<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>ethnologie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/ethnologie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ethnologie"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 06:11:38 +0000</pubDate>

	<generator>http://en.wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Tacitus' Germania]]></title>
<link>http://alarichd.wordpress.com/2009/11/29/tacitus-germania/</link>
<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:28:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alarich</dc:creator>
<guid>http://alarichd.wordpress.com/2009/11/29/tacitus-germania/</guid>
<description><![CDATA[Tacitus&#8217; Germanias Ersterscheinung wird auf das Jahr 98 nach Christus datiert und sie stellt w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Tacitus&#8217; Germanias Ersterscheinung wird auf das Jahr 98 nach Christus datiert und sie stellt wohl das erste umfassende ethnologische Werk dar, das die Germanen behandelt. Es muss dabei immer darauf geachtet werden, dass bei der vermutlichen Erscheinung bereits schwere gewalttätige Zusammenstöße zwischen Römern und Germanen stattgefunden haben, weshalb auf Objektivität in diesem 2000 Jahre alten Bericht kein Verlass ist. Es ist daher wohl zu erwarten, dass es sich unter anderem auch um eine politische Streitschrift handelt, die bestimmte Meinungen und Ansichten hervorrufen sollte.<br />
Nichtsdestotrotz darf behauptet werden, dass das Werk nicht vor Subjektivität strotzt, weshalb es dennoch wissenschaftliche Wertigkeit besitzt und durchaus als Quelle für Informationen ernst genommen werden darf.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-213" href="http://alarichd.wordpress.com/2009/11/29/tacitus-germania/germania/">Germania</a></p>
<p>Die Quelle des vorliegenden Textes ist in den einzelnen Überschriften der Kapitel des Buches enthalten. <a href="http://www.swantevit.de/germania">Hier</a> finden Sie diese noch einmal.</p>
<p>Ich habe mic dazu entschlossen, die Vebreitung dieser Schrift voranzutreiben, weil die Bedeutung dieses Werkes in der modernen Gesellschaft und vor allem im Bildungssystem kulturell massivst unterschätzt wird.<br />
Im Allgemeinen müssen die deutschen Schüler heute lernen, wie die Römer und Griechen ihre Götter nannten, wie sie lebten, wie sie organisiert waren, welches politische System sie handhabten, welche kulturellen Eigenheiten ihnen eigen waren, etcetera.<br />
Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es neben den Städten und Kulturburgen der Römer und Griechen in der Antike noch anderes Leben vorhanden war. Der Blick konzentriert sich stets auf das ursprünglich Fremde, auf das ehemals Feindliche, das die eigenen Urahnen bekämpften, während den Väter selbst keinerlei Beachtung geschenkt wird. Ich will hiermit nicht alte, und zwar wirklich alte Feindschaften zwischen Nordmännern und Südmännern aufstacheln; die Problematik, die ich erkenne, liegt in der Tatsache begründet, dass das Wissen um die eigene Antike und um die eigene Frühgeschichte einem beispiellosen Verfall ausgesetzt ist. Wie soll denn der durchschnittliche deutsche Schüler noch wissen, wie Hermann der Cherusker einst Quintilius Varus von Rom schlug und damit das heutige Deutschland, so wie wir es kennen, mitprägte, wenn zwei Drittel derselben nicht mehr wissen, dass die DDR, die in die jüngste deutsche Geschichte einzuordnen ist, eine Diktatur war?<br />
Man könnte nun dagegenargumentieren, dies sei nicht möglich, da die Germanen weit weniger Zeugnisse von sich selbst hinterließen als die frühen, europäischen Hochkulturen. Zweifellos, das ist wahr &#8211; aber, dass unsere Ahnen nicht ebensoviel für die Nachwelt schaffen konnten heißt nicht, dass nichts geschaffen wurde, zum ersten und zum zweiten, dass keine Zeugnisse aus anderen Regionen, nämlich von der Appeninenhalbinsel oder der südlichsten Balkanhalbinsel erhalten wären. Tacitus&#8217; &#8220;Germania&#8221; ist der allergeeignetste Beweis dafür, dass das Fach Geschichte zumindest etwas Stoff bieten kann, der sich nicht nur mit der Lebensweise der Südländer befasst.<br />
Außerdem existieren zur Genüge Bücher, die dieser Frage auf den Grund gehen und diese auch entsprechend zu beantworten vermögen. Es sag&#8217; mir daher also keiner, es wäre nicht möglich, unseren deutschen Schülern die &#8220;germanische Antike&#8221; näherzubringen &#8211; natürlich ist es das.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der mit den Ethnologen]]></title>
<link>http://witzeglas.wordpress.com/2009/11/23/der-mit-den-ethnologen/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 04:00:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Timo</dc:creator>
<guid>http://witzeglas.wordpress.com/2009/11/23/der-mit-den-ethnologen/</guid>
<description><![CDATA[Überraschung für Ethnologen: Erste Uhreinwohner waren Zahnräder!]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Überraschung für Ethnologen:</p>
<p>Erste Uhreinwohner waren Zahnräder!</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[James DeMeos Saharasia-Theorie (Teil 2)]]></title>
<link>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/21/james-demeos-saharasia-theorie-teil-2/</link>
<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 04:37:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Peter Nasselstein</dc:creator>
<guid>http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/11/21/james-demeos-saharasia-theorie-teil-2/</guid>
<description><![CDATA[Teil 1 David Zhang (University of Hong Kong) et al. haben bei der Analyse von Klimadaten und histori]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:right;"><a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/05/26/james-demeos-saharasia-theorie/">Teil 1</a></p>
<p><a href="http://www.freerepublic.com/focus/news/1868612/posts">David Zhang (University of Hong Kong) et al.</a> haben bei der Analyse von Klimadaten und historischen Aufzeichnungen entdeckt, daß es im Osten des chinesischen Kaiserreichs im vergangenen Jahrtausend immer dann gehäuft zu kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen ist, wenn in diesem Zeitraum das Klima besonders kalt war. Im ganzen traten sechs große Kältephasen auf, die mit Perioden zusammenfielen, in denen es gehäuft zu kriegerischen Auseinandersetzungen kam. Die Wissenschaftler führen das auf die verringerten landwirtschaftlichen Erträge zurück. Die Kriege brachen meist etwa zehn bis dreißig Jahre nach Beginn der jeweiligen Klimaperiode aus. Die Forscher weisen auch darauf hin, daß der Dreißigjährige Krieg und andere Krisen in Europa und Asien mit dem Höhepunkt der „kleinen Eiszeit“ zusammenfallen.</p>
<p>Das ist eine weitere Bestätigung für einen zentralen Aspekt von James DeMeos Saharasiatheorie: lebenswidrige Umwelteinflüsse führen zu lebenswidrigem Verhalten. (Übrigens stehen wir, wie im Blogeintrag <a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/2009/09/26/der-ol-planet-teil-3/"><strong>Der Öl-Planet (Teil 3)</strong></a> erwähnt gegenwärtig am Beginn einer neuen kleinen Eiszeit!)</p>
<p><strong>Der Allgemeinarzt</strong> (15/2005) berichtet über eine Studie von Richard Neugebauer von der Columbia Universität in New York (<strong>Journal of the American Medical Association</strong>, 2005; 294: 557), der zufolge eine mangelhafte Nährstoffversorgung im Mutterleib das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, deutlich erhöht. Beim Vergleich von klinischen Daten zwischen 1971 und 2001 von Patienten die vor, während und nach einer extremen Hungersnot Mitte des 20. Jahrhunderts in China zur Welt gekommen waren, wurde festgestellt, daß sich bei jenen, die während der Hungerperiode geboren wurden, das Risiko für Schizophrenie verdoppelt hatte.</p>
<p>Die Forscher fragen sich, ob der generelle Nährstoffmangel oder das Fehlen eines bestimmten Stoffes während der Schwangerschaft das auslösende Moment ist. Bezeichnenderweise wird nicht gefragt, ob auch der Umgang mit den Kindern unter dieser extremen Streßsituation eine Rolle spielt. Jedenfalls bestätigt diese Studie aufs neue James DeMeos Saharasia-These: daß Panzerung ursächlich auf Wüstenbildung (oder in diesem speziellen Fall auf die soziale Ver-Wüstung durch den Kommunismus) zurückgeht.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-38201402.html"><strong>Der Spiegel</strong></a> berichtete über eine Verbindung von Gesellschaftsstruktur und Geographie in Ozeanien, die in mancher Hinsicht an das erinnert, was in der Saharasiatheorie für die großen Festlandsmassen beschrieben wird. Während die einen Polynesier in Frieden lebten, bekriegten sich die anderen, beispielsweise die Bewohner der Osterinseln, auf das Grausamste.</p>
<p>Der Anthropologe Barry Rolett (University of Hawaii) und der Geograph Jared Diamond (University of California) untersuchten für ihre in <strong>Nature</strong> (431: 443-446) vorgestellte Studie 69 Inseln. Dort, wo das Innenland zerklüftet und schwer zugänglich war und deshalb das Ökosystem weitgehend intakt blieb, entwickelten sich friedliebende Gesellschaften, die weitgehend dem Südseeklischee entsprachen. Auf jenen Inseln jedoch, wo es leicht war, die Wälder zu roden, kam es schnell zu Hungersnöten und den entsprechenden Konflikten: saharasia-artige Gesellschaften entstanden.</p>
<p>Um was es bei Saharasia geht, sieht man am Geschehen im Westsudan, wo eine kleine Minderheit arabischer Nomaden die seßhafte schwarz-afrikanische Urbevölkerung systematisch tyrannisiert und vertreibt. Seit Jahrhunderten setzt sich dieses Muster von Norden nach Süden über den afrikanischen Kontinent fort:</p>
<p>Unter Ausschluß einer ohnehin desinteressierten Weltöffentlichkeit, die sich lieber über den verzweifelten Überlebenskampf Israels aufregt und sich für die &#8220;Menschenrechte&#8221; islamischer &#8220;Widerstandskämpfer&#8221; einsetzt, werden von den &#8220;Befreiungsbewegungen&#8221; im Kongo die letzten Reste der Pygmäen ausgerottet. Dazu gehört das Abschlachten ganzer Familienverbände, Massenvergewaltigungen und Versklavung.</p>
<p><a href="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/11/004.jpg"><img src="http://nachrichtenbrief.wordpress.com/files/2009/11/004.jpg" alt="" title="004" width="450" height="333" class="aligncenter size-full wp-image-5153" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[impact of 5m sea-level rise...]]></title>
<link>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/19/impact-of-5m-sea-level-rise/</link>
<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 11:35:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>mapmorph</dc:creator>
<guid>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/19/impact-of-5m-sea-level-rise/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/the-potential-impact-of-a-5-metre-sea-level-rise-in-florida-left-and-southeast-asia-right.jpg"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/the-potential-impact-of-a-5-metre-sea-level-rise-in-florida-left-and-southeast-asia-right.jpg" alt="" title="the-potential-impact-of-a-5-metre-sea-level-rise-in-florida-left-and-southeast-asia-right" width="450" height="205" class="alignnone size-full wp-image-786" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Allocations de formations et de recherche de la mission éthnologie du Ministère de la Culture]]></title>
<link>http://musesensorbonne.wordpress.com/2009/11/17/allocations-de-formations-et-de-recherche-de-la-mission-ethnologie-du-ministere-de-la-culture/</link>
<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:08:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rimbault Aurélie</dc:creator>
<guid>http://musesensorbonne.wordpress.com/2009/11/17/allocations-de-formations-et-de-recherche-de-la-mission-ethnologie-du-ministere-de-la-culture/</guid>
<description><![CDATA[La mission ethnologie du ministère de la Culture offre cette année des allocations de formation et d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[La mission ethnologie du ministère de la Culture offre cette année des allocations de formation et d]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Versuch über das religiöse Dogma einer Leitkultur]]></title>
