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	<title>eckkneipe &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/eckkneipe/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eckkneipe"</description>
	<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 23:34:00 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[die gute alte kneipe im prenzlauer berg]]></title>
<link>http://nordlandtopsen.wordpress.com/2009/05/13/die-gute-alte-kneipe-im-prenzlauer-berg/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 17:47:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>nordlandtopsen</dc:creator>
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<description><![CDATA[oder was davon noch übrig ist&#8230;. der artikel ist leider schon etwas älter, aber immernoch sehr ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>oder was davon noch übrig ist&#8230;.</p>
<p>der artikel ist leider schon etwas älter, aber immernoch sehr aktuell. wo geht es hin mit der kneipenkultur? gibt es überhaupt noch kneipen wie zb.:  Bierlokal &#8220;Willi Bresch&#8221;? schön wäre es!!</p>
<p>hier der artikel:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Na, habt ihr euch verirrt?</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;"><em><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Jenseits der Szene: die letzten Kneipen im Prenzlauer Berg</span></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Das 1988 von der Berlin-Information herausgegebene Handbuch Sie wünschen bitte? Gaststätten in Berlin (gemeint war die „Stadt des Friedens&#8221;, also die Hauptstadt der DDR) dokumentiert eine untergegangene gastronomische Welt. Die Krusta-Stuben und Jägerheime, die „Nationalitätenrestaurants&#8221; wie das BUKAREST oder der USBEKISCHE GASTHOF in der Prenzlauer Allee, fast alle sind sie dahin oder brutal und geschmacklos renoviert worden, der Chimäre eines sogenannten Weststandards hinterherhechelnd. Ein besonderer Kahlschlag hat natür-lich im Szenebezirk Prenzlauer Berg stattgefunden. Die FEIERABENDKLAUSE in der Greifenhagener Straße, die BIERBAR VENEZIA in der Schönhauser Allee oder die traditionsreichen ALTBERLINER BIERSTUBEN am Senefelderplatz, die bis vor zwei Jahren mit ihrer bodenständigen Küche ein hauptsächlich schwules Publikum angezogen hatten, alle sind sie verschwunden, meist austauschbaren Szenekneipen gewichen, in denen man Milchkaffee trinkt, wo Kerzen auf den Tischen stehen und wo eine mäßige, meist überteuerte Bistroküche angeboten wird. Oder eine alte Gaststätte ist bis zur Unkenntlichkeit umgestaltet worden und hat mit dem alten Lokal nur noch den Namen gemeinsam, der GOLDENE ANKER etwa in der Greifswalder Straße oder das GRELL-ECK (Grellstr./Ecke Prenzlauer Allee).</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Glücklicherweise gibt es aber noch einige wenige Kneipen, die nicht vollkommen verunstaltet wurden, Oasen im Prenzlauer Gebirge. Sogar in der hippen Oderberger Straße gibt es mit der GASTSTÄTTE „ZUM ODERKAHN&#8221; (Oderberger Str. 11) einen angenehmen Kontrapunkt. In der hübsch mit allerlei nautischen Requisiten dekorierten Kneipe scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, und wenn am Sonnabend im Kiez das Szeneleben tobt, bleibt der ODERKAHN gleich ganz geschlossen. Die Kneipe in der Stahlheimer Str. 30 heißt direkt ZUR OASE. „Der internationale Frühschoppen ist beendet&#8221;, wird den Eintretenden um 22 Uhr beschieden. Aber ein Bier geht trotzdem noch und ein zweites wohl auch. Hier hat sich tatsächlich gar nichts verändert, außer dass man seit einigen Jahren mit DM bezahlen muss. In die Eurozeit wird sich die OASE wohl auch noch hinüberretten. Es gibt hier noch die alten DDR-Restaurant-Einheitsstühle, die sozialistische Variante des Bauhaus&#8217;, die scheinbar allerorten als besonders hässlich empfunden wurden und kurz nach der Wende weichen mussten. Die Kneipe scheint eine Art Nachbarschaftstreff zu sein. Auffallend viele ältere Frauen sitzen hier alleine an ihren Tischen. „Na Schätzchen, hast du keinen Hunger?