a></h1>
<p style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE              MicrosoftInternetExplorer4              &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Deshalb gibt es heute ausnahmsweise keine neuen Kursinhalte, sondern das erste Thema zur Diskussion:</p>
<p style="text-align:justify;">Browser Games sind Spiele, die im Webbrowser gespielt werden. Manchmal wird dazu auch ein Plug-In oder ein Client installiert. Es sind Spiele, die Online vertrieben werden und normalerweise nicht als „Boxed“-Product im Laden zu finden sind.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img title="Gladiatoren2" src="http://www.gelegenheitsspiele.com/bilder/Gladiatoren2.png" alt="Gladiatoren2 ©BigPoint" width="500" height="285" /><p class="wp-caption-text">Gladiatoren2 ©BigPoint</p></div>
<p style="text-align:justify;">Einige deutsche Anbieter solcher Spiele sind <em>Gameforge</em>, <em>Bigpoint </em>oder <em>Travian</em>. Durch die große Popularität der Spiele zieht es immer mehr Publisher in dieses Segment, wie zum Beispiel <em>Ravensburger-Digital</em>.</p>
<p style="text-align:justify;">Game Designer und Spieler reden häufig abwertend über die Browser-Games. Massenmarkt-Müll ohne Sinn und Spieltiefe. Liegt aber darin sogar ein neuer Markt der Chancen für Game Designer bietet?</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Meine Meinung gleich vorab. Browser Games sind mir bisher eher negativ aufgefallen. Ich hatte mich zum Beispiel für eines der RPGs (Rollenspiele) bei einem der Marktgrößen angemeldet. Da bekam ich die Quest &#8220;Halte 30 Minuten vor dem Tor wache!&#8221;. Ich suchte das Tor. Auf meinem Bildschirm war immer noch der Charakterbogen dargestellt, mit den Werten für Stärke und so was. Aber wo war das Tor? Wahrscheinlich musste ich den Charakterbogen per Taste oder &#8220;X&#8221; in irgendeiner Ecke schließen, um das Tor zu sehen. Aber wie? Ich tippte alle Tasten meines Notebooks durch. Kein Tor. Nichts passierte. Auf meiner Suche entdeckte ich dann aber etwas anderes: Eine Zeitleiste, die 30 Min. anzeigte, von denen bereits 6 Minuten vergangen waren. DA war das Tor! Oder genauer: Es gibt gar kein Tor! Es gibt auch keinen <em>Krozz </em>(so hieß mein Charakter), sondern nur seine Werte. Das RPG funktionierte ohne Spielwelt. Komisches Rollenspiel, dachte ich mir und loggte aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Was ich vermisste, war das SPIEL. Einen Timer laufen zu lassen und dafür etwas Gold zu kassieren oder den Charakter zu verbessern erfordert keine Entscheidung von mir als Spieler. Das ist ungefähr so spannend, wie meine aktuelle Darmtätigkeit. Gibt es auch Gegenbeispiele? Wenn ja, möge bitte jemand diese nennen, so dass ich nicht ewig suchen muss (das aktuelle <a href="http://de.bigpoint.com/games/hellblades/" target="_blank">BigPoint-Spiel Hellblades</a> finde ich übrigens auch nicht besser. Viel Mühe um aufrüstbare 2D-Action &#8211; es fühlt sich wie ein Spielzeug aus den Achtzigern an, dem man zusätzliche Aufkleber verpassen kann<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ligretto" target="_blank"></a>, aber Multiplayer Shooter-Action bleibt aus. Für professionelle Konkurrenz sollte es ein Leichtes sein, die Spieler mit einem besseren Produkt weg zu locken.).</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Andererseits </strong>ist der Browsergamesmarkt dem Brettspielmarkt sehr ähnlich. <a href="http://www.popcap.com/" target="_blank">PopCap </a>entwickelt Spiele mit kleinen Teams (Beispielsweise bei <a href="http://www.popcap.com/games/pvz/?icid=pvz_HP_PTOP1_PC_10_05_09_DE" target="_blank">Pflanzen gegen Zombies</a> waren es anfangs nur 3 Mitarbeiter, die das Spielkonzept erarbeiten. Erst viel später kommen Grafiker und Programmierer hinzu. Die Entwicklung dauerte über drei Jahre. Siehe<a href="http://www.geemag.de/2009/10/02/popstars/?hefttag=GEE%2048" target="_blank"> GEE-Magazin</a>). Das ermöglicht es viele Spiele gleichzeitig zu bearbeiten, was wiederum für finanzielle Stabilität spricht, da man nicht von jedem einzelnen Produkt abhängig ist. Ein traditioneller Spieleverlag arbeitet etwa an 10 Titeln pro Jahr. Sie werden durch eine Redaktion ausgewählt und gemeinsam mit dem Autor bearbeitet. Erst nach der Entscheidung das Spiel zu veröffentlichen wird Thema und Grafik fixiert und erstellt. Die Kosten der Entwicklung sind entsprechend gering, der Autor wird über eine Beteiligung bezahlt.</p>
