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	<title>erdmobel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/erdmobel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "erdmobel"</description>
	<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:37:05 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[15 Lieder zum Geburtstag - das deutsche ROLLING STONE wird 15]]></title>
<link>http://nilskoppruchsupport.wordpress.com/2009/09/27/15-lieder-zum-geburtstag-das-deutsche-rolling-stone-wird-15/</link>
<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 13:27:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>admine</dc:creator>
<guid>http://nilskoppruchsupport.wordpress.com/2009/09/27/15-lieder-zum-geburtstag-das-deutsche-rolling-stone-wird-15/</guid>
<description><![CDATA[Im Oktober erscheint das Jubiläumsheft des Musikmagazins ROLLING STONE. Die deutsche Ausgabe wurde 1]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;">Im Oktober erscheint das Jubiläumsheft des Musikmagazins <a href="http://www.rollingstone.de/index.php">ROLLING STONE</a>. Die deutsche Ausgabe wurde 1994 in einem 2. Anlauf gegründet. Als Bonbon für alle Abonennten und Käufer der Print-Ausgabe gibt es eine Beilagen-CD, für die viele deutsche und internationale Musiker ein Liedchen gespendet haben. 15 Songs für 15 Jubeljahre. Auf der Compilation finden sich u.a. Beiträge von:</p>
<ul>
<li>Danny Dziuk (Dziuks Küche): &#8220;Shake it, Wolfgang&#8221;</li>
<li>Element of Crime: &#8220;She Brings The Rain&#8221;</li>
<li>R.E.M.: &#8220;All These Days&#8221;</li>
<li>Beatsteaks: &#8220;A Salty Salute&#8221;</li>
<li>Die Sterne: &#8220;Schwein And The Family Stone&#8221;</li>
<li>Clueso: &#8220;Auf Kredit&#8221;</li>
<li>Erdmöbel: &#8220;Ein schönes Lied&#8221;</li>
<li>Die Toten Hosen: &#8220;(What´s so funny bout) Peace, Love and Understanding&#8221;  </li>
</ul>
<h6 style="text-align:center;"><a href="http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1253875164.txt&#38;showtopic=Heft-CD"><img class="size-full wp-image-1036  aligncenter" title="15 Geburtstagslieder" src="http://nilskoppruchsupport.wordpress.com/files/2009/09/cd10big.jpg" alt="15 Geburtstagslieder" width="200" height="200" /></a>Quelle: <a href="http://www.rollingstone.de/news/article.php?article_file=1253875164.txt&#38;showtopic=Heft-CD">Rolling Stone</a></h6>
<p style="text-align:justify;"> Und diese Ankündigung stünde nicht hier im Blog, wenn nicht auch Nils Koppruch und Gisbert zu Knyphausen mitmischen würden. Gemeinsam mit Tom Liwa, den Flowerpornoes und Cäthe Sieland wurde eine eigene Interpretation von &#8220;Like A Rolling Stone&#8221; (Bob Dylan) eingespielt.</p>
<p>Auch Stefan Remmler (Trio) hat mitgemischt, von ihm stammt das &#8220;liebevolle&#8221; Cover.</p>
<p style="text-align:justify;">Also auf  in den Zeitungsladen und &#8211; herzlichen Glückwunsch!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Indianer überfallen Lößnitzdackel!]]></title>
<link>http://6kraska6.wordpress.com/2009/05/24/indianer-uberfallen-losnitzdackel/</link>
<pubDate>Sun, 24 May 2009 16:12:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>6kraska6</dc:creator>
<guid>http://6kraska6.wordpress.com/2009/05/24/indianer-uberfallen-losnitzdackel/</guid>
<description><![CDATA[Auf unsre roten Brüder ist Verlaß: Keine Langeweile in Radebeul WISSENSWERTES ÜBER KOMMENDE FEIERTAG]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1062" class="wp-caption aligncenter" style="width: 214px"><a rel="attachment wp-att-1062" href="http://6kraska6.wordpress.com/2009/05/24/indianer-uberfallen-losnitzdackel/blueberry-chroniken4/"><img class="size-full wp-image-1062" title="blueberry-chroniken4" src="http://6kraska6.wordpress.com/files/2009/05/blueberry-chroniken4.jpg" alt="blueberry-chroniken4" width="204" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Auf unsre roten Brüder ist Verlaß: Keine Langeweile in Radebeul</p></div>
<p><strong><span style="color:#800000;">WISSENSWERTES ÜBER KOMMENDE FEIERTAGE (LANGEWEILE)</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">Waren das Aufregungen in den letzten Wochen! Die Spannung siedete im mittleren Unerträglichkeitsbereich. Wer wird Deutscher Meister? Wird Sandy, Mandy oder Wendy Germany’s Next Top Moppel? Sterben wir alle an der Schweinegrippe? Schägt einer den Raab? Heißt Fiat bald Opel?  Machen wir wieder den letzten Platz beim Eurovision Song Contest? Welcher neue Super-Stern geht am taubstummblauen Plastik-Himmel Dieter Bohlens auf? Wird Hotte <em>„Boring Old Fart“ </em>Köhler noch einmal diese wuschige Zahnfee aus dem Osten besiegen? – Ein <em>„Herzschlagfinale“</em> jagte das nächste, Tränen des Glücks, der Enttäuschung und Erleichterung wurden der Öffentlichkeit dargebracht, ganz Deutschland tat, was es ruhig öfter mal machen sollte, es hielt die Luft an. Pokale und Schalen wurden geküsst, Trostpreise vergeben, den Eltern und Sponsoren gedankt, und ganz besonders auch den Fans draußen an den Empfängern. Nun ist alles besiegt, besiegelt und besoffen: Deutschland kann wieder aufatmen, durchpusten, Sauerstoff tanken, die Seele baumeln lassen usw. Wunderbar, diese Ruhe. Oder&#8230;? Oder? Manch ein Mitglied der <em>„nationalen Erregungsgemeinschaft“</em> (Sloterdijk) trommelt schon wieder nervös mit den Fingern: Und jetzt? Was kommt jetzt? Jetzt, so steht wahlweise zu hoffen oder zu befürchten, senkt sich das blöde, bleiern-banale Nichts fädenziehender Langeweile über das Land und erstickt alles menschliche Leben!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">Manche nennen es Bundesliga-Pause, andere Sommer oder Regenzeit. Noch andere, deren Freud unser Leid ist, nennens Hauptsaison. Die Kollegen meiner Gattin verwenden noch immer den alten, liebenswerten Ausdruck <em>„Saure-Gurken-Zeit“</em>, der entweder, wie das englische <em>season of the very smallest potatoes </em>eine bedenkliche Ernährungslage meint oder eine Verballhornung des jiddischen Ausdrucks <em>„Zóres-und Jòkresszeit“ </em>für „Not und Teuerung“ darstellt, in jedem Falle aber bedeutet, daß man als Journalist noch kreativer sein muß als sonst, wenn man eine einigermaßen ansehnliche neue Sau durchs Dorf jagen will.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">Wenn TV-Magazinen nichts Gescheites einfällt, können sie immerhin eine Straßenumfrage veranstalten und nach dem Sinn der bevorstehenden christlichen Feiertage <em>Finxten</em> und <em>Frohen Leichnam</em> fragen. Was haben wir uns an den Antworten der weitgehend ahnungslosen <em>„Generation Doof“</em> schon be-ömmelt! Die Dummheit der anderen ist ja immer wieder ein ungetrübter Quell der Freude und Seelenerheiterung! Dabei, ich weiß zwar, warum Pfingsten gefeiert wird ( – wir gedenken des Ereignisses, das sich begab, als die Jünger Jesu plötzlich allesamt einen schweren Hau bekamen und ihren Mist nicht nur aramäisch, sondern auch dänisch, finno-ugrisch, uigurisch und auf Bantu predigen konnten; – Pfingsten ist daher auch bekannt als Tag des Zungenredens vulgo der Dolmetscher – <em>Gruß an Chris nach UK!</em>), aber den katholischen Fronleichnam muß auch ich immer mal wieder nach-googeln, weil es sich dabei um eine schon recht abgefahrene theologische Spinnerei handelt: An diesem auch als „<em>Blutfest</em>“ oder <em>„Corpus Christi“</em> bekannten Fest feiert man die leibliche Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie. </span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">Wenn Ihr auch das nicht kapiert, müsst Ihr halt mal eine katholische Heilige Messe buchen und Euch anschauen, was da abgeht, Freunde! Wenn der Mann mit dem kostbarsten Gewand da vorne auf der Bühne mit so einer Schelle klingelt, die Schale mit den Hostien-Oblaten hochhebt und dabei murmelt: <em>„Hoc est corpus meus“ („Dies ist mein Leib“)</em>, dann meint man in diesen Kreisen, sei eben dieser Leib des Leibhaftigen, Quatsch, des Herrn, bzw. der von seinem Sohn, da irgendwie konkret und krass am Anwesen. Das schlichte Volk, des Kirchenlateinischen kaum mächtig, verstand bei der Priesterformel immer nur „<em>Hokospokus“</em>, womit, letzten Endes, darüber auch schon so ziemlich alles gesagt ist.