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	<title>exerzitien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://en.wordpress.com/tag/exerzitien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "exerzitien"</description>
	<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 03:58:10 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Bin bis 8. Dezember auf Exerzitien !]]></title>
<link>http://zeitzubeten.org/2009/11/26/bin-bis-8-dez-auf-exerzitien/</link>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 21:37:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Stefan</dc:creator>
<guid>http://zeitzubeten.org/2009/11/26/bin-bis-8-dez-auf-exerzitien/</guid>
<description><![CDATA[+++ Mit Freude nehme ich euch alle mit ihm Gebet &#8211; und betet bitte auch für meine Seele, danke]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p style="text-align:center;"><a rel="attachment wp-att-5172" href="http://zeitzubeten.org/2009/11/26/bin-bis-8-dez-auf-exerzitien/exerzitien_bild-499-fs3/"><img class="aligncenter size-full wp-image-5172" title="Exerzitien" src="http://betezujesus.wordpress.com/files/2009/11/exerzitien_bild-499-fs3.png" alt="" width="499" height="180" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#333399;">+++</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#333399;">Mit Freude nehme ich euch alle mit ihm Gebet &#8211; und betet bitte auch für meine Seele, danke!!!</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#333399;">Euer Stefan<br />
</span></p>
<p style="text-align:center;"><span style="color:#333399;"><span style="color:#333399;">+++</span><br />
</span></p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Religiöse Kaffeefahrten (2): Zivildienst]]></title>
<link>http://skydaddy.wordpress.com/2009/11/23/religiose-kaffeefahrten-2-zivildienst/</link>
<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 05:21:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>skydaddy</dc:creator>
<guid>http://skydaddy.wordpress.com/2009/11/23/religiose-kaffeefahrten-2-zivildienst/</guid>
<description><![CDATA[Unter der Überschrift &#8220;Sonderurlaub für religiöse Kaffeefahrten?&#8221; hatte ich kürzlich dar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Unter der Überschrift &#8220;<a href="http://skydaddy.wordpress.com/2009/11/20/sonderurlaub-fur-religiose-kaffeefahrten/" target="_blank">Sonderurlaub für religiöse Kaffeefahrten?</a>&#8221; hatte ich kürzlich darüber geschrieben, wie Schulen, aber auch z.B. die Bundeswehr <strong>Sonderurlaub für kirchliche Veranstaltungen</strong> gewähren müssen, bei denen die Teilnehmer gerade mit der Aussicht auf Sonderurlaub und attraktiven Angeboten &#8220;geködert&#8221; werden,<strong> ohne dass deren religiöser Charakter immer vorab klar erkennbar wäre.</strong></p>
<p>Ein wenig Recherche ergab, dass – wie zu erwarten war – <strong>die Situation beim Zivildienst ganz ähnlich ist.</strong></p>
<p><em><!--more--></em>(Hervorhebungen in den folgenden Zitaten stammen von mir, sofern nicht anders gekennzeichnet.)</p>
<p>Im <a href="http://www.zivildienst.de/cln_027/lang_de/nn_390608/Content/de/LeitfSondInfos/Leitfaden/AbschnittA/AbschnittA08.html__nnn=true" target="_blank">Leitfaden für die Durchführung des Zivildienstes</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Rüstzeiten oder Werkwochen (Exerzitien) sind <strong>Veranstaltungen, die von Geistlichen oder beauftragten Seelsorgern</strong> der beiden großen Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften <strong>durchgeführt werden</strong>.</p></blockquote>
<p>Den Zweck dieser Veranstaltungen beschreibt das <a href="http://www.zivildienst.de/cln_030/lang_de/nn_151016/Navigation/DienstLeisten/Bildung/RuestzWerkwo/RuestzWerkwo__node.html__nnn=true" target="_blank">Bundesamt für den Zivildienst</a> folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>Werkwochen und Rüstzeiten sind die<strong> Angebote der katholischen und evangelischen Kirche</strong> an die anerkannten Kriegsdienstverweigerer. <strong>Sie wollen</strong> das Gespräch über Situationen und Erfahrungen im Zivildienst ermöglichen, Motivation zur Friedensarbeit fördern, christlich geprägte Gewaltlosigkeit und <strong>Fragen des Glaubens ins Gespräch bringen</strong>. Zivildienstleistende können im Laufe der Dienstzeit wenigstens einmal an Werkwochen oder Rüstzeiten teilnehmen.</p></blockquote>
