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	<title>ernstere-gedanken &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ernstere-gedanken/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ernstere-gedanken"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 06:59:25 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Code-Monkey-Theorie]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/30/code-monkey-theorie/</link>
<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/11/30/code-monkey-theorie/</guid>
<description><![CDATA[Letzten Abend ging mir mal wieder eine Idee durch den Kopf, die ich einfach nicht wieder los bekomme]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Letzten Abend ging mir mal wieder eine Idee durch den Kopf, die ich einfach nicht wieder los bekommen habe und die ich natürlich wieder haarklein ausarbeiten musste. Grundsätzlich gehe ich dabei von 2 Annahmen aus:</p>
<ul>
<li>Technologie aus dem IT-Sektor steigt permanent  in Abstraktionsebenen</li>
<li>Programmierer/Netzwerktechniker/Whatever lernen permanent dazu, bzw. werden in dem was sie tun besser, solange sie sich ernsthaft darum kümmern was sie in ihrem Beruf so tun und selbst besser werden wollen</li>
</ul>
<p>Im Folgenden werde ich für Personen die sich nicht mehr weiterentwickeln den Begriff &#8220;Code-Monkey&#8221; verwenden, es handelt sich dabei um Personen mit stagnierenden Fähigkeiten, die kein wirkliches Interesse mehr für ihren Beruf aufbringen. Dabei werde ich mal einfach ignorieren dass diese Erscheinung durchaus nicht an Code gebunden ist (sprich: ich rede nicht nur von Programmierern) sondern wohl in der ganzen Branche (oder wahrscheinlich auch weit darüber hinaus) vorkommen wird.</p>
<p>Diese Grundlagen werde ich nun erstmal genauer ausführen und dann meine Schlüsse erläutern.<br />
<!--more--></p>
<h2>zu den Grundannahmen</h2>
<h3>Steigende Abstraktionsebene</h3>
<p>Jegliche Software scheint sich immer weiter von den relativ statischen Grundlagen der Computertechnik zu entfernen, um flexiblere Funktionen anzubieten. Dies bedeutet einerseits dass die Verwirklichung von immer größeren Projekten immer einfacher wird, da flexiblere Werkzeuge zur Verfügung stehen, andernseits bedeutet es aber auch dass sich Technik in Zwiebelschichten übereinander legt und immer stärker verhüllt was auf den untersten Schichten wirklich passiert.</p>
<p>Ein leider viel zu selten beachteter Nebeneffekt ist leider dass diese Struktur auch immer dazu neigt langsamer zu sein als andere Lösungen, die der physikalischen Grundlage auf der die Technologie basieren, näher sind. (Ein Thema das ich an dieser Stelle wohl erstmal außen vor lassen, ein Rant darüber dass man auch vor 20 Jahren schon Texte schreiben konnte ohne 20sec. auf den Startvorgang des Editors zu warten kommt dann wohl mal wieder gesondert)</p>
<h3>permanentes Lernen</h3>
<p>Diese Grundlage stellt gleich den wackeligsten Punkt meiner Theorie dar. Natürlich habe ich nicht wirklich die Möglichkeit diese Behauptung mit wahnsinnig vielen Beobachtungen belegen zu können. Wirklich dauerhaft beobachten kann ich dies wohl nur bei mir selbst, dort besitze ich auch die beste Möglichkeit um möglichst genau vergleichen zu können welches Wissen ich mir wann, wo und auf welche Art angeeignet habe.<br />
Bei anderen Personen kann ich allerhöchstens als Außenstehender versuchen den geschriebenen Code in seiner Qualität zu vergleichen, manchmal mag dies schon aufgrund des eigenen Unwissens um bestimmte Hintergründe unmöglich sein, an anderen Stellen wird es ganz einfach durch die eigenen Vorlieben beeinflusst sein. Je länger man mit jemandem zusammen arbeitet, desto stärker muss sich natürlich die Art der Lösungen, die man erzeugt, aneinander angleichen/anpassen.<br />
Dies sorgt sicher für den Effekt dass man z.B. Quellcode den ein Kollege nach 3-4 Jahren zusammenarbeit produziert als &#8220;besser&#8221; oder zumindest &#8220;angenehmer&#8221; empfindet als Code den er geschrieben hat ohne zu wissen wer das jemals lesen wird, welchen Stil dieser verwendet oder gar über welche Wissensbasis er verfügt.</p>
<p>Weiterhin mag es durchaus eine Grenze geben, ab der man sich persönlich nicht weiterentwickeln kann, sei es aufgrund des eigenen, begrenzten Intellektes oder anderer Umstände. Bisher konnte ich noch keinen derartigen Effekt beobachten, bin mir aber auch ziemlich sicher dass jemand der von einem derartigem Effekt betroffen wäre, ihn auch nicht wahrnehmen würde oder sich dann zumindest in einer ernsthaften Motivationskriese befinden müsste.</p>
<h2>Schlussfolgerungen</h2>
<p>Da sich jeder IT-ler permanent in seinem Wissen und seinen Fähigkeiten verbessert, wird er mit dem Verlauf der Komplexitätsebenen auf seinem Tätigkeitsfeld immer besser werden. Verstärkt wird dies durch eben jene Komplexitätsebenen, da man meist eine neue Ebene besser verwenden kann, wenn man die ihr zugrunde liegende Technologie besser verstanden hat.<br />
Ein typisches Beispiel wäre dass es von Vorteil ist wenn man weiß wie eine Datenbank funktioniert, während man ein ORM verwendet. (Sonst kommt z.B. <a href="http://snippets.symfony-project.org/snippet/375" target="_blank">sowas</a> raus)<br />
Gebremst wird dieser Verlauf wohl hauptsächlich durch ein &#8220;Aussteigen&#8221; der Personen, indem sie entweder die Lust an persönlicher Weiterentwicklungen, bzw. den Wissensdrang nach Hintergründen verlieren, den Tätigkeitsbereich wechseln oder indem sie an persönliche Grenzen stoßen, also z.B. mit einer neuen Komplexitätsebene nicht zurecht kommen.</p>
<p>Je länger und interessierter sich also jemand auf dem Sektor beschäfftigt, umso qualifizierter wird er wohl sein, desto stärker steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit dass er &#8220;aussteigt&#8221;. (Übertrieben formuliert: Nur die allerwenigsten Programmierer werden mehr als 100 Jahre Berufserfahrung sammeln.)<br />
Von den ausgestiegenen Arbeitern werden nur die Stagnierenden (oder, sollte das möglich sein, diejenigen die sich verschlechtern) in der Branche bleiben.</p>
<h2>eigentliche Theorie</h2>
<p>Je mehr Abstraktionsebenen ein IT-Arbeiter in seiner Karriere miterlebt hat und je mehr er sich für sein Fachgebiet interessiert, desto fähiger ist er auf diesem Gebiet. Je fähiger/erfahrener man jedoch wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit dass er zu einem reinen &#8220;Code-Monkey&#8221; wird und nur noch desinteressiert seinen Job macht und in seiner Entwicklung stagniert.<br />
Oder noch kürzer:</p>
<p><b>Je länger die Berufserfahrung, desto höher die Fähigkeitsstufe, desto höher aber auch die Wahrscheinlichkeit auf einen &#8220;Code-Monkey&#8221;.</b></p>
<h2>Abschließende Bemerkungen</h2>
<p>Natürlich habe ich hier noch keinerlei Randerscheinungen beachtet, so kann es z.B. durchaus sein dass jemand nach einiger Zeit als Code-Monkey doch wieder interesse aufbringt oder (und diese Wahrscheinlichkeit ist sogar ziemlich hoch) bereits aus anderen Gründen, als ernstem Interesse am Gebiet, in die Branche wechselt/ausgebildet wird und so seine Laufbahn bereits als Code-Monkey beginnt.</p>
<p>Code-Monkey ist absichtlich ein abwertend gemeinter Begriff, da ich diese Variante weit weniger erstrebenswert ansehe als sich ernsthaft dafür zu interessieren was man tut.<br />
Code Monkeys hingegen als Gesamterscheinung sind durchaus nicht nur negativ zu betrachten, es gibt im täglichen Leben nunmal weit mehr langweilige Tipparbeit und Routinejobs, in denen sich ernsthaft interessierte Zeitgenossen wohl weit weniger wohl fühlen als ein Code Monkey, der sich vlt. sogar mit Routine abgefunden hat. Sie mögen nicht mal annähernd guten Code schreiben, doch sie schreiben verdammt viel davon. Auch wenn jemand besser qualifiziertes also vlt. doppelt so viel Arbeit erledigt, die dann wiederrum nur die Hälfte an Wartungsarbeit verursacht, könnten Code-Monkeys diese Arbeit genauso erledigen, einfach weil es erheblich mehr von denen gibt.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arbeitszeiten]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/10/06/arbeitszeiten/</link>
<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 18:25:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/10/06/arbeitszeiten/</guid>
<description><![CDATA[Ach ist das schön&#8230; ich kann mir meine Arbeitszeiten nahezu beliebig legen, kann auf Arbeit kom]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ach ist das schön&#8230; ich kann mir meine Arbeitszeiten nahezu beliebig legen, kann auf Arbeit kommen und gehen wann ich will. Weil ich aber faul bin, habe ich das getan was wohl die meisten tun würden: ich habe sie mir so gelegt dass sie am besten mit meinen täglichen Gewohnheiten korrelieren.</p>
<p>Ergebnis ist natürlich dass ich irgendwann zwischen 8 und 9 auf Arbeit aufschlage und gegen 18:00 wieder nach Hause wackel. Mein, neuerdings sehr schön auf 5min Fußweg verkürzter, Arbeitsweg  macht es dann auch noch möglich dass dies auch ziemlich genau die Zeiten sind zu denen ich unsere Wohnung verlasse und betrete und so genieße ich den Luxus aufstehen zu können wenn ich sowieso gerade munter werden würde und wieder nach Hause zu gehen wenn meine Leistungsfähigkeit eh langsam im Keller verschwindet.</p>
<p>Das wäre wirklich alles toll.. aber leider scheint unsere tolle Gesellschaft auf solche Arbeitszeiten irgendwie nicht vorbereitet&#8230;<!--more--></p>
<p>Es geht ja schon  los wenn ich mal aufs Amt muss&#8230; Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag irgendwann zwischen 9 und 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag gibt es aus unglaublich großer Gnade auch mal Öffnungszeiten bis 18:00. BRAVO! Schon ein Fall für den ich mir fast Urlaub nehmen muss nur um ein Formular abzuholen oder so. (Wobei es in Dresden noch geht, da hier viele Ämter glücklicherweise auch mal Samstags öffnen. Dumm ist halt nur wenn man in einer Kleinstadt wie meiner Heimatstadt Zschopau wohnen würde&#8230; aber da gibts ja nicht viele Leute, betrifft also kaum jemanden.)</p>
<p>Bei Banken gehts gleich weiter&#8230; Öffnungszeiten immer nur bis 18:00, Freitags (wenn es sich sogar mal lohnen würde zeitiger Schluss zu machen) nur bis Mittag! \o/<br />
Wobei das ja eh nicht mein Hauptproblem mit Banken ist&#8230; jeder der schonmal in einer anderen Sparkasse geld auf sein Konto bei der eigenen Sparkasse einzahlen wollte weiß wovon ich rede (Ein Problem dass man nicht hat wenn es Einzahlungsautomaten für Kleingeld und Scheine gibt&#8230; die ich aber bisher nur in der Kleinstadt Zschopau gesehen habe, wo ich nicht drauf angewiesen bin, und weder in Zwickau, noch Dresden).</p>
<p>Doch ignorieren wir mal die Bürokratie, es gibt ja noch genug andere Stellen an denen man mit Menschen interagieren muss&#8230;<br />
Ärzte (MUHAHAHAHA, schonmal versucht nach 18:00 zum Zahnarzt zu gehen?), spezialisierte Einzelhändler (ok, der Gemüseladen/das Einkaufszentrum an der Ecke hat 8-20 Uhr geöffnet aber wer kennt einen Uhrmacher der vor 9 oder nach 18 Uhr noch jemanden in den Laden lässt?) oder Post-Filialen, keiner  scheint anzunehmen dass außerhalb der üblichen Zeiten noch Kunden unterwegs sein könnten.</p>
<p>Post! Das ist sowieso ein Stichwort. Die Post schlägt bei uns irgendwann zwischen 12 und 17 Uhr auf. Ich könnte ja damit leben dass sie langsam ist, Pakete mehr wirft als Transportiert oder dass Briefe auch permanent unterwegs verloren gehen&#8230; aber wie zum Henker soll ich jemals zuhause sein wenn ein Paket ankommt?<br />
Ich könnte mich ja sogar damit abfinden mein Mittagessen auf 14:00 oder so zu verlegen und statt zum Dönermann lieber nach Hause zu gehen, dann könnte ich nicht nur Weg sparen sondern auch noch meine Nachbarn zu ebener Erde entlasten mir ständig meine Pakete entgegennehmen zu müssen (Ich will auch eigentlich garnicht wissen wer dafür haftet wenn mal ernsthaft ein Paket verloren geht oder so.).<br />
Aber auch hier gilt: ich kann nicht jeden zweiten Tag erstmal für 5 Stunden Mittagspause machen&#8230; besser noch, ich weiß ja nichtmal genau an welchem Tag das Paket ankommt und kann höchstens mit Schätzwerten arbeiten.<br />
Aber zum Glück gibt es ja besagte Nachbarn! Da zu denen der Fußweg so viel kürzer ist als zu uns ins 2. Obergeschoss, hat es sich in letzter Zeit sogar eingebürgert dass man gleich erstmal bei denen klingelt ob die das Paket annehmen&#8230; auch am Wochenende wenn wir zuhause sind!<br />
Ich habe ja bereits mindestens 3-4 Pakete angenommen seitdem wir in Dresden wohnen&#8230; meine Nachbarn kommen bereits für Samstag Morgen auf erheblich mehr, am besten natürlich so dass man zum ersten Mal am Tag die Wohnung verlässt und im Briefkasten den Hinweis findet dass vor 15min. ein Paketbote da war.<br />
Aber zumindest brauch ich mir keine Sorgen zu machen dass das daran liegen würde dass die Post nicht weiß wo ich wohne&#8230; denn immerhin weiß sie das gut genug um diese Daten <a href="http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1015625_1007" target="_blank">schön öffentlich zu verkaufen</a>.</p>
<p>Doch zurück zum eigentlichen Thema: Jeder Laden, jede Institution, jedes Amt hat ungefähr die gleichen Öffnungs- wie ich Arbeitszeiten. Jeder scheint genau dann auf Arbeit aufzuschlagen wenn ich das auch tu und keinen scheint es zu stören.<br />
Da haben wir doch mal wieder ein tolles Beispiel für die &#8220;Servicewüste Deutschland&#8221;, meines Erachtens weit aussagekräftiger als dass niemand meine Sachen an der Kasse für mich einpackt (das wollen die Leute eh nicht: &#8220;Lassen sie das liegen, junger Mann! Das sind meine Einkäufe!&#8221;) oder dass <a href="http://g33ky.de/2008/07/17/hande-weg-von-telecolumbus/">$billigsterAllerInternetanbieter </a>nur automatisierte Hotlines für 9,90€ die Minute als Hilfe anbietet.</p>
<p>Meine Arbeitszeit ist nicht zu selten oder zu abwegig! Meine Arbeitszeit ist zu normal und zu üblich!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlechte Kopien von Argumenten]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/06/24/1414/</link>
<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 07:04:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/06/24/1414/</guid>
<description><![CDATA[Sicherlich hat inzwischen jeder von euch mitbekommen dass &#8220;Mo, 22.06.09, 22.15 &#8211; 23.00 U]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.piratenpartei.de/node/782" target="_blank">Sicherlich </a><a href="http://blog.windfluechter.net/index.php?/archives/567-Dirk-Hillbrecht-bei-Unter-den-Linden,-Phoenix.html" target="_blank">hat </a><a href="http://blog.windfluechter.net/index.php?/archives/566-TV-Tip-Unter-den-Linden,-Phoenix,-heute-2215.html" target="_blank">inzwischen </a><a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html" target="_blank">jeder</a> <a href="http://www.presseschauer.de/?p=760" target="_blank">von </a>euch mitbekommen dass &#8220;Mo, 22.06.09, 22.15 &#8211; 23.00 Uhr auf Phoenix&#8221; eine <a href="http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/unter_den_linden/251772?datum=2009-06-22" target="_blank">Folge von Unter den Linden</a> lief, in der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Scholz" target="_blank"> Prof. Rupert Scholz (CDU)</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Hillbrecht" target="_blank">Dirk Hillbrecht (Piratenpartei)</a> zum Thema &#8220;Unter Piraten &#8211; Wem gehört das geistige Eigentum?&#8221; diskutierten.</p>
<p>Ich will mich jetzt nicht damit auseinander setzen ob sich Dirk Hillbrecht dort gut geschlagen hat,<!--more--> ob der Moderator eindeutig Position bezogen hat oder ob das Fernsehen nur noch ein Haufen seniler Redeschwälle ist. Ich persönlich möchte solch eine Sendung weder moderieren müssen, noch will ich mich derartig hirnrissigen Argumenten ausgesetzt sehen und darauf auf Anhieb eine fundierte Meinung haben müssen, mit der ich möglichst überzeugend belegen kann dass mein Gegenüber unrecht hat.<br />
Letzteres wäre übrigens kein Problem.. leider hat man ja wohl immer den kleinen Nachteil dass man in der Öffentlichkeit keine Sachen erzählen will, die sich hinterher als auch nur ansatzweise unwahr oder schlecht belegbar herausstellen könnten. Wenn ein CDU-Politiker soetwas tut, dann ist das natürlich kein Problem. Immerhin rechnen wir alle damit und wer nicht damit rechnet, der wird das eh nicht bemerken. Es muss ja nur gut genug klingen.</p>
<p>Wenn jedoch ein Vertreter einer kleinen Partei mit lustigem Namen sowas sagt, dann steht der natürlich gleich im Abseits. Der CDU-Mann kann ihn in der Luft zerreisen &#8220;alle Ihre Argumente sind sicherlich solcher Blödsinn&#8221;, seine Wähler/Anhänger sind wahrscheinlich auf dem Gebiet schlau genug zu erkennen was er gerade erzählt hat und auch bei den Wählern der Gegenpartei wird er nicht punkten können.. deren Meinung steht eh fest und lässt sich nichtmal durch sowas unwichtiges wie Tatsachen ändern. (klingt komisch, ist aber so&#8230; und ist leider eigentlich überhaupt nicht komisch)</p>
<p>Worum es mir hier also eher gehen soll, sind ein paar Dinge über die eben NICHT geredet wird:</p>
<p>Was sich bei erwähnten Interview für mich am stärksten aufgedrängt hat, war die Frage was denn ohne das Internet wäre&#8230; würden die Leute keine Musik kopieren wenn sie dazu analoge Geräte verwenden müssten? Das Zeitalter der Musikkasette hat wohl bewiesen dass das Blödsinn ist. Die kopierte Musik war vlt. von permanent sinkender Qualität, aber Qualität ist nunmal nicht Quantität.</p>
<p>Oder nehmen wir mal die Situation ein paar Jahre später&#8230; digitales Kopieren ging (noch) nur via Diskette oder Band, Datennetze existierten zwar, wurden aber kaum privat verwendet. Hat uns das damals abgehalten an &#8220;illegale&#8221; Kopien zu kommen? Nein, wir sind einfach zu $Kumpel gegangen und haben uns die neuesten Disketten einfach kopiert&#8230; Wenn es sein musste auch mal 50 Disketten für eine spärlich befüllte CD (zumindest als CDs dann langsam aufgekommen sind) oder eine 90er Kasette mit den Inhalten der neuesten MusikCD/LP.</p>