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">Wenn alle Brückentage abgefeiert sind, ist definitiv Sense, dann ist im Lande große Pause, dann sind Nasebohren, Haareraufen und Nägelbeißen angesagt, – eine Periode oder Phase großer Gefahr im übrigen, denn anthropologische Forscher haben herausgefunden, daß der gemeingefährlichste Unfug unter Humanpopulationen zumeist aus Langeweile veranstaltet wird, wofür der katholische Hokuspokus ja nur ein einfaches Beispiel ist. Aus Langeweile werden Rauschmittel eingenommen, Ehen geschlossen oder gebrochen, Kriege geführt, oder es wird wenigstens von den Nachbarn andauernd gegrillt – meine Terrasse ächzt seit Tagen unter den Miasmen verkohlten, innen noch blutigen Schweinefleisches (von wegen saure Gurken!), oder, besonders perfide, es riecht ganz mörderisch nach verschmorten Sardinen! Das ist doch widerlich! Lassen Sie das! Ich will den feinen Aromen frischen Spargels nachschmecken! Gegen Sie weg mit Ihrem blöden Fisch da!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">So, da bin ich wieder, mußte nur eben was über die Hecke rufen. – Befreit vom Zwang, sich über Langeweile zu beklagen, sind an diesem Wochenende allein die Bewohner der wunderschönen Karl-May-Stadt Radebeul bei Dresden. Über diese lese ich heute auf der Wikipedia-Startseite: <em>„Die Wein-, Villen- und Gartenstadt mit ihren acht historischen Dorfkernen und zwei Villenquartieren liegt nordwestlich von Dresden zwischen der Elbe im Süden und den Weinhängen der Großlage Lößnitz im Norden“</em>. So weit, so gut, aber jetzt die Frohe Botschaft für alle Blutsbrüder Winnetous und Apanachis: <em>„Die Schmalspurbahn </em></span><em><span style="color:#003366;"><span style="font-style:normal;">Lößnitzdackel</span></span></em><span style="color:#003366;"><em>, die durch den tief eingeschnittenen Lößnitzgrund Richtung Moritzburg und von dort weiter nach Radeburg fährt, wird an diesem Wochenende im Rahmen des Fests wieder von Indianern überfallen“! – </em>Wird das vielleicht Schule machen? Nun, wie wir Medienmenschen gerne sagen: Man darf gespannt sein!</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;">PS: Zum Wochenendausklang für meine agnostischen Freunde noch ein hübsches Liedchen: <strong>ERDMÖBEL</strong> mit <em><strong>&#8220;Einer wie wir&#8221; (&#8220;If God were one of us&#8221;)</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#003366;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/kYmIXGdEoX4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/kYmIXGdEoX4&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></span></p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Popmusik trifft Literatur – Erfolgsmusik aus Westfalen]]></title>
<link>http://ueberstadtlandpop.wordpress.com/2009/02/20/popmusik-trifft-literatur-%e2%80%93-erfolgsmusik-aus-westfalen/</link>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 12:50:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
<guid>http://ueberstadtlandpop.wordpress.com/2009/02/20/popmusik-trifft-literatur-%e2%80%93-erfolgsmusik-aus-westfalen/</guid>
<description><![CDATA[Eine Ausstellung der etwas anderen Art eröffnet das Museum für Westfälische Literatur im Kulturgut H]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Eine Ausstellung der etwas anderen Art eröffnet das Museum für Westfälische Literatur im Kulturgut Haus Nottbeck am 27. November 2008 in Oelde.</p>
<p>Das Projekt mit dem Titel „Stadt.Land.Pop“ behandelt bekannte westfälische Popbands, sowie Solokünstler und ihr Literaturverständnis.<br />
Beleuchtet wird die Musikszene der Hamburger Schule in den 90er Jahren, welche ihren Ursprung nicht in einer schillernden Metropole wie Berlin oder Hamburg hat, sondern in der westfälischen Provinz, genauer gesagt Bad Salzuflen und Ostbevern.<br />
Die Ausstellung ist nicht nur für Liebhaber des deutschsprachigen Underground-Rock einen Besuch wert, sondern für alle, die an regionaler Musik- und Literaturgeschichte interessiert sind. Diverse Ausstellungsstücke, von Songtexten über Pressematerial bis hin zu LP- und CD -Cover, gewähren einen Einblick in die musikalische Szene. Besonderen Wert wird auf die anspruchsvollen Texte der Musiker gelegt, welche auszugsweise in der Exposition zu sehen sein werden. Dadurch wird eine Verbindung zwischen der Bewegung des literarisch orientierten Songwritings und der Herkunft der Künstler geschaffen. Dass dies kein Widerspruch sein muss zeigt die gelungene Umsetzung der Ausstellung.<br />
Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der LWL-Literaturkommission für Westfalen in Kooperation mit der Universität Paderborn, sowie dem germanistischen Institut der Universität Münster. Neben seltenen Exponaten aus der Musikkarriere heimischer Künstler, zu deren prominentesten Vertretern die Band Blumfeld zählt, wird den Besuchern bis zum 19. April ein umfangreiches Konzertprogramm geboten. Als Highlights werden unter anderem die Frank &#8211; Spilker &#8211; Gruppe, Bernd Begemann &#38; Die Befreiung sowie die Band Erdmöbel, welche das Auftaktkonzert zur Ausstellungseröffnung gibt, auf dem Kulturgut Haus Nottbeck zu sehen und hören sein.<br />
Karten für die Konzerte sind auf dem Kulturgut Haus Nottbeck, im Forum Oelde und beim „Die Glocke-Kartenservice“ erhältlich.</p>
<p align="right">Sabrina Tegethoff</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Popmusik aus Ostwestfalen]]></title>
<link>http://ueberstadtlandpop.wordpress.com/2009/01/09/popmusik-aus-ostwestfalen/</link>
<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 22:35:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>ueberstadtlandpop</dc:creator>
<guid>http://ueberstadtlandpop.wordpress.com/2009/01/09/popmusik-aus-ostwestfalen/</guid>
<description><![CDATA[Oelde- Das Kulturgut Haus Nottbeck zeigt ab dem 27. November 2008 die Ausstellung Stadt.Land.Pop. Ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Oelde-</strong> Das Kulturgut Haus Nottbeck zeigt ab dem 27. November 2008 die Ausstellung </p>
<p><strong>Stadt.Land.Pop.</strong></p>
<p>Gegenstand der Ausstellung ist das Verhältnis ostwestfälischer Künstler zur Hamburger Schule, in Verbindung mit regionaler Literaturgeschichte. Dem zugrunde liegt die Tatsache, dass viele Künstler der Hamburger Schule, einer in den 1990er Jahren bekannt gewordenen Musikbewegung aus Ostwestfalen, insbesondere aus Bad Salzuflen stammen.</p>
<p>Die bekanntesten Vertreter der Bewegung sind Bernd Begemann und Blumfeld. Jedoch haben diese Künstler ihre kreative Befreiung nicht in Bad Salzuflen erlebt, sondern in der verruchten Szene der Hansestadt Hamburg. In der heimatlichen Provinz herrschte eher eine Leere und Melancholie, die auch in so manchem Songtext in literarischer Weise anklingt. Erst in Hamburg öffneten sich für die Künstler die Tore zur Kreativität und von dort aus eroberten sie die deutschsprachige Popwelt. </p>
<p>Der Werdegang der Künstler wird mit einer Vielfalt von Exponaten sorgfältig nachgezeichnet. Darunter sind Songtexte, Videos, Interviews und Selbstdarstellungen.<br />
Als Besonderheit der Ausstellung findet jeden Monat ein Konzertabend statt. Auftreten werden bis Ausstellungsschluss am 19. April 2009 Bernd Begemann, Bernadette LaHengst und die Frank Spilker Gruppe. Den Anfang machen am Eröffnungsabend die Erdmöbel.</p>
<p>Initiiert wurde die Ausstellung von dem germanistischen Institut der Universität Münster, sowie der LWL-Literaturkommission in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn.</p>
<p>Karten für die Ausstellung und die Konzerte sind beim Kulturgut Haus Nottbeck und beim die Glocke- Kartenservice erhältlich. </p>
<p align="right">Anna-Katharina Schulte</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt.Land.Pop]]></title>
<link>http://meteo.wordpress.com/2008/11/06/stadtlandpop/</link>
<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 10:21:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>meteo</dc:creator>
<guid>http://meteo.wordpress.com/2008/11/06/stadtlandpop/</guid>
