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	<title>eduard-morike &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/eduard-morike/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eduard-morike"</description>
	<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 13:33:04 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Immlein]]></title>
<link>http://ohmannthomas.wordpress.com/2009/10/28/immlein/</link>
<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 14:34:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>ohmannthomas</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich wurde schief angeschaut als ich lauthals “Der Knabe und das Immlein” in der S-Bahn anstimmte.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich wurde schief angeschaut als ich lauthals “Der Knabe und das Immlein” in der S-Bahn anstimmte. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[das alte wasserschloss]]></title>
<link>http://gedankentheater.wordpress.com/2009/10/20/das-alte-wasserschloss/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:59:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>sunny11178</dc:creator>
<guid>http://gedankentheater.wordpress.com/2009/10/20/das-alte-wasserschloss/</guid>
<description><![CDATA[juwi fragte letztens, ob es nicht ein paar nahaufnahmen von meinem geliebten pürkelgut gibt. ich hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#993366;"><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://juwiswelt.blogspot.com/">juwi </a></span></span>fragte <span style="color:#993366;"><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://gedankentheater.wordpress.com/2009/10/19/schone-momente-herbstwinter-ii/">letztens</a></span></span>, ob es nicht ein paar nahaufnahmen von meinem geliebten pürkelgut gibt. ich habe ein paar fotos rausgesucht, die ich im januar diesen jahres gemacht habe. derzeit ist alles zu sehr verwachsen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2407" title="P1230125" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230125.jpg" alt="P1230125" width="470" height="352" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2408" title="P1230180" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230180.jpg" alt="P1230180" width="470" height="352" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2409" title="P1230184" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230184.jpg" alt="P1230184" width="470" height="352" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2413" title="P1230221" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230221.jpg" alt="P1230221" width="470" height="352" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2414" title="P1230231" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230231.jpg" alt="P1230231" width="470" height="626" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2415" title="P1230236" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230236.jpg" alt="P1230236" width="470" height="352" /></p>
<p>die umliegenden gutsgebäude werden größtenteils noch genutzt und wurden auch teilweise saniert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2410" title="P1230198" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230198.jpg" alt="P1230198" width="470" height="352" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2411" title="P1230205" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p1230205.jpg" alt="P1230205" width="470" height="626" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2416" title="P1230208" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/p12302081.jpg" alt="P1230208" width="470" height="352" /></p>
<p>das pürkelgut wurde 1273 erstmals urkundlich erwähnt.<br />
das wasserschloss ist der  bedeutendste profane barockbau regensburgs. ab 1720 hatte sich der kaufmann jakob pürkel das im 30jährigen krieg stark beschädigte schloss neuhausen von johann michael prunner feudal umgestalten lassen. 1728 wurde es fertiggestellt.<br />
dieses dann pürkelgut genannte schloss kam 1749 an den schwedisch-vorpommerischen gesandten und galt fortan als das „sanssouci der reichstagsgesandten“.<br />
1844 wurde es von den fürsten von thurn und taxis erworben und als jagdschloss genutzt.</p>
<p>während der belagerung regensburgs 1809 kurierte <em>napoleon </em>dort kurzzeitig seine erste und einzige verletzung aus.<br />
im oktober 1850 erholte sich <em>eduard mörike</em> auf schloss pürkelgut  und schwärmte seitenlang von der aussicht:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>&#8220;Diese schön bewachsenen Höhen gehören durch den unbeschreiblich mannigfaltigen Wechsel der Beleuchtung, vornehmlich den tiefblauen Duft der vordersten Partien, zum Lieblichsten, was dieser Aufenthalt darbietet.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-2421" title="puerkelgut" src="http://gedankentheater.wordpress.com/files/2009/10/puerkelgut.jpg" alt="puerkelgut" width="400" height="139" /></em></p>
<p style="padding-left:30px;">hier eine ansicht der südseite aus dem jahr 2004 und der nordseite aus dem jahr 1951 (<a href="http://www.büso-regensburg.de/pages/stadtteil-rundgang.php">quelle</a>)<em><br />
</em></p>
<p>heute verfällt es leider mehr und mehr. 2001 wurde eine notsanierung durchgeführt, um die einsturzgefahr zu bannen und das dach abzudichten.</p>
<p>im innenhof des gutshofes findet im sommer seit 2001 ein mittelalterfest mit sonnwendfeuer statt. in den ersten beiden jahren hieß es, die einnahmen kämen der sanierung zugute. 2001 war das auch so. aber davon hört man mittlerweile leider nichts mehr. und seit der notsanierung ist nichts weiter passiert, trotz aufwändiger machbarkeitsstudie, die 2002 vorgelegt wurde.</p>
<p>alle vorschläge, wie das schloss künftig genutzt werden könnte (z.b. im zusammenhang mit einer in regensburg seit den 70er jahren diskutierten stadthalle), wurden bisher letztlich unbeachtet gelassen.</p>
<p>schade, aber ich gebe die hoffnung nicht auf, dass doch noch jemand ein einsehen hat&#8230;</p>
<p><sup><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_P%C3%BCrkelgut#cite_note-1"></a></sup></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[65. Verschmelzung von Prosa und Poesie]]></title>
<link>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/10/11/65-verschmelzung-von-prosa-und-poesie/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 18:28:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
<guid>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/10/11/65-verschmelzung-von-prosa-und-poesie/</guid>
<description><![CDATA[Wir kennen aus der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts Werke, in die Gedichte eingefügt sind, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir kennen aus der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts Werke, in die Gedichte eingefügt sind, den Wilhelm Meister, oder Werke, die überhaupt nur geschrieben zu sein scheinen, um Gedichte in sie einbetten zu können, wie den Heinrich von Ofterdingen oder den Maler Nolten.</p>
<p>Aber die &#8220;Mätresse&#8221; geht noch einen großen Schritt weiter in der Verschmelzung von Prosa und Poesie: ihre Absicht geht dahin, aus Sprachschutt und Jargon und gehaltloser Schwätzerei, aus dem Unrat sprachlicher Lebenszerbröselung den lebensspendenden Humus der befreitesten und leuchtendsten Poesie zu erschaffen, aus den Rhythmen des Tratsches und der Gewöhnlichkeit unablässig in den warmen Glanz der romantischen Dichtung hinüberzugleiten &#8211; und zwar bruchlos und organisch &#8211; und wer das hört, der müsste das für Schwärmerei halten und glauben, ein solches Vorhaben könne nie und nimmer gelingen, aber es gelingt so mühelos, dass der Wechsel kaum spürbar ist &#8211; wie in der schönsten Sfumatura eines großen Malers weiß man nicht, wo die Prosa aufhört und die Poesie beginnt. Also: keine mehr als wohlfeile Denunziation der Trivialsprache &#8211; selbst da wo ihr Schwachsinn und ihre Peinlichkeit am schmerzhaftesten sind, sondern ihre Wiedererweckung und ihre Tauglichmachung zum Hervorbringen von Schönheiten &#8211; das ist das Programm und das ist es, was verblüffend genug dann auch in der &#8220;Mätresse&#8221; verwirklicht worden ist. / Martin Mosebach, Laudatio auf Eckhard Henscheid anlässlich der Verleihung des Jean-Paul-Preises 2009, <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/487812" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[5. Der Säntis]]></title>
<link>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/10/01/5-der-santis/</link>
<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 14:49:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>lyrikzeitung</dc:creator>
<guid>http://lyrikzeitung.wordpress.com/2009/10/01/5-der-santis/</guid>
<description><![CDATA[Es ist erstaunlich, wie viele Dichter die majestätische Berglandschaft, das Schweizer Felsmassiv „Al]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span id="textzoom">Es ist erstaunlich, wie viele Dichter die majestätische Berglandschaft, das Schweizer Felsmassiv „Alpstein“ und seinen „König“, den Säntis, besungen, gar zum Symbol der Heimatliebe gemacht haben. Eine Anthologie legt davon Zeugnis ab. Gesucht, gefunden und zusammengestellt wurden die vielfältigen poetischen Zeugnisse vom Schweizer Autor, Essayisten, Herausgeber und Rezensenten Rainer Stöckli, der in nächster Nähe dieses Naturphänomens lebt.  &#8230;</span></p>
<p><span id="textzoom"> </span>Der Herausgeber hat sich natürlich nicht auf Schweizer Poeten beschränkt, sondern den Klassikern der Bodenseeliteratur ihren verdienten Platz gegeben – allen voran Annette von Droste-Hülshoff, von der allein fünf Gedichte zu lesen sind, in deren einem es heißt: „O Säntis! Wohl mit Recht trägst du die Krone“. Er nahm Passagen aus Mörikes „Idylle vom Bodensee“ auf und aus Friedrich Hölderlins „Heimkunft“. Von Hermann Hesse lesen wir, als Zwischentext, Zeilen aus einem Reisebericht, von Martin Walser einen Ausschnitt seines Hörspiels „Säntis“. In Johannes R. Bechers „Für diesen Blick“ aus dem Jahr 1945 spüren wir das Heimweh des Emigranten: „ …der Säntis wie ein Felsgewölk, von Schnee/ zart übersilbert – welch ein Heimverlangen“. Und Rainer Maria Rilke sieht „hinter den Uferzielen / …die vielen, vielen / Silberberge “.</p>
<p>Die ironische Schilderung einer Auffahrt zum Säntis von Wolf von Niebelschütz, der Beginn einer elegischen Dichtung von Rudolf Hagelstange leiten über zu gegenwärtigem poetischem Schaffen, zu Autoren wie Peter Hamm, Hans Georg Bulla, Jochen Kelter, Joachim Hoßfeld, Durs Grünbein. In ihren Gedichten wird der Säntis allerdings zumeist nur beiläufig als vorüberhuschendes Gedanken- oder Beobachtungselement erwähnt. / Walter Neumann, <a href="http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/kultur-bodensee/Wie-ein-Felsgewoelk-hellip-;art411638,3962258" target="_blank">Südkurier</a> 1.10.</p>
