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	<title>erzieher &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/erzieher/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "erzieher"</description>
	<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 08:36:56 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ausverkauf des Erzieherberufes?]]></title>
<link>http://kkbkonline.wordpress.com/2009/10/31/ausverkauf-des-erzieherberufes/</link>
<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:05:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>hueseyin08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ist die Arbeit einer Erzieherin  nur 150,-€ im Monat Wert? Die neue Regierung plant, dass sogenannte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ist die Arbeit einer Erzieherin  nur 150,-€ im Monat Wert? Die neue Regierung plant, dass sogenannte]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die unpolitische Jugend?]]></title>
<link>http://kkbkonline.wordpress.com/2009/10/27/die-unpolitische-jugend/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 08:48:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>hueseyin08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ist unsere Jugend wirklich unpolitisch? „Ich interessiere mich nicht für Politik“. Die ist eine gäng]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ist unsere Jugend wirklich unpolitisch? „Ich interessiere mich nicht für Politik“. Die ist eine gäng]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[So etwas, wie ein Brief]]></title>
<link>http://psychopatpat.wordpress.com/2009/10/20/so-etwas-wie-ein-brief/</link>
<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 10:38:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>psychopatpat</dc:creator>
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<description><![CDATA[Drei Jahre in einem Internat drücken schon sehr stark auf den eigenen Charakter. Vor allem, wenn man]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Drei Jahre in einem Internat drücken schon sehr stark auf den eigenen Charakter. Vor allem, wenn man so tolle Erzieherinnen hatte, so wie ich. Würde ich denen meine Danbarkeit in Briefform präsentieren müssen, wäre er wohl so ausgefallen:<br />
<font face="Times New Roman" size="3"><br />
&#8220;Hallo Erzieherinnen-Team</p>
<p>ich habe eure modernen, erzieherischen Methoden in den letzten drei Jahren im Internat am Arsch der Welt sehr genossen. Sie waren immer sehr hilfsbereit und kompetent, wie es in ihrer kleinkarierten Beschränktheit nur ging. Besonders eindrucksvoll waren eure fast schon sexuell angehauchte Überzeugung von strengen Regeln, wie zum Beispiel, dass man auch mit 18 Jahren kein Fernsehen nach 22 Uhr sehen darf. Ebenso geistreich war auch die Liebe zu Verboten und Ausgangssperren, die ja fast zum Markenzeichen des Hauses avancierten und nur noch von der Gleichgültigkeit zwischen Erzieher und Bewohner überschattet wurde. Wieso auch auf die jungen Menschen eingehen? Das wär ja noch mehr Arbeit und dann bliebe weniger Zeit für Small-Talk im Teamraum übrig. Nichtsdestrotz hatte ich eine Menge Spaß mit euch, nicht zuletzt weil ihr so leichtgläubig wart, sondern auch noch alt und unkreativ.</p>
<p>Danke für die *********** Zeit,</p>
<p>euer Psychopatpat&#8221;<br />
</font></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich dachte, du bist mein Freund - Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen]]></title>
<link>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/10/11/ich-dachte-du-bist-mein-freund-fur-kleinkinder/</link>
<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 16:00:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>kindg</dc:creator>
<guid>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/10/11/ich-dachte-du-bist-mein-freund-fur-kleinkinder/</guid>
<description><![CDATA[Ich dachte, du bist mein Freund Das ist der kleine Bär. Er ist ein niedliches kleines Bärenkind. Er ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1500" title="Ich dachte" src="http://kindergeschichten.wordpress.com/files/2009/10/img787.jpg?w=186" alt="Ich dachte" width="186" height="300" /></h3>
<h3 style="text-align:center;">Ich dachte, du bist mein Freund</h3>
<p style="text-align:justify;">Das ist der kleine Bär. Er ist ein niedliches kleines Bärenkind. Er hat ein wunderbar kuscheliges Fell und samtige, weiche Tatzen.<br />
Der kleine Bär spielt gern mit seinen Spielsachen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der kleine Bär spielt auch gern it seinem Freund, dem großen Wolf.<br />
Der große Wolf mag den kleinen Bären ganz besonders gern.<br />
So gern, dass er mit ihm kuschelt. Er schmust mit dem kleinen Bären und streichelt sein weiches Fell.</p>
<p style="text-align:justify;">Jetzt schleckt der große Wolf den kleinen Bären ab. Das kitzelt. Der kleine Bär muss lachen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der große Wolf lässt den kleinen Bären auf seinem Rücken reiten. Das macht Spaß!<br />
Der kleine Bär findet es lustig.</p>
<p style="text-align:justify;">Manchmal will der große Wolf komische Spiele spielen. Er will, dass der kleine Bär ihm einen Kuss auf seine große, nasse Schnauze gibt.<br />
Und manchmal wird der große Wolf richtig wild.<br />
Er knurrt. Er zeigt seine spitzen Zähne. Der kleine Bär fürchtet sich.<br />
Der große Wolf drückt den kleinen Bären auf den Boden. Er legt sich auf ihn. Er ist furchtbar schwer. Au, das tut weh!<br />
Der kleine Bär bekommt fast keine luft mehr.<br />
„Lass das!“, ruft der kleine Bär. „Das will ich nicht spielen!“<br />
„Pssst!“ Der grosse Wolf legt dem kleinen Bären seine große Tatze auf dem Mund.<br />
Der kleine Bär findet den großen Wolf gar nicht mehr nett. Der große Wolf tut ihm weh.<br />
Er macht ihm Angst. Er ist gar nicht mehr lieb. Der kleine Bär mag nicht mehr gestreichelt werden. Er möchte nicht mehr kuscheln. Er möchte überhaupt nicht mehr mit dem großen Wolf spielen. – Aber wem kann er das erzählen?<br />
„Du darfst niemandem sagen was wir zusammen spieles“, sagt der große Wolf. „Das ist unser Geheimnis. Hast du verstanden?“<br />
Er zeigt dem kleinen Bären seine spitzen, scharfen Zähne.<br />
Der kleine Bär ist traurig.<br />
Er will das Geheimnis nicht verraten. Er fürchtet sich vor den scharfen Zähnen.<br />
Aber er furchtet sich noch mehr davor, dass der große Wolf wieder mit ihm spielen will.<br />
Was kann der kleine Bär tun?<br />
Er muss jemanden finden, dem er das Geheimnis sagen kann.</p>
<p style="text-align:justify;">Der kleine Bär erzählt den anderen Bären, was der große wolf macht. Er erzählt, dass der große Wolf Spiele spielt, die gar nicht schön sind. der kleine Bär hat das Geheimnis verraten.<br />
Ob ihm jetzt etwas Schlimmes passiert? <strong>NEIN</strong>! Es passiert etwas Gutes: Der große Wolf wird bestraft.<br />
Er kann dem kleinen Bären nicht mehr wehtun.<br />
„Gut, dass ich alles erzählt habe“, denkt der kleine Bär. Jetzt braucht er sich nicht mehr zu fürchten.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:right;">Marie Wabbes: <em>Ich dachte, du bist mein Freund</em>.<br />
Basel: Brunnen-Verlag, 1999</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das West/Ost-Geheimnis oder ein Rapper packt aus]]></title>
<link>http://musicblog4you.wordpress.com/2009/10/10/das-westost-geheimnis-oder-ein-rapper-packt-aus/</link>
<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 22:14:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Laila</dc:creator>
<guid>http://musicblog4you.wordpress.com/2009/10/10/das-westost-geheimnis-oder-ein-rapper-packt-aus/</guid>
<description><![CDATA[Am 9.November 1989 fiel die Berliner Mauer. In den letzten Wochen häufen sich die Spezialsendungen z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Am 9.November 1989 fiel die Berliner Mauer. In den letzten Wochen häufen sich die Spezialsendungen zu dem historischen Thema auf den deutschen Fernsehkanälen und auch <a href="http://www.sido.de/video.php">Sido</a> hat was dazu sagen. <strong>Es hätte wohl niemand damit gerechnet, welches Geheimnis der Berliner Rapper seit Jahren vor der Öffentlichkeit und sogar seinen Freunden verbarg.</strong></p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter" title="Sido" src="http://farm4.static.flickr.com/3455/3877625766_d4cc7c79cd.jpg" alt="" width="500" height="361" />Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/na_presseportal/">na.presseportal</a></p>
<p style="text-align:left;"><!--more--></p>
<p>20 Jahre nach dem Mauerfall in Berlin, lässt Sido <a href="http://spreadthemusiq.wordpress.com/2009/09/22/sido-ein-leben-vor-dem-markischen-viertel/">die Bombe</a> platzen – <strong>er ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen, bevor er in den Hochhäusern des Märkischen Viertels seine Jugendzeit verbrachte!</strong> Viele dachten, sie wüssten so ziemlich alles über den Berliner Aggro-Rapper, aber<strong> </strong>in seiner neuen Single „Hey Du“ spricht er erstmals über seine ganz persönliche Lebensgeschichte ohne ober-coolen Hardcore-Aggro-Ghettokid-Yoyo-Übertreibungen. <a href="http://www.myspace.com/sido">Sido</a>, das super-intelligente Drogenopfer, rappt in seinem <a href="http://diggedidope.wordpress.com/2009/09/25/sido-hey-du-neue-single-video/">neuen Song</a> (Release am 16.10.) über seine Kindheit im Osten, der Angst vor Bespitzelung, dem Aufenthalt in einem Asylantenheim, Mobbing an der Schule, seiner Lehre als Erzieher, usw..</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/5hxGM6gggIY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/5hxGM6gggIY&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p>In einem Interview erzählt <a href="http://kinkimag.com/blog/deutsch-rap-war-sido-vs-bushido/comment-page-1/">Sido</a> vom Videodreh zur neuen Single, seinen ungleichen Ohren und seinen täglichen Kampf mit dem Haarscheitel:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2i1YXYbHyZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/2i1YXYbHyZQ&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