&#8221; wird eine vom Wirt angesprochen, die ihren Eintopf nur halb ausgelöffelt hat. Das Speisenangebot ist für eine solche Kneipe bemerkenswert groß, Kohlrouladen gibt es, auch einen Putenbrustbraten. Der Wirt zeigt sich besorgt, dass seine Gäste gut nach Hause kommen, nicht ohne Grund, wenn, wie bei einer Frau, Suff und Gehbehinderung zusammenkommen. Auf der Toilette hängt ein Schild: „Bemühen Sie sich bitte um eine hohe Trefferquote&#8221;.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Auch im PRENZLAUER KRUG (Prenzlauer Allee 43) hat sich all die Jahre nichts geändert. Am 1. August können Hagen Rimpl und seine Frau ihr 25-jähriges Jubiläum als Wirtsleute des KRUGS begehen. Eine große Feier soll es aber nicht geben. Mehr und mehr bleiben die Gäste weg. Die Schuld gibt man den umliegenden Szenekneipen. Im KRUG kostet ein großes Berliner 2,80DM. „Wir sind die einzigen, die hier Miete zahlen&#8221;, meint die Wirtin. Groß ist die Fluktuation in dem Haus, das schon vor Jahren hätte saniert werden sollen, immer wieder verkauft wurde; im Hintergrund gibt es irgendwelche Alteigentümer – wahrscheinlich ist die Situation für den PRENZLAUER KRUG ein Glück. Durch die Kneipe dröhnen die Nachrichten eines der unsäglichen Berliner Privatsender: Die Schultheiss-Brauerei, so wird gemeldet, will ihre Produkte Aecht Patzenhofer und Engelhardt einstellen.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://nordlandtopsen.wordpress.com/files/2009/05/080708_bier_brezeln_130.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-656" title="080708_bier_brezeln_130" src="http://nordlandtopsen.wordpress.com/files/2009/05/080708_bier_brezeln_130.jpg?w=150" alt="080708_bier_brezeln_130" width="150" height="114" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Die GASTSTÄTTE WILLY BRESCH (Greifswalder/Ecke Danziger Str.) kann nicht über Besuchermangel klagen. Am frühen Sonntagabend sind in der geräumigen Gaststätte alle Tische besetzt. „Marie, der letzte Tanz ist nur für dich&#8221; singt Rex Gildo und animiert ein älteres Paar zum Tanz. Überhaupt ist der Altersdurchschnitt in vielen dieser Kneipen relativ hoch, die Zukunft ungewiss. Die GASTSTÄTTE WILLY BRESCH wurde sogar schon auf den „Berliner Seiten&#8221; der FAZ gewürdigt. Eine Prise „Trash&#8221; als gastronomische Gegenkultur können auch die Szene-Neuberliner vom Prenzlauer Berg ab und an gebrauchen. Für dynastische Kontinuität ist bei WILLY BRESCH immerhin gesorgt: Im nächsten Jahr übernimmt der Sohn von Inhaberin Ingrid Seibt.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">So etwas wie eine säkularisierte Eckkneipe stellt das METZER ECK (Metzer/Ecke Saarbrücker Str.) dar, unangetastet die alte holzgetäfelte Stube. Das METZER ECK ist aber keineswegs die Trutzburg einer alteingesessenen Kiezmentalität. Auch Studenten und jüngere Leute fühlen sich hier wohl. Diese Öffnung hin zu einer Durchmischung des Publikums, einzige Perspektive der al-ten Eckkneipen, kennzeichnet auch das wunderbare LOHRENTZ-ECK (Greifswalder/Ecke Grellstr.). Man wird hier schnell freundlich aufgenommen, beim zweiten Besuch hat die aufmerksame Bedienung schon registriert, welcher Biersorte in dem umfangreichen Angebot man zuneigt. 0,5 l Falter – die Brauerei aus Hof ist sonst weit und breit nirgends vertreten – kosten nur 3,10DM. An der Einrichtung, den imposanten Lampen aus den sechziger Jahren etwa, haben sich die Wirtsleute des LOHRENTZ-ECK glücklicherweise nicht vergriffen, das Bier- und Spirituosenangebot wurde behutsam auf Westniveau gebracht. An Feiertagen, so wird erzählt, werden vom Haus immer die „furchtbarsten Liköre&#8221; spendiert. Da bleibt man dann doch lieber beim Falter. 89 % Bier, 10 % Schnaps und nur 0,4 % Alkoholfreies, will die BZ herausgefunden haben, die das LOHRENTZ-ECK 1998 enthusiastisch gefeiert hat („das kleine Glück&#8221;), werden dort im Tagesdurchschnitt ausgeschenkt. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Von der TONNE zum GASTHOF ZUR SONNE mutierte kürzlich die Kneipe an der Ecke Stargarder/Greifenhagener Straße, wahrscheinlich die einzige ohne Darkroom im Kiez. Die Erklärung: Die neuen Pächter sind zum alten Namen zurückgekehrt, der seit den dreißiger Jahren bis Anfang der Neunziger bestanden hatte und damals wegen einer „Schuldenübernahme&#8221; geändert worden war. Neben dem Eingang hängt ein großes Bild der Gethsemanekirche, zwei Männer werden gegen Mitternacht mit „Na, habt ihr euch verirrt?&#8221; begrüßt. Wie lange noch wird man sich im Prenzlauer Gebirge verirren können??? </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;"> </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span class="autor"><span style="font-family:Verdana,Arial;font-size:x-small;">Florian Neuner</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...ein Wink mit dem Faulzahn...]]></title>