<link>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/13/versuch-uber-das-religiose-dogma-einer-leitkultur/</link>
<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 14:03:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>michaelbolz</dc:creator>
<guid>http://michaelbolz.wordpress.com/2009/11/13/versuch-uber-das-religiose-dogma-einer-leitkultur/</guid>
<description><![CDATA[…„von grôzer arebeit“, spricht der Erzähler des Nibelungenliedes, will er berichten und sieht man na]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>…„von grôzer arebeit“, spricht der Erzähler des Nibelungenliedes, will er berichten und sieht man nach, was im Mittelalter unter <em>arebeit</em> zu verstehen ist, dann finden sich Entsprechungen wie Mühsal, Not und Anstrengung. Der Vergleich erscheint vielleicht im ersten Augenblick gewagt, wenn er aber überhaupt gewagt sein kann. Ja, wir müssen, ordentlich, die Verhältnisse der Zeit der Worte beachten und sehen, was war, als diese <em>arebeit </em>eine Not war und Mühsal und doch fällt sofort auf, dass die postmoderne Bedeutung, als gäbe es eine Zeit dieser Worte nicht, im gleichen Sinn gegenwärtig existiert. Warum? Und warum zerbrechen daneben wie Tonscherben die renommierten und Glück versprechenden Wortpedanten von Wohlstand und Wachstum und Fortschritt?</p>
<p>Wir leben und erleben tagtäglich die selbstzerstörerische Brutalität einer Leistungsgesellschaft, die unter den ungesündesten Bedingungen ihrer eigenen Vorstellung und Praxis schmerzlich leidet und fragt sich, was an diesem Vergleich denn bitte hoffentlich <em>doch</em> falsch sein könnte, damit man das <em>Unbehagen in der Kultur</em>, Freuds fliegendes Wort ist spürbar in jeder Facette des Alltags, widerlegen könnte; damit der eigene Zynismus nicht die nackte Wiedergabe der Lebenswirklichkeit bleibt und ist, sondern eine entwickelte, schräge Charaktereigenschaft, die man sich allseits noch gut und gern vergeben könnte. Doch es scheint ganz und gar nicht so und auch genau deshalb nicht sein zu dürfen. Pessimismus macht sich breit, um auf seine eigene Art vital nach den eingeschränkten Möglichkeiten, dem bisschen Optimismus im heutigen Unsinn zu forschen, wie ein Ethnologe sich selbst in einer fremden Lineage untersucht, deren Lebenssprache ihm vollkommen entgeht. Er versteht „die anderen“ nicht. Und ist doch Teil davon. Eine Alterität, die nicht zu entschlüsseln ist, die jede Möglichkeit, ihr ein winziges Schlüssellöchlein zu geben, mit einer weiteren Tür und Mauer dahinter, hinter den vielen Türen und Mauern davor, beantwortet.</p>
<p><em>Sozial ist, was Arbeit schafft</em>, diesen Satz hört man aktuell aus der Politik und man muss sich fragen, ob dieser Satz wahr ist und was er bedeutet, denn er schmerzt. Zuerst die Beobachtung, was Arbeit ist. Dazu muss man sich einfach nur umsehen und die Augen offen halten und dann sieht man es. Arbeit ist Not und Mühsal und Anstrengung. Arbeit ist der vorab verlorene Kampf eines allesfressenden Wohlstands um den eigenen Lebenserhalt, das gute Leben. Arbeit ist die gesegnete Not einer toten Hirngeburt von Politik, die weiter Nichts verspricht, was sie auch leidlich gerne hält. Arbeit ist das gehetzte, neurotisch betonierte Lachen im Gesicht, das meist mit dem prägnanten, pejorativ chlorierten Satz einhergeht: „<em>Was soll man auch anderes tun, man muss sich anpassen.</em>“; oder: „<em>Es hilft ja alles nichts.</em>“ Und dann sieht man die maskierten Larven in einem entmenschlichten und entmenschlichenden Funktionalismus, wohinter irgendwo jeder Leistungsfratze ein Mensch haust, zutiefst verletzt und unbefriedigt in einer Welt sich zu Tode hetzen; sich und die jedem Selbst fremde Andersartigkeit des vermeintlichen Gegenübers, denn niemand versteht im Grunde, warum sich jeder anpassen muss und nichts hilft und das sind nicht die erstaunten und hilflosen Fragen von Kindern, sondern die von Erwachsenen, deren Antwort sie aber längst kennen. Und man sieht das Alles klein und verschreckt mit seinen verkümmerten Flügeln schlagen, gegen Panzergläser anrennen, hinter denen die Macht kauert und Pläne entwirft, die eigene Flugunfähigkeit zu kaschieren, während sie mit wilden Effekten das Gegenteil verkauft. Meist schreien sie. Auf beiden Seiten. Stumm.</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass dieser Satz bedingt wahr ist, aber sehr wirklich. Die Prämissen sind merkwürdig katholisch scharf, die Kanten mathematisch logisch und insofern richtig. Arbeit ist sozial und Arbeit muss geschaffen werden und deshalb ist sozial, was Arbeit schafft. Aber Arbeit ist ein Gegenstand der kreatürlichen Wirklichkeit und nicht der kreativen Übervernunft und muss deshalb nicht erst geschaffen werden und vielleicht liegt genau darin das Problem. Wachstum und Fortschritt und Wohlstand passen sich semantisch hervorragend an einen konstruierten Ethos und subtilen moralischen Imperativ von „zu schaffender Arbeit“, der um seiner selbst Willen eine moralische Grundlage sucht. Die Rechtfertigung ist grotesk: Das Schaffen von Arbeit (ist sozial). Man zögert, dann fragen die Finger die Tasten, ob das nicht entfernt nach ideologischer Nötigung klingt.</p>
<p>Für vergangene Philosophen signalisierten diese Begriffe den Ausgang aus der Mühe, der Not und den Anstrengungen, der Lebensumstände des <em>oikos</em>, im Anschluss daran denkt man sie als den Ausgang aus der spätmittelalterlichen <em>arebeit</em>, verwirklicht in der höchsten Staatsform, einer Demokratie, sogar im heute verrückten Sinn des Wortes.</p>
<p>Die Wirklichkeit. Ein suspekt kunstvoller wie künstlicher Antrieb schiebt uns vorwärts, gegenwärtig in zusammen geschusterter Form eines kläglich gescheiterten, ökonomischen Arbeits-Ethos, abgesegnet durch die Politik, die sich wissentlich darin tief psychologisch verstrickt und jetzt den selbst darin versteckten Ausgang nicht mehr findet.</p>
<p>Die Wahrheit. Wachstum und Fortschritt und Wohlstand stellen sich von allein ein, sie entwickeln sich. Wie sie sich entwickeln, ist letztlich kaum bekannt.</p>
<p>Die Wirklichkeit. Wie sie entwickelt werden können, ist Gegenwart. Die Politik sieht ihre Aufgabe darin, der zufälligen bzw. unbekannten Entwicklung kunstvoll auf die Sprünge zu helfen und vertut sich in beinahe Allem. Wozu dieses vertun in beinahe Allem führt, sehen und erleben wir alltäglich, in den vielen allgegenwärtigen Krisen, die mittlerweile derart permanent und furchtsam bedrängend sind, dass allseits nur noch mit hysterisch wirkender Gleichgültigkeit darauf reagiert wird. Das Scheinindividuum flüchtet in archaische Schutz- und Gruppenverhalten. Führt diese Gleichgültigkeit nicht in die Sackgasse des Fatums? Freilich: In einer noch nicht erlebten Weise. Man spürt die pessimistische Formel des Untergangs und einer grauweiß drohenden Revolution, wenn über letztere nicht doch die endgültige Lethargie der fremdbestimmten Selbstaufgabe siegt und die aber Beide gar nicht unbedingt nötig sind. Genauso wenig, wie ein kompletter System-Neustart. Zu allen drei Optionen jedoch zeigt, unter gewissenhafter, politischer Führung, die dreist und manchmal überdreht klingende und häufig drohende Formel von Arbeit, die wir selbst längst überholt haben.</p>
<p>Sie stimmt nicht mehr, bloß ihre logische Rechtfertigung.</p>
<p>In ihrer eigenen Wirklichkeit zeitigt diese künstlich entwickelte Formel und praktische Definition von Arbeit und Sozialem ihr genaues Gegenteil: Arbeitslosigkeit und Sozialabbau; Armut und psychische und physische Krankheit. Sie offenbart die Heuchelei der gängelnden politischen Korrektheit und deren prinzipielle gesellschaftliche Illegalität durch ihre nötigende, ideologische Unwirklichkeit. Arbeit ist dagegen kreatürliche Wirklichkeit und sozial ist, sich frei gewollt gegenseitig bei der Bewältigung von Not und Mühsal und Anstrengungen zu helfen. Insofern sind Solidarität und Altruismus und „Sozial“ Begleiterscheinungen von Arbeit, die nicht erst politisch konstruiert und einseitig wahr bemüht werden müssten.</p>
<p>Der Ethnologe entdeckt in dieser Kultur, doch er versteht es nicht, in deren fremden Sprache einen Satz. Der, übersetzt, muss lauten: „<em>Sozial ist, was Not schafft.</em>“</p>
<p>Das religiöse Dogma einer Leitkultur, die sich selbst verschlingt.</p>
<p style="text-align:right;">(c) 2009 Michael Bolz</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[global change &amp; desertification...]]></title>
<link>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/10/global-change-desertification/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 08:44:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>mapmorph</dc:creator>
<guid>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/10/global-change-desertification/</guid>
<description><![CDATA[quelle: Global Environmental Outlook 4 (UNEP, 2009).]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/linkages-and-feedback-loops-among-desertification-global-climate-change-and-biodiversity-loss.jpg"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/linkages-and-feedback-loops-among-desertification-global-climate-change-and-biodiversity-loss.jpg" alt="linkages-and-feedback-loops-among-desertification-global-climate-change-and-biodiversity-loss" title="linkages-and-feedback-loops-among-desertification-global-climate-change-and-biodiversity-loss" width="450" height="293" class="alignnone size-full wp-image-763" /></a><br />
quelle: Global Environmental Outlook 4 (UNEP, 2009).</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Transformations sociales]]></title>
<link>http://sociorel.wordpress.com/2009/11/10/transformations-sociales/</link>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 03:54:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>A.-L. Zwilling</dc:creator>
<guid>http://sociorel.wordpress.com/2009/11/10/transformations-sociales/</guid>
<description><![CDATA[La Commission scientifique de la Société suisse d&#8217;ethnologie organise son colloque annuel 2009]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>La Commission scientifique de la <em>Société suisse d&#8217;ethnologie</em> organise son colloque annuel 2009 autour du thème des &#8220;transformations sociales&#8221;, à Neuchâtel, les 13-14 novembre 2009: <em><a title="vers le site de la conférence" href="http://www.seg-sse.ch/fr/activites/colloques.shtml" target="_blank">TRANSFORMATIONS. Rapports sociaux, savoirs, politique</a></em>. Le <a title="télécharger le document en pdf" href="http://www.seg-sse.ch/pdf/Colloque09.pdf" target="_blank">programme complet </a>est maintenant disponible.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[LEVI-STRAUSS et les mythes]]></title>
<link>http://agoraformation.wordpress.com/2009/11/06/levi-strauss-et-les-mythes/</link>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 18:22:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jean-Claude THIERY</dc:creator>
<guid>http://agoraformation.wordpress.com/2009/11/06/levi-strauss-et-les-mythes/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/L117IlOyeEg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/L117IlOyeEg&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Claude Lévi-Strauss, différence et liberté]]></title>
<link>http://ecriposoph.wordpress.com/2009/11/05/claude-levi-strauss-difference-et-liberte/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 17:49:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>francis lepioufle</dc:creator>
<guid>http://ecriposoph.wordpress.com/2009/11/05/claude-levi-strauss-difference-et-liberte/</guid>