<p style="text-align:justify;">Mit der drastischen Zunahme von jungen Game Designern in den nächsten Jahren (dieses Semester betreue ich über 170 Studenten für Game Design, die in den nächsten Jahren in den Markt schwemmen), werden wir eine entsprechende Steigerung von neuen Spielen erleben, von kleinen Teams entwickelt. Ist der Browsermarkt die optimale Plattform für diese Spielideen?</p>
<p style="text-align:justify;">Was ist deine Meinung? <a href="http://weingut.worlds-mirror.com/gd/phpBB3/ucp.php?mode=register" target="_blank">Registriere </a>dich im Forum und <a href="http://weingut.worlds-mirror.com/gd/phpBB3/viewtopic.php?f=18&#38;t=63&#38;start=0" target="_blank">teile deine Gedanken</a>.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE              MicrosoftInternetExplorer4              &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--><!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:Calibri; 	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:-1610611985 1073750139 0 0 159 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;} a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-priority:99; 	color:blue; 	mso-themecolor:hyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:purple; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:Calibri; 	mso-fareast-theme-font:minor-latin; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi; 	mso-fareast-language:EN-US;} @page Section1 	{size:595.3pt 841.9pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:35.4pt; 	mso-footer-margin:35.4pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]&#62; &#60;!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:&#34;Normale Tabelle&#34;; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:&#34;&#34;; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:&#34;Calibri&#34;,&#34;sans-serif&#34;; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:&#34;Times New Roman&#34;; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin;} --> <!--[endif]-->
<p>&#160;</p>
<p class="MsoNormal">Browser Games sind Spiele, die im Webbrowser gespielt werden. Manchmal wird dazu auch ein Plug-In oder ein Client installiert. Es sind Spiele, die Online vertrieben werden und normalerweise nicht als „Boxed“-Product im Laden zu finden sind.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><a href="http://browsergames.de/modules/mod_browsergames_slider/images/my_free_farm.jpg">http://browsergames.de/modules/mod_browsergames_slider/images/my_free_farm.jpg</a></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Einige deutsche Anbieter solcher Spiele sind Gameforge, Bigpoint oder Travian. Durch die große Popularität der Spiele zieht es immer mehr Pulisher in dieses Segment, wie zum Beispiel Ravensburger-Digital.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Game Designer und Spieler reden häufig abwertend über die Browser-Games. Massenmarkt-Müll ohne Sinn und Spieltiefe. Liegt aber darin sogar ein neuer Markt der Chancen für Game Designer bietet?</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schenken Sie sich doch mal das ganze Hick Hack]]></title>
<link>http://jusatpublicum.wordpress.com/2009/11/23/schenken-sie-sich-doch-mal-das-ganze-hick-hack/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:04:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Liz</dc:creator>
<guid>http://jusatpublicum.wordpress.com/2009/11/23/schenken-sie-sich-doch-mal-das-ganze-hick-hack/</guid>
<description><![CDATA[Schenken Sie sich doch mal das ganze Hick Hack Nehmen Sie&#8217;s wörtlich oder eben&#8230;.bildlich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Schenken Sie sich doch mal das ganze Hick Hack</p>
<p style="text-align:justify;">Nehmen Sie&#8217;s wörtlich oder eben&#8230;.bildlich. Schenken Sie es sich. Oder anderen. In jedem Sinne.</p>
<p style="text-align:justify;">Privat, beruflich, professionell.</p>