<description><![CDATA[Auf Bernd Begemanns Netzheimat findet sich die Ankündigung einer Ausstellung mit angefügter Konzertr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Auf <a href="http://bernd-begemann.de/">Bernd Begemanns</a> Netzheimat findet sich die <a href="http://bernd-begemann.de/index.php?module=Pagesetter&#38;func=viewpub&#38;tid=1&#38;pid=88">Ankündigung</a> einer Ausstellung mit angefügter Konzertreihe im Museum für Westfälische Literatur &#8211; <a href="http://www.kulturgut-nottbeck.de/">Kulturgut Haus Nottbeck</a>, Landrat-Predeick-Allee 1,59302 Oelde-Stromberg.</p>
<blockquote><p>Das Ausstellungsprojekt Stadt.Land.Pop. will nachzeichnen, wie sich Westfalen in die Popmusik einschreibt, wie sich das ambivalente Verhältnis von Heimat und Wahlheimat in Songtexten spiegelt. Bernd Begemann, Bernadette La Hengst und Die Sterne mit Frank Spilker (alle Bad Salzuflen), Blumfeld (mit Frontmann Jochen Distelmeyer aus Brake) und Erdmöbel (aus dem Münsterland) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.</p></blockquote>
<p>Die Konzerte:</p>
<p>Donnerstag 27.11.2008,  20.00 Uhr, <a href="http://www.myspace.com/erdmoebel">Erdmöbel</a></p>
<p>Donnerstag 05.02.2009, 20.00 Uhr, <a href="http://www.myspace.com/berndbegemann">Bernd Begemann &#38; Die Befreiung</a></p>
<p>Donnerstag 05.03.2009, 20.00 Uhr, <a href="http://www.myspace.com/lahengst">Bernadette La Hengst</a></p>
<p>Freitag 03.04.2009, 20.00 Uhr, <a href="http://www.myspace.com/frankspilkergruppe">Frank Spilker Gruppe</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[erdmöbel]]></title>
<link>http://yerart.wordpress.com/2008/02/16/erdmobel/</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 20:23:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>yerart</dc:creator>
<guid>http://yerart.wordpress.com/2008/02/16/erdmobel/</guid>
<description><![CDATA[Ich mag Internet. Du kannst was immer du will lernen. Zum Beispiel: Deutsch! Du kannst Deutsch lerne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich mag Internet. Du kannst was immer du will lernen. Zum Beispiel: Deutsch! Du kannst Deutsch lernen bei <a title="YouTube aus Deutsch" href="http://de.youtube.com" target="_blank">YouTube</a>. Bei Video sehen und hören. Diese Band, <a href="http://www.erdmoebel.de">Erdmöbel</a>. Die haben tollen Lieder.</p>
<p><strong><span>der letzte deutsche schnee</span></strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/u9Eq3UaScEk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/u9Eq3UaScEk&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Ich habe aber nirgends das Liedtext im Internet gefunden. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückblick kann doch jeder - Der Best of 2007-Sampler.]]></title>
<link>http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 01:47:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>hirngabel</dc:creator>
<guid>http://hirngabel.wordpress.com/2008/01/15/ruckblick-kann-doch-jeder-der-best-of-2007-sampler/</guid>
<description><![CDATA[Da es mittlerweile schon so etwas wie Tradition in der Community von kino.de geworden ist, möchte ic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da es mittlerweile schon so etwas wie <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/forum/thread.php4?id=86552">Tradition </a>in der Community von <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/default.php4">kino.de</a> geworden ist, möchte ich es mir in diesem Jahr nicht nehmen lassen, die musikalische &#8220;Quintessenz&#8221; des Jahres 2007 auch an dieser Stelle zu verewigen.</p>
<p>Die Rahmenbedingungen sind eigentlich sehr simpel &#8211; was die Erstellung des Samplers angeht, macht es die Sache allerdings zu einer ziemlichen Herausforderung, zumindest wenn man es mit einem gewissen Anspruch an &#8220;Hörfluß&#8221; gestalten möchte. Und den habe ich natürlich an mich! <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich hoffe zumindest, dass mir der Sampler ähnlich gut gelingt, wie dies <a target="_blank" href="http://www.kino.de/community/forum/thread.php4?id=78777">2005</a> (erste Liste im Thread) der Fall war &#8211; ein Sampler, den ich mir noch heute kaufen würde.</p>
<p>Hier nun die drei einfachen Regeln:<br />
1) Die Songs müssen ihren offiziellen Release im abgelaufenen Kalenderjahr in Deutschland gehabt haben (entweder auf Album oder auf Single)!<br />
2) Der Sampler muss auf eine oder auf zwei Audio-CDs passen &#8211; also max. eine Laufzeit von 60-80 Minuten pro CD!<br />
3) Nur ein Song pro Künstler! (und hier wird die Sache dann schon ziemlich tricky)</p>
<p>Mein Sampler 2007 besteht aus zwei CDs von denen die erste fast ausschließlich mit Songs aus dem Bereich Indie/Rock/Punk/Alternative bestückt ist. CD 2 hingegen ist eine Mischung aus eher verschrobenen Indie/Folk-Vertretern, Balladen und angenehmeren Vertretern aus dem Mainstream-Pop. Im Folgenden sind die beiden Tracklists zu finden, bei denen ich ein paar kürzere Einschätzungen zu den jeweiligen Songs gebe und zudem versuche, Links zu Videos oder Aufnahmen der entsprechenden Lieder zu notieren, sowie eine Verlinkung zur jeweiligen Myspace-Seite der Künstler zu geben, damit Ihr euch auf hoffentlich komfortable Art und Weise über die Bands informieren könnt, die ihr noch nicht kennt. =)</p>
<p><strong><u><font color="#993300">CD 1 &#8211; Rocking &#8216;07<br />
Gesamtlaufzeit: 61:30 Minuten</font></u></strong></p>
<p><strong><font color="#993300">1. Kaiser Chiefs &#8211; Everything is average nowadays (2:45 min)<br />
</font><font color="#993300">Album: Yours Truly, Angry Mob<br />
</font></strong><font color="#993300">Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OMiSosi2Alc"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=OMiSosi2Alc</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/kaiserchiefs"><font color="#993300">www.myspace.com/kaiserchiefs</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Natürlich gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit, als dass man &#8220;Ruby&#8221; für diesen Sampler hätte nehmen sollen, aber da ich vor Erstellung des Samplers der Meinung war, dass die Musikszene 2007 ziemlich mäßig war (eine Meinung ich dann im Laufe der Erstellung wieder revidieren musste), kann es eigentlich keinen besseren ersten Song für diesen Sampler geben. Und auch musikalisch steht der Song nur wenig hinter der Übersingle &#8220;Ruby&#8221; zurück. Einfach ein wunderbar powervoller Britrocksong.</p>
<p><font color="#993300"><strong>2. Maximo Park &#8211; Girls who play guitars (3:12 min)<br />
Album: Our Earthly Pleasures<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NztJu7fLvEY"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=NztJu7fLvEY</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/maximopark"><font color="#993300">www.myspace.com/maximopark</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Rockig gehts direkt auch weiter mit diesem Song von Maximo Park, die es auch schon damals auf meinen 2005er-Sampler schaffte. Mit Our Earthly Pleasures sind Maximo Park vergleichsweise etwas &#8220;poppiger&#8221; geworden als noch zu Zeiten von &#8220;A Certain Trigger&#8221; , aber nicht weniger hörenswert!</p>
<p><font color="#993300"><strong>3. The Films &#8211; Being bored (2:07 min)<br />
Album: Don&#8217;t Dance Rattlesnake<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=G2xxPS8vYV4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=G2xxPS8vYV4</font></a><font color="#993300"> (leider nur Live-Aufnahme)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thefilms"><font color="#993300">www.myspace.com/thefilms</font></a><font color="#993300"><br />
</font>Die vierköpfige Band aus Carolina hat sich vor allem einen Namen als Vorband der Kooks gemacht, wobei ihre Musik eine ganze Kante mehr Tempo hat und das Album &#8220;Don&#8217;t dance Rattlesnake&#8221; vor allem an den Sound des Strokes-Debüts &#8220;Is this it&#8221; erinnert. Feinster Garagenrock mit einem Hauch Wüstensand im Gesicht.</p>
<p><font color="#993300"><strong>4. The Wombats &#8211; Backfire at the disco (3:13 min)<br />
Album: Proudly Present: A Guide to Love, Loss and Desperation<br />