<p><span id="textzoom"></p>
<p style="padding-left:30px;">Rainer Stöckli (Hg.): Säntis und Alpstein im Gedicht. Eine Anthologie. Edition Isele 2009. 200 Seiten. 16 €, 27,90 SFr. – Das Buch wird an folgenden Orten in der Schweiz vorgestellt: Buchs (1.10.), Schruns (22.10.), St. Gallen (31.10.), Gossau (5.11.), Appenzell (21.11) und Herisau (22.11.).</p>
<p style="padding-left:30px;">
<p style="padding-left:30px;"><span id="textzoom">Beat Brechbühl im Gedicht „Alpstein Säntis so&#38;so“: „Ich werde nie auf dem Säntis, 2505 Meter, gewesen sein“.</span></p>
<p></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[David]]></title>
<link>http://fivebyfivehundred.wordpress.com/2009/09/08/david/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 20:55:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>bpmcgackin</dc:creator>
<guid>http://fivebyfivehundred.wordpress.com/2009/09/08/david/</guid>
<description><![CDATA[Michelangelo slew the pre-Renaissance with a soft, white chunk of rain-battered rock. His sling was ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Michelangelo slew the<br />
pre-Renaissance with a soft,<br />
white chunk of rain-battered rock.<br />
His sling was over two years<br />
long, and with a wind-up thrust<br />
out naked marble, church-bound,<br />
Florentine. Large stone hands, bare<br />
feet upon the ground, well-hung<br />
giant-killer slung over<br />
his shoulder—young man’s weapon;<br />
all paused, awaiting his wars—<br />
Philistines bearing fig leaves,<br />
men and wives yet to conquer—<br />
before he displeased the Lord.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Septemberblüten]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/09/01/septemberbluten/</link>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:29:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2009/09/01/septemberbluten/</guid>
<description><![CDATA[Eine winzige Mirabilis jalapa blüht auf meinem Balkon. Anfang April hatte ich den im letzten Jahr au]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine winzige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunderblume" target="_blank">Mirabilis jalapa</a> blüht auf meinem Balkon. Anfang April hatte ich den im letzten Jahr aus dem Muttergarten genommenen Samen eingetopft und dann gegossen, gewartet und gehofft. Erst Mitte Mai kamen Keimblätter, und dann zierte die Pflanze sich noch recht lange, bis sie eine ernstzunehmende Größe erreichte. Nun zeigt sie neben der Blüte neun Knospen!<br />
Jalapa, die Staunenswerte, öffnet die Blüten erst abends und schließt sie, wenn es ganz hell ist.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/3878898712/" title="Mirabilis Jalapa 1 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2572/3878898712_acf6d7a30b.jpg" width="495" height="500" alt="Mirabilis Jalapa 1" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/3878104671/" title="Mirabilis Jalapa 2 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2459/3878104671_8defcb468b.jpg" width="410" height="500" alt="Mirabilis Jalapa 2" /></a></p>
<p>Am Bahndamm gedeiht eine kleine Kolonie des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Stechapfel" target="_blank">Gemeinen Stechapfels</a>, <em>Datura stramonium</em>, dem <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Hoffmann,+E.+T.+A." target="_blank">E.T.A. Hoffmann</a> unter dem Titel des früheren botanischen Namens <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Hoffmann,+E.+T.+A./Erz%C3%A4hlungen,+M%C3%A4rchen+und+Schriften/Letzte+Erz%C3%A4hlungen/Datura+fastuosa" target="_blank">Datura fastuosa</a> ein schaurig-schönes Denkmal gesetzt hat.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/3878899628/" title="Stechapfel von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2531/3878899628_664d9c0ba6.jpg" width="500" height="427" alt="Stechapfel" /></a></p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunds-Rose" target="_blank">Heckenrose</a> knospt, welkt und fruchtet zugleich.<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/3878899256/" title="Septemberrose 2 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3076/3878899256_f7f46e7111.jpg" width="500" height="379" alt="Septemberrose 2" /></a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/53544379@N00/3878898928/" title="Septemberrose 1 von kalliope_vorleserin bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2438/3878898928_cf5e4c9ac1.jpg" width="500" height="455" alt="Septemberrose 1" /></a></p>
<p>Ich möchte auf keinen Monat des Jahres verzichten. Aber der September ist mir in besonderer Weise lieb.</p>
<blockquote><p><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&#38;autor=M%F6rike,%20%20Eduard&#38;autor_vorname=%20Eduard&#38;autor_nachname=M%F6rike" target="_blank">Eduard Mörike</a><br />
<strong>Septembermorgen</strong></p>
<p>Im Nebel ruhet noch die Welt,<br />
Noch träumen Wald und Wiesen:<br />
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,<br />
Den blauen Himmel unverstellt,<br />
Herbstkräftig die gedämpfte Welt<br />
Im warmen Golde fließen.</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kuliteratur: Das Schlaraffenland_2]]></title>
<link>http://gastrosophie.wordpress.com/2009/05/30/kuliteratur-das-schlaraffenland_2/</link>
<pubDate>Sat, 30 May 2009 11:20:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>bauinformant</dc:creator>
<guid>http://gastrosophie.wordpress.com/2009/05/30/kuliteratur-das-schlaraffenland_2/</guid>
<description><![CDATA[Das lustige Wirtshaus Akademischer Scherz Die Burschen: Man lebet doch wie im Schlaraffenland hier, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Das lustige Wirtshaus Akademischer Scherz Die Burschen: Man lebet doch wie im Schlaraffenland hier, ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gedicht der Woche 16/2009]]></title>
<link>http://rezitante.wordpress.com/2009/04/18/gedicht-der-woche-162009/</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 01:09:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bettina</dc:creator>
<guid>http://rezitante.wordpress.com/2009/04/18/gedicht-der-woche-162009/</guid>
<description><![CDATA[Er ist´s Mörike, Eduard (1804-1875) Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Er ist´s Mörike, Eduard (1804-1875) Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frühling!]]></title>
<link>http://milean.wordpress.com/2009/04/13/fruhling/</link>
<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 22:04:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>milean</dc:creator>
<guid>http://milean.wordpress.com/2009/04/13/fruhling/</guid>
<description><![CDATA[Impressionen von der Mainau im April 2009: Frühling Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;">Impressionen von der Mainau im April 2009:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-181" title="dscn3756" src="http://milean.wordpress.com/files/2009/04/dscn3756.jpg" alt="dscn3756" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;"><strong>Frühling</strong></p>
<p style="text-align:center;">Frühling läßt sein blaues Band</p>
<p style="text-align:center;">Wieder flattern durch die Lüfte</p>
<p style="text-align:center;">Süße, wohlbekannte Düfte</p>
<p style="text-align:center;">Streifen ahnungsvoll das Land</p>
<p style="text-align:center;">Veilchen träumen schon,</p>
<p style="text-align:center;">Wollen balde kommen</p>
<p style="text-align:center;">Horch, von fern ein leiser Harfenton!</p>
<p style="text-align:center;">Frühling, ja du bist&#8217;s!</p>
<p style="text-align:center;">Dich hab ich vernommen!</p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">Eduard Mörike</p>
<p style="text-align:center;">
<p><img class="alignnone size-full wp-image-180" title="dscn3749" src="http://milean.wordpress.com/files/2009/04/dscn3749.jpg" alt="dscn3749" width="500" height="666" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-179" title="dscn3748" src="http://milean.wordpress.com/files/2009/04/dscn3748.jpg" alt="dscn3748" width="500" height="666" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-178" title="dscn3737" src="http://milean.wordpress.com/files/2009/04/dscn3737.jpg" alt="dscn3737" width="500" height="375" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-177" title="dscn3757" src="http://milean.wordpress.com/files/2009/04/dscn3757.jpg" alt="dscn3757" width="500" height="666" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hugo Wolf: Auf ein altes Bild (In an old painting)]]></title>
<link>http://artsongs.wordpress.com/2009/03/22/wolf_auf-ein-altes/</link>
<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:00:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Paul</dc:creator>
<guid>http://artsongs.wordpress.com/2009/03/22/wolf_auf-ein-altes/</guid>
<description><![CDATA[&quot;und dort, im Walde, wonnesam...&quot; This simple song remains one of my favorites. So simple,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 276px"><a href="http://www.flickr.com/photos/wallyg/1699434247/"><img title="by wallyg (under Creative Commons)" src="http://farm3.static.flickr.com/2254/1699434247_baf460491f.jpg" alt="und dort, im Walde, wonnesam..." width="266" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">&#34;und dort, im Walde, wonnesam...&#34;</p></div>
<p>This simple song remains one of my favorites. So simple, so lovely. It moves slowly, at a strolling pace, as if one is walking through an art gallery observing a piece of art. When the viewer realizes that this lovely scene will soon lead to Christ&#8217;s crucifixion on the cross, the pain of the realization stings the soul.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.last.fm/music/Hugo+Wolf/_/No.+23.+Auf+ein+altes+Bild">Audio (Lotte Lehmann) &#8211; last.fm</a></li>
<li><a href="http://artsongcentral.com/2007/wolf-auf-ein-altes-bild/">Score &#8211; artsongcentral.com</a></li>
<li><a href="http://www.recmusic.org/lieder/get_text.html?TextId=11622">Text (Eduard Mörike) &#8211; recmusic.org</a></li>
</ul>
<p>The work may have been inspired by <a href="http://www.aiwaz.net/panopticon/madonna-and-child/gi998c152">Durer&#8217;s <em>Madonna and Child</em></a>, but then again, many artists painted this same scene. In my mind&#8217;s eye, I see a conglomerate of works that I came to love growing up at Omaha&#8217;s Joslyn Art Museum, namely <a href="http://www.joslyn.org/Collection/Search-Detail.aspx?ID=4b01ee05-d274-4405-9eaa-9a9f193185c9">di Credi&#8217;s work</a> and the <a href="http://www.joslyn.org/Collection/Search-Detail.aspx?ID=3ab2112c-1e0a-48c2-918c-73ace21fcefe">Gossaert&#8217;s &#8220;Mother and Child with Saint Agnes.&#8221;</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frühlingserwachen]]></title>