<p style="text-align:justify;">Mancher hat mehr oder weniger damit zu tun. Tagtäglich. Und in diversen Farbspektren.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;"><strong>Die Idee</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800080;">zu dem vierteiligen Bilderzyklus,</span></strong> <strong><span style="color:#800080;">der Serie und ihren Einzel- und einzeln erhältlichen Motiven</span></strong><a href="http://www.mygall.net/LizCollet"> </a>entstand, als ich zufällig vor ein paar Jahren den Begriff sogar im Duden entdeckte. Man findet ihn nicht nur da, sondern in jedem Fremdsprachenwörterbuch, das hier im Office steht. Les bisbilles, les chamailleries &#8230;&#8230;.im Französischen. Squabbling &#8230;im Englischen. <em>Discusiones</em> oder <em>disputas </em>&#8230;im Spanischen. Seltsamerweise kein Pendant im Italienischen. Humorvoll könnte man mit Augenzwinkern sagen, da gehöre es zum Temperament. Hitziger zu diskutieren.  Und man landet dann auch im Italienischen bei <em>disputa,</em> le <em>dispute</em>. Disput&#8230;&#8230;trifft aber nicht so ganz die Bedeutung des Hickhacks. Das ja immer ein wenig den Beiklang, die Tonfarbe, die verschiedenen Farben des &#8220;Streits um Nichts&#8221; birgt.</p>
<p style="text-align:justify;">Oder wie der Duden es ausdrückt: <em>Hickhack&#8230; eine Doppelung, verdoppelnde Wortbedeutung in Ableitung und  Anlehnung an hacken, wie bei Zickzack u.a. In der Bedeutung einer sinnlosen, nutzlosen Streiterei. Törichten, zermürbenden Hin- und &#8211; Her- Geredes. </em></p>
<p style="text-align:justify;">Sie werden nie jemanden finden, der bei auch nur einem Streit frisch von der Leber weg fröhlich zugeben wird, er streite um <em>Nichts</em>. In jedem Streit geht es um <em>was</em>. Nicht immer um das, was in einer Klageschrift bezeichnet ist. Nicht um den Betrag. Nicht um den Gegenstand. Auch. Auch vielleicht um diese. Aber immer auch, wenn nicht sogar oft genug um etwas ganz anderes. Um enttäuschtes Vertrauen, um Wiederherstellung dessen, was als gerecht, als richtig empfunden wird, wieder empfunden werden kann erst dann, wenn es nicht nur richtig, sondern auch gerichtet ist. Gerichtet, wie man ein defektes Holzregal richtet. Gerichtet, wie man die Wiederherstellung der Waage versteht, die aus der Balance geraten ist. So wie die Vertrags- oder persönliche Beziehung zwischen Parteien und Beteiligten an eben diesem Hickhack.Das aus der Balance gerät, sobald einer sich nicht an das hält, was versprochen wurde, worauf man zählen wollte. Und feststellen musste, dass man sich verrechnet hat, auch bei dem, worauf und auf wen man zählen könnte. Vielleicht nicht beim ersten Mal, wenn die Waage, die Ausgewogenheit kippt. Im Augenmaß des einen, nicht immer beider. Und nicht immer in die gleiche Richtung einig, was und wieviel aus der Waage geraten ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Es geht mir nicht um den Betrag.&#8221; </em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Es geht mir nicht um den Schmuck.&#8221; </em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;Es geht mir nicht um den Unterhalt&#8230;sondern um die Schäbigkeit, die Unehrlichkeit, &#8230;&#8230;.anstatt einfach mit mir zu reden&#8230;&#8230; wenn es eben nicht mehr geht&#8230;..&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>&#8220;An mir soll&#8217;s nicht liegen, sich zu vergleichen&#8230;sich zu einigen&#8230;. wenn&#8230;&#8230;. &#8220;</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em><strong>Wenn&#8230;..</strong><br />
</em></p>
<p style="text-align:justify;">Anwälte kennen solche Sätze zur Genüge und fast immer wird in genau solchen Streitigkeiten am heftigsten und unnachgiebigsten gestritten.</p>
<p style="text-align:justify;">Nicht nur im Familienrecht. Bis die Luft ausgeht, auch die im Portemonnaie. Bis zur Erschöpfung, ohne am Ende mehr als ein Stück Papier zu erreichen, in welchem der eine weniger muss, als der andere will oder einer mehr muss, als dem anderen je genügt. Wenn es um &#8230;ja, eben was ganz anderes geht. Das anders geklärt, gefiltert, bereinigt werden könnte. Und um das man sich das ganze Hickhack schenken könnte, das nur in vielen Farben für das steht, was enttäuscht, versagt, verwehrt wurde. Aus welchen Gründen auch immer. Begründeten, berechtigten, unbegründeten, unberechtigten, aus Missverständnis. Aus Nichtverstehen. Aus Nichtverstandenfühlen. Aus Nichtkommunizieren. Überall wo das Wort Hickhack im Bild und Hick hack in Auseinandersetzungen zu finden sind, findet sich auch jeder dieser Farben.