<p>Die Unterschiede in den Situationen? Damals lief das still zuhause ab, jeder Großvater hat verstanden was passiert wenn ich eine Schallplatte auf Kassette überspiele und keiner kam auf die blödsinnige Idee dass dies die Verkäufe von Schallplatten ernsthaft gefährden würde. Wer wirklich ein Fan einer Band war hat sich natürlich dennoch das Original gekauft (wenn er ran kam und das Geld hatte zumindest).</p>
<p>Imho liegt das Problem nicht so sehr darin was passiert.. wie in der Diskussion von beiden Seiten erwähnt ist das selbe nur mit anderen technischen Mitteln. Das Problem liegt darin dass einige Leute diese anderen technischen Mittel nicht verstehen, nicht verstehen WOLLEN.</p>
<p>Natürlich ist es das Recht des Künstlers den Leuten zu verbieten seine Werke zu hören. Er kann es nur technisch nicht durchsetzen wenn sie einmal allgemein verbreitet sind. Dabei ist es egal ob die Kassetten per Turnschuh übertragen werden oder die MP3s per DSL.</p>
<p>Aber gehen wir mal weg von den Problemen der Musikindustrie und wenden wir uns dem Patentrecht zu. Hier hat Prof. Scholz ja noch viel weniger Einsicht gezeigt und sieht überhaupt kein Problem. Firmen die sich selbst mit fadenscheinigen Trivialpatenten ausstatten müssen, um sich gegen Patenttrolle mit ebensolchen und die gerichtlichen Klagen der selbigen schützen zu können, binden nunmal Mittel die sie sonst für ernsthaft nützliche Forschung verwenden können für diesen patentrechtlichen, kalten Krieg.</p>
<p>Die Patentämter im Gegensatz sind endgültig überlastet. Niemand prüft mehr ernsthaft was da als Patent angemeldet wird, was dann im Gegegnzug wieder dazu führt dass noch abstrusere Patente angemeldet werden.<br />
Selbst die Leute die an all diesem Chaos verdienen bestreiten inzwischen kaum noch dass unser Patentsystem im Eimer ist, aber zum Glück haben wir ja (CDU-)Politiker die über das Ganze den Überblick behalten haben und einwandfrei feststellen können, dass es hier nur um das geistige Eigentum geht, das um jeden Fall geschützt werden muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Suchen und Finden der... Zukunft.]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/06/06/das-suchen-und-finden-der-zukunft/</link>
<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 00:48:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleinezuzi</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/06/06/das-suchen-und-finden-der-zukunft/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Was soll nur aus dem Mädel/Jungen werden&#8230; schon x Jahre alt und immer noch keine Ausbil]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>&#8220;Was soll nur aus dem Mädel/Jungen werden&#8230; schon x Jahre alt und immer noch keine Ausbildung!&#8221; &#8211; Wie liebe  ich solche Sätze. Besonders von Menschen im Rentenalter, die der Überzeugung sind, dass früher alles besser war.<!--more--> Am besten kommt sowas dann aber auch noch im Zusammenhang mit dem wunderbaren, aus der Feder eines durch seltsame Elefanten einschlägig bekannten deutschen Komikers stammenden Spitznamen &#8220;Susi Sorglos&#8221;.</p>
<p>Mal ehrlich: Wie kann jemand ernsthaft glauben, dass man sich mit über 20 Jahren nicht dann doch die eine oder andere Stunde Kopfzerbrechen um den eigenen beruflichen Werdegang macht?  Betrachten wir doch einmal die Fakten: Meine Familie ist durch den Studienabbruch meines Bruders mittlerweile desillusioniert, was den Traum von perfekten Kindern mit einer prima Laufbahn angeht. Ich werde demnächst 22 und kann bisher nicht viel mehr vorweisen als ein mittelmäßiges Abitur und zwei Jahre eher sinnfreies Sprachstudium, das ich nun auch nicht abschließe. Gut, im Vergleich zu manch einem Hartz-IV-Empfänger  mag das schon viel sein, aber Geld verdienen lässt sich damit trotzdem nicht, zumal ich auch in der Nebenjobsuche kein besonderer Glückspilz bin. Und nun bin ich an dem Punkt angelangt, ab September ein Jahr FSJ zu machen, um mir über meinen Berufswunsch klar zu werden.</p>
<p>Überraschenderweise bin ich mit dieser Entscheidungsunfähigkeit im &#8220;hohen&#8221; Alter aber ganz und gar nicht die Einzige. Mir fallen spontan mindestens drei Freundinnen ein, denen es genauso geht, und die werden im Gegensatz zu mir sogar demnächst ihr Studium erfolgreich abschließen. Da stellt sich jetzt die Frage: Gibt es nun zu wenige oder zu viele Möglichkeiten der beruflichen Laufbahn?</p>
<p>In meinem Fall ist es irgendwie beides. <strong>Theoretisch </strong>gibt es wirklich viele. Immerhin habe ich Abitur! Und wem wurde nicht auf dem Gymnasium eingeredet, dass einem mit der allgemeinen Hochschulreife quasi alle Türen offen stehen? <strong>Theoretisch</strong> könnte ich zum Beispiel Maschinenbau studieren. Oder Chemie. Oder Mathematik. All das wäre problemlos möglich, auch mit meinem mittelmäßigen Abiturdurchschnitt. Das Dumme ist nur: All das interessiert mich nicht die Bohne. Mathe war mir immer egal, für den Lernstoff der naturwissenschaftlichen Fächer war ich meist zu lernfaul und mit großen Maschinen habe ich auch eher wenig am Hut (wie mir jahrelange detaillierte Ausführungen meines Vaters und heute auch meines Freundes immer wieder bestätigen). Ich bin aber auch nicht talentfrei. Ich kann Gedichte schreiben, ich bin musikalisch, habe ein gutes Sprachgefühl, ich bastle gern und ich liebe es, Möbel auf- und abzubauen und Wände zu streichen. Doch hier lauert die nächste dumme Kleinigkeit: All das sind &#8220;brotlose Künste&#8221;, wenn man ein kleines, zartes Mädchen ist (denn mit Streichen oder Möbelbauen kann man durchaus Geld verdienen, nur erfordert das im Normalfall eine gewisse Muskelkraft). Und die Berufe, die mich interessieren würden, scheitern an der Situation des Arbeitsmarktes oder am Numerus Clausus.</p>
<p>Und deswegen sitze ich nachts in meiner Wohnung und bin so gar nicht Susi Sorglos: Mein Plan, bis 25 das erste Kind zu haben, wird nicht aufgehen. Mein Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, wird sich wohl auch kaum erfüllen. Und irgendwie fragt man sich, wieviele Pläne und Träume man eigentlich platzen lassen muss, bis man endlich seinen Traumjob hat &#8211; Und ob nicht der sich auch irgendwann als Seifenblase herausstellen wird&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Brandgefahr: Odys X28]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/29/brandgefahr-odys-x28/</link>
<pubDate>Fri, 29 May 2009 07:27:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/29/brandgefahr-odys-x28/</guid>
<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich mir einen neuen MP3-Player zugelegt, wegen des ziemlich geringen Preises u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Vor einiger Zeit habe ich mir einen neuen MP3-Player zugelegt, wegen des ziemlich geringen Preises und der optisch ansprechenden Verarbeitung habe ich mich für ein Gerät der <a href="http://www.odys.de/" target="_blank">Marke Odys/Axdia</a> entschieden, den <a href="http://www.odys.de/web/web_lan_de_hmp_1_mp_2_an_X700208.html" target="_blank">X28 mit 2GB internem Speicher</a> und einem Einschub für Micro-SD-Karten.</p>
<p>Leider musste ich jetzt feststellen dass man wohl doch <a href="http://home.g33ky.de/fact/4408.html" target="_blank">nur das bekommt wofür man bezahlt</a><!--more--></p>
<p>Rein von der Verwendung des Gerätes her gibt es kaum etwas auszusetzen.. es ist schick, bedient sich gut (andere behaupten es wäre eine gewöhnungsbedürftige Menüführung, aber ich finde die Software eigentlich ziemlich gelungen und man kann die Grundfunktionen auch mal blind in der Tasche bedienen.), frisst genug Daten um mich den halben Tag zu unterhalten und der Klang ist auch besser als bei manch anderem portablem Player da draußen (natürlich nicht wenn man die mitgelieferten Ohrstöpsel verwendet).</p>
<p>Offensichtlich negativ ist dass er keine SDHC-Karten frisst und dass der Akku nur 6-8h hällt (was mich nicht stört, ich brauch das Ding nur für meine 20min Arbeits-Fuß-weg zu <a href="http://seto-gmbh.de" target="_blank">seto</a>) Viel störender für mich war bisher die schlichte Tatsache dass man, wie bei so vielen anderen Playern auch, das Gerät nicht verwenden kann während es am USB-Anschluss geladen/als Speicher angesprochen wird.</p>
<p>Diese Woche jedoch musste ich bereits 3x feststellen dass dieses Gerät in bestimmten Fällen gefährlich heiß wird. Wenn ich es wie jeden Morgen an mein Notebook anstecke, gibt es Fälle in denen scheinbar die Software abstürzt und sich das Ding in einer endlosschleife aufhängt.<br />
Dabei fängt der Bildschirm an leicht zu flimmern und das Gerät heizt sich immer weiter auf. Wenn dann nach einigen Minuten mal von meinem Netbook her die Meldung aufpoppt dass trotz aller Versuche die Hardware nicht erkannt werden konnte, ist das Ding bereits heiß genug um sich am Aluminiumgehäuse ordentlich die Hand zu verbrennen.<br />
Zum Glück lässt sich dieser Zustand relativ leicht beheben, indem man das USB-Kabel abzieht und das Gerät hardwareseitig ausschaltet.</p>
<p>Bisher habe ich das auch noch immer rechtzeitig geschafft und auch nach einem solchen Absturz funktionierte das Gerät noch problemlos. Für mich stellt sich jedoch die Frage was passiert wenn ich dabei doch irgendwann mal nicht anwesend bin? Was wenn ich das Gerät erstmal anstecke und mich nach 1-2min vom PC entferne? Brennt nur ein Chip im Gerät durch? Entzündet die Kiste das Papier auf dem sie liegen könnte? Gibt es einen Kurzschluss der den USB-Anschluss meines Computers in Mitleidenschaft zieht?</p>
<p>Von Odys konnte ich bisher zu diesem Thema noch keinerlei Aussagen finden. Die <a href="http://www.odys.de/web/web_lan_de_hmp_1_mp_2_an_X700208_faq_ja.html#Faq" target="_blank">angebotenen FAQ</a> und Bedienungsanleitungen sind auch nicht mehr als ein Witz.<br />
Meiner Meinung nach wäre ein Softwareupdate DRINGEND nötig und sollte dieses Problem auf diese Art nicht zu beheben sein möchte ich Odys eine Rückrufaktion ans Herz legen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ Opa-ma!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/25/opa-ma/</link>
<pubDate>Mon, 25 May 2009 20:48:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/25/opa-ma/</guid>
<description><![CDATA[Am 4. und 5. Juni soll ja nun der Amerikanische Obermufti nach Dresden eingewandert kommen und da es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 4. und 5. Juni soll ja nun der Amerikanische Obermufti nach Dresden eingewandert kommen und da es dafür natürlich viele Vorbereitungen, Sicherheitsmaßnahmen und repressive Maßnahmen zu treffen gibt, hat die Stadt Dresden nun eine komplette Webseite zum Besuch angelegt.<br />
Darauf finden sich so tolle Sachen wie der <a href="http://www.dresden.de/obama/de/gut-zu-wissen.php" target="_blank">Standort und die Erreichbarkeit eines Infomobiles</a> oder einer Mitmachecke, in der man Fotos veröffentlichen kann, auf denen zu sehen ist wie toll man sich auf den Besuch des Vertreters der tollsten Nation unseres Planeten, der Quelle der Demokatie und des Lichtbringerlandes der Zivilisation&#8230; äh&#8230; wo war ich? Achja.. jedenfalls <a href="http://www.dresden.de/obama/de/interaktiv/fotos.php" target="_blank">kann man Bilder veröffentlichen auf denen man zeigt wie man sich freut</a>.<!--more--></p>
<p>Auch wahnsinnig toll finde ich <a href="http://www.dresden.de/obama/de/interaktiv/bastelecke.php" target="_blank">die Bastelecke</a>, in der gezeigt wird wie man mit einem Farbdrucker, Schere und Leim sehr schnell und mit wenig aufwand die tollsten Winkelemente bauen kann und wie man schöne Wimpelketten erstellt. Passende PDF-Vorlagen <a href="http://home.g33ky.de/fact/4384.html" target="_blank">gibt es dort natürlich auch gleich zum Download</a>.<br />
Ich finde auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-Sprachgebrauch#W" target="_blank">den Begriff Winkelement sehr schön gewählt</a>, da sieht man doch gleich dass sich unser System ganz drastisch gewandelt hat&#8230; früher mussten noch alle auf die Straße gehen und organisiert für Leute winken von deren Politik sie eigentlich nichts gehalten haben, heute haben wir die Wahl, dafür sind die meisten eh schon zu verblöded um auch nur noch eine Fahne selbst zu wedeln (zumindest wenn man mal von der alkoholischen absieht).<br />
Diese Leute werden aber  zum Glück durch Mitläufer und anderes Gesocks mehr als ausgeglichen.<br />
Versteht mich nicht falsch! Obama ist sicher ein besserer Präsident als es viele seiner Vorläufer waren und sicher um längen besser als McCain oder gar seine Hockeymom jemals gewesen wären. Und natürlich schlägt er auch seinen direkten Vorgänger um etliche  Längen (Wobei dieser eigentlich wahnsinnig viel für die Gleichberechtigung getan hat. Vor ihm wären die Leute nie verzweifelt genug gewesen um dort ernsthaft eine Frau oder gar einen Schwarzen für das Präsidentenamt in betracht zu ziehen.)<br />
Jedenfalls bleibt aber auch der beste amerikanische Präsident noch immer ein Amerikaner und wird nicht automatisch zum Messias. Obama wird weder die Welt retten, noch wird er die Politik der US of A  endlich in vernünftige Richtungen lenken. Weiterhin bleibt halt noch die klitzekleine Tatsache dass es sich um einen AMERIKANISCHEN  Politiker handelt, der mit UNSERER Situation so viel am Hut hat wie das Merkel mit der Bildungspolitik in Hinterindien.<br />
Darum Leute: geht wählen! Sucht euch gute Politiker (Muhahahahahaha, der war gut! Sagen wir mal lieber &#8220;erträgliche Übel&#8221;.) die sich für EUCH zuständig fühlen und von EURER Wahlstimme abhängen.</p>
<p>Aber jetzt bin ich irgendwie abgedriftet&#8230; Eigentlich wollte ich noch erwähnen dass Cindy bereits das erste Flugzeug mit Tarnanstrich und amerikanischen Symbolen am Dresdner Flughafen gesehen hat und dass es eigentlich genial wäre die Vorbeifahrt des POTUS mal mit runtergelassenen, schwarzen Rollos (Ikea, typ: blickdichtes Verdunklungsrollo) zu beobachten und ein schwarzes Metallrohr in die entsprechende Richtung zu halten. Unser Schlafzimmerfenster sollte ja in die richtige Richtung zeigen. <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Es wäre mal interessant zu warten, wie lange es dauert bis man den sprichwörtlichen, roten Punkt (den man ja eigentlich überhaupt nicht sieht, auch wenn jeder Film was anderes zeigt) auf der Stirn rumwackeln sieht.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kein OpenSource unter Windows]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/13/kein-opensource-unter-windows/</link>
<pubDate>Wed, 13 May 2009 07:10:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/13/kein-opensource-unter-windows/</guid>
<description><![CDATA[Hiermit stelle ich mal die These in den Raum dass OpenSource niemals bei Windows-Nutzern angekommen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hiermit stelle ich mal die These in den Raum dass OpenSource niemals bei Windows-Nutzern angekommen ist. Es werden Erzeugnisse aus dieser Bewegung genutzt, vlt. schreibt auch mal jemand ein eigenes Programm und klebt den Aufkleber drauf, aber keiner denkt auch nur daran es sinnvoll zu verwenden. Alles was in der Windows-Welt genutzt wird ist Freeware.<!--more--></p>
<p>Aufgefallen ist mir dies als ich neulich <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/04/because-i-can/" target="_blank">meinen neuen Spiele-PC</a> (Codename: &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/WOPR" target="_blank">WOPR</a>&#8220;) als ersten seit einem halben Jahrzehnt freiwillig mit Windows bespielt habe und ich angefangen habe nach 64Bit-Software zu suchen. Wozu 64Bit? Mein Rechner hat mit seinen 4GB RAM bereits genug Arbeitsspeicher um allein damit den Adressbereich eines 32-Bit-Systems komplett zu füllen&#8230; Wenn ich nicht sinnlos Ressourcen brachliegen lassen will muss ich natürlich die erweiterten Fähigkeiten meiner CPU verwenden. Warum auch nicht? Immerhin sind solche Größen des RAMs heutzutage bei neu verkauften PCs so ziemlich Standard und auch die meisten CPUs (fast alle für Desktop-Rechner) beherrschen den Befehlssatz. Man sollte also davon ausgehen können dass man langsam damit arbeiten können sollte.</p>
<p>Unter Linux gibt es auch eigentlich keine Probleme&#8230; ich lege mir die entsprechende CD meiner Lieblingsdistribution ein und bekomme alles mögliche an Software schön vorcompiliert gleich mitgeliefert. Auch wenn ich mir zusätzliche Software ohne Einbindung in die Paketverwaltung installieren will habe ich noch lange kein Problem. Für Debian/Ubuntu gibt es z.B. heute an jeder Ecke die Software direkt als .deb mit x64&#60;-Binaries (ich kenne kein größeres Projekt dass nur die alten Binaries anbietet) und wenn es wirklich mal garnichts gibt muss ich mir halt wie unter normalen x86er-Systemen den Quellcode selbst compilieren.</p>
<p>Auch in der Windows-Welt ist es kein Problem an ein entsprechendes Betriebssystem zu kommen. Microsoft tauscht sogar meistens die CD/DVD um, wenn man eine 32er Version hat und nun doch lieber die 64er installieren will. Auch die dort mitgelieferten Programme sind neu compiliert worden und liegen in 64bit vor. Ich weiß zwar nicht direkt was ich von Paint in dieser Version habe, aber ich kann es zumindest nativ laufen lassen.<br />
Nichtmal mehr die Treiber werden zum Problem.</p>
<p>Wenn man dann jedoch anfangen will irgendwelche Programme zu installieren, wird es düster. Alles was man bekommt sind die Standard-Binaries wie sie unter allen Systemen laufen. Wenn überhaupt verschiedene Versionen angeboten werden, dann nach XP und Vista unterschieden, evtl. mal noch Sachen für 95/98/Me (SEEEEHR sinnvoll, vor allem wenn man bedenkt wie groß die Unterschiede für Anwendungen zwischen XP und Vista sind).</p>
<p>Wenn man jetzt nach OpenSource-Software sucht, wird man genau das selbe Problem haben. Es gibt schlicht niemanden der sich mal hingesetzt hat und diverse Programme einfach nochmal durch einen Compiler gejagt hat. Warum nicht? Es ist OpenSource! Man kann das tun!<br />
