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	<title>ekstase &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ekstase/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ekstase"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 03:42:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Oruç Güvenç: «Heilende Musik aus dem Orient»]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/10/14/oruc-guvenc-heilende-musik-aus-dem-orient_aom-tuerkei/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 11:18:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/10/14/oruc-guvenc-heilende-musik-aus-dem-orient_aom-tuerkei/</guid>
<description><![CDATA[. «Harmonisierung von Körper und Geist» Walter Eigenmann . Alternative therapeutische Verfahren wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;">
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">«Harmonisierung von Körper und Geist»</span></h2>
<p style="text-align:center;"><em>Walter Eigenmann</em></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=305743" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-9605" title="Güvenç_AOM_Cover_Südwest Verlag" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/guvenc_aom_cover_sudwest-verlag.jpg" alt="Güvenç_AOM_Cover_Südwest Verlag" width="279" height="414" /></a>Alternative therapeutische Verfahren wie beispielsweise die (bei uns kaum bekannte) sog. «<a href="http://oe1.orf.at/65880.html" target="_blank">Altorientalische Musiktherapie</a>» subsumiert der westliche Rationalist oft, wenn er wohlwollend ist, unter «Ethno», vielleicht auch naserümpfend unter «Esoterik» &#8211; oder überhaupt gleich unter «Scharlatenerie». Wissenschaftlich gestützte Musiktherapie ja &#8211; aber Schamanen-Gesänge, Uighurische Tänze, Wassermurmeln und Trommelrhythmen?<br />
Wenn da bloß nicht die unleugbaren Erfolge der alternativen Heilmethoden wären &#8211; und das Votum zahlreicher, sehr wohl ernst zu nehmender Wissenschaftler wie beispielsweise des Direktors des Instituts für Medizinische Psychologie am Klinikum der Universität Heidelberg. Er schreibt: «In der wissenschaftlich fundierten Heilkunde Mitteleuropas wollen sich die Menschen darauf verlassen können, dass das, was man Therpie nennt, nachweislich wirkt. Man will wissen, bei welchen gesundheitlichen Störungen welche Interventionen die Heilung fördern. Dazu werden eine differenzierte Diagnostik und Versuchspläne gefordert, die es ermöglichen, die spezifischen Wirkungen therapeutischer Interventionen im Vergleich zu unbehandelten Kontrollgruppen herauszufinden. [...] Meiner Meinung nach ist es bei den Bemühungen um medizinische Exaktheit sinnvoll, zwischen eher körperlichen und eher seelischen Wirkungen von Musik zu unterscheiden, auch wenn man das letztlich nicht voneinander trennen kan. Ich werde skeptisch, wenn mir Musik auf Tonträgern angeboten wird, die spezifisch auf Gelenke, Entzündungen, Eingeweide, Geschlechtsteile oder Kopf und Augen wirken soll. [...] Etwas anderes ist das Anliegen der Heilung im seelischen Bereich zu bewerten. Zuversicht, Lebensfreude, Entspannung, das Erleben von Demut oder innerem Frieden gehören in jedem Falle zur Heilung und zur Lebensqualität &#8211; und zwar unabhängig davon, was im Körper krank ist und vielleicht auch krank bleibt.»</p>
<div id="attachment_9617" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/ehepaar_guvenc.jpg"><img class="size-full wp-image-9617" title="Ehepaar_Güvenç" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/ehepaar_guvenc.jpg" alt="Ehepaar_Güvenç" width="350" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Oruç Güvenç mit dem schamanischen Kilkopuz, Andrea-Azize Güvenç mit der altorientalischen Kopuz</p></div>
<p style="text-align:justify;">Diese Sätze von <a href="http://www.rolf-verres.de/wissenschaftler.html" target="_blank">Rolf Verres</a> leiten eine neue AOM-Publikation mit dem Titel «Heilende Musik aus dem Orient» ein. Autor ist der Istanbuler Psychologe, Musiktherapeut und <a href="http://www.gayanshala.sufismus.de/therapie.htm" target="_blank">Sufi</a>-Meister Dr. <a href="http://www.sufiportal.de/text.php?id=80&#38;s=read" target="_blank">Oruç Güvenç</a>, der gemeinsam mit seiner Frau, der deutschen Ergotherapeutin Andrea Güvenç &#8211; sie amtiert im Buch als Autorin wie als Türkisch-Übersetzerin &#8211; einen üppig ausgestatteten Text- und Bildband (mit Compact-Disc) in Sachen <a href="http://www.8ung.at/wachkoma/grundzug.htm" target="_blank">Altorientalische Musiktherapie</a> (AOM) präsentiert.</p>
<p style="text-align:justify;">Die klang-, tanz- und farbbeseelte Wellness-Reise des Ehepaares Güvenç beginnt tief in der Vergangenheit, bei 14&#8242;000 Jahre alten Felszeichnungen im Aserbaidschanischen Gobustan, wo tanzende Figuren auf die uralte Tradition heilender Bewegungsrituale hinweisen. Ein anderer wichtiger «urzeitlicher», noch heute sprudelnder Quell uralter Heilsysteme sind &#8211; nach Autor Güvenç &#8211; die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schamane" target="_blank">Schamanen</a> Zentralasiens, die Baksi: «Bei ihren Ritualen imitieren die Baksi mit der eigenen Stimme oder Instrumenten Tierstimmen und andere Klänge aus der Natur. Zudem ahmen sie die Gebärden, Haltungen und Bewegungen der Tiere nach. Dabei verwenden sie Instrumente wie Trommeln, Kilkopuz, Dombra und andere, die sie aus Naturmaterialien herstellen.»</p>
<div id="attachment_9620" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/kudum_aom_musiktherapie.jpg"><img class="size-full wp-image-9620" title="Kudüm_AOM_Musiktherapie" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/kudum_aom_musiktherapie.jpg" alt="Kudüm_AOM_Musiktherapie" width="250" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Eines der Hauptinstrumente der AOM: Die türkische Kudüm-Trommel</p></div>
<p style="text-align:justify;">Ausgehend von solchen Ur-Heilritualen erarbeitete sich die AOM ihre eigenen, Rhythmus-, Ton- und Bewegungs-gestützten musiktherapeutischen Verfahren. Dabei basiert die Methode von Güvenç und anderen schamanisch orientierten «Heilern» auf einigen zentralen, meistenteils durchaus auch für westliche «Ohren» (mittlerweile) nachvollziehbaren Axiomen. Dazu Güvenç: «Die AOM versteht sich nicht als direkter schamanischer Heilweg, wenngleich Elemente und Ideen aus schamanischen Praktiken Zentralasiens angewendet werden. Beispielsweise: a) Der Glaube, dass sich frühe &#8216;Techniken&#8217; wie Klänge, Melodien, Rhythmen und Improvisationen über Jahrtausende bewährt haben und auch heute noch ihre Wirkung entfalten; b) Die Bewertung des inneren Erlebens, der inneren Erfahrung, als Ergänzung zur äußeren Welt; c) Die Vorstellung, dass es neben den technologischen Fähigkeiten auch ein nicht-technologisches Wissen des menschlichen Geistes gibt; d) Die Annahme, dass der Mensch von den Pflanzen, Steinen und Tieren lernen kann». In solchen spirituellen Ansätzen trifft sich offensichtlich das orientalische Denken mit jenem aus dem fernöstlichen Kulturraum; Die «Reise nach innen» ist grundlegende Voraussetzung beider Konzepte.</p>
<div id="attachment_9624" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_wasser_ritual1.jpg"><img class="size-full wp-image-9624" title="AOM_Wasser_Ritual" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_wasser_ritual1.jpg" alt="AOM_Wasser_Ritual" width="250" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Das Element Wasser: Emotionaler Träger von Spiritualität und Beruhigung, gleichzeitig Reinigungsritual</p></div>
<p style="text-align:justify;">Ein paar Ingredienzien der AOM sind zentral in der musiktherapeutischen Arbeit Güvençs: Der physische und «musikalische» Einsatz des Wassers; der Einbezug der menschlichen Stimme; die uralte Sufi-Instrumentalkultur; der Ausdruckstanz. Der kombinierte Einsatz dieser vier individuell vermittelten und erfahrenen, gezielt unter Begleitung des AOM-Leiters eingesetzten Praktiken kann laut Ehepaar Güvenç durchaus zu Trance und Ekstase führen: «Diese Trancezustände waren den Menschen in der östlichen Kultur durchaus vertraut. Sie waren gelebter Bestandteil der Riten und Rituale im Schamanen- und Sufiturm. [...] Die heutige Wissenschaft sagt, dass Bewusstseinsveränderung und Trance zu den Grundfähigkeiten des Menschen gehören. Die Medizin des Orients kennt ihre heilige und heilende Wirkung schon seit langem. Erst nach und nach erkennt auch die moderne Medizin, wie sie sich diese Mechanismen zunutze machen kann, um Schmerzen zu lindern und Heilungsprozesse zu fördern.»</p>
<div id="attachment_9626" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_tanz.jpg"><img class="size-full wp-image-9626" title="AOM_Tanz" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_tanz.jpg" alt="AOM_Tanz" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Der Körper als Instrument: Aufnahme von einem Sema-Ritual im Jahre 2008. Das Ritual dauerte 40 Tage und Nächte.</p></div>
<p style="text-align:justify;">Mit solchen Erkenntnissen aus der eigenen musiktherapeutischen Arbeit schlägt das Ehepaar Güvenç eine Brücke zur nach wie vor kognitiv dominierten (Apparate-)Medizin des Westens. Ihr Buch wird eingefleischte Rationalisten nicht überzeugen, sondern bestenfalls in der Schublade «Interessant, aber unbewiesen» kontaminiert werden, denn der «Glaubensfaktor» als individuell zu erbringende, betont «imaginitive» Leistung des «Kranken» spielt in der AOM wie in vielen anderen therapeutischen Ansätzen (ganz gleich welcher geographischen Couleur) bekanntlich eine zentrale Rolle. Andererseits ist nicht einzusehen, warum intelligentes Therapieren neben dem ganzen okzidentalen medizinischen «Arsenal» nicht auch (nachweislich erfolgreiche) alternative Praktiken integrieren soll; hier bekäme «Ganzheitlicheit» nochmals einen neuen interessanten Bedeutungsaspekt.</p>
<p style="text-align:justify;">Jenseits aller Theorie bekommt der Leser mit «Heilende Musik aus dem Orient» jedenfalls auch gleich den praktischen Selbstversuch inklusive detaillierte Anleitung mitgeliefert: Der reichhaltig bebilderte, bibliographisch schön gestaltete Band enthält eine 60-minüte Audio-CD der türkischen Gruppe «<a href="http://www.tumata.com/" target="_blank">Tümata</a>» (Abk. = «Türkische Musik in wissenschaftlicher Erforschung und Präsentation») mit einer Auswahl orientalischer Musik, vom schamanischen Tanz bis zu Sufi-Gesängen. Damit gerät des Ehepaars Güvenç&#8217; «Heilende Musik aus dem Orient» zu einer sinn-lichen, seine Thematik sehr attraktiv präsentierenden Reise durch «alle Zeiten und Räume» hin zum «paradiesischen Ursprung der Musik» (Güvenç). Literaturhinweise, Sach- und Namensregister sowie ein Anhang mit Kontaktadressen und Hinweisen zu Institutionen und Ausbildungsmöglichkeiten runden den Band ab. ■</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Andrea und Oruç Güvenç: Heilende Musik aus dem Orient &#8211; Vom traditionellen Wissen der Schamanen und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sufismus" target="_blank">Sufis</a> zur praktischen Anwendung altorientalischer Musiktherapie, mit Audio-CD, 148 Seiten, <a href="http://www.randomhouse.de/suedwest/" target="_blank">Südwest Verlag</a>, ISBN 978-3-517-08535-7</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;"><em>.</em></span></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Leseproben</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_085.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9634" title="AOM_Probeseite_085" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_085.jpg" alt="AOM_Probeseite_085" width="715" height="1001" /></a><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_103.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9635" title="AOM_Probeseite_103" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_103.jpg" alt="AOM_Probeseite_103" width="717" height="1003" /></a><a href="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_129.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-9636" title="AOM_Probeseite_129" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/10/aom_probeseite_129.jpg" alt="AOM_Probeseite_129" width="710" height="993" /></a><br />
</em></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #507]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/10/11/aphorismus-507/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 22:02:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wort zum Sonntag #22 Bekifft ohne Drogen! Und als Paulus die Hände auf sie legte, kam der Heilige Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wort zum Sonntag #22 Bekifft ohne Drogen! Und als Paulus die Hände auf sie legte, kam der Heilige Ge]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[William Blake und Paulo Coelho]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/04/william-blake-und-paulo-coelho/</link>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 04:20:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/10/04/william-blake-und-paulo-coelho/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe gerade die neue TV Hören und Sehen (41/09) durchgeblättert, in der der berühmte brasilianis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich habe gerade die neue <strong>TV Hören und Sehen </strong>(41/09) durchgeblättert, in der der berühmte brasilianische Romancier Paulo Coelho wöchentlich eine Kolumne veröffentlicht. Da ich kein Schöngeist bin, habe ich das nie gelesen. Doch heute blieb ich an der Überschrift hängen: „Die Weisheiten von William Blake“.</p>
<p>William Blake (1757-1827) wird von der Zeitschrift als „Naturmystiker und Dichtermaler“ vorgestellt. Anlaß ist ein Bild des viktorianischen Malers Sir William Blake Richmond (1842-1921), der von seinem Vater nach dessen Freund William Blake benannt worden war. Als eines der „100 Meisterwerke“ der Malerei wird von <strong>TV Hören und Sehen </strong>Richmonds Bild „Venus und Anchises“ vorgestellt:</p>
<p><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/10/richmond.jpg" alt="Richmond" title="Richmond" width="450" height="227" class="aligncenter size-full wp-image-4498" /></p>
<p>Hier sieht man, wie die Liebesgöttin in einen herbstlichen Wald tritt und neues Leben spendet. Sowohl Blake als auch der nach ihm benannte Maler seien im Christentum verankert gewesen, gleichzeitig ginge es ihnen aber „um den Zauber der Natur und um sinnliche Leidenschaft, die nicht im Widerstreit steht zu Gott und den Botschaften der Bibel. Für den Dichter William Blake offenbarte sich Gott sogar erst in der menschlichen Lebensfreude.“</p>
<p>Ähnlich könnte man auch Coehlos Weltsicht betrachten, die von der Vorstellung einer „Weltenseele“ ausgeht. Coehlo stilisiert sich jedenfalls zu einer Art „Willam Blake der Gegenwart“.</p>
