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	<title>energiepolitik &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/energiepolitik/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "energiepolitik"</description>
	<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 18:15:46 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Nach-Kopenhagen, Teil 2: warum es dennoch Klimakonferenzen braucht]]></title>
<link>http://guensberg.wordpress.com/2009/12/23/nach-kopenhagen-teil-2-warum-es-dennoch-klimakonferenzen-braucht/</link>
<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 16:04:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>guensberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Etwas später als erhofft, hier ein paar weitere Überlegungen zur Klimakonferenz in Kopenhagen. Teil ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Etwas später als erhofft, hier ein paar weitere Überlegungen zur Klimakonferenz in Kopenhagen. Teil ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Warum Hopenhagen eine Illusion war und Flopenhagen dennoch wichtig]]></title>
<link>http://guensberg.wordpress.com/2009/12/21/warum-hopenhagen-eine-illusion-war-und-flopenhagen-dennoch-wichtig/</link>
<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 23:59:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>guensberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Keine Frage: die Ergebnisse von COP 15 in Kopenhagen sind eine Enttäuschung. Es gibt kein Agreement ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Keine Frage: die Ergebnisse von COP 15 in Kopenhagen sind eine Enttäuschung. Es gibt kein Agreement ]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Peak Oil oder Peak Demand? Annäherung an das Mysterium Ölpreis.]]></title>
<link>http://guensberg.wordpress.com/2009/12/02/peak-oil-oder-peak-demand-annaherung-an-das-mysterium-olpreis/</link>
<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 16:04:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>guensberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Christoph Chorherr hat es in einem Nebensatz gestern abend gut beschrieben. Es gibt Diskussionsgespr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Christoph Chorherr hat es in einem Nebensatz gestern abend gut beschrieben. Es gibt Diskussionsgespr]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Das Böse des Banalen: Klimaverschwörung und Medien]]></title>
<link>http://medienschafe.wordpress.com/2009/11/26/das-bose-des-banalen-klimaverschworung-und-medien/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 20:56:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>missmarple45</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es überrascht nicht, dass sich ein Großteil der Presse wieder einmal als „Multiplikator“ für einen b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><a href="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/11/16200.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-777" title="16200" src="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/11/16200.jpg?w=150" alt="" width="150" height="150" /></a>Es überrascht nicht, dass sich ein Großteil der Presse wieder einmal als „Multiplikator“ für einen bewusst erzeugten Medienskandal hergibt und  davon spricht, dass „<span style="color:#800080;"><strong>die Schlacht zwischen</strong> </span><strong><span style="color:#800080;">Befürwortern und </span><span style="color:#800080;">Gegnern</span></strong><span style="color:#800080;"> <strong>der Ansicht</strong>,</span> dass <span style="color:#800080;">der Mensch für globale Erwärmung verantwortlich </span>ist, neu entfacht“. Das ganze könnte auch unter der Überschrift „<span style="color:#800080;"><strong><em>Context is everything</em></strong></span><em><span style="color:#800080;">“</span> </em>kommentiert werden<em>.</em></p>
<p style="text-align:justify;">Es geht hier um den &#8220;Skandal&#8221;, dass Hacker in einen Server einer englischen Universität eingedrungen sind und e-mails von Klimaforschern veröffentlicht haben, die dann als &#8220;Beweis&#8221; für Manipulationen dienen sollen. Man will uns also weismachen, es handle sich bei der ganzen Klimadebatte um eine bewußt herbeigeführte Hysterie.</p>
<p>Meistens  sind die wenigen Zeilen über die gehackten Mails im Reportageteil äußerst dürftig, es gibt aber auch Ausnahmen, wie etwa die <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/34/495360/text/">Süddeutsche</a>, </strong>die offenbar „geschnallt“ hat, was hier gespielt wird.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Dass die Wissenschaft nicht sakrosankt ist, und es dort beinharte Konkurrenzkämpfe und menschliche Eitelkeiten gibt, die streng seriöse Forschung gefährden, ist ja nicht neu. Durch die zunehmende <span style="color:#800080;"><strong>Ökonomisierung der Wissenschaft</strong></span>, die mit der Kürzung öffentlicher Haushalte und der neoliberalen Ideologie einhergeht, ist natürlich die Gefahr der Korruption noch größer geworden. „<span style="color:#800080;"><strong>Science for Sale</strong>“</span> war ja nicht umsonst schon der Titel von Symposia, die sich die Frage stellen, wohin geht die Wissenschaft? Wer bestimmt, was und wozu geforscht wird? (z.B. Wer will, braucht Nanotechnologie in Konsumartikeln und wer weiß über die Risiken Bescheid?)</p>
<p style="text-align:justify;">Im Februar 2007 machte das <span style="color:#800080;"><strong>CRU</strong></span> Schlagzeilen, <strong><span style="color:#800080;">weil man seinen </span><span style="color:#800080;">Wissenschaftlern jeweils 10.000 Pfund </span></strong><span style="color:#800080;"><strong>angeboten hatte, </strong></span>damit sie den kurz vor der Veröffentlichung stehenden, umfassenden <strong><span style="color:#800080;">Klimabericht </span><span style="color:#800080;">der UN diskreditieren</span></strong>, der die Profiteure der fossilen Energienutzung weiter unter Druck brachte. Nach Berichten des britischen <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2007/feb/02/frontpagenews.climatechange">Guardian</a></strong> kam dieses Geld vom <strong><a href="http://www.sourcewatch.org/index.php/AEI#Casting_Doubt_on_Global_Warming">AEI</a></strong>, das aber nur als „<span style="color:#800080;"><a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Front_groups" target="_blank"><strong><em>front group</em></strong></a>“</span> für die Ölkonzerne fungierte, eine PR-Praxis, die die großen Tabakkonzerne schon vor Jahren etabliert haben. Das Geld war als „<em>incentive</em>“ für die Veröffentlichung von Artikeln gedacht war, die das IPCC in Verruf bringen, also seine Glaubwürdigkeit und wissenschaftliche Kompetenz unterminieren sollte.</p>
<p style="text-align:justify;">„<span style="color:#800080;"><strong><em>Generating controversy</em></strong>“</span> war auch eines der zentralen Strategien der Tabaklobby, der es gelang, mehr als drei Jahrzehnte lang, d<span style="color:#800080;">ie öffentliche </span><span style="color:#800080;">Meinung zu manipulieren,</span> indem man mit allen Mitteln eine <span style="color:#800080;">wissenschaftliche Kontroverse schürte, die es in Wahrheit nie gab:</span> nämlich, die Zweifel an der in wissenschaftlichen Studien festgestellte Schädlichkeit des Rauchens für die menschliche Gesundheit und später auch im Kontext des Passivrauchens. Diese erfolgreiche Strategie inkludierte auch das Abhalten wissenschaftlicher Symposien („<span style="color:#800080;"><strong><em>Junk science</em></strong>“,</span> die den Namen wirklich verdiente, wie etwa in Wien in den 1980er Jahren), deren Ergebnisse schon von Anfang an feststanden, weil die wissenschaftlichen Leiter auf der Lohnliste von Philip Morris u.a. standen, wie gerichtliche <strong><a href="http://tobaccolawcenter.org/documents/secondhandsmoke.pdf">Monsterprozesse</a></strong> in den USA später aufdeckten. Gleichzeitig wurden Kampagnen über „<span style="color:#800080;"><strong><em>sound science</em></strong>“</span> betrieben …</p>
<p style="text-align:justify;">Die „<span style="color:#800080;"><strong><em>Third Party</em></strong>“</span> Technik ist dabei immens wichtig, weil die Lobby selber natürlich keinerlei Glaubwürdigkeit hat, deshalb müssen andere gesellschaftliche Gruppen und <span style="color:#800080;">scheinbar unabhängige Organisationen, </span>(z.B. Think Tanks) aber vor allem Wissenschaftler in den Medien erscheinen, die die <strong><a href="http://www.spinwatch.org/blogs-mainmenu-29/andy-rowell-mainmenu-30/5334-beware-sceptics-bringing-balance-to-the-climate-debate">Interessen der Lobby transportieren</a>,</strong> die aber medial nie in Erscheinung tritt. Unter dem seriös klingenden Namen eines  „<span style="color:#800080;">Institutes“ </span>oder einer  „<span style="color:#800080;">Stiftung</span>“ wird hier der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es handle sich um Gruppen, die nur am Fortkommen der Gesellschaft interessiert, und deren „Experten“ nur wissenschaftlichen Prinzipien verpflichtet seien, während sie in Wahrheit ideologisch fragwürdige, wirtschaftliche Dogmen gekoppelt an Profitinteressen repräsentieren (bei uns ist hier wohl an erster Stelle die<span style="color:#800080;"> Bertelsmann-Stiftung</span> zu nennen, die eigentlich der wirkliche Autor von &#8220;Hartz IV&#8221; und anderen Stigmatisierungen von Armut und Arbeitslosigkeit ist &#8230;).</p>
<p style="text-align:justify;">Dr. David Viner, der Leiter des CRU an der Universität von East Anglia, sagte damals:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800080;">“Das IPCC Verfahren ist wahrscheinlich die gründlichste und öffentlichste Bewertung, die jemals in einer [wissenschaftlichen] Disziplin unternommen wurde.  Diese Aktion unterminiert das Vertrauen der Öffentlichkeit in die wissenschaftliche <em>Community</em></span> und die Fähigkeit der Regierungen, soliden wissenschaftlichen Rat anzunehmen.“ </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Das Ziel dieser PR-Strategie ist einerseits die Polarisierung der Debatte durch die o.a. Methoden, andererseits die Verstärkung von menschlichen Schwächen, die ohnehin schon vorhanden sind. War es nicht Aldous Huxley, der bemerkte:</p>
<blockquote><p><span style="color:#800080;">„Das erstaunlichste am Menschen ist nicht sein <strong>Verstand, </strong>sondern seine Neigung, <strong><a href="http://www.independent.co.uk/environment/climate-change/climate-change-at-the-poles-bisb-manmade-980256.html">Fakten zu ignorieren</a> </strong>(oder <strong><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/3226747/Climate-change-is-faster-and-more-extreme-than-feared.html">in Frage zu stellen</a></strong>), deren Akzeptanz eine massive Verhaltensänderung nach sich ziehen müsste. <strong>Man müsste sich eingestehen, dass das eigene Verhalten [oder die Wirtschaftspolitik] dumm, kurzsichtig und langfristig destruktiv ist, das ist aber so unangenehm, eine solche Kränkung für das Ego, </strong>das man<strong> <a href="http://www.guardian.co.uk/science/video/2009/mar/12/climate-change-deniers-conference">lieber die Fakten torpediert</a> </strong><span style="color:#800080;">und weiter macht wie bisher .“</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;"><strong>Wer profitiert von diesem Verhalten?</strong> <span style="color:#000000;">Dass ausgerechnet jetzt, 2 </span></span><span style="color:#000000;">Wochen vor dem Klimagipfel in Kopenhagen </span>dieser „Skandal“ rund um das CRU ans Licht der Öffentlichkeit kommt, ist ein starkes Indiz dafür, dass hier Akteure am Werk sind, die im Verborgenen bleiben wollen, und dass es nicht um die Bewahrung ethischer Grundsätze in der Wissenschaft geht, sondern um die Verstärkung von Zweifeln (wie bei der Zigarettendebatte), die die drohenden Paradigmenwechsel in der Energie- und Wirtschaftspolitik verhindern (oder zumindest weiter verzögern) sollen.</p>