<p>Rüstzeiten und Werkwochen sind also kirchliche Veranstaltungen, deren Ziel u.a. darin besteht, Glaubensfragen ins Gespräch zu bringen, und die <em>deshalb</em> von Geistlichen bzw. Seelsorgern durchgeführt werden. Der oben genannte Bezug zum Zivildienst ist &#8220;nötig&#8221;, um den Sonderurlaub zu rechtfertigen. Die <em>kirchliche</em> Zielsetzung wird in einer  <a href="http://www.dbk.de/imperia/md/content/pressemitteilungen/zivi.pdf" target="_blank">Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz</a> beschrieben (S. 19):</p>
<blockquote><p><strong>Als Angebot der Kirche sind sie zuallererst einer pastoralen Zielsetzung verpflichtet:</strong> eine ganzheitliche Lebenshilfe aus dem Glauben zu geben und <strong>zu einer Lebensgestaltung aus christlicher Verantwortung einzuladen</strong>.</p></blockquote>
<p>Das allein würde aber vermutlich noch nicht allzu viele Zivis zur Teilnahme bewegen, deshalb erhalten diese Veranstaltungen oft ausgesprochenen Freizeitcharakter und werden massiv mit dem Sonderurlaub beworben, den es dafür gibt. So <a href="http://www.zivildienstseelsorge-muenchen.de/seminare.php" target="_blank">bewirbt</a> z.B. die Katholische Zivildienstseelsorge München  ihre &#8220;Seminare&#8221; wie folgt:</p>
<blockquote><p>Hallo Zivi,</p>
<p>[...] <strong>Spring mal raus aus deinem Zivi-Alltag!</strong> [...] Wenigstens einmal soll die Dienststelle jedem Zivi für so eine Werkwoche <strong>Sonderurlaub</strong> geben (Leitfaden A 8!). Also <strong>nutz deine Rechte</strong>, die dir das Zivildienstgesetz gibt, und mach was draus.</p></blockquote>
<p>Abgesehen von einer &#8220;Friedensfahrt nach Israel&#8221; handelt es sich bei den <a href="http://www.zivildienstseelsorge-muenchen.de/seminare.php" target="_blank">Angeboten</a> derzeit um eine zwei <strong>Ski- und Snowboardwochen</strong> sowie eine <strong>Schneeschuh-Expedition</strong>.</p>
<p><strong>Die Möglichkeit, zusätzlichen Urlaub zu erhalten, wird hier in den Vordergrund gerückt und stellt das primäre &#8220;Verkaufsargument&#8221; dar.</strong> Der religiöse Charakter der Veranstaltungen wird selbst  im &#8220;<a href="http://www.zivildienstseelsorge-muenchen.de/seminare.php" target="_blank">Kleingedruckten</a>&#8221; nicht deutlich:</p>
<blockquote><p><strong>SEMINAR-WERKWOCHEN</strong> sind ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirche in Bayern für Zivildienstleistende. Sie wollen Lebenshilfe im persönlichen Bereich, Anstoß und Ermutigung zu Besinnung und Aktion im gesellschaftlichen Bereich sein. Meinungsaustausch, Diskussion, Aussprache über persönliche Dinge sind Mittel und Methoden dieser Tagungen. Einbringen von Erfahrungen und Informationen im Gespräch zwischen den Teilnehmern und fachkundigen MitarbeiterInnen stehen neben Referat und Diskussion. Dabei soll auch der Kontakt untereinander gefördert werden. [Hervorhebung im Original.]</p></blockquote>
<p>Es wird auch nochmal in Fettschrift auf den Sonderurlaub hingewiesen:</p>
<blockquote><p><strong>SONDERURLAUB</strong> für die Teilnahme an <strong>SEMINAR-</strong><strong>WERKWOCHEN</strong> wird im &#8220;Leitfaden für die Durchführung des Zivildienstes&#8221; unter A 8 geregelt. Der <strong>SONDERURLAUB</strong> beträgt bis zu 5 Werktage. Eine mehrmalige Teilnahme an <strong>SEMINAR-</strong><strong>WERKWOCHEN</strong> ist möglich. [Hervorhebungen im Original.]</p></blockquote>
<p><strong>Tatsächlich haben derartige Veranstaltungen aber religiösen Charakter bzw. religiöse Elemente</strong>, wie z.B. aus der <a href="http://www.kja-freiburg.de/efj/dcms/sites/kja/fachstellen/ffd/index.html?f_action=show&#38;f_event_id=1164&#38;tm=3" target="_blank">Beschreibung</a> einer Werkwoche unter dem Motto &#8220;Bike &#38; Soul&#8221; hervorgeht:</p>
