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	<title>erich-kastner &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "erich-kastner"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:01:03 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Wissenswertes zur Zeitschrift "Die Weltbühne" | Tucholskys Zeit, Tucholskys Welt]]></title>
<link>http://antonadler.wordpress.com/2009/11/16/wissenswertes-zur-zeitschrift-die-weltbuhne/</link>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:33:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anton Adler</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Die Weltbühne&#8221;, 1905 als &#8220;Schaubühne&#8221; von Siegfried Jacobsohn in Berlin geg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;"><a title="Titelseite Weltbühne 2.12.1930" href="http://www.blog.de/media/photo/titelseite_weltb_2_12_1930/2959382"><img src="http://data5.blog.de/media/382/2959382_eb8daa8163_m.jpeg" alt="Titelseite Weltbühne 2.12.1930" hspace="5" vspace="5" /></a></span></span><a title="Titelseite Weltbühne 2.12.1930" href="http://www.blog.de/media/photo/titelseite_weltb_2_12_1930/2959382"><em> </em><em><br />
</em></a><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;"><br />
&#8220;Die Weltbühne&#8221;, 1905 als &#8220;Schaubühne&#8221; von Siegfried Jacobsohn in Berlin gegründet, im April 1918 in &#8220;Die Weltbühne&#8221; umbenannt, war ursprünglich als Theaterzeitschrift konzipiert und öffnete sich 1913 mit den ersten Artikeln des Jura-Studenten Kurt Tucholsky der Politik. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;"><a title="Titelseite Die Schaubühne 7.9.1905" href="http://www.blog.de/media/photo/titelseite_die_schaub_7_9_1905/2959417"><img src="http://data5.blog.de/media/417/2959417_33ec3987f4_s.jpeg" alt="Titelseite Die Schaubühne 7.9.1905" hspace="5" vspace="5" /></a></span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">1918 bis 1926 trat &#8220;Die Weltbühne&#8221; für Revolution un</span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">d Republik ein, um sich von 1926 bis 1933 engagiert und mutig gegen den Faschismus zu stellen. Unter den Autoren bef</span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">anden sich klingende Namen der Literatur und der darstellenden Künste. So schrieben, illustrierten und gestalteten neben dem großen und stark präsenten und unter vielen Pseudonymen schreibenden Tucholsky, Ernst Bloch, Erich Dombrowski, Lion Feuchtwanger, Siegfried Jacobsohn, Erich Kästner, Klabund, Gustav Landauer, Else Laske Schüler, Erich Mühsam, Carl von Ossietzky, Alfred Polgar, Robert Walser und Arnold Zweig, um nur einige der Autoren zu nennen, die 1929 in einem Eigeninserat der &#8220;Weltbühne&#8221; aufgelistet wurden.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;"><a title="Die Weltbühne - Mitarbeiter 1929" href="http://www.blog.de/media/photo/die_weltb_mitarbeiter_1929/2959416"><img src="http://data5.blog.de/media/416/2959416_a5c5453613_m.jpeg" alt="Die Weltbühne - Mitarbeiter 1929" hspace="5" vspace="5" /></a></span></span><strong> </strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">Die letzte in Deutschland gedruckte Ausgabe der Weltbühne erschien vor dem Verbot durch die Nazis und zwei Wochen nach dem Reichtagsbrand am 7. März 1933 und endete mit der trotzigen Versicherung: „Denn der Geist setzt sich doch durch“.</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">Unter großen Mühen entstand in Wien unter dem Einfluss des in die Schweiz emigrierten Siegfried Jacobsohn in der Folge &#8220;Die Wiener Weltbühne&#8221; (später &#8220;Die neue Weltbühne&#8221;), die ihren Redaktionssitz nach dem &#8220;Anschluß&#8221; Österreichs nach Prag verlegen musste. Die kriegerischen Ereignisse machte dem Blatt dann ein vorläufiges Ende. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">1946 wurde die &#8220;Weltbühne&#8221; in Ostberlin von Maud von Ossietzky wieder gegründet, wurde später in der DDR zum Parteiblatt und wurde nach dem Fall der Berliner Mauer 1993 eingestellt, auch weil die Nachfahren von Siegfried Jacobsohn die Namensrechte g</span></span><span style="font-size:12px;"><span style="font-family:Verdana,Geneva,sans-serif;">erichtlich eingefordert hatten.</span></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[«Weihnachtsgeschichten für jeden Adventstag»]]></title>
<link>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/11/05/%c2%abweihnachtsgeschichten-fuer-jeden-adventstag%c2%bb_diogenes-rezension/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 23:01:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Walter Eigenmann</dc:creator>
<guid>http://glareanverlag.wordpress.com/2009/11/05/%c2%abweihnachtsgeschichten-fuer-jeden-adventstag%c2%bb_diogenes-rezension/</guid>
<description><![CDATA[. 24 Storys von Hans Christian Andersen bis Doris Dörrie Weihnachten dürfe, wie der Diogenes Verlag ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#ff0000;">24 Storys von Hans Christian Andersen bis Doris Dörrie</span></h2>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.diogenes.ch/leser/neuebuecher/hardcover/alle/9783257011463/buch" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-10028" title="Diogenes_Kinder-Adventsbuch" src="http://glareanverlag.wordpress.com/files/2009/11/diogenes_kinder-adventsbuch.jpg" alt="Diogenes_Kinder-Adventsbuch" width="240" height="358" /></a>Weihnachten dürfe, wie der Diogenes Verlag sichtlich meint, für Kinder nicht nur das Fest der TV-Filme und der Playstations, der DVD-Games und der Internet-Animationen sein, und auch die Zeit vom 1. bis zum 24. Dezember könne zu mehr da sein als bloß fürs Warten auf die Bescherung. Also stellte er ein neues «Kinder-Adventsbuch» zusammen, das für jeden Adventstag eine Geschichte parat hat.<br />
Das Autorenfeld des schmuck gestalteten Bandes ist dabei so vielfältig wie die Inhalte der 24 Storys. Man begegnet mal wieder «Frau Holle» (Gebrüder Grimm) und E.T.A. Hoffmanns «Mausekönig», Erich Kästners «Felix» holt den Senf, und auch Cechovs «Wanjka» ist mit von der weihnächtlichen Partie. Diesen Advents-Klassikern zugesellt werden dann kurzprosaische Nachdenklichkeiten oder auch froh-erwartungsvolle Heiterkeiten bis hin zu leicht Satirischem von Doris Dörrie, Cornelia Funke, Tim Krohn oder Bernhard Lassahn. Mit gleich zwei köstlichen Geschichten vertreten (und jeweils ganz aus Kinder-Blickwinkel erzählend) ist außerdem der berühmte «Asterix»- und «Lucky-Luke»-Texter René Goscinny.</p>
<p style="text-align:justify;">Das neue «Kinder-Adventsbuch» fächert seine 24 Geschichten rund um Tannenbaum, Adventskalender, Winterschnee und Weihnachtsmann sehr kontrastreich auf, was mithin gut geeignet ist für eine tägliche &#8211; kürzere oder längere &#8211; «Vorlese-Stunde». Der «tiefere Sinn» einiger Storys dürfte sich wohl erst etwas älteren Kindern erschließen, die meisten Texte werden aber auch von jüngeren Schulkindern problemlos gelesen und genossen werden können. <em>(we) </em>■</p>
<p style="text-align:justify;"><em><a href="http://www.diogenes.ch/leser/neuebuecher/hardcover/alle/9783257011463/buch" target="_blank">Diogenes Verlag</a> (D.Kampa/Hrsg), Kinder-Adventsbuch, Weihnachtsgeschichten für jeden Adventstag (Div. Autoren), 176 Seiten, ISBN 978-3-257-01146-3</em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#ffffff;">.</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Tweet pro Tag Vol. 35]]></title>
<link>http://keulenkalle.wordpress.com/2009/10/30/ein-tweet-pro-tag-vol-35/</link>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 11:34:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>keulenkalle</dc:creator>
<guid>http://keulenkalle.wordpress.com/2009/10/30/ein-tweet-pro-tag-vol-35/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Der Humor ist der Regenschirm der Weisen.&#8221; (Erich Kästner)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8220;Der Humor ist der Regenschirm der Weisen.&#8221; (Erich Kästner)]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[26.10.09]]></title>
<link>http://weilwirunslieben.wordpress.com/2009/10/26/26-08-09/</link>
<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 04:59:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
<guid>http://weilwirunslieben.wordpress.com/2009/10/26/26-08-09/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt nichts Gutes außer man tut es. (Erich Kästner)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt nichts Gutes außer man tut es.</p>
<p>(Erich Kästner)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Flashback-Zeitsprung: Heute vor 30 Jahren]]></title>
<link>http://twmia.wordpress.com/2009/10/25/flashback-zeitsprung-heute-vor-30-jahren/</link>
<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>twmia</dc:creator>
<guid>http://twmia.wordpress.com/2009/10/25/flashback-zeitsprung-heute-vor-30-jahren/</guid>
<description><![CDATA[Der Oktober vor 30 Jahren war für mich eine absolut lebensverändernde Erfahrung. Ich war aus meiner ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Oktober vor 30 Jahren war für mich eine absolut lebensverändernde Erfahrung.<br />
Ich war aus meiner Heimatstadt weggezogen nach Köln, es war nicht meine erste Wohnung, aber eine völlig neue Stadt.<br />
Ich hatte mit dem Studium angefangen. Geschichte, Theater-Film-Fernsehwissenschaft, Germanistik. Eigentlich wollte ich ja mal Psychologie studieren, aber den NC hatte ich verpasst. Nun da ich sowieso Musik machte und Kabarett, wollte ich etwas in dieser Richtung machen. Dazu war und bin ich ein absoluter Erich Kästner Fan, der hatte Deutsch, Geschichte und Theatergeschichte studiert. Smile.<br />
Ein Glück war dass viele meiner Freunde auch nach Köln gegangen sind. Es war die schönste Zeit meines Lebens dort in Köln zu studieren. Ich lernte sehr viele wunderbare Menschen kennen. Köln hatte damals schon ein Nachtleben wie kaum eine deutsche Großstadt neben Berlin und München. Das Luxor und das Blue Shell sind immer noch mit die angesagtesten Läden für Nachtleben und Konzerte. Cool.<br />
Nur als Info für die Nachgeborenen: Damals hatten wir weder Handys noch Internet. Ehrlich keiner von uns hätte sich sowas auch nur vorstellen können. Die meisten von uns hatten noch nicht mal ein Telefon. So war es notwendig sich rechtzeitig vorher zu verabreden, wenn man Samstagabend ausgehen wollte. In Köln konnte es dann schonmal passieren, dass man sich verpasste, wenn man zu spät kam. Und so zog ich manche Samstag Nacht alleine durch die Nachtlokale, um am Montag in der Uni dann zu hören, daß die anderen auch z.B. im Blue Shell gewesen sind nur eben früher als ich.<br />
Ich war in dem Sommer 1979 für 3 Monate bei meinem Bruder in Melbourne gewesen. Australien war eine Erleuchtung für mich. Ich habe nie wieder so eine geniale Mischung aus Disziplin und Südländischer Lebensweise erlebt. Die Menschen dort kennen kein Vordrängeln, kein Schubsen kein ich habe es eiliger wie Du oder ich bin besser wie Du. Weil alle dort zeit haben, unendlich viel Zeit. Der Hauptzweck der Arbeit ist die Freizeit vernünftig zu gestalten, dafür macht man gerne Überstunden, um die in einer sinnvollen Form wieder abzufeiern.<br />
Ein Freund meines Bruders war auch zu Besuch damals, er lebte auf Papua und machte auf mich den Eindruck eines Gurus. So eine Ruhe und Weisheit strahlte er aus. Aber er war eigentlich nur ein Farmer.<br />
Das waren meine Eindrücke die ich mitbrachte und die mich völlig verändert hatten.<br />
Das war mein Leben in diesem warmen Oktober 1979.<br />
Gleichzeitig marschierten die Sowjets in Afghanistan ein, aus den selben Gründen wie heute die Amerikaner und mit denselben Problemen. Dies und der NATO-Doppelbschluss sorgten für eine neue Eskalation des Kalten Krieges. Das bedeutetete für uns Menschen, daß jeden Moment die Erde in die Luft fliegen konnte. Jede Sirenenübung bedeutete kalte Angst.<br />
Die Grünen zogen 1979 zum erstenmal in Bremen in ein Landesparlament ein. Noch gab es keine Bundespartei.<br />
Das Atomare Endlager in Gorleben war Dauerthema. Es war das Jahr der Hausbesetzungen. Beides war ständiger Stoff für Demonstrationen und harten Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es wurden Telefonlisten eingeführt unter den linken Studenten. Man wurde über eine Demo, eine Hausbesetzung oder auch eine  Räumung eines besetzten Hauses von jemandem informiert und hatte genau eine Telefonnummer, die man selber informieren musste. Heute würde man das wohl als Flashmob bezeichnen. Gleichzeitig gab es Tips und Infos, woran man erkennen konnte, dass ein Telefon abgehört wurde. Schließlich befanden wir uns in einem Deutschland, das überall Terroristen und Sympathisanten vermutete, wo es um eine andere politische Meinung ging. Für mich begann an der Universität überhaupt ein verstärktes politisches Leben.<br />
Im Kino starteten Apokalypse Now und Alien, die ich beide nicht im Kino gesehen habe. Dafür habe ich mir 2 Wochen später dann Quadrophenia den Film von The Who angesehen. Immerhin war das schon lange meine Lieblingsplatte.<br />
Musikalisch änderte sich auch alles New Wave und Punk beherrschten mich und die Hitparaden. Joe Jackson, The Police, Gary Numan&#8217;S Tubewayarmy, Peter Gabriel, das waren meine Topacts 1979 und sie veränderten meinen Musikgeschmack total. Heute ist vielleicht nicht mehr so klar, dass Peter Gabriel einer der wichtigsten New Wave Musiker war. Es war keine Genesismusik, die er Solo produzierte, sondern purer New Wave.<br />
Aber es spielten diesen Oktober 1979 auch Supertramp in Köln in der Sporthalle mit ihrer Breakfast in Europe Tour.<br />
Die neue Generation Musiker war schon am Start, die alte noch auf ihrem Höhepunkt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erkenntnis des Tages]]></title>
<link>http://linchpin2go.wordpress.com/2009/10/01/erkenntnis-des-tages-5/</link>
<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 23:00:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Die Domptöse</dc:creator>
<guid>http://linchpin2go.wordpress.com/2009/10/01/erkenntnis-des-tages-5/</guid>
<description><![CDATA[Sachliche Romanze Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), ka]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Sachliche Romanze Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), ka]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin-Zitat: Erich Kästner]]></title>
<link>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/09/28/berlin-zitat-erich-kastner/</link>
<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 07:30:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>B-like-Berlin</dc:creator>
<guid>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/09/28/berlin-zitat-erich-kastner/</guid>
<description><![CDATA[Sie stehen verstört am Potsdamer Platz. Und finden Berlin zu laut. Die Nacht glüht auf in Kilowatts.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Sie stehen verstört am Potsdamer Platz. Und finden Berlin zu laut. Die Nacht glüht auf in Kilowatts.]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sogenannte Klassefrauen]]></title>
<link>http://weilwirunslieben.wordpress.com/2009/09/14/sogenannte-klassefrauen/</link>
<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:17:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Michael</dc:creator>
<guid>http://weilwirunslieben.wordpress.com/2009/09/14/sogenannte-klassefrauen/</guid>
<description><![CDATA[Sind sie nicht pfui teuflich anzuschauen! Plötzlich färben sich die &#8220;Klassefrauen&#8221;, weil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong>Sind sie nicht pfui teuflich anzuschauen!<br />
Plötzlich färben sich die &#8220;Klassefrauen&#8221;,<br />
weil es Mode ist, die Nägel rot!<br />
Wenn es Mode wird, sie abzukauen<br />
oder mit dem Hammer blauzuhauen,<br />
tun sie&#8217;s auch. Und freuen sich halbtot.<br />
Wenn es Mode wird, die Brust zu färben<br />
oder, falls man die nicht hat, den Bauch&#8230;<br />
Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben<br />
oder sich die Hände gelbzugerben,<br />
bis sie Handschuhn ähneln, tun sie&#8217;s auch.</p>
<p>Wenn es Mode wird, sich schwarzzuschmieren&#8230;<br />
Wenn verrückte Gänse in Paris<br />
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren&#8230;<br />
Wenn es Mode wird, auf allen Vieren<br />
durch die Stadt zu kriechen, machen sie&#8217;s.</p>
<p>Wenn es gälte, Volapük zu lernen<br />
und die Nasenlöcher zuzunähn<br />
und die Schädeldecke zu entfernen<br />
und das Bein zu heben an Laternen -<br />
morgen könnten wir&#8217;s bei ihnen sehn.</p>
<p>Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln<br />
immer auf den ersten besten Mist.<br />
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!<br />
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,<br />
wenn sie hören, daß was Mode ist.</p>
<p>Wenn&#8217;s doch Mode würde, zu verblöden!<br />
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.<br />
Wenn&#8217;s doch Mode würde, diesen Kröten<br />
jede Öffnung einzeln zuzulöten!<br />
Denn dann wären wir sie endlich los. </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Erich Kästner</strong><strong></strong></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Von mir aus schlaft euch selber bei, ihr dollen Heteros, darüber spotten werd' ich nicht, und euch nicht hau'n zu Brei"]]></title>
<link>http://gaywest.wordpress.com/2009/09/09/von-mir-aus-schlaft-euch-selber-bei/</link>
<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 08:00:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Adrian</dc:creator>
<guid>http://gaywest.wordpress.com/2009/09/09/von-mir-aus-schlaft-euch-selber-bei/</guid>
<description><![CDATA[Und da soll noch mal einer sagen, beim Besuch der ultrarechts-katholischen Spinnerseite &#8220;kreuz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und da soll noch mal einer sagen, beim Besuch der ultrarechts-katholischen Spinnerseite &#8220;kreuz.net&#8221;, könne man nichts lernen. Oder haben Sie, liebe Leser, schon mal von diesem Gedicht <a href="http://www.kreuz.net/article.3625.html">gehört</a>? Ich nicht:</p>
<p><span style="font-style:italic;">Von mir aus schlaft euch selber bei,<br />
und  schlaft mit Drossel, Fink und Star<br />
und Brehms gesamter Vogelschar,<br />
mir ist es einerlei,<br />
nur schreit nicht  dauernd wie am Spieß,<br />
was Ihr für tolle Kerle wärt.<br />
Bloß weil ihr hetero verkehrt,<br />
seid Ihr noch  nicht Genies.</span></p>
<p>Okay, ertappt, <!--more-->im Original geht es natürlich nicht um heterosexuellen, sondern um Verkehr von &#8220;hintenrum&#8221;, soll also eine deutliche &#8220;Kritik&#8221; am Gebaren Schwuler sein, ihr Leben so zu leben, wie Heterosexuelle auch, d.h. <em>nicht </em>versteckt. So zumindest die Interpretation von &#8220;kreuz.net&#8221;.</p>
<p>Dennoch macht meine Version deutlich mehr Sinn. Denn welche Personengruppe ist von der Überlegenheit ihrer sexuellen Orientierung so überzeugt, dass sie die Protagonisten der anderen sexuellen Orientierung herabwürdigen, diskriminieren und kriminalisieren?</p>
<p>Das Originalgedicht ist übrigens von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_K%C3%A4stner">Erich Kästner</a> und lautet vollständig <a href="http://thesoulsmirror.insomnialuder.de/ErichKastner/erichkastner.html">so</a>:</p>
<p><em>Hier können kaum die Kenner<br />
in Herz und Niere schauen.<br />
Hier sind die Frauen Männer.<br />
Hier sind die Männer Frauen.</em></p>
<p><em>Hier tanzen die Jünglinge selbstbewusst<br />
im Abendkleid und mit Gummibrust<br />
und sprechen höchsten Diskant.<br />
Hier haben die Frauen Smokings an<br />
und reden tief wie der Weihnachtsmann<br />
und stecken Zigarren in Brand.</em></p>
<p><em>Hier stehen die Männer vorm Spiegel stramm<br />
und schminken sich selig die Haut.<br />
Hier hat man als Frau keinen Bräutigam.<br />
Hier hat jede Frau eine Braut.</em></p>
<p><em>Hier wurden vor lauter Perversion<br />
vereinzelte wieder normal.<br />
Und käme Dante in eigner Person<br />
er fräße vor Schreck Veronal.</em></p>
<p><em>Hier findet sich kein Schwein zurecht.<br />
Die Echten sind falsch, die Falschen sind echt,<br />
und alles mischt sich im Topf,<br />
und Schmerz macht Spaß, und Lust zeugt Zorn,<br />
und Oben ist unten, und Hinten ist vorn.<br />
Man greift sich an den Kopf.</em></p>
<p><em>Von mir aus, schlaft euch selber bei!<br />
Und schlaft mit Drossel, Fink und Star<br />
und Brehms gesamter Vögelschar!<br />
Mir ist es einerlei.</em></p>
<p><em>Nur, schreit nicht dauernd wie am Spieß<br />
was ihr für tolle Kerle wärt!<br />
Bloß weil ihr hintenherum verkehrt,<br />
seid ihr noch nicht Genies.</em></p>
<p><em>Na ja, das wär dies.</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hoy 8 de septiembre de 2009, en Calle Real]]></title>
<link>http://callerealfm.wordpress.com/2009/09/08/hoy-8-de-septiembre-de-2009-en-calle-real/</link>
<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 05:46:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>callerealfm</dc:creator>
<guid>http://callerealfm.wordpress.com/2009/09/08/hoy-8-de-septiembre-de-2009-en-calle-real/</guid>
<description><![CDATA[Hoy en la Calle Real número 1.008 nos vamos a ir al otro lado del mundo, a Timor Oriental. Entrevist]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Hoy en la Calle Real número 1.008 nos vamos a ir al otro lado del mundo, a Timor Oriental. Entrevist]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Letzter Arbeitstag]]></title>
<link>http://maxiststudent.wordpress.com/2009/08/28/letzter-arbeitstag/</link>
<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:07:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://maxiststudent.wordpress.com/2009/08/28/letzter-arbeitstag/</guid>
<description><![CDATA[Nein, das folgende Gedicht hat nichts damit zu tun, dass ich seit heute offiziell nicht mehr Angeste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nein, das folgende Gedicht hat nichts damit zu tun, dass ich seit heute offiziell nicht mehr Angestellter (alias «Ferienarbeiter») der Siemens AG bin. Ich hab meine sechs Wochen dort (teilweise mit Eiskaffee im Büro) sehr genossen &#8211; und wer weiß, möglicherweise haben sich einige gute Kontakte an den Bodensee aufgetan.</p>
<p><strong>And now for something completely different:</strong> Wenn ich nicht zu müde bin, lese ich momentan im Bett in einem kleinen Gedichtband von Erich Kästner.<br />
Kästner wird oft auf die Rolle des Kinderbuchautoren verkürzt sobald man seine Lyrik liest, muss man aber feststellen, dass er auch hier mit außerordentlichem Talent gesegnet ist. Ein kleines Beispiel hierfür aus dem Jahr 1929, neben diesem eher kämpferischen und radikalen Beispiel finden sich aber auch eine Vielzahl wunderbarer Liebesgedichte oder satirische Abrechnungen mit der biederen und vermeintlich harmonischen Gesellschaft.</p>
<blockquote><p><strong>Erich Kästner: Offner Brief an Angestellte</strong></p>
<p>Vorgesetzte muß es geben.<br />
Angestellte müssen sein.<br />
Ordnung ist das halbe Leben.<br />
Brust heraus und Bauch hinein!</p>
<p>Vorgesetzte tragen feiste<br />
Bäuche unter dem Jackett.<br />
Feist ist an dem Pack das meiste,<br />
und sie gehn nur quer ins Bett.</p>
<p>Sie sind fett aus Überzeugung.<br />
Und der bloße Anblick schon<br />
zwingt uns andre zur Verbeugung.<br />
Korpulenz wird Religion!</p>
<p>In den runden Händen halten<br />
sie Zigarren schußbereit.<br />
Jede ihrer Prachtgestalten<br />
wirkt, als wäre sie zu zweit.</p>
<p>Manche sagen (wenn auch selten),<br />
sie verstünden unsre Not.<br />
Und wir kleinen Angestellten<br />
schmieren uns den Quatsch aufs Brot.</p>
<p>Atemholen sei nicht teuer,<br />
sagen sie, und nahrhaft auch!<br />
Und dann hinterziehn sie Steuer<br />
und beklopfen sich den Bauch.</p>
<p>Nagelt ihnen auf die Glatzen<br />
kalten Braten und Coupons!<br />
Blast sie auf, und wenn sie platzen!<br />
Gibt es schönre Luftballons?</p>
<p>Laßt sie steigen und sich blähen,<br />
über Deutschland, hoch im Wind!<br />
Bis sie alles übersehen,<br />
weil sie Aufsichtsräte sind!</p>
<p>Wenn sie eines Tags verrecken,<br />
stopft sie aus und weckt sie ein!<br />
Tiere kann man damit necken,<br />
Kinder kann man damit schrecken,<br />
aber euch? Ich hoffe: Nein!</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sind Soldaten Mörder?]]></title>
<link>http://stonesand.wordpress.com/2009/08/20/sind-soldaten-morder/</link>
<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 08:12:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>stonesand</dc:creator>
<guid>http://stonesand.wordpress.com/2009/08/20/sind-soldaten-morder/</guid>
<description><![CDATA[Wie weit gingen wirklich die Soldaten Israels gegen die Zivilbevölkerung im Gazakrieg vor? Kurt Tuch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_844" class="wp-caption aligncenter" style="width: 352px"><img class="size-full wp-image-844  " src="http://stonesand.wordpress.com/files/2009/08/hebron.jpg" alt="Wie weit gingen wirklich die Soldaten Israels gegen die Zivilbevölkerung im Gazakrieg vor?" width="342" height="314" /><p class="wp-caption-text">Wie weit gingen wirklich die Soldaten Israels gegen die Zivilbevölkerung im Gazakrieg vor?</p></div>
<p>Kurt Tucholsky hat im Jahr 1931 folgendes Zitat in der Weltbühne verfasst: <em>„Soldaten sind Mörder&#8221;<br />
</em><br />
Tucholsky, Käsnter, Zuckmayer und Zweig waren unter anderem die damaligen Autoren des kritischen Blattes. 1933 wird das Blatt von den  Nationalsozialisten verboten.</p>
<p>„Breaking the silence&#8221; hat einen Bericht vorgelegt, dass im Gazakrieg (2008/2009) die israelischen Streitkräfte verbotenerweise gegen die Zivilbevölkerung militärisch vorgeganen seinen und unter anderem durch ihre Vorgesetze zum Töten aufgefodert worden sind:  „Wenn Du nicht sicher bist, töte!&#8221;, beschrieb ein Soldat das Vorgehen im Gaza-Krieg. „Wir haben zwar nicht den Befehl erhalten, auf alles zu schießen, was sich bewegt&#8221;, wurde ein Veteran in dem Bericht der Organisation zitiert, „aber wir wurden angewiesen, wenn du dich bedroht fühlst, schieße!&#8221;</p>
<p>Der Kritiker wusste schon knapp 80 Jahre davor, dass in einem Krieg nicht nach den ethnischen Grundregeln gespielt wird, denn häufig <em>sind eben Soldaten Mörder. </em>Den lesenswerten Artikel der ZEIT, welcher sich mit den Streitkräften Israels im Gaza-Krieg(Operation Gegossenes Blei) beschäftigt, finden Sie <a href="http://www.zeit.de/online/2009/29/israel-gaza-soldaten" target="_blank">hier</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dresden, Erich Kästner und die Gehwege im Osten]]></title>
<link>http://umamibuecher.wordpress.com/2009/08/04/dresden-erich-kastner-und-die-gehwege-im-osten/</link>
<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 17:27:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>umamibuecher</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sehr schön ist der Text von Tobias Rüther &#8220;Wessis in Sachsen&#8221; im FAZ-Feuilleton Bilder u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Sehr schön ist der Text von Tobias Rüther &#8220;Wessis in Sachsen&#8221; im FAZ-Feuilleton <em>Bilder und Zeiten</em> vom vergangenen Wochenende. Nachdem ich ihm kürzlich bei seiner Suche nach den Linken Humorlosigkeit attestiert habe, muss ich seinen aktuellen Text loben. Der Blick des Wessis, der wegen der Liebe West-Ost-Pendler geworden ist, ist freundlich, anteilnehmend und anerkennend. &#8220;Ich bin ja nur zugezogen zu Leuten, die einmal auf den Kopf und wieder zurückgestellt worden sind und sofort alles können mussten&#8221;, schreibt Rüther über seine neuen Landsleute. Über diese Anpassungsleistung und wie sich die &#8220;Ossis&#8221; trotzdem ihre Identität bewahrt haben, wird viel zuwenig gesprochen. </p>
<p>Auch seine (einzige) Kritik an den ostdeutschen Lebensverhältnissen kann ich bestätigen: Die Gehwege sind unmöglich! Radebeul z.B., die reiche Nachbarstadt von Dresden, verfügt im Villenviertel über fast keine befestigten Gehwege &#8211; das Mobilitätsverhalten der dort Ansässigen ähnelt dem des Bad Homburgers: Man fährt direkt mit dem Porsche in die eigene Einfahrt. Schulwegsicherheit, Fußgängerrechte interessieren nicht.</p>
<p>Da dies ja hier ein Bücher-Blog ist, muss ich noch die Kurve kriegen zu einer Buchempfehlung und die heißt heute: &#8220;Als ich ein kleiner Junge war&#8221; von Erich Kästner. Ich las das Buch in Radebeul in einer bezaubernden Ferienwohnung mit Blick auf Dresden. Die Wohnung verfügte über eine interessante Bibliothek und bestätigt damit auch ein Klischee über Ostdeutsche, nämlich dass sie sehr viel mehr und besser lesen.</p>
<p>Von Kästners Kindheitsbeschreibungen hat mich vor allem eine Geschichte berührt. Er erzählt, dass es nur einen Tag im Jahr gab, an dem er sein Los als Einzelkind bedauerte und das war Heilig Abend. Wochenlang bereiteten sich die Eltern auf diesen Tag vor, jeder Elternteil für sich überlegte sich Geschenke für ihn und arbeitete fieberhaft bis zum letzten Moment. Erichs größte Sorge am Weihnachtsabend war nun, dass jedes Geschenk die gleiche Aufmerksamkeit von ihm erhielt, damit kein Elternteil gekränkt war. </p>
<p>Kästner erinnert uns daran, dass Liebe, Fürsorge und Zeit ein Kind glücklich machen und nicht Musikschulen, Kletterkurse und Markenklamotten.</p>
<p>http://www.amazon.de/Als-ich-ein-kleiner-Junge/dp/3791530100#</p>
<p>Carmen Treulieb</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erich Kästner - 35. Todestag]]></title>
<link>http://karthause.wordpress.com/2009/07/29/erich-kastner-110-geburtstad/</link>
<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 16:22:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Karthause</dc:creator>
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<description><![CDATA[Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Emil Erich Kästner (* 23. Februar 1899 in Dresden; † 29. Juli 1974 in München) war ein deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Kabarettist, der breiten Kreisen der deutschen Bevölkerung vor allem wegen seiner humorvollen, scharfsinnigen Kinderbücher und seiner humoristischen bis zeitkritischen Gedichte bekannt ist. (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Eines meiner Lieblingszitate von ihm ist folgendes:</p>
<blockquote><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<blockquote><p><span style="color:#800000;"><span style="font-size:small;">Was auch immer geschieht:</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="color:#800000;"><span style="font-size:small;">Nie dürft ihr so tief sinken,</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="color:#800000;"><span style="font-size:small;">von dem Kakao, durch den man euch zieht,</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="color:#800000;"><span style="font-size:small;">auch noch zu trinken!</span></span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="color:#800000;"><span style="font-size:small;"><br />
</span></span></p></blockquote>
</blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin-Zitat: Erich Kästner]]></title>
<link>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/07/24/berlin-zitat-erich-kastner-2/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 07:30:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>B-like-Berlin</dc:creator>
<guid>http://blikeberlin.wordpress.com/2009/07/24/berlin-zitat-erich-kastner-2/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; Berlin hat 20 100 Schank- und Gaststätten, 6 300 Ärzte und 8 400 Damenschneider und 117 000 ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[&#8230; Berlin hat 20 100 Schank- und Gaststätten, 6 300 Ärzte und 8 400 Damenschneider und 117 000 ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["den ganzen Dreck, der mich anwiderte"]]></title>
<link>http://ohowhisper.wordpress.com/2009/07/23/den-ganzen-dreck/</link>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 17:14:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robert Alos</dc:creator>
<guid>http://ohowhisper.wordpress.com/2009/07/23/den-ganzen-dreck/</guid>
<description><![CDATA[Lieber Robert, die schönsten Beispiele für Heuchelei liefert natürlich das Mutterland härtester Prüd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Lieber Robert,</p>
<p>die schönsten Beispiele für Heuchelei liefert natürlich das Mutterland härtester Prüderie und härtester Pornografie. Den Fall des New Yorker Gouverneurs Eliot Spitzers aber hätte treffender nicht einmal ich mir ausdenken können. Der Mann, der zwei Prostituierenringe hat auffliegen lassen („den ganzen Dreck, der mich anwiderte“), lässt selber ein Callgirl von einem Bundesstaat in den anderen transpotieren (was in den USA als Menschenhandel gilt!). Dass der kleine Eliot „ohne fließendes warmes Wasser aufwuchs“, lässt natürlich Mitgefühl aufkommen und seine Versicherung &#8220;Ich gehe mit dem Glauben daran, dass die größte Leistung des Menschen nicht daran besteht, niemals zu fallen, sondern darin, wieder aufzustehen, wenn wir gestürzt sind.&#8221; geradezu Respekt. Oder wird er, wenn er denn wieder aufgestanden ist, noch gnadenloser weitermachen als bisher? Werden ertappte Sünder, Konvertiten gleich, noch ärgere Fundis oder entwickeln sie Verständnis für andere arme Sünder?</p>
<p>Vielleicht interessiert Sie, ausgezeichneter Robert, an dem Fall aber gar nich so sehr der hässliche Guvernör wie die „zierliche, sehr hübsche Brünette, 1,67 Meter groß, 52 Kilo“ (so der Prospekt), Frau Ashley Alexandra Dupré, die der New York Times entüllt, „kein Monster“ sein zu wollen. Habe ich „Hübschheit“ vielleicht doch unterschätzt, wo sie doch 1000 $ pro Stunde einbringen kann? Haben Sie die Fotostrecke mit ihr gesehen? Ja, hübsch, aber aufmerken lässt einen erst der Satz: &#8220;Can you handle me?&#8221; Guter Satz!</p>
<p>Was mich aber an mir selber irritiert: Der moralische Furor Spitzers dem Finanzgewerbe gegenüber nötigt mir geradezu frenetischen Beifall ab: &#8220;Hätte ich noch die alte Macht, falls ich also noch Vorladungen aussprechen könnte, würde ich vier Männer in vier Räume bitten und getrennt voneinander vernehmen: Ben Bernanke, den Chef der Zentralbank &#8216;Fed&#8217;, Timothy Geithner, den einstigen Chef der New Yorker Zentralbank und heutigen Finanzminister, Hank Paulson, den früheren Chef von Goldman Sachs und ehemaligen Finanzminister, und Lloyd Blankfein, den aktuellen Chef von Goldman Sachs“ Gut gebrüllt, Löwe, zahnloser! Nun ist ja aber meine moralische Reaktion wohl Zeichen meiner Hilflosigkeit. Und befinde ich mich – was mich aber durchaus nicht beruhigt – mit meiner Ratlosigkeit in guter (?) Gesellschaft. SPIEGELONLINE überschreibt seinen Bericht über den „verzweifelten Kampf gegen die Kreditkrise“ mit „Potpourri der Vorschläge“. Vielleicht sollte ich doch damit anfangen, mich an Sarah Wagenknecht zu halten.<br />
