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	<title>eva-hermann &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/eva-hermann/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eva-hermann"</description>
	<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:27:49 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Gelesen: Land der Wunder]]></title>
<link>http://frankhaubold.wordpress.com/2009/11/18/gelesen-land-der-wunder/</link>
<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:58:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>frankwh</dc:creator>
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<description><![CDATA[Längere Zeit war Michael Klonovskys „Schelmenroman“ ausschließlich als Hardcover erhältlich (Kein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://frankhaubold.wordpress.com/files/2009/11/wunderland.jpg"><img src="http://frankhaubold.wordpress.com/files/2009/11/wunderland.jpg" alt="" title="wunderland" width="182" height="300" class="alignleft size-full wp-image-451" /></a>Längere Zeit war <a href="http://www.michael-klonovsky.de/">Michael Klonovskys</a> „Schelmenroman“ ausschließlich als Hardcover erhältlich <a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/land_der_wunder/index.html"> (Kein &#38; Aber, Zürich)</a> und galt eher als Insider-Tip, bis er 2009 im Rowohlt-Verlag auch als Taschenbuch erschien. Bereits der Klappentext verheißt einleitend Interessantes: <em>&#8220;Johannes Schönbach, Geistesmensch, Trinker und Bonsai-Casanova, schlängelt sich durch eine von Alkoholikern, Spassvögeln, Bonzen und Polizisten bevölkerte Kloake namens DDR, um nach dem Novemberwunder 1989 in einem von Selbstdarstellern, Gesinnungshuren, Geldschefflern und Spasshabern bevölkerten Kasino namens Bundesrepublik festzustellen, dass entweder die Welt falsch ist oder er &#8230;&#8221;</em> Und die Erwartungen &#8211; soviel sei jetzt schon festgestellt &#8211; werden nicht enttäuscht.</p>
<p>Klonovskys Buch mutet vom ironischen Tonfall und der gelegentlich überzeichneten Situationskomik her zunächst wie ein reiner Unterhaltungsroman an, der die dahingeschiedene DDR genauso auf die Schippe nimmt wie die Intrigen und Oberflächlichkeiten in bundesdeutschen Redaktionsstuben. </p>
<p>Doch anders als Thomas Brussigs überschätzter Wenderoman <a href="http://www.amazon.de/Helden-wie-wir-Thomas-Brussig/dp/3596133319/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1258547364&#38;sr=8-1">&#8220;Helden wir wir&#8221;</a> beschränkt sich Klonovsky nicht auf mehr oder weniger amüsante Milieustudien des real existierenden Sozialismus und am Ende reinen Klamauk.<br />
Im &#8220;Land der Wunder&#8221; übt der Autor unter dem Deckmantel des Schelmenromans nicht nur massive Kritik an der nostalgisch verklärten Verharmlosung der Verhältnisse in der ehemaligen DDR, sondern auch und vor allem am linksliberalen Medien-Mainstream der Bundesrepublik von heute. Fast beiläufig prangert er die Heuchelei der 68er-geprägten politisch-medialen Kaste an, deren Protagonisten die deutsche Teilung nicht nur als dauerhaft akzeptiert hatten, sondern sie sogar als &#8220;gerechte Sühne&#8221; für die NS-Verbrechen propagierten, was ihnen um so leichter fiel, da sie &#8211; anders als die Menschen in der ehemaligen DDR &#8211; nicht unter den Folgen zu leiden hatten. Mitunter bleibt dem Leser das Lachen im Halse stecken, wenn zum Beispiel die gesellschaftliche Hinrichtung eines bis dahin unbescholtenen Professors geschildert wird, der leichtfertigerweise das Ausfüllen eines Fragebogens teilweise seiner Sekretärin überlasssen hatte, die den Schriftsteller John Irving mit dem Holocaustleugner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Irving">David Irving</a> verwechselte. Wer erinnert sich da nicht an den <a href="http://www.amazon.de/Fall-Hohmann-kein-Ende/dp/380041466X">Fall Hohmann</a> oder die mediale Hinrichtung einer gewissen <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article1250311/Die_oeffentliche_Hinrichtung_der_Eva_Herman.html"> Eva Hermann</a>?</p>
<p>Daß das Buch auf wenig Resonanz oder gar Gegenliebe im bundesdeutschen Feuilleton stieß, mag unter diesen Umständen wenig verwundern. So findet z. B. <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/24454.html">Frau Ukena von der SZ</a> das Buch &#8220;kein bißchen witzig&#8221;, was auch daran liegen könnte, daß sich ihr eigenes Blatt unter der Ägide Prantl zu einem der Flagschiffe in Sachen Kampagnenjournalismus entwickelt hat. Und wer bekommt schon gern den Spiegel vorgehalten? Leser und medienunabhängige Rezensenten kommen mehrheitlich zu anderen Einschätzungen (u. a. <a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13561&#38;ausgabe=200911">literaturkritik.de</a> oder <a href="http://www.literaturzirkel.eu/autoren_k/klonovsky_m_1.htm">A. Wegener</a>). Aber daß sich öffentliche und medial veröffentlichte Meinung unterscheiden, ist in diesem Land ja kein neues Phänomen &#8230; </p>
<p>Eindrucksvoll schildert Klonovsky aber auch die menschenverachtenden Zustände in der &#8220;Nationalen Volksarmee&#8221; sowie das brutale Durchgreifen der Sicherheitskräfte gegen die Berliner Demonstranten im Oktober 1989. Daß er vor diesem Hintergrund keine Sympathien für die SED-Nachgeburten PDS und LINKE entwickelt, ist seinen persönlichen Erfahrungen geschuldet, denn Klonovsky stammt selbst aus der ehemaligen DDR. </p>
<p>Angesichts der politischen Brisanz des Romans und des wahrhaft meisterlichen Gebrauchs der deutschen Sprache (heutzutage eher die Ausnahme im Literaturgeschäft) können auch gelegentliche Schwarz-Weiß-Malereien (so erscheint die Geschichte um  Schönbachs Vater doch ein wenig klischeebeladen) und einige Houellebecqsche Anwandlungen des Autors den überaus positiven Gesamteindruck nicht schmälern. <strong>Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre in deutschen Schulen werden!</strong> </p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Clip: AUF - Wahlkundgebung am 16. Mai '09 in Frankfurt/M.]]></title>
<link>http://muehli4auf.wordpress.com/2009/05/19/auf-wahlkundgebung-am-16-mai-09-in-frankfurtm/</link>
<pubDate>Tue, 19 May 2009 13:13:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>muehli4auf</dc:creator>
<guid>http://muehli4auf.wordpress.com/2009/05/19/auf-wahlkundgebung-am-16-mai-09-in-frankfurtm/</guid>
<description><![CDATA[Videoclip von der AUF-Wahlkundgebung in Frankfurt/M am 16. Mai &#8216;09 mit Dieter Burr, Eva Herman]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Videoclip von der AUF-Wahlkundgebung in Frankfurt/M am 16. Mai &#8216;09 mit Dieter Burr, Eva Hermann, Gabriele Kuby, Libertas-Chef Declan Ganley &#8230;<br />