<p>Blake war einer der seltsamsten und „fremdesten“ Menschen, die je gelebt haben. Von seinen <a href="http://www.artcyclopedia.com/artists/blake_william.html">Graphiken</a> geht eine bezwingende Kraft aus, der man sich kaum entziehen kann. Seine Gedichte wirken, als wären sie von Wilhelm Reich inspiriert. <em>Gewisserweise ist Blake Teil der Orgonomie.</em></p>
<p>In seiner Einführung in die Orgonometrie <strong>Before the Beginning of Time</strong> meint Jacob Meyerowitz, daß Blake der einzige Künstler gewesen sei, den man mit Fug und Recht als „genitalen Charakter“ beschreiben kann. Dies erkläre, warum uns, die wir gepanzert sind, sein Werk so fremdartig, geradezu „außerirdisch“ erscheine.</p>
<p>Coehlo schreibt, daß Blake von den Intellekuellen seiner Zeit nicht nur seine angebliche „Exzentrik“ und „Naivität“, sondern auch „Mystizismus“ vorgeworfen worden sei. Tatsächlich wirken Blakes Werke auf den ersten Blick „mystisch“ und „verschroben“, doch offensichtlich war das seine einzige Möglichkeit, mit seinem Gefühlsleben umzugehen, das so radikal anders war als das seiner gepanzerten Umgebung.</p>
<p>Tatsächlich ist es manchmal schwer zu sagen, ob man es mit Mystizismus (durch die Panzerung verzerrter Kontakt zum Kern) oder mit einem genuinen Kontakt mit dem bioenergetischen Kern zu tun hat. Das betrifft auch Coelho selbst, über den ich 2003 das folgende geschrieben habe:</p>
<p>Am 15.8.03 berichtete das ZDF-Kulturmagazin <strong>Aspekte </strong>über das diese Woche erscheinende Buch <strong>Elf Minuten</strong> (die durchschnittliche Dauer des Geschlechtsakts) von Paulo Coelho. Es geht ohne „aufklärerischen“ Sozialkitsch um die Geschichte einer jungen Prostituierten, die nach der „Sprache des Körpers“ auch die „Sprache der Seele“ kennenlernt und so erfährt, was Erotik und Liebe wirklich ist.</p>
<p>Doch leider versteigt sich „der weltberühmte katholische Kulturalchimist“ gegenüber <strong>Aspekte</strong>:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Ekstase ist dasselbe wie mystische Ekstase. Wenn man Bücher von Mystikern liest wie der heiligen Theresia von Avila oder dem heiligen Johannes, die zu beschreiben versuchen, was religiöse Ekstase ist, dann liest man: „Ich verliere das Gefühl für diese Welt“ – und dasselbe geschieht beim Sex. Beim Orgasmus, wenn man in Ekstase gerät, verliert man sich, nimmt nichts mehr wahr, findet man aus sich heraus. Und das ist, denke ich, die heilige Erfahrung von Sex.</p></blockquote>
<p>Reich schrieb, „daß das religiöse Empfinden <em>gehemmter </em>Sexualität entspringt, daß in <em>gehemmter </em>Sexualerregung die Quelle der mystischen Erregung zu suchen ist“ (Hervorhebungen hinzugefügt). Und er unterstreicht:</p>
<blockquote><p>Daraus folgt der zwingende Schluß, daß klares sexuelles Bewußtsein und natürliche Ordnung des sexuellen Lebens das Ende des mystischen Empfindens jeder Art sein muß, daß also die natürliche Geschlechtlichkeit der Todfeind der mystischen Religion ist. (<a href="http://www.amazon.de/Die-Massenpsychologie-Faschismus-Wilhelm-Reich/dp/3865390285"><strong>Massenpsychologie des Faschismus</strong></a>, S. 168) </p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Fluch...]]></title>
<link>http://dieuraltemorla.wordpress.com/2009/09/12/der-fluch/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 17:20:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>dieuraltemorla</dc:creator>
<guid>http://dieuraltemorla.wordpress.com/2009/09/12/der-fluch/</guid>
<description><![CDATA[Warum ist es nur so schwierig, jemanden ehrlich seine Liebe zu zeigen? Warum ist es nicht möglich mi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Warum ist es nur so schwierig, jemanden ehrlich seine Liebe zu zeigen?<br />
Warum ist es nicht möglich miteinander zu reden, wenn die Liebe sich in das Gespräch einmischt?<br />
Warum fügt man der Person, die man am meisten auf diesen Erdenball liebt, Schmerzen zu und warum werden wir von dem Menschen am meisten verletzt, der uns doch lieben und halten soll?&#8230;.</p>
<h3>Liebe hat in ihrer Schönheit die schreckliche Angewohnheit, uns in den Wahnsinn zu treiben&#8230;</h3>
<p>Sie läßt uns hellhörig sein, jeder Satz dreht sich dreimal um sich selbst und kommt nie so an, wie er soll.</p>
<p>Wegen ihr sind wir offen, wie rohes Fleisch, jede unvorsichtige Handlung  brennt sich ein wie heißes Öl.</p>
<p>Liebe zeigt uns Dinge, die sonst verborgen sind, dunkle Schatten an jeder Wand&#8230;</p>
<p>Sie läßt uns Abhängigkeit spüren von einem Fremden und wir haben alle gelernt, nicht mit Fremden mitzugehen&#8230;</p>
<p>Liebe ist labil, Stimmungsschwankungen sind ihr Metier.</p>
<p>Sie ist Opportunistin, sie besteht auf ihr Recht, ohne Kompromisse, wer es versucht, sie zu bändigen, ist ihrem Haß vollkommen ausgeliefert.</p>
<p>Liebe ist eitel, sie fordert den vollen Einsatz und totale Selbstaufgabe, Egomanie ist ihr zu wider, denn außer ihr zählt niemand.</p>
<p>Sie duldet keine Vernunft, wehe, wer ihr damit begegnet.</p>
<p>Sie ist ungerecht und undankbar, denn sie fordert alles und gibt nichts&#8230;</p>
<h3>Nichts?&#8230;.</h3>
<h3>Liebe birgt in ihrer ganzen Härte die Hoffnung und Schönheit, die sie uns verspricht, wenn wir ihre Bedingungen erfüllen&#8230;</h3>
<p>Ihren Atem , ihre Melodie in den Worten des Anderen zu hören, so vertraut und warm, das Du begreifst, dass dieser Mensch genau Dein Gegenstück ist.</p>
<p>Liebe und ihre Zärtlichkeit in den Fingerspitzen des Geliebten, die jede Berührung in flüssiges Licht verwandeln, kühl, wohltuend zugleich und kein Zweifel daran besteht, das dieses Licht Deine Narben heilen wird.</p>
<p>Ihr Blick in den Augen des liebenden Menschen tief in die Seele des Anderen und die Berührung tief im Irgendwo, in einer grenzenlosen Weite, die Gewißheit schafft, genau in diesem Moment heil zu sein.</p>
<p>Liebe und ihre Umarmung, die von der Angst befreit, dich zu verlieren in den Armen des Anderen, die Dich weinen läßt, weil Du dich verloren glaubtest und gefunden bist.</p>
<p>Ihr starkes Schreien, mal leidenschaftliches Vibrieren, ihr leises Flüstern, dass Dich zu jeder Zeit an den Anderen erinnert, egal, wo er ist, egal, wie ihr gerade zueinander steht.</p>
<p>Liebe und ihr Verständnis dem Anderen gegenüber, auf das ihr einander seht und wahrnehmt, dass ihr beide die Wahrheit sprecht und versteht, dass die Liebe das einzige Motiv für euer Handeln ist.</p>
<p>Ihre Leidenschaft und Hingabe, die Dich durchfluten, Dich nichts ohne den Gedanken an den anderen tun, Dich Tag und Nacht im Namen des Anderen handeln lassen, weil er auch Du ist.</p>
<p>Liebe und ihr herrlicher Wahn, der Mauern einreißt, den Namen des Anderen in die Nacht hinaus schreit, Dich durch Wind und Regen scheucht, nur um wieder vereint zu sein mit dem Menschen, der Dir Dein Leben ist.</p>
<p>Ihre Fülle, ihre Wärme, ihre Geborgenheit, ihre Ekstase, ihre Sicherheit, ihre Unendlichkeit, ist das Geschenk, dass sie an die Mutigen vergibt, die sie einladen und ihr den Tribut zollen, den sie zum Überleben braucht&#8230;</p>
<h3>Alles und ein bißchen Grenzenlosigkeit mehr&#8230;</h3>
<p>Wahrhaft gesegnet ist der, der dies alles in seinen Armen hält und verflucht derjenige, der es hatte und wieder gehen ließ, weil er der Liebe nicht den nötigen Respekt erwies&#8230;</p>
<p>Seid gewarnt von einer, die der Liebe nicht würdig war&#8230;.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reisebericht Birmingham]]></title>
<link>http://veci99.wordpress.com/2009/08/29/reisebericht-birmingham/</link>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:43:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>veci99</dc:creator>
<guid>http://veci99.wordpress.com/2009/08/29/reisebericht-birmingham/</guid>
<description><![CDATA[Mittwochmorgen, ca. 7:30 Treffpunkt am Flughafen München mit meinen 3 Reisekollegen. Alle noch mit d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style="color:#ff6600;">Mittwochmorgen, ca. 7:30 Treffpunkt am Flughafen München mit meinen 3 Reisekollegen. Alle noch mit deutlichen Abdrücken des Kopfpolsters im Gesicht aber bereits bemerkenswerter Motivationspegel. Eingecheckt, Gepäck aufgegeben, Duty free geplündert, Sitzplatz in einem Restaurant gefunden. 3 Erdinger Weißbier und 1 Bretzen auf nüchternen Mangen sollten für vortreffliche Stimmung sorgen. Einnahme der zuvor voll besetzten Raucherzone durch 4 lautstarke asoziale Wiener Proleten. Das erste highlight die Passkontrolle. Zwei meiner Mitreisenden vertauschten ihre Dokumente und bemerkten diesen Umstand erst, als der zweite beim Durchgehen vom Polizisten mit falschem Vornamen angesprochen wurde. Offenbar sind auch die bayrischen Bullen überarbeitet. Meine Passkontrolle führe dazu, dass ich einen fanatischen Bayern und Red Bull Hasser in Uniform kennen lernte, der RAPID das wünschte was einen Tag später passieren sollte, den Triumph über die Inselaffen. Ein herrliches Erlebnis, das uns noch weiter Motivation einhauchen sollte.</p>
<p>Der Flug gestaltete sich turbulent, ein durchaus bekannter User dieses Forums sollte dafür sorgen, das mit den 4 RAPIDlern im Flieger eine Stewardess völlig ausgelastet wurde. Nachdem der Biervorrat des Flugzeuges vernichtet wurde, und auch das &#8220;catering&#8221; fest in Wiener Hand war, führte der einzigartige Charme des Martin_1 auch noch dazu, das uns der gesamte Lebenslauf des Bordpersonals bekannt wurde. Die lautstark im gesamten Flugzeug verkündete Verbindung aus Speisenwahl und sexueller Ausrichtung (Truthahn= hetero, Käseweckerl = Schwuchtel) führte dazu, dass die Lufthansa auf den Käsesandwichs sitzen blieb und Truthahn rasch &#8220;ausverkauft&#8221; war. Die Tatsache, dass alle Passagiere die alkoholfreie Getränke bestellten, ausgebuht wurden, führte wohl zu massivem Alkoholkonsum beim Piloten, der bei der Landung fast mit den Tragflächen die Landebahn streifte.</p>
<p>Angekommen am Manchester Airport (Flüge nach B&#8217;ham waren bei unserer Buchung schon aus) machte man sich auf die Suche nach einer geeigneten Transportmöglichkeit in die Heimstätte von Aston Villa. Alle Mietwagenbüros wurden aufgesucht, die Zuginformation belagert, der Taxistand heimgesucht. Auf Anhieb entstand eine gewisse Sympathie zu einem Taxilenker der sich als Tony vorstellte und zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass er wenige Stunden später zum Präsidenten der RAPID Sektion Manchester werden würde, und ein wichtiger Bestandteil unserer Eroberung des United Kingdom werden sollte. Langer Rede kurzer Sinn, nach kurzer Preisverhandlung die auf sofortiger, gegenseitiger Sympathie basierte, saß man im Taxi nach Birmingham und ließ sich in die Geheimnisse der Fanszene von Manchester City einweihen, wo der Chauffeur offenbar ein sehr aktives Mitglied ist. Telefonisch organisierte uns der Fahrer ein Hotel, das genau in der Mitte zwischen Stadion und &#8220;offiziellem Hotel&#8221; gelegen war. Nun ja, 1 Stunde und 40 Minuten später bezogen wir unsere Unterkunft im Premier Inn in Birmingham. Die violette Tagesdecke, die über die Betten gespannt war, sucht da Hotelpersonal heute noch,&#8230; (Richie dein Zippo hat nichts damit zu tun,&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hunger, Durst und ein kurzes Telefonat mit bigjohn führten uns dann in das Stadtzentrum. Der Weg sollte uns in ein sensationelles Pub führen, wo wir um 5,99 Pfund einen gemischten Grillteller und unsere erste Pint Bier verabreicht bekamen. Bereits zu diesem Zeitpunkt fiel uns die Freundlichkeit, Offenherzigkeit und die Fussballverücktheit der Eingeborenen auf. Jeder Kontakt mit einem Einwohner Birminghams gereichte der Stadt und dem Land zur allerbesten Werbung. Hier erklärt man dir nicht einfach den Weg, man geht mit dir raus auf die Strasse, zeigt dir den Weg und geht wenn notwendig sogar bis zur nächsten Kreuzung mit. Wann immer man fragte wo wir herkamen, stellten wir die Geographiekenntnisse der Leute auf eine harte Probe. Der englische Name für unser Land darf ja uns gegenüber nicht ausgesprochen werden. Also mussten die Leute die richtige Aussprache von &#8220;Österreich&#8221; lernen, um von uns nicht gelyncht zu werden. Immer wieder unterhaltsam. &#8211; im Mutterland des Fussballs verstand man aber nach kurzer Erklärung immer, dass unser Land und unser Erzfeind im Englischen gleich heißen, und daher Vorsicht geboten ist.</p>
<p>Nach Abschluss der Nahrungsaufnahme ging es dann zum offiziellen Hotel wo man einige Forumsuser traf und mit selbigen (Danke Klubservice!!) den off. Bus zum Abschlusstraining bestieg. Über eine Busfahrt mit bigjohn könnte man ein ganzes Buch schreiben. Jeder der das erlebt hat, weiß wovon ich rede &#8211; wer es nicht weiß, ich plane die Veröffentlichung eines Bestsellers zu diesem Thema,&#8230;</p>
<p>Das Stadion lässt alle Anwesenden vor Neid erblassen. Ein wahres Schmuckkästchen. Die Art und Weise wie man old style und Moderne miteinander kombinieren kann, ohne jemals kitschig zu werden ist beispielhaft. Auch wenn uns die Eingeborenen darauf aufmerksam machen, dass Birmingham FC der Kultverein ist und Aston Villa die Geldschweine sind, so hat sowohl Verein als auch Stadion eine bemerkenswerte Tradition und die Heimstätte der Inselaffen hat definitiv etwas für sich. Alle Tribünen mit 2 Rängen, liebevoll vom Verein mit Schriftzügen in Vereinsfarbe verziert. (man stelle sich vor, dass der Block West von der Stadionverwaltung so gestaltet würde, dass die unterschiedliche Farbe der Sitze den Schriftzug &#8220;Block West&#8221; ergäbe. &#8211; Hammer!)</p>
<p>Das Abschlusstraining verläuft in bester Stimmung, die Spieler haben zwar angestrengt konzentrierte Gesichtsausdrücke, aber man merkt am unterschwellig dreckigen Grinsen permanent, wie sehr ihnen die &#8220;Mission Vernichtung der Inselaffen&#8221; Spaß macht. Hier möchte ich besonders Mario Konrad hervorheben, dessen Dauergrinser selbst am zweiten Rang noch ansteckend wirkte. Es wird konzentriert gearbeitet, aber die gute Laune in der Mannschaft erfüllt uns mit absoluter Zuversicht. Der Glaube an sich selbst, drückt sich hier bereits deutlich aus.</p>
<p>Die Kommentare die von den mitgereisten 2 Tagesflieger Leuten in Richtung Spielfeld und auch sonst wo hin kamen, erspare ich euch, aber es gibt da gewisse unbestätigte Gerüchte, dass die performance des Stefan Maierhofer am nächsten Tag, auf die Konsumation eines Lollys und der damit verbundenen Ereignisse an Bord zu tun haben könnten,&#8230; Der Dialog zwischen Spielern und Fans ist bei RAPID eben ein Erfolgsgeheimnis,&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem Training ging es mit den Bussen wieder zurück Richtung Hotel, und die Übernahme der Reiseleitung durch bigjohn, und das intensive &#8220;coaching&#8221; des Buschauffeurs, der mit Fug und Recht der &#8220;Michael Schumacher der Busfahrer&#8221; genannt werden darf, führten zu tumultartigen Szenen mit überdurchschnittlichem Unterhaltungswert. Die Kommunikation zwischen einem Erzwiener und einem &#8220;island monkey&#8221; beinhaltet den Angriff auf die Lachmuskeln ganz automatisch. Hervorheben möchte ich die Entstehung der Freundschaft zwischen BJ und dem Buschauffeur:</p>