Im Übrigen sind ja nun Sie, trefflicher Robert, für das Ökonomische zuständig! Und so kann ich mich entspannt (oder gegebenenfalls empört) den schönen (gegebenenfalls schecklichen) Seiten der menschlichen Komödie zuwenden, der Liebe. Herr Domas, wo bleibt das Positive? Diesmal antworte ich nicht wie Erich Kästner (schon wieder der!) „Ja, wo bleibt es?“, sondern verweise auf die Titelgeschichte des letzten ZEIT-MAGAZINS über „Die erste Liebe“. Mehr darüber beim nächsten Mal. Nur soviel sei verraten: Jugendforscher Klaus Hurrelmann himself meint: „Die Generation Porno ist ein Schreckgespenst“!</p>
<p>Ja sowas!</p>
<p>Ihr<br />
Michael Domas</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Vorleser - ab Freitag ]]></title>
<link>http://emilywalton.wordpress.com/2009/07/07/die-vorleser-ab-freitag/</link>
<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 20:54:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>emilywalton</dc:creator>
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<description><![CDATA[Amelie Fried und Ijoma Mangold sind die Präsentatoren der neuen Büchersendung &#8220;Die Vorleser]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Amelie Fried und Ijoma Mangold sind die Präsentatoren der neuen Büchersendung &#8220;Die Vorleser]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[* Erich Kästner als Frauenversteher: "Die Loreley, bekannt als Fee und Felsen"! - Ein Mythos wird entzaubert.]]></title>
<link>http://johannesklinkmueller.wordpress.com/2009/06/26/erich-kastner-als-frauenversteher-die-loreley-bekannt-als-fee-und-felsen-ein-mythos-wird-entzaubert/</link>
<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:53:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Johannes Klinkmüller</dc:creator>
<guid>http://johannesklinkmueller.wordpress.com/2009/06/26/erich-kastner-als-frauenversteher-die-loreley-bekannt-als-fee-und-felsen-ein-mythos-wird-entzaubert/</guid>
<description><![CDATA[Erich Kästner ist es in seinen Gedichten immer wieder gelungen, menschliches Verhalten und menschlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Erich Kästner ist es in seinen Gedichten immer wieder gelungen, menschliches Verhalten und menschlic]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Seltsame Sicht der Dinge im Deutsch-LK]]></title>
<link>http://maxmachtabi.wordpress.com/2009/05/12/seltsame-sicht-der-dinge-im-deutsch-lk/</link>
<pubDate>Tue, 12 May 2009 20:15:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Max</dc:creator>
<guid>http://maxmachtabi.wordpress.com/2009/05/12/seltsame-sicht-der-dinge-im-deutsch-lk/</guid>
<description><![CDATA[Das bayerische Deutsch-LK-Abitur hab ich heute nachmittag schon einmal andiskutiert und mittlerweile]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Das bayerische Deutsch-LK-Abitur hab ich heute nachmittag schon einmal andiskutiert und <a href="http://maxmachtabi.wordpress.com/2009/05/12/schriftliches-abi-done/">mittlerweile ist dort in den Kommentaren eine interessante Diskussion entstanden</a> &#8211; aber einmal will ich noch nachlegen. Nicht zum Abi selbst, sondern zu den Standpunkten mancher Abiturienten.</p>
<p>Auf Twitter verfolge ich die Beiträge zum Thema Abitur und teilweise haben da einige Kandidaten eine etwas seltsame Ansicht.<br />
So <a href="http://twitter.com/voerdus/status/1774551583">meint &#8220;voerdus&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>Das Deutsch LK Abitur in Bayern war irgendiwe verdammt mieß! #deutschLK #bayern #abi</p></blockquote>
<p>Nun ja, ich persönlich seh das anders, aber das kommt natürlich immer auf den Betrachter an. Wobei ich beim Rechtschreibfehler-&#8221;mieß&#8221; schon etwas schief grinsen musste, das gebe ich ehrlich zu. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für mich vollkommen unverständlich ist aber die <a href="http://twitter.com/redsheep89/statuses/1775956047">Antwort von &#8220;redsheep89&#8243; alias Andrea</a>:</p>
<blockquote><p>@voerdus ohhhh ja wie recht du hast&#8230;hab die autoren zum ersten mal im abi gehört..aber jetzt ist es VORBEI <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Ist es ein Zeichen für die Qualität des Abiturs, dass man die Autoren kennt? Es gibt zu viele deutschsprachige Autoren, um sie in zwei Jahren LK zu behandeln! (Zwischenbemerkung: <a href="http://www.herr-rau.de/wordpress/2009/05/abituraufgaben-lk-deutsch-2009.htm">Die Abi-Aufgaben gibt&#8217;s bei Herrn Rau in der Kurzübersicht.</a>) Außerdem war eine Aufgabe zu einem Goethe-Zitat aus dem Osterspaziergang des Faust (der Pflichtlektüre ist) &#8211; und auch wenn das Thema eine Erörterung und die Überleitung bemüht war, gehört hat man von Goethe auf jeden Fall. Dann die literarische Erörterung zu dem Kästner-Zitat; Erich Kästner haben wir im Rahmen der Epoche &#8220;Vom Expressionismus bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs&#8221; behandelt und wer als Deutsch-LKler behauptet, von Kästner noch nie was gehört zu haben, der ist im falschen Kurs.<br />
Bodo Kirchhoff kann man mal gehört haben, von ihm ist vor kurzem ein neues Buch erschienen (&#8220;Erinnerungen an meinen Porsche&#8221;). Durs Grünbein hatte ich sehr vage im Hinterkopf, aber nur als Name und ohne weitere Anknüpfungspunkte. Ich habe vorhin in den drei verschiedenen Literaturgeschichten geblättert, in allen wird er kurz erwähnt, in zweien davon allerdings nur unter &#8220;Ja, den Typ gibt&#8217;s und er hat ein paar Gedichtbände veröffentlicht&#8221;, in der dritten wird kurz auf seine lyrische Wirkung eingegangen, die allerdings bei der Interpretation der beiden Gedichte, die im Abitur gegeben waren, nicht weiterhalf.</p>
<p>Bleiben noch zwei Aufgaben, der epische und der dramatische Text. Karl Philipp Moritz, den Autor des Romans &#8220;Anton Reiser&#8221; kannte ich tatsächlich nicht (allerdings war die Aufgabe so umfangreich, dass ich die auch bei einem bekannten Autoren nicht genommen hätte) und auch den Autor des Dramas (bin mir nicht mehr sicher: Georg Kaiser, &#8220;Von morgens bis mitternachts&#8221;?) kannte ich nicht. Also 2 von 6 komplett unbekannt. Könnte schlimmer sein.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[BIS: From Morgan and Hitler to Geithner and Bernanke]]></title>
<link>http://brianakira.wordpress.com/2009/04/24/bis-rockefeller-and-hitler-to-geithner-and-bernanke/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 06:50:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Akira</dc:creator>
<guid>http://brianakira.wordpress.com/2009/04/24/bis-rockefeller-and-hitler-to-geithner-and-bernanke/</guid>
<description><![CDATA[Andrew Jackson (to a group of bankers, 1828): &#8220;You are a den of vipers. I intend to rout you o]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><span style="color:#800000;">Andrew Jackson </span></strong><span style="color:#800000;">(to a group of bankers, 1828):</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">&#8220;You are a den of vipers. I intend to rout you out and by the Eternal God I will rout you out. If the people only understood the rank injustice of our money and banking system, there would be a revolution before morning.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#800000;">Thomas Jefferson<span style="font-weight:normal;"> (to the Sec. of the Treasury, 1802):</span></span></strong></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">“I believe that banking institutions are more dangerous to our liberties than standing armies. If the American people ever allow private banks to control the issue of their currency, first by inflation, then by deflation, the banks and corporations that will grow up around [the banks] will deprive the people of all property until their children wake-up homeless on the continent their fathers conquered. The issuing power should be taken from the banks and restored to the people, to whom it properly belongs.”</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#000080;"><strong><span style="color:#800000;">Erich Kästner, </span></strong></span><em><span style="color:#000080;"><strong><span style="color:#800000;">Hymn to the Bankers</span></strong></span></em></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">They gorge on God and the world. They do not sow. They just reap. </span></p>
<p><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003366;">Hymnus auf die Bankiers</span></strong></span></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Der kann sich freuen, der die nicht kennt!<br />
Ihr fragt noch immer: Wen?<br />
Sie borgen sich Geld für fünf Prozent<br />
und leihen es weiter zu zehn.</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;"> </span><span style="color:#003366;">Sie haben noch nie mit der Wimper gezuckt,<br />
Ihr Herz stand noch niemals still.<br />
Die Differenzen sind ihr Produkt.<br />
(Das kann man verstehn, wie man will.)</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Ihr Appetit ist bodenlos.<br />
Sie fressen Gott und die Welt.<br />
Sie säen nicht. Sie ernten bloß.<br />
Und schwängern ihr eignes Geld.</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Sie sind die Hexer in Person<br />
und zaubern aus hohler Hand.<br />
Sie machen Gold am Telefon<br />
und Petroleum aus Sand.</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Das Geld wird flüssig. Das Geld wird knapp.<br />
Sie machen das ganz nach Bedarf.<br />
Und schneiden den andern die Hälse ab.<br />
Papier ist manchmal scharf.</span></em></p>
<p><em><span style="color:#003366;">Sie glauben den Regeln der Regeldetrie<br />
und glauben nicht recht an Gott.<br />
Sie haben nur eine Sympathie.<br />
Sie lieben das Geld. Und das Geld liebt sie.<br />
(Doch einmal macht jeder Bankrott!)</span></p>
<p></em><em><span style="color:#003366;">Anmerkung: Die Konsumenten sind die linke Hand <br />
des gesellschaftlichen Organismus, die Produzenten <br />
sind die rechte Hand. Die Bankiers sind die Heimlichkeiten<br />
zwischen den beiden.</span><br />
</em></p></blockquote>
<p><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#800000;">Louis-Ferdinand Céline:</span></strong></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">“Almost every desire a poor man has is a punishable offence.”</span></p>
<p><span style="color:#003366;"><span class="sqq">“If you aren&#8217;t rich you should always look useful.”</span></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><span class="sqq">“The poetry of heroism appeals irresitably to those who don&#8217;t go to a war, and even more so to those whom the war is making enormously wealthy”<br />
</span></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><span class="sqq">&#8220;<em>Entre le penis et les mathematiques . . . il n&#8217;existe rien. Rien! C&#8217;est le vide.</em>&#8220;<br />
</span></span></p></blockquote>
<p><span style="color:#800000;"><span style="font-weight:bold;">Carroll Quigley</span></span><span style="color:#800000;">, </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#800000;">T</span></span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#800000;">ragedy and Hope: A History of the World in Our Time (1966):</span></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">The powers of financial capitalism had another far-reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole. This system was to be controlled in a feudalist fashion by the central banks of the world acting in concert, by secret agreements arrived at in frequent private meetings and conferences. The apex of the system was to be the Bank for International Settlements in Basle, Switzerland, a private bank owned and controlled by the world&#8217;s central banks which were themselves private corporations.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#800000;"><strong>James Madison:</strong></span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">If tyranny and oppression come to this land, it will be in the guise of fighting a foreign enemy.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">I believe there are more instances of the abridgement of the freedom of the people by gradual and silent encroachments of those in power than by violent and sudden usurpations.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">The accumulation of all powers, legislative, executive, and judiciary, in the same hands, whether of one, a few, or many, and whether hereditary, self-appointed, or elective, may justly be pronounced the very definition of tyranny.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">The Bank for International Settlements (BIS)</span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">The BIS is an international organization of central banks which </span><span style="color:#003300;">&#8220;fosters international monetary and financial cooperation and serves as a bank for central banks.&#8221;</span><span style="color:#003300;"> It is not accountable to any national government. Based in the Tower of Basel, in Basel, Switzerland, the BIS was established by the Hague agreements of 1930. The name of the BIS in German: </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Bank für Internationalen Zahlungsausgleich</span></span><span style="color:#003300;"> (BIZ), in French: </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Banque des Reglements Internationaux</span></span><span style="color:#003300;"> (BRI), in Italian: </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Banca dei Regolamenti Internazionali</span></span><span style="color:#003300;"> (BRI). It has representative offices in Hong Kong and Mexico City.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Despite its recent history of taking a narrow central bank mediation role, the BIS was originally formed to facilitate money transfers arising from settling an obligation arising from a peace treaty. After World War I, the need for the bank was suggested in 1929 by the </span><a title="Young Plan" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Young_Plan"><span style="color:#0000ff;">Young Committee</span></a><span style="color:#003300;">, as a means of transfer for German reparations payments [</span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">see </span><a title="Treaty of Versailles" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Treaty_of_Versailles"><span style="color:#0000ff;">Treaty of Versailles</span></a></span><span style="color:#003300;">.] The charter was adopted at a second Hague Conference on </span><span class="mw-formatted-date" title="1930-01-20"><span class="mw-formatted-date" title="01-20"><span style="color:#003300;">January 20</span></span><span style="color:#003300;">, 1930</span></span><span style="color:#003300;">.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">As a result of allegations that the BIS had helped the Germans loot assets from occupied countries during World War II, the </span><a title="United Nations Monetary and Financial Conference" href="http://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Monetary_and_Financial_Conference"><span style="color:#0000ff;">United Nations Monetary and Financial Conference</span></a><span style="color:#003300;"> recommended the &#8220;liquidation of the Bank for International Settlements at the earliest possible moment.&#8221; This task, which was originally proposed by Norway and supported by other European delegates, as well as </span><a title="Henry Morgenthau, Jr." href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Morgenthau,_Jr."><span style="color:#0000ff;">Mortenthau</span></a><span style="color:#003300;"> and </span><a title="Harry Dexter White" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Harry_Dexter_White"><span style="color:#0000ff;">White</span></a><span style="color:#003300;">, was never undertaken.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The BIS was originally owned by both the governments and private individuals, since the United States and France had decided to sell some of their shares to private investors. BIS shares traded on stock markets, which made the bank a unique organisation: an international organisation (in the technical sense of public international law), yet with private shareholders. Many central banks had similarly started as such private institutions, for example the </span><span style="color:#003300;">Bank of England</span><span style="color:#003300;"> was privately owned until 1946. In more recent years the BIS has forcibly bought back all shares held by private investors, and is now wholly owned by its member central banks.</span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#800000;"><strong>Gates W. McGarrah</strong></span><br />
</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The first President appointed to the BIS was Gates W. McGarrah (ex-Chase National Bank &#38; Federal Reserve Bank). </span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;"><span style="font-style:italic;">Magnificent McGarrah</span></span></p>
<p><span style="color:#003366;">TIME, Feb. 03, 1930</span></p>
<p><span style="color:#003366;">Announcements of the most authoritative character made it seem certain, last week, that the governors of Europe&#8217;s great central banks of issue have told Gates W. McGarrah, now board chairman ol the New York Federal Reserve Bank, that they wish to elect him board chairman of the new Bank for International Settlements soon to be set up in Basle, Switzerland, as &#8220;the cash register of German reparations&#8221; (TIME, March 25 et seq.).</span></p>
<p><span style="color:#003366;">Massive and magnificent of mien is Gates McGarrah, 67, of striking resemblance to the late J. P. Morgan Sr. He is a director of such large corporations as American Brake Shoe &#38; Foundry Co., a member of practically every tycoon&#8217;s club in Manhattan.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">Banker McGarrah would not comment. Friends spoke of the &#8220;great sacrifice&#8221; it would be for him to quit his august Federal Reserve post; but few thought that he would not choose to go to Switzerland and shoulder Europe&#8217;s great task.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Carl Malchior</strong></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">One of McGarrah&#8217;s Vice-Charmen, was Carl Melchior (1871-1933), a creature of </span><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Warburg_Family"><span style="color:#0000ff;">the Warburgs</span></a><span style="color:#003300;">. Melchior was </span><span style="color:#003300;">from 1900 legal counsel to Hamburg banking concern, </span></span><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">M.M.Warburg &#38; Co</span><span style="color:#003300;">.</span></span><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;"> In 1921, Melchior advised the German government to accept the war reparations burden that he felt would be impossible to pay, arguing, &#8220;We can get through the fi</span><span style="color:#003300;">rst two or three years with the aid of foreign loans. By the end of that time foreign nations will have realised that these large payments can only be made by huge German exports and these exports will ruin the trade in England and America so that creditors themselves will come to us to request modification.&#8221;</span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Melchior played an increasingly prominent role in the lengthy negotiations, earning international recognition for his command of both the financial and legal issues involved. Thanks to his financial expertise, in 1930 he served as a member of the board of the Bank for International Settlements in Basle, Switzerland. His work resulted in him becoming friends with Fabian Socialist John Maynard Keynes. The Carl Melchior Chair for International Policy was established at the Hebrew University of Jerusalem.</span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Warburgs, The Fed, BIS, Auschwitz</strong></span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#cc0066;"><span style="color:#003300;">Max Warburg and his brother Paul Warburg (instrumental in the surreptitious establishment of the U.S. Federal Reserve System) were directors of </span><em><span style="color:#003300;">Interssen Gemeinschaft Farben </span></em><span style="color:#003300;">or I.G. Farben, the giant chemical firm that produced Zyklon B gas used in Nazi extermination camps. H.A. Metz of I.G. Farben was a director of the Warburg Bank of Manhattan, which later became part of the Rockefeller Chase Manhatten Bank. Standard Oil of New Jersey had been a cartel partner with I.G. Farben prior to the war. One American I.G. Farben director was C.E. Mitchell, who was also director of the Federal Reserve Bank of New York and of Warburg&#8217;s National City Bank.</span></span><span style="color:#ff0000;"><span style="color:#003300;"> </span></span><span style="color:#003300;">The president of I.G. Farben in Germany, Hermann Schmitz, served on the boards of the Deutsche Bank and the Bank for International Settlements. In 1928 Schmitz was voted president of the board of National City Bank (another coven of One-Worlder intrigue in itself), now Citibank.</span><br />
</span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>BIS &#38; German National Socialism</strong></span></p>
<p><span style="color:#003300;">The BIS had an openly pro-Nazi bias [Charles Higham, <span style="font-style:italic;">Trading With the Enemy</span>, BBC Timewatch, <span style="font-style:italic;">Banking With Hitler</span>, 1998]. The BIS arranged transfers into the account of the German&#8217;s Reichbank of $378 million of what was, in effect, gold looted from the coffers of the invaded countries of Austria, Czechoslovakia, Holland and Belgium. </span></p>
<p><span style="color:#003300;">In the summer of 1942, plans for the projected American invasion of Algeria were leaked to the governor of the French National Bank, who immediately contacted his German colleague in the BIS, SS Gruppenfuehrer Baron Kurt von Schroder (of the Stein Bank of Cologne), and by transferring 9 billion gold francs to Algiers &#8212; via the BIS &#8212; the Germans and their French subsidiaries made a killing of some $175 million in this dollar-exchange scam. </span></p>
<p><span style="color:#003300;">On the board at that time were: Walther Funk (Pres. Reichbank); Kurt von Schroder; Dr. Hermann Schmitz (Jt.Chm. of I.G.Farben); Emil Puhl (V.Pres. Reichbank); Yoneji Yamamoto; and Dr. V. Azzolini (Gov. Bank of Italy). Of the non-Axis members on the board, many &#8212; such as Montagu Norman (Gov. of the Bank of England 1920-44; Theosophist Satanist; director of the BIS when ₤6,000,000 of Czechoslovak gold held in the Bank of England was transferred to the German Reichsbank) were Nazi sympathisers, and that the President of the BIS from 1939 to 1946 was Thomas McKittrick, an American corporate lawyer who had been both Director of Lee, Higginson &#38; Co. (a company which had made substantial loans to the Third Reich) and Chairman of the British-American Chamber of Commerce in London. His continued presidency of the BIS after America&#8217;s entry into the war in December 1941 was approved by Germany and Italy with this significant addendum to their note of authorisation: &#8220;McKittrick&#8217;s opinions are safely known to us&#8221;.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Montagu Norman, the Satanist Governor of the Bank of England, cultivated a connection to the mandarinate of the American Grid: J. P Morgan &#38; Co. Of that clan, Norman&#8217;s trump card was the Governor of the Federal Reserve Bank of New York (FRBNY), Benjamin Strong, who became Governor in 1914 &#8220;as the joint nominee of J. P. Morgan and Kuhn, Loeb and Company&#8221;. U. S. President Herbert Hoover accused Strong of being a &#8220;mental annex&#8221; of Europe and Norman. Norman&#8217;s motto was &#8220;Never explain, never excuse.&#8221; (He also remarked, &#8220;The unemployed are unemployable.&#8221;) (He may also have hoarded Kolchak&#8217;s gold.)</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#003300;"><a href="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/time-montagu-norman.jpg"><img class="size-full wp-image-9098 aligncenter" title="time-montagu-norman" src="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/time-montagu-norman.jpg" alt="time-montagu-norman" width="400" height="527" /></a></span></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#003300;">Since 2004, the BIS has published its accounts in terms of </span><a title="Special Drawing Rights" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Special_Drawing_Rights"><span style="color:#0000ff;">Special Drawing Rights</span></a><span style="color:#003300;">, or SDRs, replacing the </span><a class="mw-redirect" title="Gold Franc" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gold_Franc"><span style="color:#0000ff;">Gold Franc</span></a><span style="color:#003300;"> as the bank&#8217;s unit of account. As of </span><span class="mw-formatted-date" title="2007-03-31"><span class="mw-formatted-date" title="03-31"><span style="color:#003300;">March 31</span></span><span style="color:#003300;">, 2007</span></span><span style="color:#003300;">, the bank had total assets of U.S. $409.15 billion, given a dollar/SDR exchange rate of 1.51 for </span><span class="mw-formatted-date" title="2007-03-30"><span class="mw-formatted-date" title="03-30"><span style="color:#003300;">March 30</span></span><span style="color:#003300;">, 2007</span></span><span style="color:#003300;">. Included in that total were 150 tonnes of fine gold.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The BIS is a front organization through which a wealthy elite controls the world&#8217;s finances, and plays a role in the establishment of World Government.</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">2008 Board of </span></span><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">Directors</span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#000000;font-weight:normal;"><a title="Timothy Geithner" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Timothy_Geithner"><span style="color:#003366;">Timothy Geithner</span></a><span style="color:#003366;">, </span><a title="Federal Reserve Bank of New York" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_Bank_of_New_York"><span style="color:#003366;">Federal Reserve Bank of New York</span></a></span></span></li>
<li><a title="Ben Bernanke" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ben_Bernanke"><span style="color:#003366;">Ben Bernanke</span></a><span style="color:#003366;">, </span><a class="mw-redirect" title="Federal Reserve" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve"><span style="color:#003366;">Federal Reserve</span></a><span style="color:#003366;"> Chairman, Washington DC</span></li>
<li><a title="Guillermo Ortiz Martínez" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guillermo_Ortiz_Mart%C3%ADnez"><span style="color:#003366;">Guillermo Ortiz Martínez</span></a><span style="color:#003366;">, México (Chairman of the Board of Directors)</span></li>
<li><a title="Hans Tietmeyer" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hans_Tietmeyer"><span style="color:#003366;">Hans Tietmeyer</span></a><span style="color:#003366;">, Frankfurt am Main (Vice-Chairman)</span></li>
<li><a class="new" title="Nout H. E. M. Wellink (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Nout_H._E._M._Wellink&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Nout H. E. M. Wellink</span></a><span style="color:#003366;">, Amsterdam</span></li>
<li><a title="Axel A. Weber" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Axel_A._Weber"><span style="color:#003366;">Axel A. Weber</span></a><span style="color:#003366;">, Frankfurt am Main</span></li>
<li><a title="Mario Draghi" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mario_Draghi"><span style="color:#003366;">Mario Draghi</span></a><span style="color:#003366;">, Rome</span></li>
<li><a class="new" title="Fabrizio Saccomanni (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Fabrizio_Saccomanni&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Fabrizio Saccomanni</span></a><span style="color:#003366;">, Rome</span></li>
<li><a title="Mark Carney" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Carney"><span style="color:#003366;">Mark Carney</span></a><span style="color:#003366;">, Ottawa</span></li>
<li><a class="new" title="Toshihiko Fukui (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Toshihiko_Fukui&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Toshihiko Fukui</span></a><span style="color:#003366;">, Tokyo</span></li>
<li><a class="new" title="Jean-Pierre Landau (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Jean-Pierre_Landau&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Jean-Pierre Landau</span></a><span style="color:#003366;">, Paris</span></li>
<li><a title="Christian Noyer" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Noyer"><span style="color:#003366;">Christian Noyer</span></a><span style="color:#003366;">, Paris</span></li>
<li><a class="new" title="Stefan Ingves (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Stefan_Ingves&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Stefan Ingves</span></a><span style="color:#003366;">, Stockholm</span></li>
<li><a title="Mervyn King (economist)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mervyn_King_(economist)"><span style="color:#003366;">Mervyn King</span></a><span style="color:#003366;">, London</span></li>
<li><a title="Guy Quaden" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Guy_Quaden"><span style="color:#003366;">Guy Quaden</span></a><span style="color:#003366;">, Brussels</span></li>
<li><a class="new" title="Alfons Vicomte Verplaetse (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Alfons_Vicomte_Verplaetse&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#003366;">Alfons Vicomte Verplaetse</span></a><span style="color:#003366;">, Brussels</span></li>
<li><a title="Zhou Xiaochuan" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zhou_Xiaochuan"><span style="color:#003366;">Zhou Xiaochuan</span></a><span style="color:#003366;">, Beijing</span></li>
<li><a title="Jean-Claude Trichet" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Trichet"><span style="color:#003366;">Jean-Claude Trichet</span></a><span style="color:#003366;">, Frankfurt am Main</span></li>
</ul>
<p><span class="mw-headline"><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">2009 Management</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#000000;font-weight:normal;"><a title="Malcolm Knight" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Malcolm_Knight"><span style="color:#003366;">Malcolm D. Knight</span></a><span style="color:#003366;"> (1 April 2003 -)</span></span></span></li>
<li><a title="Andrew Crockett (British banker)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Crockett_(British_banker)"><span style="color:#003366;">Andrew Crockett</span></a><span style="color:#003366;"> (- 1 April 2003).</span></li>
</ul>
<p><span style="color:#800000;"><span style="font-weight:bold;">President Franklin Roosevelt to Edward M. House</span></span><span style="color:#800000;"> (key American agent of World Government movement), November 21, 1933:</span></p>
<blockquote><p><span style="color:#003366;">&#8220;The real truth .. is, as you and I know, that a financial element in the larger centers has owned the Government ever since the days of Andrew Jackson &#8211; and I am not wholly excepting the administration of W[oodrow]. W[ilson]. The country is going through a repetition of Jackson&#8217;s fight with the Bank of the United States &#8211; only on a far bigger and broader basis.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">UK TV: The BIS &#38; Hitler</span></span></p>
<p style="text-align:center;"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/YauM5dHLn1s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/YauM5dHLn1s&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><span style="color:#800000;"><span style="font-weight:bold;">The </span></span><span style="color:#800000;"><span style="font-weight:bold;">Young Plan</span></span><span style="color:#003300;"> was a program for settlement of </span><span style="color:#003300;">German</span><span style="color:#003300;"> </span><span style="color:#003300;">reparations</span><span style="color:#003300;"> debts after World War I written in 1929 and formally adopted in 1930. It was presented by the committee headed (1929-30) by American </span><span style="color:#003300;">Owen D. Young</span><span style="color:#003300;">. After the </span><span style="color:#003300;">Dawes Plan</span><span style="color:#003300;"> was put into operation (1924), it became apparent that Germany could not meet the huge annual payments, especially over an indefinite period of time.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The Committee, itself appointed by the Allied Reparation Committee, met in the first half of 1929, and submitted its first report on </span><span class="mw-formatted-date" title="06-07"><span style="color:#003300;">June 7</span></span><span style="color:#003300;"> of that year. In addition to Young, the United States was represented by </span><a title="J. P. Morgan, Jr." href="http://en.wikipedia.org/wiki/J._P._Morgan,_Jr."><span style="color:#0000ff;">J. P. Morgan</span></a><span style="color:#003300;">, the prominent banker, and his partner, </span><a title="Thomas W. Lamont" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_W._Lamont"><span style="color:#0000ff;">Thomas W. Lamont</span></a><span style="color:#003300;">. </span><span style="color:#003300;">The plan was formally adopted at the second Hague Conference, in January 1930.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The Young Plan—which set the total reparations at $26,350,000,000 to be paid over a period of 58½ years—was thus adopted by the Allied Powers in 1930 to supersede the Dawes Plan. The Young Plan divided the annual payment, set at about $473 million, into two elements—an unconditional part (one third of the sum) and a postponable part (the remainder). </span></p>