</strong>Song bei youtube:  </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o4R89v1-wbo"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=o4R89v1-wbo</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thewombatsuk"><font color="#993300">www.myspace.com/thewombatsuk</font></a><br />
Eigentlich haben wir sie ja schon zur Genüge gehabt, diese jungen, wilden Indie-Rockbands aus England, die handlichen Indierock machen und dabei Geschichten um Liebeschmerz und Teen/Twen-Wirrungen erzählen. Aber verdammt noch eins, The Wombats machen mit ihrem Guide to Love, Loss and Desperation einfach richtig Spaß. Die Riffs lassen direkt die Beine zucken und man möchte direkt auf die Tanzfläche des nächsten Indie-Schuppen stürmen (so es sowas in der Nähe gibt). Dazu schreiben die Jungs dann noch feine Texte und können -in der Albumversion- durchaus auch singen &#8211; wenn man dem Acapella-Intro Glauben schenken darf.</p>
<p><font color="#993300"><strong>5. Hot Club de Paris &#8211; Shipwreck (2:36 min)<br />
Album: Drop it &#8217;til it pops<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=NucxlF_eGSM</font></a><font color="#993300"> (tolles Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/hotclubdeparis"><font color="#993300">www.myspace.com/hotclubdeparis</font></a><br />
Ein junges Trio aus Liverpool, dass sich der rockigen Indie-Gitarrenmusik verschrieben hat und dabei durch feinen Gesang aufwarten kann, den sie auch in einem Acapella-Track unter Beweis stellen. Moment! Hatten wir das nicht gerade eben noch?? Doch, und Hot Club de Paris sind daher auch die logische Anschluss-Band zu den Wombats, denn die Parallelen liegen auf der Hand und auch der Sound weist Ähnlichkeiten auf. Aber auch Unterschiede. Denn Hot Club de Paris sind in ihren Songs eine ganze Ecke raffinierter. Häufige Tempi- und Taktwechsel innerhalb einzelner Lieder, hochgradig markante Gitarrenriffs und komplexe Songstrukturen machen Hot Club de Paris zwar etwas sperriger als die Kollegen, aber dafür eben auch wesentlich dynamischer und erfrischender. Der Opener Shipwreck ist dabei eines der markantesten Stücke, wenngleich eigentlich Songs mit so wunderbaren Titeln wie &#8220;Sometimesitsbetternottostickbitsofeachotherineachotherforeachother&#8221; oder &#8220;Hello I wrote song for you called &#8216;Welcome to the Jungle&#8217;&#8221; natürlich irgendwie cooler gewesen wären.</p>
<p><font color="#993300"><strong>6. The Fratellis &#8211; Flathead (3:18 min)<br />
Album: Costello Music<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=pKQK8rYZNHY"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=pKQK8rYZNHY</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/littlebabyfratelli"><font color="#993300">www.myspace.com/littlebabyfratelli</font></a><br />
Das &#8220;Dö Dödö, dö dödö, dödödödödö&#8221; aus &#8220;Chelsea Dagger&#8221; ist sicherlich jedem Indierock-Fan immer noch im Ohr, mit dem The Fratellis die Tanzflächen über Wochen gerockt haben, aber für mich ist &#8220;Flathead&#8221; noch der etwas bessere Song, mit dem Apple auch -völlig zurecht- seine iPod-Reklame unterlegt hat. Schließlich geht auch dieser rotzige Song sofort in die Beine und ebenso wie ins Ohr &#8211; dafür haben die Fratellis nämlich ein richtig feines Gespür.</p>
<p><font color="#993300"><strong>7. Beatsteaks &#8211; Cut off the top (3:14 min)<br />
Album: Limbo Messiah<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CesGtvOoWwk"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=CesGtvOoWwk</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/beatsteaks"><font color="#993300">www.myspace.com/beatsteaks</font></a><br />
Zu den Beatsteaks muss man wohl nicht mehr so viel sagen, ausser dass mich der Durchbruch mit &#8220;Smacksmash&#8221; vor zwei Jahren sehr gefreut hat. &#8220;Limbo Messiah&#8221; knüpft dabei nahtlos an den Vorgänger an und hält dabei wieder einige herausragende Songs bereit, wie z.B. die enorm überhitzt rockende Single &#8220;Jane became insane&#8221; oder die erstaunlich zurückgenomme Bee Gees Hommage &#8220;She was great&#8221; (okay, vielleicht nicht wirklich Bee Gees Hommage&#8230;). Oder eben das ungemein groovende &#8220;Cut off the top&#8221;, das einfach jede Menge Spaß macht und den Hörer gediegen den Kopf wippen lässt.</p>
<p><font color="#993300"><strong>8. Wir sind Helden &#8211; Ode an die Arbeit (3:43 min)<br />
Album: Soundso<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=hWEk3FYyrNo</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wirsindhelden"><font color="#993300">www.myspace.com/wirsindhelden</font></a><br />
Noch viel weniger muss ich eigentlich zu den Helden sagen. Auch wenn &#8220;The Geek&#8221; vielleicht der bessere Song ist, macht mir &#8220;Ode an die Arbeit&#8221; noch eine Ecke mehr Spaß. Diese Mischung aus Elektrorock und drüber gelegter assoziativer Unterhaltung zum Thema Arbeit sticht aus diesem Album einfach wunderbar hervor, macht richtig Laune und stellt mal wieder unter Beweis, warum die Helden völlig zurecht eine der erfolgreichsten deutschen Bands der letzten Jahre sind. Zudem war der Song auf dem Konzert ein grandioser Opener. Wenn sich die Vier nicht irgendwann trennen, dann werden sie sicherlich noch die nächsten Jahrzehnte lang Erfolg haben, da bin ich mir nach den drei bisherigen Alben absolut sicher.</p>
<p><font color="#993300"><strong>9. Wyclef Jean (feat. Serj Tankian and Sizzla) &#8211; Riot (5:16 min)<br />
Album: Carnival Vol. II - Memoirs of an Immigrant<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=QHXUdNMmgYk"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=QHXUdNMmgYk</font></a><font color="#993300"> (Fan-Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wyclefjean"><font color="#993300">www.myspace.com/wyclefjean</font></a><br />
Zur Mitte dieser CD des Samplers begeben wir uns nun mal kurz ein wenig weg vom puren Rock-Genre und gehen zu einem von mir äußerst geschätzten Musiker: Wyclef Jean. Was er in den letzten Jahren produziert hat, wurde fast immer zum Riesenerfolg und war auch in mir nicht nahe liegenden Genres zumindest immer ertragbar für mich. Was ich aber besonders an ihm schätze ist seine ungeheure Vielfalt, die Offenheit für genrefremde Einflüsse in seiner Musik. Vor allem sein Debut &#8220;The Carnival&#8221; war eines der Top 5 Alben der 90er Jahre, dass ich immer noch sehr gerne höre. Der Nachfolger &#8220;The Ecleftic&#8221; war wieder ein gutes Album, aber leider für meinen Geschmack einen Tick zu RnB-lastig. Zwischendurch habe ich dann leider etwas den Kontakt zu seinen Erscheinungen verloren, zumal seine Werke in Deutschland auch nicht mehr so präsent waren. Im vergangenen Jahr brachte er nun &#8220;The Carnival Vol. II&#8221; heraus und knüpft damit auch stilistisch wieder mehr an sein Debutalbum an. Leider habe ich mir bisher noch keinen intensiven Eindruck verschaffen können, aber auch auf diesem von Kooperationen sind wieder einige hochklassige Stücke enthalten, wie auch dieses Zusammenwirken Wyclef Jean, Sizzla und System of a down-Frontmann Serj Tankian. Eine wunderbare Symbiose aus Rock, Reggae und der wuchtigen, markanten Stimme von Tankian mit einem feinen, kritischen Text.</p>
<p><font color="#993300"><strong>10. The Blood Arm &#8211; Suspicious Character (3:16 min)<br />
Album: Lie Lover Lie<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RHM71ZcJCxE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=RHM71ZcJCxE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thebloodarm"><font color="#993300">www.myspace.com/thebloodarm</font></a><br />
And now back to the Rock. Große Fresse und ein bisschen was dahinter, das sind &#8220;The Blood Arm&#8221;. Im Grunde auch wieder nur eine weitere dieser Bands, die New Wave/Indie/Postpunkt-Kram machen, wie Franz Ferdinand und Co. (Letztere haben sie durch andauernde Empfehlungen denn auch bekannt gemacht) Aber da ich den Kram halt mag und die Jungs zudem auch mit ihrer Dreistigkeit (Erste Zeile des Albums &#8220;Yo, I lay down some fuckin&#8217; hits&#8221;) und gleichzeitigem Gespür für tanzbare Mucke zumindest bei einigen Tracks richtig ins Schwarze treffen, ist diese Band definitiv eine Erwähnung wert. So auch bei diesem textlich richtig dick aufgetragenen Song, der mit einem schmissigen &#8220;I like all the girls and all the girls like me&#8221; beginnt.</p>