<p>BJ: what is your football team?<br />
ein leicht eingeschüchterter Inselaffe flüstert ganz leise &#8220;Chelsea&#8221;<br />
BJ, der die Antwort zwar verstanden hat, aber sie wohl als zu leise eingestuft hat: what!<br />
der Busfahrer, der zuvor gleichzeitig SMS geschrieben hat, den Sitz von BJ gerichtet hat, und uns mit &#8220;wahnsinniger Geschwindigkeit&#8221; durch die Tücken des Linksverkehrs chauffiert hat, zittert nun am ganzen Körper, wiederholt aber deutlich verständlich &#8220;CHELSEA FC!&#8221; &#8211; noch immer nicht ganz sicher wie sein imposantes Gegenüber reagieren würde,&#8230;<br />
BJ bricht in massive Freudenskundgebungen aus, und versucht den Busfahrer bei Tempo 100 im Ortsgebiet zu umarmen. Dies konnte jedoch mit Verweis auf unser aller Sicherheit gerade noch verhindert werden&#8230;<br />
Die versuchte Mikrofondurchsage des BJ im Bus wird durch immer wieder gleich beim ersten Wort aufkommende Zwischenrufe in Stadionlautstärke unterbrochen. Da war doch irgendwas im off. 2 Tagesflieger wo sich ein gewisser Andy M. zu Wort melden wollte, und immer wieder durch Zwischenrufe unterbrochen wurde,&#8230; jaja, BJ &#8211; das hattest nun davon <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>aus der Konversation zwischen Busfahrer und BJ möchte ich die besten Zitate veröffentlichen:<br />
herst oida, you are all island monkeys!<br />
fucking Insel!<br />
herst, du fohrst auf da foischen Stroßenseitn.<br />
Oida in des Tunnö kum ma ni eine, do homma a Cabrio nochher.<br />
I waß net wos, du rauchst, oba konn I a wos davon hom.<br />
Der Busfohra is leiwand, nüchtern oba voi drauf. Genau wie ich!<br />
Herst du muaßt do obiagn, kennst di net aus?<br />
Der fiührt uns jetzt in die Hittn von villa hardcore und don samma hin.<br />
Herst Bernardo, der is Bum zua, und sitzt auf da foischen Seitn vom Bus.</p>
<p>jeder zweite Satz des Busfahrers war &#8220;fucking bastards&#8221; &#8211; wir sind uns nach wie vor nicht sicher, ob er andere Verkehrsteilnehmer meinte oder uns, aber Leute die mit einem Reisebus mit quietschenden Reifen in einen Innenstadttunnel fahren, dürfen sowieso alles. Schade, dass der nur links fahren kann, weil sonst hätten wir ihn mitgenommen,&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das anschließende Fotoshooting mit dem Busfahrer, deutet aber darauf hin, dass er uns auch mochte,&#8230; <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Abend verlief in netter Atmosphäre und belebte die umliegende Gastronomie, sowie die Hotelbar. Die Tatsache dass, Pubs um 24 Uhr nach wie vor, alle Gäste rausschmeißen führte dazu, dass Martin_1 und ich die ortsansässige afghanische Systemgastronomie hochleben ließen. Ein Chicken Burger von dem man eine Woche hätte essen können, um 2,99 Pfund, wäre eine Grund auszuwandern.</p>
<p>Der wahre Höhepunkt sollte aber noch kommen, denn der Matchtag selbst, stellte alles bisher da gewesene in den Schatten. Unsere kleine Gruppe teilte sich auf. Eine Hälfte fuhr zum Flughafen, die andere ins Stadtzentrum. Nachdem alle Flieger angekommen waren, wurden sämtliche Pubs, Strassen und Plätze im Stadtzentrum von B’ham besetzt und zur grün weißen Zone umgebaut. Was zu jeder Zeit positiv auffiel, war die Art und Weise wie die Einwohner mit uns umgingen. Wenn du beim Derbytreffpunkt am Reumannplatz in die Gesichter der Passanten schaust, siehst du in der Regel nur Angst und Unverständnis. Nicht so, in Birmingham. Grüppchenweise umherspazierende ältere Damen grinsten uns freundlich an, und wenn es zu Gesprächen kam, dann sprachen sie aus englische Fussballverücktheit und wünschten uns, dass wir die bastards von Villa aus dem Bewerb schießen. Die Sympathie und das Verständnis, dass uns allerorts entgegen gebracht wurde, war schon auch mal eine neue, und andere Erfahrung. Man hätte erwartet gehasst zu werden, doch ganz im Gegenteil alle waren fasziniert von diesem mob.</p>
<p>Um die Mittagszeit herum versammelte sich dann der Großteil der mitgereisten Grünen im Stadtzentrum von Birmingham und eine lautstarke Ehrenrunde durch die Stadt zu drehen und allen zu zeigen, wer heute Abend als Sieger vom Platz gehen würde. Schön zu sehen, wie so etwas ganz normal abgehen kann. Keine vermummten Staatshooligans in Rüstungen und mit drohend erhobenem Schlagstock sondern einfach nur ein paar Bobbys, die ebenfalls faszinierte Gesichtsausdrücke an den Tag legten und beeindruckt wirkten, wie friedlich und einfach nur supportgeil der mob von RAPID durch eine Stadt ziehen kann. Die Aufrufe der Vorsänger zu Disziplin und Konzentration auf das Wesentliche erzielte die beste Wirkung. Man hatte das Gefühl, dass sich alle der Aufgabe bewusst waren, und im Dienste und Interesse der Mannschaft und unserer Farben einfach nur alles geben würden.</p>
<p>Der Nachmittag wurde zum kollektiven Vorglühen und Einstimmen genutzt, bis man endlich zum Treffpunkt und Abfahrtsort der bereit gestellten Busse kommen konnte. Selbst bei der Einfahrt ins Stadion, wo man erwartet hätte, endlich mit ausgestrecktem Mittelfinger und sonstigen Hass Gesten begrüßt zu werden, verlief auf die mittlerweile gewohnte Art und Weise. Die Leute grinsten uns freundlich an, winkten und gaben uns das Gefühl von Respekt und Bewunderung. Dies führte dazu dass ein Busmitfahrer die Aussage „herst es Trotteln, wir san de onderen, es miaßts uns auspfeifen und schimpfen, sonst kenn ma uns net aus“ tätigte.</p>
<p>Ein highlight war der Einlass ins Stadion, der durch so kleine Eingänge vor sich ging, dass mancher nur mehr „da quer“ hinein gehen konnte. Als ich kurz vor der Tribüne war hörte ich bereits ein gellendes Pfeifkonzert und dachte, nun würde unsere Mannschaft einlaufen. Als ich wenige Momente später den oberen Rang erreichte, bemerkte ich, dass unser Block die Heimmannschaft „begrüßte“ was den neben mir gehenden Kollegen zu einem „herst, wir ham a Heimspiel in Birmingham“ sagen ließ. Beim Anblick der leeren Ränge gegenüber und neben uns, wurde mir das erste Mal bewusst, dass wir unseren Heimvorteil ganz einfach aus dem Hanappi mitgebracht hatten. Beeindruckend.</p>
<p>Obwohl man die Vorsänger des wichtigen, technischen Hilfsmittels „Megaphon“ beraubt hatte, und andere wichtige Supportmittel verboten waren, war stimmungsmäßig während der gesamten 90+ kein Nachteil zu erkennen. Ganz im Gegenteil. Gut eingeschworen, hoch konzentriert, wusste jeder im Block was zu tun war, und vielleicht war es ganz genau dieser Umstand, der zu einer ekstatischen Leistung, des magischen Blocks führte. Leute, die man noch nie zuvor gesehen hatte, die man auf den ersten Blick als „Sitzplatzschwein“ ausmachen würde, gaben alles und noch mehr. Die Unterschiede der Tribünen verschwammen im gemeinsamen Bestreben eine übermenschliche Supportleistung zu bringen. Mein größter Respekt an alle Beteiligten sei hier nochmals zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>Zum Spiel selbst sei angemerkt, dass man bis auf die ersten Minuten der zweiten Hälfte mit Aston Villa auf Augenhöhe mitspielte, frech und ohne jegliche Angst agierte, und die Zuversicht, die Sensation zu schaffen, unser ständiger Begleiter war. Hervorheben muss man die Herrschaften Soma, Hofmann, Drazan, Jelavic und Payer, die an diesem Tag, wie auch der Rest von Mannschaft und Block zu unsterblichen Helden wurden. Auch die Einwechslung des gewohnt (über)motivierten SM9 trug das Ihre zum Erfolg bei. Das Stellungsspiel und die Sicherheit des Ragnvald Soma verdient eine eigene Erwähnung!</p>
<p>Die Abwehr des ersten Elfmeters führte auf dem oberen Rang zu einem Jubel, der es mit jedem Torjubel hätte aufnehmen können. Als Nikica Jelavic das erlösende Tor erzielte, und die Mannschaft vor dem Block zum Jubeln zusammen kam, sah man auf den Heimtribünen fassungslose Gesichter. Wie sehr das Wechselspiel und die Wechselwirkung zwischen Fans und Mannschaft bei RAPID funktioniert, dürften 22.000 Engländer noch nie zuvor erlebt haben. Sprachlos starrten sie in unsere Richtung und waren fasziniert, wie sehr der 12.te Mann ein Bestandteil des Gesamtkunstwerks RAPID Wien ist. Diesen Eindruck bestätigte man uns in Gesprächen nach dem Spiel. Nachdem unser Folterknecht aus Spanien (Schiedsrichter) sich nach einer für uns stundenlangen Nachspielzeit die Pfeife zum letzten, alles beendenden Pfiff in den Mund steckte, brachen alle Dämme. Wildfremde Leute lagen sich in den Armen, kugelten über Sitze, Stufen und übereinander, schrieen zusammenhangloses Zeug, weinten, lachten, kreischten und erlebten schier unfassbare Emotionen. Gestandene Mannsbilder der Generation 40+ lagen sich weinend in den Armen und erlagen ihren Gefühlen. Es war vollbracht, trotz aller Fassungslosigkeit wurde klar, dass man etwas ganz Großes und Unvergängliches erreicht hatte. Willenlos umherwankende Leiber, ekstatisch verzerrte Gesichter und unverständlich kreischende Menschen fielen übereinander, wohin man auch schaute. Bis lange nach Schlusspfiff hatte die grün weiße Armee gezeigt, dass man die „fucking Insel“ erobert hatte. Sportlich und in allen Herzen. Die Mannschaft, und die an diesem Abend wichtigsten Protagonisten wurden endlos gefeiert, die Ausgelassenheit und Emotionalität der Spieler und Fans kannte keine Grenzen mehr. Vor dem Stadion, lange nach dem Schlusspfiff, wurde jeder bekannte und auch unbekannte Grüne gehalst, abgebusselt und mit dem Wunsch nach einer guten Heimreise verabschiedet.</p>
<p>Nun hieß es zurück in unser Hotel, Sachen packen, die restlichen Alkoholika vernichten und sich abreisefertig zu machen. Eine kleine, bescheidene Feierlichkeit, bei der wir uns alle 4 mit allgemeiner Sprachlosigkeit aber dem Wissen, dass wir bei einem der größten Momente in der RAPID Geschichte dabei waren, verkürzte die Wartezeit. In der Zwischenzeit meldete sich unser Taxifahrer Tony, telefonisch und krächzte ein „fucking villa“ und „welcome to Europa League“ ins Telefon. Als er beim Hotel ankam, fiel auch er uns um den Hals und beglückwünschte uns dazu dass wir die „fucking bastards“ aus dem Bewerb geworfen hatten. Nach etwas mehr als einer Stunde kamen wir in Manchester an und eroberten singend und mit Tränen in den Augen die Abflughalle. Wenige Stunden später erreichten wir München, fielen uns nochmals um den Hals und verabschiedeten uns von einander, in dem Wissen, dass wir bei etwas ganz Besonderem dabei waren.</p>
<p>Danken möchte ich meinen 3 Mitreisenden, allen Bekannten und Unbekannten die wir auf der Insel trafen, der Mannschaft, dem Trainer, dem Klubservice und Andy Marek, sowie sämtlichen Inselaffen, die wir in 2 Tagen kennen lernten. Sie alle waren und sind Bestandteil eines unglaublichen Moments in meinem Leben!</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[9,5 Thesen zur gegenwärtigen (und künftigen) Religiosität]]></title>
<link>http://kraftwort.wordpress.com/2009/07/25/95-thesen-zur-gegenwartigen-und-kunftigen-religiositat/</link>
<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 10:01:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>kraftwort</dc:creator>
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<description><![CDATA[These 1. „Der Mensch ist unheilbar religiös&#8221; (Nikolai Berdjajew) &#8211; und das ist gut so Th]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>These 1. „Der Mensch ist unheilbar religiös&#8221; (Nikolai Berdjajew) &#8211; und das ist gut so</p>
<p>These 2. Entgegen der landläufigen Gegenüberstellung von Religion einerseits und Wissenschaft andererseits ist festzuhalten: Wissenschaft und Glauben haben ihren gemeinsamen Ursprung in der menschlichen Fähigkeit zu staunen, also aus der Selbstverständlichkeit des instinktiven Lebensvollzuges herauszutreten und Fragen zu stellen.</p>
<p>These 3. Das Wort „Religio&#8221; heißt nicht, wie oft behauptet wird, „Rückbindung an Gott&#8221;, sondern „Zurückweichen, Zögern, Schaudern&#8221; und meint das Gefühl, das Menschen z.B. haben, bevor sie eine Schwelle überschreiten oder eine Tür öffnen, wenn sie einen Augenblick innehalten und sich fragen: Was tue ich da eigentlich?</p>
<p>These 4. Religion ist also im Wesenskern eine (prinzipiell positive) Selbst-Distanzierung und Selbst-Infragestellung des Menschen und das Bewusstsein, nicht selbstverständlich, nicht zufällig und nicht aus sich selbst heraus zu existieren.</p>
<p>These 5. Jeder Mensch hat eine angeborene Ahnung des Heiligen und kann Erfahrungen des Heiligen als „Faszinosum et Tremendum&#8221; (das Faszinierende und zugleich Erschreckende) machen</p>
<p>These 6. Wo diese ekstatischen Erfahrungen nicht mehr im Kontext einer Religion (d.h. in einem überindividuellen Deutungszusammenhang) gemacht werden, tritt an die Stelle der religiösen Erfahrung die Suche nach dem „ultimativen Kick&#8221; , die Selbstinszenierung in Kosmetik bzw. in Fitness als Körperkult oder die religiöse Aufladung von Sexualität und Erotik.</p>
<p>These 7. Der „Gotteskomplex&#8221; (Horst-Eberhard Richter), der Allmachtswahn, also die Selbstüberschätzung des neuzeitlichen Menschen ist die Ursache für den Raubbau an der Schöpfung, für die totalitären Ideologien von Nationalsozialismus und Stalinismus und für die unheilvolle Totalökonomisierung aller Lebensbereiche. Deshalb ist das in jüngster Zeit wieder stärkere Bewusstsein für die religiöse Dimension des Menschen ein hoffnungsvolles Zeichen</p>
<p>These 8. Gerade die religiös und weltanschaulich neutrale Demokratie braucht, als Wurzel einer echten Toleranz, die in allen Religionen gelehrte religiöse Tugend der Demut &#8211; d.h. der Bereitschaft zur Selbstbeschränkung und damit der Akzeptanz der in der Demokratie aus gutem Grund essentiellen Begrenzung menschlicher Macht. Zu den Gegenwartsaufgaben der Menschheit gehört es, Mechanismen der Machtbegrenzung auch für den Bereich der Wirtschaft zu organisieren</p>
<p>These 9. Es ist nicht förderlich, Religion um der Exzesse einer religiös begründeten Gewalt oder um des Fundamentalismus willen, prinzipiell misstrauisch zu betrachten. Natürlich sind Gewalt und Terrorismus aufs Schärfste abzulehnen, ob religiös begründet oder nicht, Menschen werden aber nicht deshalb gewalttätig, weil sie religiös sind. Sondern Menschen werden gewalttätig, weil sie (theologisch gesprochen) Sünder sind. Die Überwindung dieser Sünde ist aber gerade nicht möglich ohne Religion. Genauso wie es religiösen Fundamentalismus gibt, gibt es auch einen fundamentalistischen Atheismus. Vielleicht ist die Versuchung des Atheismus, intolerant zu werden, sogar besonders groß, weil er sich gerne (zu Unrecht) für „wissenschaftlich&#8221; hält und als einzige Religion die Tugend der Demut nicht kennt.</p>
<p>These 9 ½: Religion ist keine Sache von gestern, sondern eine Sache von morgen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tot, lebendig und schlicht!]]></title>
<link>http://digimonkaiser.wordpress.com/2009/06/27/tot-lebendig-und-schlicht/</link>