<p><span style="color:#003300;">Amongst other provisions, the plan called for an international bank of settlements to handle the reparations transfers. The resulting Bank for International Settlements was duly established at the Hague Conference in January.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Between agreement and adoption of the plan came the </span><span style="color:#003300;">Wall Street Crash of 1929</span><span style="color:#003300;">. The American Banking system had to recall money from Europe and cancel the credits that made possible the Young Plan. Moreover, the downfall of imports and exports affected the rest of the world. By 1933, almost two-thirds of world trade had vanished. A new trade policy was set with the </span><span style="color:#003300;">Smoot-Hawley Tariff Act</span><span style="color:#003300;">. The latter was influenced by nationalism and the adopted economic policy. Unemployment soared to 33.7% in 1931 in Germany, and 40% in 1932.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Under such circumstances, U.S. President </span><span style="color:#003300;">Herbert Hoover</span><span style="color:#003300;"> issued a public statement that proposed a </span><span style="color:#003300;">one-year moratorium</span><span style="color:#003300;"> of the payments. He managed to assemble support for the moratorium from 15 nations by July 1931. But the adoption of the moratorium did little to slow economic decline in Europe. Germany was gripped by a major banking crisis. A final effort was made at the </span><a title="Lausanne Conference of 1932" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lausanne_Conference_of_1932"><span style="color:#0000ff;">Lausanne Conference</span></a><span style="color:#003300;"> in 1932. Here, representatives from Great Britain, France, Italy, Belgium, Germany and Japan gathered to come to an agreement. By that time it was clear that the deepening depression had made it impossible for Germany to resume its reparations payments.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">They agreed not to press Germany for immediate payments. To reduce indebtedness by nearly 90% and require Germany to prepare for the issuance of bonds. This provision was close to cancellation, reducing the German obligation from the original $32.3 billion to $713 million. It was also informally agreed among the delegates that these provisions would be ineffective unless the US government agreed to cancellation of war debts owed by the Allied governments. Hoover made the obligatory public statement about the lack of any connection between reparations and war debts.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">When the moratorium expired, the situation returned to the terms of the Young Plan, but the system had collapsed. Germany did not resume payments and once the </span><a title="Nazi Party" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nazi_Party"><span style="color:#0000ff;">National Socialist</span></a><span style="color:#003300;"> government consolidated power, the debt was repudiated.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">After Germany’s defeat in World War II, an international conference decided (1953) that Germany would pay the remaining debt only after the country was reunified. Nonetheless, West Germany paid off the principal by 1980; then in 1995, after reunification, the new German government announced it would resume payments of the interest.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">[<a href="http://reformed-theology.org/html/books/wall_street/chapter_03.htm"><span style="color:#0000ff;">Young &#38; GE's role in the USSR, Hitler's Socialist Germany, Roosevelt's New Deal</span></a>]</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#003300;"><a href="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/owen_d_young_time_magazine_january_6_1930.jpg"><img class="size-full wp-image-9089 aligncenter" title="owen_d_young_time_magazine_january_6_1930" src="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/owen_d_young_time_magazine_january_6_1930.jpg" alt="owen_d_young_time_magazine_january_6_1930" width="400" height="527" /></a></span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"><span class="mw-headline"><span style="color:#800000;">Germany&#8217;s &#8220;Liberty Law&#8221; and the Rise of Hitler</span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Although the Young plan had effectively reduced Germany&#8217;s obligations, it was opposed by parts of the political spectrum in Germany. Conservative groups had been most outspoken in opposition to reparations and seized on opposition to the Young Plan as an issue. A coalition was formed of various conservative groups under the leadership of </span><span style="color:#003300;">Alfred Hugenberg</span><span style="color:#003300;">, the head of the </span><span style="color:#003300;">German National People&#8217;s Party</span><span style="color:#003300;">. One of the groups that joined this coalition was </span><span style="color:#003300;">Adolf Hitler</span><span style="color:#003300;"> and the </span><a title="Nazi Party" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Nazi_Party"><span style="color:#0000ff;">National Socialist German Workers Party</span></a><span style="color:#003300;">, a group which had previously been dismissed as an extremist fringe by the more mainstream conservative parties.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The coalition&#8217;s goal was the enactment of the </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Freiheitsgesetz</span></span><span style="color:#003300;"> (&#8220;Liberty Law&#8221;). This law would renounce all reparations and make it a criminal offense for any German official to cooperate in their collection. It would also renounce the German acknowledgement of &#8220;war guilt&#8221; and the occupation of German territory which were also terms of the Versailles treaty.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Under the terms of the German constitution, if ten percent of the eligible voters in the country signed a petition in favor of a proposed law, the </span><a title="Reichstag (institution)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Reichstag_(institution)"><span style="color:#0000ff;">Reichstag</span></a><span style="color:#003300;"> had to put the matter to a vote. If the Reichstag voted against the law, the proposal would automatically be put to a national referendum. If fifty percent of the people voted in favor of it, it would become a law.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">The Liberty Law proposal was officially put forth on </span><span class="mw-formatted-date" title="1928-10-16"><span class="mw-formatted-date" title="10-16"><span style="color:#003300;">October 16</span></span><span style="color:#003300;">, 1928</span></span><span style="color:#003300;">. The Nazis and other groups held large public rallies to collect signatures. The government opposed the Liberty Law and staged demonstrations against it. However, the coalition succeeded in collecting enough names to put the proposal before the Reichstag. The Reichstag voted the bill down by a 318-82 margin. In the subsequent popular vote on </span><span class="mw-formatted-date" title="12-22"><span style="color:#003300;">December 22</span></span><span style="color:#003300;">, the Liberty Law referendum only received 13.8 percent of the votes in its favor.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">While the Liberty Law was not enacted in 1929, the campaign for it was a major factor in bringing Hitler and the Nazis into the political mainstream. Following the defeat, Hitler denounced Hugenberg and said the loss was a result of his poor leadership. Hugenberg and many other conservatives soon found themselves being eclipsed by the Nazis. Hitler would later enact by decree most of the proposals of the Liberty Law after achieving power.</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">Rockefeller&#8217;s Owen D. Young</span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Owen D. Young (1874-1962) was an American industrialist, businessman, lawyer and diplomat at the Second Reparations Conference (SRC) in 1929, as a member of the German Reparations International Commission.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">He is best known for his SRC diplomacy and for founding the </span><span style="color:#003300;">Radio Corporation of America</span><span style="color:#003300;">. Young founded RCA as a subsidiary of </span><span style="color:#003300;">General Electric</span><span style="color:#003300;"> in 1919; he became its first chairman and continued in that position until 1929.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">In the mid-1920s he helped found the National Broadcasting Company (</span><span style="color:#003300;">NBC</span><span style="color:#003300;">). In 1928, he was appointed to the board of trustees of the </span><span style="color:#003300;">Rockefeller Foundation</span><span style="color:#003300;"> under a major reorganization of that institution, serving on that board also up to 1939.</span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;">Young&#8217;s participation in President </span><span style="color:#003300;">Woodrow Wilson</span><span style="color:#003300;">&#8217;s Second Industrial Conference following </span><span style="color:#003300;">World War I </span><span style="color:#003300;">marked the beginning of his counseling of five U.S. presidents. In 1924, he coauthored the </span><span style="color:#003300;">Dawes Plan</span><span style="color:#003300;">. In the late 1920s investments fell, and Germany again defaulted on its payments. In 1929 a new international body met to consider a program for the final release of German obligations; Young acted as chairman. Germany&#8217;s total reparations were reduced and spread over 59 annual payments. After establishing this &#8220;Young Plan&#8221;, Young was named </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Time Magazine&#8217;</span></span><span style="color:#003300;">s Man of the Year in 1929. In 1932, he was a candidate for the Democratic Presidential nomination which went to Franklin Roosevelt instead.</span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#003300;"><span style="font-weight:normal;"><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#800000;">Hjalmar Schacht</span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Dr. </span><span style="font-weight:bold;"><span style="color:#003300;">Horace Greeley Hjalmar Schacht</span></span><span style="color:#003300;"> (1877–1970), Freemason (actually, when discussing these matters, it would be less intrusive to identify those who are <em>not </em><em>known</em> Freemasons&#8230;), was the Currency Commissioner and President of the Reichsbank under the Weimar Republic, and President of the Reichsbank between 1933 and 1939. Schacht </span><span style="color:#003300;">was one of the primary drivers of Germany&#8217;s policy of redevelopment, reindustrialization and rearmament, and was a fierce critic of his country&#8217;s post-World War I reparation obligations. Released from effective service to the Nazi government in 1939, Schacht ended </span><span style="color:#003300;">World War II</span><span style="color:#003300;"> in a </span><span style="color:#003300;">concentration camp</span><span style="color:#003300;">, and was probably the only concentration camp survivor tried at the </span><span style="color:#003300;">Nuremberg</span><span style="color:#003300;"> show trials, where he was eventually acquitted.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Hjalmar Schacht was born in </span><span style="color:#003300;">Tingleff</span><span style="color:#003300;">, </span><span style="color:#003300;">Schleswig-Holstein</span><span style="color:#003300;">, </span><span style="color:#003300;">Prussia </span><span style="color:#003300;">(now </span><span style="color:#003300;">Denmark</span><span style="color:#003300;">) to William Leonhard Ludwig Maximillian Schacht (Freemason) and baroness Constanze Justine Sophie von Eggers. His father, William Schacht, was an American citizen, who in 1916 was the cashier of the Berlin office of Equitable Life. William Schacht worked thirty years for Equitable in Germany, and owned a Berlin house known as &#8220;Equitable Villa.&#8221; The related Equitable Office Building Corporation, organized by General T. Coleman du Pont, president of du Pont de Nemours Powder Company financed the buliding of 120 Broadway, The Equitable Life Building, home of the nascent World Government&#8217;s New York industrial-banking-insurance hive.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">[<span style="font-style:italic;">120 Broadway held the offices of Soviet representatives, the Federal Reserve Bank of New York, the House of Morgan, American International Corporation (AIC &#62; AIG), etc. The building was the location of the office of Ludwig Martens, the first Bolshevik "ambassador" to the U.S.. Martens was a German industrialist (from Kursk, Russia), and in 1917 (when Trotsky was operating in New York) was the vice president of Weinberg &#38; Posner — and also had offices at 120 Broadway. In 1917, after the February Revolution, Martens – together with Leon Trotsky and 278 other Russian Social Democrats – returned from the United States to Russia on a steamship, via Halifax and Finland. Their passage was cleared by British SIS agent William Wiseman (an agent of Jacob Schiff and Otto Kahn). In March 1919 Martens returned to the United States and founded the </span></span><a title="Soviet Bureau" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Soviet_Bureau"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Soviet Bureau</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">, an informal embassy of Soviet Russia. In America, he established illegal (in violation of a U.S. boycott) commercial contacts with more than one thousand American firms including </span></span><a class="mw-redirect" title="Morgan Guaranty Trust Company" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Morgan_Guaranty_Trust_Company"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Morgan Guaranty Trust Company</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">. He negotiated an Irish Republican loan of $25,000 to the Bolsheviks, with the then Irish Emissary to the United States, Teachta Dála Harry Boland, using phony "</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="text-decoration:none;">Russian Crown Jewels"</span></span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> as security, and with the understanding that the Soviets would recognize "Ireland". [Mícheál "Big Fella" Ó Coileáin arranged the pawn. Boland's mother kept the "treasure" hidden in Marino Crescent until 1939, when she gave them to the Cuban-American Taoiseach, Jorge Eduardo De Valera, "the Spanish onion in the Irish stew". They were given to Stalin in 1950 and the loan repaid without interest. On a related note, De Valera and Sinn Fein used </span></span><a href="http://historical-debates.oireachtas.ie/D/DT/D.F.C.192006290062.html"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">$500,000 authorized by the Free State Minister of Defense</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> in order to buy off American politicians in 1920. Another approx. $900,000 went towards weapons, the establishment of an Irish-Soviet "Anti-Imperialist Front", etc. When Harry Boland went to Moscow, he was greeted coldly by his old comrade and New York drinking buddy, </span></span><a href="http://rauli.cbs.dk/index.php/assc/article/viewFile/1205/1204"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Santeri Nuorteva (Alexander Nyberg; Martens' assistant)</span>, </span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">since the Soviets had just reached an accord with the British. Nuorteva was then taken into Cheka custody for 10 months, having been denounced to <a href="http://www.marxists.org/archive/lenin/works/1921/mar/17.htm"><span style="color:#0000ff;">Lenin</span></a> as an anti-Communist by the American </span></span><a href="http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C07E0DA1E3FEE3ABC4952DFB366838A639EDE"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">industrialist and Bolshevik</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> propagandist<span style="color:#0000ff;"> </span></span></span><a href="http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C07E2D7163CE533A25750C1A9649D946195D6CF"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Washington B. Vanderlip</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">.] In June 1919 the Bureau was searched by police, and after hearings in the </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">United States Senate</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> and the </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">United States Department of Labor</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">, Martens was deported to Soviet Russia in January 1921.</span></span><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Martens#cite_note-Martens-1"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> </span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">After returning to Russia, Martens became a member of the </span></span><a title="Supreme Soviet of the National Economy" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Supreme_Soviet_of_the_National_Economy"><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Supreme Soviet of the National Economy</span></span></span></a><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> and the Chairman of </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">Glavmetal</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> (a state organization holding all the </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">metallurgical</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> enterprises of Soviet Russia; offices opposite the Kremlin). On that position Martens started works on developing the </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">Kursk Magnetic Anomaly</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">, the largest </span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;">iron ore</span></span><span style="color:#003300;"><span style="font-style:italic;"> deposits in Russia.</span>]</span></p>
<p><span style="color:#000080;">Firms located at, or near, 120 Broadway:</span></p>
<ul>
<li><span style="color:#000080;">American International Corp 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">National City Bank 55 Wall Street</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Bankers Trust Co Bldg 14 Wall Street</span></li>
<li><span style="color:#000080;">New York Stock Exchange 13 Wall Street/12 Broad</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Morgan Building corner Wall &#38; Broad</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Federal Reserve Bank of NY 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Equitable Building 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Bankers Club 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Simpson, Thather &#38; Bartlett 62 Cedar St</span></li>
<li><span style="color:#000080;">William Boyce Thompson 14 Wall Street</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Hazen, Whipple &#38; Fuller 42nd Street Building</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Chase National Bank 57 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">McCann Co 61 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Stetson, Jennings &#38; Russell 15 Broad Street</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Guggenheim Exploration 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Weinberg &#38; Posner 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Soviet Bureau 110 West 40th Street</span></li>
<li><span style="color:#000080;">John MacGregor Grant Co 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Stone &#38; Webster 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">General Electric Co 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Morris Plan of NY 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Sinclair Gulf Corp 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Guaranty Securities 120 Broadway</span></li>
<li><span style="color:#000080;">Guaranty Trust 140 Broadway</span></li>
</ul>
<p><span style="color:#003300;">Hjalmar Schacht joined the </span><a title="Dresdner Bank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dresdner_Bank"><span style="color:#0000ff;">Dresdner Bank</span></a><span style="color:#003300;"> in 1903, where he became deputy director from 1908 to 1915. In 1905, while on a business trip to the United States with board members of the </span><span style="color:#003300;">Dresdner Bank</span><span style="color:#003300;">, Schacht met </span><span style="color:#003300;">J.P. Morgan</span><span style="color:#003300;"> and President </span><span style="color:#003300;">Theodore Roosevelt</span><span style="color:#003300;">.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Hjalmar Schacht served as a member of the Vollzugsrat des Arbeiter- und Soldatenrats (Workers and Soldiers Council/Soviet) of Zehlendorf [The first – and only – session of the All-German Congress of Workers’ and Soldiers’ Council began in Berlin on 16 December 1918. There were 490 delegates – 406 workers and 84 soldiers. Nearly 300 were members of the SPD, with just over 100 from the USPD. A small minority of these were members of the revolutionary Spartacus League group in the USPD.].</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Schacht was on the board of the </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Nationalbank für Deutschland </span></span><span style="color:#003300;">(</span><a class="new" title="German National Bank (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=German_National_Bank&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="color:#0000ff;">German National Bank</span></a><span style="color:#003300;">) from 1915-1922, and after its merger with the </span><a class="new" title="Darmstädter und Nationalbank (page does not exist)" href="http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Darmst%C3%A4dter_und_Nationalbank&#38;action=edit&#38;redlink=1"><span style="font-style:italic;"><span style="color:#0000ff;">Darmstädter und Nationalbank</span></span><span style="color:#003300;"> </span></a><span style="color:#003300;">(</span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Danatbank</span></span><span style="color:#003300;">), a member of the Danatbank&#8217;s committee of direction. His co-director at Danatbank was Emil Wittenberg, who, with Max May of Guaranty Trust Company of New York, was a director of the first Soviet international bank, Ruskombank.</span></p>
<p><span style="color:#003300;"> [<span style="font-style:italic;"><span style="color:#003366;">May was a German immigrant, from Darmstadt, who had worked in Germany for the Union, Atlas and First National Banks of Chicago. (George F. Baker was a director of the First National Bank of Chicago in 1903; his granddaughter married Jacob Schiff's grandson.) From 1904, when May moved to New York he worked for Guaranty Trust Company, where he became vice president and head of the foreign exchange department. During the World War he was mentioned as becoming the head of a proposed "foreign exchange bank" (along with J.H. Carter of the National City Bank; J.E. Bovensky of the National Bank of Commerce; and George Leblanc of the Equitable Trust Co), to be operated in conjunction with the Federal Reserve Bank. In 1918 he became managing director of the Foreign Trade Banking Corporation, the first discount company of its kind to be established in the U.S.. The institution was dissolved in 1921. In 1922 Mr. May became a director and member of the board of the Russian Commercial Bank of Moscow, the first private bank organized under the Soviet government, and made several trips to Russia between that time and his retirement in 1925.</span></span>]</span></p>
<p><span style="color:#003300;">During the First World War, Schacht was tasked to serve on the staff of General von Lumm, the Banking Commissioner for Occupied Belgium. Schacht was responsible for organizing the financing of Germany&#8217;s purchasing policy within the country, and was summarily dismissed by General von Lumm when it was discovered that he had used his previous employer, the </span><span style="color:#003300;">Dresdner Bank</span><span style="color:#003300;">, to channel the note remittances for nearly 500 million francs of Belgian national bonds. In 1923, Schacht applied and was rejected for the position of head of the Reichsbank, largely as a result of his dismissal from von Lumm&#8217;s service.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">In November 1923, Schacht became currency commissioner for the </span><span style="color:#003300;">Weimar Republic</span><span style="color:#003300;"> and participated in the introduction of the </span><span style="color:#003300;">Rentenmark</span><span style="color:#003300;">, a new currency the value of which was based on a mortgage on all of the properties in Germany. After his economic policies helped reduce German inflation and stabilize the German mark (Helferich Plan), Schacht was appointed president of the </span><span style="color:#003300;">Reichsbank</span><span style="color:#003300;"> at the requests of President </span><span style="color:#003300;">Friedrich Ebert</span><span style="color:#003300;"> and Chancellor </span><span style="color:#003300;">Gustav Stresemann (</span><span style="color:#003300;">co-laureate of the </span><span style="color:#003300;">Nobel Peace Prize</span><span style="color:#003300;"> in 1926, after conspiring with the USSR in abortive plan to divide Poland, and engaging in economic terrorism in attempt to bankrupt Poland.). He collaborated with other prominent economists to form the 1929 </span><span style="color:#003300;">Young Plan</span><span style="color:#003300;"> to modify the way that war reparations were paid after Germany&#8217;s economy was destabilizing under the </span><span style="color:#003300;">Dawes Plan</span><span style="color:#003300;">. In December 1929, he caused the fall of the </span><span style="color:#003300;">Finance Minister</span><span style="color:#003300;"> </span><span style="color:#003300;">Rudolf Hilferding</span><span style="color:#003300;"> by imposing upon the government his conditions for the obtention of a loan. After modifications by </span><span style="color:#003300;">Hermann Müller</span><span style="color:#003300;">&#8217;s government to the Young Plan during the Second Conference of The Hague (January 1930), he stepped down from the position of Reichsbank Chairman on 7 March 1930.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Schacht was convinced that if the German government were ever to commence a wholesale reindustrialization and rearmament in spite the restrictions imposed by Germany&#8217;s treaty obligations, it would have to be during a period lacking clear international consensus among the Great Powers.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">After the </span><span style="color:#003300;">July 1932 elections</span><span style="color:#003300;">, which saw the NSDAP obtain more than a third of the seats, he helped </span><span style="color:#003300;">Wilhelm Kepler</span><span style="color:#003300;"> to organize a petition of industrial leaders requesting that President </span><span style="color:#003300;">Hindenburg</span><span style="color:#003300;"> nominate </span><span style="color:#003300;">Adolf Hitler</span><span style="color:#003300;"> as Chancellor of Germany. He returned as Reichsbank Chairman on 17 March 1933 after </span><span style="color:#003300;">Hitler&#8217;s rise to power</span><span style="color:#003300;">.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Though never a member of the </span><a class="mw-redirect" title="National Socialist German Workers Party" href="http://en.wikipedia.org/wiki/National_Socialist_German_Workers_Party"><span style="color:#0000ff;">NSDAP</span></a><span style="color:#003300;">, Schacht helped to raise funds for the party after meeting with Adolf Hitler; he was also a main figure in the formation of </span><a title="IG Farben" href="http://en.wikipedia.org/wiki/IG_Farben"><span style="color:#0000ff;">IG Farben</span></a><span style="color:#003300;"> through the funds provided in part by him. In August 1934 Hitler appointed Schacht as his Minister of Economics. Schacht supported </span><span style="color:#003300;">public works</span><span style="color:#003300;"> programs, most notably the construction of </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">autobahns</span></span><span style="color:#003300;"> (highways) to attempt to alleviate </span><span style="color:#003300;">unemployment</span><span style="color:#003300;"> - policies which had been instituted in Germany under legislation drawn up by </span><span style="color:#003300;">Kurt von Schleicher</span><span style="color:#003300;">&#8217;s government in late 1932, and had in turn influenced </span><span style="color:#003300;">Roosevelt</span><span style="color:#003300;">&#8217;s </span><span style="color:#003300;">policies</span><span style="color:#003300;">. He also introduced the &#8216;New Plan&#8217;, Germany&#8217;s </span><span style="color:#003300;">autarkic</span><span style="color:#003300;"> attempt to distance itself from foreign entanglements in its economy, in September 1934. Germany had accrued a massive foreign currency deficit during the </span><span style="color:#003300;">Great Depression</span><span style="color:#003300;">, and it continued into the early years of the Third Reich. Schacht negotiated several trade agreements with countries in South America, and South-East Europe, ensuring that Germany would continue to receive raw materials from those countries, but that they would be paid in Reichsmarks; thus ensuring that the deficit would not get any worse; whilst allowing the German government to deal with the gap which had already developed. Schacht also found an innovative solution to the problem of the government deficit by using </span><span style="color:#003300;">mefo bills</span><span style="color:#003300;">. He was appointed General </span><span style="color:#003300;">Plenipotentiary</span><span style="color:#003300;"> for the War Economy in May 1934 and was awarded honorary membership of the NSDAP and the </span><span style="color:#003300;">Golden Swastika</span><span style="color:#003300;"> in January 1937.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Schacht disagreed with what he called &#8220;unlawful activities&#8221; against Germany&#8217;s Jewish minority and in August 1935 made a speech denouncing</span><span style="color:#003300;">Julius Streicher</span><span style="color:#003300;"> and the articles he had been writing in </span><span style="font-style:italic;"><span style="color:#003300;">Der Stürmer</span></span><span style="color:#003300;">.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">During the economic crisis of 1935-36, Schacht, together with the Price Commissioner Dr. </span><span style="color:#003300;">Carl Friedrich Goerdeler</span><span style="color:#003300;">, helped lead the &#8220;free-market&#8221; faction in the German government who urged Hitler to reduce military spending, turn away from autarkic and protectionist policies, and reduce </span><span style="color:#003300;">statism</span><span style="color:#003300;"> in the economy. Schacht and Goerdeler were opposed by another fraction centering around </span><span style="color:#003300;">Hermann Göring</span><span style="color:#003300;"> calling for the opposite policies. Schacht began to lose power after the implementation of the </span><span style="color:#003300;">Four Year Plan</span><span style="color:#003300;"> in 1936 by </span><span style="color:#003300;">Hermann Göring</span><span style="color:#003300;">. He resigned as Minister of Economics and General Plenipotentiary in November 1937 at the request of the Minister of Economics, Göring, due to disagreements with Hitler and Göring over military spending, which he believed would cause inflation. He was re-appointed President of the Reichsbank until Hitler dismissed him from his position in January 1939. After this Schacht held the title of </span><span style="color:#003300;">Minister without Portfolio</span><span style="color:#003300;">, mainly an honorific title, and received the same salary that he did as President of the Reichsbank until he was fully dismissed in January 1943.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Schacht was involved in numerous attempted coups in the years between his dismissal from the Reichsbank and his imprisonment. Indeed, Schacht was one of the main driving forces behind the 1938 planned coup. At Schacht’s denazification trial (subsequent to his acquittal at Nuremberg) it was declared by a judge that “None of the civilians in the resistance did more or could have done more than Schacht actually did.”</span></p>
<p><span style="color:#003300;">A<span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;">s a result of the various putsch attempts between 1938 and 1941, Schacht was arrested on 23 July 1944, accused of having participated in the </span><span style="color:#003300;">July 20 Plot</span><span style="color:#003300;"> to assassinate Hitler. He was sent to </span><span style="color:#003300;">Ravensbrück</span><span style="color:#003300;"> and </span><span style="color:#003300;">Flossenburg</span><span style="color:#003300;"> and finally to Dachau. In late April 1945 he was </span><span style="color:#003300;">transferred to Tyrol</span><span style="color:#003300;"> together with about 140 other prominent inmates of the </span><span style="color:#003300;">Dachau concentration camp</span><span style="color:#003300;">, where the </span><span style="color:#003300;">SS</span><span style="color:#003300;"> left the prisoners behind. They were liberated by the </span><span style="color:#003300;">Fifth U.S. Army</span><span style="color:#003300;"> on May 5, 1945.</span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;">S<span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;">chacht was arrested by the </span><span style="color:#003300;">Allies</span><span style="color:#003300;"> and accused of war crimes at the </span><span style="color:#003300;">Nuremberg Trials</span><span style="color:#003300;">, but was acquitted and released in 1946. His defense was that he was only a banker and economist. Schacht was one of the first at Nuremberg to offer to turn state’s evidence against his co-defendants, using letters to approach one of the Generals overseeing the trial with the offer of cooperation. Schacht’s move towards a plea bargain, although eventually quashed by Justice Jackson, led Goring to make a similar overture towards the prosecutors. </span></span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;"><span style="color:#000000;"><span style="color:#003300;">Schacht was again arrested by Germans, tried in a </span><span style="color:#003300;">denazification</span><span style="color:#003300;"> court and sentenced to eight years in a work camp, but was released early in September 1948. He formed the </span><span style="color:#003300;">Düsseldorfer Außenhandelsbank Schacht &#38; Co.</span><span style="color:#003300;"> after his release and became an economic and financial advisor for developing countries, in particular </span><span style="color:#003300;">Non-Aligned</span><span style="color:#003300;"> heads of state. Schacht died in </span><span style="color:#003300;">Munich, Germany</span><span style="color:#003300;"> on 3 June 1970.</span></span></span></span></span></span></span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/nato.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-9100" title="nato" src="http://brianakira.wordpress.com/files/2009/04/nato.gif" alt="nato" width="100" height="100" /></a></p>