<p><strong>Angeblich sollen auf seinem neuen, vierten Studioalbum „Aggro Berlin“ (Release: 30.10) noch mehr private Geschichten enthüllt werden</strong>, aber wie viele Geheimnisse hat Sido denn noch? Und sind die wirklich alle so weltbewegend oder doch nur eine geniale Vermarktungstaktik, um die neue CD zu promoten? Eigentlich egal, denn die Feature-Artists können sich auf jeden Fall sehen lassen und so steigt die Spannung, wie sich die neuen musikalischen Ergüsse von Paul Hartmut Würdig (aka Sido) anhören. Hier die <a href="http://klick-klack.blog.de/2009/10/06/sido-aggro-berlin-cover-tracklist-7112249/">Trackliste</a> des neuen Longplayers:</p>
<ol>
<li>Intro</li>
<li> Sido</li>
<li> Hey Du!</li>
<li> Geburtstag</li>
<li> Skit</li>
<li> Henker &#38; Richter</li>
<li> Der Tanz feat. K.I.Z.</li>
<li> Skit</li>
<li> Wenn Das Alles Ist feat. J-Luv</li>
<li> Marie &#38; Jana</li>
<li> Ich Bereue Nichts feat. G-Hot</li>
<li> Sicher?</li>
<li> Skit</li>
<li> Seniorenstatus feat. Samy Deluxe</li>
<li> Siggi &#38; Harry feat. Harris</li>
<li> Ruf Mich feat. Kitty Kat &#38; Bintia</li>
<li> Schlampen Von Gestern feat. Doreen</li>
<li> Skit</li>
<li> Sie Bleibt</li>
<li> Für Jeden feat. B-Tight &#38; Alpa Gun</li>
<li> 10 Jahre feat. Die Sekte</li>
<li> Outro</li>
</ol>
<p>Dass Sido nun nicht, wie gelaubt, aus Westberlin, sondern aus dem Osten kommt, ist für mich jetzt kein wirklicher Schock, aber eins ist klar – Sido ist reifer geworden, hat seine Maske endgültig abgelegt und ist wohl ein Stück <a href="http://bonner-presseblog.de/2009/09/25/bonn-sido-geht-wahlen/">erwachsener geworden</a>, wenn man das so nennen will. <strong>Für mich zählt er auf jeden Fall nach wie vor zu den talentiertesten deutschen Rappern, obwohl Sido lange Zeit komplett unterschätzt und falsch verstanden wurde!</strong></p>
<p><strong>P.S.:</strong> Noch im diesen Jahr geht Sido auf Tour und gibt sogar drei Konzerte in Österreich &#8211; nicht verpassen!</p>
<ul>
<li>04.12. A-Innsbruck &#8211; Hafen</li>
<li>05.12. A-Hohenems &#8211; Event Center</li>
<li>06.12. A-Wien &#8211; Gasometer</li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ErzieherInnen haben ein Recht auf Gesundheit - Kinder profitieren davon]]></title>
<link>http://gesundheitskooperation.wordpress.com/2009/10/07/erzieherinnen-haben-ein-recht-auf-gesundheit-kinder-profitieren-davon/</link>
<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:49:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marika Muster</dc:creator>
<guid>http://gesundheitskooperation.wordpress.com/2009/10/07/erzieherinnen-haben-ein-recht-auf-gesundheit-kinder-profitieren-davon/</guid>
<description><![CDATA[Hamburg, 4.8.2009 Nun ist es amtlich: Der Tarifstreit ist beendet. Erzieherinnen und Erziehern steht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;">Hamburg, 4.8.2009</p>
<p style="margin-bottom:0;">Nun ist es amtlich: Der Tarifstreit ist beendet. Erzieherinnen und Erziehern steht neben 120 Euro mehr im Monat auch der Anspruch auf die Einrichtung eines so genannten Gesundheitszirkels zu. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff und wie können Kita-MitarbeiterInnen und  Kinder davon profitieren?</p>
<p style="margin-bottom:0;">Lärmbelastung, Erschöpfung, Krippenknie</p>
<p style="margin-bottom:0;">Es ist laut, es fehlt an Personal, die Möbel eignen sich zwar für die Kleinen, aber nicht für Erwachsene. Häufig gibt es nicht einmal einen Raum, in dem die Kita-Leitung ungestört Elterngespräche führen kann. Kein Wunder, dass in einer Befragungen der „Hamburger Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung“ (HAG) herauskam, dass über 63 % der ErzieherInnen unter Müdigkeit, Mattigkeit und Erschöpfung leiden. Über Schmerzen im unteren Rücken (und Krippen-Knie) klagen mehr als 47 %. Auch Nervosität und Reizbarkeit sowie Augenprobleme (brennen) werden genannt.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Defizite bei Kindern machen sich in Nervosität, Hör- und Seh- und Sprachstörungen, verzögerter Motorik, Allergien sowie Übergewicht durch Bewegungsmangel und falsche Ernährung bemerkbar. Hinzu kommt eine steigende Zahl an chronischen Erkrankungen wie  Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis. Doch das muss nicht sein: Schon mit einfachen Maßnahmen können Kitas viele der genannten Probleme in den Griff bekommen – und zwar mit Hilfe von Gesundheitszirkeln, die in großen Unternehmen schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt werden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">In einer Gruppe von sechs bis zwölf Schlüsselpersonen und einem Zirkel-Moderator werden ein bis zweimal pro Monat für etwa 90 Minuten Probleme der Kindertagesstätte herausgearbeitet und bewertet. Nachdem klar ist, welches Problem Priorität hat, z. B. Lärmschutz, Stress oder Ernährung, wird nach konkreten Lösungen gesucht, die zum Teil von den Erzieherinnen und Erziehern selbst durchgeführt werden können (z. B. Spiele zum Thema laut und leise, um die Kinder für Lärm zu sensibilisieren) oder externe Maßnahmen (z. B. Rückenkurse, die von den Krankenkassen mit bis zu 80 % bezuschusst werden) bzw. der Kauf von Mobiliar, dass die Belastungen reduziert (z. B. höhenverstellbare Wickeltische).</p>
<p style="margin-bottom:0;">Der Erfolg gibt den Maßnahmen recht</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wie eine aktuelle Studie des UKE zeigt, ist die Mitarbeiterzufriedenheit in Modell-Kitas, in denen zwei Jahre lang Gesundheitszirkel durchgeführt wurden, gestiegen, ebenso wie das seelische und körperliche Wohlbefinden der Beteiligten. Auch das Engagement und die Zufriedenheit der Eltern hat sich verbessert sowie die Kinder- und Elterngesundheit, die Motivation und der Teamgeist innerhalb des Kita-Personals. Auf die Langzeitperspektive hin betrachtet ist es nach Expertenaussage wichtig, dass durch die Maßnahmen eine Sensibilisierung für das Thema Gesundheit entstanden ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Auch Dipl.-Psychologin Dr. Attiya Khan, Gesundheitswissenschaftlerin und Autorin des Buches „Gesundheitszirkel in Kindertagesstätten“ hat mit der Zirkelarbeit gute Erfolge erzielt. So beschreibt sie, dass sich bei 67 Prozent der Beschäftigten die Arbeitsbedingungen verbessert hätten. Bei ca. 50 Prozent hätten sich die psychischen Belastungen und die räumlichen Bedingungen positiv entwickelt. Und bei etwas mehr als der Hälfte hätte die Arbeitssituation durch Problemlösungen gegen Lärm und bezüglich finanzieller und personeller Aspekte verbessert werden können.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Unsere Kinder gewinnen doppelt</p>
<p style="margin-bottom:0;">Um Haltungsschäden, Übergewicht und andere Beschwerden bei Kindern vorzubeugen, hilft ein gut geplantes Gesundheitskonzept. Sei es gesundes Kita-Essen, Bewegungsspiele oder die Förderung der Sprechfähigkeit, je früher Maßnahmen greifen, desto besser. Doch Kinder profitieren auch von der Gesundheit von Erzieherinnen und Erziehern. Denn, wenn sie sich gut fühlen, sinkt der Krankenstand, die Motivation steigt und die Kinder können noch besser betreut werden.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Gesundheitszirkel erhalten möchten, dann wenden Sie sich bitte an:</p>
<p style="margin-bottom:0;">Marika Muster, muster@gesundheitskooperation.de</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie verdient man 700 Millionen Dollar in einem Jahr?]]></title>
<link>http://jazariel.wordpress.com/2009/08/14/wie-verdient-man-700-millionen-dollar-in-einem-jahr/</link>
<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 23:11:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>jazariel</dc:creator>
<guid>http://jazariel.wordpress.com/2009/08/14/wie-verdient-man-700-millionen-dollar-in-einem-jahr/</guid>
<description><![CDATA[Stephen Schwarzman hat innerhalb der letzten 12 Monate über 700 000 000 Dollar verdient, so meldet e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" src="http://img442.imageshack.us/img442/7379/schwarzman.jpg" alt="" width="526" height="350" /></p>
<p><strong>Stephen Schwarzman</strong> hat innerhalb der letzten 12 Monate über 700 000 000 Dollar verdient, so <a title="Nachrichtenmeldung Reich" href="http://de.biz.yahoo.com/14082009/286/finance2001-top-verdiener-unter-us-manager-bekam-700-millionen-dollar.html" target="_blank">meldet es eine Nachrichtenagentur</a>. Sein gesamtes Vermögen beläuft sich laut Forbes auf 3,5 Milliarden Dollar und gehört damit zu den 100 reichsten Amerikanern. Er ist damit nicht allein. Etliche andere Leute wie Lawrence Ellison haben über 500 Millionen oder Ray Irani mit über 200 Millionen Dollar eingestrichen. Die Liste liesse sich beliebig ausweiten, aber womit haben diese Menschen das verdient?</p>