<description><![CDATA[Le grand Lévi-Strauss est décédé le 30 octobre dernier. Un grand monsieur âgé ; surtout un expérimen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ecriposoph.wordpress.com/files/2009/11/p1010398.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-996" title="P1010398" src="http://ecriposoph.wordpress.com/files/2009/11/p1010398.jpg?w=300" alt="P1010398" width="300" height="168" /></a>Le grand Lévi-Strauss est décédé le 30 octobre dernier. Un grand monsieur âgé ; surtout un expérimenté des cultures diverses, un chercheur, un savant méthodique. Comme beaucoup d&#8217;entre vous, j&#8217;ai regardé l&#8217;émission sur Arte ce mercredi  4 novembre 2009. Avec quelle clarté et méthode, il faisait découvrir à partir de portées musicales la nécessité de lire transversalement, verticalement les indices pour enfin atteindre le sens des signes ainsi inscrit dans les &#8220;petites histoires&#8221; racontées par les &#8220;tribus&#8221; que nous sommes. Toujours avec cet esprit amusé, jouant de phrases enchâssées, il projetait sa réponse argumentée après des détours de description et de méthode, le tout posé calmement et recouvrant deux dimensions que d&#8217;aucuns pensaient contradictoires : la raison et la sensibilité.</p>
<p>On a beaucoup parlé de &#8220;Tristes Tropiques&#8221;; l<a href="http://www.lemonde.fr/carnet/article/2009/11/04/claude-levi-strauss-est-un-passeur-exceptionnel_1262544">e monde du jeudi 5 novembre </a>fait référence &#8220;Au regard éloigné&#8221;; j&#8217;ai aimé cet ouvrage et si j&#8217;en fais référence aujourd&#8217;hui, c&#8221;est qu&#8217;il fait en quelque sorte l&#8217;éloge de la diversité. &#8220;L&#8217;autre s&#8217;il est différent n&#8217;est pas inférieur&#8221;, une belle phrase à méditer pour nous tous, citoyens, gouvernants, élus( petits et grands ) et non élus , chacun de sa place et de sa responsabilité. Et il cite &#8221; le barbare, c&#8217;est d&#8217;abord l&#8217;homme qui croit à la barbarie.&#8221;</p>
<p>Lévi-Strauss a aussi écrit par rapport  &#8220;au caractère relatif de la liberté&#8221; . Je reprendrai demain quelques lignes de ce maître extraites de &#8220;le regard éloigné&#8221;paru en 1983 chez Plon.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Connaissiez-vous Claude Lévi-Strauss ?]]></title>
<link>http://notreterre.wordpress.com/2009/11/05/connaissiez-vous-claude-levi-strauss/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:14:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>notreterre</dc:creator>
<guid>http://notreterre.wordpress.com/2009/11/05/connaissiez-vous-claude-levi-strauss/</guid>
<description><![CDATA[Claude Lévi- Strauss s’en est allé ce samedi soir dernier, il aurait eu 101 ans le 28 novembre 2009.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-349" title="levi-strauss" src="http://notreterre.wordpress.com/files/2009/11/levi-strauss.jpg" alt="levi-strauss" width="260" height="260" />Claude Lévi- Strauss s’en est allé ce samedi soir dernier, il aurait eu 101 ans le 28 novembre 2009.</p>
<p style="text-align:justify;"> Comme il l’explique lui-même, une vie entière n’aurait pas suffit à expliquer la complexité d’une heure de relations ente les personnes d’un groupe de cinquante. Alors, plutôt que d’essayer de décrire le mécanisme très complexe des interrelations des groupes dits primitifs, C. Lévi-Strauss pense à cataloguer les différences d’une ethnie à l’autre, et ainsi décrit les points communs. C’est le structuralisme, un pas de géant dans l’univers presque personnel  qu’était alors la recherche ethnologique. C’est aussi un des pères de la démarche écologique, car il ne cesse d’étudier la relation des hommes à la nature cette adaptation, cette quasi symbiose, qui impose à l’homme le respect de son environnement.</p>
<p style="text-align:justify;"> </p>
<p style="text-align:justify;">Peu de chercheurs ont allés aussi loin dans mécanismes cachés de la culture et des mythes pour arriver à en décrire des procédures mentales universelles.</p>
<p style="text-align:justify;">En 1955, son roman Triste Tropiques est le journal d’un voyageur déjà préoccupé des désastres de la planète, de la destruction de la diversité humaine. Sensible avant l’heure à ce que notre modernité appellera l’écologie, son œil tourné vers l’homme et son rapport à la construction symbolique du monde, à ses rituels, nous amène à découvrir un sentiment universel des peuples dits primitifs : leur société si complexe est basée sur un fondement, celui du respect de la nature.</p>
<p><em>Publié par notre Terre Mère</em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bestimmen Gene unsere Identität?]]></title>
<link>http://dialogtexte.wordpress.com/2009/11/05/gene-bestimmen-unsere-identitat/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 10:10:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>zinoun</dc:creator>
<guid>http://dialogtexte.wordpress.com/2009/11/05/gene-bestimmen-unsere-identitat/</guid>
<description><![CDATA[Dr. Katharina Schramm (Foto: Florian Keller; Quelle: Pressestelle der Martin-Luther-Universität Hall]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Dr. Katharina Schramm (Foto: Florian Keller; Quelle: Pressestelle der Martin-Luther-Universität Hall]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Décès de Claude Levi-Strauss]]></title>
<link>http://sociorel.wordpress.com/2009/11/05/levi-strauss/</link>
<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 04:05:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>A.-L. Zwilling</dc:creator>
<guid>http://sociorel.wordpress.com/2009/11/05/levi-strauss/</guid>
<description><![CDATA[Suite au décès de celui-ci, la revue Sciences Humaines a mis en ligne gratuitement son dossier de no]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Suite au décès de celui-ci, la revue <em>Sciences Humaines</em> a mis en ligne gratuitement son dossier de novembre-décembre 2008 sur <a href="http://www.scienceshumaines.com/comprendre-claude-levi-strauss_fr_329.htm" target="_blank">Claude Lévi-Strauss</a>.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[.:: no comment ::.]]></title>
<link>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/04/no-comment/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 21:08:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>mapmorph</dc:creator>
<guid>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/04/no-comment/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=MYiahoYfPGk"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/time-pinkfloyd.png" alt="time-pinkfloyd" title="time-pinkfloyd" width="450" height="250" class="alignnone size-full wp-image-738" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Claude Lévi-Strauss et l'UNESCO: débat sur la diversité culturelle]]></title>
<link>http://ethnolyceum.wordpress.com/2009/11/04/controverse-sur-la-diversite-culturelle/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 13:15:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Fred</dc:creator>
<guid>http://ethnolyceum.wordpress.com/2009/11/04/controverse-sur-la-diversite-culturelle/</guid>
<description><![CDATA[Claude LÉVI-STRAUSS, qui vient de nous quitter, mena une réflexion extrêmement intéressante, et parf]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:justify;"><span style="color:#00ff00;"><span style="color:#ffcc00;"><strong>Claude LÉVI-STRAUSS</strong></span>,</span><span style="color:#00ff00;"><span style="color:#00ff00;"> </span>qui vient de nous quitter, mena une réflexion extrêmement intéressante, et parfois mal comprise, sur la <span style="color:#ffcc00;"><strong>diversité des cultures humaines</strong></span>. </span><span style="color:#00ff00;">Il était arrivé à la conclusion que l</span><span style="color:#00ff00;">es flux qui caractérisent l</span><span style="color:#00ff00;">a mondialisation entraînaient un <em>appauvrissement accéléré des diversités culturelles</em>.</span><span style="color:#00ff00;"><span style="color:#00ff00;"> </span>En 2005, lors des célébrations du soixantième anniversaire de l’<span style="color:#ffcc00;"><strong>UNESCO</strong></span>, il fit un <a href="http://unesdoc.unesco.org/images/0015/001541/154122f.pdf#31" target="_blank">discours</a> où il précisait sa pensée et, évoquant sa collaboration avec l&#8217;UNESCO, il</span><span style="color:#00ff00;"> </span><span style="color:#00ff00;"> rappela d&#8217;abord que la première mission de l&#8217;anthropologie était d&#8217;appréhender les différences culturelles:</span></p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">L’ethnologie – ou l’anthropologie, comme on dit plutôt à présent – s’assigne l’homme pour objet d’étude, mais diffère des autres sciences humaines en ceci qu’elle aspire à saisir son objet dans ses manifestations les plus diverses. C’est pourquoi la notion de condition humaine reste marquée pour elle d’une certaine ambiguïté : par sa généralité, le terme semble réduire des différences que l’ethnologie a pour but essentiel de repérer et d’isoler, non sans postuler un critère implicite – celui même de condition humaine – qui peut seul lui permettre de circonscrire les limites externes de son objet.<br />
Toutes les traditions intellectuelles, y compris la nôtre, ont été confrontées à cette difficulté. Les peuples qu’étudient les ethnologues n’accordent parfois la dignité d’une condition véritablement humaine qu’à leurs seuls membres. On rencontre cet usage, non seulement chez les peuples dits autochtones, mais aussi dans la Grèce antique, l’ancienne Chine et l’ancien Japon où, par un curieux rapprochement, les langues des peuples qualifiés de barbares étaient pareillement assimilées au gazouillement des oiseaux.<br />
Même l’ethnologie encore à ses débuts n’hésitait pas à ranger les peuples qu’elle étudiait dans des catégories séparées de la nôtre au plus près de la nature, comme l’implique l’étymologie du terme « sauvage » et, de façon plus explicite, l’expression allemande Naturvölker ; ou bien hors de l’histoire, quand elle les dénommait « primitifs » ou «archaïques », autre façon de leur refuser un attribut constitutif de la condition humaine.<br />
Depuis ses débuts jusqu’à la première moitié du XXème siècle, la réflexion ethnologique s’est largement consacrée à découvrir comment concilier l’unité postulée de son objet avec la diversité, et souvent l’incomparabilité de ses manifestations particulières. Il fallut pour cela que la notion de civilisation, connotant un ensemble d’aptitudes générales, universelles et transmissibles, fît sa place à celle de culture, prise dans une nouvelle acception, car elle dénote autant de styles de vie particuliers, non transmissibles, saisissables sous forme de productions concrètes – techniques, moeurs, coutumes, institutions, croyances – plutôt que de capacités virtuelles, et correspondant à des valeurs observables au lieu de vérités ou supposées telles.<br />
Or, la notion de culture pose immédiatement des problèmes qui sont, si j’ose dire, ceux de son emploi au singulier et au pluriel. Si la culture – au singulier et même, éventuellement, avec une majuscule – est l’attribut distinctif de la condition humaine, quels traits universels inclut-elle, et comment définira-t-on sa nature ? Mais si la culture se manifeste seulement sous des formes prodigieusement diverses qu’illustrent, chacune à sa façon, les milliers de sociétés qui existent ou ont existé sur la terre, ces formes sont-elles toutes équivalentes ou sont-elles passibles de jugements de valeur qui, dans l’affirmative, retentiront inévitablement sur le sens de la notion elle-même?<br />