<p><span style="color:#800000;"><em>T</em></span><strong><span style="color:#800000;"><em>ragedy and Hope: A History of the World in Our Time</em> <span style="font-weight:normal;">(p.  945-956)</span></span></strong></p>
<p style="text-align:left;"><strong></strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;">By Carroll Quigley</span></p>
<blockquote><p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Our concern at the moment is with the links between Wall Street and the Left, especially the Communists. Here the chief link was the Thomas W. Lamont family. This family was in many ways parallel to the Straight family. Tom Lamont had been brought into the Morgan firm, as Straight was several years later, by Henry P. Davison, a Morgan partner from 1909. Lamont became a partner in 1910, as Straight did in 1913. Each had a wife who became a patroness of Leftish causes, and two sons, of which the elder was a conventional banker, and the younger was a Left-wing sympathizer and sponsor. In fact, all the evidence would indicate that Tom Lamont was simply Morgan&#8217;s apostle to the Left in succession to Straight, a change made necessary by the latter&#8217;s premature death in 1918. Both were financial supporters of liberal publications, in Lamont&#8217;s case The Saturday Review of Literature, which he supported throughout the 1920&#8217;s and 1930&#8217;s, and the New York Post, which he owned from 1918 to 1924.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The chief evidence, however, can be found in the files of the HUAC which show Tom Lamont, his wife Flora, and his son Corliss as sponsors and financial angels to almost a score of extreme Left organizations, including the Communist Party itself. Among these we need mention only two. One of these was a Communist-front organization, the Trade Union Services, Incorporated, of New York City, which in 1947 published fifteen trade-union papers for various CIO unions. Among its officers were Corliss Lamont and Frederick Vanderbilt Field (another link between Wall Street and the Communists). The latter was on the editorial boards of the official Communist newspaper in New York, the Daily Worker,as well as its magazine, The New Masses, and was the chief link between the Communists and the Institute of Pacific Relations in 1928-1947. Corliss Lamont was the leading light in another Communist organization, which started life in the 1920&#8217;s as the Friends of the Soviet Union, but in 1943 was reorganized, with Lamont as chairman of the board and chief incorporator, as the National Council of American-Soviet Friendship.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">During this whole period of over two decades, Corliss Lamont, with the full support of his parents, was one of the chief figures in &#8220;fellow traveler&#8221; circles and one of the chief spokesmen for the Soviet point of view both in these organizations and also in connections which came to him either as son of the most influential man in Wall Street or as professor of philosophy at Columbia University. His relationship with his parents may be reflected in a few events of this period.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">In January 1946, Corliss Lamont was called before HUAC to give testimony on the National Council of American-Soviet Friendship. He refused to produce records, was subpoenaed, refused, was charged with contempt of Congress, and was so cited by the House of Representatives on June 26, 1946. In the midst of this controversy, in May, Corliss Lamont and his mother, Mrs. Thomas Lamont, presented their valuable collection of the works of Spinoza to Columbia University. The adverse publicity continued, yet when Thomas Lamont rewrote his will, on January 6, 1948, Corliss Lamont remained in it as co-heir to his father&#8217;s fortune of scores of millions of dollars.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">In 1951 the Subcommittee on Internal Security of the Senate Judiciary Committee, the so-called McCarran Committee, sought to show that China had been lost to the Communists by the deliberate actions of a group of academic experts on the Far East and Communist fellow travelers whose work in that direction was controlled and coordinated by the Institute of Pacific Relations (IPR). The influence of the Communists in IPR is well established, but the patronage of Wall Street is less well known.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The IPR was a private association of ten independent national councils in ten countries concerned with affairs in the Pacific. The headquarters of the IPR and of the American Council of IPR were both in New York and were closely associated on an interlocking basis. Each spent about $2.5 million dollars over the quarter-century from 1925 to 1950, of which about half, in each case, came from the Carnegie Foundation and the Rockefeller Foundation (which were themselves interlocking groups controlled by an alliance of Morgan and Rockefeller interests in Wall Street). Much of the rest, especially of the American Council, came from firms closely allied to these two Wall Street interests, such as Standard Oil, International Telephone and Telegraph, International General Electric, the National City Bank, and the Chase National Bank. In each case, about 10 percent of income came from sales of publications and, of course, a certain amount came from ordinary members who paid $15 a year and received the periodicals of the IPR and its American Council, Pacific Affairs and Far Eastern Survey.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The financial deficits which occurred each year were picked up by financial angels, almost all with close Wall Street connections. The chief identifiable contributions here were about $60,000 from Frederick Vanderbilt Field over eighteen years, $14,700 from Thomas Lamont over fourteen years, $800 from Corliss Lamont (only after 1947), and $18,000 from a member of Lee, Higginson in Boston who seems to have been Jerome D. Greene. In addition, large sums of money each year were directed to private individuals for research and travel expenses from similar sources, chiefly the great financial foundations.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Most of these awards for work in the Far Eastern area required approval or recommendation from members of IPR. Moreover, access to publication and recommendations to academic positions in the handful of great American universities concerned with the Far East required similar sponsorship. And, finally, there can be little doubt that consultant jobs on Far Eastern matters in the State Department or other government agencies were largely restricted to IPR-approved people. The individuals who published, who had money, found jobs, were consulted, and who were appointed intermittently to government missions were those who were tolerant of the IPR line. The fact that all these lines of communication passed through the Ivy League universities or their scattered equivalents west of the Appalachians, such as Chicago, Stanford, or California, unquestionably went back to Morgan&#8217;s influence in handling large academic endowments.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">There can be little doubt that the more active academic members of IPR, the professors and publicists who became members of its governing board (such as Owen Lattimore, Joseph P. Chamberlain, and Philip C. Jessup of Columbia, William W. Lockwood of Princeton, John K. Fairbank of Harvard, and others) and the administrative staff (which became, in time, the most significant influence in its policies) developed an IPR party line. It is, furthermore, fairly clear that this IPR line had many points in common both with the Kremlin&#8217;s party line on the Far East and with the State Department&#8217;s policy line in the same area. The interrelations among these, or the influence of one on another, is highly disputed. Certainly no final conclusions can be drawn. Clearly there were some Communists, even party members, involved (such as Frederick Vanderbilt Field), but it is much less clear that there was any disloyalty to the United States. Furthermore, there was a great deal of intrigue both to help those who agreed with the IPR line and to influence United States government policy in this direction, but there is no evidence of which I am aware of any explicit plot or conspiracy to direct American policy in a direction favorable either to the Soviet Union or to international Communism. Efforts of the radical Right to support their convictions about these last points undoubtedly did great, lasting, and unfair damage to the reputations and interests of many people.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The true explanation of what happened is not yet completely known and, as far as it is known, is too complicated to elucidate here. It is, however, clear that many persons who were born in the period 1900-1920 and came to maturity in the period 1928-1940 were so influenced by their experiences of war, depression, and insecurity that they adopted, more or less unconsciously, certain aspects of the Communist ideology (such as the economic interpretation of history, the role of a dualistic class struggle in human events, or the exploitative interpretation of the role of capital in the productive system and of the possessing groups in any society). Many of these ideas were nonsense, even in terms of their own experiences, but they were facile interpretative guides for people who, whatever their expert knowledge of their special areas, were lacking in total perspective on society as a whole or human experience as a whole. Moreover, many of these people felt an unconscious obligation to &#8220;help the underdog.&#8221; This favorable attitude toward the downtrodden and the oppressed was rooted in our Western Christian heritage, especially in nineteenth-century humanitarianism, and in the older Christian idea that all persons are redeemable and will prove trustworthy if they are but trusted. This outlook was, for example, prevalent in that ubiquitous intriguer, Lionel Curtis, who was the original guide and parent of the IPR and of many similar organizations. As children of missionaries, many of the organizers and members of the IPR obtained this spirit from their family background along with their knowledge of the Far Eastern languages which made them &#8220;experts.&#8221;</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">It must be confessed that the IPR had many of the marks of a fellow-traveler or Communist &#8220;captive&#8221; organization. But this does not, in any way, mean that the radical Right or the professional ex-Communist version of these events is accurate. For example, Elizabeth Bentley and, above all, Louis Budenz testified before the McCarran Committee on the IPR. The latter identified almost every person associated with the organization as a Communist or &#8220;under Communist discipline&#8221; by his personal knowledge. In the most famous case, that of Owen Lattimore, Budenz&#8217;s emphatic testimony that Lattimore was a Communist and that his orders were issued by small Communist Party conclaves of Earl Browder, Budenz, F. V. Field, and others was totally refuted, not only by the direct contradictory testimony of Browder and Field, but by subsequent evidence from more reliable witnesses and from Budenz himself. Questioning eventually made it clear that Budenz did not know Lattimore or his work or any of his books (including one which he quoted as proof of Lattimore&#8217;s adherence to the party line). Moreover, Budenz gave direct testimony that the 1944 mission to China of Vice-President Henry Wallace, accompanied by Lattimore and John Carter Vincent (a State Department expert on the Far Fast who has been accused of Communism), drew up recommendations which were pro-Communist. This was shown to be the exact contrary of the truth and a mere figment of Budenz&#8217;s active imagination. Budenz testified that the replacement of General Stilwell (who was anti-Chiang and relatively favorable to Mao) by General Wedemeyer was the consequence of the influence of Lattimore and Vincent on Wallace. Joseph Alsop, who was present at all the discussions in question and drafted the recommendations, later testified that he himself was the author of all the &#8220;pro-Communist&#8221; passages which Budenz attributed to Lattimore and that he himself had suggested the relatively pro-Chiang General Wedemeyer as Stilwell&#8217;s successor in order to block Wallace&#8217;s suggestion of General Chennault for the position.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The radical Right version of these events as written up by John T. Flynn, Freda Utley, and others, was even more remote from the truth than were Budenz&#8217;s or Bentley&#8217;s versions, although it had a tremendous impact on American opinion and American: relations with other countries in the years 1947-1955. This radical Right fairy tale, which is now an accepted folk myth in many groups in America, pictured the recent history of the United States, in regard to domestic reform and in foreign affairs, as a well-organized plot by extreme Left-wing elements, operating from the White House itself and controlling all the chief avenues of publicity in the United States, to destroy the American way of life, based on private enterprise, laissez faire, and isolationism, in behalf of alien ideologies of Russian Socialism and British cosmopolitanism (or internationalism). This plot, if we are to believe the myth, worked through such avenues of publicity as The New York Times and the Herald Tribune, the Christian Science Monitor and the Washington Post, the Atlantic Monthly and Harper&#8217;s Magazine and had at its core the wild-eyed and bushy-haired theoreticians of Socialist Harvard and the London School of Economics. It was determined to bring the United States into World War II on the side of England (Roosevelt&#8217;s first love) and Soviet Russia (his second love) in order to destroy every finer element of American life and, as part of this consciously planned scheme, invited Japan to attack Pearl Harbor, and destroyed Chiang Kai-shek, all the while undermining America&#8217;s real strength by excessive spending and unbalanced budgets.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">This myth, like all fables, does in fact have a modicum of truth. There does exist, and has existed for a generation, an international Anglophile network which operates, to some extent, in the way the radical Right believes the Communists act. In fact, this network, which we may identify as the Round Table Groups, has no aversion to cooperating with the Communists, or any other groups, and frequently does so. I know of the operations of this network because I have studied it for twenty years and was permitted for two years, in the early 1960&#8217;s, to examine its papers and secret records. I have no aversion to it or to most of its aims and have, for much of my life, been close to it and to many of its instruments. I have objected, both in the past and recently, to a few of its policies (notably to its belief that England was an Atlantic rather than a European Power and must be allied, or even federated, with the United States and must remain isolated from Europe), but in general my chief difference of opinion is that it wishes to remain unknown, and I believe its role in history is significant enough to be known.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The Round Table Groups have already been mentioned in this book several times, notably in connection with the formation of the British Commonwealth in chapter 4 and in the discussion of appeasement in chapter 12 (&#8220;the Cliveden Set&#8221;). At the risk of some repetition, the story will be summarized here, because the American branch of this organization (sometimes called the &#8220;Eastern Establishment&#8221;) has played a very significant role in the history of the United States in the last generation.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The Round Table Groups were semi-secret discussion and lobbying groups organized by Lionel Curtis, Philip H. Kerr (Lord Lothian), and (Sir) William S. Marris in 1908-1911. This was done on behalf of Lord Milner, the dominant Trustee of the Rhodes Trust in the two decades 1905-1925. The original purpose of these groups was to seek to federate the English-speaking world along lines laid down by Cecil Rhodes (1853-1902) and William T. Stead (1849-1912), and the money for the organizational work came originally from the Rhodes Trust. By 1915 Round Table groups existed in seven countries, including England, South Africa, Canada, Australia, New Zealand, India, and a rather loosely organized group in the United States (George Louis Beer, Walter Lippmann, Frank Aydelotte, Whitney Shepardson, Thomas W. Lamont, Jerome D. Greene, Erwin D. Canham of the Christian Science Monitor, and others). The attitudes of the various groups were coordinated by frequent visits and discussions and by a well-informed and totally anonymous quarterly magazine, The Round Table, whose first issue, largely written by Philip Kerr, appeared in November 1910.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The leaders of this group were: Milner, until his death in 1925, followed by Curtis (1872-1955), Robert H, (Lord) Brand (brother-in-law of Lady Astor) until his death in 1963, and now Adam D. Marris, son of Sir William and Brand&#8217;s successor as managing director of Lazard Brothers bank. The original intention had been to have collegial leadership, but Milner was too secretive and headstrong to share the role. He did so only in the period 1913-1919 when he held regular meetings with some of his closest friends to coordinate their activities as a pressure group in the struggle with Wilhelmine Germany. This they called their &#8220;Ginger Group.&#8221; After Milner&#8217;s death in 1925, the leadership was largely shared by the survivors of Milner&#8217;s &#8220;Kindergarten,&#8221; that is, the group of young Oxford men whom he used as civil servants in his reconstruction of South Africa in 1901-1910. Brand was the last survivor of the &#8220;Kindergarten&#8221;; since his death, the greatly reduced activities of the organization have been exercised largely through the Editorial Committee of The Round Table magazine under Adam Marris.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Money for the widely ramified activities of this organization came originally from the associates and followers of Cecil Rhodes, chiefly from the Rhodes Trust itself, and from wealthy associates such as the Beit brothers, from Sir Abe Bailey, and (after 1915) from the Astor family. Since 1925 there have been substantial contributions from wealthy individuals and from foundations and firms associated with the international banking fraternity, especially the Carnegie United Kingdom Trust and other organizations associated with J. P. Morgan, the Rockefeller and Whitney families, and the associates of Lazard Brothers and of Morgan, Grenfell, and Company.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The chief backbone of this organization grew up along the already existing financial cooperation running from the Morgan Bank in New York to a group of international financiers in London led by Lazard Brothers. Milner himself in 1901 had refused a fabulous offer, worth up to $100,000 a year, to become one of the three partners of the Morgan Bank in London, in succession to the younger J. P. Morgan who moved from London to join his father in New York (eventually the vacancy went to E. C. Grenfell, so that the London affiliate of Morgan became known as Morgan, Grenfell, and Company). Instead, Milner became director of a number of public banks, chiefly the London Joint Stock Bank, corporate precursor of the Midland Bank. He became one of the greatest political and financial powers in England, with his disciples strategically placed throughout England in significant places, such as the editorship of The Times, the editorship of The Observer, the managing directorship of Lazard Brothers, various administrative posts and even Cabinet positions. Ramifications were established in politics, high finance, Oxford and London universities, periodicals, the civil service, and tax-exempt foundations.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">At the end of the war of 1914, it became clear that the organization of this system had to be greatly extended. Once again the task was entrusted to Lionel Curtis who established, in England and each dominion a front organization to the existing local Round Table Group. This front or ganization, called the Royal Institute of International Affairs, had as its nucleus in each area the existing submerged Round Table Group. In New York it was known as the Council on Foreign Relations, and was a front for J. P. Morgan and Company in association with the very small American Round Table Group. The American organizers were dominated by the large number of Morgan &#8220;experts,&#8221; including Lamont and Beer, who had gone to the Paris Peace Conference and there became close friends with the similar group of English &#8220;experts&#8221; which had been recruited by the Milner group. In fact, the original plans for the Royal Institute of International Affairs and the Council on Foreign Relations were drawn up at Paris. The Council of the RIIA (which, by Curtis&#8217;s energy came to be housed in Chatham Rouse, across St. James&#8217;s Square from the Astors, and was soon known by the name of this headquarters) and the board of the Council on Foreign Relations have carried ever since the marks of their origin. Until 1960 the council at Chatham House was dominated by the dwindling group of Milner&#8217;s associates, while the paid staff members were largely the agents of Lionel Curtis. The Round Table for years (until 1961) was edited from the back door of Chatham House grounds in Ormond Yard, and its telephone came through the Chatham House switchboard.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The New York branch was dominated by the associates of the Morgan Bank. For example, in 1928 the Council on Foreign Relations had John W. Davis as president, Paul Cravath as vice-president, and a council of thirteen others, which included Owen D. Young, Russell C. Leffingwell, Norman Davis, Allen Dulles, George W. Wickersham, Frank L. Polk, Whitney Shepardson, Isaiah Bowman, Stephen P. Duggan, and Otto Kahn. Throughout its history the council has been associated with the American Round Tablers, such as Beer, Lippmann, Shepardson, and Jerome Greene.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The academic figures have been those linked to Morgan, such as James T. Shotwell, Charles Seymour, Joseph P. Chamberlain, Philip Jessup, Isaiah Bowman and, more recently, Philip Moseley, Grayson L. Kirk, and Henry M. Wriston. The Wall Street contacts with these were created originally from Morgan&#8217;s influence in handling large academic endowments. In the case of the largest of these endowments, that at Harvard, the influence was usually exercised indirectly through &#8220;State Street,&#8221; Boston, which, for much of the twentieth century, came through the Boston banker Thomas Nelson Perkins.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Closely allied with this Morgan influence were a small group of Wall Street law firms, whose chief figures were Elihu Root, John W. Davis, Paul D. Cravath, Russell Lefflngwell, the Dulles brothers and, more recently, Arthur H. Dean, Philip D. Reed, and John J. McCloy. Other nonlegal agents of Morgan included men like Owen D. Young and Norman H. Davis.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">On this basis, which was originally financial and goes back to George Peabody, there grew up in the twentieth century a power structure between London and New York which penetrated deeply into university life, the press, and the practice of foreign policy. In England the center was the Round Table Group, while in the United States it was J P Morgan and Company or its local branches in Boston, Philadelphia and Cleveland. Some rather incidental examples of the operations of this structure are very revealing, just because they are incidental. For example, it set up in Princeton a reasonable copy of the Round Table Group&#8217;s chief Oxford headquarters, All Souls College. This copy, called the Institute for Advanced Study, and best known, perhaps, as the refuge of Einstein, Oppenheimer, John von Neumann, and George F. Kennan, was organized by Abraham Flexner of the Carnegie Foundation and Rockefeller&#8217;s General Education Board after he had experienced the delights of All Souls while serving as Rhodes Memorial Lecturer at Oxford. The plans were largely drawn by Tom Jones, one of the Round Table&#8217;s most active intriguers and foundation administrators.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The American branch of this &#8220;English Establishment&#8221; exerted much of its influence through five American newspapers(The New York Times, New York Herald Tribune, Christian Science Monitor, the Washington Post, and the lamented Boston Evening Transcript). In fact, the editor of the Christian Science Monitor was the chief American correspondent (anonymously) of The Round Table, and Lord Lothian, the original editor of The Round Table and later secretary of the Rhodes Trust (1925-1939) and ambassador to Washington, was a frequent writer in the Monitor. It might be mentioned that the existence of this Wall Street, Anglo-American axis is quite obvious once it is pointed out. It is reflected in the fact that such Wall Street luminaries as John W. Davis, Lewis Douglas, Jock Whitney, and Douglas Dillon were appointed to be American ambassadors in London.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">This double international network in which the Round Table groups formed the semisecret or secret nuclei of the Institutes of International Affairs was extended into a third network in 1925, organized by the same people for the same motives. Once again the mastermind was Lionel Curtis, and the earlier Round Table Groups and Institutes of International Affairs were used as nuclei for the new network. However, this new organization for Pacific affairs was extended to ten countries, while the Round Table Groups existed only in seven. The new additions, ultimately China, Japan, France, the Netherlands, and Soviet Russia, had Pacific councils set up from scratch. In Canada, Australia, and New Zealand, Pacific councils, interlocked and dominated by the Institutes of International Affairs, were set up. In England, Chatham House served as the English center for both nets, while in the United States the two were parallel creations (not subordinate) of the Wall Street allies of the Morgan Bank. The financing came from the same international banking groups and their subsidiary commercial and industrial firms. In England, Chatham House was financed for both networks by the contributions of Sir Abe Bailey, the Astor family, and additional funds largely acquired by the persuasive powers of Lionel Curtis. The financial difficulties of the IPR Councils in the British Dominions in the depression of 192~1935 resulted in a very revealing effort to save money, when the local Institute of International Affairs absorbed the local Pacific Council, both of which were, in a way, expensive and needless fronts for the local Round Table groups.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">The chief aims of this elaborate, semisecret organization were largely commendable: to coordinate the international activities and outlooks of all the English-speaking world into one (which would largely, it is true, be that of the London group); to work to maintain the peace; to help backward, colonial, and underdeveloped areas to advance toward stability, law and order, and prosperity along lines somewhat similar to those taught at Oxford and the University of London (especially the School of Economics and the Schools of African and Oriental Studies).</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">These organizations and their financial backers were in no sense reactionary or Fascistic persons, as Communist propaganda would like to depict them. Quite the contrary. They were gracious and cultured gentlemen of somewhat limited social experience who were much concerned with the freedom of expression of minorities and the rule of law for all, who constantly thought in terms of Anglo-American solidarity, of political partition and federation, and who were convinced that they could gracefully civilize the Boers of South Africa, the Irish, the Arabs, and the Hindus, and who are largely responsible for the partitions of Ireland, Palestine, and India, as well as the federations of South Africa, Central Africa, and the West Indies. Their desire to win over the opposition by cooperation worked with Smuts but failed with Hertzog, worked with Gandhi but failed with Menon, worked with Stresemann but failed with Hitler, and has shown little chance of working with any Soviet leader. If their failures now loom larger than their successes, this should not be allowed to conceal the high motives with which they attempted both.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">It was this group of people, whose wealth and influence so exceeded their experience and understanding, who provided much of the frame-work of influence which the Communist sympathizers and fellow travelers took over in the United States in the 1930&#8217;s. It must be recognized that the power that these energetic Left-wingers exercised was never their own power or Communist power but was ultimately the power of the international financial coterie, and, once the anger and suspicions of the American people were aroused, as they were by 1950, it was a fairly simple matter to get rid of the Red sympathizers. Before this could be done, however, a congressional committee, following backward to their source the threads which led from admitted Communists like Whittaker Chambers, through Alger Hiss, and the Carnegie Endowment to Thomas Lamont and the Morgan Bank, fell into the whole complicated network of the interlocking tax-exempt foundations. The Eighty-third Congress in July 1953 set up a Special Committee to Investigate Tax-Exempt Foundations with Representative B. Carroll Reece, of Tennessee, as chairman. It soon became clear that people of immense wealth would be unhappy if the investigation went too far and that the &#8220;most respected&#8221; newspapers in the country, closely allied with these men of wealth, would not get excited enough about any relevations to make the publicity worth while, in terms of votes or campaign contributions. An interesting report showing the Left-wing associations of the interlocking nexus of tax-exempt foundations was issued in 1954 rather quietly. Four years later, the Reece committee&#8217;s general counsel, Rene A. Wormser, wrote a shocked, but not shocking, book on the subject called Foundations: Their Power and Influence.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">One of the most interesting members of this Anglo-American power structure was Jerome D. Greene (1874-1959). Born in Japan of missionary parents, Greene graduated from Harvard&#8217;s college and law school by 1899 and became secretary to Harvard&#8217;s president and corporation in 1901-1910. This gave him contacts with Wall Street which made him general manager of the Rockefeller Institute (1910-1912), assistant to John D. Rockefeller in philanthropic work for two years, then trustee to the Rockefeller Institute, to the Rockefeller Foundation, and to the Rockefeller General Education Board until 1939. For fifteen years (1917-1932) he was with the Boston investment banking firm of Lee, Higginson, and Company, most of the period as its chief officer, as well as with its London branch. As executive secretary of the American section of the Allied Maritime Transport Council, stationed in London in 1918, he lived in Toynbee Hall, the world&#8217;s first settlement house, which had been founded by Alfred Milner and his friends in 1884. This brought him in contact with the Round Table Group in England, a contact which was strengthened in 1919 when he was secretary to the Reparations Commission at the Paris Peace Conference. Accordingly, on his return to the United States he was one of the early figures in the establishment of the Council on Foreign Relations, which served as the New York branch of Lionel Curtis&#8217;s Institute of International Affairs.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">As an investment banker, Greene is chiefly remembered for his sales of millions of dollars of the fraudulent securities of the Swedish match king, Ivar Kreuger. That Greene offered these to the American investing public in good faith is evident from the fact that he put a substantial part of his own fortune in the same investments. As a consequence, Kreuger&#8217;s suicide in Paris in April 1932 left Greene with little money and no job. He wrote to Lionel Curtis, asking for help, and was given, for two years, a professorship of international relations at Aberystwyth, Wales. The Round Table Group controlled that professorship from its founding by David Davies in 1919, in spite of the fact that Davies, who was made a peer in 1932, had broken with the Round Table because of its subversion of the League of Nations and European collective security.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">On his return to America in 1934, Greene also returned to his secretaryship of the Harvard Corporation and became, for the remainder of his life, practically a symbol of Yankee Boston, as trustee and officer of the Boston Symphony Orchestra, the Gardner Museum in Fenway Court, the New England Conservatory of Music, the American Academy in Rome, the Brookings Institution, the Rockefeller Foundation, and the General Education Board (only until 1939). He was also director of the Harvard Tercentenary Celebration in 1934-1937.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Greene is of much greater significance in indicating the real influences within the Institute of Pacific Relations than any Communists or fellow travelers. He wrote the constitution for the lPR in 1916, was for years the chief conduit for Wall Street funds and influence into the organization, was treasurer of the American Council for three years, and chairman for three more, as well as chairman of the International Council for four years.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">Jerome Greene is a symbol of much more than the Wall Street influence in the IPR. He is also a symbol of the relationship between the financial circles of London and those of the eastern United States which reflects one of the most powerful influences in twentieth-century American and world history. The two ends of this English-speaking axis have sometimes been called, perhaps facetiously, the English and American Establishments. There is, however, a considerable degree of truth behind the joke, a truth which reflects a very real power structure. It is this power structure which the Radical Right in the United States has been attacking for years in the belief that they are attacking the Communism. This is particularly true when these attacks are directed, as they so frequently are at &#8220;Harvard Socialism,&#8221; or at &#8220;Left-wing newspapers&#8221; like The New York Times and the Washington Post, or at foundations and their dependent establishments, such as the Institute of International Education.</span></span></p>