<p><font color="#993300"><strong>11. Sportfreunde Stiller &#8211; Sodom (3:13 min)<br />
Album: La Bum<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IeRxCCOMDbM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=IeRxCCOMDbM</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/sportfreundestiller"><font color="#993300">www.myspace.com/sportfreundestiller</font></a><br />
Jaja, die Sporties sind nicht mehr das was sie mal waren; sie machen nicht mehr so viel Spaß; sie sind außerdem total mainstreamig und überhaupt&#8230; BLA BLA BLA! Keine Ahnung warum Sporties-Bashing derzeit so angesagt ist. Ich für meinen Teil finde &#8220;La Bum&#8221; auch wieder sehr gelungen, mit einigen richtig guten Songs. Vielleicht kein textlicher Überflieger à la &#8220;Ein Kompliment&#8221; und auch kein kreativer Gassenhauer wie &#8220;Ich Roque&#8221;, aber dennoch einfach sehr anständiges Songwriting, gute bis feine Texte und immer mal wieder ein Augenzwinkern in den Texten. Und &#8220;Sodom&#8221; rockt einfach sehr gediegen. &#8220;Ich liebe mein Leben, so ist das eben.&#8221;</p>
<p><font color="#993300"><strong>12. Mando Diao &#8211; If I don&#8217;t live today, then I might be here tomorrow (2:01 min)<br />
Album: Never seen the light of day<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IbLiktR5rms"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=IbLiktR5rms</font></a><font color="#993300"> (feines Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/mandodiao"><font color="#993300">www.myspace.com/mandodiao</font></a><br />
Bei &#8220;Mando Diao&#8221; hat sich eine Entwicklung vollzogen, die nicht bei allen Anklang fand. Die Gitarrenlastigkeit ist zwar nicht komplett verschwunden, aber dennoch um ein ganzes Stück zurückgeschraubt worden. Auf &#8220;Never seen the light of day&#8221; wird ziemlich viel gefrickelt und ein ganzes Stück herumexperimentiert. Herausgekommen ist dabei ein nicht sehr eingängiges Album, das aber dennoch ein gutes Stück Musik geworden ist &#8211; wenn man ihm eine Chance gibt. Interessant ist dabei die Assoziation zu Westernfilmen, die einem vor allem in den zweiten Dritteln des Albums sehr offensichtlich wird. Womöglich haben die Schweden sich ein wenig von Konzerttouren durch die USA inspirieren lassen. Freue mich jedenfalls schon nächste Woche damit durch Colorado zu fahren.  </p>
<p><font color="#993300"><strong>13. Manic Street Preachers &#8211; Autumn Song (3:40 min)<br />
Album: Send away the tigers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qooEby0yjyE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=qooEby0yjyE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/manics"><font color="#993300">www.myspace.com/manics</font></a><br />
Definitiv das Comeback des Jahres in musikalischer Hinsicht war das neue Album der Manic Street Preachers. &#8220;This is my truth tell me yours&#8221; war damals, 1998, ein Hammer-Album mit dem ich die Erinnerung an einige schöne Erlebnisse verknüpfe. Von dem damaligen Sound ist 9 Jahre später nicht mehr soviel übrig geblieben, präsentieren sich die Manic Street Preachers doch mittlerweile (wieder) im klassischen Rockgewand, mit Anleihen aus dem Glamrock. Lediglich die markante Stimme von James Dean Bradfield prägt den Sound immer noch sehr. Und dies steht den Walisern wirklich ausgezeichnet, ist es ihnen doch gelungen auf &#8220;Send away the tigers&#8221; jede Menge großartiger Songs zu packen, so dass die Auswahl wirklich schwer fiel, welcher Song auf den Sampler zu packen ist. Letztlich habe ich mich für den Glamrock-Gassenhauer &#8220;Autumn Song&#8221; entschieden, der mit einem markanten Riff, das direkt aus den 80ern entnommen scheint, und einer ordentlichen Portion Bombast aufwartet. Musik im Breitwandformat.</p>
<p><font color="#993300"><strong>14. Rooney &#8211; I should&#8217;ve been after you (4:24 min)<br />
Album: Calling the world<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1WtSrbkP0t4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=1WtSrbkP0t4</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/rooney"><font color="#993300">www.myspace.com/rooney</font></a><br />
Noch so ein Fall, wo eigentlich die Single der alles dominierende Song ist und ich mich dennoch für einen anderen Track entschieden hab. Einerseits weil er hervorragend zum 80er inspirierten Vorgänger-Song auf diesem Sampler passt. Andererseits aber natürlich weils ein richtig geiler Song ist und dem Album insgesamt mehr gerecht wird, scheinen doch viele Songs auf &#8220;Calling the world&#8221; ziemlich eindeutig von Queen und Co inspiriert worden zu sein, wie eben jener eingängige &#8220;I Should&#8217;ve been after You&#8221;. Jedenfalls auch hier meine dringende Empfehlung einmal in das Album reinzuhören, das noch wesentlich mehr als &#8220;When did your heart go missing?&#8221; zu bieten hat.</p>
<p><font color="#993300"><strong>15. Scouting for Girls &#8211; She&#8217;s so lovely (3:44 min)<br />
Album: Scouting for Girls<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=X95ycVOPcP8"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=X95ycVOPcP8</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/scoutingforgirls"><font color="#993300">www.myspace.com/scoutingforgirls</font></a><br />
Zugegeben, große Lyrik und musikalische Rafinesse zeichnen dieses Stück nicht gerade aus. Im Gegenteil überzeugt &#8220;She&#8217;s so lovely&#8221; vor allem durch seinen sehr simplen Text, der sich dadurch sehr einfach mitsingen lässt. Denn in Verbindung mit der gut gelaunten Musik im Indiepop-Stil, geprägt durch eine markante Klavierbegleitung, kann man einfach wunderbar auf die Musik von &#8220;Scouting for girls&#8221; abfeiern. Und da dies auch der Song war zu dem ich 2007 nach monatelanger Abstinenz erstmals wieder in einem Club abrocken konnte, gehört der Song einfach auf diesen Sampler. Auch wenn vielleicht &#8220;Elvis Ain&#8217;t Dead&#8221; der noch bessere Gute-Laune-Song ist oder &#8220;James Bond&#8221; das kreativere Stück. Wer nach klavierlastigem Indiepop sucht, der gute Laune macht, ist hier jedenfalls absolut richtig.</p>
<p><font color="#993300"><strong>16. Paolo Nutini - Jenny don&#8217;t be hasty (3:30 min)<br />
Album: These Streets<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=TixdKY0yGJg"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=TixdKY0yGJg</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/paolonutini"><font color="#993300">www.myspace.com/paolonutini</font></a><br />
Das Label &#8220;Absolut eingängig&#8221; kann man sicherlich auch diesem Song von Paolo Nutini anheften, denn er wurde im Frühjahr auch im Radio rauf und runter gespielt und heftete sich mit einiger Beharrlichkeit in den Gehörgängen ein, trotz des gar nicht so Gute Laune-mäßigen Textes. =) Sehr toll auch der Titelsong des Albums.</p>
<p><font color="#993300"><strong>17. Kings of Leon &#8211; Arizona (4:50 min)<br />
Album: Because of the times<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6PzRpe36Qls"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=6PzRpe36Qls</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/kingsofleon"><font color="#993300">www.myspace.com/kingsofleon</font></a><br />
Nach 16 beinahe durchgängig abrockenden Tracks wird es Zeit ein wenig auszudunsten und zu &#8220;chillen&#8221;. Und womit könnte das besser gehen als mit diesem grandios eingängigen, teilweise beinahe sphärischen Stück der &#8220;Kings of Leon&#8221;, das stellvertretend für die Reifung der US-Band steht. Die ersten beiden Alben waren vorwiegend eingängiger Garagenrock im Stile von den frühen Strokes (deren Vorband sie auch eine Zeit lang waren), der zwar auch gut war, doch hier zeigen sie sich wesentlich gereifter und facettenreicher, ohne aber den Druck der alten Songs wie &#8221;Genius&#8221; vermissen zu lassen. Auch hier könnte man sich vielleicht wieder eher für einen anderen Song wie z.B. &#8220;On Call&#8221; entscheiden, aber alleine weil es mich 2007 wieder nach Arizona verschlagen hat, und die Jungs aus Tennessee einen Song geschrieben haben, der wie Arsch auf Eimer zu der mystischen Stimmung eines Sonnenuntergangs in der Sonora-Wüste passt. Freue mich schon, das miteinander auszuprobieren, wenn ich das nächste mal dort bin. =)</p>