<p>Schwarzman besitzt eine <a title="ManagerMagazin Portrait Schwarzman" href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/portraets/0,2828,465080-3,00.html" target="_blank">31 Millionen Dollar teure Wohnung</a> und diese hat er sich auch bitter verdient nach dem er so lange in Yale/Harvard studiert und in der Branche Türklinken geputzt hat.  Klar spendet er hier und da mal auch ein paar Millionen, er ist kein Egoist, ein bisschen etwas für das Kennedy Center oder die Republikaner insbesondere George W. Bush muss schon sein als Ausdruck der sozialen Ader.  Die Millionen Menschen in Armut wären auch keine profitablen Investitionen.</p>
<p>Die 700 Millionen Dollar hat Schwarzman wohl durch die Aktienbeteiligungen am Konzern Blackstone erworben und ist laut weiteren Medienberichten auch der Gründer des Konzerns. Nun möchte ich ihn nicht als einen schlechten Menschen darstellen, ich verstehe nur einfach nicht wie ein einzelner Mensch derart hohe Summen aus seiner &#8220;eigenen Leistung&#8221; verdient haben könnte. Vielleicht ist das einfach die normale Logik dieses korrupten Systems. Die Leistung bzw. die Möglichkeit dieses Erfolges des Unternehmens war bestimmt nicht völlig allein durch die Leistungen des Herrn Schwarzman möglich. Was ist mit seinen Mitarbeitern? Was ist mit der Lage und Entwicklung des Marktes? Oder überhaupt mit den Vorstellungen aller Menschen? Das alles hat doch nicht er begründetet oder geleistet. Also welcher Mensch hat solche Berge von Geld verdient?</p>
<p>Ich würde mit einer normalen Anstellung selbst wenn ich 2000 EUR Netto im Monat verdienen würde, im ganzen Leben nicht über 2 000 000 EUR kommen. Habe ich nicht mehr verdient? Ist meine Arbeit oder mein Leben nicht gut genug? Wahrscheinlich ist es so, ich bin nicht außergewöhnlich genug, meine Arbeit wird nicht außergewöhnlich geschätzt, genausowenig wie meine Person oder Qualifikation. Ich habe nie in Havard studiert, war nie Sohn einer einflussreichen Familie. Andere Menschen wie beispielsweise Carlos Slim Helu besitzen 60 000 000 000 Dollar, Bill Gates und Warren Buffet 50 000 000 000 Dollar bestimmt haben sie einen Bruchteil davon wirklich verdient, aber die gesamte Summe die sie tatsächlich besitzen?!  Diese Leute wissen nicht einmal wohin mit all dem Geld, investieren es meistens wieder in irgendwelche Konzerne damit es weiter wachsen kann und so weiter.</p>
<p>Ich weiß nicht wie man das verdient, ich kann nur ahnen wie wenig es die Leute die bereits derart viel Geld besitzen verdient haben. Wären diese Menschen ehrenhaft und würden sich wirklich für die Belange aller Menschen interessieren würden sie 99% des Kapitals welches sie besitzen in Dinge stecken die nichts mit Profitsucht zutun haben. Was ist mit den Leuten in Sozialberufen, diese Menschen sollten am meisten verdienen denn diese handeln aufopferungsvoll oder liebevoll tagtäglich in ihrem Beruf für andere Menschen damit es ihnen besser geht. Die Erzieher, Lehrer, Krankenschwestern, Altenpfleger und so weiter sollten am meisten verdienen weil sie der Gesellschaft am meisten geben.</p>
<p>Was gibt ein Unternehmer wie Schwarzman schon der Gesellschaft? Er peitscht doch nur die Industrialisierung dieser Gesellschaft voran und diese Industrialisierung wird spätestens dann zusammenbrechen wenn sämtliche Rohstoffvorkommen versiegen. Solche Leute sind nur deshalb erfolgreich weil sie am stärksten die Oberflächlichkeit des Profit- und Geschäftsstreben verinnerlicht haben und oben drein natürlich entsprechende familiäre und finanzielle Hintergründe haben. Das bedeutet nicht das diese Menschen sehr vielen anderen Menschen besonders gut tun, geschweige denn der Umwelt usw. Warum verdienen sie trotzdem soviel Geld? Weil die gesamte Gesellschaft oberflächlichen und illusorischen Vorstellungen nachrennt, das ist alles!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wallstreet vs. Streetwork ]]></title>
<link>http://dangma.wordpress.com/2009/08/01/wallstreet-vs-streetwork/</link>
<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 09:04:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>dangma</dc:creator>
<guid>http://dangma.wordpress.com/2009/08/01/wallstreet-vs-streetwork/</guid>
<description><![CDATA[Was sich an der Wallstreet abspielt, kommt wohl über wenige Ecken direkt beim Streetwork an. Zwei Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Was sich an der Wallstreet abspielt, kommt wohl über wenige Ecken direkt beim Streetwork an. Zwei Beiträge zur Entlohnung von Arbeit: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30841/1.html">Boni bei den Top-Bankern haben nichts mit Leistung zu tun</a>, <em>heise.de</em> und <a href="http://www.zeit.de/2009/32/C-Sozialpaedagogen">Streetworker für Problemkinder</a>, <em>zeit.de</em>. Was sich viele &#8220;arbeitende Spekulanten&#8221;  - u.a. mit Steuergeldern -  wieder großzügig refinanzieren -nämlich ihre horrenden, fragwürdigen Boni, wird an anderen kreativen Lohnbaustellen wohl eingespart. Die einen zuviel, die anderen zu wenig. Mehrbelastungen für die Masse, damit wenige sich nicht belastet fühlen. Bevor also von Mehrbelastungen für Kommunen gesprochen wird -also Belastungen für den Steuerzahler- u.a. in Bezug auf folgendes Tehma, <a href="http://www.dradio.de/aktuell/1005889/">Mehr Geld für Erzieher</a>, <em>dradio.de, </em>darf ruhig an die Milliardensummen gedacht werden, die an Bonuszahlungen an viele Banker durch Steuergelder aufgewendet werden. Streetworker für die englische Insel also, weil hier kein Geld zu verdienen ist? Erinnert entfernt an das Thema <a href="http://www.stuttgarter-wochenblatt.de/stw/page/detail.php/2137136">Cross-Border-Leasing</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Enthauptung des Ostmeergeistes - aus China]]></title>
<link>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/07/24/die-enthauptung-des-ostmeergeistes-aus-china/</link>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 10:59:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>kindg</dc:creator>
<guid>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/07/24/die-enthauptung-des-ostmeergeistes-aus-china/</guid>
<description><![CDATA[Die Enthauptung des Ostmeergeistes Vor langer, langer Zeit – es war zurzeit der Tang-Dynastie – war ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;">Die Enthauptung des Ostmeergeistes</h3>
<p style="text-align:justify;">Vor langer, langer Zeit – es war zurzeit der Tang-Dynastie – war einst eine große Dürre über das Land hereingebrochen. Die anhaltende Hitze hatte Wiesen und Felder ausgedörrt und das Wasser in den Flüssen sinken lassen. Wenn der Regen weiterhin ausblieb, drohte allerorts bittere Not auszubrechen. Überall sprach man über die vernichtete Ernte, die die Preise in die Höhe treiben würde.</p>
<p style="text-align:justify;">Auch einige Fischer saßen nach getaner Arbeit bedrückt am Ufer des Jangtsekiang, rauchten ihre Pfeifen und sprachen mit sorgenvollen Mienen über die immer geringer werdende Ausbeute ihrer Fischzüge.</p>
<p style="text-align:justify;">Unter ihnen saß ein armselig gekleideter Jüngling und lauschte den Reden der Älteren. Die Fischer sprachen auch über die Weisheit des weithin bekannten Zauberers Li, der trotz seiner viel gerühmten Zauberkünste jedoch die eine Kunst nicht verstand, nämlich den ausbleibenden Regen herbeizuzaubern. Da kam dem jungen Fischer ein Gedanke. Er stand auf und sagte: »Ich werde zum Zauberer Li gehen und ihn bitten, mir ergiebigere Fischereiplätze zu nennen!«</p>
<p style="text-align:justify;">Da er keine Verwandten mehr hatte, packte er seine Gerätschaften zusammen, setzte sich in seinen Kahn und ließ sich den Strom hinabtreiben.</p>
<p style="text-align:justify;">Als er in der Stadt anlangte, in welcher der Zauberer Li wohnte, erkannte er an einer Menschenansammlung vor einem Hause, dass dort der berühmte Zauberer wohnen musste.</p>
<p style="text-align:justify;">Diesem war die außerordentliche Gabe verliehen, mit Hilfe von Münzen alles über die Gegenwart und die Zukunft zu erfahren, ja er hatte es sogar so weit gebracht, dass er ins Jenseits blicken konnte. Über die Grenzen seines Landes hinaus rühmte man seine Fähigkeiten, und die Leute nahmen weite Reisen in Kauf, um sich bei ihm Rat zu holen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der junge Fischer musste mehrere Stunden warten, bis er an der Reihe war, doch dann empfing ihn der Zauberer freundlich und hörte aufmerksam seine Bitte an. Er warf seine Münzen auf den Boden, betrachtete sie eine Weile und sprach: »Folge dem Jangtsekiang, bis du ans Ostmeer gelangst. Folge darauf der Küste in südlicher Richtung. Gegenüber einer Insel, auf der ein verfallener Tempel des Ostmeergeistes steht, findest du eine stille Bucht. Versuche dort dein Glück!«</p>
<p style="text-align:justify;">Der junge Fischer dankte mit vielen Verbeugungen, bestieg freudig seinen Kahn und schaukelte dem offenen Meer entgegen.</p>
<p style="text-align:justify;">Nach vielen Tagen erreichte er das Ostmeer und fand jene einsame Bucht, wie es der Zauberer beschrieben hatte. Hier war das Meer wunderbar klar, und der Jüngling beugte sich über das Wasser, und rief: »Dem Zauberer Li sei Dank, hier ist sicher eine fischreiche Stelle!«</p>
