<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>entrechtung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/entrechtung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "entrechtung"</description>
	<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 00:15:11 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Minarettverbot]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/30/minarettverbot/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:48:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/30/minarettverbot/</guid>
<description><![CDATA[Nein, es ist nicht richtig, anderen auf deren Grundstücken vorzuschreiben, wie und was sie auf eigen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Nein, es ist nicht richtig, anderen auf deren Grundstücken vorzuschreiben, wie und was sie auf eigene Kosten zu bauen haben oder nicht bauen dürfen. Kommunale Bauordnungen sind eine Zumutung, landesweite Verbote bestimmter Bauarten eine entsprechend größere. [...] Die Angst vor den Muslimen bleibt nur ein Symptom der Angst vor dem eigenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenbruch. In Wirklichkeit haben auch in der Schweiz die Einwanderungspolitik und der Sozialstaat die offenkundigen Probleme verursacht, nicht eine fremde Religion.</p>
<p>Dennoch ist die Auflehnung der Schweizer gegen das Establishment ein gutes Signal, wenn auch auf Kosten eines fragwürdigen Sündenbocks. Richtiger wäre es, wenn sich die Wut gegen die europäischen Eliten in Politik, Verbänden, Medien und Kirchen selbst wendet, gegen jene also, die für den eigenen demographischen, demokratischen, kulturellen, moralischen und ökonomischen Zusammenbruch verantwortlich sind.</p></blockquote>
<p><em><a href="http://ef-magazin.de/2009/11/29/1699-feindbild-muslim-jetzt-auch-amtlich-ueberwaeltigende-mehrheit-der-schweizer-fuer-minarettverbot">André Lichtschlag in eigentümlich frei</a></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Solidarität mit den Angeklagten der Kampagne 'Zahltag!']]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/27/solidaritat-mit-den-angeklagten-der-kampagne-zahltag/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 23:38:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/27/solidaritat-mit-den-angeklagten-der-kampagne-zahltag/</guid>
<description><![CDATA[Ein aktueller Hinweis des Erwerbslosenforums für Menschen in Köln, hier weitergegeben: Am Vormittag ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein aktueller Hinweis <a href="http://www.erwerbslosenforum.de/">des Erwerbslosenforums</a> für Menschen in Köln, hier weitergegeben:</p>
<blockquote><p>Am Vormittag des 9. Juni 2009 begleiteten mehrere Menschen eine Frau zur ARGE Mitte in der Luxemburger Str. in Köln. Diese hatte ihre Geldbörse verloren, brauchte aber dringend Geld, um sich als Diabetikerin mit Insulin zu versorgen.</p>
<p>Zwar konnte eine Barauszahlung erkämpft werden, aber die von der ARGE herbeigerufene Polizei eskalierte die Situation und räumte gewaltsam. Zwei Menschen aus der Begleitung wurden seitens der ARGE mit einem Hausverbot belegt und Klage wegen „Hausfriedensbruch und Widerstand“ erhoben. Der <strong>Prozess</strong> findet am <strong>30.11.2009, um 12:00 Uhr</strong>, im <strong>Amtsgericht direkt neben der ARGE</strong> statt. (Luxemburger Str. 101)  Noch weitere acht Menschen erwarten in gleicher Angelegenheit Prozesse.</p>
<p>Wir werden deshalb <strong>am 30.11.09</strong> schon um <strong>9:30 Uhr</strong> an der <strong>ARGE Luxemburger Str.</strong>  sein, um dort mit Euch gemeinsam einen Umsonst-Flohmarkt mit Frühstück zu machen. Bringt also Dinge zum Verschenken mit!</p>
<p>Solidarität mit den Angeklagten! +++ Über eure Repression können wir nur lachen, unser Widerstand geht weiter! +++ Kommt alle!!!</p>
<p>It&#8217;s &#8216;Zahltag!&#8217;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Kreuz mit dem Kreuz]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/05/das-kreuz-mit-dem-kreuz/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:16:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/11/05/das-kreuz-mit-dem-kreuz/</guid>
<description><![CDATA[Es ist ja selten, dass ich an europäischem Recht etwas lobenswertes finde, aber es kommt vor. Sehr l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist ja selten, dass ich an europäischem Recht etwas lobenswertes finde, aber es kommt vor. Sehr lobenswert ist die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, dass das Aufhängen eines Kruzifixes in den Räumlichkeiten für staatliche Zwangsbeschulung (so genannte &#8220;Klassenzimmer&#8221;) das Menschenrecht Religionsfreiheit beeinträchtigt und somit innerhalb der Europäischen Union nicht zulässig sei.</p>
<p>Dass hier jetzt eine klare Rechtssprechung vorliegt, heißt aber noch lange nicht, dass sich die Vertreter eines so genannten &#8220;Rechtsstaates&#8221; daran zu halten begönnen und damit anfingen, die ganzen Lattenjupps aus den bajuwarischen Kinddressurräumen zu entfernen. Die Trennung von Staat und Religion, die auch so hübsch ins Grundgesetz der BRD reingeschmiert wurde, hat nun mal keine besondere Bedeutung, wenn es um die christliche Religion im von Katholiszismus zerfressenen Freistaat Bayern geht, nein, zumindest <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2009-11/kruzifix-urteil-reaktionen">in Bayern bleiben die kitschigen Nachbildungen eines römischen Galgens vorerst im Auge der Zwangsbeschulten und Leerkörper hängen</a>.</p>
<blockquote><p>Spaenle [<em>Kultusminister, CSU</em>] sagte, er sehe keine direkten Auswirkungen des Urteils auf Bayern. Müller [<em>Europaministerin, CSU</em>] betonte: &#8220;Wir haben eine klare Rechtslage.&#8221; In bayerischen Klassenzimmern können grundsätzlich Kreuze hängen. Sollte sich ein Schüler oder Lehrer aber daran stoßen und glaubhaft darlegen können, dass er sich diskriminiert fühlt, so muss die jeweilige Schule im Einzelfall entscheiden, ob das Kreuz in den Räumen abgehängt wird oder nicht.</p>
</blockquote>
<p>Und wenn davon jemand diskriminiert wird, denn darf er den Bittsteller spielen und muss erstmal &#8220;glaubhaft begründen&#8221;, dass er sich auch wirklich diskriminiert fühlt &#8212; ob Schüler (oder ihre Eltern) dies wohl gegenüber den oft sehr willkürlich über die Zukunftschancen entscheidenden Lehrer (die zumindest nicht gerade selten einen offenen Hang zum Sadismus und zur schmachvollen Bloßstellung von ungeliebten Schülern in der Zwangsgemeinschaft der Schulklasse an den Tag legen) versuchen werden, gehört zu den Fragen, die sich jeder beantworten kann, der sein Rückgrat nicht zum Zerbrechen bekommen hat. Kurz gesagt, es bleibt alles beim Alten, scheiß auf die so genannten &#8220;Menschenrechte&#8221; in der BRD, das röm.-kath. Christentum wird zur Not eben mit Gewalt durchgesetzt.</p>
<p>Vom Vatikan und seinen Schergen erwartet man ja gar keine andere Haltung mehr, und deshalb wird man auch niemals enttäuscht:</p>
<blockquote><p>Das Kreuz sei nicht nur religiöses Symbol, sondern auch kulturelles Zeichen, sagte der Sekretär der Bischofskonferenz, Hans Langendörfer. Er betonte, die Entscheidung habe keine Auswirkungen auf die Praxis in Deutschland.</p>
</blockquote>
<p>Sehr &#8220;schön&#8221;, dass dieses rottendschwarze Stück pfäffischer Brut davon spricht, dass ein Galgen ein &#8220;kulturelles Zeichen&#8221; sei &#8212; und damit völlig klar macht, was seine Kultur und die von ihm angestrebte Kultur in Deutschland ist.</p>
<p>Auch in Italien wird ordentlich von den Kirchen in die Mikrofone der Journaille geflennt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dieses Europa des 3. Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse des Halloween-Festes&#8221;, sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone am Mittwoch in Rom.</p>
</blockquote>
<p>Tja, was für eine Scheiße mit diesem kulturellen Fortschritt. Da wird so ein römischer Marterpfahl ger nicht mehr als &#8220;wertvolles Symbol&#8221; empfunden, und es bleiben nur noch die Geschenkpakete des ursprünglich paganen Weihnachtsfestes. Ach nee, das ist ja unseres, nehmen wir doch mal eine andere Metapher, also &#8220;die Kürbisse von Halloween&#8221;. Dass man Halloween, den Vorabend von Allerheiligen, am 31. Oktober feiert, ist übrigens ein röm.-kath. Termin, aber das kann so ein Pfaffenpropagandist beim Labern ruhig mal als völlig unbekannt im Volke voraussetzen und deshalb ins Mikrofon pusten.</p>
<p>Ach ja, apropos verdummende Reden gegen besseres Wissen, hier trägt Singhammer (CSU), familienp&#8217;litischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag <a href="http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E8852B0DC93E146A3AAD58D8EBE5FA246~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews">den Rekord in beim Hörer vorausgesetzter Dummheit und unfreiwilliger Realsatire</a> davon:</p>
<blockquote><p>Kreuzzeichen seien ein sichtbares Symbol einer klaren Werteorientierung, &#8220;nämlich dem Schutz der Würde aller Menschen, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welchen religiösen Bekenntnisses&#8221;.</p>
</blockquote>
<p>Schon klar, du zynisches, menschenverachtendes Arschloch! Stellst dich auf einen geschichtlich gewachsenen Leichenberg mit den Millionen Opfern des Christentums und blahfaselst <em>allen Ernstes</em> einen von Schutz und Würde im Zeichen des römischen Galgens. Wenn es einen Gott gäbe, denn wärest du ein guter Kandidat für einen zünftigen Flammenregen. So was lebt, und Jesus musste sterben!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kinder in Haft]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/26/kinder-in-haft/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 20:26:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/26/kinder-in-haft/</guid>
<description><![CDATA[Kinder in Haft ist eine Seite über Kinder, die in psychiatrischen Anstalten einsitzen. Wir distanzie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Kinder in Haft ist eine Seite über Kinder, die in psychiatrischen Anstalten einsitzen. Wir distanzieren uns von Antipsychatrie-Gruppen, die im Rahmen von Scientology oder anderen Sekten agieren. Ebenso sind wir nicht kommerziell. Hier wird nichts verkauft. Hier werden nur seriöse Sachen geschrieben, wir haben mit Werbung, Religionsgemeinschaften oder Sekten nichts zu tun. Wir wählen bewusst eine kostenlose Website, um unsere nicht-kommerzielle Einstellung zu zeigen (allerdings sagen wir auch, dass wir nicht viel Geld haben). Bei kostenlosen Webseiten gilt: Ignorieren Sie die Werbung! Ignorieren Sie Werbung immer! Hier haben Sie immerhin den Vorteil, dass die Werbung nur alle drei Stunden in einem neuen Fenster aufblinkt &#8211; wegklicken.</p>
</blockquote>
<p>Neu in den Links auf dieser Site: <a href="http://kinderinhaft.npage.de/">Kinder in Haft</a>.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Die Website ist schon wieder verschwunden. Ich empfehle den Seitenmachern, hier auf <a href="http://wordpress.com">WordPress.com</a> ein Blog aufzumachen und das Material dort unterzubringen &#8212; hier habe ich noch keine willkürlichen Zensurakte erlebt, und lästige Reklame gibt es auch nicht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jack Wolfskin zum Zweiten]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/25/jack-wolfskin-zum-zweiten/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 01:13:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/25/jack-wolfskin-zum-zweiten/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt zwei Arten von Internet. Es gibt das Internet in den USA, wo etwas von der Freiheit der Mein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt zwei Arten von Internet. Es gibt das Internet in den USA, wo etwas von der Freiheit der Meinungsäußerung in der Verfassung steht, und es gibt das Internet in Europa, wo vor allem die Wünsche der Besitzenden mit der Rechtskeule gegen die Menschen durchgesetzt werden, damit auch der Letzte noch merkt, was das Gefasel der Sonntagsreden so wert ist. Und die <a href="http://www.bearwear.nl/BEARWEAR.NL/Home.html">Startseite einer niederländischen Website</a> kann da schon einmal so aussehen:</p>
<p><a href="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/10/bearwear-startseite.png" title="Für eine Großansicht bitte klicken!"><img src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/10/bearwear-startseite.jpg?w=450&#038;h=233" width="450" height="233" title="In Europa geschlossen, in den USA weiterhin zugänglich" /></a></p>
<p>Und warum das? Na, da ist eine Bärentatze drin. Und es gibt diesen Kack-Abmahner namens Jack Wolfskin, der alle Tatzen, Pfoten und Fährten dieser Welt für sich und seine amöbenhaften <em>corporate identity</em> beanspruchen will und deshalb der halben Welt mit der Jurafuchtel kommt. So ein Bär ist ja so leicht mit einem Wolfe zu verwechseln, und überhaupt gehört einem die ganze Vielfalt der Natur, wenn man alles nur durch die Brille dieser Rechtsmissbraucher sieht. Auch, wenn es da eine <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/23/der-herbst-des-hauses-jack-wolfskin/">Einigung mit ein paar handarbeitenden Hausfrauen und eine halbherzige Entschuldigung gegeben hat</a>, es gilt auch weiterhin:</p>
<p><img src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/10/jackabmahner.gif?w=450&#038;h=260" width="450" height="260" alt="Jack Wolfskin ist einer dieser Kack-Abmahner" /></p>
<p>Die immense &#8220;Verwechslungsgefahr&#8221; beurteile bitte jeder an Hand der folgenden Gegenüberstellung:</p>
<p><img src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/10/gegenueberstellung.jpg?w=450&#038;h=139" width="450" height="139" alt="Die Logos von bearwear.nl und Jack Wolfskin gegenübergestellt" /></p>
<p>Wenn man so ein Nebeneinader sieht, ist man beinahe froh, dass die Juristen im Auftrage von Jack Wolfskin sich nicht als fährtenlesende Jäger irgendwo durchschlagen müssen, sie würden gewiss auf der Jagd nach einer Gazelle einem ausgehungerten Löwen folgen &#8212; und damit bestenfalls die Ernährungslage von Großkatzen verändern. Obwohl: Eigentlich wäre es auch besser so, denn welcher Mensch braucht eigentlich solche <del>Arsc</del> Typen, zu denen mir kein angemessener Tiername mehr einfällt. Eine Mutter vielleicht, aber sonst&#8230;</p>