<span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_-VRCjKNq5Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' /><param name='allowfullscreen' value='true' /><param name='wmode' value='transparent' /><embed src='http://www.youtube.com/v/_-VRCjKNq5Y&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;hd=0' type='application/x-shockwave-flash' allowfullscreen='true' width='425' height='350' wmode='transparent'></embed></object></span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[tripple-S]]></title>
<link>http://audiofee.wordpress.com/2009/04/23/tripple-s/</link>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 18:42:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>audiofee</dc:creator>
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<description><![CDATA[Säubern, Salzen, Säuern&#8230; tripple-S ! Mensch, was habe ich mir heute abend ein geiles Essen gem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Säubern, Salzen, Säuern&#8230; tripple-S ! Mensch, was habe ich mir heute abend ein geiles Essen gem]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eva Herman wird vom LAG ausgegrenzt.]]></title>
<link>http://harrysky2009.wordpress.com/2009/04/06/eva-herman-wird-vom-lag-ausgegrenzt/</link>
<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 04:54:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>harrygambler2009</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Fall Eva Hermann Nachdem Eva Hermann, die ehemalige Tagesschaunachrichtensprecherin, in erster I]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div id="attachment_103" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><img class="size-thumbnail wp-image-103" title="Ausgrenzung" src="http://harrysky2009.wordpress.com/files/2009/04/b37ab5ccee.jpg?w=128" alt="Der Fall Eva Hermann" width="128" height="88" /><p class="wp-caption-text">Der Fall Eva Hermann</p></div>
<p>Nachdem Eva Hermann, die ehemalige Tagesschaunachrichtensprecherin, in erster Instanz vor dem <a href="http://www.onlinezeitung24.de/article/1347" target="_self">Arbeitsgericht Hamburg </a>gewonnen hatte, erhielt sie nun beim LAG eine Abfuhr. Zentraler Punkt war die Frage, hatte sie mit dem NDR ein Arbeitsverhältnis oder nicht ? Das Arbeitsgericht sagte ja, sie hatte ein Beschäftigungsverhältnis. Das <a href="http://www.focus.de/kultur/medien/prozess-eva-herman-verliert-gegen-ndr_aid_386285.html" target="_self">Landesarbeitsgericht </a>entschied, Nein, sie ist nur freie Mitarbeiterin gewesen.</p>
<p>Ein harter Schlag für viele, die sich gegen Mobbing gewehrt haben oder wehren, und auf die Justiz bauten oder bauen. Man kann davon ausgehen, dass nun der Mob erst richtig stimuliert ist, und Fälle wie der von Eva Hermann vermehrt auftauchen werden.</p>
<p>Die Justiz in diesem Land hat immer noch nicht begriffen, was Mobbing ist und heißt, leider. Ein schlechter Tag für alle Opfer. Bleibt zu hoffen, Eva Hermann gibt nicht auf und zieht vor das Bundesarbeitsgericht. Näheres dazu findet sich in bisher keiner Erklärung dazu.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Evangelikale schüchtern massiv ein"]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2009/03/03/evangelikale-schuchtern-massiv-ein/</link>
<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 01:51:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kathinka Kaden, Vorsitzende der liberalen &quot;Vereinigung Offene Kirche in Württemberg&quot; (Foto]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Kathinka Kaden, Vorsitzende der liberalen &quot;Vereinigung Offene Kirche in Württemberg&quot; (Foto]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eva Hermann - Eine Frau wieder dem Zeitgeist...]]></title>
<link>http://andreaskellner.wordpress.com/2008/08/17/eva-hermann-eine-frau-wieder-dem-zeitgeist/</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 13:43:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>heddesheim</dc:creator>
<guid>http://andreaskellner.wordpress.com/2008/08/17/eva-hermann-eine-frau-wieder-dem-zeitgeist/</guid>
<description><![CDATA[Mut hat sie ja&#8230;aber dieser hat auch ihre Anstellung gekostet. Nach Medienschelte und Diskussio]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Mut hat sie ja&#8230;aber dieser hat auch ihre Anstellung gekostet.</p>
<p><a href="http://andreaskellner.files.wordpress.com/2008/08/eva_ak_3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-267" src="http://andreaskellner.wordpress.com/files/2008/08/eva_ak_3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="255" /></a></p>
<p>Nach Medienschelte und Diskussionen, Begeisterung auf der einen und Empörung auf der anderen Seite wird deutlich: Eva Herman hat einen sensiblen Nerv getroffen. Wie geht man damit um, die Person zu sein, die unbequeme Wahrheiten anspricht? Friedrich Hänssler ist mit der ehemaligen Tagesschaumoderatorin ins Gespräch gekommen: über Familie und Kinder in Deutschland; über Karriere, Emanzipation und die 68er; über Glauben und den Mut, neue Wege einzuschlagen. Entstanden ist ein sehr offenes und persönliches Buch.</p>
<p><a href="http://andreaskellner.files.wordpress.com/2008/08/buch-eva-hermann.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-268" src="http://andreaskellner.wordpress.com/files/2008/08/buch-eva-hermann.jpg?w=180" alt="" width="180" height="180" /></a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gütetermin von Eva Herman und NDR scheitert]]></title>
<link>http://dbliedtner.wordpress.com/2008/04/09/gutetermin-von-eva-herman-und-ndr-scheitert/</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 10:32:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>dbliedtner</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine viel diskutierte Buchveröffentlichung, Vergleiche mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><strong><a href="http://dbliedtner.files.wordpress.com/2008/04/hermann.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-233" src="http://dbliedtner.wordpress.com/files/2008/04/hermann.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Eine viel diskutierte Buchveröffentlichung, Vergleiche mit dem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte und ein legendärer Fernseh-Auftritt bei Johannes B. Kerner:</strong> Seit September 2007 gehen der NDR und Moderatorin Eva Herman getrennte Wege. Vor dem Arbeitsgericht Hamburg scheiterte jetzt ein Gütetermin. Mehr bei <a href="http://film.aol.de/News/Guetetermin-Eva-Herman-NDR-scheitert-916842497-0.html">AOL</a>.</p>