<link>http://raucherclub.wordpress.com/2008/11/04/ein-wink-mit-dem-faulzahn/</link>
<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 23:19:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>raucherclub</dc:creator>
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<description><![CDATA[Berlin, Di 4. 11. 08 Im Sommer war wenig Grund zu klagen; da bot sich dem passionierten Raucher fast]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="text-align:right;"><span style="font-family:AmerType Md BT;"><em>Berlin, Di 4. 11. 08</em></span></div>
<div><span style="font-family:AmerType Md BT;">Im Sommer war wenig Grund zu klagen; da bot sich dem passionierten Raucher fast überall die kreative Option; statt von Zeit zu Zeit vor die Tür zu gehen und sich dabei wie rausgeschickt vorzukommen, ließ sich locker draußen verweilen und dort inmitten von anderen gemütlich seinen Kaffee oder je nach Temperatur oder Tageszeit sein Weizenbier trinken wie auch nach Lust und Laune dann und wann eine Zigarette dazu genießen. Das zum einen entspannte die Situation merklich, zum anderen ließ im Juli dann noch eine Grundsatzentscheidung vom Verfassungsgericht das Herz der Raucher höher schlagen, nämlich daß es aus Wettbewerbsgründen nicht zulässig sei, die kleinen Eck- oder Einraumkneipen zum absoluten Rauchverbot zu verpflichten, besser zu zwingen, sofern sie keine <em>zubereiteten</em> Speisen ihren Gästen anböten … Hab mich damals auch sehr gefreut, zum einen wegen der Sache, zum anderen wegen der Eckkneipen, denen die Stammgäste weckblieben. Aber jetzt, wo es auf den Winter zugeht und uns der November bald seine eklige, naßkalte Schulter zeigt, beginne ich doch wieder aus vollem Halse über das strikte Rauchverbot, das eine ominöse Nichtraucherlobby im Verbund mit opportunistischen, rückgrat- bzw. eierlosen Politikern über das Land verhängt hat, zu räsonieren. Ich hasse es einfach rausgeschickt zu werden, nur weil ich gelegentlich einem Laster frönen will, das in den letzten Jahrhunderten uneingeschränkt dem Genießen und dem Behagen zugerechnet wurde. Und jetzt fängt dieses Elend nun wieder an virulent zu werden; Eckkneipen, in denen man wie weiterhin unbelästigt paffen kann, gibt es genug; die sind mittlerweile alle durch ein mehr oder minder gelungenes Schild als soliche gekennzeichnet &#8211; da steht dann ein großes R oder Raucher bzw. Raucherkneipe in Verbindung mit einer brennenden (nicht durchgestrichenen) Zigarette. Doch solch unbeschwertes Rauchen geht allesamt nur in Eckkneipen, keinesfalls in Cafés; dort wurde, soweit ich da einen Überblick habe, das Rauchen als zulässige Verhaltensoption des Gastes radikal abgeschafft, egal ob nun Café Einstein oder Café Hardenberg; in ersterem wird der Gast vor dem Eingang ziemlich generalstabsmäßig von eim großen, dh. unübersehbaren Standaschenbecher empfangen, an dem sich der Raucher für die Dauer des Kaffeehaus-Besuchs von seiner geliebten Fluppe verabschieden soll. Sozusagen ein Wink mit dem Faulzahn, pardon mit dem Zaunpfahl.</span></div>
<div></div>
<p><span style="font-family:AmerType Md BT;"></p>
<div><span style="font-family:AmerType Md BT;">Einer der häufigsten Suchbegriffe, über den die Raucherclub-Seite gefunden wird, ist übrigens Raucherschilder. Wie es ausschaut, scheint es diesbezüglich einen gewissen Bedarf zu geben. Habe da letztens ein gar schönes Raucherschild entworfen, das sich gut zur Kennzeichnung im Fenster oder in der Eingangstür eignen würde. Wenn jemand da Bedarf hat und was originelles sucht … <span style="font-family:AmerType Md BT;"><span style="font-family:AmerType Md BT;"><span style="font-family:AmerType Md BT;">Das Schild hat die Abmessungen 13 x 19 cm, ist stabil und abwaschbar und kann zum Preis von 2 Euro + VK bestellt werden. </span></span></span><span style="font-family:AmerType Md BT;"><span style="font-family:AmerType Md BT;"><span style="font-family:AmerType Md BT;">Die Email dafür finden Sie <a href="http://www.eoscheinder.de/SalveBuecher.htm">hier</a>. Demnächst weitere witzige Schilder wie RAUCHEN KANN GEMÜTLICH SEIN hier im Raucherclub. </span></span></span></span> </div>