<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 07:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Little Mr. Atreides</dc:creator>
<guid>http://digimonkaiser.wordpress.com/2009/06/27/tot-lebendig-und-schlicht/</guid>
<description><![CDATA[Neues, schlichtes Design. Mir gefällts. Ja. Das tut&#8217;s. Der Tod von Michael Jackson hat mich ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Neues, schlichtes Design. Mir gefällts. Ja. Das tut&#8217;s.</p>
<p>Der Tod von Michael Jackson hat mich gestern zu tiefst belastet. Eigentlich war ich kein richtiger Fan von ihm &#8230; aber er hat hammer Tracks, die eigentlich jeder kennt und mitsingen kann. Tragisch. Schade, dass der Mann in der Ekstase seines Erfolgs keine rücksicht auf seinen Körper genommen hat.</p>
<p>Ruhe in Frieden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[pass auf, kleines auge, was du siehst]]></title>
<link>http://urbancontemplatives.wordpress.com/2009/06/20/pass-auf-kleines-auge-was-du-siehst/</link>
<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 12:50:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>beisasse</dc:creator>
<guid>http://urbancontemplatives.wordpress.com/2009/06/20/pass-auf-kleines-auge-was-du-siehst/</guid>
<description><![CDATA[Die Kapitel 10 und 11 schließen die Besprechung des Umgangs mit Gedanken beim kontemplativen Gebet a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Die Kapitel 10 und 11 schließen die Besprechung des Umgangs mit Gedanken beim kontemplativen Gebet ab, die in Kapitel 8 begonnen hatte. Nachdem der Autor der &#8220;Wolke des Nichtwissens&#8221; oft genug betont hat, dass man selbst solchen Bildern, die an sich gut und geistlichen Inhalt haben, keine Aufmerksamkeit schenken soll, gibt er doch im zehnten Kapitel einen kleinen Einblick in die Dynamik, wie Gedanken entstehen und vor allem wohin sie führen können. So entstehe aus dem Gedanken beispielsweise an einen Menschen, der einem geschadet hat, leidenschaftliche Wut und ein Rachebedürfnis, was zu der Hauptsünde des Zornes führe. Auf ähnliche Weise, zeigt der Autor wie &#8220;Gedankenwege&#8221; jeweils zu einer Hauptsünde führen können. Alle traditionell überlieferten Hauptsünden werden in diesem Kapitel genannt.</p>
<p>Man sollte die Darstellung nun nicht so verstehen, dass man sich damit beschäftigen sollte, bei jedem Gedanken zu überlegen, was für eine Art von Gedanke er sei und wohin er führe. Das kann ja sehr interessant sein. Vielmehr will die Darstellung sagen: &#8220;Pass auf, dass du nicht den ersten Gedankenregungen wenig Bedeutung zumisst und sie tolerierst &#8211; du solltest wissen, wohin sie führen können.&#8221;</p>
<p>NB (1) Es ist auffällig, dass die Beschreibug der Trägheit etwas genauer ausfällt. Es wird gesagt, dass sie nicht nur in einer Schlaffheit oder Unlust zu einer körperlichen oder geistigen Tätigkeit liege. Sie kann auch dadurch entstehen, dass man etwas vor dem inneren Augen hat, das einen völlig befriedige. Man wünsche sich dann nichts anderes mehr, als in steter zufriedener Ruhe an dieses Objekt zu denken. <em>Der Trägheit kann man sich also einerseits von der &#8220;kein Bock&#8221;-Seite so wie auch von der &#8220;Faszinationsseite&#8221; nähern.</em> Eventuell liesse sich unter der Beschreibung der &#8220;Faszination&#8221; oder dem &#8220;Gebanntsein&#8221; durch ein Gedankenobjekt, an dem man Gefallen hat und an dem man hängt, die Warnung heraushören, dass nicht schon ein &#8220;frommes&#8221; Denken an die Gottesmutter oder an das Herz Jesu und dergleichen bereits als ein kontempatives Geschehen auszumachen ist. Bilder, Stimmen, Musik oder Gerüche und dergleichen in Ekstase wahrgenommen sind in Verbindung mit dem Wunsch, nichts anderes mehr haben und brauchen zu wollen, Gedankenpfade zur Trägheit und zum &#8220;geistlichen Tod&#8221;.</p>
<p>NB (2) Die Überschrift bezieht sich auf ein Kinderlied in streng frommen (evangelikalen) Kreisen, in denen eine moralistische Version christlichen Lebens vermittelt wurde. Ich kenne es nur als Zitat (von älteren frommen Menschen, die jetzt fast 60 sind) und habe das Lied selber nie gehört &#8211; klar, wer singt so was heute noch. Die Herausforderung besteht im kontemplativen Niemandsland darin, dass das &#8220;Wegschauen von allem, was nicht Gott ist&#8221; nicht aus einer moralistisch zwanghaften Abwertung der Dinge des Lebens geschieht.</p>
<p>[Notizen zur "Wolke des Nichtwissens", Kapitel 10 und 11]</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Faktisk gler eg meg litt til eksamen.]]></title>
<link>http://geirk.wordpress.com/2009/05/14/faktisk-gler-eg-meg-litt-til-eksamen/</link>
<pubDate>Thu, 14 May 2009 17:59:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Geir</dc:creator>
<guid>http://geirk.wordpress.com/2009/05/14/faktisk-gler-eg-meg-litt-til-eksamen/</guid>
<description><![CDATA[Ahh, eg gløymte det nesten heilt av! I dag fekk me vite kva me ska ha (skriftlig) eksamen i. Og eg f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ahh, eg gløymte det nesten heilt av! I dag fekk me vite kva me ska ha (skriftlig) eksamen i. Og eg f]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nachdenken über "Die Einladung"]]></title>
<link>http://goldenesonne.wordpress.com/2009/04/03/nachdenken-uber-die-einladung/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 12:40:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sunny</dc:creator>
<guid>http://goldenesonne.wordpress.com/2009/04/03/nachdenken-uber-die-einladung/</guid>
<description><![CDATA[@&#8212;&#8211;&gt;&#8212;&#8211; In Elisabeth Ornauer&#8217;s @&#8212;&#8211;&gt;&#8212;&#8211; Tri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>@&#8212;&#8211;&#62;&#8212;&#8211; In Elisabeth Ornauer&#8217;s<br />
@&#8212;&#8211;&#62;&#8212;&#8211; <a href="http://trinergy3.wordpress.com" target="_blank">Trinergy Lebensfreude-Blog</a><br />
@&#8212;&#8211;&#62;&#8212;&#8211; gibt es einen besonderen Text zu lesen&#8230;</p>
<p>~*~ .<a href="http://trinergy3.wordpress.com/2009/04/02/die-einladung/" target="_blank"> D I E . E I N L A D U N G </a>. ~*~</p>
<p><img src="http://goldenesonne.wordpress.com/files/2009/04/schmett004.jpg" alt="Schmetterling" title="schmett004" width="220" height="220" class="size-full wp-image-1002" /></p>
<p>Ich hab den Text mehrmals gelesen&#8230;<br />
er hat mich einfach nicht losgelassen&#8230;<br />
zuerst Unverständnis, dann Grübeln, dann Verzweiflung, dann noch mehr Grübeln.<br />
Und jetzt bin ich fertig und hab meine&#8230;</p>
<p><strong>Antworten auf die Fragen</strong></p>
<p><em>Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung<br />
deines Herzenswunsches zu träumen wagst.</em><br />
1. Nach einer Familien-Zusammenführung (siehe &#8220;<a href="http://suchekuehhas.schatzkammer.ws" target="_blank">Suche Kühhas</a>&#8220;).<br />
2. JA! Ich träume sogar sehr oft davon.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen<br />
auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem<br />
Abenteuer des Lebens.</em><br />
Vorerst nur begrenzt, aber meine Risiko-Bereitschaft steigt.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und<br />
ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder ob du<br />
dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen zu schützen.</em><br />
1. Ich fange gerade damit an&#8230; Eins nach dem Anderen.<br />
2. Zum Teil, es gibt schon Dinge, vor denen ich mich verschließe.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du Schmerz &#8211; meinen oder deinen eigenen &#8211; ertragen kannst,<br />
ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.</em><br />
Ja, ich denke schon.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du Freude &#8211; meine oder deine eigene &#8211; aushalten, dich<br />
hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase<br />
erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren oder<br />
an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.</em><br />
JA! Definitiv. (siehe <a href="http://goldenesonne.wordpress.com/2009/02/19/ein-schoener-tag/">hier</a> und <a href="http://goldenesonne.wordpress.com/2009/02/20/gluecksgefuehle/">hier</a> und auch <a href="http://goldenesonne.wordpress.com/2009/03/06/liebeserklaerung-dankbarkeitsbezeugung/">hier</a>).</p>
<p><!--more--></p>
<p><em>Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben;<br />
ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten;<br />
ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.</em><br />
1. Das ist für mich noch schwer, aber es wird besser.<br />
2. Ich denke schon.<br />
3. Ja (es gab da schonmal eine Situation, in der ich mich zwischen Treue und Vertrauenswürdigkeit entscheiden musste. Ich denke, ich habe mich richtig entschieden, ich war treulos, aber blieb vertrauenswürdig).</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst, selbst wenn<br />
sie nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du<br />
die Kraft zum Leben schöpfst.</em><br />
1. Ja, inzwischen weiß ich, dass alles gut ist, wie es ist, auch wenn es mal nicht so scheint, im Nachhein betrachtet war alles, was passiert ist gut für mich. Das ist ja das Schöne am Leben, Nichts geschieht ohne Grund, Nichts ist sinnlos.<br />
2. Ja, ich denke schon.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst &#8211; meiner oder deiner eigenen -<br />
und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmonds ein<br />
uneingeschränktes “JA!” zurufst.</em><br />
1. Nicht so gut, aber ich arbeite daran.<br />
2. Wenn das heißen soll, dass ich dem Leben ein lautes &#8220;Ja&#8221; zurufe, auch wenn nicht alles glatt läuft und es seine Höhen und Tiefen hat, Tiefen wie Mondkrater -&#62; dann JA (aber ich persönlich schmettere diesen Beweis meiner lebenbejaenden Einstellung lieber der Quelle des Lichts, der Sonne entgegen).</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht zermürbt und<br />
müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um das Notwendige zu tun, damit<br />
deine Kinder versorgt sind.</em><br />
Ich habe keine Kinder. Und meine Bereitschaft nach einer schlechten Nacht irgendetwas zu tun, ist sehr gering (Notfälle bei mir lieben Menschen ausgeschlossen).</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.</em><br />
Was ist das Feuer?<br />
a) normales Feuer -&#62; ich würde aus Angst fliehen.<br />
b) Feuer im Sinne von brennendem Schmerz -&#62; ich würde ausharren.<br />
c) irgendeine andere Bedeutung -&#62; keine Ahnung.</p>
<p><em>Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.</em><br />
Wenn das die Frage nach dem ist, was mir Halt gibt, wenn sonst nichts mehr übrig ist<br />
-&#62; dann ich selbst und die Freundschaft zu G.K.<br />
- ICH mit dem Wissen, dass ich ein Stehauf-Weibchen bin.<br />
- G.K., mein Kumpel an meiner Seite, weil er mich nie im Stich lässt, auch wenn der Hut brennt.<br />
Ich hab schon solche Situationen erlebt, in denen ich nichts mehr hatte, als mich selbst, mein Vertrauen in meine Stehauf-Kraft und die dicke Freundschaft zu G.K.</p>
<p><em>Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du den, der dir in solch<br />
einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet, wirklich magst.</em><br />
1. Ja, ich kann mit mir allein sein.<br />
2. Ja, ich mag ihn, meinen Kumpel G.K. (wir stehen uns zwar manchmal durch unsere <a href="http://goldenesonne.wordpress.com/2009/02/22/spiegel-freundschaft/">Spiegel-Freundschaft</a> selbst im Weg, aber wenn da nichts wäre, was uns verbindet, was uns zusammen hält, wenn es keine Sympathie oder mehr gäbe, dann wären wir wahrscheinlich schon längst keine Freunde mehr, dann wären wir schon längst getrennt).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liebe ]]></title>
<link>http://burcado.wordpress.com/2009/04/02/liebe/</link>
<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 12:11:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Burkhardt  Nowak</dc:creator>
<guid>http://burcado.wordpress.com/2009/04/02/liebe/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Liebe kennt keinen Sinn,&#8221; sagte mir Athiti. Ich verstand ihn nicht. Wie sollte ich ihn ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>&#8220;Liebe kennt keinen Sinn,&#8221;</em> sagte mir Athiti.</p>
<p>Ich verstand ihn nicht. Wie sollte ich ihn verstehen, weil ich gerade Sinn entdeckt hatte, Sinn schön fand und nichts von Un-Zen, Unsinn, Kein-Sinn verstehen wollte. Das war 1997.</p>
<p>Heute hatte ich einen Bliss. <em>&#8220;Liebe kennt keinen Sinn,&#8221;</em> flüsterte mir eine Stimme ins Ohr.</p>
<p>Der <em><a href="http://www.engelhaftes.de">Engel der Freude</a></em> liess mich diesen wunderbaren Satz hören. Wie gut, dass mein Freund mir die Affirmation geschenkt hat.</p>
<p><em>&#8220;Heute,&#8221;</em> sagte mir Gabriele-Dianas Engel bei der <a href="http://sichtweise-verlag.de/shop/bode-engel-kartenspiel.html">Morgenmeditation</a>, <em>&#8220;achte auf die kleinen Dinge, die Freude bereiten.&#8221;</em></p>
<p>Die Empfehlung begleitet mich, inszeniert kleine Täler und kleine Hügel der Freude, Bäche der Freundschaft und Zeilen des Teilens, des Mitteilens. Am Ende des Tages werde ich trunken sein vor Freude.</p>
<p>Athiti ist im Herbst ein Engel geworden, und ich wünsche mir, dass er hört, wie ich <em>&#8220;Danke&#8221;</em> sage. Nicht nur Engel lieben es, wenn wir miteinander reden.</p>
<p>Love</p>
<p><em>Burcado Ajad </em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nirwana Tantra Feedback, Düsseldorf, Köln]]></title>
<link>http://spezialtantra.wordpress.de/2009/03/20/nirwana-tantra-feedback-dusseldorf-koln/</link>
<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 06:31:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>nirwanatantra</dc:creator>
<guid>http://spezialtantra.wordpress.de/2009/03/20/nirwana-tantra-feedback-dusseldorf-koln/</guid>
<description><![CDATA[ein Freund hat mir Nirwana empfohlen. Da mußte ich das ausprobieren. Aber die Beschreibung kommt dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>ein Freund hat mir Nirwana empfohlen. Da mußte ich das ausprobieren. Aber die Beschreibung kommt dem nicht nahe wie es wirklich ist.</p>
<p>Mein ganzer Körper vibrierte und es fühlte sich an als ob ich schweben würde. Eigenartig genial und unfaßbar.</p>
<p>Durch meinen ganzen Körper spürte ich die Sexualkraft und das hat lange angehalten.</p>
<p>liebe Evelyn dafür drücke ich dich nochmal ganz doll und komme im neuen Jahr zur weiteren Betreuung.</p>
<p>besinnliches Fest wünscht Peter</p>
<p>*</p>
<p>Das ist das erste Mal das ich ein höher dotiertes Angebot wahrgenommen habe. Das es irgendwie mehr und anders ist dachte ich schon, aber es liegen Welten zwischen Deiner Massage und einer Massage in Köln. Ich denke sogar nun zum ersten Mal wirklich eine Tantra Massage bekommen zu haben. Vielleicht machen die Kollegen was falsch. Es gibt mir auf jeden Fall zu denken. So ein Erlebnis wie bei Dir ist Hit und Du hast mich als Stammgast sicher.</p>