<p><font color="#993300"><strong>18. The View &#8211; Same Jeans (3:37 min)<br />
Album: Hats Off to the Buskers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=S97JJP2q7ws"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=S97JJP2q7ws</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/dryburgh"><font color="#993300">www.myspace.com/dryburgh</font></a><br />
An dieser Stelle muss ich leider gestehen, dass dieser Song eigentlich nicht mein 2007 geprägt hat, da ich auf die Band erst vor gut 2 Wochen in einem der Musikrückblicke woanders aufmerksam geworden bin. Aber in diesen zwei Wochen haben sich The View sehr in mein Herz und mein Ohr gespielt und gerade &#8220;Same Jeans&#8221; ist ein so vorzüglicher Song, dass ich ihn unbedingt noch als &#8220;Bonus-Track&#8221; mit aufgenommen sehen möchte. Ich hoffe ihr verzeiht mir dies.</p>
<p>Klammert man diesen 18. Song mal aus, hätten wir mit &#8220;Arizona&#8221; zumindest den Bogen zum ingesamt etwas ruhigeren zweiten Teil des Samplers geschlagen. Zumal hier größtenteils die Gitarre komplett in die Ecke gestellt, zumindest aber der Verstärker ausgestöpselt wird. Stattdessen versammelt sich hier eine vielleicht etwas krude Mischung aus kauzigen Independent-Stücken, ruhigen Balladen und dem einen oder anderen gelungenen Pop-Song.</p>
<p><font color="#993300"><strong><u>CD 2 &#8211; Das verschrobene, depressive aber optimistische 2007<br />
Gesamtlaufzeit: 56:40 Minuten</u></strong></font></p>
<p><font color="#993300"><strong>1. The New Pornographers &#8211; Adventures in Solitude (4:16 min)<br />
Album: Challengers<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=O-z3P1Etsak"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=O-z3P1Etsak</font></a><font color="#993300"> (live, aber gute Quali)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/thenewpornographers"><font color="#993300">www.myspace.com/thenewpornographers</font></a><br />
War beim ersten Teil des Samplers der Opener schon Stück weit symbolhaft gemeint, so gilt dies auch wieder für den zweiten Teil. Wenngleich auch aus anderen Gründen. Dabei hat &#8220;Adventures in Solitude&#8221; auch neben dem Titel einiges zu bieten. Denn dieser lange Zeit sehr zurückhaltende Song hat eine ganz magische Atmosphäre, die durch das Zusammenspiel der Duettpartner und den leicht verschrobenen Klangteppich im Hintergrund erreicht wird. Als Referenz könnte man vielleicht &#8220;Architecture in Helsinki&#8221; angeben &#8211; falls diese Band jemandem was sagen dürfte. Einen Klick auf die oben angebenen Links haben die Kanadier jedenfalls verdient.</p>
<p><font color="#993300"><strong>2. Patrick Watson &#8211; The Great Escape (3:07 min)<br />
Album: Close to Paradise<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YA2h9PrIUxs"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=YA2h9PrIUxs</font></a><font color="#993300"> (großartiges Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/patrickwatson"><font color="#993300">www.myspace.com/patrickwatson</font></a><br />
Mit magischer Kauzigkeit geht es dann auch direkt weiter, die bei &#8220;The Great Escape&#8221; durch die wunderbaren Harmonien der Pianobegleitung im Zusammenwirken mit Watson&#8217;s samtener Stimme einen starken Sog entwickelt, der im Fall von Liebeskummer sehr fiese Auswirkungen haben kann. Ähnlichkeiten, gerade stimmlicher Natur, sind auf jeden Fall zu Nick Drake vorhanden und auch darüber hinaus könnte ich mir Watsons Songs sehr gut auf dem Soundtrack eines Wes Anderson-Films vorstellen (u.a. Royal Tenenbaums, The Darjeeling Limited).</p>
<p><font color="#993300"><strong>3. Figurines &#8211; The Air we breathe (3:49 min)<br />
Album: When the deer wore blue<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PGypFd2J9CI"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=PGypFd2J9CI</font></a><font color="#993300"> (feiner Clip)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/figurinesdk"><font color="#993300">www.myspace.com/figurinesdk</font></a><br />
Apropro Liebeskummer&#8230; Auch wenn dieser Song nicht gerade eine depressive Ballade im klassischen Sinne ist, so möchte ich doch dringend davon abraten dieses äußerst schräge Stück mit gebrochenem Herzen zu hören. Dänen können manchmal irgendwie schon sehr grausam sein. Referenzen sind u.a. wohl Pavement oder Modest Mouse.</p>
<p><font color="#993300"><strong>4. Arcade Fire &#8211; Intervention (4:19 min)<br />
Album: Neon Bible<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=ZO7ZWfvCjBE</font></a><font color="#993300"> (Fan-Clip mit Szenen aus Panzerkreuzer Potemkin &#8211; cool gemacht)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/arcadefireofficial"><font color="#993300">www.myspace.com/arcadefireofficial</font></a><br />
Das neue Arcade Fire-Album &#8220;Neon Bible&#8221; war eines der von mir am sehnlichsten erwarteten Alben, hat mich doch der Vorgänger &#8220;Funerals&#8221; der Kanadier 2005 richtig fies erwischt und schwer begeistert, als er mich über mehrere Monate hinweg auf dem MP3-Player begleitete. Leider konnte Neon Bible überhaupt nicht daran anknüpfen. Vielleicht habe ich ihm auch einfach nicht die Zeit widmen können, damit es sich richtig entfalten konnte &#8211; denn die hatte ich im vergangenen Jahr nicht wirklich. Aber ich glaube nicht so recht daran, denn mir war das Album insgesamt viel zu sperrig, viel zu unzugänglich und hatte eben keinen Kracher à la &#8220;Rebellion (Lies)&#8221;. Einzig Intervention konnte mich mit seinem tollen Orgel-Intro wirklich überzeugen. Zumal die Orgel ohnehin ein viel zu selten benutztes Musikinstrument heutzutage ist.</p>
<p><font color="#993300"><strong>5. Erdmöbel &#8211; Einer wie wir (4:00 min)<br />
Album: No. 1 Hits<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OFrsn70LqaA"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=OFrsn70LqaA</font></a><font color="#993300"> (auch ansehwürdig!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/erdmoebel"><font color="#993300">www.myspace.com/erdmoebel</font></a><br />
Auch leicht verschroben, aber auf etwas andere Art, stellen sich Erdmöbel dar. Die Kölner Band hatte 2006 relativ viel Erfolg mit einem eher unorthodoxen Coversong von &#8220;Last Christmas&#8221; (&#8220;Weihnachten&#8221;). Was lag also näher als ein Album voll mit solchen Neuinterpretationen zu machen und ein solches ist denn das Album mit dem bezeichnenden Titel &#8220;No. 1 Hits&#8221; auch geworden. Es ist ein wirklich gelungener Longplayer geworden, den die Jungs hier zusammengestellt haben - trotz solcher Blasphemien eines deutschsprachigen Covers von &#8220;Smells like teen spirit&#8221;, das allerdings für sich genommen auch cool geworden ist. Sicherlich nichts, was ich mir regelmäßig anhören kann, aber doch immer mal wieder sehr gerne. Zumal es einfach beeindruckend ist, wie gut es Erdmöbel gelungen ist, die Texte auf Deutsch zu übersetzen &#8211; wenngleich es teilweise auch mal purer Nonsens ist. Was allerdings in den Originalen oft ganz ähnlich war und so zeigt es auch diese interessante Nuance des deutschen Musikverständnisses auf.</p>
<p><font color="#993300"><strong>6. Get Cape. Wear Cape. Fly &#8211; Call me Ishmael (3:51 min)<br />
Album: Chronicles of a Bohemian Teenager<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=_SCTec37deE</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/getcapewearcapefly"><font color="#993300">www.myspace.com/getcapewearcapefly</font></a><br />
Über Sam Duckworth und sein Projekt &#8220;Get Cape. Wear Cape. Fly&#8221; habe ich ja schon einiges geschrieben. Für mich DAS Album des vergangenen Jahres, von einem jungen Mann, der mich als Vorband von Kate Nash absolut begeistern konnte. Fantastische Texte, eine Gitarre und dazu tolle Samples aus dem Laptop &#8211; und schon ist ein großartiges Debütalbum fertig. Ich hoffe, wir werden von ihm noch ein bisschen was mehr hören. Würde mich sehr freuen!</p>