<p style="text-align:justify;">Dass die großen PR-Firmen in den USA schon seit Jahren mit äußerst perfiden Methoden im Interesse ihrer <em>corporate clients</em> agieren (und die Medien davon wenig mitkriegen) ist schon schlimm genug. Doch man sinkt offenbar moralisch immer tiefer: das letzte ist „<strong><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing">astroturfing“</a></em></strong> und die mediale <a href="http://www.cbsnews.com/stories/2006/03/17/60minutes/main1415985.shtml"><strong>Projektion der eigenen Schandtaten (absolut keine moralische Authorität) auf den Gegner</strong></a> (eine Taktik, die z.B. Israel gegenüber der UN zuletzt erfolgreich praktiziert hat) – die wohl auch hier angewandt wurde.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Umstände, unter denen diese Korrespondenz gehackt und veröffentlicht wurde, sind wie gesagt, sehr seltsam und <strong><span style="color:#800080;">es liegt auf der Hand, dass hier </span><span style="color:#800080;">ein „Skandal“ erzeugt wurde, der eigentlich keiner ist</span></strong>. Man darf auch nicht vergessen, wie aggressiv und – häufig unter der Gürtellinie – diese Wissenschaftler von der Energielobby attackiert wurden. Wenn die „Karotte“ nicht wirkt (siehe die erwähnte Guardian -Story aus 2007 ), dann muss wohl der PR- „Knüppel“ ran. Dass man in E-mails unter Kollegen einen (vielleicht zu) lockeren Ton anschlägt, dass man Zitate, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden, völlig anders darstellen kann, ist auch nicht neu. Ebenso wenig die Tatsache, <span style="color:#800080;">dass die Veröffentlichung von brisanten wissenschaftlichen Studien in <em>peer-reviewed Journals</em><em> </em></span><span style="color:#800080;">ein </span><span style="color:#800080;">Politikum</span><strong><span style="color:#800080;"> geworden ist</span></strong><span style="color:#800080;"> </span>(siehe z.B. die Chapela Studie über die <a href="http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=ignacio_chapela"><strong>Kontamination von wildem Mais mit  transgener DNA  in <em>Nature</em></strong><em>,</em></a><em> </em>die – einmalig in der Wissenschaftspublizistik –  vom Herausgeber zurückgezogen wurde) &#8211; doch darüber schreiben die Medien nichts, außer, wie im vorliegenden Fall, wenn sich die Forschung <span style="color:#800080;">gegen</span> bestehende Profitinteressen (hier der fossilen Energielobby) richtet.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;"><strong>Darum sollten sich unsere Medien einmal kümmern: Hat Ethik heute in der Wissenschaft noch Platz</strong>, <strong>wenn sich alles nur mehr ums Geld dreht oder um die Erhaltung des energie- (u. macht-) politischen Status Quo?</strong></span> (siehe Biotech-Research: schnelles Patent, statt solider Grundlagenforschung;  oder die <span style="color:#800080;">absurde, völlig schwachsinnige </span><span style="color:#800080;">Kernfusionsforschung, </span>die in der Presse meistens völlig kritiklos dargestellt wird. Der Journalist als Lohnschreiber, der es sich nicht leisten kann, Dinge als gefährlichen Schwachsinn zu bezeichnen?</p>
<div id="attachment_778" class="wp-caption alignleft" style="width: 257px"><a href="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/11/crib2_climate.gif"><img class="size-medium wp-image-778" title="crib2_climate" src="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/11/crib2_climate.gif?w=247" alt="" width="247" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bitte die Graphik anklicken! </p></div>
<p style="text-align:justify;">Auch wenn sich herausstellt, dass diese E-mails authentisch sind, und einige Wissenschaftler dieses Institutes „<em>faith-based science</em>“ praktiziert haben, ändert das nichts daran, dass wir vor einer <strong><span style="color:#800080;">ökologischen Katastrophe </span></strong>stehen, die es in diesem Ausmaß nie vorher gab. Dabei geht es natürlich nicht „nur“ um Temperaturveränderungen, Änderung der Niederschlagsverteilung (von Dürren bis Hochwasser), steigende Meeresspiegel, etc. sondern um die andauernde Zerstörung von <strong><a href="http://www.millenniumassessment.org/documents/document.356.aspx.pdf">Ökosystemen,</a> <a href="http://www.scienceblog.com/community/older/2002/G/2002038.html">deren Leistungen für unser Überleben unverzichtbar sind</a>.</strong> Dass sich die mediale Debatte nur um CO² dreht, zeigt bereits, wie kurzsichtig und unzulässig vereinfacht, das komplexe Thema angegangen wird, denn die Wachstumsideologie ist unhaltbar und bringt uns alle um (siehe <em>Club of Rome</em> Berichte, etc.).</p>
<p style="text-align:justify;">Nur ein Autist, ein nicht lernfähiger Ignorant oder ein bezahlter Lobbyist bzw. „Tintenknecht“ zweifelt heute noch daran, dass die natürlichen Regelkreise, die das Klima beeinflussen und im größeren Kontext auch die <span style="color:#800080;">Überlebensfähigkeit der Ökosysteme</span> steuern, vom (ziemlich schwachsinnigen) industriellen Produktionskreis der Menschen überfordert werden und in nicht allzu langer Zeit kollabieren werden.</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800080;">Dazu braucht es keine neuen Statistiken mehr, keine endlosen Debatten über „Hockeystick-„Kurven“ und Methodologie der Klimaforschung, nur offene Augen und Ohren</span>.</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wer <span style="color:#800080;">15 Grad im November</span> noch als normal ansieht, wer die Natur genau beobachtet, kapiert auch so, das hier etwas unheimliches im Gange ist, das mit statistisch normalen Schwankungen nicht mehr erklärt werden kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch die <strong><span style="color:#800080;">banale Rhetorik </span>der </strong><span style="color:#800080;"><em>Talking Points</em></span><span style="color:#800080;"> in</span> den Medien lässt der Vernunft wenig Chancen: „<span style="color:#800080;"><strong>Klimawandel</strong>“</span> oder „<span style="color:#800080;"><strong>globale Erwärmung</strong>“ </span>sind verharmlosende Euphemismen, <span style="color:#800080;">die das Problem völlig irreführend </span>darstellen. Natürlich ist es richtig, dass sich das Klima langfristig immer ändert, dass es immer wärmere und kältere Phasen gab, entscheidend ist jedoch der Zeitraum, in dem diese Änderungen stattfanden. Waren es früher 10.000ende Jahre, sind es heute Jahrzehnte, in diesem Tempo kann sich die Natur nicht an solche Änderungen anpassen. Dass sich ein Leitartikel damit befasst, um wie viel Grad die Durchschnittstemperatur oder um wie viel cm genau der Meeresspiegel steigen wird, zeigt, dass der Blick auf das Wesentliche völlig fehlt. Auch die Aussage, es sei noch „kein Land von <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/8291487.stm" target="_blank">steigenden Meeren</a><strong> </strong>überspielt worden“ zeigt eine erschreckende Ignoranz, nach dem Motto, wenn es heute, morgen oder nächste Woche nicht passiert, besteht wohl keine Gefahr oder anders gesagt, das klingt nach: „Erst wenn ich selbst gesehen habe, glaube ich es auch“. Muss ich einen Lungenkrebstoten sehen, damit ich an die Gefährlichkeit des Rauchens glaube? Nein, ich muss nur meinen Verstand einschalten (siehe Huxley).</p>
<p style="text-align:justify;">Für uns sind ein halbes Grad, oder ein Grad ein Witz, für fein abgestimmte biologische Systeme aber nicht. In der Meeresbiologie können Veränderungen von nur einem halben Grad schon Störungen der Fortpflanzung bewirken. Dieses <em>microtuning </em>oder die <strong>kurzfristige <a href="http://soil.scijournals.org/cgi/content/abstract/69/6/2049">Veränderung eines Mikroklimas</a> </strong>an Land ist wahrscheinlich viel<em> </em>relevanter für die Gefährdung der Stabilität von Ökosystemen, als die ständige Beobachtung globaler Durchschnittstemperaturen. <strong><span style="color:#800080;">Das Problem </span></strong><span style="color:#800080;"><strong>dreht sich eben nicht nur um Klimawerte</strong>, </span>sondern gleicht einem <strong><span style="color:#800080;">globalen Zerstörungskrieg</span></strong> (als „Wirtschaft“ bekannt, doch eher die <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chrematistik" target="_blank">Chrematistik,</a></strong> nicht die „Ökonomie“ der Griechen), der von den Wachstumsfanatikern natürlich nicht beachtet wird, im Gegenteil sie sind irgendwo in den 1980er Jahren stecken geblieben, wo man der aufkeimenden Umweltbewegung noch entgegenhielt: Man müsse doch das Geld erst erwirtschaften, mit dem man den „Umweltschutz“ finanzieren könne. Der „<strong><span style="color:#800080;">Washington Consensus</span>“, </strong>als letztes Stadium des Kapitalismus,  bringt uns letztlich alle um, das ist das Problem.</p>
<p style="text-align:justify;">Den besten und umfassendsten Kommentar dazu lieferte der CDU-Dissident Herbert Gruhl in seinem Buch „<a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/679442" target="_blank"><span style="color:#800080;"><strong>Ein Planet wird geplündert</strong>“,</span></a> das man allen Journalisten eindringlich als Lektüre empfehlen müsste, bevor sie sich zum Thema „K<span style="color:#800080;">limawandel“ oder Umwelt- und Wirtschaftspolitik</span> äußern …</p>
<p style="text-align:justify;">Dass Herr Langenbach (wie viele andere) anscheinend auch das Opfer der „<em>generating controversy</em>“ Strategie geworden ist, überrascht auch nicht wirklich. Warum sonst würde er schreiben: „<strong>Entschieden ist </strong><strong>es nicht?“</strong> oder noch besser „<span style="color:#800080;"><strong>die Natur hat viele Rückkopplungen</strong>“.</span></p>
<p style="text-align:justify;">Stimmt, doch hier geht es um <strong>positive Rückkopplungen:</strong> (z.B. nach Abschmelzen des Polareises kommt es zu einer noch stärkeren Erwärmung, weil die dunklen Flächen mehr Wärme absorbieren und das freiwerdende Methan (vorher Permafrost) <strong>den Prozess weiter aufschaukelt</strong>). Die Puffersysteme, die eine negative Rückkopplung bewirken könnten,  (z.B. Aufnahme von CO2 durch Wälder und andere Senken) werden gleichzeitig zerstört (so schnell, dass Wiederaufforstung (wieder „Nutzwald“ statt natürliches Ökosystem) zu spät kommt und bei Urwäldern gar nicht möglich ist) und auch <strong><a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2008/07/080728111400.htm">die Meere sind schon übersäuert</a>.</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Auch das Fazit zur Energiepolitik<strong>: „Wir haben die großen Alternativen noch nicht und werden sie so rasch auch nicht haben“ </strong>klingt nach Banalität und Resignation<strong>. Was haben denn die Medien dazu beigetragen, damit dieser dringend nötige Paradigmenwechsel stattfindet?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die ersten Warnungen über den <a href="http://www.chrismartenson.com/">Wahnsinn des Wachstums</a> stammen doch schon aus den 1970er Jahren! </strong><span style="color:#800080;">Erich Fromm </span>(Haben und Sein), <span style="color:#800080;">E.F. Schumacher (</span>Small is Beautiful), die Berichte des <span style="color:#800080;">Club of Rome</span> oder des <span style="color:#800080;">Wuppertal-Institutes,</span> das feststellte, wenn alle den „westlichen Lebensstil“, also den Konsumwahn des Wirtschaftswachstums-Kultes (aus den USA) übernehmen (oder die bevölkerungsreichen Länder wie China), <span style="color:#800080;"><strong>bräuchten wir 6 Planeten, um diese Ressourcen bereitzustellen! </strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Was unter diesem Aspekt vom &#8220;<span style="color:#800080;">Wachstumsbeschleunigungsgesetz&#8221;</span> der deutschen Bundesregierung zu halten ist, ist wohl klar &#8230;<strong> </strong>Merkel, Westerwelle, &#8220;<span style="color:#800080;">off-balance-sheet accountant&#8221; </span>Schäuble und zu Guttenberg: das Horrorkabinett der neoliberalen Indoktrination geht unbeirrt seinen Weg der Zerstörung weiter, unterstützt von Journalisten, die nichts kapiert haben &#8230;.<strong><br />
</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800080;">Vielleicht sollte man statt dem „Economist“ (Wirtschaftsteil der Zeitungen) und den bescheuerten (weil manipulierten) Börsenkursen mal einen „Ecologist“ einführen, der den Leuten klarmacht, dass die herkömmliche Art der „Wirtschaft“  uns direkt in den Abgrund führt</span>! </strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Aber das kann man wohl von unseren Journalisten nicht erwarten, stattdessen „<span style="text-decoration:line-through;">business</span> madness as usual&#8221; : Wachs<em>dumms</em>wahn ohne Ende und das kriminelle &#8220;carbon-trading&#8221;, das nur der <a href="http://www.sfv.de/artikel/2006/realsati.htm" target="_blank">Bereicherung</a> dient &#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">
<p>Quellen:</p>
<p><strong><a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2007/feb/02/frontpagenews.climatechange">Scientists Offered Cash to Dispute Climate Study</a><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://coast.gkss.de/staff/storch/CR-problem/cr.2003.htm">Hans von Storch Website</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.guardian.co.uk/environment/2009/nov/20/climate-sceptics-hackers-leaked-emails">Climate sceptics claim leaked e-mails are evidence of collusion</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.greenfacts.org/en/index.htm" target="_blank">Greenfacts.org</a><br />
</strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freudentag für nachhaltige Energieproduktion]]></title>
<link>http://weber-gobet.ch/2009/11/25/freudentag-fur-nachhaltige-energieproduktion/</link>
<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 20:14:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>webergobet</dc:creator>
<guid>http://weber-gobet.ch/2009/11/25/freudentag-fur-nachhaltige-energieproduktion/</guid>
<description><![CDATA[Heute im Nationalrat (25.11.09) Lang erwartete Erhöhung der Einspeisevergütung beschlossen Mit der F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute im Nationalrat (25.11.09)</p>
<p><strong>Lang erwartete Erhöhung der Einspeisevergütung beschlossen</strong></p>