<p>Bei solcher Allgemeinheit des &#8220;Markenschutzes&#8221; muss man ja befürchten, eine Abmahnung zu bekommen, wenn man ein Foto seiner Hand veröffentlicht. Und es glaube niemand, dass es hier nur um Kleinigkeiten geht, denn der Markenschutz erstreckt sich unter anderem auf die Warengruppen <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/23/jack-wolfskin-wird-zahm/#comments">Luftfahrzeuge, Chirurgische Instrumente, Druckereierzeugnisse, Christbaumschmuck (!!!1!), Juristische Dienstleistungen (!!ELF!!!), Soziale Dienstleistungen (<em>*stöhn!*</em>)</a>&#8230;</p>
<p>Nun gut, ich gebe hier mal wieder, worauf ich <a href="http://wwwut.wordpress.com/2009/10/17/jack-wolfskin/#comment-15705">in einem Kommentar von <em>rabe</em></a> hingewiesen wurde, das Original <a href="http://skorpionstich.wordpress.com/2009/10/22/jack-wolfskin-dies-ist-erst-der-anfang/">findet sich beim Stich des Skorpions</a>:</p>
<p>Liebe Bären, Bärenfreunde und Bewunderer,</p>
<p>unsere Identität ist Gefahr.</p>
<p>Der Konzern „Jack Wolfskin“ ist der Meinung, dass die Bärentatze ihm gehört.</p>
<p>Unser Markenzeichen, dass von unserer Flagge, aus unseren Webseiten, Büchern, Magazinen, Postern und Flyern kaum noch wegzudenken ist, wird beansprucht von einer Firma, die überteuerte Ausrüstung für Extremsportler herstellt.</p>
<p>Ehrenamtlich engagierte Community-Clubs haben schon die scharfe Wolfspfote zu spüren bekommen, als ihnen untersagt wurde, die Bärentatze grafisch zu verwenden.</p>
<p>Ein tragisches Beispiel ist der Onlineshop www.bearwear.nl, der auf Drängen dieses Konzerns seine Geschäftstätigkeit einstellen musste, nur weil hier designte T-Shirts und Sweathirts mit bärigen Slogans incl. der Bärentatze verkauft wurden.</p>
<p><strong>ES REICHT!</strong><br /> Hiermit werden alle aufgerufen, diesem lächerlichen Treiben die Stirn zu bieten und in Aktion zu treten.</p>
<p>Was kann der Einzelne tun?</p>
<ul>
<li>Wendet Euch per Mail, Brief, Fax oder per Telefon an &#8220;Jack Wolfskin&#8221; und macht denen klar, dass unser Symbol nicht mit einer Wolfspfote zu verwechseln ist! Ein Bär ist kein Wolf und fünf ist nicht vier.</li>
<li>Stellt ihnen die Frage, warum sie sich von Symbolen einer schwulen Community in ihren Rechten verletzt sehen!</li>
<li>Fordert die Rücknahme von Sanktionen gegen Shop-Betreiber, die die Bärenszene ausrüsten und macht ihnen klar, dass wir in Zukunft gemeinsam gegen Bestrebungen kämpfen, die die Vernichtung und kommerzielle Unterdrückung unserer Symbole zum Inhalt hat!</li>
<li>Informiert alle über diesen Skandal und bittet um Mithilfe!</li>
<li>Übersetzt diesen Aufruf in alle Sprachen und verbreitet ihn weiter!</li>
</ul>
<p>Die Bärenflagge mit der Bärentatze ist ein Symbol der Freiheit, der Gemeinschaft und der Toleranz. Dieses kann man nicht markenrechtlich schützen lassen.</p>
<p>Kontakt zu JW:<br /> Telefon allgemein: +49-(0)6126 9540<br /> Pressesprecherin: Tel.: +49 (0) 6126 954-143<br /> Fax: +49-(0)6126 954-159<br /> e-mail: info (at) jack-wolfskin.com</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jack Wolfskin!]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/17/jack-wolfskin/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 20:26:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/17/jack-wolfskin/</guid>
<description><![CDATA[Aktuelle Nachtrag: Die Abmahnungen sind vom Tisch, und wenn man bei Jack Wolfskin jetzt auch noch le]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Aktuelle Nachtrag</strong>: <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/23/der-herbst-des-hauses-jack-wolfskin/">Die Abmahnungen sind vom Tisch</a>, und wenn man bei Jack Wolfskin jetzt auch noch lernt, anständig, menschlich und unter Gesichtswahrung aus so einer Sache rauszugehen, könnten alle richtig zufrieden sein. Der Text bleibt hier aus Archivgründen stehen.</p>
<p><img src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/10/jackabmahner.gif?w=450&#038;h=260" alt="Jack Wolfskin ist einer dieser Kack-Abmahner" width="450" height="260" /></p>
<p>Unbestätigten Gerüchten zu Folge hat die Rechtsabteilung von &#8220;Jack Wolfskin&#8221; auch schon darüber nachgedacht, diversen wildlebenden Tieren für das Hinterlassen ihrer Fährten und die damit verbundene Benutzung der geschützten <em>corporate identity</em> von &#8220;Jack Wolfskin&#8221; eine Abmahnung nebst saftiger Kostennote zustellen zu lassen, aber die eifrigen Briefschreiber wurden vom Außenweltexperten darüber aufgeklärt, dass wildlebende Tiere weder eine ladefähige Anschrift noch ein Einkommen hätten. Da haben es sich die tollwutgefährdeten Juristen anders überlegt und <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/">wollen sich jetzt stattdessen mal eben einen Betrag so um die tausend Euro von ein paar Privatleuten holen, die einfach mal eine Tiertatze benutzt haben</a>. Ist zwar eine Katzenpfote, aber das weiß so eine Juristenkrähe doch nicht. Hauptsache, Brief schreiben und Kostennote anfügen, das schüchtert fast jeden ein, der in der BRD um sein bisschen Existenz ringt.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> <a href="http://www.stoibaer.de/jack-wolfskin-macht-auf-abmahnmarke.html">Beim StoiBär gibt es eine Möglichkeit, einen Euro Solidarität mit den Opfern der willkürlichen Abmahnung und Protest gegen den gutsherrlichen Rechtsmissbrauch zu zeigen</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz verlinkt: Zur Zensur in der BRD]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/17/kurz-verlinkt-zur-zensur-in-der-brd/</link>
<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 18:24:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/17/kurz-verlinkt-zur-zensur-in-der-brd/</guid>
<description><![CDATA[Wer Kinofilme gern an dem Ort sehen würde, für den sie gemacht sind, also im Kino, muss sowieso nach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p>Wer Kinofilme gern an dem Ort sehen würde, für den sie gemacht sind, also im Kino, muss sowieso nach Frankreich fahren (Filmliebhaber ohne Französischkenntnisse haben Pech gehabt). Wenn ich auf einer frei zugänglichen Website wie der von Telepolis über einen indizierten Film schreiben will, oder in einer Zeitung, die man auch außerhalb von Pornoläden kaufen kann, muss ich darauf achten, nicht gegen das Werbeverbot zu verstoßen. Was gegen das Werbeverbot verstößt und was nicht, ist unklar. Man kann da schnell die Lust verlieren.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31298/1.html">Unbedingt den ganzen Artikel in der Telepolis lesen</a>!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beunruhigende Gesundheitssituation in der IT-Industrie]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/10/beunruhigende-gesundheitssituation-in-der-it-industrie/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 21:01:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/10/10/beunruhigende-gesundheitssituation-in-der-it-industrie/</guid>
<description><![CDATA[Was, ausgerechnet diese sonst eher technikgeilen und den gesellschaftlichen, gesundheitlichen und ps]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was, ausgerechnet diese sonst eher technikgeilen und den gesellschaftlichen, gesundheitlichen und psychologischen Folgen der professionellen Nutzung dieser Technik gegenüber indifferenten <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Beunruhigende-Gesundheitssituation-in-der-IT-Industrie-821154.html">Journalisten bei <em>heise online</em> schreiben so klare Worte</a>:</p>
<blockquote><p>In den zurückliegenden Jahren habe sich die Belastung der Beschäftigten in der IT-Wirtschaft deutlich verschärft. Zunehmende Leistungsverdichtung, die Paradoxien neuer Managementkonzepte, eine Veränderung der betrieblichen Sozialordnungen und eine generelle Zunahme von Unsicherheiten haben eine grundlegend neue Belastungskonstellation geschaffen. [...] Danach hat fast die Hälfte der befragten IT- Beschäftigten von einer starken oder sehr starken Belastung durch extremen Zeitdruck und hohes Arbeitsaufkommen berichtet. Noch gravierender sei die Lage in besonders sensiblen Bereichen: Dass sie sich &#8220;immer wieder an der Grenze ihrer Belastbarkeit erleben&#8221; oder das Überschreiten dieser Grenze &#8220;in Form eines gesundheitlichen Zusammenbruchs&#8221; sogar schon am eigenen Leib erfahren hätten, gaben über 50% der Befragten an. Nach den Analysen der Wissenschaftler [...] handelt es sich hier nicht nur um eine kurzfristige Belastungsspitze, die man aussitzen könne.</p></blockquote>
<p><a href="http://wwwut.wordpress.com/2006/01/18/das-jahr-der-informatik/">Habe ich doch schon anlässlich des &#8220;Jahres der Informatik 2006&#8243; gesagt</a>&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der "Expertenkreis Amok"...]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/30/der-expertenkreis-amok/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 17:59:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/30/der-expertenkreis-amok/</guid>
<description><![CDATA[Die vom Land Baden-Württemberg eingesetzte Kommission &#8220;Expertenkreis Amok&#8221; empfiehlt als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><a href="http://www.golem.de/0909/70172.html">Die vom Land Baden-Württemberg eingesetzte Kommission &#8220;Expertenkreis Amok&#8221; empfiehlt als Präventionsmaßnahme gegen Amokläufe wie in Winnenden unter anderem ein Verbot sogenannter Killerspiele. Auch weitere Internetsperren stehen im Forderungskatalog des Fachkreises.</a></p></blockquote>
<p>Ich weiß ja nicht, welche Qualifikation so einer haben muss, um in diesem &#8220;Expertenkreis&#8221; zu einem &#8220;Amok-Experten&#8221; werden zu können. Vielleicht reicht es ja schon aus, wenn man Pädagoge oder anderer Päderast ist. Oder Politiker, der auf seine Präsentation in der Bildzeitung bedacht ist. Oder Angehöriger eines Opfers eines der paar Mordläufe an einer Schule in der BRD. Es kann sich jedenfalls bei der Qualifikation weder um ein besonderes Wissen noch um eine besondere Einsichtsfähigkeit handeln. Er darf sich auch niemals mit den gut dokumentierten Hintergründen bisheriger Amokläufe beschäftigt haben, die sich trotz polizeilicher Willkürmaßnahmen (etwa nach Emsdetten) nicht unterdrücken ließen. Er muss einfach nur da sitzen und den Amok-Experten geben, wenn er zu dem Schluss kommt, der vorher schon festgestanden hat.</p>
<p>Denn Schuld an den Mordläufen sind Computerspiele und Gewaltdarstellungen im Internet. Oder noch etwas konformer für die Leser der Bildzeitung: Schuld sind Internet und Computer. Killerspiele und Killerinternet. Und das Mittel zum Frieden und zum erhaltenen Leben ist Zensur. In der Form von verbotenen Spielen. Und in der Form eines immer weiter mit Stoppschildern zugepflasterten Internet.</p>
<p>Und die kleine Auffälligkeit, dass alle verzweifelten, jugendlichen Mordläufer der Vergangenheit &#8212; auch der Axter von Ansbach, bei dem kein Häuchlein Worts von Computerspielen zu hören war &#8212; für ihren Mordlauf mit ermüdender Regelmäßigkeit an ihre Schule gegangen sind, die wird geflissentlich übersehen, wenn man das erwünschte Ergebnis eines solches &#8220;Expertenkreises&#8221; hervorbringt. Das einer mordend durch die Schulen rennt, das wird ja nichts mit der Schule, diesem Ort der zwangsweisen Konformmachung und gesellschaftlichen Siebung, zu tun haben. Und dass man den Umgang mit einer Schusswaffe nicht etwa an einer Tastatur, sondern in jener sumpfspießigen Kombination von Suff und Waffenfetisch lernt, die sich in den Schützenvereinen komprimiert, das ist auch nicht weiter zu erörtern, sonst würde vielleicht einmal eine Mindestqualifikation für die Jugendarbeit dort gefordert. Alles unwichtig. Hauptsache, es wird zensiert, dann tritt endlich Ruhe und Frieden in der BRD ein. Dass bei solchen Maßnahmen der nächste Mordlauf eines Verachteten und Verzweifelten ohne persönliche Aussicht nur eine Frage der Zeit ist, dass ist diesen &#8220;Experten&#8221; an ihrem Killerschreibtisch sowas von scheißegal, dass man es wegen der damit verbundenen Niedertracht kaum noch in angemessenen deutschen Worten ausdrücken kann.</p>
<p>Gute Nacht, Deutschland! Die &#8220;Experten&#8221; machen das Licht aus.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hartz IV-Sanktionspraxis: Aushungern und Fordern / Teil 3]]></title>
<link>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/24/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-3/</link>
<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 15:56:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>heftklammer</dc:creator>
<guid>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/24/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-3/</guid>
<description><![CDATA[Heute in Telepolis: Sparen statt fördern Reinhard Jellen 24.09.2009 Interview mit Claudia Daseking u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute in Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31164/1.html" target="_blank">Sparen statt fördern</a></p>
<blockquote><p><em>Reinhard Jellen 24.09.2009<br />
Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV-Sanktionspraxis. Teil 3</em></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31162/1.html" target="_blank">Zu Teil 1: Aushungern und Fordern </a></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31163/1.html" target="_blank">Zu Teil 2: &#8220;Materielle Not bis hin zur Todesangst&#8221; </a></p>
<p>&#8220;Rechtsanspruch auf verständliche Bescheide wird ständig mit Füßen getreten&#8221;</p>
<p><strong>Sie schreiben, dass es einem Hartz-IV-Bezieher fast unmöglich ist, mit seinem Sachbearbeiter nach Verhängung einer Sanktion telefonisch oder kurzfristig direkt Kontakt aufzunehmen. Dabei wäre es doch sinnvoll, wenn hier Kommunikation hergestellt würde &#8230;</strong></p>
<p>Claudia Daseking: Das wäre es in der Tat. Aber die Abschottung ist gewollt, zum Beispiel um mit geringer Personaldecke frei von &#8220;Störungen&#8221; die Aktenberge abarbeiten zu können. Insgesamt gleichen JobCenter heutzutage eher einer Festung. Zum Beispiel sind überall Security-Leute sehr präsent, also privater Wachschutz. Die Abschottung ist aber nicht in allen JobCentern gleich rigide. Die ganze Kommunikation der JobCenter mit ihren &#8220;Kunden&#8221; zeigt jedoch generell, dass nichts übrig ist von einem Verhältnis Bürger zu seiner Behörde, sondern dass hier obrigkeitsstaatlich verfahren wird: Wenn die Behörde einen vorlädt, kriegt man eine Rechtsfolgenbelehrung mit den Sanktionsandrohungen an die &#8220;Einladung&#8221; geheftet. Hat man als Hartz-IV-Bezieherin den Wunsch nach dringender Klärung, muss man betteln und gegebenenfalls eine lange Wartezeit auf sich nehmen, um überhaupt vorgelassen zu werden.</p>