<p style="text-align:justify;">Den freudigen Ruf aber hatte der Meeresdrache vernommen, der nichts Eiligeres wusste, als die Neuigkeit dem Ostmeergeist zu melden. Im Korallenschloss, das am Grund der stillen Bucht lag, war gerade ein munteres Gelage im Gange. Der Ostmeergeist feierte mit dem Hofstaat und seinen Gästen ein ausgelassenes Fest.</p>
<p style="text-align:justify;">Jäh brachen Gelächter und Tanz ab, als die Nachricht eintraf. Der Ostmeergeist ergrimmte. »Das wird mir der Zauberer Li büßen!« rief er. Das Fest wurde abgebrochen, die Gäste wurden nach Hause geschickt. Seinen Wächtern, den Meeresschlangen und Meereskrebsen, befahl der Ostmeergeist, den Korallenpalast während seiner Abwesenheit abzuschirmen, damit keiner seiner Untertanen in die Netze dieses Fischers gerate.</p>
<p style="text-align:justify;">In menschlicher Gestalt ging der Ostmeergeist auf die Stadt zu, in der der Zauberer wohnte.</p>
<p style="text-align:justify;">Unterwegs sah er, was die große Trockenheit alles angerichtet hatte. Er erblickte die verdorrten Wiesen und Felder, all die ausgetrockneten Bäche, und das brachte ihn auf einen Gedanken, wie er sich an Li rächen könnte. Hähmisch lachend schüttelte er seinen Schlüsselbund, an dem unter anderem der Schlüssel zu den Wolkenkammern hing. Vom Himmel war er zum Regenhüter eingesetzt worden, und wenn die Weisung an ihn erging, hatte er die Wolkenkammern aufzusperren und den Regen herauszulassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Inzwischen war der Ostmeergeist vor Lis Haus angekommen, wo wie immer eine große Menschenmenge wartete. Als die Reihe an ihn kam, trat er würdevoll ein, verbeugte sich und stellte seine Frage: »Wann, o weiser Li, wird es wieder Regen geben?«</p>
<p style="text-align:justify;">Der Zauberer Li schaute seinen Besucher forschend an, nahm darauf seine Münzen und warf sie auf den Boden. Lange betrachtete er die Münzen.</p>
<p style="text-align:justify;">Endlich blickte er auf und antwortete: »Am dritten Tag des sechsten Monats wird es regnen. Am Vormittag wird ein Gewitter heraufziehen und ein Sturm losbrechen, und um die Mittagszeit wird der Regen vom Himmel herabrauschen.«</p>
<p style="text-align:justify;">»Und was, wenn es nun nicht regnet?«, entgegnete dreist der Fragende.</p>
<p style="text-align:justify;">»Dann kannst du mein Schild von der Haustür reißen und herumerzählen, welch elender Lügner ich bin«, erwiderte verärgert der Zauberer und bat, für den nächsten Ratsuchenden Platz zu machen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der vorhergesagte Tag kam. Das Gewitter zog herauf, der Sturm setzte ein — doch aus den dahin jagenden, dunklen Wolken fiel kein einziger Tropfen auf die sehnsüchtig zum Himmel aufblickenden Menschen.</p>
<p style="text-align:justify;">Tags darauf kam der verkleidete Ostmeergeist wieder in die Stadt, drängte sich durch die Menschenmenge vor dem Haus des Zauberers und trat höhnisch lachend ein. »Sag‘ an, Zauberer, wo ist der Regen geblieben?« rief er. »Keinen Tropfen habe ich verspürt! Denk an unsere Abmachung, du hast verloren! Jetzt bereite ich deinem Gewerbe ein Ende, und niemand wird mehr kommen, dich um deinen klugen Rat zu fragen!«</p>
<p style="text-align:justify;">Der Zauberer ließ die Beschimpfung schweigend über sich ergehen. Nun stand er auf, schüttelte lange seine Münzen und warf sie auf die Erde. Voll Spannung betrachtete er seinen Wurf. Plötzlich fuhr er auf und rief heftig: »Ich hatte nicht geirrt, der vorhergesagte Tag war der richtige! Du aber, Ostmeergeist und Regenhüter, hast dich in frevelhafter Weise gegen den Auftrag des Himmels vergangen und hast den Regen zurückgehalten! Der himmlische Kaiser ist wegen deiner Eigenmächtigkeit sehr erzürnt und hat dem himmlischen Scharfrichter Ngui-dschin befohlen, dich zu ergreifen und zu enthaupten.«</p>
<p style="text-align:justify;">Da erbleichte der Ostmeergeist, und er fiel zitternd dem Zauberer zu Füßen. »O hilf mir, du Weisester aller Weisen«, stammelte er, »rate mir, wie ich dem Zorn des himmlischen Kaisers entgehen könnte!«</p>
<p style="text-align:justify;">Er bot einen so jämmerlichen Anblick, dass der Zorn des Zauberers verrauchte und Mitleid in ihm aufstieg. Wiederum warf er seine Münzen, studierte eingehend ihre Lage zueinander, schüttelte bedenklich den Kopf und sagte dann endlich: »Ich kann dir nur einen einzigen Rat geben, Regenhüter. Geh&#8217; zum himmlischen Sekretär und flehe ihn an, deinen Kopf zu retten! Wenn du ihn mit deinen Bitten erweichen kannst, wirst du vielleicht mit heiler Haut davonkommen.«</p>
<p style="text-align:justify;">Unverzüglich machte sich der Ostmeergeist und Regenhüter zum himmlischen Sekretär auf und bat ihn weinend und händeringend, ihn vor der Enthauptung zu bewahren. Der Sekretär wollte ihn gleich schroff abweisen, denn er hatte keine Lust, sich den Zorn des Himmelskaisers zuzuziehen. Doch der Regenhüter verstand es so gut, seine Tränen fließen zu lassen und um Rettung zu flehen, dass sein Jammer schließlich des Sekretärs Mitleid erweckte und er dem Regenhüter schwor, ihn vor der Strafe zu bewahren.</p>
<p style="text-align:justify;">Erleichtert kehrte der Ostmeergeist in seinen Korallenpalast zurück. Währenddessen war es dem Sekretär wegen des abgegebenen Versprechens unbehaglich zumute geworden, Unruhig lief er hin und her und grübelte darüber nach, wie er es nun tatsächlich einlösen sollte. Ihm fiel ein, dass der Scharfrichter Ngui-dschin ein begeisterter Schachspieler war. Wenn es ihm gelänge, ihn vor der festgesetzten Stunde der Enthauptung in ein spannendes Spiel zu verwickeln und ihn so zu fesseln, dass er den rechtzeitigen Aufbruch vergäße, wäre der Regenhüter gerettet. Denn nach altem Geistergesetz wird ein Verurteilter, nachdem der Zeitpunkt der Hinrichtung verstrichen ist, freigesprochen.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Scharfrichter nahm die Aufforderung des Sekretärs an, und das Schachspiel begann. Je näher der Zeitpunkt der Hinrichtung rückte, desto spannender gestaltete der Sekretär das Spiel. Immer heftiger bedrängte er den König seines Gegners, und der Scharfrichter musste mit aller Aufmerksamkeit und Konzentration parieren, um nicht schachmatt gesetzt zu werden. In der Aufregung fiel ihm einer der Türme zu Boden. Als er sich nach ihm bückte, ruhte für eine Weile sein Kopf auf dem Tisch. Und da es ein glühend heißer Tag war und ihn die Leidenschaft des Spiels ermüdet hatte, fielen ihm die Augen zu und er schlief ein. Der Sekretär war hocherfreut, denn nun glaubte er den Regenhüter in Sicherheit. Im Schlaf rollten dem Scharfrichter dicke Schweißtropfen von der Stirn, und mehrfach keuchte er, wie wenn er eine harte Arbeit zu verrichten hätte.</p>
<p style="text-align:justify;">Lange nachdem der festgesetzte Zeitpunkt der Hinrichtung verstrichen war, erwachte der Scharfrichter, blickte sich verwirrt um und schien sich in seiner Umgebung nicht gleich zurechtzufinden.</p>
<p style="text-align:justify;">Der Sekretär erzählte ihm, dass er beim Spiel eingeschlafen sei, und fragte ihn voll Anteilnahme, was er geträumt habe, dass er im Schlaf so tief geseufzt und geschwitzt habe. »Ich habe ein Urteil vollstrecken und den Regenhüter, der eigenmächtig den Regen zurückgehalten hat, enthaupten müssen. Das war keine angenehme Arbeit.«</p>
<p style="text-align:justify;">»Und ich dachte, du schläfst«, rief der Sekretär und rang die Hände. »Oje, jetzt wird der Regenhüter kommen und seinen Kopf von mir zurückfordern, denn ich habe ihm geschworen, ihn vor der Hinrichtung zu bewahren!« Der Scharfrichter erhob sich lachend und verspottete den himmlischen Sekretär für seine misslungene List.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wirklich, in der Nacht erschien der enthauptete Ostmeergeist beim Sekretär, rüttelte ihn aus dem Schlaf und forderte böse seinen Kopf zurück. Von nun an kam er jede Nacht und bedrängte ihn, so dass der Sekretär keine Ruhe mehr fand. Unausgeschlafen und missgelaunt lief er tagsüber umher, und schließlich ging er zum Scharfrichter, ob dieser ihm vielleicht einen Rat wüsste.</p>
<p style="text-align:justify;">»Klebe mein Bildnis an deine Tür, dann wird er es nicht wagen, wiederzukommen«, riet ihm Ngui-dschin. Und lachend fügte er hinzu: »Er hat am eigenen Leib verspürt, dass mit mir nicht zu spaßen ist!« — Er hatte recht, seit dieser Nacht wurde der Sekretär in Ruhe gelassen.</p>
<p style="text-align:justify;">Noch lange war es in China Brauch, in der Neujahrsnacht Bilder des Scharfrichters an die Wohnungstüren zu heften: Denn Ngui-dschin soll die bösen Geister abschrecken und von den Häusern fernhalten.</p>
<p>Erika Sanders (Hrsg.)<br />
<em>Märchen aus aller Welt – China</em><br />
München: Wilhelm Heyne Verlag 1978</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was sind Kinder wert?]]></title>
<link>http://heikokoesling.wordpress.com/2009/07/22/veroffentlichte-artikel/</link>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 18:10:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heiko Kösling</dc:creator>
<guid>http://heikokoesling.wordpress.com/2009/07/22/veroffentlichte-artikel/</guid>