<p><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;">These misdirected attacks by the Radical Right did much to confuse the American people in the period 1948-1955, and left consequences which were still significant a decade later. By the end of 1953, most of these attacks had run their course. The American people, thoroughly bewildered at widespread charges of twenty years of treason and subversion, had rejected the Democrats and put into the White House the Republican Party&#8217;s traditional favorite, a war hero, Dwight D. Eisenhower. At the time, two events, one public and one secret, were still in process. The public one was the Korean War of 1950-1953; the secret one was the race for the thermonuclear bomb.&#8221;</span></span></p></blockquote>
<p style="text-align:left;"><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;"><strong><span style="color:#800000;"><a href="http://openlibrary.org/a/OL560165A/Harry-Waton"><span style="color:#0000ff;">Rabbi Harry Waton</span></a>,</span></strong><em><strong><span style="color:#800000;"> A Program for the Jews</span></strong></em><strong><span style="color:#800000;">, NY, 1939, p. 63:</span></strong></span></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;"><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;"><span style="color:#003366;">Hitler has rendered infinite service to Judaism and the Jews by making it clear that Judaism is a world philosophy. Hitler errs by denying that Judaism is a religion. We shall see later that Judaism is both a religion and a world philosophy. But for the present we will regard Judaism as a world philosophy, and for this alone the Jews should be grateful to Hitler, for we shall presently see that this is of great historic significance. Since nazism is determined to destroy Judaism; since, as we shall presently see, Judaism is infinitely superior to nazism, it follows that Judaism will overcome and absorb nazism. Since Judaism roots deep in the blood of the Jews, while nazism roots deep in the blood of the German Aryans, the Jews will overcome and absorb the German Aryans. Judaism has no need to fight against nazism, and the Jews have no need to fight against the nazis, for Judaism is superior to nazism, and the Jews are superior to the nazis. This, as we shall presently see, the nazis themselves recognize. We shall see that nazism is nothing else than an imitation of Judaism; nazism adopted the principles and ideas of Judaism. Likewise, the nazis are trying hard to imitate the Jews. The nazis are then confronted with this alternative: if they succeed to acquire the merits and virtues of the Jews, the nazis will become Jews; on the other hand, if the nazis fail to acquire the merits and the virtues of the Jews, they will disappear from the stage of history. The whole nazi philosophy is fully conscious of this truth; and nazism, more than any other system of thought, sustains Judaism and the Jews. This is the way Jehovah turns the curses of the nazis into blessings for the Jews.</span></span></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#800000;"><strong><span style="color:#800000;">Rabbi Harry Waton,</span></strong></span><span style="color:#800000;"><strong><span style="color:#800000;"> <em>A Program for the Jews</em></span></strong></span><span style="color:#800000;"><strong><span style="color:#800000;">, NY, 1939, p. 74-82:</span></strong></span></p>
<blockquote>
<p style="text-align:left;"><span style="font-weight:normal;"><span style="color:#003300;"><span style="color:#003366;">[I]t is to the greatest credit of Judaism and the Jews that they are identified with communism and internationalism. It therefore behooves us to examine the nature of Communism and internationalism. And, first, communism. What is communism ? Communism is a social order in which every member thereof, in common with all other members of society, has an absolute and inalienable property right to the earth and all means of life so that every member of society is free to contribute to society as much as he can, and to receive from society as much as he needs. Communism is not something new, something which never existed, and which must be established; communism is as old as human society is. Communism was and is the foundation of society, it was and is the basis of all human progress, it is the soul of all social institutions, it is the hope of the working class, and it is the destiny of the human race. Human society was conceived in communism, it was brought up in communism, and all through it was the soul of all human progress. Religion, philosophy, morality, science, art, culture, industry and civilization — all are communistic in origin, nature, use and destiny. For thousands of years mankind struggled to acquire knowledge, understanding and skill. With infinite thought they crystallized the ideas and the truths of religion, philosophy, morality, science, art, culture, industry and civilization; and with infinite labor they brought out the tools, invented machines, discovered processes, and brought out a most wonderful mechanism for the production and the distribution of the means of life. All these infinite values and treasures the past generations bequeathed to posterity as the common property of all to be used by all in common. No matter when, where and by whom an idea was crystallized, a truth discovered, a machine invented, a process discovered and worked out, it is now the common property of all, and each one is free to use them. Each idea, each truth each invention and each process grew out of the infinite intellectual and material values and treasures which mankind created in common, and which they own, possess and use in common. Destroy all that is communistic in origin, nature, use and destiny, and human society will disappear, mankind will degenerate and become extinct. Communism is the hope of the working class, for only in communism will the working class be emancipated from exploitation and degradation. Communism is the destiny of mankind. All social evolution was communistic in origin, nature, use and destiny. The great redeemers, the great thinkers, the reformers and the revolutionaries, all through history, were communistic in origin, nature, function and aim: they all served the whole human race. With time and progress all these communistic efforts brought out a rich harvest of communistic institutions and promoted the communistic life of mankind. Consider but a few of the communistic institutions that mankind already wrested from individualistic chaos and selfishness: the public schools, the municipal departments, the health centers, public parks, public libraries, public hospitals, and the numerous functions of government. A poor man may have ten children, and a rich man may have but one child; yet the ten children of the poor man have the same right to the privileges and benefits of the public school as the only child of the rich man has, although the rich man may have contributed much to the support of the public school. A poor man is just as free to use the books in the public library as the rich man is, although the rich man might have contributed much towards the library. The municipalities, the states and the government generally are ready to serve all alike; the fire department is just as ready to extinguish the fire in the hut of the poor man as it is ready to extinguish the fire in the mansion of the rich man; the law is just as ready to protect the life and property of the poor man as of the rich man; and so it is with all social and political institutions. And from day to day these communistic institutions increase in the number, in extent of function and in efficiency of service. The most significant change towards communism is taking place in the mode of production. The mode of production is becoming ever more communistic, and its inevitable destiny is to become one universal communistic mode of production all over the world. All cities, countries and continents are becoming ever more integrated and organized by the mode of production. This will compel the mode of distribution, which still lags behind in chaos and selfishness, to become universally communistic. When this has been accomplished then the human society will come into existence—a human society resting on universal communism. And what is most striking is this. Even the most bitter opponents of communism are compelled to fight communism with communism; so that, while they believe that they are struggling against communism, in fact they are struggling for communism. The nazis and the fascists tell us that they are determined to destroy communism, and yet what are they actually doing? They are only promoting communism, they copy the communistic principles and ideas, and they imitate Soviet Russia. Whatever the nazis and the fascists do is only in the direction of universal communism; and this is inevitable, because universal communism is inevitable. Can one fight against what is historically inevitable ? What, then, is the conclusion ? Since universal communism is inevitable; since the nazis, the fascists and the enemies of communism are only working for communism, it follows that we must identify ourselves with communism. And this is especially the duty of the Jews: the Jews must identify themselves with communism, which means to identify themselves with history and human progress. By this the Jews will identify themselves with life itself, and then nothing will destroy them. In identifying themselves with communism, the Jews must disregard the shortcomings of the communists and the perversions of the nazis and the fascists: the communists, the nazis and the fascists are still immature and wild children, but history works through them, and we must accept them as they are<span style="color:#003366;">. In due time, the communists, the nazis and the fascists will become mature, rational and human. The Jews must have faith in history and in the destiny of mankind. And now let us consider the other cardinal sin of Judaism, namely, internationalism.</span></span></span></span></p>
<p><span style="color:#003366;">Like communism, internationalism is the foundation of society, it is the basis of all human progress, it is the hope of the working class, and it is the destiny of mankind. Religion, philosophy, morality, culture, art, science language, industry and civilization—all are international in origin, nature, use and destiny. There is not an idea, a principle, a truth, a system of thought that is not international in origin, nature, use and destiny; there is not a tool, a machine, a process and an invention that is not international in origin, nature, use and destiny; there is not a thing which men use that is not international in origin, nature, use and destiny. All infinite material, intellectual and spiritual values and treasures are international in origin, nature, use and destiny. Even the special culture of a nation is international in origin, nature, use and destiny. Take away from the language of any people all that is international in origin, nature, use and destiny, and there will not he left words enough to satisfy the needs of an infant; take away from any culture all that is international in origin, nature, use and destiny and there will not be left enough to satisfy the needs of a savage. All our cultural, spiritual, intellectual, political, industrial and commercial relations are international in origin, nature, use and destiny. All human relations are inevitably tending to become ever more international until all human relations will become international. Take away all that is international in origin, nature, use and destiny, and human society will become impossible, and mankind will degenerate and disappear. Internationalism is the hope of the working class, for only through international solidarity of all workers in the world will they emancipate themselves from exploitation and degradation. Internationalism is the inevitable destiny of mankind. Internationalism, as the term implies, means a federation of nations in one universal brotherhood of man. Internationalism does not seek to destroy nationalism and the nations; on the contrary, internationalism seeks to preserve nationalism and the various nations and peoples, so that each nation and each people should be free to bring out its special cultural, intellectual and spiritual values and thus contribute to the stock of values of the human race. But internationalism endeavors to free nationalism from its superstitions and the impediments to social progress, and it seeks to free the nations and the peoples from the dominance and the exploitation of one another, and to free mankind from the necessity of struggles, wars and revolutions. Only through internationalism and upon the basis of universal communism can mankind emancipate themselves from all social evils, injustice and suffering. And the strangest thing is this. The most chauvinistic and bigoted nationalist, the most bitter opponents of internationalism are themselves striving after internationalism. The German nazis, for instance, want that German nation should become a world power and rule all over the earth. The German nazis want that all nations and peoples should become nazis. Suppose this is realized, will not nazism become international?</span></p>
<p><span style="color:#003366;">And so, while the nazis are fighting against internationalism, in fact they are fighting for internationalism. Consider the religion, the philosophy, the art, the language, the culture, the industry and the commerce of the German people—how much of all this belongs exclusively to the German people, and how much of it is international in origin, nature and use ? Take away from the Germans all that is international in origin, nature and use, and the Germans will find themselves where they w ere 2400 years ago. Think of it, even the German alphabet is Jewish in origin ! Take away the alphabet, and what will be left ? And so we see that all this talk against internationalism is only the prattle of foolish babies in the nursery. An intelligent person ought to be ashamed to speak against internationalism, just as one ought to be shamed to speak against nationalism. Internationalism and nationalism are correlatives, they imply each other, and each helps the other. Let us consider the matter in concreto. Suppose that I begin with nationalism. I am a citizen of the United States, I love this country and the American people, it is my country, and I wish to see it prosperous and happy. But I notice that economically and politically this country is bound up with all other countries. I see that, due to the fact that there is international economic and political rivalry, we are now compelled to spend billions of dollars to prepare for war, and this at a time when we suffer from an economic depression. I also know that, when this country becomes involved in the impending war the American people will suffer infinitely. Now, I want to avoid this suffering for the American people, and I am concerned only about the American people. How can their suffering be avoided? By isolation this cannot be avoided. It can be avoided only by internationalism. Let all nations on earth become rational, let them enter into such a federation of nations as in this country we have a federation of states. Then, just as this federation of states in this country avoided infinite suffering for the American people, so a federation of nations will avoid infinite suffering for the American people and all peoples on earth. And thus it is clear that by being an internationalist I am infinitely more a nationalist, and am far more patriotic, than the blind nationalist who shuts himself in ostrich-like isolation. And the Jews furnish a concrete illustration of nationalism identified with internationalism. The Jews are true nationalists and true internationalists. The Jews are internationalists, because they live everywhere, because they lived everywhere, because they are acquainted with all nations, all cultures, all languages and all religions. At the same time they are intense nationalists. They are nationalists in a double sense. On the one hand, they love the country in which they live, and identify themselves with the nation of the country. Let the anti-Semites say what they please, the Jews love the country and the people where and among whom they live. But at the same time the Jews are also nationalists as Jews. The Jews all over the world, no matter where they live, what language they speak, what mode of life they have, and what customs they follow—all Jews are identified with one another as one people. The Jews in this respect, as in all other respects, are pioneers; they show to mankind how nationalism and internationalism go hand in hand. The nations of the world will prosper, make progress and attain to happiness only in proportion as they become international. And this must be so, because the destiny of mankind is internationalism, the universal brotherhood of man. And thus we see that these two cardinal sins of Judaism, namely: communism and internationalism, are in truth and in fact great virtues. Judaism may be justly proud of these virtues. Fortunately, Judaism is not alone; Judaism finds itself in good company. Christianity, philosophy, morality, science, art, industry, commerce, culture and civilization—all are international. It is with Judaism as it is with the Jews. We saw that the Jews are now more than a thousand million human beings in the world, and this is also true of Judaism. Judaism counts its followers more than a thousand million human beings. And if, indeed, there are true nationalists in the world, they belong to the category of the primitive savages, and civilized humanity does not fear the primitive savages.</span></p>
<p><span style="color:#003366;">The most heinous crime of Judaism and the Jews is Marxism. Hitler tells us that, if with the aid of Marxism the Jews triumph, then there will be the end of mankind. As for millions of years before, the earth will move through the ether devoid of mankind. How horrible! And all this will come pass because of the triumph of Marxism. What a horrible monster ! Let us, then, examine this horrible monster. The first thing we notice is this: Marxism is nothing else than our old friends, communism and internationalism, for this is what Marxism endeavors to realize. Next, let me reveal to you a secret: Nazism is nothing else than an imitation and perversion of Marxism; there is nothing in nazism which was not taken from Marxism. Study Hitler&#8217;s anti-Marxist Bible: Mein Kampf, read it carefully, and what will you find ? You will find that Hitler adopted the principles, the ideas, the policy and the method of Marxism. The National Socialist Party of Hitler was modelled after the fashion of the Communist Party of Soviet Russia, and both were fashioned according to the ideas of Marxism. Like the revolutionary Marxists, Hitler laid the emphasis upon the working masses. Where did the nazis get the idea of the National Socialist Party, where did they get the principles and demands embodied in the twenty-five demands of the National Socialist Party? And who were the theoreticians of nazism, were they not socialists, communists and men and women who received their education from Marxism ? Where did Hitler and his followers get the idea of international capital, exploitation, on the one hand, and socialism and national planning, on the other? Did they not get all this from Marxism? But what is most significant is this. If not for the great work that had been done by the Marxists, if not for the Russian revolution, if not for the ground that had been prepared by the socialists and the communists, Hitler, the nazis and the National Socialist Party would have never come into existence; Hitler would still eke out a poor living from papering, and the nazi leaders would still rot away in their miserable occupations. As for the masses of nazis who seem so important now that they can make pogroms upon the Jews, they would be, as before, proletarians, the dust of the earth. All what Hitler and the nazis have accomplished was nothing else than to steal and appropriate what the Marxists had created and achieved. Even the Swastika was stolen by the nazis from the Jews. Think of it, the holy swastika was stolen from the Jews? How poor is the mentality of the nazis that for their holy symbol they had to go to the hated Jews and steal from them the swastika ! Wait a while, the nazis will also steal from the Jews Jehovah. Nazism is nothing else than an imitation and perversion of Marxism; the nazis distorted Marxism that it should not be recognized. The nazis shout, stop thief, to cover up the theft. The nazis play the part of goodys, to make it appear that they are innocent and well-meaning; they shout against Marxism, communism, internationalism, bolshevism, and the like; while in fact they are nothing else than caricatures of Marxists, communists, internationalists and revolutionary bolsheviki. But the logic of events will force them to unmask themselves and appear in their true colors. The logic of events will force them to unite with the hated communists, to unite Nazi Germany with Soviet Russia, and then it will appear that they are birds of a feather that do flock together. But the day when Nazi Germany and Soviet Russia will unite will also be the day of the downfall of Hitler and Stalin.</span></p></blockquote>
<p><span style="color:#003300;font-weight:normal;"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#800000;"><strong><span style="color:#800000;">Wer finanzierte Hitler und die NSDAP?</span></strong></span></span><span style="color:#800000;"><strong><span style="color:#800000;">  </span></strong> </span> </span></p>
<p><span><span style="color:#003300;">Ohne Geld keine Revolution, ohne Geld kein Hitler. Wer gab der NSDAP soviel Geld, daß sie innerhalb von zehn Jahren aus dem Nichts an die Macht kommen konnte? Unsere Spurensuche zeigt: Niemand spendete Hitler aus Idealismus Geld. Jeder sah in ihm einfach ein Mittel zum eigenen Zweck. Eine Rezension über das Buch &#8220;Der finanzierte Aufstieg des Adolf H.&#8221; von Wolfgang Zdral. </span></span></p>
<p><span style="color:#003366;"><em><span style="color:#003300;">Geld ist das Brecheisen der Macht. Friedrich Nietzsche</span></em></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Bevor wir Hitlers weiteren Aufstieg zur Macht weiterverfolgen, gehen wir hier der Frage nach, wer seine Geldgeber waren. Denn Geld ist das Benzin, nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Weltpolitik. Zu Recht kommentiert das Ministerium des Äußeren im Jahre 1923 über die Nazis: &#8220;Wie zum Krieg, so gehört zur Revolution erstens Geld, zweitens Geld, drittens Geld. Ohne Geld keine Revolution.&#8221; :</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">Als Adolf Hitler im Herbst 1919 erstmals zur NSDAP stößt, befinden sich in der Parteikasse gerade mal 7 Mark und 50 Pfennig. &#8220;Das war ja eine Vereinsmeierei allerärgster Art&#8221;, erinnert sich Hitler. &#8220;Außer einigen Leitsätzen war nichts vorhanden, kein Programm, kein Flugblatt, überhaupt nichts Gedrucktes, keine Mitgliedskarten, ja nicht einmal ein armseliger Stempel.&#8221;</span><span style="color:#003300;">1</span><span style="color:#003300;"> Hitler bemüht sich um zusätzliches Geld, doch das ist eine frustrierende Arbeit, welche die Parteikasse nach großen Anstrengungen auch nur mit lächerlich geringen 700 Reichsmark füllt.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">Die politische Existenz der NSDAP steht denn auch mehr als einmal in Frage: Nach dem mißglückten Hitler-Putsch im Herbst 1923 wandert der NS-Chef ins Gefängnis, die Partei wird bis 1925 verboten und die Regierung beschlagnahmt das Vermögen. &#8220;Bis zu den ersten Reichstagswahlen mit NSDAP-Beteiligung bleibt die Basis wackelig&#8221;, schreibt Wolfgang Zdral in seinem Buch &#8220;Der finanzierte Aufstieg des Adolf H.&#8221;. Im Januar 1928 berichtet die Münchner Polizei: &#8220;Die von Hi tler immer wieder behaupteten Fortschritte der nationalsozialistischen Bewegung treffen besonders für Bayern nicht zu. In Wirklichkeit ist das Interesse an der Bewegung sowohl auf dem Lande als auch in München im Abflauen begriffen. Sektionsversammlungen, an denen im Jahre 1926 noch 3.000 bis 4.000 Personen teilnahmen, sind nur mehr von höchstens 60 his 80 Mitgliedern besucht.&#8221;</span><span style="color:#003300;">2</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch das Votum der deutschen Wähler am 20. Mai 1928 fällt für die Nationalsozialisten enttäuschend aus: Nur zwölf Abgeordnete dürfen in den Reichstag einziehen &#8211; von Erfolg kann da noch keine Rede sein. Dies ändert sich erst mit der Wahl vom 14. September 1930, bei der die NSDAP 107 Mandate erzielt. Zdral: &#8220;Eine absolute Mehrheit schafft Hitler bis zu seiner Machtübernahme nie; 37 Prozent der Stimmen bleiben sein bestes Ergebnis.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Es war also keineswegs ein unaufhaltbarer Aufstieg, durch den Hitler an die Macht kam. Um das Jahr 1928 hätte die NSDAP genau so gut wieder untergehen können &#8211; wenn da nicht auf einmal beträchtliche Parteispenden gewesen wären, die Hitler die Mittel für gewaltige Propagandaschlachten lieferten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Dieser Artikel soll der Frage nachgehen, wer Hitler und der NSDAP wann wieviel Geld aus welchen Gründen gegeben hat &#8211; wenn auch diese Frage nicht endgültig zu beantworten ist, da viele Dokumente &#8220;verschollen&#8221; und manche Quellen nicht über alle Zweifel erhaben sind.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Die ersten Geldgeber Hitlers</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Wenn ein kleiner österreichischer Gefreiter innerhalb von vierzehn Jahren aus dem Nichts eine Massenbewegung aufbaut, wenn er eine Hunderttausende zählende Privatarmee wie die SA auszurüsten (die SA hatte 1924 30.000, 1930 80.000, 1932 220.000, 1933  400.000 und 1934 etwa </span><span style="color:#003300;">4 Millionen</span><span style="color:#003300;">Mitglieder), auszubilden und zu ernähren vermag und eine gewaltige Propagandamaschinerie inklusive Großveranstaltungen mit hunderttausend Teilnehmern finanziert, wenn er zweimal die Woche und später täglich den Völkischen Beobachter herausgeben kann, wenn er überall klotzt und nicht kleckert &#8211; feudale Parteizentralen kauft, Tausende von Flaggen und gleich zwei Flugzeuge aufs Mal &#8211; dann muß das Geld in Strömen fließen oder gigantische Schuldenberge müssen in die Höhe wachsen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Bei Hitler ist beides der Fall. Das Geld fließt überreichlich und reicht doch oft nicht aus. &#8220;Selbst die engsten Getreuen Hitlers leiden unter den maßlosen Ansprüchen des Chefs&#8221;, schreibt Wolfgang Zdral in &#8220;Der finanzierte Aufstieg des Adolf H.&#8221;. Joseph Goebbels nach der Eröffnung der Berliner NS-Dependance: &#8220;Die Finanzlage war katastrophal. Der Gau-Berlin besaß damals nichts als Schulden. ( &#8230; ) Keiner will uns Kredit geben. Wenn man die Macht hat, kann man Geld genug bekommen, aber dann braucht man es nicht mehr. Hat man die Macht nicht, dann bedarf man des Geldes, aber dann bekommt man es nicht.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Zwar stellen die Behörden nach Hitlers Putschversuch im Jahre 1923 fest, dass die </span><span style="color:#003300;">NSDAP über ein Vermögen von 170.000 Goldmark verfügt (damals enorm viel Geld), doch die Partei hatte bei der Machtübernahme mehrere Millionen Mark Schulden und die SA-Leute mußten auf die Straße, mit ihren Büchsen klappern und Geld zusammenbetteln.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ohne massive Geldspenden hätte also die NSDAP niemals den Lauf der Weltgeschichte dermaßen beeinflussen können, wie sie es später tat. Hitler wäre ein belächelter Eiferer unter vielen geblieben, eine verkrachte Existenz mit Größenwahn.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Deshalb ist es gerechtfertigt, daß man den Spuren des Geldes folgt und fragt: Welche Kreise haben Hitler langsam, aber sicher zur Macht verholfen? Gab es einen Augenblick, wo man ihn durch Entzug von Spenden hätte stoppen können? Oder war er nur eine willkommene Figur im Schachspiel der wirklich Einflußreichen? In einem Spiel, bei dem die Regeln von unsichtbaren Spielern gemacht werden?</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Dichter, Gönner, Magier &#8211; Dietrich Eckart 1920</span></strong></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">Der Schriftsteller Dietrich Eckart (Bild links), ein depressiver morphium- und alkoholsüchtiger Frauenhasser, jener Mann, der nach Hitlers eigenem Bekunden die größte Bedeutung für seinen L</span><span style="color:#003300;">ebensweg hatte, weiht den jungen Revolutionär nicht nur in schwarzmagische Riten ein, sondern öffnet ihm auch finanziell immer wieder Türen. Zu seinen frühesten Gönnern gehört das Ehepaar Edwin und Helene Bechstein, Miteigentümer der berühmten Pianofabrik C. Bechstein. Helene Bechstein nimmt den jungen Hitler unter ihre </span></span></span><span style="color:#003300;">Fittiche, bringt ihm Benehmen bei und die richtige Art, sich zu kleiden. Immer wieder gibt sie ihm Geld; einmal die stolze Summe von 45.000 Mark als Darlehen, die er in gegenseitigem Einverständnis aber nie zurückzahlt. Sie überlässt ihm auch wertvolle Kunstgegenstände, die Hitler als Sicherheit einsetzt, wenn er Kredite braucht. Eckart leiht Hitler ebenfalls Geld, beispielsweise, als dieser im Herbst 1922 zwei Lastkraftwagen kauft.</span></span><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p> </p>