<p>Mit der Förderung von nachhaltiger Energieproduktion kann es weitergehen:  Eine Mehrheit des Nationalrates will die maximale Förderabgabe für «grünen Strom» &#8211; kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien &#8211; um 50 Prozent erhöhen. Die Anhebung war nach Auffassung der Mehrheit nötig, um heute wegen Fördergeld-Mangels blockierte Projekte zu ermöglichen. Heute wurde eine entsprechende Anpassung im Energiegesetz genehmigt. Bedauerlich: Der Antrag der vorberatenden Kommission, die kostendeckende Einspeisevergütung gar zu verdoppeln, wurde knapp abgelehnt. Die Nein-Stimmen kamen vor allem aus der SVP. Für den Bau von Photovoltaik-Anlagen soll es weiterhin einen «Förderdeckel» geben. Ein bürgerlicher Antrag den Zuschlag höchstens auf ein Maximum von 0,9 Rappen anzuheben, wurde mit 99 zu 93 Stimmen knapp gutgeheissen.</p>
<p>Mit einem Strompreis-Zuschlag wird die kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien finanziert. Die Erhöhung des Zuschlages kostet einen Haushalt bis in zehn Jahren pro Monat 4 Franken. Das entspricht dem Preis einer Tasse Kaffee. Die heute beschossene Erhöhung auf 0,9 Rappen ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit den Investitionen in grünen Strom werden Arbeitsplätze geschaffen und Innovationen stimuliert.</p>
<p>Die Vorlage geht zurück an den Ständerat. Bleibt zu hoffen, dass er im Frühling 2010 keinen Rückzieher macht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[I'm not amused]]></title>
<link>http://schattenzwerg.wordpress.com/2009/11/10/im-not-amused/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 06:29:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>schattenzwerg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie schön, neben einer deutschen Atomregierung (ach nein, es ist ja eine vom Volk gewählte Regierung]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wie schön, neben einer deutschen Atomregierung (ach nein, es ist ja eine vom Volk gewählte Regierung]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von wegen Braunkohle-Ausstieg]]></title>
<link>http://nidinfo.wordpress.com/2009/10/21/von-wegen-braunkohle-ausstieg/</link>
<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 05:23:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>nidinfoblog</dc:creator>
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<description><![CDATA[Linke wird Opfer ihrer eigenen Lügen Für ein Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue machte man ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4><img class="alignleft" src="http://www.spielplaetze.org/typo3temp/pics/braunkohle2_61848d1ccc.jpg" alt="http://www.spielplaetze.org/typo3temp/pics/braunkohle2_61848d1ccc.jpg" width="144" height="108" />Linke wird Opfer ihrer eigenen Lügen</h4>
<p>Für ein Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue machte man sich seitens der Linken stark, scheinbar alles nur Wahlkampfgetöse. Nun winken Regierungsposten und dementsprechend satte Bezüge, da steht das Heimatrecht der Menschen in Atterwasch, Kerkwitz und Grabko plötzlich doch wieder zur Disposition. <!--more-->Unzählige Einwohner der gefährdeten Gemeinden schenkten der Linken ihre Stimme, im Vertrauen, daß diese die drohende Zerstörung und Abbaggerung der Traditionsgemeinden würde aufhalten können. Doch nun wird ihnen bewußt, daß die Aussagen einer Systempartei vor der Wahl mit denen nach der Wahl nichts mehr gemeinsam haben müssen. Da kann aus einer sozialkritischen politischen Kraft über Nacht eine turbokapitalistische werden, die sich einen Dreck um die Versprechen von gestern schert.</p>
<p>Nur zu verständlich die Wut der Menschen in den betroffenen Gemeinden, auch einige Mitglieder der Linkspartei denken der &#8220;Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN)&#8221; zufolge schon über einen Austritt aus der Partei nach. Stolpert die asoziale Linkspartei nun vielleicht über ihre dreisten Lügen? Früher galt die FDP aufgrund ihrer wankelmütigen Art als Umfaller-Partei, nun kann sich die Linke mit derartigen Attributen schmücken. In der PNN werden Bürger und auch Anhänger der Linken zitiert, die ganz offen von falschen Versprechen und sogar Wahlbetrug sprechen.</p>
<p>Das langjährige Mitglied im Braunkohle-Ausschuß, Klaus Muche, vertritt die Ansicht, daß die Linke sich nicht einmal um einen Kompromiß mit der SPD in Sachen Braunkohleverstromung bemüht, sondern komplett auf die Platzeck-Positionen umgeschwenkt ist. Und wie einseitig die sind, daß weiß jeder interessierte Beobachter.</p>
<p>Der Konzern Vattenfall Europe scheint mit seinen Milliönchen die gesamte brandenburgische Polit-Landschaft durcheinander gebracht zu haben, verantwortungsbewußte und volkstreue Repräsentanten sind im neuen Landtag nicht zu finden.</p>
<p>Bei der Linken sprach man vor Kurzem noch von einer anderen, ökologisch verträglichen Energiepolitik. Was ist daraus geworden? Man paßt sich Vattenfall und seinen Profitinteressen an, egal wie volksfeindlich diese sind, nur um an die schmierigen Tröge der Macht zu kommen. Man heißt die Abbaggerung und Vernichtung unzähliger Existenzen gut, nur weil man nicht in der Lage ist, eine nachhaltige, auch die Interessen kommender Generationen berücksichtigende Energiepolitik umzusetzen. Eine echte Energiewende muß anders aussehen!</p>
<p>Die von uns Nationalisten geforderte Energiepolitik strebt den Dreiklang aus Sicherheit der Energieversorgung, Umweltfreundlichkeit und bezahlbaren Strompreisen an. In diesem Zusammenhang fordern wir die Verstaatlichung sämtlicher Energiekonzerne auf deutschem Boden. Energie muß Volkseigentum sein, nicht Spekuliermasse internationaler Kapitalisten! Ferner befürworten wir das Ende der Aufschließung neuer Braunkohletagebaue und den Ersatz durch regenerative Energiequellen. Wir setzen uns für ein vom Land Brandenburg finanziertes Umschulungs- und Weiterbildungsprogramm ein, mit dessen Hilfe den im Braunkohlesektor Beschäftigten der Übergang in den regenerativen Energiesektor ermöglicht wird. So können die beiden Knackpunkte saubere Energie und Arbeitsplatzsicherheit miteinander in Einklang gebracht werden.</p>
<p>Eines muß klar sein: ein ewiges Wachstum kann, wird und darf es nicht geben, da es eine Versündigung an unseren Nachkommen wäre, wenn unsere Generation sämtliche Ressourcen aufbrauchen würde. Daher fordern wir die Ausarbeitung eines Energiesparkonzepts, dessen Ziel es sein muß, den Automobilverkehr auf deutschen Straßen und den Energieverbrauch in unseren Haushalten und Unternehmen deutlich zu reduzieren.</p>
<p>Wenn die Linken und ihre grünen Trittbrettfahrer schon vergessen, daß wir Menschen Teil der Natur sind, sollten wir Nationalisten nie vergessen, daß, wenn wir die Natur zerstören, wir auch uns selbst die Grundlagen zum Leben nehmen.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Quelle:</span></p>
<p><a href="http://npd.de/html/714/artikel/detail/1025/">npd.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Atommüll]]></title>
<link>http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/10/17/atommull/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 06:16:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus</dc:creator>
<guid>http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/10/17/atommull/</guid>
<description><![CDATA[Radioaktive Abfälle sind Stoffe, die nicht wiederverwertbar sind und deren Radioaktivität gewisse We]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Radioaktive Abfälle sind Stoffe, die nicht wiederverwertbar sind und deren Radioaktivität gewisse We]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schluss mit dem Klima-Casino!]]></title>
<link>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/16/schluss-mit-dem-klima-casino/</link>
<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:09:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Annette Schlemm</dc:creator>
<guid>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/16/schluss-mit-dem-klima-casino/</guid>
<description><![CDATA[Mobilisierungsbroschüre mit Analyse, Actioninfos und Alternativen ist erschienen Business as usual E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/pdf/klimacasino.pdf"><img src="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/files/2009/10/kc.gif" alt="kc" title="kc" width="233" height="166" class="alignleft size-full wp-image-825" /></a></p>
<p><font size="+1"><strong>Mobilisierungsbroschüre mit Analyse, Actioninfos und Alternativen ist erschienen</strong> </font><br />
<!--more--><br />
<strong>Business as usual</strong></p>
<p>Es gab 14 Klimakonferenzen seit 1992, dem Startpunkt der offiziellen Bemühungen, der Erwärmung des Erdklimas entgegen zu wirken. Es wurde festgestellt, dass für eine Begrenzung der Temperaturerhöhung um 2 K, was als gerade noch erträglich gehalten wird, die weltweiten Treibhausgasemissionen im Jahr 2050 im Vergleich zu 1990 um mindestens 50% gesenkt werden müssten. Das bedeutet für die hochindustrialisierten Hauptemittenten eine Senkung um ca. 80%! Tatsächlich musste für das Jahr 2005 eine weltweite Emissionssteigerung um 20,4% konstatiert werden (IPCC 2007). Nur der Zusammenbruch der osteuropäischen Wirtschaft und die kapitalistische Wirtschaftskrise führten zu räumlich und zeitlich begrenzten geringfügigen Verringerungen des Ausstoßes. Die hochgelobten Mechanismen des Kyoto-Protokolls (seit 1997) wie der Emissionshandel und Mechanismen, mit denen Länder oder Unternehmen Investitionen in scheinbar emissionsmindernde Projekte in Entwicklungsländern anrechnen lassen können, hatten dagegen keinen nachhaltigen Erfolg und ihre Folgen sind sozial unverträglich. </p>
<p>Allein diese Tatsachen sprechen dagegen, weiterhin auf die Herrschenden dieser Welt zu vertrauen, wenn sie im Dezember diesen Jahres in Kopenhagen wieder hinter verschlossenen Türen und unter massivem Polizeischutz über unsere Zukunft entscheiden wollen. </p>
<p>Die <a href="http://www.avanti-projekt.de/p_antikap/pdf/klimacasino.pdf">Broschüre „Klimacasino schließen!“</a> der Jugendorganisationen „avanti &#8211; Projekt undogmatische Linke“ und „Linksjugend [´solid]“ geht noch weiter: Sie zeigt, dass die mangelnden Erfolge nicht auf fehlendem gutem Willen beruhen, und nicht darauf, dass die Mechanismen nur noch ein wenig verbessert werden müssten – Nein, es geht ans Eingemachte. Klimaschutz erfordert „politische Entscheidungen über unsere Produktionsweise, über Energie, Transport und Verkehr“ (S. 5). Denn die herrschende kapitalistische Produktionsweise ist notwendig mit dem Zwang zur Kapitalvermehrung und damit nach Wachstum von ökonomischen Kennziffern verbunden, die längst nichts mehr mit unserem Wohlbefinden zu tun haben. Der Zwang zum Wachstum in der Profitwirtschaft geschieht schon immer durch Ausbeutung von Menschen und auf Grundlage der Vernutzung fossiler Energiequellen und Naturressourcen. Und seit längerer Zeit übersteigen die Kosten, die die Gesellschaft für die privat eingesackten Gewinne bezahlen muss, alle Vorteile, die die historische Entwicklung dieser Gesellschaft einigen Privilegierten dieser Erde je gebracht hat. Die historische Schadensbilanz des real existierenden Kapitalismus wird jene des Sozialismus weit in den Schatten stellen. Und sie wird größer, je länger wir sie sich abwirtschaften lassen. </p>
<p><strong>Action!</strong></p>
<p>Deshalb wurde es höchste Zeit, aus der verpassten Chance von 2007, als zwar gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm protestiert wurde, aber nicht ausreichend gegen die Klimarhetorik von Angela Merkel vorgegangen werden konnte, zu lernen. Das vorliegende Papier bündelt die Ergebnisse der <em>Analysen</em>, berichtet über die geplanten <em>Aktionen </em>und endet mit Ausblicken auf die möglichen <em>Alternativen</em>. Im Mittelpunkt der Action steht natürlich der Klimagipfel in Kopenhagen selbst. Dabei geht es nicht bloß um Aktionismus. Nein, das Ziel ist es, „den Gipfel zu übernehmen und für einen Tag zu einer offenen Klimagerechtigkeitskonferenz zu machen“ (S. 13). Die dem entgegen stehenden „physische Barrieren“ werden umgangen, überwunden und durchflossen. Bei dieser Aktion des zivilen Ungehorsams soll niemandem körperlicher Schaden zugefügt werden. Sollte es nicht gelingen an den Konferenzort zu gelangen, soll eine Blockade des Gipfels entstehen und „im Zweifelsfall gibt es auch innerhalb der Konferenz kritische Stimmen, die unseren Protest von innen unterstützten werden“. Soweit ich die vorbereitenden Debatten kenne, werden mit diesem Konzept viele auch lange Zeit widerstreitenden Vorschläge zusammen gebracht. Es ist also viel los in Kopenhagen in diesem Winter. Auch Unterkünfte und die Versorgung werden vorbereitet. </p>
<p><strong>Klimagerechtigkeit statt Wachstumswahn! </strong></p>