Unter Windows ist es jedoch üblich dass Software von genau einer Person compiliert wird: demjenigen der sie geschrieben hat. Man findet nichtmal eine funktionierende Version von Firefox/Chrome/Safari/Opera, OpenOffice oder VLC (wenigstens gibt es <a href="http://mpc-hc.sourceforge.net/Vista64.html" target="_blank">eine Version von Mediaplayer Classic</a>). Die Haltung &#8220;You should be able to use the regular 32-bit version without problems.&#8221; scheint derartig weit verbreitet dass man sich fragt ob die ganze Branche permanent unter Drogen steht.</p>
<p>Natürlich kann ich die Abwärtskompatibilität nutzen ohne ernste Probleme zu haben&#8230; ich kann aber auch alles schön mit 8-Bit DOS1-Programmen erledigen und mit DOSbox emulieren. ICH WILL ES NUR NICHT!</p>
<p>Wenn das so weiter geht, wird in 5-10 Jahren &#8220;compilieren&#8221; im Amerikanischen Fernsehen genauso ausgepiept wie &#8220;ficken&#8221;. Es ist immerhin auch eine Tätigkeit die man nur hinter verschlossenen Türen ausführt und über die man in der Öffentlichkeit nicht spricht. Eigentlich schade, wenn nicht alle immer nur passende Software von MS kaufen würden und auch Endnutzer mal entsprechende Software in die Hand bekommen müssten hätten wir sonst vlt. auch schon Projekte mit denen auch $DAU sowas schafft (Programm starten, Projektdatei öffnen, &#8220;compile&#8221; drücken, fertig).<br />
Wobei natürlich klar ist dass Microsoft das nicht will&#8230; wenn man die Vorteile von OpenSource weiter der Öffentlichkeit vorenthalten kann und sich nur ein paar Geeks damit beschäftigen kann man vlt. auch weiterhin ein paar Versionen der Hauseigenen Software mehr verkaufen. Außerdem ist es sicher sehr lukrativ wenn der Compiler nicht immer zum System dazu geliefert wird und jeder erstmal eigenständige Software kaufen muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[DNS-Sperren unbedingt umgehen]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/04/dns-sperren-unbedingt-umgehen/</link>
<pubDate>Sun, 03 May 2009 22:24:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/05/04/dns-sperren-unbedingt-umgehen/</guid>
<description><![CDATA[Dass unsere Lieblings-Bundes-Familienministerin gerade versucht in aller Stille eine Zensurinfrastru]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Dass unsere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen#Vertrag_zur_Filterung_von_Kinderpornographie" target="_blank">Lieblings-Bundes-Familienministerin</a> gerade versucht in aller Stille eine Zensurinfrastruktur mit den Worten &#8220;Denkt denn keiner mal an die Kinder&#8221; zu erschaffen ist ja jetzt wirklich nichts neues mehr. Auch die schlichte Tatsache dass dies im ersten Schritt mit DNS-Sperren durchgeführt werden soll (ja glaubt ihr wirklich das würde lange so bleiben? die nächste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Salami-Taktik" target="_blank">Salamischeibe</a> kommt sofort) ist wohl langsam allen bekannt, ebenso dass man diese Sperren umgehen kann wenn man nichtmal 5 Minuten Zeit hat.<br />
Weiterhin ist wohl ebensowenig neu dass die Provider die Zugriffe auf die &#8220;Stoppschildseite&#8221; loggen sollen und bei Bedarf an das BKA weiterleiten.</p>
<p>Für mich stellt sich jetzt also die Frage: Was machen wir mit diesem Wissen?<!--more--><br />
Stellen wir uns doch mal ein einfaches Gedankenexperiment vor: Ein wirklich &#8220;guter Freund&#8221; von dir will sich mal einen Scherz erlauben. Da gerade die neuesten Zensurlisten doch mal wieder irgendwo geleakt sind nimmt er sich also die Adressen von ein paar Bildern die das BKA zensiert und packt die Links in eine E-Mail.<br />
Wir alle wissen dass man Mails z.B. von Freemail-Providern, aus Internetcafés ziemlich anonym absenden kann, er schwebt also kaum in Gefahr jemals entdeckt zu werden. Natürlich fangen Spam-Filter heutzutage die meisten automatisch generierten Mails ab, aber seine ist ja nicht automatisch generiert und wird auch nicht an tausende Personen versendet. Sie geht nur an dich und hat damit eine ziemlich gute Chance durch den Filter zu kommen.</p>
<p>Du bekommst also eine Mail und weil du neugierig bist was dir da jemand für tolle Photos von der letzten Veranstaltung zeigen will, klickst du auf &#8220;eingebettete Bilder anzeigen&#8221;. Dein Client reagiert, löst für jedes Bild einen der gesperrten Hostnamen auf und prompt kommen 20 Requests beim BKA an. Toll oder?<br />
Dabei ist es natürlich auch egal ob sich dein guter Freund wirklich an den Kinderpornos bedient hat, oder ob ihm nur der blinkende GIF-Pfeil auf einer dieser Seiten so gefallen hat&#8230; aber solche Kleinigkeiten beachtet eh schon lange keiner mehr.</p>
<p>Nun habt ihr also deine 20 DNS-Abfragen (die alle auf das selbe Stoppschild zeigen) und dein Mailclient (oder Browser bei Webmail) versucht nun via HTTP die Bilder zu laden. Aber da es auf diesem Host die selbigen Bilder natürlich nicht gibt, bekommt er nur eine Umleitung zu sehen und meldet dir entweder dass das Bild nicht gefunden werden konnte oder zeigt dir im ganz kreativen Fall (da müsste ja jemand beim Provider Aufwand in sowas stecken, daran glaub ich irgendwie nicht) sogar ein Bild von der Stopp-Seite an.</p>
<p>Egal was passiert.. die Wahrscheinlichkeit ist groß dass du die Mail einfach in den Spamfilter wirfst (oder nichtmal das, du könntest ja die Bilder nicht sehen und nochmal um andere Links bitten weil die alten kaputt sind&#8230; -&#62; weitere 20 Zugriffe) und nie wieder drüber nachdenkst (zumindest bis die netten Herren vom BKA vor der Tür stehen und mal eben eine Hausdurchsuchung machen wollen, da du ja nachweislich letzte Woche auf 20 verschiedenen KiPo-Seiten wart).<br />
Doch selbst wenn dir bewusst ist was da gerade abgelaufen ist.. was willst du tun? Beim BKA anrufen und denen mal eben sagen dass sie die Zugriffe von deiner IP mal kurz ignorieren sollen?</p>
<p>Nein! Du musst vorher handeln! Und wie es der Zufall will gibt es sogar eine Möglichkeit diese guten Freunde ins Leere laufen zu lassen. Wenn man sich also wie an so vielen Stellen beschrieben einen alternativen DNS-Server gewählt hätte, wären die Verbindungen auch weiterhin auf die KiPo-Server aufgelöst worden.<br />
Du hättest also entweder sofort gemerkt womit ihr es zu tun habt und welch bösartigen Freund du da hast oder im schlimmsten Fall hättest du einfach nur ein paar 404er bekommen. Was auf keinen Fall passiert wäre, wäre dass ein ganzer Trupp Polizisten bei dir vor der Tür steht, etliche hundert bis tausend Euro an Aufwand mit den Ermittlungen gegen dich verbrannt werden und dass dein &#8220;guter Freund&#8221; dir mit dieser Aktion mal so richtig eins auswischen konnte.</p>
<p>Vlt. könnte man ja mit dem gesparten Geld sogar mal jemanden bezahlen der die Täter verfolgt.. ist aber nur sone Idee.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/1NNG5I6DBm0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/1NNG5I6DBm0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>Du denkst dieser Beitrag war übermäßig zynisch? Dann schlaf weiter.. die Leute vom BKA kommen schon bald vorbei und wecken dich (<a href="http://video.google.de/videoplay?docid=-1550832407257277331" target="_blank">Die kommen meist so zwischen 6 und 7 Uhr  Morgens</a>).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Netbooks - Atom nein danke!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/24/netbooks-atom-nein-danke/</link>
<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 12:27:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/24/netbooks-atom-nein-danke/</guid>
<description><![CDATA[Was ich euch heute erzählen will ist eigentlich wirklich nichts neues, es scheint nur noch immer nic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was ich euch heute erzählen will ist eigentlich wirklich nichts neues, es scheint nur noch immer nicht beim Endkunden angekommen zu sein. Wenn ihr euch einen neuen Computer kauft, habt ihr eigentlich nicht nur die Wahl zwischen Produkte der beiden Firmen AMD und Intel, ihr könntet auch jederzeit eine völlig andere Platform als x86 wählen.<!--more--></p>
<p>Jetzt gibt es natürlich auch Gründe dafür, dass es im Laden eigentlich nur diese beiden Varianten einer einzigen Prozessorarchitektur zu kaufen gibt. Einer wäre sicher dass diese CPUs noch immer die Leistungsstärksten sind, ein anderer dass sowohl Windows als auch aktuelle Mac-Systeme NUR auf x86 laufen und dass auch die meisten Linux-Distributionen in erster Linie diese Platform als Ziel haben.</p>
<p>Neuerdings wird es aber immer üblicher ein Netbook zu kaufen, kleine portable Geräte deren Zielstellung am besten mit den Adjektiven billig, mobil und klein beschrieben wird. Leistung ist hier wirklich als allerletztes ein Kriterium, viel wichtiger sind Dinge wie eine lange Akkulaufzeit (wobei sich ein stärkerer Akku stark auf den Preis auswirkt) und das Gewicht.</p>
<p>Auch die verwendete Software hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Haben wir vor 10 Jahren noch sehr stark komerzielle Software verwendet, verlagern wir uns heute immer stärker auf OpenSource-Software (OSS) oder Anwendungen die wir komplett im Browser laufen lassen können. (OK, genau betrachtet ist auch OSS meistens mit kommerziellen Hintergedanken produziert)<br />
Dies bedeutet einerseits dass wir mit relativ wenig Aufwand bestehende Software auch auf andere Systeme portieren können, auch wenn der ursprüngliche Anbieter der Software das nicht unterstützt, andernseits wird es auch immer weiter egal ob das System X eine Anwendung für Y hat, man lässt ja eh fast nur noch einen Browser laufen und in dem verwendet man dann die schönen, webzweinulligen Anwendungen.</p>
<p>Wir merken also dass es auch immer unwichtiger wird welches Betriebssystem ich installiert habe. Noch vor wenigen Jahren wäre es z.B. für die meisten Nutzer sehr umständlich gewesen etwas anderes als Windows zu verwenden, während es heute mehr eine Frage von Gewohnheit oder persönlichem Geschmack ist.<br />
Aus diesem Grund bietet es sich jetzt auch langsam ersnsthaft an eine andere CPU-Architektur zu  verwenden, ein ARM-Prozessor reicht z.B. für die meisten Anwendungen eines Netbooks völlig aus, braucht aber oft nur einen Bruchteil des Energiebedarfes eines x86ers und ist erheblich günstiger. Die geänderte Architektur kann man nahezu komplett vor dem unerfahrenen Nutzer verstecken, er hat ja weiterhin seinen Firefox, OpenOffice und Pidgin (oder beliebige andere Software) und die GUI ist sowieso auf das kleine Display angepasst. Wen  interessiert es da schon ob da drunter ein Windows XP mit alternativer Shell seinen Dienst tut oder ein Debian für Hitachi SH4?</p>
<p>Wer jetzt sagt dass er nichtmal irgendwo gehört hätte, dass sowas wie ARM erwähnt wurde und dass wohl in der Praxis nur x86er eine Rolle spiele, dem sei ein Blick auf den Markt mit Mobiltelefonen ans Herz gelegt, der schon seit vielen Jahren fast nur aus ARM-CPU-getriebenen Geräten besteht.</p>
<p>Doch auch wenn es weiterhin ein binärkompatibles System sein soll gibt es Alternativen. Der (eigentlich schon viel länger als Intel für stromsparende CPUs bekannte) Hersteller VIA bietet z.B. seine neueste Prozessorgeneration (eine komplette Neuentwicklung) unter dem Namen VIA Nano an. Diese CPU bietet zwar nur einen Kern im Gegensatz zu Intels großen Varianten vom Atom und braucht auch fast 10 W mehr an Energie, liefert dafür aber auch auf diesem einen Kern etwas mehr Rechenleistung als ein Atom.</p>
<p>Das mag jetzt für sich genommen noch nicht als die sooo tolle Alternative erscheinen, jedoch wird der Unterschied im Stromverbrauch durch die beim Atom zusätzlich außerhalb der CPU nötige Southbridge kompensiert. Weiterhin rechnet der Nano bereits auf 64Bit, was aktuell nichts bringt außer man hat mehr als 4GB Ram im Netbook (MUHAHAHAHA), aber in Punkto Zukunftssicherheit ganz nett ist. Ebenfalls direkt im Nano enthalten sind Strukturen für Verschlüsselung. Diese werden zwar heute noch von keiner ernstzunehmenden Software unterstütz, könnten aber Dinge wie komplette Festplattenverschlüsselung extrem beschleunigen.<br />
Auch die 2 Kerne der Atoms sind bei Netbooks nur sehr selten von Vorteil, so dass der Nano auf nahezu allen Anwendungsgebieten mehr Leistung als der Atom bringt.</p>
<p>Auch bleiben beim Nano viele Beschränkungen außer acht, die Intel aus politischen Gründen seinem Atom auferlegt (wohl um seinen eigenen &#8220;großen&#8221; Mobil-CPUs nicht zu viel Konkurrenz zu machen). Man kann z.B. den Nano auch mit einem Display kombinieren das größer ist als 10.2&#8243;, ohne dass die CPU teuerer wird.</p>
<p>Ähnliche Einschränkungen gelten übrigens auch noch immer für den Einsatz von Windows XP. Wenn ein Hersteller Heute noch Versionen von diesem Betriebssystem verkaufen will, darf z.B. die Festplatte nich größer als 160GB sein.</p>
<p>Wenn wir also endlich die neu gewonnene Freiheit bezüglich Betriebssystem und Hardwareplatform voll ausnutzen, werden wir in den kommenden Jahren wirklich wahnsinnig viele neue Entwicklungen sehen, die sich auch mal etwas von dem Einheitsbrei der aktuellen Netbooks unterscheiden. Leider sieht es zwar in den letzten Monaten wieder so aus als hätten das die Hersteller noch immer nicht verstanden und wollen weiterhin ihre alte Schiene mit Windows und Hardwarerekorden (wenn auch auf den Netbookbereich geschrumpft) fahren, doch irgendwo tief in mir bin ich wohl noch immer nicht ganz von meinem unbegründeten Restoptimismus geheilt. (Eigentlich sollte ich es besser wissen.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuigkeit 2.0: Politiker lügen!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/21/neuigkeit-20-politiker-lugen/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:34:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/21/neuigkeit-20-politiker-lugen/</guid>
<description><![CDATA[Erinnert sich noch wer daran was uns &#8220;Zensurslua&#8221; von der Leyen versprochen hat wie die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Erinnert sich noch wer daran was uns &#8220;Zensurslua&#8221; von der Leyen versprochen hat wie die Sperrungen gehandhabt werden sollen? Nein? Dann empfehle ich euch mal eben <a href="http://www.ccc.de/updates/2009/filter-mitschnitt" target="_blank">folgenden Mitschnitt der vielzitierten Pressekonferenz zur Vertragsunterzeichnung</a>.</p>
<p>Na? Fällt irgendwem etwas auf? Noch immer nicht? Dann empfehle ich euch an dieser Stelle mal noch die Lektüre <a href="http://www.gulli.com/news/internetsperren-und-schon-geht-2009-04-20/" target="_blank">dessen</a>, was jetzt in das dazu folgende Gesetz gepresst <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Provider-sollen-Nutzerzugriffe-loggen-duerfen--/meldung/136450" target="_blank">werden soll.</a><!--more--></p>
<p>Ich fasse also zusammen:</p>
<ul>
<li>Wir sperren jetzt auch Seiten aus dem EU-Gebiet. Wozu noch das Argument aufrecht erhalten dass es um Seiten gehen würde die wir nicht mit anderen legalen Mitteln beeinflussen können und deren Betreiber nicht belangt werden könnten?</li>
<li>Verlinkungsketten sollen jetzt wohl auch illegal &#8220;werden&#8221;. Auf die Art bekommen wir dann auch gleich die ideale Möglichkeit um alles unliebsamme als illegal zu bezeichnen, auch wenn da keinerlei Kinderpornos zu finden sind.</li>
<li>die Provider loggen jetzt die Zugriffe direkt und hosten auch die Sperrseiten. Damit hätten wir auch jeglichen Blödsinn von wegen zentraler Anlaufsstelle bei falschen Sperrungen erledigt. Aber das macht nichts, wenn ich nicht sehen kann was gesperrt wurde, kann ich natürlich auch nicht feststellen ob das richtig war. Und wenn ich genau wüsste dass dort etwas falsches gesperrt wurde, liegt natürlich die Vermutung nahe dass ich die Sperre umgangen habe und nach Kinderpornografie suche. Ich bin also gleich mal auf der Abschussliste des BKA.</li>
<li>Staatliche Einrichtungen wie Behörden, Universitäten oder Bibliotheken bleiben ungesperrt. Wer also vom BND oder Bundestag aus online geht, kann weiter seine Kinderpornos ansehen. Ein Schelm wer hier Ansätze in Richtung Honeypott vermutet oder gar auf die Idee kommt dass da jemand seine Nachschubquellen sichern will. Natürlich führen wir damit auch die Umgehung noch viel einfacher ad Absurdum&#8230; selbst dem größten Technikversager wird es gelingen anonym in der Bibliothek seine Sachen runterzuladen wenn er das nicht mehr zuhause kann.</li>
</ul>
<p>Natürlich würde ein derartiger Entschluss erstmal ordentlich für Wirbel sorgen&#8230; aber <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/10/23/brot-und-spiele/" target="_blank">wir wissen ja bereits wie das läuft. Man sorgt mit Brot und Spielen für Ablenkung</a> und schon bemerkt keiner mehr was in der Politik so abgeht. Tatsächlich wird der Termin für eine Entscheidung &#8220;rein zufällig&#8221; auch schon auf den nächsten Mittwoch gelegt.<br />
Natürlich geschieht dies nur weil so ein dringender Handlungsbedarf besteht (ähm.. worin unterscheidet sich die Situation nochmal von der von vor einem Jahr?) und nicht etwa um den Leuten die Möglichkeit zu entziehen bis dahin irgendwie <a href="http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Hauptseite" target="_blank">Widerstand</a> aufzubauen.</p>
<p>auf gulli wurde es auch bereits recht nett formuliert:</p>
<blockquote><p>
Durch den Termin in bereits wenigen Tagen lässt man Gegnern der Maßnahmen zudem kaum Zeit zum reagieren. Auch die sich gerade formierende Protestbewegung wird Mühe haben, so etwas wirksames auf die Beine zu stellen. Auch, wenn das Gesetz noch durch den Bundestag muss, was erfahrungsgemäß eine Weile dauert, ist es erschreckend und für die Gegner dieser Maßnahmen problematisch, dass so schnell neue, weitergehende Ideen aufkommen. Das Bild, das einem hierzu einfällt, ist, wieder einmal, das eines DDoS-Angriffs: Eines DDoS-Angriffs auf die Aufmerkamkeit, die Zeit, die Ressourcen der politischen Gegner. Man kann nur hoffen, dass diese zäher und erfindungsreicher sind, als angenommen, und auch unter diesen Umständen noch konstruktiv, konsequent und ohne sich selbst ins Unrecht zu setzen ihre Meinung vertreten.