<p><font color="#993300"><strong>7. Tele &#8211; Wo soll das hinführen (3:58 min)<br />
Album: Wir brauchen nichts<br />
</strong>Song bei youtube: leider nicht da, deshalb gibts die Single Mario unter </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RDO-9w1O-gM"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=RDO-9w1O-gM</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/wirbrauchennichts"><font color="#993300">www.myspace.com/wirbrauchennichts</font></a><br />
Eine weitere deutsche Gruppe aus der zweiten Reihe, die noch wesentlich mehr Beachtung verdient hätte, sind Tele. Die 6 Musiker aus Freiburg/Berlin machen richtig tolle Popmusik mit cleveren Texten, die eigentlich absolut chartstauglich wäre. Immerhin &#8220;Mario&#8221; hat es ja schon auf eine Singstar-CD geschafft. Wenigstens etwas. =)<br />
Für &#8220;Wo soll das hinführen?&#8221; habe ich mich vor allem aus dem Grund entschieden, weil ich es großartig fände, diesen Song auf ein Mixtape für eine Frau zu tun.</p>
<p><font color="#993300"><strong>8. Band of Horses  &#8211; No one&#8217;s gonna love you (3:39 min)<br />
Album: Cease to begin<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=93OTv6Cjk6U"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=93OTv6Cjk6U</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/bandofhorses"><font color="#993300">www.myspace.com/bandofhorses</font></a><br />
Auch zu &#8220;Band of Horses&#8221; und ihrem großartigen Album &#8220;Cease to begin&#8221; habe ich mich an dieser Stelle schon sehr ausgiebig geäußert. Warum es dieser Song geworden ist, hat nur bedingt rationale Gründe. Vor allem wohl, weil ich den Song am Tag der Samplererstellung sehr oft gehört habe. Bei so viel tollen Liedern sind es halt manchmal Nuancen die entscheiden&#8230;</p>
<p><font color="#993300"><strong>9. Plain White T&#8217;s &#8211; Hey there Delilah (3:54 min)<br />
Album: Every Second Counts<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=EbJtYqBYCV8"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=EbJtYqBYCV8</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/plainwhitets"><font color="#993300">www.myspace.com/plainwhitets</font></a><br />
Der beste Nummer 1-Song in den deutschen Charts 2007 muss natürlich auch hier Berücksichtigung finden, schließlich hat er das fantastische Kunstück fertiggebracht, dass er mir trotz Dauerberieselung auf nahezu allen Radio- und TV-Kanälen überhaupt nicht auf den Sack geht. Und dies ist auch immer noch so. Im Gegenteil: es ist und bleibt eine wunderschöne Ballade, die einfach zu Herzen geht.<br />
Dass der Song dabei in derart hohem Maße untypisch für den sonstigen Stil der Plain White T&#8217;s ist, die eigentlich eher dem klassischen Poppunk frönen, ist dabei wohl eher irrelevant. Ich hoffe mal für sie, dass sie nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie damals X-treme, die mit &#8220;More than words&#8221; eine der wunderbarsten Balladen der letzten Jahrzehnte geschrieben haben &#8211; obwohl sie eigentlich eine Metal/Rock-Band waren und nie wieder an diese Erfolge auch nur ansatzweise anknüpfen konnten. Lustige Randnotiz dabei ist, allerdings noch, dass &#8220;Hey there Delilah&#8221; 2005 schon mal ausgekoppelt worden war &#8211; damals allerdings komplett erfolglos.</p>
<p><font color="#993300"><strong>10. José González &#8211; Teardrop (3:33 min)<br />
Album: In Our Nature<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9B-h1EEsKDA"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=9B-h1EEsKDA</font></a><font color="#993300"> (sehenswert!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/josegonzalez"><font color="#993300">www.myspace.com/josegonzalez</font></a><br />
Der eine oder andere mag sich vielleicht noch an den schwedischen Singer/Songwriter Gonzalez erinnern, der 2005 mit einem Cover des The Knifes-Songs &#8220;Heartbeats&#8221;, der für einen Sony-Werbespot (bunte Bälle hüpfen durch San Francisco), über Nacht auf einmal weltweit Erfolg hatte. Das damalige Album &#8220;Crosses&#8221; war auch insgesamt sehr feine Singer/Songwriter-Musik und konnte mich damals überzeugen. Und erfreulicherweise macht er mit &#8220;In Our Nature&#8221;direkt da weiter wo er damals aufgehört hatte und serviert hier wieder ein Album voll mit kleinen, gut hörbaren Songperlen &#8211; auch wenn es irgendwie bezeichnend ist, dass es ausgerechnet wieder ein Coversong ist, der mich am meisten begeistern konnte. Diesmal eben &#8220;Teardrop&#8221; von Massive Attack.</p>
<p><font color="#993300"><strong>11. Linkin Park &#8211; In Between (3:19 min)<br />
Album: Minutes to Midnight<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=N5ss4awsKv4"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=N5ss4awsKv4</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/linkinpark"><font color="#993300">www.myspace.com/linkinpark</font></a><br />
Ruhig geht es denn auch weiter im nächsten Song &#8211; und das obwohl mit Linkin Park eigentlich Garanten für Lautstärke hier am Start sind. Das neue Album &#8220;Minutes to Midnight&#8221; bietet allerdings überdurchschnittliche viele ruhige, beinahe kontemplative Stücke und Balladen, wie eben jenes &#8220;In Between&#8221; auch ist. Einfach ein sehr schönes Stück, wenngleich das Album insgesamt leider nicht sooo überzeugend, wenngleich auch alles andere als schlecht war.</p>
<p><font color="#993300"><strong>12. Just Jack &#8211; Mourning Morning (4:07 min)<br />
Album: Overtones<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-1KCxZjvuhw"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=-1KCxZjvuhw</font></a><br />
<font color="#993300">Myspace: </font><a href="http://www.myspace.om/justjackuk"><font color="#993300">www.myspace.om/justjackuk</font></a><br />
Und da wir als Zuhörer gerade eh auf dem Depri-Trip sein dürften, nach den letzten Songs, setze ich mit dem bezeichnenden Titel &#8220;Mourning Morning&#8221; direkt noch einen drauf. Just Jack hat ja bei uns den Sommer musikmäßig stark mitgeprägt, war sein &#8220;Starz in your eyes&#8221; doch einer der ganz großen Hits des Jahres &#8211; und das auch durchaus zurecht, war es schließlich ein fantastischer Song, der allerdings auch sehr an die französischen Kollegen von &#8220;Phoenix&#8221; erinnerte.<br />
Das Album &#8220;Overtones&#8221; war dann allerdings eine ganz ganz zwiespältige Geschichte für mich. Hier wechseln sich einige herausragende Stücke, wie die beiden erwähnten oder auch &#8220;Glory days&#8221;, mit einigen Songs ab, mit denen ich wiederum gar nicht warm werden konnte. Schade eigentlich. Denn &#8220;Mourning Morning&#8221; ist eine ganz vorzügliche Ballade für einen grauen, neblig-feuchten Herbstmorgen, bei dem die Blätter klamm am Schuh haften kleben.</p>
<p><font color="#993300"><strong>13. Kate Nash &#8211; Mariella (4:16 min)<br />
Album: Made of Bricks<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=gwqxwoQz6XE"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=gwqxwoQz6XE</font></a><font color="#993300"> (nett gemachtes Fan-Video)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/katenashmusic"><font color="#993300">www.myspace.com/katenashmusic</font></a><br />
Zu meiner Kate muss ich wohl auch nicht mehr viel sagen, habe ich doch nach dem fantastischen Konzert schon einen ganzen Eintrag für sie gewidmet. &#8220;Mariella&#8221; ist es dann geworden, weil er alles vereint, was Miss Nash so ausmacht: ein bisschen reflektierende Texte, ein bisschen Schandmaul, ein bisschen getragene Pianomusik, ein bisschen abrocken nach hinten raus.</p>
<p><font color="#993300"><strong>14. Regina Spektor &#8211; On the radio (3:22 min)<br />
Album: Begin to hope<br />
</strong>Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BSJQ1St1OnQ"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=BSJQ1St1OnQ</font></a><font color="#993300"> (tolles Video!)<br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/reginaspektor"><font color="#993300">www.myspace.com/reginaspektor</font></a><br />