<p>*</p>
<p>Nachdem ich soviel über Euch gelesen und gehört habe, kam ich nicht drumrum es selbst mal auszuprobieren.</p>
<p>Ich muß sagen, daß meine Erwartung haushoch übertroffen wurden und Berichte anderer nur einen Teil von dem ausmachen was es wirklich ist.<br />
Auch Susan meine Künstlerin ist nicht nur reizend und erotisch sondern auch ganz liebe Persönlichkeit mit viel Gefühl. Ich werde Euch auf jeden Fall weiterempfehlen.</p>
<p>Harald aus Leverkusen</p>
<p>*</p>
<p>Hi Team,</p>
<p>einzige Klasse war meine Massage gestern von der ersten Minute bis zum Abschiedskuß an der Tür. So aufgelöst und erotisch habe ich eine Tantra Massage noch nie erlebt. Das gemeinsame Duschen schon alleine ein Erlebnis mit den schönen Überraschungen..)) Es ist halt mehr als eine Massage und gar nicht zu beschreiben. Und Evelyn Du bist super.</p>
<p>Olaf aus Duisburg</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es interessiert mich nicht .....]]></title>
<link>http://reiki4all.wordpress.com/2009/03/05/es-interessiert-mich-nicht/</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 19:32:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://reiki4all.wordpress.com/2009/03/05/es-interessiert-mich-nicht/</guid>
<description><![CDATA[Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst. Ich will wissen, wonach du dich sehnst und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- google_ad_section_start --><br />
Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.<br />
Ich will wissen, wonach du dich sehnst<br />
und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.<br />
<!--more--><br />
Es interessiert mich nicht wie alt du bist.<br />
Ich will wissen ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen,<br />
auf der Suche nach Liebe,<br />
nach deinem Traum,<br />
nach dem Abenteuer des Lebens.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu Deinem Mond bilden.<br />
Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist<br />
und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben,<br />
oder ob du dich klein machst und verschließt<br />
um dich vor Verletzungen zu schützen.</p>
<p>Ich will wissen ob du den Schmerz &#8211; meinen oder deinen eigenen &#8211; ertragen kannst.,<br />
ohne ihn zu verstehen, zu bemänteln, oder zu lindern.</p>
<p>Ich will wissen, ob du Freude &#8211; meine oder deine eigene &#8211; aushalten kannst,<br />
dich hemmungslos dem Tanz hingeben<br />
und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst,<br />
ohne an Vorsicht oder Vernunft zu apellieren,<br />
oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, ob das, was du erzählst, wahr ist.<br />
Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben,<br />
ob du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst,<br />
um deine eigene Seele nicht zu verraten,<br />
ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.</p>
<p>Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,<br />
selbst wenn sie dir nicht immer angenehm ist<br />
und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist,<br />
aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.</p>
<p>Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeiten leben kannst<br />
- meiner und deiner eigenen -<br />
und immer noch am Seeufer stehst<br />
und der silbrigen Scheibe des Vollmondes<br />
ein uneingeschränktes &#8220;ja&#8221; zurufst.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, wo du wohnst, oder ob du reich bist.<br />
Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht,<br />
zermürbt und müde bis auf die Knochen, aufstehen kannst,<br />
um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, wen du kennst,<br />
oder wie du hierher gekommen bist.<br />
Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst,<br />
ohne zurück zu weichen.</p>
<p>Es interessiert mich nicht, wo oder was du mit wem studiert hast.<br />
Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt,<br />
wenn alles andere wegbricht.</p>
<p>Ich will wissen, ob du mit dir selbst alleine sein kannst,<br />
und ob du den,<br />
der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet<br />
wirklich magst.</p>
<p>von Oriah Mountain Dreamer</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Zauber des Gartens]]></title>
<link>http://burcado.wordpress.com/2009/03/01/im-zauber-des-gartens/</link>
<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 06:05:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Burkhardt  Nowak</dc:creator>
<guid>http://burcado.wordpress.com/2009/03/01/im-zauber-des-gartens/</guid>
<description><![CDATA[31 Rundhaus &#8211; Worpswede 2009 . Sylvia, Anamo und Bjoerc gingen in Anamos Tempel. Alle waren in]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>31</p>
<p><strong>Rundhaus &#8211; Worpswede 2009</strong></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span><br />
Sylvia, Anamo und Bjoerc gingen in Anamos Tempel. Alle waren in den Farben Dunkelblau, Hellblau und Türkis gekleidet; Anamo trug einen dunkelblauen Midirock, eine durchsichtige dunkelblaue Bluse und eine türkises Kopftuch; Sylvia zeigte sich in einem kurzen dunkelblauen Jeans-Faltenrock. Darüber trug sie einen dunkelblauen Nikki, auf dem sie einen hellblauen Drachen gestickt hatte. Ihre Augenlider waren türkis geschminkt. Bjoerc hatte sich für eine dunkelblaue Pumphose, ein helltürkises Faltenhemd und eine hellblaue Weste entschieden.</p>
<p>Als erstes verneigten sie sich vor dem Geist des Raumes und baten Shiva und Shakti um einen tantrischen Segen. Der nächste Abschnitt der tantrischen Session – das hatten sie unter der Dusche festgelegt – war wildes ekstatisches Tanzen. Während Anamo und Sylvia ihn liebevoll eingeseiften, berichtete er, wie er 1994 in Bremen zwei Stunden lang getanzt hatte, bis er eine ekstatische Trance erlebte. Danach habe er fünf Wochen lang Tennisarme gehabt. Aber das habe ihm nichts ausgemacht, obwohl er Tagein, Tagaus in der Dunkelkammer Filme beim Entwickeln schütteln musste.</p>
<p>Heute durfte er der DJ sein. „Ich möchte ganz gerne mit einer starken männlichen Energie beginnen,“ sagte er und legte „Ssssh“ von „<a href="http://www.lastfm.de/music/Ten+Years+After">Ten Years After</a>“ in den CD-Player. Zunächst „Bad scene“ und dann noch „Two Time Mama“, Bjoerc lachte, „eigentlich soll es heute One-Mama-Time heißen.“</p>
<p>Sie tanzten sich warm; die Augen die meiste Zeit geschlossen. „Mögt ihr noch mehr männliche Energie?“ Die Frage war rhetorisch, störte aber nicht in der manischen Stimmung. „Hier ist Ten Years After, live at the Fillmore East mit „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=0PjiqdMY-Qc">Help Me</a>“. Anamo, Bjoerc und Sylvia stampften durch den Tempel, hüpften, kreischten und schrien, bis sie sich wie Derwische zur Musik drehten. Die Kunst der Ekstase war ihnen vertraut; war einmal der Weg – ohne Alkohol – gefunden, ließ er sich jedes Mal schneller wiederfinden. Nach „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=b4-YQkLgIEc">I&#8217;m going home</a>“ überlegte sich Bjoerc, die Energie zu wechseln, doch die Stimmung verlangte noch mehr &#8220;<a href="http://www.lastfm.de/listen/artist/Ten%2BYears%2BAfter/similarartists">Ten Years After</a>&#8220;. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fyblwWPqLV4">&#8220;Good morning, little Scoolgirl.</a>&#8221; Löffelweise. Eimerweise. „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=RN8KUkW0hV8">Spoonful</a>.“</p>
<p>Alle waren außer sich und je mehr sie außer sich waren, kamen sie in tiefen Kontakt mit ihrer eigenen Mitte. Sie tanzten aus dem Bauch heraus; nicht um dem anderen zu gefallen, sondern um den innersten Impulsen Ausdruck zu geben. Zum Abschluss legte Bjoerc Santanas „Jingo“, diesmal Fillmore West, auf. So wild hatte er sich noch nie erlebt. In den Augen von Anamo und in den Augen von Sylvia spiegelte sich seine Wildheit und Schönheit. Jeder, jede widerspiegelte dem anderen sein tiefstes Sein; ohne nachzudenken, voller Freude, in tiefer Ekstase.</p>
<p>Bei den letzten Klängen sanken die drei gleichzeitig auf den Boden, legten sich hin, atmeten laut und sagten nichts. Nach einer viertel Stunde setzten sie sich alle in den Lotussitz und genossen die Energie in sich. Die drei hatten eine gemeinsame Energie kreiert, die den ganzen Tempel erfüllte. Anamo leitete dann den zweiten Abschnitt mit einer tantrischen Meditation von Osho aus dem „Vigyan Bhairav Tantra“.</p>
<p>„Ich möchte vorschlagen, dass wir uns für diese Meditation ausziehen; sie wird dann noch kraftvoller, schöner und sinnlicher. Die Medi besteht aus vier Teilen und macht dich sensibel für das, was in dir ist. Nimm alles wahr und nimm das wahr, was hinter deinen Augen, deinen Ohren und hinter deinem Tastsinn ist. Wir setzen uns nah beieinander im Kreis hin, ohne dass sich unsere Körper dabei berühren. Die erste viertel Stunde schaust du den Körper der anderen an und erinnerst dich daran, dass du mit den Augen siehst. Deine Augen sind Fenster; doch fokussiere den Teil in dir, der sich hinter den Augen befindet. Im zweiten Teil dreht es sich um die Ohren; im dritten um die Hände. Wir bleiben so sitzen, doch deinen Händen ist es erlaubt, den anderen überall zu berühren. Die Berührung ist liebevoll und unschuldig zugleich – darum dreht es sich, so dass deine Aufmerksamkeit wieder nach innen schauen kann. Beyond the beyond. Der vierte Teil ist wieder Stille. Jeder sucht sich alleine einen Platz zum Liegen und die Augen sind geschlossen.“</p>
<p>„Das hast du dir schön ausgedacht,“ sagte Sylvia und Bjoerc nickte. Auf diese Weise wurde die alte tantrische Meditation mit lustvollen Inhalten gefüllt und sein Lingam wurde leicht größer, bevor Anamo die Medi startete.</p>
<p>Nach dieser Meditation machten die drei eine Pause in der Küche. Sie stellten eine leichte Mahlzeit mit Reis, Hähnchenbrüsten, Feldsalat mit Orangen, Äpfel und Nüssen zusammen, zum Trinken gab es gekühlten Apfelsaft; zum Nachtisch zauberte Anamo zwei Mangos auf den Tisch. Anschießend legte sie ein Klavierkonzert auf, verbunden mit dem Vorschlag, die tantrische Energie, die sie gemeinsam kreiert hatten, durch Stille zu halten und zu intensivieren.</p>
<p>Den dritten tantrischen Teil leitete Sylvia. „Die Übung – ich nenne sie „Im Zauber des Gartens“ &#8211; ist erotisch, sinnlich und sexuell zugleich. Tantra achtet dabei auf das Gleichgewicht von Geben und Nehmen. Während zwei von uns die Gebenden sind, darf der dritte nehmen. Nach ungefähr einer dreiviertel Stunde wechselt der Nehmende sein Rolle – ihr versteht das schon. In dieser erotischen Massage werden Chakren und Nebenchakren im ersten Durchgang berührt, im zweiten angepustet und im dritten geküßt. Und nun die Zonen und Chakren. Sylvia erklärte den Zusammenhang von Ohrläppchen und erstem Chakra, dem Nacken und dem Halschakra und vielen anderen Körperbereichen, die alle ihre tieferen Verbindungen und Bedeutung haben.</p>
<p>„Am meisten Spaß macht es,“ sagte Sylvia, „zunächst die Sekundärzonen zu liebkosen, dann die Primärzonen wie Lippen, die Brüste und die Knospen, die Yoni, der Lingam. Zu den Tertiärzonen gehören beispielsweise die Seiten des kleinen Fingers, die Handflächen, die Fußsohlen und die großen Zehen. Denkt jetzt nicht soviel darüber nach, ich leitete uns mit Worten durch die Massage.“</p>
<p>In allen vier Ecken des Tempels brannten Kerzen im Farbspektrum der ersten tantrischen Begegnung. Mehrere CDs von Deva Premal lagen neben dem Player und Sylvia fing mit „Love is Space“ als dezenter Hintergrundmusik an. Bjoerc sorgte mit einem Sandelholzstäbchen für Wohlgeruch, während sich Anamo auf die Mitte des Futons legte.</p>
<p>Die Zeit schien stehen zu bleiben, während sich Anamo, Bjoerc und Sylvia liebevoll massierten. Immer wieder lachte und giggerte einer von ihnen, dann war es wieder besonnen und still. Bjoerc guckte die beiden Frauen lachend an, als er zuletzt in die Mitte des Futons ging. „Ehrlich gesagt, das habe ich mir schon immer gewünscht.“</p>
<p>Bevor die drei eine kleine Pause machten, bedankten sie sich herzlich beim Großen Geist, bei Shiva und Shakti, bei Osho, bei Sunyata Saraswati und Bodhi Avinasha und bei allen Musikern.  Bald darauf gaben sie sich gemeinsam der großen Wollust hin.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p><strong><span style="color:#0000ff;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<span style="color:#00ccff;">~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~</span>~~~~~~~~~~~~~~~~~~</span></strong></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#00ccff;">Deva Pramal &#8211; Gate Gate (Love is Space) </span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#00ccff;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/a41PjF6czRU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/a41PjF6czRU&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#00ccff;">Santana &#8211; Jingo</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#ffffff;">.</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#00ccff;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/m-j7NZkYpT8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/m-j7NZkYpT8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span> </span></strong></span></p>
<p><span style="color:#800080;"><strong><span style="color:#ffffff;">. </span></strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sex i kulissene]]></title>
<link>http://nytelsen.wordpress.com/2009/02/13/sex-i-kulissene/</link>
<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 16:47:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hemmeligheten</dc:creator>
<guid>http://nytelsen.wordpress.com/2009/02/13/sex-i-kulissene/</guid>
<description><![CDATA[Vel vitende om at jeg kommer til å entre scenen lett rødmende og våt, sender du meg deilige sms før ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:left;"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;"><strong>Vel vitende om at jeg kommer til å entre scenen lett rødmende og våt, sender du meg deilige sms før hver forestilling &#8211; om hva du ønsker å gjøre med meg&#8230;</strong><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;"><em>Du vet ting om meg, som ingen andre vet. Du vet hva jeg liker &#8211; du ser hvem jeg er. Du vet at jeg er sårbar, krevende, trolsk og spill levende. Du vet at jeg er i stand til å gjøre de utroligste ting. Du vet at jeg er kåt og at jeg begjærer deg. Mellom oss eksisterer ingen tabuer. Du dømmer meg aldri og du forstår at tiden min ikke alltid strekker til.</em></span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;"><em></em>Den siste uken har virket lang. Vi har begge kjent på konstant og grenseløst begjær. Vi har benyttet enhver anledning til å snakke sammen på telefonen eller msn. Gjennom deilige sms, bilder og heftige samtaler har du i dagesvis utfordret meg til å møte deg igjen. Tiden min har ikke strukket til, og jeg har derfor begynt å ane en uro over kanskje å miste spenningen vår &#8211; miste deg som elsker og venn.</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;"><img class="alignleft size-full wp-image-172" title="natur1" src="http://nytelsen.wordpress.com/files/2009/02/natur1.jpg" alt="natur1" width="418" height="442" /></span></span></p>