Surmonter l’antinomie apparente entre l’unicité de la condition humaine et la pluralité inépuisable des formes sous lesquelles nous l’appréhendons, tel est le but essentiel que  s’assigne l’anthropologie. Présent dès l’origine dans les préoccupations de l’UNESCO, il a pris chez elle aussi une importance croissante.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#00ff00;"><img class="alignleft size-full wp-image-4142" title="levi-strauss_unesco1971" src="http://ethnolyceum.wordpress.com/files/2009/11/levi-strauss_unesco1971.jpg" alt="levi-strauss_unesco1971" width="250" height="199" />Entre Claude Lévi-Strauss et l&#8217;UNESCO, c&#8217;était une vieille histoire. Au lendemain de la seconde guerre mondiale, sous le coup de l’horreur qu’inspiraient les camps d’extermination nazis, l’UNESCO fut chargée de condamner scientifiquement le racisme et de promouvoir  l&#8217;idée de l&#8217;unité de l&#8217;espèce humaine. C&#8217;est dans ce contexte que Claude LÉVI-STRAUSS participa à la commission internationale de savants chargés de rédiger la première déclaration de l’UNESCO sur la race, parue en 1950. Dans la foulée, il rédigea en 1952 <strong><em>Race et histoire</em></strong>, devenu depuis un classique de la littérature anti-raciste. En 1971, invité par l&#8217;UNESCO à inaugurer l’Année internationale de la lutte contre le racisme, il donna une conférence intitulée <strong><a href="http://www.unesco.org/courier/2001_12/fr/droits2.htm" target="_blank"><em>Race et culture</em></a></strong> où il défendait l&#8217;idée que chaque culture avait le droit de rester sourde aux valeurs des autres, de façon à protéger son identité:</span></p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">Sans doute nous berçons-nous du rêve que l&#8217;égalité 						et la fraternité régneront un jour entre les hommes sans que soit compromise 						leur diversité. Mais si l&#8217;humanité ne se résigne pas à 						devenir la consommatrice stérile des seules valeurs qu&#8217;elle a su créer 						dans le passé (&#8230;), elle devra réapprendre que toute création 						véritable implique une certaine surdité à l&#8217;appel d&#8217;autres valeurs, 						pouvant aller jusqu&#8217;à leur refus, sinon même leur négation. Car 						on ne peut, à la fois, se fondre dans la jouissance de l&#8217;autre, s&#8217;identifier 						à lui, et se maintenir différent. Pleinement réussie, la communication 						intégrale avec l&#8217;autre condamne, à plus ou moins brève échéance, 						l&#8217;originalité de sa et de ma création. Les grandes époques créatrices 						furent celles où la communication était devenue suffisante pour que 						des partenaires éloignés se stimulent, sans être cependant assez 						fréquente et rapide pour que les obstacles indispensables entre les individus 						comme entre les groupes s&#8217;amenuisent au point que des échanges trop faciles 						égalisent et confondent leur diversité.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#00ff00;">Cette intervention fit scandale car elle ne correspondait pas à la doctrine de l&#8217;UNESCO. Cependant, dans le contexte de la mondialisation, elle prend aujourd&#8217;hui tout son sens. Claude Lévi-Strauss enfonça le clou avec son discours de 2005 à l&#8217;UNESCO:</span></p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">La reconnaissance de la diversité culturelle et la protection des identités culturelles menacées forment le second volet de cette mission de l’UNESCO en laquelle l’anthropologie se reconnaît aussi. L’UNESCO l’a d’abord conçue sous l’angle du patrimoine mondial, où cette diversité se manifeste en quelque sorte déployée dans le temps. Elle a entrepris plus récemment de l’envisager aussi dans l’espace, en y incluant toutes ses modalités répandues dans le monde et qui, parce qu’immatérielles, privées de réalité tangible, risquent de disparaître sans qu’en subsistent les traces. [...]</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">L’UNESCO le souligne dans tous ses textes : ces craintes ne sont malheureusement que trop justifiées par l’appauvrissement accéléré des diversités culturelles dû à cette conjonction redoutable de phénomènes qu’on appelle la mondialisation. Occurrence sans équivalent dans l’histoire de l’humanité, cette mondialisation résulte en grande partie de l’explosion démographique qui, en moins d’un siècle, a quadruplé l’effectif de notre espèce et où nous devrions voir la vraie catastrophe. [...]</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">Il me semble en effet que pour développer des différences, pour que les seuils permettant de distinguer une culture de ses voisines deviennent suffisamment tranchés, les conditions sont grosso modo les mêmes que celles qui favorisent la différenciation biologique : isolement relatif pendant un temps prolongé, échanges limités, qu’ils soient d’ordre culturel ou génétique.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#00ff00;">Dans un <a href="http://portal.unesco.org/fr/ev.php-URL_ID=41820&#38;URL_DO=DO_TOPIC&#38;URL_SECTION=201.html" target="_blank">article</a> paru dans le <strong><a href="http://unesdoc.unesco.org/images/0016/001627/162711f.pdf" target="_blank">Courrier de l&#8217;UNESCO</a></strong> en 2008, <strong>Wiktor STOCZKOWSKI</strong>, maître de conférence à l&#8217;EHESS, nous explique comment la vision particulière de Claude Lévi-Strauss, critiquée dans les années quatre-vingts, injustement taxée de xénophobe, acquiert aujourd&#8217;hui une légitimité nouvelle:</span></p>
<h3 style="text-align:justify;padding-left:90px;"><span style="color:#ffcc00;">Claude Lévi-Strauss et l&#8217;UNESCO: controverse sur la diversité culturelle</span></h3>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">En 1952, à la demande de l’UNESCO, Claude Lévi-Strauss rédigea «<em>Race et histoire</em>», promis à devenir un classique de la littérature antiraciste. En 1971, invité à inaugurer l’Année internationale de la lutte contre le racisme, Lévi-Strauss donna la conférence intitulée «<em>Race et culture</em>». Peu conforme à la doctrine de l’Organisation, cette intervention provoqua une rupture.<br />
Cependant, les dernières années virent une réconciliation, dont atteste la présence de Claude Lévi-Strauss lors des célébrations du soixantième anniversaire de l’UNESCO en 2005. [...]</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">Après le désastre provoqué par le nazisme, l’une des priorités était de délégitimer l’idéologie de l’inégalité des races. L’UNESCO tenait à promouvoir les idées auparavant contestées par le nazisme : l’unité de l’espèce humaine ; le caractère arbitraire des classifications raciales ; l’égalité des humains ; les effets anodins du métissage ; l’instinct de coopération comme propriété essentielle de l’homme. Tel était le message principal de la première déclaration de l’UNESCO sur la race (1950).</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;"><em>Race et histoire</em> constituait la contribution de Claude Lévi-Strauss. Son intérêt tenait à offrir un argument capable de remédier à une imperfection importante de la doctrine antiraciste de l’UNESCO. À quoi sert en effet – remarquait Lévi- Strauss – de constater qu’aucune donnée biologique ne corrobore l’idée de l’inégalité des « races », si l’on laisse perdurer la croyance à l’inégalité dans sa dimension culturelle, où reste intacte la conviction que les sociétés ne sont pas capables d’apporter des contributions équivalentes au patrimoine commun de la civilisation ? La solution proposée par Lévi-Strauss consiste à montrer que la capacité à accomplir des progrès culturels ne tient pas à une supériorité de telle ou telle société comparée aux autres, mais plutôt à l’aptitude de chacune à établir des échanges mutuels avec les autres. Ainsi, faisant des échanges la condition fondamentale du progrès, Race et histoire était en parfaite harmonie avec l’idéologie de la coopération, dont l’UNESCO souhaitait favoriser la propagation.</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">Dix-neuf ans plus tard, lorsqu’il fut invité à prononcer la conférence inaugurale de l’Année internationale de la lutte contre le racisme, Claude Lévi-Strauss portait sur la doctrine de l’UNESCO un regard bien plus critique qu’en 1952. Il avoua douter que « la diffusion du savoir et le développement de la communication entre les hommes réussiront un jour à les faire vivre en bonne harmonie, dans l’acceptation et le respect de leur diversité ».<br />
La lutte contre le racisme s’est révélée peu efficace – concluait-il –, parce que le diagnostic initial, à l’origine du programme de l’Organisation, était erroné jusque dans ses principes fondamentaux : la forme raciale prise par l’intolérance ne tient pas à des idées fausses sur la race ; elle possède une assise beaucoup plus profonde, dont ces idées ne sont qu’un travestissement idéologique, déployé pour occulter les conflits qui découlent, selon Lévi-Strauss, de la saturation démographique de notre planète.<br />
Le paradoxe est que Lévi-Strauss conçut cette vision de l’impact néfaste de la croissance démographique lorsqu’il fut amené à s’intéresser aux questions démographiques au Conseil international des sciences sociales, où il avait pris l’initiative d’organiser plusieurs colloques sur le sujet. A la suite de cette conférence, le désaccord avec la doctrine de l’UNESCO devint manifeste. Lévi- Strauss estimait que l’UNESCO s’égarait en voulant réconcilier deux tendances antinomiques : le progrès civilisateur mène à la croissance de la population, ce qui favorise les échanges culturels, mais ces derniers conduisent à l’effacement de la diversité culturelle, en même temps que la saturation démographique entraîne son lot inévitable d’intolérance et d’hostilité à l’égard de peuples devenus rivaux.<br />
Dans cette situation, Lévi-Strauss en vint à affirmer le droit de chaque culture à rester sourde aux valeurs de l’Autre, voire à les contester. Cela revenait à remplacer la conception – défendue par l’UNESCO – de l’homme spontanément ouvert à l’Autre et porté à coopérer avec ses congénères, par une conception de l’homme naturellement enclin à être sinon hostile, du moins réservé envers l’Autre.<br />
La xénophobie –sous la forme très modérée que Lévi-Strauss lui donne, celle d’une insensibilité aux valeurs de l’Autre– se transforme ici d’un fait de culture modifiable en un fait de nature indéracinable. Par conséquent, le projet de l’UNESCO devient en partie caduc aux yeux de Lévi-Strauss, car on ne peut espérer changer l’inaltérable nature humaine par une action exercée sur sa composante sociale, au travers de l’éducation et de la lutte contre les préjugés.<br />
Ces propos choquèrent. On imagine aisément le trouble des employés de l’UNESCO qui, croisés au détour d’un couloir après la conférence, firent part à Lévi-Strauss de leur dépit de voir remis en question les articles de foi institutionnels auxquels ils pensaient avoir eu le mérite d’adhérer. René Maheu, directeur général de l’UNESCO, qui avait invité Lévi-Strauss à donner cette conférence, semblait contrarié. «Ce fut un assez joli scandale» – devait dire Lévi-Strauss en commentant l’incident et les réactions qu’il suscita, dans la préface du <em>Regard éloigné</em> où le texte de « Race et culture » fut repris et publié en 1983 par les Éditions Plon.</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;">Et pourtant, vingt-quatre ans plus tard, Claude Lévi-Strauss monta à nouveau sur l’estrade du grand auditorium de la Maison de l’UNESCO, invité à prononcer une allocution à l’occasion du soixantième anniversaire de l’Organisation. Cette fois-ci, la conférence suscita une réaction diamétralement opposée à la précédente : le public se leva pour une longue et enthousiaste ovation. Paradoxalement, Lévi-Strauss dit en 2005 à peu près la même chose qu’en 1971. Il répéta que l’explosion démographique est une catastrophe responsable de nos maux ; qu’elle conduit à un appauvrissement de la diversité culturelle ; que, pour maintenir cette dernière, il est nécessaire que les peuples limitent leurs échanges et gardent leurs distances les uns par rapport aux autres. Le projet fondateur de l’UNESCO prévoyait de déployer une action éducative à l’échelle planétaire, avec l’intention d’accomplir un progrès social et d’édifier une « nouvelle unité humaine », pour reprendre une formule de l’ouvrage <em>L&#8217;Éducation de base, fonds commun de l&#8217;humanité</em> (1947) : en fait, ce programme consistait à vouloir imposer partout le même modèle culturel, conçu essentiellement par des Occidentaux. À la fin des années 1940, un tel mouvement unificateur était tenu pour révolutionnaire, progressiste et salvateur. En 2005, la perspective de l’UNESCO se trouvait inversée par rapport à cette conception initiale. L’unification portait désormais le nom lugubre de « mondialisation » et on voyait en elle une menace contre la diversité perçue non plus comme un obstacle au progrès, mais comme un précieux patrimoine à préserver.<br />