<p>Solveig Koitz: Das stellt keinesfalls in Abrede, dass es auch freundliche Mitarbeiter gibt, wenngleich das Machtgefälle oft deutlich zu spüren ist. Es geht hier um den Kommunikationsstil der Behörde. Dazu gehört auch, wie Textbausteine verwendet werden, zum Beispiel immer wieder solche mit unterstellendem oder anmaßenden Ton.</p>
<p>Typisch ist auch, dass der Rechtsanspruch auf verständliche Bescheide ständig mit Füßen getreten wird. In einigen Berliner JobCentern sollen jetzt &#8220;Bescheiderklärer&#8221; eingesetzt werden, immerhin. Angebracht wäre es aber, die Bescheide so zu verfassen &#8211; und die genutzte Software entsprechend zu ändern &#8211; dass für die meisten Leistungsbeziehenden eine extra Erklärstelle nicht nötig ist.</p>
<p><strong>Ausnahmeregelungen den JobCenter-Mitarbeitern meist unbekanntEs ist immer wieder zu hören, dass die JobCenter nicht ausreichend besetzt sind und dass die Mitarbeiter unter hohem Druck stehen. Können Sie dazu etwas sagen?</p>
<p></strong></p>
<p>Solveig Koitz: Die Personalsituation in den JobCentern ist in mehrerlei Hinsicht eine Katastrophe. Zum einen ist es so, dass die Personaldecke keinesfalls ausreicht, die hohen Fallzahlen zu bewältigen. In den Berliner JobCentern zum Beispiel sind die Mitarbeiter im Durchschnitt für 400 bis über 500 Erwerbslose zuständig, wobei einmal angestrebt wurde, dass ein Bearbeiter maximal 150 und bei den unter 25jährigen maximal 75 Kunden zu betreuen hat. Da fehlt allein schon die Zeit, um gründlich und gesetzeskonform zu arbeiten.</p>
<p>Claudia Daseking: Wenn die Zumutbarkeitsregelungen anzuwenden sind, wird dann zum Beispiel nur dem Grundsatz gefolgt, alles sei zumutbar. Das ist, was sich auch bei vielen JobCenter-Mitarbeitern verkürzt festgesetzt hat. Die zahlreichen Ausnahmeregelungen, die im Gesetz nur allgemein beschrieben sind und die erst durch die Rechtsprechung ausgeformt werden, bleiben außen vor. So kommt dann eine Eingliederungsvereinbarung zustande, in der eine Erwerbslose gegen ihren Willen zur Fortsetzung der Prostitution verpflichtet wurde. Oder ein Epileptiker soll auf einem Baugerüst arbeiten, oder die Einschränkungen eines schwer Herzkranken werden nicht beachtet. Dies alles sind Beispiele aus unserer Befragung.</p>
<p><strong>&#8220;Die Weiterbildung ist katastrophal&#8221;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</strong></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hartz IV-Sanktionspraxis: Aushungern und Fordern / Teil 2]]></title>
<link>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/23/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-2/</link>
<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 11:10:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>heftklammer</dc:creator>
<guid>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/23/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Heute in Telepolis: &#8220;Materielle Not bis hin zur Todesangst&#8221; Reinhard Jellen 23.09.2009In]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute in Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31163/1.html" target="_blank">&#8220;Materielle Not bis hin zur Todesangst&#8221;</a></p>
<blockquote><p><em>Reinhard Jellen 23.09.2009Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV-Sanktionspraxis. Teil 2</p>
<p></em></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31162/1.html" target="_blank">Zu Teil 1: Aushungern und Fordern </a></p>
<p>Gründe für Sanktionierung nicht einsichtlich</p>
<p><strong>Sie haben ja sanktionierte Hartz-IV-Bezieher befragt. Was ist Ihrer Einschätzung nach das größte Problem für die Betroffenen? </strong></p>
<p>Solveig Koitz: Das hängt zum einen davon ab, wie hoch die Sanktion ist und ob jemand noch Geld auf dem Konto oder dem Sparbuch hat. Es macht schon einen Unterschied, ob einem zehn Prozent vom Regelsatz gekürzt werden, oder ob das Alg II ganz gestrichen wird. Wie jemand eine Sanktion verkraftet, hängt auch davon ab, wie die persönliche Situation und die psychische Verfassung ist, d.h. wie belastet jemand durch Hartz IV schon vor der Sanktion war und welche Probleme jemand außerdem noch hat.</p>
<p>Claudia Daseking: Wer sanktioniert wird, ist meist wie vor den Kopf geschlagen. Viele verstehen nicht, warum sie überhaupt sanktioniert wurden. Deutlich wurde auch, dass Sanktionen in gravierender Weise den Alltag und die Lebensmöglichkeiten der Betroffenen und ihrer Familien beeinträchtigen. Als besonders belastend wurden von den Befragten auch Ohnmachtsgefühle genannt: Das Gefühl, dieser Behörde ausgeliefert zu sein, von ihr in Not gebracht zu werden und daran selbst nichts ändern zu können. Verbreitet ist die starke Empfindung, ungerecht behandelt zu werden. Ein Sanktionierter hat angegeben, für ihn sei das Schlimmste das genaue Wissen gewesen, dass mit ihm rechtswidrig verfahren wird. Unsere Umfrageergebnisse zeugen davon, dass zum Teil große materielle Not entsteht, die bis hin zu Todesangst führt, weil der Zugang zu Nahrung und Medikamenten versperrt ist.</p>
<p><strong>&#8220;Wer nicht betteln will, muss hungern&#8221;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..</strong></p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hartz IV-Sanktionspraxis: Aushungern und Fordern  / Teil 1]]></title>
<link>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/22/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-1/</link>
<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 11:33:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>heftklammer</dc:creator>
<guid>http://heftklammer.wordpress.com/2009/09/22/hartz-iv-sanktionspraxis-aushungern-und-fordern-teil-1/</guid>
<description><![CDATA[Mein Lesetipp für Heute! In Telepolis: Aushungern und Fordern Interview mit Claudia Daseking und Sol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mein Lesetipp für Heute!</p>
<p>In Telepolis: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31162/1.html" target="_blank">Aushungern und Fordern</a></p>
<blockquote><p>Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV-Sanktionspraxis. Teil 1 Seit 2005 hat sich in Deutschland die Armut, die Kinderarmut und die Anzahl der Tafeln verdoppelt. Der Niedriglohnsektor hat sich innerhalb der letzten zwanzig Jahre gleichfalls dupliziert. Während Einkommen aus Gewinnen und Vermögen um 36 Prozent zugenommen haben, bleibt die Lohnquote mit 66,2 Prozent auf einem historischen Tiefstand: Neun Prozentpunkte unter dem Spitzenniveau von 1974.  Ökonomische Entmachtung und gravierende Entrechtung  Maßgeblicher Türöffner für diese Entwicklung sind die unter dem Begriff Hartz IV subsummierten Reformen des Arbeitsmarkts aus dem Jahr 2005. Mit der Abschaffung der Arbeitslosenhilfe und der Einführung einer Grundsicherung unterhalb des ehemaligen Sozialhilfeniveaus, indem staatliche Einmalleistungen der Sozialämter durch unzureichende Pauschalen (PDF) ersetzt wurden und der (teilweisen) Verringerung des Schonvermögens wurde bei Langzeitarbeitslosen eine verheerende Armutsspirale in Gang gesetzt. Doch damit hören die Zumutungen für Bezieher des Arbeitslosengelds II nicht auf, denn mit der ökonomischen Entmachtung geht eine gravierende Entrechtung einher. De facto nähert man sich durch die exponentielle Ausweitung der Zumutbarkeitskriterien für Arbeit hart der Grenze zur Zwangsarbeit. Die Alg-II-Bezieher bewegen sich nicht mehr als Rechtssubjekte, als Staatsbürger in der Gesellschaft, sondern werden zu reinen Pflichterfüllern degradiert. Sie sind auf den Status von Metöken und Heloten herabgesunken und werden &#8211; von Politikern wie Wolfgang Clement als &#8220;Parasiten&#8221; beschimpft &#8211; für die öffentliche Hetzjagd freigegeben. &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gastbeitrag Arno Hirsch: Mit Pessimismus entschlossen in die Zukunft]]></title>
<link>http://moltaweto.wordpress.com/2009/09/20/gastbeitrag-arno-hirsch-mit-pessimismus-entschlossen-in-die-zukunft/</link>
<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 15:04:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>moltaweto</dc:creator>
<guid>http://moltaweto.wordpress.com/2009/09/20/gastbeitrag-arno-hirsch-mit-pessimismus-entschlossen-in-die-zukunft/</guid>
<description><![CDATA[In erster Linie möchten wir den nachfolgenden Artikel, den wir mit der freundlichen Genehmigung des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">In erster Linie möchten wir den nachfolgenden Artikel, den wir mit der freundlichen Genehmigung des Autors veröffentlichen (unseren ausdrücklichen Respekt und Dank dafür!), allen unseren Leserinnen und Lesern ans Herz legen, weil er sehr tief in das Dilemma vordringt, das uns nicht nur von oben aufgezwungen, sondern auch durch unsere Verweigerung hinsichtlich eines eigenverantwortlichen Umgangs mit der Realität und allen daraus resultierenden „Kompromissen und Ausreden“ überhaupt erst möglich wurde.<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">Natürlich … <strong><span style="text-decoration:underline;">wir</span></strong> sind eventuell nicht alleine schuld daran, weil dem heute zu konstatierenden Ist-Zustand unserer Welt und menschlichen Gesellschaft eine Jahrtausende währende Entwicklung vorausgegangen ist, aber <strong><span style="text-decoration:underline;">wir</span></strong> hätten die Informationen (Mittel) und auch die Möglichkeit, dieser Entwicklung endlich und entscheidend Einhalt zu gebieten … nun, genug der Vorrede, lassen wir jetzt den Autor zu Worte kommen, der diesen Sachverhalt ebenso angemessen deutlich wie zutreffend auf den Punkt bringt.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p align="center">* * * * * * * * * * * * * * *</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ich möchte jedem die Hoffnung nehmen</strong></p>
<p><em>von <a href="http://www.saarbreaker.com/author/arno_hirsch/">Arno Hirsch</a></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>0.</strong><br />
Ich möchte meinen pessimistischen Ansatz nicht verhehlen. Mein Artikel ist aber nicht als Moralpredigt zu verstehen, auch wenn dieses auf den ersten Blick so erscheinen mag. Außerdem sucht man darin konkretes vergeblich. Vielmehr suche ich nach Ideen, Einfluss zu nehmen um diese Richtung unserer Gesellschaft zu beeinflussen. Mir wäre schon daran gelegen, alleine schon dem Fatalismus zu entkommen.</p>
<p>Mir geht es in etwa so wie Georg Büchner 1834 in einem Brief, den er an die Braut schreibt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>&#8220;Ich fühle mich wie vernichtet unter dem grässlichen Fatalismus der Geschichte. Ich finde in der Menschennatur eine entsetzliche Gleichheit, in den menschlichen Verhältnissen eine unabwendbare Gewalt. Allen und Keinem verliehen. Der Einzelne nur Schaum auf der Welle, Die Größe ein blosser Zufall, die Herrschaft des Genies ein Puppenspiel, ein lächerliches Ringen gegen ein ehernes Gesetz, es zu erkennen das Höchste, es zu beherrschen unmöglich.&#8221;</em></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align:justify;"><strong><em><br />
</em></strong><strong>1.</strong><br />
Bald ist Wahl, und mancher mag wohl der Politik eine Watschen erteilen wollen. Aber was wir auch wählen, die nächste Wahl ist schon entschieden. Der alte Block von CDU/CSU und SPD wird die Mehrheit bilden, soviel ist schon gewiss. Und ich weiß auch schon was das bedeutet, viele wissen schon, was das bedeutet.</p>
<p>Wir haben es gewollt, wir werden es bekommen, ich möchte mich da gar nicht ausnehmen. Lange schon habe ich mit dem System gehadert und mich aus Frustration der aktiven Teilnahme entzogen. Entzogen ist eigentlich falsch, ich habe mich verweigert.</p>
<p>Wenn die Titanic absäuft, geht  mir das so was am &#8230; vorbei, hatte ich gedacht. Ich kümmere mich um meine Sachen, die mir noch Spaß bereiten. Doch ich habe mich verrechnet. Auch wenn man die Tür und Fenster hinter sich verschließt, so dringt doch das Wasser durch die Ritzen ein.</p>
<p>Heute bin ich soweit, dass ich es kaum ertragen mag. Das Leid, das Elend um mich herum. die Existenzen, die in ihrer Not verzweifeln, in unserer Mitte, sichtbar für den, der sehen will. Doch mit meinen Händen kann ich es nicht verhindern. Meine Stimme verhallt ungehört. Viele Stimmen verhallen ungehört. Wir sitzen alle, jeder für sich, in Schachteln und kratzen mit den Nägeln an dem Deckel. (vgl. Hans Magnus Enzensbergerger: <em>Der Untergang der Titanic</em>)</p>
<p><strong>2.</strong><br />
Wir stehen zwar vor einer Zeitenwende, soviel ist gewiss, die alten Systeme sind festgefahren, niemand, der mit Systemmittel daran herumdoktert, wird etwas ändern können. Auch die Wahl kann keine Änderung bewirken, die bewirkt gar nichts.</p>
<p>Es fällt schwer das einzusehen, denn ein Neuanfang ist ein Gang ins Unwägbare, das unbekannte Land. Uns schwindet die Zukunft vor den Augen und wie Blinde müssen wir uns vorantasten. Die Rohstoffe versiegen, das Öl und viele Metalle gehen allmählich zur Neige. Das Finanzsystem ist entgleist. Die Sozialsysteme kollabieren, die Renten, das Gesundheitssystem. Arbeitsplätze schwinden. Lebensmittel, die Fische im Meer schwinden, gesundes Gemüse wird immer kostbarer. Das ist aber nicht der Welten Ende sondern der Anfang vom Zerfall oder Wandel. Was zu Ende geht ist der Traum von Vollbeschäftigung und grenzenlosem Wachstum, des hemmungslosen Konsums, des Traums vom sorglosen Alter, von der gesunden Umwelt, von einem Leben in Frieden. &#8220;Der Krieg der dauert noch 100 Jahre&#8221; (B. Brecht)</p>
<p>Die Politik hat das entweder nicht verstanden oder ist ganz und gar unfähig, derer beides oder ganz und gar korrupt. Wenn wir so weitermachen, werden immer größere Teile unserer Mitbürger verelenden. Schaut man sich nur einmal die Wahlsprüche an. ich weiß, alles Lüge, dann kann man die Bereitschaft umzudenken klar ablesen, Fehlanzeige. Heute, jetzt, wäre die beste Zeit mit dem Wandel zu beginnen. Die Generationen, die nach uns folgen, werden nicht so zimperlich sein. Heute leben schon etwa 4 Millionen Kinder in Armut, die werden sich zu bedanken wissen.</p>
<p>Auch wenn ich selbst am Ende fast nichts dazu beigetragen habe diese Richtung zu korrigieren, so hoffe ich doch wenigstens, mich nicht der Mitschuld schuldig gemacht zu haben.</p>
<p><strong>3.</strong><br />
All jene, die die Welt nur aus dem Fenster ihrer Mattscheibe kennen, nur die Wahrheit, die ihnen eingespielt wird auf ihre flachen Schirme, werden es nicht glauben können, wenn die Träume versagen und der Medienkonsum nicht mehr darüber wegtäuschen kann. Trotz Aufkleber &#8220;Ein Herz für Kinder&#8221;. Sie werden erkennen, dass die Freiheit doch mehr wert ist als die Designer-Kacheln im Bad. Und mit ungehemmtem Konsum ist es dann auch vorbei. Der Chanelduft wird schnell verflogen sein.</p>