<p> </p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Du vet at jeg elsker å gå uten truse. At jeg gjerne gjør storhandel på Plantasjen &#8211; truseløs under det korte skjørtet. Du vet at jeg for noen uker siden luket bed &#8211; truseløs under samme skjørtet, mens ungguttene i gaten satt og så på. Du vet at jeg liker å smyge en finger inn i musa mi, for å kjenne at jeg er våt, når jeg sitter i bilen, i stua eller går tur &#8211; samtidig som jeg leser meldinger fra deg. Alt er behørig dokumentert gjennom bildene du ofte instruerer meg til å ta. Du bryr deg ikke om tid og anledning &#8211; du krever, og du får.</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Du har merket deg uroen min for at mangelen på tid skal kvele det vi har. Du er oppmerksom og vet å si og skrive akkurat det jeg trenger å høre &#8211; når jeg trenger å høre det. De siste dagene har jeg levd i en konstant spenning og med puls langt over det normale. For tre dager siden sa du med stoisk ro: &#8220;Vi treffes før du aner. Jeg vet ikke når, men snart. De neste 5 dagene må du være beredt, og du må derfor ikke gå med truse.&#8221;</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Vi har i det siste fantasert en del om sex i naturen, sex på handikaptoalettet på Glassmagasinet osv. Jeg har av den grunn tenkt at du kom til å kombinere mitt frisørbesøk med et heftig møte i byen. Jeg har altså vært kontinuerlig beredt.</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">I kveld gikk jeg igjen på utescenen &#8211; lett rødmende og våt under vikingkjolen. Tanken på den sexy stemmen din, de deilige hendene  og varmen fra pusten din var aktivert til et maksimum. Deilige meldinger hadde nettopp tikket inn. Blant annet om hvor kåt du har vært i dag når du har tenkt på meg &#8211; truseløs under kostymet mitt. At du har sittet i møter og på bussen hjem, med en hard og dunkende pikk i buksa.</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Mellom to scener er det en lengre pause hvor jeg går gjennom skogen for å komme til teltet vi slapper av mellom slagene. I kveld gikk jeg som vanlig helt i egne tanker, da jeg plutselig kjenner en sterk hånd som tar et kraftig tak i armen min og drar meg ut av stien. Jeg skvetter og mister balansen. Jeg får en gren midt i ansiktet, som risper meg opp på kinnet. I det jeg retter på klærne, hører jeg stemmen din i øret mitt som ber meg pm å bevise at jeg er beredt. </span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">I løpet av et lite sekund drar du vikingkjolen min over livet. &#8220;Det er mørkt og vanskelig å se&#8221;, sier du. Du lar en bestemt hånd spre bena mine mens du føler deg frem. Du kommenterer ikke at jeg allerede er våt. Du setter deg på kne og begynner å slikke meg. På innsiden av lårene mine kjenner du saftene som renner. Du kysser meg i lysken, du småbiter og forsyner deg grådig av den våte og varme fitta mi&#8230; </span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Jeg står fortsatt over deg. Ser på deg i månelyset og nyter synet av den deilige og sterke mannen med våte kinn. Jeg kjenner hemningene forsvinne og klynker høyere enn jeg burde. Du reiser deg og legger en flat hånd over munnen min. Du stikker resolutt to fingre opp i rumpa på meg, mens du hvisker at jeg må snu meg. Jeg vrir meg forsiktig rundt og fremover, mens jeg løfter på stakken. Plutselig kjenner jeg at du tar et godt tak i krøllene mine, mens du kjører pikken din inn i rumpa på meg. Du fyller meg til randen og jeg har lyst til å skrike. Jeg rekker såvidt å ta på den svulmende klitten min, før vi  kommer sterkere enn noen gang &#8211; der ute i skogen&#8230;</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Du trekker deg sakte ut, tar på deg buksa og går uten å si noe. Jeg føler en sterk trang til å kjenne deg igjen-igjen-igjen&#8230; Er på nippet til å trygle om mer, da jeg ser at lyset skifter og jeg hører mitt stikkord. Jeg må gjøre meg klar til ny scene. Jeg retter på kjolen og småløper tilbake på plass. Midt i en dramatisk scene hvor vi er 50 stykker i aktivitet samtidig, får jeg bekreftelsen på at jeg ikke har drømt. Under vikingkjolen renner det deilig og fortsatt varm sæd nedover bena mine. </span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Jeg aner et lurt smil bakerst på tribunen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Etter forestilling: &#8220;Hvor ble det av deg i pausen &#8211; og hva i all verden har skjedd med kinnet ditt? Du var  ikke sminket slik?!&#8221; Jeg svarer at jeg følte meg litt svimmel og tok en hvil i skogen for å orke resten av forestillingen. </span></span></p>
<p><span style="font-size:small;"><span style="font-family:times new roman,times;">Alt mens jeg konstanterer at kjolen er flekkete, lårene våte og at duften av deg fortsatt ikke har forsvunnet&#8230;.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tidenes aketur!]]></title>
<link>http://spilliv.wordpress.com/2009/02/07/tidenes-aketur/</link>
<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 09:16:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tomas</dc:creator>
<guid>http://spilliv.wordpress.com/2009/02/07/tidenes-aketur/</guid>
<description><![CDATA[Det er helg og snø, og familien drar på aketur. Det kunne vært en skitur, selvsagt, men akkurat denn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-784" title="geipe" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/geipe.jpg?w=300" alt="geipe" width="300" height="239" />Det er helg og snø, og familien drar på aketur. Det kunne vært en skitur, selvsagt, men akkurat denne dagen blir det aketur, fordi Divadatter og Venstremannen og tante Kry og alle skal være med, og det er ikke alle som har ski.</p>
<p>Skullerudstua ligger fint til for den som vil komme seg ut av Tigerstaden, uten å ha annet enn offentlig mobilitet. Så gjengen samles der, og marsjerer oppover bakkene med akebrett og sekker og glade utrop. Det løpes og danses i snøen, kastes snøball og formes stadig nye kalde allianser. Alle får sin del av iskrystaller i ansiktet, og alle som er med på leken tåler steken &#8230; nesten. På et punkt blir Prinsen sittende i snøen, litt stille, fordi han fikk en håndfull snø i nakken. Ille nok å få det i fjeset, men nakken er verst. Snø som smelter og renner ned ryggen er ikke bare behagelig.</p>
<p>Han blir resolutt løftet opp, avkledd og skrubbet ned, før han igjen påføres tykke lag med konfeksjon og kan fortsette turen. Det lysner snart for den unge prinsen, når Pappa erklærer &#8220;reservetank-pause&#8221; og drar frem tursjokoladen. Sittende på akebrettene smatter de på sjokoladebitene, ser på den snøkledte skogen, og forteller håpløse vitser (som heldigvis ikke alle har hørt). De ler uansett, fordi det er deilig å være i skogen en snødag.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-785" title="dingel4" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel4.jpg" alt="dingel4" width="87" height="88" />De fortsetter den tunge oppfarten, med akebrettene på slep. Vel fremme på toppen, med utsikt til en alle tiders gedigen aketur ned igjen, lages det noen småbakker som ungene kan leke i (sammen med tante Kry), og Pappa tar frem ved fra sekken. Her skal det grilles pølser! Jippiii!</p>
<p>Men akk; han har glemt fyrstikker! De skrekkslagne ansiktene til Poden og Prinsen er ubetalelige, men heldigvis av kort varighet. Tante Kry røyker jo, og kan bidra med en lighter til opptenning. Det blir fyr på det lille bålet i snøen, og Pappa og Venstremannen går i skogen for å spikke pinner. Mamma sitter frossen igjen ved bålet og passer på, mens Poden og Prinsen og Divadatter og Tante Kry går til toppen av en liten bakke like ved, for å gjøre nok en eskapade i løssnøen. De kommer nedover som ei veldig lokal snøføyk, og dukker leende opp når snøen legger seg nederst i bakken, alle fire dekket av hvitt fra topp til tå og skjønt enige om at det der var en vanvittig bra aketur.</p>
<p><em>Jada,</em> sier Pappa, <em>men bare vent til vi skal kjøre tog ned igjen. To kilometer akebakke er noe helt eget, vet dere &#8230;</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-786" title="dingel1" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel1.jpg" alt="dingel1" width="265" height="103" />De setter seg rundt bålet med pølse på pinne. Det grilles og snakkes, og pusten står som hvit røyk fra munnene deres. Pølsene forsynes med potetkaker, selvsagt. Pappa er ganske klar på at potetkaker er langt å foretrekke fremfor vanlige hvetelomper, og han får rett av alle i følget. Det ER bedre!</p>
<p>Prinsen får ei svartsvidd pølse, som han holder opp i lufta, mens han lystig erklærer:</p>
<p>- Dette er pølsenes første svarte president!</p>
<p>De andre stopper å tygge, ser på hverandre, og på han, før de bryter ut i skoggerlatter. Prinsen har virkelig slått til med turens mest minneverdige sitat! Han får et skulderklapp av Pappa, og noen anerkjennende nikk fra de andre voksne, men mest er det nok latteren som gleder ham. Hans ekskursjoner ut i komikkens intrikate landskap begynner virkelig å slå an nå, og når han attpåtil klarer å blande aktuelle politiske saker inn i sin humor, da får det Pappas idealistiske hjerte til å banke litt ekstra.</p>
<p>Pølsene glir ned, sammen med toddy fra tante Kry, noen appelsiner, litt salat (som Mamma selvsagt har med, siden hun er en disippel av Grethe Roede for tida &#8230; igjen). og noen enorme sjokoladekjeks Venstremannen har kjøpt på Deli de&#8217;Luca nedi byen. Det er virkelig topp å sitte i snøen og gasse seg slik. Pappa ser på Poden og Prinsen, og gleder seg over deres totale tilstedeværelse i dette vinterlige eventyret. Slik tblir det minner av, vet han, og han vil gjerne at ungene hans skal ha med slike minner.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-787" title="dingel8" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel8.jpg" alt="dingel8" width="186" height="226" />Mamma ser lykkelig ut også. Hun får gått en del i snøen i dag, noe ledestjerna Grethe Roede gir masse kudos for (mulig det ikke heter &#8220;kudos&#8221;, forresten, men &#8220;kosemerker&#8221;). Det er nytt møte i fettsvinn-gruppa hennes dagen etter. så dette gjør mirakler med motivasjon og samvittighet og (muligens) vekta. Divadatter sitter og holder rundt Venstremannen sin, og tante Kry virker helt oppglødd over det hele. Ai-ai-ai, ingenting er som opplegg der alle parter er helt og holdent lykkelige!</p>
<p>Og så kommer tida for å dra tilbake. De slukker bålet og sparker snø over restene. Rydder alt som er av søppel opp i sekken, og snører igjen alt som kan snøres. Her skal det kjøres akebrett for alt hva remmer og tøy kan holde. To bratte og lange bakker, harstampet, med et lite lag snø på toppen, og ei flate mellom som de kanskje kan klare uten å stoppe. om de får fart nok. De satser på stor fart og overlater styringen til høyere makter (nei, ikke Grethe Roede).</p>
<p>De setter seg på varepulkene (lange akebrett) og hekter seg sammen i et tog med seks stykker. Bak seg har de et løst slengende akebrett og Mamma på en ratt-kjelke (snowracer). Mamma er ikke hektet sammen med toget. Hun er skeptisk til å sitte sammen med de andre i et tog hun ikke tror noen kan styre. Hun skal vise seg å få rett i denne antagelsen (og feil, for det er faktisk morsomt å forulykke i løssnø).</p>
<p>Starten er treig. De har satt seg ned på de to varepulkene litt for langt unna den egentlige starten på bakken, og må dytte en del før de endelig begynner å sige fremover. Mamma venter til de er godt i gang, før hun kommer etter, bremsende med kjelkens kraftige (og bråkete) snøbrems. Toget skyter fart etterhvert, og huiingen fra passasjerene stiger i styrke. De er i sannhet <strong>passasjerer </strong>alle sammen, for alle forsøk på styre doningen viser seg å være fullstendig nytteløse. Doningen holder stø kurs først, men så skjærer den ut, treffer en kant og skjærer tilbake. Det begynner å gå opp for passasjerene at dette umulig kan gå bra hele den lange bakken ned. De humper over noen små bulker i bakken, får større fart igjen, og skrenser så med ustoppelig momentum rett mot småskogen!</p>
<p>Hoiingen deres forvandles til et frydefullt vræl. De treffer en snøkant rett foran småskogen, letter og flyr inn mot et tett buskas av fingertykke seljer. Snøen slår opp som et beskyttende slør over det som nå skal skje &#8230;</p>
<p>Det som skjer er et mirakel! Et mirakel!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-788" title="dingel3" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel3.jpg" alt="dingel3" width="208" height="86" />Alt blir hvitt. Ingen ser noe. Det er kun gravitale og sentrifugale fornemmelser som forteller passasjerene på det avsporede toget hva som skjer. Varepulkene treffer seljeskogen med bunnene først. De fleksible seljespirene legger seg langsomt under vekta fra full-lastede varepulker. Midt i det hvite opplever passasjerene et øyeblikk av myk &#8220;vektløshet&#8221;, idet toget deres rolig settes ned i løssnøen og blir stående. Noen seljeskudd reiser seg på begge sider av dem, og snøen legger seg. Passasjerene har stoppet å skrike, i ren forbløffelse over den underlige fornemmelsen når selja tok imot og satte dem fra seg så uventet omsorgsfullt. De sitter der, dekket av snø og fyllt av himmel.</p>
<p>Mamma har bremset opp i kanten av veien, og spør bekymret hvordan det går.</p>
<p>Da begynner alle å le. Det sprudler opp i dem, ustoppelig som ei sjampagneflaske. De ler i lettelse og glede over dette mirakelet! De holder rundt hverandre og koster vekk snø, og ler. De strever seg ut av varepulkene, og faller i snøen, og ler. Dytter hverandre og snakker i munnen på hverandre om hvor helt utrolig det der var, og ler enda mer. Mamma syns de er gale, og mener de må skjønne at dette kunne gått veldig, veldig galt.</p>
<p>Det forstår de, de voksne i hvert fall, men de bryr seg ikke, for dette var et mirakel de gjerne lever farlig for å oppleve en gang til &#8230;</p>