<blockquote><p>Bei dieser Werkwoche wollen wir ganz bewusst Natur erleben, Gipfel des Hochschwarzwaldes mit dem Mountainbike bezwingen und in einem urigen Schwarzwaldhaus die Seele baumeln lassen.</p>
<p><em>Wir werden dem Tag durch religiöse Morgen- und Abendimpulse einen Rahmen geben, uns als Gruppe kennen lernen, Gespräche über interessante Lebensthemen führen, Biketouren selbst planen und durchführen, für uns selbst kochen und die Abende kreativ gestalten.</em> [Kursivschrift im Original.]</p></blockquote>
<p><strong>Auch bei der </strong><a href="http://www.ekir.de/ekir/14229_14898.php" target="_blank"><strong>Evangelischen Kirche im Rheinland</strong></a><strong> wird der Freizeitcharakter der &#8220;Rüstzeiten&#8221; in den Vordergrund gerückt:</strong> Die drei Fotos auf der Seite zeigen: einen jungen Mann beim Billard, junge Männer auf einem Boot, junge Männer bei einem Brettspiel und Bier. In Fettschrift hervorgehoben: &#8220;Anspruch auf Sonderurlaub&#8221;.</p>
<p>Die darunter aufgeführten Angebote haben nicht alle &#8220;Urlaubscharakter&#8221;, es sind aber zahlreiche Segelangebote dabei. Anhand der folgenden Beschreibung kann sich der Leser <em>dieses Blogs</em> zwar denken, dass die Teilnehmer dabei religiös &#8220;angeregt&#8221; (um nicht zu sagen: beeinflusst) werden, aber es findet sich wiederum kein Hinweis auf den religiösen Charakter der Veranstaltung:</p>
<blockquote><p><strong>„Hart am Wind im Gegenstrom&#8230;“ &#8211; Segeln und Standortbestimmungen</strong></p>
<p><strong>Segeln und segeln lernen bis zum Nachmittag in kleinen Gruppen (5-Personen-Valken).  Nachmittags und an den Abenden Gesprächs- und Workshopangebote. Dabei soll ganz viel Raum sein für: Musik, Kommunikation, Medien und Kreativität – und natürlich SeglerLatein&#8230;</strong>Die Gespräche zu ‚Standortbestimmungen’ drehen sich natürlich nicht nur ums Segeln, sondern bewegen sich auch im Kontext von Zivildienst und der persönlichen und globalen Zukunftsperspektive.</p>
<p><strong>Untergebracht sind wir in der Segelschule de Ulepanne in Balk.</strong></p>
<p><strong>Leitung: Olaf Jellema, Heinrich Hellwig; zusammen mit dem Team der Segelschule.</strong> [Hervorhebungen im Original.]</p></blockquote>
<p>Es wäre für die Teilnehmer vielleicht interessant zu wissen, dass der Leiter der Veranstaltung, <a href="http://du.nw.schule.de/ffd/URC/index.html" target="_blank">Olaf Jellema</a>, Pfarrer ist (<a href="http://du.nw.schule.de/ffd/URC/index.html" target="_blank">Fotoalben der Segelveranstaltungen hier</a>). (Bei der obigen <a href="http://www.kja-freiburg.de/efj/dcms/sites/kja/fachstellen/ffd/index.html?f_action=show&#38;f_event_id=1164&#38;tm=3" target="_blank">Mountainbike-Woche</a> ist wenigstens noch ersichtlich, dass der Leiter ein Diplom-Theologe ist.)</p>
<p>Nun, <strong>wenn in der Werbung auf den &#8220;eigentlichen&#8221; Zweck der kirchlichen Angebote nicht hingewiesen wird, ist es natürlich nicht verwunderlich, wenn es dann während der Veranstaltungen zu </strong><a href="http://katzenfisch.matthiaskandel.de/?p=49" target="_blank"><strong>Situationen wie diesen</strong></a><strong> kommt:</strong></p>
<blockquote><p>Oli war es auch, der sich bereits am zweiten Tag der Rüstzeit den Unmut des Begleiters Z., eines Sozialarbeiters der hannoverschen Landeskirche, zugezogen hatte, [...]</p>
<p>Stein des Anstoßes zwischen Z. und Olli war <strong>eine von Z. angeleierte Diskussionsrunde</strong> am Mittag des zweiten Tages der Rüstzeit gewesen. <strong>So sei das ja nun nicht, dass wir ihm hier ganz ohne „Arbeit“ davonkämen.</strong> [... I]mmerhin stehe diese unsere gemeinsame Zeit doch unter dem Motto “Alter, Krankheit und Sterben”, warb Z. um ein wenig Verständnis für die Diskussionsrunde. <strong>Das Motto der Rüstzeit war den meisten nicht einmal bekannt, wie sich nun herausstellte.</strong> Boris, ein Bodybuilder aus Fulda, war sogar der Meinung, hier sollten in einem Workshop Lenkdrachen hergestellt und anschließend am Strand ausprobiert werden. Seine Enttäuschung war ihm doch deutlich anzumerken.</p>