<description><![CDATA[22. Juli 2009 Was sind Kinder wert? [pdf] Eine Reportage über die Herkunft und Wertigkeit des Erzieh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>22. Juli 2009 <strong>Was sind Kinder wert?</strong> [<a href="../files/2009/07/wortgewandt_koesling_wskw.pdf" target="_blank">pdf</a>]</p>
<p>Eine Reportage über die Herkunft und Wertigkeit des Erzieherberufs</p>
<p>Text &#38; Bild © Heiko Kösling &#8211; Erstveröffentlichung: Juliausgabe AS DAS MAGAZIN<!--more--></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Wutspiel]]></title>
<link>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/07/05/das-wutspiel/</link>
<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 13:06:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>kindg</dc:creator>
<guid>http://kindergeschichten.wordpress.com/2009/07/05/das-wutspiel/</guid>
<description><![CDATA[Das Wutspiel »Heute machen wir etwas ganz Besonderes«, sagt Frau Sommer, »wir spielen das Wutspiel.«]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><h3 style="text-align:center;">Das Wutspiel</h3>
<p align="justify">»Heute machen wir etwas ganz Besonderes«, sagt Frau Sommer, »wir spielen das Wutspiel.«</p>
<p align="justify">Sofort schreit Katharina: »Das kann Jan bestimmt total gut, der kann uns das allen vormachen.«</p>
<p align="justify">Jan legt die Hände vors Gesicht und dreht sich weg. Frau Sommer guckt Katharina lange an und sagt: »Du, Katharina, du kannst das sicher auch gut. Und ich fände es besser, wenn wir nicht auf jemand anderen zeigen. Wir alle spielen Wut!«</p>
<p align="justify">»Und wie geht das?«, will Timo wissen.</p>
<p align="justify">»Überlegt mal, wie man aussieht, wenn man Wut hat.« Frau Sommer stellt sich hin. Sie runzelt ihre Stirn, kneift den Mund fest zusammen, sie verzieht ihn so, dass es gar kein Frau-Sommer-Mund mehr ist. Sie beißt die Zähne zusammen, sie knirscht mit den Zähnen. Und dann ballt sie die Hände zu Fäusten und steht ganz angespannt da.</p>
<p align="justify">Alle versuchen es jetzt. Jan kann es tatsächlich am besten. Aber Katharina ist auch nicht schlecht. Timo steht in der Kuschelecke und fängt auf einmal an zu schreien. Mit Gebrüll geht er auf die Matratze in der Ecke los und schlägt mit Fäusten in die Kissen. Auf einmal will er einen Klotz nehmen, ihn herumschmeißen und dabei laut schimpfen und schreien.</p>
<p align="justify">Die anderen Kinder wissen fast nicht, ob das wirklich noch ein Spiel ist. Aber dann macht Timo den Mund immer auf und zu und muss dabei fast lachen. Da springt auf einmal Tine auf und macht mit, sie tut so, als wenn sie spuckt.</p>
<p align="justify">Da sagt Frau Sommer: »Stopp. Genau hier hören wir auf.« Sie dreht sich kurz zur ganzen Gruppe und sagt: »Ihr habt das ganz toll gemacht, ihr seid ja die reinsten Schauspieler.«</p>
<p align="justify">Die Kinder strahlen und freuen sich.</p>
<p align="justify">»Bei Timo hab ich tatsächlich gedacht, der ist jetzt richtig wütend«, sagt Frau Sommer. »Jeder ist nämlich mal wütend, jeder kann wirklich wütend sein, und wütend sein ist in Ordnung. Aber was darf man dabei nicht tun?«</p>
<p align="justify">»Den anderen verletzen.« Das war wieder Katharina, die ruft so etwas einfach in den Raum.</p>
<p align="justify">»Den anderen boxen!«, ruft Tine.</p>
<p align="justify">»Den anderen anspucken, an den Haaren ziehen«, sagt Jan.</p>
<p align="justify">»Also das heißt, wir dürfen anderen mit unserer Wut keinen Schaden zufügen. Findet ihr es denn in Ordnung, dass Timo eben auf die Matratze und in die Kissen geboxt hat?«</p>
<p align="justify">»Klar«, sagen alle.</p>
<p align="justify">Und Katharina sagt: »Du hast doch gesagt, dass wir wütend sein dürfen, wenn wir niemandem wehtun.«</p>
<p align="justify">Da wird Frau Sommer fast rot. »Ihr seid klasse, ihr habt es begriffen. Wunderbar. Wut kann man also haben, bei Wut darf man aber keinen verletzen. Und was tun wir, wenn wir so wütend sind, dass wir vor Wut überhaupt nicht mehr wissen, wohin wir sollen?«</p>
<p align="justify">Da lachen ein paar. Es geht nämlich fast allen manchmal so. Da meldet sich Tim und sagt: »Wenn ich so wütend bin, sagt meine Mama mir immer, atme dreimal tief bis in dein Herz hinein.«</p>
<p align="justify">»Das kann man doch gar nicht!«, ruft Tine.</p>
<p align="justify">»Doch, das kann man«, meint Frau Sommer. »Sollen wir das mal alle zusammen machen?« Die Kinder nicken.</p>
<p align="justify">Und Frau Sommer sagt: »Ich atme ganz tief. Ich atme ganz tief in mich hinein. Ganz tief.« Und jetzt, sie haben alle die Augen zu, sagt sie noch: »Ganz ruhig werde ich, ich werde ganz ruhig.« Und dann fordert sie alle auf, an etwas ganz Schönes zu denken, an das Allerschönste überhaupt. Da strahlen ein paar Gesichter. Eine Weile sind alle ganz still.</p>
<p align="justify">Dann ist das Wutspiel erst mal vorbei. Einige sausen auf den Bauteppich, manche malen, und auch in der Puppenecke wird gespielt.</p>
<p align="justify">Auf einmal wird Jan auf dem Bauteppich sauer. Katharina baut ihr Flugzeug genau da, wo Jan seine Rennbahn bauen will. »Geh da weg«, sagt er laut.</p>
<p align="justify">»Bau doch deine dumme Rennbahn woanders lang!«, ruft Katharina. Jan und Katharina stehen sich mit geballten Fäusten gegenüber.</p>
<p align="justify">Da sagt Frau Sommer: »Stopp. Wir zählen jetzt alle bis drei. Eins. Zwei. Drei. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen.«</p>
<p align="justify">Und dann ruft Timo: »Und jetzt denken wir an das Allerschönste.« Und etliche Gesichter strahlen — auch die von Jan und Katharina.</p>
<p align="justify">Die Wut ist gestoppt, wie weggeblasen.</p>
<p align="justify">»Das klappt ja echt!«, ruft Jan begeistert. »Ja, ehrlich! Das zeig ich meiner kleinen Schwester!«</p>
<p>Elisabeth Zöller; Brigitte Kolloch: <em>Ich bin ganz schön wütend!</em><br />
Hamburg: Ellermann, 2006</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fast 1. Juli]]></title>
<link>http://pauladieerste.wordpress.com/2009/06/30/1-juli/</link>
<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 21:09:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Pauladieerste</dc:creator>
<guid>http://pauladieerste.wordpress.com/2009/06/30/1-juli/</guid>
<description><![CDATA[Zeit für einen Sommerlochfüller . Eine Aufgabe im Deutschunterricht während der Ausbildung. Der erst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Zeit für einen Sommerlochfüller <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .<br />
<br />
Eine Aufgabe im Deutschunterricht während der Ausbildung. Der erste Teil entstand während einer Gruppenarbeit und basiert auf Beobachtungen, die mit persönlichen Empfindungen &#8220;gespickt&#8221; werden sollten.<br />
Nachdem der Teil entstanden war, wurde der Text außerhalb der Gruppe weiter gegeben und solte fortgesetzt werden. (Also Gruppe A schreibt den ersten Teil, Person X, die nicht zu der Gruppe gehört, setzt den Text fort.)<br />
Der erste Teil endet bei der Trennlinie. Ich weiß nicht, wer ihn geschrieben hat&#8230; Alles, was nach der Trennlinie kommt, ist von mir&#8230;<br />
<br />
<em>Sie sitzt auf einem Stuhl an einem Tisch.<br />
Sie hat einen schreiend-roten Rollkragenpulli an, der ihr hängendes Doppelkinn nicht vertuschen kann.<br />
Sie hat strähnige, kurze graue Haare. Ihre Haut ist großporig und fettig glänzend.<br />
Sie hat blaue wässrige Augen und ihre gelben Zähne sind in ihrem sonst so grauen Gesicht ein erfrischender Farbtupfer.<br />
Sie lächelt breit grinsend ihren Gegenüber an.<br />
Danach fährt sie sich mit ihren wurstigen Fingern durch die fettigen Haare.<br />
Dann wischt sie sich ihre Hände an ihrer viel zu kurzen Hose auf den Oberschenkeln ab.<br />
<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
<br />
&#8220;Früher&#8221;, denkt sie, &#8220;war alles besser.&#8221;<br />
Und sie fängt an, von früher zu träumen.<br />
Es war das Jahr 1912, als die Titanic in See stach.<br />
Sie, Kate, war eine der Passagierinnen.<br />
Daß sie in der 1. Klasse mitfuhr versteht sich von selber. Und auch, daß sie die schönste Frau an Bord war.<br />
Sie hatte lange blonde Haare, strahlend blaue Augen und ein Gesicht, wie das einer sündhaft teuren Porzellanpuppe.<br />
Kurz nachdem die Titanic abgelegt hatte, stellte Kate fest, daß sie ganz dringend zur Toilette mußte.<br />
Der Druck war so heftig, daß sie noch nicht einmal merkte, daß sie auf der Männertoilette gelandet war.<br />
Die Tür ging auf.<br />
&#8220;Hey Lady! Sind sie ein Travestie-Star, haben sie sich umoperieren lassen, oder haben sie sich in der Tür geirrt?&#8221;<br />
Kate sah auf und war wirklich not amused.<br />
Sie war vor Schock kreidebleich.<br />
&#8220;Ist schon okay. Kann ja jedem mal passieren! Ich heiße übrigens Leo!&#8221;<br />
Kate faßte sich langsam wieder.<br />
&#8220;Angenehm &#8211; äh &#8211; also, ich bin Kate.&#8221;<br />
Ob die beiden da schon ahnten, daß sie ein Liebespaar sein würden, das Millionen von Zuschauern ins Kino lockt?<br />
Nun denn, wie dem auch sei:<br />
Verliebte Blicke, erster Kuß, Liebe hier, Liebe da&#8230;<br />
Das konnte ja nur folgendermaßen ausgehen:<br />
Kate und Leo waren sich ihrer Liebe sicher und suchten nun ein ruhiges Plätzchen für ihren ersten Sex..<br />
Sie fanden eben jenes im Frachtraum.<br />
Dort stand doch tatsächlich ein Auto, noch dazu eins, das nicht abgeschlossen war!<br />
&#8220;Nichts wie rein!&#8221; dachte sich Kate, riß Leo an sich, ab ins Auto und los ging&#8217;s.<br />
