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	<title>dsds-trottel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "dsds-trottel"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 12:29:45 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Musik-Mafia]]></title>
<link>http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/04/26/musik-mafia/</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:38:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>tom</dc:creator>
<guid>http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/04/26/musik-mafia/</guid>
<description><![CDATA[währe m.E. die exaktere Bezeichnung für die sogenannte Musikindustrie, weil dadurch das Handeln dies]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>währe m.E. die exaktere Bezeichnung für die sogenannte Musikindustrie, weil dadurch das Handeln dieser &#8220;Only-Profit-Organisation&#8221; besser umschrieben wird.<br />
Bereits mit ihrer, gemeinsam mit der Filmindustrie initiierten Kampagne &#8220;Raubkopierer sind Verbrecher&#8221;,  werden nicht nur ihre eigenen Kunden kriminalisiert und unter Generalverdacht gestellt, sondern auch sauber angelogen, denn <a href="http://www.raubkopierer-sind-verbrecher.de/">Raubkopierer sind mitnichten Verbrecher!</a><br />
Der aktuelle Anlass für meinen steigenden Groll gegen die &#8220;Musik-Mächtigen&#8221; ist <a href="http://www.heise.de/newsticker/Offener-Brief-Bundeskanzlerin-soll-Kuenstlerrechte-schuetzen--/meldung/106992">dieser offene Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel </a>vom <a href="http://www.musikindustrie.de/startseite.html">Bundesverband Musikindustrie</a>, der als ganzseitige Zeitungsanzeige veröffentlicht wurde.<!--more--><br />
Dieser Brief wirbt für eine totale Online-Überwachung der Internetuser, welche bereits vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert ist. Die Contentindustrie ruft also nach der Staatsmacht, um ihre Pfründe zu sichern. Das sich so genannte &#8220;Künstler&#8221; für eine derart schäbige Propaganda hergeben, indem sie diesen Brief unterzeichnen, ist sehr enttäuschend. Auszüge aus dem Brief:</p>
<blockquote><p>Schätzungen zufolge entfallen allein in Deutschland 70 Prozent des Internetverkehrs auf die Nutzung meist illegaler Tauschbörsenangebote. Während die milliardenschwere Telekommunikationsindustrie massiv von der Nutzung illegaler Inhalte profitiert, verweigert sie beim Schutz geistigen Eigentums die Verantwortung.</p></blockquote>
<p>Quellen für diese Zahlen werden nicht genannt, so bleiben sie schlichtweg eine dreiste Behauptung der milliardenschweren Musikindustrie.</p>
<blockquote><p>Während etablierte Künstler noch von den Erfolgen der Vergangenheit zehren konnten, trifft die Internetpiraterie vor allem junge Nachwuchstalente. Langfristig wird so die kulturelle Vielfalt in unserem Land abnehmen&#8230;</p></blockquote>
<p>Die &#8220;kulturelle Vielfalt&#8221; in den offiziellen deutschen Charts oszilliert irgendwo zwischen Hase Schnuffel, schnischna Schnappi, DJÖtzi, Retorten-Bands aus dem Gagakasten, pseudorebellischem Heuchel-Rap, Proll-Techno a la Scooter und diverser Schlageraffen. Die Musikindustriellen sind nicht die jenigen, welche die &#8220;kulturelle Vielfalt fördern, sondern eher massenkonsumierbare kommerzielle zurechtgepoppte Einfalt. Echte Nachwuchstalente bekommen dagegen kaum eine Plattform. Der bloggende Musiker PJ Wassermann bringt es auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Ein wichtiges Anliegen ist für mich die Situation der Musiker, die in den letzten Jahrzehnten durch die monopolisierte Kommerzialisierung der Musik durch die grossen multinationalen Medienkonzerne in ihrer Entfaltung extrem behindert worden sind. Als Musiker konnte man nur entweder einen miserablen Deal mit der Industrie akzeptieren (wenn man überhaupt einen bekam!) und dann hatte man zumindest eine Chance, ein grösseres Publikum zu finden. Oder man versuchte es autonom und hatte dann in den Medien und der Vertriebs-Situation nur sehr geringe Möglichkeiten.<br />
Zum Glück gibt es heute das Internet,&#8230;</p></blockquote>
<p><a href="http://pjwassermann.wordpress.com/about/">[via]</a><br />