<link>http://riwer.wordpress.com/2009/03/02/fruhlingserwachen/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 16:00:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>riwer</dc:creator>
<guid>http://riwer.wordpress.com/2009/03/02/fruhlingserwachen/</guid>
<description><![CDATA[Endlich scheint es Frühling zu werden. Hoffnung machen die zweistelligen Temperaturwerte am vergange]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Endlich scheint es Frühling zu werden. Hoffnung machen die zweistelligen Temperaturwerte am vergangenen Wochenende. Gerade rechtzeitig zum meteorologischen Frühlingsanfang.<img style="max-width:800px;float:right;margin-top:10px;margin-bottom:10px;margin-left:10px;" src="http://www.riwer.de/wp-content/uploads/2009/03/schneegloeckchen.jpg" alt="" /><br />
Seit Ende November hatte uns der Winter mehr oder weniger fest im Griff. Für die Kölner Bucht war diese lange Zeit mit niedrigen Temperaturen, mit Frost und Schnee eher ungewöhnlich, verglichen mit den letzten Jahren.<br />
Am Sonntag waren nach langer Zeit die Innenstädte wieder stark besucht. Die Lokale hatten außergewöhnlich viel zu tun. Man saß in der Sonne und ließ sich von der Sonne, durch die ab und zu aufreißende Wolkendecke, erwärmen. Was für ein schöner Tag!<br />
Die Winterzeit kann ich nur schwer ertragen. Die langen Nächte und die Kälte machen mich schwermütig, ich werde lustlos und träge. Der aufmerksame Leser meines Blogs wird dies erkannt haben, denn in den letzten Wochen und Monaten tat sich hier nur sehr wenig.<br />
Den gefühlten Frühlingsanfang will ich nun zum Beginn einer neuen Aktivität machen. In der nächsten Zeit werde ich versuchen wieder regelmäßig zu bloggen.</p>
<div style="text-align:center;"><strong>Frühling</strong></p>
<p>Frühling läßt sein blaues Band<br />
Wieder flattern durch die Lüfte<br />
Süße, wohlbekannte Düfte<br />
Streifen ahnungsvoll das Land<br />
Veilchen träumen schon,<br />
Wollen balde kommen<br />
Horch, von fern ein leiser Harfenton!<br />
Frühling, ja du bist&#8217;s!<br />
Dich hab ich vernommen!</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_M%C3%B6rike" target="_blank"><strong>Eduard Mörike</strong></a> (1804-1875)</p>
</div>
<p class="technorati-tags" style="text-align:center;"><a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Fr%C3%BChling">Frühling</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Fr%C3%BChlingsanfang">Frühlingsanfang</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Fr%C3%BChlingserwachen">Frühlingserwachen</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Winterzeit">Winterzeit</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Frost">Frost</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Schnee">Schnee</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/Eduard%20M%C3%B6rike">Eduard Mörike</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Frühling, ach Frühling]]></title>
<link>http://offensichtlich.wordpress.com/2009/02/17/fruhling-ach-fruhling/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:26:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Frau Elise</dc:creator>
<guid>http://offensichtlich.wordpress.com/2009/02/17/fruhling-ach-fruhling/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Septembermorgen, Eduard Mörike]]></title>
<link>http://nadsab.wordpress.com/2008/09/25/septembermorgen-eduard-morike/</link>
<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 17:45:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>nadsab</dc:creator>
<guid>http://nadsab.wordpress.com/2008/09/25/septembermorgen-eduard-morike/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; und noch was Lyrisches zum Herbstanfang hinterher. Das ist ein erster, gestern schnell und s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8230; und noch was Lyrisches zum Herbstanfang hinterher.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qqR4qk5bVlc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/qqR4qk5bVlc&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Das ist ein erster, gestern schnell und spontan entstandener Versuch; möchte das demnächst intensiver machen, auch mit eigenen Texten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[E tutto d'un tratto m'è apparso il ricordo]]></title>
<link>http://lesewanderer.wordpress.com/2008/07/21/e-tutto-dun-tratto-me-apparso-il-ricordo/</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 21:25:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>lesewanderer431</dc:creator>
<guid>http://lesewanderer.wordpress.com/2008/07/21/e-tutto-dun-tratto-me-apparso-il-ricordo/</guid>
<description><![CDATA[Et tout d’un coup le souvenir m’est apparu. Un link a À la recherche du temps perdu di Proust qui? C]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div>
<p><a href="http://www.gutenberg.org/dirs/etext01/swann11h.htm">Et tout d’un coup le souvenir m’est apparu</a>.</p>
<p>Un link a <em>À la recherche du temps perdu</em> di Proust <em>qui</em>? Che abbia sbagliato blog? No, no, nessuno sbaglio. Semplicemente anche a me è apparso d&#8217;un tratto un ricordo, quello di una lettura di un testo che a sua volta richiama alla memoria un episodio legato &#8211; anch&#8217;esso &#8211; ad un ricordo d&#8217;infanzia (nonché ad una reminescenza musicale), che non un biscotto, ma un frutto, un&#8217;arancia amara (<em>Pomeranze</em>) scorta e rubata da un albero di un parco, evoca nell&#8217;austriaco più famoso del mondo, Wolfgang Amadeus Mozart, così come immaginato da Eduard Mörike nella finzione letteraria della sua novella <a href="http://www.passiglieditori.it/mozart-in-viaggio-verso-praga">Mozart in viaggio verso Praga</a> durante una sosta del viaggio che Mozart compie alla volta di Praga per rappresentarvi la prima del Don Giovanni.</p>
<p>Il ricordo di Mozart è quello di un suo soggiorno in Italia, la reminescenza musicale quella della danza di Zerlina in occasione del suo matrimonio con Masetto.</p>
<p>Essendo una novella tedesca della metà del 1800 ambientata nel 1787, ci sono risparmiate le edulcorate, evanescenti e decadenti rimembranze del più tardo fronscese, ma ci viene trasmesso, senza fronzoli ed autocompiacimenti e in un numero più che accettabile di pagine, lo spirito giocoso e (apparentemente) semplice di Mozart.</p>
<p>Ah, dimenticavo: i ricordi. I ricordi, come i sogni, possono svilupparsi in un gioco di specchi infinito, rispetto al quale il singolo gesto di un biscotto inzuppato nel tè si riduce ad anello di una lunga catena che attraversa il tempo e lo spazio senza alcuna logica razionale: il tedesco Mörike che immagina l&#8217;attenzione dell&#8217;austriaco Mozart catturata da un frutto, Mozart che nel frutto ricorda il passato di un soggiorno italiano in cui dei giovani palleggiavano delle arance da una barca all&#8217;altra nel golfo di Napoli ed il futuro della danza di Zerlina in una sua opera ancora da completare e prossima alla sua prima rappresentazione a Praga, io che penso che alla prima del Don Giovanni, tra gli spettatori, c&#8217;era anche quel vero Don Giovanni che era Giacomo Casanova e anche a Mörike che mi fa ricordare il francese Proust, Proust che parte con i suoi, di ricordi, poi un lettore che da qui vola verso altri ricordi, <em>souvenirs</em> o <em>Erinnerungen</em>&#8230;</p>
<p>Ho dimenticato qualcosa in tutta questa serie balzana di ricordi? Ma sì, la musica!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/w0f08L6So28&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/w0f08L6So28&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach einem schönen Tag]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/06/01/nach-einem-schonen-tag/</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 22:39:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/06/01/nach-einem-schonen-tag/</guid>
<description><![CDATA[Ich verrate meinen geneigten Lesern nicht, warum mir gerade dies Gedicht durchs Hirn spukt. Denn gan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich verrate meinen geneigten Lesern nicht, warum mir gerade dies Gedicht durchs Hirn spukt. Denn ganz genau weiß ich es selber nicht, und mit unwissenschaftlicher Gefühlsduselei und Ahndung will ich meinem hochgebildeten Publikum nicht kommen.</p>
<p><a href="http://s276.photobucket.com/albums/kk29/kalliope_vorleserin/?action=view&#38;current=Torpfosten.jpg" target="_blank"><img src="http://i276.photobucket.com/albums/kk29/kalliope_vorleserin/Torpfosten.jpg" border="0" alt="Photobucket"></a></p>
<blockquote><p><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&#38;autorid=418&#38;autor_vorname=+Eduard&#38;autor_nachname=M%F6rike&#38;cHash=b31bbae2c6" target="_blank">Eduard Mörike</a><br />
<strong>Gesang Weyla’s</strong></p>
<p>Du bist Orplid, mein Land!<br />
Das ferne leuchtet;<br />
Vom Meere dampfet dein besonnter Strand<br />
Den Nebel, so der Götter Wange feuchtet.</p>
<p>Uralte Wasser steigen<br />
Verjüngt um deine Hüften, Kind!<br />
Vor deiner Gottheit beugen<br />
Sich Könige, die deine Wärter sind.</p>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dank an die Feuerwehr]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/05/21/dank-an-die-feuerwehr/</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 07:24:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/05/21/dank-an-die-feuerwehr/</guid>
<description><![CDATA[Das Dach der Philharmonie ist zwar stark beschädigt, aber das schöne Gebäude Scharouns kann restauri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das Dach der Philharmonie ist zwar stark beschädigt, aber das schöne Gebäude Scharouns kann  restauriert werden (auch wenn das vermutlich langwierig und bestimmt teuer wird). Ein besonderer Dank geht an die <a href="http://www.berliner-feuerwehr.de/historisches.html" target="_blank">Berliner Feuerwehr</a>, die ihre gute Arbeit seit über 150 Jahren leistet! Und sage jetzt keiner, dafür werden sie ja bezahlt. Man kann diese Arbeit mit Geld nicht aufwiegen!</p>
<p>Statt langen Geschwafels über die <a href="http://www.berliner-philharmoniker.de/" target="_blank">Philharmonie</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Scharoun" target="_blank">Scharoun</a> oder die Ambivalenz des Feuers, hier zwei Gedichte:</p>
<p><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&#38;autor=M%F6rike,%20%20Eduard&#38;autor_vorname=%20Eduard&#38;autor_nachname=M%F6rike" target="_blank">Eduard Mörike</a><br />
<strong>Der Feuerreiter</strong></p>
<p>Sehet ihr am Fensterlein<br />
Dort die rote Muetze wieder?<br />
Nicht geheuer muss es sein,<br />
Denn er geht schon auf und nieder.<br />
Und auf einmal welch Gewuehle<br />
Bei der Bruecke, nach dem Feld!<br />
Horch! das Feuergloecklein gellt:<br />
Hinterm Berg,<br />
Hinterm Berg<br />
Brennt es in der Muehle!</p>