<p><a href="http://www.eva-herman.de">www.eva-herman.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Autobahnen gehen super!]]></title>
<link>http://schmettern.wordpress.com/2008/04/02/autobahnen-gehen-super/</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 23:07:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>schmettern</dc:creator>
<guid>http://schmettern.wordpress.com/2008/04/02/autobahnen-gehen-super/</guid>
<description><![CDATA[Ein Artikel von mir, der für das fzs-magazin eingereicht wurde. &nbsp; „Es gab auch gute Sachen in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="margin-bottom:0;" align="right">Ein Artikel von mir, der für das <a href="http://www.fzs.de">fzs</a>-magazin eingereicht wurde.</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="right">&#160;</p>
<p style="margin-bottom:0;" align="right">„<i><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif">Es gab auch gute Sachen in der Zeit des Nationalsozialismus.“</font></font></i></p>
<p style="margin-bottom:0;" align="right"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">-&#62; Daniel Gaede; pädagogischer Leiter der Gedenkstätte des KZ Buchenwald nahe Weimar</font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;">
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">Wer erinnert sich nicht mehr an die unsägliche Debatte um Eva Hermann und was eigentlich über den Nationalsozialismus gesagt werden darf und was nicht. Eine total empörte und affektiert artikulierende, aber anderweitig in die Bedeutungslosigkeit abgerutschte Margarethe Schreinemakers ließ sich damals zu dem Spruch hinreißen: „Autobahnen gehen gar nicht.“ Ich allerdings sage: „Autobahnen gehen super!“. Sie sind nämlich ein hervorragendes Beispiel dafür, wie unreflektiert von allen Seiten die Diskussion geführt wird. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif">Natürlich ist es etwas zu kurz gedacht, wenn Eva Hermann sagt: „Aber die haben doch auch Autobahnen gebaut und wir fahren heute darauf!“ oder auch (sinngemäß) „Das Mutterbild im Nationalsozialismus war nicht das Schlechteste“</font></font><sup><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif"><a href="#sdfootnote1sym" class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote1anc"><sup>1</sup></a></font></font></sup><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif">, aber eine schlichte Nicht-Auseinandersetzung und unreflektierte Verurteilung der Aussprüche, wie es daraufhin Frau Schreinemakers oder auch beinahe die gesamte deutschsprachige Medienlandschaft vollzog, hilft für die Zukunft auch nicht weiter. Vor allem Jugendliche, die den ganzen theoretischen Überbau nicht kennen, können so nie wirklich die Lehren aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts ziehen, wie es die heute 40-60jährigen tun konnten. Und damit wird auch die Demokratie wiederum anfälliger für ein erneutes Aufkommen von rassistischem, faschistischem und menschenverachtendem Gedankengut. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">Nicht umsonst habe ich den Ausspruch von Daniel Gaede über meinen Artikel gesetzt. Denn er hat noch etwas wichtiges hinzugefügt. „Für die Mehrheit der Bevölkerung war die faschistische Ausrichtung des Regimes gar nicht en detail zu fassen. Sie stellten lediglich für sich persönlich die positiven Auswirkungen fest. Dass dies anderen, also JüdInnen und später allen KriegsteilnehmerInnen geschadet hat, war ihnen erst einmal nicht bewusst. Wenn es nicht so gewesen wäre, wäre das Regime gar nicht so etabliert gewesen, geschweige denn, dass es sich so lange hätte halten können.“ Es gab also durchaus Vorteile für eine bestimmte – an unsäglichen biologistischen und verurteilungswürdigen Kriterien aussortierte – Gesellschaftsschicht, die von Maßnahmen, die die NS-Diktatur getroffen hat, auch profitierte. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif">Abgesehen, dass dieser Fakt in der ganzen betroffenen Dämonisierungsrhethorik vergessen wird, liegt das Problem hier auch schon in der Rhethorik selbst. Wenn nämlich nicht endlich auch in die Diskussion mit einbezogen wird, dass es sich um ganz normale gesamtgesellschaftliche Mechanismen handelt, die wir in ihrer Gänze noch lange nicht überwunden haben, kann auch das moderne rechtsradikale Gedankengut nur halbherzig bekämpft werden. Natürlich ist dies ein ewiggestriges, aber ewiggestriges kommt auch in anderen Diskussionen vor. Vor ewiggestrigem sind wir noch lange nicht gefeit. Faschistische Strukturen können auch heute noch greifen</font></font><sup><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif"><a href="#sdfootnote2sym" class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote2anc"><sup>2</sup></a></font></font></sup><font size="2"><font face="Calibri, sans-serif">. Sie sind verführerisch, weil sie in einfachen Mustern angesichts einer komplexen Welt funktionieren. Sie bleiben es jedoch nur, solange sie für eineN persönlich Vorteile bringen oder, bis klar ist, dass jedeR irgendwann zu den VerliererInnen gehört. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">Ganz klar muss hier gesehen werden, dass es sich in der rechtsextremen Denkwelt um Ausgrenzungsmechanismen handelt. Diese und jene Menschen, Sachverhalte, Theorien müssen missachtet, negiert, verboten oder gar ausgerottet werden, damit eine Gesellschaft entstehen kann, in der es „allen“ gut geht. „Alle“ sind hier eine dezidiert aussortierte Gruppe. Und die Ausgrenzung wird auch at ultimo fortgesetzt. Bis nur noch sich selbst bekriegende Einzelpersonen übrig sind. Gewonnen hat damit niemand. Am Ende des zweiten Weltkrieges gab es menschlich gesehen nur noch VerliererInnen. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">Und genau an diesem Punkt finden wir auch zurück zu den Autobahnen. Wenn Frau Schreinemakers nämlich in dem Moment gesagt hätte: „Klar, aber die Autobahnen dienten damals einem menschenvernichtenden, kriegsbeförderndem Zweck und das kann ich und sollte unsere Gesellschaft nicht für gut heißen.“, hätten Eva Hermann und auch Reinhold Beckmann dies vielleicht nicht gleich verstanden. Ebensowenig wie die große Mehrheit des Publikums, die vorwiegend schlichtweg zum Zwecke der Unterhaltung sich solche Sendungen zu Gemüte führt. Hier jedoch setzt die große Aufgabe der DemokratInnen an. Bildungsarbeit in diesem Gebiet ist essentiell notwendig. Warum ist Menschenverachtung schlecht? Warum ist Krieg schlecht? &#8211; Weil es die Verantwortung eines jeden Menschen ist füreinander einzustehen. Und – ganz egoistisch, wie es die zur Zeit so gern gesehen wird – weil es jederzeit auch dich treffen kann. Weil alle Menschen unterschiedlich sind. Und die Ausgrenzung somit nie endet. Weil es Unschuldige trifft. Kinder, gar Säuglinge, die für nichts, aber auch gar nichts verantwortlich gemacht werden können und dennoch in Kriegen sterben, weil ein übertriebenes Machtempfinden von – meistens – Männern dafür sorgt, dass diese sich in ihren Anzügen zurücklehnen und von Menschen nur noch als „Humankapital“ reden. Wenn wir das den heutigen wie zukünftigen Kindern und Jugendlichen, aber auch den „abgeklärten“ Erwachsenen vermitteln können, wären wir schon einen großen Schritt weiter, faschistische Gesellschaftmodelle in ihrer Wurzel unfruchtbar und damit unmöglich zu machen. </font></font></p>