</p></blockquote>
<p>Achja.. natürlich sind das nicht alle Lügen die unsere von der Leine gelassene Ministerin zu diesem Thema aufgetischt hat. Eine schöne Liste der Dinge die schon von Anfang an als Blödsinn erkennbar gewesen sind <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/" target="_blank">gibt es z.B. bei Netzpolitik</a> oder <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">bei Heise</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausweg Amoklauf]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/09/ausweg-amoklauf/</link>
<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 12:00:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/09/ausweg-amoklauf/</guid>
<description><![CDATA[Ich bin heute über Twitter und G33KatWork mal wieder über einen der sehr wenigen Artikel gestolpert,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ich bin heute über <a href="http://twitter.com/G33KatWork" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.geekatwork.de/" target="_blank">G33KatWork</a> mal wieder über <a href="http://www.maniac.de/content/leserpost-mein-verhinderter-amoklauf" target="_blank">einen der sehr wenigen Artikel</a> <a href="http://twitter.com/G33KatWork/status/1482809434" target="_blank">gestolpert</a>, der mich wahnsinnig beeindruckt hat und den ich in dieser Form nahezu uneingeschränkt unterschreiben würde.<br />
Es handelt sich um einen Leserbrief von jemandem, der tatsächlich schon einmal in der Situation war selbst Amok laufen zu wollen.<!--more--></p>
<p>Wahrscheinlich liegt ein Teil der Gründe, warum ich diesen Brief so zutreffend finde auch darin, dass es mir in meiner Jugend (wenn auch in abgeschwächter Form) ähnlich ging.<br />
Zum Glück war ich damals meist etwas größer/stärker als die meisten Altersgenossen, so dass ich mich einigermaßen Wehren konnte. Die Aussicht auch selbst einen Teil des Schadens einzustecken schreckt nach einiger Zeit dann doch andere davon ab jemanden zu sehr zu triezen.</p>
<p>Ja, auch ich habe mehrmals darüber nachgedacht wie ich den Leuten in meiner Umgebung ernsthaft Schaden zufügen konnte. Auch ich hatte als Kind öfters die Idee eine Waffe (wenn auch eher ein Messer) zur Verteidigung einzustecken um mich besser wehren zu können.<br />
Zu meinem (und wohl auch dem der anderen) Glück jedoch habe ich nie etwas derartiges dabei gehabt wenn es doch mal an ernste Prügelein ging.. das lag zum einen daran dass derartige Vorkommnisse zum Glück bei weitem noch nicht an der Tagesordnung waren und dass zwischen der Idee sich zu bewaffnen und der Ausführung dieser Idee noch Welten liegen.</p>
<p>Jedoch: wenn mein Fall schlimmer gewesen wäre und ich Waffen zur Verfügung gehabt hätte, bin ich mir fast sicher dass auch ich eine große Chance darauf gehabt hätte das neueste, jugendliche Monster für die BILD-Zeitung zu werden.</p>
<p>Dieser Gedankengang zeigt mir mal wieder sehr deutlich dass wir in einer Welt der Oberflächlichkeit leben. Keiner will sich ernsthaft mit Problemen beschäftigen, die ihn nicht direkt betreffen. Lehrer nicht mit den internen Streitigkeiten der Schüler und Politiker nicht mit den Problemen der Jugendlichen.<br />
Wer ein Verbot von gewalthaltigen Computerspielen als Lösung ansieht, beweist damit nur wie Kleingeistig er dieses Thema betrachtet. Es ist ein komplexes Problem und KEIN wirklich komplexes Problem lässt sich auf einfache Art lösen.</p>
<p>Die Zugriffsmöglichkeit auf Waffen einzuschränken hingegen ist eine Möglichkeit die Symptome zu behandeln. Wenn jemand keine Pistole hat, wird er niemanden erschießen.<br />
Dass auch dies nicht das Problem löst ist klar&#8230; aber ich bin nicht so naiv wirklich zu fordern dass mehr Geld in unsere Jugend gesteckt wird. Auch wenn wir die Ausgaben für alle Bildungsprogramme, Schulen, Sozialhelfer und sonstiges bereits auf einen Bruchteil dessen gedrück haben, was wir mal eben einer Bank in die Hand drücken ohne wirklich zu kontrollieren was sie damit tut.<br />
Aus Bildungsgeldern kann man sich wohl nicht so ganz freimütig bedienen und die Lobby der Jugendlichen ist auch ziemlich unterrepräsentiert, daher wird sich wohl nie ein Politiker wirklich ernsthaft für wirksamme Verbesserungen einsetzen (die Profilierungssucht einiger Leute ist kein ernsthafter Einsatz!)</p>
<p>Auch wenn ich sonst kein Fan davon bin, werde ich an dieser Stelle mal <a href="http://www.maniac.de/content/leserpost-mein-verhinderter-amoklauf" target="_blank">den Brief</a> komplett zitieren, in der Hoffnung dass der Schreiber ihn mit der Hoffnung auf möglichst hohe Verbreitung schrieb und so nichts dagegen hätte.</p>
<blockquote><p>Liebes M!-Team,<br />
gerade habe ich den Leserbrief des ’geschockten Pädagogen’ gelesen und möchte hiermit mal eine Sichtweise ermöglichen, die es in der Form vielleicht noch nicht gegeben hat. Auch ich war fest entschlossen einen Amoklauf zu starten, verhindert wurde dies nur durch einen  Zufall.<br />
Sollte Euch interessieren wie Menschen zu Amokläufern werden können, möchte ich hiermit meine Geschichte erzählen. Vielleicht wirft diese ein etwas anderes Licht auf diese grausamen Taten, die immer wieder geschehen. Die Person, die es am meisten betrifft kann man leider nicht mehr fragen, da sich die Täter traditionell am Ende selbst richten.</p>
<p>Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf mit geschätzten 400 Einwohnern und besuchte natürlich auch die dortige Schule. Ich war, als ich eingeschult wurde, sehr lern- und wissbegierig, in den ersten Jahren mit der Klassenbeste und las bereits Bücher als die meisten anderen gerade erst mit dem ABC fertig waren. Ich war ein sehr ruhiges Kind &#8211; relativ unauffällig, friedlich und freundlich. Mit anderen Worten: Ich war anders als die meisten anderen. Zudem auch nicht besonders sportlich und körperlich schwächer als der Rest.  Ein gefundenes Fressen für Menschen mit schwachem Geist und eingeschränkter Persönlichkeit.</p>
<p>Im Laufe der Jahre wurde ich zum Prügelknaben und Sündenbock für alles mögliche abgestempelt.  Als ich in die fünfte Klasse kam, begann ein Leben, dass ich im Nachhinein nur als Horrorszenario beschreiben kann.  Ich interessierte mich eher für Naturwissenschaften, Bücher und seit meinem 12. Lebensjahr (als ich ein NES geschenkt bekam) auch mit absoluter Begeisterung für Videospiele. Gerüchte wurden laut, teilweise verbreitet durch Eltern, ich würde, wenn ich älter wäre, bestimmt mal ’anders’ werden. Schwul, für Dorfbewohner also die niederste Lebensform die für sie überhaupt existiert. Dies griffen einige Schüler auf und verbreiteten das Gerücht, welches wohlwollend von vielen aufgenommen wurde. Meine Situation verschlimmerte sich auch noch dadurch, dass ich mich nicht dem Gruppenzwang unterordnen wollte. Ich interessierte mich nicht für  Zigaretten oder Alkohol,  Discotheken waren nie mein Ding und das Thema Sex bzw. überhaupt erstmal eine Orientierung in dieser Richtung zu finden war mir erstmal auch egal. Jemanden wie mich würde man wohl als Spätzünder bezeichnen.<br />
Dies führte natürlich dazu, dass ich nicht ’cool’ genug war und noch mehr ausgeschlossen wurde &#8211; was wiederum dazu führte, dass ich mich für die oben genannten Dinge noch weniger interessierte und deswegen wurde ich noch uncooler wurde usw. &#8211; ein Teufelskreis. Ich hatte nur zwei Freunde, die sich in einer ähnlichen Situation befanden und mir nicht wirklich helfen konnten, ich hatte manchmal den Eindruck dass jeder von uns froh war, wenn mal ein anderer gemobbt wurde.<br />
Bereits auf dem Weg zur Schule wurde ich gehänselt, durch den Schuleingang an den dort herumstehenden Schülern zu gehen war jeden Tag ein Spießrutenlauf. Man warf mir Beleidigungen an den Kopf, teilweise bespuckte man mich, quälte mich, schubste mich herum und tat mir sowohl psychisch als auch physisch weh. Ich war verzweifelt.  Körperlich unterlegen sah ich irgendwann keinen anderen Ausweg als selbst Gewalt gegen einen dieser Sadisten anzuwenden. Dieser Versuch wurde jedoch im Keim erstickt &#8211; indem man mir sofort den Arm verdrehte und mich anderen vorführte. Wenn man allein ist und versucht sich zu wehren, wird alles nur noch schlimmer. Man hat als Einzelner keine Chance, wenn andere sich immer wieder gegen einen verbünden.</p>
<p>Ich versuchte etwas anderes. Mich anzupassen. Ich trank Bier, fing an zu rauchen und versuchte, Anschluss zu finden. Indem ich so tat, als ob mich die Themen der anderen interessierten. Partnersuche, Disco, Drogen. Im Grunde genommen versuchte ich, jemand zu sein der ich nie sein und werden wollte. Dies wurde erst skeptisch beäugt bis man dann kollektiv beschloss, es lächerlich zu finden. Meine Eltern wussten von diesen Dingen so gut wie nichts. Ihnen war klar dass ich nicht sonderlich beliebt war, was aber wirklich in der Schule und vor allem in mir vorging, wussten sie nicht.<br />
Lehrer beobachteten diese Szenarien zwar, schauten aber wohlwollend weg. Sind ja nur Kinder. Die meinen das nicht ernst. Ist ja nur Spaß. Dass dabei aber jemand innerlich zugrunde geht, interessierte niemanden. Eine Lehrkraft meinte einmal zu einem der obersten Rädelsführer, er solle doch seine überschüssige Kraft an einem Baum abreagieren, andere zu ärgern wäre unfair. Und das war es dann auch schon.<br />
Ein Highlight war, als ein hinter mir sitzender ‚Klassenkamerad’ versuchte, mich im Unterricht anzuzünden &#8211; indem er mir ein brennendes Feuerzeug in den Nacken hielt.  Den Lehrer interessierte dies herzlich wenig. Ich hatte danach eine offene, nässende Wunde im Nacken, die ich versuchte vor meinen Eltern zu verstecken. Sie fanden es trotzdem heraus und fragten geschockt was passiert wäre. Ich versuchte die Sache herunterzuspielen um das folgende Szenario zu vermeiden. Mir war klar, dass eine Einmischung meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Am nächsten Tag fingen sie den Verursacher meiner Brandwunde ab (mein Elternhaus lag auf dem allgemeinen und einzigen Schulweg) und stellten ihn zur Rede. Sie ermahnten ihn, mich zukünftig in Ruhe zu lassen.</p>
<p>Das war der Beginn eines noch schlimmeren Alptraumes. Sowieso schon täglich gehänselt und ausgeschlossen, in der Schule ängstlich immer nur auf den nächsten Angriff wartend, war ich nun als Petze abgestempelt die sich nicht wehren kann und Mama und Papa vorschickt.<br />
Ab da war mein Leben kein Leben mehr. Ich verkroch mich nur noch in meinem Zimmer,  die Schule war jeden Tag ein emotionaler Trip in die Hölle. In den Pausen war ich oft ’fällig’, im Sportunterricht sowieso.  Schwächlinge mit schlechten sportlichen Leistungen waren bei der damaligen Sportlehrerin sowieso nicht beliebt &#8211; dies war auch die ideale Gelegenheit dem Idioten, also mir, immer wieder richtig eins reinzuwürgen. Im wahrsten Sinne des Wortes, ich sage nur Völkerball….<br />
Videospiele waren von da an mein täglicher Begleiter. Ich brauchte diese um mich abzureagieren. Ego-Shooter waren nie mein Ding, aber Prügelspiele, Horrorspiele, Rollenspiele. Ich flüchtete mich in Phantasiewelten, um nicht wahnsinnig zu werden.<br />
Als wir eines Tages wieder Sportunterricht hatten, begab sich die Klasse in Richtung Sporthalle am anderen Ende des Dorfes, um dort auf den Unterrichtsbeginn zu warten. Keine Lehrkraft in der Nähe (da mal wieder zu spät) und aggressive Raufbolde die Langeweile hatten. Bis jemandem einfiel, die umherliegenden Steine und Schieferplatten als Wurfgeschosse gegen mich zu verwenden. Die Idee fand wachsenden Zuspruch und so fing man quasi an, mich zu steinigen.</p>
<p>Ich hatte keine Chance mich zu wehren. All die Jahre der Qualen und Erniedrigungen ohne Aussicht auf Besserung oder Akzeptanz meiner Person brachen in diesem Moment über mich herein. Ich wollte flüchten und schaffte es irgendwie mit meinem Fahrrad zu entkommen… natürlich nicht ohne den Versuch mich daran zu hindern  und mir weitere Steine hinterherzuwerfen. Man könnte ja noch den einen oder anderen Treffer landen. Ich fuhr zum Haus meiner Eltern, fing an zu weinen und wollte nur noch eines. Töten oder getötet werden. Mein Leben war sinnlos. Ich hatte an diesem Tag begriffen, dass es nicht besser werden würde, egal was ich auch versuchen sollte. Ich sah den Tod &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; als den einzigen Ausweg. Ich traf unterwegs meine Sportlehrerin und rief Ihr zu, dass ich nicht mehr kann. Es schien sie kaum zu interessieren. Als ich an der Werkstatt meines Vaters war ließ ich mein Fahrrad fallen und begab mich tränenüberströmt zum Waffenschrank. Mein Vater hatte Waffen und ich wusste auch damit umzugehen, wir hatten immer wieder Zielübungen auf Bierdosen oder Ü-Ei Figuren unternommen. Mir war alles egal. Ich wollte diese Menschen töten, einen Befreiungsschlag ausüben, Rache nehmen für die Jahre der Hölle auf Erden, die man mir bereitet hatte. Ich wollte nur noch den Tod. Den der anderen und/oder meinen eigenen. Egal. Es sollte einfach nur enden. An diesem Tag. Mir war alles egal.</p>
<p>(Un)glücklicherweise war der Waffenschrank meines Vaters an diesem Tag verschlossen. Ich rüttelte daran, erreichte aber nicht das was ich wollte. Waffen um zu töten. Als ich begriff, dass nicht einmal dies funktionierte, war alles für mich vorbei. Ich lebte in der Hölle und es gab keinen Ausweg. Eine Weile später fanden mich meine Eltern heulend und zitternd in meinem Zimmer. Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch. Natürlich waren diese sofort in Panik und fragten was passiert wäre, meine Antwort drauf war immer wieder, dass ich am Ende wäre und nur noch einen Wunsch habe: Meine Peiniger zu töten oder mich umzubringen. Es sollte einfach nur vorbei sein.</p>
<p>Ich ging von da an nicht mehr in die Schule.  Psychologische Hilfe lehnte ich ab. Was sollte dies bringen? Besser damit umzugehen, dass ich misshandelt werde? Verständnis für meine Peiniger aufbringen? Lächerlich….<br />
Als in der Schule der Ernst der Lage erkannt wurde, wurden Diskussionen im Unterricht darüber geführt, wie ich später erfuhr. Nach einigen Tagen kam einer der schlimmsten Folterknechte zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Klar, dass er dies nur tat weil er dazu gezwungen wurde. Man sah ihm an, dass es nicht wirklich ernst gemeint war. Ich ging daraufhin wieder zur Schule &#8211; an meinem ersten Tag bekam ich von einer Mitschülerin eine Blume überreicht und eine Entschuldigung im Namen der ganzen Klasse. Lächerlich, dachte ich nur. Diese Schweine hätten von mir aus auch elendig verrecken können, aber ich nahm dankend an und machte gute Mine zum bösen Spiel, denn keine zwei Wochen später ging es &#8211; wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form &#8211; weiter wie vorher.</p>
<p>Ich beendete nach der Realschule freiwillig meine Schullaufbahn, der Gedanke auf ein Gymnasium zu gehen und 3 weitere Jahre den Horror zu erleben, war unerträglich. Ich machte eine Ausbildung und tat das einzig Richtige: Ich zog sofort weg.<br />
Ich konnte endlich, nach fast 20 Jahren in Hamburg einen Neuanfang starten, in einer Stadt, in der mich niemand kannte und ich Menschen kennenlernen durfte, die mir gegenüber unvoreingenommen waren. Ich war am Anfang sehr schüchtern und ängstlich, blühte aber von da an förmlich auf. Heute kann ich sagen : Mein Leben begann erst mit 20, alles andere davor war ein Alptraum, die Hölle auf Erden. Viele Jahre lang. Heute habe ich viele Freunde, alles Menschen die mich mögen und auf die ich mich verlassen kann, ich habe mein Abitur an der Abendschule nachgemacht (diese Zeit zählt zum schönsten überhaupt &#8211; hätte nie gedacht, dass so etwas in einer Schule möglich wäre), studiere demnächst Psychologie, habe einen tollen Job und führe ein zufriedenes Leben. Ich weiß mich meiner Haut zu erwehren und habe mittlerweile ein derartig starkes Selbstbewusstsein entwickelt, dass mich heute niemand mehr auch nur ansatzweise angreifen kann. Ich habe vor einigen Jahren in einer Psychotherapie meine Vergangenheit aufgearbeitet und kann nun besser damit  leben.</p>
<p>Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit.  Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele &#8211; egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger.  Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter.<br />
Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde.</p>
<p>Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren.<br />
Mittlerweile bin ich froh, dass mein Amoklauf nicht stattfand. Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche &#8211; andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße. So hat am Ende jeder bekommen, was er verdient und zu sehen wie sich die anderen selbst zu Grunde richten, ist in meinen Augen besser als jeder Amoklauf und mehr als eine Genugtuung.</p>
<p>Vielleicht gibt es ja da draußen Menschen denen es jetzt ähnlich geht wie mir damals. Sollten diese Stütze oder einen Rat benötigen, bin ich gern bereit zu helfen. mein Leserbrief veröffentlichen Resonanz hervorrufen, könnt Ihr meine Mail-Adresse gern weiterleiten.<br />
Im übrigen:  Ich bin jetzt 30 Jahre alt, spiele seit fast 18 Jahren Videogames und kenne (unter anderem) die MAN!AC seit ihrer ersten Stunde.  Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich über Games und Gewalt hier meine Meinung äußere.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>(Aus nachvollziehbaren Gründen verzichten wir darauf, Namen und Bild des Autors zu veröffentlichen. Wer mit ihm in Kontakt treten möchte, kann dies &#8211; über uns – gerne tun: per E-Mail an leserpost@maniac.de)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[HTTP/(X)HTML/CSS/JS/Flash/whatever muss weg!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/03/httpxhtmlcssjsflashwhatever-muss-weg/</link>
<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 10:55:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/04/03/httpxhtmlcssjsflashwhatever-muss-weg/</guid>