Claude Lévi-Strauss défendait ce point de vue depuis des décennies. À l’orée du vingt-et-unième siècle, il pouvait constater que l’UNESCO l’avait rejoint dans cette conviction. Le combat humaniste de l’anthropologue et celui de l’UNESCO ont trouvé une nouvelle consonance.</p>
<p style="text-align:justify;padding-left:90px;"><span style="color:#000000;">.</span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><br />
</span></p>
<ul id="url_right">
<li><a href="//stream.unesco.org/vod/levi-strauss_fr.wmv">Voir l&#8217;intervention de Claude Lévi-Strauss lors des célébrations du soixantième anniversaire de l’UNESCO (2005).<br />
</a></li>
</ul>
<p style="text-align:justify;">
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Claude Lévi-Strauss: «La difficulté croissante de vivre ensemble...»]]></title>
<link>http://mneaquitaine.wordpress.com/2009/11/04/claude-levi-strauss-%c2%abla-difficulte-croissante-de-vivre-ensemble-%c2%bb/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:58:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>pascalbourgois2</dc:creator>
<guid>http://mneaquitaine.wordpress.com/2009/11/04/claude-levi-strauss-%c2%abla-difficulte-croissante-de-vivre-ensemble-%c2%bb/</guid>
<description><![CDATA[bibliobs.nouvelobs.com, Claude Lévi-Strauss, paru dans «l&#8217;Obs» le 9 juin 2005, source: «le Nou]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://">bibliobs.nouvelobs.com</a>, Claude Lévi-Strauss, paru dans «l&#8217;Obs» le 9 juin 2005, source: «le Nouvel Observateur» du 1er mai 2008.</p>
<p>Les leçons d&#8217;un ethnologue</p>
<p>En mai 2005, le grand anthropologue reçut le prestigieux prix international de Catalogne. Ce fut alors, pour lui, l&#8217;occasion de méditer sur l&#8217;homme et le monde</p>
<p>Parce que je suis né dans les premières années du XXe siècle et que, jusqu&#8217;à sa fin, j&#8217;en ai été l&#8217;un des témoins, on me demande souvent de me prononcer sur lui. Il serait inconvenant de me faire le juge des événements tragiques qui l&#8217;ont marqué. Cela appartient à ceux qui les vécurent de façon cruelle, alors que des chances successives me protégèrent, si ce n&#8217;est que le cours de ma carrière en fut grandement affecté.</p>
<p>L&#8217;ethnologie, dont on peut se demander si elle est d&#8217;abord une science ou un art (ou bien, peut-être, tous les deux), plonge ses racines en partie dans une époque ancienne et en partie dans une autre récente. Quand les hommes de la fin du Moyen Age et de la Renaissance ont redécouvert l&#8217;Antiquité gréco-romaine et quand les jésuites ont fait du grec et du latin la base de leur enseignement, ne pratiquaient-ils pas une première forme d&#8217;ethnologie? On reconnaissait qu&#8217;aucune civilisation ne peut se penser elle-même si elle ne dispose pas de quelques autres pour servir de terme de comparaison. La Renaissance trouva dans la littérature ancienne le moyen de mettre sa propre culture en perspective, en confrontant les conceptions contemporaines à celles d&#8217;autres temps et d&#8217;autres lieux.</p>
<p>La seule différence entre culture classique et culture ethnographique tient aux dimensions du monde connu à leurs époques respectives. Au début de la Renaissance, l&#8217;univers humain est circonscrit par les limites du bassin méditerranéen. Le reste, on ne fait qu&#8217;en soupçonner l&#8217;existence. Au XVIIIe et au XIXe siècle, l&#8217;humanisme s&#8217;élargit avec le progrès de l&#8217;exploration géographique. La Chine, l&#8217;Inde s&#8217;inscrivent dans le tableau. Notre terminologie universitaire, qui désigne leur étude sous le nom de philologie non classique, confesse, par son inaptitude à créer un terme original, qu&#8217;il s&#8217;agit bien du même mouvement humaniste s&#8217;étendant à un territoire nouveau. En s&#8217;intéressant aux dernières civilisations encore dédaignées &#8211; les sociétés dites primitives -, l&#8217;ethnologie fit parcourir à l&#8217;humanisme sa troisième étape.</p>
<p>Les modes de connaissance de l&#8217;ethnologie sont à la fois plus extérieurs et plus intérieurs que ceux de ses devancières. Pour pénétrer des sociétés d&#8217;accès particulièrement difficile, elle est obligée de se placer très en dehors (anthropologie physique, préhistoire, technologie) et aussi très en dedans, par l&#8217;identification de l&#8217;ethnologue au groupe dont il partage l&#8217;existence et l&#8217;extrême importance qu&#8217;il doit attacher aux moindres nuances de la vie physique des indigènes.</p>
<p>Toujours en deçà et au-delà de l&#8217;humanisme traditionnel, l&#8217;ethnologie le déborde dans tous les sens. Son terrain englobe la totalité de la terre habitée, tandis que sa méthode assemble des procédés qui relèvent de toutes les formes du savoir: sciences humaines et sciences naturelles.</p>
<p>Mais la naissance de l&#8217;ethnologie procède aussi de considérations plus tardives et d&#8217;un autre ordre. C&#8217;est au cours du XVIIIe siècle que l&#8217;Occident a acquis la conviction que l&#8217;extension progressive de sa civilisation était inéluctable et qu&#8217;elle menaçait l&#8217;existence des milliers de sociétés plus humbles et fragiles dont les langues, les croyances, les arts et les institutions étaient pourtant des témoignages irremplaçables de la richesse et de la diversité des créations humaines. Si l&#8217;on espérait savoir un jour ce que c&#8217;est que l&#8217;homme, il importait de rassembler pendant qu&#8217;il en était encore temps toutes ces réalités culturelles qui ne devaient rien aux apports et aux impositions de l&#8217;Occident. Tâche d&#8217;autant plus pressante que ces sociétés sans écriture ne fournissaient pas de documents écrits ni, pour la plupart, de monuments figurés.</p>
<p>Or, avant même que la tâche soit suffisamment avancée, tout cela est en train de disparaître ou, pour le moins, de très profondément changer. Les petits peuples que nous appelions indigènes reçoivent maintenant l&#8217;attention de l&#8217;Organisation des Nations unies. Conviés à des réunions internationales, ils prennent conscience de l&#8217;existence les uns des autres. Les Indiens américains, les Maoris de Nouvelle-Zélande, les Aborigènes australiens découvrent qu&#8217;ils ont connu des sorts comparables, et qu&#8217;ils possèdent des intérêts communs. Une conscience collective se dégage au-delà des particularismes qui donnaient à chaque culture sa spécificité. En même temps, chacune d&#8217;elles se pénètre des méthodes, des techniques et des valeurs de l&#8217;Occident. Sans doute cette uniformisation ne sera jamais totale. D&#8217;autres différences se feront progressivement jour, offrant une nouvelle matière à la recherche ethnologique. Mais, dans une humanité devenue solidaire, ces différences seront d&#8217;une autre nature: non plus externes à la civilisation occidentale, mais internes aux formes métissées de celle-ci étendues à toute la terre.</p>
<p>La population mondiale comptait à ma naissance 1,5 milliard d&#8217;habitants. Quand j&#8217;entrai dans la vie active, vers 1930, ce nombre s&#8217;élevait à 2 milliards. Il est de 6 milliards aujourd&#8217;hui, et il atteindra 9 milliards dans quelques décennies, à croire les prévisions des démographes. Ils nous disent certes <!--more-->que ce dernier chiffre représentera un pic et que la population déclinera ensuite, si rapidement, ajoutent certains, qu&#8217;à l&#8217;échelle de quelques siècles une menace pèsera sur la survie de notre espèce. De toute façon, elle aura exercé ses ravages sur la diversité non pas seulement culturelle mais aussi biologique en faisant disparaître quantité d&#8217;espèces animales et végétales.</p>
<p>De ces disparitions, l&#8217;homme est sans doute l&#8217;auteur, mais leurs effets se retournent contre lui. Il n&#8217;est aucun, peut-être, des grands drames contemporains qui ne trouve son origine directe ou indirecte dans la difficulté croissante de vivre ensemble, inconsciemment ressentie par une humanité en proie à l&#8217;explosion démographique et qui &#8211; tels ces vers de farine qui s&#8217;empoisonnent à distance dans le sac qui les enferme bien avant que la nourriture commence à leur manquer &#8211; se mettrait à se haïr elle-même parce qu&#8217;une prescience secrète l&#8217;avertit qu&#8217;elle devient trop nombreuse pour que chacun de ses membres puisse librement jouir de ces biens essentiels que sont l&#8217;espace libre, l&#8217;eau pure, l&#8217;air non pollué.</p>
<p>Aussi la seule chance offerte à l&#8217;humanité serait de reconnaître que, devenue sa propre victime, cette condition la met sur un pied d&#8217;égalité avec toutes les autres formes de vie qu&#8217;elle s&#8217;est employée et continue de s&#8217;employer à détruire.</p>
<p>Mais si l&#8217;homme possède d&#8217;abord des droits au titre d&#8217;être vivant, il en résulte que ces droits, reconnus à l&#8217;humanité en tant qu&#8217;espèce, rencontrent leurs limites naturelles dans les droits des autres espèces. Les droits de l&#8217;humanité cessent au moment où leur exercice met en péril l&#8217;existence d&#8217;autres espèces.</p>
<p>Le droit à la vie et au libre développement des espèces vivantes encore représentées sur la terre peut seul être dit imprescriptible, pour la raison très simple que la disparition d&#8217;une espèce quelconque creuse un vide, irréparable, à notre échelle, dans le système de la création.</p>
<p>Seule cette façon de considérer l&#8217;homme pourrait recueillir l&#8217;assentiment de toutes les civilisations. La nôtre d&#8217;abord, car la conception que je viens d&#8217;esquisser fut celle des jurisconsultes romains, pénétrés d&#8217;influences stoïciennes, qui définissaient la loi naturelle comme l&#8217;ensemble des rapports généraux établis par la nature entre tous les êtres animés pour leur commune conservation; celle aussi des grandes civilisations de l&#8217;Orient et de l&#8217;Extrême-Orient, inspirées par l&#8217;hindouisme et le bouddhisme; celle, enfin, des peuples dits sous-développés, et même des plus humbles d&#8217;entre eux, les sociétés sans écriture qu&#8217;étudient les ethnologues.</p>
<p>Par de sages coutumes, que nous aurions tort de reléguer au rang de superstitions, elles limitent la consommation par l&#8217;homme des autres espèces vivantes et lui en imposent le respect moral, associé à des règles très strictes pour assurer leur conservation. Si différentes que ces dernières sociétés soient les unes des autres, elles concordent pour faire de l&#8217;homme une partie prenante, et non un maître de la création.</p>
<p>Telle est la leçon que l&#8217;ethnologie a apprise auprès d&#8217;elles, en souhaitant qu&#8217;au moment de rejoindre le concert des nations ces sociétés la conservent intacte et que, par leur exemple, nous sachions nous en inspirer.</p>
<p><a href="http://bibliobs.nouvelobs.com/claude-levi-strauss">Tout notre dossier sur Claude Lévi-Strauss</a></p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Claude Levi-Strauss 1908-2009]]></title>
<link>http://noreille.wordpress.com/2009/11/04/claude-levi-strauss-1908-2009/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:50:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>noreille</dc:creator>
<guid>http://noreille.wordpress.com/2009/11/04/claude-levi-strauss-1908-2009/</guid>