<p></span></p>
<p> </p>
<div></div>
<p><span style="font-family:AmerType Md BT;"></p>
<div id="attachment_63" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://raucherclub.files.wordpress.com/2008/11/raucherclub_raucherkneipe2.jpg"><img class="size-full wp-image-63" title="raucherclub_raucherkneipe2" src="http://raucherclub.wordpress.com/files/2008/11/raucherclub_raucherkneipe2.jpg" alt="Raucherkneipe" width="450" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Raucherkneipe</p></div>
<p> </p>
<p> </p>
<p></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Anrufe aus dem Jenseits]]></title>
<link>http://sep1967.wordpress.com/2008/07/30/anrufe-aus-dem-jenseits/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 18:50:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>sep1967</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, jetzt ist es amtlich in Deppenschland: Gleichzeitig mit dem Freifahrtschein für Lungenkrebs durc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[So, jetzt ist es amtlich in Deppenschland: Gleichzeitig mit dem Freifahrtschein für Lungenkrebs durc]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wollt ihr das totale Verbot?]]></title>
<link>http://shiftingreality.wordpress.com/2008/07/30/wollt-ihr-das-totale-verbot/</link>
<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 17:56:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>momorulez</dc:creator>
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<description><![CDATA[Frau Goetsch, übernehmen Sie. Das ist doch eigentlich ihr Klientel &#8211; Ottenser Waldorfschulmütt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Frau Goetsch, übernehmen Sie. Das ist doch eigentlich ihr Klientel &#8211; Ottenser Waldorfschulmütter und so. Leute, die davon zehren, andere zu drangsalisieren halt. Die dann an Elternabenden da sitzen und &#8220;Null Toleranz!&#8221;-Reden schwingen. Hat mir gerade ein Kumpel bereichtet, entsetzt und sehr wohl spürend, daß in diesem Slogan, New Yorker Ex-Bürgermeister hin oder her, eben weit mehr mitschwingt als zerbrochene Scheiben. Als jemand mit &#8216;nem Vater aus Burundi spürt mein Kumpel das, und sowieso schwant mir manches mal, daß manche nur deshalb militante Nichtraucher werden, weil sie keine Rassisten mehr sein dürfen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,569073,00.html" target="_blank">Für die SPD ist das doch nur weitere Beförderung des Mitgliederschwundes</a> &#8211; selbst hier in der sympathisch verprollt-verrentnerten Eckkneipe gegenüber, in der selbstbewußt weiter geraucht wurde, hingen FDP-Plakate noch vor kurzem, eigentlich klassisches SPD-Wähler-Milieu. Aber so wurde uns ja auch der Ole und die &#8211; wie heißt Frau Goetsch noch mit Vornamen? &#8211; beschert, hallelujah. Ist ja neben der Opposition gegen das Hundegesetz auch wirklich das einzige Mal in den letzten 20 Jahren gewesen, daß diese vermeindlich liberale Partei mal wieder positiv auffiel.</p>
<p>Irgendeine hysterische Kuh brabbelte soeben im Radio auch schon von ihren Unterwerfungsfantasien, die sie unbekannterweise mir gegenüber pflegt, hörte nur diese penetrant aufgeregte Stimme nebenbei beim Putzen.</p>
<p>Was mich in der Tat an dem Verfassungsgerichtsurteil überraschte, war der Rekurs auf sowas wie das Gemeinwohl, womit man ja bekanntlich jede Form von Intoleranz und eigentlich sowieso alles rechtfertigen kann &#8211; ob man nun den Ausnahmezustand oder das Gemeinwohl hoheitlich definiert, das ist ja eigentlich auch schnuppe. Und komischerweise tritt es hier u.a. als Volksgesundheitshof auf, das hohe Gericht, was  bei anderen Fragen wie z.B. Hartz IV-Sätzen, schrittweisem Abbau der Gesundheitsversorgung, die sich sehr wohl über&#8217;s Individualwohl rechtfertigen ließen, so nicht vertreten findet. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich, und graduell sind wir eh alle krank.</p>