<p>Mir kommt das Getue in den Medien und dessen Reflexionen in den Menschen so unwirklich vor, so unglaublich verbohrt, als wäre das Brett vor dem Kopf nach innen gewachsen. Es ist doch alles, wirklich alles nur Fassade, wie in den Western, nur Kulisse. Auch die Dokus, auch die Kritik. Das konsumhungrige Volk hält das für die Wahrheit. Mit der Fernbedienung wird der Weg frei geräumt. Sie werden zensiert und zensieren sich selbst. Die Botschaften werden ihnen tropfenweise verabreicht, und wie ein Gift durchdringt es das ganze Wesen.<br />
Auf diese Versager zu hoffen, bis sie erwacht sind, ist, glaube ich, sinnlos, auch sie überzeugen zu wollen, ist, denke ich, sinnlos.</p>
<p>Zum Glück ist es nicht die Mehrheit unseres Volkes, die alles schlucken, und auf die, die zufällig weniger Glück hatten und schon früher aus dem System der Selbstversorgung gefallen sind, mit Fingern zeigen.</p>
<p><strong>4.</strong><br />
Auch wir, die wir glauben die Wahrheit zu verstehen, müssen auch verstehen, das selbst wir etwas ändern müssen. Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns auch endlich Taten sehen. (Goethes Faust)</p>
<p>Was wir nicht brauchen ist blinder Aktionismus. Habe ich &#8220;nicht brauchen&#8221; geschrieben, das ist natürlich falsch, das sagen die Politiker immer, wenn sie Querdenker blockieren wollen. Wir müssen auf Gewalt verzichten. Wir brauchen doch auch Aktionismus und blinden dazu. Der Aktionismus muß blind sein, da die Ziele, das unbekannte Land, ein radikaler Wechsel sein muß, und dieses Ziel liegt im Dunkel des Unbekannten, des nie Erlebten. Wenn wir nicht handeln, die Eliten tun es und das nicht zu unseren Gunsten, ja sie haben es schon getan und tun es immer wieder. Das Wort Eliten gefällt mir nicht, das sind keine Eliten. Eliten sind in bestimmten Bereichen besonders Begabte, ja im Lügen und Betrügen vielleicht, mag sein, skrupellos ganz sicher. Diese sind nur reich. Diesen gesteht man nur wegen ihres Reichtums die Macht zu. Wer hat uns das eingeredet? Sie glauben, ihnen gehöre die Welt und wir sind ihre Stiefelputzer. Aber ihr Reichtum ist Diebesgut, das haben sie uns gestohlen und wir haben es mit Elend bezahlt. Und die Erde gehört uns auch, mit dem Geburtsrecht wurde sie uns zugesprochen. Die Fische im Meer gehören uns, aber sie fangen sie mit großen Netzen und verkaufen sie uns, unser Eigentum. Die Schätze unter Erde, sie graben sie aus und verkaufen sie uns, dem Eigentümer. Sie vergiften dabei unser Land und die Meere.</p>
<p>Unsere Zeit, das Heute ist aber eine fatalistische Zeit, wo man das Gefühl hat, alles läuft wie auf Schienen. Ausweglos, viele fühlen sich von der Politik hintergangen, von der Wirtschaft ausgenutzt und von der Gesellschaft übersehen. Doch dieser Eindruck täuscht nicht, es ist sogar noch viel schlimmer. Wir sind zu Einzelkämpfern geworden; ohne das wirkliche Gruppenempfinden kämpft jeder für sich oder in kleinen Gruppen gegen eine Übermacht von Dummheit und Gleichgültigkeit.</p>
<p>Was waren das noch für Zeiten als ganze Heerscharen von Betroffenen sich gegen das System gewandt haben. Es ist vorbei. Aber auch Gestalten wie Martin Luther King oder Ghandi sucht man heute vergebens und es wird sie auch in naher Zukunft nicht geben. Diese Leute wurden von Visionen getragen, heute gibt es keine wirklichen Visionen. Die Zukunft ist dunkel. Leute die trotzdem aus der Normalität heraustreten und Visionen wagen, haben es sehr schwer und sind auch unter ihresgleichen umstritten (vgl. Hugo Chávez). Nun mag ich nicht Chávez zum Vorbild nehmen, die Bedingungen in Venezuela sind ganz anders als bei uns. Nein, ich bewundere nur dessen Mut, einen ganz neuen Weg zu gehen, ohne auf Massenkonsum zu setzen und gegen die Interessen der USA.</p>
<p><strong>5.</strong><br />
Die Arbeitsplätze, die heute verloren gehen, kommen nicht wieder zurück. Es handelt sich dabei um Arbeitsplätze, die den Wert, den wir mit Geld repräsentiert sehen, erwirtschaften. Wir können uns nicht alle gegenseitig die Wohnung putzen, das sind keine wertschaffenden Tätigkeiten, das wäre ja absurd. Die Steuereinnahmen sinken und bedenkt man Gesetze wie die Schuldenbremse, die im Grundgesetz verankert werden soll, bemerkt man, die Politik steuert in die Unumkehrbarkeit. Man wird uns daran erinnern, wir würden ja, aber wir können nicht, Sachzwang Schuldenbremse. Was auf den ersten Blick gut aussieht, birgt eine große Gefahr. Die Konsequenzen kann man sich an den fünf Fingern ablesen, Abbau des Sozialstaates.</p>
<p>Eines der größten Debakel, das uns bevorsteht, sind die Rentenansprüche, schon heute reichen die Gelder aus dem Umlagensystem nicht mehr aus. Die Rente mit 67 wird nicht das Ende sein. Aber schlimmer noch sind die Berechnungen der Fehlzeiten, vor allem in den letzten Arbeitsjahren vor der Rente, wo vielen die Arbeitslosigkeit droht. Aber auch diese Berechnungsgrundlage wird nicht die letzte Änderung gewesen sein.</p>
<p>Man möge bedenken, dass es auch in der Altenpflege ein Klassensystem gibt. In den Medien werden uns da immer die besseren Klassen vorgeführt und die schlechten verschwiegen. Kulturelles Angebot, Fehlanzeige. Endlager für unproduktive Gesellschaftsmitglieder, mit raschem Zerfall und geistiger Verarmung.</p>
<p>Auch das Gesundheitssystem krankt auf höchstem Kostenniveau. Nach meiner Meinung ist dieses System zu einem Subventionierungssystem für die Pharmaindustrie mutiert. Krankheiten werden nicht oder nur selten geheilt, sondern es werden fast nur noch Symptome durch Medikamentengabe unterdrückt. Und selbst die Nebenwirkungen dieser Mittel werden mit anderen Medikamenten unterdrückt. Daraus entsteht oft lebenslange Abhängigkeit von der Pharmaindustrie. Oft genug gibt es bessere und billigere Alternativen, meist auch ohne Gabe von Medikamenten, die eine dauerhafte Verbesserung schaffen. Dieses selbst kranke System kostet uns eine Unmenge und erfüllt seinen Zweck oft nicht mehr.</p>
<p>Die Liste der Mängel läßt sich noch beliebig erweitern. Und alle diese Systeme sind am kollabieren. Und weitere Kürzungen, vor allem auf der Nutzerseite sind vorprogrammiert.</p>
<p>Den Rest, was die nationale Politik nicht verbaut hat, wird uns durch die EU, speziell dem Lissabon Vertrag, genommen. Der Einzelne wird immer mehr entrechtet, und die soziale Sicherung wird uns immer mehr verweigert.</p>
<p><strong>6.</strong><br />
Das sich irgend wann etwas an diesem oligarchischen System ändert, davon bin ich überzeugt, aber ob wir jene sind, die den Anlass zu wenden geben, daran zweifle ich sehr. Trotzdem versuche ich mich einzubringen und suche nach neuen besseren Möglichkeiten. An eine Wende durch die Wahl glaube ich jedenfalls nicht, trotzdem gehe auch ich hin, trotzdem wähle auch ich das kleinere Übel, denn ich denke, es gibt genügend Menschen, die mit den Verhältnissen unzufrieden sind, um Mehrheiten zu verhindern. Das könnte uns einen Aufschub verschaffen.</p>
<p>Doch die Umkehr wird nicht an der Wahlurne entschieden, sondern durch unser Handeln. Darum, wenn wir den Wandel wollen, dürfen wir unter uns nicht das Trennende suchen, sondern wir müssen das suchen was uns verbindet. Wenn die Wahl vorbei ist und unsere Hoffnung enttäuscht wurde und die Euphorie sich gelegt hat, sollten wir uns das zu Herzen nehmen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diskriminierung, Rassismus, Sexismus - Pixi!]]></title>
<link>http://saugt.wordpress.com/2009/09/12/diskriminierung-rassismus-sexismus-pixi/</link>
<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 21:08:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>ddamnmess</dc:creator>
<guid>http://saugt.wordpress.com/2009/09/12/diskriminierung-rassismus-sexismus-pixi/</guid>
<description><![CDATA[Das Video auf SpiegelOnline Das bitte erstmal ansehen und verdauen. ________________________________]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Weltuntergang" href="http://www.spiegel.de/video/video-1019217.html" target="_blank">Das Video auf SpiegelOnline</a></p>
<p>Das bitte erstmal ansehen und verdauen.</p>
<p>___________________________________</p>
<p>Gut, gut, ok. Die Bezeichnungen sind nicht &#8220;gegendert&#8221;, es sind keine ausländischen Kinder mit dunkler Hautfarbe zu sehen, es fehlt ein Mädchen beim Rätselspiel. Soll sein, bitteschön.</p>
<p>Aber, ich zitiere mal:</p>
<blockquote><p>
[22:49:07] hybraries: tod und massensterben überall<br />
[22:49:15] hybraries: und wir debattieren über pixi</p></blockquote>
<p>Jetzt mal ganz im Ernst, haben diese &#8220;Politiker&#8221;, wie sie genannt werden, wirklich nichts besseres zu tun?! Andere Leute würden sich über die Weltwirtschaftskrise Gedanken machen, über die anstehenden Bundestagswahlen, um gesprengte Tanklaster in Afghanistan oder meinetwegen auch über Themen, die in anderen SpiegelOnline-Videos zu sehen sind (etwa das &#8220;Adoptionsdrama&#8221; um ein deutsch-rumänisches Kind), aber neeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiinnnn, wir regen uns auf, das Svetlana fehlt &#8211; oder das da ein Mädchen durch Zöpfe angedeutet werden soll. Allein für den Satz &#8220;Auch Kinder mit kurzen Haaren sind Mädchen&#8221; würde ich die Linken-Politikerin am liebsten erschlagen. Man könnte meinen, der für das Buch Verantwortliche plane hier durch subtile Maßnahmen, die Entrechtung der Frauen und Vernichtung aller Einwanderer durchzusetzen&#8230; .</p>
<p>Kurz: Sucht euch mal relevante Themen. Frauen werden noch immer schlechter bezahlt als Männer, auch wenn sie die gleiche Arbeit abliefern, und ihr stört euch an Zöpfen? Mir persönlich wäre mein Gehaltszettel wichtiger als DAS DA.</p>
<p>Himmelarschundzwirn.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[JAKO erklärt sich...]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/03/jako-erklart-sich/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 21:37:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/03/jako-erklart-sich/</guid>
<description><![CDATA[Der Bekleidungshersteller JAKO AG, der sich so sehr in der Geste gefallen hat, einen Menschen für ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://wwwut.wordpress.com/files/2009/09/kacko-450.gif?w=300"><img class="alignright size-medium wp-image-1001" title="JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCH" src="http://wwwut.wordpress.com/files/2009/09/kacko-450.gif?w=300" alt="JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCH" width="180" height="64" /></a>Der Bekleidungshersteller JAKO AG, der sich so sehr in der Geste gefallen hat, <a title="Ich schrieb darüber..." href="http://wwwut.wordpress.com/2009/09/02/jako/">einen Menschen für einen veröffentlichten Text systematisch fertigzumachen, obwohl diese Sache längst gütlich und sehr zum Vorteile JAKOs beigelegt wurde</a>, hat jetzt reagiert. Die Presseerklärung ist zurzeit auf der Homepage des Unternehmens nachzulesen, sie wird hier bewusst nicht verlinkt, weil ich die Tätigkeit asozialer und gewaltätiger Lügner nicht mit meinem Schreiben zu fördern gedenke.</p>
<p>Hier nur einige Ergänzungen zu den Lügen und dreisten Euphemismen, die schön für die Journaille formuliert wurden, damit sie auch direkt in die Printmedien übernommen werden können. Die folgende Presseerklärung ist von meiner Seite unverändert und ungekürzt und spiegelt dem Stand der JAKO-Website vom 3. September 2009, 21:30 Uhr wider:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben ganz offensichtlich überreagiert&#8221;, [...]</p></blockquote>
<p>Ach nee, das merkt ihr jetzt erst, nachdem die Sache öffentlich geworden ist? Schon klar.</p>
<blockquote><p>[...] erklärt Rudi Sprügel, Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen, um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung [...]</p></blockquote>
<p>Die Auseinandersetzung ging nicht um sein Unternehmen, sondern sein Unternehmen hat Anwälte beauftragt, mit einer Abmahnung einen Blogger in die Gefahr des finanziellen Ruins zu bringen. Als <a title="Natürlich kriegt der Trainer Baade einen Link von mir, er ist ja nicht JAKO..." href="http://www.trainer-baade.de/">der Blogger Frank Baade</a> dann nachgab, einen Haufen Geld hinlegte und seinen Text entfernte, hat das JAKO noch <em>nicht gereicht</em>, sondern es kam zu einer besonders <em>widerwärtigen</em> Äußerung der den bei JAKO arbeitenden Menschen offenbar eigenen Lust an der Gewalt. Es kam nämlich <em>ein zweites teures Briefchen</em> von der gleichen Rechtsanvergewaltigern im Auftrage JAKOs hinterher, weil ein Aggregator sich den Text des Bloggers angeeignet hatte, und zwar in einem <em>automatischen Vorgang</em>.</p>
<p>Das ist keine im Internet geführte Auseinandersetzung, das ist juristisch verkleidete, abstrakt verpackte, aber für einen davon als Opfer betroffenen Menschen sehr konkrete und überdem vollkommen sinnlose Gewalt. Und zwar Gewalt von Seiten JAKOs.</p>
<blockquote><p>[...] um sein Unternehmen schnell zu beenden.</p></blockquote>
<p>Und jetzt wollen diese asozialen Gewalttäter mit ein paar wohlgesetzten Worten so tun, als sei das alles gar nicht so schlimm gewesen und könne einfach so vergessen werden.</p>
<blockquote><p>Der Sportartikelhersteller aus dem Norden Baden-Württembergs, der vor allem Sportmannschaften in 40 Ländern der Welt sehr erfolgreich mit Trikots, Hosen, Stutzen, Bällen, Trainingsanzügen und Schuhen ausstattet, [...]</p></blockquote>
<p>Ist es nicht &#8220;schön&#8221;, <em>wie sehr</em> die <span style="text-decoration:line-through;">Hirnficker</span> PR-Leute von JAKO darauf vertrauen, dass selbst zu diesem trüben Anlass von so genannten &#8220;Journalisten&#8221; noch ein Reklametext für JAKO in die Zeitungen reinkopiert wird? Hinter solchem Vertrauen muss eine lange Erfahrung mit dem zahmen, dummen und geldhörigen Printjournalismus in der BRD stehen.</p>
<blockquote><p>[...] hatte sich mit dem Blogger Frank Baade auseinandergesetzt.</p></blockquote>
<p>Nein, er hat sich nicht auseinandergesetzt, sonst hätte JAKO vielleicht mal angerufen. Er hat einen für Frank Baade teuren zweiten Anwaltsbrief diktieren lassen, der in seiner Begründung meines Erachtens nur als hanebüchen bezeichnet werden kann. Aber wenn man anlässlich einer solchen Presseerklärung in einer solchen Situation schon die Eier hat, Reklame für die eigene Gewaltunternehmung zu machen, denn kann man ja auch gleich dick auftragen und fröhlich <em>weiterlügen</em>.</p>