<description><![CDATA[Claude Levi-Strauss aime s’expliquer, et aime qu’on le comprenne bien. Au fil des différentes interv]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.lamediatheque.be/med/rech_n.php?ser=7&#38;ref=tj5331&#38;supa[]=1supa[]=1supa[]=1supa[]=1supa[]=1supa[]=1supa[]=1supa[]=1&#38;__utma=12944426.3797398073179234000.1233056537.1236941661.1237301401.17&#38;__utmz=12944426.1236941661.16.7.utmcsr%3Dgoogle&#124;utmccn%3D(organic)&#124;utmcmd%3Dorganic&#124;utmctr%3DMEDIATHEQUE&#38;Mediatheque_choisie=7&#38;portail_sid=12373014009786&#38;s=72b3229b507afe804cbccd0c4bf1a35a&#38;__utmb=12944426.2.10.1237301401&#38;__utmc=12944426&#38;supports=&#38;details=&#38;ofs=0&#38;reset=1&#38;secured="><img class="alignnone" src="http://i216.photobucket.com/albums/cc221/martiensgohome/levistrauss.jpg" alt="" width="400" height="537" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Claude Levi-Strauss aime s’expliquer, et aime qu’on le comprenne bien. Au fil des différentes interviews qui composent le DVD, il aime à se raconter, à situer son œuvre autour de lui-même. Pas par narcissisme, ou par égocentrisme, mais parce que son travail d’ethnologue est étroitement lié à cette rencontre entre lui, CLS, et le monde qui l’entoure. Quoique scientifique attaché à l’objectivité de son art, de sa science, il est profondément, intimement conscient de la distance qui sépare l’objet de son étude, la vie des « autres », de sa vie propre, de sa culture, son vécu, sa personnalité. Interrogé par deux journalistes aux approches différentes, il évoque son passé, ses origines. « J’ai toujours rêvé d’être chef d’orchestre » dit-il à l’un ; « j’ai toujours rêvé d’être peintre » dit-il à l’autre. Les deux versions sont également vraies, également sincères, mais donnent un éclairage différent à sa carrière. Elles ont toutefois un point commun : Claude Lévi-Strauss aurait voulu être un artiste, et comme tel, s’accorde une place centrale dans son œuvre. Ses travaux, études scientifiques, recherches ethnologiques, sur les populations les plus isolées, les plus reculées de l’Amazonie, commencent tous de la même manière : par sa rencontre avec elles. Mais à travers cette rencontre, néanmoins, ce qui transparaît est moins la complaisance d’un narcissique qu’une constatation honnête et complète, à travers un récit fidèle, sans fard, de la différence profonde entre « lui » &#8211; c’est à dire un peu « nous » &#8211; et « eux », les autres. Sa vie durant, Claude Lévi-Strauss est parti en expédition, à la recherche de cet autre.. Il l’a voulu consciemment « sauvage », hors-culture, loin de sa vie et de sa pensée d’occidental. Son insistance su ses sentiments à lui, sur ses réflexions à lui, sont là principalement pour nous faire comprendre cette différence, cette distance, cet inévitable obstacle qui grève toute entreprise de contact, toute exploration. Quel que soit le soin qu’il y apporte, il est impossible à un chercheur en science humaine de se ce défaire de ce qui fait sa propre humanité, sa personnalité propre et sa culture d’origine.</p>
<p>&#160;</p>
<p>&#160;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islam, le triste tropisme de Claude Lévi-Strauss]]></title>
<link>http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/2009/11/04/islam-le-triste-tropisme-de-claude-levi-strauss/</link>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 00:10:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>ibnkafka</dc:creator>
<guid>http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/2009/11/04/islam-le-triste-tropisme-de-claude-levi-strauss/</guid>
<description><![CDATA[Claude Lévi-Strauss est mort à l&#8217;âge de cent ans. Cet ethnologue, figure éminente du structura]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/files/2009/11/211-levistrauss.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3490" title="211-levistrauss" src="http://ibnkafkasobiterdicta.wordpress.com/files/2009/11/211-levistrauss.jpg" alt="211-levistrauss" width="400" height="400" /></a></p>
<p>Claude Lévi-Strauss est mort à l&#8217;âge de cent ans. Cet ethnologue, figure éminente du <a href="http://www.structuralisme.fr/">structuralisme</a> très en vogue il y a quelques décennies, est unanimement vu comme un des derniers &#8220;grands&#8221; penseurs français (on peut présumer que Foucault, Bourdieu et Derrida sont les plus récents à l&#8217;avoir précédé dans cette lignée). Il a, comme de coutume, été unanimement loué à sa mort.</p>
<p>Son livre le plus connu auprès des profanes fût sans doute &#8220;<a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Tristes_Tropiques" target="_blank">Tristes tropiques</a>&#8221; (1955). La lecture de quelques pages confirme que la perfection n&#8217;est pas de ce monde:</p>
<blockquote><p>C&#8217;était surtout l&#8217;Islam dont la présence <strong>me tourmentait</strong> (&#8230;). Déjà l&#8217;Islam <strong>me déconcertait</strong> par une attitude envers l&#8217;histoire contradictoire à la nôtre et contradictoire en elle-même: le souci de fonder une tradition s&#8217;accompagnait d&#8217;<strong>un appétit destructeur</strong> de toutes les traditions antérieures. (&#8230;)</p>
<p>Dans les Hindous, je contemplais notre exotique image, renvoyée par ces frères indo-européens évolués sous un autre climat, au contact de civilisations différentes, mais dont les tentations intimes sont tellement identiques aux nôtres qu&#8217;à certaines périodes, comme l&#8217;époque 19000, elles remontent chez nous aussi en surface.</p>
<p>Rien de semblable à Agra, où règnent d&#8217;autres ombres: celles de la Perse médiévale, de l&#8217;Arabie savante, sous une forme que beaucoup jugent conventionnelle. Pourtant, je défie tout visiteur ayant encore gardé un peu de fraîcheur d&#8217;âme de ne pas se sentir bouleversé en franchissant, en même temps que l&#8217;enceinte du Taj, les distances et les âges, accédant de plain-pied à l&#8217;univers des <strong>Mille et une Nuits</strong> (&#8230;).</p>
<p>Pourquoi l&#8217;art musulman s&#8217;effondre-t-il si complètement dès qu&#8217;il cesse d&#8217;être à son apogée? Il passe sans transition du palais au bazar. N&#8217;est-ce pas une conséquence de la répudiation des images? L&#8217;artiste, privé de tout contact avec le réel, perpétue une convention tellement <strong>exsangue</strong> qu&#8217;elle <strong>ne peut être rajeunie ni fécondée</strong>. Elle est soutenue par l&#8217;or, ou elle s&#8217;écroule. (&#8230;)</p>
<p>Si l&#8217;on excepte les forts, <strong>les musulmans n&#8217;ont construit dans l&#8217;Inde que des temples et des tombes</strong>. Mais les forts étaient des palais habités, tandis que les tombes et les temples sont des palais inoccupés. On éprouve, ici encore, la difficulté pour l&#8217;Islam de penser la solitude. Pour lui, la vie est d&#8217;abord communauté, et le mort s&#8217;installe toujours dans le cadre d&#8217;une communauté, dépourvue de participants. (&#8230;)</p>
<p>N&#8217;est-ce pas l&#8217;image de la civilisation musulmane qui associe les raffinements les plus rares - palais de pierres précieuses, fontaines d&#8217;eau de rose, mets recouverts de feuilles d&#8217;or, tabac à fumer mêlé de perles pilées - servant de couverture à la <strong>rusticité des moeurs</strong> et à la bigoterie qui imprègne la pensée morale et religieuse? </p>
<p>Sur le plan esthétique, le puritanisme islamique, renonçant à abolir la sensualité, s&#8217;est contenté de la réduire à ses <strong>formes mineures</strong>: parfums, dentelles, broderies et jardins. Sur le plan moral, on se heurte à la même équivoque d&#8217;une tolérance affichée en dépit d&#8217;un prosélytisme dont le <strong>caractère compulsif</strong> est évident. En fait, le contact des non-musulmans <strong>les angoisse</strong>. Leur genre de vie provincial se perpétue sous la menace d&#8217;autres genres de vie, plus libres et plus souples que le leur, et qui risquent de l&#8217;altérer par la seule contiguïté.</p>
<p>Plutôt que de parler de tolérance, il vaudrait mieux dire que <strong>cette tolérance, dans la mesure où elle existe, est une perpétuelle victoire sur eux-mêmes</strong>. En la préconisant, le Prophète les a placés dans une situation de <strong>crise permanente</strong>, qui résulte de la contradiction entre la portée universelle de la révélation et de la pluralité des fois religieuses. Il y a là une situation paradoxale au sens <strong>&#8220;pavlovien&#8221;</strong>, génératrice d&#8217;<strong>anxiété</strong> d&#8217;une part et de <strong>complaisance</strong> en soi-même de l&#8217;autre, <strong>puisqu&#8217;on se croit capable</strong>, grâce à l&#8217;Islam, de surmonter un pareil conflit. En vain d&#8217;ailleurs: comme le remarquait un jour devant moi un philosophe indien, les musulmans tirent vanité de ce qu&#8217;ils professent la valeur universelle de grand principes - liberté, égalité, tolérance - et ils révoquent le crédit à quoi ils prétendent en affirmant du même jet qu&#8217;ils sont les seuls à les pratiquer.</p>
<p>Un jour à Karachi, je me trouvais en compagnie de Sages musulmans, universitaires ou religieux. A les entendre la supériorité de leur système, j&#8217;étais frappé de constater avec quelle insistance ils revenaient à un seul argument: sa <strong>simplicité</strong>. (&#8230;) Tout l&#8217;Islam semble être, en effet, une méthode pour développer dans l&#8217;esprit des croyants des <strong>conflits insurmontables</strong>, quitte à les sauver par la suite en leur proposant <strong>des solutions d&#8217;une très grande (mais trop grande) simplicité</strong>. D&#8217;une main on les précipite, de l&#8217;autre on les retient au bord de l&#8217;abîme. Vous inquiétez-vous de la vertu de vos épouses ou de vos filles pendant que vous êtes en campagne? Rien de plus simple, voilez-les et cloîtrez-les. C&#8217;est ainsi qu&#8217;on en arrive au burkah moderne, semblable à un <strong>appareil orthopédique</strong> (&#8230;).</p>
<p>Chez les Musulmans, <strong>manger avec les doigts devient un système</strong>: nul ne saisit l&#8217;os de la viande pour en ronger la chair. De la seule main utilisable (la gauche étant impure, parce que réservée aux ablutions intimes) on pétrit, on arrache les lambeaux et quand on a soif, la <strong>main graisseuse</strong> empoigne le verre. En observant ces manières de table qui valent bien les autres, mais qui du point de vue occidental, semblent faire <strong>ostentation de sans-gêne</strong>, on se demande jusqu&#8217;à quel point la coutume, plutôt que vestige archaïque, ne résulte pas d&#8217;une réforme voulue par le Prophète &#8211; &#8220;<em>ne faites pas comme les autres peuples, qui mangent avec un couteau</em>&#8220; - inspiré par <strong>le même souci, inconscient sans doute, d&#8217;infantilisation systématique, d&#8217;imposition homosexuelle</strong> de la communauté par la <strong>promiscuité</strong> qui ressort des rituels de propreté après le repas, quand<strong> tout le monde se lave les mains, se gargarise, éructe et crache dans la même cuvette</strong>, mettant en commun, dans une indifférence terriblement <strong>autiste</strong>, la même <strong>peur de l&#8217;impureté</strong> associée au même <strong>exhibitionnisme</strong>. (&#8230;)</p>
<p>[S]i un <strong>corps de garde</strong> pouvait être religieux, l&#8217;Islam paraîtrait sa religion idéale: stricte observance du règlement (prières cinq fois par jour, <strong>chacune exigeant cinquante génuflexions</strong> [sic]); revues de détail et soins de propreté (les ablutions rituelles); <strong>promiscuité masculine</strong> dans la vie spirituelle comme dans l&#8217;accomplissement des fonctions religieuses; et pas de femmes.</p>
<p>Ces <strong>anxieux</strong> sont aussi des hommes d&#8217;action; pris entre des <strong>sentiments incompatibles</strong>, ils compensent <strong>l&#8217;infériorité qu&#8217;ils ressentent</strong> par des formes traditionnelles de sublimations qu&#8217;on associe depuis toujours à l&#8217;âme arabe: jalousie, fierté, héroïsme. Mais cette volonté d&#8217;être entre soi, cet esprit de clocher allié à un déracinement chronique (&#8230;) qui sont à l&#8217;origine de la formation du Pakistan (&#8230;). C&#8217;est un fait social actuel, et qui doit être interprété comme tel: drame de conscience collectif qui a contraint des millions d&#8217;individus à un choix irrévocable (&#8230;) <strong>pour rester entre musulmans, et parce que qu&#8217;ils ne se sentent à l&#8217;aise qu&#8217;entre musulmans</strong>.</p>