<p>Wenn wir den Großen dieser Welt die Legitimation entziehen, über unsere Zukunft allein zu bestimmen, beziehungsweise die Führung bei der Rettung der Welt gegen die durch den sachzwangähnlichen Selbstlauf der Kapitalakkumulation entstehenden Krisen und Katastrophen übernehmen zu können &#8211; so stehen wir natürlich in der Verantwortung, Aussagen über Alternativen zu machen. Die Broschüre greift dabei zurück auf den einfachen Gedanken der „Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln und die Ersetzung der Klassenherrschaft durch eine „Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist““ – also die alte Bestimmung des Kommunismus, die natürlich heute insbesondere um die Komponente der klimatischen und ökologischen Bewahrung der Lebensgrundlagen erweitert werden muss. Ebenso werden Basisdemokratie, politischer Pluralismus und die Problematik des Patriarchats und des Rassismus ergänzt. </p>
<p>Einige Probleme, die mit dieser Vision verbunden sind, werden ebenfalls nicht verschwiegen: Wir müssen neu bestimmen, wie unsere Bedürfnisse in Abhängigkeit von den sinnvoll mobilisierbaren Ressourcen befriedigt werden können. Diese Frage ist insbesondere deshalb brisant, weil sozial engagierte Menschen die Klimaproblematik häufig deshalb meiden oder gar leugnen, weil sie befürchten, dass die Klimafrage berechtigte soziale Anliegen durchkreuzen könnte. Aber darum kann es nicht gehen: Die gleichzeitige Verschärfung der klimatisch-ökologischen und der sozialen Krisen dieser Welt können nur durch die gemeinsame Abschaffung der gemeinsamen Basis für diese unterschiedlichen Probleme bewältigt werden und die gemeinsame Entwicklung einer neuen Produktions- und Lebensweise. </p>
<p>Die in der Broschüre gestellten Fragen können ein Ausgangspunkt für unsere weiteren Debatten  werden. Aber es geht nicht bloß darum, für eine noch nicht vorhandene Zukunft zu debattieren – vom Horizont des in Zukunft Gewünschten zeigt sich uns die Richtung des heute praktisch zu Fordernden: Kostenloser ÖPNV sowie die Enteignung und Vergesellschaftung der Energiekonzerne sind kurzfristige Ziele, die die Klima-, die Antiatom- und auch die sozialen Bewegungen gemeinsam anstreben können. Die Ausrichtung orientiert sich am Ziel des „Klima-Kommunismus“ statt grünem Kapitalismus (S. 22). </p>
<p><strong>Analyse, Action, Alternativen</strong></p>
<p>Der vorliegenden Broschüre gelingt es, mit der Analyse Argumente gegen den Glauben an die von den Herrschenden vertretenen Konzepte zu widerlegen. Klimaktive sollten schon mal von „CCS“ und „CDM“ gehört haben – was auch ein Glossar erleichtert. In diesem Bereich wird besonders deutlich, wie die kapitalistischen Strategien wiederum auf Kosten derjenigen Menschen ausgetragen werden, die nichts vom Reichtum des Kapitalismus haben und zuerst unter den Folgen des Klimawandels leiden. Damit bündeln sich ökologische und soziale Themen und verlegen den Weg des Gegeneinander-Ausspielens dieser beiden Bewegungsorientierungen. Jetzt muss aus dem Papier bloß noch ein Handeln werden – ein motiviertes, gerichtetes, auch freudvolles und hoffentlich erfolgreiches Handeln in Kopenhagen und anderswo&#8230;</p>
<p>Bezugsadresse:<br />
Die Broschüre wird gegen Spende verschickt und verteilt.</p>
<p>Linksjugend [‘solid]<br />
Kleine Alexanderstraße 28<br />
10178 Berlin<br />
Telefon 030 / 24009-419<br />
Telefax 030 / 24009-326<br />
info@linksjugend-solid.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Raise your Voice]]></title>
<link>http://politikbeobachter.wordpress.com/2009/10/15/raise-your-voice/</link>
<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 11:10:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michael Preiner</dc:creator>
<guid>http://politikbeobachter.wordpress.com/2009/10/15/raise-your-voice/</guid>
<description><![CDATA[Deine Stimme gegen den Klimawandel ! Sei dabei wenn sich die Staatsmänner zum COP15 versammeln der w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Deine Stimme gegen den Klimawandel ! Sei dabei wenn sich die Staatsmänner zum COP15 versammeln der wichtigsten Konferenz zum Klimawandel seit 10 Jahren. Die Länder streben eine globale Einigung an, um die Welt zu schützen. Dafür ist auch deine Stimme zum Klimawandel wichtig.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/oRR_6VpvhoE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/oRR_6VpvhoE&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Atomdebatte: Wir sind das Endlager]]></title>
<link>http://medienschafe.wordpress.com/2009/10/14/atomdebatte-wir-sind-das-endlager/</link>
<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:17:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>missmarple45</dc:creator>
<guid>http://medienschafe.wordpress.com/2009/10/14/atomdebatte-wir-sind-das-endlager/</guid>
<description><![CDATA[Gestern gab es im deutsch-französischen Sender ARTE eine sehr interessante Reportage zum Thema  „Alb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-medium wp-image-719" title="july21" src="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/10/july21.jpg?w=235" alt="july21" width="235" height="300" /></p>
<p style="text-align:justify;">Gestern gab es im deutsch-französischen Sender <strong>ARTE</strong> eine sehr interessante Reportage zum Thema  „<strong>Albtraum Atommüll</strong>“. Es ging aber auch darum, ob man generell den Versprechungen der Atomwirtschaft bzw. deren Befürworter trauen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem die Akzeptanz der Atomenergie spätestens nach Tschernobyl ihren absoluten Tiefpunkt erreicht hatte, sah es für die Zukunft der  Atomlobby ziemlich düster aus. Doch der drohende „Klimawandel“ und die damit eingeleitete Dauerdebatte über die unverzichtbare Reduktion des Kohlendioxid-Ausstoßes, brachte ungeahnte Möglichkeiten, die Wahrnehmung der Menschen zu beeinflussen, sodass das Märchen von der „sauberen Kernenergie“ wieder aufleben konnte (ungeachtet der Tatsache, dass auch durch die Atomwirtschaft CO2 produziert wird, siehe dazu meine beiden ersten Beiträge zum Thema „Atompolitik“ hier auf diesem Blog)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;"><strong>ARTE</strong> Themenabende laufen meistens nach dem gleichen Schema ab: zuerst gibt es eine spannende und gut recherchierte Reportage, aber dann folgt eine Debatte, die ziemlich langweilig ist, weil sie nichts Neues bringt. Zwar hat man inzwischen das Format geändert, sodass nunmehr auch Stimmen aus dem Volk zu Wort kommen, und auf dem Podium auch etwas lebhafter diskutiert wird, aber es ist keine effektive Moderation erkennbar, man hat das Gefühl, die Debatte driftet vor sich hin. <span style="color:#800080;"><em>(Auch der Internetauftritt von ARTE ist einzigartig: Nur deutsche und französische IP-Adressen dürfen die ARTE+7 Videos online ansehen &#8211; eine Zensur (des Publikums) ohne Gleichen, die die Grenzenlosigkeit des Internets ad absurdum führt&#8230;</em></span>)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p>Der einzige Podiumsteilnehmer, der gestern etwas Schwung in den Diskurs brachte, war <strong>Herr Bütikofer</strong> als stv. Vorsitzender der Grünen Fraktion im Europaparlament . (Dass die Grünen in Deutschland auf Landtagsebene jetzt ihre Prinzipien in &#8220;Jamaika&#8221; verraten, ist ein weiterer Dolchstoß für eine neue Politik weg von Kohle, Atom und Oligarchen&#8230;)</p>
<p style="text-align:justify;">Er griff mehrmals ein, als das scheinheilige Gewäsch der beiden Atommanager (EdF bzw. AREVA) unerträglich wurde. So antwortete man auf den Vorwurf, es werde hier (in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague) eben <strong>nicht „recycelt</strong>“ (der Film zeigte, dass tausende Fässer Uran <strong>über 8.000 km nach Sibirien transportiert</strong> werden und nur 10% wieder zurückkommen; die restlichen Fässer sammeln sich  <strong>IM FREIEN an</strong> [<em>man sieht sie mit Google Earth, weil es so viele sind</em>!] ohne besonderen Schutzmaßnahmen…), sondern der &#8211; immer noch &#8211; <strong>schwach radioaktive Abfall ins Ausland verschoben</strong>, wovon offenbar nicht einmal die französische Umweltministerin informiert war…), es handle sich hier nicht um „Abfall“, sondern „radioaktive Stoffe“. Diese semantischen Raffinessen zeigen bereits, wie seriös diese Diskutanten sind, wenn es darum geht, transparent und wahrheitsgemäß über die Gefahren der Atomwirtschaft zu berichten.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Eine der Autorinnen des Beitrages war ebenfalls im Podium und fragte, warum denn nicht größere Mengen des Urans (aus den ausgemusterten Brennstäben) wieder verwendet werden und man stattdessen Russland diesen „kostbaren“ Rohstoff tonnenweise überlasse… Daraufhin hieß es, man müsse das wie ein „Sparschwein“ sehen, man wolle quasi diese Uranvorräte aufheben für später, wenn es mit dem Uran knapp werde… Auf diesem absurden Niveau ging es weiter, bis dann wieder Herr Bütikofer einwarf, man rede häufig von Kosten, aber kaum über Sicherheitsprobleme  und weiche nur aus, wenn kritische Fragen gestellt würden.</p>
<p style="text-align:justify;">Schließlich antwortete der Manager von EdF, der Transport [über tausende km] sei doch standardisiert und diese „Regeln“ würden doch durch die <strong>IAEA </strong>vorgegeben und kontrolliert.  Alles paletti, also?</p>
<p style="text-align:justify;">Weit gefehlt. Denn auch das marode „Endlager“ in den Salzstöcken (ASSE II) war von entsprechenden Gremien genehmigt worden und stellt jetzt das Bundesamt für Strahlenschutz vor schier unlösbare Probleme.</p>
<p><span style="color:#800080;">Eine grandiose Reportage zum Thema Atommüll und die systematische Täuschung der Öffentlichkeit zeigte der NDR Anfang September:  Christoph Lütgert aus der <strong>Panorama</strong> Redaktion hat  ein Stück investigativen Journalismus vom Feinsten produziert, auch deshalb, weil er klare Worte findet, die dem Ernst der Sache angemessen sind.  Lütgert besichtigt den „Laugensumpf“ in der Asse und ist entsetzt über das Ausmaß einer jahrzehntelangen Verantwortungslosigkeit, das hier offenbart wird.</span></p>
<p><span style="color:#800080;">(<em>Link zum Video gibt es weiter unten)</em><br />
</span></p>
<p style="text-align:justify;">Ein ehemaliger Arbeiter der Asse, <span style="color:#800080;">der nach 9 Jahren an <strong>Leukämie</strong> erkrankte, </span>bezeichnet die Lügen, die man den Arbeiter erzählt hatte, als „<span style="color:#800080;"><strong>menschenverachtend“</strong></span>, denn man habe die Gefahren von Anfang an verharmlost, auch der Strahlenschutzbeauftragte. Wie immer wurden Ängste damit besänftigt, dass man den Leuten sagte, die radioaktive Strahlung „dort unten“ sei niedriger als die „natürliche“ Strahlung an der Oberfläche (gemeint ist z.B. Granit, Radon oder auch die Strahlung, die man bei längeren Flügen abbekommt – mehr zu den politisch motivierten „Grenzwerten“ später)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Auch das Bundesamt für Strahlenschutz hat mittlerweile angesichts der immer größer werdenden Probleme mit dem illusorischen „Endlager“ resigniert: In einem Interview mit Wolfram König wird Klartext gesprochen:</p>
<blockquote>
<h4><span style="color:#800080;">„Die Herausforderungen für ein Endlager wurden systematisch unterschätzt“ …. <strong>„mit einem sicheren Endlager hat das aber auch gar nichts zu tun“… die Anlage kann absaufen und das Grundwasser kontaminieren..“</strong></span></h4>
</blockquote>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;"><strong>Doch die Wahrheit ist noch bitterer</strong>:</span> hier geht es nicht um „Versagen“ im Sinne eines Irrtums oder einer Fahrlässigkeit, sondern um <strong>ein System der Verharmlosung und Verschleierung, das mit demokratischen Grundsätzen unvereinbar ist:</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Detlef Möller, ein Historiker, hat nach Durchforsten der Archive eine klare Erkenntnis über die Geschichte der Asse gewonnen:</p>
<p style="text-align:justify;">Schon <strong>1967</strong> gab es ein Positionspapier des zuständigen Oberbergamtes, aus dem klar hervorgeht, dass auf längere Sicht mit einem Eindringen von Wasser gerechnet werden muss: man müsse davon ausgehen, „<span style="color:#800080;">dass kein Raum </span>der <span style="color:#800080;">Grube trocken bleibt</span>“. Außerdem wusste man auch schon damals, dass der Gebirgsdruck so stark ist, dass die Kammern, in denen die Fässer gelagert werden sollen, eingedrückt werden, also das ganze einstürzen könne und der Wassereintritt natürlich die korrosive Wirkung des Salzes voll zur Geltung bringt. <strong>Die dramatische Folge ist natürlich, dass die radioaktiven Abfälle gelöst werden und damit in absehbarer Zeit das <span style="color:#800080;">Grundwasser für zigtausende Menschen radioaktiv verseuchen.</span> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Möllers Urteil ist vernichtend und zeigt die moralische Verkommenheit der deutschen Politik, die sich als Diener der Industrie anbiedert, auch wenn sie enorme Gefahren für Gesundheit und Umwelt erzeugt<strong>: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<blockquote>
<h3><span style="color:#800080;"><strong>„ Mit Sicherheit wurden diese Umstände bewusst verschwiegen. Hier handelt es sich um eine taktisch kalkulierte Inkaufnahme erheblicher Risiken …diese Vorgänge sind geeignet, das Vertrauen in staatliche Organe grundlegend zu erschüttern..“</strong></span></h3>