<p>De kaver seg ut av løssnøen og småskogen, og inn på veien igjen. Nok en gang lager de tog og setter avgårde. Det går et stykke nedover, men så kommer flata og farten svinner. De prøver å dytte, men det hjelper ikke. Varepulkene er ikke veldig glidevennlige, egentlig, så de trenger en skikkelig bakke for å komme noen vei. De går bort til neste bakke, der Mamma venter. Hun er bekymra, for denne bakken er enda brattere, og den har et elvegjel på ene sida. Mulig at minsten skal ake med henne, slår hun frempå om &#8230;</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-790" title="dingel71" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel71.jpg" alt="dingel71" width="285" height="93" />Minsten, Poden, som vanligvis griper enhver anledning til å gjøre ting med Mamma (også omtalt som &#8220;Kosemamma&#8221; og &#8220;Verdens beste mamma&#8221;), vil ikke. han blir faktisk fornærma over muligheten for at han ikke skal få være med å kjøre tog en gang til. Så de setter seg oppi vareuøkene igjen, sikter fronten inn på omtrent midt i gata de nå skal ake ned, og dytter fra.</p>
<p>Denne gangen er de &#8220;heldige&#8221; og får styrehjelp fra en langsgående kant i snøgata. De skyter nedover som en torpedo fra andre verdenskrig, og ser tyske soldater og motstandsfolk i nikkers sprette til alle kanter, i frykt for den samlede tyngden som kommer vrælende nedover bakken. Divadatter mister faktisk nerven sin, og setter en fot ut i snøen for å bremse. Det hjelper ikke (og Pappa brøler at det er farlig), men det gir dem alle et iskaldt gyv av snøkrystaller rett i ansiktene. Poden, som sitter fremst mellom beina til Divadatter, begynner å hyle av den isende smertedusjen.</p>
<p>Men toget lar seg ikke stoppe av hensynet til hylende femåringer. Det stopper ikke for noenting. En fremmed mamma med akebrett og unge kaster seg til sidenmidtveis i bakken, men opplever at akebrettet deres rives ut av hennes hånd og blir med toget nedover. Det legger seg over Poden som et beskyttende panser, og blir med helt til bunnen av bakken. Ingen av passasjerene ser egentlig hva som skjer nå, men nederst i bakken er det en sving som ingen av dem kommer til å ta. Toget av to varepulker, to barn og fire voksne, skyter rett frem, treffer nok en gang en snøkant og letter &#8230;</p>
<p>Denne gangen er finnes det ingen småskog til å ta imot dem. De skyter ut i fri luft og lander i en unnabakke som leder rett ned i et bekkefar. De sklir ned bakken, i løssnø nå, stopper på kanten av bekken, og så, uten at de rekker å skjønne hva som skjer, eller hindre det, vipper varepulkene over til sida og tipper dem alle på hodet i den iskalde bekken!</p>
<p>De vræler virkelig nå, og oppe i skiløypa står det et dusin bekymrede skiløpere og rister på hodet over det de har vært vitne til. Makan til dumskap og ansvarsløshet!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-791" title="dingel6" src="http://spilliv.wordpress.com/files/2009/02/dingel6.jpg" alt="dingel6" width="188" height="94" />Men i bekken fortsetter dumskapen! De begynner faktisk å le! De kaver seg i land, og er dryppende våte, og kalde som fy, men de ler! Pappa forstår at selv om ikke alle er gjennomvåte, vinterkledte som de er, er det likevel viktig å komme seg raskt til bilen nå, og hjem, til et varmt bad og varm sjokolade, og tørre klær. Han får dem med seg, leende, opp i skiløypa, og så går de så fort de bare kan mot bilen. Men de smiler og ler, og er opprømte over det de har opplevd. Det er ingen tvil om at DETTE var tidenes aketur!</p>
<p>Mamma går også sammen med dem, kjeftende full av bekymring for de små. Pappa holder tann for tunge, og smiler over hennes (rettmessige) bekymringer. Han tenker mer på Poden, som fikk hele snøføyka i fjeset, og håper det ikke stopper den lille fra å ville ake mer. Men fra Poden kommer det plutselig et utsagn som får alle de voksne til å heve øyebrynene:</p>
<p><em>- Neste gang vil jeg ikke sitte foran! Da vil jeg sitte på det bakerste akebrettet!</em></p>
<p>Han er med andre ord villig til å bli med på denne galskapen igjen! Fantastisk! Pappa er over seg av lykke og stolthet over å ha satt til verda en slik hardhaus!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ekstatische Trance]]></title>
<link>http://burcado.wordpress.com/2009/02/01/ekstatische-trance/</link>
<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 06:00:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Burkhardt  Nowak</dc:creator>
<guid>http://burcado.wordpress.com/2009/02/01/ekstatische-trance/</guid>
<description><![CDATA[8 Rundhaus 2009 . Anamo und Bjoerc verwandelten den indianischen Tempel in ein neuzeitliches Khajura]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>8</p>
<p><strong>Rundhaus 2009</strong></p>
<p><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p>Anamo und Bjoerc verwandelten den indianischen Tempel in ein neuzeitliches Khajuraho. Der Altar war geschmückt mit Skulpturen thailändischer Göttinnen und Götter, einem hölzernen Vajra, den Anamo auch gerne als Dildo benutzte und einer handgeschnitzten Yoni, die sie auf einem Holzworkshop geschnitzt hatte. Bjoerc zündete die Kerzen an, die den Raum in ein  Lichtparadies verwandelten.</p>
<p>„Magst du den Geruch von Moschus-Sandelholz?“ Bjoerc fragte, Anamo nickte.</p>
<p>Dann tauschten sie die Vorhänge mit indianischen Mustern gegen schlichte, dunkelrote Vorhänge aus. Auch der Futon bekam ein dunkelrotes Laken, das Bettzeug war eine Melange aus dunkelrot, rot und orange.  Bjoerc drapierte Rosen, auch im gleichen farblichen Dreiklang, in einer dunkelroten, fast schwarzen Vase.  Anamo saß vor der Stereoanlage und betrachtete ihre umfangreiche CD-Sammlung.</p>
<p>„Osibisa oder Santana?“</p>
<p>„Santana. Live at the Fillmore.“ Bjoerc nickte.</p>
<p>Beide liebten <em>Soul sacrifice</em> und nutzten Carlos Santana‘s Musik, um die Wirbelsäule mit spontanen, weichen und kraftvollen Bewegungen wach zu machen. Anamo hatte eine ausgesprochen gute Anlage. Zwar war das Haus ohnehin schallisoliert gebaut, doch für ihren Tempel hatte sie besondere Vorkehrungen getroffen. Sie liebte es, Oshos Meditationen mit lauter Musik zu zelebrieren, sie kam in ihre Kraft, wenn sie schreien, kreischen, springen, stampfen und trampeln konnte.</p>
<p>Bjoerc stellte die letzte Rose liebevoll in die Vase, zog sein Hemd aus, während sein Körper anfing zu tanzen. Anamo machte es ebenso. Beide tanzten. Sie brauchten nicht lange,  dann befanden sie sich in einer ekstatischen Trance. Anschließend gingen sie in das Badezimmer.</p>
<p><span style="color:#ffffff;">. </span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><strong><span style="color:#993366;">Santana &#8211; Live at the Fillmore &#8211; Part 1</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><span style="color:#993366;">(Part 2 inside, Button unten 2. von rechts)</span></span><span style="color:#ffffff;"><strong><span style="color:#993366;"> </span></strong></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><strong><span style="color:#ffffff;">. </span></strong></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/eyHcsbAdbJo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/eyHcsbAdbJo&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="color:#ffffff;"><strong><span style="color:#ffffff;">. </span></strong></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[portrait]]></title>
<link>http://illepoint.wordpress.com/2008/12/22/portrait/</link>
<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 22:58:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>illepoint</dc:creator>
<guid>http://illepoint.wordpress.com/2008/12/22/portrait/</guid>
<description><![CDATA[Es war ein Sommer in unserem Ferienhaus in der Toskana. Ich erinnere mich als wir das Haus zum erste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Es war ein Sommer in unserem Ferienhaus in der Toskana. Ich erinnere mich als wir das Haus zum ersten Mal betraten. Wie ein verlorener steinerner Uomo stand er stabil auf den unendlichen Ebenen Italiens. Wir sprachen kein Wort, betrachteten die leeren Wände und spürten innerlich, dass sie uns schon gehören. Die Phantasie spielte verrückt, wir bastelten in unseren Vorstellungen mit ein paar innenarchitektonischen Verbesserungen sein fertiges Bild und staunten, als es sich herausstellte, dass unsere Visionen bis zum Detail identisch waren. Du nahmst mich damals stürmisch an einer Wand, an der heute unser großes Bett steht&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">So fuhr ich jeden Sommer für mehrere Monate in die Toskana, um Ruhe zu finden, zu malen, zu zeichnen, zu schreiben. Einmal in der Woche besorgte ich mir Wein und Lebensmittel in einem benachbarten Örtchen, entfernt ein paar Kilometer vom Haus. Ich liebte das toskanische Licht, die warmen Töne der Luft und genoss die Ruhe, die ich in Frankfurt nicht fand. Wie im Rausch zog ich mit Genuss den Duft von Stein, Terrakotta, warmer Erde, Mandarinen- und Olivenbäumen ein. Den ganzen Tag las ich, schrieb, zeichnete und malte, von Zeit zu Zeit telefonierte ich mit Jolanta oder anderen Freunden. Die meisten wussten, dass ich Stille und Erfüllung suchte und riefen mich in dieser Zeit nicht an, sie schickten kurze Nachrichten und warteten auf meinen Anruf.</p>
<p style="text-align:justify;">Es war eine paradiesische Zeit. Hier entstanden meine besten Werke, ich malte Menschen, Gesichter, skurrile Gestalten, Landschaften und&#8230; dein Portrait, das in diesem Haus in unserem Licht durchfluteten Schlafzimmer über das Bett hängte. Jeden Abend und jeden Morgen begrüßte mich dein ironisch-feuriger Blick. Ich lächelte dein Abbild an, schaute in deine stechenden Augen und spielte mit meiner Knospe, bis sie von Empfindsamkeit schwoll.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir telefonierten oft, immer spät abends als wir schon entspannt im Bett lagen und ließen unseren Phantasien freien Lauf. Du besuchtest mich jede zweite Woche für zwei Tage, nicht selten überraschtest du mich mit einem extra Besuch. Ich drückte mich jedes Mal fest an dich und konnte es nicht loslassen, ich musste deinen Geruch eine Weile einatmen, bis meine Sinne gestillt wurden.</p>
<p style="text-align:justify;">Diesmal war es anders, es vergingen schon drei Wochen und die letzten Tage konnte ich dich nicht erreichen. Zuerst fühlte ich mich unbehaglich und unsicher, konnte nicht einschlafen. Bald stach die Sehnsucht nach dir alle meine Organe, ich fühlte mich verraten, von dir betrogen, enttäuscht, du hast unsere Abmachung gebrochen! Mein Verlangen nach dir trieb mich zu unvernünftigen Taten, in Wut zerstörte ich ein Gemälde, wollte die Koffer packen und nach Deutschland rasen. Ich fühlte mich wie gefangen, der Gedanke, dass du das Haus vielleicht leer stehend begrüßt, wenn ich ausreise, kränkte mich an. So vergingen noch zwei Tage, ich aß kaum, das Telefon gab von sich keinen Laut. „Ich verfluche dich!&#8221;, schrie ich dein Portrait an. Und erschöpft schlief ich in Tränen ein.</p>
<p style="text-align:justify;">Es waren die warmen Hände&#8230; die ich an meinen Füßen spürte. Im ersten Moment erschrak ich, mein Herz raste! Ich konnte mich kaum bewegen, meine Hände waren an das Bett mit etwas fest gebunden, ich war ganz nackt, die Nacht war sehr dunkel, ich wollte schreien, bald spürte ich die Hände an meinen strafen Oberschenkel und hörte ein schnelles Atem. Die Angst vermischte sich mit meiner Machtlosigkeit und meinem ungestillten Verlangen.</p>
<p style="text-align:justify;">Es überströmte mich ein fremdes und zugleich ein wohlbekanntes Gefühl. Jetzt erkannte ich, dass meine Augen auch zugebunden waren. Ich erstarrte. Die Hände hielten jetzt fest meine Pobacken, in meinem Schoss wurde heiß und feucht, sehr feucht. Eine Zunge, kräftig, beweglich, gierig, meisterhaft&#8230; erforschte meine glatten Spalten. Ich erkannte DEINE Zunge und konnte zugleich vor Erfüllung und Wut platzen! Ich schrie in Glückstränen: „Du, du&#8230; Du bist da, du bist endlich bei mir!&#8221; Dein Mund saugte zügellos an meiner Klitoris. <em>„Warst du brav? Hast du auf mich tüchtig gewartet?&#8221;</em> „Ja, ja&#8230;&#8221; <em>„Hast du dich nicht mit den jungen Bauern begnügt?&#8221;</em> „Nein, nein&#8230;&#8221; <em>„Ich glaube dir nicht&#8230; Du hast fessée verdient!&#8221; </em>Ein kräftiger Klaps landete an meiner Pobacke. Meine Regung stieg gewaltig. „Ich war brav, ich war artig!&#8221;<em> „Schwöre es!&#8221;</em> Ein Schlag nach dem anderen ließ meinen Hintern erglühen, die Hitze stieg in jeden Körperteil, ich stöhnte laut vor Erregung, deine Finger penetrierten schamlos meine Scheide. Ich bettelte um mehr, wollte dich und die Kraft der Schläger spüren&#8230; Eine magische göttliche Strömung stieg in meinem Körper! „Ich brauche dich! Ich brauche dich!&#8221; Mein Saft bespritzte das Laken, nun spürte ich deinen Schwanz auf meinem Mund. Er war hart, sehr hart. Ein paar Lusttropfen flossen auf meine Zunge, du berührtest meine warmen geschwollenen Lippen nur mit deiner Eichel. Ich atmete deinen Geruch ein, wollte mehr, wollte dich schmecken. In diesem Moment erhobst du deinen Körper und stelltest dich neben das Bett. Ich spürte deinen Blick auf meinem Körper und hörte wie du mit deinem Stab spieltest. Ich konnte mich kaum bewegen, meine Handgelenke schmerzten, meine harten Brustwarzen standen aufrecht, mein leicht gebräunter Körper war gespannt von Ekstase, meine rasierte Vulva leuchtete in ihrem triebhaften Saft. <em>„Mach die Beine breit&#8221;</em>, sagtest du leise.  <em>„Mach sie ordentlich breit&#8230;&#8221;</em> Du bestiegst mich wie eine Stute, und schobst in mich deinen harten Schwanz kräftig hinein. Ich wurde genommen wie dein Eigentum, mehrmals tief gestoßen, dann wieder langsamer ergattert. Meine Augen waren immer noch bedeckt, meine Sinne spielten verrückt. Ich konnte dich riechen und deine männliche Gestalt auf meiner spüren. Jedes Zentimeter meines Körpers war mit Lust und Gier überströmt. „Ich flehe dich an, nimm mich ganz!&#8221; <em>„Ja, ich will dich spüren&#8230; ganz tief spüren&#8221;,</em> flüsterst du mir ins Ohr zu. Jetzt war noch mein Mund mit deiner Zunge gelähmt. Deine Hände legten meine Beine auf deine Schulter, gebückt hörtest du nicht mich triebhaft zu stoßen. Eine Hand hielt fest meinen Kopf und drückte ihn zu deinen gierigen Lippen. Die zweite spielte kräftig mit meiner geschwollenen Knospe, dein gestreckter Phallus griff nun meine enge, feuchte dritte Öffnung am Arsch&#8230; Ich konnte vor deiner Strenge und meiner Begierde nicht atmen, ich wollte in diesem Moment sterben. Eine unbegreifliche Ekstase überfüllte unsere Körper und die warme Luft. <em>„Ja!&#8221;</em>, schriest du mit einer dröhnenden tiefen Stimme <em>„Jaaaa!&#8221;</em>. Ich fühlte in meinem Anus deinen warmen Saft, meine Öffnungen zogen sich zusammen, ich zitterte, brannte, ich war jenseits von Wirklichkeit, ich war im Paradies&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1241" title="k-1708580" src="http://illepoint.wordpress.com/files/2008/12/k-1708580.jpg" alt="k-1708580" width="298" height="298" />Nach einer Weile befreitest du mich von Fesseln und nahmst du mir die Augenbinde ab. Die ersten Sonnenstrahlen brachen ins Zimmer ein. Ich musste meine Augen kneifen,  bald konnte ich jedoch die Konturen deines Gesichts erkennen. <em>„Warst du brav?&#8221;, </em>fragtest du erneut, diesmal in einem sanften Ton. &#8220;Ja&#8221;, antwortete ich, „Tue mir das nie wieder an.&#8221; <em>„Was? Darf ich dich nicht mehr nehmen?&#8221;</em>, erwidertest du mit einem schelmischen Lächeln. „Nein! Lass mich nie so lange alleine!&#8221; <em>„Ich bin doch immer bei dir. Ich bin doch immer da&#8230;&#8221;</em> entgegnetest du, mich fest in den Armen haltend und zeigtest auf dein Portrait.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[lust]]></title>