<p>Grande religion qui se fonde moins sur l&#8217;évidence d&#8217;une révélation que sur <strong>l&#8217;impuissance à nouer des liens au-dehors</strong>. En face de la bienveillance universelle du bouddhisme, du désir chrétien de dialogue, <strong>l&#8217;intolérance musulmane</strong> adopte une forme insconsciente chez ceux qui s&#8217;en rendent coupables; car s&#8217;ils ne cherchent pas toujours, de façon brutale, à amener autrui à partager leur vérité, <strong>ils sont pourtant (et c&#8217;est plus grave) incapables de supporter l&#8217;existence d&#8217;autrui comme autrui</strong>. Le seul moyen pour eux de se mettre à l&#8217;abri du doute et de l&#8217;humiliation consiste dans une <strong>&#8220;néantisation&#8221; d&#8217;autrui</strong>, considéré comme témoin d&#8217;une autre foi et d&#8217;une autre conduite. La fraternité islamique est la converse d&#8217;une exclusive contre les infidèles qui ne peut pas s&#8217;avouer, puisque, en se reconnaissant comme telle, elle équivaudrait à les reconnaître eux-mêmes comme existants.</p>
<p>(&#8230;) <strong>Ce malaise ressenti au voisinage de l&#8217;Islam</strong>, je n&#8217;en connais que trop les raisons: je retrouve en lui l&#8217;univers d&#8217;où je viens; l&#8217;Islam, c&#8217;est l&#8217;Occident de l&#8217;Orient. Plus précisément encore, <strong>il m&#8217;a fallu rencontrer l&#8217;Islam pour mesurer le péril qui menace aujourd&#8217;hui la pensée française</strong>. Je pardonne mal au premier de me présenter notre image, <strong>de m&#8217;obliger à constater combien la France est en train de devenir musulmane</strong>. (&#8230;) Si, pourtant, une France de quarante-cinq millions d&#8217;habitants s&#8217;ouvrait largement sur la base de l&#8217;égalité des droits, <strong>pour admettre vingt-cinq millions de citoyens musulmans, même en grande proportion illettrés</strong>, elle n&#8217;entreprendrait pas une démarche plus audacieuse que celle à quoi l&#8217;Amérique dut de ne pas rester une petite province du monde anglo-saxon. (&#8230;) [I]ls firent et gagnèrent un pari dont l&#8217;enjeu est aussi grave que celui que nous refusons de risquer.</p>
<p>Le pourrons-nous jamais? En s&#8217;ajoutant, deux forces régressives voient-elles leur direction s&#8217;inverser? (&#8230;) [I]ci, à Taxila, dans ces monastères bouddhistes que l&#8217;influence grecque a fait bourgeonner de statues, je suis confronté à cette chance fugitive qu&#8217;eut notre Ancien Monde de rester un; la scission n&#8217;est pas encore accomplie. <strong>Un autre destin est possible, celui, précisément, que l&#8217;Islam interdit en dressant sa barrière entre un Occident et un Orient</strong> qui, sans lui, n&#8217;auraient peut-être pas perdu leur attachement au sol commun où ils plongent leurs racines. (&#8230;)</p>
<p>[C]&#8216;est l&#8217;autre malheur de la conscience occidentale que le christianisme (&#8230;) soit apparu &#8220;avant la lettre&#8221; &#8211; trop tôt (&#8230;): terme moyen d&#8217;une série destinée par sa logique interne, par la géorgaphie et l&#8217;histoire, à se développer dorénavant dans le sens de l&#8217;Islam; puisque ce dernier &#8211; les musulmans triomphent sur ce point &#8211; représente la forme la plus évoluée de la pensée religieuse sans pour autant être la meilleure; je dirais même en étant pour cette raison <strong>la plus inquiétante des trois</strong> [bouddhisme, christianisme et islam]. (&#8230;)</p>
<p>Aujourd&#8217;hui, c&#8217;est par-dessus l&#8217;Islam que je contemple l&#8217;Inde; mais celle de Bouddha, avant <strong>Mahomet qui, pour moi européen et parce que européen, se dresse entre notre réflexion et des doctrines qui en sont les plus proches</strong> comme le <strong>rustique empêcheur d&#8217;une ronde</strong> où les mains prédestinées à se joindre, de l&#8217;Orient et de l&#8217;Occident ont été par lui désunies. Quelle erreur allais-je commettre, à la suite de ces musulmans qui se proclament chrétiens et occidentaux et placent à leur Orient la frontière entre les deux mondes! (&#8230;) L&#8217;évolution rationnelle est à l&#8217;inverse de celle de l&#8217;histoire:<strong> l&#8217;Islam a coupé en deux un monde plus civilisé</strong>. Ce qui lui paraît actuel relève d&#8217;une époque révolue, il vit dans un décalage millénaire. Il a su accomplir une oeuvre révolutionnaire; mais comme celle-ci s&#8217;appliquait à <strong>une fraction attardée de l&#8217;humanité</strong>, en ensemençant le réel il a <strong>stérilisé</strong> le virtuel: <strong>il a déterminé un progrès qui est l&#8217;envers d&#8217;un projet</strong>. (<em>Tristes tropiques</em>, Presses Pocket, Paris, 2007, pp. 475-490)</p></blockquote>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Le vrai tombeau de Claude Lévi-Strauss]]></title>
<link>http://alainfoix.com/2009/11/04/le-vrai-tombeau-de-claude-levi-strauss/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 23:37:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>alainfoix</dc:creator>
<guid>http://alainfoix.com/2009/11/04/le-vrai-tombeau-de-claude-levi-strauss/</guid>
<description><![CDATA[Claude Lévi-Strauss Claude Lévi-Strauss est mort. Il avait cent ans et il emporte avec lui tout un s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_1364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 486px"><img class="size-full wp-image-1364" title="0000279783-077" src="http://alainfoix.wordpress.com/files/2009/11/00173af5.jpg" alt="0000279783-077" width="476" height="320" /><p class="wp-caption-text">Claude Lévi-Strauss</p></div>
<p>Claude Lévi-Strauss est mort. Il avait cent ans et il emporte avec lui tout un siècle d&#8217;intelligence. Il s&#8217;était tu depuis longtemps, laissant parler et babiller le monde, ce qu&#8217;il en reste. Il avait dit ce qu&#8217;il avait à dire et la musique, cette musique qu&#8217;il aimait tant, disait la suite. Il est mort comme meurent les civilisations, comme meurent peu à peu les peuples qu&#8217;ils nous a racontés (et dont il a suivi, avec une calme résignation, la lente agonie): en laissant le monde muet et comme hébété devant l&#8217;immense trou noir, cette entropie irrémédiable qui nous dévore à petit feu. Il nous a raconté ce que ces peuples avaient à nous léguer, c&#8217;est à dire la beauté, l&#8217;homme en son éternité, en sa structure profonde, en son refus de la bestialité. Il nous a dit la culture non comme opposition absolue, mais relative à la nature, comme transcendance, comme sublimation et comme travail. Travail sur la nature et dessin sur le monde pour en tirer quelque dessein. J&#8217;ai pris le bateau de l&#8217;ethnologie alors qu&#8217;il l&#8217;avait abandonné depuis longtemps comme triste épave rêvant encore dans les vagues du temps des derniers grands voyages. Je suis monté sur ce bateau qui coulait par le fond à la recherche de l&#8217;homme. Mais sur ce pont, à l&#8217;université, je fus reçu froidement par la glace de ces mots jetés sur un ton sans appel: &#8220;l&#8217;ethnologie c&#8217;est terminé&#8221;. Je ne fus pas saisi, pas plus que lorsque quelque temps auparavant, mettant le pied sur le bateau philosophie, je fus reçu par un étonnant professeur qui m&#8217;asséna: &#8220;tout est dit&#8221;. Mais il y avait Jankélévitch, mais il y avait Lévi-Strauss et tous ces grands penseurs qui me furent contemporains et qui m&#8217;apprenaient la grâce, le je-ne-sais-quoi toujours indécidé qui fait que le monde pas plus que l&#8217;art ou la pensée ne sont jamais clos. Qu&#8217;il y a toujours du jeu, et le jeu c&#8217;est l&#8217;homme. Tant qu&#8217;il y a du jeu il y a de la pensée, et tant qu&#8217;il y a de la pensée, il y a de l&#8217;avenir. Ils m&#8217;ont transmis cette attitude permanente de toujours chercher la faille du rideau d&#8217;eau ou de fumée qui veut faire de l&#8217;univers infini un monde clos. Claude Lévi-Strauss comme tous les grands penseurs ne peuvent vraiment mourir car ils nourrissent notre pensée et notre coeur. Le vrai tombeau des morts disait Cocteau, c&#8217;est le coeur des vivants.</p>
<p>En hommage à Claude Lévi-Strauss, voici un passage de mon livre Ta mémoire, petit monde (Ed. Gallimard, 2005) que je lui ai dédié:</p>
<h5>Je me voyais petit monde au milieu des grands mondes dans l’eau du monde entier et fus assailli d’une soif immense de connaissance. Je voulais savoir l’homme.</h5>
<h5>Perdu dans sa clairière native au milieu des taillis, cet homme me souriait sur la jaquette d’un livre beau et imposant qui ne cessait depuis longtemps d’alimenter mes rêveries. Je le prenais souvent en mains et le feuilletais sans lire. Sur cette couverture, un jeune Indien aux tatouages mystérieux. A l’intérieur, des êtres magnifiques au sourire calme et imposant qui me faisaient penser à ma douce Tata. De grands chapitres en lettres capitales, ces noms étonnants : <em>Tupi-kawahib, Nambikwara, Bororo, Caduveo</em>, et ce mot qui m’emportait très loin : « le retour ». <em>Tristes Tropiques</em>, ce titre me transportait, dans une onde nostalgique, vers mon enfance. Je revoyais la pluie sur sa tôle ondulée, les flamboyants tout dénudés de fleurs, le morne échangé en rivière, le balancement des cocotiers dans l’or du crépuscule et la biguine dont la gaîté est tissée de tristesse. <em>Tristes Tropiques</em> de Lévi-Strauss, dans la collection « Terre Humaine », disait quelque chose de mon enfance. Mais je commençais à percevoir que cette enfance se mêlait d’autres enfances et que ce livre tenait toutes les enfances. Ce livre soutenait le ciel d’une utopie, d’une île, d’une île monde, d’un pays toutouni, du pays de l’enfant.</h5>
<h5>Alors je lus <em>Tristes Tropiques</em>. Un livre qui s’ouvre par « La fin des voyages », et proclame d’entrée : « Je hais les voyages et les explorateurs ». Un livre pourtant qui m’a fait voyager comme jamais ne voyagerai. Un livre qui se clôt sur la pose du chat au sourire songeur que nous comprenons sans le savoir « en deçà de la pensée et au-delà de la société », au-delà du miroir.</h5>
<h5>Je marchais de plain-pied sur la terre sauvage. J’avais glissé imperceptiblement de l’animal à l’homme par l’œuvre d’un petit pont, ce petit « n » reliant l’éthologie à l’ethnologie.</h5>
<h5>Je partais avec Lévi-Strauss dans le transatlantique qui ramenait au pays, à Fort-de-France et Pointe-à-Pitre. Puis pagayant dans sa pirogue à l’embouchure de l’Orénoque, je remontais le rio Pimenta-Bueno, passais un rapide sur le Gi-Parana et nous campions au bord du Machado avec les Tupi-Kawahib. Les Kawahib, pour moi, étaient les cousins proches des Caraïbes de Vieux-Habitants. Nous étions en famille. Je retournais à la source même, la fontaine du temps.</h5>
<h5>Oui, c’était décidé. Je resterais auprès de Lévi Strauss. Je suivrais son chemin, car c’était aussi le mien. Je suivrais son parcours qui monte à la philosophie pour redescendre au creux sombre des vallées humaines.</h5>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Claude Lévi-Strauss est mort; il m'avait appris l'ethnocentrisme]]></title>
<link>http://parlotte.wordpress.com/2009/11/03/claude-levi-strauss-est-mort-il-mavait-appris-lethnocentrisme/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 22:49:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>charlottepudlowski</dc:creator>
<guid>http://parlotte.wordpress.com/2009/11/03/claude-levi-strauss-est-mort-il-mavait-appris-lethnocentrisme/</guid>
<description><![CDATA[En prépa, l&#8217;un de mes profs avait coutume de dire avec une humilité pompeuse: «Ici, on ne vous]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>En prépa, l&#8217;un de mes profs avait coutume de dire avec une humilité pompeuse: «Ici, on ne vous apprend qu&#8217;à lire». Évidemment c&#8217;était ronflant, cela sous-entendait que tous les gens qui ne passaient pas par des prépas ne savaient pas lire; et en même temps ce qu&#8217;il voulait dire, c&#8217;était qu&#8217;on nous apprenait à lire entre les lignes.</p>