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=105161" target="_blank"><img title="4183373-1-deep-emotions" src="http://jusatpublicum.wordpress.com/files/2009/11/4183373-1-deep-emotions.jpg" alt="" width="375" height="305" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=105161" target="_blank"><strong>Deep Emotions</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104649_Love-Blues.html" target="_blank"><img title="4167686-1-love-blues" src="http://jusatpublicum.wordpress.com/files/2009/11/4167686-1-love-blues.jpg" alt="" width="375" height="305" /> </a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104649_Love-Blues.html" target="_blank"><strong>Blues</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104705_Hope-of-Love.html" target="_blank"><strong><img title="4168849-1-hope-of-love" src="http://jusatpublicum.wordpress.com/files/2009/11/4168849-1-hope-of-love.jpg" alt="" width="375" height="305" /> </strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104705_Hope-of-Love.html" target="_blank"><strong>Hope</strong></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104707_When-Love-acute-s-Gone.html" target="_blank"><img title="4168894-1-when-loves-gone" src="http://jusatpublicum.wordpress.com/files/2009/11/4168894-1-when-loves-gone.jpg" alt="" width="375" height="305" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.mygall.net/product_info.php?info=p104707_When-Love-acute-s-Gone.html" target="_blank"><strong>Melancholy</strong></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ob aus mangelnder Vertrags-Treue. Aus strapazierter Hoffnung auf weitere Vertragsfortsetzung. Aus gescheiterter Vertrags- und langjähriger Geschäftsbeziehung. Von blau(äugig) bis loyalblau, von greenhorn-unerfahren bis immer(noch)grüner Hoffnung, von erfolgreich-abgeschlossen bis melancholisch-bedauernd sepia-nostalgisch-reflektierend. Nichts ist beständig. Nichts fix. Aber Reihenfolge und Phasen sind wandelbar. Und umkehrbar. Probieren Sie es einmal aus.</p>
<p style="text-align:justify;">Hängen Sie doch einfach diese scheinbar immer gleich zyklische Entwicklung, die fast jeder im ersten Moment so sortiert, wenn er gebeten wird, sie aufzuhängen, einmal um. Ohne nachzudenken. Und lassen Sie es dann einfach mal wirken. Wenn Sie sich davor setzen. Oder stehen. Wechseln Sie die Reihenfolge. Um erneut wirken zu lassen. Fallen Ihnen jeweils dann verschiedene Menschen ein? Situationen? Privat? beruflich? Eigene? Die Ihere Klienten, Patienten, Mandanten, Verwandten? Freunde?</p>
<p style="text-align:justify;">Und wenn Sie an konkrete Menschen (sich oder andere denken), wenn Sie die Bilder in einer bestimmten Reihenfolge vor sich haben: DANN bewegen Sie die Bilder erneut. Ganz nach augenblicklichem Empfinden. Denken. Von dem momentanen Denken zu dem, wie Sie es gern hätten. Wie es scheinbar unmöglich ist? Hängen Sie es dennoch um. Manchmal muss man etwas erst sehen, bevor man die Möglichkeiten &#8211; und auch ein bisher selbst ungern, nicht gern, gar nicht wahrgenommenes Wünschen sehen will. Eigenes. Das des anderen. Und&#8230;&#8230;&#8230;.. dass man manchmal nur Kleinigkeiten bewegen muss. Umhängen. Umdenken. Umschliessen. Und doch &#8230;eben nicht abgeschlossen. Nicht ohne Option zum WAND-eln.</p>
<p style="text-align:justify;">Probieren Sie es mal. Advent ist ja bekanntlich gute Zeit für be-SINN-ungen und be-SINN-lichkeit. Über Veränderung. Hoffnung. Erwartung. Vorfreude. Friedlichere Zeiten. Um sich Hickhack zu schenken. So&#8230;..und so. Sehen Sie es  doch mal &#8230;.eben so. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align:justify;">Die Bilder dazu gibt es natürlich von mir. In Gross und Klein. Manchmal muss man ja nur eine einzige Grusskarte in Bewegung bringen, um Bewegung in eine Sache zu bringen&#8230;.. Infos zu den Bildern und diversen Druckformaten, Rahmen etc beim Klick auf Link unter den Bildern oder auf die Bilder selbst.</p>
<p style="text-align:justify;">Schenken Sie sich doch mal das ganze Hickhack&#8230; alle vier im Quartett. Und drehen Sie mal dran.  An  der Abfolge ihrer  Reihe. Bis zur Quadratur der&#8230;&#8230;&#8230;.. Sie wissen schon.Und mit etwas Flexibilität wird aus sinnlosem Hin und Her, zermürbendem Hick Hack doch eines, das manches in Bewegung bringt. Sinnvoll.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sverigedemokrat vill utvisa svenskfödd gärningsman]]></title>
<link>http://upptakt.wordpress.com/2009/11/23/sverigedemokrat-vill-utvisa-svenskfodd-garningsman/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 09:05:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>upptakt</dc:creator>