<p style="margin-bottom:0;"><font face="Calibri, sans-serif"><font size="2">Die Dämonisierung des Nationalsozialismus und speziell  der Person Hitler ist nach psychologischen Mustern auch nur die umgedrehte Vergötterung derselben. Dem muss ein fröhliches: „Hitler war auch Kacken.“ entgegen gehalten werden. Oder eben ein reflektiertes: „Es gab auch gute Zeiten am Nationalsozialismus; aber nicht für alle. Und das war das Problem.“ Sonst werden wir als Gesellschaft nie begreifen, was eigentlich so schlimm ist an diesen Nazis. </font></font></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a href="#sdfootnote1anc" class="sdfootnotesym" name="sdfootnote1sym">1</a>Wofür 	sie übrigens heute noch auf rechtsextremen Frauenseiten lobend 	erwähnt wird.</p>
</div>
<div id="sdfootnote2">
<p class="sdfootnote"><a href="#sdfootnote2anc" class="sdfootnotesym" name="sdfootnote2sym">2</a>Dahingehend 	dann doch tatsächlich sehenswert: Die Welle. Und noch vielmehr: 	lesenswert.</p>
</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schlimmer Verdacht: War Hitler Autobahnbauer?]]></title>
<link>http://ephemeridenzeit.wordpress.com/2008/02/12/schlimmer-verdacht-war-hitler-autobahnbauer/</link>
<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 06:04:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>ephemeridenzeit</dc:creator>
<guid>http://ephemeridenzeit.wordpress.com/2008/02/12/schlimmer-verdacht-war-hitler-autobahnbauer/</guid>
<description><![CDATA[Nach Evas Rauswurf aus Kerners Sendung und Wippermanns jüngstem Traktat &#8220;Autobahn zum Mutterkr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach Evas Rauswurf aus Kerners Sendung und Wippermanns jüngstem Traktat &#8220;Autobahn zum Mutterkreuz&#8221; finden sich nun bei der <em>schweigenden Mehrheit</em> schlimme Verdachtsmomente, die in heimlich-empörten Briefen an die Bild-Zeitung geäußert werden: Hitler war Autobahnbauer!</p>
<p>Das allerdings haut die Ephemeridenzeit um. Schließlich war sie bisher immer davon überzeugt, dass unser aller verehrter Gröfaz zunächst als arbeitsscheuer Postkartenmaler und Männerheim-Bewohner in Wien und dann als Torten-verschlingender Münchner Nichten-Begrapscher (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Raubal">Geli Raubal</a>) sein Dasein fristete, bevor er sich in Berchtesgaden hoch über seinem 12-jährigen 1000-Jahre-Reich Mickey-Maus-Filmchen ansah und Schäferhunde mästete. Und nun das: Hitler, ein profaner Arbeiter! Ein Spatenschwinger, ein schwitzender Malocher, ein Kiesschipper. &#8220;Größter Schaufler aller Zeiten&#8221;, Grösaz, muss es nun heißen, was diesen heroischen, strenggescheitelten und 1945 in Berlin im selbstlosen Kampf gegen die Rote Armee gefallenen Mann dann doch etwas entzaubert.</p>
<p>Was deckt die <em>schweigende Mehrheit</em> als nächstes auf? Göring als Morphinist mit Hang zu Fantasieuniformen? Goebbels als promovierter (intellektueller!) Klumpfuß, der in seiner Jugendzeit mit einem jüdischen Mädchen zusammen war und sozialistische Manifeste schrieb? Röhm als homosexueller Übergewichtiger, der sich in der Nacht der langen Messer aus Liebe zu Addi selbst entleibte? Gauleiter Karl Hanke als feiger Verbläher, der aus der Festung Breslau heimlich verschwand, nachdem er Tausende deutsche Frauen und Kinder mit Durchhalteparolen in den Tod getrieben hatte?</p>
<p>Die Ephemeridenzeit ist beunruhigt. Wird unser schönes Drittes Reich knapp 70 Jahre später entmystifiziert?</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gute Nachricht #002]]></title>
<link>http://gutenachrichten.wordpress.com/2008/01/03/gute-nachricht-002/</link>
<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 08:11:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marcel Pollex</dc:creator>
<guid>http://gutenachrichten.wordpress.com/2008/01/03/gute-nachricht-002/</guid>
<description><![CDATA[Nach ihrem Buchbestseller &#8220;Das Eva-Prinzip&#8221; und dem kommerziell weniger erfolgreichem Fo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Nach ihrem Buchbestseller &#8220;<strong>Das Eva-Prinzip</strong>&#8221; und dem kommerziell weniger erfolgreichem Folgebuch &#8220;<strong>Das Prinzip Arche Noah</strong>&#8221; wird <strong>Eva Herman</strong> in diesem Bücherwinter ein weiteres Buch veröffentlichen: &#8220;<strong>Eva Herman &#8211; My Struggle</strong>&#8220;. Den ungewöhnlichen Titel erklärt sie so: &#8220;<em>Nach dem Rauswurf beim <strong>NDR</strong>, dem Zwischenfall bei Johannes und der Printmedienhetze der letzten Monate hatte ich ganz schön zu kämpfen: Davon erzählt mein Buch: Mein Kampf. Mein Verleger riet mir allerdings davon ab, das als Titel zu nehmen.</em>&#8220;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kerners Haudrauf-Konzept]]></title>
<link>http://blog.thebrights.de/2007/12/02/kerners-haudrauf-konzept/</link>
<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 00:52:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>nickpol</dc:creator>
<guid>http://blog.thebrights.de/2007/12/02/kerners-haudrauf-konzept/</guid>
<description><![CDATA[Eine Zusammenfassung von israel.network Am 9.Oktober 2007 wurde Eva Herman von Johannes B.Kerner ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Eine Zusammenfassung von israel.network Am 9.Oktober 2007 wurde Eva Herman von Johannes B.Kerner ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Liebe Eva, kann man auch anders sehen]]></title>
<link>http://marius300482.wordpress.com/2007/10/16/eva-hermann-das-kann-man-auch-anders-sehen/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 10:50:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marius</dc:creator>