</blockquote>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;">Hätte man die Atomenergie nicht um jeden Preis forciert: Wie vielen Kindern hätte man die <span style="color:#800080;">traumatische Diagnose und Behandlung einer Leukämie</span> ersparen können? (Dass die Kinderkrebsraten steigen, ist an sich ein unglaublicher Skandal, aber man hat sich scheinbar damit abgefunden. Wie vielen Menschen andere Krebsarten, monatelanges Leid und in vielen Fällen den Tod?</p>
<p style="text-align:justify;">Stellen sich unsere erbärmlichen Politiker diese Fragen, wenn sie von einer „<strong><a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7380194,00.html">Übergangslösung</a>“</strong> sprechen, die die Atomenergie doch sein müsse, bis die erneuerbaren Energien „so weit seien“, einen größeren Beitrag zur Energieversorgung zu leisten. (Bei tausenden Jahren Halbwertszeit ein unglaublicher Schwachsinn, der aber in den Medien so hingenommen wird…) Ganz zu schweigen davon, dass man seit Jahrzehnten die Atom- und Kohleindustrie mit etwa 5 x soviel Subventionen unterstützt, als die dezentralen, erneuerbaren Energien, damit ihre Marktposition so klein wie möglich bleibt.. also eine  „<em>self-fulfilling prophecy</em>“ generiert wird…</p>
<p style="text-align:justify;">Der Panorama-Reporter will wissen, „wie hoch hinauf“ die eklatante <span style="color:#800080;">Verantwortungslosigkeit und Verlogenheit</span> eigentlich geht und macht damit dem Beruf des Journalisten alle Ehre. Ohne Kontrolle der Macht durch die Medien sind wir verloren…</p>
<p style="text-align:justify;">Der damals zuständige Forschungsminister Matthöfer will nichts von den Gefahren des Salzstocks gewusst haben, die „Experten“ hätten ihn falsch beraten.  <span style="color:#800080;">Wird ein Minister dafür bezahlt, dass er ahnungslos ist</span>? Insbesondere bei einem Thema, wo es – im wahrsten Sinn des Wortes – um Leben und Tod geht?</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Moment Mal, wir haben doch Frau Merkel, eine promovierte Atomphysikerin, die müsste doch wissen, was Sache ist, die Frau gehört doch einer „christlichen“ Werten verpflichteten Partei an, die müsste doch entsprechend verantwortlich handeln?</p>
<p style="text-align:justify;">Doch Herr Lütgert zeigt in wenigen Minuten, dass diese Frau auch eine moralische Autistin ist, wenn es um die Atomindustrie geht. Das „Endlager“ <strong>Morsleben</strong>,  das noch zu DDR- Zeiten eingerichtet wurde, ist eine weitere ökologische Zeitbombe: auch hier ein Salzbergwerk, auch hier Einsturzgefahr und Kontaminierung mit radioaktiver Lauge; Hier wurden nach der Wende – <strong><a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/71/56/dokument.html?titel=Merkels+Altlast&#38;id=61366517">unter Merkel als Umweltministerin</a></strong> &#8211; zigtausende Kubikmeter radioaktiver Müll aus dem Westen eingelagert, bis zum Jahr 1998. „Merkel im O-Ton.“ <span style="color:#800080;"><strong><em>Ich halte dieses</em></strong> <strong><em>Lager für sicher</em></strong></span>“ (N.B. hier wird eine Meinung geäußert, Warnungen gab es genug, aber Merkel ignorierte sie) Heute ist klar, dass die Sanierungskosten (soferne die überhaupt möglich ist) auf etwa <strong>2 MILLIARDEN </strong>geschätzt werden, was natürlich der Steuerzahler übernehmen darf –nicht die Atomindustrie, die das Problem erschaffen hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Wer bei der letzten Wahl das Schreckensduo Merkel-Westerwelle gewählt hat, muss seinen Kindern erklären, wie man ohne Schamgefühl diese „Kernkraft“- <em>Promoter</em> an die Macht bringen kann (bzw. hält) … sie sind<em> </em>wahrhafte<em> merchants of death</em><span style="color:#800080;">…</span>(ich rede hier vom Normalbetrieb, nicht von den möglichen  „Unfällen“ – mehr zur „unschädlichen“ Strahlendosis später)</p>
<p style="text-align:justify;">Zur <strong>Asse </strong>ist noch ein wichtiger Punkt anzuführen, der im Panorama-Beitrag nicht erwähnt wird: Zuständig für die Asse (Betreiber) war nicht das BA für Strahlenschutz, sondern das <strong><a href="http://www.asse-archiv.de/asse-archiv/wir-ueber-uns/index.html">Helmholtz-Zentrum</a></strong> in München, das den absurden (wohl aus der PR-Industrie stammenden) Untertitel „Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt“ trägt und ein Dokument über die Asse  mit dem Titel „<span style="color:#800080;">Erfolgreiche Einlagerungszeit</span>“ ins Internet stellt. George Orwell wäre angesichts soviel „<span style="color:#800080;"><em>Doublespeak</em>“</span> beeindruckt gewesen, meine Herren!</p>
<p style="text-align:justify;">Was diese „Experten“ <strong>seit den 1960er Jahren dort konkret „untersucht“ haben</strong>, ist rätselhaft, denn auf der <em>Hompage</em> gibt es unter Präsentationen“ und dann „<strong>Ära der Forschungs- und</strong> <strong>Entwicklungsarbeiten</strong>“ nur  ein <strong><a href="http://www.asse-archiv.de/fileadmin/ASSE/PDF/Wir_ueber_uns/Rollup3.pdf">1- seitiges pdf-Dokument</a> </strong>(wohl noch aus der Vorläufergesellschaft GSF);  diesen Level an Informationen hat man wohl einem Publikum zugedacht, dessen geistige Kapazität auf Kindergarteniveau stehen geblieben ist. Genau dort will man das „Volk“ ja haben, wenn es um das Verständnis der echten Gefahren der Atomindustrie geht. Diese Industrie hätte nie so einen massiven Einfluss auf die Politik gewinnen können (man denke nur an den <span style="color:#800080;">EURATOM-Vertrag</span>, der für immer und ewig die EU-Länder drangsaliert), ohne eine s<span style="color:#800080;">ystematische Verschleierung ihrer wahren Aktivitäten und Risiken.</span></p>
<div id="attachment_720" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><img class="size-medium wp-image-720" title="Asse grafik-klein" src="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/10/asse-grafik-klein.jpg?w=300" alt="Asse grafik-klein" width="270" height="201" /><p class="wp-caption-text">Die &#34;Hintergrundstrahlung&#34; (rot)muss als Alibi für die angebliche Harmlosigkeit herhalten</p></div>
<p>Doch die Machenschaften der Helmholtz-Bande (<em>beware of PPP</em>!) sind nicht nur intransparent, sondern geradezu <strong><a href="http://www.bfs.de/de/bfs/presse/pr09/pr0909.html">kriminell</a>: </strong>(Auszüge BAS)<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><em>„Bereits 1988 sind diese Lösungen aus dem &#8220;Laugensumpf&#8221; vor der Kammer 12 auf der 750-m-Sohle abgepumpt und ……in die Kammer 11 auf der 700-m-Sohle transportiert worden. Dort sind die Lösungen aus den Behältern auf die dort geschichteten Gesteinsbrocken … der teilverfüllten Kammer abgelassen worden.</em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Das geht aus dem Bericht eines Bergmannes aus dem Dezember 2008 hervor, der im Januar dem BfS vorgelegt und ausgewertet wurde. <span style="color:#800080;"><strong>Um welche Mengen es sich dabei gehandelt hat und wo die radioaktiv kontaminierten Laugen verblieben sind, ist nicht bekannt.</strong></span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><em>….“Das Helmholtz-Zentrum München, das bis Ende 2008 Betreiber der Asse war, hatte ab 2005 <strong><span style="color:#800080;">ohne die erforderliche Umgangsgenehmigung </span><span style="color:#800080;">nach Strahlenschutzverordnung</span></strong><span style="color:#800080;"> <strong>kontaminierte Salzlösungen</strong> </span><strong><span style="color:#800080;">i</span>n <span style="color:#800080;">andere Teile des Bergwerks transportiert</span></strong><span style="color:#800080;">.</span> Diese Lösungen lagen deutlich über den Freigrenzen. Die belastete Salzlauge war aus dem Sumpf vor Kammer 12 auf der 750-Meter-Sohle durch ein Bohrloch in den so genannten Tiefenaufschluss in etwa 975 Meter Tiefe gebracht worden. Dieses Vorgehen wurde am 18.6.2008 gestoppt.“</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#800080;"><strong>Warum wurden diese Leute – inklusive Merkel &#8211; nie zur Rechenschaft gezogen?</strong> </span><strong><span style="color:#800080;">Warum hört man nichts von einer Anklage, von einer Ermittlung der Staatsanwaltschaft?</span> </strong>In der Asse wurden auch Plutonium-Abfälle gelagert, <strong><a href="http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBwerkstoffmaterialsubstanz/Plutonium.php">Plutonium</a></strong> trägt seinen Namen zu Recht, denn es ist eines der gefährlichsten Stoffe, die die Menschheit je produziert hat und selbst winzigste Mengen haben das Potential, Krebs auszulösen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Wenn man weiter recherchiert, kommt man zum gleichen Schluss wie der Panorama-Reporter: Das Wort „<span style="color:#800080;"><strong>Entsorgung</strong></span>“ oder „<span style="color:#800080;"><strong>Endlagerung</strong></span>“ im Zusammenhang mit radioaktiven Spaltprodukten ist ein Widerspruch in sich, eine Jahrtausendlüge, mit katastrophalen Folgen. (der nächste Horror ist Gorleben….)</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-722" title="16978444-p-349_261" src="http://medienschafe.wordpress.com/files/2009/10/16978444-p-349_2611.jpg?w=300" alt="16978444-p-349_261" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align:justify;">Die Idee, dass man hunderttausende Fässer, die für zig Generationen (nach menschlicher Zeitrechnung für die Ewigkeit) eine massive Bedrohung darstellen<strong>, irgendwo vergraben kann</strong>, <strong>und dann</strong> <strong>tausende Jahre unter Kontrolle hält</strong>, ist so absurd, dass man sich fragen muss, warum Leute wie Westerwelle, Merkel oder Atomlobbyisten nicht für verrückt erklärt werden, wenn sie von der Verlängerung der Laufzeiten von AKWs oder der „Übergangslösung“ sprechen, warum die Medien diesen gemeingefährlichen Schwachsinn auch noch übernehmen…</p>
<blockquote>
<h2><span style="color:#800080;"><strong>Wir sind das „Endlager“.</strong> <strong>Unsere Körper, unsere Zellen, unsere DNA, unsere Kinder</strong>.</span></h2>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#800080;">Denn das Märchen von der „unschädlichen Dosis“, den „Grenzwerten“ und der „natürlichen Hintergrundstrahlung“ ist ein Witz, eine unglaubliche Lüge, die seit Jahrzehnten verbreitet wird, damit die Bevölkerung ruhig bleibt.</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Der wirkliche Hammer in der  <strong>ARTE-Reportage</strong> war nicht der Transport tausender Tonnen Uran nach Russland, sondern die Aussage eines Wissenschaftlers, der auf einem Laptop eine Statistik zeigt, die die ständige Zunahme von <strong><a href="http://www.zeitenschrift.com/magazin/57-atomstrom1.ihtml">Krypton 85</a></strong> in der Atmosphäre darstellt. Ein erheblicher Teil davon wurde durch die Atombombentests produziert, aber mittlerweile emittierten die Wiederaufbereitungsanlagen MEHR als die 500 Bombenexplosionen zuvor.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Die Betreiber von <strong><a href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atommuell_wiederaufarbeitung/artikel/wiederaufarbeitung_in_la_hague/">La Hague</a> </strong>behaupten in der Reportage, die radioaktive Strahlung sei zu gering, um die Menschen krank zu machen (das sagen ja alle). Man weigert sich sogar, den Begriff „Kontamination“ zuzulassen, es handle sich um Freisetzungen „ohne Effekte“ (!)</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Doch dann erklärt der Wissenschaftler der Journalistin, dass diese Aussage „die Strahlendosis sei zu niedrig, um gesundheitliche Schäden anrichten zu können“ auf EINER VÖLLIG FALSACHEN PRÄMISSE beruht, nämlich dem so genannten Strahlenschutzmodell (<strong><a href="http://www.greenaudit.org/high_risks_at_low_doses__2002.htm">ICRP</a>)</strong>. Dieses entstand auf der Basis der Studien, die nach der atomaren Explosion in Hiroshima durchgeführt wurden.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber damals wirkte eine hohe Strahlungsdosis, für sehr kurze Zeit (Milisekunden) <strong>VON AUSSEN</strong> auf den Körper ein. Das Verhältnis von Dosis zu Wirkung ist jedoch nicht einfach linear (also je kleiner die Strahlung, desto weniger Effekt und unterhalb eines Grenzwertes passiert gar nichts &#8211; das ist falsch!)</p>
<p style="text-align:justify;">Die Gefahr von AKWs besteht jedoch in der <strong>CHRONISCHEN BESTRAHLUNG VON</strong> <strong>INNEN</strong>, weil die radioaktiven Isotope mit Nahrung und Wasser in den Körper gelangen.  Sehr geringe Strahlendosen und – quellen (wie z.B. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alphastrahlung#Biologische_Wirkung">Alphastrahlung)</a>, </strong>die von außen harmlos sind, richten aber innerhalb des Körpers verheerende Schäden an, weil sie ja die Zellen direkt bestrahlen – also mit ionisierender Energie „beschießen“. Wird ein Zellkern einmal getroffen, kann der Schaden wahrscheinlich noch repariert werden, doch kommt es zu wiederholtem „Bombardement“ mit ionisierender Energie (vor allem während der Reparaturphase), können die Schäden nicht mehr beseitigt werden und es kommt zu Doppelstrangbrüchen und Chromosomenschäden. Dies führt entweder zum Zelltod oder zu einer abnormalen Zellteilung, was die Basis für Krebswucherungen ist. (Siehe dazu auch meine beiden vorhergehenden Blogs zum Thema Atompolitik)</p>