<p>Schaut! da sprengt er wuetend schier<br />
Durch das Tor, der Feuerreiter,<br />
Auf dem rippenduerren Tier,<br />
Als auf einer Feuerleiter!<br />
Querfeldein! Durch Qualm und Schwuele<br />
Rennt er schon, und ist am Ort!<br />
Drueben schallt es fort und fort:<br />
Hinterm Berg,<br />
Hinterm Berg<br />
Brennt es in der Muehle!</p>
<p>Der so oft den roten Hahn<br />
Meilenweit von fern gerochen,<br />
Mit des heilgen Kreuzes Span<br />
Freventlich die Glut besprochen -<br />
Weh! dir grinst vom Dachgestuehle<br />
Dort der Feind im Hoellenschein.<br />
Gnade Gott der Seele dein!<br />
Hinterm Berg,<br />
Hinterm Berg<br />
Ras&#8217;t er in der Muehle!</p>
<p>Keine Stunde hielt es an,<br />
Bis die Muehle borst in Truemmer;<br />
Doch den kecken Reitersmann<br />
Sah man von der Stunde nimmer.<br />
Volk und Wagen im Gewuehle<br />
Kehren heim von all dem Graus;<br />
Auch das Gloecklein klinget aus.<br />
Hinterm Berg,<br />
Hinterm Berg<br />
Brennts! -</p>
<p>Nach der Zeit ein Mueller fand<br />
Ein Gerippe samt der Muetzen<br />
Aufrecht an der Kellerwand<br />
Auf der beinern Maehre sitzen:<br />
Feuerreiter, wie so kuehle<br />
Reitest du in deinem Grab!<br />
Husch! da faellts in Asche ab.<br />
Ruhe wohl,<br />
Ruhe wohl<br />
Drunten in der Muehle!</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&#38;autor=Tieck,%20%20Ludwig&#38;autor_vorname=%20Ludwig&#38;autor_nachname=Tieck" target="_blank">Ludwig Tieck</a><br />
<strong>Lebens-Elemente. 5. Das Feuer</strong></p>
<p>Sey mir gegrüßt,<br />
Wonne des Wiedersehns,<br />
Alte Heimath,<br />
Ewige Kunde des vorigen Bundes.<br />
Strebend,<br />
Kämpfend,<br />
Wild verwirrend<br />
Entspringt aus der Unruh Keim<br />
Der Bann der Ordnung.<br />
Der streitende Kreis ringt in sich selber<br />
Und gährt und ängstet sich in die Ruhe zurück,<br />
Vom eignen Widerwillen festgehalten<br />
In enger Gegenwart:<br />
Da wohnt im Innersten,<br />
In heiligster Einsamkeit verschlossen<br />
Die Erinnrung;<br />
Sie reißt sich los,<br />
Und bricht hindurch<br />
Durch alle Hallen<br />
Und kalten tyrannischen Vorhöfe,<br />
Und schwingt der Freiheit goldnes Panier.<br />
Im Schwinden erblinden die alten Kräfte,<br />
Verbinden, entzünden sich freundliche Mächte,<br />
Und der Vorhang fällt,<br />
Und statt der Leere<br />
Schaut uns das Auge an.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[XVIII]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/03/18/xviii/</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 23:01:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/03/18/xviii/</guid>
<description><![CDATA[Eduard Mörike Charwoche O Woche, Zeugin heiliger Beschwerde! Du stimmst so ernst zu dieser Frühlings]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://www.pylgeralmanak.nl/afbeeldingen/image_phpab5ljd.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.bautz.de/bbkl/m/moerike_e_f.shtml" target="_blank">Eduard Mörike</a><br />
<strong>Charwoche</strong></p>
<p>O Woche, Zeugin heiliger Beschwerde!<br />
Du stimmst so ernst zu dieser Frühlingswonne,<br />
Du breitest im verjüngten Strahl der Sonne<br />
Des Kreuzes Schatten auf die lichte Erde,</p>
<p>Und senkest schweigend deine Flöre nieder:<br />
Der Frühling darf indessen immer keimen,<br />
Das Veilchen duftet unter Blüthenbäumen<br />
Und alle Vöglein singen Jubellieder.</p>
<p>O schweigt, ihr Vöglein auf den grünen Auen!<br />
Es hallen rings die dumpfen Glockenklänge,<br />
Die Engel singen leise Grabgesänge;<br />
O still, ihr Vöglein hoch im Himmelblauen!</p>
<p>Ihr Veilchen, kränzt heut keine Lockenhaare!<br />
Euch pflückt mein frommes Kind zum dunkeln Strauße,<br />
Ihr wandert mit zum Muttergotteshause,<br />
Da sollt ihr welken auf des Herrn Altare.</p>
<p>Ach dort, von Trauermelodien trunken<br />
Und süß betäubt von schweren Weihrauchdüften,<br />
Sucht sie den Bräutigam in Todesgrüften:<br />
Und Lieb&#8217; und Frühling, Alles ist versunken!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Alles Liebe!]]></title>
<link>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/02/14/alles-liebe/</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 10:12:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Claudia</dc:creator>
<guid>http://kalliopevorleserin.wordpress.com/2008/02/14/alles-liebe/</guid>
<description><![CDATA[Eduard Mörike Lose Ware &#8220;Tinte! Tinte, wer braucht? Schön schwarze Tinte verkauf ich!&#8221; R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=19&#38;autor=M%F6rike,%20%20Eduard&#38;autor_vorname=%20Eduard&#38;autor_nachname=M%F6rike" target="_blank">Eduard Mörike</a><br />
<strong>Lose Ware</strong></p>
<p>&#8220;Tinte! Tinte, wer braucht? Schön schwarze Tinte verkauf ich!&#8221;<br />
Rief ein Büblein gar hell Straßen hinauf und hinab.<br />
Lachend traf sein feuriger Blick mich oben im Fenster,<br />
Eh ich michs irgend versah, huscht er ins Zimmer herein.<br />
Knabe, dich rief niemand! &#8211; &#8220;Herr, meine Ware versucht nur!&#8221;<br />
Und sein Fäßchen behend schwang er vom Rücken herum.<br />
Da verschob sich das halbzerissene Jäckchen ein wenig<br />
An der Schulter und hell schimmert ein Flügel hervor.<br />
Ei, laß sehen, mein Sohn, du führst auch Federn im Handel?<br />
Amor, verkleideter Schelm! soll ich dich rupfen sogleich?<br />
Und er lächelt, entlarvt, und legt auf die Lippen den Finger:<br />
&#8220;Stille! sie sind nicht verzollt &#8211; stört die Geschäfte mir nicht!<br />
Gebt das Gefäß, ich füll es umsonst, und bleiben wir Freunde!&#8221;<br />
Dies gesagt und getan, schlüpft er zur Türe hinaus. -<br />
Angeführt hat er mich doch: denn will ich was Nützliches schreiben,<br />
Gleich wird ein Liebesbrief, gleich ein Erotikon draus.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/lb/thumb/c/cd/EROS_Louvre.jpg/310px-EROS_Louvre.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Amor_Victorious.jpg/190px-Amor_Victorious.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph11/heimversuche/12panfloete/amor.jpg" alt="" /></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum zehnten Dezember]]></title>
<link>http://moerikestrasse.wordpress.com/2007/12/12/zum-zehnten-dezember/</link>
<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 07:56:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhgsig</dc:creator>
<guid>http://moerikestrasse.wordpress.com/2007/12/12/zum-zehnten-dezember/</guid>
<description><![CDATA[Hingen denn vor einem Jahre »Sie ist mündig!« Sagt mir, Leute, Wie versteh ich dieses Wort? Ach ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hingen denn vor einem Jahre<br />
»Sie ist mündig!« Sagt mir, Leute,<br />
Wie versteh ich dieses Wort?<br />
Ach ein Kind war sie bis heute,<br />
Bleibt sie das nicht immerfort? Um dies Morgenangesicht<br />
Kindlicher die blonden Haare<br />
Und in goldenerem Licht?</p>
<p>Zögen heut zu diesem Herzen,<br />
Fromm geartet, hold und rein,<br />
Andre Freuden, andre Schmerzen,<br />
Ganz ein neues Wesen ein?</p>
<p>Und zu glänzen allerorten,<br />
Würde sie der großen Welt,<br />
An Gebärde, Sitt und Worten<br />
Ihren Schwestern gleichgestellt?</p>
<p>Nein! ein Engel dieser Erden<br />
Ohne Wandel bleibet sie.<br />
Eine Fürstin kann sie werden,<br />
Eine Dame wird sie nie!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Adventskalender 10. Dezember 2007]]></title>
<link>http://adventskalender2007.wordpress.com/2007/12/09/adventskalender-10-dezember-2007/</link>
<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 23:59:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>francisbacon</dc:creator>
<guid>http://adventskalender2007.wordpress.com/2007/12/09/adventskalender-10-dezember-2007/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp; Eduard Mörike &nbsp; &nbsp; &nbsp; Auf eine Christblume Tochter des Waldes, du Lilienverwandt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="center"><a href="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/adventskalender_10.png" title="adventskalender_10.png"><img src="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/adventskalender_10.png" alt="adventskalender_10.png" /></a></p>
<p align="center">&#160;</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank" title="pixelio"><img src="http://francisbacon.wordpress.com/files/2007/12/pixelio-logo.jpg" alt="pixelio-logo.jpg" /></a></p>
<h2 align="center"><font color="#800080"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_M%C3%B6rike" title="Wikipedia-Artikel Eduard Mörike" target="_blank"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Eduard        Mörike</em></font></a></font></h2>
<p align="center">&#160;</p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center">&#160;</p>
<p align="center">&#160;</p>
<h1 align="center"><font color="#800080" face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><strong><em>Auf eine        Christblume</em></strong></font></h1>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Tochter des        Waldes, du Lilienverwandte,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>so lang von        mir gesucht, unbekannte,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>im fremden        Kirchhof, öd und winterlich,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>zum        erstenmal, o schöne, find ich Dich!</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"> </font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Von welcher        Hand gepflegt du hier erblühtest,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>ich weiß es        nicht, noch wessen Grab du hütest;</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>ist es ein        Jüngling, so geschah ihm Heil,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>ist&#8217;s eine        Jungfrau, lieblich fiel ihr Teil.</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"> </font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Schön bist        du, Kind des Mondes, nicht der Sonne;</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>die wäre        tödlich andrer Blumen Wonne,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>dich nährt,        den keuschen Leib voll Reif und Duft,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>himmlischer        Kälte balsamsüßer Luft.</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"> </font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>In deines        Busens goldner Fülle gründet</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>ein        Wohlgeruch, der sich nur kaum verkündet;</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>so duftete,        berührt von Engelshand,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>der        benedeiten Mutter Brautgewand.</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"> </font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Dich        würden, mahnend an das heilge Leiden,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>fünf        Purpurtropfen schön und einzig kleiden:</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>Doch        kindlich zierst du, um die Weihnachtszeit,</em></font></p>