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<description><![CDATA[Betreff: Eva Hermann (und andere) bei Johannes B. Kerner. Thema der Sendung: egal, Eva Hermann war j]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Betreff: Eva Hermann (und andere) bei Johannes B. Kerner. Thema der Sendung: egal, Eva Hermann war ja da.</p>
<p>Eva Hermann wirft Johannes B. Kerner Inkonsequenz vor. Er sei für den Verlauf und den Ausgang dieses Intermezzos verantwortlich. Er trage die Verantwortung. Er sei überfordert gewesen. (Quelle: <a href="http://www.netzeitung.de/medien/780972.html" title="externer Link">Netzeitung</a>)</p>
<p><strong>Und ich glaube sie hat recht.</strong> Hat sie ja bei allem &#8211; denn <strong>es kommt auf den Blickwinkel an</strong>. Nein, Kerner hat nicht versucht ihr penetrant immer und immer wieder eine Möglichkeit zu geben, wie sie vielleicht aus dem negativen Presserummel herauskommen könnte. &#8220;Eva würdest du heute sagen, dass es vielleicht ein Fehler war.. bla bla&#8221;. Nein hat er nicht. Er hat ja auch nicht seine/unsere ganze Zeit (immerhin eine ganze Stunde) mit Eva-Schatz anstatt mit Senta Berger oder Magarete Schreinemakers verschwendet. Nein hat der nicht &#8211; wie Mario Barth sagen würde. Und nein Eva Hermann ist nicht andauernd ausgewichen. Nein. Sie hat ehrlich und auf jede Frage korrekt und vor allen Dingen konkret geantwortet. Wer es nicht glaubt kann ja gerne noch mal <a href="http://marius300482.wordpress.com/2007/10/11/zum-nachgucken/" title="interner Link zum Eva Hermann eintrag">nachgucken</a> und mich berichtigen&#8230; Beide waren nicht gut: Kerner und Hermann &#8211; aber eine war schlimmer!</p>
<p>Eva Hermann ist in den Medien zu einem Autounfall geworden. Du kannst nicht hin und nicht weggucken. Von der inhaltlichen Auseinandersetzung zu schweigen (<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof" title="externer Link zum Spiegelfechter">hier</a> oder <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/10/10/eva-herman-bei-kerner/" title="externer Link zum Genderblog">hier</a>) ist das auf der persönlichen Ebene so gar nicht nett.</p>
<p>Taktisch gesehen: ein Brüller. So hältst du dich im Gespräch. Brennst dich in die Hinterköpfe der Menschen ein. Alle Reden von dir. Kaufen dein Buch um einfach mal so zu gucken. Könnt ja sein. Vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere weitere &#8220;Autounfall&#8221;.</p>
<p>Eine Frage aber bleibt: Wenn du nicht mal mehr nett zu den Menschen bist, die dir gut gesonnen sind, was kannst du darüber hinaus noch erwarten?</p>
<p>Bravissimo! <em>Chapeau!</em></p>
<p>Weiteres aus der Presse:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netzeitung.de/medien/778310.html">Herman will vorerst keine Interviews mehr geben</a> <span class="datum3">11. Okt 21:07</span></li>
<li><a href="http://www.netzeitung.de/deutschland/776750.html">Neonazis planen Demo für Eva Herman</a> <span class="datum3">11. Okt 10:07, ergänzt 18:05</span></li>
<li><a href="http://www.netzeitung.de/presseschauen/776871.html">Presseschau: Harte Kritik an Herman und Kerner</a> <span class="datum3">11. Okt 10:18</span></li>
<li><a href="http://www.netzeitung.de/medien/776290.html">«Was Frau Herman macht, verstehe ich nicht mehr»</a> <span class="datum3">10. Okt 18:17</span></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich war im Kindergarten - und meine Eltern lieben mich trotzdem!]]></title>
<link>http://mugo.wordpress.com/2007/10/13/ich-war-im-kindergarten-und-meine-eltern-lieben-mich-trotzdem/</link>
<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 15:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>MuGo</dc:creator>
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<description><![CDATA[Manchmal schreibt man Kommentare, die es wert sind, dass sie zu einem Artikel werden. So geschehen m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><em>Manchmal schreibt man Kommentare, die es wert sind, dass sie zu einem Artikel werden. So geschehen mit <a href="http://konna.pytalhost.de/2007/10/12/die-leiden-der-eva-herman-oder-staat-vs-kinder/#comment-3088" target="_blank">diesem Kommentar</a> zu Konnas Beitrag &#8220;<a href="http://konna.pytalhost.de/2007/10/12/die-leiden-der-eva-herman-oder-staat-vs-kinder/" target="_blank">Die Leiden der Eva Hermann oder Staat vs. Kinder</a>&#8220;. Das ganze lag mir sowieso auf der Seele und ich habe auch mit dem Gedanken gespielt, daraus einen Post zu basteln. Nun passiert es also doch, wenn auch über einen Umweg. Ich bitte darum, den Beitrag ebenfalls zu lesen, schon allein wegen der Diskussion (besonders <a href="http://konna.pytalhost.de/2007/10/12/die-leiden-der-eva-herman-oder-staat-vs-kinder/#comment-3094" target="_blank">der Beitrag von Katja</a>) und auch, weil ich das Ganze umarbeiten muss, damit es auch ohne Konnas Artikel verständlich wird. Das Original zu kennen ist aber nie verkehrt und sich mehrere Meinungen anzuhören erst recht nicht!</em></p>
<p>Ich werfe Eva Hermann nicht vor, dass sie Naziideologien verbreiten möchte oder ähnliches. Ich habe <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article1252525/Eva_Hermans_Auftritt_bei_Kerner_im_Wortlaut_1.html" target="_blank">das Transskript der Kerner-Sendung</a> gelesen und es geht klar hervor, dass dies nicht von ihr beabsichtigt war und sie sich einfach nur falsch ausgedrückt hat. Ihr Problem besteht darin, dass sie behauptet, falsch zitiert worden zu sein, obwohl es bei der von ihr benutzten Formulierung keine andere Möglichkeit gab, als das Zitat dahingehend zu interpretieren, dass sie der Familienpolitik der Nazis hinterhertrauert. Wer sich danach nicht hinstellen und sagen kann: &#8220;Es tut mir Leid, ich habe totalen Blödsinn gesagt, denn es klingt nun als würde ich die Nazis vermissen; dabei wollte ich darauf hinweisen, dass die Nazis den Begriff pervertiert haben und er deswegen von den 68ern abgelehnt wird.&#8221; (zumindest entnehme ich diese Position ihrem Auftritt bei Kerner), ist selber Schuld. Wer stattdessen sogar eine &#8220;gleichgeschaltete Presse&#8221; herbeifabuliert, die im Sinne der 68er berichtet (bei Welt und FAZ wird man kräftig gelacht haben), dem ist nicht mehr zu helfen&#8230;</p>
<p>Nein, ich werfe Eva Hermann was anderes vor: Sie behauptet einfach, dass jemand, der Kinderbetreuung in fremde Hände gibt, grundsätzlich falsch handelt. Das ist genauso dämlich, wie jemandem, der sich um Kinder kümmert, vorzuwerfen, sie (oder er) würde sich nach Volk und Führer zurücksehnen &#8211; was ja im Endeffekt die extreme Gegenseite ist.</p>