<description><![CDATA[Wie ja bereits vor einiger Zeit mal geschrieben (und steht ja auch noch immer im #Zanzibar-Topic), b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wie ja bereits <a href="/2009/02/23/firefuck/#more-1269">vor einiger Zeit mal geschrieben</a> (und steht ja auch noch immer im <a href="irc://chat.freenode.net/#zanzibar">#Zanzibar</a>-Topic), beschäfftigt mich seit längerer Zeit der Gedankengang dass man diesen ganzen HTTP und HTML-Müll durch etwas sinnvolles ersetzen müsste.</p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen dann endlich mal angefangen meine Gedankengänge zu notieren und hier habt ihr jetzt die Ergebnisse:<br />
<!--more--><br />
Schon alleine bei der Idee ein Dateiübertragungsprotokoll so weit aufzubohren dass man darüber interaktive Funktionen auf der Client-Seite mit dem Server koordinieren will, zieht es mir die Schuhe aus vor Ekel.<br />
Wenn dann noch so hunderttausende Erweiterungen dazu kommen, von denen keine wirklich sinnvoll Standardisiert ist und jede komplett auf einer neuen Sprache aufbaut, dann renn ich endgültig zum Klo.</p>
<p>Der derzeitige Standard ist ja wohl folgender:<br />
Wir erzeugen mit einer interpretierten Sprache je nach Aufruf eines virtuellen Verzeichnisses (z.B. /user/id/1) eine Markup-Datei, diese wird zusammen mit massig statischen Bildern, anderen Interpreterscripten in verschiedensten Sprachen (das natürlich dann wieder statisch angelegt) mit einem Dateiübertragungsprotokoll an den Client gesendet.<br />
Ein einziger Seitenaufruf erzeugt also nicht nur 10-20 neue HTTP-Requests, der Client darf sich dann auch noch damit rumschlagen HTML zu formatieren, danach CSS zur Gestaltung drüber zu rechnen, diverseste Bildformate anzuzeigen, Javascript zu interpretieren, Flash einzubinden, Java-Applets anzuzeigen, &#8230;</p>
<p>Es gibt einfach keine Grenzen mehr für diesen Blödsinn. Neuerdings haben es sich einige Dienste sogar zur Aufgabe gemacht dieses pervertierte Dateiübertragunsprotokoll endgültig zu vergewaltigen. So gibt es da draußen Leute, die via Polling einer virtuellen Datei etwas echtzeitähnliches auf die Beine stellen wollen. Andere versuchen neuerdings sogar eine HTTP-Verbindung permanent offen zu halten um so je nach Bedarf Daten nachladen zu können (siehe z.B. Friendfeeds Realtime-Variante).</p>
<p>Gleichzeitig wollen wir übrigens natürlich jedes Design pixelgenau angeordnet haben, während es aber auf jedem Browser seit Netscape Navigator 1 fehlerfrei laufen soll. Erkenne nur ich was hier für ein Blödsinn verbrochen wird?</p>
<p>Für pixelgenaues Layout gibt es sicher viele sinnvolle Möglichkeiten, aber eine XML-Variante, die darauf ausgelegt ist erstmal Inhalte semantisch zu übertragen und die via Stylesheets dann noch mehr schlecht als recht in ihrer Darstellung angepasst werden kann, zählt sicher nicht darunter.</p>
<p>Selbst andere Dokument-Strukturen wie PDF oder SVG würden sich bei weitem besser eignen um sowas zu realisieren&#8230; aber das macht nichts, wird halt alles etwas aufwändiger und teuer.</p>
<h2>Vorüberlegungen</h2>
<p>Warum bauen wir nicht endlich etwas neues? Meine Idee wäre ja eine beliebige Variante von ausführbarem Code zu übertragen und diesen dann auf beiden Seiten (Client und Server) ausführen zu lassen. Beide Seiten könnten permanent miteinander reden, da das Socket ja nicht geschlossen werden muss.. wir müssen ja eh nach den Anweisungen noch alle möglichen Bilder und andere statische Inhalte übertragen.<br />
Die Clientseite des Programmes bekommt dann einfach noch die Anzeigefähigkeiten des Clients mitgeteilt und darf dann selbst entscheiden was gezeichnet wird und was nicht.<br />
Dabei sollte eine reine Textausgabe als Minimalversion selbstverständlich sein (das kann man ja auch durch strukturierdende Funktionen in der API erleichtern -&#62; writeTextHeading() oder so) und je nachdem welche Klasse von Standardisierten Fähigkeiten der Client noch so anbietet, kann auch der Nutzer dann entscheiden was er genau sehen will.<br />
So kann jeder dann in seinem Client auch einstellen ob er lieber OpenGL-Ausgaben hat oder doch besser nur eine Konsolenvariante.</p>
<p>Die Sprache könnte auch ziemlich beliebig wählbar sein, ideal wäre für die Übertragung ja eine Art zwischencompilat oder VM-Code. Wenn es wirklich sehr optimiert sein soll, kann der Server ja auch bereits für bestimmte Clientklassen compilierten Code bereitstellen (z.B. freiwillige Identifikation als x86 mit Linux 2.6.).<br />
Wenn ich also als Client übertrage dass ich Betriebssystem X auf CPU Y verwende, dann bekomme ich Code den ich nur noch ausführen muss, für alle Systeme bei denen kein solcher Code vorliegt oder Clients die lieber die volle Kontrolle behalten wollen wird weiter der Zwischencode übertragen.</p>
<h2>Ideen zur Realisierung</h2>
<p>Ein erster Beispielentwurf sieht eine Grundstruktur folgender Objekte vor:</p>
<ul>
<li>Back</li>
<li>Front</li>
<li>General</li>
<li>Client</li>
</ul>
<h3>Back</h3>
<p>wird immer auf dem Server ausgeführt<br />
enthällt unterobjekte für db-api und anderes beim Client nicht benötigtes<br />
jeder Aufruf einer Front-Funktion oder Eigenschaft von hier aus bedeutet eine Kommunikation mit dem Client<br />
Back-Datenstrukturen und Funktionen werden nicht an den Client gesendet</p>
<h3>Front</h3>
<p>wird auf dem Client ausgeführt<br />
enthällt unterobjekte für komplexere Zeichenfunktionen (drawFrontpageHeading), Eingabeevents und alle sonstigen Dinge die nur auf Clientseite benötigt werden.</p>
<h3>general</h3>
<p>Alle Funktionen die sowohl auf Client als auch auf Server-Seite benötigt werden, werden hier definiert.<br />
Typisches Beispiel wäre z.B. md5()<br />
Änderungen nach der Übertragung werden NICHT synchron gehalten</p>
<h3>client</h3>
<p>Das einzige Objekt das überhaupt nicht geändert werden kann<br />
wird direkt vom Client-Programm bereit gestellt und liefert alle Client-Api-Funktionen</p>
<h3>Beispielhafter Ablauf in python-ÄHNLICHEM Pseudocode:</h3>
<pre><code>
class foBack extends genericBack:
  function __init__(self):
    soc = getPortOnServer(12345)
    self.gen = new foGeneral()
    soc.setCallbackNewConnection(self.newConn)

  function newConn(self, parameters):
    parameters.client.sendApplication(foFront)

  function userClicked(ident, x,y):
    text = ''
    if (!ident.loggedIn):
      text = 'un'
    print(text+"angemeldeter Nutzer klickte auf die Koordinaten %s, %s\r\n" % (x,y))

class foFront extends genericFront:
  function __init__(self, parameters):
    self.client = parameters.client
    self.client.setDrawCallback(self.redraw)
    self.back   = parameters.back

  function redraw(self, changes):
    c     = self.client.config
    if (c.ableTo('draw' 'event_onClick', 'showMsg')):
      box   = new self.client.drawBox(0, c['maxX'], 0, c['maxY'])
      text  = new self.client.drawText('Hello World', 20, c['maxX']-20,20, c['maxY']-20)
      box.setOnClick(self.save)
    else:
      print('Hello World')
      self.destroy()

  function save(x,y):
    self.back.userClicked(self.client.ident,x,y)
    self.client.showMsg('EXIT!')
    self.destroy()
</code></pre>
<h2>Abschließende Bemerkungen</h2>
<p>Selbstverständlich ist diese Struktur noch bei weitem nicht ideal. So gehe ich im Beispielcode z.B. davon aus dass jede Fähigkeit einzeln abgefragt wird und dann parallel komplett unterschiedliche Vorgänge stattfinden.<br />
Sinnvoller wäre es jedoch Funktionen ala &#8220;drawHeading&#8221; zu definieren und diese dann je nach Anwendungsstatus (der nach dem Vorhandensein von 2-3 Klassen an Fähigkeiten) umgeschalten wird verschiedene Funktionen ausführt.</p>
<p>Es ist natürlich auch klar dass dieses Vorgehen für viele kleine Websites die nur mal eben schnell ihre 2-3 Statusmeldungen und Texte ins Web posten wollen und das dann via irgendwo &#8220;geklautem&#8221; Stylesheet einfärben, erheblich mehr Aufwand bedeutet.<br />
Für große Seiten/Projekte hingegen, denke ich dass der Aufwand im Gegensatz zu HTML/JS/CSS/&#8230; erheblich sinkt. Auch sollte sich auf diese Art nicht nur der Netzwerkoverhead (eine Connection statt hunderter Requests) erheblich reduzieren lassen, auch die Ausführungsgeschwindigkeit sollte stark steigen (gerade via OpenGL-Zeichenfunktionen lässt sich einiges an Performance erreichen).<br />
Weiterhin sollte auch der Lernaufwand für die Entwickler und damit der Gesamtpreis für ein Projekt geringer werden. Man muss nicht mehr dutzende Markupsprachen koordinieren, man zeichnet nur noch ein Interface wie man es vlt. auch lokal tun würde.</p>
<p>Natürlich geht damit der Grundgedanke von HTML verloren.. wir haben keine Sprache mehr die auf jeder Platform lauffähig sein soll und überall für jeden lesbar dargstellt wird. Aber wenn wir ehrlich sind: das haben wir auch so schon lange nicht mehr.<br />
Bereits seit Jahren wird massiv auf verschiedene Browser optimiert, werden Clients ohne JS oder Flash komplett ausgesperrt oder Textsysteme und Screenreader für Blinde komplett vernachlässigt.<br />
Dieses neue Protokoll würde all dies zur selben Fleißaufgabe machen, die es eigentlich schon seit Jahren ist.. es würde nur den Anreiz diesen Aufwand zu betreiben erheblich erhöhen und gleichzeitig den Aufwand verringern.</p>
<p>So, das wars erstmal von meiner Seite&#8230; jetzt hätte ich gerne von euch ein paar Kommentare/Verbesserungsvorschläge/gefundene Fehler dazu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bundestrojaner gegen Steuerdelikte!]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/16/bundestrojaner-gegen-steuerdelikte/</link>
<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:14:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/16/bundestrojaner-gegen-steuerdelikte/</guid>
<description><![CDATA[Wir mussten ja lange drauf warten&#8230; doch jetzt endlich gibt es die ersten Forderungen die erwei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Wir mussten ja lange drauf warten&#8230; doch jetzt endlich gibt es <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/134596" target="_blank">die ersten Forderungen</a> die erweiterten Rechte durch das neue BKA-Gesetz doch bitte auch für normale Prozesse einzuführen.<!--more--></p>
<p>Heise zitiert dazu die Frau Generalbundesanwältin Monika Harms:</p>
<blockquote><p>Die Generalbundesanwälting regte eine entsprechende Änderung der Strafprozessordnung an, um das BKA-Gesetz, in dem unter anderem die umstrittene heimliche Online-Durchsuchung privater PCs geregelt ist, auch für die Strafverfolgung einsetzen zu können. &#8220;Ich habe immer gefordert, dass die technische Ausstattung der Sicherheitsbehörden so erfolgen muss, dass wir auf Augenhöhe mit denjenigen sind, die unsere Freiheit bedrohen. Eine Verbesserung ist jetzt durch die Maßnahmen des BKA-Gesetzes erreicht worden – jedenfalls im präventiven Bereich. Man wird aber nicht darum herumkommen, auch für die Strafprozessordnung über neue Instrumente nachzudenken&#8221;, erklärte Harms.</p></blockquote>
<p>Ist ja auch völlig logisch&#8230; wenn wir ein Gesetz unter dem Vorwand eingesetzt haben, dass unsere Freiheit bedroht ist, dann müssen wir damit natürlich auch unsere Freiheit einschränken. Erst wenn wir keinerlei Freiheit mehr haben, ist auch jedwede Bedrohung von Freiheit unmöglich gemacht.</p>
<p>Auch sehr schön ist der Zweite Absatz:</p>
<blockquote><p>Bedenken von Datenschützern wies Harms zurück. &#8220;Wer behauptet, Polizei und Staatsanwaltschaft wollten in jeden Computer hineinschauen, verkennt die Realität&#8221;, sagte sie. &#8220;Erkenntnisse aus diesen technischen Durchsuchungen werden nur in wenigen Fällen genutzt und natürlich unter Wahrung der Beschuldigtenrechte im Ermittlungsverfahren.&#8221; Solche Diskussionen kämen ihr ohnedies merkwürdig vor. &#8220;Einerseits regen sich die Leute über mögliche Online-Durchsuchungen auf, andererseits geben sie ihre Daten überall freigebig preis&#8221;, sagte sie.</p></blockquote>
<p>Na dann ist ja alles gut! Wenn Sie mir versprechen dass mich kein perverser Polizist nur so aus Spaß abhört und die gesammelten Daten nie von irgendwem verschlampt werden, dann glaube ich Ihnen das natürlich und werde mich beruhigt zurücklehnen.<br />
Für mich wäre es doch wirklich mal interessant wenn Politiker oder Juristen die derartige Forderungen bringen und so unhaltbaren Blödsinn erzählen auch für ihre Behauptungen einstehen müssten.. Sprich: Wenn Frau harms der Meinung ist, dass keinerlei Daten verwendet werden die ich nicht ohnehin freiwillig ins Internet stelle (Wozu dann eigentlich noch das Gesetz? Wenn ich die Daten eh rausgebe würde doch ein Google-mäßiger Crawlbot reichen?) und dass die Daten immer mit Wahrung aller Rechte verwendet werden, dann sollten diese Spinner doch malt tatsächlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn dem dann doch nicht so ist.</p>
<p>Das kann man sicher auch sehr gut mit dem von mir bereits geforderten <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/20/gezielte-gesetzgebung-und-verfallsdatum-fur-gesetze/">Verfallsdatum für Gesetze</a> verbinden.</p>
<p>Auf der anderen Seite wäre es doch einfach mal schön, wenn derartige Aktionen auch wenigstens mit einer Grundmenge an Fachwissen entschieden werden. Irgendwie sehe ich noch immer keinen Weg wie jemand einen Bundestrojaner schreiben will, den man nicht nur den 08/15-DAUs unterschieben kann und der auch auf anderen Systemen als Windoof läuft.</p>
<p>Keiner kann sich die Entwicklung derartiger Systeme wirklich leisten, möglich sind sie wenn überhaupt nur theoretisch und brauchen werden wir sie noch viel weniger. Aber eine Forderung nach mehr Sicherheit durch mehr Überwachung kann man zumindest erstmal so schön polemisch formulieren dass der Bauer Huber ohne PC davon begeistert ist. Immerhin werden damit natürlich auch gleich die ganzen Killerspielspieler und Terroristen die da draußen rumrennen und ständig seine Schafe mit dem ICE überfahren endlich mal hopps genommen. Von denen hat er immerhin letzte Woche erst in der Bildzeitung gelesen, dagegen muss doch der Staat endlich mal was tun!!!!!!111111einseinself</p>
<p>(via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/16/frau-harms-sagt-was-sie-will/" target="_blank">Lawblog</a>)</p>
<p>[UPDATE]<br />
via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b73ed9a6" target="_blank">Fefe</a> bin ich gerade mal auf ein paar aktuelle Zahlen gestoßen in welchem Bereich sich bereits jetzt unsere Abhöraktionen bewegen:</p>
<blockquote><p>
Es gibt aktuelle Zahlen für das Telefon-Abhören. Das wird ja, wie ihr wisst, nur bei schweren Straftaten wie Menschen- und Drogenhandel angewendet, gegen organisierte Kriminalität, Mörder, Kidnapper und Terroristen. Und so verwundert es auch nicht, dass sie <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Telefonueberwachung;art270,2753708" target="_blank">in Berlin letztes Jahr über 1,1 Millionen Telefonate abgehört</a> haben. Krasse Scheiße! Berlin hat überhaupt nur 3,4 Mio Einwohner!</p></blockquote>
<p>Da sind jetzt die von Frau Harms geforderten erweiterten Einsatzgebiete natürlich noch garnicht dabei. Da können wir aber sowas von froh sein dass diese Möglichkeiten &#8220;nur in wenigen Fällen genutzt [werden] und natürlich unter Wahrung der Beschuldigtenrechte&#8221;.<br />
Aber dennoch&#8230; Ich finde es erstaunlich welchen Umfang die schwerkriminellen Machenschaften in Berlin angenommen haben. Ich vermute ja immer noch dass da irgendwo ein Richter mit Verstand (Ha! war das ein Witz) sitzt und Beschlüsse unterschreibt dass die ganzen Verfassungsfeinde dort abgehört werden&#8230;. Schäuble und so.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[select * from bar where text like '%foo%']]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/13/select-from-bar-where-text-like-foo/</link>
<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 12:41:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/13/select-from-bar-where-text-like-foo/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich heute mal wieder etwas an pyChaos HTML-Ausgabe (ja die ist nur rudimentär vorhanden und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nachdem ich heute mal wieder etwas an <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChaos</a> HTML-Ausgabe (ja die ist nur rudimentär vorhanden und potthässlich) rumgeschraubt habe, bin ich mal wieder auf ein einfaches Problem gestoßen.<br />
Beim Versuch die <a href="http://home.g33ky.de/fact/3368.html" target="_blank">referenzierenden Facts</a> auf der jeweiligen Fact-Seite anzuzeigen, habe ich erstmal eine wirklich hässliche Lösung gebaut, die wohl jedem kalte Schauer über den Rücken jagt der schon einmal ernsthaft mit Datenbanken gearbeitet hat.<!--more--><br />
Für jede generierte Seite, frage ich bei diesem Ansatz alle Facts ab, die die ID des aktuellen Facts im Text enthalten.</p>
<p>Wenn ich z.B. Fact #1 abfrage, erzeugt das also eine Abfrage wie &#8220;select fid from fact where text like &#8216;%#1%&#8217;&#8221;. Das wäre an sich schon ziemlich schlimm, dadurch dass ich aber noch verschiedene Varianten abfrage, wodurch dieser Text eingeschränkt sein könnte (z.B. um nur Ergebnisse für <a href="http://home.g33ky.de/fact/1.html" target="_blank">#1</a> und nicht <a href="http://home.g33ky.de/fact/1987.html" target="_blank">#1987</a> zu finden) muss die Datenbank diese Suche sogar noch mehrmals ausführen.<br />
Wenn ich also 16 Varianten abfrage (SQLite unterstützt ja von Haus aus keine Regexpressions), geht die Datenbank alle Texte 16 mal durch und sucht nach diesem String.<br />
Dadurch dass ich auch ein % am Anfang der Abfrage habe wird die Sache noch schlimmer: selbst ein Index über dieses Feld kann mir nun nicht mehr helfen, wie soll man auch einen binären Baum durchsuchen, wenn man nicht weiß wo man anfangen soll?</p>
<p>Das Ergebniss dieser dämlichsten aller Grundideen sieht man dann, wenn pyChao beim Start erstmal alle Seiten generiert. Wartezeiten von einer Minute für ein paar Tausend Dateien sind keine Seltenheit.</p>
<p>Die sinnvollere Lösung wäre natürlich einfach: Ich brauche eine weitere Tabelle, in der ich die Relationen zwischen den Facts abspeicher. Dann wird es plötzlich möglich diese Abfrage über einen einzigen Durchgang eines Indizierten Feldes mit = statt like zu holen.</p>
<p>SELECT fid from fact_refs_fact where reference = &#8216;1&#8242;;</p>
<p>Dies erzeugt dann zwar beim Schreiben eines Facts minimal mehr Aufwand, sollte das Abfrageverhalten jedoch um einige Potenzen beschleunigen.</p>