<blockquote>
<h3><span style="color:#800080;"><strong>Jeder, der den weiteren Ausbau der „Kernenergie“ (verharmlosender Begriff!) voran treibt, oder die Laufzeiten der alten Kraftwerke verlängern will, legt damit weitere Zeitbomben für unsere Zukunft.</strong></span></h3>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;">Wir verseuchen den ganzen Planeten mit radioaktiven Spaltprodukten, die sich in Nahrung und Wasser, aber letztlich IN UNSEREN (MUTIERTEN) GENEN „verewigen“. Es ist deshalb kein Wunder, dass die Krebsraten steigen (nicht weil die Menschen älter werden!) , aber besonders die zunehmende Krebsinzidenz bei Kindern ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht, weil sich anscheinend alle damit abgefunden haben und statt Prävention dieser schrecklichen Krankheiten (wie Leukämie bei Zweijährigen oder Fällen in Weiss-Russland, wo Babys MIT SCHILDRÜSENKREBS GEBOREN wurden, versucht man die Bevölkerung mit biotechnischen  Heilsversprechen (Gentherapie, Stammzellen, etc.) aufzumuntern&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Jeder Politiker, der diese Wahnsinnstechnologie weiter unterstützt, ist ein <span style="color:#800080;">Verbrecher gegen die Menschlichkeit,</span> weil damit das Leiden und Sterben von Millionen Menschen vorprogrammiert ist, aber zu verhindern wäre.</p>
<p style="text-align:justify;">Der unbeirrbare Wachstums- und Fortschrittsglaube lässt diese traurigen Gestalten auf dem politischen Parkett jedoch blind werden für den Wahnsinn, den sie propagieren.</p>
<p>John Maynrad Keynes sagte so schön:</p>
<blockquote>
<h3><strong><span style="color:#800080;">„The problem is not lack of new ideas but to get rid of the old ones…“</span></strong></h3>
</blockquote>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align:justify;">Dieses FOBs <em>(fossilized old buggers), </em>also gedanklich erstarrten Politiker (auch Westerwelle gehört dazu, das ist nicht unbedingt eine Frage des Alters, sondern der Indoktrination&#8230;) können unsere gewaltigen Probleme nicht lösen, weil sie unfähig sind, den großen Paradigmenwechsel vorzunehmen.</p>
<p style="text-align:justify;">Das würde ja bedeuten, dass man zugeben müsste, in den letzten Jahrzehnten einem wirtschaftspolitischen Dogma angehangen zu haben, das uns an den Rand des Abgrunds führt, weil es unsere Lebensgrundlagen zerstört.</p>
<p style="text-align:justify;">Doch woher sollen neue Denker kommen, wenn sogar angesichts der immer wiederkehrenden und sich verschärfenden Krisen, die die neoliberale Religion produziert (siehe zuletzt Billionen im Bank(un)wesen versenkt und Schuldsklaverei für alle Bürger vergrößert…)  genau jene <em>Arschlöcher</em> (Entschuldigung, finde im Moment keinen besser passenden Ausdruck) wieder gewählt werden?  Und dann noch der Schwachsinn potenziert wird durch Leute wie Westerwelle, dessen geniales Programm aus „Steuern senken“ und „Freiheit für alle Leistungsträger“ besteht?</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Link zum Panorama-Video:</p>
<p><strong> </strong><strong><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html">Desaster Atommüll</a></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Energiesicherung/Geopolitik: Russland will Bahnstrecke zu riesigem Kohlevorkommen in Mongolei bauen]]></title>
<link>http://nidinfo.wordpress.com/2009/10/13/energiesicherunggeopolitik-russland-will-bahnstrecke-zu-riesigem-kohlevorkommen-in-mongolei-bauen/</link>
<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 04:57:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>nidinfoblog</dc:creator>
<guid>http://nidinfo.wordpress.com/2009/10/13/energiesicherunggeopolitik-russland-will-bahnstrecke-zu-riesigem-kohlevorkommen-in-mongolei-bauen/</guid>
<description><![CDATA[MOSKAU. Russland plant, für 1,5 Milliarden US-Dollar eine Bahnstrecke zur großen Kohlelagerstätte Ta]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft" src="http://img.rian.ru/images/12020/06/120200651.jpg" alt="" width="177" height="109" />MOSKAU. Russland plant, für 1,5 Milliarden US-Dollar eine Bahnstrecke zur großen Kohlelagerstätte Tavan Tolgoi in der Mongolei zu bauen.</p>
<p>Das Verkehrsministerium in Moskau wolle den Antrag der Russischen Eisenbahnen AG (RZD) aber erst nach Konsultationen mit der mongolischen Seite über die Zukunft des benachbarten Kupfer- und Goldfeldes Oyu Tolgoi billigen, teilte ein Ministeriumssprecher am Montag in Moskau mit.<!--more--></p>
<p>Im Herbst hatte die Mongolei dem kanadischen Unternehmen Ivanhoe Mines, das im Interesse Chinas handelt, sowie der australischen Rio Tinto den Zuschlag für den Abbau des Kupfer- und Goldfeldes gegeben. Zuvor war geplant gewesen, dass dieses riesige Vorkommen von russischen Unternehmen erschlossen wird.</p>
<p><a href="http://de.rian.ru/business/20090814/122703373.html" target="_blank">Die RZD</a> hat gegenwärtig kein Geld für den Bau der Bahnstrecke. Die russischen Bahner erwägen eine Emission von Zusatzaktien oder von Anleihen. Der Bau der Bahnstrecke nach Tavan Tolgoi an der Grenze zwischen der Mongolei und China &#8211; einem der weltgrößten Kohlevorkommen &#8211; hatten die RZD und die mongolischen Behörden bereits 2008 vereinbart. Die Kohle soll via russische Pazifikhäfen in die Länder der asiatisch-pazifischen Region exportiert werden.</p>
<p>Die Erschließung von Tavan Tolgoi und Oyu Tolgoi durch russische Unternehmen war im Mai 2009 vom damaligen mongolischen Präsidenten Nambaryn Enchbajar gebilligt worden. Kurz darauf verlor der prorussisch gesinnte Enchbajar die Präsidentenwahl gegen Zachiagijn Elbegdorsch, der auf eine engere Kooperation mit China und westlichen Partnern orientiert ist.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Quelle:</span></p>
<p><a href="http://de.rian.ru/business/20091012/123469586.html">RIA Novosti</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Strom ohne Atom]]></title>
<link>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/08/strom-ohne-atom/</link>
<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 20:48:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>bagalutenGregor</dc:creator>
<guid>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/08/strom-ohne-atom/</guid>
<description><![CDATA[Auf News Adhoc Habe ich heute einen sehr Interessanten Artikel vom Kernphysiker Dürr, über die Gefah]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf <a title="Artikel bei News Adhoc" href="http://www.news-adhoc.com/kernphysiker-duerr-warnt-vor-ausstieg-aus-dem-atom-ausstieg-idna2009100756899/" target="_blank">News Adhoc</a> Habe ich heute einen sehr Interessanten Artikel vom Kernphysiker Dürr, über die Gefahren des Ausstieg aus dem Atom Ausstieg.</p>
<p>Ich finde diesen Artikel sehr Anregend zum Nachdenken &#8211; wer macht das heut schon? &#8211; Und stimme dem Autor zu das wir unsere Energieversorgung Autark gestalten sollten, den wenn wegen einer Kriese eines Konfliktes oder ähnlichem mal ein Paar Wochen bis Monate die Schuhe knapp Werden, &#8211; geht an Herr Knies &#8211; dann is das Ärgerlich aber nicht Kritisch, wenn wir aber nur wenige Stunden unseren Energie bedarf nicht decken können bzw unsere Versorgung aufgrund von Lieferengpässen &#8211; Ja ich meine wenn Afrika uns den Strom Abstellen würde, so wie es &#8220;Russland&#8221; bzw die &#8220;Ukraine&#8221; es schon beim Gas taten &#8211; zusammen bricht, dan sähe es ganz schön duster für Uns Aus. Deshalb fände ich es Falsch wen wir uns daruf beschränkten Strom zu Importieren, wir sollten uns bei der Energieversorgung Autark halten. Und das ohne AtomStrom.<br />
cu an other time<br />
on an other place</p>
<p>Christopher-Daniel Gregorczyk</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[#twitattack004 for #ZeroHour]]></title>
<link>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/twitattack004-for-zerohour/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 16:55:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>bagalutenGregor</dc:creator>
<guid>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/twitattack004-for-zerohour/</guid>
<description><![CDATA[HappySchnitzel Sue Perman. Das Licht ist aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm. about ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<div>
<div><a href="http://twitter.com/HappySchnitzel"><img class="alignleft" style="border:0 none;vertical-align:middle;" src="http://a3.twimg.com/profile_images/421805723/g2_bigger.jpg" border="0" alt="" width="73" height="73" /></a></div>
<div><a title="Sue Perman." href="http://twitter.com/HappySchnitzel">HappySchnitzel</a></div>
<div><em>Sue Perman.</em></div>
<div><em><strong>Das Licht ist aus, wir gehn nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm.</strong><br />
</em><strong><a rel="bookmark" href="http://twitter.com/HappySchnitzel/status/4659566975">about 24 hours ago</a> from <a rel="nofollow" href="http://dabr.co.uk/">dabr</a></strong></div>
<div>
<div>
<div><a href="http://twitter.com/HappySchnitzel"><img class="alignleft" style="border:0 none;vertical-align:middle;" src="http://a3.twimg.com/profile_images/421805723/g2_bigger.jpg" border="0" alt="" width="73" height="73" /></a></div>
<div><a title="Sue Perman." href="http://twitter.com/HappySchnitzel">HappySchnitzel</a></div>
<div><em>Sue Perman.<br />
<strong>&#8220;Ich hab&#8217; den Busen, ich mach&#8217; die Regeln.&#8221; Könnte theoretisch von mir sein.</strong></em></div>
<div><strong><a rel="bookmark" href="http://twitter.com/HappySchnitzel/status/4679631947">about 6 hours ago</a> from <a rel="nofollow" href="http://dabr.co.uk/">dabr</a></strong></div>
</div>
</div>
</div>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Offener Brief: Nicht rütteln am Atomausstieg!]]></title>
<link>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/offener-brief-nicht-rutteln-am-atomausstieg/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bagalutenGregor</dc:creator>
<guid>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/offener-brief-nicht-rutteln-am-atomausstieg/</guid>
<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Seehofer, sehr geehrter Herr Westerwelle, CDU, CSU und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Sehr geehrte Frau Merkel,<br />
sehr geehrter Herr Seehofer,<br />
sehr geehrter Herr Westerwelle,</strong></p>
<p>CDU, CSU und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Position zur Atomenergie gewonnen. Nach allen aktuellen Umfragen lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger/innen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke ab.</p>
<p>Mehr als drei Jahrzehnte lang hat die Auseinandersetzung um die Atomkraft die Republik erschüttert und tief gespalten. Erst der 1999 zwischen Bundesregierung und Energiekonzernen vereinbarte Atomkonsens hat dem gesellschaftlichen Konflikt einen Teil seiner Schärfe genommen. Jede Laufzeitverlängerung für Atomreaktoren wird die notdürftig zugeschütteten Gräben des Konflikts wieder aufreißen und zur Renaissance des Anti-Atom-Protests führen.</p>
<p>Um den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren und die Energiewende zu sichern, fordern wir Sie auf:</p>
<ul>
<li>Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten, besonders unsicheren Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel jetzt vom Netz gehen!</li>
<li>Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen Lügen, die den Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben zum Endlager begleitet haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche nach klaren Kriterien.</li>
<li>Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fördern Sie Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs zerstört die Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.</li>
</ul>
<p>Sollte Ihre Regierung den Atomausstieg jetzt nicht endlich vollziehen, werden wir uns an den zu erwartenden, massiven Protesten der Anti-Atom-Bewegung beteiligen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Christopher-Daniel Gregorczyk</p>
<p><a title="Werde Unterstützer" href="http://www.campact.de/atom2/sn6/signer" target="_blank">http://www.campact.de/atom2/sn6/signer</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Atomkraft: Nicht rütteln am Ausstieg!]]></title>
<link>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/atomkraft-nicht-rutteln-am-ausstieg/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 13:48:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>bagalutenGregor</dc:creator>
<guid>http://bgn2009.wordpress.com/2009/10/07/atomkraft-nicht-rutteln-am-ausstieg/</guid>
<description><![CDATA[Hallo, Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><pre>Hallo,

Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern
trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen.
Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen
Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.  

Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und
Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am
Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl
der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsver-
handlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.

Fordere auch Du von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu
rütteln:

<a title="Werde Unterstützer" href="http://www.campact.de/atom2/sn6/signer" target="_blank">http://www.campact.de/atom2/sn6/signer</a>

cu an other time
on an other place

Gregor
</pre>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warmlaufen für den Widerstand ]]></title>
<link>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/06/warmlaufen-fur-den-widerstand/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 21:37:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Annette Schlemm</dc:creator>
<guid>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/06/warmlaufen-fur-den-widerstand/</guid>
<description><![CDATA[Unter der Losung „Wir! haben die Kraft“ fand am 5. Oktober eine Demonstration der Antiatombewegung s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/files/2009/10/b2.gif" alt="b2" title="b2" width="123" height="68" class="alignleft size-full wp-image-774" /></p>
<p>Unter der Losung <strong>„Wir! haben die Kraft“ </strong>fand am 5. Oktober eine Demonstration der Antiatombewegung statt, die den Koalitionsgesprächen die Botschaft bringen sollte, dass sie auf die <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/04/nach-der-wahl-das-energieforschungskonzept/">Kernkraftpläne der schwarz-gelben Regierungskoalition</a> nicht hinnehmen wird. </p>
<p><!--more--></p>
<p>Es ging um das „<a href="http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/warmlaufen/artikel/071818ed9e/warmlaufen-in-berlin-montag-510.html">Warmlaufen für den Widerstand“</a>  , der in der nächsten Zeit notwendig wird, um die Verlängerung der Laufzeiten und weitere Kernkraftpläne zu verhindern. </p>
<p>Die „laufende“ Demonstration durch das „Botschafterviertel“ bis hin zum Ort der Koalitionsverhandlungen war deshalb zum größten Teil recht sportlich, vom Skater über den Rollifahrer und die Walkerin war alles dabei. Etwas nervig waren die Inszenierungen der Pressefotos, aber vielleicht sind sie ja erschienen und haben unsre Botschaft verbreitet. </p>
<p>Unter <a href="http://www.ausgestrahlt.de">www.ausgestrahlt.de</a> gibt’s die weiteren Infos zum Widerstand. Bitte weitersagen und mitmachen&#8230; </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach der Wahl: Das Energieforschungskonzept]]></title>
<link>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/10/04/nach-der-wahl-das-energieforschungskonzept/</link>
<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:07:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Annette Schlemm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mit Schwarz-Gelb haben wir nun jene Regierung, die energiepolitisch zu befürchten war, wie ich schon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit Schwarz-Gelb haben wir nun jene Regierung, die energiepolitisch zu befürchten war, wie ich <a href="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/06/30/die-weichen-in-der-energiepolitik-werden-gestellt/">schon einmal genauer erklärte</a>. Was kommt da auf uns zu? </p>
<p><img src="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/files/2009/10/kernfusion1.gif" alt="Kernfusion als Erneuerbare Energie?" title="Kernfusion als Erneuerbare Energie?" width="106" height="85" class="alignright size-full wp-image-757" /></p>
<p>Wir können das gut sehen anhand des <a href="http://www.acatech.de/fileadmin/user_upload/Baumstruktur_nach_Website/Acatech/root/de/Projekte/Laufende_Projekte/Konzept_fuer_ein_integriertes_Energieforschungsprogramm_01.pdf">&#8220;Konzepts für ein integriertes Energieforschungsprogramm für Deutschland&#8221;</a>, das schon im <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/Konzept-integriertes-Energieforschungsprogramm.pdf">Stadium seiner Vertraulichkeit</a> an die Öffentlichkeit gelangte. <!--more--></p>
<p>Die Arbeit an diesem Konzept läuft <a href="http://www.acatech.de/energieforschungskonzept">bei der &#8220;Deutschen Akademie der Technikwissenschaften&#8221; als normales Projekt</a>, aber der <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:brisantes-gutachten-schavan-haelt-atomstudie-zurueck/50010078.html">Umgang mit dem Ergebnis</a> sorgte für einiges Aufsehen. </p>
<p>Als &#8220;<a href="http://www.umweltruf.de/ticker/news3.php3?nummer=1618">brisantes Atom-Gutachten</a>&#8221; würde ich das Papier nun nicht gerade bezeichnen, sondern als ganz normalen &#8220;Wunschzettel&#8221; der technokratischen Wissenschaftselite. </p>
<p>Natürlich unterscheidet sich dieses Konzept auf den ersten Blick in die Gliederung von jenen, die von Umweltverbänden (wie <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/kampagnen/klimaschutz/detail/artikel/energieszenario_klimaschutz_plan_b_fuer_deutschland/">Greenpeace</a>) in den letzten  Monaten erarbeitet wurden und immer wieder betonen, dass ein mittelfristiger Wechsel hin zu Erneuerbaren Energien möglich ist. </p>
<p>Hier haben andere die Feder geführt. Anscheinend besonders neutral und objektiv betonen sie zu Beginn die Notwendigkeit eines &#8220;systemischen Ansatzes&#8221;, was hier auch bedeutet, Vollständigkeit zu demonstrieren. Es werden beinah alle derzeit verwendeten und entwickelten Energietechniken einbezogen, eben auch Kernkraft. Dass viele Wissenschaftler solch eine Sicht haben und ein Teil der Politik sich gern darauf stützt, sollte niemanden verwundern, der nicht Traumtänzer ist. Im Übrigen haben sich auch die Vertreter der Institute für Erneuerbare Energien nicht lumpen lassen, in dieser Studie als Autoren zu zeichnen. Wenns Geld geben könnte, sind halt alle dabei&#8230;</p>
<p>Werfen wir einen genaueren Blick ins Ergebnis:</p>
<p>1. Als Projektion der Energieverbrauchsentwicklung wird ohne Alternative nur ein Szenarium aus einer Quelle gezeigt, bei dem der Energieverbrauch sich bis 2030 verdoppelt und natürlich auch die Kernenergie noch leicht ansteigt, Kohle sogar sehr und die Erneuerbaren Energien nur leicht ansteigen. Schon das ist wissenschaftlich höchst fragwürdig, bildet aber die Voraussetzung für das Weitere.</p>
<p>2. Nach recht sinnvollen Aussagen über die vernetzte Komplexität der Energiefrage und der Notwendigkeit einer flexiblen Netzentwicklung werden drei &#8220;Extremszenarien&#8221; (S. 16) vorgestellt: die regenerative, die fossile und die nukleare.<br />
Wenn es nicht so blöd wäre, wäre es ja fast belustigend: Die <strong>Kernfusion</strong> wird hier den erneuerbaren Energien zugerechnet !!! (S. 26, 32) Als Grund wird angegeben, dass die Brennstoffe (Deuterium und Tritium) &#8220;faktisch unbegrenzt&#8221; zur Verfügung stünden. Vom Problem der rein thermisch-entropischen Aufheizung der Atmosphäre durch unbegrenzte Energieumwandlung (<a href="http://www.zw-jena.de/energie/gleichgewicht.html">Meyer-Abich</a>, <a href="http://www.gcn.de/download/D15KW.pdf">Dürr</a>) haben diese WissenschaftlerInnen anscheinend noch nichts gehört. </p>
<p>Auf jeden Fall steht schon im &#8220;Extremszenario Regenerative Energien&#8221; der Satz: &#8220;Fossile und möglicherweise nukleare Energiequellen werden deshalb mittelfristig noch eine wesentliche Rolle spielen.&#8221; (S. 27). Scheinbar objektive und unparteiische wissenschaftliche Aussagen sind insbesondere <a href="http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/pb_pdf/Voss_acatech_ENERGIE_FINAL.pdf">vom Mitautor A.Voß bekannt</a>, für den &#8220;nachhaltige Energieversorgung&#8221; schon immer eher &#8220;Pro Kernkraft&#8221;  bedeutet. </p>
<p>Interessant ist auch zu vermerken, dass die seit kurzem so hochgepriesen Elektromobile laut dieser Studie auch Elektroenergie aus Kohlestrom brauchen und deshalb eine Umstellung auf Elektromobilität Projekte zur Entkarbonisierung wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CO%E2%82%82-Abscheidung_und_-Speicherung">CCS</a> braucht (S. 43). Damit haben sie technisch Recht &#8211; eine elektromobile und auch sonst weiterhin wie gewohnt energieverbrauchende Lebensweise ist mit regenerativen Energiequellen nicht aufrecht zu erhalten, wie z.B. eine <a href="http://zw-jena.de/blog/2009/09/privatsolarautos-verkehrsmittel-der-zukunft/">kleine Rechnung zeigt</a>. </p>
<p>3. Nun zum Eingemachten, zur <strong>Kern(spaltungs)kraft</strong>: Ich zitiere einen längeren Absatz:</p>
<blockquote><p>Abhängig von politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen könnte sich Deutschland aber in der Zukunft wieder an der Entwicklung und dem Bau von neuen Kernkraftwerken beteiligen, um einen erheblichen Teil des Energiebedarfs mit Kernenergie zu decken. [...]<br />
<strong>Ein Wiedereinstieg in die Entwicklung von Kernkraftwerken wäre dann denkbar</strong>, wenn Deutschland die geltenden hohen Sicherheitsstandards<br />
 auch bei der Entwicklung von ausländischen Kraftwerken der dritten und vierten Generation mit Nachdruck implementieren wollte, oder <strong>wenn sich in Deutschland im Verlaufe der Zeit, die  Einsicht durchsetzen sollte, daß die Kernkraft trotz der unbestreitbaren Risiken eine kostengünstige und konsensfähige Grundlast-Stromversorgung ohne CO2-Ausstoß bietet</strong>.&#8221;
</p></blockquote>
<p>Rein technisch zur Klarstellung: Eine Kernkraft-Grundlastversorgung bremst den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind und Wasser, weil sie nicht flexibel genug ist. Die Entscheidung für Kernkraft wäre keine &#8220;Ergänzung&#8221;, sondern ein Stopp für die Erneuerbaren. Und weiterhin: Auch Kernkraftwerke erzeugen klimarelevante Treibhausgase (in der Menge mindestens vergleichbar mit jener der Windkraft), wenn man alle Tätigkeiten, die mit ihr in Verbindung stehen, mit betrachtet und nicht nur den reinen Kraftwerksbetrieb. </p>
<p>4.<br />
Die Probleme bei der Endlagerung liegen &#8220;weniger in technischen oder geologischen Fragen begründet&#8221; (S. 46) &#8211; sondern wo wohl? Im &#8220;Fokus der Auseinandersetzungen&#8221; um Bestimmungen und Genehmigungen des Standorts. Hier wird dann wieder die Systemhaftigkeit, speziell der Zusammenhang der technischen Wissenschaften mit den Kulturwissenschaften beschworen. Letztere sind dazu da, die &#8220;Akzeptanzverweigerung&#8221; zu bearbeiten. Es soll z.B. &#8220;historische soziologische Forschung&#8221; geben, um &#8220;Ansätze [zu] entwickeln [...], mittels derer die Technologie gegebenenfalls umgesetzt werden  könnte, ohne Widerständen zu begegnen oder &#8211; für die Fall, das dies nicht möglich ist &#8211; mit diesen Widerständen konstruktiv umzugehen.&#8221; (S. 47) </p>
<p>Wenn dies die Art und Weise ist, &#8220;ethische Aspekte stärker mit zu berücksichtigen&#8221;, (S. 50) dann kann ich darauf verzichten. Und mein Widerstand gegen diese Pläne wird nicht &#8220;konstruktiv&#8221; sein, sondern kritisch und kreativ. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jänschwald / Brandenburg: Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Merkels Klimapolitik ]]></title>
<link>http://deutschlandreport.wordpress.com/2009/09/22/janschwald-brandenburg-greenpeace-aktivisten-protestieren-gegen-merkels-klimapolitik/</link>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 09:41:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fotopresse Nord - Willi Schewski</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Greenpeace-Aktivisten haben am frühen Morgen ein 28 mal 18 Meter großes Merkel-Banner an einem Kühl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><!-- google_ad_section_end --> </p>
<p> <strong>Greenpeace-Aktivisten haben am frühen Morgen ein 28 mal 18 Meter großes Merkel-Banner an einem Kühlturm des Braunkohlekraftwerks im brandenburgischen Jänschwalde angebacht. Das teilte Greenpeace heute mit.</strong></p>
<div>
<p>Auf dem Banner ist das Konterfei von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den Farben Schwarz, Rot, Gold zu sehen. Darunter steht: „&#8221;Kohle zerstört Klima, Frau Merkel&#8221;“. Der Grund für die Aktion:</p>
<p><img style="margin:5px;" src="http://data5.blog.de/media/746/3923746_eb3e99d053_m.jpg" alt="" /></p>
<p><em>Foto: Greenpeace</em></p>
<p>Die Bundeskanzlerin hatte eine Einladung des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon zu Gesprächen über Klimaschutz abgelehnt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bundeskanzlerin Merkels vermeintlicher Einsatz für das Klima ist pure Heuchelei &#8230; &#8220;ihr ist der Wahlkampf offenbar wichtiger als der Klimaschutz.&#8221;, sagte Anike Peters, Energieexpertin von Greenpeace.</p></blockquote>