<p>Meine Eltern haben noch studiert, als ich geboren wurde. Von Anfang an wurde ich also nicht nur von meinen Eltern, sondern auch von meinen Großeltern und der Kinderkrippe der Universität betreut. Später, als meine Eltern selbstständig waren, bin ich zwar nach Kindergarten und Grundschule ins Café meiner Eltern gegangen, doch ab der 5. Klasse ging ich in Oldenburg zur Schule und bin danach immer direkt nach Hause gefahren, wo ich an den Nachmittagen mich selbst organisieren musste. Mich hat dies nie gestört und ich glaube auch nicht, dass ich deswegen irgendwelche Defizite (menschlich oder erzieherisch) gegenüber anderen Menschen mit Vollzeitelternteil habe &#8211; <strong>ich habe aber auch keinerlei Vorteile!</strong> Es war einfach nur die für mich und meine Eltern beste Lösung. Ich hätte mich gegen eine permanente Betreuung gewehrt und meine Eltern lieben (und liebten) ihre Arbeit genausosehr wie mich. Beide haben den für sie richtigen Weg eingeschlagen und ich musste nicht darunter leiden &#8211; das ist doch toll!</p>
<p>Deswegen fordere ich von Eva Hermann: Es ist super, dass Sie den für Sie besten Weg gefunden haben, sich um ihr Kind zu kümmern; es ist schade, dass Sie deswegen angefeindet werden. Aber trotzdem müssen wir jetzt nicht plötzlich alles umdrehen und Frauen verbieten, Kinder zu bekommen und dennoch zu arbeiten. Denn ich, meine Eltern und auch viele andere Leute wollen genau dies nicht.</p>
<p>Jetzt kann man fragen: Wie sehr liebt man denn ein Kind, wenn man es nicht einmal selbst betreuen will, sondern es den Tag über irgendwo abgibt? Gute Frage. Aber es gibt eben auch die Gegenfrage: Ist es Liebe, sich selbst aufzugeben und etwas zu machen, auf das man keine Lust hat, nur weil man jemandem etwas vorspielen möchte, was man selbst gar nicht will? Und das wäre der Fall gewesen, wenn meine Mutter sich allein mir gewidmet hätte &#8211; sie wäre da gelandet, wo sie nie hinwollte. Aber einen Beruf, der ihr Spaß macht und sie ausfüllt, den hat sie gewollt &#8211; und dabei wunderbar das Spagat zwischen Kind und Karriere gemeistert. Ich mache meiner Mutter keinerlei Vorwürfe, sondern bin ihr dankbar, dass sie sich immer um mich gekümmert hat und für mich da war.</p>
<p>Und jetzt kommt ein Punkt, der meiner Meinung nach in der ganzen Situation zu kurz kommt: Ich bin ein Einzelkind &#8211; und ein Kind macht weniger Arbeit als zum Beispiel sieben. Das ist einfach so. In der ganzen Familiendiskussion wird aber einfach ausgeblendet, dass heutzutage kaum noch jemand mehr als zwei Kinder hat. Zum Beispiel Eva Hermann, die nur einen Sohn hat &#8211; und damit typisch für die Frauen ihrer Generation ist; eine Generation, in der Akademikerinnen mit Vierzig nur ein Kind bekommen und sich dann zu Full-Time-Müttern entwickeln. Aber gerade diese Frauen sind es, die nun für die Familie sprechen und den Weteverlust in dieser Hinsicht beklagen. Und da frage ich mich: Wie kann das sein? Eine Familie besteht aus mehr als Mutter und Kind. Warum versuchen solche Frauen, etwas einzuklagen, was eigentlich Frauen wie unserer Bundesfamilienministerin zustehen sollte: Das Recht, sich um die eigenen Kinder zu kümmern und dennoch als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft akzeptiert und geachtet zu werden.</p>
<p>Ich habe Vorurteile und diese beeinflussen natürlich meine Meinung. Und eines dieser Vorurteile ist: Einzelkinder mit Vollzeitmutter sind verzogene Arschlöcher. Dafür können diese Kinder nichts &#8211; sie sind schließlich entsprechend erzogen worden! Wenn die ganze Zeit jemand um einen herum schawenzelt, muss man ja glauben, dass man der Mittelpunkt des Universums ist. Und wenn man nie einen Kindergarten besucht und nach der Schule gleich wieder in die Rundum-Sorglos-Welt der sich kümmernden Mutter entlassen wird, dann kann man nie lernen, Konflikte auszuhalten, soziales Fehlverhalten zu korrigieren, auch einmal zurückzustecken. Denn wenn es Probleme kommt Mama und steht uns bei. Das kann&#8217;s nicht sein! Der Mensch ist nunmal ein Herdentier und deswegen müssen wir lernen, in der Gesellschaft bestehen zu können. Denn das Problem von Herden ist, dass man schnell ausgeschlossen werden kann und alleine dasteht.</p>
<p>Man merkt: Ich störe mich nicht an Großfamilien &#8211; ich störe mich an verzogenen Einzelkindern und daran, dass es derzeit eine Gruppe von Frauen gibt, die das Großziehen von sozialen Krüppeln zu ihrem Lebensinhalt stilisiert. Das wird schon gar nicht besser, wenn sie dafür das Bild der heilen Großfamilie besetzen und Frauen wie Ursula van der Leyen, die wirklich respektabel den Spagat zwischen Familie und Beruf schaffen und sich dabei auch noch offensichtlich selbst verwirklichen, als Monster darstellen, die ihre Kinder seelisch vergewaltigen!</p>
<p>Kinderbetreuung kann ausfüllend sein, keine Frage, aber kein Kind, das nicht schwerstbehindert ist, braucht eine 24-Stunden-Betreuung!</p>
<p>Reden wir noch über ein anderes Thema: Geld als Unterstützung vom Staat. Es ist ja anscheinend inzwischen Konsens, dass Kinder nur geboren werden, wenn der Staat Betreuungsplätze und Geld als Gegenleistung bietet. Wieso dann schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kinder geboren wurden, entzieht sich meiner Kenntnis, aber man kann ja auch nicht alles wissen&#8230;</p>
<p>Was ist das für ein seltsamer Ansatzpunkt? Gibt es wirklich jemanden, der sich hinsetzt, herumrechnet und dann sagt: &#8220;Ja, Schatz, wir können uns ein Kind leisten, du brauchst es doch nicht abtreiben!&#8221; Ich kann es mir nicht vorstellen &#8211; und wenn doch, ist es für das Kind besser, nicht geboren worden zu sein. Das muss ja schrecklich sein, wenn die Eltern im Kopf immer mitrechnen, wieviel sie ihr Kind denn schon gekostet hat.</p>
<p>Wenn meine &#8211; imaginäre &#8211; Freundin heute kommen würde und mir sagt, dass sie schwanger sei, dann würde ich doch nicht sagen “Hui, da muss ich jetzt ja erstmal berechnen, wieviel Kindergeld und Elternbeihilfe und Bafög uns da zusteht und ob wir uns das leisten können!” sondern: Will ich ein Kind? Will ich jetzt ein Kind? Mit dieser Frau? Kann ich mich, können wir uns darauf einlassen? Was will meine Freundin?</p>
<p>Und dieses fragen, die müssen meiner Meinung nach das Entscheidende sein. Dann gibt es halt kein Elterngeld! Wenn ich das Kind liebe und haben will, dann geht das schon irgendwie &#8211; bei meinen Eltern ging es ja auch! Und das würde ich mir für Deutschland wünschen &#8211; dass Kinder endlich wieder als was Freudiges angesehen werden und nicht als ein weitere Posten in der Kosten-Nutzen-Rechnung!</p>