<p>„Doch kommt, setzt Euch doch eben mal hin. Sagen wir, eine halbe Stunde, dann könnt ihr wieder an den Strand“, <strong>überedete uns Z. zum Gruppengespräch</strong>. So nahmen wir unsere Bierflaschen und Stühle mit auf die Terasse und bildeten einen Kreis aus fünfzehn mehr oder minder motivierten Zivildienstleistenden.</p>
<p><strong>In der prallen Mittagshitze war dann von Überbevölkerung und Überalterung der Gesellschaft die Rede.</strong> Und wie man diesen „Fehlentwicklungen“ der heutigen Gesellschaft entgegenwirken könne. [Hervorhebungen von mir, Name des Betreuers hier abgekürzt.]</p></blockquote>
<p>Dass <strong>die &#8220;Ahnungslosigkeit&#8221; der Teilnehmer</strong>, worauf sie sich eingelassen haben, scheinbar keine Seltenheit ist, geht sogar aus einem &#8220;offiziellen&#8221; <a href="http://www.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/a/eka/?yw_contentURL=/01DB090200000001/W27VZA7Q812INFODE/content.jsp" target="_blank">Rüstzeitbericht</a> (diesmal von der Evangelischen Militärseelsorge) hervor. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p>Mit dem Thema <em>&#8220;Der Soldat in unserer Zeit!&#8221;</em> konnten die Luftwaffensoldaten zunächst wenig anfangen. Das änderte sich jedoch, als in der Einweisungsrunde der konkrete Ablaufplan präsentiert wurde.</p></blockquote>
<p>Das ist wohl nicht anders zu verstehen als dass sich die Teilnehmer zu einer mehrtägigen Veranstaltung angemeldet haben, obwohl sie weder mit dem Thema etwas anfangen konnten noch konkrete Vorstellungen vom Ablauf hatten.</p>
<p>Die Kirchen befürchten offenbar – und vermutlich zu Recht – dass schon kleinste Hinweise auf eine religiöse Ausrichtung abschreckend auf die potentiellen Teilnehmer wirken. Oder wie anders sind die folgenden <a href="http://www.zivil.de/index.php?id=1137" target="_blank">Ausführungen</a> auf den Internetseiten des Magazins &#8220;Zivil&#8221; der Evangelischen Zivildienstseelsorge zu deuten: </p>
<blockquote><p>Zugegeben, der Begriff klingt abschreckend: „Rüstzeiten“, so nennen viele kirchliche Arbeitsstellen ihre Seminarangebote für Zivis. In den Ohren des Zivi-Neulings mag das nach Ritterspielen, <strong>geistlicher Aufrüstung oder religiösen Updates klingen, irgendwie nach vorvorgestern jedenfalls.</strong></p></blockquote>
<p>Dem werden sofort im Anschluss die &#8220;attraktiven Angebote&#8221; und &#8220;preiswerten Reisen&#8221; gegenübergestellt:</p>
<blockquote><p>Wer sich dennoch die Mühe macht, die Programme der einzelnen Landeskirchen einmal genauer zu betrachten,der wird auf ein <strong>äußerst attraktives und zeitgemäßes Angebot</strong> stoßen: „Filmwerkstatt“, „Training zur Selbstbehauptung“, „Zivi-Filmfestival“, „Musik und Kabarett“, „Berufs- und Studienorientierung“… Außerdem gibt es <strong>vielfältige Chancen auf interessante und preiswerte Reisen</strong>, etwa zu sozialen Trägern in der Millionenstadt <strong>London</strong>, zur Jugendbegegnung in <strong>Taizé</strong>, auf die „Insel der Widersprüche“ nach <strong>Sizilien</strong>…<br />
Eine „Rüstzeit“, so das Internet-Lexikon Wikipedia, meint entweder die Dauer des Einrichtens einer Maschine, oder – „besonders in der Evangelischen Kirche“ – einen „mehrtägigen Kurs, in dem eine geistige Vertiefung angestrebt wird“. Um Letzteres also geht es: ein paar Tage, die intensiv dem eigenen Geist, der eigenen Seele und dem eigenen Körper gewidmet sind. Raus aus dem Zivi-Alltag, rein in ein neues Thema, ein neues Arbeitsfeld, eine unbekannte Lebenswelt.</p></blockquote>
<p>Unter der Überschrift &#8220;Was der Zivi wissen muss&#8221; wird erläutert:</p>
<blockquote><p>Die von der Evangelischen Zivildienstseelsorge angebotenen Seminare und Reisen sind kirchliche Begleitveranstaltungen, die für alle Zivis offen sind: das Interesse am Thema ist entscheidend, nicht die Konfessionszugehörigkeit. <strong>Die Veranstaltungen wollen den Austausch über Erfahrungen im Zivildienst fördern, christlich geprägte Gewaltlosigkeit ins Gespräch bringen und die Motivation zur Friedensarbeit fördern.</strong></p></blockquote>