<blockquote><p>Der Fußballtrainer aus Nordrhein-Westfalen hatte das zum 20jährigen Firmenjubiläum kreierte neue JAKO-Logo mit Worten aus der Fäkalsprache kritisiert. Das ärgerte die Verantwortlichen bei JAKO. Sie beauftragten daher eine Anwaltskanzlei mit dem Ziel, dass Baade diese verunglimpfenden Äußerungen zurücknimmt und aus dem Internet entfernt.</p></blockquote>
<p>Na bitte, geht doch mit der Wahrheit! Und, warum habt ihr den guten Blogger nicht einfach mal angemailt, bevor ihr die juristische Eskalation gesucht habt? Soll ich es euch sagen, ihr (Achtung: Fäkalsprache!) Arschlöcher? Weil ihr genau wisst, dass das Recht in der BRD auf der Seite des Geldes steht und dass die Aussichten eines Menschen mit normalem Einkommen in solchen Dingen eher trübe sind. Deshalb interessiert ihr euch einen Scheißdreck für wirkliche Kommunikation, wie man übrigens auch an eurer Presseerklärung bemerkt&#8230;</p>
<blockquote><p>Nach Verhandlungen unter den Anwälten war Baade dazu bereit.</p></blockquote>
<p>&#8230;die mal eben <em>aus der Zustellung einer kostenpflichtigen Abmahnung</em> (mit einer für Normalverdiener durchaus in den Bereich des Existenzbedrohenden reichenden Kostennote) und einer zu unterschreibenen Unterlassungserklärung durch eure Rechtsanvergewalterin eine <em>&#8220;Verhandlung&#8221;</em> macht. Allein an diesem Schönsprech der von euch ausgehenden Gewalt wird deutlich, dass es euch immer noch nicht um das friedliche Miteinander als Grundlage einer menschlichen Gesellschaft geht, sondern um den Erhalt und die breite Verherrlichung eurer geldherrschaftlichen Willkür.</p>
<blockquote><p>Er verpflichtete sich per Unterschrift, im Falle einer Zuwiderhandlung zur Zahlung einer Vertragsstrafe. Als nach einigen Wochen Baades überzogene Kritik noch immer im Internet abrufbar war, erhielt Baade erneut Post von den JAKO-Anwälten. Sie waren davon ausgegangen, dass sich der Hobby-Fußballtrainer nicht an die Absprache halten wollte und teilten ihm daher mit, dass bei einer schuldhaften Wiederholung der beanstandeten Aussagen eine erhöhte Vertragsstrafe anfalle.</p></blockquote>
<p>Genau das war, nach der fragwürdigen Vorgehensweise einer vermutlich völlig unnötigen Abstrafung mit der Jurakeule und dem von euch gepflegten Verzicht auf jede Kommunikation, die richtige, <em>ganz große und stinkende Arschlochnummer</em>, die jedem Menschen durch bloßes Hinschauen die Augen dafür öffnet, was ihr für ein <em>widerwärtiges Gesäuge</em> seid.</p>
<blockquote><p>Erst hinterher stellte sich heraus, dass der tschechische Nachrichtenaggregator &#8220;Newstin&#8221; den inzwischen von Baade gelöschten Text kopiert hatte und weiterhin verbreitete.</p></blockquote>
<p>Ich verstehe. Ihr in eurer nach Gutsherrenart auftretenden Geldherrlichkeit erwartet also von allen anderen Menschen größtmögliche Sorgfalt in jeder nur erdenklichen Formulierung, seid aber selbst nicht einmal zu dem Quäntchen Recherche fähig, in das (offen als Link angebotene) Impressum der Website &#8220;<a title="Diese hier ist gemeint..." href="http://newstin.de/">Newstin</a>&#8221; zu schauen und den wirklichen Sachverhalt durch schlichtes Hinschauen oder das Verfassen einer kurzen E-Mail zu klären. Dass ihr diese arschlochhafte Haltung so offen in eurem <em>unverschämten Lugtext</em> einräumt, als sei sie euer <em>selbstverständliches Privileg</em>, das freilich, das verrät <em>Charakter</em>. Und <em>was für einen</em>!</p>
<blockquote><p>Ohne die endgültige Klärung des Sachverhalts unter den Rechtsanwälten abzuwarten, alarmierte Baade daraufhin die Bloggerszene.</p></blockquote>
<p>In der Abmahnung, die dem Menschen Frank Baade zugestellt wurde, gab es <em>keine Option zur Kommunikation</em> mit den von euch mit dieser Zerstörung beauftragten Rechtsanvergewaltigern. Zudem <em>waren diese Rechtsanvergewaltiger im Urlaub</em>, so dass eine solche Kommunikation, selbst wenn Frank Baade sie gesucht hätte (ich weiß nicht, ob er es tat), gar <em>nicht möglich</em> gewesen wäre, da die Rückkehr der Rechtsanvergewalterin <span style="text-decoration:line-through;">Blutegel</span> Sanguinette aus ihrem gewiss erholsamen Urlaub bereits außerhalb der in ihrem Schreiben gesetzten Frist lag.  Diese Fakten sind jedem Nutzer des Internet bekannt, der nur Google bedienen kann, es ist also <em>sicher</em>, dass sie <em>erst recht JAKO</em> bekannt sind. Was diese Formulierung mit dem &#8220;Abwarten der Klärung des Sachverhaltes&#8221; auf diesem Hintergrund bedeutet, zeigt sich ebenfalls durch schlichtes Hinschauen &#8212; aber man möchte angesichts des aufsteigenden Ekels seinen Blick ganz schnell wieder abwenden.</p>
<p>Das Wort &#8220;alarmierte die Bloggerszene&#8221; erweckt den Eindruck eines Sirenengeheules, das niemals vorlag. Er hat <em>von Mensch zu Mensch mitgeteilt</em>, was ihn bedrückt; und wer schreiben konnte und ansehen musste, wie sich die hinter der Firmierung JAKO AG verschanzten Gewaltmenschen aufführen, der schrieb halt darüber. Ihr kennt so etwas wie Kommunikation von Mensch zu Mensch und solchen &#8220;primitiven Regungen&#8221; wie Mitgefühl ja nicht mehr, <em>ihr habt längst eurer Herz gegen eine Addiermaschine ausgetauscht</em>. Aber ihr solltet doch wenigstens damit rechnen, dass solche menschlichen Regungen bei anderen Menschen auftreten könnten &#8212; wenn sie auch in eurer geldherrlichen Parallelgesellschaft keinen Platz mehr haben.</p>
<blockquote><p>Von den Bloggerseiten fand die Geschichte den Weg in die großen Tageszeitungen.</p></blockquote>
<p>Genau das ist eurer eigentliches Problem, sonst würdet ihr nämlich kein bisschen einlenken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben uns rein rechtlich überhaupt nichts vorzuwerfen&#8221;, betont Rudi Sprügel, &#8220;aber rückblickend betrachtet, wäre es viel besser gewesen, wir hätten mit Herrn Baade persönlich Kontakt aufgenommen und die Sache mit ihm direkt geklärt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das &#8220;Rechtliche&#8221; will ich gar nicht erst beurteilen, aber den zweiten Halbsatz: Sag ich doch! Und warum blahfaselt ihr euch denn die von euch in Auftrag gegebenen, kostenpflichtigen Gewaltschreiben als &#8220;Verhandlungen&#8221; in eurer verlogenen, <em>kalten</em> und widerwärtigen Presseerklärung zurecht? Soll ich es euch sagen: Weil ihr <em>gar nichts gelernt</em> habt.</p>
<blockquote><p>Sprügel bedauert, dass sich die &#8220;Auseinandersetzung unnötigerweise so aufgeschaukelt hat&#8221;.</p></blockquote>
<p>Vor allem das Aufschaukeln in die Tageszeitungen wird wohl bedauert. Wenn JAKO hingegen mit der Arschlochnummer durchgekommen wäre, so wie derartiges  damals, vor dem Internet, ablief; wenn die geldherrschaftliche Gewalt vom Erfolg gekrönt gewesen wäre und ein atomisiertes Einzelwesen (oder im Sprech der &#8220;Church of Scientology&#8221;: ein &#8220;Ärgernisverursacher&#8221;) unbeachtet zerschmettert worden wäre, denn wäre gar nix für diesen <em>kalten Apparatschik</em> im Vorstand der JAKO AG zu bedauern gewesen, sondern es wär schon so in Ordnung gewesen. Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht.</p>
<blockquote><p>Es sei unglücklich gewesen, nicht sofort auf die Anfragen von Bloggern und Journalisten zu reagieren: &#8220;Wir haben ja schließlich nichts zu verbergen.&#8221; Die Verzögerung einer Antwort hänge unter anderem auch mit der Urlaubszeit und der Abwesenheit wichtiger Entscheidungsträger zusammen.</p></blockquote>
<p>Ah ja, und von einem Blogger mit dünnen, persönlichen Ressourcen die großen kommunikativen Leistungen erwarten! Ein <em>wahrer Herrenmensch</em> ist dieser wenig koschere Herr Sprügel, der erwartet, dass alle unter unendlichen Anstrengungen und in gebückter Haltung zu ihn kommen, aber von ihm selbst kommt da gar nichts. Bis auf ein paar Gesten der Gewalt. Ein echter Meudalist, einfach nur zum Kotzen!</p>
<blockquote><p>Sprügel kündigt an, er werde den Logo-Kritiker in die Firmenzentrale nach Mulfingen-Hollenbach einladen. Dabei werde man sehr gerne mit ihm über das neue Logo diskutieren und Baade könne sich ein eigenes Bild vom JAKO-Spirit und der Qualität der Produkte machen.</p></blockquote>
<p>Aber Frank Baade <em>hat sich doch schon ein eigenes Bild von eurem amöbenhaften Logo und von der &#8220;Qualität&#8221; eurer Produkte gemacht</em>, ganz ohne eine <em>Reklameveranstaltung</em> bei euch zu besuchen. Er hat sogar in deftig deutschen Worten <em>darüber geschrieben</em>. Deshalb wolltet ihr ihn doch <em>fertigmachen</em>, ihr <em>schamlosen</em> und <em>asozialen Lügner</em>! Ihr wollt ihn wohl jetzt mit einem bisschen Bimbes und ein paar Geschenken dazu bringen, dass er auch noch Reklame für euch macht, was? Ich wünsche Frank Baade ein extrastarkes Rückgrat!</p>
<blockquote><p>Rudi Sprügel, der in jungen Jahren selbst in der zweiten deutschen Fußballliga spielte, will sich dafür einsetzen, dass Baade aus dieser Auseinandersetzung &#8220;keine finanziellen Nachteile erwachsen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ach, wie toll! Und warum nicht gleich so? Klar, weil es keine Öffentlichkeit gab, als ihr Frank Baade in aller Stille fertiggemacht habt.</p>
<blockquote><p>Sprügel wörtlich: &#8220;Ich bin mir sicher, dass beide Seiten aus dieser unerfreulichen Geschichte gelernt haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass ihr nichts, aber auch gar nichts gelernt habt, dokumentiert ihr gerade vor der ganzen lesekundigen Welt in eurer stinkenden Presseerklärung&#8230;</p>
<blockquote><p>JAKO sei, so Sprügel, ein &#8220;junges mittelständisches Unternehmen, das ehrliche, faire Sportkultur mit Begeisterung lebt.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8230;die so richtig wertneutral beflissen keine Gelegenheit zum Transport hohler und in diesem Zusammenhang widerlicher Reklamesprüche auslassen will.</p>
<p>Vor allem eure &#8220;Fairness&#8221; habt ihr jetzt deutlich und völlig unmissverständlich dokumentiert. Aber ihr müsst euch ja unbedingt noch mit ein paar billigen Werbephrasen selbst den Weihrauch in die Nase treiben, damit es nicht ganz so fürchterlich nach Scheiße stinkt. Denn genau das ist der aufdringliche Odeur in der Nähe von Kotaustrittsöffnungen.</p>
<blockquote><p>Diese Unternehmensphilosophie, die von rund 160 Mitarbeitern mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren gelebt werde, bringe auch das neue Logo mit der Aussage &#8220;JAKO Living Sports&#8221; zum Ausdruck. JAKO konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2008 erneut um zehn Prozent auf 63,8 Millionen Euro steigern. 2008 verkaufte JAKO unter anderem 1,5 Millionen Trikots, 1 Million Trainingsanzüge und eine halbe Million Bälle. Auch 2009 liegt JAKO trotz Wirtschaftskrise auf Wachstumskurs.</p></blockquote>
<p>Blah, blah, blah&#8230; und immer darauf spekulieren, dass die Journaille <em>diesen Strunz</em> jenseits der eigentlichen Sache brav abschreibt, das ist nämlich <em>billiger</em> als das Schalten einer Annonce. Schließlich muss man ja immer und ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht sein, scheißegal, wie viele Leichen den Weg pflastern.</p>
<blockquote><p>JAKO ist Ausstatter von Bundesliga-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Greuther Fürth, Rot-Weiss-Ahlen, FC Rot-Weiss Erfurt, SSV Jahn Regensburg, Dynamo Dresden sowie von Fußball-Erstligamannschaften in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien.</p></blockquote>
<p>Einige dieser Mannschaften könnten demnächst wegfallen &#8212; ich habe in den letzten Stunden das erste Mal ausgiebig in den Foren von Fußballfans gelesen, und sehr viele dieser Menschen waren aus für mich völlig nachvollziehbaren Gründen <em>sehr ungehalten</em>. So sehr ihr auch versucht, die Menschen mit euren dreckigen Lügen einzulullen und zu blenden, das kann schnell dazu führen, dass genügend Druck auf die Vereinvorstände entsteht, einen anderen Sponsor zu wählen.</p>
<blockquote><p>JAKO stattet aber auch bekannte deutsche und internationale Handball-, Basketball- und Volleyballmannschaften komplett aus. Gerade diese Mannschaften wissen die Qualität der JAKO-Produkte, die höchsteAnsprüche erfüllt, zu schätzen und vertrauen auf die Kompetenz des JAKO-Teams.</p></blockquote>
<p>Klar, <em>noch ein bisschen mehr Werbung</em> jenseits der Sache, in der man sich zu äußern vorgibt, damit man zum Abschluss noch einmal so richtig Frank Baade ins Gesicht scheißt und ihm und jedem Mitleser klar macht, dass es euch wirklich nur auf euren eigenen Vorteil ankommt.</p>
<p>Jeder mache sich selbst ein Bild! Ich kann hier mit dem allerbesten Willen und vollem Verständnis dafür, dass JAKO auch ein bisschen Gesicht wahren will, <em>nicht einmal eine Spur von Einsicht</em> herauslesen, sondern nur kaltes Geschäftemachen und völlig unangemessenes, gutsherrenartiges Auftreten. Wer diesen Leuten von JAKO durch den Kauf ihrer Produkte (es gibt ja zum Glück Alternativen) noch Geld in den Anus pustet, sollte nach dem Lesen dieses Textes wissen, was für ein Pack er unterstützt. Da hilft alles herzduselige Faseln vom Sportsgeist nicht, es ist <em>reine Fassade</em>, hinter der die rohe und kaum zu bremsende <em>Lust an der Gewalt</em> steht.</p>
<p>Diese Leute bei JAKO und alle ihre Schergen sollen bitte ganz schnell sterben gehen! Niemand würde sie vermissen. Was die Zukunft der JAKO AG betrifft, <a title="Um wenigstens ein Sönnchen Heiterkeit in diese Trübsal zu tragen..." href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Horn-Kollegen-schauen-in-die-Zukunft/forum-165083/msg-17310398/read/">ist der richtige juristische Beistand ja schon gefunden</a>&#8230;</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:85px;width:1px;height:1px;"><strong>„Wir haben ganz offensichtlich überreagiert“, erklärt Rudi Sprügel,Vorstandsvorsitzender der JAKO AG, und schafft damit alle Voraussetzungen,um die vor allem im Internet geführte Auseinandersetzung um sein Unternehmen schnell zu beenden.</strong></div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wir haben die Kraft!]]></title>
<link>http://proll.wordpress.com/2009/09/03/wir-haben-die-kraft/</link>
<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 16:12:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://proll.wordpress.com/2009/09/03/wir-haben-die-kraft/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a title="Eine größere Version des Bildes" href="http://www.flickr.com/photos/46316635@N00/3884770586/in/pool-bundestagswahlsatire2009"><img class="alignnone size-full wp-image-414" title="Wir haben die Kraft - Und ihr habt bald gar nichts mehr - Einheitsliste Deutschland CDUSPDFDPGRÜNETC - ADEP Asozialistische Deutsche Einheitspartei" src="http://proll.wordpress.com/files/2009/09/kraft-und-kreuz-400.jpg" alt="Wir haben die Kraft - Und ihr habt bald gar nichts mehr - Einheitsliste Deutschland CDUSPDFDPGRÜNETC - ADEP Asozialistische Deutsche Einheitspartei" width="400" height="533" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[JAKO!]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/02/jako/</link>