<p>Bei Konna habe ich sogar die These aufgestellt, dass wir ganz ohne Kindergeld besser dastehen würden. Und ja, ich glaube es wirklich! Vielleicht würden sogar noch weniger Kinder geboren als bisher &#8211; aber diese würden geliebt werden und durch die Bank Wunschkinder (das muss ja nicht heißen, dass sie geplant waren). Sicherlich spielt es auch eine Rolle, dass ich den demografischen Wandel als weniger dramatisch als gedacht empfinde und denke, dass sich das Problem von selbst lösen wird &#8211; durch sinkende Lebenserwartung und Zuwanderung.</p>
<p>Zwar mag es stimmen, dass es Menschen gibt, die sich wegen des Geldes gegen Kinder entscheiden; doch dazu folgende Beobachtung: In Oldenburg waren die Mütter unter Dreißig vom Aussehen her fast immer der Unterschicht zuzuordnen. Mit anderen Worten: Frauen, die eindeutig nicht arbeiten und teilweise aussahen, als ob sie sich nicht wirklich sicher sein konnten, ob beide Kinder vom gleichen Vater stammen.<br />
Ganz anders Dresden: Nicht nur, dass die TU als die kinderfreundlichste Universität Deutschlands gilt &#8211; hier sehe ich erstens viel mehr Mütter unter Dreißig und zweitens viel mehr Studentinnen und Angestellte mit kleinen Kindern. Es ist doch komisch, dass ausgerechnet in einem Bundesland, indem es jahrzehntelang ganz selbstverständlich Einrichtungen gab, die die Kinderbetreuung für arbeitende Frauen übernahmen, soviel mehr junge Eltern gibt, als in solchen, in denen die Familie noch hochgehalten wird, wie z.B. Bayern&#8230;</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hamburg.]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2007/10/12/hamburg/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 23:11:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.wordpress.com/2007/10/12/hamburg/</guid>
<description><![CDATA[Ein fröhliches Moin ausm Norden! Ich schalte hier auf diesem Blog nen Gang zurück, da ich grade mein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Ein fröhliches <strong>Moin</strong> ausm Norden!</p>
<p>Ich schalte hier auf diesem Blog nen Gang zurück, da ich grade meinen Wechsel von Berlin nach Hamburg endlich vollziehe und ich mit den beiden neuen Jobs jetzt richtig durchstarte.</p>
<p><strong>Rock&#8217;n'Roll!</strong> Aber jetz voll im Reallife, nicht in diesen Medien.</p>
<p>Aber in denen braucht man ja heute auch selber nix mehr posten: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,grossbild-989774-510608,00.html">Bundestrojaner</a> vorm <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video218154.html">Bundesverfassungsgericht</a>, <a href="http://julia-seeliger.de/swr-quergefragt-wozu-heute-noch-heiraten/">Julia</a> in der Talkrunde <a href="http://www.quergefragt.de/">quergefragt</a> (&#8220;<a href="http://www.swr.de/quergefragt/-/id=233198/1irh3um/index.html">Wozu noch heiraten?</a>&#8220;), <a href="http://images.google.de/images?q=Eva%20Herman&#38;ie=UTF-8&#38;oe=UTF-8&#38;um=1&#38;sa=N&#38;tab=wi">Eva Herman</a> Tags zuvor <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/10/12/herman-eva-diskussion/hitler-gefahr-lob,geo=2656296.html">rausgeworfen</a>, heute <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1254010/Zentrumspartei_will_Eva_Herman.html">in die Bürgerschaft berufen</a>, die Grünen schlagen <a href="http://julia-seeliger.de/umbruche-wagen/">wieder nen neues Logo</a> vor und die Bundestags-Grünen <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/09/29/klungel-20-hintergrundgesprach-mit-der-grunen-fraktion/">treffen</a> morgen auf den CCC.</p>
<p><em>Welche Parties hat die Hauptstadt am Wochenende zu bieten?</em></p>
<p>(Demnächst gibts hier dann die Kollektion meiner neuen Schreibtische und Sofas in Hamburg zu sehen.)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesichtswurst]]></title>
<link>http://erichnigma.wordpress.com/2007/10/11/gesichtswurst/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 16:15:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>enigma</dc:creator>
<guid>http://erichnigma.wordpress.com/2007/10/11/gesichtswurst/</guid>
<description><![CDATA[Zum Thema Autobahn habe ich mich am 1. September ja aus gegebenem Anlass an anderem Orte geäussert, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><div style="text-align:justify;"><a href='http://erichnigma.wordpress.com/files/2007/10/gesichtswurst.gif' title='gesichtswurst.gif'><img style="height:128px;float:left;margin-right:5px;margin-bottom:5px;" src='http://erichnigma.wordpress.com/files/2007/10/gesichtswurst.thumbnail.gif' alt='JBK' /></a>Zum Thema Autobahn habe ich mich am 1. September ja aus gegebenem Anlass <a href="http://erichnigma.blogspot.com/2007/09/jahrestage.html">an anderem Orte</a> geäussert, da kann ich es mir ja heute sparen. Zumal ich diesen Johannes B. Kerner Quatsch überhaupt nicht gucke.<br />
Im Gegensatz zu <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/standards/post-von-wagner/2007/10/11/wagner.html">Franz J. Wagner</a> und seiner Blöd-Zeitung <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/10/11/herman-eva-aeusserungen/kerner-rauswurf-sendung,geo=2644210.html">Ist Eva Braun hermann oder nur doof?</a>, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511,00.html">Hernryk M. Broder</a> und seiner <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,510891,00.html">FDP-Postille</a> und vielen anderen Klugscheissern habe ich am Abend was Besseres zu tun, als mir Reklame für Wurst und Wasser anzusehen, die von einem ausgemachten Arschloch und Bayern München Fan vorgetragen wird. Also wirklich&#8230;<br />

</div>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zum nachgucken!]]></title>
<link>http://marius300482.wordpress.com/2007/10/11/zum-nachgucken/</link>
<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 08:10:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marius</dc:creator>
<guid>http://marius300482.wordpress.com/2007/10/11/zum-nachgucken/</guid>
<description><![CDATA[Eva Hermann bei Johannes B. Kerner: Erkenntnisse der Sendung. Eva Hermann hat keine Fehler gemacht. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/335636?inPopup=true" title="externer Link zur ZDF Seite">Eva Hermann bei Johannes B. Kerner:</a></p>
<p>Erkenntnisse der Sendung.</p>
<ol>
<li>Eva Hermann hat keine Fehler gemacht.</li>
<li>Nicht einen.</li>
<li>Die Medien machen alles falsch.</li>
</ol>
<p>Es lohnt sich das Ganze anzusehen, falls ihr es verpasst habt.</p>
<p>Gefunden im <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/10/10/eva-herman-bei-kerner/" title="externer Link zum Genderblog">Genderblog</a>.</p>