<p align="justify"><span style="color:#003300;">Hitler erkennt bald, dass er eine Propagandawaffe benötigt. So nutzt er Ende 1920/Anfang 1921 die Gelegenheit und kauft die in finanzielle Schräglage geratene Zeitung Der Völkische Beobachter. Eckart ist es, der die zwei dafür notwendigen Kredite von knapp 120.000 Mark auftreibt. Mit der Zeitung beginnen die Finanzkrisen aber erst richtig, und Eckart muß immer wieder einspringen, um auf seine unnachahmliche Art neuerliche Gelder aufzutreiben &#8211; manchmal buchstäblich in letzter Minute vor dem Ruin. Auch an die Leser wird appelliert, mit Spenden ihr Blatt am Leben zu erhalten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">Im Mai 1922 erhält der junge, noch weitgehend unbekannte Hitler die erste Gelegenheit, außerhalb Ba</span><span style="color:#003300;">yerns vor den Reichen und Mächtigen zu reden. Dem National-Club von Berlin gehören Bankiers, Großgrundbesitzer, Offiziere und Professoren an. Hitler ist erfolgreich: Ernst </span></span><span style="color:#003300;">von Borsig, Besitzer einer Lokomotivfabrik, wird </span><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">ihn künftig unterstützen und bei anderen Industriellen für ihn Werbung machen. Dieser Umstand wird übrigens auf den Seiten von </span><a href="http://195.190.77.213/index.php/254/"><span style="color:#003300;">borsig</span></a><span style="color:#003300;"> in der Biographie von Ernst von Borsig diskret verschwiegen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass der älteste Sohn Karl ein glühender Nazihasser und der jüngste Sohn Ernst, Beteiligter am Widerstand gegen Hitler im Kreisauer Kreis war.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der Geschäftsführer einer Münchner Malzkaffeefirma, Hermann Aust, arrangiert daraufhin mehrere Treffen Hitlers mit bayerischen Industriellen. Diese sind beeindruckt und zücken die Geldbörse. Ein Vorarlberger Freund von Dietrich Eckart namens Gansser reist 1923 in die Schweiz und geht die dortigen gut situierten Bürger um Spenden für Hitler an. Hitler wird zu Vorträgen eingeladen und reist mit einem Gesamthonorar von 33.000 Schweizer Franken (zu Inflationszeiten waren ausländische Devisen ein Mehrfaches wert) nach Hause.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Dietrich Eckart legt auch den Grundstein für einen weiteren Auslandskontakt, der die begehrten Fremdwährungen einbringt. 1919 lernt er Warren C. Anderson kennen, der als Europa-Präsident des amerikanischen Autoproduzenten Ford arbeitet. Konzernchef Henry Fords Abneigung gegen die Juden ist weit herum bekannt; sie geht soweit, daß er sogar ein Buch mit dem Titel &#8220;The International Jew&#8221; schreibt, in welchem er den Juden die Schuld an der Misere in Wirtschaft und Politik gibt. Eckart nutzt seinen Kontaktmann zu Ford, und tatsächlich überweist der Autoindustrielle bald darauf Gelder an Hitler und seine Partei.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Der bekennende Antisemit Henry Ford unterstützt Hitler &#8211; 1920</span></strong></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">Henry war das älteste von insgesamt sechs Kindern. Er konnte nur Dorfschulen besuchen, so erhielt Ford nur eine geringe Bildung. Als Kind war er sehr interessiert an mechanischen Einzelheiten und verbrachte im Alter von zwölf Jahren viel Zeit in seinem Werkraum, den er selbst einge</span><span style="color:#003300;">richtet hatte. Mit fünfzehn Jahren hatte er bereits seinen ersten Verbrennungsmotor gebaut.</span></span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Henry Ford war auch der Herausgeber antisemitischer Schriften wie das Buch &#8220;Der internationale Jude – Ein Weltproblem&#8221;, eine Zusammenfassung von Artikeln, die 1920 bis 1922 in seiner Haus-Postille, dem &#8220;Dearborn Independent&#8221;, veröffentlicht wurden. Auch wurde mit seiner finanziellen Unterstützung das Pamphlet, &#8220;Die Protokolle der Weisen von Zion&#8221; in viele Sprachen übersetzt und weltweit verbreitet. Diese Schrift wurden bisher von nahezu allen Geschichtsforschern als Fälschung bezeichnet.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ein Bild von Henry Ford hing im Münchner Hauptquartier der NSDAP. Weiterhin überwies die Ford-Werke AG jährlich 50.000 RM als Geburtstagsgeschenk auf Hitlers Privatkonto beim Kölner Bankhaus J. H. Stein. Inhaber der Stein Bank war der anglophile (dem englischsprachigen zugeneigt) Kurt Freiherr von Schröder, der auch dem „Freundeskreis des Reichsführers SS“ ein Konto einrichtete. Nicht umsonst wurde Henry Ford von Hitler mit dem Großkreuz des Deutschen Adlerordens ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung, die Nazi-Deutschland an Ausländer zu vergeben hatte.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Ford Motor Company war beteiligt am Aufbau der deutschen Streitkräfte vor dem Zweiten Weltkrieg. 1938 wurde beispielsweise ein Fertigungswerk in Berlin in Betrieb genommen, dessen einzige Aufgabe es war, LKWs für die deutsche Wehrmacht herzustellen. Ford produzierte insgesamt 78.000 LKW und 14.000 Kettenfahrzeuge für die Wehrmacht. Die Ford-Werke wurden bis Ende 1944 von der alliierten Bombardierung verschont und dann auch nur wenig beschädigt. In den Ford-Werken wurden auch Zwangsarbeiter eingesetzt, die man für vier Reichsmark pro Tag von der SS auslieh. </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford"><span style="color:#003300;">32</span></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Dr. Max Erwin Richter, ein Pseudoadliger mit Revolutionärsblut &#8211; 1920</span></strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span><span style="color:#003300;">Ein weiterer früher Gönner und Geldeintreiber Hitlers ist der Baltendeutsche Dr. Max Erwin Richter (Bild links), der sich seit der Heirat mit der 29 Jahre älteren Adligen Mathilde fortan &#8220;von Scheubner-Richter&#8221; nennt. Er hat Hitler im Oktober 1920 kennen gelernt und ist geradezu ein Genie im Beschaffen von Geldmitteln. Von Scheubner-Richter wird beim Hitler-Putsch 1923 in München erschossen. Wie wichtig er für Hitler war, mag dessen Aussage erhellen: &#8220;Alle sind ersetzbar, nur einer nicht: Scheubner-Richter!&#8221;</span></span><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Diese Anerkennung hatte sich der Balte durch sein Anzapfen von Finanzquellen bei russischen Zarenfreunden und in rechtsradikalen Kreisen um General Erich Ludendorff erworben. Scheubner-Richter ist es auch, der das erste Treffen zwischen Hitler und seinem späteren Gönner, dem Konzernerben Fritz Thyssen arrangiert.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Scheubner-Richter macht sich bei den in Deutschland lebenden rechtsradikalen adligen und reichen Exilrussen beliebt, indem er sie organisiert und zu Treffen einlädt. Diese Exilrussen sind in der Regel russische Rechtsradikale, die vor der Machtübernahme der russischen kommunistischen Bolschewiki 1917, der russischen Oktoberrevolution, geflohen sind. Zur Geldbeschaffung gründete er zwei gemeinnützige Organisationen, weil man solchen leichter spendet als Privatleuten. Zudem setzt er damalige Prominente als Galionsfiguren ein &#8211; beispielsweise den bayerischen Aristokraten Freiherr Theodor von Cramer-Klett, Vertreter des Vatikans in Bayern und glühender Faschist.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ferner Großfürstin Viktoria Fedorowna, deren Gatte Kirill Ansprüche auf den Zarenthron erhebt, und den einflußreichen General Vasilij Biskupsij, der vor der Oktoberrevolution einer der jüngsten Generäle der russischen Armee gewesen ist. Diesem ist klar, daß Lenin &#38; Co. sich nur mit Waffengewalt aus seinem Heimatland vertreiben lassen, und daher zeigt er sich willig, jenen deutschen Politiker zu unterstützen, der sich als Bolschewisten-Hasser hervortut und in einer kommunistisch-jüdischen Weltverschwörung den Quell allen Übels sieht.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">Die Höhe des geflossenen Geldes beschreibt Biskupsij 1935 rückblickend in einem Bericht an Heinrich Himmler als eine &#8220;geradezu horrende Summe&#8221;; zusätzlich hat die Großfürstin Viktoria &#8220;aus dem Verkauf ihrer Juwelen&#8221; bedeutende Beträge zur Verfügung gestellt. In einem Brief vom Jahr 1939 beziffert der General die damals gewährte Finanzhilfe auf eine halbe Million Goldmark &#8211; für damalige Verhältnisse wahrlich ein fürstliches Vermögen, kostete doch ein Haus nur ein paar tausend Mark!</span><span style="color:#003300;">3</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">General Biskupskij läßt auch seine Beziehungen nach Paris spielen und zapft den dort ansässigen Rußländischen Kommerz-, Industrie- und Handelsverband an. Die Spenden fließen, denn Mitglieder der Organisation sind die Unternehmer und Erdölmagnaten Denisov, Nobel und Gukasof, die aus dem russischen Zusammenbruch große Summen gerettet haben.</span><span style="color:#003300;">4</span><span style="color:#003300;"> Der General ist bei den reichen Ölmagnaten beliebt, da er nach seiner Flucht aus Russland mit Armeefreunden abenteuerliche Pläne geschmiedet hat, um die verlorengegangenen Erdölfelder im Kaukasus zurückzuerobern. &#8220;Solche Sirenengesänge hören die Unternehmer gern &#8211; die ferne Hoffnung auf diese Besitztümer öffnet ihre Brieftaschen&#8221;, schreibt Wolfgang Zdral.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Der</span></strong></span><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;"> Playboy Kurt Lüdecke betritt die Bühne &#8211; 1922</span></strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Zu den frühesten Finanziers Hitlers gehört auch ein dubioser Playboy und Abenteurer namens Kurt Lüdecke (Bild links mit Hitler). Der gewissen- und orientierungslose Lüdecke erlebt Hitler zum ersten Mal im August 1922, da dieser vom Rednerpult aus über den &#8220;jüdischen Bolschewismus&#8221; herzieht. Lüdecke erinnert sich schwärmerisch an den nur ein Jahr älteren Hitler: &#8220;Ich vergaß alles um mich herum, außer diesen Mann. Er schien ein anderer Luther zu sein. Ich wußte, meine Suche hatte ein Ende. Ich hatte mich selbst gefunden, meinen Führer und mein Ziel.&#8221;</span><span style="color:#003300;">5</span><span style="color:#003300;"> In den kommenden Jahren wird Lüdecke für Hitler Kontakte zu einflußreichen Persönlichkeiten vermitteln und pflegen und &#8211; vor allem &#8211; Geld herbeischaffen.</span><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><span style="color:#003300;">Lüdecke selbst ist auf äußerst zweifelhafte Weise zu Vermögen gekommen: Erst ließ er sich von reichen Damen aushalten, später dann entdeckte er homosexuellen Sex mit anschließender Erpressung als lukrative Geldquelle. Damals stand Homosexualität noch unter Strafe, und seine &#8220;Partner&#8221; aus der besseren Gesellschaft bezahlten lieber, als daß sie sich öffentlicher Schande und Ächtung ausgesetzt hätten. Später reist Lüdecke durch die Welt, um da und dort ein möglichst lukratives Geschäft abzuschließen und erwirbt sich so in kurzer Zeit ein riesiges Vermögen von einer halben bis einer M</span><span style="color:#003300;">illion Mark, das er inflationssicher im Ausland anlegt.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Kleiner Zwischeneinwurf</span></strong></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Sowohl der Schriftsteller Dietrich Eckart als auch der umtriebige Kurt Lüdecke waren homosexuell. Der Bremer Historiker Lothar Machtan schrieb ein Buch, in dem er die Behauptung aufstellte, Hitler sei ebenfalls homosexuell gewesen. Unter anderem soll es Hinweise darauf gegeben haben, dass Hitler im Ersten Weltkrieg deshalb nicht befördert worden sei, weil ein Kriegsgericht ihn einer homosexuellen Beziehung zu einem Offizier überführt habe. </span><a href="http://www.server.hagalil.com/x/david/buchbesprechungen/57-60/58-Stephani.htm"><span style="color:#003300;">33</span></a><span style="color:#003300;"> </span><a href="http://www.welt.de/daten/2001/10/29/1029ku291914.htx"><span style="color:#003300;">34</span></a><span style="color:#003300;"> </span><a href="http://www.welt.de/daten/2001/10/13/1013lbw288296.htx"><span style="color:#003300;">35</span></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass Hitler selber jüdische Vorfahren hatte und einer inzestösen Verbindung entstamme, die er sorgsam zu verbergen suchte. Hierzu ist zu sagen, dass Hitlers Großmutter Anna Schickelgruber über 14 Jahre lang Alimente ihres jüdischen Dienstherrn Frankenberger erhalten hatte. Das heißt, der Mann, der später mit dem Ariernachweis ein ganzes Volk zwang, nicht-jüdische Großeltern nachzuweisen, war unsicher, ob er nicht selbst einen jüdischen Großvater hatte. </span><a href="http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollersheim.HTM"><span style="color:#003300;">36</span></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Sollte dagegen Johann Hiedler (Hüttler) doch Hitlers Urgroßvater sein (siehe Stammbaum), was dieser immer bestritt, so entspricht die Ehe seiner Eltern einer Inzucht. Unter Inzucht versteht man im allgemeinen eine Ehe zwischen Verwandten zweiten bis vierten Grades. Jedenfalls hat Hitlers Vater Alois Schicklgruber seine um 23 Jahre jüngere Nichte Klara Pölzl geheiratet. Aus dieser Ehe stammen insgesamt 6 Kinder u.a. auch Adolf Hitler. Johann Hiedler (Hüttler) wäre dann nämlich sowohl der Vater von Alois Schicklgruber (Hitlers Vater) als auch der Urgroßvater von Klara Pölzl (Hitlers Mutter). </span><span style="color:#003366;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.jpg"><span style="color:#003300;">37</span></a></span></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">Einer der Kontakte, die Lüdecke für Hitler knüpft, ist jener zu Benito Mussolini in Italien, der im Oktober 1922 durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen ist und Hitler dazu noch nicht einmal dem Namen nach kennt. Als Hitler am 8./9. November 1923 den Duce kopieren will und den Marsch auf Berlin beginnt, wird er schon bei der Feldherrenhalle in München durch Gewehrfeuer gestoppt und ins Gefängnis Landsberg verfrachtet. Trotzdem will er den Kontakt zu Mussolini intensivieren. Dieser hat an sich nichts dagegen, fürchtet jedoch, daß jemand deutscher Zunge darauf bestehen könnte, das deutschsprachige, erst nach dem Ersten Weltkrieg Italien zugesprochene Südtirol, solle zu Österreich zurückkehren. Hitler will von Mussolini vor allem Geld. &#8220;Fetzen Sie aus Mussolini heraus, was Sie können!&#8221;</span><span style="color:#003300;">6</span><span style="color:#003300;"> - deshalb ist er bereit, Südtirol aufzugeben.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">Da die NSDAP die einzige Partei ist, die offen auf Südtirol verzichtet, ist es für Mussolini nur konsequent und vernünftig, jene Rechtspartei in Deutschland zu fördern, die seinen Interessen am besten dient. Wolfgang Zdral schreibt dazu: &#8220;Lüdeckes erste Kontakte zu den Faschisten im Süden tragen für Hitler in den Folgejahren reichlich Früchte &#8211; auch finanziell: An italienischen Geldzuwendungen hat es seit Mussolinis Marsch auf Rom nicht gefehlt.</span><span style="color:#003300;">7</span><span style="color:#003300;"> Die genauen Summen lassen sich heute nicht mehr ermitteln. Die Münchner Post, und der Bayerische Kurier berichten von den Geldzahlungen; die Rede ist von 50.000 Goldmark.&#8221;</span><span style="color:#003300;">8</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch André-François Poncet, in den dreißiger Jahren Botschafter Frankreichs in Deutschland und Kenner der internationalen Diplomatie, schreibt in seinen Memoiren, daß die Nazis Geld von den italienischen Schwarzhemden einstrichen. Und SS-General Wolff, Chef des persönlichen Stabs von Heinrich Himmler und höchster Polizeiführer in Italien, bestätigt ebenfalls, daß die Nationalsozialisten vor ihrer Machtübernahme Finanzmittel von Mussolini kassierten.</span><span style="color:#003300;">9</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der preußische Ministerpräsident Otto Braun erklärt im Rückblick über die italienische finanzielle Wahlhilfe für die Nazis, die er auf 18 Millionen Mark beziffert: &#8220;Hitler erhält enorme Beträge aus Italien. Sie gelangen über eine Schweizer Bank nach München.&#8221;</span><span style="color:#003300;">10</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Lüdecke pumpt aber auch aus seinem eigenen Vermögen erhebliche Summen in die Partei, gibt dem &#8220;Führer&#8221; auch privat Geld, lädt ihn zu feudalen Abendessen ein. Insgesamt sind es 130.000 Mark, die er für die Parteikasse spendet, stellt die Polizei fest?</span><span style="color:#003300;">11</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Lüdecke leistet sich neben Maßanzügen, teuren Zigarren und gutem Wein noch ein weit kostspieligeres Hobby: Er unterhält eine eigene SA-Abteilung ähnlich der Truppe von Schwarzhemden, die er bei Mussolini gesehen hat. &#8220;Dafür wendet er nochmals 100.000 Mark auf. Das beeindruckt Hitler&#8221;, schreibt Zdral. Denn der NS-Führer sieht in eigenen paramilitärischen Truppen einen wichtigen Machtfaktor für den Aufbau der Partei. Entsprechend emsig arbeitet er am Aufbau dieser Privatarmee. Doch das verschlingt Unsummen. Deshalb ist jeder Sponsor, der die Parteikasse entlastet, hochwillkommen.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Lüdecke macht sich mit Begeisterung ans Werk und rüstet innerhalb von kurzer Zeit eine Truppe von rund hundert Mann &#8211; meist arbeitslose Freiwillige &#8211; mit Uniformen und Waffen aus, die er sich über zwei jüdische Händler auf dem Schwarzmarkt besorgt. Lüdecke ist es auch, der die Truppe schult und sie am Wochenende zu Übungen im Geländekampf in die Wälder außerhalb Münchens schickt. Als er wieder öfters ins Ausland reist, verliert Lüdecke &#8220;sein Interesse an dem Spielzeug SA&#8221; (Zdral) &#8211; er überträgt schließlich das Kommando auf Hermann Göring.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Nach dem mißlungenen Münchner Putsch sieht es Ende 1923 schlecht aus für die NSDAP: Ihr Führer im Gefängnis, sie selbst verboten, das Vermögen (170.000 Goldmark) beschlagnahmt.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Vom Landsberger Gefängnis aus beauftragt Hitler Lüdecke nun, für die Interessen der deutschen Freiheitsbewegung in Nordamerika zu werben und besonders finanzielle Mittel hierfür zu sammeln.&#8221;</span><span style="color:#003300;">12</span><span style="color:#003300;"> Hitlers Schreiben ist insofern bemerkenswert, da er in späteren Jahren öffentlich immer leugnet, Gelder aus dem Ausland angefordert zu haben.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Mitte Januar 1924 schifft sich Lüdecke nach Amerika ein. An Bord des Schiffes &#8220;Amerika&#8221; befinden sich auch Siegfried und Winifred Wagner, Sohn und Schwiegertochter des berühmten Komponisten Richard Wagner. &#8220;Das ist kein Zufall &#8211; Lüdecke weiß von der geplanten Konzerttournee der Wagners und deren Reisetermin. Also bucht er einfach dieselbe Passage&#8221;, bemerkt Zdral. &#8220;Mit der Empfehlung des inhaftierten NS-Diktators als Trumpfkarte gewinnt er schnell das Vertrauen des Paares und etabliert sich als deren Begleiter für die Vereinigten Staaten. Die Wagners, bereits Bewunderer von Hitler, wollen Lüdeckes Geldsammelaktivitäten tatkräftig unterstützen und selbst jenseits des Atlantiks nach Spendern suchen.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Wahl fällt auf Henry Ford, den Automobilproduzenten aus Detroit. Lüdecke, der Jahre zuvor für Ford als Privatdetektiv in New York gearbeitet hat, wird tatsächlich eingeladen; allerdings macht Ford kein Geld locker. Dies ändert sich, als kurz darauf das Ehepaar Wagner bei Ford zu Gast ist. Wie Hitler sieht Ford in Macht und Einfluß des internationalen Judentums eine Gefahr. Winifred Wagner erinnert sich: &#8220;Die Philosophie und Ideen Fords und Hitlers waren sehr ähnlich.&#8221;</span><span style="color:#003300;">13</span><span style="color:#003300;"> Winifred Wagner läßt durchblicken, daß Hitler jetzt Geld besonders dringend brauche. Ford lächelt und sagt, er sei immer noch bereit, jemanden wie Hitler zu unterstützen, der auf die Befreiung Deutschlands von den Juden hinarbeite.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Spätere gerichtliche Untersuchungen ergaben, daß schon im Jahre 1923 dreimal größere Geldbeträge vom Saargebiet bei der Deutschen Bank überwiesen worden waren. Das Gericht kam zu der Überzeugung, daß dieses Geld von dem amerikanischen Automobilfabrikanten Ford stammte, der einer der maßgeblichen Leute im französischen Eisensyndikat war und an einer deutschen Aufrüstung sehr interessiert.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Doch Amerika hatte noch auf ganze andere Weise dafür gesorgt, daß ein Extremist wie Hitler in Deutschland an die Macht kommen konnte. Das heißt: Eigentlich war es nicht ganz Amerika, sondern einige wenige große Firmen und eine ganz bestimmte Straße weit im Süden von Manhattan&#8230;</span></p>
<p><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Die &#8220;Geldmacht&#8221; USA trifft Kriegsvorbereitungen &#8211; seit 1918</span></strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">&#8220;Als die Nazis 1933 an die Macht kamen, fanden sie heraus, dass schon seit 1918 Schritte unternommen worden waren, um Deutschland in ökonomischer und industrieller Hinsicht auf einen Krieg vorzubereiten.&#8221; Zu diesem eindeutigen Fazit kamen die Aussagen verschiedener Regierungsbeamter vor dem amerikanischen Kilgore Committee nach dem Zweiten Weltkrieg.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Diese Kriegsvorbereitungen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 gingen zum großen Teil auf die finanzielle Unterstützung der Wall Street zurück, welche in den Zwanziger Jahren mithalf, das deutsche Kartellsystem zu formieren. Zudem stellten bekannte amerikanische Firmen später technisches Know-How zur Verfügung, um die Deutsche Wehrmacht aufzubauen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der dies behauptet, ist kein dubioser Verschwörungshysteriker, sondern ein amerikanischer Professor, Geschichtsforscher und Autor zahlreicher Bücher, der sich auf erstklassiges Primärquellenmaterial stützt: &#8220;Wall Street and the Rise of Hitler&#8221; ist eines der vielbeachtetsten Bücher des gebürtigen Engländers Antony C. Sutton (1925-2002). Die finanzielle und technische Unterstützung Deutschlands durch die Wall Street sei weder zufällig noch kurzsichtig geschehen, hebt Sutton hervor.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Es beginnt mit dem Dawes-Plan &#8211; 1924</span></strong></span></p>
<p><span style="color:#003300;">&#8220;Was jetzt inszeniert wurde, war auch ein Krieg, ein unblutiger, leiser, der die Nationen finanziell ausbluten sollte, um sie auf den rechten Weg einer Welt-Wirtschaft und einer Welt-Finanz unter dem richtigen Dach zu bringen&#8221;, kommentiert E. R. Carmin* in seinem Buch &#8220;Das schwarze Reich&#8221;. Der Anfang allen Übels war der vermaledeite Versailler Vertrag. Seine Verfasser wußten, daß es Deutschland niemals möglich sein würde, die ihm aufgebürdeten, immensen Schulden abzutragen. Vielmehr sollte es nur gerade in der Lage sein, die Zinsen jener gigantischen Summe zu begleichen, auf daß die Schuld selbst niemals kleiner würde, sondern in alle Ewigkeit nur anwachsen und drückender werden könne.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family:'Times New Roman';"><span style="color:#003300;">*Rezensionen über das Buch &#8220;Das schwarze Reich&#8221; von E. R. Carmin findet ihr im Friedensforum Essen </span><a href="http://friedensforum-essen.swiola.de/041014_pgeiger.html"><span style="color:#003300;">38</span></a></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Frankreich weigerte sich, Reparationszahlungen in Form von Gütern und Rohstoffen zu akzeptieren, sondern verlangte ausschließlich Gold. Deutschland jedoch war nicht in der Lage, auch nur annähernd jene Menge Wirtschaftsgüter zu produzieren und vor allem zu exportieren, die notwendig gewesen wären, um diesen Verpflichtungen nachzukommen.</span></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Da hat einer der mächtigsten Bankiers der Welt, J. P. Morgan, die rettende Idee, welche die Alliierten (USA, Sowjetunion, England, Frankreich) dankbar aufnehmen: Sie ernennen 1924 ein Bankiers-Komitee unter der Leitung des amerikanischen Bankmannes Charles Gates Dawes (Bild links), um ein Programm für die Reparationszahlungen zu entwickeln.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">1902 hatte Charles Dawes übrigens erfolglos für den US-Senat kandidiert. Danach setzte er sich für soziale Dienste ein. So gründete er 1913 in Chicago das &#8220;R. F. Dawes Hotel for Men&#8221;, eine Einrichtung für Obdachlose. 1925 wurde er für den Dawes-Plan mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Von 1925 bis 1929 war Dawes Vizepräsident der USA.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Deutschland wird zu hohen Zinsen zunächst ein Rahmenkredit für die nächsten vier Jahre eingeräumt, mit dem es seine Kriegsschulden ungeachtet der französischen Forderungen zurückzahlen soll. Diese Dollars gehen wenige Tage später von den Kriegsschuldnern (Deutschland) wieder an Amerika zurück, denn auch die USA verlangen die Rückzahlung internationaler Schulden ausschließlich in Gold und Dollars. Auch die Zinsen nehmen sie weder in Waren noch in Rohstoffen. &#8220;So bekamen die amerikanischen Geldverleiher allemal ihr Geld zurück &#8211; aber das nannten sie Zinsen, und die Kapitalschuld blieb&#8221;, schreibt E. R. Carmin.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Carroll Quigley, ein Georgetown Professor, für internationale Angelegenheiten, der auch Lehrer des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Bill Clinton war, nennt die Dinge beim Namen: &#8220;Es ist zu beachten, daß dieses System von den internationalen Bankiers eingeführt wurde und daß das Ausleihen des Geldes anderer (nämlich amerikanischer Investoren) an Deutschland für diese Bankers höchst gewinnbringend war. Mit Hilfe dieser Kredite konnten die deutschen Schuldner ihre Kriegsschuld an England und die USA zurückzahlen, ohne Waren und Dienstleistungen zu exportieren. Die Devisen, die in Form von Krediten an Deutschland gingen, flossen an Italien, Belgien, Frankreich und England in Form von Reparationen zurück und schließlich an die Vereinigten Staaten in Form von Rückzahlung der Kriegsschulden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Was allein an diesem System schlecht war, war (a) daß es zusammenbrechen würde, sobald die USA kein Geld mehr liehen und (b) daß in der Zwischenzeit die Schulden lediglich von einem Konto auf ein anderes verschoben wurden und niemand der Zahlungsfähigkeit auch nur einen Schritt näher kam. &#8211; Es war überhaupt nichts gelöst, aber die internationalen Bankiers saßen im Himmel, wo es von Gebühren und Provisionen nur so regnete.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Rechnung sieht am Ende so aus: Zwischen 1924 und 1931, während dem Dawes-Plan und dem darauf folgenden Young-Plan, zahlte Deutschland an die Alliierten ungefähr 36 Milliarden Mark an Reparationen. Im selben Zeitraum borgte Deutschland aber hauptsächlich in den USA etwa 33 Milliarden Mark, was bedeutete, daß in Wirklichkeit von der Reparationsschuld lediglich drei Milliarden bezahlt und der Rest auf neue Kredite umgelagert worden war.</span></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Antony C. Sutton listet in seinem Buch die Experten des Dawes-Plans akribisch auf: Da war natürlich der Bankier Charles G. Dawes, welcher das Alliierten-Komitee 1924 präsidierte. Ferner Owen D. Young (Bild links) von der Morgan Bank, der gemeinsam mit Charles Dawes ein Konzept entwickeln sollte, der auch noch Präsident des Stromgiganten General Electric Company war. Ab 1929 wurde Young, der Direktor der New Yorker Federal Reserve Bank, Präsident des Dawes-Komitees, unterstützt von J. P. Morgan selbst, der sich abwechselte mit T. W. Lamont, einem Partner von Morgan und T. N. Perkins, einem Bankier mit Morgan-Verbindungen. &#8220;Mit anderen Worten, die US-Delegationen waren einzig und allein &#8211; wie es Quigley nannte - </span><span style="color:#003300;">J. P. Morgan</span><span style="color:#003300;">-Delegationen, welche die Autorität und das Siegel der Vereinigten Staaten benutzten, um finanzielle Pläne umzusetzen, welche allein ihren eigenen pekuniären (finanziellen) Interessen dienten.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Zu den deutschen Mitgliedern des Expertenkomitees gehörten Hjalmar Schacht, Präsident der Deutschen Reichsbank und Carl Voegler von den Vereinigten Stahlwerken, welche dann später die Aufrüstung betreiben sollten.</span></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Anmerkungen zu Hjalmar Horace Greeley Schacht</span></strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der Sohn eines deutschen Kaufmanns und einer dänischen Mutter empfing seine Vornamen zur Ehre von Horace Greeley; einem US-amerikanischen Zeitungsverleger und Politiker. Hjalmar ist ein dänischer Name.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Am 16. März 1933 wurde er Präsident der Deutschen Reichsbank, ab August 1934 Reichswirtschaftsminister und ab Mai 1935 Generalbevollmächtigter für die Kriegswirtschaft. Im November 1937 tritt er als Generalbevollmächtigter für die Kriegswirtschaft zurück, er bleibt bis 1943 Minister ohne Geschäftsbereich. Im Juli 1944 wird er Aufgrund seiner Kontakte zum Widerstand festgenommen und verbleibt bis zum Kriegsende in den Konzentrationslagern Ravensbrück (90 Kilometer nördlich von Berlin) und Flossenbürg in Bayern.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Als die US-Armee sich 1945 dem KZ-Flossenbürg nähert, wird Hjalmar Schacht zusammen mit anderen promineten Häftlingen zunächst ins KZ-Dachau und dann nach Österreich verbracht. Dort wurde er von den Amerikanern befreit und anschließend gleich wieder inhaftiert. Nach Zwischenstationen auf Capri und in Aversa bei Neapel wurde er schließlich dem Nürnberger Militärgericht überstellt.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Vor dem Nürnberger Militärgericht wurde er von den Anklagepunkten  Verschwörung und Verbrechen gegen den Frieden freigesprochen. Von der Stuttgarter Spruchkammer wurde er 1947 allerdings als Hauptschuldiger eingestuft und zu 8 Jahren Arbeitslager verurteilt. Das Urteil wurde jedoch in einem Berufungsverfahren 1948 wieder aufgehoben. In den darauf folgen Jahren betätigte er sich erfolgreich als Finanzberater von Entwicklungsländern. 1953 gründete er die Außenhandelsbank Schacht &#38; Co. und machte ein Vermögen. Hjalmar Schacht starb am 3. Juni 1970. </span><a href="http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,151206,00.html"><span style="color:#003300;">39</span></a><span style="color:#003300;"> </span><a href="http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,152016,00.html"><span style="color:#003300;">40</span></a></p>
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<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">&#8220;Schlußendlich waren die Mitglieder und Berater der Dawes- und Young-Kommissionen nicht nur mit New Yorker Finanzinstituten verbunden, sondern, wie wir später noch sehen werden, gleichzeitig auch Direktoren von Firmen, die zu jenen deutschen Kartellen gehörten, welche Hitler zur Macht verhalfen&#8221;, schreibt Sutton, und kommt zum Schluß: &#8220;Der Beitrag, welchen der amerikanische Kapitalismus an die deutschen Kriegsvorbereitungen vor 1940 leistete, kann nur als phänomenal bezeichnet werden. Er war zweifellos entscheidend für die deutsche Militärkapazität.&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#003300;">&#8230; und setzt sich fort im Young-Plan &#8211; 1930</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Laut Hitlers Finanzgenie, Hjalmar Horace Greeley Schacht, war im Grunde der Young-Plan dafür verantwortlich, daß Hitler 1933 an die Macht gelangte. Gleicher Ansicht war übrigens der Industrielle Fritz Thyssen, welcher nach dem Krieg aussagte: &#8220;Ich wandte mich der Nationalsozialistischen Partei erst zu, als ich die Überzeugung gewann, daß der Kampf gegen den Young-Plan unvermeidlich war, wenn der völlige Zusammenbruch Deutschlands abgewendet werden sollte.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der Young-Plan legte 37 Jahresraten von jeweils 2,05 Milliarden Goldmark sowie weitere 22 Jahresraten von jeweils 1,65 Milliarden Goldmark als Reparationszahlungen fest. Nach 59 Jahren &#8211; also 1988 &#8211; sollten die Reparationsverpflichtungen abgeleistet sein.&#8221; Das war aber noch nicht alles.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Zwischen dem Young-Plan und dem Dawes-Plan gab es einen großen Unterschied: Während der Dawes-Plan Reparationszahlungen in Form von Gütern verlangte, welche mit ausländischem Kapital in Deutschland produziert wurden, verlangte der Young-Plan Geldzahlungen, und &#8220;meiner Meinung nach&#8221;, schrieb Thyssen, &#8220;mußten die so auflaufenden finanziellen Schulden zwingend zum Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft des Reiches führen.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der Young-Plan war ausdrücklich als Mittel bestimmt, Deutschland mit amerikanischem Kapital zu besetzen und die unbeweglichen deutschen Vermögenswerte an Amerika zu verpfänden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Owen Young war übrigens auch der wichtigste Geldgeber für Franklin D. Roosevelt und dessen United European Venture, als der damalige Wall Street-Bankier und spätere US-Präsident Roosevelt versuchte, aus der deutschen Hyperinflation von 1923 Kapital zu schlagen. Die United European Venture diente der Spekulation und sollte mit dem Dawes-Plan Profit machen. Sie ist ein klarer Beweis dafür, wie Privatbankiers die staatliche Außenpolitik manipulieren, um die Macht des Staates für ihre persönlichen Interessen zu mißbrauchen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">So kam es, daß Ex-Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht Owen Young direkt dafür verantwortlich machte, daß die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht kommen konnten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Dennoch war es Schachts und nicht Owens Idee, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu gründen. Sie war einfach nur ein weiterer Schritt zur Erringung der Kontrolle über die (politischen) Geschäfte der Welt. Der</span><span style="color:#003300;">Georgetown Professor </span><span style="color:#003300;">Carroll Quigley nannte es &#8220;ein Weltsystem der finanziellen Kontrolle, in privaten Händen, und fähig, das politische System eines jeden Landes und die Wirtschaft der ganzen Welt zu kontrollieren.&#8221; </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Zu jener Zeit kontrollierten Privatleute schon die Zentralbanken der Vereinigten Staaten, Deutschlands, Frankreichs und Englands. US-Präsident Hoover machte 1932 konkret die Wall Street für seine Nichtwiederwahl verantwortlich. Wall Street wollte Roosevelt und bekam ihn auch. So dürfte Antony Sutton denn auch mit seiner Einschätzung recht haben, daß Politiker von den wahren Machthabern der Welt &#8211; den Herren des Geldes &#8211; wie Hunde an der Leine gehalten und durch ein System von Zuckerbrot und Peitsche fügsam gemacht werden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Kartelle (IG Farben, AEG, Verein. Stahlwerke) als Kriegsmittel &#8211; 1933</span></strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Anleihen aus dem Dawes-Plan werden in Deutschland zu einem Großteil für die Bildung und Konsolidierung dreier gigantischer Kartelle verwendet, nämlich der IG-Farben, der Allgemeinen Elektrizitäts Gesellschaft (AEG) und der Vereinigten Stahlwerke. Der IG Farben gehörten zu Spitzenzeiten in Deutschland 200 Werke, sowie etwa 400 deutsche und 500 ausländische Unternehmensbeteiligungen an. Die Vereinigten Stahlwerke beinhaltete fast alle großen deutschen Eisen-, Stahl- und Bergwerksgesellschaften. Zeitweise galten die Vereinigten Stahlwerke als europaweit größter Stahl-Konzern. Diese Kartelle tragen 1933 nicht nur wesentlich dazu bei, Hitler an die Macht zu bringen, sondern spielen später auch eine Schlüsselrolle bei der Produktion kriegswichtiger Materialien.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Gerne wird heute kolportiert (das Gerücht verbreitet), Wall Street habe nicht erkannt, wohin Deutschland treibe. Dem widerspricht Sutton heftig. Analysen der zeitgenössischen Wirtschaftspresse Amerikas hätten unmißverständlich gezeigt, daß man sich der Nazibedrohung voll bewußt gewesen sei, weshalb man die Leser jener Wirtschaftsmagazine auch vor den deutschen Kriegsvorbereitungen gewarnt habe. Nicht nur hätten die betroffenen Amerikaner genau über die Natur des Nationalsozialismus Bescheid gewusst, nein, sie hätten ihn wann und wo immer zu ihrem eigenen Vorteil unterstützt &#8211; &#8220;in dem vollen Wissen, daß das wahrscheinliche Ergebnis ein Krieg sein würde, der Europa und die Vereinigten Staaten betrifft.&#8221; Die Primärquellen, die Antony C. Sutton im Laufe seiner Recherchen konsultieren konnte, beweisen dies zweifelsfrei.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">So ermöglichten die Mittel aus dem Young-Plan vor allem den Aufbau der deutschen Kriegsindustrie. Und: Bei zwei der drei Kartelle sitzen amerikanische Finanziers im Aufsichtsrat! James Stewart Martin (man kann das Buch &#8220;All honorable men&#8221; herunterloaden </span><a href="http://www.spitfirelist.com/Books/books.html"><span style="color:#003300;">41</span></a><span style="color:#003300;">) beschreibt die Kartelle so: &#8220;Diese Anleihen zum Wiederaufbau wurden zu einem Instrument für Arrangements, welche mehr dazu beitrugen, einen Zweiten Weltkrieg herbeizuführen, als Frieden nach dem Ersten Weltkrieg.&#8221;</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><strong><span style="color:#003300;">Die Deutsche Bank im Dritten Reich</span></strong><span style="color:#003300;">    </span></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Es sollte am Rande angemerkt werden, dass auch die Deutsche Bank im Dritten Reich ähnliche Geschäftspraktiken anwendete, wie die amerikanischen Banken Morgan &#38; Co. Untersuchungen der Deutschen Bank hatten 1946/47 ergeben, dass sie eine ungewöhnliche Konzentration wirtschaftlicher Macht darstellte und an der Durchführung der verbrecherischen Politik des Naziregimes auf wirtschaftlichem Gebiet teilgenommen hat. </span><a href="http://www.glasnost.de/hist/ns/omgus1.html"><span style="color:#003300;">42</span></a></p>