<p align="center"> <font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica">      </font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><font face="Trebuchet MS, Arial, Helvetica"><em>lichtgrün        mit einem Hauch dein weißes Kleid.</em></font></p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center">&#160;</p>
<p style="word-spacing:0;margin:0 10px;" align="center"><a href="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/christrose.png" title="christrose.png"><img src="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/christrose.png" alt="christrose.png" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank" title="pixelio"><img src="http://francisbacon.wordpress.com/files/2007/12/pixelio-logo.jpg" alt="pixelio-logo.jpg" /></a></p>
<h2 align="left"><font color="#008000"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selma_Lagerl%C3%B6f" title="Wikipedia-Artikel Selma Lagerlöf" target="_blank"><span class="NormaltextKursiv">Selma Lagerlöf</span></a> </font></h2>
<h1><font color="#008000"><span class="Stücke_ohne_Link">Die Legende von der Christrose</span></font><span class="Link_auf_Stücke"> </span></h1>
<p><span class="Link_auf_Stücke"></span></p>
<p align="left"><span class="Link_auf_Stücke">         </span><span class="NormaltextKursiv"></span></p>
<p align="left"> Vor langer Zeit, als noch der Norden im Bann des Heidentumes lag,<br />
und schrittweise nur die neue Lehre durch fromme Priester Bahn sich brach,<br />
da thront auf stolzem Edelsitze, umringt von seinem Hofgesind<br />
éin mächt´ger Fürst, german´schen Stammes, mit Helga, seinem holden Kind.<br />
Verhaßt war ihm der Christenglaube, schwertlosen Mann hielt er nicht wert.<br />
Doch Helga, der die fromme Amme vom Christuskinde hat erzählt,<br />
hat sich den stillen, sanften Jesus zum Herzenskönig auserwählt.<br />
Mit Stürmen geht das Jahr zu Ende. Es türmet sich der Schnee zu Hauf<br />
da sieht das Mädchen am Kamine zum finstern Vater fröhlich auf.<br />
&#8220;Oh Vater, morgen ist Weihnachten,&#8221; sie streicht das blonde Haar zurück<br />
&#8220;Ja, morgen ist das Fest der Freude!&#8221; Ihr Stimmchen bebet schier vor Glück.<br />
&#8220;Schweig´mir mit deinen Ammenmärchen, der weise Gott gefällt mir nicht,<br />
der immer nur von Feindesliebe, von Frieden und Versöhnung spricht.<br />
In meinem Gau gilt noch die Regel: Der starke Herr, der schwache Knecht.<br />
Ein König ohne Schmuck und Waffen, von dem man nichts gewisses weiß,</p>
<p align="left">der steht bei uns nicht hoch im Preis.</p>
<p>Wo ist sein Land? Wo seine Leute? Mit Dornen hat man ihn gekrönt.<br />
Am Schandpfahl mußt´er schmählich enden.&#8221; Klein Helgas Vater grimmig höhnt:<br />
&#8220;Eh`ich dem Christengott mich beugte und unterm Kreuze sollte knie`n,<br />
eh müßten hier vor meinem Auge die Rosen unterm Schnee erblüh`n.&#8221;<br />
Klein Helgas Augen stehn in Tränen, Ihr Herz zuckt bei dem schlimmen Wort.<br />
Es zieht sie aus des Vaters Nähe zum dichtverschneiten Walde fort.<br />
Dort, wo das Reh nur leise schreitet, kniet nieder sie in ihrer Not.<br />
Sie faltet fromm die kleinen Hände und betet zu dem Christengott:</p>
<p>&#8220;Herr Jesus in der Herrlichkeit, dein Reich ist groß, dein Arm reicht weit.<br />
Du hast mit deiner Wundermacht viel größeres dereinst vollbracht.<br />
Erhöre eines Kindes Flehn, laß auch ein Wunder heut`geschehn,<br />
daß Vater deine Allmacht schaut und an dich glaubt und dir vertraut.<br />
Schaff Rosen, Herr, wie er begehrt, daß sich sein Fluch in Segen kehrt.<br />
Ich weiß`, du kannst`s, ich glaube fest, daß du Herr, dein nicht spotten läßt.&#8221;</p>
<p>Getröstet geht das Kind nach Hause. Bald bricht die Heilige Nacht herein.<br />
In weißer Hülle liegt die Erde, vom Himmel flattert Sternenschein.<br />
Da tritt ein Engel in die Kammer, in der das Mädchen friedlich schlief.<br />
Er trug ein Pflänzchen in den Händen und grub es in die Erde tief.<br />
&#8220;Du sollst ein Zeugnis sein des Höchsten, dass fromme Glaube Wunder schafft.</p>
<p>Blüh`denn zum Preis des Jesuskind um Weihnacht stets mit neuer Pracht.&#8221;</p>
<p>Am Morgen, als der Graf erwachte, wollt`er den Augen nimmer traun, denn unter Helgas Fenster waren die schönsten Rosen anzuschaun.</p>
<p>Da schmilzt sein Trotz wie Schnee im Frühling, Anbetend sinkt er in die Knie, und Helga schlingt um ihn die Arme: &#8220;Christrosen, Vater!&#8221;, jubelt sie!</p>
<p><a href="http://www.maerchenblog.de/index.php?use=comment&#38;id=55" title="Podcast" target="_blank"> Die Legende von der Christrose</a></p>
<p><a href="http://www.maerchenblog.de/index.php?use=comment&#38;id=55" title="Podcast" target="_blank">von </a><a href="http://www.maerchenblog.de/index.php?use=comment&#38;id=55" title="Podcast" target="_blank">Selma Lagerlöf</a><a href="http://www.maerchenblog.de/index.php?use=comment&#38;id=55" title="Podcast" target="_blank"><br />
gesprochen von Sylvie Caputo</a></p>
<p style="position:absolute;z-index:100;right:5px;top:-20px;" class="metadata">&#160;</p>
<p style="text-align:right;font-size:80%;"><a href="http://wikimediafoundation.org/wiki/Spenden" class="extiw" title="Spenden"></a></p>
<h1 class="firstHeading"><font color="#008000">Schneerose</font></h1>
<h3>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</h3>
<p><!-- start content --></p>
<table class="taxobox" summary="Taxobox" cellpadding="2" cellspacing="1">
<tr>
<th>Schneerose</th>
</tr>
<tr>
<td>
<p style="text-align:center;">&#160;</p>
<p class="thumb tright">&#160;</p>
<p class="thumbinner" style="width:302px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:2006-12-18Helleborus_niger08.jpg" class="image" title="Schneerose (Helleborus niger)"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b4/2006-12-18Helleborus_niger08.jpg/300px-2006-12-18Helleborus_niger08.jpg" alt="Schneerose (Helleborus niger)" class="thumbimage" border="0" height="261" width="300" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&#160;</p>
<p class="magnify" style="float:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:2006-12-18Helleborus_niger08.jpg" class="internal" title="vergrößern"><img src="http://de.wikipedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" height="11" width="15" /></a></p>
<p>Schneerose (<em>Helleborus niger</em>)</td>
</tr>
<tr>
<th><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Systematik_%28Biologie%29" title="Systematik (Biologie)">Systematik</a></th>
</tr>
<tr>
<td>
<table width="100%">
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ordnung_%28Biologie%29" title="Ordnung (Biologie)">Ordnung</a>:</em></td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hahnenfu%C3%9Fartige" title="Hahnenfußartige">Hahnenfußartige</a> (Ranunculales)</td>
</tr>
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_%28Biologie%29" title="Familie (Biologie)">Familie</a>:</em></td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hahnenfu%C3%9Fgew%C3%A4chse" title="Hahnenfußgewächse">Hahnenfußgewächse</a> (Ranunculaceae)</td>
</tr>
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Familie_%28Biologie%29" title="Familie (Biologie)">Unterfamilie</a>:</em></td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ranunculoideae" title="Ranunculoideae">Ranunculoideae</a></td>
</tr>
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tribus_%28Biologie%29" title="Tribus (Biologie)">Tribus</a>:</em></td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Helleboreae&#38;action=edit" class="new" title="Helleboreae">Helleboreae</a></td>
</tr>
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gattung_%28Biologie%29" title="Gattung (Biologie)">Gattung</a>:</em></td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nieswurz" title="Nieswurz">Nieswurz</a> (<em>Helleborus</em>)</td>
</tr>
<tr>
<td><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Art_%28Biologie%29" title="Art (Biologie)">Art</a>:</em></td>
<td>Schneerose</td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<th><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nomenklatur_%28Biologie%29" title="Nomenklatur (Biologie)">Wissenschaftlicher Name</a></th>
</tr>
<tr>
<td class="taxo-name"><em>Helleborus niger</em></td>
</tr>
<tr>
<td class="Person"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Linn%C3%A9" title="Carl von Linné">L.</a></td>
</tr>
</table>
<p>Die <strong>Schneerose</strong> oder <strong>Christrose</strong> (<em>Helleborus niger</em>) ist eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanze" title="Pflanze">Pflanzen</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Art_%28Biologie%29" title="Art (Biologie)">art</a> der Gattung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nieswurz" title="Nieswurz">Nieswurz</a> (<em>Helleborus</em>) in der Familie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hahnenfu%C3%9Fgew%C3%A4chse" title="Hahnenfußgewächse">Hahnenfußgewächse</a> (Ranunculaceae). Diese Art und ihre Sorten mit den auffallend großen, weißen Blüten ist vor allem durch frühe Blütezeit und auch durch die Verwendung als Garten<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zierpflanze" title="Zierpflanze">zierpflanze</a> bekannt.</p>
<table class="toc" summary="Inhaltsverzeichnis">
<tr>
<td>
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<p><span class="toctoggle">[<a href="toggleToc()" class="internal" id="togglelink">Verbergen</a>]</span></p>