<p>Es fällt auf, dass sich insbesondere der letzte Satz erkennbar und z.T. wörtlich an der <a href="http://www.zivildienst.de/cln_030/lang_de/nn_151016/Navigation/DienstLeisten/Bildung/RuestzWerkwo/RuestzWerkwo__node.html__nnn=true" target="_blank">Formulierung des Bundesamtes für den Zivildienst</a> orientiert, die da lautet:</p>
<blockquote><p>Werkwochen und Rüstzeiten sind die Angebote der katholischen und evangelischen Kirche an die anerkannten Kriegsdienstverweigerer. Sie wollen das Gespräch über Situationen und Erfahrungen im Zivildienst ermöglichen, Motivation zur Friedensarbeit fördern, christlich geprägte Gewaltlosigkeit und <strong>Fragen des Glaubens ins Gespräch bringen</strong>.</p></blockquote>
<p>Was der Zivi nach Ansicht der Evangelischen Zivildienstseelsorge offenbar <em>nicht</em> wissen muss ist, dass es bei den Veranstaltungen auch darum geht, &#8220;Fragen des Glaubens ins Gespräch zu bringen&#8221; – das ist nämlich der einzige Punkt aus der &#8220;offiziellen&#8221; Beschreibung, der unter &#8220;Was der Zivi wissen muss&#8221; nicht genannt wird.</p>
<p><strong>Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass Rüstzeiten und Werkwochen auch beim Zívildienst auffälligen &#8220;Kaffefahrten-Charakter&#8221; haben: </strong>Die Veranstaltungen werden massiv mit der Möglichkeit auf Sonderurlaub, attraktiven Angeboten oder preiswerten Reisen beworben, während der eigentliche Grund, weshalb die Kirchen diese Veranstaltungen anbieten (die &#8220;pastorale Zielsetzung&#8221;), nämlich &#8220;Fragen des Glaubens ins Gespräch bringen&#8221; und &#8220;zu einer Lebensgestaltung aus christlicher Verantwortung einzuladen&#8221; bewusst verschwiegen oder zumindest in den Hintergrund gerückt werden.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aphorismus #535]]></title>
<link>http://ungenannter.wordpress.com/2009/11/08/aphorismus-535/</link>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 23:02:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>ungenannter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wort zum Sonntag #26 Jesus Christ Superstar oder Wie man es als einfacher Wanderprediger schafft, 20]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wort zum Sonntag #26 Jesus Christ Superstar oder Wie man es als einfacher Wanderprediger schafft, 20]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Macht des Vertrauens]]></title>
<link>http://klanggebet.wordpress.com/2009/11/03/die-macht-des-vertrauens/</link>
<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 18:35:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>klanggebet</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir alle, die wir eine Verbindung zur metaphysischen Dimension des Lebens fühlen, wir alle, die wir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[Wir alle, die wir eine Verbindung zur metaphysischen Dimension des Lebens fühlen, wir alle, die wir ]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Und jetzt geh! – Exerzitien im Alltag für Jugendliche: Geht das?]]></title>
<link>http://pasing.wordpress.com/2009/10/27/und-jetzt-geh-%e2%80%93-exerzitien-im-alltag-fur-jugendliche-geht-das/</link>
<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 14:17:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>4silvia</dc:creator>
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<description><![CDATA[von Silvia Schwaiger „Das fällt mir schwer, weil ich noch nie so intensiv über mich selbst nachgedac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[von Silvia Schwaiger „Das fällt mir schwer, weil ich noch nie so intensiv über mich selbst nachgedac]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Psssssst! .... Schweigen]]></title>
<link>http://christiankalis.wordpress.com/2009/09/06/psssssst-schweigen/</link>