<p>Was mir an dieser Stelle auch mal wieder aufgefallen ist: Ich kann mich nicht erinnern dass ich derartiges jemals während meiner Berufsausbildung oder meines Stuiums gehört zu haben.<br />
Natürlich geht es hier nicht gerade um ein Thema dass so hochwissenschaftlich ist dass man es sich niemals selbst erarbeite könnte, doch imho sollte es DRINGEND in einem Fach namens Datenbanksysteme angeschnitten werden. An der FH-Zwickau scheint man dies jedoch nicht für nötig zu halten, weder an eine Vorlesung in der mal erwähnt wurde dass Datenbanken intern ihre Indices so organisieren, noch an irgendeine andere Vorlesung mit Theoretischen Hintregründen zu diesem Thema kann ich mich erinnern.</p>
<p>Wahrscheinlich war unser Lehrplan einfach bereits mit <a href="/2008/02/15/wahnsinn-studium-3/">Vorlesungen in denen wir lernen mussten erstmal mit COBOL klarzukommen</a> (der Hauptinhalt der Vorlesung Datenbanksysteme, in Erweiterungen zu diesem Fach wurde dann die grundsätzliche Verwendung von Oracle und ähnlichem besprochen statt irgendwas zu vertiefen) vollgestopft, dass uns keine Zeit mehr blieb überhaupt irgendwas sinnvolles damit zu tun.<br />
Aber ich habe ja auch schon <a href="/2008/02/13/wahnsinn-studium-2/">mehrmals</a> <a href="/2008/02/12/wahnsinn-studium-1-die-kunst-der-informatik/">festgestellt</a> dass ein Abschluss von der FH Zwickau in diesem Fachbereich absolut nichtssagend betreffs der Fähigkeiten eines Studenten ist.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Service 2.0]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/12/service-20/</link>
<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 12:32:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/12/service-20/</guid>
<description><![CDATA[Jaja.. der Kunde ist König in unserer tollen Marktwirtschaft. Blöd ist daran halt nur dass der König]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Jaja.. der Kunde ist König in unserer tollen Marktwirtschaft. Blöd ist daran halt nur dass der König von ziemlich Zwielichtigen Gestalten umgeben ist, die ihm mit so fiesen Tricks wie möglich das Geld aus der <del datetime="2009-03-12T11:43:28+00:00">Tasche</del>^WSchatzkammer zu ziehen versuchen, ohne ihm dafür etwas zu bieten.</p>
<p>Ein Beispiel gefälligst? Wie wäre es mit einem einfachen Einkauf von Lebensmittel beim örtlichen Discounter?<!--more--><br />
Noch bevor man richtig durch die Ladentür gegangen ist, geht es ja schon los&#8230; Wer einen Einkaufswagen will, der darf erstmal eine Euromünze als Pfand  aufbringen. Das wäre jetzt normalerweise kein Problem, aber leider hat man oft einfach keine Einstecken. Aber das Problem lässt sich natürlich leicht lösen, immerhin gibt es ja im Laden genug Kassen die genug Eurostücke rumliegen haben&#8230; also schnell zur Kasse gelaufen und sich dort erstmal anblaffen lassen: &#8220;Is&#8217; nich! &#8216;kann die Kasse nur aufmachen wennse was kaufen. &#8220;</p>
<p>Also steht man da&#8230; ohne Wagen&#8230; aber zum Glück gibts ja noch einen Infostand, an dem man auch für umsonst einen ganz klassischen Tragkorb bekommt. So umgeht man natürlich auch gleich den ersten Marketingtrick: Wer einen großen Wagen hat packt erstmal mehr ein, es sieht ja noch so leer darin aus. Jedenfalls ist der Infostand natürlich auch erstmal nicht besetzt, aber wenn man ein/zwei Stündchen wartet löst sich dieses Problem natürlich auch.</p>
<p>Nun endlich im Laden angekommen, sucht man nach dem ersten Artikel auf dem Einkaufszettel. Tatsächlich findet man sogar etwas passendes.. in 50 Ausführungen, mit einer einzigen Ausnahme jede für einen absurd hohen Preis. Diese Ausnahme liegt natürlich dort wo man sie möglichst schlecht sieht, frei nach dem Motto &#8220;Wir sind ja billig, aber wir können auch nichts dafür wenn die Kunden immer das teuerste kaufen&#8221;.</p>
<p>Beim zweiten Artikel geht das Suchen dann weiter&#8230; nicht nach der billigsten Variante, sondern einfach danach wo derartiges jetzt generell gelagert werden könnte, da die Regale alle 1-2 Tage umgeräumt werden. Die Idee dahinter ist natürlich auch wieder einfach: Wenn der Kunde lange<br />
genug sucht, findet er evtl. auch noch andere Sachen die ihn interessieren könnten.</p>
<p>Für die Dinge die man jeden Tag braucht, muss man natürlich einmal quer durch den ganzen Laden laufen&#8230; Nein, halt das trifft es nicht ganz&#8230; Man kann natürlich nicht Quer zum Laden laufen, sondern wird durch die sorgfältig geplanten Regale im Zickzackkurs durch den Laden geführt. Auf die Art muss man auch für das kleinste Stück Butter mindestens erstmal eine Viertelstunde im Laden sein.. super oder?</p>
<p>Haben wir nun endlich alle Dinge zusammen und wollen uns zur Kasse aufmachen fällt uns natürlich auf dass es den allerersten Artikel hier noch einmal an einer völlig anderen und unlogischen Stelle noch einmal als ganz deutlich ausgezeichnetes Sonderangebot gibt. Ich will garnicht wissen wie viele Kunden daraufhin nochmal zurückrennen, Artikel 1 zurückschaffen und das Sonderangebot mitnehmen. Man ist ja ordentlich und sortiert alles schön ins Regal zurück. </p>
<p>Wenn man nun also nach all diesen Hürden irgendwann doch mal bei der Kasse angekommen ist, so stellt man fest dass a) natürlich nur 10% der Kassen besetzt sind b) an den besetzten Kassen schlangen bis zurück zum Regal mit der Butter stehen. Natürlich konnte keiner Vorraussehen dass in dieser Stoßzeit plötzlich mehr Leute auftauchen als sonst!</p>
<p>Nun stehen wir an der Kasse und dürfen noch die schön strategisch aufgestellten Kleinartikel bewundern.. Schokoriegel, Kaugummi, Kondome, Schnaps, Zigaretten, &#8230; halt alles was die lieben Kleinen der Mama gerne noch in einem unbeobachteten Moment in den Wagen packen&#8230; zum doppelten Preis wie die Großpackung am anderen Ende des Ladens natürlich.</p>
<p>Sollte man es dann tatsächlich geschafft haben auch über die erneute &#8220;freundliche&#8221; Bedienung hinwegzusehen und die Fragen nach Kundenkarte, Postleitzahl, Gewinnspielteilnahme, Vorname der Großmutter und E-Mail-Passwort über sich ergehen zu lassen, darf man zusehen wie die etwas gestresste Kassiererin die eigenen Waren über den Scanner zieht. Kaum ist sie damit fertig, muss man natürlich sofort bezahlen und sollte sich eigentlich in Luft auflösen. Immerhin wollen auch andere Kunden noch bezahlen, da kann man nicht warten bis man das ganze Zeugs wieder zurück in den Wagen gepackt hat (Was zeitnah ziemlich unmöglich ist, es sei denn man bringt mindestens 2 Personen Verstärkung mit). Wenn man als Fußgänger da ist, wird man an dieser Stelle feststellen dass die gekauften Waren natürlich auch nicht in die mitgebrachten Taschen passen.. aber das macht nichts, die nette Dame an der Kasse gibt einem bestimmt noch einen Beutel, für ein kleines Endgeld versteht sich.</p>
<p>Aber was solls? Wir haben alles was wir wollten (Naja, fast.. über dem Herumirren im Laden haben wir natürlich 2 Artikel vergessen&#8230; dann müssen wir halt morgen nochmal wiederkommen) und sind endlich auf dem Heimweg. Der Zettel vom Pfandautomaten, bei dem wir unser Leergut am Anfang des Einkaufes abgegeben haben wird uns zwar beim nächsten Waschvorgang in der Hose zerfallen und das Geld bekommen wir auch nie weil wir daran nie denken werden aber immerhin: Wir haben überlebt! Dieses Mal.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[SMS und RSS]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/sms-und-rss/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 12:41:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/sms-und-rss/</guid>
<description><![CDATA[Mir ist gerade aufgefallen dass SMS und RSS so ziemlich vergleichbare Technologien sind. Beides ist ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mir ist gerade aufgefallen dass SMS und RSS so ziemlich vergleichbare Technologien sind. Beides ist jeweils eigentlich eine ziemlich beschissene Lösung die sich ziemlich weit verbreitet hat, beides könnte man viel eleganter lösen.. wenn irgendjemand Interesse daran hätte und dennoch sind beides Dinge die ich relativ oft verwende (bei SMS eher weniger, zumindest wenn man &#8220;oft&#8221; als die Menge festlegt die andere dafür halten). Das natürlich obwohl ich das System für so schlecht wie irgendwie möglich halte.<!--more--></p>
<p>Bei SMS (oder auch Short Message Service, wehe ich höre noch einmal den Kommentar dass mir jemand eine &#8220;SMS-Nachricht&#8221; aufs &#8220;Handy&#8221; schicken will!) handelt es sich eigentlich um die Idee dass man mit nicht-benötigten Sendeblöcken im Netz doch eigentlich auch irgendwelche Daten übertragen könne. Gesagt, getan und schwups haben wir ein Nachrichtensystem das den Provider nichts kostet und Jährlich riesige <a href="http://home.g33ky.de/fact/308.html" target="_blank">Gewinne</a> <a href="http://home.g33ky.de/fact/265.html" target="_blank">abwirft</a>.</p>
<p>Das beste an diesem System kommt aber noch: 160 Zeichen (Die Menge die sich aus der Blockgröße ergibt) sind gerade so groß, dass permanent Leute diese Grenze überschreiten. Was tut man also? Man hängt mehrere Blöcke hintereinander und bereichnet jeden einzeln. Ein Antwortsystem baut man sich auf die selbe Art, wer auch nur wieder ein Ja/Nein zurückgeben will zahlt gleich noch eine Nachricht. Alternativ kann man natürlich auch Nachrichten an mehrere Leute senden&#8230; also mehrmals die Gleiche absenden und für jeden Empfänger erneut bezahlen.<br />
Völlig unbeachtet davon: eine solche Nachricht kostet meistens fast den gleichen Betrag wie eine Minute gespräch via Telefon. Ich möchte jetzt doch schon gerne mal sehen wer es nicht schafft in 60sec den Informationsgehalt von 160 Zeichen  per Stimme zu übertragen.</p>
<p>Dazu kommt dann natürlich noch das Eingabeproblem, wodurch man erstmal wieder alle möglichen neuen Ideen für Telefontastaturen oder neue Software verkaufen kann. Natürlich keine brauchbaren, dann könnten die Nutzer ja bei einem System bleiben und bräuchten kein Geld mehr auszugeben.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS" target="_blank">RSS</a> hingegen (kurzform für Really Stupid Syndication) ist ein gaaaanz ganz tolles Polling-Format auf XML-Basis (und wie wir ja alle wissen ist XML schon rein grundsätzlich toll). Polling an sich sagt einfach schon genug aus und <a href="/2008/08/28/newsfeeds-defective-by-design/">ich werde bestimmt jetzt nicht anfangen wieder alle Nachteile dieses Systemes aufzuführen</a>. Die Twitter-Generation scheint eh nie zu verstehen dass es eben NICHT &#8220;echtzeit&#8221; bedeutet wenn ich alle 5min nachsehe ob es etwas neues gibt.</p>
<p>Trotz aller Fehler und Idiotien die bereits die Grundideen hinter diesen Systemen beinhalten, nutze ich diesen Mist, genau wie all die anderen Deppen. Warum?<br />
Der Grund ist einfach.. alle anderen tun es auch!!!!!!111111einseinself</p>
<p>Das nervt mich echt.. ich kann meine Termin-Erinnerungen via SMS aufs Handy bekommen, viele Leute in meiner Umgebung senden mir Kurznachrichten um mich schnell was zu fragen, meine Daten zwischen diesen vielen &#8220;tollen&#8221; Web2.0-Diensten tausche ich via RSS/Atom aus und selbst unser <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">Python-IRC-Bot</a> <a href="http://home.g33ky.de/lastfacts.xml" target="_blank">schreibt</a> und liest diese Feeds (fast schon mehr als er andere Dinge tut).</p>
<p>Es ist irgendwie auch keine Besserung in Aussicht&#8230; es gibt ja bereits anerkannte Lösungen die alle Verwenden, warum sollte man dann schwach Verbreitete Sachen wie z.B. <a href="http://xmpp.org/extensions/xep-0060.html" target="_blank">Jabber-Pubsub</a> verwenden und quasi das Rad neu erfinden?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Diskordianische-Union]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/diskordianische-union/</link>
<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 08:21:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>profmakx</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/11/diskordianische-union/</guid>
<description><![CDATA[In geeinter Individualität stehen die Diskordianer nun auf und Gründen die letzte offizielle diskord]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In geeinter Individualität stehen die Diskordianer nun auf und Gründen die letzte offizielle diskordianische Partei: die Diskordianische Union kurz D.U.<br />
Die D.U. hat das folgende, revolutionäre und noch nie dagewesene Parteiprogramm!</p>
<ol>
<li>HAIL ERIS!</li>
<li>Erklärung von Staatsreligion zum Diskordianismus</li>
<li>Wir hassen Religionen</li>
<li>Wir wollen den diskordianischen Kalender!</li>
<li> Jede diskordianische Partei wird mit unserer Gründung offiziell aufgelöst und geht in der Diskordianischen Union auf.</li>
</ol>
<p>Die derzeitigen Mitglieder der D.U. sind</p>
<ul>
<li>profmakx (Papst)</li>
</ul>
<p>Ausserdem gebe ich hiermit meinen Rücktritt von allen Ämtern der D.E.P.P. bekannt!</p>
<p>FNORD!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ernährung &amp; Diät]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/09/ernahrung-diat/</link>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 12:19:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/09/ernahrung-diat/</guid>
<description><![CDATA[Immer wieder kommen Leute mit ganz tollen, neuen, &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Erkentnissen dahe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Immer wieder kommen Leute mit ganz tollen, neuen, &#8220;wissenschaftlichen&#8221; Erkentnissen daher und versuchen mir ein Gespräch über irgendwelche neuen Lebensmittel ans Knie zu nageln.</p>
<p>Dabei kann es sich um ganz tolle Diätprodukte handeln die auf &#8220;natürlichem Wege&#8221; den Hunger reduzieren, um Pflanzen die genauso toll wie das Originalprodukt schmecken und nur die Hälfte des Brennwertes haben oder um irgendwelche Wunderwirkstoffe die wie Zauberrei dazu führen dass man sofort mehr Energie verbrennt und schlagartig abnimmt.<!--more--><br />
Leute, fangt doch bitte an zu denken! Es gibt keinen Wunderpilz der eure Pfunde purzeln lässt obwohl ihr euch den ganzen Tag mit Hamburgern und Schokolade vollstopft.</p>
<p>Jedes eurer Argumente hat man schonmal gehört, sei es dass das Naturvolk Foobar sich schon seit tausenden Jahren davon ernährt. &#8211; Ich kenne Völker die sich von Menschenfleisch, Vogelspinnen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fugu" target="_blank">giftigen Fischen</a> oder Hamburgern (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4w9EksAo5hY" target="_blank">Amerika ist wunderbar!</a> \o/) ernähren, aber nur weil die es tun ist es noch lange nicht gesund.<br />
Natürlich kennen die Foobar auch keinerlei Krankheiten und werden mindestens 150 Jahre alt! &#8211; Und warum habe ich dann noch nie von ihnen gehört? Warum ist dieses Phänomen der Weltöffentlichkeit die ganzen &#8220;Jahrtausende&#8221; verborgen geblieben? Das war doch sicher wieder irgendeine Verschwörung der Lebensmittel- und Medizinindustrie!</p>
<p>Natürliche Süßstoffe wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana" target="_blank">Stevia</a> sind auch immer toll&#8230; Natürlich, die schmecken süß und machen nicht dick! Der einzige Grund dass wir die in Deutschland nicht überall verkaufen ist doch ganz eindeutig dass irgendeine Chemiefirma das nicht will!!!!!!11111einseinself &#8211; Die einfache Idee dass wir das Zeug nicht zugelassen haben weil es keine Langzeitstudien gibt die die unbedenklichkeit wirklich belegen ist einfach zu abstrus um wahr zu sein. Die EU ist ja sonst auch immer so schnell! *gähn*</p>
<p>Aber selbst wenn das Zeugs funktioniert&#8230; ihr habt dann einen weiteren Stoff der Süß schmeckt aber nicht sonderlich viel Kohlehydrate enthällt. Ganz toll! Davon gibt es ja auch noch nicht genug zugelassene! Aber sehen wir einfach mal nach was Wikipedia zu solchem Zeugs sagt:</p>
<blockquote><p> Studien</p>
<p>Im Jahr 1986 berichtete ein britisches Forscherteam (Blundell/Hill) im Magazin The Lancet von einem Versuch, bei dem die Testpersonen nach dem Trinken von mit Süßstoff angereichertem Wasser über stärkere Hungergefühle berichteten als nach dem Trinken derselben Menge reinen Wassers. Es wurde jedoch nicht ermittelt, wie viel die Testpersonen später tatsächlich aßen. Seitdem haben zahlreiche Studien die mögliche Wirkung von künstlichen Süßstoffen auf Appetit und Hunger untersucht, wobei die große Mehrzahl die 1986 aufgestellte Hypothese nicht bestätigte bzw. widerlegte. Außer Blundell/Hill fand nur eine Studie Hinweise auf eine appetitsteigernde Wirkung, und zwar bei einem Test mit Kaugummi. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2007 listet 19 Studien auf, von denen drei eine appetitsteigernde und drei eine appetitmindernde Wirkung angeben, alle übrigen ergaben keinen Einfluss von Süßstoff auf Hunger und Kalorienaufnahme.</p>
<p>Mit Bezug auf Blundell/Hill wurde die Hypothese aufgestellt, dass Süßstoffe ebenso wie Zucker eine verstärkte Ausschüttung von Insulin kurz nach ihrer Aufnahme bewirken (cephalische Insulinreaktion), obwohl diese im Gegensatz zu Zucker und Kohlenhydraten keine Kalorien enthalten und dem Körper keine Glucose zuführen. Kurze Zeit später komme es dann zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels, was die Hungergefühle erkläre. In mehreren Versuchen wurde jedoch dieser Effekt nicht bestätigt.</p>
<p>Ebenfalls basierend auf Blundell/Hill wurde die Theorie aufgestellt, dass die Verwendung von Süßstoff zu einer verstärkten Kalorienaufnahme führe und dadurch Übergewicht fördere. Begründet wurde dies zum einen mit der Hypothese der Appetitsteigerung, zum anderen mit der Theorie des kompensatorischen Essverhaltens, wonach der Körper eingesparte Kalorien bei einer Mahlzeit durch verstärkte Kalorienaufnahme bei späteren Mahlzeiten ausgleiche bzw. überkompensiere. Die meisten Studien ergaben jedoch nur eine geringe Energiekompensation im Zusammenhang mit Süßstoffen, im Durchschnitt betrug sie nur 32 Prozent.</p></blockquote>