<ul>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Beschreibung"><span class="tocnumber">1</span> <span class="toctext">Beschreibung</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#.C3.96kologie"><span class="tocnumber">2</span> <span class="toctext">Ökologie</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Vorkommen"><span class="tocnumber">3</span> <span class="toctext">Vorkommen</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Systematik"><span class="tocnumber">4</span> <span class="toctext">Systematik</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Giftigkeit"><span class="tocnumber">5</span> <span class="toctext">Giftigkeit</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Naturschutz_und_Gef.C3.A4hrdung"><span class="tocnumber">6</span> <span class="toctext">Naturschutz und Gefährdung</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Namensherkunft"><span class="tocnumber">7</span> <span class="toctext">Namensherkunft</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Menschen_und_die_Schneerose"><span class="tocnumber">8</span> <span class="toctext">Menschen und die Schneerose</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Geschichte"><span class="tocnumber">8.1</span> <span class="toctext">Geschichte</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Verwendung_in_der_Pflanzenheilkunde"><span class="tocnumber">8.2</span> <span class="toctext">Verwendung in der Pflanzenheilkunde</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Aberglauben"><span class="tocnumber">8.3</span> <span class="toctext">Aberglauben</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Verwendung_als_Gartenpflanze"><span class="tocnumber">8.4</span> <span class="toctext">Verwendung als Gartenpflanze</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Sonstiges"><span class="tocnumber">8.5</span> <span class="toctext">Sonstiges</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Quellen_und_Einzelnachweise"><span class="tocnumber">9</span> <span class="toctext">Quellen und Einzelnachweise</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Literatur"><span class="tocnumber">9.1</span> <span class="toctext">Literatur</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#Weblinks"><span class="tocnumber">10</span> <span class="toctext">Weblinks</span></a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>// <a title="Beschreibung" name="Beschreibung" id="Beschreibung"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Beschreibung</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p class="thumb tright">&#160;</p>
<p class="thumbinner" style="width:252px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Illustration_Helleborus_niger0.jpg" class="image" title="Illustration von Helleborus niger in „Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Otto Wilhelm Thomé, Gera (1885)"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b0/Illustration_Helleborus_niger0.jpg/250px-Illustration_Helleborus_niger0.jpg" alt="Illustration von Helleborus niger in „Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz“ von Otto Wilhelm Thomé, Gera (1885)" class="thumbimage" border="0" height="393" width="250" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&#160;</p>
<p class="magnify" style="float:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Illustration_Helleborus_niger0.jpg" class="internal" title="vergrößern"><img src="http://de.wikipedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" height="11" width="15" /></a></p>
<p>Illustration von <em>Helleborus niger</em> in „<em>Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz</em>“ von Otto Wilhelm Thomé, Gera (1885)</p>
<p>Die immergrüne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrj%C3%A4hrige_Pflanze" title="Mehrjährige Pflanze">mehrjährige</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krautige_Pflanze" title="Krautige Pflanze">krautige Pflanze</a> erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 Zentimetern. Der immergrüne <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hemikryptophyt" title="Hemikryptophyt">Hemikryptophyt</a> hat ein schwarzes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhizom" title="Rhizom">Rhizom</a> und schwarze <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurzel_%28Pflanze%29" title="Wurzel (Pflanze)">Wurzeln</a>. Individuen können an geeigneten Plätzen bis zu 25 Jahre alt werden.</p>
<p>Die am Grund lang gestielten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blatt_%28Pflanze%29" title="Blatt (Pflanze)">Laubblätter</a> sind „fußförmig“ in sieben bis neun Abschnitte gegliedert. Die einzelnen Abschnitte sind lanzettlich mit ganzrandigem oder gezähntem Blattrand. Die ledrigen Grundblätter sind tiefgrün. Am Stängel befinden sich ein bis zwei (selten drei) blasse, ovale Hochblätter. Die frostempfindlichen Blätter sind an ihrem natürlichen Standort durch Schnee geschützt.</p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCte" title="Blüte">Blüten</a> sind endständig und stehen einzeln (selten zu zweit oder dritt) am meist unverzweigten Stängel. Die Blüte erreicht einen Durchmesser zwischen 5 und 10 Zentimetern. Die weiße oder rötliche Blütenhülle (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perigon" title="Perigon">Perigon</a>), setzt sich aus fünf eiförmigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kelchblatt" title="Kelchblatt">Kelchblättern</a>, die zu einem kronblattartigen Schauapparat umgestaltet wurden, zusammen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCtenh%C3%BCllbl%C3%A4tter" title="Blütenhüllblätter">Blütenhüllblätter</a> sind während des Abblühens grünlich oder durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane" title="Anthocyane">Anthocyane</a> rötlich überlaufen und bleiben lange erhalten.</p>
<p>Die eigentlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronblatt" title="Kronblatt">Kronblätter</a> sind zu gelben bis gelbgrünen, tütenförmigen (wie die Österreicher sagen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanitzel" title="Stanitzel">stanitzelförmigen</a>) <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nektarbl%C3%A4tter&#38;action=edit" class="new" title="Nektarblätter">Nektarblättern</a> umgebildet. Diese sondern reichlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nektar_%28Botanik%29" title="Nektar (Botanik)">Nektar</a> ab und duften anders sowie intensiver als die Blütenhülle. Die zahlreichen, gelben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staubblatt" title="Staubblatt">Staubblätter</a> sind an der verlängerten Blütenachse spiralig angeordnet.</p>
<p>Hauptblütezeit ist von Februar bis April, kann jedoch je nach Schnee- und Höhenlage auch schon im November beginnen bzw. im Mai enden.</p>
<p class="thumb tright">&#160;</p>
<p class="thumbinner" style="width:202px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:HelleborusNiger_Frucht.jpg" class="image" title="Balgfrüchte der Schneerose. Die umgewandelten Kelchblätter sind bereits „ergrünt“"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/8/86/HelleborusNiger_Frucht.jpg/200px-HelleborusNiger_Frucht.jpg" alt="Balgfrüchte der Schneerose. Die umgewandelten Kelchblätter sind bereits „ergrünt“" class="thumbimage" border="0" height="150" width="200" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&#160;</p>
<p class="magnify" style="float:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:HelleborusNiger_Frucht.jpg" class="internal" title="vergrößern"><img src="http://de.wikipedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" height="11" width="15" /></a></p>
<p>Balgfrüchte der Schneerose. Die umgewandelten Kelchblätter sind bereits „ergrünt“</p>
<p>Aus den drei bis acht nur an der Basis verwachsenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtbl%C3%A4tter" title="Fruchtblätter">Fruchtblätter</a> entwickeln sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balgfrucht" title="Balgfrucht">Balgfrüchte</a> mit zahlreichen Samen. Die Reifezeit der Samen, die einen Ölkörper (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elaiosom" title="Elaiosom">Elaiosom</a>) besitzen, fällt in den Frühsommer. Die Samen werden durch das fettreiche Anhängsel vor allem durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen" title="Ameisen">Ameisen</a> verbreitet. Aber auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnecken" title="Schnecken">Schnecken</a> tragen zur Verbreitung bei.</p>
<p><a title=".C3.96kologie" name=".C3.96kologie"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Ökologie</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dichogamie" title="Dichogamie">vorweibliche</a> (Protogynie) Schalenblume wird vor allen durch Bienen, Hummeln und Falter sowie pollenfressenden Insekten bestäubt. Die duftenden Nektarblätter absorbieren im Gegensatz zu der Blütenhülle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraviolettstrahlung" title="Ultraviolettstrahlung">UV-Licht</a>, wodurch UV-sichtige Insekten, insbesondere Bienen und Hummeln, angelockt werden.</p>
<p>Aufgrund der sehr frühen Blütezeit ist eine Bestäubung durch Insekten nicht immer gesichert. Die Schneerose gleicht diesen Nachteil dadurch aus, dass die Narben sehr lange befruchtbar bleiben und im ungünstigsten Fall auch den eigenen Pollen für eine Selbstbestäubung (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autogamie" title="Autogamie">Autogamie</a>) aufnehmen können.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-0">[1]</a></sup></p>
<p>Da die alten Laubblätter mit dem Aufblühen bereits absterben, bilden nach erfolgreicher Befruchtung die Blütenhüllblätter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chloroplasten" title="Chloroplasten">Chloroplasten</a> aus und übernehmen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese" title="Photosynthese">Photosynthese</a>. Die Photosyntheseleistung kann hierbei ein Drittel<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Hess">[2]</a></sup> der ausgewachsenen Laubblätter betragen und ermöglicht so die Ausbildung der Früchte. Erst nach der Reife der Früchte wachsen neue Laubblätter heran.</p>
<p><a title="Vorkommen" name="Vorkommen" id="Vorkommen"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Vorkommen</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p class="thumb tright">&#160;</p>
<p class="thumbinner" style="width:202px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Helleborus_niger.JPG" class="image" title="Schneerosen am natürlichen Standort."><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/64/Helleborus_niger.JPG/200px-Helleborus_niger.JPG" alt="Schneerosen am natürlichen Standort." class="thumbimage" border="0" height="150" width="200" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&#160;</p>
<p class="magnify" style="float:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Helleborus_niger.JPG" class="internal" title="vergrößern"><img src="http://de.wikipedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" height="11" width="15" /></a></p>
<p>Schneerosen am natürlichen Standort.</p>
<p>Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die östlichen Nord- und Südalpen, westwärts bis nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorarlberg" title="Vorarlberg">Vorarlberg</a>. Weiters ist die Art im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apennin" title="Apennin">Apennin</a> und im nördlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Balkangebirge" title="Balkangebirge">Balkan</a> verbreitet. Sie kommt von der Tallage bis in eine Höhenlage von 1900 Meter<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Finkenzeller">[3]</a></sup> vor. In den Berchtesgadener Alpen steigt die Pflanze bis auf 1560 Meter Seehöhe. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> ist diese Pflanzenart nur in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bayern" title="Bayern">Bayern</a> heimisch, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> häufig außer in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wien" title="Wien">Wien</a> und im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burgenland" title="Burgenland">Burgenland</a>.</p>