<link>http://illepoint.wordpress.com/2008/12/18/lust/</link>
<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 19:52:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>illepoint</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute passierte mir etwas, was ich kaum aushalten konnte. Mein kleiner lila Vibrator ist verschwunde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Heute passierte mir etwas, was ich kaum aushalten konnte. Mein kleiner lila Vibrator ist verschwunden! Ich drehte durch, ich war beinah am Wahnsinn. Suchsucht beherrschte mein ganzes Tun. Die Lust stieg in mir wie üblich in einem unpassenden Moment: Mein Sohn war zu Hause&#8230; Als er einkaufen ging, wollte ich meinen Hunger stillen. Der frivole Helfer ist mein unzertrennlicher Freund. Er steht mir in allen meinen Lebensstunden bei, begleitet mich an der Uni, bei der Arbeit, bei Zugfahrten. Ich brauche nicht lange, um heftig zu kommen, dafür brauche ich aber einen vertrauten warmen Phallus (den es zurzeit in meinem Leben nicht gibt) oder ihn, den kleinen Helfer. Wahrscheinlich fühlte er sich so ausgenutzt, dass er sich versteckte und trotzte. <em>„Mein Gott&#8221;</em>, dachte ich, <em>„wenn du nur existierst, dann wirst du mir ihn findig machen helfen!&#8221;</em></p>
<p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-1243" title="k-1181377" src="http://illepoint.wordpress.com/files/2008/12/k-1181377.jpg" alt="k-1181377" width="320" height="232" />Nicht jede Frau hat das Glück, die Lust intensiv und häufig zu spüren, aber manche Frauen befällt es oft. Bei mir kommt das Verlangen nicht selten in einem unerwarteten Augenblick, beim Trainig, beim Duschen, morgens, mittags, nachts, bei der Arbeit, während der Vorlesungen. Ich eile dann auf irgendeine Toilette, um mich zu befriedigen. Meine Freundin bekam Orgasmen während der Prüfungen an der Uni. Sie hat mir es gebeichtet und wir konnten uns die letzten Jahre während der Examen vor lachen nicht zusammenreißen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die weibliche Lust ist eine gewaltige Kraft.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[6.Dezember]]></title>
<link>http://blondinenwitz.wordpress.com/2008/12/07/6dezember/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 20:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>blondinenwitz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hier öffnet sich nun endlich das Türchen für den 6.Dezember. Besser spät als nie will ich hoffen. Hi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Hier öffnet sich nun endlich das Türchen für den 6.Dezember. Besser spät als nie will ich hoffen. Hinter dem Türchen verbirgt sich eine Geschichte, die vielleicht auch von euch Besitz ergreifen wird. Ich habe versucht die Geschichte zu einem Lied (<em>Setting Sun</em>) zu schreiben, doch es ist mir nicht gelungen. Es hat sich ganz alleine weiterentwickelt. Viel Spaß beim Lesen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Eine Million verschiedene Lichter tanzten mit den eine Million Körpern um die Wette</em>, die sich anscheinend verlieren wollten im Nichts oder auch nur im Licht. Gesichter, eines ausgelassener als das andere bewegten sich wippend auf und ab, doch genau sie hatte ich aus den Augen verloren. Vergebens suchte ich ihren blonden Schopf, ihre blauen Augen in der Menge, denn so viel gab es zu sehen, aber nicht ihre Augen die mich durchleuchteten, mich versöhnten mit der Welt. Ich bewegte mich vorsichtig durch die Masse, spürte die Erregtheit die von jedem Körper ausging und die unbändige Hitze. Die Lichter wurden hell, wieder dunkel. Von einer Farbe zur anderen glitten sie hinüber wie ich immer mehr in eine Welt in der es weder Traum noch Realität gab, glitt. Immer wieder ließen mich die Lichter die verschiedensten Momentaufnahmen aufnehmen, doch mein Gehirn speicherte nichts. Es suchte nur nach ihrem Gesicht. Ihren erlösenden Augen. Den Haaren. Nach ihr und wie sie mich aufspürte, wo ich doch immer gedacht hatte, es gab nicht mehr viel. Wo war sie?</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--><br />
Die Musik hämmerte und kam nie zur Ruhe. Der Rhythmus ging durch jeden Körper, nur nicht durch meinen wie es schien. Alles bewegte sich zu der Musik und ich konnte sie einfach nicht finden. War es ein Spiel, so hatte ich fast verloren. War es eine Jagd, fehlte mir jede Spur. Ich brauchte sie.<br />
Ich schob mich weiter, immer mehr losgelösten Gesichtern entgegen, in einer Ekstase, dank den Tabletten auch schon von der Realität gelöst und nur noch im Rhythmus lebend, in den Lichtern, der Musik und in all den anderen Körpern die so losgelöst schienen. Die Tabletten hatten die Runde gemacht und in jedem Körper lebte neben den Lichtern und dem Rhythmus die ewige Unruhe nach mehr weiter. Manche Körper waren eng aneinander gepresst, es schien als wollten sie sich gegenseitig beatmen und sich Leben einhauchen. Von einem Körper in den nächsten. Zunge an Zunge schienen sie sich mehr geben zu können, als in jeder Wohnung, die Kraft, Erregung und Ekstase des anderen dankbar aufnehmend.<br />
Ich war am Treppenabsatz angekommen und überlegte, ob ich ins Obergeschoß aufsteigen sollte, aber da ich wusste, dass nachdenken in solchen Situationen nicht viel bringt, lief ich schnellen Schrittes nach oben. Oben angekommen lagen die Menschen nebeneinander auf dem Boden oder aufeinander, ineinander fließend, dem Blick der Welt entrückt. Einfach nur noch im Hier und Jetzt und nicht einmal mehr ganz dort. Hier war sie nicht. Vielleicht waren die Türen nicht abgesperrt und so machte ich mich daran jede Tür zu öffnen. Als ich in einem leeren Raum, anscheinend das Gästezimmer, angekommen war, spürte ich plötzlich Hände im Rücken. Nichts sehend war ich mir sicher, dass es die Frau war, die mich schon die ganze Zeit gescannt hatte, bis in die Haarspitzen. Ich hörte wie sie Tür schloss, die Musik mehr spürend als hörend, und wie sie sich von hinten an mich drückte. Ihr erregter, erhitzter Körper ließ mich vergessen und so drehte ich mich um und sah ihr kurz ins Gesicht.<br />
Winzig kleine Pupillen, die vergraben schienen in dem braunen Boden, der Farbe der Iris, volle leicht geöffnete Lippen und durcheinander geratene Haare (so wie sie durcheinander geraten schien). Sie sah aus wie nicht von dieser Welt und fühle sich wahrscheinlich auch so. Ich drückte meine Lippen auf die ihren und spürte den Pillengeschmack, vermischt mit Alkohol und die Zeit blieb stehen. Mit meiner Hand fuhr ich in ihre Haare und sie drückte sich gegen meinen Körper, auf dem ihre Hitze übergegangen war und ich wusste, dass es passieren würde. Nein. Passieren musste.<br />
Als ich wieder aufwachte aus dem Rausch, zog ich mich schnell an. Sie blieb auf dem Bett liegen, ihre Augen an die Decke gerichtet und in Gedanken in einer anderen Welt. Halluzinationen zogen an ihrem inneren Augen vorüber. Andere Welten, Tiere, Monster, Rätsel, Labyrinthe, Erinnerungen, Leben. So wie es sein sollte. So wie es immer sein würde. Rhythmus und Musik ergriffen wieder Besitz von mir. Ich schien jetzt mehr wie die Leiber unten, den ganz eigenen Geruch ausströmend und mit dem bestimmten Leichtigkeitsgefühl, dass dir entweder die Pilleneinnahme oder Sex dir gibt. Die Tür war offen und ich fragte mich, ob sie das die ganze Zeit gewesen war.<br />
Als ich wieder in die andere Welt abtauchte, Lichter, Ekstase, Bass der den Herzschlag einnimmt, sah ich plötzlich ihren Haarschopf. Ihre Pracht, konnte ich schon schmecken und fühlte mich durchleuchtet. Alles von null auf hundert in einem Gewirr aus Körpern und Hitze, Realität und Traum, Jenseits und Diesseits. Ich fing wieder an mich durchzuarbeiten, der Richtung entgegen, in der ich glaubte sie das letzte Mal gesehen zu haben und es schien wie Schwerstarbeit, obwohl alles von dieser Leichtigkeit überzogen war, die wie ein schwummriger Abzug der Normalwelt schien. Die Lichter, die Musik, der Rhythmus und der Bass wurden immer wilder, schneller, ungestümer und so auch die Körper. Mich ergriff das Fieber, aber ich gab ihm nicht nach, denn ich konnte sie schon spüren. Sie war schon fast greifbar.<br />
Auf mein Gespür war Verlass, denn ich hatte ihre Haare schon ausgemacht, ich sah sie von hinten, streckte die Hand aus und wurde von der den tanzenden Leibern erfasst, konnte mich nicht weiterarbeiten und wurde in die andere Richtung mitgerissen. Hundert Hände schienen mich zu streifen und zu berühren und für einen kurzen Moment, wollte ich mich geschlagen geben und einfach nur noch tanzen, ganz zu dieser Welt zu gehören. Augen schließen und entschwinden. Für immer. Doch es war nur der Moment und ich kämpfte mich weiter vorwärts.<br />
Endlich hatte ich sie erreicht. Es dauerte einen kurzen Moment bis sie mich erkannte und schon spürte ich, wie sie mir zwei Pillen in die Hand drückte. Sie sah mich an, ich fühlte mich durchleuchtet, schluckte die Pillen, jetzt war auch meine Zeit gekommen. Ihre Meeraugen erfassten mich und es war, als würde ich ganz alleine auf dem Ozean treiben.<br />
Meine Hände fanden wieder in ihre Haare und fing an, an mich ihrer Unterlippe hinzugeben, die mich lockte und zugleich auch verspottete, auf eine Art und Weise, wie nur sie das konnte (und ihre Lippen, die mich zu immer mehr anspornten). Es zog mich alles an ihr an, doch es zeigte mir auch wie schlecht ich war, doch es störte mich nicht. Ich hatte sie, ihren süßlichen Rauchatem, ihre Pillenzunge und ihre Spritzenarme. Mehr brauchte ich nicht. Spürte wie diese Kraft von mir Besitz ergriff, der Rhythmus, die Lichter, der Bass, die ewige Unruhe und die Ekstase. Jetzt war ich einer von ihnen. Ließ mich beatmen, mir Leben einhauchen und gab den Besitz meines Bewusstseins für Stunden ab&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Post fra Italia^^]]></title>
<link>http://rimfakse.wordpress.com/2008/12/05/post-fra-italia/</link>
<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 12:55:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Katastrofe</dc:creator>
<guid>http://rimfakse.wordpress.com/2008/12/05/post-fra-italia/</guid>
<description><![CDATA[Da jeg slepte meg movillig ut i kulden for å hente posten (det er minst to dager siden sist den ble ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da jeg slepte meg movillig ut i kulden for å hente posten (det er minst to dager siden sist den ble hentet), forventet jeg ikke å finne noe annet enn et tonn med reklame og kanskje en regning for husleien for januar. Blæ. kjedelig, ikke sant? Det er ikke morsomt å være voksen, nemlig&#8230;</p>
<p>Men&#8230; Idag var det gøy å hente posten^^ For gjemt blant utallige glorete brosjyrer som skrek om julesalg og gavetips, fant jeg en tykk, liten konvolutt med italienske frimerker på. Jeg måtte ta meg sammen for å ikke pipe av lykke, for jeg viste hva som befant seg i den konvulutten.                    Se selv da^^</p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-62" title="s4022494" src="http://rimfakse.wordpress.com/files/2008/12/s4022494.jpg?w=300" alt="Whoop!!" width="300" height="224" /><p class="wp-caption-text">Whoop!!</p></div>
<p>Bilde suger, men det er kameraet sin feil. Tilbake til saken&#8230;</p>
<p>Som dere ser, har jeg fått en fletta ny moleskine i posten, og den kostet meg ikke et øre^^ For nå skal dere få høre en historie om ekte kundeservice.</p>
<p>Moleskine sine skrivebøker er håndlagde, iføge dem selv, og inni hver skrivebok ligger et ark med et kvalitetsnummer og det står at om det er noen feil på boken du har kjøpt, så er alt du trenger å gjøre å sende firmaet en mail med informasjon som adresse, type skrivebok, osv. Og så må man legge ved et bilde av skaden. Og det er det.</p>
<p>Så, min gamle moleskine, som jeg har brukt siden februar eller mars engang, har begynt å gå opp i limingen, så jeg sendte Moleskine-folkene en mail, just for the hell of it, for jeg trodde ikke at det ville gi noe resultat. Så feil kan man altså ta. Så nå har jeg en splitter ny Moleskine som bare ligger å venter på meg når den jeg holder på med er utfylt. Yay^^</p>
<p>Om noen som leser dette tilfeldigvis eier et skrivebokfirma, eller noe sånt, ta lærdom! Moleskine er kanskje dyre, men med en slik service, er det verdt det!</p>
<p>By the way, ingen betaler meg for å reklamere for moleskine, jeg er bare så imponert over de at jeg måtte skrive det. Så, ja.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[O.o]]></title>
<link>http://rimfakse.wordpress.com/2008/11/29/oo/</link>
<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 19:40:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Katastrofe</dc:creator>
<guid>http://rimfakse.wordpress.com/2008/11/29/oo/</guid>
<description><![CDATA[Jeg har ikke noe i mot litt banning, men er du av den ømfintlige sorten, lukk øynene. Du er herved a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jeg har ikke noe i mot litt banning, men er du av den ømfintlige sorten, lukk øynene. Du er herved advart&#8230;</p>
<p>Ohmyfuckingholyshitjævlasatanhelvetsfaen!!!!!</p>
<p>Jeg har skrevet bok, jeg har skrevet en bok på 50 297 ord på 29 dager!!! Kødder du med meg!!!?</p>
<p>For om noen lurer meg nå, er det jævlig dårlig gjort.</p>
<p>Og hva skal jeg gjøre nå? Jeg har skrevet en jævla bok, og jeg er i ekstase!!  Så mye i ekstase faktisk, at jeg feirer helt alene, for jeg har ikke tid til å vente på at noen kommer hjem, no sir, for jeg har skrevet en jævla bok!! Så nå traver jeg fram og tilbake på gulvet (ikke akkurat nå, for jeg måtte poste dette med en gang!) med en flaske hvitvin i den ene hånden (jeg klarte å åpne den helt selv, tenk^^ og glass er for folk som ikke har skrevet en bok^^) mens jeg med gjevne mellomrom piper høylytt at jeg har skrevet en forbanna bok, for faen!!!</p>
<p>Ja, jeg har skrevet en bok, og ja, hjernen min er vist høy på ekstase, ja, jeg drikker alene, men det er fordi jeg feirer at jeg har vært flinkere enn jeg hadde trodde jeg kunne være, ja, jeg banner mye, men som sagt, hjernen min er høy på ekstase, men hvorfor i helvete er det et program om pupper på tv&#8217;en min? Hva har det med det faktum at jeg har skrevet en forpult bok, å gjøre?</p>
<p>TVnorge har noen sære programmer&#8230;.</p>
<p>Men hva gjør det, jeg har skrevet en fuckings bok!!!!</p>
<p>Jeg er fliiink^^ (Ja, jeg klapper meg selv på hode^^)</p>
<p>En bok&#8230; wow&#8230;.</p>
</div>]]></content:encoded>
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