<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 15:00:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
<guid>http://christiankalis.wordpress.com/2009/09/06/psssssst-schweigen/</guid>
<description><![CDATA[König-Ludwig-Gedenkstätte Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer. (Mk 8,13) ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[König-Ludwig-Gedenkstätte Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer. (Mk 8,13) ]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Prioritäten]]></title>
<link>http://spyder3.wordpress.com/2008/10/20/prioritaten/</link>
<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 07:56:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>spyder3</dc:creator>
<guid>http://spyder3.wordpress.com/2008/10/20/prioritaten/</guid>
<description><![CDATA[Hatte, besser gesagt: &#8220;Nützte&#8221; heute früh &#8211; bei Sonnenaufgang &#8211; die Gelegenh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>Hatte, besser gesagt: &#8220;Nützte&#8221; heute früh &#8211; bei Sonnenaufgang &#8211; die Gelegenheit, wieder einmal laufen zu gehen. Und es tut einfach gut. Ich kann ja direkt vom Haus weg laufen.</p>
<p>Vor Jahren hatte ich bei einem Jesuiten 10 Schweigetage mitgemacht und der sagte uns: Er hört so oft von seinen Exerzitienteilnehmern, dass sie keine Zeit fürs Meditieren finden, da sie so viel arbeiten müssen. Seine Antwort darauf, was denn am wichtigsten sei, ist Folgende:</p>
<p>1. am wichtigsten ist der <a href="http://spyder3.wordpress.com/2008/10/07/volle-konzentration/">Schlaf</a></p>
<p>2. dann kommt täglich Bewegung/Sport</p>
<p>3. an dritter Stelle das Gebet</p>
<p>4. dann täglich Zeit für die Menschen, mit denen man zusammenlebt</p>
<p>5. und dann bleibt noch genügend Zeit für die Arbeit</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://spyder3.files.wordpress.com/2008/10/dsc07943.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-434" title="dsc07943" src="http://spyder3.wordpress.com/files/2008/10/dsc07943.jpg?w=300" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Ich habe heute mein Bewegungskonto wieder etwas aufgefüllt</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[450 Jahre gute Führung]]></title>
<link>http://siyach.wordpress.com/2008/08/29/450-jahre-gute-fuhrung/</link>
<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 16:38:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlster</dc:creator>
<guid>http://siyach.wordpress.com/2008/08/29/450-jahre-gute-fuhrung/</guid>
<description><![CDATA[Chris Lowney ist ein interessanter Kerl. In seiner Jugend war er bei den Jesuiten, hat dort gelernt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p><a href="http://www.chrislowney.com/">Chris Lowney</a> ist ein interessanter Kerl. In seiner Jugend war er bei den Jesuiten, hat dort gelernt und von 5 Dollar die Woche gelebt. Irgendwann entschied er sich dann zu JP Morgen zu gehen und wurde dort zum Managing Director von JPM in New York. Sein Buch „<a href="http://books.google.de/books?id=0CXjV3UBELYC&#38;printsec=frontcover&#38;hl=en&#38;source=gbs_summary_r&#38;cad=0">Heroic Leadership</a>“ beschreibt den Ansatz der Jesuiten und wie sie seit 450 Jahre Menschen auf Führungsaufgaben vorbereiten. An manchen Stellen war das Lesen nicht ganz elegant, aber das Buch wirkt nach auf mich. Die Parallelen zwischen einem Orden und dem Firmenleben sind sehr interessant. Hier sind ein paar der Dinge, die mir hängen blieben (podcasts <a href="http://www.abc.net.au/queensland/conversations/stories/s2014195.htm?queensland">hier</a> und <a href="http://www.thesydneyinstitutepodcast.com/2007/08/23/CHRISLOWNEYHeroicLeadersWhoAreTheyWhatTheyKnowAndHowTheyLive.aspx">hier</a>):</p>
<p><a href="http://Keine"><img class="alignnone size-full wp-image-695" src="http://siyach.wordpress.com/files/2008/08/heroic-leadership.jpg" alt="" width="292" height="315" /></a></p>
<p><strong>Genügsamkeit</strong><br />