<p>Als Standort bevorzugt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kalkstet" title="Kalkstet">kalkstete</a> Pflanzenart buschige Hänge, lichte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buche" title="Buche">Buchen</a>- und Buchen<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mischw%C3%A4lder&#38;action=edit" class="new" title="Mischwälder">mischwälder</a>, aber auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Fichte" title="Gemeine Fichte">Fichtenwälder</a> und im Süden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flaum-Eiche" title="Flaum-Eiche">Flaum-Eichenwälder</a>. Sie kann bis in die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Krummholzzone&#38;action=edit" class="new" title="Krummholzzone">Krummholzzone</a> aufsteigen.</p>
<p>Die Schneerose ist vor allen in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzengesellschaft" title="Pflanzengesellschaft">Pflanzengesellschaft</a> Seggen-Buchenwald (Carici-Fagetum) und anderen Buchenwälder (Fageten) der Ostalpen anzutreffen, weiterhin auch im Verband Schneeheide-Kiefernwälder (Erico-Pinion), wo sie mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeheide" title="Schneeheide">Schneeheide</a> (<em>Erica carnea</em>) vergesellschaftet ist oder in der Ordnung Wärmegebundene Eichenmischwälder (Quercetalia pubescenti-petraeae). <sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Oberdorfer">[4]</a></sup></p>
<p>Diese Pflanzenart und ihre Sorten wird auch häufig kultiviert, verwildert jedoch selten.</p>
<p><a title="Systematik" name="Systematik" id="Systematik"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Systematik</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Die Schneerose tritt in zwei Unterarten auf, die durch Übergänge miteinander verbunden sind<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-ulmer">[5]</a></sup>.</p>
<ul>
<li><em>Helleborus niger</em> subsp. <em>niger</em>: Nominatrasse mit glänzenden, dunkelgrünen Blättern. Die Abschnitte der Blätter sind im vorderen Drittel am breitesten und haben am Blattrand nach vorne gekrümmte Zähne.</li>
<li><em>Helleborus niger</em> subsp. <em>macranthus</em>: Diese Unterart hat matte, bläulichgrüne Blätter. Die Abschnitte der Blätter sind um die Mitte am breitesten und haben am Blattrand feine, seitlich abstehende Zähne. Das sehr kleine Verbreitungsgebiet reicht von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdtirol" title="Südtirol">Südtirol</a> bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanton_Tessin" title="Kanton Tessin">Tessin</a>.</li>
</ul>
<p><a title="Giftigkeit" name="Giftigkeit" id="Giftigkeit"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Giftigkeit</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Die Pflanze ist vor allem durch Inhaltsstoffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saponin" title="Saponin">Saponine</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Protoanemonin" title="Protoanemonin">Protoanemonin</a> stark giftig. In der Gattung <em>Helleborus</em> kommen starke Herzgifte hinzu, Helleborin, und insbesondere das stark herzwirksame Steroidsaponin <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hellebrin&#38;action=edit" class="new" title="Hellebrin">Hellebrin</a>, das ähnlich wie die Herzglykoside der Gattung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fingerhut_%28Pflanze%29" title="Fingerhut (Pflanze)">Fingerhut</a> (<em>Digitalis</em>) verwendet werden kann.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Hess">[2]</a></sup>. Alle Pflanzenteile sind giftig. Die stärkste Helleborin-Konzentration findet sich im Wurzelstock, so dass Vergiftungen durch Schneerosen eher selten beobachtet werden. So heißt es „Heute gehen zuerst die Rinder daran zugrunde“<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Hess">[2]</a></sup></p>
<p>Vergiftungs<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Symptom" title="Symptom">symptome</a> sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertigo" title="Vertigo">Schwindel</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Durchfall" title="Durchfall">Durchfall</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kollaps" title="Kollaps">Kollaps</a><sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Wendelberger">[6]</a></sup>. Sie ähneln denen einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzglykosid" title="Herzglykosid">Herzglykosid</a>-Vergiftung.</p>
<p><a title="Naturschutz_und_Gef.C3.A4hrdung" name="Naturschutz_und_Gef.C3.A4hrdung" id="Naturschutz_und_Gef.C3.A4hrdung"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Naturschutz und Gefährdung</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Die Schneerose ist nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesartenschutzverordnung" title="Bundesartenschutzverordnung">Bundesartenschutzverordnung</a> besonders geschützt und nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Liste_gef%C3%A4hrdeter_Arten" title="Rote Liste gefährdeter Arten">Roten Liste Deutschland</a> als gefährdet (3) eingestuft. Gefährdungsfaktoren sind vor allem Ausgraben und Sammeln der Pflanze.</p>
<p>In Österreich ist sie im Bereich der Westalpen und im Gebiet der böhmischen Masse gefährdet. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ober%C3%B6sterreich" title="Oberösterreich">Oberösterreich</a> gilt die Schneerose nach Oö. NSchG 2001 als teilweise geschützte Pflanze.</p>
<p><a title="Namensherkunft" name="Namensherkunft" id="Namensherkunft"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Namensherkunft</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Latein" title="Latein">lateinische</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epipheton" title="Epipheton">Artepipheton</a> <em>niger</em> bezieht sich auf das schwarze Rhizom dieser Pflanzenart.</p>
<p>Der volkstümliche Name „Schneerose“ bezieht sich auf die extrem frühe Blütezeit, „Christrose“ hingegen auf die Tradition, sie so zu kultivieren, dass sich die Blüten zu Weihnachten entfalten. Auch der Name <strong>Schwarze Nieswurz</strong> ist gebräuchlich und verweist auf die Verwendung als Niespulver wie auch auf das schwarze Rhizom.</p>
<p>In Österreich wird die Schneerose auch als Schneebleamal, Märzenkaibl und Krätzenblum<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Wendelberger">[6]</a></sup> bezeichnet.</p>
<p><a title="Menschen_und_die_Schneerose" name="Menschen_und_die_Schneerose" id="Menschen_und_die_Schneerose"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Menschen und die Schneerose</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p><a title="Geschichte" name="Geschichte" id="Geschichte"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Geschichte</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plautus" title="Plautus">Plautus</a> ist die Bezeichnung <em>elleborum</em>, <em>elleborus</em> (mittellateinisch helle-) gebräuchlich und bezeichnet zwei als Nieswurz gebräuchliche Giftpflanzen: Einerseits den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Germer" title="Weißer Germer">Weißen Germer</a> (<em>Veratrum album</em>) wie auch die Schwarze Nieswurz (<em>Hellborus niger</em>), die jeweils als <em>ellebrus candidus</em> bzw. als <em>elleborus niger</em> bekannt waren. Die Unterscheidung durch das Farbadjektiv wird durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plinius_der_%C3%84ltere" title="Plinius der Ältere">Plinius den Älteren</a> erwähnt. Die Pflanzen wurden vor allem als Mittel gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahnsinn" title="Wahnsinn">Wahnsinn</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epilepsie" title="Epilepsie">Epilepsie</a> geschätzt, da nach der antiken Säftelehre psychische Erkrankungen durch einen Überschuss an schwarzer, bitterer Galle erklärt wurden und Niesen als beste Abhilfe galt.</p>
<p>So sagt bei Plautus (in den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menaechmi" title="Menaechmi">Menaechmi</a> 950) der Arzt: „<em>elleborum potabis faxo aliquos viginti dies</em>“ (du wirst Nieswurz trinken und das 20 Tage). Der Patient antwortet: „<em>neque ego insanio</em>“ (aber ich bin doch nicht verrückt).<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Genaust">[7]</a></sup></p>
<p>Erwähnungen im Umfeld des antiken Griechenlands beziehen sich vermutlich auf die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rundbl%C3%A4ttrige_Nieswurz&#38;action=edit" class="new" title="Rundblättrige Nieswurz">Rundblättrige Nieswurz</a> (<em>Helleborus cyclophyllus</em>), da die Schneerose dort kaum verbreitet ist.</p>
<p><a title="Verwendung_in_der_Pflanzenheilkunde" name="Verwendung_in_der_Pflanzenheilkunde" id="Verwendung_in_der_Pflanzenheilkunde"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Verwendung in der Pflanzenheilkunde</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Die Wurzel war früher als „Radix hellebori nigri“ offizinell. Sie wurde als Herzmittel und harntreibendes Medikament genutzt. Allerdings wiesen bereits im 16. und 17. Jahrhundert Kräuterbücher auf die Giftigkeit sowie auf die Gefahr einer Überdosierung dieser Pflanze hin: Drei Tropfen machen rot, 10 Tropfen machen tot<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Wendelberger">[6]</a></sup>. Durch die Kombination des Hellebrins mit Protoanemonin und Saponinen ist die Pflanze medizinisch nicht nutzbar. Nur isoliertes Hellebrin lässt sich verwenden.</p>
<p>In der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksmedizin" title="Volksmedizin">Volksmedizin</a> findet die Schneerose noch heute als Brech- und Abführmittel sowie gegen Wassersucht und Harnverhalten Verwendung.</p>
<p>Das Pulver der Wurzel wurde früher als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niespulver" title="Niespulver">Niespulver</a> verwendet und war Bestandteil des „Schneeberger Schnupftabaks“.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Duell">[8]</a></sup></p>
<p><a title="Aberglauben" name="Aberglauben" id="Aberglauben"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Aberglauben</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Die Schneerose galt wegen ihrer Blüte zum Christfest als heilig. Man schrieb ihr besondere Kräfte zu, etwa um böse Geister auszutreiben oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pest" title="Pest">Pest</a> zu heilen. Schweinen wurden gegen die Schweinepest Blüten ins Ohr gesteckt.<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Duell">[8]</a></sup></p>