Auf Näheres wird hier nicht eingegangen!<br />
Alles wäre perfekt gewesen, hätte nicht Brisko die Autotür aufgerissen.<br />
Natürlich erkannte er die Lage sofort, schrie: &#8220;Hallo, liebe Liebenden!&#8221; und wollte mitmachen!<br />
Da war es, grob gesehen, doch eigentlich Glück, daß die Titanic in genau diesem Augenblick einen Eisberg rammte.<br />
An das, was unmittelbar danach geschah, kann Kate sich nicht mehr erinnern.<br />
Irgendwann war die Titanic untergegangen und Kate trieb mit Leo an einer Tür festgekrallt auf dem eiskalten Meer.<br />
Daß Leo kurz danach starb, wissen wir wohl alle.<br />
<br />
Jemand trägt einen Spiegel an ihr vorbei.<br />
Sie sieht, daß sie längst nicht mehr so schön ist, wie früher.<br />
Ihr Äußeres sehen die Menschen, nicht aber ihr Schicksal.<br />
Sie geht zur Reling, wirft den blauen Diamanten ins Meer und springt hinterher.<br />
&#8220;Leo&#8221;, denkt sie, &#8220;jetzt bin ich wieder bei dir!&#8221;</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Worauf es beim Erzieher ankommt.]]></title>
<link>http://jochenebmeier.wordpress.com/2009/06/03/worauf-es-beim-erzieher-ankommt/</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 19:38:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ali As</dc:creator>
<guid>http://jochenebmeier.wordpress.com/2009/06/03/worauf-es-beim-erzieher-ankommt/</guid>
<description><![CDATA[Denn wiewohl ihr die Kraft des Genius nicht brechen und richten könnt &#8211; je tiefer das Meer, de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p class="MsoNormal"><img class="alignnone size-full wp-image-1289" title="Konrad Witz, St. Christophorus, 1440" src="http://jochenebmeier.wordpress.com/files/2009/06/christophorus_konrad-witz-saint-christophorus-1440.jpg" alt="Konrad Witz, St. Christophorus, 1440" width="460" height="557" /></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Denn wiewohl ihr die Kraft des Genius nicht brechen und richten könnt &#8211; je tiefer das Meer, desto steiler ist uns die Küste -: so könnt ihr doch im einweihenden wichtigsten Jahrzehend des Lebens, im ersten, unter diesem Erstgeburttore aller Gefühle, die gelagerte Löwenkraft mit allen zarten Gewohnheiten des schönen Herzens, mit allen Banden der Liebe umgeben und überstricken. Ob denselben festen Genius entweder ein Engel oder ein Teufel ausbilde, ist weit weniger einerlei, als ob ihm entweder ein gelehrter Fakultist oder ein Karl der Einfältige vorlehre.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;"><img class="alignnone size-full wp-image-1290" title="Fanny und Alexander" src="http://jochenebmeier.wordpress.com/files/2009/06/sjff_01_img0172.jpg" alt="Fanny und Alexander" width="460" height="349" /><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">Jean Paul, <span style="color:#993300;"><em>Levana oder Erziehlehre</em></span>, I. Kap. §1</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">_______________________________________________________________________</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;"><span style="font-size:14pt;font-family:Garamond;">condron.us<br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Praktikum als Erzieher im Kindergarten]]></title>
<link>http://mehralseinweg.wordpress.com/2009/05/16/praktikum-als-erzieher-im-kindergarten/</link>
<pubDate>Sat, 16 May 2009 09:49:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>7rauch7</dc:creator>
<guid>http://mehralseinweg.wordpress.com/2009/05/16/praktikum-als-erzieher-im-kindergarten/</guid>
<description><![CDATA[Für mein zweites Praktikum habe ich mir einen Platz im Sozialen Bereich ausgesucht. Ich arbeite in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-207" title="images" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images.jpg?w=124" alt="images" width="124" height="96" />Für mein zweites Praktikum habe ich mir einen Platz im  Sozialen Bereich ausgesucht. Ich arbeite in der Kindertagesstätte Sonnenschein. Diesen Praktikumsplatz habe ich gewählt, weil ich mir gut vorstellen könnte Erzieher zu werden, auch wenn man in diesem Beruf meistens nicht viel verdient. Außerdem arbeite ich auch in einer Kindergruppe in meiner Gemeinde mit, dass macht mir sehr viel Spaß. Die Kinder sind zwischen 3 und 6 Jahre alt. Ich hoffe, dass mir das Praktikum gefällt und das ich nett behandelt werde. Ich denke, dass ich gute, aber vielleicht auch schlechte Erfahrungen machen werde. Das finde ich in Ordnung, da ich ja nach meinem Praktikum sagen muss, ob mir dieser Beruf gefällt oder nicht und ob ich mir später vorstellen kann, in diesem Beruf zu arbeiten. Außerdem will ich viele Erfahrungen in dem Betrieb sammeln. Ich will gucken, was die anderen Mitarbeiter für Aufgaben haben. Ich will sehen wie die Mitarbeiter Konflikte lösen, wie sie mit den Kindern umgehen, ob gut oder schlecht. Und wie sie die Kinder beschäftigen und ob sie nett zu den Kindern sind.<!--more--></p>
<p><strong>1.Wochenbericht</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-210" title="Kinderzeichnung" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images11.jpg?w=128" alt="Kinderzeichnung" width="128" height="47" />Am ersten Tag meines Praktikums musste ich mich erstmal einfinden und die Kinder kennen lernen. Die Chefin hat mir zunächst alle Räume gezeigt und mich dann in ihre Gruppe, die Bärengruppe mit hinein genommen.<br />
An meinem ersten Tag habe ich zuerst mit drei Kindern „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt. Danach haben wir mit Lego gebaut, ich habe sie zum Lachen gebracht, ihnen Bücher vorgelesen und die Kinder haben mir Bilder geschenkt, die sie für mich gemalt haben.<br />
Zum Büchervorlesen sind wir in einen gemütlichen Raum gegangen. Dort sind zwei Matratzen mit vielen Kissen. Die Bücher sind im Regal nach Nummern geordnet. Auf jedem Buch steht eine Nummer, die Nummern gehen von eins bis 200.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-208" title="Bücherchaos" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images6.jpg" alt="Bücherchaos" width="103" height="88" />Am zweiten Tag bin ich mit fünf Kindern in das Zimmer zum Vorlesen gegangen.<br />
Beim Vorlesen sind zwei Kinder aufgestanden und haben nacheinander die Bücher aus dem Regal geschmissen und wollten sie wieder „sortiert“ in das Regal stellen.. Das war nicht gut, da die Bücher ja nummeriert sind und nicht durcheinander kommen dürfen.<br />
Ich habe den zwei Kindern gesagt, dass sie das Lassen sollen aber sie wollten nicht auf mich hören und haben als weiter ausgeräumt. Kurze Zeit später waren alle Bücher unsortiert in dem Regal und dann kam eine Mitarbeiterin rein und frage, was hier los ist. Da hab ich ihr es erzählt und sie meinte nur dass dies Ärger mit der Chefin gäbe, da der Vorleseraum ihr Heiligtum wäre.<br />
Da wollte ich am liebsten die Chefin nicht mehr sehen, aber sie kam dann leider 2 Minuten später und hat mich angemotzt, obwohl es die zwei Kinder waren und ich sie ja auch ermahnt habe. Aber die Chefin meinte nur, ich hätte einen Betreuer holen müssen.<br />
Außerdem sollte ich das eine Kind anschreien, weil dann heult und sofort damit aufhört. Das fand ich etwas komisch..<br />
Da war ich erstmal sauer auf sie. Ich hätte sie am liebsten angemeckert und gesagt du kannst mich mal ich geh jetzt nach Hause. Aber das habe ich lieber nicht gemacht, weil das Praktikum ja ins Zeugnis mit einfließt, deswegen habe ich mich später einfach entschuldigt, obwohl es nicht meine Schuld war.<br />
Woher hätte ich wissen können, dass ich das Kind hätte, anschreien und dann eine Betreuerin holen sollen? Das war erst mein zweiter Tag.<br />
<img class="alignleft size-full wp-image-211" title="anschreine" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images7.jpg" alt="anschreine" width="77" height="91" />Hätte sie mir das alles vorher gesagt, wenn so was passiert musst du das oder das tun. Dann wäre es okay gewesen, wenn ich Ärger bekommen hätte, aber ich wusste es ja nicht.<br />
Die ganze erste Woche habe auch in der Küche geholfen. Ich habe die Spülmaschine ausgeräumt und eingeräumt, danach verschiedene Töpfe und Schüsseln mit der Hand gespült.<br />
Dann habe ich Kindern Geschichten aus Büchern vorgelesen, habe mit ihnen Stuhlkreise gemacht und Spiele gespielt. Außerdem habe ich viel mit ihnen mit Lego gespielt.</p>
<p><strong>2. Wochenbericht</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>In der zweiten Woche habe ich so ziemlich dasselbe gemacht, wie in der ersten Woche.Ich habe die Spülmaschine eingeräumt, Geschichten vorgelesen, mit den Kindern gemalt, Stuhlkreise gemacht und Spiele gespielt. Ich habe auch Geschirr abgewaschen, dass alles mache ich jeden Tag.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-212" title="Sportraum" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images2.jpg?w=128" alt="Sportraum" width="128" height="69" />Aber was ich sehr gut fand, war dass ich mit den Kindern alleine in den Sportraum durfte. Ich bin mit ihnen eine halbe Stunde, manchmal auch länger, in den Sportraum gegangen. Ich habe aber nur fünf Kinder genommen, weil eine Betreuerin gesagt hat, dass ich ja nach einer halben Stunde wiederkommen kann und mit fünf anderen Kindern in den Sportraum gehen kann.</p>