Ich werde zukünftig verstärkt jene Künstler unterstützen, die sich im Internet eigenständig vermarkten. Auch <a href="http://magnatunes.com/">Magnatunes.com </a>ist ein sehr guter Ansatz. Die Musikindustrie braucht man nicht wirklich. Die Musiker die sich für die grenzenlose Profitgier der Musik-Mafia instrumentalisieren lassen, indem sie dieses Propagandamachwerk unterzeichnen, werde ich in der Folgezeit boykottieren. Hier die Namen der &#8220;Künstler&#8221; die unterschrieben haben in alphabetischer Reihenfolge, gleichzeitig meine persönliche <strong><em>Blacklist:</em></strong></p>
<p style="font-size:85%;">2raumwohnung, Daniel Acht, Fatih Akin, Götz Alsmann, Stefan Arndt, Bob Arnz, Uli Aselmann, Andreas Auth, Lutz Bandte, Wolf Bauer, Claudia Baumhöver, BAP, Dr. h. c. Wolfgang Beck, Christian Becker, Oliver Berben, Christoph Biemann, Julia Boehme, Claus Boje, Ranja Bonalana, Dr. Jörg Bong, Prof. Dr. Heinrich Breloer, Silke Brix, Till Brönner, Burkhard Brozat, Prof. Christian Bruhn, Francesco Bruletti, Anni Brunner, Detlev Buck, Sven Burgemeister, Leander Carell, Yvonne Catterfeld, Roger Cicero, Culcha Candela, Jakob Claussen, Caroline Daube, Samy Deluxe, Renan Demirkan, Joy Denalane, Helmut Dietl, Die Labbese, DJ Ötzi, Klaus Doldinger, Bernd Eichinger, EL*KE, Peter Eötvös, Jörg Evers, Dieter Falk, Dr. Wolfgang Ferchl, Axel Fischer, Helene Fischer, Uschi Flacke, Julia Franck, Egon L. Frauenberger, Amelie Fried, Molly von Fürstenberg, Joseline Gassen-Hesse, Hans W. Geißendörfer, Bijan Ghawami, Dr. Peter Gölitz, Ulrich Granseyer, Herbert Grönemeyer, Ludwig Güttler, Till Hagen, Martin Hagemann, Kirsten Hager, Klaus Hanslbauer, Titus Häussermann, Peter Heppner, Max Herre, Gerd Hesse, Sabine Hirler, Mischa Hofmann, Dr. G.-Jürgen Hogrefe, Höhner, Dr. Gottfried Honnefelder, Klaus Humann, Viola Jäger, Christoph John, Juli, Udo Jürgens, Dr. Joachim Kaps, Ewa Karlstroem, Andreas Langenscheidt, Toni Kater, Joachim Kaufmann, Georg Kessler, Dietrich zu Klampen, Klaus &#38; Klaus, Alexander Klaws, Patrick Knippel, Astrid Kollex, René Kollo, Meike Kordes, Harald Kügler, Mickie Krause, Joachim Król, Michael Krüger, Dieter Thomas Kuhn, Peter Lackner, LaFee, Prof. Ulrich Limmer, Udo Lindenberg, Peter Lohmann, Annett Louisan, Peter Maffay, Manfred Mai, Martin May, Helge Malchow, Marquess, Marc Marshall, Jens Meurer, Reinhard Mey, Kari Meyer, MIA., Michael Mittermeier, Monrose, Martin Moszkowicz, Christoph Müller, Nobelpenner, Oomph!, Margit Osterwold, Erich Öxler, Wolfgang Pampel, Stefan Peters, Dr. Joerg Pfuhl, Uli Putz, Thomas Quasthoff, Rabaue, Karl-Klaus Rabe, Frank Ramond, Reamonn, Uschi Reich, Aribert Reimann, Steffen Reuter, Revolverheld, Dr. Andreas Richter, Prof. Dr. h. c. Wolfgang Rihm, Rosanna Rocci, Hilke Rosenboom, Ursula Rosengart, Rosenstolz, Jennifer Rostock, Dr. Christian Rotta, Sasha, Prof. Dr. Enjott Schneider, Philipp Schepmann, Schiller, Monika Schlitzer, Jörn Schlönvoigt, Bernhard Schmid, Kim Oliver Schmidt, Dr. Patricia Scholten, Walter Scholz, Barbara Schöneberger, Atze Schröder, Hermann Schulz, Dr. Susanne Schüssler, Jan Schütte, Til Schweiger, Scooter, Seeed, Mark von Seydlitz, Rodion Shchedrin, Ralph Siegel, Söhne Mannheims, Martin Spencker, Tom Spieß, Dagmar Stehle, Dr. Jörg D. Stiebner, Ulrich Stiehm, Dr. Henning Stumpp, Alexander Thies, Tokio Hotel, Imre Török, Judy Tossell, Matthias Ulmer, Andreas Ulmke-Smeaton, Ulla Unseld-Berkéwicz, Philip Voges, Prof. Lothar Voigtländer, Neele Vollmar, Dr. Ralf Weigand, Stefan Waggershausen, Peter Wackel, Wagner Love, Joachim Weidler, Jan Weiler, Max Wiedemann, Ursula Woerner, Johanna Wokalek, Sönke Wortmann, Peter Zenk, Tom Zickler</p>
<p>Die <em>armen armen</em> &#8220;Künstler&#8221; weil man ihr &#8220;geistiges Eigentum&#8221; stahl, müssen sie nun von Hartz IV, Wasser und Brot leben&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Meine Endabrechnung</em>: Von Retorten-Bands wie die rockmusik-simulierenden dauerpupertierenden <strong>Tokio Hotel</strong> und <a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2007/09/21/monrose-wie-ich-sie-am-liebsten-sehe/">Monrose </a> sowie dem DSDS-Trottel <strong>Alexander Klaws</strong> habe ich nichts anderes erwartet. Im Falle Monrose würde mich interessieren, inwiefern bei den Mädels &#8220;geistiges Eigentum&#8221; besteht? Bis hierhin fällt mir der Boykott sehr leicht. Das trifft auch für <strong>Scooter</strong> zu, die ihre eigenen debilen Texte mit Dumpfbacken-Techno-Beat abfeiern.<br />