<p><a title="Verwendung_als_Gartenpflanze" name="Verwendung_als_Gartenpflanze" id="Verwendung_als_Gartenpflanze"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Verwendung als Gartenpflanze</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Die Christrose ist aufgrund ihrer frühen Blühzeit und ihrer auffälligen weißen Blüten schon im 16. Jahrhundert in den mitteleuropäischen Gärten zu finden gewesen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Gessner" title="Konrad Gessner">Konrad Gessner</a> beschrieb bereits 1561 eine rosablütige Form. Die frühe Einführung ist auch darauf zurückzuführen, dass diese Pflanze in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenheilkunde" title="Pflanzenheilkunde">Pflanzenheilkunde</a> genutzt wurde. Besonders im 19. Jahrhundert entstanden zunehmend auch Zuchtsorten, die größere Blüten und einen reichlicheren Blütenansatz als die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Art_%28Biologie%29" title="Art (Biologie)">Wildart</a> aufwiesen. Bunte Sorten entstanden durch Einkreuzung der in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkei" title="Türkei">Türkei</a> beheimateten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orientalische_Nieswurz" title="Orientalische Nieswurz">Orientalischen Nieswurz</a>.</p>
<p>Es sind auch Sorten mit gesprenkelten und gepunkteten Blütenblättern bekannt. Eine prächtige Wirkung haben sie in Gruppen, da sich ihr Laub und ihre Blüten dann gut vom winterlichen Garten abheben.</p>
<p><a title="Sonstiges" name="Sonstiges" id="Sonstiges"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Sonstiges</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Durch die ganzjährig verfügbaren grünen Blätter und insbesondere durch ihre feste Konsistenz lassen sich die Blätter gut schneiden. Für Biologiestudenten sind sie daher ein beliebtes Objekt im Mikroskopierkurs<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_note-Duell">[8]</a></sup>.</p>
<p><a title="Quellen_und_Einzelnachweise" name="Quellen_und_Einzelnachweise" id="Quellen_und_Einzelnachweise"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Quellen und Einzelnachweise</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<ol class="references">
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-0">↑</a></strong> Wolfram Buff, Klaus von der Dunk: <em>Giftpflanzen in Natur und Garten</em>, Augsburger Druck und Verlagshaus, Augsburg 1981, S. 49, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3922084117" class="internal">ISBN 3-922084-11-7</a></li>
<li>↑ <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Hess_0">a</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Hess_1">b</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Hess_2">c</a></em></sup> Dieter Heß: <em>Alpenblumen &#8211; Erkennen &#8211; Verstehen &#8211; Schützen</em>, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3800132435" class="internal">ISBN 3-8001-3243-5</a></li>
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Finkenzeller_0">↑</a></strong> Xaver Finkenzeller: <em>Alpenblumen</em>, München 2003, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3576114823" class="internal">ISBN 3-576-11482-3</a></li>
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Oberdorfer_0">↑</a></strong> Erich Oberdorfer: <em>Pflanzensoziologische Exkursionsflora</em>. 8. Auflage, Ulmer, Stuttgart 2001, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3800131315" class="internal">ISBN 3-8001-3131-5</a></li>
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-ulmer_0">↑</a></strong> Muer, Angerer: <em>Alpenpflanzen</em>, Stuttgart 2004, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3800133741" class="internal">ISBN 3-8001-3374-1</a></li>
<li>↑ <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Wendelberger_0">a</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Wendelberger_1">b</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Wendelberger_2">c</a></em></sup> Wendelberger: <em>Alpenpflanzen &#8211; Blumen, Gräser, Zwergsträucher</em>, München 1984, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3763229752" class="internal">ISBN 3-7632-2975-2</a></li>
<li><strong><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Genaust_0">↑</a></strong> Helmut Genaust: <em>Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen</em>. 3. Auflage, Birkhäuser, Basel 1996 (Nachdruck <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3937872167" class="internal">ISBN 3-937872-16-7</a></li>
<li>↑ <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Duell_0">a</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Duell_1">b</a></em></sup> <sup><em><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;printable=yes#_ref-Duell_2">c</a></em></sup> Ruprecht Düll und Herfried Kutzelnigg: <em>Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands.</em> 2005, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3494013977" class="internal">ISBN 3-494-01397-7</a></li>
</ol>
<p><a title="Literatur" name="Literatur" id="Literatur"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Literatur</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<ul>
<li>Heinz-Dieter Krausch; <em>Kaiserkron und Päonien rot&#8230; &#8211; Entdeckung und Einführung unserer Gartenblumen</em>, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg 2003, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3935549237" class="internal">ISBN 3-935549-23-7</a></li>
<li>Fischer, M. A., Adler, W. &#38; Oswald K.: <em>Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, Linz</em>, 2005, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3854741405" class="internal">ISBN 3-85474-140-5</a></li>
</ul>
<p><a title="Weblinks" name="Weblinks" id="Weblinks"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Weblinks</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<table style="background-color:transparent;position:relative;" border="0" cellspacing="1">
<tr valign="middle">
<td>
<p style="position:relative;"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Hauptseite" title="Hauptseite"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4a/Commons-logo.svg/12px-Commons-logo.svg.png" alt="Commons" border="0" height="16" width="12" /></a></p>
</td>
<td align="left"><strong><span class="plainlinks"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Helleborus_niger?uselang=de" class="external text" title="http://commons.wikimedia.org/wiki/Helleborus_niger?uselang=de" rel="nofollow">Commons: Schneerose</a></span></strong> – Bilder, Videos und Audiodateien</td>
</tr>
</table>
<table style="background-color:transparent;position:relative;" border="0" cellspacing="1">
<tr valign="middle">
<td>
<p style="position:relative;"><a href="http://de.wiktionary.org/wiki/"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c3/Wiktfavicon_en.svg/16px-Wiktfavicon_en.svg.png" alt="Wiktionary" border="0" height="16" width="16" /></a></p>
</td>
<td align="left"><strong><a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Christrose" class="extiw" title="Christrose">Wiktionary: Christrose</a></strong> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen</td>
</tr>
</table>
<ul>
<li><a href="http://www.giftpflanzen.com/helleborus_niger.html" class="external text" title="http://www.giftpflanzen.com/helleborus_niger.html" rel="nofollow">Zur Giftigkeit der Christrose</a></li>
<li><span class="plainlinks"><a href="http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&#38;cmd=mapflor&#38;app=distflor&#38;ly=gw&#38;taxnr=2803" class="external text" title="http://www.floraweb.de/MAP/scripts/esrimap.dll?name=florkart&#38;cmd=mapflor&#38;app=distflor&#38;ly=gw&#38;taxnr=2803" rel="nofollow">Verbreitungskarte</a></span> für Deutschland bei <a href="http://www.floraweb.de/" class="external text" title="http://www.floraweb.de" rel="nofollow">Floraweb</a></li>
</ul>
<p><!--  Pre-expand include size: 331164/2048000 bytes Post-expand include size: 12448/2048000 bytes Template argument size: 3249/2048000 bytes #ifexist count: 0/2000 -->  <!-- Saved in parser cache with key dewiki:pcache:idhash:323580-0!1!0!!de!2 and timestamp 20071205111856 --></p>
<p>Von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schneerose">http://de.wikipedia.org/wiki/Schneerose</a>“</p>
<p class="portlet">&#160;</p>
<h5>Andere Sprachen</h5>
<p class="pBody">&#160;</p>
<ul>
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</ul>
<h2> <span class="mw-headline"> Bibliografische Angaben für „<strong>Schneerose</strong>“ </span></h2>
<ul>
<li> Seitentitel: Schneerose</li>
<li> Herausgeber: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.</li>
<li> Autor(en): <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Benutzer" title="Benutzer">Wikipedia-Autoren</a>, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;action=history" class="external text" title="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schneerose&#38;action=history" rel="nofollow">Versionsgeschichte</a></li>
<li> Datum der letzten Bearbeitung: 1. Dezember 2007, 20:02 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koordinierte_Weltzeit" title="Koordinierte Weltzeit">UTC</a></li>
<li> Versions-ID der Seite: 39584159</li>
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<li> Datum des Abrufs: 5. Dezember 2007, 11:43 UTC</li>
</ul>
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<title><![CDATA[Gedicht des Tages]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2007/09/01/moerike-septembermorgen/</link>
<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 05:01:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2007/09/01/moerike-septembermorgen/</guid>
<description><![CDATA[&nbsp; Septembermorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p align="left">&#160;</p>
<p align="left"><strong>Septembermorgen</strong></p>
<p align="left">Im Nebel ruhet noch die Welt,<br />
Noch träumen Wald und Wiesen:<br />
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,<br />
Den blauen Himmel unverstellt,<br />
Herbstkräftig die gedämpfte Welt<br />
In warmem Golde fließen.
</p>
<p align="left"><em><a target="_blank" href="http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&#38;Alias=wzo&#38;lexikon=Auto&#38;letter=A&#38;cob=3961">Eduard Mörike</a> (1804-1875)</em></p>
<p align="left"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2007/08/eduard-moerike-glareanmagazin.jpg" title="eduard-moerike-glareanmagazin.jpg"><img src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2007/08/eduard-moerike-glareanmagazin.jpg" alt="eduard-moerike-glareanmagazin.jpg" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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