<p>Und daß freie Berufsausübung und Volksgesundheit gegeneinander antraten, von freier Entfaltung der Persönlichkeit jedoch nicht die Rede ist, das paßt schon in den Zeitgeist.</p>
<p>Aber vielleicht geht ja alles gut aus &#8211; immerhin wurde hier heute schon das Rauchverbot in Eckkneipen aufgehoben. Glaube allerdings nicht, daß es dabei bleibt &#8230; zudem in DIE ZEIT heute schon mal wieder Rauchen als Unterschichtenphänomen gehandelt wurde. Jau! Schon deshalb muß jeder, der sich links wähnt, auch rauchen &#8211; aus Solidarität! Es lebe der Klassenkampf!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[= Gestern war's soweit =]]></title>
<link>http://soulkeeper.wordpress.com/2008/07/02/gestern-wars-soweit/</link>
<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:32:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulkeeper</dc:creator>
<guid>http://soulkeeper.wordpress.com/2008/07/02/gestern-wars-soweit/</guid>
<description><![CDATA[Ich war in meiner Lieblingskneipe zugegen und als die Terasse rund um Mitternacht eingeräumt wurde, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ich war in meiner Lieblingskneipe zugegen und als die Terasse rund um Mitternacht eingeräumt wurde, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaputter Heinrich]]></title>
<link>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/03/01/kaputter-heinrich-in-berlin/</link>
<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 12:51:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>vilmoskörte</dc:creator>
<guid>http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/03/01/kaputter-heinrich-in-berlin/</guid>
<description><![CDATA[Der &#8220;Kaputte Heinrich&#8221; ist eine traditionelle Berliner Eckkneipe (seit 1906), die hier t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/03/01/kaputter-heinrich-in-berlin/eckhaus/" rel="attachment wp-att-9934"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2007/03/1347-kaputter-heinrich.jpg" alt="Eckhaus" title="Eckhaus" width="600" height="600" class="alignnone size-full wp-image-9934" /></a></p>
<p>Der &#8220;Kaputte Heinrich&#8221; ist eine traditionelle Berliner Eckkneipe (seit 1906), die hier tatsächlich an der Ecke Perleberger und Rathenower Straße in einem sorgfältig renovierten Altbau untergebracht ist. Was sie vielleicht aus der Masse der Eckkneipen hervorhebt, ist die große Auswahl an Speisen der deutschen Küche, die es neben dem obligatorischen Schultheiss gibt.</p>
<p>Die hölzerne Inneneinrichtung der Kneipe stammt noch aus ihrer Gründungszeit, einschließlich diverser Wein- und Schnapsfässer an der Wand. Hier kehren die Berliner aus dem Kiez ein, jeder kennt jeden und die Atmosphäre ist überaus entspannt und freundlich. Der Wirt Peter kommt ursprünglich aus Aachen und so gibt es hier täglich die aktuelle Aachener Volkszeitung.</p>
<p><a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/03/01/kaputter-heinrich-in-berlin/1348-kaputter-heinrich-5/" rel="attachment wp-att-9935"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2007/03/1348-kaputter-heinrich-5.jpg?w=290" alt="Kaputter Heinrich" title="Kaputter Heinrich" width="290" height="386" class="alignnone size-medium wp-image-9935" /></a>&#160;&#160;<a href="http://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/03/01/kaputter-heinrich-in-berlin/1349-kaputter-heinrich-4/" rel="attachment wp-att-9936"><img src="http://vilmoskoerte.wordpress.com/files/2007/03/1349-kaputter-heinrich-4.jpg?w=290" alt="Kaputter Heinrich" title="Kaputter Heinrich" width="290" height="386" class="alignnone size-medium wp-image-9936" /></a></p>
<p>Ein Schild verkündet, dass hier der Sparverein &#8220;Falscher Fuffziger&#8221; seine regelmäßigen Treffen abhält.  Sparvereine, die sich traditionell in der Stammkneipe treffen, sind wohl auch eher eine aussterbende Tradition. Wöchentlich wird gespart, in die Sparbüchse mit den vielen Schlitzen &#8220;eingeworfen&#8221;, vom Vorstand dann treulich gezählt und zur Bank gebracht. Im Laufe des Jahres können sich daraus beträchtliche Summen bilden. Die Auszahlung der angewachsenen Spareinlagen um die Weihnachtszeit bedeutet für den gesamten Sparverein immer einen willkommenen festlichen Anlass und ein zusätzliches Weihnachtsgeld.</p>