<p>Alors j&#8217;ai appris à lire avec Claude-Lévi Strauss, avec <em>Race et Histoire, </em>avec <em>Le Totémisme aujourd&#8217;hui</em> et avec <em>Tristes Tropiques. </em>Du coup quand j&#8217;ai appris sa mort tout à l&#8217;heure, c&#8217;était un peu comme si ma maîtresse de CP était morte. (J&#8217;imagine bien Claude avec les mêmes jupons).</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-842" title="claude lévi-strauss" src="http://parlotte.wordpress.com/files/2009/11/claude-levi-strauss.png" alt="claude lévi-strauss" width="200" height="263" /></p>
<p>Dans l&#8217;oeuvre de Lévi-Strauss, j&#8217;avais surtout appris un concept que je trouve fondamental pour les journalistes: <strong>l&#8217;ethnocentrisme</strong>. L&#8217;ethnocentrisme, c&#8217;est juger les autres en fonction de ses propres normes; faire passer ses propres normes pour universel.</p>
<p>La notion d&#8217;objectivité est depuis longtemps dépassée pour les journalistes; mais demeure cette nécessité de regarder l&#8217;actualité, les événements, certes avec sa propre subjectivité, dont on ne peut s&#8217;extraire, mais sans s&#8217;y abandonner, et en étant conscient que nos valeurs, nos normes, sont nôtres. Et qu&#8217;elles ne valent pas forcément plus que d&#8217;autres.</p>
<p>L’ethnocentrisme est, dans une certaine mesure, naturel; contenu dans certaines limites, il n’est pas révoltant. C’est ce que Lévi-Strauss expliquait dans la préface du <a href="http://www.oboulo.com/regard-eloigne-claude-levi-strauss-13071.html" target="_blank"><em>Regard éloigné</em></a>. La diversité nécessaire entre les cultures (nécessaire par opposition à contingente, et nécessaire au sens d&#8217;utile et féconde) résulte en partie de ce désir de s’opposer aux autres et de maintenir ses propres coutumes et traditions, usages. Une culture doit se distinguer pour se maintenir.</p>
<p>L’ethnocentrisme est lié à la condition de l’homme en tant que tel. Il est commun à la majorité des cultures, et il est par ailleurs cohérent qu’un individu, élevé dans l’idée que certaines valeurs sont positives, adhère à ces valeurs. D’autant plus que la langue apprise impose un certain découpage et donc une certaine perception du monde.</p>
<p>La force de Lévi-Strauss me semble être de montrer déjà cela. De ne pas stigmatiser avec bien-pensance, l&#8217;ethnocentrisme. Aimer sa culture, en aimer moins une autre: ce n&#8217;est pas être raciste, ce n&#8217;est pas être xénophobe; c&#8217;est être pétri de sa propre culture.</p>
<p>Mais l&#8217;ethnocentrisme devient dangereux à partir du moment où une culture en juge une autre à l’aune de ses propres valeurs. Dire, au hasard, que l&#8217;Afrique n&#8217;est pas encore assez entrée dans l&#8217;histoire, parce que les normes africaines ne sont pas toutes les notres, sous-entendre, in fine, qu&#8217;une culture n&#8217;est pas encore tout à fait civilisée, qu&#8217;elle n&#8217;est qu&#8217;à mi-chemin de l&#8217;état de nature, c&#8217;est nier sa légitimité toute entière.</p>
<h3>Pompon sur pénis</h3>
<p>Une société peut tout à fait avoir sa propre culture sans qu’un autre groupe ne la reconnaisse. Dans <em>Tristes Tropiques</em>, Lévi-Strauss décrivait les modes de vie de différentes sociétés indigènes du Brésil. Il se penchait par exemple sur la situation d’une tribu indienne, les Mundé rencontrée sur la route de la recherche des Tupi-Kawahib. Lorsque l’ethnologue les découvre, la population comprend vingt-cinq personnes, et un jeune prisonnier de guerre. Les hommes ne sont pas entièrement nus puisque tous portent un «étui pénien de forme conique», et souvent aussi un pompon en paille au-dessus des parties sexuelles. Les hommes comme les femmes arborent de nombreux ornements sur différentes parties du corps, du nez (pour les femmes) et des lèvres, jusqu’aux mollets enlacés de bandelettes de coton. Ces indiens s’épilent de façon très méticuleuse les cils et les sourcils, et leurs cheveux sont également coupés à l’aide de procédés originaux. «Ils parlent une langue joyeuse» écrit Lévi-Strauss, et ajoute un peu plus loin: «Ils me faisaient admirer leurs jardins où poussaient le maïs, le manioc (…). Quand ils défrichent, ils respectent les souches de palmiers où prolifèrent de grosses larves blanches dont ils se régalent (…)» Suit la description de leur habitat.<!--more--></p>
<p>Il serait tentant de croire que voilà débarquée une nouvelle tribu à l&#8217;état de nature. Mais Lévi-Strauss montre que les Mundé, rencontrés au hasard de l’expédition, jamais mentionnés dans la littérature ethnologique, sont manifestement dotés d’une culture, puisqu&#8217;ils ont leur langue propre, et qu&#8217;ils travaillent. L’épilation est par exemple l’une de leur tradition, mentionnée par L-S puisqu&#8217;elle écarte l’homme de l’animalité de façon évidente. Nier qu’il existe des cultures différentes, obéissant à d’autres valeurs, c’est nier la diversité culturelle, pourtant essentielle au progrès. Des cultures niées sont des cultures que l’on condamne à abandonner leurs propres valeurs et le négateur perd une possibilité d’enrichissement et donc de progrès, et la fait perdre à l’ensemble des hommes en retirant un élément de diversité. C&#8217;est ce qui traverse l&#8217;oeuvre de Lévi-Strauss, et qui atteste de la richesse de l&#8217;immigration, de la fécondité des rencontres culturelles, des possibles contenus dans la mondialisation, tout autant que de l&#8217;importance de préserver les identités culturelles: nationales ou non&#8230;</p>
<h3><em>Pas d&#8217;angélisme</em></h3>
<p>Il ne s&#8217;est pourtant jamais agi, pour L.-S.,de prôner un relativisme absolu. L&#8217;ethnocentrisme a d&#8217;ailleurs cela de positif qu&#8217;il est un mécanisme de défense<em> contre</em> le relativisme absolu, qui revient à n&#8217;avoir aucun point fixe pour assurer un jugement. Protagoras défendait ça, assurant que l’homme est mesure de toute chose, qu&#8217;on ne peut juger de rien. Protagoras est face à Socrate chez Platon. On n&#8217;a jamais raison contre Socrate.</p>
<p>Dire qu’on ne peut juger de rien c’est déjà émettre un jugement. Si on ne peut pas comparer, on ne peut pas penser, donc on ne peut pas agir. Jacques Bouveresse, dans son article «La philosophie et son histoire», soulignait que si on relativise tout,<a href="http://www.google.com/url?sa=t&#38;source=web&#38;ct=res&#38;cd=4&#38;ved=0CB0QFjAD&#38;url=http%3A%2F%2Fmeatschool.free.fr%2FPhilo%2Ftexte%2520eog%2520relativisme.pdf&#38;ei=YrDwSpfJKs2hjAeSioHJCA&#38;usg=AFQjCNG8eYG73ab8M0NciVn8PwhPjWqO8A&#38;sig2=x_r-pLMtnRV-3aVSa5vKng" target="_blank"> tout le monde a raison de son point de vue et on liquide la notion d’homme(PDF).</a> Il n’y a plus alors de Droits de l’Homme.</p>
<p>Il faut donc un relativisme relatif: un relativisme auquel on pose des limites, un relativisme sur fond d’unité. Lévi-Strauss soutenait la nécessité d’un relativisme, tout en retenant des universels. C&#8217;était cette nuance dans sa pensée si accessible que j&#8217;aimais. Il a vécu un siècle entier, et il n&#8217;aimait plus son époque. Il n&#8217;écrivait plus, et j&#8217;en suis peut-être heureuse, car certaines interviews laissent à croire qu&#8217;il n&#8217;aurait plus adopté la même sagesse. Mais je retiens son humanisme dépourvu d&#8217;angélisme.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glokalisierung &amp; Bongo-Bongoismus]]></title>
<link>http://stepanovic.wordpress.com/2009/11/03/glokalisierung-bongo-bongoismus/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:56:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lara</dc:creator>
<guid>http://stepanovic.wordpress.com/2009/11/03/glokalisierung-bongo-bongoismus/</guid>
<description><![CDATA[Ethnologie: &#8220;Die Vielfalt ist begrenzt&#8221; Trotz unzähliger Unterschiede haben alle Kulture]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Ethnologie: &#8220;Die Vielfalt ist begrenzt&#8221; Trotz unzähliger Unterschiede haben alle Kulture]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum Tod von Claude Lévi-Strauss ]]></title>
<link>http://schattenzwerg.wordpress.com/2009/11/03/zum-tod-von-claude-levi-strauss/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 19:32:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>schattenzwerg</dc:creator>
<guid>http://schattenzwerg.wordpress.com/2009/11/03/zum-tod-von-claude-levi-strauss/</guid>
<description><![CDATA[Claude Lévi-Strauss Wie ich soeben gelesen habe ist der Anthropologe Claude Lévi-Strauss am Sonntag ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Claude Lévi-Strauss Wie ich soeben gelesen habe ist der Anthropologe Claude Lévi-Strauss am Sonntag ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[L'ethnologue Claude Lévi-Strauss est mort - LeMonde.fr]]></title>
<link>http://novaiazemlia.com/2009/11/03/lethnologue-claude-levi-strauss-est-mort-lemonde-fr/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 16:41:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Emmanuel</dc:creator>
<guid>http://novaiazemlia.com/2009/11/03/lethnologue-claude-levi-strauss-est-mort-lemonde-fr/</guid>
<description><![CDATA[L&#8217;ethnologue Claude Lévi-Strauss est mort dans la nuit de samedi à dimanche 1er novembre à l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>L&#8217;ethnologue Claude Lévi-Strauss est mort dans la nuit de samedi à dimanche 1er novembre à l&#8217;âge de 100 ans, selon un porte-parole de l&#8217;Ecole des hautes études en sciences sociales (EHESS) contacté par LeMonde.fr. <!--more--></em><em> </em><em>La maison d&#8217;édition de l&#8217;auteur de Tristes Tropiques a également confirmé l&#8217;information diffusée par LeParisien.fr en début d&#8217;après-midi. Claude Lévi-Strauss, qui a renouvelé l&#8217;étude des phénomènes sociaux et culturels, notamment celle des mythes, aurait eu 101 ans le 28 novembre.</em></p>
<p>via<a href="http://www.lemonde.fr/carnet/article/2009/11/03/l-ethnologue-claude-levi-strauss-est-mort_1262337_3382.html#ens_id=1262333"> L&#8217;ethnologue Claude Lévi-Strauss est mort &#8211; LeMonde.fr</a>.</p>
<p>Nous sommes tous orphelins de l&#8217;homme qui a vu et dit avant tout le monde que nous nous précipitions vers un formidable gâchis humain et environnemental dans notre façon d&#8217;abuser de la planète et de gommer sa diversité.</p>
<p><em>&#8220;<span class="citation">L&#8217;humanité s&#8217;installe dans la mono-culture ; elle s&#8217;apprête à produire la civilisation en masse, comme la betterave.&#8221; Tristes Tropiques.<br />
</span></em></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[introducing...]]></title>
<link>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/01/introducing/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 19:53:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>mapmorph</dc:creator>
<guid>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/01/introducing/</guid>
<description><![CDATA[folien: introduction to mapmorph]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/mapmorph-ppt.pdf" target="blank"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/introducing.png" alt="introducing" title="introducing" width="450" height="281" class="alignnone size-full wp-image-710" /></a></p>
<h3><a href='http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/mapmorph-ppt.pdf' target="blank"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/09/file_pdf.png" alt="file_pdf" title="file_pdf" width="18" height="18" class="alignnone size-full wp-image-260" /> folien: introduction to mapmorph</a></h3>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[global child malnutrition...]]></title>
<link>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/01/global-child-malnutrition/</link>
<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 10:34:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>mapmorph</dc:creator>
<guid>http://mapmorph.wordpress.com/2009/11/01/global-child-malnutrition/</guid>
<description><![CDATA[]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/malnutricion.png"><img src="http://mapmorph.wordpress.com/files/2009/11/malnutricion.png" alt="malnutrition" title="malnutrition" width="450" height="192" class="alignnone size-full wp-image-692" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