<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 00:48:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/09/02/jako/</guid>
<description><![CDATA[Aktuelle Ergänzung: Jako hat inzwischen gegenüber der  Presse offiziell zu diesem Vorgang Stellung g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em><strong>Aktuelle Ergänzung</strong>: Jako hat inzwischen <a title="Diese ist hier nachzulesen..." href="http://www.textberater.com/news/jako-wir-haben-uberreagiert/">gegenüber der  Presse offiziell zu diesem Vorgang Stellung genommen</a>. In dieser Stellungnahme wird vor allem &#8220;bedauert&#8221;, dass sich diese Sache, in der man sich selbst &#8220;nichts vorzuwerfen&#8221; hat, so sehr &#8220;aufgeschaukelt&#8221; hat. Auf Klardeutsch heißt dieses geschwollene, arrogante Gefasel: Es wird bedauert, dass das hochgradig asoziale, gewalttätige und einzig auf das Kaputtmachen eines Menschen gerichtete Verhalten dieser Firma einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden ist, man hält es aber weiterhin für gerechtfertig und einzig wegen der verheerenden Folgen für die Reputation und damit für das Geschäft  nachträglich für ein bisserl überzogen. Auf diesem Hintergrund ist auch das Einlenken Jakos zu sehen, vor allem, wenn die Ergänzungen am Ende des folgenden Textes betrachtet werden, insbesondere der mit juristischem Druck vorangetriebene Erpressungsversuch, um einen Menschen gefügig zu machen. Das Ganze bleibt also weiterhin dreist, gewalttätig und arschlochhaft.</em></p>
<p><em>So, jetzt aber zum eigentlichen Text, der mir auf dem ganzen Hintergrund inzwischen fast schon zu milde in seinen Formulierungen erscheint:<br />
</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1001" title="JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCH" src="http://wwwut.wordpress.com/files/2009/09/kacko-450.gif" alt="JAKO UNSPORTLICHER RECHTSMISSBRAUCH" width="450" height="160" /></p>
<p>Ja, ihr seid gemeint. Ihr mit eurer tollen AG, die irgendwelchen Laufheinis irgendwelche Wäsche zum Vollschwitzen verkauft. Bis heute abend habe ich nicht einmal gewusst, dass ihr existiert. Ich habe nämlich wirklich besseres mit meinem schmerzhaften Dasein zu tun, als irgendwelchen gedopten Deppen beim Rennen zuzuschauen und dazu auf verkümmerten Waden zu stehen und besoffen herumzubrüllen, während mir das Rückenmarksfutter eurer Drecksreklame in die Augen und in das Herz gestanzt wird.</p>
<p>Da ihr jeden nicht unmittelbar bejubelnden Ausruf zu euch, eurem Marketing und eurer amöbenhaft dummen Firmierung für eine &#8220;unzulässige Schmähkritik&#8221; gegen euer kropfhaft überflüssiges Wirtschaftsunternehmen haltet; und da ihr ferner so meudalistisch und arrogant geldherrschaftlich drauf seid, dass ihr eure speichelleckenden Restriktionsjuristen sogar dann noch gegen irgendwelche Blogger auflaufen lasst, wenn diese angesichts der Wucht geldherrschaftlicher Zensurwünsche auf ihrem notvollen Dasein völlig kooperativ sind und ihre Inhalte entfernen, <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/">und das angeblich nur, weil die Texte hinterher noch in irgendwelchen ziemlich unbeachteten Aggregatoren in der fernen tschechischen Repubik herumliegen</a>; da ihr eure widerlich willfährige Juristenbrut gegen solche Blogger aus diesem &#8220;Grund&#8221; extraüble Briefe mit extrafetten beigefügten Kostennoten diktieren lasst, genau aus diesen Gründen ist jedem Beobachter der von euch rechtsmissbräuchlich ausgeübten Gewalt völlig klar, dass es euch <em>nur</em> darum geht, <em>Menschen fertigzumachen</em>. Es ist wohl auch jedem klar, was von Canaillen wie euch und jedem Brschloch, das euch zuarbeitet &#8212; ja, das gilt <em>auch und gerade für Sie</em>, Frau Rechtsanvergewaltigung <del>Blutegel</del> Sanguinette &#8212; zu halten ist.</p>
<p>Ich will euch deshalb gern den Gefallen tun, weiteren Schaden von eurer brotdummen Firmierung fernzuhalten, denn ihr glaubt ja schon, dass ein kaum gelesener Blogeintrag euch &#8220;erheblichen wirtschaftlichen Schaden&#8221; bereiten kann. Alles, was ich im Folgenden meine, ist <em>ausschließlich persönlich</em> zu verstehen und meint jeden, der daran direkt, mittelbar oder durch Unterlassung beteiligt ist. Jeden!</p>
<p>Ihr seid widerliche, nichtsnutzige, lästige Fäkalmaden! Wenn es euch nicht gäbe, würde euch niemand &#8212; vielleicht mit Ausnahme eurer Mütter, aber darüber bin zumindest ich mir nicht völlig sicher &#8212; vermissen. Ihr habt euch für ein zivilisiertes Miteinander von Menschen disqualifiziert, denn ihr lehnt die Grundlage eines solchen Miteinanders, den Willen zum Frieden, kategorisch ab und gefallt euch in der Geste, <a href="http://www.trainer-baade.de/">andere Menschen</a> für eine längst gütlich beigelegte Sache völlig kaputt zu machen. Wenn ihr euch in einem etwas anderen Kontext so aufführen würdet, denn würdet ihr zur Abwehr eines größeren Schadens durch einen gezielten Schuss gebremst werden müssen &#8212; und weil ihr euch zudem in vollständigem Denkverzicht übt, wäre es besser, nicht auf den Kopf zu zielen, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Dass ihr zurzeit in eurer völlig maßlosen und unersättlichen Lust an der <em>abstrakten Gewalt</em> von niemandem gestoppt werdet, ist leider Teil der allgemeinen zu Recht erklärten Pöbelherrschaft in der BRD. Es macht euer Tun nicht besser, sondern beweist, dass ihr opportunistisch jede Gelegenheit nutzt, eurer widerlichen, asozialen Ader zu folgen. Wenn ich lesen würde, dass ihr demnächst massenhaft und qualvoll verreckt, denn würde ich mich darüber freuen.</p>
<p>Geht bitte sterben, aber ganz schnell!</p>
<p>Und falls ihr das wirklich wollt, könnt ihr auch gern für mein kurzes, persönliches Werturteil zu eurem arschlochhaften Gehabe einen eurer hingekackten Juristentexte diktieren lassen. Ihr werdet nur in meinem Fall Probleme haben, diesen Text zuzustellen, da ich keine ladefähige Anschrift und nix mehr zu verlieren habe.</p>
<p>Diesen Text werde ich nur unter Androhung direkter körperlicher Gewalt entfernen. Ein solches Entfernen brächte euch übrigens gar nichts, selbst, wenn ihr in eurer unverhohlenen Lust an der Gewalt irgendwie hinbekämet. Falls ihr es noch nicht gemerkt habt: Das Internet ist eine gewaltige Kopiermaschine, und der Feed dieses Blogs wird von verschiedenen Menschen dazu benutzt, die Beiträge dieses Blogs vor genau dieser Art von wirtschaftlich durchgesetzter Zensur durch massenhafte Spiegelung zu schützen, die ihr gerade zu betreiben versucht. Darauf habe ich keinen Einfluss, aber ich begrüße es und schreibe hier nur aus diesem Grund unter <a href="http://wwwut.wordpress.com/lizenz/">Piratenlizenz</a>. Ferner wird sich der Text noch eine erhebliche Zeit im Google-Cache befinden, und ferner wird er von der <a href="http://web.archive.org/">Wayback-Machine</a> dauerhaft archiviert und legt hoffentlich auch noch in ein paar Jahrzehnten für alle Interessierten Zeugnis davon ab, welche verbrecherischen Gewaltmenschen zur Jetztzeit das Miteinander der Menschen in der BRD bestimmen. Eure Scheiß-Firmierung brauche ich gar nicht mehr in den Dreck zu ziehen, das habt ihr bereits selbst durch euer asoziales Verhalten erledigt, und zwar hoffentlich nachhaltig genug, dass mittelbar der Insolvenzverwalter mit euch zu tun bekommt.</p>
<p>So, genug zu euch geschrieben! Sterbt so qualvoll und einsam, wie ihr es euch verdient!</p>
<p><em>Ach ja, ein Nachtrag muss noch: <a href="http://img27.yfrog.com/i/ohc.png/">Jako twittert (oder so ähnlich) auch</a>. Vorsicht beim Klicken, akute Gefahr von Kopfklatschen und Scherzinfarkten! Und ein wichtiger Nachtrag zum Nachtrag: Ach nein, da hat es mich erwischt und ich scheine selbst auf einen <a href="http://twitter.com/jako_de/statuses/3691032017">Fake</a> reingefallen zu sein. Na ja, ist hier jetzt richtiggestellt.<br />
</em></p>
<p><em>Noch ein Nachtrag: &#8220;</em>Will Jako auf Baade zugehen? Firma könnte sich Bloggerdruck beugen.&#8221; <a href="http://www.ruhrbarone.de/will-jako-auf-baade-zugehen/">bei den Ruhrbaronen</a>.</p>
<p><em>Und einen habe ich noch</em>, nämlich wie Ja, K.O. (oder so ähnlich) reagiert, <a href="http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=4245069&#38;postcount=30">wenn sie unter Bezug auf diese Arschlochnummer angemailt werden</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;der Sachverhalt, wie er derzeit auf diversen Internetseiten dargestellt ist, stimmt nicht. Bitte warten Sie die Stellungnahme ab, die voraussichtlich heute noch von Trainer Baade selbst und/oder von JAKO herausgegeben wird. Aus dieser werden die Erklärungen zum Sachverhalt hervorgehen.</p></blockquote>
<p>Ist also nach Stellungnahme von JAKO alles Lüge, und die Leute von Allesaußersport haben sich die ganze Geschichte aus den Fingern gesogen. Schon klar. Irgendetwas anderes hätte ich von diesem Gelumpe als Stellungnahme auch gar nicht mehr erwartet. Und morgen versucht die <span style="text-decoration:line-through;">Hirnfick</span> PR-Abteilung dieses leider öffentlich gewordene Kaputtmachen eines Menschen als riesengroßes Missverständnis und die JAKO AG als einen Haufen selbstloser Wohltäter hinzustellen, die in ihrer unendlichen Liebe gleich nach Jesus Christus kommen. Bastarde sinds!  <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_evil.gif' alt=':evil:' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Und noch ein Nachtrag zum Nachtrag</em>: Aha, das hat sich ja schnell aufgeklärt, was JAKO da versucht, um die Menschen über die eigene, asoziale Lust an der willkürherrschaftlichen Gewalt irrezuführen. Und zwar nicht auf irgendeinem obskuren Websitechen, sondern <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/und-jako-schweigt;2452210;2">in der Internetpräsenz des furztrockenen und hochseriösen Handelsblattes</a>, wo es angesichts des fröhlichen wirtschaftlichen Selbstmordes von JAKO auch hingehört:</p>
<blockquote><p>[...] Frank Baade dagegen verrät: Die zweite Forderung über 5 100 Euro hat Jako schon fallen lassen. Auch die erste könne man vergessen, wenn Baade einen Blog-Artikel veröffentliche, in dem er dem Unternehmen ein freundliches Verhalten bescheinige. „Aber das stimmt einfach nicht“, sagt Baade: „Die sind nur eingeknickt, weil es eine Öffentlichkeit gibt.“ Nun wartet er ab. [...]</p></blockquote>
<p>Schon klar, den fetten juristischen Knüppel rausholen und damit schweren Schaden an die Wand malen, um dann anzubieten, dass man nicht zuschlägt, wenn doch nur geschrieben wird, dass man sich echt total freundlich verhalten hat. Die Ähnlichkeit eines solchen &#8220;Verhandelns&#8221; zu einer so genannten Schutzgelderpressung sieht man nur beim Hinschauen. Die hören mit ihrer grenzenlos ausgelebten, asozialen Gewalt einfach nicht auf. Sollte &#8220;Trainer Baade&#8221; unter diesem enormen Druck doch noch nachgeben, so weiß jeder, der lesen kann, was von diesem Vorgang zu halten ist und was hinter eventuellen freundlichen Worten für eine manifeste &#8220;Unfreundlichkeit&#8221; steht. Das ist ein ganz übler, widerwärtiger Haufen, der sich da hinter der Firmierung &#8220;JAKO AG&#8221; verschanzt! Und jeder Sportverein, der mit diesen Bastarden irgendwie zusammenarbeitet, stützt derartige Machenschaften und dokumentiert damit, wie sehr er die Menschen verachtet.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geistig behindert!]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/22/geistig-behindert/</link>
<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 01:35:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/22/geistig-behindert/</guid>
<description><![CDATA[Na, da haben wir uns schon alle gefragt, mit welchen windigen Tricks die tollen und zuversichtlichen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Na, da haben wir uns schon alle gefragt, mit welchen windigen Tricks die tollen und zuversichtlichen Profetien von Hüther und Jäckel so erfüllt werden könnten, <a title="Siehe hier..." href="http://wwwut.wordpress.com/2007/02/19/horet-die-worte-der-profeten/">dass wir im Jahr 2009 nur noch drei Millionen Arbeitslose haben werden</a>.</p>
<p>Einen Teil der Antwort kann man gerade bei kritischen Feigenblättchen &#8220;Monitor&#8221; des BRD-Staatsfernsehens ARD nachlesen. <a title="Quelle" href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0813/behindert.php5">Man macht Menschen einfach nicht mehr &#8220;arbeitslos&#8221; im Sinne der gefälschten Statistik, indem man sie kurzer Hand und nach einem kleinen Blick in einem Stapel Papier über diese Menschen für &#8220;geistig behindert&#8221; erklärt, wenn niemand mehr für die Arbeitsleistung dieser Menschen auch nur einen Euro pro Stunde auszugeben bereit ist</a>.</p>
<blockquote><p>Ihr Jobcenter schlug vor, einen psychologischen Test zur sogenannten &#8220;Überprüfung ihrer Konkurrenzfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt&#8221; zu machen. Ein Intelligenz-Test. Beziehungen von Begriffen, logisches Denken, räumliches Sehen. [...] Einige Wochen später erhielt sie dann plötzlich das Gutachten &#8220;geistige Behinderung&#8221;, ausgestellt vom ärztlichen Dienst der Arbeitsagentur.</p></blockquote>
<p>Ein hübscher Stempel auf das Leben eines Menschen von einer Bundesbehörde der BRD. Übrigens auf das Leben eines Menschen, der ohne irgendwelche Auffälligkeiten mit seinem Leben klargekommen ist &#8212; jetzt allerdings ist die von dieser Willkür betroffene Frau derart angeschlagen, dass sie unter psychosomatischen Beschwerden leidet. Was. Kein Wunder ist.</p>
<p>Ich kann den Geisteszustand von der BRD misshandelten Frau nicht beurteilen. Aber dafür ist es mir sehr wohl möglich, den Geisteszustand ganz anderer Menschen zu beurteilen. Wer nicht einsieht, dass sich mit dem wunderbaren technischen Fortschritt verbindet, dass mehr Arbeit von Maschinen und folglich weniger Arbeit von Menschen geleistet wird; wer wirklich noch an Vollbeschäftigung glaubt und widersprechende Tatsachen mit Gefasel, Propaganda und Statistiktricks aus seiner Wahrnehmung verbannen will, der hat eine ernsthafte geistige Behinderung, er ist nämlich schwachsinnig. Angesichts der traurigen Tatsache, dass derartige Schwachsinnige zurzeit die p&#8217;litische Gestaltung der BRD in den Händen haben und auf ihrem Weg in die Blindheit eine Seele nach der anderen zertrampeln, ist sogar die Aussage gerechtfertigt, dass es sich um gefährliche, rasende Irre handelt, die sofort und mit allen Mitteln davon abgehalten werden müssen, weiteren Schaden anzurichten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[8. August, 16 Uhr, Schlosspark Braunschweig!]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/07/8-august-16-uhr-schlosspark-braunschweig/</link>