<h2>Nachtrag</h2>
<ul>
<li>Spiegelfechter &#8211; <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/220/blondchen-vorm-volksgerichtshof" title="externer Link zum Spiegelfechter">Blondchen vor dem Volksgericht</a><br />
<em>&#8220;Viel interessanter als der inszenierte Medienzirkus, ist die Selbstinszenierung des deutschen Blondchens Eva Herman. Man kann ihr vieles abnehmen, aber als Medienprofi kennt sie den “Volksgerichtshof” Talkshow und seine Regeln aus dem Effeff.&#8221;</em></li>
<li>Citronengras &#8211; <a href="http://citronengras.de/wie-die-68er-das-gute-das-sind-kinder-abschafften/" rel="external" target="_blank">Wie die 68er das Gute (das sind Kinder!) abschafften<br />
</a>&#8220;<em>Bitte mal laut lesen, am besten mit viel Pathos:</em><em><br />
Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist DAMALS eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben…&#8221;</em></li>
</ul>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Reaktionen auf Herman bei Kerner]]></title>
<link>http://tvundso.com/2007/10/10/reaktionen-auf-herman-bei-kerner/</link>
<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 14:15:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>tvundso</dc:creator>
<guid>http://tvundso.com/2007/10/10/reaktionen-auf-herman-bei-kerner/</guid>
<description><![CDATA[Der Auftritt von Eva Herman bei Johannes B. Kerner beschäftigt heute die gesellschaftliche Debatte i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Der Auftritt von Eva Herman bei Johannes B. Kerner beschäftigt heute die gesellschaftliche Debatte in Deutschland. Dabei sind sich die meisten Kommentatoren darüber einig, dass die Akteure der Talkshow eine miserable Figur abgeben haben. Herman, weil sie so sturr war. Kerner und der Wissenschaftler, weil sie in Eva Herman mehr sahen, als sie eigentlich ist, und Schreinemakers, Berger und Barth, weil sie nicht wirklich etwas sinnvolles beizutragen hatten.</p>
<p>Henryk m. Broder (Autor, Journalist), der, nicht ganz zu Unrecht, gelegentlich die Deutungshoheit über deutsche Befindlichkeiten im Zusammenhang mit der Vergangenheitsbewältigung insbesondere der des Dritten Reiches zu beanspruchen scheint, hat heute für <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,510511,00.html">Spiegel Online</a> Wahres, über die Debatte um Eva Herman und ihren bizarren Auftritt bei Johannes B. Kerner geschrieben:</p>
<blockquote><p>Hat Eva Herman die Familienpolitik des Nazis verteidigt? Die Frage ist so irrelevant wie die Art der Haarspülung, die Eva Herman benutzt. Allein, dass sie seit Wochen debattiert wird, zeigt welche Narreteien mit Priorität behandelt werden.</p></blockquote>
<blockquote><p>Und dann passierte etwas, das man sich merken sollte, wenn man seinen Kindern und Enkeln eines Tages erklären möchte, wie weit im Jahre 2007 die Hemmschwelle nicht nur bei deutschen Moderatoren, sondern auch deutschen Professoren sinken konnte. Ein bekannter Berliner Historiker, der abseits der Runde plaziert worden war, klärte das Publikum darüber auf, was Eva Herman falsch gemacht hatte: [...] Und er forderte die 1958 geborene Moderatorin auf, sich &#8220;von diesem rassistischen Frauenideal zu distanzieren&#8221;, als habe er nicht Eva Herman vor sich, sondern die wiedergeborene Eva Braun.</p></blockquote>
<blockquote><p>Als Eva Herman nach genau 55 Minuten von Kerner aus dem Studio komplimentiert wurde [...] es endete auch eine der längsten Antifa-Sitzungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es ist ein Antifaschismus, der sich von seinem eigentlichen Gegenstand längst verabschiedet hat und dort am besten gedeiht, wo es keinen Faschismus gibt: in einem virtuellen Raum des wohlfeilen Widerstands.</p></blockquote>
<p>Blogger und Journalist Stefan Niggemeier merkt zur eigentlichen Qualität der Sendung treffend an:</p>
<blockquote><p>Das war in einer an bizarren Momenten reichen Sendung einer der bizarrsten: Berger, Schreinemakers und Barth hatten deutlich gemacht, dass es ihnen unmöglich ist, ernsthaft weiterzudiskutieren, solange noch diese Nazitante dabei sitzt. [...] Ohne die Nazitante, schien die Runde zu sagen, kann man nicht nur besser über gesellschaftliche Fragen diskutieren, sondern noch besser nicht über gesellschaftliche Fragen diskutieren.</p></blockquote>
<p>Jörg Thormann von der FAZ <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8AE749C0BEAA444688F45DF086FC2601~ATpl~Ecommon~Scontent.html">spricht</a> einen weiteren wichtigen Punkt an:</p>
<blockquote><p>Als Geschlagene verließ Herman das Studio, in dem Kerner noch gut zwanzig Minuten mit den verbliebenden Dreien Belanglosigkeiten austauschte. Doch es war ein fragwürdiger Triumph des Moderators über eine angeschlagene Gegnerin, die nicht klug genug war, sich diesen Auftritt zu ersparen. Ob gewollt oder nicht: Spätestens jetzt ist Eva Herman zur Märtyerin all jener geworden, die überzeugt davon sind, dass es in diesem Land kein Recht auf freie Rede gebe.</p></blockquote>
<p>Und Lutz Kinkel vom Stern <a href="http://stern.de/unterhaltung/tv/:TV-Eklat-Mein-Gott%2C-Eva!/599793.html">analysiert</a> auf teilweise humorvolle Art- und Weise die Persönlichkeit von Eva Herman:</p>
<blockquote><p>Sie vermittelte dabei den Eindruck einer Frau, die nach Monaten in der medialen Waschmaschine in einem bedenklichen psychischen Stadium angekommen ist. Jemand, der mit Fehlern nicht mehr souverän umgehen kann. Sondern sich trotzig in Verteidigungen versteift, die für Außenstehende neurotisch klingen. Die Medien hätten sie falsch zitiert. Es sei gefährlich, über die Geschichte zu sprechen. Sie könne nicht frei ihre Ansichten zu Familie und Kindern äußern. Fehlte nur noch, dass sie von Erdstrahlen geredet hätte, die sie dauernd bedrängen würden.</p></blockquote>
<p>Wer die Sendung verpasst hat, kann sie übrigens <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite?inPopup=true">hier</a> anschauen.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fehlt dem öffentlich rechtlichen Fernsehen der Mut?]]></title>
<link>http://steffen030.wordpress.com/2007/10/10/fehlt-dem-offentlich-rechtlichen-fernsehen-der-mut/</link>
<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 08:42:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>florian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Habe ich doch den Eindruck, das dem öffentlichen Fernsehen der Mut fehlt und das diese ein bißchen F]]></description>
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