Ganz ähnlich vom Sound her, wie Kate Nash ist Regina Spektor und daher auch der logische Anschlussong. Tolle melodische Popmusik, die erfreulich unpeinlich ist, sondern gute Texte und ein anspruchsvolles Soundgewand bieten. Zudem ist Frau Spektors Stimme ähnlich toll wie die von Frau Nash. Scheiss auf die ganzen Chartgirlies &#8211; die beiden sind tolle Frauenpower mit exzellenten Alben. &#8220;On the radio&#8221; gefällt mir dabei noch etwas besser als die ohnehin schon hervorragende Single &#8220;Fidelity&#8221; &#8211; zudem ist der Clip zu ersterem einfach sehr toll.</p>
<p><font color="#993300"><strong>15. Mika - Happy Ending (3:47 min)<br />
Album: Life in Cartoon Motion<br />
</strong><font color="#993300">Song bei youtube: </font><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SvBIyJf6el0"><font color="#993300">http://www.youtube.com/watch?v=SvBIyJf6el0</font></a></font><font color="#993300"><br />
Myspace: </font><a href="http://www.myspace.com/mikamyspace"><font color="#993300">www.myspace.com/mikamyspace</font></a><br />
Dass Mika sich direkt an die beiden Einträge zum Thema &#8220;Frauenpower&#8221; anschließt, ist bitte nur rein musikalisch zu betrachten. =) Rein musikalisch, vor allem aber textlich ist &#8220;Happy Ending&#8221; hier natürlich auf jeden Fall zwingend zu positionieren, denn der Mann mit dem Falsett und dem Hang zum kreativen Stehlen von anderen Künstlern, hat mit &#8220;Happy Ending&#8221; eine wunderschön schmalzige Abschiedsballade geschrieben, die natürlich wieder an einige Vorbilder erinnert. Darf sich jeder gerne selbst zusammensuchen. =) Warum es nun weder der Smashhit &#8220;Grace Kelly&#8221; geworden ist, noch der von mir vor knapp einem Jahr prognostizierte Sommerhit &#8220;Relax, take it easy&#8221;?  Keine Ahnung, letzterer würde wohl nicht in die beiden Konzepte der Sampler reinpassen und &#8220;Grace Kelly&#8221; ist und bleibt zwar fantastisch &#8211; aber eben auch ein wenig sehr häufig gehört. Da ist &#8220;Happy Ending&#8221; wesentlich unverbrauchter und zudem fügt er sich hier auch einfach sehr gut ein, wie oben schon erwähnt.</p>
<p>Und damit schließt sich denn auch dieser Sampler. Ich hoffe, es ist mir bis hier hin überhaupt noch jemand gefolgt. Leider wurde ich wieder etwas ausufernder, als eigentlich erhofft. Würde mich dennoch freuen, wenn Euch dieser &#8220;subjektive&#8221; Ausschnitt aus dem Musikjahr gefallen hat. Und wenn irgendjemand die Idee aufgreifen will, so sei er herzlich dazu eingeladen! Muss ja nicht sooo extrem ausführlich werden. Bin nur leider sehr geschwätzig&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ach, das ist gar nicht von den Ärzten?]]></title>
<link>http://mugo.wordpress.com/2007/10/02/ach-das-ist-gar-nicht-von-den-arzten/</link>
<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 16:33:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>MuGo</dc:creator>
<guid>http://mugo.wordpress.com/2007/10/02/ach-das-ist-gar-nicht-von-den-arzten/</guid>
<description><![CDATA[Der erste Beitrag auf meinem neuen Blog und gleich geht es in die Vollen. Ein neuer Eintrag in der K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der erste Beitrag auf meinem neuen Blog und gleich geht es in die Vollen. Ein neuer Eintrag in der Kategorie Die Fünferbande (ihr seht, ich habe mich für einen Namen entschieden&#8230;) kommt wie gerufen, um den Blog auch offiziell einzuweihen.</p>
<p>Übrigens, bevor wir uns der Musik widmen &#8211; es lohnt sich wieder, bei Muschiload zu stöbern. Ich haben beim Umzug gleich ein bisschen aktualisiert und entrümpelt. Nun seid ihr also wieder auf dem neusten Stand.</p>
<p>Aber jetzt geht es wirklich los. Thema heute: &#8220;Ach, das ist gar nicht von den Ärzten?&#8221; und es geht um Coversongs, die man so vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte&#8230;<!--more--></p>
<p><strong>5. Erdmöbel &#8211; Auf und Ab</strong></p>
<p>Erdmöbel haben mit &#8220;No. 1 Hits&#8221; ein absolut kultverdächtiges Album auf den Markt geworfen, das seit Längerem auf meiner Zu-Besorgen-Liste steht. Vor allem mag ich es, dass eine deutsche Alternativ Pop-Band den Mut beweist und nicht irgendwelche Pop-Standards von großen Namen covert, sondern mit Witz und Charme Nummer-Eins-Hits (die aber durchaus nur in Schweden oder Kanada an der Spitze standen) ins Deutsche übertragen und spielen. Da gibt es nicht nur &#8220;Riecht wie Teen Spirit&#8221; oder &#8220;Was geht, Muschikatz?&#8221;, sondern auch eine Coverversion von den Vengaboys! Das muss man erlebt haben &#8211; und darum gibt es hier ein Fanvideo zu &#8220;Auf und Ab&#8221; von Erdmöbel.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ypw83OWCVUg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/ypw83OWCVUg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><strong>4. Molotov &#8211; Da Da Da</strong></p>
<p>&#8220;Wer ist Molotov?&#8221;, werdet ihr jetzt sicherlich fragen. Eigentlich lässt sich das ganz einfach erklären: Stellt euch die Ärzte zu ihren Anfangstagen vor, als sie noch Lieder wie &#8220;Vollmilch&#8221; oder &#8220;Claudia hat &#8216;nen Schäferhund&#8221; herausbrachten. Dann fügt noch einen vierten Mann hinzu, lasst alle Spanisch sprechen und aus Mexiko kommen lassen &#8211; voilà, wir haben Molotov. Diese sind spätestens seit den beiden Liedern &#8220;Gimme Tha Power&#8221; und &#8220;Frijolero&#8221; Ikonen in Südamerika. Obwohl eigentlich eine Spaßband, sind diese beiden politischen Lieder diejenigen, die jeder kennt und ihnen den Status einer Superband einbrachten. Auch die dazugehörigen Videos sind scharfe Attacken auf amerikanische und mexikanische Politiker, weswegen sie bei MTV LA in der Dauerrotation liefen.<br />
Hier geht es allerdings um Coverversionen und deswegen gibt es hier den Werbeclip von Pepsi zur Fußball WM 2006, der in Südamerika lief und Molotov beim Covern von &#8220;Da Da Da&#8221; zeigt.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/oWtoDSEEqhg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/oWtoDSEEqhg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>[<em>Der komplette Song ist bei <a href="http://skyspinner.wordpress.com/die-innovation/">rtc.org</a> hinterlegt</em>]</p>
<p><strong>3. Die Fantastischen Vier &#8211; Madonnas Dickdarm</strong></p>
<p>Ja, richtig gelesen! Die Fantastischen Vier haben ein Lied von den Ärzten gecovert. Und bei weitem nicht das Schlechteste, muss ich sagen. Zwar ist die Umsetzung als Rap gewöhnungsbedürftig, aber das war abzusehen. Entstanden ist der Song übrigens als Beteiligung am Ärzte-Tribute-Album &#8220;GötterDÄmmerung&#8221;, auf dem einige Perlen zu finden sind. Aber ich finde es dennoch erstaunlich, dass man die Fantas gefragt hat, ob sie mitmachen wollen, denn auch wenn Thomas D. eine Weile lang eine Punkband hatte &#8211; von einer engen Freundschaft zwischen den Ärzten und Fantas habe ich noch nie etwas gehört.<br />
Am Rande: Die beiden einzigen Bands, die gefragt wurden und trotzdem abgelehnt haben, ein Lied zu covern, waren Rammstein und Die Toten Hosen. </p>
<p>Der Song ist bei rtc.org hinterlegt.</p>
<p><strong>2. Placebo &#8211; Daddy Cool</strong></p>
<p>Auch dieses Cover war meiner Meinung nach nicht gerade naheliegend. Aber Placebo haben &#8220;Daddy Cool&#8221;, das schon im Original von Boney M. ein absoluter Kracher ist, echt bis zum Äußersten aufgepimpt. Der Basslauf ist nun richtig schön dreckig, die Gitarre imitiert die Bläser &#8211; das ist Musik, wie sie sein soll; laut, kantig, poppig und mit jeder Menge Bumms. Und weil ich anscheinend nicht der Einzige bin, der das Lied geil findet, habe ich auch ein Fan-Video zu Smallville aufgetrieben, dass &#8220;Daddy Cool&#8221; als Hintergrundmusik hat.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/Kazdyd-qt4I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/Kazdyd-qt4I&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><strong>1. WIZO &#8211; Poupée de cire, poupée de son</strong></p>
<p>Was WIZO geritten hat, diesen alten Schlager von France Gall zu covern, weiß ich nicht. Ich weiß nur: Ich finde France Gall gut, ich finde WIZO gut und zusammen ist das eine ganz leckere Mischung!</p>
<p>Das Lied findet sich ebenfalls bei rtc.org.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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