Enttäuscht bin ich z.B. von  <strong>2raumwohnung, Seeed,  Joy Denalane, </strong> die ich musikalisch eigentlich schätze, geplante Anschaffungen ihrer Alben haben sich hiermit erledigt. &#8220;Bedanken&#8221; für den Blick hinter die Fassade, möchte ich mich auch bei <strong>Samy de Luxe, Herbert Grönemeyer, Udo Jürgens, Söhne Mannheims, Udo Lindenberg und Reinhard Mey. </strong> Gut, dass ihr eure guten Songtexte endlich als Heuchelei selbstentlarvt!<br />
Wer das wahre Gesicht des Liedermachers Reinhard Mey kennenlernen möchte, schaut mal <a href="http://www.holger-hatke.de/amrande/reinhardmey.html">hier </a>vorbei. Bei mir ist der Mann, der gute Songtexte schrieb allzeit unten durch, denn ich mag keine Hypokraten.</p>
<p>Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich solidarisiere mich keineswegs mit den &#8220;Saugern&#8221; und deren Selbstbedienungsmentalität, für gute Musik entrichte ich gerne meinen Obulus, denn ich weiß sie wertzuschätzen! Ich käme auch nicht auf den Gedanken, &#8220;illegal herunterzuladen&#8221; was die Major-Label größtenteils produzieren, das ist mir noch nicht mal den Strom wert, den der Rechner dabei frißt! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Musikindustrie hat ihre Gewinneinbrüche selbst zu Verantworten, die schnarchnasigen Plattenbosse, haben den Zug der Zeit verpennt, die Absatzmöglichkeiten des Internet zu spät erkannt. Weitere Gründe für sinkende Einnahmen, sind die so genannten UnCD&#8217;s und die Tatsache dass die Menschen im Lande nunmal weniger Geld in der Tasche haben. Die totale Überwachung des Datenverkehrs im Netz zu forden, ist definitiv der falsche Weg.</p>
<p>Vielen Dank auch an den Bloggerkollegen Elias, der seine Beiträge zum Thema wesentlich eloquenter als ich, in Worte gegossen hat. Seine Kunst sehe ich als hochwertiger und vor Allem <strong>ehrlicher</strong> an, als die der Unterzeichner. Außerdem ist sie gratis und unverschlüsselt <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.tamagothi.de/2008/04/24/propaganda-der-content-industrie/">Propaganda der Contentindustrie &#8211; Offener Brief an Angela Merkel</a><br />
<a href="http://wwwut.wordpress.com/2008/04/25/die-musikindustrie-fickt-die-hirne/">Die Musikindustrie fickt die Hirne&#8230;</a></p>
<p>Ebenfalls sehr empfehlenswert:<br />
<a href="http://www.bootsektorblog.de/2008/04/musik-in-flasch.html#more">Musik in  Flaschen</a></p>
<p>Verwandte Beiträge in diesem Weblog:<br />
<a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2008/03/23/meide-den-mainstream-pop/">Meide den Mainstream-Pop</a><br />
<a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2007/12/14/room-2012/">Room2012 &#8211; Bitte abschließen und Schlüssel wegwerfen</a><br />
<a href="http://tomswochenschau.wordpress.com/2007/09/21/monrose-wie-ich-sie-am-liebsten-sehe/">Monrose, wie ich sie am Liebsten sehe</a></p>
<p><strong>[update: 29.04.2008]</strong><br />
<strong>Raubkopieren ist kein &#8220;Kaviardelikt&#8221;</strong><br />
eh..Kavaliersdelikt, sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf das Pamphlet der &#8220;selbsternannten Künstler&#8221; reagiert hat:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Das Herunterladen von Computern&#8221;</strong> ist eine Sache die nationale Grenzen nicht schützen können&#8230;.</p></blockquote>
<p>Die ganze Ansprache &#8220;zum Tag des geistigen Eigentums&#8221; kann man sich <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_46996/Content/DE/Podcast/2008/2008-04-26-Video-Podcast/2008-04-26-video-podcast.html">hier </a> ansehen.<br />
Mal abgesehen davon, dass der Begriff &#8220;Raubkopierer&#8221; ein Kontstukt der Contentindustrie ist, also im Gesetzestext gar nicht vorkommt, haben sie mich auf eine Idee gebracht, Frau Bundeskanzlerin, ich werde mir bald einen neuen Computer aus dem Internet herunterladen! Oder bin ich dann ein &#8220;Mordkopierer?&#8221;</p>
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