<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:58:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nachtwaechter</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/07/8-august-16-uhr-schlosspark-braunschweig/</guid>
<description><![CDATA[Es ist wirklich wichtig. Und jeder muss es wissen. Jeder muss wissen, dass am morgigen Samstag, den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist wirklich wichtig. Und jeder muss es wissen.</p>
<p>Jeder muss wissen, dass am morgigen Samstag, den 8. August im Braunschweiger Schlosspark auf gar keinen Fall und niemals <a title="Siehe zum Beispiel hier bei der Telepolis..." href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30877/1.html">ein für illegal erklärtes Picknick im öffentlichen Raume stattfinden wird</a>. Sagt es allen weiter, auch euren Nachbarn und eurer Großmutter ohne Zugang zum Internet. Denn Recht muss Recht bleiben, Ordnung muss Ordnung bleiben und dieses Draußen da in der Stadt, das muss <a title="Ich schrieb darüber schon ein paar Worte..." href="http://wwwut.wordpress.com/2009/07/27/braunschweig-dient-nur-dem-verkehr/">dem Verkehr vorbehalten</a> bleiben. Jeder muss das wissen, deshalb macht es in jeder nur erdenklichen Weise deutlich: <strong>Am 8. August findet im Braunschweiger Schlosspark zwischen 16 und 18 Uhr kein Picknick statt</strong>!</p>
<p>Schreibt es auf die Banknoten, bevor ihr sie ausgebt, verteilt Flugblätter, schnallt euch eine Pappe um und stellt euch in die Stadt! Redet davon, singt darüber, teilt es in nur jeder erdenklichen Weise mit! Wenn ihr wollt, schreibt es auch in eure Blogs und twittert es, aber denkt auch an die vielen, die so nicht erreicht werden können! Verhindert den Notstand! Es kann ja nicht angehen, dass irgendwelche Menschen sich einfach so im öffentlichen Raum versammeln, dort essen, sich unterhalten, ihrer Lebensfreude Ausdruck geben, Kontakte knüpfen, Spaß haben und sich dabei nicht völlig verwirtschaften lassen, sondern selbst handeln. Das wäre ja eine Rückkehr zum Faustrecht, übelste Anarchie. Und deshalb ist kein Mittel stark genug, um den Menschen klar zu machen, dass <strong>am 8. August zwischen 16 und 18 Uhr im Braunschweiger Schlosspark kein für alle Menschen offenes und frei organisiertes Picknick stattfindet</strong>. Ruft beim Rundfunk an und teilt es über die Radiosender mit, wenn man dort noch irgendwo anrufen und labern kann! Legt Zettel in die Straßenbahnen! Leistet Widerstand gegen diese unerträgliche Anarchie des unbedrängten, fröhlichen Lebens! Zeigt, dass ihr Bürger seid, die sich nicht alles gefallen lassen, und handelt! Bevor es zu spät ist und wieder jeder sein fürchterliches Leben einfach so in den öffentlichen Blickraum stellt und damit womöglich noch die Reklame verstellt!</p>
<p>Gemeinsam schaffen wir es! Yes, we can!!!!!!1!</p>
<p><em>Abschließender Hinweis: Das Schreiben auf Banknoten ist eine Sachbschädigung und damit strafbar, jeder muss in eigener Verantwortung abwägen, ob die Abwehr der Anarchie oder die Integrität der Schwindelzettel der EZB höher wiegt. Angesichts des drohenden Notstandes scheint mir kein Mittel kategorisch ausschließbar zu sein.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht essen, glotzen!]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/06/nicht-essen-glotzen/</link>
<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 14:53:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/08/06/nicht-essen-glotzen/</guid>
<description><![CDATA[Es ist doch sehr &#8220;tröstlich&#8221;, dass so ein flackernder Volksempfänger zum &#8220;sozialüb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/08/hartz-glotze.jpg"><img alt="Hartz-IV-Empfänger haben Recht auf Fernseher - Ein Fernseher gehört zum sozialüblichen Standard von Hartz-IV-Empfängern, urteilte das Frankfurter Sozialgericht. Nun muss die zuständige Behörder die Kosten für das TV-Gerät tragen, die Betroffenen müssen sie sich nicht zusammensparen..." height="188" hspace="4" src="http://wwwut.files.wordpress.com/2009/08/hartz-glotze-small.jpg?w=450&#038;h=188" vspace="4" width="450" /></a></p>
<p>Es ist doch sehr &#8220;tröstlich&#8221;, dass so ein flackernder Volksempfänger zum &#8220;sozialüblichen Standard&#8221; eines Verarmten der <em>rot-grünen Gesetze zur Massenverelendung</em> in der BRD gehört, die unter dem bewusst irreführenden Namen &#8220;Hartz IV&#8221; durch die Medien transportiert werden.</p>
<p>Da kann sich dann so ein Stück menschliche Verfügungsmasse der Willkür irgendwelcher Bundeskörperagenten hinsetzen und sich entspannen, wenn abends in den nachgerichteten <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4096" title="Die Nachdenkseiten über die Medienbarriere">Nachrichten, Magazinen und Talkshows</a> all jene vampiristischen Verbrecher zu Ehre, Kamera und Mikrofon kommen, die von diesem Wahnsinn profitieren. Und er kann, während er sich von dieser unverschämten und kalten Propaganda in den meudalistischen Einheitsmedien der BRD zombifizieren lässt, darüber vergessen, dass so etwas wie eine einigermaßen ausgewogene Ernährung nicht zu seinem &#8220;sozialüblichen Standard&#8221; gehört, denn dafür müssen 3,94 Euro am Tag ausreichen &#8212; aber auch das nur, wenn man es ganz nebenbei schafft, trotz des mit der Angstpeitsche einer Kürzung zwangsweise von der Bundesagentur für Armut und Elendsmaloche verhängten Arbeitsbettelns mit <em>täglich 0,49 Euro</em> für die Benutzung von öffentlichen Nahverkehrsmitteln auszukommen. Das reicht in einer typischen Stadt der BRD nicht einmal für eine Hin- und Rückfahrt pro Woche. Wer es nicht schafft, damit auszukommen, der muss eben noch ein bisschen am Essen sparen, indem er für jede zusätzliche Hin- und Rückfahrt im Verlaufe einer Woche einen Fastentag einlegt.</p>
<p>Da freut sich das gut unterhaltene und zuverlässig unten gehaltene Stück <em>Menschenmaterial</em> doch, dass wenigstens des Abends die Glotze flimmert und dass es wenigstens darauf ein &#8220;Recht&#8221; hat. Wenn. Es schon kein Recht zum Leben mehr hat. Das ist doch ein echter &#8220;Fortschritt&#8221;! Auf die Justiz in der BRD ist eben Verlass, die wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass &#8220;Recht&#8221; und &#8220;Gerechtigkeit&#8221; völlig verschiedene Begriffe bleiben, den ganz großen Verbrechern und Meudalisten zur Freude, dem Rest der Menschen zur täglich wachsenden Last. Und wer unter diesen Bedingungen auf die unerträglich naive Idee kommt, einfach noch selbst etwas zu machen und auf diese Weise einer gewissen Lebensfreude inmitten aller Trübsal Ausdruck zu verleihen, der wird eben <a href="http://wwwut.wordpress.com/2009/07/31/vom-gewunschten-und-ungewunschten-feiern/" title="Zum Beispiel durch massiven Einsatz berittener Knüppelbullen, die so einen kreativen Akt des Widerstands schnell auflösen und von jedem Beteiligten die Personalien aufnehmen...">kriminalisiert</a> und sein Handeln <a href="http://wwwut.wordpress.com/2009/07/27/braunschweig-dient-nur-dem-verkehr/" title="Öffentliche Plätze dienen nur dem Verkehr, da darf man sonst nichts machen...">unter fadenscheiniger Argumentation verboten</a>. Das ist völlig unerwünscht, also &#8220;pack dich wieder vor die Glotze, du (für die Verwirtschaftung zurzeit) unbrauchbares Pack&#8221;!</p>
<p>Natürlich ist es erwünscht, das regelmäßiges Fernsehen die betroffenen Menschen dumm hält, entsozialisiert und entsolidarisiert. Ein Computer und ein Internetzugang gehören nicht zum &#8220;sozialüblichen Standard&#8221;, sonst könnte so ein Zerbrechling noch lernen, wie er der staatlichen Gewalt entgegen treten kann. Und das darf nicht passieren. Also immer schön glotzen, denn das ist ein &#8220;Recht&#8221;! Und niemals <a href="http://www.gegen-hartz.de/index.php" title="Hilfe und News zu Hartz IV">informieren</a>, <a href="http://www.elo-forum.org/index.php?pageid=home" title="Erwerbslosen-Forum Deutschland">andere Betroffene kennen lernen</a> und den Widerstand gegen üble Willkür und den <a href="http://www.500-euro-eckregelsatz.de/" title="Hierhin!">täglichen Hunger</a> organisieren, denn dafür &#8220;darf&#8221; man wieder an seinem Fresschen sparen. Schließlich soll für die Herrschenden alles so bleiben, wie es ist, und deshalb räumen ihre Speichellecker an den BRD-Gerichten den Menschen genau die &#8220;Rechte&#8221; ein, die sie ihnen einräumen &#8212; und verweigern ihnen jene anderen &#8220;Rechte&#8221;, die gefährlich für die Privilegien der herrschenden Klasse werden könnten.</p>
<p>Ach übrigens: Wahltag ist Zahltag &#8212; und die CDUSPDFDPGRÜNETC ist die asozialistische Einheitspartei der totalitären Mitte für Massenverelendung, Wirtschaftsfaschismus und Umverteilung von unten nach oben. Wer die wählt, der macht sich auch seinen eigenen Henker zum Freund und lässt sich lächelnd enthaupten.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom gewünschten und ungewünschten Feiern]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/31/vom-gewunschten-und-ungewunschten-feiern/</link>
<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 01:45:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/31/vom-gewunschten-und-ungewunschten-feiern/</guid>
<description><![CDATA[In Hannover wird des Sommers ganz viel unter freiem Himmel &#8220;gefeiert&#8221;. Kaum ist das Schü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In Hannover wird des Sommers ganz viel unter freiem Himmel &#8220;gefeiert&#8221;. Kaum ist das Schützenfest zu Ende, kaum sind die ganzen überteuerten Sauf-, Fress- und Vergnügungsbuden auf dem Schützenplatz abgebaut, schon wird der hitlersche Maschsee mit Bühnen, Sauf-, Fress- und Vergnügungsbuden vollgestellt und das so genannte &#8220;Maschseefest&#8221; findet statt. Und zwar so nah an einem Wohngebiet, dass etliche Menschen unter dem hohen Lärmpegel zu leiden haben, von der Verzierung der Radwege in der Südstadt mit Scherben zerdepperter Bierflaschen gar nicht erst zu reden. Dennoch, das ist das erwünschte &#8220;Feiern&#8221;, ein gutes Geschäft für viele.</p>
<p>Es gibt in Hannover auch das unerwünschte Feiern unter freiem Himmel. Dieses ist, wenn sich ein paar Leute einfach zusammentun, sich draußen fernab jedes Wohngebietes in der Nähe einer Schnellstraße treffen und dort einen kleinen, alternativen Rave veranstalten wollen. Dieses Feiern, das offenbar für die Besitzenden nicht ausbeutbar genug ist, ist in Hannover dermaßen unerwünscht, <a href="http://limmerstr.twoday.net/stories/5846289/" title="Siehe hier">dass es durch einen robusten Einsatz der Polizei aufgelöst wird</a>:</p>
<blockquote>
<p>Nachdem die Teilnehmer der sogennanten <a href="http://botellonhannover.wordpress.com/" title="Siehe hier">Botellón</a> in Hannover-Linden immer wieder von Polizeifahrzeugen umkreist wurden, teilweise von Polizisten Platzverweise erhielten und einmal eine in diesem Zusammenhang in der hannoverschen U-Bahn stattfindende Veranstaltung durch die Polizei <a href="http://limmerstr.twoday.net/stories/5368257/" title="Siehe hier">geräumt</a> wurde, scheint die staatliche Repression gegenüber unorganisierten und unpolitischen Nutzungen des öffentlichen Raumes weiterzugehen:</p>
<p>Der Rave, der letztes Wochenende auf der <a href="http://www.nordstadt-online.de/info/sights/dornroes.htm" title="Siehe hier">Dornröschenbrücke</a> zwischen Linden und Nordstadt stattgefunden hat, wurde durch ein massives Polizeiaufgebot vorzeitig beendet. Wie bei den Botellón-Aktionen gab es keinerlei offizielle Berichterstattung über die Aktionen: Weder durch die Pressestelle der Polizei, noch durch die Tageszeitungen. Vermutlich will man keine Nachahmer anstiften und sich der aus der Berichterstattung resultierenden Diskussion über die Nutzung des öffentlichen Raumes entziehen.</p>
</blockquote>
<p>Im öffentlichen Raum darf eben nur <a href="http://wwwut.wordpress.com/2009/07/27/braunschweig-dient-nur-dem-verkehr/" title="Siehe hier">Verkehr</a> und Geschäftemacherei stattfinden. Und damit auch niemand aus der breiten Masse den repressiven und lustfeindlichen Zug der totalen und totalitären Verwirtschaftung bemerke, wird das ganze Thema von der Milliardärspresse der BRD &#8212; in diesem Fall vom hannöverschen Madsack-Verlag &#8212; schön ignoriert und damit für die Mehrzahl der Menschen durch Verschweigen nichtexistent gemacht. Wie passend, dass der gleiche hannöversche Madsack-Verlag da mit beachtlichem Werbeaufwand versucht, auf der Schiene des Web Zwo Null zu fahren und die Menschen, die immer mehr ihrer Lebensmöglichkeiten beraubt werden, zu kostenlosen Content-Lieferanten für den Transport der Reklame zu machen. Name dieses tollen Projektes: <a href="http://tamagothi.wordpress.com/2009/06/01/my-lost-heimat/" title="Siehe hier">My Heimat</a>. (Und nein, dieser Name ist keine Satire!)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz verlinkt (52)]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/31/kurz-verlinkt-52/</link>
<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 22:42:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/31/kurz-verlinkt-52/</guid>
<description><![CDATA[Wir prüfen das ernsthaft. Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote>
<p>Wir prüfen das ernsthaft. Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.</p>
<p><em>Thomas Strobl (CDU)</em></p>
</blockquote>
<p>Es kommt ja immer wieder einmal vor, dass man sein Brechmittel braucht und einfach nicht finden kann. Endlich ist dafür eine Abhilfe geschaffen worden, in Form einer <a href="http://polit-bash.org/" title="Hin da!">Internet-Zitatdatenbank deutscher P&#8217;litiker</a>. In dieser können die beachtlichsten Aussprüche der classe politique der BRD gesammelt, mit einer Suchfunktion aufgefunden und bewertet werden.</p>
<blockquote>
<p>Diejenigen, die sagen Guantanamo ist nicht die richtige Lösung, müssen bereit sein darüber nachzudenken, was die bessere Lösung ist, denn allein mit der Kritik ist kein Problem gelöst.</p>
<p><em>Wolfgang Schäuble (CDU)</em></p>
</blockquote>