<p align="justify"><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Nur eine Handvoll New Yorker Finanzhäuser finanzierten nach dem Ersten Weltkrieg die deutschen Reparationszahlungen. Drei Finanzhäuser, nämlich 1. Dillon, Read &#38; Co. &#8211; Harris, Forbes &#38; Co. und National City Company vergeben fast drei Viertel des Gesamtbetrages und fahren auch die größten Profite ein. Die übrigen Bankhäuser sind Speyer &#38; Co. &#8211; Lee, Higginson &#38; Co. &#8211; Guaranty Company of New York &#8211; Kuhn, Loeb &#38; Co. sowie die Equitable Trust Company.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ab Mitte der Zwanziger Jahre dominieren die zwei deutschen Kombinate IG Farben und Vereinigte Stahlwerke den Chemie- und den Stahlmarkt. Am Vorabend des Kriegs, nämlich in den Jahren 1937/38, produzieren diese beiden 95 Prozent des deutschen Sprengstoffs! Um es noch einmal hervorzuheben: Die Produktion von synthetischem Benzin und von Sprengstoff &#8211; welche beide unverzichtbar für die Kriegsführung waren &#8211; wurde von zwei Kartellen kontrolliert, welche unter dem Dawes-Plan von Wall Street-Anleihen geschaffen worden waren.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Als Beiträge und in Form anderer Spenden an die Nationalsozialisten leistete die IG Farben von 1933 bis 1945 folgende Summen in RM </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/DDR-URV/Adolf-Hitler-Spende_der_deutschen_Wirtschaft"><sup><span style="color:#003300;">43</span></sup></a><span style="color:#003300;">:</span></p>
<p><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p> </p>
<table border="0" width="120">
<tbody>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1933</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">3.584.070</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1934</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">4.020.205</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1935</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">4.515.039</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1936</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">4.960.636</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1937</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">5.467.626</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1938</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">8.156.315</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1939</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">7.539.857</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1940</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">7.471.620</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1941</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">8.057.982</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1942</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">13.436.201</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1943</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">8.588.650</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="color:#003300;">1944</span></td>
<td align="right"><span style="color:#003300;">8.402.152</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p> </p>
<div><strong><span style="color:#003300;">Rockefeller und die Standard Oil Company</span></strong><span style="color:#003300;"><br />
</span></div>
<p align="JUSTIFY"> </p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ein weiterer großer Bezin-Lieferant für die Nationalsozialisten war natürlich die Standard Oil Company des Amerikaners John D. Rockefeller. Er galt durch seine Unternehmungen als der reichste Mann seiner Zeit und erreichte monopolartige Machtstellungen. Sein damaliges Vermögen betrug rund 900 Millionen Dollar (1913), was 2001 etwa einem Wert von 200 Milliarden Dollar entsprach. Damit war John D. Rockefeller der reichste Mann, der jemals gelebt hat.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Rockefeller und das Ludlow-Massaker von 1914</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">John D. Rockefeller baute in der Kleinstadt Ludlow eine Siedlung, konzerneigene Wohnhäuser, die den Arbeitern gegen Lohnabzug zur Verfügung gestellt wurden. Im Jahr 1914 kam es, wie an anderen Orten, unter den Arbeitern von Ludlow zum Wunsch einer Gewerkschaftsbildung. Nach der Ablehnung Rockefellers riefen sie einen kontrollierten Streik aus, bei dem rund 70% die Arbeit niederlegten.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Daraufhin entzog Rockefeller mitten im Winter seinen Arbeitern das Wohnrecht, indem er sie mit sofortiger Wirkung entließ. Die Häuser der Familien, die sich weigerten die Wohnung zu verlassen, wurden in Brand gesteckt. Zahlreiche Kinder und Frauen verbrannten. Als der Rest der Arbeiter vertrieben werden sollte, kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen den Arbeitern und der von Rockefeller bezahlten Miliz. Diese verübten kurzerhand Selbstjustiz, bei der über 45 Arbeiter ihr Leben verloren. Das grausame Treiben wurde erst beendet, als US-Präsident Woodrow T. Wilson nach 10 Tagen durch die Entsendung der Armee dem Massaker ein Ende setzte.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Die Rockefeller Foundation</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Um sein Ansehen in der Öffentlichkeit wiederherzustellen, verteilte Rockefeller großzügige Spenden in unterschiedlichen Bereichen. Rockefeller gründete Stiftungen, soziale Einrichtungen und begründete die “Rockefeller-Foundation” die noch bis heute Bestand hat. </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_D._Rockefeller"><span style="color:#003300;">44</span></a><span style="color:#003300;"> </span><a href="http://www.rasscass.com/templ/te_bio.php?SSID=4&#38;PHPSESSID=fc45f20d2451363c164b915e412d02d2"><span style="color:#003300;">45</span></a></p>
<div><span style="color:#003300;">Die amerikanische Hilfe für die deutsche Aufrüstung erstreckt sich noch auf weitere Gebiete. In Hitlerdeutschland sind die zwei größten Hersteller von Panzern Opel, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der amerikanischen General Motors, die wiederum von J. P. Morgan kontrolliert wird; sowie die Ford AG, eine Tochtergesellschaft von Henry Fords Ford Motor Company in Detroit.<br />
</span></div>
<p align="JUSTIFY"> </p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der Molloch &#8211; Leseprobe von Karlheinz Deschner</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Der deutsche Schriftsteller und Religionskritiker Karlheinz Deschner schreibt in seinem Buch “Der Molloch” zur Finanzierung der Deutschen nach dem ersten Weltkrieg durch die Amerikaner:</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">»Amerikas Geschäft ist das Geschäft« war eines der großen Worte des Präsidenten Calvin Coolidge (Präsident der USA von 3. August 1923 &#8211; 3. März 1929). Und es paßt dazu, daß man wenige Monate nach seinem Amtsantritt mit Deutschland am 8. Dezember 1923 bereits einen Freundschaftsvertrag schloß &#8211; nur wenige Jahre nachdem man es zu Tode bekriegt hatte. Und schon im nächsten Jahr ist es bezeichnenderweise ein Bankier, Charles G. Dawes, der (in dem seinen Namen tragenden Plan) für eine Reorganisation der Deutschen Reichsbank und die Stabilisierung der deutschen Währung eintritt durch eine Anleihe von nicht weniger als 800 Millionen Goldmark.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch ein weiterer Großkapitalist wurde zur Rettung Deutschlands aktiv. 1929 appellierte Alfred Hugenberg, eine Art Axel Springer der Weimarer Republik, dessen Medienkonzern, etwa 40 deutsche Zeitungen, darunter der “Völkische Beobachter”, das tägliche Parteiblatt der NSDAP, einige Verlage und die größte deutsche Filmgesellschaft “Ufa” angehörten, in einem Rundschreiben an 3.000 US-Millionäre, das drohende Chaos in Deutschland abzuwenden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hugenbergs Aufruf verhallte jenseits des Atlantik nicht ungehört. Es war das Jahr der heraufziehenden großen Wirtschaftspanik, die US-Stahlkonzerne lagen darnieder. Wie hätte da nicht das mit einer deutschen Aufrüstung verbundene Geschäft verlocken sollen! Zwar hatte die Weimarer Republik die Remilitarisierung bereits eingeleitet, doch im großen Stil konnte man dies wohl erst von dem Heil- und Siegbringer aus Braunau (Hitler) erhoffen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Daß der deutsche »Führer« käuflich war, ist früh bekannt gewesen. Schon ein Prozeß im Sommer 1923 wegen der NSDAP-Finanzierung hatte ergeben, daß der Partei dreimal große Geldbeträge aus dem Saargebiet über die Deutsche Bank zugegangen waren. Nach Überzeugung des Gerichts stammten sie von amerikanischer Seite, dem Großindustriellen Henry Ford, der lebhaft eine deutsche Aufrüstung wünschte.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">So ist es dann ja auch gekommen. 1938 wurde beispielsweise ein Fertigungswerk in Berlin in Betrieb genommen, dessen einzige Aufgabe es war, LKWs für die Wehrmacht herzustellen. Ford produzierte insgesamt 78.000 LKW und 14.000 Kettenfahrzeuge für die Wehrmacht.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Agenten des langjährigen preußischen Innenministers Carl Severing (zwischen 1928 und 1930 Reichsinnenminister) hatten seit 1929 aber auch Verhandlungen Hitlers mit US-Bankiers im Berliner Hotel Adlon beobachtet, Verhandlungen, die dort bis 1933 stattfanden. (Das Resultat dieser Untersuchungen gelangte später ins »Abegg-Archiv« in Zürich, wo es allerdings nicht mehr ist.)</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Severing beauftragte Ende 1931 seinen Staatssekretär Dr. Abegg mit Nachforschungen über Hitlers Vorleben und seine ausländischen Finanzquellen. Dabei ergab sich, das Geld für die aufwendige Nazipropaganda stammte »nur aus dem Ausland, insbesondere aus den USA«. &#8211; Übrigens hatte Hitler auch einen großen Teil der Waffen für SA und SS nicht von der Reichswehr, sondern vom Ausland erhalten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Bei Beratungen der Präsidenten der »Federal Reserve«-Banken, des eigentlichen Finanzzentrums der Wallstreet, der fünf unabhängigen Banken, Vertreter der Royal Dutch (Shell), der Standard Oil Rockefeller jun. u.a. im Sommer 1929 wurde Warburg schließlich gebeten zu prüfen, ob Hitler für amerikanisches Geld zugänglich sei. Als Gegenleistung hätte dieser gegenüber Frankreich eine aggressive Außenpolitik einzuleiten, sollte aber »in die wirklichen Motive der amerikanischen Unterstützung nicht eingeweiht werden«.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hitler seinerseits habe bei den Verhandlungen in Berlin betont, »daß er mit den Arbeitslosen alles machen könne, wenn er ihnen nur Uniformen und Verpflegung gebe… Auf diese Weise werde er Frankreich schon klein bekommen… Alles hinge vom Geld ab… Die USA-Hochfinanz habe doch sicher ein Interesse daran, daß er, Hitler, an die Macht komme, denn sonst hätte sie ihm nicht bereits 10 Millionen Dollar übergeben… Wenn er von der USA-Hochfinanz 500 Millionen Mark erhalte, sei er in “sechs Monaten fertig”.« Hitler habe auch die Kommunisten als erledigt bezeichnet und erklärt, er werde nun die Sozialdemokraten ausschalten, durch Wahlen oder mit Gewalt. Eventuell komme noch eine Verhaftung von Hindenburg, Schleicher, Papen, Brüning in Betracht, aber alles koste Geld, und das bisher aus den USA erhaltene sei verbraucht.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Selbstverständlich standen die Hitler so verhängnisvoll fördernden ausländischen Geldgeber nicht vor dem Nürnberger Tribunal. Selbstverständlich wurden die Dokumente des Abegg-Archives beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess nicht zugelassen. Das heikle Thema der Hitler-Unterstützung durch die großen Finanzmächte der USA durfte unter keinen Umständen auch nur erwähnt werden. Als es der zunächst länger mit Hitler kooperierende Bankier und Politiker Hjalmar Schacht, bis 1937 Reichswirtschaftsminister, bis 1939 Reichsbankpräsident, zur Sprache bringen wollte, wurde er rasch zum Schweigen gebracht. »Als Schacht«, meldete die Neue Züricher Zeitung am 2. Mai 1946, »wiederum auf die Haltung ausländischer Mächte gegenüber der Nazi-Regierung und auf die Hilfe, die sie ihr angedeihen ließen, zu sprechen kam, entschied der Gerichtshof, daß diese Dinge mit der Sache nichts zu tun hätten und daher unzulässig seien…«</span></p>
<p align="justify"><strong><span style="color:#003300;">John Foster Dulles &#8211; eine Milliarde Dollar für den »Führer«</span></strong></p>
<p><span style="color:#003300;">Schon im Oktober 1944 hatte US-Senator Claude Pepper, Florida, geäußert, zu jenen, die Hitler zur Macht verhalfen, habe auch John Foster Dulles, der unter Präsident Dwight D. Eisenhower von 1953 bis 1959 als Außenminister diente, gehört, »denn es waren Dulles Firma und die Schroeder-Bank, die Hitler das Geld beschafften, das er benötigte, um seine Laufbahn als internationaler Bandit anzutreten«. Der ehemalige amerikanische Botschafter in Berlin, William E. Dodd, notiert in seinem Tagebuch, daß die von Dulles vertretenen Banken schon Ende 1933 Deutschland Anleihen im Wert von einer Milliarde Dollar gewährt hätten. </span><a href="http://www.staatsbriefe.de/1994/literatur/deschner3.htm"><span style="color:#003300;">46</span></a><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<div><span style="color:#003300;">Die Nazis gewähren Opel 1936 Steuerfreiheit, damit General Motors mit dem gesparten Geld die Produktionskapazitäten ausbauen kann. General Motors revanchiert sich dafür, indem die Firma die erwirtschafteten Gewinne in der deutschen Industrie re-investiert. Henry Ford wird von den Nazis für seine Verdienste dem Nationalsozialismus gegenüber sogar im August 1938 mit dem Großen Kreuz des Deutschen Adlers ausgezeichnet.<br />
</span></div>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Konzerne Alcoa (Aluminium Company of America) und Dow Chemical (Kunststoffe, synthetischer Kautschuk, Magnesium für Leichtbauteile von Kampfflugzeugen) arbeiten eng mit der Nazi-Industrie zusammen. Dies schließt zahlreiche Transfers ihrer amerikanischen Technologie mit ein. Bendix Aviation (Luftfahrt), bei welcher die von J. P. Morgan kontrollierte General Motors einen Mehrheitsanteil hält, beliefert die Siemens &#38; Halske AG in Deutschland mit Daten über automatische Piloten und Flugzeuginstrumente. Noch 1940, also nach Kriegsausbruch, liefert Bendix Aviation die kompletten technischen Daten für Anlasser von Dieselmotoren und Flugzeugen an Robert Bosch und erhält dafür Tantiemenzahlungen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Amerikanische Firmen, welche mit den internationalen Investitionsbankiers Morgan und Rockefeller in Verbindung standen &#8211; jedoch wohlverstandennicht die große Zahl unabhängiger amerikanischer Industrieller &#8211; waren stark in das Wachstum der Nazi-Industrie involviert. “Es ist wichtig zu beachten, daß General Motors, Ford, General Electric (Medizintechnik, Flugzeugtriebwerke, Industrie-Anlagenbau, Finanzierungen), DuPont (Kunststoffe, Sprengstoffe, Elektronik, Lebensmittel) und die Handvoll US-Firmen, welche eng in die Entwicklung Nazi-Deutschlands verwickelt waren &#8211; mit Ausnahme der Ford Motor Company &#8211; durch die Wall Street-Elite kontrolliert wurden &#8211; namentlich die J. P. Morgan Firma, die Rockefeller Chase Bank und, zu einem geringeren Teil, die Warburg Manhattan Bank, schreibt Antony Sutton.16</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Franzosen finanzieren Aufständische &#8211; 1923</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Wie das amerikanische Kilgore-Komitee nach dem Krieg ermittelt, leistet der Deutsche Industrielle Krupp schon im Jahre 1919 finanzielle Hilfe an eine reaktionäre Gruppe, welche den Samen der Nazi-Ideologie sät.17 Allerdings, hält E. R. Carmin, Autor des Buches “Das schwarze Reich”, fest: “Schon in der Anfangszeit der “Bewegung” war die Finanzierung etwa der aber- und aberdutzenden Bünde, Wehrverbände und Freikorps eine zwielichtige und keineswegs nur innerdeutsche Angelegenheit.” So werden die bayerischen Separatisten*2 Anfang der Zwanziger Jahre, man höre und staune, ausgerechnet mit Geld vom “Erzfeind” Frankreich gesponsert, denn nichts ist den Herrschern Frankreichs damals “peinlicher, als wenn Deutschland demokratisch, pazifistisch oder sozialistisch wäre. Denn dies wäre das Ende der Existenzberechtigung einer französischen Armee. Und die Rüstung ist doch so ein gutes Geschäft.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">*2 Bayerische Separatisten &#8211; 1923 </span></strong><span style="color:#003300;">   </span></p>
<p><span style="color:#003300;">Am 12.11.1923 wurde die »autonomen Republik Speyer« durch Franz Josef Heinz ausgerufen. Die Gegner der Separatisten antworten mit organisierten Protestaktionen. Am 09.01.1923 wird Franz Josef Heinz in Speyer erschossen. Am 12.1.1924 werden die Pirmasenser Separatisten zur Aufgabe gezwungen. </span><a href="http://www.gonschior.de/weimar/Bayern/Uebersicht_Jahre.html"><span style="color:#003300;">47</span></a><span style="color:#003300;"><br />
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch Hitler soll schon in den frühen 20er Jahren von Frankreich Geld bekommen haben. Jedenfalls versichert 1952 der ehemalige preußische Finanzminister Klepper, ihm sei ini Quai d’Orsay, dem französischen Außenministerium in Paris, eine Quittung Hitlers für Geldbeträge gezeigt worden, die er von französischen Agenten erhalten habe. Bemerkenswerterweise beteiligt sich Hitler tatsächlich nicht am Ruhrkampf, als Frankreich vorübergehend das Ruhrgebiet besetzt*3, und Konrad Heiden kann sich in seinem 1936 erschienenen Buch “Adolf Hitler”19 die Bemerkung nicht verkneifen: “lm Jahre 1921 herrschte in der Partei ein merkwürdiger franzosenfreundlicher Ton”.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><strong>*3 Ruhrbesetzung 1923 </strong>   </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Deutschland war auf Grund des Versailler Vertrages gezwungen Reparationen an die Alliierten des Ersten Weltkriegs zu zahlen. Die alliierte Reparationskommission stellte Ende Dezember 1922 einen geringfügigen Lieferrückstand deutscher Reparationen an Frankreich fest. Darum besetztenam 8. März 1923 französische und belgische Truppen die Städte Duisburg und Düsseldorf.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Besetzung löste einen Aufschrei nationaler Empörung im Deutschen Reich aus. Die Reichsregierung unter dem parteilosen Kanzler Wilhelm Cuno rief die Bevölkerung zum “passiven Widerstand” auf: Es wurden keine Reparationen mehr gezahlt, Industrie, Verwaltung und Verkehr wurden mit Generalstreiks teilweise lahm gelegt. Betriebe und Behörden leisteten teilweise den Anordnungen der Besatzer keine Folge. Frankreich reagierte darauf mit 150.000 verhängten Strafen, die mit unter bis zur Ausweisungen aus dem besetzten Gebiet gingen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Inzwischen begingen ehemalige Freikorpsmitglieder (in der Regel nationalistisch, monarchistisch und rechtsradikal eingestellt) und auch Kommunisten Sabotageakte und Anschläge gegen die Besatzungstruppen. Die wiederum reagierten mit Sühnemaßnahmen und Todesurteilen, die Situation eskalierte und forderte 137 Tote.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Als am 9. Januar 1923 die Reparationskommission behauptete, dass Deutschland absichtlich die Lieferungen zurückhalten würde, wurde am 11. Januar 1923 das gesamte Ruhrgebiet, ausgehend vom bereits besetzten Düsseldorfer und Duisburger Raum von französischen und belgischen Truppen mit anfangs 60.000, später 100.000 Mann eingenommen. Ziel war, die Reparationszahlungen direkt in Kohle einzutreiben (Politik der “produktiven Pfänder”).</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Wegen großer wirtschaftlicher Probleme des Deutschen Reiches verzichteten die Alliierten 1922 auf Reparationszahlungen in Form von Geld und forderten stattdessen Sachleistungen (Stahl, Holz, Kohle) ein. </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung"><span style="color:#003300;">48</span></a><span style="color:#003300;"> </span><a href="http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/versailles/ruhr/"><span style="color:#003300;">49</span></a></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">E. R. Carmin schreibt, daß hinter den Geheimbünden und deren Aktivitäten auch ausländische Interessen standen: “Ein von Mitgliedern des aus dem Freikorps Oberland hervorgegangenen Blücherbundes für März 1923 geplanter, allerdings durch Denunziation aufgeflogener Putsch in München war mit über 92.000 Goldmark, immerhin an die 40 Millionen Reichsmark, von Frankreich finanziert worden.”<br />
</span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">“Das Verblüffendste und Rätselhafteste am Erfolg dieses Menschen (Hitlers) ist die Tatsache, daß er 1923, auf dein Höhepunkt des Inflationstaumels, über Devisen verfügte, über Dollars, Tschechenkronen, holländische Gulden, ja offenbar auch über französische Franken”, schreibt Görlitz in “Geldgeher der Macht”. Von den 1923 höchstens 100.000 eingeschriebenen NSDAP-Mitgliedern hat Hitler jenes Kapital ganz sicherlich nicht, das es ihm schon damals erlaubt, &#8211; noch ehe er im Gefängnis Landsberg “Schriftsteller” wird (Mein Kampf) und Interviews an die Hearst-Blätter verkauft &#8211; einen beträchtlichen Aufwand zu treiben und zu finanzieren:</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">“Seine Anhänger reisen in Extrazügen. Er hat einen großen Stab, hält Felddienstübungen ab, überfällt benachbarte Städte, rüstet Strafexpeditionen aus. Lauter Dinge, die ohne beträchtliche Gelder unmöglich wären. Unmöglich ist, dass diese Ausgaben der Partei von Beiträgen der Mitglieder aufgebracht werden können. Hitler besitzt eine riesige Plakat- und Flugblattpropaganda. Manche Angehörige der Sturmtrupps widmen sich ausschließlich der Partei, fahren die ganze Zeit zu Agitationen im Land herum”.20</span></p>
<p><span style="color:#003300;"><strong>Fritz Thyssen &#8211; der ergebene Gönner &#8211; 1923</strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hitlers frühester, treuester und freigebigster Förderer unter den deutschen Industriellen ist jedoch der schon erwähnte Fritz Thyssen, einer der bekanntesten und reichsten Männer des deutschen Reichs, dessen Name als Inbegriff der Schwerindustrie gilt. Thyssen lernt Hitler im Jahre 1923 kennen. Als Vermittler dient dabei General Ludendorff, der ihm Hitler als einzigen Hoffnungsträger für Deutschland anpreist. Thyssen ist von Hitler so beeindruckt, daß er ihm 100.000 Goldmark spendet &#8211; in Zeiten der Hyperinflation eine Riesensumme.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Im Jahre 1928, als Hitler Geld für eine neue, pompöse Parteizentrale in München benötigt, greift Thyssen wieder tief in den Geldbeutel und spendet 300- bis 400.000 Mark. Die Spende tarnt er als Kredit, welchen er über die holländische Bank “Voor Handel en Scheepvaart N. V” in Rotterdam abwickelt. Die Nazis bezahlen nie etwas zurück.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Von da an wirbt Thyssen für die NSDAP mit Hingabe und Verve (Begeisterung). Er tritt bei politischen Veranstaltungen auf, versucht andere Wirtschaftsmagnaten in kleiner Runde zu überzeugen, steht mit Geld und seinem prominenten Namen für das Volksbegehren gegen den Young-Plan ein. Weiterhin läßt Thyssen im Umkreis Hitlers mal da 50.000, mal dort 100.000 Mark springen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Eine seiner “größten” Taten ist jedoch, daß er den äußerst exklusiven Zirkel der “Ruhrlade”, dem zwölf einflussreiche und finanzkräftige Industrielle angehören, überreden kann, einen politischen Fonds aufzulegen, aus dem Parteien und einzelne Politiker alimentiert werden. Die Summen sind beträchtlich, schwanken zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Mark jährlich.25</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Anfänglich fließen die Gelder in bürgerliche und rechte Parteien. Nach dem Wahlerfolg der NSDAP im September 1930 schafft es Thyssen gegen anfängliche Skepsis und Widerstand der Wirtschaftsführer, die “Ruhrlade”-Mitglieder davon zu überzeugen, daß man den “vernünftigen” Nationalsozialisten unter die Arme greifen sollte, indem man die NSDAP von den Wirtschaftsspenden abhängig mache &#8211; daraufhin fließen die Gelder.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Thyssen rührt immer stärker die Werbetrommel für die NSDAP. Für den 27. Januar 1932 lädt er Hitler ein, vor dem “Industrieklub” in Düsseldorf zu sprechen, dem die Elite der “Ruhr-Barone”, der Banken, Verleger und Wirtschaftsjuristen angehört. Der Abend wird ein riesiger Erfolg. Hitlers Pressechef kommentierte: “Das Eis war gebrochen, der nationalsozialistische Gedanke hatte in wichtigen und einflußreichen Kreisen des Systems fruchtbaren Boden gefunden”. Thyssen selbst gibt später zu Protokoll: “Die Rede machte auf die versammelten Industriellen einen tiefen Eindruck und in der Folge floß eine Reihe großer Beiträge aus den Quellen der Schwerindustrie in die Kasse der Nationalsozialistischen Partei.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Damit hat sich der Wind für die Nazis endgültig gedreht: Die Wirtschaftselite Deutschlands läßt die braunen Rabauken nicht länger in der Ecke stehen. Um deren Unterstützung zu erringen, schreckte Hitler nicht davor zurück, Kreide zu fressen: Auch diesmal verzichtet er auf seine bewährten Kampfparolen für die Massen, wie die Auflehnung gegen die Zinsknechtschaft, das Diktat des Staates über die Firmen oder die Enteignung einzelner Wirtschaftszweige. Auch seine Abneigung gegen die Juden thematisiert er nicht. Statt dessen geht er geschickt auf die Sorgen und Nöte der Wirtschaftskapitäne ein und vermeidet peinlichst den Eindruck eines Radikalen oder politischen Eiferers.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Thyssen lobbyiert weiterhin für Hitler und spendet nach eigener Einschätzung insgesamt etwa eine Million Mark. Hitler dankt es ihm später dadurch, daß er Thyssen, der viel zu spät die wahre Natur Hitlers erkennt und sich entsetzt von ihm abwendet, Anfang Januar 1941 in die Irrenanstalt in Neubabelsberg bei Potsdam einwiesen läßt, zusammen mit seiner Frau. Die späteren Kriegsjahre verbringt das Ehepaar Thyssen dann in den Konzentrationslagern von Sachsenhausen, Buchenwald und Dachau.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;"><strong>Kontakte zu den besseren Kreisen &#8211; Emil Kirdorf &#8211; 1927</strong></span></p>
<p><span style="color:#003300;">Einer der “Paten” Hitlers für den Zugang zu den sogenannt besseren Kreisen ist Emil Kirdorf (Bild links), ein fast 80jähriger Kohlemagnat (der während 54 Jahren Vorstandsvorsitzender der Gelsenkirchener Bergwerks-Aktiengesellschaft gewesen war und bei der Gründung des mächtigen Rheinisch- Westfälischen Kohle-Syndikats mitgewirkt hatte). Aufgrund seiner einflußreichen Stellung und feudalistischen Auffassung von Arbeitshierarchie nennt man ihn nur den “Schlotbaron”.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Buchautor Henry Ashby Turner attestiert Kirdorf, “den künftigen Diktator während seines Aufstiegs zur Macht in den Augen von Millionen Deutschen gesellschaftsfähig” gemacht zu haben. Durch sein öffentliches Eintreten für die Nazis und seine finanzielle Unterstützung “half er dem Führer unermesslich”.21</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">1926 sucht Hitler den Kontakt zu Industriellenkreisen. Er buhlt um deren Einfluss und, noch wichtiger, deren Geld. “Schon eine einzige Spende, die für Wirtschaftsführer nur ein Taschengeld bedeutet, kann der niederliegenden Nazipartei flugs wieder auf die Beine helfen, nachdem das zeitweilige NSDAP-Verbot die Quellen hat versiegen lassen”, schreibt Wolfgang Zdral.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hitler tritt im Herbst 1927 in mehreren privaten Zirkeln vor Wirtschaftsführern auf und erläutert seine Ziele. Bei einem dieser Treffen in Essen hört Kirdorf den Propagandisten zum ersten Mal und ist ergriffen. So sehr, daß er im August 1927 als erster Industrieller NSDAP-Mitglied wird. Sein Streben geht nun dahin, “ihn in dem nächsten Monat mit einigen führenden Personen diesseitiger Industrie” zusammenzubringen. “Gelingt es mir, ihm in diesen Kreisen Anhänger zu gewinnen, so wird meine Hoffnung auf Rettung des Vaterlandes Stärkung erfahren”.23</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch seine private Geldschatulle öffnet Kirdorf. Einmal springt er ein, als Hitler wegen eines ungedeckten Schecks von 40.000 Mark schon den Selbstmord erwägt. Insgesamt spendet Kirdorf etwa 100.000 Mark. Viel wichtiger ist jedoch, daß Kirdorf Hitler einlädt, seine Gedanken zu Ökonomie und Unternehmertum niederzuschreiben, damit er diese diskret unter seinen Freunden und Bekannten verteilen kann. Dies tut Hitler nur zu gern, und es ist zu seinem Glück, dass das Blättchen geheim und unter der Hand weiterverteilt wird, denn die Inhalte weichen gar stark von der Polemik ab, mit der er das gemeine Volk zu gewinnen trachtet, und sie unterscheiden sich auch von dem, was er in “Mein Kampf” als seine Weltanschauung verkündet.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Erst im Frühjahr 1966 taucht ein Exemplar des Pamphlets wieder auf und offenbart, dass Hitler sich darin weder &#8211; wie sonst üblich &#8211; für Enteignungen ausspricht noch gegen die Zinsknechtschaft oder gegen die Juden wettert; letzteres Thema erwähnt er nur einmal im Zusammenhang mit dem “internationalen Juden” und dem Marxismus. Ganz offensichtlich sucht er seinen potentiellen Geldgebern zu gefallen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Kirdorf tritt allerdings im August 1928 wieder aus der NSDAP aus, weil die NS-Zeitung “Die neue Front” einen bösen Artikel über das Rheinisch- Westfälische Kohlesyndikat publiziert hat, das er als seinen größten Lebenserfolg betrachtet. Seiner Bewunderung für und seinem Kontakt zu Hitler tut dies jedoch keinen Abbruch, und nach Hitlers Machtergreifung bittet er um Wiederaufnahme in die Partei.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Folgen seines Wirkens im Hintergrund waren in der Zwischenzeit immerhin rund 500.000 bis 600.000 Reichsmark, welche die Bergbauindustrie auf regelmäßiger Basis nach den Wahlen von 1930 an die NSDAP zahlte.24</span></p>