<p>Frühstück gibt es im Kaputten Heinrich bis zum Nachmittag und die Mittagskarte gilt bis 22 Uhr. Auf ihr finden sich solche Klassiker wie Königsberger Klops und Grünkohl mit Knacker und Kassler und eine große Auswahl verschiedener Braten. Die Buletten sind hier hausgemacht und kommen nicht aus dem Vakuumpack aus dem Kühlregal. Und das alles zu sehr annehmbaren Preisen zwischen 6 und 8 Euro für ein Hauptgericht. Und überraschend gut schmecken tut es auch noch. &#8220;Wie bei Muttern&#8221; behaupten sie nicht von sich selbst, ist es aber.</p>
<hr /><span class="adr"><span class="street-address">Rathenower Str. 49</span>, <span class="postal-code">10559</span> <span class="locality">Berlin</span></span><br />
<strong class="tel">030 3944911</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zur gemütlichen Ecke]]></title>
<link>http://exyl.wordpress.com/2008/08/02/zur-gemutlichen-ecke/</link>
<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 09:06:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Chris Kurbjuhn</dc:creator>
<guid>http://exyl.wordpress.com/2008/08/02/zur-gemutlichen-ecke/</guid>
<description><![CDATA[Schon bald drei Jahrzehnte strahlt die Säufer-Sonne von der Ecke Großbeeren- und Wartenburgstraße au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span class="Fontfix">Schon bald drei Jahrzehnte strahlt die Säufer-Sonne von der Ecke Großbeeren- und Wartenburgstraße auf den Eingang der “gemütlichen Ecke” herab. Nuja, was manche Menschen so als gemütlich empfinden. Ordentlich Gummibäume in den Fenstern, innendrin noch die dunkel gebeizten Tische und Stühle, die Fa. Schultheiß vor dreißig Jahren zu Eröffnung hineingestellt hat, ein großer Tresen mit den üblichen, preiswerten Verdächtigen im Regal dahinter. Die Gäste stammen samt und sonders aus den umliegenden Häusern, von weit her ist nur mal Herwig Mitteregger (offenbar unter den Folgen eines schweren Originalitätskrampfs leidend) in die gemütliche Ecke gekommen, um sich interviewen zu lassen (<a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article165805/Ein_Bayer_auf_Safari.html%29">http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article16580…</a>. Der zum Interview gehörende Artikel gilbt in der Kneipe vor sich hin, genau wie die Stammgäste, die jedoch brav auf ihren Stühlen sitzen, ein Bierchen vor sich und die Zigarette in der Hand, statt wie der Artikel in der Schaufensterscheibe zu hängen. Mehr weiß ich über diese Gaststätte nicht zu sagen, denn ich hab die “gemütliche Ecke” noch nie betreten, obwohl ich seit Jahrzehnten nur ein paar Häuser weiter wohne. Da mochte der Durst und das Bedürfnis nach menschlicher Gesellschaft noch so groß sein, da gab es immer Alternativen, in die Stampe mochte ich nie gehen. Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wer außer den Stammgästen und Herwig Mitteregger in diese Kneipe gehen möchte.<br />
Und doch scheinen unglaublich viele Menschen einen Besuch in dieser Kneipe in Erwägung zu ziehen, wenn ich den Leserbriefen in Tagesspiegel, Morgenpost, Kurier und Hauptstadtblog Glauben schenken darf. Denn alle, wirklich alle militanten Nichtraucher würden sofort in die Eckkneipen Berlins strömen, wenn dort das absolute Rauchverbot durchgesetzt würde. Irgendwas begeisterndes muss die “gemütliche Ecke” also haben, dass sie so viele Nichtraucher dermaßen magisch anzieht, dass sie sie unbedingt rauchfrei haben wollen. Was das genau ist, weiß ich leider &#8211; obwohl selber Nichtraucher &#8211; nicht. Deshalb bleibt’s bei einem Punkt.</span></p>
<p class="Fontfix"><span class="Fontfix">Zur gemütlichen Ecke<br />
</span><span class="adr"><span class="street-address">Großbeerenstr.  23</span><br />
<span class="postal-code">10963</span> <span class="locality">Berlin</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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