<p>Wer eine besonders schnelle Wirkung verspüren möchte, wer es gar nicht flott genug haben kann, dass ihm das Frühstück noch einmal durch den Kopf geht, der nehme gleich die <a href="http://polit-bash.org/index.php?p=bottom" title="Achtung! Gesundheitsschädlich!">Zusammenstellung der untersten Schublade (nach Bewertungen der Leser und Nutzer)</a>!</p>
<blockquote>
<p>Wenn Sie in der Öffentlichkeit sind, müssen Sie damit rechnen, dass Sie beobachtet werden.</p>
<p><em>Wolfgang Schäuble (CDU)</em></p>
</blockquote>
<p>Ein unentbehrliches Hilfsmittel für diese sechs Wochen Wahlkampf, in denen diese Lügenmäuler plötzlich ganz anders reden.</p>
<blockquote>
<p>Als überzeugter Liberaler werde ich mich entschlossen dafür einsetzen, dieses Gesetz wieder abzuschaffen. Die FDP wird ihr Vorgehen von dem Ausgang der Bundestagswahl abhängig machen. Einen Gang vor das Bundesverfassungsgericht halte ich für wahrscheinlich, sofern eine Regierungsbeteiligung der FDP ausbleiben sollte.</p>
<p><em>Jörg Behlen (FDP)</em></p>
</blockquote>
<p>Zuweilen wird sogar klar, dass im Falle eines möglichen Machtgewinnes eben keine Mittel zur p&#8217;litischen Gestaltung ausgeschöpft werden sollen. Leider sind die meisten p&#8217;litischen Redner abgewichst genug, um einen solchen Kalkül zu verbergen.</p>
<blockquote>
<p>Wir werden nicht zulassen, daß technisch manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.</p>
<p><em>Angela Merkel (CDU)</em></p>
</blockquote>
<p><a href="http://polit-bash.org/" title="Nochmal der Link auf die Zitatsammlung">Die besten Politiker-Zitate im Netz</a><br />
(Ein guter Kandidat für ein frühes Stoppschild von Zensursula&#8230;)</p>
<blockquote>
<p>Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer.</p>
<p><em>Guido Westerwelle (FDP)</em></p>
</blockquote>
<p>Gute Nacht!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Braunschweig: Dient nur dem Verkehr...]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/27/braunschweig-dient-nur-dem-verkehr/</link>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 01:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/27/braunschweig-dient-nur-dem-verkehr/</guid>
<description><![CDATA[Hier mal wieder etwas über die Freiheit in der BRD, diesmal in der Stadt Braunschweig. Die Hervorheb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hier mal wieder etwas über die Freiheit in der BRD, diesmal in der Stadt Braunschweig. Die Hervorhebungen im Zitat sind von mir:</p>
<div style="margin-left:2em;">
<ol>
<li>Jegliche <em>öffentliche Flashmobs in Braunschweig sind illegal</em> und werden notfalls mit einer Allgemeinverfügung <em>verboten</em> und <em>polizeilich aufgelöst</em>.</li>
<li>Auch der World Freeze Day [...] werde zukünftig vom Ordnungsamt <em>verboten, sofern sie rechtzeitig davon erfahren</em>.</li>
<li>Der <em>öffentliche Raum</em> in Braunschweig <em>dient ausschließlich dem Verkehr</em>, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b.</li>
<li>Ich habe die Aufgabe, öffentlich bekannt zu geben, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Schlossplatz stattfinden wird.</li>
</ol>
</div>
<p>Begründung für dieses Verbot eines im Internet verabredeten Picknicks ist übrigens, dass öffentliches Eigentum durch ein solches Picknick gefährdet werden könnte. Und da jeder öffentliche Raum &#8220;nur dem Verkehr&#8221; dient, kann mit dieser tollen Argumentation des Braunschweiger Ordnungsamtes jedes draußen verabredete Treffen von Menschen in <em>beliebiger Willkür verboten, kriminalisiert und mit Gewalt aufgelöst</em> werden.</p>
<p>Eine sehr Deutsche, Demokratische Republik, unsere große BRD nach dem Aufkauf der DDR! So eine hanebüchene Scheißargumentation habe ich nicht einmal in der DDR zu Ohren gekriegt. Muss man hier jetzt eigentlich schon Verwaltungsgerichte oder gar irgendwann Verfassungsgerichte anrufen, um das verdammte Menschenrecht gewährt zu kriegen &#8212; als wenn es nicht eine Selbstverständlichkeit wäre &#8212; den öffentlichen Raum für das gemeinsame Leben zu nutzen.</p>
<p><a href="http://de.indymedia.org/2009/07/256867.shtml" title="Hin da!">Den ganzen Text bei Indymedia nachlesen</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abschalten nach Gutsherrenart]]></title>
<link>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/18/abschalten-nach-gutsherrenart/</link>
<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:08:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>124c41</dc:creator>
<guid>http://wwwut.wordpress.com/2009/07/18/abschalten-nach-gutsherrenart/</guid>
<description><![CDATA[Wer ein kleines, aber politisches Blog in der BRD betreibt, der kann was erleben! Zum Beispiel kann ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wer ein kleines, aber politisches Blog in der BRD betreibt, der kann was erleben!</p>
<p>Zum Beispiel kann er erleben, dass der Server plötzlich überlastet ist. Bekanntermaßen ist jeder permanent mit dem Internet verbundene Computer ein &#8220;Opferrechner&#8221;, der beinahe in jedem Moment vielfältigen Angriffen ausgesetzt ist, die in ihrer Ernsthaftigkeit vom Kinderkram bis zur schweren Attacke gehen. Eine schwere Attacke ist zum Beispiel ein dDoS-Angriff, der zu einer Überlastung des Servers führt. Der Grund für die Überlastung eines Servers kann aber auch ein völlig anderer sein, zum Beispiel, dass gerade ein Inhalt von allgemeinem Interesse im Blog verfügbar ist, der viele Leser anzieht.</p>
<p>An sich ist in einem solchen Fall der Hosting-Provider für den Server zuständig &#8212; schließlich bezahlt man dafür. Dort hätte sich also jemand hinsetzen müssen, um die Ursache der extremen Last zu überprüfen und eventuell Gegenmaßnahmen einzuleiten. Zu diesen Gegenmaßnahmen kann eine vorübergehende Abschaltung ebenso gehören wie die vorübergehende Sperrung des Zugriffes für gewisse IP-Bereiche. Im Idealfall sollte der Hosting-Provider den Betreiber des Blogs mit einer kurzen, verständlich formulierten Mail auf den Sachverhalt aufmerksam machen. Bekanntlich geht ja jede Last irgendwann wieder vorbei.</p>
<p>Aber in der BRD, in der für Besitzende ein rechtsfreier Raum ist, während andere Menschen sich als rechtlose Bittsteller vor der gutsherrlichen Willkür hinstellen sollen, da sieht so etwas ganz anders aus. Zum Beispiel beim <a href="http://www.womblog.de/" title="Zurzeit nicht erreichbar">Womblog (Worte oder mehr)</a>, dass kürzlich vom Hosting-Provider völlig abgeschaltet wurde. Die dazu gegebene <a href="http://www.testarea12.de/?p=3772" title="Diese lässt sich hier nachlesen...">Begründung</a> ist mehr als hanebüchen:</p>
<blockquote>
<p>Kurz zur Info für Euch. Unser Provider hat uns kurzerhand vor “Die Tür gesetzt”. Seine Erklärungsversuche sind für uns nicht nach zuvollziehen. Erst einmal ist unser Womblog [Worte oder mehr] aus dem Netz verschwunden, aber nicht ganz. [...]</p>
<p>Technische Probleme sollten von unserer Seite ausgegangen sein. Es wurde sich aber keine Mühe gemacht diese zu recherchieren. Eben Kundenfreundlichkeit naturell! Stört! Weg damit!</p>
<p>Eine formlose E-Mail, mit Datenanhang meines Accounts, dass war alles! Seht zu, wie ihr klarkommt. [...]</p>
<p>Update: Angeblich hätte Womblog aufgrund irgendwelcher Plugins eine Serverauslastung von 800 Prozent erreicht, soweit die Aussage des Hosters, die um den Serverbetrieb aufrecht erhalten zu können, zur Löschung geführt hätten.</p>
<p>Nun ist diese Aussage nicht nachvollziehbar, da wir weder die Servertechnik kennen, noch ergründen können, ob es sich bei der genannten Auslastung tatsächlich um reguläre Zugriffe auf Womblog handelte.</p>
<p>Ein Blick in die Logfiles hätte Aufklärung bringen können, doch das hat der Hoster durch Löschung des Accounts verhindert.</p>
</blockquote>
<p>Ich sags ja: Hanebüchen begründet und kalt serviert. Jede Möglichkeit einer Überprüfung vernichtet. Vertrag ist, wenn der Kunde zu glauben und sich zu fügen hat. So sieht das mit dem Internet in der BRD aus, und betroffen sind von solchen Willkürakten immer wieder politische Blogger.</p>
<p>Nur, um das mal angemerkt zu haben.</p>
<p>Das Womblog wird in den kommenden Tagen zu einem neuen Hoster umziehen, und zwar hoffentlich reibungslos. Bis dahin sind die älteren Beiträge unter <a href="http://www.testarea12.de">http://www.testarea12.de</a> verfügbar, bis auch dieser Teil mit gutherrenhafter Willkür von einem geldherrlichen Hosting-Provider aus dem Internet entfernt wird.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Offener Vollzug in der Beschäftigungsindustrie - Nachtrag jetzt mit vollständigen Beitrag]]></title>
<link>http://somluswelt.wordpress.com/2009/07/16/offener-vollzug-in-der-beschaftigungsindustrie/</link>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 07:00:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>somluswelt</dc:creator>
<guid>http://somluswelt.wordpress.com/2009/07/16/offener-vollzug-in-der-beschaftigungsindustrie/</guid>
<description><![CDATA[Wie ist das doch gleich, im Knast bekommen Häftlinge für irgendwelche stereotypen Arbeiten ein gerin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie ist das doch gleich, im Knast bekommen Häftlinge für irgendwelche stereotypen Arbeiten ein geringes Entgelt oder so? Und gab es da nicht mal einen Skandal mit Addidas. Das ist alles schon so lange her. </p>
<p>Inzwischen braucht es keinen Knast mehr für sinnentleerte unterbezahlte Arbeit. Das erledigt Staat und seine Helfer inzwischen im offenen Vollzug, der 1-Euro-Job oder korrekter &#8220;Integrationsmaßnahme mit Mehraufwandsentschädigung&#8221; heißt. </p>
<p>Wer gestern die Dokumentation &#8220;Die Armutsindustrie&#8221; verpasst hat, sollte ein Auge auf die Mediathek der ARD haben und unbedingt schauen. </p>
<p>Ein <a href="http://www.neuearbeit.de/cmssystem/">Unternehmer, </a>der diese kleinen Trampoline baut, gründet einen Weiterbildungsträger in Deutschland, um seine Produktion von China zurückzuverlegen. Und nicht nur seine Trampoline werden in seinem Unternehmen von ca. 1600 &#8220;1 Euro Jobbern&#8221; zusammengeschraubt. Es gäbe inzwischen jede Menge Firmen, die bei ihm produzieren ließen. Dank staatlicher Transferzahlungen gelingt es ihm fast auf dem finanziellen gleichen Niveau hier in Deutschland zu prduzieren. Aber nur fast, wie er betont. Dafür kann er jetzt &#8220;Made in Germany&#8221; auf seine Trampoline kleben, weil sich das besser verkauft als &#8220;Made in China&#8221;. Das Unternehmen nennt sich in guter Tradition &#8220;Neue Arbeit&#8221;. Da kommen ganz üble Assoziationen auf. </p>
<p>Und da wundert sich noch irgend jemand, dass Geringqualifizierte keine reguläre Arbeit mehr finden. Und die ARGEn und die staatlichern Stelle zur Vergabe solcher Aufträge machen alle mit. Wo ist denn da die Zusätzlichkeit und Gemeinnützigkeit? Wenn man nur mal den Buchstaben des Geetzes heranzieht, ob man das Mittel der sogenannten &#8220;Integrationsmaßnahmen mit Mehraufwandsentschädigung&#8221; nun gut heißt oder nicht, diese Beschäftigungsverhältnisse verstoßen gegen geltendes Recht. </p>
<p>Genauso wie beim größten Beschäftigungsträger im Lande. Die fast schon stolz ihre vielen <a href="http://www.dekra-toyscompany.de/index.php?id=374">Standorte in Deutschland </a>als Erstes auf ihre Homepage packen.</p>
<p>Skandlös ist der Umgang mit dem jungen Mann, der eine Umschulung machen möchte. Seine persönliche Eignung dafür muss er in einem 1-Euro-Job beweisen. Die Arbeitsberaterin sagt das auch ganz offen, dass er erst mal seine Leistungsbereitschaft beweisen musst. Ja, also, für mich ist das ein Skandal, gelten dem Gesetz nach doch 1-Euro-Jobs als letztes &#8220;Förderung&#8221;smittel für Menschen, die schon sehr lange keiner Beschäftigung nachgegangen sind. Sein Freund war auch in der Toy Companie ein halbes Jahr beschäftigt. Die Sinnlosigkeit dessen hat ihn in die Depression getrieben. Denn selbst hier gibt es nicht genug Beschäftigung, hier wird in 14 Tagen erledig, was an anderer zwei Tage braucht. Das nenne ich  mal eine optimale Vorbereitung auf das Arbeitsleben. </p>
<p>Oder der Berufkraftfahrer mit 27 Jahren Berufserfahrung, der aber nicht lesen und schreiben kann. Alles bekommt er nur keinen Alphabetisierungskurs.</p>
<blockquote><p><font color="009966">Es ist ein Geschäft, das Arbeitslose einem Härtetest unterzieht. Sie werden getestet, wie viel Frustration, welches Maß an Langeweile, was an Sinnlosigkeit sie ertragen können. Aus Arbeitslosen gesetzten Alters werden urplötzlich Lehrlinge. Da schickt die Agentur für Arbeit den 51 Jahre alten Berufskraftfahrer zum Praktikum, um „Erfahrung“ zu sammeln. Sein eigentliches Problem, dass er nie schreiben gelernt hat, bleibt ungelöst. Der Kraftfahrer mit 27 Jahren Berufserfahrung, er lernt Kartons zu packen. (<a href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/die-armutsindustrie-arbeitslos-und-hoppsassa_aid_416784.html">Quelle</a>)</font></p></blockquote>
<p>Genau genommen wurde bei fast allen Beispielen dieser Sendung gegen geltendes Recht verstoßen. Aber niemand wehrt sich. Das ist die eigentlich frustrierende Botschaft dieser Dokumentation. Leider unterlässt auch die Dokumentation den Hinweis auf die gesetzliche Lage. </p>
<p>Die staatlich vollsubventionierten haushaltsnahen Dienstleistungen des Unternehmens Typ Company der Dekra werden auch gerne mal von Stadträtinnen in Anspruch genommen. Das mit solchen staatlich subventionierten Dienstleistungen (ich kann es grad nicht lassen, dass immer wieder zu betonen) natürlich der Markt für reguläre Arbeitskräfte zerstört wird und was in der Sendung nicht erwähnt wurde, zeigt das Beispiel der Sozialistischen Selbsthilfe Köln, die kürzlich K<a href="http://www.die-keas.org/node/286">urzarbeit anmelden musste, weil sie gegen die Konkurrenz durch solche Beschäftigungsträger </a>nicht mehr ankommen. Die Armutsspirale mit freundlicher Unterstützung all jener, die doch immer behaupten Erwerbslosen helfen zu wollen, ist losgetreten. Die Workfareträume von CDU/CSU und FDP werden das ganze beschleunigen, wenn es dazu kommt.</p>
<p>Nachtrag<br />
Hier ist die gesamte Dokumentation via youtube:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/9XFFV9rb5w8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/9XFFV9rb5w8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/6G42fU8Vsn4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/6G42fU8Vsn4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/MtLqFUj-nGw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/MtLqFUj-nGw&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span><br />
(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MtLqFUj-nGw&#38;feature=related">Quelle</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