<p><strong><span style="color:#003300;">1929-1933: Hitler wird als künftige Macht im Staate aufgebaut</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ende der Zwanziger Jahre herrscht in den Kreisen der deutschen Arbeitslosen Kriegsstimmung. Man will Krieg gegen die internationale Hochfinanz und Krieg gegen den Osten. Diese Stimmung ist Hitlers erste große Chance. Von nur 0,8 Millionen Stimmen in der Wahl des Jahres 1928 wachsen die NS-Stimmen 1930 auf 6,3 &#8211; 1932 auf 13,7 und 1933 auf 17,2 Millionen an. In Wirklichkeit wollen die verzweifelten Menschen natürlich keinen Krieg, sondern ein Recht auf Arbeit. Und sie sind bereit, gegen all jene anzutreten, die ihnen dieses Recht verweigern. Die Reichen beginnen sich zu fürchten. So unauffällig wie möglich pirschen sie sich an Hitler heran und bitten um Schutz…</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Und der braucht ihr Geld dringend, denn trotz der vielen Spenden gibt die NSDAP immer viel mehr Geld aus, als hereinkommt. So gibt ein Steuerberater der NSDAP am 2. Januar 1933 beim Berliner Finanzamt zu Protokoll, die Partei sei nur unter Aufgabe ihrer Unabhängigkeit zur Zahlung ihrer Steuern in der Lage. Das zeigt, daß selbst Beiträge von über einer Million Mitgliedern nicht für die Bedürfnisse Hitlers ausreichen und nur zusätzliche Spenden aus der Wirtschaft die Finanznot zumindest lindem können.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Die Nationalsozialisten erscheinen manchen Exponenten der Hochfinanz gefährlicher als die Kommunisten, die ihrer Ansicht nach keine reelle Chance haben, in Deutschland an die Macht zu kommen. Doch wenn Hitler mit seinen Wählern aus dem verarmten Mittelstand den Kurs der Linken noch verstärkt, dann können sie gemeinsam die deutsche Hochfinanz erdrücken. Gefährdet sind vor allem die Bankiers, die Industriellen und die Grossgrundbesitzer. Deren Ziel ist deshalb klar: Der Linkskurs des Mittelstandes muss verhindert werden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hitler ist Realpolitiker, er will vor allem die Macht. Also muß man Hitler die Macht zwar übergeben, ihn jedoch so binden, daß er sie nicht zum Nachteil seiner Geldgeber verwenden kann. Eine Rechnung, die &#8211; siehe Thyssen &#8211; für die reichen Herren nur zum Teil aufgeht.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Ende der 20er Jahre beginnen die Parteispenden plötzlich üppiger zu fließen. 1929 etwa richtet der damalige deutsche Pressezar Alfred Hugenberg einen Bittbrief an dreitausend Millionäre in den USA. Er beschwört das Chaos, das Deutschland drohe und malt in düsteren Farben die Gefahr eines Krieges mit der Sowjetunion an die Wand. Es sei unumgänglich, dass Deutschland für einen Krieg aufrüste, und die einzige Partei, die zur Aufrüstung bereit sei, sei Hitlers NSDAP.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Die Weltwirtschaftskrise 1929</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Den amerikanischen Großindustriellen und Bankiers ist zu jener Zeit klar, daß Amerika eine Wirtschaftskrise bevorsteht. Nach dem Ersten Weltkrieg war Amerika zum reichsten Land der Erde avanciert und die amerikanische Wirtschaft wuchs unaufhörlich, nicht zuletzt dank der vom Krieg ruinierten europäischen Staaten, die gar nicht anders konnten, als zunächst bei “Onkel Sam” einzukaufen &#8211; selbstverständlich mit amerikanischen Krediten, denn doppelt und dreifach verdient hält einfach besser.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Bald überstieg jedoch das Produktionsvolumen der USA die Nachfrage. Die europäischen Länder hatten selbst die Produktion wieder aufgenommen, und so blieb Amerika schließlich auf seinen Waren sitzen. Russland belieferte die Europäer mit günstigem Getreide, und die amerikanischen Landwirte konnten ihre Kredite für die überzogenen Investitionen nicht mehr zurückzahlen. Spätestens Mitte der zwanziger Jahre ist einigen illuminierten Köpfen klar, dass die Blase dieser übersteigerten Wirtschaft bald einmal platzen würde.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Und vorausblickend, wie solch illuminierte Geister nun mal sind, nehmen sie das Schicksal, das wie ein Damoklesschwert über der amerikanischen Wirtschaft hängt, in ihre Hände und blasen erst noch tüchtig den Aktienmarkt künstlich auf, auf dass er wuchere wie ein Krebsgeschwür.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">So dauert es nicht lange, bis das Volk nahezu alle seine Ersparnisse in überbezahlte Wertpapiere gesteckt hat. Um die europäischen Länder an die Goldkandare zu bekommen, beginnt die Federal Reserve Bank schließlich, amerikanisches Gold im Wert von 500 Millionen Dollar nach Europa, und da vor allem nach England zu transferieren.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Am 9. August 1929 ist es soweit: Die Federal Reserve Bank erhöht den Diskontsatz und zweieinhalb Monate später, am 24. Oktober 1929, platzt die Blase: Schwarzer Freitag. E. R. Carmin bemerkt bissig: “Binnen kürzester Zeit waren an die 160 Milliarden Dollar an Wertpapieren futsch (der ganze Zweite Weltkrieg &#8211; kostete die USA “bloß” 200 Milliarden). Das heißt: Das Geld war natürlich nicht einfach futsch, vornehm ausgedrückt hatte das Volksvermögen mal eben die Besitzer gewechselt.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">1930 bis 1933 - 150 Millionen Mark aus dem Ausland?</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Dies also die Stimmung, in welcher der Brief des Deutschen Hugenberg die amerikanischen Millionäre erreicht. Dr. Gelpke, ein Mitarbeiter des damaligen preußischen Staatssekretärs Dr. Abegg, erinnert sich später: “Die Sowjetunion war damals noch sehr schwach. Niemand dachte an Krieg, wohl aber sahen einige tüchtige Geschäftsleute voraus, dass eine Krise zu erwarten war.” Was kann man dagegen tun? Die Schwerindustriellen denken natürlich zuerst an ihr bestes Geschäft: die Aufrüstung. Um aber die Aufrüstung durchzusetzen, müssen die nicht am Rüstungsgeschäft interessierten Reichskanzler Müller, Brüning und Schleicher, sowie die sozialistische Regierung Preußens (SPD, Zentrum und DDP &#8211; Ministerpräsident = Otto Braun, Sozialdemokrat) gestürzt werden. Dazu braucht man einen Strohmann und einen Demagogen, der das Volk anzog. Dieser Mann ist Adolf Hitler.</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Die ersten Millionen aus dem Ausland rollen kurz vor dem unerwarteten Wahlsieg Hitlers von 1930 und rollen weiter bis zu Hitlers Machtantritt Ende Januar 1933. Der Staatssekretär des preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun Dr. jur. Wilhelm Abegg schätzt sie auf rund 150 Millionen Mark. Sein Mitarbeiter Gelpke schreibt: “Doch die ganze Wahrheit kann kein Zeuge veröffentlichen, weil er weiß, dass er früher oder später das Opfer einer Clique von ungekrönten Königen würde. Als Rechtsanwalt und Revisor hatte ich für Finanzkreise Beteiligungen im In- und Ausland, insbesondere den Zahlungsverkehr Schweiz-Deutschland zu kontrollieren. Auch bei einer Waffenfabrik. Ich wusste, dass die SA und die SS einen großen Teil der Waffen nicht von der Reichswehr, sondern vom Ausland erhielten.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Gelpke fährt fort: “Nach dem unerwarteten Wahlsieg Hitlers vom 14. September 1930 sah sich nun Dr. Abegg veranlasst, den ausländischen Finanzquellen Hitlers nachzuforschen. Er ließ unter anderem auch das Hotel Adlon, Berlin, daraufhin beobachten, ob hier zwischen Hitler und amerikanischen Finanzleuten Besprechungen stattfinden.” Dazu habe man die Gäste-Anmeldungslisten durchforstet. “Diese Recherchen verliefen positiv. Es fanden in den Jahren 1929/1933 im Hotel Adlon, Berlin, Verhandlungen über die Finanzierung Hitlers statt. Auf amerikanischer Seite waren eingeweiht: Bankier Warburg, als Treuhänder des New Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb &#38; Cie., sowie eine Gruppe der amerikanischen Ölfinanz. Auf deutscher Seite haben an den Verhandlungen teilgenommen: Hitler, Göring, Gregor Strasser, von Heydt, ein Berliner Rechtsanwalt von Loewenfeld”.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Hierzu gilt es anzufügen, daß diese Informationen wohl in einigen Büchern auftauchen, nicht jedoch beim Primärquellenforscher Antony Sutton. Dies gilt auch für die folgenden Sätze.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">“Staatssekretär Abegg verschaffte sich eine Abschrift von Hitlers Budget für Partei, SA und SS. Er stellte fest, daß Hitler neben der Parteikasse noch über einen Geheimfonds verfügte. Im Sommer 1930 stellte die preußische Polizei fest, dass die Mitgliederbeiträge der NSDAP, sowie die Beiträge aus der deutschen Industrie stark zurückgingen. Trotzdem war Hitler im Hinblick auf die Septemberwahlen 1930 in der Lage, mit einem bisher in Deutschland unbekannten Aufwand Wahl-Propaganda zu machen. Dieses Geld konnte nur aus dem Ausland, insbesondere den USA, stammen.”</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Diese Aussagen stützen sich auf ein angebliches Dokument der badisch-württembergischen “Deutschen Gemeinschaft”, welche es im Jahre 1950 veröffentlichte. Die Gemeinschaft habe aufgrund stichhaltiger Unterlagen den daraufhin gegen sie geführten Prozess gewonnen, was sich jedoch nicht verifizieren (nachprüfen) lässt.<br />
</span></p>
<p><span style="color:#003300;">Ende 1931 soll der preußische Staatssekretär Dr. Abegg von Minister Severing den Auftrag erhalten haben, das Vorleben Hitlers, sowie dessen ausländische Finanzquellen abzuklären. Offenbar ging es darum, Hitler, der damals noch nicht deutscher Staatsbürger war, auszuweisen oder ihn vor Gericht zu stellen. In diese Pläne sollen Reichskanzler Brüning, General von Schleicher und später auch der adlige Minister ohne Geschäftsbereich Hans Schlange-Schöningen (DNVP = Deutsch-Nationale-Volks-Partei), der sich später dem Widerstand gegen Hitler anschloss und ein Herr Passarge eingeweiht gewesen sein.<br />
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Angeblich observierte die Polizei einen Möbelwagen, der ständig in Deutschland unterwegs war und in dem sich Hitlers Privatarchiv befunden haben soll. Es habe die Bankunterlagen Hitlers der Jahre 1929 und 1931 enthalten. Dieser habe einen Geheimfonds unterhalten, über den nur er verfügen konnte. “Das Ergebnis unserer Untersuchungen war für Hitler derart belastend, dass, wenn das Material dem Reichspräsidenten unterbreitet worden wäre, der Präsident keine andere Wahl gehabt hätte, als Hitler vor Gericht zu stellen”.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">So die nicht verbürgte Aussage des Archivars des ehemaligen Zürcher Abegg-Archivs, der anfügte: “Es scheint, daß Hitler eine Ahnung hatte, was geplant war. Jedenfalls ließ er im Frühjahr 1933, als Dr. Abegg nach der Schweiz verreist war, in der Berliner Wohnung von Dr. Abegg durch die SS eine Hausdurchsuchung machen, wobei das Dossier Hitler beschlagnahmt wurde. Etwa ein Jahr später, anlässlich des Röhm-Putsches, erhielt die SS den Auftrag, bei General von Schleicher eine Hausdurchsuchung zu machen, und das Doppel des Dossiers Hitler zu beschlagnahmen. Bei diesem Anlass sind sowohl General Schleicher als auch seine Ehefrau ermordet worden.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Ausländische Geldgeber in Spendierlaune &#8211; Royal Dutch Shell &#8211; 1921</span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auf seiner Spurensuche ist Professor Antony Sutton auf einige weitere Namen gestoßen. Schon 1925 habe die Familie des Großindustriellen Hugo Stinnes Geld gespendet, um die Nazi-Wochenzeitung Völkischer Beobachter in eine Tagespublikation umzuwandeln. Anfang der Dreißiger Jahre finden einige Treffen zwischen Hitler (oder dessen Repräsentanten Hjalmar Schacht und/oder Rudolf Hess) und deutschen Industriellen statt. “Der kritische Punkt liegt in der Tatsache, daß die deutschen Industriellen, welche Hitler finanzierten, vorwiegend Direktoren von Kartellen mit amerikanischer Beteiligung oder Eignerschaft waren. Im großen ganzen waren Hitlers Geldgeber weder Firmen ausschließlich deutschen Ursprungs noch Repräsentanten deutscher Familienunternehmen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Mit Ausnahme von Thyssen und Kirdorf waren es die deutschen multinationalen Unternehmen beispielsweise die IG Farben, AEG., DAPAG (Deutsche Amerikanische Petroleum AG), etc. Diese Konzerne hatte man durch amerikanische Anleihen in den 20er Jahren geschaffen. Sie wurden in den frühen 30er Jahren von amerikanischen Direktoren geführt und besaßen eine starke amerikanische Finanzbeteiligung.”</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Bislang keine Erwähnung gefunden hat ein weiterer bekannter Name: Royal Dutch Shell (identisch mit Shell), die große Konkurrentin von Rockefellers Standard Oil auf dem Erdölmarkt der 20er und 30er Jahre. Ihr Chef, Sir Henri Deterding, soll Hitler, laut weit verbreiteten Gerüchten, kräftig mit persönlichem Geld finanziert haben.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Deterding-Biograph Glyn Roberts schreibt in “The most powerful man in the world”, daß Deterding schon 1921 von Hitler beeindruckt gewesen sei und ihm schon in jenen frühen Tagen durch den Agenten George Bell vier Millionen Gulden gespendet habe. Roberts berichtet auch, George Bell habe als Repräsentant von Hitler und Deterding 1931 an Treffen (rechtsradikaler) ukrainischer Patrioten in Paris teilgenommen. Deterding soll den Nazis große Summen gespendet haben, mit dem Gedanken, daß ihm dies zu einer besseren Position auf dem deutschen Ölmarkt verhelfen würde. Man sprach von Beträgen bis zu 55 Millionen Pfund.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Antony Sutton gelang es jedoch nicht, konkrete Belege für diese Gerüchte zu finden &#8211; obwohl Deterding seit nunmehr über achtzig Jahren im Verdacht steht, er habe die Nazis finanziert. Immerhin verlegte er seinen Wohnsitz nach Nazi-Deutschland, wo er seinen Anteil am deutschen Ölmarkt tatsächlich ausbauen konnte.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Nicht gesichert sind auch Anschuldigungen, die schon am 11. Januar 1932 erhoben wurden: dass nämlich die französische Waffenfabrik Schneider-Creuzot Hitler finanziert habe.27 Paul Fauré äußerte damals in der französischen Zeitung Le Journal, Hitler habe 300.000 Schweizer Goldfranken erhalten. Allerdings konnte Sutton dies nicht verifizieren.</span></p>
<p><strong><span style="color:#003300;">Kurz vor der Machtübernahme 1932 fast am Ende</span></strong></p>
<p><span style="color:#003300;">Im Mai 1932 findet das sogenannte “Kaiserhof Meeting” zwischen Schmitz von der IG Farben, Max Ilgner von der Amerikanischen IG Farben, Kiep von der Hamburg-Amerika-Linie und Diem vom Deutschen Pottasche- (oder Kaliumkarbonat)-Trust statt. An diesem Treffen werden über 500.000 Reichsmark aufgebracht und zugunsten von Rudolf Hess an die Deutsche Bank überwiesen. Am 31. Juli 1932 erhält die NSDAP bei den Wahlen 13,8 Millionen Stimmen und ist damit die stärkste Partei. Dennoch war es nicht einfach gegeben, daß Hitler Reichskanzler werden musste &#8211; mit all den fatalen Folgen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Auch E. R. Carmin urteilt: “Hitlers Aufstieg zur Macht war weder schicksalhaft noch unaufhaltsam”. Noch 1932 hätte man strafrechtlich gegen Hitler und die Nazis vorgehen können, wäre da nicht der Reichskanzler Heinrich Brüning von der Zentrumspartei (Bild links) gewesen, der 1947 in einem Brief an den Herausgeber der Deutschen Rundschau schrieb: “Das Finanzieren der Nazipartei, teilweise durch Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet hätte, dass sie sie unterstützen würden, ist ein Kapitel für sich. Ich habe niemals öffentlich darüber gesprochen, aber im Interesse Deutschlands könnte es notwendig sein, es zu tun und aufzudecken, wie dieselben Bankiers im Herbst 1931 den amerikanischen Botschafter Sackett gegen meine Regierung zugunsten der Nazipartei zu beeinflussen suchten.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Einer der Hauptfaktoren bei Hitlers Aufstieg, den ich nur im Vorübergehen erwähnt habe, war die Tatsache, dass er große Geldsummen von fremden Ländern 1923 und später empfing und gut für die Sabotage des passiven Widerstandes im Ruhrgebiet bezahlt wurde. In späteren Jahren wurde er bezahlt, um Unruhen hervorzurufen und revolutionäre Tendenzen in Deutschland zu ermutigen &#8211; von Männern, die sich einbildeten, dass dies Deutschland schwächen könnte und das Bestehenbleiben irgendeiner verfassungsmäßigen zentralen Regierung unmöglich machen würde. Diejenigen, die so lange versucht haben, diese Tatsachen zu unterdrücken täuschen sich, wenn sie glauben, dass sie dies auf Dauer tun könnten.”28</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Brünings Einsicht kam etwas spät, hatte er doch eigenhändig im Jahre 1932 einen Teil des ihm vom preußischen Ministerpräsidenten Braun vorgelegten Beweismaterials vernichten lassen, das die NSDAP als “staats- und republikfeindliche, hochverräterische Verbindung” brandmarkte, wodurch Brüning die vermutlich letzte Möglichkeit sabotierte, strafrechtlich gegen Hitler und die Nazis vorzugehen. Man erinnere sich: Bis zu seiner “totalen” Machtübernahme hatte Hitler niemals die Mehrheit des deutschen Stimmvolks hinter sich; sein bestes Resultat belief sich auf einen Wähleranteil von 37 Prozent!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Wie E. R. Carmin es herausstreicht, hat Hitler “nicht an der Spitze einer revolutionären Massenbewegung die Macht ergriffen, sondern er ist vielmehr durch Hintertreppen-Intrigen zum Reichskanzler ernannt worden, und zwar zu einem Zeitpunkt, als seine politische Bewegung bereits ihren Gipfelpunkt überschritten hatte und die wirtschaftlichen und politischen Faktoren, die seinen Aufstieg begünstigt hatten, bereits schwanden. In der Partei herrschte Zwietracht, und Hitler spielte Ende 1932 sogar mit dem Gedanken, sein Leben mit einer Kugel zu beenden”.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">In dieser Zeit, da Hitler genauso gut auch wieder hätte untergehen können, erhält er die großzügigsten Summen vom Großkapital. “Es gibt unwiderlegbare dokumentarische Beweise für eine weitere Rolle der internationalen Bankiers und Industriellen bei der Finanzierung der Nazipartei und der Volkspartei für die Wahlen im März 1933″, schreibt Antony Sutton. “Die Gesamtsumme von drei Millionen Reichsmark wurde von prominenten Firmen und Geschäftsleuten bezahlt, welche passenderweise über ein Konto der Delbrück Schickler Bank gewaschen und dann in die Hände von Rudolf Hess übergeben wurde &#8211; zur Verfügung Hitlers und dessen NSDAP.” Dieses Spendengeld-Treffen hatte am 20. Februar 1933 im Heim von Göring stattgefunden, welcher damals Reichstagspräsident war.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Nur eine Woche später, am 27. Februar 1933, brennt der Reichstag. Ein Tunnel gewährt den Brandstiftern Zugang zum Reichstag, und dieser beginnt just in jenem Haus, in dem sich ein alter Hitler-Spezi und Geldbeschaffer namens Ernst “Putzi” Hanfstaengl aufhält. Das Reichstagsfeuer selbst wird schließlich von Hitler als Vorwand benutzt, um die konstitutionellen Rechte abzuschaffen und via Ermächtigungsgesetz die absolute Macht zu übernehmen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="color:#003300;">Dr. Ernst Hufstaengl  </span></strong><span style="color:#003300;">  </span></p>
<p><span style="color:#003300;">Dr. Ernst Hanfstaengl, auch “Putzi” genannt, (Bild links)war der Sohn eines Münchener Kunsthändlers, der seine Jugend in den USA verbrachte. Hanfstaengl selber war ebenfalls Kunsthändler und Pianist. In den USA gehörte zu den unmittelbaren Bekannten der einflussreichen Roosevelt-Familie. Hanfstaengl hatte in Harvard studiert und spielte als vollendeter Pianist für Theodore und Franklin Roosevelt, für Winston Churchill und auch für Hitler. Hitler hatte ja ebenfalls eine künstlerische Ader. Schliesslich wollte er einst Malerei studieren und war ein begeisterter Anhänger der Musik Richard Wagners.  <br />
</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003300;">Links übrigens eine Zeichnung von Hitler. Hanfstaengl, einst ein persönlicher Freund Hitlers, führte Hitler 1922 in die Münchener Gesellschaft ein. Hanfstaengl wurde 1931 Leiter der NSDAP Auslandspresse und blieb es bis 1933. Enttäuscht von Hitler ging er 1937 nach England und anschliessend in die Vereinigten Staaten. Während des 2. Weltkrieges wurde er Berater Roosevelt’s und der Hearst Presse. 1946 kehrte er nach Deutschland zurück und lebte bis zu seinem Tode in München.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color:#003366;"><br />
</span></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p align="justify"><span style="color:#003366;">1   Adolf Hitler, Mein Kampf. S. 241<br />
2   Ian Kershaw: Hitler 1889-1936, Stuttgart 1998, S. 376 <br />
3   Johannes Baur: Die russische Kolonie in München 1900-1945, 1990, S. 143  <br />
4   ebd., S. 226  <br />
5   Kurt Ludecke: I knew Hitler, London 1938, S. 22/23  <br />
6   ebd., S. 133  <br />
7   Werner Maser: Der Sturm auf die Republik, Düsseldorf 1994,S.351 <br />
8   ebd. S. 401 <br />
9   James u. Suzanne Pool: Hitlers Wegbereiter zur Macht, 1979, S. 260 ff. <br />
10 Saturday Evening Post vom 31.7.1941, in Pool, ebd., S. 443 <br />
11 Polizeiakte in: Ernst Deuerlein (Hrsg.): Der Hitler-Putsch, Stuttgart, S. 546 <br />
12 Faksimile in Ludecke: 1 knew Hitler, S. 176 <br />
13 James und Suzanne Pool: Hitlers Wegbereiter zur Macht, S.114/115 <br />
14 Der Young-Plan wurde am 18. März 1930 vom Deutschen Reichstag verabschiedet und trat am 17. Mai 1930 rückwirkend zum 1. September 1929 in Kraft. Er wurde von Hitler und der übrigen extremen Rechten (DNVP, Stahlhelm) heftig angegriffen und als Propagandaargument gegen das demokratische System der Weimarer Republik instrumentalisiert. Schon am 1. Juli 1931 (u. a. als Folge der Weltwirtschaftskrise) wurden die im Young-Plan vereinbarten Zahlungen gemäß dem Hoover-Moratorium eingestellt. Gemäß einem am 9. Juli 1932 während der in Lausanne tagenden Reparationskonferenz geschlossenen Abkommen wurde der Plan dann auch formell außer Kraft gesetzt. <br />
15 James Stewart Martin, All Honorable Men, Boston Little Brown &#38; Co., 1950 <br />
16 1956 fusionierten die Rockefeller Chase Bank und die Warburg Manhattan Bank zur Chase Manhattan Bank.<br />
17 Elimination of German Resources, S.648.<br />
18 Emil Julius Gumbei: Verschwörer, 1924, S.178.<br />
19 Bd. 1, Zürich 1936, S. 253 ff.<br />
20 Gumbel, aa.O., S. 24 <br />
21 Henry Ashby Turner jr.: “Faschismus und Kapitalismus in Deutschland”, 1972<br />
22 Wolfgang Zdral: Der finanzierte Aufstieg des Adolf H,<br />
23 Emil Kirdorf, Erinnerungen 1847-1930, Privatdruck, Düsseldorf ca. 1930<br />
24 August Heinrichsbauer: Schwerindustrie und Politik, Essen 1948, S.39 ff.<br />
25 Henry Turner: Faschismus und Kapitalismus in Deutschland, Göttingen 1972 <br />
26 Glyn Roberts, The Most Powerful Man in the World, 1938, S. 322 <br />
27 Chambre des Députés &#8211; Debats, 11. Februar 1932, pp. 496-500 <br />
28 Brüning in einem Brief an Dr. Rudolf Pechel, Deutsche Rundschau, 7, 1947<br />
</span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Ford"><span style="color:#003366;">32</span></a><span style="color:#003366;"> Henry Ford <br />
</span><a href="http://www.server.hagalil.com/x/david/buchbesprechungen/57-60/58-Stephani.htm"><span style="color:#003366;">33</span></a><span style="color:#003366;"> Lothar Machtan: Hitlers Geheimnis &#8211; Hitler war homosexuell <br />
</span><a href="http://www.welt.de/daten/2001/10/29/1029ku291914.htx"><span style="color:#003366;">34</span></a><span style="color:#003366;"> Lothar Machtan verteidigt seine These von der Homosexualität Hitlers <br />
</span><a href="http://www.welt.de/daten/2001/10/13/1013lbw288296.htx"><span style="color:#003366;">35</span></a><span style="color:#003366;"> Ian Kershaw: Der gerade Weg &#8211; Zweifelhafte Zeugen <br />
</span><a href="http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollersheim.HTM"><span style="color:#003366;">36</span></a><span style="color:#003366;"> Döllersheim <br />
</span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Stammbaum_Adolf_Hitler_3.jpg"><span style="color:#003366;">37</span></a><span style="color:#003366;"> Hitlers Stammbaum <br />
</span><a href="http://friedensforum-essen.swiola.de/041014_pgeiger.html"><span style="color:#003366;">38</span></a><span style="color:#003366;"> Rezensionen zum Buch “Das schwarze Reich” von E. R. Carmin <br />
</span><a href="http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,151206,00.html"><span style="color:#003366;">39</span></a><span style="color:#003366;"> Hjalmar Schacht <br />
</span><a href="http://www.spiegel.de/sptv/themenabend/0,1518,152016,00.html"><span style="color:#003366;">40</span></a><span style="color:#003366;"> Anklagepunkte im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess <br />
</span><a href="http://www.spitfirelist.com/Books/books.html"><span style="color:#003366;">41</span></a><span style="color:#003366;"> James Stewart Martin: All honorable men &#8211; Onlinebuch zum Herunterladen<br />
</span><a href="http://www.glasnost.de/hist/ns/omgus1.html"><span style="color:#003366;">42</span></a><span style="color:#003366;"> Ermittlungen gegen die Deutsche Bank 1946/47 <br />
</span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/DDR-URV/Adolf-Hitler-Spende_der_deutschen_Wirtschaft"><span style="color:#003366;">43</span></a><span style="color:#003366;"> Adolf Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft <br />
</span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_D._Rockefeller"><span style="color:#003366;">44</span></a><span style="color:#003366;"> John D. Rockefeller <br />
</span><a href="http://www.rasscass.com/templ/te_bio.php?SSID=4&#38;PHPSESSID=fc45f20d2451363c164b915e412d02d2"><span style="color:#003366;">45</span></a><span style="color:#003366;"> Das Ludlow-Massaker von 1914 <br />
</span><a href="http://www.staatsbriefe.de/1994/literatur/deschner3.htm"><span style="color:#003366;">46</span></a><span style="color:#003366;"> Karlheinz Deschner: Der Molloch &#8211; Leseprobe <br />
</span><a href="http://www.gonschior.de/weimar/Bayern/Uebersicht_Jahre.html"><span style="color:#003366;">47</span></a><span style="color:#003366;"> Der Freistaat Bayern &#8211; Ereignisse  1918 &#8211; 1933 <br />
</span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung"><span style="color:#003366;">48</span></a><span style="color:#003366;"> Ruhrbesetzung 1923 <br />
</span><a href="http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/versailles/ruhr/"><span style="color:#003366;">49</span></a><span style="color:#003366;"> Die Ruhrbesetzung </span></p>
<p align="justify"> </p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>BIS</strong></span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Former members of the Board of Directors</strong></span></p>
<table id="Table1" border="0">
<tbody>
<tr>
<td width="190">Chairman of the Board</td>
<td width="258"> </td>
<td>President of the BIS</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Gates W. McGarrah</td>
<td width="258">April 1930 &#8211; May 1933</td>
<td>Gates W. McGarrah</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Leon Fraser</td>
<td width="258">May 1933 &#8211; May 1935</td>
<td>Leon Fraser</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Leonardus J.A. Trip</td>
<td width="258">May 1935 &#8211; May 1937</td>
<td>Leonardus J.A. Trip</td>
</tr>
<tr>
<td width="190"> </td>
<td width="258">May 1937 &#8211; December 1939</td>
<td>J. Willem Beyen</td>
</tr>
<tr>
<td width="190"> O.E. Niemeyer</td>
<td width="258">May 1937 &#8211; May 1940</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td width="190"> </td>
<td width="258">January 1940 &#8211; June 1946</td>
<td>Thomas H. McKittrick</td>
</tr>
<tr>
<td width="190"> Ernst Weber</td>
<td width="258">December 1942 &#8211; November 1945</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td width="190"> Maurice Frère</td>
<td width="258">July 1946 &#8211; June 1948</td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Maurice Frère</td>
<td width="258">June 1948 &#8211; June 1958</td>
<td>Maurice Frère</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Marius W. Holtrop</td>
<td width="258">July 1958 &#8211; June 1967</td>
<td>Marius W. Holtrop</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Jelle Zijlstra</td>
<td width="258">July 1967 &#8211; December 1981</td>
<td>Jelle Zijlstra</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Fritz Leutwiler</td>
<td width="258">January 1982 &#8211; December 1984</td>
<td>Fritz Leutwiler</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Jean Godeaux</td>
<td width="258">January 1985 &#8211; December 1987</td>
<td>Jean Godeaux</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">W.F. Duisenberg</td>
<td width="258">January 1988 &#8211; December 1990</td>
<td>W.F. Duisenberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Bengt Dennis</td>
<td width="258">January 1991 &#8211; December 1993</td>
<td>Bengt Dennis</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">W.F. Duisenberg</td>
<td width="258">January 1994 &#8211; June 1997</td>
<td>W.F. Duisenberg</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Alfons Verplaetse</td>
<td width="258">July 1997 &#8211; February 1999</td>
<td>Alfons Verplaetse</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Urban Bäckström</td>
<td width="258">March 1999 &#8211; February 2002</td>
<td>Urban Bäckström</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">A.H.E.M. Wellink</td>
<td width="258">March 2002 &#8211; February 2006</td>
<td>A.H.E.M. Wellink*</td>
</tr>
<tr>
<td width="190">Jean-Pierre Roth</td>
<td width="258">March 2006 -</td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* The position of President of the BIS was abolished on 27 June 2005.</p>
<p> </p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Vice-Chairmen of the BIS Board of Directors</strong></span></p>
<table id="Table2" border="0">
<tbody>
<tr>
<td>C. Addis and Carl Melchior</td>
<td>April 1930 &#8211; May 1932</td>
</tr>
<tr>
<td>Alberto Beneduce and</td>
<td>June 1932 &#8211; May 1939</td>
</tr>
<tr>
<td>Carl Melchior</td>
<td>April 1930 &#8211; March 1933</td>
</tr>
<tr>
<td>Leonardus J.A. Trip</td>
<td>May 1933 &#8211; May 1935</td>
</tr>
<tr>
<td>Marquis de Vogüé</td>
<td>May 1935 &#8211; May 1939</td>
</tr>
<tr>
<td>Alexandre Galopin and</td>
<td>May 1939 &#8211; May 1942</td>
</tr>
<tr>
<td>Hisaakira Kano</td>
<td>May 1939 &#8211; May 1942</td>
</tr>
<tr>
<td>O.E. Niemeyer</td>
<td>December 1946 &#8211; December 1964</td>
</tr>
<tr>
<td>Maurice Frère</td>
<td>January 1965 &#8211; August 1970</td>
</tr>
<tr>
<td>Henri Deroy</td>
<td>November 1970 &#8211; January 1979</td>
</tr>
<tr>
<td>L.K. O’Brien</td>
<td>March 1979 &#8211; June 1983</td>
</tr>
<tr>
<td>Bernard Clappier</td>
<td>July 1983 &#8211; November 1985</td>
</tr>
<tr>
<td>Gordon Richardson</td>
<td>November 1985 &#8211; November 1988</td>
</tr>
<tr>
<td>Paolo Baffi</td>
<td>November 1988 &#8211; August 1989</td>
</tr>
<tr>
<td>Bernard Clappier</td>
<td>August 1989 &#8211; November 1991</td>
</tr>
<tr>
<td>Gordon Richardson</td>
<td>November 1991 &#8211; June 1993</td>
</tr>
<tr>
<td>Lamberto Dini</td>
<td>September 1993 &#8211; May 1994</td>
</tr>
<tr>
<td>Carlo A. Ciampi</td>
<td>July 1994 &#8211; May 1996</td>
</tr>
<tr>
<td>R. Leigh-Pemberton</td>
<td>June 1996 &#8211; June 2003</td>
</tr>
<tr>
<td>Hans Tietmeyer</td>
<td>June 2003 -</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitiert (3): Erich Kästner]]></title>
<link>http://zivilschein.wordpress.com/2009/04/11/zitiert-3-erich-kastner/</link>
<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:31:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>cosmo</dc:creator>
<guid>http://zivilschein.wordpress.com/2009/04/11/zitiert-3-erich-kastner/</guid>
<description><![CDATA[Und immer wieder schickt ihr mir Briefe, in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt: »Herr Kästner, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Und immer wieder schickt ihr mir Briefe,<br />
in denen ihr, dick unterstrichen, schreibt:<br />
»Herr Kästner, wo bleibt das Positive?«<br />
Ja, weiß der Teufel, wo das bleibt.</p>
<hr />
Erste Strophe von &#8220;Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?&#8221; aus &#8220;Ein Mann gibt Auskunft&#8221;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wer ist Erich Kästner?]]></title>
<link>http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/27/wer-ist-erich-kastner/</link>
<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 14:52:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>deutschlich</dc:creator>
<guid>http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/27/wer-ist-erich-kastner/</guid>
<description><![CDATA[Möchtet ihr euer Leseverstehen schulen? Oder euer Hörverstehen? Und gleichzeitig Interessantes über ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Möchtet ihr euer Leseverstehen schulen? Oder euer Hörverstehen?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:normal;"><span style="font-size:12pt;font-family:&#34;">Und gleichzeitig Interessantes über den Schriftsteller Erich Kästner erfahren?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-size:12pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Bei dieser Aufgabe handelt es sich um eine Übung zum Leseverstehen (oder/und Hörverstehen) für das Niveau A2. Ihr könnt den Text zunächst lesen und anschließend habt ihr die Möglichkeit euer Textverständnis mithilfe einer Übung zu überprüfen. Oder Ihr hört Euch zuerst die vorgelesene Version (als Youtube-Video) an. Oder ihr hört, lest und beantwortet die Fragen. Wie ihr wollt. So oft ihr wollt.<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-size:12pt;line-height:150%;font-family:&#34;">Hier geht’s los:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-size:12pt;line-height:150%;font-family:&#34;"><a rel="attachment wp-att-539" href="http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/27/wer-ist-erich-kastner/erich-kastner-leben-und-werk1/">erich-kastner-leben-und-werk1</a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-size:12pt;line-height:150%;font-family:&#34;"><a rel="attachment wp-att-540" href="http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/27/wer-ist-erich-kastner/erich-kastner-aufgabe1/">erich-kastner-aufgabe1</a></span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/XSIUwBWumg8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/XSIUwBWumg8&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span>]</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:150%;"><span style="font-size:12pt;line-height:150%;font-family:&#34;"><em>(Blogbeitrag, Text und Aufgaben wurden von unserer Praktikantin Vera verfasst)<br />
</em></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Halt! Denken Sie was anderes!"]]></title>
<link>http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/26/halt-denken-sie-was-anderes/</link>
<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:51:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>isabellimsprachzentrum</dc:creator>
<guid>http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/26/halt-denken-sie-was-anderes/</guid>
<description><![CDATA[Heute Mittag waren wir in der Stadtbibliothek Göttingen. Dort finden donnerstags Lesungen statt, an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute Mittag waren wir in der Stadtbibliothek Göttingen. Dort finden donnerstags Lesungen statt, an denen wir manchmal teilnehmen. So können wir unser Hörverstehen trainieren und lernen literarische Texte kennen. Heute wurden 2 Kurzgeschichten von Erich Kästner vorgelesen. Als Hausaufgabe schreiben die Teilnehmer einen Text über ihre Eindrücke und die Vor- und Nachteile des Hörens von Literatur für das Erlernen einer Fremdsprache. Darüber werden wir dann morgen im Unterricht sprechen.</p>
<div id="attachment_503" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-503" href="http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/26/halt-denken-sie-was-anderes/stadtbibliothek-0061/"><img class="size-medium wp-image-503" title="In der Stadtbibliothek" src="http://deutschlich.wordpress.com/files/2009/03/stadtbibliothek-0061.jpg?w=300" alt="In der Stadtbibliothek" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">In der Stadtbibliothek</p></div>
<p> Die Kurzgeschichten: &#8220;Die Doppelgänger&#8221; und &#8220;Der Zauberlehrling&#8221; sind Fragmente, das heißt, Kästner hat sie nicht vollendet. Hier ein paar Zitate aus diesen Geschichten:</p>
<p>&#8221; Die beiden Männer blickten einander nicht an.&#8221;</p>
<p>&#8221; Ein Engel hat es nicht leicht.&#8221;</p>
<p>&#8221; Merkwürdiges Wasser trinkt man hier.&#8221;</p>
<p>&#8221; Er hatte sich von ganzem Herzen gewünscht, zu sterben.&#8221;</p>
<p>&#8221; Er war tot und lebte weiter.&#8221;</p>
<p>&#8221; Ein Selbstmord hatte sich in ein Attentat auf eine Topfpflanze verwandelt.&#8221;</p>
<p>&#8221; Die Ärzte hatten gesagt, dass er stirbt, der Mann lebt weiter als Fehldiagnose.&#8221;</p>
<p>&#8221; Diesmal bin ich zu spät gekommen. Wir sind einfach zu wenige.&#8221;</p>
<p>&#8220;Du müsstest öfter reisen, um nicht daheim zu sein.&#8221;</p>
<p>&#8221; Wer Ordnung schafft, schafft.&#8221;</p>
<p>&#8221; Gedankenlesen ist ein unanständiges Talent.&#8221;</p>
<p>&#8221; Trotzdem ist ein Zwiegespräch, bei dem nur einer den Mund aufmacht, eine recht seltsame Angelegenheit.&#8221;</p>
<p>&#8220;In Ihrer Gegenwart müsste man sich aus purer Höflichkeit das Denken abgewöhnen.&#8221;</p>
<p><strong>&#8221; Halt! Denken Sie was anderes!&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_528" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-528" href="http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/26/halt-denken-sie-was-anderes/stadtbibliothek-0091/"><img class="size-medium wp-image-528" title="Auf dem roten Sofa" src="http://deutschlich.wordpress.com/files/2009/03/stadtbibliothek-0091.jpg?w=300" alt="Auf dem roten Sofa" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem roten Sofa</p></div>
<p> Die Hausaufgabe &#8211; Texte sind hier: <a rel="attachment wp-att-582" href="http://deutschlich.wordpress.com/2009/03/26/halt-denken-sie-was-anderes/tn-texte-kastner/">tn-texte-kastner</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