<p>Um die derzeit festgefahrenen Vorverhandlungen für den Klimagipfel in Kopenhagen voranzutreiben, hat UN-Generalsektretät Ki-moon die Staats- und Regierungschefs aller 192 UN-Mitgliedsstaaten im Rahmen der UN-Vollversammlung für heute zu Klimagesprächen nach New York eingeladen. Auf dem UN-Klimagipfel Im Dezember soll in Kopenhagen ein Nachfolgeabkommen für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll">Kyoto-Protokoll</a> geschaffen werden.</p>
<p>Mit ihrer Aktion demonstrieren die Umweltschützer auch gegen die verfehlte Energiepolitik in Deutschland. In keinem anderen Land hat Braunkohle, der klimaschädlichste Energieträger, einen so hohen Anteil an der Stromerzeugung.</p>
<blockquote><p>„&#8221;Bundeskanzlerin Merkel trägt die volle Verantwortung für Deutschlands Klimapolitik &#8211; national und international. Klimaschutz und Kohle sind miteinander nicht vereinbar&#8221;“, sagt Peters.</p></blockquote>
<p>Rund 20 Prozent der deutschen CO2-Emissionen stammen aus Braunkohlekraftwerken wie Jänschwalde. Das Vattenfall-Kraftwerk stößt jährlich etwa 25 Millionen Tonnen CO2 aus und ist einer der größten Klimakiller Deutschlands. Den größten Anteil an den deutschen CO2-Emissionen hat die Stromerzeugung. Zudem steigen seit 2000 die CO2-Emissionen der Stromwirtschaft kontinuierlich an.</p></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[NPD Baden-Württemberg zum Thema Energie]]></title>
<link>http://nidinfo.wordpress.com/2009/09/21/npd-baden-wurttemberg-zum-thema-energie/</link>
<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 20:09:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>nidinfoblog</dc:creator>
<guid>http://nidinfo.wordpress.com/2009/09/21/npd-baden-wurttemberg-zum-thema-energie/</guid>
<description><![CDATA[Forschung und Nutzung Baden-württembergische Nationaldemokraten setzen sich schon seit vielen Jahren]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h4><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-708" title="npd_logo" src="http://nidinfo.wordpress.com/files/2009/02/npd_logo.png?w=150" alt="npd_logo" width="150" height="93" />Forschung und Nutzung</h4>
<p><a href="http://www.npd-bw.de/">Baden-württembergische Nationaldemokraten</a> setzen sich schon seit vielen Jahren für eine verstärkte Nutzung der regenerativen Energien ein. Lange bevor es die so genannten Grünen gab, haben nationale Deutsche sich für die Nutzung der erneuerbaren Energien eingesetzt. Damals hat man dieses positive und zukunftsweisende Vorhaben als „ewiggestrige Blut- und Bodenromantik“ abgetan. <!--more-->Nun denn, manche brauchen eben wesentlich länger, bis sie begreifen, was Sache ist. Diese selbsternannten Umweltschützer der links-rot-grünen Sorte sind beispielsweise auch bis zum heutigen Tage nicht in der Lage einen dahingehenden Zusammenhang zu erkennen, daß dann, wenn man immer mehr Menschen aus der ganzen Welt auf engstem Raum (Bundesrepublik Deutschland) zusammendrängt, auch die Umwelt- und Energieproblematik zusehends bedeutsam wird.</p>
<p>Die Gewinnung von regenerativer Energie &#8211; zur rechten Zeit auch fossile &#8211; ist nur eine der zahlreichen und zukunftsweisenden nationaldemokratischen Forderungen. Die sinnvolle Nutzung der Sonnenenergie (z.B. Solaranlagen), der Wind- und Wasserkraft, der Biomasse (z.B. Pflanzenölverstromung) und Geowärme, wäre längst in ausreichendem Maße verwirklicht, wenn man sich der nationaldemokratischen Forderung und entsprechenden Ideen gegenüber aufgeschlossen gezeigt hätte. Die Energiekosten unserer Haushalte wären demzufolge jetzt auch um ein Vielfaches geringer.</p>
<p>Statt für teueres deutsches Geld in Afghanistan und anderswo im amerikanischen Machtinteresse Krieg zu führen und immer noch unendliche Mittel in die so genannte Wiedergutmachung zu investieren, wäre es wesentlich sinnvoller, diese Finanzen in die Energieforschung und –nutzung zu setzen.</p>
<p>Jürgen Schützinger</p>
<p>NPD Landesvorsitzender Baden-Württemberg</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die strukturelle Schwäche des Ökostromgesetzes: der Förderdeckel muss weg]]></title>
<link>http://guensberg.wordpress.com/2009/09/18/die-strukturelle-schwache-des-okostromgesetzes-der-forderdeckel-muss-weg/</link>
<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 16:24:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>guensberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die heutige von den GRÜNEN einberufene Sondersitzung im Nationalrat hat gezeigt, dass die Regierung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Die heutige von den GRÜNEN einberufene Sondersitzung im Nationalrat hat gezeigt, dass die Regierung ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine strahlende Zukunft]]></title>
<link>http://derbruesseler.wordpress.com/2009/09/16/eine-strahlende-zukunft/</link>
<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 15:03:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Brüsseler</dc:creator>
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<description><![CDATA[In weniger als zwei Wochen findet die Bundestagswahl statt und es wird sich entscheiden wer bzw. wel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[In weniger als zwei Wochen findet die Bundestagswahl statt und es wird sich entscheiden wer bzw. wel]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mal richtig abschalten! ]]></title>
<link>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/09/06/mal-richtig-abschalten/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 10:32:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Annette Schlemm</dc:creator>
<guid>http://philosophenstuebchen.wordpress.com/2009/09/06/mal-richtig-abschalten/</guid>
<description><![CDATA[Gestern fand in Berlin die seit 20 Jahren größte Anti-Atom-Demonstration statt. Es war ein gewaltige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img src="http://philosophenstuebchen.wordpress.com/files/2009/09/antiatom.gif" alt="antiatom" title="antiatom" width="304" height="207" class="alignleft size-full wp-image-640" /></p>
<p>Gestern fand in Berlin die seit 20 Jahren größte Anti-Atom-Demonstration statt. Es war ein gewaltiges Erlebnis &#8211; die Menschen aus dem Wendland auf den Staßen der Hauptstadt mit ihren hunderten sinnreich geschmückten Treckern, gemeinsam mit Kernkraftgegnern von überall her.<br />
<!--more--><br />
Die Lügen der Kernkraftmafia zerrinnen wie die angeblich für zehntausende Jahre sicheren Salzlagerstätten mit den radioaktiven Abfällen. Als Physikerin schämt man sich für die Dreistheit der Frau Dr. Merkel, die noch vor wenigen Jahren behauptet hatte, Morsleben sei sicher. Gleichzeitig werden dauernd die ach so sicheren deutschen Kraftwerke wegen Zwischenfällen abgeschaltet&#8230; reichen diese Menetekel etwa nicht, um endlich auf diesen Unsinn zu verzichten? </p>
<p>Wenn das nicht reicht, haben wir und unsere Nachkommen die Folgen vielleicht sogar verdient. Aber noch ist es nicht so weit. Kleiner Tipp: Manchmal verändern Wahlen doch was! Schwarz-Gelb steht für Kernkraft &#8211; hier gilt es zu handeln. Manchmal ist konkretes Handeln innerhalb der gegebenen Möglichkeiten, so kompromißbehaftet wie auch immer, wichtiger als ein abstraktes Beharren auf Wahlboykottaufrufen. </p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_3.jpg" class="alignnone" width="458" height="240" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_7.jpg" class="alignnone" width="410" height="260" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_4.jpg" class="alignnone" width="370" height="282" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_2.jpg" class="alignnone" width="389" height="587" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_1.jpg" class="alignnone" width="496" height="320" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_5.jpg" class="alignnone" width="352" height="299" /></p>
<p><img alt="" src="http://www.thur.de/philo/bilder/blogs/antiatom_09/anti_atom_berlin_6.jpg" class="alignnone" width="504" height="568" /></p>
<p><a href="http://zw-jena.de/blog/2009/09/mal-richtig-abschalten-demo-am-5-september/#more-166">Mehr Fotos</a> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Börsenprofis wetten auf Atom-Comeback]]></title>
<link>http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/08/29/borsenprofis-wetten-auf-atom-comeback/</link>
<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 15:08:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Markus</dc:creator>
<guid>http://wahrheitgraben.wordpress.com/2009/08/29/borsenprofis-wetten-auf-atom-comeback/</guid>
<description><![CDATA[Wie soll man über die Energieträger denken? Atomkraft? Kohle? Wasser, Sonne, Wind? Gas? Wasserstoff?]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wie soll man über die Energieträger denken? Atomkraft? Kohle? Wasser, Sonne, Wind? Gas? Wasserstoff?]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Luckauer wollen keine weiteren Windräder]]></title>
<link>http://fdpluckau.wordpress.com/2009/07/16/luckauer-wollen-keine-weiteren-windrader/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 08:24:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>fdpluckau</dc:creator>
<guid>http://fdpluckau.wordpress.com/2009/07/16/luckauer-wollen-keine-weiteren-windrader/</guid>
<description><![CDATA[Luckau &#8220;Ist der Wahnsinn noch zu (s) toppen?&#8221;, ist das Thema einer Podiumsdiskussion am ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Luckau &#8220;Ist der Wahnsinn noch zu (s) toppen?&#8221;, ist das Thema einer Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Luckauer Hexenkessel gewesen. Bürgermeisterkandidat Gerald Lehmann (parteilos) debattierte mit Fachleuten und Einwohnern die möglichen Auswirkungen des neuen Teilregionalplanes Windkraft und seine Auswirkungen auf die Region.</p>
<p>Oliver Höhno, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, der die Diskussionsrunde im Luckauer „Hexenkessel“ moderierte, fasste die Festlegungen des jetzt öffentlichen Teilregionalplanes Windkraft noch einmal zusammen: Abstände von Windkraftanlage mit 1000 Metern zur Wohnbebauung, vorhandene Windkraftflächen erweitern, neue Eignungsgebiete suchen. Auf zwei Prozent der Landesfläche soll erneuerbare Energie erzeugt werden.</p>
<p>Laut dieser Planung soll die Dubener Platte von derzeit 650 Hektar um weitere 300 Hektar erweitert werden. „Die Landesregierung bevormundet uns und wir kriegen die Dinge vorgesetzt“, sagte Gerald Lehmann, der für die FDP für den Luckauer Bürgermeisterposten kandidiert. „Wir brauchen handfeste Argumente gegen die ausgewiesenen Energiefelder vor unserer Haustür“, so Lehmann.</p>
<p>Stadtverordneter Jens Graßmel (UAWG) forderte nachdrücklich den Schutz für die Bevölkerung und die Wirtschaft.  „In unserer Region ist die Fläche für Windkraftanlagen schon längst überschritten“, sagte er. Graßmel regte an, jetzt alle Mittel der Demokratie auszuschöpfen. Eine Bürgerinitiative ähnlich der der erfolgreichen Bombodrom-Gegner sei eine Möglichkeit, sich zu wehren.</p>
<p>Steffen Hentrich vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung räumte mit dem Mythos auf, dass Windenergie billig sei, die Natur und Klima schütze. „Der wirkliche Wert einer Kilowattstunde Strom liegt bei zwei Cent, der Konsument zahlt aber 8,8 Cent für die Stromeinspeisung aus Windkraft.“ Das bedeuteten pro Haushalt im Jahr 92 Euro an Mehrkosten. Für Hentrich sei die gegenwärtige Förderpolitik inakzeptabel.</p>
<p>Politik könne sich nur anhand von Fakten bewegen, erklärte Gregor Beyer, Vorsitzender des Umwelt-Landesfachausschusses vom Brandenburger FDP-Vorstand. „Subjektive Dinge sind schwer handhabbar. Man muss wissen, wofür und wogegen man kämpft.  Wir sind nicht gegen Windkraft, sondern wie damit umgegangen wird“, so Beyer.</p>
<p>Auf Hentrichs Äußerung, dass Deutschland angesichts begrenzter Ressourcen nicht unbedingt alle Energie selbst herstellen, sondern sie andernorts einkaufen könne, reagierte der Luckauer Gerhard Gruhn. Aus seiner Sicht mache man sich damit erpressbar. Gruhn forderte neue Technologien zur Energieerzeugung. Wie Lehmann sagte, sei auch das Thema Tagebau noch nicht vom Tisch. Es gebe derzeit keine Informationen, welche Auswirkungen das auf die Kohlevorkommen der Region habe. „Unsere Häuser stehen doch alle auf Kohle.“</p>
<p>Von Gabriele Bernhardt</p>
<p><em>Quelle: Lausitzer Rundschau vom 16. Juli 2009</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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