Lowney zitiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ignatius_von_Loyola">Ignatius von Loyola</a>:&#8221;Armut ist die starke Mauer des religiösen Lebens&#8221;. Er redet darüber, wie Genügsamkeit eine gute Grundlage für das Leben ist. „Das Problem von Besitz ist, dass der Besitz häufig dich besitzt“, meint er. Der Ansatz der Jesuiten ist, frei zu werden, um ein gutes Leben führen zu können. Dieser Spruch oben sagt, dass Armut dir hilft, frei zu bleiben.</p>
<p><strong>Geistliche Rythmen</strong><br />
Das Kernstück der Jesuiten sind die geistlichen Übungen (Exerzitien). Am Anfang der Ausbildung gehen die Novizen durch 5 Wochen intensive Reflektion. Die Selbsterkenntnis, die daraus wächst, ist die Grundlage für Entscheidungen und Lebensplanung. Lowney schlägt einen Ansatz für normale Leute vor:<br />
Nimm dir 3x am Tag 5 Minuten Zeit. In dieser Zeit, baue diese drei Elemente ein:<br />
- <strong>Dank</strong>: bringe Gott deinen Dank für die guten Dinge in deinem Leben.<br />
- <strong>Lernen</strong>: nimm einen Punkt, den du in deinem Leben umsetzen oder ändern willst und verschreibe dich diesem Ziel<br />
- <strong>Reflektion</strong>: Schaue über die letzten Stunden, was du davon lernen kannst und was dir klar wurd.<br />
Diese Übung (genannt Examen) passt in jeden Tagesablauf und führt zu bewußterem Leben. Damit wird neue Information sofort sortiert, Ziele werden dauernd geprüft und man lernt von seinen Fehlern.</p>
<p><strong>Verändung</strong><br />
Der Schlüssel für die Bereitschaft zur Änderung ist innere Distanz. Die Welt ändert sich so schnell, dass zu enge Pläne fast nutzlos sind. Die Jesuiten hatten dieses schöne Bild: living with one foot raised (ein Fuß in der Luft, bereit zum nächsten Schritt).</p>
<p><a href="http://Keine"><img class="alignnone size-full wp-image-696" src="http://siyach.wordpress.com/files/2008/08/heroic-leadership-graph.jpg" alt="" width="500" height="666" /></a></p>
<p><strong>Führung</strong><br />
Auf seinen Audioseminaren (<a href="http://www.abc.net.au/queensland/conversations/stories/s2014195.htm?queensland">hier</a> und <a href="http://www.thesydneyinstitutepodcast.com/2007/08/23/CHRISLOWNEYHeroicLeadersWhoAreTheyWhatTheyKnowAndHowTheyLive.aspx">hier</a>) beginnt Lowney mit einer Übung: stelle Leiter vor. Alle denken an historische gestalten, aber Lowney sagt, wir alle sind Leiter. Seine Definition von Führung:<br />
&#8220;pointing out a way or goal and influencing others&#8221; (ein Ziel ins Auge fassen und andere darin beeinflussen). Was machen Eltern sonst wenn nicht Führun (nach dieser Definition). Die meisten machen es nicht bewusst, und genau da waren die Jesuiten gut darin: die unbewussten Annahmen von Führung transparten zu machen und immer die inneren Werte mit der äußeren Realität verbinden.</p>
<p>Das sind demnach die vier Säulen von Heroic Leadership:<br />
<strong>Self-awareness</strong>: know yourself – strengths and weaknesses, values, outlook on the world<br />
<strong>Ingenuity</strong>: things keep changing and only people willing to adapt are leading<br />
<strong>Heroism</strong>: motivate ourselves and others with real ambition, passion to excel and goals that are bigger than myself; it’s not about me.<br />
<strong>Love</strong>: treat others in a way that reflects their dignity and tries to unlock their potential.</p>
<p>Unerwartet gutes Buch, mit dem ich noch viel arbeiten werde. (-&#62; <a href="http://www.gmrjournal.com/FichierPDF/v3n3art7.pdf">ausführliche Zusammenfasssung</a>)</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[there is a crack in everything]]></title>
<link>http://kellion.wordpress.com/2008/05/12/there-is-a-crack-in-everything/</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 18:57:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>beisasse</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ring all the bells that still can ring Forget your perfect offering There is a crack, a crack in eve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><blockquote><p><strong>Ring all the bells that still can ring<br />
Forget your perfect offering<br />