<p>Egal welche Studien jetzt recht haben.. mein gesunder Menschenverstand sagt mir bereits dass es nicht sinnvoll sein kann meinen Körper derartig zu verarschen. Wenn mein Körper etwas Süßes will um seine Energievorräte aufzufüllen und ich ihn mit Wirkstoffen übers Ohr hau, an die ich evolutionär nie gewohnt war, dann muss das irgendwelche Auswirkungen haben.</p>
<p>Vlt. sollte man sich einfach dran gewöhnen weniger Energie zu brauchen.. Vlt. sollte man wirklich mal weniger Essen und sich mehr bewegen. Vlt. sollte man all diese Ideen ignorieren und sich einfach damit abfinden dass man nicht die selben (übrigens absolut ungesunden) Maße hat wie die tagelang Photoshopbearbeiteten Frauen auf irgendwelchen Titelbildern. (Schon garnicht als Kerl)</p>
<p>Egal was man sollte&#8230; Geht mir gefälligst nicht permanent auf den Sack mit eueren neuen Erkenntnissen und Theorien! Sie sind nicht neu! Das war alles schon tausendmal da und wird auch weiterhin immer wieder durch die Presse geistern. Wenn man die Eigenwahrnehmung genug mit falschen Bildern manipuliert hat, verkauft sich sowas scheinbar ziemlich gut und wenn ihr blöd genug seid darauf reinzufallen, bedeutet das noch lange nicht dass ich es bin.</p>
<p>Diäten und Ernährungsberatung sind eine Industrie. Nur weil ihr statt teuere Fettabsaugungen zu bezahlen lieber die Ratenzahlung in Form von Kursen, Zeitschriften, Büchern, Mittelchen, Blumentöpfen, Reisen, Beratungssitzungen und wasauchimmer in kauf nehmt&#8230; es ist genau der selbe Blödsinn!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zweitverwertung]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/02/zweitverwertung/</link>
<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 14:30:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/03/02/zweitverwertung/</guid>
<description><![CDATA[Gestern abend waren wir mal wieder unterwegs und mussten am Bahnhof ein paar Minuten warten. Also si]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Gestern abend waren wir mal wieder unterwegs und mussten am Bahnhof ein paar Minuten warten. Also sind wir, wie so oft, erstmal im Zeitschriftenhandel verschwunden und haben nach neuen, wenigstens annähernd sinnvollen Presseergüssen gesucht, die es möglicherweise geben könnte.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit ist mir eine CD mit den gesammelten Ausgaben (2008) der Zeitschrift <a href="http://www.linux-magazin.de" target="_blank">&#8220;Linux Magazin&#8221;</a> aufgefallen. Da ich diese Zeitschrift noch vor 2-3 Jahren als ziemlich sinnvoll angesehen habe und auch das Online-Angebot oft ganz nette Artikel bietet, dachte ich mir es könnte nichts schaden &#8220;die paar Euro&#8221; mal auszugeben und mir einige Howtos und Tests via HTML/PDF und Netbook mit mir rumzuschleppen.<!--more--></p>
<p>Die erste Hürde mit dieser Ausgabe war natürlich erstmal die CD. Mein Netbook hat natürlich keinerlei CD-Laufwerk und auch mein &#8220;Not-Book&#8221;, welches momentan als Mediaserver im Wohnzimmerschrank steht, hat zwar ein Laufwerk, steht jedoch immer so dass ich um an das Laufwerk zu kommen das Gerät erst abstöpseln und aus dem Schränkchen nehmen müsste.</p>
<p>Also habe ich mir aus rumliegenden Bauteilen erstmal ein USB-DVD-Laufwerk gebaut und unter lautem Dröhnen der veralteten Technologie (entweder das DVD-Laufwerk ist ziemlich kaputt oder ich habe damals so rein überhaupt nicht auf Lautstärke geachtet&#8230; damit kann man niemals im selben Zimmer einen Film ansehen -.-) habe ich erstmal die CD auf meine Festplatte kopiert.</p>
<p>Die Daten selbst sollten nun also kein Problem mehr darstellen, laut Aufschrifft handelt es sich immerhin sowohl um eine HTML als auch PDF-Version. Allerdings war ich bereits etwas verwundert, als ich feststellte dass eine CD für 12 Zeitschriften wirklich komplett voll wird. Von den fast 700MB verfallen erstmal 250MB auf alle möglichen Varianten von Adobe Acrobat Reader&#8230; das mag nicht unbedingt sinnvoll sein, da die meisten dieses Stück miese Software eh bereits installiert haben (oder halt andere Software die das gleiche tut) aber wenn man den Platz hat, kann man das schonmal machen.</p>
<p>Weitere 130MB gehen dann tatsächlich für die HTML-Daten und 165 für die PDF-Versionen drauf&#8230; da hat man zwar erstmal etwas zu grübeln, warum Text so derartig groß sein soll, wenn man aber dann sieht wie die Bilder eingepackt sind, lösen sich derartige Fragen erstmal.<br />
Natürlich ist auch das kein Problem&#8230; wenn man schon eine CD hat, kann man natürlich auch richtig schöne und große Bilder reinpacken.</p>
<p>Wo es dann aber endgültig etwas verstörend wird, ist wenn man sich die Daten ansehen will. Die PDF-Versionen sehen ja noch ganz nett aus, aber warum zum Henker hat man für jede Seite eine einzelne Datei angelegt? So klicke ich auf irgendein Thema in der Übersicht, lese die Einleitung und darf mich dann über 3-4 Seiten zur nächsten Seite durchklicken? o0</p>
<p>Bei der HTML-Version wird es noch schlimmer&#8230; nicht nur dass es scheinbar nichtmal zum einfachsten Styling der Seiten (zumindest abseits von blauen Rahmen für Bilder und einheitlichen Überschriften) gereicht hat, die Links zu irgendwelchen Programmen oder Webseiten stehen noch schön wie in der Zeitung am unteren Rand der Seite (Referenziert durch z.B. [1] im Text, dass dann unten via [1] http://foobar.de erklärt wird), die Seiten sind genausolcher unverlinkter Müll wie die PDF-Version und nichtmal für alt-attribute in den Image-Tags hat die Zeit gereicht.</p>
<p>Nichtmal über die URL kann man leicht blättern, denn die Verzeichnissnamen enthalten automatisch auch immer den Titel des Beitrages, der natürlich für jede Seite anders lautet.</p>
<p>Aber wir haben da zum Glück ja noch die Volltextsuche&#8230; diese wird über ein externes Programm bedient (das im Gegensatz zu z.B. dem mitgelieferten Acrobat-Reader auch nur unter Linux funktionieren soll, obwohl es sich eindeutig um Java handelt). Das Startscript &#8220;suche.sh&#8221; ist natürlich nicht schlau genug zu erkennen in welchem Verzeichniss es liegt&#8230; ich muss also erstmal das Arbeitsverzeichniss setzen oder es von der Shell aus starten. Natürlich öffnet das Programm auch erstmal via default alle Ergebnisse in einem externem HTML-Browser. Das heist: würde es, wenn es nicht bei einem Klick auf einen Link bei mir nur eine IO-Exception werfen würde weil es erstmal ohne Einstellungen meinerseits versucht die Datei von &#8216;/usr/bin/netscape&#8217; öffnen zu lassen.</p>
<p>Fazit dieser Erfahrung ist wohl, dass dieser Mist unverwendbar ist. Ich könnte natürlich dennoch die Seiten per Hand öffnen und einzeln durchlesen, auch könnte ich via grep statt Lucene suchen (Lucene für Statische HTML-Suche? WTF?) und jeden Link per Hand aus einer Liste am Fuß der Seite raussuchen. ABER DAS WILL ICH NICHT!</p>
<p>Wie kann man heutzutage seinen Kunden noch sowas zumuten? Man hat als Offlinemedium nun wirklich nicht mehr viele Vorteile, die Konkurrenz ist schneller, kann endlos schreiben ohne an Seitenzahlen gebunden zu sein, ist für den Kunden billiger und weit länger verfügbar. Wenn man da mithalten will, muss man gute Texte erstellen und diese in einem Format zur Verfügung stellen, das sich besser lesen lässt. Zumindest bei dem letzteren hat dieser Verlag gnadenlos versagt, ich habe selten etwas derartig lieblos zusammengeklatschtes gesehen wie den Inhalt dieser CD.</p>
<p>Zusammen mit der Qualität der Texte und dem extremen Preis für die Zweitverwertung von ganzen 12 überlagerten Zeitschriften, würde ich sagen dass hier die Bewertung Mangelhaft nicht zutrifft und man extra dafür einen Wert weit jenseits von Ungenügend erfinden muss.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Firefuck]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/23/firefuck/</link>
<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 22:43:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/23/firefuck/</guid>
<description><![CDATA[Irgendwie hab ichs satt&#8230; Firefox ist so ziemlich das am häufigsten verwendete Stück GUI-Softwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Irgendwie hab ichs satt&#8230; <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox" target="_blank">Firefox</a> ist so ziemlich das am häufigsten verwendete Stück GUI-Software bei mir (und wahrscheinlich auch bei verdammt vielen anderen) unter Linux (Windows nutze ich zwar momentan nicht, aber dort verwendete ich zuletzt immer stärker <a href="/2008/10/23/poses-google/">Googles Chrome</a>). Firefox ist aber auch so instabil wie sonst kaum etwas anderes. (zumindest wenn man <a href="http://www.heise.de/security/news/meldung/132289" target="_blank">mal IE ignoriert</a>)<!--more--></p>
<p>Wann immer ich feststelle dass mein System langsamer wird, ist die erste Vermutung inzwischen dass Firefox schuld ist&#8230; das zieht sich bei mir über die verschiedensten Systeme (sowohl Hardware als auch Software komplett unterschiedlich) und über die verschiedensten Firefox-Konfigurationen. Auch bei anderen scheint das Problem mehr als nur ein kleinwenig verbreitet zu sein, nicht umsonst ist die Beschwerde über Firefox wohl schuld an mehr <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChao</a>-Facts als alle anderen, einzelnen Computerthemen (vlt. <a href="http://code.google.com/p/pychao" target="_blank">pyChao</a> selbst mal ausgeschlossen, aber das wird auch knapp). Tatsächlich führt ein Firefox-Neustart in den meisten Fällen auch erstmal zu einer erheblichen Linderung&#8230; für die nächste halbe Stunde oder so.</p>
<p>Natürlich sehe ich durchaus ein dass die Schuld nicht nur bei Firefox liegt.. es handelt sich immerhin um eine äußerst komplexe Platform, die mit hunderttausenden wirklich mies programmierter Seiten klar kommen muss, vom Nutzer mit schlechten Plugins bombardierd wird und selbst intern die verschiedensten Technologien verstehen muss.<br />
Man könnte Browser inzwischen schon teilweise als fast so wichtig wie das darunterliegende Betriebssystem halten. In der Tat ist der Browser momentan das Einzige was mich von einem komplett GUI-losem System auf meinem <a href="/2008/10/19/medion-akoya-mini-e1210">Netbook</a> abhällt.</p>
<p>Auch besteht ja dummerweise nicht wirklich viel an <strong>guten</strong> Alternativen zu Firefox. Andere Browser sind sonst evtl. etwas schneller (<a href="http://www.konqueror.org" target="_blank">Konquerror</a>?), stabiler (<a href="http://www.opera.com" target="_blank">Opera</a>?), erheblich kleiner (<a href="http://www.dillo.org" target="_blank">dillo</a>? midori? &#8230;) oder bieten gar mehrere dieser Punkte (<a href="http://www.google.com/chrome" target="_blank">Chrome</a>?) aber es gibt so ziemlich KEINEN EINZIGEN Browser mit dem ich wirklich zufrieden wäre. Keinen Browser der nicht an allen Ecken und Enden Macken hat.</p>
<p>Wie kann es sein dass ein Browser im Leerlauf (z.B. about:blank als einzige offene Seite) bereits mehr RAM frisst als so ziemlich jedes andere Programm auf meinem Netbook? Wie kann es sein dass diese Kisten bereits bei jedem 2. Flash-Applet erstmal die komplette CPU fressen oder sich derartig einfach in JS-Endlosschleifen schicken lassen um das gleiche zu erreichen?</p>
<p>Am schlimmsten aber: Warum tun wir uns das an? Vlt. sollte ich wirklich endlich mal ein sinnvolleres Protokoll als HTTP und die dazugehörige Browser-Software für eine HTML-Alternative bauen. (Etwas das auch wirklich für dynamische Inhalte gedacht ist, Verbindungen permanent öffnet und schließt, nicht via Script auf Krampf ein Dateisystem zu emulieren versuchen muss und überhaupt mehr Altlasten mitschleppt als so ziemlich jedes andere Protokoll das ich kenne.) Die rein skizzierten Entwürfe wie sowas aussehen könnte habe ich schon im Kopf und im <a href="irc://chat.freenode.org/#zanzibar">IRC</a> hatten wir auch schonmal wieder ne längere Diskussion dazu, wie man sowas machen könnte.</p>
<p>Alles was jetzt noch bleibt ist ein wenig Entwicklungsarbeit&#8230; hat jemand Lust mir so 3-4 Jahre Arbeitszeit für sowas zu bezahlen? *G*</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gezielte Gesetzgebung und Verfallsdatum für Gesetze]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/20/gezielte-gesetzgebung-und-verfallsdatum-fur-gesetze/</link>
<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 11:53:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/20/gezielte-gesetzgebung-und-verfallsdatum-fur-gesetze/</guid>
<description><![CDATA[Ein großes Problem in unserer Demokratur sind Gesetze. Permanent haben wir tausende Politiker, Verwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein großes Problem in unserer Demokratur sind Gesetze. Permanent haben wir tausende Politiker, Verwaltungsbeamte, Zuarbeiter, Lobbyisten und was auch immer daran sitzen, neue Gesetze zu entwerfen und diese &#8220;auf den Weg zu bringen&#8221;.</p>
<p>Wenn man mal (<a href="/2008/05/15/bitte-lacheln/">wie</a> <a href="/2008/03/28/hochschulbibliothek/">ich</a>) Ergänzungslieferungen zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loseblattsammlung" target="_blank">losen Blattsammlungen</a> bearbeitet hat, wird dieses Problem sogar physisch sichtbar. Ich habe nie eine Lieferung gesehen, nach der der Umfang des Ordners geringer geworden wäre. Nach nur wenigen Jahren wird dann am Ordner selbst auch deutlich, dass trotz großem Sicherheitsabstand zwischen den Deckeln, der Inhalt auch immer wieder zu viel für jeglichen Ordner wird.</p>
<p>Wir stellen also fest: unsere Gesetze werden immer mehr.<!--more--><br />
Wenn man mal unser System genau untersucht, wird man nun auch feststellen dass es keine Instanz gibt, die Gesetze wieder verwirft, wenn sie nicht gerade einem anderem Gesetz im Wege stehen oder sonst irgendwie auffällig werden. Das sollten wir dringend ändern!</p>
<p>Die einfachste Möglichkeit wäre wohl ein Verfallsdatum für Gesetze. Wenn wir also ein neues Gesetz erstellen, sollten wir obligatorisch einen Zeitbereich festlegen bis zu dem sich ein Effekt gezeigt haben muss. Ebenso muss festgelegt werden, welcher Effekt das genau wäre. Wenn also mal wieder ein Rollstuhltäter oder so, ein Anti-Terror-Gesetz produziert muss er vorher festlegen was er mit diesem Gesetz erreichen will, z.B. durchschnittlich 100 Terrortote weniger pro Jahr in Deutschland, innerhalb von 2 Jahren.</p>
<p>Wenn jetzt der Zeitrahmen abgelaufen ist, wird untersucht&#8230; haben wir das Ziel erreicht? Zeigte sich wenigstens eine Tendenz? Wenn ein Gesetz also nutzlos ist, können wir es so sehr leicht aussondern, wenn es den gewünschten Effekt hatte, können den Zeitrahmen verlängern. Wir können sogar die Regeln in diesem Bereich noch etwas strikter gestalten um den Effekt zu verstärken.</p>
<p>Das ganze System hätte so ganz nebenbei auch noch ein paar weitere Vorteile. Es würde z.B. sicherlich die Übersichtlichkeit für den Wähler steigern, wenn statt hohler Phrasen wie &#8220;Wir wollen Kindesmissbrauch veringern und Steuerverschwendung eindämmen!!!!!111111einseinself&#8221; konkrete Zahlen genannt werden was das Gesetz tun soll. Der Wähler kann dann konkreter danach entscheiden welche Ziele &#8220;seine&#8221; Politiker vertreten und Gesetze genauer gegeneinander aufwiegen. Will ich jetzt 100 Krebsopfer retten, indem ich die Tabaksteuer plötzlich um 20% erhöhe oder verzichte ich auf jegliche Informationsfreiheit um im besten Fall einen theoretisch möglichen Terroranschlag zu verhindern und dabei versprochene 3 Terrortote pro Jahr (Das wäre ja schon ein negativer Wert!) weniger zu haben?</p>
<p>Aber diese Regelung würde nicht nur dem Wähler und dem Staat als ganzem nützen.. so ganz nebenbei haben auch die an der Gesetzgebung beteiligten etwas davon: Ihr Job bleibt auch noch für die nächsten Jahrzehnte noch wichtig. Es wird also nicht so schnell ein Zustand eintreten bei dem wir alle Gesetze haben die wir brauchen könnten. So erhällt man sich Kundschaft!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Betrachtungsmöglichkeiten und Gewichtung]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/18/betrachtungsmoglichkeiten-und-gewichtung/</link>
<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 12:15:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/18/betrachtungsmoglichkeiten-und-gewichtung/</guid>
<description><![CDATA[Es gibt sicher mindestens doppelt so viele Ansichten darüber, was genau wie wichtig ist, wie es Mens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es gibt sicher mindestens doppelt so viele Ansichten darüber, was genau wie wichtig ist, wie es Menschen auf diesem haufen Dreck im Weltall gibt. Doch die meisten Entscheidungen sind nur von einigen, wenigen Variablen abhängig.</p>
<p>Meiner Meinung nach haben die meisten Menschen einfach Probleme ihre Prioritäten richtig zu setzen. Mit &#8220;richtig&#8221; ist hier natürlich nicht gemeint was ich denke wie sie sie setzen sollten, sondern vielmehr eine Einstellung zu finden, die man auch wirklich vertreten kann.<!--more--></p>
<p>Was meine ich damit genau? Imho gibt es folgende (sehr vereinfachte) Gruppen, die man als generell wichtig erachten kann:</p>
<ul>
<li>ich selbst</li>
<li>mein Umfeld</li>
<li>Bevölkerungsgruppe XYZ (Politiker, obere 10K, whatever)</li>
<li>die Menschheit als ganzes</li>
<li>das Leben an sich</li>
<li>Objektgruppe XYZ (die Erde, unser Sonnensystem, das Universum, Götter, Überzeugungen, Ideen, &#8230;)</li>
</ul>
<p>Natürlich bauen sich Meinungen nie aus nur einer dieser Überzeugungen auf, es handelt sich nahezu immer um Mischformen.</p>
<p>Für mich selbst behaupte ich nun also meistens dass ich der Meinung wäre <strong>NICHTS</strong> wäre wichtig, wenn man die Situation universell betrachtet. Andere behaupten irgendwelche Götter, wären wichtig und wir alle wären nur hier um deren Willen zu vollbringen.<br />
Das sind alles ganz nette Ideen&#8230; bringen uns aber kein Stück weiter, weil das alles keine Dinge sind nach denen man handeln kann. Es hilft mir in meiner Entscheidungsfindung bezüglich des Kaufes eines neuen Autos nunmal nicht im Geringsten zu wissen dass meine Entscheidung auf globaler Ebene völlig egal ist, in jedem Fall nur das ist was irgendein Gott will oder bereits auf Quantenebene vorherberechenbar sein könnte. Ich muss die Entscheidung treffen.</p>