<p>Das war auch  besser so, weil ich dann die Kinder besser im Griff hatte. In dem Sportraum haben wir oft  Fußball gespielt, aber auch andere Spiele. Die Kinder die gerne Fußball spielen wollten sollten sich melden. Da haben sich alle außer einem Mädchen gemeldet. Das Mädchen wollte gerne in die Kiste mit den vielen Bällen. Das habe ich ihr dann erlaubt und sie war ganz glücklich darüber.</p>
<p>Der Sportraum war nur ganz klein, so ca. 35 m². Ich habe dann Hütchen aufgebaut, die die Tore ersetzt haben. Auf jeder Seite zwei Hütchen, was ja logisch ist. Dann habe ich Mannschaften eingeteilt. Es waren vier Kinder, die Fußball spielen wollten und mit mir waren es fünf. Deswegen haben wir drei gegen zwei Spieler gespielt. Ein Junge und Ich gegen zwei Jungen und ein Mädchen. Danach haben alle vier gegen mich gespielt.</p>
<p>Und als die halbe Stunde um war kamen die nächsten fünf. Mit denen habe ich dann dasselbe gemacht. Es hat jedem ganz viel Spaß gemacht und sie fragten mich danach jeden Tag, ob wir im Sportraum Fußball spielen könnten.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-213" title="Zeichnung" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images3.jpg?w=128" alt="Zeichnung" width="128" height="74" />Die Kinder durften am Montag immer ein paar von ihren eigenen Spielsachen mit in den Kindergarten nehmen. Wo ich im Kindergarten war, haben sie meistens kleine Legosachen mitgenommen oder kleine Spielzeugautos. Die Kinder sagten mir auch, dass ich von zu Hause mal Spielsachen mitbringen sollte. So habe ich zu Hause noch ein paar Spielzeugautos hervorgekramt und sie mit in den Kindergarten genommen. Das fanden die Kinder toll.</p>
<p><strong>Abschlussbetrachtung</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-214" title="Schaukel" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/5.jpg?w=72" alt="Schaukel" width="72" height="96" />Mein Praktikum hat mir sehr gut gefallen, viel besser wie mein erstes Praktikum im Kaufhaus. Es hat mir Spaß gemacht, mich mit den Kindern zu beschäftigen.</p>
<p>Die Erzieherinnen waren freundlich zu mir und haben mich ernst genommen. Die Chefin hat mir sogar erlaubt alleine mit fünf, später auch mehreren Kindern in die Turnhalle zu gehen. Dort konnte ich ausprobieren, wie man Kinder motiviert und für ein gemeinsames Spiel begeistert. Wenn sie geheult haben, weil sie sich wehgetan haben oder keine Lust mehr zum Spielen hatten, habe ich sie getröstet und ermutigt wieder weiter mitzuspielen.</p>
<p>Ich konnte erfahren wie es ist, wenn Kinder nicht auf mich hören  und ihren Kopf durchsetzen wollten. Aber was ich gut fand war, dass sie meistens auf mich gehört haben wenn ich was gesagt habe. Zum Beispiel an einem Tag, wo ich mit den Kindern draußen war. Dort bekämpften sich die Kinder mit Stöcken. Ich sagte ihnen, dass das gefährlich wäre und sie sich dabei verletzen könnten. Ich bat sie es zu lassen, was sie dann auch taten.</p>
<p>Das Praktikum hat mir bei meiner späteren Berufswahl geholfen. Da ich jetzt schon mehr sagen kann, ob ich so einen Beruf mal erlernen möchte.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-216" title="Zeichnung Kindergarten" src="http://mehralseinweg.wordpress.com/files/2009/05/images4.jpg?w=67" alt="Zeichnung Kindergarten" width="67" height="96" />Ich kann mir sehr gut vorstellen später in einem Kindergarten zu arbeiten. Natürlich gibt es Situationen die nicht immer gut verlaufen aber ich glaube, es ist trotzdem ein sehr toller Beruf.</p>
<p>Aber manche Sachen haben mich gestört. Zum Beispiel wenn die Kinder in der Nase gebohrt haben und es dann an der Hose abgeputzt haben oder wenn die Kinder husten, dass sie sich nicht die Hand vor den Mund gehalten haben. Aber ich denke das ist auch normal, die Kinder sind ja noch sehr klein.</p>
<p>Ich kann mir allerdings nicht vorstellen mein ganzes Leben in einem Kindergarten zu arbeiten, sondern möchte auch noch andere Bereiche kennen lernen.</p>
<p>Wichtig ist mir, dass ich auf jeden Fall mit Menschen zu tun habe. Deswegen kann ich mir sehr gut vorstellen als Sozialpädagoge für schwererziehbare Kinder zu arbeiten. Aber die Kinder sollten schon etwas älter sein. So ein Beruf ist denk ich zwar ein schwieriger Beruf aber es interessiert mich sehr und ich würde es gerne mal ausprobieren älteren Kindern zu helfen. Zum Beispiel ihre Aggression unter Kontrolle zu bekommen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streik! – Benny darf heute nicht zum Kindergarten!]]></title>
<link>http://hombergerstoerenfried.wordpress.com/2009/05/15/streik-%e2%80%93-benny-darf-heute-nicht-zum-kindergarten/</link>
<pubDate>Fri, 15 May 2009 00:32:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>rai30</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute muss Benny zuhause bleiben! Denn der Kindergarten, in dem er sonst gerne mit anderen Kindern z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><img class="alignnone" title="Benny langweilt sich" src="http://www.hbn-forum.de/img/benny_fenster_langw.jpg" alt="" width="427" height="561" /></p>
<p><big><strong>Heute muss Benny zuhause bleiben! Denn der Kindergarten, in dem er sonst gerne mit anderen Kindern zusammen spielt, streikt heute!</strong></big></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Deswegen muss Benny zuhause bleiben!" src="http://www.hbn-forum.de/img/kita_streik2.jpg" alt="" width="427" height="320" /><br />
</strong></p>
<p>Zum Glück bin ich ja tagsüber zuhause und kann ab mittag für ihn da sein wenn ich meinen Schlaf nachgeholt habe den ich für die Nachtschicht opfern musste. Nur wird es sicher auch andere Eltern geben, die ernste Probleme bekommen wenn ihre Kinder nicht zur Kita gehen können während sie arbeiten. Berufstätige Mütter und Väter werden heute also Schwierigkeiten haben wenn die Gewerkschaft Ver.di ihren Arbeitskampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen der Erzieher durchzieht. Eventuell sogar unbegrenzt. Dann würden die Probleme für die Eltern sich nächste Woche fortsetzen!</p>
<p>Ich bin sicher, dass die Beschäftigten in den Kitas überwiegend gute Arbeit leisten und dafür nicht leistungsgerecht bezahlt werden. Auf kleine wilde Anarchisten aufzupassen und sie pädagogisch wertvoll zu erziehen ist sicher nicht leicht. Da sind Löhne von 1500 EURO brutto im Monat eine bescheidene Bezahlung!</p>
<p><strong>Wenn man bedenkt, dass in den letzten Monaten gigantische Milliardensummen für Spekulanten und ihre Banken verpulvert wurden und der Bundesfinanzminister deswegen nun zum größten Schuldenminister aller Zeiten wird sollte es doch selbstverständlich sein so wichtige Sachen wie Kitas auch ordentlich zu finanzieren!</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Streik in der Kita!" src="http://www.hbn-forum.de/img/kita_streik.jpg" alt="" width="427" height="320" /><br />
</strong></p>
<p>Der Streik hat also durchaus seine Berechtigung, nur dass er leider auf dem Rücken der Kinder und Eltern ausgetragen wird, die auf die Dienste der Kitas angewiesen sind! Das ist leider den Kollegen von der Gewerkschaft aber nicht so wichtig, dass jetzt gerade Arbeitnehmerfamilien ein Problem haben werden zum Broterwerb aufzubrechen wenn die eigenen Kinder zuhause bleiben müssen!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Leserbrief an die FAZ]]></title>
<link>http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/04/21/leserbrief-an-die-faz/</link>
<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:04:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>dierkschaefer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist sicherlich verdienstvoll, daß sich Susanne Kusicke auch der Probleme der Heimerzieher zuwende]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Es ist sicherlich verdienstvoll, daß sich Susanne Kusicke auch der Probleme der Heimerzieher zuwendet, die sich – wie die ehemaligen Heimkinder – ausgestoßen sahen (FAZ 21.4.09). Wenn die Erzieher auf ihre Lebenszeit zurückschauen, dürften viele von Selbstzweifeln geplagt sein. Ich lernte den im Artikel erwähnten Erzieher auf der Bahnfahrt zum Runden Tisch kennen und wir hatten ein gutes Gespräch.</p>
<p>Doch es ist zu fragen, ob hier die Schwerpunkte richtig gesetzt sind. Wer den ersten der Beiträge von ehemaligen Heimkindern auf dem 3. Karlshöher Diakonietag gehört hat, konnte trotz oder gerade wegen des humoristisch gehaltenen Vortrags der unguten Erinnerungen eine Gänsehaut bekommen. Die Dokumentation der dortigen Heimkinderprojektgruppe zeigt, wie der Heimalltag erinnert wird. Vom morgendlichen diskreten Wegwischen der Pfützen unter den Betten der Bettnässer durch die Erzieher habe ich zum ersten Mal im Artikel von Susanne Kusicke gelesen. Die Realität scheint – in vermutlich allen Heimen – eher brutal gewesen zu sein. Doch das ist ja nur ein Punkt unter vielen.</p>
<p>Zu fragen ist, warum die Karlshöhe – wie auch andere Heime – von den Vorstellungen Wicherns abgewichen ist. Wichern wollte kleine, familienähnliche Gruppenstrukturen. Doch auf der Karlshöhe wurde an allem gespart. Man organisierte Großgruppen mit zu wenig und regelmäßig wechselndem Personal und zog ein strammes Arbeitsprogramm für die Kinder durch; so auch in der Dokumentation zu lesen.</p>
<p>Zu fragen ist weiterhin, warum die im Staatsauftrag handelnden pädagogischen Einrichtungen nicht die reformpädagogischen Gedanken aufgegriffen haben, sondern vielfach die Schwarze Pädagogik der Nazi-Zeit fortführten.</p>