<guid>http://upptakt.wordpress.com/2009/11/23/sverigedemokrat-vill-utvisa-svenskfodd-garningsman/</guid>
<description><![CDATA[  Sverigedemokraternas kommunfullmäktige och partisekreteraren Jens Leandersson skriver om den vålds]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://upptakt.wordpress.com/files/2009/11/upptakt_loggo1.jpg"></a> </p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Sverigedemokraternas</strong> kommunfullmäktige och<a href="http://upptakt.wordpress.com/files/2009/11/upptakt_loggo1.jpg"></a> partisekreteraren Jens Leandersson skriver om den våldsamma händelse som inträffade i <a href="http://www.kristianstadsbladet.se/article/20091106/SENASTENYTT/711079902/1338">Kristianstad </a>förra veckan där en kvinna blir brutalt misshandlad. Den misstänkte ex-pojkvännen har rötterna i Irak även om han är född i Sverige. Utvisning är enligt Leandersson det ända rätta och menar på att <em><a href="http://www.sdkuriren.se/blog/index.php/leandersson/2009/11/11/mordforsok_i_kristianstad#comments">”Allt annat är inhumant”</a></em></p>
<p style="text-align:justify;">Jag skulle vilja ta er Sverigedemokrater på allvar, men kan inte sluta undra när skall ni börja föra en realistisk politik? Allt om ofta kopplar ni Sveriges samhällsproblemen till folk med utländsk bakgrund, som om detta konstaterande är er lösning på våld och kriminalitet. Ett vanligt konstaterande är att <em>med islam kommer våldet</em>. Vad spelar det för roll var folk kommer ifrån när problemen ändå uppstår i Sverige? Ta ert ansvar och bete er som politiker om detta nu är vad ni vill syssla med framöver.</p>
<p style="text-align:justify;"> <a href="http://www.sdkuriren.se/blog/index.php/leandersson/2009/11/11/mordforsok_i_kristianstad#comments">”<em>Sådana monster borde inte få gå löst i samhället.” </em></a>  &#8211; Nej jag håller med fullständigt, men varför är det bättre att monstret får gå lös i ett annat lands samhälle – Var är ert globala tänkande? Blir allt mer humant bara för att monstret inte längre är kvar i Sverige?</p>
<p style="text-align:justify;"> Att brottsligheten är hög och syns så tydligt i invandringsbefolkade områden beror på att politiken som styr arbetet för motverkande av brottsligheten inte fungerar. Bristerna ligger på institutionell nivå och inte hos en enskilda personen. Även om individen begår brottet, krävs det att myndigheter gör sina jobb för att motverka att det sker igen. Fallet i Kristianstad skulle ha hindrats om polisen plockat in killen efter anmälan mot honom veckan tidigare då han våldtagit samma tjej som han nu åter har misshandlat. Men killen fick gå lös och flickan betalar nu ett högt pris för det.</p>
<p style="text-align:justify;"> Jag förnerkar inte att det finns svin i det svenska samhället, men att utvisa de som har utlandsklingande namn tyder på en brist av intresse för att stödja folket som bor här. Det är en för enkel lösning på ett stort problem och ger ett oseriöst intryck av Sverigedemokraterna som parti.</p>
<p style="text-align:justify;"> Varför kan ni inte föras en realistisk debatt om vad ni vill göra för att stärka samhället?</p>
<p style="text-align:justify;"> Det är inte bara skrämmande att ett parti som Sverigedemokraterna skall kunna styra i Sverige med en så kortsiktig politik. Det är lika skrämmande att folk kastar bort sina röster utan att bry sig om vad partiet står för. Ni röstare som nu stödjer SD, stödjer inget annat än ett missnöjesparti, d.v.s duktiga på att peka på brister, men handlingsförlamade när det väl gäller. Jag tycker det är på tiden att ni som vill rösta på SD tar och sätter lite press på dem innan nästa val och tar reda på vilka kreativa och realistiska lösningar de har.</p>
<p style="text-align:justify;"> /Erica Nilsson, Upptakt</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://upptakt.wordpress.com/files/2009/11/upptakt_loggo1.jpg"><img title="Upptakt_loggo" src="http://upptakt.wordpress.com/files/2009/11/upptakt_loggo1.jpg?w=150" alt="" width="126" height="88" /></a><a href="http://upptakt.wordpress.com/files/2009/11/upptakt_loggo1.jpg"></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"> </span><a href="http://www.kristianstadsbladet.se/article/20091120/KRISTIANSTAD/711219994/1338"><span style="color:#ffffff;">http://www.kristianstadsbladet.se/article/20091120/KRISTIANSTAD/711219994/1338</span></a></p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