<p>Warum also nicht die Entscheidung treffen, die Einstellung zu treffen, nach der man eh handelt? Warum nicht zugeben dass für die meisten Menschen der kleine Tom aus Timbuktu völlig scheißegal ist? Warum nicht gleich zugeben dass die wichtigste Person im eigenen Leben immer die eigene Person ist. Warum nicht zugeben dass man vlt. noch für ein paar Freunde und Bekannte Entscheidungen ändern würde, eigentlich nie jedoch für Personen die man nie kennengelernt hat?<br />
Als allerhöchste der Gefühle treffen wir doch noch humanitäre Entscheidungen um uns selbst besser zu fühlen&#8230;</p>
<p>Dies ist keineswegs eine Aufforderung zur Selbstsucht. Auch will ich hier nicht pseudowissenschaftlich &#8220;beweisen&#8221; dass die selbige uns von der Natur gegeben wäre oder gar wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins" target="_blank">Dawkins</a> behauptet hat alles und jegliches (selbst Teile der Genstruktur) immer selbstsüchtig agieren _muss_ (wobei ich mir nicht sicher bin wie weit Dawkins das ausgeweitet hat).</p>
<p>Wozu ich auffordere ist eins: Lasst den Blödsinn sein! Redet klartext und gebt zu dass ihr selbstsüchtig handelt&#8230; das bringt euch vlt. nur Ärger, aber es geht <strong>MIR</strong> wenigstens nicht so auf die Nerven.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[follow Person vs. join Room]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/02/17/follow-person-vs-join-room/</link>
<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 12:03:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
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<description><![CDATA[In letzter Zeit treffe ich immer wieder auf die Ansicht, dass wann immer es um Informationen und der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>In letzter Zeit treffe ich immer wieder auf die Ansicht, dass wann immer es um Informationen und deren Aggregation geht, das neue System bei dem man einzelnen Personen folgt automatisch dem altbekannten System aus <a href="irc://chat.freenode.net/#zanzibar">IRC</a> und co., bei dem man einen Raum zu einem Thema beitritt überlegen wäre.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Das ist generalisierter Blödsinn und kann nur von den typischen Web2.0 Fanatikern kommen, die es heute scheinbar überall gibt.<!--more--><br />
Aber wir sollten das Thema wie immer etwas detailierter angehen. Meiner Meinung nach gibt es durchaus Platz für beide Systeme und jedes hat Vor- und Nachteile. Die Entscheidung welches System man wählt ist durchaus eine der wichtigsten für eine neue Platform, doch sollte man sich imho davon nicht derartig nervös machen lassen, wie es offenbar viele tun. Auch wenn die Systeme unterschiedlich an das selbe Problem herangehen: Sie widersprechen sich keinesfalls!</p>
<h2>join</h2>
<p>Das altbekannte Raumsystem wie man es von so ziemlich allen Chats oder Foren her kennt ist zwar alt, aber dadurch noch lang nicht schlecht. Wenn ich an einem Thema interessiert bin, bringt es doch keinen Sinn mich nach Personen umzusehen die sich mit diesem Thema beschäfftigen. Die wenigsten Personen sind nur an einem Thema interessiert und es erzeugt nur unnötiges Rauschen jeglichen Personen zu folgen die irgendwann mal was zu dem Thema gesagt haben.</p>
<h2>follow</h2>
<p>Bei dem &#8220;<a href="http://twitter.com" target="_blank">Twitter</a>-System&#8221; (als ob die das erfunden hätten&#8230; *kopfschüttel*) folgen wir einer einzelnen Quelle und bekommen jeglichen Mist mit, den diese so von sich gibt. Das bietet sich natürlich an wenn die Quelle themenspezifisch ist (z.B. Fachblog) oder wir ohne Thema auf dem laufenden zu dieser Person bleiben wollen (z.B. guter Freund).<br />
Wenn ich hingegen auf einer Platform nur wenig aktiv bin, zeigt dieser Ansatz auch schnell seine Schwächen: Es erzeugt sehr viel Aufwand aktiv Quellen auszuwählen denen man folgt und Personen die viel uninteressantes posten auszusortieren.</p>
<h2>sinnvoller Wechsel?</h2>
<p>Beides Ansätze haben ihre festgefahrenen Einsatzgebiete. Häufig sollte man sich jedoch überlegen ob diese Idee in ihrer Verwendungsform wirklich sinnvoll ist, oder ob man auf einem anderem Weg nicht doch viel besser kommen würde.<br />
So ist es für viele Personen die auf Blogs nur sporadisch unterwegs sind wohl einfacher auf großen Platformen wie Rivva, Technorati oder gar WordPress.com nach bestimmten Tags zu suchen oder eine Google-Blog-Suche nach Bestimmten begriffen zu verwenden um eher einen Raum-ähnlichen Ansatz zu verwenden statt sich mühsamm einzelne Quellen selbst suchen zu müssen.<br />
Bei <a href="http://google.com/reader" target="_blank">Google-Reader</a>, <a href="http://friendfeed.com/rooms/g33ky" target="_blank">Friendfeed</a> oder gar Twitter kann es hingegen für einige Personen sinnvoller sein bereits von anderen aggregierte Zusammenfassungen des Zeitgeschehens auszuwerten, statt Themenkanäle selbst beschaffen zu müssen.</p>
<p>Wenn wir uns jedoch die ganzen ausgereifteren Systeme da draußen etwas genauer ansehen, so wird eins deutlich: die wenigsten Platformen verwenden strikt ein einziges System. Friendfeed-Nutzer können so z.B. sehr schön Themen-Räume verwenden und sich IRC-mäßig aufteilen wohin sie welche Informationen genau posten, gleichzeitig kann ich aber auch einfach alten Freunden folgen und so immer auf dem laufenden bleiben was sie gerade so tun.<br />
Das selbe gilt natürlich auch für soziale Netzwerke, Newsfeed-Systeme (Google Reader), <a href="http://drazraeltod.wordpress.com/2008/12/08/letzte-chance-icq-ausstieg/" target="_blank">IM-Protokolle</a> und Foren. Fast immer habe ich die Wahl zwischen einer persönlichen und einer Themenspezifischen Ebene.</p>
<p>Die einzigen, mir bekannten Ausnahmen aus dieser Regel stellen folgende Dinge dar:</p>
<ul>
<li>kleine Dienste, wenn ich keinen aus der winzigen Community wirklich kenne und eigentlich auch nur sporadisch dort bin um eine bestimmte Informationsart zu suchen, brauche ich keine Spezifizierung mehr. Ich habe bereits eine thematische Spezifizierung gewählt, warum sollte ich das in beide Richtungen einschränken?</li>
<li>Twitter, es gibt durchaus die Möglichkeit via Hashtags oder ähnlichen Erweiterungen nach Themen zu suchen (bereits die Suchfunktion ist gut genug versteckt dass sie die meisten Nutzer wohl nie verwenden werden), der typische Einsatzzweck von Twitter ist dies aber nicht. Diese Einstellung ist auch wieder einer der Gründe, warum ich Twitter als Platform einfach noch nicht ernst nehmen kann und warum sie für mich persönlich nicht genug Mehrwert bietet um den Aufwand zu rechtfertigen.</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nie wieder Ikea]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/31/nie-wieder-ikea/</link>
<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 18:32:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/31/nie-wieder-ikea/</guid>
<description><![CDATA[Heute haben wir unseren letzten Großeinkauf bei Ikea getätigt. Ein PAX/Malm-Schranksystem. Grund war]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Heute haben wir unseren letzten Großeinkauf bei Ikea getätigt. Ein PAX/Malm-Schranksystem. Grund war dass wir gerne ein zu unseren Bett/Nachtschränkchen/Komode passenden Schlafzimmerschrank wollten. (OK, die Türen vom Schrank passen eigentlich nicht wirklich zum Design der Schubladen, man hätte auch irgendwas anderes kaufen können&#8230;)<br />
<!--more--><br />
Jedenfalls war es mal wieder ein schönes Erlebnis&#8230; Man glaubt ja garnicht was einem an Idiotie in einem großem Laden so begegnen kann. Damit dass ich überall erstmal eine Weile warten muss, sei es in der Schrankabteilung zum zusammenstellen (also abtippen, zusammengestellt war bereits alles), an der Kasse zum bezahlen, an der Warenausgabe oder am Lieferservice, damit haben wir ja schon gerechnet.</p>
<p>Auch dass die ganze Sache nicht billig wird war uns natürlich klar.. die Verteilung der Kosten ist da schon eher seltsam. Mir ist ja durchaus klar dass eine weiß furnierte Tür billiger herstellbar ist als eine Spiegeltür. <a href="http://g33ky.de/2008/12/31/entdecke-unmoglichkeiten/">Aber den Grund warum auch alle anderen Türen, also auch einfaches Furnier &#8220;Birke, Nachbildung&#8221; den gleichen, erheblich teuerern Preis als bei weißem Furnier, wie die Spiegeltüren haben, werde ich wohl nie verstehen.</a></p>
<p>Aber wie gesagt&#8230; derartige Dinge sind im Vorraus bereits klar, immerhin ist Ikea ein ziemlich überlaufener Laden, es war Samstag und der Laden will seinen Kunden möglichst geschickt das Geld aus der Tasche ziehen. Soweit also noch nichts wirklich schlimmeres als allgemein üblich.</p>
<p>Interessant wurde es, als wir unsere Bestellung in der Abteilung für Schränke abgegeben hatten. Wir bekamen sofort 2 Zettel ausgedruckt, mit dem Kommentar dass wir die Dinge auf Zettel A an der Warenausgabe abholen können und &#8220;den ganzen Kleinkram&#8221; im Lager selbst zusammensuchen und zum Lieferservice bringen können.</p>
<p>Die Dinge die wir an der Warenausgabe bekommen haben, beschränkten sich dann doch nur auf eine einzelne Spiegeltür. Die kompletten, restlichen Bauteile des Schrankes (inkl. Birkentür, Korpus, Schrankeinrichtung, &#8230;) mit einem Gesamtgewicht von weit über 300kg durften wir selbst tragen.</p>
<p>Die ersten paar Pakete haben wir noch relativ problemlos auf den Wagen bekommen, irgendwann war es dann aber doch ziemlich voll. Unterwegs durften wir dann auch noch mit ansehen wie andere Kunden vom gleichen Problem geplagt wurden, viele mit erheblich mehr Waren und einige (alleine unterwegs) komplett ohne eine Möglichkeit die Dinge überhaupt aus dem Regal zu bewegen. Natürlich fühlte sich auch kein Ikea-Mitarbeiter verantwortlich, also habe ich dann als Kunde zugegriffen und einer Frau geholfen ihr letztes Paket auf den Wagen zu bekommen.</p>
<p>Natürlich sind die Schiebewägen bei Ikea einem derartigem Gewicht nicht wirklich gewachsen. Ab der dritten Kiste fing ein Rad an der vorderseite an in unregelmäßigen Abständen zu blockieren und den Wagen permanent in andere Richtungen zu lenken als von mir beabsichtigt. Dieses Problem löste sich zumindest später. Als wir alle Pakete auf dem Wagen hatten, blockierten alle Räder schön gleichmäßig. Das machte das Schieben nicht leichter und selbst in meinen Wanderstiefeln fehlte mir öfters die Bodenhaftung um sofort vorwärts zu kommen, aber zumindest steuerte ich wieder etwas kontrollierter durch die Gegend.</p>
<p>Irgendwann, endlich an der Kasse vorbei gekommen, sind wir uns noch schnell am Kundenservice beschweren gegangen, um von der netten Frau nur gesagt zu bekommen dass sie da leider auch nichts tun kann. Sie hätte das Problem schon mehrmals angebracht und könne uns auch komplett verstehen. Wir haben dann auf ihr Anraten hin noch schnell die üblichen Ikea-&#8221;ich schreibe meine Meinung auf einen Schnipsel Papier und hoffe dass ihn mal irgendwann irgendwer liest&#8221;-Beschwerdezettel ausgefüllt und können nun maximal darauf hoffen dass bei Ikea mal jemand ein schlechtes Gewissen bekommt und wir aus PublicRelations-Gründen einen 5€-Gutschein für das Ikea-Restaurant oder so bekommen&#8230; ganz toller Service.</p>
<p>Jedenfalls haben wir es dann doch allen Widrigkeiten zum Trotz irgendwann geschafft alle Dinge zusammenzusuchen und auf 2 Wagen zum Speditionsdienst zu schleppen. Nachdem man uns dort dann ans Herz gelegt hat, doch etwas kleines selbst mitzunehmen, um nicht in die nächsthöhere Preiskategorie zu rutschen und noch mehr für die Lieferung zu bezahlen, haben wir es dann auch endlich geschafft in den Genuss des genialen Ikea Lieferservices zu kommen. Lieferung innerhalb von 2 Werktagen! Inkl. des aktuellen Samstags!</p>
<p>Nein, so einfach war es dann doch nicht&#8230; statt in den groß beworbenen 2 Werktagen, kann eine Lieferung leider erst am Mittwoch erfolgen. Da wir Mittwoch keine Zeit haben, dann halt doch erst Donnerstag. Die Lieferzeiten sind unglaublich flexibel. Wir können Mittwoch(!) möglicherweise schon im Internet oder unter einer Telefonnummer nachsehen und erfahren dann um welche Uhrzeit die Lieferung erfolgt&#8230; Mit einer Genauigkeit von +-1h.</p>
<p>Man beachte in diesem Satz das wörtchen &#8220;erfahren&#8221;! Ich kann also Ikea nicht sagen dass ich gerne eine Lieferung gegen 7 Uhr oder doch lieber gegen 16 Uhr hätte, Lieferungszeitraum ist 7-18 Uhr und wenn ich wirklich richtig viel Glück habe, kann ich schon am Vortag eine genauere Uhrzeit erfahren und meinem Chef mitteilen dass ich gegen 8 oder 12 Uhr mal eben für 2-3 Stunden nach hause müsste&#8230; Das geht natürlich nur, wenn mit Mittwoch irgendeine Uhrzeit vor 18 Uhr gemeint wäre.. dafür konnte man natürlich keinerlei Garantien übernehmen.</p>
<p>Irgendwie habe ich mir Service bisher immer anders vorgestellt. Nicht nur dass Ikea, wie bereits bekannt, ziemlich teuer und überlaufen ist und dass man die fertigen Produkte dann auch ziemlich immer als Ikea-Möbel erkennt. Nein, Ikea versteht auch unter Lieferservice dass man die Produkte selbst durch die Gegend schleppt, zusammensucht, zur Versandannahme schiebt und die Leute dort dann für 90€ mal irgendwann, wenn es gerade passt, die Sachen vorbei bringen. Ikea versteht unter Beschwerdenannahme dass man sich wohl beschweren kann und dann evtl. mit viel Glück mal eine Bockwurst bekommt um Ruhe zu haben. Ikea versteht unter Reklamesprüchen wie &#8220;Unser Ziel: maximal 3 Kunden an diesem Servicepoint&#8221; oder &#8220;Lieferung innerhalb von 2 Werktagen&#8221; irgendwas zwischen einem guten Witz und etwas dass man dem Kunden in die Hand drücken kann damit er den Eindruck hätte man würde es wenigstens versuchen.</p>
<p>Ich sag euch was Ikea: Ich verstehe dass ihr mich und meine bessere Hälfte nicht als Kunden braucht. Ich verstehe dass die 500€ die ich heute in eurem Laden gelassen habe, euch nicht wertvoll genug sind um ernsthaft jemanden damit zu beschäftigen mir diese Ausgabe leichter zu machen. Wenn ich will dass mir jemand meine Sachen aus dem Lager holt, dann soll ich gefälligst nochmal 25€ zahlen!<br />
Ich verstehe auch dass ihr versucht mich an jeder Ecke um kleine Beträge zu betrügen und ihr, statt ein Vertrauensverhältnis zwischen Kunden und Marke aufzubauen, lieber das kurzfristige Geld nehmt dass ihr mir schnell aus der Tasche ziehen könnt.</p>
<p>Jetzt bitte ich euch das folgende zu verstehen: Ich werde nie wieder bei Ikea größere Möbelstücke kaufen, solange sich diese Verhältnisse nicht geändert haben. Ich werde allen Bekannten oder Verwandten die ich auch nur irgendwie beeinflussen kann überzeugen versuchen, eure Märkte zu meiden und ich werde auch meine Leser dazu auffordern mir ähnliche Berichte zukommen zu lassen, um sie veröffentlichen oder weiterleiten zu können.</p>
<p>Ihr habt gerade einen Kunden verloren der jedes Jahr sicherlich mehrere hundert Euro in eurer Filialen gelassen hat. Einen Kunden der sich regelmäßig zu Weihnachten oder Geburtstag hat Gutscheine für Ikea schenken lassen. Ein einzelner Kunde ist sicher nicht weiter wichtig für eine derartig große Kette.. das ist mir durchaus klar. Aber wie ich beim Kundenservice ja erfahren durfte, sind wir bei weitem kein Einzelfall. Ich hoffe ihr könnt es euch leisten permanent Kunden so zu vergraulen. Noch dazu immer die Kunden, welche auch mal etwas größeres kaufen. </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kommentartracking]]></title>
<link>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/29/kommentartracking/</link>
<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 07:43:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dr. Azrael Tod</dc:creator>
<guid>http://drazraeltod.wordpress.com/2009/01/29/kommentartracking/</guid>
<description><![CDATA[Da bei Filzo gerade mal wieder das Problem des Kommentartrackings aufgekommen ist, habe ich mir über]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Da bei <a href="http://filzo.de/2009/01/28/robot-wars/comment-page-1/#comment-14454" target="_blank">Filzo</a> gerade mal wieder das Problem des Kommentartrackings aufgekommen ist, habe ich mir überlegt ob man das nicht besser lösen könnte.<br />
Bisherige Ansätze gehen immer von zentralen Platformen aus, die das Tracking für den Nutzer übernehmen, doch warum sollte eine Lösung nicht dezentralisiert möglich sein?<!--more--></p>
<p>Warum sollte nicht die kommentierte Blogplatform dem Blog des Kommentators (verlinkt über den Eintrag einer URL beim posten) bescheid geben dass dieser einen neuen Eintrag verfasst hat?</p>
<p>Realisieren würde ich das über ein weiteres link-tag im Header meines Blogs, wenn ich dann irgendwo kommentiere und meine URL angebe sucht die dortige Software nach meinem Link und übergibt die URL der eigenen Kommentar-Feed-Adresse zu diesem Artikel.<br />
Mein Blog sollte dann das Tracking der Kommentare übernehmen&#8230; oder bereits die Adresse woanders hin verweisend ausgegeben haben.<br />
Auf die Art wäre es sogar sehr einfach möglich dass ich mir eine alternative/spezialisierte Platform suche, die diese Art Tracking übernimmt&#8230; es muss ja nichtmal viel mehr sein als ein spezialisierter Feedreader. Ich kann leicht meine steinzeitliche Blogsoftware auf entgegennehmen solcher Calls vorbereiten und ich könnte auch leicht für andere Platformen implementieren dass die Nutzer ihre eigenen URLs angeben können.</p>
<p>Wenn ich z.B. meine <a href="http://friendfeed.com/drazraeltod" target="_blank">Friendfeed-URL</a> angebe und Friendfeed dieses Metatag für jeden Nutzer konfigurierbar anzeigt, wird halt über Friendfeed mein Provider für Kommentartracking aufgerufen. So können auch Nutzer ohne eigenes Blog solche Dienste verwenden.</p>
<p>Natürlich wird es auch hier ein Spamproblem geben, das kann man aber auf die selbe Art &#8220;lösen&#8221; wie sonst überall auch: Filtern! Es sollte für einen Nutzer ja kein Problem darstellen das was er selbst an Kommentaren erzeugt zu Administrieren.</p>
<p>Was haltet ihr von der Idee? Ich würde ja gerne mal ne Referenzimplementation bauen, aber irgendwie hab ich gerade genug andere Projekte offen und bin eh demnäxt erstmal ne Woche im Urlaub.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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