<p>Zu fragen ist, warum gerade kirchliche Heime dermaßen rücksichtslos den Kindern vermittelten, nichts wert zu sein. Man kann es auf die Formel bringen: Wichern sprach vom Geist der Liebe, doch statt dessen gab es Hiebe.</p>
<p>Wenn der auf zwei Jahre geplante Runde Tisch vielleicht doch zu Ergebnissen kommt, nämlich Fonds vorschlägt für entgangene Rentenansprüche, für nötige Therapien, für Schmerzensgelder – und auch für die Finanzierung sorgt, wenn das alles erreicht ist, dann kann man sich auch um die Nöte der ehemaligen Erzieher kümmern. Das meine ich nicht sarkastisch, denn eine solche Vergangenheit muß belasten. Aber: First things first!</p>
<p>Dierk Schäfer</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[]]></title>
<link>http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/04/15/52/</link>
<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 21:16:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>dierkschaefer</dc:creator>
<guid>http://dierkschaefer.wordpress.com/2009/04/15/52/</guid>
<description><![CDATA[68er-bashing Florentine Fritzen beteiligt sich heute (14.4.09) in der Frankfurter Allgemeinen am zur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div class="main">
<div class="snap_preview">
<p><strong>68er-bashing</strong></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Florentine Fritzen beteiligt sich heute (14.4.09) in der Frankfurter Allgemeinen am zur Zeit beliebten Mobbing gegen die 68er Generation. Sie beklagt, wohl zu recht, daß die Dreißigjährigen ohne Visionen seien, so der Titel ihres Kommentars auf der ersten Seite. Insbesondere für Soziales seien die jungen Leute von heute nicht mehr aufgeschlossen, gar nicht im Blick sei es. Was haben die 68er damit zu tun? Ganz einfach: Sie haben sie erzogen. Und wie? „Die Visionen der Schüler in den neunziger Jahren waren Kopien der Visionen der Achtundsechziger-Generation. Wenn im Unterricht wieder einmal diskutiert wurde, wußten die Lernenden ganz genau, was die Lehrer zum Beispiel über Rechtsextremismus hören wollten. Die Schüler der neunziger hatten begriffen, daß ihre Erzieher unter Selberdenken das Nachplappern der immer gleichen Phrasen verstanden.“ Und für das Selberdenken gab es später im Studium auch keine Zeit. Da haben wir’s. Hätten die jungen Leute beizeiten selber gedacht, hätten sie nicht die offensichtlich falsche Denke ihrer 68er–Lehrer <span> </span>über den Rechtsextremismus nachgeplappert, sondern … ja, was denn sonst, Frau Fritzen?</p>
<p class="MsoNormal">Im Wirtschaftsteil der heutigen FAZ, auch im Kommentar auf der ersten Seite in der rechten Ecke, liest man zum Thema Zeitarbeit, daß die Wirtschaft im Konjunkturverlauf atmen können müsse, Einatmen, das sind Einstellungen, und zum Ausatmen muß man entlassen können. Dafür sind Zeitarbeiter gut. Nach der Krise kann die Wirtschaft sie ja wieder einatmen. „Soziales Engagement gehört für junge Akademiker nicht mehr zum Katalog der Anforderungen“, schreibt Frau Fritzen. Ja, wie denn auch?</p>
<p class="MsoNormal">Bleibt auch die Logik auf der Streck,</p>
<p class="MsoNormal">Die Mittel heiligt hier der Zweck.</p>
<p class="MsoNormal">
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[schreibpädagogik und erzieherInnen]]></title>
<link>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/12/23/schreibpadagogik-und-erzieherinnen/</link>
<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 04:23:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>christof</dc:creator>
<guid>http://schreibschrift.wordpress.com/2008/12/23/schreibpadagogik-und-erzieherinnen/</guid>
<description><![CDATA[die von gerd bräuer vertretene schreibpädagogik wird inzwischen in vielen zusammenhängen in der prax]]></description>
<content:encoded><![CDATA[die von gerd bräuer vertretene schreibpädagogik wird inzwischen in vielen zusammenhängen in der prax]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Mutter ist sooo wichtig - die Eltern sind nicht wichtig]]></title>
<link>http://antiwaldorfschule.wordpress.com/2008/12/07/die-mutter-ist-sooo-wichtig-die-eltern-sind-nicht-wichtig/</link>
<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 22:18:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>anubis2000</dc:creator>
<guid>http://antiwaldorfschule.wordpress.com/2008/12/07/die-mutter-ist-sooo-wichtig-die-eltern-sind-nicht-wichtig/</guid>
<description><![CDATA[An manchen Punkten war es so, dass die Haltungen der Pädagogen sich im Lauf der Zeit diametral wider]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>An manchen Punkten war es so, dass die Haltungen der Pädagogen sich im Lauf der Zeit diametral widersprachen. Ein Beispiel dafür ist die Überhöhung, die die (ständige) Anwesenheit der Mutter beispielsweise durch die Erzieherinnen im Waldorfkindergarten erfährt. Ich kenne alleinerziehende Mütter oder auch Mütter, die ihr Recht auf eine Berufstätigkeit in Anspruch nahmen, die keinen guten Stand in Elterngesprächen hatten. Die soziale Situation, das Bedürfnis, selbst zu arbeiten, war nicht sehr angesehen, erfuhr Kritik.</p>
<p>So auch am Anfang in der Schule. Doch irgendwann wechselte das, da suchte man die Fehlerquelle plötzlich bei den Eltern. Nicht explizit, aber anhand der Lösungsvorschläge konnte man ableiten, dass die Eltern als Problem angesehen wurden und als Quelle der Störung eleminiert werden sollten. &#8220;Geben Sie Ihr Kind in ein Internat&#8221;, &#8220;am Bodensee ist ein therapeutischer Bauernhof mit guten Erfolgschancen!&#8221;, &#8220;es bleibt nichts, als externe Lösungen zu suchen&#8221;. Von einer Gemeinsamkeit der Lösungssuche im Dreieck Eltern &#8211; Lehrer &#8211; Kind war plötzlich nur noch die Achse Lehrer &#8211; Kind geblieben, wenn überhaupt! Und es ist nicht so, dass nur die betreffende Lehrerin, mit der man im Clinch war, solche Lösungen propagiert hätte, nein, die Umgebung übernahm das und kolportierte fröhlich ebenso diese Lösungen, fern von der Möglichkeit übrigens, überprüfen zu können, ob die Diagnose überhaupt stimmt und die Therapie adäquat und leistungsfähig ist. Da reicht das Gehört-Sagen, dass besagter Bauernhof gute Erfolgsquoten hat (im Zweifelsfall ist es ein bestimmter Erfolg, der hier immer wieder aufs Neue kommuniziert werden könnte).</p>
<p>Und wenn die Eltern so uneinsichtig sind, hier die probaten Lösungen für ihr Kind nicht in Betracht zu ziehen? Sich selbst als diejenigen zu sehen, die letztlich die Entscheidungen für das Wohl des Kindes treffen? Dann trifft sie der Bannstrahl der Gerechten &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Keine Parkplatzgespräche!]]></title>
<link>http://antiwaldorfschule.wordpress.com/2008/11/28/keine-parkplatzgesprache/</link>
<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 13:33:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>anubis2000</dc:creator>
<guid>http://antiwaldorfschule.wordpress.com/2008/11/28/keine-parkplatzgesprache/</guid>
<description><![CDATA[Mit der Waldorfpädagogik werden gerne Begriffe wie &#8220;frei&#8221; oder &#8220;selbstverwaltet]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mit der Waldorfpädagogik werden gerne Begriffe wie &#8220;frei&#8221; oder &#8220;selbstverwaltet&#8221; kombiniert, wie &#8220;Freie Waldorfschule in Selbstverwaltung&#8221;. Das klingt sehr sympathisch und demokratisch. Dass zu Demokratie aber auch Austausch und Auseinandersetzung gehören, das wird von Erziehern und Lehrern gar nicht gern gesehen. Und das deutet darauf hin, dass es mit der Freiheit und der Selbstverwaltung gar nicht so weit her ist, dass die eigentliche Macht in den Organisationen Waldorfschule und Waldorfkindergarten so etwas wie eine Öffentlichkeit gar nicht gerne sieht.</p>
<p>Hierzu eine Anekdote: In Waldorfkindergärten gibt es ein natürliches Forum, das ist der Plarkplatz. Da viele Kinder von weiters her gekarrt werden und die wenigsten in der Nähe wohnen, trifft man sich ganz natürlich beim Ankommen und Wegfahren und spricht dann über die Kinder und den Kindergarten. Das sind die so genannten &#8220;Parkplatzgespräche&#8221;, in denen durchaus eine andere Meinung entstehen kann, als in den von den Erzieherinnen kontrollierten Selbstverwaltungsgremien. Im normalen Leben spricht man hier von &#8220;Öffentlichkeit&#8221;, einem Wesen, das auch niemand so recht beschreiben kann, in dem aber Meinungen ausgetauscht und so etwas wie eine allgemeine Meinung sich formiert. Dass die &#8220;Parkplatzgespräche&#8221; den Erzieherinnen wie Spitzgras ist, merkte man an verschiedenen Stellen. Ganz konkret war es aber zu einer Gelegenheit, als das Kind eines Vorstandsmitgliedes mit seiner Erzieherin über Kreuz kam und die Eltern überlegten, es entweder aus dem Kindergarten heraus oder in eine andere Gruppe zu tun. Die andere Gruppe war eigentlich voll. Die Erzieherin nahm das Kind dennoch auf, aber mit der apodiktischen Maßgabe: &#8220;Keine Parkplatzgespräche mehr!&#8221; Das zeigt die gewünschte soziale Beziehung auf: Von &#8220;unten&#8221; (Kind, Eltern) nach &#8220;oben&#8221; (Erzieherin, Lehrerin), und am liebsten in der Form schweigender Zustimmung und Linientreue. Man wird die Parallele zu solchem Anmutungen wohl eher in totalitären Systemen zu suchen haben &#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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