There is a crack, a crack in everything<br />
That&#8217;s how the light gets in.</strong><br />
<em>(Leonard Cohen, Anthem)</em></p></blockquote>
<p>Ach! Warum hat man damals in der Tanzschule den langsamen Walzer (statt mit dem bekannten <a href="http://www.lastfm.de/music/Simply+Red/_/If+You+Don%27t+Know+Me+By+Now" target="_blank">Simply-Red-Evergreen</a>) nicht mit Leonard Cohens <a href="http://www.lastfm.de/music/Leonard+Cohen/_/Anthem" target="_blank">Anthem</a> geübt? Dann wären mir schon als pubertierender Teenager vielleicht diese obigen Zeilen ins Bewusstsein gesickert, die mit meinen Erfahrungen der kontemplativen Exerzitien resonieren. Ich selber würde &#8211; neben anderen Einsichten &#8211; formulieren (und das ist mir gerade wenigstens sprachfähig greifbar):</p>
<blockquote><p><strong>Der Mensch ist nie von Gott getrennt. Nie.</strong></p></blockquote>
<p>Es würde mir sprachlich im Moment schwer fallen, Gott als Nicht-Ich oder Nicht-Welt etc. zu behandeln. Wenn man es täte, hätte man einen Kreis um ihn gezogen und ihn isoliert. Das ist doch unlogisch, oder? Andererseits scheint die <em>Erfahrung</em> eher anders zu sein: Man meint, man sei fern von Gott weil man z.B. Mangelerfahrungen als Symptome für Gottferne interpretiert. Aber so ist es nicht. Der Mensch ist nie von Gott getrennt. Mensch und Gott passen einfach so gut zueinander wie &#8230; ähm Mist, wie der Deckel zum Topf? Oder was soll ich sagen? Also, sie passen einfach so gut zueinander, dass es unmöglich ist, dass da etwas schief gehen kann. Punkt. Schluss erstmal mit dem Gestammel.</p>
</div>]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[sitzen und bloggen und termine finden]]></title>
<link>http://urbancontemplatives.wordpress.com/2008/04/29/sitzen-und-bloggen-und-termine-finden/</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 12:26:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>beisasse</dc:creator>
<guid>http://urbancontemplatives.wordpress.com/2008/04/29/sitzen-und-bloggen-und-termine-finden/</guid>
<description><![CDATA[So. Nun sind unsere Termine bis April &#8220;abgesessen&#8221; und wir haben noch keine neuen gemach]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><p>So. Nun sind unsere Termine bis April &#8220;abgesessen&#8221; und wir haben noch keine neuen gemacht. Da wir im Mai selten gemeinsame Termine finden, können wir erst Ende Mai uns auf neue Termine bis zum Sommer verständigen.</p>
<p>Boah, ich hab mich die letzten Wochen gar nicht getraut auf dieses Blog zu gucken, weil es so unregelmässig geführt wird. Peinlich, peinlich. Es ist eben doch ein bisschen viel, zwei Blogs zu betreuen. Vielleicht sollte ich auf ein altbewährtes Mittel zurückgreifen, mit dem Blogger sich selbst dazu zwingen Inhalte zu generieren: Eine Serie machen. Bloss worüber? Eine Zusammenfassung der <em>Wolke des Nichtwissens</em> in Folgen? Kurzreferate zu Johannes vom Kreuz? Oder einfach nur youtube-Videos noch und nöcher hier rein hauen?</p>
<p>Übrigens haben wir in unserer Gruppe [urban contemplatives] nicht nur gemeinsam gesessen (auch wenn der oder die dritte im Bunde verhindert waren und man nur zu zweit war), sondern sind auch unsere eigenen Wege gegangen. CB war wieder bei ihren Schwestern in Tannenried und FS musste sich mal den Zen-Guru schlechthin (die Rede ist von Willigis Jäger) angucken. Ich selbst fahre in ein paar Tagen zu kontemplativen Exerzitien in Oberfranken, worauf ich gespannt bin und doch auch den Eindruck habe: Das könnte anstrengend werden und in Arbeit ausarten &#8230; Jaa! Sitzen ist Arbeit.</p>
<p>Bei all dem, was hier geschieht, unser Versuch, uns gegenseitig zu motivieren, dran zu bleiben und mal Termine zu schaffen oder eben zu verpassen oder zu verschieben &#8211; das geschieht in so einer Alltäglichkeit und es ist alles so &#8230; realistisch. So sind wir eng verbunden mit anderen, die sich im Alltag bemühen, das Sitzen-Üben einzubauen. So ist es eben.</p>
</div>]]></content:encoded>
</item>

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